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	<title>Yogawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-08T15:40:07Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=716053</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
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		<updated>2017-12-18T13:27:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: /* Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: Meditation hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der Meditation blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/als-meditation-170304021.html Zentrum der Gesundheit (05/17): Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale Wohlbefinden steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse wurden nun von einer neueren Studie aus dem Jahr 2015 bestätigt. Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response Meditation auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease (2015)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga und Meditation nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016, 2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass Meditation Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit Meditation und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain (2006)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm.&lt;br /&gt;
Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan Kriya]]), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen.&lt;br /&gt;
Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. (2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz==&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auf die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche eine zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen (2015, 2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Transformation.net: Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Thespiritscience.net: Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]]&lt;br /&gt;
*[[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
*[[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=716050</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=716050"/>
		<updated>2017-12-18T12:52:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: /* Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: Meditation hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der Meditation blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/als-meditation-170304021.html Zentrum der Gesundheit (05/17): Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale Wohlbefinden steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse wurden nun von einer neueren Studie aus dem Jahr 2015 bestätigt. Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response Meditation auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease (2015)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga und Meditation nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016, 2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass Meditation Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit Meditation und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain (2006)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm.&lt;br /&gt;
Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan Kriya]]), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen.&lt;br /&gt;
Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. (2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz==&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auf die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Reduktion des Cortisol-Spiegels nach mentalem Training sozialer Fertigkeiten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche eine zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen (2015, 2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Transformation.net: Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Thespiritscience.net: Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]]&lt;br /&gt;
*[[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
*[[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=716049</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=716049"/>
		<updated>2017-12-18T12:44:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: /* Meditation und Mentales Training senkt psychosozialen Stress */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: Meditation hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der Meditation blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/als-meditation-170304021.html Zentrum der Gesundheit (05/17): Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale Wohlbefinden steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse wurden nun von einer neueren Studie aus dem Jahr 2015 bestätigt. Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response Meditation auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease (2015)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga und Meditation nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016, 2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass Meditation Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit Meditation und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain (2006)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm.&lt;br /&gt;
Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan Kriya]]), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen.&lt;br /&gt;
Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. (2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz==&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die Cortisolwerte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine Aufmerkasamkeitsmeditation, die auf die Konzentrationsfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die Atmung, fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale Fähigkeiten. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen Gefühlen. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen Gedanken mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren Charakterteils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-Immunisierung geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf Achtsamkeit basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Reduktion des Cortisol-Spiegels nach mentalem Training sozialer Fertigkeiten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche eine zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen (2015, 2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Transformation.net: Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Thespiritscience.net: Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]]&lt;br /&gt;
*[[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
*[[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=716048</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=716048"/>
		<updated>2017-12-18T12:44:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: /* Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: Meditation hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der Meditation blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/als-meditation-170304021.html Zentrum der Gesundheit (05/17): Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale Wohlbefinden steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse wurden nun von einer neueren Studie aus dem Jahr 2015 bestätigt. Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response Meditation auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease (2015)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga und Meditation nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016, 2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass Meditation Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit Meditation und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain (2006)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm.&lt;br /&gt;
Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan Kriya]]), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen.&lt;br /&gt;
Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. (2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz==&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senkt psychosozialen Stress====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die Cortisolwerte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine Aufmerkasamkeitsmeditation, die auf die Konzentrationsfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die Atmung, fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale Fähigkeiten. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen Gefühlen. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen Gedanken mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren Charakterteils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-Immunisierung geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf Achtsamkeit basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Reduktion des Cortisol-Spiegels nach mentalem Training sozialer Fertigkeiten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche eine zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen (2015, 2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Transformation.net: Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Thespiritscience.net: Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]]&lt;br /&gt;
*[[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
*[[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=715829</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=715829"/>
		<updated>2017-12-13T10:14:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: /* Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: Meditation hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der Meditation blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/als-meditation-170304021.html Zentrum der Gesundheit (05/17): Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale Wohlbefinden steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse wurden nun von einer neueren Studie aus dem Jahr 2015 bestätigt. Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response Meditation auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease (2015)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga und Meditation nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016, 2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass Meditation Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit Meditation und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain (2006)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm.&lt;br /&gt;
Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan Kriya]]), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen.&lt;br /&gt;
Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. (2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz==&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche eine zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen (2015, 2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Transformation.net: Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Thespiritscience.net: Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]]&lt;br /&gt;
*[[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
*[[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=715828</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=715828"/>
		<updated>2017-12-13T10:13:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: /* Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: Meditation hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der Meditation blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/als-meditation-170304021.html Zentrum der Gesundheit (05/17): Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale Wohlbefinden steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse wurden nun von einer neueren Studie aus dem Jahr 2015 bestätigt. Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response Meditation auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease (2015)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga und Meditation nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016, 2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass Meditation Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit Meditation und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain (2006)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm.&lt;br /&gt;
Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan Kriya]]), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen.&lt;br /&gt;
Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. (2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz==&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche eine zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen (2015, 2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Transformation.net: Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Thespiritscience.net: Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]]&lt;br /&gt;
*[[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
*[[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wicht&amp;diff=715176</id>
		<title>Wicht</title>
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		<updated>2017-11-30T09:10:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wicht &#039;&#039;&#039;ist zum einen die Bezeichnung eines Wichtels, also eines [[Elfe]]n, eines [[Kobold]]s, eines Hauselfen oder eines [[Hausgeist]]es. Wicht kann aber auch einen kleinen Kerl bezeichnen, einen kleinen Jungen. Manchmal sagt man über jemanden, er sei ein kleiner Wicht oder Schuft. Wicht kann aber auch Bube, [[Gnom]], Junge oder Jüngling bedeuten. Ein Wicht kann auch ein Lausbub sein oder ein Zwerg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Kiebitz.Gleichgewichti.jpg|thumb|Ein Junge kann auch als Wicht bezeichnet werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kleine Menschen sollte man nicht unterschätzen==&lt;br /&gt;
Wicht kann man auf verschiedene Weise sehen.  Es gibt die Wichtel, die sich um Häuser kümmern, die [[freundlich]] sein können, wenn man freundlich mit ihnen umgeht, die aber auch unfreundlich werden können, wenn man selbst unfreundlich zu ihnen ist. In diesem Sinne sind Wichte die kleinen Leute, und die kleinen Leute sind nicht zu unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halte dich nicht nur an die Großen, manchmal muss man sich auch an die Kleinen halten. &amp;quot;Klein, aber oho&amp;quot; ist ja auch ein deutsches Sprichwort. Manchmal kann man von den Kleinen besonders [[viel]] lernen und manchmal gilt es auch freundlich zu denen zu sein, die erst mal so [[erscheinen]], als ob sie nicht so viel zu sagen hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wicht Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Videovortrag findest du einige Infos mit Fragen rund um Wicht:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9AivXBAKVpk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Referat zum Sachverhalt Wicht steht in der Tradition eine religionsübergreifenden [[Spiritualität]]. Wicht - erläutert vom Geist einer religionsübergreifender Spiritualität.&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Wicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Wicht anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Wicht.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wicht Artikel ausbauen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du mithelfen beim Ausbau dieses Artikel zu Wicht ? Wir sind dankbar für jede Ergänzung, Verbesserung, Erweiterung, Foto, Video etc. Schicke doch eine Email an wiki(at)yoga-vidya.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wicht gehört zu den Themengebieten [[Hausgeist]], [[Sagegestalt]], [[Geist]], [[Astralwelt]], [[Astralwesen]], [[Fabelwesen]], [[Sagengestalt]], [[Mythologie]], [[Volksglaube]], [[Sage]], [[Aberglaube]], [[Archetyp]], [[Schamanismus]], [[Naturspiritualität]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Begriffe im Alphabet vor und nach Wicht: [[Wasserfrau]], [[Wassermänner]], [[Weihnachtsmann]], [[Weltgeist]], [[Wichtel]], [[Wiesenschrat]], [[Wolpertinger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Wicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/stimm-und-sprechtraining-kursleiterausbildung Stimm- und Sprechtraining Kursleiterausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft Raja Yoga, positives Denken, Gedankenkraft Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Wicht zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://feeds.feedburner.com/achtsamkeitsmeditation Achtsamkeitsmeditation]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://feeds.feedburner.com/achtsamkeitsmeditation&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astralwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feinstoffwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabelwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksglaube]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturspiritualität]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausgeist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geist]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Weihnachtsbaum&amp;diff=715175</id>
		<title>Weihnachtsbaum</title>
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		<updated>2017-11-30T08:55:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Weihnachtsbaum &#039;&#039;&#039;ist eins der machtvollsten [[Symbol]]e an Weihnachten.&lt;br /&gt;
Der Weihnachtsbaum steht für das Aufstellen eines Nadelbaumes entweder draußen oder auch im Wohnzimmer.&lt;br /&gt;
Der Weihnachtsbaum wird geschmückt. Es können [[Kerze]]n oder elektrisches [[Licht]] angebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Johansen Viggo-Frohe Weihnachten.jpg|thumb|Symbol für die Einheit der Schöpfung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Den Weihnachtsbaum kann man als Weltenbaum sehen==&lt;br /&gt;
Der Weihnachtsbaum kann einem helfen das [[Herz]] zu öffnen. Wo der Weihnachtsbaum tatsächlich herkommt ist nicht ganz sicher. Manche sagen der Weihnachtsbaum symbolisiert den [[Welt]]enbaum, den man in vielen [[Religion]]en kennt. Es gibt z.B. bei den Germanen den Weltenbaum Yggdrasil. &lt;br /&gt;
Oder es gibt auch die sogenannte Irminsul, die nach mancher [[Tradition]] auch ein großer [[Baum]] war. &lt;br /&gt;
Und so steht der Baum für die Kelten und später auch für Sachsen und andere Germanische Völker. Letztlich ein [[Baum]] für die ganze [[Welt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen alles wurzelt im Göttlichen und die [[Wurzel]]n des Baumes stehen für das Abstrakte und das Unendliche. Wenn man nur den Baum sieht, ist nur eine Etage des Weltenbaums [[sichtbar]], doch der Stamm führt in den [[Himmel]], der für das Göttliche steht.&lt;br /&gt;
So wird manchmal auch gesagt, dass der Weltenbaum unendlich hoch und tief ist und so die Wurzeln eins sind mit der Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne ist der Weihnachtsbaum ein Symbol für die [[Einheit]] der [[Schöpfung]]. Wir finden auch in der Bhagavadgita z.B. das [[Symbol]], dass die ganze [[Welt]] wie der Ashwathama Baum ist. Das die Äste und die Zweige und die Blätter und die [[Blüte]]n die Dinge in der physischen [[Welt]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alles strebt nach dem Göttlichen==&lt;br /&gt;
Was wir in der physischen Welt sehen, ist in etwas Tieferem verwurzelt. Letztlich strebt alles nach einem Göttlichen.&lt;br /&gt;
Es gibt auch die [[Interpretation]] des Weihnachtsbaums aus dem Kundalini Yoga. Wir können sagen der [[Stamm]] ist die [[Sushumna]], die feinstoffliche Wirbelsäule. Die Zweige, die vom Stamm abgehen sind die verschiedenen [[Nadis]], die [[Energiekanäle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Kundalini erwacht, dann kommen verschiedene mystische [[Erfahrung]]en, [[Vision]]en, wunderschöne Klänge, außergewöhnliche [[Fähigkeit]]en, besonders schöne Erfahrungen.&lt;br /&gt;
Diese werden symbolisiert durch den [[Schmuck]] und die Verzierungen an den [[Zweig]]en.&lt;br /&gt;
Die [[Erweckung]] der Kundalini kann irgendwann zur [[Erleuchtung]] führen. Und diese Erleuchtung  wird symbolisiert durch das [[Licht]], mit dem der Weihnachtsbaum typischerweise erstrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du also an Weihnachten einen Weihnachtsbaum siehst, dann kannst du dir vorstellen das der Weihnachtsbaum die [[mystisch]]e Verwurzelung der [[Welt]] im Göttlichen symbolisiert. Und das alles einen [[Sinn]] hat und dahinter das Prinzip steht zum Himmel und zum Göttlichen zu kommen.&lt;br /&gt;
Du kannst dir auch vorstellen, dass der Weihnachtsbaum dich [[verbinden]] will mit dem Göttlichen an sich. Und du kannst dir vorstellen, dass der Weihnachtsbaum die spirituellen Praktiken und damit die [[Erleuchtung]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weihnachtsbaum  Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Weihnachtsbaum  mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| YWLUqdtBjbg }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Weihnachtsbaum  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Weihnachtsbaum  anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Weihnachtsbaum.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weihnachtsbaum  - weitere Infos==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du mehr Informationen zum diesem Artikel über Weihnachtsbaum  ? Danke für deine Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weihnachtsbaum&#039;&#039;&#039; bedeutet: Viele [[Licht]]er - nach dem [[Advent]]skranz; oft heute auch gleichzeitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Vergleich: Ein &#039;&#039;Weihnachts[[baum]]&#039;&#039; [[ohne]] [[Wurzel]]n nadelt - das ist etwas anderes als sogenanntes Nadeln im [[akupunktur|medizinischen]] Feld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachtsbaum  gehört zu den Themengebieten [[Esoterik]], [[Baum]], [[Keltische Mythologie]], [[Christentum]], [[Weihnachten]], [[Religiöses Symbol]], [[Naturspiritualität]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zum Thema Baum gehören Begriffe wie [[Weihnachtsbaum]], [[Weltenbaum]], [[Damba-Baum]].&lt;br /&gt;
Keltische * Zum Thema Mythologie gehören Begriffe wie [[Androgyn]], [[Axis Mundi]], [[Vampir]], [[Vampirismus]], [[Götterwelten der Inder]], [[Lemurisch]], [[Kosmogonie]], [[Lemurien]], [[Lykanthropie]], [[Minotaurus]], [[Mittelreich]], [[Klingsor]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Christentum gehören Begriffe wie [[Apokryphen]], [[Kreuz Christi]], [[Kreuzigung]], [[Leidensgeschichte Jesu]], [[Mennoniten]], [[Methodisten]], [[Mormonen]], [[Neuapostolische Kirche]], [[Pfingstbewegung]], [[Quäker]].&lt;br /&gt;
Weihnachten * Zum Thema Naturspiritualität gehören Begriffe wie [[Filictum]], [[Jahres-Zyklen]], [[Nixen]], [[Nymphen]], [[Incubus]], [[Orte der Kraft]], [[Pan]], [[Weihnachtsbaum]], [[Gnom]], [[Volturnus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Weihnachtsbaum  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Weihnachtsbaum :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wahrtraum]]&lt;br /&gt;
* [[Waite]]&lt;br /&gt;
* [[Walpurgis]]&lt;br /&gt;
* [[Wassermann-Zeitalter]]&lt;br /&gt;
* [[Weiße Frau]]&lt;br /&gt;
* [[Weiße Magie]]&lt;br /&gt;
* [[Weltenbaum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Weihnachtsbaum :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga Kinderyoga Weiterbildungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogalehrer-ausbildung Yogalehrer Ausbildung Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogalehrer-ausbildung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Weihnachtsbaum  zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://jyotish-indische-astrologie.podspot.de Astrologie Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://jyotish-indische-astrologie.podspot.de/rss&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keltische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihnachten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religiöses Symbol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturspiritualität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume, Heilbäume]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Weihnachtsbaum&amp;diff=715174</id>
		<title>Weihnachtsbaum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Weihnachtsbaum&amp;diff=715174"/>
		<updated>2017-11-30T08:54:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Weihnachtsbaum &#039;&#039;&#039;ist eins der machtvollsten [[Symbol]]e an Weihnachten.&lt;br /&gt;
Der Weihnachtsbaum steht für das Aufstellen eines Nadelbaumes entweder draußen oder auch im Wohnzimmer.&lt;br /&gt;
Der Weihnachtsbaum wird geschmückt. Es können [[Kerze]]n oder elektrisches [[Licht]] angebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Johansen Viggo-Frohe Weihnachten.jpg|thumb|Symbol für die Einheit der Schöpfung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Den Weihnachtsbaum kann man als Weltenbaum sehen==&lt;br /&gt;
Der Weihnachtsbaum kann einem helfen das [[Herz]] zu öffnen. Wo der Weihnachtsbaum tatsächlich herkommt ist nicht ganz sicher. Manche sagen der Weihnachtsbaum symbolisiert den [[Welt]]enbaum, den man in vielen [[Religion]]en kennt. Es gibt z.B. bei den Germanen den Weltenbaum Yggdrasil. &lt;br /&gt;
Oder es gibt auch die sogenannte Irminsul, die nach mancher [[Tradition]] auch ein großer [[Baum]] war. &lt;br /&gt;
Und so steht der Baum für die Kelten und später auch für Sachsen und andere Germanische Völker. Letztlich ein [[Baum]] für die ganze [[Welt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte sagen alles wurzelt im Göttlichen und die [[Wurzel]]n des Baumes stehen für das Abstrakte und das Unendliche. Wenn man nur den Baum sieht, ist nur eine Etage des Weltenbaums [[sichtbar]], doch der Stamm führt in den [[Himmel]], der für das Göttliche steht.&lt;br /&gt;
So wird manchmal auch gesagt, dass der Weltenbaum unendlich hoch und tief ist und so die Wurzeln eins sind mit der Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne ist der Weihnachtsbaum ein Symbol für die [[Einheit]] der [[Schöpfung]]. Wir finden auch in der Bhagavadgita z.B. das [[Symbol]], dass die ganze [[Welt]] wie der Ashwathama Baum ist. Das die Äste und die Zweige und die Blätter und die [[Blüte]]n die Dinge in der physischen [[Welt]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alles strebt nach dem Göttlichen==&lt;br /&gt;
Was wir in der physischen Welt sehen, ist in etwas Tieferem verwurzelt. Letztlich strebt alles nach einem Göttlichen.&lt;br /&gt;
Es gibt auch die [[Interpretation]] des Weihnachtsbaums aus dem Kundalini Yoga. Wir können sagen der [[Stamm]] ist die [[Sushumna]], die feinstoffliche Wirbelsäule. Die Zweige, die vom Stamm abgehen sind die verschiedenen [[Nadis]], die [[Energiekanäle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Kundalini erwacht, dann kommen verschiedene mystische [[Erfahrung]]en, [[Vision]]en, wunderschöne Klänge, außergewöhnliche [[Fähigkeit]]en, besonders schöne Erfahrungen.&lt;br /&gt;
Diese werden symbolisiert durch den [[Schmuck]] und die Verzierungen an den [[Zweig]]en.&lt;br /&gt;
Die [[Erweckung]] der Kundalini kann irgendwann zur [[Erleuchtung]] führen. Und diese Erleuchtung  wird symbolisiert durch das [[Licht]], mit dem der Weihnachtsbaum typischerweise erstrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du also an Weihnachten einen Weihnachtsbaum siehst, dann kannst du dir vorstellen das der Weihnachtsbaum die [[mystisch]]e Verwurzelung der [[Welt]] im Göttlichen symbolisiert. Und das alles einen [[Sinn]] hat und dahinter das Prinzip steht zum Himmel und zum Göttlichen zu kommen.&lt;br /&gt;
Du kannst dir auch vorstellen, dass der Weihnachtsbaum dich [[verbinden]] will mit dem Göttlichen an sich. Und du kannst dir vorstellen, dass der Weihnachtsbaum die spirituellen Praktiken und damit die [[Erleuchtung]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weihnachtsbaum  Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Weihnachtsbaum  mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| YWLUqdtBjbg }}&lt;br /&gt;
[[Datei:Asana Baum.jpg|thumb| Weihnachtsbaum  - erläutert vom Yoga Standpunkt aus]]&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Weihnachtsbaum  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Weihnachtsbaum  anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Weihnachtsbaum.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weihnachtsbaum  - weitere Infos==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du mehr Informationen zum diesem Artikel über Weihnachtsbaum  ? Danke für deine Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weihnachtsbaum&#039;&#039;&#039; bedeutet: Viele [[Licht]]er - nach dem [[Advent]]skranz; oft heute auch gleichzeitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Vergleich: Ein &#039;&#039;Weihnachts[[baum]]&#039;&#039; [[ohne]] [[Wurzel]]n nadelt - das ist etwas anderes als sogenanntes Nadeln im [[akupunktur|medizinischen]] Feld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachtsbaum  gehört zu den Themengebieten [[Esoterik]], [[Baum]], [[Keltische Mythologie]], [[Christentum]], [[Weihnachten]], [[Religiöses Symbol]], [[Naturspiritualität]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zum Thema Baum gehören Begriffe wie [[Weihnachtsbaum]], [[Weltenbaum]], [[Damba-Baum]].&lt;br /&gt;
Keltische * Zum Thema Mythologie gehören Begriffe wie [[Androgyn]], [[Axis Mundi]], [[Vampir]], [[Vampirismus]], [[Götterwelten der Inder]], [[Lemurisch]], [[Kosmogonie]], [[Lemurien]], [[Lykanthropie]], [[Minotaurus]], [[Mittelreich]], [[Klingsor]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Christentum gehören Begriffe wie [[Apokryphen]], [[Kreuz Christi]], [[Kreuzigung]], [[Leidensgeschichte Jesu]], [[Mennoniten]], [[Methodisten]], [[Mormonen]], [[Neuapostolische Kirche]], [[Pfingstbewegung]], [[Quäker]].&lt;br /&gt;
Weihnachten * Zum Thema Naturspiritualität gehören Begriffe wie [[Filictum]], [[Jahres-Zyklen]], [[Nixen]], [[Nymphen]], [[Incubus]], [[Orte der Kraft]], [[Pan]], [[Weihnachtsbaum]], [[Gnom]], [[Volturnus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Weihnachtsbaum  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Weihnachtsbaum :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wahrtraum]]&lt;br /&gt;
* [[Waite]]&lt;br /&gt;
* [[Walpurgis]]&lt;br /&gt;
* [[Wassermann-Zeitalter]]&lt;br /&gt;
* [[Weiße Frau]]&lt;br /&gt;
* [[Weiße Magie]]&lt;br /&gt;
* [[Weltenbaum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Weihnachtsbaum :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga Kinderyoga Weiterbildungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogalehrer-ausbildung Yogalehrer Ausbildung Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogalehrer-ausbildung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Weihnachtsbaum  zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://jyotish-indische-astrologie.podspot.de Astrologie Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://jyotish-indische-astrologie.podspot.de/rss&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keltische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihnachten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religiöses Symbol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturspiritualität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume, Heilbäume]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wechselbalg&amp;diff=715173</id>
		<title>Wechselbalg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wechselbalg&amp;diff=715173"/>
		<updated>2017-11-30T08:20:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wechselbalg &#039;&#039;&#039;ist die Bezeichnung für einen missgestalteten [[Säugling]], der von Elben, bösen [[Geist]]ern oder dem [[Teufel]] mit dem rechtmäßigen Kind vertauscht wurde. Wechselbalg ist also ein [[Kind]], das der Wöchnerin von [[Zwerg]]en, [[Nixe]]n oder dem Teufel untergeschoben wurde. Sie vertauschen das schöne und wunderbare Kind mit einem teuflischen Kind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Mann Baby Kind.JPG|thumb|Die Vorstellung eines vertauschten Babys löst bei Eltern Angst aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertauschte Kinder sehen anders aus als die Eltern es wünschen==&lt;br /&gt;
Man nennt den Wechselbalg auch Cambitus, ein [[Kind]], das [[verunstaltet]] ist. Es ist ein Kind das nicht so aussieht, wie es die [[Eltern]] gerne hätten. &lt;br /&gt;
Das Wort Wechselbalg drückt vermutlich eine [[Angst]] in Männern aus, die denken, ihnen sei ein Kind untergeschoben worden. Wechselbalg drückt vielleicht auch in der Angst von Müttern aus, die das Kind einer [[Amme]] geben und befürchten, dass die Amme ihnen das falsche Kind zurückgibt.&lt;br /&gt;
In modernen Kliniken wurden in den 70er und 80er Jahren nicht selten die Kinder vertauscht, was durch spätere [[genetisch]]e [[Untersuchung]]en festgestellt werden kann. Die [[Gefahr]], dass Kinder vertauscht werden, gab es früher und auch heute. Das kann eine gewisse Angst auslösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wechselbalg Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einer kurzen Lesung zu Wechselbalg:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|jpa_37D3EwE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Referat zu Wechselbalg kann dich vielleicht zu einem anderen Verständnis der Mythen der Völker bringen. Wechselbalg - erläutert vom Geist einer religionsübergreifender Spiritualität.&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Wechselbalg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Wechselbalg anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Wechselbalg.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wechselbalg Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Verbesserungsvorschläge oder Ergänzungen zu diesem Wiki-Artikel zu Wechselbalg ? Wir sind dankbar für jede Ergänzung, Verbesserung, Erweiterung, Foto, Video etc. Schicke doch eine Email an wiki(at)yoga-vidya.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wechselbalg gehört zu den Themengebieten [[Sagegestalt]], [[Fabelwesen]], [[Sagengestalt]], [[Mythologie]], [[Volksglaube]], [[Sage]], [[Aberglaube]], [[Archetyp]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Begriffe im Alphabet vor und nach Wechselbalg: [[Waldmännchen]], [[Waldschrat]], [[Wassermänner]], [[Wassernymphe]], [[Wechselseitige Abhängigkeit]], [[Wicht]], [[Wiesennymphen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Wechselbalg:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/business-yogalehrerin Business Yogalehrer/in Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus Naturspiritualität und Schamanismus Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Wechselbalg zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/de/service/podcast/Meditationskurs-anfaenger.xhtml Meditationskurs Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabelwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksglaube]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wechselbalg&amp;diff=715172</id>
		<title>Wechselbalg</title>
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		<updated>2017-11-30T07:52:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wechselbalg &#039;&#039;&#039;ist die Bezeichnung für einen missgestalteten Säugling, der von Elben, bösen Geistern oder dem Teufel mit dem rechtmäßigen Kind vertauscht wurde. Wechselbalg ist also ein Kind, das der Wöchnerin von Zwergen, Nixen oder dem Teufel untergeschoben wurde. Sie vertauschen das schöne und wunderbare Kind mit einem teuflischen Kind. &lt;br /&gt;
Man nennt den Wechselbalg auch Cambitus, ein Kind, das verunstaltet ist. Es ist ein Kind das nicht so aussieht, wie es die Eltern gerne hätten. &lt;br /&gt;
Das Wort Wechselbalg drückt vermutlich eine Angst in Männern aus, die denken, ihnen sei ein Kind untergeschoben worden. Wechselbalg drückt vielleicht auch Angst in Müttern aus, die das Kind einer Amme geben und befürchten, dass die Amme ihnen das falsche Kind zurückgibt.&lt;br /&gt;
In modernen Kliniken wurden in den 70er und 80er Jahren nicht selten die Kinder vertauscht, was durch spätere genetische Untersuchungen festgestellt werden kann. Die Gefahr dass Kinder vertauscht werden, gab es früher und auch heute. Das kann eine gewisse Angst auslösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wechselbalg Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einer kurzen Lesung zu Wechselbalg:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|jpa_37D3EwE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Referat zu Wechselbalg kann dich vielleicht zu einem anderen Verständnis der Mythen der Völker bringen. Wechselbalg - erläutert vom Geist einer religionsübergreifender Spiritualität.&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Wechselbalg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Wechselbalg anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Wechselbalg.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wechselbalg Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Verbesserungsvorschläge oder Ergänzungen zu diesem Wiki-Artikel zu Wechselbalg ? Wir sind dankbar für jede Ergänzung, Verbesserung, Erweiterung, Foto, Video etc. Schicke doch eine Email an wiki(at)yoga-vidya.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wechselbalg gehört zu den Themengebieten [[Sagegestalt]], [[Fabelwesen]], [[Sagengestalt]], [[Mythologie]], [[Volksglaube]], [[Sage]], [[Aberglaube]], [[Archetyp]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Begriffe im Alphabet vor und nach Wechselbalg: [[Waldmännchen]], [[Waldschrat]], [[Wassermänner]], [[Wassernymphe]], [[Wechselseitige Abhängigkeit]], [[Wicht]], [[Wiesennymphen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Wechselbalg:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/business-yogalehrerin Business Yogalehrer/in Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus Naturspiritualität und Schamanismus Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Wechselbalg zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/de/service/podcast/Meditationskurs-anfaenger.xhtml Meditationskurs Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabelwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksglaube]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Ayurveda&amp;diff=715146</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Ayurveda</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Ayurveda&amp;diff=715146"/>
		<updated>2017-11-28T13:30:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: /* Ayurvedische Kräuter haben positiven Einfluss auf die Psyche */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien Ayurveda&#039;&#039;&#039; - Übersicht über Forschungsarbeiten zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda]. Welche Wirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] können durch [[Studien|wissenschaftliche Studien]] nachgewiesen werden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900425956.JPG|thumb|Ayurvedische Heilpflanzen haben eine hohe Wirksamkeit und können bei vielfältigsten Krankheitsbildern eingesetzt werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fibromyalgie (2013)===&lt;br /&gt;
