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	<title>Yogawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-11T04:46:34Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=806715</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
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		<updated>2018-06-20T15:10:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: /* Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: Meditation hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der Meditation blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/als-meditation-170304021.html Zentrum der Gesundheit (05/17): Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale Wohlbefinden steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse wurden nun von einer neueren Studie aus dem Jahr 2015 bestätigt. Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response Meditation auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease (2015)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga und Meditation nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016, 2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass Meditation Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit Meditation und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain (2006)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm.&lt;br /&gt;
Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan Kriya]]), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen.&lt;br /&gt;
Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. (2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation ist gut für das Gehirn (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie fand heraus, dass viel und langes Sitzen, im [[Büro]], das [[Erinnerungsvermögen]] beeinträchtigt, aber [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] oder [[Wandern]] seien besonders förderlich. Der Temporallappen, einer [[Person]], die 10 Stunden am Tag sitzt ist größer im Vergleich zu einer Person, im gleichen Alter, die 15 Stunden am Tag sitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehen und [[Bewegung]] sorgten dafür, dass der Temporallappen sehr gut erhalten bleibt. Er ist zuständig für das Neulernen und Erinnern. Deswegen sollte man regelmäßig aufstehen und sich etwas bewegen oder etwas meditieren. Zum Beispiel kann man [[Hatha Yoga]] Asanas machen, Kniebeuge, einfach die Augen schließen und meditieren oder etwas spazieren. Laut Studien sorgte Fitnessaktivität für ein größeres Hirnvolumen und einer besseren kognitiven [[Leistung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.fitforfun.de/news/gesundheit-schlechtes-gedaechtnis-durch-langes-sitzen-289650.html Langes Sitzen im Vergleich zur Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Durch Meditation das Denken verändern====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Richard Davidson stellte fest, das nach 8 Wochen Meditationspraxis, sich das Muster der elektrischen [[Aktivität]] im [[Gehirn]] verändert. Die linke Hemisphäre war aktiver, als bei Personen die nicht meditiert haben. Das war mit einer Abkehr der negativen zu positivein emotionalen [[Erfahrung]]en verbunden. Das [[Fundament]], für jede angestrebte [[Veränderung]], ist für Dr. Davidson, die [[Achtsamkeit]]. Außerdem verhindert Meditation nachgewiesener Maßen den Alterungsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.oekonews.at/?mdoc_id=1118022 Wie Meditation unser Denken verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Artikel zur Studie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Originalstudie ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auf die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche eine zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive Effekte auf ihre [[Ängstlichkeit]], Depression, mentaler [[Stress]] und [[Wohlbefinden]] nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der [[Meditation]]en wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen (2015, 2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Transformation.net: Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Thespiritscience.net: Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]]&lt;br /&gt;
*[[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
*[[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
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	<entry>
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		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=806714"/>
		<updated>2018-06-20T15:09:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: /* Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: Meditation hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der Meditation blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/als-meditation-170304021.html Zentrum der Gesundheit (05/17): Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale Wohlbefinden steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse wurden nun von einer neueren Studie aus dem Jahr 2015 bestätigt. Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response Meditation auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease (2015)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga und Meditation nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016, 2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass Meditation Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit Meditation und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain (2006)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm.&lt;br /&gt;
Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan Kriya]]), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen.&lt;br /&gt;
Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. (2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation ist gut für das Gehirn (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie fand heraus, dass viel und langes Sitzen, im [[Büro]], das [[Erinnerungsvermögen]] beeinträchtigt, aber [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] oder [[Wandern]] seien besonders förderlich. Der Temporallappen, einer [[Person]], die 10 Stunden am Tag sitzt ist größer im Vergleich zu einer Person, im gleichen Alter, die 15 Stunden am Tag sitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehen und [[Bewegung]] sorgten dafür, dass der Temporallappen sehr gut erhalten bleibt. Er ist zuständig für das Neulernen und Erinnern. Deswegen sollte man regelmäßig aufstehen und sich etwas bewegen oder etwas meditieren. Zum Beispiel kann man [[Hatha Yoga]] Asanas machen, Kniebeuge, einfach die Augen schließen und meditieren oder etwas spazieren. Laut Studien sorgte Fitnessaktivität für ein größeres Hirnvolumen und einer besseren kognitiven [[Leistung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.fitforfun.de/news/gesundheit-schlechtes-gedaechtnis-durch-langes-sitzen-289650.html Langes Sitzen im Vergleich zur Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Durch Meditation das Denken verändern====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Richard Davidson stellte fest, das nach 8 Wochen Meditationspraxis, sich das Muster der elektrischen [[Aktivität]] im [[Gehirn]] verändert. Die linke Hemisphäre war aktiver, als bei Personen die nicht meditiert haben. Das war mit einer Abkehr der negativen zu positivein emotionalen [[Erfahrung]]en verbunden. Das [[Fundament]], für jede angestrebte [[Veränderung]], ist für Dr. Davidson, die [[Achtsamkeit]]. Außerdem verhindert Meditation nachgewiesener Maßen den Alterungsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.oekonews.at/?mdoc_id=1118022 Wie Meditation unser Denken verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Artikel zur Studie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Originalstudie ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auf die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche eine zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive Effekte auf ihre [[Ängstlichkeit]], Depression, mentaler [[Stress]] und [[Wohlbefinden]] nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der [[Meditation]]en wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit Meditation vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen (2015, 2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Transformation.net: Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Thespiritscience.net: Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]]&lt;br /&gt;
*[[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
*[[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=806713</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=806713"/>
		<updated>2018-06-20T15:07:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: /* Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: Meditation hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der Meditation blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/als-meditation-170304021.html Zentrum der Gesundheit (05/17): Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale Wohlbefinden steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse wurden nun von einer neueren Studie aus dem Jahr 2015 bestätigt. Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response Meditation auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease (2015)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga und Meditation nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016, 2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass Meditation Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit Meditation und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain (2006)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm.&lt;br /&gt;
Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan Kriya]]), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen.&lt;br /&gt;
Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. (2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation ist gut für das Gehirn (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie fand heraus, dass viel und langes Sitzen, im [[Büro]], das [[Erinnerungsvermögen]] beeinträchtigt, aber [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] oder [[Wandern]] seien besonders förderlich. Der Temporallappen, einer [[Person]], die 10 Stunden am Tag sitzt ist größer im Vergleich zu einer Person, im gleichen Alter, die 15 Stunden am Tag sitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehen und [[Bewegung]] sorgten dafür, dass der Temporallappen sehr gut erhalten bleibt. Er ist zuständig für das Neulernen und Erinnern. Deswegen sollte man regelmäßig aufstehen und sich etwas bewegen oder etwas meditieren. Zum Beispiel kann man [[Hatha Yoga]] Asanas machen, Kniebeuge, einfach die Augen schließen und meditieren oder etwas spazieren. Laut Studien sorgte Fitnessaktivität für ein größeres Hirnvolumen und einer besseren kognitiven [[Leistung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.fitforfun.de/news/gesundheit-schlechtes-gedaechtnis-durch-langes-sitzen-289650.html Langes Sitzen im Vergleich zur Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Durch Meditation das Denken verändern====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Richard Davidson stellte fest, das nach 8 Wochen Meditationspraxis, sich das Muster der elektrischen [[Aktivität]] im [[Gehirn]] verändert. Die linke Hemisphäre war aktiver, als bei Personen die nicht meditiert haben. Das war mit einer Abkehr der negativen zu positivein emotionalen [[Erfahrung]]en verbunden. Das [[Fundament]], für jede angestrebte [[Veränderung]], ist für Dr. Davidson, die [[Achtsamkeit]]. Außerdem verhindert Meditation nachgewiesener Maßen den Alterungsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.oekonews.at/?mdoc_id=1118022 Wie Meditation unser Denken verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Artikel zur Studie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Originalstudie ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auf die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche eine zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive [[Effekt]]e auf ihre [[Ängstlichkeit]], Depression, mentaler [[Stress]] und [[Wohlbefinden]] nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der [[Meditation]]en wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit Meditation vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen (2015, 2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Transformation.net: Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Thespiritscience.net: Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]]&lt;br /&gt;
*[[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
*[[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=806712</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=806712"/>
		<updated>2018-06-20T15:06:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: /* Depression und Angst */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: Meditation hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der Meditation blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/als-meditation-170304021.html Zentrum der Gesundheit (05/17): Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale Wohlbefinden steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse wurden nun von einer neueren Studie aus dem Jahr 2015 bestätigt. Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response Meditation auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease (2015)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga und Meditation nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016, 2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass Meditation Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit Meditation und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain (2006)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm.&lt;br /&gt;
Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan Kriya]]), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen.&lt;br /&gt;
Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. (2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation ist gut für das Gehirn (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie fand heraus, dass viel und langes Sitzen, im [[Büro]], das [[Erinnerungsvermögen]] beeinträchtigt, aber [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] oder [[Wandern]] seien besonders förderlich. Der Temporallappen, einer [[Person]], die 10 Stunden am Tag sitzt ist größer im Vergleich zu einer Person, im gleichen Alter, die 15 Stunden am Tag sitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehen und [[Bewegung]] sorgten dafür, dass der Temporallappen sehr gut erhalten bleibt. Er ist zuständig für das Neulernen und Erinnern. Deswegen sollte man regelmäßig aufstehen und sich etwas bewegen oder etwas meditieren. Zum Beispiel kann man [[Hatha Yoga]] Asanas machen, Kniebeuge, einfach die Augen schließen und meditieren oder etwas spazieren. Laut Studien sorgte Fitnessaktivität für ein größeres Hirnvolumen und einer besseren kognitiven [[Leistung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.fitforfun.de/news/gesundheit-schlechtes-gedaechtnis-durch-langes-sitzen-289650.html Langes Sitzen im Vergleich zur Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Durch Meditation das Denken verändern====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Richard Davidson stellte fest, das nach 8 Wochen Meditationspraxis, sich das Muster der elektrischen [[Aktivität]] im [[Gehirn]] verändert. Die linke Hemisphäre war aktiver, als bei Personen die nicht meditiert haben. Das war mit einer Abkehr der negativen zu positivein emotionalen [[Erfahrung]]en verbunden. Das [[Fundament]], für jede angestrebte [[Veränderung]], ist für Dr. Davidson, die [[Achtsamkeit]]. Außerdem verhindert Meditation nachgewiesener Maßen den Alterungsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.oekonews.at/?mdoc_id=1118022 Wie Meditation unser Denken verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Artikel zur Studie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Originalstudie ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auf die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche eine zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive Effekte auf ihre Ängstlichkeit, Depression, mentaler Stress und Wohlbefinden nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der Meditationen wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit Meditation vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen (2015, 2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Transformation.net: Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Thespiritscience.net: Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]]&lt;br /&gt;
*[[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
*[[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=805660</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=805660"/>
		<updated>2018-06-04T06:38:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: /* Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: Meditation hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der Meditation blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/als-meditation-170304021.html Zentrum der Gesundheit (05/17): Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale Wohlbefinden steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse wurden nun von einer neueren Studie aus dem Jahr 2015 bestätigt. Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response Meditation auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease (2015)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga und Meditation nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016, 2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass Meditation Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit Meditation und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain (2006)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm.&lt;br /&gt;
Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan Kriya]]), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen.&lt;br /&gt;
Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. (2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Artikel zur Studie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Originalstudie ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auf die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche eine zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen (2015, 2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Transformation.net: Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Thespiritscience.net: Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche Meditation den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, Depression und erreichen nur eine niedrige Ebene von Zufriedenheit. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem Yoga ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen nierigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]]&lt;br /&gt;
*[[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
*[[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pastille&amp;diff=751808</id>
		<title>Pastille</title>
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		<updated>2018-05-31T13:43:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pastille &#039;&#039;&#039; ist eine Art [[Bonbon]]. Pastille war früher eine Arzneiform eben ein Vorläufer der [[Tablette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tabletten.JPG|thumb|Pastille ist ein Vorläufer der [[Tablette]].]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pastille ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastille hatte einen Arzneistoff, sowie Füll- und Bindemittel. Sie alle hat man gemischt und zu verschiedenen [[Form]]en gepresst. Pastille war dann etwas, was man typischerweise gelutscht hat. Währenddessen man die [[Tablette]] typischerweise geschluckt hat oder bis heute schluckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es die sogenannten Dragees die man zum Beispiel bei [[Infektion]]en im Rachenbereich im [[Mund]] zergehen lässt und heute werden manchen Bonbons als Pastille bezeichnet, zum Teil auch Bonbons die durchaus Heilkräuter enthalten wie zum Beispiel Pfefferminzpastillen und andere. Allerdings sollte man sich bewusst machen, dass viele Pastillen [[Zucker]] enthalten und Zucker für einen längeren Zeitraum an den [[Zähne]]n zu halten ist nicht gut für die Zähne. Und so ist es durchaus gut, dass  heutzutage in der [[Medizin]], in der [[Naturheilkunde]] diese Form von zuckerhaltigen Pastillen nicht mehr verwendet werden. Aber es gibt auch nichtzuckerhaltige Pastillen und diese können auch den Speichelfluss anregen und somit helfen, nicht zuviel zu essen und leisten somit so einen Beitrag zur [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/Art_Gesundheit.html Gesundheit].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere wiederum sagen, wenn man zu viele Pastillen zu sich nimmt, selbst wenn sie zuckerfrei sind, ist das ein ständiger [[Reiz]] für den [[Magen]] und das kann dann wieder dazu führen, dass der Magen sich nie ganz entspannt und regenerieren kann. Im [[Grund]]e genommen braucht man weder Bonbons noch Pastillen, aber wenn man schon etwas lutschen will ist es besser, etwas zuckerfreies zu lutschen und etwas, was auch sonst aus [[Bio]]zutaten besteht und [[gesund]] ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pastille Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein kurzes Video mit einem Impulsreferat zu Pastille:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|yuo4_dBYWkY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Vortragsvideo zum Thema Pastille kann dir vielleicht wertvolle oder auch simple Tipps geben für einen gesunden Lebensstil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Pastille ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Pastille, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://blog.yoga-vidya.de/ayurveda-zungenschaben-und-olziehen/ Zungenschaben]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/maenner/ Männer]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/yoga-personaltrainer/ Yoga Personaltrainer Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastille gehört zu Themen wie [[Heilmittel]], [[Medikamente]], [[Arzneimittel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Pastille in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Arzneimittelkunde &#039;&#039;&#039;: Pastille, [[Neuroleptika]], [[Morphium]], [[Lithium]], [[Lactobacillus]], [[Phytotherapeutikum]], [[Propolis]], [[Rheumapflaster]], [[Sublingual-Tablette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Pastille enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Pastille ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzneimittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pastille&amp;diff=751807</id>
		<title>Pastille</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pastille&amp;diff=751807"/>
		<updated>2018-05-31T13:42:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pastille &#039;&#039;&#039; ist eine Art [[Bonbon]]. Pastille war früher eine Arzneiform eben ein Vorläufer der [[Tablette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tabletten.JPG|thumb|Pastille ist ein Vorläufer der [[Tablette]].]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pastille ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastille hatte einen Arzneistoff, sowie Füll- und Bindemittel. Sie alle hat man gemischt und zu verschiedenen [[Form]]en gepresst. Pastille war dann etwas, was man typischerweise gelutscht hat. Währenddessen man die [[Tablette]] typischerweise geschluckt hat oder bis heute schluckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es die sogenannten Dragees die man zum Beispiel bei [[Infektion]]en im Rachenbereich im [[Mund]] zergehen lässt und heute werden manchen Bonbons als Pastille bezeichnet, zum Teil auch Bonbons die durchaus Heilkräuter enthalten wie zum Beispiel Pfefferminzpastillen und andere. Allerdings sollte man sich bewusst machen, dass viele Pastillen [[Zucker]] enthalten und Zucker für einen längeren Zeitraum an den [[Zähne]]n zu halten ist nicht gut für die Zähne. Und so ist es durchaus gut, dass  heutzutage in der [[Medizin]], in der [[Naturheilkunde]] diese Form von zuckerhaltigen Pastillen nicht mehr verwendet werden. Aber es gibt auch nichtzuckerhaltige Pastillen und diese können auch den Speichelfluss anregen und somit helfen, nicht zuviel zu essen und leisten somit so einen Beitrag zur [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/Art_Gesundheit.html Gesundheit].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere wiederum sagen, wenn man zu viele Pastillen zu sich nimmt, selbst wenn sie zuckerfrei sind, ist das ein ständiger [[Reiz]] für den [[Magen]] und das kann dann wieder dazu führen, dass der Magen sich nie ganz entspannt und regenerieren kann. Im [[Grund]]e genommen braucht man weder Bonbons noch Pastillen, aber wenn man schon etwas lutschen will ist es besser, etwas zuckerfreies zu lutschen und etwas, was auch sonst aus [[Bio]]zutaten besteht und [[gesund]] ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pastille Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein kurzes Video mit einem Impulsreferat zu Pastille:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|yuo4_dBYWkY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Vortragsvideo zum Thema Pastille kann dir vielleicht wertvolle oder auch simple Tipps geben für einen gesunden Lebensstil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Pastille ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Pastille, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://blog.yoga-vidya.de/ayurveda-zungenschaben-und-olziehen/ Zungenschaben]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/maenner/ Männer]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/yoga-personaltrainer/ Yoga Personaltrainer Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastille gehört zu Themen wie [[Heilmittel]], [[Medikamente]], [[Arzneimittel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Pastille in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Arzneimittelkunde &#039;&#039;&#039;: Pastille, [[Neuroleptika]], [[Morphium]], [[Lithium]], [[Lactobacillus]], [[Phytotherapeutikum]], [[Propolis]], [[Rheumapflaster]], [[Sublingual-Tablette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Pastille enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Pastille ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzneimittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pastille&amp;diff=751806</id>
		<title>Pastille</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pastille&amp;diff=751806"/>
		<updated>2018-05-31T13:23:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pastille &#039;&#039;&#039; ist eine Art [[Bonbon]]. Pastille war früher eine Arzneiform eben ein Vorläufer der [[Tablette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pastille ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastille hatte einen Arzneistoff, sowie Füll- und Bindemittel. Sie alle hat man gemischt und zu verschiedenen [[Form]]en gepresst. Pastille war dann etwas, was man typischerweise gelutscht hat. Währenddessen man die [[Tablette]] typischerweise geschluckt hat oder bis heute schluckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es die sogenannten Dragees die man zum Beispiel bei [[Infektion]]en im Rachenbereich im [[Mund]] zergehen lässt und heute werden manchen Bonbons als Pastille bezeichnet zum Teil auch Bonbons die durchaus Heilkräuter enthalten wie zum Beispiel Pfefferminzpastillen und andere. Allerdings sollte man sich bewusst machen, viele Pastillen enthalten [[Zucker]] und Zucker für einen längeren Zeitraum an den [[Zähne]]n zu halten ist nicht gut für die Zähne. Und so ist es durchaus gut, dass  heutzutage in der [[Medizin]], in der [[Naturheilkunde]] diese Form von zuckerhaltigen Pastillen nicht mehr verwendet werden. Aber es gibt auch nichtzuckerhaltige Pastillen und die können auch den Speichelfluss anregen, können auch helfen, nicht zuviel zu essen und können so einen Beitrag zur [[Gesundheit]] leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere wiederum sagen, wenn man zu viele Pastillen zu sich nimmt, selbst wenn sie zuckerfrei sind. ist das ein ständiger Reiz für den [[Magen]] und das kann dann wieder dazu führen, dass der Magen sich nie ganz entspannt und regenerieren kann. Im [[Grund]]e genommen normalerweise braucht man weder Bonbons noch Pastillen, aber wenn man schon etwas lutschen will ist es besser, etwas Zuckerfreies zu lutschen und etwas, was auch sonst aus [[Bio]]zutaten ist und gesund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pastille Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein kurzes Video mit einem Impulsreferat zu Pastille:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|yuo4_dBYWkY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Vortragsvideo zum Thema Pastille kann dir vielleicht wertvolle oder auch simple Tipps geben für einen gesunden Lebensstil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Pastille ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Pastille, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://blog.yoga-vidya.de/ayurveda-zungenschaben-und-olziehen/ Zungenschaben]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/maenner/ Männer]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/yoga-personaltrainer/ Yoga Personaltrainer Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastille gehört zu Themen wie [[Heilmittel]], [[Medikamente]], [[Arzneimittel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Pastille in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Arzneimittelkunde &#039;&#039;&#039;: Pastille, [[Neuroleptika]], [[Morphium]], [[Lithium]], [[Lactobacillus]], [[Phytotherapeutikum]], [[Propolis]], [[Rheumapflaster]], [[Sublingual-Tablette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Pastille enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Pastille ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzneimittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pasteurisation&amp;diff=751805</id>
