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	<title>Yogawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Madhavendra_Puri&amp;diff=553878</id>
		<title>Madhavendra Puri</title>
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		<updated>2016-05-17T13:27:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Madhavendra Puri&#039;&#039;&#039; (IAST: Mādhavendra Purī), auch als Madhavendra Puri Goswami bekannt, ist ein Vaishnava [[Heilig]]er, der im 14. Jahrhundert erschien. Über die frühen Jahre von Madhavendra Puri ist nur wenig bekannt. In der Mehrzahl der Quellen wird er bereits als Bettelmönch genannt. Nachdem Madhavendra Puri als [[Sannyasin]] durch Indien gepilgert war, ließ er sich in [[Vrindavan]] und [[Orissa]] nieder. Die Hauptquelle über seine Person ist das Chaitanya Caritamrita. Er war ein Sannyasin des Shankara Sampradaya Ordens, gehörte aber als Schüler von [[Lakshmipati Tirtha]] auch zu der Madhava Linie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:450px-Sri Nathji.jpg|thumb|Gottheit, die von Madhavendra Puri in Vallabhacharya auf dem Berg Govardhan wiederentdeckt und verehrt wurde.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint, dass Madhavendra Puri der Begründer des Vaishnava Zentrums in Mathura und Vrindavana war. Er wird als [[Quelle]] der hingebungsvollen [[Krishna]] Verehrung gesehen und begann mit der Verehrung der Gottheit [[Gopala]], besser bekannt als Shrinathji. Ihm wird die sagenumwobene Entdeckung der berühmten Gottheit Gopala nahe [[Govardhana]] nachgesagt, die später verehrt wurde von Vallabhacharya, einem Gefolgsmann von Vishnuswami der Rudra Sampradaya, der im Gegenzug von der hingebungsvollen Atmosphäre Vrindavans beeinflusst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Madhavendra Puri ist weiterhin dafür bekannt, Anweisungen und Gaben von der Gottheit [[Gopinatha]] empfangen zu haben. Gopinatha schickte ihn, die rare Sandelholzpaste von Orissa in die Malaya Berge zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Madhavendra Puri ging maßgeblich die [[Inspiration]] der Bewegung um Chaitanya Mahaprabhu aus, der Madhavendras intimen Schüler, Ishvara Puri, als seinen [[Diksha]] [[Guru]] annahm. Es wird geglaubt, dass er die [[Prinzip]]ien der Gaudiya Vaishnavas vor Caitanya lehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:322px-Govardhan.jpg|thumb|Aufnahme von dem Berg Govardhan in Vrindavan, wo Madhavendra Puri Gopala verehrt hat.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass Caitanya Mahaprabhus Dienst in der Einsamkeit mit einem einzigen Vers, gesprochen von seinem Lehrer Madhavendra Puri, beginnt: &amp;quot;Oh mein geliebter Herr, Freund der Leidenden! Mathuranatha, wann, wann werde ich Dich schauen? Ohne Dich zu schauen ist mein [[Herz]] bestürzt, mein Angebeteter, Unruhe ist in mir! Was soll ich tun?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Madhavendra Puri kommt aus der Linie von Sri Madhva, dem [[Acharya]] des reinen Dvaita oder dualistischen Philosophie. Seine Lehre war, bevor er Sri [[Vyasa]] begegnete, reduziert auf eine destruktive Linie des Beherrschens von Mayavada. Unter Vyasadeva wandte er sich zur konstruktiven Seite des regelmäßigen Predigens und nahm Konvertiten auf und verfasste Kommentaren als autorisierter Acharya. Die Predigt des positiven Prinzips der anders weltlichen Dualität stammt aus der Linie von Sri Vyasa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist das Bindeglied zwischen den [[Madhva]] und den [[Gaudiya]] [[Sampradayas]]. Er ist bekannt dafür, die Vorstellung von [[Madhurya Bhava]] im Madhvacharya Sampradaya eingeführt zu haben. Er säte damit den Samen von [[Prema]] [[Bhakti]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Übereinstimmung mit Gaudiya Vaishnava Quellen wird angenommen, dass Madhavendra Puri zu der Linie von [[Madhavacharya]] gehörte, die beschrieben wird in Büchern wie &amp;quot;Gaura Ganoddesa Dipika&amp;quot;, &amp;quot;Prameya Ratnavali&amp;quot; und in den [[Schriften]] von Gopala Guru Goswami. Diese Guru Linie, wie in der Gaura Ganoddesa Dipika beschrieben, stimmt mit den historischen Aufzeichnungen überein. Er hatte viele Schüler, doch [[Advaita Acharya]] und [[Ishvara Puri]] werden als die maßgeblichen Schüler von Madhavendra Puri angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühe Geschichte der berühmten Gottheit Khirachora Gopinatha (Ksirachora Gopinath) wird in den Gaudiya Texten nicht erwähnt, jedoch von Vinod Bijaya Babaji in der Gopinatha Caritamrita. Allerdings findet sich große Übereinstimmung mit der Gottheit in der Chaitanya Caritamrita, der grundlegenden Schrift der Gaudiya Vaishnavas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Madhavendra Puri starb in Remuna, sein [[Samadhi]] Schrein und seine Sandalen werden dort heute noch verehrt. Der Ort ist eine Pilgerstätte für viele Vaishnava Gruppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Guru]]&lt;br /&gt;
* [[Heilige]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: &#039;&#039;Die Kraft der Gedanken&#039;&#039;; [[Mangalam Verlag|Books]]. ISBN 3-922477-94-1&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda:&#039;&#039; Shrimad Bhagavad Gita, Erläuternder Text und Kommentar von Swami Sivananda&#039;&#039;; Mangalam Books. ISBN 3-922477-06-2&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: &#039;&#039;Hatha-Yoga / Der sichere Weg zu guter Gesundheit, langem Leben und Erweckung der höheren Kräfte&#039;&#039;; Heinrich Schwab Verlag. ISBN 3-7964-0097-3&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis&#039;&#039;; Mangalam Books. ISBN 3-922477-00-3&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: &#039;&#039;Sadhana&#039;&#039;; Mangalam Books. ISBN 3-922477-07-0&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: &#039;&#039;Autobiographie von Swami Sivananda&#039;&#039;;  Bad Mainberg 1999. ISBN 3-931854-24-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks== &lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-wissen/yoga-tradition/swami-vishnu-devananda/ Swami Vishnu-devananda]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Yogananda.html Paramahamsa Yogananda]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/AnandamayiMa.html Anandamayi Ma]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Sankara.html Shankara]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Chidananda.html Swami Chidananda]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/SwamiKrishnananda.html Swami Krishnananda]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/RamanaMaha.html Ramana Maharshi]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Poonjaji.htm Poonjaji]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Amma.html Mata Amritananda Mayi]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Amma.html Sathya Sai Baba]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/ &#039;&#039;&#039;Indische Meister&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vaishnavismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Madhavendra_Puri&amp;diff=553877</id>
		<title>Madhavendra Puri</title>
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		<updated>2016-05-17T13:25:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Madhavendra Puri&#039;&#039;&#039; (IAST: Mādhavendra Purī), auch als Madhavendra Puri Goswami bekannt, ist ein Vaishnava [[Heilig]]er, der im 14. Jahrhundert erschien. Über die frühen Jahre von Madhavendra Puri ist nur wenig bekannt. In der Mehrzahl der Quellen wird er bereits als Bettelmönch genannt. Nachdem Madhavendra Puri als [[Sannyasin]] durch Indien gepilgert war, ließ er sich in [[Vrindavan]] und [[Orissa]] nieder. Die Hauptquelle über seine Person ist das Chaitanya Caritamrita. Er war ein Sannyasin des Shankara Sampradaya Ordens, gehörte aber als Schüler von [[Lakshmipati Tirtha]] auch zu der Madhava Linie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:450px-Sri Nathji.jpg|thumb|Gottheit, die von Madhavendra Puri in Vallabhacharya auf dem Berg Govardhan wiederentdeckt und verehrt wurde.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint, dass Madhavendra Puri der Begründer des Vaishnava Zentrums in Mathura und Vrindavana war. Er wird als [[Quelle]] der hingebungsvollen [[Krishna]] Verehrung gesehen und begann mit der Verehrung der Gottheit [[Gopala]], besser bekannt als Shrinathji. Ihm wird die sagenumwobene Entdeckung der berühmten Gottheit Gopala nahe [[Govardhana]] nachgesagt, die später verehrt wurde von Vallabhacharya, einem Gefolgsmann von Vishnuswami der Rudra Sampradaya, der im Gegenzug von der hingebungsvollen Atmosphäre Vrindavans beeinflusst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Madhavendra Puri ist weiterhin dafür bekannt, Anweisungen und Gaben von der Gottheit [[Gopinatha]] empfangen zu haben. Gopinatha schickte ihn, die rare Sandelholzpaste von Orissa in die Malaya Berge zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Madhavendra Puri ging maßgeblich die [[Inspiration]] der Bewegung um Chaitanya Mahaprabhu aus, der Madhavendras intimen Schüler, Ishvara Puri, als seinen [[Diksha]] [[Guru]] annahm. Es wird geglaubt, dass er die [[Prinzip]]ien der Gaudiya Vaishnavas vor Caitanya lehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:322px-Govardhan.jpg|thumb|Aufnahme von dem Berg Govardhan in Vrindavan, wo Madhavendra Puri Gopala verehrt hat.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass Caitanya Mahaprabhus Dienst in der Einsamkeit mit einem einzigen Vers, gesprochen von seinem Lehrer Madhavendra Puri, beginnt: &amp;quot;Oh mein geliebter Herr, Freund der Leidenden! Mathuranatha, wann, wann werde ich Dich schauen? Ohne Dich zu schauen ist mein [[Herz]] bestürzt, mein Angebeteter, Unruhe ist in mir! Was soll ich tun?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Madhavendra Puri kommt aus der Linie von Sri Madhva, dem [[Acharya]] des reinen Dvaita oder dualistischen Philosophie. Seine Lehre war, bevor er Sri [[Vyasa]] begegnete, reduziert auf eine destruktive Linie des Beherrschens von Mayavada. Unter Vyasadeva wandte er sich zur konstruktiven Seite des regelmäßigen Predigens und nahm Konvertiten auf und verfasste Kommentaren als autorisierter Acharya. Die Predigt des positiven Prinzips der anders weltlichen Dualität stammt aus der Linie von Sri Vyasa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist das Bindeglied zwischen den [[Madhva Sampradayas]] und den [[Gaudiya Sampradayas]]. Er ist bekannt dafür, die Vorstellung von [[Madhurya Bhava]] im Madhvacharya Sampradaya eingeführt zu haben. Er säte damit den Samen von [[Prema Bhakti]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Übereinstimmung mit Gaudiya Vaishnava Quellen wird angenommen, dass Madhavendra Puri zu der Linie von [[Madhavacharya]] gehörte, die beschrieben wird in Büchern wie &amp;quot;Gaura Ganoddesa Dipika&amp;quot;, &amp;quot;Prameya Ratnavali&amp;quot; und in den [[Schriften]] von Gopala Guru Goswami. Diese Guru Linie, wie in der Gaura Ganoddesa Dipika beschrieben, stimmt mit den historischen Aufzeichnungen überein. Er hatte viele Schüler, doch [[Advaita Acharya]] und [[Ishvara Puri]] werden als die maßgeblichen Schüler von Madhavendra Puri angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühe Geschichte der berühmten Gottheit Khirachora Gopinatha (Ksirachora Gopinath) wird in den Gaudiya Texten nicht erwähnt, jedoch von Vinod Bijaya Babaji in der Gopinatha Caritamrita. Allerdings findet sich große Übereinstimmung mit der Gottheit in der Chaitanya Caritamrita, der grundlegenden Schrift der Gaudiya Vaishnavas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Madhavendra Puri starb in Remuna, sein [[Samadhi]] Schrein und seine Sandalen werden dort heute noch verehrt. Der Ort ist eine Pilgerstätte für viele Vaishnava Gruppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Guru]]&lt;br /&gt;
* [[Heilige]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: &#039;&#039;Die Kraft der Gedanken&#039;&#039;; [[Mangalam Verlag|Books]]. ISBN 3-922477-94-1&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda:&#039;&#039; Shrimad Bhagavad Gita, Erläuternder Text und Kommentar von Swami Sivananda&#039;&#039;; Mangalam Books. ISBN 3-922477-06-2&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: &#039;&#039;Hatha-Yoga / Der sichere Weg zu guter Gesundheit, langem Leben und Erweckung der höheren Kräfte&#039;&#039;; Heinrich Schwab Verlag. ISBN 3-7964-0097-3&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis&#039;&#039;; Mangalam Books. ISBN 3-922477-00-3&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: &#039;&#039;Sadhana&#039;&#039;; Mangalam Books. ISBN 3-922477-07-0&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: &#039;&#039;Autobiographie von Swami Sivananda&#039;&#039;;  Bad Mainberg 1999. ISBN 3-931854-24-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks== &lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/yogi/sivananda.html Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-wissen/yoga-tradition/swami-vishnu-devananda/ Swami Vishnu-devananda]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Yogananda.html Paramahamsa Yogananda]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/AnandamayiMa.html Anandamayi Ma]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Sankara.html Shankara]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Chidananda.html Swami Chidananda]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/SwamiKrishnananda.html Swami Krishnananda]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/RamanaMaha.html Ramana Maharshi]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Poonjaji.htm Poonjaji]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Amma.html Mata Amritananda Mayi]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Amma.html Sathya Sai Baba]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/ &#039;&#039;&#039;Indische Meister&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vaishnavismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yajna&amp;diff=553837</id>
		<title>Yajna</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yajna&amp;diff=553837"/>
		<updated>2016-05-16T19:40:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: /* Brahma Yajna oder Rishi Yajna */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Yajna&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: यज्ञ yajña &#039;&#039;m.&#039;&#039;) ist ein [[Hinduismus|hinduistisches]] [[Opfer]]ritual, das seinen Ursprung in den [[Veden]] findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:YogaVidya-Westerwald (277 von 291).jpg|thumb|Yajna - Feuerzeremonie bei [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga Vidya] im Westerwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Verehrung]], [[Hingabe]], [[Gebet]]. Mit einer Yajna wurde, wie in allen heiligen Riten, der [[Segen]] der Götter erbeten - hier besonders über [[Agni]], die heilige [[Energie]] des [[Feuer]]s. Die Opfergabe, üblicherweise [[Ghee]] oder Reis, wurde als Mikro[[kosmos]] aufgefasst, der den Menschen in Einklang mit dem Makrokosmos bringen sollte. Yajna bedeutet auch die Kontaktaufnahme des Opfernden mit seinem wahren [[Selbst]] ([[Atman]]). Ein wirkliches Opfer darzubringen, heißt: mit [[Dankbarkeit]], [[Demut]] und [[Freude]] etwas zu tun, das anderen Menschen in ihrer [[Entwicklung]] weiterhilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yajna ist auch ein Name des Sohnes von [[Ruci]], dem Gatten der [[Dakshina]]. Er hatte einen Hirschkopf und wurde bei einer Opferhandlung getötet. Im Reich der Sterne wurde er dann zum Sternbild des Hirschkopfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Yajna==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Yajna&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yajna ist ein Sanskrit-Wort und wird meist übersetzt als &amp;quot;Opfer&amp;quot; oder auch als &amp;quot;Feueropfer&amp;quot;. Yajna im weiteren Sinn ist jede Art von [[Gottesdienst]], jede Art von [[Ritual]], jede Art von Gottesverehrung. Yajna ist eben zum einen ein Feuerritual. In den alten vedischen [[Schriften]] werden sehr häufig Yajnas beschrieben, und da wird beschrieben, wie die Priester in ein heiliges Feuer Ghee hineingegeben haben und andere heilige Gegenstände. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens, am Rande bemerkt, Ghee, auf Sanskrit [[Ghrita]], bezieht sich nicht notwendigerweise auf Butterfett, sondern Ghrita heißt einfach &amp;quot;das Fließende&amp;quot;. Ghrita bezieht sich schlicht und ergreifend auf flüssiges Fett, auf Öl, im weiteren Sinn auf alles Flüssige. Also, mit anderen Worten, in den alten [[Zeit]]en haben die [[Huta]]s in ein heiliges Yajna verschiedene [[Gabe]]n hineingegeben und dabei heilige [[Mantra]]s rezitiert, dabei an Gott gedacht, und dann hat sich Gott manifestiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Teil haben die Anwesenden eine [[Manifestation]] Gottes gesehen, gespürt, gehört, zum Teil haben sie [[Darshana]] gehabt, eine [[Vision]] Gottes, zum Teil hat Gott dann in seinen verschiedenen Manifestationen gefragt: &amp;quot;Was wollt ihr haben?&amp;quot; Verschiedenste Yajnas werden beschrieben. Yajna ist aber nicht nur dieses formelle Feuerritual, Yajna ist auch jede Art von Gottesverehrung. In diesem Sinne beschreibt auch [[Krishna]] Yajna, und dort sagt er, Yajna ist nicht nur das formelle Yajna, ist nicht nur ein Ritual mit Priestern, die dafür ausgebildet sind, die die [[Mantra]]s genau kennen und alle Reinigungsvorschriften beachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krishna beschreibt in einigen Kapiteln der [[Bhagavad Gita]], dass auch schon [[Pranayama]] Yajna ist. Er sagt, die Einatmung opfern in die Ausatmung, das ist Yajna. Dann seine Handlungen Gott darbringen, auch das ist Yajna. Gott zu verehren, ist Yajna. Und so viele verschiedene Formen von Yajna beschreibt Krishna, die insbesondere spirituelle Yajnas sind. Schließlich im 18. Kapitel der Bhagavad Gita beschreibt Krishna die Dinge, die man tun sollte oder nicht tun sollte. Und er sagt, es gibt drei Dinge, die ein spiritueller Aspirant tun sollte: Das ist [[Tapas]], Yajna und [[Dana]], denn er sagt, mit Tapas, Yajna und Dana reinigen sich die [[Weise]]n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tapas heißt hier spirituelle Praxis im Allgemeinen und heißt [[Selbstbeherrschung]] im Besonderen. Yajna heißt jede Art von ritueller Gottesverehrung und all das, was man [[Gott]] darbringt. Und Dana sind gute Werke, die man für andere tut. Wir würden &amp;quot;[[Karma Yoga]]&amp;quot; sagen, uneigennütziges Dienen und auch Spenden geben, alles, was man tut, um für andere etwas zu geben. Er sagt auch, dass man diese drei Handlungen sattvig ausführen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute geht es aber hauptsächlich um Yajna. Und wenn du mehr über Yajna wissen willst, im Sinne auch von Opfer[[zeremonie]], dann gehe auf unsere Internetseite, auf www.yoga-vidya.de. Gib dort &amp;quot;Yajna&amp;quot; ein und erfahre eine Menge über Yajna, die Hintergründe der Yajna, auch die Bhagavad Gita Aussagen über Yajna. Du findest auch Videos über die Ausführung von Yajnas. Du kannst teilhaben an einer Yajna, die bei [[Yoga Vidya]] ausgeführt wird. Du kannst die Mantras mitbekommen, und so kannst du tief in diese Yajnas einsteigen, sowohl als spirituelle Praxis im Allgemeinen, als Ritual und Gottesdienst im Speziellen und als Feuerritual im eigentlichen ursprünglichen Sinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ZW7ym75zCX4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pancha Mahayajnas==&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuer2.jpg|thumb|Feuer - Element der Transformation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pancha Mahayajnas sind die 5 großen Opferrituale. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese sind:&lt;br /&gt;
*1. [[Brahma Yajna]], auch [[Veda]] Vajna genannt, ein Opfer an die [[Brahmane]]n oder die [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_veden.html Veden] oder an Heilige&lt;br /&gt;
*2. [[Deva Yajna]], Opfer an die himmlischen Wesen&lt;br /&gt;
*3. [[Pitri Yajna]], ein Opfer für die Vorfahren&lt;br /&gt;
*4. [[Bhuta Yajna]], ein Opfer für alle Mitgeschöpfe&lt;br /&gt;
*5. [[Manushya yajna]], ein Opfer an die Menschheit, besonders an Bedürftige&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die 5 Yajnas im einzelnen===&lt;br /&gt;
Die [[Rishi]]s, die Himmelswesen, die Ahnen, die [[Geist]]er und Gäste erwarten [[Hilfe]] von den Hausherren. Daher sollten sie diese 5 Opferrituale täglich ausüben. Lehren oder die Schriften studieren ist Brahma Yajna; [[Tarpana]], den Ahnen [[Wasser]] anbieten und [[Sraaddha]] bilden Pitri Yajna; [[Homa]] und Opfergaben ins [[Feuer]] geben ist Deva Yajna; [[Bali]] oder allen Kreaturen Speise darreichen ist Bhuta Yajna; und Gastfreundschaft ist Manushya oder [[Atithi]] Yajna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Brahma Yajna (auch Rishi oder Veda Yajna)====&lt;br /&gt;
Jedermann sollte täglich die heiligen Schriften studieren. Er sollte dieses [[Wissen]] mit anderen teilen. Das ist Brahma oder Rishi Yajna. Indem man dies macht, ehrt man die Rishis. Hierzu zählt auch Veda Yajna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Swami Sivananda]] erzählt die Bhagavatam Geschichte von Krishna und dem Veda Yajna&#039;&#039;&lt;br /&gt;
(Aus: Lord Krishna, His Lilas and Teachings)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begleitet von Balarama und den Kuhhirtenjungen wandelte Sri Krishna weit entfernt von Brindavan umher. Es war die Zeit des Sommers. Die Strahlen der Sonne waren extrem stark. Die Bäume spendeten Schatten. Krishna sagte: “Seht mein Freunde! Wie edelmütig diese Bäume sind! Sie leben nur für das Wohl der Anderen. Sie ertragen den Wind, den Regen, die Sonne und den Frost. Sie leben das beste Leben. Sie geben den anderen Lebensarten Kraft. Sie bieten ihre Blätter, Blumen, Früchte, Wurzeln, Rinde, Duft, Saft, Nahrung, Knospen, Harz, Asche, Holzkohle, zarte Triebe, Schatten etc. dar und befriedigen damit die Bedürfnisse aller Lebewesen. Von allen Lebewesen rechtfertigen diejenigen ihr Dasein, die anderen Gutes tun - mit ihrem Leben, ihrem Reichtum, ihrer Weisheit und ihren Worten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Einer der Jungen wurde hungrig, näherte sich Krishna und sagte: &amp;quot;Der Hunger schwächt uns. Wärst du so freundlich uns ein paar Möglichkeiten aufzuzeigen, um ihn zu stillen?&amp;quot; Krishna antwortete: &amp;quot;Freunde! Brahmanen, die sich mit den Veden auskennen, führen ein Opferritual durch, Angirasa genannt, mit dem Ziel den Himmel zu erreichen;einem Ort, der sich nicht weit weg von hier befindet. Geht in ihre Opferhalle. Nennt ihnen unsere Namen und bittet um Essen.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
Die Jungen liefen in die Opferhalle und baten bei den Brahmanen um Essen. Die Brahmanen hörten ihnen jedoch nicht zu. Sie sahen in Sri Krishna einen Normalsterblichen und ignorierten seine Bitte. Yajna war für sie selbstverständlich, dennoch missachteten sie den Gott des Yajna. Sie dachten, sie seien Krishna überlegen. Da die [[Brahmane]]n weder ja noch nein sagten, hatten die Kuhhirtenjungen keine Hoffnung mehr, kehrten enttäuscht um und berichteten Sri Krishna den Sachverhalt. Krishna lachte und sagte: &amp;quot;Freunde, dieses Mal geht ihr zu den Ehefrauen der Brahmanen&amp;quot;. Sie taten es. Die Frauen eilten zu Krishna mit Essenstellern jeglicher Art, trotz der Proteste ihrer Männer, Brüder und Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sri Krishna sagte: „Gesegnete Damen! Ich begrüße euch alle. Setzt euch bitte hin. Sagt mir, was ich für euch tun kann. Ihr seid gekommen, um Mich zu sehen. Ich bin [[Atman]] und somit der allerliebste. Diejenigen, die sich um Atman kümmern, fühlen bedingungslose und unerschütterliche Zuneigung zu Mir. [[Prana]], [[Buddhi]], Verstand, Körper, Frauen, Kinder, Angehörige und Wohlstand werden nur Atman zuliebe begehrt.&amp;quot; Die Ehefrauen der Brahmanen sagten: &amp;quot;Herr, wir haben lediglich eure Füße gesucht. Wir haben unsere Familienmitglieder verlassen. Lasst uns in unserem Verschluss einen Kranz aus [[Tulsi]]blättern tragen, welcher zu euren Füßen fallen wird. Unsere Ehemänner, Eltern, Söhne, Brüder und Verwandte werden uns nicht akzeptieren. Jeder in dieser Welt wird uns ausgrenzen. Wir haben keine andere Unterstützung. Wir haben uns dir zu Füßen gelegt. Sei so gut und weite deinen Schutz über uns hinaus aus. Lass uns deine Diener werden.&amp;quot; Sri Krishna sagte: &amp;quot;Gesegnete Damen! Geht wieder zurück nach Hause. Eure Männer, Söhne, Eltern usw. werden nicht verärgert über euch sein. Auf meinen Befehl hin, werden alle Menschen, auch die Devas, euer Handeln gutheißen. Daher wird euch die ganze Welt verehren. Die leibhaftige Nähe durch mich oder der direkte Kontakt zu mir ist für [[Liebe]] und [[Hingabe]] nicht erforderlich. Denkt mit dem ganzen [[Herz]]en an mich. Ihr werdet mich gleich erreichen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehefrauen der Bramahnen kehrten in die Opferhalle zurück. Die Brahmanen hatten an ihrem Verhalten nichts auszusetzen. Als die Brahmanen erfuhren, dass Sri Krishna Gott selbst war, bereuten sie ihr Verhalten. Aus Furcht vor [[Kamsa]] konnten sie nicht nach Brindavan gehen. Sie verehrten Krishna zu Hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deva Yajna====&lt;br /&gt;
[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Krishnatext.html Krishna] sagt in der [[Bhagavad Gita]]: &amp;quot;Als in grauer Vorzeit die Menschheit zusammen mit dem Opfer entstand, sprach der Schöpfer `Dadurch möget ihr euch fortpflanzen; lasst dies die Milchkuh eurer [[Wunsch|Wünsche]] sein (die [[Kuh]], die alles schenkt, was ihr wünscht). Damit speise du die Götter, und die Götter mögen dich speisen; indem ihr euch also so gegenseitig speist, wirst du das höchste Gut erlangen. Da du die Götter im Opfer gespeist hast, werden sie dir das Gewünschte geben. Wer also genießt, was die Götter ihm geben, ohne ihnen dafür (als Gegenleistung) zu opfern, ist in der Tat ein Dieb. Die Rechtschaffenen, die die Reste der Opfergaben verzehren, werden von allen [[Sünde]]n befreit; die Sündigen aber, die die Speisen (nur) für sich selbst zubereiten, nehmen wahrlich Sünde zu sich.&amp;quot; (Kapitel III, Vers 10, 11, 12, 13). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manu]] spricht: &amp;quot;Erlaube dem Menschen stets das Studium der [[Veden]] und der Riten der [[Deva]]s; indem er sich mit den Veden beschäftigt, unterstützt er die beweglichen und unbeweglichen Königreiche.&amp;quot; Diese [[Opfer]] drehen das [[Rad]] des [[Leben]]s in Übereinstimmung mit dem Göttlichen [[Wille]]n und helfen so der [[Entwicklung]] des Menschen und der ganzen [[Welt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pitri Yajna====&lt;br /&gt;
Den Vorfahren [[Erlösung]] anzubieten ist Pitri Yajna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bhuta Yajna====&lt;br /&gt;
An Kühe, [[Hund]]e, [[Vogel|Vögel]], [[Fisch]]e usw. [[Nahrung]] zu verteilen ist Bhuta Yajna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Manushya Yajna====&lt;br /&gt;
Die Armen zu speisen ist Manushya Yajna. Die Hungrigen zu speisen, den Nackten zu bekleiden, den Heimatlosen zu beherbergen, den [[Verzweiflung|Verzweifelten]] zu trösten, einen Gast zu bewirten – all das sind [[Form]]en von Manushya Yajna. Jede Art von [[Dienst]] an der notleidenden Menschheit ist Manushya Yajna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5504562}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Nutzen der Pancha Mahayajnas===&lt;br /&gt;
Indem man täglich [[Freundlichkeit]], [[Güte]] und [[Mitgefühl]] praktiziert, entwickelt man [[Barmherzigkeit]]. [[Hass]] verschwindet. Das harte, egoistische [[Herz]] wird allmählich weich. Man entwickelt kosmische [[Liebe]]. Das [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herz] wird weit.  Man hat einen weiteren Blick auf das Leben. Man versucht, die [[Einheit]] mit allen Wesen zu spüren. Das alte [[Gefühl]] des Getrenntseins aufgrund von [[Selbstsucht]] und [[Egoismus]] wird nach und nach schwächer und letztendlich ausgerottet. Man lernt, dass man nur dann glücklich sein kann, indem man andere glücklich macht, ihnen dient und hilft, indem man ihre [[Leid]]en vermindert und indem man das, was man hat, mit anderen teilt. Diese 5 großartigen Opfer lehren den Menschen seine Beziehung zu Vorgesetzten, Gleichrangigen und Untergebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat keine gesonderte, eigenständige, individuelle Existenz. Er ist mit der Welt verbunden. Er ist wie eine Perle im Rosenkranz. Sein ganzes Leben muss bestimmt sein von Opfer und [[Pflicht]]en. Nur dann wird er sich rasch entwickeln.  Und nur dann wird er die höchste [[Glückseligkeit]] des Ewigen erkennen. Nur dann kann er sich befreien vom Rad der [[Wiedergeburt]] und wird [[Unsterblichkeit]] erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Copyright [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Atithi Yajna==     &lt;br /&gt;
Atithi Yajna ist das [[Opfer]] der Gastfreundschaft. Atithi Yajna ist ein Yajna, ein Opfer, das man einem Gast, einem &amp;quot;[[Atithi]]&amp;quot; bringt. Atithi Yajna drückt auch aus, wenn du einen Gast hast und du dich um ihn kümmern willst, musst du manchmal auch Opfer bringen. Manchmal ist es schön, einen Gast zu haben, einen Atithi zu haben, manchmal ist es aber nicht einfach. Ein Atithi bringt den Tagesablauf durcheinander, er bringt dein geregeltes [[Leben]] durcheinander: Er hat Bedürfnisse. Er hat [[Wunsch|Wünsche]]. Vielleicht wird er auch mal krank, vielleicht sagt er etwas erst später. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atithi Yajna drückt aus, sich um einen Gast zu kümmern, das ist ein Opfer. Yajna gilt auch als wichtige spirituelle Praxis. Ein Atithi Yajna heißt, dass du bereit bist, ein Opfer zu bringen für einen anderen Menschen, der entweder deine Hilfe braucht oder dich besucht. In diesem Sinne, in einem [[Ashram]] gibt es viele Atithis, jeder, der in den Ashram kommt ist ein Atithi, und Mitarbeiter im Ashram bemühen sich, Opfer zu bringen, Yajnas zu bringen, für das Wohl der Gäste. Deshalb ist Atithi Yajna ein wichtiges spirituelles [[Prinzip]] in einem Ashram. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen in einem Ashram entwickeln sich, indem sie für die Atithis Opfer bringen, und das sind oft gar nicht mal so wenige, was einer, der mal eins, zwei [[Tag]]e oder auch mal eine Woche in den Ashram kommt, gar nicht so weiß, wie sehr das Leben von Ashram-Bewohnern, Ashramiten, Ashram-Sevakas ausgerichtet ist, um den Gästen eine gute Erfahrung zu ermöglichen. Atithi Yajna ist also das Opfer der Gastfreundschaft, Opfer, die man bringt für einen Gast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2XAWubOXNxU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Yajnavalli]] &lt;br /&gt;
*[[Yajnashreshtha]]&lt;br /&gt;
*[[Yajnanga]]  &lt;br /&gt;
*[[Yajnopavita]]&lt;br /&gt;
*[[Pancha Mahayajnas]]&lt;br /&gt;
*[[Verehrung]]&lt;br /&gt;
*[[Bhakti Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Götter]]&lt;br /&gt;
*[[Ijya]]&lt;br /&gt;
*[[Ishti]]&lt;br /&gt;
*[[Yaga]]&lt;br /&gt;
*[[Homa]]&lt;br /&gt;
*[[Puja]]&lt;br /&gt;
*[[Havan]]&lt;br /&gt;
*[[Arati]]&lt;br /&gt;
*[[Purnahuti]]&lt;br /&gt;
*[[IPA|Internationales Phonetisches Alphabet (IPA)]]&lt;br /&gt;
*[[Spiritueller Kalender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.sanskritweb.net/rigveda/rigveda.pdf Sanskrittext des Rigveda mit deutscher Übersetzung von Karl Friedrich Geldner]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya, Möglichkeit zur Mantra-Weihe und spirituellen Namensgebung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya] &lt;br /&gt;
* [http://www.sivananda.org/ Divine Life Society - Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/ Hinduistische Rituale]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-und-andere-festtage/ Indische und andere Festtage]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-und-andere-festtage/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bhakti Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yajna&amp;diff=553836</id>
		<title>Yajna</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yajna&amp;diff=553836"/>
		<updated>2016-05-16T19:38:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Yajna&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: यज्ञ yajña &#039;&#039;m.&#039;&#039;) ist ein [[Hinduismus|hinduistisches]] [[Opfer]]ritual, das seinen Ursprung in den [[Veden]] findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:YogaVidya-Westerwald (277 von 291).jpg|thumb|Yajna - Feuerzeremonie bei [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga Vidya] im Westerwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Verehrung]], [[Hingabe]], [[Gebet]]. Mit einer Yajna wurde, wie in allen heiligen Riten, der [[Segen]] der Götter erbeten - hier besonders über [[Agni]], die heilige [[Energie]] des [[Feuer]]s. Die Opfergabe, üblicherweise [[Ghee]] oder Reis, wurde als Mikro[[kosmos]] aufgefasst, der den Menschen in Einklang mit dem Makrokosmos bringen sollte. Yajna bedeutet auch die Kontaktaufnahme des Opfernden mit seinem wahren [[Selbst]] ([[Atman]]). Ein wirkliches Opfer darzubringen, heißt: mit [[Dankbarkeit]], [[Demut]] und [[Freude]] etwas zu tun, das anderen Menschen in ihrer [[Entwicklung]] weiterhilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yajna ist auch ein Name des Sohnes von [[Ruci]], dem Gatten der [[Dakshina]]. Er hatte einen Hirschkopf und wurde bei einer Opferhandlung getötet. Im Reich der Sterne wurde er dann zum Sternbild des Hirschkopfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Yajna==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Yajna&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yajna ist ein Sanskrit-Wort und wird meist übersetzt als &amp;quot;Opfer&amp;quot; oder auch als &amp;quot;Feueropfer&amp;quot;. Yajna im weiteren Sinn ist jede Art von [[Gottesdienst]], jede Art von [[Ritual]], jede Art von Gottesverehrung. Yajna ist eben zum einen ein Feuerritual. In den alten vedischen [[Schriften]] werden sehr häufig Yajnas beschrieben, und da wird beschrieben, wie die Priester in ein heiliges Feuer Ghee hineingegeben haben und andere heilige Gegenstände. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens, am Rande bemerkt, Ghee, auf Sanskrit [[Ghrita]], bezieht sich nicht notwendigerweise auf Butterfett, sondern Ghrita heißt einfach &amp;quot;das Fließende&amp;quot;. Ghrita bezieht sich schlicht und ergreifend auf flüssiges Fett, auf Öl, im weiteren Sinn auf alles Flüssige. Also, mit anderen Worten, in den alten [[Zeit]]en haben die [[Huta]]s in ein heiliges Yajna verschiedene [[Gabe]]n hineingegeben und dabei heilige [[Mantra]]s rezitiert, dabei an Gott gedacht, und dann hat sich Gott manifestiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Teil haben die Anwesenden eine [[Manifestation]] Gottes gesehen, gespürt, gehört, zum Teil haben sie [[Darshana]] gehabt, eine [[Vision]] Gottes, zum Teil hat Gott dann in seinen verschiedenen Manifestationen gefragt: &amp;quot;Was wollt ihr haben?&amp;quot; Verschiedenste Yajnas werden beschrieben. Yajna ist aber nicht nur dieses formelle Feuerritual, Yajna ist auch jede Art von Gottesverehrung. In diesem Sinne beschreibt auch [[Krishna]] Yajna, und dort sagt er, Yajna ist nicht nur das formelle Yajna, ist nicht nur ein Ritual mit Priestern, die dafür ausgebildet sind, die die [[Mantra]]s genau kennen und alle Reinigungsvorschriften beachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krishna beschreibt in einigen Kapiteln der [[Bhagavad Gita]], dass auch schon [[Pranayama]] Yajna ist. Er sagt, die Einatmung opfern in die Ausatmung, das ist Yajna. Dann seine Handlungen Gott darbringen, auch das ist Yajna. Gott zu verehren, ist Yajna. Und so viele verschiedene Formen von Yajna beschreibt Krishna, die insbesondere spirituelle Yajnas sind. Schließlich im 18. Kapitel der Bhagavad Gita beschreibt Krishna die Dinge, die man tun sollte oder nicht tun sollte. Und er sagt, es gibt drei Dinge, die ein spiritueller Aspirant tun sollte: Das ist [[Tapas]], Yajna und [[Dana]], denn er sagt, mit Tapas, Yajna und Dana reinigen sich die [[Weise]]n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tapas heißt hier spirituelle Praxis im Allgemeinen und heißt [[Selbstbeherrschung]] im Besonderen. Yajna heißt jede Art von ritueller Gottesverehrung und all das, was man [[Gott]] darbringt. Und Dana sind gute Werke, die man für andere tut. Wir würden &amp;quot;[[Karma Yoga]]&amp;quot; sagen, uneigennütziges Dienen und auch Spenden geben, alles, was man tut, um für andere etwas zu geben. Er sagt auch, dass man diese drei Handlungen sattvig ausführen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute geht es aber hauptsächlich um Yajna. Und wenn du mehr über Yajna wissen willst, im Sinne auch von Opfer[[zeremonie]], dann gehe auf unsere Internetseite, auf www.yoga-vidya.de. Gib dort &amp;quot;Yajna&amp;quot; ein und erfahre eine Menge über Yajna, die Hintergründe der Yajna, auch die Bhagavad Gita Aussagen über Yajna. Du findest auch Videos über die Ausführung von Yajnas. Du kannst teilhaben an einer Yajna, die bei [[Yoga Vidya]] ausgeführt wird. Du kannst die Mantras mitbekommen, und so kannst du tief in diese Yajnas einsteigen, sowohl als spirituelle Praxis im Allgemeinen, als Ritual und Gottesdienst im Speziellen und als Feuerritual im eigentlichen ursprünglichen Sinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ZW7ym75zCX4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pancha Mahayajnas==&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuer2.jpg|thumb|Feuer - Element der Transformation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pancha Mahayajnas sind die 5 großen Opferrituale. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese sind:&lt;br /&gt;
*1. [[Brahma Yajna]], auch [[Veda]] Vajna genannt, ein Opfer an die [[Brahmane]]n oder die [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_veden.html Veden] oder an Heilige&lt;br /&gt;
*2. [[Deva Yajna]], Opfer an die himmlischen Wesen&lt;br /&gt;
*3. [[Pitri Yajna]], ein Opfer für die Vorfahren&lt;br /&gt;
*4. [[Bhuta Yajna]], ein Opfer für alle Mitgeschöpfe&lt;br /&gt;
*5. [[Manushya yajna]], ein Opfer an die Menschheit, besonders an Bedürftige&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die 5 Yajnas im einzelnen===&lt;br /&gt;
Die [[Rishi]]s, die Himmelswesen, die Ahnen, die [[Geist]]er und Gäste erwarten [[Hilfe]] von den Hausherren. Daher sollten sie diese 5 Opferrituale täglich ausüben. Lehren oder die Schriften studieren ist Brahma Yajna; [[Tarpana]], den Ahnen [[Wasser]] anbieten und [[Sraaddha]] bilden Pitri Yajna; [[Homa]] und Opfergaben ins [[Feuer]] geben ist Deva Yajna; [[Bali]] oder allen Kreaturen Speise darreichen ist Bhuta Yajna; und Gastfreundschaft ist Manushya oder [[Atithi]] Yajna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Brahma Yajna oder Rishi Yajna====&lt;br /&gt;
Jedermann sollte täglich die heiligen Schriften studieren. Er sollte dieses [[Wissen]] mit anderen teilen. Das ist Brahma oder Rishi Yajna. Indem man dies macht, ehrt man die Rishis. Hierzu zählt auch Veda Yajna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Swami Sivananda]] erzählt die Bhagavatam Geschichte von Krishna und dem Veda Yajna&#039;&#039;&lt;br /&gt;
(Aus: Lord Krishna, His Lilas and Teachings)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begleitet von Balarama und den Kuhhirtenjungen wandelte Sri Krishna weit entfernt von Brindavan umher. Es war die Zeit des Sommers. Die Strahlen der Sonne waren extrem stark. Die Bäume spendeten Schatten. Krishna sagte: “Seht mein Freunde! Wie edelmütig diese Bäume sind! Sie leben nur für das Wohl der Anderen. Sie ertragen den Wind, den Regen, die Sonne und den Frost. Sie leben das beste Leben. Sie geben den anderen Lebensarten Kraft. Sie bieten ihre Blätter, Blumen, Früchte, Wurzeln, Rinde, Duft, Saft, Nahrung, Knospen, Harz, Asche, Holzkohle, zarte Triebe, Schatten etc. dar und befriedigen damit die Bedürfnisse aller Lebewesen. Von allen Lebewesen rechtfertigen diejenigen ihr Dasein, die anderen Gutes tun - mit ihrem Leben, ihrem Reichtum, ihrer Weisheit und ihren Worten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Einer der Jungen wurde hungrig, näherte sich Krishna und sagte: &amp;quot;Der Hunger schwächt uns. Wärst du so freundlich uns ein paar Möglichkeiten aufzuzeigen, um ihn zu stillen?&amp;quot; Krishna antwortete: &amp;quot;Freunde! Brahmanen, die sich mit den Veden auskennen, führen ein Opferritual durch, Angirasa genannt, mit dem Ziel den Himmel zu erreichen;einem Ort, der sich nicht weit weg von hier befindet. Geht in ihre Opferhalle. Nennt ihnen unsere Namen und bittet um Essen.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
Die Jungen liefen in die Opferhalle und baten bei den Brahmanen um Essen. Die Brahmanen hörten ihnen jedoch nicht zu. Sie sahen in Sri Krishna einen Normalsterblichen und ignorierten seine Bitte. Yajna war für sie selbstverständlich, dennoch missachteten sie den Gott des Yajna. Sie dachten, sie seien Krishna überlegen. Da die [[Brahmane]]n weder ja noch nein sagten, hatten die Kuhhirtenjungen keine Hoffnung mehr, kehrten enttäuscht um und berichteten Sri Krishna den Sachverhalt. Krishna lachte und sagte: &amp;quot;Freunde, dieses Mal geht ihr zu den Ehefrauen der Brahmanen&amp;quot;. Sie taten es. Die Frauen eilten zu Krishna mit Essenstellern jeglicher Art, trotz der Proteste ihrer Männer, Brüder und Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sri Krishna sagte: „Gesegnete Damen! Ich begrüße euch alle. Setzt euch bitte hin. Sagt mir, was ich für euch tun kann. Ihr seid gekommen, um Mich zu sehen. Ich bin [[Atman]] und somit der allerliebste. Diejenigen, die sich um Atman kümmern, fühlen bedingungslose und unerschütterliche Zuneigung zu Mir. [[Prana]], [[Buddhi]], Verstand, Körper, Frauen, Kinder, Angehörige und Wohlstand werden nur Atman zuliebe begehrt.&amp;quot; Die Ehefrauen der Brahmanen sagten: &amp;quot;Herr, wir haben lediglich eure Füße gesucht. Wir haben unsere Familienmitglieder verlassen. Lasst uns in unserem Verschluss einen Kranz aus [[Tulsi]]blättern tragen, welcher zu euren Füßen fallen wird. Unsere Ehemänner, Eltern, Söhne, Brüder und Verwandte werden uns nicht akzeptieren. Jeder in dieser Welt wird uns ausgrenzen. Wir haben keine andere Unterstützung. Wir haben uns dir zu Füßen gelegt. Sei so gut und weite deinen Schutz über uns hinaus aus. Lass uns deine Diener werden.&amp;quot; Sri Krishna sagte: &amp;quot;Gesegnete Damen! Geht wieder zurück nach Hause. Eure Männer, Söhne, Eltern usw. werden nicht verärgert über euch sein. Auf meinen Befehl hin, werden alle Menschen, auch die Devas, euer Handeln gutheißen. Daher wird euch die ganze Welt verehren. Die leibhaftige Nähe durch mich oder der direkte Kontakt zu mir ist für [[Liebe]] und [[Hingabe]] nicht erforderlich. Denkt mit dem ganzen [[Herz]]en an mich. Ihr werdet mich gleich erreichen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehefrauen der Bramahnen kehrten in die Opferhalle zurück. Die Brahmanen hatten an ihrem Verhalten nichts auszusetzen. Als die Brahmanen erfuhren, dass Sri Krishna Gott selbst war, bereuten sie ihr Verhalten. Aus Furcht vor [[Kamsa]] konnten sie nicht nach Brindavan gehen. Sie verehrten Krishna zu Hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deva Yajna====&lt;br /&gt;
[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Krishnatext.html Krishna] sagt in der [[Bhagavad Gita]]: &amp;quot;Als in grauer Vorzeit die Menschheit zusammen mit dem Opfer entstand, sprach der Schöpfer `Dadurch möget ihr euch fortpflanzen; lasst dies die Milchkuh eurer [[Wunsch|Wünsche]] sein (die [[Kuh]], die alles schenkt, was ihr wünscht). Damit speise du die Götter, und die Götter mögen dich speisen; indem ihr euch also so gegenseitig speist, wirst du das höchste Gut erlangen. Da du die Götter im Opfer gespeist hast, werden sie dir das Gewünschte geben. Wer also genießt, was die Götter ihm geben, ohne ihnen dafür (als Gegenleistung) zu opfern, ist in der Tat ein Dieb. Die Rechtschaffenen, die die Reste der Opfergaben verzehren, werden von allen [[Sünde]]n befreit; die Sündigen aber, die die Speisen (nur) für sich selbst zubereiten, nehmen wahrlich Sünde zu sich.&amp;quot; (Kapitel III, Vers 10, 11, 12, 13). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manu]] spricht: &amp;quot;Erlaube dem Menschen stets das Studium der [[Veden]] und der Riten der [[Deva]]s; indem er sich mit den Veden beschäftigt, unterstützt er die beweglichen und unbeweglichen Königreiche.&amp;quot; Diese [[Opfer]] drehen das [[Rad]] des [[Leben]]s in Übereinstimmung mit dem Göttlichen [[Wille]]n und helfen so der [[Entwicklung]] des Menschen und der ganzen [[Welt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pitri Yajna====&lt;br /&gt;
Den Vorfahren [[Erlösung]] anzubieten ist Pitri Yajna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bhuta Yajna====&lt;br /&gt;
An Kühe, [[Hund]]e, [[Vogel|Vögel]], [[Fisch]]e usw. [[Nahrung]] zu verteilen ist Bhuta Yajna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Manushya Yajna====&lt;br /&gt;
Die Armen zu speisen ist Manushya Yajna. Die Hungrigen zu speisen, den Nackten zu bekleiden, den Heimatlosen zu beherbergen, den [[Verzweiflung|Verzweifelten]] zu trösten, einen Gast zu bewirten – all das sind [[Form]]en von Manushya Yajna. Jede Art von [[Dienst]] an der notleidenden Menschheit ist Manushya Yajna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5504562}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Nutzen der Pancha Mahayajnas===&lt;br /&gt;
Indem man täglich [[Freundlichkeit]], [[Güte]] und [[Mitgefühl]] praktiziert, entwickelt man [[Barmherzigkeit]]. [[Hass]] verschwindet. Das harte, egoistische [[Herz]] wird allmählich weich. Man entwickelt kosmische [[Liebe]]. Das [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herz] wird weit.  Man hat einen weiteren Blick auf das Leben. Man versucht, die [[Einheit]] mit allen Wesen zu spüren. Das alte [[Gefühl]] des Getrenntseins aufgrund von [[Selbstsucht]] und [[Egoismus]] wird nach und nach schwächer und letztendlich ausgerottet. Man lernt, dass man nur dann glücklich sein kann, indem man andere glücklich macht, ihnen dient und hilft, indem man ihre [[Leid]]en vermindert und indem man das, was man hat, mit anderen teilt. Diese 5 großartigen Opfer lehren den Menschen seine Beziehung zu Vorgesetzten, Gleichrangigen und Untergebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat keine gesonderte, eigenständige, individuelle Existenz. Er ist mit der Welt verbunden. Er ist wie eine Perle im Rosenkranz. Sein ganzes Leben muss bestimmt sein von Opfer und [[Pflicht]]en. Nur dann wird er sich rasch entwickeln.  Und nur dann wird er die höchste [[Glückseligkeit]] des Ewigen erkennen. Nur dann kann er sich befreien vom Rad der [[Wiedergeburt]] und wird [[Unsterblichkeit]] erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Copyright [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Atithi Yajna==     &lt;br /&gt;
Atithi Yajna ist das [[Opfer]] der Gastfreundschaft. Atithi Yajna ist ein Yajna, ein Opfer, das man einem Gast, einem &amp;quot;[[Atithi]]&amp;quot; bringt. Atithi Yajna drückt auch aus, wenn du einen Gast hast und du dich um ihn kümmern willst, musst du manchmal auch Opfer bringen. Manchmal ist es schön, einen Gast zu haben, einen Atithi zu haben, manchmal ist es aber nicht einfach. Ein Atithi bringt den Tagesablauf durcheinander, er bringt dein geregeltes [[Leben]] durcheinander: Er hat Bedürfnisse. Er hat [[Wunsch|Wünsche]]. Vielleicht wird er auch mal krank, vielleicht sagt er etwas erst später. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atithi Yajna drückt aus, sich um einen Gast zu kümmern, das ist ein Opfer. Yajna gilt auch als wichtige spirituelle Praxis. Ein Atithi Yajna heißt, dass du bereit bist, ein Opfer zu bringen für einen anderen Menschen, der entweder deine Hilfe braucht oder dich besucht. In diesem Sinne, in einem [[Ashram]] gibt es viele Atithis, jeder, der in den Ashram kommt ist ein Atithi, und Mitarbeiter im Ashram bemühen sich, Opfer zu bringen, Yajnas zu bringen, für das Wohl der Gäste. Deshalb ist Atithi Yajna ein wichtiges spirituelles [[Prinzip]] in einem Ashram. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen in einem Ashram entwickeln sich, indem sie für die Atithis Opfer bringen, und das sind oft gar nicht mal so wenige, was einer, der mal eins, zwei [[Tag]]e oder auch mal eine Woche in den Ashram kommt, gar nicht so weiß, wie sehr das Leben von Ashram-Bewohnern, Ashramiten, Ashram-Sevakas ausgerichtet ist, um den Gästen eine gute Erfahrung zu ermöglichen. Atithi Yajna ist also das Opfer der Gastfreundschaft, Opfer, die man bringt für einen Gast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2XAWubOXNxU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Yajnavalli]] &lt;br /&gt;
*[[Yajnashreshtha]]&lt;br /&gt;
*[[Yajnanga]]  &lt;br /&gt;
*[[Yajnopavita]]&lt;br /&gt;
*[[Pancha Mahayajnas]]&lt;br /&gt;
*[[Verehrung]]&lt;br /&gt;
*[[Bhakti Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Götter]]&lt;br /&gt;
*[[Ijya]]&lt;br /&gt;
*[[Ishti]]&lt;br /&gt;
*[[Yaga]]&lt;br /&gt;
*[[Homa]]&lt;br /&gt;
*[[Puja]]&lt;br /&gt;
*[[Havan]]&lt;br /&gt;
*[[Arati]]&lt;br /&gt;
*[[Purnahuti]]&lt;br /&gt;
*[[IPA|Internationales Phonetisches Alphabet (IPA)]]&lt;br /&gt;
*[[Spiritueller Kalender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.sanskritweb.net/rigveda/rigveda.pdf Sanskrittext des Rigveda mit deutscher Übersetzung von Karl Friedrich Geldner]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya, Möglichkeit zur Mantra-Weihe und spirituellen Namensgebung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya] &lt;br /&gt;
* [http://www.sivananda.org/ Divine Life Society - Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/ Hinduistische Rituale]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-und-andere-festtage/ Indische und andere Festtage]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-und-andere-festtage/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bhakti Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yajna&amp;diff=553835</id>
		<title>Yajna</title>
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		<updated>2016-05-16T19:33:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: /* Brahma Yajna oder Rishi Yajna */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Yajna&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: यज्ञ yajña &#039;&#039;m.&#039;&#039;) ist ein [[Hinduismus|hinduistisches]] [[Opfer]]ritual, das seinen Ursprung in den [[Veden]] findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:YogaVidya-Westerwald (277 von 291).jpg|thumb|Yajna - Feuerzeremonie bei [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga Vidya] im Westerwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Verehrung]], [[Hingabe]], [[Gebet]]. Mit einer Yajna wurde, wie in allen heiligen Riten, der [[Segen]] der Götter erbeten - hier besonders über [[Agni]], die heilige [[Energie]] des [[Feuer]]s. Die Opfergabe, üblicherweise [[Ghee]] oder Reis, wurde als Mikro[[kosmos]] aufgefasst, der den Menschen in Einklang mit dem Makrokosmos bringen sollte. Yajna bedeutet auch die Kontaktaufnahme des Opfernden mit seinem wahren [[Selbst]] ([[Atman]]). Ein wirkliches Opfer darzubringen, heißt: mit [[Dankbarkeit]], [[Demut]] und [[Freude]] etwas zu tun, das anderen Menschen in ihrer [[Entwicklung]] weiterhilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yajna ist auch ein Name des Sohnes von [[Ruci]], dem Gatten der [[Dakshina]]. Er hatte einen Hirschkopf und wurde bei einer Opferhandlung getötet. Im Reich der Sterne wurde er dann zum Sternbild des Hirschkopfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Yajna==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Yajna&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yajna ist ein Sanskrit-Wort und wird meist übersetzt als &amp;quot;Opfer&amp;quot; oder auch als &amp;quot;Feueropfer&amp;quot;. Yajna im weiteren Sinn ist jede Art von [[Gottesdienst]], jede Art von [[Ritual]], jede Art von Gottesverehrung. Yajna ist eben zum einen ein Feuerritual. In den alten vedischen [[Schriften]] werden sehr häufig Yajnas beschrieben, und da wird beschrieben, wie die Priester in ein heiliges Feuer Ghee hineingegeben haben und andere heilige Gegenstände. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens, am Rande bemerkt, Ghee, auf Sanskrit [[Ghrita]], bezieht sich nicht notwendigerweise auf Butterfett, sondern Ghrita heißt einfach &amp;quot;das Fließende&amp;quot;. Ghrita bezieht sich schlicht und ergreifend auf flüssiges Fett, auf Öl, im weiteren Sinn auf alles Flüssige. Also, mit anderen Worten, in den alten [[Zeit]]en haben die [[Huta]]s in ein heiliges Yajna verschiedene [[Gabe]]n hineingegeben und dabei heilige [[Mantra]]s rezitiert, dabei an Gott gedacht, und dann hat sich Gott manifestiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Teil haben die Anwesenden eine [[Manifestation]] Gottes gesehen, gespürt, gehört, zum Teil haben sie [[Darshana]] gehabt, eine [[Vision]] Gottes, zum Teil hat Gott dann in seinen verschiedenen Manifestationen gefragt: &amp;quot;Was wollt ihr haben?&amp;quot; Verschiedenste Yajnas werden beschrieben. Yajna ist aber nicht nur dieses formelle Feuerritual, Yajna ist auch jede Art von Gottesverehrung. In diesem Sinne beschreibt auch [[Krishna]] Yajna, und dort sagt er, Yajna ist nicht nur das formelle Yajna, ist nicht nur ein Ritual mit Priestern, die dafür ausgebildet sind, die die [[Mantra]]s genau kennen und alle Reinigungsvorschriften beachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krishna beschreibt in einigen Kapiteln der [[Bhagavad Gita]], dass auch schon [[Pranayama]] Yajna ist. Er sagt, die Einatmung opfern in die Ausatmung, das ist Yajna. Dann seine Handlungen Gott darbringen, auch das ist Yajna. Gott zu verehren, ist Yajna. Und so viele verschiedene Formen von Yajna beschreibt Krishna, die insbesondere spirituelle Yajnas sind. Schließlich im 18. Kapitel der Bhagavad Gita beschreibt Krishna die Dinge, die man tun sollte oder nicht tun sollte. Und er sagt, es gibt drei Dinge, die ein spiritueller Aspirant tun sollte: Das ist [[Tapas]], Yajna und [[Dana]], denn er sagt, mit Tapas, Yajna und Dana reinigen sich die [[Weise]]n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tapas heißt hier spirituelle Praxis im Allgemeinen und heißt [[Selbstbeherrschung]] im Besonderen. Yajna heißt jede Art von ritueller Gottesverehrung und all das, was man [[Gott]] darbringt. Und Dana sind gute Werke, die man für andere tut. Wir würden &amp;quot;[[Karma Yoga]]&amp;quot; sagen, uneigennütziges Dienen und auch Spenden geben, alles, was man tut, um für andere etwas zu geben. Er sagt auch, dass man diese drei Handlungen sattvig ausführen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute geht es aber hauptsächlich um Yajna. Und wenn du mehr über Yajna wissen willst, im Sinne auch von Opfer[[zeremonie]], dann gehe auf unsere Internetseite, auf www.yoga-vidya.de. Gib dort &amp;quot;Yajna&amp;quot; ein und erfahre eine Menge über Yajna, die Hintergründe der Yajna, auch die Bhagavad Gita Aussagen über Yajna. Du findest auch Videos über die Ausführung von Yajnas. Du kannst teilhaben an einer Yajna, die bei [[Yoga Vidya]] ausgeführt wird. Du kannst die Mantras mitbekommen, und so kannst du tief in diese Yajnas einsteigen, sowohl als spirituelle Praxis im Allgemeinen, als Ritual und Gottesdienst im Speziellen und als Feuerritual im eigentlichen ursprünglichen Sinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ZW7ym75zCX4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pancha Mahayajnas==&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuer2.jpg|thumb|Feuer - Element der Transformation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pancha Mahayajnas sind die 5 großen Opferrituale. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese sind:&lt;br /&gt;
*1. [[Brahma Yajna]], auch [[Veda]] Vajna genannt, ein Opfer an die [[Brahmane]]n oder die [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_veden.html Veden] oder an Heilige&lt;br /&gt;
*2. [[Deva Yajna]], Opfer an die himmlischen Wesen&lt;br /&gt;
*3. [[Pitri Yajna]], ein Opfer für die Vorfahren&lt;br /&gt;
*4. [[Bhuta Yajna]], ein Opfer für alle Mitgeschöpfe&lt;br /&gt;
*5. [[Manushya yajna]], ein Opfer an die Menschheit, besonders an Bedürftige&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die 5 Yajnas im einzelnen===&lt;br /&gt;
Die [[Rishi]]s, die Himmelswesen, die Ahnen, die [[Geist]]er und Gäste erwarten [[Hilfe]] von den Hausherren. Daher sollten sie diese 5 Opferrituale täglich ausüben. Lehren oder die Schriften studieren ist Brahma Yajna; [[Tarpana]], den Ahnen [[Wasser]] anbieten und [[Sraaddha]] bilden Pitri Yajna; [[Homa]] und Opfergaben ins [[Feuer]] geben ist Deva Yajna; [[Bali]] oder allen Kreaturen Speise darreichen ist Bhuta Yajna; und Gastfreundschaft ist Manushya oder [[Atithi]] Yajna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Brahma Yajna oder Rishi Yajna====&lt;br /&gt;
Jedermann sollte täglich die heiligen Schriften studieren. Er sollte dieses [[Wissen]] mit anderen teilen. Das ist Brahma oder Rishi Yajna. Indem man dies macht, ehrt man die Rishis. Hierzu zählt auch Veda Yajna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Swami Sivananda erzählt die Bhagavatam Geschichte von Krishna und dem Veda Yajna&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
(Aus: Lord Krishna, His Lilas and Teachings)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begleitet von Balarama und den Kuhhirtenjungen wandelte Sri Krishna weit entfernt von Brindavan umher. Es war die Zeit des Sommers. Die Strahlen der Sonne waren extrem stark. Die Bäume spendeten Schatten. Krishna sagte: “Seht mein Freunde! Wie edelmütig diese Bäume sind! Sie leben nur für das Wohl der Anderen. Sie ertragen den Wind, den Regen, die Sonne und den Frost. Sie leben das beste Leben. Sie geben den anderen Lebensarten Kraft. Sie bieten ihre Blätter, Blumen, Früchte, Wurzeln, Rinde, Duft, Saft, Nahrung, Knospen, Harz, Asche, Holzkohle, zarte Triebe, Schatten etc. dar und befriedigen damit die Bedürfnisse aller Lebewesen. Von allen Lebewesen rechtfertigen diejenigen ihr Dasein, die anderen Gutes tun - mit ihrem Leben, ihrem Reichtum, ihrer Weisheit und ihren Worten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Einer der Jungen wurde hungrig, näherte sich Krishna und sagte: &amp;quot;Der Hunger schwächt uns. Wärst du so freundlich uns ein paar Möglichkeiten aufzuzeigen, um ihn zu stillen?&amp;quot; Krishna antwortete: &amp;quot;Freunde! Brahmanen, die sich mit den Veden auskennen, führen ein Opferritual durch, Angirasa genannt, mit dem Ziel den Himmel zu erreichen;einem Ort, der sich nicht weit weg von hier befindet. Geht in ihre Opferhalle. Nennt ihnen unsere Namen und bittet um Essen.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
Die Jungen liefen in die Opferhalle und baten bei den Brahmanen um Essen. Die Brahmanen hörten ihnen jedoch nicht zu. Sie sahen in Sri Krishna einen Normalsterblichen und ignorierten seine Bitte. Yajna war für sie selbstverständlich, dennoch missachteten sie den Gott des Yajna. Sie dachten, sie seien Krishna überlegen. Da die [[Brahmane]]n weder ja noch nein sagten, hatten die Kuhhirtenjungen keine Hoffnung mehr, kehrten enttäuscht um und berichteten Sri Krishna den Sachverhalt. Krishna lachte und sagte: &amp;quot;Freunde, dieses Mal geht ihr zu den Ehefrauen der Brahmanen&amp;quot;. Sie taten es. Die Frauen eilten zu Krishna mit Essenstellern jeglicher Art, trotz der Proteste ihrer Männer, Brüder und Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sri Krishna sagte: „Gesegnete Damen! Ich begrüße euch alle. Setzt euch bitte hin. Sagt mir, was ich für euch tun kann. Ihr seid gekommen, um Mich zu sehen. Ich bin [[Atman]] und somit der allerliebste. Diejenigen, die sich um Atman kümmern, fühlen bedingungslose und unerschütterliche Zuneigung zu Mir. [[Prana]], [[Buddhi]], Verstand, Körper, Frauen, Kinder, Angehörige und Wohlstand werden nur Atman zuliebe begehrt.&amp;quot; Die Ehefrauen der Brahmanen sagten: &amp;quot;Herr, wir haben lediglich eure Füße gesucht. Wir haben unsere Familienmitglieder verlassen. Lasst uns in unserem Verschluss einen Kranz aus [[Tulsi]]blättern tragen, welcher zu euren Füßen fallen wird. Unsere Ehemänner, Eltern, Söhne, Brüder und Verwandte werden uns nicht akzeptieren. Jeder in dieser Welt wird uns ausgrenzen. Wir haben keine andere Unterstützung. Wir haben uns dir zu Füßen gelegt. Sei so gut und weite deinen Schutz über uns hinaus aus. Lass uns deine Diener werden.&amp;quot; Sri Krishna sagte: &amp;quot;Gesegnete Damen! Geht wieder zurück nach Hause. Eure Männer, Söhne, Eltern usw. werden nicht verärgert über euch sein. Auf meinen Befehl hin, werden alle Menschen, auch die Devas, euer Handeln gutheißen. Daher wird euch die ganze Welt verehren. Die leibhaftige Nähe durch mich oder der direkte Kontakt zu mir ist für Liebe und Hingabe nicht erforderlich. Denkt mit dem ganzen Herzen an mich. Ihr werdet mich gleich erreichen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehefrauen der Bramahnen kehrten in die Opferhalle zurück. Die Brahmanen hatten an ihrem Verhalten nichts auszusetzen. Als die Brahmanen erfuhren, dass Sri Krishna Gott selbst war, bereuten sie ihr Verhalten. Aus Furcht vor [[Kamsa]] konnten sie nicht nach Brindavan gehen. Sie verehrten Krishna zu Hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deva Yajna====&lt;br /&gt;
[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Krishnatext.html Krishna] sagt in der [[Bhagavad Gita]]: &amp;quot;Als in grauer Vorzeit die Menschheit zusammen mit dem Opfer entstand, sprach der Schöpfer `Dadurch möget ihr euch fortpflanzen; lasst dies die Milchkuh eurer [[Wunsch|Wünsche]] sein (die [[Kuh]], die alles schenkt, was ihr wünscht). Damit speise du die Götter, und die Götter mögen dich speisen; indem ihr euch also so gegenseitig speist, wirst du das höchste Gut erlangen. Da du die Götter im Opfer gespeist hast, werden sie dir das Gewünschte geben. Wer also genießt, was die Götter ihm geben, ohne ihnen dafür (als Gegenleistung) zu opfern, ist in der Tat ein Dieb. Die Rechtschaffenen, die die Reste der Opfergaben verzehren, werden von allen [[Sünde]]n befreit; die Sündigen aber, die die Speisen (nur) für sich selbst zubereiten, nehmen wahrlich Sünde zu sich.&amp;quot; (Kapitel III, Vers 10, 11, 12, 13). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manu]] spricht: &amp;quot;Erlaube dem Menschen stets das Studium der [[Veden]] und der Riten der [[Deva]]s; indem er sich mit den Veden beschäftigt, unterstützt er die beweglichen und unbeweglichen Königreiche.&amp;quot; Diese [[Opfer]] drehen das [[Rad]] des [[Leben]]s in Übereinstimmung mit dem Göttlichen [[Wille]]n und helfen so der [[Entwicklung]] des Menschen und der ganzen [[Welt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pitri Yajna====&lt;br /&gt;
Den Vorfahren [[Erlösung]] anzubieten ist Pitri Yajna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bhuta Yajna====&lt;br /&gt;
An Kühe, [[Hund]]e, [[Vogel|Vögel]], [[Fisch]]e usw. [[Nahrung]] zu verteilen ist Bhuta Yajna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Manushya Yajna====&lt;br /&gt;
Die Armen zu speisen ist Manushya Yajna. Die Hungrigen zu speisen, den Nackten zu bekleiden, den Heimatlosen zu beherbergen, den [[Verzweiflung|Verzweifelten]] zu trösten, einen Gast zu bewirten – all das sind [[Form]]en von Manushya Yajna. Jede Art von [[Dienst]] an der notleidenden Menschheit ist Manushya Yajna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5504562}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Nutzen der Pancha Mahayajnas===&lt;br /&gt;
Indem man täglich [[Freundlichkeit]], [[Güte]] und [[Mitgefühl]] praktiziert, entwickelt man [[Barmherzigkeit]]. [[Hass]] verschwindet. Das harte, egoistische [[Herz]] wird allmählich weich. Man entwickelt kosmische [[Liebe]]. Das [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herz] wird weit.  Man hat einen weiteren Blick auf das Leben. Man versucht, die [[Einheit]] mit allen Wesen zu spüren. Das alte [[Gefühl]] des Getrenntseins aufgrund von [[Selbstsucht]] und [[Egoismus]] wird nach und nach schwächer und letztendlich ausgerottet. Man lernt, dass man nur dann glücklich sein kann, indem man andere glücklich macht, ihnen dient und hilft, indem man ihre [[Leid]]en vermindert und indem man das, was man hat, mit anderen teilt. Diese 5 großartigen Opfer lehren den Menschen seine Beziehung zu Vorgesetzten, Gleichrangigen und Untergebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat keine gesonderte, eigenständige, individuelle Existenz. Er ist mit der Welt verbunden. Er ist wie eine Perle im Rosenkranz. Sein ganzes Leben muss bestimmt sein von Opfer und [[Pflicht]]en. Nur dann wird er sich rasch entwickeln.  Und nur dann wird er die höchste [[Glückseligkeit]] des Ewigen erkennen. Nur dann kann er sich befreien vom Rad der [[Wiedergeburt]] und wird [[Unsterblichkeit]] erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Copyright [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Atithi Yajna==     &lt;br /&gt;
Atithi Yajna ist das [[Opfer]] der Gastfreundschaft. Atithi Yajna ist ein Yajna, ein Opfer, das man einem Gast, einem &amp;quot;[[Atithi]]&amp;quot; bringt. Atithi Yajna drückt auch aus, wenn du einen Gast hast und du dich um ihn kümmern willst, musst du manchmal auch Opfer bringen. Manchmal ist es schön, einen Gast zu haben, einen Atithi zu haben, manchmal ist es aber nicht einfach. Ein Atithi bringt den Tagesablauf durcheinander, er bringt dein geregeltes [[Leben]] durcheinander: Er hat Bedürfnisse. Er hat [[Wunsch|Wünsche]]. Vielleicht wird er auch mal krank, vielleicht sagt er etwas erst später. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atithi Yajna drückt aus, sich um einen Gast zu kümmern, das ist ein Opfer. Yajna gilt auch als wichtige spirituelle Praxis. Ein Atithi Yajna heißt, dass du bereit bist, ein Opfer zu bringen für einen anderen Menschen, der entweder deine Hilfe braucht oder dich besucht. In diesem Sinne, in einem [[Ashram]] gibt es viele Atithis, jeder, der in den Ashram kommt ist ein Atithi, und Mitarbeiter im Ashram bemühen sich, Opfer zu bringen, Yajnas zu bringen, für das Wohl der Gäste. Deshalb ist Atithi Yajna ein wichtiges spirituelles [[Prinzip]] in einem Ashram. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen in einem Ashram entwickeln sich, indem sie für die Atithis Opfer bringen, und das sind oft gar nicht mal so wenige, was einer, der mal eins, zwei [[Tag]]e oder auch mal eine Woche in den Ashram kommt, gar nicht so weiß, wie sehr das Leben von Ashram-Bewohnern, Ashramiten, Ashram-Sevakas ausgerichtet ist, um den Gästen eine gute Erfahrung zu ermöglichen. Atithi Yajna ist also das Opfer der Gastfreundschaft, Opfer, die man bringt für einen Gast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2XAWubOXNxU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Yajnavalli]] &lt;br /&gt;
*[[Yajnashreshtha]]&lt;br /&gt;
*[[Yajnanga]]  &lt;br /&gt;
*[[Yajnopavita]]&lt;br /&gt;
*[[Pancha Mahayajnas]]&lt;br /&gt;
*[[Verehrung]]&lt;br /&gt;
*[[Bhakti Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Götter]]&lt;br /&gt;
*[[Ijya]]&lt;br /&gt;
*[[Ishti]]&lt;br /&gt;
*[[Yaga]]&lt;br /&gt;
*[[Homa]]&lt;br /&gt;
*[[Puja]]&lt;br /&gt;
*[[Havan]]&lt;br /&gt;
*[[Arati]]&lt;br /&gt;
*[[Purnahuti]]&lt;br /&gt;
*[[IPA|Internationales Phonetisches Alphabet (IPA)]]&lt;br /&gt;
*[[Spiritueller Kalender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.sanskritweb.net/rigveda/rigveda.pdf Sanskrittext des Rigveda mit deutscher Übersetzung von Karl Friedrich Geldner]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya, Möglichkeit zur Mantra-Weihe und spirituellen Namensgebung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya] &lt;br /&gt;
* [http://www.sivananda.org/ Divine Life Society - Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/ Hinduistische Rituale]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-und-andere-festtage/ Indische und andere Festtage]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-und-andere-festtage/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bhakti Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yajna&amp;diff=553834</id>
		<title>Yajna</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yajna&amp;diff=553834"/>
		<updated>2016-05-16T19:32:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: /* Brahma Yajna oder Rishi Yajna */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Yajna&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: यज्ञ yajña &#039;&#039;m.&#039;&#039;) ist ein [[Hinduismus|hinduistisches]] [[Opfer]]ritual, das seinen Ursprung in den [[Veden]] findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:YogaVidya-Westerwald (277 von 291).jpg|thumb|Yajna - Feuerzeremonie bei [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga Vidya] im Westerwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Verehrung]], [[Hingabe]], [[Gebet]]. Mit einer Yajna wurde, wie in allen heiligen Riten, der [[Segen]] der Götter erbeten - hier besonders über [[Agni]], die heilige [[Energie]] des [[Feuer]]s. Die Opfergabe, üblicherweise [[Ghee]] oder Reis, wurde als Mikro[[kosmos]] aufgefasst, der den Menschen in Einklang mit dem Makrokosmos bringen sollte. Yajna bedeutet auch die Kontaktaufnahme des Opfernden mit seinem wahren [[Selbst]] ([[Atman]]). Ein wirkliches Opfer darzubringen, heißt: mit [[Dankbarkeit]], [[Demut]] und [[Freude]] etwas zu tun, das anderen Menschen in ihrer [[Entwicklung]] weiterhilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yajna ist auch ein Name des Sohnes von [[Ruci]], dem Gatten der [[Dakshina]]. Er hatte einen Hirschkopf und wurde bei einer Opferhandlung getötet. Im Reich der Sterne wurde er dann zum Sternbild des Hirschkopfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Yajna==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Yajna&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yajna ist ein Sanskrit-Wort und wird meist übersetzt als &amp;quot;Opfer&amp;quot; oder auch als &amp;quot;Feueropfer&amp;quot;. Yajna im weiteren Sinn ist jede Art von [[Gottesdienst]], jede Art von [[Ritual]], jede Art von Gottesverehrung. Yajna ist eben zum einen ein Feuerritual. In den alten vedischen [[Schriften]] werden sehr häufig Yajnas beschrieben, und da wird beschrieben, wie die Priester in ein heiliges Feuer Ghee hineingegeben haben und andere heilige Gegenstände. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens, am Rande bemerkt, Ghee, auf Sanskrit [[Ghrita]], bezieht sich nicht notwendigerweise auf Butterfett, sondern Ghrita heißt einfach &amp;quot;das Fließende&amp;quot;. Ghrita bezieht sich schlicht und ergreifend auf flüssiges Fett, auf Öl, im weiteren Sinn auf alles Flüssige. Also, mit anderen Worten, in den alten [[Zeit]]en haben die [[Huta]]s in ein heiliges Yajna verschiedene [[Gabe]]n hineingegeben und dabei heilige [[Mantra]]s rezitiert, dabei an Gott gedacht, und dann hat sich Gott manifestiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Teil haben die Anwesenden eine [[Manifestation]] Gottes gesehen, gespürt, gehört, zum Teil haben sie [[Darshana]] gehabt, eine [[Vision]] Gottes, zum Teil hat Gott dann in seinen verschiedenen Manifestationen gefragt: &amp;quot;Was wollt ihr haben?&amp;quot; Verschiedenste Yajnas werden beschrieben. Yajna ist aber nicht nur dieses formelle Feuerritual, Yajna ist auch jede Art von Gottesverehrung. In diesem Sinne beschreibt auch [[Krishna]] Yajna, und dort sagt er, Yajna ist nicht nur das formelle Yajna, ist nicht nur ein Ritual mit Priestern, die dafür ausgebildet sind, die die [[Mantra]]s genau kennen und alle Reinigungsvorschriften beachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krishna beschreibt in einigen Kapiteln der [[Bhagavad Gita]], dass auch schon [[Pranayama]] Yajna ist. Er sagt, die Einatmung opfern in die Ausatmung, das ist Yajna. Dann seine Handlungen Gott darbringen, auch das ist Yajna. Gott zu verehren, ist Yajna. Und so viele verschiedene Formen von Yajna beschreibt Krishna, die insbesondere spirituelle Yajnas sind. Schließlich im 18. Kapitel der Bhagavad Gita beschreibt Krishna die Dinge, die man tun sollte oder nicht tun sollte. Und er sagt, es gibt drei Dinge, die ein spiritueller Aspirant tun sollte: Das ist [[Tapas]], Yajna und [[Dana]], denn er sagt, mit Tapas, Yajna und Dana reinigen sich die [[Weise]]n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tapas heißt hier spirituelle Praxis im Allgemeinen und heißt [[Selbstbeherrschung]] im Besonderen. Yajna heißt jede Art von ritueller Gottesverehrung und all das, was man [[Gott]] darbringt. Und Dana sind gute Werke, die man für andere tut. Wir würden &amp;quot;[[Karma Yoga]]&amp;quot; sagen, uneigennütziges Dienen und auch Spenden geben, alles, was man tut, um für andere etwas zu geben. Er sagt auch, dass man diese drei Handlungen sattvig ausführen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute geht es aber hauptsächlich um Yajna. Und wenn du mehr über Yajna wissen willst, im Sinne auch von Opfer[[zeremonie]], dann gehe auf unsere Internetseite, auf www.yoga-vidya.de. Gib dort &amp;quot;Yajna&amp;quot; ein und erfahre eine Menge über Yajna, die Hintergründe der Yajna, auch die Bhagavad Gita Aussagen über Yajna. Du findest auch Videos über die Ausführung von Yajnas. Du kannst teilhaben an einer Yajna, die bei [[Yoga Vidya]] ausgeführt wird. Du kannst die Mantras mitbekommen, und so kannst du tief in diese Yajnas einsteigen, sowohl als spirituelle Praxis im Allgemeinen, als Ritual und Gottesdienst im Speziellen und als Feuerritual im eigentlichen ursprünglichen Sinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ZW7ym75zCX4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pancha Mahayajnas==&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuer2.jpg|thumb|Feuer - Element der Transformation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pancha Mahayajnas sind die 5 großen Opferrituale. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese sind:&lt;br /&gt;
*1. [[Brahma Yajna]], auch [[Veda]] Vajna genannt, ein Opfer an die [[Brahmane]]n oder die [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_veden.html Veden] oder an Heilige&lt;br /&gt;
*2. [[Deva Yajna]], Opfer an die himmlischen Wesen&lt;br /&gt;
*3. [[Pitri Yajna]], ein Opfer für die Vorfahren&lt;br /&gt;
*4. [[Bhuta Yajna]], ein Opfer für alle Mitgeschöpfe&lt;br /&gt;
*5. [[Manushya yajna]], ein Opfer an die Menschheit, besonders an Bedürftige&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die 5 Yajnas im einzelnen===&lt;br /&gt;
Die [[Rishi]]s, die Himmelswesen, die Ahnen, die [[Geist]]er und Gäste erwarten [[Hilfe]] von den Hausherren. Daher sollten sie diese 5 Opferrituale täglich ausüben. Lehren oder die Schriften studieren ist Brahma Yajna; [[Tarpana]], den Ahnen [[Wasser]] anbieten und [[Sraaddha]] bilden Pitri Yajna; [[Homa]] und Opfergaben ins [[Feuer]] geben ist Deva Yajna; [[Bali]] oder allen Kreaturen Speise darreichen ist Bhuta Yajna; und Gastfreundschaft ist Manushya oder [[Atithi]] Yajna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Brahma Yajna oder Rishi Yajna====&lt;br /&gt;
Jedermann sollte täglich die heiligen Schriften studieren. Er sollte dieses [[Wissen]] mit anderen teilen. Das ist Brahma oder Rishi Yajna. Indem man dies macht, ehrt man die Rishis. Hierzu zählt auch Veda Yajna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Swami Sivananda erzählt die Bhagavatam Geschichte von Krishna und dem Veda Yajna&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
(Aus: Lord Krishna, His Lilas and Teachings)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begleitet von Balarama und den Kuhhirtenjungen wandelte Sri Krishna weit entfernt von Brindavan umher. Es war die Zeit des Sommers. Die Strahlen der Sonne waren extrem stark. Die Bäume spendeten Schatten. Krishna sagte: “Seht mein Freunde! Wie edelmütig diese Bäume sind! Sie leben nur für das Wohl der Anderen. Sie ertragen den Wind, den Regen, die Sonne und den Frost. Sie leben das beste Leben. Sie geben den anderen Lebensarten Kraft. Sie bieten ihre Blätter, Blumen, Früchte, Wurzeln, Rinde, Duft, Saft, Nahrung, Knospen, Harz, Asche, Holzkohle, zarte Triebe, Schatten etc. dar und befriedigen damit die Bedürfnisse aller Lebewesen. Von allen Lebewesen rechtfertigen diejenigen ihr Dasein, die anderen Gutes tun - mit ihrem Leben, ihrem Reichtum, ihrer Weisheit und ihren Worten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Einer der Jungen wurde hungrig, näherte sich Krishna und sagte: &amp;quot;Der Hunger schwächt uns. Wärst du so freundlich uns ein paar Möglichkeiten aufzuzeigen, um ihn zu stillen?&amp;quot; Krishna antwortete: &amp;quot;Freunde! Brahmanen, die sich mit den Veden auskennen, führen ein Opferritual durch, Angirasa genannt, mit dem Ziel den Himmel zu erreichen;einem Ort, der sich nicht weit weg von hier befindet. Geht in ihre Opferhalle. Nennt ihnen unsere Namen und bittet um Essen.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
Die Jungen liefen in die Opferhalle und baten bei den Brahmanen um Essen. Die Brahmanen hörten ihnen jedoch nicht zu. Sie sahen in Sri Krishna einen Normalsterblichen und ignorierten seine Bitte. Yajna war für sie selbstverständlich, dennoch missachteten sie den Gott des Yajna. Sie dachten, sie seien Krishna überlegen. Da die [[Brahmane]]n weder ja noch nein sagten, hatten die Kuhhirtenjungen keine Hoffnung mehr, kehrten enttäuscht um und berichteten Sri Krishna den Sachverhalt. Krishna lachte und sagte: &amp;quot;Freunde, dieses Mal geht ihr zu den Ehefrauen der Brahmanen&amp;quot;. Sie taten es. Die Frauen eilten zu Krishna mit Essenstellern jeglicher Art, trotz der Proteste ihrer Männer, Brüder und Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sri Krishna sagte: „Gesegnete Damen! Ich begrüße euch alle. Setzt euch bitte hin. Sagt mir, was ich für euch tun kann. Ihr seid gekommen, um Mich zu sehen. Ich bin [[Atman]] und somit der allerliebste. Diejenigen, die sich um Atman kümmern, fühlen bedingungslose und unerschütterliche Zuneigung zu Mir. [[Prana]], [[Buddhi]], Verstand, Körper, Frauen, Kinder, Angehörige und Wohlstand werden nur Atman zuliebe begehrt.&amp;quot; Die Ehefrauen der Brahmanen sagten: &amp;quot;Herr, wir haben lediglich eure Füße gesucht. Wir haben unsere Familienmitglieder verlassen. Lasst uns in unserem Verschluss einen Kranz aus [[Tulsi]]blättern tragen, welcher zu euren Füßen fallen wird. Unsere Ehemänner, Eltern, Söhne, Brüder und Verwandte werden uns nicht akzeptieren. Jeder in dieser Welt wird uns ausgrenzen. Wir haben keine andere Unterstützung. Wir haben uns dir zu Füßen gelegt. Sei so gut und weite deinen Schutz über uns hinaus aus. Lass uns deine Diener werden.&amp;quot; Sri Krishna sagte: &amp;quot;Gesegnete Damen! Geht wieder zurück nach Hause. Eure Männer, Söhne, Eltern usw. werden nicht verärgert über euch sein. Auf meinen Befehl hin, werden alle Menschen, auch die Devas, euer Handeln gutheißen. Daher wird euch die ganze Welt verehren. Die leibhaftige Nähe durch mich oder der direkte Kontakt zu mir ist für Liebe und Hingabe nicht erforderlich. Denkt mit dem ganzen Herzen an mich. Ihr werdet mich gleich erreichen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehefrauen der Bramahnen kehrten in die Opferhalle zurück. Die Brahmanen hatten an ihrem Verhalten nichts auszusetzen. Als die Brahmanen erfuhren, dass Sri Krishna Gott selbst war, bereuten sie ihr Verhalten. Aus Furcht vor [[Kamsa]] konnten sie nicht nach Brindavan gehen. Sie verehrten Krishna zu Hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deva Yajna====&lt;br /&gt;
[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Krishnatext.html Krishna] sagt in der [[Bhagavad Gita]]: &amp;quot;Als in grauer Vorzeit die Menschheit zusammen mit dem Opfer entstand, sprach der Schöpfer `Dadurch möget ihr euch fortpflanzen; lasst dies die Milchkuh eurer [[Wunsch|Wünsche]] sein (die [[Kuh]], die alles schenkt, was ihr wünscht). Damit speise du die Götter, und die Götter mögen dich speisen; indem ihr euch also so gegenseitig speist, wirst du das höchste Gut erlangen. Da du die Götter im Opfer gespeist hast, werden sie dir das Gewünschte geben. Wer also genießt, was die Götter ihm geben, ohne ihnen dafür (als Gegenleistung) zu opfern, ist in der Tat ein Dieb. Die Rechtschaffenen, die die Reste der Opfergaben verzehren, werden von allen [[Sünde]]n befreit; die Sündigen aber, die die Speisen (nur) für sich selbst zubereiten, nehmen wahrlich Sünde zu sich.&amp;quot; (Kapitel III, Vers 10, 11, 12, 13). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manu]] spricht: &amp;quot;Erlaube dem Menschen stets das Studium der [[Veden]] und der Riten der [[Deva]]s; indem er sich mit den Veden beschäftigt, unterstützt er die beweglichen und unbeweglichen Königreiche.&amp;quot; Diese [[Opfer]] drehen das [[Rad]] des [[Leben]]s in Übereinstimmung mit dem Göttlichen [[Wille]]n und helfen so der [[Entwicklung]] des Menschen und der ganzen [[Welt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pitri Yajna====&lt;br /&gt;
Den Vorfahren [[Erlösung]] anzubieten ist Pitri Yajna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bhuta Yajna====&lt;br /&gt;
An Kühe, [[Hund]]e, [[Vogel|Vögel]], [[Fisch]]e usw. [[Nahrung]] zu verteilen ist Bhuta Yajna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Manushya Yajna====&lt;br /&gt;
Die Armen zu speisen ist Manushya Yajna. Die Hungrigen zu speisen, den Nackten zu bekleiden, den Heimatlosen zu beherbergen, den [[Verzweiflung|Verzweifelten]] zu trösten, einen Gast zu bewirten – all das sind [[Form]]en von Manushya Yajna. Jede Art von [[Dienst]] an der notleidenden Menschheit ist Manushya Yajna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5504562}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Nutzen der Pancha Mahayajnas===&lt;br /&gt;
Indem man täglich [[Freundlichkeit]], [[Güte]] und [[Mitgefühl]] praktiziert, entwickelt man [[Barmherzigkeit]]. [[Hass]] verschwindet. Das harte, egoistische [[Herz]] wird allmählich weich. Man entwickelt kosmische [[Liebe]]. Das [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herz] wird weit.  Man hat einen weiteren Blick auf das Leben. Man versucht, die [[Einheit]] mit allen Wesen zu spüren. Das alte [[Gefühl]] des Getrenntseins aufgrund von [[Selbstsucht]] und [[Egoismus]] wird nach und nach schwächer und letztendlich ausgerottet. Man lernt, dass man nur dann glücklich sein kann, indem man andere glücklich macht, ihnen dient und hilft, indem man ihre [[Leid]]en vermindert und indem man das, was man hat, mit anderen teilt. Diese 5 großartigen Opfer lehren den Menschen seine Beziehung zu Vorgesetzten, Gleichrangigen und Untergebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat keine gesonderte, eigenständige, individuelle Existenz. Er ist mit der Welt verbunden. Er ist wie eine Perle im Rosenkranz. Sein ganzes Leben muss bestimmt sein von Opfer und [[Pflicht]]en. Nur dann wird er sich rasch entwickeln.  Und nur dann wird er die höchste [[Glückseligkeit]] des Ewigen erkennen. Nur dann kann er sich befreien vom Rad der [[Wiedergeburt]] und wird [[Unsterblichkeit]] erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Copyright [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Atithi Yajna==     &lt;br /&gt;
Atithi Yajna ist das [[Opfer]] der Gastfreundschaft. Atithi Yajna ist ein Yajna, ein Opfer, das man einem Gast, einem &amp;quot;[[Atithi]]&amp;quot; bringt. Atithi Yajna drückt auch aus, wenn du einen Gast hast und du dich um ihn kümmern willst, musst du manchmal auch Opfer bringen. Manchmal ist es schön, einen Gast zu haben, einen Atithi zu haben, manchmal ist es aber nicht einfach. Ein Atithi bringt den Tagesablauf durcheinander, er bringt dein geregeltes [[Leben]] durcheinander: Er hat Bedürfnisse. Er hat [[Wunsch|Wünsche]]. Vielleicht wird er auch mal krank, vielleicht sagt er etwas erst später. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atithi Yajna drückt aus, sich um einen Gast zu kümmern, das ist ein Opfer. Yajna gilt auch als wichtige spirituelle Praxis. Ein Atithi Yajna heißt, dass du bereit bist, ein Opfer zu bringen für einen anderen Menschen, der entweder deine Hilfe braucht oder dich besucht. In diesem Sinne, in einem [[Ashram]] gibt es viele Atithis, jeder, der in den Ashram kommt ist ein Atithi, und Mitarbeiter im Ashram bemühen sich, Opfer zu bringen, Yajnas zu bringen, für das Wohl der Gäste. Deshalb ist Atithi Yajna ein wichtiges spirituelles [[Prinzip]] in einem Ashram. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen in einem Ashram entwickeln sich, indem sie für die Atithis Opfer bringen, und das sind oft gar nicht mal so wenige, was einer, der mal eins, zwei [[Tag]]e oder auch mal eine Woche in den Ashram kommt, gar nicht so weiß, wie sehr das Leben von Ashram-Bewohnern, Ashramiten, Ashram-Sevakas ausgerichtet ist, um den Gästen eine gute Erfahrung zu ermöglichen. Atithi Yajna ist also das Opfer der Gastfreundschaft, Opfer, die man bringt für einen Gast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2XAWubOXNxU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Yajnavalli]] &lt;br /&gt;
*[[Yajnashreshtha]]&lt;br /&gt;
*[[Yajnanga]]  &lt;br /&gt;
*[[Yajnopavita]]&lt;br /&gt;
*[[Pancha Mahayajnas]]&lt;br /&gt;
*[[Verehrung]]&lt;br /&gt;
*[[Bhakti Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Götter]]&lt;br /&gt;
*[[Ijya]]&lt;br /&gt;
*[[Ishti]]&lt;br /&gt;
*[[Yaga]]&lt;br /&gt;
*[[Homa]]&lt;br /&gt;
*[[Puja]]&lt;br /&gt;
*[[Havan]]&lt;br /&gt;
*[[Arati]]&lt;br /&gt;
*[[Purnahuti]]&lt;br /&gt;
*[[IPA|Internationales Phonetisches Alphabet (IPA)]]&lt;br /&gt;
*[[Spiritueller Kalender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.sanskritweb.net/rigveda/rigveda.pdf Sanskrittext des Rigveda mit deutscher Übersetzung von Karl Friedrich Geldner]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya, Möglichkeit zur Mantra-Weihe und spirituellen Namensgebung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya] &lt;br /&gt;
* [http://www.sivananda.org/ Divine Life Society - Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/ Hinduistische Rituale]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-und-andere-festtage/ Indische und andere Festtage]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-und-andere-festtage/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bhakti Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tirthankara&amp;diff=553806</id>
		<title>Tirthankara</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tirthankara&amp;diff=553806"/>
		<updated>2016-05-15T07:39:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tirthankara&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: तीर्थङ्कर tīrthaṅkara u. तीर्थंकर tīrthaṃkara &#039;&#039;m.&#039;&#039;) wörtl.: &amp;quot;Furtbereiter&amp;quot;; ein religiöser Wegbereiter, spiritueller Führer und Meister. Bei den [[Jaina]] gibt es 24 historische Tirthankaras. Die Jain Tirthankaras waren im Grunde die Meister der [[Jainismus|jainistischen]] Tradition. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Aufbau der Tirtha==&lt;br /&gt;
Diejenigen, die die  Mittel und Wege des Mahavira guthießen, waren Teil einer &amp;quot;Tirtha&amp;quot; oder der Jain Kirchen. Nach Angaben der Jain Tradition hat [[Mahavira]] eine große Anzahl von Tirthankaras für sich gewinnen können.  Es gab 14.000 Mönche, 36000 Nonnen, 159.000 Laien-Männer und 318.000 Laien-Frauen, die ihm und seiner Lehre folgten. Jede dieser vier Gruppen gehörte zu den vier &amp;quot;Tirthas&amp;quot;, also den Teilorganisationen der Jain-Kirche, die wiederum unter der Supervision von vertrauenswürdigen Persönlichkeiten standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mönche, die von 11 [[Ganadhara]]s geleitet wurden, hatten mehrere hundert Munis unter sich. Der Name des Chefs unter den Ganadharas war Gautama Indrabhuti; die anderen waren Agnibhuti, Vayubhuti, Akampita, Vyakta Arya, Arya Sudharma, Manditaputra, Mauryaputra, Achalabhrata, Metraya Prabhas. Anführer der Nonnen war Mahaviras Cousine Chandana; Sankhasataka führte die Laien-Brüder und die Laien-Schwestern unterstanden Sulasa und Revati.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die 24 Tirthankaras==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bhagwan Rishabh Dev&#039;&#039;&#039; wurde in der [[Ikshvaku]] Dynastie als Sohn des Kaisers Nabhi Raja und der Königin Marudevi in Ayodhya geboren. Er gilt gemäß der hinduistischen Schrift [[Bhagavata Purana]] als Inkarnation des Gottes [[Vishnu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ajitnatha&#039;&#039;&#039; war der zweite Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, [[Avasarpini]]. Er wurde in Ayodhya in der Ikshvaku Dynastie als Sohn des Kaisers Jitashatru Raja und der Königin Vijaya geboren. Während seines letzten Lebenstages ging Ajitnatha nach Sarnmetshikhar. Er erreichte [[Nirvana]] am fünften Tag der hellen Hälfte des Monats [[Chaitra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sambhavanath&#039;&#039;&#039; war der dritte Jain Tirthankara des gegenwärtigen Zeitalters, Avasarpini. Er war der Sohn von Königin Sena Devi und dem Kaiser Jitari von Shravasti. Er erreichte Nirvana nach 14 Jahren  göttlicher Praktiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abhinandannatha&#039;&#039;&#039; war der vierte Tirthankara des gegenwärtigen Zeitalters, Avasarpini. Er war der Sohn des Kaisers Sanvara Raja und der Königin Sidharta Rani. Er erreichte Nirvana am vierzehnten Tag der dunklen Hälfte des Monats [[Paush]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sumatinatha&#039;&#039;&#039; war der fünfte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er war der Sohn von Königin Mangalavati/Sumangala und Kaiser Megh von Ayodhya. Er erreichte Nirvana unter einem Priyangu-Baum am elften Tag der hellen Hälfte des Monats Chaitra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Padmaprabha&#039;&#039;&#039; war der sechste Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er war der Sohn von Königin Susima und des Kaisers Kaushambi. Am Vollmondtag des Monats Chaitra erreichte er Nirvana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Suparshvanath&#039;&#039;&#039; war der siebte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde ein Asket und hielt Predigten vor den Menschen und erreichte später Nirvana am siebten Tag der hellen Hälfte des Monats [[Palgun]] in Sammetshikhar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chandraprabha&#039;&#039;&#039; war der achte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Als sein Ende nahte, ging er allmählich nach Sammetshikhar und nach einem langen Monat des Fastens und der Meditation erfuhr er Erleuchtung und erreichte Nirvana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pushpadanta&#039;&#039;&#039; war der neunte Jain Tirthankara. Pushpadanta wurde als Sohn von Sugriva von Kakandi und Rama Devi in der Ikshvaku Dynastie geboren. Er erreichte Nirvana in Sammetshikhar am neunten Tag der dunklen Hälfte des Monats [[Kartik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sheetalnath&#039;&#039;&#039; war der zehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Dradhrath Raja und der Königin Nanda Rani in Bhaddilpur in der Ikshvaku Dynastie geboren. Er erreichte Nirvana am vierzehnten Tag der dunklen Hälfte des Monats Paush.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Shreyansanath&#039;&#039;&#039; war der elfte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Vishnu Raja und der Königin Devi Rani in Sinhpuri geboren. Er erreichte Nirvana am fünfzehnten Tag der dunklen Hälfte des Monats [[Magh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Swami Vasupujya&#039;&#039;&#039; war der zwölfte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Vasupujya Jaya Raja und der Königin Devi Rani in Champapuri geboren. Er bekam Nirvana am vierzehnten Tag der hellen Hälfte des Monats [[Ashadh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vimalnath&#039;&#039;&#039; war der dreizehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Kratvarm Raja und Königin Shyama Devi in Kampilaji geboren. Am siebten Tag der dunklen Hälfte des Monats Ashadh erreichte Vimalnath Nirvana in Sammetshikhar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anantnath&#039;&#039;&#039; war der vierzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Raja Sinhsen und der Königin Suyasha Rani in Ayodhya geboren. Er erreichte Nirvana am vierzehnten Tag der dunklen Hälfte des Monats [[Vaishakh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dharmanath&#039;&#039;&#039; war der fünfzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Bhanu Raja und der Königin Suvrata Rani Ratnapuri geboren. Er erreichte bei Sammetshikhar Nirvana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Shantinath&#039;&#039;&#039; war der sechzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Viswasen Raja und Königin Achim Rani in Hastinapur geboren. Am neunten Tag der hellen Hälfte des Monats Paush erreichte er Nirvana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kunthunath&#039;&#039;&#039; war der siebzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Shursen Raja und Königin Srirani Rani in Hastinapur geboren. Er erreichte Nirvana am dritten Tag der hellen Hälfte des Monats Chaitra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aranath&#039;&#039;&#039; war der achtzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Sudarshan Raja und Königin Devi Rani in Hastinapur geboren. Er erreichte Nirvana unter einem Mangobaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mallinath&#039;&#039;&#039; war der neunzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini.  Mallinath wurde als Sohn des Kaisers Kumbha Raja und Königin Prabhavati Rani in Mithila geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Swami Munisuvrata&#039;&#039;&#039; war der zwanzigste Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Munisuvrata wurde als Sohn des Kaisers Sumitra Raja und der Königin Padmavati Rani in Mithiia im Hari Vansh-Clan geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Naminath&#039;&#039;&#039; war der einundzwanzigste Jain Tirthankara der Gegenwart. Er wurde als Sohn des Kaisers Vijay Raja und der Königin Rani Vipra in der Ikshvaku Dynastie geboren. Nach neun Monaten erreichte er Nirvana unter dem Bakula Baum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neminatha&#039;&#039;&#039; war der zweiundzwanzigste Jain Tirthankara des gegenwärtigen Zeitalters. Neminatha wurde als Sohn des Königs Samudra Vijaya und der Königin Shivadevi in Souripur geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Parshvanatha&#039;&#039;&#039; war der vierundzwanzigste Jain Tirthankara des gegenwärtigen Zeitalters. Er wurde in Varanasi als Sohn des Königs Asvasena in der berühmten Ikshvaku Dynastie geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Mahavira]]&#039;&#039;&#039; wurde 599 v.Chr. in Kundagrama als Sohn des Königs [[Siddhartha]] und der Königin [[Trishala]] geboren. Er widmete den Rest seines Lebens den Predigten in ganz Indien über die zeitlose Wahrheit der göttlichen Freiheit. Im Alter von 72 Jahren erreichte er Nirvana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Arihant]]&lt;br /&gt;
