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		<summary type="html">&lt;p&gt;LuisaVogel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Finde im Yoga Wiki schnell Infos und Tipps zu [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda], [[Gesundheit]] und [[Spiritualität]]. Gib oben ins Suchfeld (bzw. vor der Suchlupe bzw. vor dem Wort &amp;quot;Search&amp;quot;) einen Begriff ein. So bekommst du Hintergrundwissen, Übungsanleitungen als Texte, Yoga Videos und Audio mp3s. Praktische Psychologie, Naturheilkunde, Tipps für Indienreisende, Sankrit Wörterbuch - dies und vieles mehr findest du hier auf Yoga Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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* [[Gott]]&lt;br /&gt;
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* [[Mantra | Mantras]] &lt;br /&gt;
* [[Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Guru |Meister]] &lt;br /&gt;
* [[Sivananda| Swami Sivananda]] &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Datei:Mukhabyanga-Ayurveda-Massage14.jpg|thumb|Ayurveda [[Massage]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* [[Ayurveda#Das_Vata-Dosha| Vata]]&lt;br /&gt;
* [[Ayurveda#Das_Pitta-Dosha| Pitta]]&lt;br /&gt;
* [[Ayurveda#Das_Kapha-Dosha |Kapha]]&lt;br /&gt;
* [[Ayurveda#Ayurvedische_Ern.C3.A4hrung| Ayurvedische Ernährung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[[Meditation]]ssitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Meditation]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Positives Denken ]]&lt;br /&gt;
* [[Tratak]]&lt;br /&gt;
* [[Einfache_Mantrameditation | Einfache Mantrameditation]]&lt;br /&gt;
* [[Kombinierte_Mantrameditation | Kombinierte Mantrameditation]]&lt;br /&gt;
* [[Ausdehnungsmeditation]]&lt;br /&gt;
* [[Energiemeditation]]&lt;br /&gt;
* [[Eigenschaftsmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MG 5006.jpg|thumb|[[Arati]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Sanskrit]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Sanskrit| Glossar]] &lt;br /&gt;
* [[Sanskrit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verwandte Themen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Mystik]] &lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Philosophie]] &lt;br /&gt;
* [[Psychologie]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Yoga_Vidya | Yoga Vidya]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Yoga_Vidya_e.V. |Yoga Vidya e.V.]] &lt;br /&gt;
* [[Yoga_Vidya#Berufsverband_der_Yoga_Vidya_Lehrer.2Finnen_.28BYV.29 |BYV]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga_Vidya#Berufsverband_der_Yoga_und_Ayurveda_Therapeuten_.28BYAT.29 |BYVG]] &lt;br /&gt;
* [[Yoga_Vidya#Berufsverband_der_Yoga_und_Ayurveda_Therapeuten_.28BYAT.29| BYAT]] &lt;br /&gt;
* [[Brahma_Vidya_Hilfswerk_e.V. |Hilfswerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yoga Vidya  ==&lt;br /&gt;
Der [https://www.yoga-vidya.de/netzwerk/yogavidya/der-verein/ Yoga Vidya e.V.] ist ein gemeinnützig anerkannter, nicht kommerzieller Verein. Er betreibt Europas größte [[Yoga]] und [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Seminarhäuser mit jährlich ca. 3000 Seminaren, Aus- und Weiterbildungen. Hauptziel ist die verschiedenen Aspekte des [[Yoga]] und verwandter Disziplinen in Seminaren, Kursen und Ausbildungen weiter zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-halbe-Taube.jpg|thumb|Taube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Quellen ==&lt;br /&gt;
Du wirst hier nicht sofort fündig? &lt;br /&gt;
Vielleicht findest du hier, was du suchst: &lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de Yoga Vidya Hauptseite]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/index.html Artikel über Yoga mit Yoga Suchmaschine] &lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/asana/index.html Yoga Übungen] - umfassende Sammlung von Asanas und Pranayama&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yogatherapie-portal/ Yogatherapie Portal] mit vielen Infos&lt;br /&gt;
* [http://mein.yoga-vidya.de/profile/Meditation Infos zu Meditation]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation Portal]&lt;br /&gt;
* [http://mein.yoga-vidya.de/profile/Entspannungmp3sVideosundvieleInfos Infos zu Tiefenentspannung]&lt;br /&gt;
* [http://mein.yoga-vidya.de Yoga Community mit Forum]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Ayurveda Infos]&lt;br /&gt;
* [http://www.ayurveda-community.net Ayurveda Community mit Forum]&lt;br /&gt;
* [http://www.kinder-yoga.cc Kinder-Yoga Community mit Forum]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/downloads/pdf/Yogakongress.pdf Jährlicher Yogakongress im November ]&lt;br /&gt;
* [https://blog.yoga-vidya.de/yoga-vidya-app/ Die &#039;&#039;&#039;Yoga Vidya App&#039;&#039;&#039; für Asanas, Pranayama, Meditation und Inspiration]&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
==Impressum, Copyright==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/service/impressum/ Impressum]&lt;br /&gt;
* Copyright: Es gilt das geteilte Copyright: Yoga Vidya e.V. und der Autor des Artikels. Artikel und Fotos dürfen ohne Genehmigung von Yoga Vidya nicht verwendet werden. Autoren dürfen selbstverständlich ihre hier eingestellten Texte auch woanders verwenden. Näheres im [https://www.yoga-vidya.de/service/impressum/ Impressum] &lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/service/allgemeine-geschaeftsbedingungen/ AGBs]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LuisaVogel</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aparigraha&amp;diff=1279598</id>
		<title>Aparigraha</title>
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		<updated>2025-03-05T13:53:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LuisaVogel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|Yoga fördert Gelassenheit und Loslassen]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aparigraha&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: अपरिग्रह a-pari-graha &#039;&#039;m.&#039;&#039;) Nichtannehmen, Zurückweisen von [[dana|Geschenken]], Un[[bestechlichkeit]], Nicht-Besitzen-Wollen; einer der fünf [[Yama]]s des [[Yogasutra]] des [[Patanjali]]. Aparigraha wird gerne mit Unbestechlichkeit übersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aparigraha im Yoga Sutra ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Unbestechlichkeit Geldwäsche Gewinnsuchtaufgabe nicht horten.jpg|thumb|Unbestechlichkeit bewahren]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;- Ein Vortrag von Sukadev Bretz 2019 -&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kommentar zum 2.Kapitel des Yoga Sutra von Patanjali, 39.Vers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Patanjali]] schreibt, ist Aparigraha fest begründet, versteht man den [[Sinn des Lebens]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aparigraha heißt [[Unbestechlichkeit]]. &lt;br /&gt;
* Aparigraha heißt auch nicht annehmen von Geschenken. &lt;br /&gt;
* Heißt das Aufgeben von Gewinnsucht, &lt;br /&gt;
* auch das nicht horten von Dingen, letztlich auf Englisch non covetousness, das heißt den Nichtwunsch immer mehr an zu horten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im engeren Sinne ist Aparigraha Unbestechlichkeit. Unbestechlichkeit kann in vielen Kontexten vieles bedeuten. Ich habe ja auch schon einige Vorträge darüber gegeben, auch schon Videovorträge, Audiovorträge. Auch schon darüber gesprochen im Rahmen der [[Yoga Vidya Schulung]]sreihe. Deshalb erstmal eine kurze Wiederholung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschenke aus Liebe sind willkommen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestechung im engeren [[Sinn]]e heißt jetzt nicht, dass du keine [[Geschenk]]e annehmen darfst. Also im Grunde genommen um [[Liebe]] zu haben gilt es natürlich auch anderen etwas [[Gute]]s zu tun. Wenn du anderen etwas Gutes tust, dann werden auch andere dir etwas Gutes tun wollen. Wenn du [[Geburtstag]] hast, werden andere als Zeichen ihrer Liebe und [[Respekt]] dir etwas geben. Wenn andere Geburtstag haben gibst du ihnen etwas. Das heißt letztlich zwischenmenschliche [[Beziehung]]en zu vertiefen und Liebe zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschenke, die dich vom ethisch korrekten abhalten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestechlichkeit heißt, es kann zwei Dinge bedeuten, erstens das du in deinem [[ethisch]]en Verhalten eingeschränkt wirst, weil du etwas bekommen hast. Du bist also nachher nicht mehr in der Lage das ethisch korrekte zu machen. Es gibt zum Beispiel viele Beispiele von Mafiosis. Irgendjemand war in der [[Not]] und dann kommt irgendein Mafiosi zu dir und sagt ich kann dir die Not lindern, du musst jetzt nichts mehr tun aber irgendwann werde ich kommen und dich um einen [[Gefallen]] bitten. Wenn du so etwas tust, dann hast du gegen Aparigraha verstoßen. Oder wenn dir jemand etwas gibt aber eine starke [[Bedingung]] daran knüpft und die nachher nicht mehr ethisch ist. Also nimm keinen Gefallen an, der dich nachher zu etwas verpflichtet, was gegen deine ethischen Prinzipien ist. Das ist der eine Aspekt von Aparigraha. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschaffe keinem Vorteile auf Grund von Geschenken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweiter Aspekt von Aparigraha heißt nimm keine persönlichen Geschenke an um jemand anderen im Namen einer Institution die du vertrittst Vorteile zu verschaffen. Das ist ja die klassische Definition von Bestechlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klassisches Beispiel&#039;&#039;&#039;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand auf dem Bauamt im Kreis oder in der Stadt bekommt einen persönlichen Gefallen, ein Geldgeschenk von einer Firma und deshalb bekommt diese Firma den Auftrag. Oder diese Firma bekommt auch weniger Auflagen um den Auftrag auszuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zweites Beispiel:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Einkäufer in einem Unternehmen bekommt vergünstigte Kleidung oder wird zum Urlaub eingeladen und so weiter und dafür gibt er der Firma, die ihn diese Vergünstigungen gibt, im Namen seiner Firma vermehrt Aufträge. Also jemand gibt einem Menschen zum Beispiel etwas das 5.000 EURO  wert ist und dafür kriegt diese Firma einen Auftrag über 500.000 EURO. Das ist ein typisches Beispiel für [[Bestechlichkeit]]. Diese Art von Bestechlichkeit solltest du nicht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abwesenheit von Gier ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Abwesenheit von Gier Smiley Aparigraha.jpg|thumb|Abwesenheit von Gier]]&lt;br /&gt;
Ein dritter Aspekt von Aparigraha, den [[Swami Sivananda]] gerne beschreibt ist auch die [[Abwesenheit]] von der [[Gier]] immer mehr für dich zu haben. Und damit bis du relativ nah, warum? Er sagt, dann versteht man den [[Sinn des Lebens]]. Patanjali sagt ja, wenn du in diesem Aparigraha irgendwo verankert bist, wenn du also nicht ständig mehr für dich haben willst, dann verstehst du auch was deine [[Aufgabe]] ist, was der Sinn deines Lebens ist, was deine [[Pflicht]] ist. So wie du aufhörst zu überlegen, was du brauchst, was du willst, weist du was zu tun ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das gilt sogar im beschränkten Sinn. Wenn du niemanden bestichst und selbst nicht bestochen werden kannst, dann fällt es dir leichter, das ethisch [[Richtig]]e zu tun. Und dann verstehst du leichter den Sinn, warum das was geschieht auch geschieht. Jetzt kannst du selbst nochmal darüber nachdenken, was dieser Vers alles bedeutet. Ist Aparigraha fest begründet, versteht man den Sinn des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will noch mit [[Om]] und [[Shanti]] schließen, dazwischen das [[Patanjali Mantra]] wiederholen und danach kannst du ja selbst nochmal [[nachdenken]], wo verstößt du vielleicht gegen Aparigraha und wie könntest du Aparigraha noch mehr umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Om. Om. Om.&lt;br /&gt;
: Yogena Chittasya Padena Vacham  &lt;br /&gt;
: Malam Sharirasya Cha Vaidyakena &lt;br /&gt;
: Yo&#039;pakarot Tam Pravaram Muninam  &lt;br /&gt;
: Patanjalim Pranjalir Anato&#039;smi &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Om Shanti, Shanti, Shanti.&lt;br /&gt;
: Om Frieden, Frieden, Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video - Aparigraha im Yoga Sutra ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|F2ZvFVHoMMY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/yvs510-aparigraha-im-patanjali-yoga-sutra-kap-2-vers-39.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Sanskritwort Aparigraha ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aparigraha&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: अपरिग्रह aparigraha &#039;&#039;adj.&#039;&#039; u. &#039;&#039;m.&#039;&#039;)  besitzlos; keine Ehefrau besitzend; von niemand abhängig; niemandem gehörend; nicht zu umspannen mit; das Nichtumfassen, Nichteinschließen; Besitzlosigkeit; Nichtannahme, Zurückweisung; bei den [[Jaina]] das Sichenthalten von jeglicher Verblendung in bezug auf alles Unreale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev zu Aparigraha==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Aparigraha&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wörtlich heißt Aparigraha nicht umfassen, nicht gierig sein. [[Parigraha]] heißt eben umfassen, heißt etwas festhalten und heißt, etwas mehr festhalten zu wollen, daher heißt es auch [[Gier]]. Und Aparigraha ist das Nicht-Festhalten-Wollen, das Nicht-Gierig-Sein. In diesem Sinne ist Aparigraha auch der [[geist]]ige [[Zustand]] der [[Zufriedenheit]]. Allerdings folgt ja auch Zufriedenheit noch in den [[Niyama]]s, [[Santosha]]. Aber Aparigraha heißt eben, das Nicht-Festhalten, es heißt, das [[Loslassen]], es heißt letztlich auch, [[Gelassenheit|gelassen]] zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem engeren Sinn ist aber Aparigraha das Zufriedensein mit dem, was rechtmäßig kommt. Aparigraha heißt deshalb eben auch Unbestechlichkeit. Bestechlichkeit ist in vielerlei Hinsicht ein [[Problem]]. Es ist ein Problem für die [[Wirtschaft]], es ist ein Problem für die [[Politik]], es ist ein Problem in zwischenmenschlichen [[Beziehung]]en. Lasse dich nicht bestechen. Unbestechlichkeit, Aparigraha, heißt, dass du keine [[Geschenk]]e und [[Gefallen]] annimmst, die gegeben werden, um etwas von dir zu erreichen, was [[Ethik|ethisch]] nicht korrekt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, man sagt, kleine Geschenke erhalten die [[Freundschaft]]. Um [[Liebe]] zu einem anderen Menschen zu empfinden, willst du sie auch ausdrücken. Deshalb ist nur natürlich, dass du anderen kleine Geschenke oder Gefallen tust, wobei [[unterschied]]liche [[Mensch]]en, unterschiedlich das [[sehen]]. Wenn das aber Geschenke sind, die vom [[Herz]]en her kommen, um etwas zu geben, um einfach Liebe auszudrücken, Freundlichkeit auszudrücken, das ist etwas Gutes. Aber wenn jemand dir ein Geschenk macht, das dich anschließend in der ethischen [[Freiheit]] behindert, dann verstößt das gegen Aparigraha. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenommen, du bist [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogalehrer-ausbildung/ Yogalehrer] und du hast einen Onkel. Und der Onkel sagt: &amp;quot;Ja, ich zahle dir dein [[Yoga]]studio, aber du darfst keinen [[Indische Götter|indischen Gott]] aufhängen und du darfst auch kein &amp;quot;[[Om]]&amp;quot; [[Kirtan|singen]], nur dann mache ich das für dich.&amp;quot; Diesen Gefallen solltest du nicht annehmen. Oder angenommen, jemand sagt: &amp;quot;Ich zahle dir 1000 Euro dafür, dass du ein [[Taube]] isst.&amp;quot; Das solltest du nicht tun. Oder angenommen, du bist in der öffentlichen Verwaltung und dort bietet dir ein Unternehmer einen gewissen Gefallen an, vielleicht sogar, dein Yogastudio zu finanzieren, wenn du ihm nur den öffentlichen Auftrag gibst.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also viele Dinge, wo Möglichkeiten sind, gegen Aparigraha zu verstoßen. Eine [[Gesellschaft]] braucht es, dass Menschen sich an Aparigraha halten. Und der [[Spiritualität|spirituelle]] [[Fortschritt]] braucht es auch. Nimm Geschenke an, die aus Liebe gegeben werden, lasse dich nicht abhängig machen durch Gefallen. Und umgekehrt, mache auch andere Menschen nicht abhängig von dir. Du willst zur [[Freiheit]] kommen, andere wollen auch zur Freiheit kommen. Daher achte Aparigraha die Unbestechlichkeit, das Nicht-Gierig-Sein, das Nicht-Umfassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XnQiWg97BEY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Raja Yoga Sutras von Patanjali ==&lt;br /&gt;
अहिंसासत्यास्तेयब्रह्मचर्यापरिग्रहा यमाः ||2.30||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ahiṃsā-satyāsteya-brahmacaryāparigrahā yamāḥ ||2.30||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regeln der äußeren Disziplin ([[yama]]) bestehen aus Nichtverletzen ([[ahimsa]]), Wahrhaftigkeit ([[satya]]), Nichtstehlen ([[asteya]]), Enthaltsamkeit ([[brahmacarya]]) und &#039;&#039;&#039;Unbestechlichkeit (&#039;&#039;aparigraha&#039;&#039;)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Yama}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aparigraha अपरिग्रह aparigraha Aussprache==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du hören, wie das Sanskritwort Aparigraha, अपरिग्रह, aparigraha ausgesprochen wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|QTl2y1KLZdY}} &lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Aparigraha.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Asteya]]&lt;br /&gt;
*[[Ahimsa]]&lt;br /&gt;
*[[Nansamasa]]&lt;br /&gt;
*[[Zufriedenheit]]&lt;br /&gt;
*[[Yama]]&lt;br /&gt;
*[[HYP Jahresgruppe]]   &lt;br /&gt;
*[[Sanskrit Kurs Lektion 1]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sukadev Bretz: [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/philosophie/die-yogaweisheit-patanjali-menschen-heute Die Yoga Weisheit des Patanjali für Menschen von heute]&lt;br /&gt;
* Alexander Kobs: Die zehn Lebensempfehlungen des Yoga - Bewusst leben mit den Yamas und Niyamas, ISBN 978-3-86410-027-7&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/die-wissenschaft-pranayama Swami Sivananda: Die Wissenschaft des Pranayama]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/die-ueberwindung-furcht Swami Sivananda: Die Überwindung der Furcht]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/ &#039;&#039;Das Yoga-Lexikon&#039;&#039;] von Wilfried Hunzermeyer, ISBN 978-3-931172-28-2, Edition Sawitri.&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/ &#039;&#039;Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch&#039;&#039;]von Martin Mittwede, ISBN 978-3-932957-02-4, Sathya Sai Vereinigung e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/aparigraha-nichtannehmen-von-geschenken Aparigraha - Nichtannehmen von Geschenken]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Yoga-Lesung/13082001.html Nutzen des Nicht-Begehrens] Tägliche Lesung von Swami Sivananda&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-wissen/yoga-leben-yamas/  Yoga Leben: Die Yamas]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/karma/karma-gesetz/3-karma-gesetz-der-kompensation/ Karma - Gesetz der Kompensation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Indische Schriften]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/ Raja Yoga, positives Denken, Gedankenkraft]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/leiter/dr-phil-oliver-hahn/ Tsa Lung - Tibetischer Yoga]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;strong&amp;gt;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/seminar/tsa-lung-tibetische-yogauebungen-zur-aktivierung-des-feinstofflichen-koerpers-a250801-2/ 01.08.2025 - 03.08.2025 - TSA LUNG - tibetische Yogaübungen zur Aktivierung des feinstofflichen Körpers]&amp;lt;/strong&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:In diesem Workshop erlernen und praktizieren wir eine Serie von fünf energetisierenden Übungen, die mit Körper, Aufmerksamkeit und Atmung arbeiten …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dr phil Oliver Hahn&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sukadev über Aparigraha&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/aparigraha-unbestechlichkeit-yogavidya-sanskritlexikon.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indische Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yamas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Vidya Schulung Videoreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Sutra]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LuisaVogel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yoga_des_Erfolgs&amp;diff=1278403</id>
		<title>Yoga des Erfolgs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yoga_des_Erfolgs&amp;diff=1278403"/>
		<updated>2025-02-12T10:55:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LuisaVogel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Yoga des Erfolgs&#039;&#039;&#039; ist eine Abschlussarbeit im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-[[Vidya]]-Visharada-Studiengang von Dr.-Ing. Thomas Probol (Kalidas), August 2007. Thomas Probol baut seine [[Arbeit]] in Versen auf und nummeriert diese durch. Die Arbeit besteht aus fünf Teilen und mehreren Unterkapiteln. Er nummeriert diese allerdings durch. Das Vorwort ist für ihn die Nummer 1 seines Inhaltsverzeichnisses, das Inhaltsverzeichnis an sich die Nummer 2 und das erste Unterkapitel von Teil I. ist dann die Nummer 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wald Baum Meditation Lichtspiele Strahlen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So erklärt sich die erste Zahl der Verse bei dem Unterkapitel von Teil I, das &amp;quot;[[Brahman]], [[Atman]], der Nebel und die [[Transformation]]&amp;quot; heißt. Wenn der Autor also auf ein Kapitel verweist, erkennt man diese hier als erste Zahl der Verse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorwort&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des materiellen Wohlstandes im westlichen [[Kultur]]kreis gibt es nicht gerade viele glückliche und zufriedene [[Mensch]]en. Dabei versucht jeder Mensch – bewusst oder unbewusst – auf seine Weise täglich aufs Neue, [[Glück]] zu erlangen und [[Leid]] zu vermeiden. Und doch gelingt es vielen Menschen bei weitem nicht so, wie sie sich das vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der indische Yogameister [[Swami]] [[Sivananda]] hat sinngemäß geschrieben, dass Glück, [[Gesundheit]] und [[Zufriedenheit]] Geburtsrechte des Menschen sind. Doch was ist aus diesen Rechten in unserer Kultur geworden? Streben nach Glück und Vermeiden von Leid reichen alleine nicht aus, um diese Geburtsrechte zu erlangen. Das, was wir tun, ist fast immer richtig. Das „Wie“ ist es, was viele Dinge immer wieder in eine nicht erwartete und nicht gewollte Richtung lenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier setzt dieses Buch an. Hier geht es um das „Wie“. Und auch um das „Wie besser nicht,“ damit das Streben nach Glück und [[Erfolg]] erfolgreich wird. Dabei geht es um allgemeine Grundsätze und [[Prinzip]]ien, welche [[Idee]]n, [[Entscheidung]]en und [[Handlung]]en zu Glück und Erfolg führen. Beruf, [[Familie]]nstand, Alter und andere (aus spiritueller Sicht) Äußerlichkeiten sind für Glück und Erfolg fast unbedeutend im Vergleich zu den [[Motivation]]en und [[Intention]]en, aus denen heraus wir unser [[Leben]] täglich neu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Buch will [[Beziehung]]en zwischen [[Positivität]], [[Persönlichkeitsentwicklung]], Lernen, Erfolg und Umgang mit Misslungenem lehren. Das Fundament dazu bilden [[Erkenntnis]]se und [[Weisheit]] aus [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Psychologie]] und [[Mentaltraining]], die in diesem Buch zu einem neuen [[Wissen]] verschmolzen sind. So soll eine neue [[Form]] der [[Ganzheitlichkeit]] entstehen: Zum einen aus dem resultierenden Wissen dieser recht nahe beieinander liegenden [[Wissenschaft]]en. Zum anderen aus einer völlig neuen Verschmelzung von [[Spiritualität]] und Meisterung des Alltags: Immer wieder wird hervorgehoben, dass Spiritualität und Meisterung des Alltags ein- und dasselbe sind, solange unter der Meisterung des Alltags ein fröhliches, erfolgreiches, müheloses [[Dasein]] zum Wohle von allen (einschließlich einem selbst) verstanden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Yoga-Wissen stammt größtenteils aus dem Hause [[Yoga Vidya]] unter der Leitung von [[Sukadev Bretz]], der nach der Tradition von Swami Sivananda lehrt. Auch von Büchern der [[Meister]] Swami [[Vivekananda]], [[Paramahansa Yogananda]] und [[Ramana Maharshi]] wurde ich geprägt. Der Großteil meines Wissens über Mentaltraining stammt aus dem [[Avatar]]-[[Weg]], der von [[Harry Palmer]] kreiert wurde. Das intensive Praktizieren beider Richtungen setzte und setzt auch immer noch große [[Synergie]]n frei, die ich mit einem Weg alleine nicht gefunden hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wissen dieses Buches ist nicht wirklich neu. Das Wissen über die Meisterung des Alltags kann auch nicht wirklich neu erfunden werden. Schließlich ist und war es großen Meistern über Jahrtausende bekannt. Neu ist vielleicht der Versuch, dieses Wissen in die Denkweise des westlichen Menschen des 21. Jahrhunderts zu übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ist dabei wohl bewusst, dass ich das, was ich hier alles in Reinform geschrieben habe, selbst noch nicht in [[Perfektionismus|Perfektion]] lebe. Auch wenn ich weiterhin viel praktiziere und den [[Wunsch]] verspüre, mich den hier beschriebenen Idealen noch viel mehr zu nähern, vielleicht sogar die [[Gnade]] erlebe, sie zu erreichen. Falls mir ein Mensch begegnet und mein noch vorhandenes [[Ego]] sieht, möge er [[Nachsicht]] und [[Geduld]] üben, wie auch ich das Leben dieser beiden [[Eigenschaft]]en noch steigern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlweislich habe ich mich auf das Wissen beschränkt, das ich mindestens ansatzweise selbst erlebt habe. So soll dieses Buch einen möglichst hohen Grad an [[Authentizität]] erlangen. Eine große Ausnahme musste ich dennoch aus didaktischen Gründen tun. Ich habe [[Gott]] (oder [[Brahman]], oder welchen [[Name]]n er auch immer in anderen [[Religion]]en oder spirituellen Richtungen bekommen hat) selbst noch nicht erlebt. Das ganze [[Konzept]] rund um Spiritualität, Persönlichkeitsentwicklung, Ego und Meisterung des Egos setzt das Unsichtbare, Hintergründige voraus, mit dem das ganze Weltall durchwoben ist und dennoch, solange noch ein Ego vorhanden ist, nicht greifbar ist. So habe ich das Konzept von Brahman und Atman aus dem [[Jnana Yoga]] als Grundlage dieses Buches genommen, und es so gut beschrieben, wie es mir als noch nicht Selbstverwirklichtem möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Buch ist meine Abschlussarbeit im Yoga-Vidya-Visharada-Studiengang. Es enthält in kompakter Form fast mein gesamtes momentanes Wissen über Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität. So ist dann momentan die Zielgruppe der Leser auf spirituelle [[Aspirant]]en mit Vorkenntnissen beschränkt. Was aus dieser Kompaktform zukünftig noch entstehen kann, wird sich zeigen. Ich glaube, dass allein schon das Aufzeigen vieler Zusammenhänge zwischen [[Innenwelt]] (z. B. [[Gedanke]]n, [[Gefühl]]e) und Außenwelt (z. B. unsere Umgebung, unsere Beziehungen) zu vielen neuen Einsichten führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Vision für die nächsten zwei Jahrzehnte ist es, dass [[Eigenverantwortung]] und [[Mitgefühl]] einen völlig neuen, angemessenen Stellenwert im westlichen Kulturkreis bekommen. So entsteht ein völlig neues Miteinander mit mehr Erfolg, Glück, Schaffenskraft und [[Kreativität]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mein [[Dank]] für die Entstehung dieses Buches richtet sich an alle [[Yogalehrer]], in deren Unterricht und von deren [[Sein]] ich lernen durfte und an all die Avatar-Master, mit denen ich gemeinsam Übungen durchgeführt habe. Stellvertretend für viele andere sei hier der Leiter von Yoga Vidya Sukadev Bretz genannt, der in vielen Yoga-Weiterbildungen sein Wissen weitergegeben und viele hochspirituelle Aspiranten bei Yoga Vidya ausgebildet hat. In der Avatar-Linie möchte stellvertretend für viele andere Avatar-Master [[Julie Armitage]] danken. Sie hat mich bei dem diesjährigen Wizard-Kurs liebevoll und beharrlich in eine völlig neue Tiefe meines eigenen [[Bewusstsein]]s geführt, was einige Schichten meines Egos partout nicht wollten und was zu einem völlig neuen Schub in meinem eigenen [[Wachstum]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Entstehung dieses Buches waren auch viele eigene [[Schüler]] besonders wichtig, die meine Schärfe im Denken und Denken in Zusammenhängen durch konstruktive Fragen und Anmerkungen besonders gefördert haben und von denen ich noch viel lernen konnte. Madelaine Brinkmann und Markus Wentzke danke ich für die wertvollen Tipps und Anregen bei der Fertigstellung des Buches. Besonders danken möchte ich meiner Frau Maheshwari für das Leben der gemeinsamen Idee, dass jeder für sein eigenes Glück selbst verantwortlich ist, was sich jedoch besser gemeinsam als alleine erreichen lässt. So konnten viele verbundene Stunden gemeinsam und alleine entstehen, die ohne das gemeinsame Wachstum niemals möglich gewesen wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil I: Die Lebensaufgabe==&lt;br /&gt;
===Brahman, Atman, der Nebel und die Transformation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.1. Eine große [[Kraft]] durchzieht das ganze [[Universum]]. Sie, mit dem von Menschen gegebenen Namen Brahman, hat es erschaffen, durchwebt das Universum und steht doch jenseits von ihm. Im [[Herz]]en eines jeden Menschen spiegelt sie sich als [[Atman]] wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.2. Anmerkung: Ist der [[Glaube]] an Brahman oder [[Gott]] oder wie man „Es“ auch immer bezeichnen möge, nicht gewünscht oder noch nicht möglich, ist dieses Buch trotzdem für alle sehr wertvoll, die ihr Leben verstärkt selbst in die [[Hand]] nehmen und / oder ihre [[Fähigkeit]]en ausbauen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.3. Atman ist gütige, fröhliche, gelassene und mächtige [[Sein]]s- und Schaffenskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.4. Dieses Bild von Atman ist für dieses Buch sehr hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.5. Jedes Bild von Atman und Brahman bleibt nur ein Bild. Um Atman zu verstehen, muss man ihn erleben und dadurch verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.6. Der Mensch, der Atman lebt, denkt, fühlt und handelt als Atman. Und weiß doch, dass er als Mensch auf diesem Planeten ist ([[Doppelbewusstsein]]). Er lebt in [[Verbindung]] mit allem und lebt die positive Veränderung von allem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.7. Atman will sich in dieser [[Form]] in jedem Menschen verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.8. Ein Nebel verhindert die Gestaltung des Lebens in der gewünschten Weise und in der [[Leichtigkeit]], in der es möglich wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.9. Der Nebel scheint zunächst nur außerhalb zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.10. Die [[Transformation]] des Nebels ist möglich. Die in schwierigen Situationen unbewusst erworbenen Fähigkeiten können sich durch die Transformation entfalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.11. Die [[Sehnsucht]] nach Atman und seinen Fähigkeiten fördert die Transformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.12. Der Aspirant, dessen [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herz] nach Atman brennt und der sich ganz auf die Transformation konzentriert, wird die Selbstverwirklichung noch in diesem Leben erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.13. Anmerkung: In diesem Buch werden Selbstverwirklichung, Verwirklichung des Atman, Befreiung und [[Erleuchtung]] gleichwertig benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.14. Die erste notwendige Einsicht für die Transformation lautet: „Einen Teil des Nebels verursache ich selbst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.15. Aus ihr resultiert die nächste Einsicht: „Wenn ich ihn verursacht habe, kann ich den Nebel ändern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.16. Die Transformation beginnt mit dem Vorsatz, den eigenen Nebel zu transformieren. Ein [[Meister]] hat sinngemäß gesagt: 100 Meister können einen Aspiranten nicht erheben, wenn der Aspirant nicht den brennenden Wunsch nach Selbstverwirklichung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.17. Das einzig wirklich Wichtige im Leben ist die Transformation des eigenen Nebels. Aus ihr entwickeln sich die Qualitäten Atmans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.18. Eines der großen Paradoxa des Lebens ist es, dass Atmans Nebel das Erkennen von Atman behindert und das Erkennen von Atman, obwohl wir selbst Atman sind, Beharrlichkeit und Einsatz erfordert. So kann sich Atman in den verschiedensten Spielweisen selbst erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.19. Alle [[Problem]]e mit der Außenwelt sind in [[Wirklichkeit]] eigener Nebel, der nicht als solcher wahrgenommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.20. Das nachhaltige Lösen eines Problems beginnt mit dem Erkennen dieses eigenen Nebels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.21. Das erfordert die [[Ehrlichkeit]], (vermeintliche) [[Unzulänglichkeit]]en bei sich zu suchen und nicht bei anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.22. Aus Atmans Sicht gibt es keine Unzulänglichkeiten, nur das [[Ich]] kennt welche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.23. Denn alles auf diesem [[Planet]]en gehört zu [[Lila]], wie das große kosmische Schauspiel in diesem Universum in [[Sanskrit]] heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.24. Nach dem Ehrlich-Werden ist der Nebel zu transformieren. In jeder Unzulänglichkeit schlummert ein Potenzial. Ist der Nebel transformiert, steht dem Aspiranten das dem Nebel innewohnende Potenzial zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.25. Ist der Nebel transformiert, ist auch das Problem mit der Außenwelt auf (scheinbar) magische Weise verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.26. Auch das ist Teil des Lila.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.27. Eine wichtige Grundidee auf dem Weg zum Erleben Atmans: Solange Atman nicht erlebt ist, kommt mehr Nebel von einem selbst als vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.28. Sie beruht auf der Tatsache, dass es jedem nicht Selbstverwirklichten schwer fällt, wirklich jede bei sich nicht geliebte Eigenschaft einzugestehen und sie zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.29. Das Eingeständnis und das „dranbleiben“ fällt leichter, wenn man sich regelmäßig den gewünschten [[Zustand]] (z. B. Charaktereigenschaften, Lebensumstände, Ereignisse) nach der erfolgten Transformation vorstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.30. Insbesondere in Momenten, in denen man nicht mehr daran glaubt, dass man es schafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.31. Die Grundidee entsteht aus der Kenntnis der Funktionsweise des Ego: Anstatt die nicht geliebten Eigenschaften anzunehmen und zu transformieren, was die [[Liebe]] zu sich selbst und anderen steigern würde, ignoriert oder kontrolliert oder tarnt man die nicht geliebten Eigenschaften. Und das führt zu unnötigem Nebel des [[Leiden]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.32. Das ist Teil der so genannten [[Maya]], der kosmischen [[Illusion]], die mit ihren [[Kraft|Kräften]] dafür sorgt, dass der Aspirant nicht zu schnell die Erleuchtung erlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.33. Denn dann wäre Lila, das große kosmische Schauspiel, schnell beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.34. [[Transformation]] geschieht über direkte spirituelle körperliche oder geistige Übungen, Lernen über das Leben, [[Dienst]] am anderen oder [[Hingabe]] an Brahman in Form von diesem oder einem der anderen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.35. Echte Transformation geht über die Einsicht hinaus und verändert dein Leben in die gewünschte Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.36. Der Nebel setzt sich aus vielen kleinen Mosaiksteinen zusammen. Ist ein Mosaikstein transformiert, wird das [[Licht]] in diesem Bereich des Lebens heller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.37. Echte Transformation erhöht die Bereitschaft, weitere Mosaiksteine des Nebels als die eigenen anzuerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.38. Verändert sich das (Er-)Leben nach einer (scheinbaren) Transformation nicht, ist die Transformation nur eingeredet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.39. Besteht der Aspirant darauf, dass die Transformation vollzogen worden ist, wird der Nebel durch die Einbildung sogar noch größer: Der mächtige Mosaikstein der scheinbaren Transformation wurde hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.40. Die [[Freude]] über die ersten [[Fortschritt]]e gaukelt häufig vor, dass der Aspirant glaubt, schon viel weiter zu sein, als er ist. Diese kurzfristige [[Zufriedenheit]] kann zum neuen Mosaikstein werden. Beständigkeit in der Transformation nimmt auch diesen Nebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.41. Wenn sich der Aspirant messen möchte, dann an denen, die kaum noch oder vielleicht gar keinen Nebel (mehr) haben. Ihre Nähe ist Ansporn und stärkt die eigene [[Transformation]]skraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.42. Jeder kann bei anderen, die Atman noch nicht verwirklicht haben, Nebel finden, wenn er sich dafür entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.43. Er kann sogar mit Leichtigkeit Nebel erfinden, ohne dass er es merkt, in dem er durch seinen unbewussten Nebel hindurchschaut und den Nebel anderen zuordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.44. Die Verurteilung des (vermeintlichen) Nebels anderer, egal ob bewusst oder unbewusst, gibt einen Hinweis auf noch unbewusste Mosaiksteine in einem selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.45. Dementsprechend lautet es im chinesischen: „Am besten kannst du von deinen [[Feind]]en lernen. Von den [[Freund]]en geht es häufig nicht so gut, da sie dir zu ähnlich sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.46. Genau so kann man in anderen immer Atman sehen. Das Erarbeiten dieser Fähigkeit transformiert viele Mosaiksteine. [[Beständigkeit]] und Leichtigkeit dieser [[Fähigkeit]] erhebt den Aspiranten auf eine hohe Stufe des [[Dasein]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.47. Der Anzahl der Mosaiksteine sind viele. Transformation geschieht in vielen kleinen Schritten. Viele Wenig ergeben ein Viel. Fortschritte bei der Transformation machen immer neugieriger auf Atman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.48. Beständige, nicht nur eingebildete Transformation wird zur freiwilligen [[Gewohnheit]]. Der einzigen Gewohnheit, die die [[Sonne]] im Aspiranten erhellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.49. Sie schenkt Leichtigkeit auch im Annehmen scheinbar schwieriger Umstände und damit immerwährendes Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.50. Unbeständige oder seltene Transformation kann das [[Vertrauen]] in Atman schwächen und sogar die Transformation einschlafen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.51. Doch es kommen die Ereignisse, die geradezu zum Wiederaufleben des &#039;&#039;Transformationsprozess&#039;&#039;es einladen. Letztendlich bleibt es die [[Entscheidung]] des Aspiranten, die Einladung zur Transformation anzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.52. Göttliche [[Gnade]] kann auch ohne eigenes Zutun Nebel entfernen. Die letzten Mosaiksteine entfernt Atman persönlich. Der letzte Mosaikstein vor der [[Selbstverwirklichung]] ist die [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] vor dem [[Tod]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Struktur und Erleben des Nebels===&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900433738.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.1. Die Kenntnis über die [[Wirkung]]sweise des Nebels ist bei der Transformation sehr hilfreich. (Das ist einer der Gründe für das Entstehen dieses Buches.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.2. Die Verhaftung mit dem Nebel geschieht auf mehrere Weisen. Einige von ihnen sind:&lt;br /&gt;
*Man glaubt, man ist der Nebel.&lt;br /&gt;
*Man glaubt, man ist etwas Bestimmtes nicht.&lt;br /&gt;
*Man glaubt, den Nebel nicht transformieren zu können.&lt;br /&gt;
*Man hat [[Widerstand]] gegen ihn.&lt;br /&gt;
*Man ist gar verliebt in ihn.&lt;br /&gt;
*Er ist für den Aspiranten unsichtbar.&lt;br /&gt;
*Man bewertet den Nebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.3. All diese Kräfte der [[Maya]] verschleiern das [[Bewusstsein]] von Atman und gaukeln vor, dass die [[Welt]] so ist wie sie ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.4. Diese Kräfte sind sehr mächtig und erhalten Maya und Lila aufrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.5. Der Nebel ist in 5 Hüllen gespeichert. [Die 4 dichtesten Hüllen sind genau in Teil III beschrieben.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.6. Die fünfte Hülle beschreibt die [[Gesetz]]e des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.7. Ihr folgen das intellektuelle [[Denken]] und das Erleben des [[Ich]]s als eigenständig handelnde Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.8. [[Emotion]]en schließen sich in einer eigenen Hülle an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.9. Die [[Energie]]n, die alles zum Handeln und Leben bringen, befinden sich in einer eigenen Hülle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.10. Die gröbste [[Manifestation]] des Nebels ist der physische [[Körper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.11. Alle Hüllen sind miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.12. Die Transformation einer Hülle transformiert alle anderen Hüllen mit. Wie intensiv, hängt im Einzelfall ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.13. Das direkte Einwirken auf eine Hülle wirkt stärker als das indirekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.14. Mosaiksteine des Nebels resultieren aus vergangenem Handeln, Denken und Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.15. Ob das vergangene Handeln, Denken und Erleben aus einem vergangenen Leben resultiert oder nicht, ist für die [[Transformation]] unerheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.16. Das heutige Denken, Fühlen und Handeln bestimmt Art und Intensität der Mosaiksteine des Nebels und der [[Fähigkeit]]en in der [[Zukunft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.17. Jede Transformation eines Mosaiksteins einer Hüllelässt das [[Licht]] Atmans und die Fähigkeiten größer werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.18. Alles, was nur zum eigenen Nutzen getan wird, vermindert das Licht Atmans, erzeugt neue Mosaiksteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.19. Alles, was zum Wohle anderer getan wird, verstärkt das Licht Atmans im Handelnden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.20. Ist bei Mischformen das Wohl zwischen Handelndem und anderen ausgewogen, folgt der Handelnde immer dem göttlichen [[Weg]] des rechen Maßes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.21. [[Intention]] ist das, was der Aspirant erlebt und anrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.22. Es kann sich stark von dem unterscheiden, was er zu tun glaubt, was sich an der Oberfläche abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.23. Fast immer legt nicht das Was, sondern das Wie diese Intention fest. (Genaueres erläutert Kapitel 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.24. Das kann eine gut gemeinte Handlung oder [[Idee]] in ihrer [[Wirkung]] umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.25. Die Intention bestimmt mehr als das sichtbare Handeln über die Zukunft von Licht und Nebel im Aspiranten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.26. Für den, der aus dem Leben lernt, ist das Erforschen des Wie und der Intention der Schlüssel zum [[Bewusstsein]] und zum Erleben von Atman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.27. Was und wie etwas erlebt wird, weist auf den Nebel hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.28. Wenn der Aspirant ihn denn sehen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.29. Je unveränderlicher Leben und Umstände erscheinen, desto dichter ist der Nebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.30. Will der Aspirant schnell voranschreiten, nimmt er das direkte Erleben als Basis für die Transformation. Und nicht das Denken darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.31. Das Denken über andere sagt häufig mehr über den Sprecher als ihm lieb ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.32. Je mehr sich der Nebel gelichtet hat, desto positiver und mitfühlender sieht der Aspirant auch andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktiver und schlafender Nebel; Aktivierung und Transformation des Nebels===&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900430519.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.1. Ist der ganze Nebel transformiert, lebt der Mensch im Bewusstsein des [[Atman]]. Die Eigenschaften des Atman treten mühelos und beständig hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.2. Ist noch Nebel vorhanden, aber kein Nebel im Moment aktiv, scheint die [[Sonne]] Atmans in diesem Moment recht hell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.3. Menschen, die nicht beständig an sich arbeiten, neigen dazu, den eigenen Nebel zum [[Schlaf]]en bringen zu wollen und den Nebel anderer zu aktivieren, um den eigenen nicht mehr sehen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.4. Das Einschlafen kann durch Vermeiden von Situationen und Menschen erfolgen, die eigenen Nebel aktivieren würden. Es ist dem Aspiranten nur selten klar, dass dabei der eigene Nebel vermieden werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.5. Oder durch Genussmittel, ungesunde [[Ernährung]], übermäßige oder mangelhafte Ernährung, Drogen, [[Medien]]konsum, [[Selbstkasteiung]], [[Sex]], Denken, Sprechen und intensives  Handeln. Hier entscheidet die Intention der Handlung über Transformation des Nebels oder das Erschaffen neuen Nebels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.6. Schlafender Nebel kann durch das bewusste Erschaffen neuen Nebels erzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.7. Das  Nicht-Nutzen von Fähigkeiten und/oder [[Verantwortung]] gehört dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.8. Oder Rechtfertigen, Ausreden, Notlügen, [[Lüge]]n und (emotional geführte) Angriffe auf andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.9. Oder durch Beschäftigung mit dem Nebel anderer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.10. Oder durch  die  bewusste oder  unbewusste Erschaffung von [[Neid]], Bewunderung, [[Arroganz]], [[Distanz]], [[Sucht|Süchten]], [[Wut]], [[Aggression]], [[Selbstmitleid]], [[Selbstsucht]], (Selbst-)Zerstörung, [[Machtmissbrauch]], [[Eifersucht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.11. Oder durch das bewusste oder unbewusste Aufsuchen von Situationen und Menschen, die den Nebel nicht aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.12. Die Intention all dieser Dinge eignet sich nur selten zur Transformation. Es ist neuer Nebel, der den schon vorhandenen Nebel tarnt und den Aspiranten weiter von Atman entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.13.  Die Idee, Nebel zum Schlafen bringen zu wollen, bringt nur kurzfristigen Erfolg. Atman will sich verwirklichen und unbewusst erschafft der Nebel in Form des [[Ego]]s Situationen, die den eingeschlafenen Nebel wieder aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.14. Es zieht Menschen und Situationen an, die sich anders entpuppen, als beim ersten Mal wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.15. Oder es entstehen Situationen, in denen die [[Kontrolle]] zusammenbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.16. Oder der Erfolg geht verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.17. Oder wichtige Bereiche des Lebens lassen sich nicht in die gewünschte Richtung lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.18. Oder in Situationen wird es in einer Weise emotional, wofür es, von außen betrachtet, keine Erklärung gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.19. Oder das reale Handeln weicht vom Vorsatz ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.20. Oder der Aspirant oder andere werden geschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.21. Oder er wird krank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.22. Es ist also immer besser, sich gleich mit der Transformation des Nebels zu beschäftigen. Der langfristige Lohn werden nicht zerstörbare [[Zufriedenheit]], [[Gelassenheit]], [[Humor]] und erfolgreiche Schaffenskraft sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.23. Das Streben nach den Qualitäten des Atman bringt jeglichen eigenen Nebel hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.24. Auch beim [[Dienst]] am anderen, egal ob in [[Familie]], Beruf oder bei Freunden und Bekannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.25. Gerade deshalb  bedarf der Dienst am anderen auch der beständigen eigenen Transformation, damit er aus dem [[Herz]]en und in [[Leichtigkeit]] erfolgen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.26. Auch das Arbeiten im Team und das Leben in der [[Gemeinschaft]] fördern das Auftauchen von Nebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.27. Und das kreative Erschaffen von neuem Nebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.28. Alleine sein, kann viel Nebel aktivieren, insbesondere bei gleichzeitigem Reizentzug und der Abstinenz von den oben genannten Konsumgütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.29. Transformation geschieht leichter, wenn der Aspirant entspannt ist und sein Umfeld erlaubt, dass er so sein kann, wie er ist. Mit all seinem Nebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.30. Der Aspirant muss auch davon überzeugt sein, dass er so sein kann, wie er ist. Die Anwesenheit eines entsprechenden Umfeldes reicht nicht aus, wenn der Aspirant durch seinen Nebel des [[Misstrauen]]s die Außenwelt verzerrt wahrnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.31. Allerdings nimmt ein derartiges Umfeld, sofern es lange genug besteht, das Misstrauen und erhöht die Einsichtsfähigkeit des Aspiranten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.32. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (siehe Kapitel 39) aktiviert nicht nur, Meditation transformiert gleichzeitig. Ein [[Mantra]] (siehe Kapitel 36) verhindert, dass Meditation zur scheinbaren Transformation verkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.33. Sage Dinge nur, wenn sie ehrlich, gut gemeint und zum Wohle von allen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.34. Kann sich der Aspirant am Auftauchen von Nebel erfreuen, egal wie unbequem er ist, wird seine Transformation leicht und beständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.35. [[Patanjali]] schreibt: Für einen [[Yogi]] ist [[Karma]] weder weiß noch schwarz; für andere ist es dreierlei Art (Kap IV, Vers 7 [4]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.36. Die Vision über das Erleben Atmans ist immer stärker als die [[Enttäuschung]] über das bisherige Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil II: Grundlegende Lebensideen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vicchara-Kraehe seitlich freifarbig.jpg|thumb|Krähe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Intention===&lt;br /&gt;
6.1. [[Intention]] ist der tiefer, manchmal auch im Verborgenen, liegende Anteil von Denken, Sprechen und Handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.2. Authentizität im Moment ist die Übereinstimmung von Intention und dem, was bewusst gedacht, gesprochen oder gehandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.3. Volle Authentizität ist eine lang anhaltende Authentizität im Moment bei gleich bleibender Intention zum Wohle der Umgebung und des [[Wesen]]s selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.4. Bewusstes [[Tun]] (Denken, Sprechen, Handeln) setzt die Kenntnis der eigenen Intention voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.5. Intention ist immer die Wurzel des Tuns. Besitzt ein [[Gedanke]] noch eine tiefer liegende Schicht, ist nicht der Gedanke die Intention, sondern die tiefer liegende Schicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.6. Bewusstes Tun ist eine Voraussetzung für Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.7. Ist die Intention bewusst, wird ein Mensch immer zum Wohle von Allen handeln. Das [[Ego]] wird sich niemals vorwerfen wollen, absichtlich zu schädigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.8. Weicht das Ergebnis des Tuns vom Plan ab, weist das erlebte/erschaffene Ergebnis auf die Intention hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.9. Unbewusste Intentionen leben solange weiter, bis sie sich bewusst gemacht werden. Wenn sie ruhen, ist der [[Glaube]] an die Transformation zwar verlockend, aber verfrüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.10. Schädigendes [[Verhalten]] bei guter Absicht zeugt von Blindheit bzgl. der Intention.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.11. Die Erlebnisse eines Menschen sind immer auch Hinweise auf [[Karma]] (siehe Kapitel 10) und Intention. Die Intention ist immer ein Teil des abzuarbeitenden Karmas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.12. Das aufrichtige Erforschen der Intention gibt [[Macht]] über die Lebensumstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.13. Wenn eigenes oder anderes [[Tun]] erforscht wird, ist es fast immer hilfreich, das „Wie“ und nicht das „Was“ zu erforschen. („Der Ton macht die [[Musik]].“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.14. Aus  spiritueller Sicht spielt das „Was“ keine Rolle, solange das „Was“ den [[Wert]]en entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.15. Brahman behält sich vor, zum Wohle des größeren Ganzen einem Menschen eine besondere karmische [[Lernaufgabe]] zu geben. Das [[Wissen]] aus dem Abarbeiten des Karmas bereichert die Umgebung des Lernenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.16. Vor jedem Tun sich auch der angestrebten Intention bewusst zu werden („Welches [[Ziel]] hat das Tun?“), fördert den [[Erfolg]] und den positiven Umgang mit anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.17. Die Unterschiede zwischen dem, was man sich vorgenommen hat und dem, was erreicht wurde, weisen auf die wahre Intention des Handelns hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.18. Bei konsequenter Anwendung hilft diese Sichtweise, nicht erwünschte, aber vorhandene Intentionen zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.19. Ein nicht aufrichtiger Umgang mit Emotionen (siehe Kapitel 17) vernebelt die Intuition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.20. Und [[Widerstand]], Begehren und ein verschlossenes [[Herz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.21. [[Klarheit]] über die eigenen Intentionen gibt intuitives [[Wissen]] über die [[Intuition]]en anderer. Andere können ihre Intention dann nicht mehr verbergen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.22. Es ist hilfreich, die [[Wahrnehmung]] von Intentionen anderer nur sehr bewusst und durchdacht zu kommunizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.23. Denn: anderen ihre Intentionen mitzuteilen, insbesondere wenn es dem offiziellen Wertesystem des anderen widerspricht, wird fast immer auf Ablehnung, wenn nicht sogar auf Feindschaft stoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.24. Besser ist es, das Wahrgenommene mit keinem Dritten zu teilen. Bei (vermeintlichem) Schaden ist abzuwägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.25. Vollständige [[Bewusstheit]] über die eigenen Intentionen heißt, Atman erfahren zu haben. Das Herz ist zwangsläufig ganz weit geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufmerksamkeit, Freundschaft, Erziehung, Einsamkeit und Verbundenheit===&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900439295.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.1. Die [[Erfahrung]] des Menschen verwendet Brahman in der Form von Atman, um die Vielfalt der Welt erleben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.2. Das Mittel des Erlebens ist die [[Aufmerksamkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.3. Aufmerksamkeit unterstützt das Erschaffen und Erhalten von Allem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.4. Derjenige, der Atman nicht erlebt hat, weiß nicht, ob die [[Objekt]]e noch vorhanden sind, wenn keine Aufmerksamkeit auf sie gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.5. Derjenige, der Atman gespürt hat, braucht keine Aufmerksamkeit von außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.6. Alle anderen Menschen benötigen Aufmerksamkeit von anderen lebenden [[Wesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.7. Hilfreiche Formen der Aufmerksamkeit wirken transformierend und zeugen von Schaffen und Erfolg zum Wohle Aller, [[Güte]], [[Freude]], [[Gelassenheit]], Unterstützung in der Transformation, Sein können oder dem Streben nach dem Erleben Atmans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.8. Nicht hilfreiche Formen erzeugen neuen Nebel bei sich und bei anderen oder lassen den ursprünglichen Nebel unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.9. Wie immer legt die Intention die Hauptwirkung fest, nicht das oberflächliche Aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.10. Gibt ein Mensch hilfreiche Aufmerksamkeit aus freien Stücken und geöffnetem Herzen, wird er zur [[Quelle]] des Glücks in seiner Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.11. Dadurch erhebt er sich selbst und seine Umgebung, wodurch er sich noch weiter erheben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.12. Langfristig wird er wie durch [[Magie]] selbst der Empfänger vieler hilfreicher Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.13. Er wird das Zentrum, zu dem viele Menschen freiwillig kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.14. Der Mensch, der (überwiegend) hilfreiche Aufmerksamkeit gibt, wird zu seiner eigenen Stärkung immer nur andere Menschen aufsuchen, die überwiegend hilfreiche Aufmerksamkeit ausstrahlen. Oder sogar die, die sich selbst verwirklicht haben und frei von nicht hilfreicher Aufmerksamkeit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.15. Tragfähige Freundschaften zeichnen sich durch das gegenseitige Geben hilfreicher Aufmerksamkeit aus. Davon unberührt sind die Folgen kurzzeitig aktivierten Nebels, der noch nicht transformiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.16. In tragfähigen Freundschaften wird vorrangig hilfreiche Aufmerksamkeit gegeben, nicht gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.17. Der [[Aspirant]] überwindet auf diese Weise die [[Einsamkeit]], die letztendlich aus der Nichtwahrnehmung des Atman in ihm stammt, in dem er Atman im anderen und/oder in sich erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.18. Nicht hilfreiche Formen verstärken langfristig die Einsamkeit, auch wenn sie kurzzeitig das Gefühl der [[Verbindung]] mit anderen oder des Glücks vorgaukeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.19. Und der Abstand von Atman wird immer größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.20. Es gibt auch Mischformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.21. Die Mischformen hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck in der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.22. Sprechen sie den Nebel des Empfängers an, erzeugen sie besonderes [[Leid]] beim Empfänger, da sie [[Widerstand]] und Begehren gleichzeitig erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.23. Der klare Aspirant wird bei der [[Wahrnehmung]] von Mischformen der Aufmerksamkeit automatisch wachsam werden, da er spürt, dass Angriff und [[Glück]] hier sehr dicht beieinander liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.24. Eine hilfreiche [[Erziehung]] gibt hilfreiche Aufmerksamkeit an die [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinder].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.25. Und sie fördert, dass Kinder hilfreiche Aufmerksamkeit geben und empfangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.26. Und sie fördert durch hilfreiche Aufmerksamkeit, dass das [[Kind]] keine nicht hilfreiche Aufmerksamkeit gibt und empfängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.27. Kinder, die nicht genügend hilfreiche Aufmerksamkeit erleben, werden automatisch nicht hilfreiche Aufmerksamkeit aussenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.28.  Leben Kinder nicht hilfreiche Aufmerksamkeit, ist das Geben hilfreicher Aufmerksamkeit und das Unterbinden der nicht hilfreichen Aufmerksamkeit sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Atmung===&lt;br /&gt;
[[Datei:MC900438748.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.1. Bauchatmung ist (neben Meditation) ein wichtiger Schlüssel zur Transformation des Nebels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.2. Der Schlüssel lässt sich durch Beobachten oder durch Steuerung verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.3. Bauchatmung beginnt mit einem tiefen, vollständigen Ausatmen (durch die [[Nase]], siehe 8.7 f.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.4. Der Brustkorb bleibt im Normalfall ruhig. Nur die Bauchdecke wölbt sich beim Einatmen (durch Kontraktion des Zwerchfells) von der [[Wirbelsäule]] weg und zieht sich beim Ausatmen (durch Kontraktion der Bauchmuskeln) zur Wirbelsäule hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.5. Diese Bauchatmung, ständig mühelos, sanft, langsam und liebevoll durchgeführt, ist das größte Geschenk, dass sich ein Mensch machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.6. Die Atmung erfolgt dabei immer durch die Nase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.7. Beim Einatmen wird die [[Luft]] gewärmt, gereinigt, angefeuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.8. Beim Ausatmen gibt der Strom des Ausatmens der Nase Wärme und Feuchtigkeit zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.9. Die Nasenatmung erfolgt langsamer als die [[Mund]]atmung. Und langsame Atmung beruhigt den [[Geist]]. (Und macht ihn klarer, schärfer, nicht dumpfer.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.10. Auch aus diesem Grund ist die Nasenatmung anzustreben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.11. Und schließlich gibt es auch noch energetische Gründe, die in 19.10 erläutert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.12. Bauchatmung durch die Nase ist die natürliche Atmung, mit der ein Mensch auf die [[Welt]] kommt und die er im Laufe des Erwachsen-Werdens häufig verlernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.13. Davon unberührt bleiben andere Atemweisen bei vergrößertem körperlichem Einsatz oder bei anderen Atemübungen, die genau diese Bauchatmung indirekt fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.14. Sie führt zu [[Gelassenheit]], [[Konzentration]]svermögen, [[Humor]], [[Intuition]], [[Stress]]festigkeit, guter Versorgung des [[Körper]]s mit Sauerstoff und gutem Kontakt zu sich und zur Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.15. Sie fördert auch die Aufnahme von [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], der feinstofflichen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie], die uns am [[Leben]] erhält. (siehe Kapitel 19)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.16. Und zu gutem Kontakt zu [[Emotion]]en und [[Gefühl]]en. Sowohl bei sich als auch bei anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.17. Und zu verbesserter [[Gesundheit]] und zu besserem Kontakt für die Bedürfnisse des Körpers. Letzteres gilt auch für die [[Nahrung]] und den Umgang mit Genussmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.18. Und zu einer besseren Erreichbarkeit beim Sprechen, ohne laut werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.19. Und dem Annehmen können unangenehmer Situationen und Zustände. (Anmerkung: Erst aus dem Annehmen folgt das „Sich-Lösen-Können“. Ausführlich erläutert in Kapitel 33)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.20. Das bewusste Beobachten der Bewegungen der Bauchatmung erleichtert schwierige Situationen. Es erhält Einfühlsamkeit, Standfestigkeit und innere [[Stärke]] und verhindert ein Mitgerissen-Werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.21. Zunächst sollte die Bauchatmung im Liegen in der [[Stille]] geübt werden. Es schließen sich das Üben im Sitzen, Stehen und Gehen an. Die Bewegung der Bauchdecke bleibt immer die gleiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.22. Gerade in den Körperstellungen des [[Hatha Yoga]] (Kapitel 40) und in der Meditation (Kapitel 39) lässt es sich vorzüglich üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.23. Singen fördert das langsame, wohldosierte Ausatmen auf natürliche Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.24. Möchte man die Meisterschaft vorantreiben, schließt sich das bewusste Atmen beim Zuhören und einfachen Tätigkeiten (des Alltags) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.25. Es geht weiter voran mit schwierigeren Tätigkeiten und beim Sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.26. Zweifel am [[Fortschritt]] lassen sich durch Üben der Bauchatmung und Erleben des [[Zweifel]]s auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.27. Auch andere Emotionen (als der Zweifel) lassen sich auf diese Weise transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.28. Die Meisterschaft naht, wenn die Atmung auch in schwierigen Situationen in der beschriebenen Weise durchgeführt werden kann und in Leichtigkeit mit Genuss beibehalten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.29. Durch die [[Leichtigkeit]] finden sich in diesen Situationen ungeahnte, unkonventionelle und effektive Lösungen. [[Kreativität]] wird freigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.30. Die [[Gnade]] Brahmans ermöglicht schließlich die Meisterschaft, die (mühelose, ganz leichte, sanfte, erhebende) meditative Atmung [[Kevala]] [[Kumbhaka]] im Alltag, die zum grundlosen Glücklichsein des Aspiranten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konzentration und Willen===&lt;br /&gt;
[[Datei:MannPfaugelbrot.jpg|thumb|Pfau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.1. [[Konzentration]] ist die [[Fähigkeit]], die [[Aufmerksamkeit]] längere [[Zeit]] auf einem wahrgenommenen oder erdachten Objekt zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.2. Dieses gilt entsprechend auch für die Konzentration auf mehrere Objekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.3. Oder gar auf das unspezifische, unbewertete Wahrnehmen aller wahrnehmbaren Objekte und Gedanken mit allen [[Sinne]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.4. Konzentration heißt auch, ganz bei dem zu sein, was man gerade tut, ohne in Gedanken bei einer anderen Sache oder Objekt zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.5. Auch nicht bei den Früchten des gegenwärtigen [[Tun]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.6. Sowohl die Konzentration auf ein einziges Objekt („[[Einpünktigkeit]]“) als auch die maximale Wahrnehmung aller wahrnehmbaren Objekte („Reines Sein“) sind wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.7. [[Wille]]n ist die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit auf das gewünschte gedachte oder wahrgenommene Objekt zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.8. Dieses gilt entsprechend auch für die Teilung der Aufmerksamkeit auf mehrere Objekte gleichzeitig oder das unspezifische Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.9. Im Idealfall sind Willen und Konzentration stark ausgeprägt und stehen mühelos, liebevoll und andauernd zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.10. Beide Fähigkeiten sowie die Bauchatmung einschließlich der Attribute sind die Voraussetzungen für die gelassene, erfolgreiche, leichte und fröhliche Meisterung des Alltags in allen Bereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.11. Und für das Erleben von Atman und der [[Verbindung]] mit Allem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.12. Die Qualitäten von Konzentration und Willen lassen sich trainieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.13. Das Training beendet langfristig jegliches [[Leid]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.14. Es aktiviert und transformiert Mengen an Nebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.15. Fortschritte im Training fallen nicht immer leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.16. Oder werden noch nicht einmal gesehen, da schlafender Nebel, insbesondere in [[Form]] von Emotionen, aktiviert und  als Rückschritt  interpretiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.17. Die Vision all des Erreichbaren ist der beste Ansporn, um den Nebel zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.18. [[Beharrlichkeit]], der Austausch mit Gleichgesinnten, das Lesen spiritueller Schriften sowie Lebensläufe und Werke verwirklichter Meister geben ebenfalls [[Kraft]], das Üben fortzusetzen oder gar zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.19. Mögliche Trainingsmethoden sind die Schulung der Atmung, [[Mantra]] Rezitation, Hatha Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.20. Sowie alles andere, was Nebel, insbesondere Emotionen, Widerstände und Begehren, transformiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.21. Mühe nimmt mit fortwährendem Training ab, [[Leichtigkeit]], Intensität und Fortschritte zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.22. Das Training erleichtert den Alltag, auch ohne schon die Perfektion der Eigenschaften erreicht zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.23. Mit der [[Gnade]] Brahmans wird schließlich das Üben überflüssig und die Meisterschaft erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Karma und Schicksal===&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900438811.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.1. Der bewusste und der unbewusste Nebel legt fest, was in der [[Zukunft]] geerntet wird. Dieses nennt man [[Karma]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.2. Das gilt unabhängig von der Hülle, in der sich der Nebel befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.3. Die Teile des Nebels, die aufgelöst werden, bevor sich ihre Früchte in der physikalischen [[Welt]] äußern, lösen keine [[Reaktion]] in der physikalischen Welt mehr aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.4. Das ist die Chance, Schicksal schnellstmöglich zu wandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.5. All das, was sich im Leben ändern sollte, weist auf Karma hin. Karma in diesem Sinne sind Lernaufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.6. Verdeckt die [[Kontrolle]] des Geistes die [[Sehnsucht]] des [[Herz]]ens, existiert das Karma weiterhin. Der [[Frieden]] ist oberflächlich und hält nur so lange an, bis die Kontrolle zusammenbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.7. Aus karmischer Sicht ist der Zusammenbruch der Kontrolle hilfreich, da sie das Karma an die Oberfläche bringt. Das gilt insbesondere, wenn der Zusammenbruch niemanden schädigt. Anderenfalls gilt: Das Erleben des anderen gehört ebenfalls zu dessen Karma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.8. Karma darf nicht zur Rechtfertigung der Übertretung von Gesetzen spiritueller ([[Yamas]] und [[Niyamas]], siehe Kapitel 13) als auch weltlicher Art dienen. Allerdings darf aus der Übertretung gelernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.9. Nicht lernen (wollen) führt zur Wiederholung des Karmas zu einem späteren Zeitpunkt, meistens in einer heftigeren Form. Bis sich der Aspirant dem Lernprozess dann doch stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.10. Daher ist es geschickt, sich seinen Lernaufgaben zu stellen und nicht vor ihnen wegzulaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.11. [[Sivananda]]s Satz gilt uneingeschränkt: „Gedanken formen Handlungen. Handlungen formen Gewohnheiten. Gewohnheiten formen [[Charakter]]. Charakter formt [[Schicksal]]. Du hast es geschaffen, du kannst es ändern, indem du edle Gedanken pflegst, tugendhaft handelst und deine Denkweise änderst.“[13]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.12. Ähnliche Gedanken finden sich auch in anderen Traditionen sowie der westlichen Wissenschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.13. In der Bibel steht allein schon im Matthäus-Evangelium: „Und [[Jesus]] sprach zu dem Hauptmann [von Kapernaum]: Gehe hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast.“ (8,13) „Dir geschehe nach deinem [[Glauben]].“ (9,29) „O Weib, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst.“ (15,28) [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.14. Die [[Philosophie]] des radikalen [[Konstruktivismus]] kennt in der Außenwelt nur erschaffene [[Wahrheit]] [aufgrund der eigenen Annahmen über die [[Welt]]], keine objektive Wahrheit. [14]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.15. Anmerkung: Die einzige absolute Wahrheit ist Atman. Verweigert sich ein Mensch, diese zu sehen, erschafft er sich durch diese Verweigerung eine persönliche Wahrheit, die nicht verallgemeinerbar ist. Es bleibt so oder so eine erschaffende Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.16. Die Psychologen kennen die so genannte „selbst erfüllende [[Prophezeiung]]“: Der feste Glaube an eine Überzeugung erschafft die Umstände, die die Überzeugung wahr machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.17. Diese ähnlichen Standpunkte aus den unterschiedlichsten [[Geist]]esrichtungen machen Sivanandas Satz nicht richtiger, aber interessanter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.18. Die Intention der „edlen Gedanken“ in Sivanandas Satz 10.11 bestimmt auch hier über die Wirkung. Edle Gedanken, die nicht in der Absicht, anderen Gutes zu tun oder sich selbst zu transformieren gedacht werden, vergrößern den Nebel: Das Ego spiritualisiert sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.19. Je offener das Herz beim Pflegen der edlen Gedanken, desto mächtiger sind sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.20. Einen Teil seines Unterbewusstseins kann man einfach erschließen, indem man die vorhandene [[Realität]] in Worte ausdrückt. Die Worte spiegeln die unbewussten oder transparenten Überzeugungen über das [[Leben]] wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.21. Widerstand gegen und Begehren anderer Lebensumstände weisen nicht nur auf Karma hin, sondern sie vergrößern das Karma in diesem Bereich und verhindern dessen Auflösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.22. Gibt es Begehren eines Umstands und wird er nicht erreicht, gibt es (unbewussten) Widerstand dagegen. Sonst hätte sich der Umstand längst manifestiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.23. Gibt es Widerstand gegen einen Umstand und geht er nicht hinfort, gibt es (unbewusstes) Begehren danach. Sonst wäre er längst verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.24. Die Transformation von Begehren und Widerstand ermöglicht den Zugang zur nächsten Schicht (siehe auch Kapitel 33).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.25. Handeln ohne Widerstand und Begehren bei geöffnetem Herzen ist das Mittel der Wahl. Atman ist dann sehr nahe. Das Handeln ist von echtem [[Selbstvertrauen]] gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.26. Neutrales Handeln bei geschlossenem Herzen vergrößert den Nebel, obwohl er ihn scheinbar verringert. Der im geschlossenen Herzen verborgene Nebel wird häufig erst viele Jahre später geerntet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.27. Die Intention ist für den Ungeübten häufig verborgen. Dieses gilt insbesondere für (unbewusste) Intentionen, die dem eigenen [[Wertesystem]], das Teil der Verstandeshülle ist, widersprechen (siehe auch Kapitel 18).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.28. Äußere Kennzeichen sind Distanz, [[Kritik]], [[Wut]], [[Beschuldigung]], [[Missbilligung]], Sich-Betrogen-Fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.29. In diesem Fall wird Handeln in diesem Bereich selten erfolgreich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.30. In solchen Fällen ist es geschickt, sich erst die unbewusste Intention klar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.31. Lösungs- und werteorientiertes Handeln zum Wohle von allen löst Karma auf. Es erschafft auch kein Neues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.32. Egoistische Anteile erschaffen neues Karma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.33. Mischformen sind möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.34. Das ideale Handeln ist befreit vom [[Wunsch]] nach [[Anerkennung]] von anderen. Interessanterweise kommt Anerkennung dann von selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.35. Angriffe der Neider gehören dazu. Sie sind lästig, behindern allerdings das Handeln bei reiner, edler Intention nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.36. Die Anerkennung überwiegt die Angriffe bei weitem. Die Schaffenskraft ist stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.37. Die größte Anerkennung ist die Auflösung des letzten negativen Karmas durch Atman ([[Erleuchtung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Intuition===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gomukhasana.jpg|thumb|Gomukhasana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.1. Intuition ist die direkte Stimme Atmans, die hilft, weise Entscheidungen zu fällen. Sie stammt aus einer Ebene jenseits der Verstandeshülle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.2. Sie ist immer da, auch wenn sie nicht immer, vielleicht auch nie, vernommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.3. Der die Stimme Wahrnehmende weiß nicht, woher die Einsicht kommt. Sie erscheint wie ein magisches Geschenk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.4. Das ganze Leben lang wird er die nach der Intuition gefällte Entscheidung für richtig halten, ohne sie jemals hinterfragen zu können oder zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.5. Die Stimme Atmans direkt regelmäßig wahrzunehmen, ist eine Gnade. Sie gibt innere Kraft, Gelassenheit, [[Weisheit]] und felsenfestes [[Vertrauen]] in die Handlungen, in das ganze Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.6. Wenn der Aspirant vor einer Entscheidung steht, kann Nebel aktiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.7. Dieser Nebel kann generell mit Entscheidungen zusammenhängen oder mit der speziellen Situation. Anmerkung: Ausführlich beschrieben in Kapitel 25 „Entscheidungen und Veränderungen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.8. Dieser Nebel verhindert den Kontakt zur echten Intuition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.9. Das Ego kann stets und immer die Stimme Atmans sehr gut imitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.10. Wenn die nachgeahmte Intuition in Form einer Entscheidungs- oder Handlungsanweisung schon aus der Vergangenheit bekannt ist, ist besondere Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.11. Der in der Transformation Ungeübte kann Intuition leicht mit durch die bevorstehende Handlung oder Entscheidung aktiviertem Nebel verwechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.12. Es sei denn, er kann alle Facetten der Situation spielerisch leicht und von allen Seiten betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.13. Der in der Transformation Geübte kann normalerweise aktivierten Nebel von der Stimme Atmans unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.14. Doch auch hier gibt es die letztendliche [[Sicherheit]] beim Betrachten der Ergebnisse, die sich nach der [[Entscheidung]] einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.15. Der Einzige, der keinen [[Zweifel]] hat, ist der, der die Wonne und [[Güte]] Atmans erlebt hat und bei dem der ganze Nebel verbrannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.16. Echte Intuition dient immer allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.17. Echte Intuition ist nie mit Emotionen, deren Ursache immer in der Vergangenheit liegt, oder [[Bewertung]]en verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.18. [[Marshall Rosenberg]] schreibt: „Kritisiere nicht und du wirst sofort intuitiv.“ [11]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.19. Echte Intuition kann sich allerdings gegen die vermeintlichen Bedürfnisse des eigenen Egos richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.20. Oder gegen die Egos der Nächsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.21. Gerade in diesen Fällen ist das Befolgen der Stimme Atmans besonders erhebend, dem Folgen des Egos besonders schwächend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.22. Denn das Befolgen transformiert besonders viel Nebel, wirkt sich auf die ganze Zukunft aus und verhilft so zu noch besserem Kontakt zu Atman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.23. Anderenfalls wird die Stimme Atmans nicht nur für die eine Entscheidung geschwächt, sondern auch gleich für die gesamte Zukunft mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.24. Eine der wichtigsten Fähigkeiten wird brach liegen gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.25. Jeder transformierte Nebel stärkt die [[Wahrnehmung]] der Intuition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.26. Insbesondere die Transformation emotionalen Nebels und der der dunklen Seite (siehe Kapitel 17 und 18) ist hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.27. Noch schlafender Nebel kann die Intuition je nach Wechselwirkung zwischen Nebel und Entscheidung/Handlung vernebeln oder auch durchlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.28. [[Entspannung]], [[Heiterkeit]] und Gelassenheit stärken die Stimme Atmans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Moral===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kukkutasana2.jpg|thumb|Kukkutasasna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.1. Atman ist die Verkörperung von [[Sat-Chid-Ananda]], reinem [[Sein]], Wissen, Glückseligkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.2. Der Nebel verhüllt auch dieses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.3. Moral im engen Sinn ist Nebel, um gewissen eigenen Nebel und den Nebel anderer zu kontrollieren und zu unterdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.4. Moral im ursprünglichen, weiten Sinn ist gelebte Herzensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.5. Atman ist lebendes Vorbild der gewünschten [[Eigenschaft]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.6. Er entscheidet sich für diese mühelos, aus freiem [[Wille]]n und beständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.7. [[Moral]] im weiteren [[Sinn]] ist das anzustrebende langfristige [[Ziel]]. Kurzfristige Umsetzung ist nur selten möglich, weil der Nebel zu dicht, zu intensiv und zu unbewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.8. Die beständige Transformation des Nebels führt, auch über Umwege, automatisch hier hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.9. Die Aktivierung bisher unterdrückter Emotionen kann dieser Umweg sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.10. Und die Aktivierung bisher unterdrückter selbstsüchtiger [[Motiv]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.11. Ist die Transformation beständig, werden sich auch diese Nebelanteile transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.12. [[Unterdrückung]] von Emotionen führt zum Verlust von [[Kreativität]] und echter Intuition. Daher verträgt sich enge Moral nicht mit diesen Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.13. Atman ist alles. Er weiß dieses und kann dieses auch annehmen. Nur deshalb kann er die ursprüngliche Moral leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.14. Ursprüngliche Moral lebt ohne [[Erwartung]]en vor, enge Moral erwartet von anderen. (Bibel [1], Matth. 7,2: „Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden.“, Joh. 8,7-11: „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen [[Stein]] auf sie. … Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr.“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.15. Die enge Moral führt zum Wiederaufleben des Unterdrückten und Kontrollierten, sobald die [[Kontrolle]] nicht mehr aufrechterhalten werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.16. Oder man fängt an, dass eigentlich Unterdrückte zu begehren und absichtlich aufleben zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.17. Oder man nimmt den eigenen unterdrückten Nebel gerade bei anderen wahr und kritisiert, drängt ihnen den Nebel unbewusst auf oder schiebt ihnen den Nebel sogar in die Schuhe (siehe auch Kapitel 18).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.18. Ursprüngliche Moral weiß um die Langfristigkeit des Anzustrebenden und ist gütig bei eingesehenem Fehlverhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.19. Und weiß um den eigenen, schon transformierten Nebel. Gerade deshalb ist sie gütig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.20. Sie bietet [[Hilfe]] zur Transformation des aktivierten Nebels an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.21. Eine Organisation braucht auch Regeln, falls die [[Hilfe]] nicht oder erst später angenommen wird und mit einem Wiederaufleben des Aktivierten zu rechnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.22. Eine Organisation braucht eine enge Moral, um sich aufrechterhalten zu können, solange nicht genügend Menschen an ihrer [[Transformation]] beständig arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.23. Durchdringt das [[Licht]] Atmans die Organisation und lässt der Nebel nach, wandelt sich die enge Moral Stück für Stück ohne weiteres Zutun in die ursprüngliche, weite Moral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.24. Umfang und Grenzen der Moral werden sich verschieben. Die [[Freiheit]]en nehmen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.25. Arbeiten zu wenige Menschen einer Organisation beständig an ihrer Transformation und nimmt der aktive Nebel deshalb zu, wird die Organisation untergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.26. All dieses gilt auch für den Einzelnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.27. Die beständige Transformation ist der größte [[Dienst]] am anderen, an Organisationen, an der gesamten [[Welt]]. Denn gelebte ursprüngliche Moral transformiert das Umfeld unmittelbar, was zu weiterer Transformation und zu noch weiterer Transformation führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werte===&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900431250.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.1. Werte lassen sich ohne das [[Verständnis]] von [[Ursache]] und [[Wirkung]] (Karma, Kapitel 10) nicht richtig verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.2. Werte, richtig angewandt, sind vor allem der Leitfaden für das eigene Handeln, und nicht der Maßstab zum Urteilen über andere. (siehe „weite Moral“, Kapitel 12).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.3. [[Patanjali]]s [[Yamas]] (Regeln im Umgang mit anderen, zitiert nach [4]) zeigen wunderbar die [[Kraft]] und Macht, über die auch das reine [[Sein]] verfügt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.4. Wenn [[Ahimsa]] (Nichtverletzen) fest begründet ist, wird Feindschaft in der [[Gegenwart]] des [[Yogi]]s aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.5. Wenn [[Satya]] (Wahrhaftigkeit) fest begründet ist, erlangt man die Frucht der Handlung ohne zu handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.6. Ist Nichtstehlen ([[Asteya]]) fest begründet, kommen alle Kostbarkeiten wie von selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.7. Ist [[Brahmacharya]] (Enthaltsamkeit) fest begründet, erlangt man große Lebenskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.8. Ist [[Aparigraha]] (Unbestechlichkeit) fest begründet, versteht man den Sinn des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.9. Diese 5 Sätze zeigen, dass Patanjalis Werte dem eigenen und dem Wohle anderer dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.10. Und das nicht nur bei denen, für die außen auch innen ist und innen auch außen (die [[Erleuchtung]] erlangt haben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.11. Das gilt auch für die Werte im Umgang mit sich selbst ([[Niyamas]]), wieder zitiert nach [4]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.12. Durch die [[Saucha]] (äußere und innere [[Reinigung]]) entstehen geistige [[Klarheit]], heiteres [[Gemüt]], Konzentrationsfähigkeit, Kontrolle der [[Sinne]] und Eignung für die Verwirklichung des [[Selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.13. Aus [[Santosha]] ([[Zufriedenheit]]) gewinnt man unübertroffenes [[Glück]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.14. Durch [[Tapas]] ([[Selbstdisziplin]]) werden Unreinheiten aufgelöst und Kräfte des Körpers und der Sinne herbeigeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.15. [[Swadhyaya]] (Selbststudium) führt zur [[Verbindung]] zum persönlichen [[Gott]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.16. [[Ishvarapanidhana]] ([[Hingabe]] an [[Gott]]) führt zur Fähigkeit, [[Samadhi]] zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.17. Diese 5 Niyamas zeigen [[Möglichkei]]ten zur Transformation des Nebels auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.18. Anhand der Wirkungen der entwickelten Yamas kann man den eigenen [[Fortschritt]] überprüfen: Ist die Wirkung nicht da, fehlt auch die Ursache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.19. Siehe die einfache [[Logik]]: „Feindschaft wird in der Gegenwart des Yogi aufgegeben“: Streit in der Umgebung ist ein Zeichen dafür, dass das Nichtverletzen noch nicht fest begründet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.20. Auch bei der Wahrhaftigkeit gilt: Muss man für seine Früchte schwer arbeiten oder erntet sie gar nicht, fehlt es an Wahrhaftigkeit. Merke: Gegensätze zwischen Unbewusstem und Bewusstem zeugen von Nicht-[[Wahrhaftigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.21. Kommen die Kostbarkeiten nicht wie von selbst, fehlt es am Nicht-Stehlen. Achtung: Auch geistige [[Energie]]n kann anderen wegnehmen: [[Zeit]], [[Aufmerksamkeit]], Liebe, Hilfsbereitschaft usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.22. Dieses gilt für die anderen 7 Wirkungen entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.23. Yamas und Niyamas verweisen auf die notwendige Intention, um bei der Anwendung spiritueller Praktiken Fortschritte erzielen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.24. Je ausgeprägter Yamas und Niyamas sind, umso leichter, intensiver und anhaltender ist der spirituelle und weltliche Fortschritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.25. Weltlicher Fortschritt ist ohne Yamas und Niyamas langfristig nicht möglich. Das gilt auch für [[Beruf]] und [[Familie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.26. Das ist einer der Gründe, weshalb [[Jesus]] sagt: „Wer [[Vater]] oder [[Mutter]] mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.“ (Matth. 10,37-38) [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.27. Durch [[Leben]] der Yamas und Niyamas mit geöffnetem [[Herz]]en wird das Leben auf diesem [[Planet]]en eine einzige Freude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.28. Das geöffnete Herz ist eine wichtige [[Qualität]], denn der Verstand kann bei geschlossenem Herzen nachahmen (siehe 16.19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.29. So sagt [[Buddha]]: „Sei still und liebevoll und furchtlos“, um unter anderem auf die notwendige Herzensqualität hinzuweisen. ([10], Vers 33)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die drei Gunas===&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900227797.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.1.  Die drei [[Guna]]s [[Sattwa]] (Reinheit, Klarheit), [[Rajas]] (nicht enden wollende Aktivität, Erregung) und [[Tamas]] (Dunkelheit, [[Trägheit]], Faulheit) durchziehen das [[Universum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.2. Sie durchziehen jeden Gegenstand, jedes [[Wesen]] in unterschiedlichen Anteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.3. Streben eines ernsthaften Aspiranten ist es, alle Facetten seines [[Dasein]]s in einen sattwigen Zustand zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.4. Die Vorgehenswesen und die [[Weg]]e können sich dabei sehr unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.5. Verschiedene [[Ebene]]n des Menschen können unterschiedliche Zusammensetzung besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.6. Selbst eine Hülle kann unterschiedliche Zusammensetzungen haben: genau wie ein Obstbaum gleichzeitig reife (sattwige), noch nicht reife (rajasige) und überreife (tamasige) Früchte haben kann, kann auch jede einzelne [[Hülle]] mehrere Gunas besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.7. Wobei die [[Transformation]] von Nebel einer Hülle diese erhebt und auch andere Hüllen mit transformiert und dadurch erhebt. Das Maß der Erhebung hängt vom Einzelfall ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.8. Nach [[Paramahansa Yogananda]] vollzieht sich der Weg in der Reihenfolge Tamas, Tamas/Rajas, Rajas/Sattwa, Sattwa [15].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.9. Der sattwige [[Zustand]] bereitet auf das Erkennen von [[Atman]] vor, kann es allerdings nicht erzwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.10. Zwang ist es kein Sattwa, sondern je nach Intention Rajas/Sattwa oder gar Rajas/Tamas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.11. Genauso, wie wir nur durch [[Loslassen]] einschlafen können, können wir nur durch Loslassen aller [[Wunsch|Wünsche]] – auch den zur [[Selbstverwirklichung]] – und durch Gnade Selbstverwirklichung erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.12. Anmerkung: Anwendungen des [[Prinzip]]s der drei Gunas ziehen sich durch das ganze Buch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anpassung===&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900444790.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.1. Nichts ist beständiger als die [[Veränderung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.2. Richtige Anpassung hilft, sich den äußeren Umständen anzupassen und sich trotzdem selbst treu zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.3. Sich selbst treu zu bleiben heißt, (mit dem [[Ziel]] der [[Selbstverwirklichung]]) an seiner [[Transformation]] zu arbeiten, Werte (siehe Kapitel 13) zu leben und auf eine weite [[Moral]] (siehe Kapitel 12) hin zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.4. Alles andere sind Äußerlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.5. Führen Änderungen in der Außenwelt zur Transformation von Teilen des eigenen Nebels, entsteht eine größere Weite und die Bereitschaft, weitere Anpassungen an das Außen durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.6. Verletzt eine Änderung in der Außenwelt das „sich treu bleiben“, ist große Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.7. Aus Sicht der Selbstverwirklichung ist eine selbst herbeigeführte Änderung der Lebensumstände hilfreicher als die geforderte Anpassung, wenn dadurch Transformation, Werte und weite Moral erhalten oder vielleicht sogar ausgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.8. Gibt man das „sich selbst treu bleiben“ auch nur zu geringen Teilen auf, kann ein Dammbruch entstehen, der einen Jahre in der eigenen [[Entwicklung]] zurückwerfen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.9. Gibt man das „Sich-selbst-treu-Bleiben“ über Jahre hinweg auf, können sogar [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en die Folge sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.10. Auf neue Anforderungen reagiert der [[Mensch]] nach dem allgemeinen Anpassungsprinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.11. Es besteht aus 4 Stufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.12. Auf den ungewohnten Reiz reagiert der Mensch mit einem Alarmzustand. Wachsamkeit ist erhöht, auch [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst-ueberwinden/ Angst] oder [[Ärger]] können auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.13. Der Mensch baut zunächst Widerstand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.14. In der nächsten Stufe passt sich der Mensch an. Er lernt hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.15. Der Mensch kann sogar mehr hinzulernen als er eigentlich benötigt (Hyperkompensation). Dieses Prinzip wird insbesondere beim Körpertraining verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.16. Ist der Mensch nicht in der Lage, ausreichend hinzu zu lernen, bricht er zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.17. [[Entspannung]] (siehe  Kapitel 21) und [[Vertrauen]] fördern den Anpassungsprozess, da Alarm und Widerstand weniger deutlich ausgeprägt sind, vielleicht sogar gar nicht auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.18. Der Widerstand könnte im nicht entspannten Zustand so groß sein, dass statt Einsicht und Lernen [[Kampf]] und Distanz die Transformation zumindest zunächst blockieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.19. Von daher sind Entspannung und Vertrauen wichtige Güter. (Gemeint ist nicht „blindes Vertrauen“.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.20. Ob mit oder ohne Entspannung und Vertrauen: Manche Lernprozesse bleiben in der 2. Stufe „Widerstand“ zunächst stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.21. In diesem Fall gibt es (innere und/oder äußere) Kämpfe, in der Neues und Altes um die Vorherrschaft ringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.22. Diese Kämpfe können sehr lange anhalten. Sie können auch nach langem Kampf einschlafen, ohne dass der Kampf transformiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.23. Wenn schon ein Kampf auftritt, ist er im Idealfall kurz und führt schnell zur Transformation der Ursache des Kampfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.24. Auch eine oberflächliche Anpassung ist möglich, bei der allerdings die bisherige Intention erhalten bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.25. Ein Kampf kann auch zu einer nur oberflächlichen Anpassung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.26. Hier entsteht ein sehr zäher Nebel, der langfristig besonders lähmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.27. Anmerkung: Auch dunkle Seiten des Nebels (siehe Kapitel 18) werden häufig so erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.28. Ist der Aspirant in seiner Transformation fest verwurzelt, sind auch Entspannung und Vertrauen fest verwurzelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.29. Er kann äußere Herausforderungen problemlos angehen. Er sieht alle aktivierten Mosaiksteine, insbesondere Emotionen, als zu transformierenden Nebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.30. Arbeitet ein Mensch gar nicht an seiner Transformation, wird er auch jegliche äußere Änderung ablehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.31. Ist die Transformation nicht fest verwurzelt, bedarf es für die Transformation des Nebels großer Entspannung und großem Vertrauen. Mehr als bei Anpassungen an die Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.32. Das fördert Lernbereitschaft und Anpassung an die bei der Transformation des Nebels gefundenen neuen [[Wahrheit]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.33. Die Entspannung kann bei der Transformation bestimmten Nebels sogar so wichtig sein, dass nur durch sie Fortschritte bei der Transformation der Hüllen auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil III: Die	4 dichtesten Hüllen und Ideen zu ihrer Transformation==&lt;br /&gt;
===Verstandeshülle===&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900398817.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
16.1. Überzeugungen über das [[Leben]], das [[Universum]], sich selbst und andere sind in der Verstandeshülle gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.2. Die Überzeugungen können mit [[Emotion]]en aus der Emotionalhülle (siehe Kapitel 17 und 18) verbunden sein, müssen es aber nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.3. Weil in der Verstandeshülle nur erlebtes [[Wissen]] gespeichert ist, müssen [[Weisheit]], [[Aufmerksamkeit]], [[Wille]]n, [[Konzentration]]sfähigkeit und echte [[Intuition]] jenseits der [[Verstand]]eshülle arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.4. Was nicht heißen soll, dass diese die Verstandeshülle nicht nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.5. In einer Situation erlerntes Wissen und Fähigkeiten sind nur nutzbar, wenn die Situation, in der das Wissen angeeignet wurde, keine emotionalen Reaktionen (mehr) auslöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.6. Emotionen im Moment des Abrufens erschweren oder verhindern sogar das Abrufen des Wissens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.7. Überzeugungen können so selbstverständlich werden, dass man vergisst, dass es nur Überzeugungen sind. Sie manifestieren sich in der Außenwelt als [[Realität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.8. Unbewusste Überzeugungen sind mächtiger als bewusste Überzeugungen. Insbesondere, wenn sie verborgen bleiben. Das ist einer der Gründe, weshalb [[Affirmation]]en manchmal nicht funktionieren. In diesem Fall müssen zusätzlich andere Techniken zur [[Transformation]] des [[Unterbewusstsein]]s verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.9. Nicht mit Emotionen verbundene Überzeugungen lassen wesentlich mehr [[Licht]] Atmans hindurch als Verbundene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.10. Sie sind leichter wandelbar und können, falls notwendig, auch schneller als „nicht mehr gültig“ erkannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.11. Sind [[Gedanke]]nformen nicht aktiv, heißt es noch lange nicht, dass sie nicht da sind. Ergeben sich andere Umstände in der Außenwelt, können diese bisher ruhende Gedankenformen zur Aktivität bringen. Insbesondere, wenn die Umstände an Situationen der Vergangenheit erinnern und diese mit Emotionen und/oder Wertungen verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.12. Das erste [[Ego]] entsteht aus den Eindrücken im [[Mutter]]leib und den ersten Lebensjahren. Viele dieser Eindrücke bilden die grundlegenden Überzeugungen darüber, wie die Welt ist und werden im Allgemeinen fest behauptetet. Und somit auch immer wieder in unterschiedlichsten Situationen neu erlebt. (Solange sie nicht transformiert sind.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.13. Weiteres Ego entsteht, indem man sich falsches [[Wissen]] aneignet, es längere [[Zeit]] erlebt denkt und dadurch immer mehr daran glaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.14. Oder, indem richtig erworbenes Wissen unzulässig verallgemeinert und behauptet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.15. Oder, indem [[Widerstand]] oder Begehren von Emotionen aufgebaut wird. Das können auch Lob und Tadel, Bewunderung und Ablehnung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.16. Oder, indem man sich Verhaltensweisen aneignet, die andere emotional oder intellektuell manipulieren oder kontrollieren. Dazu gehört auch das bewusste oder unbewusste Verleugnen eigener Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.17. Oder, indem egoistische Anteile anderer Menschen für richtig erachtet und daher nachgeahmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.18. Oder, indem man sich Verhaltensweisen aneignet, die andere dazu bringen, einem mehr Aufmerksamkeit zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.19. Oder indem der Aspirant Gefühle nachahmt, die er zwar nicht zulassen will, weil sie mit unangenehmen Situationen der Vergangenheit verknüpft sind, aber trotzdem gerne (zum eigenen Vorteil) schauspielern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.20. Oder indem er dunkle Seiten (siehe Kapitel 18) verleugnet, die trotzdem aktiv sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.21. Alle diese Anteile werden, wenn sie zu lange gelebt werden, zu sehr festem Nebel, der darüber hinaus beim Aspiranten den Eindruck erweckt, dieses sei absolute Realität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.22. Sie verselbstständigen sich und der Aspirant glaubt, es gäbe einen Handelnden, nämlich ihn. In [[Wirklichkeit]] gibt es nur automatisierte Gedankenformen, die einen glauben machen, es gäbe ein [[Ich]]. Diese Gedankenformen sind der Nebel der Verstandeshülle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.23. Anmerkung: [[Ramana Maharshi]] schreibt, dass die Erforschung der Wurzel der Gedankenform eine sehr hilfreiche Transformationsmöglichkeit ist: Es gibt keine Wurzel und erlebt man die Einsicht im konkreten Fall, löst sich die Gedankenform auf. Doch die Hinterfragung „Wer ist es, der da denkt?“ oder „Wer bin ich?“ funktioniert nicht bei jedem. [9]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.24. Die Gedankenformen nutzen die Größe Atmans, damit sich aus ihnen [[Realität]] manifestieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.25. Auch wenn das Ego das nicht wahrhaben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.26. Anmerkung: Ramana Maharshi schreibt, dass es einer der wichtigsten Momente bei der Transformation des Aspiranten ist, wenn das Ego seine [[Ohnmacht]] bei der Gestaltung der Welt feststellt. [9] Insbesondere, wenn schon ein hoher Grad ein Reinheit ([[Sattwa]]) im Aspiranten vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.27. [[Atman]] kommt zum Leuchten, wenn die Gedankenwellen ruhen. Denken verhindert die Erfahrung [[Gott]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.28. [[Patanjali]] schreibt: &amp;quot;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist das Zur-Ruhe-Bringen der Gedanken im [[Geist]]. Dann ruht der Wahrnehmende (Sehende) in seiner wahren [[Natur]].&amp;quot; (Kap I, Sutras 2,3) [4]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.29. Wichtige Fertigkeiten auf dem [[Weg]] zur Gedankenruhe sind [[Konzentration]], [[Wille]]n, [[Aufmerksamkeit]] und [[Selbstbeobachtung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.30. Mit diesen kann sich der Aspirant mit dem beschäftigen, was er möchte, und er kann auch bewusst wahrnehmen, wenn die Gedanken nicht mehr in [[Ruhe]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.31. Alle 4 Fertigkeiten sind für jeden erlernbar. Das Erlernen braucht allerdings [[Zeit]] (und Muße).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.32. Die automatisch ablaufenden Gedankenformen führen zu [[Leid]]en, da das eigene Verhalten sich zu sehr an der Vergangenheit und zu wenig an der momentanen Situation orientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.33. So schreibt Patanjali: „Es gibt fünf Arten von Gedankenwellen. Einige davon sind schmerzhaft, andere nicht.“ ([4], Kap I, Sutra 5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.34. Dieses wird gemeinhin so interpretiert, dass Gedankenwellen zum Leiden bringen können oder maximal neutral sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.35. Momente des [[Glück]]s sind immer Momente der ruhenden Gedankenwellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.36. Sind die Gedanken still und ist das [[Herz]] geöffnet, entsteht eine gelassene, grundlose [[Fröhlichkeit]], die frei von [[Wunsch|Wünschen]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.37. Denn Wünsche sind eine der Hauptursachen intensiver Gedankenwellen und Hauptursache des Leidens, da sie die [[Idee]] benötigen, dass es in der [[Gegenwart]] einen Mangel gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.38. Der Selbstverwirklichte nutzt den [[Verstand]], ohne dass der Verstand sich selbstständig macht und bringt ihn zum ruhen, wenn er ihn nicht benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.39. Beim Aspiranten machen sich Gedankenwellen selbstständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.40. Wie mächtig die Gedankenformen sind, beschreibt das Kapitel 10 „Karma und Schicksal“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.41. Das Stoppen der automatisierten Gedanken der [[Vergangenheit]] im Alltag ist ein wichtiger Aspekt bei der Transformation des Nebels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.42. Denn der Alltag bildet den Großteil des Lebens. Auch für höchstmotivierte Aspiranten, die mehrere Stunden täglich praktizieren, bleibt der Alltag ein wichtiger Anteil bei der [[Leben]]sgestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.43. Auf diese Weise wird der Alltag zum höchsten erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.44. Es ist eine edle [[Form]] der Anwendung des allgemeinen Anpassungsprinzips.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.45. Selbst [[Paramahansa Yogananda]] bekam nach seiner [[Erleuchtung]] von seinem [[Yogameister]] [[Sri Yukteswar]] den Auftrag, alle Aspekte bei der Bewältigung des Alltags lieben und schätzen zu lernen und sich nicht vor dem Alltag durch tiefe [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en zu drücken. [15]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.46. Von einem anderen berühmten Yogameister ist bekannt, dass er allen Neuaspiranten in seinem [[Ashram]] die Anweisung gab, als erstes am nächsten Morgen in der Früh die Latrinen zu putzen. War sich der Aspirant zu fein dafür, putzte der Meister am nächsten Morgen vor den [Augen] des neuen Aspiranten die Latrine, was häufig einen großen Eindruck hinterlassen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.47. Widerstand erhöht das Leiden nur! Das gilt auch im Alltag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.48. Das Stoppen der automatisierten Gedanken lässt sich durch eine zusätzliche Aufgabe gerade bei einfachen Tätigkeiten erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.49. Dieses kann zum Beispiel, die bewusste, ruhige [[Bauchatmung]] bei tiefem Ausatmen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.50. Oder die [[Beobachtung]] (mit Hilfe der Aufmerksamkeit, nicht mit den Augen!) des Heben und Senken der Bauchdecke während der Bauchatmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.51. Oder durch Rezitieren in Gedanken oder durch Singen eines [[Mantra]]s. Wobei das Rezitieren in Gedanken noch mächtiger als das Singen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.52. Oder durch Singen von Liedern, insbesondere von [[Kirtan]]s und [[Bhajan]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.53. Oder durch bewusstes, möglichst müheloses Konzentrieren auf die zu erledigende Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.54. Oder durch das Denken an jemanden, dessen [[Geist]] den Bereich von [[Gier]] und [[Verhaftung]] transzendiert hat (nach Patanjali, Kapitel I, Vers 37 [4]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.55. Oder, indem man bewusst über das Gegenteil der Gedankenform nachdenkt (nach Patanjali, Kapitel II, Vers 34 [4]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.56. Je mehr automatisch ablaufende Gedankenformen im Widerspruch zueinander stehen, desto trüber ist der Geist des Aspiranten. Dieses gilt insbesondere, wenn Emotionen mit den Gedankenformen verknüpft sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.57. Dieses kann sogar bis zur Verwirrung und bestimmten Formen von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.58. Hier helfen zunächst Übungen zur Stärkung des [[Wille]]ns, zur [[Entspannung]] und insbesondere Atem- und Körperübungen des [[Hatha Yoga]], um die Gedanken zur Ruhe zu bringen. Auch die Meditationstechnik [[Tratak]] (siehe A.6), die mit offenen Augen ausgeführt wird, ist sehr hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.59. In der Verstandeshülle ist nur bisher erlebtes Wissen abgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.60. Die daraus resultierende persönliche [[Wahrheit]] gilt nicht unbedingt für andere. Auch wenn das Ego dieses gerne so sehen möchte (und meistens auch in den Menschen der Umgebung umsetzen möchte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.61. Das Ego bestreitet die [[Existenz]] einer nur subjektiven Wahrheit häufig. Es will sich oder anderen weismachen, dass es handelt und das einzig Wichtige ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.62. Unbekanntes kann sich in das schon Bekannte einordnen oder im Widerspruch zu Bekanntem stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.63. Berechtigter Widerspruch zu unberechtigt Bestehendem ist eine Voraussetzung für die Transformation des Nebels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.64. Das Annehmen eines unberechtigten Widerspruchs kann [[Zweifel]], mangelndes [[Selbstvertrauen]] und fehlende [[Entscheidungskraft]] hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.65. Durch die Ablehnung eines unberechtigten Widerspruchs verfestigt das zu Recht erworbene Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.66. Heute als Recht bekanntes Wissen kann sich morgen schon als Unrecht erweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.67. Dieses geschieht durch Veränderung im Außen oder durch eine Einsicht jenseits des [[Verstand]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.68. Alles Wahrnehmen, alles [[Handeln]] wird den behaupteten Überzeugungen angepasst, damit sich die Überzeugungen erfüllen können. (Diese Eigenschaft nennt man Recht haben wollen.) Dann können die automatisierten Gedankenformen weiterlaufen. Das kann sogar zur Verleugnung berechtigter Widersprüche führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.69. Daher lässt sich das Zitat aus der Erwachsenen-Weiterbildung auch auf die Transformation des Nebels übertragen: „Jede Lernsituation reizt mit Gewinn für das [[Ich]] und bedroht zugleich das Gewohnte. Man will das Neue und will zugleich das Vertraute nicht verlieren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.70. Anmerkung: Dieser Satz ist auch eine interessante Anwendung des allgemeinen Anpassungsprinzips.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.71. Insbesondere das Eingeständnis, viele Jahre lang etwas „falsch“ gemacht zu haben, fällt dem Ego sehr schwer. Es ist, allerdings nur kurzfristig, angenehmer, den Nebel zu tarnen und zum Ruhen zu bringen als zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.72. Recht haben wollen führt langfristig zu vermehrter [[Einsamkeit]] und auch zu vermindertem [[Erfolg]]: Die Erfolgreichen, die ihren Nebel schon ausgedünnt haben, meiden einen. Die, die übrig bleiben, sind nur selten hilfreich. Die Transformation des Nebels beugt hier auf fundamentale Weise vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.73. Denn einsame Menschen sind selten erfolgreich und glücklich. (Anmerkung: Allein sein ist allein sein und Einsamkeit ist Einsamkeit.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.74. Das [[Licht]] eines guten [[Lehrer]]s ist daher besonders zu schätzen, da er einem helfen kann, die Mosaiksteine vom Vertrauten (Gewohntem), die nicht (mehr) hilfreich sind, zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.75. Alle behaupteten Überzeugungen vernebeln, wie all die anderen Mosaiksteine, die [[Sonne]] und Wonne [[Atman]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.76. [[Wahrheit]]en der [[Vergangenheit]] helfen nicht im „Hier und Jetzt“. Die notwendige Transformation des Egos bringt nicht nur die [[Sonne]] Atmans zum scheinen, sie verhilft auch zu situationsgerechtem Entscheiden und Handeln. Wobei nur die materiell eingestellten Menschen hier einen Unterschied sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.77. [[Beziehung]]en werden noch positiver, fester, ruhen auf noch soliderem Fundament. Die zur Verfügung stehende [[Intelligenz]] nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.78. Die Transformation erfordert [[Loslassen]], Entspannen und sich Einlassen. Denn Recht haben ist mit [[Kontrolle]] und [[Anspannung]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.79. Das für die Transformation des Nebels Geschriebene (siehe Kapitel 5) gilt selbstverständlich auch für die Verstandeshülle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.80. Das gilt auch für die daraus entstehenden Qualitäten des Aspiranten und die daraus folgenden [[Lebensqualität]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Emotionen und Gefühle===&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900386362.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
17.1. Der [[Mensch]] ist ein emotionales [[Wesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.2. Widerstand und Begehren entstehen aus einem Gefühl des Mangels in der Gegenwart und machen emotional.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.3. Mangel ist Nebel. Atman kennt keinen Mangel. Ist kein Mangel mehr da, ist auch kein Nebel mehr da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.4. Von [[Herz]]en alles annehmen können, was in einem Moment da ist, heißt mit dem Moment im [[Frieden]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.5. Und es heißt auch in dem Moment mit Vergangenheit in Frieden zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.6. Denn gäbe es in der Vergangenheit etwas „Besseres“, würde man es begehren, gäbe es etwas „Schreckliches“, woran man denkt, würde sich Widerstand entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.7. Und es heißt auch, in dem Moment mit der [[Zukunft]] in [[Frieden]] zu sein. Satz 17.6 gilt entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.8. In den Momenten, in denen man mit [[Vergangenheit]], [[Gegenwart]] und Zukunft in Frieden ist, scheint die [[Sonne]] Atmans hell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.9. Emotionen (und Gedanken) sind dann verschwunden. Gefühle jeglicher Art können und dürfen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.10. Emotionen werden in der Emotionalhülle gespeichert, wenn sich Widerstand gegen das Erleben einer gefühlsmäßig intensiven Situation entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.11. Derartige Situationen werden (scheinbar) vergessen. Fähigkeiten und Authentizität nehmen ab, Selbstkontrolle und [[Unterdrückung]] von Situationen der Vergangenheit nehmen zu. Der entstehende Nebel ist sehr zäh und kann viel [[Kraft]] nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.12. Der Aspirant bemerkt die fehlende Kraft häufig erst im Nachhinein, wenn der Nebel transformiert und die gebundene Kraft wieder freigesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.13. Das ist auch einer der Gründe, weshalb Atman verleugnet wird: Die fehlende Sonne (die eigene Kraft) wird nicht registriert. Obwohl sie immer da ist, wie auch immer die Sonne da ist, auch wenn sie von Wolken verdeckt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.14. Die einfachste Realisierung des scheinbaren Vergessens ist der Rückzug der Aufmerksamkeit aus dem [[Körper]] und Förderung des dann meistens unproduktiven Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.15. Das ist einer der Gründe, weshalb Emotionen „hochkommen“ können, wenn die Gedanken zur Ruhe kommen und der Geist entspannt (in seiner Kontrolle nachlässt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.16. Das Vergessen trübt auch die [[Klarheit]] des Geistes. Die Fähigkeit, die in der Verstandeshülle gespeicherten Informationen abzurufen, nimmt ab. Insbesondere, wenn damit verbundene, bisher allerdings unterdrückte Emotionen mit aktiviert würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.17. Dieses kann sogar zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en führen: Nehmen die unterdrückten Gefühle immer mehr zu und sollen die Gefühle auf keinen Fall wieder aufleben, wird der Alltag immer trivialer. Die bewusste, entschiedene, konsequente Lebensgestaltung nimmt immer weiter ab, im Extremfall bis zur völligen Entscheidungs- und Handlungslosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.18. In der Emotionalhülle gespeicherte Emotionen können durch Erinnern der Situation wieder aufleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.19. Oder durch Umstände im Außen, die die Emotion erwecken. Einmal erweckt, können sie immer wieder auftauchen, bis sie entweder wieder einschlafen oder transformiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.20. Das Außen ist nur der Auslöser, nicht der Verursacher. Dieses wird bei einer nicht ausreichend sattwigen Verstandeshülle häufig verwechselt, indem dem Außen die [[Ursache]] der eigenen Emotion zugeordnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.21. Das bereitwillige und bewusste noch einmal Erleben der Emotion aus der abgelehnten Situation lässt die Emotion endgültig gehen und erhöht den emotionalen Frieden. Nebel wird in Sonne transformiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.22. Daher müssen und dürfen Emotionen aufleben können. Insbesondere, wenn die Transformation authentisch sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.23. Dies heißt nicht, dass man Emotionen absichtlich vergrößern darf und/oder in die Emotion regelrecht verliebt ist, um mehr Aufmerksamkeit (sie Kapitel 7) von der Umwelt zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.24. Emotionen werden auch in der Emotionalhülle gespeichert, wenn sie als sehr angenehm empfunden werden und es in der Verstandeshülle die Idee gibt, dieses Gefühl wieder erleben zu wollen. So entsteht Begehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.25. Auch Begehren von „wunderschönen“ Gefühlen der Vergangenheit nimmt Präsenz in der Gegenwart:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.26. Dann kann man die Gegenwart nicht mehr so wertschätzen, wie sie ist. Man spürt in der Gegenwart Mangel oder emotionalen Unfrieden und sehnt sich die Situation aus der Vergangenheit erneut herbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.27. Und man ist mit seinen Gedanken häufig in der Vergangenheit, anstatt seine Aufmerksamkeit ganz in die Gegenwart zu lenken und [[Macht]] und [[Glück]] der Präsenz zu genießen (siehe Kapitel 24).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.28. Somit ist also auch  bzgl. des  Begehrens alter Zustände ein emotionaler [[Frieden]] anzustreben, wenn sich [[Gelassenheit]], Präsenz, [[Lebensfreude]] und Erfolg in hohem Maße einstellen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.29. Ist der emotionale Frieden bzgl. der ursächlichen Situation erreicht, stehen in der Situation angeeignete Fähigkeiten zukünftig als [[Potenzial]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.30. Sofern sie nicht durch die Verstandeshülle verleugnet oder ignoriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.31. Vollständiger emotionaler Frieden heißt Frieden mit der Vergangenheit, mit der Gegenwart und mit der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.32. Vollständiger Frieden mit der Vergangenheit heißt immer Frieden mit allen Altersstufen, die der Aspirant bis zur Gegenwart erlebt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.33. Unterdrückung oder Kontrolle von Emotionen führen zur [[Gefühllosigkeit]], nicht zu innerem Frieden. Die Unterscheidung ist für eine nicht ausreichende sattwige Verstandeshülle nicht einfach, teilweise unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.34. [[Humor]], Gelassenheit, Stressfestigkeit, Anpassungsfähigkeit und friedlicher, fröhlicher, offener Umgang mit vielen unterschiedlichen Charakteren ist ein Zeichen großen emotionalen Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.35. Die gleichen [[Eigenschaft]]en sollten auch beim Herantragen oder Abarbeiten von Aufgaben vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.36. Tiefer emotionaler Frieden zeichnet sich auch aus durch das Aufgeben-Können materieller Werte und geistiger und körperlicher Fähigkeiten in Frieden und Gelassenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.37. Vergebung aus dem Herzen heraus – also nicht von der Verstandeshülle nachgeahmte Vergebung – zeigt inneren Frieden bzgl. der zu vergebenen&lt;br /&gt;
Person/Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.38. Emotionaler Frieden ist eine wichtige Voraussetzung für die vollständige Nutzung der innewohnenden intellektuellen Kraft bis hin zum Kontakt zur echten [[Intuition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.39. Eine notwendige Voraussetzung für den [[Einklang]] zwischen Verstand und Gefühl ist die Abwesenheit aktiver Emotionen. Eine dauerhafte Voraussetzung ist tief verwurzelter emotionaler Friede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.40. Distanz zu allem Lebenden und Einsamkeit weisen auf viele unterdrückte Emotionen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.41. Genauso wie fehlende [[Ziel]]e oder [[Mut]]losigkeit bei der Umsetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.42. Sieht ein Mensch den Nebel anderer und kann ihn nicht wertschätzen, ist er ein starker Hinweis auf eigenen, bisher unterdrückten oder nicht wahrgenommenen Nebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.43. Fühlt sich ein  Mensch nach dem Kontakt mit anderen Menschen entkräftigt, kann das zwanghafte Schauspielern und das Unterdrücken von Gefühlen die Ursache sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.44. Dauerhaftes Schauspielern kann sogar dazu führen, dass man die gespielte Rolle für wahr hält und auf diese Weise einen großen inneren, meist sehr subtilen oder schwelenden Widerspruch erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.45. Auch das regelmäßige Schauspielern oder die Einnahme von Lebensmitteln, um Nebel – in diesem Fall die zu unterdrückende Emotion – zum Einschlafen zu bringen, entkräftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.46. Rajasige und tamasige Lebensmittel (siehe Kapitel 20.31 ff.) vernebeln besonders stark. Auch Völlerei und die hektische Einnahme von sattwigen Lebensmittel vernebelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.47. Die Transformation des Nebels findet in diesem Fall nicht statt. Findet die Vermeidung von Nebel mit diesen Hilfsmitteln häufig statt, entsteht sehr dichter, hartnäckiger zusätzlicher Nebel. Atman entfernt sich schnell, die Kraft lässt nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.48. Die Intention bestimmt auch hier über die Transformationskraft von Denken, Reden und [[Handeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.49. [[Schweigen]], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], [[Tiefenentspannung]]stechniken, der bewusste zeitweise Rückzug, eine gesunde Atemtechnik und Atemübungen sind geeignete Mittel, unbewusste Emotionen bewusst zu machen und anschließend zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die dunkle Seite des Nebels===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sonnenaufgang2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
18.1. Jeder Mensch handelt, bezogen auf sein eigenes Wertesystem, optimal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.2. Wird ein Mensch nicht verstanden, ist sein [[Wertesystem]] nicht ausreichend bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.3. So lebt und wirkt [[Atman]] auch durch jene, die Atman nicht erkannt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.4. Diese Einsicht und weite [[Moral]], wie in Kapitel 12 beschrieben, erleichtern den Umgang mit der dunklen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.5. Denken und Handeln nur zum eigenen Vorteil gehören bei einem nicht selbstverwirklichten Menschen auch zum [[Leben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.6. Atman ist Alles. Daher ist diese menschliche [[Schwäche]] nicht zu verurteilen. Was darüber hinaus auch nur eigenes [[Karma]] erzeugen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.7. Der [[Fortschritt]] des Aspiranten lässt sich auch daran messen, inwieweit selbstbezogenes Denken, Fühlen und Handeln nicht (mehr) vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.8. Diese Einschätzung ist allerdings nicht immer einfach, da der Beurteilende in der Lage sein muss, die [[Intention]], die unter der oberflächlichen Handlung liegt, zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.9. Auch wenn die dunkle Seite aus spiritueller Sicht nicht zu verurteilen ist – das würde sie noch größer machen –, ist es besonders hilfreich, diese Mosaiksteine zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.10. Die dunkle Seite besteht häufig aus einer Situation der Vergangenheit, in der man sich nicht sattwig verhalten hat, gegen die Widerstand entwickelt wurde. Durch diesen Widerstand taucht sie wie durch Zauberhand immer wieder in der Gegenwart auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.11. Sei es als subtile Intention oder als absichtliches Handeln oder jegliches Unrechtsbewusstsein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
18.12. Die dunkle Seite ist eine Mischung aus Elementen von Emotional- und Verstandeshülle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.13. Das Wertesystem des gewöhnlichen Aspiranten besteht nicht nur aus den [[Yamas]] und [[Niyamas]] von Patanjali (siehe Kapitel 13).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.14. Es kann durch (selbst-)schädigende Moral – Überzeugungen in der Verstandeshülle – ergänzt werden, die im Widerspruch zu Yamas und Niyamas stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.15. Beispielhaft seien hier der Ruhm auf Kosten anderer, Geld auf Kosten anderer, Missbrauch oder Nichtnutzung von Macht und [[Verantwortung]], zu niedrig oder zu hoch Stellen des eigenen Werts, [[Freude]] beim Schaden von anderen oder einem [[Selbst]], Kritik und [[Verurteilung]] anderer, [[Manipulation]] und [[Kontrolle]], Ausüben von Entmutigung und Druck, Faulheit, das Kleinhalten anderer, Handeln nur zum eigenen Vorteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.16. Falls eine dieser Eigenschaften in der Verstandeshülle vorhanden ist, tarnt das [[Ego]] im Normalfall diese Eigenschaften, um sich die positive Aufmerksamkeit anderer Menschen zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.17. Das Yama „Nichtstehlen“ ist verletzt. Auch das unberechtigte Aneignen der Aufmerksamkeit anderer ist Diebstahl, wenn auch „nur“ der geistiger&lt;br /&gt;
„[[Energie]]n“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.18. Dieses erklärt auch die Wichtigkeit der Intention: Alle äußeren Handlungen, seien es Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Kooperationsfähigkeit und Kooperationswilligkeit, das Pflegen von Kontakten und Freundschaften, das Erziehen von [[Kind]]ern, die Pflege von und das Kümmern um Hilfsbedürftige bekommen einen faden Beigeschmack, wenn tief darunter auch nur eine dunkle Absicht liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.19. Daher stammt auch die [[Bedeutung]] des Satzes: „Fast immer legt nicht das Was, sondern das Wie diese Intention fest.“ (siehe 4.23)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.20. [[Swami]] [[Krishnananda]] schreibt: „Erst wenn Körper, Geist und [[Seele]] geheilt sind, fahre mit dem selbstlosen [[Dienst]] fort.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.21. Wird die Tarnung über einen langen Zeitraum hinweg durchgeführt, kann die getarnte Eigenschaft „vergessen“ werden, obwohl sie immer noch aktiv ist. Sie wird zur Intention.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.22. Oder so selbstverständlich, dass jegliches Unrechtsbewusstsein verlorengeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.23. Durch das fehlende Yama Wahrhaftigkeit – den Widerspruch zwischen oberflächlichen Handeln und Intention – wird der Erfolg immer kleiner sein als eigentlich möglich. Viele Misserfolge lassen sich so erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.24. Bleibt die eigene (negative!) Intention dem Handelnden verborgen oder soll sie auf jeden Fall verborgen bleiben, wird ein Misserfolg immer mit Äußerlichkeiten begründet: Pech, [[Schicksal]], ungünstige Umstände, [[Zufall]], andere Menschen, Gott, die [[Gesellschaft]], gesellschaftlich wichtige Institutionen, die Politiker sind beliebte Zielscheiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.25. Auch das [[Karma]] muss schon einmal herhalten. Dem Beschuldigenden ist in diesem Fall nicht klar, dass die Aussage auf einer tieferen Ebene korrekt ist und worin die eigentliche Lernaufgabe besteht: die eigene Intention zu erforschen und anschließend zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.26. Häufen sich die Misserfolge im Laufe eines Lebens an, ohne dass ihnen gleichwertige Erfolge gegenüberstehen und übt sich der Aspirant nicht in der [[Transformation]] der dunklen Seite des Nebels, wird seine Erfolgsrate im Leben immer geringer. Die Beschuldigungen des Außen nehmen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.27. Bei bestimmten Formen der Depression ist der Kranke „an allem völlig unschuldig“, weshalb gerade er die Weckrufe aus Kapitel 3 benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.28. Die [[Verurteilung]] einer als negativ bewerteten Eigenschaft bei anderen gilt als Warnflagge für eigene negative Seiten. Dies gilt insbesondere bei auflebenden Emotionen, die mit dem Urteil verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.29. Weitere Flaggen sind emotionale Kühle, kritisches, anklagendes, angreifendes oder distanziertes Verhalten, sich besser oder auch sich schlechter fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.30. Kann eine dunkle Eigenschaft eines anderen mit [[Mitgefühl]] und [[Wertschätzung]] aus dem [[Herz]]en und nicht vom Ego nachgeahmt betrachtet werden, und löst die Wahrnehmung keine Denkprozesse aus, ist sie nicht im eigenen Verstand vorhanden oder sehr tief schlafend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.31. Wird einem eine der Eigenschaften von 18.15 oder Ähnliches wie selbstverständlich lange [[Zeit]] vorgelebt, besteht kein Unrechtsbewusstsein bzgl. dieser Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.32. Insbesondere, wenn [[Autorität]]en diese Eigenschaft vorleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.33. Fehlendes Unrechtsbewusstsein ist nur möglich, weil das Mitgefühl während des Lebens der Eigenschaft durch Kontrolle weggefiltert oder mit anderen Emotionen überdeckt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.34. Die Aufmerksamkeit des Handelnden oder Unterlassenden ist häufig nicht oder nur ganz wenig beim Betroffenen, wodurch der Schaden beim anderen nicht oder nur wenig oder nur rechtfertigend wahrgenommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.35. All diese Erläuterungen dienen nicht als Rechtfertigung der dunklen Seiten, sondern nur als Erklärung, damit die Transformation möglichst effizient durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.36. Menschen, die diese oder andere Texte als Rechtfertigung nutzen, ohne ihr Leben sofort transformieren zu wollen, entfernen sich sehr schnell von Atman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.37. Die Transformation der dunklen Seite ist die schnellste Möglichkeit, Atman zu verwirklichen. Das gilt auch für Erfolg in der (scheinbar) äußeren [[Welt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.38. Daraus folgende Eigenschaften wie zum Beispiel verbesserte Kooperationsfähigkeit, offeneres Herz, verbesserte Stressfestigkeit, vergrößerte Lebensfreude, gesteigertes [[Vertrauen]] von anderen und in andere, gesteigerter innerer Frieden sind das schönste Geschenk, was sich ein Aspirant selbst geben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.39. Die Transformation beginnt mit der [[Ehrlichkeit]] zu sich selbst: „Ich habe diese Eigenschaft.“ Bewertung und Verurteilung, egal ob von einem selbst oder von anderen, sabotieren die Transformation (siehe Kapitel 12, Moral)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.40. Falls notwendig, können Wertung und Verurteilung mittels geeigneter spiritueller [[Arbeit]] aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.41. Um die Folgen der dunklen Seiten besser wahrnehmen zu können – insbesondere das Fühlen ist wichtig –, sind alle Techniken wichtig, die Aufmerksamkeit und Konzentration auf die Außenwelt und das eigene Mitgefühl verbessern sowie Denken und Kontrolle vermindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.42. Denken wird in solchen Situationen häufig verwendet, um nicht fühlen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.43. Sieht der Aspirant seine dunkle Seite, nimmt er sich als absichtlich Handelnden wahr, kann dieses annehmen und ist er auch bereit, das bisher Gelebte loszulassen, ist die Transformation dieses Mosaiksteins vollzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.44. Dann nur dann kann er sich aus freier Entscheidung und mühelos für ein anderes Verhalten entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.45. Es wird ihm sogar ein großes Bedürfnis sein, das bisherige Verhalten zu ändern, weil er in diesem Zustand in der Lage ist, die (negativen) Konsequenzen seines Handelns für andere und sich selbst zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.46. Kann das transformierte [[Verhalten]] nun absichtsvoll, spielerisch mit [[Leichtigkeit]], [[Freude]] und [[Genuss]] als Rolle authentisch gespielt und jederzeit wieder gestoppt werden, ist es transformiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.47. Ein tiefes, aus dem Herzen kommendes Bedauern weist ebenfalls auf den Vollzug der Transformation hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.48. [[Osho]] schreibt im Kommentar zu [[Buddha]]s Dhammapada Vers 29: „Ein tiefes Beobachten von allem, was falsch an Dir ist, genügt. Du musst nichts anderes tun. Werde dir einfach dessen bewusst, dann verschwindet es. Es entweicht genauso, wie die Dunkelheit verschwindet, wenn man Licht ins Zimmer bringt.“ [10]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.49. Sich selbst Bedauern oder [[Selbstmitleid]] als Gedankenkonstrukt tarnt den Nichtvollzug der Transformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.50. Genau wie das verliebt sein in die Eigenschaft sowie rechtfertigende oder erklärende Gedanken oder Worte für das Verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.51. Spirituelle Techniken, die nicht in der Tiefe transformieren oder die so ausgeführt werden, dass sie die Intention nicht erforschen, können die dunkle Seite nicht transformieren. Sie erzeugen höchstens kurzfristige, nicht anhaltende Hochgefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.52. Die durch die Transformation der dunklen Seite entstehenden Qualitäten lassen sich auf keine andere Weise gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.53. Sie führt konsequent zu den Yamas (siehe 13.3 ff.) von [[Patanjali]] und den daraus folgenden Früchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.54. Sie stärkt die [[Vairagya]], die Leidenschaftslosigkeit, und [[Pratyahara]], das Zurückziehen der [[Sinne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.55. Sie fördert den inneren Frieden, weil der innere Kampf zwischen Intention und Oberfläche aufhört. Gelassenheit und Stressfestigkeit folgen von ganz alleine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.56. Sie fördert den Frieden zur Außenwelt, weil Beschuldigungen und Angriffe zur Tarnung der eigenen Intention nicht mehr nötig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.57. Sie stärkt das Mitgefühl für die Schwächen und Fehler anderer und fördert das Vorleben einer weiten Moral. Dadurch entsteht ein [[Raum]], in dem andere auch ehrlicher zu sich selbst sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.58. „Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.“ (Matth, 5,28) [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.59. Daher ist die Transformation der dunklen Seite allen anderen Ideen der Transformation überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.60. Sie ist die beste Vorbreitung auf tiefe Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Energiehülle===&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900227554.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