Fibromyalgie sind [[Schmerzen]], die sich immer wieder wechselnd im ganzen [[Körper]] sowohl in der Muskulatur, in den Gelenken als auch als Rückenschmerzen zeigen. Damit verbunden sind [[Müdigkeit]], Schlafstörungen, Morgensteifheit und weitere Beschwerden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in Berlin durchgeführte Vergleichsstudie untersuchte die Wirksamkeit sowohl herkömmlicher und als auch ayurvedischer Behandlungsansätze. Hierzu wurden zwei Wochen lang 21 Fibromyalgipatienten stationär ayurvedisch behandelt, 11 Patienten ausschließlich mit herkömmlicher Medikation. 6 Monate später fanden die Nachuntersuchungen statt. Die Wirksamkeit der Behandlung wurde einerseits mittels eines speziellen Fragebogens, andererseits über Werte wie Schmerzintensität, Schmerz[[wahrnehmung]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Ängstlichkeit]], Schlafqualität bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis wiesen beide Gruppen Linderungseffekte auf, ohne dass es bedeutsame Unterschiede zwischen beiden gegeben hätte.&lt;br /&gt;
Dies legt nahe, dass [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] einer schulmedizinischen Behandlung in seiner Wirksamkeit in nichts nachsteht. Da Ayurveda hier allerdings nur als zusätzliche Behandlung angewandt wurde, sind weitere Studien erforderlich, um die spezifische Wirksamkeit von Ayurveda nachweisen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Additive+Complex+Ayurvedic+Treatment+in+Patients+with+Fibromyalgia+Syndrome Additive Complex Ayurvedic Treatment in Patients with Fibromyalgia Syndrome Compared to Conventional Standard Care Alone: A Nonrandomized Controlled Clinical Pilot Study (KAFA Trial).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/fibromyalgie-fiq-score-mit-ayurvedischer-medizin-verringern/ FitScience: Fibromyalgie ist mit Ayurveda gut behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma und Arthrose===&lt;br /&gt;
====Ayurveda bei Rheuma (2011)====&lt;br /&gt;
Eine Gruppe von Medizinern und Ayurveda-Ärzten untersuchte in einer Doppel-Blind-Studie die Wirksamkeit von ayurvedischen Behandlungen gegenüber dem üblichen Medikament Methotrexat an 43 Patienten, die seit bis zu 7 Jahren an Gelenkrheuma litten. Eine Gruppe erhielt Methotrexat zusätzlich zu einer ayurvedischen Behandlung, die zweite Gruppe Methotrexat und Ayurveda-Placebos, die dritte Gruppe erhielt eine Ayurvedabehandlung und Methotrexat-Placebos. Der Studienzeitraum war 36 Wochen, alle 12 Wochen wurden die Werte der Probanden gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis wurden in allen drei Gruppen annähernd gleiche Werte gemessen. Bei Gelenkrheuma ist Ayurveda also vergleichbar wirksam wie herkömmliche Medizin mit dem Vorteil, dass es kaum Nebenwirkungen gibt – bei der Methotrexat-Gruppe traten wesentlich mehr unerwünschte Nebenwirkungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21617554 Double-blind, randomized, controlled, pilot study comparing classic ayurvedic medicine, methotrexate, and their combination in rheumatoid arthritis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/medikamentenvergleich-ayurveda-und-herkoemmliche-medizin/ FitScience: Gelenkrheuma: Ayurveda vergleichbar wirksam wie herkömmliche Medizin] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ayurveda bei Kniegelenksarthrose (2013)====&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900385792.JPG|thumb|Röntgenaufnahme eines Kniegelenks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine randomisierte Doppelblindstudie der [[Rheuma]]tologen um Dr. Arvind Chopra von der Universitätsklinik in [[Puna]] nahm 440 Patienten mit [[Arthrose|Kniegelenksarthrose]] in den Blick. Die Studienteilnehmer hatten die [[Krankheit]] seit mindestens 50 Monaten und nachweislich deutliche [[Schmerz]]en. Die Probanden wurden in vier Gruppen geteilt, denen sechs Monate lang und drei Mal täglich jeweils unterschiedliche Präparate verabreicht wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gruppe 1: Celecoxib&lt;br /&gt;
* Gruppe 2: Glucosaminsulfat&lt;br /&gt;
* Gruppe 3: ayurvedisches Extrakt SGC (Mondsamengewächs Guduchi, Ingwer plus Amalakifrucht) &lt;br /&gt;
* Gruppe 4: Extrakt SGCG, wie oben plus Guggul (Weihrauch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar wurden die ayurvedischen Mittel nicht unter ganzheitlicher Sicht verabreicht und auch brachen zwölf Patienten die Teilnahme vorzeitig ab. Dennoch konnte die Studie zeigen, dass die pflanzlichen standardisiert hergestellten [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda]-Präparate eine ähnliche Wirksamkeit zeigten, wie die klassische westliche [[Medizin]], die den Gruppen 1 und 2 verabreicht wurde. Weitere Studien, die dann auch den holistischen Aspekt des Ayurveda in der Anwendung berücksichtigen, sollen die Ergebnisse untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23365148 Ayurvedic medicine offers a good alternative to glucosamine and celecoxib in the treatment of symptomatic knee osteoarthritis: a randomized, double-blind, controlled equivalence drug trial. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/arthrose/article/831369/kniegelenksarthrose-ayurveda-statt-standardanalgesie.html Ayurveda statt Standardanalgesie? 03/2013. Ärztezeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|dTGxXqfJWOo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité Berlin, die an 150 Patienten mit Kniegelenksarthrose durchgeführt wird, soll zeigen, dass bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/uebungsreihen/stoffwechsel-immunsystem/rheuma-arthrose-arthritis-osteoporose/#c12652 Kniegelenksarthrose] eine 12 Wochen dauernde ayurvedische Behandlung, die auf der Diagnose eines [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Arztes beruht und verschiedene ayurvedische Anwendungen kombiniert, wirkungsvoller ist als eine ebenso 12 Wochen dauernde Behandlung im Rahmen der modernen westlichen [[Medizin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Forschungsstudie, deren Planungsphase bereits 2010 begann, vergleicht und bewertet somit die Wirksamkeit ayurvedischer und  konventioneller Behandlungsmethoden in Bezug auf Kniegelenksarthrose. In diesem Jahr (2014) sollen nun die Ergebnisse vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die vom Department AYUSH der indischen Regierung finanzierte wissenschaftliche [http://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/ayurveda-therapie-bei-kniegelenksarthrose.html Studie] wurden 150 Patienten mit Kniegelenksarthrose, [[Mann|Männer]] und [[Frau|Frauen]] im Alter zwischen 40 und 70 Jahren, nach bestimmten Kriterien ausgewählt und zunächst von vier unabhängigen Spezialisten der [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] [[Medizin]] diagnostiziert. Um eine hohe Qualität der Daten zu gewährleisten, erstellte für die ersten 30 Patienten jeder der vier [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Spezialisten einen individuellen Behandlungsplan mithilfe eines standardisierten Formulars. Diese Behandlungspläne wurden dann von den vier [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Ärzten gemeinsam diskutiert und ausgewertet, bis sie über die Diagnose Einigung erzielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 150 Patienten wurden nach Erhalt der [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Diagnose nach dem [[Zufall]]s[[prinzip]] in zwei Gruppen mit je 75 Patienten eingeteilt. Die eine Gruppe erhielt über einen [[Zeit]]raum von 12 Wochen – entsprechend der vorherigen [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Diagnose – 15 vielschichtige, ganzheitliche ayurvedische Anwendungen (von jeweils maximal 90 Minuten Dauer), wie zum Beispiel manuelle Therapie, [[Massage]], ayurvedisches Dampfbad ([[Svedana]]), [[Ernährung]]sberatung und Hinweise zu [[Nahrung]]sergänzungsmitteln, Lebensberatung sowie Hinweise für die eigene [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Praxis. Dabei wird die Ansicht vertreten, dass eine Kombination verschiedener [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Anwendungen Synergie-Effekte bedingt und dadurch für deren [[Wirkung]]en relevant ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Patienten der zweiten Gruppe wurden über den Zeitraum von 12 Wochen auf konventionelle Weise behandelt (ebenfalls 15 Behandlungen, von jeweils 45 Minuten Dauer) und erhielten Hinweise für individuelle Übungen (zum Beispiel Übungen zur Stärkung der Oberschenkelmuskulatur), Physiotherapie einschließlich manueller Therapie, Ergotherapie, Anweisungen zur Gewichtsabnahme (bei [[Übergewicht]]) sowie -  wenn nötig -  Verschreibung von Medikamenten bzw. [[Schmerz]]mitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch genaue Zulassungs- und Behandlungsrichtlinien, wie zum Beispiel den Richtlinien der Behandlung von Kniegelenksarhtrose des Bundesministeriums für [[Gesundheit]], sollte die Höchstqualität der Heilbehandlungen sichergestellt werden. Dennoch wurde die [[wissenschaftliche Studien|wissenschaftliche Studie]] so konzipiert, dass sie eine individuelle Behandlung erlaubt, bei der der Patient und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|v7QeOFfkGac}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Ärzte und Therapeuten absolvierten alle entweder ein [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Studium in [[Indien]] oder eine Ausbildung an einer [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Akademie von wenigstens 500 Stunden samt einer wenigstens 2 Jahre dauernden Praxis in europäischen [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Kliniken ([https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Experten). Alle anderen [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Therapeuten mussten mindestens 2 Jahre klinische Praxis in ihrem dazugehörigen Bereich (zum Beispiel Manuelle Therapie, [[Ernährung]]sberatung, Beratung zu Knie[[yoga]]) nachweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Patienten der Gruppe der konventionellen Behandlungsmethoden wurden von Spezialisten, Chirurgen und Berufstherapeuten aus dem Orthopädie-Bereich behandelt. Die Behandlungen wurden von Ärzten mit Spezialisierung in Orthopädie und Chirurgie oder von Ärzten, die unter der Führung eines solchen Spezialisten arbeiten, verschrieben. Die Therapeuten (Ergotherapie, Physiotherapie) mussten eine Berufsausbildung in ihrem Bereich sowie eine mindestens zweijährige Praxis vorweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Charité Universitätsmedizin, die im Rahmen ihrer Forschung auch einen Projektbereich &amp;quot;Klinische [[Naturheilkunde]]&amp;quot; besitzt, werden neben klassischen Naturheilverfahren wie zum Beispiel [[Ernährung]]stherapie und Phytotherapie auch traditionelle Heilverfahren wie zum Beispiel Blutegeltherapie, Ausleitende Verfahren, [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] und [[Akupunktur]] in vollstationärer, teilstationärer und ambulanter Versorgung angewandt und wissenschaftlich evaluiert. Die wissenschaftliche [[Arbeit]] zielt dabei u. a. auf die [[Entwicklung]] innovativer Modelle der Integrativen [[Medizin]], d.h. der Kombination aus komplementärmedizinischen und schulmedizinischen Ansätzen. Dazu werden Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit dieser Verfahren durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Behandlungsarten bei Kniegelenksarthrose werden immer bedeutsamer, da Kniegelenksarthrose verantwortlich ist für einen Großteil der chronischen Erkrankungen und daraus folgender Arbeitsunfähigkeit sowie für hohe Kosten in den Gesundheitssystemen Deutschlands, Europas und der [[Welt]]. Auch suchen Patienten mit chronischer Kniegelenksarthrose oft nach [[alternative Medizin|alternativen Behandlungsmethoden]], da die Medikamente zur Behandlung von Arthrose mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] [[Medizin]], die schon seit über 2000 Jahren als ganzheitliches System in [[Indien]] und ganz Südasien angewandt und von der Welt Gesundheitsorganisation als Heilverfahren anerkannt wird, verwendet vielfältige Behandlungsmethoden (wie zum Beispiel Manuelle Therapien, [[Ernährung]]sberatung, [[Panchakarma|Reinigungskuren]], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]). Sie wird häufig zur Behandlung von [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/arthrose/article/831369/kniegelenksarthrose-ayurveda-statt-standardanalgesie.html Kniegelenksarthrose] herangezogen. Bis jetzt gibt es in den westlichen Ländern jedoch noch keine Forschungsdaten zur Wirksamkeit der mehrdimensionalen, ganzheitlichen ayurvedischen Behandlungsmethoden im Vergleich mit westlichen Behandlungsmethoden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Charité Berlin, die in Zusammenarbeit mit dem Immanuel Krankenhaus Berlin durchgeführt wird, ist somit die erste, die die Wirksamkeit vielschichtiger ayurvedischer im Vergleich zu konventionellen Behandlungen in einem westlichen klinischen Umfeld bei Patienten mit Kniegelenksarthrose untersucht. Vorherige Forschungen zu ayurvedischer [[Medizin]] beschränkten sich weitestgehend auf Experimente zu einzelnen [[Kräuter]]n, Rezepturen oder Therapien. Einige wenige Forschungen sind klinisch, konzentrieren sich aber auf medikamentöse Behandlungen oder nicht-pharmakologische Eingriffe wie zum Beispiel [[Yoga Arten|Yoga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem im Mai 2013 im englisch-sprachigen Wissenschaftsjournal Trial veröffentlichten Forschungsprotokoll der Charité Universitätsmedizin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die größte Herausforderung ist, neue und innovative klinische [[Studien]] zu entwickeln, auf deren Grundlage eingeschätzt werden kann, ob die [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] [[Medizin]] klinische Beweise in Übereinstimmung mit der modernen Forschungsmethodologie erbringen kann. Diese Beweise könnten dann dazu führen, dass traditionelles [[Heilwissen]] in die moderne, wissenschaftlich begründete [[Medizin]] integriert wird. Diese Studie ist ein erster Versuch in diese Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl jedoch die Behandlungsprotokolle für beide Gruppen viel Spielraum und [[Flexibilität]] schaffen, schränken folgende Punkte den Umfang ein, in dem die Ergebnisse (in Bezug auf die spätere Anwendung im Gesundheitssystem) verallgemeinert werden können:&lt;br /&gt;
*Nur sehr wenige Gesundheitszentren und Kliniken wurden im Diagnoseverfahren ausgebildet.&lt;br /&gt;
*Die Patienten werden nur von hochqualifizierten Experten behandelt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Von diesen Experten gäbe es im Gesundheitssystem wahrscheinlich nur wenige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Studienprotokoll schildert die Schwierigkeiten bei der Auswertung der Forschungsdaten: &amp;quot;Der vielschichtige Ansatz beim Stellen einer [http://www.ayurveda-portal.de/ayurveda-allgemein/1666-eine-grundlegende-betrachtung-von-osteoporose-und-arthrose-aus-der-sicht-des-ayurveda.html#.UuI2FScwfGg Ayurveda Diagnose] (d. h. es werden viele verschiedene Faktoren und mögliche Ursachen in die Diagnose einbezogen) macht den Vergleich mit der konventionellen Diagnose &amp;quot;Kniegelenksarthrose&amp;quot; schwieriger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] können die Ursachen für eine Kniegelenksarthrose zum Beispiel in einer unangemessenen Ernährung, nachteiliger Lebensweise, Alterungsprozess oder [[Konstitution|konstitution]]ellbedingter Prädisposition liegen. Diese rufen ein [[Vata]] Ungleichgewicht hervor ([[Vata]] ist laut [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] verantwortlich für alle Bewegungen im [[Körper]]) und dieses [[Vata]] Ungleichgewicht verursacht Trockenheit (Rukshata), [[Leichtigkeit]] (Laghutva), Porosität (Saushirya) und Grobkörnigkeit (Kharatva) der Gelenke. Wenn das [[Vata]] Ungleichgewicht ins Kniegelenk wandert und anfängt, die Struktur des Kniegelenks zu zerstören und seine Funktion zu beeinträchtigen, entsteht die [[Krankheit]], die gewöhnlich als (Janu-) [[Sandhi]]-Gata-[[Vata]] diagnostiziert wird. [[Schmerz]] im Kniegelenk ([[Sandhi]]-Shula) ist die häufigste Wirkung dieser [[Krankheit]], es können aber auch Schwellungen ([[shotha]]), Starrheit (stabdhata) und reibende, knisternde oder knackende Geräusche und [[Gefühl]]e (Atopa) auftreten.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich beruhen [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] [[Medizin]] und konventionelle westliche Medizin auf verschiedenen Grundsätzen. Deshalb kann es bei Auswertung der Studie schwierig sein, genaue Übereinstimmungen der mit der [[Krankheit]] auftretenden Symptome zu identifizieren in Bezug auf die der Krankheitsbestimmung zugrundeliegenden verschiedenen Ansätze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] wird die Bestimmung der Krankheitssymptome und die daraus folgende Zuordnung eines Krankheitsbegriffes als weniger wichtig betrachtet als die Bestimmung von Veränderungen im Umfeld des Patienten. So liegt der Schwerpunkt der [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Diagnose - neben der Ermittlung der Symptome – hauptsächlich auf der &amp;quot;Untersuchung der vielfältigen inneren und äußeren Bedingungen und Verhältnisse [des Patienten], einschließlich der physiologischen, [[geist]]igen und der Bewegungs- und Stoffwechselfunktionen sowie Lebensweise, [[Ernährung]]sgewohnheiten und der sozialen Faktoren – die alle Disharmonien hervorrufen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Faktoren werden analysiert und bewertet im Rahmen der Erforschung der Geschichte des Patienten und der Untersuchung des Patienten mithilfe der Wahrnehmung wie etwa durch Abtasten, Abhören, Abklopfen und die Betrachtung des Patienten. Bei der Feststellung und Klassifizierung der Krankheitsursachen spielen zum Beispiel die Aspekte [[Dosha]], [[Agni]], Srotas, [[Dhatu]], [[Mala]] und [[Ama]] eine Rolle – die dynamischen ayurvedischen Gesetzmäßigkeiten – die nicht mit modernen Prinzipien gleichzusetzen sind. Die ayurvedischen Gesetzmäßigkeiten resultieren in sehr individuellen Zusammenhängen und Zuständen der Patienten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem werden aus ayurvedischer Sicht [[Gesundheit]]s- und Krankheitszustand als Kontinuum betrachtet, d.h. als kontinuierlicher Fluss der physiologischen Faktoren. Dadurch kann in der [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] [[Medizin]] der Arzt einen Patienten behandeln, ohne der Krankheit einen [[Name]]n zu geben. Zum Beispiel könnte im [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] die Kniegelenksarthrose begleitet sein von [[Ama]], was zu einer ganzkörperlichen oder lokalen Gelenksymptomatik führen kann, die den Merkmalen des Gelenkrheumatismus ähnelt, aber nicht mit ihm gleichzusetzen ist. Dadurch könnte die [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Diagnose nicht (Janu-) [[Sandhi]]-Gata-[[Vata]], sondern zum Beispiel [[Ama]]-[[Vata]] (von Ama abgeleitete Zustände) oder  [[Vata]]-[[Rakta]] (Auswirkungen eines heiß-säuerlichen [[Blut]]gewebes) lauten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu würde die Diagnose der konventionellen [[Medizin]] in allen drei Fälle dieselbe sein: Kniegelenksarthrose. Es wird also deutlich, dass standardisierte Diagnosen und Therapien im [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] vermieden werden und die Gesamtsituation des Patienten anstatt einfach nur die [[Krankheit]] analysiert wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] spielt eine immer größere Rolle in Europa und Nordamerika. Zurzeit ist es weltweit eine der am schnellsten wachsenden CAM-Therapien (Complementary and Alternative Medicine, Ergänzende und [[Alternative Medizin]]). Hoffentlich können die Ergebnisse dieser Studie es unterstützen, dass [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Behandlungsmethoden stärker in das eher konventionelle deutsche gesetzliche Gesundheitssystem integriert werden. [http://www.trialsjournal.com/content/14/1/149 Comparative effectiveness of a complex Ayurvedic treatment and conventional standard care in osteoarthritis of the knee – study protocol for a randomized controlled trial, Trials 23. Mai 2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|aplU6gy6am4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ayurveda bei Anämie (2012)===&lt;br /&gt;
Ernährungsbedingter Eisenmangel ist eine der häufigsten Ursachen von [[Anämie]] (Blutarmut, Mangel an roten Blutkörperchen) in [[Indien]]. Da der ernährungsbedingte Eisenmangel meist mit allopathischen Eisenpräparaten ausgeglichen wird, die jedoch mit Nebenwirkungen behaftet sind, nahmen sich eine Studie der Frage an, mit welchen ayurvedischen Medikamenten auf pflanzlich-mineralischer Basis ein ernährungsbedingter Eisenmangel behoben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ayurvedische Heilmittel Trikatrayadi Lauha sollte auf seine Wirksamkeit und [[Sicherheit]] in Bezug auf Kinder mit ernährungsbedingtem Eisenmangel getestet werden. 10 Wochen lang nahmen 123 Kinder an der klinischen Studie teil. Sie wurden vor Beginn der Studie, währenddessen und nach dem Prozess untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass Trikatrayadi Lauha die Hämoglobinwerte (Anteil der roten Blutkörperchen) bereits nach 5 Wochen deutlich erhöht hatte; nach 10 Wochen hatten sich diese Werte nochmals annähernd verdoppelt. Dabei wurden keine Nebenwirkungen festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3545243/ A clinical study on Pandu Roga, iron deficiency anemia, with Trikatrayadi Lauha suspension in children]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/anaemie-bei-kindern-trikatrayadi-lauha-koennte-die-loesung-sein/ FitScience: Ernährungsbedingter Eisenmangel kann mit Ayurveda behoben werden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Yoga Psychologie und Ayurveda===&lt;br /&gt;
Quelle: Maika Puta: &amp;quot;Theoretischer Hintergrund und Ergebnisse der Studie Yoga Psychologie, Teil 1&amp;quot; (2013).&lt;br /&gt;
[[Datei:600px-Ayurveda humors.svg.png|thumb|Die Konstitutionen im Ayurveda]]&lt;br /&gt;
Der altindischen Tradition nach ist das vollständige [[Wohlbefinden]] des [[Mensch]]en an den sogenannten [[Guna]]s ausgelegt, welche in viele Schriften wie z.B. [[Patanjali]]s [[Yogasutra]]s auftauchen. Im Wesentlichen gibt es drei Gunas, die für unser [[Verhalten]] und Wohlergehen verantwortlich sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sattva]] verleiht uns [[Gelassenheit]], [[Freude]], [[Kraft]], [[Motivation]] und [[Entspannung]].&lt;br /&gt;
*Wenn [[Rajas]] im Menschen vorherrscht, hat dieser mit [[Rastlosigkeit]], [[Unzufriedenheit]] und [[Überanstrengung]] zu kämpfen.&lt;br /&gt;
*Bei einem Überschuss an [[Tamas]] sind Menschen eher träge, verwirrt und unentschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Yogastudie möchte nun untersuchen, inwiefern diese drei Gunas aus der indischen Psychologie valide sind. Da es keine Messinstrumente für diese Fragestellung gibt, müssen hier sozialwissenschaftliche Untersuchungsmethoden herangezogen werden. Anhand gut ausgewählter Items wurden 337 Teilnehmer – durchschnittlich 42 Jahre alt und zu 80% weiblich –  im [[Zeit]]raum Mai-Juli 2012 befragt. Das Fragebogendesign beinhaltete jeweils Fragen zu den 3 Gunas, deren Inhalt anhand von unterschiedlicher indischer Literatur zusammengetragen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antworten wurden anschließend einer sogenannten Faktorenanalyse unterzogen, welche meist mittels Fachsoftware untersucht, ob alle Fragestellungen, die einem Kriterium zugeordnet werden, bei erkennbarem Hang eines Probanden zu einem bestimmten Guna, auch ähnlich beantwortet werden oder ob eine Frage vielleicht falsch konzipiert war und bei einem Gros der Probanden regelmäßig stark von den Antworten der Fragegruppe abweicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis war, dass die meisten Antworten der Fragen pro Guna-Gruppe korrelierten – nur wenige Fragestellungen bildeten nicht die gewünschte Messung ab. Abschließend wurden diese &amp;quot;falschen&amp;quot; Fragestellungen aus dem Fragebogendesign entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit liefert die Studie zum einen Belege dafür, dass die drei Gunas weitestgehend wie in der Literatur beschrieben existieren. Als nächsten Schritt folgt zum anderen eine weitere Studie, die neue Fragen aufnimmt, um die Lücken wieder zu füllen. Die Faktorenanalyse ist für den zweiten Teil der Studie mit einem anderen Verfahren geplant, um die Reliabilität des Designs noch einmal abzusichern. Überdies werden psychologische Standard-Fragebögen als Vergleichsgröße hinzugezogen, die Aufschluss über den Zusammenhang der &amp;quot;Theorie der drei Gunas&amp;quot; zu westlichen [[Konstitution]]s-Kategorisierungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Studie ist unter https://wiki.yoga-vidya.de/Der_Lebensweg_des_Yogis zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|EmAbTtR0QFs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ayurvedische Kräuter haben positiven Einfluss auf die Psyche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gewürze kochen ayurveda.jpg|thumb|Ayurvedische Gewürze sind Heilmittel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das teuerste Gewürz der Welt hat auch in der ayurvedischen Ernährung einen hohen Stellenwert. Wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen nun die Stimmungs-aufhellende Wirkung. In einer Studie wurden 120 Personen, die schweren Depressionenen erkrankt sind, mit der Einnahme von Safranextrakten behandelt. Über 12 Wochen wurden entweder Kurkuma oder eine Kurkuma-Safran Kombination verabreicht. Beide Gruppen zeigten signifikante Veränderungen des Gemütszustandes gegenüber der Kontrollgruppe. Iranische Wissenschaftler fanden heraus, dass das Gewürz sehr ähnliche Effekte aufweist, wie die Antidepressiva Imipramin und Fluoxetin. Bei der Einnahme von Safran sind im Gegensatz zu den Medikamenten jedoch keine Nebenwirkungen bekannt. Eine vermehrte Einnahme zur Behandlung psychischer Symptome sollte jedoch mit dem Arzt abgesprochen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: http://www.supermed.at/gesundheit/safran-steigert-die-stimmung/ Safran steigert die Stimmung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: http://www.jad-journal.com/article/S0165-0327(16)31021-7/pdf/ Efficacy of curcumin, and a saffron/curcumin combination for the treatment&lt;br /&gt;
of major depression&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Der Lebensweg des Yogis]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Dash V, Sharma RK: Caraka Samhita: Text with English Translation and Critical Exposition based on Cakrapani Datta’s Ayurveda Dipika, New Delhi, 2001&lt;br /&gt;
*Board of Scholars (Translator): Astangahrdaya Samhita of Vagbhata. The book of Eight Branches of Ayurveda, Delhi, 1999&lt;br /&gt;
*Gupta SN, Stapelfeld E: Praxis Ayurveda-Medizin. Kāya-cikitsā. Therapiekonzepte für innere Erkrankungen, Stuttgart, 2009&lt;br /&gt;
*National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE): Osteoarthritis National Clinical Guideline for Care and Management in Adults, London, 2008&lt;br /&gt;
*American College of Rheumatology Subcommittee on Osteoarthritis Guidelines: Recommendations for the medical management of osteoarthritis of the hip and knee, 2000&lt;br /&gt;
*Roddy E, Doherty M: Guidelines for management of osteoarthritis published by the American College of Rheumatology and the European League Against Rheumatism: why are they so different? 2003&lt;br /&gt;
*World Health Organization: Traditional Medicine in Asia, New Delhi, 2002&lt;br /&gt;
*World Health Organization: Traditional Medicine Strategy, Genf, 2002&lt;br /&gt;
*World Health Organization: Benchmarks for Training in Traditional/Complementary and Alternative Medicine: Benchmarks for Training in Ayurveda, Genf, 2010&lt;br /&gt;
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*Bhat S, Gupta V, Srikanth N, Central Council for Research in Ayurveda and Siddha (India): Feasibility of Integrating Ayurveda with Modern System of Medicine in a Tertiary Care Hospital for Management of Osteoarthritis (Knee): An Operational Study. CCRS, WHO India Country Office Collaborative Study: Technical Report, New Delhi, 2007&lt;br /&gt;
*Kulkarni RR, Patki PS, Jog VP, Gandage SG, Patwardhan B: Treatment of osteoarthritis with a herbomineral formulation: a double-blind, placebo-controlled, cross-over study, 1991&lt;br /&gt;
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*Bellamy N, Buchanan WW, Goldsmith CH, Campbell J, Stitt LW: Validation study of WOMAC: a health status instrument for measuring clinically important patient relevant outcomes to antirheumatic drug therapy in patients with osteoarthritis of the hip or knee, 1988&lt;br /&gt;
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*Thorpe KE, Zwarenstein M, Oxman AD, Treweek S, Furberg CD, Altman DG, Tunis S, Bergel E, Harvey I, Magid DJ, Chalkidou K: A pragmatic-explanatory continuum indicator summary (PRECIS): a tool to help trial designers, 2009&lt;br /&gt;
*Park J, Ernst E: Ayurvedic medicine for rheumatoid arthritis: a systematic review, Semin Arthritis Rheum, 2005&lt;br /&gt;
*Furst DE, Venkatraman MM, McGann M, Manohar PR, Booth-LaForce C, Sarin R, Sekar PG, Raveendran KG, Mahapatra A, Gopinath J, Kumar PR: Double-blind, randomized, controlled, pilot study comparing classic Ayurvedic medicine, methotrexate, and their combination in rheumatoid arthritis, 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/?type=2365 Ayurveda]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-ausbildung/?type=2365 Ayurveda Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-ausbildung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/?type=2365 Ayurveda Einführung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-massage-seminare/?type=2365 Ayurveda Massage Seminare]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-massage-seminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Ayurveda&amp;diff=715145</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Ayurveda</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Ayurveda&amp;diff=715145"/>
		<updated>2017-11-28T13:29:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: /* Ayurvedische Kräuter haben positiven Einfluss auf die Psyche */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien Ayurveda&#039;&#039;&#039; - Übersicht über Forschungsarbeiten zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda]. Welche Wirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] können durch [[Studien|wissenschaftliche Studien]] nachgewiesen werden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900425956.JPG|thumb|Ayurvedische Heilpflanzen haben eine hohe Wirksamkeit und können bei vielfältigsten Krankheitsbildern eingesetzt werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fibromyalgie (2013)===&lt;br /&gt;
Fibromyalgie sind [[Schmerzen]], die sich immer wieder wechselnd im ganzen [[Körper]] sowohl in der Muskulatur, in den Gelenken als auch als Rückenschmerzen zeigen. Damit verbunden sind [[Müdigkeit]], Schlafstörungen, Morgensteifheit und weitere Beschwerden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in Berlin durchgeführte Vergleichsstudie untersuchte die Wirksamkeit sowohl herkömmlicher und als auch ayurvedischer Behandlungsansätze. Hierzu wurden zwei Wochen lang 21 Fibromyalgipatienten stationär ayurvedisch behandelt, 11 Patienten ausschließlich mit herkömmlicher Medikation. 6 Monate später fanden die Nachuntersuchungen statt. Die Wirksamkeit der Behandlung wurde einerseits mittels eines speziellen Fragebogens, andererseits über Werte wie Schmerzintensität, Schmerz[[wahrnehmung]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Ängstlichkeit]], Schlafqualität bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis wiesen beide Gruppen Linderungseffekte auf, ohne dass es bedeutsame Unterschiede zwischen beiden gegeben hätte.&lt;br /&gt;
Dies legt nahe, dass [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] einer schulmedizinischen Behandlung in seiner Wirksamkeit in nichts nachsteht. Da Ayurveda hier allerdings nur als zusätzliche Behandlung angewandt wurde, sind weitere Studien erforderlich, um die spezifische Wirksamkeit von Ayurveda nachweisen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Additive+Complex+Ayurvedic+Treatment+in+Patients+with+Fibromyalgia+Syndrome Additive Complex Ayurvedic Treatment in Patients with Fibromyalgia Syndrome Compared to Conventional Standard Care Alone: A Nonrandomized Controlled Clinical Pilot Study (KAFA Trial).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/fibromyalgie-fiq-score-mit-ayurvedischer-medizin-verringern/ FitScience: Fibromyalgie ist mit Ayurveda gut behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma und Arthrose===&lt;br /&gt;
====Ayurveda bei Rheuma (2011)====&lt;br /&gt;
Eine Gruppe von Medizinern und Ayurveda-Ärzten untersuchte in einer Doppel-Blind-Studie die Wirksamkeit von ayurvedischen Behandlungen gegenüber dem üblichen Medikament Methotrexat an 43 Patienten, die seit bis zu 7 Jahren an Gelenkrheuma litten. Eine Gruppe erhielt Methotrexat zusätzlich zu einer ayurvedischen Behandlung, die zweite Gruppe Methotrexat und Ayurveda-Placebos, die dritte Gruppe erhielt eine Ayurvedabehandlung und Methotrexat-Placebos. Der Studienzeitraum war 36 Wochen, alle 12 Wochen wurden die Werte der Probanden gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis wurden in allen drei Gruppen annähernd gleiche Werte gemessen. Bei Gelenkrheuma ist Ayurveda also vergleichbar wirksam wie herkömmliche Medizin mit dem Vorteil, dass es kaum Nebenwirkungen gibt – bei der Methotrexat-Gruppe traten wesentlich mehr unerwünschte Nebenwirkungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21617554 Double-blind, randomized, controlled, pilot study comparing classic ayurvedic medicine, methotrexate, and their combination in rheumatoid arthritis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/medikamentenvergleich-ayurveda-und-herkoemmliche-medizin/ FitScience: Gelenkrheuma: Ayurveda vergleichbar wirksam wie herkömmliche Medizin] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ayurveda bei Kniegelenksarthrose (2013)====&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900385792.JPG|thumb|Röntgenaufnahme eines Kniegelenks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine randomisierte Doppelblindstudie der [[Rheuma]]tologen um Dr. Arvind Chopra von der Universitätsklinik in [[Puna]] nahm 440 Patienten mit [[Arthrose|Kniegelenksarthrose]] in den Blick. Die Studienteilnehmer hatten die [[Krankheit]] seit mindestens 50 Monaten und nachweislich deutliche [[Schmerz]]en. Die Probanden wurden in vier Gruppen geteilt, denen sechs Monate lang und drei Mal täglich jeweils unterschiedliche Präparate verabreicht wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gruppe 1: Celecoxib&lt;br /&gt;
* Gruppe 2: Glucosaminsulfat&lt;br /&gt;
* Gruppe 3: ayurvedisches Extrakt SGC (Mondsamengewächs Guduchi, Ingwer plus Amalakifrucht) &lt;br /&gt;
* Gruppe 4: Extrakt SGCG, wie oben plus Guggul (Weihrauch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar wurden die ayurvedischen Mittel nicht unter ganzheitlicher Sicht verabreicht und auch brachen zwölf Patienten die Teilnahme vorzeitig ab. Dennoch konnte die Studie zeigen, dass die pflanzlichen standardisiert hergestellten [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda]-Präparate eine ähnliche Wirksamkeit zeigten, wie die klassische westliche [[Medizin]], die den Gruppen 1 und 2 verabreicht wurde. Weitere Studien, die dann auch den holistischen Aspekt des Ayurveda in der Anwendung berücksichtigen, sollen die Ergebnisse untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23365148 Ayurvedic medicine offers a good alternative to glucosamine and celecoxib in the treatment of symptomatic knee osteoarthritis: a randomized, double-blind, controlled equivalence drug trial. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/arthrose/article/831369/kniegelenksarthrose-ayurveda-statt-standardanalgesie.html Ayurveda statt Standardanalgesie? 03/2013. Ärztezeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|dTGxXqfJWOo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité Berlin, die an 150 Patienten mit Kniegelenksarthrose durchgeführt wird, soll zeigen, dass bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/uebungsreihen/stoffwechsel-immunsystem/rheuma-arthrose-arthritis-osteoporose/#c12652 Kniegelenksarthrose] eine 12 Wochen dauernde ayurvedische Behandlung, die auf der Diagnose eines [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Arztes beruht und verschiedene ayurvedische Anwendungen kombiniert, wirkungsvoller ist als eine ebenso 12 Wochen dauernde Behandlung im Rahmen der modernen westlichen [[Medizin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Forschungsstudie, deren Planungsphase bereits 2010 begann, vergleicht und bewertet somit die Wirksamkeit ayurvedischer und  konventioneller Behandlungsmethoden in Bezug auf Kniegelenksarthrose. In diesem Jahr (2014) sollen nun die Ergebnisse vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die vom Department AYUSH der indischen Regierung finanzierte wissenschaftliche [http://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/ayurveda-therapie-bei-kniegelenksarthrose.html Studie] wurden 150 Patienten mit Kniegelenksarthrose, [[Mann|Männer]] und [[Frau|Frauen]] im Alter zwischen 40 und 70 Jahren, nach bestimmten Kriterien ausgewählt und zunächst von vier unabhängigen Spezialisten der [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] [[Medizin]] diagnostiziert. Um eine hohe Qualität der Daten zu gewährleisten, erstellte für die ersten 30 Patienten jeder der vier [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Spezialisten einen individuellen Behandlungsplan mithilfe eines standardisierten Formulars. Diese Behandlungspläne wurden dann von den vier [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Ärzten gemeinsam diskutiert und ausgewertet, bis sie über die Diagnose Einigung erzielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 150 Patienten wurden nach Erhalt der [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Diagnose nach dem [[Zufall]]s[[prinzip]] in zwei Gruppen mit je 75 Patienten eingeteilt. Die eine Gruppe erhielt über einen [[Zeit]]raum von 12 Wochen – entsprechend der vorherigen [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Diagnose – 15 vielschichtige, ganzheitliche ayurvedische Anwendungen (von jeweils maximal 90 Minuten Dauer), wie zum Beispiel manuelle Therapie, [[Massage]], ayurvedisches Dampfbad ([[Svedana]]), [[Ernährung]]sberatung und Hinweise zu [[Nahrung]]sergänzungsmitteln, Lebensberatung sowie Hinweise für die eigene [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Praxis. Dabei wird die Ansicht vertreten, dass eine Kombination verschiedener [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Anwendungen Synergie-Effekte bedingt und dadurch für deren [[Wirkung]]en relevant ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Patienten der zweiten Gruppe wurden über den Zeitraum von 12 Wochen auf konventionelle Weise behandelt (ebenfalls 15 Behandlungen, von jeweils 45 Minuten Dauer) und erhielten Hinweise für individuelle Übungen (zum Beispiel Übungen zur Stärkung der Oberschenkelmuskulatur), Physiotherapie einschließlich manueller Therapie, Ergotherapie, Anweisungen zur Gewichtsabnahme (bei [[Übergewicht]]) sowie -  wenn nötig -  Verschreibung von Medikamenten bzw. [[Schmerz]]mitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch genaue Zulassungs- und Behandlungsrichtlinien, wie zum Beispiel den Richtlinien der Behandlung von Kniegelenksarhtrose des Bundesministeriums für [[Gesundheit]], sollte die Höchstqualität der Heilbehandlungen sichergestellt werden. Dennoch wurde die [[wissenschaftliche Studien|wissenschaftliche Studie]] so konzipiert, dass sie eine individuelle Behandlung erlaubt, bei der der Patient und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|v7QeOFfkGac}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Ärzte und Therapeuten absolvierten alle entweder ein [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Studium in [[Indien]] oder eine Ausbildung an einer [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Akademie von wenigstens 500 Stunden samt einer wenigstens 2 Jahre dauernden Praxis in europäischen [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Kliniken ([https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Experten). Alle anderen [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Therapeuten mussten mindestens 2 Jahre klinische Praxis in ihrem dazugehörigen Bereich (zum Beispiel Manuelle Therapie, [[Ernährung]]sberatung, Beratung zu Knie[[yoga]]) nachweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Patienten der Gruppe der konventionellen Behandlungsmethoden wurden von Spezialisten, Chirurgen und Berufstherapeuten aus dem Orthopädie-Bereich behandelt. Die Behandlungen wurden von Ärzten mit Spezialisierung in Orthopädie und Chirurgie oder von Ärzten, die unter der Führung eines solchen Spezialisten arbeiten, verschrieben. Die Therapeuten (Ergotherapie, Physiotherapie) mussten eine Berufsausbildung in ihrem Bereich sowie eine mindestens zweijährige Praxis vorweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Charité Universitätsmedizin, die im Rahmen ihrer Forschung auch einen Projektbereich &amp;quot;Klinische [[Naturheilkunde]]&amp;quot; besitzt, werden neben klassischen Naturheilverfahren wie zum Beispiel [[Ernährung]]stherapie und Phytotherapie auch traditionelle Heilverfahren wie zum Beispiel Blutegeltherapie, Ausleitende Verfahren, [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] und [[Akupunktur]] in vollstationärer, teilstationärer und ambulanter Versorgung angewandt und wissenschaftlich evaluiert. Die wissenschaftliche [[Arbeit]] zielt dabei u. a. auf die [[Entwicklung]] innovativer Modelle der Integrativen [[Medizin]], d.h. der Kombination aus komplementärmedizinischen und schulmedizinischen Ansätzen. Dazu werden Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit dieser Verfahren durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Behandlungsarten bei Kniegelenksarthrose werden immer bedeutsamer, da Kniegelenksarthrose verantwortlich ist für einen Großteil der chronischen Erkrankungen und daraus folgender Arbeitsunfähigkeit sowie für hohe Kosten in den Gesundheitssystemen Deutschlands, Europas und der [[Welt]]. Auch suchen Patienten mit chronischer Kniegelenksarthrose oft nach [[alternative Medizin|alternativen Behandlungsmethoden]], da die Medikamente zur Behandlung von Arthrose mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] [[Medizin]], die schon seit über 2000 Jahren als ganzheitliches System in [[Indien]] und ganz Südasien angewandt und von der Welt Gesundheitsorganisation als Heilverfahren anerkannt wird, verwendet vielfältige Behandlungsmethoden (wie zum Beispiel Manuelle Therapien, [[Ernährung]]sberatung, [[Panchakarma|Reinigungskuren]], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]). Sie wird häufig zur Behandlung von [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/arthrose/article/831369/kniegelenksarthrose-ayurveda-statt-standardanalgesie.html Kniegelenksarthrose] herangezogen. Bis jetzt gibt es in den westlichen Ländern jedoch noch keine Forschungsdaten zur Wirksamkeit der mehrdimensionalen, ganzheitlichen ayurvedischen Behandlungsmethoden im Vergleich mit westlichen Behandlungsmethoden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Charité Berlin, die in Zusammenarbeit mit dem Immanuel Krankenhaus Berlin durchgeführt wird, ist somit die erste, die die Wirksamkeit vielschichtiger ayurvedischer im Vergleich zu konventionellen Behandlungen in einem westlichen klinischen Umfeld bei Patienten mit Kniegelenksarthrose untersucht. Vorherige Forschungen zu ayurvedischer [[Medizin]] beschränkten sich weitestgehend auf Experimente zu einzelnen [[Kräuter]]n, Rezepturen oder Therapien. Einige wenige Forschungen sind klinisch, konzentrieren sich aber auf medikamentöse Behandlungen oder nicht-pharmakologische Eingriffe wie zum Beispiel [[Yoga Arten|Yoga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem im Mai 2013 im englisch-sprachigen Wissenschaftsjournal Trial veröffentlichten Forschungsprotokoll der Charité Universitätsmedizin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die größte Herausforderung ist, neue und innovative klinische [[Studien]] zu entwickeln, auf deren Grundlage eingeschätzt werden kann, ob die [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] [[Medizin]] klinische Beweise in Übereinstimmung mit der modernen Forschungsmethodologie erbringen kann. Diese Beweise könnten dann dazu führen, dass traditionelles [[Heilwissen]] in die moderne, wissenschaftlich begründete [[Medizin]] integriert wird. Diese Studie ist ein erster Versuch in diese Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl jedoch die Behandlungsprotokolle für beide Gruppen viel Spielraum und [[Flexibilität]] schaffen, schränken folgende Punkte den Umfang ein, in dem die Ergebnisse (in Bezug auf die spätere Anwendung im Gesundheitssystem) verallgemeinert werden können:&lt;br /&gt;