*[[Tirtha]]    &lt;br /&gt;
*[[Kara]]&lt;br /&gt;
*[[Sitkara]]&lt;br /&gt;
*[[Indische Religionen]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tirthankara&amp;diff=553805</id>
		<title>Tirthankara</title>
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		<updated>2016-05-15T07:33:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tirthankara&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: तीर्थङ्कर tīrthaṅkara u. तीर्थंकर tīrthaṃkara &#039;&#039;m.&#039;&#039;) wörtl.: &amp;quot;Furtbereiter&amp;quot;; ein religiöser Wegbereiter, spiritueller Führer und Meister. Bei den [[Jaina]] gibt es 24 historische Tirthankaras. Die Jain Tirthankaras waren im Grunde die Meister der [[Jainismus|jainistischen]] Tradition. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Aufbau der Tirtha==&lt;br /&gt;
Diejenigen, die die  Mittel und Wege des Mahavira guthießen, waren Teil einer &amp;quot;Tirtha&amp;quot; oder der Jain Kirchen. Nach Angaben der Jain Tradition hat [[Mahavira]] eine große Anzahl von Tirthankaras für sich gewinnen können.  Es gab 14.000 Mönche, 36000 Nonnen, 159.000 Laien-Männer und 318.000 Laien-Frauen, die ihm und seiner Lehre folgten. Jede dieser vier Gruppen gehörte zu den vier &amp;quot;Tirthas&amp;quot;, also den Teilorganisationen der Jain-Kirche, die wiederum unter der Supervision von vertrauenswürdigen Persönlichkeiten standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mönche, die von 11 [[Ganadhara]]s geleitet wurden, hatten mehrere hundert Munis unter sich. Der Name des Chefs unter den Ganadharas war Gautama Indrabhuti; die anderen waren Agnibhuti, Vayubhuti, Akampita, Vyakta Arya, Arya Sudharma, Manditaputra, Mauryaputra, Achalabhrata, Metraya Prabhas. Anführer der Nonnen war Mahaviras Cousine Chandana; Sankhasataka führte die Laien-Brüder und die Laien-Schwestern unterstanden Sulasa und Revati.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die 24 Tirthankaras==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Bhagwan Rishabh Dev&#039;&#039;&#039;&#039; wurde in der [[Ikshvaku]] Dynastie als Sohn des Kaisers Nabhi Raja und der Königin Marudevi in Ayodhya geboren. Er gilt gemäß der hinduistischen Schrift [[Bhagavata Purana]] als Inkarnation des Gottes [[Vishnu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ajitnatha === war der zweite Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, [[Avasarpini]]. Er wurde in Ayodhya in der Ikshvaku Dynastie als Sohn des Kaisers Jitashatru Raja und der Königin Vijaya geboren. Während seines letzten Lebenstages ging Ajitnatha nach Sarnmetshikhar. Er erreichte [[Nirvana]] am fünften Tag der hellen Hälfte des Monats [[Chaitra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sambhavanath war der dritte Jain Tirthankara des gegenwärtigen Zeitalters, Avasarpini. Er war der Sohn von Königin Sena Devi und dem Kaiser Jitari von Shravasti. Er erreichte Nirvana nach 14 Jahren  göttlicher Praktiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhinandannatha war der vierte Tirthankara des gegenwärtigen Zeitalters, Avasarpini. Er war der Sohn des Kaisers Sanvara Raja und der Königin Sidharta Rani. Er erreichte Nirvana am vierzehnten Tag der dunklen Hälfte des Monats Paush.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sumatinatha war der fünfte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er war der Sohn von Königin Mangalavati / Sumangala und Kaiser Megh von Ayodhya. Er erreichte Nirvana unter einem Priyangu-Baum am elften Tag der hellen Hälfte des Monats Chaitra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Padmaprabha war der sechste Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er war der Sohn von Königin Susima und des Kaisers Kaushambi. Am Vollmondtag des Monats Chaitra erreichte er Nirvana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suparshvanath war der siebte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde ein Asket und hielt Predigten vor den Menschen und erreichte später Nirvana am siebten Tag der hellen Hälfte des Monats Palgun in [[Sammetshikhar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chandraprabha war der achte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Als sein Ende nahte, ging er allmählich nach Sammetshikhar und nach einem langen Monat des Fastens und der Meditation erfuhr er Erleuchtung und erreichte Nirvana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pushpadanta war der neunte Jain Tirthankara. Pushpadanta wurde als Sohn von Sugriva von Kakandi und Rama Devi in der Ikshvaku Dynastie geboren. Er erreichte Nirvana in Sammetshikhar am neunten Tag der dunklen Hälfte des Monats Kartik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sheetalnath war der zehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Dradhrath Raja und der Königin Nanda Rani in Bhaddilpur in der Ikshvaku Dynastie geboren. Er erreichte Nirvana am vierzehnten Tag der dunklen Hälfte des Monats Paush.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shreyansanath war der elfte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Vishnu Raja und der Königin Devi Rani in Sinhpuri geboren. Er erreichte Nirvana am fünfzehnten Tag der dunklen Hälfte des Monats Magh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Vasupujya war der zwölfte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Vasupujya Jaya Raja und der Königin Devi Rani in Champapuri geboren. Er bekam Nirvana am vierzehnten Tag der hellen Hälfte des Monats Ashadh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vimalnath war der dreizehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Kratvarm Raja und Königin Shyama Devi in Kampilaji geboren. Am siebten Tag der dunklen Hälfte des Monats Ashadh  erreichte Vimalnath Nirvana in Sammetshikhar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anantnath war der vierzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Raja Sinhsen und der Königin Suyasha Rani in Ayodhya geboren. Er erreichte Nirvana am vierzehnten Tag der dunklen Hälfte des Monats [[Vaishakh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dharmanath war der fünfzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Bhanu Raja und der Königin Suvrata Rani Ratnapuri geboren. Er erreichte bei Sammetshikhar Nirvana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shantinath war der sechzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Viswasen Raja und Königin Achim Rani in Hastinapur geboren. Am neunten Tag der hellen Hälfte des Monats [[Paush]] erreichte er Nirvana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunthunath war der siebzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Shursen Raja und Königin Srirani Rani in Hastinapur geboren. Er erreichte Nirvana am dritten Tag der hellen Hälfte des Monats Chaitra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aranath war der achtzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Sudarshan Raja und Königin Devi Rani in Hastinapur geboren. Er erreichte Nirvana unter einem Mangobaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mallinath war der neunzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini.  Mallinath wurde als Sohn des Kaisers Kumbha Raja und Königin Prabhavati Rani in Mithila geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Unisuvrata war der zwanzigste Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Munisuvrata wurde als Sohn des Kaisers Sumitra Raja und der Queen Padmavati Rani in Mithiia im Hari Vansh- Clan geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naminath war der einundzwanzigste Jain Tirthankara der Gegenwart. Er wurde als Sohn des Kaisers Vijay Raja und der Königin Rani Vipra in der Ikshvaku Dynastie geboren. Nach neun Monaten erreichte er Nirvana unter dem Bakula Baum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neminatha war der zweiundzwanzigste Jain Tirthankara des gegenwärtigen Zeitalters. Neminatha wurde als Sohn des Königs Samudra Vijaya und der Königin Shivadevi in Souripur geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parshvanatha war der vierundzwanzigste Jain Tirthankara des gegenwärtigen Zeitalters. Er wurde in Varanasi als Sohn des Königs Asvasena in der berühmten Ikshvaku Dynastie geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mahavira]] wurde 599 v.Chr. in Kundagrama als Sohn des Königs [[Siddhartha]] und der Königin [[Trishala]] geboren. Er widmete den Rest seines Lebens den Predigten in ganz Indien über die zeitlose Wahrheit der göttlichen Freiheit. Im Alter von 72 Jahren erreichte er Nirvana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Arihant]]&lt;br /&gt;
*[[Tirtha]]    &lt;br /&gt;
*[[Kara]]&lt;br /&gt;
*[[Sitkara]]&lt;br /&gt;
*[[Indische Religionen]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tirthankara&amp;diff=553804</id>
		<title>Tirthankara</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tirthankara&amp;diff=553804"/>
		<updated>2016-05-15T07:32:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tirthankara&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: तीर्थङ्कर tīrthaṅkara u. तीर्थंकर tīrthaṃkara &#039;&#039;m.&#039;&#039;) wörtl.: &amp;quot;Furtbereiter&amp;quot;; ein religiöser Wegbereiter, spiritueller Führer und Meister. Bei den [[Jaina]] gibt es 24 historische Tirthankaras. Die Jain Tirthankaras waren im Grunde die Meister der [[Jainismus|jainistischen]] Tradition. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Aufbau der Tirtha==&lt;br /&gt;
Diejenigen, die die  Mittel und Wege des Mahavira guthießen, waren Teil einer &amp;quot;Tirtha&amp;quot; oder der Jain Kirchen. Nach Angaben der Jain Tradition hat [[Mahavira]] eine große Anzahl von Tirthankaras für sich gewinnen können.  Es gab 14.000 Mönche, 36000 Nonnen, 159.000 Laien-Männer und 318.000 Laien-Frauen, die ihm und seiner Lehre folgten. Jede dieser vier Gruppen gehörte zu den vier &amp;quot;Tirthas&amp;quot;, also den Teilorganisationen der Jain-Kirche, die wiederum unter der Supervision von vertrauenswürdigen Persönlichkeiten standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mönche, die von 11 [[Ganadhara]]s geleitet wurden, hatten mehrere hundert Munis unter sich. Der Name des Chefs unter den Ganadharas war Gautama Indrabhuti; die anderen waren Agnibhuti, Vayubhuti, Akampita, Vyakta Arya, Arya Sudharma, Manditaputra, Mauryaputra, Achalabhrata, Metraya Prabhas. Anführer der Nonnen war Mahaviras Cousine Chandana; Sankhasataka führte die Laien-Brüder und die Laien-Schwestern unterstanden Sulasa und Revati.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die 24 Tirthankaras==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bhagwan Rishabh Dev&#039;&#039;&#039; wurde in der [[Ikshvaku]] Dynastie als Sohn des Kaisers Nabhi Raja und der Königin Marudevi in Ayodhya geboren. Er gilt gemäß der hinduistischen Schrift [[Bhagavata Purana]] als Inkarnation des Gottes [[Vishnu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ajitnatha=== war der zweite Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, [[Avasarpini]]. Er wurde in Ayodhya in der Ikshvaku Dynastie als Sohn des Kaisers Jitashatru Raja und der Königin Vijaya geboren. Während seines letzten Lebenstages ging Ajitnatha nach Sarnmetshikhar. Er erreichte [[Nirvana]] am fünften Tag der hellen Hälfte des Monats [[Chaitra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sambhavanath war der dritte Jain Tirthankara des gegenwärtigen Zeitalters, Avasarpini. Er war der Sohn von Königin Sena Devi und dem Kaiser Jitari von Shravasti. Er erreichte Nirvana nach 14 Jahren  göttlicher Praktiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhinandannatha war der vierte Tirthankara des gegenwärtigen Zeitalters, Avasarpini. Er war der Sohn des Kaisers Sanvara Raja und der Königin Sidharta Rani. Er erreichte Nirvana am vierzehnten Tag der dunklen Hälfte des Monats Paush.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sumatinatha war der fünfte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er war der Sohn von Königin Mangalavati / Sumangala und Kaiser Megh von Ayodhya. Er erreichte Nirvana unter einem Priyangu-Baum am elften Tag der hellen Hälfte des Monats Chaitra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Padmaprabha war der sechste Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er war der Sohn von Königin Susima und des Kaisers Kaushambi. Am Vollmondtag des Monats Chaitra erreichte er Nirvana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suparshvanath war der siebte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde ein Asket und hielt Predigten vor den Menschen und erreichte später Nirvana am siebten Tag der hellen Hälfte des Monats Palgun in [[Sammetshikhar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chandraprabha war der achte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Als sein Ende nahte, ging er allmählich nach Sammetshikhar und nach einem langen Monat des Fastens und der Meditation erfuhr er Erleuchtung und erreichte Nirvana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pushpadanta war der neunte Jain Tirthankara. Pushpadanta wurde als Sohn von Sugriva von Kakandi und Rama Devi in der Ikshvaku Dynastie geboren. Er erreichte Nirvana in Sammetshikhar am neunten Tag der dunklen Hälfte des Monats Kartik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sheetalnath war der zehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Dradhrath Raja und der Königin Nanda Rani in Bhaddilpur in der Ikshvaku Dynastie geboren. Er erreichte Nirvana am vierzehnten Tag der dunklen Hälfte des Monats Paush.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shreyansanath war der elfte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Vishnu Raja und der Königin Devi Rani in Sinhpuri geboren. Er erreichte Nirvana am fünfzehnten Tag der dunklen Hälfte des Monats Magh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Vasupujya war der zwölfte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Vasupujya Jaya Raja und der Königin Devi Rani in Champapuri geboren. Er bekam Nirvana am vierzehnten Tag der hellen Hälfte des Monats Ashadh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vimalnath war der dreizehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Kratvarm Raja und Königin Shyama Devi in Kampilaji geboren. Am siebten Tag der dunklen Hälfte des Monats Ashadh  erreichte Vimalnath Nirvana in Sammetshikhar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anantnath war der vierzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Raja Sinhsen und der Königin Suyasha Rani in Ayodhya geboren. Er erreichte Nirvana am vierzehnten Tag der dunklen Hälfte des Monats [[Vaishakh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dharmanath war der fünfzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Bhanu Raja und der Königin Suvrata Rani Ratnapuri geboren. Er erreichte bei Sammetshikhar Nirvana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shantinath war der sechzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Viswasen Raja und Königin Achim Rani in Hastinapur geboren. Am neunten Tag der hellen Hälfte des Monats [[Paush]] erreichte er Nirvana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunthunath war der siebzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Shursen Raja und Königin Srirani Rani in Hastinapur geboren. Er erreichte Nirvana am dritten Tag der hellen Hälfte des Monats Chaitra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aranath war der achtzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Sudarshan Raja und Königin Devi Rani in Hastinapur geboren. Er erreichte Nirvana unter einem Mangobaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mallinath war der neunzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini.  Mallinath wurde als Sohn des Kaisers Kumbha Raja und Königin Prabhavati Rani in Mithila geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Unisuvrata war der zwanzigste Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Munisuvrata wurde als Sohn des Kaisers Sumitra Raja und der Queen Padmavati Rani in Mithiia im Hari Vansh- Clan geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naminath war der einundzwanzigste Jain Tirthankara der Gegenwart. Er wurde als Sohn des Kaisers Vijay Raja und der Königin Rani Vipra in der Ikshvaku Dynastie geboren. Nach neun Monaten erreichte er Nirvana unter dem Bakula Baum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neminatha war der zweiundzwanzigste Jain Tirthankara des gegenwärtigen Zeitalters. Neminatha wurde als Sohn des Königs Samudra Vijaya und der Königin Shivadevi in Souripur geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parshvanatha war der vierundzwanzigste Jain Tirthankara des gegenwärtigen Zeitalters. Er wurde in Varanasi als Sohn des Königs Asvasena in der berühmten Ikshvaku Dynastie geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mahavira]] wurde 599 v.Chr. in Kundagrama als Sohn des Königs [[Siddhartha]] und der Königin [[Trishala]] geboren. Er widmete den Rest seines Lebens den Predigten in ganz Indien über die zeitlose Wahrheit der göttlichen Freiheit. Im Alter von 72 Jahren erreichte er Nirvana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Arihant]]&lt;br /&gt;
*[[Tirtha]]    &lt;br /&gt;
*[[Kara]]&lt;br /&gt;
*[[Sitkara]]&lt;br /&gt;
*[[Indische Religionen]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tirthankara&amp;diff=553803</id>
		<title>Tirthankara</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tirthankara&amp;diff=553803"/>
		<updated>2016-05-15T07:24:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tirthankara&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: तीर्थङ्कर tīrthaṅkara u. तीर्थंकर tīrthaṃkara &#039;&#039;m.&#039;&#039;) wörtl.: &amp;quot;Furtbereiter&amp;quot;; ein religiöser Wegbereiter, spiritueller Führer und Meister. Bei den [[Jaina]] gibt es 24 historische Tirthankaras. Die Jain Tirthankaras waren im Grunde die Meister der jainistischen Tradition. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Aufbau der Tirtha==&lt;br /&gt;
Diejenigen, die die  Mittel und Wege des Mahavira guthießen, waren Teil einer &amp;quot;Tirtha&amp;quot; oder der Jain Kirchen. Nach Angaben der Jain Tradition hat [[Mahavira]] eine große Anzahl von Tirthankaras für sich gewinnen können.  Es gab 14.000 Mönche, 36000 Nonnen, 159.000 Laien-Männer und 318.000 Laien-Frauen, die ihm und seiner Arbeit folgten. Jede dieser vier Gruppen gehörten zu den vier &amp;quot;Tirthas&amp;quot;, also den Teilorganisationen der Jain-Kirche, die wiederum unter der Supervision von vertrauenswürdigen Persönlichkeiten standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mönche, die von 11 Ganadharas geleitet wurden, hatten mehrere hundert Munis unter sich. Der Name des Chefs unter den Ganadharas war Gautama Indrabhuti; die anderen waren Agnibhuti, Vayubhuti, Akampita, Vyakta Arya, Arya Sudharma, Manditaputra, Mauryaputra, Achalabhrata, Metraya Prabhas. Anführer der Nonnen war Mahaviras Cousine Chandana; Sankhasataka führte die Laien-Brüder und die Laien-Schwestern unterstanden Sulasa und Revati.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die 24 Tirthankaras==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhagwan Rishabh Dev&lt;br /&gt;
Bhagwan Rishabh Dev wurde in der Ikshvaku Dynastie als Sohn des Kaisers Nabhi Raja und der Königin Marudevi in Ayodhya geboren. Er gilt gemäß der hinduistischen Schrift Bhagavata Purana als Inkarnation des Gottes [[Vishnu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ajitnatha&lt;br /&gt;
Ajitnatha war der zweite Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, [[Avasarpini]]. Er wurde in Ayodhya in der [[Ikshvaku]] Dynastie als Sohn des Kaisers Jitashatru Raja und der Königin Vijaya geboren. Während seines letzten Lebenstages ging Ajitnatha nach Sarnmetshikhar. Er erreichte [[Nirvana]] am fünften Tag der hellen Hälfte des Monats [[Chaitra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sambhavnath&lt;br /&gt;
Sambhavanath war der dritte Jain Tirthankara des gegenwärtigen Zeitalters, Avasarpini. Er war der Sohn von Königin Sena Devi und dem Kaiser Jitari von Shravasti. Er erreichte Nirvana nach 14 Jahren  göttlicher Praktiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhinandannatha&lt;br /&gt;
Abhinandannatha war der vierte Tirthankara des gegenwärtigen Zeitalters, Avasarpini. Er war der Sohn des Kaisers Sanvara Raja und der Königin Sidharta Rani. Er erreichte Nirvana am vierzehnten Tag der dunklen Hälfte des Monats Paush.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sumatinatha&lt;br /&gt;
Sumatinatha war der fünfte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er war der Sohn von Königin Mangalavati / Sumangala und Kaiser Megh von Ayodhya. Er erreichte Nirvana unter einem Priyangu-Baum am elften Tag der hellen Hälfte des Monats Chaitra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Padmaprabha&lt;br /&gt;
Padmaprabha war der sechste Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er war der Sohn von Königin Susima und des Kaisers Kaushambi. Am Vollmondtag des Monats Chaitra erreichte er Nirvana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suparshavnatha&lt;br /&gt;
Suparshvanath war der siebte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde ein Asket und hielt Predigten vor den Menschen und erreichte später Nirvana am siebten Tag der hellen Hälfte des Monats Palgun in [[Sammetshikhar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chandraprabha&lt;br /&gt;
Chandraprabha war der achte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Als sein Ende nahte, ging er allmählich nach Sammetshikhar und nach einem langen Monat des Fastens und der Meditation erfuhr er Erleuchtung und erreichte Nirvana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pushpadanta&lt;br /&gt;
Pushpadanta war der neunte Jain Tirthankara. Pushpadanta wurde als Sohn von Sugriva von Kakandi und Rama Devi in der Ikshvaku Dynastie geboren. Er erreichte Nirvana in Sammetshikhar am neunten Tag der dunklen Hälfte des Monats Kartik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sheetalnath&lt;br /&gt;
Sheetalnath war der zehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Dradhrath Raja und der Königin Nanda Rani in Bhaddilpur in der Ikshvaku Dynastie geboren. Er erreichte Nirvana am vierzehnten Tag der dunklen Hälfte des Monats Paush.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shreyansanath&lt;br /&gt;
Shreyansanath war der elfte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Vishnu Raja und der Königin Devi Rani in Sinhpuri geboren. Er erreichte Nirvana am fünfzehnten Tag der dunklen Hälfte des Monats Magh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Vasupujya&lt;br /&gt;
Vasupujya Swami war der zwölfte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Vasupujya Jaya Raja und der Königin Devi Rani in Champapuri geboren. Er bekam Nirvana am vierzehnten Tag der hellen Hälfte des Monats Ashadh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vimalnath&lt;br /&gt;
Vimalnath war der dreizehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Kratvarm Raja und Königin Shyama Devi in Kampilaji geboren. Am siebten Tag der dunklen Hälfte des Monats Ashadh  erreichte Vimalnath Nirvana in Sammetshikhar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anantnath&lt;br /&gt;
Anantnath war der vierzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Raja Sinhsen und der Königin Suyasha Rani in Ayodhya geboren. Er erreichte Nirvana am vierzehnten Tag der dunklen Hälfte des Monats von Vaishakh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dharmanath&lt;br /&gt;
Dharmanath war der fünfzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Bhanu Raja und der Königin Suvrata Rani Ratnapuri geboren. Er erreichte bei Sammetshikhar Nirvana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shantinath&lt;br /&gt;
Shantinath war der sechzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Viswasen Raja und Königin Achim Rani in Hastinapur geboren. Am neunten Tag der hellen Hälfte des Monats Paush erreichte er Nirvana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunthunath&lt;br /&gt;
Kunthunath war der siebzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Shursen Raja und Königin Srirani Rani in Hastinapur geboren. Er erreichte Nirvana am dritten Tag der hellen Hälfte des Monats Chaitra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aranath&lt;br /&gt;
Aranath war der achtzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Er wurde als Sohn des Kaisers Sudarshan Raja und Königin Devi Rani in Hastinapur geboren. Er erreichte Nirvana unter einem Mangobaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mallinath&lt;br /&gt;
Mallinath war der neunzehnte Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini.  Mallinath wurde als Sohn des Kaisers Kumbha Raja und Königin Prabhavati Rani in Mithila geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unisuvrata&lt;br /&gt;
Unisuvrata Swami war der zwanzigste Jain Tirthankara des aktuellen Zeitalters, Avasarpini. Munisuvrata wurde als Sohn des Kaisers Sumitra Raja und der Queen Padmavati Rani in Mithiia im Hari Vansh- Clan geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naminath&lt;br /&gt;
Naminatha war der einundzwanzigste Jain Tirthankara der Gegenwart. Er wurde als Sohn des Kaisers Vijay Raja und der Königin Rani Vipra in der Ikshvaku Dynastie geboren. Nach neun Monaten erreichte er Nirvana unter dem Bakula Baum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neminatha&lt;br /&gt;
Neminatha war der zweiundzwanzigste Jain Tirthankara des gegenwärtigen Zeitalters. Neminatha wurde als Sohn des Königs Samudra Vijaya und der Königin Shivadevi in Souripur geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parshavanath&lt;br /&gt;
Parshvanatha war der vierundzwanzigste Jain Tirthankara des gegenwärtigen Zeitalters. Er wurde in Varanasi als Sohn des Königs Asvasena in der berühmten Ikshvaku Dynastie geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mahavira&lt;br /&gt;
[[Mahavira]] wurde 599 v.Chr. in Kundagrama als Sohn des Königs [[Siddhartha]] und der Königin [[Trishala]] geboren. Er widmete den Rest seines Lebens den Predigten in ganz Indien über die zeitlose Wahrheit der göttlichen Freiheit. Im Alter von 72 Jahren erreichte er Nirvana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Arihant]]&lt;br /&gt;
*[[Tirtha]]    &lt;br /&gt;
*[[Kara]]&lt;br /&gt;
*[[Sitkara]]&lt;br /&gt;
*[[Indische Religionen]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vikramshila&amp;diff=553398</id>
		<title>Vikramshila</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vikramshila&amp;diff=553398"/>
		<updated>2016-05-10T09:47:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vikramshila&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein beliebtes buddhistisches Pilgerzentrum in der Nähe von Patna.  ==Lage und Infrastruktur==  Vikramshila ist das Ze…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vikramshila&#039;&#039;&#039; ist ein beliebtes [[Buddhismus|buddhistisches]] [[Pilger]]zentrum in der Nähe von Patna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage und Infrastruktur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikramshila ist das Zentrum für buddhistisches Lernen. Die Universität von Vikramshila ist in Bihar gelegen. Von Bhagalpur aus ist die Vikramshila Universität in einer Entfernung von 50 Kilometern zu erreichen. Der nächstgelegene Flughafen ist Patna und liegt 291 Kilometern entfernt. Vikramshila ist ebenfalls über das Straßennetz gut mit Patna, Bodhgaya, Gaya, Motiharti und anderen Orten verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gründung der Universität==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grundstein für diese Universität wurde im 8. Jahrhundert gelegt. Das Bildungsinstitut entwickelte sich allmählich zum Hauptlernzentrum für [[Tantra|tantrischen]] [[Buddhismus]]. Unter der Herrschaft von König [[Ramapala]] hatte die Universität 1000 Studenten und wurden von 160 Lehrern im [[Kloster]] betreut. [[Ratnavajra]], [[Jnanasrimitra]], [[Santipa]], [[Jetari]] und [[Naropa]] waren Gelehrte der Vikramshila Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tempel und Gottheiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vikramshila Universität liegt auf einem Hügel mit Blick auf den Fluss [[Ganges]]. Die Universität wurde an einem solchen Ort erbaut, der für seine ruhige Klarheit und malerische Schönheit bekannt ist. In früheren Zeiten schmückte ein Tempel, der die lebensgroße Figur des [[Mahabodhi]] Baumes schützte, den zentralen Teil der Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Erlernen des [[Guhyasamaja]] Tantra wurden in der Nähe der Vikramshila Universität 53 kleine Tempel gebaut. Neben diesen gab es darüber hinaus weitere 54 Tempel. Die Hauptgottheiten dieser Tempel waren [[Nagarjuna]] und [[Atisa]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Buddhismus]]&lt;br /&gt;
*[[Tantra]]&lt;br /&gt;
*[[Pilgerort]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Annada_Thakur&amp;diff=553397</id>
		<title>Annada Thakur</title>
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		<updated>2016-05-10T09:38:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Annada Thakur&#039;&#039;&#039; war ein berühmter [[Brahmane]] und Heiliger aus Bangladesh. Er beklagte die Streitigkeiten und die Feindschaft zwischen den Shaktas und den Vaishnavas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ayurveda Studium==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annada Thakur wurde in eine Brahmanenfamilie in Chittagaon in Bangladesh geboren. Er kam das erste Mal in die Stadt Kolkata, um [[Ayurveda|ayurvedische Medizin]] zu studieren, dies allerdings gegen den Willen seiner Familie.&lt;br /&gt;
Er verbrachte einige Jahre mit dem Studium der ayurvedischen Medizin in Kolkata, obwohl er niemals als ayurvedischer Arzt praktizierte, auch nicht nach seinem Abschluss in ayurvedischer Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spiritualität==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben von Annada Thakur wendete sich während der Zeit in Kolkata der Spiritualität und Religiosität zu und er ging das erste und einzige Mal während dieser Zeit in Trance.&lt;br /&gt;
Er war für die Dauer einer Woche in Trance und erzählte währenddessen Heldengedichte über die Göttin [[Kali]], [[Krishna]] und [[Ramakrishna]] Paramhansa. Die Götter und Göttinnen sagten ihm, er solle seinen Kopf rasieren und solle die Statue, die im Schlamm des Garten Eden versteckt liegen würde, zurück bringen, nachdem er im [[Ganges]] gebadet hatte. Also brachte Annada die Statue zu diesem Zeitpunkt nach Hause. Später fand er die Statue verwandelt in eine Statue der nackten Kali oder [[Bhavani]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reisen durch Indien==&lt;br /&gt;
Annada Thakur widmete sich dem Bereisen aller Teile Indiens für einen langen Zeitraum. Er beklagte und kritisierte dabei besonders erfolgreich die Kämpfe und die Feindschaft zwischen den beiden religiösen Hindugruppen, nämlich der [[Shakta]] Sekte und den [[Vaishnavismus|Vaishnavas]]. Annada Thakur etablierte um das Jahr 1914 eine der berühmtesten religiösen Richtungen in und um Kolkata, die als &amp;quot;Dakshineswar Ramkrishna Sangha Adyapeath&amp;quot; bezeichnet wurde. Die Menschen in West Bengalen bewunderten ihn für seine über die Jahre anhaltende Hingabe an die Göttin Kali.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Heilige]]&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Vaishnavismus]]&lt;br /&gt;
*[[Kali]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Annada_Thakur&amp;diff=553396</id>
		<title>Annada Thakur</title>
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		<updated>2016-05-10T09:35:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Annada Thakur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein berühmter Brahmane und Heiliger aus Bangladesh. Er beklagte die Streitigkeiten und die Feindschaft zwischen den Shaktas und den Va…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Annada Thakur&#039;&#039;&#039; war ein berühmter Brahmane und Heiliger aus Bangladesh. Er beklagte die Streitigkeiten und die Feindschaft zwischen den Shaktas und den Vaishnavas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ayurveda Studium==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annada Thakur wurde in eine Brahmanenfamilie in Chittagaon in Bangladesh geboren. Er kam das erste Mal in die Stadt Kolkata, um ayurvedische Medizin zu studieren, dies allerdings gegen den Willen seiner Familie.&lt;br /&gt;
Er verbrachte einige Jahre mit dem Studium der ayurvedischen Medizin in Kolkata, obwohl er niemals als ayurvedischer Arzt praktizierte, auch nicht nach seinem Abschluss in ayurvedischer Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spiritualität==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben von Annada Thakur wendete sich während der Zeit in Kolkata der Spiritualität und Religiosität zu und er ging das erste und einzige Mal während dieser Zeit in Trance.&lt;br /&gt;
Er war für die Dauer einer Woche in Trance und erzählte währenddessen Heldengedichte über die Göttin [[Kali]], [[Krishna]] und [[Ramakrishna Paramhansa]]. Die Götter und Göttinnen sagten ihm, er solle seinen Kopf rasieren und solle die Statue, die im Schlamm des Garten [[Eden]] versteckt liegen würde, zurück bringen, nachdem er im [[Ganges]] gebadet hatte. Also brachte Annada die Statue zu diesem Zeitpunkt nach Hause. Später fand er die Statue verwandelt in eine Statue der nackten Kali oder [[Bhavani]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reisen durch Indien==&lt;br /&gt;
Annada Thakur widmete sich dem Bereisen aller Teile Indiens für einen langen Zeitraum. Er beklagte und kritisierte dabei besonders erfolgreich die Kämpfe und die Feindschaft zwischen den beiden religiösen Hindugruppen, nämlich der [[Shaktaismus|Shakta]] Sekte und den [[Vaishnavismus|Vaishnavas]]. Annada Thakur etablierte um das Jahr 1914 eine der berühmtesten religiösen Richtungen in und um Kolkata, die als Dakshineswar Ramkrishna Sangha Adyapeath bezeichnet wurde. Die Menschen in West Bengalen bewunderten ihn für seine über die Jahre anhaltende Hingabe an die Göttin Kali.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yoga&amp;diff=552610</id>
		<title>Yoga</title>
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		<updated>2016-05-06T07:30:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Yoga&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: योग yoga &#039;&#039;m.&#039;&#039; &amp;quot;Vereinigung, Verbindung&amp;quot; im weiteren Sinne schlicht &amp;quot;[[Einheit]]/[[Harmonie]]&amp;quot;) ist eine rund 5000 Jahre alte [[Indien |indische]] [[Philosophie]] und ein praktisches [[Abhyasa|Übung]]ssystem. In der Geschichte des [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/ Yoga] entstanden ein Vielzahl verschiedener [[Tradition]]en. Sie lehren &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; in [[Distanz|unterschied]]lichen Ausprägungen. Alle Traditionen verfolgen das Ziel,  Menschen an ihre göttlich-universelle [[Kraft]] wieder an zu binden und die [[Selbstverwirklichung]] zu erlangen. Heute liegt der Schwerpunkt für viele Yoga Übende auf den positiven [[Gesundheit | gesundheitlichen]] Wirkungen des Yoga.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:taube.jpg|thumb|Taube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Yoga==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von [[Sukadev]] über Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute möchte ich sprechen über die [[Sanskrit]]-Bedeutung des Wortes &amp;quot;[[Yoga]]&amp;quot;. Ich spreche ja sehr häufig über Yoga, als Yogalehrer und Gründer von [[Yoga Vidya]], dieser Vortrag geht jetzt über das Sanskrit-Wort &amp;quot;Yoga&amp;quot;. Das Sanskrit-Wort &amp;quot;Yoga&amp;quot; heißt anschirren, es heißt Joch, es heißt auch verbinden, es heißt miteinander verbinden. Das ist die ursprüngliche Bedeutung des Wortes &amp;quot;Yoga&amp;quot;. So ähnlich wie es [[Jugare]] gibt und Jugare als lateinisches Wort hat auch verschiedene Bedeutungen, unter anderem auch pflügen, unter anderem auch verbinden. So gibt es also das Wort &amp;quot;Yoga&amp;quot;. Yoga gibt es auch in Zusammensetzung, z.B. gibt es [[Samyoga]], das ist eine Verbindung zwischen zwei Dingen, und dann gibt es natürlich Yoga als [[Einheit]], Vereinigung. Heute kann man auch Yoga übersetzen als Harmonie, denn etwas, was in der Einheit ist, etwas, was verbunden ist, ist auch in der [[Harmonie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist in diesem Sinne zum einen der Zustand der Harmonie und der Einheit, zum anderen auch jede Praxis, die zu dieser Einheit und zu dieser Harmonie führt. Yoga als Einheit heißt die Einheit von [[Mensch]] mit [[Gott]]. Yoga als Einheit heißt die Einheit mit dem höchsten [[Selbst]]. Yoga als Einheit heißt die Einheit mit allen anderen Wesen, die Erfahrung, dass letztlich alles Ausdruck ist der einen höchsten Wirklichkeit. Und Yoga als [[Praxis]] ist jede Übung, die einem dazu hinführt, diese Einheit zu erreichen. Man könnte auch sagen, jede bewusste Übung, um zur Einheit zu kommen, ist auch Yoga. So also Yoga als Sanskritwort ursprünglich die Bedeutung: &#039;&#039;anschirren und Joch, verbinden, Verbindung&#039;&#039;. Dann Yoga auch als Einheit und jede Praxis, die zur Erfahrung von Einheit führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|WXBv1bMpppA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ursprung des &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; liegt im Dunklen. Schon in der [[Mohenjo-Daro Harappa]]-Kultur im Industal 3000 v. Chr. findet man Statuen im [[Lotussitz]].&lt;br /&gt;
Nach klassischer indischer Ansicht wurde &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; vor vielen Tausend Jahren den [[Rishi]]s (Sehern) in tiefer [[Meditation]] enthüllt.&lt;br /&gt;
Diese gaben die [[Intuition|intuitive]] [[Weisheit]] weiter, die dann zu Beginn des [[Kali Yuga]]s (ca. 3000 v.Chr.), meist von [[Vyasa]] aufgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach westlicher Orientalistik wanderten indogermanische Arier aus der südrussischen Steppe 1500-800 v. Chr. in Indien ein.&lt;br /&gt;
Durch Vermischung ihrer [[Spiritualität]] mit der Spiritualität der schon dort ansässigen Kultur entstand das &#039;&#039;Yoga&#039;&#039;system.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|1cPctq6SQ24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über die &amp;quot;Grundlagen des Yoga&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus dem Buch &#039;&#039;Die Botschaft&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Entwickle [[Tugend]]en wie [[Großzügigkeit]], [[Vergebung]] und andere. Bloße yogische [[Kriya]]s (Praktiken) werden dir nicht viel helfen. Analysiere dich täglich selbst und ergründe deine Fehler und versklavenden [[Gewohnheit]]en. Löse deine [[Laster]], [[Selbstsucht]], [[Stolz]], [[Eifersucht]] und [[Hass]] auf. Als erstes musst du dafür sorgen, dass du ein mitfühlendes [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herz] hast. Du musst jederzeit das, was du hast, mit anderen teilen und selbstloses Dienen üben. Nur dann wirst du „Chitta Suddhi“ oder Herzensreinheit erlangen. Yoga ist Einheit, Identität, Homogenität, Einssein und dasselbe sein wie Gott ([[Brahma]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gottsucher vernachlässigen diese Basis und stürzen sich aus [[Neugier]] in Yoga Kriyas, um [[Siddhi]]s (geheime Kräfte) zu erlangen. Das ist wirklich ein ernsthafter Fehler. Die Betreffenden werden einen hoffnungslosen Rückfall erleben. Sei daher vorsichtig. Yoga Kriyas allein können nicht sehr wünschenswerte Ergebnisse hervorbringen. Die Reinigung des Herzens ist von allergrößter Bedeutung. Der Jünger sollte frei sein von Sinneslust, [[Ärger]], [[Gram]], [[Eifersucht]], [[Hass]], [[Egoismus]], [[Eitelkeit]], Weltverbundenheit, [[Hochmut]] und Wahn. Das ist schwieriger als [[Atemübung]]en oder [[Nauli]] oder die Vereinigung von [[Prana]] und [[Apana]] (Lebenskraft und Lebenshauch). Tugendhafte Eigenschaften wie Dankbarkeit, Duldsamkeit, Anpassung, [[Mut]], [[Geduld]], ausgeglichenes Gemüt und kosmische [[Liebe]] sollten ununterbrochen geübt werden. Die Weisen haben stets den selbstlosen [[Dienst]] hervorgehoben, auf edle Barmherzigkeit, Reinheit und einfache Lebensweise hingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit festem Glauben, praktischer Anwendung, Ausdauer, genauer Aufmerksamkeit - selbst in Kleinigkeiten - und mit Stärke musst du deinen Fuß auf den [[Sadhana]]-Pfad setzen und voranschreiten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus &#039;&#039;Gründung des Yoga&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Um Tugenden wie [[Großzügigkeit]], [[Vergebung]] und [[Liebe]] zu entwickeln, werden bloße Yoga-[[Kriyas]] nicht sehr hilfreich sein. Pflege jeden Tag die Selbstanalyse und merze deine [[Fehler]], das [[Böse]] und langanhaftende Gewohnheiten aus. Korrigiere deine Mängel wie [[Selbstsucht]], [[Stolz]], [[Eifersucht]] und [[Hass]]. Zuerst musst du ein leidenschaftliches und liebendes [[Herz]] kultivieren und jederzeit deine Habseligkeiten mit anderen teilen und [[Selbstlosigkeit]] praktizieren. Nur dann wirst du die [[Reinheit]] des Herzens erlangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist [[Einheit]], [[Identität]], Übereinstimmung, [[Einssein]] und Gleichheit mit [[Gott]].&lt;br /&gt;
Viele Anfänger ignorieren diese Voraussetzungen und stürzen sich aus [[Neugier]] in die Yoga-Kriyas um mentale Kraft zu erlangen. Das ist wirklich ein grober Fehler und sie werden hoffnungslos versagen. Sei daher vorsichtig; bloße Yoga-Kriyas können nicht die gewünschten Ergebnisse liefern. Die Reinheit des Herzens ist von immenser Bedeutung. Der Anfänger muss sich selbst von [[Lust]], [[Ärger]], [[Gier]], Eifersucht, Hass, Egoismus, [[Eitelkeit]], Anhaftungen, Stolz und Wahn befreien. Das ist schwieriger, als den [[Atem]] zu kontrollieren oder Yoga-[[Asanas]] zu praktizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielfältige Qualitäten wie [[Mitgefühl]], [[Toleranz]], Anpassungsfähigkeit, [[Mut]], Geduld, mentale Balance und universelle Liebe sollten gewissenhaft kultiviert werden. Die Weisen haben stets große Bemühungen für den selbstlosen Dienst, großzügige Spenden, Reinheit und einfaches Leben aufgewendet. &lt;br /&gt;
Mit einem stabilen Glauben, Einsatz, [[Ausdauer]], sorgfältiger Aufmerksamkeit auch kleinsten Details gegenüber und mutigem Ausprobieren musst du deinen Fuß auf den Pfad des Sadhana setzen und voranschreiten. &lt;br /&gt;
Yoga ist weder in Höhlen versteckt noch in abgeschiedenen dichten Wäldern des Himalaya zu finden, es besteht nicht darin, Bergkräuter zu verwenden. Gott ist nicht so feige, sich vor Dörfern und Städten zu verstecken. Praktiziere Yoga in deinem eigenen Zuhause. Wenn das Bedürfnis, Yoga zu praktizieren kommt, bedeutet es, dass die [[Befreiung]] naht. Tauche jetzt hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein [[Segen]], ein Yogi zu sein. Praktiziere Yoga und predige es. [[Hatha Yoga]] verhilft zu guter physischer und mentaler Gesundheit. Unterstütze es bestmöglich durch die tiefgreifende [[Meditation]] des [[Atman]] oder des inneren Selbst. Dein Ziel sollte [[Selbsterkenntnis]] sein, die durch ständige Erinnerung an Gott, durch Rechtschaffenheit, ein tugendhaftes Leben und das Praktizieren von Yoga erreicht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Yogi zu werden bedeutet nicht, jemanden zu verlassen oder die Pflichten zu vernachlässigen, sondern es bedeutet von einem bedeutungslosen Leben zum Pfad Gottes zu wechseln. Als Folge verändert sich deine Haltung zum Leben und zu den Methoden, die du anwendest, um dich selbst zu befreien. Wahre und anhaltende Aufgabe ist vor allem eine Geisteshaltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nur eine Institution für dich, die dich lehrt, dich zu einen voll erblühten Yogi zu entwickeln und das ist, wohin  die Vorsehung dich gebracht hat – dein eigenes Zuhause. Der [[Geist]] ([[Verstand]]) ist tatsächlich die Ursache für Bindung und Befreiung: ein ruheloser Geist (Verstand) wird nirgendwo Ruhe finden,  außer in seiner eigenen Annulierung. Dieser Geist (Verstand) sollte von allen Seiten mit jeder erdenklichen Waffe bekämpft werden – mit der Wiederholung des Namen Gottes, dem Studium religiöser Schriften, [[Hingabe]], Praktizieren von [[Stille]], dem [[Dienen]], [[Pranayama]], [[Japa]], [[Gebet]], [[Kirtan]] und [[Meditation]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrache Yoga nichts als etwas außerhalb von dir oder etwas, das besondere Bemühungen erfordert. Du kannst deinen Lebensablauf beibehalten, deine Arbeit forführen und zur selben Zeit den Yoga-Pfad betreten, indem du regelmäßig Japa, Gebet, Kirtan, Meditation und Asanas praktizierst. &lt;br /&gt;
Eine Bemühung in Richtung Yoga ist niemals wertlos. Du wirst die Früchte jeder noch so kleinen Yogapraxis ernten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es ist oft die Rede davon, dass Yoga nur etwas für Intellektuelle ist. Das stimmt nicht. Yoga ist für alle da und jeder kann und sollte Yoga in seinem eigenen Lebensablauf integrieren. &lt;br /&gt;
Ich kann dein Selbststudium mit Wissen aus der ältesten hinduistischen Medizin ergänzen – es gibt ein Wundermittel für alle Krankheiten - Yoga. Werde von diesem Moment an ein Yogi. &lt;br /&gt;
Das Ziel und der Abschluss des Yoga ist Selbsterkenntnis. Yogische Methoden sollten niemals für materielle Zwecke missbraucht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga besteht nicht darin, einfach Bücher zu lesen oder am Vereinstisch zu diskutieren, es besteht daraus, zu praktizieren, was du bereits weißt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Aktivität – von der Erziehung der Kinder bis hin zur Leitung des Hauses – kann wahrhaftig in Yoga verwandelt werden. Bitte studiere die ersten sechs Kapitel der [[Gita]] immer und immer wieder. Sich einfach nur von Menschenmassen fernzuhalten ist kein Zeichen von Yoga. Das Ausführen aller Taten als ein Instrument Seiner Hände mit dem Bewusstsein, dass diese Welt von Ihm, dem Höchsten Geist, durchdrungen ist, das ist Yoga.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yogawege nach Swami Sivananda ==&lt;br /&gt;
Es gibt viele [[Yoga Arten|Arten]] und Wege, &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; zu praktizieren. Dabei geht es immer darum, die verschiedenen Lebensaspekte von Körper, Geist und Seele auszugleichen und in ihre ursprüngliche Harmonie zu bringen. Folgende &#039;&#039;Yoga&#039;&#039;-Arten werden in der Tradition von [[Swami]] [[Sivananda]] und Swami [[Vishnu-devananda]]   gelehrt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hatha Yoga===&lt;br /&gt;
[[Hatha Yoga]] ist der wohl bekannteste Teil des Yoga. Er umfasst die körperorientierten Praktiken: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Asana]]s (Yoga-Stellungen)&lt;br /&gt;
* [[Pranayama]] (Atemübungen) &lt;br /&gt;
* [[Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[positives Denken]] und [[Meditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es im Hatha Yoga Ratschläge für eine gesunde Lebensführung, darunter auch [[vegetarische Vollwerternährung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jnana Yoga===&lt;br /&gt;
[[Jnana Yoga]] ist der philosophische Teil des Yoga - der  des Wissens.  Er fragt: [[Wer bin ich]]? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist der [[Sinn]] des Lebens? [[Jnana Yoga]] erklärt [[Karma]] und [[Reinkarnation]] sowie [[Meditationstechniken]], um die Wahrheit in sich selbst intuitiv zu erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Raja Yoga===&lt;br /&gt;
Der [[Raja Yoga]] behandelt die Techniken des mentalen Trainings und der [[Meditation]]. Raja Yoga erklärt, wie der menschliche Geist&lt;br /&gt;
funktioniert und wie wir ihn beherrschen können. Er umfasst [[Affirmation]], Visualisierung, Achtsamkeit, Selbstbeobachtung und die verschiedensten [[Meditationstechniken]].&lt;br /&gt;
Der Grundtext des Raja Yoga ist das [[Yogasutra]] des [[Patanjali]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Yoga Sutra des [[Patanjali]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali gibt die folgende Definition des Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
योगश्चित्तवृत्तिनिरोधः ||1.2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yogaś citta-vṛtti-nirodhaḥ ||1.2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist das Zuruhebringen ([[nirodha]]) der Fluktuationen ([[vritti]]) des Bewußtseins ([[citta]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bhakti Yoga===&lt;br /&gt;
[[Bhakti Yoga]] ist der Yoga der Hingabe und Liebe zu Gott. Durch Gebet, [[Mantra]]-Singen, Rituale, Erzählen von Mythen&lt;br /&gt;
und Heiligengeschichten öffnet sich das [[Herz]]. Das Individuum kommt in Kontakt mit dem Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Karma Yoga===&lt;br /&gt;
[[Karma Yoga]] ist der &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; der Tat. Karma &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; lehrt, das [[Schicksal]] als Chance zu begreifen. Karma &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; ist auch der &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; des [[Sadhana|selbstlosen Dienstes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kundalini Yoga===&lt;br /&gt;
[[Kundalini Yoga]] ist der Yoga der [[Energie]]. Kundalini Yoga beschreibt den [[Astralkörper]] mit seinen [[Chakra]]s (Energiezentren) und [[Nadi]]s ([https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energiekanälen]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga – Traditionelle Weisheit für die Zukunft==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eröffnungsvortrag von Sukadev Bretz zum europäischen Yogakongress 2015 in Bad Meinberg&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Sukadev58.jpg|thumb|Sukadev Volker Bretz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist uralt, mindestens 4.000 Jahre alt, vermutlich sogar 6.000 Jahre oder noch älter. Was hat eine solche alte [[Tradition]] für die [[Zukunft]] zu sagen? Ich meine, sehr viel. Für die vielen [[Problem]]e, Herausforderungen und Chancen unserer nahen und fernen Zukunft kann Yoga wichtige Anregungen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga entstand in Indien und hat in immer neuen Wellen andere [[Kultur]]en beeinflusst, befruchtet und hat auch die Einflüsse anderer Kulturen immer wieder in sich aufgenommen. Zur [[Zeit]] der frühen Hochkulturen, 4.000-2.000 v.Chr. war die Induskultur die bevölkerungsreichste und friedvollste Kultur. Zur Zeit der [[Antike]] hatte [[Ayurveda]] entscheidenden Einfluss auf die [[Entwicklung]] der griechisch-römischen Medizin, hat die griechischen [[Lebensphilosophie]]n wie [[Stoa]] und die [[Cyniker]] entscheidend mit geprägt. Der aus dem Yoga hervorgegangene [[Buddhismus]] breitete sich nach China und Japan aus und trug so entscheidend zur Entwicklung Oastasiens bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Kontakt des Islams mit Indien entstand der [[Sufismus]], die islamische [[Mystik]]. Zur [[Zeit]] der [[Romantik]] um 1800 bekamen Dichter, Philosophen, Musiker wie [[Schelling]], [[Schlegel]], [[Novalis]], [[Goethe]], danach auch [[Schopenhauer]], [[Nietzsche]] entscheidende Impulse. Die Lebensreformbewegung im 19. Jahrhundert mit der Reformpädagogik, Wanderbewegung, [[Vegetarismus]] Bewegung, [[Naturheilkunde]], Kurwesen (Bad Meinberg), war stark von der Auseinandersetzung mit Yoga geprägt. Der Beginn der [[Psychologie]] mit [[William James]], [[Sigmund Freud]], [[C.G. Jung]], Schultz und anderen bekam viele Anregungen aus dem Yoga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pazifismus seit dem 19. Jahrhundert, die Friedensbewegung, war stark vom [[Ahimsa]]-[[Gedanke]]n des Yoga geprägt – und wirkte dann auch zurück in die indischen Unabhängigkeitsbewegung von [[Mahatma Gandhi]]. Auch die 1968er Bewegung, die [[Ökologie]]-Bewegung, die Grünen, bekamen viele Eindrücke aus dem Yoga. Was heißt das für uns heute, noch mehr: Was heißt das für die Zukunft? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in der [[Vergangenheit]] seit Jahrtausenden die Entwicklung der [[Zivilisation]] mit geprägt hat, kann auch die zukünftige Entwicklung weiter prägen. Was hat Yoga für die Zukunft zu bieten? &lt;br /&gt;
*Völkerverständigung: Yoga heißt Einheit, Harmonie. Yoga ist religionsübergreifend, kulturübergreifend, länderübergreifend. Yoga ist schon jetzt mit etwa 300 Millionen Übenden ([[Hatha Yoga]]) prägend für den Geist der Einheit und Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Gesundheit]]: Gesundheit kann nicht nur Reparaturbetrieb sein durch Arzneimittel und Operationen. Gesundheit braucht einen gesunden [[Lebensstil]]. Yoga setzt dabei auf die somatische [[Intelligenz]]: Der Mensch kann spüren, was ihm gut tut. Durch die Übung des Yoga kommt das intuitive Spüren für die Bedürfnisse des [[Körper]]s. Die Empfehlungen des Yoga, vegetarische vollwertige [[Ernährung]], [[Bewegung]], [[Entspannung]], richtige [[Atmung]], liebevolles [[Denken]], [[Meditation]] haben sich als entscheidende Säulen der Gesundheitslehre auch der Schulmedizin gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Leistungsfähigkeit]]: Die moderne Zivilisation fordert dem Menschen viel ab. Yoga gibt dem Menschen [[Energie]], neue [[Kraft]], macht ihn leistungsfähiger – aber auch selbstbewusster, um auch mal nein sagen zu können. Yoga ist der psychischen Gesundheit förderlich, hilft gegen [[AngstÄngste]] und [[Burnout]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Mitgefühl]], Ahimsa: Die Entwicklung der Kultur geht in Richtung mehr Mitgefühl. Darauf hat Yoga entscheidenden Einfluss gehabt, und hat es immer noch. Beim Yoga kommt Mitgefühl nicht nur als Vernunftsethik wie bei [[Kant]], so wichtig auch eine Vernunftsethik ist. Yoga führt zum Zugang zu seinem eigenen [[Herz]]en, ermöglicht in der Meditation die Erfahrung von Verbundenheit zum anderen Menschen. So wächst der Mensch in Mitgefühl. Das betrifft nicht nur Menschen, sondern auch [[Tier]]e (Vegetarismus, [[Veganismus]]) und die Umwelt, Ökologie. Yoga ist auch erlebte, erfahrene [[Ethik]]. Yoga glaubt an das Gute im Menschen. Yoga ist das Gegenteil einer dualistischen Glaubensform, Gut und Böse. Vielmehr glaubt Yoga daran, dass in jedem Menschen das Gute ist. Es gibt keinen Kampf Gut gegen Böse. Es gibt ein Ringen des Menschen um den besten [[Weg]]. Das anzuerkennen kann Grundlage dafür sein, Gewalt zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Echte Ökologie: Langfristig kann eine Wirtschaftsordnung, die auf der Notwendigkeit von Wachstum beruht, nicht existieren. Der Kapitalismus, die Marktwirtschaft, hat viel Gutes bewirkt, den Hunger in weiten Teilen der [[Welt]] aufgelöst. Allerdings hat der Kapitalismus auch viele Ungerechtigkeiten, Ausbeutung, Entfremdung, ökologische Katastrophen hervorgerufen. Langfristig braucht es eine andere [[Gesellschaft]]sordnung, eine andere Wirtschaftsordnung, eine Postwachstumsökonomie. Hier hilft Yoga: Mehr [[Leben]]s[[glück]], mehr [[Zufriedenheit]], mehr [[Freude]], kommt eben nicht durch materielle Gewinne, sondern durch Zugang zu den Tiefen des [[Selbst]], Erfahrung des Göttlichen, menschliche Nähe, Verbundenheit mit anderen. Ein spiritueller Mensch, der in der [[Natur]] spazieren geht, Einheitserfahrung macht, ist glücklicher als jemand, der gerade eine große Gehaltserhöhung bekommen hat oder sich ein neues Auto angeschafft hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kulturübergreifende [[Spiritualität]]: Es wird festgestellt, dass immer mehr Menschen [[Spiritualität]] suchen, dass glaubensorientierte [[Religion]]en allein nicht ausreichen. Yoga kann alle Religionen befruchten – so wie Yoga sich auch befruchten lässt von anderen [[Gedanke]]n. Man soll den Hunger nach spirituellen, religiösen [[Erfahrung]]en nicht den Fanatikern überlassen. Vielmehr kann die [[Sehnsucht]] nach Gotteserfahrung, nach Gottesnähe, nach einem tiefen [[Sinn]] im Leben in authentischer Spiritualität ihre Erfüllung finden. Wenn die westliche Gesellschaft immer mehr säkular wird, besteht die Gefahr, dass diejenigen, die merken dass Geld, Luxus und Spaß nicht glücklich machen, in die Fänge von menschenverachtenden Fanatikern kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gedanke der Einheit hinter allem: Yoga macht es zur lebendigen Erfahrung, dass alles miteinander verbunden ist. Die Tiefe der Seele des einzelnen ist mit der Tiefe der [[Seele]] von jedem anderen verbunden, mit der Weltenseele verbunden, mit dem Göttlichen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Integrierende: Yoga verbindet sich mit so vielem. Yoga integriert und harmonisiert. Yoga nutzt die Erkenntnisse der [[Wissenschaft]] und reinigt sich durch wissenschaftliche [[Studien]] vom [[Aberglaube]]. Yoga nutzt die Erkenntnisse der [[Physiotherapie]] und [[Orthopädie]] und wandelt die Yoga Übungen entsprechend ab. Yoga öffnet sich für die Erkenntnisse der Psychologie und Psychotherapie und ermöglicht so neue Interpretationen alter [[Schriften]]. Yoga integriert gute Aspekte wie die christlich tätige [[Nächstenliebe]] in seine Lehren. Yoga nutzt die modernen Medien wie Internet, Social Media, Videos usw. Umgekehrt inspiriert Yoga [[Kunst]], Sport, Pädagogik, Medizin, Psychologie, Politik, Ökonomie, Soziologie, Sozialarbeit, Ökologie, [[Musik]], Literatur, bildende Kunst, Theologie und Physiologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Yoga ist eine uralte traditionelle Weisheit, welche für die Zukunft immer wichtiger werden wird. United we stand – divided we perish. - Vereint können wir es schaffen -  getrennt werden wir untergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dr. Jayadeva Yogendra über Yoga==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel aus der Vierteljahresschrift „Yoga und ganzheitliche Gesundheit“, www.yoga-zeitschrift.de&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann viel und schön gesprochen werden über [[Tugend]]en wie [[Friedfertigkeit]] und [[Mitgefühl]]. Das war früher so und ist es auch heute noch, sei es zu Hause oder auf nationalen oder internationalen Tagungen. Dagegen steht ein anderer Ansatz, nämlich [[Gefühl]]e von [[Frieden]] und [[Liebe]] tatsächlich selbst zu verspüren. In diesem Fall müsste eine [[Persönlichkeitsveränderung]] stattfinden, weg von [[Ärger]], [[Gewalttätigkeit]] und [[Grausamkeit]] und hin zu Liebe, Mitgefühl und [[Fürsorge]]. Das fällt nicht vom Himmel. Man muss daran arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir keine Veränderungen in den tieferen Schichten unseres [[Bewusstsein]]s und [[Unterbewusstsein]]s schaffen, dann ist es unwahrscheinlich, dass schön klingende Platitüden irgend jemandem helfen. Im Yoga ist es anders. Yoga zielt auf mental-emotionale [[Ausgeglichenheit]], indem man daran arbeitet, die Bestandteile einer gesunden [[Persönlichkeit]] zu entwickeln. Diese Bestandteile sind [[Disziplin]], [[Konzentration]], [[Objektivität]] und [[Eigenbestimmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betonung im Yoga liegt auf Tun und Erleben mit dem Ergebnis, dass man sich in besseren [[Bewusstseinszustand|Bewusstseinszuständen]] etabliert. Es besteht ein riesengroßer Unterschied zwischen einem [[Mensch]]en, der große Worte redet, und einem, der diese Worte tatsächlich dauerhaft lebt. Auf der einen Seite haben wir manche schön redenden Politiker, für die nichts [[Spiritualität|Spirituelles]] existiert, und auf der anderen [[Mystiker]], die wenig oder gar nicht reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst ein kleiner Anfang darin, sich bewusst spirituell zu verhalten, kann helfen. „Spiritualität“ kann auch einfach ein paar bewusst angewandte Gesundheitsregeln beinhalten oder Yoga-Übungen zur [[Selbstentwicklung]] oder bewusste Momente der [[Stille]].  Die Schriften versichern uns, dass sogar kleine Anstrengungen in diese Richtung dem Suchenden auf Dauer helfen. Auf Frieden in der Welt können wir erst hoffen, wenn der Einzelne sich mit seinem Innen und Außen in Frieden  befindet.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus der Vierteljahresschrift „Yoga und ganzheitliche Gesundheit“, Jahresabo 20,- Euro. Mehr unter www.yoga-zeitschrift.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Yoga Stile==&lt;br /&gt;
Neben den sechs traditionellen &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; Wegen nach Swami [[Sivananda]] existieren eine Vielzahl an yogischen Richtungen. Vor allem innerhalb der letzten Jahrzehnte, in denen Yogatechniken auch in westlichen Ländern populär geworden sind, haben sich aus den überlieferten Yoga-Traditionen speziell abgestimmte und kombinierte Richtungen entwickelt. Teilweise haben diese Richtungen alte Traditionen zeitgemäß übernommen und weiter entwickelt. Andere moderne Yogaformen haben sich weit von den ursprünglichen Lehren getrennt und richten ihr Augenmerk stärker auf die rein körperliche und/oder mentale [[Mens sana in corpore sano|Fitness]]. Zu den spezialisierten Yogastilen zählen u.a.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Acro Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Air Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Anusara Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Ashtanga Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Bikram Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Chi Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Hormon Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Integraler Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Iyengar Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Jivamukti Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Kalari Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Kriya Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Lachyoga]]&lt;br /&gt;
* [[Meridian Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Nada Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Power Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Quantum Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Sivananda Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[TriYoga]]&lt;br /&gt;
* [[Vini Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Vinyasa Flow]]&lt;br /&gt;
* [[Yin Yoga]]&lt;br /&gt;
* Yoga nach [[T. Krishnamacharya]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Yogazweige]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga Arten]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga Stile]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga Schriften]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga Upanishad]]&lt;br /&gt;
*[[Yogabija]]&lt;br /&gt;
*[[Yogabhashya]] &lt;br /&gt;
*[[Yogavarttika]] &lt;br /&gt;
*[[Yoganga]]&lt;br /&gt;
*[[Yogaranga]]&lt;br /&gt;
*[[Wirkungen des Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Patanjali#Die_zehn_Yoga-Grunds.C3.A4tze|Die zehn Yoga-Grundsätze]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Runen Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Panchanga]]&lt;br /&gt;
*[[Anuyoga]]&lt;br /&gt;
*[[Upayoga]]&lt;br /&gt;
*[[Samyoga]]&lt;br /&gt;
*[[Vyayoga]]&lt;br /&gt;
*[[Viyoga]]&lt;br /&gt;
*[[Viniyoga]] &lt;br /&gt;
*[[Prayoga]]&lt;br /&gt;
*[[Pratiyoga]]&lt;br /&gt;
*[[Yukta]]    &lt;br /&gt;
*[[Yukti]]    &lt;br /&gt;
*[[Yuta]]&lt;br /&gt;
*[[Yojana]]    &lt;br /&gt;
*[[yuj]]&lt;br /&gt;
*[[Sanskrit Wörterbücher]]&lt;br /&gt;
*[[Sanskrit Kurs Lektion 20]]&lt;br /&gt;
*[[Sanskrit Kurs Lektion 33]]&lt;br /&gt;
*[[Sanskrit Kurs Lektion 38]]  &lt;br /&gt;
*[[IPA|Internationales Phonetisches Alphabet (IPA)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Doktorarbeit über Yoga und Tantra (Lehren und Praktiken der Nath-Yogis): [http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/2113]&lt;br /&gt;
* J. Reinelt: Der Yoga-Pfad, Liebe und Achtsamkeit im täglichen Leben. Aquamarin Verlag 2009, ISBN 978-3-89427-488-7&lt;br /&gt;
* S. Cope, Leseprobe zu &amp;quot;Die [[Weisheit]] des &#039;&#039;Yoga&#039;&#039;&amp;quot; [http://bilder.buecher.de/zusatz/22/22818/22818527_lese_1.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de Homepage Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asana als besonderer Schwerpunkt]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/ Jnana Yoga, Philosophie Jnana Yoga, Philosophie]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/ Raja Yoga, positives Denken, Gedankenkraft]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/karma-yoga/ Karma Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/karma-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/ Kundalini Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/ Ernährung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
Dies sind kürzer oder auch längere Vorträge von Sukadev über das Thema Yoga. Diese MP3s stehen in keiner bestimmten Reihenfolge zueinander, sondern sind nur zur Unterscheidung nach Nummern sortiert: &lt;br /&gt;
===Was ist Yoga?1 - Sukadev im Podcast===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/Was_ist_Yoga.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Was ist Yoga?2 - Sukadev im Podcast===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/845-Was-ist-Yoga.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Was ist Yoga?3 - Sukadev im Podcast===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/738-Was-ist-Yoga.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Was ist Yoga?4 - Sukadev im Podcast===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/67_Definitionen_Was_ist_Yoga.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Vidya Journal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yoga&amp;diff=552609</id>
		<title>Yoga</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yoga&amp;diff=552609"/>
		<updated>2016-05-06T07:28:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: /* Swami Sivanada über die &amp;quot;Grundlagen des Yoga&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Yoga&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: योग yoga &#039;&#039;m.&#039;&#039; &amp;quot;Vereinigung, Verbindung&amp;quot; im weiteren Sinne schlicht &amp;quot;[[Einheit]]/[[Harmonie]]&amp;quot;) ist eine rund 5000 Jahre alte [[Indien |indische]] [[Philosophie]] und ein praktisches [[Abhyasa|Übung]]ssystem. In der Geschichte des [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/ Yoga] entstanden ein Vielzahl verschiedener [[Tradition]]en. Sie lehren &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; in [[Distanz|unterschied]]lichen Ausprägungen. Alle Traditionen verfolgen das Ziel,  Menschen an ihre göttlich-universelle [[Kraft]] wieder an zu binden und die [[Selbstverwirklichung]] zu erlangen. Heute liegt der Schwerpunkt für viele Yoga Übende auf den positiven [[Gesundheit | gesundheitlichen]] Wirkungen des Yoga.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:taube.jpg|thumb|Taube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Yoga==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von [[Sukadev]] über Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute möchte ich sprechen über die [[Sanskrit]]-Bedeutung des Wortes &amp;quot;[[Yoga]]&amp;quot;. Ich spreche ja sehr häufig über Yoga, als Yogalehrer und Gründer von [[Yoga Vidya]], dieser Vortrag geht jetzt über das Sanskrit-Wort &amp;quot;Yoga&amp;quot;. Das Sanskrit-Wort &amp;quot;Yoga&amp;quot; heißt anschirren, es heißt Joch, es heißt auch verbinden, es heißt miteinander verbinden. Das ist die ursprüngliche Bedeutung des Wortes &amp;quot;Yoga&amp;quot;. So ähnlich wie es [[Jugare]] gibt und Jugare als lateinisches Wort hat auch verschiedene Bedeutungen, unter anderem auch pflügen, unter anderem auch verbinden. So gibt es also das Wort &amp;quot;Yoga&amp;quot;. Yoga gibt es auch in Zusammensetzung, z.B. gibt es [[Samyoga]], das ist eine Verbindung zwischen zwei Dingen, und dann gibt es natürlich Yoga als [[Einheit]], Vereinigung. Heute kann man auch Yoga übersetzen als Harmonie, denn etwas, was in der Einheit ist, etwas, was verbunden ist, ist auch in der [[Harmonie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist in diesem Sinne zum einen der Zustand der Harmonie und der Einheit, zum anderen auch jede Praxis, die zu dieser Einheit und zu dieser Harmonie führt. Yoga als Einheit heißt die Einheit von [[Mensch]] mit [[Gott]]. Yoga als Einheit heißt die Einheit mit dem höchsten [[Selbst]]. Yoga als Einheit heißt die Einheit mit allen anderen Wesen, die Erfahrung, dass letztlich alles Ausdruck ist der einen höchsten Wirklichkeit. Und Yoga als [[Praxis]] ist jede Übung, die einem dazu hinführt, diese Einheit zu erreichen. Man könnte auch sagen, jede bewusste Übung, um zur Einheit zu kommen, ist auch Yoga. So also Yoga als Sanskritwort ursprünglich die Bedeutung: &#039;&#039;anschirren und Joch, verbinden, Verbindung&#039;&#039;. Dann Yoga auch als Einheit und jede Praxis, die zur Erfahrung von Einheit führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|WXBv1bMpppA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ursprung des &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; liegt im Dunklen. Schon in der [[Mohenjo-Daro Harappa]]-Kultur im Industal 3000 v. Chr. findet man Statuen im [[Lotussitz]].&lt;br /&gt;
Nach klassischer indischer Ansicht wurde &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; vor vielen Tausend Jahren den [[Rishi]]s (Sehern) in tiefer [[Meditation]] enthüllt.&lt;br /&gt;
Diese gaben die [[Intuition|intuitive]] [[Weisheit]] weiter, die dann zu Beginn des [[Kali Yuga]]s (ca. 3000 v.Chr.), meist von [[Vyasa]] aufgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach westlicher Orientalistik wanderten indogermanische Arier aus der südrussischen Steppe 1500-800 v. Chr. in Indien ein.&lt;br /&gt;
Durch Vermischung ihrer [[Spiritualität]] mit der Spiritualität der schon dort ansässigen Kultur entstand das &#039;&#039;Yoga&#039;&#039;system.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|1cPctq6SQ24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivanada über die &amp;quot;Grundlagen des Yoga&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus dem Buch &#039;&#039;Die Botschaft&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Entwickle [[Tugend]]en wie [[Großzügigkeit]], [[Vergebung]] und andere. Bloße yogische [[Kriya]]s (Praktiken) werden dir nicht viel helfen. Analysiere dich täglich selbst und ergründe deine Fehler und versklavenden [[Gewohnheit]]en. Löse deine [[Laster]], [[Selbstsucht]], [[Stolz]], [[Eifersucht]] und [[Hass]] auf. Als erstes musst du dafür sorgen, dass du ein mitfühlendes [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herz] hast. Du musst jederzeit das, was du hast, mit anderen teilen und selbstloses Dienen üben. Nur dann wirst du „Chitta Suddhi“ oder Herzensreinheit erlangen. Yoga ist Einheit, Identität, Homogenität, Einssein und dasselbe sein wie Gott ([[Brahma]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gottsucher vernachlässigen diese Basis und stürzen sich aus [[Neugier]] in Yoga Kriyas, um [[Siddhi]]s (geheime Kräfte) zu erlangen. Das ist wirklich ein ernsthafter Fehler. Die Betreffenden werden einen hoffnungslosen Rückfall erleben. Sei daher vorsichtig. Yoga Kriyas allein können nicht sehr wünschenswerte Ergebnisse hervorbringen. Die Reinigung des Herzens ist von allergrößter Bedeutung. Der Jünger sollte frei sein von Sinneslust, [[Ärger]], [[Gram]], [[Eifersucht]], [[Hass]], [[Egoismus]], [[Eitelkeit]], Weltverbundenheit, [[Hochmut]] und Wahn. Das ist schwieriger als [[Atemübung]]en oder [[Nauli]] oder die Vereinigung von [[Prana]] und [[Apana]] (Lebenskraft und Lebenshauch). Tugendhafte Eigenschaften wie Dankbarkeit, Duldsamkeit, Anpassung, [[Mut]], [[Geduld]], ausgeglichenes Gemüt und kosmische [[Liebe]] sollten ununterbrochen geübt werden. Die Weisen haben stets den selbstlosen [[Dienst]] hervorgehoben, auf edle Barmherzigkeit, Reinheit und einfache Lebensweise hingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit festem Glauben, praktischer Anwendung, Ausdauer, genauer Aufmerksamkeit - selbst in Kleinigkeiten - und mit Stärke musst du deinen Fuß auf den [[Sadhana]]-Pfad setzen und voranschreiten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus &#039;&#039;Gründung des Yoga&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Um Tugenden wie [[Großzügigkeit]], [[Vergebung]] und [[Liebe]] zu entwickeln, werden bloße Yoga-[[Kriyas]] nicht sehr hilfreich sein. Pflege jeden Tag die Selbstanalyse und merze deine [[Fehler]], das [[Böse]] und langanhaftende Gewohnheiten aus. Korrigiere deine Mängel wie [[Selbstsucht]], [[Stolz]], [[Eifersucht]] und [[Hass]]. Zuerst musst du ein leidenschaftliches und liebendes [[Herz]] kultivieren und jederzeit deine Habseligkeiten mit anderen teilen und [[Selbstlosigkeit]] praktizieren. Nur dann wirst du die [[Reinheit]] des Herzens erlangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist [[Einheit]], [[Identität]], Übereinstimmung, [[Einssein]] und Gleichheit mit [[Gott]].&lt;br /&gt;
Viele Anfänger ignorieren diese Voraussetzungen und stürzen sich aus [[Neugier]] in die Yoga-Kriyas um mentale Kraft zu erlangen. Das ist wirklich ein grober Fehler und sie werden hoffnungslos versagen. Sei daher vorsichtig; bloße Yoga-Kriyas können nicht die gewünschten Ergebnisse liefern. Die Reinheit des Herzens ist von immenser Bedeutung. Der Anfänger muss sich selbst von [[Lust]], [[Ärger]], [[Gier]], Eifersucht, Hass, Egoismus, [[Eitelkeit]], Anhaftungen, Stolz und Wahn befreien. Das ist schwieriger, als den [[Atem]] zu kontrollieren oder Yoga-[[Asanas]] zu praktizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielfältige Qualitäten wie [[Mitgefühl]], [[Toleranz]], Anpassungsfähigkeit, [[Mut]], Geduld, mentale Balance und universelle Liebe sollten gewissenhaft kultiviert werden. Die Weisen haben stets große Bemühungen für den selbstlosen Dienst, großzügige Spenden, Reinheit und einfaches Leben aufgewendet. &lt;br /&gt;
Mit einem stabilen Glauben, Einsatz, [[Ausdauer]], sorgfältiger Aufmerksamkeit auch kleinsten Details gegenüber und mutigem Ausprobieren musst du deinen Fuß auf den Pfad des Sadhana setzen und voranschreiten. &lt;br /&gt;
Yoga ist weder in Höhlen versteckt noch in abgeschiedenen dichten Wäldern des Himalaya zu finden, es besteht nicht darin, Bergkräuter zu verwenden. Gott ist nicht so feige, sich vor Dörfern und Städten zu verstecken. Praktiziere Yoga in deinem eigenen Zuhause. Wenn das Bedürfnis, Yoga zu praktizieren kommt, bedeutet es, dass die [[Befreiung]] naht. Tauche jetzt hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein [[Segen]], ein Yogi zu sein. Praktiziere Yoga und predige es. [[Hatha Yoga]] verhilft zu guter physischer und mentaler Gesundheit. Unterstütze es bestmöglich durch die tiefgreifende [[Meditation]] des [[Atman]] oder des inneren Selbst. Dein Ziel sollte [[Selbsterkenntnis]] sein, die durch ständige Erinnerung an Gott, durch Rechtschaffenheit, ein tugendhaftes Leben und das Praktizieren von Yoga erreicht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Yogi zu werden bedeutet nicht, jemanden zu verlassen oder die Pflichten zu vernachlässigen, sondern es bedeutet von einem bedeutungslosen Leben zum Pfad Gottes zu wechseln. Als Folge verändert sich deine Haltung zum Leben und zu den Methoden, die du anwendest, um dich selbst zu befreien. Wahre und anhaltende Aufgabe ist vor allem eine Geisteshaltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nur eine Institution für dich, die dich lehrt, dich zu einen voll erblühten Yogi zu entwickeln und das ist, wohin  die Vorsehung dich gebracht hat – dein eigenes Zuhause. Der [[Geist]] ([[Verstand]]) ist tatsächlich die Ursache für Bindung und Befreiung: ein ruheloser Geist (Verstand) wird nirgendwo Ruhe finden,  außer in seiner eigenen Annulierung. Dieser Geist (Verstand) sollte von allen Seiten mit jeder erdenklichen Waffe bekämpft werden – mit der Wiederholung des Namen Gottes, dem Studium religiöser Schriften, [[Hingabe]], Praktizieren von [[Stille]], dem [[Dienen]], [[Pranayama]], [[Japa]], [[Gebet]], [[Kirtan]] und [[Meditation]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrache Yoga nichts als etwas außerhalb von dir oder etwas, das besondere Bemühungen erfordert. Du kannst deinen Lebensablauf beibehalten, deine Arbeit forführen und zur selben Zeit den Yoga-Pfad betreten, indem du regelmäßig Japa, Gebet, Kirtan, Meditation und Asanas praktizierst. &lt;br /&gt;
Eine Bemühung in Richtung Yoga ist niemals wertlos. Du wirst die Früchte jeder noch so kleinen Yogapraxis ernten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es ist oft die Rede davon, dass Yoga nur etwas für Intellektuelle ist. Das stimmt nicht. Yoga ist für alle da und jeder kann und sollte Yoga in seinem eigenen Lebensablauf integrieren. &lt;br /&gt;
Ich kann dein Selbststudium mit Wissen aus der ältesten hinduistischen Medizin ergänzen – es gibt ein Wundermittel für alle Krankheiten - Yoga. Werde von diesem Moment an ein Yogi. &lt;br /&gt;
Das Ziel und der Abschluss des Yoga ist Selbsterkenntnis. Yogische Methoden sollten niemals für materielle Zwecke missbraucht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga besteht nicht darin, einfach Bücher zu lesen oder am Vereinstisch zu diskutieren, es besteht daraus, zu praktizieren, was du bereits weißt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Aktivität – von der Erziehung der Kinder bis hin zur Leitung des Hauses – kann wahrhaftig in Yoga verwandelt werden. Bitte studiere die ersten sechs Kapitel der [[Gita]] immer und immer wieder. Sich einfach nur von Menschenmassen fernzuhalten ist kein Zeichen von Yoga. Das Ausführen aller Taten als ein Instrument Seiner Hände mit dem Bewusstsein, dass diese Welt von Ihm, dem Höchsten Geist, durchdrungen ist, das ist Yoga.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yogawege nach Swami Sivananda ==&lt;br /&gt;
Es gibt viele [[Yoga Arten|Arten]] und Wege, &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; zu praktizieren. Dabei geht es immer darum, die verschiedenen Lebensaspekte von Körper, Geist und Seele auszugleichen und in ihre ursprüngliche Harmonie zu bringen. Folgende &#039;&#039;Yoga&#039;&#039;-Arten werden in der Tradition von [[Swami]] [[Sivananda]] und Swami [[Vishnu-devananda]]   gelehrt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hatha Yoga===&lt;br /&gt;
[[Hatha Yoga]] ist der wohl bekannteste Teil des Yoga. Er umfasst die körperorientierten Praktiken: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Asana]]s (Yoga-Stellungen)&lt;br /&gt;
* [[Pranayama]] (Atemübungen) &lt;br /&gt;
* [[Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[positives Denken]] und [[Meditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es im Hatha Yoga Ratschläge für eine gesunde Lebensführung, darunter auch [[vegetarische Vollwerternährung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jnana Yoga===&lt;br /&gt;
[[Jnana Yoga]] ist der philosophische Teil des Yoga - der  des Wissens.  Er fragt: [[Wer bin ich]]? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist der [[Sinn]] des Lebens? [[Jnana Yoga]] erklärt [[Karma]] und [[Reinkarnation]] sowie [[Meditationstechniken]], um die Wahrheit in sich selbst intuitiv zu erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Raja Yoga===&lt;br /&gt;
Der [[Raja Yoga]] behandelt die Techniken des mentalen Trainings und der [[Meditation]]. Raja Yoga erklärt, wie der menschliche Geist&lt;br /&gt;
funktioniert und wie wir ihn beherrschen können. Er umfasst [[Affirmation]], Visualisierung, Achtsamkeit, Selbstbeobachtung und die verschiedensten [[Meditationstechniken]].&lt;br /&gt;
Der Grundtext des Raja Yoga ist das [[Yogasutra]] des [[Patanjali]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Yoga Sutra des [[Patanjali]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali gibt die folgende Definition des Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
योगश्चित्तवृत्तिनिरोधः ||1.2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yogaś citta-vṛtti-nirodhaḥ ||1.2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist das Zuruhebringen ([[nirodha]]) der Fluktuationen ([[vritti]]) des Bewußtseins ([[citta]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bhakti Yoga===&lt;br /&gt;
[[Bhakti Yoga]] ist der Yoga der Hingabe und Liebe zu Gott. Durch Gebet, [[Mantra]]-Singen, Rituale, Erzählen von Mythen&lt;br /&gt;
und Heiligengeschichten öffnet sich das [[Herz]]. Das Individuum kommt in Kontakt mit dem Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Karma Yoga===&lt;br /&gt;
[[Karma Yoga]] ist der &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; der Tat. Karma &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; lehrt, das [[Schicksal]] als Chance zu begreifen. Karma &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; ist auch der &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; des [[Sadhana|selbstlosen Dienstes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kundalini Yoga===&lt;br /&gt;
[[Kundalini Yoga]] ist der Yoga der [[Energie]]. Kundalini Yoga beschreibt den [[Astralkörper]] mit seinen [[Chakra]]s (Energiezentren) und [[Nadi]]s ([https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energiekanälen]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga – Traditionelle Weisheit für die Zukunft==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eröffnungsvortrag von Sukadev Bretz zum europäischen Yogakongress 2015 in Bad Meinberg&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Sukadev58.jpg|thumb|Sukadev Volker Bretz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist uralt, mindestens 4.000 Jahre alt, vermutlich sogar 6.000 Jahre oder noch älter. Was hat eine solche alte [[Tradition]] für die [[Zukunft]] zu sagen? Ich meine, sehr viel. Für die vielen [[Problem]]e, Herausforderungen und Chancen unserer nahen und fernen Zukunft kann Yoga wichtige Anregungen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga entstand in Indien und hat in immer neuen Wellen andere [[Kultur]]en beeinflusst, befruchtet und hat auch die Einflüsse anderer Kulturen immer wieder in sich aufgenommen. Zur [[Zeit]] der frühen Hochkulturen, 4.000-2.000 v.Chr. war die Induskultur die bevölkerungsreichste und friedvollste Kultur. Zur Zeit der [[Antike]] hatte [[Ayurveda]] entscheidenden Einfluss auf die [[Entwicklung]] der griechisch-römischen Medizin, hat die griechischen [[Lebensphilosophie]]n wie [[Stoa]] und die [[Cyniker]] entscheidend mit geprägt. Der aus dem Yoga hervorgegangene [[Buddhismus]] breitete sich nach China und Japan aus und trug so entscheidend zur Entwicklung Oastasiens bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Kontakt des Islams mit Indien entstand der [[Sufismus]], die islamische [[Mystik]]. Zur [[Zeit]] der [[Romantik]] um 1800 bekamen Dichter, Philosophen, Musiker wie [[Schelling]], [[Schlegel]], [[Novalis]], [[Goethe]], danach auch [[Schopenhauer]], [[Nietzsche]] entscheidende Impulse. Die Lebensreformbewegung im 19. Jahrhundert mit der Reformpädagogik, Wanderbewegung, [[Vegetarismus]] Bewegung, [[Naturheilkunde]], Kurwesen (Bad Meinberg), war stark von der Auseinandersetzung mit Yoga geprägt. Der Beginn der [[Psychologie]] mit [[William James]], [[Sigmund Freud]], [[C.G. Jung]], Schultz und anderen bekam viele Anregungen aus dem Yoga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pazifismus seit dem 19. Jahrhundert, die Friedensbewegung, war stark vom [[Ahimsa]]-[[Gedanke]]n des Yoga geprägt – und wirkte dann auch zurück in die indischen Unabhängigkeitsbewegung von [[Mahatma Gandhi]]. Auch die 1968er Bewegung, die [[Ökologie]]-Bewegung, die Grünen, bekamen viele Eindrücke aus dem Yoga. Was heißt das für uns heute, noch mehr: Was heißt das für die Zukunft? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in der [[Vergangenheit]] seit Jahrtausenden die Entwicklung der [[Zivilisation]] mit geprägt hat, kann auch die zukünftige Entwicklung weiter prägen. Was hat Yoga für die Zukunft zu bieten? &lt;br /&gt;