		<title>Pasteurisation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pasteurisation&amp;diff=751805"/>
		<updated>2018-05-31T13:15:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pasteurisation &#039;&#039;&#039; ist ein Verfahren zur Haltbarmachung von [[Lebensmittel]]n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Milch-Kuhmilch-Tierart.jpg|thumb|[[Milch]] wird meistens pasteurisiert.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pasteurisation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pasteurisation wurde von dem französischen Chemiker und Mikrobiologen Louis Pasteur entwickelt. Er lebte von 1822 - 1895 und er erkannte, dass viele [[Krankheit]]en auf [[Bakterien]] beruhen. Er entwickelte die Tollwut[[impfung]] und das Verfahren der Erhitzung von [[Lebensmittel]]n, um [[Keime]] abzutöten. Aber er war auch jemand, der erkannt hatte, dass nicht nur die Keime so wichtig sind, sondern er sprach vom Milieu und vom Terrain. Und erst dann, wenn die [[Abwehrkraft]] des [[Mensch]]en geschwächt ist, können Bakterien den Menschen auch krank machen. Und so empfahl er gute hygienische Verhältnisse, gute [[Ernährung]] und eine gesunde Lebensweise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pasteurisation ist also ein Erhitzungsverfahren. Dabei werden 90-99 Prozent der Mikroorganismen getötet. Dafür werden die Lebensmittel kurzzeitig, meisten auf 80-90 Grad erhitzt. Manche Lebensmittel werden auch bei etwas niedrigeren [[Temperatur]]en erhitzt, und andere eben bis zu 90°. Das Problem der Pasteurisation ist, dass auch manche [[Vitamine]] abgetötet werden und das dadurch zum Beispiel [[Eiweiß]]e denaturiert werden. Und so ist die Pasteurisation zum einen ein Segen, weil sie hilft das Lebensmittel haltbarer zu machen. Sie ist aber auch ein Fluch, weil Menschen dadurch verleitet werden pasteurisierte Lebensmittel zu verwenden anstatt frische Nahrung zu sich zu nehmen, die ja nicht unbedingt pasteurisiert werden muss. Du kannst frisches [[Obst]], frische [[Salat]]e und [[Rohkost]] im [[Bioladen]] kaufen, natürlich auch im normalen Lebensmittelgeschäft, und du kannst die Nahrung frisch zu dir nehmen, oder auch kochen, wenn du lieber gekochte Nahrung möchtest. Eigentlich braucht kein Mensch heutzutage, bei der heutigen Transportwirtschaft, Pasteurisation. Eigentlich kannst du frische Lebensmittel kaufen, oder auch getrocknete Lebensmittel zum Beispiel [[Getreide]] oder [[Hülsenfrüchte]]. Und die Pasteurisation ist für eine [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung/ gesunde Ernährung] weitestgehend überflüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war anders zu Zeiten von Louis Pasteur, als es eben nicht möglich war frische Nahrung überall hinzutransportieren. Und anstatt, dass Menschen verseuchte Lebensmittel aßen, war es immer noch besser pasteurisierte Lebensmittel zu haben. Heute wird [[Milch]] gerne pasteurisiert und auch Säfte. Aber man kann Säfte frisch machen. Man braucht es also nicht pasteurisieren und Milch sollte man sowieso nicht trinken, da [[Milchprodukte]] nicht [[gesund]] sind. Louis Pasteur hat viele gute Dinge gemacht, aber manches, was er entwickelt hat, hat sich leider so weit entwickelt, dass viele Menschen gar nicht mehr wissen, wie frische Nahrung aussieht. Iss einfach [[Gemüse]], Salat, [[Rohkost]], [[Obst]] und Hülsenfrüchte und Getreide. Und du wirst feststellen, dass eigentlich zu einer gesunden Nahrung nichts Pasteurisiertes dazugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pasteurisation Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lausche einer Video-Abhandlung über Pasteurisation:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|WvjNSvV8Ln8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Vortragsvideo zu Pasteurisation kann dir vielleicht [[Inspiration]] geben, ein gesundes Leben zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Pasteurisation ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Pasteurisation, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://blog.yoga-vidya.de/ayurveda-zungenschaben-und-olziehen/ Ayurveda Ölziehen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/entspannung-stress-management/ Entspannung, Stress Management]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/fastenkursleiter-ausbildung/ Fastenkursleiter Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pasteurisation gehört zu Themen wie [[Gesundheit]], [[Prävention]], [[Heilung]], [[Krankheitsgründe]], [[Krankheitsursachen]], [[Medizin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Pasteurisation in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Gesundheit und Prävention &#039;&#039;&#039;: [[Partner-Massage]], [[Ontogenese]], [[Ohrkerze]], [[Normalgewicht]], [[Präventivmedizin]], [[Prophylaktikum]], [[Reaktionsphänomen]], [[Regenerationstherapie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Pasteurisation enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit, Medizin, Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsursache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pasteurisation&amp;diff=751804</id>
		<title>Pasteurisation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pasteurisation&amp;diff=751804"/>
		<updated>2018-05-31T13:14:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pasteurisation &#039;&#039;&#039; ist ein Verfahren zur Haltbarmachung von [[Lebensmittel]]n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Milch-Kuhmilch-Tierart.jpg|thumb|[[Milch]] wird meistens pasteurisiert.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pasteurisation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pasteurisation wurde von dem französischen Chemiker und Mikrobiologen Louis Pasteur entwickelt. Er lebte von 1822 - 1895 und er erkannte, dass viele [[Krankheit]]en auf [[Bakterien]] beruhen. Er entwickelte die Tollwut[[impfung]] und das Verfahren der Erhitzung von [[Lebensmittel]]n, um [[Keime]] abzutöten. Aber er war auch jemand, der erkannt hatte, dass nicht nur die Keime so wichtig sind, sondern er sprach vom Milieu und vom Terrain. Und erst dann, wenn die [[Abwehrkraft]] des [[Mensch]]en geschwächt ist, können Bakterien den Menschen auch krank machen. Und so empfahl er gute hygienische Verhältnisse, gute [[Ernährung]] und eine gesunde Lebensweise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pasteurisation ist also ein Erhitzungsverfahren. Dabei werden 90-99 Prozent der Mikroorganismen getötet. Dafür werden die Lebensmittel kurzzeitig, meisten auf 80-90 Grad erhitzt. Manche Lebensmittel werden auch bei etwas niedrigeren [[Temperatur]]en erhitzt, und andere eben bis zu 90°. Das Problem der Pasteurisation ist, dass auch manche [[Vitamine]] abgetötet werden und das dadurch zum Beispiel [[Eiweiß]]e denaturiert werden. Und so ist die Pasteurisation zum einen ein Segen, weil sie hilft das Lebensmittel haltbarer zu machen. Sie ist aber auch ein Fluch, weil Menschen dadurch verleitet werden pasteurisierte Lebensmittel zu verwenden anstatt frische Nahrung zu sich zu nehmen, die ja nicht unbedingt pasteurisiert werden muss. Du kannst frisches [[Obst]], frische [[Salat]]e und [[Rohkost]] im [[Bioladen]] kaufen, natürlich auch im normalen Lebensmittelgeschäft, und du kannst die Nahrung frisch zu dir nehmen, oder auch kochen, wenn du lieber gekochte Nahrung möchtest. Eigentlich braucht kein Mensch heutzutage, bei der heutigen Transportwirtschaft, Pasteurisation. Eigentlich kannst du frische Lebensmittel kaufen, oder auch getrocknete Lebensmittel zum Beispiel [[Getreide]] oder [[Hülsenfrüchte]]. Und die Pasteurisation ist für eine [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung/ gesunde Ernährung] weitestgehend überflüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war anders zu Zeiten von Louis Pasteur, als es eben nicht möglich war frische Nahrung überall hinzutransportieren. Und anstatt, dass Menschen verseuchte Lebensmittel aßen, war es immer noch besser pasteurisierte Lebensmittel zu haben. Heute wird [[Milch]] gerne pasteurisiert und auch Säfte. Aber man kann Säfte frisch machen. Man braucht es also nicht pasteurisieren und Milch sollte man sowieso nicht trinken, da [[Milchprodukte]] nicht [[gesund]] sind. Louis Pasteur hat viele gute Dinge gemacht, aber manches, was er entwickelt hat, hat sich leider so weit entwickelt, dass viele Menschen gar nicht mehr wissen, wie frische Nahrung aussieht. Iss einfach [[Gemüse]], Salat, [[Rohkost]], [[Obst]] und Hülsenfrüchte und Getreide. Und du wirst feststellen, dass eigentlich zu einer gesunden Nahrung nichts Pasteurisiertes dazugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pasteurisation Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lausche einer Video-Abhandlung über Pasteurisation:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|WvjNSvV8Ln8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Vortragsvideo zu Pasteurisation kann dir vielleicht [[Inspiration]] geben, ein gesundes Leben zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Pasteurisation ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Pasteurisation, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://blog.yoga-vidya.de/ayurveda-zungenschaben-und-olziehen/ Ayurveda Ölziehen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/entspannung-stress-management/ Entspannung, Stress Management]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/fastenkursleiter-ausbildung/ Fastenkursleiter Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pasteurisation gehört zu Themen wie [[Gesundheit]], [[Prävention]], [[Heilung]], [[Krankheitsgründe]], [[Krankheitsursachen]], [[Medizin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Pasteurisation in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Gesundheit und Prävention &#039;&#039;&#039;: [[Partner-Massage]], [[Ontogenese]], [[Ohrkerze]], [[Normalgewicht]], [[Präventivmedizin]], [[Prophylaktikum]], [[Reaktionsphänomen]], [[Regenerationstherapie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Pasteurisation enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Pasteurisation ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit, Medizin, Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Krankheitsursache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pasteurisation&amp;diff=751803</id>
		<title>Pasteurisation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pasteurisation&amp;diff=751803"/>
		<updated>2018-05-31T12:38:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: /* Pasteurisation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pasteurisation &#039;&#039;&#039; ist ein Verfahren zur Haltbarmachung von [[Lebensmittel]]n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pasteurisation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pasteurisation wurde von dem französischen Chemiker und Mikrobiologen Louis Pasteur entwickelt. Er lebte von 1822 - 1895 und er erkannte, dass viele [[Krankheit]]en auf [[Bakterien]] beruhen. Er entwickelte die Tollwut[[impfung]] und das Verfahren der Erhitzung von [[Lebensmittel]]n, um [[Keime]] abzutöten. Aber er war auch jemand, der erkannt hatte, dass nicht nur die Keime so wichtig sind, sondern er sprach vom Milieu und vom Terrain. Und erst dann, wenn die [[Abwehrkraft]] des [[Mensch]]en geschwächt ist, können Bakterien den Menschen auch krank machen. Und so empfahl er gute hygienische Verhältnisse, gute [[Ernährung]] und eine gesunde Lebensweise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pasteurisation ist also ein Erhitzungsverfahren. Dabei werden 90-99 Prozent der Mikroorganismen getötet. Dafür werden die Lebensmittel kurzzeitig, meisten auf 80-90 Grad erhitzt. Manche Lebensmittel werden auch bei etwas niedrigeren [[Temperatur]]en erhitzt, und andere eben bis zu 90°. Das Problem der Pasteurisation ist, dass auch manche [[Vitamine]] abgetötet werden und das dadurch zum Beispiel [[Eiweiß]]e denaturiert werden. Und so ist die Pasteurisation zum einen ein Segen, weil sie hilft das Lebensmittel haltbarer zu machen. Sie ist aber auch ein Fluch, weil Menschen dadurch verleitet werden pasteurisierte Lebensmittel zu verwenden anstatt frische Nahrung zu sich zu nehmen, die ja nicht unbedingt pasteurisiert werden muss. Du kannst frisches [[Obst]], frische [[Salat]]e und [[Rohkost]] im [[Bioladen]] kaufen, natürlich auch im normalen Lebensmittelgeschäft, und du kannst die Nahrung frisch zu dir nehmen, oder auch kochen, wenn du lieber gekochte Nahrung möchtest. Eigentlich braucht kein Mensch heutzutage, bei der heutigen Transportwirtschaft, Pasteurisation. Eigentlich kannst du frische Lebensmittel kaufen, oder auch getrocknete Lebensmittel zum Beispiel [[Getreide]] oder [[Hülsenfrüchte]]. Und die Pasteurisation ist für eine [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung/ gesunde Ernährung] weitestgehend überflüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war anders zu Zeiten von Louis Pasteur, als es eben nicht möglich war frische Nahrung überall hinzutransportieren. Und anstatt, dass Menschen verseuchte Lebensmittel aßen, war es immer noch besser pasteurisierte Lebensmittel zu haben. Heute wird [[Milch]] gerne pasteurisiert und auch Säfte. Aber man kann Säfte frisch machen. Man braucht es also nicht pasteurisieren und Milch sollte man sowieso nicht trinken, da [[Milchprodukte]] nicht [[gesund]] sind. Louis Pasteur hat viele gute Dinge gemacht, aber manches, was er entwickelt hat, hat sich leider so weit entwickelt, dass viele Menschen gar nicht mehr wissen, wie frische Nahrung aussieht. Iss einfach [[Gemüse]], Salat, [[Rohkost]], [[Obst]] und Hülsenfrüchte und Getreide. Und du wirst feststellen, dass eigentlich zu einer gesunden Nahrung nichts Pasteurisiertes dazugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pasteurisation Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lausche einer Video-Abhandlung über Pasteurisation:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|WvjNSvV8Ln8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Vortragsvideo zu Pasteurisation kann dir vielleicht [[Inspiration]] geben, ein gesundes Leben zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Pasteurisation ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Pasteurisation, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://blog.yoga-vidya.de/ayurveda-zungenschaben-und-olziehen/ Ayurveda Ölziehen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/entspannung-stress-management/ Entspannung, Stress Management]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/fastenkursleiter-ausbildung/ Fastenkursleiter Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pasteurisation gehört zu Themen wie [[Gesundheit]], [[Prävention]], [[Heilung]], [[Krankheitsgründe]], [[Krankheitsursachen]], [[Medizin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Pasteurisation in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Gesundheit und Prävention &#039;&#039;&#039;: [[Partner-Massage]], [[Ontogenese]], [[Ohrkerze]], [[Normalgewicht]], [[Präventivmedizin]], [[Prophylaktikum]], [[Reaktionsphänomen]], [[Regenerationstherapie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Pasteurisation enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Pasteurisation ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit, Medizin, Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsursache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pasteurisation&amp;diff=751802</id>
		<title>Pasteurisation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pasteurisation&amp;diff=751802"/>
		<updated>2018-05-31T12:37:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pasteurisation &#039;&#039;&#039; ist ein Verfahren zur Haltbarmachung von [[Lebensmittel]]n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pasteurisation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pasteurisation wurde von dem französischen Chemiker und Mikro[[biologe]]n Louis Pasteur entwickelt. Er lebte von 1822 - 1895 und er erkannte, dass viele [[Krankheit]]en auf [[Bakterien]] beruhen. Er entwickelte die Tollwut[[impfung]] und das Verfahren der Erhitzung von [[Lebensmittel]]n, um [[Keime]] abzutöten. Aber er war auch jemand, der erkannt hatte, dass nicht nur die Keime so wichtig sind, sondern er sprach vom Milieu und vom Terrain. Und erst dann, wenn die [[Abwehrkraft]] des [[Mensch]]en geschwächt ist, können Bakterien den Menschen auch krank machen. Und so empfahl er gute hygienische Verhältnisse, gute [[Ernährung]] und eine gesunde Lebensweise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pasteurisation ist also ein Erhitzungsverfahren. Dabei werden 90-99 Prozent der Mikroorganismen getötet. Dafür werden die Lebensmittel kurzzeitig, meisten auf 80-90 Grad erhitzt. Manche Lebensmittel werden auch bei etwas niedrigeren [[Temperatur]]en erhitzt, und andere eben bis zu 90°. Das Problem der Pasteurisation ist, dass auch manche [[Vitamine]] abgetötet werden und das dadurch zum Beispiel [[Eiweiß]]e denaturiert werden. Und so ist die Pasteurisation zum einen ein Segen, weil sie hilft das Lebensmittel haltbarer zu machen. Sie ist aber auch ein Fluch, weil Menschen dadurch verleitet werden pasteurisierte Lebensmittel zu verwenden anstatt frische Nahrung zu sich zu nehmen, die ja nicht unbedingt pasteurisiert werden muss. Du kannst frisches [[Obst]], frische [[Salat]]e und [[Rohkost]] im [[Bioladen]] kaufen, natürlich auch im normalen Lebensmittelgeschäft, und du kannst die Nahrung frisch zu dir nehmen, oder auch kochen, wenn du lieber gekochte Nahrung möchtest. Eigentlich braucht kein Mensch heutzutage, bei der heutigen Transportwirtschaft, Pasteurisation. Eigentlich kannst du frische Lebensmittel kaufen, oder auch getrocknete Lebensmittel zum Beispiel [[Getreide]] oder [[Hülsenfrüchte]]. Und die Pasteurisation ist für eine [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung/ gesunde Ernährung] weitestgehend überflüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war anders zu Zeiten von Louis Pasteur, als es eben nicht möglich war frische Nahrung überall hinzutransportieren. Und anstatt, dass Menschen verseuchte Lebensmittel aßen, war es immer noch besser pasteurisierte Lebensmittel zu haben. Heute wird [[Milch]] gerne pasteurisiert und auch Säfte. Aber man kann Säfte frisch machen. Man braucht es also nicht pasteurisieren und Milch sollte man sowieso nicht trinken, da [[Milchprodukte]] nicht [[gesund]] sind. Louis Pasteur hat viele gute Dinge gemacht, aber manches, was er entwickelt hat, hat sich leider so weit entwickelt, dass viele Menschen gar nicht mehr wissen, wie frische Nahrung aussieht. Iss einfach [[Gemüse]], Salat, [[Rohkost]], [[Obst]] und Hülsenfrüchte und Getreide. Und du wirst feststellen, dass eigentlich zu einer gesunden Nahrung nichts Pasteurisiertes dazugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pasteurisation Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lausche einer Video-Abhandlung über Pasteurisation:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|WvjNSvV8Ln8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Vortragsvideo zu Pasteurisation kann dir vielleicht [[Inspiration]] geben, ein gesundes Leben zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Pasteurisation ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Pasteurisation, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://blog.yoga-vidya.de/ayurveda-zungenschaben-und-olziehen/ Ayurveda Ölziehen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/entspannung-stress-management/ Entspannung, Stress Management]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/fastenkursleiter-ausbildung/ Fastenkursleiter Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pasteurisation gehört zu Themen wie [[Gesundheit]], [[Prävention]], [[Heilung]], [[Krankheitsgründe]], [[Krankheitsursachen]], [[Medizin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Pasteurisation in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Gesundheit und Prävention &#039;&#039;&#039;: [[Partner-Massage]], [[Ontogenese]], [[Ohrkerze]], [[Normalgewicht]], [[Präventivmedizin]], [[Prophylaktikum]], [[Reaktionsphänomen]], [[Regenerationstherapie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Pasteurisation enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Pasteurisation ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit, Medizin, Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsursache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kreuzdorn&amp;diff=751801</id>
		<title>Kreuzdorn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kreuzdorn&amp;diff=751801"/>
		<updated>2018-05-31T12:27:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kreuzdorn &#039;&#039;&#039; ist ein [[Mittel]] in der traditionellen [[Pflanzenheilkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eberesche Vogelbeere Beeren Tau Morgentau.jpg|thumb|Aus den Beeren von Kreuzdorn kann man [[Tee]] zubereiten.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreuzdorn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreuzdorn ist leicht [[giftig]] und deshalb sollte man vorsichtig sein. Kreuzdorn sollte man im Grunde genommen nur dann verwenden, wenn man vom [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] dafür eine Empfehlung hat. Kreuzdorn ist ein Strauch. Er wird bis zu 3 Meter hoch und er hat schwarze Früchte. Die [[Blüte]]n sind unvollständig eingeschlechtig, die Kelchblätter sind schmal, Kronblätter sind linearlanzettlich, sie sind spitz und doppelt so lang wie die Kelchblätter. Der Kreuzdorn ist verbreitet in ganz [[Europa]] und Westasien. Kreuzdorn wird auch manchmal Purgier-Kreuzdorn genannt, weil er vor allen Dingen abführende [[Wirkung]]en hat. Kreuzdorn hat also eine sogenannte laxierende Wirkung, also abführend. Das beruht auf der Beeinflussung der Grimmdarmbewegung. Es gibt verschiedene [[Untersuchung]]en, die zeigen dass Kreuzdorn eine Auswirkung auf den [[Darm]] hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreuzdorn hat aber auch eine leicht giftige Wirkung deshalb sollte man vorsichtig sein. Nach der traditionellen Pflanzenheilkunde wirkt Kreuzdorn harntreibend, er wirkt [[kreislauf]]anregend, [[blut]]reinigend. Seine Wirkung gegen [[Verstopfung]] kann als belegt gelten. Er wird angewandt bei [[Rheuma]] und [[Gicht]]. Es wird auch gesagt, dass er gegen Ödeme hilft, also Wasseransammlungen, gegen Blutungen, gegen Ekzeme und Hautausschläge. Es gibt also in der traditionellen Pflanzenheilkunde eine Menge von verschiedenen Wirkungen.  Der wissenschaftliche Name ist Rhamnus cartharticus. Es gibt unterschiedliche weitere [[Name]]n. Der Kreuzdorn wird auch genannt als echter Kreuzdorn. Logischerweise gibt es auch einen anderen Kreuzdorn. Er wird auch als Purgier-Kreuzdorn bezeichnet, als Amselbeere, weil die Amseln das gerne essen. Es gibt den [[Ausdruck]] Färberbeere, weil die Früchte früher auch zum Färben verwendet wurden. Er wird [[Hexen]]dorn genannt, weil, wenn man dort zu viel von isst, kann man auch [[Bewusstsein]]sveränderungen haben oder auch [[krank]] werden, Darmgrimmen bekommen. Er wird auch als Kreuzbeere bezeichnet und weil er abführend wirkt eben auch als Purgier-Kreuzdorn.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Verwendet zur Pflanzenheilkunde werden insbesondere die Früchte. Die Früchte können gesammelt werden im [[September]] und [[Oktober]]. Man kann aus den getrockneten reifen Beeren einen [[Tee]] zubereiten. Dazu übergießt man zwei Teelöffel Beeren mit einem Viertelliter kochendem [[Wasser]]. Daraus entsteht ein Aufguss. Man lässt das ganze 10 Minuten ziehen. Man kann die Beeren auch unbearbeitet essen oder sie zu Mus verarbeiten. Aber man sollte beachten, nicht jeder verträgt es und es sollten nur 10 bis 20 Beeren gegessen werden und man sollte Abführmittel natürlich nicht über einen längeren Zeitraum einnehmen. Viel besser als Abführmittel sind natürlich eine [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung/ gesunde Ernährung] mit [[Vollkorn]]produkten, mit [[Hülsenfrüchte]]n, mit [[Gemüse]]n, [[Salat]]en usw. Kreuzdorn ist also ein recht stark wirkendes Pflanzenheilmittel das [[Nebenwirkung]]en hat und [[Schwanger]]e sollten kein Kreuzdorn verwenden. Manche sagen auch das Kreuzdorn niedrigen [[Blutdruck]] beheben kann und so gibt es einige Wirkungen aber auch einige Nebenwirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreuzdorn Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lausche einem Video-Vortrag zum Sachverhalt Kreuzdorn:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|oOCgk6GnzQU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Abhandlung über Kreuzdorn kann dir vielleicht Kraft geben, so zu leben, dass [[Krankheit]] nicht so schnell kommt: [[Richtige Ernährung]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga Übungen], [[Tiefenentspannung]], all das trägt zu guter Gesundheit bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Kreuzdorn ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Kreuzdorn, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asana]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit-heilung-yoga/ Gesundheit, Heilung &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/ Yogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreuzdorn gehört zu Themen wie [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Naturheilkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Kreuzdorn in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* [[Wickel und Packungen]], [[Wadenwickel]], [[Vollbäder]], [[Venenwickel]], [[Abhärtung]], [[Beinwickel]], [[Alternativmedizin]], [[Badekur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Kreuzdorn enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Kreuzdorn ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume, Heilbäume]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kreuzdorn&amp;diff=751800</id>
		<title>Kreuzdorn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kreuzdorn&amp;diff=751800"/>
