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	<title>Yogawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Cranio-Sacral-Therapie</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Cranio-Sacral-Therapie&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;&#039;Craniosacraltherapie&#039;&#039;&#039;, Kraniosakraltherapie oder kraniosakrale Osteopathie) [lat.: cranium = Schädel; sacral = das Kreuzbein (os sacrum) betreffend – „Schädel-Kreuzbein-Therapie“], ist eine aus der [[Osteopathie]] hervorgegangene alternative bzw. komplementäre [[Heilmethode]], die heute neben Osteopathen u. a. auch von [[Physiotherape|Physiotherapeuten]], [[Heilpraktiker|Heil-]] und [[Chiropraktiker]]n angewendet wird. Diese [[manuelle Methode]] setzt darauf, durch gerichtete Handgriffe im Bereich des [[Schädel]]s und des [[Kreuzbein]]s die [[Selbstheilungskräfte]] des [[Patient]]en anzuregen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Geschichte der Cranio-Sacral-Therapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cranio-Sacral-Therapie geht zurück auf [[Dr. William Garner Sutherland]] (1873–1954), der um 1900 entdeckte, daß sich die verschiedenen, durch Nähte verbundenen Teile des Schädels durch das Pulsieren der [[Gehirnflüssigkeit|Gehirn]]- und [[Rückenmarksflüssigkeit]] rhythmisch in [[Bewegung]] befinden. Sutherland vermutete, dass diese Bewegungen im Zusammenhang mit dem psychischen und [[physisches Wohlbefinden|physischen Wohlbefinde]]n des Menschen stehen. Von 1930 bis zu seinem Tode lehrte er trotz der Zurückweisung durch die breite Masse der Osteopathen seine Erkenntnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cranio-Sacral-Therapie in ihrer heutigen Form wurde maßgeblich von dem an der us-amerikanischen [[Michigan State University]] arbeitenden [[Wissenschaftler]] und Osteopathen [[John E. Upledger]] geprägt. Upledger untersuchte zusammen mit dem [[Histologie|Histologe]]n [[Ernest W. Retzlaff]] und einem Team aus [[Anatomie|Anatomisten]], [[Physiologie|Physiologen]] und [[Biophysik]]ern die Bewegung der Schädelknochen und deren [[Rhythmus]] und bestätigten die Vermutungen Sutherlands. Upledger entwickelte daraus seinen eigenen Behandlungsstil, für den er den Begriff der Cranio-Sacral-Therapie prägte. Dazu begrenzte er die Osteopathie im Bereich des Schädels auf zehn Schritte, die er mit der alternativen [[Psychotherapie]] der 1970er Jahre verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätere Überprüfungen der [[Studie]]n von Upledger &amp;amp; Co führten aus, dass mit den gemachten Untersuchungen die Bewegung der Schädelknochen nicht zweifelsfrei bestätigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung mit der Cranio-Sacral-Therapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cranio-Sacral-Therapeut behandelt normalerweise den voll angekleidet liegenden Klienten, indem er die Hände sanft auf dessen Kopf legt und so den &amp;quot;Grundatem&amp;quot; erspürt. Dieser Grundatem wird durch die Bewegung der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit erzeugt, welche die einzelnen [[Schädelknochen]] am Kopf an ihren Nähten bewegt. Auf die so wahrgenommenen [[Blockade]]n der Bewegung der Schädelknochen wirkt der Cranio-Sacral-Therapeut durch spezifische Bewegungen ein. Dadurch soll der [[Energiefluss]] verbessert und die Selbstheilungskräfte angeregt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cranio-Sacrale-[[Therapie]] kann körperliche [[Schmerz]]en, akute und chronische [[Krankheit]]en, emotionale oder psychische Störungen lindern oder sogar heilend wirken. Mittlerweile gibt es diese Therapieform auch als [[Cranio Sacrale Yoga Therapie]], die noch etwas intensiver die Selbstheilungskräfte des Klienten anregt und in Anlehnung an die [[Computer]]sprache auch als Neustart bzw. Reset des [[Zellbewußtseins]] bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*[http://www.therapeuten.de/therapien/craniosacral.htm Therapeuten.de]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Cranio-Sacral-Therapie Deutsch sprachiges Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Craniosacral_therapy Englisch sprachiges Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternative Heilmethoden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
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		<title>Craniosacraltherapie</title>
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		<updated>2012-08-10T08:22:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: Weiterleitung nach Cranio-Sacral-Therapie erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#Weiterleitung[[Cranio-Sacral-Therapie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
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		<title>Craniosacraltherapie</title>
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		<updated>2012-08-09T17:37:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: Der Seiteninhalt wurde durch einen anderen Text ersetzt: „Cranio-Sacral-Therapie“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Cranio-Sacral-Therapie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
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		<title>Cranio-Sacral-Therapie</title>
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		<updated>2012-08-09T17:34:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cranio-Sacral-Therapie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Craniosacraltherapie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Kraniosakraltherapie oder kraniosakrale Osteopathie) [lat.: cranium = Schädel; sacral = das Kreuzb…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Cranio-Sacral-Therapie&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;&#039;Craniosacraltherapie&#039;&#039;&#039;, Kraniosakraltherapie oder kraniosakrale Osteopathie) [lat.: cranium = Schädel; sacral = das Kreuzbein (os sacrum) betreffend – „Schädel-Kreuzbein-Therapie“], ist eine aus der [[Osteopathie]] hervorgegangene alternative bzw. komplementäre [[Heilmethode]], die heute neben Osteopathen u. a. auch von [[Physiotherape|Physiotherapeuten]], [[Heilpraktiker|Heil-]] und [[Chiropraktiker]]n angewendet wird. Diese [[manuelle Methode]] setzt darauf, durch gerichtete Handgriffe im Bereich des [[Schädel]]s und des [[Kreuzbein]]s die [[Selbstheilungskräfte]] des [[Patient]]en anzuregen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Geschichte der Cranio-Sacral-Therapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cranio-Sacral-Therapie geht zurück auf [[Dr. William Garner Sutherland]] (1873–1954), der um 1900 entdeckte, daß sich die verschiedenen, durch Nähte verbundenen Teile des Schädels durch das Pulsieren der [[Gehirnflüssigkeit|Gehirn]]- und [[Rückenmarksflüssigkeit]] rhythmisch in [[Bewegung]] befinden. Sutherland vermutete, dass diese Bewegungen im Zusammenhang mit dem psychischen und [[physisches Wohlbefinden|physischen Wohlbefinde]]n des Menschen stehen. Von 1930 bis zu seinem Tode lehrte er trotz der Zurückweisung durch die breite Masse der Osteopathen seine Erkenntnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cranio-Sacral-Therapie in ihrer heutigen Form wurde maßgeblich von dem an der us-amerikanischen [[Michigan State University]] arbeitenden [[Wissenschaftler]] und Osteopathen [[John E. Upledger]] geprägt. Upledger untersuchte zusammen mit dem [[Histologie|Histologe]]n [[Ernest W. Retzlaff]] und einem Team aus [[Anatomie|Anatomisten]], [[Physiologie|Physiologen]] und [[Biophysik]]ern die Bewegung der Schädelknochen und deren [[Rhythmus]] und bestätigten die Vermutungen Sutherlands. Upledger entwickelte daraus seinen eigenen Behandlungsstil, für den er den Begriff der Cranio-Sacral-Therapie prägte. Dazu begrenzte er die Osteopathie im Bereich des Schädels auf zehn Schritte, die er mit der alternativen [[Psychotherapie]] der 1970er Jahre verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätere Überprüfungen der [[Studie]]n von Upledger &amp;amp; Co führten aus, dass mit den gemachten Untersuchungen die Bewegung der Schädelknochen nicht zweifelsfrei bestätigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung mit der Cranio-Sacral-Therapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cranio-Sacral-Therapeut behandelt normalerweise den voll angekleidet liegenden Klienten, indem er die Hände sanft auf dessen Kopf legt und so den &amp;quot;Grundatem&amp;quot; erspürt. Dieser Grundatem wird durch die Bewegung der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit erzeugt, welche die einzelnen [[Schädelknochen]] am Kopf an ihren Nähten bewegt. Auf die so wahrgenommenen [[Blockade]]n der Bewegung der Schädelknochen wirkt der Cranio-Sacral-Therapeut durch spezifische Bewegungen ein. Dadurch soll der [[Energiefluss]] verbessert und die Selbstheilungskräfte angeregt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cranio-Sacrale-[[Therapie]] kann körperliche [[Schmerz]]en, akute und chronische [[Krankheit]]en, emotionale oder psychische Störungen lindern oder sogar heilend wirken. Mittlerweile gibt es diese Therapieform auch als [[Cranio Sacrale Yoga Therapie]], die noch etwas intensiver die Selbstheilungskräfte des Klienten anregt und in Anlehnung an die [[Computer]]sprache auch als Neustart bzw. Reset des [[Zellbewußtseins]] bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*[http://www.therapeuten.de/therapien/craniosacral.htm Therapeuten.de]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Cranio-Sacral-Therapie Deutsch sprachiges Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Craniosacral_therapy Englisch sprachiges Wikipedia]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
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		<title>Craniosacraltherapie</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Craniosacraltherapie&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;&#039;Cranio-Sacral-Therapie&#039;&#039;&#039;, Kraniosakraltherapie oder kraniosakrale Osteopathie) [lat.: cranium = Schädel; sacral = das Kreuzbein (os sacrum) betreffend – „Schädel-Kreuzbein-Therapie“], ist eine aus der [[Osteopathie]] hervorgegangene alternative bzw. komplementäre [[Heilmethode]], die heute neben Osteopathen u. a. auch von [[Physiotherape|Physiotherapeuten]], [[Heilpraktiker|Heil-]] und [[Chiropraktiker]]n angewendet wird. Diese [[manuelle Methode]] setzt darauf, durch gerichtete Handgriffe im Bereich des [[Schädel]]s und des [[Kreuzbein]]s die [[Selbstheilungskräfte]] des [[Patient]]en anzuregen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Geschichte der Craniosacraltherapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Craniosacraltherapie geht zurück auf [[Dr. William Garner Sutherland]] (1873–1954), der um 1900 entdeckte, daß sich die verschiedenen, durch Nähte verbundenen Teile des Schädels durch das Pulsieren der [[Gehirnflüssigkeit|Gehirn]]- und [[Rückenmarksflüssigkeit]] rhythmisch in [[Bewegung]] befinden. Sutherland vermutete, dass diese Bewegungen im Zusammenhang mit dem psychischen und [[physisches Wohlbefinden|physischen Wohlbefinde]]n des Menschen stehen. Von 1930 bis zu seinem Tode lehrte er trotz der Zurückweisung durch die breite Masse der Osteopathen seine Erkenntnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Craniosacraltherapie in ihrer heutigen Form wurde maßgeblich von dem an der us-amerikanischen [[Michigan State University]] arbeitenden [[Wissenschaftler]] und Osteopathen [[John E. Upledger]] geprägt. Upledger untersuchte zusammen mit dem [[Histologie|Histologe]]n [[Ernest W. Retzlaff]] und einem Team aus [[Anatomie|Anatomisten]], [[Physiologie|Physiologen]] und [[Biophysik]]ern die Bewegung der Schädelknochen und deren [[Rhythmus]] und bestätigten die Vermutungen Sutherlands. Upledger entwickelte daraus seinen eigenen Behandlungsstil, für den er den Begriff der Craniosacraltherapie prägte. Dazu begrenzte er die Osteopathie im Bereich des Schädels auf zehn Schritte, die er mit der alternativen [[Psychotherapie]] der 1970er Jahre verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätere Überprüfungen der [[Studie]]n von Upledger &amp;amp; Co führten aus, dass mit den gemachten Untersuchungen die Bewegung der Schädelknochen nicht zweifelsfrei bestätigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung mit der Craniosacraltherapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Craniosacral-Therapeut behandelt normalerweise den voll angekleidet liegenden Klienten, indem er die Hände sanft auf dessen Kopf legt und so den &amp;quot;Grundatem&amp;quot; erspürt. Dieser Grundatem wird durch die Bewegung der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit erzeugt, welche die einzelnen [[Schädelknochen]] am Kopf an ihren Nähten bewegt. Auf die so wahrgenommenen [[Blockade]]n der Bewegung der Schädelknochen wirkt der Craniosacral-Therapeut durch spezifische Bewegungen ein. Dadurch soll der [[Energiefluss]] verbessert und die Selbstheilungskräfte angeregt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Craniosacrale [[Therapie]] kann körperliche [[Schmerz]]en, akute und chronische [[Krankheit]]en, emotionale oder psychische Störungen lindern oder sogar heilend wirken. Mittlerweile gibt es diese Therapieform auch als [[Cranio Sacrale Yoga Therapie]], die noch etwas intensiver die Selbstheilungskräfte des Klienten anregt und in Anlehnung an die [[Computer]]sprache auch als Neustart bzw. Reset des [[Zellbewußtseins]] bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*[http://www.therapeuten.de/therapien/craniosacral.htm Therapeuten.de]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Cranio-Sacral-Therapie Deutsch sprachiges Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Craniosacral_therapy Englisch sprachiges Wikipedia]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Craniosacraltherapie&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;&#039;Cranio-Sacral-Therapie&#039;&#039;&#039;, Kraniosakraltherapie oder kraniosakrale Osteopathie) [lat.: cranium = Schädel; sacral = das Kreuzbein (os sacrum) betreffend – „Schädel-Kreuzbein-Therapie“], ist eine aus der [[Osteopathie]] hervorgegangene alternative bzw. komplementäre [[Heilmethode]], die heute neben Osteopathen u. a. auch von [[Physiotherape|Physiotherapeuten]], [[Heilpraktiker|Heil-]] und [[Chiropraktiker]]n angewendet wird. Diese [[manuelle Methode]] setzt darauf, durch gerichtete Handgriffe im Bereich des [[Schädel]]s und des [[Kreuzbein]]s die [[Selbstheilungskräfte]] des [[Patient]]en anzuregen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Geschichte der Craniosacraltherapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Craniosacraltherapie geht zurück auf [[Dr. William Garner Sutherland]] (1873–1954), der um 1900 entdeckte, daß sich die verschiedenen, durch Nähte verbundenen Teile des Schädels durch das Pulsieren der [[Gehirnflüssigkeit|Gehirn]]- und [[Rückenmarksflüssigkeit]] rhythmisch in [[Bewegung]] befinden. Sutherland vermutete, dass diese Bewegungen im Zusammenhang mit dem psychischen und [[physisches Wohlbefinden|physischen Wohlbefinde]]n des Menschen stehen. Von 1930 bis zu seinem Tode lehrte er trotz der Zurückweisung durch die breite Masse der Osteopathen seine Erkenntnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Craniosacraltherapie in ihrer heutigen Form wurde maßgeblich von dem an der us-amerikanischen [[Michigan State University]] arbeitenden [[Wissenschaftler]] und Osteopathen [[John E. Upledger]] geprägt. Upledger untersuchte zusammen mit dem [[Histologie|Histologe]]n [[Ernest W. Retzlaff]] und einem Team aus [[Anatomie|Anatomisten]], [[Physiologie|Physiologen]] und [[Biophysik]]ern die Bewegung der Schädelknochen und deren [[Rhythmus]] und bestätigten die Vermutungen Sutherlands. Upledger entwickelte daraus seinen eigenen Behandlungsstil, für den er den Begriff der Craniosacraltherapie prägte. Dazu begrenzte er die Osteopathie im Bereich des Schädels auf zehn Schritte, die er mit der alternativen [[Psychotherapie]] der 1970er Jahre verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätere Überprüfungen der [[Studie]]n von Upledger &amp;amp; Co führten aus, dass mit den gemachten Untersuchungen die Bewegung der Schädelknochen nicht zweifelsfrei bestätigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung mit der Craniosacraltherapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Craniosacral-Therapeut behandelt normalerweise den voll angekleidet liegenden Klienten, indem er die Hände sanft auf dessen Kopf legt und so den &amp;quot;Grundatem&amp;quot; erspürt. Dieser Grundatem wird durch die Bewegung der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit erzeugt, welche die einzelnen [[Schädelknochen]] am Kopf an ihren Nähten bewegt. Auf die so wahrgenommenen [[Blockade]]n der Bewegung der Schädelknochen wirkt der Craniosacral-Therapeut durch spezifische Bewegungen ein. Dadurch soll der [[Energiefluss]] verbessert und die Selbstheilungskräfte angeregt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Craniosacrale [[Therapie]] kann körperliche [[Schmerz]]en, akute und chronische [[Krankheit]]en, emotionale oder psychische Störungen lindern oder sogar heilend wirken. Mittlerweile gibt es diese Therapieform auch als [[Cranio Sacrale Yoga Therapie]], die noch etwas intensiver die Selbstheilungskräfte des Klienten anregt und in Anlehnung an die [[Computer]]sprache auch als Neustart bzw. Reset des [[Zellbewußtseins]] bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*[http://www.therapeuten.de/therapien/craniosacral.htm Deutscher Verband der Craniosacral-Therapeuten e.V.]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Cranio-Sacral-Therapie Deutsch sprachiges Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Craniosacral_therapy Englisch sprachiges Wikipedia]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
