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	<title>Yogawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Asuri_sampatti&amp;diff=1314024</id>
		<title>Asuri sampatti</title>
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		<updated>2026-07-30T05:54:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meditation-Berge.jpg|mini|Asuri sampatti überwinden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Asuri sampatti&#039;&#039;&#039;: ([[Sanskrit]]: आसुरी सम्पत्तिः āsurī sampattiḥ &#039;&#039;f.&#039;&#039;) = wörtl.: &amp;quot;Fülle (sampatti) an negativer, [[dämon]]ischer Eigenschaften&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asuri sampatti bedeutet wörtlich etwa „dämonische“ oder „unheilvolle Ausrichtung“ und beschreibt im spirituellen Sprachgebrauch Eigenschaften, die den Menschen von innerer [[Klarheit]], [[Mitgefühl]] und [[Wahrheit]] wegführen. Im Gegensatz zu einer göttlichen, lichtvollen Haltung steht hier nicht die äußere „Bosheit“ im Vordergrund, sondern eine innere Verfassung, die von [[Ego]], [[Gier]], [[Stolz]], [[Härte]], [[Täuschung]] und Unruhe geprägt ist. In der indischen [[Spiritualität]], besonders im [[Hinduismus]] und in der Yogatradition, gilt so eine Tendenz als Hindernis auf dem Weg zur [[Befreiung]], weil sie die Sicht verengt und den Menschen stärker an Wünsche, Abgrenzung und Verstrickung bindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext von [[Yoga]] geht es dabei nicht nur um ein moralisches Urteil, sondern um [[Selbsterkenntnis]]. Yoga will den Geist beruhigen und reinigen, damit du die Dinge klarer siehst. Asuri sampatti steht dann für genau die Kräfte im Inneren, die diesen Prozess stören: etwa Rechthaberei, Neid, Aggression, Selbsttäuschung oder das ständige „Ich zuerst“. Spirituell betrachtet ist das ein Zustand, in dem das Bewusstsein mehr von Trennung als von Verbundenheit geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein praktisches [[Beispiel]]: Jemand wird im Alltag schnell gereizt, will immer recht haben und kann anderen kaum zuhören. In einer [[yogisch]]en Sichtweise wäre das ein Ausdruck solcher unheilvollen Eigenschaften. Die Praxis dahinter wäre nicht Selbstverurteilung, sondern bewusstes Gegensteuern: innehalten, ruhig atmen, die eigene Reaktion beobachten, einen Moment [[Stille]] halten und dann mit mehr Freundlichkeit antworten. So verwandelt sich eine destruktive Tendenz Schritt für Schritt in Einsicht und Gelassenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wort von [https://www.yoga-vidya.de/ Swami Sivananda] dazu lautet: „Zerreiße die Schleier der Unwissenheit durch Wissen, Hingabe und [[Meditation]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Jnana Yoga]] &lt;br /&gt;
* [[Selbstverwirklichung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Muktamati&amp;diff=1314023</id>
		<title>Muktamati</title>
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		<updated>2026-07-30T05:50:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meditation 2.jpg|mini|Muktamati]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Muktamati&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: muktamati &#039;&#039;adj./m.&#039;&#039;) = eine befreite, gelöste, ungebundene Einsicht besitzend; jemand dessen Geist im Zustand der [[Befreiung]] gegründet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muktamati bedeutet sinngemäß „mit befreitem Geist“ oder „von innen her frei denkend“. Der Ausdruck setzt sich aus „[[mukta]]“ für frei oder befreit und „[[mati]]“ für Geist, Denken oder Gesinnung zusammen. Gemeint ist also ein Mensch, dessen Denken nicht mehr völlig von [[Angst]], [[Begierde]], [[Zorn]] oder Verblendung bestimmt wird, sondern der innerlich gelöst und klar geworden ist. In der indischen Spiritualität ist das ein hohes Ideal: Nicht bloß Wissen zu sammeln, sondern den Geist so zu läutern, dass er frei wird von Bindungen und Unruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] und im [[Hinduismus]] hat so ein Zustand große Bedeutung, weil Befreiung nicht nur als äußerer Lebensweg verstanden wird, sondern als innere Freiheit. Muktamati beschreibt jemanden, der sich nicht mehr vollständig mit jeder Laune, jedem Wunsch oder jeder Rolle identifiziert. Statt ständig von Gedanken gezogen zu werden, bleibt er innerlich wach, ruhig und selbstgewiss. Das ist eng verbunden mit [[Meditation]], [[Selbsterkenntnis]] und dem Loslassen von [[Anhaftung]]. Ein befreiter Geist ist nicht gleichgültig, sondern klar, friedlich und mitfühlend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [https://www.yoga-vidya.de/ Praxis] heißt das: Wenn du im [[Alltag]] merkst, dass dich Ärger oder Sorge festhält, beobachtest du den Gedanken, ohne ihm sofort zu folgen. Du atmest bewusst, löst die innere [[Spannung]] und fragst dich: „Muss ich diesem Impuls wirklich gehorchen?“ Genau dort beginnt muktamati im kleinen Maßstab — im Abstand zum eigenen Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swami Sivananda]] sagte dazu: „Ein ruhiger Geist ist der größte Schatz.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]] &lt;br /&gt;
* [[Frieden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Muktamati&amp;diff=1314022</id>
		<title>Muktamati</title>
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		<updated>2026-07-30T05:34:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Muktamati&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: muktamati &#039;&#039;adj./m.&#039;&#039;) = eine befreite, gelöste, ungebundene Einsicht besitzend; jemand dessen Geist im Zustand der [[Befreiung]] gegründet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muktamati bedeutet sinngemäß „mit befreitem Geist“ oder „von innen her frei denkend“. Der Ausdruck setzt sich aus „[[mukta]]“ für frei oder befreit und „[[mati]]“ für Geist, Denken oder Gesinnung zusammen. Gemeint ist also ein Mensch, dessen Denken nicht mehr völlig von [[Angst]], [[Begierde]], [[Zorn]] oder Verblendung bestimmt wird, sondern der innerlich gelöst und klar geworden ist. In der indischen Spiritualität ist das ein hohes Ideal: Nicht bloß Wissen zu sammeln, sondern den Geist so zu läutern, dass er frei wird von Bindungen und Unruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] und im [[Hinduismus]] hat so ein Zustand große Bedeutung, weil Befreiung nicht nur als äußerer Lebensweg verstanden wird, sondern als innere Freiheit. Muktamati beschreibt jemanden, der sich nicht mehr vollständig mit jeder Laune, jedem Wunsch oder jeder Rolle identifiziert. Statt ständig von Gedanken gezogen zu werden, bleibt er innerlich wach, ruhig und selbstgewiss. Das ist eng verbunden mit [[Meditation]], [[Selbsterkenntnis]] und dem Loslassen von [[Anhaftung]]. Ein befreiter Geist ist nicht gleichgültig, sondern klar, friedlich und mitfühlend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Praxis heißt das: Wenn du im [[Alltag]] merkst, dass dich Ärger oder Sorge festhält, beobachtest du den Gedanken, ohne ihm sofort zu folgen. Du atmest bewusst, löst die innere [[Spannung]] und fragst dich: „Muss ich diesem Impuls wirklich gehorchen?“ Genau dort beginnt muktamati im kleinen Maßstab — im Abstand zum eigenen Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swami Sivananda]] sagte dazu: „Ein ruhiger Geist ist der größte Schatz.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[]] &lt;br /&gt;
* [[]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Asuri_sampatti&amp;diff=1314021</id>
		<title>Asuri sampatti</title>
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		<updated>2026-07-30T05:30:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meditation-Berge.jpg|mini|Asuri sampatti überwinden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Asuri sampatti&#039;&#039;&#039;: ([[Sanskrit]]: आसुरी सम्पत्तिः āsurī sampattiḥ &#039;&#039;f.&#039;&#039;) = wörtl.: &amp;quot;Reichtum (sampatti) negativer, [[dämon]]ischer Eigenschaften&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asuri sampatti bedeutet wörtlich etwa „dämonische“ oder „unheilvolle Ausrichtung“ und beschreibt im spirituellen Sprachgebrauch Eigenschaften, die den Menschen von innerer [[Klarheit]], [[Mitgefühl]] und [[Wahrheit]] wegführen. Im Gegensatz zu einer göttlichen, lichtvollen Haltung steht hier nicht die äußere „Bosheit“ im Vordergrund, sondern eine innere Verfassung, die von [[Ego]], [[Gier]], [[Stolz]], [[Härte]], [[Täuschung]] und Unruhe geprägt ist. In der indischen [[Spiritualität]], besonders im [[Hinduismus]] und in der Yogatradition, gilt so eine Tendenz als Hindernis auf dem Weg zur [[Befreiung]], weil sie die Sicht verengt und den Menschen stärker an Wünsche, Abgrenzung und Verstrickung bindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext von [[Yoga]] geht es dabei nicht nur um ein moralisches Urteil, sondern um [[Selbsterkenntnis]]. Yoga will den Geist beruhigen und reinigen, damit du die Dinge klarer siehst. Asuri sampatti steht dann für genau die Kräfte im Inneren, die diesen Prozess stören: etwa Rechthaberei, Neid, Aggression, Selbsttäuschung oder das ständige „Ich zuerst“. Spirituell betrachtet ist das ein Zustand, in dem das Bewusstsein mehr von Trennung als von Verbundenheit geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein praktisches [[Beispiel]]: Jemand wird im Alltag schnell gereizt, will immer recht haben und kann anderen kaum zuhören. In einer [[yogisch]]en Sichtweise wäre das ein Ausdruck solcher unheilvollen Eigenschaften. Die Praxis dahinter wäre nicht Selbstverurteilung, sondern bewusstes Gegensteuern: innehalten, ruhig atmen, die eigene Reaktion beobachten, einen Moment [[Stille]] halten und dann mit mehr Freundlichkeit antworten. So verwandelt sich eine destruktive Tendenz Schritt für Schritt in Einsicht und Gelassenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wort von [https://www.yoga-vidya.de/ Swami Sivananda] dazu lautet: „Zerreiße die Schleier der Unwissenheit durch Wissen, Hingabe und [[Meditation]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Jnana Yoga]] &lt;br /&gt;
* [[Selbstverwirklichung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Asuri_sampatti&amp;diff=1314020</id>
		<title>Asuri sampatti</title>
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		<updated>2026-07-30T05:28:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meditation-Berge.jpg|mini|Asuri sampatti überwinden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Asuri sampatti&#039;&#039;&#039;: ([[Sanskrit]]: आसुरी सम्पत्तिः āsurī sampattiḥ &#039;&#039;f.&#039;&#039;) = wörtl.: &amp;quot;Reichtum (sampatti) negativer, [[dämon]]ischer Eigenschaften&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asuri sampatti bedeutet wörtlich etwa „dämonische“ oder „unheilvolle Ausrichtung“ und beschreibt im spirituellen Sprachgebrauch Eigenschaften, die den Menschen von innerer [[Klarheit]], [[Mitgefühl]] und [[Wahrheit]] wegführen. Im Gegensatz zu einer göttlichen, lichtvollen Haltung steht hier nicht die äußere „Bosheit“ im Vordergrund, sondern eine innere Verfassung, die von [[Ego]], [[Gier]], [[Stolz]], [[Härte]], [[Täuschung]] und Unruhe geprägt ist. In der indischen [[Spiritualität]], besonders im [[Hinduismus]] und in der Yogatradition, gilt so eine Tendenz als Hindernis auf dem Weg zur [[Befreiung]], weil sie die Sicht verengt und den Menschen stärker an Wünsche, Abgrenzung und Verstrickung bindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext von [[Yoga]] geht es dabei nicht nur um ein moralisches Urteil, sondern um [[Selbsterkenntnis]]. Yoga will den Geist beruhigen und reinigen, damit du die Dinge klarer siehst. Asuri sampatti steht dann für genau die Kräfte im Inneren, die diesen Prozess stören: etwa Rechthaberei, Neid, Aggression, Selbsttäuschung oder das ständige „Ich zuerst“. Spirituell betrachtet ist das ein Zustand, in dem das Bewusstsein mehr von Trennung als von Verbundenheit geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein praktisches [[Beispiel]]: Jemand wird im Alltag schnell gereizt, will immer recht haben und kann anderen kaum zuhören. In einer [[yogisch]]en Sichtweise wäre das ein Ausdruck solcher unheilvollen Eigenschaften. Die Praxis dahinter wäre nicht Selbstverurteilung, sondern bewusstes Gegensteuern: innehalten, ruhig atmen, die eigene Reaktion beobachten, einen Moment [[Stille]] halten und dann mit mehr Freundlichkeit antworten. So verwandelt sich eine destruktive Tendenz Schritt für Schritt in Einsicht und Gelassenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wort von [https://www.yoga-vidya.de/ Swami Sivananda] dazu lautet: „Zerreiße die Schleier der Unwissenheit durch Wissen, Hingabe und Meditation.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Jnana Yoga]] &lt;br /&gt;
* [[Selbstverwirklichung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Asuri_sampatti&amp;diff=1314019</id>
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		<updated>2026-07-30T05:16:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Asuri sampatti&#039;&#039;&#039;: ([[Sanskrit]]: आसुरी सम्पत्तिः āsurī sampattiḥ &#039;&#039;f.&#039;&#039;) = wörtl.: &amp;quot;Reichtum (sampatti) negativer, [[dämon]]ischer Eigenschaften&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asuri sampatti bedeutet wörtlich etwa „dämonische“ oder „unheilvolle Ausrichtung“ und beschreibt im spirituellen Sprachgebrauch Eigenschaften, die den Menschen von innerer [[Klarheit]], [[Mitgefühl]] und [[Wahrheit]] wegführen. Im Gegensatz zu einer göttlichen, lichtvollen Haltung steht hier nicht die äußere „Bosheit“ im Vordergrund, sondern eine innere Verfassung, die von [[Ego]], [[Gier]], [[Stolz]], [[Härte]], [[Täuschung]] und Unruhe geprägt ist. In der indischen [[Spiritualität]], besonders im [[Hinduismus]] und in der Yogatradition, gilt so eine Tendenz als Hindernis auf dem Weg zur [[Befreiung]], weil sie die Sicht verengt und den Menschen stärker an Wünsche, Abgrenzung und Verstrickung bindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext von [[Yoga]] geht es dabei nicht nur um ein moralisches Urteil, sondern um [[Selbsterkenntnis]]. Yoga will den Geist beruhigen und reinigen, damit du die Dinge klarer siehst. Asuri sampatti steht dann für genau die Kräfte im Inneren, die diesen Prozess stören: etwa Rechthaberei, Neid, Aggression, Selbsttäuschung oder das ständige „Ich zuerst“. Spirituell betrachtet ist das ein Zustand, in dem das Bewusstsein mehr von Trennung als von Verbundenheit geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein praktisches [[Beispiel]]: Jemand wird im Alltag schnell gereizt, will immer recht haben und kann anderen kaum zuhören. In einer [[yogisch]]en Sichtweise wäre das ein Ausdruck solcher unheilvollen Eigenschaften. Die Praxis dahinter wäre nicht Selbstverurteilung, sondern bewusstes Gegensteuern: innehalten, ruhig atmen, die eigene Reaktion beobachten, einen Moment [[Stille]] halten und dann mit mehr Freundlichkeit antworten. So verwandelt sich eine destruktive Tendenz Schritt für Schritt in Einsicht und Gelassenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wort von [https://www.yoga-vidya.de/ Swami Sivananda] dazu lautet: „Zerreiße die Schleier der Unwissenheit durch Wissen, Hingabe und Meditation.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Jnana Yoga]] &lt;br /&gt;
* [[Selbstverwirklichung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Asuri_sampatti&amp;diff=1314018</id>
		<title>Asuri sampatti</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Asuri_sampatti&amp;diff=1314018"/>
