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	<title>Yogawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-09T09:00:05Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49082</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
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		<updated>2013-03-19T16:01:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Yogaunterricht mit Kindergartenkindern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet Verwirrung stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Erzieherin/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die Kosmische Erziehung ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in Zusammenhang gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der Politik sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre Entstehung sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie Bewunderung, [[Dankbarkeit]] und Begeisterung erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den Mitmenschen und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht getrennt vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen Plan gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonie|Harmonisierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person verstandenes göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen Kriterien kindliches Verhalten zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre Auffassung. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische Theorie nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Kindergarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yogaunterricht mit Kindergartenkindern===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Erfahrungsbericht von Christine Endris, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der integrative städtische Kindergarten meines 4-jährigen Enkelkindes ist sehr vielseitig in seinen nachmittags durchgeführten Projektangeboten, das geht von Arbeiten mit Holz über Englisch- und Computerkurse bis hin zu Yogaunterricht. Den Yogaunterricht hatte ich ins Gespräch gebracht, die Idee wurde von der Leiterin freudig aufgegriffen. Ich hatte allerdings nicht vor, die Stunden selbst zu geben, zum einen, weil ich immerhin die Oma bin, zum anderen, weil ich mit Kindergartenkindern keine&lt;br /&gt;
Unterrichts[[erfahrung]] hatte. Mit älteren Kindern durchaus, und an Fortbildungen für Kinderyoga hatte ich auch immer wieder in meiner langjährigen Yogalehrerpraxis teilgenommen. Aber – ich machte mich auf die Suche nach einer jungen sympathischen Yogalehrerin - ein ebensolcher Yogalehrer durfte es selbstverständlich auch sein. Das dauerte, denn all die netten Frauen und Männer, die ich ansprach, hatten leider keine Zeit. Das Projekt wollte ich jedoch auf keinen Fall scheitern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit fand der Kinderyogakongress in Bad Meinberg statt und ich nahm daran teil. Die Referenten – alles, was im Kinderyoga derzeit Rang und Namen sprich Bücher geschrieben, Untersuchungen gemacht, Kinderyogalehrer ausgebildet oder auch sehr erfolgreich in Schulen gearbeitet hat – berichteten mit großer [[Begeisterung]] von ihrer [[Arbeit]], die Workshops waren sehr interessant, die [[Forschung]]sergebnisse äußerst positiv. Es gab sehr viele praktische Stunden. Ich wusste, auch aus früheren Aus- und Fortbildungen, dass Kinderyoga hauptsächlich spielerisch mit [[Geschichte]]n, [[Bild]]ern und [[Entspannung]]s[[reise]]n arbeitet. Das klappte mit den Workshopteilnehmern stets vorzüglich und machte viel [[Freude]]. Und da Yoga ja auch alterslos ist und eigentlich nie aufhört, beschloss ich, den Unterricht selbst in die Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige wenige Bücher und Konzepte zum Yogaunterricht für Vorschulkinder, alle diese waren und sind mir als Bibliothekarin zugänglich und ich bereitete mich sehr gründlich auf die Yogastunden vor. Als [[Material]]ien werden unbedingt gebraucht dünne rutschfeste Gummimatten, über die ein Kindauch einmal laufen kann, ohne darüber zu stolpern, empfehlenswert sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*eine [[Klangschale]]&lt;br /&gt;
*eine [[Kerze]] (mit sicherem Standort beim lebhaften Teil!)&lt;br /&gt;
*ein schöner Stein oder eine Blume zur Kerze&lt;br /&gt;
*ein Redestab&lt;br /&gt;
*ein Schwungtuch&lt;br /&gt;
*Kuscheltiere&lt;br /&gt;
*[[Mandala]]vorlagen für Kinder zum Ausmalen und Buntstifte.&lt;br /&gt;
*Ich kaufte zudem mehrere CDs mit [[Entspannung]]smusik (z. B. Flötenkonzerte, Adagios, Nussknackersuite und Kinderlieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ersten Stunde waren neun von zehn Kindern anwesend, ein Junge würde erst nach Ramadan teilnehmen. Die [[Gruppe]] bestand aus Kindern, die etwas [[Ruhe|ruhiger]] oder auch umgekehrt etwas [[Mut|mutiger]] werden , könnten, drei Jungen und sieben Mädchen. Auch mein Enkelkind war dabei – ein (wie sich zeigte gelungener) Versuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Aufgabe, nämlich die Matten in Kreisform zu legen und sich selbst darauf zu setzen, ist eine große und schwere. Wie sieht so ein Kreis aus? Wer sitzt neben wem? Wer darf neben mir sitzen? Später: Wer hat beim letzten Mal neben mir gesessen? Wer darf die Klangschale hinstellen? Wer darf das Streichholz – die Kerze – ausblasen? Kann sein, dass einem auch eben einfällt, eigentlich auf die Toilette gehen oder dringend etwas trinken zu müssen... meine tollen Konzepte konnte ich erst einmal vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ritual]] entwickelte sich zu Beginn der Stunde das Anschlagen der Klangschale durch jedes Kind,während alle anderen zu hören, bis der [[Ton]] verklungen ist. Für meine Kindergartenkinder war dies ein Ereignis: die Schale so zu halten, dass sie auch klingen kann, richtig zu schlagen, ordentlich und zur rechten Zeit die Schale weiterzugeben (wird von der Runde genau beobachtet), bei den anderen Kindern zuzuhören und – wer fängt denn überhaupt an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ritual: der Redestab. Jede(r) ist dran und darf sagen, was er(sie) gemacht hat, was ihr, bzw. ihm gefallen hat, was nicht – kurz, was jedem Kind wichtig ist. Dabei schienen oftmals auch [[Konflikt]]e der Kinder durch, die sie hier aussprechen durften. Dass es für alle ein Lernprozess war, etwas Persönliches zu einem Satz zu formulieren, jedes Kind aussprechen zu lassen und anderen zuzuhören, muss ich nicht besonders erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Yogastunde stellte ich Yoga als ein altes Übungssystem aus Indien vor mit dem [[Ziel]], [[Gesundheit|gesund]] und [[glück]]lich zu sein. Wann bin ich glücklich? Wodurch werde ich [[Krankheit|krank]]? Wie bleibe ich gesund? Wie kann ich [[Freundlichkeit|freundlich]] mit mir selbst und mit anderen umgehen? Wie ist es, wenn ich michund andere [[schlecht]] behandle? Was tue ich da? Lange kann man nicht theoretisieren mit Kindergartenkindern, aber die Beiträge waren sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga werden Tiere oder Gegenstände in Körperhaltungen (Asanas) dargestellt. Dadurch bekommen die Kinder mehr Gefühl für ihren Körper und durch das ruhige Halten der Stellungen entwickelt sich neben Flexibilität auch innere und äußere Ruhe. Soweit die Theorie. Die Atmung wurde bewusst gemacht mit der Hand auf dem Bauch und mit Kuscheltieren, die dort Aufzug fahren. Das machte Freude, wenn denn die Tierchen endlich alle richtig verteilt sind und nicht der auserkorene Teddy beim Nachbarn gelandet ist... Meine Traumgeschichte vom Storch, der nach Afrika fliegt, wurde nicht verstanden – sollten die Kinder nun einen Storch spielen – mit viel Gewedel und Geklapper – oder sollten sie daliegen und sich die Geschichte nur vorstellen? Letzteres fiel den Kindern stets sehr schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie agierten lieber mit allem, was sie haben und können. Ein Löwe ist nun einmal ein lautes Tier, ein Affe ebenso, und Vögel sind auch ganz schön wild. Die Katze miaut, der Frosch macht quak, der Raum ist groß und lädt zum Toben ein. Einzig beim Baum oder bei der Kobra kam etwas [[Ruhe]] auf. Wie genial und einleuchtend erschien mir in den Yogalehrer-Workshops das Wattebausch- und Luftballonblasespiel mit Strohhalmenals Bewusstmachung und Stärkung der [[Atem]]tätigkeit. Nun, als ich dies meinen Kleinen anbot, musste ich staunen, wie vollkommen sie Wattebäuschchen und Luftballons unter ihren [[Körper]]n begraben können: sie stürzten mit [[Enthusiasmus]] und Geschrei alle auf einen Haufen. Ich hätte es vielleicht noch einmal zu zweit versuchen sollen, doch was machen in dieser [[Zeit]] die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der dritten, für meine Begriffe sehr chaotischen Stunde, hielt ich Rücksprache mit einer praxiserfahrenen Kindergartenkinder-Yogalehrerin, die folgende Hinweise gab: die Gruppe sollte bei sehr lebhaften Kindern maximal sechs bis acht Teilnehmer haben und nicht länger als 45 Minuten dauern mit anschließendem  Malen, außerdem sollten Regeln vereinbart werden. Eine Lehrerin für Sonderpädagogik aus meinem Freundeskreis wies mich darauf hin, dass 4-5jährige Kinder gerade dabei sind, Grundkompetenzen zu er[[lernen]]. Auch sie riet, [[Grenze]]n und [[Regel]]n zu besprechen und evtl. die Gruppe zu verkleinern. Zudem sei es sehr schwer für Kinder, den großen Toberaum mit seinen Spiel- und Sportelementen nun als einen Raum für das Verbleiben auf einer Matte und für [[Stille|stille]] [[Aktivität]]en zu nutzen. Das war mir klar, doch ein kleinerer Raum stand nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kinderyoga werden hauptsächlich Geschichten zu speziellen Themen wie Reise in den Urwald, am Wasser, im Wald, auf dem Bauernhof erzählt, wozu die kleinen Teilnehmer bei jedem Tier oder Gegenstand das entsprechende [[Asana]] (Körperstellung) machen. Schulkinder begreifen dies recht schnell und sind, wie die [[Erfahrung]] lehrt, mit viel [[Freude]] dabei. Kindergartenkinder sind anders. Sie agieren mit allem, was sie haben. Dies musste ich erkennen und ((Akzeptanz|akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schöne ruhige [[Moment]]e gab es während der Massagen: Das Löwenbaby bekommt vom Löwenpapa den Pelz gewaschen oder auf dem Rücken des [[Partner]]s wird eine Pizza gebacken mit Teig kneten, ausrollen, Oliven drauflegen – auch Erdbeeren werden verlangt – Tomatensauce verstreichen, würzen, backen usw. Wenn sich hier die Kinder darauf geeinigt haben, wer mit wem massiert, ist dies wirklich eine schöne Erfahrung. Dabei wurde auch [[Respekt]] vor den [[Wunsch|Wünschen]] des anderen erlernt, z.B. ob auf dem Popo massiert wird oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehe, ein Kind fühlte sich ungerecht behandelt. Dieses Thema lag während einiger Stunden vor. Es wurde gründlich protestiert, ausgespielt oder auch ausgeweint. Dies waren schwierige Situationen.Teilweise bin ich darauf eingegangen, teilweise, wenn ich das [[Gefühl]]hatte, dass es Mittel zum Zweckist, habe ich ignoriert, teilweise habe ich mich deutlich abgegrenzt. Später, nachdem mich die Kinderbesser kannten, habe ich manchmal das Verhalten etwas überspitzt als Spiegel dargestellt. Das war komisch und sie mussten lachen. Sie lernten zu verstehen, dass wir mit [[Protest]]en nicht weiterkommen und dass ich mich nicht zerteilen kann, um jedem [[Gerechtigkeit|gerecht]] werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne angenommen wurden [[Spiel]]e, in denen beispielsweise mit den Fußzehen Nüsse gegriffen oder blind Gegenstände ertastet wurden. Auch unter, auf und mit dem Schwungtuch entwickelten sich [[phantasie]]volle Übungen.Sehr selten gelungen ist mir der Einsatz von [[Musik]]. Während der [[Bewegung]]en wurde sie kaum wahrgenommen und zum Liegen und Zuhören kam es eher selten. Das Arbeiten mit Abbildungen von Tieren und Gegenständen und der Umsetzung in eine Yogastellung erforderte sehr viel [[Konzentration]]. Das gelang noch nicht allen Kindern aus vielerlei Gründen. Ich bin davon [[Überzeugung|überzeugt]], nach weiteren Stunden wären hier gute [[Fortschritt]]e zu erzielen. Dafür kannte ihre[[ Kreativität]] bei der [[Darstellung]] eigener Tiere keine [[Grenze]]n! Partnerübungen kamen sehr gut an und wurden gerne wiederholt. Gegen Ende der 20 Unterrichtseinheiten wurde der Sonnengruß erlernt mit kindlichem Text. Das wäre zu Beginn undenkbar gewesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss der Stunde durften die Kinder Mandalas ausmalen. Mandalas in ihrer kreisförmigen Gleichheit scheinen sehr [[Positivität|positiv]] auf Kinder zu wirken, sie freuten sich sehr auf diese Zeit und gar manche abholenden Eltern hatten das [[Problem]], ihre Kleinen loszureissen. Insbesondere auch dann, wenn die [[Gespräch]]e gerade so gut waren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Ritual wurden die in jeder Stunde neuen Vorlagen verteilt und die Buntstifte in die Mitte gelegt. Wie ein Ritual wurde um das eine bestimmte Rosa gekämpft und zu Beginn musste ich öfters Schiedsrichterin spielen. Zu meiner großen [[Freude]] hat insbesondere ein Kind, das große [[Schwierigkeit]]en hatte und oft fast selbstzerstörerisch eine Außenseiterrolle einnahm, diese Verteilerrolle in einer ausgewogenen und freundlichen Art und Weise übernommen. Dieses Mädchen hat zu Beginn des Yogakurses häufig gestritten, boykottiert, andere angegriffen, es war unkonzentriert und kaute oft Fingernägel. Es hat seine Mandalas nach dem Ausmalen zerstört und wirkte wie heimatlos. Ich habe mich sehr darum bemüht, dass es sich selber stärker respektiert und wertschätzt, z.B. durch Mit[[hilfe]] zu Beginn und Ende der Stunden, durch Würdigung seiner Beiträge und seiner Bilder. Dies natürlich immer in Ausgewogenheit mit den anderen Kindern, da waren sie Lehrmeister für mich - und ich fürsie. Sie hatten ein feines [[Gespür ]]für notwendige [[Zuwendung]]. Aber die Bemühungen haben sich ge[[lohn]]t. Dieses Mädchen hat sich im Lauf der Zeit ganz stark verändert, gewann [[Vertrauen]] zu sich und zu anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Mädchen hat in jeder Stunde geweint, wenn es zu laut wurde, wenn es nicht neben mir sitzen konnte, wenn ich mich nicht im Besonderen um es kümmerte und und und – dies verlor sich mehr und mehr. Wieder andere konnten nie ihren Mund halten oder sie wollten eigentlich nur sich balgen und spielen. Jede {{Situation]] erforderte [[Konzentration]], Klugheit und Geschick. Ehrlich gesagt, habe ich oft gedacht: Du hast als Yogalehrerin und dazu auch noch pädagogisch versagt. Oder: Das ist doch kein Yoga! Jetzt, am Ende des Kurses, sehe ich viele wirklich erfreuliche Ergebnisse! Vor allen Dingen die [[Begeisterung]] der Kinder für ihr Yoga. Auch die Rückmeldungen der Eltern waren sehr positiv. Die Kinder haben offensichtlich mehr erfahren und gelernt, als ich mir das vorstellen konnte! Jeder hat von jedem gelernt, auch ich. Und Leachen, meine Enkelin, hat begriffen, dass ich sie trotzdem liebe, auch wenn sie im Kinderyoga keine [[Privileg]]ien hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga im Kindergarten braucht eine lange Anlaufzeit und für den Unterrichtenden einen langen [[Atem]]. Die Kinder müssen erst einmal [[Verstand|verstehen]], worum es in etwa geht. Sie brauchen Zeit, um ein Vertrauensverhältnis zu ihrer Yogalehrerin / ihrem Yogalehrer aufbauen zu können. Man sollte viel [[Geduld]] haben und mit den eigenen [[Erwartung]]en sehr vorsichtig sein. Es ist empfehlenswert, dass der Raum nicht zu groß ist und möglichst wenige Spielangebote liefert, damit die Kinder leichter in derKonzentration bleiben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment Yoga im Kindergarten lohnt sich auf jeden Fall. Die Kinder mögen es viel mehr, als man selbst vermutet.[[Flexibilität]], [[Phantasie]] und [[Freude]] werden vom Yogalehrer gefordert – alles, was Kinder noch besitzen und auszeichnet.&lt;br /&gt;
Ich möchte viele Yogalehrer dazu ermuntern und mit meinem Bericht ermutigen, sich diesem wunderbaren Bereich zuzuwenden. Die Kinder sind außerordentlich dankbare Probanden. Meine [[Erfahrung]] ist, dass Kindergärten und Schulen ein großes Interesse an Kinderyogastunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall: Viel [[Spaß]] dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein körperorientiertes Trainingsprogramm entwickelt, was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum Konzept der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern beobachteten zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten spielerisch die deutsche Sprache, da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso bewusster nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher Aspekt, der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein gesundes Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu kräftigen, aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich offener und präsenter zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ritual]]e sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an Ordnungsprinzipien zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die gute und lichtvolle [[Gedanke]]n brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles Bindeglied zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glaube]]nsrichtungen und Weltanschauungen sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html Kinderyoga Wirksamkeitsstudien] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Erfahrung|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für Singen allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar, mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49081</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49081"/>
		<updated>2013-03-19T15:58:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Yogaunterricht mit Kindergartenkindern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet Verwirrung stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Erzieherin/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die Kosmische Erziehung ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in Zusammenhang gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der Politik sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre Entstehung sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie Bewunderung, [[Dankbarkeit]] und Begeisterung erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den Mitmenschen und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht getrennt vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen Plan gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonie|Harmonisierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person verstandenes göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen Kriterien kindliches Verhalten zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre Auffassung. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische Theorie nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Kindergarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yogaunterricht mit Kindergartenkindern===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Erfahrungsbericht von Christine Endris, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der integrative städtische Kindergarten meines 4-jährigen Enkelkindes ist sehr vielseitig in seinen nachmittags durchgeführten Projektangeboten, das geht von Arbeiten mit Holz über Englisch- und Computerkurse bis hin zu Yogaunterricht. Den Yogaunterricht hatte ich ins Gespräch gebracht, die Idee wurde von der Leiterin freudig aufgegriffen. Ich hatte allerdings nicht vor, die Stunden selbst zu geben, zum einen, weil ich immerhin die Oma bin, zum anderen, weil ich mit Kindergartenkindern keine&lt;br /&gt;