*Nur sehr wenige Gesundheitszentren und Kliniken wurden im Diagnoseverfahren ausgebildet.&lt;br /&gt;
*Die Patienten werden nur von hochqualifizierten Experten behandelt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Von diesen Experten gäbe es im Gesundheitssystem wahrscheinlich nur wenige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Studienprotokoll schildert die Schwierigkeiten bei der Auswertung der Forschungsdaten: &amp;quot;Der vielschichtige Ansatz beim Stellen einer [http://www.ayurveda-portal.de/ayurveda-allgemein/1666-eine-grundlegende-betrachtung-von-osteoporose-und-arthrose-aus-der-sicht-des-ayurveda.html#.UuI2FScwfGg Ayurveda Diagnose] (d. h. es werden viele verschiedene Faktoren und mögliche Ursachen in die Diagnose einbezogen) macht den Vergleich mit der konventionellen Diagnose &amp;quot;Kniegelenksarthrose&amp;quot; schwieriger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] können die Ursachen für eine Kniegelenksarthrose zum Beispiel in einer unangemessenen Ernährung, nachteiliger Lebensweise, Alterungsprozess oder [[Konstitution|konstitution]]ellbedingter Prädisposition liegen. Diese rufen ein [[Vata]] Ungleichgewicht hervor ([[Vata]] ist laut [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] verantwortlich für alle Bewegungen im [[Körper]]) und dieses [[Vata]] Ungleichgewicht verursacht Trockenheit (Rukshata), [[Leichtigkeit]] (Laghutva), Porosität (Saushirya) und Grobkörnigkeit (Kharatva) der Gelenke. Wenn das [[Vata]] Ungleichgewicht ins Kniegelenk wandert und anfängt, die Struktur des Kniegelenks zu zerstören und seine Funktion zu beeinträchtigen, entsteht die [[Krankheit]], die gewöhnlich als (Janu-) [[Sandhi]]-Gata-[[Vata]] diagnostiziert wird. [[Schmerz]] im Kniegelenk ([[Sandhi]]-Shula) ist die häufigste Wirkung dieser [[Krankheit]], es können aber auch Schwellungen ([[shotha]]), Starrheit (stabdhata) und reibende, knisternde oder knackende Geräusche und [[Gefühl]]e (Atopa) auftreten.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich beruhen [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] [[Medizin]] und konventionelle westliche Medizin auf verschiedenen Grundsätzen. Deshalb kann es bei Auswertung der Studie schwierig sein, genaue Übereinstimmungen der mit der [[Krankheit]] auftretenden Symptome zu identifizieren in Bezug auf die der Krankheitsbestimmung zugrundeliegenden verschiedenen Ansätze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] wird die Bestimmung der Krankheitssymptome und die daraus folgende Zuordnung eines Krankheitsbegriffes als weniger wichtig betrachtet als die Bestimmung von Veränderungen im Umfeld des Patienten. So liegt der Schwerpunkt der [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Diagnose - neben der Ermittlung der Symptome – hauptsächlich auf der &amp;quot;Untersuchung der vielfältigen inneren und äußeren Bedingungen und Verhältnisse [des Patienten], einschließlich der physiologischen, [[geist]]igen und der Bewegungs- und Stoffwechselfunktionen sowie Lebensweise, [[Ernährung]]sgewohnheiten und der sozialen Faktoren – die alle Disharmonien hervorrufen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Faktoren werden analysiert und bewertet im Rahmen der Erforschung der Geschichte des Patienten und der Untersuchung des Patienten mithilfe der Wahrnehmung wie etwa durch Abtasten, Abhören, Abklopfen und die Betrachtung des Patienten. Bei der Feststellung und Klassifizierung der Krankheitsursachen spielen zum Beispiel die Aspekte [[Dosha]], [[Agni]], Srotas, [[Dhatu]], [[Mala]] und [[Ama]] eine Rolle – die dynamischen ayurvedischen Gesetzmäßigkeiten – die nicht mit modernen Prinzipien gleichzusetzen sind. Die ayurvedischen Gesetzmäßigkeiten resultieren in sehr individuellen Zusammenhängen und Zuständen der Patienten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem werden aus ayurvedischer Sicht [[Gesundheit]]s- und Krankheitszustand als Kontinuum betrachtet, d.h. als kontinuierlicher Fluss der physiologischen Faktoren. Dadurch kann in der [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] [[Medizin]] der Arzt einen Patienten behandeln, ohne der Krankheit einen [[Name]]n zu geben. Zum Beispiel könnte im [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] die Kniegelenksarthrose begleitet sein von [[Ama]], was zu einer ganzkörperlichen oder lokalen Gelenksymptomatik führen kann, die den Merkmalen des Gelenkrheumatismus ähnelt, aber nicht mit ihm gleichzusetzen ist. Dadurch könnte die [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Diagnose nicht (Janu-) [[Sandhi]]-Gata-[[Vata]], sondern zum Beispiel [[Ama]]-[[Vata]] (von Ama abgeleitete Zustände) oder  [[Vata]]-[[Rakta]] (Auswirkungen eines heiß-säuerlichen [[Blut]]gewebes) lauten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu würde die Diagnose der konventionellen [[Medizin]] in allen drei Fälle dieselbe sein: Kniegelenksarthrose. Es wird also deutlich, dass standardisierte Diagnosen und Therapien im [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] vermieden werden und die Gesamtsituation des Patienten anstatt einfach nur die [[Krankheit]] analysiert wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] spielt eine immer größere Rolle in Europa und Nordamerika. Zurzeit ist es weltweit eine der am schnellsten wachsenden CAM-Therapien (Complementary and Alternative Medicine, Ergänzende und [[Alternative Medizin]]). Hoffentlich können die Ergebnisse dieser Studie es unterstützen, dass [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Behandlungsmethoden stärker in das eher konventionelle deutsche gesetzliche Gesundheitssystem integriert werden. [http://www.trialsjournal.com/content/14/1/149 Comparative effectiveness of a complex Ayurvedic treatment and conventional standard care in osteoarthritis of the knee – study protocol for a randomized controlled trial, Trials 23. Mai 2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|aplU6gy6am4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ayurveda bei Anämie (2012)===&lt;br /&gt;
Ernährungsbedingter Eisenmangel ist eine der häufigsten Ursachen von [[Anämie]] (Blutarmut, Mangel an roten Blutkörperchen) in [[Indien]]. Da der ernährungsbedingte Eisenmangel meist mit allopathischen Eisenpräparaten ausgeglichen wird, die jedoch mit Nebenwirkungen behaftet sind, nahmen sich eine Studie der Frage an, mit welchen ayurvedischen Medikamenten auf pflanzlich-mineralischer Basis ein ernährungsbedingter Eisenmangel behoben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ayurvedische Heilmittel Trikatrayadi Lauha sollte auf seine Wirksamkeit und [[Sicherheit]] in Bezug auf Kinder mit ernährungsbedingtem Eisenmangel getestet werden. 10 Wochen lang nahmen 123 Kinder an der klinischen Studie teil. Sie wurden vor Beginn der Studie, währenddessen und nach dem Prozess untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass Trikatrayadi Lauha die Hämoglobinwerte (Anteil der roten Blutkörperchen) bereits nach 5 Wochen deutlich erhöht hatte; nach 10 Wochen hatten sich diese Werte nochmals annähernd verdoppelt. Dabei wurden keine Nebenwirkungen festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3545243/ A clinical study on Pandu Roga, iron deficiency anemia, with Trikatrayadi Lauha suspension in children]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/anaemie-bei-kindern-trikatrayadi-lauha-koennte-die-loesung-sein/ FitScience: Ernährungsbedingter Eisenmangel kann mit Ayurveda behoben werden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Yoga Psychologie und Ayurveda===&lt;br /&gt;
Quelle: Maika Puta: &amp;quot;Theoretischer Hintergrund und Ergebnisse der Studie Yoga Psychologie, Teil 1&amp;quot; (2013).&lt;br /&gt;
[[Datei:600px-Ayurveda humors.svg.png|thumb|Die Konstitutionen im Ayurveda]]&lt;br /&gt;
Der altindischen Tradition nach ist das vollständige [[Wohlbefinden]] des [[Mensch]]en an den sogenannten [[Guna]]s ausgelegt, welche in viele Schriften wie z.B. [[Patanjali]]s [[Yogasutra]]s auftauchen. Im Wesentlichen gibt es drei Gunas, die für unser [[Verhalten]] und Wohlergehen verantwortlich sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sattva]] verleiht uns [[Gelassenheit]], [[Freude]], [[Kraft]], [[Motivation]] und [[Entspannung]].&lt;br /&gt;
*Wenn [[Rajas]] im Menschen vorherrscht, hat dieser mit [[Rastlosigkeit]], [[Unzufriedenheit]] und [[Überanstrengung]] zu kämpfen.&lt;br /&gt;
*Bei einem Überschuss an [[Tamas]] sind Menschen eher träge, verwirrt und unentschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Yogastudie möchte nun untersuchen, inwiefern diese drei Gunas aus der indischen Psychologie valide sind. Da es keine Messinstrumente für diese Fragestellung gibt, müssen hier sozialwissenschaftliche Untersuchungsmethoden herangezogen werden. Anhand gut ausgewählter Items wurden 337 Teilnehmer – durchschnittlich 42 Jahre alt und zu 80% weiblich –  im [[Zeit]]raum Mai-Juli 2012 befragt. Das Fragebogendesign beinhaltete jeweils Fragen zu den 3 Gunas, deren Inhalt anhand von unterschiedlicher indischer Literatur zusammengetragen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antworten wurden anschließend einer sogenannten Faktorenanalyse unterzogen, welche meist mittels Fachsoftware untersucht, ob alle Fragestellungen, die einem Kriterium zugeordnet werden, bei erkennbarem Hang eines Probanden zu einem bestimmten Guna, auch ähnlich beantwortet werden oder ob eine Frage vielleicht falsch konzipiert war und bei einem Gros der Probanden regelmäßig stark von den Antworten der Fragegruppe abweicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis war, dass die meisten Antworten der Fragen pro Guna-Gruppe korrelierten – nur wenige Fragestellungen bildeten nicht die gewünschte Messung ab. Abschließend wurden diese &amp;quot;falschen&amp;quot; Fragestellungen aus dem Fragebogendesign entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit liefert die Studie zum einen Belege dafür, dass die drei Gunas weitestgehend wie in der Literatur beschrieben existieren. Als nächsten Schritt folgt zum anderen eine weitere Studie, die neue Fragen aufnimmt, um die Lücken wieder zu füllen. Die Faktorenanalyse ist für den zweiten Teil der Studie mit einem anderen Verfahren geplant, um die Reliabilität des Designs noch einmal abzusichern. Überdies werden psychologische Standard-Fragebögen als Vergleichsgröße hinzugezogen, die Aufschluss über den Zusammenhang der &amp;quot;Theorie der drei Gunas&amp;quot; zu westlichen [[Konstitution]]s-Kategorisierungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Studie ist unter https://wiki.yoga-vidya.de/Der_Lebensweg_des_Yogis zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|EmAbTtR0QFs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ayurvedische Kräuter haben positiven Einfluss auf die Psyche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gewürze kochen ayurveda.jpg|thumb|Ayurvedische Gewürze sind Heilmittel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das teuerste Gewürz der Welt hat auch in der ayurvedischen Ernährung einen hohen Stellenwert. Wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen nun die Stimmungs-aufhellende Wirkung. In einer Studie wurden 120 Personen, die schweren Depressionenen erkrankt sind, mit der Einnahme von Safranextrakten behandelt. Über 12 Wochen wurden entweder Kurkuma oder eine Kurkuma-Safran Kombination verabreicht. Beide Gruppen zeigten signifikante Veränderungen des Gemütszustandes gegenüber der Kontrollgruppe. Iranische Wissenschaftler fanden heraus, dass das Gewürz sehr ähnliche Effekte aufweist, wie die Antidepressiva Imipramin und Fluoxetin. Bei der Einnahme von Safran sind im Gegensatz zu den Medikamenten jedoch keine Nebenwirkungen bekannt. Eine vermehrte Einnahme zur Behandlung psychischer Symptome sollte jedoch mit dem Arzt abgesprochen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zu dem Artikel: http://www.supermed.at/gesundheit/safran-steigert-die-stimmung/ Safran steigert die Stimmung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: http://www.jad-journal.com/article/S0165-0327(16)31021-7/pdf/ Efficacy of curcumin, and a saffron/curcumin combination for the treatment&lt;br /&gt;
of major depression&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Der Lebensweg des Yogis]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Dash V, Sharma RK: Caraka Samhita: Text with English Translation and Critical Exposition based on Cakrapani Datta’s Ayurveda Dipika, New Delhi, 2001&lt;br /&gt;
*Board of Scholars (Translator): Astangahrdaya Samhita of Vagbhata. The book of Eight Branches of Ayurveda, Delhi, 1999&lt;br /&gt;
*Gupta SN, Stapelfeld E: Praxis Ayurveda-Medizin. Kāya-cikitsā. Therapiekonzepte für innere Erkrankungen, Stuttgart, 2009&lt;br /&gt;
*National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE): Osteoarthritis National Clinical Guideline for Care and Management in Adults, London, 2008&lt;br /&gt;
*American College of Rheumatology Subcommittee on Osteoarthritis Guidelines: Recommendations for the medical management of osteoarthritis of the hip and knee, 2000&lt;br /&gt;
*Roddy E, Doherty M: Guidelines for management of osteoarthritis published by the American College of Rheumatology and the European League Against Rheumatism: why are they so different? 2003&lt;br /&gt;
*World Health Organization: Traditional Medicine in Asia, New Delhi, 2002&lt;br /&gt;
*World Health Organization: Traditional Medicine Strategy, Genf, 2002&lt;br /&gt;
*World Health Organization: Benchmarks for Training in Traditional/Complementary and Alternative Medicine: Benchmarks for Training in Ayurveda, Genf, 2010&lt;br /&gt;
*Kessler C: Wirksamkeit von Ayurveda bei chronischen Erkrankungen. Systematische Analysen klinischer Ayurveda-Studien, Essen, 2007&lt;br /&gt;
*Bhat S, Gupta V, Srikanth N, Central Council for Research in Ayurveda and Siddha (India): Feasibility of Integrating Ayurveda with Modern System of Medicine in a Tertiary Care Hospital for Management of Osteoarthritis (Knee): An Operational Study. CCRS, WHO India Country Office Collaborative Study: Technical Report, New Delhi, 2007&lt;br /&gt;
*Kulkarni RR, Patki PS, Jog VP, Gandage SG, Patwardhan B: Treatment of osteoarthritis with a herbomineral formulation: a double-blind, placebo-controlled, cross-over study, 1991&lt;br /&gt;
*Chopra A, Saluja M, Tillu G, Venugopalan A, Sarmukaddam S, Raut AK, Bichile L, Narsimulu G, Handa R, Patwardhan B: A randomized controlled exploratory evaluation of standardized Ayurvedic formulations in symptomatic osteoarthritis knees, 2011&lt;br /&gt;
*Singh U, Kishore K, Seth S: Comparative clinical study of indigenous drug with ibuprofen in patients of osteoarthritis, 1997&lt;br /&gt;
*Kuptniratsaikul V, Thanakhumtorn S, Chinswangwatanakul P, Wattanamongkonsil L, Thamlikitkul V: Efficacy and safety of Curcuma domestica extracts in patients with knee osteoarthritis, 2009&lt;br /&gt;
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*Kimmatkar N, Thawani V, Hingorani L, Khiyani R: Efficacy and tolerability of Boswellia serrata extract in treatment of osteoarthritis of knee - a randomized double blind placebo controlled trial, 2003&lt;br /&gt;
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*Taneja DK, Chara GU: Rumalaya in osteoarthritis, Antiseptic, 1975&lt;br /&gt;
*Sharma A, Sharma R, Mohite K: Management of Sandhigata vata (OA) with Shamana and Shodhana therapy - a pilot study, 2003 &lt;br /&gt;
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*Raut P, Bichile L, Chopra A, Patwardhan B, Vaidya A: Ayurvedic herbal product in osteoarthritis: 6 months comparative study with glucosamine, 2008&lt;br /&gt;
*Rajoria K, Kumar SS, Sharma RS, Sharma SN: Clinical study on Laksha Guggulu, Snehana, Swedana &amp;amp; traction in osteoarthritis (knee joint), AYU, 2010&lt;br /&gt;
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*Parmeshwar KA, Tiwari S: Comparative study of therapeutic efficacy of Samshodhana and Samshamna chikitsa in Sandhigata vata vis-a-vis osteoarthritis, 2003&lt;br /&gt;
*Jamdar J, Singh K, Kuhlhalli P, Chakma T: Study of Ayurvedic drug (rhumayog) compared to brufen in osteoarthritis, Antiseptic, 2004&lt;br /&gt;
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*Singh BB, Mishra L, Aquilina N, Kohlbeck F: Usefulness of guggul (Commiphora mukul) for osteoarthritis of the knee: an experimental case study, 1979&lt;br /&gt;
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*Bellamy N, Buchanan WW, Goldsmith CH, Campbell J, Stitt LW: Validation study of WOMAC: a health status instrument for measuring clinically important patient relevant outcomes to antirheumatic drug therapy in patients with osteoarthritis of the hip or knee, 1988&lt;br /&gt;
*American Academy of Orthopedic Surgeons: Treatment of Osteoarthritis of the Knee (Non-Arthroplasty), 2008  &lt;br /&gt;
*Thorpe KE, Zwarenstein M, Oxman AD, Treweek S, Furberg CD, Altman DG, Tunis S, Bergel E, Harvey I, Magid DJ, Chalkidou K: A pragmatic-explanatory continuum indicator summary (PRECIS): a tool to help trial designers, 2009&lt;br /&gt;
*Park J, Ernst E: Ayurvedic medicine for rheumatoid arthritis: a systematic review, Semin Arthritis Rheum, 2005&lt;br /&gt;
*Furst DE, Venkatraman MM, McGann M, Manohar PR, Booth-LaForce C, Sarin R, Sekar PG, Raveendran KG, Mahapatra A, Gopinath J, Kumar PR: Double-blind, randomized, controlled, pilot study comparing classic Ayurvedic medicine, methotrexate, and their combination in rheumatoid arthritis, 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/?type=2365 Ayurveda]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-ausbildung/?type=2365 Ayurveda Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-ausbildung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/?type=2365 Ayurveda Einführung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-massage-seminare/?type=2365 Ayurveda Massage Seminare]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-massage-seminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Ayurveda&amp;diff=715141</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Ayurveda</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Ayurveda&amp;diff=715141"/>
		<updated>2017-11-28T13:19:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: /* Psychische Wirkung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien Ayurveda&#039;&#039;&#039; - Übersicht über Forschungsarbeiten zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda]. Welche Wirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] können durch [[Studien|wissenschaftliche Studien]] nachgewiesen werden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MH900425956.JPG|thumb|Ayurvedische Heilpflanzen haben eine hohe Wirksamkeit und können bei vielfältigsten Krankheitsbildern eingesetzt werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fibromyalgie (2013)===&lt;br /&gt;
Fibromyalgie sind [[Schmerzen]], die sich immer wieder wechselnd im ganzen [[Körper]] sowohl in der Muskulatur, in den Gelenken als auch als Rückenschmerzen zeigen. Damit verbunden sind [[Müdigkeit]], Schlafstörungen, Morgensteifheit und weitere Beschwerden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in Berlin durchgeführte Vergleichsstudie untersuchte die Wirksamkeit sowohl herkömmlicher und als auch ayurvedischer Behandlungsansätze. Hierzu wurden zwei Wochen lang 21 Fibromyalgipatienten stationär ayurvedisch behandelt, 11 Patienten ausschließlich mit herkömmlicher Medikation. 6 Monate später fanden die Nachuntersuchungen statt. Die Wirksamkeit der Behandlung wurde einerseits mittels eines speziellen Fragebogens, andererseits über Werte wie Schmerzintensität, Schmerz[[wahrnehmung]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Ängstlichkeit]], Schlafqualität bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis wiesen beide Gruppen Linderungseffekte auf, ohne dass es bedeutsame Unterschiede zwischen beiden gegeben hätte.&lt;br /&gt;
Dies legt nahe, dass [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] einer schulmedizinischen Behandlung in seiner Wirksamkeit in nichts nachsteht. Da Ayurveda hier allerdings nur als zusätzliche Behandlung angewandt wurde, sind weitere Studien erforderlich, um die spezifische Wirksamkeit von Ayurveda nachweisen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Additive+Complex+Ayurvedic+Treatment+in+Patients+with+Fibromyalgia+Syndrome Additive Complex Ayurvedic Treatment in Patients with Fibromyalgia Syndrome Compared to Conventional Standard Care Alone: A Nonrandomized Controlled Clinical Pilot Study (KAFA Trial).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/fibromyalgie-fiq-score-mit-ayurvedischer-medizin-verringern/ FitScience: Fibromyalgie ist mit Ayurveda gut behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma und Arthrose===&lt;br /&gt;
====Ayurveda bei Rheuma (2011)====&lt;br /&gt;
Eine Gruppe von Medizinern und Ayurveda-Ärzten untersuchte in einer Doppel-Blind-Studie die Wirksamkeit von ayurvedischen Behandlungen gegenüber dem üblichen Medikament Methotrexat an 43 Patienten, die seit bis zu 7 Jahren an Gelenkrheuma litten. Eine Gruppe erhielt Methotrexat zusätzlich zu einer ayurvedischen Behandlung, die zweite Gruppe Methotrexat und Ayurveda-Placebos, die dritte Gruppe erhielt eine Ayurvedabehandlung und Methotrexat-Placebos. Der Studienzeitraum war 36 Wochen, alle 12 Wochen wurden die Werte der Probanden gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis wurden in allen drei Gruppen annähernd gleiche Werte gemessen. Bei Gelenkrheuma ist Ayurveda also vergleichbar wirksam wie herkömmliche Medizin mit dem Vorteil, dass es kaum Nebenwirkungen gibt – bei der Methotrexat-Gruppe traten wesentlich mehr unerwünschte Nebenwirkungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21617554 Double-blind, randomized, controlled, pilot study comparing classic ayurvedic medicine, methotrexate, and their combination in rheumatoid arthritis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/medikamentenvergleich-ayurveda-und-herkoemmliche-medizin/ FitScience: Gelenkrheuma: Ayurveda vergleichbar wirksam wie herkömmliche Medizin] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ayurveda bei Kniegelenksarthrose (2013)====&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900385792.JPG|thumb|Röntgenaufnahme eines Kniegelenks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine randomisierte Doppelblindstudie der [[Rheuma]]tologen um Dr. Arvind Chopra von der Universitätsklinik in [[Puna]] nahm 440 Patienten mit [[Arthrose|Kniegelenksarthrose]] in den Blick. Die Studienteilnehmer hatten die [[Krankheit]] seit mindestens 50 Monaten und nachweislich deutliche [[Schmerz]]en. Die Probanden wurden in vier Gruppen geteilt, denen sechs Monate lang und drei Mal täglich jeweils unterschiedliche Präparate verabreicht wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gruppe 1: Celecoxib&lt;br /&gt;
* Gruppe 2: Glucosaminsulfat&lt;br /&gt;
* Gruppe 3: ayurvedisches Extrakt SGC (Mondsamengewächs Guduchi, Ingwer plus Amalakifrucht) &lt;br /&gt;
* Gruppe 4: Extrakt SGCG, wie oben plus Guggul (Weihrauch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar wurden die ayurvedischen Mittel nicht unter ganzheitlicher Sicht verabreicht und auch brachen zwölf Patienten die Teilnahme vorzeitig ab. Dennoch konnte die Studie zeigen, dass die pflanzlichen standardisiert hergestellten [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda]-Präparate eine ähnliche Wirksamkeit zeigten, wie die klassische westliche [[Medizin]], die den Gruppen 1 und 2 verabreicht wurde. Weitere Studien, die dann auch den holistischen Aspekt des Ayurveda in der Anwendung berücksichtigen, sollen die Ergebnisse untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23365148 Ayurvedic medicine offers a good alternative to glucosamine and celecoxib in the treatment of symptomatic knee osteoarthritis: a randomized, double-blind, controlled equivalence drug trial. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/arthrose/article/831369/kniegelenksarthrose-ayurveda-statt-standardanalgesie.html Ayurveda statt Standardanalgesie? 03/2013. Ärztezeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|dTGxXqfJWOo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité Berlin, die an 150 Patienten mit Kniegelenksarthrose durchgeführt wird, soll zeigen, dass bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/uebungsreihen/stoffwechsel-immunsystem/rheuma-arthrose-arthritis-osteoporose/#c12652 Kniegelenksarthrose] eine 12 Wochen dauernde ayurvedische Behandlung, die auf der Diagnose eines [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Arztes beruht und verschiedene ayurvedische Anwendungen kombiniert, wirkungsvoller ist als eine ebenso 12 Wochen dauernde Behandlung im Rahmen der modernen westlichen [[Medizin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Forschungsstudie, deren Planungsphase bereits 2010 begann, vergleicht und bewertet somit die Wirksamkeit ayurvedischer und  konventioneller Behandlungsmethoden in Bezug auf Kniegelenksarthrose. In diesem Jahr (2014) sollen nun die Ergebnisse vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die vom Department AYUSH der indischen Regierung finanzierte wissenschaftliche [http://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/ayurveda-therapie-bei-kniegelenksarthrose.html Studie] wurden 150 Patienten mit Kniegelenksarthrose, [[Mann|Männer]] und [[Frau|Frauen]] im Alter zwischen 40 und 70 Jahren, nach bestimmten Kriterien ausgewählt und zunächst von vier unabhängigen Spezialisten der [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] [[Medizin]] diagnostiziert. Um eine hohe Qualität der Daten zu gewährleisten, erstellte für die ersten 30 Patienten jeder der vier [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Spezialisten einen individuellen Behandlungsplan mithilfe eines standardisierten Formulars. Diese Behandlungspläne wurden dann von den vier [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Ärzten gemeinsam diskutiert und ausgewertet, bis sie über die Diagnose Einigung erzielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 150 Patienten wurden nach Erhalt der [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Diagnose nach dem [[Zufall]]s[[prinzip]] in zwei Gruppen mit je 75 Patienten eingeteilt. Die eine Gruppe erhielt über einen [[Zeit]]raum von 12 Wochen – entsprechend der vorherigen [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Diagnose – 15 vielschichtige, ganzheitliche ayurvedische Anwendungen (von jeweils maximal 90 Minuten Dauer), wie zum Beispiel manuelle Therapie, [[Massage]], ayurvedisches Dampfbad ([[Svedana]]), [[Ernährung]]sberatung und Hinweise zu [[Nahrung]]sergänzungsmitteln, Lebensberatung sowie Hinweise für die eigene [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Praxis. Dabei wird die Ansicht vertreten, dass eine Kombination verschiedener [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Anwendungen Synergie-Effekte bedingt und dadurch für deren [[Wirkung]]en relevant ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Patienten der zweiten Gruppe wurden über den Zeitraum von 12 Wochen auf konventionelle Weise behandelt (ebenfalls 15 Behandlungen, von jeweils 45 Minuten Dauer) und erhielten Hinweise für individuelle Übungen (zum Beispiel Übungen zur Stärkung der Oberschenkelmuskulatur), Physiotherapie einschließlich manueller Therapie, Ergotherapie, Anweisungen zur Gewichtsabnahme (bei [[Übergewicht]]) sowie -  wenn nötig -  Verschreibung von Medikamenten bzw. [[Schmerz]]mitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch genaue Zulassungs- und Behandlungsrichtlinien, wie zum Beispiel den Richtlinien der Behandlung von Kniegelenksarhtrose des Bundesministeriums für [[Gesundheit]], sollte die Höchstqualität der Heilbehandlungen sichergestellt werden. Dennoch wurde die [[wissenschaftliche Studien|wissenschaftliche Studie]] so konzipiert, dass sie eine individuelle Behandlung erlaubt, bei der der Patient und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|v7QeOFfkGac}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Ärzte und Therapeuten absolvierten alle entweder ein [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Studium in [[Indien]] oder eine Ausbildung an einer [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Akademie von wenigstens 500 Stunden samt einer wenigstens 2 Jahre dauernden Praxis in europäischen [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Kliniken ([https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Experten). Alle anderen [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Therapeuten mussten mindestens 2 Jahre klinische Praxis in ihrem dazugehörigen Bereich (zum Beispiel Manuelle Therapie, [[Ernährung]]sberatung, Beratung zu Knie[[yoga]]) nachweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Patienten der Gruppe der konventionellen Behandlungsmethoden wurden von Spezialisten, Chirurgen und Berufstherapeuten aus dem Orthopädie-Bereich behandelt. Die Behandlungen wurden von Ärzten mit Spezialisierung in Orthopädie und Chirurgie oder von Ärzten, die unter der Führung eines solchen Spezialisten arbeiten, verschrieben. Die Therapeuten (Ergotherapie, Physiotherapie) mussten eine Berufsausbildung in ihrem Bereich sowie eine mindestens zweijährige Praxis vorweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Charité Universitätsmedizin, die im Rahmen ihrer Forschung auch einen Projektbereich &amp;quot;Klinische [[Naturheilkunde]]&amp;quot; besitzt, werden neben klassischen Naturheilverfahren wie zum Beispiel [[Ernährung]]stherapie und Phytotherapie auch traditionelle Heilverfahren wie zum Beispiel Blutegeltherapie, Ausleitende Verfahren, [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] und [[Akupunktur]] in vollstationärer, teilstationärer und ambulanter Versorgung angewandt und wissenschaftlich evaluiert. Die wissenschaftliche [[Arbeit]] zielt dabei u. a. auf die [[Entwicklung]] innovativer Modelle der Integrativen [[Medizin]], d.h. der Kombination aus komplementärmedizinischen und schulmedizinischen Ansätzen. Dazu werden Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit dieser Verfahren durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Behandlungsarten bei Kniegelenksarthrose werden immer bedeutsamer, da Kniegelenksarthrose verantwortlich ist für einen Großteil der chronischen Erkrankungen und daraus folgender Arbeitsunfähigkeit sowie für hohe Kosten in den Gesundheitssystemen Deutschlands, Europas und der [[Welt]]. Auch suchen Patienten mit chronischer Kniegelenksarthrose oft nach [[alternative Medizin|alternativen Behandlungsmethoden]], da die Medikamente zur Behandlung von Arthrose mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] [[Medizin]], die schon seit über 2000 Jahren als ganzheitliches System in [[Indien]] und ganz Südasien angewandt und von der Welt Gesundheitsorganisation als Heilverfahren anerkannt wird, verwendet vielfältige Behandlungsmethoden (wie zum Beispiel Manuelle Therapien, [[Ernährung]]sberatung, [[Panchakarma|Reinigungskuren]], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]). Sie wird häufig zur Behandlung von [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/arthrose/article/831369/kniegelenksarthrose-ayurveda-statt-standardanalgesie.html Kniegelenksarthrose] herangezogen. Bis jetzt gibt es in den westlichen Ländern jedoch noch keine Forschungsdaten zur Wirksamkeit der mehrdimensionalen, ganzheitlichen ayurvedischen Behandlungsmethoden im Vergleich mit westlichen Behandlungsmethoden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Charité Berlin, die in Zusammenarbeit mit dem Immanuel Krankenhaus Berlin durchgeführt wird, ist somit die erste, die die Wirksamkeit vielschichtiger ayurvedischer im Vergleich zu konventionellen Behandlungen in einem westlichen klinischen Umfeld bei Patienten mit Kniegelenksarthrose untersucht. Vorherige Forschungen zu ayurvedischer [[Medizin]] beschränkten sich weitestgehend auf Experimente zu einzelnen [[Kräuter]]n, Rezepturen oder Therapien. Einige wenige Forschungen sind klinisch, konzentrieren sich aber auf medikamentöse Behandlungen oder nicht-pharmakologische Eingriffe wie zum Beispiel [[Yoga Arten|Yoga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem im Mai 2013 im englisch-sprachigen Wissenschaftsjournal Trial veröffentlichten Forschungsprotokoll der Charité Universitätsmedizin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die größte Herausforderung ist, neue und innovative klinische [[Studien]] zu entwickeln, auf deren Grundlage eingeschätzt werden kann, ob die [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] [[Medizin]] klinische Beweise in Übereinstimmung mit der modernen Forschungsmethodologie erbringen kann. Diese Beweise könnten dann dazu führen, dass traditionelles [[Heilwissen]] in die moderne, wissenschaftlich begründete [[Medizin]] integriert wird. Diese Studie ist ein erster Versuch in diese Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl jedoch die Behandlungsprotokolle für beide Gruppen viel Spielraum und [[Flexibilität]] schaffen, schränken folgende Punkte den Umfang ein, in dem die Ergebnisse (in Bezug auf die spätere Anwendung im Gesundheitssystem) verallgemeinert werden können:&lt;br /&gt;
*Nur sehr wenige Gesundheitszentren und Kliniken wurden im Diagnoseverfahren ausgebildet.&lt;br /&gt;