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		<updated>2012-08-09T17:18:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Craniosacraltherapie&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;&#039;Cranio-Sacral-Therapie&#039;&#039;&#039;, Kraniosakraltherapie oder kraniosakrale Osteopathie) [lat.: cranium = Schädel; sacral = das Kreuzbein (os sacrum) betreffend – „Schädel-Kreuzbein-Therapie“], ist eine aus der [[Osteopathie]] hervorgegangene alternative bzw. komplementäre [[Heilmethode]], die heute neben Osteopathen u. a. auch von [[Physiotherape|Physiotherapeuten]], [[Heilpraktiker|Heil-]] und [[Chiropraktiker]]n angewendet wird. Diese [[manuelle Methode]] setzt darauf, durch gerichtete Handgriffe im Bereich des [[Schädel]]s und des [[Kreuzbein]]s die [[Selbstheilungskräfte]] des [[Patient]]en anzuregen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Geschichte der Craniosacraltherapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Craniosacraltherapie geht zurück auf [[Dr. William Garner Sutherland]] (1873–1954), der um 1900 entdeckte, daß sich die verschiedenen, durch Nähte verbundenen Teile des Schädels durch das Pulsieren der [[Gehirnflüssigkeit|Gehirn]]- und [[Rückenmarksflüssigkeit]] rhythmisch in [[Bewegung]] befinden. Sutherland vermutete, dass diese Bewegungen im Zusammenhang mit dem psychischen und [[physisches Wohlbefinden|physischen Wohlbefinde]]n des Menschen stehen. Von 1930 bis zu seinem Tode lehrte er trotz der Zurückweisung durch die breite Masse der Osteopathen seine Erkenntnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Craniosacraltherapie in ihrer heutigen Form wurde maßgeblich von dem an der us-amerikanischen [[Michigan State University]] arbeitenden [[Wissenschaftler]] und Osteopathen [[John E. Upledger]] geprägt. Upledger untersuchte zusammen mit dem [[Histologie|Histologe]]n [[Ernest W. Retzlaff]] und einem Team aus [[Anatomie|Anatomisten]], [[Physiologie|Physiologen]] und [[Biophysik]]ern die Bewegung der Schädelknochen und deren [[Rhythmus]] und bestätigten die Vermutungen Sutherlands. Upledger entwickelte daraus seinen eigenen Behandlungsstil, für den er den Begriff der Craniosacraltherapie prägte. Dazu begrenzte er die Osteopathie im Bereich des Schädels auf zehn Schritte, die er mit der alternativen [[Psychotherapie]] der 1970er Jahre verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätere Überprüfungen der [[Studie]]n von Upledger &amp;amp; Co führten aus, dass mit den gemachten Untersuchungen die Bewegung der Schädelknochen nicht zweifelsfrei bestätigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung mit der Craniosacraltherapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Craniosacral-Therapeut behandelt normalerweise den voll angekleidet liegenden Klienten, indem er die Hände sanft auf dessen Kopf legt und so den &amp;quot;Grundatem&amp;quot; erspürt. Dieser Grundatem wird durch die Bewegung der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit erzeugt, welche die einzelnen [[Schädelknochen]] am Kopf an ihren Nähten bewegt. Auf die so wahrgenommenen [[Blockade]]n der Bewegung der Schädelknochen wirkt der Craniosacral-Therapeut durch spezifische Bewegungen ein. Dadurch soll der [[Energiefluss]] verbessert und die Selbstheilungskräfte angeregt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Craniosacrale [[Therapie]] kann körperliche [[Schmerz]]en, akute und chronische [[Krankheit]]en, emotionale oder psychische Störungen lindern oder sogar heilend wirken. Mittlerweile gibt es diese Therapieform auch als [[Cranio Sacrale Yoga Therapie]], die noch etwas intensiver die Selbstheilungskräfte des Klienten anregt und in Anlehnung an die [[Computer]]sprache auch als Neustart bzw. Reset des [[Zellbewußtseins]] bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links: Weblinks &lt;br /&gt;
•	Deutscher Verband der Craniosacral-Therapeuten e.V.&lt;br /&gt;
o	Schweizerische Gesellschaft für Craniosacral Therapie&lt;br /&gt;
o	 Craniosakrale Therapie: Im mysteriösen Rhythmus der Hirnflüssigkeit Artikel der Süddeutschen Zeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
[http://www.therapeuten.de/therapien/craniosacral.htm Deutscher Verband der Craniosacral-Therapeuten e.V.]&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Cranio-Sacral-Therapie Deutsch sprachiges Wikipedia]&lt;br /&gt;
[http://en.wikipedia.org/wiki/Craniosacral_therapy Englisch sprachiges Wikipedia]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
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		<title>Craniosacraltherapie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Craniosacraltherapie&amp;diff=28974"/>
		<updated>2012-08-09T17:17:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Craniosacraltherapie&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;&#039;Cranio-Sacral-Therapie&#039;&#039;&#039;, Kraniosakraltherapie oder kraniosakrale Osteopathie) [lat.: cranium = Schädel; sacral = das Kreuzbein (os sacrum) betreffend – „Schädel-Kreuzbein-Therapie“], ist eine aus der [[Osteopathie]] hervorgegangene alternative bzw. komplementäre [[Heilmethode]], die heute neben Osteopathen u. a. auch von [[Physiotherape|Physiotherapeuten]], [[Heilpraktiker|Heil-]] und [[Chiropraktiker]]n angewendet wird. Diese [[manuelle Methode]] setzt darauf, durch gerichtete Handgriffe im Bereich des [[Schädel]]s und des [[Kreuzbein]]s die [[Selbstheilungskräfte]] des [[Patient]]en anzuregen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___TOC___&lt;br /&gt;
== Geschichte der Craniosacraltherapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Craniosacraltherapie geht zurück auf [[Dr. William Garner Sutherland]] (1873–1954), der um 1900 entdeckte, daß sich die verschiedenen, durch Nähte verbundenen Teile des Schädels durch das Pulsieren der [[Gehirnflüssigkeit|Gehirn]]- und [[Rückenmarksflüssigkeit]] rhythmisch in [[Bewegung]] befinden. Sutherland vermutete, dass diese Bewegungen im Zusammenhang mit dem psychischen und [[physisches Wohlbefinden|physischen Wohlbefinde]]n des Menschen stehen. Von 1930 bis zu seinem Tode lehrte er trotz der Zurückweisung durch die breite Masse der Osteopathen seine Erkenntnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Craniosacraltherapie in ihrer heutigen Form wurde maßgeblich von dem an der us-amerikanischen [[Michigan State University]] arbeitenden [[Wissenschaftler]] und Osteopathen [[John E. Upledger]] geprägt. Upledger untersuchte zusammen mit dem [[Histologie|Histologe]]n [[Ernest W. Retzlaff]] und einem Team aus [[Anatomie|Anatomisten]], [[Physiologie|Physiologen]] und [[Biophysik]]ern die Bewegung der Schädelknochen und deren [[Rhythmus]] und bestätigten die Vermutungen Sutherlands. Upledger entwickelte daraus seinen eigenen Behandlungsstil, für den er den Begriff der Craniosacraltherapie prägte. Dazu begrenzte er die Osteopathie im Bereich des Schädels auf zehn Schritte, die er mit der alternativen [[Psychotherapie]] der 1970er Jahre verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätere Überprüfungen der [[Studie]]n von Upledger &amp;amp; Co führten aus, dass mit den gemachten Untersuchungen die Bewegung der Schädelknochen nicht zweifelsfrei bestätigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung mit der Craniosacraltherapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Craniosacral-Therapeut behandelt normalerweise den voll angekleidet liegenden Klienten, indem er die Hände sanft auf dessen Kopf legt und so den &amp;quot;Grundatem&amp;quot; erspürt. Dieser Grundatem wird durch die Bewegung der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit erzeugt, welche die einzelnen [[Schädelknochen]] am Kopf an ihren Nähten bewegt. Auf die so wahrgenommenen [[Blockade]]n der Bewegung der Schädelknochen wirkt der Craniosacral-Therapeut durch spezifische Bewegungen ein. Dadurch soll der [[Energiefluss]] verbessert und die Selbstheilungskräfte angeregt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Craniosacrale [[Therapie]] kann körperliche [[Schmerz]]en, akute und chronische [[Krankheit]]en, emotionale oder psychische Störungen lindern oder sogar heilend wirken. Mittlerweile gibt es diese Therapieform auch als [[Cranio Sacrale Yoga Therapie]], die noch etwas intensiver die Selbstheilungskräfte des Klienten anregt und in Anlehnung an die [[Computer]]sprache auch als Neustart bzw. Reset des [[Zellbewußtseins]] bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links: Weblinks &lt;br /&gt;
•	Deutscher Verband der Craniosacral-Therapeuten e.V.&lt;br /&gt;
o	Schweizerische Gesellschaft für Craniosacral Therapie&lt;br /&gt;
o	 Craniosakrale Therapie: Im mysteriösen Rhythmus der Hirnflüssigkeit Artikel der Süddeutschen Zeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: http://www.therapeuten.de/therapien/craniosacral.htm&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Cranio-Sacral-Therapie&lt;br /&gt;
http://en.wikipedia.org/wiki/Craniosacral_therapy&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Craniosacraltherapie&amp;diff=28973</id>
		<title>Craniosacraltherapie</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Craniosacraltherapie&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;&#039;Cranio-Sacral-Therapie&#039;&#039;&#039;, Kraniosakraltherapie oder kraniosakrale Osteopathie) [lat.: cranium = Schädel; sacral = das Kreuzbein (os sacrum) betreffend – „Schädel-Kreuzbein-Therapie“], ist eine aus der [[Osteopathie]] hervorgegangene alternative bzw. komplementäre [[Heilmethode]], die heute neben Osteopathen u. a. auch von [[Physiotherape|Physiotherapeuten]], [[Heilpraktiker|Heil-]] und [[Chiropraktiker]]n angewendet wird. Diese [[manuelle Methode]] setzt darauf, durch gerichtete Handgriffe im Bereich des [[Schädel]]s und des [[Kreuzbein]]s die [[Selbstheilungskräfte]] des [[Patient]]en anzuregen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Craniosacraltherapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Craniosacraltherapie geht zurück auf [[Dr. William Garner Sutherland]] (1873–1954), der um 1900 entdeckte, daß sich die verschiedenen, durch Nähte verbundenen Teile des Schädels durch das Pulsieren der [[Gehirnflüssigkeit|Gehirn]]- und [[Rückenmarksflüssigkeit]] rhythmisch in [[Bewegung]] befinden. Sutherland vermutete, dass diese Bewegungen im Zusammenhang mit dem psychischen und [[physisches Wohlbefinden|physischen Wohlbefinde]]n des Menschen stehen. Von 1930 bis zu seinem Tode lehrte er trotz der Zurückweisung durch die breite Masse der Osteopathen seine Erkenntnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Craniosacraltherapie in ihrer heutigen Form wurde maßgeblich von dem an der us-amerikanischen [[Michigan State University]] arbeitenden [[Wissenschaftler]] und Osteopathen [[John E. Upledger]] geprägt. Upledger untersuchte zusammen mit dem [[Histologie|Histologe]]n [[Ernest W. Retzlaff]] und einem Team aus [[Anatomie|Anatomisten]], [[Physiologie|Physiologen]] und [[Biophysik]]ern die Bewegung der Schädelknochen und deren [[Rhythmus]] und bestätigten die Vermutungen Sutherlands. Upledger entwickelte daraus seinen eigenen Behandlungsstil, für den er den Begriff der Craniosacraltherapie prägte. Dazu begrenzte er die Osteopathie im Bereich des Schädels auf zehn Schritte, die er mit der alternativen [[Psychotherapie]] der 1970er Jahre verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätere Überprüfungen der [[Studie]]n von Upledger &amp;amp; Co führten aus, dass mit den gemachten Untersuchungen die Bewegung der Schädelknochen nicht zweifelsfrei bestätigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung mit der Craniosacraltherapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Craniosacral-Therapeut behandelt normalerweise den voll angekleidet liegenden Klienten, indem er die Hände sanft auf dessen Kopf legt und so den &amp;quot;Grundatem&amp;quot; erspürt. Dieser Grundatem wird durch die Bewegung der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit erzeugt, welche die einzelnen [[Schädelknochen]] am Kopf an ihren Nähten bewegt. Auf die so wahrgenommenen [[Blockade]]n der Bewegung der Schädelknochen wirkt der Craniosacral-Therapeut durch spezifische Bewegungen ein. Dadurch soll der [[Energiefluss]] verbessert und die Selbstheilungskräfte angeregt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Craniosacrale [[Therapie]] kann körperliche [[Schmerz]]en, akute und chronische [[Krankheit]]en, emotionale oder psychische Störungen lindern oder sogar heilend wirken. Mittlerweile gibt es diese Therapieform auch als [[Cranio Sacrale Yoga Therapie]], die noch etwas intensiver die Selbstheilungskräfte des Klienten anregt und in Anlehnung an die [[Computer]]sprache auch als Neustart bzw. Reset des [[Zellbewußtseins]] bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links: Weblinks &lt;br /&gt;
•	Deutscher Verband der Craniosacral-Therapeuten e.V.&lt;br /&gt;
o	Schweizerische Gesellschaft für Craniosacral Therapie&lt;br /&gt;
o	 Craniosakrale Therapie: Im mysteriösen Rhythmus der Hirnflüssigkeit Artikel der Süddeutschen Zeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: http://www.therapeuten.de/therapien/craniosacral.htm&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Cranio-Sacral-Therapie&lt;br /&gt;
http://en.wikipedia.org/wiki/Craniosacral_therapy&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
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		<title>Waldorfschule</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Waldorfschule&#039;&#039;&#039; ist eine auf Grundlage der [[Humanismus|humanistischen]] [[Waldorfpädagogik]] des österreichischen [[Philosoph]]en [[Rudolf Steiner]]s (1861–1925) arbeitende [[Schule]], die sich wiederum auf die ebenfalls von Steiner begründete [[Anthroposophie]] beruft. Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Pädagogik der Waldorfschulen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule ist eine interdisziplinäre Schule, die sowohl praktische, künstlerische als auch theoretische Elemente integriert und einen besonderen Schwerpunkt auf die [[Vorstellungskraft]] der [[Kind]]er legt. Im Einklang mit Steiner geht die Waldorfpädagogik davon aus, dass das [[Denken]] sowohl einen analytischen einen kreativen Aspekt in sich trägt. Außerdem sieht man jedes Kind als einzigartig und mit einer einzigartigen [[Bestimmung]] an, die die Waldorfschule bzw. die Waldorfpädagogik zu erfüllen helfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen und insbesondere [[Lehrer]] der Waldorfschule genießen dabei eine beachtliche [[Freiheit]] (in den Grenzen der jeweiligen staatlichen [[Schulsystem]]e) im Kollegium die Stundenpläne für die Klassen zu bestimmen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Waldorfschulen folgen Steiners [[Theorie]] der [[Kindesentwicklung]]. Danach gibt es drei große Phasen, die jeweils spezifische Anforderungen an die [[Erziehung]] und [[Bildung]] des Kindes stellen. Diese Phasen nennt Steiner [[Jahrsiebt]]e, da sie ungefähr in Schritten von jeweils sieben Jahren ablaufen. Diese Etappen werden denen bei [[Piaget]] beschriebenen als ähnlich angesehen. Demnach gibt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühe Kindeszeit (1. Jahrsiebt): In der frühen [[Kindheit]], in der der [[Mensch]] seinen physischen [[Leib]] und die [[Sinne]] entwickelt, experimentieren und imitieren Kinder gern und sind sehr stark Sinnes basiert. Entsprechend legt die Erziehung den Schwerpunkt auf das Lernen durch praktische Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Präadoleszenz]] (2. Jahrsiebt): In dieser Zeit entwickeln die Kinder ihren ‚[[Ätherleib|ätherischen Leib]]’ und lernen vor allem künstlerisch und fantasievoll. Sie werden dabei durch die [[Schöpfer|schöpferische]] und [[Vorbild|vorbildhafte]] [[Authorität]] des Waldorflehrers geführt. In dieser Zeit werden das [[Gefühlsleben]] der Kinder und ihr künstlerischer Ausdruck durch eine breite Palette darstellender und bildliche [[Kunst|Künste]] gefördert. Diese Phase endet mit der [[Pubertät]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Adoleszenz]] (3. Jahrsiebt): In dieser Phase wird der ‚[[Astralleib]]’ (das emotionale [[Innenleben]]) herausgebildet. Damit wird es den Kindern möglich, die eigene [[Seele]] bewußt zu erleben. Auch bilden sich in dieser Zeit das intellektuelle Verstehen sowie die [[Ethik|ethischen]] [[Ideal]]e heraus, wie z. B. die soziale [[Verantwortung]] jedes [[Individuum]]s. Abstraktes Denken und konzeptionelles [[Urteil]]en sollen bei den [[Jugendliche]]n durch eine sehr sachliche Erziehung entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das besondere an der Waldorfschule ist dabei, dass sie einer sonst eher unüblichen Ansatz wählt und für alle Kinder einen 12-jährigen gemeinsamen [[Schulbesuch]] verbunden mit gestalterischen [[Lehrmethoden]] vorsieht. So vermittelt die Waldorfschule den Unterrichtsstoff von Beginn an in [[Epoche]]n. D.h. ein Thema oder Fachgebiet wird nicht auf einzelne Stunden pro Woche über das gesamte Schuljahr verteilt, wie es sonst üblich ist, sondern geballt über einen längeren, zumeist zusammenhängenden Zeitraum gelehrt. Dabei wird stark auf gemeinsames Lernen gesetzt. Zudem werden die Kinder einer Klasse von der 1. – 8. Klasse von derselben LehrerIn geführt, ergänzt von den jeweiligen FachlehrerInnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule wird als in der pädagogischen Tradition von [[Comenius]], [[Pestalozzi]] und [[Herder]] stehend gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Waldorfschule==&lt;br /&gt;
Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet, die die bereits 1907 von Steiner in seinem ersten Buch über Bildung „Die Erziehung des Kindes“ aufgestellten Prinzipien in die Praxis überführt. Möglich wurde das durch [[Emil Molt]], den Besitzer und Geschäftsführer der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik in Stuttgart, der für die Kinder der Angestellten unterstützen wollte. Daher auch der Name &#039;Waldorf&#039;-Schule, der mittlerweile das Markenzeichen dieses besonderen Bildungsansatzes ist. Die Waldorfschule wuchs schnell und bald wurden nicht nur die Kinder der Angestellten der Zigaretten-Fabrik unterrichtet. &lt;br /&gt;
Heute gibt es über 1000 [[Unabhängigkeit|unabhängige]] Waldorfschulen weltweit, davon 689 in [[Europa]] (225 in [[Deutschland]]). Außerdem gibt es noch rund 2000, auf der Waldorf-Pädagogik aufbauende [[Kindergarten|Kindergärten]] weltweit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.waldorfschule.de/ Homepage Bund der freien Waldorschulen]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Waldorf_education Homepage Englisch sprachiges Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Waldorfp%C3%A4dagogik Homepage Deutsch sprachiges Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erziehung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Waldorfschule&amp;diff=28959</id>
		<title>Waldorfschule</title>