Unterrichts[[erfahrung]] hatte. Mit älteren Kindern durchaus, und an Fortbildungen für Kinderyoga hatte ich auch immer wieder in meiner langjährigen Yogalehrerpraxis teilgenommen. Aber – ich machte mich auf die Suche nach einer jungen sympathischen Yogalehrerin - ein ebensolcher Yogalehrer durfte es selbstverständlich auch sein. Das dauerte, denn all die netten Frauen und Männer, die ich ansprach, hatten leider keine Zeit. Das Projekt wollte ich jedoch auf keinen Fall scheitern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit fand der Kinderyogakongress in Bad Meinberg statt und ich nahm daran teil. Die Referenten – alles, was im Kinderyoga derzeit Rang und Namen sprich Bücher geschrieben, Untersuchungen gemacht, Kinderyogalehrer ausgebildet oder auch sehr erfolgreich in Schulen gearbeitet hat – berichteten mit großer [[Begeisterung]] von ihrer [[Arbeit]], die Workshops waren sehr interessant, die [[Forschung]]sergebnisse äußerst positiv. Es gab sehr viele praktische Stunden. Ich wusste, auch aus früheren Aus- und Fortbildungen, dass Kinderyoga hauptsächlich spielerisch mit [[Geschichte]]n, [[Bild]]ern und [[Entspannung]]s[[reise]]n arbeitet. Das klappte mit den Workshopteilnehmern stets vorzüglich und machte viel [[Freude]]. Und da Yoga ja auch alterslos ist und eigentlich nie aufhört, beschloss ich, den Unterricht selbst in die Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige wenige Bücher und Konzepte zum Yogaunterricht für Vorschulkinder, alle diese waren und sind mir als Bibliothekarin zugänglich und ich bereitete mich sehr gründlich auf die Yogastunden vor. Als [[Material]]ien werden unbedingt gebraucht dünne rutschfeste Gummimatten, über die ein Kindauch einmal laufen kann, ohne darüber zu stolpern, empfehlenswert sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*eine [[Klangschale]]&lt;br /&gt;
*eine [[Kerze]] (mit sicherem Standort beim lebhaften Teil!)&lt;br /&gt;
*ein schöner Stein oder eine Blume zur Kerze&lt;br /&gt;
*ein Redestab&lt;br /&gt;
*ein Schwungtuch&lt;br /&gt;
*Kuscheltiere&lt;br /&gt;
*[[Mandala]]vorlagen für Kinder zum Ausmalen und Buntstifte.&lt;br /&gt;
*Ich kaufte zudem mehrere CDs mit [[Entspannung]]smusik (z. B. Flötenkonzerte, Adagios, Nussknackersuite und Kinderlieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ersten Stunde waren neun von zehn Kindern anwesend, ein Junge würde erst nach Ramadan teilnehmen. Die [[Gruppe]] bestand aus Kindern, die etwas [[Ruhe|ruhiger]] oder auch umgekehrt etwas [[Mut|mutiger]] werden , könnten, drei Jungen und sieben Mädchen. Auch mein Enkelkind war dabei – ein (wie sich zeigte gelungener) Versuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Aufgabe, nämlich die Matten in Kreisform zu legen und sich selbst darauf zu setzen, ist eine große und schwere. Wie sieht so ein Kreis aus? Wer sitzt neben wem? Wer darf neben mir sitzen? Später: Wer hat beim letzten Mal neben mir gesessen? Wer darf die Klangschale hinstellen? Wer darf das Streichholz – die Kerze – ausblasen? Kann sein, dass einem auch eben einfällt, eigentlich auf die Toilette gehen oder dringend etwas trinken zu müssen... meine tollen Konzepte konnte ich erst einmal vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ritual]] entwickelte sich zu Beginn der Stunde das Anschlagen der Klangschale durch jedes Kind,während alle anderen zu hören, bis der [[Ton]] verklungen ist. Für meine Kindergartenkinder war dies ein Ereignis: die Schale so zu halten, dass sie auch klingen kann, richtig zu schlagen, ordentlich und zur rechten Zeit die Schale weiterzugeben (wird von der Runde genau beobachtet), bei den anderen Kindern zuzuhören und – wer fängt denn überhaupt an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ritual: der Redestab. Jede(r) ist dran und darf sagen, was er(sie) gemacht hat, was ihr, bzw. ihm gefallen hat, was nicht – kurz, was jedem Kind wichtig ist. Dabei schienen oftmals auch [[Konflikt]]e der Kinder durch, die sie hier aussprechen durften. Dass es für alle ein Lernprozess war, etwas Persönliches zu einem Satz zu formulieren, jedes Kind aussprechen zu lassen und anderen zuzuhören, muss ich nicht besonders erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Yogastunde stellte ich Yoga als ein altes Übungssystem aus Indien vor mit dem [[Ziel]], [[Gesundheit|gesund]] und [[glück]]lich zu sein. Wann bin ich glücklich? Wodurch werde ich [[Krankheit|krank]]? Wie bleibe ich gesund? Wie kann ich [[Freundlichkeit|freundlich]] mit mir selbst und mit anderen umgehen? Wie ist es, wenn ich michund andere [[schlecht]] behandle? Was tue ich da? Lange kann man nicht theoretisieren mit Kindergartenkindern, aber die Beiträge waren sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga werden Tiere oder Gegenstände in Körperhaltungen (Asanas) dargestellt. Dadurch bekommen die Kinder mehr Gefühl für ihren Körper und durch das ruhige Halten der Stellungen entwickelt sich neben Flexibilität auch innere und äußere Ruhe. Soweit die Theorie. Die Atmung wurde bewusst gemacht mit der Hand auf dem Bauch und mit Kuscheltieren, die dort Aufzug fahren. Das machte Freude, wenn denn die Tierchen endlich alle richtig verteilt sind und nicht der auserkorene Teddy beim Nachbarn gelandet ist... Meine Traumgeschichte vom Storch, der nach Afrika fliegt, wurde nicht verstanden – sollten die Kinder nun einen Storch spielen – mit viel Gewedel und Geklapper – oder sollten sie daliegen und sich die Geschichte nur vorstellen? Letzteres fiel den Kindern stets sehr schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie agierten lieber mit allem, was sie haben und können. Ein Löwe ist nun einmal ein lautes Tier, ein Affe ebenso, und Vögel sind auch ganz schön wild. Die Katze miaut, der Frosch macht quak, der Raum ist groß und lädt zum Toben ein. Einzig beim Baum oder bei der Kobra kam etwas [[Ruhe]] auf. Wie genial und einleuchtend erschien mir in den Yogalehrer-Workshops das Wattebausch- und Luftballonblasespiel mit Strohhalmenals Bewusstmachung und Stärkung der [[Atem]]tätigkeit. Nun, als ich dies meinen Kleinen anbot, musste ich staunen, wie vollkommen sie Wattebäuschchen und Luftballons unter ihren [[Körper]]n begraben können: sie stürzten mit [[Enthusiasmus]] und Geschrei alle auf einen Haufen. Ich hätte es vielleicht noch einmal zu zweit versuchen sollen, doch was machen in dieser [[Zeit]] die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der dritten, für meine Begriffe sehr chaotischen Stunde, hielt ich Rücksprache mit einer praxiserfahrenen Kindergartenkinder-Yogalehrerin, die folgende Hinweise gab: die Gruppe sollte bei sehr lebhaften Kindern maximal sechs bis acht Teilnehmer haben und nicht länger als 45 Minuten dauern mit anschließendem  Malen, außerdem sollten Regeln vereinbart werden. Eine Lehrerin für Sonderpädagogik aus meinem Freundeskreis wies mich darauf hin, dass 4-5jährige Kinder gerade dabei sind, Grundkompetenzen zu er[[lernen]]. Auch sie riet, [[Grenze]]n und [[Regel]]n zu besprechen und evtl. die Gruppe zu verkleinern. Zudem sei es sehr schwer für Kinder, den großen Toberaum mit seinen Spiel- und Sportelementen nun als einen Raum für das Verbleiben auf einer Matte und für [[Stille|stille]] [[Aktivität]]en zu nutzen. Das war mir klar, doch ein kleinerer Raum stand nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kinderyoga werden hauptsächlich Geschichten zu speziellen Themen wie Reise in den Urwald, am Wasser, im Wald, auf dem Bauernhof erzählt, wozu die kleinen Teilnehmer bei jedem Tier oder Gegenstand das entsprechende [[Asana]] (Körperstellung) machen. Schulkinder begreifen dies recht schnell und sind, wie die [[Erfahrung]] lehrt, mit viel [[Freude]] dabei. Kindergartenkinder sind anders. Sie agieren mit allem, was sie haben. Dies musste ich erkennen und ((Akzeptanz|akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schöne ruhige [[Moment]]e gab es während der Massagen: Das Löwenbaby bekommt vom Löwenpapa den Pelz gewaschen oder auf dem Rücken des [[Partner]]s wird eine Pizza gebacken mit Teig kneten, ausrollen, Oliven drauflegen – auch Erdbeeren werden verlangt – Tomatensauce verstreichen, würzen, backen usw. Wenn sich hier die Kinder darauf geeinigt haben, wer mit wem massiert, ist dies wirklich eine schöne Erfahrung. Dabei wurde auch [[Respekt]] vor den [[Wunsch|Wünschen]] des anderen erlernt, z.B. ob auf dem Popo massiert wird oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehe, ein Kind fühlte sich ungerecht behandelt. Dieses Thema lag während einiger Stunden vor. Es wurde gründlich protestiert, ausgespielt oder auch ausgeweint. Dies waren schwierige Situationen.Teilweise bin ich darauf eingegangen, teilweise, wenn ich das [[Gefühl]]hatte, dass es Mittel zum Zweckist, habe ich ignoriert, teilweise habe ich mich deutlich abgegrenzt. Später, nachdem mich die Kinderbesser kannten, habe ich manchmal das Verhalten etwas überspitzt als Spiegel dargestellt. Das war komisch und sie mussten lachen. Sie lernten zu verstehen, dass wir mit [[Protest]]en nicht weiterkommen und dass ich mich nicht zerteilen kann, um jedem [[Gerechtigkeit|gerecht]] werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne angenommen wurden [[Spiel]]e, in denen beispielsweise mit den Fußzehen Nüsse gegriffen oder blind Gegenstände ertastet wurden. Auch unter, auf und mit dem Schwungtuch entwickelten sich [[phantasie]]volle Übungen.Sehr selten gelungen ist mir der Einsatz von [[Musik]]. Während der [[Bewegung]]en wurde sie kaum wahrgenommen und zum Liegen und Zuhören kam es eher selten. Das Arbeiten mit Abbildungen von Tieren und Gegenständen und der Umsetzung in eine Yogastellung erforderte sehr viel [[Konzentration]]. Das gelang noch nicht allen Kindern aus vielerlei Gründen. Ich bin davon [[Überzeugung|überzeugt]], nach weiteren Stunden wären hier gute [[Fortschritt]]e zu erzielen. Dafür kannte ihre[[ Kreativität]] bei der [[Darstellung]] eigener Tiere keine [[Grenze]]n! Partnerübungen kamen sehr gut an und wurden gerne wiederholt. Gegen Ende der 20 Unterrichtseinheiten wurde der Sonnengruß erlernt mit kindlichem Text. Das wäre zu Beginn undenkbar gewesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss der Stunde durften die Kinder Mandalas ausmalen. Mandalas in ihrer kreisförmigen Gleichheit scheinen sehr [[Positivität|positiv]] auf Kinder zu wirken, sie freuten sich sehr auf diese Zeit und gar manche abholenden Eltern hatten das [[Problem]], ihre Kleinen loszureissen. Insbesondere auch dann, wenn die [[Gespräch]]e gerade so gut waren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Ritual wurden die in jeder Stunde neuen Vorlagen verteilt und die Buntstifte in die Mitte gelegt. Wie ein Ritual wurde um das eine bestimmte Rosa gekämpft und zu Beginn musste ich öfters Schiedsrichterin spielen. Zu meiner großen [[Freude]] hat insbesondere ein Kind, das große [[Schwierigkeit]]en hatte und oft fast selbstzerstörerisch eine [[Außenseiter]]rolle einnahm, diese Verteilerrolle in einer ausgewogenen und freundlichen Art und Weise übernommen. Dieses Mädchen hat zu Beginn des Yogakurses häufig gestritten, boykottiert, andere angegriffen, es war unkonzentriert und kaute oft Fingernägel. Es hat seine Mandalas nach dem Ausmalen zerstört und wirkte wie heimatlos. Ich habe mich sehr darum bemüht, dass es sich selber stärker respektiert und wertschätzt, z.B. durch Mit[[hilfe]] zu Beginn und Ende der Stunden, durch [[Würdigung]] seiner Beiträge und seiner Bilder. Dies natürlich immer in [[Ausgewogenheit]] mit den anderen Kindern, da waren sie Lehrmeister für mich - und ich fürsie. Sie hatten ein feines [[Gespür ]]für notwendige [[Zuwendung]]. Aber die Bemühungen haben sich ge[[lohn]]t. Dieses Mädchen hat sich im Lauf der Zeit ganz stark verändert, gewann [[Vertrauen]] zu sich und zu anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Mädchen hat in jeder Stunde geweint, wenn es zu laut wurde, wenn es nicht neben mir sitzen konnte, wenn ich mich nicht im Besonderen um es kümmerte und und und – dies verlor sich mehr und mehr. Wieder andere konnten nie ihren Mund halten oder sie wollten eigentlich nur sich balgen und spielen. Jede {{Situation]] erforderte [[Konzentration]], [[Klugheit ]]und [[Geschick]]. Ehrlich gesagt, habe ich oft gedacht: Du hast als Yogalehrerin und dazu auch noch pädagogisch versagt. Oder: Das ist doch kein Yoga! Jetzt, am Ende des Kurses, sehe ich viele wirklich erfreuliche Ergebnisse! Vor allen Dingen die [[Begeisterung ]]der Kinder für ihr Yoga. Auch die Rückmeldungen der Eltern waren sehr positiv. Die Kinder haben offensichtlich mehr erfahren und gelernt, als ich mir das vorstellen konnte! Jeder hat von jedem gelernt, auch ich. Und Leachen, meine Enkelin, hat begriffen, dass ich sie trotzdem liebe, auch wenn sie im Kinderyoga keine [[Privileg]]ien hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga im Kindergarten braucht eine lange Anlaufzeit und für den Unterrichtenden einen langen [[Atem]]. Die Kinder müssen erst einmal [[verstehen]], worum es in etwa geht. Sie brauchen Zeit, um ein Vertrauensverhältnis zu ihrer Yogalehrerin / ihrem Yogalehrer aufbauen zu können. Man sollte viel [[Geduld]] haben und mit den eigenen [[Erwartung]]en sehr vorsichtig sein. Es ist empfehlenswert, dass der Raum nicht zu groß ist und möglichst wenige Spielangebote liefert, damit die Kinder leichter in derKonzentration bleiben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment Yoga im Kindergarten lohnt sich auf jeden Fall. Die Kinder mögen es viel mehr, als man selbst vermutet. [[Flexibilität]], [[Phantasie]] und [[Freude]] werden vom Yogalehrer gefordert – alles, was Kinder noch besitzen und auszeichnet.&lt;br /&gt;
Ich möchte viele Yogalehrer dazu ermuntern und mit meinem Bericht ermutigen, sich diesem wunderbaren [[Bereich]] zuzuwenden. Die Kinder sind außerordentlich dankbare Probanden. Meine [[Erfahrung]] ist, dass Kindergärten und Schulen ein großes Interesse an Kinderyogastunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall: Viel [[Spaß]] dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein körperorientiertes Trainingsprogramm entwickelt, was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum Konzept der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern beobachteten zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten spielerisch die deutsche Sprache, da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso bewusster nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher Aspekt, der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein gesundes Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu kräftigen, aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich offener und präsenter zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ritual]]e sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an Ordnungsprinzipien zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die gute und lichtvolle [[Gedanke]]n brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles Bindeglied zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glaube]]nsrichtungen und Weltanschauungen sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html Kinderyoga Wirksamkeitsstudien] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Erfahrung|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für Singen allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar, mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49078</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49078"/>
		<updated>2013-03-19T15:47:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Yogaunterricht mit Kindergartenkindern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet Verwirrung stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Erzieherin/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die Kosmische Erziehung ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in Zusammenhang gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der Politik sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre Entstehung sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie Bewunderung, [[Dankbarkeit]] und Begeisterung erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den Mitmenschen und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht getrennt vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen Plan gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonie|Harmonisierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person verstandenes göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen Kriterien kindliches Verhalten zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre Auffassung. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische Theorie nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Kindergarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yogaunterricht mit Kindergartenkindern===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Erfahrungsbericht von Christine Endris, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der integrative städtische Kindergarten meines 4-jährigen Enkelkindes ist sehr vielseitig in seinen nachmittags durchgeführten Projektangeboten, das geht von Arbeiten mit Holz über Englisch- und Computerkurse bis hin zu Yogaunterricht. Den Yogaunterricht hatte ich ins Gespräch gebracht, die Idee wurde von der Leiterin freudig aufgegriffen. Ich hatte allerdings nicht vor, die Stunden selbst zu geben, zum einen, weil ich immerhin die Oma bin, zum anderen, weil ich mit Kindergartenkindern keine&lt;br /&gt;