		<updated>2026-07-30T05:12:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Asuri sampatti&#039;&#039;&#039;: ([[Sanskrit]]: आसुरी सम्पत्तिः āsurī sampattiḥ &#039;&#039;f.&#039;&#039;) = wörtl.: &amp;quot;Reichtum (sampatti) negativer, [[dämon]]ischer Eigenschaften&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asuri sampatti bedeutet wörtlich etwa „dämonische“ oder „unheilvolle Ausrichtung“ und beschreibt im spirituellen Sprachgebrauch Eigenschaften, die den Menschen von innerer [[Klarheit]], [[Mitgefühl]] und [[Wahrheit]] wegführen. Im Gegensatz zu einer göttlichen, lichtvollen Haltung steht hier nicht die äußere „Bosheit“ im Vordergrund, sondern eine innere Verfassung, die von [[Ego]], [[Gier]], [[Stolz]], [[Härte]], [[Täuschung]] und Unruhe geprägt ist. In der indischen [[Spiritualität]], besonders im Hinduismus und in der [[Yogatradition]], gilt so eine Tendenz als Hindernis auf dem Weg zur Befreiung, weil sie die Sicht verengt und den Menschen stärker an Wünsche, Abgrenzung und Verstrickung bindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext von [[Yoga]] geht es dabei nicht nur um ein moralisches Urteil, sondern um [[Selbsterkenntnis]]. Yoga will den Geist beruhigen und reinigen, damit du die Dinge klarer siehst. Asuri sampatti steht dann für genau die Kräfte im Inneren, die diesen Prozess stören: etwa Rechthaberei, Neid, Aggression, Selbsttäuschung oder das ständige „Ich zuerst“. Spirituell betrachtet ist das ein Zustand, in dem das Bewusstsein mehr von Trennung als von Verbundenheit geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein praktisches [[Beispiel]]: Jemand wird im Alltag schnell gereizt, will immer recht haben und kann anderen kaum zuhören. In einer yogischen Sichtweise wäre das ein Ausdruck solcher unheilvollen Eigenschaften. Die Praxis dahinter wäre nicht Selbstverurteilung, sondern bewusstes Gegensteuern: innehalten, ruhig atmen, die eigene Reaktion beobachten, einen Moment Stille halten und dann mit mehr Freundlichkeit antworten. So verwandelt sich eine destruktive Tendenz Schritt für Schritt in Einsicht und Gelassenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wort von [https://www.yoga-vidya.de/ Swami Sivananda] dazu lautet: „Zerreiße die Schleier der Unwissenheit durch Wissen, Hingabe und Meditation.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[]] &lt;br /&gt;
* [[]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Bhavacitra&amp;diff=1314017</id>
		<title>Bhavacitra</title>
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		<updated>2026-07-30T00:36:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meditation Geist Befreiung.jpg|mini|bhavacitra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bhavacitra&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: bhāvacitra &#039;&#039;n.&#039;&#039;) = Gemälde des Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhavacitra kann man sinngemäß als „Bild des Daseins“, „Gemälde des Lebens“ oder „Darstellung der Welt des Werdens“ verstehen. Der Ausdruck verbindet [[bhava]], also Sein, Werden, Zustand oder existenzielles Erleben, mit [[citra]], also Bild, Vielfalt, kunstvolle Darstellung oder farbiges Muster. Gemeint ist damit oft die vielgestaltige Erscheinungswelt: das [[Leben]] mit seinen Formen, Stimmungen, Rollen, Wandlungen und inneren Bildern. In einer spirituellen Lesart erinnert dich bhavacitra daran, dass das, was du im Alltag für fest und endgültig hältst, in Wahrheit ständig im [[Fluss]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] und im [https://www.yoga-vidya.de/ Hinduismus] passt dieser Gedanke sehr gut. Beide betonen, dass die sichtbare Welt nicht das Letzte ist, sondern ein Ausdruck von Bewusstsein, Energie und Wandel. Das „Bild des Daseins“ ist schön, bunt und eindrucksvoll, aber eben auch vergänglich. [[Spirituell]] heißt das: Du sollst nicht an den wechselnden Bildern hängen bleiben, sondern lernen, das zu erkennen, was sie möglich macht. In der [[indisch]]en Denkweise wird die Welt oft als ein Feld von [[Erscheinung]]en verstanden, in dem der Mensch Klarheit, Unterscheidungskraft und innere Freiheit entwickeln soll. Bhavacitra kann dich daran erinnern, das Leben bewusst wahrzunehmen, ohne dich völlig darin zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Praxis heißt das: Schau dir in einer stillen Minute dein eigenes inneres „Bild des Daseins“ an. Welche [[Gedanke]]n, [[Gefühl]]e, [[Erinnerung]]en und Wünsche tauchen gerade auf? Beobachte sie wie Farben auf einer Leinwand, ohne sie sofort festzuhalten oder abzulehnen. Diese Übung stärkt Abstand, Selbstbeobachtung und Gelassenheit — alles zentrale Qualitäten im Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Veränderung]] ist das Gesetz des Lebens. Wer nur auf die Vergangenheit schaut, verpasst die Zukunft.“ — [[Swami Vivekananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Bhava]]&lt;br /&gt;
* [[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Bhavacitra&amp;diff=1314016</id>
		<title>Bhavacitra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Bhavacitra&amp;diff=1314016"/>
		<updated>2026-07-30T00:35:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meditation Geist Befreiung.jpg|mini|bhavacitra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bhavacitra&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: bhāvacitra &#039;&#039;n.&#039;&#039;) = Gemälde des Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhavacitra kann man sinngemäß als „Bild des Daseins“, „Gemälde des Lebens“ oder „Darstellung der Welt des Werdens“ verstehen. Der Ausdruck verbindet [[bhava]], also Sein, Werden, Zustand oder existenzielles Erleben, mit [[citra]], also Bild, Vielfalt, kunstvolle Darstellung oder farbiges Muster. Gemeint ist damit oft die vielgestaltige Erscheinungswelt: das [[Leben]] mit seinen Formen, Stimmungen, Rollen, Wandlungen und inneren Bildern. In einer spirituellen Lesart erinnert dich bhavacitra daran, dass das, was du im Alltag für fest und endgültig hältst, in Wahrheit ständig im [[Fluss]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] und im [https://www.yoga-vidya.de/ Hinduismus] passt dieser Gedanke sehr gut. Beide betonen, dass die sichtbare Welt nicht das Letzte ist, sondern ein Ausdruck von Bewusstsein, Energie und Wandel. Das „Bild des Daseins“ ist schön, bunt und eindrucksvoll, aber eben auch vergänglich. [[Spirituell]] heißt das: Du sollst nicht an den wechselnden Bildern hängen bleiben, sondern lernen, das zu erkennen, was sie möglich macht. In der [[indisch]]en Denkweise wird die Welt oft als ein Feld von [[Erscheinung]]en verstanden, in dem der Mensch Klarheit, Unterscheidungskraft und innere Freiheit entwickeln soll. Bhavacitra kann dich daran erinnern, das Leben bewusst wahrzunehmen, ohne dich völlig darin zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Praxis heißt das: Schau dir in einer stillen Minute dein eigenes inneres „Bild des Daseins“ an. Welche [[Gedanke]]n, [[Gefühl]]e, [[Erinnerung]]en und Wünsche tauchen gerade auf? Beobachte sie wie Farben auf einer Leinwand, ohne sie sofort festzuhalten oder abzulehnen. Diese Übung stärkt Abstand, Selbstbeobachtung und Gelassenheit — alles zentrale Qualitäten im Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Veränderung]] ist das Gesetz des Lebens. Wer nur auf die Vergangenheit oder Gegenwart schaut, verpasst die Zukunft.“ — [[Swami Vivekananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Bhava]]&lt;br /&gt;
* [[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Apraptaprapti&amp;diff=1314015</id>
		<title>Apraptaprapti</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Apraptaprapti&amp;diff=1314015"/>
		<updated>2026-07-30T00:33:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Flower-Geist-Pflanzengeist.jpg|mini|Apraptaprapti]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Apraptaprapti&#039;&#039;&#039;: ([[Sanskrit]]: aprāptaprāpti &#039;&#039;f.&#039;&#039;) = das Erlangen dessen, was nicht erlangt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apraptaprapti bedeutet sinngemäß „das Erlangen dessen, was nicht erlangt werden kann“ oder „das Finden des Nicht-Erreichbaren“. Der Ausdruck wirkt zunächst paradox, und genau darin liegt seine Tiefe. Er verweist auf eine spirituelle [[Erfahrung]], die mit gewöhnlichem [[Denken]] kaum zu fassen ist: Wenn du nicht mehr mit [[Gier]], [[Anstrengung]] oder festem Festhalten suchst, kann sich etwas zeigen, das sich nicht wie ein gewöhnliches [[Ziel]] „erobern“ lässt. In der [[indisch]]en [[Spiritualität]] ist das ein vertrautes Motiv: Das Höchste wird nicht durch Besitzdenken erreicht, sondern durch Loslassen, Einsicht und innere Reife.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] und im [[Hinduismus]] passt Apraptaprapti besonders gut zu Wegen, die nicht auf äußeren Erfolg, sondern auf Selbsterkenntnis zielen. Das eigentlich Gesuchte — [[Frieden]], [[Freiheit]], [[Einheit]], das [[Selbst]] oder Gott — ist nicht wirklich ein Objekt, das du mit den Händen greifen kannst. Es ist eher etwas, das offenbar wird, wenn der Geist still wird und die falsche Vorstellung vom getrennten Ich schwindet. So gesehen beschreibt der Begriff einen inneren Wendepunkt: Du bekommst nicht „mehr“ im äußeren Sinn, sondern erkennst, was immer schon da war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Praxis]] kannst du dir beim [https://www.yoga-vidya.de/ Meditieren] einen kurzen Moment nehmen und bewusst alles Wollen loslassen. Setz dich still hin, atme ruhig und sage dir innerlich: „Ich muss jetzt nichts erreichen.“ Bleib dann einfach bei der [[Stille]]. Gerade in diesem Nicht-Erreichen kann eine tiefere Klarheit auftauchen. Das ist die praktische Seite von Apraptaprapti: weniger greifen, mehr empfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Geist ist alles. Was du denkst, das wirst du.“ — [[Swami Vivekananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Schenken]] &lt;br /&gt;
* [[Gabe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Amanobhava&amp;diff=1314014</id>
		<title>Amanobhava</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Amanobhava&amp;diff=1314014"/>
		<updated>2026-07-30T00:28:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Download Geist Gedanken.jpg|mini|Amanobhava]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amanobhava&#039;&#039;&#039;: (Sanskrit: amanobhāva &#039;&#039;m&#039;&#039;) = die [[Erfahrung]] ohne [[Gedanke]]n zu sein, Zustand frei von gedanklicher [[Aktivität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amanobhava lässt sich sinngemäß als „der aus dem Nicht-Geistige Geborene“ oder „der aus dem Unverstandenen entstammt“ deuten; freier und verständlicher heißt es meist: jenseits des gewöhnlichen [[Denken]]s, jenseits von Verwirrung, jenseits des schwankenden [[Geist]]es. Der Ausdruck trägt die Idee in sich, dass das Höchste im Menschen nicht durch Grübeln, sondern durch innere [[Sammlung]] erfahren wird. In der indischen [[Spiritualität]] ist genau das ein zentrales Motiv: Wirkliche [[Erkenntnis]] kommt nicht nur aus dem [[Intellekt]], sondern aus [[Stille]], Disziplin und direkter Erfahrung. Deshalb passt der Begriff gut zu Yoga und [[Hinduismus]], wo der Weg nach innen oft als das Auflösen von [[Unruhe]], [[Ego]] und geistigem Lärm verstanden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] kann man Amanobhava als Hinweis auf einen Zustand lesen, in dem der Geist ruhig wird und nicht mehr alles kommentiert, bewertet oder festhält. Dann entsteht Raum für [[Bewusstsein]], Klarheit und Hingabe. In vielen hinduistischen Traditionen gilt dies als Voraussetzung für [[Selbsterkenntnis]]: Wenn der Geist stiller wird, kann das Selbst deutlicher erkannt werden. Der Begriff erinnert also daran, dass spirituelle Praxis nicht bloß aus Ritualen besteht, sondern aus einer inneren Verwandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein praktisches Beispiel: Setz dich morgens fünf Minuten still hin, richte deine [[Aufmerksamkeit]] auf den Atem und wiederhole innerlich beim Einatmen „Ich empfange Ruhe“ und beim Ausatmen „Ich lasse Unruhe los“. Wenn Gedanken kommen, kämpf nicht mit ihnen; nimm sie wahr und kehre sanft zum [[Atem]] zurück. Genau in dieser Haltung übst du das, was Amanobhava meint: nicht vom wilden Denken beherrscht zu werden, sondern aus einer ruhigeren Tiefe zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist besser, das eigene Selbst zu beherrschen als tausendmal tausend Feinde im Kampf zu besiegen.“ — [[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Raja Yoga] &lt;br /&gt;
* [[Patanjali]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Bhavacitra&amp;diff=1314013</id>
		<title>Bhavacitra</title>
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		<updated>2026-07-30T00:26:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meditation Geist Befreiung.jpg|mini|bhavacitra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bhavacitra&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: bhāvacitra &#039;&#039;n.&#039;&#039;) = das emotionale Bild; die Ausprägung der Beziehung zu [[Gott]] auf eine bestimmte Art und Weise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhavacitra kann man sinngemäß als „Bild des Daseins“, „Gemälde des Lebens“ oder „Darstellung der Welt des Werdens“ verstehen. Der Ausdruck verbindet [[bhava]], also Sein, Werden, Zustand oder existenzielles Erleben, mit [[citra]], also Bild, Vielfalt, kunstvolle Darstellung oder farbiges Muster. Gemeint ist damit oft die vielgestaltige Erscheinungswelt: das [[Leben]] mit seinen Formen, Stimmungen, Rollen, Wandlungen und inneren Bildern. In einer spirituellen Lesart erinnert dich bhavacitra daran, dass das, was du im Alltag für fest und endgültig hältst, in Wahrheit ständig im [[Fluss]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] und im [https://www.yoga-vidya.de/ Hinduismus] passt dieser Gedanke sehr gut. Beide betonen, dass die sichtbare Welt nicht das Letzte ist, sondern ein Ausdruck von Bewusstsein, Energie und Wandel. Das „Bild des Daseins“ ist schön, bunt und eindrucksvoll, aber eben auch vergänglich. [[Spirituell]] heißt das: Du sollst nicht an den wechselnden Bildern hängen bleiben, sondern lernen, das zu erkennen, was sie möglich macht. In der [[indisch]]en Denkweise wird die Welt oft als ein Feld von [[Erscheinung]]en verstanden, in dem der Mensch Klarheit, Unterscheidungskraft und innere Freiheit entwickeln soll. Bhavacitra kann dich daran erinnern, das Leben bewusst wahrzunehmen, ohne dich völlig darin zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Praxis heißt das: Schau dir in einer stillen Minute dein eigenes inneres „Bild des Daseins“ an. Welche [[Gedanke]]n, [[Gefühl]]e, [[Erinnerung]]en und Wünsche tauchen gerade auf? Beobachte sie wie Farben auf einer Leinwand, ohne sie sofort festzuhalten oder abzulehnen. Diese Übung stärkt Abstand, Selbstbeobachtung und Gelassenheit — alles zentrale Qualitäten im Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Veränderung]] ist das Gesetz des Lebens. Wer nur auf die Vergangenheit oder Gegenwart schaut, verpasst die Zukunft.“ — [[Swami Vivekananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Bhava]]&lt;br /&gt;
* [[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Amanobhava&amp;diff=1314012</id>
		<title>Amanobhava</title>