*Die Patienten werden nur von hochqualifizierten Experten behandelt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Von diesen Experten gäbe es im Gesundheitssystem wahrscheinlich nur wenige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Studienprotokoll schildert die Schwierigkeiten bei der Auswertung der Forschungsdaten: &amp;quot;Der vielschichtige Ansatz beim Stellen einer [http://www.ayurveda-portal.de/ayurveda-allgemein/1666-eine-grundlegende-betrachtung-von-osteoporose-und-arthrose-aus-der-sicht-des-ayurveda.html#.UuI2FScwfGg Ayurveda Diagnose] (d. h. es werden viele verschiedene Faktoren und mögliche Ursachen in die Diagnose einbezogen) macht den Vergleich mit der konventionellen Diagnose &amp;quot;Kniegelenksarthrose&amp;quot; schwieriger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] können die Ursachen für eine Kniegelenksarthrose zum Beispiel in einer unangemessenen Ernährung, nachteiliger Lebensweise, Alterungsprozess oder [[Konstitution|konstitution]]ellbedingter Prädisposition liegen. Diese rufen ein [[Vata]] Ungleichgewicht hervor ([[Vata]] ist laut [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] verantwortlich für alle Bewegungen im [[Körper]]) und dieses [[Vata]] Ungleichgewicht verursacht Trockenheit (Rukshata), [[Leichtigkeit]] (Laghutva), Porosität (Saushirya) und Grobkörnigkeit (Kharatva) der Gelenke. Wenn das [[Vata]] Ungleichgewicht ins Kniegelenk wandert und anfängt, die Struktur des Kniegelenks zu zerstören und seine Funktion zu beeinträchtigen, entsteht die [[Krankheit]], die gewöhnlich als (Janu-) [[Sandhi]]-Gata-[[Vata]] diagnostiziert wird. [[Schmerz]] im Kniegelenk ([[Sandhi]]-Shula) ist die häufigste Wirkung dieser [[Krankheit]], es können aber auch Schwellungen ([[shotha]]), Starrheit (stabdhata) und reibende, knisternde oder knackende Geräusche und [[Gefühl]]e (Atopa) auftreten.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich beruhen [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] [[Medizin]] und konventionelle westliche Medizin auf verschiedenen Grundsätzen. Deshalb kann es bei Auswertung der Studie schwierig sein, genaue Übereinstimmungen der mit der [[Krankheit]] auftretenden Symptome zu identifizieren in Bezug auf die der Krankheitsbestimmung zugrundeliegenden verschiedenen Ansätze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] wird die Bestimmung der Krankheitssymptome und die daraus folgende Zuordnung eines Krankheitsbegriffes als weniger wichtig betrachtet als die Bestimmung von Veränderungen im Umfeld des Patienten. So liegt der Schwerpunkt der [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Diagnose - neben der Ermittlung der Symptome – hauptsächlich auf der &amp;quot;Untersuchung der vielfältigen inneren und äußeren Bedingungen und Verhältnisse [des Patienten], einschließlich der physiologischen, [[geist]]igen und der Bewegungs- und Stoffwechselfunktionen sowie Lebensweise, [[Ernährung]]sgewohnheiten und der sozialen Faktoren – die alle Disharmonien hervorrufen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Faktoren werden analysiert und bewertet im Rahmen der Erforschung der Geschichte des Patienten und der Untersuchung des Patienten mithilfe der Wahrnehmung wie etwa durch Abtasten, Abhören, Abklopfen und die Betrachtung des Patienten. Bei der Feststellung und Klassifizierung der Krankheitsursachen spielen zum Beispiel die Aspekte [[Dosha]], [[Agni]], Srotas, [[Dhatu]], [[Mala]] und [[Ama]] eine Rolle – die dynamischen ayurvedischen Gesetzmäßigkeiten – die nicht mit modernen Prinzipien gleichzusetzen sind. Die ayurvedischen Gesetzmäßigkeiten resultieren in sehr individuellen Zusammenhängen und Zuständen der Patienten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem werden aus ayurvedischer Sicht [[Gesundheit]]s- und Krankheitszustand als Kontinuum betrachtet, d.h. als kontinuierlicher Fluss der physiologischen Faktoren. Dadurch kann in der [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] [[Medizin]] der Arzt einen Patienten behandeln, ohne der Krankheit einen [[Name]]n zu geben. Zum Beispiel könnte im [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] die Kniegelenksarthrose begleitet sein von [[Ama]], was zu einer ganzkörperlichen oder lokalen Gelenksymptomatik führen kann, die den Merkmalen des Gelenkrheumatismus ähnelt, aber nicht mit ihm gleichzusetzen ist. Dadurch könnte die [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Diagnose nicht (Janu-) [[Sandhi]]-Gata-[[Vata]], sondern zum Beispiel [[Ama]]-[[Vata]] (von Ama abgeleitete Zustände) oder  [[Vata]]-[[Rakta]] (Auswirkungen eines heiß-säuerlichen [[Blut]]gewebes) lauten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu würde die Diagnose der konventionellen [[Medizin]] in allen drei Fälle dieselbe sein: Kniegelenksarthrose. Es wird also deutlich, dass standardisierte Diagnosen und Therapien im [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] vermieden werden und die Gesamtsituation des Patienten anstatt einfach nur die [[Krankheit]] analysiert wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] spielt eine immer größere Rolle in Europa und Nordamerika. Zurzeit ist es weltweit eine der am schnellsten wachsenden CAM-Therapien (Complementary and Alternative Medicine, Ergänzende und [[Alternative Medizin]]). Hoffentlich können die Ergebnisse dieser Studie es unterstützen, dass [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Behandlungsmethoden stärker in das eher konventionelle deutsche gesetzliche Gesundheitssystem integriert werden. [http://www.trialsjournal.com/content/14/1/149 Comparative effectiveness of a complex Ayurvedic treatment and conventional standard care in osteoarthritis of the knee – study protocol for a randomized controlled trial, Trials 23. Mai 2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|aplU6gy6am4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ayurveda bei Anämie (2012)===&lt;br /&gt;
Ernährungsbedingter Eisenmangel ist eine der häufigsten Ursachen von [[Anämie]] (Blutarmut, Mangel an roten Blutkörperchen) in [[Indien]]. Da der ernährungsbedingte Eisenmangel meist mit allopathischen Eisenpräparaten ausgeglichen wird, die jedoch mit Nebenwirkungen behaftet sind, nahmen sich eine Studie der Frage an, mit welchen ayurvedischen Medikamenten auf pflanzlich-mineralischer Basis ein ernährungsbedingter Eisenmangel behoben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ayurvedische Heilmittel Trikatrayadi Lauha sollte auf seine Wirksamkeit und [[Sicherheit]] in Bezug auf Kinder mit ernährungsbedingtem Eisenmangel getestet werden. 10 Wochen lang nahmen 123 Kinder an der klinischen Studie teil. Sie wurden vor Beginn der Studie, währenddessen und nach dem Prozess untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass Trikatrayadi Lauha die Hämoglobinwerte (Anteil der roten Blutkörperchen) bereits nach 5 Wochen deutlich erhöht hatte; nach 10 Wochen hatten sich diese Werte nochmals annähernd verdoppelt. Dabei wurden keine Nebenwirkungen festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3545243/ A clinical study on Pandu Roga, iron deficiency anemia, with Trikatrayadi Lauha suspension in children]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/anaemie-bei-kindern-trikatrayadi-lauha-koennte-die-loesung-sein/ FitScience: Ernährungsbedingter Eisenmangel kann mit Ayurveda behoben werden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Yoga Psychologie und Ayurveda===&lt;br /&gt;
Quelle: Maika Puta: &amp;quot;Theoretischer Hintergrund und Ergebnisse der Studie Yoga Psychologie, Teil 1&amp;quot; (2013).&lt;br /&gt;
[[Datei:600px-Ayurveda humors.svg.png|thumb|Die Konstitutionen im Ayurveda]]&lt;br /&gt;
Der altindischen Tradition nach ist das vollständige [[Wohlbefinden]] des [[Mensch]]en an den sogenannten [[Guna]]s ausgelegt, welche in viele Schriften wie z.B. [[Patanjali]]s [[Yogasutra]]s auftauchen. Im Wesentlichen gibt es drei Gunas, die für unser [[Verhalten]] und Wohlergehen verantwortlich sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sattva]] verleiht uns [[Gelassenheit]], [[Freude]], [[Kraft]], [[Motivation]] und [[Entspannung]].&lt;br /&gt;
*Wenn [[Rajas]] im Menschen vorherrscht, hat dieser mit [[Rastlosigkeit]], [[Unzufriedenheit]] und [[Überanstrengung]] zu kämpfen.&lt;br /&gt;
*Bei einem Überschuss an [[Tamas]] sind Menschen eher träge, verwirrt und unentschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Yogastudie möchte nun untersuchen, inwiefern diese drei Gunas aus der indischen Psychologie valide sind. Da es keine Messinstrumente für diese Fragestellung gibt, müssen hier sozialwissenschaftliche Untersuchungsmethoden herangezogen werden. Anhand gut ausgewählter Items wurden 337 Teilnehmer – durchschnittlich 42 Jahre alt und zu 80% weiblich –  im [[Zeit]]raum Mai-Juli 2012 befragt. Das Fragebogendesign beinhaltete jeweils Fragen zu den 3 Gunas, deren Inhalt anhand von unterschiedlicher indischer Literatur zusammengetragen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antworten wurden anschließend einer sogenannten Faktorenanalyse unterzogen, welche meist mittels Fachsoftware untersucht, ob alle Fragestellungen, die einem Kriterium zugeordnet werden, bei erkennbarem Hang eines Probanden zu einem bestimmten Guna, auch ähnlich beantwortet werden oder ob eine Frage vielleicht falsch konzipiert war und bei einem Gros der Probanden regelmäßig stark von den Antworten der Fragegruppe abweicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis war, dass die meisten Antworten der Fragen pro Guna-Gruppe korrelierten – nur wenige Fragestellungen bildeten nicht die gewünschte Messung ab. Abschließend wurden diese &amp;quot;falschen&amp;quot; Fragestellungen aus dem Fragebogendesign entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit liefert die Studie zum einen Belege dafür, dass die drei Gunas weitestgehend wie in der Literatur beschrieben existieren. Als nächsten Schritt folgt zum anderen eine weitere Studie, die neue Fragen aufnimmt, um die Lücken wieder zu füllen. Die Faktorenanalyse ist für den zweiten Teil der Studie mit einem anderen Verfahren geplant, um die Reliabilität des Designs noch einmal abzusichern. Überdies werden psychologische Standard-Fragebögen als Vergleichsgröße hinzugezogen, die Aufschluss über den Zusammenhang der &amp;quot;Theorie der drei Gunas&amp;quot; zu westlichen [[Konstitution]]s-Kategorisierungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Studie ist unter https://wiki.yoga-vidya.de/Der_Lebensweg_des_Yogis zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|EmAbTtR0QFs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ayurvedische Kräuter haben positiven Einfluss auf die Psyche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das teuerste Gewürz der Welt hat auch in der ayurvedischen Ernährung einen hohen Stellenwert. Wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen nun die Stimmungs-aufhellende Wirkung. In einer Studie wurden 120 Personen, die schweren Depressionenen erkrankt sind, mit der Einnahme von Safranextrakten behandelt. Über 12 Wochen wurden entweder Kurkuma oder eine Kurkuma-Safran Kombination verabreicht. Beide Gruppen zeigten signifikante Veränderungen des Gemütszustandes gegenüber der Kontrollgruppe. Iranische Wissenschaftler fanden heraus, dass das Gewürz sehr ähnliche Effekte aufweist, wie die Antidepressiva Imipramin und Fluoxetin. Bei der Einnahme von Safran sind im Gegensatz zu den Medikamenten jedoch keine Nebenwirkungen bekannt. Eine vermehrte Einnahme zur Behandlung psychischer Symptome sollte jedoch mit dem Arzt abgesprochen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zu dem Artikel: http://www.supermed.at/gesundheit/safran-steigert-die-stimmung/Safran steigert die Stimmung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: http://www.jad-journal.com/article/S0165-0327(16)31021-7/pdf/ Efficacy of curcumin, and a saffron/curcumin combination for the treatment&lt;br /&gt;
of major depression&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Der Lebensweg des Yogis]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Dash V, Sharma RK: Caraka Samhita: Text with English Translation and Critical Exposition based on Cakrapani Datta’s Ayurveda Dipika, New Delhi, 2001&lt;br /&gt;
*Board of Scholars (Translator): Astangahrdaya Samhita of Vagbhata. The book of Eight Branches of Ayurveda, Delhi, 1999&lt;br /&gt;
*Gupta SN, Stapelfeld E: Praxis Ayurveda-Medizin. Kāya-cikitsā. Therapiekonzepte für innere Erkrankungen, Stuttgart, 2009&lt;br /&gt;
*National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE): Osteoarthritis National Clinical Guideline for Care and Management in Adults, London, 2008&lt;br /&gt;
*American College of Rheumatology Subcommittee on Osteoarthritis Guidelines: Recommendations for the medical management of osteoarthritis of the hip and knee, 2000&lt;br /&gt;
*Roddy E, Doherty M: Guidelines for management of osteoarthritis published by the American College of Rheumatology and the European League Against Rheumatism: why are they so different? 2003&lt;br /&gt;
*World Health Organization: Traditional Medicine in Asia, New Delhi, 2002&lt;br /&gt;
*World Health Organization: Traditional Medicine Strategy, Genf, 2002&lt;br /&gt;
*World Health Organization: Benchmarks for Training in Traditional/Complementary and Alternative Medicine: Benchmarks for Training in Ayurveda, Genf, 2010&lt;br /&gt;
*Kessler C: Wirksamkeit von Ayurveda bei chronischen Erkrankungen. Systematische Analysen klinischer Ayurveda-Studien, Essen, 2007&lt;br /&gt;
*Bhat S, Gupta V, Srikanth N, Central Council for Research in Ayurveda and Siddha (India): Feasibility of Integrating Ayurveda with Modern System of Medicine in a Tertiary Care Hospital for Management of Osteoarthritis (Knee): An Operational Study. CCRS, WHO India Country Office Collaborative Study: Technical Report, New Delhi, 2007&lt;br /&gt;
*Kulkarni RR, Patki PS, Jog VP, Gandage SG, Patwardhan B: Treatment of osteoarthritis with a herbomineral formulation: a double-blind, placebo-controlled, cross-over study, 1991&lt;br /&gt;
*Chopra A, Saluja M, Tillu G, Venugopalan A, Sarmukaddam S, Raut AK, Bichile L, Narsimulu G, Handa R, Patwardhan B: A randomized controlled exploratory evaluation of standardized Ayurvedic formulations in symptomatic osteoarthritis knees, 2011&lt;br /&gt;
*Singh U, Kishore K, Seth S: Comparative clinical study of indigenous drug with ibuprofen in patients of osteoarthritis, 1997&lt;br /&gt;
*Kuptniratsaikul V, Thanakhumtorn S, Chinswangwatanakul P, Wattanamongkonsil L, Thamlikitkul V: Efficacy and safety of Curcuma domestica extracts in patients with knee osteoarthritis, 2009&lt;br /&gt;
*Kotwani A, Bapna JS, Dhaon BK: Efficacy of an Ayurvedic gel in osteoarthritis - a parallel randomized double blind placebo controlled study, 1997&lt;br /&gt;
*Kimmatkar N, Thawani V, Hingorani L, Khiyani R: Efficacy and tolerability of Boswellia serrata extract in treatment of osteoarthritis of knee - a randomized double blind placebo controlled trial, 2003&lt;br /&gt;
*Raval ND, Pandya TN: Clinical trial of Lepidium sativum Linn (Chandrashura) in the management of Sandhivata (osteoarthritis), 2009&lt;br /&gt;
*Taneja DK, Chara GU: Rumalaya in osteoarthritis, Antiseptic, 1975&lt;br /&gt;
*Sharma A, Sharma R, Mohite K: Management of Sandhigata vata (OA) with Shamana and Shodhana therapy - a pilot study, 2003 &lt;br /&gt;
*Sen B, Banerjee SK, De Mazumder N, Sarkar N, Roychowdury A, Majumdar P: Studies on effect of Rumalaya in osteoarthritis, 1980&lt;br /&gt;
*Sandhu HS, Kaler JS: Rumalaya therapy in rheumatoid arthritis, osteoarthritis and periarthritis shoulder, Antiseptic 1978&lt;br /&gt;
*Raut P, Bichile L, Chopra A, Patwardhan B, Vaidya A: Ayurvedic herbal product in osteoarthritis: 6 months comparative study with glucosamine, 2008&lt;br /&gt;
*Rajoria K, Kumar SS, Sharma RS, Sharma SN: Clinical study on Laksha Guggulu, Snehana, Swedana &amp;amp; traction in osteoarthritis (knee joint), AYU, 2010&lt;br /&gt;
*Pathak B, Dwivedi KK, Shukla KP: Clinical evaluation of snehana. Swedana and an Ayurvedic compound drug in sandhivata vis-a-vis osteoarthritis, 1992&lt;br /&gt;
*Parmeshwar KA, Tiwari S: Comparative study of therapeutic efficacy of Samshodhana and Samshamna chikitsa in Sandhigata vata vis-a-vis osteoarthritis, 2003&lt;br /&gt;
*Jamdar J, Singh K, Kuhlhalli P, Chakma T: Study of Ayurvedic drug (rhumayog) compared to brufen in osteoarthritis, Antiseptic, 2004&lt;br /&gt;
*Akhtar B, Mahto RR, Dave AR, Shukla VD: Clinical study on Sandhigata Vata w.s.r. to osteoarthritis and its management by Panchatikta Ghrita Guggulu, AYU, 2010&lt;br /&gt;
*Singh BB, Mishra L, Aquilina N, Kohlbeck F: Usefulness of guggul (Commiphora mukul) for osteoarthritis of the knee: an experimental case study, 1979&lt;br /&gt;
*Schneider S, Schmitt G, Mau H, Schmitt H, Sabo D, Richter W: Prevalence and correlates of osteoarthritis in Germany: representative data from the first national health survey, Orthopäde, 2005&lt;br /&gt;
*Altman RD, Marcussen KC: Effects of a ginger extract on knee pain in patients with osteoarthritis, Arthritis Rheum, 2001&lt;br /&gt;
*Bellamy N, Buchanan WW, Goldsmith CH, Campbell J, Stitt LW: Validation study of WOMAC: a health status instrument for measuring clinically important patient relevant outcomes to antirheumatic drug therapy in patients with osteoarthritis of the hip or knee, 1988&lt;br /&gt;
*American Academy of Orthopedic Surgeons: Treatment of Osteoarthritis of the Knee (Non-Arthroplasty), 2008  &lt;br /&gt;
*Thorpe KE, Zwarenstein M, Oxman AD, Treweek S, Furberg CD, Altman DG, Tunis S, Bergel E, Harvey I, Magid DJ, Chalkidou K: A pragmatic-explanatory continuum indicator summary (PRECIS): a tool to help trial designers, 2009&lt;br /&gt;
*Park J, Ernst E: Ayurvedic medicine for rheumatoid arthritis: a systematic review, Semin Arthritis Rheum, 2005&lt;br /&gt;
*Furst DE, Venkatraman MM, McGann M, Manohar PR, Booth-LaForce C, Sarin R, Sekar PG, Raveendran KG, Mahapatra A, Gopinath J, Kumar PR: Double-blind, randomized, controlled, pilot study comparing classic Ayurvedic medicine, methotrexate, and their combination in rheumatoid arthritis, 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/?type=2365 Ayurveda]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-ausbildung/?type=2365 Ayurveda Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-ausbildung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/?type=2365 Ayurveda Einführung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-massage-seminare/?type=2365 Ayurveda Massage Seminare]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-massage-seminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pharao&amp;diff=714967</id>
		<title>Pharao</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pharao&amp;diff=714967"/>
		<updated>2017-11-26T12:54:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pharao&#039;&#039;&#039;ist der [[König]], der Herrscher im alten Ägypten. Der Pharao war identisch mit [[Gott]]. Für die Ägypter war der Pharao nicht nur ein Herrscheramt, sondern er galt als Manifestation Gottes. Später galt der Pharao insbesondere als [[Manifestation]] von [[Amun-Re]], in anderen Zeiten galt er als Sohn Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue Ägypten Pharao.JPG|thumb|Der Pharao wurde als Sohn Gottes verehrt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Pharao  Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Pharao  mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| gyEOvE40Fvs }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Pharao   ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Pharao  anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://bewusst-leben-lexikon.podspot.de/files/Pharao.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pharao   Artikel ausbauen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du mithelfen beim Ausbau dieses Artikel zu Pharao  ? Danke für deine Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pharao  gehört zu den Themengebieten [[Ägypten]], [[Herrscher]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herrscher   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Pharao   ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Pharao :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Orishas]]&lt;br /&gt;
* [[Osho-Bewegung]]&lt;br /&gt;
* [[Palästina]]&lt;br /&gt;
* [[Pfingstbewegung]]&lt;br /&gt;
* [[Quäker]]&lt;br /&gt;
* [[Reformierte Kirche]]&lt;br /&gt;
* [[Sant Thakar Singh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Pharao :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/vorbereitung Yogalehrer Vorbereitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit Energiearbeit Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Pharao  zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://sanskrit-woerterbuch.podspot.de Sanskrit Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://sanskrit-woerterbuch.podspot.de/rss&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ägypten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrscher]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Phallus-Verehrung&amp;diff=714965</id>
		<title>Phallus-Verehrung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Phallus-Verehrung&amp;diff=714965"/>
		<updated>2017-11-26T12:47:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Phallus-Verehrung  &#039;&#039;&#039;ist die [[Verehrung]] des erigierten Penis. Phallus-Verehrung findet man in vielen alten Kulturen, so zum Beispiel im alten [[Ägypten]]: Bestimmte Götter werden dort mit einem erigierten Penis dargestellt. Der Gott [[Min]] wird zum Beispiel so dargestellt und in vielen Zeichnungen steht er der nackten [[Fruchtbarkeit]]sgöttin Qadesh und dem Wettergott Reschef gegenüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rama macht Puja für Shiva - mit einem Shiva Lingam - im Hintergrund Lakshmana.jpg|thumb|Rama macht eine Shiva Puja]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Phallus-Verehrung findet man in vielen Kulturen==&lt;br /&gt;
Im alten [[Athen]] gibt es den geflügelten Phallus und in der späteren Antike Griechenlands war der Phallus ein [[Symbol]] für [[Dionysius]]. Phallussymbole sind auch in [[Pompei]] zu finden. Dort gibt es den [[Merkurius]] (Merkur) mit dem Ithyphallus. Es gibt auch Darstellungen eines Satyrs, dieser wird mit leicht vergrößertem Phallus dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation der Phallus-Verehrung==&lt;br /&gt;
Manchmal werden senkrecht stehende Dinge als Phallussymbole verehrt – So zum Beispiel Mehire und Obeliske. Manche sagen auch, dass die hohe Wertschätzung der [[Externsteine]] etwas mit Phallussymbolik zu tun hat. Auch das christliche [[Kreuz]] wird manchmal als Phallussymbol gesehen. Die Senkrechte gilt dort als erigierter Penis und die Waagerechte ist die liegende [[Yoni]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Shiva Linga==&lt;br /&gt;
In Indien gibt es das sogenannte Shiva Linga. Manchmal wird auch Shiva Linga als Phallus angesehen. Dennoch wird er großteils nicht deshalb verehrt, sondern als [[Gott]], der in die Welt kommt und der [[Mensch]], der hoch zu Gott kommen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phallus-Verehrung  Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Phallus-Verehrung  mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| s5p6AuwOBag }}&lt;br /&gt;
 - erläutert vom Yoga Standpunkt aus]]&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Phallus-Verehrung  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Phallus-Verehrung  anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Phallus-Verehrung.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phallus-Verehrung  Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennst du mehr zum Thema Phallus-Verehrung  ? Dann schicke doch eine Email an wiki(at)yoga-vidya.de. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phallus-Verehrung  gehört zu den Themengebieten [[Esoterik]], [[Religiöses Symbol]], [[Verehrung]], [[Shaivismus]], [[Ägyptische Mythologie]], [[Griechische Mythologie]], [[Indische Mythologie]], [[Schamanismus]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung Shaivismus * Zum Thema Ägyptische Mythologie gehören Begriffe wie [[Ankh]], [[Anubis]], [[Pyramiden]], [[Re]], [[Sechmet]], [[Thot]], [[Thoth]], [[Ägyptische Götter]], [[Ägyptische Göttinnen]], [[Ägyptisches Leben]], [[Ägyptisches Totenbuch]], [[Phönix]]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Mythologie gehören Begriffe wie [[Androgyn]], [[Axis Mundi]], [[Vampir]], [[Vampirismus]], [[Götterwelten der Inder]], [[Lemurisch]], [[Kosmogonie]], [[Lemurien]], [[Lykanthropie]], [[Minotaurus]], [[Mittelreich]], [[Klingsor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Phallus-Verehrung  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Phallus-Verehrung :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pentagramm]]&lt;br /&gt;
* [[Perle]]&lt;br /&gt;
* [[Perzipient]]&lt;br /&gt;
* [[Phänomene]]&lt;br /&gt;
* [[Phantasmen]]&lt;br /&gt;
* [[Phantom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Phallus-Verehrung :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/therapie-aus-weiterbildung/ganzheitliche-massage-therapie Ganzheitliche Massage Therapie Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung Ayurveda Einführung Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Phallus-Verehrung  zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://www.yoga-vidya.de/de/service/podcast/Meditationskurs-anfaenger.xhtml Meditationskurs Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/podcast/Meditationskurs-anfaenger.xhtml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religiöses Symbol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verehrung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Shaivismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ägyptische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pfingstbewegung&amp;diff=713978</id>
		<title>Pfingstbewegung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pfingstbewegung&amp;diff=713978"/>
		<updated>2017-11-14T13:30:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pfingstbewegung   &#039;&#039;&#039;ist eine Richtung aus dem Christentum. Die Pfingstbewegung ist eine weltweite christliche [[Bewegung]], die viel Wert auf die [[Erweckung]] und die Anwendung der [[Gabe]]n des Heiligen Geistes legt. Die Pfingstbewegung bezieht sich auf die Pfingsterlebnisse der christlichen Urgemeinden, wie Zungenreden, Glossolalie oder Xelolalie. Auch [[Heilen]] und vieles andere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Russische-Ikone-18.JhNiederkunft-heiliger-Geist-Pfingsten.jpg|thumb|Pfingsten steht für die geistige Wiedergeburt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pfingstbewegung stammt aus dem Christentum==&lt;br /&gt;
In der Pfingstbewegung spielt die geistige [[Wiedergeburt]] eine besondere Rolle. Die zweite Taufe wird oft praktiziert. Es gibt in der Pfingstbewegung sowohl Anhänger der [[traditionell]]en Kirchen, wie auch der Freikirchen. In den Freikirchen ist oft die charismatische Bewegung dabei. Die Pfingstbewegung ist etwas zu unterscheiden von dem Evangelikalismus. Die Evangelikalen wollen sich besonders an das [[Evangelium]] halten. Währenddessen spielen in der Pfingstbewegung die [[Erweckung]]serlebnisse eine besondere Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Pfingstbewegung  Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Pfingstbewegung  mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| 1Gx0z2HLGzg }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Pfingstbewegung   ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Pfingstbewegung  anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://bewusst-leben-lexikon.podspot.de/files/Pfingstbewegung.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfingstbewegung   - weitere Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du mehr Informationen oder Verbesserungsvorschläge zum diesem Artikel über Pfingstbewegung  ? Wir freuen uns über deine Vorschläge per Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfingstbewegung  gehört zu den Themengebieten [[Christentum]], [[Religionsgemeinschaft]], [[Kirche]], [[Evangelische Kirche]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zum Thema Religionsgemeinschaft gehören Begriffe wie [[Fiat Lux]], [[Hare-Krishna]], [[Heilsarmee]], [[Herrnhuter Brüdergemeine]], [[Mun-Bewegung]], [[Universelles Leben]], [[Mormonen]], [[Neuapostolische Kirche]], [[Pfingstbewegung]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Evangelische Kirche gehören Begriffe wie [[Mennoniten]], [[Methodisten]], [[Lutheraner]], [[Pfingstbewegung]], [[Reformierte Kirche]], [[Unierte Kirche]], [[Unitarier]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Pfingstbewegung   ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Pfingstbewegung :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Obertongesang]]&lt;br /&gt;
* [[Orishas]]&lt;br /&gt;
* [[Osho-Bewegung]]&lt;br /&gt;
* [[Palästina]]&lt;br /&gt;
* [[Pharao]]&lt;br /&gt;
* [[Quäker]]&lt;br /&gt;
* [[Reformierte Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Pfingstbewegung :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung Yogalehrer Ausbildungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression Depression Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Pfingstbewegung  zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://veganer-vegetarier.podspot.de Veganer Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://veganer-vegetarier.podspot.de/rss&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionsgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Perchta&amp;diff=713977</id>
		<title>Perchta</title>
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		<updated>2017-11-14T13:21:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Perchta&#039;&#039;&#039; ist im Alpenraum eine mythologische Gestalt der Mittwinterzeit. Perchta, auch bekannt als &amp;quot;die Percht&amp;quot;, [[Bercht]], Berchta, [[Bertha]] oder [[Eisenberta]], spielt eine besondere Rolle für die [[Raunächte]], also die Zeit zwischen dem 21./26.12. bis 6.1. Sie wird besonders verehrt in der Nacht vor Dreikönig (6. Januar). In vorchristlicher Zeit wurde sie bei den südgermanischen Völkern als [[Germanische Göttinnen|Göttin]] verehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter, Schneelandschaft.jpg|thumb|Perchta wird besonders zum Jahresübergang verehrt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Perchta hat drei Hauptaspekte== &lt;br /&gt;
* Als Butzenbercht ist sie Gnadenbringerin&lt;br /&gt;
* Als Spinnstubenfrau hilft sie bei häuslichen Arbeiten&lt;br /&gt;
* Als Eisenberta bzw. Bauchaufschlitzerin ist sie furchterregend und wird als [[Kinderschreck]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eisenberta gilt sie aber auch als [[Schutz]]herrin des Bergbaus, insbesondere des Eisenbergbaus. Sie wird häufig mit Eisen-Attributen dargestellt: Sie hat ein Beil aus [[Eisen]]. Sie wird mit einer eisernen Kette dargestellt. Vermutlich geht die Verehrung der Perchta bei den Germanen auf eine [[keltisch]]e Göttin zurück, denn die Gegend in der die Perchta verehrt wird, war in keltischer Zeit das wichtigste Eisenfördergebiet im europäischen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perchta ist eine [[Sagen]]gestalt in der Germanischen und Slavischen [[Mythologie]].&lt;br /&gt;
Perchta wird manchmal gleichgesetzt mit der Germanischen Göttin Frigg oder auch [[Freiya]].&lt;br /&gt;
Perchta entspricht auch der Sagengestalt Frau Holle. Manche sagen, dass Perchta letztlich eine großartige Frau ist oder auch eine Göttin.&lt;br /&gt;
Perchta ist insbesondere im Alpenraum besonders bekannt. Man sprich auch von der Percht. Percht und Perchta sind zwei Namen für das Gleiche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche nehmen an, dass der Name von Peracht kommt. Und das heißt [[hell]] und [[glänzend]], also die Glänzende. So ähnlich wie auch der Lateinische Name Dea, die Göttin heißt und auch glänzend. Oder auch im Indischen, im Sanskrit. Devi ist auch die Strahlende und die Leuchtende und sie ist die Göttin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Perchta ist eine Sagengestalt==&lt;br /&gt;
Die Sagengestalt Frau Percht wird vor allem im Ostoberdeutschen Sprachgebiet gebraucht. Sie spielt insbesondere im Alpenraum eine besondere Rolle. Die Percht wird machmal auch bezeichnet als die Heilige Luzia. Luzia heißt auch die Strahlende und die Leuchtende. Und sie spielt insbesondere im Brauchtum in der Mitte des Winters eine Rolle also während der Raunächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Raunächte sollte man sich ganz auf die Göttliche Mutter einstimmen. Die Raunächte ist die Zeit zwischen Wintersonnenwende und 6. Januar. Und ihr Tag ist daher Epiphanias also Erscheinungstag. Perchta soll in dieser [[Zeit]] durch die Lüfte fahren.&lt;br /&gt;
Perchta hat vom Namen her Ähnlichkeit mit Knecht Ruprecht. Auch Knecht Ruprecht belohnt und bestraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmte Attribute von Percht sind Eisen wie auch [[Nase]]. Sie hat ein Beil aus Eisen und sie hat eine ganz besondere [[Nase]]. &lt;br /&gt;
Die Percht ist also letztlich der Ausdruch der Heiligen Frau. Viele sagen die heilige alte Frau. Percht wird manchmal auch als die Göttin des Bergbaus verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Percht ist die alpenländische Göttin der Anderswelt. Sie ist die Göttin der Zwischenreiche. Sie ist [[Seele]]nführerin und sie ist die Göttin der Raunächte. Und sie wird manchmal auch als [[Bär]]enmutter bezeichnet, manchmal auch als die Gebärmutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Percht ist eine [[lebendig]]e Göttin Europas. Es gibt bis heute Rituale für die Percht. Gerade in Zeiten der Wiederbelebung der Naturspiritualität und des Paganismus, Neuheidentum gibt es [[Fest]]e für die Percht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Perchta wird besonders in den Tagen zwischen den Jahren verehrt==&lt;br /&gt;
Insbesondere die Tage zwischen den Jahren, also Wintersonnenwende bis 6. Januar, meist sagt man auch die Tage zwischen dem 25. Dezember und 6. Januar. Man kann auch sagen, dass diese 12 Tage wie die Zusatztage sind, da man früher in 12 Mondmonaten gerechnet hat. Das sind etwa 29,5 Tage. und im Jahr sind das 354 Tage. Dann braucht es noch 12 zusätzliche Nächte bzw. 11 Tage für 365 Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird gesagt, dass zwischen den Jahren, also in der Zeit zwischen dem letzten und dem ersten Mondmonat, die Gesetze der [[Natur]] außer [[Kraft]] gesetzt sind und so auch die Grenzen zu anderen Welten fallen.&lt;br /&gt;
So ist die Percht die Göttin des Übergangs. Es gibt bis heute eine Art Perchtensprung, was ein bestimmtes [[Ritual]] ist. Es gibt rituelle religiöse Handlungen, Zauber- und Bannsprüche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir in dieser Zeit der Jahreswende große [[Chance]] haben in das Neue zu springen. &lt;br /&gt;
Die Percht symbolisiert auch den Übergang in die Anderswelt. &lt;br /&gt;
Die Percht wird manchmal auch als Hagazusa angesehen, die Zaunreiterin, als Urhexe. Die Percht hilft aber auch, dass man den Zaun zwischen [[Gegenwart]] und Zeitlosigkeit überwinden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Percht hat aber auch etwas mit Spinnen zu tun. Spinnstuben waren früher Stätten von Weiberbünden, die im Dienst der Percht standen. Männer hatten dort keinen Zugang. Und in diesem Sinne stehen auch Versammlungen von Frauen unter dem [[Schutz]] der Percht.&lt;br /&gt;
Während der Raunächte soll man nicht [[putzen]], nicht waschen, nicht weben, nicht spinnen. Räder sollen still stehen. Es geht darum das man sich jetzt ganz der [[Spritualtät]] hin gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Yoga Vidya Ashrams ist die Zeit zwischen den Jahren, zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar eine Zeit, in der sehr viele Menschen kommen.&lt;br /&gt;
Die Zeit zwischen den Jahren ist die Zeit einer besonders intensiven spirituellen Praxis. Auch dafür steht die Percht, die Göttin Percht oder die heilige Percht. Die von Christen oft als Manifestation der [[Hexe]] und des [[Teufel]]s angesehen wurde, aber letztlich die Manifestation der Urgöttin ist, der Holle, der Heiligen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kultische Verehrung der Perchta==&lt;br /&gt;
Die Perchta war (und ist z.T. noch) eine sehr populäre Gestalt. Im Alpenraum wird der 6. Januar als Perchtentag angesehen. Bis heute gibt es den Brauch, am Perchtentag Speisen auf das Dach zu stellen.&lt;br /&gt;
Heutzutage gibt es auch noch die sogenannten Perchtenläufe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entsprechungen der Perchta==&lt;br /&gt;
Die Perchta hat Ähnlichkeiten mit [[Nertha]] bzw. Nerthus, die germanische [[Erdgöttin]], [[Fruchtbarkeitsgöttin]], Göttin des Wohlstands, auch als Verkörperung von [[Mutter Erde]] gedacht. Im Skandinavischen entspricht sie der [[Jörd]], im Mitteldeutschen der [[Frau Holle]] bzw. der [[Holler]]. Manche sagen, dass sie ein Unteraspekt der [[Frigg]] sei. Im Norddeutschen gibt es ähnliche Sagengestalten wie Frau [[Fricke]], Frau [[Gode]] bzw. [[Wode]]. Man spricht vom &amp;quot;Holle-Gebiet&amp;quot;, vom &amp;quot;Perchta-Gebiet&amp;quot; und vom &#039;&#039;Fricke-Gebiet&amp;quot; als drei Regionen, in welcher die Urmutter, die Erdmutter, in unterschiedlichen Namen verehrt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die christliche [[Heilige]] Lucia bzw. Luzia hat einige der Eigenschaften der Perchta übernommen.&lt;br /&gt;
Die Perchta, auch Frau Perchta genannt, spielt sowohl in der germanischen als auch in der slawischen Mytholgoie eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
Manchmal wird ihr Name abgeleitet von &amp;quot;peraht&amp;quot;, althochdeutsch für [[hell]] und glänzend, dem heutigen Wort [[Pracht]] sehr ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perchta kann man auch sehen als eine der vielen Manifestationen der Erdgöttin und entspricht damit auch der griechisch-römischen [[Ceres]] bzw. [[Demeter]], der ägyptischen [[Isis]], der indischen [[Bhumi Devi]], [[Lakshmi]] bzw. [[Shakti]].&lt;br /&gt;
Die Perchta war das Vorbild verschiedenster Märchengestalten, unter anderem die alten Frauen im Märchen &amp;quot;Die drei Spinnerinnen&amp;quot;, Frau Holle etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Perchta in christlicher Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In christlicher Zeit wurde die Perchta entweder gleichgesetzt mit der Heiligen [[Bertha]] von Bingen oder ihre Verehrung wurde auf die Heilige Luzia übertragen. Ihre Verehrung wurde von christlicher Seite auch immer wieder bekämpft. Aus der lichtvollen Erdmutter wurde dann eine [[Dämonin]], die bekämpft werden müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumeist wurde aber die Verehrung der Perchta als Sagengestalt in ihren verschiedensten Attributen toleriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Perchta Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perchta &#039;&#039;&#039;: Fakten, Ratschläge, Video. Lass dich inspirieren von einem Vortragsreferat rund um Perchta:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|V_B5Vp6gq1I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Video Abhandlung zum Thema Perchta kann dir vielleicht eine neue [[Sichtweise]] vermitteln. Perchta - erläutert vom Geist einer religionsübergreifender Spiritualität.&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Perchta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Perchta anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Perchta.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Ostara]]&lt;br /&gt;
* [[Osterhilt]]&lt;br /&gt;
* [[Osterhilt]]&lt;br /&gt;
* [[Ran]]&lt;br /&gt;
* [[Rimburg]]&lt;br /&gt;
* [[Rind]]&lt;br /&gt;
* [[Rinda]]&lt;br /&gt;
* [[Rindr]]&lt;br /&gt;
* [[Götter Namen Liste von A-Z|Götter]]&lt;br /&gt;
* [[Göttin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersicht von Göttinnen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Römische Göttinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Keltische Göttinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Ägyptische Göttinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Hinduistische Göttinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Griechische Göttinnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Germanische Mythologie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Germanische Götter]]&lt;br /&gt;
* [[Germanische Mythologie]]&lt;br /&gt;
* [[Nordische Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanischer Gott]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarze Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raunächte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Muttergöttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mutter Erde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Datei:Winter,_Schneelandschaft.jpg&amp;diff=713976</id>
		<title>Datei:Winter, Schneelandschaft.jpg</title>
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		<updated>2017-11-14T13:20:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: Winter, Schneelandschaft,

Pixabay, gemeinfrei&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Winter, Schneelandschaft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pixabay, gemeinfrei&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Perchta&amp;diff=713975</id>