Unterrichts[[erfahrung]] hatte. Mit älteren Kindern durchaus, und an Fortbildungen für Kinderyoga hatte ich auch immer wieder in meiner langjährigen Yogalehrerpraxis teilgenommen. Aber – ich machte mich auf die Suche nach einer jungen sympathischen Yogalehrerin - ein ebensolcher Yogalehrer durfte es selbstverständlich auch sein. Das dauerte, denn all die netten Frauen und Männer, die ich ansprach, hatten leider keine Zeit. Das Projekt wollte ich jedoch auf keinen Fall scheitern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit fand der Kinderyogakongress in Bad Meinberg statt und ich nahm daran teil. Die Referenten – alles, was im Kinderyoga derzeit Rang und Namen sprich Bücher geschrieben, Untersuchungen gemacht, Kinderyogalehrer ausgebildet oder auch sehr erfolgreich in Schulen gearbeitet hat – berichteten mit großer [[Begeisterung]] von ihrer [[Arbeit]], die Workshops waren sehr interessant, die [[Forschung]]sergebnisse äußerst positiv. Es gab sehr viele praktische Stunden. Ich wusste, auch aus früheren Aus- und Fortbildungen, dass Kinderyoga hauptsächlich spielerisch mit [[Geschichte]]n, [[Bild]]ern und [[Entspannung]]s[[reise]]n arbeitet. Das klappte mit den Workshopteilnehmern stets vorzüglich und machte viel [[Freude]]. Und da Yoga ja auch alterslos ist und eigentlich nie aufhört, beschloss ich, den Unterricht selbst in die Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige wenige Bücher und Konzepte zum Yogaunterricht für Vorschulkinder, alle diese waren und sind mir als Bibliothekarin zugänglich und ich bereitete mich sehr gründlich auf die Yogastunden vor. Als [[Material]]ien werden unbedingt gebraucht dünne rutschfeste Gummimatten, über die ein Kindauch einmal laufen kann, ohne darüber zu stolpern, empfehlenswert sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*eine [[Klangschale]]&lt;br /&gt;
*eine [[Kerze]] (mit sicherem Standort beim lebhaften Teil!)&lt;br /&gt;
*ein schöner Stein oder eine Blume zur Kerze&lt;br /&gt;
*ein Redestab&lt;br /&gt;
*ein Schwungtuch&lt;br /&gt;
*Kuscheltiere&lt;br /&gt;
*[[Mandala]]vorlagen für Kinder zum Ausmalen und Buntstifte.&lt;br /&gt;
*Ich kaufte zudem mehrere CDs mit [[Entspannung]]smusik (z. B. Flötenkonzerte, Adagios, Nussknackersuite und Kinderlieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ersten Stunde waren neun von zehn Kindern anwesend, ein Junge würde erst nach Ramadan teilnehmen. Die [[Gruppe]] bestand aus Kindern, die etwas [[Ruhe|ruhiger]] oder auch umgekehrt etwas [[Mut|mutiger]] werden , könnten, drei Jungen und sieben Mädchen. Auch mein Enkelkind war dabei – ein (wie sich zeigte gelungener) Versuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Aufgabe, nämlich die Matten in Kreisform zu legen und sich selbst darauf zu setzen, ist eine große und schwere. Wie sieht so ein Kreis aus? Wer sitzt neben wem? Wer darf neben mir sitzen? Später: Wer hat beim letzten Mal neben mir gesessen? Wer darf die Klangschale hinstellen? Wer darf das Streichholz – die Kerze – ausblasen? Kann sein, dass einem auch eben einfällt, eigentlich auf die Toilette gehen oder dringend etwas trinken zu müssen... meine tollen Konzepte konnte ich erst einmal vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ritual]] entwickelte sich zu Beginn der Stunde das Anschlagen der Klangschale durch jedes Kind,während alle anderen zu hören, bis der [[Ton]] verklungen ist. Für meine Kindergartenkinder war dies ein Ereignis: die Schale so zu halten, dass sie auch klingen kann, richtig zu schlagen, ordentlich und zur rechten Zeit die Schale weiterzugeben (wird von der Runde genau beobachtet), bei den anderen Kindern zuzuhören und – wer fängt denn überhaupt an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ritual: der Redestab. Jede(r) ist dran und darf sagen, was er(sie) gemacht hat, was ihr, bzw. ihm gefallen hat, was nicht – kurz, was jedem Kind wichtig ist. Dabei schienen oftmals auch [[Konflikt]]e der Kinder durch, die sie hier aussprechen durften. Dass es für alle ein Lernprozess war, etwas Persönliches zu einem Satz zu formulieren, jedes Kind aussprechen zu lassen und anderen zuzuhören, muss ich nicht besonders erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Yogastunde stellte ich Yoga als ein altes Übungssystem aus Indien vor mit dem [[Ziel]], [[Gesundheit|gesund]] und [[glück]]lich zu sein. Wann bin ich glücklich? Wodurch werde ich [[Krankheit|krank]]? Wie bleibe ich gesund? Wie kann ich [[Freundlichkeit|freundlich]] mit mir selbst und mit anderen umgehen? Wie ist es, wenn ich michund andere [[schlecht]] behandle? Was tue ich da? Lange kann man nicht theoretisieren mit Kindergartenkindern, aber die Beiträge waren sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga werden Tiere oder Gegenstände in Körperhaltungen (Asanas) dargestellt. Dadurch bekommen die Kinder mehr Gefühl für ihren Körper und durch das ruhige Halten der Stellungen entwickelt sich neben Flexibilität auch innere und äußere Ruhe. Soweit die Theorie. Die Atmung wurde bewusst gemacht mit der Hand auf dem Bauch und mit Kuscheltieren, die dort Aufzug fahren. Das machte Freude, wenn denn die Tierchen endlich alle richtig verteilt sind und nicht der auserkorene Teddy beim Nachbarn gelandet ist... Meine Traumgeschichte vom Storch, der nach Afrika fliegt, wurde nicht verstanden – sollten die Kinder nun einen Storch spielen – mit viel Gewedel und Geklapper – oder sollten sie daliegen und sich die Geschichte nur vorstellen? Letzteres fiel den Kindern stets sehr schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie agierten lieber mit allem, was sie haben und können. Ein Löwe ist nun einmal ein lautes Tier, ein Affe ebenso, und Vögel sind auch ganz schön wild. Die Katze miaut, der Frosch macht quak, der Raum ist groß und lädt zum Toben ein. Einzig beim Baum oder bei der Kobra kam etwas [[Ruhe]] auf. Wie genial und einleuchtend erschien mir in den Yogalehrer-Workshops das Wattebausch- und Luftballonblasespiel mit Strohhalmenals Bewusstmachung und Stärkung der [[Atem]]tätigkeit. Nun, als ich dies meinen Kleinen anbot, musste ich staunen, wie vollkommen sie Wattebäuschchen und Luftballons unter ihren [[Körper]]n begraben können: sie stürzten mit [[Enthusiasmus]] und Geschrei alle auf einen Haufen. Ich hätte es vielleicht noch einmal zu zweit versuchen sollen, doch was machen in dieser [[Zeit]] die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der dritten, für meine [[Begriff]]e sehr chaotischen Stunde, hielt ich Rücksprache mit einer [[praxis]]erfahrenen Kindergartenkinder-Yogalehrerin, die folgende [[Hinweis]]e gab: die [[Gruppe]] sollte bei sehr lebhaften Kindern maximal sechs bis acht Teilnehmer haben und nicht länger als 45 Minuten dauern mit anschließendem  Malen, außerdem sollten [[Regel]]n vereinbart werden. Eine Lehrerin für Sonderpädagogik aus meinem Freundeskreis wies mich darauf hin, dass 4-5jährige Kinder gerade dabei sind, Grund[[kompetenz]]en zu er[[lernen]]. Auch sie riet, [[Grenze]]n und [[Regel]]n zu besprechen und evtl. die Gruppe zu verkleinern. Zudem sei es sehr schwer für Kinder, den großen Toberaum mit seinen Spiel- und Sportelementen nun als einen Raum für das Verbleiben auf einer Matte und für [[stille]] [[Aktivität]]en zu [[nutzen]]. Das war mir klar, doch ein kleinerer Raum stand nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kinderyoga werden hauptsächlich Geschichten zu speziellen Themen wie Reise in den Urwald, am Wasser, im Wald, auf dem Bauernhof erzählt, wozu die kleinen Teilnehmer bei jedem Tier oder Gegenstand das entsprechende [[Asana]]  (Körperstellung) machen. Schulkinder begreifen dies recht schnell und sind, wie die [[Erfahrung]] lehrt, mit viel [[Freude]] dabei. Kindergartenkinder sind anders. Sie agieren mit allem, was sie haben. Dies musste ich erkennen und akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schöne ruhige [[Moment]]e gab es während der [[Massage]]n: Das Löwenbaby bekommt vom Löwenpapa den Pelz gewaschen oder auf dem Rücken des [[Partner]]s wird eine Pizza gebacken mit Teig kneten, ausrollen, Oliven drauflegen – auch Erdbeeren werden verlangt – Tomatensauce verstreichen, würzen, backen usw. Wenn sich hier die Kinder darauf geeinigt haben, wer mit wem massiert, ist dies wirklich eine schöne Erfahrung. Dabei wurde auch [[Respekt]] vor den [[Wunsch|Wünschen]] des anderen erlernt, z.B. ob auf dem Popo massiert wird oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehe, ein Kind fühlte sich ungerecht behandelt. Dieses [[Thema]] lag während einiger Stunden vor. Es wurde gründlich protestiert, ausgespielt oder auch ausgeweint. Dies waren schwierige [[Situation]]en.Teilweise bin ich darauf eingegangen, teilweise, wenn ich das [[Gefühl ]]hatte, dass es [[Mittel]] zum [[Zweck]]ist, habe ich ignoriert, teilweise habe ich mich deutlich abgegrenzt. Später, nachdem mich die Kinderbesser kannten, habe ich manchmal das [[Verhalten]] etwas überspitzt als Spiegel dargestellt. Das war komisch und sie mussten lachen. Sie lernten zu verstehen, dass wir mit [[Protest]]en nicht weiterkommen und dass ich mich nicht zerteilen kann, um jedem [[Gerechtigkeit|gerecht]] werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne angenommen wurden [[Spiel]]e, in denen beispielsweise mit den Fußzehen Nüsse gegriffen oder blind Gegenstände ertastet wurden. Auch unter, auf und mit dem Schwungtuch entwickelten sich [[phantasie]]volle Übungen.Sehr selten gelungen ist mir der Einsatz von [[Musik]]. Während der [[Bewegung]]en wurde sie kaum wahrgenommen und zum Liegen und Zu[[hören]] kam es eher selten. Das Arbeiten mit [[Abbildung]]en von Tieren und Gegenständen und der [[Umsetzung]] in eine Yogastellung erforderte sehr viel [[Konzentration]]. Das gelang noch nicht allen Kindern aus vielerlei [[Grund|Gründen]]. Ich bin davon [[Überzeugung|überzeugt]], nach weiteren Stunden wären hier gute [[Fortschritt]]e zu erzielen. Dafür kannte ihre[[ Kreativität]] bei der [[Darstellung]]&lt;br /&gt;
eigener Tiere keine [[Grenze]]n! Partnerübungen kamen sehr gut an und wurden gerne wiederholt. Gegen [[Ende]] der 20 Unterrichtseinheiten wurde der [[Sonnengruß]] erlernt mit kindlichem [[Text]]. Das wäre zuBeginn undenkbar gewesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Schluss]] der Stunde durften die Kinder Mandalas ausmalen. Mandalas in ihrer kreisförmigen [[Gleichheit]] scheinen sehr [[Positivität|positiv]] auf Kinder zu wirken, sie freuten sich sehr auf diese Zeit und gar manche abholenden Eltern hatten das [[Problem]], ihre Kleinen loszureissen. Insbesondere auch dann, wenn die [[Gespräch]]e gerade so gut waren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Ritual wurden die in jeder Stunde neuen Vorlagen verteilt und die Buntstifte in die Mitte gelegt. Wie ein Ritual wurde um das eine bestimmte Rosa gekämpft und zu Beginn musste ich öfters Schiedsrichterin spielen. Zu meiner großen [[Freude]] hat insbesondere ein Kind, das große [[Schwierigkeit]]en hatte und oft fast selbstzerstörerisch eine [[Außenseiter]]rolle einnahm, diese Verteilerrolle in einer ausgewogenen und freundlichen Art und Weise übernommen. Dieses Mädchen hat zu Beginn des Yogakurses häufig gestritten, boykottiert, andere angegriffen, es war unkonzentriert und kaute oft Fingernägel. Es hat seine Mandalas nach dem Ausmalen zerstört und wirkte wie heimatlos. Ich habe mich sehr darum bemüht, dass es sich selber stärker respektiert und wertschätzt, z.B. durch Mit[[hilfe]] zu Beginn und Ende der Stunden, durch [[Würdigung]] seiner Beiträge und seiner Bilder. Dies natürlich immer in [[Ausgewogenheit]] mit den anderen Kindern, da waren sie Lehrmeister für mich - und ich fürsie. Sie hatten ein feines [[Gespür ]]für notwendige [[Zuwendung]]. Aber die Bemühungen haben sich ge[[lohn]]t. Dieses Mädchen hat sich im Lauf der Zeit ganz stark verändert, gewann [[Vertrauen]] zu sich und zu anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Mädchen hat in jeder Stunde geweint, wenn es zu laut wurde, wenn es nicht neben mir sitzen konnte, wenn ich mich nicht im Besonderen um es kümmerte und und und – dies verlor sich mehr und mehr. Wieder andere konnten nie ihren Mund halten oder sie wollten eigentlich nur sich balgen und spielen. Jede {{Situation]] erforderte [[Konzentration]], [[Klugheit ]]und [[Geschick]]. Ehrlich gesagt, habe ich oft gedacht: Du hast als Yogalehrerin und dazu auch noch pädagogisch versagt. Oder: Das ist doch kein Yoga! Jetzt, am Ende des Kurses, sehe ich viele wirklich erfreuliche Ergebnisse! Vor allen Dingen die [[Begeisterung ]]der Kinder für ihr Yoga. Auch die Rückmeldungen der Eltern waren sehr positiv. Die Kinder haben offensichtlich mehr erfahren und gelernt, als ich mir das vorstellen konnte! Jeder hat von jedem gelernt, auch ich. Und Leachen, meine Enkelin, hat begriffen, dass ich sie trotzdem liebe, auch wenn sie im Kinderyoga keine [[Privileg]]ien hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga im Kindergarten braucht eine lange Anlaufzeit und für den Unterrichtenden einen langen [[Atem]]. Die Kinder müssen erst einmal [[verstehen]], worum es in etwa geht. Sie brauchen Zeit, um ein Vertrauensverhältnis zu ihrer Yogalehrerin / ihrem Yogalehrer aufbauen zu können. Man sollte viel [[Geduld]] haben und mit den eigenen [[Erwartung]]en sehr vorsichtig sein. Es ist empfehlenswert, dass der Raum nicht zu groß ist und möglichst wenige Spielangebote liefert, damit die Kinder leichter in derKonzentration bleiben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment Yoga im Kindergarten lohnt sich auf jeden Fall. Die Kinder mögen es viel mehr, als man selbst vermutet. [[Flexibilität]], [[Phantasie]] und [[Freude]] werden vom Yogalehrer gefordert – alles, was Kinder noch besitzen und auszeichnet.&lt;br /&gt;
Ich möchte viele Yogalehrer dazu ermuntern und mit meinem Bericht ermutigen, sich diesem wunderbaren [[Bereich]] zuzuwenden. Die Kinder sind außerordentlich dankbare Probanden. Meine [[Erfahrung]] ist, dass Kindergärten und Schulen ein großes Interesse an Kinderyogastunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall: Viel [[Spaß]] dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein körperorientiertes Trainingsprogramm entwickelt, was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum Konzept der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern beobachteten zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten spielerisch die deutsche Sprache, da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso bewusster nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher Aspekt, der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein gesundes Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu kräftigen, aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich offener und präsenter zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ritual]]e sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an Ordnungsprinzipien zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die gute und lichtvolle [[Gedanke]]n brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles Bindeglied zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glaube]]nsrichtungen und Weltanschauungen sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html Kinderyoga Wirksamkeitsstudien] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Erfahrung|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für Singen allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar, mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49077</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49077"/>
		<updated>2013-03-19T15:41:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Yogaunterricht mit Kindergartenkindern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet Verwirrung stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Erzieherin/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die Kosmische Erziehung ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in Zusammenhang gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der Politik sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre Entstehung sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie Bewunderung, [[Dankbarkeit]] und Begeisterung erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den Mitmenschen und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht getrennt vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen Plan gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonie|Harmonisierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person verstandenes göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen Kriterien kindliches Verhalten zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre Auffassung. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische Theorie nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Kindergarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yogaunterricht mit Kindergartenkindern===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Erfahrungsbericht von Christine Endris, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der integrative städtische Kindergarten meines 4-jährigen Enkelkindes ist sehr vielseitig in seinen nachmittags durchgeführten Projektangeboten, das geht von Arbeiten mit Holz über Englisch- und Computerkurse bis hin zu Yogaunterricht. Den Yogaunterricht hatte ich ins Gespräch gebracht, die Idee wurde von der Leiterin freudig aufgegriffen. Ich hatte allerdings nicht vor, die Stunden selbst zu geben, zum einen, weil ich immerhin die Oma bin, zum anderen, weil ich mit Kindergartenkindern keine&lt;br /&gt;
Unterrichts[[erfahrung]] hatte. Mit älteren Kindern durchaus, und an Fortbildungen für Kinderyoga hatte ich auch immer wieder in meiner langjährigen Yogalehrerpraxis teilgenommen. Aber – ich machte mich auf die Suche nach einer jungen sympathischen Yogalehrerin - ein ebensolcher Yogalehrer durfte es selbstverständlich auch sein. Das dauerte, denn all die netten Frauen und Männer, die ich ansprach, hatten leider keine Zeit. Das Projekt wollte ich jedoch auf keinen Fall scheitern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit fand der Kinderyogakongress in Bad Meinberg statt und ich nahm daran teil. Die Referenten – alles, was im Kinderyoga derzeit Rang und Namen sprich Bücher geschrieben, Untersuchungen gemacht, Kinderyogalehrer ausgebildet oder auch sehr erfolgreich in Schulen gearbeitet hat – berichteten mit großer [[Begeisterung]] von ihrer [[Arbeit]], die Workshops waren sehr interessant, die [[Forschung]]sergebnisse äußerst positiv. Es gab sehr viele praktische Stunden. Ich wusste, auch aus früheren Aus- und Fortbildungen, dass Kinderyoga hauptsächlich spielerisch mit [[Geschichte]]n, [[Bild]]ern und [[Entspannung]]s[[reise]]n arbeitet. Das klappte mit den Workshopteilnehmern stets vorzüglich und machte viel [[Freude]]. Und da Yoga ja auch alterslos ist und eigentlich nie aufhört, beschloss ich, den Unterricht selbst in die Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige wenige Bücher und Konzepte zum Yogaunterricht für Vorschulkinder, alle diese waren und sind mir als Bibliothekarin zugänglich und ich bereitete mich sehr gründlich auf die Yogastunden vor. Als [[Material]]ien werden unbedingt gebraucht dünne rutschfeste Gummimatten, über die ein Kindauch einmal laufen kann, ohne darüber zu stolpern, empfehlenswert sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*eine [[Klangschale]]&lt;br /&gt;
*eine [[Kerze]] (mit sicherem Standort beim lebhaften Teil!)&lt;br /&gt;