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		<updated>2026-07-30T00:22:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Download Geist Gedanken.jpg|mini|Amanobhava]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amanobhava&#039;&#039;&#039;: (Sanskrit: amanobhāva &#039;&#039;m&#039;&#039;) = die [[Erfahrung]] ohne [[Gedanke]]n zu sein, Zustand frei von gedanklicher [[Aktivität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amanobhava lässt sich sinngemäß als „der aus dem Nicht-Geistige Geborene“ oder „der aus dem Unverstandenen entstammt“ deuten; freier und verständlicher heißt es meist: jenseits des gewöhnlichen [[Denken]]s, jenseits von Verwirrung, jenseits des schwankenden [[Geist]]es. Der Ausdruck trägt die Idee in sich, dass das Höchste im Menschen nicht durch Grübeln, sondern durch innere [[Sammlung]] erfahren wird. In der indischen [[Spiritualität]] ist genau das ein zentrales Motiv: Wirkliche [[Erkenntnis]] kommt nicht nur aus dem [[Intellekt]], sondern aus [[Stille]], Disziplin und direkter Erfahrung. Deshalb passt der Begriff gut zu Yoga und [[Hinduismus]], wo der Weg nach innen oft als das Auflösen von [[Unruhe]], [[Ego]] und geistigem Lärm verstanden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] kann man Amanobhava als Hinweis auf einen Zustand lesen, in dem der Geist ruhig wird und nicht mehr alles kommentiert, bewertet oder festhält. Dann entsteht Raum für [[Bewusstsein]], Klarheit und Hingabe. In vielen hinduistischen Traditionen gilt dies als Voraussetzung für [[Selbsterkenntnis]]: Wenn der Geist stiller wird, kann das Selbst deutlicher erkannt werden. Der Begriff erinnert also daran, dass spirituelle Praxis nicht bloß aus Ritualen besteht, sondern aus einer inneren Verwandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein praktisches Beispiel: Setz dich morgens fünf Minuten still hin, richte deine [[Aufmerksamkeit]] auf den Atem und wiederhole innerlich beim Einatmen „Ich empfange Ruhe“ und beim Ausatmen „Ich lasse Unruhe los“. Wenn Gedanken kommen, kämpf nicht mit ihnen; nimm sie wahr und kehre sanft zum [[Atem]] zurück. Genau in dieser Haltung übst du das, was Amanobhava meint: nicht vom wilden Denken beherrscht zu werden, sondern aus einer ruhigeren Tiefe zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist besser, das eigene Selbst zu beherrschen als tausendmal tausend Feinde im Kampf zu besiegen.“ — [[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]] &lt;br /&gt;
* [[Patanjali]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Amanobhava</title>
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		<updated>2026-07-30T00:15:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Amanobhava&#039;&#039;&#039;: (Sanskrit: amanobhāva &#039;&#039;m&#039;&#039;) = die [[Erfahrung]] ohne [[Gedanke]]n zu sein, Zustand frei von gedanklicher [[Aktivität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amanobhava lässt sich sinngemäß als „der aus dem Nicht-Geistige Geborene“ oder „der aus dem Unverstandenen entstammt“ deuten; freier und verständlicher heißt es meist: jenseits des gewöhnlichen [[Denken]]s, jenseits von Verwirrung, jenseits des schwankenden [[Geist]]es. Der Ausdruck trägt die Idee in sich, dass das Höchste im Menschen nicht durch Grübeln, sondern durch innere [[Sammlung]] erfahren wird. In der indischen [[Spiritualität]] ist genau das ein zentrales Motiv: Wirkliche [[Erkenntnis]] kommt nicht nur aus dem [[Intellekt]], sondern aus [[Stille]], Disziplin und direkter Erfahrung. Deshalb passt der Begriff gut zu Yoga und [[Hinduismus]], wo der Weg nach innen oft als das Auflösen von [[Unruhe]], [[Ego]] und geistigem Lärm verstanden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] kann man Amanobhava als Hinweis auf einen Zustand lesen, in dem der Geist ruhig wird und nicht mehr alles kommentiert, bewertet oder festhält. Dann entsteht Raum für [[Bewusstsein]], Klarheit und Hingabe. In vielen hinduistischen Traditionen gilt dies als Voraussetzung für [[Selbsterkenntnis]]: Wenn der Geist stiller wird, kann das Selbst deutlicher erkannt werden. Der Begriff erinnert also daran, dass spirituelle Praxis nicht bloß aus Ritualen besteht, sondern aus einer inneren Verwandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein praktisches Beispiel: Setz dich morgens fünf Minuten still hin, richte deine [[Aufmerksamkeit]] auf den Atem und wiederhole innerlich beim Einatmen „Ich empfange Ruhe“ und beim Ausatmen „Ich lasse Unruhe los“. Wenn Gedanken kommen, kämpf nicht mit ihnen; nimm sie wahr und kehre sanft zum [[Atem]] zurück. Genau in dieser Haltung übst du das, was Amanobhava meint: nicht vom wilden Denken beherrscht zu werden, sondern aus einer ruhigeren Tiefe zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist besser, das eigene Selbst zu beherrschen als tausendmal tausend Feinde im Kampf zu besiegen.“ — [[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]] &lt;br /&gt;
* [[Patanjali]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Andreas_Corsini&amp;diff=1313983</id>
		<title>Andreas Corsini</title>
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		<updated>2026-07-29T10:30:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Albrecht der Bär Siegesallee.jpg|mini|Andreas Corsini ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Andreas Corsini&#039;&#039;&#039;, Heiliger des 14 Jh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas Corsini, auch Andrea Corsini genannt, war ein italienischer Heiliger der [[katholisch]]en [[Kirche]] und [[Bischof]] von Fiesole. Geboren wurde er Ende November 1301 oder 1302 in Florenz als Sohn einer angesehenen Adelsfamilie. Als junger Mann soll er ein eher ausschweifendes Leben geführt haben, bevor ihn die Ermahnungen seiner [[Mutter]] und eine innere Wende dazu brachten, in den Karmeliterorden einzutreten. Dort wurde er [[Mönch]], später [[Priester]], und durchlief eine [[Ausbildung]], die ihn auch nach Paris und Avignon führte. Nach seiner Rückkehr nach Florenz fiel er während einer [[Pest]]epidemie durch seinen mutigen Einsatz für die Kranken auf, weshalb er bald als frommer und tatkräftiger Seelsorger galt. Später übernahm er Führungsaufgaben im [[Orden]] und wurde 1349 zum Bischof von Fiesole ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bischof galt Corsini als streng gegen sich selbst, aber mitfühlend gegenüber den [[Arme]]n und Kranken. Er besuchte seine [[Gemeinde]]n, förderte kirchliche Disziplin, setzte sich für Frieden in Streitfällen ein und wurde mehrfach als Vermittler in politischen Konflikten eingesetzt. Nach seinem Tod am 6. Januar 1374 in Fiesole wurde er wegen der ihm zugeschriebenen [[Wunder]] bald verehrt; später folgten Selig- und Heiligsprechung 1629. In der katholischen Tradition gilt er bis heute als Beispiel für [[Wandlung]], Buße, Seelsorge und [https://www.yoga-vidya.de/ Friedensstiftung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Heilig]] &lt;br /&gt;
* [[Mittelalter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pindini&amp;diff=1313954</id>
		<title>Pindini</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pindini&amp;diff=1313954"/>
		<updated>2026-07-29T06:09:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kopfstand-3b.jpg|mini|Pindini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pindini&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: पिण्डिनी piṇḍinī &#039;&#039;f.&#039;&#039;) = das, was zum Körperlichen gehört, Name einer [[Apsaras]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pindini ist kein ganz geläufiger Standardbegriff im Sanskrit, und in vielen Fällen steckt dahinter eher ein Eigenname, eine regionale Form oder eine Schreibvariante als ein allgemein bekannter Fachausdruck. Wenn du das Wort im [[spirituell]]en oder [[yogisch]]en Zusammenhang gelesen hast, kann es sehr wahrscheinlich mit „[[Pinda]]“ zusammenhängen, also mit „[[Kugel]]“, „Ballen“, „[[Masse]]“ oder auch mit dem zusammengefassten, verkörperten Leben. In [[indisch]]er Denkweise steht so etwas oft für das Konkrete, Leibliche und Erdverbundene — im Gegensatz zum Reinen, Formlosen und Geistigen. Dann würde Pindini sinngemäß etwas wie „das, was zum Körperlichen gehört“ oder „diejenige, die mit dem Verkörperten verbunden ist“ andeuten, je nach Kontext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Yoga]] und [[Spiritualität]] ist das interessant, weil im [[Hinduismus]] der Mensch immer als Verbindung von Körper, Atem, [[Geist]] und [[Seele]] gesehen wird. Der Weg besteht nicht darin, den Körper abzuwerten, sondern ihn zu verfeinern und als Instrument der [[Erkenntnis]] zu nutzen. Wenn ein Begriff wie Pindini im weiteren Sinn auf das Verkörperte verweist, dann erinnert er daran, dass spirituelle Praxis nicht abgehoben sein muss: Auch das Alltägliche, der Körper, die Nahrung, die Atmung und die Haltung gehören zur [https://www.yoga-vidya.de/ Sadhana], also zur Praxis. Gerade im indischen Denken ist das Heilige nicht nur im Jenseits, sondern auch mitten im konkreten Leben gegenwärtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für die Praxis dahinter wäre eine einfache [[Achtsamkeit]]sübung: Du sitzt ruhig, spürst deinen Körper von innen und nimmst wahr, wie sich [[Spannung]], Atem und Gedanken gegenseitig beeinflussen. Statt den Körper als Störung zu sehen, behandelst du ihn als [[Tempel]] und arbeitest mit ihm — etwa durch sanfte [[Asana]]s, bewusste [[Atmung]] und stilles Sitzen. So wird das Verkörperte nicht zum Hindernis, sondern zum Ausgangspunkt spiritueller Vertiefung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein passendes Zitat von [[Swami Sivananda]] lautet:&lt;br /&gt;
„Ein ruhiger Geist bringt Kraft und inneren Frieden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Pindin]]   &lt;br /&gt;
*[[Pinditaka]]   &lt;br /&gt;
*[[Pindataka]]   &lt;br /&gt;
*[[Pinda]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pindini&amp;diff=1313953</id>
		<title>Pindini</title>
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		<updated>2026-07-29T05:56:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pindini&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: पिण्डिनी piṇḍinī &#039;&#039;f.&#039;&#039;) = das, was zum Körperlichen gehört, Name einer [[Apsaras]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pindini ist kein ganz geläufiger Standardbegriff im Sanskrit, und in vielen Fällen steckt dahinter eher ein Eigenname, eine regionale Form oder eine Schreibvariante als ein allgemein bekannter Fachausdruck. Wenn du das Wort im [[spirituell]]en oder [[yogisch]]en Zusammenhang gelesen hast, kann es sehr wahrscheinlich mit „[[Pinda]]“ zusammenhängen, also mit „[[Kugel]]“, „Ballen“, „Masse“ oder auch mit dem zusammengefassten, verkörperten Leben. In indischer Denkweise steht so etwas oft für das Konkrete, Leibliche und Erdverbundene — im Gegensatz zum Reinen, Formlosen und Geistigen. Dann würde Pindini sinngemäß etwas wie „das, was zum Körperlichen gehört“ oder „diejenige, die mit dem Verkörperten verbunden ist“ andeuten, je nach Kontext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Yoga]] und [[Spiritualität]] ist das interessant, weil im [[Hinduismus]] der Mensch immer als Verbindung von Körper, Atem, Geist und [[Seele]] gesehen wird. Der Weg besteht nicht darin, den Körper abzuwerten, sondern ihn zu verfeinern und als Instrument der Erkenntnis zu nutzen. Wenn ein Begriff wie Pindini im weiteren Sinn auf das Verkörperte verweist, dann erinnert er daran, dass spirituelle Praxis nicht abgehoben sein muss: Auch das Alltägliche, der Körper, die Nahrung, die Atmung und die Haltung gehören zur [https://www.yoga-vidya.de/ Sadhana], also zur Praxis. Gerade im indischen Denken ist das Heilige nicht nur im Jenseits, sondern auch mitten im konkreten Leben gegenwärtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für die Praxis dahinter wäre eine einfache [[Achtsamkeit]]sübung: Du sitzt ruhig, spürst deinen Körper von innen und nimmst wahr, wie sich [[Spannung]], Atem und Gedanken gegenseitig beeinflussen. Statt den Körper als Störung zu sehen, behandelst du ihn als [[Tempel]] und arbeitest mit ihm — etwa durch sanfte [[Asana]]s, bewusste Atmung und stilles Sitzen. So wird das Verkörperte nicht zum Hindernis, sondern zum Ausgangspunkt spiritueller Vertiefung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein passendes Zitat von [[Swami Sivananda]] lautet:&lt;br /&gt;
„Ein ruhiger Geist bringt Kraft und inneren Frieden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Pindin]]   &lt;br /&gt;
*[[Pinditaka]]   &lt;br /&gt;
*[[Pindataka]]   &lt;br /&gt;
*[[Pinda]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pindini&amp;diff=1313952</id>
		<title>Pindini</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pindini&amp;diff=1313952"/>
		<updated>2026-07-29T05:35:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pindini&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: पिण्डिनी piṇḍinī &#039;&#039;f.&#039;&#039;) = Name einer [[Apsaras]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pindini ist kein ganz geläufiger Standardbegriff im Sanskrit, und in vielen Fällen steckt dahinter eher ein Eigenname, eine regionale Form oder eine Schreibvariante als ein allgemein bekannter Fachausdruck. Wenn du das Wort im spirituellen oder yogischen Zusammenhang gelesen hast, kann es sehr wahrscheinlich mit „Pinda“ zusammenhängen, also mit „Kugel“, „Ballen“, „Masse“ oder auch mit dem zusammengefassten, verkörperten Leben. In indischer Denkweise steht so etwas oft für das Konkrete, Leibliche und Erdverbundene — im Gegensatz zum Reinen, Formlosen und Geistigen. Dann würde Pindini sinngemäß etwas wie „das, was zum Körperlichen gehört“ oder „diejenige, die mit dem Verkörperten verbunden ist“ andeuten, je nach Kontext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Yoga und Spiritualität ist das interessant, weil im Hinduismus der Mensch immer als Verbindung von Körper, Atem, Geist und Seele gesehen wird. Der Weg besteht nicht darin, den Körper abzuwerten, sondern ihn zu verfeinern und als Instrument der Erkenntnis zu nutzen. Wenn ein Begriff wie Pindini im weiteren Sinn auf das Verkörperte verweist, dann erinnert er daran, dass spirituelle Praxis nicht abgehoben sein muss: Auch das Alltägliche, der Körper, die Nahrung, die Atmung und die Haltung gehören zur Sadhana, also zur Praxis. Gerade im indischen Denken ist das Heilige nicht nur im Jenseits, sondern auch mitten im konkreten Leben gegenwärtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für die Praxis dahinter wäre eine einfache Achtsamkeitsübung: Du sitzt ruhig, spürst deinen Körper von innen und nimmst wahr, wie sich Spannung, Atem und Gedanken gegenseitig beeinflussen. Statt den Körper als Störung zu sehen, behandelst du ihn als Tempel und arbeitest mit ihm — etwa durch sanfte Asanas, bewusste Atmung und stilles Sitzen. So wird das Verkörperte nicht zum Hindernis, sondern zum Ausgangspunkt spiritueller Vertiefung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein passendes Zitat von Swami Sivananda lautet:&lt;br /&gt;
„Ein ruhiger Geist bringt Kraft und inneren Frieden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Pindin]]   &lt;br /&gt;
*[[Pinditaka]]   &lt;br /&gt;
*[[Pindataka]]   &lt;br /&gt;
*[[Pinda]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Samabhiharana&amp;diff=1313950</id>
		<title>Samabhiharana</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Samabhiharana&amp;diff=1313950"/>