19.1. Die feinstoffliche [[Energie]], die uns zum [[Handeln]] und zum Kontakt mit der Außenwelt verhilft, fließt in einer eigenen Hülle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.2. Diese Energie heißt [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana]. Die Energiekanäle heißen [[Nadi]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.3. Kreuzungen von Energiekanälen werden zu Energiezentren. Ein solches Zentrum heißt [[Chakra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.4. Die 7 Hauptzentren befinden sich dort, wo sich in der physischen Hülle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*I.  [[Beckenboden]] ([[Muladhara]] Chakra),&lt;br /&gt;
*II.  [[Kreuzbein]] ([[Swadhisthana]] Chakra),&lt;br /&gt;
*III. Mitte der [[Lendenwirbelsäule]] ([[Manipura]] Chakra),&lt;br /&gt;
*IV. Mitte der Brustwirbelsäule ([[Anahata]] Chakra),&lt;br /&gt;
*V. Mitte der Halswirbelsäule([[Vishuddha]] Chakra),&lt;br /&gt;
*VI. Mitte des [[Kopf]]es ([[Ajna]] Chakra),&lt;br /&gt;
*VII. Mitte der Schädeldecke ([[Sahasrara]] Chakra) befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.5. Um die Qualitäten Atmans zu fördern, ist es insbesondere wichtig, die Chakras IV und höher zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.6. Die Chakras II – VI haben korrespondierende Zentren an der Vorderseite des Körpers (eine [[Hand]] breit unterhalb des Bauchnabels, Solarplexus, unteres Brustbein, Kehlkopf, Punkt zwischen den Augenbrauen). Das Ajna Chakra hat ein korrespondierendes Chakra zusätzlich am hinteren Haaransatz. An den Stellen von Taufe und Tonsur befinden sich interessanterweise hohe Chakras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.7. Alle 7 Hauptzentren sind über den Hauptenergiekanal, [[Sushumna]] Nadi, verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.8. Der Kontakt mit der Außenwelt läuft über die Hauptchakras. Er ist umso besser, je offener die Hauptchakras sind. Das Verdecken des vorderen Ausgangs eines Chakras mit Extremitäten oder Gegenständen verringert die eigene Offenheit und den Kontakt zu anderen [[Wesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.9. Eine aufrechte Haltung fördert den Fluss des Pranas durch Sushumna Nadi, eine gebückte Haltung verringert ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.10. Die beiden nächst wichtigsten Nadis entspringen am untersten Ende der Wirbelsäule, verlaufen entlang der Wirbelsäule und enden in den Nasenflügeln. (Die Nasenatmung reinigt die Nadis, was einer der Gründe ist, immer durch die Nase zu atmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.11. [[Ida]] Nadi steht für das kühlende, empfangende, intuitive [[Prinzip]] und endet im linken Nasenflügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.12. [[Pingala]] Nadi steht für das feurige, handelnde und schaffende Prinzip und endet im rechten Nasenflügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.13. Im Idealfall sind beide Nasenflügel geöffnet. [[Swami]] Sivananda [[schreibt]], dass in diesen Fällen die Sushumna geöffnet und der Aspirant in diesem Moment besonders geeignet für die Meditation ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.14. Dann kann Prana (bei fortgeschrittenen Aspiranten auch die [[Kundalini]] Kraft, siehe 19.39 ff.) besonders intensiv durch Sushumna fließen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.15. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann auch dazu führen, dass sie innerhalb kurzer [[Zeit]] beide Nasenflügel öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.16. Im Normalfall ist ein Nasenflügel deutlich mehr geöffnet als der andere. Dieses wechselt ca. alle 100 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.17. Ist der linke Nasenflügel geöffnet, gibt es einen verbesserten Kontakt zur echten [[Intuition]] und damit zu verbesserten Entscheidungen. Die Öffnung des rechten Nasenflügels ist ideal für Handlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.18. Nadis können blockiert sein. Auch Chakras können teilweise oder auch ganz geschlossen sein. [[Hatha Yoga]], [[Kundalini Yoga]] und Meditation entfernen die Blockaden, sofern der Aspirant mit der richtigen Intention übt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.19. Jedem [[Chakra]] sind [[Charaktereigenschaft]]en und Prinzipien zugeordnet. Soll eine Charaktereigenschaft und/oder ein Prinzip voll gelebt werden, ist die vollständige Öffnung des zugehörenden Chakras notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.20. Diese Charaktereigenschaften sind nach [5]:&lt;br /&gt;
*I. Muladhara Chakra: Beständigkeit, [[Ruhe]], Ausdauer, [[Gleichgewicht]], gesunder Menschenverstand, Realitätssinn, Sparsamkeit, Prinzipientreue&lt;br /&gt;
*II. Swadhisthana Chakra: [[Hingabe]], [[Loslassen]], [[Liebe]], [[Demut]], [[Mitgefühl]], [[Mitleid]], Fließen, [[Gottesliebe]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
*III. Manipura Chakra: [[Durchsetzungsvermögen]], inneres [[Feuer]], Temperament, Leidenschaft, Begeisterung, Wahrhaftigkeit, [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
*IV. Anahata Chakra: Offenheit, Anpassungsfähigkeit, [[Toleranz]], Weite, Kommunikation, vielseitiges Interesse, Verstehen, Aufnahmefähigkeit&lt;br /&gt;
*V. Vishuddha Chakra: Kommunikation, Ausdrucksvermögen, seinen eigenen Raum bestimmen&lt;br /&gt;
*VI. Ajna Chakra: Intellekt, Intuition, alle geistigen Kräfte&lt;br /&gt;
*VII. Sahasrara Chakra: Empfangen der göttlichen [[Gnade]] („Heiliger Geist“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.21. Bewertet mindestens eine Überzeugung (der Verstandeshülle) eine Eigenschaft negativ und/oder verleugnet sie diese, kann sich das Chakra nicht ganz öffnen, solange der Mosaikstein in der Verstandeshülle nicht transformiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.22. Ein Hauptchakra versorgt die umgebenden Organe mit Prana. Für die gute Funktion und eine gute Selbstheilung ist das offene Chakra mit einem guten Pranafluss sehr hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.23. Blockierte Chakras entlang der beweglichen Wirbelsäule (Manipura, Anahata, Vishuddha) können zu Verspannungen führen. In diesem Fall ist es nicht nur wichtig, die Muskeln zu lockern, sondern auch das Chakra zu öffnen, damit eine neuerliche Verspannung verhindert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.24. Sensible Menschen spüren ein geschlossenes Chakra in Form von Kälte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.25. Sensible Menschen können ein blockiertes Chakra als physikalisch nicht diagnostizierbaren [[Schmerz]] empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.26. Das kann auch erklären, weshalb manche Krankheiten bei manchen mit großen Schmerzen einhergehen, bei manchen nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.27. Kalte Hände und Füße können ihre Ursache in mangelndem Pranafluss haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.28. Die Reinigung der Nadis kann als Hitze in bestimmten Körperregionen empfunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.29. Das Öffnen der Chakras kann zur Aktivierung emotionalen Nebels führen. Diese Aktivierung ist für die Transformation zu Atman hin wesentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.30. Kann sie aus einer Position der Stärke erlebt werden (Beobachten, Annehmen, Zulassen, Fühlen, ohne Bewertung, ohne Verurteilung, ohne Verhaftung), ist die Aktivierung die Transformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.31. Diese [[Stärke]] kann nur von fortgeschrittenen Aspiranten eingenommen werden. (Sie ist ein Zeichen großer Verhaftungslosigkeit, auch Vairagya genannt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.32. In diesen Fällen gibt es eine emotionale, energetische und körperliche [[Heilung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.33. Die Transformation der Emotion erhöht den inneren [[Frieden]]. Die gewünschte charakterliche Vielfalt erhöht sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.34. Die Öffnung des Chakras führt zu einem verbesserten Kontakt mit der Außenwelt. Es stehen darüber hinaus mehr Energien zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.35. In der physikalischen Hülle werden Organe und Muskeln besser versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.36. Das Nicht-Zulassen einer Emotion wird das dazugehörige [[Chakra]] mindestens teilweise blockiert lassen. Heilung und Transformation (energetisch, emotional und körperlich) finden nicht statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.37. Mischformen beim Annehmen – weder völlige Stärke noch völlige Hilflosigkeit – sind der Normalfall beim Aspiranten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.38. Auch in diesen Fällen ist es hilfreich, beständig und beharrlich an seiner Transformation weiter zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.39. Im Muladhara Chakra liegt zusammengerollt die Kundalini Schlange, die große spirituelle Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.40. Ihre Erweckung ist notwendig für die Verwirklichung des Atman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.41. Steigt sie in [[Sushumna]] Nadi bis zum Sahasrara Chakra auf, gilt der Aspirant als erleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.42. Wobei [[Ramana Maharshi]] schreibt, dass sie für das Erleben der vollständigen Erleuchtung vom Sahasrara Chakra im Körper noch bis zum Herzen wieder hinabsteigen muss. [9]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.43. Für den Aspiranten ist diese Unterscheidung so lange ohne Bedeutung, wie sie noch nicht bis zum Sahasrara Chakra aufgestiegen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.44. Die Reinigung von Sushumna Nadi ist nicht nur für den Pranafluss von Bedeutung. Sie erleichtert auch die Erweckung der Kundalini.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.45. Die vollständige Öffnung aller 7 Hauptchakras ist gleichbedeutend mit der vollständigen Erweckung der Kundalini Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.46. Der Aspirant ist gut beraten, sich nicht um die Kundalini Kraft zu kümmern. Sie kümmert sich um sich selbst. Die Kräfte der Kundalini helfen nur demjenigen, der sich ausreichend auf sie vorbereitet hat, also den Nebel in allen Hüllen genügend transformiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.47. Nicht jede Energieerfahrung in Sushumna Nadi ist gleich die Erweckung der Kundalini. Häufig stoßen wieder erweckte Pranaflüsse auf blockierte Chakras oder blockierte Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.48. Ist dieses der Fall und sollen die Energieerfahrungen schnell aufhören – natürlich auf dem neuen, höheren Energieniveau –, ist eine schnelle Transformation von Energie, Emotional- und Verstandeshülle hilfreich (siehe 19.24 - 19.30).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.49. [[Shankaracharya]] schreibt: &amp;quot;Wo sich das Licht der Seele in Reinheit (Sattwa) widerspiegelt, erleuchtet es die ganze Welt der [[Materie]] wie die Sonne … Die Eigenschaften unvermischter Reinheit sind Fröhlichkeit, Erfahrung des Selbst, höchster Frieden, Frohmut, Freude und Hingabe an das höchste Selbst. Durch diese geht der Gottliebende in die Freude ewiger Glückseligkeit ein. ([12], Verse 117, 119)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.50. Das kann ein Maßstab für die eigene Transformation sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die physikalische Hülle, Ernährung===&lt;br /&gt;
[[Datei:MarktstandGemüse.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
20.1. Der menschliche [[Körper]] ist ein Kunstwerk, das seinesgleichen sucht. Er verfügt über eine ausgezeichnete Anpassungsfähigkeit, große Robustheit und hervorragende Selbstreparaturmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.2. Er ist der [[Tempel]], in dem Atman während des Verweilens auf diesem [[Planet]]en wohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.3. Er ist Teil von Atman und doch verhüllt er Atman, solange der Aspirant glaubt, er sei der Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.4. Er kann seine [[Aufgabe]]n nur erfüllen, wenn er liebevoll gepflegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.5. Das zu wichtig nehmen des Körpers ist Nebel, der die Transformation der anderen Hüllen erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.6. Auch die Vernachlässigung oder Überforderung des Körpers verhindert die Transformation. Der Körper kann eine Vernachlässigung aufgrund seiner Robustheit häufig lange kompensieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.7. Wenn er allerdings aus diesem Grunde krank wird, ist die Transformation umso nachhaltiger gestört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.8. Es ist hilfreich, wenn schon einmal Vernachlässigung oder Überforderung stattfinden, dem Körper auch ausreichend [[Zeit]] und [[Entspannung]] zur Regeneration zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.9. Überzeugungen, [[Emotion]]en und [[Gefühl]]e drücken sich immer auch im Körper aus. Umgekehrt kann man diese auch beeinflussen, in dem man den Körper in der Weise wie in diesem Kapitel beschrieben verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.10. Ein sattwiger Umgang mit dem Körper bringt einen sattwigen Körper hervor. Dieses gilt auch entsprechend für den rajasigen und tamasigen Umgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.11. Es ist eine [[Illusion]], dass sich ein sattwiger Körper einstellt, wenn [[Atmung]], [[Nahrung]], Getränke, Genussmittel, Reinigung, körperliche Forderung und geistige Haltung nicht sattwig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.12. Der sattwige Umgang beginnt mit einer ruhigen, liebevollen, tiefen, sanften [[Bauchatmung]], wie in Kapitel 5 beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.13. Was, wie dort auch beschrieben, die anderen Hüllen mit transformiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.14. Die vollständige Atmung bei vermehrtem Sauerstoffbedarf und die Anwendungen der Atemübungen aus dem Pranayama widersprechen dieser [[Idee]] nicht. Sie fördern sie sogar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.15. Weiterhin benötigt der sattwige Körper die richtige Mischung aus Anspannung und Entspannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.16. Die angemessene Forderung erhält oder erhöht sogar die Funktionsweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.17. Geistige Anspannung aktiviert den so genannten Flucht-Kampf-Mechanismus. Die Muskeln werden besser versorgt und unter Spannung gesetzt, die inneren Organe und die [[Verdauung]] weniger versorgt, Atem- und Herzfrequenz sowie der Blutdruck steigen an. Regeneration findet nicht mehr oder nur noch sehr wenig statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.18. In der Entspannung entspannen die Muskeln, der Herzschlag verlangsamt sich, die Verdauung aktiviert. Regeneration des Körpers ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.19. Die drei Entspannungsgesetze lauten: Muskeln entspannen besonders tief, wenn sie mindestens 10 Sekunden lang konstant und ohne Überlastung gedehnt werden. Muskeln entspannen, wenn sie mindestens 5 Sekunden lang konstant angespannt werden. Allein das Bewusstmachen eines Muskels [Lenken der Aufmerksamkeit auf den Muskel] kann zur Entspannung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.20. Die Muskeln besitzen im sattwigen Zustand ihre natürliche Länge, sind in der Entspannung ganz weich, was zu einer großen Beweglichkeit führt und im angespannten Zustand kraftvoll und fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.21. Insbesondere starke und nicht verspannte Rücken- und Bauchmuskeln halten den Körper den ganzen Tag mit Leichtigkeit aufrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.22. Die aufrechte Haltung ist nicht nur für den Pranafluss zwischen den Hauptchakras notwendig, sondern auch, um die Muskeln des [[Rücken]]s durch die aufrechte Haltung optimal zu schonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.23. Im Idealfall versorgen die geöffneten Chakras den Körper mit ausreichend Prana. Dieses verhilft ihm zu den notwendigen Bewegungen und unterstützt die Regeneration und die [[Selbstheilung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.24. Sind nur die Muskeln angespannt, die für eine Bewegung benötigt werden, und alle anderen entspannt, wird der Körper aus körperlicher Sicht optimal verwendet (siehe auch Kapitel 40 ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.25. Aufmerksamkeit (siehe Kapitel 7) auf die verwendeten und auch ein wenig auf die nicht verwendeten Muskeln fördert achtsame und harmonische Bewegungen. Und der Körper bekommt die notwendige Aufmerksamkeit, damit er sich wohl fühlen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.26. Und sie verhindert viele Ungeschicke, die sich auf unachtsames Handeln zurückführen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.27. Dauerspannungen in den Oberschenkeln scheinen den Pranafluss zu den Füßen zu verhindern. Das kann erklären, weshalb die Füße kalt sind, ohne dass eine physikalische [[Ursache]] gefunden werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.28. Verspannte Muskeln im Rücken, [[Schultern]] und [[Hals]] weisen häufig darauf hin, dass das nächstliegende Chakra blockiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.29. Sattwige Nahrung besteht aus Vollkorn- und Milchprodukten, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Salaten, Nüssen und Samen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.30. Gewürze, sofern nicht zu scharf und in Maßen verwendet, regen auf harmonische Weise an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.31. Im Gegensatz zu Kaffee, Schwarzem Tee, Eiern, Industriezucker, Fisch, Salz und Schokolade und anderen rajasigen Nahrungsmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.32. Entspannungs-, Yoga- und Meditationstechniken beruhigen auf natürliche Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.33. Im Gegensatz zu den tamasigen Lebensmitteln wie Zwiebeln, Knoblauch, Alkohol, Fleisch sowie fermentierte, verdorbene und überreife Substanzen und zu häufig aufgewärmtes oder industriell gefertigtes Essen (auch Konserven!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.34. Sattwige Getränke sind [[Wasser]], verdünnte Obst- und Gemüsesäfte und Kräutertees. Mehr als 1,5 Liter täglich versorgen den Körper optimal und verhindern, insbesondere mit dem Älter-Werden, das Austrocknen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.35. Von allen anregenden Getränken ist ungezuckerter grüner Tee am wenigsten rajasig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.36. Sattwige Ernährung bedeutet auch, chemisch unbehandelte Nahrung zu verwenden, sie im reifen Zustand zu ernten, sie frisch und liebevoll zuzubereiten und in Ruhe zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.37. Swami Sivananda empfiehlt, den Magen nur zur 2/3 zu füllen [5]. Dieses verhindert ein zu großes Körpergewicht und ermöglicht dem [[Magen]] die notwendigen Bewegungen für eine gute [[Verdauung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.38. Nicht gekochte Nahrung enthält mehr Prana als die gleiche Nahrung im gekochten Zustand [5]. Das Mehr an Prana überwiegt dabei die zusätzliche  Anforderung an den Darm. Wobei noch zu klären ist, ob die zusätzliche Anforderung nicht auch eine Förderung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.39. Hektisches Essen macht rajasig, Völlerei tamasig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.40. Die Qualität der Nahrung entspricht der Lebensintention. Der ernst gemeinte [[Wunsch]] nach einem kraftvollen, erfolgreichen, gelassenen, gesunden und dauerhaft fröhlichen Leben wird automatisch die [[Ernährung]] ins Sattwige schieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.41. Ist die Ernährung nicht sattwig und möchte man die Eigenschaften trotzdem erleben, ist eine Überprüfung der Intention (siehe Kapitel 6), vielleicht sogar das Erforschen einer dunklen Seite des Nebels hilfreich (Kapitel 18).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.42. Genussmittel gehören zum materiellen [[Leben]]. Allerdings bestimmt auch hier die Intention über die Auswirkung auf den Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.43. Genussmittel sind beispielsweise Fleisch, Süßigkeiten, Alkohol, Nikotin, Kaffee, schwarzer und grüner Tee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.44. Solange ein Genussmittel nur selten verwendet wird und die Nichtverwendung eines Genussmittels jederzeit ohne körperliche oder geistige Entzugserscheinungen möglich ist, ist das Mittel nicht richtig problematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.45. Wenn ein Genussmittel verwendet wird, sollte es in dem Moment auch genossen werden: „Wenn du feierst, feiere und denk’ nicht ans arbeiten; wenn du arbeitest, arbeite und denk’ nicht ans Feiern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.46. Das Suchtpotenzial, insbesondere bei allen hier erwähnten legalen Genussmitteln, ist nicht zu unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.47. Die [[Kraft]], [[Freude]] und Fröhlichkeit, die von einem sattwigen oder gar selbstverwirklichten Leben ausgeht, überwiegt den darüber hinaus kurzfristigen Genuss durch ein Genussmittel allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.48. Das bestätigt jeder, der einer dieser höheren Zustände erreicht hat. Auch wenn es für das Ego unverstellbar ist, weil das Ego sich nur das vorstellen kann, was aus der Verstandeshülle an abgespeichertem [[Wissen]] abrufbar ist (siehe Kapitel 16).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.49. Das nachhaltigere und langfristig erfolgreichere Vorgehen ist die Erforschung der Frage: „Was möchte sich in mir verwirklichen und wird durch das Ego unterdrückt, so dass ich das Genussmittel zur Kompensation brauche?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.50. Beim zu Kompensierenden handelt es sich häufig um unterdrückte Bedürfnisse oder andere Emotionen oder um Gedanken, von denen man sich auferlegt hat, dass man sie nicht denken darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.51. Die Antwort, sofern sie sattwige Bedürfnisse erfüllt, gefunden und gelebt wird, wiegt den Verzicht auf das Genussmittel allemal auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.52. Ist die Antwort tamasig oder rajasig, helfen spirituelle Übungen zur Transformation des Nebels mehr als die Einnahme des Genussmittels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.53. Auch hier können die von der Transformation des Verstandes (Satz 16.49 ff.) verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.54. Zu einer vollständigen Reinigung des Körpers gehören innere und äußere Reinigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.55. Die äußere Reinigung erfolgt idealerweise mit Haut- und Haarreinigungsmitteln auf Naturbasis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.56. Bei der Häufigkeit ist das richtige Maß zu wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.57. Parfüme und Deos unterdrücken den eigenen natürlichen Duft und damit die [[Individualität]]. Sattwige Nahrung macht den Duft eines entspannten Körpers angenehmer, sanfter und lieblicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.58. Insbesondere nach einer Darmreinigung (siehe 20.69).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.59. Die innere Reinigung reinigt die Nase, [[Zunge]], Zähne, Magen und Darm, [[Lunge]] und [[Geist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.60. Die ideale Zahnpasta besteht aus flouriertem Meersalz und Olivenöl [6]. Meersalz ist gut für die Mundflora, Olivenöl gut für das Zahnfleisch und fördert die Entgiftung. Als Zahnbürste ist in diesem Fall der Zeigefinger zu verwenden, da eine Zahnbürste in Verbindung mit dem Meersalz das Zahnfleisch dauerhaft schädigen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.61. Für die Reinigung der Zahnzwischenräume kann man Zahnseide oder so genannte Interdental-Bürsten verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.62. Die Zunge absorbiert das Prana aus der Nahrung. Die Reinigung der Zunge mit einem Zungenschaber fördert die Aufnahme des Pranas und verringert die für die Zähne schädlichen Bakterienkulturen, die sich in der weiß-gelben Schicht auf der Zunge ablegen. Siehe auch [7]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.63. Die Reinigung der Nase kann mit Hilfe eines Nasenspülkännchens erfolgen, dass mit körperwarmem Salzwasser gefüllt ist [7]. Die Konzentration des Salzwassers entspricht der des Körpers, so dass es noch angenehmer ist als klares Wasser ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.64. Die Nasenreinigung befreit die Nase komplett von überflüssigem Schleim, besser als man es durch jegliches Schnäuzen erreichen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.65. Sie befeuchtet die Nasengänge, was gerade in beheizten oder gar klimatisierten Räumen von großer [[Bedeutung]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.66. Und sie regt Ida Nadi und Pingala Nadi an (siehe 19.10 ff.), die in den Nasenflügeln enden, an. Das fördert die Reinigung des Energiekörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.67. Die Verdauung funktioniert im sattwigen Zustand tadellos. Der Stuhl ist weich und wohlgeformt, es gibt keine Blähungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.68. Genau wie die Zunge ist auch der Magen mit einem zähen Schleim belegt. Die Magenreinigung [[Vamana Dhauti]] (Reinigung der Mitte) hilft, den Magen sauber zu halten und damit, die Verdauung zu verbessern. Die Technik und die weitere Vorzüge finden sich z. B. in [6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.69. Die  Darmreinigung [[Shank Prakshalama]] befreit den gesamten Darm von Schlacken und Ablagerungen und harmonisiert seine Tätigkeit. Auch diese wunderbare Reinigungsübung findet sich z. B. in [6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.70. Nach der Darmreinigung, die man 2x oder 4x im Jahr machen kann, befindet sich die Verdauung in einem tadellosen Zustand. Sattwige Nahrung und regelmäßige Entspannung erhalten diesen Zustand möglichst lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.71. Ausreichend Getränke und Entspannung unterstützen die Verdauung hervorragend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.72. Die tiefe Bauchatmung (siehe Kapitel 8) reinigt die Lunge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.73. Noch besser sind allerdings die Atemübungen aus dem [[Pranayama]]. [Die allerdings nicht in diesem Buch beschrieben sind, da dieses zu einem Buch im Buch führen würde. Siehe bei Interesse z.B. [8]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.74. Viele Techniken zur Transformation der Verstandes-, Emotional- und Energiehülle enthält Teil V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.75. Aufmerksamkeit lässt sich auch auf jedes Körperteil lenken. Diese Lenkung ist für den Körper wohltuend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.76. Um den Körper zu transformieren, muss er gefordert werden. Das gilt beispielsweise für Gehirn, Muskeln, Gelenke, Zähne, Verdauung, Knochen und Kreislauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.77. Das Gehirn lässt sich am besten durch die bewusste Transformation jeglichen Nebels fordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.78. Dieses schärft das [[Bewusstsein]] für alle Aspekte des menschlichen Daseins, es erhebt alle Aspekte des menschlichen Daseins und fördert [[Weisheit]] und [[Intuition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.79. Das Training müheloser [[Konzentration]] über einen langen Zeitraum hält das Gehirn wach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.80. Besser als das Aneignen oder Abrufen von reinem Wissen ist das Training von logischem Schlussfolgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.81. Muskeln sind zu kräftigen, zu entspannen und zu dehnen. Auch die Feinmotorik und Wahrnehmung der Muskelbewegungen erhöhen die Muskelqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.82. Es werden nur die Muskeln erhoben, die auch trainiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.83. Gelenke sind innerhalb ihres ganzen Bewegungsraumes zu bewegen, am besten in langsamen, fließenden Bewegungen ohne Belastung. Das regt die Produktion von Gelenkschmiere an und verhindert Ablagerungen in den Gelenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.84. Die Körperstellungen ([[Asana]]s, siehe Kapitel 40) des [[Hatha Yoga]] sind das Mittel der Wahl, um Muskeln und Gelenke zu trainieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.85. Auch lange Meditationssitzungen lösen viele Verspannungen auf (siehe 39.19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.86. Zähne fördert man am Besten durch das gründliche Kauen von Rohkost und Nüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.87. Die Verdauungsorgane lieben sattwige Nahrung mit ausreichend Getränken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.88. Kraftanwendungen (des Hatha Yoga) fördern den Erhalt der Knochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.89. Die beim Hatha Yoga sanft auf- und abgebaute Kraft sowie ergonomische Bewegungen schonen darüber hinaus Muskeln und Gelenke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.90. Zur Kreislaufförderung ist ein Ausdauertraining hilfreich. Hier kann man wunderbar den Sonnengruß ([[Surya Namaskar]]) aus dem Hatha Yoga üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.91. Unter Berücksichtigung all dieser Aspekte sowie durch ausreichende Transformation in der Energie-, Emotional- und Verstandeshülle erhält man einen [[Körper]], der einem lange Freude macht, ein Höchstmaß an [[Gesundheit]] bietet, der über ausreichend Kraft und Beweglichkeit verfügt, die Bewältigung großer geistiger Aufgaben unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.92. Anmerkung: Ein Höchstmaß an Gesundheit heißt nicht, dass man immer gesund ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.93. Ein Körper, in dem sich Atman wohl fühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil IV. Gedankenformen im Alltag==&lt;br /&gt;
===Entspannung, Anspannung, Verspannung, Gelassenheit und Kontrolle===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann-Shavasana-weiss.jpg|thumb|Entspannung ist lebensnotwendig.]]&lt;br /&gt;
21.1. [[Entspannung]] ist der [[Zustand]], der sich einstellt, wenn innere Spannungen und Kämpfe ruhen und äußere Spannungen und Kämpfe nicht zur Aktivierung des [[Flucht-Kampf-Mechanismus]] führen. [[Gelassenheit]] im [[Geist]] stellt sich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.2. Anspannung in sattwiger Art ist das Anspannen der benötigten Muskeln, wobei die anderen Muskeln entspannt und der Geist gelassen und mühelos konzentriert bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.3. Anspannung in rajasiger Art setzt viel mehr Muskeln unter Spannung als eigentlich benötigt würden. Auch der Geist ist nicht mühelos konzentriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.4. Verspannung ist die [[Form]] der Anspannung, in der das [[Loslassen]] nicht mehr durch einen reinen Akt des [[Wille]]ns geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.5. Auch bei einem dauerhaft angestrengt konzentrierten Geist bedarf es häufig gesonderter spiritueller Übungen, um den Geist in die Gelassenheit zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.6. [[Kontrolle]] ist zunächst die Unterdrückung von [[Gedanke]]n und [[Emotion]]en, um ein (unbewusstes) [[Ziel]] zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.7. Im sattwigen Zustand ist sie mühelos und kann sofort aufgegeben werden, sobald sie nicht mehr benötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.8. Wie jede andere Gedankenform macht sie sich selbstständig, d. h. sie läuft auch ohne das Ziel weiter, wenn sie über einen längeren [[Zeit]]raum nicht mühelos angewendet wird. Entspannung und Gelassenheit gehen verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.9. Kontrolle ist etwas anderes als [[Transformation]]: Bei der Transformation nimmt man automatisierten Gedanken und auf äußere Reize reagierende Emotionen das unkontrollierte Auftreten. Kontrolle ist der Kampf gegen eigene Anteile, ohne sie zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.10. Transformation setzt [[Kraft|Kräfte]] frei und geht den [[Weg]] zur [[Selbstverwirklichung]], Kontrolle bindet Kräfte und entfernt den Aspiranten von [[Atman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.11. Kontrolle führt selten zum gewünschten [[Erfolg]]. Durch den Kampf gegen sich selber entsteht neuer Nebel, der dann typischerweise wieder versucht wird, wegzukontrollieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.12. Dieser Teufelskreis geht häufig viele Runden, bis Schaffenskraft und [[Authentizität]] kaum noch vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.13. Der Weg der Entspannung ist der Rückwärtsweg: Die Kontrolle wird aufgeben, in dem Moment erlaubt man sich, so zu sein, wie man ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.14. Das ist der Grund, weshalb dann die vorher wegkontrollierten Gedanken oder Gefühle bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.15. Dieses Phänomen erklärt emotionale Reinigungserfahrungen bei Entspannung, [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], [[Atemübung]]en und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] im Moment des Loslassens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.16. Der Weg der Reinigungserfahrung ist sehr wichtig. Er gehört zum spirituellen [[Arbeit]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.17. Für die Selbstverwirklichung ist es unabdingbar, jede Doppelschicht aus Kontrolle, unterdrückte Ideen und Emotionen, zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.18. Mit jeder transformierten Schicht erhöht sich die Entspannung, auch oder gerade in stressbehafteten Situationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.19. Mit jedem Stück erhöhter Entspannung verbessern sich auch [[Gesundheit]] und [[Verdauung]], Versorgung von Muskeln und Knochen, [[Lebensfreude]], [[Humor]], Kraft, [[Kreativität]], [[Intelligenz]] und [[Intuition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.20. Echte Authentizität stellt sich ein, die Gedanken kommen zur [[Ruhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.21. Aus der Ruhe heraus arbeitet man schneller, fehlerfreier, konzentrierter, effektiver und mit mehr [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.22. Auch die Transformation allen Nebels gelingt leichter, weil man im entspannten Zustand die nicht so schönen Seiten besser zulassen kann. Die [[Ehrlichkeit]] zu sich selbst wird höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.23. Wer Meditation nicht „nur“ als Werkzeug zur Meisterung des Alltags verwendet, sondern auch, um Selbstverwirklichung zu erlangen – wobei es streng genommen dasgleiche ist –, wird sich über tiefere Meditationen freuen, die sich mit zunehmender Entspannung einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.24. Die [[Kunst]] der Entspannung ist eine sehr wichtige Hilfswissenschaft, egal ob sie zur Meisterung des Alltags oder zur Selbstverwirklichung verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.25. Echte Entspannung bedeutet immer die Abwesenheit von (bewusster oder unbewusster) Anstrengung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.26. Mit viel Einsatz ein Lächeln auf die Lippen zu setzen, dabei betont ruhig, gelassen und friedlich zu reden und sich im Schleichtempo zu bewegen, ist weder Entspannung noch Sattwa. Es ist Heuchelei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.27. Das „Wie“ ist auch hier entscheidend, nicht das „Was“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück, Nachhaltigkeit, Unbequemlichkeit, Wünsche===&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900385333.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
22.1. Ein Teil des [[Wesen]]skerns des Menschen ist [[Ananda]] – [[Glückseligkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.2. Diese Glückseligkeit ist aus Sicht eines nicht sattwigen [[Verstand]]es grundlos, unberechtigt und unvorstellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.3. Aus Sicht des [[Weise]]n ist sie selbstverständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.4. Dieses ist [[Glück]] ist unbeschreiblich. Der Zuhörende oder Lesende kann es nicht wirklich auffassen, so lange er es nicht erlebt hat.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
22.15. Das gilt genauso für [[Familie]], Beruf, Besitz wie auch Hobby, Freizeit und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-urlaub/yoga-ferien/ Urlaub].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.16. Was nicht heißt, dass das nicht alles sein darf. Es heißt nur, dass das sich Abhängigmachen von äußeren Umständen immer zum Leiden führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.17. Das Wertschätzen der Umstände im [[Bewusstsein]] der Vergänglichkeit von allem Physikalischen ist Ananda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.18. Die [[Illusion]] der Unvergänglichkeit ist Nebel, der schnellstens transformiert werden sollte, bevor das Leiden beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.19. Die beharrliche Transformation allen Nebels führt unweigerlich zu Ananda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.20. Der [[Weg]] ist kurzfristig unbequem: Der Aspirant muss sich mit seinem [[Ego]], seinen dunklen Seiten, nicht erwünschten Emotionen beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.21. Er muss sie zunächst zugeben und zulassen, schließlich auch noch gänzlich bei geöffnetem [[Herz]]en annehmen, damit er sie loslassen kann und er sich Ananda nähert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.22. Die Annäherung an Ananda fördert die weitere Transformation. Ein wichtiger Engelskreis macht sich selbständig. [Engelskreise sind sich selbst verstärkende Verhaltensweisen zum Wohle des Menschen; im Gegensatz zum Teufelskreis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.23. Der kurzfristig unbequeme Weg der Transformation ist der einzig nachhaltige Weg. Denn er packt alles Unglück bei der Wurzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.24. In den Momenten, in denen man nicht mehr an die Transformation glaubt, ist die Visualisierung des Zustandes nach der Transformation hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.25. Dann wird dem Aspiranten bewusst, wofür er die Unbequemlichkeit auf sich nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.26. Nicht jeder unbequeme Weg führt zu langfristigem Glück. Die Transformation ist wichtig, nicht das möglichst lange Erleben ungeliebter Zustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.27. Die vermeintlichen bequemen [[Weg]]e durch kurzfristigen Genuss oder Verdrängen durch Denken oder Handeln führen langfristig zu großem [[Leid]]: Nicht transformierter Nebel wird zu einem späteren [[Zeit]]punkt mit umso größerer [[Macht]] aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.28. So ist das [[Leben]] in der Tat ein Paradoxon: Die kurzfristig unbequeme Transformation von Nebel führt nachhaltig und langfristig zum Glück. Das Streben nach kurzfristigem Glück ohne Transformation führt langfristig zu unnötig großem Leid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.29. [[Wunsch|Wünsche]], die nur im Außen befriedigt werden können, führen zu Leiden. Diese Wünsche sind mit (starken) Emotionen verbundener Nebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.30. Wünsche entstehen immer aus einer [[Idee]] des Mangels. (Sattwige) Fülle heißt automatisch, dass keine Wünsche aktiv sind (siehe auch 22.36).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.31. Solange der Wunsch nicht erfüllt ist, leidet man daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.32. Ist er erfüllt, leidet man daran, dass es nach der Erfüllung doch anders ist, als man es sich vorgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.33. Oder daran, dass man erkennt, dass die Erfüllung des Wunsches nur kurzfristig glücklich macht (viel des gerade aktiven Nebels kurzfristig zum [[Schlaf]]en bringt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.34. Und danach der gleiche Nebel wieder aktiv sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.35. Daher sind [[Gleichmut]] und [[Zufriedenheit]] mit den Lebensumständen die Voraussetzung für Glück (siehe Vers 13.13, zitiert nach [[Patanjali]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.36. Gleichmut ist das Annehmen aller Lebensumstände mit geöffnetem [[Herz]]en und [[Mitgefühl]], ohne [[Widerstand]] und Begehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.37. Gleichgültigkeit ist das Annehmen aller Lebensumstände mit geschlossenem Herzen ohne Mitgefühl und unterdrückten, nicht mehr wahrgenommenen Bedürfnissen von sich selbst und anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.38. Gleichmut ist das hohe Gut, nicht Gleichgültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.39. Menschen, die im Leben viel kämpfen oder viele Emotionen von Widerstand und Begehren haben oder in Selbstmitleid und [[Opferrolle]]n verfallen oder ihre Wünsche und Bedürfnisse nicht mehr wahrnehmen, können sich häufig nicht vorstellen, dass es Gleichmut gibt und verwechseln Gleichmut mit Gleichgültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.40. Und entwickeln Widerstand gegen die Idee des Gleichmuts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.41. Bei diesen Menschen ist es wichtig, auf den Unterschied von Gleichmut und Gleichgültigkeit hinzuweisen, sofern sie es denn überhaupt hören wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.42. [[Buddha]] schreibt über Gleichmut: „Sogar im leeren Wald findet er [[Freude]]. Denn er begehrt nichts.“ ([10], Vers 10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.43. [[Osho]] schreibt im Kommentar zu dem Vers: „Das Einzige, was deine natürliche Fähigkeit zur Freude zunichte macht, ist dein begehrendes Denken…. Wenn keine Wünsche da sind, bist du hier und jetzt völlig zufrieden. Jetzt und hier zufrieden zu sein, ist Freude.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.44. Auch in der [[Bhagavad Gita]] finden sich wichtige Hinweise für die [[Bedeutung]] von Gleichmut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.45. Die Kontakte der [[Sinne]] mit den Objekten, &amp;quot;Oh Sohn Kuntis, die Hitze und Kälte, Freude und Schmerzen hervorrufen, haben einen Anfang und ein Ende; sie sind nicht dauerhaft; ertrage sie tapfer, Oh Arjuna!&amp;quot; (II. 14). &amp;quot;Dieser unerschütterliche Mensch, den all dies sicher nicht berührt, Oh Größter unter den Menschen, und für den Freude und [[Schmerz]] gleichbedeutend sind, ist geeignet, Unsterblichkeit zu erlangen. (II.15) [2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.46. Freiheit von Wünschen heißt automatisch, dass die Gedanken ruhiger sind. (siehe 16.36 ff.) Die Präsenz nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.47. Die Unterdrückung von Wünschen – insbesondere weil man nicht mehr daran glaubt, dass man die Wünsche erfüllt bekommt – ist nicht die Freiheit von Wünschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.48. Die Unterdrückung ist Nebel, der anderen Nebel in Bezug auf das ganze Leben kurzfristig tarnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.49. Die Unterdrückung von Wünschen, Zielen und Visionen ist eine der elegantesten Methoden, sich jeglichen Lebenssinn zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.50. Die Einsicht, dass Wünsche nur Nebel sind und nicht langfristig glücklich machen, kann schon die Transformation sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.51. Die Transformation der [[Idee]] von Mangel, der in den Wünschen verborgen ist, ist sehr heilsam für das Annehmen des gegenwärtigen [[Zustand]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.52. Und gleichzeitig erhöht es Gestaltungs- und Schaffenskraft, da sich aus der Idee eines Mangels nur selten etwas erschaffen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weisheit und Vernunft===&lt;br /&gt;
[[Datei:MC900370140.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
23.1. [[Weisheit]] und [[Vernunft]] sind [[Fähigkeit]]en, die einem Menschen auf Grund seines [[Karma]]s von [[Geburt]] an zur Verfügung stehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.2. Alle anderen können es sich erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.3. Weisheit und Vernunft sind immer ein Zeichen von der Nähe [[Atman]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.4. Weisheit und Vernunft sind wichtige Qualitäten für weise [[Entscheidung]]en und erfolgreiches, geschicktes Handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.5. Weisheit setzt die Kenntnis der [[Wert]]e (siehe Kapitel 13) und das bewusste, mühelose Leben der Werte voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.6. Genauso wichtig ist die Kenntnis und das bewusste, mühelose Leben einer weiten [[Moral]] (siehe Kapitel 12).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.7. Ein weiteres wichtiges Standbein ist die weitgehende Transformation der dunklen Seite des Nebels (siehe Kapitel 18).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.8. Das letzte große Standbein ist tiefer emotionaler Friede (bei geöffnetem Herzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.9. Alle zusammen führen zu starkem Kontakt zur echten Intuition (siehe Kapitel 6).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.10. Echte Intuition ist der stärkste Ausdruck von Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.11. Vernunft ist das, was aus objektiven Gründen heraus sinnvoll ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.12. Vernunft ist vorhanden, wenn die Standbeine der Weisheit noch nicht ausreichend transformiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.13. Vernunft hat nicht die Qualitäten der echten Intuition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.14. Für den nicht an seiner Transformation Arbeitenden ist Vernunft das Höchste, was er erreichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.15. Es ist immer noch besser als sich von nicht verarbeiteten Emotionen der Vergangenheit, einem geschlossenem Herzen, falschen Moralvorstellungen und Werten leiten zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.16. Weisheit kann zu Entscheidungen führen, die jeglicher Vernunft widersprechen. Das [[Wissen]] Atmans ist größer als das des [[Verstand]]es!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.17. Das Folgen der echten Intuition (das „echte“ Bauchgefühl) ist erfolgreicher als dem Folgen der Vernunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.18. Für Außenstehende scheint es so, als ob der Narr und der Weise ähnlich handeln. Doch was beim Narr die völlige Unkenntnis der Lebenszusammenhänge und das blinde [[Vertrauen]] auf Gott ist, ist beim Weisen die Kenntnis von sich [[Selbst]], dem [[Leben]] und die [[Verbindung]] zu Atman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.19. Weisheit kann sich vernebeln, wenn einer weisen Entscheidung aufgrund ihrer „Verrücktheit“ nicht gefolgt wird und eine „vernünftige“ Entscheidung gefällt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.20. Denn dieses stärkt das „Vertrauen“ in die Vernunft und schwächt den Kontakt zu Atman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.21. Häufig zeichnet es sich dadurch aus, dass die Entscheidung im Nachhinein hinterfragt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.22. Beim Folgen der echten Intuition wird das nie der Fall sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.23. Gibt es ein Hinterfragen, führt die Transformation der Emotionen, die mit dem Hinterfragen verbunden sind, zurück zur Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vergangenheit, Präsenz, Zukunft, Denken===&lt;br /&gt;
[[Datei:KaliMitShiva_gr.jpg|thumb|Kali ist auch die Göttin der Zeit und Veränderung.]]&lt;br /&gt;
24.1. [[Vergangenheit]] und [[Zukunft]] existieren nur in der Gedankenwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.2. Wenn über Vergangenheit geredet wird, wird über das im Verstand gespeicherte Wissen sowie in der Emotionalhülle gespeicherten Emotionen geredet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.3. Ob Vergangenheit wirklich existiert, weiß der Aspirant erst, wenn er [[Samadhi]] erreicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.4. Wenn über Zukunft geredet wird, wird etwas vermutet, von dem man nicht weiß, ob es jemals eintreten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.5. Ob Zukunft wirklich existiert, weiß der [[Aspirant]] erst, wenn er Samadhi erreicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.6. Präsenz entsteht, wenn die Gedankenwellen bei geöffnetem Herzen zur Ruhe kommen und das Handeln in völliger, müheloser [[Konzentration]] auf das jetzige [[Sein]] erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.7. Dann geht jegliches Zeitgefühl verloren. In diesen Momenten existieren für den Handelnden weder Vergangenheit noch Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.8. Das ist der Zustand des grundlosen Glücklichseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.9. Solange dieser Zustand noch nicht ausreichend vorhanden ist, ist es hilfreich, sich in ausgewogener Balance mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.10. Nicht verarbeitete Situationen der Vergangenheit wirken über nicht sattwiges Handeln und Denken in der Gegenwart in die Zukunft hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.11. Von daher ist es töricht, einfach so zu tun, als ob man mit der (nicht verarbeiteten) Vergangenheit abgeschlossen hätte und sich mit ihr nicht mehr zu befassen braucht und gleichzeitig die Zukunft erfolgreicher gestalten möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.12. Soll sich in der Zukunft etwas gegenüber schon lange Erlebtem etwas ändern, ist ein besonders achtsames Vorgehen wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.13. Jeder Zustand, der über einen längeren Zeitraum erlebt worden ist, möchte von Teilen des Nebels der Verstandeshülle auf jeden Fall weiter erlebt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.14. Denn Teile des [[Ego]]s möchten sich auf keinen Fall eingestehen, dass das bisher Erlebte schon lange vorher hätte transformiert und damit gewandelt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.15. Gerade bei lang erlebten Zuständen sucht das Ego gerne die [[Schuld]] im Außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.16. Daher erschafft das Ego häufig schnell die Verkleinerung oder gar Verleugnung des eigenen Anteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.17. Der Nebel ist auf dem Gebiet langjährig erlebter, nicht erwünschter Zustände besonders zäh und dicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.18. Durch das Verhalten des Egos wird die Transformation unnötig erschwert bzw. sogar verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.19. Daher sind das Bewusstsein und die damit verbundene Ehrlichkeit wichtig, dass man das bisher Erlebte selbst erschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.20. Kann man sich ein Leben mit den neuen gewünschten [[Eigenschaft]]en ohne den bisherigen Zustand nicht vorstellen, ist man noch nicht reif für die Transformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.21. Das sich immer wieder Vorstellen des Zustandes nach der Transformation unterstützt die Transformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.22. Es ersetzt allerdings die Transformation nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.23. Gleichzeitig oder nach erfolgter Transformation kann dann die Umsetzung der gewünschten Veränderung erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.24. Denken ist niemals Präsenz. Denken ist Beschäftigung mit einer [[Welt]] der illusionären Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.25. Denken kann Transformation und Handeln vorbereiten, doch es bleibt nur Vorbereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.26. Praktizieren und tatsächliches Handeln, insbesondere bei mühelosem, konzentriertem Durchführen, haben eine ganz andere Qualität, nämlich die Qualität der Präsenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.27. Für die Zukunft sind Ziele, Visionen (siehe Kapitel 28) und Entscheidungen wichtig (siehe Kapitel 25).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.28. Für diese Dinge ist das Denken eine wichtige Voraussetzung, insbesondere, wenn es spielerisch leicht mit Freude erfolgt und wenn keine Emotionen aktiv sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.29. Doch auch hier gilt: Erst das reale Erschaffen holt in die Präsenz zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.30. Wenn man [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] vor dem realen Erschaffen hat, ist die Transformation der Angst besonders wichtig, sonst besteht in der Tat die [[Gefahr]], dass der Aspirant in der Welt der Gedanken gefangen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.31. Die karmischen Konsequenzen der Vergangenheit führen (auch) in die Gegenwart. Die ehrliche Beschäftigung mit der Abweichung zwischen gewünschtem und realem Erleben führt fast automatisch in die Vergangenheit; wenn bei dem sich Beschäftigen Emotionen aktiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.32. Mit jeder vollzogenen Transformation nimmt die Präsenz zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.33. Mühelose, freudvolle Präsenz prägt idealerweise die Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.34. Sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen, ohne daraus lernen zu wollen, ist Zeitverschwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.35. Sich mit der Zukunft zu beschäftigen, ohne sich seinen [[Ziel]]en, [[Vision]]en und Entscheidungen zu widmen, ist Zeitverschwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.36. Sich Emotionen hinzugeben, ohne sie transformieren zu wollen, erschafft unnötiges Leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.37. Die Transformation allen Nebels ist das Wichtigste in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.38. Auch wenn der Befriedigung der grundlegenden materiellen Bedürfnisse des Alltags eine gewisse Zeit des [[Tag]]es eingeräumt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.39. Die Transformation ist nie nur eigennützig! Die entstehenden Fähigkeiten sind immer auch Vorbild für andere. Insbesondere, wenn man sie lebt und nicht viel darüber redet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.40. Sie erschafft die freudvolle Präsenz der Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.41. Echte Präsenz heißt, alle Eindrücke der [[Sinne]] so wahrzunehmen wie sie sind, ohne dass sie in Worte übersetzt werden. Dieser Zustand setzt dementsprechend ein Ruhigsein der Gedanken voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.42. Echte Präsenz heißt auch, keinerlei Emotionen mehr unterdrücken zu müssen. Alles darf sein, wie es ist. Auch der Mensch selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.43. Wichtige Fragen zur Unterscheidung zwischen Präsenz und Kontrolle sind: Bin ich grundlos glücklich? Kann ich mitfühlend mit den Menschen umgehen, deren Gegenwart ich bisher nicht als wohltuend empfinden konnte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.44. Die freudvolle Präsenz der Gegenwart und die Verbindung mit allen Eindrücken der Sinnesorgane sind derart stark und sinngebend und derart frei von jeglichem Leiden (Leiden entsteht durch unverarbeitete und aktive Emotionen der Vergangenheit), dass man sich automatisch so ernährt und sein Leben so gestaltet, dass man die Präsenz erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.45. Die Ernährung wird sattwig, das Gehirn wird man nur verwenden, wenn es sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.46. In diesen Situationen kann man auch sehr gut Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.47. Bis dann doch wieder Nebel (durch Anregung von außen) aktiviert wird und der Zustand verloren geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.48. Einmal diesen Zustand erreicht, weiß man, dass er wieder erreichbar ist. Das verstärkt die [[Arbeit]] an der eigenen Transformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.49. Dauerhafte Präsenz ist die beste Voraussetzung für [[Erleuchtung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entscheidungen und Veränderungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900448670.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
25.1. Der [[Mensch]] besitzt gegenüber allen anderen [[Wesen]] auf diesem [[Planet]]en einen riesigen [[Spiel]]raum bei der Gestaltung der eigenen Ausrichtung, des Alltags und der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.2. Der Mensch hat nicht nur das Recht zur Entscheidung, sondern sogar die [[Pflicht]] zur Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.3. Im Alltag steht häufig die Auswahl einer Alternative aus mehreren an, wobei die anderen Alternativen ausgeschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.4. Vor einer Entscheidung zwischen mehreren Alternativen zu stehen und keine Entscheidung zu treffen, ist in [[Wirklichkeit]] die Entscheidung, den momentanen Zustand erst einmal so zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.5. Entscheidungen sind zu fällen. Im Idealfall mit dem Rückgriff auf eine möglichst große Wissensbasis, mit Mitgefühl, Weisheit und Klarheit und vielleicht auch dem Erarbeiten eines Kompromisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.6. Und unter Berücksichtigung von [[Yamas]] und [[Niyamas]] (Kapitel 13), unter Berücksichtigung von [[Karma]] und Konsequenzen, Kapitel 10 für die Betroffenen. (Das ist ein Weg zur Weisheit.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.7. Dieses Wissen umfasst sowohl das materielle Wissen wie auch das Wissen um die Bedürfnisse, [[Sorge]]n und Nöte der Betroffenen und des Entscheidenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.8. Der sattwige Entscheider berücksichtigt die nachhaltigen Bedürfnisse und Konsequenzen mehr als die kurzfristigen. Denn nur dieses gibt einen umfassenden Blick über die optimale Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.9. Voraussetzungen für eine sattwige Entscheidung sind unter anderem Gelassenheit, Entspannung und [[Verantwortung]]sgefühl, sofern sie wirklich vorhanden sind und nicht nur vom Verstand nachgeahmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.10. Sind alle Formen des Nebels bei Entscheidungen transformiert, erfüllen den Aspiranten Entscheidungen mit Freude. Jede Entscheidung wird als Gewinn und nicht als Verlust empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.11. Dem Sattwigen ist klar, dass Entscheidungen nicht zu wichtig zu nehmen sind. Fällt die Wahl zwischen zwei Entscheidungen schwer, sind die Qualitäten der Konsequenzen nicht so weit auseinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.12. Reicht auch das dem Sattwigen nicht aus, sollte er daran denken, dass er Atman ist und somit unzerstörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.13. Fühlt man sich aufgrund des Verantwortungsgefühls nicht gelassen und entspannt, ist Nebel aktiviert. Es ist hilfreich den Nebel zu untersuchen und zu transformieren. (Genauer erläutert unter 25.38 – 25.83)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.14. Druck bei einer Entscheidung weist darauf hin, dass das Ego noch zu sehr ausgeprägt ist. Es gibt keinen Handelnden. Das [[Ich]] ist nur eine Ansammlung von Überzeugungen. (siehe 16.22)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.15. Man selber kann auch anderen nur das antun, was in ihrem Karma vorbestimmt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.16. Und, noch eine Stufe tiefgehender: Letztendlich ist jeder Atman. Das Ego kann höchstens das Ego eines anderen verletzen, nicht jedoch den Wesenskern, den Atman im anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.17. Dieses ist kein Freibrief für willfähriges oder willkürliches Verhalten: Beides widerspricht den Yamas (siehe 13.3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.18. Eine weitere wichtige Voraussetzung für eine sattwige Entscheidung ist das objektive Durchdenken und sich Vorstellen können aller zur Wahl stehenden Alternativen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.19. Gibt es Widerstand oder Begehren für eine der Alternativen, sollten diese zunächst transformiert werden. Das erhöht die Klarheit des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.20. Das gilt insbesondere, wenn der Entscheidende im Leben etwas Grundlegendes ändern will: Gibt es noch Widerstand oder Begehren, sind das starke Indikatoren, dass der Nebel bzgl. der angestrebten Veränderung noch nicht vollständig transformiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.21. Eine nicht vollständige Transformation führt mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ein Wideraufleben der alten, nicht erwünschten Situationen im neuen Aufguss hin. Das ist zu vermeiden, wenn wirklich eine Änderung angestrebt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.22. Eine Entscheidung ist ohne Abänderung des Beschlusses umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.23. Sofern nach der Entscheidung nicht noch Wissen auftaucht, dass eine Abänderung der Entscheidung notwendig macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.24. Diese Fälle sind nach Möglichkeit durch Beschaffen einer möglichst großen Wissensbasis vor der Entscheidung zu vermeiden, lassen sich allerdings nicht immer verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.25. Taucht nach der Entscheidung noch Wissen auf, welches die Entscheidung angreift, ist sorgfältig zu überlegen, ob dieses Wissen eine neue Entscheidung rechtfertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.26. Dieses gilt insbesondere dann, wenn eine Entscheidung schon in Anfängen umgesetzt ist und die abgeänderte Entscheidung die bisherige Umsetzung in Frage stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.27. Daher gilt: Das Beschaffen einer ausreichenden Wissensbasis mit anschließend schneller Umsetzung ist generell erfolgreicher als eine schnelle Entscheidung aufgrund schwacher Wissensbasis mit daraus resultierenden Abänderungen der Entscheidung während der Umsetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.28. Geht trotz einer schwachen Wissensbasis die Umsetzung der Entscheidung erfolgreich und zügig vonstatten, hatte der Entscheider entweder einen sehr guten Kontakt zur echten Intuition oder sein Karma war günstig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.29. Der Erfolgreiche baut nicht auf sein „günstiges“ Karma. Ein arabisches Sprichwort lautet: „Vertraue Gott, aber binde dein Kamel fest.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.30. Ein Kompromiss ist generell vor der Entscheidungsfindung zu finden. Nach der Entscheidung sollte diese konsequent und mit [[Mitgefühl]] für sich und die Umwelt umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.31. Konsequenz und Mitgefühl sind nur scheinbare Widersprüche bei denen, die selbst beides nicht miteinander verbinden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.32. Ein echter Kompromiss zeichnet sich dadurch aus, dass alle Betroffenen die gefundene Lösung als Gewinn für sich und alle anderen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.33. Bei einem echten Kompromiss sind Yamas und Karma ausreichend berücksichtigt. Sonst ist es kein echter Kompromiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.34. Ein echter Kompromiss ist nicht möglich, wenn bei Entscheider oder Betroffenem keine ausreichende Offenheit für die Bedürfnisse anderer vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.35. Ist ein echter Kompromiss nicht möglich, muss der Entscheidende vor allem seine Belange berücksichtigen. (Einhaltung von Yamas, Niyamas, Berücksichtigung von Karma und nachhaltigen Konsequenzen für den Entscheidenden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.36. Alles andere erzeugt unnötigen Nebel für alle Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.37. Generell gilt: Vor der Entscheidung hat man eine größere Auswahl, danach hat man sich festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.38. Wahlfreiheit vor der Entscheidung und die Festlegung durch die Entscheidung können vielfältige Formen des Nebels aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.39. Es ist hilfreich, jeglichen Nebel zu transformieren, der eine Entscheidung beeinflusst, damit soviel Klarheit, Weisheit und Mitgefühl im Moment der Entscheidung vorhanden sind, wie es möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.40. Die Wahl zu haben, gibt ein tamasiges Gefühl der Freiheit. Weshalb sich mancher vor Entscheidungen drückt, um dieses Gefühl möglichst lange erleben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.41. Sattwige Freiheit ist es, in jedem Moment das denken zu können, was man denken möchte. Oder auch, eben nicht zu denken, wenn man nicht denken möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.42. Vor der Entscheidung kann man (tamasig) lieb zu allen sein, insbesondere zu denen, die durch die Entscheidung benachteiligt oder gar verletzt werden würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.43. Sattwige Liebe zu allen ist es, notwendige Entscheidungen zügig zu treffen und durch die Entscheidung Benachteiligten mit Mitgefühl das Ergebnis zügig und möglichst selbst zu überbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.44. Die Wahl bei einer Entscheidung kann rajasig unnötig hinausgezögert werden, um andere „zappeln zu lassen“ und die Macht über andere zu genießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.45. Bei einer sattwigen Entscheidung geht es um die Sache und um die Menschen. Der Entscheider fühlt sich in der Pflicht für alle Betroffenen (einschließlich sich selbst). Er verwendet die zügige Entscheidung zum Wohle von allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.46. Einen Standpunkt zu vertreten, ruft bei anderen Zustimmung, Desinteresse oder Ablehnung hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.47. Den sattwigen Entscheider stören Desinteresse und Ablehnung nicht. Er weiß, dass beides zum Leben gehört, und ruht in sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.48. Ein tamasige Idee bei Entscheidungen ist es, den eigenen Standpunkt zu verheimlichen und deshalb die Entscheidung so lange wie möglich hinauszuzögern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.49. Sattwig ist es, den eigenen Standpunkt fest und mit Mitgefühl zu vertreten. Ohne Rücksicht auf mögliches Desinteresse und Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.50. Eine rajasige Idee ist es, eine Festlegung bei einer Entscheidung als Einschränkung der Wahlfreiheit zu interpretieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.51. Im Gegenteil: Das Aufschieben von Entscheidungen führt zu einem Verlust an freier Aufmerksamkeit, wodurch Erfolg und sinnvolles Leben abnehmen. Auch die Wahlfreiheit bei anderen Entscheidungen leidet darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.52. Dieser Teufelskreis lässt sich nur durch sattwige Entscheidungen einschließlich einer zügigen Umsetzung durchbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.53. Eine rajasige Idee ist das sich Größer machen des Egos durch die Entscheidung, weil ein Mensch und nicht ein anderer entscheiden darf. Sie könnte lauten: „ICH! entscheide. Und nicht Du.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.54. Der Sattwige entscheidet in [[Pflicht]] für die anderen. Er nimmt sich nicht wichtiger als er ist und ist sich seines Wertes bewusst ([[Demut]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.55. Ihm ist es letztendlich sogar egal, ob es bekannt wird, dass er entscheiden hat und freut sich über seine Weisheit, die allen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.56. Schnelle Entscheidungen bei schwacher Wissensbasis, vielleicht sogar mit [[Stolz]] verbunden, sind rajasig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.57. Sattwige Entscheider beschaffen sich eine ausreichende Wissensbasis, transformieren allen Nebel und treffen Entscheidungen gelassen und in Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.58. Manche Menschen entscheiden tamasig, in dem sie nach der Entscheidung diese nicht umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.59. Der Sattwige setzt seine gefällten Entscheidungen zügig um, um auch die Ergebnisse sehen und fühlen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.60. Außerdem ermöglicht es die schnelle Umsetzung, Fehler schneller zu erkennen und zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.61. Einige [[Mensch]]en haben einen rajasigen Genuss, indem sie sich über den eigenen Vorteil freuen, egal, wie andere Menschen dadurch benachteiligt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.62. Der sattwige Genuss besteht aus der gewonnen Klarheit und der Vorfreude auf die Umsetzung zum Wohle von allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.63. Eine tamasige [[Idee]] ist es, dass Entscheidungen, die von den Betroffenen als nachteilig empfunden werden, in die eigene [[Einsamkeit]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.64. Nicht entscheiden zu können führt in die Einsamkeit. Die Klarheit und die Kraft einer sattwigen Entscheidung führt zu innerer [[Stärke]], [[Gelassenheit]] und [[Selbstvertrauen]], was, wie immer, Gleichgesinnte anzieht. Und das führt bestimmt zu keiner Einsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.65. Manche Menschen wollen für sie unbequeme Wahrheiten lieber ruhen lassen und belassen alles auf tamasige Weise beim Alten. Auch wenn eine Entscheidung für eine Veränderung wieder mehr mit dem Sinn des Lebens verbinden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.66. Andere treffen aus [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] vor der Aktivierung von Nebel keine Entscheidung, selbst wenn sie wissen, dass eine Entscheidung gefällt werden müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.67. Der fast Sattwige entscheidet gerne und freut sich, jeglichen Nebel zu transformieren, der eine sattwiger Entscheidung eintrüben würde. Das ist der [[Weg]] zu [[Satya]], der [[Wahrhaftigkeit]] (siehe 13.5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.68. Manche Entscheidungen scheinen Widersprüche zwischen den Yamas hervorzurufen, insbesondere zwischen Gewaltlosigkeit ([[Ahimsa]]) und Wahrhaftigkeit (Satya).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.69. Emotionen bei diesen Widersprüchen weisen auf Nebel hin, den der sattwige Entscheider vor seiner Entscheidung transformiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.70. Sind keine Emotionen aktiv und fällt die Entscheidung immer noch schwer, ist es hilfreich, über die Sätze 25.1 – 25.16 zu meditieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.71. Auch eine Meditation mit der Bitte um göttliche Führung ist hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.72. Manche Menschen klären Widersprüche (unbewusst) nicht auf, um unbequeme Wahrheiten zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.73. Die ewige Lähmung durch die selbst herbeigeführte [[Täuschung]] ist unvermeidlich, solange der Entscheidende nicht ehrlich zu sich selbst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.74. Manche verharren aus der Angst vor Veränderung im alten [[Zustand]]. Aus der Angst, nach der Veränderung könnte es ihnen noch schlechter gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.75. Der sattwige Entscheider erkennt die Ängste als [[Illusion]] und transformiert sie. Die Ehrlichkeit über den momentanen Zustand nimmt zu und stärkt die Entscheidungsfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.76. Manche vernebeln (mit [[Hilfe]] von zu vielen Gedanken, anderen Emotionen oder Genussmitteln) Emotionen aus Bequemlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.77. Das verstärkt das Leiden, bis derjenige sich zu einem späteren Zeitpunkt zwangsweise den Emotionen stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.78. Es ist immer hilfreich, sich der kurzfristigen Unbequemlichkeit einer ungewünschten Emotion zu stellen und langfristig Gewinn daraus zu ziehen als kurzfristig einen Genuss zu haben und langfristig doch zu leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.79. Manche Entscheidungen müssen unter Zeitdruck gefällt werden. Dieses ist, wann immer es geht, zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.80. Es ist immer hilfreich, sich der Emotion des „Drucks“ vor der Entscheidung zu stellen und sie zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.81. Manche führen absichtlich Zeitdruck herbei, bis sie letztendlich entscheiden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.82. Die Transformation der mit dem Aufschieben verbundenen Emotionen erleichtert besonders, da die Konsequenzen der zu späten Entscheidungen wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.83. Manche gehen aus Bequemlichkeit notwendige Veränderungen nicht an. Das eigene Karma wird sie langfristig ein sehr unbequemes Leben führen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.84. Auch das Zeigen von Emotionen – Nebel der Emotionalhülle – ist eine (bewusste oder unbewusste) Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.85. Wobei unbewusst aktivierte Emotionen häufig nicht nur durch eine reine Willensentscheidung zum Wiedereinschlafen gebracht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.86. Anmerkung: Durch bewusst intensives Denken, Rückzug von der Außenwelt oder große [[Kontrolle]] kann man aktive Emotionen zügeln oder gar unterdrücken, allerdings nicht transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.87. Das Verleugnen der eigenen Entscheidung und damit der eigenen [[Verantwortung]] lähmt langfristig, weil sie in diesem Gebiet eine Transformation und damit [[Wachstum]] unmöglich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.88. Schon im ersten Kapitel hieß es: „Solange [[Atman]] nicht erlebt ist, kommt mehr Nebel von einem selbst als vermutet.“ (Vers 3.27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.89. Entscheidungen können trotz sorgfältigster Wissensansammlung und intensiver Transformation des Nebels zu anderen als den gewünschten Ergebnissen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.90. Sich dafür zu verurteilen, ist die nichts Weiteres als die Erzeugung des unnötigen Nebels „Drama“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.91. Das nicht daraus lernen ist fatal, weil auch zukünftige Entscheidungen einen ähnlichen Weg nehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.92. Die aufkommenden Emotionen weisen auf die [[Intention]] hin. Und weicht die vom geplanten Ergebnis ab, gilt es, die Emotion zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.93. Die Transformation der Emotionen verbessert die Qualität der zukünftigen Entscheidung enorm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Handeln===&lt;br /&gt;
[[Datei:MC900439347.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
26.2. Handeln kann zu [[Atman]] hinführen und von Atman wegführen oder neutral dazu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.3. Darüber entscheiden im wesentlichen [[Moral]] (siehe Kapitel 12) und [[Wert]]e (siehe Kapitel 13).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.4. Handeln kann in Bezug auf das angestrebte [[Ziel]] hilfreich sein, davon wegführen oder neutral dazu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.5. Im sattwigen Fall steht das Ziel im Einklang mit der [[Verwirklichung]] des Atman und das Handeln im Einklang mit beidem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.6. Wie immer entscheidet die Intention den Hauptteil des Ergebnisses. Das oberflächliche Handeln spielt meist nur die zweite Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.7. Was allerdings von denen, die noch sehr in der [[Illusion]] ihrer eigenen [[Gedanke]]n, [[Emotion]]en, Wünschen und Begehren verhaftet sind, nicht erkannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.8. Von daher ist es für die Selbstführung des [[Aspirant]]en wichtig, jeglichen [[Widerstand]] und Begehren zu transformieren sowie sich in müheloser [[Konzentration]] zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.9. Diese Qualitäten sind nicht nur für die Selbstführung wichtig, sondern auch für die Verwirklichung von Atman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.10. Denn mühelose Konzentration auf das, was zu tun ist, führt zu karmalosem Handeln, da während des Handelns die Früchte der Handlung völlig unwichtig geworden sind. [Karmaloses Handeln heißt, Handeln, das kein neues Karma erzeugt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.11. [[Krishna]] sagt dazu in der Bhagavad Gita: „Aber für den Menschen, der sich nur im Selbst erfreut, der Zufriedenheit im Selbst findet und im Selbst Genüge hat, gibt es wahrlich nichts zu tun (III.17). Für ihn ist ohne [[Bedeutung]], was getan oder unterlassen wird; er ist auch von niemandem in keiner Hinsicht abhängig (III.18). Daher tue ohne Verhaftung stets das, was getan werden muss. Denn durch verhaftungsloses Handeln erreicht der Mensch das Höchste (III.19).“ [2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.12. Das mühelose Handeln führt nicht nur zu Atman, sondern führt dazu, dass sogar die einfachsten Handlungen als freudvoll, wenn nicht sogar ekstatisch erfahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.13. Auf diese Weise wird auch der Alltag spiritualisiert und Atman wesentlich schneller verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.14. Das Leben wird leicht, fröhlich, gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.15. Das Erarbeiten müheloser Konzentration ist die Voraussetzung, wenn sich der Erfolg im Handeln steigern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.16. Vor dem Handeln ist es hilfreich, sich zu sammeln, sich die Intention des Handelns vorzugeben, vielleicht sogar laut aussprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.17. Das hilft, sich seiner tieferen Schichten seines Nebels bewusst zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.18. Denn steht der Nebel im Widerspruch zur willentlich vorgegebenen Intention, wird er sich so bemerkbar machen, dass er wahrgenommen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.19. Der Handelnde kann dann, wenn sein [[Wille]]n stark genug ist, kraft Willensakt die vorgegebene Intention gegen die Nebel durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.20. Auch dieses geschieht im Idealfall immer noch möglichst mühelos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.21. Hat der Aspirant das Gefühl, der widersprechende Nebel ist zu mächtig, kann er durch bewusste und tiefe Bauchatmung, das Rezitieren eines Mantras und langsameres Handeln als gewöhnlich seine gewünschte Intention stärken und den Nebel schwächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.22. Dieser Weg funktioniert für viele Formen gewöhnlichen Nebels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.23. Fühlt sich der Handelnde trotz dieser Vorgehensweise immer noch zu schwach, sich gegenüber dem Nebel durchzusetzen, ist es hilfreich, erst den Nebel zu transformieren und dann zu Handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.24. Denn sonst läuft der Handelnde Gefahr, dass der Nebel die Intention vorgibt und nicht er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.25. In diesem Fall wird das Handeln vom Ziel abgelenkt, vielleicht sogar widersprüchlich zum Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.26. Nach einer erfolgreichen Transformation des Nebels kann das Handeln wahlweise erfolgen oder weitere Formen des Nebels müssen transformiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.27. Nicht zu handeln trotz getroffener Entscheidung ist Nebel, der wie jeder andere Nebel möglichst schnell transformiert werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.28. Für ein erfolgreiches Leben ist es wichtig, dass die der Handlung gegebene Intention mit den kurzfristigen und langfristigen Zielen in Einklang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.29. Oder ihnen zumindest nicht widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.30. Denn größere Ziele können nur dann erreicht werden, wenn die vielen Handlungen des täglichen Lebens mit ihnen in Einklang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.31. Von daher ist es hilfreich, die vorgegebene Intention daraufhin zu überprüfen, ob sie mit den vorgegebenen Zielen in Einklang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.32. Am einfachsten geschieht das durch regelmäßige Visualisierung des Zieles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.33. Dann wird das [[Bewusstsein]] automatisch dafür geschärft, ob die Intention den Zielen entspricht oder widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.34. Dann kann man die gewünschte Intention den Zielen anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.35. Die grundlegenden Ziele selbst sollten nicht ad hoc umgeschmissen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.36. Denn schnell baut sich das [[Ego]] wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.37. Möglichst müheloses Handeln ist immer auch möglichst gelassenes und möglichst souveränes Handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.38. Es nutzt das momentane Potenzial des Handelnden voll aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.39. Denn das [[Arbeit]]en an Mühelosigkeit und  Konzentrationsfähigkeit macht jeglichen aktivierten, aber für den Handelnden unsichtbaren Nebel aus Verstandes- und Emotionalhülle sichtbar, der diesen Zielen widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.40. Dieser Nebel kann dann transformiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.41. In der Mühelosigkeit ist das Handeln nicht nur erfüllter und freudvoller, es hat auch für das erfolgreiche Handeln Vorteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.42. Im Handeln bleibt der Blick auch eher dafür erhalten, ob das Handeln mit dem vorgegebenen Ziel und der Verwirklichung Atmans im Einklang ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.43. In diesem Zustand ist die Wahrnehmung ausgeprägter. Das  führt  zu  einem scharfen Blick für eine geschickte Umsetzung der geplanten Ideen und vor drohenden Gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.44. In der mühelosen Konzentration kann sich ein Fluss ergeben, bei dem die echte Intuition das Handeln vorgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.45. Das Handeln wird völlig egolos, Atman wirkt durch den Handelnden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.46. Dadurch entstehen Lösungen in einer Qualität, Geschwindigkeit und mit einer Freude, die das Ego noch nicht einmal annähernd erreichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.47. Diese Qualität an Lösungen kann der Handelnde auch durch den bewussten Gedanken fördern, dass immer Atman handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.48. Die Förderung erfolgt auch durch Widmung jeglichen Handelns, von Erfolgen und Misserfolgen dem unbeschreiblichen, alles durchdringenden [[Brahman]], der sich in ihm durch Atman verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.49. Das Ego ist in der Tat nicht fähig, die schon angegebenen Fertigkeiten im Handeln zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.50. Der Nebel in Form von [[Wunsch]] nach Ruhm wird andere dazu bringen, ihre Unterstützung in Quantität und/oder Qualität zu verringern oder gar zu verweigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.51. Und diese Gedankenform schneidet den Handelnden von der echten [[Intuition]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.52. Auch Arroganz führt zu diesen beiden Nachteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.53. Und die Idee des alleine Schaffen wollens oder müssens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.54. Und die Idee der eigenen Minderwertigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.55. All diese Ideen aktivieren die Verstandeshülle stark. Durch wird die Wahrnehmungsfähigkeit und Aufmerksamkeit auf das Handeln verringert, die Qualität kann nicht mehr so gut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.56. Der Handelnde, der die echte Intuition spürt, weiß und spürt, dass nicht er selbst handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.57. Er ist dankbar und erfreut sich am Geschaffenen, ohne sich daran zu erfreuen, dass ausgerechnet er es erschafft hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.58. Das ist echte [[Bescheidenheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.59. Achtung: Das Ego ist auch [[Meister]] im Nachahmen der echten Bescheidenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.60. Der gewöhnliche Handelnde kann sich nicht immer mühelos konzentrieren und ist auch nicht immer von den Früchten des Handelns losgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.61. Das Handeln hat dann ungewünschte Nebeneffekte, erfolgt nicht in der gewünschten Qualität oder führt sogar zum Misserfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.62. Auch hier gilt: Die Intention bestimmt, was erlebt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.63. Die nicht gewünschten Anteile des Ergebnisses und die Emotionen über das nicht gewünschte Ergebnis weisen auf den aktiven Nebel hin, der das Handeln in die nicht gewünschte Richtung gelenkt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.64. Ihn gilt es zu transformieren, soll sich beim nächsten Handeln der Erfolg vergrößern. Wird er nicht transformiert, kann der Erfolg nicht gesteigert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.65. Daher ist es töricht, sein Handeln verbessern zu wollen, ohne den nicht gewünschten Nebel zu transformieren und so weiter zu machen wie bisher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.66. Genauso töricht ist es, sich für das nicht Erreichte oder unerwünscht Aufgetretene zu verurteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.67. Denn das Karma in Form des Nebels gilt es abzuarbeiten, indem man daraus lernt (den Nebel transformiert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.68. Die [[Verurteilung]] verhindert nicht nur das Lernen, sie verstärkt den Nebel sogar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.69. Lernen wollen mit möglichst großer Gelassenheit ist also das Mittel der Wahl, um den Nebel zu transformieren und schnellstmöglich weltliche und spirituelle [[Fortschritt]]e zu  erreichen. (Auch hier noch einmal der Hinweis, dass die Trennung von weltlich und spirituell nur von weltlich orientierten Menschen erfolgt. Für den spirituellen existiert die Trennung nicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.70. So entsteht [[Gleichmut]] und die [[Freude]] des mühelosen, konzentrierten Handelns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reagieren===&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900387583.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
27.1. [[Reaktion]] ist die „Handlung, die aus einer vorhergehenden Handlung oder einem Reiz kausal folgt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.2. Bewusstes, freiwilliges Handeln (siehe Kapitel 26) ohne Reaktionszwang ist dem Reagieren-Müssen immer überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.3. Es ist von daher hilfreich, sich rechtzeitig und angemessen um seine Anliegen zu kümmern, so dass möglichst wenig reagiert werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.4. Eine Reaktion erfolgt im Idealfall aus echter [[Intuition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.5. Sie kann auch durch bewusstes Handeln erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.6. Oder durch die Aktivierung von Nebel, der zu automatisiertem Handeln (Wiederholen der Vergangenheit) führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.7. Bewusstes Handeln kann auch mit automatisierten Anteilen, insbesondere [[Emotion]]en vermischt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.8. Reaktion aufgrund echter Intuition ist immer das Anzustrebende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.9. Sie ist die einzige Variante, die völlig situationsgerecht und frei von Nebel (der [[Vergangenheit]]) ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.10. Sie kann völlig neuartig und unbekannt für den Reagierenden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.11. Was das [[Ego]] häufig dazu verleitet, das ungewohnte, untypische [[Verhalten]] im Nachhinein zu verurteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.12. Zur Qualität des Handelns steht alles im entsprechenden Kapitel (siehe Seite 26).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.13. Die Reaktion durch automatisiertes Handeln ist niemals anzustreben, da die Reaktion in einer (prägenden) Situation der Vergangenheit hilfreich gewesen sein mag, aber es jetzt höchstwahrscheinlich nicht mehr ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.14. In [[Wirklichkeit]] gibt sie der Außenwelt [[Macht]] über den Reagierenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.15. Denn, einmal angestoßen, kann der Reagierende nur noch mit großem Willenseinsatz sein „Automatikprogramm“ stoppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.16. Bei emotionalen Reaktionen ist dieses fast gar nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.17. Das ist auch der Grund, weshalb der reine [[Vorsatz]], eine Situation zukünftig zu ändern, die in ähnlicher Weise in der Vergangenheit emotional war, nicht zum [[Ziel]] führt: Schläft die Emotion nur und ist sie nicht transformiert, wird sie beim nächsten Mal wieder aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.18. Auch hier wir deutlich, dass Souveränität im [[Leben]], also in der Gegenwart, nur durch emotionalen [[Frieden]] mit der Vergangenheit zu erreichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.19. Anspannung erniedrigt den Aktivierungspegel des Nebels, [[Entspannung]] erhöht ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.20. Daher ist das Anstreben eines entspannten (nicht eines faulen und auch nicht eines langweiligen!) Lebens auch hier hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.21. Bewusste Reaktionen sollten nur mit viel Bedacht gewählt werden. Zu schnell bläht sich das [[Ego]] auf, um Recht zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.22. Und führt zu einer Eskalation und nicht zu einer Deeskalation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.23. Daher ist es in einer schwierigen Situation besonders wichtig, Kontakt zu den höheren Schichten zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.24. Bewusste Entspannung durch Loslassen jeglicher Muskelspannung, tiefe und ruhige [[Bauchatmung]], [[Konzentration]] auf das [[Dritte Auge]] oder das [[Herz]] [[Chakra]] sowie das Rezitieren eines [[Mantra]]s erhöhen das [[Bewusstsein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.25. Und lassen schlafenden Nebel länger ruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.26. Der geübte Aspirant wendet mehrere der Techniken gleichzeitig an und hat trotzdem noch genügend [[Aufmerksamkeit]] in der Außenwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.27. Je entspannter, gelassener und müheloser der Reagierende in einer (schwierigen) Situation ist, desto mehr nähert er sich der Reaktion durch echte Intuition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.28. Das Zeigen von Emotionen ist meistens hilfreicher als das Unterdrücken von Emotionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.29. Das gilt insbesondere für das Zeigen von [[Wut]], wenn der Reagierende sich nicht mehr anders zu helfen weiß und/oder die Umgebung nur durch intensive Emotionen zu einer Reaktion auf den Reagierenden gebracht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.30. Es ist allerdings aus Sicht von Erfolg, [[Karma]] und [[Verwirklichung]] des [[Atman]] hilfreicher, gelassen und souverän seinen Standpunkt zu vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.31. Daher noch einmal der Hinweis, dass derjenige mit emotionalem Unfrieden manipulierbar ist, der mit emotionalem Frieden souverän bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.32. Die Durchschlagskraft wird friedlicher und dennoch größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.33. Die [[Umwelt]] wird weniger nachtragend und entwickelt mehr [[Respekt]] vor dem Reagierenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.34. Das Entwickeln eines souveränen, mühelosen Vertretens des Standpunkts hat auch den Vorteil, dass man sich rechtzeitig um seine Belange und Bedürfnisse kümmern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.35. Was den Reagierenden in die Situation des Agierenden (Handelnden) und damit in die Position des Erfolgreichen bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ziele, Positives Denken, Selbstvertrauen, Umgang mit Fehlern und Rückschlägen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Smiley.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
28.1. Erfolg ist denen beschieden, die positiv denken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.2. Positives Denken wird genau wie negatives Denken zur „Selbsterfüllenden Prophezeiung“, sofern Intention und Denken, Sprechen und Handeln die gleiche Ausrichtung haben. (Siehe 10.11 bis 10.17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.3. Zum Positiven Denken gehören mehrere [[Eigenschaft]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.4. Die wichtigste Eigenschaft  ist das Setzen von [[Ziel]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.5. Im sattwigen Fall führt das Ziel zu Atman hin. Es sollte auf keinen Fall der Verwirklichung des Atman, den [[Yamas]] oder [[Niyamas]] (siehe Kapitel 13) widersprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.6. Ohne Ziel werden meist unbewusste rajasige oder tamasige [[Ziel]]e gelebt. Das könnte zum Beispiel sein: „Ich treibe unbewusst im Strom des Lebens.“ Oder: „Ich lebe das gleiche Leben wie gestern“ Oder: „Ich muss immer kämpfen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.7. Auch andere Überzeugungen sind denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.8. Alle außer dem Selbstverwirklichten müssen sich, wenn sich das Leben positiv entwickeln soll, Ziele setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.9. Danach folgt gleich das [[Vertrauen]], dass das zu erreichende Ziel auch wirklich erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.10. Der [[Glaube]] an Atman oder eine andere [[Idee]] von [[Gott]], die einen bei der Umsetzung unterstützt, ist dabei besonders hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.11. Beides hilft insbesondere in schwierigen Situationen oder beim Hadern mit sich selbst (Letzteres ist auch nur Nebel, der zu transformieren ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.12. Das Ziel darf knistern, elektrisieren, Vorfreude erzeugen ([[Eustress]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.13. Man kann die Verbindlichkeit gegenüber sich selbst erhöhen, indem man seine Ziele nach außen kommuniziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.14. Fast genauso wichtig ist die Verwurzelung mit einem Aspekt des [[Karma]]: Alle Schwierigkeiten sind [[Aufgabe]]n, in denen spirituell zu lernen ist oder [[Wissen]], [[Fähigkeit]]en oder Charaktereigenschaften neu anzueignen oder auszubauen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.15. [[Selbstvertrauen]]  heißt, soviel innere [[Stärke]] zu besitzen, dass nicht ganz von aktiviertem Nebel vereinnahmt wird und erkennen kann, dass man nicht dieser Nebel ist, sondern er nur zum Karma gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.16. [[Sivananda]] hat gesagt: „Der Optimist sieht in jeder Schwierigkeit die Chance, der Pessimist in jeder Chance die Schwierigkeit.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.17. Durch und während der Verwirklichung des [[Ziel]]es findet Veränderung bei einem selbst und in der Umwelt statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.18. Diese Veränderung sollte nicht nur getragen, sondern sogar gewünscht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.19. Und zum Erreichen eines höheren Gipfels ist das Durchqueren von Tälern notwendig: Man begegnet Seiten von sich selbst, manchmal auch von anderen, mit denen man nicht gerechnet hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.20. Auch hier hilft die Verwurzelung mit dem Karma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.21. Hilfreich ist – wie überall im Leben – ein liebevoller Umgang mit sich und anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.22. Zum liebevollen Umgang mit sich selbst gehört das sich Fordern, das Zeigen großen Einsatzes, aber keine Überforderung und keine Überlastung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.23. Der [[Fortschritt]] ist der Maßstab für den Einsatz, wobei Entspannung, [[Gelassenheit]] und [[Fröhlichkeit]] als Überlastungsschutz dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.24. Zum liebevollen Umgang mit anderen gehören [[Mitgefühl]], und natürlich die [[Yamas]] von [[Patanjali]] (siehe 13.3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.25. Und das Vorleben der Eigenschaften, die man sich von anderen wünscht, ohne sie von anderen zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.26. Positiv denken heißt übrigens nicht, gute Miene zum bösen Spiel zu machen, oder Emotionen und [[Gefühl]]e wegzudrücken oder Dinge schön zu reden, wenn es nicht so läuft, wie es laufen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.27. Das ist einfach eine Maske des Egos, die irgendwann, meistens im unpassenden Moment, platzen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.28. Wenn [[Anspannung]] und/oder Hektik zunehmen, wird nicht hilfreicher Nebel aktiv (siehe Kapitel 21), das [[Selbstvertrauen]] nimmt ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.29. Spätestens dann ist der Zeitpunkt gekommen, das Stoppen unerwünschter Gedankenformen (siehe 16.49 ff., 27.24) zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.30. Die Visualisierung des Zieles gibt den Hüllen die Ausrichtung auf das Ziel, und aktiviert den Nebel, der sowieso zu transformieren ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.31. Zur Visualisierung können mehrere Punkte gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.32. Man kann sich vorstellen, wie man sich fühlt, wenn das Ziel erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.33. Man kann sich vorstellen, was dann im Leben anders ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.34. Und, wie man anders mit Menschen umgeht oder wie Menschen anders mit einem selbst umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.35. Die Vorgabe eines realistischen Zeitpunkts bis zum Erreichen des Ziels ist hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.36. Die Nicht-Ausgerichteten werden dieses als unnötigen Druck empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.37. Sie sehen nicht, dass der Druck nur Nebel ist, den es zu transformieren gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.38. Den (ausgerichteten) Optimisten erfüllt der Termin mit Vorfreude, da dann das Ziel erreicht sein kann und etwas Neues erschaffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.39. Das heißt nicht, dass der Termin auf Biegen und Brechen einzuhalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.40. Denn Zeitnot ist rajasig und es ist tamasig, wenn man [[Zeit]] für die Fertigstellung hätte und es dennoch nicht tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.41. Der Termin fördert im Wesentlichen die Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.42. Und zeigt Nebel auf, der so oder so die Umsetzung sabotiert hätte. Und dieser Nebel ist zu transformieren, wenn das Ziel mühelos und entspannt erreicht werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.43. Alle großen Ziele benötigen einen Plan, der die begehbaren Teilschritte in der richtigen Reihenfolge aufzeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.44. Eine gute Planung erleichtert Entscheidungen und Handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.45. Auch ein Plan ist nur ein Plan. Tritt neues [[Wissen]] auf, dass den Plan hinfällig macht, ist der Plan anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.46. Und doch erspart die Planung Unmengen an Zeit und unnötiger [[Arbeit]]. (Unnötige Arbeit aktiviert Unmengen an Nebel in [[Form]] von [[Widerstand]] und [[Emotion]]en.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.47. Das größte [[Ziel]], die [[Selbstverwirklichung]] (Verwirklichung des Atman), benötigt weder einen großen Plan noch einen [[Wunsch]]zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.48. Den Zeitpunkt kann man sowieso nicht festlegen, da die Verwirklichung nur durch die [[Gnade]] [[Gott]]es erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.49. Der Plan ist ganz einfach: jeglichen Nebel möglichst schnell transformieren, der den Aspiranten daran hindert, den Alltag liebevoll und mitfühlend, mühelos konzentriert auf das, was zu tun ist, zu (er)leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.50. Ein spirituelles Tagebuch kann den Erfolg erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.51. Entscheidungen und Handeln sollten sattwig erfolgen. Diese Anteile sind so groß, dass ihnen eigene Kapitel gewidmet worden sind (Kapitel 25, 26).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.52. Das Aufgeben von Zielen kann verhängnisvoll für den Rest des Lebens werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.53. Es ist hilfreich, genau zu überprüfen, ob das Ziel zu groß war, Widerstände im Außen vorher nicht gesehen worden sind oder aktiver Nebel das Erreichen behindert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.54. Letzteres kann man durch Transformation des Nebels lösen und weiter machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.55. War das Ziel zu groß oder hat man Widerstände im Außen nicht gesehen, ist es besonders wichtig, den Nebel zu erkennen und zu transformieren, der dieses zu große Ziel und damit das Scheitern vorprogrammiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.56. Auf diese Weise kann man das [[Karma]] abarbeiten und damit das nächste Ziel erfolgreicher umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.57. Wird das Karma nicht abgearbeitet, wird das [[Selbstvertrauen]] angeknackst und das Ziel mit deutlich weniger [[Enthusiasmus]] und [[Optimismus]] angegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.58. Es kann sich sogar [[Resignation]] einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.59. Umgekehrt stärkt jeder Erfolg das Selbstvertrauen. Das nächste Ziel kann kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.60. So heißt es: „Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.61. Ein weiterer Engelskreis bildet sich. [Definition des Engelskreises: siehe Fußnote Seite 32.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.62. Irgendwann kommt der Punkt, an dem der Erfolgreiche erkennt, dass alle Ziele außer der Verwirklichung des Atman keine echte [[Freude]] geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.63. Spätestens dann gilt es das wichtigste und größte Ziel des positiv denkenden Menschen anzugehen: Der Verwirklichung des Atman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ohnmacht, Zweifel und deren Überwindung===&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900422224.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
29.1. Ideale Voraussetzungen für Erfolg sind&lt;br /&gt;
*mühelose [[Konzentration]]sfähigkeit auch bei [[Stress]]&lt;br /&gt;
*körperliche Fitness&lt;br /&gt;
*ruhige, tiefe Bauchatmung&lt;br /&gt;
*guter Zugang zu und Umgang mit Emotionen, Gefühlen und Bedürfnissen von sich selbst und anderen&lt;br /&gt;
*das Im-[[Auge]]-Behalten des langfristigen [[Ziel]]es&lt;br /&gt;
*richtiges Entscheiden (siehe Kapitel 25) und richtiges Handeln (siehe Kapitel 26) in Bezug auf dieses Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.2. Bei Vorliegen dieser Voraussetzungen ergibt sich meistens ein guter Zugang zur echten Intuition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.3. Verschiedene Gedankenformen erschweren oder verhindern gar den Erfolg. [[Zweifel]], Ängste oder gar die Emotion der [[Ohnmacht]] treten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.4. Von den behindernden Gedankenformen tritt meistens nicht nur eine auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.5. Erfolg lässt sich am einfachsten verhindern, wenn man sich überhaupt keine Ziele setzt. Darauf zu warten und nichts aktiv dafür zu tun, dass [[Glück]] und Erfolg von alleine kommen, funktioniert nur bei sehr wenigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.6. Nämlich bei denen, deren [[Karma]] Glück und Erfolg vorsieht und bei denen, die Selbstverwirklichung erreicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.7. Für alle anderen hat das Fehlen von Zielen fatale Konsequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.8. Keine Ziele zu haben heißt, seinem [[Geist]] keine Ausrichtung zu geben. Mehr dazu findet sich in Kapitel 28 Ziele, Positives Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.9. Genau so schwer wiegt das Nichtverwirklichen von Zielen aus Bequemlichkeit: In diesem Fall muss man etwas aufgeben, das nur vordergründig glücklich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.10. Wobei das Fatale an der Situation ist, das der Handelnde nicht erkennt, dass das, was vordergründig glücklich macht, kein langfristiges Glück bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.11. Denn langfristiges Glück bringt nur das erfolgreiche Umsetzen von Zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.12. Ohnmacht entsteht auch, wenn man Ziele umsetzen möchte, aber nicht weiß wie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.13. Hier ist es hilfreich, jemanden oder sogar mehrere zu fragen, wie sie dieses Ziel schon umgesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.14. Fast genauso hilfreich ist es, jemanden zu fragen der im Umsetzen seiner Ziele generell sehr erfolgreich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.15. In beiden Fällen geht es nicht darum, den Befragten zu kopieren – es sein denn, der Fragende wünscht dieses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.16. Vielmehr geht es um die Lösungsstrategie, die zur Umsetzung des Zieles gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.17. Die Lösungsstrategie regt das eigene [[Gehirn]] an, so dass die für einen selbst passenden Lösungen gefunden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.18. Regelrecht brachial im Umgang mit sich selbst ist das Unterdrücken eigener Ziele, weil der Handelnde sich eigene Defizite nicht eingestehen will und der Außenwelt die [[Schuld]] für das Nichterreichen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.19. In diesem Fall dominiert das [[Ego]] die Bedürfnisse. Das Leiden wird solange anhalten, bis eine große Einsicht – manchmal geht eine persönliche Katastrophe voraus – dem Ego zeigt, dass es nicht so herrlich ist, wie es glaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.20. Kommt die Einsicht nicht, wird das Leiden bis zum Lebensende anhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.21. Manche Menschen fühlen sich ohnmächtig, weil es ihnen „verboten“ ist, Emotionen und Bedürfnisse zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.22. In einer verschärften Form nehmen diese Menschen ihre Bedürfnisse und Emotionen irgendwann selbst nicht mehr wahr. Auch diese Gedankenform automatisiert sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.23. Für diese Menschen ist es wichtig, in geschützten [[Raum|Räumen]] zu lernen, Bedürfnisse und Emotionen zu zeigen bzw. in der verschärften Form erst einmal den Zugang zu Bedürfnissen und Emotionen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.24. Das gilt auch für Menschen, die Emotionen und Bedürfnisse zwar zeigen könnten, aber die [[Idee]] (Überzeugung) haben, dass sie es nicht dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.25. Menschen, denen es schwerfällt, sich zu konzentrieren und/oder die nur einen schwachen [[Wille]]n haben, müssen regelmäßig Konzentrations- und Willensübungen praktizieren, damit sie ihre Ziele erreichen lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.26. Es gibt Menschen, die haben die Idee (Überzeugung), dass sie keinen Erfolg haben dürfen. Für diese Menschen ist es besonders wichtig, dass sie diese Überzeugungen transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.27. Für manche Menschen ist Erfolg negativ besetzt. Man hat ihnen erfolgreich glauben gemacht, dass es einem mit Erfolg schlechter geht als ohne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.28. Diese Menschen müssen, wenn sie Erfolg haben wollen, alle [[Bewertung]]en und [[Urteil]]e über Erfolg transformieren. Erst dann werden sie Spaß am Erfolg entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.29. Das gilt auch für Menschen, die einfach faul sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.30. Bei allen dreien hilft die Charaktereigenschafts-Meditation (siehe A.3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.31. Manche Menschen haben ein so verblendetes Ego, dass sie sich nicht vorstellen, geschweige denn zugestehen können, dass auch sie dunkle Seiten haben (siehe 18).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.32. Bei diesen Menschen ist es besonders wichtig, aus den Früchten des Handelns zu lernen, wenn das Handeln nicht zum gewünschten Ergebnis führt: Das Ergebnis ist die Intention, nicht das Gewünschte! (siehe Kapitel 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.33. Manche Menschen fühlen sich gar so unschuldig, dass sie sich voll ausleben, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse von anderen zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.34. Diese Menschen haben häufig nur sehr wenig [[Verantwortungsbewusstsein]], weshalb sie nur selten erfolgreich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.35. Wenn hier kein Gespräch über den „eigenen Anteil“ zielführend ist und auch die Idee der „Intention“ diesen Menschen völlig abwegig erscheint gibt es nur eine [[Möglichkeit]]: Man muss sie so lange versagen lassen, bis das Ego eine Öffnung für anderen Gedankenwelten zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.36. Menschen mit Entscheidungs- und/oder Handlungsschwächen finden in den jeweiligen Kapiteln (25 und 26) viele Hinweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.37. Allem einfachen und mühelosen Erfolg liegt eine ruhige, mühelose, fortwährende Bauchatmung zu Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.38. Eine Atemschule, die auch die Atmung im Alltag positiv beeinflusst, ist im Grunde genommen eine Erfolgsschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.39. Weil die liebevolle, tiefe, ruhige, sanfte Bauchatmung so viele Eigenschaften hat, die den in diesem Kapitel genannten Misserfolgsfaktoren entgegenwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.40. Auch sattwige [[Ernährung]] (siehe 20.29) ist ein echter Erfolgsfaktor, der vielen hier benannten Misserfolgsfaktoren entgegenwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.41. Wenn allerdings nach zwei Monaten rein sattwiger Ernährung diese immer noch nicht gerne und mit [[Freude]] zu sich genommen wird (oder immer noch Entzugserscheinungen bzgl. rajasiger und tamasiger Ernährung da sind), ist es hilfreich, die ganzen Werturteile und Bewertungen zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.42. Denn auch gesunde Ernährung mit verbittertem Geist führt nicht zum Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.43. Zu guter Letzt sei darauf hingewiesen, dass ein entspannter, beweglicher und kräftiger [[Körper]] sowie ein ausreichend trainiertes Herz-Kreislauf-System, verbunden mit einem guten Körperbewusstsein den Erfolg des Menschen fördern und auch Misserfolgsfaktoren abbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgang mit Menschen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Children dancing.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
30.1. Der sattwige Mensch begegnet jedem anderen Menschen voller Mitgefühl und [[Wertschätzung]] in den Stärken und den Schwächen des anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.2. Das gilt erst recht für den Selbstverwirklichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.3. Für jeden, dessen [[Verstand]]es- und Emotionalhülle noch voll von Rajas und Tamas sind, ist der Umgang mit Menschen eine besondere Herausforderung, da andere Menschen in einem selbst besonders viel (emotionalen) Nebel aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.4. Der Nebel (der Emotion) stammt aus der eigenen Vergangenheit. Dort liegt der [[Ursache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.5. Der andere Mensch ist nur der Auslöser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.6. Daher lautet die wichtigste Regel im Umgang mit anderen Menschen: Jeder erzeugt seine Emotionen selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.7. Diese Sichtweise der [[Selbstverantwortung]] ist für denjenigen, der im Umgang mit Menschen Erfolg haben will, notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.8. Eine zweite Sichtweise kommt aus der Betrachtung des Karma: Einem Menschen kann nur das zustoßen, was im eigenen Karma vorgesehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.9. Was, das sei wiederholt, kein Freibrief für Willfährigkeit und Willkür ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.10. Sondern lediglich den Menschen von Schuldgefühlen befreien soll (die sowieso keinem helfen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.11. Und es erleichtert, aus dem zu lernen, dass sich nicht so entwickelt hat, wie es sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.12. Wir neigen dazu, Menschen zu mögen, die keinen Nebel in uns aktivieren und Menschen nicht zu mögen, die viel Nebel aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.13. Aus spiritueller Sicht sind letztere besonders interessant, da sie einem aufzeigen, wo noch Transformationsarbeit zu leisten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.14. Da die Transformation für Glück, [[Gleichmut]], Erfolg und die Verwirklichung des Atman besonders wichtig ist, ist es eine hilfreiche Eigenschaft, aus dem Umgang mit Menschen, die man nicht mag, den eigenen Nebel wahrzunehmen und zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.15. Was nicht heißen soll, dass man diese Menschen zum besten Freund machen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.16. Der fortgeschrittene [[Bhakti Yogi]] sieht in jedem Wesen, also auch in jedem Menschen, Atman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.17. In diesem Zustand hat er große Lebensfreude, [[Toleranz]] und Mitgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.18. Bei der Verwirklichung von Zielen ist das [[Vertrauen]] in Menschen, mit denen man zusammen arbeitet, wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.19. Jegliche eigene emotionale Reaktion weist auf eigenen Nebel hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.20. Jede Verurteilung eines anderen ist die Warnflagge für die eigene abgelehnte dunkle Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.21. Diese Sichtweise fördert die eigene emotionale Offenheit und ist Grundvoraussetzung für Erfolg im Umgang mit Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.22. Für den Erfolg ist auch der eigene Anteil zu erforschen und anschließend zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.23. Insbesondere, wenn  man  mit  diesem Menschen zusammenlebt oder zusammenarbeitet oder auf andere Weise viel Zeit zusammen verbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.24. Die Wahrnehmung von Gefühlen ist allerdings sehr wichtig. Gefühle sind das Maß für die Tragfähigkeit der [[Beziehung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.25. Sich nicht von seinen Emotionen leiten zu lassen heißt erst recht, seinen Gefühlen zu trauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.26. Die Schulung der Unterscheidung von Emotion und Gefühl ist beim Umgang mit Menschen besonders wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.27. Ein Indikator ist die Intensität: Emotionen sind heftig und häufig dominierend, Gefühle sanft und nicht dominierend und nur wahrnehmbar, wenn Gedanken und Emotionen recht weit zur Ruhe gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.28. Da Emotionen durch die Transformation der Emotion aufgelöst werden können, verbessert die Transformation auch immer den Zugang zu den Gefühlen (und zur echten [[Intuition]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.29. Ängste im Umgang mit Menschen sind fast immer Emotionen und nur selten Gefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.30. Das Erkennen, dass es sich nur um eine Emotion (der Vergangenheit) und kein Gefühl handelt, ist eine Voraussetzung, seine eigene Stärke aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.31. Die ruhige, tiefe, gelassene Bauchatmung unterstützt sowohl die [[Unterscheidungskraft]] als auch das Aufrechterhalten der inneren Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.32. Diese innere Stärke hilft auch, mehr Mitgefühl leben zu können, weil mit zunehmender Stärke die Emotion des sich Verletztfühlens immer kleiner wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.33. Für viele Aufgabenstellungen des Lebens ist es hilfreich, eine Lösung zusammen mit mindestens einem anderen Menschen zu erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.34. Im Idealfall geht es allen um eine gute Lösung und nicht um die Beweihräucherung der eigenen Fähigkeiten oder um das Rechthaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.35. Generell kann man so diskutieren, dass das eigene Ego dargestellt wird oder so, dass einem die gute Lösung am Herzen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.36. Beides gleichzeitig geht nicht, da die Zurschaustellung des eigenen Egos die Diskussionsteilnehmer entmündigt und entwürdigt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.37. Geht es um die Lösung, freut man sich über jeden guten Beitrag, egal, wer ihn gesagt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.38. Man freut sich auch über nicht brauchbare Ideen, weil gute Lösungen normalerweise Vorlauf benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.39. Und weil sie, wenn sie nicht ausgesprochen werden würden, den Denkfluss des Sprechenden blockieren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.40. Und weil sie [[Phantasie]]n der Mitdiskutierenden anregen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.41. Schließlich kommen Lösungen zustande, die ein Mensch alleine niemals gefunden hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.42. Entscheidungen bei nicht Gleichberechtigten sind in Kapitel 25 diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.43. Zwei Gleichberechtigte sollten bei Entscheidungen, die beide betreffen, einvernehmliche Entscheidungen treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.44. Das setzt allerdings voraus, dass Bedürfnisse und Gefühle wahrgenommen und offen kommuniziert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.45. Bedürfnisse sind das eigene Anliegen bzgl. der eigenen Befindlichkeit. Sie enthalten keinen Angriff und keine Beschuldigung und keine Erwartung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.46. Erwartungen dürfen nur so weit eingefordert werden, wie sie die Yamas des Gegenübers betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.47. Ist eine einvernehmliche Lösung nicht möglich, muss jeder für sich abwägen, ob der alte Zustand beibehalten werden soll oder ob einer alleine eine Entscheidung für sich trifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.48. Bei Fragen des spirituellen [[Wachstum]]s ist das spirituelle Wachstum immer vorzuziehen: Zum einen ist Stillstand Rückschritt, zum anderen ist die Verwirklichung Atmans immer höher zu bewerten als die Bedenken des anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.49. Eine tragfähige [[Beziehung]], egal ob beruflich oder privat, wird immer Verständnis für das Wachstum des anderen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.50. Beim gemeinsamen Handeln gilt es genau wie beim gemeinsamen Diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.51. Es ist unerheblich, wer etwas tut, solange beide die Fähigkeiten besitzen, es qualitativ hochwertig zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.52. Die unterschiedlichen Fähigkeiten der Handelnden sind bei der Arbeitsaufteilung zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.53. Lässt die [[Zeit]] es zu und ist es gewünscht, kann der weniger Trainierte seine Fähigkeiten ausbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.54. Auch auf Gebieten, die der andere schon besser beherrscht. Redundanz macht ein Team schlagfertiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.55. In einem Team müssen die Stärken jedes einzelnen ausgebaut werden. Auch das gehört zum spirituellen Wachstum, auch wenn es im ersten Moment nicht so erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.56. Meditation ist in verschiedenen Ebenen für den Umgang mit Menschen hilfreich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.57. Sie hilft ganz automatisch, Situationen zu integrieren, in denen es noch keinen emotionalen [[Frieden]] gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.58. Sie fördert Gelassenheit und Entspannung bei aufrechter Haltung, was den Umgang mit Menschen wesentlich erleichtert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.59. Schließlich gibt es spezielle Themenmeditationen, die den [[Wille]]n stärken ([[Tratak]]), die [[Leichtigkeit]] fördern ([[Ausdehnungsmeditation]]) oder Charaktereigenschaften fördern ([[Eigenschaftsmeditation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.60. Möchte man gewisse Eigenschaften in sich fördern (z. B. Erfolg oder Fröhlichkeit oder Gelassenheit) ist es hilfreich, den Kontakt mit Menschen auszubauen, die diese Eigenschaften schon haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.61. Das fördert auf einer tiefen, subtilen Ebene die gewünschten Eigenschaft in sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.62. Manchmal neigen Menschen dazu, dass andere glauben sollten, wovon sie selbst auch überzeugt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.63. Es kann daran liegen, dass das, was andere glauben sollen, einem selbst geholfen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.64. Wobei häufig nicht überprüft wird, ob es für den anderen auch passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.65. Es kann auch daran liegen, dass man sich selbst für besser, klüger oder weiser hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.66. Was allerdings nur in den seltensten Fällen auch der Fall ist: Der [[Weise]] hat keinen Missionarsdrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.67. Es kann auch daran liegen, dass man es selbst dann leichter hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.68. Auch diese Form der [[Manipulation]] ist selten hilfreich. Besser ist es, jeglichen Nebel der Faulheit und/oder der Schwere zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.69. Manchmal braucht man auch Glaubensgenossen, damit man sich selbst nicht so einsam fühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.70. Hier ist es hilfreich, sich mehr Atman zu nähern. Denn das ist die einzige Möglichkeit, [[Einsamkeit]] zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.71. Manchmal braucht man auch Glaubensgenossen, weil man selbst nicht so ganz davon überzeugt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.72. Hier ist es hilfreich, jeglichen Nebel zu transformieren, der die eigenen [[Zweifel]] erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.73. Ist jeglicher Missionarsdrang transformiert, wird man in der Tat glaubwürdiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.74. Denn das Gegenüber spürt die Intention des Missionierens sofort. Ohne diesen Drang wird der Zuhörer/Leser am ehesten die Aussagen überprüfen und gegebenenfalls annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.75. Von den Yamas (siehe 13.3 ff.) ist [[Wahrhaftigkeit]] für die meisten am Schwierigsten einzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.76. Denn zur Wahrhaftigkeit gehört es auch, schwierige Themen anzuschneiden und/oder heikle Argumente auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.77. Ein Höchstmaß an [[Ahimsa]] ist wichtig. Auch wenn der Zuhörende mit Emotionen reagieren kann, deren Ursache er dem Sprechenden unterschieben kann, deren Auslöser er aber nur ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.78. Wahrhaftigkeit ist wichtig, weil sie Sprecher und Zuhörer die [[Würde]] erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.79. Spricht man etwas nicht mehr aus, weil man kein Vertrauen in das Finden einer Lösung setzt, ist dieses der Anfang der Trennung vom anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.80. Wahrhaftigkeit ist die Chance, Transformation in Form von Reinigungsprozessen in Gang zu setzen, an deren Ende sich alle wohler fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.81. Weil alle einen Teil ihres Nebels transformiert haben und dieses die [[Verbindung]] zum anderen verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sprache===&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900402766.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
31.1. Sprache ist (hier) das Aussprechen von [[Wort]]en, um sich selbst oder anderen etwas mitzuteilen. Schrift- und Gebärdensprache werden hier nicht bewusst behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.2. Manchmal ist auch das absichtliche oder unabsichtliche Nicht-Sprechen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.3. Die eigentliche Kommunikation beim Sprechen erfolgt über das von den [[Chakra]]s ausgestrahlte [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.4. Eine erfolgreiche Sprache erfordert mindestens die geöffneten [[Manipura]], [[Anahata]] und [[Vishuddha]] Chakras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.5. Die aufrechte, lockere Haltung öffnet Anahata Chakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.6. Sie erweckt den Eindruck der [[Aufrichtigkeit]], der Lockerheit und der Offenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.7. Dieser Eindruck ist berechtigt, denn in der aufrechten, lockeren Haltung ist anderes nur schwer aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.8. Weit geöffnete Zähne und Lippen – sofern der Laut es erlaubt – öffnen Vishuddha Chakra und erlauben das Zeigen von Emotionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.9. Mit geschlossenen Zähnen und/oder Lippen entsteht schnell eine emotionslose Sprache aus dem Kehlkopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.10. Sie erweckt bei den meisten Zuhörern den Eindruck der Heimlichtuerei, da der Zuhörer etwas vermisst, nämlich den emotionalen Anteil an der Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.11. Nur in den wenigen Fällen, in denen der Zuhörer die Emotionslosigkeit liebt, wird er diese Sprachform schätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.12. Beim Zuhörer spielt sich all dieses meistens unbewusst ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.13. Sprechen und gleichzeitiges Ausatmen mit [[Hilfe]] des Zwerchfells (Bauchatmung) öffnet Manipura Chakra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.14. Und bringt gleichzeitig alle anderen Vorteile der Bauchatmung in das Gespräch/die Rede hinein: Präsenz, [[Gelassenheit]], [[Humor]], Standfestigkeit, Verbindung mit dem Körper, Verringerung des Denkens und Integration von Emotionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.15. Diese Sprachform ist deshalb so erfolgreich, weil sie ein authentisches Sprechen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.16. Emotionen und Gefühle untermalen bei dieser Sprache die reine Sachaussage, weshalb der Zuhörende auf mehreren Ebenen zuhören kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.17. Das Unterdrücken von Emotionen und Gefühlen hinterlässt beim Zuhörenden (meistens unbewusst) zumindest leise Zweifel am Gesprochenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.18. Die Verbindung zwischen Redner und Zuhörer wird durch diese Sprachform verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.19. Dieses weckt auch unbewusst mehr Interesse beim Zuhörer. Er fühlt sich ernst genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.20. Die Chakras sollten nicht verdeckt werden. Weder durch Körperextremitäten noch durch Gegenstände, wie z. B. ein Rednerpult.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.21. Eine bewusste Einatempause erleichtert dem Zuhörer das Verarbeiten der Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.22. Sprechpausen können auch genutzt werden, um die Spannung beim Zuhörer zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.23. Das rechte Maß an Augenkontakt erzeugt eine gute Verbindung zwischen Redner und Zuhörer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.24. Der Augenkontakt mit (scheinbar) wohlmeinenden Zuhörern ist für den Erfolg des Redners von großer [[Bedeutung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.25. Aber auch andere sind mit Augenkontakt einzubinden, sonst fühlen sie sich ausgegrenzt. Die Ausgrenzung wird zur selbst erfüllenden Prophezeiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.26. Hilfreich ist es auch, soviel Aufmerksamkeit wie möglich bei den Zuhörern zu haben. Das verstärkt den Pranafluss und damit die Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.27. Sprache sollte immer unter Berücksichtigung der Yamas (siehe Kapitel 13) erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.28. Scheinbare Widersprüche zwischen den Yamas lassen sich durch Transformation des Widerspruchs auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.29. Friedfertigkeit (Ahimsa) ist hilfreich, weil sie beim Zuhörer das Herz öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.30. Wahrhaftigkeit ([[Satya]]) ist wichtig, weil sie ein Höchstmaß an [[Authentizität]] und [[Integrität]] ermöglicht. Der Zuhörer wird die Widerspruchsfreiheit zwischen dem gesprochenen Wort und Intention genießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.31. Das Nichtstehlen/Freisein von [[Manipulation]] anderer ([[Asteya]]) ermöglicht dem Zuhörer ein entspanntes und offenes Zuhören, weil Zuhörer automatisch beim leisesten Anschein der Manipulation „abschalten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.32. Auf diese Weise entsteht ein Sprechen, das das Leben erfolgreicher, friedfertiger, fröhlicher und gelassener macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.33. Anmerkung: Ein wichtige Technik über das „wie man es sagt“, lautet „[[Gewaltfreie Kommunikation]]“ und ist in beschrieben. Ich gehe hier  nicht näher darauf ein, weil dieses Thema für mich zu neu ist und ich zu wenig Experte auf diesem Gebiet bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil V: Die Transformation==&lt;br /&gt;
===Der spirituelle Lehrer/Coach===&lt;br /&gt;
[[Datei:Swami Shivananda Liebe.jpg|thumb|Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.1. Der spirituelle [[Lehrer]] ist im Idealfall auf seinem [[Weg]] der [[Transformation]] weit fortgeschritten. Er hat viele Mosaiksteine seines Nebels transformiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.2. Er verspürt dann auch eine tiefe Sehnsucht, auch noch den Rest des Weges zu vollenden (jeglichen Nebel zu transformieren) und so Atman zu verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.3. So ist er lebendiges Beispiel, dass die alten [[Schriften]] nicht nur bloße Theorie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.4. Die Hauptaufgabe des spirituellen [[Lehrer]]s ist es, als lebendiges Beispiel für die wunderschönen Resultate der Transformation und durch gelebte [[Wahrheit]] ([[Satya]]) den Aspiranten immer wieder durch eigene Worte und [[Tat]]en zu inspirieren, weiter zu wachsen, Nebel zu transformieren und sich den göttlichen Eigenschaften zu nähern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.5. Denn die Transformation ist das Einzige, was sich im [[Leben]] wirklich lohnt und ist auch das Einzige, was dem Aspiranten nicht wieder weggenommen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.6. Der geeignete Lehrer strahlt aus und lebt die Fähigkeiten, die der Aspirant sich wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.7. Auf dass die [[Gnade]] Atmans schließlich die letzten Mosaiksteine selbst entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.8. Das [[Ego]] der Verstandeshülle ist so auf Recht haben und Tarnung der dunklen Seite fixiert, dass es dem gewöhnlichen [[Schüler]] völlig unmöglich ist, ohne Anregung von außen seinen Nebel komplett zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.9. Der Lehrer hat den [[Schüler]] auf den Nebel hinzuweisen, den der Schüler nicht sieht oder nicht sehen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.10. Inwieweit das Ansprechen dieser heiklen Themen Bestandteil der [[Beziehung]] zwischen Lehrer und Schüler ist, ist zwischen beiden auszuhandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.11. Der Schüler, der eine hohe Bereitschaft hat, auf den Nebel hingewiesen zu werden, wird immer schneller wachsen als der Schüler, der keine Hinweise möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.12. Denn die Unterscheidungskraft ([[Viveka]]) zwischen Wirklichem ([[Atman]]) und Unwirklichem (alles anderem, [[Maya]] 4.2 f.) kann im Alltag gar nicht genug geschult werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.13. Denn jeder, der nicht schon weit fortgeschritten bei der Transformation des Nebels ist, verfängt sich sehr schnell in den Fangarmen der Maya.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.14. „Sein eigenes Süppchen zu kochen“ schneidet denAspiranten von der [[Weisheit]] des Lehrers ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.15. Wobei gewisse Zweifel an [[Transformation]] undAtman immer auch berechtigt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.16. Vom später selbstverwirklichten [[Swami Vivekananda]] heißt es, er hätte fünf Jahre lang Zweifel an seinem damals schon selbstverwirklichten Lehrer [[Ramana Maharshi]] gehabt, bevor er sich ihm ganz hingegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.17. Ein Meister hat gesagt: „Nur Selbstverwirklichte und Fanatiker kennen keinen Zweifel.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.18. Eine ungesunde Skepsis wirkt allerdings mehr blockierend als die [[Gedanke]]n schärfend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.19. Ein guter Lehrer wird die unbequeme Rolle in der Schulung der Viveka seiner Schüler einnehmen, auch wenn er sich im ersten Moment damit nicht besonders beliebt macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.20. Denn je weiter er auf seinem Weg vorangeschritten ist, desto wichtiger ist ihm Wahrhaftigkeit (Satya) und desto unwichtiger ist ihm das Beliebtsein bei anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.21. Langfristig wird ihm der Schüler unendlich dankbar sein, da der Schüler mit jedem transformierten Nebel neue Fähigkeiten gewinnt und seinen Weg in Richtung, Gelassenheit, grundloses Glücklichsein und schließlich Verwirklichung des Atman geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.22. Eine weitere wichtige Eigenschaft ist das Hinfort-Nehmen der Einsamkeit: Jeder spirituelle Aspirant bemerkt mit jeder Transformation, dass er anders wird als der „gewöhnliche [[Mensch]]“. Das ist ein Teil der [[Kraft]] der Maya, der [[Illusion]], die den Aspiranten vom weiteren Fortschritt abhalten möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.23. Der spirituelle Lehrer gibt ihm das geistige Zuhause, so dass der Aspirant weitergehen kann, ohne dass er sich von der Maya in Form von Gewöhnlichkeit gefangen nehmen lassen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.24. Auf all diese Weisen unterstützt der Lehrer den Schüler bei der Transformation des Nebels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.25. Der Lehrer weiß um die Notwendigkeit von Werten und dem Begriff einer „weiten Moral“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.26. Insbesondere weiß er um die positive Wirkung von Werten für den Handelnden und seine Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.27. Der weitere Erfolg nimmt mit seinem Vorleben zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.28. Der größte Erfolg stellt sich ein, wenn der Lehrer Atman verwirklicht hat. Denn dann hat er am eigenen Transformationsprozess erlebt, dass jeglicher Nebel komplett transformierbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.29. Die Unterscheidungskraft zwischen Wirklichem und Unwirklichem ist dann nicht mehr steigerbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.30. Ein großer [[Lehrer]] hat viele Meister ausgebildet, unabhängig von der Zahl seiner Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.31. Ein Lehrer wird in dem Maße von Atman erhoben, wie er seine Schüler erhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.32. Vorleben mit geöffnetem Herzen ist generell die wichtigste Eigenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.33. Dieses gilt insbesondere für die [[Freude]] an der eigenen Transformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.34. Das [[Wissen]] um die eigene Transformation ist der größte Schatz des Lehrers: Aus dieser Erfahrung hat er einen großen Fundus bzgl. der richtigen [[Einstellung]]en, Standpunkte und Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.35. Dieses schafft die notwendige menschliche [[Autorität]], ohne autoritär sein zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.36. Solange der Lehrer Atman nicht erlebt hat, bleibt er langfristig erfolgreich, wenn er an der Transformation des eigenen Nebels weiter intensiv arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.37. Auch wenn nach dem Einschlafen der eigenen Transformation der Erfolg noch kurzfristig anhält, besteht der schleichende Niedergang bevor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.38. Die ehrliche, aufrichtige Transformation verhindert elegant das eingebildete [[Gefühl]], dass der Lehrer alles weiß. Nicht umsonst heißt es im Zen: „[[Zen]]-Geist ist Anfänger-Geist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.39. Die ehrlich gemeinte, richtig ausgewählte Weiterbildung, das bewusste Hineinbegeben in die Schülerrolle fördert die Transformation des Nebels: Sowohl bzgl. der Defizite im Unterricht als auch bzgl. der Ermächtigung der Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.40. Hat der Lehrer auf einem materiellen oder spirituellen Gebiet zu viel Nebel, werden die Schüler auf diesem Gebiet keinen Nebel transformieren können (solange sie nur diesen einen Lehrer haben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.41. Ist der eigene Nebel für den Lehrer verborgen und kennt der Lehrer die Gesetze über Emotion, Aufmerksamkeit, Konzentration, Willen, Ego, Atmung und der dunklen Seite, nicht, wird er den Fehler bei den Schülern oder den Umständen „finden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.42. Dieses Finden ist in der Tat ein wichtiger Hinweis auf den eigenen Nebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.43. Jeder Lehrer ist gut beraten, die bekannten Regeln einer Tradition erst dann zu brechen, wenn er sie richtig verstanden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.44. Der Lehrer kann seinen Schülern nichts gegen deren Willen beibringen. („Auch 100 erleuchtete Meister können keinen Schüler erheben, der dieses nicht aufrichtig will.“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.45. Lehrer und Schüler suchen sich immer gegenseitig so aus, dass ihre Nebel zueinander passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.46. Erfüllt der eine die Anforderungen des anderen nicht, ist die Intention des anderen nicht offensichtlich. Denn die Intention bestimmt auch hier das Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.47. Schüler sind unbewusste wunderbare [[Hilfe]]n, um den Nebel des Lehrers aufzuzeigen. Deshalb ist die ständige Transformation des Lehrers so wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.48. Der gute Schüler ist auf liebevolle Weise offen bzgl. des Nebels des Lehrers. Er hat den [[Mut]], den Nebel des Lehrers anzusprechen. So unterstützen sich beide gegenseitig in der Transformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.49. Der Lehrer, der mit dieser Offenheit nicht umgehen kann, hat diesen [[Name]]n nicht verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.50. Die Verlockung ist groß, dass der Lehrer den Schüler über dessen Nebel im Unklaren  lässt, damit im Gegenzug der Schüler den offensichtlichen Nebel des Lehrers verschweigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.51. Noch größer ist die Verlockung, dass der Lehrer den Schüler kleiner als den Lehrer hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.52. Und die Verlockung, von den Schülern Aufmerksamkeit in Form von Bewunderung zu erlangen, ist ebenfalls häufig vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.53. All dieses Verlocken kann der Lehrer umgehen, indem er ständig weiter an seiner Transformation arbeitet und sich in Weiterbildungen in die Rolle des Schülers begibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.54. Hat er schließlich Atman verwirklicht, ist er frei von Verlockungen jeglicher Art, da Atman frei von Mangel und somit frei von Widerstand und Begehren ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.55. Der Lehrer, der die [[Existenz]] von Brahman und Atman abspricht, wird immer großen Nebel behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.56. Er wird Probleme bei der Glaubwürdigkeit bzgl. der Transformation des Nebels bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.57. Denn er wird nicht erklären können, was mit einem Menschen passiert, der jeglichen Nebel transformiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.58. Und nur der Glaube an Atman ermöglicht einen Standpunkt, dass aller Nebel auch wirklich Nebel, und nicht irgendeine (vermeintliche) [[Realität]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.59. Der Lehrer soll auch über Atman und [[Brahman]] sprechen, selbst wenn er Atman noch nicht erlebt hat, damit der Schüler größer als der  Lehrer werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.60. Wenn der Lehrer Schüler hat, die durch seine Unterstützung größer als er selbst geworden sind, ist der Lehrer wahrlich groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlegendes zur Transformation===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gott3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