*Völkerverständigung: Yoga heißt Einheit, Harmonie. Yoga ist religionsübergreifend, kulturübergreifend, länderübergreifend. Yoga ist schon jetzt mit etwa 300 Millionen Übenden ([[Hatha Yoga]]) prägend für den Geist der Einheit und Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Gesundheit]]: Gesundheit kann nicht nur Reparaturbetrieb sein durch Arzneimittel und Operationen. Gesundheit braucht einen gesunden [[Lebensstil]]. Yoga setzt dabei auf die somatische [[Intelligenz]]: Der Mensch kann spüren, was ihm gut tut. Durch die Übung des Yoga kommt das intuitive Spüren für die Bedürfnisse des [[Körper]]s. Die Empfehlungen des Yoga, vegetarische vollwertige [[Ernährung]], [[Bewegung]], [[Entspannung]], richtige [[Atmung]], liebevolles [[Denken]], [[Meditation]] haben sich als entscheidende Säulen der Gesundheitslehre auch der Schulmedizin gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Leistungsfähigkeit]]: Die moderne Zivilisation fordert dem Menschen viel ab. Yoga gibt dem Menschen [[Energie]], neue [[Kraft]], macht ihn leistungsfähiger – aber auch selbstbewusster, um auch mal nein sagen zu können. Yoga ist der psychischen Gesundheit förderlich, hilft gegen [[AngstÄngste]] und [[Burnout]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Mitgefühl]], Ahimsa: Die Entwicklung der Kultur geht in Richtung mehr Mitgefühl. Darauf hat Yoga entscheidenden Einfluss gehabt, und hat es immer noch. Beim Yoga kommt Mitgefühl nicht nur als Vernunftsethik wie bei [[Kant]], so wichtig auch eine Vernunftsethik ist. Yoga führt zum Zugang zu seinem eigenen [[Herz]]en, ermöglicht in der Meditation die Erfahrung von Verbundenheit zum anderen Menschen. So wächst der Mensch in Mitgefühl. Das betrifft nicht nur Menschen, sondern auch [[Tier]]e (Vegetarismus, [[Veganismus]]) und die Umwelt, Ökologie. Yoga ist auch erlebte, erfahrene [[Ethik]]. Yoga glaubt an das Gute im Menschen. Yoga ist das Gegenteil einer dualistischen Glaubensform, Gut und Böse. Vielmehr glaubt Yoga daran, dass in jedem Menschen das Gute ist. Es gibt keinen Kampf Gut gegen Böse. Es gibt ein Ringen des Menschen um den besten [[Weg]]. Das anzuerkennen kann Grundlage dafür sein, Gewalt zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Echte Ökologie: Langfristig kann eine Wirtschaftsordnung, die auf der Notwendigkeit von Wachstum beruht, nicht existieren. Der Kapitalismus, die Marktwirtschaft, hat viel Gutes bewirkt, den Hunger in weiten Teilen der [[Welt]] aufgelöst. Allerdings hat der Kapitalismus auch viele Ungerechtigkeiten, Ausbeutung, Entfremdung, ökologische Katastrophen hervorgerufen. Langfristig braucht es eine andere [[Gesellschaft]]sordnung, eine andere Wirtschaftsordnung, eine Postwachstumsökonomie. Hier hilft Yoga: Mehr [[Leben]]s[[glück]], mehr [[Zufriedenheit]], mehr [[Freude]], kommt eben nicht durch materielle Gewinne, sondern durch Zugang zu den Tiefen des [[Selbst]], Erfahrung des Göttlichen, menschliche Nähe, Verbundenheit mit anderen. Ein spiritueller Mensch, der in der [[Natur]] spazieren geht, Einheitserfahrung macht, ist glücklicher als jemand, der gerade eine große Gehaltserhöhung bekommen hat oder sich ein neues Auto angeschafft hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kulturübergreifende [[Spiritualität]]: Es wird festgestellt, dass immer mehr Menschen [[Spiritualität]] suchen, dass glaubensorientierte [[Religion]]en allein nicht ausreichen. Yoga kann alle Religionen befruchten – so wie Yoga sich auch befruchten lässt von anderen [[Gedanke]]n. Man soll den Hunger nach spirituellen, religiösen [[Erfahrung]]en nicht den Fanatikern überlassen. Vielmehr kann die [[Sehnsucht]] nach Gotteserfahrung, nach Gottesnähe, nach einem tiefen [[Sinn]] im Leben in authentischer Spiritualität ihre Erfüllung finden. Wenn die westliche Gesellschaft immer mehr säkular wird, besteht die Gefahr, dass diejenigen, die merken dass Geld, Luxus und Spaß nicht glücklich machen, in die Fänge von menschenverachtenden Fanatikern kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gedanke der Einheit hinter allem: Yoga macht es zur lebendigen Erfahrung, dass alles miteinander verbunden ist. Die Tiefe der Seele des einzelnen ist mit der Tiefe der [[Seele]] von jedem anderen verbunden, mit der Weltenseele verbunden, mit dem Göttlichen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Integrierende: Yoga verbindet sich mit so vielem. Yoga integriert und harmonisiert. Yoga nutzt die Erkenntnisse der [[Wissenschaft]] und reinigt sich durch wissenschaftliche [[Studien]] vom [[Aberglaube]]. Yoga nutzt die Erkenntnisse der [[Physiotherapie]] und [[Orthopädie]] und wandelt die Yoga Übungen entsprechend ab. Yoga öffnet sich für die Erkenntnisse der Psychologie und Psychotherapie und ermöglicht so neue Interpretationen alter [[Schriften]]. Yoga integriert gute Aspekte wie die christlich tätige [[Nächstenliebe]] in seine Lehren. Yoga nutzt die modernen Medien wie Internet, Social Media, Videos usw. Umgekehrt inspiriert Yoga [[Kunst]], Sport, Pädagogik, Medizin, Psychologie, Politik, Ökonomie, Soziologie, Sozialarbeit, Ökologie, [[Musik]], Literatur, bildende Kunst, Theologie und Physiologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Yoga ist eine uralte traditionelle Weisheit, welche für die Zukunft immer wichtiger werden wird. United we stand – divided we perish. - Vereint können wir es schaffen -  getrennt werden wir untergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dr. Jayadeva Yogendra über Yoga==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel aus der Vierteljahresschrift „Yoga und ganzheitliche Gesundheit“, www.yoga-zeitschrift.de&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann viel und schön gesprochen werden über [[Tugend]]en wie [[Friedfertigkeit]] und [[Mitgefühl]]. Das war früher so und ist es auch heute noch, sei es zu Hause oder auf nationalen oder internationalen Tagungen. Dagegen steht ein anderer Ansatz, nämlich [[Gefühl]]e von [[Frieden]] und [[Liebe]] tatsächlich selbst zu verspüren. In diesem Fall müsste eine [[Persönlichkeitsveränderung]] stattfinden, weg von [[Ärger]], [[Gewalttätigkeit]] und [[Grausamkeit]] und hin zu Liebe, Mitgefühl und [[Fürsorge]]. Das fällt nicht vom Himmel. Man muss daran arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir keine Veränderungen in den tieferen Schichten unseres [[Bewusstsein]]s und [[Unterbewusstsein]]s schaffen, dann ist es unwahrscheinlich, dass schön klingende Platitüden irgend jemandem helfen. Im Yoga ist es anders. Yoga zielt auf mental-emotionale [[Ausgeglichenheit]], indem man daran arbeitet, die Bestandteile einer gesunden [[Persönlichkeit]] zu entwickeln. Diese Bestandteile sind [[Disziplin]], [[Konzentration]], [[Objektivität]] und [[Eigenbestimmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betonung im Yoga liegt auf Tun und Erleben mit dem Ergebnis, dass man sich in besseren [[Bewusstseinszustand|Bewusstseinszuständen]] etabliert. Es besteht ein riesengroßer Unterschied zwischen einem [[Mensch]]en, der große Worte redet, und einem, der diese Worte tatsächlich dauerhaft lebt. Auf der einen Seite haben wir manche schön redenden Politiker, für die nichts [[Spiritualität|Spirituelles]] existiert, und auf der anderen [[Mystiker]], die wenig oder gar nicht reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst ein kleiner Anfang darin, sich bewusst spirituell zu verhalten, kann helfen. „Spiritualität“ kann auch einfach ein paar bewusst angewandte Gesundheitsregeln beinhalten oder Yoga-Übungen zur [[Selbstentwicklung]] oder bewusste Momente der [[Stille]].  Die Schriften versichern uns, dass sogar kleine Anstrengungen in diese Richtung dem Suchenden auf Dauer helfen. Auf Frieden in der Welt können wir erst hoffen, wenn der Einzelne sich mit seinem Innen und Außen in Frieden  befindet.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus der Vierteljahresschrift „Yoga und ganzheitliche Gesundheit“, Jahresabo 20,- Euro. Mehr unter www.yoga-zeitschrift.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Yoga Stile==&lt;br /&gt;
Neben den sechs traditionellen &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; Wegen nach Swami [[Sivananda]] existieren eine Vielzahl an yogischen Richtungen. Vor allem innerhalb der letzten Jahrzehnte, in denen Yogatechniken auch in westlichen Ländern populär geworden sind, haben sich aus den überlieferten Yoga-Traditionen speziell abgestimmte und kombinierte Richtungen entwickelt. Teilweise haben diese Richtungen alte Traditionen zeitgemäß übernommen und weiter entwickelt. Andere moderne Yogaformen haben sich weit von den ursprünglichen Lehren getrennt und richten ihr Augenmerk stärker auf die rein körperliche und/oder mentale [[Mens sana in corpore sano|Fitness]]. Zu den spezialisierten Yogastilen zählen u.a.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Acro Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Air Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Anusara Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Ashtanga Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Bikram Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Chi Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Hormon Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Integraler Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Iyengar Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Jivamukti Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Kalari Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Kriya Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Lachyoga]]&lt;br /&gt;
* [[Meridian Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Nada Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Power Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Quantum Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Sivananda Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[TriYoga]]&lt;br /&gt;
* [[Vini Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Vinyasa Flow]]&lt;br /&gt;
* [[Yin Yoga]]&lt;br /&gt;
* Yoga nach [[T. Krishnamacharya]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Yogazweige]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga Arten]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga Stile]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga Schriften]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga Upanishad]]&lt;br /&gt;
*[[Yogabija]]&lt;br /&gt;
*[[Yogabhashya]] &lt;br /&gt;
*[[Yogavarttika]] &lt;br /&gt;
*[[Yoganga]]&lt;br /&gt;
*[[Yogaranga]]&lt;br /&gt;
*[[Wirkungen des Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Patanjali#Die_zehn_Yoga-Grunds.C3.A4tze|Die zehn Yoga-Grundsätze]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Runen Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Panchanga]]&lt;br /&gt;
*[[Anuyoga]]&lt;br /&gt;
*[[Upayoga]]&lt;br /&gt;
*[[Samyoga]]&lt;br /&gt;
*[[Vyayoga]]&lt;br /&gt;
*[[Viyoga]]&lt;br /&gt;
*[[Viniyoga]] &lt;br /&gt;
*[[Prayoga]]&lt;br /&gt;
*[[Pratiyoga]]&lt;br /&gt;
*[[Yukta]]    &lt;br /&gt;
*[[Yukti]]    &lt;br /&gt;
*[[Yuta]]&lt;br /&gt;
*[[Yojana]]    &lt;br /&gt;
*[[yuj]]&lt;br /&gt;
*[[Sanskrit Wörterbücher]]&lt;br /&gt;
*[[Sanskrit Kurs Lektion 20]]&lt;br /&gt;
*[[Sanskrit Kurs Lektion 33]]&lt;br /&gt;
*[[Sanskrit Kurs Lektion 38]]  &lt;br /&gt;
*[[IPA|Internationales Phonetisches Alphabet (IPA)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Doktorarbeit über Yoga und Tantra (Lehren und Praktiken der Nath-Yogis): [http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/2113]&lt;br /&gt;
* J. Reinelt: Der Yoga-Pfad, Liebe und Achtsamkeit im täglichen Leben. Aquamarin Verlag 2009, ISBN 978-3-89427-488-7&lt;br /&gt;
* S. Cope, Leseprobe zu &amp;quot;Die [[Weisheit]] des &#039;&#039;Yoga&#039;&#039;&amp;quot; [http://bilder.buecher.de/zusatz/22/22818/22818527_lese_1.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de Homepage Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asana als besonderer Schwerpunkt]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/ Jnana Yoga, Philosophie Jnana Yoga, Philosophie]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/ Raja Yoga, positives Denken, Gedankenkraft]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/karma-yoga/ Karma Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/karma-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/ Kundalini Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/ Ernährung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
Dies sind kürzer oder auch längere Vorträge von Sukadev über das Thema Yoga. Diese MP3s stehen in keiner bestimmten Reihenfolge zueinander, sondern sind nur zur Unterscheidung nach Nummern sortiert: &lt;br /&gt;
===Was ist Yoga?1 - Sukadev im Podcast===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/Was_ist_Yoga.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Was ist Yoga?2 - Sukadev im Podcast===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/845-Was-ist-Yoga.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Was ist Yoga?3 - Sukadev im Podcast===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/738-Was-ist-Yoga.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Was ist Yoga?4 - Sukadev im Podcast===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/67_Definitionen_Was_ist_Yoga.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Vidya Journal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yoga&amp;diff=552608</id>
		<title>Yoga</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yoga&amp;diff=552608"/>
		<updated>2016-05-06T07:24:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: /* Swami Sivanada über die &amp;quot;Grundlagen des Yoga&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Yoga&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: योग yoga &#039;&#039;m.&#039;&#039; &amp;quot;Vereinigung, Verbindung&amp;quot; im weiteren Sinne schlicht &amp;quot;[[Einheit]]/[[Harmonie]]&amp;quot;) ist eine rund 5000 Jahre alte [[Indien |indische]] [[Philosophie]] und ein praktisches [[Abhyasa|Übung]]ssystem. In der Geschichte des [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-ausbildung/ Yoga] entstanden ein Vielzahl verschiedener [[Tradition]]en. Sie lehren &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; in [[Distanz|unterschied]]lichen Ausprägungen. Alle Traditionen verfolgen das Ziel,  Menschen an ihre göttlich-universelle [[Kraft]] wieder an zu binden und die [[Selbstverwirklichung]] zu erlangen. Heute liegt der Schwerpunkt für viele Yoga Übende auf den positiven [[Gesundheit | gesundheitlichen]] Wirkungen des Yoga.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:taube.jpg|thumb|Taube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Yoga==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von [[Sukadev]] über Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute möchte ich sprechen über die [[Sanskrit]]-Bedeutung des Wortes &amp;quot;[[Yoga]]&amp;quot;. Ich spreche ja sehr häufig über Yoga, als Yogalehrer und Gründer von [[Yoga Vidya]], dieser Vortrag geht jetzt über das Sanskrit-Wort &amp;quot;Yoga&amp;quot;. Das Sanskrit-Wort &amp;quot;Yoga&amp;quot; heißt anschirren, es heißt Joch, es heißt auch verbinden, es heißt miteinander verbinden. Das ist die ursprüngliche Bedeutung des Wortes &amp;quot;Yoga&amp;quot;. So ähnlich wie es [[Jugare]] gibt und Jugare als lateinisches Wort hat auch verschiedene Bedeutungen, unter anderem auch pflügen, unter anderem auch verbinden. So gibt es also das Wort &amp;quot;Yoga&amp;quot;. Yoga gibt es auch in Zusammensetzung, z.B. gibt es [[Samyoga]], das ist eine Verbindung zwischen zwei Dingen, und dann gibt es natürlich Yoga als [[Einheit]], Vereinigung. Heute kann man auch Yoga übersetzen als Harmonie, denn etwas, was in der Einheit ist, etwas, was verbunden ist, ist auch in der [[Harmonie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist in diesem Sinne zum einen der Zustand der Harmonie und der Einheit, zum anderen auch jede Praxis, die zu dieser Einheit und zu dieser Harmonie führt. Yoga als Einheit heißt die Einheit von [[Mensch]] mit [[Gott]]. Yoga als Einheit heißt die Einheit mit dem höchsten [[Selbst]]. Yoga als Einheit heißt die Einheit mit allen anderen Wesen, die Erfahrung, dass letztlich alles Ausdruck ist der einen höchsten Wirklichkeit. Und Yoga als [[Praxis]] ist jede Übung, die einem dazu hinführt, diese Einheit zu erreichen. Man könnte auch sagen, jede bewusste Übung, um zur Einheit zu kommen, ist auch Yoga. So also Yoga als Sanskritwort ursprünglich die Bedeutung: &#039;&#039;anschirren und Joch, verbinden, Verbindung&#039;&#039;. Dann Yoga auch als Einheit und jede Praxis, die zur Erfahrung von Einheit führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|WXBv1bMpppA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ursprung des &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; liegt im Dunklen. Schon in der [[Mohenjo-Daro Harappa]]-Kultur im Industal 3000 v. Chr. findet man Statuen im [[Lotussitz]].&lt;br /&gt;
Nach klassischer indischer Ansicht wurde &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; vor vielen Tausend Jahren den [[Rishi]]s (Sehern) in tiefer [[Meditation]] enthüllt.&lt;br /&gt;
Diese gaben die [[Intuition|intuitive]] [[Weisheit]] weiter, die dann zu Beginn des [[Kali Yuga]]s (ca. 3000 v.Chr.), meist von [[Vyasa]] aufgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach westlicher Orientalistik wanderten indogermanische Arier aus der südrussischen Steppe 1500-800 v. Chr. in Indien ein.&lt;br /&gt;
Durch Vermischung ihrer [[Spiritualität]] mit der Spiritualität der schon dort ansässigen Kultur entstand das &#039;&#039;Yoga&#039;&#039;system.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|1cPctq6SQ24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivanada über die &amp;quot;Grundlagen des Yoga&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus dem Buch &#039;&#039;Die Botschaft&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Entwickle [[Tugend]]en wie [[Großzügigkeit]], [[Vergebung]] und andere. Bloße yogische [[Kriya]]s (Praktiken) werden dir nicht viel helfen. Analysiere dich täglich selbst und ergründe deine Fehler und versklavenden [[Gewohnheit]]en. Löse deine [[Laster]], [[Selbstsucht]], [[Stolz]], [[Eifersucht]] und [[Hass]] auf. Als erstes musst du dafür sorgen, dass du ein mitfühlendes [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herz] hast. Du musst jederzeit das, was du hast, mit anderen teilen und selbstloses Dienen üben. Nur dann wirst du „Chitta Suddhi“ oder Herzensreinheit erlangen. Yoga ist Einheit, Identität, Homogenität, Einssein und dasselbe sein wie Gott ([[Brahma]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gottsucher vernachlässigen diese Basis und stürzen sich aus [[Neugier]] in Yoga Kriyas, um [[Siddhi]]s (geheime Kräfte) zu erlangen. Das ist wirklich ein ernsthafter Fehler. Die Betreffenden werden einen hoffnungslosen Rückfall erleben. Sei daher vorsichtig. Yoga Kriyas allein können nicht sehr wünschenswerte Ergebnisse hervorbringen. Die Reinigung des Herzens ist von allergrößter Bedeutung. Der Jünger sollte frei sein von Sinneslust, [[Ärger]], [[Gram]], [[Eifersucht]], [[Hass]], [[Egoismus]], [[Eitelkeit]], Weltverbundenheit, [[Hochmut]] und Wahn. Das ist schwieriger als [[Atemübung]]en oder [[Nauli]] oder die Vereinigung von [[Prana]] und [[Apana]] (Lebenskraft und Lebenshauch). Tugendhafte Eigenschaften wie Dankbarkeit, Duldsamkeit, Anpassung, [[Mut]], [[Geduld]], ausgeglichenes Gemüt und kosmische [[Liebe]] sollten ununterbrochen geübt werden. Die Weisen haben stets den selbstlosen [[Dienst]] hervorgehoben, auf edle Barmherzigkeit, Reinheit und einfache Lebensweise hingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit festem Glauben, praktischer Anwendung, Ausdauer, genauer Aufmerksamkeit - selbst in Kleinigkeiten - und mit Stärke musst du deinen Fuß auf den [[Sadhana]]-Pfad setzen und voranschreiten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus Gründung des Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Um Tugenden wie [[Großzügigkeit]], [[Vergebung]] und [[Liebe]] zu entwickeln, werden bloße Yoga-[[Kriyas]] nicht sehr hilfreich sein. Pflege jeden Tag die Selbstanalyse und merze deine [[Fehler]], das [[Böse]] und langanhaftende Gewohnheiten aus. Korrigiere deine Mängel wie [[Selbstsucht]], [[Stolz]], [[Eifersucht]] und [[Hass]]. Zuerst musst du ein leidenschaftliches und liebendes [[Herz]] kultivieren und jederzeit deine Habseligkeiten mit anderen teilen und [[Selbstlosigkeit]] praktizieren. Nur dann wirst du die [[Reinheit]] des Herzens erlangen. &lt;br /&gt;
Yoga ist [[Einheit]], [[Identität]], Übereinstimmung, [[Einssein]] und [[Gleichheit]] mit [[Gott]].&lt;br /&gt;
Viele Anfänger ignorieren diese Voraussetzungen und stürzen sich aus [[Neugier]] in die Yoga-Kriyas um mentale Kraft zu erlangen. Das ist wirklich ein grober Fehler und sie werden hoffnungslos versagen. Sei daher vorsichtig; bloße Yoga-Kriyas können nicht die gewünschten Ergebnisse liefern. Die Reinheit des Herzens ist von immenser Bedeutung. Der Anfänger muss sich selbst von [[Lust]], [[Ärger]], [[Gier]], Eifersucht, Hass, Egoismus, [[Eitelkeit]], Anhaftungen, Stolz und Wahn befreien. Das ist schwieriger, als den [[Atem]] zu kontrollieren oder Yoga-[[Asanas]] zu praktizieren.&lt;br /&gt;
Vielfältige Qualitäten wie [[Mitgefühl]], [[Toleranz]], Anpassungsfähigkeit, [[Mut]], Geduld, mentale Balance und universelle Liebe sollten gewissenhaft kultiviert werden. Die Weisen haben stets große Bemühungen für den selbstlosen Dienst, großzügige Spenden, Reinheit und einfaches Leben aufgewendet. &lt;br /&gt;
Mit einem stabilen Glauben, Einsatz, [[Ausdauer]], sorgfältiger Aufmerksamkeit auch kleinsten Details gegenüber und mutigem Ausprobieren musst du deinen Fuß auf den Pfad des Sadhana setzen und voranschreiten. &lt;br /&gt;
Yoga ist weder in Höhlen versteckt noch in abgeschiedenen dichten Wäldern des Himalaya zu finden, es besteht nicht darin, Bergkräuter zu verwenden. Gott ist nicht so feige, sich vor Dörfern und Städten zu verstecken. Praktiziere Yoga in deinem eigenen Zuhause. Wenn das Bedürfnis, Yoga zu praktizieren kommt, bedeutet es, dass die [[Befreiung]] naht. Tauche jetzt hinein. &lt;br /&gt;
Es ist ein [[Segen]], ein Yogi zu sein. Praktiziere Yoga und predige es. [[Hatha Yoga]] verhilft zu guter physischer und mentaler Gesundheit. Unterstütze es bestmöglich durch die tiefgreifende [[Meditation]] des [[Atman]] oder des inneren Selbst. Dein Ziel sollte [[Selbsterkenntnis]] sein, die durch ständige Erinnerung an Gott, durch Rechtschaffenheit, ein tugendhaftes Leben und das Praktizieren von Yoga erreicht wird. &lt;br /&gt;
Ein Yogi zu werden bedeutet nicht, jemanden zu verlassen oder die Pflichten zu vernachlässigen, sondern es bedeutet von einem bedeutungslosen Leben zum Pfad Gottes zu wechseln. Als Folge verändert sich deine Haltung zum Leben und zu den Methoden, die du anwendest, um dich selbst zu befreien. Wahre und anhaltende Aufgabe ist vor allem eine Geisteshaltung. &lt;br /&gt;
Es gibt nur eine Institution für dich, die dich lehrt, dich zu einen voll erblühten Yogi zu entwickeln und das ist, wohin  die [[Vorsehung]] dich gebracht hat – dein eigenes Zuhause. Der [[Geist]] ([[Verstand]]) ist tatsächlich die Ursache für Bindung und Befreiung: ein ruheloser Geist (Verstand) wird nirgendwo Ruhe finden,  außer in seiner eigenen Annulierung. Dieser Geist (Verstand) sollte von allen Seiten mit jeder erdenklichen Waffe bekämpft werden – mit der Wiederholung des Namen Gottes, dem Studium religiöser Schriften, [[Hingabe]], Praktizieren von [[Stille]], dem [[Dienen]], [[Pranayama]], [[Japa]], [[Gebet]], [[Kirtan]] und [[Meditation]]. &lt;br /&gt;
Betrache Yoga nichts als etwas außerhalb von dir oder etwas, das besondere Bemühungen erfordert. Du kannst deinen Lebensablauf beibehalten, deine Arbeit forführen und zur selben Zeit den Yoga-Pfad betreten, indem du regelmäßig Japa, Gebet, Kirtan, Meditation und Asanas praktizierst. &lt;br /&gt;
Eine Bemühung in Richtung Yoga ist niemals wertlos. Du wirst die Früchte jeder noch so kleinen Yogapraxis ernten. &lt;br /&gt;
Ja, es ist oft die Rede davon, dass Yoga nur etwas für Intellektuelle ist. Das stimmt nicht. Yoga ist für alle da und jeder kann und sollte Yoga in seinem eigenen Lebensablauf integrieren. &lt;br /&gt;
Ich kann dein Selbststudium mit Wissen aus der ältesten hinduistischen Medizin ergänzen – es gibt ein Wundermittel für alle Krankheiten - Yoga. Werde von diesem Moment an ein Yogi. &lt;br /&gt;
Das Ziel und der Abschluss des Yoga ist Selbsterkenntnis. Yogische Methoden sollten niemals für materielle Zwecke missbraucht werden. &lt;br /&gt;
Yoga besteht nicht darin, einfach Bücher zu lesen oder am Vereinstisch zu diskutieren, es besteht daraus, zu praktizieren, was du bereits weißt. &lt;br /&gt;
Jede Aktivität – von der Erziehung der Kinder bis hin zur Leitung des Hauses – kann wahrhaftig in Yoga verwandelt werden. Bitte studiere die ersten sechs Kapitel der [[Gita]] immer und immer wieder. Sich einfach nur von Menschenmassen fernzuhalten ist kein Zeichen von Yoga. Das Ausführen aller Taten als ein Instrument Seiner Hände mit dem Bewusstsein, dass diese Welt von Ihm, dem Höchsten Geist, durchdrungen ist, das ist Yoga.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yogawege nach Swami Sivananda ==&lt;br /&gt;
Es gibt viele [[Yoga Arten|Arten]] und Wege, &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; zu praktizieren. Dabei geht es immer darum, die verschiedenen Lebensaspekte von Körper, Geist und Seele auszugleichen und in ihre ursprüngliche Harmonie zu bringen. Folgende &#039;&#039;Yoga&#039;&#039;-Arten werden in der Tradition von [[Swami]] [[Sivananda]] und Swami [[Vishnu-devananda]]   gelehrt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hatha Yoga===&lt;br /&gt;
[[Hatha Yoga]] ist der wohl bekannteste Teil des Yoga. Er umfasst die körperorientierten Praktiken: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Asana]]s (Yoga-Stellungen)&lt;br /&gt;
* [[Pranayama]] (Atemübungen) &lt;br /&gt;
* [[Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[positives Denken]] und [[Meditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es im Hatha Yoga Ratschläge für eine gesunde Lebensführung, darunter auch [[vegetarische Vollwerternährung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jnana Yoga===&lt;br /&gt;
[[Jnana Yoga]] ist der philosophische Teil des Yoga - der  des Wissens.  Er fragt: [[Wer bin ich]]? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist der [[Sinn]] des Lebens? [[Jnana Yoga]] erklärt [[Karma]] und [[Reinkarnation]] sowie [[Meditationstechniken]], um die Wahrheit in sich selbst intuitiv zu erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Raja Yoga===&lt;br /&gt;
Der [[Raja Yoga]] behandelt die Techniken des mentalen Trainings und der [[Meditation]]. Raja Yoga erklärt, wie der menschliche Geist&lt;br /&gt;
funktioniert und wie wir ihn beherrschen können. Er umfasst [[Affirmation]], Visualisierung, Achtsamkeit, Selbstbeobachtung und die verschiedensten [[Meditationstechniken]].&lt;br /&gt;
Der Grundtext des Raja Yoga ist das [[Yogasutra]] des [[Patanjali]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Yoga Sutra des [[Patanjali]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali gibt die folgende Definition des Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
योगश्चित्तवृत्तिनिरोधः ||1.2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yogaś citta-vṛtti-nirodhaḥ ||1.2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist das Zuruhebringen ([[nirodha]]) der Fluktuationen ([[vritti]]) des Bewußtseins ([[citta]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bhakti Yoga===&lt;br /&gt;
[[Bhakti Yoga]] ist der Yoga der Hingabe und Liebe zu Gott. Durch Gebet, [[Mantra]]-Singen, Rituale, Erzählen von Mythen&lt;br /&gt;
und Heiligengeschichten öffnet sich das [[Herz]]. Das Individuum kommt in Kontakt mit dem Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Karma Yoga===&lt;br /&gt;
[[Karma Yoga]] ist der &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; der Tat. Karma &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; lehrt, das [[Schicksal]] als Chance zu begreifen. Karma &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; ist auch der &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; des [[Sadhana|selbstlosen Dienstes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kundalini Yoga===&lt;br /&gt;
[[Kundalini Yoga]] ist der Yoga der [[Energie]]. Kundalini Yoga beschreibt den [[Astralkörper]] mit seinen [[Chakra]]s (Energiezentren) und [[Nadi]]s ([https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energiekanälen]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga – Traditionelle Weisheit für die Zukunft==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eröffnungsvortrag von Sukadev Bretz zum europäischen Yogakongress 2015 in Bad Meinberg&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Sukadev58.jpg|thumb|Sukadev Volker Bretz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist uralt, mindestens 4.000 Jahre alt, vermutlich sogar 6.000 Jahre oder noch älter. Was hat eine solche alte [[Tradition]] für die [[Zukunft]] zu sagen? Ich meine, sehr viel. Für die vielen [[Problem]]e, Herausforderungen und Chancen unserer nahen und fernen Zukunft kann Yoga wichtige Anregungen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga entstand in Indien und hat in immer neuen Wellen andere [[Kultur]]en beeinflusst, befruchtet und hat auch die Einflüsse anderer Kulturen immer wieder in sich aufgenommen. Zur [[Zeit]] der frühen Hochkulturen, 4.000-2.000 v.Chr. war die Induskultur die bevölkerungsreichste und friedvollste Kultur. Zur Zeit der [[Antike]] hatte [[Ayurveda]] entscheidenden Einfluss auf die [[Entwicklung]] der griechisch-römischen Medizin, hat die griechischen [[Lebensphilosophie]]n wie [[Stoa]] und die [[Cyniker]] entscheidend mit geprägt. Der aus dem Yoga hervorgegangene [[Buddhismus]] breitete sich nach China und Japan aus und trug so entscheidend zur Entwicklung Oastasiens bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Kontakt des Islams mit Indien entstand der [[Sufismus]], die islamische [[Mystik]]. Zur [[Zeit]] der [[Romantik]] um 1800 bekamen Dichter, Philosophen, Musiker wie [[Schelling]], [[Schlegel]], [[Novalis]], [[Goethe]], danach auch [[Schopenhauer]], [[Nietzsche]] entscheidende Impulse. Die Lebensreformbewegung im 19. Jahrhundert mit der Reformpädagogik, Wanderbewegung, [[Vegetarismus]] Bewegung, [[Naturheilkunde]], Kurwesen (Bad Meinberg), war stark von der Auseinandersetzung mit Yoga geprägt. Der Beginn der [[Psychologie]] mit [[William James]], [[Sigmund Freud]], [[C.G. Jung]], Schultz und anderen bekam viele Anregungen aus dem Yoga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pazifismus seit dem 19. Jahrhundert, die Friedensbewegung, war stark vom [[Ahimsa]]-[[Gedanke]]n des Yoga geprägt – und wirkte dann auch zurück in die indischen Unabhängigkeitsbewegung von [[Mahatma Gandhi]]. Auch die 1968er Bewegung, die [[Ökologie]]-Bewegung, die Grünen, bekamen viele Eindrücke aus dem Yoga. Was heißt das für uns heute, noch mehr: Was heißt das für die Zukunft? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in der [[Vergangenheit]] seit Jahrtausenden die Entwicklung der [[Zivilisation]] mit geprägt hat, kann auch die zukünftige Entwicklung weiter prägen. Was hat Yoga für die Zukunft zu bieten? &lt;br /&gt;
*Völkerverständigung: Yoga heißt Einheit, Harmonie. Yoga ist religionsübergreifend, kulturübergreifend, länderübergreifend. Yoga ist schon jetzt mit etwa 300 Millionen Übenden ([[Hatha Yoga]]) prägend für den Geist der Einheit und Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Gesundheit]]: Gesundheit kann nicht nur Reparaturbetrieb sein durch Arzneimittel und Operationen. Gesundheit braucht einen gesunden [[Lebensstil]]. Yoga setzt dabei auf die somatische [[Intelligenz]]: Der Mensch kann spüren, was ihm gut tut. Durch die Übung des Yoga kommt das intuitive Spüren für die Bedürfnisse des [[Körper]]s. Die Empfehlungen des Yoga, vegetarische vollwertige [[Ernährung]], [[Bewegung]], [[Entspannung]], richtige [[Atmung]], liebevolles [[Denken]], [[Meditation]] haben sich als entscheidende Säulen der Gesundheitslehre auch der Schulmedizin gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Leistungsfähigkeit]]: Die moderne Zivilisation fordert dem Menschen viel ab. Yoga gibt dem Menschen [[Energie]], neue [[Kraft]], macht ihn leistungsfähiger – aber auch selbstbewusster, um auch mal nein sagen zu können. Yoga ist der psychischen Gesundheit förderlich, hilft gegen [[AngstÄngste]] und [[Burnout]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Mitgefühl]], Ahimsa: Die Entwicklung der Kultur geht in Richtung mehr Mitgefühl. Darauf hat Yoga entscheidenden Einfluss gehabt, und hat es immer noch. Beim Yoga kommt Mitgefühl nicht nur als Vernunftsethik wie bei [[Kant]], so wichtig auch eine Vernunftsethik ist. Yoga führt zum Zugang zu seinem eigenen [[Herz]]en, ermöglicht in der Meditation die Erfahrung von Verbundenheit zum anderen Menschen. So wächst der Mensch in Mitgefühl. Das betrifft nicht nur Menschen, sondern auch [[Tier]]e (Vegetarismus, [[Veganismus]]) und die Umwelt, Ökologie. Yoga ist auch erlebte, erfahrene [[Ethik]]. Yoga glaubt an das Gute im Menschen. Yoga ist das Gegenteil einer dualistischen Glaubensform, Gut und Böse. Vielmehr glaubt Yoga daran, dass in jedem Menschen das Gute ist. Es gibt keinen Kampf Gut gegen Böse. Es gibt ein Ringen des Menschen um den besten [[Weg]]. Das anzuerkennen kann Grundlage dafür sein, Gewalt zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Echte Ökologie: Langfristig kann eine Wirtschaftsordnung, die auf der Notwendigkeit von Wachstum beruht, nicht existieren. Der Kapitalismus, die Marktwirtschaft, hat viel Gutes bewirkt, den Hunger in weiten Teilen der [[Welt]] aufgelöst. Allerdings hat der Kapitalismus auch viele Ungerechtigkeiten, Ausbeutung, Entfremdung, ökologische Katastrophen hervorgerufen. Langfristig braucht es eine andere [[Gesellschaft]]sordnung, eine andere Wirtschaftsordnung, eine Postwachstumsökonomie. Hier hilft Yoga: Mehr [[Leben]]s[[glück]], mehr [[Zufriedenheit]], mehr [[Freude]], kommt eben nicht durch materielle Gewinne, sondern durch Zugang zu den Tiefen des [[Selbst]], Erfahrung des Göttlichen, menschliche Nähe, Verbundenheit mit anderen. Ein spiritueller Mensch, der in der [[Natur]] spazieren geht, Einheitserfahrung macht, ist glücklicher als jemand, der gerade eine große Gehaltserhöhung bekommen hat oder sich ein neues Auto angeschafft hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kulturübergreifende [[Spiritualität]]: Es wird festgestellt, dass immer mehr Menschen [[Spiritualität]] suchen, dass glaubensorientierte [[Religion]]en allein nicht ausreichen. Yoga kann alle Religionen befruchten – so wie Yoga sich auch befruchten lässt von anderen [[Gedanke]]n. Man soll den Hunger nach spirituellen, religiösen [[Erfahrung]]en nicht den Fanatikern überlassen. Vielmehr kann die [[Sehnsucht]] nach Gotteserfahrung, nach Gottesnähe, nach einem tiefen [[Sinn]] im Leben in authentischer Spiritualität ihre Erfüllung finden. Wenn die westliche Gesellschaft immer mehr säkular wird, besteht die Gefahr, dass diejenigen, die merken dass Geld, Luxus und Spaß nicht glücklich machen, in die Fänge von menschenverachtenden Fanatikern kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gedanke der Einheit hinter allem: Yoga macht es zur lebendigen Erfahrung, dass alles miteinander verbunden ist. Die Tiefe der Seele des einzelnen ist mit der Tiefe der [[Seele]] von jedem anderen verbunden, mit der Weltenseele verbunden, mit dem Göttlichen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Integrierende: Yoga verbindet sich mit so vielem. Yoga integriert und harmonisiert. Yoga nutzt die Erkenntnisse der [[Wissenschaft]] und reinigt sich durch wissenschaftliche [[Studien]] vom [[Aberglaube]]. Yoga nutzt die Erkenntnisse der [[Physiotherapie]] und [[Orthopädie]] und wandelt die Yoga Übungen entsprechend ab. Yoga öffnet sich für die Erkenntnisse der Psychologie und Psychotherapie und ermöglicht so neue Interpretationen alter [[Schriften]]. Yoga integriert gute Aspekte wie die christlich tätige [[Nächstenliebe]] in seine Lehren. Yoga nutzt die modernen Medien wie Internet, Social Media, Videos usw. Umgekehrt inspiriert Yoga [[Kunst]], Sport, Pädagogik, Medizin, Psychologie, Politik, Ökonomie, Soziologie, Sozialarbeit, Ökologie, [[Musik]], Literatur, bildende Kunst, Theologie und Physiologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Yoga ist eine uralte traditionelle Weisheit, welche für die Zukunft immer wichtiger werden wird. United we stand – divided we perish. - Vereint können wir es schaffen -  getrennt werden wir untergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dr. Jayadeva Yogendra über Yoga==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel aus der Vierteljahresschrift „Yoga und ganzheitliche Gesundheit“, www.yoga-zeitschrift.de&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann viel und schön gesprochen werden über [[Tugend]]en wie [[Friedfertigkeit]] und [[Mitgefühl]]. Das war früher so und ist es auch heute noch, sei es zu Hause oder auf nationalen oder internationalen Tagungen. Dagegen steht ein anderer Ansatz, nämlich [[Gefühl]]e von [[Frieden]] und [[Liebe]] tatsächlich selbst zu verspüren. In diesem Fall müsste eine [[Persönlichkeitsveränderung]] stattfinden, weg von [[Ärger]], [[Gewalttätigkeit]] und [[Grausamkeit]] und hin zu Liebe, Mitgefühl und [[Fürsorge]]. Das fällt nicht vom Himmel. Man muss daran arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir keine Veränderungen in den tieferen Schichten unseres [[Bewusstsein]]s und [[Unterbewusstsein]]s schaffen, dann ist es unwahrscheinlich, dass schön klingende Platitüden irgend jemandem helfen. Im Yoga ist es anders. Yoga zielt auf mental-emotionale [[Ausgeglichenheit]], indem man daran arbeitet, die Bestandteile einer gesunden [[Persönlichkeit]] zu entwickeln. Diese Bestandteile sind [[Disziplin]], [[Konzentration]], [[Objektivität]] und [[Eigenbestimmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betonung im Yoga liegt auf Tun und Erleben mit dem Ergebnis, dass man sich in besseren [[Bewusstseinszustand|Bewusstseinszuständen]] etabliert. Es besteht ein riesengroßer Unterschied zwischen einem [[Mensch]]en, der große Worte redet, und einem, der diese Worte tatsächlich dauerhaft lebt. Auf der einen Seite haben wir manche schön redenden Politiker, für die nichts [[Spiritualität|Spirituelles]] existiert, und auf der anderen [[Mystiker]], die wenig oder gar nicht reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst ein kleiner Anfang darin, sich bewusst spirituell zu verhalten, kann helfen. „Spiritualität“ kann auch einfach ein paar bewusst angewandte Gesundheitsregeln beinhalten oder Yoga-Übungen zur [[Selbstentwicklung]] oder bewusste Momente der [[Stille]].  Die Schriften versichern uns, dass sogar kleine Anstrengungen in diese Richtung dem Suchenden auf Dauer helfen. Auf Frieden in der Welt können wir erst hoffen, wenn der Einzelne sich mit seinem Innen und Außen in Frieden  befindet.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus der Vierteljahresschrift „Yoga und ganzheitliche Gesundheit“, Jahresabo 20,- Euro. Mehr unter www.yoga-zeitschrift.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Yoga Stile==&lt;br /&gt;
Neben den sechs traditionellen &#039;&#039;Yoga&#039;&#039; Wegen nach Swami [[Sivananda]] existieren eine Vielzahl an yogischen Richtungen. Vor allem innerhalb der letzten Jahrzehnte, in denen Yogatechniken auch in westlichen Ländern populär geworden sind, haben sich aus den überlieferten Yoga-Traditionen speziell abgestimmte und kombinierte Richtungen entwickelt. Teilweise haben diese Richtungen alte Traditionen zeitgemäß übernommen und weiter entwickelt. Andere moderne Yogaformen haben sich weit von den ursprünglichen Lehren getrennt und richten ihr Augenmerk stärker auf die rein körperliche und/oder mentale [[Mens sana in corpore sano|Fitness]]. Zu den spezialisierten Yogastilen zählen u.a.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Acro Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Air Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Anusara Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Ashtanga Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Bikram Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Chi Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Hormon Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Integraler Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Iyengar Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Jivamukti Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Kalari Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Kriya Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Lachyoga]]&lt;br /&gt;
* [[Meridian Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Nada Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Power Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Quantum Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Sivananda Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[TriYoga]]&lt;br /&gt;
* [[Vini Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Vinyasa Flow]]&lt;br /&gt;
* [[Yin Yoga]]&lt;br /&gt;
* Yoga nach [[T. Krishnamacharya]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Yogazweige]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga Arten]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga Stile]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga Schriften]]&lt;br /&gt;
*[[Yoga Upanishad]]&lt;br /&gt;
*[[Yogabija]]&lt;br /&gt;
*[[Yogabhashya]] &lt;br /&gt;
*[[Yogavarttika]] &lt;br /&gt;
*[[Yoganga]]&lt;br /&gt;
*[[Yogaranga]]&lt;br /&gt;
*[[Wirkungen des Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Patanjali#Die_zehn_Yoga-Grunds.C3.A4tze|Die zehn Yoga-Grundsätze]]&lt;br /&gt;
*[[Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Runen Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Panchanga]]&lt;br /&gt;
*[[Anuyoga]]&lt;br /&gt;
*[[Upayoga]]&lt;br /&gt;
*[[Samyoga]]&lt;br /&gt;
*[[Vyayoga]]&lt;br /&gt;
*[[Viyoga]]&lt;br /&gt;
*[[Viniyoga]] &lt;br /&gt;
*[[Prayoga]]&lt;br /&gt;
*[[Pratiyoga]]&lt;br /&gt;
*[[Yukta]]    &lt;br /&gt;
*[[Yukti]]    &lt;br /&gt;
*[[Yuta]]&lt;br /&gt;
*[[Yojana]]    &lt;br /&gt;
*[[yuj]]&lt;br /&gt;
*[[Sanskrit Wörterbücher]]&lt;br /&gt;
*[[Sanskrit Kurs Lektion 20]]&lt;br /&gt;
*[[Sanskrit Kurs Lektion 33]]&lt;br /&gt;
*[[Sanskrit Kurs Lektion 38]]  &lt;br /&gt;
*[[IPA|Internationales Phonetisches Alphabet (IPA)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Doktorarbeit über Yoga und Tantra (Lehren und Praktiken der Nath-Yogis): [http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/2113]&lt;br /&gt;
* J. Reinelt: Der Yoga-Pfad, Liebe und Achtsamkeit im täglichen Leben. Aquamarin Verlag 2009, ISBN 978-3-89427-488-7&lt;br /&gt;
* S. Cope, Leseprobe zu &amp;quot;Die [[Weisheit]] des &#039;&#039;Yoga&#039;&#039;&amp;quot; [http://bilder.buecher.de/zusatz/22/22818/22818527_lese_1.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de Homepage Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asana als besonderer Schwerpunkt]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/ Jnana Yoga, Philosophie Jnana Yoga, Philosophie]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/ Raja Yoga, positives Denken, Gedankenkraft]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/karma-yoga/ Karma Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/karma-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/ Kundalini Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/ Ernährung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
Dies sind kürzer oder auch längere Vorträge von Sukadev über das Thema Yoga. Diese MP3s stehen in keiner bestimmten Reihenfolge zueinander, sondern sind nur zur Unterscheidung nach Nummern sortiert: &lt;br /&gt;
===Was ist Yoga?1 - Sukadev im Podcast===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/Was_ist_Yoga.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Was ist Yoga?2 - Sukadev im Podcast===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/845-Was-ist-Yoga.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Was ist Yoga?3 - Sukadev im Podcast===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/738-Was-ist-Yoga.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Was ist Yoga?4 - Sukadev im Podcast===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/67_Definitionen_Was_ist_Yoga.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Vidya Journal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Maharajashri&amp;diff=552605</id>
		<title>Maharajashri</title>
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		<updated>2016-05-06T07:07:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: /* Spirituelle Studien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maharajashri&#039;&#039;&#039; (*25.7.1911 + 19.11.1987) war einer der berühmtesten [[Heilige]]n in Indien. Er wurde am 25.7.1911 im Ort Maharai in Varanasi geboren. Als Kind hieß er &amp;quot;Shantanuvihari&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kindheit und Jugend==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war die [[Angst]] vor dem [[Sterben]], die Maharajashri auf den spirituellen Weg führte. Die [[Astrologie|Astrologen]] dieser Zeit prophezeiten, dass er im Alter von nur 19 Jahren sterben würde. Und es war genau diese Angst vor dem [[Tod]], welche ihn auf den spirituellen Weg führte. Schon in jungen Jahren kam Maharajashri zu der Erkenntnis, dass der Tod unumgänglich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Studien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch konnte man die damit verbundenen Ängste mit Hilfe von spirituellem Wissen leicht beseitigen. &lt;br /&gt;
Nachdem ihm diese großartige Einsicht zu Teil wurde, widmete er sich spirituellen Studien und wurde schon in jungen Jahren Mitglied der Redaktionsleitung der &amp;quot;Kalyana&amp;quot; in Gorakhpur. Später wurde er als [[Brahamanand]] [[Saraswati]], [[Shankaracharya]] der [[Jyotish]] [[Peeth]], initiiert. Maharajashri war schon seit Kindheitstagen von der Shrimed Bhagvata [[Purana]] fasziniert und diese blieb für den Rest seines Lebens sein wertvollster Begleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gründung eines Ashram== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung seiner Studien und der Entwicklung eigener Ideologien und Gedanken gründete er einen [[Ashram]] in Prayag, wo die Feierstunde seiner Geburt zum festen Bestandteil der dortigen Aktivitäten gehört. Maharajashri starb am 19. November 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
*[[Heilige]]&lt;br /&gt;
*[[Ashram]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
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		<title>Maharajashri</title>
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		<updated>2016-05-06T07:06:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maharajashri&#039;&#039;&#039; (*25.7.1911 + 19.11.1987) war einer der berühmtesten [[Heilige]]n in Indien. Er wurde am 25.7.1911 im Ort Maharai in Varanasi geboren. Als Kind hieß er &amp;quot;Shantanuvihari&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kindheit und Jugend==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war die [[Angst]] vor dem [[Sterben]], die Maharajashri auf den spirituellen Weg führte. Die [[Astrologie|Astrologen]] dieser Zeit prophezeiten, dass er im Alter von nur 19 Jahren sterben würde. Und es war genau diese Angst vor dem [[Tod]], welche ihn auf den spirituellen Weg führte. Schon in jungen Jahren kam Maharajashri zu der Erkenntnis, dass der Tod unumgänglich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Studien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch konnte man die damit verbundenen Ängste mit Hilfe von spirituellem Wissen leicht beseitigen. &lt;br /&gt;
Nachdem ihm diese großartige Einsicht zu Teil wurde, widmete er sich spirituellen Studien und wurde schon in jungen Jahren Mitglied der Redaktionsleitung der &amp;quot;Kalyana&amp;quot; in Gorakhpur. Später wurde er als [[Brahamanand]] [[Saraswati]], [[Shankaracharya]] der [[Jyotish]] Peeth, initiiert. Maharajashri war schon seit Kindheitstagen von der Shrimed [[Bhagvata Purana]] fasziniert und diese blieb für den Rest seines Lebens sein wertvollster Begleiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gründung eines Ashram== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung seiner Studien und der Entwicklung eigener Ideologien und Gedanken gründete er einen [[Ashram]] in Prayag, wo die Feierstunde seiner Geburt zum festen Bestandteil der dortigen Aktivitäten gehört. Maharajashri starb am 19. November 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
*[[Heilige]]&lt;br /&gt;
*[[Ashram]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
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		<title>Maharajashri</title>
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		<updated>2016-05-06T07:05:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maharajashri&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*25.7.1911 + 19.11.1987) war einer der berühmtesten Heiligen in Indien. Er wurde am 25.7.1911 im Ort Maharai in Varanasi geboren. Als…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maharajashri&#039;&#039;&#039; (*25.7.1911 + 19.11.1987) war einer der berühmtesten [[Heilige]]n in Indien. Er wurde am 25.7.1911 im Ort Maharai in Varanasi geboren. Als Kind hieß er &amp;quot;Shantanuvihari&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kindheit und Jugend==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war die [[Angst]] vor dem [[Sterben]], die Maharajashri auf den spirituellen Weg führte. Die [[Astrologie|Astrologen]] dieser Zeit prophezeiten, dass er im Alter von nur 19 Jahren sterben würde. Und es war genau diese Angst vor dem [[Tod]], welche ihn auf den spirituellen Weg führte. Schon in jungen Jahren kam Maharajashri zu der Erkenntnis, dass der Tod unumgänglich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Studien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch konnte man die damit verbundenen Ängste mit Hilfe von spirituellem Wissen leicht beseitigen. &lt;br /&gt;
Nachdem ihm diese großartige Einsicht zu Teil wurde, widmete er sich spirituellen Studien und wurde schon in jungen Jahren Mitglied der Redaktionsleitung der &amp;quot;Kalyana&amp;quot; in Gorakhpur. Später wurde er als [[Brahamanand]] [[Saraswati]], [[Shankaracharya]] der [[Jyotish]] Peeth, initiiert. Maharajashri war schon seit Kindheitstagen von der [[Shrimed Bhagvata Purana]] fasziniert und diese blieb für den Rest seines Lebens sein wertvollster Begleiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gründung eines Ashram== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung seiner Studien und der Entwicklung eigener Ideologien und Gedanken gründete er einen [[Ashram]] in Prayag, wo die Feierstunde seiner Geburt zum festen Bestandteil der dortigen Aktivitäten gehört. Maharajashri starb am 19. November 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
*[[Heilige]]&lt;br /&gt;
*[[Ashram]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Laleshwari&amp;diff=552600</id>
		<title>Laleshwari</title>
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		<updated>2016-05-06T06:56:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laleshwari&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*1335 +1390) war eine Mystikerin und Verehrerin von Shiva. Ihre Überzeugung war, dass Shiva allgegenwärtig ist und niemals zwischen H…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Laleshwari&#039;&#039;&#039; (*1335 +1390) war eine Mystikerin und Verehrerin von [[Shiva]]. Ihre Überzeugung war, dass Shiva allgegenwärtig ist und niemals zwischen [[Hindu]]s und [[Islam|Moslems]] unterscheidet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kindheit und Jugend==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde im Jahre 1335 in Pandratha in Kashmir geboren. Ihre Familie verheiratete sie im Alter von nur zwölf Jahren mit einem [[Pandit]]. Laleshwari wuchs für die damalige Zeit in sehr gewöhnlichen Verhältnissen auf. Ihre Familie und ihr Umfeld behandelten und ernährten sie gleichermaßen schlecht. Es gab niemanden, der ihre göttlichen Gaben erkennen konnte. Trotz dieser unglaublichen Vernachlässigung und [[Unbewusstheit]] besaß sie alle [[Tugend]]en wie [[Entsagung]], [[Geduld]] und [[Disziplin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spiritueller Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen alle Schwierigkeiten fand sie immer mehr Zuflucht in den geheimsten spirituellen Praktiken wie dem tiefen [[Sadhana]] und dem [[Yoga]] in der Abgeschiedenheit. Es war diese unermüdliche Praxis, die sie in eine der höchsten [[Yogini]]s verwandelte und ihr auch dabei half, spirituelles Wissen zu erwerben. Während ihres ganzen Lebens studierte sie die alten indischen Philosophiesysteme. Später legte sie ihre eigenen Ideologien und Gedanken dar. Nach ihrer Erkenntnis ist Shiva allgegenwärtig und unterscheidet nicht zwischen Hindus und Moslems. So wurde sie bei den Hindus und den Moslems gleichermaßen berühmt. Die Hindus nannten sie liebevoll Laleshwari und die Moslems nannten sie La Asifa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gedichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laleshwari hat zahlreiche Gedichte geschrieben, um ihre Botschaften den gewöhnlichen Menschen zugänglich zu machen. Ihre Gedichte spiegeln ihre spirituellen Erfahrungen wieder. Sie enthalten zahlreiche Sprichworte und Redewendungen. Das Mysteriöse, kurze und göttliche Aussagen Laleshwaris, bereichern nach wie vor lehrhafte Diskussionen und tragen zur Lösung sozialer Probleme bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
*[[Heilige]]&lt;br /&gt;
*[[Shiva]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vaishnavismus&amp;diff=552105</id>
		<title>Vaishnavismus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vaishnavismus&amp;diff=552105"/>
		<updated>2016-05-02T08:31:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vaishnavismus&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Vishnuismus&#039;&#039;&#039;: indisches System, welches [[Vishnu]] als höchsten [[Gott]] verehrt; eine der Hauptrichtungen des [[Hinduismus]]. Vaishnavismus ist ein eingedeutschtes [[Wort]] und steht für eine der Hauptrichtungen des modernen Hinduismus. Vaishnavismus ist der [[Name]] für alle Aspekte des Hinduismus, in denen [[Gott]] besonders als [[Vishnu]], auch als [[Narasimha]], [[Rama]] und [[Krishna]] verehrt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vishnu.jpg|thumb|Vishnu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vaishnavismus leitet sich ab vom Sanskritbegriff &amp;quot;Vaishnava&amp;quot;, zu Vishnu gehörig. Vaishnava ist auch die Bezeichnung eines Verehrers von Vishnu. Aus Vaishnava hat sich das englische Wort Vaishnavism entwickelt, welches dann zum deutschen Vaishnavismus wurde. Im Deutschen spricht man auch von Vishnuismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Vaishnavismus==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Vaishnavismus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vaishnavismus ist ein Bestandteil oder eine Strömung innerhalb des Hinduismus, in welcher [[Gott]] als Vishnu bezeichnet wird oder in der der höchste Gott als Vishnu bezeichnet wird. Vaishnavismus, dafür gibt es gar keinen Sanskrit-Namen oder kein Sanskrit-Wort. Vaishnavismus ist ein deutsches Wort, das sich vom Englischen &amp;quot;Vaishnavism&amp;quot; ableitet. Und Vaishnavismus wird oft im Deutschen auch als &amp;quot;Vishnuismus&amp;quot; bezeichnet. Es kommt vom Sanskrit-Wort &amp;quot;Vaishnava&amp;quot;. Vaishnava ist jemand, der Vishnu verehrt. Vaishnava ist auch alles, was zu Vishnu dazugehört. Es gibt Vaishnava-[[Kirtan]]s, es gibt Vaishnava-Schriften, Vaishnava-Tempel, Vaishnava-Pilgerreisen, Vaishnava-[[Guru]]s usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wurde in der englischen, sowohl in der englischen Religionswissenschaft wie auch einfach von den Engländern, die Beamte waren in der indischen Kolonie, einfach gesagt, alles, was mit Vaishnava-Tradition zusammengehört, ist dann eben Vaishnavism. Und die deutschen Indologen haben dann daraus Vaishnavismus oder Vishnuismus gemacht. Vaishnavismus – also diese Strömung, in der Vishnu besonders verehrt wird, Vishnu als der Name des Höchsten angesehen wird. Alle Menschen, die Vishnu besonders verehren, kann man als Vaishnavas bezeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ganze religiös-spirituelle Tradition ist eben Vaishnavismus. Wenn du mehr über Vaishnavismus lernen willst und auch mehr über Vaishnava-[[Mantra]]s, Vaishnava-[[Guru]]s, Vaishnava-[[Schriften]], dann gehe einfach auf unsere Internet-Seite, www.yoga-vidya.de. Dort findest du oben ein Suchfeld, da kannst du eingeben, &amp;quot;Vaishnavismus&amp;quot; oder auch &amp;quot;Vishnu&amp;quot; oder auch &amp;quot;Vaishnava&amp;quot;, und so bekommst du eine Menge, sowohl philosophischer als auch weltanschaulicher, Hintergründe dieser Vaishnavismus Tradition, und du bekommst auch verschiedene Vaishnava-Mantras und vieles andere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|KUMqYi2Uf8E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte des Vaishnavismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Vaishnavismus hat ihren Ursprung bereits in [[Veden|vedischen]] Zeiten. Der Verlauf seiner Entwicklung wird schrittweise in einigen religiösen und literarischen Texten erklärt, wie beispielsweise in den Epen, [[Purana]]s und [[Agama]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Vaishnavismus, einer der ältesten, noch heute gelebten Religionen Indiens, lässt sich bis in die vedische Periode zurückverfolgen, dabei gilt als religiöse Basis das Aufrechterhalten von Vishnu als ultimativer Realität (paratattva). Es handelt sich um ein monotheistisches System, nach dessen Auffassung die ausschließliche und ergebende Anbetung Vishnus zum höchsten spirituellen Ziel (parama-purusarth) führt. Zur Erfüllung dieses Ziels wurden ethische Regeln und religiöse Disziplinen zugrunde gelegt. Die Anbetung von Vishnu in seinen unterschiedlichen Aspekten vollzieht sich dabei unter der Verwendung seiner verschiedenen Namen und [[Avatar]]e, wie [[Narayana]], [[Krishna]], [[Vasudeva]]. Die unterschiedlichen Glaubensrichtungen und Konzepte, die mit dem Vaishnavismus assoziiert werden, basieren zum großen Teil auf den [[Upanischaden]] und man findet sie verstreut in allen alten und bedeutenden  Schriften, wie den Veden und Purana-Texten, sowie den Epen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Quelle des Vaishnavismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell lassen sich die Ursprünge des Vaishnavismus auf Vishnus persönlich übermittelte, mündliche Lehre zurückführen, die er der Göttin [[Lakshmi]] erteilte, welche sie an [[Visvaksena]], den göttlichen [[Engel]] weitergab. Ausgangspunkt des Wissens über die Wurzeln des Vaishnavismus ist die [[Rig Veda]], das älteste literarische Werk der Welt. &lt;br /&gt;
Betrachten wir den Grundstock existierender literarischer Niederschriften, finden wir in der Rig Veda unzweifelhafte und hinreichende Belege auf die Basislehre des Vaishnavismus. Es gibt eine Reihe von [[Hymne]]n in der Rig Veda, die sich auch in der [[Yajur Veda]] und der [[Sama Veda]] wiederholen, und in denen von Vishnu als höchstem persönlichen Gott und alleinigem Erschaffer und Retter des [[Universum]]s und der Menschheit gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vaishnavismus in den hindischen Schriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vaishnavismus wird in einigen der alten Hindu Texte näher ausgeführt, diskutiert und weiterentwickelt. Dies sind die Upanischaden, die Puranas und Agamas, sowie die Epen der [[Mahabharata]] und der [[Ramayana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Upanischaden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Varianten philosophischer und religiöser Glaubenslehren, als Basis des Vaishnavismus, sind besonders in den Upanischadensehr detailliert begründet. Grundlegende Themen, wie [[Ishvara]] (Gott), [[Chitta]] (Seele) und [[Acit]] (universelle Materie), die Natur Ishvaras als persönlichem Gott mit Eigenschaften, das Wesen des [[Bhakti]], des &amp;quot;[[Upasana]] als [[Sadhana]]&amp;quot; ([[Hingabe]] als spirituelle [[Askese]]), als Mittel zur Verwirklichung des Göttlichen, sowie die Natur von [[Moksha]], als Konzept des Vaishnavismus,  sind allesamt begründet in den Lehren der Upanischaden. Der Begriff des Vishnu wird nicht regelmäßig in den Upanischaden verwendet, nur an einigen Stellen. Upanischaden, wie die [[Katha Upanishad]] und die [[Shakta Upanishad]], betrachten Vishnu als höchste Gottheit. Die [[Taittiriya Upanishad]], auch als [[Mahanardyaniya]] bekannt, erklärt, dass [[Purusa]], von dem auch in der Rig Veda gesprochen wurde, als Herrscher des Universums, Narayana, hervorgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Agamas===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgt man den Veden im Laufe der Zeit, wurden die verschiedenen wichtigsten Grundsätze des Vaishnavismus aufwändig und bis in jedes Detailin den Agamas ausgearbeitet. Diese stellen einen Grundstock religiöser Texte dar, die im Wesentlichen über die verschiedenen Varianten von Gottesverehrung sprechen. Die Agama ist auch bekannt als [[Tantra|tantrisch]], oder als das System, welches äußerst sorgfältig das aus den Veden gewonnene Wissen verfeinert. Normalerweise nimmt die Agama Bezug auf die einzelnen offenbarenden Textstellen der heiligen Schriften ([[Nigama]]), und entstand letztlich nach den vedischen Texten.&lt;br /&gt;
Es gibt viele unterschiedliche Arten von Agamas, von denen insbesondere Vaishnava, Saiva und Sakta Agamas hervorzuheben sind. Die [[Vaishnava Agamas]] betonen die ausschließliche Verehrung Vishnus, als allerhöchsten Gott. Dieses Konzept des alleinigen und höchsten Gottes Vishnu entwickelte sich in den Vaishnava Agamas bis hin zum Status kultartiger Verehrung. Hier wird die ausschließliche Anbetung Vishnus,des alleinigen Herrschers, als das Mittel zur [[Erlösung]] angepriesen. Sich des an Bedeutung gewinnenden Stellenwertes einer Verehrung des &amp;quot;Einen Gottes&amp;quot; bewusst werdend, entwickelte sich in den Agamas ein Verehrungs-Konzept des Göttlichen in bildhaften Formen. Als Folge dieser Art von Verehrung gingen die Symbol-[[Weihe]], sowie diezu deren Zweck errichteten [[Tempel]], ebenso wie das Brauchtum vorgeschriebener, täglicher [[Ritual]]e und anderer Tempel-Feierlichkeiten, aus den Agamas hervor. All dies beeinflusste die Entwicklung des Vaishnavismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Puranas===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die indischen Puranas insgesamt, sowie der Vishnupurana aus der Sage [[Parasara]] im Besonderen, sind signifikant an der Entwicklung der Vaishnava-Lehre beteiligt. Das Vishnu Purana ist bekannt als ältestes und zuverlässigstes Purana. Es beinhaltet alle Basis-Lehren des Vaishnavismus, philosophisch wie auch theologisch gesehen.&lt;br /&gt;
Bereits zu Beginn wird deutlich gemacht,dass Vishnu als Erschaffer, Erhalter und Auflösender des Universums gilt. Die zentrale Aussage des Vaishnavismus, dass Vishnu untrennbar mit der höchsten Göttin (Goddess Sri) verbunden ist, dass diese ebenfalls alldurchdringend und allgegenwärtig ist ([[Vibhu]]), ebenso wie Gott, und dass auch sie in der Lage ist [[Moksha]] zu gewähren, findet hier maßgebliche Bedeutung. Das Vaishnava Konzept des [[Parampara]] (ewige Wohnstätte Vishnus) wird ebenfalls dieser Purana zugeschrieben. Bei den [[Sattvika Purana]]s handelt es sich um solche, die Vishnus Herrlichkeit besonders unterstreichen, weswegen sie als Vishnu Puranas beschrieben werden. Dies sind: [[Vishnudharmottara]], [[Padma]], [[Garuda]], [[Varaha]], [[Narada]] und [[Bhagavata]] sowie Vishnu Purana. All diese enthalten somit Material, welches die Lehrsätze des Vaishnavismus unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die Agamas hat die Entwicklung des Vaishnavismus auf umfassende Weise ihren Platz in den großen indischen Epen [[Mahabharata]] und [[Ramayana]] gefunden. Ramayana, als älteres der beiden Epen wird von den Anhängern des Vaishnavismus als die darlegende Schrift der Selbsthingabe-Lehre betrachtet. Die Bedeutung von [[Avatar]]a findet besonders in der Ramayana höchste Lobpreisung und das Konzept von [[Dastava]] und des [[Bhagavad]] [[Bhakti]] verkörpert sich durch [[Lakshmana]] und [[Bharata]]. In der Mahabharata ist Vishnu identisch mit [[Narayana]], [[Vasudeva]], [[Bhagavan]] und [[Krishna]]. Die Bedeutung einer ergebenen Hingabe an Vishnu, zur Erreichung von Moksha, wird klar und deutlich in der Mahabharata beschrieben. Die Philosophie und Religion des Vaishnavismus wird besonders im [[Moksha]]-[[Dharma]] Kapitel der [[Santiparva]] besprochen. Die Vormachtstellung Vishnus gegenüber anderen Gottheiten, einschließlich [[Shiva]] und [[Brahma]], wird in der Mahabharata durchgehend hochgehalten. Die [[Bhagavad Gita]], als Teil der Mahabharata, gilt als wichtigste Quellensammlung und bestätigt den hohen Stellenwert der [[Sadhana]] für Moksha, die Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bhakti Bewegung und Vaishnavismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Bhakti]]-Bewegung erfuhr der Vaishnavismus eine bedeutende Wiederbelebung. Die Vaishnava Religion ist bereits seit der vedischen Periode sehr verbreitet. Ihre Lehren sind überall in den Veden zu finden, so wie in den Upanishaden, der Ramayana, Mahabharata und den Puranas. Während dieser Epoche entwickelten sich auch einige andere Philosophiesysteme und religiöse Schulen, sowie Denkrichtungen, wie der [[Buddhismus]], [[Jainismus]], [[Sankhya]], [[Yoga]], [[Nyaya]], [[Advaita]] usw. Daraufhin entwickelte sich einiger Widerstand gegen den Vaishnavismus, insbesondere vonseiten des Buddhismus, Jainismus und [[Shaivismus]]. Angesichts dieser aufstrebenden Religionen und Philosophiesysteme galt es demzufolge, die Lehren des Vaishnavismus aufrechtzuerhalten und dessen Gedanken, systematisch zusammengefasst  in verschiedenen religiösen Werken, festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufgabe wurde größtenteils von [[Ramanuja]] und seinen Wegbereitern [[Nathamuni]] und [[Yamuna]] vollbracht. Nathamuni leistete dem Vaishnavismus einen großen Beitrag durch die Wiederentdeckung der viertausend Hymnen der [[Alvar]]s, indem er sie neu in vier Abschnitte aufteilte und ihre Rezitation durch die Anhänger des Vaishnavismus, als Teil der Anbetungszeremonie in den Tempeln, einführte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige weitere bedeutende Werke wurden von [[Yamunacharya]], dem Enkel Nathamunis verfasst. Diese beinhalten Siddhitraya, Agamapramadnya, Maha Purusa Nirnayam, Gitartha Sangraha, Stotra Ratnam und Chatusloki. Diese Werke legten den Grundstein für die Formulierung der wichtigsten Doktrinen des Vaishnavismus. Den bedeutendsten Beitrag in der Entwicklung und Verbreitung des Vaishnavismus leistete Ramanuja. Er tat dies mithilfe vieler seiner Schriften, sowie der Verbreitung durch die Apostel. Ramanuja präsentiert die fundamentalen philosophischen Lehrsätze der Visistadvaita Vedanta, basierend auf der Interpretation der [[Vedanta]] [[Sutra]]s, wie sie von [[Bodhayana]] und anderen frühen Lehrern dargelegt wurden, einhergehend mit detaillierten Erklärungen relevanter Texte aus Upanischaden und [[Smriti]]s. Die Natur der drei [[Tattva]]s, die als fundamentale philosophische Ziele der Visistadvaita gelten, d. h.  Isvara (Gott), Chitta (Seele) und Acit (kosmische Materie), werden ausführlich diskutiert und ihr biodynamisches Verhältnis in Form von [[Sarira]]-[[Sariri]] (Körper-Seele) ist wohlbegründetdurch die unwiderlegbare Autorität des [[Antaryami]] [[Brahmana]] aus der [[Bhradaranyaka Upanishad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwicklung der Vaisihnava Schulen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Vaishnavismus gibt es vier Haupt-[[Sampradayas]] (Haupt-Richtungen), deren philosophische Glaubensinhalte etwas voneinander abweichen. Auch wenn der Kern ihrer essentiellen Botschaft übereinstimmt, verkörpert jede der Sampradayas eine unterschiedliche Auffassung der Beziehung von Seele ([[Jiva]]) und Gott (Vishnu, bzw. Krishna).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Ramanujacharya vertretene Lakshmi Sampradaya folgt der Visistavaita Philosophie, die für den Non-Dualismus steht. Die Brahma Sampradaya folgt den Philosophien Dvaitas oder des Dualismus, wie er durch [[Madhavacharya]] und [[Achintya Bheda]] verkündet wird – das unbegreifliche gleichzeitige‚ Eins- und doch Verschieden-Sein ,vertreten durch [[Chaitanya]]. [[Rudra]] Sampradaya wiederum vertritt die Auffassung der [[Shuddhadvaita]] Philosophie, die für reinen Non-Dualismus steht, wie er von Vishnuswami und [[Vallabhacharya]] gelehrt wurde. Die [[Kumara]] Sampradaya hält die Dvaitadvaita Philosophie hoch, die von Dualität in der Einheit spricht, verkündet von [[Nimbarka]]. Es gibt noch einige andere Schulen des Vaishnavismus, wie [[Mahapuruxiya]] Dharma, vertreten durch [[Sankardeva]], die [[Ramanandi]] Bewegung, ausgelöst durch Ramananda, die tantrischen Schulen des Vaishnava-Sahajiya usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage hat der Vaishnavismus etliche Anhänger. Eine große Anzahl von Hindus sind Vaishnavas und die meisten von ihnen leben in Indien. Der Einfluss des Vaishnavismus blieb jedoch nicht nur auf dieses Land beschränkt, sondern breitete sich über seine Grenzen hin aus. In jüngster Zeit hat die internationale Beachtung des Vaishnavismus beträchtlich zugenommen, insbesondere durch die Verbreitung des [[Gaudiya]] Vaishnava Zweiges. Dies wurde aufgrund der Arbeit der [[Hare Krishna]]-Bewegung möglich, deren Aktivitäten seit Mitte des 20. Jahrhunderts zugenommen hat, insbesondere durch die ISCON. Es gibt weiterhin eine Anzahl von Vaishnava Organisationen, die im Westen Verkündungsaktionen anleiten. Infolgedessen hat sich der Vaishnavismus konsequent zunehmend, durch alle Gezeiten und als einer der stärksten Zweige des Hinduismus, weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Krishna]]&lt;br /&gt;
*[[Vishnu]]&lt;br /&gt;
*[[Shivaismus]]&lt;br /&gt;
*[[Indische Religionen]]&lt;br /&gt;
*[[Agama]]&lt;br /&gt;
*[[Nisargadatta Maharaj]]&lt;br /&gt;
*[[Ramakrishna]]&lt;br /&gt;
*[[Pakalli Koottar]]&lt;br /&gt;
*[[Shuddhadvaita Philosophie]]&lt;br /&gt;
*[[Tantra]]&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/ismen-Religionen-verstehen-Theodore-Gabriel/dp/3896604937/ref=sr_1_1?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1399821647&amp;amp;sr=1-1&amp;amp;keywords=vaishnavismus ...ismen. Religionen verstehen]&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Götter und Göttinnen im Hinduismus (2008)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Bhakti und Sankirtan, Hrsg.: The Divine Life Society, 2007&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Inspirierende Geschichten (2005)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Japa Yoga (2003)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda/goetter-und-goettinnen/14-vishnu/ Sivananda: Götter und Göttinnen, 14. Kap. Vishnu]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/anandamayi-ma/wie-sie-sich-mir-offenbarte-von-bhaiji/fremdwoerterverzeichnis/ Yogabücher Online: Fremdwörterverzeichnis]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/bhajan-was-ist-das-uberhaupt/ Yoga Vidya Blog: Bhajan – was ist das überhaupt?]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Brahmasutras/10.htm Brahma Sutra von Swami Krishnananda, Upasana – Meditation der Upanishaden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/ Indische Meister]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vaishnavismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vaishnavismus&amp;diff=552104</id>
		<title>Vaishnavismus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vaishnavismus&amp;diff=552104"/>
		<updated>2016-05-02T08:28:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vaishnavismus&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Vishnuismus&#039;&#039;&#039;: indisches System, welches [[Vishnu]] als höchsten [[Gott]] verehrt; eine der Hauptrichtungen des [[Hinduismus]]. Vaishnavismus ist ein eingedeutschtes [[Wort]] und steht für eine der Hauptrichtungen des modernen Hinduismus. Vaishnavismus ist der [[Name]] für alle Aspekte des Hinduismus, in denen [[Gott]] besonders als [[Vishnu]], auch als [[Narasimha]], [[Rama]] und [[Krishna]] verehrt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vishnu.jpg|thumb|Vishnu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vaishnavismus leitet sich ab vom Sanskritbegriff &amp;quot;Vaishnava&amp;quot;, zu Vishnu gehörig. Vaishnava ist auch die Bezeichnung eines Verehrers von Vishnu. Aus Vaishnava hat sich das englische Wort Vaishnavism entwickelt, welches dann zum deutschen Vaishnavismus wurde. Im Deutschen spricht man auch von Vishnuismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Vaishnavismus==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Vaishnavismus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vaishnavismus ist ein Bestandteil oder eine Strömung innerhalb des Hinduismus, in welcher [[Gott]] als Vishnu bezeichnet wird oder in der der höchste Gott als Vishnu bezeichnet wird. Vaishnavismus, dafür gibt es gar keinen Sanskrit-Namen oder kein Sanskrit-Wort. Vaishnavismus ist ein deutsches Wort, das sich vom Englischen &amp;quot;Vaishnavism&amp;quot; ableitet. Und Vaishnavismus wird oft im Deutschen auch als &amp;quot;Vishnuismus&amp;quot; bezeichnet. Es kommt vom Sanskrit-Wort &amp;quot;Vaishnava&amp;quot;. Vaishnava ist jemand, der Vishnu verehrt. Vaishnava ist auch alles, was zu Vishnu dazugehört. Es gibt Vaishnava-[[Kirtan]]s, es gibt Vaishnava-Schriften, Vaishnava-Tempel, Vaishnava-Pilgerreisen, Vaishnava-[[Guru]]s usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wurde in der englischen, sowohl in der englischen Religionswissenschaft wie auch einfach von den Engländern, die Beamte waren in der indischen Kolonie, einfach gesagt, alles, was mit Vaishnava-Tradition zusammengehört, ist dann eben Vaishnavism. Und die deutschen Indologen haben dann daraus Vaishnavismus oder Vishnuismus gemacht. Vaishnavismus – also diese Strömung, in der Vishnu besonders verehrt wird, Vishnu als der Name des Höchsten angesehen wird. Alle Menschen, die Vishnu besonders verehren, kann man als Vaishnavas bezeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ganze religiös-spirituelle Tradition ist eben Vaishnavismus. Wenn du mehr über Vaishnavismus lernen willst und auch mehr über Vaishnava-[[Mantra]]s, Vaishnava-[[Guru]]s, Vaishnava-[[Schriften]], dann gehe einfach auf unsere Internet-Seite, www.yoga-vidya.de. Dort findest du oben ein Suchfeld, da kannst du eingeben, &amp;quot;Vaishnavismus&amp;quot; oder auch &amp;quot;Vishnu&amp;quot; oder auch &amp;quot;Vaishnava&amp;quot;, und so bekommst du eine Menge, sowohl philosophischer als auch weltanschaulicher, Hintergründe dieser Vaishnavismus Tradition, und du bekommst auch verschiedene Vaishnava-Mantras und vieles andere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|KUMqYi2Uf8E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte des Vaishnavismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Vaishnavismus hat ihren Ursprung bereits in [[Veden|vedischen]] Zeiten. Der Verlauf seiner Entwicklung wird schrittweise in einigen religiösen und literarischen Texten erklärt, wie beispielsweise in den Epen, [[Purana]]s und [[Agama]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Vaishnavismus, einer der ältesten, noch heute gelebten Religionen Indiens, lässt sich bis in die vedische Periode zurückverfolgen, dabei gilt als religiöse Basis das Aufrechterhalten von Vishnu als ultimativer Realität (paratattva). Es handelt sich um ein monotheistisches System, nach dessen Auffassung die ausschließliche und ergebende Anbetung Vishnus zum höchsten spirituellen Ziel (parama-purusarth) führt. Zur Erfüllung dieses Ziels wurden ethische Regeln und religiöse Disziplinen zugrunde gelegt. Die Anbetung von Vishnu in seinen unterschiedlichen Aspekten vollzieht sich dabei unter der Verwendung seiner verschiedenen Namen und [[Avatar]]e, wie [[Narayana]], [[Krishna]], [[Vasudeva]]. Die unterschiedlichen Glaubensrichtungen und Konzepte, die mit dem Vaishnavismus assoziiert werden, basieren zum großen Teil auf den [[Upanischaden]] und man findet sie verstreut in allen alten und bedeutenden  Schriften, wie den Veden und Purana-Texten, sowie den Epen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Quelle des Vaishnavismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell lassen sich die Ursprünge des Vaishnavismus auf Vishnus persönlich übermittelte, mündliche Lehre zurückführen, die er der Göttin [[Lakshmi]] erteilte, welche sie an [[Visvaksena]], den göttlichen [[Engel]] weitergab. Ausgangspunkt des Wissens über die Wurzeln des Vaishnavismus ist die [[Rig Veda]], das älteste literarische Werk der Welt. &lt;br /&gt;
Betrachten wir den Grundstock existierender literarischer Niederschriften, finden wir in der Rig Veda unzweifelhafte und hinreichende Belege auf die Basislehre des Vaishnavismus. Es gibt eine Reihe von [[Hymne]]n in der Rig Veda, die sich auch in der [[Yajur Veda]] und der [[Sama Veda]] wiederholen, und in denen von Vishnu als höchstem persönlichen Gott und alleinigem Erschaffer und Retter des [[Universum]]s und der Menschheit gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vaishnavismus in den hindischen Schriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vaishnavismus wird in einigen der alten Hindu Texte näher ausgeführt, diskutiert und weiterentwickelt. Dies sind die Upanischaden, die Puranas und Agamas, sowie die Epen der [[Mahabharata]] und der [[Ramayana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Upanischaden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Varianten philosophischer und religiöser Glaubenslehren, als Basis des Vaishnavismus, sind besonders in den Upanischadensehr detailliert begründet. Grundlegende Themen, wie [[Ishvara]] (Gott), [[Chitta]] (Seele) und [[Acit]] (universelle Materie), die Natur Ishvaras als persönlichem Gott mit Eigenschaften, das Wesen des [[Bhakti]], des &amp;quot;[[Upasana]] als [[Sadhana]]&amp;quot; ([[Hingabe]] als spirituelle [[Askese]]), als Mittel zur Verwirklichung des Göttlichen, sowie die Natur von [[Moksha]], als Konzept des Vaishnavismus,  sind allesamt begründet in den Lehren der Upanischaden. Der Begriff des Vishnu wird nicht regelmäßig in den Upanischaden verwendet, nur an einigen Stellen. Upanischaden, wie die [[Katha Upanishad]] und die [[Shakta Upanishad]], betrachten Vishnu als höchste Gottheit. Die [[Taittiriya Upanishad]], auch als [[Mahanardyaniya]] bekannt, erklärt, dass [[Purusa]], von dem auch in der Rig Veda gesprochen wurde, als Herrscher des Universums, Narayana, hervorgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Agamas===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgt man den Veden im Laufe der Zeit, wurden die verschiedenen wichtigsten Grundsätze des Vaishnavismus aufwändig und bis in jedes Detailin den Agamas ausgearbeitet. Diese stellen einen Grundstock religiöser Texte dar, die im Wesentlichen über die verschiedenen Varianten von Gottesverehrung sprechen. Die Agama ist auch bekannt als [[Tantra|tantrisch]], oder als das System, welches äußerst sorgfältig das aus den Veden gewonnene Wissen verfeinert. Normalerweise nimmt die Agama Bezug auf die einzelnen offenbarenden Textstellen der heiligen Schriften ([[Nigama]]), und entstand letztlich nach den vedischen Texten.&lt;br /&gt;
Es gibt viele unterschiedliche Arten von Agamas, von denen insbesondere Vaishnava, Saiva und Sakta Agamas hervorzuheben sind. Die [[Vaishnava Agamas]] betonen die ausschließliche Verehrung Vishnus, als allerhöchsten Gott. Dieses Konzept des alleinigen und höchsten Gottes Vishnu entwickelte sich in den Vaishnava Agamas bis hin zum Status kultartiger Verehrung. Hier wird die ausschließliche Anbetung Vishnus,des alleinigen Herrschers, als das Mittel zur [[Erlösung]] angepriesen. Sich des an Bedeutung gewinnenden Stellenwertes einer Verehrung des &amp;quot;Einen Gottes&amp;quot; bewusst werdend, entwickelte sich in den Agamas ein Verehrungs-Konzept des Göttlichen in bildhaften Formen. Als Folge dieser Art von Verehrung gingen die Symbol-[[Weihe]], sowie diezu deren Zweck errichteten [[Tempel]], ebenso wie das Brauchtum vorgeschriebener, täglicher [[Ritual]]e und anderer Tempel-Feierlichkeiten, aus den Agamas hervor. All dies beeinflusste die Entwicklung des Vaishnavismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Puranas===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die indischen Puranas insgesamt, sowie der Vishnupurana aus der Sage [[Parasara]] im Besonderen, sind signifikant an der Entwicklung der Vaishnava-Lehre beteiligt. Das Vishnu Purana ist bekannt als ältestes und zuverlässigstes Purana. Es beinhaltet alle Basis-Lehren des Vaishnavismus, philosophisch wie auch theologisch gesehen.&lt;br /&gt;
Bereits zu Beginn wird deutlich gemacht,dass Vishnu als Erschaffer, Erhalter und Auflösender des Universums gilt. Die zentrale Aussage des Vaishnavismus, dass Vishnu untrennbar mit der höchsten Göttin (Goddess Sri) verbunden ist, dass diese ebenfalls alldurchdringend und allgegenwärtig ist ([[Vibhu]]), ebenso wie Gott, und dass auch sie in der Lage ist [[Moksha]] zu gewähren, findet hier maßgebliche Bedeutung. Das Vaishnava Konzept des [[Parampara]] (ewige Wohnstätte Vishnus) wird ebenfalls dieser Purana zugeschrieben. Bei den [[Sattvika Purana]]s handelt es sich um solche, die Vishnus Herrlichkeit besonders unterstreichen, weswegen sie als Vishnu Puranas beschrieben werden. Dies sind: [[Vishnudharmottara]], [[Padma]], [[Garuda]], [[Varaha]], [[Narada]] und [[Bhagavata]] sowie Vishnu Purana. All diese enthalten somit Material, welches die Lehrsätze des Vaishnavismus unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die Agamas hat die Entwicklung des Vaishnavismus auf umfassende Weise ihren Platz in den großen indischen Epen [[Mahabharata]] und [[Ramayana]] gefunden. Ramayana, als älteres der beiden Epen wird von den Anhängern des Vaishnavismus als die darlegende Schrift der Selbsthingabe-Lehre betrachtet. Die Bedeutung von [[Avatar]]a findet besonders in der Ramayana höchste Lobpreisung und das Konzept von [[Dastava]] und des [[Bhagavad]] [[Bhakti]] verkörpert sich durch [[Lakshmana]] und [[Bharata]]. In der Mahabharata ist Vishnu identisch mit [[Narayana]], [[Vasudeva]], [[Bhagavan]] und [[Krishna]]. Die Bedeutung einer ergebenen Hingabe an Vishnu, zur Erreichung von Moksha, wird klar und deutlich in der Mahabharata beschrieben. Die Philosophie und Religion des Vaishnavismus wird besonders im [[Moksha]]-[[Dharma]] Kapitel der [[Santiparva]] besprochen. Die Vormachtstellung Vishnus gegenüber anderen Gottheiten, einschließlich [[Shiva]] und [[Brahma]], wird in der Mahabharata durchgehend hochgehalten. Die [[Bhagavad Gita]], als Teil der Mahabharata, gilt als wichtigste Quellensammlung und bestätigt den hohen Stellenwert der [[Sadhana]] für Moksha, die Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bhakti Bewegung und Vaishnavismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Bhakti]]-Bewegung erfuhr der Vaishnavismus eine bedeutende Wiederbelebung. Die Vaishnava Religion ist bereits seit der vedischen Periode sehr verbreitet. Ihre Lehren sind überall in den Veden zu finden, so wie in den Upanishaden, der Ramayana, Mahabharata und den Puranas. Während dieser Epoche entwickelten sich auch einige andere Philosophiesysteme und religiöse Schulen, sowie Denkrichtungen, wie der [[Buddhismus]], [[Jainismus]], [[Sankhya]], [[Yoga]], [[Nyaya]], [[Advaita]] usw. Daraufhin entwickelte sich einiger Widerstand gegen den Vaishnavismus, insbesondere vonseiten des Buddhismus, Jainismus und [[Shaivismus]]. Angesichts dieser aufstrebenden Religionen und Philosophiesysteme galt es demzufolge, die Lehren des Vaishnavismus aufrechtzuerhalten und dessen Gedanken, systematisch zusammengefasst  in verschiedenen religiösen Werken, festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufgabe wurde größtenteils von [[Ramanuja]] und seinen Wegbereitern [[Nathamuni]] und [[Yamuna]] vollbracht. Nathamuni leistete dem Vaishnavismus einen großen Beitrag durch die Wiederentdeckung der viertausend Hymnen der [[Alvar]]s, indem er sie neu in vier Abschnitte aufteilte und ihre Rezitation durch die Anhänger des Vaishnavismus, als Teil der Anbetungszeremonie in den Tempeln, einführte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige weitere bedeutende Werke wurden von [[Yamunacharya]], dem Enkel Nathamunis verfasst. Diese beinhalten [[Siddhitraya]], [[Agamapramadnya]], [[Maha Purusa Nirnayam]], [[Gitartha Sangraha]], [[Stotra Ratnam]] und [[Chatusloki]]. Diese Werke legten den Grundstein für die Formulierung der wichtigsten Doktrinen des Vaishnavismus. Den bedeutendsten Beitrag in der Entwicklung und Verbreitung des Vaishnavismus leistete Ramanuja. Er tat dies mithilfe vieler seiner Schriften, sowie der Verbreitung durch die Apostel. Ramanuja präsentiert die fundamentalen philosophischen Lehrsätze der Visistadvaita Vedanta, basierend auf der Interpretation der [[Vedanta]] [[Sutra]]s, wie sie von [[Bodhayana]] und anderen frühen Lehrern dargelegt wurden, einhergehend mit detaillierten Erklärungen relevanter Texte aus Upanischaden und [[Smriti]]s. Die Natur der drei [[Tattva]]s, die als fundamentale philosophische Ziele der Visistadvaita gelten, d. h.  Isvara (Gott), Chitta (Seele) und Acit (kosmische Materie), werden ausführlich diskutiert und ihr biodynamisches Verhältnis in Form von [[Sarira]]-[[Sariri]] (Körper-Seele) ist wohlbegründetdurch die unwiderlegbare Autorität des [[Antaryami]] [[Brahmana]] aus der [[Bhradaranyaka Upanishad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwicklung der Vaisihnava Schulen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Vaishnavismus gibt es vier Haupt-[[Sampradayas]] (Haupt-Richtungen), deren philosophische Glaubensinhalte etwas voneinander abweichen. Auch wenn der Kern ihrer essentiellen Botschaft übereinstimmt, verkörpert jede der Sampradayas eine unterschiedliche Auffassung der Beziehung von Seele ([[Jiva]]) und Gott (Vishnu, bzw. Krishna).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Ramanujacharya vertretene Lakshmi Sampradaya folgt der Visistavaita Philosophie, die für den Non-[[Dualismus]] steht. Die Brahma Sampradaya folgt den Philosophien Dvaitas oder des Dualismus, wie er durch [[Madhavacharya]] und [[Achintya Bheda]] verkündet wird – das unbegreifliche gleichzeitige‚ Eins- und doch Verschieden-Sein ,vertreten durch [[Chaitanya]]. [[Rudra]] Sampradaya wiederum vertritt die Auffassung der [[Shuddhadvaita]] Philosophie, die für reinen Non-Dualismus steht, wie er von Vishnuswami und [[Vallabhacharya]] gelehrt wurde. Die [[Kumara]] Sampradaya hält die Dvaitadvaita Philosophie hoch, die von Dualität in der Einheit spricht, verkündet von [[Nimbarka]]. Es gibt noch einige andere Schulen des Vaishnavismus, wie [[Mahapuruxiya]] Dharma, vertreten durch [[Sankardeva]], die [[Ramanandi]] Bewegung, ausgelöst durch Ramananda, die tantrischen Schulen des Vaishnava-Sahajiya usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage hat der Vaishnavismus etliche Anhänger. Eine große Anzahl von Hindus sind Vaishnavas und die meisten von ihnen leben in Indien. Der Einfluss des Vaishnavismus blieb jedoch nicht nur auf dieses Land beschränkt, sondern breitete sich über seine Grenzen hin aus. In jüngster Zeit hat die internationale Beachtung des Vaishnavismus beträchtlich zugenommen, insbesondere durch die Verbreitung des [[Gaudiya]] Vaishnava Zweiges. Dies wurde aufgrund der Arbeit der [[Hare-Krishna-Bewegung]] möglich, deren Aktivitäten seit Mitte des 20. Jahrhunderts zugenommen hat, insbesondere durch die ISCON. Es gibt weiterhin eine Anzahl von Vaishnava Organisationen, die im Westen Verkündungsaktionen anleiten. Infolgedessen hat sich der Vaishnavismus konsequent zunehmend, durch alle Gezeiten und als einer der stärksten Zweige des Hinduismus, weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Krishna]]&lt;br /&gt;
*[[Vishnu]]&lt;br /&gt;
*[[Shivaismus]]&lt;br /&gt;
*[[Indische Religionen]]&lt;br /&gt;
*[[Agama]]&lt;br /&gt;
*[[Nisargadatta Maharaj]]&lt;br /&gt;
*[[Ramakrishna]]&lt;br /&gt;
*[[Pakalli Koottar]]&lt;br /&gt;
*[[Shuddhadvaita Philosophie]]&lt;br /&gt;
*[[Tantra]]&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/ismen-Religionen-verstehen-Theodore-Gabriel/dp/3896604937/ref=sr_1_1?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1399821647&amp;amp;sr=1-1&amp;amp;keywords=vaishnavismus ...ismen. Religionen verstehen]&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Götter und Göttinnen im Hinduismus (2008)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Bhakti und Sankirtan, Hrsg.: The Divine Life Society, 2007&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Inspirierende Geschichten (2005)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Japa Yoga (2003)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda/goetter-und-goettinnen/14-vishnu/ Sivananda: Götter und Göttinnen, 14. Kap. Vishnu]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/anandamayi-ma/wie-sie-sich-mir-offenbarte-von-bhaiji/fremdwoerterverzeichnis/ Yogabücher Online: Fremdwörterverzeichnis]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/bhajan-was-ist-das-uberhaupt/ Yoga Vidya Blog: Bhajan – was ist das überhaupt?]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Brahmasutras/10.htm Brahma Sutra von Swami Krishnananda, Upasana – Meditation der Upanishaden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/ Indische Meister]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vaishnavismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vaishnavismus&amp;diff=552101</id>
		<title>Vaishnavismus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vaishnavismus&amp;diff=552101"/>
		<updated>2016-05-02T08:06:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vaishnavismus&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Vishnuismus&#039;&#039;&#039;: indisches System, welches [[Vishnu]] als höchsten [[Gott]] verehrt; eine der Hauptrichtungen des [[Hinduismus]]. Vaishnavismus ist ein eingedeutschtes [[Wort]] und steht für eine der Hauptrichtungen des modernen Hinduismus. Vaishnavismus ist der [[Name]] für alle Aspekte des Hinduismus, in denen [[Gott]] besonders als [[Vishnu]], auch als [[Narasimha]], [[Rama]] und [[Krishna]] verehrt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vishnu.jpg|thumb|Vishnu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vaishnavismus leitet sich ab vom Sanskritbegriff &amp;quot;Vaishnava&amp;quot;, zu Vishnu gehörig. Vaishnava ist auch die Bezeichnung eines Verehrers von Vishnu. Aus Vaishnava hat sich das englische Wort Vaishnavism entwickelt, welches dann zum deutschen Vaishnavismus wurde. Im Deutschen spricht man auch von Vishnuismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Vaishnavismus==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Vaishnavismus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vaishnavismus ist ein Bestandteil oder eine Strömung innerhalb des Hinduismus, in welcher [[Gott]] als Vishnu bezeichnet wird oder in der der höchste Gott als Vishnu bezeichnet wird. Vaishnavismus, dafür gibt es gar keinen Sanskrit-Namen oder kein Sanskrit-Wort. Vaishnavismus ist ein deutsches Wort, das sich vom Englischen &amp;quot;Vaishnavism&amp;quot; ableitet. Und Vaishnavismus wird oft im Deutschen auch als &amp;quot;Vishnuismus&amp;quot; bezeichnet. Es kommt vom Sanskrit-Wort &amp;quot;Vaishnava&amp;quot;. Vaishnava ist jemand, der Vishnu verehrt. Vaishnava ist auch alles, was zu Vishnu dazugehört. Es gibt Vaishnava-[[Kirtan]]s, es gibt Vaishnava-Schriften, Vaishnava-Tempel, Vaishnava-Pilgerreisen, Vaishnava-[[Guru]]s usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wurde in der englischen, sowohl in der englischen Religionswissenschaft wie auch einfach von den Engländern, die Beamte waren in der indischen Kolonie, einfach gesagt, alles, was mit Vaishnava-Tradition zusammengehört, ist dann eben Vaishnavism. Und die deutschen Indologen haben dann daraus Vaishnavismus oder Vishnuismus gemacht. Vaishnavismus – also diese Strömung, in der Vishnu besonders verehrt wird, Vishnu als der Name des Höchsten angesehen wird. Alle Menschen, die Vishnu besonders verehren, kann man als Vaishnavas bezeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ganze religiös-spirituelle Tradition ist eben Vaishnavismus. Wenn du mehr über Vaishnavismus lernen willst und auch mehr über Vaishnava-[[Mantra]]s, Vaishnava-[[Guru]]s, Vaishnava-[[Schriften]], dann gehe einfach auf unsere Internet-Seite, www.yoga-vidya.de. Dort findest du oben ein Suchfeld, da kannst du eingeben, &amp;quot;Vaishnavismus&amp;quot; oder auch &amp;quot;Vishnu&amp;quot; oder auch &amp;quot;Vaishnava&amp;quot;, und so bekommst du eine Menge, sowohl philosophischer als auch weltanschaulicher, Hintergründe dieser Vaishnavismus Tradition, und du bekommst auch verschiedene Vaishnava-Mantras und vieles andere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|KUMqYi2Uf8E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte des Vaishnavismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Vaishnavismus hat ihren Ursprung bereits in vedischen Zeiten. Der Verlauf seiner Entwicklung wird schrittweise in einigen religiösen und literarischen Texten erklärt, wie beispielsweise in  den Epen, Puranas und Agamas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Vaishnavismus,  einer der ältesten, noch heute gelebten Religionen Indiens,  lässt sich bis in die vedische Periode zurückverfolgen, dabei gilt als religiöse Basis das Aufrechterhalten von Vishnu als ultimativer Realität (paratattva). Es handelt sich um ein monotheistisches System, nach dessen Auffassung die ausschließliche  und ergebende Anbetung Vishnus zum höchsten spirituellen Ziel (parama-purusarth) führt.  Zur Erfüllung dieses Ziels wurden ethische Regeln und religiöse Disziplinen zugrunde gelegt. Die Anbetung von Vishnu in seinen unterschiedlichen Aspekten vollzieht sich dabei unter der Verwendung seiner verschiedenen Namen und Avatare, wie Narayana, Krishna, Vasudeva. Die unterschiedlichen Glaubensrichtungen und Konzepte, die mit dem Vaishnavismus assoziiert werden, basieren zum großen Teil auf den Upanischaden und man findet sie verstreut in allen alten und bedeutenden  Schriften, wie den Veden und Purana-Texten, sowie den Epen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Quelle des Vaishnavismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell lassen sich die Ursprünge des Vaishnavismus  auf Vishnus persönlich  übermittelte, mündliche Lehre zurückführen, die er der Göttin Lakshmierteilte, welche sie an Visvaksena, den göttlichen Engel weitergab. Ausgangspunkt des Wissens über die Wurzeln des Vaishnavismus ist die Rig Veda, das älteste literarische Werk der Welt. &lt;br /&gt;