		<updated>2026-07-29T05:22:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kopfstand-7.jpg|mini|Samabhiharana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Samabhiharana &#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: समभिहरण  samabhiharaṇa &#039;&#039;n.&#039;&#039;) = Ausgeglichenhalten, Wiederholung; Intensität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samabhiharana bedeutet sinngemäß das „gleichmäßige Tragen“, „Ausgeglichenhalten“ oder „ruhige Aufnehmen“ von etwas. Der Ausdruck setzt sich aus [[sama]] für „gleich, eben, ausgewogen“ und [[bharana]] für „tragen, halten, bewahren“ zusammen. Gemeint ist also ein innerer [[Zustand]], in dem du etwas nicht verkrampft, nicht gierig und nicht von Gegensätzen hin- und hergerissen trägst, sondern mit Ruhe, Maß und geistiger [[Stabilität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext von Yoga passt das sehr gut: Yoga will den Geist sammeln, zentrieren und in Balance bringen. Samabhiharana lässt sich deshalb als eine Praxis der inneren Gleichgewichtshaltung verstehen. Du nimmst [[Freude]] und [[Schmerz]], [[Erfolg]] und Misserfolg, [[Lob]] und [[Kritik]] nicht mehr völlig unterschiedlich auf, sondern hältst sie mit einer gleichen, ruhigen Haltung. Genau das ist auch ein wichtiger Zug indischer [[Spiritualität]] und im [[Hinduismus]]: Nicht das ständige Reagieren auf jeden äußeren Eindruck führt zur [[Freiheit]], sondern die Fähigkeit, inmitten der Welt unerschüttert zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch kann das so aussehen: Du sitzt morgens still, beobachtest deinen [[Atem ]]und wiederholst innerlich ein Mantra. Dann denkst du an eine schwierige Situation, etwa ein angespanntes Gespräch im [[Beruf]]. Statt dich sofort innerlich aufzuregen, atmest du ruhig weiter und sagst dir: „Ich trage auch diese Erfahrung mit [[Gleichmaß]].“ So übst du samabhiharana — nicht als Unterdrückung von Gefühlen, sondern als bewusste Form von Gelassenheit und innerer Reife.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein passendes deutsches Zitat aus der [https://www.yoga-vidya.de/ Bhagavad Gita] lautet:&lt;br /&gt;
„Gleichmut ist Yoga.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Samabhihara]]   &lt;br /&gt;
*[[Samahara]]  &lt;br /&gt;
*[[Samhara]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Samabhiharana&amp;diff=1313949</id>
		<title>Samabhiharana</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Samabhiharana&amp;diff=1313949"/>
		<updated>2026-07-29T05:20:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; Samabhiharana &#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: समभिहरण  samabhiharaṇa &#039;&#039;n.&#039;&#039;) = Ausgeglichenhalten, Wiederholung; Intensität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samabhiharana bedeutet sinngemäß das „gleichmäßige Tragen“, „Ausgeglichenhalten“ oder „ruhige Aufnehmen“ von etwas. Der Ausdruck setzt sich aus [[sama]] für „gleich, eben, ausgewogen“ und [[bharana]] für „tragen, halten, bewahren“ zusammen. Gemeint ist also ein innerer [[Zustand]], in dem du etwas nicht verkrampft, nicht gierig und nicht von Gegensätzen hin- und hergerissen trägst, sondern mit Ruhe, Maß und geistiger [[Stabilität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext von Yoga passt das sehr gut: Yoga will den Geist sammeln, zentrieren und in Balance bringen. Samabhiharana lässt sich deshalb als eine Praxis der inneren Gleichgewichtshaltung verstehen. Du nimmst [[Freude]] und [[Schmerz]], [[Erfolg]] und Misserfolg, [[Lob]] und [[Kritik]] nicht mehr völlig unterschiedlich auf, sondern hältst sie mit einer gleichen, ruhigen Haltung. Genau das ist auch ein wichtiger Zug indischer [[Spiritualität]] und im [[Hinduismus]]: Nicht das ständige Reagieren auf jeden äußeren Eindruck führt zur [[Freiheit]], sondern die Fähigkeit, inmitten der Welt unerschüttert zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch kann das so aussehen: Du sitzt morgens still, beobachtest deinen [[Atem ]]und wiederholst innerlich ein Mantra. Dann denkst du an eine schwierige Situation, etwa ein angespanntes Gespräch im [[Beruf]]. Statt dich sofort innerlich aufzuregen, atmest du ruhig weiter und sagst dir: „Ich trage auch diese Erfahrung mit [[Gleichmaß]].“ So übst du samabhiharana — nicht als Unterdrückung von Gefühlen, sondern als bewusste Form von Gelassenheit und innerer Reife.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein passendes deutsches Zitat aus der [https://www.yoga-vidya.de/ Bhagavad Gita] lautet:&lt;br /&gt;
„Gleichmut ist Yoga.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Samabhihara]]   &lt;br /&gt;
*[[Samahara]]  &lt;br /&gt;
*[[Samhara]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Parameshwari&amp;diff=1313948</id>
		<title>Parameshwari</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Parameshwari&amp;diff=1313948"/>
		<updated>2026-07-29T00:29:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bagalamukhi-devi-strahlend.jpg|mini|Parameshwari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Parameshwari&#039;&#039;&#039; (Sanskrit Parameshvari) = höchste Göttin, ist eine alternative Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parameshvari bedeutet so viel wie „die höchste Herrin“ oder „die oberste Göttin“. Das Wort setzt sich aus „[[parama]]“ für „höchste, oberste“ und „[[ishvari]]“ für „Herrin, Göttin, weibliche göttliche Macht“ zusammen. Gemeint ist damit in der indischen [[Spiritualität]] meist die göttliche Mutter in ihrer höchsten Form: nicht nur eine persönliche Göttin, sondern das Prinzip der schöpferischen, lenkenden und schützenden Kraft des Göttlichen. Im [[Hinduismus]] ist das eng mit der Vorstellung verbunden, dass das [[Absolut]]e nicht nur als stilles [[Bewusstsein]], sondern auch als lebendige, wirkende Energie erscheint. Darum klingt in „Parameshvari“ gleichzeitig Majestät, Hingabe und innere Macht mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] kann der Begriff eine sehr tiefe Bedeutung haben. Yoga ist nicht nur Körperübung, sondern ein Weg der Sammlung, Reinigung und Ausrichtung auf das Höhere. Wenn du Parameshvari als spirituelles Bild verwendest, richtest du dich innerlich auf die göttliche Führung aus, statt alles nur aus dem kleinen Ich heraus steuern zu wollen. Das passt gut zu [https://www.yoga-vidya.de/ Bhakti Yoga], dem Yoga der Hingabe, und auch zu [[Kundalini]]- oder [[Mantra]]-Praxis, wo der Name einer Gottheit als Fokus dient. In Indien sind solche Namen nicht bloß religiöse Etiketten, sondern lebendige Symbole für Bewusstseinszustände: Schutz, Kraft, Weisheit, Mitgefühl und Hingabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein praktisches Beispiel wäre eine kurze Morgenpraxis: Du sitzt still, atmest ruhig und wiederholst innerlich „[[Om]] Parameshvari“ oder ein verwandtes Mantra mit ehrfürchtiger Haltung. Dabei stellst du dir vor, dass du nicht aus [[Anspannung]], sondern aus Vertrauen handelst. So wird aus dem Begriff eine Übung: Du übst, dich getragen zu fühlen und dein Denken zu klären, bevor der Tag beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu passt aus der [[Bhagavad Gita]] sinngemäß: „Wer zu mir kommt, den erreiche ich leicht; ich bin für den, der mich in Hingabe sucht, der höchste Halt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Devi]] &lt;br /&gt;
* [[Shakti]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit Alternative Schreibweise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Shambudas&amp;diff=1313947</id>
		<title>Shambudas</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Shambudas&amp;diff=1313947"/>
		<updated>2026-07-29T00:21:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Shiva Samadhi.jpg|mini|Shambudas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Shambudas&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]] Shambhudas) = Diener Shivas, ist eine alternative Schreibweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Shambudas“ - sehr wahrscheinlich ist ein Bezug zu „[[Shambu]]“ oder zu einem ähnlichen religiösen Sanskritwort gemeint, das mit [[Shiva]] verbunden ist, also mit dem göttlichen Aspekt von [[Transformation]], Reinigung und innerer Stillheit. In indischer [[Spiritualität]] tauchen solche Namen oft nicht nur als Personen- oder Gottesnamen auf, sondern auch als Träger einer Haltung: [[Hingabe]], [[Sammlung]] und das Loslassen des [[Ego]]s. Wenn du den Ausdruck im Umfeld von Yoga, [[Hinduismus]] oder Meditationspraxis gesehen hast, ist der Sinn meist nicht „einfach ein Wort“, sondern ein Hinweis auf spirituelle Ausrichtung: sich dem Höheren zu öffnen, den Geist zu beruhigen und das Leben bewusster zu ordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga] passt das gut ins klassische Verständnis von Yoga als Weg der Verbindung. Yoga bedeutet im Kern „verbinden“ oder „vereinen“: Körper, Atem, Geist und letztlich das individuelle Selbst mit dem größeren Ganzen. In diesem Sinn kann ein Ausdruck wie „Shambudas“ als Name, Titel oder spirituelle Anspielung auf Shiva gelesen werden, also auf die Dimension des Göttlichen, die im Hinduismus oft mit [[Askese]], [[Bewusstsein]] und [[Wandlung]] verbunden wird. Gerade in [[Indien]] sind solche Worte nie nur Theorie, sondern Teil gelebter Praxis: Man rezitiert [[Mantra]]s, meditiert, atmet bewusst und versucht, das Denken zu klären, damit innere Ruhe entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein praktisches Beispiel wäre eine kurze Shiva-orientierte Meditationspraxis: Setz dich still hin, richte die [[Wirbelsäule]] auf, atme ruhig durch die Nase und wiederhole innerlich das [[Om namah shivaya]] oder einen Namen, der für dich Ruhe und Hingabe trägt. Dabei beobachtest du, wie Gedanken kommen und gehen, ohne ihnen zu folgen. So wird aus einem spirituellen Begriff unmittelbare Erfahrung: weniger Zerstreuung, mehr Sammlung, mehr Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Sammlung]] &lt;br /&gt;
* [[Gegenwart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit Alternative Schreibweise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Andreas_Corsini&amp;diff=1313946</id>
		<title>Andreas Corsini</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Andreas_Corsini&amp;diff=1313946"/>
		<updated>2026-07-29T00:13:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Albrecht der Bär Siegesallee.jpg|mini|Andreas Corsini ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Andreas Corsini&#039;&#039;&#039;, Heiliger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas Corsini, auch Andrea Corsini genannt, war ein italienischer Heiliger der [[katholisch]]en [[Kirche]] und [[Bischof]] von Fiesole. Geboren wurde er Ende November 1301 oder 1302 in Florenz als Sohn einer angesehenen Adelsfamilie. Als junger Mann soll er ein eher ausschweifendes Leben geführt haben, bevor ihn die Ermahnungen seiner [[Mutter]] und eine innere Wende dazu brachten, in den Karmeliterorden einzutreten. Dort wurde er [[Mönch]], später [[Priester]], und durchlief eine [[Ausbildung]], die ihn auch nach Paris und Avignon führte. Nach seiner Rückkehr nach Florenz fiel er während einer [[Pest]]epidemie durch seinen mutigen Einsatz für die Kranken auf, weshalb er bald als frommer und tatkräftiger Seelsorger galt. Später übernahm er Führungsaufgaben im [[Orden]] und wurde 1349 zum Bischof von Fiesole ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bischof galt Corsini als streng gegen sich selbst, aber mitfühlend gegenüber den [[Arme]]n und Kranken. Er besuchte seine [[Gemeinde]]n, förderte kirchliche Disziplin, setzte sich für Frieden in Streitfällen ein und wurde mehrfach als Vermittler in politischen Konflikten eingesetzt. Nach seinem Tod am 6. Januar wurde er wegen der ihm zugeschriebenen [[Wunder]] bald verehrt; später folgten Selig- und Heiligsprechung. In der katholischen Tradition gilt er bis heute als Beispiel für [[Wandlung]], Buße, Seelsorge und [https://www.yoga-vidya.de/ Friedensstiftung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Heilig]] &lt;br /&gt;
* [[Mittelalter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Undura&amp;diff=1313915</id>
		<title>Undura</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Undura&amp;diff=1313915"/>
		<updated>2026-07-28T05:49:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ganesha Maus.jpg|mini|Undura soll Ratte bedeuten, das Reittier von [[Ganesha]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Undura&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: उन्दुर undura &#039;&#039;m.&#039;&#039;) = Maus, Ratte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Undura ist kein geläufiger Sanskrit-Ausdruck in der üblichen Yoga- oder [[Hinduismus]]-Literatur. Möglich ist, dass du ein Wort anders gehört oder geschrieben hast. Aber ansonsten ist die Maus unter anderem ein Reittier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eigentlich einen Sanskrit-Begriff suchst, der mit [[Yoga]], [[Spiritualität]] und innerer Praxis zu tun hat, dann ist oft die Bedeutung wichtiger als die reine Übersetzung: In vielen indischen Traditionen geht es nicht nur um einzelne Wörter, sondern um eine geistige Haltung, eine Übung oder einen Zustand des [[Bewusstsein]]s. Ein Sanskrit-Begriff kann also zugleich sprachlich, [[philosophisch]] und spirituell gemeint sein. Im Hinduismus und im Yoga wird [[Sprache]] oft als Träger von Kraft verstanden; deshalb sind Begriffe nicht bloß Etiketten, sondern Hinweise auf eine Praxis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für so eine Praxis wäre das stille Wiederholen eines [[Mantra]]s mit ruhigem Atem. Du setzt dich hin, richtest die Aufmerksamkeit nach innen und sprichst ein heiliges Wort oder einen kurzen Satz langsam und bewusst. Dadurch wird der Geist gesammelt, die Gedanken werden ruhiger, und du kommst aus dem äußeren Tun mehr ins innere Erleben. Genau so verbinden sich in [https://www.yoga-vidya.de/ Indien] [[Sprache]], [[Meditation]] und [[Spiritualität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der [[Geist]] ist unruhig und schwer zu bändigen, aber durch Übung und Loslösung kann er bezwungen werden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch== &lt;br /&gt;
*[[Undurakarnika]] &lt;br /&gt;
*[[Undurakarni]]&lt;br /&gt;
*[[Akhu]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Stammhirn&amp;diff=1313914</id>
		<title>Stammhirn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Stammhirn&amp;diff=1313914"/>
		<updated>2026-07-28T05:44:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gehirn Geist.jpg|mini|Stammhirn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stammhirn&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stammhirn ist der älteste und ursprünglichste Teil des menschlichen [[Gehirn]]s. Es sitzt unten am Gehirn und steuert vor allem grundlegende Lebensfunktionen wie [[Atmung]], [[Herz]]schlag, Wachheit, Schlaf-Wach-Rhythmus und Schutzreaktionen. Wenn man sich erschreckt, instinktiv zusammenzuckt oder ohne Nachdenken auf [[Gefahr]] reagiert, ist das genau die Ebene, auf der das Stammhirn besonders stark beteiligt ist. Es arbeitet schnell, automatisch und ohne lange Überlegung. In diesem Sinn steht es für das [[Überleben]], für den Körper und für das Unmittelbare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit [[Yoga]] kann man das Stammhirn als die Schicht verstehen, die im [[Alltag]] oft zuerst anspringt: [[Stress]], [[Anspannung]], [[Angst]], Reizbarkeit, ständige Alarmbereitschaft. Yoga setzt genau dort an, indem es den Körper beruhigt und das Nervensystem ordnet. Durch ruhige Atmung, langsame Bewegungen, [[Konzentration]] und [[Meditation]] wird der Mensch aus dem bloßen Reaktionsmodus herausgeführt. In vielen [[indisch]]en Traditionen gilt der Mensch nicht nur als Körper, sondern auch als Bewusstseinswesen. Yoga versucht deshalb, die unruhigen Kräfte zu sammeln und nach innen zu lenken. Das passt gut zu [[spirituell]]en Vorstellungen im [[Hinduismus]]: Das Äußere soll nicht einfach beherrscht werden, sondern so geklärt werden, dass das Innere wahrnehmbar wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im hinduistischen Denken spielt die Verbindung von Körper, Geist und Geistessubstanz eine große Rolle. Der Mensch ist nicht nur [[Verstand]], sondern auch [[Prana]], also [[Lebensenergie]], und Bewusstsein. Das Stammhirn kann man dabei als biografisch und biologisch sehr tief liegende Ebene sehen, die eng mit dem Überleben verbunden ist. Yoga will diese Ebene nicht bekämpfen, sondern verfeinern. Aus Reiz und [[Reflex]] soll Ruhe werden, aus bloßer Instinktreaktion bewusste Präsenz. Spirituell gesehen ist das ein Weg der [[Sammlung]]: weg vom Zerstreuten, hin zum Klaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der tiefen [[Bauchatmung]] etwa wird jedem deutlich, wie Yoga auf die tiefen Steuerungsebenen des [[Nervensystem]]s wirkt: Nicht durch Denken allein, sondern durch direkte [https://www.yoga-vidya.de/ Erfahrung] im Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[António Damásio]]&lt;br /&gt;