33.1. Transformation des Nebels heißt, etwas anzunehmen, wogegen man bisher [[Widerstand]] hatte, etwas loszulassen, das man begehrt oder sich eine (vorrangig mentale) [[Fähigkeit]] anzueignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.2. Annehmen können heißt das Aufgeben von Widerstand bei möglichst großer Entspannung aus einer Position der [[Stärke]] heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.3. Die dazugehörige [[Einstellung]] ist: „Ich stelle mich dem, wogegen ich bisher Widerstand hatte und fühle wie es sich anfühlt, so zu sein/in dieser Situation zu sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.4. Die Belohnung des Aufgebens von Widerstand ist wiedergewonnene kreative [[Kraft]], gesteigerte Lebens- und Schaffenskraft, gesteigertes [[Selbstvertrauen]], mehr [[Gelassenheit]] und [[Lebensfreude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.5. Denn das Aufrechterhalten von [[Widerstand]] verbraucht viel [[Energie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.6. Und nimmt viel der [[Natürlichkeit]], die privat und beruflich viel Erfolg mit sich bringen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.7. Das Aufgeben des Widerstandes hat noch einen wunderbaren Vorteil: Wenn man das annehmen kann, wogegen man Widerstand hat, kann es gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.8. Loslassen von etwas, das man begehrt, heißt, den Widerstand gegen den heutigen [[Mangel]] aufzugeben und den Mangel emotional anzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.9. Die Belohnung für das [[Loslassen]] ist die [[Erkenntnis]], dass der Mangel nur [[Illusion]] ist und sich auflöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.10. Und die [[Welt]] auch im Moment so schön ist, wie sie ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.11. Auch hier gibt es die gleichen Vorteile wie beim Aufgeben von Widerständen (siehe 33.4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.12. Wenn man das, was man begehrt loslassen kann, kann es kommen. Allerdings nicht eher. Das ist der größte Gewinn vom Loslassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.13. Die Transformation von Widerstand und Begehren wirkt auf alle vier dichtesten [[Hülle]]n: Der [[Verstand]] findet mehr [[Ruhe]], [[Emotion]]en lösen sich auf, im [[Energiekörper]] öffnen sich [[Chakra]]s, das [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] kann besser fließen und Spannungen des Körpers lösen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.14. Das gilt ebenfalls für die [[Entwicklung]] von allgemeinen [[Charaktereigenschaft]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.15. Das Aneignen von allgemeinen Charaktereigenschaften heißt die [[Entwicklung]] von Entspannung, Gelassenheit, [[Einfühlungsvermögen]], müheloser [[Konzentrationsfähigkeit]] sowohl auf einen Punkt als auch auf alles Wahrnehmbare, müheloser [[Beharrlichkeit]], [[Mut]], Teilen können der [[Aufmerksamkeit]] oder mühelosem [[Wille]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.16. Auch die Entwicklung der [[Yamas]] und [[Niyamas]] (siehe Kapitel 13) gehört hierzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.17. Von diesen Eigenschaften kann man im [[Leben]] nie genug haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.18. Sie fördern [[Humor]] und Gelassenheit in den normalen Situationen des Lebens, Souveränität und Autorität in fordernden Situationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.19. Und den Erfolg in allen Lebensbereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.20. Auf dem [[Weg]] zur Entwicklung werden dem Aspiranten viele seiner [[Konzept]]e bewusst, weshalb diese Eigenschaften nicht erreichbar oder gar schlecht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.21. Es sind allerdings nur [[Konzept]]e (nur Nebel!) aus Verstandes- und Emotionshülle und sind Teil der [[Maya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.22. Denn durch die Entwicklung der allgemeinen Charaktereigenschaften löst sich der Aspiranten schon ein Stück weit aus der Maya.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.23. Spezielle Charaktereigenschaften bräuchte man in manchen Situationen dringend, genauso wie man in manchen Situationen das zwanghafte [[Leben]] einer Eigenschaft am liebsten loswerden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.24. Beispielhaft sei	hier das Eigenschaftspaar [[Anpassung]] und [[Durchsetzungsvermögen]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.25. Eine der beiden Eigenschaften immer zu leben, heißt Untergang der eigenen [[Persönlichkeit]] im ersten Fall, [[Einsamkeit]] und [[Isolation]] im zweiten Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.26. Eine der beiden Eigenschaften gar nicht zu haben, heißt Einsamkeit und Isolation im ersten Fall, Untergang der eigenen Persönlichkeit im zweiten Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.27. Und doch braucht man in mancher Situation die Anpassungsfähigkeit, in mancher Situation Durchsetzungsvermögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.28. Alle bisherigen Ausführungen zu den speziellen Charaktereigenschaften am Beispiel von Anpassung und Durchsetzungsvermögen gelten für andere Eigenschaften/Eigenschaftspaare entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.29. Einer charakterlich abgerundeten [[Persönlichkeit]] (das ist übrigens auch eine, die sich Atman schon weit genähert hat) gehört auch das authentische Annehmen können viele spezieller Charaktereigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.30. Wobei Annehmen können heißt, nicht annehmen müssen! Der [[Aspirant]] hat beim Annehmen können völlige Wahlfreiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.31. Nicht Annehmen wollen (Widerstand) heißt immer wieder unfreiwillig leben (Wir ziehen an, wogegen wir Widerstand haben). Annehmen können heißt losgelassen haben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.32. Eine der wichtigsten [[Kunst|Künste]] im [[Leben]] ist es, sich mit gutem Einfühlungsvermögen für die Charaktereigenschaft  zu  entscheiden,  die einem selbst und der Gemeinschaft am meisten nützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.33. Das ist das Hauptziel der Transformation spezieller Charaktereigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.34. Hierbei geht es nicht um ein vermeintliches sich Verbiegen (Siehe Kapitel 15 Anpassung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.35. Denn das [[Ego]] möchte gerne behauptete Eigenschaften glorifizieren, abgelehnte Eigenschaften verurteilen und den momentanen Status beibehalten, teilweise sogar intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.36. Denn jeder [[Mensch]] ist in [[Wirklichkeit]] Atman und nichts anderes. Jede spezielle Charaktereigenschaft ist eine Rolle, die je nach [[Karma]] (Vorgeschichte) mehr oder wenig gelebt und auch mehr oder wenig behauptet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.37. Doch egal wie intensiv das Ego sie behauptet. Aus der Sicht Atmans ist sie eine Rolle, die, umso fester sie behauptet wird, den Aspiranten von Atman entfernt und das Leben zwanghaft gestaltet. Insbesondere in den Situationen, in denen man es am wenigsten gebrauchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.38. Spezielle Charaktereigenschaften sieht das Ego nur deshalb gerne, weil sie schon lange in Verstandes- und/oder Emotionshülle vorhanden sind oder nur deshalb ungern, weil die Eigenschaft selber und die Ablehnung derselben schon lange in Verstandes- und/oder Emotionshülle gespeichert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.39. Neu angeeignete spezielle Eigenschaften haben gegenüber schon lang behaupteten Eigenschaften nur einen Unterschied: sie sind neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.40. Sie gehören genauso viel oder genauso wenig zu einem selbst wie die schon lange Behaupteten. Auch wenn die letzten eher gewohnt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.41. Auch die [[Transformation]] spezieller Charaktereigenschaften transformiert die vier dichtesten Hüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.42. Das Lösen der festen Behaupteten bzw. der Ablehnung transformiert Emotions- und Verstandeshülle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.43. Der natürliche Zugang zur transformierten speziellen Eigenschaft öffnet das zur Eigenschaft zugehörige [[Chakra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.44. Die Öffnung des Chakras versorgt die umliegende Körperregion besser mit [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], was die physikalische Hülle transformiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.45. Transformation des Energiekörpers heißt [[Reinigung]] der [[Nadi]]s und Öffnung des Chakras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.46. Es bedeutet auch das Aufladen des Körpers mit möglichst viel Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.47. Der Körper verfügt über mehr [[Kraft]], man „fühlt sich wohler in seiner [[Haut]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.48. Der Verstand wird automatisch ruhiger, wenn mehr Prana in der Energiehülle ist und dieses auch freier fließen kann. Die innere (geistige) Kraft nimmt auf diese Weise auch zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.49. Transformation der Energiehülle kann auch heißen, den Pranafluss in gewünschter Weise willentlich zu steuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.50. Es heißt auch: Vorbereiten der Sushumna (19.7) für das Aufsteigen der [[Kundalini]] (19.39).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.51. Auch die Transformation der Energiehülle transformiert die anderen drei dichtesten Hüllen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.52. Der verbesserte Pranafluss versorgt den Körper besser und transformiert so die physikalische Hülle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.53. Das harmonische Öffnen der Chakras vermehrt die Offenheit und das leichtere Annehmen und Loslassen von Charaktereigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.54. Was wiederum Einsichten in der Verstandeshülle nach sich zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.55. Transformation des Körpers heißt [[Harmonisierung]] der [[Verdauung]] und der Drüsen, Verbesserung aller Körperkreisläufe, verbesserte Entspannung des Körpers und Kräftigung und Dehnung der willkürlichen Muskeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.56. Dadurch werden auch die anderen drei dichtesten Hüllen mit transformiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.57. Die Harmonisierung der Drüsenaktivitäten harmonisiert auch Emotional- und Verstandeshülle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.58. Der Aufbau körperlicher [[Kraft]], insbesondere im [[Rücken]], führt zu vermehrter geistiger Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.59. Die verbesserte körperliche Beweglichkeit erhöht die geistige Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.60. Das Einnehmen bestimmter [[Hatha Yoga]] Stellungen ([[Asana]]s) fördert je nach Asana zum Beispiel Konzentrationsvermögen, Selbstvertrauen, [[Selbstbewusstsein]], Durchsetzungsvermögen, Willenskraft, Entspannung, Stressfestigkeit, Einfühlungsvermögen, [[Mitgefühl]], Anpassungsfähigkeit, [[Demut]], inneres [[Gleichgewicht]], Standfestigkeit, Offenheit (siehe Anhang B).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.61. Das Lösen von Muskelverspannungen verbessert den Pranafluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.62. Liegen die Verspannungen über einem Chakra, wird auch das Chakra geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.63. Die richtige Atmung verbessert die Aufnahme von Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.64. So transformiert Körperarbeit auch die Energiehülle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.65. Die Transformation aller Hüllen bereitet auf die Verwirklichung von Atman vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.66. Denn je leichter und offener die Hüllen sind, um so eher kommt die Gnade Atmans über einen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.67. So heißt es nicht umsonst: „Selig, die ein reines [[Herz]] haben; denn sie werden Gott schauen.“ (Matth. 5,8) [1].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.68. Dieses Kapitel zeigt, dass die mühelose, freudvolle Meisterung des Alltags und die Vorbereitung zur [[Selbstverwirklichung]] in der Tat ein- und dasselbe sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.69. Von daher ist es am Anfang irrelevant, ob man seine Fähigkeiten ausbaut, um den Alltag besser zu meistern oder ob man sie ausbaut, um Selbstverwirklichung zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.70. In dem Maße, wie man sich aus den Fängen der [[Maya]] befreit (seinen Nebel transformiert), steigt die Einsicht darüber und die Sehnsucht danach, was letztendlich und immerwährend glücklich macht: die Selbstverwirklichung, die Verwirklichung des Atman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.71. So führt jedes Streben nach neuen Fähigkeiten, jede Einsicht über das Leben, egal über wie viel Umwege und (für die, die an [[Reinkarnation]] glauben: egal über wie viele Leben) letztendlich so oder so zu Atman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.72. Jeder Aspirant kann die Umwege und damit auch seine Mühen und Leiden verringern, in dem er mit Begeisterung, Enthusiasmus und Eifer (und ohne Übereifer) alle Aufgaben des Lebens annimmt und transformiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.73. Und auf diese Weise ein Vorbild dafür werden, dass ein erfolgreiches Leben voller Fröhlichkeit, Begeisterung und Schaffenskraft möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.74. Was andere automatisch ihm in diesen Eigenschaften folgen lassen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.75. Der einzige [[Weg]], andere Menschen oder gar die Welt zu transformieren, besteht in der eigenen Transformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.76. Denn die Welt direkt transformieren wollen heißt, Widerstand haben gegen die Welt, so wie sie ist. Den Widerstand erzeugt der Aspirant (wie andere Emotionen auch) selbst. Er ist Nebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.77. Auch das ist eine große [[Kraft]] der Maya, die dafür sorgen will, dass der Aspirant auf keinen Fall Freiheit (Selbstverwirklichung) erlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.78. Hat der Aspirant genügend Nebel transformiert und besitzt er ein tiefes [[Vertrauen]], dass andere Menschen diese wundervollen und beim Aspiranten erlebten Eigenschaften ebenfalls haben wollen, werden andere ebenfalls neugierig und öffnen sich für ihre eigene Transformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.79. So sagt [[Jesus]]: „Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.“ ([1], Matth. 7,5) Und [[Buddha]] schreibt dazu: „Um das Krumme zu begradigen, musst du erst etwas anderes tun: Begradige dich selbst“ ([10], Vers 17).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.80. Dieser Weg erfordert [[Beharrlichkeit]], [[Ehrlichkeit]], [[Hingabe]], Eifer und die Bereitschaft alles Überkommene, Veraltete, nicht mehr Brauchbare aufzugeben und hinter sich zulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.81. Und die Sehnsucht, das Göttliche in sich zu verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.82. Besitzt der Aspirant all diese Eigenschaften, wird er die Verwirklichung noch im aktuellen Leben erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.83. Zu guter Letzt muss der Aspirant dann allerdings auch sein Streben nach Atman (vielleicht auch der Weltverbesserung) loslassen: auch dieses ist Begehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.84. Deshalb kann den letzten Schritt nur Atman selbst tun: einen Aspiranten „die Gnade Gottes“ erfahren lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Fallen des Egos in der Transformation===&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900180674.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
34.1. Die [[Gedanke]]nformen, die so häufig gedacht worden sind, dass sie sich automatisiert haben, verhindern das Erleben von Atman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.2. Das gilt auch für die Dinge, von denen man fest behauptet, dass man das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.3. Und erst Recht für die Dinge, von denen man glaubt, dass man das nicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.4. Hier sind besonders hartnäckig die Fehler des Lebens, die man, anstatt aus ihnen zu lernen, einfach verdrängt hat und so zur dunklen Seite geworden sind. (Weil sie doch immer wieder aufleben, um einen daran zu erinnern, dass man „das“ auch ist.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.5. Auch unzulässige Verallgemeinerungen in Bezug auf einen selbst, auf andere oder gar „die [[Welt]]“. Insbesondere die, die in der ersten [[Zeit]] auf diesem Planeten getroffen worden  sind. (Beispiele: Männer sind …, Frauen sind …, ich bin …, ich bin nicht …)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.6.  Schließlich gibt es auch noch das Verdrängen von Situationen der Vergangenheit, die emotional so geladen sind, dass man das Aufleben verhindern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.7. Alle zusammen manifestiert das [[Sein]] eines Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.8. Im Extremfall zementieren sie sogar das [[Leben]] eines Menschen und verhindern jedwede geistige Änderung. Dann können nur noch Krisen, schwere Krankheiten oder Katastrophen Einsichten oder gar Veränderungen auslösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.9. Im Normalfall möchte der Aspirant wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.10. Das ist einerseits der Atman in ihm, kann aber auch anderseits das Ego sein, dass sich vom [[Wachstum]] Vorteile, wie zum Beispiel mehr Ruhm, Erfolg oder Beliebtheit, verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.11. Andererseits möchte sich das Ego – zumindest ein Teil von ihm – auf keinen Fall mit den Dingen beschäftigen, wo es sich eingestehen müsste, dass das, was es tut, weder hilfreich noch angemessen in Bezug auf das Wachstum von einem selbst und von der [[Umwelt]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.12. Daher wird sich ein Teil des Egos ab einem bestimmten Zeitpunkt der Transformation darauf konzentrieren, Wachstum zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.13. Er wird sagen, dass weiteres Wachstum unmöglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.14. Oder er wird das bisherige Wachstum für nicht vorhanden erklären, um die weitere Transformation für unnütz oder nicht hilfreich zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.15. Oder er führt Übungen zur Transformation nur noch oberflächlich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.16. Oder er wird das bisherige Wachstum verherrlichen und für ausreichend erklären. Weiteres Wachstum sei unnötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.17. Oder er greift andere an. Sei es, um von eigenen Fehlern abzulenken und/oder echte Vorbilder zu demontieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.18. Was alles Gründe für den regelmäßigen Kontakt zu einem guten [[Lehrer]] oder Coach sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.19. Er kann die [[Spiel]]e, die das Ego des Aspiranten spielt, erkennen und dem Aspiranten Anreize geben, weiter zu transformieren und das Ego letztendlich selbst zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.20. Denn nur der Aspirant kann durch die Tür gehen. Der Lehrer kann sie allerdings öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.21. Ein typisches Argument für das scheinbar unmögliche Wachstum ist: „Das schaffst du sowieso nie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.22. Viele haben es geschafft! Man muss wirklich wollen und dafür gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.23. Beliebt ist auch: „Ich habe so viel Dringenderes zu tun. Da bleibt momentan keine [[Zeit]] für die Transformation.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.24. Es gibt nichts Dringenderes als die Transformation, wenn man mühelos, spielerisch Erfolg haben möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.25. Das [[Ego]] täuscht auch gerne vor: „Man muss ganz viel Zeit und Ruhe haben, um an sich zu arbeiten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.26. Gerade in Zeiten der Hektik geben auch kurze Momente der Transformation dem restlichen Handeln eine erfolgreichere Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.27. Auch das Gegenteil gibt es: „Mir dauert die Transformation viel zu lange. Es muss alles ganz schnell gehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.28. Lernen, seine Transformation ohne Zeitdruck zu verfolgen, hilft auch, den Alltag ohne Zeitdruck zu meistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.29. Auch [[Angst|Ängste]], dass der Abstand zum Partner zu groß werden würde oder der Partner nicht mit der eigenen Änderung umgehen könne oder   der Partner einen sogar verlassen könne, sind zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.30. Die Transformation ist das Wichtigste! Für den nicht übenden Partner ist das nicht immer einfach. Doch langfristig ist es für beide Seiten besser, wenn die Arbeit an der Transformation weiter geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.31. Auch Behauptungen anderer, insbesondere von Wissenschaftlern, dass Veränderungen nicht möglich seien, zitiert das Ego gerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.32. Veränderungen sind möglich. Es gibt viele Vorbilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.33. Ähnlich dazu ist die [[Idee]]: „Die [[Welt]] ist so, wie sie ist. Da hilft auch keine Transformation bei sich selbst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.34. Ändert sich der Aspirant, ändert sich auch die Welt. Es geht nicht anders, weil die Spiele der Umwelt nicht mehr funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.35. Mancher glaubt: „Bei meiner [[Vergangenheit]] schaffe ich das nie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.36. Viele haben es schon aus „schlechten“ Verhältnissen geschafft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.37. Oder in Steigerungsform: „Bei meinen Fehlern in der Vergangenheit schaffe ich das nie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.38. Fehler passieren. Egal wie viel. Fehler kann man stoppen, wenn man die im Fehler steckende Lektion gelernt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.39. Die größte Falle dieser Kategorie ist: „Mir geht es gerade schlecht. Ich kann in diesem [[Zustand]] nicht an mir arbeiten und muss warten,  bis es mir wieder besser geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.40. Zu all diesem sei generell gesagt: Jeder Mensch trägt in seinem tiefsten Kern Atman. Veränderungen sind immer möglich, wenn der Aspirant wirklich will und sich um die nötige Unterstützung selbst kümmert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.41. Es gibt genügend Menschen, die durch ihre eigene [[Transformation]] die Unmöglichkeit der Transformation widerlegt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.42. Ein Beispiel für die oberflächliche Ausführung ist Langeweile beim Üben. Die [[Intention]] des Wachstums und Freude am Wachstum sind nur schwach ausgeprägt oder fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.43. [[Bauchatmung]], Konzentration und die Überprüfung der eigenen Intentionen und [[Ziel]]e schaffen Abhilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.44. Auch ein Vortäuschen von hohem Einsatz führt zu nur oberflächlichem [[Handeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.45. Vortäuschen hat noch nie geholfen. Die Umgebung sieht sowieso, was Sache ist. Besser ist es, [[Satya]] zu praktizieren und die Früchte von Satya zu ernten (siehe 13.5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.46. Manche wechseln die spirituellen Richtung sehr häufig und tun nichts richtig. Zur Vortäuschung wird dann noch das Argument: „Ich bin vielseitig interessiert“ gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.47. Hier ist es für den Transformierenden hilfreich, sich ein Tagebuch für die eigenen Transformationserfolge anzulegen und sich feste Ziele mit Zeitvorgaben zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.48. Auch eine nicht hilfreiche Intention, zum Beispiel den [[Wunsch]] nach Anerkennung durch die eigene Transformation, verringert den Erfolg der Transformation deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.49. Bauchatmung und Konzentration auf das eigene Üben, möglichst ohne die [[Gedanke]]n abschweifen zu lassen, umgehen diese Sabotage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.50. Einige Aspiranten begründen ihren nicht so großen [[Fortschritt]] mit: „Alles braucht Zeit.“ oder „Ich muss mein eigenes Tempo gehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.51. Auch diese selbst erfüllenden [[Prophezeiung]]en kann man durch das Denken anderer Gedanken stoppen  (siehe  10.11  ff.), zum Beispiel mit:&lt;br /&gt;
„Mühelos mache ich große Fortschritte in meinem Wachstum.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.52. Kommen dem Aspiraten diese oder ähnliche Gedanken in den Sinn, ist er Zeit, die Intention des Übens zu überprüfen, sich seiner Ziele zu vergewissern oder sich neue Ziele zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.53. Dann kann das Üben mit neuem Elan und Schwung weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.54. Ein klassisches Argument der Verherrlichung ist: „Ich bin schon ganz toll. Ich habe schon so viel an mir gearbeitet. Ich kann mich ausruhen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.55. Der Fall kommt schneller als man denkt, wenn nicht an der Transformation weiter gearbeitet wird. Dranbleiben ist besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.56. Mancher [[Aspirant]] sagt auch: „Ich bin an allem unschuldig.“ Mit dem verborgenen Angriff: „[[Schuld]] sind die Umstände, [[Gott]], andere usw.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.57. Intention ist das was erlebt wird. Das Außen ist nur der [[Spiegel]] des eigenen Unbewussten (siehe Kapitel 6).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.58. Auch die [[Idee]]: „Mein [[Herz]] ist schon vollständig geöffnet“ produziert das Ego schon einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.59. Wer nicht selbstverwirklicht ist, kann sein Herz immer noch weiter öffnen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.60. Auch die Variante: „Ich tue schon so viel.“ täuscht häufig echte Transformation vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.61. Auch hier hilft ein Tagebuch mit den Erfolgen, um den Fortschritt zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.62. Der Scheinheilige äußert schon einmal: „Ich habe keine dunklen Seiten.“ Oder: „Ich habe mit Allen Frieden geschlossen.“ Oder: „Ich habe mit meiner Vergangenheit Frieden geschlossen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.63. Hier kann das Lesen über die dunkle Seite hilfreich sein (Kapitel 18).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.64. Auch die Idee[[,]] keinen [[Lehrer]] zu brauchen, weil man so gut ist, fällt in die Kategorie der Selbstverherrlichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.65. Widerstand gegen Tipps von außen hat noch nie geholfen. Der Widerstand ist besser zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.66. Mancher glaubt: „Ich bin nun mal so, wie  ich bin.“ Oder: „Wenn ich mich ändern würde, wäre ich nicht mehr ich selbst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.67. Das einzige [[Selbst]] ist Atman! Alles andere sind höchstens Gedankenformen, die zur selbsterfüllenden Prophezeiung werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.68. Eher unterschwellig steckt die Selbstherrlichkeit in der Idee: „Heute kannst du doch mal die [[Arbeit]] an dir selbst ausfallen lassen.“ Steigerungsformen davon lauten: „Mir geht es momentan so gut. Ich brauche nicht an mir zu arbeiten.“ Und: „Privat und beruflich läuft alles super.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.69. Lieber auf hohem Niveau an sich weiter arbeiten als warten, bis der Absturz kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.70. Und auch im Bedürfnis, sein eigenes Ding, ohne jeglichen Kontakt zu Gleichgesinnten zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.71. Auch das ist nur eine Tarnung des Egos, die schnell gestoppt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.72. Generell gilt: All die [[Idee]]n des „Toll seins“ sind hilfreich, wenn sie den Tatsachen entsprechen. Dann würden sie einem hohen Reifegrad entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.73. Leider sind sie meistens nur ein Zeichen des „spiritualisierten Egos“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.74. Gerade bei einem spiritualisierten Ego ist es wichtig, an der Transformation weiter zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.75. Dann kann der Nebel Stück für Stück weiter transformiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.76. Stoppt der Aspirant in einer solchen Phase die Transformation oder lässt er sie zu sehr schleifen, kann es passieren, dass Umstände im Außen in einem Moment Nebel aktivieren, in dem man es nicht gebrauchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.77. Es ist daher gerade in guten Zeiten besonders hilfreich, weiter an der eigenen Transformation zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.78. Sie bildet dann ein echtes Fundament für das eigene und dann auch berechtigte Hochgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.79. Dieses berechtigte Hochgefühl wird auch automatisch zur weiteren Transformation führen, da der Aspirant Lust „auf mehr“ bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.80. Das Ego verlangt manchmal Änderungen bei anderen oder greift gar andere an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.81. Gewünschte Änderungen betreffen häufig den Partner, den Chef oder die Eltern. Aus dem spiritualisierten Ego heraus wird auch schon mal angegriffen: „Ich bin schon ganz toll. Ich habe schon so viel an mir gearbeitet. Die anderen sind jetzt dran.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.82. Auch hier noch mal die [[Erinnerung]]: Intention ist das was erlebt wird (siehe Kapitel 6)! Das Verhalten des Außen verursacht der Aspirant unbewusst mit (sonst würde es ihn nämlich auch nicht stören).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.83. Auch [[Anerkennung]] für die eigene bisherige Transformation wird manchmal eingefordert. Weshalb man sie erst recht nicht bekommt, siehe&lt;br /&gt;
33.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.84. Besser ist es, alles Begehren und damit viele Gefühle des momentanen Mangels zu transformieren. [[Zufriedenheit]] entsteht (siehe 13.13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.85. Die alten Schriften werden auch schon mal runtergemacht: „Die spirituellen Schriften sind nicht mehr zeitgemäß.“ oder: „Sie sind nur was für Träumer/Spinner/ewig Gestrige.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.86. Jedwede [[Emotion]] erzeugt der Aspirant selber. Das Außen ist maximal der Auslöser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.87. Wenn nicht sogar das Außen nur als Projektionsfläche für die eigenen abgelehnten Seiten herhalten muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.88. Wenn der Aspirant sein [[Glück]] aus tiefstem [[Herz]]en finden will, ist es notwendig, Angriffe und Einforderungen zu stoppen und stattdessen den Nebel der nicht gewünschten Emotionen zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.89. So kann dauerhaftes Glück entstehen, verbunden mit Mühelosigkeit und Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.90. Das Ego ist in der Erfindung anderer Gründe, nicht an sich zu arbeiten, sehr kreativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.91. Von daher sind all die Beispiele dieses Kapitels nicht als abgeschlossene Liste zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.92. Sie sollen das Gespür beim Leser für die Vielfalt, Feinsinnigkeit und auch [[Macht]] des Egos geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.93. Und auch für die Unsinnigkeit des Standpunktes des Egos, wenn man das Spiel aus etwas Distanz betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.94. Denn letztendlich vermindert die Transformation das [[Leid]], in dem es Nebel transformiert, bevor er noch einmal in der Außenwelt aktiviert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.95. Das ist der riesige Vorteil des beständigen, beharrlichen und liebevollen Arbeitens an sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Atmung und Sprache in der Transformation===&lt;br /&gt;
[[Datei:MC900438748.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
35.1. Die echte Transformation vollzieht sich in der [[Verbindung]] von Alltag und spiritueller Praxis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.2. Denn der Alltag aktiviert den schlafenden Nebel, den die spirituelle Praxis transformiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.3. Der Alltag bleibt dabei immer das zu Bewältigende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.4. Die größte Waffe des Aspiranten ist die ruhige, tiefe, liebevolle, sanfte Bauchatmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.5. Auf magische Weise sorgt sie für ein Höchstmaß an Verbindung zur Außenwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.6. Sie fördert die [[Wahrnehmung]] der [[Kraft|Kräfte]] der [[Maya]], was ein sich Verheddern in den ihren Fangarmen erschwert. (Man ist ihr  nicht mehr blind ausgeliefert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.7. Sie transformiert bei konsequenter Anwendung im Alltag jeglichen Nebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.8. Gerade in den Momenten, in denen es dem Aspiranten gut geht (er sich nicht in Maya gefangen fühlt), ist es wichtig, die Atmung zu schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.9. Damit in den Momenten, in denen intensiver und/oder zäher Nebel aktiviert wird, dem Aspiranten diese magische Waffe bei der Bekämpfung der Maya einfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.10. Die Bauchatmung hilft, den Nebel ([[Maya]]) aus einem Standpunkt der [[Stärke]] und [[Liebe]] heraus anzunehmen, was letztendlich den Nebel transformiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.11. Denn Kampf oder Widerstand gegen den Nebel wird den Nebel nur noch vergrößern: Kampf und Widerstand sind zusätzlicher Nebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.12. Aktivierter Nebel fördert alle möglichen Atemtechniken, allerdings nicht die oben beschriebene Bauchatmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.13. Möchte der Aspirant [[Meister]] im Erkennen von aktiviertem Nebel werden, muss er „nur“ Meister der Bauchatmung werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.14. Dieses geschieht ganz einfach durch Üben der [[Bauchatmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.15. Und auch durch das Üben von [[Pranayama]]: Pranayama erhöht die Konzentrationsfähigkeit, stärkt den Willen, verfeinert die Ansteuerung der Atemmuskeln, erhöht das [[Lungen]]volumen und reinigt auch emotional.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.16. Und es beruht Verstandes- und Emotionshülle, so dass Maya nicht mehr die große [[Macht]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.17. Anmerkung: Die Technik des Pranayama zu erklären und erläutern, sollte im Normalfall einem [[Yogalehrer]] vorbehalten bleiben. Eines der besten Bücher darüber ist [8].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.18. Auch das laute Singen fördert automatisch die Bauchatmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.19. Bauchatmung unterstützt alle Yogarichtungen in ihrer Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.20. Genauso, wie eine schlechte Atemtechnik alle Yogarichtungen in ihrer [[Wirkung]] vermindert oder gar völlig blockiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.21. Sprachtechnik ist nicht nur wichtig im Umgang mit anderen Menschen. Sie ist auch ein wichtiger Bestandteil in der Transformation des Nebels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.22. Die in Kapitel 31 beschriebene Sprachtechnik fördert die [[Selbstwahrnehmung]] und erleichtert so das Aufdecken des eigenen Nebels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.23. Beim Singen von [[Mantra]]s und [[Kirtan]]s erhöht sie die Transformationskraft des Gesangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.24. Im Austausch mit anderen Aspiranten, einem Lehrer oder im Selbstgespräch können Lösungen „auftauchen“, die unbewusster Sprachtechnik nicht möglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.25. Und schließlich fördert sie [[Satya]], weil sie das Bewusst-Machen von Unbewusstem fördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mantras===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ommanipadmehum.jpg|thumb|Steine mit dem tibetischen &amp;quot;Mantra Om mani padme hum&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.1. Mantras sind Kraftsätze, die die [[Schwingung]] [[Brahman]]s in sich tragen und durch häufiges Rezitieren zur [[Selbstverwirklichung]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.2. Sie sind Jahrtausende bewährt. Wäre ein Mantra keines mit der göttlichen [[Energie]], würde es Aspiranten nicht zur Selbstverwirklichung führen und dieser Zweig der Transformation würde aussterben, da die Fähigkeiten der Lehrer nicht so groß werden, dass sie genügend neue hervorragende Lehrer oder gar Meister herausbilden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.3. Ein Mantra wirkt immer, egal, ob an die Kraft des Mantras glaubt oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.4. Ein Mantra wirkt immer, ohne dass der rezitierende Aspirant wissen muss, was es bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.5. Wobei der, der dran glaubt, es mit [[Enthusiasmus]] und [[Hingabe]] in Gedanken oder laut rezitiert, den im Moment größtmöglichen Gewinn daraus zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.6. Es verstärkt andere spirituelle Praktiken, wie zum Beispiel Körperstellungen ([[Asana]]s), Atemübungen ([[Pranayama]]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Konzentration]]stechniken auf die Chakras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.7. Und es verhindert zuverlässig, dass das Ego diese spirituellen Praktiken sabotiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.8. Wozu das Ego ohne Mantra Rezitation mühelos in der Lage ist, wenn der Aspirant nicht sehr achtsam ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.9. Der, der nur lustlos rezitiert, oder nur, weil ein Lehrer oder Meister es empfiehlt, wird auch seinen Gewinn haben. Aber sein Gewinn wird kleiner sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.10. Daher sollten sich gerade fortgeschrittene Aspiranten immer wieder auf Hingabe und Enthusiasmus acht geben, damit sich nicht zunächst die „[[Gewohnheit]]“ und dann die Lustlosigkeit einschleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.11. Denn die Wege des [[Ego]]s, Recht haben zu wollen und sich durchzusetzen, sind sehr subtil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.12. Das Ego ist Weltmeister darin, Fortschritte in der spirituellen Praxis und/oder Gewinne für den Alltag „zu vergessen“, um weiteres Auflösen des Egos durch spirituelle Praxis zu sabotieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.13. Daher noch einmal: Hingabe und Enthusiasmus sind wichtige Verstärkungsfaktoren für die Kraft des Mantras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.14. Ein Mantra wird stärker, wenn ein autorisierter Lehrer einen Aspiranten in das Mantra einweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.15. Das gedankliche Rezitieren ist stärker als das laute Rezitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.16. Dieses liegt unter anderem daran, dass das laute Sprechen oder Singen Muskeln benötigt, die über [[Gehirn]]tätigkeit ([[Verstand]]eshülle!) angesteuert werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.17. Und dieses verhindert die völlige [[Gedanke]]nruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.18. Ist die Verstandes- und/oder Emotionshülle so unruhig, dass die [[Aufmerksamkeit]] nicht auf dem gedanklichen Rezitieren gehalten werden kann, ist es hilfreich, zunächst so laut hörbar zu rezitieren, dass zumindest ein Teil der [[Aufmerksamkeit]] auf dem Mantra bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.19. Dann kann man die Lautstärke immer weiter vermindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.20. Bis schließlich auch bei gedanklichem Rezitieren die Aufmerksamkeit auf dem Mantra gehalten werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.21. Ein Mantra wird bei täglichem Rezitieren von [[Tag]] zu Tag stärker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.22. Insbesondere, wenn man es mindestens 20 Minuten täglich rezitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.23. Deshalb ist es wichtig, dass der Aspirant immer ein Mantra rezitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.24. Falls er in eines eingeweiht worden ist, genau das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.25. Erreicht ein Aspirant während der Meditation nach der Rezitation des Mantras den [[Zustand]] der Meditation, zählt die Zeit des Verweilens in diesem Zustand auch als [[Zeit]] der Mantra [[Rezitation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.26. Das [[Ego]] kann auch hier Meister in der Sabotage des Egos sein, in dem es dem Aspiranten vorgaukelt, man müsste das Mantra wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.27. Die [[Selbstverwirklichung]] wird bei einem in dieser Weise regelmäßig rezitierendem Aspiranten schneller sein als wenn er nicht rezitieren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.28. Wer seine mindestens 20 Minuten einhält und dessen Mantra schon stark geworden ist, kann auch andere Mantras zusätzlich rezitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.29. Wenn zum Beispiel eine bestimmte [[Wirkung]] in der Verstandes- und oder Emotionalhülle erzielt werden soll, die vorrangig mit einem anderen Mantra erzielt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.30. Oder wenn die zu einer Asana gehörenden geistigen Wirkungen maximiert werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.31. Oder wenn bei den Atemübungen (Pranayama) bestimmte geistige Wirkungen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.32. Oder wenn sich besonders ein Chakra, auf das man sich konzentriert, öffnen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.33. Der Rezitationsdauer sind nach oben keine [[Grenze]]n gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.34. Jede wache Minute kann der Rezitierende üben, ohne einen Schaden zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.35. Ein hoher [[Zustand]] ist erreicht, wenn das Mantra ohne aktiven Einsatz sich automatisch rezitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.36. In der Öffentlichkeit kann es hilfreich sein, das Mantra nur gedanklich zu rezitieren. Es sei denn, der Aspirant nimmt die verwunderten Blicke der umgebenden Menschen in Kauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.37. Möchte er sie sogar erheischen, sollte er auf jeden Fall nur gedanklich rezitieren. Denn sonst sonnt sich das Ego im Ergattern der Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.38. Immer, wenn der Alltag einen gedanklich nicht auslastet, kann man die restliche freie Aufmerksamkeit auf das gedankliche Rezitieren des Mantras richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.39. Auf diese Weise kann der Aspirant die [[Zeit]] spiritueller [[Arbeit]] erhöhen, ohne extra Zeit zu benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.40. Das erhöht, entgegen landläufiger Meinung, die Präsenz des Rezitierenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.41. Und, was noch wichtiger ist: auf diese Weise wird jegliche Arbeit spiritualisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.42. Auch die, die man normalerweise als lästig empfindet und/oder nur mit Widerstand ausführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.43. Das Mantra kann, sofern es schon genügend kräftig geworden ist, Widerstand und/oder Last vermindern oder gar auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.44. Was den Alltag erfolgreicher und gleichzeitig müheloser werden lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.45. Es ist hilfreich, mit der Rezitation schon vor derartigen Tätigkeiten zu beginnen, damit das [[Energie]]niveau von Anfang an möglichst hoch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.46. Generell verstärken sich die automatisierten [[Gedanke]]n der [[Verstand]]eshülle, wenn zu viel freie Aufmerksamkeit vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.47. Da automatisierte [[Konzept]]e nur in der [[Vergangenheit]] optimal waren (und dann auch nur, als der Beschluss gefasst worden war, das in diesem Moment diese Gedankenform hilft), ist es besser, die freie [[Aufmerksamkeit]] mit dem persönlichen Mantra zu füllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.48. Das verhindert insbesondere kritische, zerstörende und sabotierende Gedankenformen wirkungsvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.49. Denn Mantras sind nicht nur nicht negativ, sondern tragen auch die göttliche [[Energie]] in sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.50. Und sind von daher maximal positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.51. Mantras lassen sich auch als [[Konzentration]]shilfe verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.52. Wahlweise während der auszurichtenden Tätigkeit, in der es schwer fällt, sich zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.53. Oder auch vor der Tätigkeit, um diese mit maximaler Konzentration ausführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.54. Mantras helfen auch, emotional schwierige Situationen annehmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.55. Sei es, dass Situationen der Vergangenheit von alleine aktiviert werden, weil es jetzt an der [[Zeit]] ist, sie bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.56. Oder weil der Auslöser von außen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.57. In beiden Fällen hilft das Mantra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.58. Laut noch stärker als in Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.59. Mantras lassen sich auch im Alltag immer wieder rezitieren, um der innere Kraft aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.60. Erscheint ein Mantra in einer schwierigen Situation von ganz alleine, steht dem Aspiranten in diesen Situationen des Lebens ein mächtiges Hilfsmittel zur Meisterung dieser Situationen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.61. Denn es verhindert wirkungsvoll, dass man sich vollständig mit der Situation identifiziert (in ihr aufgeht), sondern hat noch mindestens ein klein wenig die [[Idee]], die Situation zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.62. Zusammen mit der im Mantra enthaltenen göttlichen [[Schwingung]] kommt dann die Kraft, die man benötigt, um auch diese schwierige Situation zu meistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.63. So sind Mantras nicht nur ein mächtiges Werkzeug zur Selbstverwirklichung, sondern auch zu Meisterung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.64. Was, auch das sei gerne wiederholt, aus spiritueller Sicht ein- und dasselbe ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Affirmationen===&lt;br /&gt;
[[Datei:MP900431153.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
37.1. Affirmationen sind Kraftsätze, die man ähnlich wie Mantras häufig rezitiert. Beispielhaft sind hier genannt: „Ich bin stark“, „Ich bin gelassen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.2. Affirmationen tragen nicht die göttliche [[Energie]] in sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.3. Und doch sind sie in wichtiges Hilfsmittel, um den [[Verstand]] auszurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.4. Und neue Fähigkeiten zu wecken oder vorhandene Fähigkeiten auszubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.5. Die Wirkungen 36.43 - 36.54 würden auch mit Kraftsätzen (Affirmationen), wenn auch in abgeschwächter Form wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.6. Affirmationen sind wirkungsvoller, wenn sie in der [[Gegenwart]] („Ich bin stark.“ anstatt „Ich werde stark sein.“) formuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.7. Und wenn sie positiv („Ich bin stark.“ anstatt „Ich bin nicht schwach.“) formuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.8. Sie lassen sich noch verstärken, wenn sie vom Mantra „Om[[“,]] 3x hintereinander(„Ich bin stark, Om, Om, Om“ anstatt „Ich bin stark“) begleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.9. Das Mantra Om hat die Eigenschaft, besonders tief ins [[Unterbewusstsein]] (unter anderem in den schlafenden Nebel der Verstandeshülle) einzudringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.10. Es lässt sich wie jede spirituelle Praxis vertiefen, wenn es mit der Bauchatmung verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.11. Affirmationen wirken im Gegensatz zu Mantras nur, wenn man eine genaue [[Vorstellung]] davon hat, welche [[Bedeutung]] die Worte für einen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.12. Sie wirken umso stärker, je weniger Nebel aktiv ist. (Starke Entspannung im Körper/Gelassenheit im [[Geist]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.13. Ab einer bestimmten Intensität der Selbstkontrolle wirken sie nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.14. Affirmationen „müssen“ die Ängste, Widerstände [[Sorgen]] und [[Zweifel]] bewusst machen (den Nebel aktivieren), aus dessen Grund man die [[Eigenschaft]] bisher nicht haben wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.15. Zum Nachdenken: „Wieso sollte man eine Affirmation verwenden, wenn die gewünschte Eigenschaft schon vollständig hat?“ (Es keine Ängste, Widerstände, Sorgen und Zweifel bzgl. der Eigenschaft mehr gibt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.16. Wird keinerlei Nebel aktiviert und ist die Eigenschaft noch nicht ausreichend vorhanden, kann man davon ausgehen, dass die Affirmation nur ganz schwach oder sogar gar nicht wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.17. Denn erst über die Aktivierung des bisher verborgenen Nebels gelangt weiß man, was zu transformieren ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.18. Gibt es in Verstandes- und Emotionalhülle weder schlafenden noch aktiven Zweifel, ist die Affirmation richtig „gesetzt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.19. Aber erst dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.20. Auch Affirmationen kann man verwenden, wenn bei der Verrichtung der täglichen Aufgaben noch Aufmerksamkeit frei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.21. Affirmationen lassen sich verstärken, wenn man sich regelmäßig die Vorteile bewusst macht, die die gewünschte Eigenschaft besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.22. Und sich vorstellt (visualisiert), wie es ist, diese Eigenschaft schon vollständig verwirklicht zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.23. Was man dann alles anders machen kann und wie einen andere Menschen dann anders behandeln würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.24. Und sich in das [[Gefühl]] hinein begibt, wenn man die Eigenschaft vollständig verwirklicht hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.25. Kann man sich die Eigenschaft nicht visualisieren, ist man noch nicht „reif“ für die Eigenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.26. Sieht man die Eigenschaft bei einem anderen Menschen, hat man sie bereits in sich, lehnt sie allerdings – aus welchen Überzeugungen auch immer – ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.27. Affirmationen müssen über einen längeren Zeitraum hinweg täglich rezitiert werden, um stark zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.28. Am besten morgens vor dem Aufstehen, Abends vor dem Einschlafen und in anderen Situationen des Tages, in denen man entspannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.29. Auch das „Visualisieren“ und das „sich in das Gefühl hineinbegeben“ müssen regelmäßig erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.30. Tauchen im Laufe des Tages [[Zweifel]] oder ähnliches an der gewünschten Eigenschaft auf, ist es hilfreich, sofort die Affirmation zu rezitieren, um die Zweifel zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.31. In Situationen des Alltags, in denen man  die gewünschte Eigenschaft gebrauchen könnte, ist es hilfreich, die Affirmation in Gedanken zu rezitieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
37.32. Ist es absehbar, dass die Situation auf einen zu- kommt, ist es geschickt, schon vor der Situation mit der Rezitation zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.33. Ist der [[Fortschritt]] nicht wie gewünscht ist es hilfreich, regelmäßig weiter zu üben, anstatt sich zu verurteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.34. Tritt der Fortschritt trotz regelmäßigen Übens nicht wie gewünscht ein, ist es hilfreich, die Eigenschaft zunächst in einfacheren Situationen zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.35. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und  [[Tiefenentspannung]] fördern die Wirksamkeit der Affirmation, da in tiefer [[Entspannung]] Affirmationen besser wirken/blockierender Nebel aktiviert oder bewusst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.36. Auch Atemübungen ([[Pranayama]]) wirken sehr unterstützend, da sie nicht nur beruhigen (entspannen), sondern auch Nebel aktivieren und transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.37. Und auch die [[Asana]], die gewünschte Eigenschaft verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.38. Wobei die einzelne Asana immer Bestandteil eines Asana Zyklus sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.39. Gehört eine Eigenschaft zu einem Chakra, unterstützt die [[Konzentration]] auf das Chakra die Erweckung der Eigenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.40. Besitzt ein Tier diese Eigenschaft, kann man auch über ein Bild oder eine Figur oder sogar das lebende [[Tier]] meditieren, in dem man sich längere [[Zeit]] (mit offenen Augen) darauf konzentriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.41. Das gilt auch vom Foto oder Bild eines Menschen, der diese Eigenschaft verwirklicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.42. Mit diesem Repertoire an unterstützenden Übungen lässt sich jede Eigenschaft realisieren, sofern man beharrlich, ehrlich und hingebungsvoll übt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Singen und Kirtan===&lt;br /&gt;
[[Datei:Vesna-Kirtan-3.jpg|thumb|Kirtansingen bei Yoga Vidya in Bad Meinberg]]&lt;br /&gt;
38.1. Hingebungsvolles Singen öffnet das [[Herz]] und erhebt den Geist (beruhigt Emotional- und Verstandeshülle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.2. Das gilt insbesondere beim Singen von Liedern zur Ehre [[Gott]]es (Kirtans) und Mantras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.3. Die Öffnung des Herzens verbessert den Kontakt zu den eigenen Emotionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.4. Neben der Aktivierung wirkt das Singen auch transformierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.5. Den das Annehmen können bisher nicht wahrgenommener oder gar unterdrückter Emotion ist Transformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.6. Und führt dazu, dass der innere Frieden, die innere [[Harmonie]] zunimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.7. Singen verlangsamt die Atemfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.8. Da die Verringerung der Atemfrequenz generell anzustreben ist (siehe 8.9), ist dieser Effekt willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.9. Es fördert die Feinansteuerung der Bauchmuskeln, was das wohldosierte Atmen erleichtert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.10. Weiterhin fördert es auf spielerische Weise die Konzentrationsfähigkeit, da der Singende sich kaum mit etwas anderem beschäftigen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.11. Und zu guter letzt ist das Singen von Liedern zu Ehre Gottes die Beschäftigung mit „etwas Positivem“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.12. Dieses richtet die Verstandeshülle auf Positives aus und verhindert gleichzeitig die Aktivierung automatisierter Gedankenformen (siehe 16.22 ff.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.13. Singen von Kirtan – und Mantras, was m Folgenden nicht weiter erwähnt wird – kann auch wunderschön genutzt werden, um Emotionen auszudrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.14. So kann man sie besser annehmen und dadurch transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.15. Oder man nutzt das Singen, um die Emotion zu stoppen und singt gezielt Kirtans, die die gewünschte Stimmung unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.16. In beiden Fällen weiß die innere Stimme, welches Kirtan – von denen, die man kennt – hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.17. Das Singen in der Gruppe hilft, [[Gemeinschaft]]sgefühl zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.18. Dieses Gefühl ist generell hilfreich, da es die Emotion der Einsamkeit zu transformieren hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.19. Im Umgang mit Menschen hilft es besonders, wenn man seine Kooperationsfähigkeit steigern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.20. Generell fördert das Singen in der Gruppe die Fähigkeit, sich (äußerlich) anzupassen, ohne unter zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.21. Singen fördert auch die Fähigkeit, sich so zu anzunehmen, wie man ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.22. Denn Singen mit all den positiven Eigenschaften, wie sie in diesem Kapitel beschrieben werden, fördert die Selbstakzeptanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.23. Und sich so zu zeigen, wie man ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.24. Mit allen [[Stärke]]n und [[Schwäche]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.25. Was allerdings auch der Grund ist, weshalb viele großen Widerstand gegen Singen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.26. Das sich so zeigen, wie man ist, erhöht die [[Kritik]]- und [[Stress]]festigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.27. Denn gibt es keine Fassade, die aufrecht zu erhalten ist, kann man kaum etwas verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.28. Und es hilft, im Alltag, das zu tun, was man für richtig hält.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
38.29. Und verringert Einfluss anderer bei denjenigen, die sich zu viel an anderen orientieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.30. Das Singen von Kirtans kann zu großen Energieerfahrungen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.31. Singen in der Gruppe kann dieses sogar verstärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.32. Die Energieerfahrungen können bis in die Ekstase führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.33. Spürt des Aspirant die Energie in sich aufsteigen und hat er das [[Gefühl]], dass er die Energie nicht kontrollieren kann, ist es für ihn empfehlenswert, das Singen in Enthusiasmus und Intensität so weit zu verringern, dass er die Energie beherrschen lernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.34. Sattwige [[Ernährung]] unterstützt dieses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.35. Mit all diesen Eigenschaften ist es kein [[Wunder]], dass das Singen von Kirtan die Stimmung anhebt, die Präsenz erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.36. Singen von Kirtan kann auch im Alltag wunderbar eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.37. Scheinbar langweilige Tätigkeiten – die auch nur selten die ganze Aufmerksamkeit benötigen – können durch Singen spiritualisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.38. So können sie sogar [[Freude]] bereiten. Sogar ekstatische [[Erfahrung]]en sind möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.39. Und auch im Alltag werden auf diese Weise kritische [[Gedanke]]n spielerisch unterbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.40. Auch das Singen „mal so zwischendurch“ hilft, das Energieniveau und die Ausrichtung hoch zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.41. Und es hilft, anderen Freude zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.42. Denn die Fröhlichkeit, die aus einem durch Singen von Kirtan geöffnetes Herz resultiert, ist (im Positiven) ansteckend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.43. Besonders intensiv wird Erleben des Kirtansingens, wenn der Aspirant mit Hingabe, Enthusiasmus und Spaß bei der Sache ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.44. So kann das Singen von Kirtans sogar zur Erfahrung Atmans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation===&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]ssitz]]&lt;br /&gt;
39.1. Meditation im engeren Sinn, auch Zustand der Meditation genannt, ist die mühelose, stetige, wertschätzende und jederzeit anhaltbare Konzentration auf die gewünschten Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.2. Die Konzentration ist in diesem Fall auf nichts anderes als die gewünschten Dinge gerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.3. Dieser Zustand ist für jeden erlernbar, der ihn erlernen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.4. Er ist auch ein Zeichen dafür, dass ein Großteil des Nebels schon transformiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.5. Nicht umsonst stuft sie [[Patanjali]] in den [[Yogasutra]]s im achtgliedrigen [[Raja Yoga]] Pfad gleich hinter der Selbstverwirklichung in der zweithöchsten Stufe ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.6. Ein wichtiges Hilfsmittel zum Erreichen dieses Zustandes ist die Meditation im weiteren Sinn, auch Sitzen in Meditation genannt oder auch Meditationssitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.7. Sitzen in Meditation ist das stille, längere Sitzen in aufrechter Haltung unter [[Beobachtung]] oder Steuerung der Atmung und gegebenenfalls weiterer Konzentrationspunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.8. In der Meditationssitzung ist es hilfreich möglichst hellwach zu beobachten, was passiert, ohne bewerten, ohne einzusteigen, ohne es abzulehnen und ohne zu begehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.9. Atman ist der, der hinter allem steht und alles beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.10. Die Schulung der reinen Beobachtung erinnert den Meditierenden daran, wer er ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.11. Durch hellwaches Beobachten und erleben lässt sich jeglicher Nebel, der durch die Meditationssitzung aktiviert wird, transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.12. Die [[Augen]] sind geschlossen oder auch geöffnet oder blinzelnd auf ein oder mehrere Objekte gerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.13. Das höchste [[Ziel]] einer Meditationssitzung ist Verwirklichung des Atman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.14. Ein weiteres sehr hohes Ziel ist Anstreben des Zustands der Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.15. Weitere Ziele können [[Weisheit]], echte [[Intuition]] und Lösungsideen für [[Problem]]e des Alltags sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.16. Möglich sind auch hohe Konzentrationsfähigkeit, Beruhigung des Verstandes, Transformation von Emotionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.17. Und die Erhöhung des Energieniveaus sowie die Öffnung der (insbesondere höheren) Chakras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.18. Auch  Charaktereigenschaften lassen sich entwickeln (siehe Anhang A.3, [[Eigenschaftsmeditation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.19. Eine Meditationssitzung kann auch genutzt werden, um die Rückenmuskeln zu entspannen und zu stärken und Schultermuskeln zu lockern (insbesondere bei sehr langem Sitzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.20. Meditation fördert auch die Gesundheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.21. Möglich,	aber nicht anzustreben,	sind die Erweckung der [[Kundalini]] Kraft und „übersinnlicher“ Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.22. Denn bei fast jedem fördern diese [[Wunsch|Wünsche]] mehr das Ego als dass Meditationssitzung aus diesem Grund Nebel transformieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
39.23. Die Meditation wirkt am besten, wenn man sie täglich zur gleichen Zeit praktiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.24. Geeignet sind besonders der frühe Morgen und der Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.25. Ist der Geist abends zu unruhig und hilft auch weder Spaziergang, Entspannungs- oder Atemübungen vor der der Meditationssitzung, ist der Morgen zu bevorzugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.26. Ist die gleiche [[Zeit]] täglich nicht einzuhalten, ist es besser überhaupt täglich zu üben als einmal ausfallen zulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.27. Der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] kann mit täglich fünf Minuten beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.28. Mit zunehmender Kräftigung und Lockerung des [[Rücken]]s ist es sinnvoll, die Meditationszeit sukzessive auf 20 Minuten täglich auszubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.29. Die letzte Minute ist bei der Meditation immer die wichtigste. Wenn der Aspirant das Verlangen spürt, länger zu meditieren, sollte er dieser [[Idee]] unbedingt folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.30. Auch der Platz sollte nach Möglichkeit immer der gleiche sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.31. Durch das regelmäßige Üben baut sich dort spirituelle Energie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.32. Daher ist es sinnvoll, an diesem Ort keine weltlichen Dinge zu verbringen, da die spirituelle Energie mit der weltlichen vermischt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.33. Kerze, Räucherstäbchen, Bilder und Statuen von Heiligen oder Göttern und Blumen verschönern den Platz und verstärken die Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.34. Das dreimalige Chanten von [[Om]] zum Beginn und zum Ende der Meditationssitzung hilft, tiefer in die Meditation einzutauchen und auch, besser wieder wach zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.35. Die Meditation kann auch mit einer Affirmation begonnen werden (siehe Anhang 0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.36. Beim Anfänger führen die verspannten und zu schwachen Rückenmuskeln häufig zu einem leichten [[Schmerz]]gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.37. In diesem Fall ist es empfehlenswert, sich auf die Verspannung zu konzentrieren und sich bei jedem Ausatmen die Affirmation zu sagen:  „Die Muskeln sind entspannt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.38. Atembeobachtung und -steuerung wirken bei jeder Meditationstechnik unterstützend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.39. Bei der Atemsteuerung atmet man ca. 3-4 Sekunden in Bauchatmung aus, 3-4 Sekunden in Bauchatmung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.40. Je langsamer und müheloser die [[Atmung]] erfolgt, desto entspannter und tiefer wird die Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.41. Der Rhythmus soll immer langsam sein. Was allerdings verringert werden kann, ist die die Menge pro Atemzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.42. Sie kann so weit verringert werden, dass der [[Körper]] sich mit dem angebotenen Sauerstoff gerade noch gut zu Recht kommt, also kein Gefühl der Atemnot auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.43. Wenn in der Meditation das Bedürfnis nach tiefen Atemzügen (bei gleich bleibenden Rhythmus) auftritt, sollte diesem Folge geleistet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.44. Bei der Atembeobachtung konzentriert man sich auf die Bewegung der Bauchdecke und/oder den Fluss des Atemstroms an der Nasenspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.45. Ohne den Vorsatz, die Atmung zu beeinflussen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.46. Was außer bei sehr Fortgeschrittenen nur der Vorsatz bleibt, denn allein durch die Konzentration auf die Atmung ändert sich die Atmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.47. Was dieser Qualität der Atembeobachtung keine so große Bedeutung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.48. Ein Mantra wirkt generell sehr positiv (siehe Kapitel 36). Dieses gilt insbesondere in der Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.49. Damit das Mantra möglichst stark wird, sollte immer das gleiche Mantra in der Meditation verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.50. Die [[Wirkung]] kann verstärkt werden, wenn man sich zusätzlich auf das [[Dritte Auge]]/Mitte des Kopfes ([[Ajna Chakra]]) oder auf die Mitte der Brustwirbelsäule/untere Hälfte des Brustbeins konzentriert ([[Anahata Chakra]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.51. Außer bei der Kerzenkonzentration [[Tratak]] ist es zu empfehlen, die Augen geschlossen zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.52. Das verbessert das Loslassen können und erleichtert es, sich auf die Chakras oder auch auf die Steigerung der freien Aufmerksamkeit zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.53. Nach [[Swami Vivekananda]] muss gerade der aktive Mensch lernen, loszulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.54. Wollen sich die Gedanken bei geschlossenen Augen absolut nicht beruhigen und ist auch das Mantra noch nicht kräftig genug, kann es in einer Übergangsphase hilfreich sein, sich auf Kerze, Blume, Bild oder Statue eines [[Gott]]es oder einiges Heiligen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.55. Aufgrund der Vorkenntnisse eines Meditierenden und des noch abzuarbeitenden [[Karma]]s ist Meditation etwas sehr individuelles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.56. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Erlebnisse sich bei keinem komplett gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.57. Generell gilt: Bei einer Meditationssitzung passieren nur Dinge, die der Meditierende gut gebrauchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.58. Auch wenn der Meditierende das im ersten Moment nicht immer so sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.59. Eine mental starke Position ist die Fähigkeit, sich auf alles Hochkommende einzulassen (keinen Widerstand zu entwickeln), es nicht zu bewerten und doch mit dem Großteil der Aufmerksamkeit auf den Konzentrationsobjekten zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.60. Dieses führt langfristig zur Verhaftungslosigkeit ([[Vairagya]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.61. Dass beim Anfänger – außer bei den wenigen, deren Karma schon eine hohe Konzentrationsfähigkeit mitbringt – der Kontakt zu den Konzentrationsobjekten immer wieder verloren geht, ist normal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.62. Mit [[Mitgefühl]] und ohne sich zu verurteilen wird in diesem Fall die Konzentration immer wieder auf die gewünschten Konzentrationsobjekte gelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.63. So wird die Konzentrationsfähigkeit von Sitzung zu Sitzung gestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.64. Was nicht heißt, dass die Konzentrationsfähigkeit von Sitzung zu Sitzung besser wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.65. Denn verschiedene Reinigungserfahrungen (Transformation von Nebel!) wie Wärme- und Kälteempfindungen, aufsteigende Gedanken und Emotionen können einem Glauben machen, die Konzentrationsfähigkeit sei geschwächt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.66. In  Wirklichkeit führt das Erleben der Reinigungserfahrung zu einer verminderten Konzentration innerhalb dieser einen Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.67. Das Erleben, nicht das Verdrängen ist Transformation des Nebels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.68. Widerstände gegen das Meditieren können Widerwillen, Langeweile und Müdigkeit sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.69. Diese Falle des Egos, das sich gegen die Auflösung wehrt, ist besonders subtil, da der Meditierende häufig nicht erkennt, dass es Ego ist und nicht die Meditation selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.70. Deshalb ist hier besonders Obacht geboten: Die Meditation an sich muss verändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.71. Dauer sie schon länger als 20 Minuten, kann der Meditierende die Meditation, an dem der Widerstand zu groß wird einfach abbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.72. Allerdings nicht, um aufzugeben, sondern, um mit Beharrlichkeit bei jeder zukünftigen Sitzung den Widerstand erneut zu erleben, bis er sich auflöst und dieser Nebel transformiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.73. Anschließend kann er dann zur gewohnten Meditationsdauer zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.74. Was bei Widerständen auch hilft: [[Interesse]] entwickeln (Was soll mir die Meditation bringen?), Bücher über Meditation lesen, sich Austauschen mit anderen über die Erlebnisse, Mantras singen, Spazieren gehen, alle Gedanken, die da sind, aussprechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.75. Möglich ist auch eine temporäre Veränderung des Konzentrationspunktes, ein enthusiastischeres Rezitieren des Mantras, ein lautes Rezitieren des Mantras, die Vertiefung des Atems ohne Veränderung des Rhythmus oder gar die zeitweise Anwendung einer ganz anderen Meditationstechnik (siehe Anhang A)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.76. Einschlafen der [[Fuß|Füße]] ist lästig, ansonsten nichts Schlimmes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.77. Kontrahieren und	wieder Loslassen oder Beinmuskeln schafft hier Abhilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.78. Spüren des Pranafluss oder der Chakras oder das Hören von Klängen (Anahata Töne) und das Auftauchen von Bildern sind Zeichen eines Fortschrittes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.79. Man sollte sich von diesen allerdings nicht beeindrucken lassen und wie gewohnt weiter so meditieren als ob die Erfahrung nicht auftaucht wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.80. Regelmäßig ist die Entspannung des Körpers zu überprüfen und nach Möglichkeit auch zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.81. Denn bereits eine leichte Körperanspannung kann dazu führen, dass Nebel schlafen bleibt und so nicht transformiert werden kann. Wichtige Reinigungserfahrungen finden so nicht statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.82. Mit fortschreitender Meditationspraxis wird die Meditationssitzung müheloser, leichter, entspannender und fröhlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.83. [[Talent]]e und [[Kreativität]] treten durch die zunehmende Mühelosigkeit an die Oberfläche bzw. werden weiter ausgebaut. ([[Kontrolle]] und Spannung vermindern jegliche Entfaltung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.84. Hat sie am Anfang schon etwas Stärkendes für den Tag gehabt, wird sie so zu einer wahren Kraftquelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.85. Auch die Atmung fließt irgendwann völlig mühelos, ganz subtil und feinfühlig. Die Atmung fällt in den so genannten meditativen Atem ([[Kevala Kumbhaka]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.86. Und schließlich, als letzte Stufe vor der [[Erleuchtung]] fällt der Meditierende in den Zustand der Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.87. Dieses lässt sich genauso wenig erzwingen, wie [[Schlaf]] sich erzwingen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.88. In dieser Stufe kann er das Leben so annehmen wie es ist. Alles darf und kann sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.89. Das ist eine Vorform von [[Sat-Chid-Ananda]]: reines [[Sein]] - absolutes  Wissen - grundlose [[Glückseligkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.90. Spirituelle Erfahrungen, die in die Nähe Atmans führen und besonders in diesem Zustand auftreten können sind:&lt;br /&gt;
*Neues Wissen,&lt;br /&gt;
*Erweiterung des Seinsgefühls&lt;br /&gt;
*Ananda (Glückseligkeit), verbunden mit [[Liebe]]&lt;br /&gt;
*Energieerweckungserfahrungen&lt;br /&gt;
*Visionen in Form von [[Licht]],  eines  Meisters (Achtung: Ein Geist kann auch die Gestalt des Meisters annehmen), eines Engelswesens ([[Devata]]) oder [[Gott]]es Manifestation in konkreter Gestalt ([[Ishwara]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.91. Nach [[Swami Vishnu-devananda]] gibt es vier Gründe nicht in diesen Zustand hineinzufallen: Mangel an spiritueller Energie ([[Ojas]]), Unreinheiten des Geistes, nicht ausreichend erlebtes Karma, Ego.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.92. Aus Sichtweise dieses Buches sind es: Noch zu aktive Emotionen und automatisierte Gedankenformen, noch zu anstrengende Sitzhaltung, nicht ausreichend ausgeprägter, müheloser [[Wille]]n auf das [[Chakra]], der [[Wunsch]], noch an etwas festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.93. Auch wenn der Zustand der Meditation nicht zwangsweise zur Erleuchtung führt, ist er eine wunderbare Art, das Leben zu genießen und gleichzeitig Schaffenskraft, Mitgefühl und Erfolg zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.94. Von daher ist es anzustreben, diesen Zustand immer wieder zu erreichen und zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.95. Zum richtigen Zeitpunkt kommt dann die Verwirklichung Atmans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperstellungen (Asanas)===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kukkutasana6.jpg|thumb|Kukkutasana]]&lt;br /&gt;
40.1. Ähnlich wie beim [[Pranayama]] hier der Hinweis, dass die Technik der Körperstellungen an sich bei einem Yogalehrer gelernt werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.2. Eine Körperstellung ist dann eine Asanas, wenn man mühelos und langsam in sie hineingeht, längere [[Zeit]] in ihr mühelos in körperlicher und geistiger verweilt und dann auch mühelos wieder in die Ausgangsposition kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.3. Die Entspannungsgesetze geben Hinweise, wie lange man aus körperlicher Hinsicht mindestens in der Stellung bleiben sollte (siehe 20.19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.4. Der Aspirant, der eine Asana noch nicht vollendet hat, ist immer gut beraten, die Asana nur soweit zu üben, dass die Ausführung liebevoll bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.5. Gleichzeitig ist der Punkt zu finden, an dem der Körpereinsatz maximal ist: Also maximalen Körpereinsatz, aber nur so weit, dass es liebevoll bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.6. Hier gibt es den maximalen körperlichen und geistigen [[Fortschritt]] (die Transformation ist maximal), ohne dass der Körper überfordert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.7. Gleichzeitig lernt der Aspirant, auch an der Grenze von dem, was machbar ist, achtsam, gelassen und konzentriert zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.8. Ein Transfer auf geistige [[Grenze]]n, die nur auf Grund von Nebel beruhen, ist hilfreich und gewünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.9. Das sind zum Beispiel Fähigkeiten, die man sich abspricht, obwohl man sie längst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.10. Oder ein „nicht mehr können“, um Aufmerksamkeit aus der Außenwelt zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.11. Andere zahlreiche Beispiele gibt es in den Kapiteln 25, 26, 34.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.12. Das längere Verweilen hat den Vorteil, dass der Körper nach dem allgemeinen Anpassungsprinzip (siehe 15.10) die Grenze von heute zum Normalzustand von morgen macht. So entsteht Wachstum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.13. Auf magische Weise spürt der [[Yogi]], ob der bei Dehnung gespürte [[Schmerz]] hilfreich ist (die Spannung wegdehnt) oder schädlich ist (den Körper verletzt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.14. Der Yogi ist gut beraten, dieser Stimme zu folgen, egal, was ihm Verstand oder Lehrer sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.15. Gerade fortgeschrittene Yogis neigen dazu, die Grenze des Liebevollen zu meiden und sich bei dem auszuruhen, was sie sie schon können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.16. Es ist und bleibt immer wichtig, an seiner Grenze zu arbeiten, egal auf welcher Stufe man steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.17. Das gilt nicht nur in den Asanas. Wird es in Asanas geübt, lernt man es auch für andere Bereiche des Lebens mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.18. Im [[Zen]]-[[Buddhismus]] heißt es nicht ohne Grund: „Zen-Geist ist Anfänger-Geist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.19. Geht der (fortgeschrittene) Yogi nicht bis an die Grenze des Liebevollen, sollte er sich lieber die Asana ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.20. So erspart er sich den Nebel der scheinbaren Transformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.21. Der Anfänger ist gut beraten sich zunächst auf die [[Muskel]]n zu konzentrieren, die Bei Dehnstellungen gedehnt werden und die bei Kraftstellungen gestärkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.22. Dieses verbessert den Körperkontakt und verhindert Überlastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.23. Und es lehrt den Aspiranten, alles so anzunehmen, wie es ist. Auch bei den Dingen des Lebens, bei denen man am liebsten wegschauen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.24. Da sich nur durch entspanntes, neugieriges Hinschauen eine Lösung finden lässt, unterstützt diese Konzentration auch die Lösungsfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.25. Auch das langsame Hinein- und Hinausgehen bei einer Asana verhindert Überlastungen und verbessert das [[Körperbewusstsein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.26. Hilfreich sind in der Phase des konstanten Haltens die in  Gedanken rezitierten [[Affirmation]]en „Die Muskeln sind entspannt.“ bei Dehnübungen während des Ausatmens sowie „Die Muskeln sind kräftig.“ bei  Kraftübungen während  des Einatmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.27. Die Affirmationen erfolgen parallel zur Konzentration auf die Muskeln, mit denen man arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.28. So bekommt der [[Verstand]] gleich eine zielgerichtete  Ausrichtung, die Konzentrationsfähigkeit wird schneller aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.29. Eine [[Verbindung]] zur Atmung wird hergestellt, so dass der Übende die  Atmung nicht mehr unbewusst anhalten  kann (Wozu  Anfänger neigen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.30. Gleichzeitig wird die körperliche [[Entwicklung]] größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.31. Und der Yogi lernt, dass es hilfreich ist, sich mit den Spannung des Lebens, achtsam, liebvoll und zielorientiert zu beschäftigen, um sie zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.32. Ist der Yogi soweit, dass er seine Aufmerksamkeit auch noch auf die Atmung geben kann, kann er noch zusätzlich tiefe ruhige Züge Bauchatmung praktizieren. Das fördert den körperlichen, energetischen und geistigen Fortschritt noch mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.33. Bleibt der Geist auch in einer Kraftübung mit maximalem, liebevollem Einsatz ruhig und entspannt und bleibt die Atmung mühelos, tief und ruhig, hat der Aspirant große Fortschritte gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.34. Bei Dehnübungen kann es zu einer kleinen Sofortentspannung in der Asana kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.35. Der Aspirant ist nach dieser Sofortentspannung nicht mehr an seiner persönlichen [[Grenze]], da die bisherige Grenze nun der  Normalzustand geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.36. In diesem Fall ist ausnahmsweise ein tiefer Einsinken in die Asana, um zur neuen persönlichen Grenze zu kommen, angeraten und sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.37. Im Zustand der Mühelosigkeit fördert die Asana auch die Charakterbildung intensiv: Jede Asana fördert die ihr innewohnenden Charaktereigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.38. Das gilt insbesondere, wenn die Asana lang gehalten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.39. Widerstand gegen eine Asana, obwohl sie körperlich ausgeführt werden könnte, heißt meistens Widerstand gegen die Charaktereigenschaften der Asanas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.40. Also, dass man aus verschiedenen, nicht in der Natur der Sache begründeten Ideen diese Eigenschaft nicht haben möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.41. Es ist hilfreich, auf seinem Weg zur charakterlichen Ganzheit auch diesen Nebel zu transformieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.42. Dieses geht am einfachsten, wenn man die Asana, gegen die man Widerstand hat, zu seiner Lieblingsasana macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.43. Hat der Aspirant erkannt, dass der Widerstand nur (wie immer unbegründeter) Nebel war und ist durch diesen Widerstand hindurchgegangen (hat ihn transformiert), hat der Aspirant spätestens jetzt die Einsicht gewonnen, dass viele Widerstände im Leben nur Nebel sind, den das Ego kreiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.44. Mühelos heißt auch, dass nur die Muskeln angespannt werden, die für die Übung benötigt werden und sonst keine anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.45. Der fortgeschrittene [[Yogi]] kann seine Aufmerksamkeit auf den ganzen Körper geben: Alle Muskeln, mit denen gearbeitet wird, werden wie beschrieben behandelt, alle anderen Muskeln aktiv entspannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.46. Das gilt insbesondere für das Gesicht. Es gibt kein [[Naturgesetz]], dass beim Anspannen von Muskeln von Rumpf und/oder Extremitäten auch das Gesicht mit angespannt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.47. Das fördert die Mühelosigkeit noch mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.48. Eine Asana zu beherrschen heißt sie zu meditieren: der Geist entspannt völlig in der Stellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.49. Der Atem fließt völlig frei und mühelos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.50. In einer (fast) mühelosen Stellung kann Nebel in Form von Emotionen aktiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.51. Im Idealfall bleibt der Schüler in der Stellung mit der mühelosen Atmung und erlebt die Emotion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.52. Wird ihm die Emotion zu heftig, kann er aus der Stellung herauskommen, weiterhin tief Bauchatmen und, sobald es ihm möglich ist, wieder in die Stellung hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.53. Der fortgeschrittene Yogi kann auch noch sein persönliches Mantra rezitieren. Oder ein Mantra, das zur Stellung passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.54. Die Vision der vollendeten Stellung oder die Vision der zur Asana gehörenden vollendeten Charaktereigenschaften fördern körperlichen und geistigen Fortschritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.55. Um die Konzentration zu vervollkommnen, kann der Yogi sich auch noch auf das Chakra konzentrieren, das zur Stellung gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.56. Wahlweise kann er  dieses parallel zur Konzentration auf Atmung und Muskeln tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.57. Dieses fördert die ganzheitliche [[Wahrnehmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.58. Oder er konzentriert sich so auf die Chakras, dass er alles andere vergisst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.59. Diese Weise hilft mehr den Körper zu transzendieren, also alle gedanklichen und emotionalen Verhaftungen zum Körper zu lösen 40.60. Sie  wird  verstärkt durch das Rezitieren, des einsilbigen Mantras ([[Bija Mantra]]), das das Chakra besonders öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.61. Am Ende einer Yogastunde ist der Yogi typischerweise entspannt und gekräftigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.62. Dieses ist eine Wirkung der Transformation von Nebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.63. Der Anfänger wird dieses vielleicht nicht gleich in den ersten Stunden empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.64. Bei mindestens einmaligem Üben pro Woche sollte es sich nach einigen Stunden eingestellt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.65. In der ersten Stunde kann es auch einmal einen Muskelkater geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.66. Dieses resultiert aus  der  wieder Beanspruchung von Muskeln, die lange Zeit nicht trainiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.67. Dieses kann auch auftreten, wenn man eine Asana ins Programm aufnimmt, die Muskeln beansprucht, die man lange nicht oder nur kaum verwendet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.68. Der Muskelkater ist eher leicht und dauert häufig auch nur einen Tag. Er fühlt sich auch anders an als der Muskelkater, den man sonst nach Sport erlebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.69. Ansonsten ist körperliches Yoga normalerweise frei von Beschwerden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.70. Wichtig in einer Yogastunde ist das rechte Maß zwischen Kräftigung und Dehnung der Muskeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.71. Das lehrt den Aspiranten auch das rechte Maß zwischen Anspannung und Entspannung im Leben (siehe Kapitel 21)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.72. Wichtig ist auch die Ausgeglichenheit der Übungspraxis: Einmal pro Woche sollten alle großen Muskeln des Körpers gedehnt oder gekräftigt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.73. Es gibt Freude und [[Leichtigkeit]], die sogar noch einige Tage anhalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anhang==&lt;br /&gt;
===Meditationskurzanleitungen===&lt;br /&gt;
Die folgenden Meditationskurzanleitungen basieren auf dem Handbuch „Meditationskursleiter“ [3]. Sie ersetzen keine Einführung in die  Meditationstechniken, geben dem schon Meditationserfahrenen Hinweise für die korrekte Ausführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einfache Mantrameditation====&lt;br /&gt;
# Om, Om, Om&lt;br /&gt;
# Aufrechte, Bequeme Haltung&lt;br /&gt;
# [[Hand|Hände]] gefaltet, auf Knie oder Oberschenkel&lt;br /&gt;
# [[Knie]] oder [[Oberschenkel]], Daumen und Zeigefinger berühren sich an den Kuppen&lt;br /&gt;
# Bitte Geist und Körper, in den nächsten 15 Minuten ganz ruhig zu sein.&lt;br /&gt;
# Affirmation Einatmen: aus ein und aus&lt;br /&gt;
# Om, Om beim Ein- Om beim Ausatmen&lt;br /&gt;
# Om steht für Frieden, Om steht für Unendlichkeit, Om steht für die Tiefen des Bewusstseins&lt;br /&gt;
# Mühelos und mit viel Leichtigkeit das Om rezitieren&lt;br /&gt;
# Mantra wiederholen und Atmung spüren&lt;br /&gt;
# Lasse es geschehen und beobachte was passiert, ohne einzusteigen&lt;br /&gt;
# Om, Om, Om&lt;br /&gt;
Affirmationen beim Einatmen&lt;br /&gt;
*Ich schicke Licht und Liebe zu allen [[Wesen]].&lt;br /&gt;
*Ich lasse los.&lt;br /&gt;
*Ich strahle die Energie in den ganzen Körper ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kombinierte Mantrameditation====&lt;br /&gt;
Meditation mit den drei wichtigsten [[Sinne]]n: Sehen(geistiges Vorstellungsvermögen), Fühlen, Hören&lt;br /&gt;
# Om, Om, Om&lt;br /&gt;
# Setze dich in eine ruhige Stellung mit geradem [[Rücken]]&lt;br /&gt;
# Augen geschlossen, Körper, Geist und [[Seele]] entspannen&lt;br /&gt;
# Lass alle Gedanken über Vergangenheit und [[Zukunft]] ruhen. Die nächsten 20 Minuten sind der Meditation gewidmet&lt;br /&gt;
# Atembeobachtung ohne Beeinflussung&lt;br /&gt;
# Nun Atmung vertiefen. Ein/Aus/Ein/Aus. Einatmen, Energie ins Sonnengeflecht atmen; Austamen, Energie in den ganzen Körper strömen lassen. So die inneren Energiekanäle aufladen&lt;br /&gt;
# Om Namah Shivaya = Gruß an mein inneres Selbst&lt;br /&gt;
# Om Namah [[Shiva]]ya mit Atmung synchronisieren.&lt;br /&gt;
# Ein, Om …; Aus, Om …&lt;br /&gt;
# Mantra mit einer großen Kraftschwingung; hilft zur Kontaktaufnahme mit den Tiefen des Wesens&lt;br /&gt;
# Konzentration immer noch im [[Sonnengeflecht]]&lt;br /&gt;
# Ein, Energie zum Sonnengeflecht - Aus, Energie zum Punkt zwischen den Augenbrauen&lt;br /&gt;
# Konzentration im Punkt zwischen den Augenbrauen&lt;br /&gt;
# Meditativer Atem&lt;br /&gt;
# Strahlender Punkt zwischen den Augenbrauen, Atmung: Om…&lt;br /&gt;
# Gelange zu den Tiefen deines Wesens, verbinde dich mit dem Kosmischen&lt;br /&gt;
# Wenn Gedanken kommen, sich dessen bewusst werden,zur Konzentration zurückkehren (Atmung/Mantra/3. Auge)&lt;br /&gt;
# Falls Geist ruhig, Konzentration ohne Mühe, in innere Stille fallen lassen.&lt;br /&gt;
# Om Om Om&lt;br /&gt;
# Asato ma sat gamaya … Führe uns vom Unwirklichen …&lt;br /&gt;
# Om Shanti… Om Frieden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eigenschaftsmeditation====&lt;br /&gt;
Zur Erlangung (positiver) Eigenschaften. Für jede Eigenschaft geeignet. Ich werde es am Beispiel Mut ansagen. Setze du bitte die von dir gewünschte Eigenschaft ein&lt;br /&gt;
# Om, Om, Om&lt;br /&gt;
# Setze dich in eine ruhige Stellung mit geradem Rücken&lt;br /&gt;
# Augen geschlossen, Körper (Nacken, Schultern, Rücken, Becken, Hände, Füße) entspannen.&lt;br /&gt;
# Geist und Seele entspannen&lt;br /&gt;
# [[Gesicht]] wird schwer, alle Spannungen lösen sich auf, Lippen formen sich zu einem Lächeln.&lt;br /&gt;
# Beobachte den Atem, über die Atmung zur Ruhe kommen&lt;br /&gt;
# Ich bin mutig Om, Om, Om (3x)&lt;br /&gt;
# Om verbindet dich mit deinem [[Unterbewusstsein]]&lt;br /&gt;
# Du brauchst nicht dran zu glauben. Sie hilft dir auf jeden Fall, deine inneren [[Quelle]]n von [[Mut]] anzuzapfen.&lt;br /&gt;
# Fange an, zu dir selbst über Mut zu sprechen, über die Vorteile von Mut? Warum ist gut, Mut zu entwickeln? Welche Auswirkungen hat es, wenn du mutig bist?&lt;br /&gt;
# Ich bin mutig Om, Om, Om (3x)&lt;br /&gt;
# Gehe ganz tief in dich hinein und spüre in dir, wie die Quelle des Mutes stark wird. Gehe ganz in das [[Gefühl]] von Mut. Bleibe eine Zeit lang in dieser starken [[Empfindung]] von Mut.&lt;br /&gt;
# Visualisierung: Wie wirst du dich mutig anders [[Verhalten]]? Wie trittst du dann auf? Wie verhält sich dann dein Umfeld zu dir? Schreibe in Gedanken ein Drehbuch für dein zukünftiges Handeln.&lt;br /&gt;
# Ich bin mutig Om, Om, Om (3x)&lt;br /&gt;
# Bleibe noch einige Minuten still sitzen, beobachte den Atem.&lt;br /&gt;
# Lasse alles geschehen und beobachte was passiert, ohne einzusteigen&lt;br /&gt;
# Om, Om, Om&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ausdehnungsmeditation====&lt;br /&gt;
# Om, Om, Om&lt;br /&gt;
# Ruhig gerade, ganz bewusst. Bei der Ausdehnungsmeditation ist Bewegungslosigkeit wichtig&lt;br /&gt;
# Bewusstwerdung, wie Atem ein und ausströmt&lt;br /&gt;
# Körperteile mit Bodenkontakt einzeln (Füße Gesäß), dann Körperteile mit Bodenkontakt alle zusammen&lt;br /&gt;
# Stelle dir vor, du lässt dich in diese Körperteile hineinsinken (Mit jedem Ausatmen tiefer) schwerer oder auch schweben&lt;br /&gt;
# Körperteile links einzeln dann zusammen: Nach links atmen und vorstellen, dass sich das Energiefeld nach links ausdehnt&lt;br /&gt;
# Mit jedem Ausatemzug dehnen sich [[Bewusstsein]] und Energie nach links aus&lt;br /&gt;
# 6-7 für rechts, hinten, vorne&lt;br /&gt;
# Vorne: Mindestens Knie und Stirn gleichzeitig&lt;br /&gt;
# 6-7 für oben&lt;br /&gt;
# Spüre dich in alle Richtungen; Stelle die vor, mit jedem Atemzug erweitert sich dein Energiefeld. Du wirst weiter, leichter, lichter. Genieße diesen Zustand&lt;br /&gt;
# „Ich bin eins mit dem Kosmischen, ich bin unendliches Bewusstsein.“ „Ich bin eins mit der universellen Kraft und Liebe.“&lt;br /&gt;
# Om, Om, Om&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Energiemeditation====&lt;br /&gt;
# Gerader Rücken und nicht anlehnen, Energiefluss besser; Körper bleibt ruhig und entspannt: Hände, Arme, [[Schultern]], Hüftgelenke; Bauch, Brust, unterer und oberer Rücken Hals, [[Nacken]], Unterkiefer, Wangen, Augen, Stirn&lt;br /&gt;
# Om, Om, Om&lt;br /&gt;
# Ruhig gerade, ganz bewusst. Bei der Ausdehnungsmeditation ist Bewegungslosigkeit wichtig&lt;br /&gt;
# Einatmen: „Ich verbinde mich mit dem Kosmischen.“ Licht und Positivität tritt in dich ein. ([[Sahasrara Chakra]])&lt;br /&gt;
# Ausatmen: Herzöffnung, „Licht und Liebe in alle Richtungen“&lt;br /&gt;
# 5  und 6 zusammen&lt;br /&gt;
# Tiefe Bauchatmung 4 Sekunden ein, 4 Sekunden aus. Einatmen Bauch raus, Ausatmen Bauch rein …&lt;br /&gt;
# Mit jedem Atemzug Licht und Wärme im Bauch sammeln; [[Sonne]] im Bauch vorstellen. Licht, Energie und [[Kraft]] sammeln, Bauch steht für [[Selbstbewusstsein]] und innere [[Stärke]]&lt;br /&gt;
# Einatmen in das Sonnengeflecht hinein, ausatmen zum 1. Chakra&lt;br /&gt;
# Energie zum unteren Ende der [[Wirbelsäule]] (3. Chakra zum 1. Chakra) Kundalini, Sitz der kosmischen Energie&lt;br /&gt;
# Energie Wirbelsäule hoch (Ausatmen!!!)&lt;br /&gt;
# Vervollständigter Energiekreislauf. Einige Minuten lang (ggf. Licht, Lichtkugel, Energie)&lt;br /&gt;
# Großer Energiekreislauf, Chakras sind energetisiert.&lt;br /&gt;
# Atem verringern&lt;br /&gt;
# Herz, Kehle, Stirn Schädel spüren&lt;br /&gt;
# Vom stärksten Energiezentrum aus Verbindung ins Unendliche aufnehmen.&lt;br /&gt;
# [[Affirmation]]: „Ich bin eins mit dem Kosmischen, ich bin unendliches Bewusstsein“&lt;br /&gt;
# Om, Om, Om&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tratak====&lt;br /&gt;
Fördert Kontakt zum inneren Licht. Eine brennende Kerze steht im Abstand von 2 bis 5 Minuten unterhalb der Augenhöhe.&lt;br /&gt;
# Om, Om, Om&lt;br /&gt;
# Bequeme Stellung, ruhig sitzen&lt;br /&gt;
# Augen schließen, Strömen des Atems beobachten. Beobachten, wie Gedanken sich beruhigen.&lt;br /&gt;
#  Augen Öffnen und in Flamme schauen (Anfänger ca. 1-2 Minuten). Ohne Zwinkern, ohne blinzeln, ganz ruhig.&lt;br /&gt;
# Lass Flamme wirken. Spüre, wie mit der Flamme, Licht, Energie, Positivität in dich hineinströmt.&lt;br /&gt;
# Augen können feucht werden oder gar tränen. Gutes Zeichen, reinigt die Augen, verbessert die [[Gesundheit]] der Augen. Falls notwendig, zwischendurch kurz schließen.&lt;br /&gt;
# Augen sanft schließen und beobachten, was mit geschlossenen Augen sichtbar ist. Ein Nachbild der Flamme ist möglich. Farbe kann anders sein, auch ein Negativbild ist möglich.&lt;br /&gt;
# Augen öffnen und in Flamme schauen (Anfänger ca. 1-2 Minuten). Ohne Zwinkern, ohne blinzeln, ganz ruhig.&lt;br /&gt;
# Lass Flamme wirken. Spüre, wie mit der Flamme, Licht, Kraft, Weisheit, Positivität in dich hineinströmt. Falls die Augen brennen, kurz zwinkern.&lt;br /&gt;
# Augen sanft schließen und beobachten, was mit geschlossenen Augen sichtbar ist. So tun, als ob man ins Unendliche schauen würde. Was ist im Dritten Auge oder oberhalb spürbar? Nichts erwarten, nur spüren oder sehen. Lass durch diese Empfindung tiefen Frieden entstehen&lt;br /&gt;
# Augen Öffnen und in Flamme schauen. Nur in die Flamme, ohne Flamme zu fokussieren (ohne Flamme fest anzuschauen). Quasi durch die Flamme hindurchschauen. Wahrscheinlich ist ein wunderschöner Lichtkranz um die Flamme herum wahrnehmbar. Komme in einen sehr schönen, meditativen [[Zustand]]. Lass die Flamme wirken un dich zur inneren Stille führen.&lt;br /&gt;
# [[Augen]] sanft schließen und beobachten, was mit geschlossenen Augen sichtbar ist. So tun, als ob man ins Unendliche schauen würde, aber leicht nach oben. Was ist im Dritten Auge oder oberhalb spürbar? Bleibe konzentriert ruhig entspannt.&lt;br /&gt;
#  Ggf. noch in der Stille weitermeditieren.&lt;br /&gt;
#  Om, Om, Om&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tabellarische Eigenschaften der Asanas===&lt;br /&gt;
[[Datei:Seite 70 2.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seite 71.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seite 72.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
[1] „Die Bibel“. Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart, 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] „Shrimad Bhagavad Gita.“ Mangalam Books S. Schang, Lautersheim,1. Auflage 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3] Berufsverband der Yoga Vidya Gesundheitsberater (Hrsg.): „Meditationskursleiterhandbuch.“ Eigenverlag, Horn-Bad Meinberg, 1. Auflage 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[4] Bretz, Sukadev Volker: „Die Yogaweisheit des Patanjali für Menschen von heute.“ Verlag Via Nova, Petersberg, 1. Auflage, 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[5] Bund der Yoga Vidya Lehrer (Hrsg.): „Yogalehrer Handbuch Yoga Vidya“, Eigenverlag, Frankfurt 6. Auflage, 2000 [6]  Lysebeth, André van: „Durch Yoga zum eigenen Selbst.“ Scherz Verlag Bern, München für Otto Wilhelm Barth Verlag, 8. Auflage, 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[7] Lysebeth, André van: „Yoga für Menschen von heute.“ Mosaik Verlag, München, 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[8] Lysebeth, André van: „Die große Kraft des Atems.“ Scherz Verlag Bern, München für Otto Wilhelm Barth Verlag, 6. Auflage, 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[9]  Maharshi, Ramana: „Sei, was du bist!“ O.W.Barth Paperback, Scherz Verlag Bern, München, Wien, 2002 [10] Osho: „Buddha Box.“ Wilhelm Goldmann Verlag München. 1. Auflage 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[11] Rosenberg, Marshall B.: „Gewaltfreie Kommunikation.“ Junfermann Verlag, Paderborn, 6. Auflage, 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[12] Shankaracharya: „Das Kronjuwel der Unterscheidung.“ Heinrich Schwab Verlag, Argenbühl, 1. Auflage, 2002 [13] Swami Sivananda: „Die Kraft der Gedanken.“ Mangalam Books S. Schang, Lautersheim,1. Auflage 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[14] Watzlawick, Paul: „Vom Unsinn des Sinns oder vom Sinn des Unsinns“, Serie Piper Nr. 1824, Piper Verlag, München, Zürich, 1. Auflage 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[15] Yogananda, Paramahansa: „Autobiographie eines Yogi.“ Self Realisation Fellowship Publishers, 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ Seminare bei Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/ Seminare über Jnana Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/ Seminare über Raja Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/ Seminare über Kundalini Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Seminare über Hatha Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Seminare über Bhakti Yoga]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/karma-yoga/ Seminare über Karma Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LuisaVogel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yoga_Travel&amp;diff=1277582</id>
		<title>Yoga Travel</title>
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		<updated>2025-02-01T10:01:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LuisaVogel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Yoga Travel &#039;&#039;&#039; Yoga Travel ist ein eingedeutschter Begriff aus dem Englischen. &amp;quot;Travel&amp;quot; heißt &amp;quot;Reise&amp;quot;. Und &amp;quot;Yoga Travel&amp;quot; sind &amp;quot;Yoga Reisen&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogareise-Schweden-Sommernacht.jpg|thumb| Yoga Travel - erläutert vom [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Standpunkt aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yoga Travel ==&lt;br /&gt;
Normalerweise übt ein Yoga Schüler, ein Yoga Teilnehmer Yoga bei sich zuhause, hat vielleicht ein Yoga Studio, ein [https://www.yoga-vidya.de/center/ Yoga Zentrum] in seiner Nähe wo er mindestens ein oder zwei mal die Woche hin geht. Ansonsten wird zuhause regelmäßig geübt. Dann ist es gut manchmal auch seinen [[Urlaub]] zu verbringen etwas weiter weg. Menschen lieben es ja heutzutage zu [[reisen]]. Es gibt so viele Travel Bücher, so viele Travel Handbücher. Man spricht von Travel Agencies, von Reise Agenturen und so viele Travel Internetseiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga Vidya Travel===&lt;br /&gt;
Und so gibt es auch spezielle Yoga Travels. Bei [https://www.yoga-vidya.de Yoga Vidya] haben wir auch Yoga Travel Angebote. Zum einen könntest du sagen wenn du in einen der [https://www.yoga-vidya.de/center/ Yoga Vidya Ashrams] gehst ist das auch ein Yoga Travel auch wenn es nicht eine Flugreise sein muss. So haben wir Yoga Ashrams an der [https://www.yoga-vidya.de/center/haus-nordsee/start/ Nordsee], im [https://www.yoga-vidya.de/center/haus-westerwald/start/ Westerwald], im [https://www.yoga-vidya.de/center/haus-allgaeu/start/ Allgäu] und im [[Teutoburger Wald]], also [https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/start/ Bad Meinberg]. Dort reist man hin, deshalb Travel. Man übernachtet dort einige Nächte, ein paar Nächte oder auch zwei oder auch sieben oder 14 Tage oder länger. Man hat dort ein sehr systematisches Yogaprogramm mit allen Aspekten des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Und auch alle Orte sind natürlich auch touristisch interessant so daß man auch Ausflüge machen kann. Allerdings wenn in einen Yoga Vidya Ashram gehst bist du meistens von morgens bis abends in Yoga Programmen. Natürlich bleibt ein bisschen Zeit zur [[Entspannung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga Vidya Travel im Ausland===&lt;br /&gt;
Darüber hinaus bietet Yoga Vidya auch Yoga Travels zu exotischen Orten im Ausland an. Wir haben zum Beispiel die Yoga Studienreise in den [[Sivananda Ashram]] in [[Rishikesh]]. Wir haben Yoga Ayurveda Kuren in [[Kerala]]. Und es gibt auch Yoga Vidya Zentren, zum Beispiel das Speyer Zentrum bietet eine [https://www.yoga-vidya.de/center/speyer/yoga-reisen/ Yoga Reise] nach [[Nordindien]] und auch eine durch [[Südindien]] an. Dann haben wir ein Yoga Travel nach Ägypten zu den Tempeln Luxor, Nilkreuzfahrt wo du aber auch wissen musst das ein sechs- bis achtstündiges Yoga Programm dabei ist um zu [[meditieren]] in den Tempeln und Yogastunden mit zu machen und Yogavorträgen zu lauschen während du auf dem Nil eine Kreuzfahrt machst. Das ist auch ein besonderes Erlebnis. Yoga Travel gibt es dann auch zum Teil nach Dänemark, nach Schweden, nach Asisi, Italien oder in die Sahara oder auf die Canaren. Also bei [https://www.yoga-vidya.de Yoga Vidya] wechselt das [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-reisen/ Yoga Travel Angebot].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundbestandteile von Yoga Travel bei Yoga Vidya===&lt;br /&gt;
Wenn du Yoga Travel bei Yoga Vidya machst ist es nicht einfach nur eine Urlaubsreise mit einer Yogastunde am Tag. Sondern Yoga steht im Vordergrund. Du hast morgens und abends einen so genannten [[Satsang]] mit [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], [[Mantrasingen]] und Vortrag. Du hast jeden Tag eine Yogastunde, letzlich ist das ganze Yoga Travel ein Yogakurs wo du systematisch mehr über [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] lernst so daß du zuhause Yoga dann auch alleine weiter üben kannst oder auf einem neuen Level weiter üben kannst. Die Ausflüge sind immer Yoga orientiert. Meditieren an außergewöhnlichen [[Kraftort]]en in der [[Natur]], mehr lernen über diesen Ort, das da auch ein großer Bildungscharakter dabei ist, das da ein großer Bildungscharakter dabei ist, das du dich einstimmst auf [[spirituelle Praktiken]] mit intellektuellem Lernen, mit tiefer innerer Erfahrung und intuitivem Erleben, alles zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das macht die Yoga Travel Angebote von Yoga Vidya so besonders. Wenn du mehr darüber wissen willst dann gehe auf [https://www.yoga-vidya.de/yoga-urlaub/ Yoga Urlaub].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video Yoga Travel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du einen Videovortrag zum Thema &#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Travel &#039;&#039;:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| yWSmKdCysxc }}&lt;br /&gt;
Autor/Sprecher/Kamera: [[Sukadev Bretz]], Gründer von [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga Vidya], Seminarleiter zu [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yoga Travel Audio Vortrag==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier die Audiospur des oberen Videos zu &#039;&#039; Yoga Travel &#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download//files/Yoga_Travel.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere interessante Vorträge und Artikel zum Thema===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du dich interessierst für Yoga Travel, sind [[vielleicht]] für dich Vorträge und Artikel [[interessant]] zu den Gebieten [[Yoga Trainer]], [[Yoga Tasche]], [[Yoga Shop]], [[Yoga Übungsleiterin]], [[Yoga und Entspannung]], [[Yoga und Meditation Urlaub]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-reisen/ Yoga Reisen Seminare]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=6&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-reisen/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewusst Leben Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LuisaVogel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dattatreya_Yoga_Shastra&amp;diff=1275226</id>
		<title>Dattatreya Yoga Shastra</title>
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		<updated>2024-12-28T12:12:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LuisaVogel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dattatreya Yoga Shastra&#039;&#039;&#039;, Sanskrit दत्तात्रेययोगशास्त्र dattātreyayogaśāstra ist ein alter Yogatext, der vermutlich um 1200 n.Chr. verfasst wurde. Dattatreya Yoga Shastra wird dem Hindu-Gott Dattatreya zugeschrieben. Es ist der erste Text, in dem [[Hatha Yoga]] Übungen beschrieben werden und auf die Acht Stufen ([[Ashtanga]]) bezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dattatreya]] gilt als Inkarnation von [[Brahma]], [[Vishnu]] und [[Shiva]], den drei Hauptgöttern des Hinduismus, und wird oft als Meister der [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Disziplin dargestellt. Der Text enthält Lehren über die Philosophie des Yoga, die Techniken und Praktiken, die für das Erreichen von [[Erleuchtung]] erforderlich sind, sowie Anweisungen für die Ausübung von [[Asana]]s (Körperhaltungen), [[Pranayama]] ([[Atemübungen]]) und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dattatreya Yoga Shastra ist ein wichtiger Text innerhalb der Tradition des Yoga und wird oft zusammen mit anderen Yogatexten wie [[Hatha Yoga Pradipika]] und dem [[Bhagavad Gita]] studiert. Es wird angenommen, dass der Text die wichtigsten Lehren und Praktiken des Yoga enthält, die für den spirituellen Fortschritt und das Erreichen von Erleuchtung erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehren des Dattatreya Yoga Shastra betonen die Notwendigkeit, die Kontrolle über den [[Geist]] und die Gedanken zu gewinnen, um einen Zustand von innerem Frieden und Glück zu erreichen. Der Text betont die Wichtigkeit von [[Ethik]] und moralischem Verhalten im Yoga und lehrt, dass das Erreichen von Erleuchtung nicht möglich ist, wenn man sich nicht an die Regeln der moralischen Verhaltensweise hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist Dattatreya Yoga Shastra ein wichtiger Text für alle, die sich für Yoga und die spirituelle Suche interessieren und bietet eine umfassende Anleitung zu den Lehren und Praktiken des Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Yoga Sutra]]&lt;br /&gt;
* [[Bhagavad Gita]]&lt;br /&gt;
* [[Amrita Siddhi]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga Pradipika]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ashtanga Yoga]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LuisaVogel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Uchchairbhuja&amp;diff=1275225</id>
		<title>Uchchairbhuja</title>
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		<updated>2024-12-28T12:08:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LuisaVogel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Uchchairbhuja&#039;&#039;&#039;, [[Sanskrit]] उच्चैर्भुज uccairbhuja &#039;&#039;Adj.&#039;&#039;, die Arme emporhaltend. Uchchairbhuja ist ein [[Sanskrit Adjektiv]] und wird übersetzt &#039;&#039;die Arme emporhaltend&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hanuman4.jpg|thumb|[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Hanuman.html Hanuman] trägt Rama und Lakshmana]]&lt;br /&gt;
==Verschiedene Schreibweisen für Uchchairbhuja ==&lt;br /&gt;
Hier verschiedene Schreibweisen dieses Sanskritwortes: Uchchairbhuja auf Devanagari wird geschrieben उच्चैर्भुज, in der [[IAST]] wissenschaftlichen Transkription mit diakritischen Zeichen &amp;quot;uccairbhuja&amp;quot;, in der [[Harvard-Kyoto]] Umschrift &amp;quot;uccairbhuja&amp;quot;, in der [[Velthuis]] Transkription &amp;quot;uccairbhuja&amp;quot;, in der modernen Internet [[Itrans]] Transkription &amp;quot;uchchairbhuja&amp;quot;, in der [[SLP1]] Transliteration &amp;quot;uccErBuja&amp;quot;, in der [[IPA]] Schrift &amp;quot;uccaːirbʰuɟə&amp;quot;.&lt;br /&gt;
==Video zum Thema Uchchairbhuja ==&lt;br /&gt;
Uchchairbhuja gehört zu den Sanskrit Wörtern, die auch in den [[Yoga Schriften]] wie [[Upanishaden]], [[Veden]] vorkommen. Hier ein Video zum Thema Yoga, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Spiritualität]]:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
==Ähnliche Sanskrit Wörter wie Uchchairbhuja ==&lt;br /&gt;
Hier einige Links zu Sanskritwörtern, die entweder vom Sanskrit oder vom Deutschen her ähnliche Bedeutung haben wie Uchchairbhuja:&lt;br /&gt;
===Sanskrit Wörter alphabetisch vor Uchchairbhuja ===&lt;br /&gt;
* [[ Uchchaihshravas ]]&lt;br /&gt;
* [[ Uchchaihpaurnamasi ]]&lt;br /&gt;
* [[ Uchchaihkula ]]&lt;br /&gt;
===Sanskrit Wörter im Alphabeth nach Uchchairbhuja ===&lt;br /&gt;
* [[ Uchchairdvish ]]&lt;br /&gt;
* [[ Uchchairghushta ]]&lt;br /&gt;
* [[ Uchchairmukha ]]&lt;br /&gt;
===Sanskrit Wörter ähnlich wie Uchchairbhuja ===&lt;br /&gt;
* [[ Udbahu ]]&lt;br /&gt;
* [[ Vinangrisa ]]&lt;br /&gt;
* [[ Vadhopaya ]]&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* [[Otto Böhtlingk]]: [[Sanskrit-Wörterbuch in kürzerer Fassung]]. Sankt Petersburg, 1879-1889, genannt &amp;quot;[[Kleines Petersburger Wörterbuch]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Otto Böhtlingk und Rudolph Roth, [[Sanskrit Wörterbuch]], Sankt Petersburg 1855-1875, genannt &amp;quot;[[Großes Petersburger Wörterbuch]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
Diese beiden [[Sanskrit Wörterbücher]] werden auch als [[Petersburger Wörterbücher]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Nadi]]&lt;br /&gt;
* [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/sita-rama-sita-rama Sita Rama]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung/ Ausbildung Masseur]&lt;br /&gt;
* [[Gujarati Wörterbuch]]&lt;br /&gt;
* [[Om Tryambakam]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kostenlose-veranstaltung/ Kostenlose Veranstaltung Seminare]&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung Sanskrit-Deutsch==&lt;br /&gt;
=== Uchchairbhuja Deutsche Übersetzung===&lt;br /&gt;
Das Sanskrit Wort Uchchairbhuja kann übersetzt werden ins Deutsche mit die Arme emporhaltend.&lt;br /&gt;
=== Die Arme emporhaltend Sanskrit Übersetzung===&lt;br /&gt;
Deutsch &amp;quot;Die Arme emporhaltend&amp;quot; kann übersetzt werden ins Sanskrit mit Uchchairbhuja. Andere Möglichkeiten der [[Sanskrit Übersetzung]] siehe unter [[ Arme Sanskrit]].&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Petersburger Wörterbücher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Otto von Böhtlingk: Sanskrit Wörterbuch in kürzerer Fassung Buchstabe U ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LuisaVogel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yogasutra&amp;diff=1274533</id>
		<title>Yogasutra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yogasutra&amp;diff=1274533"/>
		<updated>2024-12-16T13:05:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LuisaVogel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Patanjali.jpg|thumb|Darstellung Patanjalis als Mischwesen bestehend aus einem männlichen Oberkörper und einer Schlange als Unterkörper. Über seinem Kopf breitet sich eine Schlange mit mehreren Köpfen aus.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Yogasutra&#039;&#039;&#039;  ([[Sanskrit]]: योगसूत्र yogasūtra  &#039;&#039;n.&#039;&#039;) wörtl.: &amp;quot;Leitfaden&amp;quot; ([[Sutra]]) des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], auch पातञ्जलयोगसूत्र pātañjalayogasūtra (&amp;quot;&#039;&#039;Yogasutra&#039;&#039; des Patanjali&amp;quot;) genannt. Das &#039;&#039;Yogasutra&#039;&#039; ist ein Standardwerk des [[Yoga]], was jeder Unterrichtende kennen sollte. Es wurde von [[Patanjali]] verfasst, der vermutlich im 2. Jh. n. Chr. (oder irgendwann zwischen 200 v. Chr. und 400 n. Chr.) gelebt hat und stellt den [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als eines der sechs indischen, orthodoxen, philosophischen Systeme ([[Shaddarshana]]) vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sutras==&lt;br /&gt;
Das [[Sutra]] ist eine literarische Form, die in [[Indien]] am meisten verbreitet ist bzw. war. Damit werden Inhalte kurz und prägnant vermittelt. Diese literarische Form wird nicht nur im yogischen Bereich eingesetzt, sondern geht auch in andere Bereiche. Für den traditionellen indischen [[Tanz]], [[Bharata Natyam]], gibt es zum Beispiel das Natya Sutra. Der [[Jnana Yoga]] wird im [[Brahma Sutra]] beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Yogasutra von [[Patanjali]] ist kein Buch, das man einfach so runterliest und den Inhalt dann erfasst hat. Es soll vielmehr einem [[Lehrer]] als Leitfaden dienen, um seinem Schüler [[Raja Yoga]] zu vermitteln, indem er ihm Sutra um Sutra erklärt. Und gleichzeitig hilft das Yogasutra auch dem Schüler, sich an die Sutras zu erinnnern und sie in der richtigen Reihenfolge vorliegen zu haben. Früher unterrichteten die Lehrer ihre Schüler so, dass diese zunächst ein Yogasutra auswendig lernen mussten, bevor sie sich selbst überhaupt dazu geäußert hatten. Erst wenn ein [[Schüler]] sich die Mühe gemacht hat, das Sutra auswendig zu lernen, wurde er als würdig angesehen, darin ausführlicher belehrt zu werden. Es ist in der Tat ganz einfach, das Yogasutra auswendig zu lernen, denn die Verse bauen aufeinander auf. Am letzten Wort des vorhergehenden Verses kann man schon leicht den nächsten Vers erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man einen Text auswendig lernt ist er im eigenen [[Geist]] gegenwärtig. Früher gab es ja kaum Bücher, wichtiges Wissen wurde auf Palmblättern niedergeschrieben, die schnell verfallen sind, so dass der Inhalt neu abgeschrieben werden musste. Dies war kein leichtes Unterfangen und die Blätter hielten nur eine Generation lang. Da war es natürlich besser, einen Inhalt im [[Gedächtnis]] gespeichert zu haben, als sich auf Palmblätter zu verlassen. Ein Grund dafür, dass man die [[Zeit|Entstehungszeit]] einer [[Indische Schriften|indischen Schrift]] nur sehr schwer datieren kann, ist, dass die Originalschrift wahrscheinlich nicht erhalten ist, und man es immer wieder nur mit Abschriften zu tun hat. Deswegen kann man auch nicht bestimmen, ob ein Inhalt seit hunderten oder schon seit tausenden von Jahren auf der [[Erde]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Yogasutra dient nicht der Rezitation. Es hat keinen [[Mantra]]-[[Charakter]] und wird eher selten öffentlich rezitiert. Dafür werden die [[Bhagavad Gita]] und die [[Upanishade]]n eingesetzt, die durch ihre [[Klang]]schwingung eine bestimmte [[Wirkung]] erzeugen. Das Yogasutra wirkt durch seinen [[Inhalt]]. Der Schüler kann durch das Auswendig-Lernen seinen Geist, sein Gedächtnis trainieren und gleichzeitig etwas über seinen Geist und dessen Funktionsweise lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Patanjali Yoga Sutra: Suche dir Vorbilder====&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/613-Suche-dir-Vorbilder.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Yamas im Raja Yoga Sutra – Lesung als Mp3 mit Sukadev====&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/385_Die-Yamas-im-Raja-Yoga-Sutra.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dwesha nach dem Raja Yoga Sutra -mp3-Lesung mit Sukadev Bretz====&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/364-Yoga-Sutra-2.8-Abneigung.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau des Raja Yogasutras==&lt;br /&gt;
Das Yogasutra setzt sich aus vier Kapiteln zusammen und besteht aus 195 bzw. 196 Versen. Der kurze und prägnante Stil der Yogasutras eröffnet einen großen [[Interpretation]]sspielraum, was man auch an den zahlreichen Kommentaren dazu erkennen kann. Patanjali beschreibt im Yogasutra das zentrale [[Wissen]] des Raja Yoga. Dabei lehnt er sich an die [[Samkhya]] [[Philosophie]] an, trägt aber auch das [[Gedanke]]ngut unterschiedlicher Traditionen zusammmen. Patanjali ist deswegen nicht der &amp;quot;Vater&amp;quot; des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], er hat einfach nur die Informationen über Raja Yoga in einem Buch zusammengetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapitel des Yoga Sutra nennen sich &amp;quot;Pada&amp;quot;, was wörtlich &amp;quot;Fuß&amp;quot; und im übertragenen Sinn &amp;quot;Kapitel&amp;quot; bedeutet. Jedes Kapitel besteht aus zahlreichen Sutras, die man für den westlichen Menschen auch als &amp;quot;Aphorismen&amp;quot; oder &amp;quot;Verse&amp;quot; übersetzen kann. &amp;quot;Sutra&amp;quot; ist Teil des Titels des gesamten Werkes, das Wort wird allerdings auch für jeden einzelnen Vers angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Kapitel heißen:&lt;br /&gt;
# Samadhi Pada,&lt;br /&gt;
# Sadhana Pada,&lt;br /&gt;
# Vibhuti Pada,&lt;br /&gt;
# Kaivalya Pada.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Samadhi Pada===&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel erläutert Patanjali die unterschiedlichen Stufen des Bewusstseins und die Arten von [[Samadhi]], die es gibt. Mit Samadhi ist ein Geisteszustand gemeint, der über das normale Bewusstsein hinausgeht und als überbewusster Zustand bezeichnet werden kann. Er erklärt, wie der Geist funktioniert und was er ist. Deswegen wird das erste Kapitel auch gerne als die &amp;quot;Theorie des Geistes&amp;quot; bezeichnet. Patanjali beantwortet zunächst, was Yoga ist, dann beschreibt er die Gedanken, die sich im Geist bewegen und wie man diese beherrschen kann. Schließlich erklärt er die Samadhi-Stufen, die Stufen des Überbewussten: [[Savitarka]], [[Nirvitarka]], [[Savicara]], [[Nirvicara]], [[Sananda]] und [[Sasmita]], die Formen des [[Samprajnata Samadhi]] und des [[Asamprajnata Samadhi]] sind. Er zählt auch die Hindernisse auf, die es auf dem Weg gibt, und gibt Hinweise, wie man diese überwinden kann. Er beschreibt den Zustand des Samadhi und was er zu bedeuten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Patanjali]] definiert Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
अथ योगानुशासनम् || 1.1 ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
atha yogānuśāsanam || 1.1 ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;atha&amp;quot;: jetzt, nun; &amp;quot;Yoga&amp;quot;: Einheit, Vereinigung; &amp;quot;anusasana&amp;quot;: Erklärung, Auslegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun wird Yoga erklärt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga geschieht immer im [[Jetzt]]. Jetzt wollen wir üben. Jetzt ist der richtige Moment. Jetzt wird Yoga erklärt und praktiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
योगश्चित्तवृत्तिनिरोधः || 1.2 ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yogaś citta-vṛtti-nirodhaḥ || 1.2 ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga&amp;quot;: Yoga; &amp;quot;Citta&amp;quot;: Geist, Verstand, Denksubstanz; &amp;quot;Vrtti&amp;quot;: Gedanken(welle), &amp;quot;Nirodha&amp;quot;: Aufhören, zur Ruhe kommen, Beherrschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Gedanken im Geist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der bekannteste Vers des Yogasutra. Der Geist ist wie das [[Wasser]] eines Sees. Wenn das Wassser bewegt ist, können wir nicht in die Tiefe des Sees blicken und den Schatz sehen, der auf dessen Grund zu finden ist. &amp;quot;Nirodha&amp;quot; ist das Zur-Ruhe-Kommen des Geistes, was als einer der fünf Grundzustände des Geistes gilt.&lt;br /&gt;
Die 5 Grundzustände des Geistes sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nirodha: ganz ohne Gedanken,&lt;br /&gt;
# Ekagrata: vollkommen konzentriert,&lt;br /&gt;
# Vikshipta: sammelnd,&lt;br /&gt;
# Kshipta: zerstreut,&lt;br /&gt;
# Mudha: deprimiert/unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga-Sutra-1.33====&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/347_Yoga-Sutra-1.33.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Sutra 1.34 – mp3-Lesung mit Sukadev====&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/351_Yoga-Sutra-1.34.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Sutra 1.37====&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/354_Yoga-Sutra-1.37.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Sutra 1.38 – mp3-Vortrag mit Sukadev====&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/355_Yoga-Sutra-1.38-Meditation.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sadhana Pada===&lt;br /&gt;
Das zweite Kapitel beschäftigt sich hauptsächlich mit [[Sadhana]], der [[spirituell]]en Praxis. Zunächst erklärt Patanjali [[Kriya Yoga]]. Danach erläutert er die [[Klesha]]s, die Ursachen des [[Leid]]ens und was [[Karma]] bedeutet. Er bespricht Teile der Yoga-Philosophie des Samkhya-Systems und beantwortet die Fragen nach dieser [[Welt]], nach dem [[Sinn]] des Daseins auf der Erde, was Gebunden-Sein bedeutet und im Gegenzug dazu Befreiung. Der wohl berühmteste Teil des Yogasutra, die acht Glieder des [[Raja Yoga]], befindet sich ebenfalls in diesem Kapitel. Insbesondere die ersten fünf Stufen - [[Yama]], [[Niyama]], [[Asana]], [[Pranayama]], [[Pratyahara]] und ihre Wirkungen, wenn wir sie üben, werden hier beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vortrag über Kriya Yoga in der Tradition von Patanjali====&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|kcPqDP1uzCQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kriya Yoga im Yoga Sutra====&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/08_raja-yoga-kontrolle-des-geistes.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht so, dass die Kapitel systematisch sortiert und aufgeteilt sind, im ersten Kapitel die Theorie und im zweiten die Praxis besprochen wird. Im ersten Kapitel ist auch Praxis und im zweiten auch Theorie zu finden. Dennoch beschäftigt sich das erste Kapitel mit der Theorie des Geistes und das zweite Kapitel mit der [[Spiritualität|spirituellen]] Praxis. Im zweiten Kapitel werden auch die Lebenseinstellungen des [[Yogi]]s beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Sutra 2.5 – Unwissenheit -mp3-Lesung mit Sukadev====&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/361_Yoga-Sutra-2.5-Unwissenheit.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Sutra 2.34 – mp3-Lesung mit Yoga Meister Sukadev Bretz====&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/388_Yoga-Sutra-2.34.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Sutra 2-52 -mp3-Vortrag mit Sukadev====&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/514-Yoga-Sutra-2-52.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vibhuti Pada===&lt;br /&gt;
Im dritten Kapitel erläutert Patanjali die höheren Stufen des [[Raja Yoga]]: [[Dharana]], [[Dhyana]] und [[Samadhi]], also [[Konzentration]], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Überbewusstsein]] und ihre Auswirkungen. Das dritte Kapitel befasst sich vor allem mit den Auswirkungen, die eine hohe Konzentration mit sich bringen kann. Wenn ein Geist sehr konzentriert ist, erlangt der [[Mensch]] außergewöhnliche [[Fähigkeit]]en. Dieses Kapitel wird häufig nicht so intensiv in den Kommentaren bearbeitet, da man davon ausgeht, dass es nur für sehr hoch entwickelte Menschen ist, oder aber man sieht diese außergewöhnlichen Fähigkeiten ([[Siddhi]]s) nur als Hindernisse auf dem spiritellen [[Weg]], die den Aspiranten von [[Gott]] ablenken könnten. Swami Vishnu-devananda hat auch über dieses Kapitel in einem fortgeschritteneren Kurs gesprochen und dabei gezeigt, dass sie Aspiranten auf den unterschiedlichsten [[Entwicklung]]sstufen dienlich sein können. Die beschriebenen Übungen können bestimmte Probleme lösen und einem Menschen helfen, mit seinem Geist so umzugehen, dass eine Weiterentwicklung stattfinden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir lernen, uns zu konzentrieren, erhalten wir ganz unterschiedliche Fähigkeiten. Pantanjali sagt, dass Konzentration am wichtigsten ist. Und Konzentration kann man auf allen Entwicklungsstufen anstreben. Die Konzentrationstechniken sind für alle da, die sich ernsthaft darum bemühen, zu Gott zurück zu kehren. Swami Vishnu sagte immer: &amp;quot;Für einen [[Yogi]] mit Konzentration ist nichts unmöglich.&amp;quot;, oder &amp;quot;Konzentration ist der erste Schritt der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation].&amp;quot;, &amp;quot;Ein zerstreuter Geist ist unfähig zu meditieren.&amp;quot; Er forderte seine Schüler immer wieder auf, auch bei ganz banalen Tätigkeiten im Alltag konzentriert zu sein. Dadurch ist man auch in der Lage die Probleme des täglichen [[Leben]]s mit Konzentration besser zu bewältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Sutra von Patanjali 3.12====&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/571-Yoga-Sutra-von-Patanjali-3-12.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Patanjali Yoga Sutra: Wie Tiere helfen positive Eigenschaften zu entwickeln====&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/612-Wie-Tiere-helfen-positive-Eigenschaften-zu-entwickeln.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Schüler]] von [[Swami Sivananda]], [[Swami Nityananda]], schlägt seinen Schülern immer vor, sich zu konzentrieren, einfach nur zu konzentrieren - nicht auf etwas Spezielles, sondern einfach nur konzentrieren. Er meint, es wäre wichtig, immer ganz konzentriert zu sein, dann komme alles von selbst. Wenn man dazu fähig ist, sich sehr stark zu konzentrieren, dann entwickelt man auch sehr viel [[Kraft]], und Kraft bedeutet auch [[Macht]], und Macht kurrumpiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali beschreibt in diesem Kapitel, wie man den Geist anderer Menschen kennenlernen und einen Einfluss darauf nehmen kann, wie man die [[Vergangenheit]] und die [[Zukunft]] sehen kann, wie man mehr über die eigenen früheren Leben erfahren kann, wie man sich kleiner oder größer machen kann, wie man unsichtbar wird, schwer oder leicht usw. Dies kann man wörtlich verstehen, dies kann aber auch im übertragenen [[Sinn]] gesehen werden. Er beschreibt, wie bestimmte Techniken uns schwergewichtig machen können, damit wir wahrgenommen werden, wenn wir etwas sagen und dabei auch gehört werden möchten. Es gibt Techniken, die uns unsichtbar machen, so dass wir in bestimmten Situationen gar nicht wahrgenommen werden. Sukadev hat manachmal erlebt, wie Swami Vishnu-devananda in die Zukunft sehen konnte oder Ereignisse möglich gemacht hat, die eigentlich unmöglich erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Gefahr für einen erwachenden Aspiranten sind diese besonderen Fähigkeiten (Siddhis), sein [[Ego]] könnte sich dabei aufblasen, und er könnte vom rechten Weg abkommen. Deswegen betrachtet Patanjali die Sidddhis auch nur als Nebenwirkungen, denn es wäre gut, sie wirklich als solche zu sehen, und es nicht zuzulassen, dass sie das Ego wieder stärken. Je weiter man geistig und spirituell entwickelt ist, umso weniger wird man diese Fähigkeiten benutzen. Für jemanden, der geistig und spirituell noch nicht sehr weit entwickelt ist, kann es gut sein, diese Techniken zu üben, damit er fortschreitet und sich in den [[Dienst]] Gottes stellt. Es ist wichtig, dass man sich immer dessen bewusst ist, dass man, egal, was geschieht und welche Fähigkeiten man hat, sich immer in den Dienst Gottes stellt. Wir entwickeln Fähigkeiten, um sie in den Dienst Gottes zu stellen und nicht in den Dienst des Ego. Es ist unglaublich wichtig, dass wir uns immer dessen bewusst sind, dass nicht wir die Dinge tun, sondern Gott durch uns hindurch wirkt. Jede Fähigkeit, die man erreicht oder bekommt, sollte man als [[Gnade]] Gottes sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaivalya Pada===&lt;br /&gt;
Im vierten Kapitel geht es dem Titel nach um [[Befreiung]], [[Kaivalya]]. Allerdings ist dieses Kapitel eher unzusammenhängend aufgebaut, und man hat den Eindruck, dass Patanjali hier alle Verse mit einfügt, die er bisher noch nicht unterbringen konnte. Er thematisiert erneut die übernatürlichen Kräfte, und woher sie kommen könnten. Er geht auf das Thema [[Karma]] ein, auf den Unterschied zwischen [[Citta]] und [[Purusa]] (Geist und [[Selbst]]), auf das [[Wesen]] des [[Gedanke]]ns, auf die [[Wahrnehmung]], und er schließt mit dem Thema über Befreiung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Santosha - Kurzvortrag über Santosha, Zufriedenheit====&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ww-OPgSiGaY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogena Chittasya Padena Vacha – Patanjali Mantra====&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Yogena_Chittasya_Padena_Vacha-Sukadev_Bretz-Patanjali_Mantra.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Patanjali Mantra- Erlaeuterung von Sukadev als mp3====&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/452-Patanjali-Mantra-Erlaeuterung-Sukadev.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kommentare==&lt;br /&gt;