		<updated>2018-05-31T12:23:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kreuzdorn &#039;&#039;&#039; ist ein [[Mittel]] in der traditionellen [[Pflanzenheilkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreuzdorn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreuzdorn ist leicht [[giftig]] und deshalb sollte man vorsichtig sein. Kreuzdorn sollte man im Grunde genommen nur dann verwenden, wenn man vom [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] dafür eine Empfehlung hat. Kreuzdorn ist ein Strauch. Er wird bis zu 3 Meter hoch und er hat schwarze Früchte. Die [[Blüte]]n sind unvollständig eingeschlechtig, die Kelchblätter sind schmal, Kronblätter sind linearlanzettlich, sie sind spitz und doppelt so lang wie die Kelchblätter. Der Kreuzdorn ist verbreitet in ganz [[Europa]] und Westasien. Kreuzdorn wird auch manchmal Purgier-Kreuzdorn genannt, weil er vor allen Dingen abführende [[Wirkung]]en hat. Kreuzdorn hat also eine sogenannte laxierende Wirkung, also abführend. Das beruht auf der Beeinflussung der Grimmdarmbewegung. Es gibt verschiedene [[Untersuchung]]en, die zeigen dass Kreuzdorn eine Auswirkung auf den [[Darm]] hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreuzdorn hat aber auch eine leicht giftige Wirkung deshalb sollte man vorsichtig sein. Nach der traditionellen Pflanzenheilkunde wirkt Kreuzdorn harntreibend, er wirkt [[kreislauf]]anregend, [[blut]]reinigend. Seine Wirkung gegen [[Verstopfung]] kann als belegt gelten. Er wird angewandt bei [[Rheuma]] und [[Gicht]]. Es wird auch gesagt, dass er gegen Ödeme hilft, also Wasseransammlungen, gegen Blutungen, gegen Ekzeme und Hautausschläge. Es gibt also in der traditionellen Pflanzenheilkunde eine Menge von verschiedenen Wirkungen.  Der wissenschaftliche Name ist Rhamnus cartharticus. Es gibt unterschiedliche weitere [[Name]]n. Der Kreuzdorn wird auch genannt als echter Kreuzdorn. Logischerweise gibt es auch einen anderen Kreuzdorn. Er wird auch als Purgier-Kreuzdorn bezeichnet, als Amselbeere, weil die Amseln das gerne essen. Es gibt den [[Ausdruck]] Färberbeere, weil die Früchte früher auch zum Färben verwendet wurden. Er wird [[Hexen]]dorn genannt, weil, wenn man dort zu viel von isst, kann man auch [[Bewusstsein]]sveränderungen haben oder auch [[krank]] werden, Darmgrimmen bekommen. Er wird auch als Kreuzbeere bezeichnet und weil er abführend wirkt eben auch als Purgier-Kreuzdorn.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Verwendet zur Pflanzenheilkunde werden insbesondere die Früchte. Die Früchte können gesammelt werden im [[September]] und [[Oktober]]. Man kann aus den getrockneten reifen Beeren einen [[Tee]] zubereiten. Dazu übergießt man zwei Teelöffel Beeren mit einem Viertelliter kochendem [[Wasser]]. Daraus entsteht ein Aufguss. Man lässt das ganze 10 Minuten ziehen. Man kann die Beeren auch unbearbeitet essen oder sie zu Mus verarbeiten. Aber man sollte beachten, nicht jeder verträgt es und es sollten nur 10 bis 20 Beeren gegessen werden und man sollte Abführmittel natürlich nicht über einen längeren Zeitraum einnehmen. Viel besser als Abführmittel sind natürlich eine [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung/ gesunde Ernährung] mit [[Vollkorn]]produkten, mit [[Hülsenfrüchte]]n, mit [[Gemüse]]n, [[Salat]]en usw. Kreuzdorn ist also ein recht stark wirkendes Pflanzenheilmittel das [[Nebenwirkung]]en hat und [[Schwanger]]e sollten kein Kreuzdorn verwenden. Manche sagen auch das Kreuzdorn niedrigen [[Blutdruck]] beheben kann und so gibt es einige Wirkungen aber auch einige Nebenwirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreuzdorn Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lausche einem Video-Vortrag zum Sachverhalt Kreuzdorn:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|oOCgk6GnzQU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Abhandlung über Kreuzdorn kann dir vielleicht Kraft geben, so zu leben, dass [[Krankheit]] nicht so schnell kommt: [[Richtige Ernährung]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga Übungen], [[Tiefenentspannung]], all das trägt zu guter Gesundheit bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Kreuzdorn ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Kreuzdorn, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asana]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit-heilung-yoga/ Gesundheit, Heilung &amp;amp; Yoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/ Yogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreuzdorn gehört zu Themen wie [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Naturheilkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Kreuzdorn in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* [[Wickel und Packungen]], [[Wadenwickel]], [[Vollbäder]], [[Venenwickel]], [[Abhärtung]], [[Beinwickel]], [[Alternativmedizin]], [[Badekur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Kreuzdorn enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Kreuzdorn ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume, Heilbäume]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kr%C3%A4uterd%C3%A4mpfe&amp;diff=751789</id>
		<title>Kräuterdämpfe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kr%C3%A4uterd%C3%A4mpfe&amp;diff=751789"/>
		<updated>2018-05-30T13:46:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kräuterdämpfe &#039;&#039;&#039; sind Dämpfe die entweichen, wenn man Kräuter in heißes Wasser hineingibt. Es gibt verschiedene Kräuter, die sehr hilfreich sein können und die heilende Wirkung haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kräuter-Bitter.jpg|thumb|[[Kräuter]], die in heißes [[Wasser]] gegeben werden, erzeugen Kräuterdämpfe.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kräuterdämpfe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann zum Beispiel ein heißes [[Bad]] nehmen und dort frische [[Kräuter]] hineingeben und dabei werden Kräuterdämpfe freigesetzt, die man einatmet. Man kann auch in einem Dampfbad [[Wasser]] mit Kräutern erhitzen und damit einen [[Aufguss]] machen oder das ganze eben erhitzen und so kommen Kräuterdämpfe in die [[Luft]], die man wiederrum einatmen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ein sogenanntes Kräuterdampfbad, wo man den Körper in Kräuterdampf hält und den [[Kopf]] darüber. Man kann auch die Kräuterdämpfen mit einem Inhalationsgerät inhalieren. Dort gibt man heißes Wasser hinein und ein paar Kräuter dazu. Man kann beispielsweise [[Thymian]], [[Eukalyptus]]blätter oder auch Fichtennadeln verwenden. Anschließend atmet man diesen [[Dampf]] ein. Man kann auch einfache in einen Topf heißes Wasser und die Kräuter hineingeben und dann einatmen. Pfefferminz, Pimpernelle, Spitzwegerich, Thymian sind alles [[Heilkräuter]] die man bei einer [[Erkältung]] verwenden kann. Des Weiteren gibt es Kräuterdampfsaunas und vieles andere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade in der traditionellen chinesischen [[Medizin]], auch im [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda], in der Thai-Medizin, wie auch in der [[Kneipp]]medizin, spielen Kräuterdämpfe, Kräuterdampfinhalation, Kräuterdampfbäder und die Kräuterdampf[[sauna]] eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kräuterdämpfe Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass dich zu einer ganzheitlichen Sichtweise führen mit einem Videovortrag über Kräuterdämpfe:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|gGZJQN4D9i4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Referat mit dem Gegenstand Kräuterdämpfe soll dich zum [[Nachdenken]] anregen, dich zu einem gesunden [[Leben]] inspirieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Kräuterdämpfe ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Kräuterdämpfe, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://blog.yoga-vidya.de/ayurveda-zungenschaben-und-olziehen/ Ölziehen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/entspannungstherapeuten-ausbildung-baustein/ Entspannungstherapeuten-Ausbildung Baustein]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/faszien-yoga-trainer-ausbildung/ Faszien Yoga Trainer/in Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kräuterdämpfe gehört zu Themen wie [[Aromatherapie]], [[Gewürze]], [[Kräuter]], [[Heilmittel]], [[Heilpflanze]], [[Pflanzenheilkunde]], [[Heilung]], [[Naturheilkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Kräuterdämpfe in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Gewürze und Heilkräuter &#039;&#039;&#039;: Kräuterbonbon, [[Kaltauszug]], [[Hirtentäschelkraut]], [[Heublumen]], [[Heliodor]], [[Pfefferminzblätter]], [[Pfefferminzöl]], [[Rotmöhre]], [[Bitterstoffmittel]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Pflanzenheilkunde &#039;&#039;&#039;: Kräuterbonbon, [[Kaltauszug]], [[Hirtentäschelkraut]], [[Heublumen]], [[Heliodor]], [[Pfefferminzblätter]], [[Pfefferminzöl]], [[Rotmöhre]], [[Alfalfa-Sprossen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Kräuterdämpfe enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Kräuterdämpfe ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aromatherapie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewürze und Kräuter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpflanze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen‏‎]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kieselerde&amp;diff=733351</id>
		<title>Kieselerde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kieselerde&amp;diff=733351"/>
		<updated>2018-05-24T14:33:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kieselerde &#039;&#039;&#039; ist medizinisch SIO2, also Siliziumoxyd. Kieselerde wird verwendet in Biochemie und [[Homöopathie]], wobei Biochemie eben die [[Schüsslersalze]] sind und ist dort als Silicea bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahrungsergänzung Alpha Liponsäure Naturheilkunde.jpg|thumb|Kieselerde kann als [[Nahrungsergänzungsmittel]] zu sich genommen werden.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kieselerde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kieselerde gilt auch als Nahrungsergänzungsmittel, denn Kieselerde kommt eben im [[Bindegewebe]] vor. Kieselerde kann man zu sich nehmen und manche sagen, dass dieses Silizium wichtig sei für ein elastisches Gewebe und gesunde [[Knochen]]. Silizium kann vom [[Körper]] nicht selbst hergestellt werden und so wird es in Form von [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung/ Nahrung] aufgenommen. Manche behaupten, dass Kieselerde als Nahrungsergänzungsmittel ein wahres Wundermittel ist, andere wiederum warnen vor dem Nahrungsergänzungsmittel Kieselerde, weil sie sagen, es sei ein überflüssiges [[Produkt]], es gäbe viele Versprechungen die nicht gehalten werden können und bei langer Anwendung könnte es sogar die [[Niere]]n schädigen. Man kann also sagen, dass Kieselerde auch Probleme bereiten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Kieselerde-Nahrungsergänzungsmittel enthalten auch Cristobalit oder [[Quarz]], was also kristalline [[Form]]en von Siliziumdioxyd sind und diese gelten in der [[Industrie]] sogar als Gefahrenstoff, wenn sie als Feinstoffe vorliegen. Wer Siliziumdioxyd einatmet kann auch [[Lunge]]ntumore bekommen. Allerdings enthalten die Nahrungsergänzungsmittel Kieselerde nichts, was man einatmen könnte. Vermutlich braucht der [[Körper]] keine Kieselerde, weil wenn man eine gesunde [[Nahrung]] verfolgt, dann hat man genügend Silizium. Es ist auch wichtig zu wissen, dass die regelmäßige Einnahme von zu viel Kieselerde eine Belastung der Nieren mit sich zieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob man doch Kieselerde für eine vorrübergehende Zeit zu sich nimmst, um zum Beispiel etwas für die Nägel, die Haut oder für die Haare zu tun, muss wohl abgewogen werden. Dazu solltest man den Ratschlag von einem Experten wie einem [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] einholen und sich gut erkundigen. Kieselerde ist wie so manches was in der Naturheilkunde angewendet wird, nicht so nebenwirkungsarm wie man manchmal annehmen würde. Am klügsten ist, ernähre dich [[gesund]] mit [[Vollkorn]]getreide, [[Hülsenfrüchte]], [[Obst]], [[Gemüse]], [[Salat]]e, Nüsse und [[Samen]] usw. Dann hast du typischerweise alles was du brauchst. Ansonsten nimm Nahrungsergänzungsmittel nur zu dir, wenn du weißt, dass du tatsächlich einen Mangel von etwas hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kieselerde Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du ein kurzes Vortragsvideo anschauen über Kieselerde:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|poROyv6fWWQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Vortragsvideo mit dem Gegenstand Kieselerde soll dir [[Inspiration]] und Stoff zum Nachdenken geben, dich zu einem gesünderen [[Leben]] motivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Kieselerde ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Kieselerde, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Mantras.html Mantras]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/ Ernährung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/business-yogalehrerin/ Business Yogalehrer/in Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kieselerde gehört zu Themen wie [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Nahrungsergänzungsmittel]], [[Naturheilkunde]], [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Nahrungsergänzungsmittel]], [[Naturheilkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Kieselerde in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kieselerde &#039;&#039;&#039;: [[Jodierung]], [[Flavonoide]], [[Chelat]], [[Carragheen]], [[Nahrungsergänzungsmittel]], [[Ballaststoffe]], [[Inulin]], [[Aminosäure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Kieselerde enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Kieselerde ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nahrungsergänzungsmittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kieselerde&amp;diff=733350</id>
		<title>Kieselerde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kieselerde&amp;diff=733350"/>
		<updated>2018-05-24T14:32:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kieselerde &#039;&#039;&#039; ist medizinisch SIO2, also Siliziumoxyd. Kieselerde wird verwendet in Biochemie und [[Homöopathie]], wobei Biochemie eben die [[Schüsslersalz]]e sind und ist dort als Silicea bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahrungsergänzung Alpha Liponsäure Naturheilkunde.jpg|thumb|Kieselerde kann als [[Nahrungsergänzungsmittel]] zu sich genommen werden.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kieselerde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kieselerde gilt auch als Nahrungsergänzungsmittel, denn Kieselerde kommt eben im [[Bindegewebe]] vor. Kieselerde kann man zu sich nehmen und manche sagen, dass dieses Silizium wichtig sei für ein elastisches Gewebe und gesunde [[Knochen]]. Silizium kann vom [[Körper]] nicht selbst hergestellt werden und so wird es in Form von [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung/ Nahrung] aufgenommen. Manche behaupten, dass Kieselerde als Nahrungsergänzungsmittel ein wahres Wundermittel ist, andere wiederum warnen vor dem Nahrungsergänzungsmittel Kieselerde, weil sie sagen, es sei ein überflüssiges [[Produkt]], es gäbe viele Versprechungen die nicht gehalten werden können und bei langer Anwendung könnte es sogar die [[Niere]]n schädigen. Man kann also sagen, dass Kieselerde auch Probleme bereiten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Kieselerde-Nahrungsergänzungsmittel enthalten auch Cristobalit oder [[Quarz]], was also kristalline [[Form]]en von Siliziumdioxyd sind und diese gelten in der [[Industrie]] sogar als Gefahrenstoff, wenn sie als Feinstoffe vorliegen. Wer Siliziumdioxyd einatmet kann auch [[Lunge]]ntumore bekommen. Allerdings enthalten die Nahrungsergänzungsmittel Kieselerde nichts, was man einatmen könnte. Vermutlich braucht der [[Körper]] keine Kieselerde, weil wenn man eine gesunde [[Nahrung]] verfolgt, dann hat man genügend Silizium. Es ist auch wichtig zu wissen, dass die regelmäßige Einnahme von zu viel Kieselerde eine Belastung der Nieren mit sich zieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob man doch Kieselerde für eine vorrübergehende Zeit zu sich nimmst, um zum Beispiel etwas für die Nägel, die Haut oder für die Haare zu tun, muss wohl abgewogen werden. Dazu solltest man den Ratschlag von einem Experten wie einem [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] einholen und sich gut erkundigen. Kieselerde ist wie so manches was in der Naturheilkunde angewendet wird, nicht so nebenwirkungsarm wie man manchmal annehmen würde. Am klügsten ist, ernähre dich [[gesund]] mit [[Vollkorn]]getreide, [[Hülsenfrüchte]], [[Obst]], [[Gemüse]], [[Salat]]e, Nüsse und [[Samen]] usw. Dann hast du typischerweise alles was du brauchst. Ansonsten nimm Nahrungsergänzungsmittel nur zu dir, wenn du weißt, dass du tatsächlich einen Mangel von etwas hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kieselerde Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du ein kurzes Vortragsvideo anschauen über Kieselerde:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|poROyv6fWWQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Vortragsvideo mit dem Gegenstand Kieselerde soll dir [[Inspiration]] und Stoff zum Nachdenken geben, dich zu einem gesünderen [[Leben]] motivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Kieselerde ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Kieselerde, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Mantras.html Mantras]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/ Ernährung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/business-yogalehrerin/ Business Yogalehrer/in Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kieselerde gehört zu Themen wie [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Nahrungsergänzungsmittel]], [[Naturheilkunde]], [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Nahrungsergänzungsmittel]], [[Naturheilkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Kieselerde in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kieselerde &#039;&#039;&#039;: [[Jodierung]], [[Flavonoide]], [[Chelat]], [[Carragheen]], [[Nahrungsergänzungsmittel]], [[Ballaststoffe]], [[Inulin]], [[Aminosäure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Kieselerde enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Kieselerde ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nahrungsergänzungsmittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kieselerde&amp;diff=733349</id>
		<title>Kieselerde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kieselerde&amp;diff=733349"/>
		<updated>2018-05-24T14:32:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kieselerde &#039;&#039;&#039; ist medizinisch SIO2, also Siliziumoxyd. Kieselerde wird verwendet in Biochemie und [[Homöopathie]], wobei Biochemie eben die [[Schüssler-Salz]]e sind und ist dort als Silicea bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahrungsergänzung Alpha Liponsäure Naturheilkunde.jpg|thumb|Kieselerde kann als [[Nahrungsergänzungsmittel]] zu sich genommen werden.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kieselerde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kieselerde gilt auch als Nahrungsergänzungsmittel, denn Kieselerde kommt eben im [[Bindegewebe]] vor. Kieselerde kann man zu sich nehmen und manche sagen, dass dieses Silizium wichtig sei für ein elastisches Gewebe und gesunde [[Knochen]]. Silizium kann vom [[Körper]] nicht selbst hergestellt werden und so wird es in Form von [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung/ Nahrung] aufgenommen. Manche behaupten, dass Kieselerde als Nahrungsergänzungsmittel ein wahres Wundermittel ist, andere wiederum warnen vor dem Nahrungsergänzungsmittel Kieselerde, weil sie sagen, es sei ein überflüssiges [[Produkt]], es gäbe viele Versprechungen die nicht gehalten werden können und bei langer Anwendung könnte es sogar die [[Niere]]n schädigen. Man kann also sagen, dass Kieselerde auch Probleme bereiten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Kieselerde-Nahrungsergänzungsmittel enthalten auch Cristobalit oder [[Quarz]], was also kristalline [[Form]]en von Siliziumdioxyd sind und diese gelten in der [[Industrie]] sogar als Gefahrenstoff, wenn sie als Feinstoffe vorliegen. Wer Siliziumdioxyd einatmet kann auch [[Lunge]]ntumore bekommen. Allerdings enthalten die Nahrungsergänzungsmittel Kieselerde nichts, was man einatmen könnte. Vermutlich braucht der [[Körper]] keine Kieselerde, weil wenn man eine gesunde [[Nahrung]] verfolgt, dann hat man genügend Silizium. Es ist auch wichtig zu wissen, dass die regelmäßige Einnahme von zu viel Kieselerde eine Belastung der Nieren mit sich zieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob man doch Kieselerde für eine vorrübergehende Zeit zu sich nimmst, um zum Beispiel etwas für die Nägel, die Haut oder für die Haare zu tun, muss wohl abgewogen werden. Dazu solltest man den Ratschlag von einem Experten wie einem [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] einholen und sich gut erkundigen. Kieselerde ist wie so manches was in der Naturheilkunde angewendet wird, nicht so nebenwirkungsarm wie man manchmal annehmen würde. Am klügsten ist, ernähre dich [[gesund]] mit [[Vollkorn]]getreide, [[Hülsenfrüchte]], [[Obst]], [[Gemüse]], [[Salat]]e, Nüsse und [[Samen]] usw. Dann hast du typischerweise alles was du brauchst. Ansonsten nimm Nahrungsergänzungsmittel nur zu dir, wenn du weißt, dass du tatsächlich einen Mangel von etwas hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kieselerde Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du ein kurzes Vortragsvideo anschauen über Kieselerde:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|poROyv6fWWQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Vortragsvideo mit dem Gegenstand Kieselerde soll dir [[Inspiration]] und Stoff zum Nachdenken geben, dich zu einem gesünderen [[Leben]] motivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Kieselerde ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Kieselerde, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Mantras.html Mantras]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/ Ernährung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/business-yogalehrerin/ Business Yogalehrer/in Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kieselerde gehört zu Themen wie [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Nahrungsergänzungsmittel]], [[Naturheilkunde]], [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Nahrungsergänzungsmittel]], [[Naturheilkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Kieselerde in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kieselerde &#039;&#039;&#039;: [[Jodierung]], [[Flavonoide]], [[Chelat]], [[Carragheen]], [[Nahrungsergänzungsmittel]], [[Ballaststoffe]], [[Inulin]], [[Aminosäure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Kieselerde enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Nahrungsergänzungsmittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kieselerde&amp;diff=733348</id>
		<title>Kieselerde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kieselerde&amp;diff=733348"/>
		<updated>2018-05-24T14:29:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kieselerde &#039;&#039;&#039; ist medizinisch SIO2, also Siliziumoxyd. Kieselerde wird verwendet in Biochemie und [[Homöopathie]], wobei Biochemie eben die [[Schüssler-Salz]]e sind und ist dort als Silicea bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kieselerde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kieselerde gilt auch als Nahrungsergänzungsmittel, denn Kieselerde kommt eben im [[Bindegewebe]] vor. Kieselerde kann man zu sich nehmen und manche sagen, dass dieses Silizium wichtig sei für ein elastisches Gewebe und gesunde [[Knochen]]. Silizium kann vom [[Körper]] nicht selbst hergestellt werden und so wird es in Form von [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung/ Nahrung] aufgenommen. Manche behaupten, dass Kieselerde als Nahrungsergänzungsmittel ein wahres Wundermittel ist, andere wiederum warnen vor dem Nahrungsergänzungsmittel Kieselerde, weil sie sagen, es sei ein überflüssiges [[Produkt]], es gäbe viele Versprechungen die nicht gehalten werden können und bei langer Anwendung könnte es sogar die [[Niere]]n schädigen. Man kann also sagen, dass Kieselerde auch Probleme bereiten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Kieselerde-Nahrungsergänzungsmittel enthalten auch Cristobalit oder [[Quarz]], was also kristalline [[Form]]en von Siliziumdioxyd sind und diese gelten in der [[Industrie]] sogar als Gefahrenstoff, wenn sie als Feinstoffe vorliegen. Wer Siliziumdioxyd einatmet kann auch [[Lunge]]ntumore bekommen. Allerdings enthalten die Nahrungsergänzungsmittel Kieselerde nichts, was man einatmen könnte. Vermutlich braucht der [[Körper]] keine Kieselerde, weil wenn man eine gesunde [[Nahrung]] verfolgt, dann hat man genügend Silizium. Es ist auch wichtig zu wissen, dass die regelmäßige Einnahme von zu viel Kieselerde eine Belastung der Nieren mit sich zieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob man doch Kieselerde für eine vorrübergehende Zeit zu sich nimmst, um zum Beispiel etwas für die Nägel, die Haut oder für die Haare zu tun, muss wohl abgewogen werden. Dazu solltest man den Ratschlag von einem Experten wie einem [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] einholen und sich gut erkundigen. Kieselerde ist wie so manches was in der Naturheilkunde angewendet wird, nicht so nebenwirkungsarm wie man manchmal annehmen würde. Am klügsten ist, ernähre dich [[gesund]] mit [[Vollkorn]]getreide, [[Hülsenfrüchte]], [[Obst]], [[Gemüse]], [[Salat]]e, Nüsse und [[Samen]] usw. Dann hast du typischerweise alles was du brauchst. Ansonsten nimm Nahrungsergänzungsmittel nur zu dir, wenn du weißt, dass du tatsächlich einen Mangel von etwas hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kieselerde Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du ein kurzes Vortragsvideo anschauen über Kieselerde:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|poROyv6fWWQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Vortragsvideo mit dem Gegenstand Kieselerde soll dir [[Inspiration]] und Stoff zum Nachdenken geben, dich zu einem gesünderen [[Leben]] motivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Kieselerde ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Kieselerde, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Mantras.html Mantras]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/ Ernährung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/business-yogalehrerin/ Business Yogalehrer/in Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kieselerde gehört zu Themen wie [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Nahrungsergänzungsmittel]], [[Naturheilkunde]], [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Nahrungsergänzungsmittel]], [[Naturheilkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Kieselerde in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kieselerde &#039;&#039;&#039;: [[Jodierung]], [[Flavonoide]], [[Chelat]], [[Carragheen]], [[Nahrungsergänzungsmittel]], [[Ballaststoffe]], [[Inulin]], [[Aminosäure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Kieselerde enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Kieselerde ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nahrungsergänzungsmittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kieselerde&amp;diff=733346</id>
		<title>Kieselerde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kieselerde&amp;diff=733346"/>