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		<updated>2012-08-09T11:46:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Waldorfschule&#039;&#039;&#039; ist eine auf Grundlage der [[Humanismus|humanistischen]] [[Waldorfpädagogik]] des österreichischen [[Philosoph]]en [[Rudolf Steiner]]s (1861–1925) arbeitende [[Schule]], die sich wiederum auf die ebenfalls von Steiner begründete [[Anthroposophie]] beruft. Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Pädagogik der Waldorfschulen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule ist eine interdisziplinäre Schule, die sowohl praktische, künstlerische als auch theoretische Elemente integriert und einen besonderen Schwerpunkt auf die [[Vorstellungskraft]] der [[Kind]]er legt. Im Einklang mit Steiner geht die Waldorfpädagogik davon aus, dass das [[Denken]] sowohl einen analytischen einen kreativen Aspekt in sich trägt. Außerdem sieht man jedes Kind als einzigartig und mit einer einzigartigen [[Bestimmung]] an, die die Waldorfschule bzw. die Waldorfpädagogik zu erfüllen helfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen und insbesondere [[Lehrer]] der Waldorfschule genießen dabei eine beachtliche [[Freiheit]] (in den Grenzen der jeweiligen staatlichen [[Schulsystem]]e) im Kollegium die Stundenpläne für die Klassen zu bestimmen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Waldorfschulen folgen Steiners [[Theorie]] der [[Kindesentwicklung]]. Danach gibt es drei große Phasen, die jeweils spezifische Anforderungen an die [[Erziehung]] und [[Bildung]] des Kindes stellen. Diese Phasen nennt Steiner [[Jahrsiebt]]e, da sie ungefähr in Schritten von jeweils sieben Jahren ablaufen. Diese Etappen werden denen bei [[Piaget]] beschriebenen als ähnlich angesehen. Demnach gibt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühe Kindeszeit (1. Jahrsiebt): In der frühen [[Kindheit]], in der der [[Mensch]] seinen physischen [[Leib]] und die [[Sinne]] entwickelt, experimentieren und imitieren Kinder gern und sind sehr stark Sinnes basiert. Entsprechend legt die Erziehung den Schwerpunkt auf das Lernen durch praktische Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Präadoleszenz]] (2. Jahrsiebt): In dieser Zeit entwickeln die Kinder ihren ‚[[Ätherleib|ätherischen Leib]]’ und lernen vor allem künstlerisch und fantasievoll. Sie werden dabei durch die [[Schöpfer|schöpferische]] und [[Vorbild|vorbildhafte]] [[Authorität]] des Waldorflehrers geführt. In dieser Zeit werden das [[Gefühlsleben]] der Kinder und ihr künstlerischer Ausdruck durch eine breite Palette darstellender und bildliche [[Kunst|Künste]] gefördert. Diese Phase endet mit der [[Pubertät]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Adoleszenz]] (3. Jahrsiebt): In dieser Phase wird der ‚[[Astralleib]]’ (das emotionale [[Innenleben]]) herausgebildet. Damit wird es den Kindern möglich, die eigene [[Seele]] bewußt zu erleben. Auch bilden sich in dieser Zeit das intellektuelle Verstehen sowie die [[Ethik|ethischen]] [[Ideal]]e heraus, wie z. B. die soziale [[Verantwortung]] jedes [[Individuum]]s. Abstraktes Denken und konzeptionelles [[Urteil]]en sollen bei den [[Jugendliche]]n durch eine sehr sachliche Erziehung entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das besondere an der Waldorfschule ist dabei, dass sie einer sonst eher unüblichen Ansatz wählt und für alle Kinder einen 12-jährigen gemeinsamen [[Schulbesuch]] verbunden mit gestalterischen [[Lehrmethoden]] vorsieht. So vermittelt die Waldorfschule den Unterrichtsstoff von Beginn an in [[Epoche]]n. D.h. ein Thema oder Fachgebiet wird nicht auf einzelne Stunden pro Woche über das gesamte Schuljahr verteilt, wie es sonst üblich ist, sondern geballt über einen längeren, zumeist zusammenhängenden Zeitraum gelehrt. Dabei wird stark auf gemeinsames Lernen gesetzt. Zudem werden die Kinder einer Klasse von der 1. – 8. Klasse von derselben LehrerIn geführt, ergänzt von den jeweiligen FachlehrerInnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule wird als in der pädagogischen Tradition von [[Comenius]], [[Pestalozzi]] und [[Herder]] stehend gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet, die die bereits 1907 von Steiner in seinem ersten Buch über Bildung „Die Erziehung des Kindes“ Prinzipien in die Praxis überführt. Möglich wurde das durch Emil Molt, den Besitzer und Geschäftsführer der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik in Stuttgart, der für die Kinder der Angestellten unterstützen wollte. Daher auch der Name Waldorf-Schule, der mittlerweile das Markenzeichen dieses besonderen Bildungsansatzes ist. Die Waldorf-Schule wuchs schnell und bald wurden nicht nur die Kinder der Angestellten der Zigaretten-Fabrik unterrichtet. &lt;br /&gt;
Heute gibt es über 1000 unabhängige Waldorfschulen weltweit, davon 689 in Europa (225 in Deutschland). Außerdem gibt es noch rund 2000, auf der Waldorf-Pädagogik aufbauende Kindergärten weltweit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.waldorfschule.de/ Homepage Bund der freien Waldorschulen]&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Waldorf_education&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Waldorfp%C3%A4dagogik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erziehung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Waldorfschule&amp;diff=28955</id>
		<title>Waldorfschule</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Waldorfschule&amp;diff=28955"/>
		<updated>2012-08-09T10:23:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Waldorfschule&#039;&#039;&#039; ist eine auf Grundlage der [[Humanismus|humanistischen]] Waldorf-Pädagogik des österreichischen Philosophen [[Rudolf Steiner]]s (1861–1925) arbeitende [[Schule]], die sich wiederum auf die ebenfalls von Steiner begründete [[Anthroposophie]] beruft. Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== [[Pädagogik]] der Waldorfschulen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule ist eine interdisziplinäre Schule, die sowohl praktische, künstlerische als auch theoretische Elemente integriert und einen besonderen Schwerpunkt auf die Vorstellungskraft der [[Kind]]er legt. Im Einklang mit Steiner geht die Waldorfpädagogik davon aus, dass das Denken sowohl einen analytischen einen kreativen Aspekt in sich trägt. Außerdem sieht man jedes Kind als einzigartig und mit einer einzigartigen Bestimmung an, die die Waldorfschule bzw. die Waldorfpädagogik zu erfüllen helfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen und insbesondere Lehrer der Waldorfschule genießen dabei eine beachtliche [[Freiheit]] (in den Grenzen der jeweiligen staatlichen Schulsysteme) im Kollegium die Stundenpläne für die Klassen zu bestimmen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Waldorfschulen folgen Steiners Theorie der [[Kindesentwicklung]]. Danach gibt es drei große Phasen, die jeweils spezifische Anforderungen an die [[Erziehung]] und [[Bildung]] des Kindes stellen. Diese Phasen nennt Steiner [[Jahrsiebt]]e, da sie ungefähr in Schritten von jeweils sieben Jahren ablaufen. Diese Etappen werden denen bei [[Piaget]] beschriebenen als ähnlich angesehen. Demnach gibt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühe Kindeszeit (1. Jahrsiebt): In der frühen Kindheit, in der der [[Mensch]] seinen physischen Leib und die [[Sinne]] entwickelt, experimentieren und imitieren Kinder gern und sind sehr stark Sinnes basiert. Entsprechend legt die Erziehung den Schwerpunkt auf das Lernen durch praktische Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präadoleszenz (2. Jahrsiebt): In dieser Zeit entwickeln die Kinder ihren ‚ätherischen Leib’ und lernen vor allem künstlerisch und fantasievoll. Sie werden dabei durch die schöpferische und vorbildhafte Authorität des Waldorflehrers geführt. In dieser Zeit werden das Gefühlsleben der Kinder und ihr künstlerischer Ausdruck durch eine breite Palette darstellender und bildliche Künste gefördert. Diese Phase endet mit der Pubertät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adoleszenz (3. Jahrsiebt): In dieser Phase wird der ‚Astralleib’ (das emotionale Innenleben) herausgebildet. Damit wird es den Kindern möglich, die eigene Seele bewußt zu erleben. Auch bilden sich in dieser Zeit das intellektuelle Verstehen sowie die ethischen Ideale heraus, wie z. B. die soziale Verantwortung jedes Individuums. Abstraktes Denken und konzeptionelles Urteilen sollen bei den Jugendlichen durch eine sehr sachliche Erziehung entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das besondere an der Waldorfschule ist dabei, dass sie ansonsten eher unüblichen Ansatz wählt und für alle Kinder einen 12-jährigen gemeinsamen Schulbesuch verbunden mit gestalterischen Lehrmethoden vorsieht. So vermittelt die Waldorfschule den Unterrichtsstoff von Beginn an in Epochen. D.h. ein Thema oder Fachgebiet wird nicht auf einzelne Stunden pro Woche über das gesamt Schuljahr verteilt, wie es sonst üblich ist, sondern geballt über einen längeren, zumeist zusammen hängenden Zeitraum gelehrt. Dabei wird stark auf gemeinsames Lernen gesetzt. Zudem werden die Kinder einer Klasse von der 1. – 8. Klasse von einem Lehrer/einer Lehrerin geführt, ergänzt von den jeweiligen FachlehrerInnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule wird als in der pädagogischen Tradition von Comenius, Pestalozzi und Herder stehend gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet, die die bereits 1907 von Steiner in seinem ersten Buch über Bildung „Die Erziehung des Kindes“ Prinzipien in die Praxis überführt. Möglich wurde das durch Emil Molt, den Besitzer und Geschäftsführer der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik in Stuttgart, der für die Kinder der Angestellten unterstützen wollte. Daher auch der Name Waldorf-Schule, der mittlerweile das Markenzeichen dieses besonderen Bildungsansatzes ist. Die Waldorf-Schule wuchs schnell und bald wurden nicht nur die Kinder der Angestellten der Zigaretten-Fabrik unterrichtet. &lt;br /&gt;
Heute gibt es über 1000 unabhängige Waldorfschulen weltweit, davon 689 in Europa (225 in Deutschland). Außerdem gibt es noch rund 2000, auf der Waldorf-Pädagogik aufbauende Kindergärten weltweit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.waldorfschule.de/ Homepage Bund der freien Waldorschulen]&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Waldorf_education&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Waldorfp%C3%A4dagogik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erziehung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Waldorfschule&amp;diff=28954</id>
		<title>Waldorfschule</title>
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		<updated>2012-08-09T10:20:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Waldorfschule&#039;&#039;&#039; ist eine auf Grundlage der [[Humanismus|humanistischen]] Waldorf-Pädagogik des österreichischen Philosophen [[Rudolf Steiner]]s (1861–1925) arbeitende [[Schule]], die sich wiederum auf die ebenfalls von Steiner begründete [[Anthroposophie]] beruft. Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== [[Pädagogik]] der Waldorfschulen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule ist eine interdisziplinäre Schule, die sowohl praktische, künstlerische als auch theoretische Elemente integriert und einen besonderen Schwerpunkt auf die Vorstellungskraft der [[Kind]]er legt. Im Einklang mit Steiner geht die Waldorfpädagogik davon aus, dass das Denken sowohl einen analytischen einen kreativen Aspekt in sich trägt. Außerdem sieht man jedes Kind als einzigartig und mit einer einzigartigen Bestimmung an, die die Waldorfschule bzw. die Waldorfpädagogik zu erfüllen helfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen und insbesondere Lehrer der Waldorfschule genießen dabei eine beachtliche [[Freiheit]] (in den Grenzen der jeweiligen staatlichen Schulsysteme) im Kollegium die Stundenpläne für die Klassen zu bestimmen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Waldorfschulen folgen Steiners Theorie der [[Kindesentwicklung]]. Danach gibt es drei große Phasen, die jeweils spezifische Anforderungen an die [[Erziehung]] und [[Bildung]] des Kindes stellen. Diese Phasen nennt Steiner [[Jahrsiebt]]e, da sie ungefähr in Schritten von jeweils sieben Jahren ablaufen. Diese Etappen werden denen bei [[Piaget]] beschriebenen als ähnlich angesehen. Demnach gibt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühe Kindeszeit (1. Jahrsiebt): In der frühen Kindheit, in der der [[Mensch]] seinen physischen Leib und die [[Sinne]] entwickelt, experimentieren und imitieren Kinder gern und sind sehr stark Sinnes basiert. Entsprechend legt die Erziehung den Schwerpunkt auf das Lernen durch praktische Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präadoleszenz (2. Jahrsiebt): In dieser Zeit entwickeln die Kinder ihren ‚ätherischen Leib’ und lernen vor allem künstlerisch und fantasievoll. Sie werden dabei durch die schöpferische und vorbildhafte Authorität des Waldorflehrers geführt. In dieser Zeit werden das Gefühlsleben der Kinder und ihr künstlerischer Ausdruck durch eine breite Palette darstellender und bildliche Künste gefördert. Diese Phase endet mit der Pubertät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adoleszenz (3. Jahrsiebt): In dieser Phase wird der ‚Astralleib’ (das emotionale Innenleben) herausgebildet. Damit wird es den Kindern möglich, die eigene Seele bewußt zu erleben. Auch bilden sich in dieser Zeit das intellektuelle Verstehen sowie die ethischen Ideale heraus, wie z. B. die soziale Verantwortung jedes Individuums. Abstraktes Denken und konzeptionelles Urteilen sollen bei den Jugendlichen durch eine sehr sachliche Erziehung entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das besondere an der Waldorfschule ist dabei, dass sie ansonsten eher unüblichen Ansatz wählt und für alle Kinder einen 12-jährigen gemeinsamen Schulbesuch verbunden mit gestalterischen Lehrmethoden vorsieht. So vermittelt die Waldorfschule den Unterrichtsstoff von Beginn an in Epochen. D.h. ein Thema oder Fachgebiet wird nicht auf einzelne Stunden pro Woche über das gesamt Schuljahr verteilt, wie es sonst üblich ist, sondern geballt über einen längeren, zumeist zusammen hängenden Zeitraum gelehrt. Dabei wird stark auf gemeinsames Lernen gesetzt. Zudem werden die Kinder einer Klasse von der 1. – 8. Klasse von einem Lehrer/einer Lehrerin geführt, ergänzt von den jeweiligen FachlehrerInnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule wird als in der pädagogischen Tradition von Comenius, Pestalozzi und Herder stehend gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet, die die bereits 1907 von Steiner in seinem ersten Buch über Bildung „Die Erziehung des Kindes“ Prinzipien in die Praxis überführt. Möglich wurde das durch Emil Molt, den Besitzer und Geschäftsführer der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik in Stuttgart, der für die Kinder der Angestellten unterstützen wollte. Daher auch der Name Waldorf-Schule, der mittlerweile das Markenzeichen dieses besonderen Bildungsansatzes ist. Die Waldorf-Schule wuchs schnell und bald wurden nicht nur die Kinder der Angestellten der Zigaretten-Fabrik unterrichtet. &lt;br /&gt;
Heute gibt es über 1000 unabhängige Waldorfschulen weltweit, davon 689 in Europa (225 in Deutschland). Außerdem gibt es noch rund 2000, auf der Waldorf-Pädagogik aufbauende Kindergärten weltweit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.waldorfschule.de/ Homepage Bund der freien Waldorschulen]&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/Waldorf_education&lt;br /&gt;
*http://de.wikipedia.org/wiki/Waldorfp%C3%A4dagogik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
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		<title>Waldorfschule</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Waldorfschule&#039;&#039;&#039; ist eine auf Grundlage der [[Humanismus|humanistischen]] Waldorf-Pädagogik des österreichischen Philosophen [[Rudolf Steiner]]s (1861–1925) arbeitende Schule, die sich wiederum auf die ebenfalls von Steiner begründete [[Anthroposophie]] beruft. Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Pädagogik der Waldorfschulen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule ist eine interdisziplinäre Schule, die sowohl praktische, künstlerische als auch theoretische Elemente integriert und einen besonderen Schwerpunkt auf die Vorstellungskraft der Kinder legt. Im Einklang mit Steiner geht die Waldorfpädagogik davon aus, dass das Denken sowohl einen analytischen einen kreativen Aspekt in sich trägt. Außerdem sieht man jedes Kind als einzigartig und mit einer einzigartigen Bestimmung an, die die Waldorfschule bzw. die Waldorfpädagogik zu erfüllen helfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen und insbesondere Lehrer der Waldorfschule genießen dabei eine beachtliche Freiheit (in den Grenzen der jeweiligen staatlichen Schulsysteme) im Kollegium die Stundenpläne für die Klassen zu bestimmen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Waldorfschulen folgen Steiners Theorie der Kindesentwicklung. Danach gibt es drei große Phasen, die jeweils spezifische Anforderungen an die Erziehung und Bildung des Kindes stellen. Diese Phasen nennt Steiner Jahrsiebte, da sie ungefähr in Schritten von jeweils sieben Jahren ablaufen. Diese Etappen werden denen bei Piaget beschriebenen als ähnlich angesehen. Demnach gibt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühe Kindeszeit (1. Jahrsiebt): In der frühen Kindheit, in der der Mensch seinen physischen Leib und die Sinne entwickelt, experimentieren und imitieren Kinder gern und sind sehr stark Sinnes basiert. Entsprechend legt die Erziehung den Schwerpunkt auf das Lernen durch praktische Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präadoleszenz (2. Jahrsiebt): In dieser Zeit entwickeln die Kinder ihren ‚ätherischen Leib’ und lernen vor allem künstlerisch und fantasievoll. Sie werden dabei durch die schöpferische und vorbildhafte Authorität des Waldorflehrers geführt. In dieser Zeit werden das Gefühlsleben der Kinder und ihr künstlerischer Ausdruck durch eine breite Palette darstellender und bildliche Künste gefördert. Diese Phase endet mit der Pubertät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adoleszenz (3. Jahrsiebt): In dieser Phase wird der ‚Astralleib’ (das emotionale Innenleben) herausgebildet. Damit wird es den Kindern möglich, die eigene Seele bewußt zu erleben. Auch bilden sich in dieser Zeit das intellektuelle Verstehen sowie die ethischen Ideale heraus, wie z. B. die soziale Verantwortung jedes Individuums. Abstraktes Denken und konzeptionelles Urteilen sollen bei den Jugendlichen durch eine sehr sachliche Erziehung entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das besondere an der Waldorfschule ist dabei, dass sie ansonsten eher unüblichen Ansatz wählt und für alle Kinder einen 12-jährigen gemeinsamen Schulbesuch verbunden mit gestalterischen Lehrmethoden vorsieht. So vermittelt die Waldorfschule den Unterrichtsstoff von Beginn an in Epochen. D.h. ein Thema oder Fachgebiet wird nicht auf einzelne Stunden pro Woche über das gesamt Schuljahr verteilt, wie es sonst üblich ist, sondern geballt über einen längeren, zumeist zusammen hängenden Zeitraum gelehrt. Dabei wird stark auf gemeinsames Lernen gesetzt. Zudem werden die Kinder einer Klasse von der 1. – 8. Klasse von einem Lehrer/einer Lehrerin geführt, ergänzt von den jeweiligen FachlehrerInnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule wird als in der pädagogischen Tradition von Comenius, Pestalozzi und Herder stehend gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet, die die bereits 1907 von Steiner in seinem ersten Buch über Bildung „Die Erziehung des Kindes“ Prinzipien in die Praxis überführt. Möglich wurde das durch Emil Molt, den Besitzer und Geschäftsführer der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik in Stuttgart, der für die Kinder der Angestellten unterstützen wollte. Daher auch der Name Waldorf-Schule, der mittlerweile das Markenzeichen dieses besonderen Bildungsansatzes ist. Die Waldorf-Schule wuchs schnell und bald wurden nicht nur die Kinder der Angestellten der Zigaretten-Fabrik unterrichtet. &lt;br /&gt;