Betrachten wir den Grundstock existierender  literarischer Niederschriften, finden wir in der Rig Veda unzweifelhafte und hinreichende Belege auf die Basislehre des Vaishnavismus. Es gibt eine Reihe von Hymnen in der Rig Veda, die sich auch in der Yajur Veda und der Sama Veda wiederholen,  und in denen von Vishnu als höchstem persönlichen Gott und alleinigem Erschaffer und Retter des Universums und der Menschheit gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vaishnavismus in den hindischen Schriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vaishnavismus wird in einigen der alten Hindu Texte näher ausgeführt, diskutiert und weiterentwickelt. Dies sind die Upanischaden, die Puranas und Agamas, sowie die Epen der Mahabharata und der Ramayana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Upanischaden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Varianten philosophischer und religiöser Glaubenslehren, als Basis des Vaishnavismus, sind besonders in den Upanischadensehr detailliert begründet. Grundlegende Themen, wie Ishvara (Gott), Chitta (Seele) und Acit (universelle Materie), die Natur Ishvaras als persönlichem Gott mit Eigenschaften, das Wesen des Bhakti, des ‚Upasana als Sadhana‘ (Hingabe als spirituelle Askese), als Mittel zur Verwirklichung des Göttlichen, sowie die Natur von Moksha, als Konzept des Vaishnavismus,  sind allesamt begründet in den Lehren der Upanischaden. Der Begriff des Vishnu wird nicht regelmäßig in den Upanischadenverwendet, nur an einigen Stellen. Upanischaden, wie die Katha Upanishad und die Shakta Upanishad, betrachten Vishnu als höchste Gottheit. Die Taittiriya Upanishad, auch als Mahanardyaniya bekannt, erklärt,dass Purusa, von dem auch in der Rig Veda gesprochen wurde, als Herrscher des Universums, Narayana, hervorgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Agamas===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgt man den Veden im Laufe der Zeit, wurden die verschiedenen wichtigsten Grundsätze des Vaishnavismus aufwändig und bis in jedes Detailin den Agamas ausgearbeitet. Diese stellen einen Grundstock religiöser Texte dar, die im Wesentlichen über die verschiedenen Varianten von Gottesverehrung sprechen. Die Agama ist auch bekannt als tantrisch,  oder als das System, welches äußerst sorgfältig das aus den Veden gewonnene Wissen verfeinert. Normalerweise nimmt die Agama Bezug auf die einzelnen offenbarenden Textstellen der heiligen Schriften (Nigama), und entstand letztlich nach den vedischen Texten.&lt;br /&gt;
Es gibt viele unterschiedliche Arten von Agamas, von denen insbesondere Vaishnava, Saiva und Sakta Agamashervorzuheben sind. Die Vaishnava Agamas betonen die ausschließliche Verehrung Vishnus, als allerhöchsten Gott. Dieses Konzept des alleinigen und höchsten Gottes Vishnu entwickelte sich in den Vaishnava Agamas bis hin zum Status kultartiger Verehrung. Hier wird die ausschließliche Anbetung Vishnus,des alleinigen Herrschers, alsdas Mittel zur Erlösung angepriesen. Sich des an Bedeutung gewinnenden Stellenwertes einer Verehrung des „Einen Gottes“ bewusst werdend, entwickelte sich in den Agamas ein Verehrungs-Konzept des Göttlichen in bildhaften Formen.Als Folge dieser Art von Verehrung gingen die Symbol-Weihe, sowie diezu deren Zweck errichteten Tempel, ebenso wie das Brauchtum vorgeschriebener, täglicher Rituale und andererTempel-Feierlichkeiten, aus den Agamas hervor. All dies beeinflusste die Entwicklung des Vaishnavismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Puranas===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die indischen Puranas insgesamt, sowie der Vishnupurana aus der Sage Parasara im Besonderen, sind signifikant an der Entwicklung der Vaishnava-Lehre beteiligt. Das Vishnu Purana ist bekannt als ältestes und zuverlässigstes Purana. Es beinhaltet alle Basis-Lehren des Vaishnavismus, philosophisch wie auch theologisch gesehen.&lt;br /&gt;
Bereits zu Beginn wird deutlich gemacht,dass Vishnu als Erschaffer, Erhalter und Auflösender des Universums gilt. Die zentrale Aussage des Vaishnavismus, dass Vishnu untrennbar mit der höchsten Göttin (Goddess Sri) verbunden ist, dass diese ebenfallsalldurchdringend und allgegenwärtig ist (Vibhu), ebenso wie Gott, und dass auch Sie in der Lage ist Moksha  zu gewähren, findet hier maßgebliche Bedeutung. Das Vaishnava Konzept des Paramapara (ewige Wohnstätte Vishnus) wird ebenfalls dieser Purana zugeschrieben. Bei den Sattvika Puranas handelt es sich um solche, die Vishnus Herrlichkeit besonders unterstreichen, weswegen sie als Vishnu Puranas beschrieben werden. Dies sind: Vishnudharmottara, Padma, Garuda, Varaha, Narada und Bhagavata sowieVishnu Purana. All diese enthalten somit Material, welches die Lehrsätze des Vaishnavismus unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die Agamashat die Entwicklung des Vaishnavismus auf umfassende Weise ihren Platz in den großen indischen Epen Mahabharata und Ramayana gefunden. Ramayana, als älteres der beiden Epen wird von den Anhängern des Vaishnavismus als die darlegende Schrift der Selbsthingabe-Lehre betrachtet. Die Bedeutung von Avatara findet besonders in der Ramayana höchste Lobpreisung und das Konzept von Dastava und des Bhagavad Bhakti verkörpert sich durch Lakshmana und Bharata. In der Mahabharata ist Vishnu identisch mit Narayana, Vasudeva, Bhagavan und Krishna. Die Bedeutung einer ergebenen Hingabe an Vishnu, zur Erreichung von Moksha, wird klar und deutlich in der Mahabharata beschrieben. Die Philosophie und Religion des Vaishnavismus  wird besonders im Moksha-Dharma Kapitel der Santiparva besprochen. Die Vormachtstellung Vishnus gegenüber anderen Gottheiten, einschließlich Shiva und Brahma, wird in der Mahabharata durchgehend hochgehalten. Die Bhagavad Gita, als Teil der Mahabharata, gilt als wichtigste Quellensammlung und bestätigtden hohen Stellenwertes des Sadhana für Moksha, die Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bhakti Bewegung und Vaishnavismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Bhakti-Bewegung erfuhr der Vaishnavismus eine bedeutende Wiederbelebung. Die Vaishnava Religion ist bereits seit der vedischen Periode sehr verbreitet. Ihre Lehren sind überall in den Veden zu finden, so wie in den Upanishaden, der Ramayana, Mahabharata und den Puranas. Während dieser Epoche entwickelten sich auch einige andere Philosophiesysteme und religiöse Schulen, sowie  Denkrichtungen, wie der Buddhismus, Jainismus, Sankhya, Yoga, Nyaya, Advaita usw. Daraufhin entwickelte sich einiger Widerstand gegen den Vaishnavismus, insbesondere vonseiten des  Buddhismus, Jainismus und Shaivismus. &lt;br /&gt;
Angesichts dieser aufstrebenden Religionen und Philosophiesysteme galt es demzufolge, die Lehren des Vaishnavismus aufrechtzuerhalten und dessen Gedanken, systematisch zusammengefasst  in verschiedenen religiösen Werken, festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufgabe wurde größtenteils von Ramanuja und seinen Wegbereitern Nathamuni und Yamuna vollbracht. Nathamuni leistete dem Vaishnavismus einen großen Beitrag durch die Wiederentdeckung der viertausend Hymnen der Alvars, indem er sie neu in vier Abschnitte aufteilte und ihre Rezitation durch die Anhänger des Vaishnavismus, als Teil der Anbetungszeremonie in den Tempeln, einführte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige weitere bedeutende Werke wurden von Yamunacharya, dem Enkel Nathamunis verfasst. Diese beinhalten Siddhitraya, Agamapramdnya, Maha Purusa Nirnayam, Gitartha Sangraha, Stotra Ratnam und Chatusloki. Diese Werke legten den Grundstein für die Formulierung der wichtigsten Doktrinen des Vaishnavismus. Den bedeutendsten Beitrag in der Entwicklung und Verbreitung des Vaishnavismus leistete Ramanuja. Er tat dies mithilfe vieler seiner Schriften, sowie der Verbreitung durch die Apostel. Ramanuja präsentiert die fundamentalen philosophischen Lehrsätze der VisistadvaitaVedanta, basierend auf der Interpretation der VedantaSutras, wie sie von Bodhayana und anderen frühen Lehrern dargelegt wurden, einhergehend mit detaillierten Erklärungen relevanter Texte aus Upanischaden und Smritis. Die Natur der drei Tattvas, die als fundamentale philosophische Ziele der Visistadvaita gelten, d. h.  Isvara (Gott), Chitta (Seele) und Acit (kosmische Materie), werden ausführlich diskutiert und ihr biodynamisches Verhältnis in Form von Sarira-Sariri (Körper-Seele) ist wohlbegründetdurch die unwiderlegbareAutorität des Antaryami Brahmana aus der Brhadaranyaka Upanishad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwicklung der Vaisihnava Schulen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Vaishnavismus gibt es vier Haupt-Sampradayas (Haupt-Richtungen), deren philosophische Glaubensinhalte etwas voneinander abweichen. Auch wenn der Kern ihrer essentiellen Botschaft übereinstimmt, verkörpert jede der Sampradayas eine unterschiedliche Auffassung der Beziehung von Seele (Jiva) und Gott (Vishnu, bzw. Krishna).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Ramanujacharya vertretene LakshmiSampradaya folgt der Visistavaita Philosophie, die für den Non-Dualismus steht. Die Brahma Sampradaya folgt den Philosophien Dvaitas oder des Dualismus, wie er durch Madhavacharya und Achintya Bheda verkündet wird – das unbegreifliche gleichzeitige‚Eins- und doch Verschieden-Sein‘,vertreten durch Chaitanya. Rudra Sampradaya wiederum vertritt die Auffassung der Shuddhadvaita Philosophie, die für reinen Non-Dualismus steht, wie er von Vishnuswami und Vallabhacharya gelehrt wurde. Die Kumara Sampradaya hält die Dvaitadvaita Philosophie hoch, die von Dualität in der Einheit spricht, verkündet von Nimbarka.Es gibt noch einige andere Schulen des Vaishnavismus, wie Mahapuruxiya Dharma, vertreten durch Sankardeva, die Ramanandi Bewegung, ausgelöst durch Ramananda, die tantrischen Schulen des Vaishnava-Sahajiya usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage hat der Vaishnavismus etliche Anhänger.Eine große Anzahl von Hindus sind Vaishnavas und die meisten von ihnen leben in Indien. Der Einfluss des Vaishnavismus blieb jedoch nicht nur auf dieses Land beschränkt, sondern breitete sich über seine Grenzen hin aus. In jüngster Zeit hat die internationale Beachtung des Vaishnavismus beträchtlich zugenommen, insbesondere durch die Verbreitung des Gaudiya Vaishnava Zweiges. Dies wurde aufgrund der Arbeit der Hare-Krishna-Bewegung möglich, deren Aktivitäten seit Mitte des 20. Jahrhunderts zugenommen hat, insbesondere durch die ISCON. Es gibt weiterhin eine Anzahl von Vaishnava Organisationen, die im Westen Verkündungsaktionen anleiten. Infolgedessen hat sich der Vaishnavismus konsequent zunehmend, durch alle Gezeiten und als einer der stärksten Zweige des Hinduismus,weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Krishna]]&lt;br /&gt;
*[[Vishnu]]&lt;br /&gt;
*[[Shivaismus]]&lt;br /&gt;
*[[Indische Religionen]]&lt;br /&gt;
*[[Agama]]&lt;br /&gt;
*[[Nisargadatta Maharaj]]&lt;br /&gt;
*[[Ramakrishna]]&lt;br /&gt;
*[[Pakalli Koottar]]&lt;br /&gt;
*[[Shuddhadvaita Philosophie]]&lt;br /&gt;
*[[Tantra]]&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/ismen-Religionen-verstehen-Theodore-Gabriel/dp/3896604937/ref=sr_1_1?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1399821647&amp;amp;sr=1-1&amp;amp;keywords=vaishnavismus ...ismen. Religionen verstehen]&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Götter und Göttinnen im Hinduismus (2008)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Bhakti und Sankirtan, Hrsg.: The Divine Life Society, 2007&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Inspirierende Geschichten (2005)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Japa Yoga (2003)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda/goetter-und-goettinnen/14-vishnu/ Sivananda: Götter und Göttinnen, 14. Kap. Vishnu]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/anandamayi-ma/wie-sie-sich-mir-offenbarte-von-bhaiji/fremdwoerterverzeichnis/ Yogabücher Online: Fremdwörterverzeichnis]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/bhajan-was-ist-das-uberhaupt/ Yoga Vidya Blog: Bhajan – was ist das überhaupt?]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Brahmasutras/10.htm Brahma Sutra von Swami Krishnananda, Upasana – Meditation der Upanishaden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/ Indische Meister]===&lt;br /&gt;
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===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vaishnavismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vaishnavismus&amp;diff=552099</id>
		<title>Vaishnavismus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vaishnavismus&amp;diff=552099"/>
		<updated>2016-05-02T08:03:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vaishnavismus&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Vishnuismus&#039;&#039;&#039;: indisches System, welches [[Vishnu]] als höchsten [[Gott]] verehrt; eine der Hauptrichtungen des [[Hinduismus]]. Vaishnavismus ist ein eingedeutschtes [[Wort]] und steht für eine der Hauptrichtungen des modernen Hinduismus. Vaishnavismus ist der [[Name]] für alle Aspekte des Hinduismus, in denen [[Gott]] besonders als [[Vishnu]], auch als [[Narasimha]], [[Rama]] und [[Krishna]] verehrt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vishnu.jpg|thumb|Vishnu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vaishnavismus leitet sich ab vom Sanskritbegriff &amp;quot;Vaishnava&amp;quot;, zu Vishnu gehörig. Vaishnava ist auch die Bezeichnung eines Verehrers von Vishnu. Aus Vaishnava hat sich das englische Wort Vaishnavism entwickelt, welches dann zum deutschen Vaishnavismus wurde. Im Deutschen spricht man auch von Vishnuismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Vaishnavismus==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Vaishnavismus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vaishnavismus ist ein Bestandteil oder eine Strömung innerhalb des Hinduismus, in welcher [[Gott]] als Vishnu bezeichnet wird oder in der der höchste Gott als Vishnu bezeichnet wird. Vaishnavismus, dafür gibt es gar keinen Sanskrit-Namen oder kein Sanskrit-Wort. Vaishnavismus ist ein deutsches Wort, das sich vom Englischen &amp;quot;Vaishnavism&amp;quot; ableitet. Und Vaishnavismus wird oft im Deutschen auch als &amp;quot;Vishnuismus&amp;quot; bezeichnet. Es kommt vom Sanskrit-Wort &amp;quot;Vaishnava&amp;quot;. Vaishnava ist jemand, der Vishnu verehrt. Vaishnava ist auch alles, was zu Vishnu dazugehört. Es gibt Vaishnava-[[Kirtan]]s, es gibt Vaishnava-Schriften, Vaishnava-Tempel, Vaishnava-Pilgerreisen, Vaishnava-[[Guru]]s usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wurde in der englischen, sowohl in der englischen Religionswissenschaft wie auch einfach von den Engländern, die Beamte waren in der indischen Kolonie, einfach gesagt, alles, was mit Vaishnava-Tradition zusammengehört, ist dann eben Vaishnavism. Und die deutschen Indologen haben dann daraus Vaishnavismus oder Vishnuismus gemacht. Vaishnavismus – also diese Strömung, in der Vishnu besonders verehrt wird, Vishnu als der Name des Höchsten angesehen wird. Alle Menschen, die Vishnu besonders verehren, kann man als Vaishnavas bezeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ganze religiös-spirituelle Tradition ist eben Vaishnavismus. Wenn du mehr über Vaishnavismus lernen willst und auch mehr über Vaishnava-[[Mantra]]s, Vaishnava-[[Guru]]s, Vaishnava-[[Schriften]], dann gehe einfach auf unsere Internet-Seite, www.yoga-vidya.de. Dort findest du oben ein Suchfeld, da kannst du eingeben, &amp;quot;Vaishnavismus&amp;quot; oder auch &amp;quot;Vishnu&amp;quot; oder auch &amp;quot;Vaishnava&amp;quot;, und so bekommst du eine Menge, sowohl philosophischer als auch weltanschaulicher, Hintergründe dieser Vaishnavismus Tradition, und du bekommst auch verschiedene Vaishnava-Mantras und vieles andere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|KUMqYi2Uf8E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte des Vaishnavismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Vaishnavismus hat ihren Ursprung bereits in vedischen Zeiten. Der Verlauf seiner Entwicklung wird schrittweise in einigen religiösen und literarischen Texten erklärt, wie beispielsweise in  den Epen, Puranas und Agamas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Vaishnavismus,  einer der ältesten, noch heute gelebten Religionen Indiens,  lässt sich bis in die vedische Periode zurückverfolgen, dabei gilt als religiöse Basis das Aufrechterhalten von Vishnu als ultimativer Realität (paratattva). Es handelt sich um ein monotheistisches System, nach dessen Auffassung die ausschließliche  und ergebende Anbetung Vishnus zum höchsten spirituellen Ziel (parama-purusarth) führt.  Zur Erfüllung dieses Ziels wurden ethische Regeln und religiöse Disziplinen zugrunde gelegt. Die Anbetung von Vishnu in seinen unterschiedlichen Aspekten vollzieht sich dabei unter der Verwendung seiner verschiedenen Namen und Avatare, wie Narayana, Krishna, Vasudeva. Die unterschiedlichen Glaubensrichtungen und Konzepte, die mit dem Vaishnavismus assoziiert werden, basieren zum großen Teil auf den Upanischaden und man findet sie verstreut in allen alten und bedeutenden  Schriften, wie den Veden und Purana-Texten, sowie den Epen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Quelle des Vaishnavismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell lassen sich die Ursprünge des Vaishnavismus  auf Vishnus persönlich  übermittelte, mündliche Lehre zurückführen, die er der Göttin Lakshmierteilte, welche sie an Visvaksena, den göttlichen Engel weitergab. Ausgangspunkt des Wissens über die Wurzeln des Vaishnavismus ist die Rig Veda, das älteste literarische Werk der Welt. &lt;br /&gt;
Betrachten wir den Grundstock existierender  literarischer Niederschriften, finden wir in der Rig Veda unzweifelhafte und hinreichende Belege auf die Basislehre des Vaishnavismus. Es gibt eine Reihe von Hymnen in der Rig Veda, die sich auch in der Yajur Veda und der Sama Veda wiederholen,  und in denen von Vishnu als höchstem persönlichen Gott und alleinigem Erschaffer und Retter des Universums und der Menschheit gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vaishnavismus in den altertümlichen Hindu Texten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vaishnavismus wird in einigen der alten Hindu Texte näher ausgeführt, diskutiert und weiterentwickelt. Dies sind die Upanischaden, die Puranas und Agamas, sowie die Epen der Mahabharata und der Ramayana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Upanischaden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Varianten philosophischer und religiöser Glaubenslehren, als Basis des Vaishnavismus, sind besonders in den Upanischadensehr detailliert begründet. Grundlegende Themen, wie Ishvara (Gott), Chitta (Seele) und Acit (universelle Materie), die Natur Ishvaras als persönlichem Gott mit Eigenschaften, das Wesen des Bhakti, des ‚Upasana als Sadhana‘ (Hingabe als spirituelle Askese), als Mittel zur Verwirklichung des Göttlichen, sowie die Natur von Moksha, als Konzept des Vaishnavismus,  sind allesamt begründet in den Lehren der Upanischaden. Der Begriff des Vishnu wird nicht regelmäßig in den Upanischadenverwendet, nur an einigen Stellen. Upanischaden, wie die Katha Upanishad und die Shakta Upanishad, betrachten Vishnu als höchste Gottheit. Die Taittiriya Upanishad, auch als Mahanardyaniya bekannt, erklärt,dass Purusa, von dem auch in der Rig Veda gesprochen wurde, als Herrscher des Universums, Narayana, hervorgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Agamas===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgt man den Veden im Laufe der Zeit, wurden die verschiedenen wichtigsten Grundsätze des Vaishnavismus aufwändig und bis in jedes Detailin den Agamas ausgearbeitet. Diese stellen einen Grundstock religiöser Texte dar, die im Wesentlichen über die verschiedenen Varianten von Gottesverehrung sprechen. Die Agama ist auch bekannt als tantrisch,  oder als das System, welches äußerst sorgfältig das aus den Veden gewonnene Wissen verfeinert. Normalerweise nimmt die Agama Bezug auf die einzelnen offenbarenden Textstellen der heiligen Schriften (Nigama), und entstand letztlich nach den vedischen Texten.&lt;br /&gt;
Es gibt viele unterschiedliche Arten von Agamas, von denen insbesondere Vaishnava, Saiva und Sakta Agamashervorzuheben sind. Die Vaishnava Agamas betonen die ausschließliche Verehrung Vishnus, als allerhöchsten Gott. Dieses Konzept des alleinigen und höchsten Gottes Vishnu entwickelte sich in den Vaishnava Agamas bis hin zum Status kultartiger Verehrung. Hier wird die ausschließliche Anbetung Vishnus,des alleinigen Herrschers, alsdas Mittel zur Erlösung angepriesen. Sich des an Bedeutung gewinnenden Stellenwertes einer Verehrung des „Einen Gottes“ bewusst werdend, entwickelte sich in den Agamas ein Verehrungs-Konzept des Göttlichen in bildhaften Formen.Als Folge dieser Art von Verehrung gingen die Symbol-Weihe, sowie diezu deren Zweck errichteten Tempel, ebenso wie das Brauchtum vorgeschriebener, täglicher Rituale und andererTempel-Feierlichkeiten, aus den Agamas hervor. All dies beeinflusste die Entwicklung des Vaishnavismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die Agamashat die Entwicklung des Vaishnavismus auf umfassende Weise ihren Platz in den großen indischen Epen Mahabharata und Ramayana gefunden. Ramayana, als älteres der beiden Epen wird von den Anhängern des Vaishnavismus als die darlegende Schrift der Selbsthingabe-Lehre betrachtet. Die Bedeutung von Avatara findet besonders in der Ramayana höchste Lobpreisung und das Konzept von Dastava und des Bhagavad Bhakti verkörpert sich durch Lakshmana und Bharata. In der Mahabharata ist Vishnu identisch mit Narayana, Vasudeva, Bhagavan und Krishna. Die Bedeutung einer ergebenen Hingabe an Vishnu, zur Erreichung von Moksha, wird klar und deutlich in der Mahabharata beschrieben. Die Philosophie und Religion des Vaishnavismus  wird besonders im Moksha-Dharma Kapitel der Santiparva besprochen. Die Vormachtstellung Vishnus gegenüber anderen Gottheiten, einschließlich Shiva und Brahma, wird in der Mahabharata durchgehend hochgehalten. Die Bhagavad Gita, als Teil der Mahabharata, gilt als wichtigste Quellensammlung und bestätigtden hohen Stellenwertes des Sadhana für Moksha, die Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Puranas===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die indischen Puranas insgesamt, sowie der Vishnupurana aus der Sage Parasara im Besonderen, sind signifikant an der Entwicklung der Vaishnava-Lehre beteiligt. Das Vishnu Purana ist bekannt als ältestes und zuverlässigstes Purana. Es beinhaltet alle Basis-Lehren des Vaishnavismus, philosophisch wie auch theologisch gesehen.&lt;br /&gt;
Bereits zu Beginn wird deutlich gemacht,dass Vishnu als Erschaffer, Erhalter und Auflösender des Universums gilt. Die zentrale Aussage des Vaishnavismus, dass Vishnu untrennbar mit der höchsten Göttin (Goddess Sri) verbunden ist, dass diese ebenfallsalldurchdringend und allgegenwärtig ist (Vibhu), ebenso wie Gott, und dass auch Sie in der Lage ist Moksha  zu gewähren, findet hier maßgebliche Bedeutung. Das Vaishnava Konzept des Paramapara (ewige Wohnstätte Vishnus) wird ebenfalls dieser Purana zugeschrieben. Bei den Sattvika Puranas handelt es sich um solche, die Vishnus Herrlichkeit besonders unterstreichen, weswegen sie als Vishnu Puranas beschrieben werden. Dies sind: Vishnudharmottara, Padma, Garuda, Varaha, Narada und Bhagavata sowieVishnu Purana. All diese enthalten somit Material, welches die Lehrsätze des Vaishnavismus unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bhakti Bewegung und Vaishnavismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Bhakti-Bewegung erfuhr der Vaishnavismus eine bedeutende Wiederbelebung. Die Vaishnava Religion ist bereits seit der vedischen Periode sehr verbreitet. Ihre Lehren sind überall in den Veden zu finden, so wie in den Upanishaden, der Ramayana, Mahabharata und den Puranas. Während dieser Epoche entwickelten sich auch einige andere Philosophiesysteme und religiöse Schulen, sowie  Denkrichtungen, wie der Buddhismus, Jainismus, Sankhya, Yoga, Nyaya, Advaita usw. Daraufhin entwickelte sich einiger Widerstand gegen den Vaishnavismus, insbesondere vonseiten des  Buddhismus, Jainismus und Shaivismus. &lt;br /&gt;
Angesichts dieser aufstrebenden Religionen und Philosophiesysteme galt es demzufolge, die Lehren des Vaishnavismus aufrechtzuerhalten und dessen Gedanken, systematisch zusammengefasst  in verschiedenen religiösen Werken, festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufgabe wurde größtenteils von Ramanuja und seinen Wegbereitern Nathamuni und Yamuna vollbracht. Nathamuni leistete dem Vaishnavismus einen großen Beitrag durch die Wiederentdeckung der viertausend Hymnen der Alvars, indem er sie neu in vier Abschnitte aufteilte und ihre Rezitation durch die Anhänger des Vaishnavismus, als Teil der Anbetungszeremonie in den Tempeln, einführte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige weitere bedeutende Werke wurden von Yamunacharya, dem Enkel Nathamunis verfasst. Diese beinhalten Siddhitraya, Agamapramdnya, Maha Purusa Nirnayam, Gitartha Sangraha, Stotra Ratnam und Chatusloki. Diese Werke legten den Grundstein für die Formulierung der wichtigsten Doktrinen des Vaishnavismus. Den bedeutendsten Beitrag in der Entwicklung und Verbreitung des Vaishnavismus leistete Ramanuja. Er tat dies mithilfe vieler seiner Schriften, sowie der Verbreitung durch die Apostel. Ramanuja präsentiert die fundamentalen philosophischen Lehrsätze der VisistadvaitaVedanta, basierend auf der Interpretation der VedantaSutras, wie sie von Bodhayana und anderen frühen Lehrern dargelegt wurden, einhergehend mit detaillierten Erklärungen relevanter Texte aus Upanischaden und Smritis. Die Natur der drei Tattvas, die als fundamentale philosophische Ziele der Visistadvaita gelten, d. h.  Isvara (Gott), Chitta (Seele) und Acit (kosmische Materie), werden ausführlich diskutiert und ihr biodynamisches Verhältnis in Form von Sarira-Sariri (Körper-Seele) ist wohlbegründetdurch die unwiderlegbareAutorität des Antaryami Brahmana aus der Brhadaranyaka Upanishad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwicklung der Vaisihnava Schulen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Vaishnavismus gibt es vier Haupt-Sampradayas (Haupt-Richtungen), deren philosophische Glaubensinhalte etwas voneinander abweichen. Auch wenn der Kern ihrer essentiellen Botschaft übereinstimmt, verkörpert jede der Sampradayas eine unterschiedliche Auffassung der Beziehung von Seele (Jiva) und Gott (Vishnu, bzw. Krishna).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Ramanujacharya vertretene LakshmiSampradaya folgt der Visistavaita Philosophie, die für den Non-Dualismus steht. Die Brahma Sampradaya folgt den Philosophien Dvaitas oder des Dualismus, wie er durch Madhavacharya und Achintya Bheda verkündet wird – das unbegreifliche gleichzeitige‚Eins- und doch Verschieden-Sein‘,vertreten durch Chaitanya. Rudra Sampradaya wiederum vertritt die Auffassung der Shuddhadvaita Philosophie, die für reinen Non-Dualismus steht, wie er von Vishnuswami und Vallabhacharya gelehrt wurde. Die Kumara Sampradaya hält die Dvaitadvaita Philosophie hoch, die von Dualität in der Einheit spricht, verkündet von Nimbarka.Es gibt noch einige andere Schulen des Vaishnavismus, wie Mahapuruxiya Dharma, vertreten durch Sankardeva, die Ramanandi Bewegung, ausgelöst durch Ramananda, die tantrischen Schulen des Vaishnava-Sahajiya usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage hat der Vaishnavismus etliche Anhänger.Eine große Anzahl von Hindus sind Vaishnavas und die meisten von ihnen leben in Indien. Der Einfluss des Vaishnavismus blieb jedoch nicht nur auf dieses Land beschränkt, sondern breitete sich über seine Grenzen hin aus. In jüngster Zeit hat die internationale Beachtung des Vaishnavismus beträchtlich zugenommen, insbesondere durch die Verbreitung des Gaudiya Vaishnava Zweiges. Dies wurde aufgrund der Arbeit der Hare-Krishna-Bewegung möglich, deren Aktivitäten seit Mitte des 20. Jahrhunderts zugenommen hat, insbesondere durch die ISCON. Es gibt weiterhin eine Anzahl von Vaishnava Organisationen, die im Westen Verkündungsaktionen anleiten. Infolgedessen hat sich der Vaishnavismus konsequent zunehmend, durch alle Gezeiten und als einer der stärksten Zweige des Hinduismus,weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Krishna]]&lt;br /&gt;
*[[Vishnu]]&lt;br /&gt;
*[[Shivaismus]]&lt;br /&gt;
*[[Indische Religionen]]&lt;br /&gt;
*[[Agama]]&lt;br /&gt;
*[[Nisargadatta Maharaj]]&lt;br /&gt;
*[[Ramakrishna]]&lt;br /&gt;
*[[Pakalli Koottar]]&lt;br /&gt;
*[[Shuddhadvaita Philosophie]]&lt;br /&gt;
*[[Tantra]]&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/ismen-Religionen-verstehen-Theodore-Gabriel/dp/3896604937/ref=sr_1_1?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1399821647&amp;amp;sr=1-1&amp;amp;keywords=vaishnavismus ...ismen. Religionen verstehen]&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Götter und Göttinnen im Hinduismus (2008)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Bhakti und Sankirtan, Hrsg.: The Divine Life Society, 2007&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Inspirierende Geschichten (2005)&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda, Japa Yoga (2003)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda/goetter-und-goettinnen/14-vishnu/ Sivananda: Götter und Göttinnen, 14. Kap. Vishnu]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/anandamayi-ma/wie-sie-sich-mir-offenbarte-von-bhaiji/fremdwoerterverzeichnis/ Yogabücher Online: Fremdwörterverzeichnis]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/bhajan-was-ist-das-uberhaupt/ Yoga Vidya Blog: Bhajan – was ist das überhaupt?]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Brahmasutras/10.htm Brahma Sutra von Swami Krishnananda, Upasana – Meditation der Upanishaden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/ Indische Meister]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vaishnavismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anandashram_Swami&amp;diff=551975</id>
		<title>Anandashram Swami</title>
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		<updated>2016-04-30T08:33:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Swami Anandashram&#039;&#039;&#039; (*29. Juni 1902, + 16. September 1966; Devanagari: A.nan.da.sram) war der neunte Guru und der Kopf der Gemeinschaft von Chitrapur Saraswats. Er folgte seinem Lehrer [[Swami Pandurangashram]] 1915 nach und blieb der Kopf der [[Gemeinschaft]] für einen Zeitraum von 51 Jahren, bis er 1966 starb. Swami Anandashram brachte während seiner Amtszeit viele soziale und finanzielle Veränderungen zum Wohle seiner Gemeinde: Seine Führung war gekennzeichnet durch Fortschritt und [[Reichtum]] der Gemeinschaft nach anfänglichen Phasen finanzieller Instabilität. Die strengen sozialen [[Norm]]en, eingeführt von seinem Vorgänger Swami Pandurangashram, wurden unter seinem Regime gelockert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amtsübernahme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Juni 1902 wurde Swami Anandashram als Shantamurti Haridas Bhat des Priesters Haridas Ramchandra Bhat und seiner Frau Janakidevi geboren. Shantamurti wurde von Swami Pandurangashram als [[Shishya]] (Schüler) am 5. Juni 1915 angenommen. Am 14. Juni 1915 wurde Swami Anandashram zum Leiter der Gemeinschaft, im jungen Alter von 13 Jahren, ernannt. So war es ihm nicht möglich, allein die Autorität über die Gemeinde zu halten. Auch bekam er keine Zeit, um die [[Sanskrit]]-Schriften, administrative Aufgaben usw. unter der Führung eines [[Guru]]s zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausbildung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war von Swami Pandurangashram geahnt worden, dass sich sein Schüler mit dieser Art von Schwierigkeiten konfrontiert sehen würde. Er wies also an, dass, bis Swami Anandashram die notwendige Bildung und erforderliche Ausbildung erhalten hatte, die administrativen Aufgaben durch die [[Shukla]] [[Bhat]]s der Anlage übernommen werden. Die Priester in der Chitrapur Math kümmerten sich um die allgemeine Bildung von [[Swamiji]]. Swamiji ging im Jahr 1927 nach [[Rishikesh]], an den Ausläufern des Himalaya gelegen, in den Ashram (Hermitage) von [[Swami Krishnacharya Saraswati]], unter dem er viele Tage lang studierte. Swamiji lernte die [[Brahma Sutra]]s und andere Texte unter dessen Führung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzielle Maßnahmen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chitrapur Math wurde in der Anfangszeit von Swamijis Amtszeit mit kritischen finanziellen Zwängen konfrontiert. Diese traten hauptsächlich aufgrund des stattfindenden 2. Weltkrieges auf, schweren Dürren in den Kanara Bezirken und durch das Land im Allgemeinen, sowie die Finanzbelastung durch die letzten Teile des Kampfes Indiens für seine Freiheit. Swamiji widmete seine Priorität dem finanziellen Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese finanzielle Situation zu bewältigen, nahm Swamiji einige sofortige Schritte vor. Diese waren: &amp;quot;Die Aussetzung des [[Rathotsav]] (Car Festival), Einführung von [[Sadhana]] [[Saptahik]] und die Gestaltung einer neuen Verfassung&amp;quot;. Die Aussetzung des Festivals erschien die einzige logische Lösung, um den Schaden durch die sich schnell verschlechternde finanzielle Situation zu kontrollieren. Anstelle des Rathotsav wurde eine Sadhana Saptaha ([[Gebet]]swoche) eingeführt. Während einer Woche im Monat Dezember jeden Jahres fand dieses Ereignis statt, in der Regel vom 24. Dezember bis 30. Dezember. Am 24. Dezember 1940 wurde die Sadhana Saptaha das erste Mal durchgeführt. Die Sadhana Saptaha gestattete der Gemeinschaft, über sich selbst nachzudenken und half damit, die Gemeinschaft zu [[Erleuchtung|erleuchten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1932, wurde in [[Shirali]] eine große [[Maha Sabha]] gehalten, welche die stabile Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern der Gemeinschaft legte. Eine Satzung wurde unter H. Shankar Rau und Anderen herausgegeben, die die Ausgaben des Chitrapur Math regulierten sollte. Der Ständige Ausschuss empfahl, dass das Rathotsav ausgesetzt bleiben sollte. Der ständige Ausschuss wirkte nicht nur als Organ, welches Beschlüsse fasste, sondern folgte diesen auch mit harter Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahrzehnt von 1935 bis 1944 wurden folgende wichtige Meilensteine erreicht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Um alte Schulden und den Wiederaufbau von alten Gebäuden zu bezahlen, wurden 100.000 Rupien gesammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• [[Harijan]]s und andere niedere Mitglieder der Gesellschaft durften den [[Tempel]]laden betreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Verschiedene Fonds wurden eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Aussetzung des Rathotsav (Car Festival) und die Einführung des Sadhana Saptahik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Weiterentwicklungsmaßnahmen wurden viele Fonds eingerichtet: der Vantiga Capital Fund, welcher als Kapitalfond für eine Reihe von Verwendungen genutzt wurde, einschließlich der täglichen Ausgaben des Chitrapur Math, der Religionsunterricht Fonds und Priester Subventionsfonds, welcher für die Wiedererrichtung einer Sanskrit Schule (Pathshale) und das Priester Ausbildungszentrum in Shirali genutzt wurde, der Social Amelioration Fond, der während der ersten Sadhana-Saptaha im Jahr 1940 abgesteckt wurde. Dieser Fond wurde dem Ziel gewidmet, Geld für die reibungslose Durchführung von Sozialaufgaben wie [[Satsang]], [[Ashirvachan]] (spirituelle Diskurse) etc. zu sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziale Reformen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele soziale Reformen wurden unter Swami Anandashram eingeführt. Der Gemeinde wurde durch ihn erlaubt, ohne Angst vor Ausschluss ins Ausland zu gehen. Darüber hinaus wurden die durch Swami Pandurangashram wegen Reisen ins Ausland oder Eheschließungen außerhalb der Gemeinschaft Ausgeschlossenen, wieder in der Gemeinschaft akzeptiert. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hatte die Gemeinde in den Kanara Bezirken von Karnataka gelebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die junge Generation wanderte auf der Suche nach besseren Bedingungen in die städtischen Gebiete von Bombay, Bangalore, Madras, Delhi und Kalkutta aus. Ihre vollen Terminkalender und andere Verpflichtungen in der städtischen Gemeinschaft entfremdeten sie vom Chitrapur Math. Swamiji reiste für sie in all diese städtischen Gebiete und brachte die Mitglieder der Gemeinde wieder näher zusammen. Das Wiederaufleben des Interesses war vielleicht die Folge einiger Faktoren der Guru Parampara und des Chitrapur Math: Economic Depression (die wirtschaftliche Lage der städtischen Gebiete begann sich zu verschlechtern) und Ermutigung von Eltern (die jüngere Generation wurden von der älteren ermutigt, an den Aktivitäten der Matha teilzunehmen, unter Swami Anandashram hatte dies auch zur Integration der Gemeinschaft beigetragen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sanierungsmaßnahmen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Amtszeit von Swami Anandashram, wurde eine hohe Priorität auf den Wiederaufbau und die Sanierung von alten Gebäuden gelegt, welche in einem kaputten Zustand waren.&lt;br /&gt;
Verschiedene Umbau- und Renovierungsarbeiten wurden unter der persönlichen Aufsicht von Swamiji vorgenommen. Am Bhandarakeri Math bei Gokarn wurden umfangreichen Renovierungsarbeiten durchgeführt, die die Einweihung des Samadhi (Schrein) von Adi Parijnanashram enthielten. Ein Gemeinschaftshalle wurde gebaut und die innere Kammer des Shri [[Ganapati]] Tempel Mallapur wurde saniert. Etwas Land wurde in Malleshwaram Bangalore gekauft und ein Matha (Kloster) unter der Schirmherrschaft von Swamiji aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bücher und Aufsätze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Bücher, die unter Aufsicht von Swamiji veröffentlicht wurden. Es sind: &amp;quot;Chitrapur Sunbeam&amp;quot; ein Journal, welches folgende Ziele hatte: Die Ausbreitung von [[Dharma]], Veröffentlichung der [[Matha]] Konten, Nachrichten und andere Notizen und eine Möglichkeit für regelmäßigen Kontakt zwischen dem Matha und der kleinen Gemeinde, die die Matha bildete. Ein jährliches Verzeichnis, das &amp;quot;Verzeichnis der Vantiga Zahler&amp;quot;, listet alle [[Vantiga]] Spender auf. Viele [[Wunder]] sind Swami Anandashram zugeschrieben worden. Die meisten dieser Fälle sind in der Birth Centenary Edition von H.H. Shrimat Anandashram Swamiji (Juni / Juli 2002) des Chitrapur Sunbeam (Chitrapur Ravikiran) veröffentlicht worden, in der die Anhänger selbst über ihre Erfahrungen mit Swamiji berichtet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachfolger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die heilige [[Guru Parampara]] fortzuführen, schlugen im Jahr 1959 die Anhänger dem Swamiji in bescheidener Weise vor, einen Shishya (Nachfolger) zu akzeptieren. Der Nachfolger wurde in Ravindra Shankar Narayan (Shukla) Bhat gefunden, welcher der 12-jährige Sohn von Shantabai und Shankarnarayan Laxman Bhat war. Als Parijnanashram bestimmte Swami Anandashram seinen Shishya. Für einen Zeitraum von 7 Jahren studierte er an der Seite seines Gurus, bis er der Nachfolger der Gemeinschaft werden würde. Mit seinem Shishya an seiner Seite erreichte seine Heiligkeit Swami Anandashram am 16. September 1966 [[Maha Samadhi]] ( d.h. er starb) im Shri Chitrapur Math in Malleshwaram, Bangalore. Er war damals 64 Jahre alt. Sein [[Samadhi]] (Schrein) ist in Shirali, innerhalb des Grundstücks von Chitrapur Math.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swami Parijnanashram III]], sein Shishya, wurde nun das gekrönte Haupt der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Swami]]&lt;br /&gt;
*[[Ashram]]&lt;br /&gt;
*[[Meister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/index.php?cat=c23/ Diverse Bücher über Meister]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/index.php?cat=c20/ Philosophie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seminare ==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/jnana-yoga-vedanta-meditation-und-schweigen/ Vedanta Seminare bei Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anandashram_Swami&amp;diff=551970</id>
		<title>Anandashram Swami</title>
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		<updated>2016-04-30T08:21:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Swami Anandashram&#039;&#039;&#039; (*29. Juni 1902, + 16. September 1966; Devanagari: A.nan.da.sram) war der neunte Guru und der Kopf der Gemeinschaft von Chitrapur Saraswats. Er folgte seinem Lehrer [[Swami Pandurangashram]] 1915 nach und blieb der Kopf der Gemeinschaft für einen Zeitraum von 51 Jahren, bis er 1966 starb. Swami Anandashram brachte während seiner Amtszeit viele soziale und finanzielle Veränderungen zum Wohle seiner Gemeinde: Seine Führung war gekennzeichnet durch Fortschritt und [[Reichtum]] der Gemeinschaft nach anfänglichen Phasen finanzieller Instabilität. Die strengen sozialen Normen, eingeführt von seinem Vorgänger Swami Pandurangashram, wurden unter seinem Regime gelockert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amtsübernahme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Juni 1902 wurde Swami Anandashram als Shantamurti Haridas Bhat des Priesters Haridas Ramchandra Bhat und seiner Frau Janakidevi geboren. Shantamurti wurde von Swami Pandurangashram als Shishya (Schüler) am 5. Juni 1915 angenommen. Am 14. Juni 1915 wurde Swami Anandashram zum Leiter der Gemeinschaft, im jungen Alter von 13 Jahren, ernannt. So war es ihm nicht möglich, allein die Autorität über die Gemeinde zu halten. Auch bekam er keine Zeit, um die Sanskrit-Schriften, administrative Aufgaben usw. unter der Führung eines Gurus zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausbildung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war von Swami Pandurangashram geahnt worden, dass sich sein Schüler mit dieser Art von Schwierigkeiten konfrontiert sehen würde. Er wies also an, dass bis Swami Anandashram die notwendige Bildung und erforderliche Ausbildung erhalten hatte, die administrativen Aufgaben durch die Shukla Bhats der Anlage übernommen werden. Die Priester in der Chitrapur Math kümmerten sich um die allgemeine Bildung von Swamiji. Swamiji ging im Jahr 1927 nach [[Rishikesh]], an den Ausläufern des Himalaya gelegen, in den Ashram (Hermitage) von Swami Krishnacharya Saraswati, unter dem er viele Tage lang studierte. Swamiji lernte die [[Brahma Sutra]]s und andere Texte unter seiner Führung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzielle Maßnahmen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chitrapur Math wurde in der Anfangszeit von Swamijis Amtszeit mit kritischen finanziellen Zwängen konfrontiert. Diese traten hauptsächlich aufgrund des stattfindenden 2.Weltkrieges auf, schweren Dürren in den Kanara Bezirken und durch das Land im Allgemeinen, sowie die Finanzbelastung durch die letzten Teile des Kampfes Indiens für seine Freiheit. Swamiji widmete seine Priorität dem finanziellen Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese finanzielle Situation zu bewältigen, nahm Swamiji einige sofortige Schritte vor. Diese waren: &amp;quot;Die Aussetzung des Rathotsav (Car Festival), Einführung von Sadhana Saptahik und die Gestaltung einer neuen Verfassung&amp;quot;. Die Aussetzung des Festivals erschien die einzige logische Lösung, um den Schaden durch die sich schnell verschlechternde finanzielle Situation zu kontrollieren. Anstelle des Rathotsav wurde eine Sadhana Saptaha (Gebetswoche) eingeführt. Während einer Woche im Monat Dezember jeden Jahres fand dieses Ereignis statt, in der Regel vom 24. Dezember bis 30. Dezember. Am 24. Dezember 1940 wurde die Sadhana Saptaha das erste Mal durchgeführt. Die Sadhana Saptaha gestattete der Gemeinschaft, über sich selbst nachzudenken und half damit, die Gemeinschaft zu erleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1932, wurde in Shirali eine große Maha-Sabha gehalten, welche die stabile Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern der Gemeinschaft legte. Eine Satzung wurde unter H. Shankar Rau und Anderen herausgegeben, die die Ausgaben des Chitrapur Math regulierten sollte. Der Ständige Ausschuss empfahl, dass das Rathotsav ausgesetzt bleiben sollte. Der ständige Ausschuss wirkte nicht nur als Organ, welches Beschlüsse fasste, sondern folgte diesen auch mit harter Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahrzehnt von 1935 bis 1944 wurden folgende wichtige Meilensteine erreicht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Um alte Schulden und den Wiederaufbau von alten Gebäuden zu bezahlen, wurden 100.000 Rupien gesammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Harijans und andere niedere Mitglieder der Gesellschaft durften den Tempelladen betreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Verschiedene Fonds wurden eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Aussetzung des Rathotsav (Car Festival) und die Einführung des Sadhana Saptahik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Weiterentwicklungsmaßnahmen wurden viele Fonds eingerichtet: der Vantiga Capital Fund, welcher als Kapitalfond für eine Reihe von Verwendungen genutzt wurde, einschließlich der täglichen Ausgaben des Chitrapur Math, der Religionsunterricht Fonds und Priester Subventionsfonds, welcher für die Wiedererrichtung einer Sanskrit Schule (Pathshale) und das Priester Ausbildungszentrum in Shirali genutzt wurde, der Social Amelioration Fond, der während der ersten Sadhana-Saptaha im Jahr 1940 abgesteckt wurde. Dieser Fond wurde dem Ziel gewidmet, Geld für die reibungslose Durchführung von Sozialaufgaben wie Satsang, Ashirvachan (spirituelle Diskurse) etc. zu sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziale Reformen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele soziale Reformen wurden unter Swami Anandashram eingeführt. Der Gemeinde wurde durch ihn erlaubt, ohne Angst vor Ausschluss ins Ausland zu gehen. Darüber hinaus wurden die durch Swami Pandurangashram wegen Reisen ins Ausland oder Eheschließungen außerhalb der Gemeinschaft Ausgeschlossenen, wieder in der Gemeinschaft akzeptiert. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hatte die Gemeinde in den Kanara Bezirken von Karnataka gelebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die junge Generation wanderte auf der Suche nach besseren Bedingungen in die städtischen Gebiete von Bombay, Bangalore, Madras, Delhi und Kalkutta aus. Ihre vollen Terminkalender und andere Verpflichtungen in der städtischen Gemeinschaft entfremdeten sie vom Chitrapur Math. Swamiji reiste für sie in all diese städtischen Gebiete und brachte die Mitglieder der Gemeinde wieder näher zusammen. Das Wiederaufleben des Interesses war vielleicht die Folge einiger Faktoren der Guru Parampara und des Chitrapur Math: Economic Depression (die wirtschaftliche Lage der städtischen Gebiete begann sich zu verschlechtern) und Ermutigung von Eltern (die jüngere Generation wurden von der älteren ermutigt, an den Aktivitäten der Matha teilzunehmen, unter Swami Anandashram hatte dies auch zur Integration der Gemeinschaft beigetragen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sanierungsmaßnahmen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Amtszeit von Swami Anandashram, wurde eine hohe Priorität auf den Wiederaufbau und die Sanierung von alten Gebäuden gelegt, welche in einem kaputten Zustand waren.&lt;br /&gt;
Verschiedene Umbau- und Renovierungsarbeiten wurden unter der persönlichen Aufsicht von Swamiji vorgenommen. Am Bhandarakeri Math bei Gokarn wurden umfangreichen Renovierungsarbeiten durchgeführt, die die Einweihung des Samadhi (Schrein) von Adi Parijnanashram enthielten. Ein Gemeinschaftshalle wurde gebaut und die innere Kammer des Shri Ganapati Tempel Mallapur wurde saniert. Etwas Land wurde in Malleshwaram Bangalore gekauft und ein Matha (Kloster) unter der Schirmherrschaft von Swamiji aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bücher und Aufsätze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Bücher, die unter Aufsicht von Swamiji veröffentlicht wurden. Es sind: &amp;quot;Chitrapur Sunbeam&amp;quot; ein Journal, welches folgende Ziele hatte: &amp;quot;Die Ausbreitung von Dharma, Veröffentlichung der Matha Konten, Nachrichten und andere Notizen und eine Möglichkeit für regelmäßigen Kontakt zwischen dem Matha und der&amp;quot; kleine Gemeinde, die die Matha bildete&amp;quot;. Ein jährliches Verzeichnis, das &amp;quot;Verzeichnis der Vantiga Zahler&amp;quot;, listet alle Vantiga Spender auf. Viele Wunder sind Swami Anandashram zugeschrieben worden. Die meisten dieser Fälle sind in der Birth Centenary Edition von H.H. Shrimat Anandashram Swamiji (Juni / Juli 2002) des Chitrapur Sunbeam (Chitrapur Ravikiran) veröffentlicht worden, in der die Anhänger selbst über ihre Erfahrungen mit Swamiji berichtet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachfolger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die heilige Guru Parampara fortzuführen, schlugen im Jahr 1959 die Anhänger dem Swamiji in bescheidener Weise vor, einen Shishya (Nachfolger) zu akzeptieren. Der Nachfolger wurde in Ravindra Shankar Narayan (Shukla) Bhat gefunden, welcher der 12-jährige Sohn von Shantabai und Shankarnarayan Laxman Bhat war. Als Parijnanashram bestimmte Swami Anandashram seinen Shishya. Für einen Zeitraum von 7 Jahren studierte er an der Seite seines Gurus, bis er der Nachfolger der Gemeinschaft werden würde. Mit seinem Shishya an seiner Seite erreichte seine Heiligkeit Swami Anandashram am 16. September 1966 [[Maha Samadhi]] ( d.h. er starb) im Shri Chitrapur Math in Malleshwaram, Bangalore. Er war damals 64 Jahre alt. Sein [[Samadhi]] (Schrein) ist in Shirali, innerhalb des Grundstücks von Chitrapur Math.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swami Parijnanashram III]], sein Shishya, wurde nun das gekrönte Haupt der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Swami]]&lt;br /&gt;
*[[Ashram]]&lt;br /&gt;
*[[Meister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/index.php?cat=c23/ Diverse Bücher über Meister]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/index.php?cat=c20/ Philosophie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seminare ==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/jnana-yoga-vedanta-meditation-und-schweigen/ Vedanta Seminare bei Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anandashram_Swami&amp;diff=551968</id>
		<title>Anandashram Swami</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anandashram_Swami&amp;diff=551968"/>
		<updated>2016-04-30T08:18:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Swami Anandashram&#039;&#039;&#039; (Devanagari:Geburtstag unbekannt A.nan.da.sram) war der neunte Guru und der Kopf der Gemeinschaft von Chitrapur Saraswats. Er folgte seinem Lehrer [[Swami Pandurangashram]] 1915 nach und blieb der Kopf der Gemeinschaft für einen Zeitraum von 51 Jahren, bis er 1966 starb. Swami Anandashram brachte während seiner Amtszeit viele soziale und finanzielle Veränderungen zum Wohle seiner Gemeinde: Seine Führung war gekennzeichnet durch Fortschritt und [[Reichtum]] der Gemeinschaft nach anfänglichen Phasen finanzieller Instabilität. Die strengen sozialen Normen, eingeführt von seinem Vorgänger Swami Pandurangashram, wurden unter seinem Regime gelockert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amtsübernahme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Juni 1902 wurde Swami Anandashram als Shantamurti Haridas Bhat des Priesters Haridas Ramchandra Bhat und seiner Frau Janakidevi geboren. Shantamurti wurde von Swami Pandurangashram als Shishya (Schüler) am 5. Juni 1915 angenommen. Am 14. Juni 1915 wurde Swami Anandashram zum Leiter der Gemeinschaft, im jungen Alter von 13 Jahren, ernannt. So war es ihm nicht möglich, allein die Autorität über die Gemeinde zu halten. Auch bekam er keine Zeit, um die Sanskrit-Schriften, administrative Aufgaben usw. unter der Führung eines Gurus zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausbildung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war von Swami Pandurangashram geahnt worden, dass sich sein Schüler mit dieser Art von Schwierigkeiten konfrontiert sehen würde. Er wies also an, dass bis Swami Anandashram die notwendige Bildung und erforderliche Ausbildung erhalten hatte, die administrativen Aufgaben durch die Shukla Bhats der Anlage übernommen werden. Die Priester in der Chitrapur Math kümmerten sich um die allgemeine Bildung von Swamiji. Swamiji ging im Jahr 1927 nach [[Rishikesh]], an den Ausläufern des Himalaya gelegen, in den Ashram (Hermitage) von Swami Krishnacharya Saraswati, unter dem er viele Tage lang studierte. Swamiji lernte die [[Brahma Sutra]]s und andere Texte unter seiner Führung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzielle Maßnahmen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chitrapur Math wurde in der Anfangszeit von Swamijis Amtszeit mit kritischen finanziellen Zwängen konfrontiert. Diese traten hauptsächlich aufgrund des stattfindenden 2.Weltkrieges auf, schweren Dürren in den Kanara Bezirken und durch das Land im Allgemeinen, sowie die Finanzbelastung durch die letzten Teile des Kampfes Indiens für seine Freiheit. Swamiji widmete seine Priorität dem finanziellen Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese finanzielle Situation zu bewältigen, nahm Swamiji einige sofortige Schritte vor. Diese waren: &amp;quot;Die Aussetzung des Rathotsav (Car Festival), Einführung von Sadhana Saptahik und die Gestaltung einer neuen Verfassung&amp;quot;. Die Aussetzung des Festivals erschien die einzige logische Lösung, um den Schaden durch die sich schnell verschlechternde finanzielle Situation zu kontrollieren. Anstelle des Rathotsav wurde eine Sadhana Saptaha (Gebetswoche) eingeführt. Während einer Woche im Monat Dezember jeden Jahres fand dieses Ereignis statt, in der Regel vom 24. Dezember bis 30. Dezember. Am 24. Dezember 1940 wurde die Sadhana Saptaha das erste Mal durchgeführt. Die Sadhana Saptaha gestattete der Gemeinschaft, über sich selbst nachzudenken und half damit, die Gemeinschaft zu erleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1932, wurde in Shirali eine große Maha-Sabha gehalten, welche die stabile Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern der Gemeinschaft legte. Eine Satzung wurde unter H. Shankar Rau und Anderen herausgegeben, die die Ausgaben des Chitrapur Math regulierten sollte. Der Ständige Ausschuss empfahl, dass das Rathotsav ausgesetzt bleiben sollte. Der ständige Ausschuss wirkte nicht nur als Organ, welches Beschlüsse fasste, sondern folgte diesen auch mit harter Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahrzehnt von 1935 bis 1944 wurden folgende wichtige Meilensteine erreicht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Um alte Schulden und den Wiederaufbau von alten Gebäuden zu bezahlen, wurden 100.000 Rupien gesammelt.&lt;br /&gt;
• Harijans und andere niedere Mitglieder der Gesellschaft durften den Tempelladen betreten.&lt;br /&gt;
• Verschiedene Fonds wurden eingerichtet.&lt;br /&gt;
• Aussetzung des Rathotsav (Car Festival) und die Einführung des Sadhana Saptahik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Weiterentwicklungsmaßnahmen wurde eine Anzahl von Fonds eingerichtet: der Vantiga Capital Fund, welcher als Kapitalfond für eine Reihe von Verwendungen genutzt wurde, einschließlich der täglichen Ausgaben des Chitrapur Math, der Religionsunterricht Fonds und Priester Subventionsfonds, welcher für die Wiedererrichtung einer Sanskrit Schule (Pathshale) und das Priester Ausbildungszentrum in Shirali genutzt wurde, der Social Amelioration Fond, der während der ersten Sadhana-Saptaha im Jahr 1940 abgesteckt wurde. Dieser Fond wurde dem Ziel gewidmet, Geld für die reibungslose Durchführung von Sozialaufgaben wie Satsang, Ashirvachan (spirituelle Diskurse) etc. zu sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziale Reformen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele soziale Reformen wurden unter Swami Anandashram eingeführt. Der Gemeinde wurde durch ihn erlaubt, ohne Angst vor Ausschluss ins Ausland zu gehen. Darüber hinaus wurden die durch Swami Pandurangashram wegen Reisen ins Ausland oder Eheschließungen außerhalb der Gemeinschaft Ausgeschlossenen, wieder in der Gemeinschaft akzeptiert. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hatte die Gemeinde in den Kanara Bezirken von Karnataka gelebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die junge Generation wanderte auf der Suche nach besseren Bedingungen in die städtischen Gebiete von Bombay, Bangalore, Madras, Delhi und Kalkutta aus. Ihre vollen Terminkalender und andere Verpflichtungen in der städtischen Gemeinschaft entfremdeten sie vom Chitrapur Math. Swamiji reiste für sie in all diese städtischen Gebiete und brachte die Mitglieder der Gemeinde wieder näher zusammen. Das Wiederaufleben des Interesses war vielleicht die Folge einiger Faktoren der Guru Parampara und des Chitrapur Math: Economic Depression (die wirtschaftliche Lage der städtischen Gebiete begann sich zu verschlechtern) und Ermutigung von Eltern (die jüngere Generation wurden von der älteren ermutigt, an den Aktivitäten der Matha teilzunehmen, unter Swami Anandashram hatte dies auch zur Integration der Gemeinschaft beigetragen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sanierungsmaßnahmen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Amtszeit von Swami Anandashram, wurde eine hohe Priorität auf den Wiederaufbau und die Sanierung von alten Gebäuden gelegt, welche in einem kaputten Zustand waren.&lt;br /&gt;
Verschiedene Umbau- und Renovierungsarbeiten wurden unter der persönlichen Aufsicht von Swamiji vorgenommen. Am Bhandarakeri Math bei Gokarn wurden umfangreichen Renovierungsarbeiten durchgeführt, die die Einweihung des Samadhi (Schrein) von Adi ParijÃ ± anashram enthielten. Ein Gemeinschaftshalle wurde gebaut und die innere Kammer des Shri Ganapati Tempel Mallapur wurde saniert. Etwas Land wurde in Malleshwaram Bangalore gekauft und ein Matha (Kloster) unter der Schirmherrschaft von Swamiji aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bücher und Aufsätze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Bücher, die unter Aufsicht von Swamiji veröffentlicht wurden. Es sind: &amp;quot;Chitrapur Sunbeam&amp;quot; ein Journal, welches folgende Ziele hatte: &amp;quot;Die Ausbreitung von Dharma, Veröffentlichung der Matha Konten, Nachrichten und andere Notizen und eine Möglichkeit für regelmäßigen Kontakt zwischen dem Matha und der&amp;quot; kleine Gemeinde, die die Matha bildete&amp;quot;. Ein jährliches Verzeichnis, das &amp;quot;Verzeichnis der Vantiga Zahler&amp;quot;, listet alle Vantiga Spender auf. Viele Wunder sind Swami Anandashram zugeschrieben worden. Die meisten dieser Fälle sind in der Birth Centenary Edition von H.H. Shrimat Anandashram Swamiji (Juni / Juli 2002) des Chitrapur Sunbeam (Chitrapur Ravikiran) veröffentlicht worden, in der die Anhänger selbst über ihre Erfahrungen mit Swamiji berichtet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachfolger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die heilige Guru Parampara fortzuführen, schlugen im Jahr 1959 die Anhänger dem Swamiji in bescheidener Weise vor, einen Shishya (Nachfolger) zu akzeptieren. Der Nachfolger wurde in Ravindra Shankar Narayan (Shukla) Bhat gefunden, welcher der 12-jährige Sohn von Shantabai und Shankarnarayan Laxman Bhat war. Als Parijnanashram bestimmte Swami Anandashram seinen Shishya. Für einen Zeitraum von 7 Jahren studierte er an der Seite seines Gurus, bis er der Nachfolger der Gemeinschaft werden würde. Mit seinem Shishya an seiner Seite erreichte seine Heiligkeit Swami Anandashram am 16. September 1966 [[Maha Samadhi]] ( d.h. er starb) im Shri Chitrapur Math in Malleshwaram, Bangalore. Er war damals 64 Jahre alt. Sein [[Samadhi]] (Schrein) ist in Shirali, innerhalb des Grundstücks von Chitrapur Math.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swami Parijnanashram III]], sein Shishya, wurde nun das gekrönte Haupt der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Swami]]&lt;br /&gt;
*[[Ashram]]&lt;br /&gt;
*[[Meister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/index.php?cat=c23/ Diverse Bücher über Meister]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/index.php?cat=c20/ Philosophie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seminare ==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/jnana-yoga-vedanta-meditation-und-schweigen/ Vedanta Seminare bei Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anandashram_Swami&amp;diff=551937</id>
		<title>Anandashram Swami</title>
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		<updated>2016-04-29T17:03:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Swami Anandashram&#039;&#039;&#039; (Devanagari:Geburtstag unbekannt A.nan.da.sram) war der neunte Guru und der Kopf der Gemeinschaft von Chitrapur Saraswats. Er folgte seinem Lehrer [[Swami Pandurangashram]] 1915 nach und blieb der Kopf der Gemeinschaft für einen Zeitraum von 51 Jahren, bis er 1966 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Anandashram musste sich die Meisterschaft über die [[Sanskrit]] Schriften selbst erarbeiten., als er ins Amt berufen wurde nur 9 Tage nach seiner Ordination als [[Shishva]] (Schüler). Deshalb hatte er keine Zeit unter dar Anleitung eines [[Guru]]s zu lernen. Seine Bildung wurde weitgehend durch die Prister von Chitrapur Math geschult sowie mit einigen besonderen Tutoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Führung war gekennzeichnet durch Fortschritt und [[Reichtum]] der Gemeinschaft nach anfänglichen Phasen finanzieller Instabilität. Swami Anandashram besuchte regelmäßig die verschiedenen Zentren der Gemeinschaft über das gesamte Land, ohne dass er sich der Kanara Region verschlossen hätte. Unter seiner Führung wandelten sich die strengen gesellschaftlichen Richtlinen seines Vorgängers, Swami Pandurangashram, zu gemäßigteren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Anandashram brachte während seiner Amtszeit viele soziale und finanzielle Veränderungen zum Wohle seiner Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Anandashram war der neunte Guru der Chitrapur Saraswat Gemeinschaft. Im Jahr 1915 löste er seinen Guru Swami Pandurangashram ab. Er blieb der Leiter der Gemeinde. Als er die Verantwortung der Aufgabe übernehmen musste, 8 Tage nach seiner Initiation, hatte er keine Zeit, unter der Anleitung eines Gurus zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den ersten Zeiten des finanziellen Ungleichgewichts, zeichnete sich seine Führung durch Fortschritt und Wohlstand der Gemeinschaft aus. Swami Anandashram machte regelmäßige Besuche in den verschiedenen Zentren der Gemeinschaft im ganzen Land. Die strengen sozialen Normen, eingeführt von seinem Vorgänger Swami Pandurangashram, wurden unter seinem Regime gelockert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Juni 1902 wurde Swami Anandashram als Shantamurti Haridas Bhat des Priesters Haridas Ramchandra Bhat und seiner Frau Janakidevi geboren. Shantamurti wurde von Swami Pandurangashram als Shishya (Schüler) am 5. Juni 1915 angenommen. Am 14. Juni 1915 wurde Swami Anandashram zum Leiter der Gemeinschaft, im jungen Alter von 13 Jahren, ernannt. So war es ihm nicht möglich, allein die Autorität über die Gemeinde zu halten. Auch bekam er keine Zeit, um die Sanskrit-Schriften, administrative Aufgaben usw. unter der Führung eines Gurus zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war von Swami Pandurangashram geahnt worden, dass sich sein Schüler mit dieser Art von Schwierigkeiten konfrontiert sehen würde. Er wies also an, dass bis Swami Anandashram die notwendige Bildung und erforderliche Ausbildung erhalten hatte, die administrativen Aufgaben durch die Shukla Bhats der Anlage übernommen werden. Die Priester in der Chitrapur Math kümmerten sich um die allgemeine Bildung von Swamiji. Swamiji ging im Jahr 1927 nach Rishikesh, an den Ausläufern des Himalaya gelegen, in den Ashram (Hermitage) von Swami Krishnacharya Saraswati, unter dem er viele Tage lang studierte. Swamiji lernte die Brahma Sutras und andere Texte unter seiner Führung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chitrapur Math wurde in der Anfangszeit von Swamijis Amtszeit mit kritischen finanziellen Zwängen konfrontiert. Diese traten hauptsächlich aufgrund des stattfindenden 2.Weltkrieges auf, schweren Dürren in den Kanara Bezirken und durch das Land im Allgemeinen, sowie die Finanzbelastung durch die letzten Teile des Kampfes Indiens für seine Freiheit. Swamiji widmete seine Priorität dem finanziellen Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese finanzielle Situation zu bewältigen, nahm Swamiji einige sofortige Schritte vor. Diese waren: &amp;quot;Die Aussetzung des Rathotsav (Car Festival), Einführung von Sadhana Saptahik und die Gestaltung einer neuen Verfassung&amp;quot;. Die Aussetzung des Festivals erschien die einzige logische Lösung, um den Schaden durch die sich schnell verschlechternde finanzielle Situation zu kontrollieren. Anstelle des Rathotsav wurde eine Sadhana Saptaha (Gebetswoche) eingeführt. Während einer Woche im Monat Dezember jeden Jahres, fand dieses Ereignis statt, in der Regel vom 24. Dezember bis 30. Dezember. Am 24. Dezember 1940 wurde die Sashana Saptaha das erste Mal durchgeführt. Die Sadhana Saptaha gestattete der Gemeinschaft, über sich selbst nachzudenken und half damit, die Gemeinschaft zu erleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1932, wurde in Shirali eine große Maha-Sabha gehalten, welche die stabile Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern der Gemeinschaft legte. Eine Satzung wurde unter H. Shankar Rau und Anderen herausgegeben, die die Ausgaben des Chitrapur Math regulierten sollte. Der Ständige Ausschuss empfahl, dass das Rathotsav ausgesetzt bleiben sollte. Der ständige Ausschuss wirkte nicht nur als Organ, welches Beschlüsse fasste, sondern folgte diesen auch mit harter Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahrzehnt von 1935 bis 1944 wurden folgende wichtige Meilensteine erreicht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Um alte Schulden und den Wiederaufbau von alten Gebäuden zu bezahlen, wurden 100.000 Rupien gesammelt.&lt;br /&gt;
• Harijans und andere niedere Mitglieder der Gesellschaft durften den Tempelladen betreten.&lt;br /&gt;
• Verschiedene Fonds wurden eingerichtet.&lt;br /&gt;
• Aussetzung des Rathotsav (Car Festival) und die Einführung des Sadhana Saptahik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele soziale Reformen wurden unter Swami Anandashram eingeführt. Der Gemeinde wurde durch ihn erlaubt, ohne Angst vor Ausschluss ins Ausland zu gehen. Darüber hinaus wurden die durch Swami Pandurangashram wegen Reisen ins Ausland oder Eheschließungen außerhalb der Gemeinschaft Ausgeschlossenen, wieder in der Gemeinschaft akzeptiert. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hatte die Gemeinde in den Kanara Bezirken von Karnataka gelebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die junge Generation wanderte auf der Suche nach besseren Bedingungen in die städtischen Gebiete von Bombay, Bangalore, Madras, Delhi und Kalkutta aus. Ihre vollen Terminkalender und andere Verpflichtungen in der städtischen Gemeinschaft entfremdeten sie vom Chitrapur Math. Swamiji reiste für sie in all diese städtischen Gebiete und brachte die Mitglieder der Gemeinde wieder näher zusammen. Das Wiederaufleben des Interesses war vielleicht die Folge einiger Faktoren der Guru Parampara und des Chitrapur Math: Economic Depression (die wirtschaftliche Lage der städtischen Gebiete begann sich zu verschlechtern) und Ermutigung von Eltern (die jüngere Generation wurden von der älteren ermutigt, an den Aktivitäten der Matha teilzunehmen, unter Swami Anandashram hatte dies auch zur Integration der Gemeinschaft beigetragen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Amtszeit von Swami Anandashram, wurde eine hohe Priorität auf den Wiederaufbau und die Sanierung von alten Gebäuden gelegt, welche in einem kaputten Zustand waren. Für Weiterentwicklungsmaßnahmen wurde eine Anzahl von Fonds eingerichtet: der Vantiga Capital Fund, welcher als Kapitalfond für eine Reihe von Verwendungen genutzt wurde, einschließlich der täglichen Ausgaben des Chitrapur Math, der Religionsunterricht Fonds und Priester Subventionsfonds, welcher für die Wiedererrichtung einer Sanskrit Schule (Pathshale) und das Priester Ausbildungszentrum in Shirali genutzt wurde, der Social Amelioration Fond, der während der ersten Sadhana-Saptaha im Jahr 1940 abgesteckt wurde. Dieser Fond wurde dem Ziel gewidmet, Geld für die reibungslose Durchführung von Sozialaufgaben wie Satsang, Ashirvachan (spirituelle Diskurse) etc. zu sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Umbau- und Renovierungsarbeiten wurden unter der persönlichen Aufsicht von Swamiji vorgenommen. Am Bhandarakeri Math bei Gokarn wurden umfangreichen Renovierungsarbeiten durchgeführt, die die Einweihung des Samadhi (Schrein) von Adi ParijÃ ± anashram enthielten. Ein Gemeinschaftshalle wurde gebaut und die innere Kammer des Shri Ganapati Tempel Mallapur wurde saniert. Etwas Land wurde in Malleshwaram Bangalore gekauft und ein Matha (Kloster) unter der Schirmherrschaft von Swamiji aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Bücher, die unter Aufsicht von Swamiji veröffentlicht wurden. Es sind: &amp;quot;Chitrapur Sunbeam&amp;quot; ein Journal, welches folgende Ziele hatte: &amp;quot;Die Ausbreitung von Dharma, Veröffentlichung der Matha Konten, Nachrichten und andere Notizen und eine Möglichkeit für regelmäßigen Kontakt zwischen dem Matha und der&amp;quot; kleine Gemeinde, die die Matha bildete &amp;quot;. Ein jährliches Verzeichnis das &#039;Verzeichnis der Vantiga Zahler‘, listet alle Vantiga Spender auf. Viele Wunder sind Swami Anandashram zugeschrieben worden. Die meisten dieser Fälle sind in der Birth Centenary Edition von H.H.Shrimat Anandashram Swamiji (Juni / Juli 2002) des Chitrapur Sunbeam (Chitrapur Ravikiran) veröffentlicht worden, in der die Anhänger selbst über ihre Erfahrungen mit Swamiji Berichtet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die heilige Guru Parampara fortzuführen, schlugen Swamiji im Jahr 1959 die Anhänger in bescheidener Weise vor, einen Shishya (Nachfolger) zu akzeptieren. Der Nachfolger wurde in Ravindra Shankar Narayan (Shukla) Bhat gefunden, welcher der 12-jährige Sohn von Shantabai und Shankarnarayan Laxman Bhat war. Als ParijÃ±anashram, bestimmte Swami Anandashram seinen Shishya. Für einen Zeitraum von 7 Jahren, studierte er an der Seite seines Gurus, bis er der Nachfolger der Gemeinschaft werden würde. Mit seinem Shishya an seiner Seite erreichte seine Heiligkeit Swami Anandashram am 16. September 1966 [[Maha Samadhi]] ( d.h. er starb) im Shri Chitrapur Math in Malleshwaram, Bangalore. Er war damals 64 Jahre alt. Swami ParijÃ ± anashram III, sein Shishya, wurde nun das gekrönte Haupt der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb 1966 und wurde von seinem Shishva, [[Swami Parijnanashram III]], nachgefolgt. Sein [[Samadhi]] (Schrein) ist in Shirali, innerhalb des Grundstücks von Chitrapur Math.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/index.php?cat=c23/ Diverse Bücher über Meister]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/index.php?cat=c20/ Philosophie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seminare ==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/jnana-yoga-vedanta-meditation-und-schweigen/ Vedanta Seminare bei Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ram_Singh_Baba&amp;diff=551936</id>
		<title>Ram Singh Baba</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ram_Singh_Baba&amp;diff=551936"/>
		<updated>2016-04-29T16:49:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ram Singh Baba&#039;&#039;&#039; war ein Sozialreformer und Religionsanführer. In [[Punjab]] galt er als Begründer der Anti-Gewalt-Bewegung und der der zivilen Gehorsamkeitsverweigerung. Seine Ideen und Ansätze spielten eine wichtige Rolle, Indiens Unabhängigkeit zu sichern. Ram Singh Baba war der Begründer Namdharis, einer zeitweiligen Bewegung des [[Sikhismus]]. Er legte außerdem einen Verhaltenskodex, den Namdhari Kukas, für seine Anhänger fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Geografie Indien.svg.png|thumb|Ram Singh Baba setzte sich für die Unabhängigkeit Indiens ein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kindheit und Jugend==&lt;br /&gt;
Ram Singh Baba wurde am 3. Februar 1816 in eine arme Zimmermannsfamilie in der Stadt Bhaini Arayian im Distrikt Ludhiana, Punjab hineingeboren. Obwohl sehr wenig über sein frühes Leben bekannt ist, wird gesagt, dass Ram Singh Baba keine formale Ausbildung genossen hat und bereits im Alter von sieben Jahren verheiratet wurde. Spätere Mitglieder der Namdhari-Bewegung nannten seine Frau ‚Mata‘ oder Mutter. &lt;br /&gt;
Im Jahr 1836, im Alter von 20 Jahren, trat Baba Ram Singh der Sikh Armee unter Maharaja Ranjit Singh bei und tat dort bis 1845 seinen Dienst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inspiration durch Baba Balak Singh==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er Soldat war, zeigte er eine tiefe Verbindung zur [[Religion]] und es begannen sich einige Leute um ihn herum zu scharen. Als Ram Singh Baba 24 Jahre alt war, im Jahr 1841, traf er den bekannten [[Heiliger|Heiligen]] und [[Philosoph|Philosophen]] [[Baba Balak Singh]] aus Hazru im Campbellpur-Distrikt und wurde sein Anhänger. Balak Singh drängte seine Anhänger dazu, eine einfaches Leben zu führen und auf alle Rituale, die nicht der Anrufung Gottes dienen, zu verzichten. Diejenigen, die die Führerschaft Balak Singhs anerkannten, sahen in ihm die [[Wiedergeburt]] von [[Guru]] [[Gobind]] [[Singh]]. Seine Philosophie beeinflusste Ram Singh Baba stark. Er war so stark beeindruckt, dass er aus der Armee austrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rückkehr nach Bhaini==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1855 kehrte Ram Singh zurück nach Bhaini, wo er das Familiengeschäft wiedereröffnete und wo er bis zu seinem Exil im Jahr 1872 lebte. Nach und nach fanden Schüler ihren Weg nach Bhaini, wo Ram Singh eine [[Freiküche]] unterhielt und seine Ideen des Sikhismus predigte. Er war dazu berufen, die Gedanken und Nachrichten des Baba Balak Singh unter den einfachen Leuten zu verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beginn der Namdhari Bewegung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 weihte er feierlich die Namdhari-Bewegung mit einigen [[Ritual]]en ein, die den Ritualen von Guru Gobind Singhs Einweihung der Khalsa nachempfunden waren. Dazu verwendete Ram Singh [[Rezitation]]en oder Gesänge aus dem [[Granth Sahib]], des Ardas (das Sikh-[[Gebet]]), eine Fahne und die [[Taufe]] als Aufnahme in die neue Gemeinschaft. Jeder getaufte Sikh trug die fünf Symbole mit Ausnahme des Kirpans (Schwertes), das nicht mehr von der Britischen Regierung geduldet wurde. Anstatt des Schwertes verlangte Ram Singh von ihnen, einen Lathi (Bambusstock) zu tragen sowie sich an den von ihm festgelegten Verhaltenskodex zu halten. Außerdem waren die Namdharis in der Regel in weiße Gewänder mit einem weißen [[Turban]] gekleidet und trugen einen [[Rosenkranz]], um sich zusätzlich von allen anderen abzuheben. Unter seinen Anhängern ist er auch als [[Satguru]] bekannt.&lt;br /&gt;
In kurzer Zeit wuchs seine Bewegung und das Dorf Bhaini, später als Bhaini Sahib bekannt, wurde ein Ort der [[Wallfahrt]]. In kurzer Zeit nahm der Namdhari-Kult eine neue Dimension an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Struktur und Organisation der Namdhari Bewegung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ram Singh gewann viele seiner Anhänger aus den Kasten der Bauern und [[Unberührbare]]n und machte aus ihnen eine geschlossene [[Gemeinschaft]]. In jedem Dorf, in dem es eine Gruppe von Namdharis gab, wurden Sangats organisiert. Jeder [[Sangat]] hatte seinen eigenen Ort für den [[Gottesdienst]], einen Rezitator der Schriften und eine Freiküche. Der [[Granthi]] lehrte [[Gurmukhi]] und die Schriften der Sikhs Personen jeden Alters. Mehrere Sangats wurden zu Gruppen zusammengefasst und von Gouverneuren, Assistenz-Gouverneuren und Jathedadars (Gruppenführern) kontrolliert. Deren Hauptaufgabe bestand darin, Gelder zu sammeln und diese an das Hauptquartier in Bhaini weiterzuleiten. Die Namdharis hatten auch ein Netzwerk von [[Prediger]]n, um ihre Botschaft zu verbreiten, und eigene Botenläufer, um die [[Kommunikation]] innerhalb der Gemeinschaft sicherzustellen. Zwischen den Namdharis kursierten [[Prophet|prophetische]] Briefe, die die Wiederverkörperung von Guru Gobind Singh in der Person von Ram Singh beschrieben und die Wiederherstellung des [[Königreich]]s der Sikh vorhersagten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verhaltenskodex==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. April 1857, dem Baisakhi Tag, hatte Ram Singh Baba eben auch den Verhaltenskodex für seine Anhänger festgelegt, der unter dem Namen Namdhari Kukas bekannt ist. Er bat sie, ein einfaches Leben zu führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er befahl seinen Anhängern, das Essen von [[Fleisch]], den Konsum von [[Alkohol]] und das Besuchen von Gräbern zu unterlassen. Ram Singh forderte seine Anhänger dazu auf, die [[Verehrung]] von Göttern und Göttinnen, Götterbildern, Gräbern und Grabmalen, Bäumen und Schlangen aufzugeben. Populäre Heilige wurden ebenso abgelehnt wie Rituale, die von [[brahmanisch|brahmanischen]] Priestern ausgeführt wurden, sowie die Autorität der Wärter der Gurdwaras (Zentren der Verehrung) der Sikh, die ihre Posten geerbt hatten. Außerdem schränkte er den Anspruch auf Sonderstellungen von [[Sodhi]]s, [[Bedi]]s und Nachfahren der Sikh-Gurus ein. Namdharis wurde befohlen, das Trinken, sexuelle Untreue, Diebstahl, Falschheit, Verleumdung, üble Nachrede und Betrug aufzugeben. Der Genuss von Rindfleisch war strengstens verboten, weil der Schutz der Rinderherden für die Namdharis einer der am meisten gepflegten Werte geblieben war. Ordentliches Verhalten wurde durch Panchayats (Dorfgerichte) durchgesetzt, die im Fall einer Zuwiderhandlung entsprechende Strafen verhängten. Ram Singh verbot auch das [[Betteln]] und damit die [[Einsiedelei]]. Seine Religion war die eines Haushaltsvorstandes, die harte Arbeit, Reinlichkeit und ein moralisches Leben in den Vordergrund stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namdharis gewährten Frauen ein gewisses Maß an [[Gleichberechtigung]]. Auch sie wurden über die Taufe aufgenommen und falls sie verwitwet waren, wurde ihnen erlaubt, wieder zu heiraten. Bei Männern lag ein Schwerpunkt auf körperlicher Stärke und kriegerischen Qualitäten, zurückgehend auf die Lehren von Guru Gobind Singh und ohne Zweifel auch aufgrund Ram Singhs Jahren als Soldat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konfrontation mit der Regierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namdharis machten die Regierung von Punjab zunehmend nervös, denn Ram Singh Baba widersetzte sich streng den Britischen Regeln und boykottierte auch britische Güter, Schulen und die Britische Regierung. So ließ in die Regierung in seinem Dorf am 28. Juni 1863 bis Ende 1866 unter Arrest stellen. Die Namdharis wurden im Jahr 1863 auf vierzig- bis fünfzigtausend Mitglieder geschätzt, im Jahr 1871 auf ca. einhunderttausend. Das beeindruckende Wachstum dieser Bewegung und deren militante [[Ideologie]] führten dazu, dass die Punjab-Regierung sie unter Beobachtung stellte, und dass Namdhari-Missionaren verboten wurde, vor Truppen der Sikhs oder der britisch-indischen Armee zu predigen.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namdharis führten weiterhin [[Konvertierung]]en von 1867 bis 1870 durch. Als Ram Singh im Jahr 1867 nach [[Amritsar]] ging, kam er dort mit 3.500 Gefolgsleuten an, konvertierte weitere 2000 und rief sich als [[Prinz]] aus. Er reiste unter dem Schutz von Soldaten, hielt jeden Tag Gerichtssitzungen ab und tauschte Geschenke mit den örtlichen Machthabern aus. Der eigentliche Konflikt und sein plötzlicher Ausbruch hingen jedoch nicht mit Ram Singhs erreichtem weltlichen Status zusammen, sondern hatte mit Problemen beim Schutz der Rinder zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Exil und Tod==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Jahre später führten Polizeikräfte eine Razzia in Bhaini durch, verhafteten Ram Singh und er wurde ins Exil nach Rangoon, Burma geschickt, wo er am 29. November 1885 starb. Die Regierung errichtete einen Polizeiposten in Bhaini, der bis 1922 aktiv war. Nach der Beseitigung Ram Singhs wurde sein jüngerer Bruder Baba Budh Singh Anführer der Namdharis. In den restlichen Jahren des neunzehnten Jahrhunderts versuchten Namdharis, Alliierte gegen die Briten in Nepal, Kaschmir und Russland zu finden, was ihre anhaltende Feindschaft mit der britischen Regierung deutlich macht. Es reisten zwar weiterhin [[Pilger]] nach Bhaini, jedoch hatte die Bewegung ihren Einfluss deutlich verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Sikhismus]]&lt;br /&gt;
*[[Sivananda]]&lt;br /&gt;
*[[Vivekananda]]&lt;br /&gt;
*[[Gandhi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/ Das Yoga-Lexikon] von Wilfried Hunzermeyer, ISBN 978-3-931172-28-2, Edition Sawitri.&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/ Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch]von Martin Mittwede, ISBN 978-3-932957-02-4, Sathya Sai Vereinigung e.V.&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/goettliche-erkenntnis Swami Sivananda: Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya] &lt;br /&gt;
* [http://www.sivananda.org/ Divine Life Society - Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/goettliche-erkenntnis Swami Sivananda: Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/inspirierende-geschichten Swami Sivananda: Inspirierende Geschichten]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/die-kraft-gedanken Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/sadhana-ein-lehrbuch-techniken-spirit.-vollkommenheit Swami Sivananda: Sadhana - Ein Lehrbuch mit Techniken zur spirituellen Vollkommenheit]&lt;br /&gt;
*[https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/licht-kraft-weisheit Swami Sivananda: Licht, Kraft und Weisheit]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/japa-yoga Swami Sivananda: Japa Yoga]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/die-wissenschaft-pranayama Swami Sivananda: Die Wissenschaft des Pranayama]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/die-ueberwindung-furcht Swami Sivananda: Die Überwindung der Furcht]&lt;br /&gt;
*[https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/vedanta-anfaenger Swami Sivananda: Vedanta für Anfänger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/ Indische Meister]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guru]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sivananda_Ashram&amp;diff=551052</id>
		<title>Sivananda Ashram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sivananda_Ashram&amp;diff=551052"/>
		<updated>2016-04-23T08:51:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Sivananda Ashram&#039;&#039;&#039; in Rishikesh gehört zu den größten und bedeutendsten [[Ashram]]s in Indien. Ein großer [[Yogameister]] des zwanzigsten Jahrhunderts war [[Swami Sivananda]] (1887-1963). 1924 ließ er sich in [[Rishikesh]] nieder, wo er viele Jahre lang intensiv praktizierte und die [[Selbstverwirklichung]] erreichte. 1934 gründete er den Sivananda Ashram, um den vielen Schülern, die von der [[Kraft]] seiner [[Persönlichkeit]] und seiner liebevollen Ausstrahlung angezogen wurden, den ganzheitlichen [[Yoga]], eine Synthese der verschiedenen traditionellen [[Yogaweg]]e, zu vermitteln. Der Sivananda Ashram wuchs sehr schnell und entwickelte sich zu einem der größten in [[Indien]]. Heute umfasst er zahlreiche [[Tempel]], mehrere Yoga- und [[Meditationshalle]]n sowie Nebengebäude, die [[Yoga Vedanta Forest Acadamy]], eine eigene Druckerei, ein [[Krankenhaus]] und Unterkünfte für die über 150 Mitarbeiter (darunter mindestens 100 [[Swami]]s) und die Gäste. Auch heute noch leben hier direkte Schüler von Swami Sivananda, die eine hohe [[Bewusstseinsebene]] erreicht haben. Im Sivananda Ashram finden täglich zahlreiche öffentlich zugängliche Aktivitäten statt, meist mehrere Programme gleichzeitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Ashram als physischer Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite ist der Sivananda Ashram ein physischer Ort, in Rishikesh gelegen, mit Gebäuden, Bewohnern und Büros. Auf der anderen Seite ist er überhaupt kein Ort. Er ist spiritueller Ausdruck der göttlichen Mission seines Gründers, Swami Sivananda. Ereignete sich eine Naturkatastophe und alle Gebäude würden zerstört und seine Bewohner vertrieben, dann gäbe es immer noch einen Sivananda Ashram. Der Sivananda Ashram würde in demselben Ausmaß weiter bestehen, in dem Menschen Swami Sivanandas [[Vision]] teilen, die sich der Weiterführung seiner Arbeit hingeben.&lt;br /&gt;