Das Yogasutra wurde im Verlauf der Jahrhunderte immer wieder neu kommentiert und übersetzt. Der erste Kommentar stammt von [[Vyasa]], der im 5.Jh. n.Chr. gewirkt hatte. Dieser [[Yogabhashya]] genannte Kommentar wurde von [[Shankara]] (788-820), einem der größten indischen [[Philosoph]]en, in einem umfangreichen Werk namens [[Yogabhashyavivarana]] nochmals kommentiert. Andere wichtige Kommentare sind das Rajamartanda von König [[Bhoja]] (um 1040) und das [[Yogavarttika]] von [[Vijnana Bhikshu]] (16.Jh.). Bis zum 18. Jh. wurden nicht weniger als 15 verschiedene Kommentare zum Yogasutra verfasst. Diese Zahl erhöht sich bis heute fortlaufend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersetzungen==&lt;br /&gt;
Das Yogasutra wurde um 1000 vom muslimischen Universalgelehrten Al-Biruni ins Arabische übersetzt, dem &amp;quot;Kitab Batanjali&amp;quot;. Ansonsten blieb das Yogasutra bis in die Neuzeit außerhalb Indiens unbeachtet. Mit dem Aufkommen des Interesses an Yoga in [[Europa]] und Nordamerika wurde das Yogasutra immer wieder neu in westliche Sprachen übersetzt. Auf Deutsch gibt es mittlerweile mehrere Übersetzungen, die sich zum Teil stark voneinander unterschieden. Auch die dazugehörigen Kommentare gehen je nach Ansicht des Autors weit auseinander. Von [[Sukadev Bretz]] gibt es schon länger ein Standardwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hindernisse gemäß dem Yoga Sutra des Patanjali ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Patanjali Statue.jpg|thumb|Patanjali Murti]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Auszug aus dem Buch &amp;quot;Konzentration und Meditation&amp;quot; von [[Swami Sivananda]] -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Hindernisse]] für die [[Verwirklichung]] sind Krankheit, geistige Trägheit, Zweifel, Gleichgültigkeit, Faulheit, Verlangen nach Vergnügen, Täuschung, die Unfähigkeit zur Konzentration und Ruhelosigkeit des Geistes durch Ablenkungen.“ (YS 1.30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vyadhi, Krankheit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krankheiten entstehen durch Störung der drei [[Doshas]] [[Vata]], [[Pitta]] und [[Kapha]]. Bei einem Übermaß an Kapha wird der Körper schwer. Man kann dann nicht lange in einem [[Asana]] sitzen. Tamas erhöht sich und man wird träge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungleichgewichte beziehungsweise Krankheiten können zum Beispiel Folge sein von &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* unregelmäßigem Essen&lt;br /&gt;
* nicht zuträglicher [[Nahrung]], die der Konstitution nicht zusagt&lt;br /&gt;
* durchwachten Nächten&lt;br /&gt;
* Samenverlust &lt;br /&gt;
* oder unregelmäßiger [[Ausscheidung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfreich für eine gute [[Gesundheit]] sind: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Asanas]]&lt;br /&gt;
* [[Pranayama]]&lt;br /&gt;
* Sport, Körperübungen&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
* Anpassung der [[Diät]]&lt;br /&gt;
* [[Fasten]]&lt;br /&gt;
* Abführmittel&lt;br /&gt;
* Bäder&lt;br /&gt;
* Sonnenbäder&lt;br /&gt;
* genügend Erholung und [[Ruhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst muss man die Ursache diagnostizieren und dann ein geeignetes [[Heilmittel]] finden oder konsultiere einen Arzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Styana, geistige Trägheit ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Styana]] bedeutet, dass man nicht in der Lage ist zu [[Spirituelle Praxis|spiritueller Praxis]] aufgrund mangelnden Wissens darüber und fehlenden diesbezüglichen [[Samskara]]s. Es ist die [[Unfähigkeit]] zu geistiger Arbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trägheit, Faulheit und so weiter kann man überwinden durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pranayama]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asanas] &lt;br /&gt;
* und [[bewusst]]e Aktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Samshaya, Zweifel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist das Schwanken zwischen diesem und jenem. Zweifel führt zu [[Unentschlossenheit]]. Dann ist man nicht in der Lage, auf dem [[Yogawege|Yogaweg]] weiter voranzuschreiten. Der [[Aspirant]]/die Aspirantin fragt sich, ob die Aussagen der Yoga-Schriften (Yoga [[Shastra]]s) tatsächlich stimmen oder nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Praxistipps gegen Zweifel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zweifel]] löst sich auf durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* wahre [[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
* [[viveka]], Unterscheidungskraft&lt;br /&gt;
* [[Vichara]], Hinterfragen&lt;br /&gt;
* [[Studium der Schriften]]&lt;br /&gt;
* [[Satsang]] mit Weisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Avirati, Verlangen nach Vergnügen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist die Tendenz des Geistes, die aufgrund von [[Anhaftung]] nach Sinnesbefriedigung strebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenmittel sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vairagya]], Anhaftungs-/Wunschlosigkeit&lt;br /&gt;
* sich über der Unvollkommenheit weltlicher Objekte und des weltlichen Lebens im Klaren zu sein, wie etwa Vergänglichkeit, Krankheit, Tod, Alter, Elend und so weiter.&lt;br /&gt;
* Zusammensein mit leidenschaftslosen [[mahatma]]s&lt;br /&gt;
* Studium von Schriften über Vairagya.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bhranti-darshana, Täuschung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besteht in der falschen Vorstellung, die uns das für wünschenswert ansehen lässt, was in [[Wirklichkeit]] das Gegenteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alabdha-bhumikatva, Unfähigkeit zur Konzentration ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alabdha-bhumikatva heißt wörtlich das Nichterreichen einer Stufe, die Unfähigkeit, einen Halt zu finden, im Zusammenhang des [[Raja Yoga|raja-yoga]] also die Unfähigkeit zur [[Konzentration]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedeutet also, das [[Ziel]] zu verfehlen; vom rechten Weg abzukommen, der zu [[samadhi]] führt und übernatürlichen Kräften zu verfallen ([[siddhis]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon kann man sich freimachen durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vairagya&lt;br /&gt;
* intensive spirituelle Praxis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anavasthitatva, Ruhelosigkeit durch Ablenkung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist jene Unbeständigkeit des Geistes, die den [[Yogi]] daran hindert, in einem meditativen Zustand beziehungsweise samadhi zu bleiben, obwohl er nach großer [[Anstrengung]] dorthin gekommen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Maya]] ist machtvoll – „There is a slip between the cup and the lip“ , sagt ein englisches Sprichwort – bevor man trinken kann, ist da noch ein kleiner Abstand zwischen dem Mund und der Tasse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Hindernisse kommen nicht oder abgeschwächt, wenn man über [[Om]] meditiert, wie im 28. Vers des 2. Kapitels des [https://schriften.yoga-vidya.de/patanjali-raja-yoga-sutra/ Yoga Sutra] empfohlen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höre nicht bei jedem leichten Hindernis gleich mit der Praxis auf. Finde die geeigneten Mittel, ihnen zu begegnen. Schreite voran, bis du den höchsten [[Asamprajnata Samadhi]] erreichst. [[Erfolg]] muss kommen, wenn du ernsthaft und beständig in deiner [[Sadhana]] bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dr. Jayadeva Yogendra und Hansaji über einige Yoga Sutras==&lt;br /&gt;
(Die folgenden Kommentare entstammen dem von „The Yoga Institute“ herausgegebenen Buch „The Yoga Sutras of Patanjali – Stray Thoughts von Dr. Jayadeva Yogendra und Hansaji.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ([[Abhyasa]]) wird fest verwurzelt, nachdem man es sich über eine lange [[Zeit]] ohne Unterbrechung und mit aufrichtigem [[Glaube]]n zur [[Gewohnheit]] gemacht hat.“ (Yoga Sutra I, 14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar: Abhyasa bedeutet Ausdauer, [[Durchhaltevermögen]], d.h. ein kontinuierliches Bemühen, ohne zurück zu blicken und ohne aufzuhören. Es ist nichts Halbherziges, d.h. anfangen, aufhören und wieder anfangen. Wenn jemand klar und entschlossen ist, entsteht ein anfänglicher [[Impuls]]. Als nächstes muss dann mit der [[Arbeit]] begonnen werden. Wenn man sich entsprechend bemüht, dann verliert man von selbst das [[Interesse]] an ablenkenden und zerstreuenden Dingen. Man kann nicht auf zwei Pferden zur selben Zeit reiten. Man entscheidet sich für eines und lebt dann danach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage: Was ist der Unterschied zwischen yogischem Abhyasa und gewöhnlicher Bemühung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwort: Im Yoga geht es um mehr als um kleine [[Anstrengung]]en; diese machen wir ja ein [[Leben]] lang. Wer praktiziert nicht Abhyasa, um Geld zu verdienen? Wer praktiziert nicht Abhyasa, um dies oder das zu erlangen? Das ist eine gewöhnliche Art von Bemühung. Im Yoga ist das [[Ziel]], das [[Chitta]] völlig zur [[Ruhe]] zu bringen. Im Yoga bemüht man sich, die mentalen Fluktuationen zu stoppen. Doch das Sutra sagt uns, dass die Anstrengungen nicht nur rein mechanisch sein sollten. Sie sollten begleitet sein von Gefühlen und [[Aufrichtigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zurückhaltung, Befolgungen, Körperhaltungen, Beherrschung der Bioenergie, [[Abstraktion]], [[Konzentration]], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Trance]]-[[Bewusstsein]] sind die acht Stufen des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. (II, 29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar: Yoga beruht auf einem definitiven System, nach dem man sich selbst entwickeln kann. Dieses System ist auch sozusagen die Grundlage aller [[Religion]]en. Ein gewisses Maß an vorbereitender [[Arbeit]] und an [[Willen]]sstärkung findet sich in allen Aktivitäten, die [[Selbstentwicklung]] oder Reinigung bzw. [[Läuterung]] zum Ziel haben. Dabei ist [[Stetigkeit]] wesentlich. Ohne [[Disziplin]] gibt es keinen Erfolg. Als nächstes muss man sein [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], d.h. biologische [[Energie]] [[bewahren]] und lenken, weil man für die spätere Arbeit an der Selbstentwicklung [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energiereserven] braucht. Schließlich kommt es zu einem Zustand tiefer Konzentration, in dem die wahre [[Transformation]] und [[Veränderung]] geschehen kann. Der achtfache Weg des Yoga nennt die Grundlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage: Welches ist der Weg für die besten Lernenden, für die Mittelguten und für Anfänger?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwort: Für die Besten besteht der Weg aus Abhyasa (Ausdauer) und [[Vairagya]] (Nichtverhaftung, Uneigennützigkeit, Wunschlosigkeit). Für die Mittleren ist es [[Kriya Yoga]] (Tapas, d.h. Willensstärkung, ((sinnvolles)) Ertragen von [[Schwierigkeit]]en; [[Swadhyaya]], d.h. Studium des [[Selbst]], [[Selbsterforschung]], [[Mantra]]singen und [[Isvarapranidhana]], d.h. [[Hingabe]] an das Absolute/[[Gott]]). Anfänger sollten erst einige spirituelle Bücher lesen und dann die ersten fünf Stufen des achtfachen Weges üben, d.h. [[Yama]] (ethischer Verhaltenskodex, [[Niyama]] (Befolgung eines förderlichen Verhaltens sich selbst gegenüber), [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asana], [[Pranayama]], [[Pratyahara]] („Abstraktion“, Sinnesbeherrschung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Yoga bedeutet, das Chitta („Persönlichkeitskomplex“, „[[Geist]]“) davon zurück zu halten, sich zu modifizieren.“ (I, 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar: Eine der bedeutsamsten Definitionen des Yoga lautet: Yoga ist die Beendigung der mentalen Modifizierens des Chitta. Chitta besteht aus allerfeinster Materie. Da es so fein und sensitiv ist, ist es formbar und imstande, gleichsam wie [[Purusha]] (Bewusstsein) zu werden. Deshalb erscheint uns das Chitta als das Letztendliche. Auf die Frage „Wer bin ich?“, antworten wir mit „Ich“. Wir sagen nie „[[Bewusstsein]]“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Chitta ist ein Instrument mit vielen [[Eigenschaft]]en. Es ist ständig aktiv und kann [[Vergnügen]] und [[Schmerz]] hervorbringen, so wie ein Fernseher ständig neue Bilder produziert. Viele Menschen bleiben ihr [[Leben]] lang ausschließlich damit identifiziert. Sie lassen sich zum Lachen und Weinen bringen. So funktionieren Chitta und Fernseher gleichermaßen. Das hält uns fern von der [[Realität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann ruht der [[Seher]] in sich selbst.“ (I, 3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar: Die Frage ist, weshalb wir unseren Geist (Chitta) überhaupt beherrschen sollen, denn uns gefällt doch die Show, die er ununterbrochen ablaufen lässt. Doch angenommen, vor Ihrem Fenster führen Schauspieler ein unterhaltsames Stück auf, möchten Sie dann nicht manchmal wissen, wer diese Schauspieler sind und weshalb sie immerzu gerade vor Ihrem Fenster spielen? Manchmal erfahren Sie, dass ein Betrüger sich für den Besitzer Ihres Hauses ausgibt. Möchten Sie dann nicht erfahren, wer der wahre Besitzer ist? Wir lassen uns von den Spielen, die unser [[Geist]] aufführt, unterhalten. Aber wir wissen nicht, wie und warum das Ganze funktioniert. Und zu unserem [[Unglück]] produziert unser Geist auch höllische Schaustücke. Doch erst wenn das Leben uns immer und immer wieder Schwierigkeiten bereitet, wollen wir schließlich herausfinden, wie es zu all diesen [[Schmerz]]en kommt. Auf diese Weise schafft es die [[Natur]], dass wir dem [[Zauber]] all der Schauspiele des materiellen Lebens irgendwann nicht mehr erliegen. Erst wenn man völlig desillusioniert ist, was den Geist angeht, kann das göttliche oder reine [[Bewusstsein]] verwirklicht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrung des reinen Bewusstseins ist der Kern, die [[Essenz]] unserer [[Existenz]]. In einem solchen Zustand würde man alles verstehen, was der Geist produziert. In der [[Chandogya]] [[Upanischade]] wird das so ausgedrückt: Wenn man alles über einen Goldklumpen weiß, dann weiß man auch alles über die Quelle allen Goldschmucks, denn der Schmuck stellt nur Unterschiedlichkeiten von Namen und Formen dar. Es wird also gesagt, dass alle unsere [[Gedanke]]n und sogar die äußeren Objekte nur [[Variation]]en sind, in denen sich das Bewusstsein ausdrückt. Wenn man das Bewusstsein wegnimmt, dann existiert gar nichts. Wir müssen daran arbeiten, uns im reinen Bewusstsein zu etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oder [[Samadhi]] wird erreicht, indem man sich [[Ishvara]] völlig hingibt.“ (I, 23)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kommentar: Es gibt viele [[Weg]]e, [[Methode]]n und [[Technik]]en, um spirituell erweckt zu werden. Die Essenz aller spirituellen [[Erfahrung]] besteht darin, sich dem höchsten Bewusstsein völlig zu überlassen und hinzugeben. Ein Weg dahin ist es, [[Asana]]s zu üben, die [[Demut]] erzeugen können; ein anderer ist die Übung von Niyamas. In den hinduistischen Tempeln ist die Decke des innersten Heiligtums immer sehr niedrig, so dass man sich beim Eintreten bücken muss. Das kann die Demut fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ishvara (der HERR) ist ein besonderer [[Purusha]], unberührt von [[Klesha]]s, [[Karma]], der Frucht des [[Karma]] und den Trägern der Kleshas.“ (I, 24)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar: In diesem Sutra fügt Patanjali ein sehr wichtiges und neues Konzept hinzu, denn die [[Samkhya]]-[[Philosophie]] glaubt nicht an Gott ([[Bhakti]]). Im Yoga existiert Ishvara, doch er greift nicht ein. Er ist weder [[Schöpfer]], noch Erhalter, noch Zerstörer. Er ist einzigartig. Sein Zweck ist, als Vorbild zu dienen und dadurch einem aufrichtigen Lernenden zu helfen, sich spirituell zu entwickeln. Seine Funktion ist es, dafür zu sorgen, dass der spirituelle Fortschritt der Menschheit fortbesteht. Er entfernt Hindernisse beim spirituellen [[Fortschritt]] dadurch, dass er als [[Vorbild]] existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In Ihm ist die äußerste Saat der [[Allwissenheit]].“ (I, 25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar: Es gibt nichts, was Gott nicht weiß. Es gibt eine Macht, die für alles und jeden von uns verantwortlich ist. Die [[Wissenschaft]] kann uns nicht sagen, wie Leben aus Nicht-Leben entstand. Wir wissen nicht, weshalb der Neokortex des menschlichen [[Gehirn]]s ständig an Falten zunimmt. Doch etwas steht fest: Wir kommen dem [[Glaube]]n an eine allerhöchste Realität immer näher. Die Wissenschaft weiß, wie unvorhersehbar die Bewegungen eines Teilchens in einem [[Atom]] sind. Für manche Wissenschaftler ist Gott Mathematiker, weil sich diese Bewegungen auf sehr mathematische Weise vollziehen. Das berühmte Gesetz von Heisenberg beinhaltet, dass wir nichts auf vollkommene Weise wissen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Da er unbegrenzt durch [[Zeit]] ist, war er auch der Lehrer der Alten. Gott ist der höchste unserer Lehrer.“ (I, 26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar: Ishvara ist der allererste Lehrer und in diesem Sinne ist er ein Erschaffer. Doch obwohl er die Quelle allen spirituellen [[Wissen]]s ist und dieses vermittelt, ist er nicht der Schöpfer dieser ganzen Welt. Die Welt wird durch Pakriti geschaffen. Gemäß den materiellen Gesetzen ist Karma für den Schöpfungsprozess verantwortlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Er wird bedeutet durch das heilige Mantra Om.“ (I, 27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar: Man verwendet die Silbe Aum, um sich an Ishvara zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Durch Wiederholung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] über die Bedeutung von [[Om]] wird [[Chitta]] einpunktig.“ (I, 28)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus der Vierteljahresschrift „Yoga und ganzheitliche Gesundheit“, Jahresabo 20,- Euro. Mehr unter www.yoga-zeitschrift.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Yoga Sara]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga Schriften]]   &lt;br /&gt;
*[[Yoga Yajnavalkya]]&lt;br /&gt;
*[[Yogashastra]]&lt;br /&gt;
*[[Yogachudamani Upanishad|Yogachudamani Upanishad Text und Übersetzung]]&lt;br /&gt;
*[[Goraksha Shataka|Goraksha Shataka Text und Übersetzung]]&lt;br /&gt;
*[[Goraksha Paddhati|Goraksha Paddhati Text und Übersetzung]]&lt;br /&gt;
*[[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Hathapradipika]]&lt;br /&gt;
* [[Patanjali]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Sukadev]] [[Volker Bretz]]: &#039;&#039;Die Yogaweisheit des Patanjali für Menschen von heute&#039;&#039;. Petersburg: [[Verlag]] [[Via nova]] (2001)&lt;br /&gt;
* [[T.K.V. Desikachar]]: &#039;&#039;Über Freiheit und Meditation – Das Yoga Sutra des Patanjali&#039;&#039;. Petersburg: Verlag Via Nova (1997)&lt;br /&gt;
* [[Swami Durgananda]]: &#039;&#039;Yoga-Sutren des Patanjali&#039;&#039;. Lautersheim: Mangalam Books (2003). ISBN 3-922477-79-8&lt;br /&gt;
* [[Swami Prabhavananda]] &amp;amp; Christopher Isherwood: &#039;&#039;Gotterkenntnis – Die Yoga-Sutras des Patanjali&#039;&#039;. Berlin: Ullstein Verlag (1998)&lt;br /&gt;
* [[Karl-Otto Schmidt]]: &#039;&#039;Selbsterkenntnis durch Yoga-Praxis, Patanjali und die Yoga-Sutren&#039;&#039;. Hammelburg: [[Drei Eichen Verlag]] (2009).&lt;br /&gt;
* R. Sriram: &#039;&#039;Yogasutra&#039;&#039;. [[Theseus-Verlag]] (2006). ISBN 3-89620-292-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sukadev/raja-yoga-patanjali/ Yoga Sutra Sanskrit (Umschrift) und Deutsch mit Kommentar von Sukadev Bretz]&lt;br /&gt;
*[http://12koerbe.de/hanumans/yoga.htm Patanjala-Yoga-Sutram sanskrit/ deutsch]&lt;br /&gt;
*[http://openland.de/?i=6 Yogasutra von Patañjali auf deutsch]&lt;br /&gt;
*[http://www.arlingtoncenter.org/Sanskrit-English.pdf PDF des Yogasutra Sanskrit-Englisch]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_Einfuehrung_Raja.htm Kommentar von Sukadev Bretz zu den Raja Yoga Sutras von Patanjali]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_viertesKap_Raja.html Raja Yoga Sutra von Patanjali]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_Yoga_Sutras.html &amp;quot;Yoga Sutras&amp;quot; aus &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis&#039;&#039; von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/patanjali-yogasutra-132 Patanjali, Yoga-Sutra, 1-32]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/patanjali-raja-yoga-sutra/ Patanjali Yoga Sutra: Sanskrit, deutsch, mit Kommentar Sukadev Bretz]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_Einfuehrung_Raja.htm Kommentar von Sukadev Volker Bretz zu den Raja Yoga Sutras von Patanjali (unbearbeitete, noch nicht korrigierte Version.]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_ErstesKap_Raja.html Yoga Sutra, erstes Kapitel: Samadhi Pada  Theorie des Geistes - Kommentar von Sukadev]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/spirituelle-praxis-im-spannungsfeld-von-yoga-und-tantra Spirituelle Praxis im Spannungsfeld von Yoga und Tantra]&lt;br /&gt;
*[https://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/the-art-of-yoga-der-online-yoga-kongress-2018 THE ART OF YOGA Online Kongress Oktober 2018]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/ Raja Yoga, positives Denken, Gedankenkraft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raja Yoga]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LuisaVogel</name></author>
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	<entry>
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		<title>Meditation</title>
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		<updated>2024-12-16T13:00:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LuisaVogel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Wort &#039;&#039;&#039;Meditation&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: dhyāna &#039;&#039;n.&#039;&#039;) kommt vom Lateinischen „medias“ bzw. &amp;quot;Medium&amp;quot; (Mitte) und/oder von „meditatio“ (Nachsinnen, in [[Gedanke]]n vertieft sein) sowie dem Wort &amp;quot;meditare&amp;quot; (aufrichten). In der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] geht es darum, &amp;quot;die [[Gedanke]]n zur [[Ruhe]] zu bringen&amp;quot; ([[Patanjali]]) bzw. den Geist zu fokussieren, Achtsamkeit gefolgt von einen Zustand jenseits des Denkens und Fühlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:ClematisBuddha.jpg|thumb| [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hat sehr viele Wirkungen. Im Wiki findest du auch [[Studien]] über Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiefe der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ist ein Akt der [[Bewusstheit]] ohne einen Gedankeninhalt. Der [[Zustand]] in der Meditation lässt sich nur schwer erklären und muss selbst erfahren werden. Er ist ähnlich dem [[Tiefschlaf]], in den man hinein fällt, nur dass [[Körper]] und [[Geist]] wach sind. [[Meditationstechnik]]en wurden in vielen [[Kultur]]kreisen entwickelt. Aus medizinischer Sicht sind sie sinnvoll um Alltags[[stress]] und [[Hektik]] abzubauen und zur inneren Ruhe zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist der Schlüssel für Positivität, inneren [[Frieden]], [[Kreativität]] und [[Lebensfreude]]. Sie ist jedem geduldig Übenden zugängig. Schon 10-15 Minuten täglicher Übung erschließen die inneren [[Quelle]]n ungeahnter [[Kraft]] und verhelfen dir zu [[Ruhe]] und [[Gleichgewicht]]. In dem meditativen Zustand gehen die [[Gehirn]]wellen in den sogenannten „Alpha-Modus&amp;quot;, und du kannst dich ganz bewusst für dein höheres [[Selbst]] öffnen. Wir sind es gewohnt, ständig zu denken, ähnlich wie ein [[See]], dessen [[Wasser]]oberfläche immer in Bewegung ist. So erscheint es fast unmöglich, in uns hineinzuspüren. Erst wenn die Wellen ruhig sind, können wir tiefer gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxis==&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, für die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] immer den gleichen [[Meditationsraum|Ort]] und die gleiche [[Zeit]] zu wählen. Die beste Zeit ist morgens und abends (der [[Geist]] ist dann noch ruhig). Sitzhaltung: Eine bequeme Stellung mit geradem Rücken einnehmen. Den Rücken nicht anlehnen. Gekreuzte Beine sind energetisch hilfreich. Hände auf Oberschenkel/Knie ablegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation zu Hause: Eine eigene Meditationsecke zu Hause einrichten. Es sollte während der Meditation ruhig sein. Eine feste Zeit festlegen. Mit zehn Minuten anfangen und langsam auf eine halbe Stunde steigern, wenn nötig den Wecker stellen. Bewusst den Atem zur Ruhe kommen lassen. [[Aufmerksamkeit]] bewusst nach innen ziehen, [[Sinne]]seindrücke in den Hintergrund treten lassen, [[Augen]] schließen. Den Geist um Ruhe bitten. (Das kann nicht erzwungen werden.) Einen inneren [[Konzentration]]spunkt wählen ([[Herz]] oder Punkt zwischen Augenbrauen). Den Geist auf ein Objekt richten: den Atem, ein [[Mantra]], ein Bild. Hindernisse in der Meditation sind unruhige Gedanken, körperliche [[Schmerz]]en, geistige Widerstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im uralten klassischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] unterstützen verschiedene [[Körperhaltung]]en und -übungen, Atemtechniken, sowie [[Fasten]] und andere Arten der [[Askese]] die Meditation. Lange ruhig und bewegungslos gehaltene [[Asana]]s sind bereits meditativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Tai-Chi]] und meditative Kampfkünste können Gegenstand und Vehikel sein: Besonders in den taoistischen Tradition der inneren Kampfkünste (z. B. Taijiquan) spielt der meditative Aspekt eine große Rolle. In manchen Stilen tritt der kämpferische Ursprung fast völlig zurück. In vielen der äußeren Kampfkünsten (z.B. Aikido, Karate, Judo und auch Kinomichi) werden ebenfalls meditative Praktiken geübt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditationsarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt sehr viele verschiedene Meditationsarten. Finde die für dich persönlich am besten geeignete Meditationsform. Hier sind einige Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersicht Meditationsarten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Einfache Mantrameditation]]&lt;br /&gt;
#[[Tratak]] (Kerzenmeditation)&lt;br /&gt;
#[[Ausdehnungsmeditation]]&lt;br /&gt;
#[[Kombinierte Mantrameditation]]&lt;br /&gt;
#[[Energiemeditation]]&lt;br /&gt;
#[[Eigenschaftsmeditation]]&lt;br /&gt;
#[[Mantrameditation]]&lt;br /&gt;
#[[Vichara Meditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Meditationsarten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;konkrete Meditation&#039;&#039;&#039; ([[Saguna]] [[Dhyana]]): &lt;br /&gt;
In der konkreten Meditation meditiert der Schüler über die Gestalt des [[Gott]]es [[Krishna]], [[Rama]], [[Sita]], [[Vishnu]], [[Shiva]], über [[Gayatri]] oder [[Devi]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;abstrakte Meditation&#039;&#039;&#039; ([[Nirguna]] Dhyana):&lt;br /&gt;
In der abstrakten meditiert er über sein eigenes [[Selbst]] oder [[Atman]]. Stelle das Bild des [[Hari]] (einer der Namen Vishnus) mit den vier Händen vor dir auf. Wenn du unverwandt fünf Minuten lang auf das Bild geblickt hast, schließe die Augen, und sehe es mit dem inneren Blick. Sieh in Gedanken zuerst seine Füße, dann nacheinander seine Beine, sein gelbes, seidenes Gewand, seinen goldenen, steingeschmückten Halsschmuck (Kaustubha), seinen Ohrring (Makara Kundala), dann sein Gesicht, das gekrönte Haupt, den [[Diskus]] ([[Chakra]]) in der oberen rechten [[Hand]], den [[Lotus]] in der unteren linken [[Hand]]. Nun lass den Blick herabgleiten auf die Füße und beginne die Übung immer wieder von neuem. Zuletzt konzentriere die Gedanken auf die Füße oder auf das Gesicht, wiederhole in Gedanken das Mantra: &amp;quot;[[Hari]] [[Om]]&amp;quot; oder &amp;quot;Om Namo Narayana&amp;quot;, und denke nach über die [[Attribut]]e des Gottes, über seine [[Allmacht]], [[Allgegenwart]] und [[Reinheit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditiere von ganzem [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzen] über [[Om]] und seine [[Bedeutung]]. Das nennt man Nirguna Dhyana. Wiederhole in Gedanken: Om. Identifiziere dich mit [[Atman]]. Fühle: „Ich bin das allesdurchdringende, unsterbliche Selbst oder Atman. Ich bin [[Satchitananda]], [[Brahman]] (die reine [[Gegenwart]], die reine [[Erkenntnis]], die reine [[Glückseligkeit]]). Ich bin der schweigende [[Zeuge]] ([[Sakshin]]) der drei Stufen des [[Bewusstsein]]s mit all ihren Abweichungen. Ich bin das reine Bewusstsein, unterschieden von Körper, [[Denken]], [[Kraft]] ([https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana]) und Sinnesempfindungen. Ich bin das aus sich selbst strahlende [[Licht]] der Lichter. Ich bin die ewige, erhabene [[Seele]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga Vidya wünscht dir tiefe Meditionserfahrungen und viel Freude beim ausprobieren der verschiedenen Meditationsarten und deiner regelmäßigen Meditationspraxis!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
#Reduziert [[Stress]] und Bluthochdruck&lt;br /&gt;
#Macht leistungsfähiger und erhöht das [[Konzentrationsvermögen]]&lt;br /&gt;
#Stärkt das [[Selbstwertgefühl]], fördert die innere Ruhe und [[Harmonie]] sowie [[Gelassenheit]] im Alltag&lt;br /&gt;
#[[Erfahrung]] der [[Einheit]], [[Harmonie]] und [[Frieden]]&lt;br /&gt;
#Ein [[Gefühl]] des [[Wohlwollen]]s für alle Lebewesen stellt sich ein&lt;br /&gt;
#Wohltuende Leichtigkeit stellt sich ein&lt;br /&gt;
#Das Empfinden reiner [[Gegenwart]] wird erfahrbar&lt;br /&gt;
#Entzückung entsteht&lt;br /&gt;
#Harmonie mit der [[Natur]] wird bewusst &lt;br /&gt;
#[[Freude]] an reiner Präsenz&lt;br /&gt;
#kein spezielles Erlebnis&lt;br /&gt;
#Der [[Wunsch]], anderen zu helfen, wird entfacht &lt;br /&gt;
#Ein allgemeines Wohlbefinden breitet sich aus&lt;br /&gt;
#Lücken werden als [[Freude]] empfunden&lt;br /&gt;
#man hat das Gefühl in einem unendlichen [[Raum]] zu sein&lt;br /&gt;
#die segensreiche Erfahrung das Atmens völlig neu entdeckt zu haben&lt;br /&gt;
#in der [[Wirbelsäule]] kann eine [[Energie]] spürbar werden&lt;br /&gt;
#das [[Empfinden]] einer höheren und liebenden [[Macht]]&lt;br /&gt;
#[[Verbundenheit]] mit allen [[Wesen]] wird erfahrbar&lt;br /&gt;
#Es wächst die Bereitschaft loszulassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ttn3boFcd6s}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung zur Meditation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Swami-Sivananda-Konzentration-und-Meditation.jpg|thumb|Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Auszug aus dem Buch &amp;quot;Konzentration und Meditation&amp;quot; von [[Swami Sivananda]] -&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was ist Meditation? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhyanam nirvishayam manah - Der geistige Zustand, in dem keine Vishayas, keine objektorientierten  [[Gedanken]] da sind, ist Meditation. &lt;br /&gt;
Tatra pratyayaikatanata dhyanam (YS III.2) - Ein ununterbrochener Fluss einer einzigen Wahrnehmung oder eines einzigen Gedankens, wie das Wasser, das stetig in einem Strom dahinfließt, ist Dhyana (Meditation). Ekarupa-vritti-pravaha - nur eine einzige Vritti, Gedankenschwingung, existiert im Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist der regelmäßige Fluss der Gedanken zu dem [[Gegenstand]] der [[Konzentration]] hin, das Aufrechterhalten eines ununterbrochenen Flusses von Gottesbewusstsein, von dem Gedanken an Gott bzw. atman, so wie Öl kontinuierlich von einem Gefäß ins andere fließt (taila-dharavat). Alle weltlichen Gedanken sind ausgeschlossen. Der Geist ist erfüllt von göttlichen Gedanken, göttlicher Herrlichkeit, göttlicher Gegenwart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation, die 7. Stufe auf der Leiter des Yoga, folgt auf dharana, die Konzentration . Im raja-yoga nennt man dies dhyana, im [[Jnana Yoga]] nidhidhyasana, im bhakti-yoga bhajana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notwendigkeit der Meditation&lt;br /&gt;
Meditation ist der Weg zu Unsterblichkeit und immerwährender Glückseligkeit. Wer nicht meditiert, „tötet die Seele, das Selbst“ (atmahanah; [[Isha Upanishad]]). Er ist wie ein lebender Leichnam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weise durchtrennt den Knoten der Ich-Identifikation mit dem Schwert der Meditation. Dann dämmert die höchste Erkenntnis des Selbst, innere [[Erleuchtung]], Selbstverwirklichung auf. Der so befreite Weise kennt keinen Zweifel und keine [[Täuschung]] mehr; karmische Bindungen sind durchtrennt. Darum ist die Meditation so wesentlich und der Hauptschlüssel zu den Bereichen ewiger Wonne. Durch intensive Meditation haben große Weise und rishis früherer Zeiten wie Yajnavalkya, Uddalaka und andere Selbsterkenntnis und höchste Einheit erlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahrung für die Seele&lt;br /&gt;
So wie der Körper Nahrung braucht, braucht auch die Seele Nahrung in Form von Gebet, [[Japa]], Kirtan, Meditation usw. Wenn du nicht rechtzeitig etwas zu essen bekommst, wirst du unruhig. Ebenso wirst du Unruhe verspüren, wenn du einmal morgens und abends nicht gebetet und meditiert hast, nachdem du das eine Weile lang praktiziert hast. Nahrung für die Seele ist wichtiger als [[Nahrung]] für den Körper. Daher sei regelmäßig in deiner Praxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Garten des Friedens und Wohlwollens&lt;br /&gt;
Wie du im Garten verschiedene Blumen wie Jasmin, Rosen und Lilien anpflanzt, kultiviere auch die Gedankenblumen von [[Frieden]], Liebe, Mitgefühl, [[Freundlichkeit]], Reinheit und andere im Garten deines Fühlens und Denkens (antahkarana ). Durch Innenschau wässere diesen Garten des Geistes und durch Meditation und erhabenes Denken jäte das Unkraut nutzloser, unharmonischer Gedanken.&lt;br /&gt;
Wenn dein Mangobaum blüht, weißt du, dass du demnächst Mangofrüchte ernten kannst. Ebenso, wenn du Frieden, shanti, im Geist hast, kannst du sicher sein, dass deine Meditation gut gedeiht und du die Frucht des Wissens bald pflücken kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Gesetz der Resonanz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliches zieht Ähnliches an. Das ist eine grundlegende Gesetzmäßigkeit. [[Pflege]] gute Gedanken und meditiere. Deine neue spirituelle [[Schwingung]] wird Weise und Heilige anziehen, deren Ausstrahlung dir zugute kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte der Meditation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst Indra, der Herrscher der [[Deva]]s , der über alle Schätze verfügt, erfährt nicht die [[Seligkeit]] des Weisen, der frei von Wünschen in seiner eigenen Natur ruht und alles in gleicher Weise ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lerne die [[Wissenschaft]] der Seblstbeherrschung. Gewinne einen stetigen Geist durch regelmäßige Meditationspraxis. Richte dein [[Bewusstsein]] auf Gott. Dein Leben wird göttlich sein; göttliche Qualitäten werden einströmen. Alle negativen Neigungen werden schwinden, alle gegensätzlichen Kräfte werden harmonisiert. Du wirst vollkommene [[Harmonie]], ungetrübtes Glück und anhaltenden Frieden erfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regelmäßige Meditation ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*	ist der wahre königliche Weg zum [[Heil]]&lt;br /&gt;
*	überwindet Kummer, Leiden und Sorgen samt deren Ursachen&lt;br /&gt;
*	führt zur Erfahrung der [[Einheit]] &lt;br /&gt;
*	ist die Hauptstraße, die den Aspiranten/die Aspirantin direkt zum Gottesbewusstsein bringt&lt;br /&gt;
*	ist die mystische Leiter von der Erde zum Himmel, zu den Höhen des Überbewusstseins (asamprajnata samadhi)&lt;br /&gt;
*	ist die Stufe im Treppenhaus von chidakasha (dem Raum des Beusstseins), die den Aspiranten zum obersten Stockwerk von advaita und [[Kaivalya]]  bringt&lt;br /&gt;
*	ist die Seilbahn, mit der der Aspirant leicht zum anderen Ufer von bhava samadhi gleiten und den Honig allumfassender Liebe (prema) und den Nektar der Unsterblichkeit kosten kann&lt;br /&gt;
*	macht den Geist und das Gemüt ruhig und stetig&lt;br /&gt;
*	bringt den Schüler in Kontakt mit der Quelle der höchsten Seele ([[Purusha]])&lt;br /&gt;
*	klärt im Laufe des Weges alle etwaigen [[Zweifel]] &lt;br /&gt;
*	lässt dich intuitiv den Fuß auf die nächste Stufe der spirituellen Leiter setzen. Eine mystische innere Stimme wird dich leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die geistige Uhr ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn du deine [[Uhr]] abends aufziehst, läuft sie problemlos 24 Stunden lang. Ebenso, wenn du ein oder zwei Stunden am frühen [[Morgen]] meditierst, kannst du den ganzen Tag friedvoll arbeiten. Nichts wird deinen Geist und deine [[Psyche]] stören. Das ganze System ist erfüllt von spirituellen, göttlichen Schwingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Zweifel klären sich in der Meditation von selbst. Manches dauert eine Weile. Manche Dinge kannst du zu einem bestimmten Zeitpunkt noch nicht erfassen, egal, wie viel der [[Lehrer]]/die Lehrerin sie erklärt. Du musst dich erst noch etwas weiter entwickeln. Wenn du etwas weiter vorangeschritten bist, werden Dinge, die dich vorher verunsichert haben, von selbst klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditationshaltungen 9 Vajrasana.jpg|thumb|Sukadev Bretz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Bewusstsein auf das Selbst richten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koliken, Blinddarmreizung oder Abszesse verursachen akuten [[Schmerz]]. Während des Schlafs aber oder unter Betäubung spürt man ihn nicht. Nur wenn das Bewusstsein mit dem Körper verbunden ist, spürt man den Schmerz. Wenn man in der Lage ist, Bewusstsein und Körper zu trennen, kann man sich vom Schmerzempfinden lösen.&lt;br /&gt;
Ebenso kannst du, wenn du durch beständige Meditationspraxis den [[Geist]] vom Körper und äußeren Objekten abziehst und auf den [[atman]] richtest, alles menschliche Leiden überwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahre Ruhe findest du in der Meditation, wenn der Geist im atman ruht. Auch eine Veränderung der Arbeit kann Entspannung geben. Müßigkeit aber, in der die [[Gedanken]] ungezügelt herumwandern oder Luftschlösser bauen, führt nicht zur inneren Ruhe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer seine Gedanken nicht in der Meditation zu konzentrieren vermag, wird keine [[Selbsterkenntnis]] gewinnen. Wer unstetig ist, kann nicht meditieren. Ihm fehlt die [[Liebe]] zur Selbstverwirklichung und die brennende Sehnsucht nach Befreiung. Ohne Meditation kommt man nicht zu innerem Frieden. Und wie kann es Glück geben für einen Menschen, der keinen Frieden hat? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auch Träume sind ein Indiz für spirituellen Fortschritt ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmählich wirst du auch deine [[Träume]] lenken und beherrschen können. Die Kraft deines [[Sadhana]] im normalen Wachbewusstsein wird dir auch im Traum zur Verfügung stehen. Das ist ein Zeichen für deinen spirituellen Fortschritt. Daher analysiere deine Träume sorgfältig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Befreiung vom Kreislauf von Wiedergeburt und Tod ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn du dich vom [[Kreislauf]] von Tod und Wiedergeburt ([[samsara]]) mit all seinen Leiden und Nöten befreien willst, dann meditiere.&lt;br /&gt;
Meditation ist eine geheimnisvolle Leiter, die&lt;br /&gt;
* von der Erde zum [[Himmel]]&lt;br /&gt;
* vom Irrtum zur [[Wahrheit]],&lt;br /&gt;
* von der Dunkelheit zum [[Licht]]&lt;br /&gt;
* vom Leid zu [[Freude]]&lt;br /&gt;
* von Ruhelosigkeit zu andauerndem Frieden&lt;br /&gt;
* von Unwissenheit zum [[Wissen]]&lt;br /&gt;
* von Sterblichkeit zu [[Unsterblichkeit]]&lt;br /&gt;
führt. &lt;br /&gt;
Meditation bereitet dich vor für die ganzheitliche Erfahrung, die unmittelbare intuitive Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Studien zu Meditation==&lt;br /&gt;
Es gibt sie Anfang des 20. Jahrhunderts zahllose wissenschaftliche Studien über die [[Wirkung]] von Meditation. Man kann drei Phasen der wissenschaftlichen Erforschung von Meditation unterscheiden: &lt;br /&gt;
* Außergewöhnliche physiologische Effekte bei Yogis wie Herzstillstand, Atemstillstand, Schmerzunempfindlichkeit. Darüber wurde besonders in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts berichtet etc.&lt;br /&gt;
* Wirkungsstudien über Reduzierung von [[Stress-Syndrom]] durch Meditation, insbesondere seit den 70er Jahren; dabei werden auch die physiologischen Effekte von Meditation insbesondere auf [[Blutdruck]], EEG, [[Atmung]], elektrischer Hautwiderstand Hormone und Immunzellen im Blut weiter erforscht  &lt;br /&gt;
* Moderne Forschung mit verfeinerter [[Technik]] (bildgebende Verfahren- Hirnscans) und breiter angelegte, qualitativ hochwertigeren wissenschaftlichen Studien, die sich auf fünf Gebiete verteilen: &lt;br /&gt;
** Wissenschaftliche Studien zur Physiologischen Wirkungen der Meditation, wobei die Hirnphysiologie eine besondere Rolle spielt&lt;br /&gt;
** Wirkungsstudien: Wirkung von Yoga auf bestimmte körperliche Erkrankungen&lt;br /&gt;
** Wissenschaftliche Studien zur geistigen Leistungssteigerung durch Meditation, insbesondere [[Gedächtnis]], [[Konzentration]], Kreativität, Entscheidungskompetenz etc.&lt;br /&gt;
** Wissenschaftliche Studien zur Wirkung der Meditation auf psychische Erkrankungen wie [[Ängste]], [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst-ueberwinden/ Angst]zustände, [[Depression]], [[Burnout]] etc. sowie zur Persönlichkeitsentwicklung&lt;br /&gt;
** Wissenschaftliche Studien zu spirituellen Erfahrungen durch und während der Meditation&lt;br /&gt;
** Soziologische Studien: Wer übt überhaupt Meditation und aus welchen Gründen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Angaben zu den Studien über Meditation findest Du unter &#039;&#039;&#039;[[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation für Anfänger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bangalore Shiva.jpg|thumb|Shiva als Meditationsvorbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schwierig, die Meditation nach einer schriftlichen Anleitung zu erlernen. Am besten lernt man sie in einer Gruppe oder durch ein Video. Wir werden hier gemeinsam eine einfache Meditation für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] entwickeln. Das [[Ziel]] ist eine einfache Meditation, die etwa fünf Minuten dauert und im Alltag hilfreich ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
#Gedankenstopp: Stoppe eine Minute alle [[Gedanke]]n. Wenn Gedanken kommen, schiebe sie immer wieder weg. Beobachte, wie du langsam innerlich ruhiger wirst.&lt;br /&gt;
#Verweile: Entspanne dich und verweile eine Minute in der Meditation. Die Gedanken dürfen kommen und gehen, wie sie wollen.  &lt;br /&gt;
#Mantra: Denke mehrmals (5-10 Mal) das Mantra &amp;quot;[[Om]]&amp;quot; im Kopf, im Brustkorb, im Bauch, in den [[Bein]]en, in den [[Fuß|Füßen]], in der [[Erde]] und dann im ganzen [[Kosmos]]: &amp;quot;Om [[Shanti]], Om [[Frieden]] ...&amp;quot; &lt;br /&gt;
#Entspannung: Entspanne dich eine Minute. Jetzt entsteht Wohlgefühl in dir.&lt;br /&gt;
#Bewegen: Bewege deine Füße und [[Hand|Hände]]. Strecke und räkle dich. Sei wieder da. Finde einen positiven Satz. &amp;quot;Mein positiver Satz ist ... (Mit [[Optimismus]] voran).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditationskurs für Anfänger – 10 Wochen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Infos zum Kurs:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In diesem 10-wöchigen Meditationskurs für Anfänger erhälst du die wichtigsten Informationen, die du als Meditationsanfänger benötigst - und zwar strukturiert und aufeinander aufbauend inklusive jeweils kurzer und langer Übungssequenzen der verschiedensten Meditationstechniken - verteilt auf 10 verschiedene Wochenkurse zu jeweils 3 Videos (a, b und c). Darüber hinaus enthält jede Kurswoche auch einen entsprechenden Begleittext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufbau und Anwendung dieser Kursvideos:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Zur Anwendung solltest du dir die für dich bzw. auch dein Umfeld passenste Tageszeit aussuchen und solltest jeden der Wochenkurs (1 Wochenkurs besteht aus Teil a, b und c) idealer Weise möglichst eine Woche lang üben, bevor du zum nächsten Wochenkurs übergehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Wochenkurs erhält 3 Folgen (a, b und c):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*a: theoretisches Grundwissen, wichtige Hintergrundinformationen und Beschreibungen zu den jeweils verschiedenen Meditationstechniken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*b: eine längere Übungssequenz zu der in a vorgestellten Meditationstechnik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*c: eine kurze Übungssequenz zu der in a vorgestellten Meditationstechnik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KURSVIDEOS und Begleittexte - Meditationskurs für Anfänger – 10 Wochen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_1._Woche| zur 1. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_2._Woche| zur 2. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_3._Woche| zur 3. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_4._Woche| zur 4. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_5._Woche| zur 5. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_6._Woche| zur 6. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_7._Woche| zur 7. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_8._Woche| zur 8. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_9._Woche| zur 9. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_10._Woche| zur 10. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung der Mudras und 5 Finger in der Meditation == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Om Namah Shivaya]], herzlich Willkommen zu einer Meditationsanleitung: Spüren der 5 Finger in Beziehung zu Elementen und Chakras. Diese [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mündet in einer Stille für etwa 15 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L_tsqmtVk2Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setze dich gerade hin, Wirbelsäule aufgerichtet. Wiederhole drei mal [[Om]]. Om – Om – Om. Bleibe weit aufgerichtet. Die Handrücken liegen auf den Oberschenkeln, so wie es angenehm ist. Halte die [[Finger]] ruhig. Atme ein paar mal tief ein und aus. Ich werde dich dazu anleiten, ein paar mal abwechselnd einen bestimmten Finger zu spüren und dann das korrelierende [[Chakra]] und sein [[Element]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Schritt:&#039;&#039;&#039; Ringfinger&lt;br /&gt;
Spüre die Ringfinger, korrelierend mit [[Prithivi]] – dem [[Element-Erde]]. Korrelierend mit dem [[Muladhara Chakra]], liegend im Beckenboden und Steißbein. Spüre die Ringfinger und spüre das Muladhara Chakra, da Erdelement. Spüre [[Festigkeit]] und [[Stärke]]. Visualisiere die Farbe Ockergelb und wiederhole das [[Bija Mantra]], [[Lam]] -  Lam -  Lam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Schritt:&#039;&#039;&#039; Kleine Finger&lt;br /&gt;
[[Jala]], Wasserelemen, dem [[Swadhisthana Chakra]]. Spüre die kleinen Finger. Stelle dir [[Wasser]] vor, silbrig glänzend plätschernd, über die kleinen Finger rinnend. Spüre das Swadhisthana Chakra in der Kreuzbeingegend. Es steht für [[Fruchtbarkeit]], das [[Fließen]] und für [[Kreativität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Schritt:&#039;&#039;&#039; Daumen&lt;br /&gt;
Der Daumen symbolisiert das [[Element-Feuer]], mit Flammen nach oben. Das [[Tejas]], das [[Feuer]] im [[Manipura Chakra]]. Es liegt auf der Lendenwirbelsäule, im  Bauch. Visualisiere hier eine [[Sonne]] und Flammen. Du kannst dabei entweder weiter die Daumen und Lendenwirbelsäule, den [[Bauch]] spüren, oder jetzt nur noch Lendenwirbelsäule und Bauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Schritt:&#039;&#039;&#039; Zeigefinger&lt;br /&gt;
Das [[Element-Luft]], [[Vayu]], steht für [[Weite]] und [[Leichtigkeit]]. Symbolisiert [[Offenheit]] und Bewegung. Das passiert im [[Anahata Chakra]], im innersten Chakra. Es liegt auf Höhe der [[Brustwirbelsäule]], des [[Herz]]ens. Vayu steht für [[Luft]], [[Weite]], [[Freude]], [[Liebe]], dem sich hinwenden zu anderen und die [[Verbindung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Schritt:&#039;&#039;&#039; Mittelfinger&lt;br /&gt;
Der Mittelfinger steht für [[Akasha]], den Raum, die [[Verbundenheit]]. Spüre die Mittelfinger. Spüre den Raum, spüre die Verbundenheit. Das [[Vishuddha Chakra]] liegt in der [[Halswirbelsäule]], der Kehle. Dieses [[Chakra]] steht für die besondere [[Reinheit]]. Das [[Vishuddha Chakra]], das Chakra von [[Akasha]], des Raumes, der Verbundenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Schritt:&#039;&#039;&#039; Die Handflächen&lt;br /&gt;
Die Handflächen stehen für den reinen [[Geist]]-Element. Der [[Buddhi]] auch [[Manas]] genannt. Die Handflächen symbolisieren den reine [[Geist]], der [[Intuition]], das [[Verstehen]]. Das [[Ajna Chakra]] die Stirn, das 3. Auges. Dies ist das Befehls-Chakra, das Chakra der [[Intuition]] und der [[Erkenntnis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Schritt:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Spüre das [[Sahasrara Chakra]], in der Scheitelgegend, jenseits der Hände, jenseits der [[Dualität]]. Visualisiere das Sahasrara in der Scheitelgegend, das [[Licht]] oberhalb des Kopfes, der [[Unendlichkeit]] und [[Ewigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann folgt die [[Stille]] Im Video folgen an dieser Stelle ca. 12 Minuten Meditation in Stille. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Om – Om – Om&lt;br /&gt;
:Om Sarva Mangala Māngalye&lt;br /&gt;
:Shive Sarvārtha Sādhike&lt;br /&gt;
:Sharanye Tryambake Gauri&lt;br /&gt;
:Nārāyani Namostute &lt;br /&gt;
:Nārāyani Namostute &lt;br /&gt;
:Om Shanti Shanti Shanti&lt;br /&gt;
:Om Bolo Sadguru Shivananda Maharaj Ki. Jaya!&lt;br /&gt;
:Om Bolo Shri Guru Vishnu-devananda Maharaj Ki. [[Jaya]]! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] durch die 5 Finger und die 6 [[Chakra]]s. Eine Meditation, die Du oft verwenden kannst, wenn Du merkst, dass es Dir hilft, durch alle 6 Chakras zu gehen, um schließlich im [[7. Chakra]] zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kleine Rituale vor Meditation und Sadhana ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arati nach Puja Sukadev.jpg|thumb|[[Arati]] - das Schwenken von Licht - nach einer [[Puja]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;- Ein Vortrag von Sukadev Bretz 2020 -&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine [[Rituale]] vor oder nach [[Sadhana]], vor oder nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] oder andere [[spirituelle Praktiken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Was kannst du machen, um in eine gute [[meditativ]]e [[Schwingung]] zu kommen?&lt;br /&gt;
* Wie kannst du die [[Kraft]] der Meditation auch für den [[Alltag]] nutzen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es viele Möglichkeiten. Im Rahmen des [[Bhakti Yoga]], gibt es ein paar Dinge, die du machen kannst um dich mit [[Gottesliebe]] zu verbinden, bevor du in die Meditation gehst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe du meditierst jeden Tag, vielleicht meditierst du morgens, vielleicht abends, vielleicht zweimal am Tag. Vielleicht machst du morgens Meditation und am Nachmittag [[Asanas]] und [[Pranayama]]. Du kannst ein paar kleine Dinge machen, die nicht so viel Zeit brauchen, wie ein kleines Ritual, um die Meditation oder spirituelle Praxis, [[Yoga Praxis]] einzubetten in Bhakti Yoga. Umso tiefer wird die Yoga Praxis oder die Meditation sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor dem Altar verneigen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst dich zum Beispiel vor dem [[Altar]], einen Moment hinknien. Du kannst ein Zeit lang, das Bild eines Meisters, der Meister anschauen. Du kannst [[Murtis]] anschauen, ein paar Mal durchatmen. Danach kannst du dich verneigen, vielleicht mit einem [[Gebet]] oder vielleicht mit einer Haltung der [[Demut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kerze - Licht - darbringen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kannst du eine [[Kerze]] anzünden, oder eine Öllampe und vielleicht heben. Du kannst sie dreimal darbringen, indem du sie, im Uhrzeigersinn schwenkst. Und vielleicht sagst: „Dhyanam samarpayami“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst danach mit deinen Händen, zum [[Licht]] hin fassen und das Licht zu dir hingeben. Möge dieses Licht dich erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Räucherstäbchen darbringen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst ein [[Räucherstäbchen]] nehmen, kannst es entzünden, du kannst es dreimal im Uhrzeigersinn darbringen. Und du kannst sagen: Dhyanam samarpayami“.Ich bringe dir das Licht dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du solltest das Räucherstäbchen nicht ausblasen, wenn es nicht von selbst ausgeht, kannst du es schneller schwenken im Uhrzeigersinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du nicht so viel [[Rauch]] im Raum magst, kannst du auch danach das Räucherstäbchen ausmachen. Eine kleine Duftnote hat der Raum bekommen, was in kleinen Räumen auch schon ausreichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem du all das dargebracht hast, kannst du dich nochmals verneigen. Du setzt dich hin für die [https://mein.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und du wiederholst [[Mantras]], mit den du dich [[verbinden]] kannst, zum [[Göttliche]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mantras und Segenswünsche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;OM OM OM&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Gam Ganapataye Namah&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Sharavanbhavaya Namah&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Aim Saraswatyai Namah&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Gum Gurubhyo Namah&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Namo Bhagavate Sivanandaya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Namo Bhagavate Vishnu-devanandaya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Adi Shaktyai Namah&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kannst du 20 Minuten in die Meditation gehen und danach kannst du dreimal sagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;OM OM OM&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möge [[Heilenergie]] durch dich wirken, mögest du [[Gutes]] bewirken am heutigen Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Tryambakam Yajāmahe&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Sugandhim Pushtivardhanam&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Urvārukamiva Bandhanān&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Mrityor Mukshīya Māamritāt&#039;&#039;&#039; (3x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögen alle Wesen, Glück und Harmonie erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Lokah Samastah Sukhino Bhavantu&#039;&#039;&#039; (3x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;[[Om Shanti]], Shanti, Shanti&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om [[Frieden]], Frieden, Frieden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verneigen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kannst du dich noch einmal verneigen, und um [[Segen]] bitten. Vielleicht noch einmal das Licht nehmen. Vielleicht das Licht erst einmal vor dem Altar darbringen. Vielleicht in alle Richtungen, das Licht geben. Vielleicht auch in die Himmelsrichtung, wo du nachher deine Arbeit haben wirst oder den Tag verbringen wirst. Im Sinne, möge [[Gottes]] Licht dort erfahrbar sein. Kannst es nochmals über dich streifen, du kannst dich verneigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus spirituellem Buch lesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht magst du noch etwas lesen, aus einem [[spirituell]]em Buch. Vielleicht dann zu den [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asanas] und [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama] übergehen. Dann das Licht ausmachen, mit einem Kerzenausmacher oder mit deiner Hand, ohne die Flamme zu berühren (durch Luftzug).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren einige Tipps für kleine Rituale, vor und nach der Meditation. Ähnlich kannst du es auch vor und nach der Yoga Praxis machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Teil der Vortragsreihe über [[Bhakti Yoga]], Entwicklung [[Gottesliebe]] und Vertiefung der [[Herzensöffnung]] in der [[Spiritualität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arati machen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Ritual am Morgen ist auch das [[Arati]]. Das werde ich dir ein anderes Mal erläutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim nächsten Video werde ich ein [[Arati]] machen. Ich werde das wie ein kleines Morgenritual machen. Das du mitmachen kannst. Dabei kannst du deinen Altar, Kerze nutzen oder du lässt das Ritual auf dich wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen hierzu oder zu anderen Vorträgen findest du auf der [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga Vidya Internetseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video - Kleine Rituale vor Meditation und Sadhana ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UGkbyg6Z9F4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/YVS134_Kleine-Rituale-v-und-n-Meditation-Sadhana_Bhakti-Yoga-Teil-6.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation als Weg der Selbstbesinnung und [[Selbsterkenntnis]]==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakshmi.jpg|thumb|Die Göttin unserer inneren [[Weisheit]]]]&lt;br /&gt;
In der Meditation haben wir Zugriff auf unser [[Unterbewusstsein]]. Wir können es durch meditative Fragen erforschen und herausfinden, wer wir wirklich sind und was wir wirklich wollen. Zuerst bringen wir uns in eine meditative [[Stimmung]], und dann stellen wir unserem Unterbewusstsein (unserer inneren Stimme, der [[Weisheit]]) eine Frage. Die Antwort taucht dann von alleine in uns auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wir atmen tief in den Bauch. Alle [[Gedanke]]n kommen langsam zur [[Ruhe]]. Wir spüren [[Frieden]] in uns. Wir entspannen uns. Vor unserem geistigen [[Auge]] taucht eine schöne Insel auf. Sie ist von einem großen Meer umgeben. Das [[Wasser]] plätschert sanft am Strand. In der Mitte der Insel erhebt sich ein großer Berg. Seine Hänge sind mit würzig riechenden Sträuchern bewachsen. Oben auf dem Berg steht ein Tempel. Es ist der Tempel deiner inneren Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Du gehst den [[Weg]] vom Strand hinauf zum [[Tempel]]. Wie sieht dein Tempel aus? Du trittst durch die Tür ein. Im Tempel ist es halbdunkel und sehr ruhig. In der Mitte sitzt auf einem Thron eine weise [[Frau]] oder ein weiser [[Mann]]. Es ist die [[Verkörperung]] deiner eigenen inneren Weisheit. Wen siehst du in deinem Tempel? Einen [[Meister]], eine [[Göttin]], eine weise Frau, dich selbst? Die höchste Weisheit steht über allen [[Form]]en. Sie kann sich durch alle Formen ausdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Du kannst jetzt deinem Weisheitswesen eine Frage stellen. Denke über dein [[Leben]] nach. Welche [[Erfahrung]]en hast du in deinem Leben gemacht? Wie ist deine momentane [[Situation]]? Was sind deine [[Ziel]]e? Wie stellst du dir deine [[Zukunft]] vor? Was ist dein Lebensplan? Was ist dein Weg eines weisen Lebens? Besinne dich auf deine Lebensziele, deine [[Aufgabe]] und deinen Weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stelle deine Frage. Meditiere über die Frage, bis du deinen Weg ganz klar siehst. Horche innerlich auf die Antwort. Finde deinen Siegerweg. Was sagt dir deine innere Weisheit? Was antwortet dir dein Weisheitswesen? Lass die Antwort in dir wirken. Formuliere einen positiven Satz. Denke die Antwort mehrmals als [[Mantra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stoppe eine Minute alle Gedanken. Verweile danach einige Minuten in der Meditation. Gedanken und [[Gefühl]]e dürfen jetzt kommen, wie sie wollen. Vielleicht möchtest du noch etwas nachdenken? Vielleicht fallen dir einige gute Gedanken ein? Kehre aus der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zurück, wenn dafür die richtige [[Zeit]] ist. Geh auf deine Art konsequent deinen Weg der [[Wahrheit]] und [[Weisheit]]. Geh optimistisch in deine Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorübungen vor der Meditation ==&lt;br /&gt;
===Vorübungen im Stehen===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Uddhiyana Bandha&#039;&#039;&#039;: Aufrecht stehen. Vollständig ausatmen, [[Knie]] leicht beugen, mit [[Hand|Händen]] das Gewicht auf die [[Knie]] geben, [[Bauch]] hineinziehen. Mit leeren [[Lunge]]n den [[Atem]] solange anhalten, wie es bequem ist. Dann Bauch nach vorne lassen und einatmen. Zwischenatmen. 2-4 Mal wiederholen. Am besten morgens nach dem Aufstehen.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Agni Sara&#039;&#039;&#039;: Wie bei [[Uddhiyana Bandha]] anfangen. Nach dem Ausatmen mit leeren [[Lungen]] Bauch nach vorne und zurück geben. Solange machen wie möglich, dann Bauch nach vorne geben und einatmen. 2-4 Runden machen. Am besten direkt im Anschluss an Uddhiyana Bandha.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Gorilla&#039;&#039;&#039;: Vollständig einatmen. Dann [[Luft]] anhalten, Brustkorb ausdehnen. Mit [[Finger]]n auf Brustkorb trommeln. Dann [[Lippe]]n schürzen und durch [[Mund]] stoßweise ausatmen, bis Lungen leer. Dann Uddhiyana Bandha (Bauch einziehen) solange wie bequem. Wieder vollständig einatmen und wiederholen. Beim zweiten Mal mit Handflächen auf dem Brustkorb trommeln, beim dritten Mal mit den Fäusten. [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/uebungsvideos/yoga-gegen-stress/gorilla-yoga-aufladeuebung/ Siehe hier Video].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorübungen im Sitzen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Aufladeübung (im Stehen)&#039;&#039;&#039;: Füße hüftbreit auseinander, Fußinnenseiten parallel, Knie leicht gebeugt, Lenden-[[wirbelsäule]] ganz aufgerichtet, [[Becken]] gekippt. Hände über Kreuz oberhalb des [[Nabel]]s. Einatmen, Handfläche nach außen und oben und die Arme heben bis über den Kopf. Dabei die Knie ausstrecken. Stelle dir dabei vor, dass du beim Einatmen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie] aufnimmst. Anhalten, Hände falten und nach links und nach rechts beugen. Stelle dir vor, dass du die [[Energie]] im [[Körper]] verteilst. Ausatmen, Handflächen nach unten geben. Dabei leicht die Knie beugen. Stelle dir dabei vor, dass du die Energie in alle Richtungen weiter gibst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variationen: Beim Einatmen [[Mula Bandha]] und [[Ujjayi]] Atmung. Beim Anhalten Mula Bandha. Beim Ausatmen ohne Mula Bandha aber mit Ujjayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorübungen im Sitzen===&lt;br /&gt;
[[Pranayama]] vor der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kapalabhati&#039;&#039;&#039;: Mit gekreuzten Beinen hinsetzen. Wichtig: [[Rücken]] gerade, [[Nacken]] gerade. Schnell mit dem Bauch ein- und ausatmen (Einatmung entspannt und 3x solange wie Ausatmung). Anfangs 20-30 Mal atmen, später bis auf 200 steigerbar. Anschließend zwei tiefe Atemzüge, dann die Luft anhalten (Lungen zu 75% gefüllt). Ausatmen, wenn es unbequem wird. 3-5 Runden machen. Beim Anhalten kann [[Mula Bandha]] angewendet werden (kein [[Jalandhara Bandha]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wechselatmung&#039;&#039;&#039;: Nasenlöcher abwechselnd mit rechtem Daumen und Ringfinger schließen. Links einatmen, Atem anhalten, rechts ausatmen, rechts einatmen, anhalten, links ausatmen entspricht eine Runde. [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger]: Verhältnis Einatmen: Anhalten: Ausatmen ist 1:1:2; Fortgeschrittene Anfänger 1:2:2; Mittelstufe und Fortgeschrittene 1:4:2. [[Konzentration]] auf [[Reinigung]] der [[Nadi]]s oder [[Ajna Chakra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HlhcHJ94WyE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sitzhaltungen für die Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt neun verschiedene [[Sitzhaltung]]en in denen die Meditation sowie auch [[Pranayama]] (Atemübungen) empfohlen werden. Über die verlinkten Hauptstichwörter findest du genaue Beschreibungen mit Praxisübungen. Hier eine Übersicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Ardha Padmasana]]&lt;br /&gt;
*[[Ardha Siddhasana]]&lt;br /&gt;
*[[Asandasana]]&lt;br /&gt;
*[[Kamalasana]] (andere Bezeichnung für Padmasana)&lt;br /&gt;
*[[Muktasana]]&lt;br /&gt;
*[[Padmasana]] (andere Bezeichnung für Kamalasana)&lt;br /&gt;
*[[Salamba Sukhasana]]&lt;br /&gt;
*[[Siddhasana]]&lt;br /&gt;
*[[Sukhasana]]&lt;br /&gt;
*[[Virasana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell gilt es, die Sitzhaltung für dich einzunehmen, in der du für dich am bequemsten über einen längeren Zeitraum sitzen kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda: „Was ist Meditation?&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Dhyanamnirvishayammanas: Der geistige [[Zustand]], in dem keine sinnenverhafteten Gedanken mehr vorhanden sind, ist Meditation. Tatrampratyayaikatanatadhyanam: Der ununterbrochene [[Fluss]] einer [[Wahrnehmung]] oder eines Gedankens, auf einen Gegenstand gerichtet, wie das [[Wasser]], das stetig im Strom fließt ([[Pravaha]]), ist [[Dhyana]]-Meditation. Das [[Bewusstsein]] ist nur noch von einer Gedankenschwingung erfüllt ([[Ekarupa]] [[Vritti]] [[Pravaha]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist die Aufrechterhaltung eines ununterbrochenen Flusses von [[Gottesbewusstsein]]s, von dem Gedanken an [[Gott]] oder [[Atman]], wie der unaufhörliche Fluss des Öls von einem Gefäß in das andere fließt (Taila Dharavat). Alle weltlichen Gedanken sind aus dem Bewusstsein ausgeschlossen, das erfüllt und völlig ausgefüllt ist von göttlichen Gedanken, göttlicher Herrlichkeit, göttlicher [[Gegenwart]]. Meditation ist der regelmäßige Fluss der Gedanken zu dem Gegenstand der [[Konzentration]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation, die auf die [[Konzentration]] folgt, ist die siebente Stufe auf der Leiter des Yoga. [[Yogi]]s nennen sie &amp;quot;[[Dhyana]]&amp;quot;, [[Jnana]] Yogis, die reine [[Erkenntnis]] erstreben, &amp;quot;[[Nididhyasana]]&amp;quot;, [[Mystik]]er oder [[Bhakti]] Yogis &amp;quot;[[Bhajana]]&amp;quot;. [[Yoga]] verlangt Auflösung aller Veränderungen des Bewusstseins. Das Auslöschen der Gedanken, das völlige Leermachen des Bewusstseins ist ohne [[Zweifel]] eine schwierige Schulung, die unaufhörliche Übung und große Intensität erfordert, aber dann mit [[Sicherheit]] zum [[Erfolg]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als königlicher Weg zur Befreiung===&lt;br /&gt;
Meditation ist der einzige, königliche [[Weg]], der zum [[Heil]], zur [[Befreiung]], zu [[Moksha]] führt. Meditation tötet alle [[Leiden]] und [[Schmerz]]en, die drei Arten von [[Fieber]] ([[Tapas]]) und die fünf Arten von [[Sorge]]n ([[Kleshas]]). Meditation vermittelt die Schau der Einheit und entwickelt den Sinn des [[Einssein]]s. Meditation hebt den [[Schüler]] hinauf in die höchsten Bereiche immerwährender [[Seligkeit]] und ewigen [[Frieden]]s. Sie ist die geheimnisvolle Leiter, die [[Erde]] und [[Himmel]] miteinander verbindet und den Schüler zu den unsterblichen Bereichen [[Brahman]]s führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist der nie versiegende Strom des einen Gedanken [[Gott]]es, des [[Atman]]. Er versiegt nicht gleich dem Öl, das von einem Gefäß zum anderen fließt (Taila Dharavar). Meditation folgt der [[Konzentration]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ort, Zeit, und Asana für die Meditation===&lt;br /&gt;
Für seine [[Meditationsübungen]] wähle man als beste [[Zeit]] die frühen Morgenstunden von vier bis sechs Uhr ([[Brahma Muhurta]]). Man setze sich in eine der vorgeschriebenen Stellungen ([[Padmasana]], [[Siddhasana]] oder [[Sukhasana]]), [[Kopf]], [[Nacken]] und Rumpf in gerader Linie, und konzentriere sich auf die Mitte zwischen beiden Augenbrauen ([[Trikuti]]) oder mit geschlossenen Augen auf das [[Herz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditationserfahrungen und Zeichen des Fortschritts in der Meditation===&lt;br /&gt;
Wenn du dann [[Zufriedenheit]], [[Hoffnung]]sfreudigkeit, [[Geduld]] und [[Stille]] der Gedanken empfindest, wenn deine Stimme zart ist und der Körper leicht, wenn du ohne [[Furcht]] und ohne [[Wunsch]], ohne Gefallen an den Dingen dieser Welt bist, dann sei dir bewusst, dass du auf dem geistigen Pfad voranschreitest und dich [[Gott]] näherst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O [[Prema]]! Es gibt einen Ort, an dem du keinen Ton hören und keine Farbe erblicken wirst. Dieser Ort heißt Stätte ohne [[Leiden]] ([[Parama Dama]] oder Padam Anamaya). Es ist das Reich des [[Frieden]]s und der [[Seligkeit]]. Hier gibt es kein körperliches Bewusstsein mehr, hier findet das Denken Ruhe. Alle [[Begierde]]n und Wünsche lösen sich auf. Die [[Sinne]] ([[Indriyas]]) schweigen, der [[Intellekt]] hört auf zu arbeiten. Es gibt keinen Kampf, kein [[Streit]]en mehr. Willst du diesen Ort durch schweigende Meditation erreichen? Feierliche, erhabene Stille herrscht hier. Die Weisen ([[Rishi]]s) aller Zeiten, die ihre Gedanken in Schweigen versenkten, sind zu diesem Ort gelangt, an dem [[Brahma]] erstrahlt in seinem ewigen Glanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss den Körper, vergiss die [[Umwelt]]. Vergessen ist die höchste der geistigen [[Tugend]]en (Sadhana). Es unterstützt die Meditation wesentlich und erleichtert den Zugang zu [[Gott]]. Der Gedanke an Gott lässt alles andere vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe Teil am Zustand geistigen [[Bewusstsein]]s, indem du deine Gedanken von den sinnenhaften Dingen zurückziehst und sie auf die Lotusfüße des Herrn richtest, der immerwährend in deinem Herzen aufleuchtet. Versenke dich durch tiefe, stille Meditation in ihn, versinke tief hinein und bewege dich frei im Meer von [[Satchitananda]]. Treibe im Strom göttlicher [[Freude]]. Schöpfe aus der Quelle. Gehe geradewegs zum [[Ursprung]] des Göttlichen Bewusstseins, und trinke seinen Nektar. Fühle den Schauer der göttlichen Umarmung und sei beglückt in göttlicher [[Ekstase]]. In diesem Zustand muss ich dich allein lassen. Du hast Unsterblichkeit erlangt, die keine [[Furcht]] kennt. O Prema! Fürchte dich nicht. Erstrahle im [[Licht]], das du erleuchtet hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ermutigung für die Übung der Meditation===&lt;br /&gt;
Meditiere regelmäßig und systematisch zu den gleichen Tagesstunden. Dann wirst du dich leicht in den richtigen [[Geisteszustand]] versetzen. Je mehr du meditierst, umso stärker öffnet sich ein inneres, geistiges [[Leben]], in dem [[Sinne]] und [[Verstand]] bedeutungslos werden. Ganz nah der ewigen [[Quelle]] Atman wird man erfasst von der Woge ewiger [[Glückseligkeit]] und [[Frieden]] erfahren. Die sinnenhaften Dinge besitzen keine [[Anziehungskraft]] mehr, und die [[Welt]] erscheint wie ein [[Traum]]. Das Aufdämmern wahrer [[Erkenntnis]] ([[Jnana]]) wird das Ergebnis tiefer Meditation sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst vollkommene [[Erleuchtung]] erlangen: Der Vorhang des Nichtwissens fällt, die Schleier zerreißen und die [[Idee]]n des Körperlichen schwinden. Du wirst die [[Bedeutung]] der großen heiligen Formel ([[Mahavakya]]) erfassen: „[[Tat Twam Asi]]“ (Das bist du). Alle Verschiedenheiten, Unterscheidungen und [[Eigenschaft]]en sind aufgehoben. Überall wirst du nun das unendliche, unbegrenzte Atman erblicken voller Seligkeit, Licht und Weisheit, eine wahrhaft seltene [[Erfahrung]]. Zittere nicht in Furcht, wie [[Arjuna]]. Sei beherzt. Du bist allein mit dir; nichts siehst, nichts hörst du mehr, denn die Sinne zurückgezogen sind. Alles ist reines Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|g1ZGv45XMWk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und die Frage: Wer bin ich?===&lt;br /&gt;
Du bist das Atman, o [[Prema]]. Du bist nicht dieser vergängliche Körper. Zerstöre deine [[Vorstellung]]en ([[Moha]]) von diesem schmutzigen [[Körper]]. Sage in [[Zukunft]] nicht mehr „mein Körper“, sage „dieses [[Werkzeug]]“. Wenn die Sonne leuchtend untergeht, setz dich zur Meditation und tauche erneut in den heiligen Zusammenfluss des Atman in dir ([[Nirvana]]) ein. Sammle Gedankenstrahlen, und versinke tief in die innersten Winkel deines [[Herz]]ens. Gib alle [[Zweifel]], alle [[Sorge]]n, alle [[Unruhe]] und [[Befürchtung]]en auf. Ruhe aus in dem Meer des [[Schweigen]]s. Freue dich des ewigen Friedens. Du bist kein [[Wesen]] mehr, das an seinen Körper gebunden ist. Alle Begrenzungen sind für dich gefallen. Wenn alte [[Begierde]]n und [[Wunsch|Wünsche ]] wieder aufzusteigen suchen, zerstöre sie mit der Zuchtrute der Unterscheidung ([[Viveka]]) und dem Schwert des [[Verzicht]]s ([[Vairagya]]). Verfüge über diese beiden Waffen, bis du verwurzelt bist in [[Brahma]] (Brahma Sthiti) und vollkommen in Atman ruhst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om ist [[Satchidananda]]. Om ist [[Unendlichkeit]], [[Ewigkeit]]. Singe OM. Fühle Om. Preise OM. Lebe in OM. Meditiere OM. Schreie OM OM OM. Höre OM. Schmecke OM. Erblicke OM. Iss OM. Trinke OM. Möge dieses OM dich begleiten! OM! OM! OM! OM [[Shanti]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda: Zwanzig Hinweise für die Meditation==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus dem Buch &#039;&#039;Die Botschaft&#039;&#039; von Swami Sivananda &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Habe einen besonderen verschließbaren [[Raum]] für die Meditation. Erlaube niemals irgend jemandem, diesen Raum zu betreten. Verbrenne dort [[Weihrauch]]. Wasche deine [[Fuß|Füße]], bevor du diesen Raum betrittst.&lt;br /&gt;
#Ziehe dich an einen ruhigen Platz oder Raum zurück, wo du nicht befürchten musst, gestört zu werden, damit dein [[Geist]] sich sicher fühlen und ausruhen kann. Natürlich können nicht immer ideale [[Bedingung]]en geschaffen werden, aber auch dann solltest du doch das Möglichste tun. Du solltest allein sein, du selbst in [[Verbindung]] mit [[Gott]] oder [[Brahman]].&lt;br /&gt;
#Stehe früh motgens um 4 Uhr auf ([[Brahmamuhurta]]), und meditiere von 4 bis 6 Uhr. Meditiere erneut von 19 bis 20 Uhr.&lt;br /&gt;
#Stelle ein [[Bild]] von deinem [[Ishta]] (dem [[Gott]] deiner [[Religion]]) in diesem Raum auf, desgleichen einige religiöse Bücher, die [[Bhagavad Gita|Gita]], die [[Upanishaden]], die [[Yoga Vasishta]], das [[Bhagavata]] usw. Sitze in einem kreuzbeinigen Sitz vor dem Bild deines Ishta.&lt;br /&gt;
#Sitze in [[Padma]], [[Siddha]], [[Sukha]] oder [[Swastika]] Asana. Halte [[Kopf]], Nacken und Rumpf in einer geraden Linie. Beuge dich weder nach vorn noch nach hinten.&lt;br /&gt;
#Schließe die [[Augen]], und konzentriere dich leicht auf den Raum zwischen den Augenbrauen ([[Trikuti]]). Falte die [[Hand|Hände]].&lt;br /&gt;
#Kämpfe nie mit den [[Gedanke]]n. Wende bei der [[Konzentration]] keinerlei Gewalt an. Lockere alle Muskeln und [[Nerven]]. Lockere das [[Gehirn]]. Denke still an deinen Ishta. Wiederhole langsam mit [[Andacht]] und [[Verständnis]] dein [[Guru]] [[Mantra]] ([[Bhava]]). Beruhige die sprudelnden [[Gedanke]]n, und bringe sie zum [[Schweigen]].&lt;br /&gt;
#Mache keine heftigen [[Anstrengung]]en, die Gedanken zu beherrschen, sondern überlasse sie eher eine Weile sich selbst, bis ihre [[Wirkung]] erschöpft ist. Sie werden die Gelegenheit wahrnehmen und zuerst wie ein wild gewordener Affe herumhüpfen, bis sie allmählich niedersinken und dann auf deine [[Befehl]]e warten. Es kann eine Weile dauern, bis der Gedankenstrom gezähmt ist, aber bei jedem neuen Versuch wird es kürzere [[Zeit]] in Anspruch nehmen.&lt;br /&gt;
#[[Saguna]] und [[Nirguna]] [[Dhyana]]: Saguna Dhyana nennt man das Meditieren über einen [[Name]]n und eine bestimmte [[Form]] Gottes. Das ist die konkrete Meditation. Meditiere über irgend eine dir angenehme Form Gottes, und wiederhole seinen Namen im [[Geist]]. Das ist Saguna Dhyana. Oder wiederhole [[Om]] im Geist, und meditiere über abstrakte [[Idee]]n wie [[Unendlichkeit]], [[Ewigkeit]], [[Reinheit]], [[Gewissenhaftigkeit]], [[Wahrhaftigkeit]], [[Glückseligkeit]] usw., indem du diese Begriffe mit deinem [[Selbst]] verbindest. Das ist Nirguna Dhyana. Halte dich an eine [[Methode]]. Im Anfangsstadium ist für die meisten [[Mensch]]en nur Saguna Dhyana angemessen.&lt;br /&gt;
#Ziehe immer wieder die Gedanken von den weltlichen Dingen ab, wenn sie vom [[Lakshya]] (Hauptpunkt der [[Konzentration]]) abschweifen, und bringe sie wieder dahin zurück. Diese Art von [[Kampf]] wird einige Monate andauern.&lt;br /&gt;
#Wenn du dich beim [[Meditieren]] auf [[Krishna]] konzentrierst, so behalte im Anfang sein Bild vor dir. Blicke ständig darauf, ohne mit den Augenlidern zu zwinkern. Betrachte zuerst seine Füße, dann das gelbseidene Gewand, dann den Schmuck um seinen Hals, dann sein Gesicht, die Ohrringe, die mit Diamanten besetzte Krone auf seinem Haupt, sodann seine Armringe und Armbänder. Dann seine Muschel, sein Zepter, den Diskus (Wurfscheibe) und die [[Lotosblume]]. Blicke dann wieder auf die Füße. Und nun gehe noch einmal den ganzen [[Weg]] durch. Tue das eine halbe Stunde lang immer wieder. Wenn du dich müde fühlst, so schaue für eine Weile ständig nur auf das Gesicht. Übe das drei Monate lang.&lt;br /&gt;
#Dann schließe deine [[Augen]], und schaue im [[Geist]] das Bild und lass den Geist in die verschiedenen Teile wandern, genau wie du es vorher mit den Augen getan hast. &lt;br /&gt;
#Du kannst mit der Meditation die [[Vorstellung]] von den [[Eigenschaft]]en Gottes verbinden, wie [[Allmacht]], [[Allwissenheit]], Reinheit, Vollkommenheit usw.&lt;br /&gt;
#Wenn böse [[Gedanke]]n deinen Geist befallen, so gebrauche nicht deine [[Willenskraft]], um sie zu vertreiben. Du verlierst dadurch nur deine [[Energie]]. Du wirst deinen [[Wille]]n belasten und dich ermüden. Je mehr du dich anstrengst, desto mehr kommen die bösen Gedanken, und zwar mit doppelter [[Stärke]]. Sie kommen immer schneller. Und sie werden auch immer mächtiger. Sei gleichgültig ihnen gegenüber. Bewahre die [[Ruhe]]. Sie werden bald verschwinden. Ersetze sie durch gute Gegengedanken ([[Pratipaksha]] [[Bhavana]] Methode des gegensätzlichen [[Denken]]s). Oder denke immer wieder nachdrücklich an das Bild Gottes oder das [[Mantra]]. Oder bete.&lt;br /&gt;
#Lasse niemals einen Tag vergehen, ohne zu meditieren. Verfahre systematisch und regelmäßig. Nimm reine, sattwige [[Nahrung]] zu dir. Früchte und [[Milch]] werden es dir erleichtern, die Gedankenstrahlen in einem Brennpunkt zusammenzufassen. Verzichte auf Fleisch, Fisch, Eier, Rauchen, geistige Getränke usw.&lt;br /&gt;
#Gieße kaltes [[Wasser]] über dein Gesicht, um die Schläfrigkeit zu vertreiben. Stehe für 15 Minuten auf. Binde ein Büschel Haare auf deinem Kopf mit einem Stück Schnur an einen Nagel, der darüber ist. Sobald du zu dösen beginnst und zusammensinkst, wird die Schnur dich hochziehen und dadurch wecken. Sie wird die Rolle der [[Mutter]] übernehmen. Oder lehne dich für 10 Minuten auf eine improvisierte Schaukel, und bewege dich hin und her. Mache 10 oder 20 milde [[Kumbhaka]]s ([[Pranayama]], Atemanhalten). Mache [[Sirshasana]] und [[Mayurasana]]. Als Abendessen nimm nur [[Milch]] und Früchte. Dadurch wirst du gut schlafen können.&lt;br /&gt;
#Sei sorgfältig in der Auswahl deiner Gefährten. Gib es auf, an Schwätzereien teilzunehmen. Rede wenig. Übe täglich zwei Stunden [[Mauna]]. Mische dich nicht unter unerwünschte Personen. Lese gute, inspirierende religiöse Bücher. (Wenn du keine positive gute [[Gesellschaft]] findest, so bedeutet das negative gute Gesellschaft). Habe [[Satsanga]] (Umgang mit Weisen). Alles das sind Hilfsmittel für die Meditation.&lt;br /&gt;
#Erschüttere nicht den [[Körper]]. Erhalte ihn so fest wie einen Felsen. Atme langsam. Kratze nicht den Körper bei jeder Gelegenheit. Habe die richtige geistige [[Einstellung]], die dein [[Guru]] dich lehrt.&lt;br /&gt;
#Mache keine Konzentrationsübungen, wenn dein Geist müde und abgespannt ist. Ruhe dich dann ein wenig aus.&lt;br /&gt;
#Wenn der Geist ausschließlich von ein und demselben Gedanken beschäftigt ist, so wird er in einen tätigen physischen oder mentalen (innerlichen) [[Zustand]] versetzt. Wenn du also deinen Geist einzig und allein mit dem Gedanken an Gott erfüllst, so gelangst du sehr schnell zu [[Nirvikalpa Samadhi]] (höchste [[Ekstase]], in der [[Subjekt]] und [[Objekt]] eins werden). Darum bemühe dich ernsthaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|KST4CKwq1ks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meditation in Yogastellung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sukadev Lotus weiss Blickkontakt.jpg|thumb|Sukadev in Padmasana]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Abschnitt aus dem Buch &amp;quot;Erfolgreich leben und Gott verwirklichen&amp;quot; von [[Swami Sivananda]] -&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setze dich in [[Padmasana]]- oder [[Sukhasana]]-Haltung (Lotos- oder Schneidersitz) in deinen Meditationsraum beziehungsweise an deinen Meditationsplatz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beste Zeit für [[Japa]] und [[Kontemplation]] ist morgens zwischen vier und sechs Uhr. Beginne mit 20-30 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Dann versuche die Zeit allmählich zu verlängern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitze [[bewegungslos]]. Bewege den [[Körper]] nicht und versuche, den Gedankenstrom auf [[Gott]] zu richten. Schließe die Augen und [[konzentriere]] dich sanft, ohne [[Anstrengung]], auf die [[Punkt zwischen den Augenbrauen|Stelle zwischen den Augenbrauen]] ([[Trikuti]]), auf den Lotus des [[Herzen]]s, die [[Nasenspitze]] oder auf den [[Scheitel]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche nicht gewaltsam, die [[Gedanken]] zu [[beherrschen]]. Lasse sie eher eine Zeitlang herumschweifen und sich erschöpfen. Es kann eine Weile dauern, bis sie gezähmt sind, aber nach jedem Versuch wird es leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Meditation in seinem Buch &amp;quot;Yoga im täglichen Leben&amp;quot;==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ist ein ununterbrochenes, nicht abreißendes oder unaufhörliches Fließen der Schau ([[Idee]]) des Gegenstandes, auf den man sich konzentriert. Wenn du während des [[Tratak]] die [[Auge]]n schließt und in [[Gedanke]]n das Bild oder den Gegenstand des Trataka schaust, ist das konkrete oder [[Saguna]]-Meditation. Das noch ungeschulte [[Denken]] muss am Anfang konkret über einen Gegenstand meditieren. Wenn du über eine abstrakte Idee meditierst, ist das [[Nirguna]]-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfänger, deren [[Verstand]] noch grob und mit [[Leidenschaft]]en und [[Unreinheit]]en erfüllt ist, müssen unbedingt über einen konkreten Gegenstand meditieren. Ein Bild ([[Murthi]]) oder irgendein anderer konkreter Gegenstand, zum Beispiel ein Götterbild ([[Pratima]]), ist während der Meditation oder [[Japa]] unerlässlich. Vor allem Durchschnittsmenschen müssen zuerst einen Lehrgang in konkreter Meditation durchmachen. Es ist ganz ausgeschlossen, dass sie sofort mit Nirguna-Meditation beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten [[Schüler]] machen einen bedenklichen Fehler, wenn sie sogleich sich in Nirguna-Meditation hineinstürzen. Sie werden sich dabei nur die [[Bein]]e brechen. Der [[Verstand]] ist nun einmal so geartet, dass er eine [[Form]] braucht, an die er sich klammern kann. Meditation über eine Murti, d.h. ein Steinbildnis oder ein Gemälde eines [[Gott]]es muss deshalb geübt werden. Das Steinbild bleibt immer der Stein, der es zuerst war. Aber die [[Hingabe]] des Frommen richtet sich auf den Herrn. ER hat sein Wohlgefallen daran und göttliche [[Gnade]] wird dem Frommen sicher geschenkt. Man braucht gar nicht die [[Eigenschaft]]en Gottes erst auf sein Steinbildnis zu übertragen. Man muss sich nur vorstellen, dass das einwohnende [[Selbst]] ([[Antaratma]]) im Bild verborgen ist, die alldurchdringende, einwohnende [[Gegenwart]], das reine [[Bewusstsein]], das absolute Bewusstsein ([[Chaitanya]]) hinter ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kind] macht sich ein Spiel-[[Kind]] (Puppe) aus Lappen und spielt damit voll mütterlichen Dranges, es zu nähren und zu pflegen. Die Puppe bleibt, was sie ist, aber das Kind entwickelt seine mütterlichen Regungen für künftige Entfaltung und Betätigung. So entwickelt auch ein [[Bhakta]], der eine Murti verehrt, [[Andacht]], [[Hingabe]] ([[Bhakti]]), [[Barmherzigkeit]] ([[Anugraha]]), Preethi, Seelenqual über die Gottferne ([[Viraha]]) und Mahabhava und endlich höchste Hingabe ([[Parabhakti]]). Ein Schüler kann auch über die leibliche Gestalt seines [[Guru]] meditieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitze in einem abgeschiedenen Raum in [[Padmasana]] und [[Siddhasana]]. Schließe die Augen. Konzentriere dich in deinem [[Herz]]en auf das Bild [[Vishnu]]s. Stelle dir vor, dass Vishnu mit seinen vier [[Hand|Händen]] inmitten einer lichtstrahlenden [[Sonne]] mit Muschel, Scheibe, Zepter und Lotus dasitzt. Schaue in [[Gedanke]]n dieses Bild vom [[Kopf]] bis zum [[Fuß]], wie du im [[Tratak]]a gelernt hast. Übe auch Anbetung ([[Puja]]) in Gedanken. Opfere Blumen, [[Arghya]], Sandelpaste, [[Weihrauch]]. Verbrenne [[Kampfer]] in Gedanken. Ähnlich kannst du über Gott [[Shiva]], [[Krishna]] oder [[Devi]] meditieren. Anstatt auf das [[Herz]] kannst du dich auf den [[Raum]] zwischen beiden Augenbrauen ([[Trikuti]]) konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übe diese konkrete oder Saguna-Meditation zwei Jahre lang. Dann gehe zur abstrakten oder Nirguna-Meditation über. Du kannst im Sitzen, Stehen und Gehen meditieren. Anfänger müssen sitzen. Wiederhole dein Gurumantra in Gedanken oder das [[Mantra]] deines Schutzgottes ([[Ishta Devata]]). Verbinde die [[Idee]]n Reinheit, Unendlichkeit, Ewigkeit, [[Unsterblichkeit]], alldurchdringend (Vyapak), Allfülle ([[Paripurna]]), Dasein-Erkenntnis-Seligkeit ([[Satchidananda]]), ungeteilt ([[Akhanda]]), nicht-dualisch ([[Advaita]]), unbegrenzte Intelligenz ([[Cidakasha]]) und so weiter mit der Wiederholung von [[Om]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Copyright [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|3LpnJk47SmA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda: Die Zeichen des Fortschrittes auf dem Weg der Meditation==&lt;br /&gt;
===Ziel der Meditation===&lt;br /&gt;
Das [[Ziel]] des Lebens ist das Erreichen der endgültigen [[Seligkeit]], auch [[Moksha]] genannt. Moksha kann erreicht werden durch ständige Meditation mit einem reinen [[Herz]]en, selbstlosem [[Dienst]], [[Japa]], usw. Meditation ist der einzig wahre [König]s[[weg]] zum Erreichen des Seelenheils. Meditation vertreibt alle [[Schmerz]]en, [[Leiden]] und [[Sorge]]n. Meditation zerstört alle Gründe für [[Kummer]]. Meditation öffnet den Blick für das [[Einssein]]. Meditation ruft das [[Gefühl]] von Einheit hervor. Meditation ist ein Ballon oder Flugzeug, welches dem [[Aspirant]]en hilft, sich emporzuheben in den Bereich der ewigen [[Wonne]], des andauernden [[Frieden]]s und der unsterblichen [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wirklichkeit]] oder [[Brahman]] können vom Menschen wahrgenommen werden. Viele haben Selbstwahrnehmung erreicht. Viele sind in den Genuss des [[Nirvikalpa Samadhi]] gekommen. [[Shankara]], [[Dattatreya]], [[Mansoor]], [[Shams Tabriez]], [[Jesus]], [[Buddha]] werden alle wahrgenommen als [[Seele]]n, die die [[Wahrheit]] oder die kosmische [[Vision]] direkt wahrnehmen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jemand mit diesem [[Wissen]] kann es nicht anderen kommunizieren. Nicht einmal das Wissen, welches durch die fünf [[Sinne]], die wir alle habe, erreicht wird, ist anderen kommunizierbar. Man kann jemandem, der Süßigkeiten nie probiert hat, nicht deren Geschmack erklären. Man kann einem Blinden die Farben nicht beschreiben. Alles, was ein [[Lehrer]] tun kann, ist, seinem [[Schüler]] die [[Methode]] zu erklären, wie man die Wahrheit erkennen kann oder den [[Weg]], der zur Entfaltung der intuitiven [[Fähigkeit]]en führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeichen auf dem Weg der Meditation===&lt;br /&gt;
Dies sind die Zeichen, die verdeutlichen, dass du in der Meditation wächst und Gott näher kommst. Die [[Welt]] wird keine Anziehungskraft auf dich ausüben. Sinnliche Dinge verführen dich nicht. Du wirst ohne [[Verlangen]] und [[Furcht]], und ohne die [[Wort]]e „ich“ und „mein“ sein. Deha Dhyasa oder die [[Anhaftung]] an den eigenen [[Körper]] wird schwinden. Du wirst dich lösen von Formulierungen wie „sie ist meine [[Frau]]“, „er ist mein [[Sohn]]“ oder „das ist mein Haus“. Du wirst spüren, dass all das Erscheinungsformen Gottes sind. Du wirst Gott in allem erblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Körper und Verstand werden leicht werden. Du wirst immer fröhlich sein. Der [[Name]] Gottes wird immer auf deinen Lippen sein. Der Geist wird sich an den [[Lotus]]-Füßen Gottes verankern. In ihm wird das Bild Gottes fortwährend entstehen, und er wird es immer sehen. Du wirst [[Sattwa]] oder Reinheit spüren; [[Licht]], [[Wonne]], [[Wissen]] und [[Liebe]] fließen unablässig von [[Gott]] zu dir und füllen dein [[Herz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst kein [[Körperbewusstsein]] haben. Und wenn doch, dann in der [[Form]] von [[Samskara]] oder einer verstandesmäßigen Beibehaltung. Der Trinker wird nicht das [[Bewusstsein]] haben, dass sein Körper in Stoff gehüllt ist. Er wird vielleicht spüren, dass etwas locker von seinem Körper hängt. So wird dein Körpergefühl sein. Du wirst fühlen, dass etwas an dir haftet wie ein lockeres Tuch oder Schuhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sexualität]] wird dich nicht interessieren. Frauen sind für dich Erscheinungsformen Gottes. [[Geld]] und Gold werden wie [[Stein]]e für dich sein. Du wirst große Liebe für alles Lebendige fühlen. Du wirst frei sein von [[Lust]], [[Gier]], [[Zorn]], [[Eifersucht]], [[Stolz]], [[Täuschung]] usw. Dein Geist wird friedlich sein, auch wenn Leute dich beleidigen, dich schlagen oder verfolgen. Der Grund, warum du nicht verstört darüber bist, ist, dass du große spirituelle [[Stärke]] von Gott bekommst. [[Schmerz]] oder [[Vergnügen]], [[Erfolg]] oder [[Misserfolg]], [[Ehre]] oder [[Schmach]], [[Respekt]] oder [[Respektlosigkeit]], Gewinnen oder Verlieren sind für dich alle gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar im [[Traum]] wirst du mit Gott in Verbindung stehen. Du wirst keine weltlichen Bilder erblicken. Du wirst anfangs mit Gott sprechen. Du wirst ihn körperlich sehen. Sobald deine [[Bewusstheit]] kosmisch wird, wird die Konversation aufhören. Du wirst die [[Sprache]] der [[Stille]], die Sprache des Herzens genießen. Aus [[Vaikhari]], der klingenden Sprache, wirst du dich entwickeln zu [[Madhyama]], Pasyanti und [[Para]], den subtilen [[Form]]en der [[Klang|Klänge]] und auf lange Sicht gesehen wirst du im klanglosen [[Omkara]] oder im klaglosen [[Brahman]] ruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|jYjMpgmsKWU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachlichkeit, Urteilsvermögen, [[Gelassenheit]], [[Selbstbeherrschung]], das [[Ausrichtung]] des Geistes auf einen Punkt, [[Ahimsa]], [[Satya]], [[Reinheit]], [[Tapferkeit]], [[Geduld]], [[Vergebung]], Abwesenheit von [[Wut]], der Geist des [[Dienen]]s, Aufopferung, [[Liebe]] für alle und alles werden deine gewohnheitsmäßigen [[Eigenschaft]]en sein. Du wirst ein kosmischer Freund und Wohltäter sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Meditation hast du keine [[Vorstellung]] von [[Zeit]]. Du wirst kein Geräusch hören. Du wirst die Umgebung nicht wahrnehmen. Du wirst deinen [[Name]]n und alle [[Beziehung]]en mit anderen vergessen. Du wirst den perfekten [[Frieden]] und die perfekte [[Glückseligkeit]] genießen. Allmählich wirst du in den [[Zustand]] von [[Samadhi]] gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist Samadhi?===&lt;br /&gt;
[[Samadhi]] ist nicht zu beschreiben. Es ist jenseits dessen, was der Geist oder die Sprache erfassen können. In Samadhi oder dem überbewussten Zustand verliert der Meditierende seine [[Individualität]] und wird identisch mit dem höchsten [[Selbst]]. Er wird die Verkörperung von [[Glückseligkeit]], Frieden und Wissen. Nur so viel kann gesagt werden. Du musst dies alles selbst erfahren durch fortwährende Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeichen, dass du Samadhi erreicht hast===&lt;br /&gt;
[[Zufriedenheit]], ein ruhiger Gemütszustand, Heiterkeit, das Nachlassen der Ausscheidungen, eine angenehme Stimme, Eifer und Beständigkeit beim Praktizieren der Meditation, Abscheu vor weltlichem [[Reichtum]] oder [[Erfolg]] oder [[Gesellschaft]], das [[Verlangen]], allein in einem stillen Raum oder in der Abgeschiedenheit zu sein, Verlangen, mit [[Sadhu]]s oder [[Sannyasin]]s zusammenzusein, [[Ekagrata]] oder das Ausgerichtetsein des Geistes auf nur einen Punkt sind einige der Zeichen, die deutlich machen, dass man Fortschritte macht in Sachen Reinheit und auf dem spirituellen [[Weg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst diverse [[Anahata]]-Klänge hören, so wie den [[Klang]] einer Glocke, einer Pauke, Donner, einer Muschel oder Flöte oder dem Summen einer Biene während der Meditation. Der Geist kann sich daran festhalten. Auch das wird zu Samadhi führen. Du wirst verschiedene Farben und Lichter während der Meditation gewahr werden. Das ist nicht das [[Ziel]]. Du musst deine Seele einschmelzen lassen in die [[Quelle]] dieser Lichter und Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vedanta und Visionen in der Meditation===&lt;br /&gt;
Ein Schüler des [[Vedanta]]-Weges ignoriert diese Farben und Lichter. Er meditiert über die [[Bedeutung]] des [[Mantra]]s der [[Upanishaden]], indem er alle [[Form]]en verneint. „Die [[Sonne]] scheint dort nicht, noch der [[Mond]] und die [[Stern]]e, noch scheint dieser [[Blitz]] und ebenso wenig dieses [[Feuer]]. Scheint ER, scheint alles nach IHM, all das scheint durch SEIN Licht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Schüler]] meditiert außerdem folgendermaßen: „Dieser Wind bläst dort nicht. Dieses Feuer brennt dort nicht. Es gibt weder Geist noch [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] im gleichartigen Wesentlichen.“ „[[Asabda]] (klanglos), Asparsa (ohne Berührung), Aghanda (geruchlos), [[Aprana]] (ohne [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana]), [[Amama]] (ohne [[Denken]]), [[Atindriya]] (jenseits der [[Sinne]]), [[Adrishya]] (nicht erkennbar mit dem körperlichen Auge) - Chidanandarupah [[Shivoham]], Shivoham. Ich bin glückseliger [[Shiva]], ich bin glückseliger Shiva.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Copyright dieses Abschnitts bei der [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U_dL9LdzmM8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meditation - dein Freund und Helfer ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Ein Artikel aus dem Yoga Vidya Journal Nr. 37 Herbst 2018 von Swami Nirgunananda -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Swami Nirgunananda Sannyasin Entsagung.jpg|thumb|Swami Nirgunananda]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Deutschlandweit gibt es nach einer Erhebung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY) 11,3 Millionen Menschen, die schon mal Yoga geübt haben oder ab und zu oder regelmäßig Yoga üben. Wusstest du, dass es noch erheblich mehr Menschen gibt, die regelmäßig oder gelegentlich [[meditieren]]?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] übt gerade in der heutigen Zeit auf viele Menschen eine große Faszination aus: Menschen sehnen sich [[intuitiv]] nach [[Ruhe]], nach innerer [[Gelassenheit]], letztlich bewusst oder unbewusst nach dem tieferen Kern, der tieferen Essenz. Wenn du schon viele Jahre meditierst, weißt du inzwischen: Sich einfach hinzusetzen und der [[Geist]] ist still und alles ist [[Frieden]] und [[Freude]] – das funktioniert nicht ganz so. Aber du hast auch Momente – kurze oder längere – oder auch längere Phasen in deinem Leben erfahren, wo du diese innere Ruhe, diesen tiefen inneren Friedens, dieses innere [[Glücksgefühl]], die deine wahre Natur sind, ohne äußeren Anlass erfahren hast. Lasse dich nicht entmutigen -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tipps für eine erfolgreiche Meditation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer neu mit [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] beginnt, lässt sich leicht von den Anfangsschwierigkeiten abschrecken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sitzen geht nicht so einfach, der Körper macht sich bemerkbar&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tipp:&#039;&#039;&#039; [https://mein.yoga-vidya.de/page/yoga-video-yogastunden Yoga] üben! [https://blog.yoga-vidya.de/lotus-voruebungen-und-vorwaertsbeugen-kurze-uebungsfolge-fuer-bessere-hueftflexibilitaet/ Hüftflexibilität] trainieren. Rückenmuskeln stärken. Auf einen Stuhl setzen – kein falscher [[Ehrgeiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Plötzlich scheinen noch mehr [https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda/die-kraft-der-gedanken/ Gedanken] als sonst da zu sein. Du wälzt [[Probleme]], du verarbeitest die [[Vergangenheit]], du planst den nächsten Tag oder die [[Zukunft]], während du da sitzt und versuchst zu meditieren und den [[Geist]] zur [[Ruhe]] zu bringen. Das ist völlig normal. Du agierst zum ersten Mal bewusst nicht im außen. Dadurch wird dir erst mal überhaupt [[bewusst]], was ununterbrochen in deinem Geist vor sich geht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tipp:&#039;&#039;&#039; Einfach weitermachen. Jeden Tag ein paar Minuten hinsetzen. Die [[Gedanken]] immer wieder zurück bringen zu (d)einer [[Meditationstechnik]] – und wenn der Geist nur eine Sekunde dort bleibt und dann wieder herumspringt – lenke ihn geduldig immer wieder zurück zu deiner Konzentrationstechnik – sei es der [[Atem]], ein [[Mantra]], reine [[Beobachtung]]/ [[Achtsamkeit]], [[Visualisierung]] oder eine andere Technik. Beobachte einfach, ärgere dich nicht darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit werden neue Spuren/Eindrücke im Geist geschaffen und es wird dir leichter fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ein großer Trost: Unabhängig davon, ob du subjektiv das [[Gefühl]] hast, „meditieren“ zu können oder „Fortschritte in der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]“ zu machen: Allein regelmäßig jeden Tags ein paar Minuten oder auch etwas länger ruhig zu sitzen, den Geist auf eine Sache zu fokussieren hat eine [[beruhigen]]de, erholsame Wirkung. Und wenn du eine Weile regelmäßig dabei bleibst, wirst du diese [[Wirkung]] spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditations- und Konzentrationstechniken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt sehr viele Konzentrations-/[https://mein.yoga-vidya.de/meditation Meditationstechniken] aus unterschiedlichen spirituellen Traditionen: Es gibt die christliche Kontemplation, buddhistische Achtsamkeitstechniken, Vipassana-, Metta-, Zen-Meditationen und allein schon im Yoga gibt es eine unüberschaubare Fülle von Techniken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]] Meditationen, [[Mantra-Meditation]], Maitri- Bhava- [[Meditation der liebenden Güte]], [https://mein.yoga-vidya.de/video/05c-vedanta-meditationskurs-lange-praxis-samprajnata-asamprajnata Samprajnata Asamprajnata Meditation], [[Samyama]], uvm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Jnana Yoga]] Meditationen – abstrakte Techniken wie [[Sakshi Bhav]] (entspricht in etwa der Vipassana-Technik), [[Mahavakyas]] („großartigen Aussagen“), [[Nadi Harmonisierung]], [[Laya Chintana]], u.v.m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bhakti Yoga]] Techniken – Konzentration auf einen [[göttlich]]en Aspekt als Repräsentation der einen umfassenden höheren Wirklichkeit mit [[Visualisierung]], Mantra usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kundalini Yoga Techniken – Energiemeditation, Ujjayi-Technik, Chakra-und Klang Meditationen, um nur einige zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine Grundtechnik finden und beibehalten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt so viele Techniken, denn nicht jedem liegt jede Technik. So ist es gut, verschiedene Techniken auszuprobieren, bis du eine gefunden hast, die dir besonders liegt und wo du merkst, dass sie dich am ehesten zur [[Konzentration]] und Ruhe führen kann. Wenn du einmal deine Technik gefunden hast, bleibe dabei als Grundtechnik – wechsle dann nicht ständig, so dass sich im Geist wirklich ein neues [[Verhalten]] festigen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du schon längere Zeit meditierst, merkst du vielleicht, dass der Geist doch ab und zu eine Abwechslung braucht. Dann kannst du ab und zu mal eine andere Technik ausprobieren – zum Beispiel die ersten Minuten während deiner täglichen Meditation und dann zu deiner Grundtechnik übergehen. Oder wenn du eine Tagesroutine hast, wo du vielleicht morgens deine Hauptmeditation hast und abends noch ein paar Minuten dich hinsetzt zum Abschluss des Tages, dann kannst du dort eine andere Technik ausprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich als [[Yogalehrer]]/in oder wenn du [https://mein.yoga-vidya.de/meditationskurs-anfaenger Meditationskurse] leitest, ist es gut, wenn du viele verschiedene Techniken kennst und so besonders gut auf deine Teilnehmer/innen eingehen kannst und sie auch beraten kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dharana, Dhyana und Samadhi ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei alledem sei dir immer bewusst: Die Technik ist nur ein Mittel, sie ist nicht Hauptzweck. Du verwendest sie als Hilfsmittel, um den Geist zu [[konzentrieren]] ([[Dharana]]). Wenn der Geist dann wirklich absorbiert ist ([[Dhyana]]) – also der Geist ist hellwach und [[klar]], aber es sind keine konkreten [[Gedanken]] da, dann zwingst du dich natürlich nicht, weiter an deine Konzentrationstechnik zu denken. Sondern du bleibst in diesem [[Flow]], dieser [[Absorption]] (Dhyana) – wo vielleicht noch eine innere Vision da ist, vielleicht eine [[Intuition]], eine [[Erkenntnis]], aber kein bewusstes angestrengtes [[Denken]]. Und wenn das noch tiefer wird, fällst du in [[Samadhi]], den überbewussten Zustand. Und wenn du die Dhyana und Samadhi Stufe dauerhaft jederzeit herbeiführen kannst und auch im [[Alltag]] in diesem Einheitsbewusstsein bleibst, dann bist du [[selbstverwirklicht]]. – Und Meditation ist ein Mittel dorthin. Dann wird „Meditation“ zu einem selbstverständlichen Grundzustand, auch, während du im Alltag handelst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditationsanleitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Kurzvariante der Samprajnata-Asamprajnata-Meditation aus dem Raja Yoga:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besteht aus mehreren Schritten und will uns zu der [[Erfahrung]] verhelfen, dass wir nicht so getrennt sind, wie wir es normalerweise als unser [[Lebensgefühl]] empfinden – hier bin [[ich]] und da ist die Außenwelt/der Rest der Welt/die Natur – sondern dass wir erfahren können: Alles hängt zusammen, ich bin organisch mit allem und allen [[verbunden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitze ruhig und gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließe sanft die Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atme ein paar Mal tief ein und aus. Mit jeder [[Einatmung]] nimm bewusst [[Luft]], Lebensenergie, [[Licht]] in dich auf. Mit jeder [[Ausatmung]] lasse dieses [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] weit ausstrahlen – dein ganzes System erfüllen und in alle Richtungen ausstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lasse den Atem ruhig werden und so fließen, wie er von selbst fließen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spüre deinen Körper, wie er auf dem Boden, Kissen, Stuhl, der [[Erde]] sitzt. Und werde dir bewusst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Erde trägt dich.&lt;br /&gt;
* Die Erde schenkt dir [[Nahrung]].&lt;br /&gt;
* Dein Körper besteht aus denselben Elementen wie die Erde und die [[Natur]], das [[Universum]]: Erde, [[Wasser]], [[Feuer]] (Sonne, Licht, Strahlen), [[Luft]], [[Äther]] (Raum).&lt;br /&gt;
* Und alle anderen Menschen, Pflanzen, Tiere bestehen aus denselben [[Elemente]]n – in unterschiedlicher Zusammensetzung und Ausprägung, aber in der [[Essenz]] gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditiere darüber ein paar Momente, zunächst indem Du darüber nachdenkst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, indem Du diese Vorstellung intuitiv auf Dich wirken lässt. Lasse geschehen, was dabei vielleicht entsteht: Ein Bild, ein [[Gefühl]], eine Verbundenheit, eine [[Herzensöffnung]], eine Freude, eine [[Liebe]] – oder was auch immer. Ohne zu werten und zu urteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht fühlst Du Dich über diese Vorstellung von [[Verbundenheit]] auch geborgen und tatsächlich von [[Herzen]] mit allem und allen verbunden in einer überpersönlichen Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation - das Licht auf dem spirituellen Weg==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Von Bhajan Noam&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren üben sich immer mehr Menschen in den unterschiedlichsten Meditationstechniken, die zur Meditation hinführen. Regelmäßige Meditation wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist Meditation?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist ein einfaches waches [[Sein]]. Eigentlich ist sie frei von [[Name]], Benennung, [[Begriff]]. Sie ist, was wir ursprünglich sind: Meditation ist [[Bewusstheit]]. – Wir aber nennen gewöhnlich Methoden Meditation, Methoden, die uns hinführen wollen in Meditation, die aber [[selbst]] nicht Meditation sind, sondern immer nur Wege. Wege sind nicht das [[Ziel]], auch wenn ein bekannter [[Ausspruch]] das Gegenteil besagt. Methoden können uns auf den Weg bringen, können uns ein Stück begleiten, können eine [[Zeit]] lang sehr kostbar und hilfreich für uns sein, doch die letzten Schritte sind weglos, für sie haben wir keinen [[Plan]], keinen [[Führer]] mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesem weglosen Weg gleiten wir plötzlich schwerelos und bar aller [[Verhaftung]]en in eine lichtvolle [[Leere]], in eine süße [[Stille]]. Dann geschieht es, dass sich Meditation sanft oder machtvoll in uns ergießt und ein bisher geglaubtes &amp;quot;[[Ich]]&amp;quot; sich auflöst wie ein [[Traum]], wie ein [[Dunst]] in der [[Sonne]]. – Das Land der Meditation können wir mit keinem Heer und mit keiner [[Technik]] erobern, es erobert, sobald wir bereit dafür sind, immer uns. So gibt es die vielen [[Technik]]en einzig dafür, uns zu öffnen, weit zu machen, empfänglich zu machen für das, was zu uns kommen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist kein Seelentröster===&lt;br /&gt;
Meditation will dich vielmehr in deine [[Selbständigkeit]] geleiten. Sie will dir deine eigene große [[Kraft]] zeigen. Und vor allem zeigt sie dir mit immer neuen [[Eingebung]]en und [[Empfindung]]en: du bist verbunden, du bist eins. Eigentlich gibt es dich gar nicht, sagt sie, nur das eine eigenschaftslose, namenlose Unnennbare, in dem du zu deinem eigenen [[Wohl]] eintauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation fordert dich auf, genau [[jetzt]] ein gewaltiges &amp;quot;[[Stopp]]!&amp;quot; zu sagen. In diesem Stopp gibt es keine [[Vergangenheit]] mehr, keine [[Schuld]], keine [[Zukunft]], kein [[Erwarten]] und keinen [[Gott]], wie du ihn dir bisher ausgemalt hast. Du wirst mit niemandem mehr ein [[Geschäft]] machen können! In diesem Stopp ist alle [[Liebe]], alles [[Verstehen]], ist [[Lachen]], ist [[Freundschaft]], ist [[Freundlichkeit]] und Schwester-Brüderlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein totales Stopp, dieses Hier und [[Jetzt]], ist die größte Friedensmacht in dieser und in jeder anderen [[Welt]]. – Du fürchtest dich in [[Wahrheit]] nicht vor dem [[Tod]], sondern du fürchtest dich vor der [[Liebe]], weil sie dir, zu [[Recht]], noch größer erscheint als der [[Tod]]. Fürchte dich nicht vor der [[Liebe]], fürchte dich nicht vor deiner eigenen [[Macht]] und [[Unendlichkeit]]. Gehe ab [[jetzt]] den nicht erschlossenen, immer neuen Weg der unbesiegbaren [[Sanftheit]], [[Treue]] und [[Weisheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die subtile Kunst des Loslassens===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir müssen das Los-lassen loslassen, dann gelingt uns das [[Loslassen]]... vielleicht.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen und können nichts loslassen, einzig ein waches [[Beobachten]] ist uns möglich. Was nicht zu uns gehört, lässt uns zur richtigen [[Zeit]] los. Wir können die Dinge aber auch auskosten, bis wir sie satt sind, bis wir genug davon haben, dann ist die [[Geschichte]] ganz einfach. Wir sind zu kontrolliert, [[selbst]] in unseren Süchten. Immer nur ein bisschen [[Sucht]] zulassen, dass es ja nicht gefährlich für die [[Gesundheit]] wird... Das genau ist das Gefährliche. Kontrollierte [[Sucht]] glaubst du ja unter [[Kontrolle]] zu haben. Gar nichts hast du unter Kontrolle, die Sucht hält dich gefangen! Nicht verdrängen – und du tauchst schnell wieder auf und bist für immer befreit davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das berühmte Hier und Jetzt===&lt;br /&gt;
Du kannst alles haben, was du wirklich willst! Und sogar noch mehr. Mehr, als du dir jemals wünschen würdest. Das ist die [[Wahrheit]]. – Und eine weitere Wahrheit ist: Du kannst gar nichts wollen. Du hast diese [[Idee]], du könntest etwas wollen, etwas ändern, etwas bewirken. Aber du bist einfach nur ein Tropfen in der [[Quelle]], im Bach, im Fluss, im [[Meer]], in einer Wolke. Du fällst unaufhaltsam und du steigst unweigerlich empor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist das häufig zitierte Hier und [[Jetzt]]? Es ist weit mehr als diese abstrakte [[Formel]]. Dazu bedarf es aber des [[Herz]]ens, der [[Herzenswärme]], der Herzensintelligenz, der [[Phantasie]] und besonders der [[Poesie]]. Das Hier und [[Jetzt]] kann für jemanden, der intelligent ist, nur als Überall und Allezeit verstanden werden, ein Überall und Allezeit in jedem empfindenden, sensiblen Wesen. In diesem Überall und Allezeit herrschen [[Fülle]], [[Licht]] und [[Wahrhaftigkeit]], [[Liebe]] und [[Glückseligkeit]], [[Freundlichkeit]] und [[Mitempfinden]] – in einem Wort: [[Menschlichkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiel: Eine einfache Methode – die japanische Gassho-Meditation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Gassho-Meditation, einer uralten, weit verbreiteten und besonders bewährten Methode, die ihren [[Ursprung]] in [[Japan]] hat, aber auch in [[Thailand]] und anderen asiatischen Ländern bekannt ist, bewirkt nur die eingenommene [[Haltung]], dass wir nach einigen Minuten in tiefe [[Stille]] gelangen. Es gibt ein [[Gesetz]], das im gesamten [[Universum]] Gültigkeit besitzt, das besagt: [[Form]] = Inhalt. Dieses [[Gesetz]] kommt beispielsweise bei Musikinstrumenten zur [[Anwendung]]. Hier bestimmt die [[Form]] des Klangkörpers den [[Ton]], seine [[Kraft]], seine [[Fülle]] und seinen [[Charakter]]. Auch bei Weingläsern ist die [[Form]] am [[Geschmack]] und [[Aroma]] des [[Wein]]s beteiligt. In östlichen Kampfkunstarten, wie z. B. dem [[Aikido]] , macht die geschlossene, immer gerundete [[Körperhaltung]] des [[Kämpfer]]s sein [[Stehvermögen]] und seine [[Kunst]] des [[Annehmen]]s, Umleitens und Zurückschickens der Angriffsenergie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht anders verhält es sich bei der [[Haltung]], die wir für die Gassho-Meditation einnehmen. Zunächst setzen wir uns entspannt aufgerichtet in den [[Meditationssitz]] oder in den [[Kniesitz]] (auch ein Stuhl ist möglich). Dann beginnen wir sanfte, leicht vertiefte Atemzüge in den Bauch zu lenken. Bei dieser [[Atmung]] verbleiben wir während der gesamten Meditation, die wenigstens 20 Minuten dauern sollte. Die Hände werden nun zum [[Namaste]] vorm [[Herz]]en zusammengelegt, wobei die Schultern locker bleiben und die Ellenbogen ohne [[Anspannung]] der Arme seitlich nach außen gerichtet sind. Das ist schon das ganze [[Geheimnis]] dieser [[Technik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die [[Form]] der eingenommenen [[Haltung]], die hierbei den inneren Energiestrom lenkt, die seine Richtung und [[Qualität]] bestimmt und damit auch seine ruhe- und zugleich kraftvolle [[Wirkung]] auf [[Körper]] und [[Geist]] und [[Gemüt]] ausmacht. Die zusammengelegten Handinnenflächen und die Fußsohlen, die in Richtung unseres [[Körper]]s zeigen, bewirken, dass keine [[Energie]] nach außen abstrahlt. Der sanft vertiefte [[Atem]] reichert [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] an und verstärkt sein inneres [[Fließen]]. Die [[Mudra]] der zusammengelegten Hände vor [[Anahata]] , unserem [[Herzchakra]], führt zu einer [[Zentrierung]] im mittleren [[Energiezentrum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anahata]] ist das [[Chakra]] der [[Mitte]], der [[Ausgewogenheit]], der [[Ausgeglichenheit]]. Hier sammeln und vereinen sich die [[Energie]]n der unteren drei mehr erdverbundenen [[Chakras]] mit den [[Energie]]n der oberen drei mehr der kosmischen [[Kraft]] zugewandten [[Chakra]]s. Dabei entsteht eine tiefe [[Ruhe]] und [[Gelassenheit]] in&lt;br /&gt;
uns. Die nach oben zeigenden Finger regen den aufsteigen den Energiestrom in der [[Sushumna]], unserem zentralen Energiekanal in der Wirbelsäule, an. Dieser vermehrt aufsteigende Energiestrom erzeugt ein allmähliches [[Öffnen]] von [[Sahasrara]], dem Kronenchakra, das uns mit dem höchsten kosmischen [[Licht]], dem [[Paramatman]] -[[Licht]], verbindet. Es spendet uns höchste [[spirituell]]e Kräfte, es lässt uns wach sein und dabei klar sehen und fühlen. In den ersten zehn Minuten mögen die [[Gedanke]]n noch mehr oder weniger vordergründig ihre [[Anwesenheit]] bekunden, dann jedoch sinken wir in eine angenehme [[Stille]] und tiefe [[Entspannung]]. Seelisch genährt und gestärkt und energetisch gereinigt und aufgetankt werden wir jedes Mal wie neu geboren aus dieser Meditation in die hiesige [[Welt]] zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über den Autor Bhajan Noam===&lt;br /&gt;
[[Bhajan Noam]] ist Buchautor, Dozent, [[Yogalehrerausbildung|Yogalehrer]], Atemtherapeut, [[Heiler]] (DGH) und [[Mystiker]]. Seit drei Jahrzenten gibt er sein [[Wissen]] in Form von Ausbildungen, Seminaren, Workshops und Vorträgen und Lesungen weiter. Viele seiner Seminare bietet er seit 12 Jahren bei [http://www.yoga-vidya-kompakt.de/yoga-vidya-infos/ Yoga Vidya] an. Als Dozent an der Physiotherapieschule in Ulm leitet er berufsbezogene Fortbildungen. [[Yoga]] und Meditation praktiziert er seit seinem achtzehnten Lebensjahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditationserfahrungen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Artikel von Sukadev Bretz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yogi]]s sagen: Unsere wahre [[Natur]] ist [[Sat]], [[Chid]], [[Ananda]], reines [[Sein]], [[Wissen]] und [[Wonne]]. Nun haben sich [[Unreinheit]]en wie eine Wolke vor diese, unsere wahre [[Natur]] gesetzt. Wenn wir zu unserer wahren [[Natur]] kommen wollen, müssen wir zuerst unsere Unreinheiten überwinden. Wenn wir [[meditieren]], können verschiedene Reinigungserfahrungen auftreten. Das können körperliche, energetische, emotionale und geistige Reinigungen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperliche Reinigungserfahrungen===&lt;br /&gt;
Körperliche Reinigungserfahrungen bei der Meditation können sich zum [[Beispiel]] äußern als kurzfristiges Kopfweh, als kurze Reinigungserkältung oder als [[Auflösen]] bestimmter Schutzverspannungen, die dann tiefere [[Verspannung]]en freilegen. Es kann auch mal eine [[Übelkeit]] auftreten. Wenn sich diese öfter wiederholt, sollte man natürlich schon prüfen, ob es etwas anderes ist als eine Reinigungserfahrung. Vielleicht hat man eine Magen-Darmverstimmung oder man ist schwanger oder der [[Blutdruck]] ist nicht in [[Ordnung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn es eine einmalige Sache ist, die ohne vorherige Anzeichen auftritt und dann wieder verschwindet, kann es eine reine Meditations-Reinigungserfahrung sein. Im Zweifelsfall kann es gut sein, vor der Meditation einen Tee zu trinken oder sich etwas zu bewegen, um den [[Kreislauf]] anzuregen. Natürlich ist es nicht so, dass alle eventuell auftretenden [[Gebrechen]] notwendigerweise eine durch die Meditation hervorgerufene Reinigungserfahrung sind. Wobei im Grunde genommen im weiteren [[Sinn]] jede [[Krankheit]] eine Reinigungserfahrung ist. Aber auf der körperlichen Ebene werden durch die Meditation nur ganz kurzfristige Störungen hervorgerufen. Sie halten typischerweise nur kurz an und sind normalerweise innerhalb weniger Stunden überwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Energetische Reinigungserfahrungen===&lt;br /&gt;
Es wird einem zum [[Beispiel]] sehr heiß, entweder in Teilen des [[Körper]]s oder am ganzen Körper. Nach yogischer [[Lehre]] versucht das [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], die [[Lebensenergie]], in neuen Energiekanälen zu fließen, die sich durch die [[spirituell]]e [[Praxis]] öffnen. Weil diese Energiekanäle noch verstopft sind, entsteht [[Reibung]], und diese Reibung wird zur [[Wärme]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt kann es aber auch passieren, dass plötzlich die [[Mondenergie]] fließt, eine kühlende, sehr angenehme, wonnevolle [[Energie]], die deshalb auch als nektargleich bezeichnet wird. Das Mondzentrum hat seinen Sitz in der [[Stirn]] und wird symbolisiert als liegender Halbmond über der rechten Augenbraue. Wenn das Mond [[Chakra]] aktiviert ist, kann die [[Energie]] von dort hinunter fließen, manchmal fast wie ein kühler Schauder. Diese [[Erfahrung]] ist seltener, aber das gibt es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dritte [[Erfahrung]] kann sein, dass der [[Körper]] anfängt, sich zu bewegen oder zu zucken. Man sitzt zum [[Beispiel]] in der Meditation und plötzlich durchzuckt es einen. Auch das ist eine energetische Reinigung. Es kann auch sein, dass man in der Meditation sitzt und das [[Gefühl]] hat, dass der Oberkörper kreist oder sich nach links oder rechts bzw. nach vorn und hinten bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal geschieht diese [[Bewegung]] tatsächlich körperlich, aber manchmal sitzt man ganz gerade und hat trotzdem das [[Gefühl]], hin und her zu schwanken. Das ist auch ein [[Zeichen]], dass sich neue Energiekanäle öffnen und der [[Astralkörper]] sich hin und her bewegt. Während des Reinigungsprozesses bewegt sich der Astralkörper weiter. Das ist ein gutes [[Zeichen]] und man lässt es im Wesentlichen geschehen. Man kann auch das [[Gefühl]] von Energieschwingungen im [[Körper]] haben. Oder man spürt das [[Herz]], den Punkt zwischen den Augenbrauen, die Stirngegend, die [[Wirbelsäule]] ganz intensiv oder warm oder es kribbelt in den Fingern, im [[Gesicht]] oder in den Füßen. Solche [[Erfahrung]]en geschehen halt, sie zeigen einfach an, dass die [[Energie]]n auf subtileren Ebenen arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Emotionale Reinigungserfahrungen===&lt;br /&gt;
Man sitzt friedlich in der Meditation und plötzlich kommen alle möglichen [[Emotion]]en hoch - leichtere [[Gefühl]]e, [[Erinnerung]]en, aber auch stärkere [[Emotion]]en. Es mag sogar sein, dass man in Tränen ausbricht, aber das ist durchaus gut. Man braucht keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] zu haben, dass da irgendwelche [[Emotion]]en ausgelöst werden, mit denen man nicht zurechtkommt. Dieser emotionale Vorgang in der Meditation ist etwas ganz anderes, als wenn man eine [[Psychotherapie]] oder ähnliches macht und spezielle [[Technik]]en anwendet, um solche [[Emotion]]en absichtlich zum [[Vorschein]] zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn im [[Yoga]] irgendwelche Empfindungen auftauchen, gehen wir nicht bewusst hinein, verstärken sie nicht und versuchen auch nicht sie zu analysieren, sondern wir beobachten einfach, lassen es geschehen, lassen es sich lösen. Dann mag es zwar sein, dass es sich nicht vollständig aufgelöst hat - das tut es übrigens auch nicht, wenn man voll hineingeht -, sondern es kann sein, dass ein paar Mal während der Meditation dieser Geistesinhalt, diese [[Emotion]] zum [[Vorschein]] kommt, und mit jedem Mal harmonischer wird. Vielleicht vertieft sich die emotionelle [[Spannung]] zuerst eine [[Weile]], danach wird sie ruhiger und dann löst sie sich auf und ist in unserem [[Bewusstsein]] integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geistige Reinigungserfahrungen===&lt;br /&gt;
Es kann plötzlich sein, dass man erheblich mehr [[Gedanke]]n hat. Es ist ein Bewusstwerdungs-Prozess zu merken, wie wenig man den [[Geist]] unter [[Kontrolle]] hat. Ich kann mich erinnern, ich habe mich einmal mit einem Onkel von mir unterhalten. Er wollte [[wissen]], was Meditation ist. Ich habe versucht, es ihm in einfachen Worten zu erklären: &amp;quot;Man setzt sich hin und versucht den [[Geist]] zur [[Ruhe]] zu bringen, indem man sich erst einmal konzentriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es gelingen, dass man sich ganz konzentrieren kann, dann kann es sein, dass der [[Geist]] höhere Bewusstseinsebenen erreicht.&amp;quot; Da war er erst einmal ganz perplex. Er konnte nicht verstehen, dass jemand, der einigermaßen intelligent ist, Schwierigkeiten haben könnte, sich auf irgendetwas zu konzentrieren. Da habe ich ihn den [[Versuch]] machen lassen, sich gerade hinzusetzen und gar nichts mehr zu denken. Das, so meinte er, müsse doch ganz einfach sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So denken viele [[Mensch]]en. Wenn sie anfangen zu [[meditieren]], glauben sie, sie müssten gleich zur [[Ruhe]] kommen. Und wenn ein paar [[Gedanke]]n auftauchen, dann meinen sie entweder, sie seien für die Meditation ungeeignet oder die Meditation sei sinnlos. Dem ist natürlich nicht so. Zu erkennen, wie der [[Geist]] funktioniert, ist eine gute Sache. Und wenn man die [[Praxis]] intensiviert, kann es sein, dass vorübergehend mehr [[Gedanke]]n kommen. Auch das sind Reinigungserfahrungen, die man als solche willkommen heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Astralerfahrungen===&lt;br /&gt;
Astralerfahrungen sind am einfachsten zu erklären mit dem Modell der drei [[Körper]] und der fünf Hüllen. Wenn man nicht an [[Astralkörper]] und solche Dinge glaubt, kann man sich das einfach auch nur als eine Klassifikation menschlicher [[Erfahrung]]en und [[Fähigkeit]]en auf verschiedenen Ebenen vorstellen. Gewisse [[Erfahrung]]en, die [[Mensch]]en machen, sind eben anhand des Modells des Astralkörpers und der [[Astralwelt]]en einfach zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann zum [[Beispiel]] in der Meditation plötzlich wunderschöne [[Farbe]]n und [[Form]]en sehen. Das kann daher kommen, dass durch die [[Meditationspraxis]] die in einem schlummernde [[Kreativität]] angeregt wird. Möglicherweise nimmt man auch Astralwesen wahr. Man sitzt in der Meditation und plötzlich sieht man vor sich ein Astralwesen, eine [[Gestalt]], oder man spürt etwas. Man öffnet die [[Augen]] und die [[Gestalt]] ist immer noch da. Man schließt die Augen wieder, sie ist weiter da. Gut, es kann natürlich sein, dass man einfach eine schizophrene [[Einbildung]] hat, aber es kann auch sein, dass es tatsächlich ein Astralwesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Astral- bzw. [[spirituell]]e [[Erfahrung]]en kann man nicht nur sehen, man kann sie auch hören, z.B. die so genannten [[Anahata]] - Klänge, innere schöne Klänge, die wir im Ohr hören, entweder wie ein Summen oder wie der feine Klang einer Tampura (indisches Saiteninstrument) oder wie eine feine Glocke. Vielleicht ist das der Grund, warum in verschiedensten [[Kultur]]en und [[spirituell]]en [[Tradition]]en Glocken verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anahata]]-Klänge können auch wie eine Laute oder eine Flöte klingen. Letztlich versuchen all diese [[Instrument]]e, die inneren [[Anahata]]-Klänge nachzuahmen. Wenn man diese sehr schöne [[Erfahrung]] macht, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man beachtet sie nicht weiter oder man konzentriert sich darauf. Es gibt auch [[Form]]en der Meditation, wo man sich auf diese inneren [[spirituell]]en [[Erfahrung]]en bewusst konzentriert. Konzentriert man sich auf den Ton, dann hört man oft in dem Ton einen subtileren. Dann konzentriert man sich auf diesen, bis man dort den subtileren heraushört, der dann stärker wird, usw. Und so kann die Meditation immer tiefer werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klänge aus dem Inneren===&lt;br /&gt;
Nun muss man unterscheiden zwischen [[Tinnitus]] und [[Anahata]]-Klängen. Tinnitus ist eine [[Schädigung]] des [[Gehör]]s, bei der [[Mensch]]en ständig Geräusche im Ohr haben. Diese Geräusche sind eher unangenehm, meist auch laut, wie Motoren, eine Lokomotive, ein unangenehmes Pfeifen oder ähnliches, während [[Anahata]] -Klänge grundsätzlich schön, erhaben, beruhigend sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider ist es so, dass in der [[Medizin]] der [[Unterschied]] zwischen [[Tinnitus]] und [[Anahata]] nicht bekannt ist, so dass manchmal [[Mensch]]en, die diese schönen Klänge hören, auf [[Tinnitus]] behandelt und in [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Schrecken]] versetzt werden. Statt sich über diese schönen, inneren Klänge zu freuen, haben sie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], ihre [[Lebensqualität]] sei nun beeinträchtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hören von Klängen ist eine Art Zwischenerfahrung, zwischen astraler und [[spirituell]]er [[Erfahrung]]. Dasselbe ist der Fall mit dem [[Gefühl]], seinen physischen [[Körper]] zu verlassen. Es kann in der Meditation, in der [[Tiefenentspannung]] oder auch außerhalb von [[spirituell]]en Praktiken geschehen, dass man plötzlich das [[Gefühl]] hat, man schwebt über sich, und es kann sogar sein, dass man von oben sieht, was unten alles passiert. Es kann sogar sein, dass man sich in einem Zimmer darüber befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei wichtige Ratschläge: erstens, keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] haben und zweitens, es geschehen lassen, wenn es geschehen will. Man kann auch ein [[Gefühl]] haben, als befänden sich manche Körperteile in einer ganz anderen [[Haltung]] als es tatsächlich der Fall ist. Das sind dann Reinigungserfahrungen des [[Astralkörper]]s. Der Astralkörper verändert etwas, was durch die Meditation in Gang gekommen ist und was in diesem Moment auch das Richtige ist. Man kann es einfach seinen Gang gehen lassen und sich weiter auf seine Meditation konzentrieren oder auch versuchen, bewusst hineinzuatmen, um so die [[Energie]] ausstrahlen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spirituelle Erfahrungen===&lt;br /&gt;
Auch hier gibt es höhere und ganz hohe. Die allerhöchsten kann man nicht mehr beschreiben, nicht in [[Wort]]e fassen. Andere sind [[Wahrnehmung]]en von Engelswesen oder von [[Meister]]n oder einer [[Manifestation]] [[Gott]]es. eine solche [[Vision]] kann natürlich das [[Bewusstsein]] erheben, einen mit [[Ekstase]], mit [[Liebe]], mit [[Wonne]] erfüllen. Man kann dabei ein [[Gefühl]] von [[Ausdehnung]], von [[Leichtigkeit]] haben oder man verschmilzt ganz mit einem [[Anahata]]-Ton oder geht in einem alles erfüllendem [[Licht]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle höheren [[spirituell]]en [[Wahrnehmung]]en führen dazu, dass wir von unserem [[Ego]] wegkommen, dass die begrenzte [[Persönlichkeit]] verschwindet, dass wir mit einer starken [[Form]] von [[Liebe]] und einer neuen [[Erkenntnis]] und [[Bewusstheit]] erfüllt sind. Wir können dabei das [[Gefühl]] haben, uns nach oben hin auszudehnen. Oder wir spüren sehr stark: Das Göttliche manifestiert sich durch uns, wir werden zu einem Kanal, etwas aus einer höheren Ebene will sich durch uns hindurch manifestieren. Und noch höhere [[spirituell]]e [[Erfahrung]]en sind nicht wirklich in [[Wort]]e zu fassen. Sie sind jenseits von allem. Man sieht nichts mehr, hört nichts mehr, es sind keine [[Emotion]]en in dem [[Sinne]] mehr da, sondern nur noch ein [[Gefühl]] reiner [[Wonne]], reiner [[Ausdehnung]], reiner [[Einheit]] und direkten [[Wissen]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Höhere Erfahrungen außerhalb der Meditation===&lt;br /&gt;
Solche [[Erfahrung]]en und [[Eingebung]]en passieren auch außerhalb der Meditation und außerhalb [[spirituell]]er [[Praktik]]en. Man kann auch im [[Traum]] durchaus [[Erfahrung]]en haben, dass sich ein Engelswesen oder ein [[Meister]] manifestiert. Man kann auch während seiner ganz normalen Alltagsarbeit plötzlich von einer tiefen [[Erkenntnis]] durchzuckt werden. Solche [[Erfahrung]]en sind eine [[Gnade]], das muss man einfach sehen. Es kommt dann, wenn es so sein soll. Wir können es uns nicht wirklich erarbeiten. Aber durch Meditation und andere [[spirituell]]e [[Praktik]]en wie [[Yoga]]-[[Übung]]en usw. können wir uns darauf vorbereiten, so dass es leichter geschehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dhyana===&lt;br /&gt;
[[Dhyana]], volle [[Konzentration]] oder [[Kontemplation]], ist die vorletzte der acht Stufen ([[Ashtanga]]) des [[Raja Yoga]]. Sie kann dadurch geschehen, dass wir ganz absorbiert sind und das [[Ego]], der individuelle [[Wille]], in dem Moment nicht mehr da sind. Es ist das Ego, das uns hindert, in die tiefe Meditation zu gehen. Im Grunde zielen alle [[Praktik]]en im [[Yoga]] darauf ab, das [[Ego]] abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle [[spirituell]]en [[Erfahrung]]en, die mit [[Wahrnehmung]]en von [[Licht]], von Klängen, von [[Gefühl]]en verbunden sind, sind auf der [[Dhyana]]-Ebene angesiedelt. Das [[Bewusstsein]] ist erweitert und wir dehnen uns zum Göttlichen hin aus oder umgekehrt, das Göttliche kommt zu uns herab, wir werden zum Kanal dieses Göttlichen und es fließt durch uns hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Samadhi===&lt;br /&gt;
Und dann gibt es die noch höheren [[Erfahrung]]en, die nicht mehr mit [[Bild]]ern und [[Wort]]en verbunden sind, das sind [[Savikalpa Samadhi]] und [[Nirvikalpa Samadhi]]. [[Samadhi]] ist der überbewusste Zustand, die [[Erfahrung]] der [[Einheit]] mit allem. [[Savikalpa]] ist schwierig zu übersetzen. Es bedeutet, ich bin noch da und weiß, ich erlebe die [[Erfahrung]] der [[Einheit]], es ist jemand da, der diese Erfahrung bewusst wahrnimmt. Aber es sind keine Worte, Bilder, [[Gefühle]] mehr da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Nirvikalpa Samadhi]] ist nur noch [[Einheit]]. Nicht mehr, ich habe die [[Erfahrung]] der Einheit, sondern es ist einfach nur diese [[Erfahrung]] der Einheit da. Es ist die reine [[Verschmelzung]], die [[Selbstverwirklichung]]. Aus diesen Zuständen kommt das intuitive [[Wissen]], und aus dem intuitiven Wissen kommt die [[Erkenntnis]] der [[Wahrheit]] und der [[Wirklichkeit]]. Und anschließend versucht man, diese in [[Wort]]en zu beschreiben. Das metaphysische [[System]] ist jenseits dessen, was physisch sichtbar und mit dem [[Verstand]] begreifbar ist. Es wird &amp;quot;erkannt&amp;quot; und &amp;quot;geschaut&amp;quot; in meditativer [[Versenkung]] und dann von denen, die es erlebt haben, irgendwie zu schildern, weiterzugeben versucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Schilderung, diese [[Weltanschauung]], hilft uns zum einen, die [[spirituell]]en [[Erfahrung]]en zu verstehen, die wir machen und zum anderen, unser [[Bewusstsein]] durch [[spirituell]]e [[Praktik]]en systematisch zu erweitern. Es ist wichtig, das zu verstehen: Die höchste [[Wirklichkeit]] ist nicht in Worte zu fassen. Worte sind nur eine [[Annäherung]], eine [[Hilfe]] für uns, [[selbst]] den Weg zu gehen um es selbst zu erleben und zu erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viveka Chudamani - Mit Meditation und Ausrichtung auf Brahman die höchste Wirklichkeit erfahren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Shiva Meditation.jpg|thumb|Richte deinen Geist auf Befreiung aus]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Kommentar zum Viveka Chudamani Vers 329 von Sukadev Bretz -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Daher gibt es für denjenigen, der die Absolute Wirklichkeit kennt /der im Brahman verweilt (brahmavid), keinen schlimmeren Tod als die Unachtsamkeit / Nachlässigkeit in der Meditation. Wer mit gesammeltem Geist meditiert, erreicht höchste Vollendung. Sei konzentriert auf Brahman ausgerichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schüler: Trotz Meditation keine Verwirklichung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swami Sivananda]] schreibt in einigen seiner Werke, dass manche seiner [[Schüler]] sich beklagt haben mit den Worten: „Ich bin schon seit Jahren auf dem [[spirituellen Weg]]. Ich meditiere schon seit Jahren, aber ich habe noch nicht die [[Gottverwirklichung]] erreicht. Was ist der Grund dafür?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meister: Meditiere mit der tiefen Sehnsucht nach Brahman ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Sivananda]] antwortet da: „Du bist nicht tief genug gegangen. Du hast nicht [[intensiv]] genug meditiert. Du warst nicht [[achtsam]] genug. Es reicht nicht aus, ein bisschen zu [[meditieren]] oder mal intensiver zu meditieren. Jeden Tag wache morgens auf mit der tiefen [[Sehnsucht]], dass du heute [[Brahman]] erfahren willst. Jedes Mal, wenn du meditierst, meditiere mit der [[Vorstellung]], dass du zum [[Brahmavid]] werden willst, zum Kenner von Brahman. Richte alles auf dieses [[Ziel]] aus. Mache dir [[bewusst]], dass dich nur das dauerhaft [[glücklich]] macht. Nur die [[Erkenntnis]] von Brahman ist das, was dich dauerhaft zur [[Erfüllung]] bringt. Erkenne das. Mache dir das bewusst. Handle daraus und sei nicht [[nachlässig]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viveka Chudamani - Meditation hilft alle Unreinheiten zu überwinden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Geist Befreiung.jpg|thumb|Mit Meditation die Unreinheiten des Geistes überwinden]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Kommentar zum Viveka Chudamani Vers 362 von Sukadev Bretz -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So wie Gold durch das Erhitzen im Feuer seine Fremdstoffe verliert und seinen eigenen Glanz gewinnt, so verliert auch der Geist durch Meditation seine Verunreinigungen, namentlich Sattva, Rajas und Tamas, und erreicht die Natur von Brahman.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Informationen zum Viveka Chudamani ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Om Namah Shivaya]] und herzlich willkommen zum [https://schriften.yoga-vidya.de/viveka-chudamani/ Viveka Chudamani] Podcast, Teil der [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga Vidya] täglichen Inspirationen, einer Reihe von Vorträgen über eins der wichtigsten Werke der Vedanta Literatur, [[Viveka Chudamani]], Kleinod der Unterscheidung oder auch Kronjuwel der Unterscheidung, geschrieben von [[Shankaracharya]] einem großen Meister um 800 nach [[Christus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kommentiere alle über 500 Verse des Viveka Chudamani von Shankara pro Vers in einem eigenen Vortrag. Die Vorträge sind manchmal nur zwei Minuten, manchmal auch länger bis zu zehn Minuten. Jeden Tag einen Vortrag und so kannst du täglich eine [[Inspiration]] haben. Allgemein empfehle ich auch diese Vorträge einen pro Tag zu nehmen und so hast du eigentlich ein ganzes Jahr eine Begleitung. Manche machen es auch über einen längeren Zeitraum und hören zwischendurch auch etwas anderes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viveka Chudamani wird dem großen Meister Shankaracharya zugeschrieben. Er lebte um 800 nach Christus. Wir sind jetzt in einem Teil des Viveka Chudamani, in dem es um [[spirituelle Praktiken]] geht. Deshalb gibt es manche traditionellen [[Vedantin]]s, die sagen, dass das vielleicht Verse sind, die nicht direkt von [[Shankara]] stammen. Shankara geht es um [[Atmajnana]], die [[Erkenntnis]] des [[Selbst]] und diese Verse, in denen er darüber spricht, dass der [[Geist]] [[subtil]] gemacht werden soll, dass [[Samadhi]] erreicht werden muss, beständige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] geübt werden soll, scheinen etwas anders zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Shankara war ein Praktiker und er hat letztlich den [[ganzheitlichen Yoga]] gelehrt. Es gibt Werke, die dem Shankara zugeschrieben werden, die auf [[Pranayama]] gehen. Sie geben darum, viel Pranayama zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Viveka Chudamani geht es um die Meditation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shankara hat mit Sicherheit einige [[Hymne]]n zur [[Verehrung]] von [[Shiva]], zur Verehrung der [[Göttlichen Mutter]] und [[Krishna]] geschrieben. Wir singen zum Beispiel das Achutashtakam, die acht Strophen zur Verehrung von Krishna. Wir singen das [[Lingashtakam Brahmamurari|Lingashtakam]], die acht Strophen zur Verehrung von Shiva und so ähnlich gibt es auch die [[Lalita Sahasranama]] und die Kommentare von Shankaracharya und es gibt auch [[Saundarya Lahari]], ein Werk über [[Tripura Sundari]]. So hat Shankara viele Werke geschrieben und hier im Viveka Chudamani bringt er eigentlich alles zusammen. Jetzt geht es um die [https://mein.yoga-vidya.de/meditation Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Durch Überwinden der Gunas wird der Geist gereinigt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt: Gold wird durch Erhitzen im Feuer gereinigt. Golderz ist nicht rein. Um daraus strahlendes Gold werden zu lassen, muss das Gold erhitzt werden, dann fließt das Gold heraus. Das sammelt man dann und dann kann man daraus wunderbaren Schmuck machen. So ähnlich gibt es in deinem Geist Sattva, Rajas und Tamas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es gibt tamassige Teile, wie zum Beispiel mangelndes [[Selbstvertrauen]], [[Müdigkeit]] und Schwere, [[Trägheit]], Grobstofflichkeit. &lt;br /&gt;