		<updated>2018-05-24T14:19:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kieselerde &#039;&#039;&#039; ist medizinisch SIO2, also Siliziumoxyd. Kieselerde wird verwendet in Biochemie und [[Homöopathie]], wobei [[Biochemie]] eben die [[Schüssler-Salz]]e sind und ist dort als Silicea bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kieselerde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kieselerde gilt auch als Nahrungsergänzungsmittel, denn Kieselerde kommt eben im [[Bindegewebe]] vor. Kieselerde kann man zu sich nehmen und manche sagen, dass dieses Silizium wichtig sei für ein elastisches Gewebe und gesunde [[Knochen]]. Silizium kann vom [[Körper]] nicht selbst hergestellt werden und so wird es in Form von [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung/ Nahrung] aufgenommen. Manche behaupten, dass Kieselerde als Nahrungsergänzungsmittel ein wahres Wundermittel ist, andere wiederum warnen vor dem Nahrungsergänzungsmittel Kieselerde, weil sie sagen, es sei ein überflüssiges [[Produkt]], es gäbe viele Versprechungen die nicht gehalten werden können und bei langer Anwendung könnte es sogar die [[Niere]]n schädigen. Man kann also sagen, dass Kieselerde auch Probleme bereiten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Kieselerde-Nahrungsergänzungsmittel enthalten auch Cristobalit oder [[Quarz]], was also kristalline [[Form]]en von Siliziumdioxyd sind und diese gelten in der [[Industrie]] sogar als Gefahrenstoff, wenn sie als Feinstoffe vorliegen. Wer Siliziumdioxyd einatmet kann auch [[Lunge]]ntumore bekommen. Allerdings enthalten die Nahrungsergänzungsmittel Kieselerde nichts, was man einatmen könnte. Vermutlich braucht der [[Körper]] keine Kieselerde, weil wenn man eine gesunde [[Nahrung]] verfolgt, dann hat man genügend Silizium. Es ist auch wichtig zu wissen, dass die regelmäßige Einnahme von zu viel Kieselerde eine Belastung der Nieren mit sich zieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob man doch Kieselerde für eine vorrübergehende Zeit zu sich nimmst, um zum Beispiel etwas für die Nägel, die Haut oder für die Haare zu tun, muss wohl abgewogen werden. Dazu solltest man den Ratschlag von einem Experten wie einem [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] einholen und sich gut erkundigen. Kieselerde ist wie so manches was in der Naturheilkunde angewendet wird, nicht so nebenwirkungsarm wie man manchmal annehmen würde. Am klügsten ist, ernähre dich [[gesund]] mit [[Vollkorn]]getreide, [[Hülsenfrüchte]], [[Obst]], [[Gemüse]], [[Salat]]e, Nüsse und [[Samen]] usw. Dann hast du typischerweise alles was du brauchst. Ansonsten nimm Nahrungsergänzungsmittel nur zu dir, wenn du weißt, dass du tatsächlich einen Mangel von etwas hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kieselerde Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du ein kurzes Vortragsvideo anschauen über Kieselerde:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|poROyv6fWWQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Vortragsvideo mit dem Gegenstand Kieselerde soll dir [[Inspiration]] und Stoff zum Nachdenken geben, dich zu einem gesünderen [[Leben]] motivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Kieselerde ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Kieselerde, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Mantras.html Mantras]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/ Ernährung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/business-yogalehrerin/ Business Yogalehrer/in Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kieselerde gehört zu Themen wie [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Nahrungsergänzungsmittel]], [[Naturheilkunde]], [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Nahrungsergänzungsmittel]], [[Naturheilkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Kieselerde in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kieselerde &#039;&#039;&#039;: [[Jodierung]], [[Flavonoide]], [[Chelat]], [[Carragheen]], [[Nahrungsergänzungsmittel]], [[Ballaststoffe]], [[Inulin]], [[Aminosäure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Kieselerde enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nahrungsergänzungsmittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=733196</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=733196"/>
		<updated>2018-05-22T12:04:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: /* Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. In Deutschland praktizieren gegenwärtig 2,6 Millionen Menschen Yoga, wobei der Anteil von [[Frau]]en über dem der [[Mann|Männer]] liegt. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. Originalstudie: [http://www.karmakonsum.de/wp-content/uploads/2015/02/StudieBDYYogainDeutschland2014.pdf Yoga in Zahlen], Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/gesundheit_ratgeber_gastkolumnen_bessler/neue-studie-2-6-millionen-deutsche-praktizieren-yoga-warum-der-trend-zum-yoga-waechst_id_4282237.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und seine therapeutischen Effekte (2018)====&lt;br /&gt;
Die deutsche medizinische Wochenschrift veröffentlichte 2018 einen Artikel zu den therapheutischen Effekten des [[Yoga]]. Dort hielten sie die Reduktion der chronischen [[Muskel]]- und [[Gelenk]]schmerzen durch eine ganzheitliche Yogapraxis fest. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch chronischen [[Stress]] ausgelöste Dybalancen, konnten insbesondere durch Atemtechniken, [[Entspannung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] positiv beeinflusst werden. Bei den Yoga Übenden senkte sich die Hypertonie, [[Adipositas]] und Hyperlipidämie. Auch auf der psychischen Ebene konnte man feststellen, dass an Depression leidende Menschen durch eine meditative Yogapraxis bessere [[Erfolg]]e als nur mit [[Sport]] erzielen konnten. Dies ist sicherlich der vermehrten Ausschüttung von Neurotransmittern wie [[Serotonin]] und Dopamin geschuldet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese positive Auswirkung von Yoga auf die [[Psyche]], bietet sich die Praxis auch in der unterstütztenden [[Krebs]]therapie an. Menopausal bedingte [[Schlafstörung]]en konnten durch gegelmäßige Yogapraxis gesenkt werden. Außerdem stellten sie fest, dass Yoga nicht gefährlicher als andere Sportarten ist, sogar im Gegenteil war Yoga mit 1% Verletzungsrisiko, eines der verletzungsfreisten Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei unterschiedlichen Krankheitsbildern====&lt;br /&gt;
Der Psychologe Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Intergrative Medizin in Essen-Mitte erklärt, dass zurzeit knapp 16 Millionen Menschen in Deutschland Yoga praktizieren oder gerne damit anfangen möchten. Meistens seien es gesundheitliche Gründe, die die Menschen zum Yoga brächten, erklärt Cramer, der die wissenschaftlichen Ergebnisse von mehr als 300 Studien auswertete. Cramer stuft Yoga als wirksamen Therapie- und Präventionsansatz ein. Yoga hilft bei unterschiedlichen Krankheitsbildern, nachweislich profitieren Menschen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden, chronischen Schmerzen oder psychischen Problemen davon. Zum Yoga gehört nicht nur das Einnehmen verschiedener Haltungen, sondern auch das praktizieren verschiedener Atem- und Konzentrationstechniken und der Meditation. Die verschiedenen Meditationsarten dagegen können nachweislich Menschen mit leichten Depressionen helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Zusammenfassung der Datenlage in der Fachzeitschrift DMW (Deutsche Medizinische Wochenschrift): [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm Wissenschaftlich belegt: Yoga hilft bei unterschiedlichen Krankheitsbildern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html Yoga hat therapeutisches Potenzial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)===&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel Meditation, Yoga und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn jung: Demenz und Alzheimer (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach Yoga und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und Meditation helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://kch.illinois.edu/research/labs/neurocognitive-kinesiology/files/Articles/Gothe_2013_TheEffectsOfA.pdf The Acute Effects of Yoga on Executive Function], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2016, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter Yoga zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder Yoga, Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. Yoga fördert die Bewegung und Meditation kann der Entspannung und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016, 2013, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/yoga/introduction.htm#hed8 Yoga for Health (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care (YES) trial (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen Rückenschmerzen in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert.&lt;br /&gt;
Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass Yoga eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [[Meditation]] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physiotherapie oder Unterricht bei chronischen Schmerzen des unteren Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der Angst, Depression und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass Yoga bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000013077/1_diss_h.traitteur.pdf?hosts= Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/easing-arthritis.html Yogajournal], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 MedicineNet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Hi-WSMD04sg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rtttKTUKGbk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2016, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei der Entwicklung von sozialer und emotionaler Intelligenz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656&lt;br /&gt;
Originalstudie: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/cdev.12864/full&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Burn-Out/Stress===&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [[Yoga]] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein Yoga. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html Hilft Yoga gegen Depressionen?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mit Yoga gegen Depressionen (2017)===&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga lindert psychische Leiden (2017)===&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. &lt;br /&gt;
Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Alternative zu Psychopharmaka (2012, 2009)====&lt;br /&gt;
Patienten, die an [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im [[Raum]], was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Fachjournal &amp;quot;Frontiers of Psychiatry&amp;quot; erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depressionen] und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyt.2012.00117/full Yoga on our minds: a systematic review of yoga for neuropsychiatric disorders (2012).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Sonnengruß statt Psychopharmaka]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen==&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xjt-XPWtCKo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)===&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)===&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
Der US-amerikanische Arzt und Yogatherapeut Timothy McCall hat 2016 eine Übersicht veröffentlicht, in der er aktuelle Studien zu den unterschiedlichen Wirkbereichen von Yoga auflistet. Die Originalarbeit ist [http://www.drmccall.com/uploads/2/2/6/5/22658464/101healthconditionshelpedbyyoga.pdf hier] zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: http://www.innervestment.com/documents/InnervestmentStudie2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland -&lt;br /&gt;
Studie zu Interesse, Praxis und Motiven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien vor 2000===&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=733195</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=733195"/>
		<updated>2018-05-22T12:01:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: /* Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. In Deutschland praktizieren gegenwärtig 2,6 Millionen Menschen Yoga, wobei der Anteil von [[Frau]]en über dem der [[Mann|Männer]] liegt. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. Originalstudie: [http://www.karmakonsum.de/wp-content/uploads/2015/02/StudieBDYYogainDeutschland2014.pdf Yoga in Zahlen], Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/gesundheit_ratgeber_gastkolumnen_bessler/neue-studie-2-6-millionen-deutsche-praktizieren-yoga-warum-der-trend-zum-yoga-waechst_id_4282237.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und seine therapeutischen Effekte (2018)====&lt;br /&gt;
Die deutsche medizinische Wochenschrift veröffentlichte 2018 einen Artikel zu den therapheutischen Effekten des [[Yoga]]. Dort hielten sie die Reduktion der chronischen [[Muskel]]- und [[Gelenk]]schmerzen durch eine ganzheitliche Yogapraxis fest. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch chronischen [[Stress]] ausgelöste Dybalancen, konnten insbesondere durch Atemtechniken, [[Entspannung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] positiv beeinflusst werden. Bei den Yoga Übenden senkte sich die Hypertonie, [[Adipositas]] und Hyperlipidämie. Auch auf der psychischen Ebene konnte man feststellen, dass an Depression leidende Menschen durch eine meditative Yogapraxis bessere [[Erfolg]]e als nur mit [[Sport]] erzielen konnten. Dies ist sicherlich der vermehrten Ausschüttung von Neurotransmittern wie [[Serotonin]] und Dopamin geschuldet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese positive Auswirkung von Yoga auf die [[Psyche]], bietet sich die Praxis auch in der unterstütztenden [[Krebs]]therapie an. Menopausal bedingte [[Schlafstörung]]en konnten durch gegelmäßige Yogapraxis gesenkt werden. Außerdem stellten sie fest, dass Yoga nicht gefährlicher als andere Sportarten ist, sogar im Gegenteil war Yoga mit 1% Verletzungsrisiko, eines der verletzungsfreisten Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei unterschiedlichen Krankheitsbildern====&lt;br /&gt;
Der Psychologe Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Intergrative Medizin in Essen-Mitte erklärt, dass zurzeit knapp 16 Millionen Menschen in Deutschland Yoga praktizieren oder gerne damit anfangen möchten. Meistens seien es gesundheitliche Gründe, die die Menschen zum Yoga brächten, erklärt Cramer, der die wissenschaftlichen Ergebnisse von mehr als 300 Studien auswertete. Cramer stuft Yoga als wirksamen Therapie- und Präventionsansatz ein. Yoga hilft bei unterschiedlichen Krankheitsbildern, nachweislich profitieren Menschen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden, chronischen Schmerzen oder psychischen Problemen davon. Zum Yoga gehört nicht nur das Einnehmen verschiedener Haltungen, sondern auch das praktizieren verschiedener Atem- und Konzentrationstechniken und der Meditation. Die verschiedenen Meditationsarten dagegen können nachweislich Menschen mit leichten Depressionen helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Zusammenfassung der Datenlage in der Fachzeitschrift DMW (Deutsche Medizinische Wochenschrift): [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm Wissenschaftlich belegt: Yoga hilft bei unterschiedlichen Krankheitsbildern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html Yoga hat therapeutisches Potenzial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)===&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel Meditation, Yoga und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn jung: Demenz und Alzheimer (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach Yoga und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und Meditation helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://kch.illinois.edu/research/labs/neurocognitive-kinesiology/files/Articles/Gothe_2013_TheEffectsOfA.pdf The Acute Effects of Yoga on Executive Function], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2016, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter Yoga zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder Yoga, Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. Yoga fördert die Bewegung und Meditation kann der Entspannung und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016, 2013, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/yoga/introduction.htm#hed8 Yoga for Health (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care (YES) trial (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen Rückenschmerzen in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert.&lt;br /&gt;
Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass Yoga eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [[Meditation]] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physiotherapie oder Unterricht bei chronischen Schmerzen des unteren Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der Angst, Depression und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass Yoga bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000013077/1_diss_h.traitteur.pdf?hosts= Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/easing-arthritis.html Yogajournal], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 MedicineNet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Hi-WSMD04sg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rtttKTUKGbk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2016, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei der Entwicklung von sozialer und emotionaler Intelligenz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656&lt;br /&gt;
Originalstudie: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/cdev.12864/full&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Burn-Out/Stress===&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [[Yoga]] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein Yoga. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html Hilft Yoga gegen Depressionen?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mit Yoga gegen Depressionen (2017)===&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga lindert psychische Leiden (2017)===&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. &lt;br /&gt;
Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Alternative zu Psychopharmaka (2012, 2009)====&lt;br /&gt;
Patienten, die an [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im [[Raum]], was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Fachjournal &amp;quot;Frontiers of Psychiatry&amp;quot; erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depressionen] und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyt.2012.00117/full Yoga on our minds: a systematic review of yoga for neuropsychiatric disorders (2012).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Sonnengruß statt Psychopharmaka]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen==&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xjt-XPWtCKo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)===&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)===&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
Der US-amerikanische Arzt und Yogatherapeut Timothy McCall hat 2016 eine Übersicht veröffentlicht, in der er aktuelle Studien zu den unterschiedlichen Wirkbereichen von Yoga auflistet. Die Originalarbeit ist [http://www.drmccall.com/uploads/2/2/6/5/22658464/101healthconditionshelpedbyyoga.pdf hier] zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: http://www.innervestment.com/documents/InnervestmentStudie2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland -&lt;br /&gt;
Studie zu Interesse, Praxis und Motiven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien vor 2000===&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=733194</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=733194"/>
		<updated>2018-05-22T12:01:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: /* Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. In Deutschland praktizieren gegenwärtig 2,6 Millionen Menschen Yoga, wobei der Anteil von [[Frau]]en über dem der [[Mann|Männer]] liegt. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. Originalstudie: [http://www.karmakonsum.de/wp-content/uploads/2015/02/StudieBDYYogainDeutschland2014.pdf Yoga in Zahlen], Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/gesundheit_ratgeber_gastkolumnen_bessler/neue-studie-2-6-millionen-deutsche-praktizieren-yoga-warum-der-trend-zum-yoga-waechst_id_4282237.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und seine therapeutischen Effekte (2018)====&lt;br /&gt;
Die deutsche medizinische Wochenschrift veröffentlichte 2018 einen Artikel zu den therapheutischen Effekten des [[Yoga]]. Dort hielten sie die Reduktion der chronischen [[Muskel]]- und [[Gelenk]]schmerzen durch eine ganzheitliche Yogapraxis fest. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch chronischen [[Stress]] ausgelöste Dybalancen, konnten insbesondere durch Atemtechniken, [[Entspannung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] positiv beeinflusst werden. Bei den Yoga Übenden senkte sich die Hypertonie, [[Adipositas]] und Hyperlipidämie. Auch auf der psychischen Ebene konnte man feststellen, dass an Depression leidende Menschen durch eine meditative Yogapraxis bessere [[Erfolg]]e als nur mit [[Sport]] erzielen konnten. Dies ist sicherlich der vermehrten Ausschüttung von Neurotransmittern wie [[Serotonin]] und Dopamin geschuldet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese positive Auswirkung von Yoga auf die [[Psyche]], bietet sich die Praxis auch in der unterstütztenden [[Krebs]]therapie an. Menopausal bedingte [[Schlafstörung]]en konnten durch gegelmäßige Yogapraxis gesenkt werden. Außerdem stellten sie fest, dass Yoga nicht gefährlicher als andere Sportarten ist, sogar im Gegenteil war Yoga mit 1% Verletzungsrisiko, eines der verletzungsfreisten Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei unterschiedlichen Krankheitsbildern====&lt;br /&gt;
Der Psychologe Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Intergrative Medizin in Essen-Mitte erklärt, dass zurzeit knapp 16 Millionen Menschen in Deutschland Yoga praktizieren oder gerne damit anfangen möchten. Meistens seien es gesundheitliche Gründe, die die Menschen zum Yoga brächten, erklärt Cramer, der die wissenschaftlichen Ergebnisse von mehr als 300 Studien auswertete. Cramer stuft Yoga als wirksamen Therapie- und Präventionsansatz ein. Yoga hilft bei unterschiedlichen Krankheitsbildern, nachweislich profitieren Menschen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden, chronischen Schmerzen oder psychischen Problemen davon. Zum Yoga gehört nicht nur das Einnehmen verschiedener Haltungen, sondern auch das praktizieren verschiedener Atem- und Konzentrationstechniken und der Meditation. Die verschiedenen Meditationsarten dagegen können nachweislich Menschen mit leichten Depressionen helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Zusammenfassung der Datenlage in der Fachzeitschrift DMW (Deutsche Medizinische Wochenschrift): [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm Wissenschaftlich belegt: Yoga hilft bei unterschiedlichen Krankheitsbildern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html Yoga hat therapeutisches Potenzial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen [[Effekt]] stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)===&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel Meditation, Yoga und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn jung: Demenz und Alzheimer (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach Yoga und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und Meditation helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://kch.illinois.edu/research/labs/neurocognitive-kinesiology/files/Articles/Gothe_2013_TheEffectsOfA.pdf The Acute Effects of Yoga on Executive Function], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2016, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter Yoga zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder Yoga, Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. Yoga fördert die Bewegung und Meditation kann der Entspannung und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016, 2013, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/yoga/introduction.htm#hed8 Yoga for Health (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care (YES) trial (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen Rückenschmerzen in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert.&lt;br /&gt;
Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass Yoga eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [[Meditation]] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physiotherapie oder Unterricht bei chronischen Schmerzen des unteren Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der Angst, Depression und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass Yoga bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000013077/1_diss_h.traitteur.pdf?hosts= Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/easing-arthritis.html Yogajournal], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 MedicineNet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Hi-WSMD04sg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rtttKTUKGbk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2016, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei der Entwicklung von sozialer und emotionaler Intelligenz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656&lt;br /&gt;
Originalstudie: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/cdev.12864/full&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Burn-Out/Stress===&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [[Yoga]] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein Yoga. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html Hilft Yoga gegen Depressionen?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mit Yoga gegen Depressionen (2017)===&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga lindert psychische Leiden (2017)===&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. &lt;br /&gt;
Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Alternative zu Psychopharmaka (2012, 2009)====&lt;br /&gt;
Patienten, die an [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im [[Raum]], was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Fachjournal &amp;quot;Frontiers of Psychiatry&amp;quot; erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depressionen] und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyt.2012.00117/full Yoga on our minds: a systematic review of yoga for neuropsychiatric disorders (2012).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Sonnengruß statt Psychopharmaka]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen==&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xjt-XPWtCKo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)===&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)===&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
Der US-amerikanische Arzt und Yogatherapeut Timothy McCall hat 2016 eine Übersicht veröffentlicht, in der er aktuelle Studien zu den unterschiedlichen Wirkbereichen von Yoga auflistet. Die Originalarbeit ist [http://www.drmccall.com/uploads/2/2/6/5/22658464/101healthconditionshelpedbyyoga.pdf hier] zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: http://www.innervestment.com/documents/InnervestmentStudie2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland -&lt;br /&gt;
Studie zu Interesse, Praxis und Motiven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien vor 2000===&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=733193</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=733193"/>
		<updated>2018-05-22T11:59:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: /* Körperliche Wirkung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. In Deutschland praktizieren gegenwärtig 2,6 Millionen Menschen Yoga, wobei der Anteil von [[Frau]]en über dem der [[Mann|Männer]] liegt. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. Originalstudie: [http://www.karmakonsum.de/wp-content/uploads/2015/02/StudieBDYYogainDeutschland2014.pdf Yoga in Zahlen], Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/gesundheit_ratgeber_gastkolumnen_bessler/neue-studie-2-6-millionen-deutsche-praktizieren-yoga-warum-der-trend-zum-yoga-waechst_id_4282237.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemeine Gesundheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und seine therapeutischen Effekte (2018)====&lt;br /&gt;
Die deutsche medizinische Wochenschrift veröffentlichte 2018 einen Artikel zu den therapheutischen Effekten des [[Yoga]]. Dort hielten sie die Reduktion der chronischen [[Muskel]]- und [[Gelenk]]schmerzen durch eine ganzheitliche Yogapraxis fest. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch chronischen [[Stress]] ausgelöste Dybalancen, konnten insbesondere durch Atemtechniken, [[Entspannung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] positiv beeinflusst werden. Bei den Yoga Übenden senkte sich die Hypertonie, [[Adipositas]] und Hyperlipidämie. Auch auf der psychischen Ebene konnte man feststellen, dass an Depression leidende Menschen durch eine meditative Yogapraxis bessere [[Erfolg]]e als nur mit [[Sport]] erzielen konnten. Dies ist sicherlich der vermehrten Ausschüttung von Neurotransmittern wie [[Serotonin]] und Dopamin geschuldet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese positive Auswirkung von Yoga auf die [[Psyche]], bietet sich die Praxis auch in der unterstütztenden [[Krebs]]therapie an. Menopausal bedingte [[Schlafstörung]]en konnten durch gegelmäßige Yogapraxis gesenkt werden. Außerdem stellten sie fest, dass Yoga nicht gefährlicher als andere Sportarten ist, sogar im Gegenteil war Yoga mit 1% Verletzungsrisiko, eines der verletzungsfreisten Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei unterschiedlichen Krankheitsbildern====&lt;br /&gt;