* [[Gehirn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Undura&amp;diff=1313913</id>
		<title>Undura</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Undura&amp;diff=1313913"/>
		<updated>2026-07-28T05:38:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ganesha Maus.jpg|mini|Undura soll Ratte bedeuten, das Reittier von [[Ganesha]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Undura&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: उन्दुर undura &#039;&#039;m.&#039;&#039;) = Maus, Ratte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Undura ist kein geläufiger Sanskrit-Ausdruck in der üblichen Yoga- oder Hinduismus-Literatur. Möglich ist, dass du ein Wort anders gehört oder geschrieben hast. Wenn du magst, kann ich den [[Begriff]] genauer einordnen, sobald du mir die Schreibweise aus einer Quelle oder den Zusammenhang nennst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eigentlich einen Sanskrit-Begriff suchst, der mit [[Yoga]], [[Spiritualität]] und innerer Praxis zu tun hat, dann ist oft die Bedeutung wichtiger als die reine Übersetzung: In vielen indischen Traditionen geht es nicht nur um einzelne Wörter, sondern um eine geistige Haltung, eine Übung oder einen Zustand des [[Bewusstsein]]s. Ein Sanskrit-Begriff kann also zugleich sprachlich, [[philosophisch]] und spirituell gemeint sein. Im Hinduismus und im Yoga wird [[Sprache]] oft als Träger von Kraft verstanden; deshalb sind Begriffe nicht bloß Etiketten, sondern Hinweise auf eine Praxis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für so eine Praxis wäre das stille Wiederholen eines [[Mantra]]s mit ruhigem Atem. Du setzt dich hin, richtest die Aufmerksamkeit nach innen und sprichst ein heiliges Wort oder einen kurzen Satz langsam und bewusst. Dadurch wird der Geist gesammelt, die Gedanken werden ruhiger, und du kommst aus dem äußeren Tun mehr ins innere Erleben. Genau so verbinden sich in [https://www.yoga-vidya.de/ Indien] [[Sprache]], [[Meditation]] und [[Spiritualität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der [[Geist]] ist unruhig und schwer zu bändigen, aber durch Übung und Loslösung kann er bezwungen werden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch== &lt;br /&gt;
*[[Undurakarnika]] &lt;br /&gt;
*[[Undurakarni]]&lt;br /&gt;
*[[Akhu]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Undura&amp;diff=1313912</id>
		<title>Undura</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Undura&amp;diff=1313912"/>
		<updated>2026-07-28T05:33:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Undura&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: उन्दुर undura &#039;&#039;m.&#039;&#039;) = Maus, Ratte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Undura ist kein geläufiger Sanskrit-Ausdruck in der üblichen Yoga- oder Hinduismus-Literatur. Möglich ist, dass du ein Wort anders gehört oder geschrieben hast. Wenn du magst, kann ich den [[Begriff]] genauer einordnen, sobald du mir die Schreibweise aus einer Quelle oder den Zusammenhang nennst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eigentlich einen Sanskrit-Begriff suchst, der mit [[Yoga]], [[Spiritualität]] und innerer Praxis zu tun hat, dann ist oft die Bedeutung wichtiger als die reine Übersetzung: In vielen indischen Traditionen geht es nicht nur um einzelne Wörter, sondern um eine geistige Haltung, eine Übung oder einen Zustand des [[Bewusstsein]]s. Ein Sanskrit-Begriff kann also zugleich sprachlich, [[philosophisch]] und spirituell gemeint sein. Im Hinduismus und im Yoga wird [[Sprache]] oft als Träger von Kraft verstanden; deshalb sind Begriffe nicht bloß Etiketten, sondern Hinweise auf eine Praxis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für so eine Praxis wäre das stille Wiederholen eines [[Mantra]]s mit ruhigem Atem. Du setzt dich hin, richtest die Aufmerksamkeit nach innen und sprichst ein heiliges Wort oder einen kurzen Satz langsam und bewusst. Dadurch wird der Geist gesammelt, die Gedanken werden ruhiger, und du kommst aus dem äußeren Tun mehr ins innere Erleben. Genau so verbinden sich in [https://www.yoga-vidya.de/ Indien] [[Sprache]], [[Meditation]] und [[Spiritualität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der [[Geist]] ist unruhig und schwer zu bändigen, aber durch Übung und Loslösung kann er bezwungen werden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch== &lt;br /&gt;
*[[Undurakarnika]] &lt;br /&gt;
*[[Undurakarni]]&lt;br /&gt;
*[[Akhu]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Stammhirn&amp;diff=1313911</id>
		<title>Stammhirn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Stammhirn&amp;diff=1313911"/>
		<updated>2026-07-28T05:21:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gehirn Geist.jpg|mini|Stammhirn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stammhirn&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stammhirn ist der älteste und ursprünglichste Teil des menschlichen [[Gehirn]]s. Es sitzt unten am Gehirn und steuert vor allem grundlegende Lebensfunktionen wie [[Atmung]], [[Herz]]schlag, Wachheit, Schlaf-Wach-Rhythmus und Schutzreaktionen. Wenn man sich erschreckt, instinktiv zusammenzuckt oder ohne Nachdenken auf [[Gefahr]] reagiert, ist das genau die Ebene, auf der das Stammhirn besonders stark beteiligt ist. Es arbeitet schnell, automatisch und ohne lange Überlegung. In diesem Sinn steht es für das [[Überleben]], für den Körper und für das Unmittelbare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit [[Yoga]] kann man das Stammhirn als die Schicht verstehen, die im [[Alltag]] oft zuerst anspringt: [[Stress]], [[Anspannung]], [[Angst]], Reizbarkeit, ständige Alarmbereitschaft. Yoga setzt genau dort an, indem es den Körper beruhigt und das Nervensystem ordnet. Durch ruhige Atmung, langsame Bewegungen, [[Konzentration]] und [[Meditation]] wird der Mensch aus dem bloßen Reaktionsmodus herausgeführt. In vielen [[indisch]]en Traditionen gilt der Mensch nicht nur als Körper, sondern auch als Bewusstseinswesen. Yoga versucht deshalb, die unruhigen Kräfte zu sammeln und nach innen zu lenken. Das passt gut zu [[spirituell]]en Vorstellungen im [[Hinduismus]]: Das Äußere soll nicht einfach beherrscht werden, sondern so geklärt werden, dass das Innere wahrnehmbar wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im hinduistischen Denken spielt die Verbindung von Körper, Geist und Geistessubstanz eine große Rolle. Der Mensch ist nicht nur [[Verstand]], sondern auch [[Prana]], also [[Lebensenergie]], und Bewusstsein. Das Stammhirn kann man dabei als biografisch und biologisch sehr tief liegende Ebene sehen, die eng mit dem Überleben verbunden ist. Yoga will diese Ebene nicht bekämpfen, sondern verfeinern. Aus Reiz und [[Reflex]] soll Ruhe werden, aus bloßer Instinktreaktion bewusste Präsenz. Spirituell gesehen ist das ein Weg der [[Sammlung]]: weg vom Zerstreuten, hin zum Klaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also deutlich, wie Yoga auf die tiefen Steuerungsebenen des Nervensystems wirkt: Nicht durch Denken allein, sondern durch direkte [https://www.yoga-vidya.de/ Erfahrung] im Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[António Damásio]]&lt;br /&gt;
* [[Gehirn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Stammhirn&amp;diff=1313910</id>
		<title>Stammhirn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Stammhirn&amp;diff=1313910"/>
		<updated>2026-07-28T05:10:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Stammhirn&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stammhirn ist der älteste und ursprünglichste Teil des menschlichen Gehirns. Es sitzt unten am Gehirn und steuert vor allem grundlegende Lebensfunktionen wie Atmung, Herzschlag, Wachheit, Schlaf-Wach-Rhythmus und Schutzreaktionen. Wenn man sich erschreckt, instinktiv zusammenzuckt oder ohne Nachdenken auf Gefahr reagiert, ist das genau die Ebene, auf der das Stammhirn besonders stark beteiligt ist. Es arbeitet schnell, automatisch und ohne lange Überlegung. In diesem Sinn steht es für das Überleben, für den Körper und für das Unmittelbare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit Yoga kann man das Stammhirn als die Schicht verstehen, die im Alltag oft zuerst anspringt: Stress, Anspannung, Angst, Reizbarkeit, ständige Alarmbereitschaft. Yoga setzt genau dort an, indem es den Körper beruhigt und das Nervensystem ordnet. Durch ruhige Atmung, langsame Bewegungen, Konzentration und Meditation wird der Mensch aus dem bloßen Reaktionsmodus herausgeführt. In vielen indischen Traditionen gilt der Mensch nicht nur als Körper, sondern auch als Bewusstseinswesen. Yoga versucht deshalb, die unruhigen Kräfte zu sammeln und nach innen zu lenken. Das passt gut zu spirituellen Vorstellungen im Hinduismus: Das Äußere soll nicht einfach beherrscht werden, sondern so geklärt werden, dass das Innere wahrnehmbar wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im hinduistischen Denken spielt die Verbindung von Körper, Geist und Geistessubstanz eine große Rolle. Der Mensch ist nicht nur Verstand, sondern auch Prana, also Lebensenergie, und Bewusstsein. Das Stammhirn kann man dabei als biografisch und biologisch sehr tief liegende Ebene sehen, die eng mit dem Überleben verbunden ist. Yoga will diese Ebene nicht bekämpfen, sondern verfeinern. Aus Reiz und Reflex soll Ruhe werden, aus bloßer Instinktreaktion bewusste Präsenz. Spirituell gesehen ist das ein Weg der Sammlung: weg vom Zerstreuten, hin zum Klaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[António Damásio]]&lt;br /&gt;
* [[Gehirn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Trishuladhari&amp;diff=1313909</id>
		<title>Trishuladhari</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Trishuladhari&amp;diff=1313909"/>
		<updated>2026-07-28T00:27:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Shiva-mantras.jpg|mini|trishuladhari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;trishuladhari&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: trishūladhārī &#039;&#039;adj&#039;&#039;) = den Dreizack tragend; ein Name für [[Shiva]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trishuladhari bedeutet „der, der den [[Dreizack]] trägt“. Gemeint ist meist eine göttliche oder heilige Gestalt, besonders im [[Hinduismus]] mit Bezug zu [[Shiva]], dem Gott der [[Transformation]], der [[Askese]] und der Zerstörung des Unwissens. Der Dreizack ist dabei nicht einfach eine [[Waffe]], sondern ein starkes Symbol: Er steht für [[Macht]], Schutz und für die Überwindung von drei grundlegenden Bindungen oder Kräften, die den Menschen festhalten können. Je nach Deutung verweist er auch auf Dreiheiten wie [[Schöpfung]], [[Erhaltung]] und [[Auflösung]] oder auf Körper, Geist und Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[indisch]]en [[spirituell]]en Denken ist Trishuladhari daher ein Bild für bewusste geistige Kraft. Es erinnert daran, dass echte Stärke nicht in [[Aggression]] liegt, sondern in innerer Klarheit, Disziplin und der Fähigkeit, das Unnötige zu durchtrennen. Im [[Yoga]] passt das sehr gut: Yoga will ja nicht nur den Körper beweglicher machen, sondern den Geist sammeln, Illusionen lösen und den Menschen innerlich freier machen. Shiva als Trishuladhari gilt in vielen Traditionen als yogischer Urmeister, als Inbegriff von [[Stille]], [[Konzentration]] und transzendenter Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [https://www.yoga-vidya.de/ Praxis] kann das ganz schlicht heißen: Wenn du meditierst oder [[Asana]]s übst, stell dir vor, dass du mit jedem Atemzug alles Überflüssige loslässt — Ärger, Zerstreuung, Angst, innere Unruhe. Der „Dreizack“ wird dann zu einem Symbol dafür, drei Hindernisse gleichzeitig zu durchdringen: Trägheit, Unruhe und Unwissenheit. So wird aus dem Begriff ein lebendiges Werkzeug für spirituelle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Fischer]] &lt;br /&gt;
* [[Teufel]] trägt auch einen Dreizack&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritualität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Rahukala&amp;diff=1313908</id>
		<title>Rahukala</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Rahukala&amp;diff=1313908"/>
		<updated>2026-07-28T00:25:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Rahu-aufsteigender-mondknoten.jpg|mini|Rahukala]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rahukala&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: rāhukāla &#039;&#039;m.&#039;&#039;) = die Zeit des Mondknoten Rahu, die als ungünstig angesehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rahu]] [[Kala]] bedeutet wörtlich die „Zeit des Rahu“. Rahu ist in der indischen [[Astrologie]] ein schattenhafter Himmels- und Deutungsfaktor, der mit [[Unruhe]], Verzögerung und ungünstigen Momenten verbunden wird. Der Ausdruck bezeichnet also eine bestimmte Tageszeit, die traditionell als eher ungünstig für den Beginn wichtiger Vorhaben gilt. In vielen Teilen [[Indien]]s schauen Menschen bis heute auf Rahu Kala, bevor sie reisen, ein [[Geschäft]] eröffnen, ein [[Ritual]] beginnen oder einen wichtigen Termin ansetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Sinn zeigt der Begriff gut, wie eng im [[Hinduismus]] Zeit, [[Kosmos]] und menschliches Handeln miteinander verbunden gedacht werden. Zeit ist dort nicht nur neutraler Ablauf, sondern trägt Qualität, Stimmung und Wirkung. Genau deshalb spielt das richtige Timing in vielen [[spirituell]]en und [[religiös]]en Praktiken eine Rolle. Auch im [[Yoga]] findet man diese Haltung wieder: Üben heißt nicht nur „irgendwann“ praktizieren, sondern achtsam im Einklang mit Körper, Atem, Geist und Tagesrhythmus zu handeln. Rahu Kala erinnert daran, dass es in der indischen Tradition Momente gibt, in denen man eher innehalten, beobachten und mit mehr Bewusstsein handeln sollte, statt aus reinem [[Ehrgeiz]] loszulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein praktisches Beispiel: Wenn du morgens vor einer wichtigen Entscheidung merkst, dass gerade Rahu Kala ist, könntest du bewusst kein neues Projekt starten, sondern die Zeit für stille [https://www.yoga-vidya.de/ Meditation], [[Pranayama]] oder einfache Wiederholung eines [[Mantra]]s nutzen. Statt „jetzt unbedingt handeln“ wäre die Haltung: erst klären, dann wirken. So wird aus dem vermeintlich ungünstigen Zeitraum eine spirituell sinnvolle Pause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Ketu]] &lt;br /&gt;