Heute gibt es über 1000 unabhängige Waldorfschulen weltweit, davon 689 in Europa (225 in Deutschland). Außerdem gibt es noch rund 2000, auf der Waldorf-Pädagogik aufbauende Kindergärten weltweit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://en.wikipedia.org/wiki/Waldorf_education&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Waldorfp%C3%A4dagogik&lt;br /&gt;
http://www.waldorfschule.de/&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Waldorfschule&#039;&#039;&#039; ist eine auf Grundlage der humanistischen Waldorf-Pädagogik des österreichischen Philosophen [[Rudolf Steiner]]s (1861–1925) arbeitende Schule, die sich wiederum auf die ebenfalls von Steiner begründete [[Anthroposophie]] beruft. Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Pädagogik der Waldorfschulen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule ist eine interdisziplinäre Schule, die sowohl praktische, künstlerische als auch theoretische Elemente integriert und einen besonderen Schwerpunkt auf die Vorstellungskraft der Kinder legt. Im Einklang mit Steiner geht die Waldorfpädagogik davon aus, dass das Denken sowohl einen analytischen einen kreativen Aspekt in sich trägt. Außerdem sieht man jedes Kind als einzigartig und mit einer einzigartigen Bestimmung an, die die Waldorfschule bzw. die Waldorfpädagogik zu erfüllen helfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen und insbesondere Lehrer der Waldorfschule genießen dabei eine beachtliche Freiheit (in den Grenzen der jeweiligen staatlichen Schulsysteme) im Kollegium die Stundenpläne für die Klassen zu bestimmen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Waldorfschulen folgen Steiners Theorie der Kindesentwicklung. Danach gibt es drei große Phasen, die jeweils spezifische Anforderungen an die Erziehung und Bildung des Kindes stellen. Diese Phasen nennt Steiner Jahrsiebte, da sie ungefähr in Schritten von jeweils sieben Jahren ablaufen. Diese Etappen werden denen bei Piaget beschriebenen als ähnlich angesehen. Demnach gibt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühe Kindeszeit (1. Jahrsiebt): In der frühen Kindheit, in der der Mensch seinen physischen Leib und die Sinne entwickelt, experimentieren und imitieren Kinder gern und sind sehr stark Sinnes basiert. Entsprechend legt die Erziehung den Schwerpunkt auf das Lernen durch praktische Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präadoleszenz (2. Jahrsiebt): In dieser Zeit entwickeln die Kinder ihren ‚ätherischen Leib’ und lernen vor allem künstlerisch und fantasievoll. Sie werden dabei durch die schöpferische und vorbildhafte Authorität des Waldorflehrers geführt. In dieser Zeit werden das Gefühlsleben der Kinder und ihr künstlerischer Ausdruck durch eine breite Palette darstellender und bildliche Künste gefördert. Diese Phase endet mit der Pubertät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adoleszenz (3. Jahrsiebt): In dieser Phase wird der ‚Astralleib’ (das emotionale Innenleben) herausgebildet. Damit wird es den Kindern möglich, die eigene Seele bewußt zu erleben. Auch bilden sich in dieser Zeit das intellektuelle Verstehen sowie die ethischen Ideale heraus, wie z. B. die soziale Verantwortung jedes Individuums. Abstraktes Denken und konzeptionelles Urteilen sollen bei den Jugendlichen durch eine sehr sachliche Erziehung entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das besondere an der Waldorfschule ist dabei, dass sie ansonsten eher unüblichen Ansatz wählt und für alle Kinder einen 12-jährigen gemeinsamen Schulbesuch verbunden mit gestalterischen Lehrmethoden vorsieht. So vermittelt die Waldorfschule den Unterrichtsstoff von Beginn an in Epochen. D.h. ein Thema oder Fachgebiet wird nicht auf einzelne Stunden pro Woche über das gesamt Schuljahr verteilt, wie es sonst üblich ist, sondern geballt über einen längeren, zumeist zusammen hängenden Zeitraum gelehrt. Dabei wird stark auf gemeinsames Lernen gesetzt. Zudem werden die Kinder einer Klasse von der 1. – 8. Klasse von einem Lehrer/einer Lehrerin geführt, ergänzt von den jeweiligen FachlehrerInnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule wird als in der pädagogischen Tradition von Comenius, Pestalozzi und Herder stehend gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet, die die bereits 1907 von Steiner in seinem ersten Buch über Bildung „Die Erziehung des Kindes“ Prinzipien in die Praxis überführt. Möglich wurde das durch Emil Molt, den Besitzer und Geschäftsführer der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik in Stuttgart, der für die Kinder der Angestellten unterstützen wollte. Daher auch der Name Waldorf-Schule, der mittlerweile das Markenzeichen dieses besonderen Bildungsansatzes ist. Die Waldorf-Schule wuchs schnell und bald wurden nicht nur die Kinder der Angestellten der Zigaretten-Fabrik unterrichtet. &lt;br /&gt;
Heute gibt es über 1000 unabhängige Waldorfschulen weltweit, davon 689 in Europa (225 in Deutschland). Außerdem gibt es noch rund 2000, auf der Waldorf-Pädagogik aufbauende Kindergärten weltweit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://en.wikipedia.org/wiki/Waldorf_education&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Waldorfp%C3%A4dagogik&lt;br /&gt;
http://www.waldorfschule.de/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
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		<title>Waldorfschule</title>
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		<updated>2012-08-09T10:11:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Waldorfschule&#039;&#039;&#039; ist eine auf Grundlage der humanistischen Waldorf-Pädagogik des österreichischen Philosophen Rudolf Steiners (1861–1925) arbeitende Schule, die sich wiederum auf die ebenfalls von Steiner begründete [[Anthroposophie]] beruft. Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Pädagogik der Waldorfschulen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule ist eine interdisziplinäre Schule, die sowohl praktische, künstlerische als auch theoretische Elemente integriert und einen besonderen Schwerpunkt auf die Vorstellungskraft der Kinder legt. Im Einklang mit Steiner geht die Waldorfpädagogik davon aus, dass das Denken sowohl einen analytischen einen kreativen Aspekt in sich trägt. Außerdem sieht man jedes Kind als einzigartig und mit einer einzigartigen Bestimmung an, die die Waldorfschule bzw. die Waldorfpädagogik zu erfüllen helfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen und insbesondere Lehrer der Waldorfschule genießen dabei eine beachtliche Freiheit (in den Grenzen der jeweiligen staatlichen Schulsysteme) im Kollegium die Stundenpläne für die Klassen zu bestimmen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Waldorfschulen folgen Steiners Theorie der Kindesentwicklung. Danach gibt es drei große Phasen, die jeweils spezifische Anforderungen an die Erziehung und Bildung des Kindes stellen. Diese Phasen nennt Steiner Jahrsiebte, da sie ungefähr in Schritten von jeweils sieben Jahren ablaufen. Diese Etappen werden denen bei Piaget beschriebenen als ähnlich angesehen. Demnach gibt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühe Kindeszeit (1. Jahrsiebt): In der frühen Kindheit, in der der Mensch seinen physischen Leib und die Sinne entwickelt, experimentieren und imitieren Kinder gern und sind sehr stark Sinnes basiert. Entsprechend legt die Erziehung den Schwerpunkt auf das Lernen durch praktische Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präadoleszenz (2. Jahrsiebt): In dieser Zeit entwickeln die Kinder ihren ‚ätherischen Leib’ und lernen vor allem künstlerisch und fantasievoll. Sie werden dabei durch die schöpferische und vorbildhafte Authorität des Waldorflehrers geführt. In dieser Zeit werden das Gefühlsleben der Kinder und ihr künstlerischer Ausdruck durch eine breite Palette darstellender und bildliche Künste gefördert. Diese Phase endet mit der Pubertät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adoleszenz (3. Jahrsiebt): In dieser Phase wird der ‚Astralleib’ (das emotionale Innenleben) herausgebildet. Damit wird es den Kindern möglich, die eigene Seele bewußt zu erleben. Auch bilden sich in dieser Zeit das intellektuelle Verstehen sowie die ethischen Ideale heraus, wie z. B. die soziale Verantwortung jedes Individuums. Abstraktes Denken und konzeptionelles Urteilen sollen bei den Jugendlichen durch eine sehr sachliche Erziehung entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das besondere an der Waldorfschule ist dabei, dass sie ansonsten eher unüblichen Ansatz wählt und für alle Kinder einen 12-jährigen gemeinsamen Schulbesuch verbunden mit gestalterischen Lehrmethoden vorsieht. So vermittelt die Waldorfschule den Unterrichtsstoff von Beginn an in Epochen. D.h. ein Thema oder Fachgebiet wird nicht auf einzelne Stunden pro Woche über das gesamt Schuljahr verteilt, wie es sonst üblich ist, sondern geballt über einen längeren, zumeist zusammen hängenden Zeitraum gelehrt. Dabei wird stark auf gemeinsames Lernen gesetzt. Zudem werden die Kinder einer Klasse von der 1. – 8. Klasse von einem Lehrer/einer Lehrerin geführt, ergänzt von den jeweiligen FachlehrerInnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule wird als in der pädagogischen Tradition von Comenius, Pestalozzi und Herder stehend gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet, die die bereits 1907 von Steiner in seinem ersten Buch über Bildung „Die Erziehung des Kindes“ Prinzipien in die Praxis überführt. Möglich wurde das durch Emil Molt, den Besitzer und Geschäftsführer der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik in Stuttgart, der für die Kinder der Angestellten unterstützen wollte. Daher auch der Name Waldorf-Schule, der mittlerweile das Markenzeichen dieses besonderen Bildungsansatzes ist. Die Waldorf-Schule wuchs schnell und bald wurden nicht nur die Kinder der Angestellten der Zigaretten-Fabrik unterrichtet. &lt;br /&gt;
Heute gibt es über 1000 unabhängige Waldorfschulen weltweit, davon 689 in Europa (225 in Deutschland). Außerdem gibt es noch rund 2000, auf der Waldorf-Pädagogik aufbauende Kindergärten weltweit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://en.wikipedia.org/wiki/Waldorf_education&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Waldorfp%C3%A4dagogik&lt;br /&gt;
http://www.waldorfschule.de/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
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		<updated>2012-08-09T10:08:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Waldorfschule&#039;&#039;&#039; ist eine auf Grundlage der humanistischen Waldorf-Pädagogik des österreichischen Philosophen Rudolf Steiners (1861–1925) arbeitende Schule, die sich wiederum auf die ebenfalls von Steiner begründete Anthroposophie beruft. Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Pädagogik der Waldorfschulen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule ist eine interdisziplinäre Schule, die sowohl praktische, künstlerische als auch theoretische Elemente integriert und einen besonderen Schwerpunkt auf die Vorstellungskraft der Kinder legt. Im Einklang mit Steiner geht die Waldorfpädagogik davon aus, dass das Denken sowohl einen analytischen einen kreativen Aspekt in sich trägt. Außerdem sieht man jedes Kind als einzigartig und mit einer einzigartigen Bestimmung an, die die Waldorfschule bzw. die Waldorfpädagogik zu erfüllen helfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen und insbesondere Lehrer der Waldorfschule genießen dabei eine beachtliche Freiheit (in den Grenzen der jeweiligen staatlichen Schulsysteme) im Kollegium die Stundenpläne für die Klassen zu bestimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Waldorfschulen folgen Steiners ===&lt;br /&gt;
Theorie der Kindesentwicklung. Danach gibt es drei große Phasen, die jeweils spezifische Anforderungen an die Erziehung und Bildung des Kindes stellen. Diese Phasen nennt Steiner Jahrsiebte, da sie ungefähr in Schritten von jeweils sieben Jahren ablaufen. Diese Etappen werden denen bei Piaget beschriebenen als ähnlich angesehen. Demnach gibt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühe Kindeszeit (1. Jahrsiebt): In der frühen Kindheit, in der der Mensch seinen physischen Leib und die Sinne entwickelt, experimentieren und imitieren Kinder gern und sind sehr stark Sinnes basiert. Entsprechend legt die Erziehung den Schwerpunkt auf das Lernen durch praktische Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präadoleszenz (2. Jahrsiebt): In dieser Zeit entwickeln die Kinder ihren ‚ätherischen Leib’ und lernen vor allem künstlerisch und fantasievoll. Sie werden dabei durch die schöpferische und vorbildhafte Authorität des Waldorflehrers geführt. In dieser Zeit werden das Gefühlsleben der Kinder und ihr künstlerischer Ausdruck durch eine breite Palette darstellender und bildliche Künste gefördert. Diese Phase endet mit der Pubertät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adoleszenz (3. Jahrsiebt): In dieser Phase wird der ‚Astralleib’ (das emotionale Innenleben) herausgebildet. Damit wird es den Kindern möglich, die eigene Seele bewußt zu erleben. Auch bilden sich in dieser Zeit das intellektuelle Verstehen sowie die ethischen Ideale heraus, wie z. B. die soziale Verantwortung jedes Individuums. Abstraktes Denken und konzeptionelles Urteilen sollen bei den Jugendlichen durch eine sehr sachliche Erziehung entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das besondere an der Waldorfschule ist dabei, dass sie ansonsten eher unüblichen Ansatz wählt und für alle Kinder einen 12-jährigen gemeinsamen Schulbesuch verbunden mit gestalterischen Lehrmethoden vorsieht. So vermittelt die Waldorfschule den Unterrichtsstoff von Beginn an in Epochen. D.h. ein Thema oder Fachgebiet wird nicht auf einzelne Stunden pro Woche über das gesamt Schuljahr verteilt, wie es sonst üblich ist, sondern geballt über einen längeren, zumeist zusammen hängenden Zeitraum gelehrt. Dabei wird stark auf gemeinsames Lernen gesetzt. Zudem werden die Kinder einer Klasse von der 1. – 8. Klasse von einem Lehrer/einer Lehrerin geführt, ergänzt von den jeweiligen FachlehrerInnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule wird als in der pädagogischen Tradition von Comenius, Pestalozzi und Herder stehend gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet, die die bereits 1907 von Steiner in seinem ersten Buch über Bildung „Die Erziehung des Kindes“ Prinzipien in die Praxis überführt. Möglich wurde das durch Emil Molt, den Besitzer und Geschäftsführer der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik in Stuttgart, der für die Kinder der Angestellten unterstützen wollte. Daher auch der Name Waldorf-Schule, der mittlerweile das Markenzeichen dieses besonderen Bildungsansatzes ist. Die Waldorf-Schule wuchs schnell und bald wurden nicht nur die Kinder der Angestellten der Zigaretten-Fabrik unterrichtet. &lt;br /&gt;
Heute gibt es über 1000 unabhängige Waldorfschulen weltweit, davon 689 in Europa (225 in Deutschland). Außerdem gibt es noch rund 2000, auf der Waldorf-Pädagogik aufbauende Kindergärten weltweit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://en.wikipedia.org/wiki/Waldorf_education&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Waldorfp%C3%A4dagogik&lt;br /&gt;
http://www.waldorfschule.de/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
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		<title>Waldorfschule</title>