Somit werden Menschen im Ashram oft bemerken, wie sie immer noch die spirituelle Gegenwart Swami Sivanandas spüren und seine Hand in den Angelegenheiten des Ashrams sehen. Sie werden sagen: &amp;quot;Das bin nicht ich, der arbeitet, sondern [[Gurudev]] arbeitet durch mich.&amp;quot; Die Bewohner spüren auch, dass sie ebendort nachdrücklicher zu ihrem Ziel der Gottverwirklichung geführt werden können. An diesem Ort von [[Karma Yoga|selbstlosem Dienen]], Betrachtung und Egoauslöschung herrscht eine Atmosphäre, die mit der spirituellen Kraft schwingt und den Aspiranten zu dieser Verwirklichung führt. Swami [[Chidanandaji]] sagte einmal auf das Ersuchen eines Ashram Bewohners, woandershin zu gehen, um [[Sadhana]] zu machen: &amp;quot;Ja, da mögen viele andere Orte sein, die besser für gute spirituelle Übung geeignet sind. Aber falls es [[Gottverwirklichung]] ist, die du willst, dann gibt es keinen besseren Ort als hier.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Sivananda Ashram ist Hauptsitz und spiritueller Mittelpunkt einer großen weltweiten Organisation genannt &amp;quot;The [[Divine Life Society]]&amp;quot; (die göttliche Lebensgemeinschaft). Die Gemeinschaft umfasst mehr als 300 Niederlassungen weltweit, so wie individuelle Anhänger in Indien und außerhalb. Im Zentrum dieses enormen Netzwerks von spiritueller Erbauung in aller Welt, in der Form von Divine Life Society, steht der Sivananda Ashram als Vorbild. Der Ashram ist dem Dienst von Allen gewidmet, und es kommen ihm großzügige Spenden der Anhänger zu Gute, die wollen, dass dieser Dienst weitergeht. Es gehört zu dem Ashram, dass jede an spirituellem Leben interessierte Person, ob Mitglied in der DLS oder nicht, kommen kann und genährt wird von dem [[Geist]], der diesen Ort durchdringt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Ashram als spiritueller Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sivananda Ashram ist ein Ort für [[Sadhana]] (spirituelle Praxis) und bevorzugt von Aspiranten aus aller Welt. Jeder – ob Anfänger oder sehr fortgeschrittener [[Sadhaka]] (spiritueller Aspirant) – hat diesen Ashram als idealen Ort für Sadhana vorgefunden, ein Ort, der hochgradig mit spirituellen [[Schwingung]]en aufgeladen ist. Jeder Person, die Sadhana nach ihrem vorgeplanten Sadhana Programm mit erweiterter Andeutung nachgehen will, wird die Erlaubnis gegeben einige Tage zu bleiben, wenn eine Unterkunft vorhanden ist, ohne jegliche Diskriminierung in Bezug auf Kaste, Religion, Land, sozialer/ökonomischer Stand usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hat zu so einer wundervollen spirituellen Atmosphäre beigetragen? Etliche Faktoren, wie zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Der Sivananda Ashram liegt an den Ausläufern des [[Himalaya]] am rechten Ufer des heiligen [[Ganges]] (das als sehr heilig angesehen wird). Das bringt ein wenig geistliche Größe als Hintergrund herein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Nach der Mythologie wurde das Gefäß, das den göttlichen [[Nektar]] enthält, ans Ufer des Ganges bei Haridwar gestellt. Der göttliche Nektar rieselte umher und bedeckte auch dieses Ashramgelände und hinterließ dauerhafte göttliche Schwingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Der Name Rishikesh wurde diesem Ort gegeben, weil Hrishikesh ([[Krishna]]) hier seine Ermahnungen zu Uddhava gegeben hat. Diese Uddhava Gita (Buch XI, Kap. 6-29) ist ein erstklassiges Juwel nicht nur der [[Srimad Bhagavatam]], sondern des gesamten Spektrums der indischen Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	[[Rama]]’s Bruder Laxman hatte hier für zwölf Jahre die intensivsten Entbehrungen praktiziert (an einem Ort nur 150 Meter vom Ashram).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dieses Gebiet in den Vororten von Rishikesh ist bekannt als Muni-ki-reti, - [[Muni]] (Weiser) ki (von) und reti (Sand) – was darauf hinweist, dass hier auf dem Sand des Gangesufers Weise Entbehrungen und Sadhana praktizieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	Während Swami Sivanandas intensiver Sadhana Periode (1924-34) war der Ashram ein hügeliger Urwald und hier (an der Stelle des Vishwanath Tempels) praktizierte er [[Meditation]] und erreichte transzendentale Erfahrungen. Auch nachdem der Ashram errichtet war, haben hier viele Weise Sadhana geübt und machen es immer noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele Gebäude am Hang eines Hügels, was einen Ausblick auf den Himalaya und den Ganges von den meisten Gebäuden aus und sogar von vielen Räumen aus ermöglicht. Die Konstruktion ist sparsam ausgeführt, um moderate Unterkunft zu bieten, die den Grundbedarf für aufrichtige Sadhakas bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein typischer Tag im Sivananda Ashram==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste, was man sagen müsste zu einem &amp;quot;typischen Tag im Sivananda Ashram&amp;quot;, ist, dass es bestimmt keinen typischen Tag im Shivananda Ashram gibt! Das trifft aus verschiedenen Gründen zu. Einer ist zurückzuführen auf die absolut große Gutherzigkeit und [[Toleranz]] von Swami Sivananda selbst. Er verlangte nicht, dass die Leute sich an einen bestimmten täglichen Ablauf hielten, obwohl er sehr genaue Anregungen in seinen Schriften darlegte. Am Ende war jedoch jeder einzelne Suchende frei, sein eigenes tägliches Programm auszugestalten, auf welche Art auch immer er es für richtig hielt. Ein weiterer Grund, warum es schwierig ist einen typischen Tag aufzuzeigen, ist, dass es so viele Festivals, spezielle Verehrungen und Aktivitäten gibt, und man stände sehr unter Druck, wollte man eine strikte Routine einhalten. Nichtsdestotrotz, hier folgt wie ein typischer Tag aussehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gurudev glaubte sehr fest, dass man früh aufstehen sollte, bevorzugt um 4 Uhr morgens wenn möglich. Jeden Morgen beginnend um 5 Uhr gibt es eine Morgenmeditiation im Samadi Schrein mit Gesang, 30 Minuten Meditation und einen  10minütigen Vortrag auf Englisch. Im Anschluss daran gehen viele Leute in den nächsten Raum zum Viswanath Mandir (Lord Shivas Tempel) für die Morgen-Puja und zum [[Gebet]]. Die [[Puja]] beginnt sofort um 5:40 morgens, und während die Puja weitergeht, singen die Anhänger Shivas heiliges Mantra „Om Namah Sivaya“. Die Puja und der Gesang enden um 7 Uhr morgens mit der Verteilung von [[Prasad]]. Das Frühstück folgt von 7:00 bis 7:30 Uhr morgens. Wenn man sich besonders energiegeladen fühlt, kann man das Gebet früh verlassen und an einer [[Hatha Yoga]] Stunde von 6:30-8:00 Uhr teilnehmen. (Das Verpassen des Frühstücks dürfte kein Problem sein, weil das Mittagessen zu recht früher Stunde um 11 Uhr angerichtet wird)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man sich physisch gestärkt hat, kann man seine Aufmerksamkeit der höchsten [[Vedanta]] Philosopie zuwenden, und diese Gelegenheit bietet eine kurze Unterrichtssequenz von 8:20 bis 9:00 Uhr. Der Morgen ist auch eine gute Zeit zu dienen. Swami Sivananda selbst arbeitete unermüdlich zum Nutzen aller und trat für ein weitgehendes [[Karma Yoga]] (selbstloses Dienen) ein. Man kann sich in den verschiedenen Abteilungen erkundigen, ob irgendwelche regelmäßige Mithilfe benötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Suchende, die dem frommen Weg zugeneigt sind, wird jeden Morgen um 7:30 bis 8:30 das Mantra &amp;quot;[[Om Namo Narayanaya]]&amp;quot; im Samadhi Schrein gesungen. Man kann auch an einer Vormittagsandacht teilnehmen entweder im Samadhi Schrein oder im Vishwanath Mandir. Am Donnerstag, [[Guru-Tag]], wird Pada Puja verrichtet beginnend um etwa 9:30 im Samadhi Schrein. Für die mehr philosophisch Gesonnenen gibt es eine Diskussion und Meditation von 9:30 bis 11 Uhr in der Akademie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach so einem ausgelasteten Vormittag ist man sicherlich bereit für das Mittagessen im Speisesaal. Es gibt zwei Zeiten: 11 Uhr und 11:30, um die unterschiedlichen Zeitplanungen der Leute zu berücksichtigen. Die [[Sannyasi]], [[Brahmachari]]s, Sadhakas, Gäste und Mitarbeiter nehmen Platz in Reihen auf dem Boden mit einem Thali (Stahlteller), einer Tasse für Wasser und einer kleinen Schüssel für Dhal. Das Mahamantra wird zusammen mit dem 15. Kapitel der Bhagavad Gita gesungen, während das Essen gereicht wird. Die Bediensteten im Speisesaal gehen umher mit Gemüse, Dhal (Linsen), Reis und Chapattis (ungesäuertes Brot), und man kann so viel nehmen, wie man möchte, so lange das Essen nicht vergeudet wird. Die Speisen sollen in Stille mit Achtsamkeit und Hingabe gegessen werden. Die Bediensteten kommen nochmal herum und bieten einen Nachschlag an, und niemand geht hungrig weg! An Festtagen bekommen die Anhänger ein spezielles Bhandara (Festmahl), was durch die Freigiebigkeit der Spender bezahlt wird. Besondere Gerichte und Süßigkeiten werden angerichtet zur Freude von Allen! Der Speisesaal kümmert sich darum, was immer der Tag sein mag, nahrhafte und sättigende vegetarische Speisen zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittagessen kann man es vorziehen, ein kurzes Nickerchen zu machen, wie es in Indien üblich ist, um sich für den Rest des sehr vollen Tages auszuruhen. Der Nachmittag kann sogar im Winter sehr warm, sonnig und angenehm sein. Später am Nachmittag kann man hinunter zum Gangesufer gehen und Gurudevs Kutir besuchen und eine Weile dort in Meditation sitzen. Verschiedene persönliche Aufsätze aus Swami Sivanandas Zeit werden auch für die Besucher ausgestellt. Eine Gelegenheit, die man nicht auslassen sollte, ist ein Bad im Ganges am Sivananda Ghat zu nehmen. Es ist das angestrebte Ziel für viele Leute in ganz Indien mindestens einmal im Leben [[Darshan]] (die heilige Gegenwart) von Mutter Ganges zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was immer die Zeit sein mag, Tag oder Nacht, Winter oder Sommer, man kann immer zur Bhajan Halle gehen, um zu meditieren oder nur ruhig zu sitzen und dem Akhanda Kirtan (nie endender Gesang) zu lauschen. Die Bewohner des Ashrams, die in Unterkünften angrenzend an die Bhajan Halle leben, teilen sich die Pflicht, das [[Mahamantra]] für den [[Weltfrieden]] zu singen und zwar jede Minute an jedem Tag, an jedem Tag des Jahres. Erstaunlicherweise gibt es diesen Gesang ununterbrochen seit 59 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens und nachmittags kann man sich an der Bibliothek erfreuen, die 18.000 Bücher beherbergt, die fast alle dem Ashram von Anhängern gestiftet wurden. Die Karteikarten werden zur Zeit in ein Computersystem eingepflegt, und man kann  sich jede Anzahl von interessanten Büchern aussuchen. Wenn man mehr visuell interessiert ist und weniger literarisch, kann man zur Audio-Visual Bibliothek gehen, die genau unter der Hauptbibliothek liegt. Dort kann man Audiokassetten anhören, Videos schauen und bildliche Darstellungen von Heiligen des Sivananda Ashram sowie von ganz Indien. Kassettenspieler mit Kopfhöhrern und VCR/TV‘s sind zur Nutzung verfügbar. Ein Schaukasten mit Kassetten und CD’s ist auch vorhanden für diejenigen, die etwas für den eigenen Gebrauch erwerben möchten. Nachdem die Hauptbibliothek um 16 Uhr schließt, wird der Raum für Frauen zur Verfügung gestellt, die dem Matri Satsang zwischen 16 und 17 Uhr nachmittags beiwohnen wollen. Die Anhängerinnen singen Sanskrit Gebete und [[Stotra]]s and lesen auch aus den Schriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später am Nachmittag hat der Besucher eine Anzahl von Auswahlmöglichkeiten. Man kann eine Nachmittagsgruppe besuchen und um 16:30-17:30 Uhr das &amp;quot;Om Namo Narayanaya&amp;quot; Mantra singen. Wenn die Sonne untergeht und der Arbeitstag zu Ende geht, gibt es noch mehr, um [[Herz]] und Geist beschäftigt zu halten. Das hier beschriebene Programm wäre sogar überladen, wenn man alles machen würde, jeden Tag ohne Zeit für sich selbst zu finden. Der Punkt ist jedoch, dass diese lohnenswerten Aktivitäten verfügbar sind für jeden, der sich entscheidet teilzunehmen und in welchen Umfang. Niemand wird gezwungen. Man sollte auch gleichzeitig erwähnen, dass die Gesamtwirkung der Jahre über Jahre von diesem Ausmaß an ungebrochener Hingabe, Meditation, Satsang und Verehrung darin liegt, dass der Sivananda Ashram eine unglaublich machtvolle Atmosphäre hat. Man braucht nur durch die Tore zu gehen und ein [[Frieden]] holt einfach die Person ein. Das Gefühl ist greifbar, manchmal sogar machtvoll. Besucher, die mit der Absicht kamen zwei Tage zu bleiben, enden oft mit dem Verlangen 20 Tage zu bleiben. Anhänger des Ashrams stellen fest, wie sie Jahr für Jahr zurückkehren, angezogen von der geheimnisvollen Kraft, die diesen Ort so beseelt und erhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh, aber wir sprachen gerade über das Programm, nicht wahr! Um die verheißungsvolle Zeit des Sonnenuntergangs herum werden Verehrungen sowohl im Viswanath Tempel als auch im Samadhi Schrein abgehalten. Zur selben Zeit wie die Verehrung, 5:30 oder so, kann man auch zu Gurudev‘s Kutir hinabgehen für Bhajan, Kirtan &amp;amp; Ganges zu einer Ganges [[Arati]] Verehrung von Mutter Ganges mit Lichtern und Lampen, die losgelassen werden um langsam flußabwärts zu treiben – eine wahrlich beeindruckende und inspirierende Aussicht. Einmal mehr ist man in den Speisesaal eingeladen und das Abendessen wird um 19:00 gereicht (18:30 im Winter).&lt;br /&gt;
Danach wäre es sicher passend mit einigen der anderen Anhänger zu sprechen – &amp;quot;was hast du heute gelernt, wie wurdest du inspiriert, wie bist du gewachsen, usw.?&amp;quot; Aspirantenkollegen können sich treffen und sich gegenseitig unterstützen und ermutigen. Diese Zusammenkunft mit anderen weisen und aufrichtigen Leuten wird &amp;quot;[[Satsang]]&amp;quot; genannt. Swami Sivananda war überzeugt, das der Satsang eines der wesentlichsten Seiten des spirituellen Lebens ist, und nahm jeden Abend am Satsang teil, ganz gleich wie müde sein Körper sein mochte von der enormen Arbeit und Verantwortung seines Tages. Der Ashram führt diese Tradition fort und jeden Abend 7:30-9:30 kommen die Anhänger zusammen, um zu singen, die Gita zu lesen, Vorträge in Englisc und Hindi zu hören, Bhajans (andächtige Lieder) und ein abschließendes Gebet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sind die organisierten Aktivitäten des Ashrams beendet, aber der eigene Tag der Betrachtung und Meditation muss noch nicht zu Ende sein. Sowie man dem Schlaf näher rückt, sollte man sich an die Dinge erinnern, die man während des Tages vorgefunden und gelernt hat, und mit einem ruhigen und friedvollen Herzen kann man in den Schlaf übergehen und am nächsten Tag nach Möglichkeit frisch aufstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Programme und Aktivitäten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Atmosphäre des Sivananda Ashrams ist spirituell. Für einige Tage im Ashram zu leben ist selbst eine spirituelle Erfahrung und Sadhana. Viele Anhänger besuchen den Ashram, um sich spirituell aufzuladen. Es gibt etliche spirituelle, akademische und Wohlfahrtsaktivitäten, die von der Divine Life Society im Ashram durchgeführt werden. Der Besucher kann Aktivitäten seiner Wahl aussuchen und daran teilnehmen. Einige der regelmäßigen Aktitivitäten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hatha Yoga&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt regelmäßige Yogasana- und Pranayamakurse in separaten Gruppen für Männer und Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bhakti Yoga&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bhajan Halle non-stop Kirtan (Gesang) des [[Mahamantra]]s (Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare; Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare) läuft rund um die Uhr fortlaufend seit dem dritten Dezember 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal am Tag [[Puja]]s mit den traditionellen Ritualen im Viswanath Tempel. Während des Morgenpujas wird Samkirtan (Gruppengesang) des Mantras &amp;quot;Om Namah Shivaya&amp;quot; von 6:00 bis 7:00 geboten. Jedermann darf am Puja und Samkirtan teilnehmen. Im Samadhi Mandir (Tempel) täglich Paduka Puja, dreimal Puja, Singen des &amp;quot;Om Namo Narayanaya&amp;quot; Mantras, Gruppenrezitation des [[Vishnusahasranama Stotram]] und andere Aktivitäten finden statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund um die Uhr Gruppengesang gibt es am Abend des Purnima (Vollmondtag). Amavasya (Neumondabendtag) und viele andere besondere Tage. Spezielle Feiern und Pujas werden an bedeutenden Festtagen gestaltet. Puja wird morgens und abends im Durga Mandir und Dattatreya Mandir abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der tägliche Abend[[satsang]]a im Samadhi Mandir ist eine sehr wichtige Aktitivität des Ashrams. Das Programm beinhaltet Rezitationen von Stotras und der Bhagavad Gita, ein spiritueller Vortrag. Bhajan, Kirtan, Samkirtan, abschließende Gebete, Aarati usw. Üblicherweise trifft der erfahrendste Swamijis einige Besucher (hauptsächlich neu angekommende und die, die abreisen) nach dem Arati. Der tägliche Frühabendsatsanga im Gurudev Kutir und Ganga Aarati sind auch regelmäßige Merkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachmittags wird Matrisatsanga (Satsanga für Damen) in der Bibliothek durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Meditation]]: Täglich am Morgen von 5:00 bis 6:00 Uhr gibt es eine Sitzung mit Gebet, Meditation und einem kurzen Vortrag. Viele Sadhakas und Besucher machen Japa und Meditation für lange Zeit in der Kaivalya Guha oder in ihren Zimmern, in Samadhi Mandir, Viswanath Mandir, Dattatreya Mandir, Durga Mandir oder am Gangesufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jnana Yoga&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft betreibt die Yoga Vedanta Forest Akademie. Einige Gelehrte geben regelmäßig täglichen Unterricht über verschiedene heilige Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine sehr weiträumige Bibliothek mit einem guten Bestand an spirituellen Büchern. Die Bibliothek bezieht auch eine große Anzahl an spirituellen Zeitschriften. Wir haben kürzlich eine audiovisuelle Bibliothek eingerichtet und erweitern und aktualisieren sie fortlaufend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Spirituelle Aufgaben und Feierlichkeiten&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Aufgaben und Feierlichkeiten, die zu regulären Merkmalen des Ashrams geworden sind, sind die folgenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sadhana Woche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr große Zahl von Anhängern kommt in den Ashram an Guru Purnima, vom nächsten Tag an wird ein einwöchiges Sadhana Shibir (spirituelle Einkehrtage, spirituelles [[Retreat]]) organisiert. Vorträge von angesehenen spirituellen Würdenträgern und andere spirituelle Programme werden veranstaltet. Am Abend werden auch kulturelle Programme organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachtliche Besinnungstage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anhänger aus kalten Ländern ziehen es vor, den Ashram im Dezember und Januar zu besuchen. Deshalb wird zu Weihnachten ein besonderes spirituelles Retreat abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akhanda Kirtan:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchgehender Gesang wird an allen Purnimas veranstaltet, Amavasyas und am Abend von bestimmten außergewöhnlichen Tagen wie Mahasivaratri, Gauranga Mahaprabhu Jayanti, Guru Purnima, Sri Krishna Jayanti, Sivananda Jayanti, Jahrestag von Akhanda Mahamantra Samkirtana, Jahrestag von Viswanath Mandir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Pujas:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Tage Navaratri Puja, Sechstage Skanda Puja, ganze Nacht Siva Puja am Mahasivaratri Tag, spezielle Puja an Sri Krishna Jayanti, Sri Rama Jayanti, usw. werden mit großer Begeisterung  verrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feierlichkeiten an besonderen Tagen: Spezielle Programme werden am lunaren Neujahrstag gehalten, Sri Rama Navami, Adi-Sankaracharya Jayanti, Guru Purnima, Aradhana Tag (Punyatithi von Swami Sivananda), Geburtstage von Swami Sivananda und anderen Heiligen, Vijaya Dasami, Dipavali, Sri Bhagavad Gita Jayanti, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5-6 Uhr morgens Gesang, Gebete, Meditation, Vortrag Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5:40-7:15 Uhr Verehrung / Om Namah Sivaya singen (6-7 Uhr) Viswanath Mandir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6:30-8 Uhr Yoga Asanas (nur Männer) Yogasaal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7-7:30 Uhr Frühstück Speisesaal &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7:30-8:30 Uhr Vishnu Sahasra Nama &amp;amp; Om Namo Narayanaya singen Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8:20-9 Uhr Vedanta Unterricht Divya Naam Mandir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9-11 Uhr, 2-4 Uhr Lesezeit Hauptbibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8:30-10:30 Uhr, 1:30-3:30 Uhr Videofilme schauen A-V Bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8-10:30 Uhr, 1-3:30 Uhr Kauf von Sivananda Büchern SPL Bücherstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9:30-11Uhr Philosophische Diskussionen, Meditationsakademiegebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9:30-10:15 Uhr Anbetung Viswanath Mandir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9:30-10:15 Uhr Anbetung (donnerstags Pada Puja) Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11-11:30, 11:30-12 Uhr Mittagessen Speisesaal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3:00 Uhr Tee wird serviert Speisesaal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4-5 Uhr Matri Satsang Hauptbibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4:30-5:30 Uhr &amp;quot;Om Namo Narayanaya&amp;quot; singen Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5:30-6:30 Uhr Yoga Asanas (nur Frauen) Yogasaal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5:30-6:30 Uhr Bhajan, Kirtan &amp;amp; Ganga Arati Gurudev Kutir Ghat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5:30-6:30 Uhr Anbetung Viswanath Mandir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6-6:45 Uhr Anbetung Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6:30pm (7 im Sommer) Abendessen Speisesaal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortlaufend Akhanda Kirtan Bhajan Saal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7:30-9:30 Uhr Abend Satsang Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Samadhi Schrein==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Samadhi Mandir (Mandir heißt Schrein) ist der zentrale Ort spiritueller Aktivitäten im Sivananda Ashram. &lt;br /&gt;
Die beiden Hauptaktivitäten – [[Meditation]] am frühen Morgen und [[Satsang]] am Abend – werden dort abgehalten. Dieser Ort ist die Quelle spiritueller Schwingungen und [[Inspiration]]en für alle Suchenden. Selbst wenn es keine Programmpunkte gibt, ziehen es die Anhänger vor, in dieser heiligen Atmosphäre [[Japa]], [[Gebet]]e und [[Meditation]] zu praktizieren. Lasst uns dort also einmal hineinschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Samadhi Schrein befindet sich am Ende einer langen, großen Halle. Über dem [[Samadhi]] befindet sich [[Swami Sivananda]]ji Maharajs Murti im [[Lotussitz]] in einem wunderschönen [[Lotus]]. Der imposante Anblick nimmt einen gefangen und bezaubert. Man vergisst, die Halle zu betreten und bleibt schon auf der Treppe hängen. Zum [[Glück]] bleibt man hängen. So bemerkt man die wunderschönen Schnitzereien des Hauptportals. Die acht äußeren Vierecke auf den Türen zeigen Symbole verschiedener Religionen und Glaubensrichtungen. Die acht inneren Vierecke zeigen acht signifikante Worte auf, denn diese sind die Quintessenz aller religiösen Lehren oder die fundamentalen universellen Prinzipien aller Religionen und Glaubensrichtungen. Die acht Worte lauten DIENE, LIEBE, GIB, REINIGE, MEDITIERE, VERWIRKLICHE, SEI GUT, TUE GUTES. Die Bedeutung und Wichtigkeit dieser Worte werden in &amp;quot;Swami Sivananda - Philosophie und Lehren&amp;quot; erklärt. Es genügt hier, festzustellen, dass dieser Schrein zu einem Heiligen gehört, der alle [[Religion]]en respektierte und alles aus allen Quellen akzeptierte, das Gutes brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste, was man bemerkt, nachdem man die Halle betreten hat, sind Ölgemälde mit angemessen kurzen Beschreibungen an beiden Seitenwänden. Dieser Ort ist Quelle der Inspiration für unzählige Anhänger. Ein Mr.Allen aus England malte für seine persönliche [[Zufriedenheit]] weitere Ölbilder, die die verschiedenen Episoden aus Swami Sivanandas leben zeigen. Und als er diese Bilder dem Präsidenten Swamiji Maharaj zeigte, sorgte dieser sofort dafür, dass die Bilder in den Samadhi Mandir kommen. Als erstmaliger Besucher ist man von diesen ganz entzückt. Man bemerkt unter den Bildern auch einige ansprechende Gedanken aus den Werken Swami Sivanandas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Besucher sich ein wenig genauer umsieht, findet er einen großen Band der [[Veden]], vorsichtig in einem Glaskasten präsentiert, und eine bezaubernde [[Murti]] [[Vishnu]]s. Dieser Band wird als die lebende Präsenz Veda [[Bhagavan]]s behandelt und ihm wird jeden Abend eine spezielle Huldigung zuteil. Der Gesang des Mantras &amp;quot;[[Om Namo Narayanaya]]&amp;quot; und die Rezitation des [[Sri Vishnu-sahasrsa-nama Stotram]] wird regelmäßig durchgeführt. Auf der rechten Seite ist ein riesiges Bild von Swami Sivananda, das von Anhängern aus Argentinien stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der innerste Teil ist das sanctum sanctorum, der Samadhi dieses großen Heiligen. Man sieht Anhänger mit tiefen Glauben kommen, von [[Emotionen]] überwältigt, die sich dem Schrein nähern. Ehe sie eintreten berühren sie die Füße [[Ganesha]]s, der über der Eingangstür sitzt. Sie verneigen sich ehrfürchtig, und umkreisen dann den Schrein, verneigen sich erneut und bringen dann heilige Asche auf, wenn sie wieder herausgetreten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend kommt man wieder zum Samadhi Mandir, um am Satsang teilzunehmen, dem Hauptprogramm des Ashram. Der Satsang beginnt mit Gebeten für alle Gottheiten, und geht mit Rezitationen verschiedener [[Stotra]]s (Hymnen) weiter. Dann wird eine spirituelle Rede gehalten. Danach folgen [[Bhajan]]s (Andachtslieder), [[Gebet]]e für alle Leidenden, Gebete für den [[Frieden]], und für das Wohl der gesamten Menschheit. Nach den abschließenden Gebeten folgt das [[Arati]] und die Verteilung von [[Prasad]]. Ein erfahrener [[Swami]] setzt sich wieder und viele Anhänger setzen sich ebenfalls. Der Swami ruft die Anhänger auf, die vorab ihren Namen mitgeteilt haben. Die Anhänger kommen einer nach dem anderen, stellen spirituelle oder sogar persönliche Fragen. Dann sieht der [[Swamiji]] sich um, stellt Fragen über den Aufenthalt und tröstet die Neuankömmlinge. Die von dem erfahrenenen Swamiji gezeigte Vertrautheit ist einzigartig. Es fühlt sich an wie eine Familienzusammenkunft. Wenn der Swamiji einen aufruft und eine solche Vertrautheit zeigt, ist es, als triffst du deinen eigenen Vater und fühlst dich als Teil der Sivananda Familie. Hier entscheidet man sich, niemals den Satsang zu versäumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schöne Überraschung, dass die meisten Vorträge auf englisch sind, und selbst wenn ein Vortrag auf Hindi ist, wird seine Kernaussage nochmal auf englisch erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die morgendliche [[Meditation]] findet von 5 bis 6 Uhr statt. Doch selbst wenn man früh kommt, sieht man viele Anhänger dort bereits in Meditation sitzen. Nach einem kurzen Gebet beginnt die Gruppenmeditation, nach deren Ende noch ein wenig [[Kirtan]] gesungen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Morgenmeditation, hält Revered [[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p797_Vertraue--Gott/ Swami Atmaswarupananda]] eine kurze inspirierende Rede. Manchmal hält auch einer der älteren Swamijis eine kurze Rede. Die Atmosphäre ist so aufgeladen, dass jeder nach innen gerichtet ist, niemand mit jemand anderem spricht, und auch niemand in der Gegend herum schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach eilen die Anhänger zum Lord Visvanatha Temple und stimmen in den &amp;quot;[[Om Namah Shivaya]]&amp;quot; Kirtan dort ein, während die [[Shiva Puja]] stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll erwähnt werden, dass der ehrwürdige [[Swami Chidananda]]ji Maharaj dem morgendlichen Programm höchste Priorität zuschrieb und dass er daran immer teilnahm, wenn er im [[Ashram]] war. Seine morgendlichen Vorträge sind so inspirierend, dass sie in vielen Büchern festgehalten und publiziert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vishwanath Mandir==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vishwanath Mandir - die religiöse Zentralstelle des Sivananda Ashram in [[Rishikesh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Indien ist es [[Tradition]] und gebräuchliche Praxis, eine Familien-Gottheit oder Kula-Devata zu haben. In den meisten Ashrams gibt es einen Tempel und die Haupt-Gottheit des Tempels ist dann wie die vorsitzende Gottheit des [[Ashram]]. In diesem Sinne ist Lord Visvanatha (wörtlich übersetzt &#039;Der Herr des gesamten Universums&#039;) die oberste und schützende Gottheit des Sivananda Ashram und der gesamten Sivananda Familie von Anhängern auf der ganzen Welt. Der Tempel hat [[Shiva]] im Zentrum und hinter ihm ist [[Krishna]] in Form einer wunderschönen [[Murti]](Statue) von Murali Manohara (dem Charmanten, mit einer Flöte). Traditionell befindet sich in jedem Shiva Tempel auch [[Ganesha]] und die [[Devi]], und auch wir sind dieser Tradition gefolgt. Wir haben in unserem Tempel auch [[Rama]] mit der kosmischen Mutter [[Sita]], Bruder [[Lakshmana]] und seinem Obergeneral [[Hanuman]]. Der Tempelkomplex beherbergt auch eine wunderschöne Murti [[Sri Sankarachaya]]s und einen [[Yajna]]-Sala. Es gibt dort auch eine große Veranda. Swami Sivananda, der Gründer des Sivananda Ashram war für seine Weitsicht und Großzügigkeit bekannt. Daher werden im Ashram im Visvanatha Mandir die besonderen Tage vieler Gottheiten mit dem traditionellen Eifer, Inbrunst und Freude gefeiert. Mit anderen Worten ist es die Zentralstelle der [[Puja]], aller Feiern und aller traditioneller religiöser Aktivitäten des Ashram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrundsgeschichte zum Vishwanath Mandir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Swami Sivananda]] nach Rishikesh kam und sich im Jahre 1924 in Swargashram niederließ, war der damalige Anblick des Ashram ein dichter Wald und die einzige Straße verlief entlang des Flussufers. Während seiner Tage intensiven [[Sadhana]]s verblieb er so gut es ging zurückgezogen. Doch seine majestätische, eindrucksvolle und somit magnetische Persönlichkeit zog viele [[Aspirant]]en an. Er kam zu diesem steilen Hügel und ging tief in den Wald und saß fast den ganzen Tag unter einem Bilva Baum. Die höchste Erfahrung ist nur möglich, wenn der Suchende die drei [[Gunas]] (Eigenschaften) transzendiert. Der Bilva Baum hat Blätter, von denen immer drei Stück zusammenhängen. Daher brachten viele Suchende dem Herrn symbolisch Bilva Blätter dar. Bei Shiva Pujas werden Bilva Blätter geopfert. Also begann er sein Sadhana mit der Darbringung von Bilva Blättern an einem bestimmten Platz, den er intuitiv besonders mochte. Man glaubt, dass in seinen vielen Stunden tiefer [[Meditation]] und [[Samadhi]] er die höchste Erfahrung an genau diesem Ort hatte. Nach einigen Jahren schenkte der König das Land der [http://www.sivanandaonline.org/public_html/ Devine Life Society]. So dachte Sivananda sich, dass es Gottes Wille sei, dass der Tempel genau dort errichtet werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einen weiteren außergewöhnlichen Punkt. [[Gurudev]] war eine extrem sensible, gütige und mitfühlende Person. Er wünschte sich aufrichtig ein frühes Ende des 2. Weltkrieges. Um also eine Friedensströmung auf der ganzen Welt zu verbreiten, begann er am 3. Dezember 1943 einen endlosen rund um die Uhr [[Kirtan]] des [[Mahamantra]]s in der Bhajan Halle. Und weihte nur wenige Wochen später den Visvanatha Tempel, am 31. Dezember. Der moderne Heilige sorgte dafür, dass für den Weltfrieden dreimal täglich eine traditionelle Puja stattfand. Außerdem sprach er im täglichen Satsang Friedensgebete und machte Friedens Yajnas zu einem regelmäßigen Teil der Aktivitäten im Ashram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pujas im Vishwanath Mandir===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser außergewöhnliche Hintergrund des Tempels schuf wunderbare spirituelle Schwingungen. Obwohl dieser unorthodoxe Heilige für den Weltfrieden auf die traditionelle Puja zurückgegriffen hatte, inspirierten der Tempel und seine Puja die Anhänger so sehr, dass diese systematisch weitergeführt wurde. Mehr als 100 Anhänger verlangen täglich nach der Puja. Der Tempel öffnet morgens um 4 Uhr, die erste Puja beginnt um 5:45 Uhr. Während in der inneren Kammer des Tempels die Veda Mantras rezitiert werden, singen Anhänger in der Haupthalle das Mantra &amp;quot;[[Om Namah Shivaya]]&amp;quot; als Kirtan, auf eine liebliche und melodiöse Art und Weise, um die spirituellen Schwingungen und die Heiligkeit noch zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feierlichkeiten im Vishwanath Mandir===&lt;br /&gt;
Die besonderen Tage verschiedenster Gottheiten werden im Tempel zelebriert. Die Puja am Mahasivaratri Tag, die die ganze Nacht andauert, zieht eine große Anzahl Anhänger an. Sri Krishna Jayanti und das spezielle 9-Tage Programm zu Sri Rama Jayanti sind weitere wichtige Feiern. Gelegentlich werden hier auch Reden über [[Srimad Bhagavatam]], Rezitationen [[Ramayana]]s, Akhandas (non-stop) Kirtans und weitere Veranstaltungen abgehalten. Die 9-tägige [[Devi Puja]] und Vijaya Dasami Veranstaltungen, sowie Weihnachts- und Neujahrsfeierlichkeiten werden allerdings in der Bibliothekshalle durchgeführt. Und die jährliche 6-tägige Skanda Puja wird in der Bhajan Halle fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tägliche Programmpunkte im Vishwanath Mandir===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnungszeiten :  4:00 - 11:00 Uhr und 14:30 - 19:30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Andacht :  5:45 -   7:00 Uhr (Feb-Nov), 6:00 - 7:00 Uhr (Dez-Jan)&lt;br /&gt;
Abhisheak, Puja, Archana und Arati&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweite Andacht : 9:30 - 10:15 Uhr Puja und Arati&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dritte Andacht : 17:30 - 18:30 Uhr (Sommer) 17:00- 18:00 Uhr (Winter)&lt;br /&gt;
Lalita Sahasranamam Archana&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhisheak für die breite Öffentlichkeit und Besucher -&lt;br /&gt;
4:00 - 5:30 Uhr, 7:30 - 9:30 Uhr, 15:00 - 17:00 Uhr&lt;br /&gt;
Montags &amp;amp; Pradosha Tag - Havan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bhajan Halle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhajan Halle nimmt einen einzigartigen Platz in der Geschichte des Sivananda Ashrams ein. [[Swami Kaivalyananda]] aus [[Kalkutta]] plante den Bau eines Tempels und einer Halle für [[Satsang]] und gemeinsame Gebete innerhalb des Ashram. Er gründete den Mandir Bauausschuss im Jahre 1941. Eine Halle wurde dringend benötigt, daher  wurde der Bau in einer sehr kurzen Zeit abgeschlossen und die Bhajan Halle offiziell am 2. April 1942 eröffnet. Sie wurde nicht nur zu einem Ort für tägliche [[Gebet]]e und Satsang, sondern auch für spirituelle [[Retreat]]s, besondere Veranstaltungen und [[Puja]]s, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein Ende des Zweiten Weltkrieges und die Wiederherstellung des [[Frieden]]s nicht abzusehen war, entschied [[Gurudev]], ab dem 3. Dezember 1943 mit dem ununterbrochenen Singen ([[Kirtan]]) des [[Mahamantra]]s zu beginnen. Und da Frieden eine Voraussetzung für [[Glück]] und [[Wohlstand]] der Menschheit ist, wird das Wiederholen des Mahamantras, Tag und Nacht ohne eine Minute Unterbrechung auch heute seit mehr als 62 Jahren fortgesetzt. Die Bhajan Halle ist ebenfalls der Ort zur [[Verehrung]] von Lord [[Kartikeya]] und von täglichen Pujas, gelegentlich speziellen Pujas und einer besonderen [[Skanda Puja]], die jedes Jahr für die Dauer von sechs Tagen direkt nach [[Dipavali]] praktiziert wird. All diese spirituellen Aktivitäten, Puja und ununterbrochenes [[Chanting]] haben besondere spirituelle Schwingungen in der Bhajan Halle hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Ort können wir auch Gurudev Swami Sivanandas umfassende Weitsicht wahrnehmen. Die Halle ist mit Bildern verschiedener [[Heiliger]] und [[Weiser]] geschmückt. Ein deutscher Verehrer Gurudevs fertigte Statuen der Göttinnen [[Durga]] und [[Sarasvati]] an. Beide wurden deutlich sichtbar in der Halle aufgestellt. Der Sessel von Swami Sivananda wurde ebenfalls dort aufgestellt um zu zeigen, dass er im Satsang an seinem Lieblingsplatz ständig präsent ist. Wenn du den Sivananda Ashram besuchst, versäume nicht einige Minuten dort in Stille zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gurudev Kutir==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GurudevKutir.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 verließ [[Guru]]dev [[Swami Sivananda]] [[Swargashram]] und kam zusammen mit vier [[Schüler]]n auf diese Seites des  [[Ganges]], und zog in den östlichen Raum des [[Ramashram]] [[Dharmashala]]. Sie fanden einen verfallenen, leerstehenden, alten verlassenen [[Kuh]]stall. Der wurde sorgfältig gereinigt, Türen und Fenster repariert und am 28. März bezogen. Der [[Maharaja]] von [[Tehri]] gab [[Gurudev]] diese weite Landfläche, um einen [[Ashram]] zu errichten. Einige Räume wurden auf dem vorhandenen Krankenhausgrundstück errichtet. Aber Gurudev gab ihm den Namen [[Ananda Kutir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swami]] Sivananda hatte einen starken [[Geist]] der [[Entsagung]] und Loslösung. Als er das Land erhielt, zog er es vor, außerhalb dieses Grundstückes zu leben. Er bezog einen heruntergekommenen [[Kutir]] am Ufer des Ganges für die Miete von einer Rupie pro Jahr. Zu der Zeit war dies ein dunkler Raum mit unzureichender Beleuchtung, in dem sich sein Bett und die angrenzende Front mit seinem [[Puja]]-Raum mit [[Krishna]]s Bild befanden. Das Dach bestand nur aus trockenem Gras. Nach einigen Jahren wurde der Nachbarteil gebaut, für seinen Draht-Tisch und –Stuhl, und auch ein festes Mauerfundament wurde errichtet. Es gab keine Stufen zum Ganges hinunter. Überall war Sand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Aufenthalt in diesem Kutir konnte Gurudev weiterhin zurückgezogen leben, sein intensives Sadhana weiterführen und weiterhin überaus produktiv [[bibliotherapie|schreiben]]. Er blieb für mehr als 25 Jahre dort - und dies waren die Jahre nach seiner höchsten spirituellen Erfahrung – bis zu seinem [[Mahasamadhi]]. Die Divine Life Society, die Schüler und die zu Besuch kommenden Anhänger wurden von dort geführt und inspiriert. Kurz gesagt ist dies der wichtigste Orientierungspunkt in der Geschichte der Divine Life Society. Die wichtigen Artikel, die Gurudev nutzte, werden hier aufbewahrt, als wäre er noch immer vor Ort, um diese zu benutzen. Andere seiner Artikel, die er aber nicht täglich nutzte, werden sorgfältig in Kisten aufbewahrt. Um die [[spirituell]]en Schwingungen und die [[Heiligkeit]] des Ortes zu bewahren werden hier [[Puja]]s, [[Bhajan]]-[[Kirtan]]s und [[Ganga Arati]]s durchgeführt. Aspiranten kommen für die [[Meditation]] hierher. Die Atmosphäre des Ortes und die von Gurudev benutzten Gegenstände machen ihn so präsent, dass er von den Aspiranten tatsächlich wahrgenommen wird. An diesem Ort kannst du einige Zeit in [[Gebet]] und Meditation verbringen, in lebendigem Beisein dieses allgegenwärtigen [[Heilige]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Divine Life Society]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
*[[Ashram]]&lt;br /&gt;
*[[Tapasya Kutir]] &lt;br /&gt;
*[[Yoga Vedanta Forest Academy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/service/indienreise/sivananda-ashram/ Indienreise mit Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/   Divine Life Society – Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-reisen/ Yoga Reisen]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-reisen/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{dnf}} &lt;br /&gt;
{{strf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ashram]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilgerort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sivananda_Ashram&amp;diff=551050</id>
		<title>Sivananda Ashram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sivananda_Ashram&amp;diff=551050"/>
		<updated>2016-04-23T08:50:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Sivananda Ashram&#039;&#039;&#039; in Rishikesh gehört zu den größten und bedeutendsten [[Ashram]]s in Indien. Ein großer [[Yogameister]] des zwanzigsten Jahrhunderts war [[Swami Sivananda]] (1887-1963). 1924 ließ er sich in [[Rishikesh]] nieder, wo er viele Jahre lang intensiv praktizierte und die [[Selbstverwirklichung]] erreichte. 1934 gründete er den Sivananda Ashram, um den vielen Schülern, die von der [[Kraft]] seiner [[Persönlichkeit]] und seiner liebevollen Ausstrahlung angezogen wurden, den ganzheitlichen [[Yoga]], eine Synthese der verschiedenen traditionellen [[Yogaweg]]e, zu vermitteln. Der Sivananda Ashram wuchs sehr schnell und entwickelte sich zu einem der größten in [[Indien]]. Heute umfasst er zahlreiche [[Tempel]], mehrere Yoga- und [[Meditationshalle]]n sowie Nebengebäude, die [[Yoga Vedanta Forest Acadamy]], eine eigene Druckerei, ein [[Krankenhaus]] und Unterkünfte für die über 150 Mitarbeiter (darunter mindestens 100 [[Swami]]s) und die Gäste. Auch heute noch leben hier direkte Schüler von Swami Sivananda, die eine hohe [[Bewusstseinsebene]] erreicht haben. Im Sivananda Ashram finden täglich zahlreiche öffentlich zugängliche Aktivitäten statt, meist mehrere Programme gleichzeitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Ashram als physischer Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite ist der Sivananda Ashram ein physischer Ort, in Rishikesh gelegen, mit Gebäuden, Bewohnern und Büros. Auf der anderen Seite ist er überhaupt kein Ort. Er ist spiritueller Ausdruck der göttlichen Mission seines Gründers, Swami Sivananda. Ereignete sich eine Naturkatastophe und alle Gebäude würden zerstört und seine Bewohner vertrieben, dann gäbe es immer noch einen Sivananda Ashram. Der Sivananda Ashram würde in demselben Ausmaß weiter bestehen, in dem Menschen Swami Sivanandas [[Vision]] teilen, die sich der Weiterführung seiner Arbeit hingeben.&lt;br /&gt;
Somit werden Menschen im Ashram oft bemerken, wie sie immer noch die spirituelle Gegenwart Swami Sivanandas spüren und seine Hand in den Angelegenheiten des Ashrams sehen. Sie werden sagen: &amp;quot;Das bin nicht ich, der arbeitet, sondern [[Gurudev]] arbeitet durch mich.&amp;quot; Die Bewohner spüren auch, dass sie ebendort nachdrücklicher zu ihrem Ziel der Gottverwirklichung geführt werden können. An diesem Ort von [[Karma Yoga|selbstlosem Dienen]], Betrachtung und Egoauslöschung herrscht eine Atmosphäre, die mit der spirituellen Kraft schwingt und den Aspiranten zu dieser Verwirklichung führt. Swami [[Chidanandaji]] sagte einmal auf das Ersuchen eines Ashram Bewohners, woandershin zu gehen, um [[Sadhana]] zu machen: &amp;quot;Ja, da mögen viele andere Orte sein, die besser für gute spirituelle Übung geeignet sind. Aber falls es [[Gottverwirklichung]] ist, die du willst, dann gibt es keinen besseren Ort als hier.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Sivananda Ashram ist Hauptsitz und spiritueller Mittelpunkt einer großen weltweiten Organisation genannt &amp;quot;The [[Divine Life Society]]&amp;quot; (die göttliche Lebensgemeinschaft). Die Gemeinschaft umfasst mehr als 300 Niederlassungen weltweit, so wie individuelle Anhänger in Indien und außerhalb. Im Zentrum dieses enormen Netzwerks von spiritueller Erbauung in aller Welt, in der Form von Divine Life Society, steht der Sivananda Ashram als Vorbild. Der Ashram ist dem Dienst von Allen gewidmet, und es kommen ihm großzügige Spenden der Anhänger zu Gute, die wollen, dass dieser Dienst weitergeht. Es gehört zu dem Ashram, dass jede an spirituellem Leben interessierte Person, ob Mitglied in der DLS oder nicht, kommen kann und genährt wird von dem [[Geist]], der diesen Ort durchdringt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Ashram als spiritueller Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sivananda Ashram ist ein Ort für [[Sadhana]] (spirituelle Praxis) und bevorzugt von Aspiranten aus aller Welt. Jeder – ob Anfänger oder sehr fortgeschrittener [[Sadhaka]] (spiritueller Aspirant) – hat diesen Ashram als idealen Ort für Sadhana vorgefunden, ein Ort, der hochgradig mit spirituellen [[Schwingung]]en aufgeladen ist. Jeder Person, die Sadhana nach ihrem vorgeplanten Sadhana Programm mit erweiterter Andeutung nachgehen will, wird die Erlaubnis gegeben einige Tage zu bleiben, wenn eine Unterkunft vorhanden ist, ohne jegliche Diskriminierung in Bezug auf Kaste, Religion, Land, sozialer/ökonomischer Stand usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hat zu so einer wundervollen spirituellen Atmosphäre beigetragen? Etliche Faktoren, wie zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Der Sivananda Ashram liegt an den Ausläufern des [[Himalaya]] am rechten Ufer des heiligen [[Ganges]] (das als sehr heilig angesehen wird). Das bringt ein wenig geistliche Größe als Hintergrund herein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Nach der Mythologie wurde das Gefäß, das den göttlichen [[Nektar]] enthält, ans Ufer des Ganges bei Haridwar gestellt. Der göttliche Nektar rieselte umher und bedeckte auch dieses Ashramgelände und hinterließ dauerhafte göttliche Schwingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Der Name Rishikesh wurde diesem Ort gegeben, weil Hrishikesh ([[Krishna]]) hier seine Ermahnungen zu Uddhava gegeben hat. Diese Uddhava Gita (Buch XI, Kap. 6-29) ist ein erstklassiges Juwel nicht nur der [[Srimad Bhagavatam]], sondern des gesamten Spektrums der indischen Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	[[Rama]]’s Bruder Laxman hatte hier für zwölf Jahre die intensivsten Entbehrungen praktiziert (an einem Ort nur 150 Meter vom Ashram).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dieses Gebiet in den Vororten von Rishikesh ist bekannt als Muni-ki-reti, - [[Muni]] (Weiser) ki (von) und reti (Sand) – was darauf hinweist, dass hier auf dem Sand des Gangesufers Weise Entbehrungen und Sadhana praktizieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	Während Swami Sivanandas intensiver Sadhana Periode (1924-34) war der Ashram ein hügeliger Urwald und hier (an der Stelle des Vishwanath Tempels) praktizierte er [[Meditation]] und erreichte transzendentale Erfahrungen. Auch nachdem der Ashram errichtet war, haben hier viele Weise Sadhana geübt und machen es immer noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele Gebäude am Hang eines Hügels, was einen Ausblick auf den Himalaya und den Ganges von den meisten Gebäuden aus und sogar von vielen Räumen aus ermöglicht. Die Konstruktion ist sparsam ausgeführt, um moderate Unterkunft zu bieten, die den Grundbedarf für aufrichtige Sadhakas bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein typischer Tag im Sivananda Ashram==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste, was man sagen müsste zu einem &amp;quot;typischen Tag im Sivananda Ashram&amp;quot;, ist, dass es bestimmt keinen typischen Tag im Shivananda Ashram gibt! Das trifft aus verschiedenen Gründen zu. Einer ist zurückzuführen auf die absolut große Gutherzigkeit und [[Toleranz]] von Swami Sivananda selbst. Er verlangte nicht, dass die Leute sich an einen bestimmten täglichen Ablauf hielten, obwohl er sehr genaue Anregungen in seinen Schriften darlegte. Am Ende war jedoch jeder einzelne Suchende frei, sein eigenes tägliches Programm auszugestalten, auf welche Art auch immer er es für richtig hielt. Ein weiterer Grund, warum es schwierig ist einen typischen Tag aufzuzeigen, ist, dass es so viele Festivals, spezielle Verehrungen und Aktivitäten gibt, und man stände sehr unter Druck, wollte man eine strikte Routine einhalten. Nichtsdestotrotz, hier folgt wie ein typischer Tag aussehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gurudev glaubte sehr fest, dass man früh aufstehen sollte, bevorzugt um 4 Uhr morgens wenn möglich. Jeden Morgen beginnend um 5 Uhr gibt es eine Morgenmeditiation im Samadi Schrein mit Gesang, 30 Minuten Meditation und einen  10minütigen Vortrag auf Englisch. Im Anschluss daran gehen viele Leute in den nächsten Raum zum Viswanath Mandir (Lord Shivas Tempel) für die Morgen-Puja und zum [[Gebet]]. Die [[Puja]] beginnt sofort um 5:40 morgens, und während die Puja weitergeht, singen die Anhänger Shivas heiliges Mantra „Om Namah Sivaya“. Die Puja und der Gesang enden um 7 Uhr morgens mit der Verteilung von [[Prasad]]. Das Frühstück folgt von 7:00 bis 7:30 Uhr morgens. Wenn man sich besonders energiegeladen fühlt, kann man das Gebet früh verlassen und an einer [[Hatha Yoga]] Stunde von 6:30-8:00 Uhr teilnehmen. (Das Verpassen des Frühstücks dürfte kein Problem sein, weil das Mittagessen zu recht früher Stunde um 11 Uhr angerichtet wird)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man sich physisch gestärkt hat, kann man seine Aufmerksamkeit der höchsten [[Vedanta]] Philosopie zuwenden, und diese Gelegenheit bietet eine kurze Unterrichtssequenz von 8:20 bis 9:00 Uhr. Der Morgen ist auch eine gute Zeit zu dienen. Swami Sivananda selbst arbeitete unermüdlich zum Nutzen aller und trat für ein weitgehendes [[Karma Yoga]] (selbstloses Dienen) ein. Man kann sich in den verschiedenen Abteilungen erkundigen, ob irgendwelche regelmäßige Mithilfe benötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Suchende, die dem frommen Weg zugeneigt sind, wird jeden Morgen um 7:30 bis 8:30 das Mantra &amp;quot;[[Om Namo Narayanaya]]&amp;quot; im Samadhi Schrein gesungen. Man kann auch an einer Vormittagsandacht teilnehmen entweder im Samadhi Schrein oder im Vishwanath Mandir. Am Donnerstag, [[Guru-Tag]], wird Pada Puja verrichtet beginnend um etwa 9:30 im Samadhi Schrein. Für die mehr philosophisch Gesonnenen gibt es eine Diskussion und Meditation von 9:30 bis 11 Uhr in der Akademie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach so einem ausgelasteten Vormittag ist man sicherlich bereit für das Mittagessen im Speisesaal. Es gibt zwei Zeiten: 11 Uhr und 11:30, um die unterschiedlichen Zeitplanungen der Leute zu berücksichtigen. Die [[Sannyasi]], [[Brahmachari]]s, Sadhakas, Gäste und Mitarbeiter nehmen Platz in Reihen auf dem Boden mit einem Thali (Stahlteller), einer Tasse für Wasser und einer kleinen Schüssel für Dhal. Das Mahamantra wird zusammen mit dem 15. Kapitel der Bhagavad Gita gesungen, während das Essen gereicht wird. Die Bediensteten im Speisesaal gehen umher mit Gemüse, Dhal (Linsen), Reis und Chapattis (ungesäuertes Brot), und man kann so viel nehmen, wie man möchte, so lange das Essen nicht vergeudet wird. Die Speisen sollen in Stille mit Achtsamkeit und Hingabe gegessen werden. Die Bediensteten kommen nochmal herum und bieten einen Nachschlag an, und niemand geht hungrig weg! An Festtagen bekommen die Anhänger ein spezielles Bhandara (Festmahl), was durch die Freigiebigkeit der Spender bezahlt wird. Besondere Gerichte und Süßigkeiten werden angerichtet zur Freude von Allen! Der Speisesaal kümmert sich darum, was immer der Tag sein mag, nahrhafte und sättigende vegetarische Speisen zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittagessen kann man es vorziehen, ein kurzes Nickerchen zu machen, wie es in Indien üblich ist, um sich für den Rest des sehr vollen Tages auszuruhen. Der Nachmittag kann sogar im Winter sehr warm, sonnig und angenehm sein. Später am Nachmittag kann man hinunter zum Gangesufer gehen und Gurudevs Kutir besuchen und eine Weile dort in Meditation sitzen. Verschiedene persönliche Aufsätze aus Swami Sivanandas Zeit werden auch für die Besucher ausgestellt. Eine Gelegenheit, die man nicht auslassen sollte, ist ein Bad im Ganges am Sivananda Ghat zu nehmen. Es ist das angestrebte Ziel für viele Leute in ganz Indien mindestens einmal im Leben [[Darshan]] (die heilige Gegenwart) von Mutter Ganges zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was immer die Zeit sein mag, Tag oder Nacht, Winter oder Sommer, man kann immer zur Bhajan Halle gehen, um zu meditieren oder nur ruhig zu sitzen und dem Akhanda Kirtan (nie endender Gesang) zu lauschen. Die Bewohner des Ashrams, die in Unterkünften angrenzend an die Bhajan Halle leben, teilen sich die Pflicht, das [[Mahamantra]] für den [[Weltfrieden]] zu singen und zwar jede Minute an jedem Tag, an jedem Tag des Jahres. Erstaunlicherweise gibt es diesen Gesang ununterbrochen seit 59 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens und nachmittags kann man sich an der Bibliothek erfreuen, die 18.000 Bücher beherbergt, die fast alle dem Ashram von Anhängern gestiftet wurden. Die Karteikarten werden zur Zeit in ein Computersystem eingepflegt, und man kann  sich jede Anzahl von interessanten Büchern aussuchen. Wenn man mehr visuell interessiert ist und weniger literarisch, kann man zur Audio-Visual Bibliothek gehen, die genau unter der Hauptbibliothek liegt. Dort kann man Audiokassetten anhören, Videos schauen und bildliche Darstellungen von Heiligen des Sivananda Ashram sowie von ganz Indien. Kassettenspieler mit Kopfhöhrern und VCR/TV‘s sind zur Nutzung verfügbar. Ein Schaukasten mit Kassetten und CD’s ist auch vorhanden für diejenigen, die etwas für den eigenen Gebrauch erwerben möchten. Nachdem die Hauptbibliothek um 16 Uhr schließt, wird der Raum für Frauen zur Verfügung gestellt, die dem Matri Satsang zwischen 16 und 17 Uhr nachmittags beiwohnen wollen. Die Anhängerinnen singen Sanskrit Gebete und [[Stotra]]s and lesen auch aus den Schriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später am Nachmittag hat der Besucher eine Anzahl von Auswahlmöglichkeiten. Man kann eine Nachmittagsgruppe besuchen und um 16:30-17:30 Uhr das &amp;quot;Om Namo Narayanaya&amp;quot; Mantra singen. Wenn die Sonne untergeht und der Arbeitstag zu Ende geht, gibt es noch mehr, um [[Herz]] und Geist beschäftigt zu halten. Das hier beschriebene Programm wäre sogar überladen, wenn man alles machen würde, jeden Tag ohne Zeit für sich selbst zu finden. Der Punkt ist jedoch, dass diese lohnenswerten Aktivitäten verfügbar sind für jeden, der sich entscheidet teilzunehmen und in welchen Umfang. Niemand wird gezwungen. Man sollte auch gleichzeitig erwähnen, dass die Gesamtwirkung der Jahre über Jahre von diesem Ausmaß an ungebrochener Hingabe, Meditation, Satsang und Verehrung darin liegt, dass der Sivananda Ashram eine unglaublich machtvolle Atmosphäre hat. Man braucht nur durch die Tore zu gehen und ein [[Frieden]] holt einfach die Person ein. Das Gefühl ist greifbar, manchmal sogar machtvoll. Besucher, die mit der Absicht kamen zwei Tage zu bleiben, enden oft mit dem Verlangen 20 Tage zu bleiben. Anhänger des Ashrams stellen fest, wie sie Jahr für Jahr zurückkehren, angezogen von der geheimnisvollen Kraft, die diesen Ort so beseelt und erhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh, aber wir sprachen gerade über das Programm, nicht wahr! Um die verheißungsvolle Zeit des Sonnenuntergangs herum werden Verehrungen sowohl im Viswanath Tempel als auch im Samadhi Schrein abgehalten. Zur selben Zeit wie die Verehrung, 5:30 oder so, kann man auch zu Gurudev‘s Kutir hinabgehen für Bhajan, Kirtan &amp;amp; Ganges zu einer Ganges [[Arati]] Verehrung von Mutter Ganges mit Lichtern und Lampen, die losgelassen werden um langsam flußabwärts zu treiben – eine wahrlich beeindruckende und inspirierende Aussicht. Einmal mehr ist man in den Speisesaal eingeladen und das Abendessen wird um 19:00 gereicht (18:30 im Winter).&lt;br /&gt;
Danach wäre es sicher passend mit einigen der anderen Anhänger zu sprechen – &amp;quot;was hast du heute gelernt, wie wurdest du inspiriert, wie bist du gewachsen, usw.?&amp;quot; Aspirantenkollegen können sich treffen und sich gegenseitig unterstützen und ermutigen. Diese Zusammenkunft mit anderen weisen und aufrichtigen Leuten wird &amp;quot;[[Satsang]]&amp;quot; genannt. Swami Sivananda war überzeugt, das der Satsang eines der wesentlichsten Seiten des spirituellen Lebens ist, und nahm jeden Abend am Satsang teil, ganz gleich wie müde sein Körper sein mochte von der enormen Arbeit und Verantwortung seines Tages. Der Ashram führt diese Tradition fort und jeden Abend 7:30-9:30 kommen die Anhänger zusammen, um zu singen, die Gita zu lesen, Vorträge in Englisc und Hindi zu hören, Bhajans (andächtige Lieder) und ein abschließendes Gebet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sind die organisierten Aktivitäten des Ashrams beendet, aber der eigene Tag der Betrachtung und Meditation muss noch nicht zu Ende sein. Sowie man dem Schlaf näher rückt, sollte man sich an die Dinge erinnern, die man während des Tages vorgefunden und gelernt hat, und mit einem ruhigen und friedvollen Herzen kann man in den Schlaf übergehen und am nächsten Tag nach Möglichkeit frisch aufstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Programme und Aktivitäten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Atmosphäre des Sivananda Ashrams ist spirituell. Für einige Tage im Ashram zu leben ist selbst eine spirituelle Erfahrung und Sadhana. Viele Anhänger besuchen den Ashram, um sich spirituell aufzuladen. Es gibt etliche spirituelle, akademische und Wohlfahrtsaktivitäten, die von der Divine Life Society im Ashram durchgeführt werden. Der Besucher kann Aktivitäten seiner Wahl aussuchen und daran teilnehmen. Einige der regelmäßigen Aktitivitäten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hatha Yoga&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt regelmäßige Yogasana- und Pranayamakurse in separaten Gruppen für Männer und Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bhakti Yoga&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bhajan Halle non-stop Kirtan (Gesang) des [[Mahamantra]]s (Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare; Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare) läuft rund um die Uhr fortlaufend seit dem dritten Dezember 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal am Tag [[Puja]]s mit den traditionellen Ritualen im Viswanath Tempel. Während des Morgenpujas wird Samkirtan (Gruppengesang) des Mantras &amp;quot;Om Namah Shivaya&amp;quot; von 6:00 bis 7:00 geboten. Jedermann darf am Puja und Samkirtan teilnehmen. Im Samadhi Mandir (Tempel) täglich Paduka Puja, dreimal Puja, Singen des &amp;quot;Om Namo Narayanaya&amp;quot; Mantras, Gruppenrezitation des [[Vishnusahasranama Stotram]] und andere Aktivitäten finden statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund um die Uhr Gruppengesang gibt es am Abend des Purnima (Vollmondtag). Amavasya (Neumondabendtag) und viele andere besondere Tage. Spezielle Feiern und Pujas werden an bedeutenden Festtagen gestaltet. Puja wird morgens und abends im Durga Mandir und Dattatreya Mandir abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der tägliche Abend[[satsang]]a im Samadhi Mandir ist eine sehr wichtige Aktitivität des Ashrams. Das Programm beinhaltet Rezitationen von Stotras und der Bhagavad Gita, ein spiritueller Vortrag. Bhajan, Kirtan, Samkirtan, abschließende Gebete, Aarati usw. Üblicherweise trifft der erfahrendste Swamijis einige Besucher (hauptsächlich neu angekommende und die, die abreisen) nach dem Arati. Der tägliche Frühabendsatsanga im Gurudev Kutir und Ganga Aarati sind auch regelmäßige Merkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachmittags wird Matrisatsanga (Satsanga für Damen) in der Bibliothek durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Meditation]]: Täglich am Morgen von 5:00 bis 6:00 Uhr gibt es eine Sitzung mit Gebet, Meditation und einem kurzen Vortrag. Viele Sadhakas und Besucher machen Japa und Meditation für lange Zeit in der Kaivalya Guha oder in ihren Zimmern, in Samadhi Mandir, Viswanath Mandir, Dattatreya Mandir, Durga Mandir oder am Gangesufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jnana Yoga&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft betreibt die Yoga Vedanta Forest Akademie. Einige Gelehrte geben regelmäßig täglichen Unterricht über verschiedene heilige Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine sehr weiträumige Bibliothek mit einem guten Bestand an spirituellen Büchern. Die Bibliothek bezieht auch eine große Anzahl an spirituellen Zeitschriften. Wir haben kürzlich eine audiovisuelle Bibliothek eingerichtet und erweitern und aktualisieren sie fortlaufend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Spirituelle Aufgaben und Feierlichkeiten&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Aufgaben und Feierlichkeiten, die zu regulären Merkmalen des Ashrams geworden sind, sind die folgenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sadhana Woche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr große Zahl von Anhängern kommt in den Ashram an Guru Purnima, vom nächsten Tag an wird ein einwöchiges Sadhana Shibir (spirituelle Einkehrtage, spirituelles [[Retreat]]) organisiert. Vorträge von angesehenen spirituellen Würdenträgern und andere spirituelle Programme werden veranstaltet. Am Abend werden auch kulturelle Programme organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachtliche Besinnungstage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anhänger aus kalten Ländern ziehen es vor, den Ashram im Dezember und Januar zu besuchen. Deshalb wird zu Weihnachten ein besonderes spirituelles Retreat abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akhanda Kirtan:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchgehender Gesang wird an allen Purnimas veranstaltet, Amavasyas und am Abend von bestimmten außergewöhnlichen Tagen wie Mahasivaratri, Gauranga Mahaprabhu Jayanti, Guru Purnima, Sri Krishna Jayanti, Sivananda Jayanti, Jahrestag von Akhanda Mahamantra Samkirtana, Jahrestag von Viswanath Mandir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Pujas:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Tage Navaratri Puja, Sechstage Skanda Puja, ganze Nacht Siva Puja am Mahasivaratri Tag, spezielle Puja an Sri Krishna Jayanti, Sri Rama Jayanti, usw. werden mit großer Begeisterung  verrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feierlichkeiten an besonderen Tagen: Spezielle Programme werden am lunaren Neujahrstag gehalten, Sri Rama Navami, Adi-Sankaracharya Jayanti, Guru Purnima, Aradhana Tag (Punyatithi von Swami Sivananda), Geburtstage von Swami Sivananda und anderen Heiligen, Vijaya Dasami, Dipavali, Sri Bhagavad Gita Jayanti, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5-6 Uhr morgens Gesang, Gebete, Meditation, Vortrag Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5:40-7:15 Uhr Verehrung / Om Namah Sivaya singen (6-7 Uhr) Viswanath Mandir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6:30-8 Uhr Yoga Asanas (nur Männer) Yogasaal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7-7:30 Uhr Frühstück Speisesaal &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7:30-8:30 Uhr Vishnu Sahasra Nama &amp;amp; Om Namo Narayanaya singen Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8:20-9 Uhr Vedanta Unterricht Divya Naam Mandir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9-11 Uhr, 2-4 Uhr Lesezeit Hauptbibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8:30-10:30 Uhr, 1:30-3:30 Uhr Videofilme schauen A-V Bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8-10:30 Uhr, 1-3:30 Uhr Kauf von Sivananda Büchern SPL Bücherstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9:30-11Uhr Philosophische Diskussionen, Meditationsakademiegebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9:30-10:15 Uhr Anbetung Viswanath Mandir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9:30-10:15 Uhr Anbetung (donnerstags Pada Puja) Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11-11:30, 11:30-12 Uhr Mittagessen Speisesaal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3:00 Uhr Tee wird serviert Speisesaal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4-5 Uhr Matri Satsang Hauptbibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4:30-5:30 Uhr &amp;quot;Om Namo Narayanaya&amp;quot; singen Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5:30-6:30 Uhr Yoga Asanas (nur Frauen) Yogasaal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5:30-6:30 Uhr Bhajan, Kirtan &amp;amp; Ganga Arati Gurudev Kutir Ghat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5:30-6:30 Uhr Anbetung Viswanath Mandir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6-6:45 Uhr Anbetung Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6:30pm (7 im Sommer) Abendessen Speisesaal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortlaufend Akhanda Kirtan Bhajan Saal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7:30-9:30 Uhr Abend Satsang Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Samadhi Schrein==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Samadhi Mandir (Mandir heißt Schrein) ist der zentrale Ort spiritueller Aktivitäten im Sivananda Ashram. &lt;br /&gt;
Die beiden Hauptaktivitäten – [[Meditation]] am frühen Morgen und [[Satsang]] am Abend – werden dort abgehalten. Dieser Ort ist die Quelle spiritueller Schwingungen und [[Inspiration]]en für alle Suchenden. Selbst wenn es keine Programmpunkte gibt, ziehen es die Anhänger vor, in dieser heiligen Atmosphäre [[Japa]], [[Gebet]]e und [[Meditation]] zu praktizieren. Lasst uns dort also einmal hineinschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Samadhi Schrein befindet sich am Ende einer langen, großen Halle. Über dem [[Samadhi]] befindet sich [[Swami Sivananda]]ji Maharajs Murti im [[Lotussitz]] in einem wunderschönen [[Lotus]]. Der imposante Anblick nimmt einen gefangen und bezaubert. Man vergisst, die Halle zu betreten und bleibt schon auf der Treppe hängen. Zum [[Glück]] bleibt man hängen. So bemerkt man die wunderschönen Schnitzereien des Hauptportals. Die acht äußeren Vierecke auf den Türen zeigen Symbole verschiedener Religionen und Glaubensrichtungen. Die acht inneren Vierecke zeigen acht signifikante Worte auf, denn diese sind die Quintessenz aller religiösen Lehren oder die fundamentalen universellen Prinzipien aller Religionen und Glaubensrichtungen. Die acht Worte lauten DIENE, LIEBE, GIB, REINIGE, MEDITIERE, VERWIRKLICHE, SEI GUT, TUE GUTES. Die Bedeutung und Wichtigkeit dieser Worte werden in &amp;quot;Swami Sivananda - Philosophie und Lehren&amp;quot; erklärt. Es genügt hier, festzustellen, dass dieser Schrein zu einem Heiligen gehört, der alle [[Religion]]en respektierte und alles aus allen Quellen akzeptierte, das Gutes brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste, was man bemerkt, nachdem man die Halle betreten hat, sind Ölgemälde mit angemessen kurzen Beschreibungen an beiden Seitenwänden. Dieser Ort ist Quelle der Inspiration für unzählige Anhänger. Ein Mr.Allen aus England malte für seine persönliche [[Zufriedenheit]] weitere Ölbilder, die die verschiedenen Episoden aus Swami Sivanandas leben zeigen. Und als er diese Bilder dem Präsidenten Swamiji Maharaj zeigte, sorgte dieser sofort dafür, dass die Bilder in den Samadhi Mandir kommen. Als erstmaliger Besucher ist man von diesen ganz entzückt. Man bemerkt unter den Bildern auch einige ansprechende Gedanken aus den Werken Swami Sivanandas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Besucher sich ein wenig genauer umsieht, findet er einen großen Band der [[Veden]], vorsichtig in einem Glaskasten präsentiert, und eine bezaubernde [[Murti]] [[Vishnu]]s. Dieser Band wird als die lebende Präsenz Veda [[Bhagavan]]s behandelt und ihm wird jeden Abend eine spezielle Huldigung zuteil. Der Gesang des Mantras &amp;quot;[[Om Namo Narayanaya]]&amp;quot; und die Rezitation des [[Sri Vishnu-sahasrsa-nama Stotram]] wird regelmäßig durchgeführt. Auf der rechten Seite ist ein riesiges Bild von Swami Sivananda, das von Anhängern aus Argentinien stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der innerste Teil ist das sanctum sanctorum, der Samadhi dieses großen Heiligen. Man sieht Anhänger mit tiefen Glauben kommen, von [[Emotionen]] überwältigt, die sich dem Schrein nähern. Ehe sie eintreten berühren sie die Füße [[Ganesha]]s, der über der Eingangstür sitzt. Sie verneigen sich ehrfürchtig, und umkreisen dann den Schrein, verneigen sich erneut und bringen dann heilige Asche auf, wenn sie wieder herausgetreten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend kommt man wieder zum Samadhi Mandir, um am Satsang teilzunehmen, dem Hauptprogramm des Ashram. Der Satsang beginnt mit Gebeten für alle Gottheiten, und geht mit Rezitationen verschiedener [[Stotra]]s (Hymnen) weiter. Dann wird eine spirituelle Rede gehalten. Danach folgen [[Bhajan]]s (Andachtslieder), [[Gebet]]e für alle Leidenden, Gebete für den [[Frieden]], und für das Wohl der gesamten Menschheit. Nach den abschließenden Gebeten folgt das [[Arati]] und die Verteilung von [[Prasad]]. Ein erfahrener [[Swami]] setzt sich wieder und viele Anhänger setzen sich ebenfalls. Der Swami ruft die Anhänger auf, die vorab ihren Namen mitgeteilt haben. Die Anhänger kommen einer nach dem anderen, stellen spirituelle oder sogar persönliche Fragen. Dann sieht der [[Swamiji]] sich um, stellt Fragen über den Aufenthalt und tröstet die Neuankömmlinge. Die von dem erfahrenenen Swamiji gezeigte Vertrautheit ist einzigartig. Es fühlt sich an wie eine Familienzusammenkunft. Wenn der Swamiji einen aufruft und eine solche Vertrautheit zeigt, ist es, als triffst du deinen eigenen Vater und fühlst dich als Teil der Sivananda Familie. Hier entscheidet man sich, niemals den Satsang zu versäumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schöne Überraschung, dass die meisten Vorträge auf englisch sind, und selbst wenn ein Vortrag auf Hindi ist, wird seine Kernaussage nochmal auf englisch erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die morgendliche [[Meditation]] findet von 5 bis 6 Uhr statt. Doch selbst wenn man früh kommt, sieht man viele Anhänger dort bereits in Meditation sitzen. Nach einem kurzen Gebet beginnt die Gruppenmeditation, nach deren Ende noch ein wenig [[Kirtan]] gesungen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Morgenmeditation, hält Revered [[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p797_Vertraue--Gott/ Swami Atmaswarupananda]] eine kurze inspirierende Rede. Manchmal hält auch einer der älteren Swamijis eine kurze Rede. Die Atmosphäre ist so aufgeladen, dass jeder nach innen gerichtet ist, niemand mit jemand anderem spricht, und auch niemand in der Gegend herum schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach eilen die Anhänger zum Lord Visvanatha Temple und stimmen in den &amp;quot;[[Om Namah Shivaya]]&amp;quot; Kirtan dort ein, während die [[Shiva Puja]] stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll erwähnt werden, dass der ehrwürdige [[Swami Chidananda]]ji Maharaj dem morgendlichen Programm höchste Priorität zuschrieb und dass er daran immer teilnahm, wenn er im [[Ashram]] war. Seine morgendlichen Vorträge sind so inspirierend, dass sie in vielen Büchern festgehalten und publiziert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vishwanath Mandir==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vishwanath Mandir - die religiöse Zentralstelle des Sivananda Ashram in [[Rishikesh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Indien ist es [[Tradition]] und gebräuchliche Praxis, eine Familien-Gottheit oder Kula-Devata zu haben. In den meisten Ashrams gibt es einen Tempel und die Haupt-Gottheit des Tempels ist dann wie die vorsitzende Gottheit des [[Ashram]]. In diesem Sinne ist Lord Visvanatha (wörtlich übersetzt &#039;Der Herr des gesamten Universums&#039;) die oberste und schützende Gottheit des Sivananda Ashram und der gesamten Sivananda Familie von Anhängern auf der ganzen Welt. Der Tempel hat [[Shiva]] im Zentrum und hinter ihm ist [[Krishna]] in Form einer wunderschönen [[Murti]](Statue) von Murali Manohara (dem Charmanten, mit einer Flöte). Traditionell befindet sich in jedem Shiva Tempel auch [[Ganesha]] und die [[Devi]], und auch wir sind dieser Tradition gefolgt. Wir haben in unserem Tempel auch [[Rama]] mit der kosmischen Mutter [[Sita]], Bruder [[Lakshmana]] und seinem Obergeneral [[Hanuman]]. Der Tempelkomplex beherbergt auch eine wunderschöne Murti [[Sri Sankarachaya]]s und einen [[Yajna]]-Sala. Es gibt dort auch eine große Veranda. Swami Sivananda, der Gründer des Sivananda Ashram war für seine Weitsicht und Großzügigkeit bekannt. Daher werden im Ashram im Visvanatha Mandir die besonderen Tage vieler Gottheiten mit dem traditionellen Eifer, Inbrunst und Freude gefeiert. Mit anderen Worten ist es die Zentralstelle der [[Puja]], aller Feiern und aller traditioneller religiöser Aktivitäten des Ashram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrundsgeschichte zum Vishwanath Mandir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Swami Sivananda]] nach Rishikesh kam und sich im Jahre 1924 in Swargashram niederließ, war der damalige Anblick des Ashram ein dichter Wald und die einzige Straße verlief entlang des Flussufers. Während seiner Tage intensiven [[Sadhana]]s verblieb er so gut es ging zurückgezogen. Doch seine majestätische, eindrucksvolle und somit magnetische Persönlichkeit zog viele [[Aspirant]]en an. Er kam zu diesem steilen Hügel und ging tief in den Wald und saß fast den ganzen Tag unter einem Bilva Baum. Die höchste Erfahrung ist nur möglich, wenn der Suchende die drei [[Gunas]] (Eigenschaften) transzendiert. Der Bilva Baum hat Blätter, von denen immer drei Stück zusammenhängen. Daher brachten viele Suchende dem Herrn symbolisch Bilva Blätter dar. Bei Shiva Pujas werden Bilva Blätter geopfert. Also begann er sein Sadhana mit der Darbringung von Bilva Blättern an einem bestimmten Platz, den er intuitiv besonders mochte. Man glaubt, dass in seinen vielen Stunden tiefer [[Meditation]] und [[Samadhi]] er die höchste Erfahrung an genau diesem Ort hatte. Nach einigen Jahren schenkte der König das Land der [http://www.sivanandaonline.org/public_html/ Devine Life Society]. So dachte Sivananda sich, dass es Gottes Wille sei, dass der Tempel genau dort errichtet werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einen weiteren außergewöhnlichen Punkt. [[Gurudev]] war eine extrem sensible, gütige und mitfühlende Person. Er wünschte sich aufrichtig ein frühes Ende des 2. Weltkrieges. Um also eine Friedensströmung auf der ganzen Welt zu verbreiten, begann er am 3. Dezember 1943 einen endlosen rund um die Uhr [[Kirtan]] des [[Mahamantra]]s in der Bhajan Halle. Und weihte nur wenige Wochen später den Visvanatha Tempel, am 31. Dezember. Der moderne Heilige sorgte dafür, dass für den Weltfrieden dreimal täglich eine traditionelle Puja stattfand. Außerdem sprach er im täglichen Satsang Friedensgebete und machte Friedens Yajnas zu einem regelmäßigen Teil der Aktivitäten im Ashram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pujas im Vishwanath Mandir===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser außergewöhnliche Hintergrund des Tempels schuf wunderbare spirituelle Schwingungen. Obwohl dieser unorthodoxe Heilige für den Weltfrieden auf die traditionelle Puja zurückgegriffen hatte, inspirierten der Tempel und seine Puja die Anhänger so sehr, dass diese systematisch weitergeführt wurde. Mehr als 100 Anhänger verlangen täglich nach der Puja. Der Tempel öffnet morgens um 4 Uhr, die erste Puja beginnt um 5:45 Uhr. Während in der inneren Kammer des Tempels die Veda Mantras rezitiert werden, singen Anhänger in der Haupthalle das Mantra &amp;quot;[[Om Namah Shivaya]]&amp;quot; als Kirtan, auf eine liebliche und melodiöse Art und Weise, um die spirituellen Schwingungen und die Heiligkeit noch zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feierlichkeiten im Vishwanath Mandir===&lt;br /&gt;
Die besonderen Tage verschiedenster Gottheiten werden im Tempel zelebriert. Die Puja am Mahasivaratri Tag, die die ganze Nacht andauert, zieht eine große Anzahl Anhänger an. Sri Krishna Jayanti und das spezielle 9-Tage Programm zu Sri Rama Jayanti sind weitere wichtige Feiern. Gelegentlich werden hier auch Reden über [[Srimad Bhagavatam]], Rezitationen [[Ramayana]]s, Akhandas (non-stop) Kirtans und weitere Veranstaltungen abgehalten. Die 9-tägige [[Devi Puja]] und Vijaya Dasami Veranstaltungen, sowie Weihnachts- und Neujahrsfeierlichkeiten werden allerdings in der Bibliothekshalle durchgeführt. Und die jährliche 6-tägige Skanda Puja wird in der Bhajan Halle fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tägliche Programmpunkte im Vishwanath Mandir===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnungszeiten :  4:00 - 11:00 Uhr und 14:30 - 19:30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Andacht :  5:45 -   7:00 Uhr (Feb-Nov), 6:00 - 7:00 Uhr (Dez-Jan)&lt;br /&gt;
Abhisheak, Puja, Archana und Arati&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweite Andacht : 9:30 - 10:15 Uhr Puja und Arati&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dritte Andacht : 17:30 - 18:30 Uhr (Sommer) 17:00- 18:00 Uhr (Winter)&lt;br /&gt;
Lalita Sahasranamam Archana&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhisheak für die breite Öffentlichkeit und Besucher -&lt;br /&gt;
4:00 - 5:30 Uhr, 7:30 - 9:30 Uhr, 15:00 - 17:00 Uhr&lt;br /&gt;
Montags &amp;amp; Pradosha Tag - Havan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bhajan Halle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhajan Halle nimmt einen einzigartigen Platz in der Geschichte des Sivananda Ashrams ein. [[Swami Kaivalyananda]] aus [[Kalkutta]] plante den Bau eines Tempels und einer Halle für [[Satsang]] und gemeinsame Gebete innerhalb des Ashram. Er gründete den Mandir Bauausschuss im Jahre 1941. Eine Halle wurde dringend benötigt, daher  wurde der Bau in einer sehr kurzen Zeit abgeschlossen und die Bhajan Halle offiziell am 2. April 1942 eröffnet. Sie wurde nicht nur zu einem Ort für tägliche [[Gebet]]e und Satsang, sondern auch für spirituelle [[Retreat]]s, besondere Veranstaltungen und [[Puja]]s, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein Ende des Zweiten Weltkrieges und die Wiederherstellung des [[Frieden]]s nicht abzusehen war, entschied [[Gurudev]], ab dem 3. Dezember 1943 mit dem ununterbrochenen Singen ([[Kirtan]]) des [[Mahamantra]]s zu beginnen. Und da Frieden eine Voraussetzung für [[Glück]] und [[Wohlstand]] der Menschheit ist, wird das Wiederholen des Mahamantras, Tag und Nacht ohne eine Minute Unterbrechung auch heute seit mehr als 62 Jahren fortgesetzt. Die Bhajan Halle ist ebenfalls der Ort zur [[Verehrung]] von Lord [[Kartikeya]] und von täglichen Pujas, gelegentlich speziellen Pujas und einer besonderen [[Skanda Puja]], die jedes Jahr für die Dauer von sechs Tagen direkt nach [[Dipavali]] praktiziert wird. All diese spirituellen Aktivitäten, Puja und ununterbrochenes [[Chanting]] haben besondere spirituelle Schwingungen in der Bhajan Halle hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Ort können wir auch Gurudev Swami Sivanandas umfassende Weitsicht wahrnehmen. Die Halle ist mit Bildern verschiedener [[Heiliger]] und [[Weiser]] geschmückt. Ein deutscher Verehrer Gurudevs fertigte Statuen der Göttinnen [[Durga]] und [[Sarasvati]] an. Beide wurden deutlich sichtbar in der Halle aufgestellt. Der Sessel von Swami Sivananda wurde ebenfalls dort aufgestellt um zu zeigen, dass er im Satsang an seinem Lieblingsplatz ständig präsent ist. Wenn du den Sivananda Ashram besuchst, versäume nicht einige Minuten dort in Stille zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gurudev Kutir==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GurudevKutir.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 verließ [[Guru]]dev [[Swami Sivananda]] [[Swargashram]] und kam zusammen mit vier [[Schüler]]n auf diese Seites des  [[Ganges]], und zog in den östlichen Raum des [[Ramashram]] [[Dharmashala]]. Sie fanden einen verfallenen, leerstehenden, alten verlassenen [[Kuh]]stall. Der wurde sorgfältig gereinigt, Türen und Fenster repariert und am 28. März bezogen. Der [[Maharaja]] von [[Tehri]] gab [[Gurudev]] diese weite Landfläche, um einen [[Ashram]] zu errichten. Einige Räume wurden auf dem vorhandenen Krankenhausgrundstück errichtet. Aber Gurudev gab ihm den Namen [[Ananda Kutir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swami]] Sivananda hatte einen starken [[Geist]] der [[Entsagung]] und Loslösung. Als er das Land erhielt, zog er es vor, außerhalb dieses Grundstückes zu leben. Er bezog einen heruntergekommenen [[Kutir]] am Ufer des Ganges für die Miete von einer Rupie pro Jahr. Zu der Zeit war dies ein dunkler Raum mit unzureichender Beleuchtung, in dem sich sein Bett und die angrenzende Front mit seinem [[Puja]]-Raum mit [[Krishna]]s Bild befanden. Das Dach bestand nur aus trockenem Gras. Nach einigen Jahren wurde der Nachbarteil gebaut, für seinen Draht-Tisch und –Stuhl, und auch ein festes Mauerfundament wurde errichtet. Es gab keine Stufen zum Ganges hinunter. Überall war Sand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Aufenthalt in diesem Kutir konnte Gurudev weiterhin zurückgezogen leben, sein intensives Sadhana weiterführen und weiterhin überaus produktiv [[bibliotherapie|schreiben]]. Er blieb für mehr als 25 Jahre dort - und dies waren die Jahre nach seiner höchsten spirituellen Erfahrung – bis zu seinem [[Mahasamadhi]]. Die Divine Life Society, die Schüler und die zu Besuch kommenden Anhänger wurden von dort geführt und inspiriert. Kurz gesagt ist dies der wichtigste Orientierungspunkt in der Geschichte der Divine Life Society. Die wichtigen Artikel, die Gurudev nutzte, werden hier aufbewahrt, als wäre er noch immer vor Ort, um diese zu benutzen. Andere seiner Artikel, die er aber nicht täglich nutzte, werden sorgfältig in Kisten aufbewahrt. Um die [[spirituell]]en Schwingungen und die [[Heiligkeit]] des Ortes zu bewahren werden hier [[Puja]]s, [[Bhajan]]-[[Kirtan]]s und [[Ganga Arati]]s durchgeführt. Aspiranten kommen für die [[Meditation]] hierher. Die Atmosphäre des Ortes und die von Gurudev benutzten Gegenstände machen ihn so präsent, dass er von den Aspiranten tatsächlich wahrgenommen wird. An diesem Ort kannst du einige Zeit in [[Gebet]] und Meditation verbringen, in lebendigem Beisein dieses allgegenwärtigen [[Heilige]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Divine Life Society]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
*[[Ashram]]&lt;br /&gt;
*[[Tapasya Kutir]] &lt;br /&gt;
*[[Yoga Vedanta Forest Academy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/service/indienreise/sivananda-ashram/ Indienreise mit Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/   Divine Life Society – Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-reisen/ Yoga Reisen]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-reisen/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{dnf}} &lt;br /&gt;
{{strf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ashram]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilgerort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ayyavazhi&amp;diff=551049</id>
		<title>Ayyavazhi</title>
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		<updated>2016-04-23T08:32:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ayyavazhi&#039;&#039;&#039; ist ein religiöses Glaubenssystem, welches seinen Ursprung Mitte des 19. Jahrhundert im südlichen Teil des Indischen Subkontinents hat. Es wird als eine [[Religion]] angesehen, die eine [[Metaphysik|metaphysische]] und [[Theologie|theologische]] Sichtweise hat, in der Alles Eins ist und es keine fundamentale [[Trennung]] gibt.&lt;br /&gt;
Laut einer indischen Volksbefragung und staatlichen Umfragen  bezeichnen sich die meisten Anhänger dieser Religion als Hindus. Aus diesem Grund wird Ayyavazhi als eine Spielart des [[Hinduismus]] betrachtet.&lt;br /&gt;
Obwohl diese Religion einige Charakteristiken ähnlich zum Hinduismus aufweist, betrachten Theologen, verschiedenen Zeitschriften und Journale sowie manche Akademiker es als gesonderte Religion.&lt;br /&gt;
Ebenso soziale und religiöse Fakultäten teilen diese Ansicht in Bezug auf die Ayyavazhi Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Leitbild von Ayyavazhi==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Religion Ayyavazhi hat tausende Anhänger, verteilt über ganz Indien jedoch mit einer großen Dichte in den Regionen [[Tamil Nadu]] und [[Kerala]]. Die genaue Anzahl der Praktizierenden ist nicht bekannt, aber gemäß der Volksbefragung, dem Zensus, liegt es bei 0.7 bis 8 Millionen. Seit der Entstehung des Christentums im ersten Jahrhundert haben seine Missionare den größten Zulauf in der Mitte des 19. Jahrhunderts gehabt. Die Religion Ayyavazhi basiert auf dem Leben und den Lehren von [[AyyaVaikundar]], der als [[Manu]] [[Avatar]] des [[Trimurti]], der Dreifaltigkeit gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Auffassung dieser Religion weichen von denen des Hinduismus ab, vor allem &amp;quot;Gut gegen Böse&amp;quot;, &amp;quot;[[Dharma]]&amp;quot; und einige andere. Erstmals wurde  Ayyavazhi im 19. Jahrhundert als eine [[Sekte]] des Hinduismus beobachtet. Mehrere Leitideen aus dem Hinduismus werden dort wiederbelebt. Es gibt einige, die in Betracht ziehen, dass die Ayyavazhi Religion eine Dharma Religion ist, aufgrund seiner Zentralität auf Dharma. Das ultimative Ziel der Ayyavazhi Religion basiert auf dem Ideal von Dharma Yukam, welche mit den Abrahamitischen Ideen von Himmel verglichen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ayyavazhi Anhänger glauben an die [[Reinkarnation]] sowie das darauffolgende Dharma Yukam, welches als 8. und letztes yukam angesehen wird, in dem AyyaVaikundar mit den [[Santror]] über die Welt herrscht. Das indische Kastensystem und die Götzenanbetung bei den Hindu wird jedoch von ihnen missbilligt. Anstatt Götzen anzubeten haben sie ein nicht-antropomorphes (nicht-menschengleiches) Symbol angenommen als Punkt für den gottergebenen und meditativen Fokus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses religiöse Symbol welches besser bekannt ist als &amp;quot;Elunetru&amp;quot; oder &amp;quot;Asanam&amp;quot; und am Palliyarai(&amp;quot;Schrein&amp;quot;) platziert ist, wird als Platz Gottes betrachtet eher als der Allmächtige selbst. Das Hauptsymbol dieser populären Religion ist eine [[Lotos|Lotusblüte]] über der ein weißes, flammenförmiges &amp;quot;Namam&amp;quot; schwebt und welcher weiterhin als Lotus bezeichnet werden kann, der den 1008-blättrigen [[Sahasrara]] darstellt und den &amp;quot;Namam&amp;quot;, welcher &amp;quot;[[Atma]]&amp;quot; als Seele oder Selbst repräsentiert. Um widerzuspiegeln, dass der Anbeter selbst Gott ist, ist ein Spiegel hinter dieser &amp;quot;asana&amp;quot; angebracht. Diese von den Ayyavazi Anhängern angenommene Theorie, ist ähnlich zu der von [[Brahma]], [[Vishnu]] und [[Shiva]], welche verschiedene Aspekte ein und desselben Gottes sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem begreifen sie eine Satan ähnliche Figur genannt &amp;quot;Kroni&amp;quot; als ursprüngliche Manifestation des Bösen welches sich in verschiedenen Formen offenbart. Die hauptsächliche Mission der Ayyavazhi Anhänger sind [[Barmherzigkeit]] und Spenden von Nahrung. Dies kann in verschiedenen Ayyavazhi Zentren mindestens einmal im Monat beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Lehren von Ayyavazhi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Lehren der Ayyavazhi Religion können in dem Buch [[Akilattirattu]] [[Ammanai]] gefunden werden. Manche der Lehren Ayyavazhis verfahren in zwei Richtungen, nämlich soziologisch und mystisch. Die sozialen Lehren beinhalten das Ausschließen von Ungleichheiten und Diskriminierung, während die mystischen Lehren darauf zielen Höheres Wissen zu offenbaren, welches unabhängig von [[Raum]] und [[Zeit]] ist. Furchterregende Aspekte in Bezug auf den Allmächtigen werden durch die Lehren dieser Religion ausgeräumt. Von Beginn an hat Ayyavazhi eine starke Haltung gegen politische Unterdrückung eingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zentren der Anbetung, gegründet von den Ayyavazhi Anhängern, sind &amp;quot;[[Pathis]]&amp;quot; und &amp;quot;[[NizhalThangals]]&amp;quot;, welche in verschiedenen Teilen des Landes beobachtet werden können. Die Rituale dieser Religion haben sich ihren eigenen Weg entwickelt. Die Exklusivität von Ayyavazhi liegt in der Tatsache andere Ansichten anderer Religionen für eine gewisse Zeitspanne zu akzeptieren und diese danach ausschließlich erzählerisch auszusortieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es kurz zusammenzufassen: die Verehrung der Ayyavazhi Religion ist bekannt für seine Einfachheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
*[[Dharma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/ Hinduistische Rituale]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
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		<title>Ayyavazhi</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ayyavazhi&#039;&#039;&#039; ist ein religiöses Glaubenssystem, welches seinen Ursprung Mitte des 19. Jahrhundert im südlichen Teil des Indischen Subkontinents hat. Es wird als eine [[Religion]] angesehen, die eine [[Metaphysik|metaphysische]] und [[Theologie|theologische]] Sichtweise hat, in der Alles Eins ist und es keine fundamentale [[Trennung]] gibt.&lt;br /&gt;
Laut einer indischen Volksbefragung und staatlichen Umfragen  bezeichnen sich die meisten Anhänger dieser Religion als Hindus. Aus diesem Grund wird Ayyavazhi als eine Spielart des [[Hinduismus]] betrachtet.&lt;br /&gt;
Obwohl diese Religion einige Charakteristiken ähnlich zum Hinduismus aufweist, betrachten Theologen, verschiedenen Zeitschriften und Journale sowie manche Akademiker es als gesonderte Religion.&lt;br /&gt;
Ebenso soziale und religiöse Fakultäten teilen diese Ansicht in Bezug auf die Ayyavazhi Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Leitbild von Ayyavazhi==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Religion Ayyavazhi hat tausende Anhänger, verteilt über ganz Indien jedoch mit einer großen Dichte in den Regionen [[Tamil Nadu]] und [[Kerala]]. Die genaue Anzahl der Praktizierenden ist nicht bekannt, aber gemäß der Volksbefragung, dem Zensus, liegt es bei 0.7 bis 8 Millionen. Seit der Entstehung des Christentums im ersten Jahrhundert haben seine Missionare den größten Zulauf in der Mitte des 19. Jahrhunderts gehabt. Die Religion Ayyavazhi basiert auf dem Leben und den Lehren von [[AyyaVaikundar]], der als [[Manu]] [[Avatar]] des [[Trimurti]], der Dreifaltigkeit gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Auffassung dieser Religion weichen von denen des Hinduismus ab, vor allem &amp;quot;Gut gegen Böse&amp;quot;, &amp;quot;[[Dharma]]&amp;quot; und einige andere. Erstmals wurde  Ayyavazhi im 19. Jahrhundert als eine [[Sekte]] des Hinduismus beobachtet. Mehrere Leitideen aus dem Hinduismus werden dort wiederbelebt. Es gibt einige, die in Betracht ziehen, dass die Ayyavazhi Religion eine Dharma Religion ist, aufgrund seiner Zentralität auf Dharma. Das ultimative Ziel der Ayyavazhi Religion basiert auf dem Ideal von Dharma [[Yukam]], welche mit den [[Abrahamitischen]] Ideen von Himmel verglichen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ayyavazhi Anhänger glauben an die [[Reinkarnation]] sowie das darauffolgende Dharma Yukam, welches als 8. und letztes yukam angesehen wird, in dem AyyaVaikundar mit den [[Santror]] über die Welt herrscht. Das indische [[Kastensystem]] und die [[Götze|Götzenanbetung]] bei den Hindu wird jedoch von ihnen missbilligt. Anstatt Götzen anzubeten haben sie ein nicht-antropomorphes (nicht-menschengleiches) Symbol angenommen als Punkt für den gottergebenen und meditativen Fokus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses religiöse Symbol welches besser bekannt ist als &amp;quot;[[Elunetru]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Asanam]]&amp;quot; und am Palliyarai(&amp;quot;Schrein&amp;quot;) platziert ist, wird als Platz Gottes betrachtet eher als der Allmächtige selbst. Das Hauptsymbol dieser populären Religion ist eine [[Lotos|Lotusblüte]] über der ein weißes, flammenförmiges &amp;quot;Namam&amp;quot; schwebt und welcher weiterhin als Lotus bezeichnet werden kann, der den 1008-blättrigen [[Sahasrara]] darstellt und den &amp;quot;Namam&amp;quot;, welcher &amp;quot;[[Atma]]&amp;quot; als Seele oder Selbst repräsentiert. Um widerzuspiegeln, dass der Anbeter selbst Gott ist, ist ein Spiegel hinter dieser &amp;quot;asana&amp;quot; angebracht. Diese von den Ayyavazi Anhängern angenommene Theorie, ist ähnlich zu der von [[Brahma]], [[Vishnu]] und [[Shiva]], welche verschiedene Aspekte ein und desselben Gottes sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem begreifen sie eine [[Satan]] ähnliche Figur genannt &amp;quot;[[Kroni]]&amp;quot; als ursprüngliche Manifestation des Bösen welches sich in verschiedenen Formen offenbart. Die hauptsächliche Mission der Ayyavazhi Anhänger sind [[Barmherzigkeit]] und Spenden von Nahrung. Dies kann in verschiedenen Ayyavazhi Zentren mindestens einmal im Monat beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Lehren von Ayyavazhi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Lehren der Ayyavazhi Religion können in dem Buch [[Akilattirattu]] [[Ammanai]] gefunden werden. Manche der Lehren Ayyavazhis verfahren in zwei Richtungen, nämlich soziologisch und mystisch. Die sozialen Lehren beinhalten das Ausschließen von Ungleichheiten und Diskriminierung, während die mystischen Lehren darauf zielen Höheres Wissen zu offenbaren, welches unabhängig von [[Raum]] und [[Zeit]] ist. Furchterregende Aspekte in Bezug auf den Allmächtigen werden durch die Lehren dieser Religion ausgeräumt. Von Beginn an hat Ayyavazhi eine starke Haltung gegen politische Unterdrückung eingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zentren der Anbetung, gegründet von den Ayyavazhi Anhängern, sind &amp;quot;[[Pathis]]&amp;quot; und &amp;quot;[[NizhalThangals]]&amp;quot;, welche in verschiedenen Teilen des Landes beobachtet werden können. Die Rituale dieser Religion haben sich ihren eigenen Weg entwickelt. Die Exklusivität von Ayyavazhi liegt in der Tatsache andere Ansichten anderer Religionen für eine gewisse Zeitspanne zu akzeptieren und diese danach ausschließlich erzählerisch auszusortieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es kurz zusammenzufassen: die Verehrung der Ayyavazhi Religion ist bekannt für seine Einfachheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
*[[Dharma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/ Hinduistische Rituale]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vrindavan&amp;diff=551047</id>
		<title>Vrindavan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vrindavan&amp;diff=551047"/>
		<updated>2016-04-23T08:14:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vrindavan&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: वृन्दावन Vṛndavāna &#039;&#039;n.&#039;&#039;) indischer Pilgerort. Der [[Name]] der Stadt Vrindavan (auch Vrindawan, Brindavan bzw. Brindawan) kommt von dem heiligen Wald [[Vrinda]], in dem der [[indische Mythologie|hinduistischen Mythologie]] nach [[Krishna]] seine [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindheit] verbracht haben soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:KrishnaGopis_RasaLila.jpg|thumb|Krishna tanzt mit den [[Gopi]]s - [[Rasa Lila]] - der [[Tanz]] der [[Liebe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Vrindavan liegt im indischen Bundesstaat [[Uttar Pradesh]] in der Nähe der Stadt [[Muttra]] am Fluss [[Jumna]]. Vrindavan  beherbergt eine Fülle an [[Tempel]]n. Für [[Hindu]]s ist Vrindavan eine der heiligsten Städte [[Indien]]s. Laut hinduistischer Mythologie hat hier Krishna seine Kindheit als [[Kuhhirte]] verbracht, im Wald [[Brinda]] (auch Vrinda geschrieben) gespielt und den Milchmädchen ([[Gopi]]s) seine Streiche gespielt. Auch das bekannte Bild von Krishnas [[Flötenspiel]] ist in Vrindavan entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt befinden sich unzählige Tempel und heilige Stätten. Der bei [[Pilger]]n und Gläubigen am beliebteste ist der [[Govinda]] [[Deva]] [[Mandir]]. Er wurde im Jahr 1590 von [[Raja]] [[Man Singh]] aus der Stadt [[Amber]] erbaut. Ein weiterer wichtiger Tempel ist der [[Ranganath]] Mandir, der im südindischen Stil erbaut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere wichtige Tempel sind: [[Gopinath]] Mandir, [[Madan]] [[Mohan]] Mandir, [[Banki]] [[Bihari]] Mandir, [[Seva]] [[Kunj]] Mandir, [[Shahji]] Mandir (erbaut im muslimischen Stil) und der [[Radha]] Mohan Mandir, erbaut von den Gefolgsleuten Lord [[Gauranga]]s. [[Gopeshwar]] [[Mahadev]] ist der örtliche [[Shiva]]-Tempel, der von allen Pilgern wenigstens einmal besucht werden sollte, bevor sie die Stadt verlassen. Der [[Legende]] nach nahm [[Shiva]] die [[Form]] einer Gopi (Milchmädchen) an, um bei einer [[Rasa Lila]] mitzutanzen. Krishna erkannte Shiva jedoch und verehrte ihn in Form von [[Gopeshwar]] oder dem Herren der Gopis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vrindavan findet jedes Jahr im heiligen Monat [[Sravan]] (2012: 4. Juli bis 2. August) das [[Jhula]] [[Utsav]] [[Festival]] (&amp;quot;schwingendes Fest&amp;quot;) statt, das immer jede Menge Pilger anzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Vrindavan==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Vrindavan&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vrindavan, auch &amp;quot;Vrindavana&amp;quot; genannt, ist eine Gegend, wo Krishna gelebt haben soll, insbesondere einen Teil seiner Kindheit und Jugend verbracht haben soll. Vrindavan oder Vringdavana ist heute eine Gegend südlich von Delhi, ein Pilgerort, wo viele Tempel von Krishna sind. Vrindavan, dort ist die Krishna-[[Energie]] besonders stark, dort hörst du viele Krishna-Mantras, insbesondere auch das [[Maha Mantra]], und dort ist diese Krishna [[Bhakti]], die [[Hingabe]] zu Gott, besonders groß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Menge von Kirtans, in denen auf Vrindavan Bezug genommen wird. Zum Beispiel: &amp;quot;Vrindavana Sanchari Yamuna Tira Vihari Vrindavana Sanchari.&amp;quot; Dort wird gesagt: &amp;quot;Krishna, du hast gespielt an den Unfern des [[Yamuna]], du warst in Vrindavan, du hast dort Menschen mit deinem [[Glück]] und deiner [[Freude]] erfüllt. Bitte, berühre auch mein [[Herz]], lasse mich dich erfahren.&amp;quot; So ist Vrindavana also eine Gegend, wo Krishna seine Jugend oder einen Teil seiner Jugend verbracht haben soll - heute ein heiliger Ort, ein Pilgerort, wo Krishnas Energie besonders stark erfahrbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|NSzEr5mNdaU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte Vrindavans==&lt;br /&gt;