Der Psychologe Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Intergrative Medizin in Essen-Mitte erklärt, dass zurzeit knapp 16 Millionen Menschen in Deutschland Yoga praktizieren oder gerne damit anfangen möchten. Meistens seien es gesundheitliche Gründe, die die Menschen zum Yoga brächten, erklärt Cramer, der die wissenschaftlichen Ergebnisse von mehr als 300 Studien auswertete. Cramer stuft Yoga als wirksamen Therapie- und Präventionsansatz ein. Yoga hilft bei unterschiedlichen Krankheitsbildern, nachweislich profitieren Menschen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden, chronischen Schmerzen oder psychischen Problemen davon. Zum Yoga gehört nicht nur das Einnehmen verschiedener Haltungen, sondern auch das praktizieren verschiedener Atem- und Konzentrationstechniken und der Meditation. Die verschiedenen Meditationsarten dagegen können nachweislich Menschen mit leichten Depressionen helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Zusammenfassung der Datenlage in der Fachzeitschrift DMW (Deutsche Medizinische Wochenschrift): [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm Wissenschaftlich belegt: Yoga hilft bei unterschiedlichen Krankheitsbildern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html Yoga hat therapeutisches Potenzial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für Psychologie an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre Pause mit entspannungstechniken verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der Natur verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im Park, während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und Meditation übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittagessen zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min positiv auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)===&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel Meditation, Yoga und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn jung: Demenz und Alzheimer (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach Yoga und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und Meditation helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://kch.illinois.edu/research/labs/neurocognitive-kinesiology/files/Articles/Gothe_2013_TheEffectsOfA.pdf The Acute Effects of Yoga on Executive Function], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html DailyMail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2016, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter Yoga zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder Yoga, Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. Yoga fördert die Bewegung und Meditation kann der Entspannung und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016, 2013, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/yoga/introduction.htm#hed8 Yoga for Health (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care (YES) trial (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen Rückenschmerzen in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert.&lt;br /&gt;
Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass Yoga eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [[Meditation]] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physiotherapie oder Unterricht bei chronischen Schmerzen des unteren Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der Angst, Depression und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass Yoga bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000013077/1_diss_h.traitteur.pdf?hosts= Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/easing-arthritis.html Yogajournal], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 MedicineNet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Hi-WSMD04sg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rtttKTUKGbk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2016, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei der Entwicklung von sozialer und emotionaler Intelligenz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656&lt;br /&gt;
Originalstudie: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/cdev.12864/full&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Burn-Out/Stress===&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [[Yoga]] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein Yoga. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html Hilft Yoga gegen Depressionen?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mit Yoga gegen Depressionen (2017)===&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga lindert psychische Leiden (2017)===&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. &lt;br /&gt;
Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Alternative zu Psychopharmaka (2012, 2009)====&lt;br /&gt;
Patienten, die an [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] erkranken, haben häufig eine lange [[Leid]]ensgeschichte. Laut WHO verbessert sich der Zustand bei 60 Prozent der Patienten auch nach einjähriger Einnahme von Medikamenten nicht. Auf der anderen Seite steht das Risiko von [[Nebenwirkung]]en und eines Rückfalls nach dem Absetzen der [[Tablette]]n im [[Raum]], was viele davor zurückschrecken lässt, überhaupt [[Psychopharmaka]] einzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Fachjournal &amp;quot;Frontiers of Psychiatry&amp;quot; erforschten amerikanische Wissenschaftler, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Zugabe von Psychopharmaka bei [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depressionen] und [[Schlafstörung|Schlafproblemen]] hilft, indem es Einfluss auf die Produktion von [[Neurotransmitter]]n und die Ausschüttung von [[Botenstoff]]en hat. Weiterhin reduziert Yoga oxidativen Stress und Entzündungen im Körper. Auch bei anderen psychischen Störungen wie [[Schizophrenie]] oder [[Aufmerksamkeitsdefizitstörung]] (ADHD) kann Yoga eine sinnvolle Begleitbehandlung sein. Insbesondere in der [[Prophylaxe]] wird Yoga eine besondere Rolle zugeschrieben. Lediglich bei Ess- und Wahrnehmungsstörungen konnten wissenschatfliche Studien keine Verbesserung belegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyt.2012.00117/full Yoga on our minds: a systematic review of yoga for neuropsychiatric disorders (2012).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Sonnengruß statt Psychopharmaka]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen==&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xjt-XPWtCKo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)===&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)===&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)===&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
Der US-amerikanische Arzt und Yogatherapeut Timothy McCall hat 2016 eine Übersicht veröffentlicht, in der er aktuelle Studien zu den unterschiedlichen Wirkbereichen von Yoga auflistet. Die Originalarbeit ist [http://www.drmccall.com/uploads/2/2/6/5/22658464/101healthconditionshelpedbyyoga.pdf hier] zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: http://www.innervestment.com/documents/InnervestmentStudie2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland -&lt;br /&gt;
Studie zu Interesse, Praxis und Motiven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==**In Bearbeitung**==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien vor 2000===&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Headsche_Zonen&amp;diff=733140</id>
		<title>Headsche Zonen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Headsche_Zonen&amp;diff=733140"/>
		<updated>2018-05-21T12:00:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Headsche Zonen &#039;&#039;&#039;sind benannt nach einem englischen Neurologen namens Sir Henry Head. Sir Henry Head lebte von 1861 bis 1940. Die Headsche Zonen sind Bereiche der [[Haut]], deren [[Nerven]]versorgungen jeweils einem [[Rückenmark]]ssegment zugeordnet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Metamorphische Massage-Hände.jpg|thumb|Headsche Zonen sind Bereiche auf der [[Haut]], die [[Organe]]n zugeordnet werden können.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Headsche Zonen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Headsche Zonen und bestimmte Bereiche von [[Organe]]n, die über die gleichen Rückenmarksegmente versorgt werden und stehen damit im direkten Zusammenhang. Man kann über [[Schmerz]]empfindungen in den Headschen Zonen Rückschlüsse ziehen auf [[Problem]]e und Schäden in den inneren Organen (übertragener Schmerz). Bei Angina-pectoris zum Beispiel strahlen die Schmerzen in den linken [[Arm]] aus, bei [[Galle]]nkoliken in die rechte [[Schulter]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Medizin]] werden die beschriebenen Zusammenhänge für [[Diagnose]]- und Therapiezwecke genutzt, zum Beispiel auch bei der Bindegewebs[[massage]] und [https://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/der-akupunkturpunkt-himmlisches-tor Akupunktur]. Die Segmentdiagnostik und Segmenttherapie beziehen sich auf die Headschen Zonen. Die Segmenttherapie ist eine Form der [[Reflexzonen]]-Massage. Ein Segment ist das ganze Areal, das ein Spinalnerv durch verschiedene [[Gewebe]]schichten hindurch versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Headsche Zonen Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass dich inspirieren von einem Vortragsvideo über Headsche Zonen:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|h9iPzucYTiQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Referat über Headsche Zonen kann dir vielleicht Kraft geben, so zu leben, dass [[Krankheit]] nicht so schnell kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Headsche Zonen ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Headsche Zonen, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/koeln/programm/yogakurse/ Yogakurs Köln]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/achtsamkeit/ Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/entspannungskursleiter-ausbildung/ Entspannungskursleiter Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Headsche Zonen gehört zu Themen wie [[Anatomie]], [[Physiologie]], [[Heilung]], [[Naturheilkunde]], [[Organe]], [[Physiotherapie]], [[Sporttherapie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Headsche Zonen in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Anatomie und Physiologie &#039;&#039;&#039;: Headsche Zonen, [[Harnzucker]], [[Harnsäure]], [[Harn]], [[Hämoglobin]], [[Histamin]], [[Histologie]], [[Immunologie]], [[Insuffizienz]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Organ &#039;&#039;&#039;: [[Harnapparat]], [[Epithel]], [[Darmschleimhaut]], [[Darmepithelium]], [[Nabelschnur]], [[Pankreas]], [[Schleimhaut]], [[Wurmfortsatz]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Physiotherapie und Sportmedizin &#039;&#039;&#039;: Headsche Zonen, [[Sedierungspunkte]], [[Ozon]], [[Hypertrophie]], [[Gelosen]], [[Balneologie]], [[Ergotherapie]], [[Reibungen]], [[Entspannungsmassage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Headsche Zonen enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Headsche Zonen ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie und Physiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körper, Körperteil, Anatomie‏‎]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiotherapie und Sporttherapie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Headsche_Zonen&amp;diff=733138</id>
		<title>Headsche Zonen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Headsche_Zonen&amp;diff=733138"/>
		<updated>2018-05-21T11:54:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Headsche Zonen &#039;&#039;&#039;sind benannt nach einem englischen Neurologen namens Sir Henry Head. Sir Henry Head lebte von 1861 bis 1940. Die Headsche Zonen sind Bereiche der [[Haut]], deren [[Nerven]]versorgungen jeweils einem [[Rückenmark]]ssegment zugeordnet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Headsche Zonen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Headsche Zonen und bestimmte Bereiche von [[Organe]]n, die über die gleichen Rückenmarksegmente versorgt werden und stehen damit im direkten Zusammenhang. Man kann über [[Schmerz]]empfindungen in den Headschen Zonen Rückschlüsse ziehen auf [[Problem]]e und Schäden in den inneren Organen (übertragener Schmerz). Bei Angina-pectoris zum Beispiel strahlen die Schmerzen in den linken [[Arm]] aus, bei [[Galle]]nkoliken in die rechte [[Schulter]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Medizin]] werden die beschriebenen Zusammenhänge für [[Diagnose]]- und Therapiezwecke genutzt, zum Beispiel auch bei der Bindegewebs[[massage]] und [[Akupunktur]]. Die Segmentdiagnostik und Segmenttherapie beziehen sich auf die Headschen Zonen. Die Segmenttherapie ist eine Form der [[Reflexzonen]]-Massage. Ein Segment ist das ganze Areal, das ein Spinalnerv durch verschiedene [[Gewebe]]schichten hindurch versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Headsche Zonen Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass dich inspirieren von einem Vortragsvideo über Headsche Zonen:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|h9iPzucYTiQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Referat über Headsche Zonen kann dir vielleicht Kraft geben, so zu leben, dass [[Krankheit]] nicht so schnell kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Headsche Zonen ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Headsche Zonen, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/koeln/programm/yogakurse/ Yogakurs Köln]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/achtsamkeit/ Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/entspannungskursleiter-ausbildung/ Entspannungskursleiter Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Headsche Zonen gehört zu Themen wie [[Anatomie]], [[Physiologie]], [[Heilung]], [[Naturheilkunde]], [[Organe]], [[Physiotherapie]], [[Sporttherapie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Headsche Zonen in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Anatomie und Physiologie &#039;&#039;&#039;: Headsche Zonen, [[Harnzucker]], [[Harnsäure]], [[Harn]], [[Hämoglobin]], [[Histamin]], [[Histologie]], [[Immunologie]], [[Insuffizienz]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Organ &#039;&#039;&#039;: [[Harnapparat]], [[Epithel]], [[Darmschleimhaut]], [[Darmepithelium]], [[Nabelschnur]], [[Pankreas]], [[Schleimhaut]], [[Wurmfortsatz]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Physiotherapie und Sportmedizin &#039;&#039;&#039;: Headsche Zonen, [[Sedierungspunkte]], [[Ozon]], [[Hypertrophie]], [[Gelosen]], [[Balneologie]], [[Ergotherapie]], [[Reibungen]], [[Entspannungsmassage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Headsche Zonen enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Headsche Zonen ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie und Physiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körper, Körperteil, Anatomie‏‎]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiotherapie und Sporttherapie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Headsche_Zonen&amp;diff=733137</id>
		<title>Headsche Zonen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Headsche_Zonen&amp;diff=733137"/>
		<updated>2018-05-21T11:52:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Headsche Zonen &#039;&#039;&#039;sind benannt nach einem englischen [[Neurologe]]n namens Sir Henry Head. Sir Henry Head lebte von 1861 bis 1940. Die Headsche Zonen sind Bereiche der [[Haut]], deren [[Nerven]]versorgungen jeweils einem [[Rückenmark]]ssegment zugeordnet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Headsche Zonen Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass dich inspirieren von einem Vortragsvideo über Headsche Zonen:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|h9iPzucYTiQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Referat über Headsche Zonen kann dir vielleicht Kraft geben, so zu leben, dass [[Krankheit]] nicht so schnell kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Headsche Zonen ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Headsche Zonen, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/koeln/programm/yogakurse/ Yogakurs Köln]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/achtsamkeit/ Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/entspannungskursleiter-ausbildung/ Entspannungskursleiter Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Headsche Zonen gehört zu Themen wie [[Anatomie]], [[Physiologie]], [[Heilung]], [[Naturheilkunde]], [[Organe]], [[Physiotherapie]], [[Sporttherapie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Headsche Zonen in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Anatomie und Physiologie &#039;&#039;&#039;: Headsche Zonen, [[Harnzucker]], [[Harnsäure]], [[Harn]], [[Hämoglobin]], [[Histamin]], [[Histologie]], [[Immunologie]], [[Insuffizienz]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Organ &#039;&#039;&#039;: [[Harnapparat]], [[Epithel]], [[Darmschleimhaut]], [[Darmepithelium]], [[Nabelschnur]], [[Pankreas]], [[Schleimhaut]], [[Wurmfortsatz]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Physiotherapie und Sportmedizin &#039;&#039;&#039;: Headsche Zonen, [[Sedierungspunkte]], [[Ozon]], [[Hypertrophie]], [[Gelosen]], [[Balneologie]], [[Ergotherapie]], [[Reibungen]], [[Entspannungsmassage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Headsche Zonen enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Headsche Zonen ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie und Physiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körper, Körperteil, Anatomie‏‎]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiotherapie und Sporttherapie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Haysche_Trennkost&amp;diff=733136</id>
		<title>Haysche Trennkost</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Haysche_Trennkost&amp;diff=733136"/>
		<updated>2018-05-21T11:48:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Haysche Trennkost &#039;&#039;&#039; ist eine Form der Kost, die der [[Gesundheit]] förderlich ist und eine Reduzierung von [[Übergewicht]] bewirken kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Essen.JPG|thumb|Bei der Hayschen Trennkost wird die Aufnahme von [[Kohlehydrate]] und [[Eiweiß]]en getrennt.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haysche [[Trennkost]] wurde 1907 als Buch veröffentlicht. William Howard Hay war ein [[Arzt]]. Er litt im neuzehnten Jahrhundert an einer [[Niere]]nkrankheit. Diese galt in der damaligen [[Medizin]] als nicht heilbar. Hay heilte seine Nierenerkrankung jedoch mithilfe einer [[Nahrungsumstellung]]. Anschließend experimentierte er mit mehreren [[Patient]]en und erkannte, dass man mit einer [[Ernährung]]sumstellung viele [[Krankheit]]en heilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Annahmen der Hayschen Trennkost. Eine davon besagt, dass man [[Kohlenhydrate]] nicht gleichzeitig mit [[Eiweiß]]en und [[Obst]] essen sollte. Hay empfahl deshalb drei [[Mahlzeit]]en am [[Tag]] nach dem Trennkost-Prinzip: Eine Mahlzeit mit Kohlenhydraten, eine Mahlzeit mit Eiweißen und idealerweise eine dritte Mahlzeit mit Obst. Die neutralen Nahrungsmittel wie [[Gemüse]] und [[Salat]]e können nach Hay zu allen drei Mahlzeiten in beliebiger [[Menge]] kombiniert werden. Hay empfahl des Weiteren zwischen zwei Mahlzeiten jeweils drei bis sechs [[Stunde]]n keine [[Nahrung]] aufzunehmen. Eine Ernährung nach dem  Hayschen Trennkost- Prinzip führt zu einer [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung/ gesunden Ernährung], weil sich der Anteil von Gemüse und Salat erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost und ihre Auswirkungen auf den Körper ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haysche Trennkost führt zur Entlastung des Magen-Darm-Traktes, da man nicht zu viele verschiedene Nahrungsmittel mit einer Mahlzeit aufnimmt. Werden Eiweiße (Proteine) und Kohlenhydrate getrennt, können die jeweils zuständigen Verdauungs[[enzyme]] ungestört ihre Arbeit verrichten und [[Gärung]]sprozesse mit der damit verbundenen [[Entstehung]] und Ablagerung von Säuren bleiben aus. Einer [[Übersäuerung]] des [[Körper]]s wird somit vorgebeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haysche Trennkost führt auch dazu, dass man automatisch weniger isst. Wenn man nur Nahrungsmittel von einer Nahrungsgruppe konsumiert, wird man natürlicherweise nicht so viele [[Kalorie]]n auf einmal zu sich nehmen. Die Grundannahme der Hayschen Trennkost ist heute [[wissenschaft]]lich wiederlegt. Der [[Organismus]] kann sehr wohl Eiweiße und Kohlenhydrate parallel verdauen; schon mit der [[Muttermilch]] nimmt der [[Säugling]] parallel Eiweiße und Kohlenhydrate auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ist die Haysche Trennkost effektiv, weil sie die Menge an Kalorien reduziert, die der [[Mensch]] aufnimmt, und weil sie einen hohen Anteil an gesunder [[Kost]] enthält. Bei dieser Trennkost wird des Weiteren empfohlen isolierte [[Zucker]] gänzlich zu vermeiden oder stark zu reduzieren. Unter isolierten Zucker versteht man den chemisch reinen, industriell gewonnenen raffinierten Zucker. Diesem Industriezucker wurden bei dem Herstellungsprozess alle Vitalstoffe entzogen. Der isolierte Zucker befindet sich in vielen Fertignahrungsmitteln, in Fastfood und Süßwaren. Er schadet dem menschlichen Organismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost in der Praxis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer möchte, kann die Form der Trennkost nach Hay ausprobieren. Es gibt viele Menschen, die sich von Gelenkerkrankungen, [[Rheuma]], [[Arthriti]]s, [[Neurodermitis]] und [[Allergie]]n befreit und ihr [[Gewicht]] reduziert haben, weil sie sich nach dem Prinzip der Hayschen Trennkost ernährt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[vegetarisch]]en oder [https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben/vegan/ veganen] Form beruht die  Haysche Trennkost darauf, dass man Nahrungsmittel mit einem hohem Eiweißanteil wie [[Hülsenfrüchte]] oder [[Tofu]] mit einer Mahlzeit, zum Beispiel mit dem Mittagessen, aufnimmt und die kohlenhydratreichen Nahrungsmittel, insbesondere [[Vollkorn]]getreide und [[Kartoffel]]n am Abend verspeist. Zum [[Frühstück]] empfiehlt sich [[Obst]] als leichte Kost. Als Alternative kann man auch zum Mittagessen die kohlenhydratreiche Mahlzeit wählen und abends eine eiweißreiche Kost. Vorteil bei dieser zweiten Variante ist, dass die [[Fettverbrennung]] über Nacht angekurbelt wird. Zu den Mahlzeiten am Mittag und am Abend können Gemüse und Salate in beliebiger Menge verzehrt werden. Auf Süßigkeiten, [[Alkohol]] und [[Fleisch]] sollte man im Rahmen der Hayschen Trennkost vollständig verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Videovortrag findest du einige Infos zum Thema Haysche Trennkost:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|bzpiyZYwWaM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Videoreferat zum Sachverhalt Haysche Trennkost kann dich vielleicht dazu motivieren, deine [[Gesundheit]] in die eigene Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Haysche Trennkost ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Haysche Trennkost, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/koblenz/start/ Yoga Koblenz]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogatherapie/ Yogatherapie]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung/entgiftungsmassage-ausbildung/ Entgiftungsmassage Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haysche Trennkost gehört zu Themen wie [[Ernährung]], [[Fasten]], [[Diäten]], [[Gesundheit]], [[Prävention]], [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Naturheilkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Haysche Trennkost in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Ernährungskurde &#039;&#039;&#039;: Haysche Trennkost, [[Harnsäure-Stein-Diät]], [[Haferstrohbad]], [[Haferextrakt]], [[Hafer]], [[Heidelbeere]], [[Herbstkur]], [[Huflattich]], [[Isländisch Moos]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Gesundheit und Prävention &#039;&#039;&#039;: [[Harnsäure-Stein-Diät]], [[Fastentag]], [[Fastenaufbau]], [[Ernährungstherapie]], [[Kartoffeldiät]], [[Krebs-Diät]], [[Naturkost]], [[Reduktionskost]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Haysche Trennkost enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Haysche Trennkost ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit, Medizin, Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Haysche_Trennkost&amp;diff=733135</id>
		<title>Haysche Trennkost</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Haysche_Trennkost&amp;diff=733135"/>
		<updated>2018-05-21T11:46:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: /* Haysche Trennkost */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Haysche Trennkost &#039;&#039;&#039; ist eine Form der Kost, die der [[Gesundheit]] förderlich ist und eine Reduzierung von [[Übergewicht]] bewirken kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haysche [[Trennkost]] wurde 1907 als Buch veröffentlicht. William Howard Hay war ein [[Arzt]]. Er litt im neuzehnten Jahrhundert an einer [[Niere]]nkrankheit. Diese galt in der damaligen [[Medizin]] als nicht heilbar. Hay heilte seine Nierenerkrankung jedoch mithilfe einer [[Nahrungsumstellung]]. Anschließend experimentierte er mit mehreren [[Patient]]en und erkannte, dass man mit einer [[Ernährung]]sumstellung viele [[Krankheit]]en heilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Annahmen der Hayschen Trennkost. Eine davon besagt, dass man [[Kohlenhydrate]] nicht gleichzeitig mit [[Eiweiß]]en und [[Obst]] essen sollte. Hay empfahl deshalb drei [[Mahlzeit]]en am [[Tag]] nach dem Trennkost-Prinzip: Eine Mahlzeit mit Kohlenhydraten, eine Mahlzeit mit Eiweißen und idealerweise eine dritte Mahlzeit mit Obst. Die neutralen Nahrungsmittel wie [[Gemüse]] und [[Salat]]e können nach Hay zu allen drei Mahlzeiten in beliebiger [[Menge]] kombiniert werden. Hay empfahl des Weiteren zwischen zwei Mahlzeiten jeweils drei bis sechs [[Stunde]]n keine [[Nahrung]] aufzunehmen. Eine Ernährung nach dem  Hayschen Trennkost- Prinzip führt zu einer [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung/ gesunden Ernährung], weil sich der Anteil von Gemüse und Salat erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost und ihre Auswirkungen auf den Körper ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haysche Trennkost führt zur Entlastung des Magen-Darm-Traktes, da man nicht zu viele verschiedene Nahrungsmittel mit einer Mahlzeit aufnimmt. Werden Eiweiße (Proteine) und Kohlenhydrate getrennt, können die jeweils zuständigen Verdauungs[[enzyme]] ungestört ihre Arbeit verrichten und [[Gärung]]sprozesse mit der damit verbundenen [[Entstehung]] und Ablagerung von Säuren bleiben aus. Einer [[Übersäuerung]] des [[Körper]]s wird somit vorgebeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haysche Trennkost führt auch dazu, dass man automatisch weniger isst. Wenn man nur Nahrungsmittel von einer Nahrungsgruppe konsumiert, wird man natürlicherweise nicht so viele [[Kalorie]]n auf einmal zu sich nehmen. Die Grundannahme der Hayschen Trennkost ist heute [[wissenschaft]]lich wiederlegt. Der [[Organismus]] kann sehr wohl Eiweiße und Kohlenhydrate parallel verdauen; schon mit der [[Muttermilch]] nimmt der [[Säugling]] parallel Eiweiße und Kohlenhydrate auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ist die Haysche Trennkost effektiv, weil sie die Menge an Kalorien reduziert, die der [[Mensch]] aufnimmt, und weil sie einen hohen Anteil an gesunder [[Kost]] enthält. Bei dieser Trennkost wird des Weiteren empfohlen isolierte [[Zucker]] gänzlich zu vermeiden oder stark zu reduzieren. Unter isolierten Zucker versteht man den chemisch reinen, industriell gewonnenen raffinierten Zucker. Diesem Industriezucker wurden bei dem Herstellungsprozess alle Vitalstoffe entzogen. Der isolierte Zucker befindet sich in vielen Fertignahrungsmitteln, in Fastfood und Süßwaren. Er schadet dem menschlichen Organismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost in der Praxis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer möchte, kann die Form der Trennkost nach Hay ausprobieren. Es gibt viele Menschen, die sich von Gelenkerkrankungen, [[Rheuma]], [[Arthriti]]s, [[Neurodermitis]] und [[Allergie]]n befreit und ihr [[Gewicht]] reduziert haben, weil sie sich nach dem Prinzip der Hayschen Trennkost ernährt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[vegetarisch]]en oder [https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben/vegan/ veganen] Form beruht die  Haysche Trennkost darauf, dass man Nahrungsmittel mit einem hohem Eiweißanteil wie [[Hülsenfrüchte]] oder [[Tofu]] mit einer Mahlzeit, zum Beispiel mit dem Mittagessen, aufnimmt und die kohlenhydratreichen Nahrungsmittel, insbesondere [[Vollkorn]]getreide und [[Kartoffel]]n am Abend verspeist. Zum [[Frühstück]] empfiehlt sich [[Obst]] als leichte Kost. Als Alternative kann man auch zum Mittagessen die kohlenhydratreiche Mahlzeit wählen und abends eine eiweißreiche Kost. Vorteil bei dieser zweiten Variante ist, dass die [[Fettverbrennung]] über Nacht angekurbelt wird. Zu den Mahlzeiten am Mittag und am Abend können Gemüse und Salate in beliebiger Menge verzehrt werden. Auf Süßigkeiten, [[Alkohol]] und [[Fleisch]] sollte man im Rahmen der Hayschen Trennkost vollständig verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Videovortrag findest du einige Infos zum Thema Haysche Trennkost:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|bzpiyZYwWaM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Videoreferat zum Sachverhalt Haysche Trennkost kann dich vielleicht dazu motivieren, deine [[Gesundheit]] in die eigene Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Haysche Trennkost ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Haysche Trennkost, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/koblenz/start/ Yoga Koblenz]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogatherapie/ Yogatherapie]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung/entgiftungsmassage-ausbildung/ Entgiftungsmassage Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haysche Trennkost gehört zu Themen wie [[Ernährung]], [[Fasten]], [[Diäten]], [[Gesundheit]], [[Prävention]], [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Naturheilkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Haysche Trennkost in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Ernährungskurde &#039;&#039;&#039;: Haysche Trennkost, [[Harnsäure-Stein-Diät]], [[Haferstrohbad]], [[Haferextrakt]], [[Hafer]], [[Heidelbeere]], [[Herbstkur]], [[Huflattich]], [[Isländisch Moos]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Gesundheit und Prävention &#039;&#039;&#039;: [[Harnsäure-Stein-Diät]], [[Fastentag]], [[Fastenaufbau]], [[Ernährungstherapie]], [[Kartoffeldiät]], [[Krebs-Diät]], [[Naturkost]], [[Reduktionskost]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Haysche Trennkost enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Haysche Trennkost ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit, Medizin, Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Haysche_Trennkost&amp;diff=733133</id>