		<title>Perchta</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Perchta&amp;diff=713975"/>
		<updated>2017-11-14T13:09:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Perchta&#039;&#039;&#039; ist im Alpenraum eine mythologische Gestalt der Mittwinterzeit. Perchta, auch bekannt als &amp;quot;die Percht&amp;quot;, [[Bercht]], Berchta, [[Bertha]] oder [[Eisenberta]], spielt eine besondere Rolle für die [[Raunächte]], also die Zeit zwischen dem 21./26.12. bis 6.1. Sie wird besonders verehrt in der Nacht vor Dreikönig (6. Januar). In vorchristlicher Zeit wurde sie bei den südgermanischen Völkern als [[Germanische Göttinnen|Göttin]] verehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Perchta hat drei Hauptaspekte== &lt;br /&gt;
* Als Butzenbercht ist sie Gnadenbringerin&lt;br /&gt;
* Als Spinnstubenfrau hilft sie bei häuslichen Arbeiten&lt;br /&gt;
* Als Eisenberta bzw. Bauchaufschlitzerin ist sie furchterregend und wird als [[Kinderschreck]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eisenberta gilt sie aber auch als [[Schutz]]herrin des Bergbaus, insbesondere des Eisenbergbaus. Sie wird häufig mit Eisen-Attributen dargestellt: Sie hat ein Beil aus [[Eisen]]. Sie wird mit einer eisernen Kette dargestellt. Vermutlich geht die Verehrung der Perchta bei den Germanen auf eine [[keltisch]]e Göttin zurück, denn die Gegend in der die Perchta verehrt wird, war in keltischer Zeit das wichtigste Eisenfördergebiet im europäischen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perchta ist eine [[Sagen]]gestalt in der Germanischen und Slavischen [[Mythologie]].&lt;br /&gt;
Perchta wird manchmal gleichgesetzt mit der Germanischen Göttin Frigg oder auch [[Freiya]].&lt;br /&gt;
Perchta entspricht auch der Sagengestalt Frau Holle. Manche sagen, dass Perchta letztlich eine großartige Frau ist oder auch eine Göttin.&lt;br /&gt;
Perchta ist insbesondere im Alpenraum besonders bekannt. Man sprich auch von der Percht. Percht und Perchta sind zwei Namen für das Gleiche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche nehmen an, dass der Name von Peracht kommt. Und das heißt [[hell]] und [[glänzend]], also die Glänzende. So ähnlich wie auch der Lateinische Name Dea, die Göttin heißt und auch glänzend. Oder auch im Indischen, im Sanskrit. Devi ist auch die Strahlende und die Leuchtende und sie ist die Göttin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Perchta ist eine Sagengestalt==&lt;br /&gt;
Die Sagengestalt Frau Percht wird vor allem im Ostoberdeutschen Sprachgebiet gebraucht. Sie spielt insbesondere im Alpenraum eine besondere Rolle. Die Percht wird machmal auch bezeichnet als die Heilige Luzia. Luzia heißt auch die Strahlende und die Leuchtende. Und sie spielt insbesondere im Brauchtum in der Mitte des Winters eine Rolle also während der Raunächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Raunächte sollte man sich ganz auf die Göttliche Mutter einstimmen. Die Raunächte ist die Zeit zwischen Wintersonnenwende und 6. Januar. Und ihr Tag ist daher Epiphanias also Erscheinungstag. Perchta soll in dieser [[Zeit]] durch die Lüfte fahren.&lt;br /&gt;
Perchta hat vom Namen her Ähnlichkeit mit Knecht Ruprecht. Auch Knecht Ruprecht belohnt und bestraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmte Attribute von Percht sind Eisen wie auch [[Nase]]. Sie hat ein Beil aus Eisen und sie hat eine ganz besondere [[Nase]]. &lt;br /&gt;
Die Percht ist also letztlich der Ausdruch der Heiligen Frau. Viele sagen die heilige alte Frau. Percht wird manchmal auch als die Göttin des Bergbaus verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Percht ist die alpenländische Göttin der Anderswelt. Sie ist die Göttin der Zwischenreiche. Sie ist [[Seele]]nführerin und sie ist die Göttin der Raunächte. Und sie wird manchmal auch als [[Bär]]enmutter bezeichnet, manchmal auch als die Gebärmutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Percht ist eine [[lebendig]]e Göttin Europas. Es gibt bis heute Rituale für die Percht. Gerade in Zeiten der Wiederbelebung der Naturspiritualität und des Paganismus, Neuheidentum gibt es [[Fest]]e für die Percht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Perchta wird besonders in den Tagen zwischen den Jahren verehrt==&lt;br /&gt;
Insbesondere die Tage zwischen den Jahren, also Wintersonnenwende bis 6. Januar, meist sagt man auch die Tage zwischen dem 25. Dezember und 6. Januar. Man kann auch sagen, dass diese 12 Tage wie die Zusatztage sind, da man früher in 12 Mondmonaten gerechnet hat. Das sind etwa 29,5 Tage. und im Jahr sind das 354 Tage. Dann braucht es noch 12 zusätzliche Nächte bzw. 11 Tage für 365 Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird gesagt, dass zwischen den Jahren, also in der Zeit zwischen dem letzten und dem ersten Mondmonat, die Gesetze der [[Natur]] außer [[Kraft]] gesetzt sind und so auch die Grenzen zu anderen Welten fallen.&lt;br /&gt;
So ist die Percht die Göttin des Übergangs. Es gibt bis heute eine Art Perchtensprung, was ein bestimmtes [[Ritual]] ist. Es gibt rituelle religiöse Handlungen, Zauber- und Bannsprüche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir in dieser Zeit der Jahreswende große [[Chance]] haben in das Neue zu springen. &lt;br /&gt;
Die Percht symbolisiert auch den Übergang in die Anderswelt. &lt;br /&gt;
Die Percht wird manchmal auch als Hagazusa angesehen, die Zaunreiterin, als Urhexe. Die Percht hilft aber auch, dass man den Zaun zwischen [[Gegenwart]] und Zeitlosigkeit überwinden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Percht hat aber auch etwas mit Spinnen zu tun. Spinnstuben waren früher Stätten von Weiberbünden, die im Dienst der Percht standen. Männer hatten dort keinen Zugang. Und in diesem Sinne stehen auch Versammlungen von Frauen unter dem [[Schutz]] der Percht.&lt;br /&gt;
Während der Raunächte soll man nicht [[putzen]], nicht waschen, nicht weben, nicht spinnen. Räder sollen still stehen. Es geht darum das man sich jetzt ganz der [[Spritualtät]] hin gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Yoga Vidya Ashrams ist die Zeit zwischen den Jahren, zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar eine Zeit, in der sehr viele Menschen kommen.&lt;br /&gt;
Die Zeit zwischen den Jahren ist die Zeit einer besonders intensiven spirituellen Praxis. Auch dafür steht die Percht, die Göttin Percht oder die heilige Percht. Die von Christen oft als Manifestation der [[Hexe]] und des [[Teufel]]s angesehen wurde, aber letztlich die Manifestation der Urgöttin ist, der Holle, der Heiligen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kultische Verehrung der Perchta==&lt;br /&gt;
Die Perchta war (und ist z.T. noch) eine sehr populäre Gestalt. Im Alpenraum wird der 6. Januar als Perchtentag angesehen. Bis heute gibt es den Brauch, am Perchtentag Speisen auf das Dach zu stellen.&lt;br /&gt;
Heutzutage gibt es auch noch die sogenannten Perchtenläufe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entsprechungen der Perchta==&lt;br /&gt;
Die Perchta hat Ähnlichkeiten mit [[Nertha]] bzw. Nerthus, die germanische [[Erdgöttin]], [[Fruchtbarkeitsgöttin]], Göttin des Wohlstands, auch als Verkörperung von [[Mutter Erde]] gedacht. Im Skandinavischen entspricht sie der [[Jörd]], im Mitteldeutschen der [[Frau Holle]] bzw. der [[Holler]]. Manche sagen, dass sie ein Unteraspekt der [[Frigg]] sei. Im Norddeutschen gibt es ähnliche Sagengestalten wie Frau [[Fricke]], Frau [[Gode]] bzw. [[Wode]]. Man spricht vom &amp;quot;Holle-Gebiet&amp;quot;, vom &amp;quot;Perchta-Gebiet&amp;quot; und vom &#039;&#039;Fricke-Gebiet&amp;quot; als drei Regionen, in welcher die Urmutter, die Erdmutter, in unterschiedlichen Namen verehrt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die christliche [[Heilige]] Lucia bzw. Luzia hat einige der Eigenschaften der Perchta übernommen.&lt;br /&gt;
Die Perchta, auch Frau Perchta genannt, spielt sowohl in der germanischen als auch in der slawischen Mytholgoie eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
Manchmal wird ihr Name abgeleitet von &amp;quot;peraht&amp;quot;, althochdeutsch für [[hell]] und glänzend, dem heutigen Wort [[Pracht]] sehr ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perchta kann man auch sehen als eine der vielen Manifestationen der Erdgöttin und entspricht damit auch der griechisch-römischen [[Ceres]] bzw. [[Demeter]], der ägyptischen [[Isis]], der indischen [[Bhumi Devi]], [[Lakshmi]] bzw. [[Shakti]].&lt;br /&gt;
Die Perchta war das Vorbild verschiedenster Märchengestalten, unter anderem die alten Frauen im Märchen &amp;quot;Die drei Spinnerinnen&amp;quot;, Frau Holle etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Perchta in christlicher Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In christlicher Zeit wurde die Perchta entweder gleichgesetzt mit der Heiligen [[Bertha]] von Bingen oder ihre Verehrung wurde auf die Heilige Luzia übertragen. Ihre Verehrung wurde von christlicher Seite auch immer wieder bekämpft. Aus der lichtvollen Erdmutter wurde dann eine [[Dämonin]], die bekämpft werden müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumeist wurde aber die Verehrung der Perchta als Sagengestalt in ihren verschiedensten Attributen toleriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Perchta Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perchta &#039;&#039;&#039;: Fakten, Ratschläge, Video. Lass dich inspirieren von einem Vortragsreferat rund um Perchta:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|V_B5Vp6gq1I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Video Abhandlung zum Thema Perchta kann dir vielleicht eine neue [[Sichtweise]] vermitteln. Perchta - erläutert vom Geist einer religionsübergreifender Spiritualität.&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Perchta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Perchta anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Perchta.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Ostara]]&lt;br /&gt;
* [[Osterhilt]]&lt;br /&gt;
* [[Osterhilt]]&lt;br /&gt;
* [[Ran]]&lt;br /&gt;
* [[Rimburg]]&lt;br /&gt;
* [[Rind]]&lt;br /&gt;
* [[Rinda]]&lt;br /&gt;
* [[Rindr]]&lt;br /&gt;
* [[Götter Namen Liste von A-Z|Götter]]&lt;br /&gt;
* [[Göttin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersicht von Göttinnen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Römische Göttinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Keltische Göttinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Ägyptische Göttinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Hinduistische Göttinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Griechische Göttinnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Germanische Mythologie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Germanische Götter]]&lt;br /&gt;
* [[Germanische Mythologie]]&lt;br /&gt;
* [[Nordische Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanischer Gott]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarze Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raunächte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Muttergöttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mutter Erde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Perchta&amp;diff=713972</id>
		<title>Perchta</title>
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		<updated>2017-11-14T11:47:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Perchta&#039;&#039;&#039; ist im Alpenraum eine mythologische Gestalt der Mittwinterzeit. Perchta, auch bekannt als &amp;quot;die Percht&amp;quot;, [[Bercht]], Berchta, [[Bertha]] oder [[Eisenberta]], spielt eine besondere Rolle für die [[Raunächte]], also die Zeit zwischen dem 21./26.12. bis 6.1. Sie wird besonders verehrt in der Nacht vor Dreikönig (6. Januar). In vorchristlicher Zeit wurde sie bei den südgermanischen Völkern als [[Germanische Göttinnen|Göttin]] verehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perchta hat drei Hauptaspekte: &lt;br /&gt;
* Als Butzenbercht ist sie Gnadenbringerin&lt;br /&gt;
* Als Spinnstubenfrau hilft sie bei häuslichen Arbeiten&lt;br /&gt;
* Als Eisenberta bzw. Bauchaufschlitzerin ist sie furchterregend und wird als [[Kinderschreck]] verwendet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eisenberta gilt sie aber auch als Schutzherrin des Bergbaus, insbesondere des Eisenbergbaus. Sie wird häufig mit Eisen-Attributen dargestellt: Sie hat ein Beil aus Eisen. Sie wird mit einer eisernen Kette dargestellt. Vermutlich geht die Verehrung der Perchta bei den Germanen auf eine keltische Göttin zurück - denn die Gegend in der die Perchta verehrt wird, war in keltischer Zeit das wichtigste Eisenfördergebiet im europäischen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perchta ist eine Sagengestalt in der Germanischen und Slavischen Mythologie.&lt;br /&gt;
Perchta wird manchmal gleichgesetzt mit der Germanischen Göttin Frigg oder auch Freiya.&lt;br /&gt;
Perchta entspricht auch der Sagengestalt Frau Holle. Manche sagen, dass Perchta letztlich eine großartige Frau ist oder auch eine Göttin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perchta ist insbesondere im Alpenraum besonders bekannt. Man sprich auch von der Percht. Percht und Perchta sind zwei Namen für das Gleiche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche nehmen an das der Name von Peracht kommt. Und das heißt hell und glänzend, also die Glänzende. So ähnlich wie auch der Lateinische Name Dea, die Göttin heißt und auch glänzend. Oder auch im Indischen, im Sanskrit. Devi ist auch die Strahlende und die Leuchtende und sie ist die Göttin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sagengestalt Frau Percht wird vor allem im Ostoberdeutschen Sprachgebiet gebraucht. Sie spielt insbesondere im Alpenraum eine besondere Rolle. Die Percht wird machmal auch bezeichnet als die Heilige Luzia. Luzia heißt auch die Strahlende und die Leuchtende. Und sie spielt insbesondere im Brauchtum in der Mitte des Winters eine Rolle also während der Raunächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Raunächte sollte man sich ganz auf die Göttliche Mutter einstimmen. Die Raunächte ist die Zeit zwischen Wintersonnenwende und 6. Januar. Und ihr Tag ist daher Epiphanias also Erscheinungstag. Perchta soll in dieser Zeit durch die Lüfte fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perchta hat vom Namen her Ähnlichkeit mit Knecht Ruprecht. Auch Knecht Ruprecht belohnt und bestraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmte Attribute von Percht sind Eisen wie auch Nase. Sie hat ein Beil aus Eisen und sie hat eine ganz besondere Nase. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Percht ist also letztlich der Ausdruch der Heiligen Frau. Viele sagen der heiligen alten Frau. Percht wird manchmal auch als die Göttin des Bergbaus verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Percht ist die alpenländische Göttin der Anderswelt. Sie ist die Göttin der Zwischenreiche. Sie ist Seelenführerin und sie ist die Göttin der Raunächte. Und sie wird manchmal auch als Bärenmutter bezeichnet, manchmal auch als die Gebährmutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Percht ist eine lebendige Göttin Europas. Es gibt bis heute Rituale für die Percht. Gerade in Zeiten der Wiederbelebung der Naturspiritualität und des Paganismus, Neuheidentum gibt es Feste für die Percht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere die Tage zwischen den Jahren, also Wintersonnenwende bis 6. Januar, meist sagt man auch zwischen dem 25. Dezember und 6. Januar sind also 12 Tage. Man kann auch sagen diese 12 sind wie die Zusatztage gewesen. Weil früher hat man 12 Monate gehabt, Mondmonate. Das sind etwa 29,5 Tage. Und das sind 354 Tage. Und dann braucht es noch 12 zusätzliche Nächte bzw. 11 Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird gesagt das zwischen den Jahren, daher kommt auch der Ausdruck zischen den Jahren also zwischen dem letzten Mondmonat und dem ersten Mondmonat gibt es zwölf Tage, das dort die Gesetze der Natur außer Kraft gesetzt sind und so fallen auch die Grenzen zu anderen Welten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist die Percht die Göttin des Übergangs. Es gibt bis heute eine Art Perchtensprung, was ein bestimmtes Ritual ist. Es gibt rituelle religiöse Handlungen, Zauber- und Bannsprüche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum das wir in dieser Zeit der Jahreswende große Chance haben in das Neue zu springen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Percht symbolisiert auch den Übergang in die Anderswelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Percht wird manchmal auch als Hagazusa angesehen, die Zaunreiterin, als Urhexe. Die Percht hilft aber auch das man den Zaun zwischen Gegenwart und Zeitlosigkeit überwinden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Percht hat aber auch etwas mit Spinnen zu tun. Spinnstuben waren früher Stätten von Weiberbünden, die im Dienst der Percht standen. Männer hatten dort keinen Zugang. Und in diesem Sinne stehen auch Versammlungen von Frauen unter dem Schutz der Percht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Raunächte soll man nicht putzen, nicht waschen, nicht weben, nicht spinnen. Räder sollen still stehen. Es geht darum das man sich jetzt ganz der Spritualtät hin gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch z. Bsp in den Yoga Vidya Ashrams ist die Zeit zwischen den Jahren, zwischen dem 25 Dezember und dem 6. Januar eine Zeit wo sehr viele Menschen hinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit zwischen den Jahren ist die Zeit einer besonders intensiven spirituellen Praxis. Und auch dafür steht die Percht, die Göttin Percht, die heilige Percht. Die von Christen oft als Manifestation der Hexe und des Teufels angesehen wurde, aber letztlich die Manifestation der Urgöttin ist, der Holle, der Heiligen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kultische Verehrung der Perchta==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perchta war (und ist z.T. noch) eine sehr populäre Gestalt. Im Alpenraum wird der 6. Januar als Perchtentag angesehen. Bis heute gibt es den Brauch, am Perchtentag Speisen auf das Dach zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage gibt es auch noch die sogenannten Perchtenläufe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entsprechungen der Perchta==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perchta hat Ähnlichkeiten mit [[Nertha]] bzw. Nerthus, die germanische [[Erdgöttin]], [[Fruchtbarkeitsgöttin]], Göttin des Wohlstands, auch als Verkörperung von [[Mutter Erde]] gedacht. Im Skandinavischen entspricht sie der [[Jörd]], im Mitteldeutschen der [[Frau Holle]] bzw. der [[Holler]]. Manche sagen, dass sie ein Unteraspekt der [[Frigg]] sei. Im Norddeutschen gibt es ähnliche Sagengestalten wie Frau [[Fricke]], Frau [[Gode]] bzw. [[Wode]]. Man spricht vom &amp;quot;Holle-Gebiet&amp;quot;, vom &amp;quot;Perchta-Gebiet&amp;quot; und vom &#039;&#039;Fricke-Gebiet&amp;quot; als drei Regionen, in welcher die Urmutter, die Erdmutter, in unterschiedlichen Namen verehrt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die christliche [[Heilige]] Lucia bzw. Luzia hat einige der Eigenschaften der Perchta übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perchta, auch Frau Perchta genannt, spielt sowohl in der germanischen als auch in der slawischen Mytholgoie eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal wird ihr Name abgeleitet von &amp;quot;peraht&amp;quot;, althochdeutsch für [[hell]] und glänzend, dem heutigen Wort [[Pracht]] sehr ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perchta kann man auch sehen als eine der vielen Manifestationen der Erdgöttin und entspricht damit auch der griechisch-römischen [[Ceres]] bzw. [[Demeter]], der ägyptischen [[Isis]], der indischen [[Bhumi Devi]], [[Lakshmi]] bzw. [[Shakti]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perchta war das Vorbild verschiedenster Märchengestalten, unter anderem die alten Frauen im Märchen &amp;quot;Die drei Spinnerinnen&amp;quot;, Frau Holle etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Perchta in christlicher Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In christlicher Zeit wurde die Perchta entweder gleichgesetzt mit der Heiligen [[Bertha]] von Bingen oder ihre Verehrung wurde auf die Heilige Luzia übertragen. Ihre Verehrung wurde von christlicher Seite auch immer wieder bekämpft. Aus der lichtvollen Erdmutter wurde dann eine [[Dämonin]], die bekämpft werden müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumeist wurde aber die Verehrung der Perchta als Sagengestalt in ihren verschiedensten Attributen toleriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Perchta Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perchta &#039;&#039;&#039;: Fakten, Ratschläge, Video. Lass dich inspirieren von einem Vortragsreferat rund um Perchta:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|V_B5Vp6gq1I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Video Abhandlung zum Thema Perchta kann dir vielleicht eine neue [[Sichtweise]] vermitteln. Perchta - erläutert vom Geist einer religionsübergreifender Spiritualität.&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Perchta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Perchta anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Perchta.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Ostara]]&lt;br /&gt;
* [[Osterhilt]]&lt;br /&gt;
* [[Osterhilt]]&lt;br /&gt;
* [[Ran]]&lt;br /&gt;
* [[Rimburg]]&lt;br /&gt;
* [[Rind]]&lt;br /&gt;
* [[Rinda]]&lt;br /&gt;
* [[Rindr]]&lt;br /&gt;
* [[Götter Namen Liste von A-Z|Götter]]&lt;br /&gt;
* [[Göttin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersicht von Göttinnen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Römische Göttinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Keltische Göttinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Ägyptische Göttinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Hinduistische Göttinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Griechische Göttinnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Germanische Mythologie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Germanische Götter]]&lt;br /&gt;
* [[Germanische Mythologie]]&lt;br /&gt;
* [[Nordische Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanischer Gott]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarze Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raunächte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Muttergöttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mutter Erde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Osterhase&amp;diff=713891</id>
		<title>Osterhase</title>
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		<updated>2017-11-13T13:01:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Osterhase &#039;&#039;&#039;ist ein Fabelwesen, das besonders heute beliebt ist. Osterhase steht für Ostern, Osterhase ist ein [[Symbol]] der [[Fruchtbarkeit]]. Obwohl Osterhasen in Europa vermutlich erst seit dem 17.Jh. nachweisbar sind, kann man davon ausgehen, dass uralte Fruchtbarkeitskulte mit Ostern zu tun haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostern, Osterhase, Osterei.jpg|thumb|Ostern ist ein Fest der Fruchtbarkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Osterhasen als Symbol Fruchtbarkeit==&lt;br /&gt;
Hasen pflanzen sich häufig fort, Hasen sind überall zu finden und so liegt es nahe, im Hasen ein Symbol für [[Fruchtbarkeit]] zu sehen. Eier stehen auch für Fruchtbarkeit und so gibt der Hase die Ostereier. Und im Frühjahr wacht die Natur auf und die Vögel zwitschern, das Gras fängt an grün zu werden, die ersten Blüten kommen. Auch die Hasen fangen an, sich fortzupflanzen und in früheren Zeiten gab es auch den Brauch, dass zwischen Fassnachtsdienstag, also Aschermittwoch bis Ostermontag Eier nicht gegessen werden durften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wurden sie aufbewahrt und an Ostern gegessen und so gibt es den Ausdruck Osterei. Und diese wurden dann symbolisch vom Osterhasen gegeben. Osterhase– also ein Symbol von Fruchtbarkeit, auch von Freude, von Geben, [[Freude]], dass das Leben beginnt und Freude, dass das Leben wieder neu erwacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostern ist ja auch das Fest der [[Auferstehung]], der Auferstehung von [[Jesus]] Christus, Auferstehung von den Toten, ist auch der Beginn des Frühlings und damit das Fest der Auferstehung der Natur nach Weihnachten.  &lt;br /&gt;
Und so steht Osterhase für die neue Freude, die du haben kannst, wenn es schwierig wird. Osterhase steht auch dafür, dass, wann immer du schwierige Phasen hast, dir irgendwo Neues, Schönes gegeben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens, ich bin Veganer. Ich esse keine Ostereier, wenigstens nicht aus tierischen Eiern und selbstverständlich esse ich auch keinen Hasen. Wir können die Fruchtbarkeit der [[Natur]] genießen ohne dafür Tiere quälen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Osterhase Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lausche einem Vortragsvideo über Osterhase:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|cNB_v4rvXeg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Abhandlung zum Sachverhalt Osterhase mach [[esoterisch]] klingen - und stammt ja auch aus einer kulturübergreifenden Esoterik. Osterhase - erläutert vom Geist einer religionsübergreifender Spiritualität.&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Osterhase ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Osterhase anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Osterhase.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Osterhase - weitere Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du mehr Informationen oder Verbesserungsvorschläge zum diesem Artikel über Osterhase ? Danke für deine Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osterhase gehört zu den Themengebieten [[Sagegestalt]], [[Fabelwesen]], [[Ostern]], [[Fruchtbarkeitssymbol]], [[Frühling]], [[Hase]], [[Christliche Mythologie]], [[Fabelwesen]], [[Sagengestalt]], [[Mythologie]], [[Volksglaube]], [[Sage]], [[Aberglaube]], [[Archetyp]], [[Christentum]], [[Kirchen]], [[christliche Religionsgemeinschaften]], [[Mystik]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Begriffe im Alphabet vor und nach Osterhase: [[Naturwesen des Feuers]], [[Nereide]], [[Oger]], [[Orks]], [[Paraklet]], [[Persönlichkeitsanteile]], [[Pixie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Osterhase:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/meditationskursleiter-ausbildung Meditationskursleiter Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie-weiterbildung Psychologische Yogatherapie Weiterbildung Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie-weiterbildung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Osterhase zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/yoga-anfaenger Yoga Anfänger Blog]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/yoga-anfaenger/feed/&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabelwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksglaube]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabelwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fruchtbarkeitssymbol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frühling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hase]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Mythologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Datei:Ostern,_Osterhase,_Osterei.jpg&amp;diff=713890</id>
		<title>Datei:Ostern, Osterhase, Osterei.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Datei:Ostern,_Osterhase,_Osterei.jpg&amp;diff=713890"/>
		<updated>2017-11-13T12:59:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: Ostern, Osterhase, Osterei,

Pixabay, gemeinfrei&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ostern, Osterhase, Osterei,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pixabay, gemeinfrei&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Paranormal&amp;diff=713889</id>
		<title>Paranormal</title>
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		<updated>2017-11-13T12:41:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Paranormal  &#039;&#039;&#039;ist das, was [[Wissenschaft|wissenschaftlich]] nicht erklärbar ist, insbesondere was wissenschaftlich nicht mit [[Hilfe]] der allgemeinen [[Naturgesetz]]e erklärbar ist, wird als paranormal bezeichnet. Para- heißt neben, Paranormal ist das, was von der [[Normalität]] abweicht. Paranormal als Substantiv heißt dann auch Paranormalität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alien Verkehrsschild 2.jpg|thumb|Paranormalität geht über die Grenzen der Wissenschaft hinaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Paranormal ist wissenschaftlich nicht erklärbar==&lt;br /&gt;
In der [[Parapsychologie]] spricht man von paranormal, eben alles was keine normale Erklärung hat. Und die Parapsychologie versucht zunächst die verschiedenen Psi-Phänomene, also die parapsychologischen Phänomene zu kategorisieren. Was dann nicht mit naturwissenschaftlichen Methoden zu erklären ist, gilt als paranormal. Oder vom wissenschaftlichen Standpunkt aus auch als vorläufig paranormal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Lehrstuhlinhaber des Lehrstuhls für Parapsychologie an der Universität Freiburg, ein Herr namens Bauer, nannte Paranormal als eine Bezeichnung für jedes [[Phänomen]] das in einer oder mehrerer ich Hinsicht über die [[Grenze]]n dessen hinaus geht, was vor dem Hintergrund gegenwärtiger wissenschaftlicher Voraussetzungen als [[Physik|physikalisch]] möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paranormal  Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Paranormal  mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| j-cZklbVt8c }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Paranormal  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Paranormal  anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Paranormal.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paranormal  Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennst du mehr zum Thema Paranormal  ? Danke für deine Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paranormal  gehört zu den Themengebieten [[Esoterik]], [[Parapsychologie]], [[ASW]], [[Medizin]], [[Psychotherapie]], [[Psychologie]], [[Psychiatrie]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema Psychologie gehören Begriffe wie [[Charisma]], [[Empowerment]], [[Ich]], [[Inspiration]], [[Agape]], [[Instinkt]], [[Kontrollpersönlichkeit]], [[Kraft der Gedanken]], [[Mindbuilding]], [[Phlegma]], [[Zwänge]], [[Positive Affirmationen]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema ASW gehören Begriffe wie [[ASW]], [[Aura]], [[Aurafotografie]], [[Außensphäre]], [[Außersinnlich]], [[Automatisches Schreiben]], [[Automatismus]], [[Autoskopie]], [[Bilokation]], [[Clairvoyance]], [[Cleromantie]], [[Deja Vu]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Medizin gehören Begriffe wie [[Drogen]], [[Fluorid]], [[Heteroskopie]], [[Lichttherapie]], [[Paracelsus]], [[Psychosomatik]], [[Paramnesie]], [[Edelsteintherapie]], [[Nahtoderlebnisse]], [[Paranormal]], [[Umfallen]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Psychotherapie gehören Begriffe wie [[Reinkarnationstherapie]], [[Depersonalisation]], [[Psychosynthese]], [[Traumdeutung]], [[Traumsymbole]], [[VPM]], [[Astrotherapie]], [[Automatisches Schreiben]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Psychologie gehören Begriffe wie [[Charisma]], [[Empowerment]], [[Ich]], [[Inspiration]], [[Agape]], [[Instinkt]], [[Kontrollpersönlichkeit]], [[Kraft der Gedanken]], [[Mindbuilding]], [[Phlegma]], [[Zwänge]], [[Positive Affirmationen]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Psychiatrie gehören Begriffe wie [[Depersonalisation]], [[Drogen]], [[Dermographie]], [[Lüscher Farbtest]], [[Paranormal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Paranormal  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Paranormal :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pan]]&lt;br /&gt;
* [[Papyrus]]&lt;br /&gt;
* [[Paracelsus]]&lt;br /&gt;
* [[Paramnesie]]&lt;br /&gt;
* [[Parapsychologe]]&lt;br /&gt;
* [[Pentagramm]]&lt;br /&gt;
* [[Perle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Paranormal :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/yoga-personaltrainer Yoga Personaltrainer Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/achtsamkeit Achtsamkeit Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/achtsamkeit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Paranormal  zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://veganer-vegetarier.podspot.de Veganer Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://veganer-vegetarier.podspot.de/rss&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parapsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ASW]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychotherapie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychiatrie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Paranormal&amp;diff=713888</id>
		<title>Paranormal</title>
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		<updated>2017-11-13T12:41:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Paranormal  &#039;&#039;&#039;ist das, was [[wissenschaftlich]] nicht erklärbar ist, insbesondere was wissenschaftlich nicht mit [[Hilfe]] der allgemeinen [[Naturgesetz]]e erklärbar ist, wird als paranormal bezeichnet. Para- heißt neben, Paranormal ist das, was von der [[Normalität]] abweicht. Paranormal als Substantiv heißt dann auch Paranormalität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alien Verkehrsschild 2.jpg|thumb|Paranormalität geht über die Grenzen der Wissenschaft hinaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Paranormal ist wissenschaftlich nicht erklärbar==&lt;br /&gt;
In der [[Parapsychologie]] spricht man von paranormal, eben alles was keine normale Erklärung hat. Und die Parapsychologie versucht zunächst die verschiedenen Psi-Phänomene, also die parapsychologischen Phänomene zu kategorisieren. Was dann nicht mit naturwissenschaftlichen Methoden zu erklären ist, gilt als paranormal. Oder vom wissenschaftlichen Standpunkt aus auch als vorläufig paranormal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Lehrstuhlinhaber des Lehrstuhls für Parapsychologie an der Universität Freiburg, ein Herr namens Bauer, nannte Paranormal als eine Bezeichnung für jedes [[Phänomen]] das in einer oder mehrerer ich Hinsicht über die [[Grenze]]n dessen hinaus geht, was vor dem Hintergrund gegenwärtiger wissenschaftlicher Voraussetzungen als [[Physik|physikalisch]] möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paranormal  Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Paranormal  mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| j-cZklbVt8c }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Paranormal  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Paranormal  anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Paranormal.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paranormal  Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennst du mehr zum Thema Paranormal  ? Danke für deine Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paranormal  gehört zu den Themengebieten [[Esoterik]], [[Parapsychologie]], [[ASW]], [[Medizin]], [[Psychotherapie]], [[Psychologie]], [[Psychiatrie]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema Psychologie gehören Begriffe wie [[Charisma]], [[Empowerment]], [[Ich]], [[Inspiration]], [[Agape]], [[Instinkt]], [[Kontrollpersönlichkeit]], [[Kraft der Gedanken]], [[Mindbuilding]], [[Phlegma]], [[Zwänge]], [[Positive Affirmationen]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema ASW gehören Begriffe wie [[ASW]], [[Aura]], [[Aurafotografie]], [[Außensphäre]], [[Außersinnlich]], [[Automatisches Schreiben]], [[Automatismus]], [[Autoskopie]], [[Bilokation]], [[Clairvoyance]], [[Cleromantie]], [[Deja Vu]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Medizin gehören Begriffe wie [[Drogen]], [[Fluorid]], [[Heteroskopie]], [[Lichttherapie]], [[Paracelsus]], [[Psychosomatik]], [[Paramnesie]], [[Edelsteintherapie]], [[Nahtoderlebnisse]], [[Paranormal]], [[Umfallen]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Psychotherapie gehören Begriffe wie [[Reinkarnationstherapie]], [[Depersonalisation]], [[Psychosynthese]], [[Traumdeutung]], [[Traumsymbole]], [[VPM]], [[Astrotherapie]], [[Automatisches Schreiben]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Psychologie gehören Begriffe wie [[Charisma]], [[Empowerment]], [[Ich]], [[Inspiration]], [[Agape]], [[Instinkt]], [[Kontrollpersönlichkeit]], [[Kraft der Gedanken]], [[Mindbuilding]], [[Phlegma]], [[Zwänge]], [[Positive Affirmationen]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Psychiatrie gehören Begriffe wie [[Depersonalisation]], [[Drogen]], [[Dermographie]], [[Lüscher Farbtest]], [[Paranormal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Paranormal  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Paranormal :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pan]]&lt;br /&gt;
* [[Papyrus]]&lt;br /&gt;
* [[Paracelsus]]&lt;br /&gt;
* [[Paramnesie]]&lt;br /&gt;
* [[Parapsychologe]]&lt;br /&gt;
* [[Pentagramm]]&lt;br /&gt;
* [[Perle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Paranormal :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/yoga-personaltrainer Yoga Personaltrainer Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/achtsamkeit Achtsamkeit Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/achtsamkeit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Paranormal  zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://veganer-vegetarier.podspot.de Veganer Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://veganer-vegetarier.podspot.de/rss&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parapsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ASW]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychotherapie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychiatrie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Paranormal&amp;diff=713887</id>
		<title>Paranormal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Paranormal&amp;diff=713887"/>
		<updated>2017-11-13T12:06:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Paranormal  &#039;&#039;&#039;ist das, was wissenschaftlich nicht erklärbar ist, insbesondere was wissenschaftlich nicht mit Hilfe der allgemeinen Naturgesetze erklärbar ist, wird als paranormal bezeichnet. Para- heißt neben, gegen. Paranormal ist das, was von der Normalität abweicht. Paranormal als Substantiv heißt dann auch Paranormalität.&lt;br /&gt;