Im nördlichen Indien gelegen hat diese Stadt ihren Namen von der [[Tulsi]] Pflanze, auch Vrinda genannt (die auch Vrinda genannt wird), die Legende sagt, dass hier ein kleiner Tulsi-Hain lag. Andere wiederum sagen, sie hat den Namen von [[Vrinda Devi]], einer Gespielin [[Krishna]]s. Die Geschichte dieser Stadt ist von [[Mythos|Mythen]] und Legenden durchdrungen, die unzähligen Tempel sind Beweis für diese Legenden. Historische  Beweise belegen, dass der älteste Hindu Tempel von [[Seva Kunj]] und den [[Goasins]] von Vrindavan erbaut wurde. Ursprünglich wurde er Nidhivan genannt, da er sich in einem großen Garten befindet. Um den Besuch von Kaiser [[Akbar]] zu feiern, wurden vier weitere Tempel gebaut, Govinda Deva, Madan Mohan, Gopinath und Khishore.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geografische Lage Vrindavans==&lt;br /&gt;
Vrindavan liegt in [[Uttar Pradesh]]. Der Wohnort Krishnas liegt versteckt im Bezirk der Stadt [[Mathura]] und ist bekannt für seine zahllosen Tempel, die in der ganzen Stadt und Braj Region verteilt sind. Diese heilige Stadt liegt etwa 8km nördlich von Mathura und rund 145km südlich von Indiens Hauptstadt [[Delhi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klima Vrindavans== &lt;br /&gt;
Vrindavan liegt auf der [[Ganges]] Ebene, dadurch ist der Sommer heiß und die Temperatur erreicht nicht selten 45 Grad; dagegen hat der Winter nur frische 5 Grad. Der [[Monsun]] erreicht Vrindavan in der ersten Juli Woche und endet in der zweiten September Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Demografie Vrindavans==&lt;br /&gt;
Eine Volkszählung von 2001 hat ergeben, dass die Bevölkerung Vrindavans eine beeindruckende Alphabetisierungsrate von 65% bei 56.618 Bewohnern hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kultur Vrindavans== &lt;br /&gt;
Religion ist der Weg in Vrindavan. Durch [[Musik]] und [[Tanz]] offenbart sich die [[Hingabe]] an Gott, daher sind auch die [[Bhajan]]s, [[Kirtan]]s und andere Formen religiöser Lieder kein seltener Anblick in dieser Stadt. Ob es [[Janmashtami]], [[Holi]] oder [[Jhulan]] [[Yatra]] ist, die Gläubigen kommen, um sie in dieser Stadt voller Leidenschaft zu feiern. Weiter gehören auch [[Govardhan]] [[Puma]], [[Guru]] [[Purnima]], [[Radhastami]] und [[Basant]] [[Panchami]] zu den Feierlichkeiten, es ist eine Augenweide, die Feierlichkeiten in den Gassen und Strassen Vrindavans zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tourismus Vrindavans==&lt;br /&gt;
Zweifellos ist Vrindavan das Land Krishnas, die Mythologie sagt das Krishna seine Kindheit hier verbrachte. Für die Anhänger Krishnas ist diese alte Stadt bedeutend, als Zeuge für den Unfug, die Streiche, [[Freundschaft]], [[Wunder]] und seiner [[Liebe]] zu [[Radha]]. Es ist auch das Land von [[Rasa Lila]], was auch eine wichtige Rolle für den Tourismus von Vrindavan ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya, Möglichkeit zur Mantra-Weihe und spirituellen Namensgebung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya] &lt;br /&gt;
* [http://www.sivananda.org/ Divine Life Society - Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/mantras-und-musik/ Mantras und Musik]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/mantras-und-musik/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vrindavan&amp;diff=550842</id>
		<title>Vrindavan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vrindavan&amp;diff=550842"/>
		<updated>2016-04-21T09:44:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vrindavan&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: वृन्दावन Vṛndavāna &#039;&#039;n.&#039;&#039;) indischer Pilgerort. Der [[Name]] der Stadt Vrindavan (auch Vrindawan, Brindavan bzw. Brindawan) kommt von dem heiligen Wald [[Vrinda]], in dem der [[indische Mythologie|hinduistischen Mythologie]] nach [[Krishna]] seine [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindheit] verbracht haben soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:KrishnaGopis_RasaLila.jpg|thumb|Krishna tanzt mit den [[Gopi]]s - [[Rasa Lila]] - der [[Tanz]] der [[Liebe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Vrindavan liegt im indischen Bundesstaat [[Uttar Pradesh]] in der Nähe der Stadt [[Muttra]] am Fluss [[Jumna]]. Vrindavan  beherbergt eine Fülle an [[Tempel]]n. Für [[Hindu]]s ist Vrindavan eine der heiligsten Städte [[Indien]]s. Laut hinduistischer Mythologie hat hier Krishna seine Kindheit als [[Kuhhirte]] verbracht, im Wald [[Brinda]] (auch Vrinda geschrieben) gespielt und den Milchmädchen ([[Gopi]]s) seine Streiche gespielt. Auch das bekannte Bild von Krishnas [[Flötenspiel]] ist in Vrindavan entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt befinden sich unzählige Tempel und heilige Stätten. Der bei [[Pilger]]n und Gläubigen am beliebteste ist der [[Govinda]] [[Deva]] [[Mandir]]. Er wurde im Jahr 1590 von [[Raja]] [[Man Singh]] aus der Stadt [[Amber]] erbaut. Ein weiterer wichtiger Tempel ist der [[Ranganath]] Mandir, der im südindischen Stil erbaut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere wichtige Tempel sind: [[Gopinath]] Mandir, [[Madan]] [[Mohan]] Mandir, [[Banki]] [[Bihari]] Mandir, [[Seva]] [[Kunj]] Mandir, [[Shahji]] Mandir (erbaut im muslimischen Stil) und der [[Radha]] Mohan Mandir, erbaut von den Gefolgsleuten Lord [[Gauranga]]s. [[Gopeshwar]] [[Mahadev]] ist der örtliche [[Shiva]]-Tempel, der von allen Pilgern wenigstens einmal besucht werden sollte, bevor sie die Stadt verlassen. Der [[Legende]] nach nahm [[Shiva]] die [[Form]] einer Gopi (Milchmädchen) an, um bei einer [[Rasa Lila]] mitzutanzen. Krishna erkannte Shiva jedoch und verehrte ihn in Form von [[Gopeshwar]] oder dem Herren der Gopis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vrindavan findet jedes Jahr im heiligen Monat [[Sravan]] (2012: 4. Juli bis 2. August) das [[Jhula]] [[Utsav]] [[Festival]] (&amp;quot;schwingendes Fest&amp;quot;) statt, das immer jede Menge Pilger anzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Vrindavan==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Vrindavan&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vrindavan, auch &amp;quot;Vrindavana&amp;quot; genannt, ist eine Gegend, wo Krishna gelebt haben soll, insbesondere einen Teil seiner Kindheit und Jugend verbracht haben soll. Vrindavan oder Vringdavana ist heute eine Gegend südlich von Delhi, ein Pilgerort, wo viele Tempel von Krishna sind. Vrindavan, dort ist die Krishna-[[Energie]] besonders stark, dort hörst du viele Krishna-Mantras, insbesondere auch das [[Maha Mantra]], und dort ist diese Krishna [[Bhakti]], die [[Hingabe]] zu Gott, besonders groß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Menge von Kirtans, in denen auf Vrindavan Bezug genommen wird. Zum Beispiel: &amp;quot;Vrindavana Sanchari Yamuna Tira Vihari Vrindavana Sanchari.&amp;quot; Dort wird gesagt: &amp;quot;Krishna, du hast gespielt an den Unfern des [[Yamuna]], du warst in Vrindavan, du hast dort Menschen mit deinem [[Glück]] und deiner [[Freude]] erfüllt. Bitte, berühre auch mein [[Herz]], lasse mich dich erfahren.&amp;quot; So ist Vrindavana also eine Gegend, wo Krishna seine Jugend oder einen Teil seiner Jugend verbracht haben soll - heute ein heiliger Ort, ein Pilgerort, wo Krishnas Energie besonders stark erfahrbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|NSzEr5mNdaU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte Vrindavans==&lt;br /&gt;
Im nördlichen Indien gelegen, hat diese Stadt ihren Namen von der Tulsi Pflanze, auch Vrinda genannt (die auch Vrinda genannt wird), die Legende sagt, dass hier ein kleiner Tulsi-Hain lag. Andere wiederum sagen, sie hat den Namen von Vrinda Devi, einer Gespielin Krishnas. Die Geschichte dieser Stadt ist von Mythen und Legenden durchdrungen, die unzähligen Tempel sind Beweis für diese Legenden. Historische  Beweise belegen, dass der älteste Hindu Tempel von Seva Kunj und den Goasins von Vrindavan erbaut wurde. Ursprünglich wurde er Nidhivan genannt, da er sich in einem großen Garten befindet. Um den Besuch von Kaiser Akbar zu feiern, wurden vier weitere Tempel gebaut, Govinda Deva, Madan Mohan, Gopinath und Khishore.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geografische Lage Vrindavans==&lt;br /&gt;
Vrindavan liegt in Uttar Pradesh. Der Wohnort Krishnas liegt versteckt im Bezirk der Stadt Mathura und ist bekannt für seine zahllosen Tempel,  die in der ganzen Stadt und Braj Region verteilt sind. Diese heilige Stadt liegt etwa 8km nördlich von Mathura und rund 145km südlich von Indiens Hauptstadt Delhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klima Vrindavans== &lt;br /&gt;
Vrindavan liegt auf der Ganges Ebene, dadurch ist der Sommer heiß und die Temperatur erreicht nicht selten 45 Grad; dagegen hat der Winter nur frische 5 Grad. Der Monsun erreicht Vrindavan in der ersten Juli Woche und endet in der zweiten September Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Demographie Vrindavans==&lt;br /&gt;
Eine Volkszählung von 2001 hat ergeben, dass die Bevölkerung Vrindavans eine beeindruckende Alphabetisierungsrate von 65% bei 56.618 Bewohnern hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kultur Vrindavans== &lt;br /&gt;
Religion ist der Weg in Vrindavan. Durch Musik und Tanz offenbart sich die Hingabe an Gott, daher sind auch die bhajans, kirtans und andere Formen religiöser Lieder kein seltener Anblick in dieser Stadt. Ob es Janmashtami, Holi oder Jhulan Yatra ist, die Gläubigen kommen, um sie in dieser Stadt voller Leidenschaft zu feiern. Weiter gehören auch Govardhan Puma, Guru Purnima, Radhastami und Basant Panchami zu den Feierlichkeiten, es ist eine Augenweide, die Feierlichkeiten in den Gassen und Strassen Vrindavans zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tourismus Vrindavans==&lt;br /&gt;
Zweifellos ist Vrindavan das Land Krishnas, die Mythologie sagt das Krishna seine Kindheit hier verbrachte. Für die Anhänger Krishnas ist diese alte Stadt bedeutend, als Zeuge für den Unfug, die Streiche, Freundschaft, Wunder und seiner Liebe zu Radha. Es ist auch das Land von Rasa Lila, was auch eine wichtige Rolle für den Tourismus von Vrindavan ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya, Möglichkeit zur Mantra-Weihe und spirituellen Namensgebung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya] &lt;br /&gt;
* [http://www.sivananda.org/ Divine Life Society - Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/mantras-und-musik/ Mantras und Musik]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/mantras-und-musik/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ayyavazhi&amp;diff=550834</id>
		<title>Ayyavazhi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ayyavazhi&amp;diff=550834"/>
		<updated>2016-04-21T09:31:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ayyavazhi&#039;&#039;&#039; ist ein religiöses Glaubenssystem, welches seinen Ursprung Mitte des 19. Jahrhundert im südlichen Teil des Indischen Subkontinents hat. Es wird als eine Religion angesehen, die eine metaphysische und theologische Sichtweise hat, in der Alles Eins ist und es keine fundamentale Trennung gibt.&lt;br /&gt;
Laut einer indischen Volksbefragung und staatlichen Umfragen  bezeichnen sich die meisten Anhänger dieser Religion als Hindus. Aus diesem Grund wird Ayyavazhi als eine Spielart des [[Hinduismus]] betrachtet.&lt;br /&gt;
Obwohl diese Religion einige Charakteristiken ähnlich zum Hinduismus aufweist, betrachten Theologen, verschiedenen Zeitschriften und Journale sowie manche Akademiker es als gesonderte Religion.&lt;br /&gt;
Ebenso soziale und religiöse Fakultäten teilen diese Ansicht in Bezug auf die Ayyavazhi Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Leitbild von Ayyavazhi==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Religion Ayyavazhi hat tausende Anhänger, verteilt über ganz Indien jedoch mit einer großen Dichte in den Regionen Tamil Nadu und Kerala. Die genaue Anzahl der Praktizierenden ist nicht bekannt aber gemäß der Volksbefragung, dem Zensus, liegt es bei 0.7 bis 8 Millionen. Seit der Entstehung des Christentums im ersten Jahrhundert, haben seine Missionare den größten Zulauf in der Mitte des 19. Jahrhunderts gehabt. Die Religion Ayyavazhi basiert auf dem Leben und den Lehren von AyyaVaikundar, der als Manu Avatar des Trimurti, der Dreifaltigkeit gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Auffassung dieser Religion weichen von denen des Hinduismus ab, vor allem &amp;quot;Gut gegen Böse&amp;quot;, &amp;quot;Dharma&amp;quot; und einige andere. Erstmals wurde  Ayyavazhi im 19. Jahrhundert als eine Sekte des Hinduismus beobachtet.	 Mehrere Leitideen aus dem Hinduismus werden dort wiederbelebt. Es gibt einige, die in Betracht ziehen, dass die Ayyavazhi Religion eine Dharma Religion ist, aufgrund seiner Zentralität auf Dharma. Das ultimative Ziel der Ayyavazhi Religion basiert auf dem Ideal von Dharma Yukam, welche mit den Abrahamitischen Ideen von Himmel verglichen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ayyavazhi Anhänger glauben an die Reinkarnation sowie das darauffolgende Dharma Yukam, welches als 8. und letztes yukam angesehen wird, in dem AyyaVaikundar mit den Santror über die Welt herrscht. Das indische Kastensystem und die Götzenanbetung bei den Hindu wird jedoch von ihnen missbilligt. Anstatt Götzen anzubeten haben sie ein nicht-antropomorphes (nicht-menschengleiches) Symbol angenommen als Punkt für den gottergebenen und meditativen Fokus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses religiöse Symbol welches besser bekannt ist als &amp;quot;Elunetru&amp;quot; oder &amp;quot;Asanam&amp;quot; und am Palliyarai(&amp;quot;Schrein&amp;quot;) platziert ist, wird als Platz Gottes betrachtet eher als der Allmächtige selbst. Das Hauptsymbol dieser populären Religion ist eine Lotusblüte über der ein weißes, flammenförmiges &amp;quot;Namam&amp;quot; schwebt und welcher weiterhin als Lotus bezeichnet werden kann, der den 1008-blättrigen Sahasara darstellt und den &amp;quot;Namam&amp;quot;, welcher &amp;quot;Atma&amp;quot; als Seele oder Selbst repräsentiert. Um widerzuspiegeln, dass der Anbeter selbst Gott ist, ist ein Spiegel hinter dieser &amp;quot;asana&amp;quot; angebracht. Diese von den Ayyavazi Anhängern angenommene Theorie, ist ähnlich zu der von Brahma, Vishnu und Shiva, welche verschiedene Aspekte ein und desselben Gottes sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem begreifen sie eine Satan ähnliche Figur genannt &amp;quot;Kroni&amp;quot; als ursprüngliche Manifestation des Bösen welches in verschiedenen Formen offenbart. Die hauptsächliche Mission der Ayyavazhi Anhänger sind Barmherzigkeit und Spenden von Nahrung. Dies kann in verschiedenen Ayyavazhi Zentren mindestens einmal im Monat beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Lehren von Ayyavazhi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Lehren der Ayyavazhi Religion können in dem Buch Akilattirattu Ammanai gefunden werden. Manche der Lehren Ayyavazhis verfahren in zwei Richtungen, nämlich soziologisch und mystisch. Die sozialen Lehren beinhalten das Ausschließen von Ungleichheiten und Diskriminierung während die mystischen Lehren darauf zielen Höheres Wissen zu offenbaren, welches unabhängig von Raum und Zeit ist. Furchterregende Aspekte in Bezug auf den Almächtigen werden durch die Lehren dieser Religion ausgeräumt. Von Beginn an hat Ayyavazhi eine starke Haltung gegen politische Unterdrückung eingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zentren der Anbetung, gegründet von den Ayyavazhi Anhängern, sind &amp;quot;Pathis&amp;quot; und &amp;quot;NizhalThangals&amp;quot;, welche in verschiedenen Teilen des Landes beobachtet werden können. Die Rituale dieser Religion haben sich ihren eigenen Weg entwickelt. Die Exklusivität von Ayyavazhi liegt in der Tatsache andere Ansichten anderer Religionen für eine gewisse Zeitspanne zu akzeptieren und diese danach ausschließlich erzählerisch auszusortieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es kurz zusammenzufassen: die Verehrung der Ayyavazhi Religion ist bekannt für seine Einfachheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
*[[Dharma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ayyavazhi&amp;diff=550833</id>
		<title>Ayyavazhi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ayyavazhi&amp;diff=550833"/>
		<updated>2016-04-21T09:29:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ayyavazhi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein religiöses Glaubenssystem, welches seinen Ursprung Mitte des 19. Jahrhundert im südlichen Teil des Indischen Subkontinents hat. Es wi…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ayyavazhi&#039;&#039;&#039; ist ein religiöses Glaubenssystem, welches seinen Ursprung Mitte des 19. Jahrhundert im südlichen Teil des Indischen Subkontinents hat. Es wird als eine Religion angesehen, die eine metaphysische und theologische Sichtweise hat, in der Alles Eins ist und es keine fundamentale Trennung gibt.&lt;br /&gt;
Laut einer indischen Volksbefragung und staatlichen Umfragen  bezeichnen sich die meisten Anhänger dieser Religion als Hindus. Aus diesem Grund wird Ayyavazhi als eine Spielart des [[Hinduismus]] betrachtet.&lt;br /&gt;
Obwohl diese Religion einige Charakteristiken ähnlich zum Hinduismus aufweist, betrachten Theologen, verschiedenen Zeitschriften und Journale sowie manche Akademiker es als gesonderte Religion.&lt;br /&gt;
Ebenso soziale und religiöse Fakultäten teilen diese Ansicht in Bezug auf die Ayyavazhi Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Leitbild von Ayyavazhi==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Religion Ayyavazhi hat tausende Anhänger, verteilt über ganz Indien jedoch mit einer großen Dichte in den Regionen Tamil Nadu und Kerala. Die genaue Anzahl der Praktizierenden ist nicht bekannt aber gemäß der Volksbefragung, dem Zensus, liegt es bei 0.7 bis 8 Millionen. Seit der Entstehung des Christentums im ersten Jahrhundert, haben seine Missionare den größten Zulauf in der Mitte des 19. Jahrhunderts gehabt. Die Religion Ayyavazhi basiert auf dem Leben und den Lehren von AyyaVaikundar, der als Manu Avatar des Trimurti, der Dreifaltigkeit gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Auffassung dieser Religion weichen von denen des Hinduismus ab, vor allem &amp;quot;Gut gegen Böse&amp;quot;, &amp;quot;Dharma&amp;quot; und einige andere. Erstmals wurde  Ayyavazhi im 19. Jahrhundert als eine Sekte des Hinduismus beobachtet.	 Mehrere Leitideen aus dem Hinduismus werden dort wiederbelebt. Es gibt einige, die in Betracht ziehen, dass die Ayyavazhi Religion eine Dharma Religion ist, aufgrund seiner Zentralität auf Dharma. Das ultimative Ziel der Ayyavazhi Religion basiert auf dem Ideal von Dharma Yukam, welche mit den Abrahamitischen Ideen von Himmel verglichen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ayyavazhi Anhänger glauben an die Reinkarnation sowie das darauffolgende Dharma Yukam, welches als 8. und letztes yukam angesehen wird, in dem AyyaVaikundar mit den Santror über die Welt herrscht. Das indische Kastensystem und die Götzenanbetung bei den Hindu wird jedoch von ihnen missbilligt. Anstatt Götzen anzubeten haben sie ein nicht-antropomorphes (nicht-menschengleiches) Symbol angenommen als Punkt für den gottergebenen und meditativen Fokus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses religiöse Symbol welches besser bekannt ist als &amp;quot;Elunetru&amp;quot; oder &amp;quot;Asanam&amp;quot; und am Palliyarai(&amp;quot;Schrein&amp;quot;) platziert ist, wird als Platz Gottes betrachtet eher als der Allmächtige selbst. Das Hauptsymbol dieser populären Religion ist eine Lotusblüte über der ein weißes, flammenförmiges &amp;quot;Namam&amp;quot; schwebt und welcher weiterhin als Lotus bezeichnet werden kann, der den 1008-blättrigen Sahasara darstellt und den &amp;quot;Namam&amp;quot;, welcher &amp;quot;Atma&amp;quot; als Seele oder Selbst repräsentiert. Um widerzuspiegeln, dass der Anbeter selbst Gott ist, ist ein Spiegel hinter dieser &amp;quot;asana&amp;quot; angebracht. Diese von den Ayyavazi Anhängern angenommene Theorie, ist ähnlich zu der von Brahma, Vishnu und Shiva, welche verschiedene Aspekte ein und desselben Gottes sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem begreifen sie eine Satan ähnliche Figur genannt &amp;quot;Kroni&amp;quot; als ursprüngliche Manifestation des Bösen welches in verschiedenen Formen offenbart. Die hauptsächliche Mission der Ayyavazhi Anhänger sind Barmherzigkeit und Spenden von Nahrung. Dies kann in verschiedenen Ayyavazhi Zentren mindestens einmal im Monat beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Lehren von Ayyavazhi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Lehren der Ayyavazhi Religion können in dem Buch Akilattirattu Ammanai gefunden werden. Manche der Lehren Ayyavazhis verfahren in zwei Richtungen, nämlich soziologisch und mystisch. Die sozialen Lehren beinhalten das Ausschließen von Ungleichheiten und Diskriminierung während die mystischen Lehren darauf zielen Höheres Wissen zu offenbaren, welches unabhängig von Raum und Zeit ist. Furchterregende Aspekte in Bezug auf den Almächtigen werden durch die Lehren dieser Religion ausgeräumt. Von Beginn an hat Ayyavazhi eine starke Haltung gegen politische Unterdrückung eingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zentren der Anbetung, gegründet von den Ayyavazhi Anhängern, sind &amp;quot;Pathis&amp;quot; und &amp;quot;NizhalThangals&amp;quot;, welche in verschiedenen Teilen des Landes beobachtet werden können. Die Rituale dieser Religion haben sich ihren eigenen Weg entwickelt. Die Exklusivität von Ayyavazhi liegt in der Tatsache andere Ansichten anderer Religionen für eine gewisse Zeitspanne zu akzeptieren und diese danach ausschließlich erzählerisch auszusortieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es kurz zusammenzufassen: die Verehrung der Ayyavazhi Religion ist bekannt für seine Einfachheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
*[[Dharma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sivananda_Ashram&amp;diff=550815</id>
		<title>Sivananda Ashram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sivananda_Ashram&amp;diff=550815"/>
		<updated>2016-04-21T08:32:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Sivananda Ashram&#039;&#039;&#039; in Rishikesh gehört zu den größten und bedeutendsten [[Ashram]]s in Indien. Ein großer [[Yogameister]] des zwanzigsten Jahrhunderts war [[Swami Sivananda]] (1887-1963). 1924 ließ er sich in [[Rishikesh]] nieder, wo er viele Jahre lang intensiv praktizierte und die [[Selbstverwirklichung]] erreichte. 1934 gründete er den Sivananda Ashram, um den vielen Schülern, die von der [[Kraft]] seiner [[Persönlichkeit]] und seiner liebevollen Ausstrahlung angezogen wurden, den ganzheitlichen [[Yoga]], eine Synthese der verschiedenen traditionellen [[Yogaweg]]e, zu vermitteln. Der Sivananda Ashram wuchs sehr schnell und entwickelte sich zu einem der größten in [[Indien]]. Heute umfasst er zahlreiche [[Tempel]], mehrere Yoga- und [[Meditationshalle]]n sowie Nebengebäude, die [[Yoga Vedanta Forest Acadamy]], eine eigene Druckerei, ein [[Krankenhaus]] und Unterkünfte für die über 150 Mitarbeiter (darunter mindestens 100 [[Swami]]s) und die Gäste. Auch heute noch leben hier direkte Schüler von Swami Sivananda, die eine hohe [[Bewusstseinsebene]] erreicht haben. Im Sivananda Ashram finden täglich zahlreiche öffentlich zugängliche Aktivitäten statt, meist mehrere Programme gleichzeitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Ashram als physischer Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite ist der Sivananda Ashram ein physischer Ort, in Rishikesh gelegen, mit Gebäuden, Bewohnern und Büros. Auf der anderen Seite ist er überhaupt kein Ort. Er ist spiritueller Ausdruck der göttlichen Mission seines Gründers, Swami Sivananda. Ereignete sich eine Naturkatastophe und alle Gebäude würden zerstört und seine Bewohner vertrieben, dann gäbe es immer noch einen Sivananda Ashram. Der Sivananda Ashram würde in demselben Ausmaß weiter bestehen, in dem Menschen Swami Sivanandas Vision teilen, die sich der Weiterführung seiner Arbeit hingeben.&lt;br /&gt;
Somit werden Menschen im Ashram oft bemerken, wie sie immer noch die spirituelle Gegenwart Swami Sivanandas spüren und seine Hand in den Angelegenheiten des Ashrams sehen. Sie werden sagen: &amp;quot;Das bin nicht ich, der arbeitet, sondern Gurudev arbeitet durch mich.&amp;quot; Die Bewohner spüren auch, dass sie ebendort nachdrücklicher zu ihrem Ziel der Gottverwirklichung geführt werden können. An diesem Ort von selbstlosem Dienen, Betrachtung und Egoauslöschung herrscht eine Atmosphäre, die mit der spirituellen Kraft schwingt und den Aspiranten zu dieser Verwirklichung führt. Swami [[Chidanandaji]] sagte einmal auf das Ersuchen eines Ashram Bewohners, woandershin zu gehen, um Sadhana zu machen: &amp;quot;Ja, da mögen viele andere Orte sein, die besser für gute spirituelle Übung geeignet sind. Aber falls es Gottverwirklichung ist, die du willst, dann gibt es keinen besseren Ort als hier.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Sivananda Ashram ist Hauptsitz und spiritueller Mittelpunkt einer großen weltweiten Organisation genannt &amp;quot;The [[Divine Life Society]]&amp;quot; (die göttliche Lebensgemeinschaft). Die Gemeinschaft umfasst mehr als 300 Niederlassungen weltweit, so wie individuelle Anhänger in Indien und außerhalb. Im Zentrum dieses enormen Netzwerks von spiritueller Erbauung in aller Welt, in der Form von Divine Life Society, steht der Sivananda Ashram als Vorbild. Der Ashram ist dem Dienst von Allen gewidmet, und es kommen ihm großzügige Spenden der Anhänger zu Gute, die wollen, dass dieser Dienst weitergeht. Es gehört zu dem Ashram, dass jede an spirituellem Leben interessierte Person, ob Mitglied in der DLS oder nicht, kommen kann und genährt wird von dem Geist, der diesen Ort durchdringt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Ashram als spiritueller Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sivananda Ashram ist ein Ort für [[Sadhana]] (spirituelle Praxis) und bevorzugt von Aspiranten aus aller Welt. Jeder – ob Anfänger oder sehr fortgeschrittener [[Sadhaka]] (spiritueller Aspirant) – hat diesen Ashram als idealen Ort für Sadhana vorgefunden, ein Ort, der hochgradig mit spirituellen Schwingungen aufgeladen ist. Jeder Person, die Sadhana nach ihrem vorgeplanten Sadhana Programm mit erweiterter Andeutung nachgehen will, wird die Erlaubnis gegeben einige Tage zu bleiben, wenn eine Unterkunft vorhanden ist, ohne jegliche Diskriminierung in Bezug auf Kaste, Religion, Land, sozialer/ökonomischer Stand usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hat zu so einer wundervollen spirituellen Atmosphäre beigetragen? Etliche Faktoren, wie zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Der Sivananda Ashram liegt an den Ausläufern des Himalaya am rechten Ufer des heiligen Ganges (das als sehr heilig angesehen wird). Das bringt ein wenig geistliche Größe als Hintergrund herein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Nach der Mythologie wurde das Gefäß, das den göttlichen Nektar enthält, ans Ufer des Ganges bei Haridwar gestellt. Der göttliche Nektar rieselte umher und bedeckte auch dieses Ashramgelände und hinterließ dauerhafte göttliche Schwingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Der Name Rishikesh wurde diesem Ort gegeben, weil Hrishikesh (Lord Krishna) hier seine Ermahnungen zu Uddhava gegeben hat. Diese Uddhava Gita (Buch XI, Kap. 6-29) ist ein erstklassiges Juwel nicht nur der Srimad Bhagavatam, sondern des gesamten Spektrums der indischen Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Lord Rama’s Bruder Laxman hatte hier für zwölf Jahre die intensivsten Entbehrungen praktiziert (an einem Ort nur 150 Meter vom Ashram).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dieses Gebiet in den Vororten von Rishikesh ist bekannt als Muni-ki-reti, - Muni (Weiser) ki (von) und reti (Sand) – was darauf hinweist, dass hier auf dem Sand des Gangesufers Weise Entbehrungen und Sadhana praktizieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	Während Swami Sivanandas intensiver Sadhana Periode (1924-34), war der Ashram ein hügeliger Urwald und hier (an der Stelle des Vishwanath Tempels) praktizierte er Meditation und erreichte transzendentale Erfahrungen. Auch nachdem der Ashram errichtet war, haben hier viele Weise Sadhana geübt und machen es immer noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele Gebäude am Hang eines Hügels, was einen Ausblick auf den Himalaya und den Ganges von den meisten Gebäuden aus und sogar von vielen Räumen aus ermöglicht. Die Konstruktion ist sparsam ausgeführt, um moderate Unterkunft zu bieten, die den Grundbedarf für aufrichtige Sadhakas bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein typischer Tag im Sivananda Ashram==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste, was man sagen müsste zu einem &amp;quot;typischen Tag im Sivananda Ashram&amp;quot;, ist, dass es bestimmt keinen typischen Tag im Shivananda Ashram gibt! Das trifft aus verschiedenen Gründen zu. Einer ist zurückzuführen auf die absolut große Gutherzigkeit und Toleranz von Swami Sivananda selbst. Er verlangte nicht, dass die Leute sich an einen bestimmten täglichen Ablauf hielten, obwohl er sehr genaue Anregungen in seinen Schriften darlegte. Am Ende war jedoch jeder einzelne Suchende frei, sein eigenes tägliches Programm auszugestalten, auf welche Art auch immer er es für richtig hielt. Ein weiterer Grund, warum es schwierig ist einen typischen Tag aufzuzeigen, ist, dass es so viele Festivals, spezielle Verehrungen und Aktivitäten gibt, und man stände sehr unter Druck, wollte man eine strikte Routine einhalten. Nichtsdestotrotz, hier folgt wie ein typischer Tag aussehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gurudev glaubte sehr fest, dass man früh aufstehen sollte, bevorzugt um 4 Uhr morgens wenn möglich. Jeden Morgen beginnend um 5 Uhr gibt es eine Morgenmeditiation im Samadi Schrein mit Gesang, 30 Minuten Meditation und einen  10minütigen Vortrag auf Englisch. Im Anschluss daran gehen viele Leute in den nächsten Raum zum Viswanath Mandir (Lord Shivas Tempel) für die Morgen-Puja und zum Gebet. Die Puja beginnt sofort um 5:40 morgens, und während die Puja weitergeht, singen die Anhänger Lord Shivas heiliges Mantra „Om Namah Sivaya“. Die Puja und der Gesang enden um 7 Uhr morgens mit der Verteilung von Prasad. Das Frühstück folgt von 7:00 bis 7:30 Uhr morgens. Wenn man sich besonders energiegeladen fühlt, kann man das Gebet früh verlassen und an einer Hatha Yoga Stunde von 6:30-8:00 Uhr teilnehmen. (Das Verpassen des Frühstücks dürfte kein Problem sein, weil das Mittagessen zu recht früher Stunde um 11 Uhr angerichtet wird)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man sich physisch gestärkt hat, kann man seine Aufmerksamkeit der höchsten Vedanta Philosopie zuwenden, und diese Gelegenheit bietet eine kurze Unterrichtssequenz von 8:20 bis 9:00 Uhr. Der Morgen ist auch eine gute Zeit zu dienen. Swami Sivananda selbst arbeitete unermüdlich zum Nutzen aller und trat für ein weitgehendes Karma Yoga (selbstloses Dienen) ein. Man kann sich in den verschiedenen Abteilungen erkundigen, ob irgendwelche regelmäßige Mithilfe benötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Suchende, die dem frommen Weg zugeneigt sind, wird jeden Morgen um 7:30 bis 8:30 das Mantra &amp;quot;[[Om Namo Narayanaya]]&amp;quot; im Samadhi Schrein gesungen. Man kann auch an einer Vormittagsandacht teilnehmen entweder im Samadhi Schrein oder im Vishwanath Mandir. Am Donnerstag, Guru-Tag, wird Pada Puja verrichtet beginnend um etwa 9:30 im Samadhi Schrein. Für die mehr philosophisch Gesonnenen gibt es eine Diskussion und Meditation von 9:30 bis 11 Uhr in der Akademie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach so einem ausgelasteten Vormittag ist man sicherlich bereit für das Mittagessen im Speisesaal. Es gibt zwei Zeiten: 11 Uhr und 11:30, um die unterschiedlichen Zeitplanungen der Leute zu berücksichtigen. Die [[Sannyasi]], [[Brahmachari]]s, Sadhakas, Gäste und Mitarbeiter nehmen Platz in Reihen auf dem Boden mit einem Thali (Stahlteller), einer Tasse für Wasser und einer kleinen Schüssel für Dhal. Das Mahamantra wird zusammen mit dem 15. Kapitel der Bhagavad Gita gesungen, während das Essen gereicht wird. Die Bediensteten im Speisesaal gehen umher mit Gemüse, Dhal (Linsen), Reis und Chapattis (ungesäuertes Brot), und man kann so viel nehmen, wie man möchte, so lange das Essen nicht vergeudet wird. Die Speisen sollen in Stille mit Achtsamkeit und Hingabe gegessen werden. Die Bediensteten kommen nochmal herum und bieten einen Nachschlag an, und niemand geht hungrig weg! An Festtagen bekommen die Anhänger ein spezielles Bhandara (Festmahl), was durch die Freigiebigkeit der Spender bezahlt wird. Besondere Gerichte und Süßigkeiten werden angerichtet zur Freude von Allen! Der Speisesaal kümmert sich darum, was immer der Tag sein mag, nahrhafte und sättigende vegetarische Speisen zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittagessen kann man es vorziehen, ein kurzes Nickerchen zu machen, wie es in Indien üblich ist, um sich für den Rest des sehr vollen Tages auszuruhen. Der Nachmittag kann sogar im Winter sehr warm, sonnig und angenehm sein. Später am Nachmittag kann man hinunter zum Gangesufer gehen und Gurudevs Kutir besuchen und eine Weile dort in Meditation sitzen. Verschiedene persönliche Aufsätze aus Swami Sivanandas Zeit werden auch für die Besucher ausgestellt. Eine Gelegenheit, die man nicht auslassen sollte, ist ein Bad im Ganges am Sivananda Ghat zu nehmen. Es ist das angestrebte Ziel für viele Leute in ganz Indien mindestens einmal im Leben Darshan (die heilige Gegenwart) von Mutter Ganges zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was immer die Zeit sein mag, Tag oder Nacht, Winter oder Sommer, man kann immer zur Bhajan Halle gehen, um zu meditieren oder nur ruhig zu sitzen und dem Akhanda Kirtan (nie endender Gesang) zu lauschen. Die Bewohner des Ashrams, die in Unterkünften angrenzend an die Bhajan Halle leben, teilen sich die Pflicht, das Mahamantra für den Weltfrieden zu singen und zwar jede Minute an jedem Tag, an jedem Tag des Jahres. Erstaunlicherweise gibt es diesen Gesang ununterbrochen seit 59 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens und nachmittags kann man sich an der Bibliothek erfreuen, die 18.000 Bücher beherbergt, die fast alle dem Ashram von Anhängern gestiftet wurden. Die Karteikarten werden zur Zeit in ein Computersystem eingepflegt, und man kann  sich jede Anzahl von interessanten Büchern aussuchen. Wenn man mehr visuell interessiert ist und weniger literarisch, kann man zur Audio-Visual Bibliothek gehen, die genau unter der Hauptbibliothek liegt. Dort kann man Audiokassetten anhören, Videos schauen und bildliche Darstellungen von Heiligen des Sivananda Ashram sowie von ganz Indien. Kassettenspieler mit Kopfhöhrern und VCR/TV‘s sind zur Nutzung verfügbar. Ein Schaukasten mit Kassetten und CD’s ist auch vorhanden für diejenigen, die etwas für den eigenen Gebrauch erwerben möchten. Nachdem die Hauptbibliothek um 16 Uhr schließt, wird der Raum für Frauen zur Verfügung gestellt, die dem Matri Satsang zwischen 16 und 17 Uhr nachmittags beiwohnen wollen. Die Anhängerinnen singen Sanskrit Gebete und Stotras and lesen auch aus den Schriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später am Nachmittag hat der Besucher eine Anzahl von Auswahlmöglichkeiten. Man kann eine Nachmittagsgruppe besuchen und um 16:30-17:30 Uhr das &amp;quot;Om Namo Narayanaya&amp;quot; Mantra singen. Wenn die Sonne untergeht und der Arbeitstag zu Ende geht, gibt es noch mehr, um Herz und Geist beschäftigt zu halten. Das hier beschriebene Programm wäre sogar überladen, wenn man alles machen würde, jeden Tag ohne Zeit für sich selbst zu finden. Der Punkt ist jedoch, dass diese lohnenswerten Aktivitäten verfügbar sind für jeden, der sich entscheidet teilzunehmen und in welchen Umfang. Niemand wird gezwungen. Man sollte auch gleichzeitig erwähnen, dass die Gesamtwirkung der Jahre über Jahre von diesem Ausmaß an ungebrochener Hingabe, Meditation, Satsang und Verehrung darin liegt, dass der Sivananda Ashram eine unglaublich machtvolle Atmosphäre hat. Man braucht nur durch die Tore zu gehen und ein Frieden holt einfach die Person ein. Das Gefühl ist greifbar, manchmal sogar machtvoll. Besucher, die mit der Absicht kamen zwei Tage zu bleiben, enden oft mit dem Verlangen 20 Tage zu bleiben. Anhänger des Ashrams stellen fest, wie sie Jahr für Jahr zurückkehren, angezogen von der geheimnisvollen Kraft, die diesen Ort so beseelt und erhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh, aber wir sprachen gerade über das Programm, nicht wahr! Um die verheißungsvolle Zeit des Sonnenuntergangs herum werden Verehrungen sowohl im Viswanath Tempel als auch im Samadhi Schrein abgehalten. Zur selben Zeit wie die Verehrung, 5:30 oder so, kann man auch zu Gurudev‘s Kutir hinabgehen für Bhajan, Kirtan &amp;amp; Ganges zu einer Ganges Arati Verehrung von Mutter Ganges mit Lichtern und Lampen, die losgelassen werden um langsam flußabwärts zu treiben – eine wahrlich beeindruckende und inspirierende Aussicht. Einmal mehr ist man in den Speisesaal eingeladen und das Abendessen wird um 19:00 gereicht (18:30 im Winter).&lt;br /&gt;
Danach wäre es sicher passend mit einigen der anderen Anhänger zu sprechen – &amp;quot;was hast du heute gelernt, wie wurdest du inspiriert, wie bist du gewachsen, usw.?&amp;quot; Aspirantenkollegen können sich treffen und sich gegenseitig unterstützen und ermutigen. Diese Zusammenkunft mit anderen weisen und aufrichtigen Leuten wird &amp;quot;[[Satsang]]&amp;quot; genannt. Swami Sivananda war überzeugt, das der Satsang eines der wesentlichsten Seiten des spirituellen Lebens ist, und nahm jeden Abend am Satsang teil, ganz gleich wie müde sein Körper sein mochte von der enormen Arbeit und Verantwortung seines Tages. Der Ashram führt diese Tradition fort und jeden Abend 7:30-9:30 kommen die Anhänger zusammen, um zu singen, die Gita zu lesen, Vorträge in Englisc und Hindi zu hören, Bhajans (andächtige Lieder) und ein abschließendes Gebet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sind die organisierten Aktivitäten des Ashrams beendet, aber der eigene Tag der Betrachtung und Meditation muss noch nicht zu Ende sein. Sowie man dem Schlaf näher rückt, sollte man sich an die Dinge erinnern, die man während des Tages vorgefunden und gelernt hat, und mit einem ruhigen und friedvollen Herzen kann man in den Schlaf übergehen und am nächsten Tag nach Möglichkeit frisch aufstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Programme und Aktivitäten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Atmosphäre des Sivananda Ashrams ist spirituell. Für einige Tage im Ashram zu leben ist selbst eine spirituelle Erfahrung und Sadhana. Viele Anhänger besuchen den Ashram, um sich spirituell aufzuladen. Es gibt etliche spirituelle, akademische und Wohlfahrtsaktivitäten, die von der Divine Life Society im Ashram durchgeführt werden. Der Besucher kann Aktivitäten seiner Wahl aussuchen und daran teilnehmen. Einige der regelmäßigen Aktitivitäten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hatha Yoga&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt regelmäßige Yogasana- und Pranayamakurse in separaten Gruppen für Männer und Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bhakti Yoga&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bhajan Halle non-stop Kirtan (Gesang) des [[Mahamantra]]s (Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare; Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare) läuft rund um die Uhr fortlaufend seit dem dritten Dezember 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal am Tag [[Puja]]s mit den traditionellen Ritualen im Viswanath Tempel. Während des Morgenpujas wird Samkirtan (Gruppengesang) des Mantras &amp;quot;Om Namah Shivaya&amp;quot; von 6:00 bis 7:00 geboten. Jedermann darf am Puja und Samkirtan teilnehmen. Im Samadhi Mandir (Tempel) täglich Paduka Puja, dreimal Puja, Singen des &amp;quot;Om Namo Narayanaya&amp;quot; Mantras, Gruppenrezitation des [[Vishnusahasranama Stotram]] und andere Aktivitäten finden statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund um die Uhr Gruppengesang gibt es am Abend des Purnima (Vollmondtag). Amavasya (Neumondabendtag) und viele andere besondere Tage. Spezielle Feiern und Pujas werden an bedeutenden Festtagen gestaltet. Puja wird morgens und abends im Durga Mandir und Dattatreya Mandir abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der tägliche Abend[[satsang]]a im Samadhi Mandir ist eine sehr wichtige Aktitivität des Ashrams. Das Programm beinhaltet Rezitationen von Stotras und der Bhagavad Gita, ein spiritueller Vortrag. Bhajan, Kirtan, Samkirtan, abschließende Gebete, Aarati usw. Üblicherweise trifft der erfahrendste Swamijis einige Besucher (hauptsächlich neu angekommende und die, die abreisen) nach dem Arati. Der tägliche Frühabendsatsanga im Gurudev Kutir und Ganga Aarati sind auch regelmäßige Merkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachmittags wird Matrisatsanga (Satsanga für Damen) in der Bibliothek durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Meditation]]: Täglich am Morgen von 5:00 bis 6:00 Uhr gibt es eine Sitzung mit Gebet, Meditation und einem kurzen Vortrag. Viele Sadhakas und Besucher machen Japa und Meditation für lange Zeit in der Kaivalya Guha oder in ihren Zimmern, in Samadhi Mandir, Viswanath Mandir, Dattatreya Mandir, Durga Mandir oder am Gangesufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jnana Yoga&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft betreibt die Yoga Vedanta Forest Akademie. Einige Gelehrte geben regelmäßig täglichen Unterricht über verschiedene heilige Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine sehr weiträumige Bibliothek mit einem guten Bestand an spirituellen Büchern. Die Bibliothek bezieht auch eine große Anzahl an spirituellen Zeitschriften. Wir haben kürzlich eine audiovisuelle Bibliothek eingerichtet und erweitern und aktualisieren sie fortlaufend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Spirituelle Aufgaben und Feierlichkeiten&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Aufgaben und Feierlichkeiten, die zu regulären Merkmalen des Ashrams geworden sind, sind die folgenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sadhana Woche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr große Zahl von Anhängern kommt in den Ashram an Guru Purnima, vom nächsten Tag an wird ein einwöchiges Sadhana Shibir (spirituelle Einkehrtage) organisiert. Vorträge von angesehenen spirituellen Würdenträgern und andere spirituelle Programme werden veranstaltet. Am Abend werden auch kulturelle Programme organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachtliche Besinnungstage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anhänger aus kalten Ländern ziehen es vor, den Ashram im Dezember und Januar zu besuchen. Deshalb wird zu Weihnachten ein besonderes spirituelles Retreat abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akhanda Kirtan:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchgehender Gesang wird an allen Purnimas veranstaltet, Amavasyas und am Abend von bestimmten außergewöhnlichen Tagen wie Mahasivaratri, Gauranga Mahaprabhu Jayanti, Guru Purnima, Sri Krishna Jayanti, Sivananda Jayanti, Jahrestag von Akhanda Mahamantra Samkirtana, Jahrestag von Viswanath Mandir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Pujas:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Tage Navaratri Puja, Sechstage Skanda Puja, ganze Nacht Siva Puja am Mahasivaratri Tag, spezielle Puja an Sri Krishna Jayanti, Sri Rama Jayanti, usw. werden mit großer Begeisterung  verrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feierlichkeiten an besonderen Tagen: Spezielle Programme werden am lunaren Neujahrstag gehalten, Sri Rama Navami, Adi-Sankaracharya Jayanti, Guru Purnima, Aradhana Tag (Punyatithi von Swami Sivananda), Geburtstage von Swami Sivananda und anderen Heiligen, Vijaya Dasami, Dipavali, Sri Bhagavad Gita Jayanti, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5-6 Uhr morgens Gesang, Gebete, Meditation, Vortrag Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5:40-7:15 Uhr Verehrung / Om Namah Sivaya singen (6-7 Uhr) Viswanath Mandir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6:30-8 Uhr Yoga Asanas (nur Männer) Yogasaal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7-7:30 Uhr Frühstück Speisesaal &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7:30-8:30 Uhr Vishnu Sahasra Nama &amp;amp; Om Namo Narayanaya singen Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8:20-9 Uhr Vedanta Unterricht Divya Naam Mandir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9-11 Uhr, 2-4 Uhr Lesezeit Hauptbibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8:30-10:30 Uhr, 1:30-3:30 Uhr Videofilme schauen A-V Bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8-10:30 Uhr, 1-3:30 Uhr Kauf von Sivananda Büchern SPL Bücherstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9:30-11Uhr Philosophische Diskussionen, Meditationsakademiegebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9:30-10:15 Uhr Anbetung Viswanath Mandir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9:30-10:15 Uhr Anbetung (donnerstags Pada Puja) Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11-11:30, 11:30-12 Uhr Mittagessen Speisesaal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3:00 Uhr Tee wird serviert Speisesaal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4-5 Uhr Matri Satsang Hauptbibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4:30-5:30 Uhr &amp;quot;Om Namo Narayanaya&amp;quot; singen Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5:30-6:30 Uhr Yoga Asanas (nur Frauen) Yogasaal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5:30-6:30 Uhr Bhajan, Kirtan &amp;amp; Ganga Arati Gurudev Kutir Ghat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5:30-6:30 Uhr Anbetung Viswanath Mandir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6-6:45 Uhr Anbetung Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6:30pm (7 im Sommer) Abendessen Speisesaal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortlaufend Akhanda Kirtan Bhajan Saal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7:30-9:30 Uhr Abend Satsang Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Samadhi Schrein==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Samadhi Mandir (Mandir heißt Schrein) ist der zentrale Ort spiritueller Aktivitäten im Sivananda Ashram. &lt;br /&gt;
Die beiden Hauptaktivitäten – [[Meditation]] am frühen Morgen und [[Satsang]] am Abend – werden dort abgehalten. Dieser Ort ist die Quelle spiritueller Schwingungen und [[Inspiration]]en für alle Suchenden. Selbst wenn es keine Programmpunkte gibt, ziehen es die Anhänger vor, in dieser heiligen Atmosphäre [[Japa]], [[Gebet]]e und [[Meditation]] zu praktizieren. Lasst uns dort also einmal hineinschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Samadhi Schrein befindet sich am Ende einer langen, großen Halle. Über dem [[Samadhi]] befindet sich [[Swami Sivananda]]ji Maharajs Murti im [[Lotussitz]] in einem wunderschönen [[Lotus]]. Der imposante Anblick nimmt einen gefangen und bezaubert. Man vergisst, die Halle zu betreten und bleibt schon auf der Treppe hängen. Zum [[Glück]] bleibt man hängen. So bemerkt man die wunderschönen Schnitzereien des Hauptportals. Die acht äußeren Vierecke auf den Türen zeigen Symbole verschiedener Religionen und Glaubensrichtungen. Die acht inneren Vierecke zeigen acht signifikante Worte auf, denn diese sind die Quintessenz aller religiösen Lehren oder die fundamentalen universellen Prinzipien aller Religionen und Glaubensrichtungen. Die acht Worte lauten DIENE, LIEBE, GIB, REINIGE, MEDITIERE, VERWIRKLICHE, SEI GUT, TUE GUTES. Die Bedeutung und Wichtigkeit dieser Worte werden in &amp;quot;Swami Sivananda - Philosophie und Lehren&amp;quot; erklärt. Es genügt hier, festzustellen, dass dieser Schrein zu einem Heiligen gehört, der alle [[Religion]]en respektierte und alles aus allen Quellen akzeptierte, das Gutes brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste, was man bemerkt, nachdem man die Halle betreten hat, sind Ölgemälde mit angemessen kurzen Beschreibungen an beiden Seitenwänden. Dieser Ort ist Quelle der Inspiration für unzählige Anhänger. Ein Mr.Allen aus England malte für seine persönliche [[Zufriedenheit]] weitere Ölbilder, die die verschiedenen Episoden aus Swami Sivanandas leben zeigen. Und als er diese Bilder dem Präsidenten Swamiji Maharaj zeigte, sorgte dieser sofort dafür, dass die Bilder in den Samadhi Mandir kommen. Als erstmaliger Besucher ist man von diesen ganz entrückt. Man bemerkt unter den Bildern auch einige ansprechende Gedanken aus den Werken Swami Sivanandas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Besucher sich ein wenig genauer umsieht, findet er einen großen Band der [[Veden]], vorsichtig in einem Glaskasten präsentiert, und eine bezaubernde [[Murti]] [[Vishnu]]s. Dieser Band wird als die lebende Präsenz Veda [[Bhagavan]]s behandelt und ihm wird jeden Abend eine spezielle Huldigung zuteil. Der Gesang des Mantras &amp;quot;[[Om Namo Narayanaya]]&amp;quot; und die Rezitation des [[Sri Vishnu-sahasrsa-nama Stotram]] wird regelmäßig durchgeführt. Auf der rechten Seite ist ein riesiges Bild von Swami Sivananda, das von Anhängern aus Argentinien stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der innerste Teil ist das sanctum sanctorum, der Samadhi dieses großen Heiligen. Man sieht Anhänger mit tiefen Glauben kommen, von [[Emotionen]] überwältigt, die sich dem Schrein nähern. Ehe sie eintreten berühren sie die Füße [[Ganesha]]s, der über der Eingangstür sitzt. Sie verneigen sich ehrfürchtig, und umkreisen dann den Schrein, verneigen sich erneut und bringen dann heilige Asche auf, wenn sie wieder herausgetreten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend kommt man wieder zum Samadhi Mandir, um am Satsang teilzunehmen, dem Hauptprogramm des Ashram. Der Satsang beginnt mit Gebeten für alle Gottheiten, und geht mit Rezitationen verschiedener [[Stotra]]s (Hymnen) weiter. Dann wird eine spirituelle Rede gehalten. Danach folgen [[Bhajan]]s (Andachtslieder), [[Gebet]]e für alle Leidenden, Gebete für den [[Frieden]], und für das Wohl der gesamten Menschheit. Nach den abschließenden Gebeten folgt das [[Arati]] und die Verteilung von [[Prasad]]. Ein erfahrener [[Swami]] setzt sich wieder und viele Anhänger setzen sich ebenfalls. Der Swami ruft die Anhänger auf, die vorab ihren Namen mitgeteilt haben. Die Anhänger kommen einer nach dem anderen, stellen spirituelle oder sogar persönliche Fragen. Dann sieht der [[Swamiji]] sich um, stellt Fragen über den Aufenthalt und tröstet die Neuankömmlinge. Die von dem erfahrenenen Swamiji gezeigte Vertrautheit ist einzigartig. Es fühlt sich an wie eine Familienzusammenkunft. Wenn der Swamiji einen aufruft und eine solche Vertrautheit zeigt, ist es, als triffst du deinen eigenen Vater und fühlst dich als Teil der Sivananda Familie. Hier entscheidet man sich, niemals den Satsang zu versäumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schöne Überraschung, dass die meisten Vorträge auf englisch sind, und selbst wenn ein Vortrag auf Hindi ist, wird seine Kernaussage nochmal auf englisch erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die morgendliche [[Meditation]] findet von 5 bis 6 Uhr statt. Doch selbst wenn man früh kommt, sieht man viele Anhänger dort bereits in Meditation sitzen. Nach einem kurzen Gebet beginnt die Gruppenmeditation, nach deren Ende noch ein wenig [[Kirtan]] gesungen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Morgenmeditation, hält Revered [[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p797_Vertraue--Gott/ Swami Atmaswarupananda]] eine kurze inspirierende Rede. Manchmal hält auch einer der älteren Swamijis eine kurze Rede. Die Atmosphäre ist so aufgeladen, dass jeder nach innen gerichtet ist, niemand mit jemand anderem spricht, und auch niemand in der Gegend herum schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach eilen die Anhänger zum Lord Visvanatha Temple und stimmen in den &amp;quot;[[Om Namah Shivaya]]&amp;quot; Kirtan dort ein, während die [[Shiva Puja]] stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll erwähnt werden, dass der ehrwürdige [[Swami Chidananda]]ji Maharaj dem morgendlichen Programm höchste Priorität zuschrieb und dass er daran immer teilnahm, wenn er im [[Ashram]] war. Seine morgendlichen Vorträge sind so inspirierend, dass sie in vielen Büchern festgehalten und publiziert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vishwanath Mandir==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vishwanath Mandir - die religiöse Zentralstelle des Sivananda Ashram in [[Rishikesh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Indien ist es [[Tradition]] und gebräuchliche Praxis, eine Familien-Gottheit oder Kula-Devata zu haben. In den meisten Ashrams gibt es einen Tempel und die Haupt-Gottheit des Tempels ist dann wie die vorsitzende Gottheit des [[Ashram]]. In diesem Sinne ist Lord Visvanatha (wörtlich übersetzt &#039;Der Herr des gesamten Universums&#039;) die oberste und schützende Gottheit des Sivananda Ashram und der gesamten Sivananda Familie von Anhängern auf der ganzen Welt. Der Tempel hat [[Shiva]] im Zentrum und hinter ihm ist [[Krishna]] in Form einer wunderschönen [[Murti]](Statue) von Murali Manohara (dem Charmanten, mit einer Flöte). Traditionell befindet sich in jedem Shiva Tempel auch [[Ganesha]] und die [[Devi]], und auch wir sind dieser Tradition gefolgt. Wir haben in unserem Tempel auch [[Rama]] mit der kosmischen Mutter [[Sita]], Bruder [[Lakshmana]] und seinem Obergeneral [[Hanuman]]. Der Tempelkomplex beherbergt auch eine wunderschöne Murti [[Sri Sankarachaya]]s und einen [[Yajna]]-Sala. Es gibt dort auch eine große Veranda. Swami Sivananda, der Gründer des Sivananda Ashram war für seine Weitsicht und Großzügigkeit bekannt. Daher werden im Ashram im Visvanatha Mandir die besonderen Tage vieler Gottheiten mit dem traditionellen Eifer, Inbrunst und Freude gefeiert. Mit anderen Worten ist es die Zentralstelle der [[Puja]], aller Feiern und aller traditioneller religiöser Aktivitäten des Ashram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrundsgeschichte zum Vishwanath Mandir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Swami Sivananda]] nach Rishikesh kam und sich im Jahre 1924 in Swargashram niederließ, war der damalige Anblick des Ashram ein dichter Wald und die einzige Straße verlief entlang des Flussufers. Während seiner Tage intensiven [[Sadhana]]s verblieb er so gut es ging zurückgezogen. Doch seine majestätische, eindrucksvolle und somit magnetische Persönlichkeit zog viele [[Aspirant]]en an. Er kam zu diesem steilen Hügel und ging tief in den Wald und saß fast den ganzen Tag unter einem Bilva Baum. Die höchste Erfahrung ist nur möglich, wenn der Suchende die drei [[Gunas]] (Eigenschaften) transzendiert. Der Bilva Baum hat Blätter, von denen immer drei Stück zusammenhängen. Daher brachten viele Suchende dem Herrn symbolisch Bilva Blätter dar. Bei Shiva Pujas werden Bilva Blätter geopfert. Also begann er sein Sadhana mit der Darbringung von Bilva Blättern an einem bestimmten Platz, den er intuitiv besonders mochte. Man glaubt, dass in seinen vielen Stunden tiefer [[Meditation]] und [[Samadhi]] er die höchste Erfahrung an genau diesem Ort hatte. Nach einigen Jahren schenkte der König das Land der [http://www.sivanandaonline.org/public_html/ Devine Life Society]. So dachte Sivananda sich, dass es Gottes Wille sei, dass der Tempel genau dort errichtet werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einen weiteren außergewöhnlichen Punkt. [[Gurudev]] war eine extrem sensible, gütige und mitfühlende Person. Er wünschte sich aufrichtig ein frühes Ende des 2. Weltkrieges. Um also eine Friedensströmung auf der ganzen Welt zu verbreiten, begann er am 3. Dezember 1943 einen endlosen rund um die Uhr [[Kirtan]] des [[Mahamantra]]s in der Bhajan Halle. Und weihte nur wenige Wochen später den Visvanatha Tempel, am 31. Dezember. Der moderne Heilige sorgte dafür, dass für den Weltfrieden dreimal täglich eine traditionelle Puja stattfand. Außerdem sprach er im täglichen Satsang Friedensgebete und machte Friedens Yajnas zu einem regelmäßigen Teil der Aktivitäten im Ashram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pujas im Vishwanath Mandir===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser außergewöhnliche Hintergrund des Tempels schuf wunderbare spirituelle Schwingungen. Obwohl dieser unorthodoxe Heilige für den Weltfrieden auf die traditionelle Puja zurückgegriffen hatte, inspirierten der Tempel und seine Puja die Anhänger so sehr, dass diese systematisch weitergeführt wurde. Mehr als 100 Anhänger verlangen täglich nach der Puja. Der Tempel öffnet morgens um 4 Uhr, die erste Puja beginnt um 5:45 Uhr. Während in der inneren Kammer des Tempels die Veda Mantras rezitiert werden, singen Anhänger in der Haupthalle das Mantra &amp;quot;[[Om Namah Shivaya]]&amp;quot; als Kirtan, auf eine liebliche und melodiöse Art und Weise, um die spirituellen Schwingungen und die Heiligkeit noch zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feierlichkeiten im Vishwanath Mandir===&lt;br /&gt;
Die besonderen Tage verschiedenster Gottheiten werden im Tempel zelebriert. Die Puja am Mahasivaratri Tag, die die ganze Nacht andauert, zieht eine große Anzahl Anhänger an. Sri Krishna Jayanti und das spezielle 9-Tage Programm zu Sri Rama Jayanti sind weitere wichtige Feiern. Gelegentlich werden hier auch Reden über [[Srimad Bhagavatam]], Rezitationen [[Ramayana]]s, Akhandas (non-stop) Kirtans und weitere Veranstaltungen abgehalten. Die 9-tägige [[Devi Puja]] und Vijaya Dasami Veranstaltungen, sowie Weihnachts- und Neujahrsfeierlichkeiten werden allerdings in der Bibliothekshalle durchgeführt. Und die jährliche 6-tägige Skanda Puja wird in der Bhajan Halle fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tägliche Programmpunkte im Vishwanath Mandir===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnungszeiten :  4:00 - 11:00 Uhr und 14:30 - 19:30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Andacht :  5:45 -   7:00 Uhr (Feb-Nov), 6:00 - 7:00 Uhr (Dez-Jan)&lt;br /&gt;
Abhisheak, Puja, Archana und Arati&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweite Andacht : 9:30 - 10:15 Uhr Puja und Arati&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dritte Andacht : 17:30 - 18:30 Uhr (Sommer) 17:00- 18:00 Uhr (Winter)&lt;br /&gt;
Lalita Sahasranamam Archana&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhisheak für die breite Öffentlichkeit und Besucher -&lt;br /&gt;
4:00 - 5:30 Uhr, 7:30 - 9:30 Uhr, 15:00 - 17:00 Uhr&lt;br /&gt;
Montags &amp;amp; Pradosha Tag - Havan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bhajan Halle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhajan Halle nimmt einen einzigartigen Platz in der Geschichte des Sivananda Ashrams ein. [[Swami Kaivalyananda]] aus [[Kalkutta]] plante den Bau eines Tempels und einer Halle für [[Satsang]] und gemeinsame Gebete innerhalb des Ashram. Er gründete den Mandir Bauausschuss im Jahre 1941. Eine Halle wurde dringend benötigt, daher  wurde der Bau in einer sehr kurzen Zeit abgeschlossen und die Bhajan Halle offiziell am 2. April 1942 eröffnet. Sie wurde nicht nur zu einem Ort für tägliche [[Gebet]]e und Satsang, sondern auch für spirituelle [[Retreat]]s, besondere Veranstaltungen und [[Puja]]s, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein Ende des Zweiten Weltkrieges und die Wiederherstellung des [[Frieden]]s nicht abzusehen war, entschied [[Gurudev]], ab dem 3. Dezember 1943 mit dem ununterbrochenen Singen ([[Kirtan]]) des [[Mahamantra]]s zu beginnen. Und da Frieden eine Voraussetzung für [[Glück]] und [[Wohlstand]] der Menschheit ist, wird das Wiederholen des Mahamantras, Tag und Nacht ohne eine Minute Unterbrechung auch heute seit mehr als 62 Jahren fortgesetzt. Die Bhajan Halle ist ebenfalls der Ort zur [[Verehrung]] von Lord [[Kartikeya]] und von täglichen Pujas, gelegentlich speziellen Pujas und einer besonderen [[Skanda Puja]], die jedes Jahr für die Dauer von sechs Tagen direkt nach [[Dipavali]] praktiziert wird. All diese spirituellen Aktivitäten, Puja und ununterbrochenes [[Chanting]] haben besondere spirituelle Schwingungen in der Bhajan Halle hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Ort können wir auch Gurudev Swami Sivanandas umfassende Weitsicht wahrnehmen. Die Halle ist mit Bildern verschiedener [[Heiliger]] und [[Weiser]] geschmückt. Ein deutscher Verehrer Gurudevs fertigte Statuen der Göttinnen [[Durga]] und [[Sarasvati]] an. Beide wurden deutlich sichtbar in der Halle aufgestellt. Der Sessel von Swami Sivananda wurde ebenfalls dort aufgestellt um zu zeigen, dass er im Satsang an seinem Lieblingsplatz ständig präsent ist. Wenn du den Sivananda Ashram besuchst, versäume nicht einige Minuten dort in Stille zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gurudev Kutir==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GurudevKutir.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 verließ [[Guru]]dev [[Swami Sivananda]] [[Swargashram]] und kam zusammen mit vier [[Schüler]]n auf diese Seites des  [[Ganges]], und zog in den östlichen Raum des [[Ramashram]] [[Dharmashala]]. Sie fanden einen verfallenen, leerstehenden, alten verlassenen [[Kuh]]stall. Der wurde sorgfältig gereinigt, Türen und Fenster repariert und am 28. März bezogen. Der [[Maharaja]] von [[Tehri]] gab [[Gurudev]] diese weite Landfläche, um einen [[Ashram]] zu errichten. Einige Räume wurden auf dem vorhandenen Krankenhausgrundstück errichtet. Aber Gurudev gab ihm den Namen [[Ananda Kutir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swami]] Sivananda hatte einen starken [[Geist]] der [[Entsagung]] und Loslösung. Als er das Land erhielt, zog er es vor, außerhalb dieses Grundstückes zu leben. Er bezog einen heruntergekommenen [[Kutir]] am Ufer des Ganges für die Miete von einer Rupie pro Jahr. Zu der Zeit war dies ein dunkler Raum mit unzureichender Beleuchtung, in dem sich sein Bett und die angrenzende Front mit seinem [[Puja]]-Raum mit [[Krishna]]s Bild befanden. Das Dach bestand nur aus trockenem Gras. Nach einigen Jahren wurde der Nachbarteil gebaut, für seinen Draht-Tisch und –Stuhl, und auch ein festes Mauerfundament wurde errichtet. Es gab keine Stufen zum Ganges hinunter. Überall war Sand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Aufenthalt in diesem Kutir konnte Gurudev weiterhin zurückgezogen leben, sein intensives Sadhana weiterführen und weiterhin überaus produktiv [[bibliotherapie|schreiben]]. Er blieb für mehr als 25 Jahre dort - und dies waren die Jahre nach seiner höchsten spirituellen Erfahrung – bis zu seinem [[Mahasamadhi]]. Die Divine Life Society, die Schüler und die zu Besuch kommenden Anhänger wurden von dort geführt und inspiriert. Kurz gesagt ist dies der wichtigste Orientierungspunkt in der Geschichte der Divine Life Society. Die wichtigen Artikel, die Gurudev nutzte, werden hier aufbewahrt, als wäre er noch immer vor Ort, um diese zu benutzen. Andere seiner Artikel, die er aber nicht täglich nutzte, werden sorgfältig in Kisten aufbewahrt. Um die [[spirituell]]en Schwingungen und die [[Heiligkeit]] des Ortes zu bewahren werden hier [[Puja]]s, [[Bhajan]]-[[Kirtan]]s und [[Ganga Arati]]s durchgeführt. Aspiranten kommen für die [[Meditation]] hierher. Die Atmosphäre des Ortes und die von Gurudev benutzten Gegenstände machen ihn so präsent, dass er von den Aspiranten tatsächlich wahrgenommen wird. An diesem Ort kannst du einige Zeit in [[Gebet]] und Meditation verbringen, in lebendigem Beisein dieses allgegenwärtigen [[Heilige]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Divine Life Society]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
*[[Ashram]]&lt;br /&gt;
*[[Tapasya Kutir]] &lt;br /&gt;
*[[Yoga Vedanta Forest Academy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/service/indienreise/sivananda-ashram/ Indienreise mit Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/   Divine Life Society – Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{dnf}} &lt;br /&gt;
{{strf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ashram]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilgerort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sivananda_Ashram&amp;diff=550812</id>
		<title>Sivananda Ashram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sivananda_Ashram&amp;diff=550812"/>
		<updated>2016-04-21T08:27:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Sivananda Ashram&#039;&#039;&#039; in Rishikesh gehört zu den größten und bedeutendsten [[Ashram]]s in Indien. Ein großer [[Yogameister]] des zwanzigsten Jahrhunderts war [[Swami Sivananda]] (1887-1963). 1924 ließ er sich in [[Rishikesh]] nieder, wo er viele Jahre lang intensiv praktizierte und die [[Selbstverwirklichung]] erreichte. 1934 gründete er den Sivananda Ashram, um den vielen Schülern, die von der [[Kraft]] seiner [[Persönlichkeit]] und seiner liebevollen Ausstrahlung angezogen wurden, den ganzheitlichen [[Yoga]], eine Synthese der verschiedenen traditionellen [[Yogaweg]]e, zu vermitteln. Der Sivananda Ashram wuchs sehr schnell und entwickelte sich zu einem der größten in [[Indien]]. Heute umfasst er zahlreiche [[Tempel]], mehrere Yoga- und [[Meditationshalle]]n sowie Nebengebäude, die [[Yoga Vedanta Forest Acadamy]], eine eigene Druckerei, ein [[Krankenhaus]] und Unterkünfte für die über 150 Mitarbeiter (darunter mindestens 100 [[Swami]]s) und die Gäste. Auch heute noch leben hier direkte Schüler von Swami Sivananda, die eine hohe [[Bewusstseinsebene]] erreicht haben. Im Sivananda Ashram finden täglich zahlreiche öffentlich zugängliche Aktivitäten statt, meist mehrere Programme gleichzeitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Ashram als physischer Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite ist der Sivananda Ashram ein physischer Ort, in Rishikesh gelegen, mit Gebäuden, Bewohnern und Büros. Auf der anderen Seite ist er überhaupt kein Ort. Er ist spiritueller Ausdruck der göttlichen Mission seines Gründers, Swami Sivananda. Ereignete sich eine Naturkatastophe und alle Gebäude würden zerstört und seine Bewohner vertrieben, dann gäbe es immer noch einen Sivananda Ashram. Der Sivananda Ashram würde in demselben Ausmaß weiter bestehen, in dem Menschen Swami Sivanandas Vision teilen, die sich der Weiterführung seiner Arbeit hingeben.&lt;br /&gt;
Somit werden Menschen im Ashram oft bemerken, wie sie immer noch die spirituelle Gegenwart Swami Sivanandas spüren und seine Hand in den Angelegenheiten des Ashrams sehen. Sie werden sagen: &amp;quot;Das bin nicht ich, der arbeitet, sondern Gurudev arbeitet durch mich.&amp;quot; Die Bewohner spüren auch, dass sie ebendort nachdrücklicher zu ihrem Ziel der Gottverwirklichung geführt werden können. An diesem Ort von selbstlosem Dienen, Betrachtung und Egoauslöschung herrscht eine Atmosphäre, die mit der spirituellen Kraft schwingt und den Aspiranten zu dieser Verwirklichung führt. Swami [[Chidanandaji]] sagte einmal auf das Ersuchen eines Ashram Bewohners, woandershin zu gehen, um Sadhana zu machen: &amp;quot;Ja, da mögen viele andere Orte sein, die besser für gute spirituelle Übung geeignet sind. Aber falls es Gottverwirklichung ist, die du willst, dann gibt es keinen besseren Ort als hier.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Sivananda Ashram ist Hauptsitz und spiritueller Mittelpunkt einer großen weltweiten Organisation genannt &amp;quot;The [[Divine Life Society]]&amp;quot; (die göttliche Lebensgemeinschaft). Die Gemeinschaft umfasst mehr als 300 Niederlassungen weltweit, so wie individuelle Anhänger in Indien und außerhalb. Im Zentrum dieses enormen Netzwerks von spiritueller Erbauung in aller Welt, in der Form von Divine Life Society, steht der Sivananda Ashram als Vorbild. Der Ashram ist dem Dienst von Allen gewidmet, und es kommen ihm großzügige Spenden der Anhänger zu Gute, die wollen, dass dieser Dienst weitergeht. Es gehört zu dem Ashram, dass jede an spirituellem Leben interessierte Person, ob Mitglied in der DLS oder nicht, kommen kann und genährt wird von dem Geist, der diesen Ort durchdringt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Ashram als spiritueller Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sivananda Ashram ist ein Ort für [[Sadhana]] (spirituelle Praxis) und bevorzugt von Aspiranten aus aller Welt. Jeder – ob Anfänger oder sehr fortgeschrittener [[Sadhaka]] (spiritueller Aspirant) – hat diesen Ashram als idealen Ort für Sadhana vorgefunden, ein Ort, der hochgradig mit spirituellen Schwingungen aufgeladen ist. Jeder Person, die Sadhana nach ihrem vorgeplanten Sadhana Programm mit erweiterter Andeutung nachgehen will, wird die Erlaubnis gegeben einige Tage zu bleiben, wenn eine Unterkunft vorhanden ist, ohne jegliche Diskriminierung in Bezug auf Kaste, Religion, Land, sozialer/ökonomischer Stand usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hat zu so einer wundervollen spirituellen Atmosphäre beigetragen? Etliche Faktoren, wie zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Der Sivananda Ashram liegt an den Ausläufern des Himalaya am rechten Ufer des heiligen Ganges (das als sehr heilig angesehen wird). Das bringt ein wenig geistliche Größe als Hintergrund herein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Nach der Mythologie wurde das Gefäß, das den göttlichen Nektar enthält, ans Ufer des Ganges bei Haridwar gestellt. Der göttliche Nektar rieselte umher und bedeckte auch dieses Ashramgelände und hinterließ dauerhafte göttliche Schwingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Der Name Rishikesh wurde diesem Ort gegeben, weil Hrishikesh (Lord Krishna) hier seine Ermahnungen zu Uddhava gegeben hat. Diese Uddhava Gita (Buch XI, Kap. 6-29) ist ein erstklassiges Juwel nicht nur der Srimad Bhagavatam, sondern des gesamten Spektrums der indischen Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Lord Rama’s Bruder Laxman hatte hier für zwölf Jahre die intensivsten Entbehrungen praktiziert (an einem Ort nur 150 Meter vom Ashram).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dieses Gebiet in den Vororten von Rishikesh ist bekannt als Muni-ki-reti, - Muni (Weiser) ki (von) und reti (Sand) – was darauf hinweist, dass hier auf dem Sand des Gangesufers Weise Entbehrungen und Sadhana praktizieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	Während Swami Sivanandas intensiver Sadhana Periode (1924-34), war der Ashram ein hügeliger Urwald und hier (an der Stelle des Vishwanath Tempels) praktizierte er Meditation und erreichte transzendentale Erfahrungen. Auch nachdem der Ashram errichtet war, haben hier viele Weise Sadhana geübt und machen es immer noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele Gebäude am Hang eines Hügels, was einen Ausblick auf den Himalaya und den Ganges von den meisten Gebäuden aus und sogar von vielen Räumen aus ermöglicht. Die Konstruktion ist sparsam ausgeführt, um moderate Unterkunft zu bieten, die den Grundbedarf für aufrichtige Sadhakas bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein typischer Tag im Sivananda Ashram==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste, was man sagen müsste zu einem &amp;quot;typischen Tag im Sivananda Ashram&amp;quot;, ist, dass es bestimmt keinen typischen Tag im Shivananda Ashram gibt! Das trifft aus verschiedenen Gründen zu. Einer ist zurückzuführen auf die absolut große Gutherzigkeit und Toleranz von Swami Sivananda selbst. Er verlangte nicht, dass die Leute sich an einen bestimmten täglichen Ablauf hielten, obwohl er sehr genaue Anregungen in seinen Schriften darlegte. Am Ende war jedoch jeder einzelne Suchende frei, sein eigenes tägliches Programm auszugestalten, auf welche Art auch immer er es für richtig hielt. Ein weiterer Grund, warum es schwierig ist einen typischen Tag aufzuzeigen, ist, dass es so viele Festivals, spezielle Verehrungen und Aktivitäten gibt, und man stände sehr unter Druck, wollte man eine strikte Routine einhalten. Nichtsdestotrotz, hier folgt wie ein typischer Tag aussehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gurudev glaubte sehr fest, dass man früh aufstehen sollte, bevorzugt um 4 Uhr morgens wenn möglich. Jeden Morgen beginnend um 5 Uhr gibt es eine Morgenmeditiation im Samadi Schrein mit Gesang, 30 Minuten Meditation und einen  10minütigen Vortrag auf Englisch. Im Anschluss daran gehen viele Leute in den nächsten Raum zum Viswanath Mandir (Lord Shivas Tempel) für die Morgen-Puja und zum Gebet. Die Puja beginnt sofort um 5:40 morgens, und während die Puja weitergeht, singen die Anhänger Lord Shivas heiliges Mantra „Om Namah Sivaya“. Die Puja und der Gesang enden um 7 Uhr morgens mit der Verteilung von Prasad. Das Frühstück folgt von 7:00 bis 7:30 Uhr morgens. Wenn man sich besonders energiegeladen fühlt, kann man das Gebet früh verlassen und an einer Hatha Yoga Stunde von 6:30-8:00 Uhr teilnehmen. (Das Verpassen des Frühstücks dürfte kein Problem sein, weil das Mittagessen zu recht früher Stunde um 11 Uhr angerichtet wird)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man sich physisch gestärkt hat, kann man seine Aufmerksamkeit der höchsten Vedanta Philosopie zuwenden, und diese Gelegenheit bietet eine kurze Unterrichtssequenz von 8:20 bis 9:00 Uhr. Der Morgen ist auch eine gute Zeit zu dienen. Swami Sivananda selbst arbeitete unermüdlich zum Nutzen aller und trat für ein weitgehendes Karma Yoga (selbstloses Dienen) ein. Man kann sich in den verschiedenen Abteilungen erkundigen, ob irgendwelche regelmäßige Mithilfe benötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Suchende, die dem frommen Weg zugeneigt sind, wird jeden Morgen um 7:30 bis 8:30 das Mantra &amp;quot;[[Om Namo Narayanaya]]&amp;quot; im Samadhi Schrein gesungen. Man kann auch an einer Vormittagsandacht teilnehmen entweder im Samadhi Schrein oder im Vishwanath Mandir. Am Donnerstag, Guru-Tag, wird Pada Puja verrichtet beginnend um etwa 9:30 im Samadhi Schrein. Für die mehr philosophisch Gesonnenen gibt es eine Diskussion und Meditation von 9:30 bis 11 Uhr in der Akademie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach so einem ausgelasteten Vormittag ist man sicherlich bereit für das Mittagessen im Speisesaal. Es gibt zwei Zeiten: 11 Uhr und 11:30, um die unterschiedlichen Zeitplanungen der Leute zu berücksichtigen. Die [[Sannyasi]], [[Brahmachari]]s, Sadhakas, Gäste und Mitarbeiter nehmen Platz in Reihen auf dem Boden mit einem Thali (Stahlteller), einer Tasse für Wasser und einer kleinen Schüssel für Dhal. Das Mahamantra wird zusammen mit dem 15. Kapitel der Bhagavad Gita gesungen, während das Essen gereicht wird. Die Bediensteten im Speisesaal gehen umher mit Gemüse, Dhal (Linsen), Reis und Chapattis (ungesäuertes Brot), und man kann so viel nehmen, wie man möchte, so lange das Essen nicht vergeudet wird. Die Speisen sollen in Stille mit Achtsamkeit und Hingabe gegessen werden. Die Bediensteten kommen nochmal herum und bieten einen Nachschlag an, und niemand geht hungrig weg! An Festtagen bekommen die Anhänger ein spezielles Bhandara (Festmahl), was durch die Freigiebigkeit der Spender bezahlt wird. Besondere Gerichte und Süßigkeiten werden angerichtet zur Freude von Allen! Der Speisesaal kümmert sich darum, was immer der Tag sein mag, nahrhafte und sättigende vegetarische Speisen zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittagessen kann man es vorziehen, ein kurzes Nickerchen zu machen, wie es in Indien üblich ist, um sich für den Rest des sehr vollen Tages auszuruhen. Der Nachmittag kann sogar im Winter sehr warm, sonnig und angenehm sein. Später am Nachmittag kann man hinunter zum Gangesufer gehen und Gurudevs Kutir besuchen und eine Weile dort in Meditation sitzen. Verschiedene persönliche Aufsätze aus Swami Sivanandas Zeit werden auch für die Besucher ausgestellt. Eine Gelegenheit, die man nicht auslassen sollte, ist ein Bad im Ganges am Sivananda Ghat zu nehmen. Es ist das angestrebte Ziel für viele Leute in ganz Indien mindestens einmal im Leben Darshan (die heilige Gegenwart) von Mutter Ganges zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was immer die Zeit sein mag, Tag oder Nacht, Winter oder Sommer, man kann immer zur Bhajan Halle gehen, um zu meditieren oder nur ruhig zu sitzen und dem Akhanda Kirtan (nie endender Gesang) zu lauschen. Die Bewohner des Ashrams, die in Unterkünften angrenzend an die Bhajan Halle leben, teilen sich die Pflicht, das Mahamantra für den Weltfrieden zu singen und zwar jede Minute an jedem Tag, an jedem Tag des Jahres. Erstaunlicherweise gibt es diesen Gesang ununterbrochen seit 59 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens und nachmittags kann man sich an der Bibliothek erfreuen, die 18.000 Bücher beherbergt, die fast alle dem Ashram von Anhängern gestiftet wurden. Die Karteikarten werden zur Zeit in ein Computersystem eingepflegt, und man kann  sich jede Anzahl von interessanten Büchern aussuchen. Wenn man mehr visuell interessiert ist und weniger literarisch, kann man zur Audio-Visual Bibliothek gehen, die genau unter der Hauptbibliothek liegt. Dort kann man Audiokassetten anhören, Videos schauen und bildliche Darstellungen von Heiligen des Sivananda Ashram sowie von ganz Indien. Kassettenspieler mit Kopfhöhrern und VCR/TV‘s sind zur Nutzung verfügbar. Ein Schaukasten mit Kassetten und CD’s ist auch vorhanden für diejenigen, die etwas für den eigenen Gebrauch erwerben möchten. Nachdem die Hauptbibliothek um 16 Uhr schließt, wird der Raum für Frauen zur Verfügung gestellt, die dem Matri Satsang zwischen 16 und 17 Uhr nachmittags beiwohnen wollen. Die Anhängerinnen singen Sanskrit Gebete und Stotras and lesen auch aus den Schriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später am Nachmittag hat der Besucher eine Anzahl von Auswahlmöglichkeiten. Man kann eine Nachmittagsgruppe besuchen und um 16:30-17:30 Uhr das &amp;quot;Om Namo Narayanaya&amp;quot; Mantra singen. Wenn die Sonne untergeht und der Arbeitstag zu Ende geht, gibt es noch mehr, um Herz und Geist beschäftigt zu halten. Das hier beschriebene Programm wäre sogar überladen, wenn man alles machen würde, jeden Tag ohne Zeit für sich selbst zu finden. Der Punkt ist jedoch, dass diese lohnenswerten Aktivitäten verfügbar sind für jeden, der sich entscheidet teilzunehmen und in welchen Umfang. Niemand wird gezwungen. Man sollte auch gleichzeitig erwähnen, dass die Gesamtwirkung der Jahre über Jahre von diesem Ausmaß an ungebrochener Hingabe, Meditation, Satsang und Verehrung darin liegt, dass der Sivananda Ashram eine unglaublich machtvolle Atmosphäre hat. Man braucht nur durch die Tore zu gehen und ein Frieden holt einfach die Person ein. Das Gefühl ist greifbar, manchmal sogar machtvoll. Besucher, die mit der Absicht kamen zwei Tage zu bleiben, enden oft mit dem Verlangen 20 Tage zu bleiben. Anhänger des Ashrams stellen fest, wie sie Jahr für Jahr zurückkehren, angezogen von der geheimnisvollen Kraft, die diesen Ort so beseelt und erhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh, aber wir sprachen gerade über das Programm, nicht wahr! Um die verheißungsvolle Zeit des Sonnenuntergangs herum werden Verehrungen sowohl im Viswanath Tempel als auch im Samadhi Schrein abgehalten. Zur selben Zeit wie die Verehrung, 5:30 oder so, kann man auch zu Gurudev‘s Kutir hinabgehen für Bhajan, Kirtan &amp;amp; Ganges zu einer Ganges Arati Verehrung von Mutter Ganges mit Lichtern und Lampen, die losgelassen werden um langsam flußabwärts zu treiben – eine wahrlich beeindruckende und inspirierende Aussicht. Einmal mehr ist man in den Speisesaal eingeladen und das Abendessen wird um 19:00 gereicht (18:30 im Winter).&lt;br /&gt;
Danach wäre es sicher passend mit einigen der anderen Anhänger zu sprechen – &amp;quot;was hast du heute gelernt, wie wurdest du inspiriert, wie bist du gewachsen, usw.?&amp;quot; Aspirantenkollegen können sich treffen und sich gegenseitig unterstützen und ermutigen. Diese Zusammenkunft mit anderen weisen und aufrichtigen Leuten wird &amp;quot;[[Satsang]]&amp;quot; genannt. Swami Sivananda war überzeugt, das der Satsang eines der wesentlichsten Seiten des spirituellen Lebens ist, und nahm jeden Abend am Satsang teil, ganz gleich wie müde sein Körper sein mochte von der enormen Arbeit und Verantwortung seines Tages. Der Ashram führt diese Tradition fort und jeden Abend 7:30-9:30 kommen die Anhänger zusammen, um zu singen, die Gita zu lesen, Vorträge in Englisc und Hindi zu hören, Bhajans (andächtige Lieder) und ein abschließendes Gebet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sind die organisierten Aktivitäten des Ashrams beendet, aber der eigene Tag der Betrachtung und Meditation muss noch nicht zu Ende sein. Sowie man dem Schlaf näher rückt, sollte man sich an die Dinge erinnern, die man während des Tages vorgefunden und gelernt hat, und mit einem ruhigen und friedvollen Herzen kann man in den Schlaf übergehen und am nächsten Tag nach Möglichkeit frisch aufstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Programme und Aktivitäten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Atmosphäre des Sivananda Ashrams ist spirituell. Für einige Tage im Ashram zu leben ist selbst eine spirituelle Erfahrung und Sadhana. Viele Anhänger besuchen den Ashram, um sich spirituell aufzuladen. Es gibt etliche spirituelle, akademische und Wohlfahrtsaktivitäten, die von der Divine Life Society im Ashram durchgeführt werden. Der Besucher kann Aktivitäten seiner Wahl aussuchen und daran teilnehmen. Einige der regelmäßigen Aktitivitäten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hatha Yoga&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt regelmäßige Yogasana- und Pranayamakurse in separaten Gruppen für Männer und Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[&#039;&#039;&#039;Bhakti Yoga&#039;&#039;&#039;]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bhajan Halle non-stop Kirtan (Gesang) des [[Mahamantra]]s (Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare; Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare) läuft rund um die Uhr fortlaufend seit dem dritten Dezember 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal am Tag [[Puja]]s mit den traditionellen Ritualen im Viswanath Tempel. Während des Morgenpujas wird Samkirtan (Gruppengesang) des Mantras &amp;quot;Om Namah Shivaya&amp;quot; von 6:00 bis 7:00 geboten. Jedermann darf am Puja und Samkirtan teilnehmen. Im Samadhi Mandir (Tempel) täglich Paduka Puja, dreimal Puja, Singen des &amp;quot;Om Namo Narayanaya&amp;quot; Mantras, Gruppenrezitation des [[Vishnusahasranama Stotram]] und andere Aktivitäten finden statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund um die Uhr Gruppengesang gibt es am Abend des Purnima (Vollmondtag). Amavasya (Neumondabendtag) und viele andere besondere Tage. Spezielle Feiern und Pujas werden an bedeutenden Festtagen gestaltet. Puja wird morgens und abends im Durga Mandir und Dattatreya Mandir abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der tägliche Abend[[satsang]]a im Samadhi Mandir ist eine sehr wichtige Aktitivität des Ashrams. Das Programm beinhaltet Rezitationen von Stotras und der Bhagavad Gita, ein spiritueller Vortrag. Bhajan, Kirtan, Samkirtan, abschließende Gebete, Aarati usw. Üblicherweise trifft der erfahrendste Swamijis einige Besucher (hauptsächlich neu angekommende und die, die abreisen) nach dem Arati. Der tägliche Frühabendsatsanga im Gurudev Kutir und Ganga Aarati sind auch regelmäßige Merkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachmittags wird Matrisatsanga (Satsanga für Damen) in der Bibliothek durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Meditation]]: Täglich am Morgen von 5:00 bis 6:00 Uhr gibt es eine Sitzung mit Gebet, Meditation und einem kurzen Vortrag. Viele Sadhakas und Besucher machen Japa und Meditation für lange Zeit in der Kaivalya Guha oder in ihren Zimmern, in Samadhi Mandir, Viswanath Mandir, Dattatreya Mandir, Durga Mandir oder am Gangesufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[&#039;&#039;&#039;Jnana Yoga&#039;&#039;&#039;]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft betreibt die Yoga Vedanta Forest Akademie. Einige Gelehrte geben regelmäßig täglichen Unterricht über verschiedene heilige Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine sehr weiträumige Bibliothek mit einem guten Bestand an spirituellen Büchern. Die Bibliothek bezieht auch eine große Anzahl an spirituellen Zeitschriften. Wir haben kürzlich eine audiovisuelle Bibliothek eingerichtet und erweitern und aktualisieren sie fortlaufend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Spirituelle Aufgaben und Feierlichkeiten&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Aufgaben und Feierlichkeiten, die zu regulären Merkmalen des Ashrams geworden sind, sind die folgenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sadhana Woche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr große Zahl von Anhängern kommt in den Ashram an Guru Purnima, vom nächsten Tag an wird ein einwöchiges Sadhana Shibir (spirituelle Einkehrtage) organisiert. Vorträge von angesehenen spirituellen Würdenträgern und andere spirituelle Programme werden veranstaltet. Am Abend werden auch kulturelle Programme organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachtliche Besinnungstage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anhänger aus kalten Ländern ziehen es vor, den Ashram im Dezember und Januar zu besuchen. Deshalb wird zu Weihnachten ein besonderes spirituelles Retreat abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akhanda Kirtan:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchgehender Gesang wird an allen Purnimas veranstaltet, Amavasyas und am Abend von bestimmten außergewöhnlichen Tagen wie Mahasivaratri, Gauranga Mahaprabhu Jayanti, Guru Purnima, Sri Krishna Jayanti, Sivananda Jayanti, Jahrestag von Akhanda Mahamantra Samkirtana, Jahrestag von Viswanath Mandir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Pujas:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Tage Navaratri Puja, Sechstage Skanda Puja, ganze Nacht Siva Puja am Mahasivaratri Tag, spezielle Puja an Sri Krishna Jayanti, Sri Rama Jayanti, usw. werden mit großer Begeisterung  verrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feierlichkeiten an besonderen Tagen: Spezielle Programme werden am lunaren Neujahrstag gehalten, Sri Rama Navami, Adi-Sankaracharya Jayanti, Guru Purnima, Aradhana Tag (Punyatithi von Swami Sivananda), Geburtstage von Swami Sivananda und anderen Heiligen, Vijaya Dasami, Dipavali, Sri Bhagavad Gita Jayanti, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5-6 Uhr morgens Gesang, Gebete, Meditation, Vortrag Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
5:40-7:15 Uhr Verehrung / Om Namah Sivaya singen (6-7 Uhr) Viswanath Mandir&lt;br /&gt;
6:30-8 Uhr Yoga Asanas (nur Männer) Yogasaal.&lt;br /&gt;
7-7:30 Uhr Frühstück Speisesaal &lt;br /&gt;
7:30-8:30 Uhr Vishnu Sahasra Nama &amp;amp; Om Namo Narayanaya singen Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
8:20-9 Uhr Vedanta Unterricht Divya Naam Mandir&lt;br /&gt;
9-11 Uhr, 2-4 Uhr Lesezeit Hauptbibliothek&lt;br /&gt;
8:30-10:30 Uhr, 1:30-3:30 Uhr Videofilme schauen A-V Bibliothek&lt;br /&gt;
8-10:30 Uhr, 1-3:30 Uhr Kauf von Sivananda Büchern SPL Bücherstand&lt;br /&gt;
9:30-11Uhr Philosophische Diskussionen, Meditationsakademiegebäude&lt;br /&gt;
9:30-10:15 Uhr Anbetung Viswanath Mandir&lt;br /&gt;
9:30-10:15 Uhr Anbetung (donnerstags Pada Puja) Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
11-11:30, 11:30-12 Uhr Mittagessen Speisesaal&lt;br /&gt;
3:00 Uhr Tee wird serviert Speisesaal&lt;br /&gt;
4-5 Uhr Matri Satsang Hauptbibliothek&lt;br /&gt;
4:30-5:30 Uhr &amp;quot;Om Namo Narayanaya&amp;quot; singen Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
5:30-6:30 Uhr Yoga Asanas (nur Frauen) Yogasaal.&lt;br /&gt;
5:30-6:30 Uhr Bhajan, Kirtan &amp;amp; Ganga Arati Gurudev Kutir Ghat&lt;br /&gt;
5:30-6:30 Uhr Anbetung Viswanath Mandir&lt;br /&gt;
6-6:45 Uhr Anbetung Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
6:30pm (7 im Sommer) Abendessen Speisesaal&lt;br /&gt;
Fortlaufend Akhanda Kirtan Bhajan Saal&lt;br /&gt;
7:30-9:30 Uhr Abend Satsang Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Samadhi Schrein==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Samadhi Mandir (Mandir heißt Schrein) ist der zentrale Ort spiritueller Aktivitäten im Sivananda Ashram. &lt;br /&gt;