		<title>Haysche Trennkost</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Haysche_Trennkost&amp;diff=733133"/>
		<updated>2018-05-21T11:45:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: /* Haysche Trennkost und ihre Auswirkungen auf den Körper */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Haysche Trennkost &#039;&#039;&#039; ist eine Form der Kost, die der [[Gesundheit]] förderlich ist und eine Reduzierung von [[Übergewicht]] bewirken kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haysche [[Trennkost]] wurde 1907 als Buch veröffentlicht. William Howard Hay war ein [[Arzt]]. Er litt im neuzehnten Jahrhundert an einer [[Niere]]nkrankheit. Diese galt in der damaligen [[Medizin]] als nicht heilbar. Hay heilte seine Nierenerkrankung jedoch mithilfe einer [[Nahrungsumstellung]]. Anschließend experimentierte er mit mehreren [[Patient]]en und erkannte, dass man mit einer [[Ernährung]]sumstellung viele [[Krankheit]]en heilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Annahmen der Hayschen Trennkost. Eine davon besagt, dass man [[Kohlenhydrate]] nicht gleichzeitig mit [[Eiweiß]]en und [[Obst]] essen sollte. Hay empfahl deshalb drei [[Mahlzeit]]en am [[Tag]] nach dem Trennkost-Prinzip: Eine Mahlzeit mit Kohlenhydraten, eine Mahlzeit mit Eiweißen und idealerweise eine dritte Mahlzeit mit Obst. Die neutralen Nahrungsmittel wie [[Gemüse]] und [[Salat]]e können nach Hay zu allen drei Mahlzeiten in beliebiger [[Menge]] kombiniert werden. Hay empfahl des Weiteren zwischen zwei Mahlzeiten jeweils drei bis sechs [[Stunde]]n keine [[Nahrung]] aufzunehmen. Eine Ernährung nach dem  Hayschen Trennkost- Prinzip führt zu einer [[gesund]]en Ernährung, weil sich der Anteil von Gemüse und Salat erhöht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost und ihre Auswirkungen auf den Körper ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haysche Trennkost führt zur Entlastung des Magen-Darm-Traktes, da man nicht zu viele verschiedene Nahrungsmittel mit einer Mahlzeit aufnimmt. Werden Eiweiße (Proteine) und Kohlenhydrate getrennt, können die jeweils zuständigen Verdauungs[[enzyme]] ungestört ihre Arbeit verrichten und [[Gärung]]sprozesse mit der damit verbundenen [[Entstehung]] und Ablagerung von Säuren bleiben aus. Einer [[Übersäuerung]] des [[Körper]]s wird somit vorgebeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haysche Trennkost führt auch dazu, dass man automatisch weniger isst. Wenn man nur Nahrungsmittel von einer Nahrungsgruppe konsumiert, wird man natürlicherweise nicht so viele [[Kalorie]]n auf einmal zu sich nehmen. Die Grundannahme der Hayschen Trennkost ist heute [[wissenschaft]]lich wiederlegt. Der [[Organismus]] kann sehr wohl Eiweiße und Kohlenhydrate parallel verdauen; schon mit der [[Muttermilch]] nimmt der [[Säugling]] parallel Eiweiße und Kohlenhydrate auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ist die Haysche Trennkost effektiv, weil sie die Menge an Kalorien reduziert, die der [[Mensch]] aufnimmt, und weil sie einen hohen Anteil an gesunder [[Kost]] enthält. Bei dieser Trennkost wird des Weiteren empfohlen isolierte [[Zucker]] gänzlich zu vermeiden oder stark zu reduzieren. Unter isolierten Zucker versteht man den chemisch reinen, industriell gewonnenen raffinierten Zucker. Diesem Industriezucker wurden bei dem Herstellungsprozess alle Vitalstoffe entzogen. Der isolierte Zucker befindet sich in vielen Fertignahrungsmitteln, in Fastfood und Süßwaren. Er schadet dem menschlichen Organismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost in der Praxis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer möchte, kann die Form der Trennkost nach Hay ausprobieren. Es gibt viele Menschen, die sich von Gelenkerkrankungen, [[Rheuma]], [[Arthriti]]s, [[Neurodermitis]] und [[Allergie]]n befreit und ihr [[Gewicht]] reduziert haben, weil sie sich nach dem Prinzip der Hayschen Trennkost ernährt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[vegetarisch]]en oder [https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben/vegan/ veganen] Form beruht die  Haysche Trennkost darauf, dass man Nahrungsmittel mit einem hohem Eiweißanteil wie [[Hülsenfrüchte]] oder [[Tofu]] mit einer Mahlzeit, zum Beispiel mit dem Mittagessen, aufnimmt und die kohlenhydratreichen Nahrungsmittel, insbesondere [[Vollkorn]]getreide und [[Kartoffel]]n am Abend verspeist. Zum [[Frühstück]] empfiehlt sich [[Obst]] als leichte Kost. Als Alternative kann man auch zum Mittagessen die kohlenhydratreiche Mahlzeit wählen und abends eine eiweißreiche Kost. Vorteil bei dieser zweiten Variante ist, dass die [[Fettverbrennung]] über Nacht angekurbelt wird. Zu den Mahlzeiten am Mittag und am Abend können Gemüse und Salate in beliebiger Menge verzehrt werden. Auf Süßigkeiten, [[Alkohol]] und [[Fleisch]] sollte man im Rahmen der Hayschen Trennkost vollständig verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Videovortrag findest du einige Infos zum Thema Haysche Trennkost:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|bzpiyZYwWaM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Videoreferat zum Sachverhalt Haysche Trennkost kann dich vielleicht dazu motivieren, deine [[Gesundheit]] in die eigene Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Haysche Trennkost ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Haysche Trennkost, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/koblenz/start/ Yoga Koblenz]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogatherapie/ Yogatherapie]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung/entgiftungsmassage-ausbildung/ Entgiftungsmassage Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haysche Trennkost gehört zu Themen wie [[Ernährung]], [[Fasten]], [[Diäten]], [[Gesundheit]], [[Prävention]], [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Naturheilkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Haysche Trennkost in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Ernährungskurde &#039;&#039;&#039;: Haysche Trennkost, [[Harnsäure-Stein-Diät]], [[Haferstrohbad]], [[Haferextrakt]], [[Hafer]], [[Heidelbeere]], [[Herbstkur]], [[Huflattich]], [[Isländisch Moos]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Gesundheit und Prävention &#039;&#039;&#039;: [[Harnsäure-Stein-Diät]], [[Fastentag]], [[Fastenaufbau]], [[Ernährungstherapie]], [[Kartoffeldiät]], [[Krebs-Diät]], [[Naturkost]], [[Reduktionskost]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Haysche Trennkost enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Haysche Trennkost ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit, Medizin, Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Haysche_Trennkost&amp;diff=733132</id>
		<title>Haysche Trennkost</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Haysche_Trennkost&amp;diff=733132"/>
		<updated>2018-05-21T11:44:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Haysche Trennkost &#039;&#039;&#039; ist eine Form der Kost, die der [[Gesundheit]] förderlich ist und eine Reduzierung von [[Übergewicht]] bewirken kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haysche [[Trennkost]] wurde 1907 als Buch veröffentlicht. William Howard Hay war ein [[Arzt]]. Er litt im neuzehnten Jahrhundert an einer [[Niere]]nkrankheit. Diese galt in der damaligen [[Medizin]] als nicht heilbar. Hay heilte seine Nierenerkrankung jedoch mithilfe einer [[Nahrungsumstellung]]. Anschließend experimentierte er mit mehreren [[Patient]]en und erkannte, dass man mit einer [[Ernährung]]sumstellung viele [[Krankheit]]en heilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Annahmen der Hayschen Trennkost. Eine davon besagt, dass man [[Kohlenhydrate]] nicht gleichzeitig mit [[Eiweiß]]en und [[Obst]] essen sollte. Hay empfahl deshalb drei [[Mahlzeit]]en am [[Tag]] nach dem Trennkost-Prinzip: Eine Mahlzeit mit Kohlenhydraten, eine Mahlzeit mit Eiweißen und idealerweise eine dritte Mahlzeit mit Obst. Die neutralen Nahrungsmittel wie [[Gemüse]] und [[Salat]]e können nach Hay zu allen drei Mahlzeiten in beliebiger [[Menge]] kombiniert werden. Hay empfahl des Weiteren zwischen zwei Mahlzeiten jeweils drei bis sechs [[Stunde]]n keine [[Nahrung]] aufzunehmen. Eine Ernährung nach dem  Hayschen Trennkost- Prinzip führt zu einer [[gesund]]en Ernährung, weil sich der Anteil von Gemüse und Salat erhöht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost und ihre Auswirkungen auf den Körper ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haysche Trennkost führt zur Entlastung des Magen-Darm-Traktes, da man nicht zu viele verschiedene Nahrungsmittel mit einer Mahlzeit aufnimmt. Werden Eiweiße (Proteine) und Kohlenhydrate getrennt, können die jeweils zuständigen Verdauungs[[enzym]]e ungestört ihre Arbeit verrichten und [[Gärung]]sprozesse mit der damit verbundenen [[Entstehung]] und Ablagerung von [[Säure]]n bleiben aus. Einer [[Übersäuerung]] des [[Körper]]s wird somit vorgebeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haysche Trennkost führt auch dazu, dass man automatisch weniger isst. Wenn man nur Nahrungsmittel von einer Nahrungsgruppe konsumiert, wird man natürlicherweise nicht so viele [[Kalorie]]n auf einmal zu sich nehmen. Die Grundannahme der Hayschen Trennkost ist heute [[wissenschaft]]lich wiederlegt. Der [[Organismus]] kann sehr wohl Eiweiße und Kohlenhydrate parallel verdauen; schon mit der [[Muttermilch]] nimmt der [[Säugling]] parallel Eiweiße und Kohlenhydrate auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ist die Haysche Trennkost effektiv, weil sie die Menge an Kalorien reduziert, die der [[Mensch]] aufnimmt, und weil sie einen hohen Anteil an gesunder [[Kost]] enthält. Bei dieser Trennkost wird des Weiteren empfohlen isolierte [[Zucker]] gänzlich zu vermeiden oder stark zu reduzieren. Unter isolierten Zucker versteht man den chemisch reinen, industriell gewonnenen raffinierten Zucker. Diesem Industriezucker wurden bei dem Herstellungsprozess alle Vitalstoffe entzogen. Der isolierte Zucker befindet sich in vielen [[Fertignahrungsmitteln]], in [[Fastfood]] und Süßwaren. Er schadet dem menschlichen Organismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost in der Praxis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer möchte, kann die Form der Trennkost nach Hay ausprobieren. Es gibt viele Menschen, die sich von Gelenkerkrankungen, [[Rheuma]], [[Arthriti]]s, [[Neurodermitis]] und [[Allergie]]n befreit und ihr [[Gewicht]] reduziert haben, weil sie sich nach dem Prinzip der Hayschen Trennkost ernährt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[vegetarisch]]en oder [https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben/vegan/ veganen] Form beruht die  Haysche Trennkost darauf, dass man Nahrungsmittel mit einem hohem Eiweißanteil wie [[Hülsenfrüchte]] oder [[Tofu]] mit einer Mahlzeit, zum Beispiel mit dem Mittagessen, aufnimmt und die kohlenhydratreichen Nahrungsmittel, insbesondere [[Vollkorn]]getreide und [[Kartoffel]]n am Abend verspeist. Zum [[Frühstück]] empfiehlt sich [[Obst]] als leichte Kost. Als Alternative kann man auch zum Mittagessen die kohlenhydratreiche Mahlzeit wählen und abends eine eiweißreiche Kost. Vorteil bei dieser zweiten Variante ist, dass die [[Fettverbrennung]] über Nacht angekurbelt wird. Zu den Mahlzeiten am Mittag und am Abend können Gemüse und Salate in beliebiger Menge verzehrt werden. Auf Süßigkeiten, [[Alkohol]] und [[Fleisch]] sollte man im Rahmen der Hayschen Trennkost vollständig verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Videovortrag findest du einige Infos zum Thema Haysche Trennkost:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|bzpiyZYwWaM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Videoreferat zum Sachverhalt Haysche Trennkost kann dich vielleicht dazu motivieren, deine [[Gesundheit]] in die eigene Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Haysche Trennkost ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Haysche Trennkost, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/koblenz/start/ Yoga Koblenz]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogatherapie/ Yogatherapie]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung/entgiftungsmassage-ausbildung/ Entgiftungsmassage Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haysche Trennkost gehört zu Themen wie [[Ernährung]], [[Fasten]], [[Diäten]], [[Gesundheit]], [[Prävention]], [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Naturheilkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Haysche Trennkost in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Ernährungskurde &#039;&#039;&#039;: Haysche Trennkost, [[Harnsäure-Stein-Diät]], [[Haferstrohbad]], [[Haferextrakt]], [[Hafer]], [[Heidelbeere]], [[Herbstkur]], [[Huflattich]], [[Isländisch Moos]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Gesundheit und Prävention &#039;&#039;&#039;: [[Harnsäure-Stein-Diät]], [[Fastentag]], [[Fastenaufbau]], [[Ernährungstherapie]], [[Kartoffeldiät]], [[Krebs-Diät]], [[Naturkost]], [[Reduktionskost]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Haysche Trennkost enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Haysche Trennkost ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit, Medizin, Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Haysche_Trennkost&amp;diff=733129</id>
		<title>Haysche Trennkost</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Haysche_Trennkost&amp;diff=733129"/>
		<updated>2018-05-21T11:40:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: /* Haysche Trennkost und ihre Auswirkungen auf den Körper */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Haysche Trennkost &#039;&#039;&#039; ist eine Form der Kost, die der [[Gesundheit]] förderlich ist und eine Reduzierung von [[Übergewicht]] bewirken kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haysche [[Trennkost]] wurde 1907 als Buch veröffentlicht. William Howard Hay war ein [[Arzt]]. Er litt im neuzehnten Jahrhundert an einer [[Niere]]nkrankheit. Diese galt in der damaligen [[Medizin]] als nicht heilbar. Hay heilte seine Nierenerkrankung jedoch mithilfe einer [[Nahrungsumstellung]]. Anschließend experimentierte er mit mehreren [[Patient]]en und erkannte, dass man mit einer [[Ernährung]]sumstellung viele [[Krankheit]]en heilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Annahmen der Hayschen Trennkost. Eine davon besagt, dass man [[Kohlenhydrate]] nicht gleichzeitig mit [[Eiweiß]]en und [[Obst]] essen sollte. Hay empfahl deshalb drei [[Mahlzeit]]en am [[Tag]] nach dem Trennkost-Prinzip: Eine Mahlzeit mit Kohlenhydraten, eine Mahlzeit mit Eiweißen und idealerweise eine dritte Mahlzeit mit Obst. Die neutralen Nahrungsmittel wie [[Gemüse]] und [[Salat]]e können nach Hay zu allen drei Mahlzeiten in beliebiger [[Menge]] kombiniert werden. Hay empfahl des Weiteren zwischen zwei Mahlzeiten jeweils drei bis sechs [[Stunde]]n keine [[Nahrung]] aufzunehmen. Eine Ernährung nach dem  Hayschen Trennkost- Prinzip führt zu einer [[gesund]]en Ernährung, weil sich der Anteil von Gemüse und Salat erhöht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost und ihre Auswirkungen auf den Körper ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haysche Trennkost führt zur Entlastung des Magen-Darm-Traktes, da man nicht zu viele verschiedene Nahrungsmittel mit einer Mahlzeit aufnimmt. Werden Eiweiße (Proteine) und Kohlenhydrate getrennt, können die jeweils zuständigen Verdauungs[[enzym]]e ungestört ihre Arbeit verrichten und [[Gärung]]sprozesse mit der damit verbundenen [[Entstehung]] und Ablagerung von [[Säure]]n bleiben aus. Einer [[Übersäuerung]] des [[Körper]]s wird somit vorgebeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haysche Trennkost führt auch dazu, dass man automatisch weniger isst. Wenn man nur Nahrungsmittel von einer Nahrungsgruppe konsumiert, wird man natürlicherweise nicht so viele [[Kalorie]]n auf einmal zu sich nehmen. Die Grundannahme der Hayschen Trennkost ist heute [[wissenschaft]]lich wiederlegt. Der [[Organismus]] kann sehr wohl Eiweiße und Kohlenhydrate parallel verdauen; schon mit der [[Muttermilch]] nimmt der [[Säugling]] parallel Eiweiße und Kohlenhydrate auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ist die Haysche Trennkost effektiv, weil sie die Menge an Kalorien reduziert, die der [[Mensch]] aufnimmt, und weil sie einen hohen Anteil an gesunder [[Kost]] enthält. Bei dieser Trennkost wird des Weiteren empfohlen isolierte [[Zucker]] gänzlich zu vermeiden oder stark zu reduzieren. Unter isolierten Zucker versteht man den chemisch reinen, industriell gewonnenen raffinierten Zucker. Diesem Industriezucker wurden bei dem Herstellungsprozess alle Vitalstoffe entzogen. Der isolierte Zucker befindet sich in vielen [[Fertignahrungsmitteln]], in [[Fastfood]] und Süßwaren. Er schadet dem menschlichen Organismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost in der Praxis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer möchte, kann die Form der Trennkost nach Hay ausprobieren. Es gibt viele Menschen, die sich von Gelenkerkrankungen, [[Rheuma]], [[Arthriti]]s, [[Neurodermitis]] und [[Allergie]]n befreit und ihr [[Gewicht]] reduziert haben, weil sie sich nach dem Prinzip der Hayschen Trennkost ernährt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[vegetarisch]]en oder [https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben/vegan/ veganen] Form beruht die  Haysche Trennkost darauf, dass man Nahrungsmittel mit einem hohem Eiweißanteil wie [[Hülsenfrüchte]] oder [[Tofu]] mit einer Mahlzeit, zum Beispiel mit dem Mittagessen, aufnimmt und die kohlenhydratreichen Nahrungsmittel, insbesondere [[Vollkorn]]getreide und [[Kartoffel]]n am Abend verspeist. Zum [[Frühstück]] empfiehlt sich [[Obst]] als leichte Kost. Als Alternative kann man auch zum Mittagessen die kohlenhydratreiche Mahlzeit wählen und abends eine eiweißreiche Kost. Vorteil bei dieser zweiten Variante ist, dass die [[Fettverbrennung]] über Nacht angekurbelt wird. Zu den Mahlzeiten am Mittag und am Abend können Gemüse und Salate in beliebiger Menge verzehrt werden. Auf Süßigkeiten, [[Alkohol]] und [[Fleisch]] sollte man im Rahmen der Hayschen Trennkost vollständig verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Videovortrag findest du einige Infos zum Thema Haysche Trennkost:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|bzpiyZYwWaM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Videoreferat zum Sachverhalt Haysche Trennkost kann dich vielleicht dazu motivieren, deine [[Gesundheit]] in die eigene Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Haysche Trennkost ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Haysche Trennkost, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/koblenz/start/ Yoga Koblenz]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogatherapie/ Yogatherapie]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung/entgiftungsmassage-ausbildung/ Entgiftungsmassage Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haysche Trennkost gehört zu Themen wie [[Ernährung]], [[Fasten]], [[Diäten]], [[Gesundheit]], [[Prävention]], [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Naturheilkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Haysche Trennkost in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Ernährungskurde &#039;&#039;&#039;: Haysche Trennkost, [[Harnsäure-Stein-Diät]], [[Haferstrohbad]], [[Haferextrakt]], [[Hafer]], [[Heidelbeere]], [[Herbstkur]], [[Huflattich]], [[Isländisch Moos]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Gesundheit und Prävention &#039;&#039;&#039;: [[Harnsäure-Stein-Diät]], [[Fastentag]], [[Fastenaufbau]], [[Ernährungstherapie]], [[Kartoffeldiät]], [[Krebs-Diät]], [[Naturkost]], [[Reduktionskost]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Haysche Trennkost enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Haysche Trennkost ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit, Medizin, Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Haysche_Trennkost&amp;diff=733124</id>
		<title>Haysche Trennkost</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Haysche_Trennkost&amp;diff=733124"/>
		<updated>2018-05-21T11:29:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Haysche Trennkost &#039;&#039;&#039; ist eine Form der Kost, die der [[Gesundheit]] förderlich ist und eine Reduzierung von [[Übergewicht]] bewirken kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haysche [[Trennkost]] wurde 1907 als Buch veröffentlicht. William Howard Hay war ein [[Arzt]]. Er litt im neuzehnten Jahrhundert an einer [[Niere]]nkrankheit. Diese galt in der damaligen [[Medizin]] als nicht heilbar. Hay heilte seine Nierenerkrankung jedoch mithilfe einer [[Nahrungsumstellung]]. Anschließend experimentierte er mit mehreren [[Patient]]en und erkannte, dass man mit einer [[Ernährung]]sumstellung viele [[Krankheit]]en heilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Annahmen der Hayschen Trennkost. Eine davon besagt, dass man [[Kohlenhydrate]] nicht gleichzeitig mit [[Eiweiß]]en und [[Obst]] essen sollte. Hay empfahl deshalb drei [[Mahlzeit]]en am [[Tag]] nach dem Trennkost-Prinzip: Eine Mahlzeit mit Kohlenhydraten, eine Mahlzeit mit Eiweißen und idealerweise eine dritte Mahlzeit mit Obst. Die neutralen Nahrungsmittel wie [[Gemüse]] und [[Salat]]e können nach Hay zu allen drei Mahlzeiten in beliebiger [[Menge]] kombiniert werden. Hay empfahl des Weiteren zwischen zwei Mahlzeiten jeweils drei bis sechs [[Stunde]]n keine [[Nahrung]] aufzunehmen. Eine Ernährung nach dem  Hayschen Trennkost- Prinzip führt zu einer [[gesund]]en Ernährung, weil sich der Anteil von Gemüse und Salat erhöht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost und ihre Auswirkungen auf den Körper ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die HAYSCHE Trennkost führt zur Entlastung des Magen-Darm-Traktes, da man nicht zu viele verschiedene Nahrungsmittel mit einer Mahlzeit aufnimmt.  Werden Eiweiße (Proteine) und Kohlenhydrate getrennt, können die jeweils zuständigen Verdauungsenzyme ungestört ihre Arbeit verrichten und Gärungsprozesse mit der damit verbundenen Entstehung und Ablagerung von Säuren bleiben aus. Einer Übersäuerung des Körpers wird somit vorgebeugt. &lt;br /&gt;
Die HAYSCHE Trennkost führt auch dazu, dass man automatisch weniger isst. Wenn man nur Nahrungsmittel von einer  Nahrungsgruppe konsumiert, wird man natürlicherweise nicht so viele Kalorien auf einmal zu sich nehmen. &lt;br /&gt;
Die Grundannahme der HAYSCHEN Trennkost ist heute wissenschaftlich wiederlegt. Der Organismus kann sehr wohl Eiweiße und Kohlenhydrate parallel verdauen; schon mit der Muttermilch nimmt der Säugling parallel Eiweiße und Kohlenhydrate auf. Trotzdem ist die HAYSCHE Trennkost effektiv, weil sie die Menge an Kalorien reduziert, die der Mensch aufnimmt, und weil sie einen hohen Anteil an gesunder Kost enthält. Bei dieser Trennkost wird des Weiteren empfohlen isolierte Zucker gänzlich zu vermeiden oder stark zu reduzieren. Unter isolierten Zucker versteht man den chemisch reinen, industriell gewonnenen raffinierten Zucker. Diesem Industriezucker wurden bei dem Herstellungsprozess alle Vitalstoffe entzogen. Der isolierte Zucker befindet sich in vielen Fertignahrungsmitteln, in Fastfood und Süßwaren. Er schadet dem menschlichen Organismus.&lt;br /&gt;
Wer möchte, kann die Form der Trennkost nach HAY ausprobieren. Es gibt viele Menschen, die sich von Gelenkerkrankungen, Rheuma, Arthritis, Neurodermitis und Allergien befreit und ihr Gewicht reduziert haben, weil sie sich nach dem Prinzip der HAYSCHEN Trennkost ernährt haben. &lt;br /&gt;
In der vegetarischen oder veganen Form beruht die  HAYSCHE Trennkost darauf, dass man Nahrungsmittel mit einem hohem Eiweißanteil wie Hülsenfrüchte oder Tofu mit einer Mahlzeit, z.B. mit dem Mittagessen, aufnimmt und die kohlenhydratreichen Nahrungsmittel, insbesondere Vollkorngetreide und Kartoffeln am Abend verspeist. Zum Frühstück empfiehlt sich Obst als leichte Kost. Als Alternative kann man auch zum Mittagessen die kohlenhydratreiche Mahlzeit wählen und abends eine eiweißreiche Kost. Vorteil bei dieser zweiten Variante ist, dass die Fettverbrennung über Nacht angekurbelt wird. Zu den Mahlzeiten am Mittag und am Abend können Gemüse und Salate in beliebiger Menge verzehrt werden. Auf Süßigkeiten, Alkohol und Fleisch sollte man im Rahmen der HAYSCHEN Trennkost vollständig verzichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haysche Trennkost Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Videovortrag findest du einige Infos zum Thema Haysche Trennkost:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|bzpiyZYwWaM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Videoreferat zum Sachverhalt Haysche Trennkost kann dich vielleicht dazu motivieren, deine [[Gesundheit]] in die eigene Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Haysche Trennkost ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Haysche Trennkost, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/koblenz/start/ Yoga Koblenz]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogatherapie/ Yogatherapie]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung/entgiftungsmassage-ausbildung/ Entgiftungsmassage Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haysche Trennkost gehört zu Themen wie [[Ernährung]], [[Fasten]], [[Diäten]], [[Gesundheit]], [[Prävention]], [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Naturheilkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Haysche Trennkost in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Ernährungskurde &#039;&#039;&#039;: Haysche Trennkost, [[Harnsäure-Stein-Diät]], [[Haferstrohbad]], [[Haferextrakt]], [[Hafer]], [[Heidelbeere]], [[Herbstkur]], [[Huflattich]], [[Isländisch Moos]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Gesundheit und Prävention &#039;&#039;&#039;: [[Harnsäure-Stein-Diät]], [[Fastentag]], [[Fastenaufbau]], [[Ernährungstherapie]], [[Kartoffeldiät]], [[Krebs-Diät]], [[Naturkost]], [[Reduktionskost]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Haysche Trennkost enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Haysche Trennkost ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit, Medizin, Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hautausleitungsmethoden&amp;diff=733123</id>