In der Parapsychologie spricht man von paranormal, eben alles was keine normale Erklärung hat. Und die Parapsychologie versucht zunächst die verschiedenen Psi-Phänomene, also die parapsychologischen Phänomene zu kategorisieren, dann mit naturwissenschaftlichen Methoden zu erklären und was dann tatsächlich nicht mit naturwissenschaftlichen Methoden erklärt werden kann, gilt dann als paranormal oder man würde auch vom wissenschaftlichen Standpunkt aus sagen, als vorläufig paranormal. Einer der ersten Lehrstuhlinhaber des Lehrstuhls für Parapsychologie an der Universität Freiburg, ein Herr namens Bauer, nannte mal Paranormal als Bezeichnung für jedes Phänomen das in einer oder mehrerer ich Hinsicht über die Grenzen dessen hinaus geht, was vor dem Hintergrund gegenwärtiger wissenschaftlicher Voraussetzungen als physikalisch möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paranormal  Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Paranormal  mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| j-cZklbVt8c }}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Lachen Tanzen Cartoon.png|thumb| Paranormal  - erläutert vom Yoga Standpunkt aus]]&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Paranormal  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Paranormal  anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Paranormal.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paranormal  Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennst du mehr zum Thema Paranormal  ? Danke für deine Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paranormal  gehört zu den Themengebieten [[Esoterik]], [[Parapsychologie]], [[ASW]], [[Medizin]], [[Psychotherapie]], [[Psychologie]], [[Psychiatrie]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema Psychologie gehören Begriffe wie [[Charisma]], [[Empowerment]], [[Ich]], [[Inspiration]], [[Agape]], [[Instinkt]], [[Kontrollpersönlichkeit]], [[Kraft der Gedanken]], [[Mindbuilding]], [[Phlegma]], [[Zwänge]], [[Positive Affirmationen]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema ASW gehören Begriffe wie [[ASW]], [[Aura]], [[Aurafotografie]], [[Außensphäre]], [[Außersinnlich]], [[Automatisches Schreiben]], [[Automatismus]], [[Autoskopie]], [[Bilokation]], [[Clairvoyance]], [[Cleromantie]], [[Deja Vu]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Medizin gehören Begriffe wie [[Drogen]], [[Fluorid]], [[Heteroskopie]], [[Lichttherapie]], [[Paracelsus]], [[Psychosomatik]], [[Paramnesie]], [[Edelsteintherapie]], [[Nahtoderlebnisse]], [[Paranormal]], [[Umfallen]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Psychotherapie gehören Begriffe wie [[Reinkarnationstherapie]], [[Depersonalisation]], [[Psychosynthese]], [[Traumdeutung]], [[Traumsymbole]], [[VPM]], [[Astrotherapie]], [[Automatisches Schreiben]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Psychologie gehören Begriffe wie [[Charisma]], [[Empowerment]], [[Ich]], [[Inspiration]], [[Agape]], [[Instinkt]], [[Kontrollpersönlichkeit]], [[Kraft der Gedanken]], [[Mindbuilding]], [[Phlegma]], [[Zwänge]], [[Positive Affirmationen]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Psychiatrie gehören Begriffe wie [[Depersonalisation]], [[Drogen]], [[Dermographie]], [[Lüscher Farbtest]], [[Paranormal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Paranormal  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Paranormal :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pan]]&lt;br /&gt;
* [[Papyrus]]&lt;br /&gt;
* [[Paracelsus]]&lt;br /&gt;
* [[Paramnesie]]&lt;br /&gt;
* [[Parapsychologe]]&lt;br /&gt;
* [[Pentagramm]]&lt;br /&gt;
* [[Perle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Paranormal :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/yoga-personaltrainer Yoga Personaltrainer Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/achtsamkeit Achtsamkeit Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/achtsamkeit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Paranormal  zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://veganer-vegetarier.podspot.de Veganer Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://veganer-vegetarier.podspot.de/rss&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parapsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ASW]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychotherapie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychiatrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Palmblattbibliothek&amp;diff=713886</id>
		<title>Palmblattbibliothek</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Palmblattbibliothek&amp;diff=713886"/>
		<updated>2017-11-13T11:37:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: /* Nur Palmblattleser dürfen von den Palmblättern lesen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Besuch in einer &#039;&#039;&#039;Palmblattbibliothek&#039;&#039;&#039; kann faszinieren: Woher wussten die Autoren der Palmblätter über das Leben im 21. Jahrhundert? Hier im Artikel geht es um Fragen wie: Was ist eine Palmblattbibliothek? Wo findet man sie? Gibt es für jeden Menschen ein eigenes Palmblatt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Palmblatt.jpg|thumb|In der Palmblattbibliothek kann man etwas über sein Karma erfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nur Palmblattleser dürfen von den Palmblättern lesen==&lt;br /&gt;
Eine Palmblattbibliothek ist  eine [[Bibliothek]] von [[Buch|Büchern]], die auf Palmblättern geschrieben wurden. Es gibt Palmblattbibliotheken mit einzeln beschriebenen Palmblättern und solche mit Büchern, die aus beschriebenen Palmblättern bestehen. Palmblattbibliotheken gibt es einige in [[Indien]], sie werden von [[Familie]]n bewahrt, die sich schon seit vielen [[Generation]]en um diese Bibliotheken kümmern. Palmblattleser haben die Befugnis, die Palmblätter zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung der Palmblattbibliotheken==&lt;br /&gt;
Der [[Tradition]] nach wurden die Palmblattbibliotheken vor vielen Tausenden von Jahren geschrieben, es heißt, dass die [[Rishi]]s spirituelle Kräfte hatten, sodass sie in der [[Kosmos|kosmischen]] Akasha-Chronik lesen konnten. So wurden Tausende, vielleicht Millionen Lebensläufe auf Palmblättern niedergeschrieben. In diesen Bibliotheken sind bestimmte Grundlebensläufe aufgezeichnet, verschiedene [[Karma|karmisch]]-typische Lebensläufe und die Nadi-Reader (Palmblattleser, Priester) haben eine [[Hellsichtigkeit|hellsichtige]] Fähigkeit, sodass sie aufgrund der [[Wahrnehmung]] des Rat Suchenden in Verbindung mit dem Lesen der Palmblätter vieles erkennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Palmblätter lesen==&lt;br /&gt;
Letztlich kann man sagen, dass die Palmblattbibliotheken eine Form der Mantie sind, da die beispielhaften Lebensläufe und die [[Hellsichtigkeit]] der Leser dazu führen, dass Aussagen über das frühere [[Leben]] getroffen werden können. Man erfährt, welche Aufgaben man in diesem hatte und was die zukünftigen Aufgaben sein werden. Typischerweise erfährt man zunächst etwas über die eigene [[Vergangenheit]], dann werden zukünftige Aufgaben mitgeteilt, auch wird erläutert, welche Ereignisse aus diesem oder früheren Leben die [[Natur]] des Rat Suchenden geprägt haben. Das eigene [[Unterbewusstsein]] wird einem mitteilen, wie mit dem Gelesenen umgegangen werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorsicht im Umgang mit den Nadi-Readern==&lt;br /&gt;
Es kann sein, dass die Nadi-Reader ein [[Ritual]] empfehlen, welches mehrere tausend Euro kosten soll. Es gibt jedoch keine [[Notwendigkeit]], ein teures Ritual durchzuführen, selbst wenn der Priester das empfiehlt. Seinen karmischen Aufgaben kann man auf viele verschiedene Arten gerecht werden: Durch [[Yoga]] und [[Meditation]], durch Karma-Yoga, durch [[Hingabe]] und [[Mantra]]s, oder Selbstausführen von [[Puja]]s und [[Homa]]s kann man seine karmischen Spannungen auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Palmblattbibliothek Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Palmblattbibliothek mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| q1whsfwDUXw }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Palmblattbibliothek ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Palmblattbibliothek anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://tugenden.podspot.de/files/Palmblattbibliothek.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Palmblattbibliothek Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennst du mehr zum Thema Palmblattbibliothek ? Wir freuen uns über deine Vorschläge per Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Palmblattbibliothek gehört zu den Themengebieten [[Hinduismus]], [[Mantie]], [[Orakel]]     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Palmblattbibliothek ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Palmblattbibliothek:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adityas]]&lt;br /&gt;
* [[Mensch]]&lt;br /&gt;
* [[Positive Affirmationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Palmblattbibliothek:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/ayurveda-therapie-ausbildung Ayurveda Therapie Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/business-yogalehrer-baustein Business Yogalehrer Ausbildung Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/business-yogalehrer-baustein/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Palmblattbibliothek zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://rueckenschmerzen-ade.podspot.de Rückenschmerzen Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://rueckenschmerzen-ade.podspot.de/rss&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mantie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orakel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Palmblattbibliothek&amp;diff=713885</id>
		<title>Palmblattbibliothek</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Palmblattbibliothek&amp;diff=713885"/>
		<updated>2017-11-13T11:33:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: /* Entstehung der Palmblattbibliotheken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Besuch in einer &#039;&#039;&#039;Palmblattbibliothek&#039;&#039;&#039; kann faszinieren: Woher wussten die Autoren der Palmblätter über das Leben im 21. Jahrhundert? Hier im Artikel geht es um Fragen wie: Was ist eine Palmblattbibliothek? Wo findet man sie? Gibt es für jeden Menschen ein eigenes Palmblatt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Palmblatt.jpg|thumb|In der Palmblattbibliothek kann man etwas über sein Karma erfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nur Palmblattleser dürfen von den Palmblättern lesen==&lt;br /&gt;
Eine Palmblattbibliothek ist  eine [[Bibliothek]] von [[Bücher]]n, die auf Palmblättern geschrieben wurden. Es gibt Palmblattbibliotheken mit einzeln beschriebenen Palmblättern und solche mit Büchern, die aus beschriebenen Palmblättern bestehen. Palmblattbibliotheken gibt es einige in [[Indien]], sie werden von [[Familie]]n bewahrt, die sich schon seit vielen [[Generation]]en um diese Bibliotheken kümmern. Palmblattleser haben die Befugnis, die Palmblätter zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung der Palmblattbibliotheken==&lt;br /&gt;
Der [[Tradition]] nach wurden die Palmblattbibliotheken vor vielen Tausenden von Jahren geschrieben, es heißt, dass die [[Rishi]]s spirituelle Kräfte hatten, sodass sie in der [[Kosmos|kosmischen]] Akasha-Chronik lesen konnten. So wurden Tausende, vielleicht Millionen Lebensläufe auf Palmblättern niedergeschrieben. In diesen Bibliotheken sind bestimmte Grundlebensläufe aufgezeichnet, verschiedene [[Karma|karmisch]]-typische Lebensläufe und die Nadi-Reader (Palmblattleser, Priester) haben eine [[Hellsichtigkeit|hellsichtige]] Fähigkeit, sodass sie aufgrund der [[Wahrnehmung]] des Rat Suchenden in Verbindung mit dem Lesen der Palmblätter vieles erkennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Palmblätter lesen==&lt;br /&gt;
Letztlich kann man sagen, dass die Palmblattbibliotheken eine Form der Mantie sind, da die beispielhaften Lebensläufe und die [[Hellsichtigkeit]] der Leser dazu führen, dass Aussagen über das frühere [[Leben]] getroffen werden können. Man erfährt, welche Aufgaben man in diesem hatte und was die zukünftigen Aufgaben sein werden. Typischerweise erfährt man zunächst etwas über die eigene [[Vergangenheit]], dann werden zukünftige Aufgaben mitgeteilt, auch wird erläutert, welche Ereignisse aus diesem oder früheren Leben die [[Natur]] des Rat Suchenden geprägt haben. Das eigene [[Unterbewusstsein]] wird einem mitteilen, wie mit dem Gelesenen umgegangen werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorsicht im Umgang mit den Nadi-Readern==&lt;br /&gt;
Es kann sein, dass die Nadi-Reader ein [[Ritual]] empfehlen, welches mehrere tausend Euro kosten soll. Es gibt jedoch keine [[Notwendigkeit]], ein teures Ritual durchzuführen, selbst wenn der Priester das empfiehlt. Seinen karmischen Aufgaben kann man auf viele verschiedene Arten gerecht werden: Durch [[Yoga]] und [[Meditation]], durch Karma-Yoga, durch [[Hingabe]] und [[Mantra]]s, oder Selbstausführen von [[Puja]]s und [[Homa]]s kann man seine karmischen Spannungen auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Palmblattbibliothek Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Palmblattbibliothek mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| q1whsfwDUXw }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Palmblattbibliothek ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Palmblattbibliothek anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://tugenden.podspot.de/files/Palmblattbibliothek.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Palmblattbibliothek Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennst du mehr zum Thema Palmblattbibliothek ? Wir freuen uns über deine Vorschläge per Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Palmblattbibliothek gehört zu den Themengebieten [[Hinduismus]], [[Mantie]], [[Orakel]]     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Palmblattbibliothek ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Palmblattbibliothek:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adityas]]&lt;br /&gt;
* [[Mensch]]&lt;br /&gt;
* [[Positive Affirmationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Palmblattbibliothek:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/ayurveda-therapie-ausbildung Ayurveda Therapie Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/business-yogalehrer-baustein Business Yogalehrer Ausbildung Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/business-yogalehrer-baustein/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Palmblattbibliothek zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://rueckenschmerzen-ade.podspot.de Rückenschmerzen Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://rueckenschmerzen-ade.podspot.de/rss&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mantie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orakel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Palmblattbibliothek&amp;diff=713884</id>
		<title>Palmblattbibliothek</title>
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		<updated>2017-11-13T11:32:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: /* Entstehung der Palmblattbibliotheken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Besuch in einer &#039;&#039;&#039;Palmblattbibliothek&#039;&#039;&#039; kann faszinieren: Woher wussten die Autoren der Palmblätter über das Leben im 21. Jahrhundert? Hier im Artikel geht es um Fragen wie: Was ist eine Palmblattbibliothek? Wo findet man sie? Gibt es für jeden Menschen ein eigenes Palmblatt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Palmblatt.jpg|thumb|In der Palmblattbibliothek kann man etwas über sein Karma erfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nur Palmblattleser dürfen von den Palmblättern lesen==&lt;br /&gt;
Eine Palmblattbibliothek ist  eine [[Bibliothek]] von [[Bücher]]n, die auf Palmblättern geschrieben wurden. Es gibt Palmblattbibliotheken mit einzeln beschriebenen Palmblättern und solche mit Büchern, die aus beschriebenen Palmblättern bestehen. Palmblattbibliotheken gibt es einige in [[Indien]], sie werden von [[Familie]]n bewahrt, die sich schon seit vielen [[Generation]]en um diese Bibliotheken kümmern. Palmblattleser haben die Befugnis, die Palmblätter zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung der Palmblattbibliotheken==&lt;br /&gt;
Der [[Tradition]] nach wurden die Palmblattbibliotheken vor vielen Tausenden von Jahren geschrieben, es heißt, dass die [[Rishi]]s spirituelle Kräfte hatten, sodass sie in der [[Kosmos|kosmischen]] Akasha-Chronik lesen konnten. So wurden Tausende, vielleicht Millionen Lebensläufe auf Palmblättern niedergeschrieben. In diesen Bibliotheken sind bestimmte Grundlebensläufe aufgezeichnet, verschiedene [[karmisch]]-typische Lebensläufe und die Nadi-Reader (Palmblattleser, Priester) haben eine [[Hellsichtigkeit|hellsichtige]] Fähigkeit, sodass sie aufgrund der [[Wahrnehmung]] des Rat Suchenden in Verbindung mit dem Lesen der Palmblätter vieles erkennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Palmblätter lesen==&lt;br /&gt;
Letztlich kann man sagen, dass die Palmblattbibliotheken eine Form der Mantie sind, da die beispielhaften Lebensläufe und die [[Hellsichtigkeit]] der Leser dazu führen, dass Aussagen über das frühere [[Leben]] getroffen werden können. Man erfährt, welche Aufgaben man in diesem hatte und was die zukünftigen Aufgaben sein werden. Typischerweise erfährt man zunächst etwas über die eigene [[Vergangenheit]], dann werden zukünftige Aufgaben mitgeteilt, auch wird erläutert, welche Ereignisse aus diesem oder früheren Leben die [[Natur]] des Rat Suchenden geprägt haben. Das eigene [[Unterbewusstsein]] wird einem mitteilen, wie mit dem Gelesenen umgegangen werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorsicht im Umgang mit den Nadi-Readern==&lt;br /&gt;
Es kann sein, dass die Nadi-Reader ein [[Ritual]] empfehlen, welches mehrere tausend Euro kosten soll. Es gibt jedoch keine [[Notwendigkeit]], ein teures Ritual durchzuführen, selbst wenn der Priester das empfiehlt. Seinen karmischen Aufgaben kann man auf viele verschiedene Arten gerecht werden: Durch [[Yoga]] und [[Meditation]], durch Karma-Yoga, durch [[Hingabe]] und [[Mantra]]s, oder Selbstausführen von [[Puja]]s und [[Homa]]s kann man seine karmischen Spannungen auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Palmblattbibliothek Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Palmblattbibliothek mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| q1whsfwDUXw }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Palmblattbibliothek ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Palmblattbibliothek anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://tugenden.podspot.de/files/Palmblattbibliothek.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Palmblattbibliothek Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennst du mehr zum Thema Palmblattbibliothek ? Wir freuen uns über deine Vorschläge per Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Palmblattbibliothek gehört zu den Themengebieten [[Hinduismus]], [[Mantie]], [[Orakel]]     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Palmblattbibliothek ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Palmblattbibliothek:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adityas]]&lt;br /&gt;
* [[Mensch]]&lt;br /&gt;
* [[Positive Affirmationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Palmblattbibliothek:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/ayurveda-therapie-ausbildung Ayurveda Therapie Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/business-yogalehrer-baustein Business Yogalehrer Ausbildung Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Palmblattbibliothek zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mantie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orakel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Palmblattbibliothek&amp;diff=713883</id>
		<title>Palmblattbibliothek</title>
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		<updated>2017-11-13T11:31:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Besuch in einer &#039;&#039;&#039;Palmblattbibliothek&#039;&#039;&#039; kann faszinieren: Woher wussten die Autoren der Palmblätter über das Leben im 21. Jahrhundert? Hier im Artikel geht es um Fragen wie: Was ist eine Palmblattbibliothek? Wo findet man sie? Gibt es für jeden Menschen ein eigenes Palmblatt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Palmblatt.jpg|thumb|In der Palmblattbibliothek kann man etwas über sein Karma erfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nur Palmblattleser dürfen von den Palmblättern lesen==&lt;br /&gt;
Eine Palmblattbibliothek ist  eine [[Bibliothek]] von [[Bücher]]n, die auf Palmblättern geschrieben wurden. Es gibt Palmblattbibliotheken mit einzeln beschriebenen Palmblättern und solche mit Büchern, die aus beschriebenen Palmblättern bestehen. Palmblattbibliotheken gibt es einige in [[Indien]], sie werden von [[Familie]]n bewahrt, die sich schon seit vielen [[Generation]]en um diese Bibliotheken kümmern. Palmblattleser haben die Befugnis, die Palmblätter zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung der Palmblattbibliotheken==&lt;br /&gt;
Der [[Tradition]] nach wurden die Palmblattbibliotheken vor vielen Tausenden von Jahren geschrieben, es heißt, dass die [[Rishi]]s spirituelle Kräfte hatten, sodass sie in der [[kosmisch]]en Akasha-Chronik lesen konnten. So wurden Tausende, vielleicht Millionen Lebensläufe auf Palmblättern niedergeschrieben. In diesen Bibliotheken sind bestimmte Grundlebensläufe aufgezeichnet, verschiedene [[karmisch]]-typische Lebensläufe und die Nadi-Reader (Palmblattleser, Priester) haben eine [[hellsichtig]]e Fähigkeit, sodass sie aufgrund der [[Wahrnehmung]] des Rat Suchenden in Verbindung mit dem Lesen der Palmblätter vieles erkennen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Palmblätter lesen==&lt;br /&gt;
Letztlich kann man sagen, dass die Palmblattbibliotheken eine Form der Mantie sind, da die beispielhaften Lebensläufe und die [[Hellsichtigkeit]] der Leser dazu führen, dass Aussagen über das frühere [[Leben]] getroffen werden können. Man erfährt, welche Aufgaben man in diesem hatte und was die zukünftigen Aufgaben sein werden. Typischerweise erfährt man zunächst etwas über die eigene [[Vergangenheit]], dann werden zukünftige Aufgaben mitgeteilt, auch wird erläutert, welche Ereignisse aus diesem oder früheren Leben die [[Natur]] des Rat Suchenden geprägt haben. Das eigene [[Unterbewusstsein]] wird einem mitteilen, wie mit dem Gelesenen umgegangen werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorsicht im Umgang mit den Nadi-Readern==&lt;br /&gt;
Es kann sein, dass die Nadi-Reader ein [[Ritual]] empfehlen, welches mehrere tausend Euro kosten soll. Es gibt jedoch keine [[Notwendigkeit]], ein teures Ritual durchzuführen, selbst wenn der Priester das empfiehlt. Seinen karmischen Aufgaben kann man auf viele verschiedene Arten gerecht werden: Durch [[Yoga]] und [[Meditation]], durch Karma-Yoga, durch [[Hingabe]] und [[Mantra]]s, oder Selbstausführen von [[Puja]]s und [[Homa]]s kann man seine karmischen Spannungen auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Palmblattbibliothek Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Palmblattbibliothek mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| q1whsfwDUXw }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Palmblattbibliothek ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Palmblattbibliothek anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://tugenden.podspot.de/files/Palmblattbibliothek.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Palmblattbibliothek Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennst du mehr zum Thema Palmblattbibliothek ? Wir freuen uns über deine Vorschläge per Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Palmblattbibliothek gehört zu den Themengebieten [[Hinduismus]], [[Mantie]], [[Orakel]]     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Palmblattbibliothek ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Palmblattbibliothek:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adityas]]&lt;br /&gt;
* [[Mensch]]&lt;br /&gt;
* [[Positive Affirmationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Palmblattbibliothek:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/ayurveda-therapie-ausbildung Ayurveda Therapie Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/business-yogalehrer-baustein Business Yogalehrer Ausbildung Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Palmblattbibliothek zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://rueckenschmerzen-ade.podspot.de Rückenschmerzen Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://rueckenschmerzen-ade.podspot.de/rss&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mantie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orakel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
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		<updated>2017-11-13T11:30:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: Palmblatt,

Pixabay, gemeinfrei&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Palmblatt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pixabay, gemeinfrei&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
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		<title>Palmblattbibliothek</title>
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		<updated>2017-11-13T07:41:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Besuch in einer &#039;&#039;&#039;Palmblattbibliothek&#039;&#039;&#039; kann faszinieren: Woher wussten die Autoren der Palmblätter über das Leben im 21. Jahrhundert? Hier im Artikel geht es um Fragen wie: Was ist eine Palmblattbibliothek? Wo findet man sie? Gibt es für jeden Menschen ein eigenes Palmblatt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&lt;br /&gt;
Eine Palmblattbibliothek ist  eine Bibliothek von Büchern, die auf Palmblättern geschrieben wurden. Es gibt Palmblattbibliotheken mit einzeln beschriebenen Palmblättern und solche mit Büchern, die aus beschriebenen Palmblättern bestehen. Palmblattbibliotheken gibt es einige in Indien, sie werden von Familien bewahrt, die sich schon seit vielen Generationen um diese Bibliotheken kümmern. Palmblattleser haben die Befugnis, die Palmblätter zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entstehung der Palmblattbibliotheken&lt;br /&gt;
Der Tradition nach wurden die Palmblattbibliotheken vor vielen Tausenden von Jahren geschrieben, es heißt, dass die Rishis spirituelle Kräfte hatten, sodass sie in der kosmischen Akasha-Chronik lesen konnten. So wurden Tausende, vielleicht Millionen Lebensläufe auf Palmblättern niedergeschrieben. In diesen Bibliotheken sind bestimmte Grundlebensläufe aufgezeichnet, verschiedene karmisch-typische Lebensläufe und die Nadi-Reader (Palmblattleser, Priester) haben eine hellsichtige Fähigkeit, sodass sie aufgrund der Wahrnehmung des Rat Suchenden in Verbindung mit dem Lesen der Palmblätter vieles erkennen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Palmblätter lesen&lt;br /&gt;
Letztlich kann man sagen, dass die Palmblattbibliotheken eine Form der Mantie sind, da die beispielhaften Lebensläufe und die Hellsichtigkeit der Leser dazu führen, dass Aussagen über das frühere Leben getroffen werden können. Man erfährt, welche Aufgaben man in diesem hatte und was die zukünftigen Aufgaben sein werden. Typischer Weise erfährt man zunächst etwas über die eigene Vergangenheit, dann werden zukünftige Aufgaben mitgeteilt, auch wird erläutert, welche Ereignisse aus diesem oder früheren Leben die Natur des Rat Suchenden geprägt haben. Das eigene Unterbewusstsein wird einem mitteilen, wie mit dem Gelesenen umgegangen werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsicht im Umgang mit den Nadi-Readern&lt;br /&gt;
Es kann sein, dass die Nadi-Reader ein Ritual empfehlen, welches mehrere tausend Euro kosten soll. Es gibt jedoch keine Notwendigkeit, ein teures Ritual durchzuführen, selbst wenn der Priester das empfiehlt. Seinen karmischen Aufgaben kann man auf viele verschiedene Arten gerecht werden: Durch Yoga und Meditation, durch Karma-Yoga, durch Hingabe und Mantras, oder Selbstausführen von Pujas und Homas kann man seine karmischen Spannungen auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Palmblattbibliothek Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Palmblattbibliothek mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| q1whsfwDUXw }}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Partneruebung.Baum.Lehrer.jpg|thumb| Palmblattbibliothek - erläutert vom Yoga Standpunkt aus]]&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Palmblattbibliothek ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Palmblattbibliothek anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://tugenden.podspot.de/files/Palmblattbibliothek.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Palmblattbibliothek Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennst du mehr zum Thema Palmblattbibliothek ? Wir freuen uns über deine Vorschläge per Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Palmblattbibliothek gehört zu den Themengebieten [[Hinduismus]], [[Mantie]], [[Orakel]]     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Palmblattbibliothek ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Palmblattbibliothek:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adityas]]&lt;br /&gt;
* [[Mensch]]&lt;br /&gt;
* [[Positive Affirmationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Palmblattbibliothek:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/ayurveda-therapie-ausbildung Ayurveda Therapie Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/business-yogalehrer-baustein Business Yogalehrer Ausbildung Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/business-yogalehrer-baustein/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Palmblattbibliothek zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://rueckenschmerzen-ade.podspot.de Rückenschmerzen Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://rueckenschmerzen-ade.podspot.de/rss&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mantie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orakel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Platonischer_K%C3%B6rper&amp;diff=713863</id>
		<title>Platonischer Körper</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Platonischer_K%C3%B6rper&amp;diff=713863"/>
		<updated>2017-11-12T14:52:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Platonischer Körper  &#039;&#039;&#039;Platonischer Körper ist die Bezeichnung für eine geometrische [[Figur]]. &lt;br /&gt;
Platonische Körper sind Körper von größt möglicher [[Symmetrie]]. Sie werden aus kongruenten, regelmäßigen [[Vieleck]]en zusammengesetzt. Sie werden als reguläre Körper bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mathematik.jpg|thumb|Platonische Körper sind regelmäßige Figuren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geometrische Figuren aus regelmäßigen Vielecken== &lt;br /&gt;
Es gibt dabei zum einen den Tretraeder, der ein Vierflächner aus vier [[Dreieck]]en ist. Es gibt ein Hexaeder. Das ist ein Sechsflächner aus 6 [[Quadrat]]en, bekannt als Würfel. Dann gibt es den Octaeder, ein Achtflächner aus acht Dreiecken. Es gibt dann noch ein Dodektaeder. Das ist ein Zwölfflächner aus zwölf Fünfecken. Und schließlich gibt es noch den Ikosaeder, den Zwanzigflächner aus zwanzig Dreiecken.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Platonischer Körper Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Platonischer Körper mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| jGzaLyUr6Bk }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Platonischer Körper  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Platonischer Körper anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Platonischer_Koerper.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Platonischer Körper  - weitere Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du mehr Informationen oder Verbesserungsvorschläge zum diesem Artikel über Platonischer Körper ? Wir sind dankbar für jede Ergänzung, Verbesserung, Erweiterung, Foto, Video etc. Schicke doch eine Email an wiki(at)yoga-vidya.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platonischer Körper gehört zu den Themengebieten [[Esoterik]], [[Geometrie]], [[Heilige Mathematik]], [[Mathematik]], [[Plato]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geometrie Heilige * Zum Thema Mathematik gehören Begriffe wie [[Achsenkreuz]], [[Platonischer * Zum Thema Körper gehören Begriffe wie [[Emotionalkörper]], [[Empfindungsseele]], [[Physischer Leib]], [[Vierkörpersystem]], [[Feinstoffliche Hülle]], [[Mentalkörper]], [[Quersumme]], [[Summanden]], [[Summenrechnung]], [[Summenwurzel]], [[Zahlen]], [[Tetraktys]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Mathematik gehören Begriffe wie [[Achsenkreuz]], [[Platonischer * Zum Thema Körper gehören Begriffe wie [[Emotionalkörper]], [[Empfindungsseele]], [[Physischer Leib]], [[Vierkörpersystem]], [[Feinstoffliche Hülle]], [[Mentalkörper]], [[Quersumme]], [[Summanden]], [[Summenrechnung]], [[Summenwurzel]], [[Zahlen]], [[Tetraktys]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Plato gehören Begriffe wie [[Atlantis]], [[Atlantisch]], [[Platonischer Körper]], [[Platonisches Jahr]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Platonischer Körper  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Platonischer Körper:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Phönix]]&lt;br /&gt;
* [[Physischer Leib]]&lt;br /&gt;
* [[Pik]]&lt;br /&gt;
* [[Planchette]]&lt;br /&gt;
* [[Platonisches Jahr]]&lt;br /&gt;
* [[Poltergeist]]&lt;br /&gt;
* [[Poseidon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Platonischer Körper:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/spezielle-ausbildung/chakra-healing-basisausbildung Chakra Healing Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/business-yogalehrer-baustein Business Yogalehrer Ausbildung Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/business-yogalehrer-baustein/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Platonischer Körper zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://www.yoga-vidya.de/de/service/podcast/patanjali-yoga-sutra-kommentare-sukadev.xhtml Patanjali Yoga Sutra Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/podcast/patanjali-yoga-sutra-kommentare-sukadev.xhtml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geometrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilige Mathematik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plato]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Plagegeist&amp;diff=713860</id>
		<title>Plagegeist</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Plagegeist&amp;diff=713860"/>
		<updated>2017-11-12T14:45:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Plagegeist &#039;&#039;&#039;Plagegeist kann ein Feinstoffwesen sein, dass dir Plage zufügt. Plagegeist kann aber auch ein [[Mensch]] oder ein [[Tier]] sein, von dem du dich genervt oder abgestoßen fühlst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen genervt Enttäuschung.jpg|thumb|Plagegeister können Menschen sein die dich nicht in Ruhe lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Plagegeist als Feinstoffwesen==&lt;br /&gt;
Es gibt Feinstoffwesen, die verschiedenes bewirken können. Es gibt z.B. die erdgebundenen [[Geister]]. Wenn du dich auf sie einlässt, dann können sie eine Weise bei dir bleiben und von Deinen [[Energien]] leben. Und so ist es gut, sich nicht allzu sehr auf erdgebundene Geister einzulassen. Und immer, wenn du Kontakt mit Feinstoffwesen aufnimmst, solltest du dich auch direkt mit [[Gott]] verbinden, sei es über [[Gebet]], sei es über [[Mantra]], so dass dieser Geist nachher nicht zu einem Plagegeist wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Plagegeist als Mensch, der dich stört==&lt;br /&gt;
Es gibt Menschen, mit denen hast du ein besonderes [[Karma]]. Sie lassen dich nicht in [[Ruhe]]. Du musst dich mit ihnen auseinandersetzen. Anstatt sie als Plagegeister zu verstehen, sei dir bewusst, ihr habt zusammen ein Karma. Es gilt, daran zu arbeiten. Würdest du mit diesem Menschen auf diese Weise noch einmal in einem künftigen Leben zusammenwirken wollen? Nein, sicherlich nicht. Also löse dein Karma in  dieser Welt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht immer gelingt es, mit allen Menschen gut zurecht zu kommen. Eventuell führt es auch dazu, dass du eben nicht mit allen Menschen gut zurecht kommst oder, dass zumindest die anderen mit dir nicht zurecht kommen. [[Patanjali]] sagt im Yoga Sutra, wer fest verankert im Yoga Sutra ist, interpretiert nichts als feindlich. In diesem Sinne, mach du deinen [[Frieden]] mit allen [[Menschen]], egal, was sie dir tun. Und auch, wenn du dich manchmal zur [[Wehr]] setzen musst, empfinde niemanden wirklich als Plagegeist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Insekten als Plagegeister==&lt;br /&gt;
Manchmal bezeichnet man z.B. Stechmücken als Plagegeister. Aber auch diese wollen eigentlich nur überleben. Vielleicht mögen sie dir nicht gut tun, aber sie sind auch [[Lebewesen]], die leben wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plagegeist Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lausche einer Video-Abhandlung über Plagegeist:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uGwr9pH4eT4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Vortragsvideo zu Plagegeist kann dir vielleicht nahebringen, dass es in allen Kulturen ein Verständnis für subtile Aspekte der Welt gab. Plagegeist - erläutert vom Geist einer religionsübergreifender Spiritualität.&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Plagegeist ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Plagegeist anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Plagegeist.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plagegeist Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen oder Verbesserungsvorschläge zu diesem Artikel über Plagegeist ? Danke für deine Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plagegeist gehört zu den Themengebieten [[Fabelwesen]], [[Feinstoffwesen]], [[Geist]], [[Sagegestalt]], [[Astralwelt]], [[Astralwesen]], [[Fabelwesen]], [[Sagengestalt]], [[Mythologie]], [[Volksglaube]], [[Sage]], [[Aberglaube]], [[Archetyp]], [[Schamanismus]], [[Naturspiritualität]], [[Psychologie]], [[Psychiatrie]], [[Psychotherapie aus esoterischer Sicht]], [[Esoterik]], [[Okkultismus]], [[Geheimlehre]], [[Spiritismus]], [[Leben nach dem Tod]], [[Schwarze Magie]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Begriffe im Alphabet vor und nach Plagegeist: [[Osterhase]], [[Pegasus]], [[Phantome]], [[Pixie]], [[Planetengeist]], [[Puk]], [[Rashnu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Plagegeist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/seminare-mit-indischen-meistern Seminare mit indischen Meistern Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/seminare-mit-indischen-meistern/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Plagegeist zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/de/service/podcast/spiritueller-weg-podcast.xhtml Spiritueller Weg Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/de/service/podcast/spiritueller-weg-podcast.xhtml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astralwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feinstoffwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabelwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksglaube]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturspiritualität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tod]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarze Magie]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabelwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feinstoffwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Phytotherapie&amp;diff=713852</id>
		<title>Phytotherapie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Phytotherapie&amp;diff=713852"/>
		<updated>2017-11-12T13:52:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Phytotherapie &#039;&#039;&#039; ist die [[Pflanzenheilkunde]]. Die Phytotherapie gehört zu den schulmedizinisch anerkannten Disziplinen der [[Naturheilkunde]]. Erfahre hier einiges über die Phytotherapie, erwiesenermaßen wirksame Heilkräuter - und wie eine [[gesunde Ernährung]] auch eine Form von &amp;quot;präventiver Phytotherapie&amp;quot; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kamille, Naturheilkunde, Kräuter.jpg|thumb|Kamille ist ein bedeutendes Heilmittel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilkräuter werden von der Schulmedizin anerkannt==&lt;br /&gt;