* Es gibt in deinem Geist Rajas, wie zum Beispiel [[Unruhe]], [[Gier]], leichte [[Reizbarkeit]], [[Ärger]], [[Wünsche]], [[Identifikation]]en, Besser-sein-Wollen als andere, etwas erreichen wollen und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spiritueller Fortschritt kommt durch Üben von spirituellen Praktiken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All das gilt es zu [[überwinden]] und dazu trägt auch die Meditation bei. Wenn es dir bisher nicht gelingt, das [[höchste Selbst]] zu verwirklichen und du nach all diesen über 300 Versen immer noch nicht dein [[Selbst]] erkannt hast, dann nimm den Ratschlag von Shankara an und meditiere. Meditation und andere spirituelle Praktiken machen deinen Geist subtil. Und wenn deine Meditation oder deine [[Asanas]] und [[Pranayama]] manchmal nicht so sind, dass du das Gefühl hast, eine [[Bewusstseinserweiterung]] zu bekommen oder dein wahres Selbst zu verwirklichen, sei dir zumindest bewusst, dass beständige [[Praxis]] dir hilft, deinen Geist subtiler zu machen. Es erhöht dein [[Sattva]] und tatsächlich weiß man, dass Menschen, die regelmäßig [[meditieren]], etwas [[ruhig]]er werden, etwas [[zufrieden]]er werden, etwas mehr Freude haben. Langfristig gesehen immer mehr. Daher übe täglich [https://mein.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asanas]. Je mehr Meditation du übst, je mehr Asanas und Pranayama du übst, desto schneller wird dein [[spiritueller Fortschritt]] sein. Daher übe, mache dein [[Bewusstsein]] [[subtil]]er, dann wird dir nachher die Erkenntnis des Selbst leicht fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viveka Chudamani - Erfahre Brahman in deinem Herzen in tiefer Meditation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Licht Herz Anahata Chakra strahlen.jpg|thumb|Erfahre tiefe Glückseligkeit im Herzen - Brahman]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Kommentar zum Viveka Chudamani Vers 410 von Sukadev Bretz -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frei von Ursache und Wirkung, als die Wirklichkeit jenseits aller Vorstellungen, als gleichbleibend, jenseits aller Vergleiche und Beweise, ewig, als selbst gegründet, verbürgt von den Worten in den Schriften – das ist Brahman. Diese vollendete Absolute Wirklichkeit erfährt der Weise im Herzen in tiefer Meditation/ in Samadhi (samadhau).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verse geeignet zur Meditation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlich willkommen zu einem weiteren Kommentar zum [https://schriften.yoga-vidya.de/viveka-chudamani/ Viveka Chudamani] von [[Shankaracharya]]. Wir sind im 410. Vers einer Reihe von Versen, die den Refrain haben: „hṛdi kalayati vidvān brahma pūrṇaṃ samādhau“, das heißt: „Diese vollendete [[Absolute Wirklichkeit]] erfährt der [[Weise]] im Herzen in tiefer [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]/ in [[Samadhi]]“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Verse, die du für die [https://mein.yoga-vidya.de/meditation Meditation] verwenden könntest und wenn du das willst, dann kannst du das wieder machen, auch wenn es eine lange Meditation ist. Ich weiß, dass viele diese Podcasts hören, während sie Geschirrspülen oder Autofahren. Aber vielleicht kannst du einen Moment innehalten. [[Shankara]] sagt hier: Erfahre die [[absolute]] vollendete [[Wirklichkeit]] im Herzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spüre in dein Herz - erfahre dich als Brahman ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Spüre jetzt in dein [[Herz]] hinein! Spüre in die Tiefe deines [[Wesen]]s! Fühle dich selbst als [[Freude]], als [[Glückseligkeit]] und dann erfahre das! Die Wirklichkeit jenseits aller [[Vorstellung]]en, gleichbleibend, [[ewig]], selbstbegründet, das ist [[Brahman]]. Erfahre diese vollendete absolute Wirklichkeit in der Tiefe deines Herzens! [[Jetzt]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Meditation ist die Beste?==&lt;br /&gt;
Versuche nicht herauszufinden, welche die beste [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ist. Wenn Du dies tust, bist Du in das gesellschaftliche Anspruchs- und Leistungsdenken verwickelt. Es ist gerade das [[Leistungsdenken]], das Dich in [[Problem]]e führt. Überprüfe stattdessen für Dich, welche Meditation für Dich gut ist und dann übe, die Meditation welche Dir gut tut. Um herauszufinden, welche Mediation es ist, kannst Du beispielsweise an Yoga Meditations-Einführungswochenenden teilnehmen und dadurch [[Erfahrung]]en sammeln. Übe dann die Meditation, die Dir gut tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du subjektiv herausfinden willst, welche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] für Dich momentan die beste ist, ist es diese, die Du kennst, die Du üben kannst und nicht zu kompliziert ist, auf die Du Dich freust, die Dich zu einer schönen [[Erfahrung]] verhilft und Du Dich anschließend gut oder sogar besser fühlst. Probiere es aus und finde es heraus. Nimm das Leistungsdenken und das Anspruchsdenken raus, übe und entspanne. Es gibt empirische [Studien], die zu dem Ergebnis kommen, dass nicht eine Mediation besser ist als die andere, sondern die Mediation ist die Beste, die die [[Mensch]]en üben. Wenn Menschen üben führt dies zu einer guten [[Erfahrung]] und zu guten Wirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BG - Kapitel 6 - Meditation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-lächenld.jpg|thumb|Meditation ist das geistige Verweilen im Selbst]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Abschnitt aus der Bhagavad Gita Zusammenfassung nach [[James Swartz]] -&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Form]]en ist Meditation auf [[Objekt]]e, weil nur Objekte Formen haben. Dies ist eine dualistische Meditation, die [[upasana]]m genannt wird. Sie erfordert kein [[Studium der Schriften]].  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Meditation bei der keine Unterteilung zwischen dem [[Subjekt]] und den Objekten erfolgt wird non-duale oder formlose Meditation, [[nididhyasana]]m genannt. Sie ist nur möglich nach dem Hören der [[Vedantalehre]]. Sie ist nicht dazu da, um [[Befreiung]] zu erreichen, weil [[Freiheit]] die Natur des Meditierenden ist. Wie kannst du sie erreichen oder erfahren?  Befreiung ist kein [[Ereignis]]. Sie wird nur durch [[Selbsterforschung]] enthüllt.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Meditation dient nicht dem Erwerb von Wissen des Selbst. Wenn das so wäre, dann würde die Vedantalehre nicht benötigt. Das Wissen des Selbst wird gelehrt durch einen kompetenten lebenden [[Lehrer]], der unter Nutzung eines erprobten Mittels der [[Selbsterkenntnis]] das Wissen des Selbst entfaltet; es ist ein Prozess mit drei Stufen: [[Shravana|Hören]], [[Manana|Nachdenken]], Assimilieren. Erfahrung wird die [[Identität]] nicht von [[Jiva|jiva]] zu Gewahrsein verändern, außer vielleicht zeitweilig. Meditierende nehmen an, der jiva sei das [[Selbst]]. Sie wollen ihm eine besondere Erfahrung verschaffen. Die Praxis des Wissens des Selbst, die innerhalb oder ausserhalb von Meditation ausgeführt werden kann, ist erforderlich, um die Bedeutung des Wortes “[[Ich]]” vollständig vom jiva zu [[Bewusstsein]] zu verschieben. [[Vedanta Meditation|Vedantische Meditation]] dient der Assimilation des Wissens des Selbst. Es erzeugt eine unnachgiebige und feste [[satya]]/[[mithya]] [[vasana]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vier Voraussetzungen für Meditation (bahiranga sadhana), Verse 1-9, 16-17 ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039; [[Selbstsicherheit]] (Selbstwertgefühl), [[Gnade]] in Bezug auf sich selbst. Ohne [[Gnade Gottes|Gottes Gnade]] oder die Gnade des [[Guru]]s ist Selbsterforschung nutzlos aber die Gnade Gottes und die Gnade des Gurus ist nicht genug. Du musst Dir selbst Gnade zukommen lassen, dir gegenüber [[gnädig]] sein. Schau nie auf dich hinab.&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039; [[Eigene Anstrengung]]. Die [[Schriften]] und der Guru können Dich ermutigen und bestärken aber du musst die eigentliche Arbeit leisten.&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;3.&#039;&#039;&#039; Integration der geistigen Instrumente.  Die drei geistigen Instrumente ([[manas]], [[buddhi]] und [[ahamkara]]) sollten ausgerichtet auf [[moksha]] zusammenwirken. Der Körper sollte [[gesund]] sein. Die [[Emotionen]] sollten zu [[Hingabe]] und Hinwendung transformiert sein. Das [[Denken]] sollte in [[Harmonie]] mit den Schriften sein.&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;4.&#039;&#039;&#039; [https://www.yoga-vidya.de/karma/karma-yoga/ Karma Yoga] ist obligatorisch weil ohne diese Haltung die [[vasanas]] die geistigen Instrumente stören würden und Selbsterforschung verhindern, vor allem das Praktizieren und Assimilieren der Lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vier spezielle Grundlagen für Meditation, Verse 10-17 ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039; Richtiger Ort. Angemessene Atmosphäre.   &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039; Richtige Zeit. Meditiere, wenn die geistigen Instrumente vornehmlich [[sattvig]] sind. Regelmäßigkeit, Festigkeit im Entschluss und [[Beständigkeit]].  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;3.&#039;&#039;&#039; Sitz. Jeder körperlich angenehme Sitz.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;4.&#039;&#039;&#039; Eine der Meditation förderliche Haltung (antaranga sadhana)&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&#039;a.&#039;&#039;&#039; Aufrechte und entspannte Haltung.  &lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&#039;b.&#039;&#039;&#039; Zurückziehen der Aufmerksamkeit von den [[Sinnesorgan]]en.  &lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&#039;c.&#039;&#039;&#039; Gleichmäßige [[Atmung]].  &lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&#039;d.&#039;&#039;&#039; Friedvolle und ruhige [[Emotion]]en.  &lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&#039;e.&#039;&#039;&#039; Feste Überzeugung, dass Meditation [[wertvoll]] ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Prozess und die Natur von Meditation (dhyana svarupam), Verse 18-32 ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Meditation bedeutet nicht das Entfernen von [[Gedanken]]. Es ist das geistige Verweilen bei der Vielzahl von Eigenschaften des Selbst (non-dual, alldurchdringend, [[ewig]], ungeboren, selbstleuchtend, unabhängig, etc.) und bei der Natur der Objekte, im besonderen die Unbeständigkeit der Objekte, der Nullsummennatur der [[Welt]], der Vorstellung ein Tuender oder Genießender zu sein, etc. Sie führt zu vollständigem Vertieft sein in die Lehren. Der Zweck von Meditation ist, eine solch starke satya/mithya vasana zu erzeugen, die bewirkt, dass das Wissen automatisch aktiv wird wenn es benötigt wird. Sie ist erfolgreich, wenn dualistisches [[Denken]] non-duales Denken nicht verdrängt. Dualistisches Denken mag existieren aber es ist immer dem non-dualen Denken untergeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Nutzen von Meditation: Non-duale Sichtweise, Mitgefühl, Verse 18-32 ===&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
=== Das Hindernis bei der Meditation – Wandernde geistige Instrumente (vikeshepa), Verse 33-36 ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Lösung ist [[Leidenschaftslosigkeit]] ([[vairagya]]) und wiederholte Übung ([[abhyasa]]). Löse Vorlieben und Abneigungen mit [[Karma Yoga|karma yoga]] und mit Wissen auf…durchdenke die Lehren zu den Mängeln der Objekte besonders in Bezug auf jene Objekte an die du anhaftest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was passiert wenn du Selbstverwirklichung nicht erreichst?, Verse 37-45 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arjuna fehlt das [[Vertrauen]], dass er [[Erfolg]] haben wird. [[Krishna]] ermutigt ihn, in dem er sagt, dass er schließlich [[frei]] sein wird. Gib nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dualistische und Nichtdualistische Meditation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Entspannung entspannen Meditation Vertrauen Gelassenheit bunt.jpg|thumb|Strebe nach Befreiung und meditiere]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Abschnitt aus dem Buch: Yoga der drei Energien von [[James Swartz]] -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die allgemeine Ansicht, dass Meditation eine Technik ist, die den [[Geist]] von [[rajas]] und [[tamas]] befreit und die Erfahrung von [[sattva]], [[Frieden]], hervorruft. Dafür benötigen wir [[Vedanta|vedānta]] nicht. Bisher haben wir die Meditation als guṇa-Wissen dargestellt. Meditation mit guṇa-Wissen ist der therapeutischen Meditation überlegen, weil [[Wissen]] die Grundstruktur des Geistes verändert, während Meditation um der guten Erfahrung willen die Struktur unberührt lässt und die Oberfläche nur kurzzeitig beruhigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation führt nicht zur [[Selbsterkenntnis|Selbst-Erkenntnis]]. Wenn es so wäre, gäbe es keine Notwendigkeit für [https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda/goettliche-erkenntnis/vedanta/ vedānta]. Selbst-Erkenntnis wird von einem kompetenten, lebenden [[Lehrer]] vermittelt, der ein bewährtes Mittel für die [[Erkenntnis]] entfaltet, und sie ist ein dreistufiger Prozess: Hören, Denken und Verinnerlichen ([[Shravana|śravaṇa]], [[manana]], [[Nididhyasana|nididhyāsana]]). Erfahrung, egal welche, wird die [[Identifikation]] nicht vom [[Jiva|jīva]] zum Gewahrsein verschieben, und wenn, dann nur vorübergehend. Der oder die Meditierende versteht den jīva als das [[Selbst]] und will ihm ein besonderes Erlebnis verschaffen. Die Praxis der Selbst-Erkenntnis, die in einem meditativen Zustand erfolgen kann oder auch nicht, ist erforderlich, um die Bedeutung des Wortes „[[Ich]]“ vollständig vom jīva zum Gewahrsein zu verschieben. Vedantische Meditation dient der Verinnerlichung von Selbst-Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gnade Gottes|Gottes Gnade]] oder die [[Gnade]] eines [[guru]] sind für die Meditation er⁠forderlich, aber beide sind nutzlos, wenn man nicht zur eigenen An⁠strengung bereit ist und sich damit selbst segnet. Die drei Glieder deines [[feinstofflichen Körper]]s sollten einer einzigen Idee unterworfen werden – der [[Befreiung]]. Der Körper sollte [[gesund]] sein, [[Karma Yoga|karma-yoga]] sollte deine [[Emotionen]] in [[Hingabe]] verwandeln und dein [[Denken]] sollte in [[Harmonie]] mit den [[Schriften]] sein. Meditation ist eine disziplinierte Tätigkeit, die ein angemessenes Ambiente und eine mediationsfreundliche Haltung erfordert, bei der der Körper richtig ausgerichtet ist, die [[Sinnesorgane]] zurückgezogen werden, die Atmung rhythmisch ist, die Emotionen sattvig sind und eine starke Überzeugung besteht, dass Meditation von großem Wert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht das Entfernen von [[Gedanken]]. Sie bedeutet, den Geist auf die Merkmale des [[Selbst]] zu richten, von denen es viele gibt – seine [[Nichtdualität]], Alldurchdringung, Zeitlosigkeit, Selbstilluminierung, [[Unabhängigkeit]] und so weiter. Sie bedeutet auch, den Geist auf die Natur der [[Objekte]] zu richten, insbesondere auf ihre [[Vergänglichkeit]], die Nullsummen-Natur der Welt, die Frage nach dem [[Handelnde]]n, den Genießenden und so weiter. Sie führt zu einer vollständigen [[Absorption]] in der Lehre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck liegt darin, eine so starke [[Satya|satya]]/[[Mithya|mithyā]]-[[Vasana|vāsanā]] zu schaffen, dass das Wissen den ganzen Tag über zur Verfügung steht. Sie ist dann erfolgreich, wenn das dualistische Denken das nichtduale Denken nicht verdrängt. Dualistisches Denken mag existieren, aber es ist nichtdualen Gedanken immer untergeordnet. Der Nutzen liegt in einer nichtdualen Vision, bedingungsloser [[Selbstliebe]] und [[Mitgefühl]] für alle fühlenden Wesen. Die [[Hindernisse]] sind die üblichen Verdächtigen: rajas und tamas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meditation - Achtsamkeit, Brennendes Verlangen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation höhere Wirklichkeit Spirituell Fokussiert.jpg|thumb|Das Subjekt ist immer ganz und frei]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Abschnitt aus dem Buch: Yoga der drei Energien von [[James Swartz]] -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel der [[Selbsterforschung|Selbst-Erforschung]], der ständige Genuss der [[glückselig]]en Fülle meiner Natur und das Mittel hierzu, die [[Achtsamkeit]], sind einander ähnlich. Wenn mit Hilfe der Lehre das [[Wissen]] um meine [[wunschlos]]e Fülle unerschütterlich geworden ist, bedarf die unveränderliche Erfahrung meiner Grenzenlosigkeit keiner Pflege; ich habe die [[Gunas|guṇas]] überwunden und erlebe [[Fülle]] unabhängig von meinem [[Geisteszustand]]. Aber um dorthin zu gelangen, was eigentlich kein Ort oder Zustand ist, den man erreicht, brauche ich Achtsamkeit. Achtsamkeit ist ein Zustand intensiver [[Konzentration]] auf das Ziel, die [[Freiheit]], verursacht vom brennenden [[Wunsch]], von Objekten frei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Objekt ist alles, außer dem guṇa-freien [[Selbst]]: [[Körper]], [[Geist]] und [[Emotionen]], einzelne Erfahrungen, ebenso Aktivitäten sowie die Erfahrung von physischen Objekten. Frei von Objekten zu sein, ist nicht die Erfahrung einer lebensverneinenden Leere, einer der vielen [[Ängste]], denen [[spirituell]]e Suchende begegnen. Im Gegenteil, das Selbst ist grenzenlose [[Glückseligkeit]], die Essenz der Erfahrung. Und da das [[unsterbliche Selbst]] allgegenwärtig ist und du nicht von ihm getrennt bist, ist die guṇa-[[Transzendenz]] gleichbedeutend mit grenzenloser Glückseligkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts kann erreicht werden ohne [[Verlangen]]. Doch das Verlangen nach Objekten zerstreut den Geist eines weltlichen Menschen, während es bei engagierten Selbst-Erforschern den Geist auf das Selbst [[konzentriert]], weil sie wissen, dass Objekte genauso viel [[Schmerz]] wie [[Vergnügen]] bereiten. Der Erfolg jedes Unterfangens erfordert Konzentration, vom Binden der Schnürsenkel bis zum Gewinn der Präsidentschaft. Wenn daher der Wunsch nach Freiheit, die Würdigung der mühelosen, allgegenwärtigen Fülle des einen [[Subjekt]]s, dem Selbst, das Verlangen nach Objekten in sich vereint, und man weiß, dass das Subjekt immer frei ist, sei es durch nichtduale Offenbarungen oder weil man unbeirrbar an die Worte der [[Schriften]] glaubt, die kategorisch und ohne Unterlass behaupten, dass das Subjekt immer ganz und [[frei]] ist, bleibt der Geist mehr oder weniger konstant konzentriert, das heißt [[achtsam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den lauwarmen „Achtsamkeitslehren“, die auf dem spirituellen Markt angeboten werden, die versuchen, den Geist mit „der Kraft des Jetzt“, einem traurigen Stellvertreter des Selbst, zu synchronisieren und flüchtige friedliche sattvige Momente zu erzeugen, erzeugt das intensive leidenschaftliche Verlangen nach [[Befreiung]] ironischerweise das anhaltende, konzentrierte sattva, bekannt als [[Samadhi|samādhi]], das für eine erfolgreiche Erforschung erforderlich ist. Achtsamkeit bedeutet also, das [[Ziel]] im Auge zu behalten. Das Ziel im Auge zu behalten ist schwierig, wenn es andere Prioritäten gibt, und einfach, wenn guṇa-Transzendenz die einzige Priorität ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meditation - Quintessenz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Swami-Sivananda-Konzentration-und-Meditation.jpg|thumb|[[Swami Sivananda]]: Meditiere! Meditiere! Meditiere!]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;- Ein Vortrag von Sukadev Bretz 2020 -&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ist eine der wichtigen [[Spirituelle Praktiken|spirituellen Praktiken]]. Vermutlich die wichtigste [[spirituelle Praxis]] überhaupt. Meditation hilft zur [[Ruhe]] zu kommen, Meditation hilft mehr [[Gelassenheit]] zu üben, aus Reizreaktionsketten herauszutreten, [[Körper]] und [[Psyche]] sich regenerieren zu lassen. Meditation hilft aber im besonderen Maße, die [[Tiefe]] deines Wesens zu erfahren, das [[Göttliche]] wahrzunehmen, irgendwann die [[Erleuchtung]] zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Formen der Meditation, im [[Raja Yoga]] sprechen wir von den verschiedenen Stufen der Meditation, im Sinne von:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Asana]] – sich hinsetzen, &lt;br /&gt;
* [[Pranayama]] – den [[Atem]] zu steuern oder zu [[beobachten]],&lt;br /&gt;
* [[Pratyahara]] – eine Technik zu üben die den [[Geist]] in eine meditative Stimmung versetzt,&lt;br /&gt;
* [[Dharana]] – das eigentliche Meditationsthema beginnen,&lt;br /&gt;
* [[Dhyana]] – in [[Absorption]] zu kommen, in die Tiefe der Meditation,&lt;br /&gt;
* [[Samadhi]] – schließlich in die [[Verschmelzung]] die irgendwann zur Erleuchtung führt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene [[Meditationstechniken]]. Es gibt zum einen die sogenannten beobachten Techniken und zum zweiten die steuernden Techniken. Auf [[Sanskrit]] werden die manchmal bezeichnet als [[Samyama]] Techniken und zum anderen als [[Sakshi Bhav]] Techniken. Die Sakshi Bhav Techniken sind beobachtend auch wie pasa oder Achtsamkeitsmeditation genannt, und es gibt die samyama, die konzentrierenden Techniken, auch manchmal als die sampatti Techniken bezeichnet, wo du dich bemühst einen bestimmten Geistesinhalt hervorzurufen und zu vertiefen. &lt;br /&gt;
Im Yoga sind besonders wichtige Meditationstechniken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die [[Mantra Meditation]]&lt;br /&gt;
* die [[Ausdehnungsmeditation]]&lt;br /&gt;
* [[Energiemeditation]] &lt;br /&gt;
* Eigenschaftsmeditation, dann&lt;br /&gt;
* verschiedene [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/abstrakte-meditation/ abstrakte Meditationstechniken] und dann gibt es&lt;br /&gt;
* die [[Sakshi Bhava Meditation|beobachtenden Meditationstechniken]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali sagt im Yoga Sutra: Meditiere so wie es dir liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfänger werden ihre Meditationstechniken oft etwas abwechseln, Menschen die länger auf Weg sind werden meistens eine [https://mein.yoga-vidya.de/meditation Hauptmeditationstechnik] finden mit der sie täglich [[meditieren]] und irgendwann zur [[Gottverwirklichung]] kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du mit der Tiefe deiner Meditation nicht [[zufrieden]] bist, dann ist es gut jemanden zu fragen der schon länger auf dem Weg ist. Vielleicht mal ein [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminar] zu besuchen, eine [https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/meditationskursleiter-ausbildung-kompakt-teil-1-2/ Meditations-Kursleiterausbildung] oder auch dich selbst mit Meditationsbüchern auseinanderzusetzen und zu schauen, was könntest du machen um deine Meditation wieder zu vertiefen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du meditierst kommst du in verschiedene [[Meditationserfahrungen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es gibt dabei Hinderniserfahrungen, &lt;br /&gt;
* es gibt Energieerfahrungen, &lt;br /&gt;
* es gibt Reinigungserfahrungen &lt;br /&gt;
* schließlich auch Erfahrungen des Überbewusstseins. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann wird dich die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in die Erleuchtung führen, in die Erfahrung sat-chid-ananda-swarupo-ham, meine wahre Natur ist: [[Sein Wissen Glückseligkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und ein wichtiger Tipp zum Schluss: Meditiere!&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditiere jeden Tag, mindestens fünf Minuten, wenn Meditation noch nicht etwas ist was du täglich übst. Wenn du einmal angefangen hast täglich zu [[meditieren]] erhöhe die Zeit auf täglich mindestens 20 Minuten. Und wenn du mehr Interesse hast, mache einmal am Tag eine Hauptmeditation zum Beispiel morgens oder abends, und mache dann zum anderen Zeitpunkt morgens oder abends eine Kurzmeditation. Einmal die Woche meditiere länger, zum Beispiel eine dreiviertel Stunde. Und mindestens ein/zweimal im Jahr habe eine Phase wo du länger meditierst, sei es ein [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation-retreat-schweigend/ Meditationsretreat], sei es für dich selbst zwei Tage lang, drei vier fünf Meditationssitzungen bis ein/zwei Stunden. Sei es mal eine Woche zu haben wo du mindestens zweimal am Tag eine Stunde meditierst. So machst du gute Fortschritte in der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du mehr wissen willst über Meditation, bei Yoga Vidya haben wir Meditationsretreats, Meditationskursleiterausbildungen und –lehrerausbildungen. Es gibt auch in den [https://www.yoga-vidya.de/center/ Yoga Vidya Stadtzentren] regelmäßige [[Satsang]]s mit Meditation. Es gibt mehrwöchige Meditatonskurse und auch auf unseren Internetseiten gibt es mehrwöchige Videokurse, [https://www.youtube.com/playlist?list=PLjWKOgybDDoKuY9V4WfBPOldHZIICW2Nz Meditation lernen in zehn Wochen], [https://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/mantra-meditationkurs Mantrameditation lernen] und [https://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/vedanta-meditation-jnana-yoga Vedanta Meditation und Jnana Yoga in zwanzig Lektionen]. So kannst du Fortschritte machen in der Meditation auf dem Weg zur Erleuchtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video - Meditation - Quintessenz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|AEHru6QQXBg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/yvs670-meditation-quintessenz.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hindernisse und Erfahrungen in der Meditation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation geschlossene Augen Rosa.jpg|thumb|Meditation verbindet dich mit dem [[Höchsten]]]]&lt;br /&gt;
- Ein Vortrag von Sukadev Bretz -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Welche Erfahrungen habt ihr bisher in eurer [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] gemacht?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* schmerzende Knie, eingeschlafene Beine&lt;br /&gt;
* [[Müdigkeit]], Langeweile, [[Unruhe]]&lt;br /&gt;
* [[Gedanken]] überschlagen sich&lt;br /&gt;
* Erwartungen, [[Wünsche]] und Vorstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/entspannung/ Entspannung] ist wichtig in der Meditation und nicht Erwartungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* größte Barriere zum Schlaf ist die [[Angst]], nicht einschlafen zu können&lt;br /&gt;
* größte Barriere zur Meditation ist Angst, nicht oder nicht gut [[meditieren]] zu können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie wird also geübt?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* es nützt nichts, sich unter Druck zu setzten&lt;br /&gt;
* ohne [[Erwartung]]en und ohne etwas erreichen zu wollen&lt;br /&gt;
* nicht beurteilen, analysieren, [[bewerten]], [[reagieren]], [[identifizieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yogis]] sagen, unsere wahre Natur ist [[Sat Chid Ananda]]. [[Unreinheit]]en haben sich wie eine Wolke davor gesetzt, um zu unserer wahren Natur zurückzufinden, müssen wir die Unreinheiten überwinden. Es ist wie mit der Sonne, die existiert auch hinter den Wolken, nur sehen wir sie nicht. Oder der Vergleich mit dem Schatz im See: durch trübes Wasser ([[Geist]], [[Unterbewusstsein]]) können wir den Schatz im See (das [[Selbst]]) nicht erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir beginnen zu meditieren kommen Unreinheiten durch [[spirituelle Praktiken]] an die Oberfläche des [[Bewusstsein]]s. Probleme sind in [[Wirklichkeit]] Fortschritte - die Technik beginnt zu arbeiten. Dies ist eine erste Prüfung, ob wir es ernst nehmen. Anfangs gilt es Frustration in Kauf zu nehmen und als etwas annehmen, was früher oder später sowieso geschehen muss. Wichtig sind [[Mut]] und [[Vertrauen]], dass das was ich mache mir hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Entspannung]] und [[Konzentration]] können wir in [[subtil]]ere Ebenen vordringen und lernen, auch diese zu beobachten und zu [[transzendieren]] – dann kommen höhere Erfahrungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinderniserfahrungen des Anfängers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Yoga Sutra I-30 zählt neun Hindernisse auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Träger oder schläfriger Geist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der größte Feind des Meditierenden ist das [[Schlafen]]&lt;br /&gt;
* während Meditation ist [[Körper]] leicht und [[Geist]] heiter, im Schlaf schwer und träge&lt;br /&gt;
* wenn wir zu wenig schlafen, holt sich der Körper den Schlaf in der Meditation&lt;br /&gt;
* Schlafdauer kann durch regelmäßige Meditation drastisch reduziert werden&lt;br /&gt;
* physische Aktivität und harte Arbeit bieten Ausgleich &lt;br /&gt;
* [[Kapalabhati]], [[Uddhiyana Bandha]], [[Agni Sara]], [[Aufladeübung]]en&lt;br /&gt;
* Hände und Füße 20 Sekunden kalt abspülen&lt;br /&gt;
* schnell ums Haus gehen&lt;br /&gt;
* etwas unangenehme Sitzstellung wählen, besonders gerade halten&lt;br /&gt;
* Haarbüschel anbinden&lt;br /&gt;
* Hände höher halten, [[Mala]] in Höhe des [[Herzen]]s&lt;br /&gt;
* mit offenen Augen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Keine Zeit ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* wenn keine Zeit, dann kein ernsthaftes [[Interesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mangelnde Regelmäßigkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geist sucht nach Abwechslung und ist [[gelangweilt]]&lt;br /&gt;
* Anfänger möchte innerhalb kurzer Zeit psychische Kräfte erlangen&lt;br /&gt;
* ist entmutigt, möchte aufgeben, verliert [[Vertrauen]] in [[Wirksamkeit]] der Übungen&lt;br /&gt;
* Übung muss ohne [[Erwartung]]en regelmäßig und [[geduldig]] fortgesetzt werden &lt;br /&gt;
* [[Wachstum]] tritt allmählich ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Falsche Ernährung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ernährung]] sollte [[sattwig]] sein, nicht zu viel Nahrung&lt;br /&gt;
* essen bis 2h vor Meditation &lt;br /&gt;
* [[schwarzer Tee]] und [[Kaffee]] machen unruhig – mehr [[Freiheit]] ohne sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ungünstige Umgebung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* klimatische Bedingungen&lt;br /&gt;
* äußere [[Ablenkung]]&lt;br /&gt;
* herabziehende Umgebung oder [[unangenehm]]e Atmosphäre &lt;br /&gt;
* auch [[negative Gedanken]] durch Bücher, Zeitungen, Musik, Filme, Fernsehen&lt;br /&gt;
* negative Menschen, [[Streit]], Getratsche, unnötige Kontroversen und Diskussionen&lt;br /&gt;
* zu viel reden macht [[ruhelos]], füllt Geist mit unnützen Ideen und macht ihn ungeeignet für die Meditation &lt;br /&gt;
* [[Stille]] erlaubt es uns, nach innen zu schauen&lt;br /&gt;
* [[Mouna]] 2 Stunden am Tag üben, um Geist zu [[Disziplin|disziplinieren]] und zu beruhigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sitzhaltung fällt schwer ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Knie, Hüften, [[Rücken]] schmerzt, [[Krampf]], Juckreiz,und so weiter.&lt;br /&gt;
* Sitzstellung sollte einigermaßen angenehm sein &lt;br /&gt;
* [[Geduld]] entwickeln&lt;br /&gt;
* beim Wechseln der Stellung langsam bewegen&lt;br /&gt;
* [[Asanas]], Lockerungen, Arme abstützen&lt;br /&gt;
* mit Kissen und Decken abstützen&lt;br /&gt;
* Band oder Decke umbinden&lt;br /&gt;
* Stuhl oder Bank benutzen&lt;br /&gt;
* keine Hemmungen, einen Thron zu errichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beine schlafen ein ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* nicht [[gefährlich]], da Blutzufuhr nicht unterbrochen&lt;br /&gt;
* Beine ausstrecken und massieren, wenn es länger als eine Minute dauert&lt;br /&gt;
* Muskeln anspannen und locker lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unruhe des Geistes ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geist]] mag nicht still sein; Beziehung Geist – Körper&lt;br /&gt;
* [[Regelmäßigkeit]]&lt;br /&gt;
* vorher einstimmende Tätigkeit&lt;br /&gt;
* auf Atmung konzentrieren, [[tiefe Bauchatmung]], [[Kevala Kumbhaka]], [[Pranayama]]&lt;br /&gt;
* [[Mantras]] rezitieren&lt;br /&gt;
* fesselnde Technik wählen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinigungserfahrungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Körperliche Reinigungserfahrungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kopfweh&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von Kaffee, schlechter Luft, [[Erkältung]]&lt;br /&gt;
- in der Meditation kein [[Shambhavi Mudra]], Konzentration zum Herzen&lt;br /&gt;
- ansonsten ausgleichen durch [[Wechselatmung]]&lt;br /&gt;
- viel trinken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausschläge, Pickel, Rötungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Übelkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* prüfen, ob Magen- Darmverstimmung, [[Schwangerschaft]], [[Bluthochdruck]]&lt;br /&gt;
* Tee trinken und vor der Meditation etwas bewegen, um [[Kreislauf]] anzuregen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Krankheit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hält von regelmäßiger Übung und [[Selbstdisziplin]] ab - Körper ist Instrument auf dem Weg zur [[Gottverwirklichung]] &lt;br /&gt;
* gesunder Wechsel von Anspannung und [[Entspannung]]&lt;br /&gt;
* regelmäßige Übung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asanas] und Pranayama, [[gesunde Ernährung]], [[Ruhe]], viel frische Luft, [[Naturheilkunde]] anwenden&lt;br /&gt;
* Mäßigkeit in täglichen Gewohnheiten und [[sattwig]]e [[Lebensweise]] &lt;br /&gt;
* [[Sadhana]], Arbeit, Schlaf, Ernährung, Umgang mit Menschen&lt;br /&gt;
* durch Meditation hervorgerufene körperliche Störungen äußern sich meist kurzfristig und sind innerhalb einiger Stunden vorbei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auflösen von Schutzverspannungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lockerungsübungen&lt;br /&gt;
* hineinatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geistige Reinigungserfahrungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mehr Gedanken pro Minute&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* wenn man Praxis intensiviert und versucht, an nichts zu [[denken]]&lt;br /&gt;
* vorübergehender Zustand - weiter [[meditieren]]&lt;br /&gt;
* nicht unwichtige [[Gedanken]] wegschicken, sonst kehren sie stärker zurück&lt;br /&gt;
* gut zu erkennen, wie Geist funktioniert&lt;br /&gt;
* negative Gedanken - der Geist leistet [[Widerstand]]&lt;br /&gt;
* stattdessen Geist mit positiven, göttlichen Gedanken füllen und [[Gleichmut]] entwickeln, Geist beobachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken sind schüchtern – wenn man sie anschaut, gehen sie weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wünsche und Ehrgeiz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* materiell und [[emotional]]&lt;br /&gt;
* [[Vergnügen]] verursacht [[Schmerz]], alles ist vergänglich&lt;br /&gt;
* [[Leidenschaftslosigkeit]] und Gleichgültigkeit gegenüber Sinnesvergnügungen&lt;br /&gt;
* abbauen durch Meditation, [[Karma Yoga]], Konzentration auf das [[göttliche]] [[Selbst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zweifel und Entmutigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Meditierender stellt sich, seine Fähigkeit und Wirksamkeit der Technik in Frage&lt;br /&gt;
* prüfen, ob [[Erwartung]]en zu hoch sind&lt;br /&gt;
* [[Gemeinschaft]] [[spirituell]]er Menschen aufsuchen&lt;br /&gt;
* durch [[Studium der Schriften|Studieren der Schriften]] und richtiges Fragen und Denken aufgehoben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Moralischer und spiritueller Stolz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* kommt schon nach einigen Erfahrungen oder Kräften - Verachtung und [[Arroganz]]&lt;br /&gt;
* wir sind nur ein Wassertropfen im Ozean [[Brahman]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Emotionale Reinigungserfahrungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leichtere Gefühle und stärkere Emotionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* emotionale Bilder oder Worte&lt;br /&gt;
* [[Traurigkeit]], Depression (Resultat früherer Neigungen, Einfluss von [[Astralwesen]], schlechter Gesellschaft)&lt;br /&gt;
* [[Freude]], [[Euphorie]], Lachen&lt;br /&gt;
* Verlassenheit, [[Verzweiflung]]&lt;br /&gt;
* [[Furcht]] (Erfindung des Geistes – Mut, [[Selbstbefragung]], [[Hingabe]])&lt;br /&gt;
* [[Ärger]], [[Zorn]], [[Aggression]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erinnerungen aus Kindheit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Traumatische Erfahrungen, Tränen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nicht allzu viel [[Aufmerksamkeit]] schenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleich: staubiger Raum wird gesäubert, dann wird der ganze Staub erstmal aufgewirbelt. Tintenfass ausgespült: Wird ein Tintenfass ausgespült ist das Wasser erstmal tiefblau und wird allmählich schwächer bis das Wasser klar bleibt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[beobachten]], nicht daran festhalten, geschehen lassen&lt;br /&gt;
* gut, darüber zu sprechen, dass es an die Oberfläche des Geistes kommt&lt;br /&gt;
* eventuell auf Traumata spezialisierten [Psychotherapeut]en zu Hilfe nehmen&lt;br /&gt;
* Menschen mit [[Traumata]] eher komplexere, konkretere Meditationen&lt;br /&gt;
* auch Menschen in psychotherapeutischer Behandlung können meditieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine Angst zu haben, dass man mit [[Emotionen]] nicht zurechtkommt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* es kommt immer nur das, wofür man bereit ist&lt;br /&gt;
* beobachten, geschehen lassen, nicht [[identifizieren]], es sich lösen lassen&lt;br /&gt;
* nach und nach ins [[Bewusstsein]] integriert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Energetische Reinigungserfahrungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hitze oder Kälte im Körper&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] erzeugt Reibung in [[Energiekanäle]]n (Sonnenenergie mit Sitz im Bauch) &lt;br /&gt;
* kühler Schauder von angenehmer, wonnevoller, nektargleicher [[Mondenergie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewegen als Gefühl&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gefühl]], dass der Oberkörper kreist oder sich zur Seite bewegt&lt;br /&gt;
* neue Energiekanäle öffnen sich und [[Energie]] fließt in den [[Astralkörper]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schwanken des Körpers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* wenn ohne [[Verspannungen]] möglich, versucht man den Körper ruhig zu halten &lt;br /&gt;
* sonst lässt man es geschehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Energieschwingungen im Körper&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zittern oder Zuckungen&lt;br /&gt;
* spüren des Herzens, [[Punkt zwischen den Augenbrauen]], Stirngegend, Wirbelsäule, Finger, Gesicht, Füsse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wenn erste Reinigungserfahrungen überwunden sind: ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* leichteres Körpergefühl nach 15-30 Minuten&lt;br /&gt;
* Denken und [[Nachdenken]] kommt zur Ruhe - [[Glücksgefühl]] durch Konzentration&lt;br /&gt;
* Geräusche treten zurück, Zeitgefühl geht verloren, Gefühl für Umgebung schwindet&lt;br /&gt;
* [[Anziehungskraft]] der äußeren Welt lässt nach, Sinnesobjekte locken nicht länger&lt;br /&gt;
* Geist wird ruhig, [[heiter]] und beständig&lt;br /&gt;
* nicht missverstehen als [[Samadhi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;darüber hinaus gibt es höhere Erfahrungen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Astralerfahrungen, [[spirituelle Erfahrungen]], Samadhi&lt;br /&gt;
** kommen, wenn gewisse [[Reinheit]] da ist&lt;br /&gt;
** wir fähig sind, den Geist für eine gewisse Zeit [[ruhig]] zu halten&lt;br /&gt;
** abhängig von Temperament, Art der Meditation, Ort, anderen Faktoren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Astralerfahrungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* höhere Erfahrung haben zu wollen kann ein großes [[Hindernis]] sein – „Jetzt habe ich es.“&lt;br /&gt;
* Zustand von [[Dhyana]] - [[Bewusstsein]] ist erweitert&lt;br /&gt;
* [[Ausdehnung]] zum Göttlichen oder es kommt auf uns herab und wir werden zum Kanal &lt;br /&gt;
* zu erklären mit dem Modell der [[drei Körper und fünf Hüllen]]&lt;br /&gt;
* Sinne verfeinern sich - unterteilt in übersinnliches Sehen, Hören und Fühlen, und so weiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yogasutra I-35 – Wenn die höheren Sinne aktiv werden, kommt Festigkeit des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wunderschöne Farben und Formen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eventuell geistige Reaktionen durch angeregte [[Kreativität]] oder [[Wahrnehmung]]en von Astralenergien in feineren Ebenen der Materie &lt;br /&gt;
* Lichter vor Stirn im [[Drittes Auge|dritten Auge]]&lt;br /&gt;
* Lichter der [[tanmatras]] (Elemementarformen) wie [[Erde]], [[Wasser]], [[Feuer]], [[Luft]]&lt;br /&gt;
* Symbole und [[Yantra]]s&lt;br /&gt;
* Blumengärten, [[Tempel]], Paläste, Flüsse, Berge werden sichtbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Göttliche Düfte und Geschmack&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Räucherstäbchen]] ahmen diesen Geruch nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anahataklänge&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zeichen der Reinigung der Astralkanäle durch Pranayama&lt;br /&gt;
* mystische Klänge zu Beginn der Meditation – Summklang, Glocke, Tampura, Laute, Flöte, Zimbeln, Muschelhorn - Instrumente versuchen, [[Anahata Klänge]] nachzuahmen&lt;br /&gt;
* Kommen von den [[Prana]] [[Schwingung]]en des Herzens (10 Tonarten)&lt;br /&gt;
* besonders im rechten Ohr ([[Pingala]]), klarer bei geschlossenen Ohren ([[Yoni Mudra]])&lt;br /&gt;
* Zwei Möglichkeiten: man kann sich drauf [[konzentrieren]] oder nicht weiter beachten&lt;br /&gt;
* Unterscheidung zwischen [[Tinnitus]] (Schädigung des Gehörs mit ständigen unangenehmen Geräuschen, die bei Stress stärker werden) und Anahata Klängen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fühlen von Prana, Sehen der Aura&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sensibler für [[Gefühle]] anderer – kann problematisch sein ([[Kommunikation]] nutzen, nicht gleich reagieren, nicht auf sich beziehen)&lt;br /&gt;
* man sieht [[Lichtkörper]] der Menschen (auch mit geschlossenen Augen)&lt;br /&gt;
* wird verstärkt durch Tratak&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wahrnehmung von Astralwesen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* man sieht Gestalt oder spürt etwas – mit geöffneten Augen immer noch da&lt;br /&gt;
* Wesen gehören zur [[Astralwelt]] und sind wie Menschen ohne physische Hülle &lt;br /&gt;
* haben [[Wünsche]], [[Sehnsüchte]], [[Liebe]], [[Hass]] &lt;br /&gt;
* haben Gaben der Materialisation, Vervielfältigung, [[Hellsichtigkeit]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stimmen, die korrekte Informationen geben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nicht auf blasse Stimmen ohne Liebe achten&lt;br /&gt;
* nicht darauf einlassen, wenn es niedere Astralwesen sind, sondern auf [[Meister]] konzentrieren&lt;br /&gt;
* Mantra wiederholen (niedere Astralwesen bleiben auf Entfernung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sehen/spüren von Astralwesen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* niederes Astralwesen wirkt kühl, bleich, man fühlt sich [[ängstlich]], eng&lt;br /&gt;
* nicht einladen, [[Mantra]] wiederholen oder [[beten]], nicht unterhalten&lt;br /&gt;
* höheres Wesen ([[Engelswesen]], Meister, [[Rishis]], [[Gottheit]]en) mit viel [[Licht]] verbunden, Gefühl von Wärme, Weite, Öffnung, Freude, Wonne, Liebe, Energie, [[Kraft]], [[Zuversicht]]&lt;br /&gt;
* [[Inspiration]] oder [[Vision]] kann kommen, Vertrauen, Haare stehen zu Berge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* manche Menschen sehen ständig Astralwesen – lernen, damit umzugehen&lt;br /&gt;
* nicht beachten oder Namen geben&lt;br /&gt;
* mit anderen darüber zu sprechen kann Probleme verursachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Astralreisen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* möglich in Meditation oder [[Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* Gefühl, den physischen Körper zu verlassen&lt;br /&gt;
* man schwebt über sich oder sieht sich von oben oder von anderem Zimmer&lt;br /&gt;
* möglich, zu jedem beliebigen Ort zu reisen&lt;br /&gt;
* Fähigkeit der [[Materialisation]], [[Gedankenlesen]] und Übertragung&lt;br /&gt;
* keine Angst haben, geschehen lassen – [https://www.yoga-vidya.de/karma/ Karma] bringt uns zurück&lt;br /&gt;
* wertvolle Erfahrung bestärkt auf dem [[spirituellen Weg]] &lt;br /&gt;
* frei von [[Identifikation]] mit Körper, wenn man ihn willentlich &amp;gt; 2-3h verlassen kann&lt;br /&gt;
* um das zu erreichen ist Mouna, [[Einsamkeit]], Zurückgezogenheit notwendig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strebende dürsten nach spirituellen Erfahrungen und erschrecken, wenn sie das Körperbewusstsein verlieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nicht zu viel beachten, weiter praktizieren, [[Sadhana]] nicht aufgeben &lt;br /&gt;
* vertiefen Konzentration und geben [[Ermutigung]] in Praxis&lt;br /&gt;
* unser [[Ego]] holt uns aus diesen Zuständen zurück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spirituelle Erfahrungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* es gibt höhere und ganz hohe – die höchsten sind nicht zu beschreiben mit Worten&lt;br /&gt;
* kommen von der Kausalebene, wo die Seele erblüht&lt;br /&gt;
* sind unserer Natur von [[Sat Chid Ananda]] sehr nahe&lt;br /&gt;
* auch außerhalb der Meditation und spiritueller Praktiken, zum Beispiel im [[Traum]]&lt;br /&gt;
* sind [[Gnade]] und kommen dann, wenn es sein soll&lt;br /&gt;
* wir können es nicht erarbeiten, aber wir können uns vorbereiten, so dass es leichter geschehen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wahrnehmung von Engelswesen, Meistern, Manifestationen Gottes ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* erhebt Bewusstsein und erfüllt mit [[Ekstase]], Wonne, Liebe &lt;br /&gt;
* man bekommt göttliche Anweisungen, dass man weiß, was man machen muss &lt;br /&gt;
* daraus sind die Bilder entstanden von [[Shiva]], [[Buddha]], [[Jesus]], [[Krishna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verschmelzung mit Anahata Ton oder Aufgehen in alles erfüllendem Licht ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ton nimmt alle anderen in sich auf und darüber kommt man zur [[Stille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Man sieht, hört nichts mehr, keine Emotionen mehr ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* man ist ganz absorbiert und das Ego, der individuelle Wille, ist nicht mehr da&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sat Chid Ananda ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Gefühl reiner Ausdehnung, [[Leichtigkeit]]&lt;br /&gt;
* reiner [[Einheit]] und direkten Wissens&lt;br /&gt;
* Wonne und Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Samadhi - kosmisches Bewusstsein ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* ist eine jedem innewohnende, natürliche Eigenschaft&lt;br /&gt;
* kommt, wenn Ego und Geist vollkommen aufgelöst sind, begrenzte [[Persönlichkeit]] verschwindet&lt;br /&gt;
* [[Wunschlosigkeit]] - Gefühl, alles erreicht zu haben, was man sich wünschte&lt;br /&gt;
* keine [[Gedanken]] an Zeit und Raum &lt;br /&gt;
* Auge der [[Intuition]] wird geöffnet - neue [[Erkenntnis]] und Bewusstheit&lt;br /&gt;
* tiefe Liebe für alle Geschöpfe – [[göttliche Liebe]] - Erfahrung der [[Einheit]] mit allem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Savikalpa Samadhi]] – ich erlebe die Erfahrung der Einheit, keine Worte, Bilder, Gefühle mehr da&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Nirvikalpa Samadhi]] – nur noch Einheit, Verschmelzung, kein Ich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hinterlässt [[Ehrfurcht]], Freude, [[Glückseligkeit]] &lt;br /&gt;
* Gefühl, dass sich das Göttliche durch uns hindurch manifestiert&lt;br /&gt;
* [[Siddhis]] entstehen (beschrieben in Raja Yoga Sutras, Srimad Bhagavatam)&lt;br /&gt;
* aus diesen Zuständen kommt intuitives Wissen und damit Erkenntnis der [[Wirklichkeit]]&lt;br /&gt;
* Synonyme: Brahman, Selbst, Purusha, Bewusstsein, Chaitanya, Gott, Atman, Unsterblichkeit, Glückseligkeit, Nirvana, Turiya, Nirvikalpa Samadhi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Höchste Wirklichkeit]] ist nicht in Worte zu fassen. Worte sind nur eine Annäherung, eine Hilfe für uns, selbst den Weg zu gehen, um es selbst zu erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation - DEIN INNERSTES SEIN==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditierender Mönch Natur Meditation.jpg|thumb|Mönch in der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]]]&lt;br /&gt;
Meditation führt dich zum innersten Sein, zu dem was du wirklich bist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du einfach alles vergisst, was du zu sein glaubst, alle Identifikationen loslässt, dann erfährst du wer du wirklich bist. Und genau darum geht es in der Meditation. In diesem Artikel schreibt der Buchautor, Mystiker und Seminarleiter [[Bhajan Noam]] zum Thema &amp;quot;Meditation, dein innerstes Sein&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist Meditation?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein stilles Gebet genügt sich selbst&lt;br /&gt;
*Es hat und braucht kein Ziel und keinen Empfänger&lt;br /&gt;
*Es ist das Ende allen Suchens&lt;br /&gt;
*Und der Beginn des Wiederfindens&lt;br /&gt;
*Öffne dich dafür  –&lt;br /&gt;
*Du trägst den kostbaren Schatz doch in dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ist ein einfaches waches [[Sein]]. Eigentlich ist sie frei von Name, Benennung, Begriff. Sie ist, was wir ursprünglich sind: Meditation ist [[Bewusstheit]]. – Wir aber nennen gewöhnlich Methoden Meditation, Methoden, die uns hinführen wollen in Meditation, die aber selbst nicht Meditation sind, sondern immer nur Wege. Wege sind nicht das Ziel, auch wenn ein bekannter Ausspruch das Gegenteil besagt. Methoden können uns auf den Weg bringen, können uns ein Stück begleiten, können eine Zeitlang sehr kostbar und hilfreich für uns sein, doch die letzten Schritte sind weglos, für sie haben wir keinen Plan, keinen Führer mehr. Auf diesem weglosen [[Weg]] gleiten wir plötzlich schwerelos und bar aller Verhaftungen in eine lichtvolle Leere, in eine süße Stille. Dann geschieht es, dass sich Meditation sanft oder machtvoll in uns ergießt und ein bisher geglaubtes „Ich“ sich auflöst wie ein [[Traum]], wie ein Dunst in der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Land der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] können wir mit keinem Heer und mit keiner Technik erobern, es erobert, sobald wir bereit dafür sind, immer uns. So gibt es die vielen Techniken einzig dafür, uns zu öffnen, weit zu machen, empfänglich zu machen für das, was zu uns kommen will, was in uns eindringen und uns überwältigen will, was uns zunächst vollkommen hilflos macht – und am Ende größer und stärker als ein [[Gott]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10 Tipps für die Meditation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Dauer:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Als [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditieren-lernen/meditation-fuer-anfaenger/ Anfänger im Meditieren] plane dir eine Zeit von minimal fünfzehn Minuten und maximal einer halben Stunde ein. Fünfzehn Minuten braucht dein Verstand, um vom Alltagsrhythmus ein wenig abzuschalten; und bei über einer halben Stunde können die körperlichen Spannungen zu einem Störfaktor werden. Wie bei allem ist es auch beim Meditieren wichtig, auf das richtige Maß zu achten und gerade den Einstieg sanft zu gestalten, damit [[Freude]], [[Neugierde]] und Enthusiasmus erhalten bleiben. – Später kann dieses [[Ritual]] eine dreiviertel Stunde, eine Stunde oder mehr einnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Ort:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wähle und gestalte dir einen ruhigen, ungestörten und immer wieder zugänglichen [[Raum]] für die Meditation. Es kann ein kleines Zimmer sein oder ein freier Platz im Schlaf- oder Wohnzimmer, den du ausschließlich und dauerhaft dafür belässt. Schmücke ihn mit einigen wenigen Utensilien, die [[Ruhe]] und [[Geborgenheit]] für dich ausstrahlen: Kerzen, Räucherstäbchen oder eine Duftlampe, eine Vase mit Blumen, vielleicht eine kleine Buddha-Statue oder das Bild eines Heiligen, der dir etwas bedeutet. Bedenke dabei, es ist ein Ort, wo du nach innen gehen möchtest, belasse alles Äußere dezent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Zeit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Nachdem du dir einen festen Ort zum [[Meditieren]] kreiert hast, wähle nun auch eine für dich günstige [[Zeit]], die du täglich einhalten kannst. Am einfachsten bietet sich für viele der frühe Morgen an. Man kann beispielsweise seinen Wecker eine halbe Stunde früher stellen und gleich mit seiner Meditation in den noch jungen Tag hineinstarten. Am Morgen herrscht noch eine klare [[Energie]], der [[Geist]] ist frisch und nicht mit so vielen [[Gedanken]] belastet und die Meditation gibt dir zugleich Präsenz und [[Energie]] zur Bewältigung deiner Aufgaben. Wichtig ist eine gewisse [[Gewohnheit]]. Wenn für dich eine andere Zeit infrage kommt, wird dich die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] natürlich ebenso fördern. Ausschlaggebend ist einzig, mit welcher Intensität du dich einlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Regelmäßigkeit und Beständigkeit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Meditation ist Seelennahrung. Meditieren bedeutet, dass die [[Seele]] sich mit göttlicher [[Erkenntnis]], mit himmlischer Weisheit nährt. Wie du deinem Körper täglich etwas zu essen gibst und ihm nicht einmal die Woche oder einmal im Monat einen riesigen unverdaulichen Berg vorsetzt, so solltest du es auch mit der Meditation handhaben. Beständigkeit in der Praxis, eine Regelmäßigkeit beim Üben erfreut deine Seele und erzeugt ein angenehmes, vertrautes [[Gefühl]], bei dem du dich langsam öffnen wirst. Nicht ein gelegentlicher Wolkenbruch, sondern der stetige Tropfen höhlt den Stein der [[Unbewusstheit]] und fördert verlässlich das innere [[Licht]] zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Geduld:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das größte Prüfungsfeld ist für die meisten Menschen die [[Geduld]]. Das gilt auch bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Der erste [[Enthusiasmus]] lässt mit dem Ausbleiben schneller Erfolge nach. Der Verstand kommt nicht so leicht zur [[Ruhe]], wie du es dir erhofft hattest. Die körperlichen Spannungen stören auch noch nach Wochen des Übens. Hier ist deine Geduld gefordert und deine Gegenwärtigkeit. Meditation besitzt kein Ablenkungspotential und das kann manche Menschen nervös machen. Entdecke und erkenne nach und nach den goldenen Schatz der Gegenwärtigkeit. Es gibt nichts Wertvolleres, denn in ihr ist alles enthalten, was deinem [[Leben]] echte Qualität schenkt: [[Liebe]], [[Freude]], [[Mitgefühl]], [[Sensibilität]], [[Wahrhaftigkeit]], [[Demut]], [[Dankbarkeit]]. Im Grunde sind wir nur als Kind nicht auf unsere innere Schatzkammer aufmerksam gemacht worden, sondern die ganze Aufmerksamkeit wurde auf wertlose Äußerlichkeiten konditioniert. Sobald diese [[Erkenntnis]] in dir reift, ist jede Ungeduld im Nu verflogen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Der Körper:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Meditation ist auch ein starkes körperliches [[Erleben]]. Deshalb sind [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Asana] als Vorbereitungsübungen so wichtig. Einerseits hat der Körper zu Beginn noch nicht die Geschmeidigkeit und Lockerheit, um länger sitzen zu können. Zum anderen können während des Meditierens nach einiger Zeit psychsomatische Prozesse in Gang kommen, die sich muskulär oder organisch ausdrücken. Meditation ist ein lebenslanger Lernprozess, bei dem du vieles kennen und verstehen lernst: Deine Muskelspannungen, deinen [[Energie]]fluss, die Auswirkungen von negativen [[Gedanken]] oder ungesunder [[Ernährung]]. Alles das wird in dein [[Bewusstsein]] gehoben und du erhältst die Chance, darauf zu reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Supervision:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Nimm die Hilfe eines Lehrers/einer Lehrerin in Anspruch. In der Stille der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] können plötzlich [[Emotionen]] auftauchen, die in deinem [[Unterbewusstsein]] auf eine Gelegenheit warteten, von dir gesehen zu werden. Sie können dich unter Umständen erschrecken, weil du nicht mit ihnen gerechnet hast oder ihre Intensität unterschätzt hast. Mit einem erfahrenen [[Lehrer]] kannst du darüber sprechen und gemeinsam nächste Schritte einleiten. Im Gespräch lernst du die Phänomene richtig einzuordnen und angesammelte Fragen können geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;8. Üben in der Gruppe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine Gruppe ist ein tragendes Element. Das gemeinschaftliche Erleben weckt deine [[Freude]] und unterstützt deine Beweggründe. Wenn mehrere Menschen zusammen meditieren, erzeugen sie ein kraftvolles Energiefeld, das wiederum jeden Einzelnen neu auflädt. Die Intensität potenziert sich und die [[Stille]] kann weitaus tiefer werden als beim Üben alleine zuhause. Auch wenn die Gruppe andere als deine gewohnten Techniken übt, öffne dich dafür und betrachte diese Zeit als eine sonnenbeschienene [[Insel]], die dir immer wieder den Grund für all dein Tun neu erhellt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;9. Motivation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine Gruppe gibt dir [[Motivation]], doch du musst auch lernen, dich alleine zu motivieren. Meditation ist in der Gegenwart und die [[Gegenwart]] ist vielleicht nicht immer angenehm. Lerne zu lächeln. Lächeln entspannt jede Situation, ob im Außen oder im Innen. Lächeln ist ein wahres Wundermittel. Ein lächelnder Mund entkrampft sämtliche Muskeln deines [[Körper]]s, schenkt deinen Organen und allen deinen [[Zelle]]n einen frischen Energiestrom und vertreibt die dunklen [[Wolken]] aus deinem Denken. Entscheide dich auch im [[Unwohlsein]] gegenwärtig zu sein und etwas wird sich ändern. Entscheide dich, Widerständen und auch Schmerzen nicht auszuweichen, und es entsteht eine andere Qualität in deinem [[Sein]], eine ungekannte [[Kraft]] und [[Stärke]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. Mithineinnehmen in den Alltag:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Meditation ist kein Sonntagsbesuch in der Kirche. Bei [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] geht es um einen permanenten Zustand, um einen immerwährenden Sonn- oder Feiertag in deinem [[Herz]]en. Der anfängliche Rückzug dient dem Üben. Meditation ist aber eine Lebensübung. Gegenwärtigkeit kann und sollte überall und in jeder Situation geübt werden. Ein wacher Mensch, ein selbstbewusster [[Mensch]], ein autarker Mensch, ein freudiger und lebendiger Mensch ist immer auch ein gegenwärtiger Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Möglichkeit existiert gar nicht. Alle Übungen enden im [[Alltag]]. Und letztlich gibt es nur den Alltag, und der ist die [[Gegenwart]]. Wenn du die Qualität deines Lebens verbessern möchtest, sei gegenwärtig. Wenn du mit etwas unzufrieden bist, sei wach. Entdecke in der Meditation die Quelle deines [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_gluck.html Glücks]. Die ganze Welt ist nur ein Spiegel deiner [[Innenwelt]]. Lasse die Quelle des Glücks in die Welt übersprudeln, dann fehlt es dir an nichts – und du beschenkst sogar andere Seelen mit. OM Shanti, möge es für alle lebenden Wesen in dieser und in anderen Welten so sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation geschieht jenseits von Zeit===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Natur weiss.jpg |thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] jenseits von Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
Seit Albert Einstein wissen wir, wenn der [[Mensch]] sich mit annähernder Lichtgeschwindigkeit bewegen würde, wäre die [[Zeit]] aufgehoben. Darüber hinaus liefe sie sogar rückwärts. Das heißt für uns, Zeit ist Bewegung, ohne Bewegung gibt es keine Zeit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Deshalb sitzen wir in der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ganz still und versuchen ebenso unseren [[Geist]] zur Ruhe zu bringen. Die Erfahrung, die wir dabei im Idealfall machen können, ist, dass wir in einer Zeitlosigkeit ankommen, in etwas wie einem inneren heiligen [[Tempel]]. Würden wir nicht vor und nach der Meditation auf die Uhr schauen, wüssten wir oft nicht, wie lange wir meditiert haben. Um diese [[Zeitlosigkeit]] geht es eigentlich bei der Meditation. Denn das Göttliche, mit dem wir uns verbinden möchten, ist jenseits von Zeit, ist jenseits von [[Raum]], ist jenseits von bekannten Begriffen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wir sind in unserem Alltagsleben, spätestens ab der Schule, so an Uhren und an vorgegebene Zeitrhythmen gewöhnt, dass wir uns, außer vielleicht am Wochenende und im Urlaub, ein Leben ohne diesen Taktgeber nicht mehr vorstellen können. Zeit aber gehört zur materiellen [[Welt]], in der [[spirituell]]en Welt existiert sie nicht. Bewegen wir uns in der Zeit, sind wir, wenn wir nicht sehr bewusst, sehr wach bleiben, im gewissen Sinn abgeschnitten vom Göttlichen. Die Zeit ist eine Traumebene, eine unwirkliche, schiefe Ebene, von der wir zwangsläufig immer wieder herunterpurzeln. In der Zeit können wir uns nie aufgehoben und sicher fühlen. Deswegen werden Menschen, je mehr sie sich Terminen aussetzen, so unruhig, unsicher und nervös. Ein regelmäßig Meditierender kennt das nicht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wir sehen, dass es um die geistige [[Unruhe]], die lärmenden Gedanken, die Überforderung durch die chaotischen Bewegungen im Verstand geht. Sie sind es, die uns der Stille berauben. Durch Meditation, durch das Heraustreten in einen zeitfreien Bereich, kommen wir zurück in unsere Kraft, in unsere [[Wirklichkeit]], wir verlassen den Traum, der uns immer wieder so real zu sein scheint, aber der uns tatsächlich kraftlos und müde macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Schlaf]] sind wir zeitlos und tief verbunden mit der Quelle; beim langsamen Erwachen können wir es oft noch spüren. Doch dann stürzen wir uns in den [[Alltag]] und zerreißen dabei dieses zarte Band. – Durch regelmäßige Meditation lernen wir allmählich, dauerhaft in dieser heiligen und heilsamen [[Verbindung]] zu bleiben. Es wird Rückschritte geben. Doch ebenso wird die Erinnerung immer schneller zurückkehren. Irgendwann ist auch kein stilles Sitzen mehr notwendig, selbst in körperlicher Aktivität lernt der [[Geist]] ruhig zu bleiben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Körperliche [[Stille]] und ein ruhiger [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-atemuebungen/ Atem] fördern zu Beginn das Stillwerden unseres Verstandes. Mit fortschreitender Übung erfahren wir auch in Aktivität [[Ruhe]] und [[Gleichmut]] und spüren immer mehr, was an äußerem Tun tatsächlich zu uns gehört und mit was wir uns Schaden zufügen. So werden wir bald selbstbewusster und liebevoller mit uns umgehen, was fast automatisch einen respektvolleren und mitfühlenderen Umgang mit unseren Nächsten mit sich bringt. Meditation ist zugleich Selbst- und Nächstenliebe – und aus der Tiefe kann dann, wie ein zarter Keim, auch die Gottesliebe hervortreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erwachen im Alltag===&lt;br /&gt;
Bleibe, wo du bist. Bleibe in deiner Religion, bleibe in deinem Job, bleibe in deiner [[Beziehung]]. Aber schaffe dir ein Refugium in Zeit und Raum für Rückzug, für [[Stille]], für Meditation. Plane täglich eine bestimmte Zeit dafür ein und wähle dir einen angenehmen Ort. Und ganz langsam, Schritt für Schritt, wird sich etwas in dir entfalten, wird sich eine Blütenknospe öffnen, wird ein anfangs kleines [[Licht]] größer werden und heller scheinen. Dieses zarte Licht übernimmt nach und nach alles für dich. Dieses Licht ist der göttliche Funke in deinem Herzen, dem alle [[Weisheit]], alle [[Liebe]], alle Kraft innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dinge werden sich ändern, doch das sind Äußerlichkeiten. Du aber wirst immer tiefer nach innen gehen, zurückkehren in dein wahres Zuhause. Und von dort wirst du auf eine dir noch völlig unbekannte Weise nach außen wirken. Ein bisher nur gedachtes oder erahntes Einheitsgefühl wird von dir besitzergreifen und real von dir erlebt werden. Und alle Rückschritte, die dich zu Anfang zweifeln und verzweifeln ließen, verlieren an [[Bedeutung]]. Du hast etwas Unzerstörbares entdeckt: Dich, wie du wirklich bist. Von diesem Punkt aus wirst du nicht mehr in profane Verstrickungen zurückfallen. Diese Süße ist so unvergleichlich, dass dich nichts anderes mehr verlocken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das kann in deinem [[Alltag]] geschehen, indem du ihm mit wachsender Bewusstheit die richtige Würze aus Meditation und Liebe beimischst und Ärger und Verdruss als durchschaute Missverständnisse aussiebst. Bringe eine [[https://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga/kundalini-erfahrung/spirituelle-erfahrungen/ spirituelle]] [[Ruhe]] und [[Balance]] in dein Leben. Dann wird alle Aufregung langsam weichen und der ursprüngliche Frieden kehrt ganz natürlich zu dir zurück. Ich empfehle dazu keine komplizierten Methoden. Eine einfache Meditation, regelmäßig und mit [[Vertrauen]] praktiziert, führt dich zurück in dein [[Herz]], in den geheimen Tempel Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus lies die Schriften der [[Meister]]. Verschwende keine Zeit mit Sekundärliteratur. Lies die Evangelien, lies die Thora, lies [[Buddha]]s Lehrreden, lies Rumis Verse, lies Kabir, Osho, Lao Tse, Dschuang Dsi, Basho, Rabbi Nachman, Tolstoi, Novalis, Petar Danow, Das Buch des Mirdad von Mikhail Naimy, lies meine Bücher. Lies die Texte der Mystiker, der Sufi-Sheikhs, der Zen-Meister, der chassidische Rabbis und Zaddikim, der vedantischen Lehrer und Weisen, der großen [[Yoga Meister]]. Die spirituelle [[Welt]] ist so reich! Lasse alle diese Kostbarkeiten dein [[Herz]] erobern. Vertraue, liebe, lerne unablässig. Gott oder das große Sein ist pure Freundlichkeit, ist reine Liebe – wenn du zu verstehen beginnst, wenn du tiefer und tiefer eindringst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vernachlässige nicht deine weltlichen Pflichten. Vernachlässige nicht deine Partnerschaft, deine [[Familie]]. Im Gegenteil widme ihr mehr Zeit, mehr Aufmerksamkeit, mehr Hinwendung. Sie ist dein eigentliches Feld des Lernens, des aktiven Meditierens, des bewussten Erkennens der allgegenwärtigen Göttlichkeit. Der Göttlichkeit in deiner Frau, in deinem Mann, der [[Göttlichkeit]] in deinen Kindern, deinen Eltern, der Göttlichkeit in deinen Nachbarn und Nächsten. Erwache in den Alltag hinein. Du hast bisher geschlafen und ihn nicht erkannt, nicht wertgeschätzt. Der Alltag ist in [[Wahrheit]] das Göttliche, der Nektar, die Essenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was anfangs flüchtig ist, stabilisiert sich.“ Alles [[Licht]] und aller [[Segen]] Gottes und der Meister mögen dein Herz und deinen Geist erfüllen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sei geduldig mit den Nebeln deiner Gedanken===&lt;br /&gt;
Wenn du zu meditieren beginnst und dir gewahr wird, wieviel Nebel deine [[Gedanken]] produzieren, pflege einen geduldigen und wohlwollenden Umgang mit dir selbst. Ärgere dich nicht, sei nicht ungeduldig, sonst kehrst du wieder zurück in die alten Konzepte. Jedes Praktizieren ist anders. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ist nie Routine, weil sie ein Üben des Gegenwärtigseins, der Unmittelbarkeit ist. Du kannst nicht routiniert oder gewohnheitsmäßig gegenwärtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der [[Zeit]] wird Gegenwärtigkeit, wird Präsenz zu deinem natürlichen Zustand, den du nicht mehr verlassen und nicht mehr vermissen möchtest. Die [[Welt]] wird in jedem Augenblick neu geschaffen. Sie ist nicht alt, sie ist immer frisch und unerwartet. Ein Meditierender ist ein moderner Weltbürger, er ist von [[Augenblick]] zu Augenblick hellwach im Geschehen der Zeit. Trotzdem bleibt er ganz bei sich in seinem innersten [[Sein]]. Und die Nebel seiner [[Gedanken]] und er Dunst der [[Welt]] haben keinerlei Bedeutung mehr. Er hat die [[Essenz]] gefunden, den alles überstrahlenden [[Lotus]] in seinem [[Herz]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*© 2019 Text: [[Bhajan Noam]]&lt;br /&gt;
*Seiten des Lebens: [https://www.bhajan-noam.com www.bhajan-noam.com]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/leiter/bhajan-noam/ Seminare mit Bhajan Noam]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mehr Licht im Labor! Bewusstsein erweitern mit Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Licht im Labor!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Bewusstsein]] entzieht sich der objektiven Wissenschaft. Die [[Meditation]] kann helfen, das Ich zu erklären. Ein Plädoyer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[Dalai Lama]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dalai_lama2_gross.jpg|thumb|Dalai Lama]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Glück]], jemandem zu begegnen, den wir lieben, der [[Schmerz]], eine gute Freundin zu verlieren, die Fülle eines [[Traum]]s, der uns noch lebhaft vor Augen steht, die friedliche Stimmung eines Frühlingstags, die tiefe Sammlung in der [[Meditation]] all das ist die Wirklichkeit unserer Bewusstseinserfahrung. Ganz gleich, was der Inhalt dieser Erlebnisse im Einzelnen auch sein mag, niemand wird ihre [[Realität]] ernsthaft infrage stellen können. Trotz der unbezweifelbaren Wirklichkeit unserer Subjektivität und obwohl Philosophen sich seit Tausenden von Jahren [[Gedanken]] über dieses Phänomen gemacht haben, stehen wir vor dem Paradox, dass es nur sehr wenige Übereinstimmungen gibt, wenn wir das [[Bewusstsein]] theoretisch zu ergründen versuchen. Die Wissenschaft, die immer die Perspektive der dritten Person einnimmt die objektive Sicht von außen hat in diesem Fall erstaunlich wenige Fortschritte zu verzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Bewusstsein ein physiologischer Prozess?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Wissenschaftler begreifen das [[Bewusstsein]] als einen physiologischen [[Prozess]], der aus der Struktur und Dynamik des [[Gehirn]]s hervorgeht. Ich erinnere mich noch lebhaft an eine [[Diskussion]], die ich vor mehreren Jahren mit angesehenen Neurobiologen der medizinischen Fakultät einer amerikanischen Universität geführt habe. Nachdem sie mir freundlicherweise die neuesten wissenschaftlichen Apparate vorgeführt hatten, mit deren Hilfe sie immer tiefer in die Struktur des Gehirns eindringen konnten Magnetresonanztomografie und Elektroenzephalografie und mir schließlich mit dem Einverständnis der Familie des Patienten auch noch erlaubt hatten, eine Gehirnoperation mitzuverfolgen, setzten wir uns zusammen und sprachen über die wissenschaftliche Auffassung vom Bewusstsein. Ich fragte einen der [[Wissenschaft]]ler: »Offensichtlich hängen viele unserer subjektiven Erfahrungen Wahrnehmungen und Empfindungen zum Beispiel von Veränderungen der chemischen Prozesse im Gehirn ab. Ist die Umkehrung dieses Verhältnisses von Ursache und Wirkung denkbar? Ist es vorstellbar, dass das Denken selbst Veränderungen der chemischen Prozesse im Gehirn bewirken kann?« Mich interessierte dabei, ob die Umkehrung dieses kausalen Prozesses zumindest theoretisch vorstellbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort des Wissenschaftlers war sehr überraschend für mich. Da alle [[mental]]en Ereignisse aus physikalischen Prozessen entstünden, sagte er, sei eine solche Umkehrung nicht denkbar. Obwohl ich aus Höflichkeit nicht weiter darauf einging, dachte ich damals und denke auch heute noch, dass es keine wissenschaftliche Grundlage für eine solche Behauptung gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [[Bewusstsein]] vollständig zu erforschen, bedarf es einer Methode, die nicht nur neurologische und biochemische Prozesse beschreibt, sondern auch die subjektive Erfahrung des mentalen Geschehens. Selbst wenn Neurowissenschaften und Verhaltenspsychologie zusammenarbeiten, werfen sie nicht genügend Licht auf die subjektive Erfahrung, da beide [[Disziplin]]en überwiegend von der objektiven Perspektive der dritten Person ausgehen. Demgegenüber haben alle kontemplativen Traditionen im Laufe ihrer Geschichte die subjektive Erforschung der Natur und Funktionsweise des Bewusstseins aus der Sicht der ersten Person (Ich−Perspektive) betont, indem sie den [[Geist]] in einer sorgfältigen Weise darin übten, seine eigenen inneren Zustände zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Art von Untersuchung sind der Betrachter, das [[Objekt]] und die Mittel der Betrachtung Aspekte desselben Sachverhalts, nämlich des Bewusstseins eines individuellen Experimentierenden. Diese Art von Geistestraining bezeichnet der [[Buddhismus]] als [[bhavana]], ein Begriff, der im Deutschen meist mit »Meditation« übersetzt wird. Im ursprünglichen Ausdruck aus dem [[Sanskrit]] klingt die Pflege einer Gewohnheit an, während der tibetische Begriff gom die wörtliche Bedeutung von »vertraut werden« hat. Es handelt sich also um eine disziplinierte Geistespraxis, in der man die Vertrautheit mit einem bestimmten Gegenstand pflegt, der sowohl ein äußeres Objekt als auch eine innere Erfahrung sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und wissenschaftliche Experimente im Labor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wird [[Meditation]] als ein Leerwerden des [[Geist]]es aufgefasst oder als eine [[Entspannung]]stechnik, doch darum geht es mir hier nicht. Die Praxis des Gom führt zu keinen mysteriösen oder gar mystischen Zuständen, die nur wenigen talentierten Einzelpersonen vorbehalten wären. Es geht dabei auch nicht um Nichtdenken oder die Abwesenheit mentaler Aktivität. Gom bezeichnet beides: ein Mittel oder einen Prozess sowie einen Zustand, der aus diesem Prozess entstehen kann. Im Zusammenhang unserer Betrachtungen möchte ich Gom vor allem als Mittel beschreiben, als einen Prozess der präzisen, konzentrierten und disziplinierten Introspektion und Achtsamkeit, der uns tief in die Natur eines Gegenstandes der Betrachtung vordringen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wissenschaft]]liche Experimente mit Meditierenden, die mit Herbert Bensons Untersuchungen in Harvard in den 1980er Jahren ihren Anfang nahmen, blicken mittlerweile auf eine lange Tradition zurück. Benson kontrollierte die physiologischen Veränderungen der Körpertemperatur und des Sauerstoffverbrauchs bei Meditierenden, die sich in der tummo−Praxis übten, bei der es unter anderem um die Erzeugung von Hitze an einem bestimmten Punkt des Körpers geht. Wie Benson hat auch Richard Davidson, der an der University of Wisconsin in Madison arbeitet, Experimente mit Eremiten im Himalaja durchgeführt, unter anderem in den Bergen, die Dharamsala umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Eremiten, die ein [[Leben]] in der [[Einsamkeit]] der Berge gewählt haben, sind derartige Untersuchungen ein grundlegender Eingriff in ihr Leben und ihre spirituelle Praxis. Deshalb ist es nicht besonders erstaunlich, dass viele von ihnen anfangs eher zurückhaltend waren. Die meisten konnten den Sinn der ganzen Sache einfach nicht erkennen, außer dass damit das Interesse einiger merkwürdiger Männer befriedigt werden sollte, die mit Maschinen bepackt durch die Berge liefen. Ich war jedoch davon überzeugt und bin es immer noch, dass eine wissenschaftliche Untersuchung des Bewusstseins von Meditierenden sehr wichtig sein kann, und unternahm daher alle Anstrengungen, die [[Eremit]]en dazu zu bewegen, den Experimenten zuzustimmen. Ich schlug ihnen vor, sich im Geiste des Mitgefühls an den Experimenten zu beteiligen: Falls die nützliche Wirkung der [[Sammlung]] des Bewusstseins und der Pflege heilsamer Geisteszustände wissenschaftlich nachgewiesen werden könnte, hätte dies möglicherweise förderliche Auswirkungen auf andere. Ich hoffe nur, dass ich nicht zu streng war. Einige Eremiten stimmten zu, hoffentlich überzeugt von meinen Argumenten, was ich mir wünschen würde, und nicht weil sie sich der Autorität des Amtes des Dalai Lama unterwarfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Training des Geistes ist wie das Erlernen des Fahrradfahrens===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Buddhismus geht schon lange von einer [[Theorie]] aus, die man in den Neurowissenschaften als »Plastizität des [[Gehirn]]s« bezeichnet. Die buddhistischen Begriffe, in denen diese Vorstellung gefasst wird, unterscheiden sich grundlegend von denen der Kognitionswissenschaft, wichtig ist jedoch, dass beide das Bewusstsein als offen für Veränderungen betrachten. Das Konzept der Neuroplastizität geht davon aus, dass das Gehirn weitgehend formbar ist und sich aufgrund von Erfahrungen permanent verändert, indem es ständig neue [[Verbindung]]en zwischen Neuronen herstellt und sogar neue [[Nerven]]zellen produziert. Die [[Forschung]] hat sich in diesem Zusammenhang vor allem mit Menschen mit besonderen [[Leistung]]en beschäftigt, mit Athleten, Schachspielern und Musikern, und konnte nachweisen, dass deren intensives Training sich in Veränderungen im Gehirn widerspiegelt. Dieser Personenkreis weist interessante Parallelen zu Meditierenden auf, deren Hingabe an ihre Praxis einen ebenso großen Einsatz an Zeit und Bemühung erfordert und die auf ihrem Gebiet ebenfalls besondere Leistungen erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde bei erfahrenen Meditierenden im Experiment bereits eine größere Aktivität im linken Stirnhirnlappen nachgewiesen, einem Gehirnareal, das mit positiven Empfindungen wie [[Glück]], [[Freude]] und [[Zufriedenheit]] verbunden ist. Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass wir einen Zustand des Glücks durch ein auf das Gehirn einwirkendes Geistestraining bewusst kultivieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Betrachter, der sein [[Bewusstsein]] verändern oder den [[Geist]] mit empirischen, introspektiven Mitteln ergründen will, benötigt eine große Auswahl an Mitteln, die er durch sorgsame [[Wiederholung]] und Übung verfeinert und präzise und diszipliniert anwendet. Diese Praktiken setzen die Fähigkeit voraus, die Aufmerksamkeit für eine gewisse Zeitspanne wie kurz diese auch sein mag auf ein ausgewähltes [[Objekt]] zu richten. Man kann davon ausgehen, dass der Geist durch stetige Gewöhnung lernt, die von ihm speziell eingesetzte Fähigkeit [[Aufmerksamkeit]], [[logisch]]es Denken, Vorstellungskraft immer mehr zu verbessern. Schließlich wird diese Aktivität durch die andauernde, regelmäßige [[Übung]] fast zu einer zweiten Natur. Hier ist die Parallele zu Sportlern oder Musikern besonders deutlich. Wir können diesen Prozess aber auch damit vergleichen, schwimmen oder Fahrrad fahren zu lernen. Anfangs ist es sehr schwer, fast unnatürlich, aber wenn man es gelernt hat, ist es plötzlich ganz einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das grundlegende Geistestraining ist die Entwicklung von [[Achtsamkeit]], besonders auf der Basis der [[Atem]]beobachtung. Normalerweise ist unser [[Bewusstsein]] relativ unkonzentriert, und unsere Gedanken bewegen sich in einer zufälligen und zerstreuten Weise von einem Objekt zum anderen. Indem wir Achtsamkeit entwickeln, lernen wir als Erstes, uns dieses Prozesses der Zerstreutheit bewusst zu werden; dann können wir unser [[Bewusstsein]] in einer sanften Weise so einstellen, dass wir es unabgelenkt auf die Objekte richten können, auf die wir uns konzentrieren wollen. Fortgeschrittene [[Achtsamkeit]] drückt sich in einer ausgeprägten Sensibilität gegenüber allem aus, was in unserem [[Geist]] und unserer näheren Umgebung geschieht, so unbedeutend es auch erscheinen mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese meditativen Praktiken lassen das [[Bewusstsein]] ruhig und diszipliniert werden, doch wenn es unser Ziel sein soll, tiefer in das Objekt der Betrachtung einzudringen, brauchen wir mehr als einen konzentrierten [[Geist]]. Wir müssen dazu noch die Fähigkeit erwerben, Wesen und Eigenschaften eines Objekts mit größtmöglicher Präzision zu untersuchen. Diese Ebene der Übung wird in der buddhistischen [[Literatur]] als Einsicht beschrieben. Im ruhigen und stillen Verweilen liegt die Betonung auf der Aufrechterhaltung der [[Konzentration]], ohne abgelenkt zu werden, und man versucht, die (auf einen Punkt fokussierte, die Red.) Einsgerichtetheit des Geistes zu verwirklichen. In der Praxis der Einsicht liegt die Betonung auf einer kritischen Untersuchung und Analyse, ohne dabei die Einsgerichtetheit des Geistes zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn unser Ziel darin besteht, die Perspektive der ersten Person in die wissenschaftliche [[Methode]] zu integrieren, um damit einen neuen Ansatz zur Erforschung des Bewusstseins zu entwickeln, müssen wir diese Praxis glücklicherweise nicht stundenlang ausüben. Es genügt, beide Techniken Einsgerichtetheit und Untersuchung bis zu einem gewissen Grad miteinander zu verbinden. Disziplinierte Übung ist dabei der [[Schlüssel]]. Jeder Physiker muss eine Ausbildung durchlaufen und gewisse Kompetenzen entwickeln. Jemand, der die Fertigkeiten der Methoden der ersten [[Person]] entwickeln möchte, muss dafür in etwa genauso viel Zeit und Anstrengung auf sich nehmen. Ich möchte betonen, dass der Erwerb mentaler Fertigkeiten, ähnlich der Ausbildung eines Physikers, eine Frage des Wollens und des konzentrierten Bemühens ist; es ist ganz sicher kein mystisches Geschenk für einige wenige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Meditationsforschung könnte es auch sehr interessant sein, sich mit dem zu beschäftigen, was in der tibetischen [[Tradition]] als die Erfahrung des klaren Lichts beschrieben wird. Dabei handelt es sich um eine äußerst subtile Ebene des Bewusstseins, die sich in allen [[Mensch]]en zum Zeitpunkt des Todes kurzfristig zeigt. Ähnliche kurze Augenblicke dieses Zustands können während anderer Zeiten in natürlicher Weise auftreten, während des Niesens zum Beispiel, in [[Ohnmacht]], tiefem [[Schlaf]] und beim sexuellen Höhepunkt. Dieser [[Geist]]eszustand zeichnet sich durch absolute Spontaneität und die Abwesenheit eines Ich−Bewusstseins oder eines Festhaltens am Ich aus. Erfahrene Praktizierende können diesen Zustand durch meditative Techniken bewusst hervorrufen. Wenn das klare Licht im [[Moment]] des Todes in natürlicher Weise erscheint, sind diese Personen in der Lage, länger darin zu verweilen und dabei die Achtsamkeit aufrechtzuerhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auch im Hochsommer zeigte der Tote keinerlei Anzeichen des Verfalls===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ling Rinpoche, mein persönlicher [[Lehrer]], verweilte 13 Tage im klaren Licht des [[Tod]]es. Obwohl er klinisch bereits tot war und aufgehört hatte zu atmen, ruhte er in der [[Meditation]]shaltung, und sein [[Körper]] zeigte keinerlei Anzeichen des Zerfalls. Ein anderer vollendeter Meditierender blieb 17 Tage lang in diesem Zustand, und das in der tropischen Hitze im Hochsommer in [[Indien]]. Es wäre interessant, herauszufinden, was in dieser Zeit auf der physiologischen Ebene geschieht und ob es noch zu nachweisbaren biochemischen Prozessen kommt. Als Richard Davidsons Gruppe nach Dharamsala kam, war sie sehr daran interessiert, dieses Phänomen zu erforschen. Doch starb damals ich weiß nicht, ob ich sagen soll, glücklicher− oder unglücklicherweise kein Meditierender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erforschung des Bewusstseins?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusstsein ist ein nur schwer zugängliches Objekt; es unterscheidet sich damit von materiellen [[Objekt]]en wie zum Beispiel biochemischen Prozessen. Doch seine Flüchtigkeit teilt es durchaus mit gewissen Phänomenen der [[Physik]] oder der Biologie wie etwa den Elementarteilchen oder den Genen. Heutzutage, da die Abläufe und Arbeitsverfahren für deren Erforschung allgemein etabliert sind, scheinen uns diese Dinge vertraut und unumstritten. Ihre Erforschung beruht einzig und allein auf der Beobachtung ganz gleich, vor welchem philosophischen Hintergrund ein Wissenschaftler ein Experiment durchführt, letztendlich werden die empirischen Beweise und die [[Phänomen]]e selbst darüber bestimmen, was wirklich ist. Das Gleiche gilt für die Untersuchung des Bewusstseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Grundlage stelle ich mir eine Erweiterung des Rahmens der Wissenschaft vom Bewusstsein vor, wodurch wir unser kollektives Wissen über den menschlichen [[Geist]] in wissenschaftlicher Weise erweitern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewisses Maß an Erfahrung, ja sogar Einübung in die beschriebenen Techniken der Geistespraxis (oder auch andere) muss meiner Meinung nach zu einem festen Bestandteil der Ausbildung von Kognitionswissenschaftlern werden, wenn die Wissenschaft ernsthaft darum bemüht sein will, breit gefächerte Methoden für eine umfassende Erforschung des Bewusstseins zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzten Endes wird die Frage, ob das Bewusstsein auf physikalische Prozesse reduziert werden kann oder ob unsere subjektiven Erfahrungen ein immaterielles Merkmal der Wirklichkeit sind, vielleicht immer eine Frage der philosophischen Überzeugung sein. Möglicherweise wird die Wissenschaft sie nie abschließend klären können. Ich glaube jedoch daran, dass sich [[Buddhismus]] und [[Wissenschaft]] in einer gemeinsamen Erforschung des Bewusstseins begegnen können, ohne sich in einen philosophischen Disput darüber zu verstricken, ob das [[Bewusstsein]] letztendlich physikalisch begründbar ist oder nicht. Beide Forschungstraditionen könnten aus dieser Begegnung bereichert hervorgehen. Diese gemeinschaftliche Erkundung wird nicht nur zu einem tieferen Verständnis des Bewusstseins beitragen, sondern uns die Dynamik des menschlichen Geistes und seiner Beziehung zum Leiden näher bringen. Dies wäre ein wichtiger Beitrag zur Linderung des Leidens, worin in meinen Augen unsere zentrale Aufgabe in dieser Welt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Dalai Lama]] in der Zeit, 38, 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Das Wesen der Meditation ==&lt;br /&gt;
von Hanspeter Sperzel, Frankfurt. Erschienen im [[Yoga Vidya]] Journal 8, 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mystik Jenseits Brücke Tod Übergang Geheimnis Stimmung.jpg|mini|Meditation hilft Grenzen zu überschreiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einleitung===&lt;br /&gt;
[[Meditation]] gehört zu [[Yoga]] wie die Übungen, die als [[Asana]] und als [[Pranayama]] weltweit bekannt geworden sind. Ohne Meditation ist und bleibt Yoga unvollkommen. Doch nicht nur dieser indische Übungsweg kennt die Meditation, auch das Christentum hat die Form der Meditation gepflegt, um höhere Einsichten in das Wesen des Seins zu erlangen. Anhand einiger Zitate christlich orientierter Mystiker möchte ich dies nachfolgend darstellen. Aus den Auslegungen und aus eigenem Wissen heraus möchte ich dann versuchen, einige allgemeingültige Aussagen zur Meditation zu formen und den Versuch wagen, eine religions- und kulturneutrale Definition für den Begriff „Meditation“ zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Paulus von Tarsos===&lt;br /&gt;
Gott ist in allem, denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. [[Gott]] ist in allem und menschliches Leben ist ein Hineinsterben ins Absolute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Paulus]] von Tarsos entwirft hier sein in der Meditation geschautes Bild der Welt, welches durchaus vergleichbar ist mit dem Begriff ”[[Brahman]]” in der Lehre des Yoga. Nur verwirft er die Vorstellung, daß der einzelne Mensch als Individuum nach den Tode ein neues oder ein anderes Da-Sein erfährt, sondern läßt den Menschen in der Ganzheit des Absoluten aufgehen. Der [[Mensch]] gleicht dann dem Bild der Welle, in der Teile des Ganzen sich vorübergehend zu einer differenzierbaren Einheit formen und dann vollständig in die Einheit zurückkehren. Diese Vorstellung wird im Yoga auch von Paul Brunton vertreten, der ein Schüler von Shri Ramana Maharishi war und dessen Anhänger in ihm einen sehr hohen Grad der Selbstverwirklichung vernahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gregor von Nyssa===&lt;br /&gt;
Das Schauen [[Gott]]es vollzieht sich nicht durch die Sinne, sondern wer in der Erkenntnis des Hohen fortschreiten will, muß sich von aller sinnlichen und ungeistigen Bewegung reinigen und jegliche Vorstellung aus seinem [[Geist]] verbannen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregor von Nyssa’s Ansicht enthält nicht das für die christliche Meditationspraxis typische Bild der [[Gnade]] Gottes, der sich offenbart, sondern huldigt in gewisser Weise dem Bild des Taoismus. Wenn alles Überflüssige und nicht Ewige aus dem Gewahrsein des Menschen herausgelöst wird, muss in der Wahrnehmung seiner [[Selbst]] zuletzt und zwangsläufig die Wirklichkeit sich abzeichnen. Diese zu verwirklichen ist das höchste erreichbare Ziel des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Augustinus===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als ich die Mahnung erhielt, zu mir selbst zurückzukehren, kehrte ich in mein Inneres ein und sah, wie dumm auch noch das Auge meiner [[Seele]] war. Dann bemerkte ich über meinem Geist ein unveränderliches Licht...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustinus erlebt seinen Gott als ein in sich ruhendes, unveränderliches [[Licht]], welches nicht in ihm, sondern welches über ihm steht. Hier wird der Gottesbegriff des populären Christentums verwirklicht, der Gott als vom Menschen getrennt wahrnimmt. Dieser getrennte Gott ist es auch, der die Mahnung ausspricht, sich nach innen zu kehren oder zur Meditation zu kommen. Erst hier wird die Sicht möglich, die [[Wahrheit]] als solche zu erkennen. Im Yoga würden wir dies als [[Intuition]] bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Johannes Tauler===&lt;br /&gt;
Im Innern, im Grund des Menschen, da hat Gott den Ort seiner Ruhe erwählt; da findet er seine [[Freude]] - Wenn einer das täte: den Grund wahrnehmen, von innen, und alle Dinge lassen und sich in den [[Grund]] kehren! – Doch das tut niemand. Und dabei geschieht es oft, dass der Mensch in seiner äußeren Tätigkeit zehnmal gemahnt wird, sich nach innen zu kehren. – Doch er tut es immer noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauler findet Gott in seinem Inneren. Dieses erfordert als Voraussetzung das lassen aller anderen Dinge. Wer sich darauf einläßt, und nach Tauler kann dies jeder tun, wird in sich den Frieden finden. Wie [[Augustinus]] erkennt auch Tauler die Mahnungen, die zur Einkehr rufen, doch werden diese nicht an eine Person, sondern an den Menschen ganz allgemein gerichtet. Dies impliziert, dass jeder Mensch diesen [[Ruf]] vernehmen muss. Tauler ist traurig, ja verzweifelt darüber, dass so wenige Menschen dieser Mahnung nachkommen; er versteht dies einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meister Eckart===&lt;br /&gt;
Zeit und Raum sind Stücke, Gott aber ist eines. Soll daher der Mensch [[Gott]] erkennen, so muß er ihn erkennen oberhalb von Zeit und Raum; den Gott ist weder dies noch das, wie diese irdischen mannigfachen Dinge: Denn Gott ist Eines.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eckard sieht Gott außerhalb von Raum und Zeit und daher für den [[Mensch]]en als unfaßbar, sofern er sich nicht erhebt über die Welt. Der Mensch muß erst heimkehren, zum Einen werden, bevor er dies erfassen kann. In der Vielfalt der Dinge ist Gott nicht zu erkennen. Diese Ansicht beschreibt etwas Endgültiges. Nur die Vollendung des Menschseins erkennt die Wahrheit; und bis dahin zählt nur der Glaube.&lt;br /&gt;
Lassen sich diese Beschreibungen zusammenfassen?&lt;br /&gt;
Welche Wesenheiten sind es nun, die in einer allgemeingültigen Form der Meditation zuzuschreiben ist und die für nahezu alle Praktiken einheitlich gelten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundsätze der Meditation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Das Prinzip einer unberührten Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Meditation geht vom Prinzip einer, wie immer auch definierten, Mitte des Menschen aus. Ohne dieses nach innen schauen, zentriert oder geerdet sein, ist Meditation nicht möglich. Die Wege oder die Mittel, die zur Schau oder Wahrnehmung dieses inneren Prinzips führen, sind so verschieden wie die Menschen, die Meditation praktizieren und die [[Kultur]]en, aus denen diese Menschen stammen. Allen gleich jedoch ist, daß die Techniken, mit denen diese [[Konzentration]] oder Loslösung erreicht werden soll, stets als Werkzeuge angesehen werden. Ob [[Mantra]], [[Guru]] oder Gott, Atemkonzentration oder Schrift, ob Achtsamkeit, Euphorie oder Droge, niemals werden diese Werkzeuge mit der Wirklichkeit gleichgesetzt. Am Ende jeder Arbeit wird für die endgültige Betrachtung auch das Werkzeug abgelegt und der Übende kommt zur reinen Schau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Das Prinzip der Einbringung des ganzen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Meditation]] kann nicht betrieben werden wie ein sportliches Training oder eine andere, abgesonderte Tätigkeit. Jeder Mensch, der sich zur Meditation niederläßt und übt, bringt sich automatisch ganz in die Übung ein. Auf dem Kissen sitzend, im Übungsraum sich bewegend erfährt er [[Körper]], Geist und [[Seele]] als Einheit, und jede Meditation sucht aus dieser kleinen Einheit zur einer größeren Einheit vorzustoßen. Dazu müssen alle Facetten mitgenommen werden, die zusammengenommen den Menschen bilden, dazu zählen Vergangenheit, [[Charakter]], Bildung, Träume, Wünsche, [[Körper]], [[Gesundheit]], Erwartungen, Hoffnungen, Verletzungen und alles andere auch. Nur die vollständige Integration und Bewußtwerdung dieser Anlagen kann zur Transzendenz überstiegen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Das Prinzip der Selbstannahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die oben genannten Facetten des Menschen genau betrachtet werden, so findet man nicht nur positiv besetzte, sondern auch negativ besetzte [[Element]]e. Während es leicht ist, sich mit Positivem zu identifizieren, so fällt dies bei negativ-besetzten außerordentlich schwer. Doch ganz gleich, was immer in der Stille zu finden ist, es ist menschlich und muß angenommen werden, wenn die Meditation erfolgreich sein soll. Zum Grund vorzustoßen, zum Anfang aller Dinge, zum Wesentlichen heißt auch, vollkommene [[Klarheit]] zu gewinnen über sein eigenes Sein, und dazu zählen auch die Schattenseiten menschlichen Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Das Einbringen der Sozialität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bereich des Individuellen überschritten werden soll, wenn zur Transzendenz gelangt und in größere Einheiten vorgedrungen werden soll, so kann sich dort nicht niemand als allein denken, sondern ist folgerichtig in [[Gemeinschaft]] mit anderem. Das Wissen dieses Umstandes bedeutet aber auch, dass jeder jederzeit mit allem verbunden sein muss, denn die höchste Stufe der [[Transzendenz]] ist die Einheit, die alles, absolut alles umfasst. Und dies gilt dann auch schon jetzt und hier. Und wenn dies so ist, so kann das [[Schicksal]] jedes Wesens niemand und zu keiner Zeit gleichgültig sein. Sehr schön stellt sich in einem Bild die Gemeinschaft als Boot dar, in dem der Einzelne das Wasser der Transzendenz überquert. Ohne Boot geht die Überquerung nicht, aber auch nicht ohne das Rudern und Steuern des Einzelnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Die Integration aller Lebensbereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wird Meditation vom Übenden gemacht. Dieser übt Haltung, Technik und [[Konzentration]] und alles erscheint so wie in jeder anderen Tätigkeit auch. Diese Phase aber geht schnell vorbei. Meist bedarf es nur weniger Wochen intensiver Praxis, um festzustellen, daß hier nicht nur eine [[Technik]] ausgeübt wird, sondern daß sich ein Prozess zu etablieren beginnt, der auch eigenständige Züge annimmt. Während der Übende voranschreitet, beginnt etwas anderes ihn in die gleiche Richtung zu ziehen. Mit dem Einsetzten dieser Kraft beginnt die Meditation ihre Wirkung zu entfalten. Jeder Übende der Meditation sollte sich bewußt sein, daß die Übung sein Mensch-Sein verändert und sollte sich darauf auch einlassen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Die psychologische Komponente jeder Meditationsform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Meditationsform, die eine Klärung des In-der-Welt-Seins zum Ziele hat, verbirgt in sich therapeutische Elemente, die man am einfachsten mit dem Wort ”Eigentherapie” benennt. In ihrem Wirken wird der Übende mit [[Inhalt]]en konfrontiert, die eindeutig dem Unbewußten des Menschen angehören. Gleichgültig, ob dieses sich in Bildern, Sequenzen vergangener Erlebnisse oder in Tagträumen ereignet, immer müssen diese [[Erscheinung]]en vom Übenden verarbeitet werden. Dieses ist oft nicht einfach, und sehr häufig werden schmerz- und leidvolle Erfahrungen ein zweites Mal erfahren. In diesem Wiedererleben erfolgt eine Reinigung, eine Klärung der Bewußtseinsinhalte, die in ihrer Vollendung als Befreiung ins ”Hier und Jetzt” angesehen werden kann. Viele Meditationstheorien arbeiten mit diesem Bild und sehen diesen Zustand als den höchsten, dem Menschen möglichen Zustand an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Versuch einer neutralen Definition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Basis können wir nachfolgend eine vollkommen neutrale Definition der Meditation formen, die Menschen aller Kulturen und Glaubensrichtungen akzeptieren können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir suchen in der [[Meditation]] nach dem Ruhenden in unserer Mitte im [[Glaube]]n daran, daß wir so ein Leben ohne vermeidbares Leiden erreichen können. Dazu sind wir bereit, uns ganz und gar einzubringen, sind bereit, uns so anzunehmen, wie wir sind, mit allen [[Fehler]]n und allen Schwächen. Indem wir uns selbst erkennen, erkennen wir uns auch in der unauflösbaren Gemeinschaft mit allem Anderen. Wir lösen die Knoten der Vergangenheit und gewinnen die Spontaneität eines geistigen Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jenseits von Glauben. Der Wert einer spirituellen Meditation==&lt;br /&gt;
von Jörg Lenhard&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Nr. 8, Herbst 2004 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schöpfungsgeschichte===&lt;br /&gt;
Seit etwa 15 Milliarden Jahren existiert unsere Galaxie, seit etwa fünf Milliarden Jahren unser Planet [[Erde]], und Menschen gibt es erst seit zwei Millionen Jahren. Wenn wir versuchen, uns diese Entwicklungsgeschichte in ein menschliches Vorstellungsbild zu übertragen, dann könnten wir auch sagen, dass die Erde seit einem Jahr besteht und der Mensch am 31. Dezember um 23.55 Uhr in die [[Schöpfung]] eingetreten ist. Aber auch dieses Ereignis konnte nur deshalb eintreten, weil dies zu Beginn der Schöpfung so vorgesehen war. Alles was der Mensch ist, war von Anfang an in ihm angelegt. Nichts kommt von ihm, sondern nur durch ihn. Nochmals mit anderen Worten: Noch ehe ein Nichts existierte, das die Idee der Schöpfung in sich trug, waren ich und der Leser bereits vorgesehen und geboren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzen der Wissenschaftlichkeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heilung Yoga Baum Licht Energie Gleichgewicht Stabilität.jpg|mini|Was ist der Mensch und wo kommt er her?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon immer diskutieren und streiten die [[Wissenschaftler]] über den Anfang dieser Entwicklung und kamen auf die Idee, dass ein Urknall dieses Szenario ausgelöst haben muss. Aber wie kann aus dem Nichts etwas entstehen? Das Instrument eines wissenschaftlich denkenden Menschen ist der Verstand. Mit seiner Hilfe können aber nur logisch-kausale Zusammenhänge auf menschlich-sinnlicher Ebene erkannt werden. Andere [[Manifestation]]sformen und Daseinsgesetze werden geleugnet oder ignoriert. Der wissenschaftliche Mensch versucht aber, mit allen ihm zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten und gedanklichen Tricks, die mehrdimensionale Schöpfung auf die zweidimensionale Ebene seines begrenzten [[Verstand]]es zu reduzieren. Auf dieser Ebene wird gestritten und diskutiert, [[Religion]]en werden gegründet und andere bekämpft. Sogar der Begriff des Teufels ist auf dieser Ebene durch menschliche Diskussion entstanden und existiert in Wirklichkeit nicht. Diese begrenzte Sicht spiegelt sich auch in der ökologischen Situation unserer heutigen Welt und dem krankhaften seelischen Befinden der bestehenden Gesellschaften wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Einmaligkeit des Menschen===&lt;br /&gt;
Wir haben erkannt, dass sich hinter jeder Manifestation eine Idee verbirgt, ein Bewusstsein oder ein imaginäres Abbild, damit Materie – also die Schöpfung und somit auch der Mensch – entstehen kann. Der Mensch ist kein Zufallsprodukt, noch hat er sich selbst zu dem gemacht, was er ist. In jedem von uns verbirgt sich der gleiche göttliche Funke der Liebe, der die gesamte [[Schöpfung]] erschaffen hat. Gehen wir noch einen Schritt weiter und lesen die [[Schriften]] der Weisen und spirituellen Lehrer dieser Welt, dann sagen alle, dass der Mensch sogar ein Ebenbild dessen ist, was ihn erschaffen hat. Ihm wurde die Fähigkeit gegeben, seine hohe [[spirituell]]e Herkunft zu erkennen und sich zu Lebzeiten wieder mit ihr zu vereinigen. Das Fenster zur inneren Welt ist die Mitgift jedes Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Natur der [[Seele]]===&lt;br /&gt;
Die Kraft, die diesen Schritt vollzieht, kann nicht auf der Sinnes- oder Verstandesebene gefunden werden, sondern ist ein Teil unserer Seele. Nur sie besitzt das Wissen über ihre göttliche Herkunft und bildet die Grundlage für die lange Suche des Menschen nach Wahrheit, Erlösung und ewigem Frieden (Shanti). Da sie durch ihre Inkarnation an die Gesetze der physischen, [[astral]]en und kausalen Welten gebunden ist, leidet sie unter den dortigen Täuschungen und Beschränkungen. Als Tropfen des göttlichen Ozeans erlebt sie durch die Bindung an diesen Körper auf schmerzvolle Weise die duale Welt. Dies ist die eigentliche Bedeutung des Begriffes „Sündenfall“. Damit ist lediglich der Fall der Seele in die duale Schöpfung gemeint, jenseits von jeglicher moralischen Bewertung. Aber ihre [[Sehnsucht]] gilt immer dem Ziel, sich wieder mit ihrem Ursprung zu verbinden. Nach vielen Inkarnationen und gelebtem Karma gelingt es uns endlich, diese Sehnsucht der Seele nach ihrer eigentlichen Heimat wahrzunehmen. Vielleicht beginnen wir dann mit einer Form von Yoga oder Meditation, suchen mit dem Verstand nach der höchsten Wahrheit und lesen viele Bücher über [[Astrologie]], [[Philosophie]] oder [[Theologie]]. Dann kann es sein, dass wir mit den weltlichen Bedingungen im Tiefsten unseres Herzens unglücklich und unzufrieden sind. Wie von einem inneren Zwang getrieben, werden wir zu einem spirituellen Sucher und sind auch bereit, dafür große weltliche [[Opfer]] zu bringen. Eine Krankheit kann uns ein Alibi liefern, gewohnte weltliche Wege zu verlassen, um endlich der Suche der Seele nach ihrer Heimat mehr Aufmerksamkeit zu schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die allgemeine Meditation===&lt;br /&gt;
Als ich vor 31 Jahren mit der Meditation begann, gab es nur die TM ([[Transzendentale Meditation]]) von [[Maharishi Mahesh Yogi]]. Inzwischen bieten alle christlichen [[Kirche]]n und viele Therapeuten Meditationsformen an und auch [[buddhistisch]]e Religionen haben sich etabliert. Dabei gilt es, die verschiedenen Techniken aufmerksam zu vergleichen, ehe man sich für einen Weg entscheidet. Denn ich übe freiwillig eine neue Gewohnheit, die mich dann ebenso bindet wie jede andere weltliche Tat oder Gewohnheit. Bis zu welcher spirituellen Ebene bringt mich diese oder jene Technik? Generell führt jede Übung, die es uns ermöglicht, unseren Verstand immer mehr zu reflektieren, anstatt uns kritiklos mit ihm zu vereinigen, zu einer inneren Weiterentwicklung. Wenn ich aber eine Meditationsform wähle, ist es besonders wichtig, stets auf die innere Resonanz meiner Gefühle zu achten. Wie fühle ich mich während der Praxis? Ich sollte immer in voller Freiheit entscheiden, ob sie meinen inneren Bedürfnissen und Zielen noch entspricht oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die spirituelle Meditation===&lt;br /&gt;
Die spirituellen Meister sind alle auch sehr erfahrene Psychologen. Sie kennen die Natur des Menschen und seines [[Verstand]]es (mind) sehr gut. Diese besteht in der Bindung an die niederen Sinneswelten und in der Wiederholung der weltlichen Eindrücke und Gewohnheiten. Darin liegt die Ursache für meine jetzige [[Inkarnation]] und dies bildet auch die Grundlage für künftige Leben. Um die Energie des Verstandes jetzt für den spirituellen Aufstieg zu nutzen, müssen die spirituellen Meister ihm eine höhere Befriedigung anbieten als er bisher durch die Verbindung mit dem Körper, seinen [[Sinne]]n und der Welt erfahren hat. Sie machen sich seine Natur der Wiederholung zu Nutze, und lehren, dass wir uns auf den inneren Klang ([[Nada]] oder Shabd) konzentrieren sollen, um jetzt eine künftige Ausrichtung in höhere Welten zu erreichen (siehe die tägliche Lesung von [[Swami Sivananda]] vom 19.09.01). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Weise gelingt es uns, den Verstand langsam von den irdischen Ketten zu lösen, um ihn dann mit den [[Offenbarung]]en der Seele in Form von [[Licht]] und Klang in Kontakt zu bringen. Denn nur in dieser menschlichen Form können wir die Transformation des Verstandes durchführen. [[Jesus]] sagte: „Das Gesetz ist das lebendige Wort des lebendigen Gottes an lebendige Propheten für lebendige Menschen.“ Er wies damit den Weg zur direkten [[Gotteserfahrung]] in uns. Mit dem Begriff „lebendiges Wort des lebendigen Gottes“ ist der Klangstrom, der Shabd oder [[Nada]] gemeint, der in jedem Menschen verwurzelt ist. Dieser Klangstrom ist die eigentliche Kraft der Rückorientierung und inneren Belehrung und ist ein Teil der Seele. Weiter sagt [[Jesus]], dass ein lebender Meister - „an lebendige Propheten“ - diese Verbindung herstellen muss und dass nur der lebende Mensch - „für lebendige Menschen“ - diese Erfahrung machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Innere Erfahrungen ersetzen den Glauben===&lt;br /&gt;
Solange ich noch keine Verbindung zu meiner [[Seele]] besitze, bin ich auf das weltliche [[Wissen]] und blinden Glauben angewiesen. Dieses Wissen ist aber geliehen, angelernt und von außen in mich eingedrungen. Fremde Menschen haben dies oder jenes aufgeschrieben, postuliert und ich übernehme deren Erfahrung und Empfehlungen. So verlangen die Kirchen zum Teil auch ein rechtes Maß an biblischen [[Glauben]], ohne den Gläubigen an die eigentliche [[Quelle]] des Glaubens – die innere Erfahrung – zu führen. Das Ziel der Meditation besteht darin, einen Zugang zu meinem eigenen [[göttlich]]en Wissen herzustellen. Ich errichte eine [[Brücke]] zwischen dem göttlichen und meinem weltlichen Bewusstsein und erhalte Zugang zu Wissen aus „erster Hand“. Der Gipfel dieses Weges besteht in der direkten Erfahrung und Vereinigung mit der göttlichen Liebe, von der viele Mystiker/innen und Lehrer/innen des [[Bhakti Yoga]] auf der ganzen Welt berichten. Je mehr ich durch diese Erfahrung meine karmischen Verbindungen zur Welt löse, desto mehr schaffe ich Raum für die Erfahrung mit dem göttlichen Nektar meiner Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst wenn wir durch die [[Praxis]] der spirituellen [[Meditation]] innere Erfahrungen von höheren Welten und Wahrheiten gemacht haben, erlischt der verstandesmäßige Glaube an dies oder das. Der weltliche Name für unseren persönlichen Gott verwandelt sich in eine Liebesbeziehung und wird dadurch zeitlos und unaussprechlich. Die Seele wird in ihrem höchsten Glanz erfahren und Worte können die innere Erfahrung nicht beschreiben. Es ist nicht nötig, näher auf die einzelnen Stationen des inneren [[Weg]]es einzugehen, da er bei jedem Menschen von Gott selbst angelegt ist. Kein Mensch könnte je aus eigener Kraft und Wissen diesen Weg beschreiten. Entsprechend dem Wort „Gott verwirklicht sich selbst durch uns“ können wir auf Seine [[Führung]] vertrauen und lediglich die spirituelle Meditation täglichen praktizieren. Dadurch üben wir bewusst, uns von der dualen Ebene unseres physischen, astralen und kausalen Körpers und deren Gesetzen zu lösen. Wir geben der Seele immer mehr Raum, sich uns mitzuteilen, anstatt noch länger Sklave der verstandesmäßigen Verirrungen zu werden. Da jeder Einzelne von uns auch mit den übrigen Menschen in astraler Verbindung steht, beeinflusst er durch seine Entwicklung auch alle anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfasser: Jörg Lenhard befasst sich intensiv mit alternativen Ernährungslehren und [[Hatha Yoga]]. Er studierte klassisches Ballett und ist [[Shiatsu]]-Therapeut, Meditationslehrer und NLP-Practitioner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Zustand der Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Indriya Jaya]]&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Versenkung]]&lt;br /&gt;
*[[Hindernis]]se für Meditation und spirituellen Fortschritt&lt;br /&gt;
*[[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationslehren]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga Vidya Berufsverband]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien]]&lt;br /&gt;
*[[Maharishi-Effekt]]&lt;br /&gt;
*[[HYP Jahresgruppe]]&lt;br /&gt;
*[[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
*[[Shiva#Shivas_Segen|Shivas Segen]]&lt;br /&gt;
*[[Anandamayi_Ma#G.C3.B6ttinnen-Meditation|Göttinnen-Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Yogi_Nils#Sch.C3.BCttelmeditation|Schüttelmeditation]]&lt;br /&gt;
*[[Yogi_Nils#Yoga-Walking|Geh-Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Toleranz#Die_f.C3.BCnf_Suchenden|Die fünf Suchenden (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren beim Laufen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation wie lange]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren für Vielbeschäftigte]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren gegen Rauchen]]&lt;br /&gt;
*[[Heilt Meditieren]]&lt;br /&gt;
*[[Ablenkung und Betäubung durch Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren klappt nicht - Was tun]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Baby]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Klangschalen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren ohne Meister - Meditieren ohne Lehrer]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Mala]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Mantra]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit offenen Augen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Ohropax]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren ohne Meister - Meditieren ohne Lehrer]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Tieren - Meditieren mit Hund - Meditieren mit Katze]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Tinnitus]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren nach dem Aufstehen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren oder Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren oder Schlafen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren ohne Religion]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren ohne Schneidersitz]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren Techniken]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und abnehmen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und Alkohol]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und fasten]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und Rauchen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und visualisieren]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und Wandern]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren wenn man müde ist]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren wie ein Berg]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren Zubehör]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren zuhause]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren zum Abnehmen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren Zunge]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren zur Entspannung]]&lt;br /&gt;
*[[Methoden der Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/konzentration-meditation Konzentration und Meditation]&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/erfolgreich-leben-gott-verwirklichen-swami-sivananda Erfolgreich leben und Gott verwirklichen]&lt;br /&gt;
* Swami Vishnudevananda:[https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/meditation-entspannung/meditation-mantras Meditation und Mantras]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p260_Die-Yogaweisheit-des-Patanjali-fuer-Menschen-von-Heute/ Sukadev Bretz: Die Yoga-Weisheit des Patanjali für Menschen von heute]&lt;br /&gt;
* Sukadev Bretz: [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/meditieren-lernen-10-wochen-sukadev-bretz Meditieren lernen in 10 Wochen - Übungsbuch mit MP3-CD]&lt;br /&gt;
* James Swartz: [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/yoga-drei-energien-james-swartz Yoga der drei Energien], auch als [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/ebooks/e-book-yoga-drei-energien-james-swartz eBook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/#c24697 Anleitung zur einfachen Mantra-Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_1._Woche| Meditationskurs für Anfänger - 10 Wochen]]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationsportal]&lt;br /&gt;
* [https://blog.yoga-vidya.de/category/podcast/meditationsanleitung/ Meditation Anleitung als mp3 Audio]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation - viele Informationen, Anleitungen und Tipps]&lt;br /&gt;
* [http://mein.yoga-vidya.de/profile/Meditation Video und Audio Anleitungen zu Meditation]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikiversity.org/wiki/Meditation Meditation (Wikiversity)]&lt;br /&gt;
*[http://knol.google.com/k/yoga-und-meditation-basis-%C3%BCbungen Yoga und Meditation Basis-Übungen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/video/video/listTagged?tag=vidya-meditation Videos mit Meditation Anleitungen]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/category/podcast/meditationsanleitung/ Meditation Anleitungen als Audio mp3]&lt;br /&gt;
* [http://www.sivanandaonline.org/ Divine Life Society - Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Neuro Experiment: Mönche in der Matgnetröhre]&lt;br /&gt;
* [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation-fuhrt-zu-gottesbewusstsein Meditation führt zu Gottesbewusstsein]&lt;br /&gt;
* [http://www.prem-meditation.de/Meditationen/meditationen.html Überblick Osho-Meditationen]&lt;br /&gt;
* [https://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation Meditation-Videos im Yoga Vidya Forum]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-angst/ Artikel über Meditation und Angst im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel über Meditation und Zeit im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/ Raja Yoga, positives Denken, Gedankenkraft]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/leiter/dr-phil-oliver-hahn/ Tsa Lung - Tibetischer Yoga]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;strong&amp;gt;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/seminar/tsa-lung-tibetische-yogauebungen-zur-aktivierung-des-feinstofflichen-koerpers-a250801-2/ 01.08.2025 - 03.08.2025 - TSA LUNG - tibetische Yogaübungen zur Aktivierung des feinstofflichen Körpers]&amp;lt;/strong&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Workshop erlernen und praktizieren wir eine Serie von fünf energetisierenden Übungen, die mit Körper, Aufmerksamkeit und Atmung arbeiten …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dr phil Oliver Hahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Sakshi Bhav-Meditation mit Shivakami===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download//files/Sakshi_Bhav_Meditation.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Aktiviere deine Energien und dehne deine Bewusstheit aus===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Meditation_Ausdehnung_der_Bewusstheit.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bhakti Yoga Meditation: Die göttliche Gegenwart erfahren===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Meditation_Goettliche_Gegenwart.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Wortlose Bewusstheit: Alles ist wahrhaftig Brahman===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Meditation_Wortlose_Bewusstheit_Alles_ist_wahrhaftig_Brahman.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeits-Meditation: Beobachte und löse dich vom Beobachtbaren===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Meditation_Beobachten_dann_Loesen.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurze Beobachtungs-Meditation – auch für den Alltag===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Meditation_Beobachten_Satchidananda_erfahren.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Atem-Meditation: Konzentration zwischen die Augenbrauen===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/82_Atem-Meditation-Augenbrauen.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Blitzentspannung Atembeobachtung Oberlippen – Meditation===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/81_Blitzentspannung-Atembeobachtung-Oberlippen.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mantra-Meditation in 6 Schritten===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Mantra-Meditation-in-6-Schritten.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurze Shiva-Shakti-Meditation===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/kurze-shiva-shakti-meditation.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitsmeditation auf den Atem 4-4===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download//files/Achtsamkeitsmeditation_fuer_den_Atem_4-4.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sahasrara Chakra Erd-Himmels-Meditation===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/201_Sahasrara-Chakra_Erde-Himmels-Meditation.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitsmeditation auf den Atem 3-4===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download//files/Achtsamkeitsmeditation_fuer_den_Atem_3-4.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rosen-Meditation im Sahasrara Chakra===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/200_Sahasrara-Chakra_Lotos-Meditation.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitsmeditation fuer den Atem 2-4===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download//files/Achtsamkeitsmeditation_fuer_den_Atem_2-4.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phantasiereise zu Lakshmi===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/207_Tiefenentspannung_Phantasiereise_zu_Lakshmi.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitsmeditation für den Körper 1-4===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download//files/Achtsamkeitsmeditation_fuer_den_Koerper1-4.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sahasrara Chakra Segens-Meditation===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/199_Sahasrara-Chakra_Segens-Meditation.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Achtsamkeitsmeditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mudra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditationstexte Swami Nirgunananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Vidya Journal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Vidya Schulung Videoreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel Bhajan Noam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Japa Mala]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Viveka Chudamani]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga der drei Energien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bhagavad Gita James Swartz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfolgreich leben und Gott verwirklichen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LuisaVogel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hanuman_Fitness_Yoga&amp;diff=1274320</id>
		<title>Hanuman Fitness Yoga</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hanuman_Fitness_Yoga&amp;diff=1274320"/>
		<updated>2024-12-12T17:50:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LuisaVogel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hanuman Fitness Yoga&#039;&#039;&#039; ist ein von [[Sukadev Volker Bretz]] entwickelter [[Yoga Stile|Yoga Stil]], welcher die Prinzipien des sportlichen [[Fitness-Training]]s verbindet mit klassischem [[Hatha Yoga]]. Hanuman Fitness Yoga ist eine der [[Yoga Reihe]]n auf Basis des [[Yoga Vidya Stil]]s. Hanuman Fitness Yoga besteht aus ca. 20 Minuten dynamischen Sonnengrüßen für Konditionstraining, 10 Minuten anstrengenden Asanas für Krafttraining, 30 Minuten sanft gehaltenen Asanas für Flexibilitätstraining und Koordinationstraining, Tiefenentspannung zur Regeneration, Pranayama zum Aufladen mit neuer Energie sowie Meditation für eine tiefe spirituelle Erfahrung der Ruhe und Verbundenheit. So kann man mit Hanuman Fitness Yoga in 90 Minuten Körper, Geist und Seele trainieren und schulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|kRLuT6qG3bI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Entwicklung der Hanuman Fitness Yoga Reihe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Sukadev]] Anfang 1992 ein paar Monate reiste, nahm er auch eine Reihe von Yogastunden in verschiedensten Traditionen. Dazu gehörten [[Iyengar Yoga]], [[Jivamukti Yoga]], [[Integral Yoga]], [[Ashtanga Yoga]]. Und als er im Yoga-Center am Zoo war, lud er regelmäßig Gastlehrer ein. Damals war gerade in Amerika und England [[Ashtanga Vinyasa Yoga]] sehr in Mode. So unterrichteten viele Gastlehrer diesen [[Hatha Yoga Stil]], meist in Kombination mit etwas Iyengar Yoga und natürlich den [[Sivananda Yoga Stil]]. Da Sukadev die Gastlehrer selbst übersetzte, nahm er also auch an all ihren Vorträgen und [http://mein.yoga-vidya.de/page/yoga-video-yogastunden Yogastunden] teil und wurde vertraut mit anderen [[Hatha Yoga]] Stilen. So begann er sich zu interessieren für die sportlichen Aspekte des Yoga. Schon 1992 wurde er auch Mitglied der Frankfurter Fitness Company, damals des führenden Fitness-Studios in Frankfurt. Damals waren Fitness Studios sehr in Mode. Sukadev wollte herausfinden, was Menschen daran so interessiert. Einige Jahre machte er dabei mit, beschäftigte sich mit Fitnesstraining, las Bücher und Zeitschriften über sportmedizinische Trainingslehre. Daraus entwickelte er die Hanuman Yoga Fitness Reihe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wieso heißt die Fitness Yoga Reihe Hanuman?==&lt;br /&gt;
Hanuman wird in Indien oft als muskulös dargestellt. Manche Zentren haben in ihrem Logo Hanuman mit richtigem Bizeps, Trizeps und Quadrizeps. [[Hanuman]] ist dafür bekannt, dass er große Kräfte hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie läuft eine Hanuman Fitness Yoga Stunde ab?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus 20 Minuten dynamische [http://www.yoga-vidya.de/de/asana/sganfaenger.html Sonnengebete], bei Fortgeschrittenen auch mit Sprungvariationen aus dem [[Ashtanga Yoga]], 10 Minuten anstrengenden [[Asanas]], 30 Minuten sanfte Asanas, dann [[Tiefenentspannung]], [[Pranayama]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. So ist in 90 Minuten alles enthalten, was Körper und Psyche brauchen: Es beginnt mit [[Ausdauertraining]] (dynamische Sonnengrüße), geht weiter mit [[Krafttraining]] (anstrengende Asanas), [[Flexibilitätstraining]] und [[Koordinationstraing]] mit klassischen Asanas, [[Tiefentspannung]] zur Regeneration, dann Pranayama um sich aufzuladen mit neuer Energie, Meditation für spirituelle Erfahrung und innere Ruhe. Hanuman Yoga Fitness Training berücksichtigt alle Prinzipien des sportlichen Trainings, enthält dabei alle Elemente des Yoga Vidya Stils und führt auch zu einer [[spirituell]]en Erfahrung. Am Anfang schwitzen und stöhnen die Teilnehmer. Zum Schluss leuchten ihre Augen und sie haben ein intensives Gefühl von [[Freude]] und Verbundenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkungsstudie über die Hanuman Yoga Reihe==&lt;br /&gt;
Universität Magdeburg hat eine [https://www.yoga-vidya.de/PDF/wissenschaftliche%20Arbeiten/HanumanStudieFranzWegener1.pdf Fitnessstudie zur Hanuman Yoga Reihe] durchgeführt. Es wurde gezeigt, dass mit Yoga sehr wohl die Muskelkraft gestärkt werden kann, die Kondition, Koordination und Flexibilität gesteigert werden können. Interessant war, dass das innerhalb von 12 Wochen geschieht, was eigentlich so schnell mit normalen sportlichen Möglichkeiten so nicht möglich ist. Das tolle an der Studie war, dass die Teilnehmer auch einige Monate nach der Studie weitergeübt haben, obgleich sie diesen Kurs nicht mehr hatten, zu dem sie sich am Anfang verpflichtet hatten. Auch das ist etwas, was man in der Sportmedizin nicht kennt. Menschen fangen etwas an und ein halbes Jahr später hat dreiviertel der Leute aufgehört es zu machen. Während dessen haben die Teilnehmer 12 Wochen durchgehalten und danach haben sie noch eine ganze Weile, zumindest solange die Studie gedauert hat fast alle weitergemacht. Yoga hat auch sportliche Aspekte. Von daher ist es auch gut, dass man mal Yoga anstrengend übt. Es ist gut, den Körper zu fordern. Aber es gibt einen Unterschied zwischen sportlicheren Yogaarten, wie Hanuman Yoga oder auch Fitnesstraining im Fitnessstudio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verschiedene Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du findest die volle Hanuman Fitness Yoga Reihe auf den Yoga Vidya Internetseiten unter dem Stichwort [http://www.yoga-vidya.de/de/asana/totalfitness.html Total Fitness Yoga]. Andere Namen sind auch Hanuman Yoga Fitness Reihe, Hanuman Yoga, Fitness Yoga, Yoga Vidya Fitness Reihe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde gezeigt, dass mit Yoga sehr wohl die Muskelkraft gestärkt werden kann, die Kondition, Koordination und Flexibilität gesteigert werden können. Interessant war, dass das innerhalb von 12 Wochen geschieht, was eigentlich so schnell mit normalen sportlichen Möglichkeiten so nicht möglich ist. Das tolle an der Studie war, dass die Teilnehmer auch einige Monate nach der Studie weitergeübt haben, obgleich sie diesen Kurs nicht mehr hatten, zu dem sie sich am Anfang verpflichtet hatten. Auch das ist etwas, was man in der Sportmedizin nicht kennt. Menschen fangen etwas an und ein halbes Jahr später hat dreiviertel der Leute aufgehört es zu machen. Während dessen haben die Teilnehmer 12 Wochen durchgehalten und danach haben sie noch eine ganze Weile, zumindest solange die Studie gedauert hat fast alle weitergemacht. Yoga hat auch sportliche Aspekte. Von daher ist es auch gut, dass man mal Yoga anstrengend übt. Es ist gut, den Körper zu fordern. Aber es gibt einen Unterschied zwischen sportlicheren Yogaarten, wie Hanuman Yoga oder auch Fitnesstraining im Fitnessstudio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Elemente der Hanuman Fitness Yoga Reihe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Hanuman Fitness Yoga Reihe findest du unter http://www.yoga-vidya.de/de/asana/totalfitness.html.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Evaluation von Hanuman Fitness Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hanuman Fitness Yoga wurde 2007 auch wissenschaftlich untersucht von einem Team der Universität Magdeburg, angeleitet von Franz Wegener. Die Auswertung findest du unter dem Stichwort [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hörsendung zum Thema Hanuman Fitness Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sukadev selbst spricht über Hanuman Fitness Yoga in folgender Hörsendung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://jkv3wg.podcaster.de/download/39-Hanuman-Yoga_Fitness-Reihe.mp3&lt;br /&gt;
[[Datei:Spenden-Logo_Yoga-Wiki.jpg|link=https://www.yoga-vidya.de/service/spenden/]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sukadevs Spezial-Yogareihe==&lt;br /&gt;
Eine Variation der Yoga Vidya Reihe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ideal für die Gesundheit und Flexibilität aller Körperteile. Beugt allen Rücken-, Hals- und sonstigen Beschwerden vor. Erweckt die Lebensenergie und führt zu einem freudigen Gemüt am ganzen Tag. Probiere es aus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/reihe/38778-sukadevs-spezial-yoga-uebungsreihe-38749/ Spezial-Yogareihe] ist für fortgeschrittenere Schüler gedacht, die mit der Yoga Vidya Reihe vertraut sind. Diese Reihe erfordert zwar keine große Flexibilität, aber gute Koordinationsfähigkeit. Es rentiert sich aber, diese zu erlernen!&lt;br /&gt;
Diese Übungsreihe kannst Du täglich üben uder im Wechsel mit der Yoga-Total-Fitness-Reihe und der klassischen Yoga Vidya Reihe.&lt;br /&gt;
Die Reihe dauert, einschließlich [[Pranayama]] und Tiefenentspannung. 65 Minuten, ohne Pranayama und Tiefenentspannung 25-30 Minuten.&lt;br /&gt;
Diese und andere Übungsreihen kannst Du in den Yoga Bodywork-Seminaren und Yogalehrer Ausbildungen im Haus Yoga Vidya lernen. Sehr empfehlenswert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Pranayama (Atemübungen)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sitzhaltung.jpg| Drei Runden [[Kapalabhati]] ...&lt;br /&gt;
Anuloma.jpg| ... und 20 Minuten [[Wechselatmung]]. Besonders wirksame Variationen (Bandhas und Samanu Konzentrationstechniken lernst Du in den Yoga Vidya Kundalini Yoga Intensiv-Seminaren und in der Yogalehrer Ausbildung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Surya Namaskar Grundreihe&#039;&#039;&#039; - 12 flotte Runden. Sehr wichtig zum Aufwärmen. Keinesfalls überspringen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
SN_Klein.jpg| Anleitung zum [[Sonnengruss]] findest du hier im Wiki.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Asanas&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga-Stellungen werden ruhig und gleichmäßig gehalten.&lt;br /&gt;
Wichtig sind:&lt;br /&gt;
* Gleichmäßiger, ruhiger und tiefer Atem (Bauch-Atmung oder vollständiger Yoga-Atem)&lt;br /&gt;
* Bewusstheit und Konzentration, am besten auf das bei der betreffenden Übung angesprochenen Chakra (Findest Du jeweils unter Details)&lt;br /&gt;
* Entspannte Geisteshaltung: Auch wenn die Asana mal anstrengend ist, bleiben dennoch der Geist und alle nicht benötigten Körperteile vollkommen entspannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Navasana.jpg| [[Navasana]], Bauchmuskelübung: 12 Mal mit dem Atem Brustkorb heben und senken: Ausatmen, dabei Brustkorb heben. Einatmen, dabei Brustkorb senken.&lt;br /&gt;
Beindehnung.jpg| [[Spagat]] auf dem Rücken liegend. Geht auch ohne Band: Mit beiden Händen an den Fuß fassen, Fuß zum Kopf ziehen. 8 Atemzüge lang halten. Seite wechseln.&lt;br /&gt;
Skorpion-gr.jpg| [[Skorpion]] mit gegrätschten Beinen. Alles Gewicht ist auf den Ellbogen. Kopf dabei locker nach unten hängen lassen. 12 Atemzüge lang halten. Seite wechseln. Die schwerste Asana dieser Reihe, aber besonders wirksam gegen alle Arten von Rückenbeschwerden.&lt;br /&gt;
Sarvangasana.jpg| [[Schulterstand]]. 1-3 Minuten lang halten.&lt;br /&gt;
Pflug-Arme.jpg| [[Pflug]] mit Armen nach hinten. 8 Atemzüge lang halten.&lt;br /&gt;
Fisch-Lotus-seitlich.jpg| [[Fisch]] 10 Atemzüge lang.&lt;br /&gt;
Paschimotthanasana-2.jpg| [[Vorwärtsbeuge]] 1-5 Minuten.&lt;br /&gt;
Schmetterling.jpg| [[Schmetterling]]: Hände um die Füße geben. Die Knie nach unten senken. Noch wirksamer: Ellbogen auf die Knie, oder mit den Händen die Knie runter drücken (ohne Foto). 8 Atemzüge lang halten.&lt;br /&gt;
Graetsch.jpg| Grätschbeinige Vorwärtsbeuge: Beine auseinander geben so weit es geht. Eine Partnerin ist dabei hilfreich, es geht aber auch ohne. Dann kannst Du Dich nach vorne legen. 8 Atemzüge lang halten.&lt;br /&gt;
Bhujangasana-8.jpg| [[Kobra]]: Hände auf den Boden geben, Brustkorb und Kopf heben. Gesäß anspannen, um unteren Rücken zu schützen. Vorsicht: Nur soweit gehen, wie es angenehm im unteren Rücken ist. 10 Atemzüge lang halten.&lt;br /&gt;
Dhanurasana.jpg| [[Bogen]]: An die Fußgelenke fassen, Füße und Brustkorb heben. 10 Atemzüge lang halten. Dann: Schaukelbogen: 12 Mal vor- und zurück schaukeln.&lt;br /&gt;
Flex-4.jpg| [[Halbmond]]: Einen Fuß nach vorne, einen nach hinten. Knie am Boden, Fuß gestreckt. Brustkorb und Arme nach hinten. Beide Seiten üben.&lt;br /&gt;
Matsendrasana.jpg| [[Drehsitz]] Jede Seite 1-2 Minuten.&lt;br /&gt;
Pfau-sh.jpg| [[Pfau]] Gewicht auf die Ellbogen geben. 10 Atemzüge lang halten.&lt;br /&gt;
Padahasta2.jpg| Stehende Vorwärtsbeuge 8 Atemzüge lang.&lt;br /&gt;
Taenzer-s.jpg| [[Tänzer]] senkrecht. 8 Atemzüge lang.&lt;br /&gt;
Trikonasana.jpg| [[Dreieck]] - Jede Seite 8 Atemzüge lang.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Tiefenenstpannung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5-8 Minuten [[Tiefenentspannung]] führen zu einer umfassenden Regeneration. So bekommst Du weniger (oder gar keinen) Muskelkater selbst nach einer anstrengenden Yoga-Sitzung. Du fühlst Dich nach dem Training/der Yoga-Sitzung voller Kraft und Energie, leicht und beschwingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
ShavasanaDeckeKnie.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anleitung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefenentspannungslage auf dem Rücken: Beine etwas auseinander, Arme vom Körper weg, Handflächen nach oben. Kopf in der Mitte. Falls diese Haltung im unteren Rücken nicht ganz angenehm ist, kannst Du Kissen oder eine Rolle oder eine gerollte Decke unter die Knie legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Körperteile von unten nach oben anspannen, 5 Sek. angespannt lassen, loslassen, nachspüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autosuggestion: Körperteile von unten nach oben bitten, sich zu entspannen: “Ich entspanne die Füße (3 x wiederholen). Ich entspanne die Waden (3x). Ich entspanne die Oberschenkel...”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Visualisierung: Stelle dir eine wunderschöne Gegend vor, irgendwo in der Natur, wo Du Dich ganz geborgen und ganz wohl fühlen kannst. Male Dir alle Einzelheiten aus. Die Natur um Dich herum, den Himmel, spüre die Erde unter Dir. Fühle Dich eins mit Deiner Umgebung.&lt;br /&gt;
Atme tief durch. Strecke und räkele Dich.  Setze Dich auf. Am besten gleich die Meditation folgen lassen (5-45 Minuten...).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anleitungen auch zum Anhören auf Video bei YouTube oder auf CD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Yoga Vidya Stil]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Stile]]&lt;br /&gt;
* [[Hanuman]]&lt;br /&gt;
* [[Fitness]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Vidya Bodywork]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://blog.yoga-vidya.de/hanuman-yoga-fitnessreihe-mp3-und-video/ Hanuman Fitness Yoga Anleitung als Video und mp3]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/asana/totalfitness.html Hanuman Fitness Yoga Reihe] mit Anleitungen und Fotos&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/hanuman-yoga-fitness-training/ Hanuman Fitness Yoga Seminare]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/asana/totalfitness.html Yoga Vidya Total-Fitness-Reihe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas als besonderer Schwerpunkt]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/stichwortsuche/dfu/0/dtu/0/ex/0/fu/Asana%2BIntensiv%2Bund%2BYoga%2BBodywork%2B%28f%C3%BCr%2BFortgeschrittenere%29/ro/s/ Verschiedene Asana Intensiv-Seminare]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/?tx_solr[q]=dfu/0/dtu/0/ex/0/fu/Asana+Intensiv+und+Yoga+Bodywork+(f%c3%bcr+Fortgeschrittenere)/ro/s/&amp;amp;type=1655882548&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Göttliche Inkarnation Hanuman - Sukadev im Podcast===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Goetliche_Inkarnation_Hanuman.mp3}}&lt;br /&gt;
===Hanuman Fitness Yoga - Sukadev im Podcast===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/39-Hanuman-Yoga_Fitness-Reihe.mp3}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LuisaVogel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pari&amp;diff=1270232</id>
		<title>Pari</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pari&amp;diff=1270232"/>
		<updated>2024-10-06T08:24:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LuisaVogel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pari&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: परि pari &#039;&#039;adv&#039;&#039;.) ringsum, im Umkreis; sehr, stark, heftig. pari- ist auch ein [[Sanskrit Präfix]], also etwas, was vor ein anderes Wort gestellt werden kann. pari- bedeutet herum, um, umher. Beispiel ist paripūrṇa [[Paripurna]], [[Parivarjita]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ganesha Yantra.jpg|thumb|[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Ganeshatext.html Ganesha] [[Yantra]], Symbol der Kraft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verschiedene Schreibweisen für Pari ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pari ist ein Sanskritwort. Sanskrit ist die Sprache des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Sanskrit Wörter werden in Indien auf [[Devanagari]] geschrieben. Damit Europäer das lesen können, wird Devanagari transkribiert in die Römische Schrift. Es gibt verschiedene Konventionen, wie Devanagari in römische Schrift transkribiert werden kann Pari auf Devanagari wird geschrieben &amp;quot; परि &amp;quot;, in IAST wissenschaftliche Transkription mit diakritischen Zeichen &amp;quot; pari &amp;quot;, in der [[Harvard-Kyoto]] Umschrift &amp;quot; pari &amp;quot;, in der [[Velthuis]] Transkription &amp;quot; pari &amp;quot;, in der modernen Internet [[Itrans]] Transkription &amp;quot; pari &amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ähnliche Sanskrit Wörter wie  Pari  ==&lt;br /&gt;
Hier einige Links zu Sanskritwörtern, die entweder vom Sanskrit oder vom Deutschen her ähnliche Bedeutung haben wie Pari oder im Deutschen oder Sanskrit im Alphabet vor oder nach Pari stehen:&lt;br /&gt;
* [[Parayishnu]]&lt;br /&gt;
* [[Parayitar]]&lt;br /&gt;
* [[Parch]]&lt;br /&gt;
* [[Paribhadra]]&lt;br /&gt;
* [[Paribhramana]]&lt;br /&gt;
* [[Upari]]&lt;br /&gt;
* [[Avis]]&lt;br /&gt;
* [[Tadvat]]&lt;br /&gt;
* [[Tatha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/asana/pflug.html Halasana]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/asana/pflug.html Pflug]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/asana/pflug.html Pflug]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/asana/rad.html Rad]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/asana/ruecken.html Rücken]&lt;br /&gt;
* [[Ahimsa]]&lt;br /&gt;
* [[Guru]]&lt;br /&gt;
* [[Mudra]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Mylius, Klaus: Sanskrit – Deutsch. Deutsch – Sanskrit. Wörterbuch; Harrassowitz Verlag, Wiesbaden, 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* [[Carl Capeller]]: [[Sanskrit Wörterbuch]], nach den Petersburger Wörterbüchern bearbeitet, Strassburg : Trübner, 1887&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen zu Sanskrit und Indische Sprachen==&lt;br /&gt;