*ein schöner Stein oder eine Blume zur Kerze&lt;br /&gt;
*ein Redestab&lt;br /&gt;
*ein Schwungtuch&lt;br /&gt;
*Kuscheltiere&lt;br /&gt;
*[[Mandala]]vorlagen für Kinder zum Ausmalen und Buntstifte.&lt;br /&gt;
*Ich kaufte zudem mehrere CDs mit [[Entspannung]]smusik (z. B. Flötenkonzerte, Adagios, Nussknackersuite und Kinderlieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ersten Stunde waren neun von zehn Kindern anwesend, ein Junge würde erst nach Ramadan teilnehmen. Die [[Gruppe]] bestand aus Kindern, die etwas [[Ruhe|ruhiger]] oder auch umgekehrt etwas [[Mut|mutiger]] werden , könnten, drei Jungen und sieben Mädchen. Auch mein Enkelkind war dabei – ein (wie sich zeigte gelungener) Versuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Aufgabe, nämlich die Matten in Kreisform zu legen und sich selbst darauf zu setzen, ist eine große und schwere. Wie sieht so ein Kreis aus? Wer sitzt neben wem? Wer darf neben mir sitzen? Später: Wer hat beim letzten Mal neben mir gesessen? Wer darf die Klangschale hinstellen? Wer darf das Streichholz – die Kerze – ausblasen? Kann sein, dass einem auch eben einfällt, eigentlich auf die Toilette gehen oder dringend etwas trinken zu müssen... meine tollen Konzepte konnte ich erst einmal vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ritual]] entwickelte sich zu Beginn der Stunde das Anschlagen der Klangschale durch jedes Kind,während alle anderen zu hören, bis der [[Ton]] verklungen ist. Für meine Kindergartenkinder war dies ein Ereignis: die Schale so zu halten, dass sie auch klingen kann, richtig zu schlagen, ordentlich und zur rechten Zeit die Schale weiterzugeben (wird von der Runde genau beobachtet), bei den anderen Kindern zuzuhören und – wer fängt denn überhaupt an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ritual: der Redestab. Jede(r) ist dran und darf sagen, was er(sie) gemacht hat, was ihr, bzw. ihm gefallen hat, was nicht – kurz, was jedem Kind wichtig ist. Dabei schienen oftmals auch [[Konflikt]]e der Kinder durch, die sie hier aussprechen durften. Dass es für alle ein Lernprozess war, etwas Persönliches zu einem Satz zu formulieren, jedes Kind aussprechen zu lassen und anderen zuzuhören, muss ich nicht besonders erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Yogastunde stellte ich Yoga als ein altes Übungssystem aus Indien vor mit dem [[Ziel]], [[Gesundheit|gesund]] und [[glück]]lich zu sein. Wann bin ich glücklich? Wodurch werde ich [[Krankheit|krank]]? Wie bleibe ich gesund? Wie kann ich [[Freundlichkeit|freundlich]] mit mir selbst und mit anderen umgehen? Wie ist es, wenn ich michund andere [[schlecht]] behandle? Was tue ich da? Lange kann man nicht theoretisieren mit Kindergartenkindern, aber die Beiträge waren sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga werden Tiere oder Gegenstände in Körperhaltungen (Asanas) dargestellt. Dadurch bekommen die Kinder mehr Gefühl für ihren Körper und durch das ruhige Halten der Stellungen entwickelt sich neben Flexibilität auch innere und äußere Ruhe. Soweit die Theorie. Die Atmung wurde bewusst gemacht mit der Hand auf dem Bauch und mit Kuscheltieren, die dort Aufzug fahren. Das machte Freude, wenn denn die Tierchen endlich alle richtig verteilt sind und nicht der auserkorene Teddy beim Nachbarn gelandet ist... Meine Traumgeschichte vom Storch, der nach Afrika fliegt, wurde nicht verstanden – sollten die Kinder nun einen Storch spielen – mit viel Gewedel und Geklapper – oder sollten sie daliegen und sich die Geschichte nur vorstellen? Letzteres fiel den Kindern stets sehr schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie agierten lieber mit allem, was sie haben und können. Ein [[Löwe]] ist nun einmal ein lautes [[Tier]], ein [[Affe]] ebenso, und [[Vogel|Vögel]] sind auch ganz schön wild. Die [[Katze]] miaut, der [[Frosch]] macht quak, der [[Raum]] ist groß und lädt zum Toben ein. Einzig beim [[Baum]] oder bei der [[Kobra]] kam etwas [[Ruhe]] auf. Wie genial und einleuchtend erschien mir in den Yogalehrer-Workshops das Wattebausch- und Luftballonblasespiel mit Strohhalmenals [[Bewusst]]machung und [[Stärkung]] der [[Atem]]tätigkeit. Nun, als ich dies meinen Kleinen anbot, musste ich staunen, wie vollkommen sie Wattebäuschchen und Luftballons unter ihren [[Körper]]n begraben können: sie stürzten mit [[Enthusiasmus]] und Geschrei alle auf einen Haufen. Ich hätte es vielleicht noch einmal zu zweit versuchen sollen, doch was machen in dieser [[Zeit]] die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der dritten, für meine [[Begriff]]e sehr chaotischen Stunde, hielt ich Rücksprache mit einer [[praxis]]erfahrenen Kindergartenkinder-Yogalehrerin, die folgende [[Hinweis]]e gab: die [[Gruppe]] sollte bei sehr lebhaften Kindern maximal sechs bis acht Teilnehmer haben und nicht länger als 45 Minuten dauern mit anschließendem  Malen, außerdem sollten [[Regel]]n vereinbart werden. Eine Lehrerin für Sonderpädagogik aus meinem Freundeskreis wies mich darauf hin, dass 4-5jährige Kinder gerade dabei sind, Grund[[kompetenz]]en zu er[[lernen]]. Auch sie riet, [[Grenze]]n und [[Regel]]n zu besprechen und evtl. die Gruppe zu verkleinern. Zudem sei es sehr schwer für Kinder, den großen Toberaum mit seinen Spiel- und Sportelementen nun als einen Raum für das Verbleiben auf einer Matte und für [[stille]] [[Aktivität]]en zu [[nutzen]]. Das war mir klar, doch ein kleinerer Raum stand nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kinderyoga werden hauptsächlich Geschichten zu speziellen Themen wie Reise in den Urwald, am Wasser, im Wald, auf dem Bauernhof erzählt, wozu die kleinen Teilnehmer bei jedem Tier oder Gegenstand das entsprechende [[Asana]]  (Körperstellung) machen. Schulkinder begreifen dies recht schnell und sind, wie die [[Erfahrung]] lehrt, mit viel [[Freude]] dabei. Kindergartenkinder sind anders. Sie agieren mit allem, was sie haben. Dies musste ich erkennen und akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schöne ruhige [[Moment]]e gab es während der [[Massage]]n: Das Löwenbaby bekommt vom Löwenpapa den Pelz gewaschen oder auf dem Rücken des [[Partner]]s wird eine Pizza gebacken mit Teig kneten, ausrollen, Oliven drauflegen – auch Erdbeeren werden verlangt – Tomatensauce verstreichen, würzen, backen usw. Wenn sich hier die Kinder darauf geeinigt haben, wer mit wem massiert, ist dies wirklich eine schöne Erfahrung. Dabei wurde auch [[Respekt]] vor den [[Wunsch|Wünschen]] des anderen erlernt, z.B. ob auf dem Popo massiert wird oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehe, ein Kind fühlte sich ungerecht behandelt. Dieses [[Thema]] lag während einiger Stunden vor. Es wurde gründlich protestiert, ausgespielt oder auch ausgeweint. Dies waren schwierige [[Situation]]en.Teilweise bin ich darauf eingegangen, teilweise, wenn ich das [[Gefühl ]]hatte, dass es [[Mittel]] zum [[Zweck]]ist, habe ich ignoriert, teilweise habe ich mich deutlich abgegrenzt. Später, nachdem mich die Kinderbesser kannten, habe ich manchmal das [[Verhalten]] etwas überspitzt als Spiegel dargestellt. Das war komisch und sie mussten lachen. Sie lernten zu verstehen, dass wir mit [[Protest]]en nicht weiterkommen und dass ich mich nicht zerteilen kann, um jedem [[Gerechtigkeit|gerecht]] werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne angenommen wurden [[Spiel]]e, in denen beispielsweise mit den Fußzehen Nüsse gegriffen oder blind Gegenstände ertastet wurden. Auch unter, auf und mit dem Schwungtuch entwickelten sich [[phantasie]]volle Übungen.Sehr selten gelungen ist mir der Einsatz von [[Musik]]. Während der [[Bewegung]]en wurde sie kaum wahrgenommen und zum Liegen und Zu[[hören]] kam es eher selten. Das Arbeiten mit [[Abbildung]]en von Tieren und Gegenständen und der [[Umsetzung]] in eine Yogastellung erforderte sehr viel [[Konzentration]]. Das gelang noch nicht allen Kindern aus vielerlei [[Grund|Gründen]]. Ich bin davon [[Überzeugung|überzeugt]], nach weiteren Stunden wären hier gute [[Fortschritt]]e zu erzielen. Dafür kannte ihre[[ Kreativität]] bei der [[Darstellung]]&lt;br /&gt;
eigener Tiere keine [[Grenze]]n! Partnerübungen kamen sehr gut an und wurden gerne wiederholt. Gegen [[Ende]] der 20 Unterrichtseinheiten wurde der [[Sonnengruß]] erlernt mit kindlichem [[Text]]. Das wäre zuBeginn undenkbar gewesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Schluss]] der Stunde durften die Kinder Mandalas ausmalen. Mandalas in ihrer kreisförmigen [[Gleichheit]] scheinen sehr [[Positivität|positiv]] auf Kinder zu wirken, sie freuten sich sehr auf diese Zeit und gar manche abholenden Eltern hatten das [[Problem]], ihre Kleinen loszureissen. Insbesondere auch dann, wenn die [[Gespräch]]e gerade so gut waren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Ritual wurden die in jeder Stunde neuen Vorlagen verteilt und die Buntstifte in die Mitte gelegt. Wie ein Ritual wurde um das eine bestimmte Rosa gekämpft und zu Beginn musste ich öfters Schiedsrichterin spielen. Zu meiner großen [[Freude]] hat insbesondere ein Kind, das große [[Schwierigkeit]]en hatte und oft fast selbstzerstörerisch eine [[Außenseiter]]rolle einnahm, diese Verteilerrolle in einer ausgewogenen und freundlichen Art und Weise übernommen. Dieses Mädchen hat zu Beginn des Yogakurses häufig gestritten, boykottiert, andere angegriffen, es war unkonzentriert und kaute oft Fingernägel. Es hat seine Mandalas nach dem Ausmalen zerstört und wirkte wie heimatlos. Ich habe mich sehr darum bemüht, dass es sich selber stärker respektiert und wertschätzt, z.B. durch Mit[[hilfe]] zu Beginn und Ende der Stunden, durch [[Würdigung]] seiner Beiträge und seiner Bilder. Dies natürlich immer in [[Ausgewogenheit]] mit den anderen Kindern, da waren sie Lehrmeister für mich - und ich fürsie. Sie hatten ein feines [[Gespür ]]für notwendige [[Zuwendung]]. Aber die Bemühungen haben sich ge[[lohn]]t. Dieses Mädchen hat sich im Lauf der Zeit ganz stark verändert, gewann [[Vertrauen]] zu sich und zu anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Mädchen hat in jeder Stunde geweint, wenn es zu laut wurde, wenn es nicht neben mir sitzen konnte, wenn ich mich nicht im Besonderen um es kümmerte und und und – dies verlor sich mehr und mehr. Wieder andere konnten nie ihren Mund halten oder sie wollten eigentlich nur sich balgen und spielen. Jede {{Situation]] erforderte [[Konzentration]], [[Klugheit ]]und [[Geschick]]. Ehrlich gesagt, habe ich oft gedacht: Du hast als Yogalehrerin und dazu auch noch pädagogisch versagt. Oder: Das ist doch kein Yoga! Jetzt, am Ende des Kurses, sehe ich viele wirklich erfreuliche Ergebnisse! Vor allen Dingen die [[Begeisterung ]]der Kinder für ihr Yoga. Auch die Rückmeldungen der Eltern waren sehr positiv. Die Kinder haben offensichtlich mehr erfahren und gelernt, als ich mir das vorstellen konnte! Jeder hat von jedem gelernt, auch ich. Und Leachen, meine Enkelin, hat begriffen, dass ich sie trotzdem liebe, auch wenn sie im Kinderyoga keine [[Privileg]]ien hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga im Kindergarten braucht eine lange Anlaufzeit und für den Unterrichtenden einen langen [[Atem]]. Die Kinder müssen erst einmal [[verstehen]], worum es in etwa geht. Sie brauchen Zeit, um ein Vertrauensverhältnis zu ihrer Yogalehrerin / ihrem Yogalehrer aufbauen zu können. Man sollte viel [[Geduld]] haben und mit den eigenen [[Erwartung]]en sehr vorsichtig sein. Es ist empfehlenswert, dass der Raum nicht zu groß ist und möglichst wenige Spielangebote liefert, damit die Kinder leichter in derKonzentration bleiben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment Yoga im Kindergarten lohnt sich auf jeden Fall. Die Kinder mögen es viel mehr, als man selbst vermutet. [[Flexibilität]], [[Phantasie]] und [[Freude]] werden vom Yogalehrer gefordert – alles, was Kinder noch besitzen und auszeichnet.&lt;br /&gt;
Ich möchte viele Yogalehrer dazu ermuntern und mit meinem Bericht ermutigen, sich diesem wunderbaren [[Bereich]] zuzuwenden. Die Kinder sind außerordentlich dankbare Probanden. Meine [[Erfahrung]] ist, dass Kindergärten und Schulen ein großes Interesse an Kinderyogastunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall: Viel [[Spaß]] dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein körperorientiertes Trainingsprogramm entwickelt, was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum Konzept der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern beobachteten zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten spielerisch die deutsche Sprache, da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso bewusster nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher Aspekt, der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein gesundes Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu kräftigen, aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich offener und präsenter zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ritual]]e sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an Ordnungsprinzipien zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die gute und lichtvolle [[Gedanke]]n brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles Bindeglied zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glaube]]nsrichtungen und Weltanschauungen sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html Kinderyoga Wirksamkeitsstudien] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Erfahrung|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für Singen allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar, mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49068</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49068"/>
		<updated>2013-03-19T15:36:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Yogaunterricht mit Kindergartenkindern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet Verwirrung stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Erzieherin/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die Kosmische Erziehung ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in Zusammenhang gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der Politik sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre Entstehung sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie Bewunderung, [[Dankbarkeit]] und Begeisterung erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den Mitmenschen und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht getrennt vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen Plan gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonie|Harmonisierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person verstandenes göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen Kriterien kindliches Verhalten zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre Auffassung. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische Theorie nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Kindergarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yogaunterricht mit Kindergartenkindern===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Erfahrungsbericht von Christine Endris, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der integrative städtische Kindergarten meines 4-jährigen Enkelkindes ist sehr vielseitig in seinen nachmittags durchgeführten Projektangeboten, das geht von Arbeiten mit Holz über Englisch- und Computerkurse bis hin zu Yogaunterricht. Den Yogaunterricht hatte ich ins Gespräch gebracht, die Idee wurde von der Leiterin freudig aufgegriffen. Ich hatte allerdings nicht vor, die Stunden selbst zu geben, zum einen, weil ich immerhin die Oma bin, zum anderen, weil ich mit Kindergartenkindern keine&lt;br /&gt;
Unterrichts[[erfahrung]] hatte. Mit älteren Kindern durchaus, und an Fortbildungen für Kinderyoga hatte ich auch immer wieder in meiner langjährigen Yogalehrerpraxis teilgenommen. Aber – ich machte mich auf die Suche nach einer jungen sympathischen Yogalehrerin - ein ebensolcher Yogalehrer durfte es selbstverständlich auch sein. Das dauerte, denn all die netten Frauen und Männer, die ich ansprach, hatten leider keine Zeit. Das Projekt wollte ich jedoch auf keinen Fall scheitern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit fand der Kinderyogakongress in Bad Meinberg statt und ich nahm daran teil. Die Referenten – alles, was im Kinderyoga derzeit Rang und Namen sprich Bücher geschrieben, Untersuchungen gemacht, Kinderyogalehrer ausgebildet oder auch sehr erfolgreich in Schulen gearbeitet hat – berichteten mit großer [[Begeisterung]] von ihrer [[Arbeit]], die Workshops waren sehr interessant, die [[Forschung]]sergebnisse äußerst positiv. Es gab sehr viele praktische Stunden. Ich wusste, auch aus früheren Aus- und Fortbildungen, dass Kinderyoga hauptsächlich spielerisch mit [[Geschichte]]n, [[Bild]]ern und [[Entspannung]]s[[reise]]n arbeitet. Das klappte mit den Workshopteilnehmern stets vorzüglich und machte viel [[Freude]]. Und da Yoga ja auch alterslos ist und eigentlich nie aufhört, beschloss ich, den Unterricht selbst in die Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige wenige Bücher und Konzepte zum Yogaunterricht für Vorschulkinder, alle diese waren und sind mir als Bibliothekarin zugänglich und ich bereitete mich sehr gründlich auf die Yogastunden vor. Als [[Material]]ien werden unbedingt gebraucht dünne rutschfeste Gummimatten, über die ein Kindauch einmal laufen kann, ohne darüber zu stolpern, empfehlenswert sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*eine [[Klangschale]]&lt;br /&gt;
*eine [[Kerze]] (mit sicherem Standort beim lebhaften Teil!)&lt;br /&gt;
*ein schöner Stein oder eine Blume zur Kerze&lt;br /&gt;
*ein Redestab&lt;br /&gt;
*ein Schwungtuch&lt;br /&gt;
*Kuscheltiere&lt;br /&gt;
*[[Mandala]]vorlagen für Kinder zum Ausmalen und Buntstifte.&lt;br /&gt;