Phytotherapie ist die Bezeichnung für [[Pflanzen]]heilkunde. Sie ist eine der ältesten Therapieformen. Die Heilwirkung von Pflanzen war in allen alten [[Kultur]]en bekannt. In allen schamanistischen Kulturen werden [[Pflanze]]n als Heilmittel verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phytotherapie greift dabei auf [[Tee]]s, Pflanzenauszüge, getrocknete Pflanzen und auch auf Lebensmittel zurück. Sie gilt auch als klassisches Verfahren der [[Naturheilkunde]] und ist [[schulmedizin]]isch anerkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Wirkstoffe aus der Phytotherapie werden auch in der Arzneimittelkunde verwendet. Zum Beispiel weiß man von der Heilwirkung von [[Kurkuma]], [[Zimt]], indischem [[Weihrauch]], [[Thymian]] und [[Pfefferminze]]. Viele andere Wirkstoffe wurden inzwischen wissenschaftlich untersucht und erwiesen sich in Doppelblindstudien als [[hilfreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phytotherapie Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Phytotherapie mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| Ikb2EX404MY }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Phytotherapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Phytotherapie anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://naturheilkunde-podcast.podspot.de/files/Phytotherapie.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phytotherapie - weitere Infos==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du mehr Informationen zum diesem Artikel über Phytotherapie ? Dann schicke doch eine Email an wiki(at)yoga-vidya.de. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phytotherapie gehört zu den Themengebieten [[Naturheilkunde]], [[Medizin]], [[Heilpflanze und Pflanzenheilkunde]], [[Heilsystem]], [[Heilverfahren]], [[Medizinsystem]].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Phytotherapie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Phytotherapie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ohr]]&lt;br /&gt;
* [[Organtherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Orgon]]&lt;br /&gt;
* [[Peripheres Nervensystem]]&lt;br /&gt;
* [[Progressive Muskelentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Qi]]&lt;br /&gt;
* [[Rebirthing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Phytotherapie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/fantasiereisen-kursleiter-ausbildung Fantasiereisen Kursleiter Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit-heilung-yoga Gesundheit, Heilung &amp;amp; Yoga Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit-heilung-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Phytotherapie zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://www.mantra-om-shiva.de/category/shiva-krishna-durga-ganesha-indische-gotter-podcast/feed/ Indische Götter Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://www.mantra-om-shiva.de/category/shiva-krishna-durga-ganesha-indische-gotter-podcast/feed/&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpflanze]][[Kategorie:Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilsystem, Heilverfahren, Medizinsystem]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pharzuph&amp;diff=713838</id>
		<title>Pharzuph</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pharzuph&amp;diff=713838"/>
		<updated>2017-11-12T13:24:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pharzuph &#039;&#039;&#039;: Pharzuph ist der Engel der [[sinnlich]]en [[Freude]]. Ob die [[sexuell]]e Freude, die Freude eines [[gut]]en [[Bad]]es, die Freude der [[Zärtlichkeit]] und die Freude eines guten [[Essen]]s, für all das steht Pharzuph.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abendessen.jpg|thumb|Ein gutes Essen ist ein Fest für die Sinne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pharzuph ist die sinnliche Freude==&lt;br /&gt;
Pharzuph, vorne und hinten mit &amp;quot;ph&amp;quot;, klingt auch schon schön – Pharzuph oder &amp;quot;Farzuph&amp;quot; ist also der Engel der sinnlichen Freude. Egal ob sexuelle Freude, ob die Freude eines guten Bades, die Freude der Zärtlichkeit und des guten Essens, all das ist Pharzuph.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pharzuph bedeutet somit, dass auch im Sinnlichen [[göttlich]]e [[Kraft]] erfahrbar ist. Man kann Gott überall sehen, eben auch in der sinnlichen und schönen Freude und damit in Pharzuph.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Video über den Engel Pharzuph ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier hörst du einiges über die symbolische, die mystische, die mythologische und die religiöse Bedeutung von Pharzuph.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|bPnJxp5vUv8}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus welchem Kontext stammt Pharzuph ? Was verkörpert der [[Engel]] Pharzuph ? In welcher spirituellen Überzeugung spielt Pharzuph welche Rolle? [[Engel]] sind in vielen [[Monotheismus|monotheistischen]] [[Religionen]] wichtig. Was in [[Polytheismuss|polytheistischen]] [[Religionen]] die [[Götter Namen Liste von A-Z|Götter]] und [[Göttinnen]], das sind in den [[Monotheismus|monotheistischen]] [[Religionen]] die [[Engel]] und die [[Heilige]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pharzuph Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennst du mehr zum Thema Pharzuph ? Danke für deine Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Engel3.jpg|thumb| Pharzuph ist die Bezeichnung eines Engels und damit einer der subtilen Kräfte im [[Universum]]]]&lt;br /&gt;
Hier einige Links rund um die Themen Pharzuph, Engel und alles was damit verknüpft sein kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kreativitaet-und-kuenste-ohne-musik/ Kreativität und kreatives Gestalten Seminare]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arten von Engeln===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[7 Ersterschaffene]]&lt;br /&gt;
* [[72 Engel der Kabbala]]&lt;br /&gt;
* [[Archangeloi]]&lt;br /&gt;
* [[Chakra Engel]]&lt;br /&gt;
* [[Cherubim]]&lt;br /&gt;
* [[Dominationes]]&lt;br /&gt;
* [[Elementarengel]]&lt;br /&gt;
* [[Engel der Elemente]]&lt;br /&gt;
* [[Engel der Himmelsrichtungen]]&lt;br /&gt;
* [[Engel der Monate]]&lt;br /&gt;
* [[Engel der Mondhäuser]]&lt;br /&gt;
* [[Engel der Stunden]]&lt;br /&gt;
* [[Engel der Winde]]&lt;br /&gt;
* [[Engel der Wochentage]]&lt;br /&gt;
* [[Erzengel]]&lt;br /&gt;
* [[Erzengel der Sieben Himmel]]&lt;br /&gt;
* [[Fürstentümer]]&lt;br /&gt;
* [[Geburtsengel]]&lt;br /&gt;
* [[Gefallene Engel]]&lt;br /&gt;
* [[Gewalten]]&lt;br /&gt;
* [[Herrschaften]]&lt;br /&gt;
* [[Jahreszeiten-Engel]]&lt;br /&gt;
* [[Kyriotes]]&lt;br /&gt;
* [[Mächte]]&lt;br /&gt;
* [[Neun Chöre der Engel]]&lt;br /&gt;
* [[Planetenengel]]&lt;br /&gt;
* [[Schutzengel]]&lt;br /&gt;
* [[Seraphim]]&lt;br /&gt;
* [[Siderische Engel]]&lt;br /&gt;
* [[Throne]]&lt;br /&gt;
* [[Thronoi]]&lt;br /&gt;
* [[Tierkreiszeichen Engel]]&lt;br /&gt;
* [[Urengel]]&lt;br /&gt;
* [[Engelnamen Liste von A bis Z]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant sind auch die Artikel zum Thema [[Göttinnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche der Engel, über die hier in dieser Vortragsreihe behandelt werden, werden zu den &amp;quot;gefallenen Engeln&amp;quot;, manchmal sogar zu den &amp;quot;[[Dämonen]]&amp;quot; gezählt. [http://www.yoga-vidya-kompakt.de/yoga-vidya-infos/ Yoga Vidya] betreibt keine Engelsmagie, es gibt keine Engelsrituale, [[Beschwörung]]en etc. Vielmehr stellen diese Vorträge mehr Überlegungen zur symbolischen und psychologischen Bedeutung der Engel dar. Wir bitten um [[Entschuldigung]], falls einer dieser Vorträge das [[religiös]]e [[Gefühl]] einzelner verletzt. Das ist nicht beabsichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Engel im Alphabet vor oder nach Pharzuph ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Phaldor]]&lt;br /&gt;
* [[Phalgus]]&lt;br /&gt;
* [[Pharzuph]]&lt;br /&gt;
* [[Phul]]&lt;br /&gt;
* [[Porna]]&lt;br /&gt;
* [[Poteh]]&lt;br /&gt;
* [[Poyel]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/engel/ Engel Seminare]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=5&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/engel/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Informationen zu Yoga und Meditation===&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] - Viele Infos und praktische Anleitungen&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/asana/ Yoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/ Yogaschulen und Yoga Zentren] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Engel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lichtwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astralwelt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Phantome&amp;diff=713836</id>
		<title>Phantome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Phantome&amp;diff=713836"/>
		<updated>2017-11-12T13:19:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Phantome &#039;&#039;&#039;[[Phantome]] sind in der [[Esoterik]] vom Menschen geschaffene Elementarwesen, die den physischen Leib durchsetzen und den Mensch unfrei machen. &lt;br /&gt;
Phantome sind also letztlich [[Geist]]eskräfte, geistige Wolken, bestimmte [[Energie]]n, die mit dem menschlichen Gedanken an gefüllt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Aura Energiefeld.jpg|thumb|Phantome sind geistige Wolken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Herkunft des Wortes Phantom==&lt;br /&gt;
Phantom kommt aus dem Französischen Phantome und bedeutet das was nur in der Einbildung, in der [[Phantasie]] existier, was nicht real ist.&lt;br /&gt;
Man nimmt an das Phantom aus dem Vulgärlatein kommt, also aus dem Lateinischen Phantasma. Das wiederum kommt vom Altgriechischen Phantasma und bedeutet Erscheinung, Einbildung, Traumwel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist ein Phantom etwas was nur in der Einbildung existiert. Man sagt manchmal auch man sollte keine [[Angst]] haben. Sondern man hat nur Angst vor einem Phantom. Oder man spricht auch das jemand einem Phantom nachjagt, also etwas was es gar nicht gibt.&lt;br /&gt;
Man spricht auch vom Phantomschmerz, wenn jemand [[Schmerz]]en hat an einer Hand, die amputiert wurde. Oder es gibt auch das Phantom-Gefühl. Ein Gefühl das keiner [[Wirklichkeit]] entspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Phantome als Elementarwesen==&lt;br /&gt;
Wenn der Mensch einen starken Gedanken über einen längeren Zeitraum hat dann wird dieser [[Gedanke]] gestärkt und man hat eine [[Neigung]] sich zu wiederholen. Man könnte sagen, dass dort eine Samskara entstanden ist, also ein [[Eindruck]] im Unterbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man würde auch sagen das bestimmte Verbindungen im [[Gehirn]] entstanden sind. Eine weitere Weise das zu sehen wäre das man ein [[Phantom]] geschaffen hat, also ein [[Elementar]]wesen das eine eigene [[Kraft]] hat und den Menschen dabei beeinflusst.&lt;br /&gt;
Du könntest dir auch vorstellen, dass du über dir Phantome schaffst. Du könntest dir z.B.  vorstellen, dass du das Phantom des [[Frieden]]s oder der [[Stärke]] und des [[Mut]]es schaffst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Phantome als positive Affirmation nutzen==&lt;br /&gt;
Du könntest dir dieses auf verschiedene Weisen visualisieren. Du könntest dir vorstellen, dass das mit [[Licht]] erfüllt ist. Und wann immer du z.B. [[Mut]] haben willst, kannst du dir vorstellen, dass dieses Mut-Phantom über dir ist und dich dann mit [[Mut]] erfüllt. Oder angenommen du willst [[Gelassenheit]] haben, dann kannst du dir das Phantom der Gelassenheit vorstellen. Und angenommen du willst das Phantom der [[Heilung]] nutzen, dann kannst du dir vorstellen, dass vom Phantom des Heilens eine [[Energie]] ausgeht, die dich ganz durchdringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So könntest du also bestimmte [[Gedanken]]formen schaffen, bestimmte Phantome schaffen in deiner Vorstellung, sie mit [[Energie]] aufladen, vielleicht auch mit Mantrakraft und dir dann vorstellen das du von ihnen Licht und Energie bekommst.&lt;br /&gt;
Eine andere Möglichkeit ist sicherlich [[Gott]] zu verehren und dann Gott um Hilfe bitten und dir vorstellen das Gott dir die [[Kraft]] gibt, die du brauchst. &lt;br /&gt;
So musst du dir kein eigenes Phantom schaffen, sondern du kannst von Gott selbst [[Energie]] bekommen. So könntest du es auch mit [[Engel]]swesen oder anderen Wesen machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phantome Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass dich inspirieren durch die Ausführungen mit dem Gegenstand Phantome:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xvWOAFo8iQI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Video Abhandlung zum Sachverhalt Phantome zeigt dir vielleicht ungeahnte Zusammenhänge. Phantome - erläutert vom Geist einer religionsübergreifender Spiritualität.&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Phantome ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Phantome anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Phantome.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phantome - weitere Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du mehr Informationen oder Verbesserungsvorschläge zum diesem Artikel über Phantome ? Dann schicke doch eine Email an wiki(at)yoga-vidya.de. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phantome gehört zu den Themengebieten [[Astralwesen]], [[Feinstoffwesen]], [[Gedankenkraft]], [[Mentales Training]], [[Astralwelt]], [[Astralwesen]], [[Fabelwesen]], [[Sagengestalt]], [[Mythologie]], [[Volksglaube]], [[Sage]], [[Aberglaube]], [[Archetyp]], [[Parapsychologie]], [[Parapsychologie]], [[Außersinnlische Wahrnehmung]], [[PSI]], [[Wahrsagerei]], [[Mantie]], [[Zukunftsdeutung]], [[Liebe]], [[Partnerschaft]], [[Sexualität]], [[Liebe]], [[Magie]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Begriffe im Alphabet vor und nach Phantome: [[Oger]], [[Osterhase]], [[Persönlichkeitsanteile]], [[Pflanzengeister]], [[Pixie]], [[Polyphem]], [[Quellennymphe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Phantome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/uebungsleiter-ausbildung/uebungsleiter-yoga-fuer-jugendliche Jugendlichen Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare Schweigeseminare Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Phantome zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/de/service/podcast/patanjali-yoga-sutra-kommentare-sukadev.xhtml Patanjali Yoga Sutra Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/de/service/podcast/patanjali-yoga-sutra-kommentare-sukadev.xhtml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astralwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feinstoffwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabelwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksglaube]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parapsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parapsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahrsagerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partnerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magie]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astralwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feinstoffwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedankenkraft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mentales Training]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Phantome&amp;diff=713834</id>
		<title>Phantome</title>
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		<updated>2017-11-12T13:10:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Phantome &#039;&#039;&#039;[[Phantome]] sind in der [[Esoterik]] vom Menschen geschaffene Elementarwesen, die den physischen Leib durchsetzen und den Mensch unfrei machen. &lt;br /&gt;
Phantome sind also letztlich [[Geist]]eskräfte, geistige Wolken, bestimmte [[Energie]]n, die mit dem menschlichen Gedanken an gefüllt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Herkunft des Wortes Phantom==&lt;br /&gt;
Phantom kommt aus dem Französischen Phantome und bedeutet das was nur in der Einbildung, in der [[Phantasie]] existier, was nicht real ist.&lt;br /&gt;
Man nimmt an das Phantom aus dem Vulgärlatein kommt, also aus dem Lateinischen Phantasma. Das wiederum kommt vom Altgriechischen Phantasma und bedeutet Erscheinung, Einbildung, Traumwel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist ein Phantom etwas was nur in der Einbildung existiert. Man sagt manchmal auch man sollte keine [[Angst]] haben. Sondern man hat nur Angst vor einem Phantom. Oder man spricht auch das jemand einem Phantom nachjagt, also etwas was es gar nicht gibt.&lt;br /&gt;
Man spricht auch vom Phantomschmerz, wenn jemand [[Schmerz]]en hat an einer Hand, die amputiert wurde. Oder es gibt auch das Phantom-Gefühl. Ein Gefühl das keiner [[Wirklichkeit]] entspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Phantome als Elementarwesen==&lt;br /&gt;
Wenn der Mensch einen starken Gedanken über einen längeren Zeitraum hat dann wird dieser [[Gedanke]] gestärkt und man hat eine [[Neigung]] sich zu wiederholen. Man könnte sagen, dass dort eine Samskara entstanden ist, also ein [[Eindruck]] im Unterbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man würde auch sagen das bestimmte Verbindungen im [[Gehirn]] entstanden sind. Eine weitere Weise das zu sehen wäre das man ein [[Phantom]] geschaffen hat, also ein [[Elementar]]wesen das eine eigene [[Kraft]] hat und den Menschen dabei beeinflusst.&lt;br /&gt;
Du könntest dir auch vorstellen, dass du über dir Phantome schaffst. Du könntest dir z.B.  vorstellen, dass du das Phantom des [[Frieden]]s oder der [[Stärke]] und des [[Mut]]es schaffst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Phantome als positive Affirmation nutzen==&lt;br /&gt;
Du könntest dir dieses auf verschiedene Weisen visualisieren. Du könntest dir vorstellen, dass das mit [[Licht]] erfüllt ist. Und wann immer du z.B. [[Mut]] haben willst, kannst du dir vorstellen, dass dieses Mut-Phantom über dir ist und dich dann mit [[Mut]] erfüllt. Oder angenommen du willst [[Gelassenheit]] haben, dann kannst du dir das Phantom der Gelassenheit vorstellen. Und angenommen du willst das Phantom der [[Heilung]] nutzen, dann kannst du dir vorstellen, dass vom Phantom des Heilens eine [[Energie]] ausgeht, die dich ganz durchdringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So könntest du also bestimmte [[Gedanken]]formen schaffen, bestimmte Phantome schaffen in deiner Vorstellung, sie mit [[Energie]] aufladen, vielleicht auch mit Mantrakraft und dir dann vorstellen das du von ihnen Licht und Energie bekommst.&lt;br /&gt;
Eine andere Möglichkeit ist sicherlich [[Gott]] zu verehren und dann Gott um Hilfe bitten und dir vorstellen das Gott dir die [[Kraft]] gibt, die du brauchst. &lt;br /&gt;
So musst du dir kein eigenes Phantom schaffen, sondern du kannst von Gott selbst [[Energie]] bekommen. So könntest du es auch mit [[Engel]]swesen oder anderen Wesen machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phantome Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass dich inspirieren durch die Ausführungen mit dem Gegenstand Phantome:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xvWOAFo8iQI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Video Abhandlung zum Sachverhalt Phantome zeigt dir vielleicht ungeahnte Zusammenhänge. Phantome - erläutert vom Geist einer religionsübergreifender Spiritualität.&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Phantome ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Phantome anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Phantome.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phantome - weitere Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du mehr Informationen oder Verbesserungsvorschläge zum diesem Artikel über Phantome ? Dann schicke doch eine Email an wiki(at)yoga-vidya.de. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phantome gehört zu den Themengebieten [[Astralwesen]], [[Feinstoffwesen]], [[Gedankenkraft]], [[Mentales Training]], [[Astralwelt]], [[Astralwesen]], [[Fabelwesen]], [[Sagengestalt]], [[Mythologie]], [[Volksglaube]], [[Sage]], [[Aberglaube]], [[Archetyp]], [[Parapsychologie]], [[Parapsychologie]], [[Außersinnlische Wahrnehmung]], [[PSI]], [[Wahrsagerei]], [[Mantie]], [[Zukunftsdeutung]], [[Liebe]], [[Partnerschaft]], [[Sexualität]], [[Liebe]], [[Magie]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Begriffe im Alphabet vor und nach Phantome: [[Oger]], [[Osterhase]], [[Persönlichkeitsanteile]], [[Pflanzengeister]], [[Pixie]], [[Polyphem]], [[Quellennymphe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Phantome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/uebungsleiter-ausbildung/uebungsleiter-yoga-fuer-jugendliche Jugendlichen Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare Schweigeseminare Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Phantome zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/de/service/podcast/patanjali-yoga-sutra-kommentare-sukadev.xhtml Patanjali Yoga Sutra Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/de/service/podcast/patanjali-yoga-sutra-kommentare-sukadev.xhtml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astralwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feinstoffwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabelwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksglaube]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parapsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parapsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahrsagerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partnerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magie]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astralwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feinstoffwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedankenkraft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mentales Training]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ph%C3%A4nomene&amp;diff=713833</id>
		<title>Phänomene</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ph%C3%A4nomene&amp;diff=713833"/>
		<updated>2017-11-12T12:08:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Phänomene&#039;&#039;&#039;ist der [[Plural]] von Phänomen. Phänomene haben besondere [[Bedeutung]] in der Sprache allgemein, in der [[Phänomenologie]], auch im [[Okkultismus]], bzw. in der Parapsychologie. Ein Phänomen ist zunächst einmal eine [[Erscheinung]]. Ein Phänomen ist aber auch ein seltenes Ereignis. Man spricht von [[Naturphänomen]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Galaxi Weltall Sterne Komplexität.jpg|thumb|Ein Phänomen ist eine Erscheinung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Phänomen ist mit den Sinnen wahrnehmbar== &lt;br /&gt;
Phänomen kommt vom Griechischen &amp;quot;Phänomenon&amp;quot; und das heißt ein sich Zeigendes, ein Erscheinendes.&lt;br /&gt;
In der Erkenntnistheorie ist ein Phänomen etwas, was mit den [[Sinn]]en wahrnehmbar ist. Ein Ereignis, eine Naturerscheinung, ein empirischer Gegenstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alltagsgebrauch werden insbesondere [[Ausnahme]]erscheinungen als Phänomene bezeichnet. Wenn man jemanden als phänomenal bezeichnet, dann man irgendwo außergewöhnlich. Und wenn man sagt, man heute unglaubliche Phänomene erlebt, dann heißt das, man hat Mysterien erlebt, geheimnisvolle Erscheinungen gehabt, Rätselhaftes und Außergewöhnliches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der sog. [[Phänomenologie]] von Husserl, die auf [[Kant]] und [[Hegel]] basiert, gibt es wieder eine besondere [[Definition]] des Begriffs &amp;quot;Phänomen&amp;quot;. Da will ich jetzt aber nicht weiter drauf eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Phänomene im Spiritismus==&lt;br /&gt;
Im Spiritismus werden Phänomene solche Erscheinungen genannt, die außergewöhnlich sind. Es gibt verschiedene Phänomene, die in einer spiritistischen Seance geschehen können und diese werden dann eben als außergewöhnliche Phänomene bezeichnet. Da gibt es z.B. die Wahrnehmung von Ektoplasma – also von Etwas, dass aus einem Medium austritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt bestimmte Automatismen, wie automatisches Schreiben, automatisches Sprechen. Es gibt die Levitation– also dass das [[Medium]] anfängt zu schweben. Es gibt die Materialisationen, d.h. plötzlich manifestiert sich etwas. Und es gibt auch Klopfzeichen. Viele solcher Phänomene, auch manchmal parapsychologische Phänomene genannt, wurden bereits dokumentiert, auch [[Fotografie|fotografisch]] dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phänomene  Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Phänomene  mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| SMPu7CkUrw0 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Phänomene  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Phänomene  anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Phaenomene.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phänomene  - weitere Infos==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du mehr Informationen zum diesem Artikel über Phänomene  ? Dann schicke doch eine Email an wiki(at)yoga-vidya.de. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phänomene  gehört zu den Themengebieten [[Esoterik]], [[Parapsychologie]], [[ASW]], [[Spiritismus]], [[Phänomenologie]], [[Maya]], [[Philosophie]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema Psychologie gehören Begriffe wie [[Charisma]], [[Empowerment]], [[Ich]], [[Inspiration]], [[Agape]], [[Instinkt]], [[Kontrollpersönlichkeit]], [[Kraft der Gedanken]], [[Mindbuilding]], [[Phlegma]], [[Zwänge]], [[Positive Affirmationen]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema ASW gehören Begriffe wie [[ASW]], [[Aura]], [[Aurafotografie]], [[Außensphäre]], [[Außersinnlich]], [[Automatisches Schreiben]], [[Automatismus]], [[Autoskopie]], [[Bilokation]], [[Clairvoyance]], [[Cleromantie]], [[Deja Vu]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Spiritismus gehören Begriffe wie [[Absence]], [[Apport]], [[Allan Kardec]], [[Buchstabierbrett]], [[Connection]], [[Emanation]], [[Geisterfotografie]], [[Geisterreich]], [[Geistertheater]], [[Gläserrücken]], [[Glasrücken]], [[Kabinett]].&lt;br /&gt;
Phänomenologie Maya * Zum Thema Philosophie gehören Begriffe wie [[Mensch]], [[Anthropologie]], [[Ich]], [[Agnostiker]], [[Esoterische Lehren]], [[Sekten]], [[Vierkörpersystem]], [[Gnosis]], [[Hermetik]], [[Phänomene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Phänomene  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Phänomene :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Perle]]&lt;br /&gt;
* [[Perzipient]]&lt;br /&gt;
* [[Phallus]]&lt;br /&gt;
* [[Phallus-Verehrung]]&lt;br /&gt;
* [[Phantasmen]]&lt;br /&gt;
* [[Phantom]]&lt;br /&gt;
* [[Phönix]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Phänomene :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/business-yogalehrerin Business Yogalehrer/in Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-massage-seminare Ayurveda Massage Seminare Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-massage-seminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Phänomene  zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://www.yoga-vidya.de/de/service/podcast/Atemkurs-fuer-anfaenger-yoga-pranayama.xhtml Atemkurs Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/podcast/Atemkurs-fuer-anfaenger-yoga-pranayama.xhtml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parapsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ASW]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phänomenologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ph%C3%A4nomene&amp;diff=713832</id>
		<title>Phänomene</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ph%C3%A4nomene&amp;diff=713832"/>
		<updated>2017-11-12T11:41:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Phänomene&#039;&#039;&#039;ist der [[Plural]] von Phänomen. Phänomene haben besondere [[Bedeutung]] in der Sprache allgemein, in der [[Phänomenologie]], auch im [[Okkultismus]], bzw. in der Parapsychologie. Ein Phänomen ist zunächst einmal eine [[Erscheinung]]. Ein Phänomen ist aber auch ein seltenes Ereignis. Man spricht von [[Naturphänomen]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Phänomen ist mit den Sinnen wahrnehmbar== &lt;br /&gt;
Phänomen kommt vom Griechischen &amp;quot;Phänomenon&amp;quot; und das heißt ein sich Zeigendes, ein Erscheinendes.&lt;br /&gt;
In der Erkenntnistheorie ist ein Phänomen etwas, was mit den [[Sinn]]en wahrnehmbar ist. Ein Ereignis, eine Naturerscheinung, ein empirischer Gegenstand. Im Alltagsgebrauch werden insbesondere Ausnahmeerscheinungen als Phänomene bezeichnet. Wenn man jemanden als phänomenal bezeichnet, dann man irgendwo außergewöhnlich. Und wenn man sagt, man heute unglaubliche Phänomene erlebt, dann heißt das, man hat Mysterien erlebt, geheimnisvolle Erscheinungen gehabt, Rätselhaftes und Außergewöhnliches.&lt;br /&gt;
In der sog. Phänomenologie von Husserl, die auf Kant und Hegel basiert, gibt es wieder eine besondere Definition des Begriffs `Phänomen`. Da will ich jetzt aber nicht weiter drauf eingehen.&lt;br /&gt;
Phänomene im Spiritismus&lt;br /&gt;
Im Spiritismus werden Phänomene solche Erscheinungen genannt, die außergewöhnlich sind. Es gibt verschiedene Phänomene, die in einer spiritistischen Seance geschehen können und diese werden dann eben als außergewöhnliche Phänomene bezeichnet. Da gibt es z.B. die Wahrnehmung von Ektoplasma – also von Etwas, dass aus einem Medium austritt. Es gibt bestimmte Automatismen, wie automatisches Schreiben, automatisches Sprechen. Es gibt die Levitation – also dass das Medium anfängt zu schweben. Es gibt die Materialisationen, d.h. plötzlich manifestiert sich etwas. Und es gibt auch Klopfzeichen. Viele solcher Phänomene, auch manchmal parapsychologische Phänomene genannt wurden bereits dokumentiert, auch fotografisch dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phänomene  Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Phänomene  mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| SMPu7CkUrw0 }}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lord rama4.jpg|thumb| Phänomene  - erläutert vom Yoga Standpunkt aus]]&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Phänomene  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Phänomene  anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Phaenomene.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phänomene  - weitere Infos==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du mehr Informationen zum diesem Artikel über Phänomene  ? Dann schicke doch eine Email an wiki(at)yoga-vidya.de. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phänomene  gehört zu den Themengebieten [[Esoterik]], [[Parapsychologie]], [[ASW]], [[Spiritismus]], [[Phänomenologie]], [[Maya]], [[Philosophie]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema Psychologie gehören Begriffe wie [[Charisma]], [[Empowerment]], [[Ich]], [[Inspiration]], [[Agape]], [[Instinkt]], [[Kontrollpersönlichkeit]], [[Kraft der Gedanken]], [[Mindbuilding]], [[Phlegma]], [[Zwänge]], [[Positive Affirmationen]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema ASW gehören Begriffe wie [[ASW]], [[Aura]], [[Aurafotografie]], [[Außensphäre]], [[Außersinnlich]], [[Automatisches Schreiben]], [[Automatismus]], [[Autoskopie]], [[Bilokation]], [[Clairvoyance]], [[Cleromantie]], [[Deja Vu]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Spiritismus gehören Begriffe wie [[Absence]], [[Apport]], [[Allan Kardec]], [[Buchstabierbrett]], [[Connection]], [[Emanation]], [[Geisterfotografie]], [[Geisterreich]], [[Geistertheater]], [[Gläserrücken]], [[Glasrücken]], [[Kabinett]].&lt;br /&gt;
Phänomenologie Maya * Zum Thema Philosophie gehören Begriffe wie [[Mensch]], [[Anthropologie]], [[Ich]], [[Agnostiker]], [[Esoterische Lehren]], [[Sekten]], [[Vierkörpersystem]], [[Gnosis]], [[Hermetik]], [[Phänomene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Phänomene  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Phänomene :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Perle]]&lt;br /&gt;
* [[Perzipient]]&lt;br /&gt;
* [[Phallus]]&lt;br /&gt;
* [[Phallus-Verehrung]]&lt;br /&gt;
* [[Phantasmen]]&lt;br /&gt;
* [[Phantom]]&lt;br /&gt;
* [[Phönix]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Phänomene :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/business-yogalehrerin Business Yogalehrer/in Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-massage-seminare Ayurveda Massage Seminare Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-massage-seminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Phänomene  zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://www.yoga-vidya.de/de/service/podcast/Atemkurs-fuer-anfaenger-yoga-pranayama.xhtml Atemkurs Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/podcast/Atemkurs-fuer-anfaenger-yoga-pranayama.xhtml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parapsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ASW]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phänomenologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ph%C3%A4nomene&amp;diff=713830</id>
		<title>Phänomene</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ph%C3%A4nomene&amp;diff=713830"/>
		<updated>2017-11-12T11:34:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Phänomene  &#039;&#039;&#039;ist der Plural von Phänomen. Phänomene haben besondere Bedeutung in der Sprache allgemein, in der Phänomenologie, auch im Okkultismus, bzw. in der Parapsychologie. Ein Phänomen ist zunächst einmal eine Erscheinung. Ein Phänomen ist aber auch ein seltenes Ereignis. Man spricht von Naturphänomenen. &lt;br /&gt;
Phänomen kommt vom Griechischen `Phänomenon` und das heißt ein sich Zeigendes, ein Erscheinendes.&lt;br /&gt;
In der Erkenntnistheorie ist ein Phänomen etwas, was mit den Sinnen wahrnehmbar ist. Ein Ereignis, eine Naturerscheinung, ein empirischer Gegenstand. Im Alltagsgebrauch werden insbesondere Ausnahmeerscheinungen als Phänomene bezeichnet. Wenn man jemanden als phänomenal bezeichnet, dann man irgendwo außergewöhnlich. Und wenn man sagt, man heute unglaubliche Phänomene erlebt, dann heißt das, man hat Mysterien erlebt, geheimnisvolle Erscheinungen gehabt, Rätselhaftes und Außergewöhnliches.&lt;br /&gt;
In der sog. Phänomenologie von Husserl, die auf Kant und Hegel basiert, gibt es wieder eine besondere Definition des Begriffs `Phänomen`. Da will ich jetzt aber nicht weiter drauf eingehen.&lt;br /&gt;
Phänomene im Spiritismus&lt;br /&gt;
Im Spiritismus werden Phänomene solche Erscheinungen genannt, die außergewöhnlich sind. Es gibt verschiedene Phänomene, die in einer spiritistischen Seance geschehen können und diese werden dann eben als außergewöhnliche Phänomene bezeichnet. Da gibt es z.B. die Wahrnehmung von Ektoplasma – also von Etwas, dass aus einem Medium austritt. Es gibt bestimmte Automatismen, wie automatisches Schreiben, automatisches Sprechen. Es gibt die Levitation – also dass das Medium anfängt zu schweben. Es gibt die Materialisationen, d.h. plötzlich manifestiert sich etwas. Und es gibt auch Klopfzeichen. Viele solcher Phänomene, auch manchmal parapsychologische Phänomene genannt wurden bereits dokumentiert, auch fotografisch dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phänomene  Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Phänomene  mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| SMPu7CkUrw0 }}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lord rama4.jpg|thumb| Phänomene  - erläutert vom Yoga Standpunkt aus]]&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Phänomene  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Phänomene  anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Phaenomene.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phänomene  - weitere Infos==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du mehr Informationen zum diesem Artikel über Phänomene  ? Dann schicke doch eine Email an wiki(at)yoga-vidya.de. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phänomene  gehört zu den Themengebieten [[Esoterik]], [[Parapsychologie]], [[ASW]], [[Spiritismus]], [[Phänomenologie]], [[Maya]], [[Philosophie]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema Psychologie gehören Begriffe wie [[Charisma]], [[Empowerment]], [[Ich]], [[Inspiration]], [[Agape]], [[Instinkt]], [[Kontrollpersönlichkeit]], [[Kraft der Gedanken]], [[Mindbuilding]], [[Phlegma]], [[Zwänge]], [[Positive Affirmationen]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema ASW gehören Begriffe wie [[ASW]], [[Aura]], [[Aurafotografie]], [[Außensphäre]], [[Außersinnlich]], [[Automatisches Schreiben]], [[Automatismus]], [[Autoskopie]], [[Bilokation]], [[Clairvoyance]], [[Cleromantie]], [[Deja Vu]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Spiritismus gehören Begriffe wie [[Absence]], [[Apport]], [[Allan Kardec]], [[Buchstabierbrett]], [[Connection]], [[Emanation]], [[Geisterfotografie]], [[Geisterreich]], [[Geistertheater]], [[Gläserrücken]], [[Glasrücken]], [[Kabinett]].&lt;br /&gt;
Phänomenologie Maya * Zum Thema Philosophie gehören Begriffe wie [[Mensch]], [[Anthropologie]], [[Ich]], [[Agnostiker]], [[Esoterische Lehren]], [[Sekten]], [[Vierkörpersystem]], [[Gnosis]], [[Hermetik]], [[Phänomene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Phänomene  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Phänomene :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Perle]]&lt;br /&gt;
* [[Perzipient]]&lt;br /&gt;
* [[Phallus]]&lt;br /&gt;
* [[Phallus-Verehrung]]&lt;br /&gt;
* [[Phantasmen]]&lt;br /&gt;
* [[Phantom]]&lt;br /&gt;
* [[Phönix]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Phänomene :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/business-yogalehrerin Business Yogalehrer/in Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-massage-seminare Ayurveda Massage Seminare Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-massage-seminare/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Phänomene  zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://www.yoga-vidya.de/de/service/podcast/Atemkurs-fuer-anfaenger-yoga-pranayama.xhtml Atemkurs Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://www.yoga-vidya.de/de/service/podcast/Atemkurs-fuer-anfaenger-yoga-pranayama.xhtml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parapsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ASW]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phänomenologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Perzipient&amp;diff=713799</id>
		<title>Perzipient</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Perzipient&amp;diff=713799"/>
		<updated>2017-11-11T13:53:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: /* Der Perzipient empfängt telepathische Nachrichten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Perzipient  &#039;&#039;&#039;ist der [[Empfänger]]. Perzipiens heißt auch wahrnehmend. Perzipient ist also der Empfänger von [[Signal]]en oder [[Reiz]]en. Im weiteren Sinne ist jeder der etwas hört, etwas wahrnimmt der Perzipient oder auch der Rezipient. In der [[Kommunikation]] wird der Rezipient auch Perzipient genannt. Kommunikation ist das [[Zusammenspiel]] von einem [[Sender]] und einem [[Empfänger]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Der Perzipient ist der Empfänger einer Botschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Perzipient empfängt telepathische Nachrichten== &lt;br /&gt;