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		<updated>2012-08-09T10:08:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Waldorfschule&#039;&#039;&#039; ist eine auf Grundlage der humanistischen Waldorf-Pädagogik des österreichischen Philosophen Rudolf Steiners (1861–1925) arbeitende Schule, die sich wiederum auf die ebenfalls von Steiner begründete Anthroposophie beruft. Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Pädagogik der Waldorfschulen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule ist eine interdisziplinäre Schule, die sowohl praktische, künstlerische als auch theoretische Elemente integriert und einen besonderen Schwerpunkt auf die Vorstellungskraft der Kinder legt. Im Einklang mit Steiner geht die Waldorfpädagogik davon aus, dass das Denken sowohl einen analytischen einen kreativen Aspekt in sich trägt. Außerdem sieht man jedes Kind als einzigartig und mit einer einzigartigen Bestimmung an, die die Waldorfschule bzw. die Waldorfpädagogik zu erfüllen helfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen und insbesondere Lehrer der Waldorfschule genießen dabei eine beachtliche Freiheit (in den Grenzen der jeweiligen staatlichen Schulsysteme) im Kollegium die Stundenpläne für die Klassen zu bestimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waldorfschulen folgen Steiners Theorie der Kindesentwicklung. Danach gibt es drei große Phasen, die jeweils spezifische Anforderungen an die Erziehung und Bildung des Kindes stellen. Diese Phasen nennt Steiner Jahrsiebte, da sie ungefähr in Schritten von jeweils sieben Jahren ablaufen. Diese Etappen werden denen bei Piaget beschriebenen als ähnlich angesehen. Demnach gibt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühe Kindeszeit (1. Jahrsiebt): In der frühen Kindheit, in der der Mensch seinen physischen Leib und die Sinne entwickelt, experimentieren und imitieren Kinder gern und sind sehr stark Sinnes basiert. Entsprechend legt die Erziehung den Schwerpunkt auf das Lernen durch praktische Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präadoleszenz (2. Jahrsiebt): In dieser Zeit entwickeln die Kinder ihren ‚ätherischen Leib’ und lernen vor allem künstlerisch und fantasievoll. Sie werden dabei durch die schöpferische und vorbildhafte Authorität des Waldorflehrers geführt. In dieser Zeit werden das Gefühlsleben der Kinder und ihr künstlerischer Ausdruck durch eine breite Palette darstellender und bildliche Künste gefördert. Diese Phase endet mit der Pubertät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adoleszenz (3. Jahrsiebt): In dieser Phase wird der ‚Astralleib’ (das emotionale Innenleben) herausgebildet. Damit wird es den Kindern möglich, die eigene Seele bewußt zu erleben. Auch bilden sich in dieser Zeit das intellektuelle Verstehen sowie die ethischen Ideale heraus, wie z. B. die soziale Verantwortung jedes Individuums. Abstraktes Denken und konzeptionelles Urteilen sollen bei den Jugendlichen durch eine sehr sachliche Erziehung entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das besondere an der Waldorfschule ist dabei, dass sie ansonsten eher unüblichen Ansatz wählt und für alle Kinder einen 12-jährigen gemeinsamen Schulbesuch verbunden mit gestalterischen Lehrmethoden vorsieht. So vermittelt die Waldorfschule den Unterrichtsstoff von Beginn an in Epochen. D.h. ein Thema oder Fachgebiet wird nicht auf einzelne Stunden pro Woche über das gesamt Schuljahr verteilt, wie es sonst üblich ist, sondern geballt über einen längeren, zumeist zusammen hängenden Zeitraum gelehrt. Dabei wird stark auf gemeinsames Lernen gesetzt. Zudem werden die Kinder einer Klasse von der 1. – 8. Klasse von einem Lehrer/einer Lehrerin geführt, ergänzt von den jeweiligen FachlehrerInnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule wird als in der pädagogischen Tradition von Comenius, Pestalozzi und Herder stehend gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet, die die bereits 1907 von Steiner in seinem ersten Buch über Bildung „Die Erziehung des Kindes“ Prinzipien in die Praxis überführt. Möglich wurde das durch Emil Molt, den Besitzer und Geschäftsführer der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik in Stuttgart, der für die Kinder der Angestellten unterstützen wollte. Daher auch der Name Waldorf-Schule, der mittlerweile das Markenzeichen dieses besonderen Bildungsansatzes ist. Die Waldorf-Schule wuchs schnell und bald wurden nicht nur die Kinder der Angestellten der Zigaretten-Fabrik unterrichtet. &lt;br /&gt;
Heute gibt es über 1000 unabhängige Waldorfschulen weltweit, davon 689 in Europa (225 in Deutschland). Außerdem gibt es noch rund 2000, auf der Waldorf-Pädagogik aufbauende Kindergärten weltweit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://en.wikipedia.org/wiki/Waldorf_education&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Waldorfp%C3%A4dagogik&lt;br /&gt;
http://www.waldorfschule.de/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
	</entry>
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		<title>Waldorfschule</title>
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		<updated>2012-08-09T10:07:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Waldorfschule&#039;&#039;&#039; ist eine auf Grundlage der humanistischen Waldorf-Pädagogik des österreichischen Philosophen Rudolf Steiners (1861–1925) arbeitende Schule, die sich wiederum auf die ebenfalls von Steiner begründete Anthroposophie beruft. Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pädagogik der Waldorfschulen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule ist eine interdisziplinäre Schule, die sowohl praktische, künstlerische als auch theoretische Elemente integriert und einen besonderen Schwerpunkt auf die Vorstellungskraft der Kinder legt. Im Einklang mit Steiner geht die Waldorfpädagogik davon aus, dass das Denken sowohl einen analytischen einen kreativen Aspekt in sich trägt. Außerdem sieht man jedes Kind als einzigartig und mit einer einzigartigen Bestimmung an, die die Waldorfschule bzw. die Waldorfpädagogik zu erfüllen helfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen und insbesondere Lehrer der Waldorfschule genießen dabei eine beachtliche Freiheit (in den Grenzen der jeweiligen staatlichen Schulsysteme) im Kollegium die Stundenpläne für die Klassen zu bestimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waldorfschulen folgen Steiners Theorie der Kindesentwicklung. Danach gibt es drei große Phasen, die jeweils spezifische Anforderungen an die Erziehung und Bildung des Kindes stellen. Diese Phasen nennt Steiner Jahrsiebte, da sie ungefähr in Schritten von jeweils sieben Jahren ablaufen. Diese Etappen werden denen bei Piaget beschriebenen als ähnlich angesehen. Demnach gibt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühe Kindeszeit (1. Jahrsiebt): In der frühen Kindheit, in der der Mensch seinen physischen Leib und die Sinne entwickelt, experimentieren und imitieren Kinder gern und sind sehr stark Sinnes basiert. Entsprechend legt die Erziehung den Schwerpunkt auf das Lernen durch praktische Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präadoleszenz (2. Jahrsiebt): In dieser Zeit entwickeln die Kinder ihren ‚ätherischen Leib’ und lernen vor allem künstlerisch und fantasievoll. Sie werden dabei durch die schöpferische und vorbildhafte Authorität des Waldorflehrers geführt. In dieser Zeit werden das Gefühlsleben der Kinder und ihr künstlerischer Ausdruck durch eine breite Palette darstellender und bildliche Künste gefördert. Diese Phase endet mit der Pubertät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adoleszenz (3. Jahrsiebt): In dieser Phase wird der ‚Astralleib’ (das emotionale Innenleben) herausgebildet. Damit wird es den Kindern möglich, die eigene Seele bewußt zu erleben. Auch bilden sich in dieser Zeit das intellektuelle Verstehen sowie die ethischen Ideale heraus, wie z. B. die soziale Verantwortung jedes Individuums. Abstraktes Denken und konzeptionelles Urteilen sollen bei den Jugendlichen durch eine sehr sachliche Erziehung entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das besondere an der Waldorfschule ist dabei, dass sie ansonsten eher unüblichen Ansatz wählt und für alle Kinder einen 12-jährigen gemeinsamen Schulbesuch verbunden mit gestalterischen Lehrmethoden vorsieht. So vermittelt die Waldorfschule den Unterrichtsstoff von Beginn an in Epochen. D.h. ein Thema oder Fachgebiet wird nicht auf einzelne Stunden pro Woche über das gesamt Schuljahr verteilt, wie es sonst üblich ist, sondern geballt über einen längeren, zumeist zusammen hängenden Zeitraum gelehrt. Dabei wird stark auf gemeinsames Lernen gesetzt. Zudem werden die Kinder einer Klasse von der 1. – 8. Klasse von einem Lehrer/einer Lehrerin geführt, ergänzt von den jeweiligen FachlehrerInnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule wird als in der pädagogischen Tradition von Comenius, Pestalozzi und Herder stehend gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet, die die bereits 1907 von Steiner in seinem ersten Buch über Bildung „Die Erziehung des Kindes“ Prinzipien in die Praxis überführt. Möglich wurde das durch Emil Molt, den Besitzer und Geschäftsführer der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik in Stuttgart, der für die Kinder der Angestellten unterstützen wollte. Daher auch der Name Waldorf-Schule, der mittlerweile das Markenzeichen dieses besonderen Bildungsansatzes ist. Die Waldorf-Schule wuchs schnell und bald wurden nicht nur die Kinder der Angestellten der Zigaretten-Fabrik unterrichtet. &lt;br /&gt;
Heute gibt es über 1000 unabhängige Waldorfschulen weltweit, davon 689 in Europa (225 in Deutschland). Außerdem gibt es noch rund 2000, auf der Waldorf-Pädagogik aufbauende Kindergärten weltweit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://en.wikipedia.org/wiki/Waldorf_education&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Waldorfp%C3%A4dagogik&lt;br /&gt;
http://www.waldorfschule.de/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
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		<title>Waldorfschule</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Waldorfschule&#039;&#039;&#039; ist eine auf Grundlage der humanistischen Waldorf-Pädagogik des österreichischen Philosophen Rudolf Steiners (1861–1925) arbeitende Schule, die sich wiederum auf die ebenfalls von Steiner begründete Anthroposophie beruft. Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule ist eine interdisziplinäre Schule, die sowohl praktische, künstlerische als auch theoretische Elemente integriert und einen besonderen Schwerpunkt auf die Vorstellungskraft der Kinder legt. Im Einklang mit Steiner geht die Waldorfpädagogik davon aus, dass das Denken sowohl einen analytischen einen kreativen Aspekt in sich trägt. Außerdem sieht man jedes Kind als einzigartig und mit einer einzigartigen Bestimmung an, die die Waldorfschule bzw. die Waldorfpädagogik zu erfüllen helfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen und insbesondere Lehrer der Waldorfschule genießen dabei eine beachtliche Freiheit (in den Grenzen der jeweiligen staatlichen Schulsysteme) im Kollegium die Stundenpläne für die Klassen zu bestimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pädagogik der Waldorfschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waldorfschulen folgen Steiners Theorie der Kindesentwicklung. Danach gibt es drei große Phasen, die jeweils spezifische Anforderungen an die Erziehung und Bildung des Kindes stellen. Diese Phasen nennt Steiner Jahrsiebte, da sie ungefähr in Schritten von jeweils sieben Jahren ablaufen. Diese Etappen werden denen bei Piaget beschriebenen als ähnlich angesehen. Demnach gibt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühe Kindeszeit (1. Jahrsiebt): In der frühen Kindheit, in der der Mensch seinen physischen Leib und die Sinne entwickelt, experimentieren und imitieren Kinder gern und sind sehr stark Sinnes basiert. Entsprechend legt die Erziehung den Schwerpunkt auf das Lernen durch praktische Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präadoleszenz (2. Jahrsiebt): In dieser Zeit entwickeln die Kinder ihren ‚ätherischen Leib’ und lernen vor allem künstlerisch und fantasievoll. Sie werden dabei durch die schöpferische und vorbildhafte Authorität des Waldorflehrers geführt. In dieser Zeit werden das Gefühlsleben der Kinder und ihr künstlerischer Ausdruck durch eine breite Palette darstellender und bildliche Künste gefördert. Diese Phase endet mit der Pubertät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adoleszenz (3. Jahrsiebt): In dieser Phase wird der ‚Astralleib’ (das emotionale Innenleben) herausgebildet. Damit wird es den Kindern möglich, die eigene Seele bewußt zu erleben. Auch bilden sich in dieser Zeit das intellektuelle Verstehen sowie die ethischen Ideale heraus, wie z. B. die soziale Verantwortung jedes Individuums. Abstraktes Denken und konzeptionelles Urteilen sollen bei den Jugendlichen durch eine sehr sachliche Erziehung entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das besondere an der Waldorfschule ist dabei, dass sie ansonsten eher unüblichen Ansatz wählt und für alle Kinder einen 12-jährigen gemeinsamen Schulbesuch verbunden mit gestalterischen Lehrmethoden vorsieht. So vermittelt die Waldorfschule den Unterrichtsstoff von Beginn an in Epochen. D.h. ein Thema oder Fachgebiet wird nicht auf einzelne Stunden pro Woche über das gesamt Schuljahr verteilt, wie es sonst üblich ist, sondern geballt über einen längeren, zumeist zusammen hängenden Zeitraum gelehrt. Dabei wird stark auf gemeinsames Lernen gesetzt. Zudem werden die Kinder einer Klasse von der 1. – 8. Klasse von einem Lehrer/einer Lehrerin geführt, ergänzt von den jeweiligen FachlehrerInnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule wird als in der pädagogischen Tradition von Comenius, Pestalozzi und Herder stehend gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte&lt;br /&gt;
Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet, die die bereits 1907 von Steiner in seinem ersten Buch über Bildung „Die Erziehung des Kindes“ Prinzipien in die Praxis überführt. Möglich wurde das durch Emil Molt, den Besitzer und Geschäftsführer der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik in Stuttgart, der für die Kinder der Angestellten unterstützen wollte. Daher auch der Name Waldorf-Schule, der mittlerweile das Markenzeichen dieses besonderen Bildungsansatzes ist. Die Waldorf-Schule wuchs schnell und bald wurden nicht nur die Kinder der Angestellten der Zigaretten-Fabrik unterrichtet. &lt;br /&gt;
Heute gibt es über 1000 unabhängige Waldorfschulen weltweit, davon 689 in Europa (225 in Deutschland). Außerdem gibt es noch rund 2000, auf der Waldorf-Pädagogik aufbauende Kindergärten weltweit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://en.wikipedia.org/wiki/Waldorf_education&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Waldorfp%C3%A4dagogik&lt;br /&gt;
http://www.waldorfschule.de/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
	</entry>
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		<title>Waldorfschule</title>
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		<updated>2012-08-09T10:03:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: Die Seite wurde neu angelegt: „Waldorfschule  Die Waldorfschule ist eine auf Grundlage der humanistischen Waldorf-Pädagogik des österreichischen Philosophen Rudolf Steiners (1861–1925) arbe…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Waldorfschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule ist eine auf Grundlage der humanistischen Waldorf-Pädagogik des österreichischen Philosophen Rudolf Steiners (1861–1925) arbeitende Schule, die sich wiederum auf die ebenfalls von Steiner begründete Anthroposophie beruft. Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule ist eine interdisziplinäre Schule, die sowohl praktische, künstlerische als auch theoretische Elemente integriert und einen besonderen Schwerpunkt auf die Vorstellungskraft der Kinder legt. Im Einklang mit Steiner geht die Waldorfpädagogik davon aus, dass das Denken sowohl einen analytischen einen kreativen Aspekt in sich trägt. Außerdem sieht man jedes Kind als einzigartig und mit einer einzigartigen Bestimmung an, die die Waldorfschule bzw. die Waldorfpädagogik zu erfüllen helfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen und insbesondere Lehrer der Waldorfschule genießen dabei eine beachtliche Freiheit (in den Grenzen der jeweiligen staatlichen Schulsysteme) im Kollegium die Stundenpläne für die Klassen zu bestimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pädagogik der Waldorfschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waldorfschulen folgen Steiners Theorie der Kindesentwicklung. Danach gibt es drei große Phasen, die jeweils spezifische Anforderungen an die Erziehung und Bildung des Kindes stellen. Diese Phasen nennt Steiner Jahrsiebte, da sie ungefähr in Schritten von jeweils sieben Jahren ablaufen. Diese Etappen werden denen bei Piaget beschriebenen als ähnlich angesehen. Demnach gibt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühe Kindeszeit (1. Jahrsiebt): In der frühen Kindheit, in der der Mensch seinen physischen Leib und die Sinne entwickelt, experimentieren und imitieren Kinder gern und sind sehr stark Sinnes basiert. Entsprechend legt die Erziehung den Schwerpunkt auf das Lernen durch praktische Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präadoleszenz (2. Jahrsiebt): In dieser Zeit entwickeln die Kinder ihren ‚ätherischen Leib’ und lernen vor allem künstlerisch und fantasievoll. Sie werden dabei durch die schöpferische und vorbildhafte Authorität des Waldorflehrers geführt. In dieser Zeit werden das Gefühlsleben der Kinder und ihr künstlerischer Ausdruck durch eine breite Palette darstellender und bildliche Künste gefördert. Diese Phase endet mit der Pubertät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adoleszenz (3. Jahrsiebt): In dieser Phase wird der ‚Astralleib’ (das emotionale Innenleben) herausgebildet. Damit wird es den Kindern möglich, die eigene Seele bewußt zu erleben. Auch bilden sich in dieser Zeit das intellektuelle Verstehen sowie die ethischen Ideale heraus, wie z. B. die soziale Verantwortung jedes Individuums. Abstraktes Denken und konzeptionelles Urteilen sollen bei den Jugendlichen durch eine sehr sachliche Erziehung entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das besondere an der Waldorfschule ist dabei, dass sie ansonsten eher unüblichen Ansatz wählt und für alle Kinder einen 12-jährigen gemeinsamen Schulbesuch verbunden mit gestalterischen Lehrmethoden vorsieht. So vermittelt die Waldorfschule den Unterrichtsstoff von Beginn an in Epochen. D.h. ein Thema oder Fachgebiet wird nicht auf einzelne Stunden pro Woche über das gesamt Schuljahr verteilt, wie es sonst üblich ist, sondern geballt über einen längeren, zumeist zusammen hängenden Zeitraum gelehrt. Dabei wird stark auf gemeinsames Lernen gesetzt. Zudem werden die Kinder einer Klasse von der 1. – 8. Klasse von einem Lehrer/einer Lehrerin geführt, ergänzt von den jeweiligen FachlehrerInnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldorfschule wird als in der pädagogischen Tradition von Comenius, Pestalozzi und Herder stehend gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte&lt;br /&gt;
Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet, die die bereits 1907 von Steiner in seinem ersten Buch über Bildung „Die Erziehung des Kindes“ Prinzipien in die Praxis überführt. Möglich wurde das durch Emil Molt, den Besitzer und Geschäftsführer der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik in Stuttgart, der für die Kinder der Angestellten unterstützen wollte. Daher auch der Name Waldorf-Schule, der mittlerweile das Markenzeichen dieses besonderen Bildungsansatzes ist. Die Waldorf-Schule wuchs schnell und bald wurden nicht nur die Kinder der Angestellten der Zigaretten-Fabrik unterrichtet. &lt;br /&gt;