*Ich kaufte zudem mehrere CDs mit [[Entspannung]]smusik (z. B. Flötenkonzerte, Adagios, Nussknackersuite und Kinderlieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ersten Stunde waren neun von zehn Kindern anwesend, ein Junge würde erst nach Ramadan teilnehmen. Die [[Gruppe]] bestand aus Kindern, die etwas [[Ruhe|ruhiger]] oder auch umgekehrt etwas [[Mut|mutiger]] werden , könnten, drei Jungen und sieben Mädchen. Auch mein Enkelkind war dabei – ein (wie sich zeigte gelungener) [[Versuch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Aufgabe, nämlich die Matten in Kreisform zu legen und sich selbst darauf zu setzen, ist eine große und schwere. Wie sieht so ein [[Kreis]] aus? Wer sitzt neben wem? Wer darf neben mir sitzen? Später: Wer hat beim letzten Mal neben mir gesessen? Wer darf die Klangschale hinstellen? Wer darf das Streichholz – die Kerze – ausblasen? Kann sein, dass einem auch eben einfällt, eigentlich auf die Toilette gehen oder dringend etwas trinken zu müssen... meine tollen Konzepte konnte ich erst einmal vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ritual]] [[entwickeln|entwickelte]] sich zu [[Beginn]] der Stunde das Anschlagen der Klangschale durch jedes Kind,während alle anderen zu[[hören]], bis der [[Ton]] [[Klang|verklungen]] ist. Für meine Kindergartenkinder war dies ein [[Ereignis]]: die Schale so zu halten, dass sie auch klingen kann, richtig zu schlagen, ordentlich und zur rechten Zeit die Schale weiterzugeben (wird von der Runde genau beobachtet), bei den anderen Kindern zuzuhören und – wer fängt denn überhaupt an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ritual: der Redestab. Jede(r) ist dran und darf sagen, was er(sie) gemacht hat, was ihr, bzw. ihm gefallen hat, was nicht – kurz, was jedem Kind wichtig ist. Dabei schienen oftmals auch [[Konflikt]]e der Kinder durch, die sie hier aussprechen durften. Dass es für alle ein [[Lernprozess]] war, etwas Persönliches zu einem Satz zu formulieren, jedes Kind aussprechen zu lassen und anderen zuzuhören, muss ich nicht besonders erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Yogastunde stellte ich Yoga als ein altes [[Übungssystem]] aus Indien vor mit dem [[Ziel]], [[Gesundheit|gesund]] und [[glück]]lich zu sein. Wann bin ich glücklich? Wodurch werde ich [[Krankheit|krank]]? Wie bleibe ich gesund? Wie kann ich [[Freundlichkeit|freundlich]] mit mir selbst und mit anderen umgehen? Wie ist es, wenn ich michund andere [[schlecht]] behandle? Was tue ich da? Lange kann man nicht theoretisieren mit Kindergartenkindern, aber die Beiträge waren sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga werden Tiere oder Gegenstände in Körperhaltungen (Asanas) dargestellt. Dadurch bekommen die Kinder mehr Gefühl für ihren Körper und durch das ruhige Halten der Stellungen entwickelt sich neben Flexibilität auch innere und äußere Ruhe. Soweit die Theorie. Die Atmung wurde bewusst gemacht mit der Hand auf dem Bauch und mit Kuscheltieren, die dort Aufzug fahren. Das machte Freude, wenn denn die Tierchen endlich alle richtig verteilt sind und nicht der auserkorene Teddy beim Nachbarn gelandet ist... Meine Traumgeschichte vom Storch, der nach Afrika fliegt, wurde nicht verstanden – sollten die Kinder nun einen Storch spielen – mit viel Gewedel und Geklapper – oder sollten sie daliegen und sich die Geschichte nur vorstellen? Letzteres fiel den Kindern stets sehr schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie agierten lieber mit allem, was sie haben und können. Ein [[Löwe]] ist nun einmal ein lautes [[Tier]], ein [[Affe]] ebenso, und [[Vogel|Vögel]] sind auch ganz schön wild. Die [[Katze]] miaut, der [[Frosch]] macht quak, der [[Raum]] ist groß und lädt zum Toben ein. Einzig beim [[Baum]] oder bei der [[Kobra]] kam etwas [[Ruhe]] auf. Wie genial und einleuchtend erschien mir in den Yogalehrer-Workshops das Wattebausch- und Luftballonblasespiel mit Strohhalmenals [[Bewusst]]machung und [[Stärkung]] der [[Atem]]tätigkeit. Nun, als ich dies meinen Kleinen anbot, musste ich staunen, wie vollkommen sie Wattebäuschchen und Luftballons unter ihren [[Körper]]n begraben können: sie stürzten mit [[Enthusiasmus]] und Geschrei alle auf einen Haufen. Ich hätte es vielleicht noch einmal zu zweit versuchen sollen, doch was machen in dieser [[Zeit]] die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der dritten, für meine [[Begriff]]e sehr chaotischen Stunde, hielt ich Rücksprache mit einer [[praxis]]erfahrenen Kindergartenkinder-Yogalehrerin, die folgende [[Hinweis]]e gab: die [[Gruppe]] sollte bei sehr lebhaften Kindern maximal sechs bis acht Teilnehmer haben und nicht länger als 45 Minuten dauern mit anschließendem  Malen, außerdem sollten [[Regel]]n vereinbart werden. Eine Lehrerin für Sonderpädagogik aus meinem Freundeskreis wies mich darauf hin, dass 4-5jährige Kinder gerade dabei sind, Grund[[kompetenz]]en zu er[[lernen]]. Auch sie riet, [[Grenze]]n und [[Regel]]n zu besprechen und evtl. die Gruppe zu verkleinern. Zudem sei es sehr schwer für Kinder, den großen Toberaum mit seinen Spiel- und Sportelementen nun als einen Raum für das Verbleiben auf einer Matte und für [[stille]] [[Aktivität]]en zu [[nutzen]]. Das war mir klar, doch ein kleinerer Raum stand nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kinderyoga werden hauptsächlich Geschichten zu speziellen Themen wie Reise in den Urwald, am Wasser, im Wald, auf dem Bauernhof erzählt, wozu die kleinen Teilnehmer bei jedem Tier oder Gegenstand das entsprechende [[Asana]]  (Körperstellung) machen. Schulkinder begreifen dies recht schnell und sind, wie die [[Erfahrung]] lehrt, mit viel [[Freude]] dabei. Kindergartenkinder sind anders. Sie agieren mit allem, was sie haben. Dies musste ich erkennen und akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schöne ruhige [[Moment]]e gab es während der [[Massage]]n: Das Löwenbaby bekommt vom Löwenpapa den Pelz gewaschen oder auf dem Rücken des [[Partner]]s wird eine Pizza gebacken mit Teig kneten, ausrollen, Oliven drauflegen – auch Erdbeeren werden verlangt – Tomatensauce verstreichen, würzen, backen usw. Wenn sich hier die Kinder darauf geeinigt haben, wer mit wem massiert, ist dies wirklich eine schöne Erfahrung. Dabei wurde auch [[Respekt]] vor den [[Wunsch|Wünschen]] des anderen erlernt, z.B. ob auf dem Popo massiert wird oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehe, ein Kind fühlte sich ungerecht behandelt. Dieses [[Thema]] lag während einiger Stunden vor. Es wurde gründlich protestiert, ausgespielt oder auch ausgeweint. Dies waren schwierige [[Situation]]en.Teilweise bin ich darauf eingegangen, teilweise, wenn ich das [[Gefühl ]]hatte, dass es [[Mittel]] zum [[Zweck]]ist, habe ich ignoriert, teilweise habe ich mich deutlich abgegrenzt. Später, nachdem mich die Kinderbesser kannten, habe ich manchmal das [[Verhalten]] etwas überspitzt als Spiegel dargestellt. Das war komisch und sie mussten lachen. Sie lernten zu verstehen, dass wir mit [[Protest]]en nicht weiterkommen und dass ich mich nicht zerteilen kann, um jedem [[Gerechtigkeit|gerecht]] werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne angenommen wurden [[Spiel]]e, in denen beispielsweise mit den Fußzehen Nüsse gegriffen oder blind Gegenstände ertastet wurden. Auch unter, auf und mit dem Schwungtuch entwickelten sich [[phantasie]]volle Übungen.Sehr selten gelungen ist mir der Einsatz von [[Musik]]. Während der [[Bewegung]]en wurde sie kaum wahrgenommen und zum Liegen und Zu[[hören]] kam es eher selten. Das Arbeiten mit [[Abbildung]]en von Tieren und Gegenständen und der [[Umsetzung]] in eine Yogastellung erforderte sehr viel [[Konzentration]]. Das gelang noch nicht allen Kindern aus vielerlei [[Grund|Gründen]]. Ich bin davon [[Überzeugung|überzeugt]], nach weiteren Stunden wären hier gute [[Fortschritt]]e zu erzielen. Dafür kannte ihre[[ Kreativität]] bei der [[Darstellung]]&lt;br /&gt;
eigener Tiere keine [[Grenze]]n! Partnerübungen kamen sehr gut an und wurden gerne wiederholt. Gegen [[Ende]] der 20 Unterrichtseinheiten wurde der [[Sonnengruß]] erlernt mit kindlichem [[Text]]. Das wäre zuBeginn undenkbar gewesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Schluss]] der Stunde durften die Kinder Mandalas ausmalen. Mandalas in ihrer kreisförmigen [[Gleichheit]] scheinen sehr [[Positivität|positiv]] auf Kinder zu wirken, sie freuten sich sehr auf diese Zeit und gar manche abholenden Eltern hatten das [[Problem]], ihre Kleinen loszureissen. Insbesondere auch dann, wenn die [[Gespräch]]e gerade so gut waren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Ritual wurden die in jeder Stunde neuen Vorlagen verteilt und die Buntstifte in die Mitte gelegt. Wie ein Ritual wurde um das eine bestimmte Rosa gekämpft und zu Beginn musste ich öfters Schiedsrichterin spielen. Zu meiner großen [[Freude]] hat insbesondere ein Kind, das große [[Schwierigkeit]]en hatte und oft fast selbstzerstörerisch eine [[Außenseiter]]rolle einnahm, diese Verteilerrolle in einer ausgewogenen und freundlichen Art und Weise übernommen. Dieses Mädchen hat zu Beginn des Yogakurses häufig gestritten, boykottiert, andere angegriffen, es war unkonzentriert und kaute oft Fingernägel. Es hat seine Mandalas nach dem Ausmalen zerstört und wirkte wie heimatlos. Ich habe mich sehr darum bemüht, dass es sich selber stärker respektiert und wertschätzt, z.B. durch Mit[[hilfe]] zu Beginn und Ende der Stunden, durch [[Würdigung]] seiner Beiträge und seiner Bilder. Dies natürlich immer in [[Ausgewogenheit]] mit den anderen Kindern, da waren sie Lehrmeister für mich - und ich fürsie. Sie hatten ein feines [[Gespür ]]für notwendige [[Zuwendung]]. Aber die Bemühungen haben sich ge[[lohn]]t. Dieses Mädchen hat sich im Lauf der Zeit ganz stark verändert, gewann [[Vertrauen]] zu sich und zu anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Mädchen hat in jeder Stunde geweint, wenn es zu laut wurde, wenn es nicht neben mir sitzen konnte, wenn ich mich nicht im Besonderen um es kümmerte und und und – dies verlor sich mehr und mehr. Wieder andere konnten nie ihren Mund halten oder sie wollten eigentlich nur sich balgen und spielen. Jede {{Situation]] erforderte [[Konzentration]], [[Klugheit ]]und [[Geschick]]. Ehrlich gesagt, habe ich oft gedacht: Du hast als Yogalehrerin und dazu auch noch pädagogisch versagt. Oder: Das ist doch kein Yoga! Jetzt, am Ende des Kurses, sehe ich viele wirklich erfreuliche Ergebnisse! Vor allen Dingen die [[Begeisterung ]]der Kinder für ihr Yoga. Auch die Rückmeldungen der Eltern waren sehr positiv. Die Kinder haben offensichtlich mehr erfahren und gelernt, als ich mir das vorstellen konnte! Jeder hat von jedem gelernt, auch ich. Und Leachen, meine Enkelin, hat begriffen, dass ich sie trotzdem liebe, auch wenn sie im Kinderyoga keine [[Privileg]]ien hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga im Kindergarten braucht eine lange Anlaufzeit und für den Unterrichtenden einen langen [[Atem]]. Die Kinder müssen erst einmal [[verstehen]], worum es in etwa geht. Sie brauchen Zeit, um ein Vertrauensverhältnis zu ihrer Yogalehrerin / ihrem Yogalehrer aufbauen zu können. Man sollte viel [[Geduld]] haben und mit den eigenen [[Erwartung]]en sehr vorsichtig sein. Es ist empfehlenswert, dass der Raum nicht zu groß ist und möglichst wenige Spielangebote liefert, damit die Kinder leichter in derKonzentration bleiben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment Yoga im Kindergarten lohnt sich auf jeden Fall. Die Kinder mögen es viel mehr, als man selbst vermutet. [[Flexibilität]], [[Phantasie]] und [[Freude]] werden vom Yogalehrer gefordert – alles, was Kinder noch besitzen und auszeichnet.&lt;br /&gt;
Ich möchte viele Yogalehrer dazu ermuntern und mit meinem Bericht ermutigen, sich diesem wunderbaren [[Bereich]] zuzuwenden. Die Kinder sind außerordentlich dankbare Probanden. Meine [[Erfahrung]] ist, dass Kindergärten und Schulen ein großes Interesse an Kinderyogastunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall: Viel [[Spaß]] dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein körperorientiertes Trainingsprogramm entwickelt, was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum Konzept der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern beobachteten zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten spielerisch die deutsche Sprache, da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso bewusster nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher Aspekt, der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein gesundes Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu kräftigen, aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich offener und präsenter zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ritual]]e sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an Ordnungsprinzipien zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die gute und lichtvolle [[Gedanke]]n brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles Bindeglied zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glaube]]nsrichtungen und Weltanschauungen sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html Kinderyoga Wirksamkeitsstudien] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Erfahrung|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für Singen allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar, mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49060</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49060"/>
		<updated>2013-03-19T15:29:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Yogaunterricht mit Kindergartenkindern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet Verwirrung stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Erzieherin/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die Kosmische Erziehung ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in Zusammenhang gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der Politik sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre Entstehung sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie Bewunderung, [[Dankbarkeit]] und Begeisterung erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den Mitmenschen und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht getrennt vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen Plan gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonie|Harmonisierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person verstandenes göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen Kriterien kindliches Verhalten zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre Auffassung. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische Theorie nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Kindergarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yogaunterricht mit Kindergartenkindern===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Erfahrungsbericht von Christine Endris, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der integrative städtische Kindergarten meines 4-jährigen Enkelkindes ist sehr vielseitig in seinen nachmittags durchgeführten Projektangeboten, das geht von Arbeiten mit Holz über Englisch- und Computerkurse bis hin zu Yogaunterricht. Den Yogaunterricht hatte ich ins [[Gespräch]] gebracht, die [[Idee]] wurde von der Leiterin freudig aufgegriffen. Ich hatte allerdings nicht vor, die Stunden selbst zu geben, zum einen, weil ich immerhin die Oma bin, zum anderen, weil ich mit Kindergartenkindern keine&lt;br /&gt;
Unterrichts[[erfahrung]] hatte. Mit älteren Kindern durchaus, und an Fortbildungen für Kinderyoga hatte ich auch immer wieder in meiner langjährigen Yogalehrerpraxis teilgenommen. Aber – ich machte mich auf die Suche nach einer jungen sympathischen Yogalehrerin - ein ebensolcher Yogalehrer durfte es selbstverständlich auch sein. Das dauerte, denn all die netten Frauen und Männer, die ich ansprach, hatten leider keine Zeit. Das [[Projekt]] wollte ich jedoch auf keinen Fall scheitern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit fand der Kinderyogakongress in Bad Meinberg statt und ich nahm daran teil. Die Referenten – alles, was im Kinderyoga derzeit Rang und Namen sprich Bücher geschrieben, Untersuchungen gemacht, Kinderyogalehrer ausgebildet oder auch sehr erfolgreich in Schulen gearbeitet hat – berichteten mit großer [[Begeisterung]] von ihrer [[Arbeit]], die [[Workshop]]s waren sehr interessant, die [[Forschung]]sergebnisse äußerst positiv. Es gab sehr viele praktische Stunden. Ich wusste, auch aus früheren Aus- und Fortbildungen, dass Kinderyoga hauptsächlich spielerisch mit [[Geschichte]]n, [[Bilder]]n und [[Entspannung]]s[[reise]]n arbeitet. Das klappte mit den Workshopteilnehmern stets vorzüglich und machte viel [[Freude]]. Und da Yoga ja auch alterslos ist und eigentlich nie aufhört, beschloss ich, den Unterricht selbst in die Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige wenige [[Bücher]] und [[Konzept]]e zum Yogaunterricht für Vorschulkinder, alle diese waren und sind mir als Bibliothekarin zugänglich und ich bereitete mich sehr gründlich auf die Yogastunden vor. Als [[Material]]ien werden unbedingt gebraucht dünne rutschfeste Gummimatten, über die ein Kindauch einmal laufen kann, ohne darüber zu stolpern, empfehlenswert sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*eine [[Klangschale]]&lt;br /&gt;
*eine [[Kerze]] (mit sicherem Standort beim lebhaften Teil!)&lt;br /&gt;
*ein schöner Stein oder eine Blume zur Kerze&lt;br /&gt;
*ein Redestab&lt;br /&gt;
*ein Schwungtuch&lt;br /&gt;
*Kuscheltiere&lt;br /&gt;
*[[Mandala]]vorlagen für Kinder zum Ausmalen und Buntstifte.&lt;br /&gt;