		<title>Hautausleitungsmethoden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hautausleitungsmethoden&amp;diff=733123"/>
		<updated>2018-05-21T11:21:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hautausleitungsmethoden &#039;&#039;&#039; ist ein [[Begriff]] aus der [[Heilkunde]] verschiedener [[Region]]en und verschiedener Völker und Kulturen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sauna-Aufguss-Öle.jpg|thumb|Eine Hautausleitungsmethode kann das [[Schwitzen]] in der [[Sauna]] sein.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hautausleitungsmethoden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Haut]] ist ein Ausscheidungsorgan. Über die Haut wird [[Schweiß]] ausgeschieden. Im Schweiß sind  verschiedene Stoffe enthalten. Hautausleitungsmethoden sind [[Methode]]n, die helfen, dass die [[Ausscheidung]] von ungünstigen Stoffen über die Haut verbessert werden soll. Das Saunieren als Hautausleitungsmethode regt die  Schweißproduktion an. Somit werden mehr Stoffe aus der Haut ausgeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Konditionstraining in der Form des [[Herz]]-[[Kreislauf]]-Trainings ist ebenfalls eine Hautausleitungsmethode, denn es führt ebenfalls zum Schwitzen. Es gibt auch verschiedene Mittel zum Auftragen. Es gibt Blasen ziehende Mittel und es gibt Mittel, die einen künstlichen Hautausschlag bewirken. Das können zum Beispiel [[Pflanze]]n,  [[Heilerde]]n,  Öle, Balsame und Salben sein. Die Haut kann auch Mithilfe von kalten oder warmen [[Wickel]]n aktiviert werden. Hautausleitung geschieht oft auch über [[Massage]]n oder Packungen zum Auftragen. Es gibt eine Vielzahl von Hautausscheidungsmethoden im [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] und in der traditionellen chinesischen [[Medizin]] sowie in der europäischen [[Naturheilkunde]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hautausleitungsmethoden Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lausche einem Vortragsvideo über Hautausleitungsmethoden:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iq11Po_obAA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Videoreferat mit dem Gegenstand Hautausleitungsmethoden soll dir [[Inspiration]] und Stoff zum Nachdenken geben, dich zu einem gesünderen [[Leben]] motivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Hautausleitungsmethoden ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Hautausleitungsmethoden, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/kassel/start/ Yoga Kassel]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogatherapie-ausbildung-baustein/ Yogatherapie Ausbildung Baustein]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung/fussreflexzonen-massage/ Fußreflexzonen Massage Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hautausleitungsmethoden gehört zu Themen wie [[Ausleitungsverfahren]], [[Entschlacken]], [[Abführen]], [[Detox]], [[Reinigen]], [[Ayurveda]], [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Naturheilkunde]], [[TCM]], [[Akupunktur]], [[Qiqong]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Hautausleitungsmethoden in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Ausleitungsverfahren &#039;&#039;&#039;: Hautausleitungsmethoden, [[Hautatmung]], [[Eliminierung]], [[Darmsanierung]], [[Darmreinigung]], [[Reistag]], [[Reiztherapie]], [[Sauerstoff-Therapie]], [[Schröpfglocke]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Ayurveda &#039;&#039;&#039;: Hautausleitungsmethoden, [[Eliminierung]], [[Darmsanierung]], [[Brechverfahren]], [[Blutwäsche]], [[Reistag]], [[Reiztherapie]], [[Schröpftherapie]], [[Vegetative Gesamtumschaltung]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; TCM &#039;&#039;&#039;: Hautausleitungsmethoden, [[Ausleitungsverfahren]], [[Schädelakupunktur]], [[Kochbuchakupunktur]], [[Handakupunktur]], [[Schröpfen]], [[Shiitake]], [[Akupunkturlehre]], [[Antike Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Hautausleitungsmethoden enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Hautausleitungsmethoden ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausleitungsverfahren - Entschlacken, Abführen, Detox und Reinigen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ayurveda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:TCM - Traditionelle Chinesische Medizin, Akupunktur, Qiqong und mehr‏‎]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hautausleitungsmethoden&amp;diff=733122</id>
		<title>Hautausleitungsmethoden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hautausleitungsmethoden&amp;diff=733122"/>
		<updated>2018-05-21T11:19:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hautausleitungsmethoden &#039;&#039;&#039; ist ein [[Begriff]] aus der [[Heilkunde]] verschiedener [[Region]]en und verschiedener Völker und Kulturen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hautausleitungsmethoden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Haut]] ist ein Ausscheidungsorgan. Über die Haut wird [[Schweiß]] ausgeschieden. Im Schweiß sind  verschiedene Stoffe enthalten. Hautausleitungsmethoden sind [[Methode]]n, die helfen, dass die [[Ausscheidung]] von ungünstigen Stoffen über die Haut verbessert werden soll. Das Saunieren als Hautausleitungsmethode regt die  Schweißproduktion an. Somit werden mehr Stoffe aus der Haut ausgeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Konditionstraining in der Form des [[Herz]]-[[Kreislauf]]-Trainings ist ebenfalls eine Hautausleitungsmethode, denn es führt ebenfalls zum Schwitzen. Es gibt auch verschiedene Mittel zum Auftragen. Es gibt Blasen ziehende Mittel und es gibt Mittel, die einen künstlichen Hautausschlag bewirken. Das können zum Beispiel [[Pflanze]]n,  [[Heilerde]]n,  Öle, Balsame und Salben sein. Die Haut kann auch Mithilfe von kalten oder warmen [[Wickel]]n aktiviert werden. Hautausleitung geschieht oft auch über [[Massage]]n oder Packungen zum Auftragen. Es gibt eine Vielzahl von Hautausscheidungsmethoden im [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] und in der traditionellen chinesischen [[Medizin]] sowie in der europäischen [[Naturheilkunde]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hautausleitungsmethoden Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lausche einem Vortragsvideo über Hautausleitungsmethoden:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iq11Po_obAA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Videoreferat mit dem Gegenstand Hautausleitungsmethoden soll dir [[Inspiration]] und Stoff zum Nachdenken geben, dich zu einem gesünderen [[Leben]] motivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Hautausleitungsmethoden ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Hautausleitungsmethoden, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/kassel/start/ Yoga Kassel]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogatherapie-ausbildung-baustein/ Yogatherapie Ausbildung Baustein]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung/fussreflexzonen-massage/ Fußreflexzonen Massage Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hautausleitungsmethoden gehört zu Themen wie [[Ausleitungsverfahren]], [[Entschlacken]], [[Abführen]], [[Detox]], [[Reinigen]], [[Ayurveda]], [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Naturheilkunde]], [[TCM]], [[Akupunktur]], [[Qiqong]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Hautausleitungsmethoden in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Ausleitungsverfahren &#039;&#039;&#039;: Hautausleitungsmethoden, [[Hautatmung]], [[Eliminierung]], [[Darmsanierung]], [[Darmreinigung]], [[Reistag]], [[Reiztherapie]], [[Sauerstoff-Therapie]], [[Schröpfglocke]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Ayurveda &#039;&#039;&#039;: Hautausleitungsmethoden, [[Eliminierung]], [[Darmsanierung]], [[Brechverfahren]], [[Blutwäsche]], [[Reistag]], [[Reiztherapie]], [[Schröpftherapie]], [[Vegetative Gesamtumschaltung]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; TCM &#039;&#039;&#039;: Hautausleitungsmethoden, [[Ausleitungsverfahren]], [[Schädelakupunktur]], [[Kochbuchakupunktur]], [[Handakupunktur]], [[Schröpfen]], [[Shiitake]], [[Akupunkturlehre]], [[Antike Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Hautausleitungsmethoden enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Hautausleitungsmethoden ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausleitungsverfahren - Entschlacken, Abführen, Detox und Reinigen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ayurveda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:TCM - Traditionelle Chinesische Medizin, Akupunktur, Qiqong und mehr‏‎]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hautatmung&amp;diff=733120</id>
		<title>Hautatmung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hautatmung&amp;diff=733120"/>
		<updated>2018-05-21T11:12:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hautatmung &#039;&#039;&#039; ist eine Bezeichnung aus der [[Medizin]], der [[Biologie]] bzw. der [[Anatomie]] und [[Physiologie]]. Hautatmung ist auch eine [[Bezeichnung]] für ein [[Yoga]]konzept. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meer Atmen Freiheit.jpg|thumb|Die Hautatmung ist eine Bezeichnung in der [[Medizin]] und im [[Yoga]].]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hautatmung in der Biologie ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Unter der Hautatmung versteht man in der [[Biologie]] zum Beispiel das [[Schwitzen]] und den unbemerkbaren Austausch von gasförmigen Stoffen. Über die [[Haut]] tauscht der Mensch Stoffe aus. Stoffe werden aufgenommen und ausgeschieden. Dazu zählen Wasserdampf, [[Sauerstoff]] und Kohlenstoffdioxid. Die Hautatmung ist ein entscheidender [[Prozess]] für die Regulierung der Körpertemperatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hautatmung im Yoga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga] kann man sich auch vorstellen, dass der Praktizierende über die Haut [[Energie]] aufnimmt. Das ist mehr eine Vorstellung, anders als die Vorstellung etwas Chemisches oder Physiologisches geschieht. Im Yoga geht man davon aus, dass der [[Mensch]] ein [[Prana]]wesen, ein Energiewesen ist. Dieses Pranawesen nimmt die Energien über die [[Nase]] durch bewusste [[Atmung]] auf. Man kann sich aber auch bewusst vorstellen, dass man beim Einatmen durch die gesamte Hautoberfläche Energie in sich aufnimmt. Man kann sich auch vorstellen, dass man als Pranawesen liebevolle Lichtenergien in alle [[Richtung]]en über die Haut ausstrahlt und ebenso über die Haut Lichtenergie aufnimmt und alle [[Verspannungen]] durch die Haut anschließend wieder mit ausatmet. Die Hautatmung ist im Yoga eine Art [[Vorstellung]], die dir hilft, dich mit [[Licht]] zu füllen, zu entspannen und loszulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hautatmung Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du einem kurzen Videovortrag zuschauen über Hautatmung:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|N38T0cGl6ko}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Videoreferat zum Thema Hautatmung kann dir vielleicht wertvolle oder auch simple Tipps geben für einen gesunden Lebensstil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Hautatmung ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Hautatmung, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/hatha-yoga/ yoga hatha]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogalehrer-vorbereitung/ Yogalehrer Vorbereitung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/faszien-yoga-trainer-ausbildung/ Faszien Yoga Trainer/in Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hautatmung gehört zu Themen wie [[Ausleitungsverfahren]], [[Entschlacken]], [[Abführen]], [[Detox]], [[Reinigen]], [[Heilung]], [[Ausleitungsverfahren]], [[Heilung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Hautatmung in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Ausleitungsverfahren &#039;&#039;&#039;: Hautatmung, [[Glaubersalz]], [[Detox]], [[Darmreinigung]], [[Darmbad]], [[Purgation]], [[Reizmittel]], [[Saftfasten]], [[Schröpfen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Hautatmung enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Hautatmung ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausleitungsverfahren - Entschlacken, Abführen, Detox und Reinigen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atmung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Datei:Meer_Atmen_Freiheit.jpg&amp;diff=733119</id>
		<title>Datei:Meer Atmen Freiheit.jpg</title>
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		<updated>2018-05-21T11:08:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: Meer Atmen Freiheit

pixarbay / gemeinfrei&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meer Atmen Freiheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pixarbay / gemeinfrei&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hautatmung&amp;diff=733117</id>
		<title>Hautatmung</title>
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		<updated>2018-05-21T11:00:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hautatmung &#039;&#039;&#039; ist eine Bezeichnung aus der [[Medizin]], der [[Biologie]] bzw. der [[Anatomie]] und [[Physiologie]]. Hautatmung ist auch eine [[Bezeichnung]] für ein [[Yoga]]konzept. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hautatmung in der Biologie ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Unter der Hautatmung versteht man in der [[Biologie]] zum Beispiel das [[Schwitzen]] und den unbemerkbaren Austausch von gasförmigen Stoffen. Über die [[Haut]] tauscht der Mensch Stoffe aus. Stoffe werden aufgenommen und ausgeschieden. Dazu zählen Wasserdampf, [[Sauerstoff]] und Kohlenstoffdioxid. Die Hautatmung ist ein entscheidender [[Prozess]] für die Regulierung der Körpertemperatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hautatmung im Yoga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga] kann man sich auch vorstellen, dass der Praktizierende über die Haut [[Energie]] aufnimmt. Das ist mehr eine Vorstellung, anders als die Vorstellung etwas Chemisches oder Physiologisches geschieht. Im Yoga geht man davon aus, dass der [[Mensch]] ein [[Prana]]wesen, ein Energiewesen ist. Dieses Pranawesen nimmt die Energien über die [[Nase]] durch bewusste [[Atmung]] auf. Man kann sich aber auch bewusst vorstellen, dass man beim Einatmen durch die gesamte Hautoberfläche Energie in sich aufnimmt. Man kann sich auch vorstellen, dass man als Pranawesen liebevolle Lichtenergien in alle [[Richtung]]en über die Haut ausstrahlt und ebenso über die Haut Lichtenergie aufnimmt und alle [[Verspannungen]] durch die Haut anschließend wieder mit ausatmet. Die Hautatmung ist im Yoga eine Art [[Vorstellung]], die dir hilft, dich mit [[Licht]] zu füllen, zu entspannen und loszulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hautatmung Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du einem kurzen Videovortrag zuschauen über Hautatmung:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|N38T0cGl6ko}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Videoreferat zum Thema Hautatmung kann dir vielleicht wertvolle oder auch simple Tipps geben für einen gesunden Lebensstil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Hautatmung ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Hautatmung, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/haus-bad-meinberg/yoga/was-ist-yoga/hatha-yoga/ yoga hatha]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogalehrer-vorbereitung/ Yogalehrer Vorbereitung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/faszien-yoga-trainer-ausbildung/ Faszien Yoga Trainer/in Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hautatmung gehört zu Themen wie [[Ausleitungsverfahren]], [[Entschlacken]], [[Abführen]], [[Detox]], [[Reinigen]], [[Heilung]], [[Ausleitungsverfahren]], [[Heilung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Hautatmung in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Ausleitungsverfahren &#039;&#039;&#039;: Hautatmung, [[Glaubersalz]], [[Detox]], [[Darmreinigung]], [[Darmbad]], [[Purgation]], [[Reizmittel]], [[Saftfasten]], [[Schröpfen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Hautatmung enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Hautatmung ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausleitungsverfahren - Entschlacken, Abführen, Detox und Reinigen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atmung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hausstaubmilbenallergie&amp;diff=732569</id>
		<title>Hausstaubmilbenallergie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hausstaubmilbenallergie&amp;diff=732569"/>
		<updated>2018-05-19T13:25:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hausstaubmilbenallergie &#039;&#039;&#039; ist eine Form der Hausstauballergie, die ausgelöst wird durch den Kot der [[Hausstaubmilben]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Milbe Hausstaub.jpg|thumb|Der Kot der [[Hausstaubmilben]] verursachen die Hausstaubmilbenallergie.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hausstaubmilbenallergie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausstaubmilbenallergie tritt ganzjährig und in geschlossenen [[Gebäude]]n auf. Ein Hausstaubmilbenallergiker hat verschiedene [[Symptom]]e. Die Hausstaubmilbenallergie kann verbunden sein mit einer verstopften oder juckenden [[Nase]] sowie mit Niesreiz. Weitere Symptome sind tränende [[Auge]]n und Bindehautentzündung. Auch chronische Nasennebenhöhlenentzündungen und Mittelohrentzündungen bei [[Kinder]]n können Folgen einer Hausstaubmilbenallergie sein. Eine Hausstaubmilbenallergie kann langfristig auch zu chronischer [[Bronchitis]] und [[Asthma]] führen. Die auslösenden Allergene befinden sich im Kot der Hausstaubmilbe und somit im Hausstaub. Man sollte deshalb darauf achten, dass man die [[Wohnung]] sauber hält und insbesondere die Bettwäsche regelmäßig wechselt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unterschiedliche Aussagen. Die einen sagen, dass es für [[Kinder]] gut wäre, das [[Haus]] weniger steril zu halten, weil das [[Immunsystem]] sonst überreagieren und eine Hausstaubmilbenallergie die Folge sein könnte. Es wäre demnach ratsam, die Kinder in einer weniger sterilen Umgebung großzuziehen. Andere wiederum sagen, dass die Hausstaubmilbenallergie entsteht, wenn über einen längeren Zeitraum zu viele [[Hausstaubmilben]] da sind und deshalb das Immunsystem reagiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausstaubmilbenallergie sollte mit einen [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] besprochen werden. Eine [[Behandlung]] der [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/frage-antwort/allergien-intoleranzen/ Allergie] kann die [[Lebensqualität]] erheblich verbessern. Wenn Sie nicht gut schlafen können oder im [[Bett]] tränende Augen haben, wäre es ratsam, wenn Sie sich auf Hausstaubmilbenallergie testen lassen. Im Allgemeinen kann man sagen, wenn der Mensch gesünder lebt, dann verschwinden viele Allergien von selbst. Zu empfehlen sind eine [[vegan]]e [[Ernährung]] mit viel [[Vollkorn]], [[Obst]], [[Gemüse]] und [[Hülsenfrüchte]] sowie [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga] und [[Meditation]] zur Kräftigung des Körpers und zur [[Entspannung]]. Der allgemeine Gesundheitszustand wird dadurch verbessert und der [[Körper]] weniger auf Stoffe reagiert, die eigentlich ungefährlich sind. Zudem wird durch einen [[gesund]]en Lebensstil das [[Risiko]] von vielen [[Autoimmunerkrankung]]en gesenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hausstaubmilbenallergie Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein kurzes Video mit einem Vortrag zu Hausstaubmilbenallergie:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|22CkMwpMlfM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Videoreferat zu Hausstaubmilbenallergie kann dir vielleicht [[Inspiration]] geben, ein gesundes Leben zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Hausstaubmilbenallergie ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Hausstaubmilbenallergie, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/hannover/yoga-ausbildung/ Yoga Ausbildung Hannover]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogalehrer-ausbildung/ Yogalehrer Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyogalehrer/in Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausstaubmilbenallergie gehört zu Themen wie [[Krankheiten]], [[Medizin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Hausstaubmilbenallergie in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Krankheit &#039;&#039;&#039;: [[Hämatom]], [[Glaukom]], [[Geopathie]], [[Gastritis]], [[Hepatitis]], [[Herzinsuffizienz]], [[Hyperämie]], [[Hypoglykämie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Hausstaubmilbenallergie enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Hausstaubmilbenallergie ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allergie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hausstaubmilbenallergie&amp;diff=732567</id>
		<title>Hausstaubmilbenallergie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hausstaubmilbenallergie&amp;diff=732567"/>
		<updated>2018-05-19T13:24:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hausstaubmilbenallergie &#039;&#039;&#039; ist eine Form der Hausstauballergie, die ausgelöst wird durch den [[Kot]] der [[Hausstaubmilben]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Milbe Hausstaub.jpg|thumb|Der Kot der [[Hausstaubmilben]] verursachen die Hausstaubmilbenallergie.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hausstaubmilbenallergie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausstaubmilbenallergie tritt ganzjährig und in geschlossenen [[Gebäude]]n auf. Ein Hausstaubmilbenallergiker hat verschiedene [[Symptom]]e. Die Hausstaubmilbenallergie kann verbunden sein mit einer verstopften oder juckenden [[Nase]] sowie mit Niesreiz. Weitere Symptome sind tränende [[Auge]]n und Bindehautentzündung. Auch chronische Nasennebenhöhlenentzündungen und Mittelohrentzündungen bei [[Kinder]]n können Folgen einer Hausstaubmilbenallergie sein. Eine Hausstaubmilbenallergie kann langfristig auch zu chronischer [[Bronchitis]] und [[Asthma]] führen. Die auslösenden Allergene befinden sich im Kot der Hausstaubmilbe und somit im Hausstaub. Man sollte deshalb darauf achten, dass man die [[Wohnung]] sauber hält und insbesondere die Bettwäsche regelmäßig wechselt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unterschiedliche Aussagen. Die einen sagen, dass es für [[Kinder]] gut wäre, das [[Haus]] weniger steril zu halten, weil das [[Immunsystem]] sonst überreagieren und eine Hausstaubmilbenallergie die Folge sein könnte. Es wäre demnach ratsam, die Kinder in einer weniger sterilen Umgebung großzuziehen. Andere wiederum sagen, dass die Hausstaubmilbenallergie entsteht, wenn über einen längeren Zeitraum zu viele [[Hausstaubmilben]] da sind und deshalb das Immunsystem reagiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausstaubmilbenallergie sollte mit einen [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] besprochen werden. Eine [[Behandlung]] der [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/frage-antwort/allergien-intoleranzen/ Allergie] kann die [[Lebensqualität]] erheblich verbessern. Wenn Sie nicht gut schlafen können oder im [[Bett]] tränende Augen haben, wäre es ratsam, wenn Sie sich auf Hausstaubmilbenallergie testen lassen. Im Allgemeinen kann man sagen, wenn der Mensch gesünder lebt, dann verschwinden viele Allergien von selbst. Zu empfehlen sind eine [[vegan]]e [[Ernährung]] mit viel [[Vollkorn]], [[Obst]], [[Gemüse]] und [[Hülsenfrüchte]] sowie [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga] und [[Meditation]] zur Kräftigung des Körpers und zur [[Entspannung]]. Der allgemeine Gesundheitszustand wird dadurch verbessert und der [[Körper]] weniger auf Stoffe reagiert, die eigentlich ungefährlich sind. Zudem wird durch einen [[gesund]]en Lebensstil das [[Risiko]] von vielen [[Autoimmunerkrankung]]en gesenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hausstaubmilbenallergie Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein kurzes Video mit einem Vortrag zu Hausstaubmilbenallergie:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|22CkMwpMlfM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Videoreferat zu Hausstaubmilbenallergie kann dir vielleicht [[Inspiration]] geben, ein gesundes Leben zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Hausstaubmilbenallergie ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Hausstaubmilbenallergie, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/hannover/yoga-ausbildung/ Yoga Ausbildung Hannover]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogalehrer-ausbildung/ Yogalehrer Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyogalehrer/in Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausstaubmilbenallergie gehört zu Themen wie [[Krankheiten]], [[Medizin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Hausstaubmilbenallergie in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Krankheit &#039;&#039;&#039;: [[Hämatom]], [[Glaukom]], [[Geopathie]], [[Gastritis]], [[Hepatitis]], [[Herzinsuffizienz]], [[Hyperämie]], [[Hypoglykämie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Hausstaubmilbenallergie enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Hausstaubmilbenallergie ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allergie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hausstaubmilben&amp;diff=732557</id>
		<title>Hausstaubmilben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hausstaubmilben&amp;diff=732557"/>
		<updated>2018-05-19T13:16:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hausstaubmilben &#039;&#039;&#039; gehören zur Klasse der [[Spinne]]ntiere, die sogennanten Arachnidae, die Hausstaubmilben sind also Glieder[[tiere]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Milbe Hausstaub.jpg|thumb|Hausstaubmilden sind [[Spinnen]]tiere.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hausstaubmilben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausstaubmilben sind zunächst einmal harmlos. Sie leben insbesondere vom Hausstaub und ernähren sich von den [[Haut]]schuppen des [[Mensch]]en. Der Mensch verliert etwas 1,5 g Hautschuppen pro Tag und davon können eine Million Hausstaubmilben sich ernähren. Hausstaubmilben lieben auch insbesondere eine [[Temperatur]] von 20-30 Grad. Was auch heißt, dass wenn man in seiner Wohnung, gerade im Winter, die Temperatur auf unter 20 Grad senkt, beispielsweise auf 15-17 Grad, sich die Hausstaubmilben nicht so stark vermehren. Hausstaubmilben lieben auch eine Luftfeuchtigkeit von 70-80 [[Prozent]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weibliche Hausstaubmilbe lebt 2-5 [[Monat]]e und sie kann bis zu 300 [[Eier]] legen. &lt;br /&gt;
Im Normalfall sind die Hausstaubmilben ungefährlich, sie sind auch sehr klein, aber manche Menschen entwickeln eine [[Hausstaubmilbenallergie]] und diese kann dazu führen, dass Menschen immer wieder eine verstopfte [[Nase]] haben, niesen müssen, Hautallergien entwickeln usw. Hausstaubmilben sind also normalerweise harmlose Spinnentiere, die überall sind wo Menschen sind, aber sie können eben auch zu [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/frage-antwort/allergien-intoleranzen/ Allergien] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hausstaubmilben Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lausche einem Video-Vortrag über Hausstaubmilben:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lAshasls78E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Videoreferat über Hausstaubmilben soll dich zum [[Nachdenken]] anregen, dich zu einem gesunden [[Leben]] inspirieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Hausstaubmilben ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Hausstaubmilben, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/hannover/start/ Yoga Hannover]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/fastenseminare/ Fastenseminare]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/fastenkursleiter-ausbildung/ Fastenkursleiter Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausstaubmilben gehört zu Themen wie [[Krankheitsgründe]], [[Krankheitsursachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Hausstaubmilben in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* [[Heidelbeere]], [[Haferstrohbad]], [[Hafer]], [[Grünkern]], [[Hundskamille]], [[Isländisch Moos]], [[Macis]], [[Manukahonig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Hausstaubmilben enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Hausstaubmilben ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsursache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebewesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allergie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hausstaubmilben&amp;diff=732556</id>