Die beiden Hauptaktivitäten – [[Meditation]] am frühen Morgen und [[Satsang]] am Abend – werden dort abgehalten. Dieser Ort ist die Quelle spiritueller Schwingungen und [[Inspiration]]en für alle Suchenden. Selbst wenn es keine Programmpunkte gibt, ziehen es die Anhänger vor, in dieser heiligen Atmosphäre [[Japa]], [[Gebet]]e und [[Meditation]] zu praktizieren. Lasst uns dort also einmal hineinschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Samadhi Schrein befindet sich am Ende einer langen, großen Halle. Über dem [[Samadhi]] befindet sich [[Swami Sivananda]]ji Maharajs Murti im [[Lotussitz]] in einem wunderschönen [[Lotus]]. Der imposante Anblick nimmt einen gefangen und bezaubert. Man vergisst, die Halle zu betreten und bleibt schon auf der Treppe hängen. Zum [[Glück]] bleibt man hängen. So bemerkt man die wunderschönen Schnitzereien des Hauptportals. Die acht äußeren Vierecke auf den Türen zeigen Symbole verschiedener Religionen und Glaubensrichtungen. Die acht inneren Vierecke zeigen acht signifikante Worte auf, denn diese sind die Quintessenz aller religiösen Lehren oder die fundamentalen universellen Prinzipien aller Religionen und Glaubensrichtungen. Die acht Worte lauten DIENE, LIEBE, GIB, REINIGE, MEDITIERE, VERWIRKLICHE, SEI GUT, TUE GUTES. Die Bedeutung und Wichtigkeit dieser Worte werden in &amp;quot;Swami Sivananda - Philosophie und Lehren&amp;quot; erklärt. Es genügt hier, festzustellen, dass dieser Schrein zu einem Heiligen gehört, der alle [[Religion]]en respektierte und alles aus allen Quellen akzeptierte, das Gutes brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste, was man bemerkt, nachdem man die Halle betreten hat, sind Ölgemälde mit angemessen kurzen Beschreibungen an beiden Seitenwänden. Dieser Ort ist Quelle der Inspiration für unzählige Anhänger. Ein Mr.Allen aus England malte für seine persönliche [[Zufriedenheit]] weitere Ölbilder, die die verschiedenen Episoden aus Swami Sivanandas leben zeigen. Und als er diese Bilder dem Präsidenten Swamiji Maharaj zeigte, sorgte dieser sofort dafür, dass die Bilder in den Samadhi Mandir kommen. Als erstmaliger Besucher ist man von diesen ganz entrückt. Man bemerkt unter den Bildern auch einige ansprechende Gedanken aus den Werken Swami Sivanandas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Besucher sich ein wenig genauer umsieht, findet er einen großen Band der [[Veden]], vorsichtig in einem Glaskasten präsentiert, und eine bezaubernde [[Murti]] [[Vishnu]]s. Dieser Band wird als die lebende Präsenz Veda [[Bhagavan]]s behandelt und ihm wird jeden Abend eine spezielle Huldigung zuteil. Der Gesang des Mantras &amp;quot;[[Om Namo Narayanaya]]&amp;quot; und die Rezitation des [[Sri Vishnu-sahasrsa-nama Stotram]] wird regelmäßig durchgeführt. Auf der rechten Seite ist ein riesiges Bild von Swami Sivananda, das von Anhängern aus Argentinien stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der innerste Teil ist das sanctum sanctorum, der Samadhi dieses großen Heiligen. Man sieht Anhänger mit tiefen Glauben kommen, von [[Emotionen]] überwältigt, die sich dem Schrein nähern. Ehe sie eintreten berühren sie die Füße [[Ganesha]]s, der über der Eingangstür sitzt. Sie verneigen sich ehrfürchtig, und umkreisen dann den Schrein, verneigen sich erneut und bringen dann heilige Asche auf, wenn sie wieder herausgetreten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend kommt man wieder zum Samadhi Mandir, um am Satsang teilzunehmen, dem Hauptprogramm des Ashram. Der Satsang beginnt mit Gebeten für alle Gottheiten, und geht mit Rezitationen verschiedener [[Stotra]]s (Hymnen) weiter. Dann wird eine spirituelle Rede gehalten. Danach folgen [[Bhajan]]s (Andachtslieder), [[Gebet]]e für alle Leidenden, Gebete für den [[Frieden]], und für das Wohl der gesamten Menschheit. Nach den abschließenden Gebeten folgt das [[Arati]] und die Verteilung von [[Prasad]]. Ein erfahrener [[Swami]] setzt sich wieder und viele Anhänger setzen sich ebenfalls. Der Swami ruft die Anhänger auf, die vorab ihren Namen mitgeteilt haben. Die Anhänger kommen einer nach dem anderen, stellen spirituelle oder sogar persönliche Fragen. Dann sieht der [[Swamiji]] sich um, stellt Fragen über den Aufenthalt und tröstet die Neuankömmlinge. Die von dem erfahrenenen Swamiji gezeigte Vertrautheit ist einzigartig. Es fühlt sich an wie eine Familienzusammenkunft. Wenn der Swamiji einen aufruft und eine solche Vertrautheit zeigt, ist es, als triffst du deinen eigenen Vater und fühlst dich als Teil der Sivananda Familie. Hier entscheidet man sich, niemals den Satsang zu versäumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schöne Überraschung, dass die meisten Vorträge auf englisch sind, und selbst wenn ein Vortrag auf Hindi ist, wird seine Kernaussage nochmal auf englisch erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die morgendliche [[Meditation]] findet von 5 bis 6 Uhr statt. Doch selbst wenn man früh kommt, sieht man viele Anhänger dort bereits in Meditation sitzen. Nach einem kurzen Gebet beginnt die Gruppenmeditation, nach deren Ende noch ein wenig [[Kirtan]] gesungen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Morgenmeditation, hält Revered [[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p797_Vertraue--Gott/ Swami Atmaswarupananda]] eine kurze inspirierende Rede. Manchmal hält auch einer der älteren Swamijis eine kurze Rede. Die Atmosphäre ist so aufgeladen, dass jeder nach innen gerichtet ist, niemand mit jemand anderem spricht, und auch niemand in der Gegend herum schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach eilen die Anhänger zum Lord Visvanatha Temple und stimmen in den &amp;quot;[[Om Namah Shivaya]]&amp;quot; Kirtan dort ein, während die [[Shiva Puja]] stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll erwähnt werden, dass der ehrwürdige [[Swami Chidananda]]ji Maharaj dem morgendlichen Programm höchste Priorität zuschrieb und dass er daran immer teilnahm, wenn er im [[Ashram]] war. Seine morgendlichen Vorträge sind so inspirierend, dass sie in vielen Büchern festgehalten und publiziert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vishwanath Mandir==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vishwanath Mandir - die religiöse Zentralstelle des Sivananda Ashram in [[Rishikesh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Indien ist es [[Tradition]] und gebräuchliche Praxis, eine Familien-Gottheit oder Kula-Devata zu haben. In den meisten Ashrams gibt es einen Tempel und die Haupt-Gottheit des Tempels ist dann wie die vorsitzende Gottheit des [[Ashram]]. In diesem Sinne ist Lord Visvanatha (wörtlich übersetzt &#039;Der Herr des gesamten Universums&#039;) die oberste und schützende Gottheit des Sivananda Ashram und der gesamten Sivananda Familie von Anhängern auf der ganzen Welt. Der Tempel hat [[Shiva]] im Zentrum und hinter ihm ist [[Krishna]] in Form einer wunderschönen [[Murti]](Statue) von Murali Manohara (dem Charmanten, mit einer Flöte). Traditionell befindet sich in jedem Shiva Tempel auch [[Ganesha]] und die [[Devi]], und auch wir sind dieser Tradition gefolgt. Wir haben in unserem Tempel auch [[Rama]] mit der kosmischen Mutter [[Sita]], Bruder [[Lakshmana]] und seinem Obergeneral [[Hanuman]]. Der Tempelkomplex beherbergt auch eine wunderschöne Murti [[Sri Sankarachaya]]s und einen [[Yajna]]-Sala. Es gibt dort auch eine große Veranda. Swami Sivananda, der Gründer des Sivananda Ashram war für seine Weitsicht und Großzügigkeit bekannt. Daher werden im Ashram im Visvanatha Mandir die besonderen Tage vieler Gottheiten mit dem traditionellen Eifer, Inbrunst und Freude gefeiert. Mit anderen Worten ist es die Zentralstelle der [[Puja]], aller Feiern und aller traditioneller religiöser Aktivitäten des Ashram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrundsgeschichte zum Vishwanath Mandir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Swami Sivananda]] nach Rishikesh kam und sich im Jahre 1924 in Swargashram niederließ, war der damalige Anblick des Ashram ein dichter Wald und die einzige Straße verlief entlang des Flussufers. Während seiner Tage intensiven [[Sadhana]]s verblieb er so gut es ging zurückgezogen. Doch seine majestätische, eindrucksvolle und somit magnetische Persönlichkeit zog viele [[Aspirant]]en an. Er kam zu diesem steilen Hügel und ging tief in den Wald und saß fast den ganzen Tag unter einem Bilva Baum. Die höchste Erfahrung ist nur möglich, wenn der Suchende die drei [[Gunas]] (Eigenschaften) transzendiert. Der Bilva Baum hat Blätter, von denen immer drei Stück zusammenhängen. Daher brachten viele Suchende dem Herrn symbolisch Bilva Blätter dar. Bei Shiva Pujas werden Bilva Blätter geopfert. Also begann er sein Sadhana mit der Darbringung von Bilva Blättern an einem bestimmten Platz, den er intuitiv besonders mochte. Man glaubt, dass in seinen vielen Stunden tiefer [[Meditation]] und [[Samadhi]] er die höchste Erfahrung an genau diesem Ort hatte. Nach einigen Jahren schenkte der König das Land der [http://www.sivanandaonline.org/public_html/ Devine Life Society]. So dachte Sivananda sich, dass es Gottes Wille sei, dass der Tempel genau dort errichtet werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einen weiteren außergewöhnlichen Punkt. [[Gurudev]] war eine extrem sensible, gütige und mitfühlende Person. Er wünschte sich aufrichtig ein frühes Ende des 2. Weltkrieges. Um also eine Friedensströmung auf der ganzen Welt zu verbreiten, begann er am 3. Dezember 1943 einen endlosen rund um die Uhr [[Kirtan]] des [[Mahamantra]]s in der Bhajan Halle. Und weihte nur wenige Wochen später den Visvanatha Tempel, am 31. Dezember. Der moderne Heilige sorgte dafür, dass für den Weltfrieden dreimal täglich eine traditionelle Puja stattfand. Außerdem sprach er im täglichen Satsang Friedensgebete und machte Friedens Yajnas zu einem regelmäßigen Teil der Aktivitäten im Ashram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pujas im Vishwanath Mandir===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser außergewöhnliche Hintergrund des Tempels schuf wunderbare spirituelle Schwingungen. Obwohl dieser unorthodoxe Heilige für den Weltfrieden auf die traditionelle Puja zurückgegriffen hatte, inspirierten der Tempel und seine Puja die Anhänger so sehr, dass diese systematisch weitergeführt wurde. Mehr als 100 Anhänger verlangen täglich nach der Puja. Der Tempel öffnet morgens um 4 Uhr, die erste Puja beginnt um 5:45 Uhr. Während in der inneren Kammer des Tempels die Veda Mantras rezitiert werden, singen Anhänger in der Haupthalle das Mantra &amp;quot;[[Om Namah Sivaya]]&amp;quot; als Kirtan, auf eine liebliche und melodiöse Art und Weise, um die spirituellen Schwingungen und die Heiligkeit noch zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feierlichkeiten im Vishwanath Mandir===&lt;br /&gt;
Die besonderen Tage verschiedenster Gottheiten werden im Tempel zelebriert. Die Puja am Mahasivaratri Tag, die die ganze Nacht andauert, zieht eine große Anzahl Anhänger an. Sri Krishna Jayanti und das spezielle 9-Tage Programm zu Sri Rama Jayanti sind weitere wichtige Feiern. Gelegentlich werden hier auch Reden über [[Srimad Bhagavatam]], Rezitationen [[Ramayana]]s, Akhandas (non-stop) Kirtans und weitere Veranstaltungen abgehalten. Die 9-tägige [[Devi Puja]] und Vijaya Dasami Veranstaltungen, sowie Weihnachts- und Neujahrsfeierlichkeiten werden allerdings in der Bibliothekshalle durchgeführt. Und die jährliche 6-tägige Skanda Puja wird in der Bhajan Halle fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tägliche Programmpunkte im Sri Viswanath Tempel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnungszeiten :  4:00 - 11:00 Uhr und 14:30 - 19:30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Andacht :  5:45 -   7:00 Uhr (Feb-Nov), 6:00 - 7:00 Uhr (Dez-Jan)&lt;br /&gt;
Abhisheak, Puja, Archana und Arati&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweite Andacht : 9:30 - 10:15 Uhr Puja und Arati&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dritte Andacht : 17:30 - 18:30 Uhr (Sommer) 17:00- 18:00 Uhr (Winter)&lt;br /&gt;
Lalita Sahasranamam Archana&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhisheak für die breite Öffentlichkeit und Besucher -&lt;br /&gt;
4:00 - 5:30 Uhr, 7:30 - 9:30 Uhr, 15:00 - 17:00 Uhr&lt;br /&gt;
Montags &amp;amp; Pradosha Tag - Havan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bhajan Halle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhajan Halle nimmt einen einzigartigen Platz in der Geschichte des Sivananda Ashrams ein. [[Swami Kaivalyananda]] aus [[Kalkutta]] plante den Bau eines Tempels und einer Halle für [[Satsang]] und gemeinsame Gebete innerhalb des Ashram. Er gründete den Mandir Bauausschuss im Jahre 1941. Eine Halle wurde dringend benötigt, daher  wurde der Bau in einer sehr kurzen Zeit abgeschlossen und die Bhajan Halle offiziell am 2. April 1942 eröffnet. Sie wurde nicht nur zu einem Ort für tägliche [[Gebet]]e und Satsang, sondern auch für spirituelle [[Retreat]]s, besondere Veranstaltungen und [[Puja]]s, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein Ende des Zweiten Weltkrieges und die Wiederherstellung des [[Frieden]]s nicht abzusehen war, entschied [[Gurudev]], ab dem 3. Dezember 1943 mit dem ununterbrochenen Singen ([[Kirtan]]) des [[Mahamantra]]s zu beginnen. Und da Frieden eine Voraussetzung für [[Glück]] und [[Wohlstand]] der Menschheit ist, wird das Wiederholen des Mahamantras, Tag und Nacht ohne eine Minute Unterbrechung auch heute seit mehr als 62 Jahren fortgesetzt. Die Bhajan Halle ist ebenfalls der Ort zur [[Verehrung]] von Lord [[Kartikeya]] und von täglichen Pujas, gelegentlich speziellen Pujas und einer besonderen [[Skanda Puja]], die jedes Jahr für die Dauer von sechs Tagen direkt nach [[Dipavali]] praktiziert wird. All diese spirituellen Aktivitäten, Puja und ununterbrochenes [[Chanting]] haben besondere spirituelle Schwingungen in der Bhajan Halle hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Ort können wir auch Gurudev Swami Sivanandas umfassende Weitsicht wahrnehmen. Die Halle ist mit Bildern verschiedener [[Heiliger]] und [[Weiser]] geschmückt. Ein deutscher Verehrer Gurudevs fertigte Statuen der Göttinnen [[Durga]] und [[Sarasvati]] an. Beide wurden deutlich sichtbar in der Halle aufgestellt. Der Sessel von Swami Sivananda wurde ebenfalls dort aufgestellt um zu zeigen, dass er im Satsang an seinem Lieblingsplatz ständig präsent ist. Wenn du den Sivananda Ashram besuchst, versäume nicht einige Minuten dort in Stille zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gurudev Kutir==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GurudevKutir.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 verließ [[Guru]]dev [[Swami Sivananda]] [[Swargashram]] und kam zusammen mit vier [[Schüler]]n auf diese Seites des  [[Ganges]], und zog in den östlichen Raum des [[Ramashram]] [[Dharmashala]]. Sie fanden einen verfallenen, leerstehenden, alten verlassenen [[Kuh]]stall. Der wurde sorgfältig gereinigt, Türen und Fenster repariert und am 28. März bezogen. Der [[Maharaja]] von [[Tehri]] gab [[Gurudev]] diese weite Landfläche, um einen [[Ashram]] zu errichten. Einige Räume wurden auf dem vorhandenen Krankenhausgrundstück errichtet. Aber Gurudev gab ihm den Namen [[Ananda Kutir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swami]] Sivananda hatte einen starken [[Geist]] der [[Entsagung]] und Loslösung. Als er das Land erhielt, zog er es vor, außerhalb dieses Grundstückes zu leben. Er bezog einen heruntergekommenen [[Kutir]] am Ufer des Ganges für die Miete von einer Rupie pro Jahr. Zu der Zeit war dies ein dunkler Raum mit unzureichender Beleuchtung, in dem sich sein Bett und die angrenzende Front mit seinem [[Puja]]-Raum mit [[Krishna]]s Bild befanden. Das Dach bestand nur aus trockenem Gras. Nach einigen Jahren wurde der Nachbarteil gebaut, für seinen Draht-Tisch und –Stuhl, und auch ein festes Mauerfundament wurde errichtet. Es gab keine Stufen zum Ganges hinunter. Überall war Sand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Aufenthalt in diesem Kutir konnte Gurudev weiterhin zurückgezogen leben, sein intensives Sadhana weiterführen und weiterhin überaus produktiv [[bibliotherapie|schreiben]]. Er blieb für mehr als 25 Jahre dort - und dies waren die Jahre nach seiner höchsten spirituellen Erfahrung – bis zu seinem [[Mahasamadhi]]. Die Divine Life Society, die Schüler und die zu Besuch kommenden Anhänger wurden von dort geführt und inspiriert. Kurz gesagt ist dies der wichtigste Orientierungspunkt in der Geschichte der Divine Life Society. Die wichtigen Artikel, die Gurudev nutzte, werden hier aufbewahrt, als wäre er noch immer vor Ort, um diese zu benutzen. Andere seiner Artikel, die er aber nicht täglich nutzte, werden sorgfältig in Kisten aufbewahrt. Um die [[spirituell]]en Schwingungen und die [[Heiligkeit]] des Ortes zu bewahren werden hier [[Puja]]s, [[Bhajan]]-[[Kirtan]]s und [[Ganga Arati]]s durchgeführt. Aspiranten kommen für die [[Meditation]] hierher. Die Atmosphäre des Ortes und die von Gurudev benutzten Gegenstände machen ihn so präsent, dass er von den Aspiranten tatsächlich wahrgenommen wird. An diesem Ort kannst du einige Zeit in [[Gebet]] und Meditation verbringen, in lebendigem Beisein dieses allgegenwärtigen [[Heilige]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Divine Life Society]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
*[[Ashram]]&lt;br /&gt;
*[[Tapasya Kutir]] &lt;br /&gt;
*[[Yoga Vedanta Forest Academy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/service/indienreise/sivananda-ashram/ Indienreise mit Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/   Divine Life Society – Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{dnf}} &lt;br /&gt;
{{strf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ashram]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilgerort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sivananda_Ashram&amp;diff=550796</id>
		<title>Sivananda Ashram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sivananda_Ashram&amp;diff=550796"/>
		<updated>2016-04-21T08:13:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Sivananda Ashram&#039;&#039;&#039; in Rishikesh gehört zu den größten und bedeutendsten [[Ashram]]s in Indien. Ein großer [[Yogameister]] des zwanzigsten Jahrhunderts war [[Swami Sivananda]] (1887-1963). 1924 ließ er sich in [[Rishikesh]] nieder, wo er viele Jahre lang intensiv praktizierte und die [[Selbstverwirklichung]] erreichte. 1934 gründete er den Sivananda Ashram, um den vielen Schülern, die von der [[Kraft]] seiner [[Persönlichkeit]] und seiner liebevollen Ausstrahlung angezogen wurden, den ganzheitlichen [[Yoga]], eine Synthese der verschiedenen traditionellen [[Yogaweg]]e, zu vermitteln. Der Sivananda Ashram wuchs sehr schnell und entwickelte sich zu einem der größten in [[Indien]]. Heute umfasst er zahlreiche [[Tempel]], mehrere Yoga- und [[Meditationshalle]]n sowie Nebengebäude, die [[Yoga Vedanta Forest Acadamy]], eine eigene Druckerei, ein [[Krankenhaus]] und Unterkünfte für die über 150 Mitarbeiter (darunter mindestens 100 [[Swami]]s) und die Gäste. Auch heute noch leben hier direkte Schüler von Swami Sivananda, die eine hohe [[Bewusstseinsebene]] erreicht haben. Im Sivananda Ashram finden täglich zahlreiche öffentlich zugängliche Aktivitäten statt, meist mehrere Programme gleichzeitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Ashram als physischer Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite ist der Sivananda Ashram ein physischer Ort, in Rishikesh gelegen, mit Gebäuden, Bewohnern und Büros. Auf der anderen Seite ist er überhaupt kein Ort. Er ist spiritueller Ausdruck der göttlichen Mission seines Gründers, Swami Sivananda. Ereignete sich eine Naturkatastophe und alle Gebäude würden zerstört und seine Bewohner vertrieben, dann gäbe es immer noch einen Sivananda Ashram. Der Sivananda Ashram würde in demselben Ausmaß weiter bestehen, in dem Menschen Swami Sivanandas Vision teilen, die sich der Weiterführung seiner Arbeit hingeben.&lt;br /&gt;
Somit werden Menschen im Ashram oft bemerken, wie sie immer noch die spirituelle Gegenwart Swami Sivanandas spüren und seine Hand in den Angelegenheiten des Ashrams sehen. Sie werden sagen: &amp;quot;Das bin nicht ich, der arbeitet, sondern Gurudev arbeitet durch mich.&amp;quot; Die Bewohner spüren auch, dass sie ebendort nachdrücklicher zu ihrem Ziel der Gottverwirklichung geführt werden können. An diesem Ort von selbstlosem Dienen, Betrachtung und Egoauslöschung herrscht eine Atmosphäre, die mit der spirituellen Kraft schwingt und den Aspiranten zu dieser Verwirklichung führt. Swami [[Chidanandaji]] sagte einmal auf das Ersuchen eines Ashram Bewohners, woandershin zu gehen, um Sadhana zu machen: &amp;quot;Ja, da mögen viele andere Orte sein, die besser für gute spirituelle Übung geeignet sind. Aber falls es Gottverwirklichung ist, die du willst, dann gibt es keinen besseren Ort als hier.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Sivananda Ashram ist Hauptsitz und spiritueller Mittelpunkt einer großen weltweiten Organisation genannt &amp;quot;The [[Divine Life Society]]&amp;quot; (die göttliche Lebensgemeinschaft). Die Gemeinschaft umfasst mehr als 300 Niederlassungen weltweit, so wie individuelle Anhänger in Indien und außerhalb. Im Zentrum dieses enormen Netzwerks von spiritueller Erbauung in aller Welt, in der Form von Divine Life Society, steht der Sivananda Ashram als Vorbild. Der Ashram ist dem Dienst von Allen gewidmet, und es kommen ihm großzügige Spenden der Anhänger zu Gute, die wollen, dass dieser Dienst weitergeht. Es gehört zu dem Ashram, dass jede an spirituellem Leben interessierte Person, ob Mitglied in der DLS oder nicht, kommen kann und genährt wird von dem Geist, der diesen Ort durchdringt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Ashram als spiritueller Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sivananda Ashram ist ein Ort für [[Sadhana]] (spirituelle Praxis) und bevorzugt von Aspiranten aus aller Welt. Jeder – ob Anfänger oder sehr fortgeschrittener [[Sadhaka]] (spiritueller Aspirant) – hat diesen Ashram als idealen Ort für Sadhana vorgefunden, ein Ort, der hochgradig mit spirituellen Schwingungen aufgeladen ist. Jeder Person, die Sadhana nach ihrem vorgeplanten Sadhana Programm mit erweiterter Andeutung nachgehen will, wird die Erlaubnis gegeben einige Tage zu bleiben, wenn eine Unterkunft vorhanden ist, ohne jegliche Diskriminierung in Bezug auf Kaste, Religion, Land, sozialer/ökonomischer Stand usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hat zu so einer wundervollen spirituellen Atmosphäre beigetragen? Etliche Faktoren, wie zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Der Sivananda Ashram liegt an den Ausläufern des Himalaya am rechten Ufer des heiligen Ganges (das als sehr heilig angesehen wird). Das bringt ein wenig geistliche Größe als Hintergrund herein. &lt;br /&gt;
2.	Nach der Mythologie wurde das Gefäß, das den göttlichen Nektar enthält, ans Ufer des Ganges bei Haridwar gestellt. Der göttliche Nektar rieselte umher und bedeckte auch dieses Ashramgelände und hinterließ dauerhafte göttliche Schwingungen.&lt;br /&gt;
3.	Der Name Rishikesh wurde diesem Ort gegeben, weil Hrishikesh (Lord Krishna) hier seine Ermahnungen zu Uddhava gegeben hat. Diese Uddhava Gita (Buch XI, Kap. 6-29) ist ein erstklassiges Juwel nicht nur der Srimad Bhagavatam, sondern des gesamten Spektrums der indischen Philosophie.&lt;br /&gt;
4.	Lord Rama’s Bruder Laxman hatte hier für zwölf Jahre die intensivsten Entbehrungen praktiziert (an einem Ort nur 150 Meter vom Ashram).&lt;br /&gt;
5.	Dieses Gebiet in den Vororten von Rishikesh ist bekannt als Muni-ki-reti, - Muni (Weiser) ki (von) und reti (Sand) – was darauf hinweist, dass hier auf dem Sand des Gangesufers Weise Entbehrungen und Sadhana praktizieren. &lt;br /&gt;
6.	Während Swami Sivanandas intensiver Sadhana Periode (1924-34), war der Ashram ein hügeliger Urwald und hier (an der Stelle des Vishwanath Tempels) praktizierte er Meditation und erreichte transzendentale Erfahrungen. Auch nachdem der Ashram errichtet war, haben hier viele Weise Sadhana geübt und machen es immer noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele Gebäude am Hang eines Hügels, was einen Ausblick auf den Himalaya und den Ganges von den meisten Gebäuden aus und sogar von vielen Räumen aus ermöglicht. Die Konstruktion ist sparsam ausgeführt, um moderate Unterkunft zu bieten, die den Grundbedarf für aufrichtige Sadhakas bereitstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein typischer Tag im Sivananda Ashram==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste, was man sagen müsste zu einem &amp;quot;typischen Tag im Sivananda Ashram&amp;quot;, ist, dass es bestimmt keinen typischen Tag im Shivananda Ashram gibt! Das trifft aus verschiedenen Gründen zu. Einer ist zurückzuführen auf die absolut große Gutherzigkeit und Toleranz von Swami Sivananda selbst. Er verlangte nicht, dass die Leute sich an einen bestimmten täglichen Ablauf hielten, obwohl er sehr genaue Anregungen in seinen Schriften darlegte. Am Ende war jedoch jeder einzelne Suchende frei, sein eigenes tägliches Programm auszugestalten, auf welche Art auch immer er es für richtig hielt. Ein weiterer Grund, warum es schwierig ist einen typischen Tag aufzuzeigen, ist, dass es so viele Festivals, spezielle Verehrungen und Aktivitäten gibt, und man stände sehr unter Druck, wollte man eine strikte Routine einhalten. Nichtsdestotrotz, hier folgt wie ein typischer Tag aussehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gurudev glaubte sehr fest, dass man früh aufstehen sollte, bevorzugt um 4 Uhr morgens wenn möglich. Jeden Morgen beginnend um 5 Uhr gibt es eine Morgenmeditiation im Samadi Schrein mit Gesang, 30 Minuten Meditation und einen  10minütigen Vortrag auf Englisch. Im Anschluss daran gehen viele Leute in den nächsten Raum zum Viswanath Mandir (Lord Shivas Tempel) für die Morgen-Puja und zum Gebet. Die Puja beginnt sofort um 5:40 morgens, und während die Puja weitergeht, singen die Anhänger Lord Shivas heiliges Mantra „Om Namah Sivaya“. Die Puja und der Gesang enden um 7 Uhr morgens mit der Verteilung von Prasad. Das Frühstück folgt von 7:00 bis 7:30 Uhr morgens. Wenn man sich besonders energiegeladen fühlt, kann man das Gebet früh verlassen und an einer Hatha Yoga Stunde von 6:30-8:00 Uhr teilnehmen. (Das Verpassen des Frühstücks dürfte kein Problem sein, weil das Mittagessen zu recht früher Stunde um 11 Uhr angerichtet wird)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man sich physisch gestärkt hat, kann man seine Aufmerksamkeit der höchsten Vedanta Philosopie zuwenden, und diese Gelegenheit bietet eine kurze Unterrichtssequenz von 8:20 bis 9:00 Uhr. Der Morgen ist auch eine gute Zeit zu dienen. Swami Sivananda selbst arbeitete unermüdlich zum Nutzen aller und trat für ein weitgehendes Karma Yoga (selbstloses Dienen) ein. Man kann sich in den verschiedenen Abteilungen erkundigen, ob irgendwelche regelmäßige Mithilfe benötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Suchende, die dem frommen Weg zugeneigt sind, wird jeden Morgen um 7:30 bis 8:30 das Mantra &amp;quot;[[Om Namo Narayanaya]]&amp;quot; im Samadhi Schrein gesungen. Man kann auch an einer Vormittagsandacht teilnehmen entweder im Samadhi Schrein oder im Vishwanath Mandir. Am Donnerstag, Guru-Tag, wird Pada Puja verrichtet beginnend um etwa 9:30 im Samadhi Schrein. Für die mehr philosophisch Gesonnenen gibt es eine Diskussion und Meditation von 9:30 bis 11 Uhr in der Akademie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach so einem ausgelasteten Vormittag ist man sicherlich bereit für das Mittagessen im Speisesaal. Es gibt zwei Zeiten: 11 Uhr und 11:30, um die unterschiedlichen Zeitplanungen der Leute zu berücksichtigen. Die [[Sannyasi]], [[Brahmachari]]s, Sadhakas, Gäste und Mitarbeiter nehmen Platz in Reihen auf dem Boden mit einem Thali (Stahlteller), einer Tasse für Wasser und einer kleinen Schüssel für Dhal. Das Mahamantra wird zusammen mit dem 15. Kapitel der Bhagavad Gita gesungen, während das Essen gereicht wird. Die Bediensteten im Speisesaal gehen umher mit Gemüse, Dhal (Linsen), Reis und Chapattis (ungesäuertes Brot), und man kann so viel nehmen, wie man möchte, so lange das Essen nicht vergeudet wird. Die Speisen sollen in Stille mit Achtsamkeit und Hingabe gegessen werden. Die Bediensteten kommen nochmal herum und bieten einen Nachschlag an, und niemand geht hungrig weg! An Festtagen bekommen die Anhänger ein spezielles Bhandara (Festmahl), was durch die Freigiebigkeit der Spender bezahlt wird. Besondere Gerichte und Süßigkeiten werden angerichtet zur Freude von Allen! Der Speisesaal kümmert sich darum, was immer der Tag sein mag, nahrhafte und sättigende vegetarische Speisen zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittagessen kann man es vorziehen, ein kurzes Nickerchen zu machen, wie es in Indien üblich ist, um sich für den Rest des sehr vollen Tages auszuruhen. Der Nachmittag kann sogar im Winter sehr warm, sonnig und angenehm sein. Später am Nachmittag kann man hinunter zum Gangesufer gehen und Gurudevs Kutir besuchen und eine Weile dort in Meditation sitzen. Verschiedene persönliche Aufsätze aus Swami Sivanandas Zeit werden auch für die Besucher ausgestellt. Eine Gelegenheit, die man nicht auslassen sollte, ist ein Bad im Ganges am Sivananda Ghat zu nehmen. Es ist das angestrebte Ziel für viele Leute in ganz Indien mindestens einmal im Leben Darshan (die heilige Gegenwart) von Mutter Ganges zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was immer die Zeit sein mag, Tag oder Nacht, Winter oder Sommer, man kann immer zur Bhajan Halle gehen, um zu meditieren oder nur ruhig zu sitzen und dem Akhanda Kirtan (nie endender Gesang) zu lauschen. Die Bewohner des Ashrams, die in Unterkünften angrenzend an die Bhajan Halle leben, teilen sich die Pflicht, das Mahamantra für den Weltfrieden zu singen und zwar jede Minute an jedem Tag, an jedem Tag des Jahres. Erstaunlicherweise gibt es diesen Gesang ununterbrochen seit 59 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens und nachmittags kann man sich an der Bibliothek erfreuen, die 18.000 Bücher beherbergt, die fast alle dem Ashram von Anhängern gestiftet wurden. Die Karteikarten werden zur Zeit in ein Computersystem eingepflegt, und man kann  sich jede Anzahl von interessanten Büchern aussuchen. Wenn man mehr visuell interessiert ist und weniger literarisch, kann man zur Audio-Visual Bibliothek gehen, die genau unter der Hauptbibliothek liegt. Dort kann man Audiokassetten anhören, Videos schauen und bildliche Darstellungen von Heiligen des Sivananda Ashram sowie von ganz Indien. Kassettenspieler mit Kopfhöhrern und VCR/TV‘s sind zur Nutzung verfügbar. Ein Schaukasten mit Kassetten und CD’s ist auch vorhanden für diejenigen, die etwas für den eigenen Gebrauch erwerben möchten. Nachdem die Hauptbibliothek um 16 Uhr schließt, wird der Raum für Frauen zur Verfügung gestellt, die dem Matri Satsang zwischen 16 und 17 Uhr nachmittags beiwohnen wollen. Die Anhängerinnen singen Sanskrit Gebete und Stotras and lesen auch aus den Schriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später am Nachmittag hat der Besucher eine Anzahl von Auswahlmöglichkeiten. Man kann eine Nachmittagsgruppe besuchen und um 16:30-17:30 Uhr das &amp;quot;Om Namo Narayanaya&amp;quot; Mantra singen. Wenn die Sonne untergeht und der Arbeitstag zu Ende geht, gibt es noch mehr, um Herz und Geist beschäftigt zu halten. Das hier beschriebene Programm wäre sogar überladen, wenn man alles machen würde, jeden Tag ohne Zeit für sich selbst zu finden. Der Punkt ist jedoch, dass diese lohnenswerten Aktivitäten verfügbar sind für jeden, der sich entscheidet teilzunehmen und in welchen Umfang. Niemand wird gezwungen. Man sollte auch gleichzeitig erwähnen, dass die Gesamtwirkung der Jahre über Jahre von diesem Ausmaß an ungebrochener Hingabe, Meditation, Satsang und Verehrung darin liegt, dass der Sivananda Ashram eine unglaublich machtvolle Atmosphäre hat. Man braucht nur durch die Tore zu gehen und ein Frieden holt einfach die Person ein. Das Gefühl ist greifbar, manchmal sogar machtvoll. Besucher, die mit der Absicht kamen zwei Tage zu bleiben, enden oft mit dem Verlangen 20 Tage zu bleiben. Anhänger des Ashrams stellen fest, wie sie Jahr für Jahr zurückkehren, angezogen von der geheimnisvollen Kraft, die diesen Ort so beseelt und erhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh, aber wir sprachen gerade über das Programm, nicht wahr! Um die verheißungsvolle Zeit des Sonnenuntergangs herum werden Verehrungen sowohl im Viswanath Tempel als auch im Samadhi Schrein abgehalten. Zur selben Zeit wie die Verehrung, 5:30 oder so, kann man auch zu Gurudev‘s Kutir hinabgehen für Bhajan, Kirtan &amp;amp; Ganges zu einer Ganges Arati Verehrung von Mutter Ganges mit Lichtern und Lampen, die losgelassen werden um langsam flußabwärts zu treiben – eine wahrlich beeindruckende und inspirierende Aussicht. Einmal mehr ist man in den Speisesaal eingeladen und das Abendessen wird um 19:00 gereicht (18:30 im Winter).&lt;br /&gt;
Danach wäre es sicher passend mit einigen der anderen Anhänger zu sprechen – &amp;quot;was hast du heute gelernt, wie wurdest du inspiriert, wie bist du gewachsen, usw.?&amp;quot; Aspirantenkollegen können sich treffen und sich gegenseitig unterstützen und ermutigen. Diese Zusammenkunft mit anderen weisen und aufrichtigen Leuten wird &amp;quot;[[Satsang]]&amp;quot; genannt. Swami Sivananda war überzeugt, das der Satsang eines der wesentlichsten Seiten des spirituellen Lebens ist, und nahm jeden Abend am Satsang teil, ganz gleich wie müde sein Körper sein mochte von der enormen Arbeit und Verantwortung seines Tages. Der Ashram führt diese Tradition fort und jeden Abend 7:30-9:30 kommen die Anhänger zusammen, um zu singen, die Gita zu lesen, Vorträge in Englisc und Hindi zu hören, Bhajans (andächtige Lieder) und ein abschließendes Gebet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sind die organisierten Aktivitäten des Ashrams beendet, aber der eigene Tag der Betrachtung und Meditation muss noch nicht zu Ende sein. Sowie man dem Schlaf näher rückt, sollte man sich an die Dinge erinnern, die man während des Tages vorgefunden und gelernt hat, und mit einem ruhigen und friedvollen Herzen kann man in den Schlaf übergehen und am nächsten Tag nach Möglichkeit frisch aufstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Programme und Aktivitäten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Atmosphäre des Sivananda Ashrams ist spirituell. Für einige Tage im Ashram zu leben ist selbst eine spirituelle Erfahrung und Sadhana. Viele Anhänger besuchen den Ashram, um sich spirituell aufzuladen. Es gibt etliche spirituelle, akademische und Wohlfahrtsaktivitäten, die von der Divine Life Society im Ashram durchgeführt werden. Der Besucher kann Aktivitäten seiner Wahl aussuchen und daran teilnehmen. Einige der regelmäßigen Aktitivitäten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hatha Yoga]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt regelmäßige Yogasana- und Pranayamakurse in separaten Gruppen für Männer und Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bhakti Yoga]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bhajan Halle non-stop Kirtan (Gesang) des [[Mahamantra]]s (Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare; Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare) läuft rund um die Uhr fortlaufend seit dem dritten Dezember 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Puja]]:&lt;br /&gt;
Dreimal am Tag mit den traditionellen Ritualen im Viswanath Tempel. Während des Morgenpujas wird Samkirtan (Gruppengesang) des Mantras &amp;quot;Om Namah Shivaya&amp;quot; von 6:00 bis 7:00 geboten. Jedermann darf am Puja und Samkirtan teilnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Samadhi Mandir (Tempel) täglich Paduka Puja, dreimal Puja, Singen des &amp;quot;Om Namo Narayanaya&amp;quot; Mantras, Gruppenrezitation des [[Vishnusahasranama Stotram]] und andere Aktivitäten finden statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund um die Uhr Gruppengesang gibt es am Abend des Purnima (Vollmondtag). Amavasya (Neumondabendtag) und viele andere besondere Tage. Spezielle Feiern und Pujas werden an bedeutenden Festtagen gestaltet. Puja wird morgens und abends im Durga Mandir und Dattatreya Mandir abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Satsang]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der tägliche Abendsatsanga im Samadhi Mandir ist eine sehr wichtige Aktitivität des Ashrams. Das Programm beinhaltet Rezitationen von Stotras und der Bhagavad Gita, ein spiritueller Vortrag.&lt;br /&gt;
Bhajan, Kirtan, Samkirtan, abschließende Gebete, Aarati usw. Üblicherweise trifft der erfahrendste Swamijis einige Besucher (hauptsächlich neu angekommende und die, die abreisen) nach dem Arati. Der tägliche Frühabendsatsanga im Gurudev Kutir und Ganga Aarati sind auch regelmäßige Merkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachmittags wird Matrisatsanga (Satsanga für Damen) in der Bibliothek durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Meditation]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täglich am Morgen von 5:00 bis 6:00 Uhr gibt es eine Sitzung mit Gebet, Meditation und einem kurzen Vortrag. Viele Sadhakas und Besucher machen Japa und Meditation für lange Zeit in der Kaivalya Guha oder in ihren Zimmern, in Samadhi Mandir, Viswanath Mandir, Dattatreya Mandir, Durga Mandir oder am Gangesufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jnana Yoga]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft betreibt die Yoga Vedanta Forest Akademie. Einige Gelehrte geben regelmäßig täglichen Unterricht über verschiedene heilige Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliothek: &lt;br /&gt;
Es gibt eine sehr weiträumige Bibliothek mit einem guten Bestand an spirituellen Büchern. Die Bibliothek bezieht auch eine große Anzahl an spirituellen Zeitschriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben kürzlich eine audiovisuelle Bibliothek eingerichtet und erweitern und aktualisieren sie fortlaufend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Aufgaben und Feierlichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Aufgaben und Feierlichkeiten, die zu regulären Merkmalen des Ashrams geworden sind, sind die folgenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Einkehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sadhana Woche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr große Zahl von Anhängern kommt in den Ashram an Guru Purnima, vom nächsten Tag an wird ein einwöchiges Sadhana Shibir (spirituelle Einkehrtage) organisiert. Vorträge von angesehenen spirituellen Würdenträgern und andere spirituelle Programme werden veranstaltet. Am Abend werden auch kulturelle Programme organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachtliche Besinnungstage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anhänger aus kalten Ländern ziehen es vor, den Ashram im Dezember und Januar zu besuchen. Deshalb wird zu Weihnachten ein besonderes spirituelles Retreat abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akhanda Kirtan:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchgehender Gesang wird an allen Purnimas veranstaltet, Amavasyas und am Abend von bestimmten außergewöhnlichen Tagen wie Mahasivaratri, Gauranga Mahaprabhu Jayanti, Guru Purnima, Sri Krishna Jayanti, Sivananda Jayanti, Jahrestag von Akhanda Mahamantra Samkirtana, Jahrestag von Viswanath Mandir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Pujas:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Tage Navaratri Puja, Sechstage Skanda Puja, ganze Nacht Siva Puja am Mahasivaratri Tag, spezielle Puja an Sri Krishna Jayanti, Sri Rama Jayanti, usw. werden mit großer Begeisterung  verrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feierlichkeiten an besonderen Tagen: Spezielle Programme werden am lunaren Neujahrstag gehalten, Sri Rama Navami, Adi-Sankaracharya Jayanti, Guru Purnima, Aradhana Tag (Punyatithi von Swami Sivananda), Geburtstage von Swami Sivananda und anderen Heiligen, Vijaya Dasami, Dipavali, Sri Bhagavad Gita Jayanti, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5-6 Uhr morgens Gesang, Gebete, Meditation, Vortrag Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
5:40-7:15 Uhr Verehrung / Om Namah Sivaya singen (6-7 Uhr) Viswanath Mandir&lt;br /&gt;
6:30-8 Uhr Yoga Asanas (nur Männer) Yogasaal.&lt;br /&gt;
7-7:30 Uhr Frühstück Speisesaal &lt;br /&gt;
7:30-8:30 Uhr Vishnu Sahasra Nama &amp;amp; Om Namo Narayanaya singen Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
8:20-9 Uhr Vedanta Unterricht Divya Naam Mandir&lt;br /&gt;
9-11 Uhr, 2-4 Uhr Lesezeit Hauptbibliothek&lt;br /&gt;
8:30-10:30 Uhr, 1:30-3:30 Uhr Videofilme schauen A-V Bibliothek&lt;br /&gt;
8-10:30 Uhr, 1-3:30 Uhr Kauf von Sivananda Büchern SPL Bücherstand&lt;br /&gt;
9:30-11Uhr Philosophische Diskussionen, Meditationsakademiegebäude&lt;br /&gt;
9:30-10:15 Uhr Anbetung Viswanath Mandir&lt;br /&gt;
9:30-10:15 Uhr Anbetung (donnerstags Pada Puja) Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
11-11:30, 11:30-12 Uhr Mittagessen Speisesaal&lt;br /&gt;
3:00 Uhr Tee wird serviert Speisesaal&lt;br /&gt;
4-5 Uhr Matri Satsang Hauptbibliothek&lt;br /&gt;
4:30-5:30 Uhr &amp;quot;Om Namo Narayanaya&amp;quot; singen Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
5:30-6:30 Uhr Yoga Asanas (nur Frauen) Yogasaal.&lt;br /&gt;
5:30-6:30 Uhr Bhajan, Kirtan &amp;amp; Ganga Arati Gurudev Kutir Ghat&lt;br /&gt;
5:30-6:30 Uhr Anbetung Viswanath Mandir&lt;br /&gt;
6-6:45 Uhr Anbetung Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
6:30pm (7 im Sommer) Abendessen Speisesaal&lt;br /&gt;
Fortlaufend Akhanda Kirtan Bhajan Saal&lt;br /&gt;
7:30-9:30 Uhr Abend Satsang Samadhi Shrine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutende Teile des Sivananda Ashrams Rishikesh==&lt;br /&gt;
===Samadhi Schrein===&lt;br /&gt;
Der spirituelle Mittelpunkt des Sivananda Ashrams&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Samadhi Mandir&#039;&#039;&#039; ist der zentrale Ort spiritueller Aktivitäten im Sivananda Ashram. &lt;br /&gt;
Die beiden Hauptaktivitäten – [[Meditation]] am frühen Morgen und [[Satsang]] am Abend – werden dort abgehalten. Dieser Ort ist die Quelle spiritueller Schwingungen und [[Inspiration]]en für alle Suchenden. Selbst wenn es keine Programmpunkte gibt, ziehen es die Anhänger vor, in dieser heiligen Atmosphäre [[Japa]], [[Gebet]]e und [[Meditation]] zu praktizieren. Lasst uns dort also einmal hineinschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Samadhi Schrein befindet sich am Ende einer langen, großen Halle. Über dem [[Samadhi]] befindet sich [[Swami Sivananda]]ji Maharajs Murti im [[Lotussitz]] in einem wunderschönen [[Lotus]]. Der imposante Anblick nimmt einen gefangen und bezaubert. Man vergisst, die Halle zu betreten und bleibt schon auf der Treppe hängen. Zum [[Glück]] bleibt man hängen. So bemerkt man die wunderschönen Schnitzereien des Hauptportals. Die acht äußeren Vierecke auf den Türen zeigen Symbole verschiedener Religionen und Glaubensrichtungen. Die acht inneren Vierecke zeigen acht signifikante Worte auf, denn diese sind die Quintessenz aller religiösen Lehren oder die fundamentalen universellen Prinzipien aller Religionen und Glaubensrichtungen. Die acht Worte lauten DIENE, LIEBE, GIB, REINIGE, MEDITIERE, VERWIRKLICHE, SEI GUT, TUE GUTES. Die Bedeutung und Wichtigkeit dieser Worte werden in &amp;quot;Swami Sivananda - Philosophie und Lehren&amp;quot; erklärt. Es genügt hier, festzustellen, dass dieser Schrein zu einem Heiligen gehört, der alle [[Religion]]en respektierte und alles aus allen Quellen akzeptierte, das Gutes brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste, was man bemerkt, nachdem man die Halle betreten hat, sind Ölgemälde mit angemessen kurzen Beschreibungen an beiden Seitenwänden. Dieser Ort ist Quelle der Inspiration für unzählige Anhänger. Ein Mr.Allen aus England malte für seine persönliche [[Zufriedenheit]] weitere Ölbilder, die die verschiedenen Episoden aus Swami Sivanandas leben zeigen. Und als er diese Bilder dem Präsidenten Swamiji Maharaj zeigte, sorgte dieser sofort dafür, dass die Bilder in den Samadhi Mandir kommen. Als erstmaliger Besucher ist man von diesen ganz entrückt. Man bemerkt unter den Bildern auch einige ansprechende Gedanken aus den Werken Swami Sivanandas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Besucher sich ein wenig genauer umsieht, findet er einen großen Band der [[Veden]], vorsichtig in einem Glaskasten präsentiert, und eine bezaubernde [[Murti]] [[Vishnu]]s. Dieser Band wird als die lebende Präsenz Veda [[Bhagavan]]s behandelt und ihm wird jeden Abend eine spezielle Huldigung zuteil. Der Gesang des Mantras &amp;quot;[[Om Namo Narayanaya]]&amp;quot; und die Rezitation des [[Sri Vishnu-sahasrsa-nama Stotram]] wird regelmäßig durchgeführt. Auf der rechten Seite ist ein riesiges Bild von Swami Sivananda, das von Anhängern aus Argentinien stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der innerste Teil ist das sanctum sanctorum, der Samadhi dieses großen Heiligen. Man sieht Anhänger mit tiefen Glauben kommen, von [[Emotionen]] überwältigt, die sich dem Schrein nähern. Ehe sie eintreten berühren sie die Füße [[Ganesha]]s, der über der Eingangstür sitzt. Sie verneigen sich ehrfürchtig, und umkreisen dann den Schrein, verneigen sich erneut und bringen dann heilige Asche auf, wenn sie wieder herausgetreten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend kommt man wieder zum Samadhi Mandir, um am Satsang teilzunehmen, dem Hauptprogramm des Ashram. Der Satsang beginnt mit Gebeten für alle Gottheiten, und geht mit Rezitationen verschiedener [[Stotra]]s (Hymnen) weiter. Dann wird eine spirituelle Rede gehalten. Danach folgen [[Bhajan]]s (Andachtslieder), [[Gebet]]e für alle Leidenden, Gebete für den [[Frieden]], und für das Wohl der gesamten Menschheit. Nach den abschließenden Gebeten folgt das [[Arati]] und die Verteilung von [[Prasad]]. Ein erfahrener [[Swami]] setzt sich wieder und viele Anhänger setzen sich ebenfalls. Der Swami ruft die Anhänger auf, die vorab ihren Namen mitgeteilt haben. Die Anhänger kommen einer nach dem anderen, stellen spirituelle oder sogar persönliche Fragen. Dann sieht der [[Swamiji]] sich um, stellt Fragen über den Aufenthalt und tröstet die Neuankömmlinge. Die von dem erfahrenenen Swamiji gezeigte Vertrautheit ist einzigartig. Es fühlt sich an wie eine Familienzusammenkunft. Wenn der Swamiji einen aufruft und eine solche Vertrautheit zeigt, ist es, als triffst du deinen eigenen Vater und fühlst dich als Teil der Sivananda Familie. Hier entscheidet man sich, niemals den Satsang zu versäumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schöne Überraschung, dass die meisten Vorträge auf englisch sind, und selbst wenn ein Vortrag auf Hindi ist, wird seine Kernaussage nochmal auf englisch erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die morgendliche [[Meditation]] findet von 5 bis 6 Uhr statt. Doch selbst wenn man früh kommt, sieht man viele Anhänger dort bereits in Meditation sitzen. Nach einem kurzen Gebet beginnt die Gruppenmeditation, nach deren Ende noch ein wenig [[Kirtan]] gesungen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Morgenmeditation, hält Revered [[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p797_Vertraue--Gott/ Swami Atmaswarupananda]] eine kurze inspirierende Rede. Manchmal hält auch einer der älteren Swamijis eine kurze Rede. Die Atmosphäre ist so aufgeladen, dass jeder nach innen gerichtet ist, niemand mit jemand anderem spricht, und auch niemand in der Gegend herum schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach eilen die Anhänger zum Lord Visvanatha Temple und stimmen in den &amp;quot;[[Om Namah Shivaya]]&amp;quot; Kirtan dort ein, während die [[Shiva Puja]] stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll erwähnt werden, dass der ehrwürdige [[Swami Chidananda]]ji Maharaj dem morgendlichen Programm höchste Priorität zuschrieb und dass er daran immer teilnahm, wenn er im [[Ashram]] war. Seine morgendlichen Vorträge sind so inspirierend, dass sie in vielen Büchern festgehalten und publiziert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vishwanath Mandir==&lt;br /&gt;
Vishwanath Mandir - die religiöse Zentralstelle des Sivananda Ashram in [[Rishikesh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Indien ist es [[Tradition]] und gebräuchliche Praxis, eine Familien Gottheit oder Kula-Devata zu haben. In den meisten Ashrams gibt es einen Tempel und die Haupt-Gottheit des Tempels ist dann wie die vorsitzende Gottheit des [[Ashram]]. In diesem Sinne ist Lord Visvanatha (wörtlich übersetzt &#039;Der Herr des gesamten Universums&#039;) die oberste und schützende Gottheit des Sivananda Ashram und der gesamten Sivananda Familie von Anhängern auf der ganzen Welt. Der Tempel hat [[Shiva]] im Zentrum und hinter ihm ist [[Krishna]] in Form einer wunderschönen [[Murti]](Statue) von Murali Manohara (dem Charmanten, mit einer Flöte). Traditionell befindet sich in jedem Shiva Tempel auch [[Ganesha]] und die [[Devi]], und auch wir sind dieser Tradition gefolgt. Wir haben in unserem Tempel auch [[Rama]] mit der kosmischen Mutter [[Sita]], Bruder [[Lakshmana]] und seinem Obergeneral [[Hanuman]]. Der Tempelkomplex beherbergt auch eine wunderschöne Murti [[Sri Sankarachaya]]s und einen [[Yajna]]-Sala. Es gibt dort auch eine große Veranda. Swami Sivananda, der Gründer des Sivananda Ashram war für seine Weitsicht und Großzügigkeit bekannt. Daher werden im Ashram im Visvanatha Mandir die besonderen Tage vieler Gottheiten mit dem traditionellen Eifer, Inbrunst und Freude gefeiert. Mit anderen Worten ist es die Zentralstelle der [[Puja]], aller Feiern und aller traditioneller religiöser Aktivitäten des Ashram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrundsgeschichte &#039;&#039;&#039;Vishwanath Mandir&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Swami Sivananda]] nach Rishikesh kam und sich im Jahre 1924 in Swargashram niederließ, war der damalige Anblick des Ashram ein dichter Wald und die einzige Straße verlief entlang des Flussufers. Während seiner Tage intensiven [[Sadhana]]s verblieb er so gut es ging zurückgezogen. Doch seine majestätische, eindrucksvolle und somit magnetische Persönlichkeit zog viele [[Aspirant]]en an. Er kam zu diesem steilen Hügel und ging tief in den Wald und saß fast den ganzen Tag unter einem Bilva Baum. Die höchste Erfahrung ist nur möglich, wenn der Suchende die drei [[Gunas]] (Eigenschaften) transzendiert. Der Bilva Baum hat Blätter, von denen immer drei Stück zusammenhängen. Daher brachten viele Suchende dem Herrn symbolisch Bilva Blätter dar. Bei Shiva Pujas werden Bilva Blätter geopfert. Also begann er sein Sadhana mit der Darbringung von Bilva Blättern an einem bestimmten Platz, den er intuitiv besonders mochte. Man glaubt, dass in seinen vielen Stunden tiefer [[Meditation]] und [[Samadhi]] er die höchste Erfahrung an genau diesem Ort hatte. Nach einigen Jahren schenkte der König das Land der [http://www.sivanandaonline.org/public_html/ Devine Life Society]. So dachte Sivananda sich, dass es Gottes Wille sei, dass der Tempel genau dort errichtet werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einen weiteren außergewöhnlichen Punkt. [[Gurudev]] war eine extrem sensible, gütige und mitfühlende Person. Er wünschte sich aufrichtig ein frühes Ende des 2. Weltkrieges. Um also eine Friedensströmung auf der ganzen Welt zu verbreiten, begann er am 3. Dezember 1943 einen endlosen rund um die Uhr [[Kirtan]] des [[Mahamantra]]s in der Bhajan Halle. Und weihte nur wenige Wochen später den Visvanatha Tempel, am 31. Dezember. Der moderne Heilige sorgte dafür, dass für den Weltfrieden dreimal täglich eine traditionelle Puja stattfand. Außerdem sprach er im täglichen Satsang Friedensgebete und machte Friedens Yajnas zu einem regelmäßigen Teil der Aktivitäten im Ashram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pujas im &#039;&#039;&#039;Vishwanath Mandir&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
Dieser außergewöhnliche Hintergrund des Tempels schuf wunderbare spirituelle Schwingungen. Obwohl dieser unorthodoxe Heilige für den Weltfrieden auf die traditionelle Puja zurückgegriffen hatte, inspirierten der Tempel und seine Puja die Anhänger so sehr, dass diese systematisch weitergeführt wurde. Mehr als 100 Anhänger verlangen täglich nach der Puja. Der Tempel öffnet morgens um 4 Uhr, die erste Puja beginnt um 5:45 Uhr. Während in der inneren Kammer des Tempels die Veda Mantras rezitiert werden, singen Anhänger in der Haupthalle das Mantra &amp;quot;[[Om Namah Sivaya]]&amp;quot; als Kirtan, auf eine liebliche und melodiöse Art und Weise, um die spirituellen Schwingungen und die Heiligkeit noch zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feierlichkeiten im &#039;&#039;&#039;Vishwanath Mandir&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
Die besonderen Tage verschiedenster Gottheiten werden im Tempel zelebriert. Die Puja am Mahasivaratri Tag, die die ganze Nacht andauert, zieht eine große Anzahl Anhänger an. Sri Krishna Jayanti und das spezielle 9-Tage Programm zu Sri Rama Jayanti sind weitere wichtige Feiern. Gelegentlich werden hier auch Reden über [[Srimad Bhagavatam]], Rezitationen [[Ramayana]]s, Akhandas (non-stop) Kirtans und weitere Veranstaltungen abgehalten. Die 9-tägige [[Devi Puja]] und Vijaya Dasami Veranstaltungen, sowie Weihnachts- und Neujahrsfeierlichkeiten werden allerdings in der Bibliothekshalle durchgeführt. Und die jährliche 6-tägige Skanda Puja wird in der Bhajan Halle fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tägliche Programmpunkte im Sri Viswanath Tempel===&lt;br /&gt;
Öffnungszeiten :  4:00 - 11:00 Uhr und 14:30 - 19:30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Andacht :-  5:45 -   7:00 Uhr (Feb-Nov), 6:00 - 7:00 Uhr (Dez-Jan)&lt;br /&gt;
Abhisheak, Puja, Archana und Arati&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweite Andacht : 9:30 - 10:15 Uhr Puja und Arati&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dritte Andacht : 17:30 - 18:30 Uhr (Sommer) 17:00- 18:00 Uhr (Winter)&lt;br /&gt;
Lalita Sahasranamam Archana&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhisheak für die breite Öffentlichkeit und Besucher -&lt;br /&gt;
4:00 - 5:30 Uhr, 7:30 - 9:30 Uhr, 15:00 - 17:00 Uhr&lt;br /&gt;
Montags &amp;amp; Pradosha Tag - Havan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bhajan Halle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhajan Halle nimmt einen einzigartigen Platz in der Geschichte des Sivananda Ashrams ein. [[Swami Kaivalyananda]] aus [[Kalkutta]] plante den Bau eines Tempels und einer Halle für [[Satsang]] und gemeinsame Gebete innerhalb des Ashram. Er gründete den Mandir Bauausschuss im Jahre 1941. Eine Halle wurde dringend benötigt, daher  wurde der Bau in einer sehr kurzen Zeit abgeschlossen und die Bhajan Halle offiziell am 2. April 1942 eröffnet. Sie wurde nicht nur zu einem Ort für tägliche [[Gebet]]e und Satsang, sondern auch für spirituelle [[Retreat]]s, besondere Veranstaltungen und [[Puja]]s, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein Ende des Zweiten Weltkrieges und die Wiederherstellung des [[Frieden]]s nicht abzusehen war, entschied [[Gurudev]], ab dem 3. Dezember 1943 mit dem ununterbrochenen Singen ([[Kirtan]]) des [[Mahamantra]]s zu beginnen. Und da Frieden eine Voraussetzung für [[Glück]] und [[Wohlstand]] der Menschheit ist, wird das Wiederholen des Mahamantras, Tag und Nacht ohne eine Minute Unterbrechung auch heute seit mehr als 62 Jahren fortgesetzt. Die Bhajan Halle ist ebenfalls der Ort zur [[Verehrung]] von Lord [[Kartikeya]] und von täglichen Pujas, gelegentlich speziellen Pujas und einer besonderen [[Skanda Puja]], die jedes Jahr für die Dauer von sechs Tagen direkt nach [[Dipavali]] praktiziert wird. All diese spirituellen Aktivitäten, Puja und ununterbrochenes [[Chanting]] haben besondere spirituelle Schwingungen in der Bhajan Halle hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Ort können wir auch Gurudev Swami Sivanandas umfassende Weitsicht wahrnehmen. Die Halle ist mit Bildern verschiedener [[Heiliger]] und [[Weiser]] geschmückt. Ein deutscher Verehrer Gurudevs fertigte Statuen der Göttinnen [[Durga]] und [[Sarasvati]] an. Beide wurden deutlich sichtbar in der Halle aufgestellt. Der Sessel von Swami Sivananda wurde ebenfalls dort aufgestellt um zu zeigen, dass er im Satsang an seinem Lieblingsplatz ständig präsent ist. Wenn du den Sivananda Ashram besuchst, versäume nicht einige Minuten dort in Stille zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gurudev Kutir==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GurudevKutir.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 verließ [[Guru]]dev [[Swami Sivananda]] [[Swargashram]] und kam zusammen mit vier [[Schüler]]n auf diese Seites des  [[Ganges]], und zog in den östlichen Raum des [[Ramashram]] [[Dharmashala]]. Sie fanden einen verfallenen, leerstehenden, alten verlassenen [[Kuh]]stall. Der wurde sorgfältig gereinigt, Türen und Fenster repariert und am 28. März bezogen. Der [[Maharaja]] von [[Tehri]] gab [[Gurudev]] diese weite Landfläche, um einen [[Ashram]] zu errichten. Einige Räume wurden auf dem vorhandenen Krankenhausgrundstück errichtet. Aber Gurudev gab ihm den Namen [[Ananda Kutir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swami]] Sivananda hatte einen starken [[Geist]] der [[Entsagung]] und Loslösung. Als er das Land erhielt, zog er es vor, außerhalb dieses Grundstückes zu leben. Er bezog einen heruntergekommenen [[Kutir]] am Ufer des Ganges für die Miete von einer Rupie pro Jahr. Zu der Zeit war dies ein dunkler Raum mit unzureichender Beleuchtung, in dem sich sein Bett und die angrenzende Front mit seinem [[Puja]]-Raum mit [[Krishna]]s Bild befanden. Das Dach bestand nur aus trockenem Gras. Nach einigen Jahren wurde der Nachbarteil gebaut, für seinen Draht-Tisch und –Stuhl, und auch ein festes Mauerfundament wurde errichtet. Es gab keine Stufen zum Ganges hinunter. Überall war Sand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Aufenthalt in diesem Kutir konnte Gurudev weiterhin zurückgezogen leben, sein intensives Sadhana weiterführen und weiterhin überaus produktiv [[bibliotherapie|schreiben]]. Er blieb für mehr als 25 Jahre dort - und dies waren die Jahre nach seiner höchsten spirituellen Erfahrung – bis zu seinem [[Mahasamadhi]]. Die Divine Life Society, die Schüler und die zu Besuch kommenden Anhänger wurden von dort geführt und inspiriert. Kurz gesagt ist dies der wichtigste Orientierungspunkt in der Geschichte der Divine Life Society. Die wichtigen Artikel, die Gurudev nutzte, werden hier aufbewahrt, als wäre er noch immer vor Ort, um diese zu benutzen. Andere seiner Artikel, die er aber nicht täglich nutzte, werden sorgfältig in Kisten aufbewahrt. Um die [[spirituell]]en Schwingungen und die [[Heiligkeit]] des Ortes zu bewahren werden hier [[Puja]]s, [[Bhajan]]-[[Kirtan]]s und [[Ganga Arati]]s durchgeführt. Aspiranten kommen für die [[Meditation]] hierher. Die Atmosphäre des Ortes und die von Gurudev benutzten Gegenstände machen ihn so präsent, dass er von den Aspiranten tatsächlich wahrgenommen wird. An diesem Ort kannst du einige Zeit in [[Gebet]] und Meditation verbringen, in lebendigem Beisein dieses allgegenwärtigen [[Heilige]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Divine Life Society]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
*[[Ashram]]&lt;br /&gt;
*[[Samadhi Schrein]] &lt;br /&gt;
*[[Vishwanath Mandir]] &lt;br /&gt;
*[[Bhajan Halle]]&lt;br /&gt;
*[[Gurudev Kutir]] &lt;br /&gt;
*[[Tapasya Kutir]] &lt;br /&gt;
*[[Sivananda Museum]] &lt;br /&gt;
*[[Durga &amp;amp; Dattatreya Tempel]]&lt;br /&gt;
*[[Sivananda Krankenhaus]] &lt;br /&gt;
*[[Sivananda Heim]]&lt;br /&gt;
*[[Lepra Hilfestelle]] &lt;br /&gt;
*[[Yoga Vedanta Forest Academy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/service/indienreise/sivananda-ashram/ Indienreise mit Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivanandaonline.org/   Divine Life Society – Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{dnf}} &lt;br /&gt;
{{strf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ashram]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilgerort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Shishumara&amp;diff=549750</id>
		<title>Shishumara</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Shishumara&amp;diff=549750"/>
		<updated>2016-04-18T15:29:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Shishumara&#039;&#039;&#039;, ([[Sanskrit]]: शिशुमार śiśumāra &#039;&#039;m.&#039;&#039;) wörtl.: &amp;quot;Kinds-Töter&amp;quot; ([[Shishu]]-[[Mara]]); Gangesdelfin, Schnabeldelfin (&#039;&#039;Platanista gangetica&#039;&#039;, veraltet: &#039;&#039;Delphinus gangeticus&#039;&#039;); Alligator; ein [[Sternbild]], das sich im Bereich des Kleinen Bären (&#039;&#039;Ursa Minor&#039;&#039;) bzw. Kleinen Wagens befindet und als eine Erscheinung von [[Vishnu]] gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Durga.jpg|thumb|[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Durga.html Durga] siegt über den Büffeldämonen Mahishasasura]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüberhinaus ist &#039;&#039;&#039;Shishumara&#039;&#039;&#039; auch eine bestimmte Klasse von Unterseeboten der indischen Marine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Sternbild Shishumara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der hinduistischen Mythologie wird gesagt, dass Shishumara eine imaginäre Kreisbahn ist, auf der sich alle himmlischen Körper bewegen. Shishumara wird dargestellt als Gastgeber von Sternen und Sternbildern. Man sagt, dass Shishumara auch ein Symbol ist für Schildkröte, Krokodil und Delfin, denn es identisch ist mit dem zum Tierkreis gehörigen [[Makara]]. Shishumara ist auch ein Symbol der Yoga-Meditation des heiligen [[Vasudeva]] oder [[Krishna]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sternbild Shishumara hat die [[Form]] eines Gangesdelfines (&#039;&#039;Shishumara&#039;&#039;) und umkreist den urzeitlichen Polarstern ([[Dhruva]]). Dhruva ist auf der Schwanzspitze dieses Sternenmonsters platziert, dessen Kopf südwärts zeigt und dessen Körper in einem Ring gebogen ist. [[Vishnu]] residiert in seinem [[Herz]]en und [[Dhruva]] bzw. der Polarstern in seinem Schwanz. Dhruvas Rotation bewirkt, dass sich die [[Sonne]], der [[Mond]] und andere [[Planet]]en auch drehen. Die Mondsterngruppen folgen der Kreisbahn, da alle Himmelskörper in der Tat mit dem Polarstern durch luftige Bindfäden verbunden sind. Höher entlang des Schwanzes von Shishumara ist [[Prajapati]] [[Agni]] platziert, und an seiner Wurzel befinden sich [[Indra]], [[Dharma]] und die sieben [[Rishi]]s oder der [[Große Bär.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verschiedene Schreibweisen für Shishumara ==&lt;br /&gt;
Sanskrit Wörter werden in Indien auf [[Devanagari]] geschrieben. Damit Europäer das lesen können, wird Devanagari transkribiert in die Römische Schrift. Es gibt verschiedene Konventionen, wie Devanagari in römische Schrift transkribiert werden kann Shishumara auf Devanagari wird geschrieben &amp;quot; शिशुमार &amp;quot;, in IAST wissenschaftliche Transkription mit diakritischen Zeichen &amp;quot; śiśumāra &amp;quot;, in der [[Harvard-Kyoto]] Umschrift &amp;quot; zizumAra &amp;quot;, in der [[Velthuis]] Transkription &amp;quot; &amp;quot;si&amp;quot;sumaara &amp;quot;, in der modernen Internet [[Itrans]] Transkription &amp;quot; shishumAra &amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video zum Thema Shishumara ==&lt;br /&gt;
Shishumara ist ein Sanskritwort. Sanskrit ist die Sprache des [http://www.yoga-vidya.de Yoga]. Hier ein Vortrag zum Thema Yoga, [http://www.yoga-vidya.de/meditation.html Meditation] und Spiritualität&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|a4V6Xc0bqDA}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung Deutsch Sanskrit - Sanskrit Deutsch==&lt;br /&gt;
:Sanskrit &#039;&#039;&#039;Shishumara&#039;&#039;&#039; - Deutsch &#039;&#039;ein best. Meerestier.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:Deutsch &#039;&#039;ein best. Meerestier.&#039;&#039; Sanskrit  &#039;&#039;&#039;Shishumara&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:Sanskrit - Deutsch &#039;&#039;&#039;Shishumara&#039;&#039;&#039;  -  &#039;&#039;ein best. Meerestier.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:Deutsch - Sanskrit &#039;&#039;ein best. Meerestier.&#039;&#039;  -  &#039;&#039;&#039;Shishumara&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ähnliche Sanskrit Wörter wie  Shishumara  ==&lt;br /&gt;
Hier einige Links zu Sanskritwörtern, die entweder vom Sanskrit oder vom Deutschen her ähnliche Bedeutung haben wie Shishumara oder im Deutschen oder Sanskrit im Alphabet vor oder nach Shishumara stehen:&lt;br /&gt;
* [[Shishta]]&lt;br /&gt;
* [[Shishtata]]&lt;br /&gt;
* [[Shishu]]&lt;br /&gt;
* [[Shishupala]]&lt;br /&gt;
* [[Shishuta]]&lt;br /&gt;
* [[Khara]]&lt;br /&gt;
* [[Shaluna]]&lt;br /&gt;
* [[Kharpara]]&lt;br /&gt;
* [[Pausha]]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_devi.html devi]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_om.html Om]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_veden.html Veden]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_ahimsa.html Ahimsa]&lt;br /&gt;
* [[Ida]]&lt;br /&gt;
* [[Indra]]&lt;br /&gt;
* [[Jnana]]&lt;br /&gt;
* [[Joga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Jyotisha]]&lt;br /&gt;
*[[Shishupala]] &lt;br /&gt;
*[[Durmara]]&lt;br /&gt;
*[[Amara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen zu Sanskrit und Indische Sprachen==&lt;br /&gt;
* [[Sanskrit Wörterbuch]]&lt;br /&gt;
* [[Sanskrit Übersetzung]]&lt;br /&gt;
* [[Sanskrit Schrift]]&lt;br /&gt;
* [[Sanskrit Alphabet]]&lt;br /&gt;
* [[Sanskrit Übersetzung kostenlos]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi]]&lt;br /&gt;
* [[Indien]]&lt;br /&gt;
* [[Hinduismus]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
* Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005 &lt;br /&gt;
* [[Carl Capeller]]: [[Sanskrit Wörterbuch]], nach den Petersburger Wörterbüchern bearbeitet, Strassburg : Trübner, 1887&lt;br /&gt;
*[https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/yogatherapie/der-koenigsweg-gelassenheit Sukadev Bretz, Ulrike Schöber: Der Königsweg zur Gelassenheit; 2014]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/philosophie/karma-reinkarnation Sukadev Bretz: Karma und Reinkarnation]&lt;br /&gt;
*[https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/philosophie/die-yogaweisheit-patanjali-menschen-heute Sukadev Bretz:  Die Yogaweisheit des Patanjali für Menschen von Heute]&lt;br /&gt;
*[https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/die-yoga-weisheit-bhagavad-gita-menschen-heute-band1 Sukadev Bretz: Die Yoga-Weisheit der Bhagavad Gita für Menschen von heute / Band 1]&lt;br /&gt;
*[https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/die-yogaweisheit-bg-band-2 Sukadev Bretz:  Die Yoga-Weisheit der Bhagavad Gita für Menschen von heute / Band 2]&lt;br /&gt;
*[https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/ebooks/die-yoga-weisheit-bhagavad-gita-menschen-heute-folge-3-e-book Sukadev Bretz: Die Yoga-Weisheit der Bhagavad Gita für Menschen von heute / Folge 3-E-book]&lt;br /&gt;
*[https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/ebooks/die-yoga-weisheit-bhagavad-gita-menschen-heute-folge-4-e-book Sukadev Bretz: Die Yoga-Weisheit der Bhagavad Gita für Menschen von heute / Folge 4-E-book]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-urlaub/ Yoga Urlaub]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-urlaub/yoga-ferien/ Yoga Ferien]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-urlaub/yoga-reisen/ Yoga Reisen]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-urlaub/ayurveda-urlaub/ Ayurveda Urlaub]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminartipp/retreat/ Retreat]&lt;br /&gt;
*[http://www.naturheilpraxis-für-mehr-lebensfreude.de/ Praxis für mehr Lebensfreude]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/atem-praxis/ Atem-Praxis]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/atem-praxis/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energiearbeit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indische Mythologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vrata&amp;diff=549525</id>
		<title>Vrata</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vrata&amp;diff=549525"/>
		<updated>2016-04-15T14:17:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1. &#039;&#039;&#039;Vrata&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: व्रात vrāta &#039;&#039;m.&#039;&#039;) Schar, Haufen, Trupp, Abteilung (von Kriegern usw.), Gilde, Genossenschaft, Schwarm, Menge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ayur19.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Vrata&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: व्रत vrata &#039;&#039;n.&#039;&#039;) [[Wille]], Gebot, Satzung, [[Gesetz]]; Gehorsam, [[Dienst]]; Beruf, Dienst, gewohnte Tätigkeit, Tun, Treiben, [[Gewohnheit]], [[Verhalten]], Lebensweise; jede übernommene religiöse oder asketische Observanz, Frömmigkeit, Gottesdienst, Regel, Gelübde, Versprechen, heiliges Werk, wie etwa [[Fasten]] ([[Upavasa]]) oder Keuschheit ([[Brahmacharya]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hindu Vrata bezeichnet die Ausführung eines [[Ritual]]s oder eines Glaubensbeschlusses mit dem Ziel, dass Wünsche des Verehrenden in Erfüllung gehen. Der Begriff Vrata bedeutet in Sanskrit &amp;quot;religiöser Schwur&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Vrata==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Vrata&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shiva.jpg|thumb|[[Shiva]] in [[Meditation]] - Gemälde von Michael Ball im Yoga Vidya Ashram Bad Meinberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vrata ist ein [[Gelübde]], Vrata ist auch ein &#039;&#039;Vorsatz&#039;&#039;. Vrata ist etwas, was du dir vornimmst. In der klassischen indischen [[Spiritualität]] spielen Vratas eine besondere Rolle. Es reicht nicht aus, nur zu sagen: &amp;quot;Ja, wenn ich mal [[Zeit]] habe, dann werde ich [[Yoga]] machen. Mal sehen, wie ich es mache. Ich schaue mal, wie es läuft und wie es funktioniert.&amp;quot; Das ist sicher auch eine [[Möglichkeit]], [[Spiritualität]] anzugehen, und manche Menschen kommen auch einen ganzen Schritt weiter, und manchmal ist das auch angemessen. Aber wenn du vorankommen willst, ist es manchmal auch wichtig, einen Vrata zu machen. Du kannst es auch etwas sanfter haben, dann ist es ein [[Sankalpa]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Sankalpa]] ist ein Vorsatz, verbunden mit einem [[Wunsch]] und einem [[Gedanke]]n. Ein stärkerer Sankalpa ist dann ein Vrata. Du kannst z.B. den Vrata machen, von heute an täglich zu meditieren. Du kannst den Vrata machen, von heute an vegetarisch zu leben. Du kannst den Vrata machen auch, in einem Monat vegan zu werden usw. Also, du kannst dir kleinere und größere Vorsätze fassen und das Besondere beim Vrata ist, du fühlst dich wirklich dadurch gebunden. Es gibt auch [[Sühne]]-Vratas: Wenn du einen Fehler gemacht hast, um den Fehler zu sühnen, dann machst du das und das. Oder du kannst auch einen Vrata machen für einen anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber hier kommen wir an eine [[Form]] von Spiritualität, die jetzt nicht die klassische Yoga-Spiritualität ist. Man findet es ähnlich ja auch in allen [[Religion]]en, wo man irgendwelche Gelübde macht, um [[Gott]] sich gewogen zu stimmen. Auch das ist okay. [[Krishna]] sagt in der [[Bhagavad Gita]], es ist auch okay, Gott um Reichtum zu bitten, es ist auch okay, Gott um konkrete Aufhebung von [[Leiden]] zu bitten. Auch das ist alles okay. Aber tiefer ist es, so sagt es auch Krishna, wenn du [[Gott]] liebst, um der [[Liebe]] willen, und wenn du spirituelle Praktiken machst, um Gott zu erfahren. Nicht, um von Gott etwas zu bekommen, sondern um Gott zu erfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so lehren wir auch bei [[Yoga Vidya]] in dieser [[Tradition]], dass es gut ist, sich Vorsätze zu fassen und sich auch bestimmten Sachen zu verpflichten. Angenommen du wirst Mitarbeiter bei [[Yoga Vidya]], dann machst du auch ein mehrfaches Vrata, auch wenn wir das bei der Aufnahme nicht ganz so nennen. Aber man verspricht zum einen, Vegetarier zu sein, kein Fleisch zu essen, keinen Fisch zu essen, keine alkoholischen Getränke zu sich zu nehmen, keine Zigarette zu rauchen und keine bewusstseinsverändernden Drogen bzw. verbotene Drogen im Sinne des Betäubungsgesetzes zu sich zu nehmen. Das sind Vratas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren fasst man den Vrata, mindestens sechs Mal die Woche zum [[Satsang]] zu kommen, regelmäßig seine spirituellen Praktiken zu machen, [[Sadhana]], und auch den [[Seva]] ernsthaft auszuüben, also den spirituellen [[Dienst]]. Oder angenommen, du machst eine vierwöchige Yogalehrerausbildung, dann machst du auch so den Vorsatz, auch eine Art Vrata, dass du dich während der [[Zeit]] der Ausbildung an die Regeln der Ausbildung hältst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder eine andere Vrata, normalerweise, eine [[Diksha]], eine [[Einweihung]], mindestens die klassischen Dikshas, sind alle auch mit einem Vrata verbunden. Wenn du eine [[Mantra]]-Weihe nimmst, dann gehört dazu, dass du jeden [[Tag]] mindestens 20 Minuten das Mantra wiederholst. Oder es gibt auch noch die [[Brahmacharya]] Dikshas und die [[Sannyasa]] Dikshas, alle verbunden auch mit weitergehenden Vratas. Auch Hochzeit ist letztlich eine Art Vrata. Auch dort fühlst du dich gebunden mit diesem Hochzeitssegen. Der kann unterschiedliche Ausprägungen haben. Bei Yoga Vidya gibt es ja auch so einen Hochzeitssegen. Und da gibt es auch einen Moment, wo ein Vrata gemacht wird. Und da können sich die Paare selbst aussuchen, was wollen sie sich gegenseitig versprechen. Ein Vrata ist also ein Versprechen, ein Gelübde, ein Vorsatz. Ein Vrata ist wichtig, um unverbindliche [[Spiritualität]] verbindlich werden zu lassen, wichtig, um zu den Tiefen der Spiritualität zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xayKwhB1YJM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziel und Inhalt einer Vrata==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vrata bezeichnet die freiwillige Ausführung von Ritualen über einen bestimmten Zeitraum. Kennzeichnend für Vrata ist die Einhaltung von Vorschriften und Benimmregeln. Das Ziel, eine Vrata abzuhalten, liegt darin, eine Gottheit zu besänftigen und dass die Wünsche eines Vrati (derjenige, der die Vrata vollzieht) in Erfüllung gehen und ein Mensch göttlichen [[Segen]] erhält.&lt;br /&gt;
Dabei können die Wünsche ganz unterschiedlich sein und reichen von Gesundung und Erreichung von Wohlstand über Kinderwunsch bis hin zu göttlichem Beistand während einer schwierigen Lebensphase. Im alten Indien kam Vrata eine große Bedeutung im Leben des Menschen zu und auch heute praktizieren viele [[Hindus]] noch immer verschiedene Vrata.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regeln zur Durchführung einer Vrata==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Vrata wird mit einer [[Sankalpa]] oder einem Glaubensbeschluss / einem religiösem Beschluss vollzogen und findet an einem - laut Hindu Kalender - Glück verheißenden Tag statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vrata besteht aus verschiedenen Handlungen, welche unter anderem vollständiges oder teilweises [[Fasten]] an bestimmten Tagen, eine [[Pilgerreise]] bzw. &amp;quot;Tirtha&amp;quot; zu einem bestimmten Ort, einen Besuch bzw. &amp;quot;[[Darshan]]&amp;quot; und eine [[Puja]] (Verehrungsritual) zu einem oder mehreren bestimmten Tempeln, die Wiederholung von [[Mantra]]s und Gebeten und die Darbietung von Puja umfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Regeln, die den gesamten Ablauf einer Vrata bestimmen, um die Heiligkeit des Rituals zu bewahren. Dabei sind diese Regeln jedoch so weit gelockert, dass das Ritual der breiten Bevölkerung zugänglich ist. Die Regeln können wie folgt zusammengefasst werden: Während der Vrata sollte man sauber, rein und nüchtern sein, [[enthaltsam]] und sittsam leben, die Wahrheit sagen, sich in Geduld üben, [[vegetarisch]] essen und voller Glauben und Ehrfurcht alle Rituale im Zusammenhang mit der Vrata beachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald man eine neue Vrata beginnt, sollte man diese auch beenden. Eine neue Vrata kann nicht begonnen werden, solange die alte nicht beendet worden ist. Während einer &amp;quot;[[Ashaucha]]&amp;quot;, hervorgerufen durch Tod oder Geburt innerhalb der Familie, kann keine Vrata begonnen werden. Menschen, die zu alt oder krank sind, um selbst eine Vrata durchzuführen, können enge Verwandte darum bitten, dass diese in ihrem Namen eine Vrata abhalten.&lt;br /&gt;
Sobald der Beschluss gefasst wurde, eine Vrata abzuhalten, kann diese hinsichtlich günstigem Zeitpunkt, Ort und Ablauf ausschließlich nach den Vorschriften der heiligen Schrift durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verschiedene Vrata-Formen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vrata kann hinsichtlich Inhalt und Ablauf ganz unterschiedlich gestaltet sein. Dies hängt von ihrer Entstehungsgeschichte ab. Einige Vrata basieren auf [[Purana]]-Geschichten: Kayika Vrata, Vachika Vrata, Manasa Vrata, Payo Vrata etc. Andere basieren auf die Zeit: Dina-Vrata, Vara-Vrata, Paksha-Vrata etc. Wiederum andere richten sich an bestimmte Götter: Satyanarayana-Vrata für [[Vishnu]], Vara-Sidhhi-Vinayaka Vrata für [[Ganesha]], Swarna-Gouri Vrata für Devi [[Parvati]] etc. Jede Vrata ist hinsichtlich Ablauf und Zeit einzigartig und sie haben alle ihre eigenen interessanten Entstehungsgeschichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vrata (Gelübde, Versprechen) - einführende Erläuterungen von Swami Sivananda==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus dem Buch &amp;quot;Tantra Yoga, Nada Yoga and Kriya Yoga&amp;quot; von [[Swami]] [[Sivananda]], Buch I - Tantra Yoga, 5. Auflage, 2000, Shivanandanagar, S. 24f. [http://www.sivanandaonline.org/public_html/ Divine Life Society]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
                                         &lt;br /&gt;
Vrata wird zur [[Reinigung]] des [[Geist]]es ausgeführt. Es ist Teil des [[Naimittika]] (freiwilligen [[Karma]]). Es ist eine Form der [[Selbstbeherrschung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hindu]]s befolgen verschiedene Arten von Vratas, wie etwa [[Ekadasi]] Vrata am elften Tag jedes 2-Wochen-Zyklus, [[Satyanarayana]] Vrata zu Ehren von [[Narayana]], [[Varalakshmi]] Vrata zu Ehren der [[Göttin]] [[Maha Lakshmi]], [[Anantapadmanabha]] Vrata, [[Savitri]] Vrata, [[Janmashtami]] Vrata, [[Chandrayana]] Vrata, [[Krischra]] Vrata, [[Pradrosha]] Vrata. Einige Gläubige fasten an Ekadasi- oder Pradosh-Tagen, um [[Vishnu]] und besonders [[Shiva]] günstig zu stimmen. Andere fasten an Sonntagen, um die [[Sonne]] zu versöhnen; andere wiederum an Montagen, um Shiva günstig zu stimmen. An [[Nirjala]] Ekadasi wird kein Tropfen [[Wasser]] zu sich genommen. An [[Satyanarayana]] Vrata wird gefastet und eine [[Puja]] (Gottesdienst) für Vishnu abgehalten. Der [[Priester]] verliest den [[Satyanarayana Katha]]. Am [[Shivaratri]]-Vrata-Tag fasten alle zu Ehren von Shiva, halten Nachtwache und verehren Shiva betend. Am [[Shri]]-[[Krishna]]-Janmashtami-Tag fasten die Gläubigen und feiern den [[Geburtstag]] von Krishna. Alle Vratas zielen darauf ab, die [[Herz]]en zu läutern, die [[Sinne]] zu kontrollieren und [[Hingabe]] an [[Gott]] zu kultivieren. Weltlich ausgerichtete Menschen sind immer damit beschäftigt, [[Geld]] zu verdienen und verschiedene Arten von Arbeit zu verrichten. Zumindest an diesen Vrata-Tagen bietet sich ihnen die Gelegenheit, nach innen zu schauen, [[Gottesdienst]] abzuhalten, [[Japa]] und intensive [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] zu praktizieren, die heiligen  [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Schriften] zu studieren und Selbst-Analyse zu betreiben. Chandrayana Vrata und Krischra Vrata sind Formen der [[Sühne]], um [[Sünde]]n abzugelten, [[Schuld]](gefühle) zu erlösen und das [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herz] zu reinigen, zu läutern und zu erfrischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Vrata hat seine Besonderheiten. Es gibt aber gewisse Eigenschaften, welche alle Vratas gemeinsam haben. So befolgt ein [[Aspirant]] [[Brahmacharya]] (sexuelle Abstinenz), fastet oder isst nur [[Frucht|Früchte]] und [[Milch]]&amp;lt;ref&amp;gt;A.d.R.: Aufgrund der Massenproduktion von Milch und der Ergebnisse der [[China Study]] kann Milch heute nicht mehr wirklich empfohlen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder andere leichte Kost. Es wird kein [[Fisch]] oder [[Fleisch]] zu sich genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Satya Narayana Vrata==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel aus &#039;&#039;Stories from Yoga Vasishtha&#039;&#039; von Swami Sivananda. [http://www.sivanandaonline.org The Divine Life Society Publication], 9. Auflage, Uttarakhand, 2009, S. 125-141.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geschah in der Skanda Purana. Einmal fragten mehrere großen [[Rishi]]s wie [[Sanaka]] und andere, die sich im Naimisawald versammelten, den gelehrten und bescheidenen [[Suta]] wie folgt: &amp;quot;Welchen Vrata (heiligen Eid oder Bußakt müssen wir befolgen, um unsere gewünschte Belohnung zu erhalten? Dies wünschen wir von dir, oh [[Weise]]r, zu erfahren. Bitte erleuchte uns.&amp;quot; Nachdem er das Anliegen der [[Muni]]s vernommen hatte, sagte Suta: &amp;quot;Hört mir andächtig zu&amp;quot; und so erzählte er die folgende Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teil I===&lt;br /&gt;
Vor langer [[Zeit]] hatte der Weise [[Narada]] den [[Bhagawan]] [[Kamalapati]] diegleiche Frage wie ihr gestellt. Hört nun, was der Herr darauf geantwortet hat. Narada, der große [[Yogi]], mit der weisen [[Absicht]] zum Wohle aller [[Welt]]en, erwies einmal zufällig während seiner Besuche in den verschiedenen Welten der Welt der Sterblichen seine [[Gnade]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort traf er alle [[Mensch]]en unter verschiedenen Arten der Heimsuchungen an. Sie wurden in den Bäuchen verschiedener [[Mutter|Mütter]] geboren und erfuhren unbeschreibliches Unglück durch ihre [[Tat]]en. Er erbarmte sich der leidenden Sterblichen und wollte ihnen [[Frieden]] bringen. So dachte er über das [[Problem]] nach und wie man die große Not und das Leiden beseitigen könnte. Mit diesen wohltätigen [[Gedanke]]n im [[Geist]] ging er in die Welt [[Vishnu]]s. Hier hatte er den heiligen [[Darshan]] von [[Narayana]] erfahren, den glänzenden, unbefleckten, vierarmigen, den Träger des Muschelhorns, von Wurfscheibe, Keule, [[Lotus]] und [[Vanamala]]. Er begann, den Lobpreis des Herrn aller Herren zu singen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Oh Bhagawan! Niederwerfung vor dir!&lt;br /&gt;
:Deine heilige Gestalt ist jenseits aller Beschreibung und [[Vorstellung]].&lt;br /&gt;
:Du bist die unbegrenzte [[Macht]].&lt;br /&gt;
:Du bist ohne Anfang, Mitte oder Ende.&lt;br /&gt;
:Du bist eigenschaftslos und hast alle [[Eigenschaft]]en.&lt;br /&gt;
:Du bist das ursprüngliche [[Wesen]].&lt;br /&gt;
:Du bist der Zerstörer der Heimsuchungen deiner Verehrer.&lt;br /&gt;
:Ständige Niederwerfung vor dir!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er Naradas Lobgesang vernommen hatte, sagte Bhagavan Vishnu zu ihm: &amp;quot;Oh du weiser Narada! Welche guten Absichten haben dich zu mir geführt? Welch heilige Gedanken hegt dein Geist? Wenn du mir deinen Wunsch äußerst, werde ich ihn erfüllen.&amp;quot; Narada sagte: &amp;quot;Oh Bhagavan! Alle Menschen der sterblichen Welt werden von zahllosen Heimsuchungen und Geburten in verschiedenen Bäuchen aufgrund ihrer bösen Handlungen gequält. Oh Herrscher aller Welten! Hab&#039; [[Gnade]] mit mir. Ich möchte gerne von dir den einfachen [[Weg]] zu erfahren, auf dem die Sterblichen all ihre Schwierigkeiten überwinden&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sagte der allgnädige Vishnu: &amp;quot;Mein Lieber, deine Frage war gut gestellt. Die heilige Absicht, allen Welten Gutes zu erweisen, ist in der Tat lobenswert. Lieber Narada, ich erzähle dir nun aufgrund meiner Beobachtung davon, wer von den Fängen der [[Täuschung]] befreit werden wird. Es gibt ein Vrata, das sowohl von den Sterblichen als auch von den Göttern sehr schwer zu erlangen ist. Geliebtes [[Kind]]! Du bist sehr freundlich zu mir, deshalb kläre ich dich darüber auf. Es ist das Satya Narayana Vrata. Jene, die es systematisch ausführen, erlangen dauerhafte immerwährende [[Freude]], höchsten [[Frieden]], ewige Wonne und Unsterblichkeit jetzt und in alle [[Ewigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er dem Labsal der [[Wort]]e Vishnus gelauscht hatte, sagte der Weise Narada: &amp;quot;Oh Bhagawan! Welcher Lohn wächst dem zu, der Vrata ausführt? Mit welcher Technik führt man Vrata aus? Wer hat bislang dieses Vrata befolgt? Wie geschieht es? Bitte erzähle mir all dies anschaulich.&amp;quot; Der gesegnete Vishnu sagte: &amp;quot;Vrata zerstört [[Schmerz]] und Unglück. Es erhöht den materiellen Wohlstand. Der Geweihte siegt überall und immer. Es ist gut für einen, Vrata zu befolgen, wenn man vor einer Schlacht steht, oder wenn man in einem Netz von Anfechtungen gefangen ist, oder von [[Armut]] geschlagen, oder wenn der [[Geist]], der [[Körper]] oder die [[Seele]] [[Problem]]e bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh du edler Weiser! Vrata kann einmal monatlich oder einmal jährlich ausgeführt werden, je nach [[Möglichkeit]] und Umständen. Es hat an einem [[Glück]]stag zu geschehen, z.B. bei Voll- oder Neumond oder an [[Ekadasi]]tagen, besonders in den Monaten [[Vaisakh]], [[Magh]], [[Sravan]] oder [[Kartik]]. Der Geweihte muss morgens aus dem Bett aufstehen, seine morgendlichen Verrichtungen sowie seine täglichen [[Pflicht]]en erfüllen ([[Niya]] [[Karma]]) und dann mit festem Geist beschließen: &amp;quot;Oh Herr aller Herren, Sri Satya Narayana! Ich beginne dieses Vrata, weil ich mich nach deiner freundlichen Gnade sehne.&amp;quot; Er muss die [[Madhya Ahnika]] mittags ausführen und die [[Sandhyavandana]] wie gewöhnlich am Abend. Nach einem weiteren Bad muss er sich anschicken, den Herrn bei Einbruch der Dunkelheit anzubeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HS6kAipt5kQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort der Anbetung sollte auf vielerleiweise glanzvoll geschmückt sein. Um den Ort heilig zu halten, sollte er mit Kuhdung gereinigt werden. Dann sollten die heiligen künstlerischen Linien ([[Rangoli]]) mit feinem Puder in verschiedenen Farben gezogen werden. Ein frisches Tuch muss auf dem heiligen Boden ausgebreitet werden. Darauf sollte Reis gestreut und in die Mitte die [[Lakasha]] gestellt werden. (Die Kalasha darf aus Silber, Kupfer, Messing oder sogar aus Ton sein, aber man sollte in dieser Hinsicht nicht übertrieben geizig sein und die Kalasha großzügig nach seinen Mitteln fertigen und seine Geldbörse nicht fest halten). Und wiederum muss auf die heilige Kalasha ein neues Tuch gelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh heiliger Muni! Das Bild von Satya Narayana muss auf dieses Tuch gestellt werden. Das Bild ([[Vigraha]]) muss je nach Möglichkeit aus Gold von einem oder einem halben oder sogar nur einem Viertel [[Masha]] gefertigt werden. Das Bild muss in [[Panchamrita]] (Mischung fünf heiliger Flüssigkeiten) gebadet und anschließend auf [[Mandapa]] (den heiligen Sockel) gestellt werden. Zu Beginn sollten [[Puja]]s für [[Vighneswara]], [[Lakshmi]], [[Vishnu]], [[Shiva]], [[Parvati]], für die Gottheiten der neun [[Planet]]en (Sonnengott u.a.), für die Herrscher der acht Richtungen ([[Indra]] u.a.), für [[Adhi]] und die [[Pratyadhi]] [[Devata]]s gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst muss der [[Gott]] [[Varuna]] in der Kalasha verehrt werden. Dann müssen die fünf Götter wie [[Vinayaka]] und andere im Norden der Kalasha unter [[Mantra]]gesängen und Sprengen von [[Weihwasser]] aufgestellt werden. Diese fünf Götter müssen angebetet werden. Mit einem reinen [[Herz]]en müssen in ähnlicher Weise die [[Dikpalaka]]s (die Herrscher der Richtungen), wie Indra und andere, in ihre entsprechenden Richtungen gestellt und dann verehrt werden. Wenn diese Anbetung vorüber ist, kann man mit der Anbetung der Satya Narayana [[Murti]], die auf der Kalasha sitzt, beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh großer [[Muni]]! Alle vier Hauptgruppen unter den Menschen, seien sie [[Mann|Männer]] oder [[Frau]]en, können Vrata ausführen. [[Brahmane]]n müssen den Herrn mit [[Puranik]]gesängen anbeten und die vedischen Mantras rezitieren. Vrata kann an jedem beliebigen Abend von jenen ausgeführt werden, die tiefen [[Glaube]]ns und Verehrung sind. Wer Vrata ausführt, muss vor Beginn Brahmanen und Verwandte einladen. Das [[Prasad]] hat in maßvoller Zusammensetzung aus Bananen, [[Ghee]], [[Kuh]][[milch]], Weizen- oder Reismehl, Zucker oder Jaggery zu bestehen. Das Prasad soll dem Herrn geweiht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Naivedya vorbei ist, müssen den Bramanen Geschenke ([[Dakshina]]s) überreicht werden. Dann wird die Geschichte des Herrn erzählt. Zum Schluss nimmt derjenige, der Vrata praktizierte, zusammen mit den brahmanischen Gästen das Essen zu sich. Das Prasad muss in tiefem Glauben und [[Anbetung]] verzehrt werden. Als Pfand für die [[Liebe]] von Sri Satya Narayana kann für [[Tanz]]- und [[Musik]]darbietungen gesorgt werden. Dieses Vrata ist in der [[Tat]] für die Sterblichen ein [[Segen]], um ihre [[Wunsch|Wünsche]] ganz sicher erfüllt zu bekommen. Und dies ist für die Sterblichen ein besonders einfacher [[Weg]], in diesem [[Kali Yuga]] oder Eisenzeitalter, ihre [[Ziel]]e zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So endet der erste Teil der Geschichte von Sri Satya Narayana Vrata und der Skanda Purana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|cyCKvAdKCns}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teil II===&lt;br /&gt;
Oh großer Weiser! Ich erzähle euch die Geschichte einer Person, die dieses Vrata ausführte. Es war einmal ein Brahmane in Benares. Er war sehr arm und litt Hunger. So zog er von Ort zu Ort, um seinen Hunger zu stillen. Der Herr, der seine Anhänger liebt und dem die [[Leid]]en des Brahmanen bekannt sind, nahm die Gestalt eines alten Brahmanen an und sagte zu ihm als er ihn traf: &amp;quot;Oh Brahmane! Weshalb bist du unglücklich und wozu wanderst du herum? Ich möchte alles ganz genau erfahren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brahmane sagte: &amp;quot;Oh Herr, ich bin ein Brahmane. Ich bin sehr arm. Ich ziehe für Almosen umher. Ich weiß nicht, wie ich meine [[Armut]] loswerden kann. Nimm dich freundlich meiner an und zeige mir den weg. Der alte Brahmane sagte: &amp;quot;Satya Narayana selbst ist Vishnu. Er ist der Erfüller deiner Wünsche. Oh Vipra! Führe dieses Vrata aus, welches das Beste ist und dadurch wirst du von allem Übel und der Sterblichkeit befreit.&amp;quot; Satya Narayana in der Verkleidung des alten Brahmanen erklärte dann Vipra die Technik des Vratas und verschwand sogleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann entschloss sich der arme Brahmane, die Satya Narayana Vrata wie vom alten Brahmanen erläutert, auszuführen. Am nächsten [[Tag]] aus einer übermäßigen [[Freude]] heraus, nach einer schlaflosen Nacht, stand er früh am Morgen vom Bett auf, führte seine Waschungen aus und entschied sich wieder, Satya Narayana Vrata auszuführen. Dann machte er sich auf die Suche nach Almosen. Genau an diesem Tag sammelte er viel Geld ein. Er lud seine Verwandtschaft und einige Brahmanen zum Vrata ein und führte geziemt Satya Narayana Vrata auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pracht des Vratas war der Brahmane von allen Anfechtungen [[Samsara]]s befreit, erwarb alle Reichtümer und war sehr glücklich. Von diesem [[Zeit]]punkt an, führte er jeden Monat Vrata aus. Durch die tugendhafte Ausführung dieses Vratas erlangte er am Ende nicht nur [[Wohlstand]], sondern auch [[Befreiung]]. Wer egal wann dieses Vrata ausführt, wird von allem Unglück sofort und ohne Verzögerung befreit. Oh Munis! Ich habe euch erzählt, was Narayana dem Narada über dieses Vrata erzählt hat. Was möchtest ihr noch wissen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rishis sagten: &amp;quot;Oh Suta! Erzähle uns freundlicherweise von der Person, die vom Brahmanen all dies über Vrata erfuhr und es ausführte&amp;quot;. Suta fuhr fort… Sobald der Brahmane begann, dieses Vrata regelmäßig und nach seinen [[Möglichkeit]]en auszuführen, wurden all seine Verwandten sehr glücklich. Einmal kam ein Holzfäller vorbei, legte sein Holzbündel draußen ab, betrat das Haus und wurde Zeuge dessen, was gerade ausgeführt wurde. Obwohl der Holzfäller sehr durstig war, fragte er den Brahmanen beeindruckt von dem, was dieser tat: &amp;quot;Oh [[Mahatma]]! Wie heißt dieses Vrata? Zu welchem Zweck führst du es aus? Bitte erkläre mir all dies sehr genau.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brahmane sagte zu ihm: &amp;quot;Mein Lieber, dies ist das Satya Narayana Vrata. Es erfüllt all unsere Wünsche. Es führt zu persönlichem Wohlstand und Gedeihen. Da wurde der Holzfäller sehr glücklich. Er stillte seinen Durst, empfing das [[Prasad]], aß das Mahl und kehrte nach Hause zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Holzfäller entstand der [[Wunsch]], selbst Vrata auszuführen. So entschloss er sich entsprechend am nächsten Tag als er ein Holzbündel auf seinen Kopf lud: &amp;quot;Alles, was ich heute aus dem Verkauf dieses Bündels einnehme, verwende ich komplett darauf, Satya Narayana Vrata auszuführen. Und so begann er. An diesem Tag ging der Holzfäller in eine Straße, in der reiche Leute wohnten und verkaufte sein Bündel. Er verdiente für das gleiche Bündel mehr Geld als jemals zuvor. Voller Freude kaufte er von dem Geld Bananen, Zucker, Ghee, Milch und Weizenmehl und kehrte nach Hause zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lud er seine Verwandten ein und führte Satya Narayana Vrata mit allen dazugehörenden [[Ritual|Riten]] aus. Durch das Ausmaß dieser glänzenden Vrata erlangte er Reichtümer, Söhne und Töchter, Frieden und Überfluss. Er genoss ein lebenslängliches [[Glück]] und erlangte am Ende [[Satyapura]], den Ort der [[Wahrheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So endet der zweite Teil der Geschichte von Satya Narayana Vrata im Skanda Purana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UEUOCahpKzs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teil III===&lt;br /&gt;