*Ich kaufte zudem mehrere CDs mit [[Entspannung]]smusik (z. B. Flötenkonzerte, Adagios, Nussknackersuite und Kinderlieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ersten Stunde waren neun von zehn Kindern anwesend, ein Junge würde erst nach Ramadan teilnehmen. Die [[Gruppe]] bestand aus Kindern, die etwas [[Ruhe|ruhiger]] oder auch umgekehrt etwas [[Mut|mutiger]] werden , könnten, drei Jungen und sieben Mädchen. Auch mein Enkelkind war dabei – ein (wie sich zeigte gelungener) [[Versuch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Aufgabe, nämlich die Matten in Kreisform zu legen und sich selbst darauf zu setzen, ist eine große und schwere. Wie sieht so ein [[Kreis]] aus? Wer sitzt neben wem? Wer darf neben mir sitzen? Später: Wer hat beim letzten Mal neben mir gesessen? Wer darf die Klangschale hinstellen? Wer darf das Streichholz – die Kerze – ausblasen? Kann sein, dass einem auch eben einfällt, eigentlich auf die Toilette gehen oder dringend etwas trinken zu müssen... meine tollen Konzepte konnte ich erst einmal vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ritual]] [[entwickeln|entwickelte]] sich zu [[Beginn]] der Stunde das Anschlagen der Klangschale durch jedes Kind,während alle anderen zu[[hören]], bis der [[Ton]] [[Klang|verklungen]] ist. Für meine Kindergartenkinder war dies ein [[Ereignis]]: die Schale so zu halten, dass sie auch klingen kann, richtig zu schlagen, ordentlich und zur rechten Zeit die Schale weiterzugeben (wird von der Runde genau beobachtet), bei den anderen Kindern zuzuhören und – wer fängt denn überhaupt an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ritual: der Redestab. Jede(r) ist dran und darf sagen, was er(sie) gemacht hat, was ihr, bzw. ihm gefallen hat, was nicht – kurz, was jedem Kind wichtig ist. Dabei schienen oftmals auch [[Konflikt]]e der Kinder durch, die sie hier aussprechen durften. Dass es für alle ein [[Lernprozess]] war, etwas Persönliches zu einem Satz zu formulieren, jedes Kind aussprechen zu lassen und anderen zuzuhören, muss ich nicht besonders erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Yogastunde stellte ich Yoga als ein altes [[Übungssystem]] aus Indien vor mit dem [[Ziel]], [[Gesundheit|gesund]] und [[glück]]lich zu sein. Wann bin ich glücklich? Wodurch werde ich [[Krankheit|krank]]? Wie bleibe ich gesund? Wie kann ich [[Freundlichkeit|freundlich]] mit mir selbst und mit anderen umgehen? Wie ist es, wenn ich michund andere [[schlecht]] behandle? Was tue ich da? Lange kann man nicht theoretisieren mit Kindergartenkindern, aber die Beiträge waren sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga werden Tiere oder Gegenstände in Körperhaltungen (Asanas) dargestellt. Dadurch bekommen die Kinder mehr Gefühl für ihren Körper und durch das ruhige Halten der Stellungen entwickelt sich neben Flexibilität auch innere und äußere Ruhe. Soweit die Theorie. Die Atmung wurde bewusst gemacht mit der Hand auf dem Bauch und mit Kuscheltieren, die dort Aufzug fahren. Das machte Freude, wenn denn die Tierchen endlich alle richtig verteilt sind und nicht der auserkorene Teddy beim Nachbarn gelandet ist... Meine Traumgeschichte vom Storch, der nach Afrika fliegt, wurde nicht verstanden – sollten die Kinder nun einen Storch spielen – mit viel Gewedel und Geklapper – oder sollten sie daliegen und sich die Geschichte nur vorstellen? Letzteres fiel den Kindern stets sehr schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie agierten lieber mit allem, was sie haben und können. Ein [[Löwe]] ist nun einmal ein lautes [[Tier]], ein [[Affe]] ebenso, und [[Vogel|Vögel]] sind auch ganz schön wild. Die [[Katze]] miaut, der [[Frosch]] macht quak, der [[Raum]] ist groß und lädt zum Toben ein. Einzig beim [[Baum]] oder bei der [[Kobra]] kam etwas [[Ruhe]] auf. Wie genial und einleuchtend erschien mir in den Yogalehrer-Workshops das Wattebausch- und Luftballonblasespiel mit Strohhalmenals [[Bewusst]]machung und [[Stärkung]] der [[Atem]]tätigkeit. Nun, als ich dies meinen Kleinen anbot, musste ich staunen, wie vollkommen sie Wattebäuschchen und Luftballons unter ihren [[Körper]]n begraben können: sie stürzten mit [[Enthusiasmus]] und Geschrei alle auf einen Haufen. Ich hätte es vielleicht noch einmal zu zweit versuchen sollen, doch was machen in dieser [[Zeit]] die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der dritten, für meine [[Begriff]]e sehr chaotischen Stunde, hielt ich Rücksprache mit einer [[praxis]]erfahrenen Kindergartenkinder-Yogalehrerin, die folgende [[Hinweis]]e gab: die [[Gruppe]] sollte bei sehr lebhaften Kindern maximal sechs bis acht Teilnehmer haben und nicht länger als 45 Minuten dauern mit anschließendem  Malen, außerdem sollten [[Regel]]n vereinbart werden. Eine Lehrerin für Sonderpädagogik aus meinem Freundeskreis wies mich darauf hin, dass 4-5jährige Kinder gerade dabei sind, Grund[[kompetenz]]en zu er[[lernen]]. Auch sie riet, [[Grenze]]n und [[Regel]]n zu besprechen und evtl. die Gruppe zu verkleinern. Zudem sei es sehr schwer für Kinder, den großen Toberaum mit seinen Spiel- und Sportelementen nun als einen Raum für das Verbleiben auf einer Matte und für [[stille]] [[Aktivität]]en zu [[nutzen]]. Das war mir klar, doch ein kleinerer Raum stand nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kinderyoga werden hauptsächlich Geschichten zu speziellen Themen wie Reise in den Urwald, am Wasser, im Wald, auf dem Bauernhof erzählt, wozu die kleinen Teilnehmer bei jedem Tier oder Gegenstand das entsprechende [[Asana]]  (Körperstellung) machen. Schulkinder begreifen dies recht schnell und sind, wie die [[Erfahrung]] lehrt, mit viel [[Freude]] dabei. Kindergartenkinder sind anders. Sie agieren mit allem, was sie haben. Dies musste ich erkennen und akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schöne ruhige [[Moment]]e gab es während der [[Massage]]n: Das Löwenbaby bekommt vom Löwenpapa den Pelz gewaschen oder auf dem Rücken des [[Partner]]s wird eine Pizza gebacken mit Teig kneten, ausrollen, Oliven drauflegen – auch Erdbeeren werden verlangt – Tomatensauce verstreichen, würzen, backen usw. Wenn sich hier die Kinder darauf geeinigt haben, wer mit wem massiert, ist dies wirklich eine schöne Erfahrung. Dabei wurde auch [[Respekt]] vor den [[Wunsch|Wünschen]] des anderen erlernt, z.B. ob auf dem Popo massiert wird oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehe, ein Kind fühlte sich ungerecht behandelt. Dieses [[Thema]] lag während einiger Stunden vor. Es wurde gründlich protestiert, ausgespielt oder auch ausgeweint. Dies waren schwierige [[Situation]]en.Teilweise bin ich darauf eingegangen, teilweise, wenn ich das [[Gefühl ]]hatte, dass es [[Mittel]] zum [[Zweck]]ist, habe ich ignoriert, teilweise habe ich mich deutlich abgegrenzt. Später, nachdem mich die Kinderbesser kannten, habe ich manchmal das [[Verhalten]] etwas überspitzt als Spiegel dargestellt. Das war komisch und sie mussten lachen. Sie lernten zu verstehen, dass wir mit [[Protest]]en nicht weiterkommen und dass ich mich nicht zerteilen kann, um jedem [[Gerechtigkeit|gerecht]] werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne angenommen wurden [[Spiel]]e, in denen beispielsweise mit den Fußzehen Nüsse gegriffen oder blind Gegenstände ertastet wurden. Auch unter, auf und mit dem Schwungtuch entwickelten sich [[phantasie]]volle Übungen.Sehr selten gelungen ist mir der Einsatz von [[Musik]]. Während der [[Bewegung]]en wurde sie kaum wahrgenommen und zum Liegen und Zu[[hören]] kam es eher selten. Das Arbeiten mit [[Abbildung]]en von Tieren und Gegenständen und der [[Umsetzung]] in eine Yogastellung erforderte sehr viel [[Konzentration]]. Das gelang noch nicht allen Kindern aus vielerlei [[Grund|Gründen]]. Ich bin davon [[Überzeugung|überzeugt]], nach weiteren Stunden wären hier gute [[Fortschritt]]e zu erzielen. Dafür kannte ihre[[ Kreativität]] bei der [[Darstellung]]&lt;br /&gt;
eigener Tiere keine [[Grenze]]n! Partnerübungen kamen sehr gut an und wurden gerne wiederholt. Gegen [[Ende]] der 20 Unterrichtseinheiten wurde der [[Sonnengruß]] erlernt mit kindlichem [[Text]]. Das wäre zuBeginn undenkbar gewesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Schluss]] der Stunde durften die Kinder Mandalas ausmalen. Mandalas in ihrer kreisförmigen [[Gleichheit]] scheinen sehr [[Positivität|positiv]] auf Kinder zu wirken, sie freuten sich sehr auf diese Zeit und gar manche abholenden Eltern hatten das [[Problem]], ihre Kleinen loszureissen. Insbesondere auch dann, wenn die [[Gespräch]]e gerade so gut waren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Ritual wurden die in jeder Stunde neuen Vorlagen verteilt und die Buntstifte in die Mitte gelegt. Wie ein Ritual wurde um das eine bestimmte Rosa gekämpft und zu Beginn musste ich öfters Schiedsrichterin spielen. Zu meiner großen [[Freude]] hat insbesondere ein Kind, das große [[Schwierigkeit]]en hatte und oft fast selbstzerstörerisch eine [[Außenseiter]]rolle einnahm, diese Verteilerrolle in einer ausgewogenen und freundlichen Art und Weise übernommen. Dieses Mädchen hat zu Beginn des Yogakurses häufig gestritten, boykottiert, andere angegriffen, es war unkonzentriert und kaute oft Fingernägel. Es hat seine Mandalas nach dem Ausmalen zerstört und wirkte wie heimatlos. Ich habe mich sehr darum bemüht, dass es sich selber stärker respektiert und wertschätzt, z.B. durch Mit[[hilfe]] zu Beginn und Ende der Stunden, durch [[Würdigung]] seiner Beiträge und seiner Bilder. Dies natürlich immer in [[Ausgewogenheit]] mit den anderen Kindern, da waren sie Lehrmeister für mich - und ich fürsie. Sie hatten ein feines [[Gespür ]]für notwendige [[Zuwendung]]. Aber die Bemühungen haben sich ge[[lohn]]t. Dieses Mädchen hat sich im Lauf der Zeit ganz stark verändert, gewann [[Vertrauen]] zu sich und zu anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Mädchen hat in jeder Stunde geweint, wenn es zu laut wurde, wenn es nicht neben mir sitzen konnte, wenn ich mich nicht im Besonderen um es kümmerte und und und – dies verlor sich mehr und mehr. Wieder andere konnten nie ihren Mund halten oder sie wollten eigentlich nur sich balgen und spielen. Jede {{Situation]] erforderte [[Konzentration]], [[Klugheit ]]und [[Geschick]]. Ehrlich gesagt, habe ich oft gedacht: Du hast als Yogalehrerin und dazu auch noch pädagogisch versagt. Oder: Das ist doch kein Yoga! Jetzt, am Ende des Kurses, sehe ich viele wirklich erfreuliche Ergebnisse! Vor allen Dingen die [[Begeisterung ]]der Kinder für ihr Yoga. Auch die Rückmeldungen der Eltern waren sehr positiv. Die Kinder haben offensichtlich mehr erfahren und gelernt, als ich mir das vorstellen konnte! Jeder hat von jedem gelernt, auch ich. Und Leachen, meine Enkelin, hat begriffen, dass ich sie trotzdem liebe, auch wenn sie im Kinderyoga keine [[Privileg]]ien hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga im Kindergarten braucht eine lange Anlaufzeit und für den Unterrichtenden einen langen [[Atem]]. Die Kinder müssen erst einmal [[verstehen]], worum es in etwa geht. Sie brauchen Zeit, um ein Vertrauensverhältnis zu ihrer Yogalehrerin / ihrem Yogalehrer aufbauen zu können. Man sollte viel [[Geduld]] haben und mit den eigenen [[Erwartung]]en sehr vorsichtig sein. Es ist empfehlenswert, dass der Raum nicht zu groß ist und möglichst wenige Spielangebote liefert, damit die Kinder leichter in derKonzentration bleiben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment Yoga im Kindergarten lohnt sich auf jeden Fall. Die Kinder mögen es viel mehr, als man selbst vermutet. [[Flexibilität]], [[Phantasie]] und [[Freude]] werden vom Yogalehrer gefordert – alles, was Kinder noch besitzen und auszeichnet.&lt;br /&gt;
Ich möchte viele Yogalehrer dazu ermuntern und mit meinem Bericht ermutigen, sich diesem wunderbaren [[Bereich]] zuzuwenden. Die Kinder sind außerordentlich dankbare Probanden. Meine [[Erfahrung]] ist, dass Kindergärten und Schulen ein großes Interesse an Kinderyogastunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall: Viel [[Spaß]] dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein körperorientiertes Trainingsprogramm entwickelt, was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum Konzept der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern beobachteten zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten spielerisch die deutsche Sprache, da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso bewusster nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher Aspekt, der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein gesundes Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu kräftigen, aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich offener und präsenter zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ritual]]e sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an Ordnungsprinzipien zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die gute und lichtvolle [[Gedanke]]n brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles Bindeglied zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glaube]]nsrichtungen und Weltanschauungen sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html Kinderyoga Wirksamkeitsstudien] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Erfahrung|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für Singen allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar, mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49059</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49059"/>
		<updated>2013-03-19T15:26:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Yogaunterricht mit Kindergartenkindern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet Verwirrung stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Erzieherin/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die Kosmische Erziehung ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in Zusammenhang gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der Politik sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre Entstehung sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie Bewunderung, [[Dankbarkeit]] und Begeisterung erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den Mitmenschen und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht getrennt vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen Plan gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonie|Harmonisierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person verstandenes göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen Kriterien kindliches Verhalten zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre Auffassung. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische Theorie nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Kindergarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yogaunterricht mit Kindergartenkindern===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Erfahrungsbericht von Christine Endris, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der integrative städtische Kindergarten meines 4-jährigen Enkelkindes ist sehr vielseitig in seinen nachmittags durchgeführten Projektangeboten, das geht von Arbeiten mit Holz über Englisch- und Computerkurse bis hin zu Yogaunterricht. Den Yogaunterricht hatte ich ins [[Gespräch]] gebracht, die [[Idee]] wurde von der Leiterin freudig aufgegriffen. Ich hatte allerdings nicht vor, die Stunden selbst zu geben, zum einen, weil ich immerhin die Oma bin, zum anderen, weil ich mit Kindergartenkindern keine&lt;br /&gt;
Unterrichts[[erfahrung]] hatte. Mit älteren Kindern durchaus, und an Fortbildungen für Kinderyoga hatte ich auch immer wieder in meiner langjährigen Yogalehrerpraxis teilgenommen. Aber – ich machte mich auf die Suche nach einer jungen sympathischen Yogalehrerin - ein ebensolcher Yogalehrer durfte es selbstverständlich auch sein. Das dauerte, denn all die netten Frauen und Männer, die ich ansprach, hatten leider keine Zeit. Das [[Projekt]] wollte ich jedoch auf keinen Fall scheitern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit fand der Kinderyogakongress in Bad Meinberg statt und ich nahm daran teil. Die Referenten – alles, was im Kinderyoga derzeit Rang und Namen sprich Bücher geschrieben, Untersuchungen gemacht, Kinderyogalehrer ausgebildet oder auch sehr erfolgreich in Schulen gearbeitet hat – berichteten mit großer [[Begeisterung]] von ihrer [[Arbeit]], die [[Workshop]]s waren sehr interessant, die [[Forschung]]sergebnisse äußerst positiv. Es gab sehr viele praktische Stunden. Ich wusste, auch aus früheren Aus- und Fortbildungen, dass Kinderyoga hauptsächlich spielerisch mit [[Geschichte]]n, [[Bilder]]n und [[Entspannung]]s[[reise]]n arbeitet. Das klappte mit den Workshopteilnehmern stets vorzüglich und machte viel [[Freude]]. Und da Yoga ja auch alterslos ist und eigentlich nie aufhört, beschloss ich, den Unterricht selbst in die Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige wenige [[Bücher]] und [[Konzept]]e zum Yogaunterricht für Vorschulkinder, alle diese waren und sind mir als Bibliothekarin zugänglich und ich bereitete mich sehr gründlich auf die Yogastunden vor. Als [[Material]]ien werden unbedingt gebraucht dünne rutschfeste Gummimatten, über die ein Kindauch einmal laufen kann, ohne darüber zu stolpern, empfehlenswert sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*eine [[Klangschale]]&lt;br /&gt;
•eine [[Kerze]] (mit sicherem Standort beim lebhaften Teil!)&lt;br /&gt;
*ein schöner Stein oder eine Blume zur Kerze&lt;br /&gt;
*ein Redestab&lt;br /&gt;
*ein Schwungtuch&lt;br /&gt;
*Kuscheltiere&lt;br /&gt;
*[[Mandala]]vorlagen für Kinder zum Ausmalen und Buntstifte.&lt;br /&gt;
*Ich kaufte zudem mehrere CDs mit [[Entspannung]]smusik (z. B. Flötenkonzerte, Adagios, Nussknackersuite und Kinderlieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ersten Stunde waren neun von zehn Kindern anwesend, ein Junge würde erst nach Ramadan teilnehmen. Die [[Gruppe]] bestand aus Kindern, die etwas [[Ruhe|ruhiger]] oder auch umgekehrt etwas [[Mut|mutiger]] werden , könnten, drei Jungen und sieben Mädchen. Auch mein Enkelkind war dabei – ein (wie sich zeigte gelungener) [[Versuch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Aufgabe, nämlich die Matten in Kreisform zu legen und sich selbst darauf zu setzen, ist eine große und schwere. Wie sieht so ein [[Kreis]] aus? Wer sitzt neben wem? Wer darf neben mir sitzen? Später: Wer hat beim letzten Mal neben mir gesessen? Wer darf die Klangschale hinstellen? Wer darf das Streichholz – die Kerze – ausblasen? Kann sein, dass einem auch eben einfällt, eigentlich auf die Toilette gehen oder dringend etwas trinken zu müssen... meine tollen Konzepte konnte ich erst einmal vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ritual]] [[entwickeln|entwickelte]] sich zu [[Beginn]] der Stunde das Anschlagen der Klangschale durch jedes Kind,während alle anderen zu[[hören]], bis der [[Ton]] [[Klang|verklungen]] ist. Für meine Kindergartenkinder war dies ein [[Ereignis]]: die Schale so zu halten, dass sie auch klingen kann, richtig zu schlagen, ordentlich und zur rechten Zeit die Schale weiterzugeben (wird von der Runde genau beobachtet), bei den anderen Kindern zuzuhören und – wer fängt denn überhaupt an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ritual: der Redestab. Jede(r) ist dran und darf sagen, was er(sie) gemacht hat, was ihr, bzw. ihm gefallen hat, was nicht – kurz, was jedem Kind wichtig ist. Dabei schienen oftmals auch [[Konflikt]]e der Kinder durch, die sie hier aussprechen durften. Dass es für alle ein [[Lernprozess]] war, etwas Persönliches zu einem Satz zu formulieren, jedes Kind aussprechen zu lassen und anderen zuzuhören, muss ich nicht besonders erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Yogastunde stellte ich Yoga als ein altes [[Übungssystem]] aus Indien vor mit dem [[Ziel]], [[Gesundheit|gesund]] und [[glück]]lich zu sein. Wann bin ich glücklich? Wodurch werde ich [[Krankheit|krank]]? Wie bleibe ich gesund? Wie kann ich [[Freundlichkeit|freundlich]] mit mir selbst und mit anderen umgehen? Wie ist es, wenn ich michund andere [[schlecht]] behandle? Was tue ich da? Lange kann man nicht theoretisieren mit Kindergartenkindern, aber die Beiträge waren sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga werden Tiere oder Gegenstände in Körperhaltungen (Asanas) dargestellt. Dadurch bekommen&lt;br /&gt;
die Kinder mehr Gefühl für ihren Körper und durch das ruhige Halten der Stellungen entwickelt sich&lt;br /&gt;
neben Flexibilität auch innere und äußere Ruhe. Soweit die Theorie. Die Atmung wurde bewusst&lt;br /&gt;
gemacht mit der Hand auf dem Bauch und mit Kuscheltieren, die dort Aufzug fahren. Das machte&lt;br /&gt;
Freude, wenn denn die Tierchen endlich alle richtig verteilt sind und nicht der auserkorene Teddy beim&lt;br /&gt;
Nachbarn gelandet ist... Meine Traumgeschichte vom Storch, der nach Afrika fliegt, wurde nicht&lt;br /&gt;
verstanden – sollten die Kinder nun einen Storch spielen – mit viel Gewedel und Geklapper – oder sollten&lt;br /&gt;