Heute gibt es über 1000 unabhängige Waldorfschulen weltweit, davon 689 in Europa (225 in Deutschland). Außerdem gibt es noch rund 2000, auf der Waldorf-Pädagogik aufbauende Kindergärten weltweit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://en.wikipedia.org/wiki/Waldorf_education&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Waldorfp%C3%A4dagogik&lt;br /&gt;
http://www.waldorfschule.de/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Swami_Brahmananda&amp;diff=28647</id>
		<title>Swami Brahmananda</title>
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		<updated>2012-08-04T10:38:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Swami Brahmananda&#039;&#039;&#039; (26.06.1910 - 12.09.2002, weltlicher Name: Sri K. Nilakantha Iyer), enger Schüler von Swami Sivananda, [[Mönch]] und [[Vedanta]]-[[Gelehrter]] aus [[Kerala]], [[Indien]]. (Nicht zu verwechseln mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Swami_Brahmananda_Saraswati Swami Brahmananda Saraswati] aus [[Uttar Pradesh]], [[Indien]].) Autor mehrerer Bücher über Vedanta, Kommentator von Werken wie [[Bhagavad Gita]], [[Jnaneshwari]], [[Upanishad]]en und Werke von [[Shankara]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sri K. Nilakantha Iyer wurde als ältestes von fünf Kindern am 26. Juni 1910 im Dorf Thonnakkal im Bezirk Tiruvanantapuram, [[Kerala]], geboren. Seine Eltern waren fromme [[Brahmane]]n, Sri [[Krishna]] Iyer und Srimati [[Rukmini]] Ammal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als junger [[Mann]] studierte er in Tiruvanantapuram und, nachdem er an der Universität in Travancore (heute Universität [[Kerala]]) graduiert hatte, trat er in den Staatsdienst des früheren Staates Travancore ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später heiratete er, und seine [[Frau]] gebar ihm einen [[Sohn]], bevor sie im Jahre 1944 früh verstarb. Seine Eltern drängten ihn, wieder zu heiraten, doch er weigerte sich.&lt;br /&gt;
Irgendwann im Laufe des Jahres 1946 erwarb er am Bahnhof von Tiruvanantapuram das Buch &#039;&#039;Practice of Yoga - Vol I&#039;&#039;  von [[Gurudev]] [[Swami Sivananda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspiriert von dem Buch reiste Nilakantha im selben Jahr nach [[Rishikesh]], um [[Gurudev]]s [[Darshan]] zu empfangen. Bei dieser Gelegenheit bekam er auch [[Mantra]] Diksha von ihm.&lt;br /&gt;
Daraufhin besuchte er bis auf das Jahr 1950 den [[Ashram]] regelmäßig einmal jährlich und bereits 1947 überlegte er, seinen Haushalt aufzulösen. [[Gurudev]] riet ihm aber, seine Arbeit bis zum vollen Pensionsanspruch fortzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nilakantha gründete eine Divine Life Society Zweigstelle in Tiruvanantapuram und stellte dafür sein Haus zur Verfügung. 1950 organisierte er außerdem von dort aus [[Gurudev]]s Tour durch ganz [[Indien]] und [[Ceylon]]. Auch sein [[Vater]] war Mitglied des Tour-Organisationskomitees. [[Gurudev]] besuchte ihr Haus und hielt eine [[Arati]]-Zeremonie im [[Puja]]-Raum ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1951 herum machte er mit seinem Sohn eine Rundreise, die auch durch Kedar führte. Dort verletzte sich sein Sohn an der linken Ferse und die Wunde wurde septisch. Trotz Behandlung wurde die Situation immer schlimmer und die Ferse verfärbte sich schwarz und schmerzte entsetzlich. Schon wurde in einem Dehradun Krankenhaus die Amputation geplant. Aber am nächsten Tag bemerkte der Arzt des [[Ashram]]s eine wundersame Verbesserung und sagte, eine Amputation sei nicht mehr nötig. Nilakantha Iyer fragte seinen Sohn, was geschehen sei. Dieser erzählte, Gurudev sei am Vortag bei ihm gewesen und habe angeordnet, die Bandage zu öffnen. Dann habe er die Wunde angesehen und für eine Weile das [[Mahamrityunjaya Mantra]] rezitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nilakantha Iyer schied am 1. Oktober 1957 freiwillig aus dem Arbeitsleben aus und ging als  Beamter erster Klasse und Superintendent der [[Kerala]] Government Press, Tiruvanantapuram, in Frühpension. Im Jahr 1958 übersiedelte er nach [[Rishikesh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch war er der einzige überlebende [[Sohn]] seiner betagten [[Eltern]] und sein eigener einziger [[Sohn]] war noch jung. Er hatte also Verpflichtungen gegenüber seiner [[Familie]] und teilte daher seine Zeit zwischen [[Rishikesh]] und Tiruvanantapuram auf: Acht bis neun Monate im Jahr verbrachte er in [[Rishikesh]] und drei bis vier Monate in Tiruvanantapuram. Während seiner ersten Jahre in [[Rishikesh]] lebte er in Ram-Nagar und wechselte später nach Muni-ki-reti. Gemeinsam mit anderen Anhängern bewohnte er eine strohgedeckte Hütte am Gelände des Ramashrams. Aber auch im [[Hanuman]]-Tempel, der in der Nähe des [[Ashram]]s lag, lebte er einige Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal kam Sringeri Sankaracharya H. H. Sri Abhinava Vidyateertha nach Tiruvanantapuram. Eine Gruppe Verehrer, darunter Nilakantha Iyer, suchten ihn auf, um seinen [[Darshan]] zu empfangen. Der [[Acharya]] riet ihnen, den Gott [[Subrahmanya]] zu verehren. Während der darauffolgenden Diskussion innerhalb der Gruppe schlug Nilakantha Iyer vor, [[Subrahmanya]] einen [[Tempel]] zu bauen. Er wurde mit der Obmannschaft des Konstruktionskomitees betraut.  Der [[Tempel]] wurde in Übereinstimmung mit [[Pancharatra Agama]] erbaut, und [[Kumbhabhisheka]] erfolgte im Juni 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swami Sivananda]] Maharaj hatte Nilakantha ockerfarbene Kleidung, [[Sannyasa]]-[[Mantra]]s und sogar den Mönchsnamen &#039;&#039;Swami Brahmananda Saraswati&#039;&#039; gegeben. Aber [[Viraja Homa]] war noch nicht erfolgt. [[Gurudev]] verließ seine sterbliche Hülle im Juli 1963, als sich Nilakantha Iyer gerade in Tiruvanantapuram aufhielt, wo auch sein eigener [[Vater]] nur einen Monat später, im August, verstarb. Der Bau des [[Tempel]]s war abgeschlossen, und daher beschloss er, dauerhaft in [[Rishikesh]] zu bleiben. Laut seinem [[Horoskop]] würde sein eigener [[Tod]] in einigen Jahren eintreten und er war bestrebt, bis dahin ein vollständiger [[Sannyasin]] zu sein. Auf seine Bitte hin initiierte ihn H. H. Sri Swami Krishnanandaji Maharaj am [[Guru Purnima]] Tag im Juli 1968 in [[Sannyasa]], mit [[Viraja Homa]] etc. Danach lebte er am Gelände des [[Ashram]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. September 2002 erlitt Swamiji eine massive Herzattacke. (Das war seine zweite, die erste erfolgte bereits 1984). Um 1:55 erreichte er [[Mahasamadhi]] während er ununterbrochen und in absolutem [[Frieden]] [[Om]] sang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahre leitete [[Swamiji]] eine Studiengruppe im [[Ashram]]. Die Gruppe traf sich täglich und beschäftigte sich mit den [[Heilige Schriften|heiligen Schriften]]. Die Mitglieder sprachen [[Tamil]], [[Malayam]], Englisch und auch etwas [[Sanskrit]] und [[Hindi]]. Sie lasen verschiedene [[Kommentar]]e zu den Schriften in all diesen Sprachen. Das Tempo war gemächlich und das Erfassen gründlich. Sie brauchten eineinhalb Jahre, um die ersten sechs Kapitel der [[Bhagavadgita]] zu studieren. [[Swamiji]] besuchte auch über zehn Jahre lang das frühmorgendliche Gebet von [[Swami Vidyanandaji]]. Später pflegte er zu seinen Studenten folgendes zu sagen: „Wenn einer ein reines Leben führt in Übereinstimmung damit, wo er im Leben gerade steht, dann wird ihn die Erleuchtung am Ende seines Lebens erwarten.“ Am 18 Juli 2002 reiste Swamiji nach Dehra Dun um H. H. [[Sri Chidananda|Sri Chidanandaji Maharaj]] zu sehen, dem verehrten Präsidenten des [[Ashram]]s. Letzterer erzählte daraufhin einem Begleiter Swamijis: „Ich empfing [[Darshan]] von einem [[Jnani]] am Tag des Gurus (Dienstag).“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swamiji war ein großer Schriftgelehrter. Er unterrichtete viele Jahre [[Vedanta]] an der Yoga-Vedanta-Waldakedemie des [[Ashram]]s. Außerdem hielt er täglich zwei oder drei Veranstaltungen in oder in der Nähe seines Zimmers für die Besucher und Bewohner des [[Ashram]]s ab. Zusätzlich lehrte er auch [[Purana]], [[Ithasa]], etc., aber immer im Licht des [[Vedanta]]. Viele Male unterrichtete er auch gegen die Anweisung seines Arztes, sich auszuruhen. So lehrte er bis zum 86. Lebensjahr im Dezember 1995. Er liebte Fragen und ermutigte seine [[Schüler]], ihre Zweifel zu klären. Über die Jahrzehnte haben Hunderte von [[Schüler]]n von seinem Unterricht profitiert. [[Yoga Vasishta]] war einer seiner Lieblingstexte. Einmal hat er diesen über einen Zeitraum von sechs Jahren viermal hintereinander unterrichtet. Mit absoluter Überzeugung und unendlicher Geduld veranlasste er seine Zuhörer, über ihre täglichen Erlebnisse des [[Tiefschlaf]]s, des [[Traum]]s und des [[Wachbewusstsein]]s nachzudenken. Er hat fünf hochrangige Bücher geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze [[Leben]] Swami Brahmanandas war eine Verkörperung dessen, was er lehrte: Sein ganzes Sein drückte vollkommene [[Demut]] und [[Einfachheit]] aus, tiefe innere Stärke und [[Frieden]], Unschuld und geschärfte [[Aufmerksamkeit]]. Er war liebenswürdig und gütig zu anderen und sprach mit ruhiger Stimme zu ihnen. Man konnte nicht einmal seine Schritte hören. Er mäßigte sich in allen Bereichen, besonders aber, was das [[Essen]] betraf. Er bewahrte immer die Ruhe und war immer in [[Frieden]] mit allem, was ihn umgab. Er pflegte völlige [[Verhaftungslosigkeit]]. Die Art, wie er sich um seine Studenten kümmerte, und sein Mitgefühl sind unvergesslich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal merkte H. H. Sri [[Swami Krishnananda]]ji Maharaj an: „[[Gurudev]]s Mission ist erfüllt. Sein [[Ashram]] hat einen Brahmananda Swamiji hervorgebracht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schüler von Swami Brahmananda===&lt;br /&gt;
Swami Brahmananda hatte viele Schüler, die selbst Vedanta weiter gaben und weiter geben. Zu ihnen gehört z.B. Chandra Cohen, der bei [[Yoga Vidya]] regelmäßig Vedanta Seminare und Weiterbildungen gibt. Auch Sukadev lernte mehrere Wochen bei ihm. Bekannt war Swami Brahmananda auch für die tägliche Rezitation des [[Nirvana Shatakam]], das bei Yoga Vidya regelmäßig in der von ihm bevorzugten Meldodie rezitiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Internetseiten der [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schüler von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vedanta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilige]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Holger</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: /* Link */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Sukadev mit Swami Vishnu.jpg|thumb|300px|Vishnu-devananda und Sukadev]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Swami Vishnu-devananda&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: Svāmī Viṣṇudevānanda ; *31. Dezember 1927 in Kannimangalam, Kerala, Indien; † 9. November 1993 in Manipal, Karnata, Indien) war ein Yogameister und gehört zu den Pionieren des [[Yoga]] im Westen. Er ist auch unter dem Namen &#039;&#039;&amp;quot;The Flying Swami&amp;quot;&#039;&#039; (&amp;quot;[[Fliegender Yogi|Fliegender]] Swami&amp;quot;) bekannt und war Schüler von Swami [[Sivananda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kindheit und Jugend==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vishnu-devananda&#039;&#039; kam am 31. Dezember 1927 als einziger Sohn eines Gutbesitzers im kleinen abgelegenen Dorf Kannimangalam im südindischen Staat Kerala auf die Welt und erhielt den Namen Swamy Kuttan Nair.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit sechzehn trat Swamy Kuttan der Armee bei und wurde im Ingenieur Korps in Jalandhur stationiert. Bei der Suche nach einem vermissten Brief, [[Wink des Schicksals|fand]] er im Papiereimer ein Flugblatt von [[Swami]] Sivananda mit dem Titel &#039;&#039;Sadhana Tattwa&#039;&#039;. Der Eindruck war so tief, dass er um einen dreitägigen Urlaub bat, um Sivananda aufzusuchen. Der Urlaub wurde bewilligt und er fuhr nach [[Rishikesh]], doch konnte er Sivananda damals nur kurz und nur von einer gewissen Ferne aus sehen. Als er 1946 den Militärdienst quittierte, fuhr er als erstes nach Rishikesh. Da er sich vor Sivananda nicht verbeugen wollte, versteckte er sich in einer Nische, um ihn trotzdem aus der Nähe sehen zu können. Aber sobald Sivananda ihn bemerkte, verbeugte dieser sich und berührte die Füße von Swamy Kuttan. Die wenigen Tage, die er im Ashram blieb, bewogen ihn, schließlich, entgegen den Bitten seiner Eltern, Mönch zu werden und ließ sich im Herbst 1947 im Ashram nieder. Im März 1948 wurde er dann von Swami Sivananda zum Mönch geweiht und erhielt den Namen Vishnu-devananda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sannyasin==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vishnu-devananda&#039;&#039; wurde bald der persönliche Assistent von Sivananda und dann [[Yogalehrer]] der eben gegründeten &#039;&#039;Sivananda Yoga Vedanta Forest Academy&#039;&#039;. Im Jahre 1950 pilgerte &#039;&#039;Vishnu-devananda&#039;&#039; allein als Bettelmönch durch [[Indien]], um danach wieder in den [[Ashram]] in Rishikesh zurückzukehren. Im März 1957 gab Sivananda ihm den Auftrag nach Amerika zu gehen, um dort den Yoga zu lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Vishnu-devananda fuhr über Sri Lanka, Singapur und Hongkong, wo er jeweils mittels [[Yogaunterricht]] [[gold|Geld]] für die Weiterreiste verdiente, nach Amerika und erreichte Ende 1957 San Francisco. Dort gab er ebenfalls Yogastunden und verdiente daneben noch als Versuchskaninchen an der Universität von Kalifornien etwas Geld hinzu. Sobald genug Geld da war, reiste er nach New York, wo er eine Yogaschule eröffnete. Da er aber keine Niederlassungsbewilligung für die Vereinigten Staaten bekam, ging er nach Kanada und gründete 1959 in Montreal das erste &#039;&#039;Sivananda Yoga Vedanta Centre&#039;&#039;. Ein Jahr darauf veröffentlichte er sein erstes Buch: &#039;&#039;Complete Illustrated Book of Yoga&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da im Sommer die Schüler ausblieben, kaufte Vishnu-devananda 1962 im [[Val Morin]] nahe von Montreal Land und eröffnete seinen ersten Ashram und bot dort gutbesuchte Ferienkurse an. Dieser Ashram war und blieb Vishnu-devanandas bevorzugter Aufenthaltsort. Fünf Jahre später wurde auf den Bahamas ein zweiter Ashram gegründet. Den dritten Ashram startete er im Sommer 1971 in Grass Valley in Kalifornien und später kam als vierter Ashram die &#039;&#039;Sivananda Yoga Ranch&#039;&#039; in Woodbourne bei New York hinzu. Den fünften Ashram gründete er 1978 in Neyyar Dam nahe der Stadt Trivandrum in seiner Heimat Kerala. Daneben wurden in den 1970ern mehrere Yogazentren gegründet, so in Toronto, New, York, Washington, Los Angeles, London, Wien, Genf, Madrid und noch andere mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedensmissionen==&lt;br /&gt;
Swami &#039;&#039;Vishnu-devananda&#039;&#039; setzte sich aktiv für den Weltfrieden ein und überflog mehrmals mit einem Flugzeug Kriesenherde. Im September 1971 flog er mit dem Schauspieler Peter Sellers nach Belfast und warf dabei [[Blume]]n und Flugblätter über der Stadt ab. Im Oktober flog er von Tel Aviv nach Kairo und &amp;quot;bombardierte&amp;quot; den damals umkämpften Suez-Kanal ebenfalls mit Blumen und Flugblättern mit Friedensbotschaften. Weitere Ziele seiner &amp;quot;Friedensbomben&amp;quot; waren Jerusalem, Lahore und Bangladesh. Während den Flügen sang er ununterbrochen das Friedensmantra &#039;&#039;“[[Om Namo Narayanaya|Om namo Narayanaya]]”&#039;&#039;. Seine Botschaft war: &#039;&#039;&amp;quot;Der Mensch ist frei wie ein Vogel. Überwindet die Grenzen mit Blumen und Liebe, nicht mit Gewehren und Bomben!&amp;quot;&#039;&#039;. 1983 überflog er die Berliner Mauer und landete in Ostberlin. Nach einem kurzen Verhör wurde er zurück nach Westberlin geschickt. 1984 durchquerte er unter dem Motto &#039;&#039;Yoga für den Frieden&#039;&#039; mit einem Bus Indien, um den Menschen seiner Heimat den modernen Yoga näher zu bringen und versuchte dabei zwischen Nationalisten der [[Sikh]]s und der indischen Regierung zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Friedensmissionen: Mauerflieger===&lt;br /&gt;
Der keineswegs   komische Vogel  1983 nach Ost-Berlin war gefährlich gewesen und auch beachtet.  &lt;br /&gt;
Der  Swami  war  auf einem  Acker gelandet, sprach von Politik. Ein dort tätiger Ausländer / Italiener verstand &amp;quot;Polizei&amp;quot;.  Sie verhörten Swami Vishnu-devananda in der Ex-DDR mehrere Stunden. Dann brachten sie ihn unversehrt an die Grenze. Die Berichterstattung anschließend war nach Aussage der Zeitzeugin [[Eva-Maria Kürzinger]], die das Projekt begleitete und unterstützte,  knapp (wohl wegen mögl. Werther-Effekt.. Ohne viel Aufsehen außer sehr wenig in einer [[Regenbogen]]presse.)?&lt;br /&gt;
hier: Wikip. engl: &amp;quot;highly publicized and particularly dangerous mission to promote peace. In a press interview given several weeks beforehand, he said, “Symbolically we want to show we cannot cross borders with guns, only with flowers. If they shoot me over the Berlin Wall what difference is it? Many people have died for war; I shall die for peace.” He safely landed his ultralight glider in an East Berlin field and, after several hours of questioning by East German authorities, was released to West Berlin...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alter==&lt;br /&gt;
Im November 1986 zog sich &#039;&#039;Vishnu-devananda&#039;&#039; für sechs Monate in eine [[öhle]] bei [[Gangotri]] in der Nähe der [[Ganges]]quelle zurück und zog sich dabei ernsthafte Frostschäden an den Zehen zu. Zugleich wurde bei ihm auch Diabetes diagnostiziert. Nach einem [[Schlaganfall]] im Januar 1991 war er linksseitig gelähmt und im Juni fielen seinen Nieren aus. Obwohl auf den Rollstuhl und auf tägliche Dialyse angewiesen, zog er sich nochmals einige Wochen in seine Höhle bei Gangotri zurück. Im Oktober begab er sich nach Indien auf eine Pilgerreise für den Weltfrieden. Am 1. November 1993 musste er ins Spital gebracht werden und erreichte [[Mahasamadhi]] am 9. November 1993 in der Küstenstadt Manipal (Karnata, Indien). Am 11. November 1993 wurde der Leichnam bei Gangotri in der [[Bhagirathi]] versenkt ([[Jalasamadhi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
* Swami Vishnu-devananda: &#039;&#039; Das große illustrierte Yoga-Buch&#039;&#039;; Aurum Verlag 2007. ISBN 978-3-89901-183-8 &lt;br /&gt;