* [[Sanskrit Wörterbuch]]&lt;br /&gt;
* [[Sanskrit Übersetzung]]&lt;br /&gt;
* [[Sanskrit Schrift]]&lt;br /&gt;
* [[Sanskrit Alphabet]]&lt;br /&gt;
* [[Sanskrit Übersetzung kostenlos]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi]]&lt;br /&gt;
* [[Indien]]&lt;br /&gt;
* [[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung Deutsch Sanskrit - Sanskrit Deutsch==&lt;br /&gt;
:Sanskrit &#039;&#039;&#039;Pari&#039;&#039;&#039; - Deutsch &#039;&#039;ringsum, umher.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:Deutsch &#039;&#039;ringsum, umher.&#039;&#039; Sanskrit  &#039;&#039;&#039;Pari&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:Sanskrit - Deutsch &#039;&#039;&#039;Pari&#039;&#039;&#039;  -  &#039;&#039;ringsum, umher.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:Deutsch - Sanskrit &#039;&#039;ringsum, umher.&#039;&#039;  -  &#039;&#039;&#039;Pari&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit Adverb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit Präfix]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LuisaVogel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Swami_Sivananda_Radha&amp;diff=1266491</id>
		<title>Swami Sivananda Radha</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Swami_Sivananda_Radha&amp;diff=1266491"/>
		<updated>2024-06-26T11:29:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LuisaVogel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Swami Sivananda Radha, *1911 in Deutschland, ✝ 30.11.1995 in Spokane, Washington State, USA. Tänzerin, Psychologin, [[Schülerin]] von Swami Sivananda. Bekannte Yoga Meisterin mit Hauptsitz im Yashodhara Ashram in Kananda. Autorin bekannter Werke wie &amp;quot;Kundalini Praxis&amp;quot; und &amp;quot;Geheimnis Hatha Yoga&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Sivananda Radhas Kindheit und Jugend ==&lt;br /&gt;
[[Swami]] Sivananda [[Radha]] wurde 1911 als Sylvia Demitz in [[Deutschland]] geboren, nach Eheschließung war sie bekannt als Ursula Sylvia Hellmann. Sie lebte in Deutschland bis kurz nach dem 2. Weltkrieg. Durch ihre neugierige und kritische [[Natur]] spürte sie schnell, dass weltlicher [[Erfolg]] nicht dauerhaft zufrieden stellt. Die Ereignisse des zweiten Weltkriegs verstärkten noch ihr [[Verlangen]] nach einen sinnerfüllten Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Sivananda Radha als Schülerin von Swami Sivananda ==&lt;br /&gt;
Sie emigrierte 1951 nach [[Kanada]] und wurde kanadischer Staatsbürger. Eine Vision führte sie zu ihrem [[Guru]] [[Swami Sivananda]] [[Saraswati]] nach [[Rishikesh]] ([[Indien]]). Bei ihrem ersten Besuch verbrachte sie sechs Monate im [[Ashram]] und erhielt eine intensive Einführung in [[Spiritualität]] und die [[Philosophie]] und [[Praxis]] des [[Yoga]]. In dieser [[Zeit]] entschied sie sich, ihr Leben dem [[Dienst]] am Nächsten zu widmen. Sie wurde 1956 als [[Sannyasi]] initiiert und nahm den Namen Swami Sivananda Radha an. Sannyasins entsagen allen weltlichen Ambitionen und emotionaler Bindungen und widmen ihr Leben dem selbstlosen Dienst am Nächsten und der Suche nach spiritueller [[Wahrheit]] und [[Erleuchtung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Swami Sivananda Radha als spirituelle Lehrerin in Kanada ==&lt;br /&gt;
Auf Anweisung ihres Gurus kehrte sie nach Kanada zurück um die Lehren des Yoga im Westen zu verbreiten. Bereits 1956 gründete sie ein Ashram in Burnaby (British Colombia, Kanada) der 1963 zu seinem heutigen Standort in Kootenay Bay (ebenfalls British Colombia) verlegt wurde. Seit dieser Zeit lag der Fokus ihrer Arbeit darin, die klassischen Schriften so auszulegen, dass sie von Menschen des Westens verstanden und im täglichen Leben angewendet werden können. Viele ihrer Arbeiten wurden von der kanadischen Regierung für Verwendung als Lehrmaterial in Schulen zugelassen. Sie ist die Autorin von &amp;quot;[[Kundalini]]: Yoga for the West&amp;quot; (Deutsch: &amp;quot;Kundalini Praxis&amp;quot;), &amp;quot;Mantras: Words of Power&amp;quot;, &amp;quot;Geheimnis Hatha Yoga&amp;quot; und &amp;quot;the Divine Light invocations&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Radha versteht Yoga nicht als [[Religion]], sondern als [[Wissenschaft]], mit der Menschen ihr gesamten anlegten Fähigkeiten ausschöpfen können und die zu einem Leben in Rücksicht auf sich und andere befähigt. Sie lehrte und hielt Vorträge in Nordamerika und Europa und unterrichtete andere, wie sie die Yoga-Lehren weiterzugeben. Sie verbrachte den größten Teil ihrer Zeit mit Schreiben und der [[Unterweisung]] von [[spirituell]] Suchenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30.11.1995 erreichte sie in Spokane, Washington State, USA, [[Mahasamadhi]] und verließ so ihre sterbliche Hülle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke von Swami Sivananda Radha ==&lt;br /&gt;
* Geheimnis Hatha Yoga&lt;br /&gt;
* Kundalini Praxis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Swami Chidananda]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Dayananda]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Devananda]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Jyotirmayananda]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Nadabrahmananda]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Omkarananda]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Paramananda]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Shivapremananda]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Vidyananda]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Vishnu-devananda]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Krishnananda]]&lt;br /&gt;
* [[Swami Hridayananda]]&lt;br /&gt;
* [[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
* [[Divine Life Society]]&lt;br /&gt;
* [[Guru]]&lt;br /&gt;
* [[Ashram]]&lt;br /&gt;
* [[Heilige]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
* [http://www.krishnananda.org Werke von Swami Krishnananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;br /&gt;
{{strf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schüler von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meisterin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LuisaVogel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Meditation&amp;diff=1086751</id>
		<title>Meditation</title>
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		<updated>2022-07-10T12:40:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LuisaVogel: Änderung 1086748 von LuisaVogel (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Wort &#039;&#039;&#039;Meditation&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: dhyāna &#039;&#039;n.&#039;&#039; kommt von Latein „medias“ bzw. &amp;quot;Medium&amp;quot; (Mitte) und/oder vom Lateinischen „meditatio“ (Nachsinnen, in [[Gedanke]]n vertieft sein) sowie dem Wort &amp;quot;meditare&amp;quot; (aufrichten). In der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] geht es darum, &amp;quot;die [[Gedanke]]n zur [[Ruhe]] zu bringen&amp;quot; bzw. den Geist zu fokussieren, Achtsamkeit gefolgt von einen Zustand jenseits des Denkens und Fühlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:ClematisBuddha.jpg|thumb| [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hat sehr viele Wirkungen. Hier findest du [[Studien]] über Meditation: [[Studien]]. Meditation ist ein Weg zu [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiefe der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ist ein Akt der [[Bewusstheit]] ohne einen Gedankeninhalt. Der [[Zustand]] in der Meditation lässt sich nur schwer erklären und muss selbst erfahren werden. Er ist ähnlich dem [[Tiefschlaf]], in den man hinenfällt, nur dass [[Körper]] und [[Geist]] wach sind. [[Meditationstechnik]]en wurden in vielen [[Kultur]]kreisen entwickelt. Aus medizinischer Sicht sind sie sinnvoll, um Alltags[[stress]] und [[Hektik]] abzubauen und zur inneren Ruhe zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist der Schlüssel für Positivität, inneren [[Frieden]], [[Kreativität]] und [[Lebensfreude]]. Sie ist jedem geduldig Übenden zugängig. Schon 10-15 Minuten täglicher Übung erschließen die inneren [[Quelle]]n ungeahnter [[Kraft]] und verhelfen dir zu [[Ruhe]] und [[Gleichgewicht]]. In dem meditativen Zustand gehen die [[Gehirn]]wellen in den sogenannten „Alpha-Modus&amp;quot;, und du kannst dich ganz bewusst für dein höheres [[Selbst]] öffnen. Wir sind es gewohnt, ständig zu denken, ähnlich wie ein [[See]], dessen [[Wasser]]oberfläche immer in Bewegung ist. So erscheint es fast unmöglich, in uns hineinzuspüren. Erst wenn die Wellen ruhig sind, können wir tiefer in uns hineinschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxis==&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, für die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] immer den gleichen [[Meditationsraum|Ort]] und die gleiche [[Zeit]] zu wählen. Die beste Zeit ist morgens und abends (der [[Geist]] ist dann noch ruhig). Sitzhaltung: Eine bequeme Stellung mit geradem Rücken einnehmen. Den Rücken nicht anlehnen. Gekreuzte Beine sind energetisch hilfreich. Hände auf Oberschenkel/Knie ablegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation zu Hause: Eine eigene Meditationsecke zu Hause einrichten. Es sollte während der Meditation ruhig sein. Eine feste Zeit festlegen. Mit zehn Minuten anfangen und langsam auf eine halbe Stunde steigern, wenn nötig den Wecker stellen. Bewusst den Atem zur Ruhe kommen lassen. [[Aufmerksamkeit]] bewusst nach innen ziehen, [[Sinne]]seindrücke in den Hintergrund treten lassen, [[Augen]] schließen. Den Geist um Ruhe bitten. (Das kann nicht erzwungen werden.) Einen inneren [[Konzentration]]spunkt wählen ([[Herz]] oder Punkt zwischen Augenbrauen). Den Geist auf ein Objekt richten: den Atem, ein [[Mantra]], ein Bild. Hindernisse in der Meditation sind unruhige Gedanken, körperliche [[Schmerz]]en, geistige Widerstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im uralten klassischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] unterstützen verschiedene [[Körperhaltung]]en und -übungen, Atemtechniken, sowie [[Fasten]] und andere Arten der [[Askese]] die Meditation. Lange ruhig und bewegungslos gehaltene [[Asana]]s sind bereits meditativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Tai-Chi]] und meditative Kampfkünste können Gegenstand und Vehikel sein: Besonders in den taoistischen Tradition der inneren Kampfkünste (z. B. Taijiquan) spielt der meditative Aspekt eine große Rolle. In manchen Stilen tritt der kämpferische Ursprung fast völlig zurück. In vielen der äußeren Kampfkünsten (z.B. [[Aikido]], [[Karate]], [[Judo]] und auch [[Kinomichi]]) werden ebenfalls meditative Praktiken geübt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditationsarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt sehr viele verschiedene Meditationsarten. Finde die für dich persönlich am besten geeignete Meditationsform. Hier einige Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersicht Meditationsarten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Einfache Mantrameditation]]&lt;br /&gt;
#[[Tratak]] (Kerzenmeditation)&lt;br /&gt;
#[[Ausdehnungsmeditation]]&lt;br /&gt;
#[[Kombinierte Mantrameditation]]&lt;br /&gt;
#[[Energiemeditation]]&lt;br /&gt;
#[[Eigenschaftsmeditation]]&lt;br /&gt;
#[[Mantrameditation]]&lt;br /&gt;
#[[Vichara Meditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Meditationsarten:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;konkrete Meditation&#039;&#039;&#039; ([[Saguna Dhyana]]): &lt;br /&gt;
In der konkreten Meditation meditiert der Schüler über die Gestalt des [[Gott]]es [[Krishna]], [[Rama]], [[Sita]], [[Vishnu]], [[Shiva]], über [[Gayatri]] oder [[Devi]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;abstrakte Meditation&#039;&#039;&#039; ([[Nirguna Dhyana]]):&lt;br /&gt;
In der abstrakten meditiert er über sein eigenes [[Selbst]] oder [[Atman]]. Stelle das Bild des [[Hari]] (einer der Namen Vishnus) mit den vier Händen vor dir auf. Wenn du unverwandt fünf Minuten lang auf das Bild geblickt hast, schließe die Augen, und sehe es mit dem inneren Blick. Sieh in Gedanken zuerst seine Füße, dann nacheinander seine Beine, sein gelbes, seidenes Gewand, seinen goldenen, steingeschmückten Halsschmuck (Kaustubha), seinen Ohrring (Makara Kundala), dann sein Gesicht, das gekrönte Haupt, den [[Diskus]] ([[Chakra]]) in der oberen rechten [[Hand]], den [[Lotus]] in der unteren linken [[Hand]]. Nun lass den Blick herabgleiten auf die Füße und beginne die Übung immer wieder von neuem. Zuletzt konzentriere die Gedanken auf die Füße oder auf das Gesicht, wiederhole in Gedanken das Mantra: &amp;quot;[[Hari]] [[Om]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Om Namo Narayana]]&amp;quot;, und denke nach über die [[Attribut]]e des Gottes, über seine [[Allmacht]], [[Allgegenwart]] und [[Reinheit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditiere von ganzem [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzen] über [[Om]] und seine [[Bedeutung]]. Das nennt man Nirguna Dhyana. Wiederhole in Gedanken: Om. Identifiziere dich mit [[Atman]]. Fühle: „Ich bin das allesdurchdringende, unsterbliche Selbst oder Atman. Ich bin [[Satchitananda]], [[Brahman]] (die reine [[Gegenwart]], die reine [[Erkenntnis]], die reine [[Glückseligkeit]]). Ich bin der schweigende [[Zeuge]] ([[Sakshin]]) der drei Stufen des [[Bewusstsein]]s mit all ihren Abweichungen. Ich bin das reine Bewusstsein, unterschieden von Körper, [[Denken]], [[Kraft]] ([https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana]) und Sinnesempfindungen. Ich bin das aus sich selbst strahlende [[Licht]] der Lichter. Ich bin die ewige, erhabene [[Seele]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga Vidya wünscht dir tiefe Meditionserfahrungen und viel Freude beim ausprobieren der verschiedenen Meditationsarten und deiner regelmäßigen Meditationspraxis!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
#Reduziert [[Stress]] und Bluthochdruck&lt;br /&gt;
#Macht leistungsfähiger und erhöht das [[Konzentrationsvermögen]]&lt;br /&gt;
#Stärkt das [[Selbstwertgefühl]], fördert die innere Ruhe und [[Harmonie]] sowie [[Gelassenheit]] im Alltag&lt;br /&gt;
#[[Erfahrung]] der [[Einheit]], [[Harmonie]] und [[Frieden]]&lt;br /&gt;
#Ein [[Gefühl]] des [[Wohlwollen]]s für alle Lebewesen stellt sich ein&lt;br /&gt;
#Wohltuende Leichtigkeit stellt sich ein&lt;br /&gt;
#Das Empfinden reiner [[Gegenwart]] wird erfahrbar&lt;br /&gt;
#Entzückung entsteht&lt;br /&gt;
#Harmonie mit der [[Natur]] wird bewusst &lt;br /&gt;
#[[Freude]] an reiner Präsenz&lt;br /&gt;
#kein spezielles Erlebnis&lt;br /&gt;
#Der [[Wunsch]], anderen zu helfen, wird entfacht &lt;br /&gt;
#Ein allgemeines Wohlbefinden breitet sich aus&lt;br /&gt;
#Lücken werden als [[Freude]] empfunden&lt;br /&gt;
#man hat das Gefühl in einem unendlichen [[Raum]] zu sein&lt;br /&gt;
#die segensreiche Erfahrung das Atmens völlig neu entdeckt zu haben&lt;br /&gt;
#in der [[Wirbelsäule]] kann eine [[Energie]] spürbar werden&lt;br /&gt;
#das [[Empfinden]] einer höheren und liebenden [[Macht]]&lt;br /&gt;
#[[Verbundenheit]] mit allen [[Wesen]] wird erfahrbar&lt;br /&gt;
#Es wächst die Bereitschaft loszulassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ttn3boFcd6s}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung zur Meditation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Swami-Sivananda-Konzentration-und-Meditation.jpg|thumb|Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Auszug aus dem Buch &amp;quot;Konzentration und Meditation&amp;quot; von [[Swami Sivananda]] -&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was ist Meditation? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhyanam nirvishayam manah - Der geistige Zustand, in dem keine Vishayas, keine objektorientierten  Gedanken da sind, ist Meditation. &lt;br /&gt;
Tatra pratyayaikatanata dhyanam (YS III.2) - Ein ununterbrochener Fluss einer einzigen Wahrnehmung oder eines einzigen Gedankens, wie das Wasser, das stetig in einem Strom dahinfließt, ist Dhyana (Meditation). Ekarupa-vritti-pravaha - nur eine einzige Vritti, Gedankenschwingung, existiert im Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist der regelmäßige Fluss der Gedanken zu dem Gegenstand der Konzentration hin, das Aufrechterhalten eines ununterbrochenen Flusses von Gottesbewusstsein, von dem Gedanken an Gott bzw. atman, so wie Öl kontinuierlich von einem Gefäß ins andere fließt (taila-dharavat). Alle weltlichen Gedanken sind ausgeschlossen. Der Geist ist erfüllt von göttlichen Gedanken, göttlicher Herrlichkeit, göttlicher Gegenwart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation, die 7. Stufe auf der Leiter des Yoga, folgt auf dharana, die Konzentration . Im raja-yoga nennt man dies dhyana, im Jnana Yoga nidhidhyasana, im bhakti-yoga bhajana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notwendigkeit der Meditation&lt;br /&gt;
Meditation ist der Weg zu Unsterblichkeit und immerwährender Glückseligkeit. Wer nicht meditiert, „tötet die Seele, das Selbst“ (atmahanah; Isha Upanishad). Er ist wie ein lebender Leichnam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weise durchtrennt den Knoten der Ich-Identifikation mit dem Schwert der Meditation. Dann dämmert die höchste Erkenntnis des Selbst, innere Erleuchtung, Selbstverwirklichung auf. Der so befreite Weise kennt keinen Zweifel und keine Täuschung mehr; karmische Bindungen sind durchtrennt. Darum ist die Meditation so wesentlich und der Hauptschlüssel zu den Bereichen ewiger Wonne. Durch intensive Meditation haben große Weise und rishis früherer Zeiten wie Yajnavalkya, Uddalaka und andere Selbsterkenntnis und höchste Einheit erlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahrung für die Seele&lt;br /&gt;
So wie der Körper Nahrung braucht, braucht auch die Seele Nahrung in Form von Gebet, Japa , Kirtan , Meditation usw. Wenn du nicht rechtzeitig etwas zu essen bekommst, wirst du unruhig. Ebenso wirst du Unruhe verspüren, wenn du einmal morgens und abends nicht gebetet und meditiert hast, nachdem du das eine Weile lang praktiziert hast. Nahrung für die Seele ist wichtiger als Nahrung für den Körper. Daher sei regelmäßig in deiner Praxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Garten des Friedens und Wohlwollens&lt;br /&gt;
Wie du im Garten verschiedene Blumen wie Jasmin, Rosen und Lilien anpflanzt, kultiviere auch die Gedankenblumen von Frieden, Liebe, Mitgefühl, Freundlichkeit, Reinheit und andere im Garten deines Fühlens und Denkens (antahkarana ). Durch Innenschau wässere diesen Garten des Geistes und durch Meditation und erhabenes Denken jäte das Unkraut nutzloser, unharmonischer Gedanken.&lt;br /&gt;
Wenn dein Mangobaum blüht, weißt du, dass du demnächst Mangofrüchte ernten kannst. Ebenso, wenn du Frieden, shanti, im Geist hast, kannst du sicher sein, dass deine Meditation gut gedeiht und du die Frucht des Wissens bald pflücken kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Gesetz der Resonanz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliches zieht Ähnliches an. Das ist eine grundlegende Gesetzmäßigkeit. Pflege gute Gedanken und meditiere. Deine neue spirituelle Schwingung wird Weise und Heilige anziehen, deren Ausstrahlung dir zugute kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte der Meditation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst Indra, der Herrscher der Devas , der über alle Schätze verfügt, erfährt nicht die Seligkeit des Weisen, der frei von Wünschen in seiner eigenen Natur ruht und alles in gleicher Weise ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lerne die Wissenschaft der Seblstbeherrschung. Gewinne einen stetigen Geist durch regelmäßige Meditationspraxis. Richte dein Bewusstsein auf Gott. Dein Leben wird göttlich sein; göttliche Qualitäten werden einströmen. Alle negativen Neigungen werden schwinden, alle gegensätzlichen Kräfte werden harmonisiert. Du wirst vollkommene Harmonie, ungetrübtes Glück und anhaltenden Frieden erfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regelmäßige Meditation ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-	ist der wahre königliche Weg zum Heil&lt;br /&gt;
-	überwindet Kummer, Leiden und Sorgen samt deren Ursachen&lt;br /&gt;
-	führt zur Erfahrung der Einheit &lt;br /&gt;
-	ist die Hauptstraße, die den Aspiranten/die Aspirantin direkt zum Gottesbewusstsein bringt&lt;br /&gt;
-	ist die mystische Leiter von der Erde zum Himmel, zu den Höhen des Überbewusstseins (asamprajnata samadhi)&lt;br /&gt;
-	ist die Stufe im Treppenhaus von chidakasha (dem Raum des Beusstseins), die den Aspiranten zum obersten Stockwerk von advaita und Kaivalya  bringt&lt;br /&gt;
-	ist die Seilbahn, mit der der Aspirant leicht zum anderen Ufer von bhava samadhi gleiten und den Honig allumfassender Liebe (prema) und den Nektar der Unsterblichkeit kosten kann&lt;br /&gt;
-	öffnet die Bahnen intuitiven Wissens&lt;br /&gt;
-	macht den Geist und das Gemüt ruhig und stetig&lt;br /&gt;
-	weckt ein ekstatisches Gefühl&lt;br /&gt;
-	bringt den Schüler in Kontakt mit der Quelle der höchsten Seele (Purusha)&lt;br /&gt;
-	klärt im Laufe des Weges alle etwaigen Zweifel &lt;br /&gt;
-	lässt dich intuitiv den Fuß auf die nächste Stufe der spirituellen Leiter setzen. Eine mystische innere Stimme wird dich leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die geistige Uhr ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn du deine Uhr abends aufziehst , läuft sie problemlos 24 Stunden lang. Ebenso, wenn du ein oder zwei Stunden am frühen Morgen meditierst, kannst du den ganzen Tag friedvoll arbeiten. Nichts wird deinen Geist und deine Psyche stören. Das ganze System ist erfüllt von spirituellen, göttlichen Schwingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Zweifel klären sich in der Meditation von selbst. Manches dauert eine Weile. Manche Dinge kannst du zu einem bestimmten Zeitpunkt noch nicht erfassen, egal, wie viel der Lehrer/die Lehrerin sie erklärt. Du musst dich erst noch etwas weiter entwickeln. Wenn du etwas weiter vorangeschritten bist, werden Dinge, die dich vorher verunsichert haben, von selbst klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditationshaltungen 9 Vajrasana.jpg|thumb|Sukadev Bretz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Bewusstsein auf das Selbst richten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koliken, Blinddarmreizung oder Abszesse verursachen akuten Schmerz. Während des Schlafs aber oder unter Betäubung spürt man ihn nicht. Nur wenn das Bewusstsein mit dem Körper verbunden ist, spürt man den Schmerz. Wenn man in der Lage ist, Bewusstsein und Körper zu trennen, kann man sich vom Schmerzempfinden lösen.&lt;br /&gt;
Ebenso kannst du, wenn du durch beständige Meditationspraxis den Geist vom Körper und äußeren Objekten abziehst und auf den atman richtest, alles menschliche Leiden überwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahre Ruhe findest du in der Meditation, wenn der Geist im atman ruht. Auch eine Veränderung der Ar¬beit kann Entspannung geben. Müßigkeit aber, in der die Gedanken ungezügelt herumwandern oder Luftschlösser bauen, führt nicht zur inneren Ruhe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer seine Gedanken nicht in der Meditation zu konzen¬trieren vermag, wird keine Selbsterkenntnis gewinnen. Wer unstetig ist, kann nicht meditieren. Ihm fehlt die Liebe zur Selbstverwirklichung und die brennende Sehnsucht nach Befreiung. Ohne Meditation kommt man nicht zu innerem Frieden. Und wie kann es Glück geben für einen Menschen, der keinen Frieden hat? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auch Träume sind ein Indiz für spirituellen Fortschritt ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmählich wirst du auch deine Träume lenken und beherrschen können. Die Kraft deines Sadhana im normalen Wachbewusstsein wird dir auch im Traum zur Verfügung stehen. Das ist ein Zeichen für deinen spirituellen Fortschritt. Daher analysiere deine Träume sorgfältig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Befreiung vom Kreislauf von Wiedergeburt und Tod ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn du dich vom Kreislauf von Tod und Wiedergeburt (samsara) mit all seinen Leiden und Nöten befreien willst, dann meditiere.&lt;br /&gt;
Meditation ist eine geheimnisvolle Leiter, die&lt;br /&gt;
- von der Erde zum Himmel&lt;br /&gt;
- vom Irrtum zur Wahrheit,&lt;br /&gt;
- von der Dunkelheit zum Licht&lt;br /&gt;
- vom Leid zu Freude&lt;br /&gt;
- von Ruhelosigkeit zu andauerndem Frieden&lt;br /&gt;
- von Unwissenheit zum Wissen&lt;br /&gt;
- von Sterblichkeit zu Unsterblichkeit&lt;br /&gt;
führt. &lt;br /&gt;
Meditation bereitet dich vor für die ganzheitliche Erfahrung, die un¬mittelbare intuitive Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Studien zu Meditation==&lt;br /&gt;
Es gibt sie Anfang des 20. Jahrhunderts zahllose wissenschaftliche Studien über die Wirkung von Meditation. Man kann drei Phasen der wissenschaftlichen Erforschung von Meditation unterscheiden: &lt;br /&gt;
* Außergewöhnliche physiologische Effekte bei Yogis wie Herzstillstand, Atemstillstand, Schmerzunempfindlichkeit. Darüber wurde besonders in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts berichtet etc.&lt;br /&gt;
* Wirkungsstudien über Reduzierung von Stress-Syndrom durch Meditation, insbesondere seit den 70er Jahren; dabei werden auch die physiologischen Effekte von Meditation insbesondere auf Blutdruck, EEG, Atmung, elektrischer Hautwiderstand Hormone und Immunzellen im Blut weiter erforscht  &lt;br /&gt;
* Moderne Forschung mit verfeinerter Technik (bildgebende Verfahren- Hirnscans) und breiter angelegte, qualitativ hochwertigeren wissenschaftlichen Studien, die sich auf fünf Gebiete verteilen: &lt;br /&gt;
** Wissenschaftliche Studien zur Physiologischen Wirkungen der Meditation, wobei die Hirnphysiologie eine besondere Rolle spielt&lt;br /&gt;
** Wirkungsstudien: Wirkung von Yoga auf bestimmte körperliche Erkrankungen&lt;br /&gt;
** Wissenschaftliche Studien zur geistigen Leistungssteigerung durch Meditation, insbesondere Gedächtnis, Konzentration, Kreativität, Entscheidungskompetenz etc.&lt;br /&gt;
** Wissenschaftliche Studien zur Wirkung der Meditation auf psychische Erkrankungen wie Ängste, [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst-ueberwinden/ Angst]zustände, Depression, Burnout etc. sowie zur Persönlichkeitsentwicklung&lt;br /&gt;
** Wissenschaftliche Studien zu spirituellen Erfahrungen durch und während der Meditation&lt;br /&gt;
** Soziologische Studien: Wer übt überhaupt Meditation und aus welchen Gründen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Angaben zu den Studien über Meditation findest Du unter &#039;&#039;&#039;[[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation für Anfänger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bangalore Shiva.jpg|thumb|Shiva als Meditationsvorbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schwierig, die Meditation nach einer schriftlichen Anleitung zu erlernen. Am besten lernt man sie in einer Gruppe oder durch ein Video. Wir werden hier gemeinsam eine einfache Meditation für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] entwickeln. Das [[Ziel]] ist eine einfache Meditation, die etwa fünf Minuten dauert und im Alltag hilfreich ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
#Gedankenstopp: Stoppe eine Minute alle [[Gedanke]]n. Wenn Gedanken kommen, schiebe sie immer wieder weg. Beobachte, wie du langsam innerlich ruhiger wirst.&lt;br /&gt;
#Verweile: Entspanne dich und verweile eine Minute in der Meditation. Die Gedanken dürfen kommen und gehen, wie sie wollen.  &lt;br /&gt;
#Mantra: Denke mehrmals (5-10 Mal) das Mantra &amp;quot;[[Om]]&amp;quot; im Kopf, im Brustkorb, im Bauch, in den [[Bein]]en, in den [[Fuß|Füßen]], in der [[Erde]] und dann im ganzen [[Kosmos]]: &amp;quot;Om [[Shanti]], Om [[Frieden]] ...&amp;quot; &lt;br /&gt;
#Entspannung: Entspanne dich eine Minute. Jetzt entsteht Wohlgefühl in dir.&lt;br /&gt;
#Bewegen: Bewege deine Füße und [[Hand|Hände]]. Strecke und räkle dich. Sei wieder da. Finde einen positiven Satz. &amp;quot;Mein positiver Satz ist ... (Mit [[Optimismus]] voran).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditationskurs für Anfänger – 10 Wochen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Infos zum Kurs:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In diesem 10-wöchigen Meditationskurs für Anfänger erhälst du die wichtigsten Informationen, die du als Meditationsanfänger benötigst - und zwar strukturiert und aufeinander aufbauend inklusive jeweils kurzer und langer Übungssequenzen der verschiedensten Meditationstechniken - verteilt auf 10 verschiedene Wochenkurse zu jeweils 3 Videos (a, b und c). Darüber hinaus enthält jede Kurswoche auch einen entsprechenden Begleittext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufbau und Anwendung dieser Kursvideos:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Zur Anwendung solltest du dir die für dich bzw. auch dein Umfeld passenste Tageszeit aussuchen und solltest jeden der Wochenkurs (1 Wochenkurs besteht aus Teil a, b und c) idealer Weise möglichst eine Woche lang üben, bevor du zum nächsten Wochenkurs übergehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Wochenkurs erhält 3 Folgen (a, b und c):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*a: theoretisches Grundwissen, wichtige Hintergrundinformationen und Beschreibungen zu den jeweils verschiedenen Meditationstechniken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*b: eine längere Übungssequenz zu der in a vorgestellten Meditationstechnik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*c: eine kurze Übungssequenz zu der in a vorgestellten Meditationstechnik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KURSVIDEOS und Begleittexte - Meditationskurs für Anfänger – 10 Wochen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_1._Woche| zur 1. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_2._Woche| zur 2. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_3._Woche| zur 3. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_4._Woche| zur 4. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_5._Woche| zur 5. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_6._Woche| zur 6. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_7._Woche| zur 7. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_8._Woche| zur 8. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_9._Woche| zur 9. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_10._Woche| zur 10. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung der Mudras und 5 Finger in der Meditation == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Om Namah Shivaya]], herzlich Willkommen zu einer Meditationsanleitung: Spüren der 5 Finger in Beziehung zu Elementen und Chakras. Diese [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mündet in einer Stille für etwa 15 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L_tsqmtVk2Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setze dich gerade hin, Wirbelsäule aufgerichtet. Wiederhole drei mal [[Om]]. Om – Om – Om. Bleibe weit aufgerichtet. Die Handrücken liegen auf den Oberschenkeln, so wie es angenehm ist. Halte die [[Finger]] ruhig. Atme ein paar mal tief ein und aus. Ich werde dich dazu anleiten, ein paar mal abwechselnd einen bestimmten Finger zu spüren und dann das korrelierende [[Chakra]] und sein [[Element]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Schritt:&#039;&#039;&#039; Ringfinger&lt;br /&gt;
Spüre die Ringfinger, korrelierend mit [[Prithivi]] – dem [[Element-Erde]]. Korrelierend mit dem [[Muladhara Chakra]], liegend im Beckenboden und Steißbein. Spüre die Ringfinger und spüre das Muladhara Chakra, da Erdelement. Spüre [[Festigkeit]] und [[Stärke]]. Visualisiere die Farbe Ockergelb und wiederhole das [[Bija Mantra]], [[Lam]] -  Lam -  Lam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Schritt:&#039;&#039;&#039; Kleine Finger&lt;br /&gt;
[[Jala]], Wasserelemen, dem [[Swadhisthana Chakra]]. Spüre die kleinen Finger. Stelle dir [[Wasser]] vor, silbrig glänzend plätschernd, über die kleinen Finger rinnend. Spüre das Swadhisthana Chakra in der Kreuzbeingegend. Es steht für [[Fruchtbarkeit]], das [[Fließen]] und für [[Kreativität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Schritt:&#039;&#039;&#039; Daumen&lt;br /&gt;
Der Daumen symbolisiert das [[Element-Feuer]], mit Flammen nach oben. Das [[Tejas]], das [[Feuer]] im [[Manipura Chakra]]. Es liegt auf der Lendenwirbelsäule, im  Bauch. Visualisiere hier eine [[Sonne]] und Flammen. Du kannst dabei entweder weiter die Daumen und Lendenwirbelsäule, den [[Bauch]] spüren, oder jetzt nur noch Lendenwirbelsäule und Bauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Schritt:&#039;&#039;&#039; Zeigefinger&lt;br /&gt;
Das [[Element-Luft]], [[Vayu]], steht für [[Weite]] und [[Leichtigkeit]]. Symbolisiert [[Offenheit]] und Bewegung. Das passiert im [[Anahata Chakra]], im innersten Chakra. Es liegt auf Höhe der [[Brustwirbelsäule]], des [[Herz]]ens. Vayu steht für [[Luft]], [[Weite]], [[Freude]], [[Liebe]], dem sich hinwenden zu anderen und die [[Verbindung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Schritt:&#039;&#039;&#039; Mittelfinger&lt;br /&gt;
Der Mittelfinger steht für [[Akasha]], den Raum, die [[Verbundenheit]]. Spüre die Mittelfinger. Spüre den Raum, spüre die Verbundenheit. Das [[Vishuddha Chakra]] liegt in der [[Halswirbelsäule]], der Kehle. Dieses [[Chakra]] steht für die besondere [[Reinheit]]. Das [[Vishuddha Chakra]], das Chakra von [[Akasha]], des Raumes, der Verbundenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Schritt:&#039;&#039;&#039; Die Handflächen&lt;br /&gt;
Die Handflächen stehen für den reinen [[Geist]]-Element. Der [[Buddhi]] auch [[Manas]] genannt. Die Handflächen symbolisieren den reine [[Geist]], der [[Intuition]], das [[Verstehen]]. Das [[Ajna Chakra]] die Stirn, das 3. Auges. Dies ist das Befehls-Chakra, das Chakra der [[Intuition]] und der [[Erkenntnis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Schritt:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Spüre das [[Sahasrara Chakra]], in der Scheitelgegend, jenseits der Hände, jenseits der [[Dualität]]. Visualisiere das Sahasrara in der Scheitelgegend, das [[Licht]] oberhalb des Kopfes, der [[Unendlichkeit]] und [[Ewigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann folgt die [[Stille]] Im Video folgen an dieser Stelle ca. 12 Minuten Meditation in Stille. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Om – Om – Om&lt;br /&gt;
:Om Sarva Mangala Māngalye&lt;br /&gt;
:Shive Sarvārtha Sādhike&lt;br /&gt;
:Sharanye Tryambake Gauri&lt;br /&gt;
:Nārāyani Namostute &lt;br /&gt;
:Nārāyani Namostute &lt;br /&gt;
:Om Shanti Shanti Shanti&lt;br /&gt;
:Om Bolo Sadguru Shivananda Maharaj Ki. Jaya!&lt;br /&gt;
:Om Bolo Shri Guru Vishnu-devananda Maharaj Ki. [[Jaya]]! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war [[Meditation]] durch die 5 Finger und die 6 [[Chakra]]s. Eine Meditation, die Du oft verwenden kannst, wenn Du merkst, dass es Dir hilft, durch alle 6 Chakras zu gehen, um schließlich im [[7. Chakra]] zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kleine Rituale vor Meditation und Sadhana ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arati nach Puja Sukadev.jpg|thumb|[[Arati]] - das Schwenken von Licht - nach einer [[Puja]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;- Ein Vortrag von Sukadev Bretz 2020 -&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine [[Rituale]] vor oder nach [[Sadhana]], vor oder nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] oder andere [[spirituelle Praktiken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Was kannst du machen, um in eine gute [[meditativ]]e [[Schwingung]] zu kommen?&lt;br /&gt;
* Wie kannst du die [[Kraft]] der Meditation auch für den [[Alltag]] nutzen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es viele Möglichkeiten. Im Rahmen des [[Bhakti Yoga]], gibt es ein paar Dinge, die du machen kannst um dich mit [[Gottesliebe]] zu verbinden, bevor du in die Meditation gehst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe du meditierst jeden Tag, vielleicht meditierst du morgens, vielleicht abends, vielleicht zweimal am Tag. Vielleicht machst du morgens Meditation und am Nachmittag [[Asanas]] und [[Pranayama]]. Du kannst ein paar kleine Dinge machen, die nicht so viel Zeit brauchen, wie ein kleines Ritual, um die Meditation oder spirituelle Praxis, [[Yoga Praxis]] einzubetten in Bhakti Yoga. Umso tiefer wird die Yoga Praxis oder die Meditation sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor dem Altar verneigen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst dich zum Beispiel vor dem [[Altar]], einen Moment hinknien. Du kannst ein Zeit lang, das Bild eines Meisters, der Meister anschauen. Du kannst [[Murtis]] anschauen, ein paar Mal durchatmen. Danach kannst du dich verneigen, vielleicht mit einem [[Gebet]] oder vielleicht mit einer Haltung der [[Demut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kerze - Licht - darbringen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kannst du eine [[Kerze]] anzünden, oder eine Öllampe und vielleicht heben. Du kannst sie dreimal darbringen, indem du sie, im Uhrzeigersinn schwenkst. Und vielleicht sagst: „Dhyanam samarpayami“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst danach mit deinen Händen, zum [[Licht]] hin fassen und das Licht zu dir hingeben. Möge dieses Licht dich erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Räucherstäbchen darbringen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst ein [[Räucherstäbchen]] nehmen, kannst es entzünden, du kannst es dreimal im Uhrzeigersinn darbringen. Und du kannst sagen: Dhyanam samarpayami“.Ich bringe dir das Licht dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du solltest das Räucherstäbchen nicht ausblasen, wenn es nicht von selbst ausgeht, kannst du es schneller schwenken im Uhrzeigersinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du nicht so viel [[Rauch]] im Raum magst, kannst du auch danach das Räucherstäbchen ausmachen. Eine kleine Duftnote hat der Raum bekommen, was in kleinen Räumen auch schon ausreichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem du all das dargebracht hast, kannst du dich nochmals verneigen. Du setzt dich hin für die [https://mein.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und du wiederholst [[Mantras]], mit den du dich [[verbinden]] kannst, zum [[Göttliche]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mantras und Segenswünsche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;OM OM OM&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Gam Ganapataye Namah&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Sharavanbhavaya Namah&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Aim Saraswatyai Namah&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Gum Gurubhyo Namah&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Namo Bhagavate Sivanandaya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Namo Bhagavate Vishnu-devanandaya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Adi Shaktyai Namah&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kannst du 20 Minuten in die Meditation gehen und danach kannst du dreimal sagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;OM OM OM&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möge [[Heilenergie]] durch dich wirken, mögest du [[Gutes]] bewirken am heutigen Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Tryambakam Yajāmahe&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Sugandhim Pushtivardhanam&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Urvārukamiva Bandhanān&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Mrityor Mukshīya Māamritāt&#039;&#039;&#039; (3x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögen alle Wesen, Glück und Harmonie erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Lokah Samastah Sukhino Bhavantu&#039;&#039;&#039; (3x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;[[Om Shanti]], Shanti, Shanti&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om [[Frieden]], Frieden, Frieden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verneigen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kannst du dich noch einmal verneigen, und um [[Segen]] bitten. Vielleicht noch einmal das Licht nehmen. Vielleicht das Licht erst einmal vor dem Altar darbringen. Vielleicht in alle Richtungen, das Licht geben. Vielleicht auch in die Himmelsrichtung, wo du nachher deine Arbeit haben wirst oder den Tag verbringen wirst. Im Sinne, möge [[Gottes]] Licht dort erfahrbar sein. Kannst es nochmals über dich streifen, du kannst dich verneigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus spirituellem Buch lesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht magst du noch etwas lesen, aus einem [[spirituell]]em Buch. Vielleicht dann zu den [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asanas] und [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama] übergehen. Dann das Licht ausmachen, mit einem Kerzenausmacher oder mit deiner Hand, ohne die Flamme zu berühren (durch Luftzug).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren einige Tipps für kleine Rituale, vor und nach der Meditation. Ähnlich kannst du es auch vor und nach der Yoga Praxis machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Teil der Vortragsreihe über [[Bhakti Yoga]], Entwicklung [[Gottesliebe]] und Vertiefung der [[Herzensöffnung]] in der [[Spiritualität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arati machen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Ritual am Morgen ist auch das [[Arati]]. Das werde ich dir ein anderes Mal erläutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim nächsten Video werde ich ein [[Arati]] machen. Ich werde das wie ein kleines Morgenritual machen. Das du mitmachen kannst. Dabei kannst du deinen Altar, Kerze nutzen oder du lässt das Ritual auf dich wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen hierzu oder zu anderen Vorträgen findest du auf der [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga Vidya Internetseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video - Kleine Rituale vor Meditation und Sadhana ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UGkbyg6Z9F4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/YVS134_Kleine-Rituale-v-und-n-Meditation-Sadhana_Bhakti-Yoga-Teil-6.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation als Weg der Selbstbesinnung und [[Selbsterkenntnis]]==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakshmi.jpg|thumb|Die Göttin unserer inneren [[Weisheit]]]]&lt;br /&gt;
In der Meditation haben wir Zugriff auf unser [[Unterbewusstsein]]. Wir können es durch meditative Fragen erforschen und herausfinden, wer wir wirklich sind und was wir wirklich wollen. Zuerst bringen wir uns in eine meditative [[Stimmung]], und dann stellen wir unserem Unterbewusstsein (unserer inneren Stimme, der [[Weisheit]]) eine Frage. Die Antwort taucht dann von alleine in uns auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wir atmen tief in den Bauch. Alle [[Gedanke]]n kommen langsam zur [[Ruhe]]. Wir spüren [[Frieden]] in uns. Wir entspannen uns. Vor unserem geistigen [[Auge]] taucht eine schöne Insel auf. Sie ist von einem großen Meer umgeben. Das [[Wasser]] plätschert sanft am Strand. In der Mitte der Insel erhebt sich ein großer Berg. Seine Hänge sind mit würzig riechenden Sträuchern bewachsen. Oben auf dem Berg steht ein Tempel. Es ist der Tempel deiner inneren Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Du gehst den [[Weg]] vom Strand hinauf zum [[Tempel]]. Wie sieht dein Tempel aus? Du trittst durch die Tür ein. Im Tempel ist es halbdunkel und sehr ruhig. In der Mitte sitzt auf einem Thron eine weise [[Frau]] oder ein weiser [[Mann]]. Es ist die [[Verkörperung]] deiner eigenen inneren Weisheit. Wen siehst du in deinem Tempel? Einen [[Meister]], eine [[Göttin]], eine weise Frau, dich selbst? Die höchste Weisheit steht über allen [[Form]]en. Sie kann sich durch alle Formen ausdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Du kannst jetzt deinem Weisheitswesen eine Frage stellen. Denke über dein [[Leben]] nach. Welche [[Erfahrung]]en hast du in deinem Leben gemacht? Wie ist deine momentane [[Situation]]? Was sind deine [[Ziel]]e? Wie stellst du dir deine [[Zukunft]] vor? Was ist dein Lebensplan? Was ist dein Weg eines weisen Lebens? Besinne dich auf deine Lebensziele, deine [[Aufgabe]] und deinen Weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stelle deine Frage. Meditiere über die Frage, bis du deinen Weg ganz klar siehst. Horche innerlich auf die Antwort. Finde deinen Siegerweg. Was sagt dir deine innere Weisheit? Was antwortet dir dein Weisheitswesen? Lass die Antwort in dir wirken. Formuliere einen positiven Satz. Denke die Antwort mehrmals als [[Mantra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stoppe eine Minute alle Gedanken. Verweile danach einige Minuten in der Meditation. Gedanken und [[Gefühl]]e dürfen jetzt kommen, wie sie wollen. Vielleicht möchtest du noch etwas nachdenken? Vielleicht fallen dir einige gute Gedanken ein? Kehre aus der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zurück, wenn dafür die richtige [[Zeit]] ist. Geh auf deine Art konsequent deinen Weg der [[Wahrheit]] und [[Weisheit]]. Geh optimistisch in deine Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorübungen vor der Meditation ==&lt;br /&gt;
===Vorübungen im Stehen===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Uddhiyana Bandha&#039;&#039;&#039;: Aufrecht stehen. Vollständig ausatmen, [[Knie]] leicht beugen, mit [[Hand|Händen]] das Gewicht auf die [[Knie]] geben, [[Bauch]] hineinziehen. Mit leeren [[Lunge]]n den [[Atem]] solange anhalten, wie es bequem ist. Dann Bauch nach vorne lassen und einatmen. Zwischenatmen. 2-4 Mal wiederholen. Am besten morgens nach dem Aufstehen.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Agni Sara&#039;&#039;&#039;: Wie bei [[Uddhiyana Bandha]] anfangen. Nach dem Ausatmen mit leeren [[Lungen]] Bauch nach vorne und zurück geben. Solange machen wie möglich, dann Bauch nach vorne geben und einatmen. 2-4 Runden machen. Am besten direkt im Anschluss an Uddhiyana Bandha.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Gorilla&#039;&#039;&#039;: Vollständig einatmen. Dann [[Luft]] anhalten, Brustkorb ausdehnen. Mit [[Finger]]n auf Brustkorb trommeln. Dann [[Lippe]]n schürzen und durch [[Mund]] stoßweise ausatmen, bis Lungen leer. Dann Uddhiyana Bandha (Bauch einziehen) solange wie bequem. Wieder vollständig einatmen und wiederholen. Beim zweiten Mal mit Handflächen auf dem Brustkorb trommeln, beim dritten Mal mit den Fäusten. [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/uebungsvideos/yoga-gegen-stress/gorilla-yoga-aufladeuebung/ Siehe hier Video].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorübungen im Sitzen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Aufladeübung (im Stehen)&#039;&#039;&#039;: Füße hüftbreit auseinander, Fußinnenseiten parallel, Knie leicht gebeugt, Lenden-[[wirbelsäule]] ganz aufgerichtet, [[Becken]] gekippt. Hände über Kreuz oberhalb des [[Nabel]]s. Einatmen, Handfläche nach außen und oben und die Arme heben bis über den Kopf. Dabei die Knie ausstrecken. Stelle dir dabei vor, dass du beim Einatmen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie] aufnimmst. Anhalten, Hände falten und nach links und nach rechts beugen. Stelle dir vor, dass du die [[Energie]] im [[Körper]] verteilst. Ausatmen, Handflächen nach unten geben. Dabei leicht die Knie beugen. Stelle dir dabei vor, dass du die Energie in alle Richtungen weiter gibst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variationen: Beim Einatmen [[Mula Bandha]] und [[Ujjayi]] Atmung. Beim Anhalten Mula Bandha. Beim Ausatmen ohne Mula Bandha aber mit Ujjayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorübungen im Sitzen===&lt;br /&gt;
[[Pranayama]] vor der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kapalabhati&#039;&#039;&#039;: Mit gekreuzten Beinen hinsetzen. Wichtig: [[Rücken]] gerade, [[Nacken]] gerade. Schnell mit dem Bauch ein- und ausatmen (Einatmung entspannt und 3x solange wie Ausatmung). Anfangs 20-30 Mal atmen, später bis auf 200 steigerbar. Anschließend zwei tiefe Atemzüge, dann die Luft anhalten (Lungen zu 75% gefüllt). Ausatmen, wenn es unbequem wird. 3-5 Runden machen. Beim Anhalten kann [[Mula Bandha]] angewendet werden (kein [[Jalandhara Bandha]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wechselatmung&#039;&#039;&#039;: Nasenlöcher abwechselnd mit rechtem Daumen und Ringfinger schließen. Links einatmen, Atem anhalten, rechts ausatmen, rechts einatmen, anhalten, links ausatmen entspricht eine Runde. [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger]: Verhältnis Einatmen: Anhalten: Ausatmen ist 1:1:2; Fortgeschrittene Anfänger 1:2:2; Mittelstufe und Fortgeschrittene 1:4:2. [[Konzentration]] auf [[Reinigung]] der [[Nadi]]s oder [[Ajna Chakra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HlhcHJ94WyE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sitzhaltungen für die Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt neun verschiedene [[Sitzhaltung]]en in denen die Meditation sowie auch [[Pranayama]] (Atemübungen) empfohlen werden. Über die verlinkten Hauptstichwörter findest du genaue Beschreibungen mit Praxisübungen. Hier eine Übersicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Ardha Padmasana]]&lt;br /&gt;
*[[Ardha Siddhasana]]&lt;br /&gt;
*[[Asandasana]]&lt;br /&gt;
*[[Kamalasana]] (andere Bezeichnung für Padmasana)&lt;br /&gt;
*[[Muktasana]]&lt;br /&gt;
*[[Padmasana]] (andere Bezeichnung für Kamalasana)&lt;br /&gt;
*[[Salamba Sukhasana]]&lt;br /&gt;
*[[Siddhasana]]&lt;br /&gt;
*[[Sukhasana]]&lt;br /&gt;
*[[Virasana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell gilt es, die Sitzhaltung für dich einzunehmen, in der du für dich am bequemsten über einen längeren Zeitraum sitzen kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda: „Was ist Meditation?&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Dhyanamnirvishayammanas: Der geistige [[Zustand]], in dem keine sinnenverhafteten Gedanken mehr vorhanden sind, ist Meditation. Tatrampratyayaikatanatadhyanam: Der ununterbrochene [[Fluss]] einer [[Wahrnehmung]] oder eines Gedankens, auf einen Gegenstand gerichtet, wie das [[Wasser]], das stetig im Strom fließt ([[Pravaha]]), ist [[Dhyana]]-Meditation. Das [[Bewusstsein]] ist nur noch von einer Gedankenschwingung erfüllt ([[Ekarupa]] [[Vritti]] [[Pravaha]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist die Aufrechterhaltung eines ununterbrochenen Flusses von [[Gottesbewusstsein]]s, von dem Gedanken an [[Gott]] oder [[Atman]], wie der unaufhörliche Fluss des Öls von einem Gefäß in das andere fließt (Taila Dharavat). Alle weltlichen Gedanken sind aus dem Bewusstsein ausgeschlossen, das erfüllt und völlig ausgefüllt ist von göttlichen Gedanken, göttlicher Herrlichkeit, göttlicher [[Gegenwart]]. Meditation ist der regelmäßige Fluss der Gedanken zu dem Gegenstand der [[Konzentration]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation, die auf die [[Konzentration]] folgt, ist die siebente Stufe auf der Leiter des Yoga. [[Yogi]]s nennen sie &amp;quot;[[Dhyana]]&amp;quot;, [[Jnana]] Yogis, die reine [[Erkenntnis]] erstreben, &amp;quot;[[Nididhyasana]]&amp;quot;, [[Mystik]]er oder [[Bhakti]] Yogis &amp;quot;[[Bhajana]]&amp;quot;. [[Yoga]] verlangt Auflösung aller Veränderungen des Bewusstseins. Das Auslöschen der Gedanken, das völlige Leermachen des Bewusstseins ist ohne [[Zweifel]] eine schwierige Schulung, die unaufhörliche Übung und große Intensität erfordert, aber dann mit [[Sicherheit]] zum [[Erfolg]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als königlicher Weg zur Befreiung===&lt;br /&gt;
Meditation ist der einzige, königliche [[Weg]], der zum [[Heil]], zur [[Befreiung]], zu [[Moksha]] führt. Meditation tötet alle [[Leiden]] und [[Schmerz]]en, die drei Arten von [[Fieber]] ([[Tapas]]) und die fünf Arten von [[Sorge]]n ([[Kleshas]]). Meditation vermittelt die Schau der Einheit und entwickelt den Sinn des [[Einssein]]s. Meditation hebt den [[Schüler]] hinauf in die höchsten Bereiche immerwährender [[Seligkeit]] und ewigen [[Frieden]]s. Sie ist die geheimnisvolle Leiter, die [[Erde]] und [[Himmel]] miteinander verbindet und den Schüler zu den unsterblichen Bereichen [[Brahman]]s führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist der nie versiegende Strom des einen Gedanken [[Gott]]es, des [[Atman]]. Er versiegt nicht gleich dem Öl, das von einem Gefäß zum anderen fließt (Taila Dharavar). Meditation folgt der [[Konzentration]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ort, Zeit, und Asana für die Meditation===&lt;br /&gt;
Für seine [[Meditationsübungen]] wähle man als beste [[Zeit]] die frühen Morgenstunden von vier bis sechs Uhr ([[Brahma Muhurta]]). Man setze sich in eine der vorgeschriebenen Stellungen ([[Padmasana]], [[Siddhasana]] oder [[Sukhasana]]), [[Kopf]], [[Nacken]] und Rumpf in gerader Linie, und konzentriere sich auf die Mitte zwischen beiden Augenbrauen ([[Trikuti]]) oder mit geschlossenen Augen auf das [[Herz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditationserfahrungen und Zeichen des Fortschritts in der Meditation===&lt;br /&gt;
Wenn du dann [[Zufriedenheit]], [[Hoffnung]]sfreudigkeit, [[Geduld]] und [[Stille]] der Gedanken empfindest, wenn deine Stimme zart ist und der Körper leicht, wenn du ohne [[Furcht]] und ohne [[Wunsch]], ohne Gefallen an den Dingen dieser Welt bist, dann sei dir bewusst, dass du auf dem geistigen Pfad voranschreitest und dich [[Gott]] näherst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O [[Prema]]! Es gibt einen Ort, an dem du keinen Ton hören und keine Farbe erblicken wirst. Dieser Ort heißt Stätte ohne [[Leiden]] ([[Parama Dama]] oder Padam Anamaya). Es ist das Reich des [[Frieden]]s und der [[Seligkeit]]. Hier gibt es kein körperliches Bewusstsein mehr, hier findet das Denken Ruhe. Alle [[Begierde]]n und Wünsche lösen sich auf. Die [[Sinne]] ([[Indriyas]]) schweigen, der [[Intellekt]] hört auf zu arbeiten. Es gibt keinen Kampf, kein [[Streit]]en mehr. Willst du diesen Ort durch schweigende Meditation erreichen? Feierliche, erhabene Stille herrscht hier. Die Weisen ([[Rishi]]s) aller Zeiten, die ihre Gedanken in Schweigen versenkten, sind zu diesem Ort gelangt, an dem [[Brahma]] erstrahlt in seinem ewigen Glanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss den Körper, vergiss die [[Umwelt]]. Vergessen ist die höchste der geistigen [[Tugend]]en (Sadhana). Es unterstützt die Meditation wesentlich und erleichtert den Zugang zu [[Gott]]. Der Gedanke an Gott lässt alles andere vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe Teil am Zustand geistigen [[Bewusstsein]]s, indem du deine Gedanken von den sinnenhaften Dingen zurückziehst und sie auf die Lotusfüße des Herrn richtest, der immerwährend in deinem Herzen aufleuchtet. Versenke dich durch tiefe, stille Meditation in ihn, versinke tief hinein und bewege dich frei im Meer von [[Satchitananda]]. Treibe im Strom göttlicher [[Freude]]. Schöpfe aus der Quelle. Gehe geradewegs zum [[Ursprung]] des Göttlichen Bewusstseins, und trinke seinen Nektar. Fühle den Schauer der göttlichen Umarmung und sei beglückt in göttlicher [[Ekstase]]. In diesem Zustand muss ich dich allein lassen. Du hast Unsterblichkeit erlangt, die keine [[Furcht]] kennt. O Prema! Fürchte dich nicht. Erstrahle im [[Licht]], das du erleuchtet hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ermutigung für die Übung der Meditation===&lt;br /&gt;
Meditiere regelmäßig und systematisch zu den gleichen Tagesstunden. Dann wirst du dich leicht in den richtigen [[Geisteszustand]] versetzen. Je mehr du meditierst, umso stärker öffnet sich ein inneres, geistiges [[Leben]], in dem [[Sinne]] und [[Verstand]] bedeutungslos werden. Ganz nah der ewigen [[Quelle]] Atman wird man erfasst von der Woge ewiger [[Glückseligkeit]] und [[Frieden]] erfahren. Die sinnenhaften Dinge besitzen keine [[Anziehungskraft]] mehr, und die [[Welt]] erscheint wie ein [[Traum]]. Das Aufdämmern wahrer [[Erkenntnis]] ([[Jnana]]) wird das Ergebnis tiefer Meditation sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst vollkommene [[Erleuchtung]] erlangen: Der Vorhang des Nichtwissens fällt, die Schleier zerreißen und die [[Idee]]n des Körperlichen schwinden. Du wirst die [[Bedeutung]] der großen heiligen Formel ([[Mahavakya]]) erfassen: „[[Tat Twam Asi]]“ (Das bist du). Alle Verschiedenheiten, Unterscheidungen und [[Eigenschaft]]en sind aufgehoben. Überall wirst du nun das unendliche, unbegrenzte Atman erblicken voller Seligkeit, Licht und Weisheit, eine wahrhaft seltene [[Erfahrung]]. Zittere nicht in Furcht, wie [[Arjuna]]. Sei beherzt. Du bist allein mit dir; nichts siehst, nichts hörst du mehr, denn die Sinne zurückgezogen sind. Alles ist reines Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|g1ZGv45XMWk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und die Frage: Wer bin ich?===&lt;br /&gt;
Du bist das Atman, o [[Prema]]. Du bist nicht dieser vergängliche Körper. Zerstöre deine [[Vorstellung]]en ([[Moha]]) von diesem schmutzigen [[Körper]]. Sage in [[Zukunft]] nicht mehr „mein Körper“, sage „dieses [[Werkzeug]]“. Wenn die Sonne leuchtend untergeht, setz dich zur Meditation und tauche erneut in den heiligen Zusammenfluss des Atman in dir ([[Nirvana]]) ein. Sammle Gedankenstrahlen, und versinke tief in die innersten Winkel deines [[Herz]]ens. Gib alle [[Zweifel]], alle [[Sorge]]n, alle [[Unruhe]] und [[Befürchtung]]en auf. Ruhe aus in dem Meer des [[Schweigen]]s. Freue dich des ewigen Friedens. Du bist kein [[Wesen]] mehr, das an seinen Körper gebunden ist. Alle Begrenzungen sind für dich gefallen. Wenn alte [[Begierde]]n und [[Wunsch|Wünsche ]] wieder aufzusteigen suchen, zerstöre sie mit der Zuchtrute der Unterscheidung ([[Viveka]]) und dem Schwert des [[Verzicht]]s ([[Vairagya]]). Verfüge über diese beiden Waffen, bis du verwurzelt bist in [[Brahma]] (Brahma Sthiti) und vollkommen in Atman ruhst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om ist [[Satchidananda]]. Om ist [[Unendlichkeit]], [[Ewigkeit]]. Singe OM. Fühle Om. Preise OM. Lebe in OM. Meditiere OM. Schreie OM OM OM. Höre OM. Schmecke OM. Erblicke OM. Iss OM. Trinke OM. Möge dieses OM dich begleiten! OM! OM! OM! OM [[Shanti]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda: Zwanzig Hinweise für die Meditation==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus dem Buch &#039;&#039;Die Botschaft&#039;&#039; von Swami Sivananda &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Habe einen besonderen verschließbaren [[Raum]] für die Meditation. Erlaube niemals irgend jemandem, diesen Raum zu betreten. Verbrenne dort [[Weihrauch]]. Wasche deine [[Fuß|Füße]], bevor du diesen Raum betrittst.&lt;br /&gt;
#Ziehe dich an einen ruhigen Platz oder Raum zurück, wo du nicht befürchten musst, gestört zu werden, damit dein [[Geist]] sich sicher fühlen und ausruhen kann. Natürlich können nicht immer ideale [[Bedingung]]en geschaffen werden, aber auch dann solltest du doch das Möglichste tun. Du solltest allein sein, du selbst in [[Verbindung]] mit [[Gott]] oder [[Brahman]].&lt;br /&gt;
#Stehe früh motgens um 4 Uhr auf ([[Brahmamuhurta]]), und meditiere von 4 bis 6 Uhr. Meditiere erneut von 19 bis 20 Uhr.&lt;br /&gt;
#Stelle ein [[Bild]] von deinem [[Ishta]] (dem [[Gott]] deiner [[Religion]]) in diesem Raum auf, desgleichen einige religiöse Bücher, die [[Bhagavad Gita|Gita]], die [[Upanishaden]], die [[Yoga Vasishta]], das [[Bhagavata]] usw. Sitze in einem kreuzbeinigen Sitz vor dem Bild deines Ishta.&lt;br /&gt;
#Sitze in [[Padma]], [[Siddha]], [[Sukha]] oder [[Swastika Asana]]. Halte [[Kopf]], Nacken und Rumpf in einer geraden Linie. Beuge dich weder nach vorn noch nach hinten.&lt;br /&gt;
#Schließe die [[Augen]], und konzentriere dich leicht auf den Raum zwischen den Augenbrauen ([[Trikuti]]). Falte die [[Hand|Hände]].&lt;br /&gt;
#Kämpfe nie mit den [[Gedanke]]n. Wende bei der [[Konzentration]] keinerlei Gewalt an. Lockere alle Muskeln und [[Nerven]]. Lockere das [[Gehirn]]. Denke still an deinen Ishta. Wiederhole langsam mit [[Andacht]] und [[Verständnis]] dein [[Guru]] [[Mantra]] ([[Bhava]]). Beruhige die sprudelnden [[Gedanke]]n, und bringe sie zum [[Schweigen]].&lt;br /&gt;
#Mache keine heftigen [[Anstrengung]]en, die Gedanken zu beherrschen, sondern überlasse sie eher eine Weile sich selbst, bis ihre [[Wirkung]] erschöpft ist. Sie werden die Gelegenheit wahrnehmen und zuerst wie ein wild gewordener Affe herumhüpfen, bis sie allmählich niedersinken und dann auf deine [[Befehl]]e warten. Es kann eine Weile dauern, bis der Gedankenstrom gezähmt ist, aber bei jedem neuen Versuch wird es kürzere [[Zeit]] in Anspruch nehmen.&lt;br /&gt;
#[[Saguna]] und [[Nirguna Dhyana]]: [[Saguna Dhyana]] nennt man das Meditieren über einen [[Name]]n und eine bestimmte [[Form]] Gottes. Das ist die konkrete Meditation. Meditiere über irgend eine dir angenehme Form Gottes, und wiederhole seinen Namen im [[Geist]]. Das ist Saguna Dhyana. Oder wiederhole [[Om]] im Geist, und meditiere über abstrakte [[Idee]]n wie [[Unendlichkeit]], [[Ewigkeit]], [[Reinheit]], [[Gewissenhaftigkeit]], [[Wahrhaftigkeit]], [[Glückseligkeit]] usw., indem du diese Begriffe mit deinem [[Selbst]] verbindest. Das ist Nirguna Dhyana. Halte dich an eine [[Methode]]. Im Anfangsstadium ist für die meisten [[Mensch]]en nur Saguna Dhyana angemessen.&lt;br /&gt;
#Ziehe immer wieder die Gedanken von den weltlichen Dingen ab, wenn sie vom [[Lakshya]] (Hauptpunkt der [[Konzentration]]) abschweifen, und bringe sie wieder dahin zurück. Diese Art von [[Kampf]] wird einige Monate andauern.&lt;br /&gt;
#Wenn du dich beim [[Meditieren]] auf [[Krishna]] konzentrierst, so behalte im Anfang sein Bild vor dir. Blicke ständig darauf, ohne mit den Augenlidern zu zwinkern. Betrachte zuerst seine Füße, dann das gelbseidene Gewand, dann den Schmuck um seinen Hals, dann sein Gesicht, die Ohrringe, die mit Diamanten besetzte Krone auf seinem Haupt, sodann seine Armringe und Armbänder. Dann seine Muschel, sein Zepter, den Diskus (Wurfscheibe) und die [[Lotosblume]]. Blicke dann wieder auf die Füße. Und nun gehe noch einmal den ganzen [[Weg]] durch. Tue das eine halbe Stunde lang immer wieder. Wenn du dich müde fühlst, so schaue für eine Weile ständig nur auf das Gesicht. Übe das drei Monate lang.&lt;br /&gt;
#Dann schließe deine [[Augen]], und schaue im [[Geist]] das Bild und lass den Geist in die verschiedenen Teile wandern, genau wie du es vorher mit den Augen getan hast. &lt;br /&gt;
#Du kannst mit der Meditation die [[Vorstellung]] von den [[Eigenschaft]]en Gottes verbinden, wie [[Allmacht]], [[Allwissenheit]], Reinheit, Vollkommenheit usw.&lt;br /&gt;
#Wenn böse [[Gedanke]]n deinen Geist befallen, so gebrauche nicht deine [[Willenskraft]], um sie zu vertreiben. Du verlierst dadurch nur deine [[Energie]]. Du wirst deinen [[Wille]]n belasten und dich ermüden. Je mehr du dich anstrengst, desto mehr kommen die bösen Gedanken, und zwar mit doppelter [[Stärke]]. Sie kommen immer schneller. Und sie werden auch immer mächtiger. Sei gleichgültig ihnen gegenüber. Bewahre die [[Ruhe]]. Sie werden bald verschwinden. Ersetze sie durch gute Gegengedanken ([[Pratipaksha]] [[Bhavana]] Methode des gegensätzlichen [[Denken]]s). Oder denke immer wieder nachdrücklich an das Bild Gottes oder das [[Mantra]]. Oder bete.&lt;br /&gt;
#Lasse niemals einen Tag vergehen, ohne zu meditieren. Verfahre systematisch und regelmäßig. Nimm reine, sattwige [[Nahrung]] zu dir. Früchte und [[Milch]] werden es dir erleichtern, die Gedankenstrahlen in einem Brennpunkt zusammenzufassen. Verzichte auf Fleisch, Fisch, Eier, Rauchen, geistige Getränke usw.&lt;br /&gt;
#Gieße kaltes [[Wasser]] über dein Gesicht, um die Schläfrigkeit zu vertreiben. Stehe für 15 Minuten auf. Binde ein Büschel Haare auf deinem Kopf mit einem Stück Schnur an einen Nagel, der darüber ist. Sobald du zu dösen beginnst und zusammensinkst, wird die Schnur dich hochziehen und dadurch wecken. Sie wird die Rolle der [[Mutter]] übernehmen. Oder lehne dich für 10 Minuten auf eine improvisierte Schaukel, und bewege dich hin und her. Mache 10 oder 20 milde [[Kumbhaka]]s ([[Pranayama]], Atemanhalten). Mache [[Sirshasana]] und [[Mayurasana]]. Als Abendessen nimm nur [[Milch]] und Früchte. Dadurch wirst du gut schlafen können.&lt;br /&gt;
#Sei sorgfältig in der Auswahl deiner Gefährten. Gib es auf, an Schwätzereien teilzunehmen. Rede wenig. Übe täglich zwei Stunden [[Mauna]]. Mische dich nicht unter unerwünschte Personen. Lese gute, inspirierende religiöse Bücher. (Wenn du keine positive gute [[Gesellschaft]] findest, so bedeutet das negative gute Gesellschaft). Habe [[Satsanga]] (Umgang mit Weisen). Alles das sind Hilfsmittel für die Meditation.&lt;br /&gt;
#Erschüttere nicht den [[Körper]]. Erhalte ihn so fest wie einen Felsen. Atme langsam. Kratze nicht den Körper bei jeder Gelegenheit. Habe die richtige geistige [[Einstellung]], die dein [[Guru]] dich lehrt.&lt;br /&gt;
#Mache keine Konzentrationsübungen, wenn dein Geist müde und abgespannt ist. Ruhe dich dann ein wenig aus.&lt;br /&gt;
#Wenn der Geist ausschließlich von ein und demselben Gedanken beschäftigt ist, so wird er in einen tätigen physischen oder mentalen (innerlichen) [[Zustand]] versetzt. Wenn du also deinen Geist einzig und allein mit dem Gedanken an Gott erfüllst, so gelangst du sehr schnell zu [[Nirvikalpa Samadhi]] (höchste [[Ekstase]], in der [[Subjekt]] und [[Objekt]] eins werden). Darum bemühe dich ernsthaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|KST4CKwq1ks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meditation in Yogastellung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sukadev Lotus weiss Blickkontakt.jpg|thumb|Sukadev in Padmasana]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Abschnitt aus dem Buch &amp;quot;Erfolgreich leben und Gott verwirklichen&amp;quot; von [[Swami Sivananda]] -&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setze dich in [[Padmasana]]- oder [[Sukhasana]]-Haltung (Lotos- oder Schneidersitz) in deinen Meditationsraum beziehungsweise an deinen Meditationsplatz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beste Zeit für [[Japa]] und [[Kontemplation]] ist morgens zwischen vier und sechs Uhr. Beginne mit 20-30 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Dann versuche die Zeit allmählich zu verlängern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitze [[bewegungslos]]. Bewege den [[Körper]] nicht und versuche, den Gedankenstrom auf [[Gott]] zu richten. Schließe die Augen und [[konzentriere]] dich sanft, ohne [[Anstrengung]], auf die [[Punkt zwischen den Augenbrauen|Stelle zwischen den Augenbrauen]] ([[Trikuti]]), auf den Lotus des [[Herzen]]s, die [[Nasenspitze]] oder auf den [[Scheitel]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche nicht gewaltsam, die [[Gedanken]] zu [[beherrschen]]. Lasse sie eher eine Zeitlang herumschweifen und sich erschöpfen. Es kann eine Weile dauern, bis sie gezähmt sind, aber nach jedem Versuch wird es leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Meditation in seinem Buch &amp;quot;Yoga im täglichen Leben&amp;quot;==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ist ein ununterbrochenes, nicht abreißendes oder unaufhörliches Fließen der Schau ([[Idee]]) des Gegenstandes, auf den man sich konzentriert. Wenn du während des [[Tratak]] die [[Auge]]n schließt und in [[Gedanke]]n das Bild oder den Gegenstand des Trataka schaust, ist das konkrete oder [[Saguna]]-Meditation. Das noch ungeschulte [[Denken]] muss am Anfang konkret über einen Gegenstand meditieren. Wenn du über eine abstrakte Idee meditierst, ist das [[Nirguna]]-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfänger, deren [[Verstand]] noch grob und mit [[Leidenschaft]]en und [[Unreinheit]]en erfüllt ist, müssen unbedingt über einen konkreten Gegenstand meditieren. Ein Bild ([[Murthi]]) oder irgendein anderer konkreter Gegenstand, zum Beispiel ein Götterbild ([[Pratima]]), ist während der Meditation oder [[Japa]] unerlässlich. Vor allem Durchschnittsmenschen müssen zuerst einen Lehrgang in konkreter Meditation durchmachen. Es ist ganz ausgeschlossen, dass sie sofort mit Nirguna-Meditation beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten [[Schüler]] machen einen bedenklichen Fehler, wenn sie sogleich sich in Nirguna-Meditation hineinstürzen. Sie werden sich dabei nur die [[Bein]]e brechen. Der [[Verstand]] ist nun einmal so geartet, dass er eine [[Form]] braucht, an die er sich klammern kann. Meditation über eine Murti, d.h. ein Steinbildnis oder ein Gemälde eines [[Gott]]es muss deshalb geübt werden. Das Steinbild bleibt immer der Stein, der es zuerst war. Aber die [[Hingabe]] des Frommen richtet sich auf den Herrn. ER hat sein Wohlgefallen daran und göttliche [[Gnade]] wird dem Frommen sicher geschenkt. Man braucht gar nicht die [[Eigenschaft]]en Gottes erst auf sein Steinbildnis zu übertragen. Man muss sich nur vorstellen, dass das einwohnende [[Selbst]] ([[Antaratma]]) im Bild verborgen ist, die alldurchdringende, einwohnende [[Gegenwart]], das reine [[Bewusstsein]], das absolute Bewusstsein ([[Chaitanya]]) hinter ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kind] macht sich ein Spiel-[[Kind]] (Puppe) aus Lappen und spielt damit voll mütterlichen Dranges, es zu nähren und zu pflegen. Die Puppe bleibt, was sie ist, aber das Kind entwickelt seine mütterlichen Regungen für künftige Entfaltung und Betätigung. So entwickelt auch ein [[Bhakta]], der eine Murti verehrt, [[Andacht]], [[Hingabe]] ([[Bhakti]]), [[Barmherzigkeit]] ([[Anugraha]]), Preethi, Seelenqual über die Gottferne ([[Viraha]]) und [[Mahabhava]] und endlich höchste Hingabe ([[Parabhakti]]). Ein Schüler kann auch über die leibliche Gestalt seines [[Guru]] meditieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitze in einem abgeschiedenen Raum in [[Padmasana]] und [[Siddhasana]]. Schließe die Augen. Konzentriere dich in deinem [[Herz]]en auf das Bild [[Vishnu]]s. Stelle dir vor, dass Vishnu mit seinen vier [[Hand|Händen]] inmitten einer lichtstrahlenden [[Sonne]] mit Muschel, Scheibe, Zepter und Lotus dasitzt. Schaue in [[Gedanke]]n dieses Bild vom [[Kopf]] bis zum [[Fuß]], wie du im [[Tratak]]a gelernt hast. Übe auch Anbetung ([[Puja]]) in Gedanken. Opfere Blumen, [[Arghya]], [[Sandelpaste]], [[Weihrauch]]. Verbrenne [[Kampfer]] in Gedanken. Ähnlich kannst du über Gott [[Shiva]], [[Krishna]] oder [[Devi]] meditieren. Anstatt auf das [[Herz]] kannst du dich auf den [[Raum]] zwischen beiden Augenbrauen ([[Trikuti]]) konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übe diese konkrete oder Saguna-Meditation zwei Jahre lang. Dann gehe zur abstrakten oder Nirguna-Meditation über. Du kannst im Sitzen, Stehen und Gehen meditieren. Anfänger müssen sitzen. Wiederhole dein Gurumantra in Gedanken oder das [[Mantra]] deines Schutzgottes ([[Ishta Devata]]). Verbinde die [[Idee]]n Reinheit, Unendlichkeit, Ewigkeit, [[Unsterblichkeit]], alldurchdringend ([[Vyapak]]), Allfülle ([[Paripurna]]), Dasein-Erkenntnis-Seligkeit ([[Satchidananda]]), ungeteilt ([[Akhanda]]), nicht-dualisch ([[Advaita]]), unbegrenzte Intelligenz ([[Cidakasha]]) und so weiter mit der Wiederholung von [[Om]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Copyright [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|3LpnJk47SmA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda: Die Zeichen des Fortschrittes auf dem Weg der Meditation==&lt;br /&gt;
===Ziel der Meditation===&lt;br /&gt;
Das [[Ziel]] des Lebens ist das Erreichen der endgültigen [[Seeligkeit]], auch [[Moksha]] genannt. Moksha kann erreicht werden durch ständige Meditation mit einem reinen [[Herz]]en, selbstlosem [[Dienst]], [[Japa]], usw. Meditation ist der einzig wahre [König]s[[weg]] zum Erreichen des [[Seelenheil]]s. Meditation vertreibt alle [[Schmerz]]en, [[Leiden]] und [[Sorge]]n. Meditation zerstört alle Gründe für [[Kummer]]. Meditation öffnet den Blick für das [[Einssein]]. Meditation ruft das [[Gefühl]] von Einheit hervor. Meditation ist ein Ballon oder Flugzeug, welches dem [[Aspirant]]en hilft, sich emporzuheben in den Bereich der ewigen [[Wonne]], des andauernden [[Frieden]]s und der unsterblichen [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wirklichkeit]] oder [[Brahman]] können vom Menschen wahrgenommen werden. Viele haben Selbstwahrnehmung erreicht. Viele sind in den Genuss des [[Nirvikalpa Samadhi]] gekommen. [[Shankara]], [[Dattatreya]], [[Mansoor]], [[Shams Tabriez]], [[Jesus]], [[Buddha]] werden alle wahrgenommen als [[Seele]]n, die die [[Wahrheit]] oder die kosmische [[Vision]] direkt wahrnehmen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jemand mit diesem [[Wissen]] kann es nicht anderen kommunizieren. Nicht einmal das Wissen, welches durch die fünf [[Sinne]], die wir alle habe, erreicht wird, ist anderen kommunizierbar. Man kann jemandem, der Süßigkeiten nie probiert hat, nicht deren Geschmack erklären. Man kann einem Blinden die Farben nicht beschreiben. Alles, was ein [[Lehrer]] tun kann, ist, seinem [[Schüler]] die [[Methode]] zu erklären, wie man die Wahrheit erkennen kann oder den [[Weg]], der zur Entfaltung der intuitiven [[Fähigkeit]]en führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeichen auf dem Weg der Meditation===&lt;br /&gt;
Dies sind die Zeichen, die verdeutlichen, dass du in der Meditation wächst und Gott näher kommst. Die [[Welt]] wird keine Anziehungskraft auf dich ausüben. Sinnliche Dinge verführen dich nicht. Du wirst ohne [[Verlangen]] und [[Furcht]], und ohne die [[Wort]]e „ich“ und „mein“ sein. [[Deha Dhyasa]] oder die [[Anhaftung]] an den eigenen [[Körper]] wird schwinden. Du wirst dich lösen von Formulierungen wie „sie ist meine [[Frau]]“, „er ist mein [[Sohn]]“ oder „das ist mein Haus“. Du wirst spüren, dass all das Erscheinungsformen Gottes sind. Du wirst Gott in allem erblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Körper und Verstand werden leicht werden. Du wirst immer fröhlich sein. Der [[Name]] Gottes wird immer auf deinen Lippen sein. Der Geist wird sich an den [[Lotus]]-Füßen Gottes verankern. In ihm wird das Bild Gottes fortwährend entstehen, und er wird es immer sehen. Du wirst [[Sattwa]] oder Reinheit spüren; [[Licht]], [[Wonne]], [[Wissen]] und [[Liebe]] fließen unablässig von [[Gott]] zu dir und füllen dein [[Herz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst kein [[Körperbewusstsein]] haben. Und wenn doch, dann in der [[Form]] von [[Samskara]] oder einer verstandesmäßigen Beibehaltung. Der Trinker wird nicht das [[Bewusstsein]] haben, dass sein Körper in Stoff gehüllt ist. Er wird vielleicht spüren, dass etwas locker von seinem Körper hängt. So wird dein Körpergefühl sein. Du wirst fühlen, dass etwas an dir haftet wie ein lockeres Tuch oder Schuhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sexualität]] wird dich nicht interessieren. Frauen sind für dich Erscheinungsformen Gottes. [[Geld]] und Gold werden wie [[Stein]]e für dich sein. Du wirst große Liebe für alles Lebendige fühlen. Du wirst frei sein von [[Lust]], [[Gier]], [[Zorn]], [[Eifersucht]], [[Stolz]], [[Täuschung]] usw. Dein Geist wird friedlich sein, auch wenn Leute dich beleidigen, dich schlagen oder verfolgen. Der Grund, warum du nicht verstört darüber bist, ist, dass du große spirituelle [[Stärke]] von Gott bekommst. [[Schmerz]] oder [[Vergnügen]], [[Erfolg]] oder [[Misserfolg]], [[Ehre]] oder [[Schmach]], [[Respekt]] oder [[Respektlosigkeit]], Gewinnen oder Verlieren sind für dich alle gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar im [[Traum]] wirst du mit Gott in Verbindung stehen. Du wirst keine weltlichen Bilder erblicken. Du wirst anfangs mit Gott sprechen. Du wirst ihn körperlich sehen. Sobald deine [[Bewusstheit]] kosmisch wird, wird die Konversation aufhören. Du wirst die [[Sprache]] der [[Stille]], die Sprache des Herzens genießen. Aus [[Vaikhari]], der klingenden Sprache, wirst du dich entwickeln zu [[Madhyama]], [[Pasyanti]] und [[Para]], den subtilen [[Form]]en der [[Klang|Klänge]] und auf lange Sicht gesehen wirst du im klanglosen [[Omkara]] oder im klaglosen [[Brahman]] ruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|jYjMpgmsKWU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachlichkeit, Urteilsvermögen, [[Gelassenheit]], [[Selbstbeherrschung]], das [[Ausgerichtetsein]] des Geistes auf einen Punkt, [[Ahimsa]], [[Satya]], [[Reinheit]], [[Tapferkeit]], [[Geduld]], [[Vergebung]], Abwesenheit von [[Wut]], der Geist des [[Dienen]]s, Aufopferung, [[Liebe]] für alle und alles werden deine gewohnheitsmäßigen [[Eigenschaft]]en sein. Du wirst ein kosmischer Freund und Wohltäter sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Meditation hast du keine [[Vorstellung]] von [[Zeit]]. Du wirst kein Geräusch hören. Du wirst die Umgebung nicht wahrnehmen. Du wirst deinen [[Name]]n und alle [[Beziehung]]en mit anderen vergessen. Du wirst den perfekten [[Frieden]] und die perfekte [[Glückseligkeit]] genießen. Allmählich wirst du in den [[Zustand]] von [[Samadhi]] gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist Samadhi?===&lt;br /&gt;
[[Samadhi]] ist nicht zu beschreiben. Es ist jenseits dessen, was der Geist oder die Sprache erfassen können. In Samadhi oder dem überbewussten Zustand verliert der Meditierende seine [[Individualität]] und wird identisch mit dem höchsten [[Selbst]]. Er wird die Verkörperung von [[Glückseligkeit]], Frieden und Wissen. Nur so viel kann gesagt werden. Du musst dies alles selbst erfahren durch fortwährende Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeichen, dass du Samadhi erreicht hast===&lt;br /&gt;
[[Zufriedenheit]], ein ruhiger Gemütszustand, Heiterkeit, das Nachlassen der Ausscheidungen, eine angenehme Stimme, Eifer und Beständigkeit beim Praktizieren der Meditation, Abscheu vor weltlichem [[Reichtum]] oder [[Erfolg]] oder [[Gesellschaft]], das [[Verlangen]], allein in einem stillen Raum oder in der Abgeschiedenheit zu sein, Verlangen, mit [[Sadhu]]s oder [[Sannyasin]]s zusammenzusein, [[Ekagrata]] oder das Ausgerichtetsein des Geistes auf nur einen Punkt sind einige der Zeichen, die deutlich machen, dass man Fortschritte macht in Sachen Reinheit und auf dem spirituellen [[Weg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst diverse [[Anahata-Klänge]] hören, so wie den [[Klang]] einer Glocke, einer Pauke, Donner, einer Muschel oder Flöte oder dem Summen einer Biene während der Meditation. Der Geist kann sich daran festhalten. Auch das wird zu Samadhi führen. Du wirst verschiedene Farben und Lichter während der Meditation gewahr werden. Das ist nicht das [[Ziel]]. Du musst deine Seele einschmelzen lassen in die [[Quelle]] dieser Lichter und Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vedanta und Visionen in der Meditation===&lt;br /&gt;
Ein Schüler des [[Vedanta]]-Weges ignoriert diese Farben und Lichter. Er meditiert über die [[Bedeutung]] des [[Mantra]]s der [[Upanishaden]], indem er alle [[Form]]en verneint. „Die [[Sonne]] scheint dort nicht, noch der [[Mond]] und die [[Stern]]e, noch scheint dieser [[Blitz]] und ebenso wenig dieses [[Feuer]]. Scheint ER, scheint alles nach IHM, all das scheint durch SEIN Licht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Schüler]] meditiert außerdem folgendermaßen: „Dieser Wind bläst dort nicht. Dieses Feuer brennt dort nicht. Es gibt weder Geist noch [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] im gleichartigen Wesentlichen.“ „[[Asabda]] (klanglos), [[Asparsa]] (ohne Berührung), [[Aghanda]] (geruchlos), [[Aprana]] (ohne [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana]), [[Amama]] (ohne [[Denken]]), [[Atindriya]] (jenseits der [[Sinne]]), [[Adrishya]] (nicht erkennbar mit dem körperlichen Auge) - [[Chidanandarupah]] [[Shivoham]], Shivoham. Ich bin glückseliger [[Shiva]], ich bin glückseliger Shiva.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Copyright dieses Abschnitts bei der [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U_dL9LdzmM8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meditation - dein Freund und Helfer ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Ein Artikel aus dem Yoga Vidya Journal Nr. 37 Herbst 2018 von Swami Nirgunananda -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Swami Nirgunananda Sannyasin Entsagung.jpg|thumb|Swami Nirgunananda]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Deutschlandweit gibt es nach einer Erhebung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY) 11,3 Millionen Menschen, die schon mal Yoga geübt haben oder ab und zu oder regelmäßig Yoga üben. Wusstest du, dass es noch erheblich mehr Menschen gibt, die regelmäßig oder gelegentlich [[meditieren]]?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] übt gerade in der heutigen Zeit auf viele Menschen eine große Faszination aus: Menschen sehnen sich [[intuitiv]] nach [[Ruhe]], nach innerer [[Gelassenheit]], letztlich bewusst oder unbewusst nach dem tieferen Kern, der tieferen Essenz. Wenn du schon viele Jahre meditierst, weißt du inzwischen: Sich einfach hinzusetzen und der [[Geist]] ist still und alles ist [[Frieden]] und [[Freude]] – das funktioniert nicht ganz so. Aber du hast auch Momente – kurze oder längere – oder auch längere Phasen in deinem Leben erfahren, wo du diese innere Ruhe, diesen tiefen inneren Friedens, dieses innere [[Glücksgefühl]], die deine wahre Natur sind, ohne äußeren Anlass erfahren hast. Lasse dich nicht entmutigen -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tipps für eine erfolgreiche Meditation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer neu mit [[Meditation]] beginnt, lässt sich leicht von den Anfangsschwierigkeiten abschrecken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sitzen geht nicht so einfach, der Körper macht sich bemerkbar&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tipp:&#039;&#039;&#039; [https://mein.yoga-vidya.de/page/yoga-video-yogastunden Yoga] üben! [https://blog.yoga-vidya.de/lotus-voruebungen-und-vorwaertsbeugen-kurze-uebungsfolge-fuer-bessere-hueftflexibilitaet/ Hüftflexibilität] trainieren. Rückenmuskeln stärken. Auf einen Stuhl setzen – kein falscher [[Ehrgeiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Plötzlich scheinen noch mehr [https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda/die-kraft-der-gedanken/ Gedanken] als sonst da zu sein. Du wälzt [[Probleme]], du verarbeitest die [[Vergangenheit]], du planst den nächsten Tag oder die [[Zukunft]], während du da sitzt und versuchst zu meditieren und den [[Geist]] zur [[Ruhe]] zu bringen. Das ist völlig normal. Du agierst zum ersten Mal bewusst nicht im außen. Dadurch wird dir erst mal überhaupt [[bewusst]], was ununterbrochen in deinem Geist vor sich geht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tipp:&#039;&#039;&#039; Einfach weitermachen. Jeden Tag ein paar Minuten hinsetzen. Die [[Gedanken]] immer wieder zurück bringen zu (d)einer [[Meditationstechnik]] – und wenn der Geist nur eine Sekunde dort bleibt und dann wieder herumspringt – lenke ihn geduldig immer wieder zurück zu deiner Konzentrationstechnik – sei es der [[Atem]], ein [[Mantra]], reine [[Beobachtung]]/ [[Achtsamkeit]], [[Visualisierung]] oder eine andere Technik. Beobachte einfach, ärgere dich nicht darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit werden neue Spuren/Eindrücke im Geist geschaffen und es wird dir leichter fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ein großer Trost: Unabhängig davon, ob du subjektiv das [[Gefühl]] hast, „meditieren“ zu können oder „Fortschritte in der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]“ zu machen: Allein regelmäßig jeden Tags ein paar Minuten oder auch etwas länger ruhig zu sitzen, den Geist auf eine Sache zu fokussieren hat eine [[beruhigen]]de, erholsame Wirkung. Und wenn du eine Weile regelmäßig dabei bleibst, wirst du diese [[Wirkung]] spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditations- und Konzentrationstechniken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt sehr viele Konzentrations-/[https://mein.yoga-vidya.de/meditation Meditationstechniken] aus unterschiedlichen spirituellen Traditionen: Es gibt die christliche Kontemplation, buddhistische Achtsamkeitstechniken, Vipassana-, Metta-, Zen-Meditationen und allein schon im Yoga gibt es eine unüberschaubare Fülle von Techniken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]] Meditationen, [[Mantra-Meditation]], Maitri- Bhava- [[Meditation der liebenden Güte]], [https://mein.yoga-vidya.de/video/05c-vedanta-meditationskurs-lange-praxis-samprajnata-asamprajnata Samprajnata Asamprajnata Meditation], [[Samyama]], uvm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Jnana Yoga]] Meditationen – abstrakte Techniken wie [[Sakshi Bhav]] (entspricht in etwa der Vipassana-Technik), [[Mahavakyas]] („großartigen Aussagen“), [[Nadi Harmonisierung]], [[Laya Chintana]], u.v.m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bhakti Yoga]] Techniken – Konzentration auf einen [[göttlich]]en Aspekt als Repräsentation der einen umfassenden höheren Wirklichkeit mit [[Visualisierung]], Mantra usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kundalini Yoga Techniken – Energiemeditation, Ujjayi-Technik, Chakra-und Klang Meditationen, um nur einige zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine Grundtechnik finden und beibehalten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt so viele Techniken, denn nicht jedem liegt jede Technik. So ist es gut, verschiedene Techniken auszuprobieren, bis du eine gefunden hast, die dir besonders liegt und wo du merkst, dass sie dich am ehesten zur [[Konzentration]] und Ruhe führen kann. Wenn du einmal deine Technik gefunden hast, bleibe dabei als Grundtechnik – wechsle dann nicht ständig, so dass sich im Geist wirklich ein neues [[Verhalten]] festigen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du schon längere Zeit meditierst, merkst du vielleicht, dass der Geist doch ab und zu eine Abwechslung braucht. Dann kannst du ab und zu mal eine andere Technik ausprobieren – zum Beispiel die ersten Minuten während deiner täglichen Meditation und dann zu deiner Grundtechnik übergehen. Oder wenn du eine Tagesroutine hast, wo du vielleicht morgens deine Hauptmeditation hast und abends noch ein paar Minuten dich hinsetzt zum Abschluss des Tages, dann kannst du dort eine andere Technik ausprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich als [[Yogalehrer]]/in oder wenn du [https://mein.yoga-vidya.de/meditationskurs-anfaenger Meditationskurse] leitest, ist es gut, wenn du viele verschiedene Techniken kennst und so besonders gut auf deine Teilnehmer/innen eingehen kannst und sie auch beraten kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dharana, Dhyana und Samadhi ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei alledem sei dir immer bewusst: Die Technik ist nur ein Mittel, sie ist nicht Hauptzweck. Du verwendest sie als Hilfsmittel, um den Geist zu [[konzentrieren]] ([[Dharana]]). Wenn der Geist dann wirklich absorbiert ist ([[Dhyana]]) – also der Geist ist hellwach und [[klar]], aber es sind keine konkreten [[Gedanken]] da, dann zwingst du dich natürlich nicht, weiter an deine Konzentrationstechnik zu denken. Sondern du bleibst in diesem [[Flow]], dieser [[Absorption]] (Dhyana) – wo vielleicht noch eine innere Vision da ist, vielleicht eine [[Intuition]], eine [[Erkenntnis]], aber kein bewusstes angestrengtes [[Denken]]. Und wenn das noch tiefer wird, fällst du in [[Samadhi]], den überbewussten Zustand. Und wenn du die Dhyana und Samadhi Stufe dauerhaft jederzeit herbeiführen kannst und auch im [[Alltag]] in diesem Einheitsbewusstsein bleibst, dann bist du [[selbstverwirklicht]]. – Und Meditation ist ein Mittel dorthin. Dann wird „Meditation“ zu einem selbstverständlichen Grundzustand, auch, während du im Alltag handelst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditationsanleitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Kurzvariante der Samprajnata-Asamprajnata-Meditation aus dem Raja Yoga:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besteht aus mehreren Schritten und will uns zu der [[Erfahrung]] verhelfen, dass wir nicht so getrennt sind, wie wir es normalerweise als unser [[Lebensgefühl]] empfinden – hier bin [[ich]] und da ist die Außenwelt/der Rest der Welt/die Natur – sondern dass wir erfahren können: Alles hängt zusammen, ich bin organisch mit allem und allen [[verbunden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitze ruhig und gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließe sanft die Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atme ein paar Mal tief ein und aus. Mit jeder [[Einatmung]] nimm bewusst [[Luft]], Lebensenergie, [[Licht]] in dich auf. Mit jeder [[Ausatmung]] lasse dieses [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] weit ausstrahlen – dein ganzes System erfüllen und in alle Richtungen ausstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lasse den Atem ruhig werden und so fließen, wie er von selbst fließen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spüre deinen Körper, wie er auf dem Boden, Kissen, Stuhl, der [[Erde]] sitzt. Und werde dir bewusst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Erde trägt dich.&lt;br /&gt;
* Die Erde schenkt dir [[Nahrung]].&lt;br /&gt;
* Dein Körper besteht aus denselben Elementen wie die Erde und die [[Natur]], das [[Universum]]: Erde, [[Wasser]], [[Feuer]] (Sonne, Licht, Strahlen), [[Luft]], [[Äther]] (Raum).&lt;br /&gt;
* Und alle anderen Menschen, Pflanzen, Tiere bestehen aus denselben [[Elemente]]n – in unterschiedlicher Zusammensetzung und Ausprägung, aber in der [[Essenz]] gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditiere darüber ein paar Momente, zunächst indem Du darüber nachdenkst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, indem Du diese Vorstellung intuitiv auf Dich wirken lässt. Lasse geschehen, was dabei vielleicht entsteht: Ein Bild, ein [[Gefühl]], eine Verbundenheit, eine [[Herzensöffnung]], eine Freude, eine [[Liebe]] – oder was auch immer. Ohne zu werten und zu urteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht fühlst Du Dich über diese Vorstellung von [[Verbundenheit]] auch geborgen und tatsächlich von [[Herzen]] mit allem und allen verbunden in einer überpersönlichen Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation - das Licht auf dem spirituellen Weg==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Von Bhajan Noam&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren üben sich immer mehr Menschen in den unterschiedlichsten Meditationstechniken, die zur Meditation hinführen. Regelmäßige Meditation wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist Meditation?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist ein einfaches waches [[Sein]]. Eigentlich ist sie frei von [[Name]], [[Benennung]], [[Begriff]]. Sie ist, was wir ursprünglich sind: Meditation ist [[Bewusstheit]]. – Wir aber nennen gewöhnlich Methoden Meditation, Methoden, die uns hinführen wollen in Meditation, die aber [[selbst]] nicht Meditation sind, sondern immer nur Wege. Wege sind nicht das [[Ziel]], auch wenn ein bekannter [[Ausspruch]] das Gegenteil besagt. Methoden können uns auf den Weg bringen, können uns ein Stück begleiten, können eine [[Zeitlang]] sehr kostbar und hilfreich für uns sein, doch die letzten Schritte sind weglos, für sie haben wir keinen [[Plan]], keinen [[Führer]] mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesem weglosen Weg gleiten wir plötzlich schwerelos und bar aller [[Verhaftung]]en in eine lichtvolle [[Leere]], in eine süße [[Stille]]. Dann geschieht es, dass sich Meditation sanft oder machtvoll in uns ergießt und ein bisher geglaubtes &amp;quot;[[Ich]]&amp;quot; sich auflöst wie ein [[Traum]], wie ein [[Dunst]] in der [[Sonne]]. – Das Land der Meditation können wir mit keinem Heer und mit keiner [[Technik]] erobern, es erobert, sobald wir bereit dafür sind, immer uns. So gibt es die vielen [[Technik]]en einzig dafür, uns zu öffnen, weit zu machen, empfänglich zu machen für das, was zu uns kommen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist kein Seelentröster===&lt;br /&gt;
Meditation will dich vielmehr in deine [[Selbständigkeit]] geleiten. Sie will dir deine eigene große [[Kraft]] zeigen. Und vor allem zeigt sie dir mit immer neuen [[Eingebung]]en und [[Empfindung]]en: du bist verbunden, du bist eins. Eigentlich gibt es dich gar nicht, sagt sie, nur das eine eigenschaftslose, namenlose Unnennbare, in dem du zu deinem eigenen [[Wohl]] eintauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation fordert dich auf, genau [[jetzt]] ein gewaltiges &amp;quot;[[Stopp]]!&amp;quot; zu sagen. In diesem Stopp gibt es keine [[Vergangenheit]] mehr, keine [[Schuld]], keine [[Zukunft]], kein [[Erwarten]] und keinen [[Gott]], wie du ihn dir bisher ausgemalt hast. Du wirst mit niemandem mehr ein [[Geschäft]] machen können! In diesem Stopp ist alle [[Liebe]], alles [[Verstehen]], ist [[Lachen]], ist [[Freundschaft]], ist [[Freundlichkeit]] und Schwester-Brüderlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein totales Stopp, dieses Hier und [[Jetzt]], ist die größte [[Friedensmacht]] in dieser und in jeder anderen [[Welt]]. – Du fürchtest dich in [[Wahrheit]] nicht vor dem [[Tod]], sondern du fürchtest dich vor der [[Liebe]], weil sie dir, zu [[Recht]], noch größer erscheint als der [[Tod]]. Fürchte dich nicht vor der [[Liebe]], fürchte dich nicht vor deiner eigenen [[Macht]] und [[Unendlichkeit]]. Gehe ab [[jetzt]] den nicht erschlossenen, immer neuen Weg der unbesiegbaren [[Sanftheit]], [[Treue]] und [[Weisheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die subtile Kunst des Loslassens===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir müssen das Los-lassen loslassen, dann gelingt uns das [[Loslassen]]... vielleicht.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen und können nichts loslassen, einzig ein waches [[Beobachten]] ist uns möglich. Was nicht zu uns gehört, lässt uns zur richtigen [[Zeit]] los. Wir können die Dinge aber auch auskosten, bis wir sie satt sind, bis wir genug davon haben, dann ist die [[Geschichte]] ganz einfach. Wir sind zu kontrolliert, [[selbst]] in unseren Süchten. Immer nur ein bisschen [[Sucht]] zulassen, dass es ja nicht gefährlich für die [[Gesundheit]] wird... Das genau ist das Gefährliche. Kontrollierte [[Sucht]] glaubst du ja unter [[Kontrolle]] zu haben. Gar nichts hast du unter Kontrolle, die Sucht hält dich gefangen! Nicht verdrängen – und du tauchst schnell wieder auf und bist für immer befreit davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das berühmte Hier und Jetzt===&lt;br /&gt;
Du kannst alles haben, was du wirklich willst! Und sogar noch mehr. Mehr, als du dir jemals wünschen würdest. Das ist die [[Wahrheit]]. – Und eine weitere Wahrheit ist: Du kannst gar nichts wollen. Du hast diese [[Idee]], du könntest etwas wollen, etwas ändern, etwas bewirken. Aber du bist einfach nur ein Tropfen in der [[Quelle]], im Bach, im Fluss, im [[Meer]], in einer Wolke. Du fällst unaufhaltsam und du steigst unweigerlich empor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist das häufig zitierte Hier und [[Jetzt]]? Es ist weit mehr als diese abstrakte [[Formel]]. Dazu bedarf es aber des [[Herz]]ens, der [[Herzenswärme]], der [[Herzensintelligenz]], der [[Phanasie]] und besonders der [[Poesie]]. Das Hier und [[Jetzt]] kann für jemanden, der intelligent ist, nur als Überall und Allezeit verstanden werden, ein Überall und Allezeit in jedem empfindenden, sensiblen Wesen. In diesem Überall und Allezeit herrschen [[Fülle]], [[Licht]] und [[Wahrhaftigkeit]], [[Liebe]] und [[Glückseligkeit]], [[Freundlichkeit]] und [[Mitempfinden]] – in einem Wort: [[Menschlichkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiel: Eine einfache Methode – die japanische Gassho-Meditation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Gassho-Meditation, einer uralten, weit verbreiteten und besonders bewährten Methode, die ihren [[Ursprung]] in [[Japan]] hat, aber auch in [[Thailand]] und anderen asiatischen Ländern bekannt ist, bewirkt nur die eingenommene [[Haltung]], dass wir nach einigen Minuten in tiefe [[Stille]] gelangen. Es gibt ein [[Gesetz]], das im gesamten [[Universum]] [[Gültigkeit]] besitzt, das besagt: [[Form]] = Inhalt. Dieses [[Gesetz]] kommt beispielsweise bei Musikinstrumenten zur [[Anwendung]]. Hier bestimmt die [[Form]] des Klangkörpers den [[Ton]], seine [[Kraft]], seine [[Fülle]] und seinen [[Charakter]]. Auch bei Weingläsern ist die [[Form]] am [[Geschmack]] und [[Aroma]] des [[Wein]]s beteiligt. In östlichen Kampfkunstarten, wie z. B. dem [[Aikido]] , macht die geschlossene, immer gerundete [[Körperhaltung]] des [[Kämpfer]]s sein [[Stehvermögen]] und seine [[Kunst]] des [[Annehmen]]s, [[Umleiten]]s und [[Zurückschicken]]s der [[Angriffsenergie]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht anders verhält es sich bei der [[Haltung]], die wir für die Gassho-Meditation einnehmen. Zunächst setzen wir uns entspannt aufgerichtet in den [[Meditationssitz]] oder in den [[Kniesitz]] (auch ein Stuhl ist möglich). Dann beginnen wir sanfte, leicht vertiefte Atemzüge in den Bauch zu lenken. Bei dieser [[Atmung]] verbleiben wir während der gesamten Meditation, die wenigstens 20 Minuten dauern sollte. Die Hände werden nun zum [[Namasté]] vorm [[Herz]]en zusammengelegt, wobei die Schultern locker bleiben und die Ellenbogen ohne [[Anspannung]] der Arme seitlich nach außen gerichtet sind. Das ist schon das ganze [[Geheimnis]] dieser [[Technik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die [[Form]] der eingenommenen [[Haltung]], die hierbei den inneren Energiestrom lenkt, die seine Richtung und [[Qualität]] bestimmt und damit auch seine ruhe- und zugleich kraftvolle [[Wirkung]] auf [[Körper]] und [[Geist]] und [[Gemüt]] ausmacht. Die zusammengelegten Handinnenflächen und die Fußsohlen, die in Richtung unseres [[Körpers]] zeigen, bewirken, dass keine [[Energie]] nach außen abstrahlt. Der sanft vertiefte [[Atem]] reichert [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] an und verstärkt sein inneres [[Fließen]]. Die [[Mudra]] der zusammengelegten Hände vor [[Anahata]] , unserem [[Herzchakra]], führt zu einer [[Zentrierung]] im mittleren [[Energiezentrum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anahata]] ist das [[Chakra]] der [[Mitte]], der [[Ausgewogenheit]], der [[Ausgeglichenheit]]. Hier sammeln und vereinen sich die [[Energie]]n der unteren drei mehr erdverbundenen [[Chakras]] mit den [[Energie]]n der oberen drei mehr der kosmischen [[Kraft]] zugewandten [[Chakra]]s. Dabei entsteht eine tiefe [[Ruhe]] und [[Gelassenheit]] in&lt;br /&gt;
uns. Die nach oben zeigenden Finger regen den aufsteigen den Energiestrom in der [[Sushumna]], unserem zentralen Energiekanal in der Wirbelsäule, an. Dieser vermehrt aufsteigende Energiestrom erzeugt ein allmähliches [[Öffnen]] von [[Sahasrara]], dem [[Kronenchakra]], das uns mit dem höchsten kosmischen [[Licht]], dem [[Paramatman]] -[[Licht]], verbindet. Es spendet uns höchste [[spirituell]]e Kräfte, es lässt uns wach sein und dabei klar sehen und fühlen. In den ersten zehn Minuten mögen die [[Gedanke]]n noch mehr oder weniger vordergründig ihre [[Anwesenheit]] bekunden, dann jedoch sinken wir in eine angenehme [[Stille]] und tiefe [[Entspannung]]. Seelisch genährt und gestärkt und energetisch gereinigt und aufgetankt werden wir jedes Mal wie neu geboren aus dieser Meditation in die hiesige [[Welt]] zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über den Autor Bhajan Noam===&lt;br /&gt;
[[Bhajan Noam]] ist Buchautor, Dozent, [[Yogalehrerausbildung|Yogalehrer]], Atemtherapeut, [[Heiler]] (DGH) und [[Mystiker]]. Seit drei Jahrzenten gibt er sein [[Wissen]] in Form von Ausbildungen, Seminaren, Workshops und Vorträgen und Lesungen weiter. Viele seiner Seminare bietet er seit 12 Jahren bei [http://www.yoga-vidya-kompakt.de/yoga-vidya-infos/ Yoga Vidya] an. Als Dozent an der Physiotherapieschule in Ulm leitet er berufsbezogene [[Fortbildung]]en. [[Yoga]] und Meditation praktiziert er seit seinem achtzehnten Lebensjahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditationserfahrungen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Artikel von Sukadev Bretz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yogi]]s sagen: Unsere wahre [[Natur]] ist [[Sat]], [[Chid]], [[Ananda]], reines [[Sein]], [[Wissen]] und [[Wonne]]. Nun haben sich [[Unreinheit]]en wie eine Wolke vor diese, unsere wahre [[Natur]] gesetzt. Wenn wir zu unserer wahren [[Natur]] kommen wollen, müssen wir zuerst unsere Unreinheiten überwinden. Wenn wir [[meditieren]], können verschiedene Reinigungserfahrungen auftreten. Das können körperliche, energetische, emotionale und geistige Reinigungen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperliche Reinigungserfahrungen===&lt;br /&gt;
Körperliche Reinigungserfahrungen bei der Meditation können sich zum [[Beispiel]] äußern als kurzfristiges Kopfweh, als kurze Reinigungserkältung oder als [[Auflösen]] bestimmter Schutzverspannungen, die dann tiefere [[Verspannung]]en freilegen. Es kann auch mal eine [[Übelkeit]] auftreten. Wenn sich diese öfter wiederholt, sollte man natürlich schon prüfen, ob es etwas anderes ist als eine Reinigungserfahrung. Vielleicht hat man eine Magen-Darmverstimmung oder man ist schwanger oder der [[Blutdruck]] ist nicht in [[Ordnung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn es eine einmalige Sache ist, die ohne vorherige [[Anzeichen]] auftritt und dann wieder verschwindet, kann es eine reine Meditations-Reinigungserfahrung sein. Im [[Zweifelsfall]] kann es gut sein, vor der Meditation einen Tee zu trinken oder sich etwas zu bewegen, um den [[Kreislauf]] anzuregen. Natürlich ist es nicht so, dass alle eventuell auftretenden [[Gebrechen]] notwendigerweise eine durch die Meditation hervorgerufene Reinigungserfahrung sind. Wobei im Grunde genommen im weiteren [[Sinn]] jede [[Krankheit]] eine Reinigungserfahrung ist. Aber auf der körperlichen Ebene werden durch die Meditation nur ganz kurzfristige [[Störungen]] hervorgerufen. Sie halten typischerweise nur kurz an und sind normalerweise innerhalb weniger Stunden überwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Energetische Reinigungserfahrungen===&lt;br /&gt;
Es wird einem zum [[Beispiel]] sehr heiß, entweder in Teilen des [[Körper]]s oder am ganzen Körper. Nach yogischer [[Lehre]] versucht das [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], die [[Lebensenergie]], in neuen Energiekanälen zu fließen, die sich durch die [[spirituell]]e [[Praxis]] öffnen. Weil diese Energiekanäle noch verstopft sind, entsteht [[Reibung]], und diese Reibung wird zur [[Wärme]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt kann es aber auch passieren, dass plötzlich die [[Mondenergie]] fließt, eine kühlende, sehr angenehme, wonnevolle [[Energie]], die deshalb auch als nektargleich bezeichnet wird. Das Mondzentrum hat seinen Sitz in der [[Stirn]] und wird symbolisiert als liegender Halbmond über der rechten Augenbraue. Wenn das Mond [[Chakra]] aktiviert ist, kann die [[Energie]] von dort hinunter fließen, manchmal fast wie ein kühler Schauder. Diese [[Erfahrung]] ist seltener, aber das gibt es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dritte [[Erfahrung]] kann sein, dass der [[Körper]] anfängt, sich zu bewegen oder zu zucken. Man sitzt zum [[Beispiel]] in der Meditation und plötzlich durchzuckt es einen. Auch das ist eine energetische Reinigung. Es kann auch sein, dass man in der Meditation sitzt und das [[Gefühl]] hat, dass der Oberkörper kreist oder sich nach links oder rechts bzw. nach vorn und hinten bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal geschieht diese [[Bewegung]] tatsächlich körperlich, aber manchmal sitzt man ganz gerade und hat trotzdem das [[Gefühl]], hin und her zu schwanken. Das ist auch ein [[Zeichen]], dass sich neue Energiekanäle öffnen und der [[Astralkörper]] sich hin und her bewegt. Während des Reinigungsprozesses bewegt sich der Astralkörper weiter. Das ist ein gutes [[Zeichen]] und man lässt es im Wesentlichen geschehen. Man kann auch das [[Gefühl]] von [[Energieschwingung]]en im [[Körper]] haben. Oder man spürt das [[Herz]], den Punkt zwischen den Augenbrauen, die Stirngegend, die [[Wirbelsäule]] ganz intensiv oder warm oder es kribbelt in den Fingern, im [[Gesicht]] oder in den Füßen. Solche [[Erfahrung]]en geschehen halt, sie zeigen einfach an, dass die [[Energie]]n auf subtileren Ebenen arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Emotionale Reinigungserfahrungen===&lt;br /&gt;
Man sitzt friedlich in der Meditation und plötzlich kommen alle möglichen [[Emotion]]en hoch - leichtere [[Gefühl]]e, [[Erinnerung]]en, aber auch stärkere [[Emotion]]en. Es mag sogar sein, dass man in Tränen ausbricht, aber das ist durchaus gut. Man braucht keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] zu haben, dass da irgendwelche [[Emotion]]en ausgelöst werden, mit denen man nicht zurechtkommt. Dieser emotionale [[Vorgang]] in der Meditation ist etwas ganz anderes, als wenn man eine [[Psychotherapie]] oder ähnliches macht und spezielle [[Technik]]en anwendet, um solche [[Emotion]]en absichtlich zum [[Vorschein]] zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn im [[Yoga]] irgendwelche [[Empfindunge]]n auftauchen, gehen wir nicht bewusst hinein, verstärken sie nicht und versuchen auch nicht sie zu analysieren, sondern wir beobachten einfach, lassen es geschehen, lassen es sich lösen. Dann mag es zwar sein, dass es sich nicht vollständig aufgelöst hat - das tut es übrigens auch nicht, wenn man voll hineingeht -, sondern es kann sein, dass ein paar Mal während der Meditation dieser Geistesinhalt, diese [[Emotion]] zum [[Vorschein]] kommt, und mit jedem Mal harmonischer wird. Vielleicht vertieft sich die emotionelle [[Spannung]] zuerst eine [[Weile]], danach wird sie ruhiger und dann löst sie sich auf und ist in unserem [[Bewusstsein]] integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geistige Reinigungserfahrungen===&lt;br /&gt;
Es kann plötzlich sein, dass man erheblich mehr [[Gedanke]]n hat. Es ist ein Bewusstwerdungs-Prozess zu merken, wie wenig man den [[Geist]] unter [[Kontrolle]] hat. Ich kann mich erinnern, ich habe mich einmal mit einem Onkel von mir unterhalten. Er wollte [[wissen]], was Meditation ist. Ich habe versucht, es ihm in einfachen Worten zu erklären: &amp;quot;Man setzt sich hin und versucht den [[Geist]] zur [[Ruhe]] zu bringen, indem man sich erst einmal konzentriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es gelingen, dass man sich ganz konzentrieren kann, dann kann es sein, dass der [[Geist]] höhere Bewusstseinsebenen erreicht.&amp;quot; Da war er erst einmal ganz perplex. Er konnte nicht verstehen, dass jemand, der einigermaßen intelligent ist, Schwierigkeiten haben könnte, sich auf irgendetwas zu konzentrieren. Da habe ich ihn den [[Versuch]] machen lassen, sich gerade hinzusetzen und gar nichts mehr zu denken. Das, so meinte er, müsse doch ganz einfach sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So denken viele [[Mensch]]en. Wenn sie anfangen zu [[meditieren]], glauben sie, sie müssten gleich zur [[Ruhe]] kommen. Und wenn ein paar [[Gedanke]]n auftauchen, dann meinen sie entweder, sie seien für die Meditation ungeeignet oder die Meditation sei sinnlos. Dem ist natürlich nicht so. Zu erkennen, wie der [[Geist]] funktioniert, ist eine gute Sache. Und wenn man die [[Praxis]] intensiviert, kann es sein, dass vorübergehend mehr [[Gedanke]]n kommen. Auch das sind Reinigungserfahrungen, die man als solche willkommen heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Astralerfahrungen===&lt;br /&gt;
Astralerfahrungen sind am einfachsten zu erklären mit dem Modell der drei [[Körper]] und der fünf Hüllen. Wenn man nicht an [[Astralkörper]] und solche Dinge glaubt, kann man sich das einfach auch nur als eine Klassifikation menschlicher [[Erfahrung]]en und [[Fähigkeit]]en auf verschiedenen Ebenen vorstellen. Gewisse [[Erfahrung]]en, die [[Mensch]]en machen, sind eben anhand des Modells des Astralkörpers und der [[Astralwelt]]en einfach zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann zum [[Beispiel]] in der Meditation plötzlich wunderschöne [[Farbe]]n und [[Form]]en sehen. Das kann daher kommen, dass durch die [[Meditationspraxis]] die in einem schlummernde [[Kreativität]] angeregt wird. Möglicherweise nimmt man auch Astralwesen wahr. Man sitzt in der Meditation und plötzlich sieht man vor sich ein Astralwesen, eine [[Gestalt]], oder man spürt etwas. Man öffnet die [[Augen]] und die [[Gestalt]] ist immer noch da. Man schließt die Augen wieder, sie ist weiter da. Gut, es kann natürlich sein, dass man einfach eine schizophrene [[Einbildung]] hat, aber es kann auch sein, dass es tatsächlich ein Astralwesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Astral- bzw. [[spirituell]]e [[Erfahrung]]en kann man nicht nur sehen, man kann sie auch hören, z.B. die so genannten [[Anahata]] - Klänge, innere schöne Klänge, die wir im Ohr hören, entweder wie ein Summen oder wie der feine Klang einer Tampura (indisches Saiteninstrument) oder wie eine feine Glocke. Vielleicht ist das der Grund, warum in verschiedensten [[Kultur]]en und [[spirituell]]en [[Tradition]]en Glocken verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anahata]]-[[Klänge]] können auch wie eine Laute oder eine Flöte klingen. Letztlich versuchen all diese [[Instrument]]e, die inneren [[Anahata]]-Klänge nachzuahmen. Wenn man diese sehr schöne [[Erfahrung]] macht, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man beachtet sie nicht weiter oder man konzentriert sich darauf. Es gibt auch [[Form]]en der Meditation, wo man sich auf diese inneren [[spirituell]]en [[Erfahrung]]en bewusst konzentriert. Konzentriert man sich auf den Ton, dann hört man oft in dem Ton einen subtileren. Dann konzentriert man sich auf diesen, bis man dort den subtileren heraushört, der dann stärker wird, usw. Und so kann die Meditation immer tiefer werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klänge aus dem Inneren===&lt;br /&gt;
Nun muss man unterscheiden zwischen [[Tinnitus]] und [[Anahata]]-Klängen. Tinnitus ist eine [[Schädigung]] des [[Gehör]]s, bei der [[Mensch]]en ständig Geräusche im Ohr haben. Diese Geräusche sind eher unangenehm, meist auch laut, wie Motoren, eine Lokomotive, ein unangenehmes Pfeifen oder ähnliches, während [[Anahata]] -Klänge grundsätzlich schön, erhaben, beruhigend sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider ist es so, dass in der [[Medizin]] der [[Unterschied]] zwischen [[Tinnitus]] und [[Anahata]] nicht bekannt ist, so dass manchmal [[Mensch]]en, die diese schönen Klänge hören, auf [[Tinnitus]] behandelt und in [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Schrecken]] versetzt werden. Statt sich über diese schönen, inneren Klänge zu freuen, haben sie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], ihre [[Lebensqualität]] sei nun beeinträchtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hören von Klängen ist eine Art Zwischenerfahrung, zwischen astraler und [[spirituell]]er [[Erfahrung]]. Dasselbe ist der Fall mit dem [[Gefühl]], seinen physischen [[Körper]] zu verlassen. Es kann in der Meditation, in der [[Tiefenentspannung]] oder auch außerhalb von [[spirituell]]en Praktiken geschehen, dass man plötzlich das [[Gefühl]] hat, man schwebt über sich, und es kann sogar sein, dass man von oben sieht, was unten alles passiert. Es kann sogar sein, dass man sich in einem Zimmer darüber befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei wichtige Ratschläge: erstens, keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] haben und zweitens, es geschehen lassen, wenn es geschehen will. Man kann auch ein [[Gefühl]] haben, als befänden sich manche Körperteile in einer ganz anderen [[Haltung]] als es tatsächlich der Fall ist. Das sind dann Reinigungserfahrungen des [[Astralkörper]]s. Der Astralkörper verändert etwas, was durch die Meditation in Gang gekommen ist und was in diesem Moment auch das Richtige ist. Man kann es einfach seinen Gang gehen lassen und sich weiter auf seine Meditation konzentrieren oder auch versuchen, bewusst hineinzuatmen, um so die [[Energie]] ausstrahlen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spirituelle Erfahrungen===&lt;br /&gt;
Auch hier gibt es höhere und ganz hohe. Die allerhöchsten kann man nicht mehr beschreiben, nicht in [[Wort]]e fassen. Andere sind [[Wahrnehmung]]en von Engelswesen oder von [[Meister]]n oder einer [[Manifestation]] [[Gott]]es. eine solche [[Vision]] kann natürlich das [[Bewusstsein]] erheben, einen mit [[Ekstase]], mit [[Liebe]], mit [[Wonne]] erfüllen. Man kann dabei ein [[Gefühl]] von [[Ausdehnung]], von [[Leichtigkeit]] haben oder man verschmilzt ganz mit einem [[Anahata]]-Ton oder geht in einem alles erfüllendem [[Licht]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle höheren [[spirituell]]en [[Wahrnehmung]]en führen dazu, dass wir von unserem [[Ego]] wegkommen, dass die begrenzte [[Persönlichkeit]] verschwindet, dass wir mit einer starken [[Form]] von [[Liebe]] und einer neuen [[Erkenntnis]] und [[Bewusstheit]] erfüllt sind. Wir können dabei das [[Gefühl]] haben, uns nach oben hin auszudehnen. Oder wir spüren sehr stark: Das Göttliche manifestiert sich durch uns, wir werden zu einem Kanal, etwas aus einer höheren Ebene will sich durch uns hindurch manifestieren. Und noch höhere [[spirituell]]e [[Erfahrung]]en sind nicht wirklich in [[Wort]]e zu fassen. Sie sind jenseits von allem. Man sieht nichts mehr, hört nichts mehr, es sind keine [[Emotion]]en in dem [[Sinne]] mehr da, sondern nur noch ein [[Gefühl]] reiner [[Wonne]], reiner [[Ausdehnung]], reiner [[Einheit]] und direkten [[Wissen]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Höhere Erfahrungen außerhalb der Meditation===&lt;br /&gt;
Solche [[Erfahrung]]en und [[Eingebung]]en passieren auch außerhalb der Meditation und außerhalb [[spirituell]]er [[Praktik]]en. Man kann auch im [[Traum]] durchaus [[Erfahrung]]en haben, dass sich ein Engelswesen oder ein [[Meister]] manifestiert. Man kann auch während seiner ganz normalen Alltagsarbeit plötzlich von einer tiefen [[Erkenntnis]] durchzuckt werden. Solche [[Erfahrung]]en sind eine [[Gnade]], das muss man einfach sehen. Es kommt dann, wenn es so sein soll. Wir können es uns nicht wirklich erarbeiten. Aber durch Meditation und andere [[spirituell]]e [[Praktik]]en wie [[Yoga]]-[[Übung]]en usw. können wir uns darauf vorbereiten, so dass es leichter geschehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dhyana===&lt;br /&gt;
[[Dhyana]], volle [[Konzentration]] oder [[Kontemplation]], ist die vorletzte der acht Stufen ([[Ashtanga]]) des [[Raja Yoga]]. Sie kann dadurch geschehen, dass wir ganz absorbiert sind und das [[Ego]], der individuelle [[Wille]], in dem Moment nicht mehr da sind. Es ist das Ego, das uns hindert, in die tiefe Meditation zu gehen. Im Grunde zielen alle [[Praktik]]en im [[Yoga]] darauf ab, das [[Ego]] abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle [[spirituell]]en [[Erfahrung]]en, die mit [[Wahrnehmung]]en von [[Licht]], von Klängen, von [[Gefühl]]en verbunden sind, sind auf der [[Dhyana]]-Ebene angesiedelt. Das [[Bewusstsein]] ist erweitert und wir dehnen uns zum Göttlichen hin aus oder umgekehrt, das Göttliche kommt zu uns herab, wir werden zum Kanal dieses Göttlichen und es fließt durch uns hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Samadhi===&lt;br /&gt;
Und dann gibt es die noch höheren [[Erfahrung]]en, die nicht mehr mit [[Bild]]ern und [[Wort]]en verbunden sind, das sind [[Savikalpa Samadhi]] und [[Nirvikalpa Samadhi]]. [[Samadhi]] ist der überbewusste Zustand, die [[Erfahrung]] der [[Einheit]] mit allem. [[Savikalpa]] ist schwierig zu übersetzen. Es bedeutet, ich bin noch da und weiß, ich erlebe die [[Erfahrung]] der [[Einheit]], es ist jemand da, der diese Erfahrung bewusst wahrnimmt. Aber es sind keine Worte, Bilder, [[Gefühle]] mehr da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Nirvikalpa Samadhi]] ist nur noch [[Einheit]]. Nicht mehr, ich habe die [[Erfahrung]] der Einheit, sondern es ist einfach nur diese [[Erfahrung]] der Einheit da. Es ist die reine [[Verschmelzung]], die [[Selbstverwirklichung]]. Aus diesen Zuständen kommt das intuitive [[Wissen]], und aus dem intuitiven Wissen kommt die [[Erkenntnis]] der [[Wahrheit]] und der [[Wirklichkeit]]. Und anschließend versucht man, diese in [[Wort]]en zu beschreiben. Das metaphysische [[System]] ist jenseits dessen, was physisch sichtbar und mit dem [[Verstand]] begreifbar ist. Es wird &amp;quot;erkannt&amp;quot; und &amp;quot;geschaut&amp;quot; in meditativer [[Versenkung]] und dann von denen, die es erlebt haben, irgendwie zu schildern, weiterzugeben versucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese [[Schilderung]], diese [[Weltanschauung]], hilft uns zum einen, die [[spirituell]]en [[Erfahrung]]en zu verstehen, die wir machen und zum anderen, unser [[Bewusstsein]] durch [[spirituell]]e [[Praktik]]en systematisch zu erweitern. Es ist wichtig, das zu verstehen: Die höchste [[Wirklichkeit]] ist nicht in Worte zu fassen. Worte sind nur eine [[Annäherung]], eine [[Hilfe]] für uns, [[selbst]] den Weg zu gehen um es selbst zu erleben und zu erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viveka Chudamani - Mit Meditation und Ausrichtung auf Brahman die höchste Wirklichkeit erfahren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Shiva Meditation.jpg|thumb|Richte deinen Geist auf Befreiung aus]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Kommentar zum Viveka Chudamani Vers 329 von Sukadev Bretz -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Daher gibt es für denjenigen, der die Absolute Wirklichkeit kennt /der im Brahman verweilt (brahmavid), keinen schlimmeren Tod als die Unachtsamkeit / Nachlässigkeit in der Meditation. Wer mit gesammeltem Geist meditiert, erreicht höchste Vollendung. Sei konzentriert auf Brahman ausgerichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schüler: Trotz Meditation keine Verwirklichung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swami Sivananda]] schreibt in einigen seiner Werke, dass manche seiner [[Schüler]] sich beklagt haben mit den Worten: „Ich bin schon seit Jahren auf dem [[spirituellen Weg]]. Ich meditiere schon seit Jahren, aber ich habe noch nicht die [[Gottverwirklichung]] erreicht. Was ist der Grund dafür?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meister: Meditiere mit der tiefen Sehnsucht nach Brahman ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Sivananda]] antwortet da: „Du bist nicht tief genug gegangen. Du hast nicht [[intensiv]] genug meditiert. Du warst nicht [[achtsam]] genug. Es reicht nicht aus, ein bisschen zu [[meditieren]] oder mal intensiver zu meditieren. Jeden Tag wache morgens auf mit der tiefen [[Sehnsucht]], dass du heute [[Brahman]] erfahren willst. Jedes Mal, wenn du meditierst, meditiere mit der [[Vorstellung]], dass du zum [[Brahmavid]] werden willst, zum Kenner von Brahman. Richte alles auf dieses [[Ziel]] aus. Mache dir [[bewusst]], dass dich nur das dauerhaft [[glücklich]] macht. Nur die [[Erkenntnis]] von Brahman ist das, was dich dauerhaft zur [[Erfüllung]] bringt. Erkenne das. Mache dir das bewusst. Handle daraus und sei nicht [[nachlässig]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viveka Chudamani - Meditation hilft alle Unreinheiten zu überwinden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Geist Befreiung.jpg|thumb|Mit Meditation die Unreinheiten des Geistes überwinden]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Kommentar zum Viveka Chudamani Vers 362 von Sukadev Bretz -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So wie Gold durch das Erhitzen im Feuer seine Fremdstoffe verliert und seinen eigenen Glanz gewinnt, so verliert auch der Geist durch Meditation seine Verunreinigungen, namentlich Sattva, Rajas und Tamas, und erreicht die Natur von Brahman.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Informationen zum Viveka Chudamani ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Om Namah Shivaya]] und herzlich willkommen zum [https://schriften.yoga-vidya.de/viveka-chudamani/ Viveka Chudamani] Podcast, Teil der [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga Vidya] täglichen Inspirationen, einer Reihe von Vorträgen über eins der wichtigsten Werke der Vedanta Literatur, [[Viveka Chudamani]], Kleinod der Unterscheidung oder auch Kronjuwel der Unterscheidung, geschrieben von [[Shankaracharya]] einem großen Meister um 800 nach [[Christus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kommentiere alle über 500 Verse des Viveka Chudamani von Shankara pro Vers in einem eigenen Vortrag. Die Vorträge sind manchmal nur zwei Minuten, manchmal auch länger bis zu zehn Minuten. Jeden Tag einen Vortrag und so kannst du täglich eine [[Inspiration]] haben. Allgemein empfehle ich auch diese Vorträge einen pro Tag zu nehmen und so hast du eigentlich ein ganzes Jahr eine Begleitung. Manche machen es auch über einen längeren Zeitraum und hören zwischendurch auch etwas anderes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viveka Chudamani wird dem großen Meister Shankaracharya zugeschrieben. Er lebte um 800 nach Christus. Wir sind jetzt in einem Teil des Viveka Chudamani, in dem es um [[spirituelle Praktiken]] geht. Deshalb gibt es manche traditionellen [[Vedantin]]s, die sagen, dass das vielleicht Verse sind, die nicht direkt von [[Shankara]] stammen. Shankara geht es um [[Atmajnana]], die [[Erkenntnis]] des [[Selbst]] und diese Verse, in denen er darüber spricht, dass der [[Geist]] [[subtil]] gemacht werden soll, dass [[Samadhi]] erreicht werden muss, beständige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] geübt werden soll, scheinen etwas anders zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Shankara war ein Praktiker und er hat letztlich den [[ganzheitlichen Yoga]] gelehrt. Es gibt Werke, die dem Shankara zugeschrieben werden, die auf [[Pranayama]] gehen. Sie geben darum, viel Pranayama zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Viveka Chudamani geht es um die Meditation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shankara hat mit Sicherheit einige [[Hymne]]n zur [[Verehrung]] von [[Shiva]], zur Verehrung der [[Göttlichen Mutter]] und [[Krishna]] geschrieben. Wir singen zum Beispiel das Achutashtakam, die acht Strophen zur Verehrung von Krishna. Wir singen das [[Lingashtakam Brahmamurari|Lingashtakam]], die acht Strophen zur Verehrung von Shiva und so ähnlich gibt es auch die [[Lalita Sahasranama]] und die Kommentare von Shankaracharya und es gibt auch [[Saundarya Lahari]], ein Werk über [[Tripura Sundari]]. So hat Shankara viele Werke geschrieben und hier im Viveka Chudamani bringt er eigentlich alles zusammen. Jetzt geht es um die [https://mein.yoga-vidya.de/meditation Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Durch Überwinden der Gunas wird der Geist gereinigt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt: Gold wird durch Erhitzen im Feuer gereinigt. Golderz ist nicht rein. Um daraus strahlendes Gold werden zu lassen, muss das Gold erhitzt werden, dann fließt das Gold heraus. Das sammelt man dann und dann kann man daraus wunderbaren Schmuck machen. So ähnlich gibt es in deinem Geist Sattva, Rajas und Tamas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es gibt tamassige Teile, wie zum Beispiel mangelndes [[Selbstvertrauen]], [[Müdigkeit]] und Schwere, [[Trägheit]], Grobstofflichkeit. &lt;br /&gt;
* Es gibt in deinem Geist Rajas, wie zum Beispiel [[Unruhe]], [[Gier]], leichte [[Reizbarkeit]], [[Ärger]], [[Wünsche]], [[Identifikation]]en, Besser-sein-Wollen als andere, etwas erreichen wollen und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spiritueller Fortschritt kommt durch Üben von spirituellen Praktiken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All das gilt es zu [[überwinden]] und dazu trägt auch die Meditation bei. Wenn es dir bisher nicht gelingt, das [[höchste Selbst]] zu verwirklichen und du nach all diesen über 300 Versen immer noch nicht dein [[Selbst]] erkannt hast, dann nimm den Ratschlag von Shankara an und meditiere. Meditation und andere spirituelle Praktiken machen deinen Geist subtil. Und wenn deine Meditation oder deine [[Asanas]] und [[Pranayama]] manchmal nicht so sind, dass du das Gefühl hast, eine [[Bewusstseinserweiterung]] zu bekommen oder dein wahres Selbst zu verwirklichen, sei dir zumindest bewusst, dass beständige [[Praxis]] dir hilft, deinen Geist subtiler zu machen. Es erhöht dein [[Sattva]] und tatsächlich weiß man, dass Menschen, die regelmäßig [[meditieren]], etwas [[ruhig]]er werden, etwas [[zufrieden]]er werden, etwas mehr Freude haben. Langfristig gesehen immer mehr. Daher übe täglich [https://mein.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asanas]. Je mehr Meditation du übst, je mehr Asanas und Pranayama du übst, desto schneller wird dein [[spiritueller Fortschritt]] sein. Daher übe, mache dein [[Bewusstsein]] [[subtil]]er, dann wird dir nachher die Erkenntnis des Selbst leicht fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viveka Chudamani - Erfahre Brahman in deinem Herzen in tiefer Meditation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Licht Herz Anahata Chakra strahlen.jpg|thumb|Erfahre tiefe Glückseligkeit im Herzen - Brahman]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Kommentar zum Viveka Chudamani Vers 410 von Sukadev Bretz -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frei von Ursache und Wirkung, als die Wirklichkeit jenseits aller Vorstellungen, als gleichbleibend, jenseits aller Vergleiche und Beweise, ewig, als selbst gegründet, verbürgt von den Worten in den Schriften – das ist Brahman. Diese vollendete Absolute Wirklichkeit erfährt der Weise im Herzen in tiefer Meditation/ in Samadhi (samadhau).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verse geeignet zur Meditation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlich willkommen zu einem weiteren Kommentar zum [https://schriften.yoga-vidya.de/viveka-chudamani/ Viveka Chudamani] von [[Shankaracharya]]. Wir sind im 410. Vers einer Reihe von Versen, die den Refrain haben: „hṛdi kalayati vidvān brahma pūrṇaṃ samādhau“, das heißt: „Diese vollendete [[Absolute Wirklichkeit]] erfährt der [[Weise]] im Herzen in tiefer [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]/ in [[Samadhi]]“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Verse, die du für die [https://mein.yoga-vidya.de/meditation Meditation] verwenden könntest und wenn du das willst, dann kannst du das wieder machen, auch wenn es eine lange Meditation ist. Ich weiß, dass viele diese Podcasts hören, während sie Geschirrspülen oder Autofahren. Aber vielleicht kannst du einen Moment innehalten. [[Shankara]] sagt hier: Erfahre die [[absolute]] vollendete [[Wirklichkeit]] im Herzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spüre in dein Herz - erfahre dich als Brahman ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Spüre jetzt in dein [[Herz]] hinein! Spüre in die Tiefe deines [[Wesen]]s! Fühle dich selbst als [[Freude]], als [[Glückseligkeit]] und dann erfahre das! Die Wirklichkeit jenseits aller [[Vorstellung]]en, gleichbleibend, [[ewig]], selbstbegründet, das ist [[Brahman]]. Erfahre diese vollendete absolute Wirklichkeit in der Tiefe deines Herzens! [[Jetzt]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Meditation ist die Beste?==&lt;br /&gt;
Versuche nicht herauszufinden, welche die beste [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ist. Wenn Du dies tust, bist Du in das gesellschaftliche Anspruchs- und Leistungsdenken verwickelt. Es ist gerade das [[Leistungsdenken]], das Dich in [[Problem]]e führt. Überprüfe stattdessen für Dich, welche Meditation für Dich gut ist und dann übe, die Meditation welche Dir gut tut. Um herauszufinden, welche Mediation es ist, kannst Du beispielsweise an Yoga Meditations-Einführungswochenenden teilnehmen und dadurch [[Erfahrung]]en sammeln. Übe dann die Meditation, die Dir gut tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du subjektiv herausfinden willst, welche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] für Dich momentan die beste ist, ist es diese, die Du kennst, die Du üben kannst und nicht zu kompliziert ist, auf die Du Dich freust, die Dich zu einer schönen [[Erfahrung]] verhilft und Du Dich anschließend gut oder sogar besser fühlst. Probiere es aus und finde es heraus. Nimm das Leistungsdenken und das Anspruchsdenken raus, übe und entspanne. Es gibt empirische [Studien], die zu dem Ergebnis kommen, dass nicht eine Mediation besser ist als die andere, sondern die Mediation ist die Beste, die die [[Mensch]]en üben. Wenn Menschen üben führt dies zu einer guten [[Erfahrung]] und zu guten Wirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BG - Kapitel 6 - Meditation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-lächenld.jpg|thumb|Meditation ist das geistige Verweilen im Selbst]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Abschnitt aus der Bhagavad Gita Zusammenfassung nach [[James Swartz]] -&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Form]]en ist Meditation auf [[Objekt]]e, weil nur Objekte Formen haben. Dies ist eine dualistische Meditation, die [[upasana]]m genannt wird. Sie erfordert kein [[Studium der Schriften]].  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Meditation bei der keine Unterteilung zwischen dem [[Subjekt]] und den Objekten erfolgt wird non-duale oder formlose Meditation, [[nididhyasana]]m genannt. Sie ist nur möglich nach dem Hören der [[Vedantalehre]]. Sie ist nicht dazu da, um [[Befreiung]] zu erreichen, weil [[Freiheit]] die Natur des Meditierenden ist. Wie kannst du sie erreichen oder erfahren?  Befreiung ist kein [[Ereignis]]. Sie wird nur durch [[Selbsterforschung]] enthüllt.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Meditation dient nicht dem Erwerb von Wissen des Selbst. Wenn das so wäre, dann würde die Vedantalehre nicht benötigt. Das Wissen des Selbst wird gelehrt durch einen kompetenten lebenden [[Lehrer]], der unter Nutzung eines erprobten Mittels der [[Selbsterkenntnis]] das Wissen des Selbst entfaltet; es ist ein Prozess mit drei Stufen: [[Shravana|Hören]], [[Manana|Nachdenken]], Assimilieren. Erfahrung wird die [[Identität]] nicht von [[Jiva|jiva]] zu Gewahrsein verändern, außer vielleicht zeitweilig. Meditierende nehmen an, der jiva sei das [[Selbst]]. Sie wollen ihm eine besondere Erfahrung verschaffen. Die Praxis des Wissens des Selbst, die innerhalb oder ausserhalb von Meditation ausgeführt werden kann, ist erforderlich, um die Bedeutung des Wortes “[[Ich]]” vollständig vom jiva zu [[Bewusstsein]] zu verschieben. [[Vedanta Meditation|Vedantische Meditation]] dient der Assimilation des Wissens des Selbst. Es erzeugt eine unnachgiebige und feste [[satya]]/[[mithya]] [[vasana]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vier Voraussetzungen für Meditation (bahiranga sadhana), Verse 1-9, 16-17 ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039; [[Selbstsicherheit]] (Selbstwertgefühl), [[Gnade]] in Bezug auf sich selbst. Ohne [[Gnade Gottes|Gottes Gnade]] oder die Gnade des [[Guru]]s ist Selbsterforschung nutzlos aber die Gnade Gottes und die Gnade des Gurus ist nicht genug. Du musst Dir selbst Gnade zukommen lassen, dir gegenüber [[gnädig]] sein. Schau nie auf dich hinab.&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039; [[Eigene Anstrengung]]. Die [[Schriften]] und der Guru können Dich ermutigen und bestärken aber du musst die eigentliche Arbeit leisten.&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;3.&#039;&#039;&#039; Integration der geistigen Instrumente.  Die drei geistigen Instrumente ([[manas]], [[buddhi]] und [[ahamkara]]) sollten ausgerichtet auf [[moksha]] zusammenwirken. Der Körper sollte [[gesund]] sein. Die [[Emotionen]] sollten zu [[Hingabe]] und Hinwendung transformiert sein. Das [[Denken]] sollte in [[Harmonie]] mit den Schriften sein.&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;4.&#039;&#039;&#039; [https://www.yoga-vidya.de/karma/karma-yoga/ Karma Yoga] ist obligatorisch weil ohne diese Haltung die [[vasanas]] die geistigen Instrumente stören würden und Selbsterforschung verhindern, vor allem das Praktizieren und Assimilieren der Lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vier spezielle Grundlagen für Meditation, Verse 10-17 ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039; Richtiger Ort. Angemessene Atmosphäre.   &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039; Richtige Zeit. Meditiere, wenn die geistigen Instrumente vornehmlich [[sattvig]] sind. Regelmäßigkeit, Festigkeit im Entschluss und [[Beständigkeit]].  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;3.&#039;&#039;&#039; Sitz. Jeder körperlich angenehme Sitz.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;4.&#039;&#039;&#039; Eine der Meditation förderliche Haltung (antaranga sadhana)&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&#039;a.&#039;&#039;&#039; Aufrechte und entspannte Haltung.  &lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&#039;b.&#039;&#039;&#039; Zurückziehen der Aufmerksamkeit von den [[Sinnesorgan]]en.  &lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&#039;c.&#039;&#039;&#039; Gleichmäßige [[Atmung]].  &lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&#039;d.&#039;&#039;&#039; Friedvolle und ruhige [[Emotion]]en.  &lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&#039;e.&#039;&#039;&#039; Feste Überzeugung, dass Meditation [[wertvoll]] ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Prozess und die Natur von Meditation (dhyana svarupam), Verse 18-32 ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Meditation bedeutet nicht das Entfernen von [[Gedanken]]. Es ist das geistige Verweilen bei der Vielzahl von Eigenschaften des Selbst (non-dual, alldurchdringend, [[ewig]], ungeboren, selbstleuchtend, unabhängig, etc.) und bei der Natur der Objekte, im besonderen die Unbeständigkeit der Objekte, der Nullsummennatur der [[Welt]], der Vorstellung ein Tuender oder Genießender zu sein, etc. Sie führt zu vollständigem Vertieft sein in die Lehren. Der Zweck von Meditation ist, eine solch starke satya/mithya vasana zu erzeugen, die bewirkt, dass das Wissen automatisch aktiv wird wenn es benötigt wird. Sie ist erfolgreich, wenn dualistisches [[Denken]] non-duales Denken nicht verdrängt. Dualistisches Denken mag existieren aber es ist immer dem non-dualen Denken untergeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Nutzen von Meditation: Non-duale Sichtweise, Mitgefühl, Verse 18-32 ===&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
=== Das Hindernis bei der Meditation – Wandernde geistige Instrumente (vikeshepa), Verse 33-36 ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Lösung ist [[Leidenschaftslosigkeit]] ([[vairagya]]) und wiederholte Übung ([[abhyasa]]). Löse Vorlieben und Abneigungen mit [[Karma Yoga|karma yoga]] und mit Wissen auf…durchdenke die Lehren zu den Mängeln der Objekte besonders in Bezug auf jene Objekte an die du anhaftest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was passiert wenn du Selbstverwirklichung nicht erreichst?, Verse 37-45 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arjuna fehlt das [[Vertrauen]], dass er [[Erfolg]] haben wird. [[Krishna]] ermutigt ihn, in dem er sagt, dass er schließlich [[frei]] sein wird. Gib nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dualistische und Nichtdualistische Meditation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Entspannung entspannen Meditation Vertrauen Gelassenheit bunt.jpg|thumb|Strebe nach Befreiung und meditiere]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Abschnitt aus dem Buch: Yoga der drei Energien von [[James Swartz]] -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die allgemeine Ansicht, dass Meditation eine Technik ist, die den [[Geist]] von [[rajas]] und [[tamas]] befreit und die Erfahrung von [[sattva]], [[Frieden]], hervorruft. Dafür benötigen wir [[Vedanta|vedānta]] nicht. Bisher haben wir die Meditation als guṇa-Wissen dargestellt. Meditation mit guṇa-Wissen ist der therapeutischen Meditation überlegen, weil [[Wissen]] die Grundstruktur des Geistes verändert, während Meditation um der guten Erfahrung willen die Struktur unberührt lässt und die Oberfläche nur kurzzeitig beruhigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation führt nicht zur [[Selbsterkenntnis|Selbst-Erkenntnis]]. Wenn es so wäre, gäbe es keine Notwendigkeit für [https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda/goettliche-erkenntnis/vedanta/ vedānta]. Selbst-Erkenntnis wird von einem kompetenten, lebenden [[Lehrer]] vermittelt, der ein bewährtes Mittel für die [[Erkenntnis]] entfaltet, und sie ist ein dreistufiger Prozess: Hören, Denken und Verinnerlichen ([[Shravana|śravaṇa]], [[manana]], [[Nididhyasana|nididhyāsana]]). Erfahrung, egal welche, wird die [[Identifikation]] nicht vom [[Jiva|jīva]] zum Gewahrsein verschieben, und wenn, dann nur vorübergehend. Der oder die Meditierende versteht den jīva als das [[Selbst]] und will ihm ein besonderes Erlebnis verschaffen. Die Praxis der Selbst-Erkenntnis, die in einem meditativen Zustand erfolgen kann oder auch nicht, ist erforderlich, um die Bedeutung des Wortes „[[Ich]]“ vollständig vom jīva zum Gewahrsein zu verschieben. Vedantische Meditation dient der Verinnerlichung von Selbst-Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gnade Gottes|Gottes Gnade]] oder die [[Gnade]] eines [[guru]] sind für die Meditation er⁠forderlich, aber beide sind nutzlos, wenn man nicht zur eigenen An⁠strengung bereit ist und sich damit selbst segnet. Die drei Glieder deines [[feinstofflichen Körper]]s sollten einer einzigen Idee unterworfen werden – der [[Befreiung]]. Der Körper sollte [[gesund]] sein, [[Karma Yoga|karma-yoga]] sollte deine [[Emotionen]] in [[Hingabe]] verwandeln und dein [[Denken]] sollte in [[Harmonie]] mit den [[Schriften]] sein. Meditation ist eine disziplinierte Tätigkeit, die ein angemessenes Ambiente und eine mediationsfreundliche Haltung erfordert, bei der der Körper richtig ausgerichtet ist, die [[Sinnesorgane]] zurückgezogen werden, die Atmung rhythmisch ist, die Emotionen sattvig sind und eine starke Überzeugung besteht, dass Meditation von großem Wert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht das Entfernen von [[Gedanken]]. Sie bedeutet, den Geist auf die Merkmale des [[Selbst]] zu richten, von denen es viele gibt – seine [[Nichtdualität]], Alldurchdringung, Zeitlosigkeit, Selbstilluminierung, [[Unabhängigkeit]] und so weiter. Sie bedeutet auch, den Geist auf die Natur der [[Objekte]] zu richten, insbesondere auf ihre [[Vergänglichkeit]], die Nullsummen-Natur der Welt, die Frage nach dem [[Handelnde]]n, den Genießenden und so weiter. Sie führt zu einer vollständigen [[Absorption]] in der Lehre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck liegt darin, eine so starke [[Satya|satya]]/[[Mithya|mithyā]]-[[Vasana|vāsanā]] zu schaffen, dass das Wissen den ganzen Tag über zur Verfügung steht. Sie ist dann erfolgreich, wenn das dualistische Denken das nichtduale Denken nicht verdrängt. Dualistisches Denken mag existieren, aber es ist nichtdualen Gedanken immer untergeordnet. Der Nutzen liegt in einer nichtdualen Vision, bedingungsloser [[Selbstliebe]] und [[Mitgefühl]] für alle fühlenden Wesen. Die [[Hindernisse]] sind die üblichen Verdächtigen: rajas und tamas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meditation - Achtsamkeit, Brennendes Verlangen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation höhere Wirklichkeit Spirituell Fokussiert.jpg|thumb|Das Subjekt ist immer ganz und frei]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Abschnitt aus dem Buch: Yoga der drei Energien von [[James Swartz]] -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel der [[Selbsterforschung|Selbst-Erforschung]], der ständige Genuss der [[glückselig]]en Fülle meiner Natur und das Mittel hierzu, die [[Achtsamkeit]], sind einander ähnlich. Wenn mit Hilfe der Lehre das [[Wissen]] um meine [[wunschlos]]e Fülle unerschütterlich geworden ist, bedarf die unveränderliche Erfahrung meiner Grenzenlosigkeit keiner Pflege; ich habe die [[Gunas|guṇas]] überwunden und erlebe [[Fülle]] unabhängig von meinem [[Geisteszustand]]. Aber um dorthin zu gelangen, was eigentlich kein Ort oder Zustand ist, den man erreicht, brauche ich Achtsamkeit. Achtsamkeit ist ein Zustand intensiver [[Konzentration]] auf das Ziel, die [[Freiheit]], verursacht vom brennenden [[Wunsch]], von Objekten frei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Objekt ist alles, außer dem guṇa-freien [[Selbst]]: [[Körper]], [[Geist]] und [[Emotionen]], einzelne Erfahrungen, ebenso Aktivitäten sowie die Erfahrung von physischen Objekten. Frei von Objekten zu sein, ist nicht die Erfahrung einer lebensverneinenden Leere, einer der vielen [[Ängste]], denen [[spirituell]]e Suchende begegnen. Im Gegenteil, das Selbst ist grenzenlose [[Glückseligkeit]], die Essenz der Erfahrung. Und da das [[unsterbliche Selbst]] allgegenwärtig ist und du nicht von ihm getrennt bist, ist die guṇa-[[Transzendenz]] gleichbedeutend mit grenzenloser Glückseligkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts kann erreicht werden ohne [[Verlangen]]. Doch das Verlangen nach Objekten zerstreut den Geist eines weltlichen Menschen, während es bei engagierten Selbst-Erforschern den Geist auf das Selbst [[konzentriert]], weil sie wissen, dass Objekte genauso viel [[Schmerz]] wie [[Vergnügen]] bereiten. Der Erfolg jedes Unterfangens erfordert Konzentration, vom Binden der Schnürsenkel bis zum Gewinn der Präsidentschaft. Wenn daher der Wunsch nach Freiheit, die Würdigung der mühelosen, allgegenwärtigen Fülle des einen [[Subjekt]]s, dem Selbst, das Verlangen nach Objekten in sich vereint, und man weiß, dass das Subjekt immer frei ist, sei es durch nichtduale Offenbarungen oder weil man unbeirrbar an die Worte der [[Schriften]] glaubt, die kategorisch und ohne Unterlass behaupten, dass das Subjekt immer ganz und [[frei]] ist, bleibt der Geist mehr oder weniger konstant konzentriert, das heißt [[achtsam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den lauwarmen „Achtsamkeitslehren“, die auf dem spirituellen Markt angeboten werden, die versuchen, den Geist mit „der Kraft des Jetzt“, einem traurigen Stellvertreter des Selbst, zu synchronisieren und flüchtige friedliche sattvige Momente zu erzeugen, erzeugt das intensive leidenschaftliche Verlangen nach [[Befreiung]] ironischerweise das anhaltende, konzentrierte sattva, bekannt als [[Samadhi|samādhi]], das für eine erfolgreiche Erforschung erforderlich ist. Achtsamkeit bedeutet also, das [[Ziel]] im Auge zu behalten. Das Ziel im Auge zu behalten ist schwierig, wenn es andere Prioritäten gibt, und einfach, wenn guṇa-Transzendenz die einzige Priorität ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meditation - Quintessenz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Swami-Sivananda-Konzentration-und-Meditation.jpg|thumb|[[Swami Sivananda]]: Meditiere! Meditiere! Meditiere!]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;- Ein Vortrag von Sukadev Bretz 2020 -&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ist eine der wichtigen [[Spirituelle Praktiken|spirituellen Praktiken]]. Vermutlich die wichtigste [[spirituelle Praxis]] überhaupt. Meditation hilft zur [[Ruhe]] zu kommen, Meditation hilft mehr [[Gelassenheit]] zu üben, aus Reizreaktionsketten herauszutreten, [[Körper]] und [[Psyche]] sich regenerieren zu lassen. Meditation hilft aber im besonderen Maße, die [[Tiefe]] deines Wesens zu erfahren, das [[Göttliche]] wahrzunehmen, irgendwann die [[Erleuchtung]] zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Formen der Meditation, im [[Raja Yoga]] sprechen wir von den verschiedenen Stufen der Meditation, im Sinne von:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Asana]] – sich hinsetzen, &lt;br /&gt;