sie daliegen und sich die Geschichte nur vorstellen? Letzteres fiel den Kindern stets sehr schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33&lt;br /&gt;
Yogaunterricht mit Kindergartenkindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie agierten lieber mit allem, was sie haben und können. Ein [[Löwe]] ist nun einmal ein lautes [[Tier]], ein [[Affe]] ebenso, und [[Vogel|Vögel]] sind auch ganz schön wild. Die [[Katze]] miaut, der [[Frosch]] macht quak, der [[Raum]] ist groß und lädt zum Toben ein. Einzig beim [[Baum]] oder bei der [[Kobra]] kam etwas [[Ruhe]] auf.&lt;br /&gt;
Wie genial und einleuchtend erschien mir in den Yogalehrer-Workshops das Wattebausch- und Luftballonblasespiel mit Strohhalmenals [[Bewusst]]machung und [[Stärkung]] der [[Atem]]tätigkeit. Nun, als ich&lt;br /&gt;
dies meinen Kleinen anbot, musste ich staunen, wie vollkommen sie Wattebäuschchen und Luftballons unter ihren [[Körper]]n begraben können: sie stürzten mit [[Enthusiasmus]] und Geschrei alle auf einen Haufen. Ich hätte es vielleicht noch einmal zu zweit versuchen sollen, doch was machen in dieser [[Zeit]] die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der dritten, für meine [[Begriff]]e sehr chaotischen Stunde, hielt ich Rücksprache mit einer [[praxis]]erfahrenen Kindergartenkinderyogalehrerin, die folgende [[Hinweis]]e gab: die [[Gruppe]] sollte bei sehr lebhaften Kindern maximal sechs bis acht Teilnehmer haben und nicht länger als 45 Minuten dauern mit&lt;br /&gt;
anschließendem  Malen, außerdem sollten [[Regel]]n vereinbart werden. Eine Lehrerin für Sonderpädagogik aus meinem Freundeskreis wies mich darauf hin, dass 4-5jährige Kinder gerade dabei sind, Grund[[kompetenz]]en zu er[[lernen]]. Auch sie riet, [[Grenze]]n und [[Regel]]n zu besprechen und evtl. die Gruppe zu verkleinern. Zudem sei es sehr schwer für Kinder, den großen Toberaum mit seinen Spiel- und Sportelementen nun als einen Raum für das Verbleiben auf einer Matte und für [[stille]] [[Aktivität]]en zu [[nutzen]]. Das war mir klar, doch ein kleinerer Raum stand nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kinderyoga werden hauptsächlich Geschichten zu speziellen Themen wie Reise in den Urwald, am Wasser, im Wald, auf dem Bauernhof erzählt, wozu die kleinen Teilnehmer bei jedem Tier oder Gegenstand das entsprechende [[Asana]]  (Körperstellung) machen. Schulkinder begreifen dies recht schnell und sind, wie die [[Erfahrung]] lehrt, mit viel [[Freude]] dabei. Kindergartenkinder sind anders. Sie agieren mit allem, was sie haben. Dies musste ich erkennen und akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schöne ruhige [[Moment]]e gab es während der [[Massage]]n: Das Löwenbaby bekommt vom Löwenpapa den Pelz gewaschen oder auf dem Rücken des [[Partner]]s wird eine Pizza gebacken mit Teig kneten, ausrollen, Oliven drauflegen – auch Erdbeeren werden verlangt – Tomatensauce verstreichen, würzen, backen usw. Wenn sich hier die Kinder darauf geeinigt haben, wer mit wem massiert, ist dies wirklich eine schöne Erfahrung. Dabei wurde auch [[Respekt]] vor den [[Wunsch|Wünschen]] des anderen erlernt, z.B. ob auf dem Popo massiert wird oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehe, ein Kind fühlte sich ungerecht behandelt. Dieses [[Thema]] lag während einiger Stunden vor. Es wurde gründlich protestiert, ausgespielt oder auch ausgeweint. Dies waren schwierige [[Situation]]en.Teilweise bin ich darauf eingegangen, teilweise, wenn ich das [[Gefühl ]]hatte, dass es [[Mittel]] zum [[Zweck]]ist, habe ich ignoriert, teilweise habe ich mich deutlich abgegrenzt. Später, nachdem mich die Kinderbesser kannten, habe ich manchmal das [[Verhalten]] etwas überspitzt als Spiegel dargestellt. Das war komisch und sie mussten lachen. Sie lernten zu verstehen, dass wir mit [[Protest]]en nicht weiterkommen und dass ich mich nicht zerteilen kann, um jedem [[Gerechtigkeit|gerecht]] werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne angenommen wurden [[Spiel]]e, in denen beispielsweise mit den Fußzehen Nüsse gegriffen oder blind Gegenstände ertastet wurden. Auch unter, auf und mit dem Schwungtuch entwickelten sich [[phantasie]]volle Übungen.Sehr selten gelungen ist mir der Einsatz von [[Musik]]. Während der [[Bewegung]]en wurde sie kaum wahrgenommen und zum Liegen und Zu[[hören]] kam es eher selten. Das Arbeiten mit [[Abbildung]]en von Tieren&lt;br /&gt;
und Gegenständen und der [[Umsetzung]] in eine Yogastellung erforderte sehr viel [[Konzentration]]. Das&lt;br /&gt;
gelang noch nicht allen Kindern aus vielerlei [[Grund|Gründen]]. Ich bin davon [[Überzeugung|überzeugt]], nach weiteren Stunden wären hier gute [[Fortschritt]]e zu erzielen. Dafür kannte ihre[[ Kreativität]] bei der [[Darstellung]]&lt;br /&gt;
eigener Tiere keine [[Grenze]]n! Partnerübungen kamen sehr gut an und wurden gerne wiederholt. Gegen [[Ende]] der 20 Unterrichtseinheiten wurde der [[Sonnengruß]] erlernt mit kindlichem [[Text]]. Das wäre zuBeginn undenkbar gewesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Schluss]] der Stunde durften die Kinder Mandalas ausmalen. Mandalas in ihrer kreisförmigen&lt;br /&gt;
[[Gleichheit]] scheinen sehr [[Positivität|positiv]] auf Kinder zu wirken, sie freuten sich sehr auf diese Zeit und gar manche abholenden Eltern hatten das [[Problem]], ihre Kleinen loszureissen. Insbesondere auch dann, wenn&lt;br /&gt;
die [[Gespräch]]e gerade so gut waren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Ritual wurden die in jeder Stunde neuen Vorlagen verteilt und die Buntstifte in die Mitte gelegt. Wie ein Ritual wurde um das eine bestimmte Rosa gekämpft und zu Beginn musste ich öfters Schiedsrichterin spielen. Zu meiner großen [[Freude]] hat insbesondere ein Kind, das große [[Schwierigkeit]]en hatte und oft fast selbstzerstörerisch eine [[Außenseiter]]rolle einnahm, diese Verteilerrolle in einer ausgewogenen und freundlichen Art und Weise übernommen. Dieses Mädchen hat zu Beginn des Yogakurses häufig gestritten, boykottiert, andere angegriffen, es war unkonzentriert und kaute oft Fingernägel. Es hat seine Mandalas nach dem Ausmalen zerstört und wirkte wie heimatlos. Ich habe mich sehr darum bemüht, dass es sich selber stärker respektiert und wertschätzt, z.B. durch Mit[[hilfe]] zu Beginn und Ende der Stunden, durch [[Würdigung]] seiner Beiträge und seiner Bilder. Dies natürlich immer in [[Ausgewogenheit]] mit den anderen Kindern, da waren sie Lehrmeister für mich - und ich fürsie. Sie hatten ein feines [[Gespür ]]für notwendige [[Zuwendung]]. Aber die Bemühungen haben sich ge[[lohn]]t. Dieses Mädchen hat sich im Lauf der Zeit ganz stark verändert, gewann [[Vertrauen]] zu sich und zu anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Mädchen hat in jeder Stunde geweint, wenn es zu laut wurde, wenn es nicht neben mir sitzen konnte, wenn ich mich nicht im Besonderen um es kümmerte und und und – dies verlor sich mehr und mehr. Wieder andere konnten nie ihren Mund halten oder sie wollten eigentlich nur sich balgen und spielen. Jede {{Situation]] erforderte [[Konzentration]], [[Klugheit ]]und [[Geschick]]. Ehrlich gesagt, habe ich oft gedacht: Du hast als Yogalehrerin und dazu auch noch pädagogisch versagt. Oder: Das ist doch kein Yoga! Jetzt, am Ende des Kurses, sehe ich viele wirklich erfreuliche Ergebnisse! Vor allen Dingen die [[Begeisterung ]]der Kinder für ihr Yoga. Auch die Rückmeldungen der Eltern waren sehr positiv. Die Kinder haben offensichtlich mehr erfahren und gelernt, als ich mir das vorstellen konnte! Jeder hat von jedem gelernt, auch ich. Und Leachen, meine Enkelin, hat begriffen, dass ich sie trotzdem liebe, auch wenn sie im Kinderyoga keine [[Privileg]]ien hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga im Kindergarten braucht eine lange Anlaufzeit und für den Unterrichtenden einen langen [[Atem]]. Die Kinder müssen erst einmal [[verstehen]], worum es in etwa geht. Sie brauchen Zeit, um ein Vertrauensverhältnis zu ihrer Yogalehrerin / ihrem Yogalehrer aufbauen zu können. Man sollte viel [[Geduld]] haben und mit den eigenen [[Erwartung]]en sehr vorsichtig sein. Es ist empfehlenswert, dass der Raum nicht zu groß ist und möglichst wenige Spielangebote liefert, damit die Kinder leichter in derKonzentration bleiben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment Yoga im Kindergarten lohnt sich auf jeden Fall. Die Kinder mögen es viel mehr, als man selbst vermutet. [[Flexibilität]], [[Phantasie]] und [[Freude]] werden vom Yogalehrer gefordert – alles, was Kinder noch besitzen und auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte viele Yogalehrer dazu ermuntern und mit meinem Bericht ermutigen, sich diesem wunderbaren&lt;br /&gt;
[[Bereich]] zuzuwenden. Die Kinder sind außerordentlich dankbare Probanden. Meine [[Erfahrung]] ist, dass Kindergärten und Schulen ein großes Interesse an Kinderyogastunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall: Viel [[Spaß]] dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein körperorientiertes Trainingsprogramm entwickelt, was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum Konzept der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern beobachteten zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten spielerisch die deutsche Sprache, da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso bewusster nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher Aspekt, der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein gesundes Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu kräftigen, aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich offener und präsenter zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ritual]]e sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an Ordnungsprinzipien zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die gute und lichtvolle [[Gedanke]]n brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles Bindeglied zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glaube]]nsrichtungen und Weltanschauungen sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html Kinderyoga Wirksamkeitsstudien] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Erfahrung|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für Singen allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar, mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49057</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49057"/>
		<updated>2013-03-19T15:24:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Yogaunterricht mit Kindergartenkindern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet Verwirrung stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Erzieherin/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die Kosmische Erziehung ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in Zusammenhang gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der Politik sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre Entstehung sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie Bewunderung, [[Dankbarkeit]] und Begeisterung erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den Mitmenschen und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht getrennt vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen Plan gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonie|Harmonisierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person verstandenes göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen Kriterien kindliches Verhalten zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre Auffassung. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische Theorie nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Kindergarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yogaunterricht mit Kindergartenkindern===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Erfahrungsbericht von Christine Endris, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der integrative städtische Kindergarten meines 4-jährigen Enkelkindes ist sehr vielseitig in seinen nachmittags durchgeführten Projektangeboten, das geht von Arbeiten mit Holz über Englisch- und Computerkurse bis hin zu Yogaunterricht. Den Yogaunterricht hatte ich ins [[Gespräch]] gebracht, die [[Idee]] wurde von der Leiterin freudig aufgegriffen. Ich hatte allerdings nicht vor, die Stunden selbst zu geben, zum einen, weil ich immerhin die Oma bin, zum anderen, weil ich mit Kindergartenkindern keine&lt;br /&gt;
Unterrichts[[erfahrung]] hatte. Mit älteren Kindern durchaus, und an Fortbildungen für Kinderyoga hatte ich auch immer wieder in meiner langjährigen Yogalehrerpraxis teilgenommen. Aber – ich machte mich auf die Suche nach einer jungen sympathischen Yogalehrerin - ein ebensolcher Yogalehrer durfte es selbstverständlich auch sein. Das dauerte, denn all die netten Frauen und Männer, die ich ansprach, hatten leider keine Zeit. Das [[Projekt]] wollte ich jedoch auf keinen Fall scheitern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit fand der Kinderyogakongress in Bad Meinberg statt und ich nahm daran teil. Die Referenten – alles, was im Kinderyoga derzeit Rang und Namen sprich Bücher geschrieben, Untersuchungen gemacht, Kinderyogalehrer ausgebildet oder auch sehr erfolgreich in Schulen gearbeitet hat – berichteten mit großer [[Begeisterung]] von ihrer [[Arbeit]], die [[Workshop]]s waren sehr interessant, die [[Forschung]]sergebnisse äußerst positiv. Es gab sehr viele praktische Stunden. Ich wusste, auch aus früheren Aus- und Fortbildungen, dass Kinderyoga hauptsächlich spielerisch mit [[Geschichte]]n, [[Bilder]]n und [[Entspannung]]s[[reise]]n arbeitet. Das klappte mit den Workshopteilnehmern stets vorzüglich und machte viel [[Freude]]. Und da Yoga ja auch alterslos ist und eigentlich nie aufhört, beschloss ich, den Unterricht selbst in die Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige wenige [[Bücher]] und [[Konzept]]e zum Yogaunterricht für Vorschulkinder, alle diese waren und sind mir als Bibliothekarin zugänglich und ich bereitete mich sehr gründlich auf die Yogastunden vor. Als [[Material]]ien werden unbedingt gebraucht dünne rutschfeste Gummimatten, über die ein Kindauch einmal laufen kann, ohne darüber zu stolpern, empfehlenswert sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*eine [[Klangschale]]&lt;br /&gt;
•eine [[Kerze]] (mit sicherem Standort beim lebhaften Teil!)&lt;br /&gt;
*ein schöner Stein oder eine Blume zur Kerze&lt;br /&gt;
*ein Redestab&lt;br /&gt;
*ein Schwungtuch&lt;br /&gt;
*Kuscheltiere&lt;br /&gt;
*[[Mandala]]vorlagen für Kinder zum Ausmalen und Buntstifte.&lt;br /&gt;
*Ich kaufte zudem mehrere CDs mit [[Entspannung]]smusik (z. B. Flötenkonzerte, Adagios, Nussknackersuite und Kinderlieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ersten Stunde waren neun von zehn Kindern anwesend, ein Junge würde erst nach Ramadan teilnehmen.&lt;br /&gt;
Die [[Gruppe]] bestand aus Kindern, die etwas [[Ruhe|ruhiger]] oder auch umgekehrt etwas [[Mut|mutiger]] werden , könnten, drei Jungen und sieben Mädchen. Auch mein Enkelkind war dabei – ein (wie sich zeigte&lt;br /&gt;
gelungener) [[Versuch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32&lt;br /&gt;
Yogaunterricht mit Kindergartenkindern	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Aufgabe, nämlich die Matten in Kreisform zu legen und sich selbst darauf zu setzen, ist eine&lt;br /&gt;
große und schwere. Wie sieht so ein [[Kreis]] aus? Wer sitzt neben wem? Wer darf neben mir sitzen?&lt;br /&gt;
Später: Wer hat beim letzten Mal neben mir gesessen? Wer darf die Klangschale hinstellen? Wer darf&lt;br /&gt;
das Streichholz – die Kerze – ausblasen? Kann sein, dass einem auch eben einfällt, eigentlich auf die&lt;br /&gt;
Toilette gehen oder dringend etwas trinken zu müssen... meine tollen Konzepte konnte ich erst einmal&lt;br /&gt;
vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ritual]] [[entwickeln|entwickelte]] sich zu [[Beginn]] der Stunde das Anschlagen der Klangschale durch jedes Kind,während alle anderen zu[[hören]], bis der [[Ton]] [[Klang|verklungen]] ist. Für meine Kindergartenkinder war dies ein [[Ereignis]]: die Schale so zu halten, dass sie auch klingen kann, richtig zu schlagen, ordentlich und zur&lt;br /&gt;
rechten Zeit die Schale weiterzugeben (wird von der Runde genau beobachtet), bei den anderen Kindern zuzuhören und – wer fängt denn überhaupt an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ritual: der Redestab. Jede(r) ist dran und darf sagen, was er(sie) gemacht hat, was ihr,&lt;br /&gt;
bzw. ihm gefallen hat, was nicht – kurz, was jedem Kind wichtig ist. Dabei schienen oftmals auch&lt;br /&gt;
[[Konflikt]]e der Kinder durch, die sie hier aussprechen durften. Dass es für alle ein [[Lernprozess]] war, etwas&lt;br /&gt;
Persönliches zu einem Satz zu formulieren, jedes Kind aussprechen zu lassen und anderen zuzuhören,&lt;br /&gt;
muss ich nicht besonders erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Yogastunde stellte ich Yoga als ein altes [[Übungssystem]] aus Indien vor mit dem [[Ziel]],&lt;br /&gt;
[[Gesundheit|gesund]] und [[glück]]lich zu sein. Wann bin ich glücklich? Wodurch werde ich [[Krankheit|krank]]? Wie bleibe ich gesund? Wie kann ich [[Freundlichkeit|freundlich]] mit mir selbst und mit anderen umgehen? Wie ist es, wenn ich michund andere [[schlecht]] behandle? Was tue ich da? Lange kann man nicht theoretisieren mit Kindergartenkindern, aber die Beiträge waren sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga werden Tiere oder Gegenstände in Körperhaltungen (Asanas) dargestellt. Dadurch bekommen&lt;br /&gt;
die Kinder mehr Gefühl für ihren Körper und durch das ruhige Halten der Stellungen entwickelt sich&lt;br /&gt;
neben Flexibilität auch innere und äußere Ruhe. Soweit die Theorie. Die Atmung wurde bewusst&lt;br /&gt;
gemacht mit der Hand auf dem Bauch und mit Kuscheltieren, die dort Aufzug fahren. Das machte&lt;br /&gt;
Freude, wenn denn die Tierchen endlich alle richtig verteilt sind und nicht der auserkorene Teddy beim&lt;br /&gt;
Nachbarn gelandet ist... Meine Traumgeschichte vom Storch, der nach Afrika fliegt, wurde nicht&lt;br /&gt;
verstanden – sollten die Kinder nun einen Storch spielen – mit viel Gewedel und Geklapper – oder sollten&lt;br /&gt;
sie daliegen und sich die Geschichte nur vorstellen? Letzteres fiel den Kindern stets sehr schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33&lt;br /&gt;
Yogaunterricht mit Kindergartenkindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie agierten lieber mit allem, was sie haben und können. Ein [[Löwe]] ist nun einmal ein lautes [[Tier]], ein [[Affe]] ebenso, und [[Vogel|Vögel]] sind auch ganz schön wild. Die [[Katze]] miaut, der [[Frosch]] macht quak, der [[Raum]] ist groß und lädt zum Toben ein. Einzig beim [[Baum]] oder bei der [[Kobra]] kam etwas [[Ruhe]] auf.&lt;br /&gt;