* [[Jyotisha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astrologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Margika&amp;diff=1313907</id>
		<title>Margika</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Margika&amp;diff=1313907"/>
		<updated>2026-07-28T00:23:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wegweiser französisch frankreich.jpg|mini|Margika]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Margika&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: &#039;&#039;m.&#039;&#039;) = der den Weg zeigt, Wegweiser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margika bedeutet sinngemäß „der Wegweisende“, „der den Weg zeigt“ oder auch „der zum Weg gehörende“. Das Wort hängt mit der Idee von [[Pfad]], Richtung und Orientierung zusammen. Im [[spirituell]]en [[indisch]]en Kontext kann es auf etwas oder jemanden verweisen, der dich führt — nicht nur äußerlich auf einem Weg, sondern innerlich auf dem Weg zur [[Erkenntnis]]. Der Begriff hat deshalb eine schöne Verbindung zu [[Hinduismus]] und [[Yoga]]: Beide fragen nicht nur, wohin du gehst, sondern wie bewusst du gehst und was dich überhaupt auf Kurs hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga] ist Margika gut als Bild für die Praxis des Weges selbst zu verstehen. Yoga ist kein einmaliges Ziel, sondern ein Pfad aus [[Disziplin]], [[Achtsamkeit]] und innerer [[Ausrichtung]]. Ein Margika ist dann nicht bloß ein [[Lehrer]] oder Hinweisgeber, sondern auch die innere Haltung, die dich immer wieder zurück zum Wesentlichen bringt: zum [[Atem]], zur [[Stille]], zur Klarheit. In der indischen [[Spiritualität]] ist das sehr typisch — der Mensch sucht nicht nur Information, sondern Orientierung. Ein wahrer Wegweiser zeigt dir nicht nur die Richtung nach außen, sondern hilft dir, den eigenen geistigen Kompass zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Praxis könnte das heißen: Wenn du im [[Alltag]] verwirrt bist, setzt du dich für ein paar Minuten still hin, beobachtest den Atem und fragst dich, welche Handlung wirklich stimmig ist. So wird Margika zu einer inneren Funktion: nicht impulsiv reagieren, sondern den nächsten richtigen Schritt erkennen. Das passt sehr gut zu einer [[yogisch]]en Lebenshaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Besser ist es, das eigene [[Dharma]] unvollkommen zu leben, als das Dharma eines anderen vollkommen.“ — [[Bhagavad Gita]] 3,35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Marga]]&lt;br /&gt;
*[[Shakunika]]&lt;br /&gt;
*[[Pakshika]]&lt;br /&gt;
*[[Vyadha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Margika&amp;diff=1313906</id>
		<title>Margika</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Margika&amp;diff=1313906"/>
		<updated>2026-07-28T00:22:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wegweiser französisch frankreich.jpg|mini|Margika]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Margika&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: &#039;&#039;m.&#039;&#039;) = der den Weg zeigt, Wegweiser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margika bedeutet sinngemäß „der Wegweisende“, „der den Weg zeigt“ oder auch „der zum Weg gehörende“. Das Wort hängt mit der Idee von [[Pfad]], Richtung und Orientierung zusammen. Im [[spirituell]]en [[indisch]]en Kontext kann es auf etwas oder jemanden verweisen, der dich führt — nicht nur äußerlich auf einem Weg, sondern innerlich auf dem Weg zur [[Erkenntnis]]. Der Begriff hat deshalb eine schöne Verbindung zu [[Hinduismus]] und [[Yoga]]: Beide fragen nicht nur, wohin du gehst, sondern wie bewusst du gehst und was dich überhaupt auf Kurs hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga] ist Margika gut als Bild für die Praxis des Weges selbst zu verstehen. Yoga ist kein einmaliges Ziel, sondern ein Pfad aus [[Disziplin]], [[Achtsamkeit]] und innerer [[Ausrichtung]]. Ein Margika ist dann nicht bloß ein [[Lehrer]] oder Hinweisgeber, sondern auch die innere Haltung, die dich immer wieder zurück zum Wesentlichen bringt: zum [[Atem]], zur [[Stille]], zur Klarheit. In der indischen [[Spiritualität]] ist das sehr typisch — der Mensch sucht nicht nur Information, sondern Orientierung. Ein wahrer Wegweiser zeigt dir nicht nur die Richtung nach außen, sondern hilft dir, den eigenen geistigen Kompass zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Praxis könnte das heißen: Wenn du im [[Alltag]] verwirrt bist, setzt du dich für ein paar Minuten still hin, beobachtest den Atem und fragst dich, welche Handlung wirklich stimmig ist. So wird Margika zu einer inneren Funktion: nicht impulsiv reagieren, sondern den nächsten richtigen Schritt erkennen. Das passt sehr gut zu einer [[yogisch]]en Lebenshaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Besser ist es, das eigene [[Dharma]] unvollkommen zu leben, als das Dharma eines anderen vollkommen.“ — Bhagavad Gita 3,35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Marga]]&lt;br /&gt;
*[[Shakunika]]&lt;br /&gt;
*[[Pakshika]]&lt;br /&gt;
*[[Vyadha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Trishuladhari&amp;diff=1313905</id>
		<title>Trishuladhari</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Trishuladhari&amp;diff=1313905"/>
		<updated>2026-07-28T00:17:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Shiva-mantras.jpg|mini|trishuladhari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;trishuladhari&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: trishūladhārī &#039;&#039;adj&#039;&#039;) = den Dreizack tragend; ein Name für [[Shiva]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trishuladhari bedeutet „der, der den [[Dreizack]] trägt“. Gemeint ist meist eine göttliche oder heilige Gestalt, besonders im [[Hinduismus]] mit Bezug zu [[Shiva]], dem Gott der [[Transformation]], der [[Askese]] und der Zerstörung des Unwissens. Der Dreizack ist dabei nicht einfach eine [[Waffe]], sondern ein starkes Symbol: Er steht für [[Macht]], Schutz und für die Überwindung von drei grundlegenden Bindungen oder Kräften, die den Menschen festhalten können. Je nach Deutung verweist er auch auf Dreiheiten wie [[Schöpfung]], [[Erhaltung]] und [[Auflösung]] oder auf Körper, Geist und Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[indisch]]en [[spirituell]]en Denken ist Trishuladhari daher ein Bild für bewusste geistige Kraft. Es erinnert daran, dass echte Stärke nicht in [[Aggression]] liegt, sondern in innerer Klarheit, Disziplin und der Fähigkeit, das Unnötige zu durchtrennen. Im [[Yoga]] passt das sehr gut: Yoga will ja nicht nur den Körper beweglicher machen, sondern den Geist sammeln, Illusionen lösen und den Menschen innerlich freier machen. Shiva als Trishuladhari gilt in vielen Traditionen als yogischer Urmeister, als Inbegriff von [[Stille]], [[Konzentration]] und transzendenter Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [https://www.yoga-vidya.de/ Praxis] kann das ganz schlicht heißen: Wenn du meditierst oder [[Asana]]s übst, stell dir vor, dass du mit jedem Atemzug alles Überflüssige loslässt — Ärger, Zerstreuung, Angst, innere Unruhe. Der „Dreizack“ wird dann zu einem Symbol dafür, drei Hindernisse gleichzeitig zu durchdringen: Trägheit, Unruhe und Unwissenheit. So wird aus dem Begriff ein lebendiges Werkzeug für spirituelle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Fischer]] &lt;br /&gt;
* [[Teufel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritualität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Rahukala&amp;diff=1313904</id>
		<title>Rahukala</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Rahukala&amp;diff=1313904"/>
		<updated>2026-07-28T00:08:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Rahu-aufsteigender-mondknoten.jpg|mini|Rahukala]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rahukala&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: rāhukāla &#039;&#039;m.&#039;&#039;) = die Zeit des [[Rahu]], die als ungünstig angesehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rahu Kala bedeutet wörtlich die „Zeit des Rahu“. Rahu ist in der indischen [[Astrologie]] ein schattenhafter Himmels- und Deutungsfaktor, der mit [[Unruhe]], Verzögerung und ungünstigen Momenten verbunden wird. Der Ausdruck bezeichnet also eine bestimmte Tageszeit, die traditionell als eher ungünstig für den Beginn wichtiger Vorhaben gilt. In vielen Teilen [[Indien]]s schauen Menschen bis heute auf Rahu Kala, bevor sie reisen, ein [[Geschäft]] eröffnen, ein [[Ritual]] beginnen oder einen wichtigen Termin ansetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Sinn zeigt der Begriff gut, wie eng im [[Hinduismus]] Zeit, Kosmos und menschliches Handeln miteinander verbunden gedacht werden. Zeit ist dort nicht nur neutraler Ablauf, sondern trägt Qualität, Stimmung und Wirkung. Genau deshalb spielt das richtige Timing in vielen spirituellen und religiösen Praktiken eine Rolle. Auch im [[Yoga]] findet man diese Haltung wieder: Üben heißt nicht nur „irgendwann“ praktizieren, sondern achtsam im Einklang mit Körper, Atem, Geist und Tagesrhythmus zu handeln. Rahu Kala erinnert daran, dass es in der indischen Tradition Momente gibt, in denen man eher innehalten, beobachten und mit mehr Bewusstsein handeln sollte, statt aus reinem [[Ehrgeiz]] loszulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein praktisches Beispiel: Wenn du morgens vor einer wichtigen Entscheidung merkst, dass gerade Rahu Kala ist, könntest du bewusst kein neues Projekt starten, sondern die Zeit für stille [https://www.yoga-vidya.de/ Meditation], [[Pranayama]] oder einfache Wiederholung eines [[Mantra]]s nutzen. Statt „jetzt unbedingt handeln“ wäre die Haltung: erst klären, dann wirken. So wird aus dem vermeintlich ungünstigen Zeitraum eine spirituell sinnvolle Pause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Ketu]] &lt;br /&gt;
* [[Jyotisha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astrologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pyar&amp;diff=1313819</id>
		<title>Pyar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pyar&amp;diff=1313819"/>
		<updated>2026-07-27T05:58:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Liebe Vereinigung Radha und Krishna.jpg|mini|Radha und Krishna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pyar&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: pyār &#039;&#039;n.&#039;&#039; &#039;&#039;Hindi&#039;&#039;) = [[Liebe]], Anziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Pyar“ bedeutet auf Hindi einfach „Liebe“. Gemeint ist nicht nur romantische Liebe, sondern ein warmes, zugewandtes Gefühl von [[Verbundenheit]], [[Zuneigung]] und Herzoffenheit. Im indischen Sprachgebrauch kann das Wort sehr alltagstauglich sein, aber auch tief [[spirituell]] klingen: Liebe als etwas, das Menschen verbindet, das [[Ego]] weicher macht und das Leben mit Mitgefühl erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit [[Yoga]] und [[Hinduismus]] bekommt „Pyar“ noch eine weitere Tiefe. Dort ist Liebe nicht nur ein Gefühl, sondern auch eine Haltung des [[Herz]]ens: Hingabe, [https://www.yoga-vidya.de/ Mitgefühl], Güte und das Erkennen des Göttlichen im anderen. In vielen [[indisch]]en spirituellen Traditionen gilt wahre Liebe als etwas, das über bloße [[Sympathie]] hinausgeht. Sie zeigt sich darin, wie du denkst, sprichst und handelst. So wird aus „Pyar“ ein Weg, der dich innerlich ruhiger, großzügiger und verbundener macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Praxis]] heißt das ganz konkret: Wenn du Yoga übst, kannst du deine Haltung mit „Pyar“ füllen. Also nicht mechanisch die Positionen abarbeiten, sondern freundlich mit dir selbst sein, deinen [[Körper]] respektieren und auch anderen mit [[Wohlwollen]] begegnen. Ein einfaches Beispiel: Wenn dich jemand im Alltag nervt, kannst du für einen Moment innehalten, tief atmen und dir innerlich sagen: „Auch dieser Mensch sucht wie ich nach [[Glück]].“ Genau darin zeigt sich gelebter „Pyar“ — nicht als naives Gefühl, sondern als bewusste Herzenshaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein passendes Zitat aus der [[Bhagavad Gita]] lautet:&lt;br /&gt;
„Wer alle [[Wesen]] in sich selbst und sich selbst in allen Wesen sieht, der geht nie zugrunde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Erotik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pyar&amp;diff=1313816</id>
		<title>Pyar</title>
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		<updated>2026-07-27T05:55:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pyar&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: pyār &#039;&#039;n.&#039;&#039; &#039;&#039;Hindi&#039;&#039;) = [[Liebe]], Anziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Pyar“ bedeutet auf Hindi einfach „Liebe“. Gemeint ist nicht nur romantische Liebe, sondern ein warmes, zugewandtes Gefühl von [[Verbundenheit]], [[Zuneigung]] und Herzoffenheit. Im indischen Sprachgebrauch kann das Wort sehr alltagstauglich sein, aber auch tief [[spirituell]] klingen: Liebe als etwas, das Menschen verbindet, das [[Ego]] weicher macht und das Leben mit Mitgefühl erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit [[Yoga]] und [[Hinduismus]] bekommt „Pyar“ noch eine weitere Tiefe. Dort ist Liebe nicht nur ein Gefühl, sondern auch eine Haltung des [[Herz]]ens: Hingabe, [https://www.yoga-vidya.de/ Mitgefühl], Güte und das Erkennen des Göttlichen im anderen. In vielen [[indisch]]en spirituellen Traditionen gilt wahre Liebe als etwas, das über bloße [[Sympathie]] hinausgeht. Sie zeigt sich darin, wie du denkst, sprichst und handelst. So wird aus „Pyar“ ein Weg, der dich innerlich ruhiger, großzügiger und verbundener macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Praxis]] heißt das ganz konkret: Wenn du Yoga übst, kannst du deine Haltung mit „Pyar“ füllen. Also nicht mechanisch die Positionen abarbeiten, sondern freundlich mit dir selbst sein, deinen [[Körper]] respektieren und auch anderen mit [[Wohlwollen]] begegnen. Ein einfaches Beispiel: Wenn dich jemand im Alltag nervt, kannst du für einen Moment innehalten, tief atmen und dir innerlich sagen: „Auch dieser Mensch sucht wie ich nach [[Glück]].“ Genau darin zeigt sich gelebter „Pyar“ — nicht als naives Gefühl, sondern als bewusste Herzenshaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein passendes deutsches Zitat aus der [[Bhagavad Gita]] lautet:&lt;br /&gt;
„Wer alle [[Wesen]] in sich selbst und sich selbst in allen Wesen sieht, der geht nie zugrunde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Erotik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