In der [[Parapsychologie]] spricht man auch von einem Agenten und einem Perzipienten. Der Agent ist derjenige, der eine [[Botschaft]] [[Telepathie|telepathisch]] absichtlich oder unabsichtlich aussendet und der Perzipient ist derjenige, der die Botschaft telepathisch aufnimmt. Du kannst z.B. auch Telepathiespiele machen. Der eine ist eben der [[Agent]], der andere ist der Perzipient und es wird vorher ausgemacht z.B. das der Agent zu bestimmten Zeiten an eine bestimmte [[Farbe]] denkt und der Perzipient soll heraus bekommen, an welche Farbe hat der Agent gedacht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man häufiger als Wahrscheinlichkeitsverteilung die richtige Farbe errät, deutet das auf eine telepathische [[Fähigkeit]] hin. Die telepathische Fähigkeit braucht Beides. Den Agent, der etwas schicken kann und der Perzipient, der diese Botschaft empfängt. Farben haben sich als besonders gut erwiesen, um telepathische Botschaften zu übertragen, bzw. auch um telepathische [[Experiment]]e zu machen. Man könnte auch wenn man jemanden ein &amp;quot;ja&amp;quot; oder &amp;quot;nein&amp;quot; schicken will sagen: ich denke an rot, dann heißt es nein und ich denke an grün und das heißt ja. Es kann manchmal leichter sein über Farben sind zu kommunizieren, als über Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Perzipient  Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Perzipient  mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| cU09Jm7sS0Q }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Perzipient  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Perzipient  anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Perzipient.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Perzipient  Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen oder Verbesserungsvorschläge zu diesem Artikel über Perzipient  ? Danke für deine Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perzipient  gehört zu den Themengebieten [[Esoterik]], [[Telepathie]], [[Parapsychologie]], [[ASW]], [[Physik]], [[Nachrichtenwesen]], [[Empfänger]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telepathie Zum Thema Psychologie gehören Begriffe wie [[Charisma]], [[Empowerment]], [[Ich]], [[Inspiration]], [[Agape]], [[Instinkt]], [[Kontrollpersönlichkeit]], [[Kraft der Gedanken]], [[Mindbuilding]], [[Phlegma]], [[Zwänge]], [[Positive Affirmationen]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema ASW gehören Begriffe wie [[ASW]], [[Aura]], [[Aurafotografie]], [[Außensphäre]], [[Außersinnlich]], [[Automatisches Schreiben]], [[Automatismus]], [[Autoskopie]], [[Bilokation]], [[Clairvoyance]], [[Cleromantie]], [[Deja Vu]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Physik gehören Begriffe wie [[Faraday-Käfig]], [[Aggregatzustand]], [[Energiepole]], [[Erdstrahlung]], [[Lichtjahr]], [[Spiegelgesetze]], [[Hologramm]], [[Holographie]], [[Perzipient]], [[Spiritus]], [[Vierte Dimension]], [[Emanation]].&lt;br /&gt;
Nachrichtenwesen Empfänger &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Perzipient  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Perzipient :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Paranormal]]&lt;br /&gt;
* [[Parapsychologe]]&lt;br /&gt;
* [[Pentagramm]]&lt;br /&gt;
* [[Perle]]&lt;br /&gt;
* [[Phallus]]&lt;br /&gt;
* [[Phallus-Verehrung]]&lt;br /&gt;
* [[Phänomene]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Perzipient :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/spezielle-ausbildung/meditationslehrerausbildung Yoga Vidya Meditationslehrer Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ausbildungen Ausbildungen Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ausbildungen/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Perzipient  zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://tugenden.podspot.de Tugenden, Ethik und Persönlichkeit Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://tugenden.podspot.de/rss&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Telepathie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parapsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ASW]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachrichtenwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Empfänger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Perzipient&amp;diff=713798</id>
		<title>Perzipient</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Perzipient&amp;diff=713798"/>
		<updated>2017-11-11T13:52:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Perzipient  &#039;&#039;&#039;ist der [[Empfänger]]. Perzipiens heißt auch wahrnehmend. Perzipient ist also der Empfänger von [[Signal]]en oder [[Reiz]]en. Im weiteren Sinne ist jeder der etwas hört, etwas wahrnimmt der Perzipient oder auch der Rezipient. In der [[Kommunikation]] wird der Rezipient auch Perzipient genannt. Kommunikation ist das [[Zusammenspiel]] von einem [[Sender]] und einem [[Empfänger]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Der Perzipient ist der Empfänger einer Botschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Perzipient empfängt telepathische Nachrichten== &lt;br /&gt;
In der [[Parapsychologie]] spricht man auch von einem Agenten und einem Perzipienten. Der Agent ist derjenige, der eine [[Botschaft]] [[telepathisch]] absichtlich oder unabsichtlich aussendet und der Perzipient ist derjenige, der die Botschaft telepathisch aufnimmt. Du kannst z.B. auch Telepathiespiele machen. Der eine ist eben der [[Agent]], der andere ist der Perzipient und es wird vorher ausgemacht z.B. das der Agent zu bestimmten Zeiten an eine bestimmte [[Farbe]] denkt und der Perzipient soll heraus bekommen, an welche Farbe hat der Agent gedacht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man häufiger als Wahrscheinlichkeitsverteilung die richtige Farbe errät, deutet das auf eine telepathische [[Fähigkeit]] hin. Die telepathische Fähigkeit braucht Beides. Den Agent, der etwas schicken kann und der Perzipient, der diese Botschaft empfängt. Farben haben sich als besonders gut erwiesen, um telepathische Botschaften zu übertragen, bzw. auch um telepathische [[Experiment]]e zu machen. Man könnte auch wenn man jemanden ein &amp;quot;ja&amp;quot; oder &amp;quot;nein&amp;quot; schicken will sagen: ich denke an rot, dann heißt es nein und ich denke an grün und das heißt ja. Es kann manchmal leichter sein über Farben sind zu kommunizieren, als über Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Perzipient  Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Perzipient  mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| cU09Jm7sS0Q }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Perzipient  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Perzipient  anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Perzipient.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Perzipient  Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen oder Verbesserungsvorschläge zu diesem Artikel über Perzipient  ? Danke für deine Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perzipient  gehört zu den Themengebieten [[Esoterik]], [[Telepathie]], [[Parapsychologie]], [[ASW]], [[Physik]], [[Nachrichtenwesen]], [[Empfänger]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telepathie Zum Thema Psychologie gehören Begriffe wie [[Charisma]], [[Empowerment]], [[Ich]], [[Inspiration]], [[Agape]], [[Instinkt]], [[Kontrollpersönlichkeit]], [[Kraft der Gedanken]], [[Mindbuilding]], [[Phlegma]], [[Zwänge]], [[Positive Affirmationen]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema ASW gehören Begriffe wie [[ASW]], [[Aura]], [[Aurafotografie]], [[Außensphäre]], [[Außersinnlich]], [[Automatisches Schreiben]], [[Automatismus]], [[Autoskopie]], [[Bilokation]], [[Clairvoyance]], [[Cleromantie]], [[Deja Vu]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Physik gehören Begriffe wie [[Faraday-Käfig]], [[Aggregatzustand]], [[Energiepole]], [[Erdstrahlung]], [[Lichtjahr]], [[Spiegelgesetze]], [[Hologramm]], [[Holographie]], [[Perzipient]], [[Spiritus]], [[Vierte Dimension]], [[Emanation]].&lt;br /&gt;
Nachrichtenwesen Empfänger &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Perzipient  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Perzipient :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Paranormal]]&lt;br /&gt;
* [[Parapsychologe]]&lt;br /&gt;
* [[Pentagramm]]&lt;br /&gt;
* [[Perle]]&lt;br /&gt;
* [[Phallus]]&lt;br /&gt;
* [[Phallus-Verehrung]]&lt;br /&gt;
* [[Phänomene]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Perzipient :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/spezielle-ausbildung/meditationslehrerausbildung Yoga Vidya Meditationslehrer Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ausbildungen Ausbildungen Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ausbildungen/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Perzipient  zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://tugenden.podspot.de Tugenden, Ethik und Persönlichkeit Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://tugenden.podspot.de/rss&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Telepathie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parapsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ASW]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachrichtenwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Empfänger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Peripheres_Nervensystem&amp;diff=713790</id>
		<title>Peripheres Nervensystem</title>
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		<updated>2017-11-11T12:53:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Peripheres Nervensystem &#039;&#039;&#039;besteht aus den afferenten und efferenten [[Nerven]]. Ein intaktes Peripheres Nervensystem ist notwendig, damit [[Bewegung]], Empfindung, [[Kommunikation]] stattfinden kann. Das Periphere Nervensystem macht zusammen mit dem zentralen Nervensystem das Nervensystem des Menschen und der Wirbeltiere aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aktive Nervenzelle.jpg|thumb|Nervenzellen übertragen elektrische Impulse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das periphere Nervensystem ist überträgt Informationen an die Peripherie des Körpers== &lt;br /&gt;
Die afferenten Nerven bringen Informationen von Sinneszellen hin zum zentralen [[Nervensystem]] und die efferenten Bahnen bringen Informationen des zentralen Nervensystems in die [[Muskel]]n und ausführenden [[Organ]]e. Das Periphere Nervensystem ist also die [[Brücke]] zwischen zentralem Nervensystem und allen Körperteilen, es zählt daher zu den Kommunikationssystemen des [[Körper]]s. Das zentrale Nervensystem besteht aus zwei Teilen: [[Gehirn]] und [[Rückenmark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nervenfasern==&lt;br /&gt;
Innerhalb des peripheren Nervensystems gibt es [[sensorisch]]e und [[motorisch]]e Nervenfasern. Die sensorischen Nervenfasern sind [[afferent]], die motorischen Fasern [[efferent]]. Insgesamt gibt es 43 Hauptnervenpaare, von denen es 12 Hirnnerven gibt. Diese verlassen den [[Schädel]] an der Schädelbasis. Die 31 weiteren Nervenpaare sind die sogenannten [[Spinalnerven]]. Diese führen durch das Rückenmark in die einzelnen Körperteile. Das periphere Nervensystem ist teilweise [[willkürlich]], das heißt, es kann bewusst gesteuert werden. Teilweise ist es aber auch unwillkürlich und funktioniert ganz [[autonom]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga für das Nervensystem==&lt;br /&gt;
Das periphere Nervensystem kann durch [[Yoga]] gut trainiert werden, deshalb sind Yogaübungen förderlich für die [[Gesundheit]] dieses Nervensystems. [[Erkrankungen]] des peripheren Nervensystems sind [[Multiple Sklerose]] und [[Fibromyalgie]]. Auch [[Polyneuropathie]] und [[ALS]] sind dort einzuordnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das periphere Nervensystem mit dem zentralen Nervensystem in Verbindung steht, kann man durch Übungen auch das zentrale Nervensystem beeinflussen. Alles, was das Spürbewusstsein verbessert, verbessert das periphere Nervensystem. Insbesondere die afferenten (sensorischen) Nervenfasern können trainiert werden: Durch bewusste Wahrnehmung, durch Kultivierung eines [[Körpergefühl]]s und durch achtsames [[Beobachten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Efferente Nerven können durch außergewöhnliche Körperbewegungen trainiert werden und in dem man lernt, [[Muskel]]n getrennt anzuspannen. Dies wird besonders durch Asanas und [[Gleichgewicht]]sübungen gefördert. &lt;br /&gt;
Man kann sagen, wer [[Asanas]], [[Meditation]], [[Pranayama]] und [[Tiefenentspannung]] übt, trainiert sein peripheres Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Peripheres Nervensystem Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Peripheres Nervensystem mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| St-S21HRDVg }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Peripheres Nervensystem ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Peripheres Nervensystem anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://naturheilkunde-podcast.podspot.de/files/Peripheres_Nervensystem.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Peripheres Nervensystem Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennst du mehr zum Thema Peripheres Nervensystem ? Wir sind dankbar für jede Ergänzung, Verbesserung, Erweiterung, Foto, Video etc. Schicke doch eine Email an wiki(at)yoga-vidya.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peripheres Nervensystem gehört zu den Themengebieten [[Anatomie]], [[Physiologie]], [[Medizin]], [[Organe]].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Peripheres Nervensystem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Peripheres Nervensystem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Niere]]&lt;br /&gt;
* [[Ohr]]&lt;br /&gt;
* [[Organtherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Orgon]]&lt;br /&gt;
* [[Phytotherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Progressive Muskelentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Qi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Peripheres Nervensystem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/energietrainerin Energietrainer Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ganzheitliche-massage-ausbildung-baustein Ganzheitliche Massage Ausbildung Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ganzheitliche-massage-ausbildung-baustein/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Peripheres Nervensystem zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://www.meditation-tipps.de/feed/gluecklich-sein/ Glücklich sein Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://www.meditation-tipps.de/feed/gluecklich-sein/&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie, Physiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Peripheres_Nervensystem&amp;diff=713786</id>
		<title>Peripheres Nervensystem</title>
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		<updated>2017-11-11T12:17:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Peripheres Nervensystem &#039;&#039;&#039;besteht aus den afferenten und efferenten [[Nerven]]. Ein intaktes Peripheres Nervensystem ist notwendig, damit [[Bewegung]], Empfindung, [[Kommunikation]] stattfinden kann. Das Periphere Nervensystem macht zusammen mit dem zentralen Nervensystem das Nervensystem des Menschen und der Wirbeltiere aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&lt;br /&gt;
Die afferenten Nerven bringen Informationen von Sinneszellen hin zum zentralen Nervensystem und die efferenten Bahnen bringen Informationen des zentralen Nervensystems in die [[Muskel]]n und ausführenden [[Organ]]e. Das Periphere Nervensystem ist also die Brücke zwischen zentralem Nervensystem und allen Körperteilen, es zählt daher zu den Kommunikationssystemen des Körpers. Das zentrale Nervensystem besteht aus zwei Teilen: Gehirn und Rückenmark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nervenfasern&lt;br /&gt;
Innerhalb des peripheren Nervensystems gibt es sensorische und motorische Nervenfasern. Die sensorischen Nervenfasern sind afferent, die motorischen Fasern efferent. Insgesamt gibt es 43 Hauptnervenpaare, von denen es 12 Hirnnerven gibt. Diese verlassen den Schädel an der Schädelbasis. Die 31 weiteren Nervenpaare sind die sogenannten Spinalnerven. Diese führen durch das Rückenmark in die einzelnen Körperteile. Das periphere Nervensystem ist teilweise willkürlich, das heißt, es kann bewusst gesteuert werden. Teilweise ist es aber auch unwillkürlich und funktioniert ganz autonom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga für das Nervensystem&lt;br /&gt;
Das periphere Nervensystem kann durch Yoga gut trainiert werden, deshalb sind Yogaübungen förderlich für die Gesundheit dieses Nervensystems. Erkrankungen des peripheren Nervensystems sind Multiple Sklerose und Fibromyalgie. Auch Polyneuropathie und ALS sind dort einzuordnen. &lt;br /&gt;
Da das periphere Nervensystem mit dem zentralen Nervensystem in Verbindung steht, kann man durch Übungen auch das zentrale Nervensystem beeinflussen. Alles, was das Spürbewusstsein verbessert, verbessert das periphere Nervensystem. Insbesondere die afferenten (sensorischen) Nervenfasern können trainiert werden: Durch bewusste Wahrnehmung, durch Kultivierung eines Körpergefühls und durch achtsames Beobachten.&lt;br /&gt;
Efferente Nerven können durch außergewöhnliche Körperbewegungen trainiert werden und in dem man lernt, Muskeln getrennt anzuspannen. Dies wird besonders durch Asanas und Gleichgewichtsübungen gefördert. &lt;br /&gt;
Man kann sagen, wer Asanas, Meditation, Pranayama und Tiefenentspannung übt, trainiert sein peripheres Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Peripheres Nervensystem Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Peripheres Nervensystem mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| St-S21HRDVg }}&lt;br /&gt;
[[Datei:Swami Vishnudevananda Unterricht Hatha Yoga Rishikesh.jpg|thumb| Peripheres Nervensystem - erläutert vom Yoga Standpunkt aus]]&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Peripheres Nervensystem ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Peripheres Nervensystem anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://naturheilkunde-podcast.podspot.de/files/Peripheres_Nervensystem.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Peripheres Nervensystem Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennst du mehr zum Thema Peripheres Nervensystem ? Wir sind dankbar für jede Ergänzung, Verbesserung, Erweiterung, Foto, Video etc. Schicke doch eine Email an wiki(at)yoga-vidya.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peripheres Nervensystem gehört zu den Themengebieten [[Anatomie]], [[Physiologie]], [[Medizin]], [[Organe]].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Peripheres Nervensystem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Peripheres Nervensystem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Niere]]&lt;br /&gt;
* [[Ohr]]&lt;br /&gt;
* [[Organtherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Orgon]]&lt;br /&gt;
* [[Phytotherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Progressive Muskelentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Qi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Peripheres Nervensystem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/energietrainerin Energietrainer Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ganzheitliche-massage-ausbildung-baustein Ganzheitliche Massage Ausbildung Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ganzheitliche-massage-ausbildung-baustein/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Peripheres Nervensystem zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://www.meditation-tipps.de/feed/gluecklich-sein/ Glücklich sein Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://www.meditation-tipps.de/feed/gluecklich-sein/&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie, Physiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pegasus&amp;diff=713785</id>
		<title>Pegasus</title>
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		<updated>2017-11-11T12:10:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pegasus &#039;&#039;&#039;ist das fliegende Wunderpferd der Griechischen [[Mythologie]]. Pegasus ist insbesondere ein Lebewesen, das ein Mischwesen ist zwischen [[Pferd]] und [[Adler]].&lt;br /&gt;
Pegasus ist also ein [[Fabel]]tier, ein Fabelwesen, eine [[Sagen]]gestalt.&lt;br /&gt;
Pegasus hat einen Pferdekörper und [[Flügel]]. Pegasus gilt als das [[Kind]] des Meeresgottes Poseidon und der Gorgone Medusa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pegasus, Meer, Wolken.jpg|thumb|Pegasus ist ein geflügeltes Pferd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pegasus ist Symbol für Kraft und Leichtigkeit==&lt;br /&gt;
Es gibt aber vierschiedene Überlieferungen über seine [[Geburt]]. Pegasus ist jedenfalls die [[Quelle]] aller [[Weisheit]]. Pegasus ist gleichzeitig [[wunderschön]] wie auch großartig. Pegasus ist weiß und stolz. Manchmal aber auch schwarz und dunkel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pegasus hat oft goldene Flügel, lange Mähne. Pegasus hat einen vollen [[Schweif]]. Pegasus hat auch gelockte Strähnen. Pegasus ist sich seiner [[göttlich]]en [[Herkunft]] bewusst. &lt;br /&gt;
Pegasus kann manchmal auch etwas hochnäsig sein. Pegasus bietet seine Dienste als fliegendes Pferd nicht [[freiwillig]] an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pegasus versucht eher den Kontakt zu meiden zu Göttern, [[Mensch]]en und anderen Fabelwesen. Aber Pegasus genießt Dichten und er genießt auch Abgeschiedenheit und [[Ruhe]].&lt;br /&gt;
Pegasus ist also ein fliegendes Tier. Pegasus ist letztlich auch dazu da um die [[Chimäre]] ein zu fangen. Er kann manchmal auch gebissen werden von einer Monstermücke.&lt;br /&gt;
Pegasus wurde später auch von Zeus geehrt und bekam einen Sonderplatz in einem Sternenbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pegasus symblisiert also die [[Kraft]] der Pferde und der [[Leichtigkeit]]. Pegasus ist auch manchmal mit Horn dar gestellt in der modernen Fantasy Literatur. In modernen Darstellungen wie ein fliegendes Einhorn. Pegasus ist majestätisch und leicht. Pegasus fliegt zur [[Sonne]] hoch. Pegasus gilt auch als ein Fabelwesen welches gerade [[Frauen]] hilft zum Göttlichen hin zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pegasus Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Videoreferat findest du einige Infos zum Thema Pegasus:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|VxLocYodPmA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Video Abhandlung zu Pegasus soll dir neue [[Einsicht]]en und Gedankenanregungen geben. Pegasus - erläutert vom Geist einer religionsübergreifender Spiritualität.&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Pegasus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Pegasus anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Pegasus.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pegasus Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen oder Verbesserungsvorschläge zu diesem Artikel über Pegasus ? Dann schicke doch eine Email an wiki(at)yoga-vidya.de. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pegasus gehört zu den Themengebieten [[Mischwesen]], [[Fabelwesen]], [[Griechische Mythologie]], [[Pferd]], [[Fabelwesen]], [[Sagengestalt]], [[Mythologie]], [[Volksglaube]], [[Sage]], [[Aberglaube]], [[Archetyp]], [[Esoterik]], [[Okkultismus]], [[Geheimlehre]], [[Griechische Göttinnen]], [[Götter]], [[Römische Götter]], [[Göttinnen]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Begriffe im Alphabet vor und nach Pegasus: [[Nereide]], [[Nöck]], [[Osterhase]], [[Paraklet]], [[Perchta]], [[Phantome]], [[Planetengeist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Pegasus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung/holistic-pulsing-ausbildung Holistic Pulsing Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologischer-yoga-therapeut-baustein Psychologischer Yoga Therapeut Baustein Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologischer-yoga-therapeut-baustein/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Pegasus zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/de/service/podcast/bhagavad-gita-podcast-kommentare-sukadev.xhtml Bhagavad Gita Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/de/service/podcast/bhagavad-gita-podcast-kommentare-sukadev.xhtml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabelwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksglaube]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische und römische Mythologie‏‎]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Mythologie‏‎]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Götterwelt]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mischwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabelwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pferd]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Datei:Pegasus,_Meer,_Wolken.jpg&amp;diff=713784</id>
		<title>Datei:Pegasus, Meer, Wolken.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Datei:Pegasus,_Meer,_Wolken.jpg&amp;diff=713784"/>
		<updated>2017-11-11T11:59:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: Pegasus, Meer, Wolken,

Pixabay, gemeinfrei&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pegasus, Meer, Wolken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pixabay, gemeinfrei&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Paramnesie&amp;diff=713783</id>
		<title>Paramnesie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Paramnesie&amp;diff=713783"/>
		<updated>2017-11-11T11:41:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Paramnesie  &#039;&#039;&#039;ist in der [[Psychologie]] und der [[Neurologie]] eine Bezeichnung für eine Art Gedächtnisstörung. Paramnesie bezeichnet dass man etwas erinnert, was gar nicht stattgefunden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb|Bei einer Störung kann uns unser Gehirn einen Streich spielen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Paramnesie ist eine Gedächtnisstörung==&lt;br /&gt;
Der Ausdruck Paramnesie ist 1874 von Emil Kräpelin eingeführt worden und heutzutage ist Paramnesie ein gewisser Sammelbegriff. Paramnesie bedeutet also eine [[Art]] der Erinnerungsverfälschung. Es gibt [[Amnesie]]- man erinnert sich an etwas nicht, was gewesen ist. Und es gibt Paramnesie - man erinnert sich an etwas, was nicht gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paramnesie  Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Paramnesie  mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| MsPD2kWReck }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Paramnesie  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Paramnesie  anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Paramnesie.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paramnesie  Artikel ausbauen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du mithelfen beim Ausbau dieses Artikel zu Paramnesie  ? Danke für deine Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paramnesie  gehört zu den Themengebieten [[Esoterik]], [[Gedächtnis]], [[Medizin]], [[ASW]], [[Parapsychologie]], [[Neurologie]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedächtnis * Zum Thema Medizin gehören Begriffe wie [[Drogen]], [[Fluorid]], [[Heteroskopie]], [[Lichttherapie]], [[Paracelsus]], [[Psychosomatik]], [[Paramnesie]], [[Edelsteintherapie]], [[Nahtoderlebnisse]], [[Paranormal]], [[Umfallen]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema ASW gehören Begriffe wie [[ASW]], [[Aura]], [[Aurafotografie]], [[Außensphäre]], [[Außersinnlich]], [[Automatisches Schreiben]], [[Automatismus]], [[Autoskopie]], [[Bilokation]], [[Clairvoyance]], [[Cleromantie]], [[Deja Vu]].&lt;br /&gt;
Zum Thema Psychologie gehören Begriffe wie [[Charisma]], [[Empowerment]], [[Ich]], [[Inspiration]], [[Agape]], [[Instinkt]], [[Kontrollpersönlichkeit]], [[Kraft der Gedanken]], [[Mindbuilding]], [[Phlegma]], [[Zwänge]], [[Positive Affirmationen]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Neurologie gehören Begriffe wie [[Alphazustand]], [[Alpha-Zustand]], [[Absence]], [[Paramnesie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Paramnesie  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Paramnesie :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ouroboros]]&lt;br /&gt;
* [[Pan]]&lt;br /&gt;
* [[Papyrus]]&lt;br /&gt;
* [[Paracelsus]]&lt;br /&gt;
* [[Paranormal]]&lt;br /&gt;
* [[Parapsychologe]]&lt;br /&gt;
* [[Pentagramm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Paramnesie :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/fastenkursleiter-ausbildung Fastenkursleiter Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogatherapie Yogatherapie Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogatherapie/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Paramnesie  zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://jyotish-indische-astrologie.podspot.de Astrologie Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://jyotish-indische-astrologie.podspot.de/rss&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedächtnis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ASW]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parapsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ouroboros&amp;diff=713776</id>
		<title>Ouroboros</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ouroboros&amp;diff=713776"/>
		<updated>2017-11-11T09:49:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ouroboros  &#039;&#039;&#039;ist die Darstellung des Göttlichen als die sich selbst verzehrende [[Schlange]]. Ouroboros wird dargestellt als eine Schlange, die sich selbst in den [[Schwanz]] beißt. Sie ist oft in mittelalterlichen Abbildungen zu sehen, besonders in Form von Zeichnungen der Alchimisten, bei denen das [[Symbol]] des Ouroboros eine besondere Rolle spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ouroboros Stich Lucas Jennis.jpg|thumb|Ouroboros steht für die Einheit von Allem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Anfang beinhaltet das Ende==&lt;br /&gt;
Wörtlich bedeutet Ouroboros &amp;quot;Schwanzverzehrer&amp;quot; – ein archaisches Motiv, das zeigt, wie sich entweder eine Schlange oder manchmal auch ein Drache in den Schwanz beißt. Die eine Hälfte des [[Tier]]es ist oft [[weiß]] und die andere Hälfte [[schwarz]] – oder rot und grün.  &lt;br /&gt;
Ähnlich wird auch die [[Einheit]] von [[Shiva]] und [[Shakti]], von [[Sonne]] und [[Mond]], von [[Yin]] und [[Yang]], von [[Ida]] und [[Pingala]], von Anfang und Ende dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So steht Ouroboros für die [[Einheit]] von Allem, für die Vereinigung der Gegensätze und für die [[Unendlichkeit]]. Ouroboros bedeutet, dass alles, was einen scheinbaren Anfang hat, auch das scheinbare Ende schon beinhaltet. Alles bewegt sich in einem Kreis, der sich immer weiter Richtung Unendlichkeit fortsetzt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ouroboros symbolisiert das [[Gegenteil]] dessen, was man sich in der vorherrschenden westlichen Sichtweise vorstellt – nämlich, dass alles immer &amp;quot;besser&amp;quot; wird. Ouroboros bedeutet dagegen, dass der gesamte Weltprozess immer weitergeht, wie z.B. der Kreislauf des [[Leben]]s, der Kreislauf der [[Wiedergeburt]]en, der [[Nahrung]]s-Kreislauf und vieles andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ouroboros  Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Ouroboros  mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| PrlQnTXAsN0 }}&lt;br /&gt;
[[Datei:Skorpion-Narendra.jpg|thumb| Ouroboros  - erläutert vom Yoga Standpunkt aus]]&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Ouroboros  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Ouroboros  anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Ouroboros.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ouroboros  Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Verbesserungsvorschläge oder Ergänzungen zu diesem Wiki-Artikel zu Ouroboros  ? Danke für deine Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ouroboros  gehört zu den Themengebieten [[Esoterik]], [[Mythos]], [[Archetyp]], [[Schlange]], [[Religiöses Symbol]], [[Drache]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zum Thema Mythos gehören Begriffe wie [[Kosmisches Ei]], [[Ouroboros]], [[Gilgamesch]], [[Kosmogonie]], [[Narr]], [[Liebeszauber]], [[Lykanthropie]], [[Lebensrad]], [[Lilith]], [[Minotaurus]], [[Mittelreich]], [[Initiationsmärchen]], [[Klingsor]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Archetyp gehören Begriffe wie [[Hirte]], [[Ouroboros]], [[Hieros gamos]], [[Lemurisch]], [[Narr]], [[Weltenbaum]], [[Lemurien]], [[Hyperboreum]], [[Innere Erde]], [[Klingsor]], [[Kosmogonie]], [[Lykanthropie]], [[Furien]].&lt;br /&gt;
Schlange Drache  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Ouroboros  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Ouroboros :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ordinalzahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Orte der Kraft]]&lt;br /&gt;
* [[Ouijaboard]]&lt;br /&gt;
* [[Ouija-Brett]]&lt;br /&gt;
* [[Pan]]&lt;br /&gt;
* [[Papyrus]]&lt;br /&gt;
* [[Paracelsus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Ouroboros :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/nc/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/yoga-mit-kindern-yogalehrer-weiterbildung Yoga mit Kindern - Yogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogalehrer-ausbildung Yogalehrer Ausbildung Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogalehrer-ausbildung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Ouroboros  zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://bhagavad-gita-kommentare-swami-sivananda.podspot.de Bhagavad Gita Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://bhagavad-gita-kommentare-swami-sivananda.podspot.de/rss&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archetyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlange]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religiöses Symbol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ouijaboard&amp;diff=713771</id>
		<title>Ouijaboard</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ouijaboard&amp;diff=713771"/>
		<updated>2017-11-11T09:19:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nathalie: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ouijaboard  &#039;&#039;&#039;ist eine Art Wahrsagespiel. Ouijaboard ist ein englischer Ausdruck für Buchstabierbrett, auch genannt Psychograf oder in Anlehnung an das Französische Blanchet. Ein Ouijaboard ist eine Art Holzbrett mit einem [[Alphabet]] auf dem äußeren [[Ring]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pendel.jpg|thumb|Das Pendel wirkt als Verstärker des Unterbewusstseins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Befragen des Unterbewusstsein==&lt;br /&gt;
Beim Ouijaboard arbeitet man entweder mit Gläserrücken oder mit dem Pendel. D.h. in der Mitte pendelt man und dort wo das Pendel hinschwingt, ist dann ein [[Buchstabe]] bzw. eine [[Zahl]]. Wenn man lange genug fragt entstehen Wörter als [[Antwort]]en auf [[Fragen]]. Ouijaboard Wird manchmal gesehen als eine Weise das Unterbewusstsein zu aktivieren. Du könntest z.B. fragen: &amp;quot;Was soll ich tun?&amp;quot;, oder &amp;quot;Was wäre jetzt die Lösung?&amp;quot; Und dann hältst du ein Pendel über die Mitte des Tisches in dessen Mitte das Ouijaboard liegt und dann kannst du beobachten welche Buchstaben vom [[Pendel]] angezeigt werden. Diese fasst du zusammen und erhältst ein [[Wort]]. Das Ouijaboard kann also helfen die [[Intelligenz]] deines [[Unterbewusstsein]]s zu nutzen. Manche sagen auch über das Ouijaboard könnten sich Geister manifestieren. Manche haben Angst, dass sich Dämonen manifestieren könnten. Vermutlich ist die einfachste [[Erklärung]] das Unterbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ouijaboard  Video==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du ein Video zu Ouijaboard  mit einigen Informationen und Anregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| Hd30FfKpgBE }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Audiovortrag zu Ouijaboard  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Ouijaboard  anhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;http://esoterik-podcast.podspot.de/files/Ouija-Brett.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ouijaboard  Artikel ausbauen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du mithelfen beim Ausbau dieses Artikel zu Ouijaboard  ? Dann schicke doch eine Email an wiki(at)yoga-vidya.de. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ouijaboard  gehört zu den Themengebieten [[Esoterik]], [[Spiritismus]], [[Spirististische Sitzung]], [[ASW]], [[Parapsychologie]], [[Feinstoffwesen]]. Ähnliche Wörter und Begriffe, die thematisch dazu passen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zum Thema Spiritismus gehören Begriffe wie [[Absence]], [[Apport]], [[Allan Kardec]], [[Buchstabierbrett]], [[Connection]], [[Emanation]], [[Geisterfotografie]], [[Geisterreich]], [[Geistertheater]], [[Gläserrücken]], [[Glasrücken]], [[Kabinett]].&lt;br /&gt;
Spirististische Sitzung * Zum Thema ASW gehören Begriffe wie [[ASW]], [[Aura]], [[Aurafotografie]], [[Außensphäre]], [[Außersinnlich]], [[Automatisches Schreiben]], [[Automatismus]], [[Autoskopie]], [[Bilokation]], [[Clairvoyance]], [[Cleromantie]], [[Deja Vu]].&lt;br /&gt;
Zum Thema Psychologie gehören Begriffe wie [[Charisma]], [[Empowerment]], [[Ich]], [[Inspiration]], [[Agape]], [[Instinkt]], [[Kontrollpersönlichkeit]], [[Kraft der Gedanken]], [[Mindbuilding]], [[Phlegma]], [[Zwänge]], [[Positive Affirmationen]].&lt;br /&gt;
* Zum Thema Element gehören Begriffe wie [[Element-Erde]], [[Element-Feuer]], [[Element-Luft]], [[Element-Wasser]], [[Elemente-Harmonisierung]], [[Elementale]], [[Gnom]], [[Nixen]], [[Nymphen]], [[Salamander]], [[Geistige Wesenheiten]], [[Kosmische Wesenheit]], [[Sylphen]], [[Zwerge]], [[Asurische Wesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begriffe im Alphabet vor und nach Ouijaboard  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Ouijaboard :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Onyx]]&lt;br /&gt;
* [[Opal]]&lt;br /&gt;
* [[Ordinalzahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Orte der Kraft]]&lt;br /&gt;
* [[Ouija-Brett]]&lt;br /&gt;
* [[Ouroboros]]&lt;br /&gt;
* [[Pan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Ouijaboard :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/yoga-mit-jugendlichen Yoga mit Jugendlichen- Yogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung Yoga und Meditation Einführung Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Infos===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Ouijaboard  zu tun haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://angst.podspot.de Angst Podcast]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;http://angst.podspot.de/rss&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spirististische Sitzung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ASW]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parapsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feinstoffwesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nathalie</name></author>
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