* [[Pranayama]] – den [[Atem]] zu steuern oder zu [[beobachten]],&lt;br /&gt;
* [[Pratyahara]] – eine Technik zu üben die den [[Geist]] in eine meditative Stimmung versetzt,&lt;br /&gt;
* [[Dharana]] – das eigentliche Meditationsthema beginnen,&lt;br /&gt;
* [[Dhyana]] – in [[Absorption]] zu kommen, in die Tiefe der Meditation,&lt;br /&gt;
* [[Samadhi]] – schließlich in die [[Verschmelzung]] die irgendwann zur Erleuchtung führt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene [[Meditationstechniken]]. Es gibt zum einen die sogenannten beobachten Techniken und zum zweiten die steuernden Techniken. Auf [[Sanskrit]] werden die manchmal bezeichnet als [[Samyama]] Techniken und zum anderen als [[Sakshi Bhav]] Techniken. Die Sakshi Bhav Techniken sind beobachtend auch wie pasa oder Achtsamkeitsmeditation genannt, und es gibt die samyama, die konzentrierenden Techniken, auch manchmal als die sampatti Techniken bezeichnet, wo du dich bemühst einen bestimmten Geistesinhalt hervorzurufen und zu vertiefen. &lt;br /&gt;
Im Yoga sind besonders wichtige Meditationstechniken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die [[Mantra Meditation]]&lt;br /&gt;
* die [[Ausdehnungsmeditation]]&lt;br /&gt;
* [[Energiemeditation]] &lt;br /&gt;
* Eigenschaftsmeditation, dann&lt;br /&gt;
* verschiedene [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/abstrakte-meditation/ abstrakte Meditationstechniken] und dann gibt es&lt;br /&gt;
* die [[Sakshi Bhava Meditation|beobachtenden Meditationstechniken]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali sagt im Yoga Sutra: Meditiere so wie es dir liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfänger werden ihre Meditationstechniken oft etwas abwechseln, Menschen die länger auf Weg sind werden meistens eine [https://mein.yoga-vidya.de/meditation Hauptmeditationstechnik] finden mit der sie täglich [[meditieren]] und irgendwann zur [[Gottverwirklichung]] kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du mit der Tiefe deiner Meditation nicht [[zufrieden]] bist, dann ist es gut jemanden zu fragen der schon länger auf dem Weg ist. Vielleicht mal ein [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminar] zu besuchen, eine [https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/meditationskursleiter-ausbildung-kompakt-teil-1-2/ Meditations-Kursleiterausbildung] oder auch dich selbst mit Meditationsbüchern auseinanderzusetzen und zu schauen, was könntest du machen um deine Meditation wieder zu vertiefen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du meditierst kommst du in verschiedene [[Meditationserfahrungen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es gibt dabei Hinderniserfahrungen, &lt;br /&gt;
* es gibt Energieerfahrungen, &lt;br /&gt;
* es gibt Reinigungserfahrungen &lt;br /&gt;
* schließlich auch Erfahrungen des Überbewusstseins. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann wird dich die [[Meditation]] in die Erleuchtung führen, in die Erfahrung sat-chid-ananda-swarupo-ham, meine wahre Natur ist: [[Sein Wissen Glückseligkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und ein wichtiger Tipp zum Schluss: Meditiere!&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditiere jeden Tag, mindestens fünf Minuten, wenn Meditation noch nicht etwas ist was du täglich übst. Wenn du einmal angefangen hast täglich zu [[meditieren]] erhöhe die Zeit auf täglich mindestens 20 Minuten. Und wenn du mehr Interesse hast, mache einmal am Tag eine Hauptmeditation zum Beispiel morgens oder abends, und mache dann zum anderen Zeitpunkt morgens oder abends eine Kurzmeditation. Einmal die Woche meditiere länger, zum Beispiel eine dreiviertel Stunde. Und mindestens ein/zweimal im Jahr habe eine Phase wo du länger meditierst, sei es ein [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation-retreat-schweigend/ Meditationsretreat], sei es für dich selbst zwei Tage lang, drei vier fünf Meditationssitzungen bis ein/zwei Stunden. Sei es mal eine Woche zu haben wo du mindestens zweimal am Tag eine Stunde meditierst. So machst du gute Fortschritte in der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du mehr wissen willst über Meditation, bei Yoga Vidya haben wir Meditationsretreats, Meditationskursleiterausbildungen und –lehrerausbildungen. Es gibt auch in den [https://www.yoga-vidya.de/center/ Yoga Vidya Stadtzentren] regelmäßige [[Satsang]]s mit Meditation. Es gibt mehrwöchige Meditatonskurse und auch auf unseren Internetseiten gibt es mehrwöchige Videokurse, [https://www.youtube.com/playlist?list=PLjWKOgybDDoKuY9V4WfBPOldHZIICW2Nz Meditation lernen in zehn Wochen], [https://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/mantra-meditationkurs Mantrameditation lernen] und [https://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/vedanta-meditation-jnana-yoga Vedanta Meditation und Jnana Yoga in zwanzig Lektionen]. So kannst du Fortschritte machen in der Meditation auf dem Weg zur Erleuchtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video - Meditation - Quintessenz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|AEHru6QQXBg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/yvs670-meditation-quintessenz.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hindernisse und Erfahrungen in der Meditation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation geschlossene Augen Rosa.jpg|thumb|Meditation verbindet dich mit dem [[Höchsten]]]]&lt;br /&gt;
- Ein Vortrag von Sukadev Bretz -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Welche Erfahrungen habt ihr bisher in eurer [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] gemacht?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* schmerzende Knie, eingeschlafene Beine&lt;br /&gt;
* [[Müdigkeit]], Langeweile, [[Unruhe]]&lt;br /&gt;
* [[Gedanken]] überschlagen sich&lt;br /&gt;
* Erwartungen, [[Wünsche]] und Vorstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/entspannung/ Entspannung] ist wichtig in der Meditation und nicht Erwartungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* größte Barriere zum Schlaf ist die [[Angst]], nicht einschlafen zu können&lt;br /&gt;
* größte Barriere zur Meditation ist Angst, nicht oder nicht gut [[meditieren]] zu können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie wird also geübt?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* es nützt nichts, sich unter Druck zu setzten&lt;br /&gt;
* ohne [[Erwartung]]en und ohne etwas erreichen zu wollen&lt;br /&gt;
* nicht beurteilen, analysieren, [[bewerten]], [[reagieren]], [[identifizieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yogis]] sagen, unsere wahre Natur ist [[Sat Chid Ananda]]. [[Unreinheit]]en haben sich wie eine Wolke davor gesetzt, um zu unserer wahren Natur zurückzufinden, müssen wir die Unreinheiten überwinden. Es ist wie mit der Sonne, die existiert auch hinter den Wolken, nur sehen wir sie nicht. Oder der Vergleich mit dem Schatz im See: durch trübes Wasser ([[Geist]], [[Unterbewusstsein]]) können wir den Schatz im See (das [[Selbst]]) nicht erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir beginnen zu meditieren kommen Unreinheiten durch [[spirituelle Praktiken]] an die Oberfläche des [[Bewusstsein]]s. Probleme sind in [[Wirklichkeit]] Fortschritte - die Technik beginnt zu arbeiten. Dies ist eine erste Prüfung, ob wir es ernst nehmen. Anfangs gilt es Frustration in Kauf zu nehmen und als etwas annehmen, was früher oder später sowieso geschehen muss. Wichtig sind [[Mut]] und [[Vertrauen]], dass das was ich mache mir hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Entspannung]] und [[Konzentration]] können wir in [[subtil]]ere Ebenen vordringen und lernen, auch diese zu beobachten und zu [[transzendieren]] – dann kommen höhere Erfahrungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinderniserfahrungen des Anfängers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Yoga Sutra I-30 zählt neun Hindernisse auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Träger oder schläfriger Geist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der größte Feind des Meditierenden ist das [[Schlafen]]&lt;br /&gt;
* während Meditation ist [[Körper]] leicht und [[Geist]] heiter, im Schlaf schwer und träge&lt;br /&gt;
* wenn wir zu wenig schlafen, holt sich der Körper den Schlaf in der Meditation&lt;br /&gt;
* Schlafdauer kann durch regelmäßige Meditation drastisch reduziert werden&lt;br /&gt;
* physische Aktivität und harte Arbeit bieten Ausgleich &lt;br /&gt;
* [[Kapalabhati]], [[Uddhiyana Bandha]], [[Agni Sara]], [[Aufladeübung]]en&lt;br /&gt;
* Hände und Füße 20 Sekunden kalt abspülen&lt;br /&gt;
* schnell ums Haus gehen&lt;br /&gt;
* etwas unangenehme Sitzstellung wählen, besonders gerade halten&lt;br /&gt;
* Haarbüschel anbinden&lt;br /&gt;
* Hände höher halten, [[Mala]] in Höhe des [[Herzen]]s&lt;br /&gt;
* mit offenen Augen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Keine Zeit ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* wenn keine Zeit, dann kein ernsthaftes [[Interesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mangelnde Regelmäßigkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geist sucht nach Abwechslung und ist [[gelangweilt]]&lt;br /&gt;
* Anfänger möchte innerhalb kurzer Zeit psychische Kräfte erlangen&lt;br /&gt;
* ist entmutigt, möchte aufgeben, verliert [[Vertrauen]] in [[Wirksamkeit]] der Übungen&lt;br /&gt;
* Übung muss ohne [[Erwartung]]en regelmäßig und [[geduldig]] fortgesetzt werden &lt;br /&gt;
* [[Wachstum]] tritt allmählich ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Falsche Ernährung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ernährung]] sollte [[sattwig]] sein, nicht zu viel Nahrung&lt;br /&gt;
* essen bis 2h vor Meditation &lt;br /&gt;
* [[schwarzer Tee]] und [[Kaffee]] machen unruhig – mehr [[Freiheit]] ohne sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ungünstige Umgebung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* klimatische Bedingungen&lt;br /&gt;
* äußere [[Ablenkung]]&lt;br /&gt;
* herabziehende Umgebung oder [[unangenehm]]e Atmosphäre &lt;br /&gt;
* auch [[negative Gedanken]] durch Bücher, Zeitungen, Musik, Filme, Fernsehen&lt;br /&gt;
* negative Menschen, [[Streit]], Getratsche, unnötige Kontroversen und Diskussionen&lt;br /&gt;
* zu viel reden macht [[ruhelos]], füllt Geist mit unnützen Ideen und macht ihn ungeeignet für die Meditation &lt;br /&gt;
* [[Stille]] erlaubt es uns, nach innen zu schauen&lt;br /&gt;
* [[Mouna]] 2 Stunden am Tag üben, um Geist zu [[Disziplin|disziplinieren]] und zu beruhigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sitzhaltung fällt schwer ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Knie, Hüften, [[Rücken]] schmerzt, [[Krampf]], Juckreiz,und so weiter.&lt;br /&gt;
* Sitzstellung sollte einigermaßen angenehm sein &lt;br /&gt;
* [[Geduld]] entwickeln&lt;br /&gt;
* beim Wechseln der Stellung langsam bewegen&lt;br /&gt;
* [[Asanas]], Lockerungen, Arme abstützen&lt;br /&gt;
* mit Kissen und Decken abstützen&lt;br /&gt;
* Band oder Decke umbinden&lt;br /&gt;
* Stuhl oder Bank benutzen&lt;br /&gt;
* keine Hemmungen, einen Thron zu errichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beine schlafen ein ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* nicht [[gefährlich]], da Blutzufuhr nicht unterbrochen&lt;br /&gt;
* Beine ausstrecken und massieren, wenn es länger als eine Minute dauert&lt;br /&gt;
* Muskeln anspannen und locker lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unruhe des Geistes ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geist]] mag nicht still sein; Beziehung Geist – Körper&lt;br /&gt;
* [[Regelmäßigkeit]]&lt;br /&gt;
* vorher einstimmende Tätigkeit&lt;br /&gt;
* auf Atmung konzentrieren, [[tiefe Bauchatmung]], [[Kevala Kumbhaka]], [[Pranayama]]&lt;br /&gt;
* [[Mantras]] rezitieren&lt;br /&gt;
* fesselnde Technik wählen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinigungserfahrungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Körperliche Reinigungserfahrungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kopfweh&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von Kaffee, schlechter Luft, [[Erkältung]]&lt;br /&gt;
- in der Meditation kein [[Shambhavi Mudra]], Konzentration zum Herzen&lt;br /&gt;
- ansonsten ausgleichen durch [[Wechselatmung]]&lt;br /&gt;
- viel trinken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausschläge, Pickel, Rötungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Übelkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* prüfen, ob Magen- Darmverstimmung, [[Schwangerschaft]], [[Bluthochdruck]]&lt;br /&gt;
* Tee trinken und vor der Meditation etwas bewegen, um [[Kreislauf]] anzuregen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Krankheit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hält von regelmäßiger Übung und [[Selbstdisziplin]] ab - Körper ist Instrument auf dem Weg zur [[Gottverwirklichung]] &lt;br /&gt;
* gesunder Wechsel von Anspannung und [[Entspannung]]&lt;br /&gt;
* regelmäßige Übung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asanas] und Pranayama, [[gesunde Ernährung]], [[Ruhe]], viel frische Luft, [[Naturheilkunde]] anwenden&lt;br /&gt;
* Mäßigkeit in täglichen Gewohnheiten und [[sattwig]]e [[Lebensweise]] &lt;br /&gt;
* [[Sadhana]], Arbeit, Schlaf, Ernährung, Umgang mit Menschen&lt;br /&gt;
* durch Meditation hervorgerufene körperliche Störungen äußern sich meist kurzfristig und sind innerhalb einiger Stunden vorbei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auflösen von Schutzverspannungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lockerungsübungen&lt;br /&gt;
* hineinatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geistige Reinigungserfahrungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mehr Gedanken pro Minute&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* wenn man Praxis intensiviert und versucht, an nichts zu [[denken]]&lt;br /&gt;
* vorübergehender Zustand - weiter [[meditieren]]&lt;br /&gt;
* nicht unwichtige [[Gedanken]] wegschicken, sonst kehren sie stärker zurück&lt;br /&gt;
* gut zu erkennen, wie Geist funktioniert&lt;br /&gt;
* negative Gedanken - der Geist leistet [[Widerstand]]&lt;br /&gt;
* stattdessen Geist mit positiven, göttlichen Gedanken füllen und [[Gleichmut]] entwickeln, Geist beobachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken sind schüchtern – wenn man sie anschaut, gehen sie weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wünsche und Ehrgeiz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* materiell und [[emotional]]&lt;br /&gt;
* [[Vergnügen]] verursacht [[Schmerz]], alles ist vergänglich&lt;br /&gt;
* [[Leidenschaftslosigkeit]] und Gleichgültigkeit gegenüber Sinnesvergnügungen&lt;br /&gt;
* abbauen durch Meditation, [[Karma Yoga]], Konzentration auf das [[göttliche]] [[Selbst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zweifel und Entmutigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Meditierender stellt sich, seine Fähigkeit und Wirksamkeit der Technik in Frage&lt;br /&gt;
* prüfen, ob [[Erwartung]]en zu hoch sind&lt;br /&gt;
* [[Gemeinschaft]] [[spirituell]]er Menschen aufsuchen&lt;br /&gt;
* durch [[Studium der Schriften|Studieren der Schriften]] und richtiges Fragen und Denken aufgehoben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Moralischer und spiritueller Stolz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* kommt schon nach einigen Erfahrungen oder Kräften - Verachtung und [[Arroganz]]&lt;br /&gt;
* wir sind nur ein Wassertropfen im Ozean [[Brahman]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Emotionale Reinigungserfahrungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leichtere Gefühle und stärkere Emotionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* emotionale Bilder oder Worte&lt;br /&gt;
* [[Traurigkeit]], Depression (Resultat früherer Neigungen, Einfluss von [[Astralwesen]], schlechter Gesellschaft)&lt;br /&gt;
* [[Freude]], [[Euphorie]], Lachen&lt;br /&gt;
* Verlassenheit, [[Verzweiflung]]&lt;br /&gt;
* [[Furcht]] (Erfindung des Geistes – Mut, [[Selbstbefragung]], [[Hingabe]])&lt;br /&gt;
* [[Ärger]], [[Zorn]], [[Aggression]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erinnerungen aus Kindheit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Traumatische Erfahrungen, Tränen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nicht allzu viel [[Aufmerksamkeit]] schenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleich: staubiger Raum wird gesäubert, dann wird der ganze Staub erstmal aufgewirbelt. Tintenfass ausgespült: Wird ein Tintenfass ausgespült ist das Wasser erstmal tiefblau und wird allmählich schwächer bis das Wasser klar bleibt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[beobachten]], nicht daran festhalten, geschehen lassen&lt;br /&gt;
* gut, darüber zu sprechen, dass es an die Oberfläche des Geistes kommt&lt;br /&gt;
* eventuell auf Traumata spezialisierten [Psychotherapeut]en zu Hilfe nehmen&lt;br /&gt;
* Menschen mit [[Traumata]] eher komplexere, konkretere Meditationen&lt;br /&gt;
* auch Menschen in psychotherapeutischer Behandlung können meditieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine Angst zu haben, dass man mit [[Emotionen]] nicht zurechtkommt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* es kommt immer nur das, wofür man bereit ist&lt;br /&gt;
* beobachten, geschehen lassen, nicht [[identifizieren]], es sich lösen lassen&lt;br /&gt;
* nach und nach ins [[Bewusstsein]] integriert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Energetische Reinigungserfahrungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hitze oder Kälte im Körper&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] erzeugt Reibung in [[Energiekanäle]]n (Sonnenenergie mit Sitz im Bauch) &lt;br /&gt;
* kühler Schauder von angenehmer, wonnevoller, nektargleicher [[Mondenergie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewegen als Gefühl&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gefühl]], dass der Oberkörper kreist oder sich zur Seite bewegt&lt;br /&gt;
* neue Energiekanäle öffnen sich und [[Energie]] fließt in den [[Astralkörper]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schwanken des Körpers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* wenn ohne [[Verspannungen]] möglich, versucht man den Körper ruhig zu halten &lt;br /&gt;
* sonst lässt man es geschehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Energieschwingungen im Körper&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zittern oder Zuckungen&lt;br /&gt;
* spüren des Herzens, [[Punkt zwischen den Augenbrauen]], Stirngegend, Wirbelsäule, Finger, Gesicht, Füsse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wenn erste Reinigungserfahrungen überwunden sind: ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* leichteres Körpergefühl nach 15-30 Minuten&lt;br /&gt;
* Denken und [[Nachdenken]] kommt zur Ruhe - [[Glücksgefühl]] durch Konzentration&lt;br /&gt;
* Geräusche treten zurück, Zeitgefühl geht verloren, Gefühl für Umgebung schwindet&lt;br /&gt;
* [[Anziehungskraft]] der äußeren Welt lässt nach, Sinnesobjekte locken nicht länger&lt;br /&gt;
* Geist wird ruhig, [[heiter]] und beständig&lt;br /&gt;
* nicht missverstehen als [[Samadhi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;darüber hinaus gibt es höhere Erfahrungen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Astralerfahrungen, [[spirituelle Erfahrungen]], Samadhi&lt;br /&gt;
** kommen, wenn gewisse [[Reinheit]] da ist&lt;br /&gt;
** wir fähig sind, den Geist für eine gewisse Zeit [[ruhig]] zu halten&lt;br /&gt;
** abhängig von Temperament, Art der Meditation, Ort, anderen Faktoren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Astralerfahrungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* höhere Erfahrung haben zu wollen kann ein großes [[Hindernis]] sein – „Jetzt habe ich es.“&lt;br /&gt;
* Zustand von [[Dhyana]] - [[Bewusstsein]] ist erweitert&lt;br /&gt;
* [[Ausdehnung]] zum Göttlichen oder es kommt auf uns herab und wir werden zum Kanal &lt;br /&gt;
* zu erklären mit dem Modell der [[drei Körper und fünf Hüllen]]&lt;br /&gt;
* Sinne verfeinern sich - unterteilt in übersinnliches Sehen, Hören und Fühlen, und so weiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yogasutra I-35 – Wenn die höheren Sinne aktiv werden, kommt Festigkeit des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wunderschöne Farben und Formen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eventuell geistige Reaktionen durch angeregte [[Kreativität]] oder [[Wahrnehmung]]en von Astralenergien in feineren Ebenen der Materie &lt;br /&gt;
* Lichter vor Stirn im [[Drittes Auge|dritten Auge]]&lt;br /&gt;
* Lichter der [[tanmatras]] (Elemementarformen) wie [[Erde]], [[Wasser]], [[Feuer]], [[Luft]]&lt;br /&gt;
* Symbole und [[Yantra]]s&lt;br /&gt;
* Blumengärten, [[Tempel]], Paläste, Flüsse, Berge werden sichtbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Göttliche Düfte und Geschmack&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Räucherstäbchen]] ahmen diesen Geruch nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anahataklänge&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zeichen der Reinigung der Astralkanäle durch Pranayama&lt;br /&gt;
* mystische Klänge zu Beginn der Meditation – Summklang, Glocke, Tampura, Laute, Flöte, Zimbeln, Muschelhorn - Instrumente versuchen, [[Anahata Klänge]] nachzuahmen&lt;br /&gt;
* Kommen von den [[Prana]] [[Schwingung]]en des Herzens (10 Tonarten)&lt;br /&gt;
* besonders im rechten Ohr ([[Pingala]]), klarer bei geschlossenen Ohren ([[Yoni Mudra]])&lt;br /&gt;
* Zwei Möglichkeiten: man kann sich drauf [[konzentrieren]] oder nicht weiter beachten&lt;br /&gt;
* Unterscheidung zwischen [[Tinnitus]] (Schädigung des Gehörs mit ständigen unangenehmen Geräuschen, die bei Stress stärker werden) und Anahata Klängen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fühlen von Prana, Sehen der Aura&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sensibler für [[Gefühle]] anderer – kann problematisch sein ([[Kommunikation]] nutzen, nicht gleich reagieren, nicht auf sich beziehen)&lt;br /&gt;
* man sieht [[Lichtkörper]] der Menschen (auch mit geschlossenen Augen)&lt;br /&gt;
* wird verstärkt durch Tratak&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wahrnehmung von Astralwesen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* man sieht Gestalt oder spürt etwas – mit geöffneten Augen immer noch da&lt;br /&gt;
* Wesen gehören zur [[Astralwelt]] und sind wie Menschen ohne physische Hülle &lt;br /&gt;
* haben [[Wünsche]], [[Sehnsüchte]], [[Liebe]], [[Hass]] &lt;br /&gt;
* haben Gaben der Materialisation, Vervielfältigung, [[Hellsichtigkeit]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stimmen, die korrekte Informationen geben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nicht auf blasse Stimmen ohne Liebe achten&lt;br /&gt;
* nicht darauf einlassen, wenn es niedere Astralwesen sind, sondern auf [[Meister]] konzentrieren&lt;br /&gt;
* Mantra wiederholen (niedere Astralwesen bleiben auf Entfernung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sehen/spüren von Astralwesen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* niederes Astralwesen wirkt kühl, bleich, man fühlt sich [[ängstlich]], eng&lt;br /&gt;
* nicht einladen, [[Mantra]] wiederholen oder [[beten]], nicht unterhalten&lt;br /&gt;
* höheres Wesen ([[Engelswesen]], Meister, [[Rishis]], [[Gottheit]]en) mit viel [[Licht]] verbunden, Gefühl von Wärme, Weite, Öffnung, Freude, Wonne, Liebe, Energie, [[Kraft]], [[Zuversicht]]&lt;br /&gt;
* [[Inspiration]] oder [[Vision]] kann kommen, Vertrauen, Haare stehen zu Berge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* manche Menschen sehen ständig Astralwesen – lernen, damit umzugehen&lt;br /&gt;
* nicht beachten oder Namen geben&lt;br /&gt;
* mit anderen darüber zu sprechen kann Probleme verursachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Astralreisen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* möglich in Meditation oder [[Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* Gefühl, den physischen Körper zu verlassen&lt;br /&gt;
* man schwebt über sich oder sieht sich von oben oder von anderem Zimmer&lt;br /&gt;
* möglich, zu jedem beliebigen Ort zu reisen&lt;br /&gt;
* Fähigkeit der [[Materialisation]], [[Gedankenlesen]] und Übertragung&lt;br /&gt;
* keine Angst haben, geschehen lassen – [https://www.yoga-vidya.de/karma/ Karma] bringt uns zurück&lt;br /&gt;
* wertvolle Erfahrung bestärkt auf dem [[spirituellen Weg]] &lt;br /&gt;
* frei von [[Identifikation]] mit Körper, wenn man ihn willentlich &amp;gt; 2-3h verlassen kann&lt;br /&gt;
* um das zu erreichen ist Mouna, [[Einsamkeit]], Zurückgezogenheit notwendig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strebende dürsten nach spirituellen Erfahrungen und erschrecken, wenn sie das Körperbewusstsein verlieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nicht zu viel beachten, weiter praktizieren, [[Sadhana]] nicht aufgeben &lt;br /&gt;
* vertiefen Konzentration und geben [[Ermutigung]] in Praxis&lt;br /&gt;
* unser [[Ego]] holt uns aus diesen Zuständen zurück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spirituelle Erfahrungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* es gibt höhere und ganz hohe – die höchsten sind nicht zu beschreiben mit Worten&lt;br /&gt;
* kommen von der Kausalebene, wo die Seele erblüht&lt;br /&gt;
* sind unserer Natur von [[Sat Chid Ananda]] sehr nahe&lt;br /&gt;
* auch außerhalb der Meditation und spiritueller Praktiken, zum Beispiel im [[Traum]]&lt;br /&gt;
* sind [[Gnade]] und kommen dann, wenn es sein soll&lt;br /&gt;
* wir können es nicht erarbeiten, aber wir können uns vorbereiten, so dass es leichter geschehen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wahrnehmung von Engelswesen, Meistern, Manifestationen Gottes ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* erhebt Bewusstsein und erfüllt mit [[Ekstase]], Wonne, Liebe &lt;br /&gt;
* man bekommt göttliche Anweisungen, dass man weiß, was man machen muss &lt;br /&gt;
* daraus sind die Bilder entstanden von [[Shiva]], [[Buddha]], [[Jesus]], [[Krishna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verschmelzung mit Anahata Ton oder Aufgehen in alles erfüllendem Licht ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ton nimmt alle anderen in sich auf und darüber kommt man zur [[Stille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Man sieht, hört nichts mehr, keine Emotionen mehr ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* man ist ganz absorbiert und das Ego, der individuelle Wille, ist nicht mehr da&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sat Chid Ananda ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Gefühl reiner Ausdehnung, [[Leichtigkeit]]&lt;br /&gt;
* reiner [[Einheit]] und direkten Wissens&lt;br /&gt;
* Wonne und Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Samadhi - kosmisches Bewusstsein ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* ist eine jedem innewohnende, natürliche Eigenschaft&lt;br /&gt;
* kommt, wenn Ego und Geist vollkommen aufgelöst sind, begrenzte [[Persönlichkeit]] verschwindet&lt;br /&gt;
* [[Wunschlosigkeit]] - Gefühl, alles erreicht zu haben, was man sich wünschte&lt;br /&gt;
* keine [[Gedanken]] an Zeit und Raum &lt;br /&gt;
* Auge der [[Intuition]] wird geöffnet - neue [[Erkenntnis]] und Bewusstheit&lt;br /&gt;
* tiefe Liebe für alle Geschöpfe – [[göttliche Liebe]] - Erfahrung der [[Einheit]] mit allem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Savikalpa Samadhi]] – ich erlebe die Erfahrung der Einheit, keine Worte, Bilder, Gefühle mehr da&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Nirvikalpa Samadhi]] – nur noch Einheit, Verschmelzung, kein Ich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hinterlässt [[Ehrfurcht]], Freude, [[Glückseligkeit]] &lt;br /&gt;
* Gefühl, dass sich das Göttliche durch uns hindurch manifestiert&lt;br /&gt;
* [[Siddhis]] entstehen (beschrieben in Raja Yoga Sutras, Srimad Bhagavatam)&lt;br /&gt;
* aus diesen Zuständen kommt intuitives Wissen und damit Erkenntnis der [[Wirklichkeit]]&lt;br /&gt;
* Synonyme: Brahman, Selbst, Purusha, Bewusstsein, Chaitanya, Gott, Atman, Unsterblichkeit, Glückseligkeit, Nirvana, Turiya, Nirvikalpa Samadhi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Höchste Wirklichkeit]] ist nicht in Worte zu fassen. Worte sind nur eine Annäherung, eine Hilfe für uns, selbst den Weg zu gehen, um es selbst zu erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation - DEIN INNERSTES SEIN==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditierender Mönch Natur Meditation.jpg|thumb|Mönch in der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]]]&lt;br /&gt;
Meditation führt dich zum innersten Sein, zu dem was du wirklich bist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du einfach alles vergisst, was du zu sein glaubst, alle Identifikationen loslässt, dann erfährst du wer du wirklich bist. Und genau darum geht es in der Meditation. In diesem Artikel schreibt der Buchautor, Mystiker und Seminarleiter [[Bhajan Noam]] zum Thema &amp;quot;Meditation, dein innerstes Sein&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist Meditation?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein stilles Gebet genügt sich selbst&lt;br /&gt;
*Es hat und braucht kein Ziel und keinen Empfänger&lt;br /&gt;
*Es ist das Ende allen Suchens&lt;br /&gt;
*Und der Beginn des Wiederfindens&lt;br /&gt;
*Öffne dich dafür  –&lt;br /&gt;
*Du trägst den kostbaren Schatz doch in dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ist ein einfaches waches [[Sein]]. Eigentlich ist sie frei von Name, Benennung, Begriff. Sie ist, was wir ursprünglich sind: Meditation ist [[Bewusstheit]]. – Wir aber nennen gewöhnlich Methoden Meditation, Methoden, die uns hinführen wollen in Meditation, die aber selbst nicht Meditation sind, sondern immer nur Wege. Wege sind nicht das Ziel, auch wenn ein bekannter Ausspruch das Gegenteil besagt. Methoden können uns auf den Weg bringen, können uns ein Stück begleiten, können eine Zeitlang sehr kostbar und hilfreich für uns sein, doch die letzten Schritte sind weglos, für sie haben wir keinen Plan, keinen Führer mehr. Auf diesem weglosen [[Weg]] gleiten wir plötzlich schwerelos und bar aller Verhaftungen in eine lichtvolle Leere, in eine süße Stille. Dann geschieht es, dass sich Meditation sanft oder machtvoll in uns ergießt und ein bisher geglaubtes „Ich“ sich auflöst wie ein [[Traum]], wie ein Dunst in der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Land der [[Meditation]] können wir mit keinem Heer und mit keiner Technik erobern, es erobert, sobald wir bereit dafür sind, immer uns. So gibt es die vielen Techniken einzig dafür, uns zu öffnen, weit zu machen, empfänglich zu machen für das, was zu uns kommen will, was in uns eindringen und uns überwältigen will, was uns zunächst vollkommen hilflos macht – und am Ende größer und stärker als ein [[Gott]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10 Ratschläge für die Meditation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Dauer:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Als [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditieren-lernen/meditation-fuer-anfaenger/ Anfänger im Meditieren] plane dir eine Zeit von minimal fünfzehn Minuten und maximal einer halben Stunde ein. Fünfzehn Minuten braucht dein Verstand, um vom Alltagsrhythmus ein wenig abzuschalten; und bei über einer halben Stunde können die körperlichen Spannungen zu einem Störfaktor werden. Wie bei allem ist es auch beim Meditieren wichtig, auf das richtige Maß zu achten und gerade den Einstieg sanft zu gestalten, damit [[Freude]], [[Neugierde]] und Enthusiasmus erhalten bleiben. – Später kann dieses [[Ritual]] eine dreiviertel Stunde, eine Stunde oder mehr einnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Ort:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wähle und gestalte dir einen ruhigen, ungestörten und immer wieder zugänglichen [[Raum]] für die Meditation. Es kann ein kleines Zimmer sein oder ein freier Platz im Schlaf- oder Wohnzimmer, den du ausschließlich und dauerhaft dafür belässt. Schmücke ihn mit einigen wenigen Utensilien, die [[Ruhe]] und [[Geborgenheit]] für dich ausstrahlen: Kerzen, Räucherstäbchen oder eine Duftlampe, eine Vase mit Blumen, vielleicht eine kleine Buddha-Statue oder das Bild eines Heiligen, der dir etwas bedeutet. Bedenke dabei, es ist ein Ort, wo du nach innen gehen möchtest, belasse alles Äußere dezent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Zeit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Nachdem du dir einen festen Ort zum [[Meditieren]] kreiert hast, wähle nun auch eine für dich günstige [[Zeit]], die du täglich einhalten kannst. Am einfachsten bietet sich für viele der frühe Morgen an. Man kann beispielsweise seinen Wecker eine halbe Stunde früher stellen und gleich mit seiner Meditation in den noch jungen Tag hineinstarten. Am Morgen herrscht noch eine klare [[Energie]], der [[Geist]] ist frisch und nicht mit so vielen [[Gedanken]] belastet und die Meditation gibt dir zugleich Präsenz und [[Energie]] zur Bewältigung deiner Aufgaben. Wichtig ist eine gewisse [[Gewohnheit]]. Wenn für dich eine andere Zeit infrage kommt, wird dich die [[Meditation]] natürlich ebenso fördern. Ausschlaggebend ist einzig, mit welcher Intensität du dich einlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Regelmäßigkeit und Beständigkeit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Meditation ist Seelennahrung. Meditieren bedeutet, dass die [[Seele]] sich mit göttlicher [[Erkenntnis]], mit himmlischer Weisheit nährt. Wie du deinem Körper täglich etwas zu essen gibst und ihm nicht einmal die Woche oder einmal im Monat einen riesigen unverdaulichen Berg vorsetzt, so solltest du es auch mit der Meditation handhaben. Beständigkeit in der Praxis, eine Regelmäßigkeit beim Üben erfreut deine Seele und erzeugt ein angenehmes, vertrautes [[Gefühl]], bei dem du dich langsam öffnen wirst. Nicht ein gelegentlicher Wolkenbruch, sondern der stetige Tropfen höhlt den Stein der [[Unbewusstheit]] und fördert verlässlich das innere [[Licht]] zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Geduld:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das größte Prüfungsfeld ist für die meisten Menschen die [[Geduld]]. Das gilt auch bei der [[Meditation]]. Der erste [[Enthusiasmus]] lässt mit dem Ausbleiben schneller Erfolge nach. Der Verstand kommt nicht so leicht zur [[Ruhe]], wie du es dir erhofft hattest. Die körperlichen Spannungen stören auch noch nach Wochen des Übens. Hier ist deine Geduld gefordert und deine Gegenwärtigkeit. Meditation besitzt kein Ablenkungspotential und das kann manche Menschen nervös machen. Entdecke und erkenne nach und nach den goldenen Schatz der Gegenwärtigkeit. Es gibt nichts Wertvolleres, denn in ihr ist alles enthalten, was deinem [[Leben]] echte Qualität schenkt: [[Liebe]], [[Freude]], [[Mitgefühl]], [[Sensibilität]], [[Wahrhaftigkeit]], [[Demut]], [[Dankbarkeit]]. Im Grunde sind wir nur als Kind nicht auf unsere innere Schatzkammer aufmerksam gemacht worden, sondern die ganze Aufmerksamkeit wurde auf wertlose Äußerlichkeiten konditioniert. Sobald diese [[Erkenntnis]] in dir reift, ist jede Ungeduld im Nu verflogen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Der Körper:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Meditation ist auch ein starkes körperliches [[Erleben]]. Deshalb sind [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Asana] als Vorbereitungsübungen so wichtig. Einerseits hat der Körper zu Beginn noch nicht die Geschmeidigkeit und Lockerheit, um länger sitzen zu können. Zum anderen können während des Meditierens nach einiger Zeit psychsomatische Prozesse in Gang kommen, die sich muskulär oder organisch ausdrücken. Meditation ist ein lebenslanger Lernprozess, bei dem du vieles kennen und verstehen lernst: Deine Muskelspannungen, deinen [[Energie]]fluss, die Auswirkungen von negativen [[Gedanken]] oder ungesunder [[Ernährung]]. Alles das wird in dein [[Bewusstsein]] gehoben und du erhältst die Chance, darauf zu reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Supervision:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Nimm die Hilfe eines Lehrers/einer Lehrerin in Anspruch. In der Stille der [[Meditation]] können plötzlich [[Emotionen]] auftauchen, die in deinem [[Unterbewusstsein]] auf eine Gelegenheit warteten, von dir gesehen zu werden. Sie können dich unter Umständen erschrecken, weil du nicht mit ihnen gerechnet hast oder ihre Intensität unterschätzt hast. Mit einem erfahrenen [[Lehrer]] kannst du darüber sprechen und gemeinsam nächste Schritte einleiten. Im Gespräch lernst du die Phänomene richtig einzuordnen und angesammelte Fragen können geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;8. Üben in der Gruppe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine Gruppe ist ein tragendes Element. Das gemeinschaftliche Erleben weckt deine [[Freude]] und unterstützt deine Beweggründe. Wenn mehrere Menschen zusammen meditieren, erzeugen sie ein kraftvolles Energiefeld, das wiederum jeden Einzelnen neu auflädt. Die Intensität potenziert sich und die [[Stille]] kann weitaus tiefer werden als beim Üben alleine zuhause. Auch wenn die Gruppe andere als deine gewohnten Techniken übt, öffne dich dafür und betrachte diese Zeit als eine sonnenbeschienene [[Insel]], die dir immer wieder den Grund für all dein Tun neu erhellt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;9. Motivation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine Gruppe gibt dir [[Motivation]], doch du musst auch lernen, dich alleine zu motivieren. Meditation ist in der Gegenwart und die [[Gegenwart]] ist vielleicht nicht immer angenehm. Lerne zu lächeln. Lächeln entspannt jede Situation, ob im Außen oder im Innen. Lächeln ist ein wahres Wundermittel. Ein lächelnder Mund entkrampft sämtliche Muskeln deines [[Körper]]s, schenkt deinen Organen und allen deinen [[Zelle]]n einen frischen Energiestrom und vertreibt die dunklen [[Wolken]] aus deinem Denken. Entscheide dich auch im [[Unwohlsein]] gegenwärtig zu sein und etwas wird sich ändern. Entscheide dich, Widerständen und auch Schmerzen nicht auszuweichen, und es entsteht eine andere Qualität in deinem [[Sein]], eine ungekannte [[Kraft]] und [[Stärke]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. Mithineinnehmen in den Alltag:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Meditation ist kein Sonntagsbesuch in der Kirche. Bei [[Meditation]] geht es um einen permanenten Zustand, um einen immerwährenden Sonn- oder Feiertag in deinem [[Herz]]en. Der anfängliche Rückzug dient dem Üben. Meditation ist aber eine Lebensübung. Gegenwärtigkeit kann und sollte überall und in jeder Situation geübt werden. Ein wacher Mensch, ein selbstbewusster [[Mensch]], ein autarker Mensch, ein freudiger und lebendiger Mensch ist immer auch ein gegenwärtiger Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Möglichkeit existiert gar nicht. Alle Übungen enden im [[Alltag]]. Und letztlich gibt es nur den Alltag, und der ist die [[Gegenwart]]. Wenn du die Qualität deines Lebens verbessern möchtest, sei gegenwärtig. Wenn du mit etwas unzufrieden bist, sei wach. Entdecke in der Meditation die Quelle deines [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_gluck.html Glücks]. Die ganze Welt ist nur ein Spiegel deiner [[Innenwelt]]. Lasse die Quelle des Glücks in die Welt übersprudeln, dann fehlt es dir an nichts – und du beschenkst sogar andere Seelen mit. OM Shanti, möge es für alle lebenden Wesen in dieser und in anderen Welten so sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation geschieht jenseits von Zeit===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Natur weiss.jpg |thumb|[[Meditation]] jenseits von Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
Seit Albert Einstein wissen wir, wenn der [[Mensch]] sich mit annähernder Lichtgeschwindigkeit bewegen würde, wäre die [[Zeit]] aufgehoben. Darüber hinaus liefe sie sogar rückwärts. Das heißt für uns, Zeit ist Bewegung, ohne Bewegung gibt es keine Zeit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Deshalb sitzen wir in der [[Meditation]] ganz still und versuchen ebenso unseren [[Geist]] zur Ruhe zu bringen. Die Erfahrung, die wir dabei im Idealfall machen können, ist, dass wir in einer Zeitlosigkeit ankommen, in etwas wie einem inneren heiligen [[Tempel]]. Würden wir nicht vor und nach der Meditation auf die Uhr schauen, wüssten wir oft nicht, wie lange wir meditiert haben. Um diese [[Zeitlosigkeit]] geht es eigentlich bei der Meditation. Denn das Göttliche, mit dem wir uns verbinden möchten, ist jenseits von Zeit, ist jenseits von [[Raum]], ist jenseits von bekannten Begriffen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wir sind in unserem Alltagsleben, spätestens ab der Schule, so an Uhren und an vorgegebene Zeitrhythmen gewöhnt, dass wir uns, außer vielleicht am Wochenende und im Urlaub, ein Leben ohne diesen Taktgeber nicht mehr vorstellen können. Zeit aber gehört zur materiellen [[Welt]], in der [[spirituell]]en Welt existiert sie nicht. Bewegen wir uns in der Zeit, sind wir, wenn wir nicht sehr bewusst, sehr wach bleiben, im gewissen Sinn abgeschnitten vom Göttlichen. Die Zeit ist eine Traumebene, eine unwirkliche, schiefe Ebene, von der wir zwangsläufig immer wieder herunterpurzeln. In der Zeit können wir uns nie aufgehoben und sicher fühlen. Deswegen werden Menschen, je mehr sie sich Terminen aussetzen, so unruhig, unsicher und nervös. Ein regelmäßig Meditierender kennt das nicht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wir sehen, dass es um die geistige [[Unruhe]], die lärmenden Gedanken, die Überforderung durch die chaotischen Bewegungen im Verstand geht. Sie sind es, die uns der Stille berauben. Durch Meditation, durch das Heraustreten in einen zeitfreien Bereich, kommen wir zurück in unsere Kraft, in unsere [[Wirklichkeit]], wir verlassen den Traum, der uns immer wieder so real zu sein scheint, aber der uns tatsächlich kraftlos und müde macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Schlaf]] sind wir zeitlos und tief verbunden mit der Quelle; beim langsamen Erwachen können wir es oft noch spüren. Doch dann stürzen wir uns in den [[Alltag]] und zerreißen dabei dieses zarte Band. – Durch regelmäßige Meditation lernen wir allmählich, dauerhaft in dieser heiligen und heilsamen [[Verbindung]] zu bleiben. Es wird Rückschritte geben. Doch ebenso wird die Erinnerung immer schneller zurückkehren. Irgendwann ist auch kein stilles Sitzen mehr notwendig, selbst in körperlicher Aktivität lernt der [[Geist]] ruhig zu bleiben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Körperliche [[Stille]] und ein ruhiger [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-atemuebungen/ Atem] fördern zu Beginn das Stillwerden unseres Verstandes. Mit fortschreitender Übung erfahren wir auch in Aktivität [[Ruhe]] und [[Gleichmut]] und spüren immer mehr, was an äußerem Tun tatsächlich zu uns gehört und mit was wir uns Schaden zufügen. So werden wir bald selbstbewusster und liebevoller mit uns umgehen, was fast automatisch einen respektvolleren und mitfühlenderen Umgang mit unseren Nächsten mit sich bringt. Meditation ist zugleich Selbst- und Nächstenliebe – und aus der Tiefe kann dann, wie ein zarter Keim, auch die Gottesliebe hervortreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erwachen im Alltag===&lt;br /&gt;
Bleibe, wo du bist. Bleibe in deiner Religion, bleibe in deinem Job, bleibe in deiner [[Beziehung]]. Aber schaffe dir ein Refugium in Zeit und Raum für Rückzug, für [[Stille]], für Meditation. Plane täglich eine bestimmte Zeit dafür ein und wähle dir einen angenehmen Ort. Und ganz langsam, Schritt für Schritt, wird sich etwas in dir entfalten, wird sich eine Blütenknospe öffnen, wird ein anfangs kleines [[Licht]] größer werden und heller scheinen. Dieses zarte Licht übernimmt nach und nach alles für dich. Dieses Licht ist der göttliche Funke in deinem Herzen, dem alle [[Weisheit]], alle [[Liebe]], alle Kraft innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dinge werden sich ändern, doch das sind Äußerlichkeiten. Du aber wirst immer tiefer nach innen gehen, zurückkehren in dein wahres Zuhause. Und von dort wirst du auf eine dir noch völlig unbekannte Weise nach außen wirken. Ein bisher nur gedachtes oder erahntes Einheitsgefühl wird von dir besitzergreifen und real von dir erlebt werden. Und alle Rückschritte, die dich zu Anfang zweifeln und verzweifeln ließen, verlieren an [[Bedeutung]]. Du hast etwas Unzerstörbares entdeckt: Dich, wie du wirklich bist. Von diesem Punkt aus wirst du nicht mehr in profane Verstrickungen zurückfallen. Diese Süße ist so unvergleichlich, dass dich nichts anderes mehr verlocken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das kann in deinem [[Alltag]] geschehen, indem du ihm mit wachsender Bewusstheit die richtige Würze aus Meditation und Liebe beimischst und Ärger und Verdruss als durchschaute Missverständnisse aussiebst. Bringe eine [[https://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga/kundalini-erfahrung/spirituelle-erfahrungen/ spirituelle]] [[Ruhe]] und [[Balance]] in dein Leben. Dann wird alle Aufregung langsam weichen und der ursprüngliche Frieden kehrt ganz natürlich zu dir zurück. Ich empfehle dazu keine komplizierten Methoden. Eine einfache Meditation, regelmäßig und mit [[Vertrauen]] praktiziert, führt dich zurück in dein [[Herz]], in den geheimen Tempel Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus lies die Schriften der [[Meister]]. Verschwende keine Zeit mit Sekundärliteratur. Lies die Evangelien, lies die Thora, lies [[Buddha]]s Lehrreden, lies Rumis Verse, lies Kabir, Osho, Lao Tse, Dschuang Dsi, Basho, Rabbi Nachman, Tolstoi, Novalis, Petar Danow, Das Buch des Mirdad von Mikhail Naimy, lies meine Bücher. Lies die Texte der Mystiker, der Sufi-Sheikhs, der Zen-Meister, der chassidische Rabbis und Zaddikim, der vedantischen Lehrer und Weisen, der großen [[Yoga Meister]]. Die spirituelle [[Welt]] ist so reich! Lasse alle diese Kostbarkeiten dein [[Herz]] erobern. Vertraue, liebe, lerne unablässig. Gott oder das große Sein ist pure Freundlichkeit, ist reine Liebe – wenn du zu verstehen beginnst, wenn du tiefer und tiefer eindringst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vernachlässige nicht deine weltlichen Pflichten. Vernachlässige nicht deine Partnerschaft, deine [[Familie]]. Im Gegenteil widme ihr mehr Zeit, mehr Aufmerksamkeit, mehr Hinwendung. Sie ist dein eigentliches Feld des Lernens, des aktiven Meditierens, des bewussten Erkennens der allgegenwärtigen Göttlichkeit. Der Göttlichkeit in deiner Frau, in deinem Mann, der [[Göttlichkeit]] in deinen Kindern, deinen Eltern, der Göttlichkeit in deinen Nachbarn und Nächsten. Erwache in den Alltag hinein. Du hast bisher geschlafen und ihn nicht erkannt, nicht wertgeschätzt. Der Alltag ist in [[Wahrheit]] das Göttliche, der Nektar, die Essenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was anfangs flüchtig ist, stabilisiert sich.“ Alles [[Licht]] und aller [[Segen]] Gottes und der Meister mögen dein Herz und deinen Geist erfüllen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sei geduldig mit den Nebeln deiner Gedanken===&lt;br /&gt;
Wenn du zu meditieren beginnst und dir gewahr wird, wieviel Nebel deine [[Gedanken]] produzieren, pflege einen geduldigen und wohlwollenden Umgang mit dir selbst. Ärgere dich nicht, sei nicht ungeduldig, sonst kehrst du wieder zurück in die alten Konzepte. Jedes Praktizieren ist anders. [[Meditation]] ist nie Routine, weil sie ein Üben des Gegenwärtigseins, der Unmittelbarkeit ist. Du kannst nicht routiniert oder gewohnheitsmäßig gegenwärtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der [[Zeit]] wird Gegenwärtigkeit, wird Präsenz zu deinem natürlichen Zustand, den du nicht mehr verlassen und nicht mehr vermissen möchtest. Die [[Welt]] wird in jedem Augenblick neu geschaffen. Sie ist nicht alt, sie ist immer frisch und unerwartet. Ein Meditierender ist ein moderner Weltbürger, er ist von [[Augenblick]] zu Augenblick hellwach im Geschehen der Zeit. Trotzdem bleibt er ganz bei sich in seinem innersten [[Sein]]. Und die Nebel seiner [[Gedanken]] und er Dunst der [[Welt]] haben keinerlei Bedeutung mehr. Er hat die [[Essenz]] gefunden, den alles überstrahlenden [[Lotus]] in seinem [[Herz]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*© 2019 Text: [[Bhajan Noam]]&lt;br /&gt;
*Seiten des Lebens: [https://www.bhajan-noam.com www.bhajan-noam.com]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/leiter/bhajan-noam/ Seminare mit Bhajan Noam]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Zustand der Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Indriya Jaya]]&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Versenkung]]&lt;br /&gt;
*[[Hindernis]]se für Meditation und spirituellen Fortschritt&lt;br /&gt;
*[[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationslehren]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga Vidya Berufsverband]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien]]&lt;br /&gt;
*[[Maharishi-Effekt]]&lt;br /&gt;
*[[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
*[[Shiva#Shivas_Segen|Shivas Segen]]&lt;br /&gt;
*[[Anandamayi_Ma#G.C3.B6ttinnen-Meditation|Göttinnen-Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Yogi_Nils#Sch.C3.BCttelmeditation|Schüttelmeditation]]&lt;br /&gt;
*[[Yogi_Nils#Yoga-Walking|Geh-Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Toleranz#Die_f.C3.BCnf_Suchenden|Die fünf Suchenden (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren beim Laufen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation wie lange]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren für Vielbeschäftigte]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren gegen Rauchen]]&lt;br /&gt;
*[[Heilt Meditieren]]&lt;br /&gt;
*[[Ablenkung und Betäubung durch Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren klappt nicht - Was tun]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Baby]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Klangschalen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren ohne Meister - Meditieren ohne Lehrer]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Mala]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Mantra]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit offenen Augen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Ohropax]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren ohne Meister - Meditieren ohne Lehrer]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Tieren - Meditieren mit Hund - Meditieren mit Katze]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Tinnitus]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren nach dem Aufstehen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren oder Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren oder Schlafen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren ohne Religion]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren ohne Schneidersitz]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren Techniken]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und abnehmen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und Alkohol]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und fasten]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und Rauchen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und visualisieren]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und Wandern]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren wenn man müde ist]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren wie ein Berg]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren Zubehör]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren zuhause]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren zum Abnehmen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren Zunge]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren zur Entspannung]]&lt;br /&gt;
*[[Methoden der Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/konzentration-meditation Konzentration und Meditation]&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/erfolgreich-leben-gott-verwirklichen-swami-sivananda Erfolgreich leben und Gott verwirklichen]&lt;br /&gt;
* Swami Vishnudevananda:[https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/meditation-entspannung/meditation-mantras Meditation und Mantras]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p260_Die-Yogaweisheit-des-Patanjali-fuer-Menschen-von-Heute/ Sukadev Bretz: Die Yoga-Weisheit des Patanjali für Menschen von heute]&lt;br /&gt;
* Sukadev Bretz: [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/meditieren-lernen-10-wochen-sukadev-bretz Meditieren lernen in 10 Wochen - Übungsbuch mit MP3-CD]&lt;br /&gt;
* James Swartz: [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/yoga-drei-energien-james-swartz Yoga der drei Energien], auch als [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/ebooks/e-book-yoga-drei-energien-james-swartz eBook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/#c24697 Anleitung zur einfachen Mantra-Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_1._Woche| Meditationskurs für Anfänger - 10 Wochen]]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationsportal]&lt;br /&gt;
* [https://blog.yoga-vidya.de/category/podcast/meditationsanleitung/ Meditation Anleitung als mp3 Audio]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation - viele Informationen, Anleitungen und Tipps]&lt;br /&gt;
* [http://mein.yoga-vidya.de/profile/Meditation Video und Audio Anleitungen zu Meditation]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikiversity.org/wiki/Meditation Meditation (Wikiversity)]&lt;br /&gt;
*[http://knol.google.com/k/yoga-und-meditation-basis-%C3%BCbungen Yoga und Meditation Basis-Übungen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/video/video/listTagged?tag=vidya-meditation Videos mit Meditation Anleitungen]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/category/podcast/meditationsanleitung/ Meditation Anleitungen als Audio mp3]&lt;br /&gt;
* [http://www.sivanandaonline.org/ Divine Life Society - Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Neuro Experiment: Mönche in der Matgnetröhre]&lt;br /&gt;
* [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation-fuhrt-zu-gottesbewusstsein Meditation führt zu Gottesbewusstsein]&lt;br /&gt;
* [http://www.prem-meditation.de/Meditationen/meditationen.html Überblick Osho-Meditationen]&lt;br /&gt;
* [http://http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation Meditation-Videos im Yoga Vidya Forum]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-angst/ Artikel über Meditation und Angst im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel über Meditation und Zeit im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
Hier erscheint demnächst wieder eine Seminarempfehlung: url=interessengebiet/meditation/?type=2365 max=2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/ Raja Yoga, positives Denken, Gedankenkraft]===&lt;br /&gt;
Hier erscheint demnächst wieder eine Seminarempfehlung: url=interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/?type=2365 max=2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Sakshi Bhav-Meditation mit Shivakami===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download//files/Sakshi_Bhav_Meditation.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Aktiviere deine Energien und dehne deine Bewusstheit aus===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Meditation_Ausdehnung_der_Bewusstheit.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bhakti Yoga Meditation: Die göttliche Gegenwart erfahren===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Meditation_Goettliche_Gegenwart.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Wortlose Bewusstheit: Alles ist wahrhaftig Brahman===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Meditation_Wortlose_Bewusstheit_Alles_ist_wahrhaftig_Brahman.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeits-Meditation: Beobachte und löse dich vom Beobachtbaren===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Meditation_Beobachten_dann_Loesen.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurze Beobachtungs-Meditation – auch für den Alltag===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Meditation_Beobachten_Satchidananda_erfahren.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Atem-Meditation: Konzentration zwischen die Augenbrauen===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/82_Atem-Meditation-Augenbrauen.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Blitzentspannung Atembeobachtung Oberlippen – Meditation===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/81_Blitzentspannung-Atembeobachtung-Oberlippen.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mantra-Meditation in 6 Schritten===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Mantra-Meditation-in-6-Schritten.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurze Shiva-Shakti-Meditation===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/kurze-shiva-shakti-meditation.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitsmeditation auf den Atem 4-4===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download//files/Achtsamkeitsmeditation_fuer_den_Atem_4-4.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sahasrara Chakra Erd-Himmels-Meditation===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/201_Sahasrara-Chakra_Erde-Himmels-Meditation.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitsmeditation auf den Atem 3-4===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download//files/Achtsamkeitsmeditation_fuer_den_Atem_3-4.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rosen-Meditation im Sahasrara Chakra===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/200_Sahasrara-Chakra_Lotos-Meditation.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitsmeditation fuer den Atem 2-4===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download//files/Achtsamkeitsmeditation_fuer_den_Atem_2-4.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phantasiereise zu Lakshmi===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/207_Tiefenentspannung_Phantasiereise_zu_Lakshmi.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitsmeditation für den Körper 1-4===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download//files/Achtsamkeitsmeditation_fuer_den_Koerper1-4.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sahasrara Chakra Segens-Meditation===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/199_Sahasrara-Chakra_Segens-Meditation.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Achtsamkeitsmeditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mudra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditationstexte Swami Nirgunananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Vidya Journal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Vidya Schulung Videoreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel Bhajan Noam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Japa Mala]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Viveka Chudamani]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga der drei Energien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bhagavad Gita James Swartz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfolgreich leben und Gott verwirklichen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LuisaVogel</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Meditation&amp;diff=1086748</id>
		<title>Meditation</title>
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		<updated>2022-07-10T12:27:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LuisaVogel: Änderung 1064628 von Shankara (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Wort &#039;&#039;&#039;Meditation&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: dhyāna &#039;&#039;n.&#039;&#039; kommt von Latein „medias“ bzw. &amp;quot;Medium&amp;quot; (Mitte) und/oder vom Lateinischen „meditatio“ (Nachsinnen, in [[Gedanke]]n vertieft sein) sowie dem Wort &amp;quot;meditare&amp;quot; (aufrichten). In der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] geht es darum, &amp;quot;die [[Gedanke]]n zur [[Ruhe]] zu bringen&amp;quot; bzw. den Geist zu fokussieren, Achtsamkeit gefolgt von einen Zustand jenseits des Denkens und Fühlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:ClematisBuddha.jpg|thumb| [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hat sehr viele Wirkungen. Hier findest du [[Studien]] über Meditation: [[Studien]]. Meditation ist ein Weg zu [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiefe der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ist ein Akt der [[Bewusstheit]] ohne einen Gedankeninhalt. Der [[Zustand]] in der Meditation lässt sich nur schwer erklären und muss selbst erfahren werden. Er ist ähnlich dem [[Tiefschlaf]], in den man hinenfällt, nur dass [[Körper]] und [[Geist]] wach sind. [[Meditationstechnik]]en wurden in vielen [[Kultur]]kreisen entwickelt. Aus medizinischer Sicht sind sie sinnvoll, um Alltags[[stress]] und [[Hektik]] abzubauen und zur inneren Ruhe zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist der Schlüssel für Positivität, inneren [[Frieden]], [[Kreativität]] und [[Lebensfreude]]. Sie ist jedem geduldig Übenden zugängig. Schon 10-15 Minuten täglicher Übung erschließen die inneren [[Quelle]]n ungeahnter [[Kraft]] und verhelfen dir zu [[Ruhe]] und [[Gleichgewicht]]. In dem meditativen Zustand gehen die [[Gehirn]]wellen in den sogenannten „Alpha-Modus&amp;quot;, und du kannst dich ganz bewusst für dein höheres [[Selbst]] öffnen. Wir sind es gewohnt, ständig zu denken, ähnlich wie ein [[See]], dessen [[Wasser]]oberfläche immer in Bewegung ist. So erscheint es fast unmöglich, in uns hineinzuspüren. Erst wenn die Wellen ruhig sind, können wir tiefer in uns hineinschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxis==&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, für die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] immer den gleichen [[Meditationsraum|Ort]] und die gleiche [[Zeit]] zu wählen. Die beste Zeit ist morgens und abends (der [[Geist]] ist dann noch ruhig). Sitzhaltung: Eine bequeme Stellung mit geradem Rücken einnehmen. Den Rücken nicht anlehnen. Gekreuzte Beine sind energetisch hilfreich. Hände auf Oberschenkel/Knie ablegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation zu Hause: Eine eigene Meditationsecke zu Hause einrichten. Es sollte während der Meditation ruhig sein. Eine feste Zeit festlegen. Mit zehn Minuten anfangen und langsam auf eine halbe Stunde steigern, wenn nötig den Wecker stellen. Bewusst den Atem zur Ruhe kommen lassen. [[Aufmerksamkeit]] bewusst nach innen ziehen, [[Sinne]]seindrücke in den Hintergrund treten lassen, [[Augen]] schließen. Den Geist um Ruhe bitten. (Das kann nicht erzwungen werden.) Einen inneren [[Konzentration]]spunkt wählen ([[Herz]] oder Punkt zwischen Augenbrauen). Den Geist auf ein Objekt richten: den Atem, ein [[Mantra]], ein Bild. Hindernisse in der Meditation sind unruhige Gedanken, körperliche [[Schmerz]]en, geistige Widerstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im uralten klassischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] unterstützen verschiedene [[Körperhaltung]]en und -übungen, Atemtechniken, sowie [[Fasten]] und andere Arten der [[Askese]] die Meditation. Lange ruhig und bewegungslos gehaltene [[Asana]]s sind bereits meditativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Tai-Chi]] und meditative Kampfkünste können Gegenstand und Vehikel sein: Besonders in den taoistischen Tradition der inneren Kampfkünste (z. B. Taijiquan) spielt der meditative Aspekt eine große Rolle. In manchen Stilen tritt der kämpferische Ursprung fast völlig zurück. In vielen der äußeren Kampfkünsten (z.B. [[Aikido]], [[Karate]], [[Judo]] und auch [[Kinomichi]]) werden ebenfalls meditative Praktiken geübt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditationsarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt sehr viele verschiedene Meditationsarten. Finde die für dich persönlich am besten geeignete Meditationsform. Hier einige Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersicht Meditationsarten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Einfache Mantrameditation]]&lt;br /&gt;
#[[Tratak]] (Kerzenmeditation)&lt;br /&gt;
#[[Ausdehnungsmeditation]]&lt;br /&gt;
#[[Kombinierte Mantrameditation]]&lt;br /&gt;
#[[Energiemeditation]]&lt;br /&gt;
#[[Eigenschaftsmeditation]]&lt;br /&gt;
#[[Mantrameditation]]&lt;br /&gt;
#[[Vichara Meditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Meditationsarten:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;konkrete Meditation&#039;&#039;&#039; ([[Saguna Dhyana]]): &lt;br /&gt;
In der konkreten Meditation meditiert der Schüler über die Gestalt des [[Gott]]es [[Krishna]], [[Rama]], [[Sita]], [[Vishnu]], [[Shiva]], über [[Gayatri]] oder [[Devi]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;abstrakte Meditation&#039;&#039;&#039; ([[Nirguna Dhyana]]):&lt;br /&gt;
In der abstrakten meditiert er über sein eigenes [[Selbst]] oder [[Atman]]. Stelle das Bild des [[Hari]] (einer der Namen Vishnus) mit den vier Händen vor dir auf. Wenn du unverwandt fünf Minuten lang auf das Bild geblickt hast, schließe die Augen, und sehe es mit dem inneren Blick. Sieh in Gedanken zuerst seine Füße, dann nacheinander seine Beine, sein gelbes, seidenes Gewand, seinen goldenen, steingeschmückten Halsschmuck (Kaustubha), seinen Ohrring (Makara Kundala), dann sein Gesicht, das gekrönte Haupt, den [[Diskus]] ([[Chakra]]) in der oberen rechten [[Hand]], den [[Lotus]] in der unteren linken [[Hand]]. Nun lass den Blick herabgleiten auf die Füße und beginne die Übung immer wieder von neuem. Zuletzt konzentriere die Gedanken auf die Füße oder auf das Gesicht, wiederhole in Gedanken das Mantra: &amp;quot;[[Hari]] [[Om]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Om Namo Narayana]]&amp;quot;, und denke nach über die [[Attribut]]e des Gottes, über seine [[Allmacht]], [[Allgegenwart]] und [[Reinheit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditiere von ganzem [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzen] über [[Om]] und seine [[Bedeutung]]. Das nennt man Nirguna Dhyana. Wiederhole in Gedanken: Om. Identifiziere dich mit [[Atman]]. Fühle: „Ich bin das allesdurchdringende, unsterbliche Selbst oder Atman. Ich bin [[Satchitananda]], [[Brahman]] (die reine [[Gegenwart]], die reine [[Erkenntnis]], die reine [[Glückseligkeit]]). Ich bin der schweigende [[Zeuge]] ([[Sakshin]]) der drei Stufen des [[Bewusstsein]]s mit all ihren Abweichungen. Ich bin das reine Bewusstsein, unterschieden von Körper, [[Denken]], [[Kraft]] ([https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana]) und Sinnesempfindungen. Ich bin das aus sich selbst strahlende [[Licht]] der Lichter. Ich bin die ewige, erhabene [[Seele]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PvhHfWFwFO0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga Vidya wünscht dir tiefe Meditionserfahrungen und viel Freude beim ausprobieren der verschiedenen Meditationsarten und deiner regelmäßigen Meditationspraxis!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
#Reduziert [[Stress]] und Bluthochdruck&lt;br /&gt;
#Macht leistungsfähiger und erhöht das [[Konzentrationsvermögen]]&lt;br /&gt;
#Stärkt das [[Selbstwertgefühl]], fördert die innere Ruhe und [[Harmonie]] sowie [[Gelassenheit]] im Alltag&lt;br /&gt;
#[[Erfahrung]] der [[Einheit]], [[Harmonie]] und [[Frieden]]&lt;br /&gt;
#Ein [[Gefühl]] des [[Wohlwollen]]s für alle Lebewesen stellt sich ein&lt;br /&gt;
#Wohltuende Leichtigkeit stellt sich ein&lt;br /&gt;
#Das Empfinden reiner [[Gegenwart]] wird erfahrbar&lt;br /&gt;
#Entzückung entsteht&lt;br /&gt;
#Harmonie mit der [[Natur]] wird bewusst &lt;br /&gt;
#[[Freude]] an reiner Präsenz&lt;br /&gt;
#kein spezielles Erlebnis&lt;br /&gt;
#Der [[Wunsch]], anderen zu helfen, wird entfacht &lt;br /&gt;
#Ein allgemeines Wohlbefinden breitet sich aus&lt;br /&gt;
#Lücken werden als [[Freude]] empfunden&lt;br /&gt;
#man hat das Gefühl in einem unendlichen [[Raum]] zu sein&lt;br /&gt;
#die segensreiche Erfahrung das Atmens völlig neu entdeckt zu haben&lt;br /&gt;
#in der [[Wirbelsäule]] kann eine [[Energie]] spürbar werden&lt;br /&gt;
#das [[Empfinden]] einer höheren und liebenden [[Macht]]&lt;br /&gt;
#[[Verbundenheit]] mit allen [[Wesen]] wird erfahrbar&lt;br /&gt;
#Es wächst die Bereitschaft loszulassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ttn3boFcd6s}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung zur Meditation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Swami-Sivananda-Konzentration-und-Meditation.jpg|thumb|Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Auszug aus dem Buch &amp;quot;Konzentration und Meditation&amp;quot; von [[Swami Sivananda]] -&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was ist Meditation? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhyanam nirvishayam manah - Der geistige Zustand, in dem keine Vishayas, keine objektorientierten  Gedanken da sind, ist Meditation. &lt;br /&gt;
Tatra pratyayaikatanata dhyanam (YS III.2) - Ein ununterbrochener Fluss einer einzigen Wahrnehmung oder eines einzigen Gedankens, wie das Wasser, das stetig in einem Strom dahinfließt, ist Dhyana (Meditation). Ekarupa-vritti-pravaha - nur eine einzige Vritti, Gedankenschwingung, existiert im Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist der regelmäßige Fluss der Gedanken zu dem Gegenstand der Konzentration hin, das Aufrechterhalten eines ununterbrochenen Flusses von Gottesbewusstsein, von dem Gedanken an Gott bzw. atman, so wie Öl kontinuierlich von einem Gefäß ins andere fließt (taila-dharavat). Alle weltlichen Gedanken sind ausgeschlossen. Der Geist ist erfüllt von göttlichen Gedanken, göttlicher Herrlichkeit, göttlicher Gegenwart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation, die 7. Stufe auf der Leiter des Yoga, folgt auf dharana, die Konzentration . Im raja-yoga nennt man dies dhyana, im Jnana Yoga nidhidhyasana, im bhakti-yoga bhajana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notwendigkeit der Meditation&lt;br /&gt;
Meditation ist der Weg zu Unsterblichkeit und immerwährender Glückseligkeit. Wer nicht meditiert, „tötet die Seele, das Selbst“ (atmahanah; Isha Upanishad). Er ist wie ein lebender Leichnam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weise durchtrennt den Knoten der Ich-Identifikation mit dem Schwert der Meditation. Dann dämmert die höchste Erkenntnis des Selbst, innere Erleuchtung, Selbstverwirklichung auf. Der so befreite Weise kennt keinen Zweifel und keine Täuschung mehr; karmische Bindungen sind durchtrennt. Darum ist die Meditation so wesentlich und der Hauptschlüssel zu den Bereichen ewiger Wonne. Durch intensive Meditation haben große Weise und rishis früherer Zeiten wie Yajnavalkya, Uddalaka und andere Selbsterkenntnis und höchste Einheit erlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahrung für die Seele&lt;br /&gt;
So wie der Körper Nahrung braucht, braucht auch die Seele Nahrung in Form von Gebet, Japa , Kirtan , Meditation usw. Wenn du nicht rechtzeitig etwas zu essen bekommst, wirst du unruhig. Ebenso wirst du Unruhe verspüren, wenn du einmal morgens und abends nicht gebetet und meditiert hast, nachdem du das eine Weile lang praktiziert hast. Nahrung für die Seele ist wichtiger als Nahrung für den Körper. Daher sei regelmäßig in deiner Praxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Garten des Friedens und Wohlwollens&lt;br /&gt;
Wie du im Garten verschiedene Blumen wie Jasmin, Rosen und Lilien anpflanzt, kultiviere auch die Gedankenblumen von Frieden, Liebe, Mitgefühl, Freundlichkeit, Reinheit und andere im Garten deines Fühlens und Denkens (antahkarana ). Durch Innenschau wässere diesen Garten des Geistes und durch Meditation und erhabenes Denken jäte das Unkraut nutzloser, unharmonischer Gedanken.&lt;br /&gt;
Wenn dein Mangobaum blüht, weißt du, dass du demnächst Mangofrüchte ernten kannst. Ebenso, wenn du Frieden, shanti, im Geist hast, kannst du sicher sein, dass deine Meditation gut gedeiht und du die Frucht des Wissens bald pflücken kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Gesetz der Resonanz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliches zieht Ähnliches an. Das ist eine grundlegende Gesetzmäßigkeit. Pflege gute Gedanken und meditiere. Deine neue spirituelle Schwingung wird Weise und Heilige anziehen, deren Ausstrahlung dir zugute kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte der Meditation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst Indra, der Herrscher der Devas , der über alle Schätze verfügt, erfährt nicht die Seligkeit des Weisen, der frei von Wünschen in seiner eigenen Natur ruht und alles in gleicher Weise ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lerne die Wissenschaft der Seblstbeherrschung. Gewinne einen stetigen Geist durch regelmäßige Meditationspraxis. Richte dein Bewusstsein auf Gott. Dein Leben wird göttlich sein; göttliche Qualitäten werden einströmen. Alle negativen Neigungen werden schwinden, alle gegensätzlichen Kräfte werden harmonisiert. Du wirst vollkommene Harmonie, ungetrübtes Glück und anhaltenden Frieden erfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regelmäßige Meditation ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-	ist der wahre königliche Weg zum Heil&lt;br /&gt;
-	überwindet Kummer, Leiden und Sorgen samt deren Ursachen&lt;br /&gt;
-	führt zur Erfahrung der Einheit &lt;br /&gt;
-	ist die Hauptstraße, die den Aspiranten/die Aspirantin direkt zum Gottesbewusstsein bringt&lt;br /&gt;
-	ist die mystische Leiter von der Erde zum Himmel, zu den Höhen des Überbewusstseins (asamprajnata samadhi)&lt;br /&gt;
-	ist die Stufe im Treppenhaus von chidakasha (dem Raum des Beusstseins), die den Aspiranten zum obersten Stockwerk von advaita und Kaivalya  bringt&lt;br /&gt;
-	ist die Seilbahn, mit der der Aspirant leicht zum anderen Ufer von bhava samadhi gleiten und den Honig allumfassender Liebe (prema) und den Nektar der Unsterblichkeit kosten kann&lt;br /&gt;
-	öffnet die Bahnen intuitiven Wissens&lt;br /&gt;
-	macht den Geist und das Gemüt ruhig und stetig&lt;br /&gt;
-	weckt ein ekstatisches Gefühl&lt;br /&gt;
-	bringt den Schüler in Kontakt mit der Quelle der höchsten Seele (Purusha)&lt;br /&gt;
-	klärt im Laufe des Weges alle etwaigen Zweifel &lt;br /&gt;
-	lässt dich intuitiv den Fuß auf die nächste Stufe der spirituellen Leiter setzen. Eine mystische innere Stimme wird dich leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die geistige Uhr ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn du deine Uhr abends aufziehst , läuft sie problemlos 24 Stunden lang. Ebenso, wenn du ein oder zwei Stunden am frühen Morgen meditierst, kannst du den ganzen Tag friedvoll arbeiten. Nichts wird deinen Geist und deine Psyche stören. Das ganze System ist erfüllt von spirituellen, göttlichen Schwingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Zweifel klären sich in der Meditation von selbst. Manches dauert eine Weile. Manche Dinge kannst du zu einem bestimmten Zeitpunkt noch nicht erfassen, egal, wie viel der Lehrer/die Lehrerin sie erklärt. Du musst dich erst noch etwas weiter entwickeln. Wenn du etwas weiter vorangeschritten bist, werden Dinge, die dich vorher verunsichert haben, von selbst klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditationshaltungen 9 Vajrasana.jpg|thumb|Sukadev Bretz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Bewusstsein auf das Selbst richten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koliken, Blinddarmreizung oder Abszesse verursachen akuten Schmerz. Während des Schlafs aber oder unter Betäubung spürt man ihn nicht. Nur wenn das Bewusstsein mit dem Körper verbunden ist, spürt man den Schmerz. Wenn man in der Lage ist, Bewusstsein und Körper zu trennen, kann man sich vom Schmerzempfinden lösen.&lt;br /&gt;
Ebenso kannst du, wenn du durch beständige Meditationspraxis den Geist vom Körper und äußeren Objekten abziehst und auf den atman richtest, alles menschliche Leiden überwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahre Ruhe findest du in der Meditation, wenn der Geist im atman ruht. Auch eine Veränderung der Ar¬beit kann Entspannung geben. Müßigkeit aber, in der die Gedanken ungezügelt herumwandern oder Luftschlösser bauen, führt nicht zur inneren Ruhe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer seine Gedanken nicht in der Meditation zu konzen¬trieren vermag, wird keine Selbsterkenntnis gewinnen. Wer unstetig ist, kann nicht meditieren. Ihm fehlt die Liebe zur Selbstverwirklichung und die brennende Sehnsucht nach Befreiung. Ohne Meditation kommt man nicht zu innerem Frieden. Und wie kann es Glück geben für einen Menschen, der keinen Frieden hat? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auch Träume sind ein Indiz für spirituellen Fortschritt ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmählich wirst du auch deine Träume lenken und beherrschen können. Die Kraft deines Sadhana im normalen Wachbewusstsein wird dir auch im Traum zur Verfügung stehen. Das ist ein Zeichen für deinen spirituellen Fortschritt. Daher analysiere deine Träume sorgfältig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Befreiung vom Kreislauf von Wiedergeburt und Tod ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn du dich vom Kreislauf von Tod und Wiedergeburt (samsara) mit all seinen Leiden und Nöten befreien willst, dann meditiere.&lt;br /&gt;
Meditation ist eine geheimnisvolle Leiter, die&lt;br /&gt;
- von der Erde zum Himmel&lt;br /&gt;
- vom Irrtum zur Wahrheit,&lt;br /&gt;
- von der Dunkelheit zum Licht&lt;br /&gt;
- vom Leid zu Freude&lt;br /&gt;
- von Ruhelosigkeit zu andauerndem Frieden&lt;br /&gt;
- von Unwissenheit zum Wissen&lt;br /&gt;
- von Sterblichkeit zu Unsterblichkeit&lt;br /&gt;
führt. &lt;br /&gt;
Meditation bereitet dich vor für die ganzheitliche Erfahrung, die un¬mittelbare intuitive Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Studien zu Meditation==&lt;br /&gt;
Es gibt sie Anfang des 20. Jahrhunderts zahllose wissenschaftliche Studien über die Wirkung von Meditation. Man kann drei Phasen der wissenschaftlichen Erforschung von Meditation unterscheiden: &lt;br /&gt;
* Außergewöhnliche physiologische Effekte bei Yogis wie Herzstillstand, Atemstillstand, Schmerzunempfindlichkeit. Darüber wurde besonders in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts berichtet etc.&lt;br /&gt;
* Wirkungsstudien über Reduzierung von Stress-Syndrom durch Meditation, insbesondere seit den 70er Jahren; dabei werden auch die physiologischen Effekte von Meditation insbesondere auf Blutdruck, EEG, Atmung, elektrischer Hautwiderstand Hormone und Immunzellen im Blut weiter erforscht  &lt;br /&gt;
* Moderne Forschung mit verfeinerter Technik (bildgebende Verfahren- Hirnscans) und breiter angelegte, qualitativ hochwertigeren wissenschaftlichen Studien, die sich auf fünf Gebiete verteilen: &lt;br /&gt;
** Wissenschaftliche Studien zur Physiologischen Wirkungen der Meditation, wobei die Hirnphysiologie eine besondere Rolle spielt&lt;br /&gt;
** Wirkungsstudien: Wirkung von Yoga auf bestimmte körperliche Erkrankungen&lt;br /&gt;
** Wissenschaftliche Studien zur geistigen Leistungssteigerung durch Meditation, insbesondere Gedächtnis, Konzentration, Kreativität, Entscheidungskompetenz etc.&lt;br /&gt;
** Wissenschaftliche Studien zur Wirkung der Meditation auf psychische Erkrankungen wie Ängste, [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst-ueberwinden/ Angst]zustände, Depression, Burnout etc. sowie zur Persönlichkeitsentwicklung&lt;br /&gt;
** Wissenschaftliche Studien zu spirituellen Erfahrungen durch und während der Meditation&lt;br /&gt;
** Soziologische Studien: Wer übt überhaupt Meditation und aus welchen Gründen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Angaben zu den Studien über Meditation findest Du unter &#039;&#039;&#039;[[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation für Anfänger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bangalore Shiva.jpg|thumb|Shiva als Meditationsvorbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schwierig, die Meditation nach einer schriftlichen Anleitung zu erlernen. Am besten lernt man sie in einer Gruppe oder durch ein Video. Wir werden hier gemeinsam eine einfache Meditation für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] entwickeln. Das [[Ziel]] ist eine einfache Meditation, die etwa fünf Minuten dauert und im Alltag hilfreich ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
#Gedankenstopp: Stoppe eine Minute alle [[Gedanke]]n. Wenn Gedanken kommen, schiebe sie immer wieder weg. Beobachte, wie du langsam innerlich ruhiger wirst.&lt;br /&gt;
#Verweile: Entspanne dich und verweile eine Minute in der Meditation. Die Gedanken dürfen kommen und gehen, wie sie wollen.  &lt;br /&gt;
#Mantra: Denke mehrmals (5-10 Mal) das Mantra &amp;quot;[[Om]]&amp;quot; im Kopf, im Brustkorb, im Bauch, in den [[Bein]]en, in den [[Fuß|Füßen]], in der [[Erde]] und dann im ganzen [[Kosmos]]: &amp;quot;Om [[Shanti]], Om [[Frieden]] ...&amp;quot; &lt;br /&gt;
#Entspannung: Entspanne dich eine Minute. Jetzt entsteht Wohlgefühl in dir.&lt;br /&gt;
#Bewegen: Bewege deine Füße und [[Hand|Hände]]. Strecke und räkle dich. Sei wieder da. Finde einen positiven Satz. &amp;quot;Mein positiver Satz ist ... (Mit [[Optimismus]] voran).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditationskurs für Anfänger – 10 Wochen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Infos zum Kurs:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In diesem 10-wöchigen Meditationskurs für Anfänger erhälst du die wichtigsten Informationen, die du als Meditationsanfänger benötigst - und zwar strukturiert und aufeinander aufbauend inklusive jeweils kurzer und langer Übungssequenzen der verschiedensten Meditationstechniken - verteilt auf 10 verschiedene Wochenkurse zu jeweils 3 Videos (a, b und c). Darüber hinaus enthält jede Kurswoche auch einen entsprechenden Begleittext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufbau und Anwendung dieser Kursvideos:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Zur Anwendung solltest du dir die für dich bzw. auch dein Umfeld passenste Tageszeit aussuchen und solltest jeden der Wochenkurs (1 Wochenkurs besteht aus Teil a, b und c) idealer Weise möglichst eine Woche lang üben, bevor du zum nächsten Wochenkurs übergehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Wochenkurs erhält 3 Folgen (a, b und c):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*a: theoretisches Grundwissen, wichtige Hintergrundinformationen und Beschreibungen zu den jeweils verschiedenen Meditationstechniken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*b: eine längere Übungssequenz zu der in a vorgestellten Meditationstechnik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*c: eine kurze Übungssequenz zu der in a vorgestellten Meditationstechnik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;KURSVIDEOS und Begleittexte - Meditationskurs für Anfänger – 10 Wochen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_1._Woche| zur 1. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_2._Woche| zur 2. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_3._Woche| zur 3. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_4._Woche| zur 4. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_5._Woche| zur 5. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_6._Woche| zur 6. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_7._Woche| zur 7. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_8._Woche| zur 8. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_9._Woche| zur 9. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_10._Woche| zur 10. Kurswoche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung der Mudras und 5 Finger in der Meditation == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Om Namah Shivaya]], herzlich Willkommen zu einer Meditationsanleitung: Spüren der 5 Finger in Beziehung zu Elementen und Chakras. Diese [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mündet in einer Stille für etwa 15 Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L_tsqmtVk2Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setze dich gerade hin, Wirbelsäule aufgerichtet. Wiederhole drei mal [[Om]]. Om – Om – Om. Bleibe weit aufgerichtet. Die Handrücken liegen auf den Oberschenkeln, so wie es angenehm ist. Halte die [[Finger]] ruhig. Atme ein paar mal tief ein und aus. Ich werde dich dazu anleiten, ein paar mal abwechselnd einen bestimmten Finger zu spüren und dann das korrelierende [[Chakra]] und sein [[Element]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Schritt:&#039;&#039;&#039; Ringfinger&lt;br /&gt;
Spüre die Ringfinger, korrelierend mit [[Prithivi]] – dem [[Element-Erde]]. Korrelierend mit dem [[Muladhara Chakra]], liegend im Beckenboden und Steißbein. Spüre die Ringfinger und spüre das Muladhara Chakra, da Erdelement. Spüre [[Festigkeit]] und [[Stärke]]. Visualisiere die Farbe Ockergelb und wiederhole das [[Bija Mantra]], [[Lam]] -  Lam -  Lam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Schritt:&#039;&#039;&#039; Kleine Finger&lt;br /&gt;
[[Jala]], Wasserelemen, dem [[Swadhisthana Chakra]]. Spüre die kleinen Finger. Stelle dir [[Wasser]] vor, silbrig glänzend plätschernd, über die kleinen Finger rinnend. Spüre das Swadhisthana Chakra in der Kreuzbeingegend. Es steht für [[Fruchtbarkeit]], das [[Fließen]] und für [[Kreativität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Schritt:&#039;&#039;&#039; Daumen&lt;br /&gt;
Der Daumen symbolisiert das [[Element-Feuer]], mit Flammen nach oben. Das [[Tejas]], das [[Feuer]] im [[Manipura Chakra]]. Es liegt auf der Lendenwirbelsäule, im  Bauch. Visualisiere hier eine [[Sonne]] und Flammen. Du kannst dabei entweder weiter die Daumen und Lendenwirbelsäule, den [[Bauch]] spüren, oder jetzt nur noch Lendenwirbelsäule und Bauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Schritt:&#039;&#039;&#039; Zeigefinger&lt;br /&gt;
Das [[Element-Luft]], [[Vayu]], steht für [[Weite]] und [[Leichtigkeit]]. Symbolisiert [[Offenheit]] und Bewegung. Das passiert im [[Anahata Chakra]], im innersten Chakra. Es liegt auf Höhe der [[Brustwirbelsäule]], des [[Herz]]ens. Vayu steht für [[Luft]], [[Weite]], [[Freude]], [[Liebe]], dem sich hinwenden zu anderen und die [[Verbindung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Schritt:&#039;&#039;&#039; Mittelfinger&lt;br /&gt;
Der Mittelfinger steht für [[Akasha]], den Raum, die [[Verbundenheit]]. Spüre die Mittelfinger. Spüre den Raum, spüre die Verbundenheit. Das [[Vishuddha Chakra]] liegt in der [[Halswirbelsäule]], der Kehle. Dieses [[Chakra]] steht für die besondere [[Reinheit]]. Das [[Vishuddha Chakra]], das Chakra von [[Akasha]], des Raumes, der Verbundenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Schritt:&#039;&#039;&#039; Die Handflächen&lt;br /&gt;
Die Handflächen stehen für den reinen [[Geist]]-Element. Der [[Buddhi]] auch [[Manas]] genannt. Die Handflächen symbolisieren den reine [[Geist]], der [[Intuition]], das [[Verstehen]]. Das [[Ajna Chakra]] die Stirn, das 3. Auges. Dies ist das Befehls-Chakra, das Chakra der [[Intuition]] und der [[Erkenntnis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Schritt:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Spüre das [[Sahasrara Chakra]], in der Scheitelgegend, jenseits der Hände, jenseits der [[Dualität]]. Visualisiere das Sahasrara in der Scheitelgegend, das [[Licht]] oberhalb des Kopfes, der [[Unendlichkeit]] und [[Ewigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann folgt die [[Stille]] Im Video folgen an dieser Stelle ca. 12 Minuten Meditation in Stille. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Om – Om – Om&lt;br /&gt;
:Om Sarva Mangala Māngalye&lt;br /&gt;
:Shive Sarvārtha Sādhike&lt;br /&gt;
:Sharanye Tryambake Gauri&lt;br /&gt;
:Nārāyani Namostute &lt;br /&gt;
:Nārāyani Namostute &lt;br /&gt;
:Om Shanti Shanti Shanti&lt;br /&gt;
:Om Bolo Sadguru Shivananda Maharaj Ki. Jaya!&lt;br /&gt;
:Om Bolo Shri Guru Vishnu-devananda Maharaj Ki. [[Jaya]]! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war [[Meditation]] durch die 5 Finger und die 6 [[Chakra]]s. Eine Meditation, die Du oft verwenden kannst, wenn Du merkst, dass es Dir hilft, durch alle 6 Chakras zu gehen, um schließlich im [[7. Chakra]] zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kleine Rituale vor Meditation und Sadhana ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arati nach Puja Sukadev.jpg|thumb|[[Arati]] - das Schwenken von Licht - nach einer [[Puja]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;- Ein Vortrag von Sukadev Bretz 2020 -&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine [[Rituale]] vor oder nach [[Sadhana]], vor oder nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] oder andere [[spirituelle Praktiken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Was kannst du machen, um in eine gute [[meditativ]]e [[Schwingung]] zu kommen?&lt;br /&gt;
* Wie kannst du die [[Kraft]] der Meditation auch für den [[Alltag]] nutzen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es viele Möglichkeiten. Im Rahmen des [[Bhakti Yoga]], gibt es ein paar Dinge, die du machen kannst um dich mit [[Gottesliebe]] zu verbinden, bevor du in die Meditation gehst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe du meditierst jeden Tag, vielleicht meditierst du morgens, vielleicht abends, vielleicht zweimal am Tag. Vielleicht machst du morgens Meditation und am Nachmittag [[Asanas]] und [[Pranayama]]. Du kannst ein paar kleine Dinge machen, die nicht so viel Zeit brauchen, wie ein kleines Ritual, um die Meditation oder spirituelle Praxis, [[Yoga Praxis]] einzubetten in Bhakti Yoga. Umso tiefer wird die Yoga Praxis oder die Meditation sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor dem Altar verneigen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst dich zum Beispiel vor dem [[Altar]], einen Moment hinknien. Du kannst ein Zeit lang, das Bild eines Meisters, der Meister anschauen. Du kannst [[Murtis]] anschauen, ein paar Mal durchatmen. Danach kannst du dich verneigen, vielleicht mit einem [[Gebet]] oder vielleicht mit einer Haltung der [[Demut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kerze - Licht - darbringen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kannst du eine [[Kerze]] anzünden, oder eine Öllampe und vielleicht heben. Du kannst sie dreimal darbringen, indem du sie, im Uhrzeigersinn schwenkst. Und vielleicht sagst: „Dhyanam samarpayami“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst danach mit deinen Händen, zum [[Licht]] hin fassen und das Licht zu dir hingeben. Möge dieses Licht dich erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Räucherstäbchen darbringen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst ein [[Räucherstäbchen]] nehmen, kannst es entzünden, du kannst es dreimal im Uhrzeigersinn darbringen. Und du kannst sagen: Dhyanam samarpayami“.Ich bringe dir das Licht dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du solltest das Räucherstäbchen nicht ausblasen, wenn es nicht von selbst ausgeht, kannst du es schneller schwenken im Uhrzeigersinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du nicht so viel [[Rauch]] im Raum magst, kannst du auch danach das Räucherstäbchen ausmachen. Eine kleine Duftnote hat der Raum bekommen, was in kleinen Räumen auch schon ausreichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem du all das dargebracht hast, kannst du dich nochmals verneigen. Du setzt dich hin für die [https://mein.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und du wiederholst [[Mantras]], mit den du dich [[verbinden]] kannst, zum [[Göttliche]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mantras und Segenswünsche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;OM OM OM&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Gam Ganapataye Namah&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Sharavanbhavaya Namah&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Aim Saraswatyai Namah&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Gum Gurubhyo Namah&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Namo Bhagavate Sivanandaya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Namo Bhagavate Vishnu-devanandaya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Adi Shaktyai Namah&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kannst du 20 Minuten in die Meditation gehen und danach kannst du dreimal sagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;OM OM OM&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möge [[Heilenergie]] durch dich wirken, mögest du [[Gutes]] bewirken am heutigen Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om Tryambakam Yajāmahe&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Sugandhim Pushtivardhanam&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Urvārukamiva Bandhanān&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Mrityor Mukshīya Māamritāt&#039;&#039;&#039; (3x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögen alle Wesen, Glück und Harmonie erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Lokah Samastah Sukhino Bhavantu&#039;&#039;&#039; (3x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;[[Om Shanti]], Shanti, Shanti&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Om [[Frieden]], Frieden, Frieden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verneigen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kannst du dich noch einmal verneigen, und um [[Segen]] bitten. Vielleicht noch einmal das Licht nehmen. Vielleicht das Licht erst einmal vor dem Altar darbringen. Vielleicht in alle Richtungen, das Licht geben. Vielleicht auch in die Himmelsrichtung, wo du nachher deine Arbeit haben wirst oder den Tag verbringen wirst. Im Sinne, möge [[Gottes]] Licht dort erfahrbar sein. Kannst es nochmals über dich streifen, du kannst dich verneigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus spirituellem Buch lesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht magst du noch etwas lesen, aus einem [[spirituell]]em Buch. Vielleicht dann zu den [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asanas] und [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama] übergehen. Dann das Licht ausmachen, mit einem Kerzenausmacher oder mit deiner Hand, ohne die Flamme zu berühren (durch Luftzug).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren einige Tipps für kleine Rituale, vor und nach der Meditation. Ähnlich kannst du es auch vor und nach der Yoga Praxis machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Teil der Vortragsreihe über [[Bhakti Yoga]], Entwicklung [[Gottesliebe]] und Vertiefung der [[Herzensöffnung]] in der [[Spiritualität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arati machen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Ritual am Morgen ist auch das [[Arati]]. Das werde ich dir ein anderes Mal erläutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim nächsten Video werde ich ein [[Arati]] machen. Ich werde das wie ein kleines Morgenritual machen. Das du mitmachen kannst. Dabei kannst du deinen Altar, Kerze nutzen oder du lässt das Ritual auf dich wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen hierzu oder zu anderen Vorträgen findest du auf der [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga Vidya Internetseite].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video - Kleine Rituale vor Meditation und Sadhana ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UGkbyg6Z9F4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/YVS134_Kleine-Rituale-v-und-n-Meditation-Sadhana_Bhakti-Yoga-Teil-6.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation als Weg der Selbstbesinnung und [[Selbsterkenntnis]]==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakshmi.jpg|thumb|Die Göttin unserer inneren [[Weisheit]]]]&lt;br /&gt;
In der Meditation haben wir Zugriff auf unser [[Unterbewusstsein]]. Wir können es durch meditative Fragen erforschen und herausfinden, wer wir wirklich sind und was wir wirklich wollen. Zuerst bringen wir uns in eine meditative [[Stimmung]], und dann stellen wir unserem Unterbewusstsein (unserer inneren Stimme, der [[Weisheit]]) eine Frage. Die Antwort taucht dann von alleine in uns auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wir atmen tief in den Bauch. Alle [[Gedanke]]n kommen langsam zur [[Ruhe]]. Wir spüren [[Frieden]] in uns. Wir entspannen uns. Vor unserem geistigen [[Auge]] taucht eine schöne Insel auf. Sie ist von einem großen Meer umgeben. Das [[Wasser]] plätschert sanft am Strand. In der Mitte der Insel erhebt sich ein großer Berg. Seine Hänge sind mit würzig riechenden Sträuchern bewachsen. Oben auf dem Berg steht ein Tempel. Es ist der Tempel deiner inneren Weisheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Du gehst den [[Weg]] vom Strand hinauf zum [[Tempel]]. Wie sieht dein Tempel aus? Du trittst durch die Tür ein. Im Tempel ist es halbdunkel und sehr ruhig. In der Mitte sitzt auf einem Thron eine weise [[Frau]] oder ein weiser [[Mann]]. Es ist die [[Verkörperung]] deiner eigenen inneren Weisheit. Wen siehst du in deinem Tempel? Einen [[Meister]], eine [[Göttin]], eine weise Frau, dich selbst? Die höchste Weisheit steht über allen [[Form]]en. Sie kann sich durch alle Formen ausdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Du kannst jetzt deinem Weisheitswesen eine Frage stellen. Denke über dein [[Leben]] nach. Welche [[Erfahrung]]en hast du in deinem Leben gemacht? Wie ist deine momentane [[Situation]]? Was sind deine [[Ziel]]e? Wie stellst du dir deine [[Zukunft]] vor? Was ist dein Lebensplan? Was ist dein Weg eines weisen Lebens? Besinne dich auf deine Lebensziele, deine [[Aufgabe]] und deinen Weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stelle deine Frage. Meditiere über die Frage, bis du deinen Weg ganz klar siehst. Horche innerlich auf die Antwort. Finde deinen Siegerweg. Was sagt dir deine innere Weisheit? Was antwortet dir dein Weisheitswesen? Lass die Antwort in dir wirken. Formuliere einen positiven Satz. Denke die Antwort mehrmals als [[Mantra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stoppe eine Minute alle Gedanken. Verweile danach einige Minuten in der Meditation. Gedanken und [[Gefühl]]e dürfen jetzt kommen, wie sie wollen. Vielleicht möchtest du noch etwas nachdenken? Vielleicht fallen dir einige gute Gedanken ein? Kehre aus der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zurück, wenn dafür die richtige [[Zeit]] ist. Geh auf deine Art konsequent deinen Weg der [[Wahrheit]] und [[Weisheit]]. Geh optimistisch in deine Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorübungen vor der Meditation ==&lt;br /&gt;
===Vorübungen im Stehen===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Uddhiyana Bandha&#039;&#039;&#039;: Aufrecht stehen. Vollständig ausatmen, [[Knie]] leicht beugen, mit [[Hand|Händen]] das Gewicht auf die [[Knie]] geben, [[Bauch]] hineinziehen. Mit leeren [[Lunge]]n den [[Atem]] solange anhalten, wie es bequem ist. Dann Bauch nach vorne lassen und einatmen. Zwischenatmen. 2-4 Mal wiederholen. Am besten morgens nach dem Aufstehen.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Agni Sara&#039;&#039;&#039;: Wie bei [[Uddhiyana Bandha]] anfangen. Nach dem Ausatmen mit leeren [[Lungen]] Bauch nach vorne und zurück geben. Solange machen wie möglich, dann Bauch nach vorne geben und einatmen. 2-4 Runden machen. Am besten direkt im Anschluss an Uddhiyana Bandha.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Gorilla&#039;&#039;&#039;: Vollständig einatmen. Dann [[Luft]] anhalten, Brustkorb ausdehnen. Mit [[Finger]]n auf Brustkorb trommeln. Dann [[Lippe]]n schürzen und durch [[Mund]] stoßweise ausatmen, bis Lungen leer. Dann Uddhiyana Bandha (Bauch einziehen) solange wie bequem. Wieder vollständig einatmen und wiederholen. Beim zweiten Mal mit Handflächen auf dem Brustkorb trommeln, beim dritten Mal mit den Fäusten. [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/uebungsvideos/yoga-gegen-stress/gorilla-yoga-aufladeuebung/ Siehe hier Video].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorübungen im Sitzen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Aufladeübung (im Stehen)&#039;&#039;&#039;: Füße hüftbreit auseinander, Fußinnenseiten parallel, Knie leicht gebeugt, Lenden-[[wirbelsäule]] ganz aufgerichtet, [[Becken]] gekippt. Hände über Kreuz oberhalb des [[Nabel]]s. Einatmen, Handfläche nach außen und oben und die Arme heben bis über den Kopf. Dabei die Knie ausstrecken. Stelle dir dabei vor, dass du beim Einatmen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie] aufnimmst. Anhalten, Hände falten und nach links und nach rechts beugen. Stelle dir vor, dass du die [[Energie]] im [[Körper]] verteilst. Ausatmen, Handflächen nach unten geben. Dabei leicht die Knie beugen. Stelle dir dabei vor, dass du die Energie in alle Richtungen weiter gibst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variationen: Beim Einatmen [[Mula Bandha]] und [[Ujjayi]] Atmung. Beim Anhalten Mula Bandha. Beim Ausatmen ohne Mula Bandha aber mit Ujjayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorübungen im Sitzen===&lt;br /&gt;
[[Pranayama]] vor der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kapalabhati&#039;&#039;&#039;: Mit gekreuzten Beinen hinsetzen. Wichtig: [[Rücken]] gerade, [[Nacken]] gerade. Schnell mit dem Bauch ein- und ausatmen (Einatmung entspannt und 3x solange wie Ausatmung). Anfangs 20-30 Mal atmen, später bis auf 200 steigerbar. Anschließend zwei tiefe Atemzüge, dann die Luft anhalten (Lungen zu 75% gefüllt). Ausatmen, wenn es unbequem wird. 3-5 Runden machen. Beim Anhalten kann [[Mula Bandha]] angewendet werden (kein [[Jalandhara Bandha]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wechselatmung&#039;&#039;&#039;: Nasenlöcher abwechselnd mit rechtem Daumen und Ringfinger schließen. Links einatmen, Atem anhalten, rechts ausatmen, rechts einatmen, anhalten, links ausatmen entspricht eine Runde. [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger]: Verhältnis Einatmen: Anhalten: Ausatmen ist 1:1:2; Fortgeschrittene Anfänger 1:2:2; Mittelstufe und Fortgeschrittene 1:4:2. [[Konzentration]] auf [[Reinigung]] der [[Nadi]]s oder [[Ajna Chakra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HlhcHJ94WyE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sitzhaltungen für die Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt neun verschiedene [[Sitzhaltung]]en in denen die Meditation sowie auch [[Pranayama]] (Atemübungen) empfohlen werden. Über die verlinkten Hauptstichwörter findest du genaue Beschreibungen mit Praxisübungen. Hier eine Übersicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Ardha Padmasana]]&lt;br /&gt;
*[[Ardha Siddhasana]]&lt;br /&gt;
*[[Asandasana]]&lt;br /&gt;
*[[Kamalasana]] (andere Bezeichnung für Padmasana)&lt;br /&gt;
*[[Muktasana]]&lt;br /&gt;
*[[Padmasana]] (andere Bezeichnung für Kamalasana)&lt;br /&gt;
*[[Salamba Sukhasana]]&lt;br /&gt;
*[[Siddhasana]]&lt;br /&gt;
*[[Sukhasana]]&lt;br /&gt;
*[[Virasana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell gilt es, die Sitzhaltung für dich einzunehmen, in der du für dich am bequemsten über einen längeren Zeitraum sitzen kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda: „Was ist Meditation?&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Dhyanamnirvishayammanas: Der geistige [[Zustand]], in dem keine sinnenverhafteten Gedanken mehr vorhanden sind, ist Meditation. Tatrampratyayaikatanatadhyanam: Der ununterbrochene [[Fluss]] einer [[Wahrnehmung]] oder eines Gedankens, auf einen Gegenstand gerichtet, wie das [[Wasser]], das stetig im Strom fließt ([[Pravaha]]), ist [[Dhyana]]-Meditation. Das [[Bewusstsein]] ist nur noch von einer Gedankenschwingung erfüllt ([[Ekarupa]] [[Vritti]] [[Pravaha]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist die Aufrechterhaltung eines ununterbrochenen Flusses von [[Gottesbewusstsein]]s, von dem Gedanken an [[Gott]] oder [[Atman]], wie der unaufhörliche Fluss des Öls von einem Gefäß in das andere fließt (Taila Dharavat). Alle weltlichen Gedanken sind aus dem Bewusstsein ausgeschlossen, das erfüllt und völlig ausgefüllt ist von göttlichen Gedanken, göttlicher Herrlichkeit, göttlicher [[Gegenwart]]. Meditation ist der regelmäßige Fluss der Gedanken zu dem Gegenstand der [[Konzentration]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation, die auf die [[Konzentration]] folgt, ist die siebente Stufe auf der Leiter des Yoga. [[Yogi]]s nennen sie &amp;quot;[[Dhyana]]&amp;quot;, [[Jnana]] Yogis, die reine [[Erkenntnis]] erstreben, &amp;quot;[[Nididhyasana]]&amp;quot;, [[Mystik]]er oder [[Bhakti]] Yogis &amp;quot;[[Bhajana]]&amp;quot;. [[Yoga]] verlangt Auflösung aller Veränderungen des Bewusstseins. Das Auslöschen der Gedanken, das völlige Leermachen des Bewusstseins ist ohne [[Zweifel]] eine schwierige Schulung, die unaufhörliche Übung und große Intensität erfordert, aber dann mit [[Sicherheit]] zum [[Erfolg]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als königlicher Weg zur Befreiung===&lt;br /&gt;
Meditation ist der einzige, königliche [[Weg]], der zum [[Heil]], zur [[Befreiung]], zu [[Moksha]] führt. Meditation tötet alle [[Leiden]] und [[Schmerz]]en, die drei Arten von [[Fieber]] ([[Tapas]]) und die fünf Arten von [[Sorge]]n ([[Kleshas]]). Meditation vermittelt die Schau der Einheit und entwickelt den Sinn des [[Einssein]]s. Meditation hebt den [[Schüler]] hinauf in die höchsten Bereiche immerwährender [[Seligkeit]] und ewigen [[Frieden]]s. Sie ist die geheimnisvolle Leiter, die [[Erde]] und [[Himmel]] miteinander verbindet und den Schüler zu den unsterblichen Bereichen [[Brahman]]s führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist der nie versiegende Strom des einen Gedanken [[Gott]]es, des [[Atman]]. Er versiegt nicht gleich dem Öl, das von einem Gefäß zum anderen fließt (Taila Dharavar). Meditation folgt der [[Konzentration]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ort, Zeit, und Asana für die Meditation===&lt;br /&gt;
Für seine [[Meditationsübungen]] wähle man als beste [[Zeit]] die frühen Morgenstunden von vier bis sechs Uhr ([[Brahma Muhurta]]). Man setze sich in eine der vorgeschriebenen Stellungen ([[Padmasana]], [[Siddhasana]] oder [[Sukhasana]]), [[Kopf]], [[Nacken]] und Rumpf in gerader Linie, und konzentriere sich auf die Mitte zwischen beiden Augenbrauen ([[Trikuti]]) oder mit geschlossenen Augen auf das [[Herz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditationserfahrungen und Zeichen des Fortschritts in der Meditation===&lt;br /&gt;
Wenn du dann [[Zufriedenheit]], [[Hoffnung]]sfreudigkeit, [[Geduld]] und [[Stille]] der Gedanken empfindest, wenn deine Stimme zart ist und der Körper leicht, wenn du ohne [[Furcht]] und ohne [[Wunsch]], ohne Gefallen an den Dingen dieser Welt bist, dann sei dir bewusst, dass du auf dem geistigen Pfad voranschreitest und dich [[Gott]] näherst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O [[Prema]]! Es gibt einen Ort, an dem du keinen Ton hören und keine Farbe erblicken wirst. Dieser Ort heißt Stätte ohne [[Leiden]] ([[Parama Dama]] oder Padam Anamaya). Es ist das Reich des [[Frieden]]s und der [[Seligkeit]]. Hier gibt es kein körperliches Bewusstsein mehr, hier findet das Denken Ruhe. Alle [[Begierde]]n und Wünsche lösen sich auf. Die [[Sinne]] ([[Indriyas]]) schweigen, der [[Intellekt]] hört auf zu arbeiten. Es gibt keinen Kampf, kein [[Streit]]en mehr. Willst du diesen Ort durch schweigende Meditation erreichen? Feierliche, erhabene Stille herrscht hier. Die Weisen ([[Rishi]]s) aller Zeiten, die ihre Gedanken in Schweigen versenkten, sind zu diesem Ort gelangt, an dem [[Brahma]] erstrahlt in seinem ewigen Glanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss den Körper, vergiss die [[Umwelt]]. Vergessen ist die höchste der geistigen [[Tugend]]en (Sadhana). Es unterstützt die Meditation wesentlich und erleichtert den Zugang zu [[Gott]]. Der Gedanke an Gott lässt alles andere vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe Teil am Zustand geistigen [[Bewusstsein]]s, indem du deine Gedanken von den sinnenhaften Dingen zurückziehst und sie auf die Lotusfüße des Herrn richtest, der immerwährend in deinem Herzen aufleuchtet. Versenke dich durch tiefe, stille Meditation in ihn, versinke tief hinein und bewege dich frei im Meer von [[Satchitananda]]. Treibe im Strom göttlicher [[Freude]]. Schöpfe aus der Quelle. Gehe geradewegs zum [[Ursprung]] des Göttlichen Bewusstseins, und trinke seinen Nektar. Fühle den Schauer der göttlichen Umarmung und sei beglückt in göttlicher [[Ekstase]]. In diesem Zustand muss ich dich allein lassen. Du hast Unsterblichkeit erlangt, die keine [[Furcht]] kennt. O Prema! Fürchte dich nicht. Erstrahle im [[Licht]], das du erleuchtet hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ermutigung für die Übung der Meditation===&lt;br /&gt;
Meditiere regelmäßig und systematisch zu den gleichen Tagesstunden. Dann wirst du dich leicht in den richtigen [[Geisteszustand]] versetzen. Je mehr du meditierst, umso stärker öffnet sich ein inneres, geistiges [[Leben]], in dem [[Sinne]] und [[Verstand]] bedeutungslos werden. Ganz nah der ewigen [[Quelle]] Atman wird man erfasst von der Woge ewiger [[Glückseligkeit]] und [[Frieden]] erfahren. Die sinnenhaften Dinge besitzen keine [[Anziehungskraft]] mehr, und die [[Welt]] erscheint wie ein [[Traum]]. Das Aufdämmern wahrer [[Erkenntnis]] ([[Jnana]]) wird das Ergebnis tiefer Meditation sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst vollkommene [[Erleuchtung]] erlangen: Der Vorhang des Nichtwissens fällt, die Schleier zerreißen und die [[Idee]]n des Körperlichen schwinden. Du wirst die [[Bedeutung]] der großen heiligen Formel ([[Mahavakya]]) erfassen: „[[Tat Twam Asi]]“ (Das bist du). Alle Verschiedenheiten, Unterscheidungen und [[Eigenschaft]]en sind aufgehoben. Überall wirst du nun das unendliche, unbegrenzte Atman erblicken voller Seligkeit, Licht und Weisheit, eine wahrhaft seltene [[Erfahrung]]. Zittere nicht in Furcht, wie [[Arjuna]]. Sei beherzt. Du bist allein mit dir; nichts siehst, nichts hörst du mehr, denn die Sinne zurückgezogen sind. Alles ist reines Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|g1ZGv45XMWk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und die Frage: Wer bin ich?===&lt;br /&gt;
Du bist das Atman, o [[Prema]]. Du bist nicht dieser vergängliche Körper. Zerstöre deine [[Vorstellung]]en ([[Moha]]) von diesem schmutzigen [[Körper]]. Sage in [[Zukunft]] nicht mehr „mein Körper“, sage „dieses [[Werkzeug]]“. Wenn die Sonne leuchtend untergeht, setz dich zur Meditation und tauche erneut in den heiligen Zusammenfluss des Atman in dir ([[Nirvana]]) ein. Sammle Gedankenstrahlen, und versinke tief in die innersten Winkel deines [[Herz]]ens. Gib alle [[Zweifel]], alle [[Sorge]]n, alle [[Unruhe]] und [[Befürchtung]]en auf. Ruhe aus in dem Meer des [[Schweigen]]s. Freue dich des ewigen Friedens. Du bist kein [[Wesen]] mehr, das an seinen Körper gebunden ist. Alle Begrenzungen sind für dich gefallen. Wenn alte [[Begierde]]n und [[Wunsch|Wünsche ]] wieder aufzusteigen suchen, zerstöre sie mit der Zuchtrute der Unterscheidung ([[Viveka]]) und dem Schwert des [[Verzicht]]s ([[Vairagya]]). Verfüge über diese beiden Waffen, bis du verwurzelt bist in [[Brahma]] (Brahma Sthiti) und vollkommen in Atman ruhst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om ist [[Satchidananda]]. Om ist [[Unendlichkeit]], [[Ewigkeit]]. Singe OM. Fühle Om. Preise OM. Lebe in OM. Meditiere OM. Schreie OM OM OM. Höre OM. Schmecke OM. Erblicke OM. Iss OM. Trinke OM. Möge dieses OM dich begleiten! OM! OM! OM! OM [[Shanti]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda: Zwanzig Hinweise für die Meditation==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus dem Buch &#039;&#039;Die Botschaft&#039;&#039; von Swami Sivananda &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Habe einen besonderen verschließbaren [[Raum]] für die Meditation. Erlaube niemals irgend jemandem, diesen Raum zu betreten. Verbrenne dort [[Weihrauch]]. Wasche deine [[Fuß|Füße]], bevor du diesen Raum betrittst.&lt;br /&gt;
#Ziehe dich an einen ruhigen Platz oder Raum zurück, wo du nicht befürchten musst, gestört zu werden, damit dein [[Geist]] sich sicher fühlen und ausruhen kann. Natürlich können nicht immer ideale [[Bedingung]]en geschaffen werden, aber auch dann solltest du doch das Möglichste tun. Du solltest allein sein, du selbst in [[Verbindung]] mit [[Gott]] oder [[Brahman]].&lt;br /&gt;
#Stehe früh motgens um 4 Uhr auf ([[Brahmamuhurta]]), und meditiere von 4 bis 6 Uhr. Meditiere erneut von 19 bis 20 Uhr.&lt;br /&gt;
#Stelle ein [[Bild]] von deinem [[Ishta]] (dem [[Gott]] deiner [[Religion]]) in diesem Raum auf, desgleichen einige religiöse Bücher, die [[Bhagavad Gita|Gita]], die [[Upanishaden]], die [[Yoga Vasishta]], das [[Bhagavata]] usw. Sitze in einem kreuzbeinigen Sitz vor dem Bild deines Ishta.&lt;br /&gt;
#Sitze in [[Padma]], [[Siddha]], [[Sukha]] oder [[Swastika Asana]]. Halte [[Kopf]], Nacken und Rumpf in einer geraden Linie. Beuge dich weder nach vorn noch nach hinten.&lt;br /&gt;
#Schließe die [[Augen]], und konzentriere dich leicht auf den Raum zwischen den Augenbrauen ([[Trikuti]]). Falte die [[Hand|Hände]].&lt;br /&gt;
#Kämpfe nie mit den [[Gedanke]]n. Wende bei der [[Konzentration]] keinerlei Gewalt an. Lockere alle Muskeln und [[Nerven]]. Lockere das [[Gehirn]]. Denke still an deinen Ishta. Wiederhole langsam mit [[Andacht]] und [[Verständnis]] dein [[Guru]] [[Mantra]] ([[Bhava]]). Beruhige die sprudelnden [[Gedanke]]n, und bringe sie zum [[Schweigen]].&lt;br /&gt;
#Mache keine heftigen [[Anstrengung]]en, die Gedanken zu beherrschen, sondern überlasse sie eher eine Weile sich selbst, bis ihre [[Wirkung]] erschöpft ist. Sie werden die Gelegenheit wahrnehmen und zuerst wie ein wild gewordener Affe herumhüpfen, bis sie allmählich niedersinken und dann auf deine [[Befehl]]e warten. Es kann eine Weile dauern, bis der Gedankenstrom gezähmt ist, aber bei jedem neuen Versuch wird es kürzere [[Zeit]] in Anspruch nehmen.&lt;br /&gt;
#[[Saguna]] und [[Nirguna Dhyana]]: [[Saguna Dhyana]] nennt man das Meditieren über einen [[Name]]n und eine bestimmte [[Form]] Gottes. Das ist die konkrete Meditation. Meditiere über irgend eine dir angenehme Form Gottes, und wiederhole seinen Namen im [[Geist]]. Das ist Saguna Dhyana. Oder wiederhole [[Om]] im Geist, und meditiere über abstrakte [[Idee]]n wie [[Unendlichkeit]], [[Ewigkeit]], [[Reinheit]], [[Gewissenhaftigkeit]], [[Wahrhaftigkeit]], [[Glückseligkeit]] usw., indem du diese Begriffe mit deinem [[Selbst]] verbindest. Das ist Nirguna Dhyana. Halte dich an eine [[Methode]]. Im Anfangsstadium ist für die meisten [[Mensch]]en nur Saguna Dhyana angemessen.&lt;br /&gt;
#Ziehe immer wieder die Gedanken von den weltlichen Dingen ab, wenn sie vom [[Lakshya]] (Hauptpunkt der [[Konzentration]]) abschweifen, und bringe sie wieder dahin zurück. Diese Art von [[Kampf]] wird einige Monate andauern.&lt;br /&gt;
#Wenn du dich beim [[Meditieren]] auf [[Krishna]] konzentrierst, so behalte im Anfang sein Bild vor dir. Blicke ständig darauf, ohne mit den Augenlidern zu zwinkern. Betrachte zuerst seine Füße, dann das gelbseidene Gewand, dann den Schmuck um seinen Hals, dann sein Gesicht, die Ohrringe, die mit Diamanten besetzte Krone auf seinem Haupt, sodann seine Armringe und Armbänder. Dann seine Muschel, sein Zepter, den Diskus (Wurfscheibe) und die [[Lotosblume]]. Blicke dann wieder auf die Füße. Und nun gehe noch einmal den ganzen [[Weg]] durch. Tue das eine halbe Stunde lang immer wieder. Wenn du dich müde fühlst, so schaue für eine Weile ständig nur auf das Gesicht. Übe das drei Monate lang.&lt;br /&gt;
#Dann schließe deine [[Augen]], und schaue im [[Geist]] das Bild und lass den Geist in die verschiedenen Teile wandern, genau wie du es vorher mit den Augen getan hast. &lt;br /&gt;
#Du kannst mit der Meditation die [[Vorstellung]] von den [[Eigenschaft]]en Gottes verbinden, wie [[Allmacht]], [[Allwissenheit]], Reinheit, Vollkommenheit usw.&lt;br /&gt;
#Wenn böse [[Gedanke]]n deinen Geist befallen, so gebrauche nicht deine [[Willenskraft]], um sie zu vertreiben. Du verlierst dadurch nur deine [[Energie]]. Du wirst deinen [[Wille]]n belasten und dich ermüden. Je mehr du dich anstrengst, desto mehr kommen die bösen Gedanken, und zwar mit doppelter [[Stärke]]. Sie kommen immer schneller. Und sie werden auch immer mächtiger. Sei gleichgültig ihnen gegenüber. Bewahre die [[Ruhe]]. Sie werden bald verschwinden. Ersetze sie durch gute Gegengedanken ([[Pratipaksha]] [[Bhavana]] Methode des gegensätzlichen [[Denken]]s). Oder denke immer wieder nachdrücklich an das Bild Gottes oder das [[Mantra]]. Oder bete.&lt;br /&gt;
#Lasse niemals einen Tag vergehen, ohne zu meditieren. Verfahre systematisch und regelmäßig. Nimm reine, sattwige [[Nahrung]] zu dir. Früchte und [[Milch]] werden es dir erleichtern, die Gedankenstrahlen in einem Brennpunkt zusammenzufassen. Verzichte auf Fleisch, Fisch, Eier, Rauchen, geistige Getränke usw.&lt;br /&gt;
#Gieße kaltes [[Wasser]] über dein Gesicht, um die Schläfrigkeit zu vertreiben. Stehe für 15 Minuten auf. Binde ein Büschel Haare auf deinem Kopf mit einem Stück Schnur an einen Nagel, der darüber ist. Sobald du zu dösen beginnst und zusammensinkst, wird die Schnur dich hochziehen und dadurch wecken. Sie wird die Rolle der [[Mutter]] übernehmen. Oder lehne dich für 10 Minuten auf eine improvisierte Schaukel, und bewege dich hin und her. Mache 10 oder 20 milde [[Kumbhaka]]s ([[Pranayama]], Atemanhalten). Mache [[Sirshasana]] und [[Mayurasana]]. Als Abendessen nimm nur [[Milch]] und Früchte. Dadurch wirst du gut schlafen können.&lt;br /&gt;
#Sei sorgfältig in der Auswahl deiner Gefährten. Gib es auf, an Schwätzereien teilzunehmen. Rede wenig. Übe täglich zwei Stunden [[Mauna]]. Mische dich nicht unter unerwünschte Personen. Lese gute, inspirierende religiöse Bücher. (Wenn du keine positive gute [[Gesellschaft]] findest, so bedeutet das negative gute Gesellschaft). Habe [[Satsanga]] (Umgang mit Weisen). Alles das sind Hilfsmittel für die Meditation.&lt;br /&gt;
#Erschüttere nicht den [[Körper]]. Erhalte ihn so fest wie einen Felsen. Atme langsam. Kratze nicht den Körper bei jeder Gelegenheit. Habe die richtige geistige [[Einstellung]], die dein [[Guru]] dich lehrt.&lt;br /&gt;
#Mache keine Konzentrationsübungen, wenn dein Geist müde und abgespannt ist. Ruhe dich dann ein wenig aus.&lt;br /&gt;
#Wenn der Geist ausschließlich von ein und demselben Gedanken beschäftigt ist, so wird er in einen tätigen physischen oder mentalen (innerlichen) [[Zustand]] versetzt. Wenn du also deinen Geist einzig und allein mit dem Gedanken an Gott erfüllst, so gelangst du sehr schnell zu [[Nirvikalpa Samadhi]] (höchste [[Ekstase]], in der [[Subjekt]] und [[Objekt]] eins werden). Darum bemühe dich ernsthaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|KST4CKwq1ks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meditation in Yogastellung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sukadev Lotus weiss Blickkontakt.jpg|thumb|Sukadev in Padmasana]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Abschnitt aus dem Buch &amp;quot;Erfolgreich leben und Gott verwirklichen&amp;quot; von [[Swami Sivananda]] -&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setze dich in [[Padmasana]]- oder [[Sukhasana]]-Haltung (Lotos- oder Schneidersitz) in deinen Meditationsraum beziehungsweise an deinen Meditationsplatz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beste Zeit für [[Japa]] und [[Kontemplation]] ist morgens zwischen vier und sechs Uhr. Beginne mit 20-30 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Dann versuche die Zeit allmählich zu verlängern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitze [[bewegungslos]]. Bewege den [[Körper]] nicht und versuche, den Gedankenstrom auf [[Gott]] zu richten. Schließe die Augen und [[konzentriere]] dich sanft, ohne [[Anstrengung]], auf die [[Punkt zwischen den Augenbrauen|Stelle zwischen den Augenbrauen]] ([[Trikuti]]), auf den Lotus des [[Herzen]]s, die [[Nasenspitze]] oder auf den [[Scheitel]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche nicht gewaltsam, die [[Gedanken]] zu [[beherrschen]]. Lasse sie eher eine Zeitlang herumschweifen und sich erschöpfen. Es kann eine Weile dauern, bis sie gezähmt sind, aber nach jedem Versuch wird es leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Meditation in seinem Buch &amp;quot;Yoga im täglichen Leben&amp;quot;==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ist ein ununterbrochenes, nicht abreißendes oder unaufhörliches Fließen der Schau ([[Idee]]) des Gegenstandes, auf den man sich konzentriert. Wenn du während des [[Tratak]] die [[Auge]]n schließt und in [[Gedanke]]n das Bild oder den Gegenstand des Trataka schaust, ist das konkrete oder [[Saguna]]-Meditation. Das noch ungeschulte [[Denken]] muss am Anfang konkret über einen Gegenstand meditieren. Wenn du über eine abstrakte Idee meditierst, ist das [[Nirguna]]-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfänger, deren [[Verstand]] noch grob und mit [[Leidenschaft]]en und [[Unreinheit]]en erfüllt ist, müssen unbedingt über einen konkreten Gegenstand meditieren. Ein Bild ([[Murthi]]) oder irgendein anderer konkreter Gegenstand, zum Beispiel ein Götterbild ([[Pratima]]), ist während der Meditation oder [[Japa]] unerlässlich. Vor allem Durchschnittsmenschen müssen zuerst einen Lehrgang in konkreter Meditation durchmachen. Es ist ganz ausgeschlossen, dass sie sofort mit Nirguna-Meditation beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten [[Schüler]] machen einen bedenklichen Fehler, wenn sie sogleich sich in Nirguna-Meditation hineinstürzen. Sie werden sich dabei nur die [[Bein]]e brechen. Der [[Verstand]] ist nun einmal so geartet, dass er eine [[Form]] braucht, an die er sich klammern kann. Meditation über eine Murti, d.h. ein Steinbildnis oder ein Gemälde eines [[Gott]]es muss deshalb geübt werden. Das Steinbild bleibt immer der Stein, der es zuerst war. Aber die [[Hingabe]] des Frommen richtet sich auf den Herrn. ER hat sein Wohlgefallen daran und göttliche [[Gnade]] wird dem Frommen sicher geschenkt. Man braucht gar nicht die [[Eigenschaft]]en Gottes erst auf sein Steinbildnis zu übertragen. Man muss sich nur vorstellen, dass das einwohnende [[Selbst]] ([[Antaratma]]) im Bild verborgen ist, die alldurchdringende, einwohnende [[Gegenwart]], das reine [[Bewusstsein]], das absolute Bewusstsein ([[Chaitanya]]) hinter ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kind] macht sich ein Spiel-[[Kind]] (Puppe) aus Lappen und spielt damit voll mütterlichen Dranges, es zu nähren und zu pflegen. Die Puppe bleibt, was sie ist, aber das Kind entwickelt seine mütterlichen Regungen für künftige Entfaltung und Betätigung. So entwickelt auch ein [[Bhakta]], der eine Murti verehrt, [[Andacht]], [[Hingabe]] ([[Bhakti]]), [[Barmherzigkeit]] ([[Anugraha]]), Preethi, Seelenqual über die Gottferne ([[Viraha]]) und [[Mahabhava]] und endlich höchste Hingabe ([[Parabhakti]]). Ein Schüler kann auch über die leibliche Gestalt seines [[Guru]] meditieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitze in einem abgeschiedenen Raum in [[Padmasana]] und [[Siddhasana]]. Schließe die Augen. Konzentriere dich in deinem [[Herz]]en auf das Bild [[Vishnu]]s. Stelle dir vor, dass Vishnu mit seinen vier [[Hand|Händen]] inmitten einer lichtstrahlenden [[Sonne]] mit Muschel, Scheibe, Zepter und Lotus dasitzt. Schaue in [[Gedanke]]n dieses Bild vom [[Kopf]] bis zum [[Fuß]], wie du im [[Tratak]]a gelernt hast. Übe auch Anbetung ([[Puja]]) in Gedanken. Opfere Blumen, [[Arghya]], [[Sandelpaste]], [[Weihrauch]]. Verbrenne [[Kampfer]] in Gedanken. Ähnlich kannst du über Gott [[Shiva]], [[Krishna]] oder [[Devi]] meditieren. Anstatt auf das [[Herz]] kannst du dich auf den [[Raum]] zwischen beiden Augenbrauen ([[Trikuti]]) konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übe diese konkrete oder Saguna-Meditation zwei Jahre lang. Dann gehe zur abstrakten oder Nirguna-Meditation über. Du kannst im Sitzen, Stehen und Gehen meditieren. Anfänger müssen sitzen. Wiederhole dein Gurumantra in Gedanken oder das [[Mantra]] deines Schutzgottes ([[Ishta Devata]]). Verbinde die [[Idee]]n Reinheit, Unendlichkeit, Ewigkeit, [[Unsterblichkeit]], alldurchdringend ([[Vyapak]]), Allfülle ([[Paripurna]]), Dasein-Erkenntnis-Seligkeit ([[Satchidananda]]), ungeteilt ([[Akhanda]]), nicht-dualisch ([[Advaita]]), unbegrenzte Intelligenz ([[Cidakasha]]) und so weiter mit der Wiederholung von [[Om]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Copyright [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|3LpnJk47SmA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda: Die Zeichen des Fortschrittes auf dem Weg der Meditation==&lt;br /&gt;
===Ziel der Meditation===&lt;br /&gt;
Das [[Ziel]] des Lebens ist das Erreichen der endgültigen [[Seeligkeit]], auch [[Moksha]] genannt. Moksha kann erreicht werden durch ständige Meditation mit einem reinen [[Herz]]en, selbstlosem [[Dienst]], [[Japa]], usw. Meditation ist der einzig wahre [König]s[[weg]] zum Erreichen des [[Seelenheil]]s. Meditation vertreibt alle [[Schmerz]]en, [[Leiden]] und [[Sorge]]n. Meditation zerstört alle Gründe für [[Kummer]]. Meditation öffnet den Blick für das [[Einssein]]. Meditation ruft das [[Gefühl]] von Einheit hervor. Meditation ist ein Ballon oder Flugzeug, welches dem [[Aspirant]]en hilft, sich emporzuheben in den Bereich der ewigen [[Wonne]], des andauernden [[Frieden]]s und der unsterblichen [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wirklichkeit]] oder [[Brahman]] können vom Menschen wahrgenommen werden. Viele haben Selbstwahrnehmung erreicht. Viele sind in den Genuss des [[Nirvikalpa Samadhi]] gekommen. [[Shankara]], [[Dattatreya]], [[Mansoor]], [[Shams Tabriez]], [[Jesus]], [[Buddha]] werden alle wahrgenommen als [[Seele]]n, die die [[Wahrheit]] oder die kosmische [[Vision]] direkt wahrnehmen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jemand mit diesem [[Wissen]] kann es nicht anderen kommunizieren. Nicht einmal das Wissen, welches durch die fünf [[Sinne]], die wir alle habe, erreicht wird, ist anderen kommunizierbar. Man kann jemandem, der Süßigkeiten nie probiert hat, nicht deren Geschmack erklären. Man kann einem Blinden die Farben nicht beschreiben. Alles, was ein [[Lehrer]] tun kann, ist, seinem [[Schüler]] die [[Methode]] zu erklären, wie man die Wahrheit erkennen kann oder den [[Weg]], der zur Entfaltung der intuitiven [[Fähigkeit]]en führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeichen auf dem Weg der Meditation===&lt;br /&gt;
Dies sind die Zeichen, die verdeutlichen, dass du in der Meditation wächst und Gott näher kommst. Die [[Welt]] wird keine Anziehungskraft auf dich ausüben. Sinnliche Dinge verführen dich nicht. Du wirst ohne [[Verlangen]] und [[Furcht]], und ohne die [[Wort]]e „ich“ und „mein“ sein. [[Deha Dhyasa]] oder die [[Anhaftung]] an den eigenen [[Körper]] wird schwinden. Du wirst dich lösen von Formulierungen wie „sie ist meine [[Frau]]“, „er ist mein [[Sohn]]“ oder „das ist mein Haus“. Du wirst spüren, dass all das Erscheinungsformen Gottes sind. Du wirst Gott in allem erblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Körper und Verstand werden leicht werden. Du wirst immer fröhlich sein. Der [[Name]] Gottes wird immer auf deinen Lippen sein. Der Geist wird sich an den [[Lotus]]-Füßen Gottes verankern. In ihm wird das Bild Gottes fortwährend entstehen, und er wird es immer sehen. Du wirst [[Sattwa]] oder Reinheit spüren; [[Licht]], [[Wonne]], [[Wissen]] und [[Liebe]] fließen unablässig von [[Gott]] zu dir und füllen dein [[Herz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst kein [[Körperbewusstsein]] haben. Und wenn doch, dann in der [[Form]] von [[Samskara]] oder einer verstandesmäßigen Beibehaltung. Der Trinker wird nicht das [[Bewusstsein]] haben, dass sein Körper in Stoff gehüllt ist. Er wird vielleicht spüren, dass etwas locker von seinem Körper hängt. So wird dein Körpergefühl sein. Du wirst fühlen, dass etwas an dir haftet wie ein lockeres Tuch oder Schuhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sexualität]] wird dich nicht interessieren. Frauen sind für dich Erscheinungsformen Gottes. [[Geld]] und Gold werden wie [[Stein]]e für dich sein. Du wirst große Liebe für alles Lebendige fühlen. Du wirst frei sein von [[Lust]], [[Gier]], [[Zorn]], [[Eifersucht]], [[Stolz]], [[Täuschung]] usw. Dein Geist wird friedlich sein, auch wenn Leute dich beleidigen, dich schlagen oder verfolgen. Der Grund, warum du nicht verstört darüber bist, ist, dass du große spirituelle [[Stärke]] von Gott bekommst. [[Schmerz]] oder [[Vergnügen]], [[Erfolg]] oder [[Misserfolg]], [[Ehre]] oder [[Schmach]], [[Respekt]] oder [[Respektlosigkeit]], Gewinnen oder Verlieren sind für dich alle gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar im [[Traum]] wirst du mit Gott in Verbindung stehen. Du wirst keine weltlichen Bilder erblicken. Du wirst anfangs mit Gott sprechen. Du wirst ihn körperlich sehen. Sobald deine [[Bewusstheit]] kosmisch wird, wird die Konversation aufhören. Du wirst die [[Sprache]] der [[Stille]], die Sprache des Herzens genießen. Aus [[Vaikhari]], der klingenden Sprache, wirst du dich entwickeln zu [[Madhyama]], [[Pasyanti]] und [[Para]], den subtilen [[Form]]en der [[Klang|Klänge]] und auf lange Sicht gesehen wirst du im klanglosen [[Omkara]] oder im klaglosen [[Brahman]] ruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|jYjMpgmsKWU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachlichkeit, Urteilsvermögen, [[Gelassenheit]], [[Selbstbeherrschung]], das [[Ausgerichtetsein]] des Geistes auf einen Punkt, [[Ahimsa]], [[Satya]], [[Reinheit]], [[Tapferkeit]], [[Geduld]], [[Vergebung]], Abwesenheit von [[Wut]], der Geist des [[Dienen]]s, Aufopferung, [[Liebe]] für alle und alles werden deine gewohnheitsmäßigen [[Eigenschaft]]en sein. Du wirst ein kosmischer Freund und Wohltäter sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Meditation hast du keine [[Vorstellung]] von [[Zeit]]. Du wirst kein Geräusch hören. Du wirst die Umgebung nicht wahrnehmen. Du wirst deinen [[Name]]n und alle [[Beziehung]]en mit anderen vergessen. Du wirst den perfekten [[Frieden]] und die perfekte [[Glückseligkeit]] genießen. Allmählich wirst du in den [[Zustand]] von [[Samadhi]] gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist Samadhi?===&lt;br /&gt;
[[Samadhi]] ist nicht zu beschreiben. Es ist jenseits dessen, was der Geist oder die Sprache erfassen können. In Samadhi oder dem überbewussten Zustand verliert der Meditierende seine [[Individualität]] und wird identisch mit dem höchsten [[Selbst]]. Er wird die Verkörperung von [[Glückseligkeit]], Frieden und Wissen. Nur so viel kann gesagt werden. Du musst dies alles selbst erfahren durch fortwährende Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeichen, dass du Samadhi erreicht hast===&lt;br /&gt;
[[Zufriedenheit]], ein ruhiger Gemütszustand, Heiterkeit, das Nachlassen der Ausscheidungen, eine angenehme Stimme, Eifer und Beständigkeit beim Praktizieren der Meditation, Abscheu vor weltlichem [[Reichtum]] oder [[Erfolg]] oder [[Gesellschaft]], das [[Verlangen]], allein in einem stillen Raum oder in der Abgeschiedenheit zu sein, Verlangen, mit [[Sadhu]]s oder [[Sannyasin]]s zusammenzusein, [[Ekagrata]] oder das Ausgerichtetsein des Geistes auf nur einen Punkt sind einige der Zeichen, die deutlich machen, dass man Fortschritte macht in Sachen Reinheit und auf dem spirituellen [[Weg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst diverse [[Anahata-Klänge]] hören, so wie den [[Klang]] einer Glocke, einer Pauke, Donner, einer Muschel oder Flöte oder dem Summen einer Biene während der Meditation. Der Geist kann sich daran festhalten. Auch das wird zu Samadhi führen. Du wirst verschiedene Farben und Lichter während der Meditation gewahr werden. Das ist nicht das [[Ziel]]. Du musst deine Seele einschmelzen lassen in die [[Quelle]] dieser Lichter und Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vedanta und Visionen in der Meditation===&lt;br /&gt;