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		<updated>2026-07-27T05:48:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pyar&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: pyār &#039;&#039;n.&#039;&#039; &#039;&#039;Hindi&#039;&#039;) = [[Liebe]], Anziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Pyar“ bedeutet auf Hindi einfach „Liebe“. Gemeint ist nicht nur romantische Liebe, sondern ein warmes, zugewandtes Gefühl von [[Verbundenheit]], [[Zuneigung]] und Herzoffenheit. Im indischen Sprachgebrauch kann das Wort sehr alltagstauglich sein, aber auch tief [[spirituell]] klingen: Liebe als etwas, das Menschen verbindet, das [[Ego]] weicher macht und das Leben mit Mitgefühl erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit [[Yoga]] und [[Hinduismus]] bekommt „Pyar“ noch eine weitere Tiefe. Dort ist Liebe nicht nur ein Gefühl, sondern auch eine Haltung des [[Herz]]ens: Hingabe, Mitgefühl, Güte und das Erkennen des Göttlichen im anderen. In vielen [[indisch]]en spirituellen Traditionen gilt wahre Liebe als etwas, das über bloße [[Sympathie]] hinausgeht. Sie zeigt sich darin, wie du denkst, sprichst und handelst. So wird aus „Pyar“ ein Weg, der dich innerlich ruhiger, großzügiger und verbundener macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Praxis]] heißt das ganz konkret: Wenn du Yoga übst, kannst du deine Haltung mit „Pyar“ füllen. Also nicht mechanisch die Positionen abarbeiten, sondern freundlich mit dir selbst sein, deinen Körper respektieren und auch anderen mit Wohlwollen begegnen. Ein einfaches Beispiel: Wenn dich jemand im Alltag nervt, kannst du für einen Moment innehalten, tief atmen und dir innerlich sagen: „Auch dieser Mensch sucht wie ich nach Glück.“ Genau darin zeigt sich gelebter „Pyar“ — nicht als naives Gefühl, sondern als bewusste Herzenshaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein passendes deutsches Zitat aus der Bhagavad Gita lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wer alle Wesen in sich selbst und sich selbst in allen Wesen sieht, der geht nie zugrunde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Liebe]]&lt;br /&gt;
* [[Erotik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
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		<title>Bharatiya paramarthavahini</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;bharatiya paramarthavahini&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: bhāratīya paramārthavāhinī &#039;&#039;f.&#039;&#039;) = Fluss der indischen spirituellen Werte, Titel eines Werkes von [[Sathya Sai Baba]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bharatiya Paramarthavahini“ kann man sinngemäß als „Strom der indischen geistigen Erkenntnis“ oder „Fluss der indischen spirituellen Werte“ verstehen. „[[Bharatiya]]“ heißt „indisch“ bzw. „zu Indien gehörend“, „[[Paramartha]]“ meint die höchste, letzte Wahrheit oder das höchste spirituelle Wissen, und „[[Vahini]]“ bedeutet etwas wie „Strom“, „Fluss“ oder „Trägerin“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck klingt sehr typisch für die Welt von [[Yoga]] und [[Hinduismus]]: [[Spiritualität]] wird hier nicht als bloße Theorie verstanden, sondern als lebendige Strömung, die das Leben durchziehen soll. In diesem Sinn geht es um innere Läuterung, Selbsterkenntnis, [[Dharma]] und ein Handeln, das den Alltag mit dem Göttlichen verbindet — also genau um das, was viele indische Lehrtexte unter Yoga als Weg der [[Vereinigung]] meinen. Auch der Bezug zu Indien ist wichtig: Das Wort verweist nicht nur auf Geografie, sondern auf eine kulturelle und religiöse Tradition, in der Suche nach Wahrheit, Meditation und Hingabe seit Jahrhunderten zentral sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch heißt das: Du könntest den Begriff so leben, dass du eine tägliche [[Handlung]] bewusst „spiritualisierst“. Zum Beispiel beim Arbeiten, Kochen oder Üben von Yoga einen Moment innehalten, den [[Atem]] sammeln, innerlich sagen: „Ich handle ohne Eigennutz, als [[Opfer]] und Dienst.“ So wird aus einer normalen Tätigkeit ein kleiner „Strom“ der [[Spiritualität]] — genau die Art von innerer Haltung, die die Gita immer wieder betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend dazu ein deutsches Zitat aus der [https://www.yoga-vidya.de/ Bhagavad Gita]:&lt;br /&gt;
„Denn das Selbst allein kann einem selbst Freund sein, / und man selbst allein kann sich selbst Feind sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Freundschaft]] &lt;br /&gt;
* [[Feindschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Bharatiya_paramarthavahini&amp;diff=1313803</id>
		<title>Bharatiya paramarthavahini</title>
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		<updated>2026-07-27T05:16:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;bharatiya paramarthavahini&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: bhāratīya paramārthavāhinī &#039;&#039;f.&#039;&#039;) = der Strom der Suche nach dem Höchsten, Titel eines Werkes von [[Sathya Sai Baba]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bharatiya Paramarthavahini“ kann man sinngemäß als „Strom der indischen geistigen Erkenntnis“ oder „Fluss der indischen spirituellen Werte“ verstehen. „[[Bharatiya]]“ heißt „indisch“ bzw. „zu Indien gehörend“, „[[Paramartha]]“ meint die höchste, letzte Wahrheit oder das höchste spirituelle Wissen, und „[[Vahini]]“ bedeutet etwas wie „Strom“, „Fluss“ oder „Trägerin“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck klingt sehr typisch für die Welt von [[Yoga]] und [[Hinduismus]]: [[Spiritualität]] wird hier nicht als bloße Theorie verstanden, sondern als lebendige Strömung, die das Leben durchziehen soll. In diesem Sinn geht es um innere Läuterung, Selbsterkenntnis, [[Dharma]] und ein Handeln, das den Alltag mit dem Göttlichen verbindet — also genau um das, was viele indische Lehrtexte unter Yoga als Weg der [[Vereinigung]] meinen. Auch der Bezug zu Indien ist wichtig: Das Wort verweist nicht nur auf Geografie, sondern auf eine kulturelle und religiöse Tradition, in der Suche nach Wahrheit, Meditation und Hingabe seit Jahrhunderten zentral sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch heißt das: Du könntest den Begriff so leben, dass du eine tägliche [[Handlung]] bewusst „spiritualisierst“. Zum Beispiel beim Arbeiten, Kochen oder Üben von Yoga einen Moment innehalten, den [[Atem]] sammeln, innerlich sagen: „Ich handle ohne Eigennutz, als [[Opfer]] und Dienst.“ So wird aus einer normalen Tätigkeit ein kleiner „Strom“ der [[Spiritualität]] — genau die Art von innerer Haltung, die die Gita immer wieder betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend dazu ein deutsches Zitat aus der [https://www.yoga-vidya.de/ Bhagavad Gita]:&lt;br /&gt;
„Denn das Selbst allein kann einem selbst Freund sein, / und man selbst allein kann sich selbst Feind sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Freundschaft]] &lt;br /&gt;
* [[Feindschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;bharatiya paramarthavahini&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: bhāratīya paramārthavāhinī &#039;&#039;f.&#039;&#039;) = der Strom der Suche nach dem Höchsten, Titel eines Werkes von [[Sathya Sai Baba]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bharatiya Paramarthavahini“ kann man sinngemäß als „Strom der indischen geistigen Erkenntnis“ oder „Fluss der indischen spirituellen Werte“ verstehen. „[[Bharatiya]]“ heißt „indisch“ bzw. „zu Indien gehörend“, „[[Paramartha]]“ meint die höchste, letzte Wahrheit oder das höchste spirituelle Wissen, und „[[Vahini]]“ bedeutet etwas wie „Strom“, „Fluss“ oder „Trägerin“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck klingt sehr typisch für die Welt von [[Yoga]] und [[Hinduismus]]: [[Spiritualität]] wird hier nicht als bloße Theorie verstanden, sondern als lebendige Strömung, die das Leben durchziehen soll. In diesem Sinn geht es um innere Läuterung, Selbsterkenntnis, [[Dharma]] und ein Handeln, das den Alltag mit dem Göttlichen verbindet — also genau um das, was viele indische Lehrtexte unter Yoga als Weg der [[Vereinigung]] meinen. Auch der Bezug zu Indien ist wichtig: Das Wort verweist nicht nur auf Geografie, sondern auf eine kulturelle und religiöse Tradition, in der Suche nach Wahrheit, Meditation und Hingabe seit Jahrhunderten zentral sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch heißt das: Du könntest den Begriff so leben, dass du eine tägliche Handlung bewusst „spiritualisierst“. Zum Beispiel beim Arbeiten, Kochen oder Üben von Yoga einen Moment innehalten, den Atem sammeln, innerlich sagen: „Ich handle ohne Eigennutz, als Opfer und Dienst.“ So wird aus einer normalen Tätigkeit ein kleiner „Strom“ der Spiritualität — genau die Art von innerer Haltung, die die Gita immer wieder betont.getabstract.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend dazu ein deutsches Zitat aus der [https://www.yoga-vidya.de/ Bhagavad Gita]:&lt;br /&gt;
„Denn das Selbst allein kann einem selbst Freund sein, / und man selbst allein kann sich selbst Feind sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[]] &lt;br /&gt;
* [[]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Alpatva&amp;diff=1313801</id>
		<title>Alpatva</title>
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		<updated>2026-07-27T00:15:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:1335-ShashasanaVariante-12021.png|mini|Alpatva - sich klein machen ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alpatva&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: अल्पता alpatva &#039;&#039;n.&#039;&#039;) = gering, Geringfügigkeit; Kürze; Kleinheit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alpatva bedeutet im Sanskrit „Kleinheit“, „Geringfügigkeit“, „Mangel an Größe“ oder auch „Unbedeutsamkeit“. Je nach Zusammenhang kann es schlicht die kleine [[Menge]] oder ein geringes Maß meinen, manchmal aber auch eine geistige Haltung von [[Enge]], Begrenztheit oder geistiger Kleinheit. Im klassischen Sanskrit ist es also ein abstrakter Begriff für das „Wenige“, das „Zu-Kleine“ oder das „Nicht-Ausreichende“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[indisch]]en Denken hat so ein Wort oft mehr Tiefe als nur eine Mengenangabe. In [[Yoga]] und [https://www.yoga-vidya.de/ Spiritualität] kann Alpatva darauf hinweisen, dass der [[Geist]] sich an das Kleine klammert: an kleine Wünsche, kleine [[Sorge]]n, kleines Ego-Denken. Hinduistische Lehren wollen genau davon wegführen — hin zu [[Weite]], [[Gelassenheit]] und innerer [[Freiheit]]. Darum ist Alpatva nicht nur „wenig“, sondern auch ein Hinweis darauf, dass man sich nicht in Begrenzung verlieren soll. Im [[spirituell]]en Sinn geht es also darum, das Kleine im Kopf zu überwinden und das Größere zu suchen: Klarheit, Selbstdisziplin, Hingabe und Erkenntnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Praxis]] heißt das ganz einfach: Wenn du merkst, dass du dich an einer Kleinigkeit festbeißt — etwa an einer Kränkung, einer [[Ungeduld]] oder dem Wunsch, recht zu behalten — dann übe bewusst Weite. Atme ruhig, löse den inneren Griff und frage dich: „Ist das wirklich so groß?“ Genau darin steckt ein yogischer Umgang mit Alpatva: nicht das Kleine aufblasen, sondern den Geist über das Kleine hinausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nur der reife Geist findet den Frieden inmitten der Welt.“ — [[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Alpakalatva]]   &lt;br /&gt;
*[[Alpata]]   &lt;br /&gt;
*[[Alpa]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Apakaraka&amp;diff=1313800</id>
		<title>Apakaraka</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Apakaraka&amp;diff=1313800"/>
		<updated>2026-07-27T00:13:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Böse Hexe Stiefmutter Disney.jpg|mini|Apakaraka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Apakaraka&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: अपकारक apakāraka &#039;&#039;adj.&#039;&#039;) = schädlich, Schaden zufügend, beeinträchtigend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apakaraka meint im Sanskrit meist „schädlich“, „verletzend“, „schädigend“ oder auch „der Übeltäter“. Es ist sprachlich mit „[[apa]]“ für „weg, ab, gegen“ und „[[ka]]“ für „tun“ verbunden und bezeichnet also etwas oder jemanden, der Schaden verursacht. In [[indisch]]en [[Tradition]]en passt der Begriff gut in den Bereich von Ethik und [[Dharma]]: Was apakaraka ist, steht dem hilfreichen, förderlichen und heilsamen Handeln entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bezug auf [[Yoga]] ist das vor allem als Gegenpol zu den Tugenden des Weges interessant: Yoga will den Geist klären, Gewalt mindern und Handeln läutern. Ein apakaraka Verhalten wäre etwa, aus [[Ärger]] scharf zu sprechen, jemanden zu kränken oder absichtlich Unruhe zu stiften. Im [[spirituell]]en Sinn gilt in Indien: Alles, was andere verletzt und den eigenen Geist verdunkelt, entfernt dich ein Stück vom inneren [[Gleichgewicht]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einfaches Praxisbeispiel: Bevor du etwas sagst oder tust, halte kurz inne und frage dich: „Ist das hilfreich oder schädlich?“ Wenn die [[Antwort]] schädlich ist, lass es weg oder formuliere es milder. Das ist kleine, alltagstaugliche [https://www.yoga-vidya.de/ Karma-Yoga-Praxis].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dir steht nur das Handeln zu, niemals seine Früchte.“ — [[Bhagavad Gita]] 2,47. Das sollte dich lenken bei deinen Entscheidungen. Uberwinde dein [[Ego]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Apakara]]&lt;br /&gt;
* [[Ahimsa]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]  &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ayurveda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Jhallishaka&amp;diff=1313799</id>
		<title>Jhallishaka</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Jhallishaka&amp;diff=1313799"/>
		<updated>2026-07-27T00:12:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Musik Harmonium.jpg|mini|Jhallishaka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jhallishaka&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: झल्लीषक jhallīṣaka &#039;&#039;m.&#039;&#039; o. &#039;&#039;n.&#039;&#039;) = ein bestimmtes Musikinstrument.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jhallishaka lässt sich in den gängigen Sanskrit-Wörterbüchern so nicht sicher als fest etablierter Standardbegriff belegen. Wahrscheinlich ist hier eine Schreib- oder Hörvariante gemeint, vielleicht in Richtung [[jhallaka]] oder [[jhillika]], also Wörter, die mit [[Klang]], Schellen, Cymbeln, dem Zirpen einer Grille oder auch mit Licht und Glanz verbunden sein können. In diesem Sinn klingt der Ausdruck nach etwas Bewegtem, Schwingendem, Lebendigem — also nach etwas, das nicht still und schwer ist, sondern rhythmisch, hell oder laut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man ihn im weiteren Sinn spirituell liest, passt so ein Wort gut in den [[indisch]]en und [[yogisch]]en Zusammenhang: Klang, Schwingung und [[Rhythmus]] spielen im Hinduismus und im Yoga eine große Rolle, etwa in [[Mantra]], [[Bhajan]]a, [[Gebet]] und [[Meditation]]. Ein Begriff wie jhallishaka würde dann sinnbildlich auf die feine Schwingung des Geistes zeigen: Wenn der Geist unruhig „klingt“, verliert er Ruhe; wenn er durch Praxis gesammelt wird, wird aus Lärm Klang und aus Klang Stille. Das ist ein schöner yogischer Gedanke: Nicht alles Lautes ist störend — manchmal wird gerade durch bewussten Klang der Weg zur inneren Sammlung geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Praxis könnte das heißen: Setz dich vor der Meditation kurz aufrecht hin, schließe die Augen und sprich ein [[Mantra]] ganz ruhig und gleichmäßig, zum Beispiel zehnmal [https://www.yoga-vidya.de/ Soham] mit bewusstem Atem. Wenn der Geist dabei flattert, nimm es wahr, ohne dich zu ärgern. So verwandelst du das „Schwirren“ in Konzentration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Geist ist unruhig und schwer zu bändigen; doch durch Übung und Loslösung lässt er sich beherrschen.“ — [[Bhagavad Gita]] 6,35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Jhallika]]   &lt;br /&gt;
*[[Jhalla]] &lt;br /&gt;
*[[Jhali]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Alpatva&amp;diff=1313798</id>