		<title>Hausstaubmilben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hausstaubmilben&amp;diff=732556"/>
		<updated>2018-05-19T13:15:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hausstaubmilben &#039;&#039;&#039; gehören zur Klasse der [[Spinn]]entiere, die sogennanten Arachnidae, die Hausstaubmilben sind also Glieder[[tiere]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Milbe Hausstaub.jpg|thumb|Hausstaubmilden sind [[Spinnen]]tiere.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hausstaubmilben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausstaubmilben sind zunächst einmal harmlos. Sie leben insbesondere vom Hausstaub und ernähren sich von den [[Haut]]schuppen des [[Mensch]]en. Der Mensch verliert etwas 1,5 g Hautschuppen pro Tag und davon können eine Million Hausstaubmilben sich ernähren. Hausstaubmilben lieben auch insbesondere eine [[Temperatur]] von 20-30 Grad. Was auch heißt, dass wenn man in seiner Wohnung, gerade im Winter, die Temperatur auf unter 20 Grad senkt, beispielsweise auf 15-17 Grad, sich die Hausstaubmilben nicht so stark vermehren. Hausstaubmilben lieben auch eine Luftfeuchtigkeit von 70-80 [[Prozent]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weibliche Hausstaubmilbe lebt 2-5 [[Monat]]e und sie kann bis zu 300 [[Eier]] legen. &lt;br /&gt;
Im Normalfall sind die Hausstaubmilben ungefährlich, sie sind auch sehr klein, aber manche Menschen entwickeln eine [[Hausstaubmilbenallergie]] und diese kann dazu führen, dass Menschen immer wieder eine verstopfte [[Nase]] haben, niesen müssen, Hautallergien entwickeln usw. Hausstaubmilben sind also normalerweise harmlose Spinnentiere, die überall sind wo Menschen sind, aber sie können eben auch zu [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/frage-antwort/allergien-intoleranzen/ Allergien] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hausstaubmilben Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lausche einem Video-Vortrag über Hausstaubmilben:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lAshasls78E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Videoreferat über Hausstaubmilben soll dich zum [[Nachdenken]] anregen, dich zu einem gesunden [[Leben]] inspirieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Hausstaubmilben ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Hausstaubmilben, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/hannover/start/ Yoga Hannover]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/fastenseminare/ Fastenseminare]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/fastenkursleiter-ausbildung/ Fastenkursleiter Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausstaubmilben gehört zu Themen wie [[Krankheitsgründe]], [[Krankheitsursachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Hausstaubmilben in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* [[Heidelbeere]], [[Haferstrohbad]], [[Hafer]], [[Grünkern]], [[Hundskamille]], [[Isländisch Moos]], [[Macis]], [[Manukahonig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Hausstaubmilben enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Hausstaubmilben ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsursache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebewesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allergie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Datei:Milbe_Hausstaub.jpg&amp;diff=732555</id>
		<title>Datei:Milbe Hausstaub.jpg</title>
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		<updated>2018-05-19T13:14:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: Milbe Hausstaub

pixarbay / gemeinfrei&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Milbe Hausstaub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pixarbay / gemeinfrei&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
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		<updated>2018-05-19T13:06:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hausstaub &#039;&#039;&#039; ist aller Staub, der im Haushalt anfällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Niesen Schnupfen Allergie Erkältung.jpg|thumb|Hausstaub kann zu einer Hausstaub[[allergie]] führen.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hausstaub ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausstaub kann sich aus Verschiedenem zusammensetzen. Hausstaub kann zum Beispiel [[Haut]]schuppen enthalten, denn jede [[Person]] sondert etwa 1,5 g pro [[Tag]] ab. Hausstaub kann auch aus [[Haar]]en von Personen und [[Tier]]en bestehen. Der Straßenschmutz, der mit den [[Schuh]]en ins [[Haus]] transportiert wird kann zu Hausstaub führen. Es gibt auch Abriebspuren von Tätigkeiten aller Art. Hausstaub beinhaltet auch [[Pollen]] und sonstige Luftschwebestoffe. Rauchpartikel, Erdbestandteile, Papierstaub oder auch [[Spinne]]nweben sind Teil des Hausstaubes. Teile von abgestorbenen [[Insekt]]en, [[Kleidung]]sflusen usw. zählen zum Hausstaub. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Menschen haben eine Hausstaub[[allergie]] und da kann es verschiedene [[Stoff]]e geben. Es gibt bestimmte Bestandteile des Staubes wie zum Beisiel Blütenpollen gegen die Menschen allergisch sein können. Es gibt chemische Bestandteile des Hausstaubes wie aggressive Reinigungsmittel, die Menschen zu [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/frage-antwort/allergien-intoleranzen/ Allergien] führen können. Es gibt natürlich auch brisante Fasern darin, insbesondere in manchen Altbauten der 50er und 60er [[Jahr]]en. Dort könnten Asbestfasern enthalten sein und natürlich dient der Hausstaub auch als [[Nahrungsmittel]] für manche Insekten wie Hausstaubmilben und dadurch kann es zu Hausstaubmilbenallergie kommen. Hausstaub kann auch Nährstoff für Pilze sein, sogenannte Schimmelpilze und auch diese wiederum können zu Allergien führen oder auch zu Gesundheitsschädigungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es allgemein gut den Hausstaub immer wieder zu beseitigen, wobei sich die [[Experte]]n streiten. Manche sagen, gerade für Neugeborene wäre es gut, ausreichend Hausstaub zu haben, damit das [[Baby]] sich an die Stoffe gewöhnen kann. Somit kann sich das Immunsystem daran anpassen. Denn eine sterile [[Umgebung]] kann auch dazu führen, dass das [[Immunsystem]] nicht ausreichend [[Training]] hat und sich deshalb fehlentwickelt. In jedem Fall sollte man aufpassen, dass im Hausstaub keine unguten chemischen Bestandteile enthalten sind. Man sollte also mit aggressiven Reinigungsmitteln vorsichtig sein und eben auch auf die Bestandteile der Bausubstanz achten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man eine Allergie hat, dann muss man überlegen, wie man diese Hausstauballergie überwinden kann. Sei es indem man die Menge an Hausstaub reduziert, sei es indem man eine Form der Hyposensibilisierung macht oder auch lernt, ein gesünderes [[Leben]] zu führen. Wenn man ein gesünderes Leben hat und insgesamt entspannter ist, verschwinden oft manche Allergien von selbst. Viele Menschen werden beispielsweise feststellen, wenn sie auf [[vegan]]e [[Ernährung]] umstellen und jeden [[Tag]] [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga] und [[Meditation]] üben, dass die meisten Allergien von selbst verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hausstaub Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du ein kurzes Vortragsvideo anschauen über Hausstaub:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|KGyh0_krr9k}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Referat zum Sachverhalt Hausstaub soll dir Anstöße geben für einen gesünderen [[Lebensstil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Hausstaub ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Hausstaub, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/hannover/start/ Yoga Hannover]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/familienwochen/ Yoga Familienwochen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/energiearbeit-ausbildung/ Energiearbeit Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausstaub gehört zu Themen wie [[Krankheitsgründe]], [[Krankheitsursachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Hausstaub in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* [[Haysche Trennkost]], [[Haferkur]], [[Fastenkrise]], [[Fastenaufbau]], [[Kollath-Frühstück]], [[Mayr-Kur]], [[Nieren-Diät]], [[Rohkosttag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Hausstaub enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Hausstaub ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsursache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allergie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hausstaub&amp;diff=732553</id>
		<title>Hausstaub</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hausstaub&amp;diff=732553"/>
		<updated>2018-05-19T13:05:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hausstaub &#039;&#039;&#039; ist aller Staub, der im Haushalt anfällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Niesen Schnupfen Allergie Erkältung.jpg|thumb|Hausstaub kann zu einer Hausstaub[[allergie]] führen.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hausstaub ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausstaub kann sich aus Verschiedenem zusammensetzen. Hausstaub kann zum Beispiel [[Haut]]schuppen enthalten, denn jede [[Person]] sondert etwa 1,5 g pro [[Tag]] ab. Hausstaub kann auch aus [[Haar]]en von Personen und [[Tier]]en bestehen. Der Straßenschmutz, der mit den [[Schuh]]en ins [[Haus]] transportiert wird kann zu Hausstaub führen. Es gibt auch Abriebspuren von Tätigkeiten aller Art. Hausstaub beinhaltet auch [[Pollen]] und sonstige Luftschwebestoffe. Rauchpartikel, Erdbestandteile, Papierstaub oder auch [[Spinne]]nweben sind Teil des Hausstaubes. Teile von abgestorbenen [[Insekt]]en, [[Kleidung]]sflusen usw. zählen zum Hausstaub. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Menschen haben eine Hausstaub[[allergie]] und da kann es verschiedene [[Stoff]]e geben. Es gibt bestimmte Bestandteile des Staubes wie zum Beisiel Blütenpollen gegen die Menschen allergisch sein können. Es gibt chemische Bestandteile des Hausstaubes wie aggressive Reinigungsmittel, die Menschen zu [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/frage-antwort/allergien-intoleranzen/ Allergien] führen können. Es gibt natürlich auch brisante Fasern darin, insbesondere in manchen Altbauten der 50er und 60er [[Jahr]]en. Dort könnten Asbestfasern enthalten sein und natürlich dient der Hausstaub auch als [[Nahrungsmittel]] für manche Insekten wie Hausstaubmilben und dadurch kann es zu Hausstaubmilbenallergie kommen. Hausstaub kann auch Nährstoff für Pilze sein, sogenannte Schimmelpilze und auch diese wiederum können zu Allergien führen oder auch zu Gesundheitsschädigungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es allgemein gut den Hausstaub immer wieder zu beseitigen, wobei sich die [[Experte]]n streiten. Manche sagen, gerade für Neugeborene wäre es gut, ausreichend Hausstaub zu haben, damit das [[Baby]] sich an die Stoffe gewöhnen kann. Somit kann sich das Immunsystem daran anpassen. Denn eine sterile [[Umgebung]] kann auch dazu führen, dass das [[Immunsystem]] nicht ausreichend [[Training]] hat und sich deshalb fehlentwickelt. In jedem Fall sollte man aufpassen, dass im Hausstaub keine unguten chemischen Bestandteile enthalten sind. Man sollte also mit aggressiven Reinigungsmitteln vorsichtig sein und eben auch auf die Bestandteile der Bausubstanz achten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man eine Allergie hat, dann muss man überlegen, wie man diese Hausstauballergie überwinden kann. Sei es indem man die Menge an Hausstaub reduziert, sei es indem man eine Form der Hyposensibilisierung macht oder auch lernt, ein gesünderes [[Leben]] zu führen. Wenn man ein gesünderes Leben hat und insgesamt entspannter ist, verschwinden oft manche Allergien von selbst. Viele Menschen werden beispielsweise feststellen, wenn sie auf [[vegan]]e [[Ernährung]] umstellen und jeden [[Tag]] [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga] und [[Meditation]] üben, dass die meisten Allergien von selbst verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hausstaub Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du ein kurzes Vortragsvideo anschauen über Hausstaub:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|KGyh0_krr9k}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Referat zum Sachverhalt Hausstaub soll dir Anstöße geben für einen gesünderen [[Lebensstil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Hausstaub ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Hausstaub, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/hannover/start/ Yoga Hannover]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/familienwochen/ Yoga Familienwochen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/energiearbeit-ausbildung/ Energiearbeit Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausstaub gehört zu Themen wie [[Krankheitsgründe]], [[Krankheitsursachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Hausstaub in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* [[Haysche Trennkost]], [[Haferkur]], [[Fastenkrise]], [[Fastenaufbau]], [[Kollath-Frühstück]], [[Mayr-Kur]], [[Nieren-Diät]], [[Rohkosttag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Hausstaub enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Hausstaub ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsursache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allergie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hausstaub&amp;diff=732552</id>
		<title>Hausstaub</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hausstaub&amp;diff=732552"/>
		<updated>2018-05-19T13:04:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hausstaub &#039;&#039;&#039; ist aller Staub, der im Haushalt anfällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hausstaub ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausstaub kann sich aus Verschiedenem zusammensetzen. Hausstaub kann zum Beispiel [[Haut]]schuppen enthalten, denn jede [[Person]] sondert etwa 1,5 g pro [[Tag]] ab. Hausstaub kann auch aus [[Haar]]en von Personen und [[Tier]]en bestehen. Der Straßenschmutz, der mit den [[Schuh]]en ins [[Haus]] transportiert wird kann zu Hausstaub führen. Es gibt auch Abriebspuren von Tätigkeiten aller Art. Hausstaub beinhaltet auch [[Pollen]] und sonstige Luftschwebestoffe. Rauchpartikel, Erdbestandteile, Papierstaub oder auch [[Spinne]]nweben sind Teil des Hausstaubes. Teile von abgestorbenen [[Insekt]]en, [[Kleidung]]sflusen usw. zählen zum Hausstaub. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Menschen haben eine Hausstaub[[allergie]] und da kann es verschiedene [[Stoff]]e geben. Es gibt bestimmte Bestandteile des Staubes wie zum Beisiel Blütenpollen gegen die Menschen allergisch sein können. Es gibt chemische Bestandteile des Hausstaubes wie aggressive Reinigungsmittel, die Menschen zu [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/frage-antwort/allergien-intoleranzen/ Allergien] führen können. Es gibt natürlich auch brisante Fasern darin, insbesondere in manchen Altbauten der 50er und 60er [[Jahr]]en. Dort könnten Asbestfasern enthalten sein und natürlich dient der Hausstaub auch als [[Nahrungsmittel]] für manche Insekten wie Hausstaubmilben und dadurch kann es zu Hausstaubmilbenallergie kommen. Hausstaub kann auch Nährstoff für Pilze sein, sogenannte Schimmelpilze und auch diese wiederum können zu Allergien führen oder auch zu Gesundheitsschädigungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es allgemein gut den Hausstaub immer wieder zu beseitigen, wobei sich die [[Experte]]n streiten. Manche sagen, gerade für Neugeborene wäre es gut, ausreichend Hausstaub zu haben, damit das [[Baby]] sich an die Stoffe gewöhnen kann. Somit kann sich das Immunsystem daran anpassen. Denn eine sterile [[Umgebung]] kann auch dazu führen, dass das [[Immunsystem]] nicht ausreichend [[Training]] hat und sich deshalb fehlentwickelt. In jedem Fall sollte man aufpassen, dass im Hausstaub keine unguten chemischen Bestandteile enthalten sind. Man sollte also mit aggressiven Reinigungsmitteln vorsichtig sein und eben auch auf die Bestandteile der Bausubstanz achten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man eine Allergie hat, dann muss man überlegen, wie man diese Hausstauballergie überwinden kann. Sei es indem man die Menge an Hausstaub reduziert, sei es indem man eine Form der Hyposensibilisierung macht oder auch lernt, ein gesünderes [[Leben]] zu führen. Wenn man ein gesünderes Leben hat und insgesamt entspannter ist, verschwinden oft manche Allergien von selbst. Viele Menschen werden beispielsweise feststellen, wenn sie auf [[vegan]]e [[Ernährung]] umstellen und jeden [[Tag]] [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga] und [[Meditation]] üben, dass die meisten Allergien von selbst verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hausstaub Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du ein kurzes Vortragsvideo anschauen über Hausstaub:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|KGyh0_krr9k}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Referat zum Sachverhalt Hausstaub soll dir Anstöße geben für einen gesünderen [[Lebensstil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Hausstaub ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Hausstaub, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/hannover/start/ Yoga Hannover]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/familienwochen/ Yoga Familienwochen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/energiearbeit-ausbildung/ Energiearbeit Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausstaub gehört zu Themen wie [[Krankheitsgründe]], [[Krankheitsursachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Hausstaub in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* [[Haysche Trennkost]], [[Haferkur]], [[Fastenkrise]], [[Fastenaufbau]], [[Kollath-Frühstück]], [[Mayr-Kur]], [[Nieren-Diät]], [[Rohkosttag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Hausstaub enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Hausstaub ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsursache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allergie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hasenegel&amp;diff=732550</id>
		<title>Hasenegel</title>
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		<updated>2018-05-19T12:51:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hasenegel &#039;&#039;&#039; Hasenegel ist die [[Bezeichnung]] eines Parasiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zähne Speichel Zahnarzt.jpg|thumb|Hasenegel kann durch einen [[Speichel]]test nachgewiesen werden.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hasenegel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hasenegel kann in den menschlichen [[Körper]] gelangen und kann verschiedene [[Krankheit]]en auslösen. Der Hasenegel kann unter anderem durch einen [[Speichel]]test nachgewiesen werden. Wenn man diesen Hasenegel nachweisen kann, dann gibt es wirkungsvolle [[Methode]]n, um den Hasenegel wieder aus dem Körper zu entfernen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Hasenegel Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass dich inspirieren durch die Ausführungen zum Thema Hasenegel:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|0QmTTuFNJOQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Referat mit dem Inhalt Hasenegel soll dir [[Inspiration]] und Stoff zum Nachdenken geben, dich zu einem gesünderen Lebensstil motivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Hasenegel ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Hasenegel, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/hamburg/yoga-ausbildung/ Yoga Ausbildung Hamburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga und Meditation Einführung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/erlebnispaedagogik-ausbildung/ Erlebnispädagogik Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasenegel gehört zu Themen wie [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Naturheilkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Hasenegel in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* [[Haselwurz]], [[Harze]], [[Geriatrikum]], [[Galenikum]], [[Homoion]], [[Hundsgras]], [[Laxans]], [[Manuka-Öl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Hasenegel enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Datei:Z%C3%A4hne_Speichel_Zahnarzt.jpg&amp;diff=732549</id>
		<title>Datei:Zähne Speichel Zahnarzt.jpg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: Zähne Speichel Zahnarzt

pixarbay / gemeinfrei&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Zähne Speichel Zahnarzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hasenegel &#039;&#039;&#039; Hasenegel ist die [[Bezeichnung]] eines [[Parasit]]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hasenegel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hasenegel kann in den menschlichen [[Körper]] gelangen und kann verschiedene [[Krankheit]]en auslösen. Der Hasenegel kann unter anderem durch einen [[Speichel]]test nachgewiesen werden. Wenn man diesen Hasenegel nachweisen kann, dann gibt es wirkungsvolle [[Methode]]n, um den Hasenegel wieder aus dem Körper zu entfernen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Hasenegel Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass dich inspirieren durch die Ausführungen zum Thema Hasenegel:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|0QmTTuFNJOQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Referat mit dem Inhalt Hasenegel soll dir [[Inspiration]] und Stoff zum Nachdenken geben, dich zu einem gesünderen Lebensstil motivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Hasenegel ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Hasenegel, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/hamburg/yoga-ausbildung/ Yoga Ausbildung Hamburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga und Meditation Einführung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/erlebnispaedagogik-ausbildung/ Erlebnispädagogik Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasenegel gehört zu Themen wie [[Heilmittel]], [[Heilung]], [[Naturheilkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Hasenegel in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* [[Haselwurz]], [[Harze]], [[Geriatrikum]], [[Galenikum]], [[Homoion]], [[Hundsgras]], [[Laxans]], [[Manuka-Öl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Hasenegel enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Haselwurz&amp;diff=732547</id>
		<title>Haselwurz</title>
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		<updated>2018-05-19T12:43:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jnanadevi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Haselwurz &#039;&#039;&#039; ist die Bezeichnung eines Krautes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bachblütentherapie, Essenzen, Tinkturen.jpg|thumb|Aus Haselwurz kann auch [[Tinktur]] hergestellt werden.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haselwurz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haselwurz, auch bezeichnet als die gewöhnliche Haselwurz, ist eine [[Pflanze]]nart, die in den Wäldern weiten Gebieten Eurasiens wächst. Haselwurz wird auch bezeichnet als Hasenpappel, Hexenrauch, Drüsenkraut, Haselmönch, Hasenohr oder Hasewurz bezeichnet. Es gibt noch viele andere [[Bezeichnung]]en, wie wilder Pfeffer, wilder Nardus oder auch Weihrauchkraut. Es gibt auch noch die Namen Brechwurz und Hasalwurtz und einige weitere [[Name]]n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Haselwurz kommt deshalb, weil dieses [[Kraut]] oft unter Haselsträuchern oder auch im Laub[[wald]] wächst. Haselwurz wurde früher häufig als [[Heilpflanze]] gebraucht, aber sie gilt heute hauptsächlich als Giftpflanze. Man kann sagen, dass in ihnen ein ätherisches [[Öl]] ist und dieses enthält Asaron. Dieses reizt die Schleimhäute und führt zum [[Erbrechen]]. Bei starker Dosierung kann Haselwurz auch zu [[Entzündung]]en an [[Magen]] und [[Darm]] führen, sowie auch zu Atemlähmung. Daher wird heute Haselwurz in der [[Naturheilkunde]] nicht mehr verwendet. Trotzdem hat man früher Haselwurz genutzt, insbesondere nicht die Blätter, sondern den Wurzelstock, daher auch Haselwurz.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aus dem Wurzelstock kann man [[Essenz]], Tinktur, [[Pulver]] und Öl zubereiten. Haselwurzpulver wurde in Maßen genutzt für verschiedene Heilzwecke, aber Haselwurz gilt eben als giftig. In der [[Medizin]]geschichte wurde aber zum Beispiel Haselwurz bei den alten Griechen und den [[Römer]]n verwendet. Es galt als [[Abführmittel]], galt als Mittel gegen [[Ischias]]beschwerden, als Mittel gegen [[Leber]]erkrankungen auch gegen Wassersucht und für die [[Gebärmutter]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Galen und Avicenna und arabische Ärzte ordneten Asarum, also Haselwurz, als warm und trocken im 3. Grade ein und damit waren wieder einige Heilwirkungen verbunden. Haselwurz wurde also in verschiedenen Pflanzenheilwerken erwähnt, aber es gibt heute auch [https://blog.yoga-vidya.de/eu-2-tage-zur-rettung-von-naturheilmitteln%E2%80%8F/ Naturheilmittel] zur [[Behandlung]] dieser [[Erkrankung]]en. Diese Heilmittel sind weniger gefährlich und somit werden aus guten Gründen Haselwurzpräparate heute normalerweise nicht mehr verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haselwurz Video ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass dich inspirieren in folgendem Vortragsvideo über Haselwurz:&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|tP7wm9XQk6k}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Referat mit dem Gegenstand Haselwurz kann dir vielleicht Kraft geben, so zu leben, dass [[Krankheit]] nicht so schnell kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themen im Sinnkontext von Haselwurz ===&lt;br /&gt;
Begriffe aus den Gebieten [[Naturheilkunde]], [[Anatomie]], [[Medizin]] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie Psychologie], die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Haselwurz, sind zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/hamburg/start/ Yoga Hamburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-reisen/ Yoga Reisen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/erlebnispaedagogik-ausbildung/ Erlebnispädagogik Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haselwurz gehört zu Themen wie [[Heilmittel]], [[Heilpflanze]], [[Pflanzenheilkunde]], [[Heilung]], [[Naturheilkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandte Begriffe und Stichwörter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Haselwurz in Verbindung stehen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Pflanzenheilkunde &#039;&#039;&#039;: Haselwurz, [[Haschisch]], [[Goldrute]], [[Galenikum]], [[Fieberklee]], [[Heublumensack]], [[Hortensienwurzel]], [[Kohlauflage]], [[Manuka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweis Gesundheitsthemen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel über Haselwurz enthält eventuell z.T. auch [[gesundheit]]sbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur [[Selbstdiagnose]] oder [[Selbsttherapie]], sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit [[Arzt]] oder [[Heilpraktiker]] bereichern. Bitte beachte auch den &#039;&#039;&#039;[[Gesundheitsthemen Hinweis]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergänzungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Ergänzungen, Korrekturen zu diesem Wiki-Artikel zum Thema Haselwurz ? Dann schicke doch eine Mail an wiki(at)yoga-vidya.de. [[Danke]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpflanze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen‏‎]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplementärmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jnanadevi</name></author>
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