Oh großartige Munis! Ich erzähle euch eine andere Geschichte. Leiht mir verzückt Eure Ohren. In den alten [[Zeit]]en gab es einen [[König]] namens Ulkamukha. Er liebte die [[Wahrheit]] und die [[Selbstbeherrschung]]. Täglich ging er zum [[Tempel]] und erfreute dort die Brahmanen mit seinen großzügigen Geschenken. Seine Ehefrau war so tugendhaft wie sie schön war. Das fromme Paar führte eines Tages Satya Narayana Vrata am Ufer des Bhadrasila Flusses aus. Als der König Vrata ausführte, sah ein [[Vaishya]] (Kaufmann) namens Sadhu, der zufällig aus geschäftlichen Gründen mit seinem Boot voller Geld vorbeisegelte, dass der [[König]] Vrata ausführte. Er ruderte das Boot zum Ufer und verankerte es dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sadhu näherte sich dem König und fragte ihn bescheiden: &amp;quot;Oh edler König! Erläutere mir freundlicherweise das Vrata, das du gerade ausführst und erkläre mir genau seine Technik und Vorgehensweise. Ich würde sehr gerne alles über Vrata erfahren.&amp;quot; Der König sagte: &amp;quot;Lieber Herr, wir führen eben das Sri Satya Narayana Vrata aus, um mit [[Sohn|Söhnen]] gesegnet zu werden. Auch erklärte er dem Sadhu die Technik des Vratas. Als er die Worte des Königs vernahm, sagte der Kaufmann zu ihm: &amp;quot;Oh mein Herr! Auch ich habe keine Nachkommen. Ich werde auch dieses Vrata ausführen und [[Freude]] am Nachwuchs haben&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung seiner Geschäfte kehrte der Kaufmann nach Hause zurück und erzählte seiner Frau Lilavati von Vrata. In ihrer Anwesenheit legte er wie folgt einen Eid ab: &amp;quot;Ich werde dieses Vrata ausführen, sobald ich mit Nachwuchs gesegnet bin.&amp;quot; Lilavati, die ergebene Frau des Kaufmanns, genoss die ehelichen Freuden mit ihrem Ehemann und wurde schwanger. An einem [[Tag]] im zehnten Monat gebar sie eine Tochter. Lilavati und Sadhu nannten ihre geliebte Tochter Kalavati. Das [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kind] wuchs heran wie die Helle des vierzehntägigen [[Mond]]lichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann trat Lilavati an ihren Ehemann heran und sprach sanft zu ihm: &amp;quot;Du versprachst, Vrata auszuführen sobald wir mit Nachwuchs gesegnet wären. Wir haben die gewünschte Frucht erhalten. Weshalb hast du noch nicht mit Vrata begonnen?&amp;quot; Der Kaufmann erwiderte: &amp;quot;Oh geliebte Lilavati, ich werde Vrata ausführen, sobald Kalavati verheiratet ist. Sorge dich nicht. Sei ganz ruhig.&amp;quot; Wieder einmal verließ er geschäftlich die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalavati wuchs zu einem jungen Mädchen heran und ihr [[Vater]] beauftragte einen Boten, einen guten Bräutigam zu suchen, der sich als passender Partner für sie erweisen würde. Auf Geheiß des Kaufmanns ging der Bote in eine Stadt namens Kanchananagar und dort wählte er einen passenden jungen Kaufmann aus und brachte ihn zu Kalavatis Vater. Der Bräutigam war in jeder Hinsicht gut und wohlgestaltet. Und so führte Sadhu die Hochzeit Kalavatis mit dem jugendlichen Kaufmann mit großem Pomp durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider vergaß Sadhu vollständig Satya Narayana Vrata, weil er völlig in den Freuden über die Festlichkeiten anlässlich der Hochzeit seiner Tochter aufging. Daraufhin wurde Satya Narayana sehr ärgerlich auf ihn. Die [[Zeit]] ging dahin und Sadhu, der ein versierter Händler war, verließ wieder einmal geschäftlich mit seinem Schwiegersohn sein Haus. Sie machten Geschäfte in Ratnasampura an der Küste. Beide gingen in die Stadt König Chandraketus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Kaufmann von seinem gelobten Versprechen abwich, wurde Satya Narayana ärgerlich und verfluchte ihn wie folgt: &amp;quot;Diesen [[Mann]] soll schwerer [[Kummer]] und ein hartes [[Leben]] treffen!&amp;quot; In dieser Nacht schon stahlen Diebe Geld aus dem Schatz des [[König]]s und kamen dorthin, wo diese Kaufleute sich befanden. Die Diener des Königs verfolgten die Diebe. Aus [[Angst]] warfen die Diebe das Geld vor die Kaufleute und verschwanden. Die Diener des Königs fanden das Geld bei den Kaufleuten und entschieden so, dass diese zwei Personen die Diebe wären. Sie fesselten die beiden Händler und schleppten sie an den Königshof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ieryIzEV_fo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diener sagten zum König: &amp;quot;Oh Herr! Wir haben die Diebe geschnappt und brachten auch das Diebesgut zurück. Nimm dich des Falles gnädig an und bestrafe die Beschuldigten entsprechend.&amp;quot; Sobald die Diener dies sagten, ordnete der König ohne zu zögern die gnadenlose Verhaftung der Kaufleute an. Die Diener führten den Befehl des Königs haargenau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie beteten auf vielerlei Weise, aber ihre Gebete wurden durch die Täuschkraft von Satya Narayana von niemandem erhört. Darüber hinaus nahm ihnen König Chandraketu all ihren Besitz und verleibte ihn sich ein. Aufgrund des [[Fluch]]es von Satya Narayana mussten auch Sadhus Ehefrau und die [[Tochter]] schreckliche [[Schwierigkeit]]en überwinden. Diebe stahlen ihnen auch den ganzen Besitz. Lilavati wurde krank. Ihre [[Seele]]nangst fand kein Ende. Bar jeglicher [[Nahrung]]smittel musste sie von Haus zu Haus betteln gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Kalavati war auf Nahrungssuche. Eines Tages war sie so hungrig, dass sie zum Haus eines [[Brahmane]]n ging. Dort wurde gerade Satya ausgeführt. Sie blieb dort und beobachtete das ganze Geschehen bis zum Schluss. Sie vernahm die Geschichte und betete zum Herrn. Auch sie erhielt das Prasad und kehrte nach Hause zurück. In dieser Nacht rief ihre besorgte [[Mutter]] sie liebevoll zu sich und sagte: &amp;quot;Geliebte Tochter, wo warst du so lange diese Nacht? Welcher Wunsch treibt dich herum?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erwiderte Kalavati ohne zu zögern: &amp;quot;Liebe Mutter, als das Satya Narayanan Vrata im Haus des Brahmanen abgehalten wurde, wurde ich Zeuge, hörte die Geschichte des Herrn und kehrte mit dem Prasad des Herrn nach Hause zurück&amp;quot;. Nachdem sie die Worte ihrer Tochter hörte, beschloss Lilavati das Satya Narayana Vrata auszuführen. Dazu lud sie ihre Verwandten ein und führte das Vrata des Herrn mit großer [[Hingabe]] aus. Sie betete wie folgt zu Gott: &amp;quot;Oh Bhagawan! Vergib uns unsere [[Sünde]]n. Lass meinen Ehemann und Schwiegersohn sicher, schnell und gesund zurückkehren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr freute sich, weil Lilavati das Vrata unter großer Hingabe ausführte. Genau in dieser Nacht erschien Er König Chandraketu im [[Traum]] und sagte: &amp;quot;Befreie die beiden Kaufleute, die du eingesperrt hast. Tue dies bei Tagesanbruch. Gib ihnen all ihren [[Reichtum]] zurück. Wenn du meinen Befehl nicht befolgst, wirst du zerstört, verlierst deine [[Ehefrau]], deine Söhne und all deinen [[Wohlstand]]. Befreie die Kaufmänner bei Tagesanbruch. Damit verschwand [[Sri]] Satya Narayana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Tagesanbruch kam der König sofort zum Hof und erzählte den Traum seinen Höflingen. Er befahl ihnen, die beiden Kaufleute sofort zu befreien. Die Diener ließen die Kaufleute frei und brachten sie vor den König. Die beiden Kaufleute grüßten den König, aber angesichts der [[Erinnerung]] an ihre vergangenen Taten, fürchteten sie sich und sagten nichts. Der König, als er sie in diesem Zustand sah, sagte zu ihnen: &amp;quot;Aufgrund eines unglücklichen [[Schicksal]]s musstet ihr diese harte Prüfung auf euch nehmen, aber von jetzt an braucht ihr euch nicht mehr zu fürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König band sie los. Die Kaufleute bekamen neue Kleidung und der König lobte sie sehr. Er gab ihnen das Doppelte zurück, das er ihnen genommen hatte. Außerdem behandelte sie der König überschwänglich freundlich und sagte zu ihnen: &amp;quot;Oh ihr guten Kaufleute, nun könnt ihr glücklich heimsegeln&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Die Händler verabschiedeten sich vom König, lobten ihn und gingen von dannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So endet der dritte Teil der Geschichte von Satya Narayana Vrata in der Skanda Purana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teil IV===&lt;br /&gt;
Als der Händler Sadhu den König verließ, machte er sich auf eine Pilgerreise, war den [[Brahmane]]n gegenüber sehr wohltätig und machte sich dann auf die Rückreise. Als sie ein Stück weit gesegelt waren, kam Satya Narayana in der Verkleidung eines Bettlers und sagte zu ihnen: &amp;quot;Oh ihr Händler! Welche Waren habt ihr an Bord?&amp;quot; Da die Kaufleute stolz genug waren, lachten sie und erwiderten dem [[Sannyasin]] in einem spöttischen Ton: &amp;quot;Oh du Asket! Weshalb möchtest du wissen, was im Boot ist? Möchtest du unseren Besitz plündern? Es besteht nur aus Blättern und Abfall.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sannyasin vernahm ihre [[Wort]]e und sagte: &amp;quot;Es wird so werden.&amp;quot; Mit diesen Worten verließ er den Ort und verweilte in einem bestimmten Abstand.&lt;br /&gt;
Sadhu vollzog seine täglichen Waschungen und verwunderte sich darüber, dass ihm das Boot leer vorkam. Als er die Fracht überprüfte, stellte sich heraus, dass sich im Boot statt seiner Geldsäcke nur Blätter und Abfall befanden. Er wurde ohnmächtig und weinte bitterlich, als er wieder zu [[Bewusstsein]] kam. Dann sagte der Schwiegersohn zum Schwiegervater: &amp;quot;Weshalb weinst du? Der Sannyasin verfluchte uns und deshalb ist es so gekommen. Er hat die [[Macht]] zu tun, was ihm beliebt. Lass uns also zu ihm gehen, um uns ihm zu unterwerfen. Gib dir einen Ruck, denn wenn wir so verfahren, dann bekommen wir unseren [[Reichtum]] zurück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Händler hörte auf die Worte seines Schwiegersohns, näherte sich dem Sannyasin, ging vor ihm auf die [[Knie]] und sagte: &amp;quot;Oh [[Mahatma]]! In meiner Dummheit antwortete ich närrisch und zollte dir keinen [[Respekt]]. Vergib mir meinen Fehler und beschütze mich.&amp;quot; Er betete mit reuevollem [[Herz]]en. Da tröstete der Herr in Gestalt des [[Sannyasin]]s den Kaufmann und sagte: &amp;quot;Oh Sadhu! Du versprachst Meine [[Puja]] auszuführen, aber hieltest dein Wort nicht, deshalb treffen dich jetzt all diese Unbillen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er diese Worte Satya Narayanas hörte, begann Sadhu zu beten: &amp;quot;Oh Herr! Die ganze [[Welt]] ist durch Deine Macht des Scheins getäuscht. Sogar die großen Götter wie [[Brahma]] und [[Indra]] können Dich nicht verstehen, geschweige denn ich, der nämlich ein Narr und von Deiner großen [[Maya]] getäuscht ist! Oh Bhagawan! Von nun an, bete ich Dich an. Sei mir freundlich gesinnt. Gib mir all meinen [[Wohlstand]] und beschütze mich.&amp;quot; Der Herr war über dieses [[Gebet]] erfreut. Er gewährte dem Kaufmann seinen [[Wunsch]] und verschwand wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Kaufmann zu seinem Boot zurückkehrte, fand er seine Geldsäcke unversehrt vor. Wieder zog er weiter Richtung Heimat und dachte bei sich, dass sein Wunsch durch die [[Gnade]] des Herrn erfüllt worden war. Er war entsprechend glücklich. Als sie ihr [[Ziel]] erreichten, sagte er zu seinem Schwiegersohn: &amp;quot;Dort drüben liegt unser Ratnapuri. Wir wollen einen Boten schicken, um Lilavati und Kalavati über unsere Ankunft zu unterrichten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Bote erreichte die Stadt, näherte sich bescheiden Lilavati und sagte zu ihr: &amp;quot;Oh [[Frau]]! Dein Ehemann ist nun mit deinem Schwiegersohn und anderen Verwandten angekommen. Das Boot hat gerade das Ufer erreicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Ky826eUEfiA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lilavati war über die freudige Botschaft sehr glücklich. Kalavati war gerade dabei Satya Narayana Vrata auszuführen. Lilavati drängte sie, Vrata schnell zu beenden und ihr zu folgen. [[Mutter]] und Tochter vollendeten die Puja, doch in ihrer Eile vergaß die Tochter, das heilige Prasad zu nehmen. Satya Narayana war dermaßen über dieses Versäumnis verärgert, dass Er das Schiff des Schwiegersohns des Händlers zusammen mit dem ganzen Geld sinken und den Schwiegersohn ertrinken ließ. Die Leute am Ufer beobachteten diesen [[Phänomen]] und waren voller [[Ehrfurcht]] und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst-ueberwinden/ Angst].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle waren von [[Kummer]] und [[Leid]] gezeichnet. Lilavati bedauerte ihre Tochter sehr und dachte bei sich, dass alles auf die Größe Satya Narayanas zurückzuführen wäre, dass ihr Schwiegersohn so seltsam ertrank und das Boot verloren ging. Heftig seufzenden [[Herz]]ens umarmte sie ihre Tochter in großem Schmerz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalavati glaubte, dass ihr Ehemann gestorben war und beschloss so, Sahagamana einzuhalten und nahm die Sandalen ihres Ehemanns zu sich. Sadhu war ob des bedauerlichen Zustands von Kalavati sehr mitleidend und sagte: &amp;quot;Oh [[Liebe]]! Dies ist alles nur das [[Spiel]] [[Narayana]]s. Lasst uns Ihn sogleich mit aller [[Würde]] und Pracht verehren, versäumen wir nichts.&amp;quot; Nachdem er beschlossen hatte, den Herrn anzubeten, ließ er all seine Verwandten zusammenkommen, teilte ihnen seine Absicht mit und betete inbrünstig zum Herrn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfreut sprach der Herr zu ihm: &amp;quot;Oh geliebter [[Sadhu]]! Deine Tochter kam, ihren Ehemann zu sehen, ohne zuvor Mein Prasad genommen zu haben. Deshalb konnte weder deine [[Frau]] noch du deinen Schwiegersohn finden. Wenn sie nach ihrer Rückkehr das Prasad empfängt und wieder hierher zurückkommt, wird alles in guter Ordnung sein. Sie bekommt ihren Ehemann zurück und ist glücklich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie die Stimme aus dem [[Himmel]] vernahm, ging Kalavati sofort nach Hause, nahm das Prasad und kam zurück. Als sie den Ort erreichte, sah sie ihren Ehemann sicher auf dem treibenden Boot. Das Paar, die Verwandten und alle Freunde waren über dieses [[Wunder]] erfreut. Kalavati bat ihren [[Vater]], unverzüglich nach Hause zurückzukehren. Die Worte seiner Tochter im Ohr, führte Sadhu dort sofort selbst und zur höchsten Befriedigung seiner Verwandten die Satya Narayana Vrata aus. Dann zog er mit seinen Verwandten und den seltenen Schätzen zu seinem Zuhause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zeit]] seines [[Leben]]s praktizierte der Kaufmann Sadhu ohne Unterlass die Satya Narayana Vrata an jedem [[Purnima]]tag (Vollmond) und jedem [[Ravi Sankramana]]tag. Und solange er lebte, genoss er alles [[Glück]] und gelangte am Ende zum Haus der [[Wahrheit]], [[Satyapura]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So endet der vierte Teil der Geschichte von Satya Narayana Vrata in der Skanda Purana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teil V===&lt;br /&gt;
Oh anbetungswürdiger [[Muni]]! Ich werde dir eine andere Geschichte erzählen. Bitte höre mir zu. Einmal herrschte ein edler [[König]] namens Tungadhwaja über ein Volk so gutherzig wie eine liebe Mutter. Eines Tages kam er in einen Wald und tötete dort viele [[Tier]]e. Unter einem [[Bilva]]baum führten einige Kuhhirten mit ihrer Verwandtschaft Satya Narayana Vrata aus. Obwohl der König dies wusste, ging er weder dorthin noch erwies er dem Herrn die Ehre. Er entfernte sich einfach mit königlichem [[Stolz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann brachten die Kuhhirten dem König das [[Prasad]], stellten es vor ihn und kehrten an den Platz ihrer [[Anbetung]] zurück, wo sie alle das Prasad gläubig und mit großer [[Hingabe]] verzehrten. Der König nahm das Prasad nicht an, sondern kehrte direkt in seine Stadt zurück. Weil der Herr jedoch verärgert war, verschwanden alle hundert Söhne des Königs. Sein ganzer Besitz und sein Geld verschwanden. Er litt nicht nur unter Armut, sondern kämpfte auch mit vielen Schwierigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König dachte allmählich bei sich: &amp;quot;Ich war stolz auf mein Königreich und die [[Macht]]. Ich erachtete das Prasad des Herrn als wertlos. Ich aß das Prasad nicht, obwohl es mir von den Kuhhirten mit großer Ehrerbietung überreicht wurde. Der [[Ärger]] des Herrn ist die [[Ursache]] all meiner [[Sorge]]n und Heimsuchungen. Er hat sich all dies ausgedacht. Es gibt keinen [[Zweifel]] darüber. Ich werde wieder zu den Kuhhirten zurückkehren und das Vrata mit großer Ernsthaftigkeit ausführen. Der König setzte seine [[Gedanke]]n sofort in Handlung um. Er führte das Satya Narayana Vrata aus und wurde wohlhabend, hatte viele Söhne und war [[Zeit]] seines Lebens glücklich. Am Ende trat er in Satyapura ein oder dem Sitz der Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dieses heilige Satya Narayanan Vrata ausführt oder wer die Geschichte des Herrn hört, erlangt allen materiellen [[Erfolg]] und Wohlstand. Der Arme wird reich, der Gefesselte wird frei und der Schüchterne wird mutig. Außerdem werden ihm alle [[Wunsch|Wünsche]] erfüllt und er tritt in Satyapura ein, um die Wonne zu genießen. So habe ich euch alles erzählt über die Notwendigkeit und Art und Weise, den Glanz und die Früchte des Satya Narayana Vrata. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in diesem Zeitalter der [[Kali]] oder dem Eisernen Zeitalter verleiht allein dieses Satya Narayana Vrata diese speziellen Früchte. Im Zeitalter der Kali sagen einige Leute, dass Gott [[Satyeswara]] ist, für andere ist er Satya Narayana und für wieder andere ist er [[Satya]] [[Deva]]. Der ewige Satya Narayana nimmt viele Gestalten in diesem Eisernen Zeitalter an und bringt das Leben seiner Anhänger zu einem gewünschten Ende. Auch wenn ein Mensch nicht in der Lage sein mag, Vrata auszuführen, wenn er oder sie nur Vrata beiwohnt und sogar, wenn er nur Vrata erlebt, so wird er von allen [[Sünde]]n durch den [[Segen]] des Herrn befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So endet der fünfte und somit der Schlussteil über Satya Narayana Vrata in der Skanda Purana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verschiedene Schreibweisen für Vrata ==&lt;br /&gt;
Sanskrit Wörter werden in Indien auf [[Devanagari]] geschrieben. Damit Europäer das lesen können, wird Devanagari transkribiert in die Römische Schrift. Es gibt verschiedene Konventionen, wie Devanagari in römische Schrift transkribiert werden kann. Vrata auf Devanagari wird geschrieben &amp;quot; व्रत &amp;quot;, in IAST wissenschaftliche Transkription mit diakritischen Zeichen &amp;quot; vrata &amp;quot;, in der [[Harvard-Kyoto]] Umschrift &amp;quot; vrata &amp;quot;, in der [[Velthuis]] Transkription &amp;quot; vrata &amp;quot;, in der modernen Internet [[Itrans]] Transkription &amp;quot; vrata &amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video zum Thema Vrata==&lt;br /&gt;
Vrata ist ein Sanskritwort. Sanskrit ist die Sprache des [http://www.yoga-vidya.de Yoga]. Hier ein Vortrag zum Thema Yoga, [http://www.yoga-vidya.de/meditation.html Meditation] und Spiritualität&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6zZQtdtI0ms}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ähnliche Sanskrit Wörter wie Vrata==&lt;br /&gt;
* [[Punarhavis]]&lt;br /&gt;
* [[Punarlekhana]]&lt;br /&gt;
* [[Paunaruktya]]&lt;br /&gt;
* [[Mrigavana]]&lt;br /&gt;
* [[Vaivashya]]&lt;br /&gt;
* [[Vaidhavya]]&lt;br /&gt;
* [[Vranitahridaya]]&lt;br /&gt;
* [[Vranya]]&lt;br /&gt;
* [[Vratacharin]]&lt;br /&gt;
* [[Vratacharya]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Skanda Purana]]&lt;br /&gt;
*[[Sadhana]]&lt;br /&gt;
*[[Kriya]]&lt;br /&gt;
*[[Tapas]]&lt;br /&gt;
*[[Reinheit]]&lt;br /&gt;
*[[Shula Vrata]]&lt;br /&gt;
*[[Kalyana Vrata]]&lt;br /&gt;
*[[Mauna Vrata]]&lt;br /&gt;
*[[Uma Maheshwara Vrata]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: &amp;quot;Tantra Yoga, Nada Yoga and Kriya Yoga&amp;quot;, Divine Life Society, Shivanandanagar, 5. Auflage, 2000&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: &#039;&#039;Stories from Yoga Vasishtha&#039;&#039;, [http://www.sivanandaonline.org The Divine Life Society Publication], 9. Auflage, Uttarakhand, 2009.&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda/feste-und-fasten/ Feste und Fastentage im Hinduismus von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* [[Carl Capeller]]: [[Sanskrit Wörterbuch]], nach den Petersburger Wörterbüchern bearbeitet, Straßburg: Trübner, 1887&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen zu Sanskrit und Indischen Sprachen==&lt;br /&gt;
* [[Sanskrit Wörterbuch]]&lt;br /&gt;
* [[Sanskrit Übersetzung]]&lt;br /&gt;
* [[Sanskrit Schrift]]&lt;br /&gt;
* [[Sanskrit Alphabet]]&lt;br /&gt;
* [[Sanskrit Übersetzung kostenlos]]&lt;br /&gt;
* [[Hindi]]&lt;br /&gt;
* [[Indien]]&lt;br /&gt;
* [[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda/feste-und-fasten/23-pradosha-vrata/ 23. Kapitel Pradosha Vrata aus &amp;quot;Feste und Fasten&amp;quot; von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda/feste-und-fasten/27vara-lakshmi-vrata/ 27. Kapitel Vara Lakshmi Vrata aus &amp;quot;Feste und Fasten&amp;quot; von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/bhagavad-gita/09-25-yanti-deva-vrata-devan-pitrn-yanti-pitr-vratah-bhutani-yanti-bhutejya-yanti-mad-yajino-%E2%80%99pi-mam/  BG 9-25 yanti deva-vrata devan pitrn yanti pitr-vratah bhutani yanti bhutejya yanti mad-yajino ’pi mam]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda/goetter-und-goettinnen/4-ganesha/ 4. Kapitel: Ganesha aus &amp;quot;Götter und Göttinnen&amp;quot; von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Indische Schriften]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/ Jnana Yoga, Philosophie Jnana Yoga, Philosophie]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/ Hinduistische Rituale]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Maha Vrata Highlights - Karma Yoga – Dienen mit Liebe===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/07_karma-yoga_dienen-mit-liebe.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung Deutsch Sanskrit - Sanskrit Deutsch==&lt;br /&gt;
:Deutsch Wille, Gebot, Satzung, Ordnung; Herrschaft, Reich; Beruf,Gewohnheit, Weise, tätigkeit, Dienst, Gehorsam; Frömmigkeit, Gottesdienst, (religiöse) Pflicht, (heiliges) Gelübde, Vorsatz. Sanskrit Vrata &lt;br /&gt;
:Sanskrit  Vrata Deutsch Wille, Gebot, Satzung, Ordnung; Herrschaft, Reich; Beruf,Gewohnheit, Weise, tätigkeit, Dienst, Gehorsam; Frömmigkeit, Gottesdienst, (religiöse) Pflicht, (heiliges) Gelübde, Vorsatz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sivananda Nada Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sivananda Yoga Vasishtha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vedanta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit Substantiv Neutrum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vessantara_Jatakas&amp;diff=549524</id>
		<title>Vessantara Jatakas</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vessantara_Jatakas&amp;diff=549524"/>
		<updated>2016-04-15T14:14:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vessantara [[Jataka]]&#039;&#039;&#039; ist eine der bekanntesten [[Avadana]] (buddhistische Geschichten über frühere Leben von buddhistischen Persönlichkeiten, ähnlich den [[Puranas]] im [[Hinduismus]]) des [[Theravada]] [[Buddhismus]]. Darin werden Geschichten der früheren Leben des Buddha erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung der Vessantara Jataka ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Gautama Buddha]] nach seiner Erleuchtung das Königreich seines Vaters besuchte, erwiesen ihm die Ältesten der herrschenden Dynastie nicht den gebührenden Respekt, da sie älter waren als  &amp;quot;Siddhartha Rajakumar&amp;quot; (Prinz Siddhartha). Buddha erschien auf wundersamer Weise in der Luft oberhalb seiner Verwandten. Sein Vater war der erste, der sich verbeugte. Anschließend verbeugten sich Mitglieder der Dynastie und akzeptierten die Religion. Er erzählte die Geschichte des Königs Vessantara. Diese Vessantara Jataka wird auch die Predigt der Großen Geburt genannt. Es handelt sich um einen mitfühlenden Prinzen namens Vessantara, der alles verschenkt, was er besitzt, einschließlich seiner Kinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Geschichte des Vessantara ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Vessantara war der Sohn des [[Sanjaya]], König von Sivirattha, und wurde in der Hauptstadt Jatuttara als [[Bodhisattva]] geboren. Seine Mutter war eine Prinzessin und wünschte, die Mutter eines zukünftiges Bodhisattva zu werden, welcher der nächste Buddha wird. Nach ihrem Tod stieg die Prinzessin zum himmlischen Königreich und wurde eine der Gemahlinen des Gottes [[Indra]]. Sie lebte glücklich bis zu dem Tag, als sie als Mensch wiedergeboren werden musste. Indra gab ihr 10 Segen, einer davon war, dass sie die Mutter eines Bodhisattva sein wird, welcher in seinem nächsten Leben Erleuchtung erlangen wird. Sie kam in die Welt der Menschen und wurde am Hofe eines Königs geboren, der sie später mit König Sanjaya verheiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Königin wünschte am letzten Tag ihrer Schwangerschaft die Hauptstadt zu besichtigen. Ihr Ehemann erfüllte ihr den Wunsch. Sie besuchte einige Stadtteile. Dabei gebar notgedrungen ihr Kind, als sie sich im Viertel der Kaufleute befand. Der neugeborene Prinz wurde Vessantara genannt, was &amp;quot;Geboren im Viertel der Kaufleute&amp;quot; bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wuchs zu einer liebenswürdigen Person heran, bereit, sein Eigentum anderen zu geben. Er heiratete Prinzessin [[Maddi]]. Sie hatten zwei Kinder: Prinz [[Jali]] und Prinzessin [[Kahnajina]]. Vessantara wurde als König gekrönt. Eines Tages übergab er den Gesandten von [[Kalinga]] einen magischen weißen Elefanten, da diese von einer Dürre geplagt waren. Dieser Elefant hatte früher immer Regen in seinem Königreich gebracht. Die Bürger von Vessantaras Königreichs befürchteten Dürre, als sie den Elefanten verloren. Sie überzeugten König Sanjaya, die Kontrolle über das Königreich erneut zu übernehmen und seinen Sohn Vessantara zu verbannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König gab das Königreich seinem Vater zurück. Er ging in einen Wald, wo er mit seiner Ehefrau Maddi und ihren zwei Kindern als [[Asket]] lebte. Einer seiner vertrauten Höflinge schlug vor, dass sie am Berg Vamaka leben sollten. Sie verließen die Hauptstadt in einer Kutsche mit vier Pferden, allerdings verschenkte er unterwegs die Pferde, und vier Gottheiten erschienen in Form von Hirschen und zogen die Kutsche. Danach verschenkte er auch die Kutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie erreichte das benachbarte Königreich Ceti. Der König war über ihre Ankunft informiert und eilte ihnen entgegen, um sie zu begrüßen. Er bot seinen Thron an, aber der Prinz lehnte ab. Sie lehnten ebenfalls ab, in einem Palast zu leben. Der König befahl einem Jäger, den Eingang zum Wamka Wald zu bewachen, so dass niemand die Familie stören sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jujaka]] war ein alter gieriger [[Brahmane]], der als Bettler lebte. Er hatte eine sehr schöne und tüchtige junge Ehefrau, [[Amittada]]. Als es eine Dürre gab, pflegte Amittada regelmäßig, für ihren alten Ehemann Wasser vom Brunnen zu bringen. Die Ehemänner des Dorfes sahen sie als ein Beispiel für eine gute Ehefrau an. In einem Anflug von Eifersucht sammelten sich alle Ehefrauen des Dorfes am Brunnen, verprügelten die junge Ehefrau und zerrissen ihr die Kleider. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Tag an lehnte es das Mädchen ab, zum Brunnen zu gehen. Amittada bedrängte Jujaka, für sie Bedienstete zu finden, die zum Brunnen gehen sollten. Jujaka traf den Jäger, der den Eingang zum Berg Vamka bewachte, und wendete einige Tricks an. Er traf einen [[Rishi]] und betrog ihn ebenfalls. Der Brahmane Jujaka ging in den Wald zu Prinz Vessantara, als seine Ehefrau Maddi abwesend war. Er verlangte die beiden Kinder von ihm, und Vessantara gab sie ihm. Jali und Kanha versteckten sich in einem See mit Seerosen. Ihr Vater fragte sie, als er sie fand, ob sie ihrem Vater helfen würden, sein Ziel zu erreichen. Beide willigten ein, und wurden Sklaven von Jujaka. Vessantara sagte dem Brahmanen, dass er die Kinder zu ihrem Großvater bringen soll, aber Jujaka lehnte ab. Der Brahmane fesselte beide Kinder und schleppte sie wie Vieh. Vessantara konnte diese Szene nicht aushalten, aber er überwand seine Wut und ließ seine Kinder abschleppen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maddi konnte nicht zurück, da der Weg zu ihrer Behausung von Tigern blockiert war. Sie wanderte die ganze Nacht herum, nach ihren Kindern suchend, bis sie schließlich vor ihrem Ehemann zusammenbrach. Vessantara glaubte, sie sei gestorben, und begann, sie zu betrauern. Dann stellte er fest, dass sie noch am Leben war. Er schilderte ihr, was geschehen ist. Sie lobpreiste ihn für seine Größe, als sie erfuhr, dass ihr Ehemann ihre Kinder weg gegeben hat. Gott Indra griff ein und bat ihn verkleidet um seine Ehefrau Maddi, die er ebenfalls weggab. Allerdings gab Indra Maddi als Zeichen von Vertrauen Vessantara zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand des jungen Prinzen und der Prinzessin weckte die Sympathie eines Gottes und einer Göttin. Sie verkleideten sich als Eltern und sorgten für die beiden. Sie verleiteten den Brahmanen, einen falschen Weg einzuschlagen, der ihn zum Königreich Sivi führte. König Sanjaya sah die vertrauten Gesichtern und befahl, sie zu ihm zu bringen. Er erkannte seine Enkelkinder und bezahlte ihren Preis. Die Preise für die zwei waren so hoch, dass alleine der reiche König Sanjaya aus Sivi sie hätte kaufen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jujaka wurde reich. Er aß zu viel an seiner ersten Mahlzeit. Er starb, als seine Verdauung versagte. Um die Erbschaft seines Reichtums zu regeln, schickte König Sanjaya seine Männer zu Jujakas Familie. Allerdings hatten seine Ehefrau und seine Schwiegereltern Angst, bestraft zu werden wegen Jujakas Untreue, und liefen davon. Eine große Prozession wurde veranstaltet, um seinen Sohn und seine Schwiegertochter zu treffen. Das Königreich von Kalinga gab den weißen Elefanten zurück. Die Familie kam wieder zusammen. Alle sechs von ihnen brachen zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Familie wieder zu beleben, regnete es roten Regen vom Himmel - Vessantara wurde als König gekrönt und kehrte zu seinem Königreich zurück. Er bekam den [[Segen]], dass es seinem Königreich niemals an Schätze mangeln wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddha offenbarte, dass seine Eltern Vessantaras Eltern waren. Maddi wurde als seine frühere Ehefrau wiedergeboren. Jali wurde sein Sohn Rahul. Kanha wurde die Bhikshuni Ubolvanna. Der treue Höfling wurde Ananda, sein Cousin und Diener. Jujaka wurde Devadutt, sein Feind. Der weiße Elefant wurde Maha Kassapaya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Buddhismus]]&lt;br /&gt;
*[[Jataka]]&lt;br /&gt;
*[[Parijataka]]&lt;br /&gt;
*[[Brihaj Jataka]]&lt;br /&gt;
*[[Yavana Jataka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vessantara_Jatakas&amp;diff=549522</id>
		<title>Vessantara Jatakas</title>
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		<updated>2016-04-15T14:11:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vessantara [[Jataka]]&#039;&#039;&#039; ist eine der bekanntesten [[Avadana]] (buddhistische Geschichten über frühere Leben von buddhistischen Persönlichkeiten, ähnlich den [[Puranas]] im [[Hinduismus]]) des [[Theravada]] [[Buddhismus]]. Darin werden Geschichten der früheren Leben des Buddha erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung der Vessantara Jataka==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Gautama Buddha]] nach seiner Erleuchtung das Königreich seines Vaters besuchte, erwiesen ihm die Ältesten der herrschenden Dynastie nicht den gebührenden Respekt, da sie älter waren als  &amp;quot;Siddhartha Rajakumar&amp;quot; (Prinz Siddhartha). Buddha erschien auf wundersamer Weise in der Luft oberhalb seiner Verwandten. Sein Vater war der erste, der sich verbeugte. Anschließend verbeugten sich Mitglieder der Dynastie und akzeptierten die Religion. Er erzählte die Geschichte des Königs Vessantara. Diese Vessantara Jataka wird auch die Predigt der Großen Geburt genannt. Es handelt sich um einen mitfühlenden Prinzen namens Vessantara, der alles verschenkt, was er besitzt, einschließlich seiner Kinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte des Vessantara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Vessantara war der Sohn des [[Sanjaya]], König von Sivirattha, und wurde in der Hauptstadt Jatuttara als [[Bodhisattva]] geboren. Seine Mutter war eine Prinzessin und wünschte, die Mutter eines zukünftiges Bodhisattva zu werden, welcher der nächste Buddha wird. Nach ihrem Tod stieg die Prinzessin zum himmlischen Königreich und wurde eine der Gemahlinen des Gottes [[Indra]]. Sie lebte glücklich bis zu dem Tag, als sie als Mensch wiedergeboren werden musste. Indra gab ihr 10 Segen, einer davon war, dass sie die Mutter eines Bodhisattva sein wird, welcher in seinem nächsten Leben Erleuchtung erlangen wird. Sie kam in die Welt der Menschen und wurde am Hofe eines Königs geboren, der sie später mit König Sanjaya verheiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Königin wünschte am letzten Tag ihrer Schwangerschaft die Hauptstadt zu besichtigen. Ihr Ehemann erfüllte ihr den Wunsch. Sie besuchte einige Stadtteile. Dabei gebar notgedrungen ihr Kind, als sie sich im Viertel der Kaufleute befand. Der neugeborene Prinz wurde Vessantara genannt, was &amp;quot;Geboren im Viertel der Kaufleute&amp;quot; bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wuchs zu einer liebenswürdigen Person heran, bereit, sein Eigentum anderen zu geben. Er heiratete Prinzessin [[Maddi]]. Sie hatten zwei Kinder: Prinz [[Jali]] und Prinzessin [[Kahnajina]]. Vessantara wurde als König gekrönt. Eines Tages übergab er den Gesandten von [[Kalinga]] einen magischen weißen Elefanten, da diese von einer Dürre geplagt waren. Dieser Elefant hatte früher immer Regen in seinem Königreich gebracht. Die Bürger von Vessantaras Königreichs befürchteten Dürre, als sie den Elefanten verloren. Sie überzeugten König Sanjaya, die Kontrolle über das Königreich erneut zu übernehmen und seinen Sohn Vessantara zu verbannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König gab das Königreich seinem Vater zurück. Er ging in einen Wald, wo er mit seiner Ehefrau Maddi und ihren zwei Kindern als [[Asket]] lebte. Einer seiner vertrauten Höflinge schlug vor, dass sie am Berg Vamaka leben sollten. Sie verließen die Hauptstadt in einer Kutsche mit vier Pferden, allerdings verschenkte er unterwegs die Pferde, und vier Gottheiten erschienen in Form von Hirschen und zogen die Kutsche. Danach verschenkte er auch die Kutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie erreichte das benachbarte Königreich Ceti. Der König war über ihre Ankunft informiert und eilte ihnen entgegen, um sie zu begrüßen. Er bot seinen Thron an, aber der Prinz lehnte ab. Sie lehnten ebenfalls ab, in einem Palast zu leben. Der König befahl einem Jäger, den Eingang zum Wamka Wald zu bewachen, so dass niemand die Familie stören sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jujaka]] war ein alter gieriger [[Brahmane]], der als Bettler lebte. Er hatte eine sehr schöne und tüchtige junge Ehefrau, [[Amittada]]. Als es eine Dürre gab, pflegte Amittada regelmäßig, für ihren alten Ehemann Wasser vom Brunnen zu bringen. Die Ehemänner des Dorfes sahen sie als ein Beispiel für eine gute Ehefrau an. In einem Anflug von Eifersucht sammelten sich alle Ehefrauen des Dorfes am Brunnen, verprügelten die junge Ehefrau und zerrissen ihr die Kleider. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Tag an lehnte es das Mädchen ab, zum Brunnen zu gehen. Amittada bedrängte Jujaka, für sie Bedienstete zu finden, die zum Brunnen gehen sollten. Jujaka traf den Jäger, der den Eingang zum Berg Vamka bewachte, und wendete einige Tricks an. Er traf einen [[Rishi]] und betrog ihn ebenfalls. Der Brahmane Jujaka ging in den Wald zu Prinz Vessantara, als seine Ehefrau Maddi abwesend war. Er verlangte die beiden Kinder von ihm, und Vessantara gab sie ihm. Jali und Kanha versteckten sich in einem See mit Seerosen. Ihr Vater fragte sie, als er sie fand, ob sie ihrem Vater helfen würden, sein Ziel zu erreichen. Beide willigten ein, und wurden Sklaven von Jujaka. Vessantara sagte dem Brahmanen, dass er die Kinder zu ihrem Großvater bringen soll, aber Jujaka lehnte ab. Der Brahmane fesselte beide Kinder und schleppte sie wie Vieh. Vessantara konnte diese Szene nicht aushalten, aber er überwand seine Wut und ließ seine Kinder abschleppen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maddi konnte nicht zurück, da der Weg zu ihrer Behausung von Tigern blockiert war. Sie wanderte die ganze Nacht herum, nach ihren Kindern suchend, bis sie schließlich vor ihrem Ehemann zusammenbrach. Vessantara glaubte, sie sei gestorben, und begann, sie zu betrauern. Dann stellte er fest, dass sie noch am Leben war. Er schilderte ihr, was geschehen ist. Sie lobpreiste ihn für seine Größe, als sie erfuhr, dass ihr Ehemann ihre Kinder weg gegeben hat. Gott Indra griff ein und bat ihn verkleidet um seine Ehefrau Maddi, die er ebenfalls weggab. Allerdings gab Indra Maddi als Zeichen von Vertrauen Vessantara zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand des jungen Prinzen und der Prinzessin weckte die Sympathie eines Gottes und einer Göttin. Sie verkleideten sich als Eltern und sorgten für die beiden. Sie verleiteten den Brahmanen, einen falschen Weg einzuschlagen, der ihn zum Königreich Sivi führte. König Sanjaya sah die vertrauten Gesichtern und befahl, sie zu ihm zu bringen. Er erkannte seine Enkelkinder und bezahlte ihren Preis. Die Preise für die zwei waren so hoch, dass alleine der reiche König Sanjaya aus Sivi sie hätte kaufen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jujaka wurde reich. Er aß zu viel an seiner ersten Mahlzeit. Er starb, als seine Verdauung versagte. Um die Erbschaft seines Reichtums zu regeln, schickte König Sanjaya seine Männer zu Jujakas Familie. Allerdings hatten seine Ehefrau und seine Schwiegereltern Angst, bestraft zu werden wegen Jujakas Untreue, und liefen davon. Eine große Prozession wurde veranstaltet, um seinen Sohn und seine Schwiegertochter zu treffen. Das Königreich von Kalinga gab den weißen Elefanten zurück. Die Familie kam wieder zusammen. Alle sechs von ihnen brachen zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Familie wieder zu beleben, regnete es roten Regen vom Himmel - Vessantara wurde als König gekrönt und kehrte zu seinem Königreich zurück. Er bekam den [[Segen]], dass es seinem Königreich niemals an Schätze mangeln wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddha offenbarte, dass seine Eltern Vessantaras Eltern waren. Maddi wurde als seine frühere Ehefrau wiedergeboren. Jali wurde sein Sohn Rahul. Kanha wurde die Bhikshuni Ubolvanna. Der treue Höfling wurde Ananda, sein Cousin und Diener. Jujaka wurde Devadutt, sein Feind. Der weiße Elefant wurde Maha Kassapaya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Buddhismus]]&lt;br /&gt;
*[[Jataka]]&lt;br /&gt;
*[[Parijataka]]&lt;br /&gt;
*[[Brihaj Jataka]]&lt;br /&gt;
*[[Yavana Jataka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vessantara_Jatakas&amp;diff=549519</id>
		<title>Vessantara Jatakas</title>
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		<updated>2016-04-15T14:10:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vessantara [[Jataka]]&#039;&#039;&#039; ist eine der bekanntesten [[Avadana]] (buddhistische Geschichten über frühere Leben von buddhistischen Persönlichkeiten, ähnlich den [[Puranas]] im [[Hinduismus]]) des [[Theravada]] [[Buddhismus]]. Darin werden Geschichten der früheren Leben des Buddha erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung der Vessantara Jataka==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Gautama Buddha]] nach seiner Erleuchtung das Königreich seines Vaters besuchte, erwiesen ihm die Ältesten der herrschenden Dynastie nicht den gebührenden Respekt, da sie älter waren als  &amp;quot;Siddhartha Rajakumar&amp;quot; (Prinz Siddhartha). Buddha erschien auf wundersamer Weise in der Luft oberhalb seiner Verwandten. Sein Vater war der erste, der sich verbeugte. Anschließend verbeugten sich Mitglieder der Dynastie und akzeptierten die Religion. Er erzählte die Geschichte des Königs Vessantara. Diese Vessantara Jataka wird auch die Predigt der Großen Geburt genannt. Es handelt sich um einen mitfühlenden Prinzen namens Vessantara, der alles verschenkt, was er besitzt, einschließlich seiner Kinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte des Vessantara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Vessantara war der Sohn des [[Sanjaya]], König von Sivirattha, und wurde in der Hauptstadt Jatuttara als [[Bodhisattva]] geboren. Seine Mutter war eine Prinzessin und wünschte, die Mutter eines zukünftiges Bodhisattva zu werden, welcher der nächste Buddha wird. Nach ihrem Tod stieg die Prinzessin zum himmlischen Königreich und wurde eine der Gemahlinen des Gottes [[Indra]]. Sie lebte glücklich bis zu dem Tag, als sie als Mensch wiedergeboren werden musste. Indra gab ihr 10 Segen, einer davon war, dass sie die Mutter eines Bodhisattva sein wird, welcher in seinem nächsten Leben Erleuchtung erlangen wird. Sie kam in die Welt der Menschen und wurde am Hofe eines Königs geboren, der sie später mit König Sanjaya verheiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Königin wünschte am letzten Tag ihrer Schwangerschaft die Hauptstadt zu besichtigen. Ihr Ehemann erfüllte ihr den Wunsch. Sie besuchte einige Stadtteile. Dabei gebar notgedrungen ihr Kind, als sie sich im Viertel der Kaufleute befand. Der neugeborene Prinz wurde Vessantara genannt, was &amp;quot;Geboren im Viertel der Kaufleute&amp;quot; bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wuchs zu einer liebenswürdigen Person heran, bereit, sein Eigentum anderen zu geben. Er heiratete Prinzessin [[Maddi]]. Sie hatten zwei Kinder: Prinz [[Jali]] und Prinzessin [[Kahnajina]]. Vessantara wurde als König gekrönt. Eines Tages übergab er den Gesandten von [[Kalinga]] einen magischen weißen Elefanten, da diese von einer Dürre geplagt waren. Dieser Elefant hatte früher immer Regen in seinem Königreich gebracht. Die Bürger von Vessantaras Königreichs befürchteten Dürre, als sie den Elefanten verloren. Sie überzeugten König Sanjaya, die Kontrolle über das Königreich erneut zu übernehmen und seinen Sohn Vessantara zu verbannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König gab das Königreich seinem Vater zurück. Er ging in einen Wald, wo er mit seiner Ehefrau Maddi und ihren zwei Kindern als [[Asket]] lebte. Einer seiner vertrauten Höflinge schlug vor, dass sie am Berg Vamaka leben sollten. Sie verließen die Hauptstadt in einer Kutsche mit vier Pferden, allerdings verschenkte er unterwegs die Pferde, und vier Gottheiten erschienen in Form von Hirschen und zogen die Kutsche. Danach verschenkte er auch die Kutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie erreichte das benachbarte Königreich Ceti. Der König war über ihre Ankunft informiert und eilte ihnen entgegen, um sie zu begrüßen. Er bot seinen Thron an, aber der Prinz lehnte ab. Sie lehnten ebenfalls ab, in einem Palast zu leben. Der König befahl einem Jäger, den Eingang zum Wamka Wald zu bewachen, so dass niemand die Familie stören sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jujaka]] war ein alter gieriger [[Brahmane]], der als Bettler lebte. Er hatte eine sehr schöne und tüchtige junge Ehefrau, [[Amittada]]. Als es eine Dürre gab, pflegte Amittada regelmäßig, für ihren alten Ehemann Wasser vom Brunnen zu bringen. Die Ehemänner des Dorfes sahen sie als ein Beispiel für eine gute Ehefrau an. In einem Anflug von Eifersucht sammelten sich alle Ehefrauen des Dorfes am Brunnen, verprügelten die junge Ehefrau und zerrissen ihr die Kleider. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Tag an lehnte es das Mädchen ab, zum Brunnen zu gehen. Amittada bedrängte Jujaka, für sie Bedienstete zu finden, die zum Brunnen gehen sollten. Jujaka traf den Jäger, der den Eingang zum Berg Vamka bewachte, und wendete einige Tricks an. Er traf einen [[Rishi]] und betrog ihn ebenfalls. Der Brahmane Jujaka ging in den Wald zu Prinz Vessantara, als seine Ehefrau Maddi abwesend war. Er verlangte die beiden Kinder von ihm, und Vessantara gab sie ihm. Jali und Kanha versteckten sich in einem See mit Seerosen. Ihr Vater fragte sie, als er sie fand, ob sie ihrem Vater helfen würden, sein Ziel zu erreichen. Beide willigten ein, und wurden Sklaven von Jujaka. Vessantara sagte dem Brahmanen, dass er die Kinder zu ihrem Großvater bringen soll, aber Jujaka lehnte ab. Der Brahmane fesselte beide Kinder und schleppte sie wie Vieh. Vessantara konnte diese Szene nicht aushalten, aber er überwand seine Wut und ließ seine Kinder abschleppen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maddi konnte nicht zurück, da der Weg zu ihrer Behausung von Tigern blockiert war. Sie wanderte die ganze Nacht herum, nach ihren Kindern suchend, bis sie schließlich vor ihrem Ehemann zusammenbrach. Vessantara glaubte, sie sei gestorben, und begann, sie zu betrauern. Dann stellte er fest, dass sie noch am Leben war. Er schilderte ihr, was geschehen ist. Sie lobpreiste ihn für seine Größe, als sie erfuhr, dass ihr Ehemann ihre Kinder weg gegeben hat. Gott Indra griff ein und bat ihn verkleidet um seine Ehefrau Maddi, die er ebenfalls weggab. Allerdings gab Indra Maddi als Zeichen von Vertrauen Vessantara zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand des jungen Prinzen und der Prinzessin weckte die Sympathie eines Gottes und einer Göttin. Sie verkleideten sich als Eltern und sorgten für die beiden. Sie verleiteten den Brahmanen, einen falschen Weg einzuschlagen, der ihn zum Königreich Sivi führte. König Sanjaya sah die vertrauten Gesichtern und befahl, sie zu ihm zu bringen. Er erkannte seine Enkelkinder und bezahlte ihren Preis. Die Preise für die zwei waren so hoch, dass alleine der reiche König Sanjaya aus Sivi sie hätte kaufen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jujaka wurde reich. Er aß zu viel an seiner ersten Mahlzeit. Er starb, als seine Verdauung versagte. Um die Erbschaft seines Reichtums zu regeln, schickte König Sanjaya seine Männer zu Jujakas Familie. Allerdings hatten seine Ehefrau und seine Schwiegereltern Angst, bestraft zu werden wegen Jujakas Untreue, und liefen davon. Eine große Prozession wurde veranstaltet, um seinen Sohn und seine Schwiegertochter zu treffen. Das Königreich von Kalinga gab den weißen Elefanten zurück. Die Familie kam wieder zusammen. Alle sechs von ihnen brachen zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Familie wieder zu beleben, regnete es roten Regen vom Himmel - Vessantara wurde als König gekrönt und kehrte zu seinem Königreich zurück. Er bekam den [[Segen]], dass es seinem Königreich niemals an Schätze mangeln wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddha offenbarte, dass seine Eltern Vessantaras Eltern waren. Maddi wurde als seine frühere Ehefrau wiedergeboren. Jali wurde sein Sohn Rahul. Kanha wurde die Bhikshuni Ubolvanna. Der treue Höfling wurde Ananda, sein Cousin und Diener. Jujaka wurde Devadutt, sein Feind. Der weiße Elefant wurde Maha Kassapaya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Buddhismus]]&lt;br /&gt;
*[[Jataka]]&lt;br /&gt;
*[[Parijataka]]&lt;br /&gt;
*[[Brihaj Jataka]]&lt;br /&gt;
*[[Yavana Jataka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
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		<title>Vessantara Jatakas</title>
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		<updated>2016-04-15T14:07:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vessantara Jataka&#039;&#039;&#039; ist eine der bekanntesten [[Avadana]] (buddhistische Geschichten über frühere Leben von buddhistischen Persönlichkeiten, ähnlich den [[Puranas]] im [[Hinduismus]]) des [[Theravada]] [[Buddhismus]]. Darin werden Geschichten der früheren Leben des Buddha erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung der Vessantara Jataka==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Gautama Buddha]] nach seiner Erleuchtung das Königreich seines Vaters besuchte, erwiesen ihm die Ältesten der herrschenden Dynastie nicht den gebührenden Respekt, da sie älter waren als  &amp;quot;Siddhartha Rajakumar&amp;quot; (Prinz Siddhartha). Buddha erschien auf wundersamer Weise in der Luft oberhalb seiner Verwandten. Sein Vater war der erste, der sich verbeugte. Anschließend verbeugten sich Mitglieder der Dynastie und akzeptierten die Religion. Er erzählte die Geschichte des Königs Vessantara. Diese Vessantara Jataka wird auch die Predigt der Großen Geburt genannt. Es handelt sich um einen mitfühlenden Prinzen namens Vessantara, der alles verschenkt, was er besitzt, einschließlich seiner Kinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte des Vessantara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Vessantara war der Sohn des [[Sanjaya]], König von Sivirattha, und wurde in der Hauptstadt Jatuttara als [[Bodhisattva]] geboren. Seine Mutter war eine Prinzessin und wünschte, die Mutter eines zukünftiges Bodhisattva zu werden, welcher der nächste Buddha wird. Nach ihrem Tod stieg die Prinzessin zum himmlischen Königreich und wurde eine der Gemahlinen des Gottes [[Indra]]. Sie lebte glücklich bis zu dem Tag, als sie als Mensch wiedergeboren werden musste. Indra gab ihr 10 Segen, einer davon war, dass sie die Mutter eines Bodhisattva sein wird, welcher in seinem nächsten Leben Erleuchtung erlangen wird. Sie kam in die Welt der Menschen und wurde am Hofe eines Königs geboren, der sie später mit König Sanjaya verheiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Königin wünschte am letzten Tag ihrer Schwangerschaft die Hauptstadt zu besichtigen. Ihr Ehemann erfüllte ihr den Wunsch. Sie besuchte einige Stadtteile. Dabei gebar notgedrungen ihr Kind, als sie sich im Viertel der Kaufleute befand. Der neugeborene Prinz wurde Vessantara genannt, was &amp;quot;Geboren im Viertel der Kaufleute&amp;quot; bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wuchs zu einer liebenswürdigen Person heran, bereit, sein Eigentum anderen zu geben. Er heiratete Prinzessin [[Maddi]]. Sie hatten zwei Kinder: Prinz [[Jali]] und Prinzessin [[Kahnajina]]. Vessantara wurde als König gekrönt. Eines Tages übergab er den Gesandten von [[Kalinga]] einen magischen weißen Elefanten, da diese von einer Dürre geplagt waren. Dieser Elefant hatte früher immer Regen in seinem Königreich gebracht. Die Bürger von Vessantaras Königreichs befürchteten Dürre, als sie den Elefanten verloren. Sie überzeugten König Sanjaya, die Kontrolle über das Königreich erneut zu übernehmen und seinen Sohn Vessantara zu verbannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König gab das Königreich seinem Vater zurück. Er ging in einen Wald, wo er mit seiner Ehefrau Maddi und ihren zwei Kindern als [[Asket]] lebte. Einer seiner vertrauten Höflinge schlug vor, dass sie am Berg Vamaka leben sollten. Sie verließen die Hauptstadt in einer Kutsche mit vier Pferden, allerdings verschenkte er unterwegs die Pferde, und vier Gottheiten erschienen in Form von Hirschen und zogen die Kutsche. Danach verschenkte er auch die Kutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie erreichte das benachbarte Königreich Ceti. Der König war über ihre Ankunft informiert und eilte ihnen entgegen, um sie zu begrüßen. Er bot seinen Thron an, aber der Prinz lehnte ab. Sie lehnten ebenfalls ab, in einem Palast zu leben. Der König befahl einem Jäger, den Eingang zum Wamka Wald zu bewachen, so dass niemand die Familie stören sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jujaka]] war ein alter gieriger [[Brahmane]], der als Bettler lebte. Er hatte eine sehr schöne und tüchtige junge Ehefrau, [[Amittada]]. Als es eine Dürre gab, pflegte Amittada regelmäßig, für ihren alten Ehemann Wasser vom Brunnen zu bringen. Die Ehemänner des Dorfes sahen sie als ein Beispiel für eine gute Ehefrau an. In einem Anflug von Eifersucht sammelten sich alle Ehefrauen des Dorfes am Brunnen, verprügelten die junge Ehefrau und zerrissen ihr die Kleider. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Tag an lehnte es das Mädchen ab, zum Brunnen zu gehen. Amittada bedrängte Jujaka, für sie Bedienstete zu finden, die zum Brunnen gehen sollten. Jujaka traf den Jäger, der den Eingang zum Berg Vamka bewachte, und wendete einige Tricks an. Er traf einen [[Rishi]] und betrog ihn ebenfalls. Der Brahmane Jujaka ging in den Wald zu Prinz Vessantara, als seine Ehefrau Maddi abwesend war. Er verlangte die beiden Kinder von ihm, und Vessantara gab sie ihm. Jali und Kanha versteckten sich in einem See mit Seerosen. Ihr Vater fragte sie, als er sie fand, ob sie ihrem Vater helfen würden, sein Ziel zu erreichen. Beide willigten ein, und wurden Sklaven von Jujaka. Vessantara sagte dem Brahmanen, dass er die Kinder zu ihrem Großvater bringen soll, aber Jujaka lehnte ab. Der Brahmane fesselte beide Kinder und schleppte sie wie Vieh. Vessantara konnte diese Szene nicht aushalten, aber er überwand seine Wut und ließ seine Kinder abschleppen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maddi konnte nicht zurück, da der Weg zu ihrer Behausung von Tigern blockiert war. Sie wanderte die ganze Nacht herum, nach ihren Kindern suchend, bis sie schließlich vor ihrem Ehemann zusammenbrach. Vessantara glaubte, sie sei gestorben, und begann, sie zu betrauern. Dann stellte er fest, dass sie noch am Leben war. Er schilderte ihr, was geschehen ist. Sie lobpreiste ihn für seine Größe, als sie erfuhr, dass ihr Ehemann ihre Kinder weg gegeben hat. Gott Indra griff ein und bat ihn verkleidet um seine Ehefrau Maddi, die er ebenfalls weggab. Allerdings gab Indra Maddi als Zeichen von Vertrauen Vessantara zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand des jungen Prinzen und der Prinzessin weckte die Sympathie eines Gottes und einer Göttin. Sie verkleideten sich als Eltern und sorgten für die beiden. Sie verleiteten den Brahmanen, einen falschen Weg einzuschlagen, der ihn zum Königreich Sivi führte. König Sanjaya sah die vertrauten Gesichtern und befahl, sie zu ihm zu bringen. Er erkannte seine Enkelkinder und bezahlte ihren Preis. Die Preise für die zwei waren so hoch, dass alleine der reiche König Sanjaya aus Sivi sie hätte kaufen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jujaka wurde reich. Er aß zu viel an seiner ersten Mahlzeit. Er starb, als seine Verdauung versagte. Um die Erbschaft seines Reichtums zu regeln, schickte König Sanjaya seine Männer zu Jujakas Familie. Allerdings hatten seine Ehefrau und seine Schwiegereltern Angst, bestraft zu werden wegen Jujakas Untreue, und liefen davon. Eine große Prozession wurde veranstaltet, um seinen Sohn und seine Schwiegertochter zu treffen. Das Königreich von Kalinga gab den weißen Elefanten zurück. Die Familie kam wieder zusammen. Alle sechs von ihnen brachen zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Familie wieder zu beleben, regnete es roten Regen vom Himmel - Vessantara wurde als König gekrönt und kehrte zu seinem Königreich zurück. Er bekam den [[Segen]], dass es seinem Königreich niemals an Schätze mangeln wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddha offenbarte, dass seine Eltern Vessantaras Eltern waren. Maddi wurde als seine frühere Ehefrau wiedergeboren. Jali wurde sein Sohn Rahul. Kanha wurde die Bhikshuni Ubolvanna. Der treue Höfling wurde Ananda, sein Cousin und Diener. Jujaka wurde Devadutt, sein Feind. Der weiße Elefant wurde Maha Kassapaya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Buddhismus]]&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vessantara_Jatakas&amp;diff=549517</id>
		<title>Vessantara Jatakas</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vessantara_Jatakas&amp;diff=549517"/>
		<updated>2016-04-15T14:03:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vessantara Jataka&#039;&#039;&#039; ist eine der bekanntesten [[Avadana]] (buddhistische Geschichten über frühere Leben von buddhistischen Persönlichkeiten, ähnlich den [[Puranas]] im [[Hinduismus]]) des [[Theravada]] [[Buddhismus]]. Darin werden Geschichten der früheren Leben des Buddha erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung der Vessantara Jataka==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Gautama Buddha]] nach seiner Erleuchtung das Königreich seines Vaters besuchte, erwiesen ihm die Ältesten der herrschenden Dynastie nicht den gebührenden Respekt, da sie älter waren als  &amp;quot;Siddhartha Rajakumar&amp;quot; (Prinz Siddhartha). Buddha erschien auf wundersamer Weise in der Luft oberhalb seiner Verwandten. Sein Vater war der erste, der sich verbeugte. Anschließend verbeugten sich Mitglieder der Dynastie und akzeptierten die Religion. Er erzählte die Geschichte des Königs Vessantara. Diese Vessantara Jataka wird auch die Predigt der Großen Geburt genannt. Es handelt sich um einen mitfühlenden Prinzen namens Vessantara, der alles verschenkt, was er besitzt, einschließlich seiner Kinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte des Vessantara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Vessantara war der Sohn des [[Sanjaya]], König von Sivirattha, und wurde in der Hauptstadt Jatuttara als [[Bodhisattva]] geboren. Seine Mutter war eine Prinzessin und wünschte, die Mutter eines zukünftiges Bodhisattva zu werden, welcher der nächste Buddha wird. Nach ihrem Tod stieg die Prinzessin zum himmlischen Königreich und wurde eine der Gemahlinen des Gottes [[Indra]]. Sie lebte glücklich bis zu dem Tag, als sie als Mensch wiedergeboren werden musste. Indra gab ihr 10 Segen, einer davon war, dass sie die Mutter eines Bodhisattva sein wird, welcher in seinem nächsten Leben Erleuchtung erlangen wird. Sie kam in die Welt der Menschen und wurde am Hofe eines Königs geboren, der sie später mit König Sanjaya verheiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Königin wünschte am letzten Tag ihrer Schwangerschaft die Hauptstadt zu besichtigen. Ihr Ehemann erfüllte ihr den Wunsch. Sie besuchte einige Stadtteile. Dabei gebar notgedrungen ihr Kind, als sie sich im Viertel der Kaufleute befand. Der neugeborene Prinz wurde Vessantara genannt, was &amp;quot;Geboren im Viertel der Kaufleute&amp;quot; bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wuchs zu einer liebenswürdigen Person heran, bereit, sein Eigentum anderen zu geben. Er heiratete Prinzessin [[Maddi]]. Sie hatten zwei Kinder: Prinz [[Jali]] und Prinzessin [[Kahnajina]]. Vessantara wurde als König gekrönt. Eines Tages übergab er den Gesandten von [[Kalinga]] einen magischen weißen Elefanten, da diese von einer Dürre geplagt waren. Dieser Elefant hatte früher immer Regen in seinem Königreich gebracht. Die Bürger von Vessantaras Königreichs befürchteten Dürre, als sie den Elefanten verloren. Sie überzeugten König Sanjaya, die Kontrolle über das Königreich erneut zu übernehmen und seinen Sohn Vessantara zu verbannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König gab das Königreich seinem Vater zurück. Er ging in einen Wald, wo er mit seiner Ehefrau Maddi und ihren zwei Kindern als [[Asket]] lebte. Einer seiner vertrauten Höflinge schlug vor, dass sie am Berg Vamaka leben sollten. Sie verließen die Hauptstadt in einer Kutsche mit vier Pferden, allerdings verschenkte er unterwegs die Pferde, und vier Gottheiten erschienen in Form von Hirschen und zogen die Kutsche. Danach verschenkte er auch die Kutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie erreichte das benachbarte Königreich [[Ceti]]. Der König war über ihre Ankunft informiert und eilte ihnen entgegen, um sie zu begrüßen. Er bot seinen Thron an, aber der Prinz lehnte ab. Sie lehnten ebenfalls ab, in einem Palast zu leben. Der König befahl einem Jäger, den Eingang zum Wamka Wald zu bewachen, so dass niemand die Familie stören sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jujaka]] war ein alter gieriger [[Brahmane]], der als Bettler lebte. Er hatte eine sehr schöne und tüchtige junge Ehefrau, [[Amittada]]. Als es eine Dürre gab, pflegte Amittada regelmäßig, für ihren alten Ehemann Wasser vom Brunnen zu bringen. Die Ehemänner des Dorfes sahen sie als ein Beispiel für eine gute Ehefrau an. In einem Anflug von Eifersucht sammelten sich alle Ehefrauen des Dorfes am Brunnen, verprügelten die junge Ehefrau und zerrissen ihr die Kleider. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Tag an lehnte es das Mädchen ab, zum Brunnen zu gehen. Amittada bedrängte Jujaka, für sie Bedienstete zu finden, die zum Brunnen gehen sollten. Jujaka traf den Jäger, der den Eingang zum Berg Vamka bewachte, und wendete einige Tricks an. Er traf einen [[Rishi]] und betrog ihn ebenfalls. Der Brahmane Jujaka ging in den Wald zu Prinz Vessantara, als seine Ehefrau Maddi abwesend war. Er verlangte die beiden Kinder von ihm, und Vessantara gab sie ihm. Jali und Kanha versteckten sich in einem See mit Seerosen. Ihr Vater fragte sie, als er sie fand, ob sie ihrem Vater helfen würden, sein Ziel zu erreichen. Beide willigten ein, und wurden Sklaven von Jujaka. Vessantara sagte dem Brahmanen, dass er die Kinder zu ihrem Großvater bringen soll, aber Jujaka lehnte ab. Der Brahmane fesselte beide Kinder und schleppte sie wie Vieh. Vessantara konnte diese Szene nicht aushalten, aber er überwand seine Wut und ließ seine Kinder abschleppen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maddi konnte nicht zurück, da der Weg zu ihrer Behausung von Tigern blockiert war. Sie wanderte die ganze Nacht herum, nach ihren Kindern suchend, bis sie schließlich vor ihrem Ehemann zusammenbrach. Vessantara glaubte, sie sei gestorben, und begann, sie zu betrauern. Dann stellte er fest, dass sie noch am Leben war. Er schilderte ihr, was geschehen ist. Sie lobpreiste ihn für seine Größe, als sie erfuhr, dass ihr Ehemann ihre Kinder weg gegeben hat. Gott Indra griff ein und bat ihn verkleidet um seine Ehefrau Maddi, die er ebenfalls weggab. Allerdings gab Indra Maddi als Zeichen von Vertrauen Vessantara zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand des jungen Prinzen und der Prinzessin weckte die Sympathie eines Gottes und einer Göttin. Sie verkleideten sich als Eltern und sorgten für die beiden. Sie verleiteten den Brahmanen, einen falschen Weg einzuschlagen, der ihn zum Königreich [[Sivi]] führte. König Sanjaya sah die vertrauten Gesichtern und befahl, sie zu ihm zu bringen. Er erkannte seine Enkelkinder und bezahlte ihren Preis. Die Preise für die zwei waren so hoch, dass alleine der reiche König Sanjaya aus Sivi sie hätte kaufen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jujaka wurde reich. Er aß zu viel an seiner ersten Mahlzeit. Er starb, als seine Verdauung versagte. Um die Erbschaft seines Reichtums zu regeln, schickte König Sanjaya seine Männer zu Jujakas Familie. Allerdings hatten seine Ehefrau und seine Schwiegereltern Angst, bestraft zu werden wegen Jujakas Untreue, und liefen davon. Eine große Prozession wurde veranstaltet, um seinen Sohn und seine Schwiegertochter zu treffen. Das Königreich von Kalinga gab den weißen Elefanten zurück. Die Familie kam wieder zusammen. Alle sechs von ihnen brachen zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Familie wieder zu beleben, regnete es roten Regen vom Himmel - Vessantara wurde als König gekrönt und kehrte zu seinem Königreich zurück. Er bekam den [[Segen]], dass es seinem Königreich niemals an Schätze mangeln wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddha offenbarte, dass seine Eltern Vessantaras Eltern waren. Maddi wurde als seine frühere Ehefrau wiedergeboren. Jali wurde sein Sohn [[Rahul]]. Kanha wurde die [[Bhikshuni Ubolvanna]]. Der treue Höfling wurde [[Ananda]], sein Cousin und Diener. Jujaka wurde [[Devadutt]], sein Feind. Der weiße Elefant wurde [[Maha Kassapaya]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Buddhismus]]&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vessantara_Jatakas&amp;diff=549516</id>
		<title>Vessantara Jatakas</title>
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		<updated>2016-04-15T13:59:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vessantara Jataka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der bekanntesten Avadana (buddhistische Geschichten über frühere Leben von buddhistischen Persönlichkeiten, ähnlich de…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vessantara Jataka&#039;&#039;&#039; ist eine der bekanntesten [[Avadana]] (buddhistische Geschichten über frühere Leben von buddhistischen Persönlichkeiten, ähnlich den [[Puranas]] im [[Hinduismus]]) des Theravada Buddhismus. Darin werden Geschichten der früheren Leben des Buddha erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung der Vessantara Jataka==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Gautama Buddha]] nach seiner Erleuchtung das Königreich seines Vaters besuchte, erwiesen ihm die Ältesten der herrschenden Dynastie nicht den gebührenden Respekt, da sie älter waren als  &amp;quot;Siddhartha Rajakumar&amp;quot;(Prinz Siddhartha). Buddha erschien auf wundersamer Weise in der Luft oberhalb seiner Verwandten. Sein Vater war der erste, der sich verbeugte. Anschließend verbeugten sich Mitglieder der Dynastie und akzeptierten die Religion. Er erzählte die Geschichte des Königs Vessantara. Diese Vessantara Jataka wird auch die Predigt der Großen Geburt genannt. Es handelt sich um einen mitfühlenden Prinzen namens Vessantara, der alles verschenkt, was er besitzt, einschließlich seiner Kinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte des Vessantara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Vessantara war der Sohn des [[Sanjaya]], König von Sivirattha, und wurde in der Hauptstadt Jatuttara als [[Bodhisattva]] geboren. Seine Mutter war eine Prinzessin und wünschte, die Mutter eines zukünftiges Bodhisattva zu werden, welcher der nächste Buddha wird. Nach ihrem Tod stieg die Prinzessin zum himmlischen Königreich und wurde eine der Gemahlinen des Gottes [[Indra]]. Sie lebte glücklich bis zu dem Tag, als sie als Mensch wiedergeboren werden musste. Indra gab ihr 10 Segen, einer davon war, dass sie die Mutter eines Bodhisattva sein wird, welcher in seinem nächsten Leben Erleuchtung erlangen wird. Sie kam in die Welt der Menschen und wurde am Hofe eines Königs geboren, der sie später mit König Sanjaya verheiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Königin wünschte am letzten Tag ihrer Schwangerschaft die Hauptstadt zu besichtigen. Ihr Ehemann erfüllte ihr den Wunsch. Sie besuchte einige Stadtteile. Dabei gebar notgedrungen ihr Kind, als sie sich im Viertel der Kaufleute befand. Der neugeborene Prinz wurde Vessantara genannt, was &amp;quot;Geboren im Viertel der Kaufleute&amp;quot; bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wuchs zu einer liebenswürdigen Person heran, bereit, sein Eigentum anderen zu geben. Er heiratete Prinzessin Maddi. Sie hatten zwei Kinder: Prinz Jali und Prinzessin Kahnajina. Vessantara wurde als König gekrönt. Eines Tages übergab er den Gesandten von [[Kalinga]] einen magischen weißen Elefanten, da diese von einer Dürre geplagt waren. Dieser Elefant hatte früher immer Regen in seinem Königreich gebracht. Die Bürger von Vessantaras Königreichs befürchteten Dürre, als sie den Elefanten verloren. Sie überzeugten König Sanjaya, die Kontrolle über das Königreich erneut zu übernehmen und seinen Sohn Vessantara zu verbannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König gab das Königreich seinem Vater zurück. Er ging in einen Wald, wo er mit seiner Ehefrau Maddi und ihren zwei Kindern als [[Asket]] lebte. Einer seiner vertrauten Höflinge schlug vor, dass sie am Berg Vamaka leben sollten. Sie verließen die Hauptstadt in einer Kutsche mit vier Pferden, allerdings verschenkte er unterwegs die Pferde, und vier Gottheiten erschienen in Form von Hirschen und zogen die Kutsche. Danach verschenkte er auch die Kutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie erreichte das benachbarte Königreich Ceti. Der König war über ihre Ankunft informiert und eilte ihnen entgegen, um sie zu begrüßen. Er bot seinen Thron an, aber der Prinz lehnte ab. Sie lehnten ebenfalls ab, in einem Palast zu leben. Der König befahl einem Jäger, den Eingang zum Wamka Wald zu bewachen, so dass niemand die Familie stören sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jujaka war ein alter gieriger [[Brahmane]], der als Bettler lebte. Er hatte eine sehr schöne und tüchtige junge Ehefrau, Amittada. Als es eine Dürre gab, pflegte Amittada regelmäßig, für ihren alten Ehemann Wasser vom Brunnen zu bringen. Die Ehemänner des Dorfes sahen sie als ein Beispiel für eine gute Ehefrau an. In einem Anflug von Eifersucht sammelten sich alle Ehefrauen des Dorfes am Brunnen, verprügelten die junge Ehefrau und zerrissen ihr die Kleider. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Tag an lehnte es das Mädchen ab, zum Brunnen zu gehen. Amittada bedrängte Jujaka, für sie Bedienstete zu finden, die zum Brunnen gehen sollten. Jujaka traf den Jäger, der den Eingang zum Berg Vamka bewachte, und wendete einige Tricks an. Er traf einen [[Rishi]] und betrog ihn ebenfalls. Der Brahmane Jujaka ging in den Wald zu Prinz Vessantara, als seine Ehefrau Maddi abwesend war. Er verlangte die beiden Kinder von ihm, und Vessantara gab sie ihm. Jali und Kanha versteckten sich in einem See mit Seerosen. Ihr Vater fragte sie, als er sie fand, ob sie ihrem Vater helfen würden, sein Ziel zu erreichen. Beide willigten ein, und wurden Sklaven von Jujaka. Vessantara sagte dem Brahmanen, dass er die Kinder zu ihrem Großvater bringen soll, aber Jujaka lehnte ab. Der Brahmane fesselte beide Kinder und schleppte sie wie Vieh. Vessantara konnte diese Szene nicht aushalten, aber er überwand seine Wut und ließ seine Kinder abschleppen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maddi konnte nicht zurück, da der Weg zu ihrer Behausung von Tigern blockiert war. Sie wanderte die ganze Nacht herum, nach ihren Kindern suchend, bis sie schließlich vor ihrem Ehemann zusammenbrach. Vessantara glaubte, sie sei gestorben, und begann, sie zu betrauern. Dann stellte er fest, dass sie noch am Leben war. Er schilderte ihr, was geschehen ist. Sie lobpreiste ihn für seine Größe, als sie erfuhr, dass ihr Ehemann ihre Kinder weg gegeben hat. Gott Indra griff ein und bat ihn verkleidet um seine Ehefrau Maddi, die er ebenfalls weggab. Allerdings gab Indra Maddi als Zeichen von Vertrauen Vessantara zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand des jungen Prinzen und der Prinzessin weckte die Sympathie eines Gottes und einer Göttin. Sie verkleideten sich als Eltern und sorgten für die beiden. Sie verleiteten den Brahmanen, einen falschen Weg einzuschlagen, der ihn zum Königreich Sivi führte. König Sanjaya sah die vertrauten Gesichtern und befahl, sie zu ihm zu bringen. Er erkannte seine Enkelkinder und bezahlte ihren Preis. Die Preise für die zwei waren so hoch, dass alleine der reiche König Sanjaya aus Sivi sie hätte kaufen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jujaka wurde reich. Er aß zu viel an seiner ersten Mahlzeit. Er starb, als seine Verdauung versagte. Um die Erbschaft seines Reichtums zu regeln, schickte König Sanjaya seine Männer zu Jujakas Familie. Allerdings hatten seine Ehefrau und seine Schwiegereltern Angst, bestraft zu werden wegen Jujakas Untreue, und liefen davon. Eine große Prozession wurde veranstaltet, um seinen Sohn und seine Schwiegertochter zu treffen. Das Königreich von Kalinga gab den weißen Elefanten zurück. Die Familie kam wieder zusammen. Alle sechs von ihnen brachen zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Familie wieder zu beleben, regnete es roten Regen vom Himmel - Vessantara wurde als König gekrönt und kehrte zu seinem Königreich zurück. Er bekam den [[Segen]], dass es seinem Königreich niemals an Schätze mangeln wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddha offenbarte, dass seine Eltern Vessantaras Eltern waren. Maddi wurde als seine frühere Ehefrau wiedergeboren. Jali wurde sein Sohn Rahul. Kanha wurde die Bhikshuni Ubolvanna. Der treue Höfling wurde Ananda, sein Cousin und Diener. Jujaka wurde Devadutt, sein Feind. Der weiße Elefant wurde Maha Kassapaya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Buddhismus]]&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vier_Edle_Wahrheiten&amp;diff=549308</id>
		<title>Vier Edle Wahrheiten</title>
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		<updated>2016-04-13T14:41:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Vier Edlen Wahrheiten&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: catvari aryasatyani, [[Pali]]: cattari ariyasaccani) bilden die Basis von Buddhas Lehre und geben die Kernaussage des Buddhismus wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vier Edlen Wahrheiten sind eine der grundsätzlichen Pfeiler des [[Buddhismus]]. Weit gefasst handeln diese Wahrheiten von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. der Natur des Leidens (Dukha) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. der Ursache des Leidens (Samudaya)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. dem Beenden des Leidens (Nirodha)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. dem Pfad, der zur Beendigung des Leidens führt (Marga).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehören zu den Wahrheiten, von denen man weiß, dass sie von [[Siddhartha Gautama|Gautama Buddha]] in seiner Erfahrung der [[Erleuchtung]] realisiert wurden. Die Vier Edlen Wahrheiten treten mehrfach auf in den meisten der alten buddhistischen Texte wie dem [[Pali Kanon]]. Der [[Mahayana]] Buddhismus betrachtet diese als eine einführende Lehre für Menschen, die noch nicht bereit für seine eigenen Belehrungen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung der Vier Edlen Wahrheiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum der Buddha in dieser Weise gelehrt haben sollte, wird durch die gesellschaftlichen Bedingungen der Zeit beleuchtet, in der er lebte. Der Buddha war ein [[Samana]], ein wandernder [[Asket]], dessen Ziel war, &amp;quot;die Wahrheit zu entdecken und Glück zu erlangen&amp;quot;. Es wird behauptet, dass er dieses Ziel unter einem [[Bodhi]] Baum in der Nähe des Flusses Nernajana erreicht hat. Die Vier Edlen Wahrheiten sind ein Ausdruck seines Verständnisses über die Natur des Leidens, der ursprünglichen Ursache alles Leidens, der Befreiung von Leiden, und inwiefern eine Person ebenfalls einen solchen Weg gehen kann, so dass sie selber das [[Glück]] erreichen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Wahrheiten werden nicht als Hypothese oder vorübergehender Idee geäußert, sondern eher sagt der Buddha: &amp;quot;Diese Vier Edlen Wahrheiten, ihr Mönche, sind real, unfehlbar, nicht anders. Deshalb werden sie edle Wahrheiten genannt.&amp;quot; Man weiß auch, dass Buddha sie gelehrt hat, &amp;quot;weil es nutzbringend ist, es gehört zu den Grundlagen des heiligen Lebens, es führt zu Ernüchterung, zu Sachlichkeit, zu Beendigung vom Leid, zu Frieden, zu direktem Wissen, zu Erleuchtung, zu [[Nirvana]]. Deshalb habe ich es verkündet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Lehre war die Grundlage von Buddhas erster [[Predigt]] nach seiner Erleuchtung. Im frühen Buddhismus ist diese die am weitesten fortgeschrittene Lehre in Buddhas schrittweisen Training. Der Buddha beschreibt manchmal die Praxis ([[Patipati]]) seines Trainings als das stufenweise Training, weil der [[Edler Achtfacher Pfad|Achtfache Pfad]] einen Prozess der Geist-Körper-Transformation beinhaltet, der sich manchmal über eine längere Zeitspanne entfaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddhas Lehre hat die [[Meditation]] als Mittelpunkt, welche eine Einsicht im [[Geist]] erlaubt, was hilfreich ist zum Regenerieren und um Dinge aus einer besseren Perspektive zu verstehen. Dieser ganze Prozess zu andauerndem Glück ist ein schrittweiser Vorgang, durch dessen Befolgung jeder seinen geistigen Zustand transformieren kann, der besorgt und konfus sein mag. Seine Belehrungen über den Weg sind das Tor zu einem [[Sat Chid Ananda|glückseligen geistigen Zustand]]. Buddhismus hilft dem Geist, sich weg vom wirklichkeitsfremden Denken zu bewegen hin zu einem sehr unkomplizierten Blick auf jedermanns menschliche Bedingungen. Gautama Buddha hat die Vier Edlen Wahrheiten verkündet, die auch als Vier Edlen Wahrheiten des Buddhismus oder als die Vier universellen Wahrheiten des Buddhismus bekannt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Natur des Leidens (Dukkha)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand auf dieser Welt ist frei von Leiden. Jeder muss durch die Leiden der [[Geburt]], der Krankheit, des Alters, schließlich des Todes gehen. Jeder wird unter Schmerzen in diese Welt geboren, wenn jemand krank wird, fühlt er/sie sich hilflos, es schmerzt mehr, wenn man älter wird, denn das Alter reduziert die Energie und es wird schwieriger, sich zu bewegen. Der [[Tod]] ist auch schmerzhaft; Menschen haben Angst zu sterben. Ebenso ist man, wenn jemand Geliebtes stirbt, über alle Maßen erschüttert. All das geschieht wegen der übermäßigen [[Anhaftung]] daran, und man kann die Trennung nicht verkraften. Deshalb bedeutet das Leben Leiden. Man leidet, wenn man mit denen zusammen ist, die man nicht bevorzugt, oder wenn jemand Nahes für immer geht. Manchmal machen Wünsche und Verlangen ebenfalls unglücklich, wenn es keine Erfüllung der Wünschen gibt. Buddhas Belehrungen ignorieren das Leiden nicht, das ein Teil des Lebens ist. Genauso wie es Glück gibt, gibt es auch einen Teil an Traurigkeit. Glück und Traurigkeit sind beide vorübergehend, hat Buddha gesagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Ursache des Leidens (Samudaya)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Buddhas Unterweisungen, um das Leiden zu beenden, ist Kenntnis über die Ursache des Leidens äußerst wichtig. &amp;quot;Es ist Anhaftung, was zu erneuten Existenzen führt, begleitet von Vergnügen und Begierde, Vergnügen hier und da zu suchen, das bedeutet, Begierde für sinnlichen Vergnügen, Begierde für Existenz, Begierde für Vernichtung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beenden des Leidens (Nirodha)== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß des Buddhismus sollte man von [[Gier]] und von [[Unwissenheit]] frei werden. Das sind die Lasten, die einem nie erlauben, ein besseres Leben zu führen. Es wird sich eine vollständige Änderung in der Auffassung einer Person einstellen, wenn sie Gier und Unwissenheit beseitigen kann. Das kann zu einem viel besseren und friedlicheren Leben führen. Wenn das ganze Leiden beendet ist, dann ist der Zustand von Nirvana erreicht. Buddha hat gesagt: &amp;quot;Die Auslöschung der Begierde ist Nirvana.&amp;quot; Das ist der letztendliche Zustand immerwährenden Glücks, der wirklich schwierig zu erreichen ist, es sei denn, man gibt seine Gier, Unwissenheit und lüsternen Bestrebungen auf. Nirvana zu erreichen ist möglich, wenn man den Belehrungen des Buddhismus folgt, nichts kann so viel [[Frieden]] geben, wie es diese Errungenschaft tun würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Pfad (Marga), der zum Beenden des Leidens führt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Leiden zu beenden, rät der Buddhismus, einem Mittleren Pfad oder den Mittleren Weg zu folgen. Dieser ist bekannt als der [[Edler Achtfacher Pfad|Edle Achtfache Pfad]]. Dies kann gemäß der Buddhistischen Lehre das Mittel sein, um all den weltlichen Unfrieden zu beenden. Welchem Unglück auch immer jemand im Leben begegnet, es ist das Ergebnis einer extremen Lebenseinstellung, und es kann durch das Folgen eines moderaten mittleren Pfades verwandelt werden. Diese sind grundsätzliche Wahrheiten im Leben, von denen man sich durch das Befolgen von Buddhas Lehren weiter entwickeln kann. &amp;quot;Nun das … ist die Edle Wahrheit des Weges zur Beendigung des Leidens: es ist der Edle Achtfache Pfad; das bedeutet: rechte Ansicht, rechte Absicht, rechte Rede, rechte Handlung, rechter Lebenserwerb, rechte Achtsamkeit, rechte Konzentration.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrheit des Leidens ist verbunden mit dem Scheitern in der Erkennung der Ewigkeit des Buddha und es betrifft die Verhinderung und die Abweichung des wahren [[Dharma]]. Die Beendigung des Leidens entsteht mit der Beseitigung innerer Verunreinigungen, wenn man in die eigene Buddha Natur eintreten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch== &lt;br /&gt;
*[[Siddhartha]]&lt;br /&gt;
*[[Gautama]]&lt;br /&gt;
*[[Buddhismus]]&lt;br /&gt;
*[[Edler Achtfacher Pfad]]&lt;br /&gt;
*[[Indische Religionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogalehrer-ausbildung-4wo/ Yogalehrerausbildung 4 Wochen Intensiv]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogalehrer-ausbildung-4wo/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/mantras-und-musik/ Mantras und Musik]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/mantras-und-musik/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vier_Edle_Wahrheiten&amp;diff=549307</id>
		<title>Vier Edle Wahrheiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vier_Edle_Wahrheiten&amp;diff=549307"/>
		<updated>2016-04-13T14:37:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamala: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Vier Edlen Wahrheiten&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: catvari aryasatyani, [[Pali]]: cattari ariyasaccani) bilden die Basis von Buddhas Lehre und geben die Kernaussage des Buddhismus wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vier Edlen Wahrheiten sind eine der grundsätzlichen Pfeiler des [[Buddhismus]]. Weit gefasst handeln diese Wahrheiten von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. der Natur des Leidens (Dukha) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. der Ursache des Leidens (Samudaya)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. dem Beenden des Leidens (Nirodha)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. dem Pfad, der zur Beendigung des Leidens führt (Marga).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehören zu den Wahrheiten, von denen man weiß, dass sie von [[Siddhartha Gautama|Gautama Buddha]] in seiner Erfahrung der [[Erleuchtung]] realisiert wurden. Die Vier Edlen Wahrheiten treten mehrfach auf in den meisten der alten buddhistischen Texte wie dem [[Pali Kanon]]. Der [[Mahayana]] Buddhismus betrachtet diese als eine einführende Lehre für Menschen, die noch nicht bereit für seine eigenen Belehrungen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung der Vier Edlen Wahrheiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum der Buddha in dieser Weise gelehrt haben sollte, wird durch die gesellschaftlichen Bedingungen der Zeit beleuchtet, in der er lebte. Der Buddha war ein [[Samana]], ein wandernder [[Asket]], dessen Ziel war, &amp;quot;die Wahrheit zu entdecken und Glück zu erlangen&amp;quot;. Es wird behauptet, dass er dieses Ziel unter einem [[Bodhi]] Baum in der Nähe des Flusses Nernajana erreicht hat. Die Vier Edlen Wahrheiten sind ein Ausdruck seines Verständnisses über die Natur des Leidens, der ursprünglichen Ursache alles Leidens, der Befreiung von Leiden, und inwiefern eine Person ebenfalls einen solchen Weg gehen kann, so dass sie selber das [[Glück]] erreichen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Wahrheiten werden nicht als Hypothese oder vorübergehender Idee geäußert, sondern eher sagt der Buddha: &amp;quot;Diese Vier Edlen Wahrheiten, ihr Mönche, sind real, unfehlbar, nicht anders. Deshalb werden sie edle Wahrheiten genannt.&amp;quot; Man weiß auch, dass Buddha sie gelehrt hat, &amp;quot;weil es nutzbringend ist, es gehört zu den Grundlagen des heiligen Lebens, es führt zu Ernüchterung, zu Sachlichkeit, zu Beendigung vom Leid, zu Frieden, zu direktem Wissen, zu Erleuchtung, zu [[Nirvana]]. Deshalb habe ich es verkündet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Lehre war die Grundlage von Buddhas erster [[Predigt]] nach seiner Erleuchtung. Im frühen Buddhismus ist diese die am weitesten fortgeschrittene Lehre in Buddhas schrittweisen Training. Der Buddha beschreibt manchmal die Praxis ([[Patipati]]) seines Trainings als das stufenweise Training, weil der [[Edler Achtfacher Pfad|Achtfache Pfad]] einen Prozess der Geist-Körper-Transformation beinhaltet, der sich manchmal über eine längere Zeitspanne entfaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddhas Lehre hat die [[Meditation]] als Mittelpunkt, welche eine Einsicht im [[Geist]] erlaubt, was hilfreich ist zum Regenerieren und um Dinge aus einer besseren Perspektive zu verstehen. Dieser ganze Prozess zu andauerndem Glück ist ein schrittweiser Vorgang, durch dessen Befolgung jeder seinen geistigen Zustand transformieren kann, der besorgt und konfus sein mag. Seine Belehrungen über den Weg sind das Tor zu einem [[Sat Chid Ananda|glückseligen geistigen Zustand]]. Buddhismus hilft dem Geist, sich weg vom wirklichkeitsfremden Denken zu bewegen hin zu einem sehr unkomplizierten Blick auf jedermanns menschliche Bedingungen. Gautama Buddha hat die Vier Edlen Wahrheiten verkündet, die auch als Vier Edlen Wahrheiten des Buddhismus oder als die Vier universellen Wahrheiten des Buddhismus bekannt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Natur des Leidens (Dukkha)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand auf dieser Welt ist frei von Leiden. Jeder muss durch die Leiden der [[Geburt]], der Krankheit, des Alters, schließlich des Todes gehen. Jeder wird unter Schmerzen in diese Welt geboren, wenn jemand krank wird, fühlt er/sie sich hilflos, es schmerzt mehr, wenn man älter wird, denn das Alter reduziert die Energie und es wird schwieriger, sich zu bewegen. Der [[Tod]] ist auch schmerzhaft; Menschen haben Angst zu sterben. Ebenso ist man, wenn jemand Geliebtes stirbt, über alle Maßen erschüttert. All das geschieht wegen der übermäßigen [[Anhaftung]] daran, und man kann die Trennung nicht verkraften. Deshalb bedeutet das Leben Leiden. Man leidet, wenn man mit denen zusammen ist, die man nicht bevorzugt, oder wenn jemand Nahes für immer geht. Manchmal machen Wünsche und Verlangen ebenfalls unglücklich, wenn es keine Erfüllung der Wünschen gibt. Buddhas Belehrungen ignorieren das Leiden nicht, das ein Teil des Lebens ist. Genauso wie es Glück gibt, gibt es auch einen Teil an Traurigkeit. Glück und Traurigkeit sind beide vorübergehend, hat Buddha gesagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Ursache des Leidens (Samudaya)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Buddhas Unterweisungen, um das Leiden zu beenden, ist Kenntnis über die Ursache des Leidens äußerst wichtig. &amp;quot;Es ist Anhaftung, was zu erneuten Existenzen führt, begleitet von Vergnügen und Begierde, Vergnügen hier und da zu suchen, das bedeutet, Begierde für sinnlichen Vergnügen, Begierde für Existenz, Begierde für Vernichtung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beenden des Leidens (Nirodha)== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß des Buddhismus sollte man von [[Gier]] und von [[Unwissenheit]] frei werden. Das sind die Lasten, die einem nie erlauben, ein besseres Leben zu führen. Es wird sich eine vollständige Änderung in der Auffassung einer Person einstellen, wenn sie Gier und Unwissenheit beseitigen kann. Das kann zu einem viel besseren und friedlicheren Leben führen. Wenn das ganze Leiden beendet ist, dann ist der Zustand von Nirvana erreicht. Buddha hat gesagt: &amp;quot;Die Auslöschung der Begierde ist Nirvana.&amp;quot; Das ist der letztendliche Zustand immerwährenden Glücks, der wirklich schwierig zu erreichen ist, es sei denn, man gibt seine Gier, Unwissenheit und lüsternen Bestrebungen auf. Nirvana zu erreichen ist möglich, wenn man den Belehrungen des Buddhismus folgt, nichts kann so viel [[Frieden]] geben, wie es diese Errungenschaft tun würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Pfad (Marga), der zum Beenden des Leidens führt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Leiden zu beenden, rät der Buddhismus, einem [[Mittleren Pfad]] oder den Mittleren Weg zu folgen. Dieser ist bekannt als der [[Edler Achtfacher Pfad|Edle Achtfache Pfad]]. Dies kann gemäß der Buddhistischen Lehre das Mittel sein, um all den weltlichen Unfrieden zu beenden. Welchem Unglück auch immer jemand im Leben begegnet, es ist das Ergebnis einer extremen Lebenseinstellung, und es kann durch das Folgen eines moderaten mittleren Pfades verwandelt werden. Diese sind grundsätzliche Wahrheiten im Leben, von denen man sich durch das Befolgen von Buddhas Lehren weiter entwickeln kann. &amp;quot;Nun das … ist die Edle Wahrheit des Weges zur Beendigung des Leidens: es ist der Edle Achtfache Pfad; das bedeutet: richtige Ansicht, richtige Absicht, richtige Rede, richtige Handlung, richtiges Lebenserwerb, richtige Achtsamkeit, richtige Konzentration.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrheit des Leidens ist verbunden mit dem Scheitern in der Erkennung der Ewigkeit des Buddha und es betrifft die Verhinderung und die Abweichung des wahren [[Dharma]]. Die Beendigung des Leidens entsteht mit der Beseitigung innerer Verunreinigungen, wenn man in die eigene Buddha Natur eintreten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch== &lt;br /&gt;
*[[Siddhartha]]&lt;br /&gt;
*[[Gautama]]&lt;br /&gt;
*[[Buddhismus]]&lt;br /&gt;
*[[Edler Achtfacher Pfad]]&lt;br /&gt;
*[[Indische Religionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamala</name></author>
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