		<title>Alpatva</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Alpatva&amp;diff=1313798"/>
		<updated>2026-07-27T00:07:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:1335-ShashasanaVariante-12021.png|mini|Alpatva - sich klein machen ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alpatva&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: अल्पता alpatva &#039;&#039;n.&#039;&#039;) = gering, Geringfügigkeit; Kürze; Kleinheit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alpatva bedeutet im Sanskrit „Kleinheit“, „Geringfügigkeit“, „Mangel an Größe“ oder auch „Unbedeutsamkeit“. Je nach Zusammenhang kann es schlicht die kleine [[Menge]] oder ein geringes Maß meinen, manchmal aber auch eine geistige Haltung von [[Enge]], Begrenztheit oder geistiger Kleinheit. Im klassischen Sanskrit ist es also ein abstrakter Begriff für das „Wenige“, das „Zu-Kleine“ oder das „Nicht-Ausreichende“. wisdomlib.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[indisch]]en Denken hat so ein Wort oft mehr Tiefe als nur eine Mengenangabe. In [[Yoga]] und [https://www.yoga-vidya.de/ Spiritualität] kann Alpatva darauf hinweisen, dass der [[Geist]] sich an das Kleine klammert: an kleine Wünsche, kleine [[Sorge]]n, kleines Ego-Denken. Hinduistische Lehren wollen genau davon wegführen — hin zu [[Weite]], [[Gelassenheit]] und innerer [[Freiheit]]. Darum ist Alpatva nicht nur „wenig“, sondern auch ein Hinweis darauf, dass man sich nicht in Begrenzung verlieren soll. Im [[spirituell]]en Sinn geht es also darum, das Kleine im Kopf zu überwinden und das Größere zu suchen: Klarheit, Selbstdisziplin, Hingabe und Erkenntnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Praxis]] heißt das ganz einfach: Wenn du merkst, dass du dich an einer Kleinigkeit festbeißt — etwa an einer Kränkung, einer [[Ungeduld]] oder dem Wunsch, recht zu behalten — dann übe bewusst Weite. Atme ruhig, löse den inneren Griff und frage dich: „Ist das wirklich so groß?“ Genau darin steckt ein yogischer Umgang mit Alpatva: nicht das Kleine aufblasen, sondern den Geist über das Kleine hinausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nur der reife Geist findet den Frieden inmitten der Welt.“ — [[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Alpakalatva]]   &lt;br /&gt;
*[[Alpata]]   &lt;br /&gt;
*[[Alpa]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Apakaraka&amp;diff=1313797</id>
		<title>Apakaraka</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Apakaraka&amp;diff=1313797"/>
		<updated>2026-07-27T00:02:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Böse Hexe Stiefmutter Disney.jpg|mini|Apakaraka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Apakaraka&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: अपकारक apakāraka &#039;&#039;adj.&#039;&#039;) = schädlich, Schaden zufügend, beeinträchtigend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apakaraka meint im Sanskrit meist „schädlich“, „verletzend“, „schädigend“ oder auch „der Übeltäter“. Es ist sprachlich mit „[[apa]]“ für „weg, ab, gegen“ und „[[ka]]“ für „tun“ verbunden und bezeichnet also etwas oder jemanden, der Schaden verursacht. In [[indisch]]en [[Tradition]]en passt der Begriff gut in den Bereich von Ethik und [[Dharma]]: Was apakaraka ist, steht dem hilfreichen, förderlichen und heilsamen Handeln entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bezug auf [[Yoga]] ist das vor allem als Gegenpol zu den Tugenden des Weges interessant: Yoga will den Geist klären, Gewalt mindern und Handeln läutern. Ein apakaraka Verhalten wäre etwa, aus [[Ärger]] scharf zu sprechen, jemanden zu kränken oder absichtlich Unruhe zu stiften. Im [[spirituell]]en Sinn gilt in Indien: Alles, was andere verletzt und den eigenen Geist verdunkelt, entfernt dich ein Stück vom inneren [[Gleichgewicht]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einfaches Praxisbeispiel: Bevor du etwas sagst oder tust, halte kurz inne und frage dich: „Ist das hilfreich oder schädlich?“ Wenn die [[Antwort]] schädlich ist, lass es weg oder formuliere es milder. Das ist kleine, alltagstaugliche [https://www.yoga-vidya.de/ Karma-Yoga-Praxis].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dir steht nur das Handeln zu, niemals seine Früchte.“ — Bhagavad Gita 2,47, Das sollte ich dich lenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Apakara]]&lt;br /&gt;
* [[Ahimsa]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]  &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ayurveda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Englische_Mythologie&amp;diff=1313796</id>
		<title>Englische Mythologie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Englische_Mythologie&amp;diff=1313796"/>
		<updated>2026-07-26T07:00:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schild Ritter Rüstung Schwert Helm.jpg|mini|Englische Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Englische Mythologie&#039;&#039;&#039; umfasst keltische, römische und christliche Elemente. Teile der englischen Mythologie sind heute zur Grundlage des Neopaganismus und des [[Wicca]]-Glaubens geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit „englischer Mythologie“ meinst du meist die alten [[Sage]]n, [[Legende]]n und Glaubensvorstellungen, die in England überliefert wurden, bevor das Land stark christianisiert und später kulturell geprägt wurde. Einen einzigen, abgeschlossenen Mythos wie in der griechischen Mythologie gibt es dort nicht. Stattdessen gibt es ein Geflecht aus keltischen, angelsächsischen, normannischen und später auch volkstümlichen Erzählungen: [[König]] Artus, Merlin, [[Fee]]n, [[Drache]]n, Heilige Orte, Waldwesen und alte Landschaftsgeister. Diese [[Geschichte]]n erklären nicht nur die Welt, sondern geben ihr auch eine [[seelisch]]e Tiefe. Sie erzählen davon, dass Natur, Schicksal und menschliche Entscheidung miteinander verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du den Begriff spirituell betrachtest, dann geht es in solcher Mythologie nicht nur um alte Geschichten, sondern um Sinnbilder. Mythen zeigen innere [[Wahrheit]]en in Bildern: der Ritter als Suchender, der Drache als Prüfung, der [[Zauberer]] als Wissen, der verwunschene [[Wald]] als Ort der Wandlung. Genau darin gibt es eine Nähe zum [[Yoga]], denn auch Yoga arbeitet mit Symbolen, inneren Bildern und einem Weg der [[Verwandlung]]. Im Yoga geht es nicht bloß um Körperübungen, sondern um [[Selbsterkenntnis]], [[Sammlung]] und ein bewussteres Leben. So wie ein Mythos eine äußere Erzählung ist, kann Yoga als innere Praxis verstanden werden: Du gehst durch Herausforderungen, lernst dich selbst kennen und ordnest dein Leben neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[spirituell]] passt das gut zusammen. In vielen alten Mythen wird die Welt nicht als rein materiell gesehen, sondern als durchlässig für Unsichtbares: für [[Zeichen]], Kräfte, göttliche Fügung oder heilige Orte. Das erinnert an religiöse und mystische [[Tradition]]en, auch wenn der kulturelle Rahmen ein anderer ist. In diesem Sinn kann englische Mythologie wie ein symbolischer Spiegel wirken: Sie lädt dich ein, über [[Mut]], [[Treue]], [[Versuchung]], [[Wandlung ]]und Berufung nachzudenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zitat aus der [https://www.yoga-vidya.de/ Bhagavad Gita] lautet: „Der Mensch ist das, was sein Glaube aus ihm macht.“ Das passt hier gut, weil Mythen und Yoga beide zeigen, wie stark innere Bilder und innere Haltung das Leben prägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[England]] &lt;br /&gt;
* [[Kelten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Krankheitssymptom&amp;diff=1313795</id>
		<title>Krankheitssymptom</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Krankheitssymptom&amp;diff=1313795"/>
		<updated>2026-07-26T06:51:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Yoga-Ayurveda-kongress.jpg|mini|Krankheitssymptome erkennen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Krankheitssymptom&#039;&#039;&#039; - Mittels Krankheitssymptome kann man auf die zugrundeliegende [[Krankheit]] schließen und [[Therapie]]n überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Ayurveda]] ist ein Krankheitssymptom nicht nur ein einzelnes Zeichen am Körper, sondern ein Hinweis darauf, dass etwas aus dem [[Gleichgewicht]] geraten ist. Während die moderne Medizin oft fragt: „Welches [[Organ]] ist betroffen?“, fragt Ayurveda eher: „Welches Grundprinzip ist gestört?“ Dahinter stehen die drei Kräfte [[Vata]], [[Pitta]] und [[Kapha]], also Bewegungs-, Stoffwechsel- und Strukturprinzip. Ein Symptom wie [[Müdigkeit]], [[Unruhe]], Sodbrennen oder [[Schleim]] wird deshalb nicht nur als isoliertes Problem gesehen, sondern als Ausdruck eines tieferen Ungleichgewichts von Körper, Geist und Lebensweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff ist in diesem Zusammenhang eng mit der indischen Heiltradition verbunden. Ayurveda bedeutet sinngemäß „Wissen vom Leben“ und ist Teil der alten indischen Kultur, in der Gesundheit nie nur körperlich verstanden wurde. In vielen [[hinduistisch]] geprägten Denkweisen gehört der Mensch nicht nur in einen biologischen Zusammenhang, sondern auch in einen seelischen, sozialen und [[spirituell]]en. Darum spielen im Ayurveda auch [[Ernährung]], Tagesrhythmus, [[Verhalten]], [[Gedanken]] und innere Haltung eine große Rolle. Ein Symptom kann also auch als Einladung verstanden werden, das eigene Leben genauer anzuschauen: Schlafe ich genug? Bin ich innerlich überreizt? Lebe ich gegen meinen Rhythmus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier berührt Ayurveda den [[Yoga]]. Yoga ist nicht nur Körperübung, sondern ein Weg der Sammlung und Selbstdisziplin. In diesem Sinn kann eine [https://www.yoga-vidya.de/ Yogapraxis] helfen, Symptome besser zu verstehen und zu beruhigen, weil sie Atem, Nervensystem und Aufmerksamkeit ordnet. Wenn jemand etwa unter innerer Unruhe leidet, wäre eine passende Praxis nicht extreme Anstrengung, sondern ruhiges Atmen, sanfte [[Vorbeuge]]n, längeres Ausatmen und stille Sitzmeditation. So wird nicht nur der Körper bewegt, sondern auch der Geist beruhigt. Genau das ist der ayurvedische Blick: Nicht gegen das Symptom kämpfen, sondern die Ursache im Lebensstil und im inneren Zustand suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einfaches Beispiel: Wenn jemand häufig unter Völlegefühl und [[Trägheit]] leidet, würde Ayurveda das oft als Zeichen von zu viel Kapha deuten. Die Praxis dahinter könnte dann sein: morgens warmes [[Wasser]] trinken, leichte warme Mahlzeiten essen, sich regelmäßig bewegen, nicht zu spät essen und eine aktivierende, aber nicht überfordernde Yoga-Routine üben. Das Ziel ist nicht, das Symptom nur zu unterdrücken, sondern wieder mehr innere [[Balance]] herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Diagnose]] &lt;br /&gt;
* [[Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogawiki:Überarbeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anupurna&amp;diff=1313794</id>
		<title>Anupurna</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anupurna&amp;diff=1313794"/>
		<updated>2026-07-26T00:28:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Dal Dhal Essen Nahrung Speise indisch.jpg|mini|Anupurna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anupurna&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: अनुपूर्ण anupūrṇa &#039;&#039;adj.&#039;&#039;) = die im Überfluss gibt. Dies ist eine andere Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anupurna ist sehr wahrscheinlich als [[Annapurna]] gemeint, ein Sanskrit-Wort für „die [[Nahrung]] spendende“ oder „die reichlich Versorgende“. Im [[spirituell]]en Sinn steht der Begriff für die göttliche [[Fülle]], die das Leben erhält: Nahrung, [[Fürsorge]], [[Fruchtbarkeit]] und die Kraft, alles Lebendige zu nähren. In [[Indien]] ist Annapurna auch ein Name der [[Göttin]], die als Ausdruck von [[Shakti]], also göttlicher weiblicher Kraft, verehrt wird. Im [[Hinduismus]] erinnert sie daran, dass Nahrung nicht nur etwas Materielles ist, sondern heilig: Was dich ernährt, ist ein [[Geschenk]]. Im Yoga bedeutet das auch, deinen Körper als [[Tempel]] zu achten und mit Maß, [[Dankbarkeit]] und Bewusstsein zu leben. Der Begriff verbindet also Alltag und Spiritualität: essen, versorgen, teilen, danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Praxis dahinter könnte sein, vor dem [[Essen]] kurz still zu werden und innerlich Dankbarkeit zu empfinden — nicht nur für das Essen, sondern auch für alle Menschen, die dazu beigetragen haben. Du kannst dir vornehmen, heute selbst „nährend“ zu sein: mit einem freundlichen Wort, einer helfenden Tat oder einem Teilen von Zeit und Kraft. So wird Annapurna zu einer gelebten Haltung (vgl. auch [[Karma Yoga]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu passt ein Satz von [https://www.yoga-vidya.de/ Swami Sivananda]: „Serve, love, give, purify, meditate, realise.“ = Diene, liebe, gib, reinige dich, meditiere und verwirkliche dein Selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch== &lt;br /&gt;
*[[Apurna]]&lt;br /&gt;
*[[Paripurna]]&lt;br /&gt;
*[[Sampurna]] &lt;br /&gt;
*[[Purna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anupurna&amp;diff=1313793</id>
		<title>Anupurna</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Anupurna&amp;diff=1313793"/>
		<updated>2026-07-26T00:24:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Guido T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Dal Dhal Essen Nahrung Speise indisch.jpg|mini|Anupurna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anupurna&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: अनुपूर्ण anupūrṇa &#039;&#039;adj.&#039;&#039;) = die im Überfluss gibt. Dies ist eine andere Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anupurna ist sehr wahrscheinlich als [[Annapurna]] gemeint, ein Sanskrit-Wort für „die [[Nahrung]] spendende“ oder „die reichlich Versorgende“. Im [[spirituell]]en Sinn steht der Begriff für die göttliche [[Fülle]], die das Leben erhält: Nahrung, [[Fürsorge]], [[Fruchtbarkeit]] und die Kraft, alles Lebendige zu nähren. In [[Indien]] ist Annapurna auch ein Name der [[Göttin]], die als Ausdruck von [[Shakti]], also göttlicher weiblicher Kraft, verehrt wird. Im [[Hinduismus]] erinnert sie daran, dass Nahrung nicht nur etwas Materielles ist, sondern heilig: Was dich ernährt, ist ein [[Geschenk]]. Im Yoga bedeutet das auch, deinen Körper als [[Tempel]] zu achten und mit Maß, [[Dankbarkeit]] und Bewusstsein zu leben. Der Begriff verbindet also Alltag und Spiritualität: essen, versorgen, teilen, danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Praxis dahinter könnte sein, vor dem [[Essen]] kurz still zu werden und innerlich Dankbarkeit zu empfinden — nicht nur für das Essen, sondern auch für alle Menschen, die dazu beigetragen haben. Du kannst dir vornehmen, heute selbst „nährend“ zu sein: mit einem freundlichen Wort, einer helfenden Tat oder einem Teilen von Zeit und Kraft. So wird Annapurna zu einer gelebten Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu passt ein Satz von [https://www.yoga-vidya.de/ Swami Sivananda]: „Serve, love, give, purify, meditate, realise.“ = Diene, liebe, gib, reinige dich, meditiere und verwirkliche dein Selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch== &lt;br /&gt;
*[[Apurna]]&lt;br /&gt;
*[[Paripurna]]&lt;br /&gt;
*[[Sampurna]] &lt;br /&gt;
*[[Purna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Guido T</name></author>
	</entry>
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