* Swami Vishnu-devananda: &#039;&#039; Meditation und Mantras&#039;&#039;; Reith 1997. ISBN 3-930716-02-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bericht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Ich erinnere mich sehr gut, wie wir mit Swami Vishnu-devananda [[Koffer|reisten]]. Er konnte einfach so in ein Fünf-Sterne-Hotel gehen. Er wußte genau, welche Knöpfe wie zu drücken waren, es sah aus, als ob er nie woanders gelebt hätte (...) ging direkt hinein mit seinem [[Dhoti]] (..) in [[Indien]] hatten wir (..) eine [[fahrender Yogi|Wagenpanne]], es wurde dunkel und wir brauchten ein Quartier für die Nacht. Wir kamen unter, wo immer es gerade möglich war. Einmal waren wir in einem Haus, das hätten Sie nie betreten. Man konnte weder auf dem Boden noch auf dem Teppich sitzen, es war voller Ungeziefer. Er sagte: „Legt die Leintücher auf den Boden.“ Er war völlig [[Vairagya|verhaftungslos]]. Wir blieben dort die ganze Nacht. (..) Wenn sich etwas verändern läßt, tun Sie das. Wenn nichts zu ändern ist, akeptieren Sie es. Genauso ist es mit dem [[Körper]]. Wenn der Körper [[Narzissmus|nicht]] die richtigen Kurven hat, so wie es in den [[Selbstdarstellung|Zeitschriften]] steht, und Sie bereits alle Diäten und alle [[Ayurveda|ayurvedischen]] Rezepte ausprobiert haben und nichts funktioniert, akzeptieren Sie es. Wenn Gott Sie so möchte, seien Sie weder glücklich, noch unglücklich darüber, seien Sie einfach [[santosha|zufrieden]]. Genauso ist es mit dem Geist in der [[Arbeit]]. Wenn wir Lehrer sind, möchten wir Professor sein. ; vgl.: [[Swami Durgananda]], da via link [[mehr]] ...:  [[Vairagya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bericht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitat aus https://sites.google.com/site/nilshorn2/calendar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jeden Yogi ist der Segen eines erleuchteten Meisters sehr wichtig. Segnung bedeutet, dass die Energie des Meisters auf den Schüler übergeht. Normalerweise findet die Segnung zum Abschluss der Ausbildung mit einem besonderen Ritual statt. Ein solches Ritual kann die Signierung und die Übergabe einer Urkunde sein. Es gibt auch das Ritual des Handauflegens oder der Einweihung in ein persönliches Mantra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 starb Swami Vishnudevanda. 1999 erschien er Nils in seiner Yogahütte im Traum und umarmte ihn. Diese Umarmung beinhaltete einen zusätzlichen Segen. Swami Vishnudevananda erklärte sich damit als eins mit Nils. Er erklärte sich als eins mit Nils als konsequenter Hatha-Yogi und zielstrebiger Karma-Yogi. Er akzeptierte, dass Nils seinen eigenen Yogastil lehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Vishnudevananda erklärte: „Einheit in der Vielfalt.“ Es gibt viele Wege zum spirituellen Ziel. Jeder Yogi darf seinen eigenen Weg gehen. Gleichzeitig sollten aber alle Yogis für das Ziel einer glücklichen Welt zusammenarbeiten. Sie sollten sich als eine spirituelle Familie sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großartig fand Nils die Worte von Swami Vishnudevananda: &amp;quot;Ich bin kein Superguru. Ich bin wie ihr eine suchende Seele. Auch ich kann fallen. Das tägliche Gebet zum Meister oder zu Gott ist sehr wichtig. Ich werde nie ohne Gebet meinen Weg gehen. Ich bete morgens und abends. Es ist von keiner Bedeutung, auf welcher Stufe der spirituellen Entwicklung du dich befindest. Halte das Gebet immer in deinem Herzen. Bitte Gott darum, dir die Kraft zu geben, immer auf dem spirituellen Weg zu bleiben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gopala Krishna: &#039;&#039;The Yogi: Portraits of Swami Vishnu-devananda&#039;&#039;. Delhi: New Age Books (2008). ISBN 81-7822-038-3&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Link ==&lt;br /&gt;
*[http://www.sivananda.eu Sivananda Yoga Europe]&lt;br /&gt;
*[http://www.sivananda.org Sivananda Yoga international]&lt;br /&gt;
*[http://www.dlshq.org The Divine Life Society]&lt;br /&gt;
* [http://mein.yoga-vidya.de/video/yoga-vidya-satsang-vom-12-1] etwa  1:40 - 50 [[Sukadev]] erzählt  [[humor]]voll, wie er  Swami &#039;&#039;Vishnu-devananda&#039;&#039; erstmals begegnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Schüler von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Holger</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Neem_Karoli_Baba&amp;diff=28645</id>
		<title>Neem Karoli Baba</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Neem Karoli Baba[[,]] auch geschrieben Neem Karori Baba, von seinen Anhängern genannt Maharajji, * in Akbarpur, [[Uttar Pradesh]]; † 11. September 1973 in [[Vrindavan]]. Bekannter [[Yoga Meister]] des 20. Jahrhunderts, [[Hanuman]]-Verehrer, Wundertäter, Sozialreformer, verwirklichter [[Heilige]]r. Wurde auch von [[Swami Chidananda]] sehr geschätzt. Neem Karoli Baba war der [[Guru]] von [[Ram Dass]] ([[Richard Alpert]]) und wurde berühmt durch sein Werk &amp;quot;Be Here Now&amp;quot; (Sei jetzt hier), das ein wichtiges Buch für die [[spirituell]]e Bewegung in den Sechziger und Siebziger Jahren wurde. Sein bürgerlicher Name war [[Lakshmi]] [[Narayan]] [[Sharma]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Chidananda über Neem Karoli Baba ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Chidananda]] lobte Neem Karoli [[Baba]] als eine der großen [[Mystiker]] und Heiligen. Er nannte ihn &amp;quot;Der Wundermystiker aus Nordindien&amp;quot;. Er traf ihn mehrmals und sprach gerne über ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus einem Vortrag von [[Swami]] Chidananda über Neem Karoli Baba aus Anlass des [[Mahasamadhi]]s von Neem Karoli Baba: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitende Worte über Neem Karoli Baba ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huldigung dem Göttlichen! Verehrende Grüße dem höchsten allmächtigen Wesen, dem Wunder der Wunder, der Schönheit der Schönheit, dem Licht der Lichter, der Macht der Mächte, die ewige Wahrheit aller Wahrheiten. Möge sein göttlicher Anmut auf alle herabfallen und alle Wesen in Freude, Frieden und Erleuchtung führen. Möge seine Liebe, sein Mitgefühl und Segen sich durch seine spirituellen Repräsentanten, nämlich die Heiligen und heiligen Männer manifestieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüße der heiligen Erinnerung der Verehrung und geliebter Sri Baba Neem Karoli – der Wundermystiker aus Nordindien. Er ist einer der aussergewöhnlichsten Phänomene unter den religiösen Brüderlichkeiten der Heiligen, [[Weise]]n und heiligen [[Fakir]]e aus Nordindien.  Es wäre kein Wunder für mich, wenn, während ich so hier sitze und diesen Artikel an einem warmen Sommernachmittag in [[Jaipur]], in [[Rajasthan]] diktiere. In diesem Moment ist Babaji  sich dieser Tatsache total bewusst und weiß genau wo ich stehe, welche Wörter ich diktiere, zu wem ich sie diktiere und genau zu welcher Zeit ich das mache. Und das mit der Tatsache, dass Baba Neem Karoli physisch nicht mehr unter uns weilt und seinen Körper vor kurzem verlassen hat, nur einige Jahre zurück. Dieses Statement mag jetzt außergewöhnlich klingen und würde viele Leser überraschen, trotzdem ist es richtig dass viele enge  Anhänger und Verehrer von Babaji  persönliche Erfahrungen machten, die sich auf seine Bewusstheit über was immer sie machen und sagen in weitenfernten Plätzen, weit weg von ihm, beziehen, als Babyji in einem anderen Platz in dem Moment war. Das hat die meisten seiner engen Anhänger überzeugt, dass Sri Baba Neem Karoli ein „[[Siddha]] [[Purusha]]“ (perfektes Wesen) und Wisser der [[Vergangenheit]], [Gegenwart] und auch der [[Zukunft ]] war. –[[Trikala]] [[Jnani]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Letztes Treffen mit Neem Karoli Baba ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Mal als ich das [[Glück]] hatte, Baba Neem Karoliji zu treffen, war im Monat Oktober 1973. Das war, als ich ihn in seinem abgelegenen Ashram in [[Kainchi]] in der Nähe von [[Nainital]], U.P., in den Kumaon Bergen. Ich fuhr von [[Almora]] nach Nainital während einer [[Tour]]. Es war  am späten Nachmitag und als wir in Kainchi ankamen, war es dunkel. Die Jahreszeit war Herbst und es begann kalt zu werden und war nahe dem Einbruch der Dunkelheit. Eine unserer Gruppe gingen los um herauszufinden, ob Babaji im Ashram war oder nicht. Babaji war anwesend und ließ uns wissen, dass er uns empfangen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich und meine Begleiter gingen mit Hilfe von Taschenlampen die Straße runter, überquerten die kleine Brücke, die sich über den Bergfluß spannt, betraten wir den Ashram. Der Eingangsplatz war total verlassen, und es herrschte absolute Stille. Der Tempel-Prujari (Priester) empfing uns im Hof und verwieß uns in einen kleinen Raum. Der verehrungswürdige Baba Neem Karoli war auf einem Kinderbett platziert und war in eine einfache Decke gehüllt. Er empfing mich und meine Gruppe mit einem sehr liebevollen und gütigen Blick und  deutete uns, unser Plätze auf dem Teppich neben dem Kinderbett einzunehmen. Ich kniete neben dem Kinderbett und bot meine Huldigung an, legte meinen Kopf in seinen Schoß, wo er seinen Fuß zugedeckt hatte, kreuzbeinig dasitzend. Babaji sagte sanft „Ist ja gut, ist ja gut, sehr gut“ und weiß mich auf mich hinzusetzen. Einer unserer Tour-Gruppen, [[Sri]] [[Yogesh]] Bahaguna, ein sehr idealistischer junger Mann und eine ernster spiritueller Sucher, brachte ihm 7 oder 8 Orangen in einem kleinen Tuch. Da war ein leerer Korb neben Babaji und Sri Yogesh Bahuguna legte diese Orangen in den Korb als eine Opfergabe. Wir sangen dann eine [Sankirtan] und saßen dann einige Minuten in Stille. Bevor wir wieder gingen, erkundigten wir uns noch nach Babaji’s Gesundheit und beantwortete noch ein paar  Fragen, begann Babaji, uns die Früchte als [[Prassad]] zu geben. Zu dieser [[Zeit]] versammelten sich andere Arbeiter und Anhänger neben der Tür. Sri Yogeshji  war erstaunt und überrascht, als er beobachtete, dass Babaji fortfuhr Orangen auszugeben, obwohl er schon 8 Orangen ausgegeben hatte und fuhr fort, Orangen als Prasat an alle Mitglieder  unserer Gruppe und auch den anwesenden Ashram-Mitgliedern zu geben, und schlussendlich gab er alles in allem 18 Früchte aus. Woher die anderen 10 Orangen herkamen, konnten wir nicht beantworten. Vielleicht weiß das nur Babaji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Kontakte mit Neem Karoli Baba ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hörte zuerst von dem verehrungswürdigen Baba Neem Karoli im Detail in den frühen 50ern, ungefähr vor 23 Jahren. Es passierte so. Verehrungswürdiger [[Gurudev]] [[Swami Sivananda]]’s Ashram ist im [[Tehri Garhwal]]  situiert. Zu dieser Zeit war das Magistratsviertel war Sri R.K. Trivedi, ein fähiger und herausragender  Beamter.  Er wurde später einer der ersten Direktoren der Nationalakademie of Administration in Mussoorie. Sri R.K. Trivedi’s alter Vater wohnte mit ihm in Narendranagar, welches das Hauptquartier von Tehri-Garhwal ist. Der Vater war ein alter Mann, ein sehr  frommer und spiritueller [[Sadhaka]], der ein gutes Innenleben entwickelt hatte. Er äußerte einen Wunsch, den Sivananda Ashram zu besuchen, um Gurudev zu treffen. Sri R.K. Trivedi, D.M., hatte großen Respekt vor Sri Gurudev und brachte seinen Vater freudig von [[Narendranagar]] und sie trafen H.H. Sri Swami Sivanandaji [[Maharaj]] in seiner kleinen Hütte am Ufer des [[Ganges]]. Da ich zu dieser Zeit Generalsekretär war, musste ich die zwei Besucher in Gurudev’s Hütte bringen. Er bat mich zu bleiben, so lange sie bei ihm waren und es war dann, als uns Mr. Trivedi’s Vater sagte, dass sein Guru Sri Baba Neem Karoliji aus Nainital ist. Als er aufgefordert wurde, etwas über seinen Guru zu sagen, erzählte der alte Trivedi viele Geschichten über Babaji und seine Erfahrung mit ihm und seinen Anhängern. Er sagte, „Swamiji, genau in diesem Moment weiß Babaji wo ich bin, was ich mache und was genau ich zu dir sage. Wenn ich ihn das  nächste Mal treffe wird er meine Worte zu dir wiederholen und mir sagen, dass ich zu dieser Zeit hier war. Er weiß alles. Er hört mir jetzt zu.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war es, war der alte Gentleman  erklärte und auf diese Art und Weise lernte ich diese Details über Babaji’s ungewöhnliche Persönlichkeit und außergewöhnliche Kräfte. Später wurden diese Statements von gewissen anderen Dienern, die ich danach traf, bestätigt. Einige Male haben enge Anhänger von Baba Neem Karoli ihn gleichzeitig an zwei verschiedenen Plätzen gesehen, zu ein- und derselben Zeit. In beiden Plätzen war es nicht einfach nur eine Frage von sehen sondern Babaji war viel mehr mit ihnen, sprach zu ihnen und  nahm Erfrischungen, die von ihnen gespendet wurden an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wundergeschichten um Neem Karoli Baba ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein speziell ungewöhnliches Ding an Babaji war seine Art zu kommen und zu gehen. Er spaziert plötzlich und unangemeldet in deine Gegenwart. Während er weggeht, geht er entlang der Straße und sagt den Leuten, dass sie ihm nicht folgen sollen. Im Moment wenn er außer Sicht war, war es unmöglich ihn zu verfolgen, selbst wenn ihm jemand nachlaufen würde oder mit einem Motorrad nachfahren würde. Es könne auch sein, dass es sich dabei nur um 100 Yards handelt, wo er in eine Kurve einer Straße plötzlich verschwindet. Das war genug. Im nächsten Moment war er innerhalb einer Mile nicht auffindbar. Es wird geglaubt, dass er Sri Hanuman verehrt hat und viele seiner mysteriösen Taten  durch seine [[Verehrung]] ([[Upasana]]) zusgeschrieben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mag wahr sein, weil es bekannt ist, dass Babaji den Bau mehrerer wunderschönen und sehr eindrucksvollen Hanuman [[Mandir]]s angeordnet und geleitet hat. Diese Hanumanschen Tempel sind starke Attraktionen  für unzählige Verehrer. Eines der schönsten und eindrucksvollsten Mandirs ist in Lucknow. Sri Hanuman’s Heiligtum (Grab) in Baba Neem Karoli’s Ashram in Kainchi ist auch ein Zentrum für Verehrung. In [[Vrindavan]] ist auch ein sehr schöner Hanuman [[Tempel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Verehrer sagen sogar, dass Babaji Raum bezwungen hat, und dass er überall mit einem Augenzwinkern sein könnte. Auch war er auch charakterisiert von keinerlei [[Anhaftung]] an irgendwas auf dieser [[Erde]]. Sogar frei blasender Wind ist an nichts angehaftet, so war auch er von seiner Umgebung unbeachtet, sogar als eine reine Brise. Wie auch immer, neben seinem Nichtanhaften  und  seiner gleichgültigen Haltung war er dennoch  sehr mitfühlend zu denjenigen, die in Not sind oder Kummer haben. Er würde  nie eine ehrlich [[Bitte]] abschlagen. Er war die [[Liebenswürdigkeit]] in [[Person]] für Leute, die in Not waren und half ihnen aus ihren Problemen heraus durch den Einfluß, den er in höheren Kreisen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Babaji war sehr entsagt  in seinem Privatleben, er hatte nur ein Tuch um seinen Körper gewickelt. Er hatte starken Gutwillen für alle spirituellen Institutionen. Ich spürte auch, dass er versteckte innere spirituelle Kräfte und Verbindungen mit einer Zahl anderer spirtueller [[Lehrer]] and Heiliger hatte, die seine Zeitgenossen waren. Seine [[Arbeit]] war keine individuelle und isolierte. Es formte Teile einer weiteren Arbeit, in welcher viele andere Heilige aktiv engagiert waren und in spiritueller Koordination. Trotz seiner schweigsamen [[Natur]] zeigte  Babaji  viel [[Aufmerksamkeit]], die er durch Gesten oder Blicke ausdrückte. Er  ermutigte viele schwache [[Herz]]en und spendete unzähligen [[Seele]]n [[Trost]]. Er machte sich als Familienmitglied bei seinen Verehrern und überzeugten Anhängern beliebt. Trotzdem wurde  sein Scheiden als persönlicher Verlust  von vielen Anhängern empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Babaji wurde vor vielen Jahrzehnten in die Öffentlichkeit gebracht, als das britische Regime in einer Vor-Unabhängigkeitsphase war. Da gibt’s eine Geschichte in dem Zusammenhang, die sehr parallel oder ähnlich mit einem anderen Siddha Purusha von Südindien, genannt Sri [[Nityananda]] [[Avadhuta]] aus [[Kerala]], der sich später in Vajreshvari in der Nähe [[Bombay]]’s niederließ, ist. Diese zwei Vorfälle sind in deren Details fast gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Babaji wanderte einmal in Ost U.P. Einmal kam er an einer Zugstation vorbei. Der Zug stand. Mit dem Zug zu fahren, hatte es ihm angetan. Er setzte sich in ein Abteil und setzte sich in ein Erste-Klasse-Abteil. Nach einer Weile starte der Zug und setzte seine Reise fort. Nach einer Zeit sah der Schaffner diesen ungehobelten, ländlichen Typ, der das Erste-Klasse-Abteil besetzte und sprach ihn an und fragte nach seinem Ticket. Babaji sah nur einmal auf und schenkte ihm sonst keinerlei Aufmerksamkeit auf seine Frage. Er blieb weiterhin still in Betrachtung. Der Schaffner war verärgert. Er bestand darauf, daß Ticket zu sehen. Es war zu der Zeit, als die meisten Bahnangestellten entweder britisch oder anglo-indisch waren. Babaji schüttelte seinen Kopf und zeigte seinen leeren Hände. Der Schaffner verstand die Situation und entschied sich zu handeln. Kurz danach blieb der Zug in einer kleinen Station auf dem Lande stehen. Babaji wurde aufgefordert aufzusteigen. Er gehorchte, verließ seinen Sitz, stieg aus und ging einige Schritte auf dem staubigen Bahngleis und blieb im Schatten eines Baumes stehen. Er sah absolut unbetroffen aus. Er schenkte überhaupt keine Aufmerksamkeit zu dem, was um ihn herum passierte. In einigen Minuten läutete die Glocke, der  Aufseher blies in seine Pfeife und schwenkte die grüne Flagge. Der Zugfahrer ließ den Motor an. Nichts passierte. Die Lock bewegte sich nicht und der Zug blieb stehen, wo er war. Nach einigen Minuten kam der Aufseher zum Lockführer und fragte, was das Problem sei. Kein Fehler konnte gefunden werden. Alles schien okay zu sein. Der Lockführer kontrollierte nochmals alles und probierte es wieder. Kein Resultat. Mehr Zeit verging. Der Stationsaufseher wurde nervös. Ein anderer Zug, der kommen sollte, wurde in einer Station gehalten. Telegrafische Nachrichten kamen. 