Ein Schüler des [[Vedanta]]-Weges ignoriert diese Farben und Lichter. Er meditiert über die [[Bedeutung]] des [[Mantra]]s der [[Upanishaden]], indem er alle [[Form]]en verneint. „Die [[Sonne]] scheint dort nicht, noch der [[Mond]] und die [[Stern]]e, noch scheint dieser [[Blitz]] und ebenso wenig dieses [[Feuer]]. Scheint ER, scheint alles nach IHM, all das scheint durch SEIN Licht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Schüler]] meditiert außerdem folgendermaßen: „Dieser Wind bläst dort nicht. Dieses Feuer brennt dort nicht. Es gibt weder Geist noch [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] im gleichartigen Wesentlichen.“ „[[Asabda]] (klanglos), [[Asparsa]] (ohne Berührung), [[Aghanda]] (geruchlos), [[Aprana]] (ohne [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana]), [[Amama]] (ohne [[Denken]]), [[Atindriya]] (jenseits der [[Sinne]]), [[Adrishya]] (nicht erkennbar mit dem körperlichen Auge) - [[Chidanandarupah]] [[Shivoham]], Shivoham. Ich bin glückseliger [[Shiva]], ich bin glückseliger Shiva.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Copyright dieses Abschnitts bei der [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U_dL9LdzmM8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meditation - dein Freund und Helfer ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Ein Artikel aus dem Yoga Vidya Journal Nr. 37 Herbst 2018 von Swami Nirgunananda -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Swami Nirgunananda Sannyasin Entsagung.jpg|thumb|Swami Nirgunananda]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Deutschlandweit gibt es nach einer Erhebung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY) 11,3 Millionen Menschen, die schon mal Yoga geübt haben oder ab und zu oder regelmäßig Yoga üben. Wusstest du, dass es noch erheblich mehr Menschen gibt, die regelmäßig oder gelegentlich [[meditieren]]?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] übt gerade in der heutigen Zeit auf viele Menschen eine große Faszination aus: Menschen sehnen sich [[intuitiv]] nach [[Ruhe]], nach innerer [[Gelassenheit]], letztlich bewusst oder unbewusst nach dem tieferen Kern, der tieferen Essenz. Wenn du schon viele Jahre meditierst, weißt du inzwischen: Sich einfach hinzusetzen und der [[Geist]] ist still und alles ist [[Frieden]] und [[Freude]] – das funktioniert nicht ganz so. Aber du hast auch Momente – kurze oder längere – oder auch längere Phasen in deinem Leben erfahren, wo du diese innere Ruhe, diesen tiefen inneren Friedens, dieses innere [[Glücksgefühl]], die deine wahre Natur sind, ohne äußeren Anlass erfahren hast. Lasse dich nicht entmutigen -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tipps für eine erfolgreiche Meditation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer neu mit [[Meditation]] beginnt, lässt sich leicht von den Anfangsschwierigkeiten abschrecken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sitzen geht nicht so einfach, der Körper macht sich bemerkbar&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tipp:&#039;&#039;&#039; [https://mein.yoga-vidya.de/page/yoga-video-yogastunden Yoga] üben! [https://blog.yoga-vidya.de/lotus-voruebungen-und-vorwaertsbeugen-kurze-uebungsfolge-fuer-bessere-hueftflexibilitaet/ Hüftflexibilität] trainieren. Rückenmuskeln stärken. Auf einen Stuhl setzen – kein falscher [[Ehrgeiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Plötzlich scheinen noch mehr [https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda/die-kraft-der-gedanken/ Gedanken] als sonst da zu sein. Du wälzt [[Probleme]], du verarbeitest die [[Vergangenheit]], du planst den nächsten Tag oder die [[Zukunft]], während du da sitzt und versuchst zu meditieren und den [[Geist]] zur [[Ruhe]] zu bringen. Das ist völlig normal. Du agierst zum ersten Mal bewusst nicht im außen. Dadurch wird dir erst mal überhaupt [[bewusst]], was ununterbrochen in deinem Geist vor sich geht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tipp:&#039;&#039;&#039; Einfach weitermachen. Jeden Tag ein paar Minuten hinsetzen. Die [[Gedanken]] immer wieder zurück bringen zu (d)einer [[Meditationstechnik]] – und wenn der Geist nur eine Sekunde dort bleibt und dann wieder herumspringt – lenke ihn geduldig immer wieder zurück zu deiner Konzentrationstechnik – sei es der [[Atem]], ein [[Mantra]], reine [[Beobachtung]]/ [[Achtsamkeit]], [[Visualisierung]] oder eine andere Technik. Beobachte einfach, ärgere dich nicht darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit werden neue Spuren/Eindrücke im Geist geschaffen und es wird dir leichter fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ein großer Trost: Unabhängig davon, ob du subjektiv das [[Gefühl]] hast, „meditieren“ zu können oder „Fortschritte in der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]“ zu machen: Allein regelmäßig jeden Tags ein paar Minuten oder auch etwas länger ruhig zu sitzen, den Geist auf eine Sache zu fokussieren hat eine [[beruhigen]]de, erholsame Wirkung. Und wenn du eine Weile regelmäßig dabei bleibst, wirst du diese [[Wirkung]] spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditations- und Konzentrationstechniken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt sehr viele Konzentrations-/[https://mein.yoga-vidya.de/meditation Meditationstechniken] aus unterschiedlichen spirituellen Traditionen: Es gibt die christliche Kontemplation, buddhistische Achtsamkeitstechniken, Vipassana-, Metta-, Zen-Meditationen und allein schon im Yoga gibt es eine unüberschaubare Fülle von Techniken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]] Meditationen, [[Mantra-Meditation]], Maitri- Bhava- [[Meditation der liebenden Güte]], [https://mein.yoga-vidya.de/video/05c-vedanta-meditationskurs-lange-praxis-samprajnata-asamprajnata Samprajnata Asamprajnata Meditation], [[Samyama]], uvm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Jnana Yoga]] Meditationen – abstrakte Techniken wie [[Sakshi Bhav]] (entspricht in etwa der Vipassana-Technik), [[Mahavakyas]] („großartigen Aussagen“), [[Nadi Harmonisierung]], [[Laya Chintana]], u.v.m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bhakti Yoga]] Techniken – Konzentration auf einen [[göttlich]]en Aspekt als Repräsentation der einen umfassenden höheren Wirklichkeit mit [[Visualisierung]], Mantra usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kundalini Yoga Techniken – Energiemeditation, Ujjayi-Technik, Chakra-und Klang Meditationen, um nur einige zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine Grundtechnik finden und beibehalten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt so viele Techniken, denn nicht jedem liegt jede Technik. So ist es gut, verschiedene Techniken auszuprobieren, bis du eine gefunden hast, die dir besonders liegt und wo du merkst, dass sie dich am ehesten zur [[Konzentration]] und Ruhe führen kann. Wenn du einmal deine Technik gefunden hast, bleibe dabei als Grundtechnik – wechsle dann nicht ständig, so dass sich im Geist wirklich ein neues [[Verhalten]] festigen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du schon längere Zeit meditierst, merkst du vielleicht, dass der Geist doch ab und zu eine Abwechslung braucht. Dann kannst du ab und zu mal eine andere Technik ausprobieren – zum Beispiel die ersten Minuten während deiner täglichen Meditation und dann zu deiner Grundtechnik übergehen. Oder wenn du eine Tagesroutine hast, wo du vielleicht morgens deine Hauptmeditation hast und abends noch ein paar Minuten dich hinsetzt zum Abschluss des Tages, dann kannst du dort eine andere Technik ausprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich als [[Yogalehrer]]/in oder wenn du [https://mein.yoga-vidya.de/meditationskurs-anfaenger Meditationskurse] leitest, ist es gut, wenn du viele verschiedene Techniken kennst und so besonders gut auf deine Teilnehmer/innen eingehen kannst und sie auch beraten kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dharana, Dhyana und Samadhi ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei alledem sei dir immer bewusst: Die Technik ist nur ein Mittel, sie ist nicht Hauptzweck. Du verwendest sie als Hilfsmittel, um den Geist zu [[konzentrieren]] ([[Dharana]]). Wenn der Geist dann wirklich absorbiert ist ([[Dhyana]]) – also der Geist ist hellwach und [[klar]], aber es sind keine konkreten [[Gedanken]] da, dann zwingst du dich natürlich nicht, weiter an deine Konzentrationstechnik zu denken. Sondern du bleibst in diesem [[Flow]], dieser [[Absorption]] (Dhyana) – wo vielleicht noch eine innere Vision da ist, vielleicht eine [[Intuition]], eine [[Erkenntnis]], aber kein bewusstes angestrengtes [[Denken]]. Und wenn das noch tiefer wird, fällst du in [[Samadhi]], den überbewussten Zustand. Und wenn du die Dhyana und Samadhi Stufe dauerhaft jederzeit herbeiführen kannst und auch im [[Alltag]] in diesem Einheitsbewusstsein bleibst, dann bist du [[selbstverwirklicht]]. – Und Meditation ist ein Mittel dorthin. Dann wird „Meditation“ zu einem selbstverständlichen Grundzustand, auch, während du im Alltag handelst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditationsanleitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Kurzvariante der Samprajnata-Asamprajnata-Meditation aus dem Raja Yoga:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besteht aus mehreren Schritten und will uns zu der [[Erfahrung]] verhelfen, dass wir nicht so getrennt sind, wie wir es normalerweise als unser [[Lebensgefühl]] empfinden – hier bin [[ich]] und da ist die Außenwelt/der Rest der Welt/die Natur – sondern dass wir erfahren können: Alles hängt zusammen, ich bin organisch mit allem und allen [[verbunden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitze ruhig und gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließe sanft die Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atme ein paar Mal tief ein und aus. Mit jeder [[Einatmung]] nimm bewusst [[Luft]], Lebensenergie, [[Licht]] in dich auf. Mit jeder [[Ausatmung]] lasse dieses [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] weit ausstrahlen – dein ganzes System erfüllen und in alle Richtungen ausstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lasse den Atem ruhig werden und so fließen, wie er von selbst fließen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spüre deinen Körper, wie er auf dem Boden, Kissen, Stuhl, der [[Erde]] sitzt. Und werde dir bewusst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Erde trägt dich.&lt;br /&gt;
* Die Erde schenkt dir [[Nahrung]].&lt;br /&gt;
* Dein Körper besteht aus denselben Elementen wie die Erde und die [[Natur]], das [[Universum]]: Erde, [[Wasser]], [[Feuer]] (Sonne, Licht, Strahlen), [[Luft]], [[Äther]] (Raum).&lt;br /&gt;
* Und alle anderen Menschen, Pflanzen, Tiere bestehen aus denselben [[Elemente]]n – in unterschiedlicher Zusammensetzung und Ausprägung, aber in der [[Essenz]] gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditiere darüber ein paar Momente, zunächst indem Du darüber nachdenkst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, indem Du diese Vorstellung intuitiv auf Dich wirken lässt. Lasse geschehen, was dabei vielleicht entsteht: Ein Bild, ein [[Gefühl]], eine Verbundenheit, eine [[Herzensöffnung]], eine Freude, eine [[Liebe]] – oder was auch immer. Ohne zu werten und zu urteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht fühlst Du Dich über diese Vorstellung von [[Verbundenheit]] auch geborgen und tatsächlich von [[Herzen]] mit allem und allen verbunden in einer überpersönlichen Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation - das Licht auf dem spirituellen Weg==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Von Bhajan Noam&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren üben sich immer mehr Menschen in den unterschiedlichsten Meditationstechniken, die zur Meditation hinführen. Regelmäßige Meditation wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist Meditation?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist ein einfaches waches [[Sein]]. Eigentlich ist sie frei von [[Name]], [[Benennung]], [[Begriff]]. Sie ist, was wir ursprünglich sind: Meditation ist [[Bewusstheit]]. – Wir aber nennen gewöhnlich Methoden Meditation, Methoden, die uns hinführen wollen in Meditation, die aber [[selbst]] nicht Meditation sind, sondern immer nur Wege. Wege sind nicht das [[Ziel]], auch wenn ein bekannter [[Ausspruch]] das Gegenteil besagt. Methoden können uns auf den Weg bringen, können uns ein Stück begleiten, können eine [[Zeitlang]] sehr kostbar und hilfreich für uns sein, doch die letzten Schritte sind weglos, für sie haben wir keinen [[Plan]], keinen [[Führer]] mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesem weglosen Weg gleiten wir plötzlich schwerelos und bar aller [[Verhaftung]]en in eine lichtvolle [[Leere]], in eine süße [[Stille]]. Dann geschieht es, dass sich Meditation sanft oder machtvoll in uns ergießt und ein bisher geglaubtes &amp;quot;[[Ich]]&amp;quot; sich auflöst wie ein [[Traum]], wie ein [[Dunst]] in der [[Sonne]]. – Das Land der Meditation können wir mit keinem Heer und mit keiner [[Technik]] erobern, es erobert, sobald wir bereit dafür sind, immer uns. So gibt es die vielen [[Technik]]en einzig dafür, uns zu öffnen, weit zu machen, empfänglich zu machen für das, was zu uns kommen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation ist kein Seelentröster===&lt;br /&gt;
Meditation will dich vielmehr in deine [[Selbständigkeit]] geleiten. Sie will dir deine eigene große [[Kraft]] zeigen. Und vor allem zeigt sie dir mit immer neuen [[Eingebung]]en und [[Empfindung]]en: du bist verbunden, du bist eins. Eigentlich gibt es dich gar nicht, sagt sie, nur das eine eigenschaftslose, namenlose Unnennbare, in dem du zu deinem eigenen [[Wohl]] eintauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation fordert dich auf, genau [[jetzt]] ein gewaltiges &amp;quot;[[Stopp]]!&amp;quot; zu sagen. In diesem Stopp gibt es keine [[Vergangenheit]] mehr, keine [[Schuld]], keine [[Zukunft]], kein [[Erwarten]] und keinen [[Gott]], wie du ihn dir bisher ausgemalt hast. Du wirst mit niemandem mehr ein [[Geschäft]] machen können! In diesem Stopp ist alle [[Liebe]], alles [[Verstehen]], ist [[Lachen]], ist [[Freundschaft]], ist [[Freundlichkeit]] und Schwester-Brüderlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein totales Stopp, dieses Hier und [[Jetzt]], ist die größte [[Friedensmacht]] in dieser und in jeder anderen [[Welt]]. – Du fürchtest dich in [[Wahrheit]] nicht vor dem [[Tod]], sondern du fürchtest dich vor der [[Liebe]], weil sie dir, zu [[Recht]], noch größer erscheint als der [[Tod]]. Fürchte dich nicht vor der [[Liebe]], fürchte dich nicht vor deiner eigenen [[Macht]] und [[Unendlichkeit]]. Gehe ab [[jetzt]] den nicht erschlossenen, immer neuen Weg der unbesiegbaren [[Sanftheit]], [[Treue]] und [[Weisheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die subtile Kunst des Loslassens===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir müssen das Los-lassen loslassen, dann gelingt uns das [[Loslassen]]... vielleicht.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen und können nichts loslassen, einzig ein waches [[Beobachten]] ist uns möglich. Was nicht zu uns gehört, lässt uns zur richtigen [[Zeit]] los. Wir können die Dinge aber auch auskosten, bis wir sie satt sind, bis wir genug davon haben, dann ist die [[Geschichte]] ganz einfach. Wir sind zu kontrolliert, [[selbst]] in unseren Süchten. Immer nur ein bisschen [[Sucht]] zulassen, dass es ja nicht gefährlich für die [[Gesundheit]] wird... Das genau ist das Gefährliche. Kontrollierte [[Sucht]] glaubst du ja unter [[Kontrolle]] zu haben. Gar nichts hast du unter Kontrolle, die Sucht hält dich gefangen! Nicht verdrängen – und du tauchst schnell wieder auf und bist für immer befreit davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das berühmte Hier und Jetzt===&lt;br /&gt;
Du kannst alles haben, was du wirklich willst! Und sogar noch mehr. Mehr, als du dir jemals wünschen würdest. Das ist die [[Wahrheit]]. – Und eine weitere Wahrheit ist: Du kannst gar nichts wollen. Du hast diese [[Idee]], du könntest etwas wollen, etwas ändern, etwas bewirken. Aber du bist einfach nur ein Tropfen in der [[Quelle]], im Bach, im Fluss, im [[Meer]], in einer Wolke. Du fällst unaufhaltsam und du steigst unweigerlich empor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist das häufig zitierte Hier und [[Jetzt]]? Es ist weit mehr als diese abstrakte [[Formel]]. Dazu bedarf es aber des [[Herz]]ens, der [[Herzenswärme]], der [[Herzensintelligenz]], der [[Phanasie]] und besonders der [[Poesie]]. Das Hier und [[Jetzt]] kann für jemanden, der intelligent ist, nur als Überall und Allezeit verstanden werden, ein Überall und Allezeit in jedem empfindenden, sensiblen Wesen. In diesem Überall und Allezeit herrschen [[Fülle]], [[Licht]] und [[Wahrhaftigkeit]], [[Liebe]] und [[Glückseligkeit]], [[Freundlichkeit]] und [[Mitempfinden]] – in einem Wort: [[Menschlichkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiel: Eine einfache Methode – die japanische Gassho-Meditation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Gassho-Meditation, einer uralten, weit verbreiteten und besonders bewährten Methode, die ihren [[Ursprung]] in [[Japan]] hat, aber auch in [[Thailand]] und anderen asiatischen Ländern bekannt ist, bewirkt nur die eingenommene [[Haltung]], dass wir nach einigen Minuten in tiefe [[Stille]] gelangen. Es gibt ein [[Gesetz]], das im gesamten [[Universum]] [[Gültigkeit]] besitzt, das besagt: [[Form]] = Inhalt. Dieses [[Gesetz]] kommt beispielsweise bei Musikinstrumenten zur [[Anwendung]]. Hier bestimmt die [[Form]] des Klangkörpers den [[Ton]], seine [[Kraft]], seine [[Fülle]] und seinen [[Charakter]]. Auch bei Weingläsern ist die [[Form]] am [[Geschmack]] und [[Aroma]] des [[Wein]]s beteiligt. In östlichen Kampfkunstarten, wie z. B. dem [[Aikido]] , macht die geschlossene, immer gerundete [[Körperhaltung]] des [[Kämpfer]]s sein [[Stehvermögen]] und seine [[Kunst]] des [[Annehmen]]s, [[Umleiten]]s und [[Zurückschicken]]s der [[Angriffsenergie]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht anders verhält es sich bei der [[Haltung]], die wir für die Gassho-Meditation einnehmen. Zunächst setzen wir uns entspannt aufgerichtet in den [[Meditationssitz]] oder in den [[Kniesitz]] (auch ein Stuhl ist möglich). Dann beginnen wir sanfte, leicht vertiefte Atemzüge in den Bauch zu lenken. Bei dieser [[Atmung]] verbleiben wir während der gesamten Meditation, die wenigstens 20 Minuten dauern sollte. Die Hände werden nun zum [[Namasté]] vorm [[Herz]]en zusammengelegt, wobei die Schultern locker bleiben und die Ellenbogen ohne [[Anspannung]] der Arme seitlich nach außen gerichtet sind. Das ist schon das ganze [[Geheimnis]] dieser [[Technik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die [[Form]] der eingenommenen [[Haltung]], die hierbei den inneren Energiestrom lenkt, die seine Richtung und [[Qualität]] bestimmt und damit auch seine ruhe- und zugleich kraftvolle [[Wirkung]] auf [[Körper]] und [[Geist]] und [[Gemüt]] ausmacht. Die zusammengelegten Handinnenflächen und die Fußsohlen, die in Richtung unseres [[Körpers]] zeigen, bewirken, dass keine [[Energie]] nach außen abstrahlt. Der sanft vertiefte [[Atem]] reichert [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] an und verstärkt sein inneres [[Fließen]]. Die [[Mudra]] der zusammengelegten Hände vor [[Anahata]] , unserem [[Herzchakra]], führt zu einer [[Zentrierung]] im mittleren [[Energiezentrum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anahata]] ist das [[Chakra]] der [[Mitte]], der [[Ausgewogenheit]], der [[Ausgeglichenheit]]. Hier sammeln und vereinen sich die [[Energie]]n der unteren drei mehr erdverbundenen [[Chakras]] mit den [[Energie]]n der oberen drei mehr der kosmischen [[Kraft]] zugewandten [[Chakra]]s. Dabei entsteht eine tiefe [[Ruhe]] und [[Gelassenheit]] in&lt;br /&gt;
uns. Die nach oben zeigenden Finger regen den aufsteigen den Energiestrom in der [[Sushumna]], unserem zentralen Energiekanal in der Wirbelsäule, an. Dieser vermehrt aufsteigende Energiestrom erzeugt ein allmähliches [[Öffnen]] von [[Sahasrara]], dem [[Kronenchakra]], das uns mit dem höchsten kosmischen [[Licht]], dem [[Paramatman]] -[[Licht]], verbindet. Es spendet uns höchste [[spirituell]]e Kräfte, es lässt uns wach sein und dabei klar sehen und fühlen. In den ersten zehn Minuten mögen die [[Gedanke]]n noch mehr oder weniger vordergründig ihre [[Anwesenheit]] bekunden, dann jedoch sinken wir in eine angenehme [[Stille]] und tiefe [[Entspannung]]. Seelisch genährt und gestärkt und energetisch gereinigt und aufgetankt werden wir jedes Mal wie neu geboren aus dieser Meditation in die hiesige [[Welt]] zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über den Autor Bhajan Noam===&lt;br /&gt;
[[Bhajan Noam]] ist Buchautor, Dozent, [[Yogalehrerausbildung|Yogalehrer]], Atemtherapeut, [[Heiler]] (DGH) und [[Mystiker]]. Seit drei Jahrzenten gibt er sein [[Wissen]] in Form von Ausbildungen, Seminaren, Workshops und Vorträgen und Lesungen weiter. Viele seiner Seminare bietet er seit 12 Jahren bei [http://www.yoga-vidya-kompakt.de/yoga-vidya-infos/ Yoga Vidya] an. Als Dozent an der Physiotherapieschule in Ulm leitet er berufsbezogene [[Fortbildung]]en. [[Yoga]] und Meditation praktiziert er seit seinem achtzehnten Lebensjahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditationserfahrungen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Artikel von Sukadev Bretz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yogi]]s sagen: Unsere wahre [[Natur]] ist [[Sat]], [[Chid]], [[Ananda]], reines [[Sein]], [[Wissen]] und [[Wonne]]. Nun haben sich [[Unreinheit]]en wie eine Wolke vor diese, unsere wahre [[Natur]] gesetzt. Wenn wir zu unserer wahren [[Natur]] kommen wollen, müssen wir zuerst unsere Unreinheiten überwinden. Wenn wir [[meditieren]], können verschiedene Reinigungserfahrungen auftreten. Das können körperliche, energetische, emotionale und geistige Reinigungen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperliche Reinigungserfahrungen===&lt;br /&gt;
Körperliche Reinigungserfahrungen bei der Meditation können sich zum [[Beispiel]] äußern als kurzfristiges Kopfweh, als kurze Reinigungserkältung oder als [[Auflösen]] bestimmter Schutzverspannungen, die dann tiefere [[Verspannung]]en freilegen. Es kann auch mal eine [[Übelkeit]] auftreten. Wenn sich diese öfter wiederholt, sollte man natürlich schon prüfen, ob es etwas anderes ist als eine Reinigungserfahrung. Vielleicht hat man eine Magen-Darmverstimmung oder man ist schwanger oder der [[Blutdruck]] ist nicht in [[Ordnung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn es eine einmalige Sache ist, die ohne vorherige [[Anzeichen]] auftritt und dann wieder verschwindet, kann es eine reine Meditations-Reinigungserfahrung sein. Im [[Zweifelsfall]] kann es gut sein, vor der Meditation einen Tee zu trinken oder sich etwas zu bewegen, um den [[Kreislauf]] anzuregen. Natürlich ist es nicht so, dass alle eventuell auftretenden [[Gebrechen]] notwendigerweise eine durch die Meditation hervorgerufene Reinigungserfahrung sind. Wobei im Grunde genommen im weiteren [[Sinn]] jede [[Krankheit]] eine Reinigungserfahrung ist. Aber auf der körperlichen Ebene werden durch die Meditation nur ganz kurzfristige [[Störungen]] hervorgerufen. Sie halten typischerweise nur kurz an und sind normalerweise innerhalb weniger Stunden überwunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Energetische Reinigungserfahrungen===&lt;br /&gt;
Es wird einem zum [[Beispiel]] sehr heiß, entweder in Teilen des [[Körper]]s oder am ganzen Körper. Nach yogischer [[Lehre]] versucht das [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], die [[Lebensenergie]], in neuen Energiekanälen zu fließen, die sich durch die [[spirituell]]e [[Praxis]] öffnen. Weil diese Energiekanäle noch verstopft sind, entsteht [[Reibung]], und diese Reibung wird zur [[Wärme]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt kann es aber auch passieren, dass plötzlich die [[Mondenergie]] fließt, eine kühlende, sehr angenehme, wonnevolle [[Energie]], die deshalb auch als nektargleich bezeichnet wird. Das Mondzentrum hat seinen Sitz in der [[Stirn]] und wird symbolisiert als liegender Halbmond über der rechten Augenbraue. Wenn das Mond [[Chakra]] aktiviert ist, kann die [[Energie]] von dort hinunter fließen, manchmal fast wie ein kühler Schauder. Diese [[Erfahrung]] ist seltener, aber das gibt es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dritte [[Erfahrung]] kann sein, dass der [[Körper]] anfängt, sich zu bewegen oder zu zucken. Man sitzt zum [[Beispiel]] in der Meditation und plötzlich durchzuckt es einen. Auch das ist eine energetische Reinigung. Es kann auch sein, dass man in der Meditation sitzt und das [[Gefühl]] hat, dass der Oberkörper kreist oder sich nach links oder rechts bzw. nach vorn und hinten bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal geschieht diese [[Bewegung]] tatsächlich körperlich, aber manchmal sitzt man ganz gerade und hat trotzdem das [[Gefühl]], hin und her zu schwanken. Das ist auch ein [[Zeichen]], dass sich neue Energiekanäle öffnen und der [[Astralkörper]] sich hin und her bewegt. Während des Reinigungsprozesses bewegt sich der Astralkörper weiter. Das ist ein gutes [[Zeichen]] und man lässt es im Wesentlichen geschehen. Man kann auch das [[Gefühl]] von [[Energieschwingung]]en im [[Körper]] haben. Oder man spürt das [[Herz]], den Punkt zwischen den Augenbrauen, die Stirngegend, die [[Wirbelsäule]] ganz intensiv oder warm oder es kribbelt in den Fingern, im [[Gesicht]] oder in den Füßen. Solche [[Erfahrung]]en geschehen halt, sie zeigen einfach an, dass die [[Energie]]n auf subtileren Ebenen arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Emotionale Reinigungserfahrungen===&lt;br /&gt;
Man sitzt friedlich in der Meditation und plötzlich kommen alle möglichen [[Emotion]]en hoch - leichtere [[Gefühl]]e, [[Erinnerung]]en, aber auch stärkere [[Emotion]]en. Es mag sogar sein, dass man in Tränen ausbricht, aber das ist durchaus gut. Man braucht keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] zu haben, dass da irgendwelche [[Emotion]]en ausgelöst werden, mit denen man nicht zurechtkommt. Dieser emotionale [[Vorgang]] in der Meditation ist etwas ganz anderes, als wenn man eine [[Psychotherapie]] oder ähnliches macht und spezielle [[Technik]]en anwendet, um solche [[Emotion]]en absichtlich zum [[Vorschein]] zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn im [[Yoga]] irgendwelche [[Empfindunge]]n auftauchen, gehen wir nicht bewusst hinein, verstärken sie nicht und versuchen auch nicht sie zu analysieren, sondern wir beobachten einfach, lassen es geschehen, lassen es sich lösen. Dann mag es zwar sein, dass es sich nicht vollständig aufgelöst hat - das tut es übrigens auch nicht, wenn man voll hineingeht -, sondern es kann sein, dass ein paar Mal während der Meditation dieser Geistesinhalt, diese [[Emotion]] zum [[Vorschein]] kommt, und mit jedem Mal harmonischer wird. Vielleicht vertieft sich die emotionelle [[Spannung]] zuerst eine [[Weile]], danach wird sie ruhiger und dann löst sie sich auf und ist in unserem [[Bewusstsein]] integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geistige Reinigungserfahrungen===&lt;br /&gt;
Es kann plötzlich sein, dass man erheblich mehr [[Gedanke]]n hat. Es ist ein Bewusstwerdungs-Prozess zu merken, wie wenig man den [[Geist]] unter [[Kontrolle]] hat. Ich kann mich erinnern, ich habe mich einmal mit einem Onkel von mir unterhalten. Er wollte [[wissen]], was Meditation ist. Ich habe versucht, es ihm in einfachen Worten zu erklären: &amp;quot;Man setzt sich hin und versucht den [[Geist]] zur [[Ruhe]] zu bringen, indem man sich erst einmal konzentriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es gelingen, dass man sich ganz konzentrieren kann, dann kann es sein, dass der [[Geist]] höhere Bewusstseinsebenen erreicht.&amp;quot; Da war er erst einmal ganz perplex. Er konnte nicht verstehen, dass jemand, der einigermaßen intelligent ist, Schwierigkeiten haben könnte, sich auf irgendetwas zu konzentrieren. Da habe ich ihn den [[Versuch]] machen lassen, sich gerade hinzusetzen und gar nichts mehr zu denken. Das, so meinte er, müsse doch ganz einfach sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So denken viele [[Mensch]]en. Wenn sie anfangen zu [[meditieren]], glauben sie, sie müssten gleich zur [[Ruhe]] kommen. Und wenn ein paar [[Gedanke]]n auftauchen, dann meinen sie entweder, sie seien für die Meditation ungeeignet oder die Meditation sei sinnlos. Dem ist natürlich nicht so. Zu erkennen, wie der [[Geist]] funktioniert, ist eine gute Sache. Und wenn man die [[Praxis]] intensiviert, kann es sein, dass vorübergehend mehr [[Gedanke]]n kommen. Auch das sind Reinigungserfahrungen, die man als solche willkommen heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Astralerfahrungen===&lt;br /&gt;
Astralerfahrungen sind am einfachsten zu erklären mit dem Modell der drei [[Körper]] und der fünf Hüllen. Wenn man nicht an [[Astralkörper]] und solche Dinge glaubt, kann man sich das einfach auch nur als eine Klassifikation menschlicher [[Erfahrung]]en und [[Fähigkeit]]en auf verschiedenen Ebenen vorstellen. Gewisse [[Erfahrung]]en, die [[Mensch]]en machen, sind eben anhand des Modells des Astralkörpers und der [[Astralwelt]]en einfach zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann zum [[Beispiel]] in der Meditation plötzlich wunderschöne [[Farbe]]n und [[Form]]en sehen. Das kann daher kommen, dass durch die [[Meditationspraxis]] die in einem schlummernde [[Kreativität]] angeregt wird. Möglicherweise nimmt man auch Astralwesen wahr. Man sitzt in der Meditation und plötzlich sieht man vor sich ein Astralwesen, eine [[Gestalt]], oder man spürt etwas. Man öffnet die [[Augen]] und die [[Gestalt]] ist immer noch da. Man schließt die Augen wieder, sie ist weiter da. Gut, es kann natürlich sein, dass man einfach eine schizophrene [[Einbildung]] hat, aber es kann auch sein, dass es tatsächlich ein Astralwesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Astral- bzw. [[spirituell]]e [[Erfahrung]]en kann man nicht nur sehen, man kann sie auch hören, z.B. die so genannten [[Anahata]] - Klänge, innere schöne Klänge, die wir im Ohr hören, entweder wie ein Summen oder wie der feine Klang einer Tampura (indisches Saiteninstrument) oder wie eine feine Glocke. Vielleicht ist das der Grund, warum in verschiedensten [[Kultur]]en und [[spirituell]]en [[Tradition]]en Glocken verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anahata]]-[[Klänge]] können auch wie eine Laute oder eine Flöte klingen. Letztlich versuchen all diese [[Instrument]]e, die inneren [[Anahata]]-Klänge nachzuahmen. Wenn man diese sehr schöne [[Erfahrung]] macht, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man beachtet sie nicht weiter oder man konzentriert sich darauf. Es gibt auch [[Form]]en der Meditation, wo man sich auf diese inneren [[spirituell]]en [[Erfahrung]]en bewusst konzentriert. Konzentriert man sich auf den Ton, dann hört man oft in dem Ton einen subtileren. Dann konzentriert man sich auf diesen, bis man dort den subtileren heraushört, der dann stärker wird, usw. Und so kann die Meditation immer tiefer werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klänge aus dem Inneren===&lt;br /&gt;
Nun muss man unterscheiden zwischen [[Tinnitus]] und [[Anahata]]-Klängen. Tinnitus ist eine [[Schädigung]] des [[Gehör]]s, bei der [[Mensch]]en ständig Geräusche im Ohr haben. Diese Geräusche sind eher unangenehm, meist auch laut, wie Motoren, eine Lokomotive, ein unangenehmes Pfeifen oder ähnliches, während [[Anahata]] -Klänge grundsätzlich schön, erhaben, beruhigend sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider ist es so, dass in der [[Medizin]] der [[Unterschied]] zwischen [[Tinnitus]] und [[Anahata]] nicht bekannt ist, so dass manchmal [[Mensch]]en, die diese schönen Klänge hören, auf [[Tinnitus]] behandelt und in [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Schrecken]] versetzt werden. Statt sich über diese schönen, inneren Klänge zu freuen, haben sie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], ihre [[Lebensqualität]] sei nun beeinträchtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hören von Klängen ist eine Art Zwischenerfahrung, zwischen astraler und [[spirituell]]er [[Erfahrung]]. Dasselbe ist der Fall mit dem [[Gefühl]], seinen physischen [[Körper]] zu verlassen. Es kann in der Meditation, in der [[Tiefenentspannung]] oder auch außerhalb von [[spirituell]]en Praktiken geschehen, dass man plötzlich das [[Gefühl]] hat, man schwebt über sich, und es kann sogar sein, dass man von oben sieht, was unten alles passiert. Es kann sogar sein, dass man sich in einem Zimmer darüber befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei wichtige Ratschläge: erstens, keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] haben und zweitens, es geschehen lassen, wenn es geschehen will. Man kann auch ein [[Gefühl]] haben, als befänden sich manche Körperteile in einer ganz anderen [[Haltung]] als es tatsächlich der Fall ist. Das sind dann Reinigungserfahrungen des [[Astralkörper]]s. Der Astralkörper verändert etwas, was durch die Meditation in Gang gekommen ist und was in diesem Moment auch das Richtige ist. Man kann es einfach seinen Gang gehen lassen und sich weiter auf seine Meditation konzentrieren oder auch versuchen, bewusst hineinzuatmen, um so die [[Energie]] ausstrahlen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spirituelle Erfahrungen===&lt;br /&gt;
Auch hier gibt es höhere und ganz hohe. Die allerhöchsten kann man nicht mehr beschreiben, nicht in [[Wort]]e fassen. Andere sind [[Wahrnehmung]]en von Engelswesen oder von [[Meister]]n oder einer [[Manifestation]] [[Gott]]es. eine solche [[Vision]] kann natürlich das [[Bewusstsein]] erheben, einen mit [[Ekstase]], mit [[Liebe]], mit [[Wonne]] erfüllen. Man kann dabei ein [[Gefühl]] von [[Ausdehnung]], von [[Leichtigkeit]] haben oder man verschmilzt ganz mit einem [[Anahata]]-Ton oder geht in einem alles erfüllendem [[Licht]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle höheren [[spirituell]]en [[Wahrnehmung]]en führen dazu, dass wir von unserem [[Ego]] wegkommen, dass die begrenzte [[Persönlichkeit]] verschwindet, dass wir mit einer starken [[Form]] von [[Liebe]] und einer neuen [[Erkenntnis]] und [[Bewusstheit]] erfüllt sind. Wir können dabei das [[Gefühl]] haben, uns nach oben hin auszudehnen. Oder wir spüren sehr stark: Das Göttliche manifestiert sich durch uns, wir werden zu einem Kanal, etwas aus einer höheren Ebene will sich durch uns hindurch manifestieren. Und noch höhere [[spirituell]]e [[Erfahrung]]en sind nicht wirklich in [[Wort]]e zu fassen. Sie sind jenseits von allem. Man sieht nichts mehr, hört nichts mehr, es sind keine [[Emotion]]en in dem [[Sinne]] mehr da, sondern nur noch ein [[Gefühl]] reiner [[Wonne]], reiner [[Ausdehnung]], reiner [[Einheit]] und direkten [[Wissen]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Höhere Erfahrungen außerhalb der Meditation===&lt;br /&gt;
Solche [[Erfahrung]]en und [[Eingebung]]en passieren auch außerhalb der Meditation und außerhalb [[spirituell]]er [[Praktik]]en. Man kann auch im [[Traum]] durchaus [[Erfahrung]]en haben, dass sich ein Engelswesen oder ein [[Meister]] manifestiert. Man kann auch während seiner ganz normalen Alltagsarbeit plötzlich von einer tiefen [[Erkenntnis]] durchzuckt werden. Solche [[Erfahrung]]en sind eine [[Gnade]], das muss man einfach sehen. Es kommt dann, wenn es so sein soll. Wir können es uns nicht wirklich erarbeiten. Aber durch Meditation und andere [[spirituell]]e [[Praktik]]en wie [[Yoga]]-[[Übung]]en usw. können wir uns darauf vorbereiten, so dass es leichter geschehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dhyana===&lt;br /&gt;
[[Dhyana]], volle [[Konzentration]] oder [[Kontemplation]], ist die vorletzte der acht Stufen ([[Ashtanga]]) des [[Raja Yoga]]. Sie kann dadurch geschehen, dass wir ganz absorbiert sind und das [[Ego]], der individuelle [[Wille]], in dem Moment nicht mehr da sind. Es ist das Ego, das uns hindert, in die tiefe Meditation zu gehen. Im Grunde zielen alle [[Praktik]]en im [[Yoga]] darauf ab, das [[Ego]] abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle [[spirituell]]en [[Erfahrung]]en, die mit [[Wahrnehmung]]en von [[Licht]], von Klängen, von [[Gefühl]]en verbunden sind, sind auf der [[Dhyana]]-Ebene angesiedelt. Das [[Bewusstsein]] ist erweitert und wir dehnen uns zum Göttlichen hin aus oder umgekehrt, das Göttliche kommt zu uns herab, wir werden zum Kanal dieses Göttlichen und es fließt durch uns hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Samadhi===&lt;br /&gt;
Und dann gibt es die noch höheren [[Erfahrung]]en, die nicht mehr mit [[Bild]]ern und [[Wort]]en verbunden sind, das sind [[Savikalpa Samadhi]] und [[Nirvikalpa Samadhi]]. [[Samadhi]] ist der überbewusste Zustand, die [[Erfahrung]] der [[Einheit]] mit allem. [[Savikalpa]] ist schwierig zu übersetzen. Es bedeutet, ich bin noch da und weiß, ich erlebe die [[Erfahrung]] der [[Einheit]], es ist jemand da, der diese Erfahrung bewusst wahrnimmt. Aber es sind keine Worte, Bilder, [[Gefühle]] mehr da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Nirvikalpa Samadhi]] ist nur noch [[Einheit]]. Nicht mehr, ich habe die [[Erfahrung]] der Einheit, sondern es ist einfach nur diese [[Erfahrung]] der Einheit da. Es ist die reine [[Verschmelzung]], die [[Selbstverwirklichung]]. Aus diesen Zuständen kommt das intuitive [[Wissen]], und aus dem intuitiven Wissen kommt die [[Erkenntnis]] der [[Wahrheit]] und der [[Wirklichkeit]]. Und anschließend versucht man, diese in [[Wort]]en zu beschreiben. Das metaphysische [[System]] ist jenseits dessen, was physisch sichtbar und mit dem [[Verstand]] begreifbar ist. Es wird &amp;quot;erkannt&amp;quot; und &amp;quot;geschaut&amp;quot; in meditativer [[Versenkung]] und dann von denen, die es erlebt haben, irgendwie zu schildern, weiterzugeben versucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese [[Schilderung]], diese [[Weltanschauung]], hilft uns zum einen, die [[spirituell]]en [[Erfahrung]]en zu verstehen, die wir machen und zum anderen, unser [[Bewusstsein]] durch [[spirituell]]e [[Praktik]]en systematisch zu erweitern. Es ist wichtig, das zu verstehen: Die höchste [[Wirklichkeit]] ist nicht in Worte zu fassen. Worte sind nur eine [[Annäherung]], eine [[Hilfe]] für uns, [[selbst]] den Weg zu gehen um es selbst zu erleben und zu erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viveka Chudamani - Mit Meditation und Ausrichtung auf Brahman die höchste Wirklichkeit erfahren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Shiva Meditation.jpg|thumb|Richte deinen Geist auf Befreiung aus]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Kommentar zum Viveka Chudamani Vers 329 von Sukadev Bretz -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Daher gibt es für denjenigen, der die Absolute Wirklichkeit kennt /der im Brahman verweilt (brahmavid), keinen schlimmeren Tod als die Unachtsamkeit / Nachlässigkeit in der Meditation. Wer mit gesammeltem Geist meditiert, erreicht höchste Vollendung. Sei konzentriert auf Brahman ausgerichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schüler: Trotz Meditation keine Verwirklichung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swami Sivananda]] schreibt in einigen seiner Werke, dass manche seiner [[Schüler]] sich beklagt haben mit den Worten: „Ich bin schon seit Jahren auf dem [[spirituellen Weg]]. Ich meditiere schon seit Jahren, aber ich habe noch nicht die [[Gottverwirklichung]] erreicht. Was ist der Grund dafür?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meister: Meditiere mit der tiefen Sehnsucht nach Brahman ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Sivananda]] antwortet da: „Du bist nicht tief genug gegangen. Du hast nicht [[intensiv]] genug meditiert. Du warst nicht [[achtsam]] genug. Es reicht nicht aus, ein bisschen zu [[meditieren]] oder mal intensiver zu meditieren. Jeden Tag wache morgens auf mit der tiefen [[Sehnsucht]], dass du heute [[Brahman]] erfahren willst. Jedes Mal, wenn du meditierst, meditiere mit der [[Vorstellung]], dass du zum [[Brahmavid]] werden willst, zum Kenner von Brahman. Richte alles auf dieses [[Ziel]] aus. Mache dir [[bewusst]], dass dich nur das dauerhaft [[glücklich]] macht. Nur die [[Erkenntnis]] von Brahman ist das, was dich dauerhaft zur [[Erfüllung]] bringt. Erkenne das. Mache dir das bewusst. Handle daraus und sei nicht [[nachlässig]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viveka Chudamani - Meditation hilft alle Unreinheiten zu überwinden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Geist Befreiung.jpg|thumb|Mit Meditation die Unreinheiten des Geistes überwinden]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Kommentar zum Viveka Chudamani Vers 362 von Sukadev Bretz -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So wie Gold durch das Erhitzen im Feuer seine Fremdstoffe verliert und seinen eigenen Glanz gewinnt, so verliert auch der Geist durch Meditation seine Verunreinigungen, namentlich Sattva, Rajas und Tamas, und erreicht die Natur von Brahman.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Informationen zum Viveka Chudamani ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Om Namah Shivaya]] und herzlich willkommen zum [https://schriften.yoga-vidya.de/viveka-chudamani/ Viveka Chudamani] Podcast, Teil der [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga Vidya] täglichen Inspirationen, einer Reihe von Vorträgen über eins der wichtigsten Werke der Vedanta Literatur, [[Viveka Chudamani]], Kleinod der Unterscheidung oder auch Kronjuwel der Unterscheidung, geschrieben von [[Shankaracharya]] einem großen Meister um 800 nach [[Christus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kommentiere alle über 500 Verse des Viveka Chudamani von Shankara pro Vers in einem eigenen Vortrag. Die Vorträge sind manchmal nur zwei Minuten, manchmal auch länger bis zu zehn Minuten. Jeden Tag einen Vortrag und so kannst du täglich eine [[Inspiration]] haben. Allgemein empfehle ich auch diese Vorträge einen pro Tag zu nehmen und so hast du eigentlich ein ganzes Jahr eine Begleitung. Manche machen es auch über einen längeren Zeitraum und hören zwischendurch auch etwas anderes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viveka Chudamani wird dem großen Meister Shankaracharya zugeschrieben. Er lebte um 800 nach Christus. Wir sind jetzt in einem Teil des Viveka Chudamani, in dem es um [[spirituelle Praktiken]] geht. Deshalb gibt es manche traditionellen [[Vedantin]]s, die sagen, dass das vielleicht Verse sind, die nicht direkt von [[Shankara]] stammen. Shankara geht es um [[Atmajnana]], die [[Erkenntnis]] des [[Selbst]] und diese Verse, in denen er darüber spricht, dass der [[Geist]] [[subtil]] gemacht werden soll, dass [[Samadhi]] erreicht werden muss, beständige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] geübt werden soll, scheinen etwas anders zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Shankara war ein Praktiker und er hat letztlich den [[ganzheitlichen Yoga]] gelehrt. Es gibt Werke, die dem Shankara zugeschrieben werden, die auf [[Pranayama]] gehen. Sie geben darum, viel Pranayama zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Viveka Chudamani geht es um die Meditation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shankara hat mit Sicherheit einige [[Hymne]]n zur [[Verehrung]] von [[Shiva]], zur Verehrung der [[Göttlichen Mutter]] und [[Krishna]] geschrieben. Wir singen zum Beispiel das Achutashtakam, die acht Strophen zur Verehrung von Krishna. Wir singen das [[Lingashtakam Brahmamurari|Lingashtakam]], die acht Strophen zur Verehrung von Shiva und so ähnlich gibt es auch die [[Lalita Sahasranama]] und die Kommentare von Shankaracharya und es gibt auch [[Saundarya Lahari]], ein Werk über [[Tripura Sundari]]. So hat Shankara viele Werke geschrieben und hier im Viveka Chudamani bringt er eigentlich alles zusammen. Jetzt geht es um die [https://mein.yoga-vidya.de/meditation Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Durch Überwinden der Gunas wird der Geist gereinigt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt: Gold wird durch Erhitzen im Feuer gereinigt. Golderz ist nicht rein. Um daraus strahlendes Gold werden zu lassen, muss das Gold erhitzt werden, dann fließt das Gold heraus. Das sammelt man dann und dann kann man daraus wunderbaren Schmuck machen. So ähnlich gibt es in deinem Geist Sattva, Rajas und Tamas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es gibt tamassige Teile, wie zum Beispiel mangelndes [[Selbstvertrauen]], [[Müdigkeit]] und Schwere, [[Trägheit]], Grobstofflichkeit. &lt;br /&gt;
* Es gibt in deinem Geist Rajas, wie zum Beispiel [[Unruhe]], [[Gier]], leichte [[Reizbarkeit]], [[Ärger]], [[Wünsche]], [[Identifikation]]en, Besser-sein-Wollen als andere, etwas erreichen wollen und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spiritueller Fortschritt kommt durch Üben von spirituellen Praktiken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All das gilt es zu [[überwinden]] und dazu trägt auch die Meditation bei. Wenn es dir bisher nicht gelingt, das [[höchste Selbst]] zu verwirklichen und du nach all diesen über 300 Versen immer noch nicht dein [[Selbst]] erkannt hast, dann nimm den Ratschlag von Shankara an und meditiere. Meditation und andere spirituelle Praktiken machen deinen Geist subtil. Und wenn deine Meditation oder deine [[Asanas]] und [[Pranayama]] manchmal nicht so sind, dass du das Gefühl hast, eine [[Bewusstseinserweiterung]] zu bekommen oder dein wahres Selbst zu verwirklichen, sei dir zumindest bewusst, dass beständige [[Praxis]] dir hilft, deinen Geist subtiler zu machen. Es erhöht dein [[Sattva]] und tatsächlich weiß man, dass Menschen, die regelmäßig [[meditieren]], etwas [[ruhig]]er werden, etwas [[zufrieden]]er werden, etwas mehr Freude haben. Langfristig gesehen immer mehr. Daher übe täglich [https://mein.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asanas]. Je mehr Meditation du übst, je mehr Asanas und Pranayama du übst, desto schneller wird dein [[spiritueller Fortschritt]] sein. Daher übe, mache dein [[Bewusstsein]] [[subtil]]er, dann wird dir nachher die Erkenntnis des Selbst leicht fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viveka Chudamani - Erfahre Brahman in deinem Herzen in tiefer Meditation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Licht Herz Anahata Chakra strahlen.jpg|thumb|Erfahre tiefe Glückseligkeit im Herzen - Brahman]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Kommentar zum Viveka Chudamani Vers 410 von Sukadev Bretz -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frei von Ursache und Wirkung, als die Wirklichkeit jenseits aller Vorstellungen, als gleichbleibend, jenseits aller Vergleiche und Beweise, ewig, als selbst gegründet, verbürgt von den Worten in den Schriften – das ist Brahman. Diese vollendete Absolute Wirklichkeit erfährt der Weise im Herzen in tiefer Meditation/ in Samadhi (samadhau).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verse geeignet zur Meditation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlich willkommen zu einem weiteren Kommentar zum [https://schriften.yoga-vidya.de/viveka-chudamani/ Viveka Chudamani] von [[Shankaracharya]]. Wir sind im 410. Vers einer Reihe von Versen, die den Refrain haben: „hṛdi kalayati vidvān brahma pūrṇaṃ samādhau“, das heißt: „Diese vollendete [[Absolute Wirklichkeit]] erfährt der [[Weise]] im Herzen in tiefer [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]/ in [[Samadhi]]“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Verse, die du für die [https://mein.yoga-vidya.de/meditation Meditation] verwenden könntest und wenn du das willst, dann kannst du das wieder machen, auch wenn es eine lange Meditation ist. Ich weiß, dass viele diese Podcasts hören, während sie Geschirrspülen oder Autofahren. Aber vielleicht kannst du einen Moment innehalten. [[Shankara]] sagt hier: Erfahre die [[absolute]] vollendete [[Wirklichkeit]] im Herzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spüre in dein Herz - erfahre dich als Brahman ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Spüre jetzt in dein [[Herz]] hinein! Spüre in die Tiefe deines [[Wesen]]s! Fühle dich selbst als [[Freude]], als [[Glückseligkeit]] und dann erfahre das! Die Wirklichkeit jenseits aller [[Vorstellung]]en, gleichbleibend, [[ewig]], selbstbegründet, das ist [[Brahman]]. Erfahre diese vollendete absolute Wirklichkeit in der Tiefe deines Herzens! [[Jetzt]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Meditation ist die Beste?==&lt;br /&gt;
Versuche nicht herauszufinden, welche die beste [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ist. Wenn Du dies tust, bist Du in das gesellschaftliche Anspruchs- und Leistungsdenken verwickelt. Es ist gerade das [[Leistungsdenken]], das Dich in [[Problem]]e führt. Überprüfe stattdessen für Dich, welche Meditation für Dich gut ist und dann übe, die Meditation welche Dir gut tut. Um herauszufinden, welche Mediation es ist, kannst Du beispielsweise an Yoga Meditations-Einführungswochenenden teilnehmen und dadurch [[Erfahrung]]en sammeln. Übe dann die Meditation, die Dir gut tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du subjektiv herausfinden willst, welche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] für Dich momentan die beste ist, ist es diese, die Du kennst, die Du üben kannst und nicht zu kompliziert ist, auf die Du Dich freust, die Dich zu einer schönen [[Erfahrung]] verhilft und Du Dich anschließend gut oder sogar besser fühlst. Probiere es aus und finde es heraus. Nimm das Leistungsdenken und das Anspruchsdenken raus, übe und entspanne. Es gibt empirische [Studien], die zu dem Ergebnis kommen, dass nicht eine Mediation besser ist als die andere, sondern die Mediation ist die Beste, die die [[Mensch]]en üben. Wenn Menschen üben führt dies zu einer guten [[Erfahrung]] und zu guten Wirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BG - Kapitel 6 - Meditation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-lächenld.jpg|thumb|Meditation ist das geistige Verweilen im Selbst]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Abschnitt aus der Bhagavad Gita Zusammenfassung nach [[James Swartz]] -&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Form]]en ist Meditation auf [[Objekt]]e, weil nur Objekte Formen haben. Dies ist eine dualistische Meditation, die [[upasana]]m genannt wird. Sie erfordert kein [[Studium der Schriften]].  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Meditation bei der keine Unterteilung zwischen dem [[Subjekt]] und den Objekten erfolgt wird non-duale oder formlose Meditation, [[nididhyasana]]m genannt. Sie ist nur möglich nach dem Hören der [[Vedantalehre]]. Sie ist nicht dazu da, um [[Befreiung]] zu erreichen, weil [[Freiheit]] die Natur des Meditierenden ist. Wie kannst du sie erreichen oder erfahren?  Befreiung ist kein [[Ereignis]]. Sie wird nur durch [[Selbsterforschung]] enthüllt.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Meditation dient nicht dem Erwerb von Wissen des Selbst. Wenn das so wäre, dann würde die Vedantalehre nicht benötigt. Das Wissen des Selbst wird gelehrt durch einen kompetenten lebenden [[Lehrer]], der unter Nutzung eines erprobten Mittels der [[Selbsterkenntnis]] das Wissen des Selbst entfaltet; es ist ein Prozess mit drei Stufen: [[Shravana|Hören]], [[Manana|Nachdenken]], Assimilieren. Erfahrung wird die [[Identität]] nicht von [[Jiva|jiva]] zu Gewahrsein verändern, außer vielleicht zeitweilig. Meditierende nehmen an, der jiva sei das [[Selbst]]. Sie wollen ihm eine besondere Erfahrung verschaffen. Die Praxis des Wissens des Selbst, die innerhalb oder ausserhalb von Meditation ausgeführt werden kann, ist erforderlich, um die Bedeutung des Wortes “[[Ich]]” vollständig vom jiva zu [[Bewusstsein]] zu verschieben. [[Vedanta Meditation|Vedantische Meditation]] dient der Assimilation des Wissens des Selbst. Es erzeugt eine unnachgiebige und feste [[satya]]/[[mithya]] [[vasana]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vier Voraussetzungen für Meditation (bahiranga sadhana), Verse 1-9, 16-17 ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039; [[Selbstsicherheit]] (Selbstwertgefühl), [[Gnade]] in Bezug auf sich selbst. Ohne [[Gnade Gottes|Gottes Gnade]] oder die Gnade des [[Guru]]s ist Selbsterforschung nutzlos aber die Gnade Gottes und die Gnade des Gurus ist nicht genug. Du musst Dir selbst Gnade zukommen lassen, dir gegenüber [[gnädig]] sein. Schau nie auf dich hinab.&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039; [[Eigene Anstrengung]]. Die [[Schriften]] und der Guru können Dich ermutigen und bestärken aber du musst die eigentliche Arbeit leisten.&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;3.&#039;&#039;&#039; Integration der geistigen Instrumente.  Die drei geistigen Instrumente ([[manas]], [[buddhi]] und [[ahamkara]]) sollten ausgerichtet auf [[moksha]] zusammenwirken. Der Körper sollte [[gesund]] sein. Die [[Emotionen]] sollten zu [[Hingabe]] und Hinwendung transformiert sein. Das [[Denken]] sollte in [[Harmonie]] mit den Schriften sein.&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;4.&#039;&#039;&#039; [https://www.yoga-vidya.de/karma/karma-yoga/ Karma Yoga] ist obligatorisch weil ohne diese Haltung die [[vasanas]] die geistigen Instrumente stören würden und Selbsterforschung verhindern, vor allem das Praktizieren und Assimilieren der Lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vier spezielle Grundlagen für Meditation, Verse 10-17 ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039; Richtiger Ort. Angemessene Atmosphäre.   &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039; Richtige Zeit. Meditiere, wenn die geistigen Instrumente vornehmlich [[sattvig]] sind. Regelmäßigkeit, Festigkeit im Entschluss und [[Beständigkeit]].  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;3.&#039;&#039;&#039; Sitz. Jeder körperlich angenehme Sitz.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;4.&#039;&#039;&#039; Eine der Meditation förderliche Haltung (antaranga sadhana)&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&#039;a.&#039;&#039;&#039; Aufrechte und entspannte Haltung.  &lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&#039;b.&#039;&#039;&#039; Zurückziehen der Aufmerksamkeit von den [[Sinnesorgan]]en.  &lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&#039;c.&#039;&#039;&#039; Gleichmäßige [[Atmung]].  &lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&#039;d.&#039;&#039;&#039; Friedvolle und ruhige [[Emotion]]en.  &lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&#039;e.&#039;&#039;&#039; Feste Überzeugung, dass Meditation [[wertvoll]] ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Prozess und die Natur von Meditation (dhyana svarupam), Verse 18-32 ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Meditation bedeutet nicht das Entfernen von [[Gedanken]]. Es ist das geistige Verweilen bei der Vielzahl von Eigenschaften des Selbst (non-dual, alldurchdringend, [[ewig]], ungeboren, selbstleuchtend, unabhängig, etc.) und bei der Natur der Objekte, im besonderen die Unbeständigkeit der Objekte, der Nullsummennatur der [[Welt]], der Vorstellung ein Tuender oder Genießender zu sein, etc. Sie führt zu vollständigem Vertieft sein in die Lehren. Der Zweck von Meditation ist, eine solch starke satya/mithya vasana zu erzeugen, die bewirkt, dass das Wissen automatisch aktiv wird wenn es benötigt wird. Sie ist erfolgreich, wenn dualistisches [[Denken]] non-duales Denken nicht verdrängt. Dualistisches Denken mag existieren aber es ist immer dem non-dualen Denken untergeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Nutzen von Meditation: Non-duale Sichtweise, Mitgefühl, Verse 18-32 ===&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
=== Das Hindernis bei der Meditation – Wandernde geistige Instrumente (vikeshepa), Verse 33-36 ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Lösung ist [[Leidenschaftslosigkeit]] ([[vairagya]]) und wiederholte Übung ([[abhyasa]]). Löse Vorlieben und Abneigungen mit [[Karma Yoga|karma yoga]] und mit Wissen auf…durchdenke die Lehren zu den Mängeln der Objekte besonders in Bezug auf jene Objekte an die du anhaftest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was passiert wenn du Selbstverwirklichung nicht erreichst?, Verse 37-45 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arjuna fehlt das [[Vertrauen]], dass er [[Erfolg]] haben wird. [[Krishna]] ermutigt ihn, in dem er sagt, dass er schließlich [[frei]] sein wird. Gib nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dualistische und Nichtdualistische Meditation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Entspannung entspannen Meditation Vertrauen Gelassenheit bunt.jpg|thumb|Strebe nach Befreiung und meditiere]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Abschnitt aus dem Buch: Yoga der drei Energien von [[James Swartz]] -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die allgemeine Ansicht, dass Meditation eine Technik ist, die den [[Geist]] von [[rajas]] und [[tamas]] befreit und die Erfahrung von [[sattva]], [[Frieden]], hervorruft. Dafür benötigen wir [[Vedanta|vedānta]] nicht. Bisher haben wir die Meditation als guṇa-Wissen dargestellt. Meditation mit guṇa-Wissen ist der therapeutischen Meditation überlegen, weil [[Wissen]] die Grundstruktur des Geistes verändert, während Meditation um der guten Erfahrung willen die Struktur unberührt lässt und die Oberfläche nur kurzzeitig beruhigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation führt nicht zur [[Selbsterkenntnis|Selbst-Erkenntnis]]. Wenn es so wäre, gäbe es keine Notwendigkeit für [https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda/goettliche-erkenntnis/vedanta/ vedānta]. Selbst-Erkenntnis wird von einem kompetenten, lebenden [[Lehrer]] vermittelt, der ein bewährtes Mittel für die [[Erkenntnis]] entfaltet, und sie ist ein dreistufiger Prozess: Hören, Denken und Verinnerlichen ([[Shravana|śravaṇa]], [[manana]], [[Nididhyasana|nididhyāsana]]). Erfahrung, egal welche, wird die [[Identifikation]] nicht vom [[Jiva|jīva]] zum Gewahrsein verschieben, und wenn, dann nur vorübergehend. Der oder die Meditierende versteht den jīva als das [[Selbst]] und will ihm ein besonderes Erlebnis verschaffen. Die Praxis der Selbst-Erkenntnis, die in einem meditativen Zustand erfolgen kann oder auch nicht, ist erforderlich, um die Bedeutung des Wortes „[[Ich]]“ vollständig vom jīva zum Gewahrsein zu verschieben. Vedantische Meditation dient der Verinnerlichung von Selbst-Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gnade Gottes|Gottes Gnade]] oder die [[Gnade]] eines [[guru]] sind für die Meditation er⁠forderlich, aber beide sind nutzlos, wenn man nicht zur eigenen An⁠strengung bereit ist und sich damit selbst segnet. Die drei Glieder deines [[feinstofflichen Körper]]s sollten einer einzigen Idee unterworfen werden – der [[Befreiung]]. Der Körper sollte [[gesund]] sein, [[Karma Yoga|karma-yoga]] sollte deine [[Emotionen]] in [[Hingabe]] verwandeln und dein [[Denken]] sollte in [[Harmonie]] mit den [[Schriften]] sein. Meditation ist eine disziplinierte Tätigkeit, die ein angemessenes Ambiente und eine mediationsfreundliche Haltung erfordert, bei der der Körper richtig ausgerichtet ist, die [[Sinnesorgane]] zurückgezogen werden, die Atmung rhythmisch ist, die Emotionen sattvig sind und eine starke Überzeugung besteht, dass Meditation von großem Wert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht das Entfernen von [[Gedanken]]. Sie bedeutet, den Geist auf die Merkmale des [[Selbst]] zu richten, von denen es viele gibt – seine [[Nichtdualität]], Alldurchdringung, Zeitlosigkeit, Selbstilluminierung, [[Unabhängigkeit]] und so weiter. Sie bedeutet auch, den Geist auf die Natur der [[Objekte]] zu richten, insbesondere auf ihre [[Vergänglichkeit]], die Nullsummen-Natur der Welt, die Frage nach dem [[Handelnde]]n, den Genießenden und so weiter. Sie führt zu einer vollständigen [[Absorption]] in der Lehre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck liegt darin, eine so starke [[Satya|satya]]/[[Mithya|mithyā]]-[[Vasana|vāsanā]] zu schaffen, dass das Wissen den ganzen Tag über zur Verfügung steht. Sie ist dann erfolgreich, wenn das dualistische Denken das nichtduale Denken nicht verdrängt. Dualistisches Denken mag existieren, aber es ist nichtdualen Gedanken immer untergeordnet. Der Nutzen liegt in einer nichtdualen Vision, bedingungsloser [[Selbstliebe]] und [[Mitgefühl]] für alle fühlenden Wesen. Die [[Hindernisse]] sind die üblichen Verdächtigen: rajas und tamas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meditation - Achtsamkeit, Brennendes Verlangen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation höhere Wirklichkeit Spirituell Fokussiert.jpg|thumb|Das Subjekt ist immer ganz und frei]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Abschnitt aus dem Buch: Yoga der drei Energien von [[James Swartz]] -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel der [[Selbsterforschung|Selbst-Erforschung]], der ständige Genuss der [[glückselig]]en Fülle meiner Natur und das Mittel hierzu, die [[Achtsamkeit]], sind einander ähnlich. Wenn mit Hilfe der Lehre das [[Wissen]] um meine [[wunschlos]]e Fülle unerschütterlich geworden ist, bedarf die unveränderliche Erfahrung meiner Grenzenlosigkeit keiner Pflege; ich habe die [[Gunas|guṇas]] überwunden und erlebe [[Fülle]] unabhängig von meinem [[Geisteszustand]]. Aber um dorthin zu gelangen, was eigentlich kein Ort oder Zustand ist, den man erreicht, brauche ich Achtsamkeit. Achtsamkeit ist ein Zustand intensiver [[Konzentration]] auf das Ziel, die [[Freiheit]], verursacht vom brennenden [[Wunsch]], von Objekten frei zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Objekt ist alles, außer dem guṇa-freien [[Selbst]]: [[Körper]], [[Geist]] und [[Emotionen]], einzelne Erfahrungen, ebenso Aktivitäten sowie die Erfahrung von physischen Objekten. Frei von Objekten zu sein, ist nicht die Erfahrung einer lebensverneinenden Leere, einer der vielen [[Ängste]], denen [[spirituell]]e Suchende begegnen. Im Gegenteil, das Selbst ist grenzenlose [[Glückseligkeit]], die Essenz der Erfahrung. Und da das [[unsterbliche Selbst]] allgegenwärtig ist und du nicht von ihm getrennt bist, ist die guṇa-[[Transzendenz]] gleichbedeutend mit grenzenloser Glückseligkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts kann erreicht werden ohne [[Verlangen]]. Doch das Verlangen nach Objekten zerstreut den Geist eines weltlichen Menschen, während es bei engagierten Selbst-Erforschern den Geist auf das Selbst [[konzentriert]], weil sie wissen, dass Objekte genauso viel [[Schmerz]] wie [[Vergnügen]] bereiten. Der Erfolg jedes Unterfangens erfordert Konzentration, vom Binden der Schnürsenkel bis zum Gewinn der Präsidentschaft. Wenn daher der Wunsch nach Freiheit, die Würdigung der mühelosen, allgegenwärtigen Fülle des einen [[Subjekt]]s, dem Selbst, das Verlangen nach Objekten in sich vereint, und man weiß, dass das Subjekt immer frei ist, sei es durch nichtduale Offenbarungen oder weil man unbeirrbar an die Worte der [[Schriften]] glaubt, die kategorisch und ohne Unterlass behaupten, dass das Subjekt immer ganz und [[frei]] ist, bleibt der Geist mehr oder weniger konstant konzentriert, das heißt [[achtsam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den lauwarmen „Achtsamkeitslehren“, die auf dem spirituellen Markt angeboten werden, die versuchen, den Geist mit „der Kraft des Jetzt“, einem traurigen Stellvertreter des Selbst, zu synchronisieren und flüchtige friedliche sattvige Momente zu erzeugen, erzeugt das intensive leidenschaftliche Verlangen nach [[Befreiung]] ironischerweise das anhaltende, konzentrierte sattva, bekannt als [[Samadhi|samādhi]], das für eine erfolgreiche Erforschung erforderlich ist. Achtsamkeit bedeutet also, das [[Ziel]] im Auge zu behalten. Das Ziel im Auge zu behalten ist schwierig, wenn es andere Prioritäten gibt, und einfach, wenn guṇa-Transzendenz die einzige Priorität ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meditation - Quintessenz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Swami-Sivananda-Konzentration-und-Meditation.jpg|thumb|[[Swami Sivananda]]: Meditiere! Meditiere! Meditiere!]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;- Ein Vortrag von Sukadev Bretz 2020 -&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ist eine der wichtigen [[Spirituelle Praktiken|spirituellen Praktiken]]. Vermutlich die wichtigste [[spirituelle Praxis]] überhaupt. Meditation hilft zur [[Ruhe]] zu kommen, Meditation hilft mehr [[Gelassenheit]] zu üben, aus Reizreaktionsketten herauszutreten, [[Körper]] und [[Psyche]] sich regenerieren zu lassen. Meditation hilft aber im besonderen Maße, die [[Tiefe]] deines Wesens zu erfahren, das [[Göttliche]] wahrzunehmen, irgendwann die [[Erleuchtung]] zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Formen der Meditation, im [[Raja Yoga]] sprechen wir von den verschiedenen Stufen der Meditation, im Sinne von:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Asana]] – sich hinsetzen, &lt;br /&gt;
* [[Pranayama]] – den [[Atem]] zu steuern oder zu [[beobachten]],&lt;br /&gt;
* [[Pratyahara]] – eine Technik zu üben die den [[Geist]] in eine meditative Stimmung versetzt,&lt;br /&gt;
* [[Dharana]] – das eigentliche Meditationsthema beginnen,&lt;br /&gt;
* [[Dhyana]] – in [[Absorption]] zu kommen, in die Tiefe der Meditation,&lt;br /&gt;
* [[Samadhi]] – schließlich in die [[Verschmelzung]] die irgendwann zur Erleuchtung führt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene [[Meditationstechniken]]. Es gibt zum einen die sogenannten beobachten Techniken und zum zweiten die steuernden Techniken. Auf [[Sanskrit]] werden die manchmal bezeichnet als [[Samyama]] Techniken und zum anderen als [[Sakshi Bhav]] Techniken. Die Sakshi Bhav Techniken sind beobachtend auch wie pasa oder Achtsamkeitsmeditation genannt, und es gibt die samyama, die konzentrierenden Techniken, auch manchmal als die sampatti Techniken bezeichnet, wo du dich bemühst einen bestimmten Geistesinhalt hervorzurufen und zu vertiefen. &lt;br /&gt;
Im Yoga sind besonders wichtige Meditationstechniken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die [[Mantra Meditation]]&lt;br /&gt;
* die [[Ausdehnungsmeditation]]&lt;br /&gt;
* [[Energiemeditation]] &lt;br /&gt;
* Eigenschaftsmeditation, dann&lt;br /&gt;
* verschiedene [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/abstrakte-meditation/ abstrakte Meditationstechniken] und dann gibt es&lt;br /&gt;
* die [[Sakshi Bhava Meditation|beobachtenden Meditationstechniken]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali sagt im Yoga Sutra: Meditiere so wie es dir liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfänger werden ihre Meditationstechniken oft etwas abwechseln, Menschen die länger auf Weg sind werden meistens eine [https://mein.yoga-vidya.de/meditation Hauptmeditationstechnik] finden mit der sie täglich [[meditieren]] und irgendwann zur [[Gottverwirklichung]] kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du mit der Tiefe deiner Meditation nicht [[zufrieden]] bist, dann ist es gut jemanden zu fragen der schon länger auf dem Weg ist. Vielleicht mal ein [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminar] zu besuchen, eine [https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/meditationskursleiter-ausbildung-kompakt-teil-1-2/ Meditations-Kursleiterausbildung] oder auch dich selbst mit Meditationsbüchern auseinanderzusetzen und zu schauen, was könntest du machen um deine Meditation wieder zu vertiefen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du meditierst kommst du in verschiedene [[Meditationserfahrungen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es gibt dabei Hinderniserfahrungen, &lt;br /&gt;
* es gibt Energieerfahrungen, &lt;br /&gt;
* es gibt Reinigungserfahrungen &lt;br /&gt;
* schließlich auch Erfahrungen des Überbewusstseins. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann wird dich die [[Meditation]] in die Erleuchtung führen, in die Erfahrung sat-chid-ananda-swarupo-ham, meine wahre Natur ist: [[Sein Wissen Glückseligkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und ein wichtiger Tipp zum Schluss: Meditiere!&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditiere jeden Tag, mindestens fünf Minuten, wenn Meditation noch nicht etwas ist was du täglich übst. Wenn du einmal angefangen hast täglich zu [[meditieren]] erhöhe die Zeit auf täglich mindestens 20 Minuten. Und wenn du mehr Interesse hast, mache einmal am Tag eine Hauptmeditation zum Beispiel morgens oder abends, und mache dann zum anderen Zeitpunkt morgens oder abends eine Kurzmeditation. Einmal die Woche meditiere länger, zum Beispiel eine dreiviertel Stunde. Und mindestens ein/zweimal im Jahr habe eine Phase wo du länger meditierst, sei es ein [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation-retreat-schweigend/ Meditationsretreat], sei es für dich selbst zwei Tage lang, drei vier fünf Meditationssitzungen bis ein/zwei Stunden. Sei es mal eine Woche zu haben wo du mindestens zweimal am Tag eine Stunde meditierst. So machst du gute Fortschritte in der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du mehr wissen willst über Meditation, bei Yoga Vidya haben wir Meditationsretreats, Meditationskursleiterausbildungen und –lehrerausbildungen. Es gibt auch in den [https://www.yoga-vidya.de/center/ Yoga Vidya Stadtzentren] regelmäßige [[Satsang]]s mit Meditation. Es gibt mehrwöchige Meditatonskurse und auch auf unseren Internetseiten gibt es mehrwöchige Videokurse, [https://www.youtube.com/playlist?list=PLjWKOgybDDoKuY9V4WfBPOldHZIICW2Nz Meditation lernen in zehn Wochen], [https://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/mantra-meditationkurs Mantrameditation lernen] und [https://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/vedanta-meditation-jnana-yoga Vedanta Meditation und Jnana Yoga in zwanzig Lektionen]. So kannst du Fortschritte machen in der Meditation auf dem Weg zur Erleuchtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video - Meditation - Quintessenz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|AEHru6QQXBg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/yvs670-meditation-quintessenz.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hindernisse und Erfahrungen in der Meditation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation geschlossene Augen Rosa.jpg|thumb|Meditation verbindet dich mit dem [[Höchsten]]]]&lt;br /&gt;
- Ein Vortrag von Sukadev Bretz -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Welche Erfahrungen habt ihr bisher in eurer [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] gemacht?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* schmerzende Knie, eingeschlafene Beine&lt;br /&gt;
* [[Müdigkeit]], Langeweile, [[Unruhe]]&lt;br /&gt;
* [[Gedanken]] überschlagen sich&lt;br /&gt;
* Erwartungen, [[Wünsche]] und Vorstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/entspannung/ Entspannung] ist wichtig in der Meditation und nicht Erwartungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* größte Barriere zum Schlaf ist die [[Angst]], nicht einschlafen zu können&lt;br /&gt;
* größte Barriere zur Meditation ist Angst, nicht oder nicht gut [[meditieren]] zu können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie wird also geübt?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* es nützt nichts, sich unter Druck zu setzten&lt;br /&gt;
* ohne [[Erwartung]]en und ohne etwas erreichen zu wollen&lt;br /&gt;
* nicht beurteilen, analysieren, [[bewerten]], [[reagieren]], [[identifizieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yogis]] sagen, unsere wahre Natur ist [[Sat Chid Ananda]]. [[Unreinheit]]en haben sich wie eine Wolke davor gesetzt, um zu unserer wahren Natur zurückzufinden, müssen wir die Unreinheiten überwinden. Es ist wie mit der Sonne, die existiert auch hinter den Wolken, nur sehen wir sie nicht. Oder der Vergleich mit dem Schatz im See: durch trübes Wasser ([[Geist]], [[Unterbewusstsein]]) können wir den Schatz im See (das [[Selbst]]) nicht erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir beginnen zu meditieren kommen Unreinheiten durch [[spirituelle Praktiken]] an die Oberfläche des [[Bewusstsein]]s. Probleme sind in [[Wirklichkeit]] Fortschritte - die Technik beginnt zu arbeiten. Dies ist eine erste Prüfung, ob wir es ernst nehmen. Anfangs gilt es Frustration in Kauf zu nehmen und als etwas annehmen, was früher oder später sowieso geschehen muss. Wichtig sind [[Mut]] und [[Vertrauen]], dass das was ich mache mir hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Entspannung]] und [[Konzentration]] können wir in [[subtil]]ere Ebenen vordringen und lernen, auch diese zu beobachten und zu [[transzendieren]] – dann kommen höhere Erfahrungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinderniserfahrungen des Anfängers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Yoga Sutra I-30 zählt neun Hindernisse auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Träger oder schläfriger Geist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der größte Feind des Meditierenden ist das [[Schlafen]]&lt;br /&gt;
* während Meditation ist [[Körper]] leicht und [[Geist]] heiter, im Schlaf schwer und träge&lt;br /&gt;
* wenn wir zu wenig schlafen, holt sich der Körper den Schlaf in der Meditation&lt;br /&gt;
* Schlafdauer kann durch regelmäßige Meditation drastisch reduziert werden&lt;br /&gt;
* physische Aktivität und harte Arbeit bieten Ausgleich &lt;br /&gt;
* [[Kapalabhati]], [[Uddhiyana Bandha]], [[Agni Sara]], [[Aufladeübung]]en&lt;br /&gt;
* Hände und Füße 20 Sekunden kalt abspülen&lt;br /&gt;
* schnell ums Haus gehen&lt;br /&gt;
* etwas unangenehme Sitzstellung wählen, besonders gerade halten&lt;br /&gt;
* Haarbüschel anbinden&lt;br /&gt;
* Hände höher halten, [[Mala]] in Höhe des [[Herzen]]s&lt;br /&gt;
* mit offenen Augen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Keine Zeit ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* wenn keine Zeit, dann kein ernsthaftes [[Interesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mangelnde Regelmäßigkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geist sucht nach Abwechslung und ist [[gelangweilt]]&lt;br /&gt;
* Anfänger möchte innerhalb kurzer Zeit psychische Kräfte erlangen&lt;br /&gt;
* ist entmutigt, möchte aufgeben, verliert [[Vertrauen]] in [[Wirksamkeit]] der Übungen&lt;br /&gt;
* Übung muss ohne [[Erwartung]]en regelmäßig und [[geduldig]] fortgesetzt werden &lt;br /&gt;
* [[Wachstum]] tritt allmählich ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Falsche Ernährung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ernährung]] sollte [[sattwig]] sein, nicht zu viel Nahrung&lt;br /&gt;
* essen bis 2h vor Meditation &lt;br /&gt;
* [[schwarzer Tee]] und [[Kaffee]] machen unruhig – mehr [[Freiheit]] ohne sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ungünstige Umgebung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* klimatische Bedingungen&lt;br /&gt;
* äußere [[Ablenkung]]&lt;br /&gt;
* herabziehende Umgebung oder [[unangenehm]]e Atmosphäre &lt;br /&gt;
* auch [[negative Gedanken]] durch Bücher, Zeitungen, Musik, Filme, Fernsehen&lt;br /&gt;
* negative Menschen, [[Streit]], Getratsche, unnötige Kontroversen und Diskussionen&lt;br /&gt;
* zu viel reden macht [[ruhelos]], füllt Geist mit unnützen Ideen und macht ihn ungeeignet für die Meditation &lt;br /&gt;
* [[Stille]] erlaubt es uns, nach innen zu schauen&lt;br /&gt;
* [[Mouna]] 2 Stunden am Tag üben, um Geist zu [[Disziplin|disziplinieren]] und zu beruhigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sitzhaltung fällt schwer ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Knie, Hüften, [[Rücken]] schmerzt, [[Krampf]], Juckreiz,und so weiter.&lt;br /&gt;
* Sitzstellung sollte einigermaßen angenehm sein &lt;br /&gt;
* [[Geduld]] entwickeln&lt;br /&gt;
* beim Wechseln der Stellung langsam bewegen&lt;br /&gt;
* [[Asanas]], Lockerungen, Arme abstützen&lt;br /&gt;
* mit Kissen und Decken abstützen&lt;br /&gt;
* Band oder Decke umbinden&lt;br /&gt;
* Stuhl oder Bank benutzen&lt;br /&gt;
* keine Hemmungen, einen Thron zu errichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beine schlafen ein ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* nicht [[gefährlich]], da Blutzufuhr nicht unterbrochen&lt;br /&gt;
* Beine ausstrecken und massieren, wenn es länger als eine Minute dauert&lt;br /&gt;
* Muskeln anspannen und locker lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unruhe des Geistes ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geist]] mag nicht still sein; Beziehung Geist – Körper&lt;br /&gt;
* [[Regelmäßigkeit]]&lt;br /&gt;
* vorher einstimmende Tätigkeit&lt;br /&gt;
* auf Atmung konzentrieren, [[tiefe Bauchatmung]], [[Kevala Kumbhaka]], [[Pranayama]]&lt;br /&gt;
* [[Mantras]] rezitieren&lt;br /&gt;
* fesselnde Technik wählen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinigungserfahrungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Körperliche Reinigungserfahrungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kopfweh&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von Kaffee, schlechter Luft, [[Erkältung]]&lt;br /&gt;
- in der Meditation kein [[Shambhavi Mudra]], Konzentration zum Herzen&lt;br /&gt;
- ansonsten ausgleichen durch [[Wechselatmung]]&lt;br /&gt;
- viel trinken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausschläge, Pickel, Rötungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Übelkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* prüfen, ob Magen- Darmverstimmung, [[Schwangerschaft]], [[Bluthochdruck]]&lt;br /&gt;
* Tee trinken und vor der Meditation etwas bewegen, um [[Kreislauf]] anzuregen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Krankheit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hält von regelmäßiger Übung und [[Selbstdisziplin]] ab - Körper ist Instrument auf dem Weg zur [[Gottverwirklichung]] &lt;br /&gt;
* gesunder Wechsel von Anspannung und [[Entspannung]]&lt;br /&gt;
* regelmäßige Übung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asanas] und Pranayama, [[gesunde Ernährung]], [[Ruhe]], viel frische Luft, [[Naturheilkunde]] anwenden&lt;br /&gt;
* Mäßigkeit in täglichen Gewohnheiten und [[sattwig]]e [[Lebensweise]] &lt;br /&gt;
* [[Sadhana]], Arbeit, Schlaf, Ernährung, Umgang mit Menschen&lt;br /&gt;
* durch Meditation hervorgerufene körperliche Störungen äußern sich meist kurzfristig und sind innerhalb einiger Stunden vorbei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auflösen von Schutzverspannungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lockerungsübungen&lt;br /&gt;
* hineinatmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geistige Reinigungserfahrungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mehr Gedanken pro Minute&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* wenn man Praxis intensiviert und versucht, an nichts zu [[denken]]&lt;br /&gt;
* vorübergehender Zustand - weiter [[meditieren]]&lt;br /&gt;
* nicht unwichtige [[Gedanken]] wegschicken, sonst kehren sie stärker zurück&lt;br /&gt;
* gut zu erkennen, wie Geist funktioniert&lt;br /&gt;
* negative Gedanken - der Geist leistet [[Widerstand]]&lt;br /&gt;
* stattdessen Geist mit positiven, göttlichen Gedanken füllen und [[Gleichmut]] entwickeln, Geist beobachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken sind schüchtern – wenn man sie anschaut, gehen sie weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wünsche und Ehrgeiz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* materiell und [[emotional]]&lt;br /&gt;
* [[Vergnügen]] verursacht [[Schmerz]], alles ist vergänglich&lt;br /&gt;
* [[Leidenschaftslosigkeit]] und Gleichgültigkeit gegenüber Sinnesvergnügungen&lt;br /&gt;
* abbauen durch Meditation, [[Karma Yoga]], Konzentration auf das [[göttliche]] [[Selbst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zweifel und Entmutigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Meditierender stellt sich, seine Fähigkeit und Wirksamkeit der Technik in Frage&lt;br /&gt;
* prüfen, ob [[Erwartung]]en zu hoch sind&lt;br /&gt;
* [[Gemeinschaft]] [[spirituell]]er Menschen aufsuchen&lt;br /&gt;
* durch [[Studium der Schriften|Studieren der Schriften]] und richtiges Fragen und Denken aufgehoben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Moralischer und spiritueller Stolz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* kommt schon nach einigen Erfahrungen oder Kräften - Verachtung und [[Arroganz]]&lt;br /&gt;
* wir sind nur ein Wassertropfen im Ozean [[Brahman]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Emotionale Reinigungserfahrungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leichtere Gefühle und stärkere Emotionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* emotionale Bilder oder Worte&lt;br /&gt;
* [[Traurigkeit]], Depression (Resultat früherer Neigungen, Einfluss von [[Astralwesen]], schlechter Gesellschaft)&lt;br /&gt;
* [[Freude]], [[Euphorie]], Lachen&lt;br /&gt;
* Verlassenheit, [[Verzweiflung]]&lt;br /&gt;
* [[Furcht]] (Erfindung des Geistes – Mut, [[Selbstbefragung]], [[Hingabe]])&lt;br /&gt;
* [[Ärger]], [[Zorn]], [[Aggression]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erinnerungen aus Kindheit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Traumatische Erfahrungen, Tränen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nicht allzu viel [[Aufmerksamkeit]] schenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleich: staubiger Raum wird gesäubert, dann wird der ganze Staub erstmal aufgewirbelt. Tintenfass ausgespült: Wird ein Tintenfass ausgespült ist das Wasser erstmal tiefblau und wird allmählich schwächer bis das Wasser klar bleibt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[beobachten]], nicht daran festhalten, geschehen lassen&lt;br /&gt;
* gut, darüber zu sprechen, dass es an die Oberfläche des Geistes kommt&lt;br /&gt;
* eventuell auf Traumata spezialisierten [Psychotherapeut]en zu Hilfe nehmen&lt;br /&gt;
* Menschen mit [[Traumata]] eher komplexere, konkretere Meditationen&lt;br /&gt;
* auch Menschen in psychotherapeutischer Behandlung können meditieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine Angst zu haben, dass man mit [[Emotionen]] nicht zurechtkommt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* es kommt immer nur das, wofür man bereit ist&lt;br /&gt;
* beobachten, geschehen lassen, nicht [[identifizieren]], es sich lösen lassen&lt;br /&gt;
* nach und nach ins [[Bewusstsein]] integriert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Energetische Reinigungserfahrungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hitze oder Kälte im Körper&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] erzeugt Reibung in [[Energiekanäle]]n (Sonnenenergie mit Sitz im Bauch) &lt;br /&gt;
* kühler Schauder von angenehmer, wonnevoller, nektargleicher [[Mondenergie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewegen als Gefühl&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gefühl]], dass der Oberkörper kreist oder sich zur Seite bewegt&lt;br /&gt;
* neue Energiekanäle öffnen sich und [[Energie]] fließt in den [[Astralkörper]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schwanken des Körpers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* wenn ohne [[Verspannungen]] möglich, versucht man den Körper ruhig zu halten &lt;br /&gt;
* sonst lässt man es geschehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Energieschwingungen im Körper&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zittern oder Zuckungen&lt;br /&gt;
* spüren des Herzens, [[Punkt zwischen den Augenbrauen]], Stirngegend, Wirbelsäule, Finger, Gesicht, Füsse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wenn erste Reinigungserfahrungen überwunden sind: ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* leichteres Körpergefühl nach 15-30 Minuten&lt;br /&gt;
* Denken und [[Nachdenken]] kommt zur Ruhe - [[Glücksgefühl]] durch Konzentration&lt;br /&gt;
* Geräusche treten zurück, Zeitgefühl geht verloren, Gefühl für Umgebung schwindet&lt;br /&gt;
* [[Anziehungskraft]] der äußeren Welt lässt nach, Sinnesobjekte locken nicht länger&lt;br /&gt;
* Geist wird ruhig, [[heiter]] und beständig&lt;br /&gt;
* nicht missverstehen als [[Samadhi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;darüber hinaus gibt es höhere Erfahrungen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Astralerfahrungen, [[spirituelle Erfahrungen]], Samadhi&lt;br /&gt;
** kommen, wenn gewisse [[Reinheit]] da ist&lt;br /&gt;
** wir fähig sind, den Geist für eine gewisse Zeit [[ruhig]] zu halten&lt;br /&gt;
** abhängig von Temperament, Art der Meditation, Ort, anderen Faktoren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Astralerfahrungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* höhere Erfahrung haben zu wollen kann ein großes [[Hindernis]] sein – „Jetzt habe ich es.“&lt;br /&gt;
* Zustand von [[Dhyana]] - [[Bewusstsein]] ist erweitert&lt;br /&gt;
* [[Ausdehnung]] zum Göttlichen oder es kommt auf uns herab und wir werden zum Kanal &lt;br /&gt;
* zu erklären mit dem Modell der [[drei Körper und fünf Hüllen]]&lt;br /&gt;
* Sinne verfeinern sich - unterteilt in übersinnliches Sehen, Hören und Fühlen, und so weiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yogasutra I-35 – Wenn die höheren Sinne aktiv werden, kommt Festigkeit des Geistes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wunderschöne Farben und Formen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eventuell geistige Reaktionen durch angeregte [[Kreativität]] oder [[Wahrnehmung]]en von Astralenergien in feineren Ebenen der Materie &lt;br /&gt;
* Lichter vor Stirn im [[Drittes Auge|dritten Auge]]&lt;br /&gt;
* Lichter der [[tanmatras]] (Elemementarformen) wie [[Erde]], [[Wasser]], [[Feuer]], [[Luft]]&lt;br /&gt;
* Symbole und [[Yantra]]s&lt;br /&gt;
* Blumengärten, [[Tempel]], Paläste, Flüsse, Berge werden sichtbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Göttliche Düfte und Geschmack&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Räucherstäbchen]] ahmen diesen Geruch nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anahataklänge&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zeichen der Reinigung der Astralkanäle durch Pranayama&lt;br /&gt;
* mystische Klänge zu Beginn der Meditation – Summklang, Glocke, Tampura, Laute, Flöte, Zimbeln, Muschelhorn - Instrumente versuchen, [[Anahata Klänge]] nachzuahmen&lt;br /&gt;
* Kommen von den [[Prana]] [[Schwingung]]en des Herzens (10 Tonarten)&lt;br /&gt;
* besonders im rechten Ohr ([[Pingala]]), klarer bei geschlossenen Ohren ([[Yoni Mudra]])&lt;br /&gt;
* Zwei Möglichkeiten: man kann sich drauf [[konzentrieren]] oder nicht weiter beachten&lt;br /&gt;
* Unterscheidung zwischen [[Tinnitus]] (Schädigung des Gehörs mit ständigen unangenehmen Geräuschen, die bei Stress stärker werden) und Anahata Klängen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fühlen von Prana, Sehen der Aura&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sensibler für [[Gefühle]] anderer – kann problematisch sein ([[Kommunikation]] nutzen, nicht gleich reagieren, nicht auf sich beziehen)&lt;br /&gt;
* man sieht [[Lichtkörper]] der Menschen (auch mit geschlossenen Augen)&lt;br /&gt;
* wird verstärkt durch Tratak&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wahrnehmung von Astralwesen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* man sieht Gestalt oder spürt etwas – mit geöffneten Augen immer noch da&lt;br /&gt;
* Wesen gehören zur [[Astralwelt]] und sind wie Menschen ohne physische Hülle &lt;br /&gt;
* haben [[Wünsche]], [[Sehnsüchte]], [[Liebe]], [[Hass]] &lt;br /&gt;
* haben Gaben der Materialisation, Vervielfältigung, [[Hellsichtigkeit]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stimmen, die korrekte Informationen geben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nicht auf blasse Stimmen ohne Liebe achten&lt;br /&gt;
* nicht darauf einlassen, wenn es niedere Astralwesen sind, sondern auf [[Meister]] konzentrieren&lt;br /&gt;
* Mantra wiederholen (niedere Astralwesen bleiben auf Entfernung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sehen/spüren von Astralwesen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* niederes Astralwesen wirkt kühl, bleich, man fühlt sich [[ängstlich]], eng&lt;br /&gt;
* nicht einladen, [[Mantra]] wiederholen oder [[beten]], nicht unterhalten&lt;br /&gt;
* höheres Wesen ([[Engelswesen]], Meister, [[Rishis]], [[Gottheit]]en) mit viel [[Licht]] verbunden, Gefühl von Wärme, Weite, Öffnung, Freude, Wonne, Liebe, Energie, [[Kraft]], [[Zuversicht]]&lt;br /&gt;
* [[Inspiration]] oder [[Vision]] kann kommen, Vertrauen, Haare stehen zu Berge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* manche Menschen sehen ständig Astralwesen – lernen, damit umzugehen&lt;br /&gt;
* nicht beachten oder Namen geben&lt;br /&gt;
* mit anderen darüber zu sprechen kann Probleme verursachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Astralreisen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* möglich in Meditation oder [[Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* Gefühl, den physischen Körper zu verlassen&lt;br /&gt;
* man schwebt über sich oder sieht sich von oben oder von anderem Zimmer&lt;br /&gt;
* möglich, zu jedem beliebigen Ort zu reisen&lt;br /&gt;
* Fähigkeit der [[Materialisation]], [[Gedankenlesen]] und Übertragung&lt;br /&gt;
* keine Angst haben, geschehen lassen – [https://www.yoga-vidya.de/karma/ Karma] bringt uns zurück&lt;br /&gt;
* wertvolle Erfahrung bestärkt auf dem [[spirituellen Weg]] &lt;br /&gt;
* frei von [[Identifikation]] mit Körper, wenn man ihn willentlich &amp;gt; 2-3h verlassen kann&lt;br /&gt;
* um das zu erreichen ist Mouna, [[Einsamkeit]], Zurückgezogenheit notwendig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strebende dürsten nach spirituellen Erfahrungen und erschrecken, wenn sie das Körperbewusstsein verlieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nicht zu viel beachten, weiter praktizieren, [[Sadhana]] nicht aufgeben &lt;br /&gt;
* vertiefen Konzentration und geben [[Ermutigung]] in Praxis&lt;br /&gt;
* unser [[Ego]] holt uns aus diesen Zuständen zurück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spirituelle Erfahrungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* es gibt höhere und ganz hohe – die höchsten sind nicht zu beschreiben mit Worten&lt;br /&gt;
* kommen von der Kausalebene, wo die Seele erblüht&lt;br /&gt;
* sind unserer Natur von [[Sat Chid Ananda]] sehr nahe&lt;br /&gt;
* auch außerhalb der Meditation und spiritueller Praktiken, zum Beispiel im [[Traum]]&lt;br /&gt;
* sind [[Gnade]] und kommen dann, wenn es sein soll&lt;br /&gt;
* wir können es nicht erarbeiten, aber wir können uns vorbereiten, so dass es leichter geschehen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wahrnehmung von Engelswesen, Meistern, Manifestationen Gottes ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* erhebt Bewusstsein und erfüllt mit [[Ekstase]], Wonne, Liebe &lt;br /&gt;
* man bekommt göttliche Anweisungen, dass man weiß, was man machen muss &lt;br /&gt;
* daraus sind die Bilder entstanden von [[Shiva]], [[Buddha]], [[Jesus]], [[Krishna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verschmelzung mit Anahata Ton oder Aufgehen in alles erfüllendem Licht ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ton nimmt alle anderen in sich auf und darüber kommt man zur [[Stille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Man sieht, hört nichts mehr, keine Emotionen mehr ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* man ist ganz absorbiert und das Ego, der individuelle Wille, ist nicht mehr da&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sat Chid Ananda ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Gefühl reiner Ausdehnung, [[Leichtigkeit]]&lt;br /&gt;
* reiner [[Einheit]] und direkten Wissens&lt;br /&gt;
* Wonne und Liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Samadhi - kosmisches Bewusstsein ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* ist eine jedem innewohnende, natürliche Eigenschaft&lt;br /&gt;
* kommt, wenn Ego und Geist vollkommen aufgelöst sind, begrenzte [[Persönlichkeit]] verschwindet&lt;br /&gt;
* [[Wunschlosigkeit]] - Gefühl, alles erreicht zu haben, was man sich wünschte&lt;br /&gt;
* keine [[Gedanken]] an Zeit und Raum &lt;br /&gt;
* Auge der [[Intuition]] wird geöffnet - neue [[Erkenntnis]] und Bewusstheit&lt;br /&gt;
* tiefe Liebe für alle Geschöpfe – [[göttliche Liebe]] - Erfahrung der [[Einheit]] mit allem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Savikalpa Samadhi]] – ich erlebe die Erfahrung der Einheit, keine Worte, Bilder, Gefühle mehr da&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Nirvikalpa Samadhi]] – nur noch Einheit, Verschmelzung, kein Ich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hinterlässt [[Ehrfurcht]], Freude, [[Glückseligkeit]] &lt;br /&gt;
* Gefühl, dass sich das Göttliche durch uns hindurch manifestiert&lt;br /&gt;
* [[Siddhis]] entstehen (beschrieben in Raja Yoga Sutras, Srimad Bhagavatam)&lt;br /&gt;
* aus diesen Zuständen kommt intuitives Wissen und damit Erkenntnis der [[Wirklichkeit]]&lt;br /&gt;
* Synonyme: Brahman, Selbst, Purusha, Bewusstsein, Chaitanya, Gott, Atman, Unsterblichkeit, Glückseligkeit, Nirvana, Turiya, Nirvikalpa Samadhi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Höchste Wirklichkeit]] ist nicht in Worte zu fassen. Worte sind nur eine Annäherung, eine Hilfe für uns, selbst den Weg zu gehen, um es selbst zu erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation - DEIN INNERSTES SEIN==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditierender Mönch Natur Meditation.jpg|thumb|Mönch in der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]]]&lt;br /&gt;
Meditation führt dich zum innersten Sein, zu dem was du wirklich bist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du einfach alles vergisst, was du zu sein glaubst, alle Identifikationen loslässt, dann erfährst du wer du wirklich bist. Und genau darum geht es in der Meditation. In diesem Artikel schreibt der Buchautor, Mystiker und Seminarleiter [[Bhajan Noam]] zum Thema &amp;quot;Meditation, dein innerstes Sein&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist Meditation?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein stilles Gebet genügt sich selbst&lt;br /&gt;
*Es hat und braucht kein Ziel und keinen Empfänger&lt;br /&gt;
*Es ist das Ende allen Suchens&lt;br /&gt;
*Und der Beginn des Wiederfindens&lt;br /&gt;
*Öffne dich dafür  –&lt;br /&gt;
*Du trägst den kostbaren Schatz doch in dir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ist ein einfaches waches [[Sein]]. Eigentlich ist sie frei von Name, Benennung, Begriff. Sie ist, was wir ursprünglich sind: Meditation ist [[Bewusstheit]]. – Wir aber nennen gewöhnlich Methoden Meditation, Methoden, die uns hinführen wollen in Meditation, die aber selbst nicht Meditation sind, sondern immer nur Wege. Wege sind nicht das Ziel, auch wenn ein bekannter Ausspruch das Gegenteil besagt. Methoden können uns auf den Weg bringen, können uns ein Stück begleiten, können eine Zeitlang sehr kostbar und hilfreich für uns sein, doch die letzten Schritte sind weglos, für sie haben wir keinen Plan, keinen Führer mehr. Auf diesem weglosen [[Weg]] gleiten wir plötzlich schwerelos und bar aller Verhaftungen in eine lichtvolle Leere, in eine süße Stille. Dann geschieht es, dass sich Meditation sanft oder machtvoll in uns ergießt und ein bisher geglaubtes „Ich“ sich auflöst wie ein [[Traum]], wie ein Dunst in der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Land der [[Meditation]] können wir mit keinem Heer und mit keiner Technik erobern, es erobert, sobald wir bereit dafür sind, immer uns. So gibt es die vielen Techniken einzig dafür, uns zu öffnen, weit zu machen, empfänglich zu machen für das, was zu uns kommen will, was in uns eindringen und uns überwältigen will, was uns zunächst vollkommen hilflos macht – und am Ende größer und stärker als ein [[Gott]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10 Ratschläge für die Meditation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Dauer:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Als [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditieren-lernen/meditation-fuer-anfaenger/ Anfänger im Meditieren] plane dir eine Zeit von minimal fünfzehn Minuten und maximal einer halben Stunde ein. Fünfzehn Minuten braucht dein Verstand, um vom Alltagsrhythmus ein wenig abzuschalten; und bei über einer halben Stunde können die körperlichen Spannungen zu einem Störfaktor werden. Wie bei allem ist es auch beim Meditieren wichtig, auf das richtige Maß zu achten und gerade den Einstieg sanft zu gestalten, damit [[Freude]], [[Neugierde]] und Enthusiasmus erhalten bleiben. – Später kann dieses [[Ritual]] eine dreiviertel Stunde, eine Stunde oder mehr einnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Ort:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wähle und gestalte dir einen ruhigen, ungestörten und immer wieder zugänglichen [[Raum]] für die Meditation. Es kann ein kleines Zimmer sein oder ein freier Platz im Schlaf- oder Wohnzimmer, den du ausschließlich und dauerhaft dafür belässt. Schmücke ihn mit einigen wenigen Utensilien, die [[Ruhe]] und [[Geborgenheit]] für dich ausstrahlen: Kerzen, Räucherstäbchen oder eine Duftlampe, eine Vase mit Blumen, vielleicht eine kleine Buddha-Statue oder das Bild eines Heiligen, der dir etwas bedeutet. Bedenke dabei, es ist ein Ort, wo du nach innen gehen möchtest, belasse alles Äußere dezent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Zeit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Nachdem du dir einen festen Ort zum [[Meditieren]] kreiert hast, wähle nun auch eine für dich günstige [[Zeit]], die du täglich einhalten kannst. Am einfachsten bietet sich für viele der frühe Morgen an. Man kann beispielsweise seinen Wecker eine halbe Stunde früher stellen und gleich mit seiner Meditation in den noch jungen Tag hineinstarten. Am Morgen herrscht noch eine klare [[Energie]], der [[Geist]] ist frisch und nicht mit so vielen [[Gedanken]] belastet und die Meditation gibt dir zugleich Präsenz und [[Energie]] zur Bewältigung deiner Aufgaben. Wichtig ist eine gewisse [[Gewohnheit]]. Wenn für dich eine andere Zeit infrage kommt, wird dich die [[Meditation]] natürlich ebenso fördern. Ausschlaggebend ist einzig, mit welcher Intensität du dich einlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Regelmäßigkeit und Beständigkeit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Meditation ist Seelennahrung. Meditieren bedeutet, dass die [[Seele]] sich mit göttlicher [[Erkenntnis]], mit himmlischer Weisheit nährt. Wie du deinem Körper täglich etwas zu essen gibst und ihm nicht einmal die Woche oder einmal im Monat einen riesigen unverdaulichen Berg vorsetzt, so solltest du es auch mit der Meditation handhaben. Beständigkeit in der Praxis, eine Regelmäßigkeit beim Üben erfreut deine Seele und erzeugt ein angenehmes, vertrautes [[Gefühl]], bei dem du dich langsam öffnen wirst. Nicht ein gelegentlicher Wolkenbruch, sondern der stetige Tropfen höhlt den Stein der [[Unbewusstheit]] und fördert verlässlich das innere [[Licht]] zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Geduld:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das größte Prüfungsfeld ist für die meisten Menschen die [[Geduld]]. Das gilt auch bei der [[Meditation]]. Der erste [[Enthusiasmus]] lässt mit dem Ausbleiben schneller Erfolge nach. Der Verstand kommt nicht so leicht zur [[Ruhe]], wie du es dir erhofft hattest. Die körperlichen Spannungen stören auch noch nach Wochen des Übens. Hier ist deine Geduld gefordert und deine Gegenwärtigkeit. Meditation besitzt kein Ablenkungspotential und das kann manche Menschen nervös machen. Entdecke und erkenne nach und nach den goldenen Schatz der Gegenwärtigkeit. Es gibt nichts Wertvolleres, denn in ihr ist alles enthalten, was deinem [[Leben]] echte Qualität schenkt: [[Liebe]], [[Freude]], [[Mitgefühl]], [[Sensibilität]], [[Wahrhaftigkeit]], [[Demut]], [[Dankbarkeit]]. Im Grunde sind wir nur als Kind nicht auf unsere innere Schatzkammer aufmerksam gemacht worden, sondern die ganze Aufmerksamkeit wurde auf wertlose Äußerlichkeiten konditioniert. Sobald diese [[Erkenntnis]] in dir reift, ist jede Ungeduld im Nu verflogen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Der Körper:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Meditation ist auch ein starkes körperliches [[Erleben]]. Deshalb sind [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Asana] als Vorbereitungsübungen so wichtig. Einerseits hat der Körper zu Beginn noch nicht die Geschmeidigkeit und Lockerheit, um länger sitzen zu können. Zum anderen können während des Meditierens nach einiger Zeit psychsomatische Prozesse in Gang kommen, die sich muskulär oder organisch ausdrücken. Meditation ist ein lebenslanger Lernprozess, bei dem du vieles kennen und verstehen lernst: Deine Muskelspannungen, deinen [[Energie]]fluss, die Auswirkungen von negativen [[Gedanken]] oder ungesunder [[Ernährung]]. Alles das wird in dein [[Bewusstsein]] gehoben und du erhältst die Chance, darauf zu reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Supervision:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Nimm die Hilfe eines Lehrers/einer Lehrerin in Anspruch. In der Stille der [[Meditation]] können plötzlich [[Emotionen]] auftauchen, die in deinem [[Unterbewusstsein]] auf eine Gelegenheit warteten, von dir gesehen zu werden. Sie können dich unter Umständen erschrecken, weil du nicht mit ihnen gerechnet hast oder ihre Intensität unterschätzt hast. Mit einem erfahrenen [[Lehrer]] kannst du darüber sprechen und gemeinsam nächste Schritte einleiten. Im Gespräch lernst du die Phänomene richtig einzuordnen und angesammelte Fragen können geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;8. Üben in der Gruppe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine Gruppe ist ein tragendes Element. Das gemeinschaftliche Erleben weckt deine [[Freude]] und unterstützt deine Beweggründe. Wenn mehrere Menschen zusammen meditieren, erzeugen sie ein kraftvolles Energiefeld, das wiederum jeden Einzelnen neu auflädt. Die Intensität potenziert sich und die [[Stille]] kann weitaus tiefer werden als beim Üben alleine zuhause. Auch wenn die Gruppe andere als deine gewohnten Techniken übt, öffne dich dafür und betrachte diese Zeit als eine sonnenbeschienene [[Insel]], die dir immer wieder den Grund für all dein Tun neu erhellt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;9. Motivation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine Gruppe gibt dir [[Motivation]], doch du musst auch lernen, dich alleine zu motivieren. Meditation ist in der Gegenwart und die [[Gegenwart]] ist vielleicht nicht immer angenehm. Lerne zu lächeln. Lächeln entspannt jede Situation, ob im Außen oder im Innen. Lächeln ist ein wahres Wundermittel. Ein lächelnder Mund entkrampft sämtliche Muskeln deines [[Körper]]s, schenkt deinen Organen und allen deinen [[Zelle]]n einen frischen Energiestrom und vertreibt die dunklen [[Wolken]] aus deinem Denken. Entscheide dich auch im [[Unwohlsein]] gegenwärtig zu sein und etwas wird sich ändern. Entscheide dich, Widerständen und auch Schmerzen nicht auszuweichen, und es entsteht eine andere Qualität in deinem [[Sein]], eine ungekannte [[Kraft]] und [[Stärke]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. Mithineinnehmen in den Alltag:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Meditation ist kein Sonntagsbesuch in der Kirche. Bei [[Meditation]] geht es um einen permanenten Zustand, um einen immerwährenden Sonn- oder Feiertag in deinem [[Herz]]en. Der anfängliche Rückzug dient dem Üben. Meditation ist aber eine Lebensübung. Gegenwärtigkeit kann und sollte überall und in jeder Situation geübt werden. Ein wacher Mensch, ein selbstbewusster [[Mensch]], ein autarker Mensch, ein freudiger und lebendiger Mensch ist immer auch ein gegenwärtiger Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Möglichkeit existiert gar nicht. Alle Übungen enden im [[Alltag]]. Und letztlich gibt es nur den Alltag, und der ist die [[Gegenwart]]. Wenn du die Qualität deines Lebens verbessern möchtest, sei gegenwärtig. Wenn du mit etwas unzufrieden bist, sei wach. Entdecke in der Meditation die Quelle deines [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_gluck.html Glücks]. Die ganze Welt ist nur ein Spiegel deiner [[Innenwelt]]. Lasse die Quelle des Glücks in die Welt übersprudeln, dann fehlt es dir an nichts – und du beschenkst sogar andere Seelen mit. OM Shanti, möge es für alle lebenden Wesen in dieser und in anderen Welten so sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation geschieht jenseits von Zeit===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Natur weiss.jpg |thumb|[[Meditation]] jenseits von Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
Seit Albert Einstein wissen wir, wenn der [[Mensch]] sich mit annähernder Lichtgeschwindigkeit bewegen würde, wäre die [[Zeit]] aufgehoben. Darüber hinaus liefe sie sogar rückwärts. Das heißt für uns, Zeit ist Bewegung, ohne Bewegung gibt es keine Zeit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Deshalb sitzen wir in der [[Meditation]] ganz still und versuchen ebenso unseren [[Geist]] zur Ruhe zu bringen. Die Erfahrung, die wir dabei im Idealfall machen können, ist, dass wir in einer Zeitlosigkeit ankommen, in etwas wie einem inneren heiligen [[Tempel]]. Würden wir nicht vor und nach der Meditation auf die Uhr schauen, wüssten wir oft nicht, wie lange wir meditiert haben. Um diese [[Zeitlosigkeit]] geht es eigentlich bei der Meditation. Denn das Göttliche, mit dem wir uns verbinden möchten, ist jenseits von Zeit, ist jenseits von [[Raum]], ist jenseits von bekannten Begriffen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wir sind in unserem Alltagsleben, spätestens ab der Schule, so an Uhren und an vorgegebene Zeitrhythmen gewöhnt, dass wir uns, außer vielleicht am Wochenende und im Urlaub, ein Leben ohne diesen Taktgeber nicht mehr vorstellen können. Zeit aber gehört zur materiellen [[Welt]], in der [[spirituell]]en Welt existiert sie nicht. Bewegen wir uns in der Zeit, sind wir, wenn wir nicht sehr bewusst, sehr wach bleiben, im gewissen Sinn abgeschnitten vom Göttlichen. Die Zeit ist eine Traumebene, eine unwirkliche, schiefe Ebene, von der wir zwangsläufig immer wieder herunterpurzeln. In der Zeit können wir uns nie aufgehoben und sicher fühlen. Deswegen werden Menschen, je mehr sie sich Terminen aussetzen, so unruhig, unsicher und nervös. Ein regelmäßig Meditierender kennt das nicht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wir sehen, dass es um die geistige [[Unruhe]], die lärmenden Gedanken, die Überforderung durch die chaotischen Bewegungen im Verstand geht. Sie sind es, die uns der Stille berauben. Durch Meditation, durch das Heraustreten in einen zeitfreien Bereich, kommen wir zurück in unsere Kraft, in unsere [[Wirklichkeit]], wir verlassen den Traum, der uns immer wieder so real zu sein scheint, aber der uns tatsächlich kraftlos und müde macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Schlaf]] sind wir zeitlos und tief verbunden mit der Quelle; beim langsamen Erwachen können wir es oft noch spüren. Doch dann stürzen wir uns in den [[Alltag]] und zerreißen dabei dieses zarte Band. – Durch regelmäßige Meditation lernen wir allmählich, dauerhaft in dieser heiligen und heilsamen [[Verbindung]] zu bleiben. Es wird Rückschritte geben. Doch ebenso wird die Erinnerung immer schneller zurückkehren. Irgendwann ist auch kein stilles Sitzen mehr notwendig, selbst in körperlicher Aktivität lernt der [[Geist]] ruhig zu bleiben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Körperliche [[Stille]] und ein ruhiger [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-atemuebungen/ Atem] fördern zu Beginn das Stillwerden unseres Verstandes. Mit fortschreitender Übung erfahren wir auch in Aktivität [[Ruhe]] und [[Gleichmut]] und spüren immer mehr, was an äußerem Tun tatsächlich zu uns gehört und mit was wir uns Schaden zufügen. So werden wir bald selbstbewusster und liebevoller mit uns umgehen, was fast automatisch einen respektvolleren und mitfühlenderen Umgang mit unseren Nächsten mit sich bringt. Meditation ist zugleich Selbst- und Nächstenliebe – und aus der Tiefe kann dann, wie ein zarter Keim, auch die Gottesliebe hervortreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erwachen im Alltag===&lt;br /&gt;
Bleibe, wo du bist. Bleibe in deiner Religion, bleibe in deinem Job, bleibe in deiner [[Beziehung]]. Aber schaffe dir ein Refugium in Zeit und Raum für Rückzug, für [[Stille]], für Meditation. Plane täglich eine bestimmte Zeit dafür ein und wähle dir einen angenehmen Ort. Und ganz langsam, Schritt für Schritt, wird sich etwas in dir entfalten, wird sich eine Blütenknospe öffnen, wird ein anfangs kleines [[Licht]] größer werden und heller scheinen. Dieses zarte Licht übernimmt nach und nach alles für dich. Dieses Licht ist der göttliche Funke in deinem Herzen, dem alle [[Weisheit]], alle [[Liebe]], alle Kraft innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dinge werden sich ändern, doch das sind Äußerlichkeiten. Du aber wirst immer tiefer nach innen gehen, zurückkehren in dein wahres Zuhause. Und von dort wirst du auf eine dir noch völlig unbekannte Weise nach außen wirken. Ein bisher nur gedachtes oder erahntes Einheitsgefühl wird von dir besitzergreifen und real von dir erlebt werden. Und alle Rückschritte, die dich zu Anfang zweifeln und verzweifeln ließen, verlieren an [[Bedeutung]]. Du hast etwas Unzerstörbares entdeckt: Dich, wie du wirklich bist. Von diesem Punkt aus wirst du nicht mehr in profane Verstrickungen zurückfallen. Diese Süße ist so unvergleichlich, dass dich nichts anderes mehr verlocken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das kann in deinem [[Alltag]] geschehen, indem du ihm mit wachsender Bewusstheit die richtige Würze aus Meditation und Liebe beimischst und Ärger und Verdruss als durchschaute Missverständnisse aussiebst. Bringe eine [[https://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga/kundalini-erfahrung/spirituelle-erfahrungen/ spirituelle]] [[Ruhe]] und [[Balance]] in dein Leben. Dann wird alle Aufregung langsam weichen und der ursprüngliche Frieden kehrt ganz natürlich zu dir zurück. Ich empfehle dazu keine komplizierten Methoden. Eine einfache Meditation, regelmäßig und mit [[Vertrauen]] praktiziert, führt dich zurück in dein [[Herz]], in den geheimen Tempel Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus lies die Schriften der [[Meister]]. Verschwende keine Zeit mit Sekundärliteratur. Lies die Evangelien, lies die Thora, lies [[Buddha]]s Lehrreden, lies Rumis Verse, lies Kabir, Osho, Lao Tse, Dschuang Dsi, Basho, Rabbi Nachman, Tolstoi, Novalis, Petar Danow, Das Buch des Mirdad von Mikhail Naimy, lies meine Bücher. Lies die Texte der Mystiker, der Sufi-Sheikhs, der Zen-Meister, der chassidische Rabbis und Zaddikim, der vedantischen Lehrer und Weisen, der großen [[Yoga Meister]]. Die spirituelle [[Welt]] ist so reich! Lasse alle diese Kostbarkeiten dein [[Herz]] erobern. Vertraue, liebe, lerne unablässig. Gott oder das große Sein ist pure Freundlichkeit, ist reine Liebe – wenn du zu verstehen beginnst, wenn du tiefer und tiefer eindringst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vernachlässige nicht deine weltlichen Pflichten. Vernachlässige nicht deine Partnerschaft, deine [[Familie]]. Im Gegenteil widme ihr mehr Zeit, mehr Aufmerksamkeit, mehr Hinwendung. Sie ist dein eigentliches Feld des Lernens, des aktiven Meditierens, des bewussten Erkennens der allgegenwärtigen Göttlichkeit. Der Göttlichkeit in deiner Frau, in deinem Mann, der [[Göttlichkeit]] in deinen Kindern, deinen Eltern, der Göttlichkeit in deinen Nachbarn und Nächsten. Erwache in den Alltag hinein. Du hast bisher geschlafen und ihn nicht erkannt, nicht wertgeschätzt. Der Alltag ist in [[Wahrheit]] das Göttliche, der Nektar, die Essenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was anfangs flüchtig ist, stabilisiert sich.“ Alles [[Licht]] und aller [[Segen]] Gottes und der Meister mögen dein Herz und deinen Geist erfüllen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sei geduldig mit den Nebeln deiner Gedanken===&lt;br /&gt;
Wenn du zu meditieren beginnst und dir gewahr wird, wieviel Nebel deine [[Gedanken]] produzieren, pflege einen geduldigen und wohlwollenden Umgang mit dir selbst. Ärgere dich nicht, sei nicht ungeduldig, sonst kehrst du wieder zurück in die alten Konzepte. Jedes Praktizieren ist anders. [[Meditation]] ist nie Routine, weil sie ein Üben des Gegenwärtigseins, der Unmittelbarkeit ist. Du kannst nicht routiniert oder gewohnheitsmäßig gegenwärtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der [[Zeit]] wird Gegenwärtigkeit, wird Präsenz zu deinem natürlichen Zustand, den du nicht mehr verlassen und nicht mehr vermissen möchtest. Die [[Welt]] wird in jedem Augenblick neu geschaffen. Sie ist nicht alt, sie ist immer frisch und unerwartet. Ein Meditierender ist ein moderner Weltbürger, er ist von [[Augenblick]] zu Augenblick hellwach im Geschehen der Zeit. Trotzdem bleibt er ganz bei sich in seinem innersten [[Sein]]. Und die Nebel seiner [[Gedanken]] und er Dunst der [[Welt]] haben keinerlei Bedeutung mehr. Er hat die [[Essenz]] gefunden, den alles überstrahlenden [[Lotus]] in seinem [[Herz]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*© 2019 Text: [[Bhajan Noam]]&lt;br /&gt;
*Seiten des Lebens: [https://www.bhajan-noam.com www.bhajan-noam.com]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/leiter/bhajan-noam/ Seminare mit Bhajan Noam]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Zustand der Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Indriya Jaya]]&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]]&lt;br /&gt;
*[[Innenschau]]&lt;br /&gt;
*[[Kontemplation]]&lt;br /&gt;
*[[Versenkung]]&lt;br /&gt;
*[[Hindernis]]se für Meditation und spirituellen Fortschritt&lt;br /&gt;
*[[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
*[[Meditationslehren]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga Vidya Berufsverband]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien]]&lt;br /&gt;
*[[Maharishi-Effekt]]&lt;br /&gt;
*[[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
*[[Shiva#Shivas_Segen|Shivas Segen]]&lt;br /&gt;
*[[Anandamayi_Ma#G.C3.B6ttinnen-Meditation|Göttinnen-Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Yogi_Nils#Sch.C3.BCttelmeditation|Schüttelmeditation]]&lt;br /&gt;
*[[Yogi_Nils#Yoga-Walking|Geh-Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Toleranz#Die_f.C3.BCnf_Suchenden|Die fünf Suchenden (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren beim Laufen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation wie lange]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren für Vielbeschäftigte]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren gegen Rauchen]]&lt;br /&gt;
*[[Heilt Meditieren]]&lt;br /&gt;
*[[Ablenkung und Betäubung durch Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren klappt nicht - Was tun]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Baby]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Klangschalen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren ohne Meister - Meditieren ohne Lehrer]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Mala]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Mantra]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit offenen Augen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Ohropax]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren ohne Meister - Meditieren ohne Lehrer]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Tieren - Meditieren mit Hund - Meditieren mit Katze]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren mit Tinnitus]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren nach dem Aufstehen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren oder Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren oder Schlafen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren ohne Religion]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren ohne Schneidersitz]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren Techniken]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und abnehmen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und Alkohol]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und fasten]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und Rauchen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und visualisieren]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und Wandern]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren und Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren wenn man müde ist]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren wie ein Berg]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren Zubehör]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren zuhause]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren zum Abnehmen]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren Zunge]]&lt;br /&gt;
*[[Meditieren zur Entspannung]]&lt;br /&gt;
*[[Methoden der Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/konzentration-meditation Konzentration und Meditation]&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/erfolgreich-leben-gott-verwirklichen-swami-sivananda Erfolgreich leben und Gott verwirklichen]&lt;br /&gt;
* Swami Vishnudevananda:[https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/meditation-entspannung/meditation-mantras Meditation und Mantras]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p260_Die-Yogaweisheit-des-Patanjali-fuer-Menschen-von-Heute/ Sukadev Bretz: Die Yoga-Weisheit des Patanjali für Menschen von heute]&lt;br /&gt;
* Sukadev Bretz: [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/meditieren-lernen-10-wochen-sukadev-bretz Meditieren lernen in 10 Wochen - Übungsbuch mit MP3-CD]&lt;br /&gt;
* James Swartz: [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/yoga-drei-energien-james-swartz Yoga der drei Energien], auch als [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/ebooks/e-book-yoga-drei-energien-james-swartz eBook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/#c24697 Anleitung zur einfachen Mantra-Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Meditationskurs_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_1._Woche| Meditationskurs für Anfänger - 10 Wochen]]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationsportal]&lt;br /&gt;
* [https://blog.yoga-vidya.de/category/podcast/meditationsanleitung/ Meditation Anleitung als mp3 Audio]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation - viele Informationen, Anleitungen und Tipps]&lt;br /&gt;
* [http://mein.yoga-vidya.de/profile/Meditation Video und Audio Anleitungen zu Meditation]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikiversity.org/wiki/Meditation Meditation (Wikiversity)]&lt;br /&gt;
*[http://knol.google.com/k/yoga-und-meditation-basis-%C3%BCbungen Yoga und Meditation Basis-Übungen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/video/video/listTagged?tag=vidya-meditation Videos mit Meditation Anleitungen]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/category/podcast/meditationsanleitung/ Meditation Anleitungen als Audio mp3]&lt;br /&gt;
* [http://www.sivanandaonline.org/ Divine Life Society - Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Neuro Experiment: Mönche in der Matgnetröhre]&lt;br /&gt;
* [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation-fuhrt-zu-gottesbewusstsein Meditation führt zu Gottesbewusstsein]&lt;br /&gt;
* [http://www.prem-meditation.de/Meditationen/meditationen.html Überblick Osho-Meditationen]&lt;br /&gt;
* [http://http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation Meditation-Videos im Yoga Vidya Forum]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-angst/ Artikel über Meditation und Angst im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel über Meditation und Zeit im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/ Raja Yoga, positives Denken, Gedankenkraft]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Sakshi Bhav-Meditation mit Shivakami===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download//files/Sakshi_Bhav_Meditation.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Aktiviere deine Energien und dehne deine Bewusstheit aus===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Meditation_Ausdehnung_der_Bewusstheit.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bhakti Yoga Meditation: Die göttliche Gegenwart erfahren===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Meditation_Goettliche_Gegenwart.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Wortlose Bewusstheit: Alles ist wahrhaftig Brahman===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Meditation_Wortlose_Bewusstheit_Alles_ist_wahrhaftig_Brahman.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeits-Meditation: Beobachte und löse dich vom Beobachtbaren===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Meditation_Beobachten_dann_Loesen.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurze Beobachtungs-Meditation – auch für den Alltag===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Meditation_Beobachten_Satchidananda_erfahren.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Atem-Meditation: Konzentration zwischen die Augenbrauen===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/82_Atem-Meditation-Augenbrauen.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Blitzentspannung Atembeobachtung Oberlippen – Meditation===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/81_Blitzentspannung-Atembeobachtung-Oberlippen.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mantra-Meditation in 6 Schritten===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Mantra-Meditation-in-6-Schritten.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurze Shiva-Shakti-Meditation===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/kurze-shiva-shakti-meditation.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitsmeditation auf den Atem 4-4===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download//files/Achtsamkeitsmeditation_fuer_den_Atem_4-4.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sahasrara Chakra Erd-Himmels-Meditation===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/201_Sahasrara-Chakra_Erde-Himmels-Meditation.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitsmeditation auf den Atem 3-4===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download//files/Achtsamkeitsmeditation_fuer_den_Atem_3-4.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rosen-Meditation im Sahasrara Chakra===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/200_Sahasrara-Chakra_Lotos-Meditation.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitsmeditation fuer den Atem 2-4===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download//files/Achtsamkeitsmeditation_fuer_den_Atem_2-4.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phantasiereise zu Lakshmi===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/207_Tiefenentspannung_Phantasiereise_zu_Lakshmi.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitsmeditation für den Körper 1-4===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download//files/Achtsamkeitsmeditation_fuer_den_Koerper1-4.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sahasrara Chakra Segens-Meditation===&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/199_Sahasrara-Chakra_Segens-Meditation.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Achtsamkeitsmeditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mudra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditationstexte Swami Nirgunananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Vidya Journal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Vidya Schulung Videoreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel Bhajan Noam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Japa Mala]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Viveka Chudamani]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga der drei Energien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bhagavad Gita James Swartz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfolgreich leben und Gott verwirklichen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LuisaVogel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Datei:P1190320.JPG&amp;diff=963627</id>
		<title>Datei:P1190320.JPG</title>
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		<updated>2021-08-30T11:02:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LuisaVogel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LuisaVogel</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Spenden&amp;diff=947338</id>
		<title>Spenden</title>
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		<updated>2021-02-02T09:50:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LuisaVogel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Corona Virus.jpg|thumb|Liebe macht stark, da weicht jeder Virus]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Yoga Vidya braucht deine Spende&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;So eine Krise kann man nur gemeinsam meistern! Gemeinsam sind wir stark.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als gemeinnütziger Verein finanzieren wir uns vor allem über Kurse, Seminare und Ausbildungen in unseren Häusern Bad Meinberg, Allgäu, Nordsee und Westerwald.&lt;br /&gt;
Diese Angebote mussten wir jedoch seit dem 15.03.2020 durch die Corona-Krise absagen. So fehlen uns jetzt genau die Einnahmen, die Yoga Vidya am Leben erhalten. Wenn es dir finanziell möglich ist, freuen wir uns über jede Spende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Danke im Voraus!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Video von Sukadev zur aktuellen Situation wegen Corona ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Spende per Überweisung oder Paypal ===&lt;br /&gt;
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: &#039;&#039;&#039;Kontoinhaber: Yoga Vidya e.V.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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=== Vereinfachter Spendennachweis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spenden sind von der Steuer absetzbar. Bei Spenden bis zu 200 Euro wird auch ein vereinfachter Spendennachweis in Verbindung mit Ihrem Kontoauszug als Zuwendungsbestätigung vom Finanzamt akzeptiert. Eine Vorlage kannst du &#039;&#039;&#039;hier&#039;&#039;&#039; [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/spenden/Vereinfachter_Spendennachweis.pdf] runterladen und ausdrucken.&lt;br /&gt;
Bei Spenden über 200 Euro stellen wir auf Wunsch gerne eine Spendenbescheinigung aus. Kontaktiere uns dafür bitte per E-Mail unter zahlungsverkehr(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neu - Yoga Vidya Live - tägliche Inspirationen - online ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutze die Zeit der sozialen Distanzierung für deine Yogapraxis.Ganz neu ist unser YouTube Kanal „[https://www.youtube.com/yogavidyalive &#039;&#039;&#039;Yoga Vidya Live&#039;&#039;&#039;]” zur Inspiration und um verbunden zu bleiben mit &lt;br /&gt;
[[Datei:Asana Pforte.jpg|thumb|Asana PForte - nicht verschreibungspflichtig]]&lt;br /&gt;
* täglichem Live Satsang - um 7.00 und 20.00 Uhr &lt;br /&gt;
* Live Yogastunden um 9.15 und 16.15 Uhr, &lt;br /&gt;
* und Live Vorträgen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus Bad Meinberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kostenloses Yogaangebot ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kostenlos steht dir unser weitreichendes Online-Angebot zur Verfügung: Videos, Audios, Texte und sonstige Inhalte über [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], [[Spiritualität]] und [[Ayurveda]] findest du im Yoga [[Wiki]], [https://blog.yoga-vidya.de/ Blogs], Videos, Podcasts, der [https://blog.yoga-vidya.de/yoga-vidya-app/ Yoga Vidya App] (Android oder IOS) und vielem mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Begriff Spenden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Spenden‏‎ &#039;&#039;&#039; ist der Plural von Spende. Spenden ist auch ein Verb. Spenden als [[Zeit]], als Zeitwort bedeutet etwas schenken, etwas für einen guten Zweck geben. Also spenden heißt gemeinnützig für einen bestimmten Zweck geben und schenken. Spenden sind von der [[Steuer]] absetzbar unter bestimmten Bedingungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Geld Kosten Münzen.jpg|thumb| Spenden‏‎ - erläutert vom [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Standpunkt aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| A67GrZskrHc }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Infos zum Thema Spenden‏‎ in dieser kurzen Abhandlung, einen spontanen Videovortrag. Der [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/ Yogalehrer] und [[spirituell]]e Lehrer [[Sukadev Volker Bretz|Sukadev Bretz]] spricht hier über Spenden‏‎ vom Standpunkt der [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Philosophie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Begriffe im Kontext mit Spenden‏‎ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Ausdrücke die vielleicht nicht direkt zu tun haben mit Spenden‏‎, aber für dich vielleicht doch interssant sein können, sind zum Beispiel [[Speisen‏‎]], [[Später‏‎]], [[Spanien‏‎]], [[Spiegelung‏‎]], [[Spion‏‎]], [[Sprachkunde‏‎]].&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/aschaffenburg/start/ Yoga Aschaffenburg] &lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/bayreuth/start/ Yoga Bayreuth] &lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/aachen/start/ Yoga Aachen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spiritualitaet/ Spiritualität Seminare]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/entspannungstrainer-fuer-kinder-ausbildung Entspannungstrainer/in für Kinder Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-den-ruecken Yoga für den Rücken Seminare]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-den-ruecken/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Spenden‏‎ Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennst du mehr zum Thema Spenden‏‎ ? Wir freuen uns über deine Vorschläge per Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verb Spenden‏‎ kann gesehen werden im Kontext von Wirtschaft und Produkte und kann interpretiert werden vom Standpunkt von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda], [[Spiritualität]], humanistische [[Psychologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft und Produkte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewusst Leben Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LuisaVogel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Spenden&amp;diff=947337</id>
		<title>Spenden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Spenden&amp;diff=947337"/>
		<updated>2021-02-02T09:50:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LuisaVogel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Corona Virus.jpg|thumb|Liebe macht stark, da weicht jeder Virus]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Yoga Vidya braucht deine Spende&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;So eine Krise kann man nur gemeinsam meistern! Gemeinsam sind wir stark.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als gemeinnütziger Verein finanzieren wir uns vor allem über Kurse, Seminare und Ausbildungen in unseren Häusern Bad Meinberg, Allgäu, Nordsee und Westerwald.&lt;br /&gt;
Diese Angebote mussten wir jedoch seit dem 15.03.2020 durch die Corona-Krise absagen. So fehlen uns jetzt genau die Einnahmen, die Yoga Vidya am Leben erhalten. Wenn es dir finanziell möglich ist, freuen wir uns über jede Spende. [https://www.paypal.com/donate?hosted_button_id=RVLRXNW54YG64 &amp;gt;&amp;gt;Jetzt spenden über Paypal:] &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Danke im Voraus!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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=== Vereinfachter Spendennachweis ===&lt;br /&gt;
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Spenden sind von der Steuer absetzbar. Bei Spenden bis zu 200 Euro wird auch ein vereinfachter Spendennachweis in Verbindung mit Ihrem Kontoauszug als Zuwendungsbestätigung vom Finanzamt akzeptiert. Eine Vorlage kannst du &#039;&#039;&#039;hier&#039;&#039;&#039; [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/spenden/Vereinfachter_Spendennachweis.pdf] runterladen und ausdrucken.&lt;br /&gt;
Bei Spenden über 200 Euro stellen wir auf Wunsch gerne eine Spendenbescheinigung aus. Kontaktiere uns dafür bitte per E-Mail unter zahlungsverkehr(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
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[[Datei:Asana Pforte.jpg|thumb|Asana PForte - nicht verschreibungspflichtig]]&lt;br /&gt;
* täglichem Live Satsang - um 7.00 und 20.00 Uhr &lt;br /&gt;
* Live Yogastunden um 9.15 und 16.15 Uhr, &lt;br /&gt;
* und Live Vorträgen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus Bad Meinberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kostenloses Yogaangebot ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kostenlos steht dir unser weitreichendes Online-Angebot zur Verfügung: Videos, Audios, Texte und sonstige Inhalte über [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], [[Spiritualität]] und [[Ayurveda]] findest du im Yoga [[Wiki]], [https://blog.yoga-vidya.de/ Blogs], Videos, Podcasts, der [https://blog.yoga-vidya.de/yoga-vidya-app/ Yoga Vidya App] (Android oder IOS) und vielem mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Begriff Spenden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Spenden‏‎ &#039;&#039;&#039; ist der Plural von Spende. Spenden ist auch ein Verb. Spenden als [[Zeit]], als Zeitwort bedeutet etwas schenken, etwas für einen guten Zweck geben. Also spenden heißt gemeinnützig für einen bestimmten Zweck geben und schenken. Spenden sind von der [[Steuer]] absetzbar unter bestimmten Bedingungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Geld Kosten Münzen.jpg|thumb| Spenden‏‎ - erläutert vom [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Standpunkt aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Einige Infos zum Thema Spenden‏‎ in dieser kurzen Abhandlung, einen spontanen Videovortrag. Der [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/ Yogalehrer] und [[spirituell]]e Lehrer [[Sukadev Volker Bretz|Sukadev Bretz]] spricht hier über Spenden‏‎ vom Standpunkt der [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Philosophie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Begriffe im Kontext mit Spenden‏‎ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Ausdrücke die vielleicht nicht direkt zu tun haben mit Spenden‏‎, aber für dich vielleicht doch interssant sein können, sind zum Beispiel [[Speisen‏‎]], [[Später‏‎]], [[Spanien‏‎]], [[Spiegelung‏‎]], [[Spion‏‎]], [[Sprachkunde‏‎]].&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/aschaffenburg/start/ Yoga Aschaffenburg] &lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/bayreuth/start/ Yoga Bayreuth] &lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/aachen/start/ Yoga Aachen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spiritualitaet/ Spiritualität Seminare]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/entspannungstrainer-fuer-kinder-ausbildung Entspannungstrainer/in für Kinder Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-den-ruecken Yoga für den Rücken Seminare]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-den-ruecken/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Spenden‏‎ Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verb Spenden‏‎ kann gesehen werden im Kontext von Wirtschaft und Produkte und kann interpretiert werden vom Standpunkt von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda], [[Spiritualität]], humanistische [[Psychologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft und Produkte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewusst Leben Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LuisaVogel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Spenden&amp;diff=947336</id>
		<title>Spenden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Spenden&amp;diff=947336"/>
		<updated>2021-02-02T09:49:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LuisaVogel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Corona Virus.jpg|thumb|Liebe macht stark, da weicht jeder Virus]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Yoga Vidya braucht deine &lt;br /&gt;
[https://www.paypal.com/donate?hosted_button_id=RVLRXNW54YG64 Spende:]!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;So eine Krise kann man nur gemeinsam meistern! Gemeinsam sind wir stark.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als gemeinnütziger Verein finanzieren wir uns vor allem über Kurse, Seminare und Ausbildungen in unseren Häusern Bad Meinberg, Allgäu, Nordsee und Westerwald.&lt;br /&gt;
Diese Angebote mussten wir jedoch seit dem 15.03.2020 durch die Corona-Krise absagen. So fehlen uns jetzt genau die Einnahmen, die Yoga Vidya am Leben erhalten. Wenn es dir finanziell möglich ist, freuen wir uns über jede Spende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Danke im Voraus!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Video von Sukadev zur aktuellen Situation wegen Corona ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PxN0eBfFNaA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spende per Überweisung oder Paypal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überweisung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&#039;Kontoinhaber: Yoga Vidya e.V.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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=== Vereinfachter Spendennachweis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spenden sind von der Steuer absetzbar. Bei Spenden bis zu 200 Euro wird auch ein vereinfachter Spendennachweis in Verbindung mit Ihrem Kontoauszug als Zuwendungsbestätigung vom Finanzamt akzeptiert. Eine Vorlage kannst du &#039;&#039;&#039;hier&#039;&#039;&#039; [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/spenden/Vereinfachter_Spendennachweis.pdf] runterladen und ausdrucken.&lt;br /&gt;
Bei Spenden über 200 Euro stellen wir auf Wunsch gerne eine Spendenbescheinigung aus. Kontaktiere uns dafür bitte per E-Mail unter zahlungsverkehr(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neu - Yoga Vidya Live - tägliche Inspirationen - online ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutze die Zeit der sozialen Distanzierung für deine Yogapraxis.Ganz neu ist unser YouTube Kanal „[https://www.youtube.com/yogavidyalive &#039;&#039;&#039;Yoga Vidya Live&#039;&#039;&#039;]” zur Inspiration und um verbunden zu bleiben mit &lt;br /&gt;
[[Datei:Asana Pforte.jpg|thumb|Asana PForte - nicht verschreibungspflichtig]]&lt;br /&gt;
* täglichem Live Satsang - um 7.00 und 20.00 Uhr &lt;br /&gt;
* Live Yogastunden um 9.15 und 16.15 Uhr, &lt;br /&gt;
* und Live Vorträgen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus Bad Meinberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kostenloses Yogaangebot ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kostenlos steht dir unser weitreichendes Online-Angebot zur Verfügung: Videos, Audios, Texte und sonstige Inhalte über [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], [[Spiritualität]] und [[Ayurveda]] findest du im Yoga [[Wiki]], [https://blog.yoga-vidya.de/ Blogs], Videos, Podcasts, der [https://blog.yoga-vidya.de/yoga-vidya-app/ Yoga Vidya App] (Android oder IOS) und vielem mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Begriff Spenden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Spenden‏‎ &#039;&#039;&#039; ist der Plural von Spende. Spenden ist auch ein Verb. Spenden als [[Zeit]], als Zeitwort bedeutet etwas schenken, etwas für einen guten Zweck geben. Also spenden heißt gemeinnützig für einen bestimmten Zweck geben und schenken. Spenden sind von der [[Steuer]] absetzbar unter bestimmten Bedingungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Geld Kosten Münzen.jpg|thumb| Spenden‏‎ - erläutert vom [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Standpunkt aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube| A67GrZskrHc }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Infos zum Thema Spenden‏‎ in dieser kurzen Abhandlung, einen spontanen Videovortrag. Der [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/ Yogalehrer] und [[spirituell]]e Lehrer [[Sukadev Volker Bretz|Sukadev Bretz]] spricht hier über Spenden‏‎ vom Standpunkt der [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Philosophie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Begriffe im Kontext mit Spenden‏‎ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Ausdrücke die vielleicht nicht direkt zu tun haben mit Spenden‏‎, aber für dich vielleicht doch interssant sein können, sind zum Beispiel [[Speisen‏‎]], [[Später‏‎]], [[Spanien‏‎]], [[Spiegelung‏‎]], [[Spion‏‎]], [[Sprachkunde‏‎]].&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/aschaffenburg/start/ Yoga Aschaffenburg] &lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/bayreuth/start/ Yoga Bayreuth] &lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/aachen/start/ Yoga Aachen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spiritualitaet/ Spiritualität Seminare]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/entspannungstrainer-fuer-kinder-ausbildung Entspannungstrainer/in für Kinder Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-den-ruecken Yoga für den Rücken Seminare]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-den-ruecken/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Spenden‏‎ Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennst du mehr zum Thema Spenden‏‎ ? Wir freuen uns über deine Vorschläge per Email an wiki(at)yoga-vidya.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verb Spenden‏‎ kann gesehen werden im Kontext von Wirtschaft und Produkte und kann interpretiert werden vom Standpunkt von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda], [[Spiritualität]], humanistische [[Psychologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft und Produkte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewusst Leben Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LuisaVogel</name></author>
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		<updated>2021-02-02T09:47:14Z</updated>

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		<author><name>LuisaVogel</name></author>
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