15 Minuten, 20 Minuten und dann eine halbe Stunde vergingen. Nervosität nahm zu. Plötzlich kam ein untergeordnetes Mitglied der Angestellten, adressierte den Stationsführer und zeigte auf Babaji, der unter einem Baum saß. Er war überzeugt, daß sie sie sich in dieser Situation befinden, weiß sie einem heiligen [[Mann]] Disrespekt zeigten. Er schlug vor, daß man ihn ansprach und ihm um Verzeihung bittet und ihm vorschlägt, die Reise ohne weitere Hindernisse fortzusetzen. Das wurde dem Aufseher und dem Lokführer übermittelt. Zuerst weigerten sie sich, so etwas in der Art zu tun, aber als mehr und mehr Zeit verstrich, bot sich keine andere Lösung an. Also gingen sie respektvoll auf Babaji zu und luden ihn ein, seine Reise fortzusetzen. Babaji schaute auf, sah sie für einen Moment an und sagte „All right, Chalo. Hum chalenge, Hum chalenge“ (okay, ist ja gut, ich werde mitfahren, ich werde mitfahren), stand auf und stieg wieder in den Zug ein. Sofort quietschte die Lock und der Zug begann sich zu bewegen, als ob nichts passiert wäre. Eine kleine Menschenansammlung, die sich in der Zwischenzeit gebildet hatte, feierte Babaji mit Ehrfurcht. Von da an  kein Zugangestellter  beeinträchtigte je wieder Babaji  Fortbewegung in einem Zug der er wählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neem Karoli Baba besucht den Sivananda Ashram Rishikesh ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sollte erzählen, wie Babaji zweimal den Sivananda Ashram in [[Rishikesh]] nach dem [[Tod]] von [[Gurudev]] Swami Sivandaji Mahraj besuchte. Ziemlich unerwartet kreuzte er eines Tages auf und betrat den Ashram. Sri [[Swami Nirmalananda]]ji, einer meiner Gurubhai’s, der einige sehr ungewöhnliche Erfahrungen mit Babaji in der Vergangenheit hatte, rannte mir entgegen und verkündetet sein Kommen. Zu der Zeit, wo ich rausging, war Babaji bereits auf der Außenveranda. Ich kniete mich zu seinen Füßen, zog ihn beiseite, und  „made him seated upon an [[Asana]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Babaji machte eine Anfrage über den Ashram, über seine Mitbewohner und unsere Aktivitäten. Ich beantwortete all seine Fragen und er schien sehr zufrieden zu sein und sagte „Bahut Achha, Bahut Achha“ (sehr gut, sehr gut) Ich sagte ihm, dass ich wünschte, ihm irgendetwas anbieten zu können, was er denn gerne hätte. Er meinte, er hätte gerne [[Milch]]. Heiße Kuchmilch und Zucker wurden gebracht. Er nahm das sehr liebenswürdig und mittlerweile kamen andere Bewohner des Ashrams und machten ihre Pranams und nahmen ihre Plätze ein. Ich stellte sie ihm vor. Er strahlte vor [[Freude]] und drückte seinen [[Segen]] für alle aus. Er drückte seinen Dank für die hospitale Arbeit aus. Dann blieb er noch eine Zeitlang bei uns allen und sagte dann, dass er gehen müsste, stand auf und ging, von uns begleitet. Als sein  Fuß die  Straße erreichte, hob er seine Hand in Segen und auch seine Gestik zeigte uns stehen zu bleiben und ihm nicht zu folgen. Dann ging er die Straße hinunter und war bald außer Sicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Jahre später erschien Babaji auf ähnliche Art und Weise ein zweites Mal, einfach so, ganz plötzlich. Dieses Mal kam er nicht hoch aber er saß in einen von den unteren Räumen und gab zu einer Zahl von Ashram Sadhakas und Verehrern  Darshan. Er gab auch persönliche Interviews, für einige Suchende. Dann ging er wieder nach ein paar Stunden und das war das letzte Mal, dass er im [[Ashram]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neem Karoli Baba und Richard Alpert Ramdas ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor [[Babaji]] seinen Körper verließ, eines der herausragendsten Taten von Anmut und Segnung  von ihm war, die Transformation im Leben eines amerikanischen Suchers genannt [[Richard Alpert]] zu beeinflussen. Bekannt als einer der gefeiertsten Führer des amerikanischen [[Drogen]] Kults, eine ehemaliger [[Professor]] der Harvard Universität war in einem [[Stadium]] von moralischer und spiritueller [[Krise]] in seinem Leben, als Babaji auf mysteriöse Weise anzog und warf seinen anmütigen Blick auf ihn. Dieser erste [[Darshan]] und die [[Segnung]] bewirkten ein [[Wunder]] in dieser ruhelosen [[Seele]] und transformierte ihn bald in einen Lehrer, bekannt für tausende Anhänger, mit Namen Baba [[Ramdas]].  Diese faszinierende Geschichte ist in Ramdas’ Buch „Be Here Now“ (sei im hier und jetzt), ein sehr interessantes und faszinierendes menschliches Dokument, dass viele interessante Einblicke in Baba Neemkaroliji’s und seine mystische und wunderbare [[Persönlichkeit]] gibt, erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Guru]]&lt;br /&gt;
* [[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
* [[Anananda Mayi Ma]]&lt;br /&gt;
* [[Swami Vivekananda]]&lt;br /&gt;
* [[Paramahamsa Yoganananda]]&lt;br /&gt;
* [[Ramana Maharshi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/NeemKaroli.html Neem Karoli Baba]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guru]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=B.K.S._Iyengar&amp;diff=28644</id>
		<title>B.K.S. Iyengar</title>
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		<updated>2012-08-04T10:36:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Belur Krishnamachar Sundararaja Iyengar&#039;&#039;&#039; zählt zu den bekannten indischen Yoga-Meistern der Nachkriegszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Person==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren wurde er am 14. Dezember 1919 als das elfte von dreizehn Kindern einer verarmten Brahmanen-Familie in Bellur (Indien). Mit 15 Jahren wurde er Yoga-Schüler von [[T. Krishnamacharya]], seines Schwagers. Innerhalb weniger Jahre heilte er sich durch intensive Yoga-Praxis von zahlreichen Krankheiten, die ihn seit seiner Kindheit begleitet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken als Yoga-Meister==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 ging er als Yoga-Lehrer nach Puna/Indien, wo er begann, seinen eigenen Yoga-Stil, das bis heute bekannte [[Iyengar-Yoga]] zu entwickeln und die [[Asana]]s aus dem [[Hatha-Yoga]] speziell an die Bedürfnisse körperlich schwächerer oder eingeschränkter Menschen anzupassen. Sein erster bekannter westlicher Yoga-Schüler war Yehudi Menuhin, der ihn Mitte der 1950er Jahre dazu anregte, seine Yoga-Techniken auch in Europa weiter zu geben. Zu seinen späteren Schülern gehörten Jiddhu Krishnamurti, Aldous Huxley und Königin Elisabeth von Belgien. B.K.S. Iyengar lehrte unter anderem in London, Paris und der Schweiz. Darüber hinaus wurde er bald als Autor zahlreicher Werke zu Yoga und indischer Kultur bekannt, so etwa mit einer Ausführung über die Yoga Sutren [[Patanjali]]s aus dem Jahr 1993 und seinem &amp;quot;Light on Yoga&amp;quot; aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 gründete er sein eigenes Yoga-Institut, das &amp;quot;Ramamani Iyengar Memorial Yoga Institute&amp;quot; in Pune, wo er bis 1984 aktiv lehrte und noch heute als Buchautor und Yoga-Meister lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1966. &#039;&#039;Light on Yoga – Yoga Dipika&#039;&#039;. dtsch: &#039;&#039;Licht auf Yoga&#039;&#039;, 1969, umfassend neu bearbeitet 1993.&lt;br /&gt;
* 1981. &#039;&#039;Light on Pranayama – Pranayama Dipika&#039;&#039;. dtsch: &#039;&#039;Licht auf Pranayama&#039;&#039;, 1984. &lt;br /&gt;
* 1988. &#039;&#039;The Tree of Yoga – Yoga Vriksha&#039;&#039;. dtsch: &#039;&#039;Der Baum des Yoga&#039;&#039;, 1991.&lt;br /&gt;
* 1993. &#039;&#039;Light on the Yoga Sutras of Patanjali - Patanjala Yoga Pridipika&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* 2005. &#039;&#039;Light on Life&#039;&#039;. dtsch: &#039;&#039;Licht fürs Leben&#039;&#039;, 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.iyengar-yoga-deutschland.de/ Website der deutschen Iyengar Yoga Vereinigung]&lt;br /&gt;
* [http://www.bksiyengar.com/ Website des Iyengar Instituts in Pune, Indien]&lt;br /&gt;
*[http://yoga-christ.de/index.php/B._K._S._Iyengar Yoga Christ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=B.K.S._Iyengar&amp;diff=28643</id>
		<title>B.K.S. Iyengar</title>
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		<updated>2012-08-04T10:35:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Belur Krishnamachar Sundararaja Iyengar&#039;&#039;&#039; zählt zu den bekannten indischen Yoga-Meistern der Nachkriegszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Person==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren wurde er am 14. Dezember 1919 als das elfte von dreizehn Kindern einer verarmten Brahmanen-Familie in Bellur (Indien). Mit 15 Jahren wurde er Yoga-Schüler von [[T. Krishnamacharya]], seines Schwagers. Innerhalb weniger Jahre heilte er sich durch intensive Yoga-Praxis von zahlreichen Krankheiten, die ihn seit seiner Kindheit begleitet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken als Yoga-Meister==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 ging er als Yoga-Lehrer nach Puna/Indien, wo er begann, seinen eigenen Yoga-Stil, das bis heute bekannte [[Iyengar-Yoga]] zu entwickeln und die [[Asana]]s aus dem [[Hatha-Yoga]] speziell an die Bedürfnisse körperlich schwächerer oder eingeschränkter Menschen anzupassen. Sein erster bekannter westlicher Yoga-Schüler war Yehudi Menuhin, der ihn Mitte der 1950er Jahre dazu anregte, seine Yoga-Techniken auch in Europa weiter zu geben. Zu seinen späteren Schülern gehörten Jiddhu Krishnamurti, Aldous Huxley und Königin Elisabeth von Belgien. B.K.S. Iyengar lehrte unter anderem in London, Paris und der Schweiz. Darüber hinaus wurde er bald als Autor zahlreicher Werke zu Yoga und indischer Kultur bekannt, so etwa mit einer Ausführung über die Yoga Sutren [[Patanjali]]s aus dem Jahr 1993 und seinem &amp;quot;Light on Yoga&amp;quot; aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 gründete er sein eigenes Yoga-Institut, das &amp;quot;Ramamani Iyengar Memorial Yoga Institute&amp;quot; in Pune, wo er bis 1984 aktiv lehrte und noch heute als Buchautor und Yoga-Meister lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1966. &#039;&#039;Light on Yoga – Yoga Dipika&#039;&#039;. dtsch: &#039;&#039;Licht auf Yoga&#039;&#039;, 1969, umfassend neu bearbeitet 1993.&lt;br /&gt;
* 1981. &#039;&#039;Light on Pranayama – Pranayama Dipika&#039;&#039;. dtsch: &#039;&#039;Licht auf Pranayama&#039;&#039;, 1984. &lt;br /&gt;
* 1988. &#039;&#039;The Tree of Yoga – Yoga Vriksha&#039;&#039;. dtsch: &#039;&#039;Der Baum des Yoga&#039;&#039;, 1991.&lt;br /&gt;
* 1993. &#039;&#039;Light on the Yoga Sutras of Patanjali - Patanjala Yoga Pridipika&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* 2005. &#039;&#039;Light on Life&#039;&#039;. dtsch: &#039;&#039;Licht fürs Leben&#039;&#039;, 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.iyengar-yoga-deutschland.de/ Website der deutschen Iyengar Yoga Vereinigung]&lt;br /&gt;
* [http://www.bksiyengar.com/ Website des Iyengar Instituts in Pune, Indien]&lt;br /&gt;
*[http://yoga-christ.de/index.php/B._K._S._Iyengar Yoga Christ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogameister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Burnout&amp;diff=28642</id>
		<title>Burnout</title>
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		<updated>2012-08-04T10:32:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wir alle haben eine innere [[Kraft]] in uns, die uns Energie und Tatkraft für unser Lebenswerk gibt. Normalerweise verbrauchen wir ebensoviel Energie wie wieder nachströmt. Es ist ein stetiger Austausch aus Geben und Nehmen. Wenn wir aber immer mehr geben als wir haben, bekommen wir ein [[Energie]]defizit. Wir fühlen uns leer [[Depression|und schlapp]]. Die [[arbeit|Schaffen]]skraft ist weg. Um einem &#039;&#039;&#039;Burnout&#039;&#039;&#039; vorzubeugen ist es deshalb wichtig, auch regelmäßig für sich selber zu sorgen, immer wieder Energie aufzutanken und andererseits sich auch rechtzeitig abzugrenzen, wenn es zu viel wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Wann ist Ruhe?==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Burnout&#039;&#039; ist ein [[mode]]rner Begriff ([[Psychologie]]) - etwas anderes als die &amp;quot;[[gott|göttliche]] Energie&amp;quot;,  die die [[Yoga]]-[[Philosophie]] bisweilen als immer nach fließend (= so?) beschreibt: wer einen höheren [[Sinn]] sieht, ist auch darauf angewiesen, sich dem immer wieder zu verbinden: [[heilig|heilende]] [[Pause]]n, [[Ritual]]e, vielleicht [[Yogastunde]]n, [[Kontemplation]] müssen dem nach vorbeugend auch regelmäßig stattfinden. Vgl. auch u. a. sogar die Frage nach Sonntagsarbeit (wie stellvertretend gemeint für eine  Anbindung an ein anderes [[mehr]]. Das jeweils selbst neu zu [[entscheidung|entscheiden]] fördert &#039;&#039;burnout&#039;&#039; stark. Ohne so (auch: feste [[Zeit]]en)  wird (jemand) - [[Zitat]] ungefähr - eher [[sucht|süchtig]] &amp;quot;geschafft&amp;quot;, vielleicht vom ständigen nachdenken, wann ist [[Ruhe]]...). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Überarbeiten - ist oft vielleicht [[Übereifer]], jedoch für den vorliegenden Artikel gewiß angemessen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Respekt vor dem eigenen So sein, dem heutigen Maß== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Fix und fertig&amp;quot;? Noch mehr  ist  wo anders  thematisiert, als &amp;quot;geistige Umweltverschmutzung&amp;quot; ganz fertig abgerundet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Mensch, der als [[mittelmaß|Maßloser]] belanglos geworden ist, kann [[übereifer|sich nur selbst verachten]] und all die [[Flucht]], die wir heute kennen: [[nikotin|Droge]], [[Alkohol]], [[Selbstmord]] kommt letztlich aus der [[himsa|Selbstverachtung]]. (...) attakiert sich als nackten [[hanuman|Affen]], Störenfried der Natur, [[respekt|bespuckt]]  und [[scham|schämt]] sich seiner selbst in die [[asatyam|Lüge]] hinein... besser:     den [[Mut]] zum Ungetanen, [[Demut]] des [[Warten]]s neu lernen. etc. sonst: Geistige Umweltverschmutzung, viel unthematisierter... dabei sind die Vergiftungen des [[Herz]]ens und des Geistes, die durch solche [[seele|seelische]] Umweltvergiftung entstehen, weit alarmierender... Je mehr man  sein Leben für das Gute, für die anderen [[Bhakti|hin gibt]], desto voller strömt der Fluß ...&amp;quot;  ([[Papst|Josef Ratzinger]]: über den [[pfingsten|Heiligen Geist]], S. 30, 20, 89)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mehr zu Burnout === &lt;br /&gt;
Vgl. auch [[Buddhismus|buddhistische]], hier: [[Psychotherapie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: [[Zitat]] [[Bhagavadgita]]&lt;br /&gt;
(darf noch [[erfolg]]en) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Evtl. [[Werbung]] für eine ausdrückliche  [[Bibliotherapie|Leseprobe]] zu &#039;&#039;Burnout&#039;&#039;: [http://www.vier-tuerme-verlag.de/Aktuelles/Leseproben/Spirituelle-Wege-aus-dem-Burnout.html#]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
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		<title>Burnout</title>
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		<updated>2012-08-04T10:31:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Holger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wir alle haben eine innere [[Kraft]] in uns, die uns Energie und Tatkraft für unser Lebenswerk gibt. Normalerweise verbrauchen wir ebensoviel Energie wie wieder nachströmt. Es ist ein stetiger Austausch aus Geben und Nehmen. Wenn wir aber immer mehr geben als wir haben, bekommen wir ein [[Energie]]defizit. Wir fühlen uns leer [[Depression|und schlapp]]. Die [[arbeit|Schaffen]]skraft ist weg. Um einem &#039;&#039;&#039;Burnout&#039;&#039;&#039; vorzubeugen ist es deshalb wichtig, auch regelmäßig für sich selber zu sorgen, immer wieder Energie aufzutanken und andererseits sich auch rechtzeitig abzugrenzen, wenn es zu viel wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
==Wann ist Ruhe?==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Burnout&#039;&#039; ist ein [[mode]]rner Begriff ([[Psychologie]]) - etwas anderes als die &amp;quot;[[gott|göttliche]] Energie&amp;quot;,  die die [[Yoga]]-[[Philosophie]] bisweilen als immer nach fließend (= so?) beschreibt: wer einen höheren [[Sinn]] sieht, ist auch darauf angewiesen, sich dem immer wieder zu verbinden: [[heilig|heilende]] [[Pause]]n, [[Ritual]]e, vielleicht [[Yogastunde]]n, [[Kontemplation]] müssen dem nach vorbeugend auch regelmäßig stattfinden. Vgl. auch u. a. sogar die Frage nach Sonntagsarbeit (wie stellvertretend gemeint für eine  Anbindung an ein anderes [[mehr]]. Das jeweils selbst neu zu [[entscheidung|entscheiden]] fördert &#039;&#039;burnout&#039;&#039; stark. Ohne so (auch: feste [[Zeit]]en)  wird (jemand) - [[Zitat]] ungefähr - eher [[sucht|süchtig]] &amp;quot;geschafft&amp;quot;, vielleicht vom ständigen nachdenken, wann ist [[Ruhe]]...). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Überarbeiten - ist oft vielleicht [[Übereifer]], jedoch für den vorliegenden Artikel gewiß angemessen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Respekt vor dem eigenen So sein, dem heutigen Maß== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Fix und fertig&amp;quot;? Noch mehr  ist  wo anders  thematisiert, als &amp;quot;geistige Umweltverschmutzung&amp;quot; ganz fertig abgerundet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Mensch, der als [[mittelmaß|Maßloser]] belanglos geworden ist, kann [[übereifer|sich nur selbst verachten]] und all die [[Flucht]], die wir heute kennen: [[nikotin|Droge]], [[Alkohol]], [[Selbstmord]] kommt letztlich aus der [[himsa|Selbstverachtung]]. (...) attakiert sich als nackten [[hanuman|Affen]], Störenfried der Natur, [[respekt|bespuckt]]  und [[scham|schämt]] sich seiner selbst in die [[asatyam|Lüge]] hinein... besser:     den [[Mut]] zum Ungetanen, [[Demut]] des [[Warten]]s neu lernen. etc. sonst: Geistige Umweltverschmutzung, viel unthematisierter... dabei sind die Vergiftungen des [[Herz]]ens und des Geistes, die durch solche [[seele|seelische]] Umweltvergiftung entstehen, weit alarmierender... Je mehr man  sein Leben für das Gute, für die anderen [[Bhakti|hin gibt]], desto voller strömt der Fluß ...&amp;quot;  ([[Papst|Josef Ratzinger]]: über den [[pfingsten|Heiligen Geist]], S. 30, 20, 89)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mehr dazu == &lt;br /&gt;
Vgl. auch [[Buddhismus|buddhistische]], hier: [[Psychotherapie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: [[Zitat]] [[Bhagavadgita]]&lt;br /&gt;
(darf noch [[erfolg]]en) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Evtl. [[Werbung]] für eine ausdrückliche  [[Bibliotherapie|Leseprobe]] zu &#039;&#039;Burnout&#039;&#039;: [http://www.vier-tuerme-verlag.de/Aktuelles/Leseproben/Spirituelle-Wege-aus-dem-Burnout.html#]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Holger</name></author>
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