Wie genial und einleuchtend erschien mir in den Yogalehrer-Workshops das Wattebausch- und Luftballonblasespiel mit Strohhalmenals [[Bewusst]]machung und [[Stärkung]] der [[Atem]]tätigkeit. Nun, als ich&lt;br /&gt;
dies meinen Kleinen anbot, musste ich staunen, wie vollkommen sie Wattebäuschchen und Luftballons unter ihren [[Körper]]n begraben können: sie stürzten mit [[Enthusiasmus]] und Geschrei alle auf einen Haufen. Ich hätte es vielleicht noch einmal zu zweit versuchen sollen, doch was machen in dieser [[Zeit]] die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der dritten, für meine [[Begriff]]e sehr chaotischen Stunde, hielt ich Rücksprache mit einer [[praxis]]erfahrenen Kindergartenkinderyogalehrerin, die folgende [[Hinweis]]e gab: die [[Gruppe]] sollte bei sehr lebhaften Kindern maximal sechs bis acht Teilnehmer haben und nicht länger als 45 Minuten dauern mit&lt;br /&gt;
anschließendem  Malen, außerdem sollten [[Regel]]n vereinbart werden. Eine Lehrerin für Sonderpädagogik aus meinem Freundeskreis wies mich darauf hin, dass 4-5jährige Kinder gerade dabei sind, Grund[[kompetenz]]en zu er[[lernen]]. Auch sie riet, [[Grenze]]n und [[Regel]]n zu besprechen und evtl. die Gruppe zu verkleinern. Zudem sei es sehr schwer für Kinder, den großen Toberaum mit seinen Spiel- und Sportelementen nun als einen Raum für das Verbleiben auf einer Matte und für [[stille]] [[Aktivität]]en zu [[nutzen]]. Das war mir klar, doch ein kleinerer Raum stand nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kinderyoga werden hauptsächlich Geschichten zu speziellen Themen wie Reise in den Urwald, am Wasser, im Wald, auf dem Bauernhof erzählt, wozu die kleinen Teilnehmer bei jedem Tier oder Gegenstand das entsprechende [[Asana]]  (Körperstellung) machen. Schulkinder begreifen dies recht schnell und sind, wie die [[Erfahrung]] lehrt, mit viel [[Freude]] dabei. Kindergartenkinder sind anders. Sie agieren mit allem, was sie haben. Dies musste ich erkennen und akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schöne ruhige [[Moment]]e gab es während der [[Massage]]n: Das Löwenbaby bekommt vom Löwenpapa den Pelz gewaschen oder auf dem Rücken des [[Partner]]s wird eine Pizza gebacken mit Teig kneten, ausrollen, Oliven drauflegen – auch Erdbeeren werden verlangt – Tomatensauce verstreichen, würzen, backen usw. Wenn sich hier die Kinder darauf geeinigt haben, wer mit wem massiert, ist dies wirklich eine schöne Erfahrung. Dabei wurde auch [[Respekt]] vor den [[Wunsch|Wünschen]] des anderen erlernt, z.B. ob auf dem Popo massiert wird oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehe, ein Kind fühlte sich ungerecht behandelt. Dieses [[Thema]] lag während einiger Stunden vor. Es wurde gründlich protestiert, ausgespielt oder auch ausgeweint. Dies waren schwierige [[Situation]]en.Teilweise bin ich darauf eingegangen, teilweise, wenn ich das [[Gefühl ]]hatte, dass es [[Mittel]] zum [[Zweck]]ist, habe ich ignoriert, teilweise habe ich mich deutlich abgegrenzt. Später, nachdem mich die Kinderbesser kannten, habe ich manchmal das [[Verhalten]] etwas überspitzt als Spiegel dargestellt. Das war komisch und sie mussten lachen. Sie lernten zu verstehen, dass wir mit [[Protest]]en nicht weiterkommen und dass ich mich nicht zerteilen kann, um jedem [[Gerechtigkeit|gerecht]] werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne angenommen wurden [[Spiel]]e, in denen beispielsweise mit den Fußzehen Nüsse gegriffen oder blind Gegenstände ertastet wurden. Auch unter, auf und mit dem Schwungtuch entwickelten sich [[phantasie]]volle Übungen.Sehr selten gelungen ist mir der Einsatz von [[Musik]]. Während der [[Bewegung]]en wurde sie kaum wahrgenommen und zum Liegen und Zu[[hören]] kam es eher selten. Das Arbeiten mit [[Abbildung]]en von Tieren&lt;br /&gt;
und Gegenständen und der [[Umsetzung]] in eine Yogastellung erforderte sehr viel [[Konzentration]]. Das&lt;br /&gt;
gelang noch nicht allen Kindern aus vielerlei [[Grund|Gründen]]. Ich bin davon [[Überzeugung|überzeugt]], nach weiteren Stunden wären hier gute [[Fortschritt]]e zu erzielen. Dafür kannte ihre[[ Kreativität]] bei der [[Darstellung]]&lt;br /&gt;
eigener Tiere keine [[Grenze]]n! Partnerübungen kamen sehr gut an und wurden gerne wiederholt. Gegen [[Ende]] der 20 Unterrichtseinheiten wurde der [[Sonnengruß]] erlernt mit kindlichem [[Text]]. Das wäre zuBeginn undenkbar gewesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Schluss]] der Stunde durften die Kinder Mandalas ausmalen. Mandalas in ihrer kreisförmigen&lt;br /&gt;
[[Gleichheit]] scheinen sehr [[Positivität|positiv]] auf Kinder zu wirken, sie freuten sich sehr auf diese Zeit und gar manche abholenden Eltern hatten das [[Problem]], ihre Kleinen loszureissen. Insbesondere auch dann, wenn&lt;br /&gt;
die [[Gespräch]]e gerade so gut waren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Ritual wurden die in jeder Stunde neuen Vorlagen verteilt und die Buntstifte in die Mitte gelegt. Wie ein Ritual wurde um das eine bestimmte Rosa gekämpft und zu Beginn musste ich öfters Schiedsrichterin spielen. Zu meiner großen [[Freude]] hat insbesondere ein Kind, das große [[Schwierigkeit]]en hatte und oft fast selbstzerstörerisch eine [[Außenseiter]]rolle einnahm, diese Verteilerrolle in einer ausgewogenen und freundlichen Art und Weise übernommen. Dieses Mädchen hat zu Beginn des Yogakurses häufig gestritten, boykottiert, andere angegriffen, es war unkonzentriert und kaute oft Fingernägel. Es hat seine Mandalas nach dem Ausmalen zerstört und wirkte wie heimatlos. Ich habe mich sehr darum bemüht, dass es sich selber stärker respektiert und wertschätzt, z.B. durch Mit[[hilfe]] zu Beginn und Ende der Stunden, durch [[Würdigung]] seiner Beiträge und seiner Bilder. Dies natürlich immer in [[Ausgewogenheit]] mit den anderen Kindern, da waren sie Lehrmeister für mich - und ich fürsie. Sie hatten ein feines [[Gespür ]]für notwendige [[Zuwendung]]. Aber die Bemühungen haben sich ge[[lohn]]t. Dieses Mädchen hat sich im Lauf der Zeit ganz stark verändert, gewann [[Vertrauen]] zu sich und zu anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Mädchen hat in jeder Stunde geweint, wenn es zu laut wurde, wenn es nicht neben mir sitzen konnte, wenn ich mich nicht im Besonderen um es kümmerte und und und – dies verlor sich mehr und mehr. Wieder andere konnten nie ihren Mund halten oder sie wollten eigentlich nur sich balgen und spielen. Jede {{Situation]] erforderte [[Konzentration]], [[Klugheit ]]und [[Geschick]]. Ehrlich gesagt, habe ich oft gedacht: Du hast als Yogalehrerin und dazu auch noch pädagogisch versagt. Oder: Das ist doch kein Yoga! Jetzt, am Ende des Kurses, sehe ich viele wirklich erfreuliche Ergebnisse! Vor allen Dingen die [[Begeisterung ]]der Kinder für ihr Yoga. Auch die Rückmeldungen der Eltern waren sehr positiv. Die Kinder haben offensichtlich mehr erfahren und gelernt, als ich mir das vorstellen konnte! Jeder hat von jedem gelernt, auch ich. Und Leachen, meine Enkelin, hat begriffen, dass ich sie trotzdem liebe, auch wenn sie im Kinderyoga keine [[Privileg]]ien hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga im Kindergarten braucht eine lange Anlaufzeit und für den Unterrichtenden einen langen [[Atem]]. Die Kinder müssen erst einmal [[verstehen]], worum es in etwa geht. Sie brauchen Zeit, um ein Vertrauensverhältnis zu ihrer Yogalehrerin / ihrem Yogalehrer aufbauen zu können. Man sollte viel [[Geduld]] haben und mit den eigenen [[Erwartung]]en sehr vorsichtig sein. Es ist empfehlenswert, dass der Raum nicht zu groß ist und möglichst wenige Spielangebote liefert, damit die Kinder leichter in derKonzentration bleiben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment Yoga im Kindergarten lohnt sich auf jeden Fall. Die Kinder mögen es viel mehr, als man selbst vermutet. [[Flexibilität]], [[Phantasie]] und [[Freude]] werden vom Yogalehrer gefordert – alles, was Kinder noch besitzen und auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte viele Yogalehrer dazu ermuntern und mit meinem Bericht ermutigen, sich diesem wunderbaren&lt;br /&gt;
[[Bereich]] zuzuwenden. Die Kinder sind außerordentlich dankbare Probanden. Meine [[Erfahrung]] ist, dass Kindergärten und Schulen ein großes Interesse an Kinderyogastunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall: Viel [[Spaß]] dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein körperorientiertes Trainingsprogramm entwickelt, was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum Konzept der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern beobachteten zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten spielerisch die deutsche Sprache, da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso bewusster nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher Aspekt, der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein gesundes Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu kräftigen, aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich offener und präsenter zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ritual]]e sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an Ordnungsprinzipien zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die gute und lichtvolle [[Gedanke]]n brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles Bindeglied zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glaube]]nsrichtungen und Weltanschauungen sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html Kinderyoga Wirksamkeitsstudien] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Erfahrung|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für Singen allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar, mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49056</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49056"/>
		<updated>2013-03-19T15:23:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Yogaunterricht mit Kindergartenkindern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet Verwirrung stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Erzieherin/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die Kosmische Erziehung ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in Zusammenhang gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der Politik sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre Entstehung sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie Bewunderung, [[Dankbarkeit]] und Begeisterung erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den Mitmenschen und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht getrennt vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen Plan gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonie|Harmonisierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person verstandenes göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen Kriterien kindliches Verhalten zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre Auffassung. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische Theorie nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Kindergarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yogaunterricht mit Kindergartenkindern===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Erfahrungsbericht von Christine Endris, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der integrative städtische Kindergarten meines 4-jährigen Enkelkindes ist sehr vielseitig in seinen nachmittags durchgeführten Projektangeboten, das geht von Arbeiten mit Holz über Englisch- und Computerkurse bis hin zu Yogaunterricht. Den Yogaunterricht hatte ich ins [[Gespräch]] gebracht, die [[Idee]] wurde von der Leiterin freudig aufgegriffen. Ich hatte allerdings nicht vor, die Stunden selbst zu geben, zum einen, weil ich immerhin die Oma bin, zum anderen, weil ich mit Kindergartenkindern keine&lt;br /&gt;
Unterrichts[[erfahrung]] hatte. Mit älteren Kindern durchaus, und an Fortbildungen für Kinderyoga hatte ich auch immer wieder in meiner langjährigen Yogalehrerpraxis teilgenommen. Aber – ich machte mich auf die Suche nach einer jungen sympathischen Yogalehrerin - ein ebensolcher Yogalehrer durfte es selbstverständlich auch sein. Das dauerte, denn all die netten Frauen und Männer, die ich ansprach, hatten leider keine Zeit. Das [[Projekt]] wollte ich jedoch auf keinen Fall scheitern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit fand der Kinderyogakongress in Bad Meinberg statt und ich nahm daran teil. Die Referenten – alles, was im Kinderyoga derzeit Rang und Namen sprich Bücher geschrieben, Untersuchungen gemacht, Kinderyogalehrer ausgebildet oder auch sehr erfolgreich in Schulen gearbeitet hat – berichteten mit großer [[Begeisterung]] von ihrer [[Arbeit]], die [[Workshop]]s waren sehr interessant, die [[Forschung]]sergebnisse äußerst positiv. Es gab sehr viele praktische Stunden. Ich wusste, auch aus früheren Aus- und Fortbildungen, dass Kinderyoga hauptsächlich spielerisch mit [[Geschichte]]n, [[Bilder]]n und [[Entspannung]]s[[reise]]n arbeitet. Das klappte mit den Workshopteilnehmern stets vorzüglich und machte viel [[Freude]]. Und da Yoga ja auch alterslos ist und eigentlich nie aufhört, beschloss ich, den Unterricht selbst in die Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige wenige [[Bücher]] und [[Konzept]]e zum Yogaunterricht für Vorschulkinder, alle diese waren&lt;br /&gt;
und sind mir als Bibliothekarin zugänglich und ich bereitete mich sehr gründlich auf die Yogastunden&lt;br /&gt;
vor. Als [[Material]]ien werden unbedingt gebraucht dünne rutschfeste Gummimatten, über die ein Kind&lt;br /&gt;
auch einmal laufen kann, ohne darüber zu stolpern, empfehlenswert sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• eine [[Klangschale]]&lt;br /&gt;
• eine [[Kerze]] (mit sicherem Standort beim lebhaften Teil!)&lt;br /&gt;
• ein schöner Stein oder eine Blume zur Kerze&lt;br /&gt;
• ein Redestab&lt;br /&gt;
• ein Schwungtuch&lt;br /&gt;
• Kuscheltiere&lt;br /&gt;
• [[Mandala]]vorlagen für Kinder zum Ausmalen und Buntstifte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kaufte zudem mehrere CDs mit [[Entspannung]]smusik (z. B. Flötenkonzerte, Adagios, Nussknacker -&lt;br /&gt;
suite und Kinderlieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ersten Stunde waren neun von zehn Kindern anwesend, ein Junge würde erst nach Ramadan teilnehmen.&lt;br /&gt;
Die [[Gruppe]] bestand aus Kindern, die etwas [[Ruhe|ruhiger]] oder auch umgekehrt etwas [[Mut|mutiger]] werden , könnten, drei Jungen und sieben Mädchen. Auch mein Enkelkind war dabei – ein (wie sich zeigte&lt;br /&gt;
gelungener) [[Versuch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32&lt;br /&gt;
Yogaunterricht mit Kindergartenkindern	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Aufgabe, nämlich die Matten in Kreisform zu legen und sich selbst darauf zu setzen, ist eine&lt;br /&gt;
große und schwere. Wie sieht so ein [[Kreis]] aus? Wer sitzt neben wem? Wer darf neben mir sitzen?&lt;br /&gt;
Später: Wer hat beim letzten Mal neben mir gesessen? Wer darf die Klangschale hinstellen? Wer darf&lt;br /&gt;
das Streichholz – die Kerze – ausblasen? Kann sein, dass einem auch eben einfällt, eigentlich auf die&lt;br /&gt;
Toilette gehen oder dringend etwas trinken zu müssen... meine tollen Konzepte konnte ich erst einmal&lt;br /&gt;
vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ritual]] [[entwickeln|entwickelte]] sich zu [[Beginn]] der Stunde das Anschlagen der Klangschale durch jedes Kind,während alle anderen zu[[hören]], bis der [[Ton]] [[Klang|verklungen]] ist. Für meine Kindergartenkinder war dies ein [[Ereignis]]: die Schale so zu halten, dass sie auch klingen kann, richtig zu schlagen, ordentlich und zur&lt;br /&gt;
rechten Zeit die Schale weiterzugeben (wird von der Runde genau beobachtet), bei den anderen Kindern zuzuhören und – wer fängt denn überhaupt an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ritual: der Redestab. Jede(r) ist dran und darf sagen, was er(sie) gemacht hat, was ihr,&lt;br /&gt;
bzw. ihm gefallen hat, was nicht – kurz, was jedem Kind wichtig ist. Dabei schienen oftmals auch&lt;br /&gt;
[[Konflikt]]e der Kinder durch, die sie hier aussprechen durften. Dass es für alle ein [[Lernprozess]] war, etwas&lt;br /&gt;
Persönliches zu einem Satz zu formulieren, jedes Kind aussprechen zu lassen und anderen zuzuhören,&lt;br /&gt;
muss ich nicht besonders erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Yogastunde stellte ich Yoga als ein altes [[Übungssystem]] aus Indien vor mit dem [[Ziel]],&lt;br /&gt;
[[Gesundheit|gesund]] und [[glück]]lich zu sein. Wann bin ich glücklich? Wodurch werde ich [[Krankheit|krank]]? Wie bleibe ich gesund? Wie kann ich [[Freundlichkeit|freundlich]] mit mir selbst und mit anderen umgehen? Wie ist es, wenn ich michund andere [[schlecht]] behandle? Was tue ich da? Lange kann man nicht theoretisieren mit Kindergartenkindern, aber die Beiträge waren sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga werden Tiere oder Gegenstände in Körperhaltungen (Asanas) dargestellt. Dadurch bekommen&lt;br /&gt;
die Kinder mehr Gefühl für ihren Körper und durch das ruhige Halten der Stellungen entwickelt sich&lt;br /&gt;
neben Flexibilität auch innere und äußere Ruhe. Soweit die Theorie. Die Atmung wurde bewusst&lt;br /&gt;
gemacht mit der Hand auf dem Bauch und mit Kuscheltieren, die dort Aufzug fahren. Das machte&lt;br /&gt;
Freude, wenn denn die Tierchen endlich alle richtig verteilt sind und nicht der auserkorene Teddy beim&lt;br /&gt;
Nachbarn gelandet ist... Meine Traumgeschichte vom Storch, der nach Afrika fliegt, wurde nicht&lt;br /&gt;
verstanden – sollten die Kinder nun einen Storch spielen – mit viel Gewedel und Geklapper – oder sollten&lt;br /&gt;
sie daliegen und sich die Geschichte nur vorstellen? Letzteres fiel den Kindern stets sehr schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33&lt;br /&gt;
Yogaunterricht mit Kindergartenkindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie agierten lieber mit allem, was sie haben und können. Ein [[Löwe]] ist nun einmal ein lautes [[Tier]], ein [[Affe]] ebenso, und [[Vogel|Vögel]] sind auch ganz schön wild. Die [[Katze]] miaut, der [[Frosch]] macht quak, der [[Raum]] ist groß und lädt zum Toben ein. Einzig beim [[Baum]] oder bei der [[Kobra]] kam etwas [[Ruhe]] auf.&lt;br /&gt;
Wie genial und einleuchtend erschien mir in den Yogalehrer-Workshops das Wattebausch- und Luftballonblasespiel mit Strohhalmenals [[Bewusst]]machung und [[Stärkung]] der [[Atem]]tätigkeit. Nun, als ich&lt;br /&gt;
dies meinen Kleinen anbot, musste ich staunen, wie vollkommen sie Wattebäuschchen und Luftballons unter ihren [[Körper]]n begraben können: sie stürzten mit [[Enthusiasmus]] und Geschrei alle auf einen Haufen. Ich hätte es vielleicht noch einmal zu zweit versuchen sollen, doch was machen in dieser [[Zeit]] die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der dritten, für meine [[Begriff]]e sehr chaotischen Stunde, hielt ich Rücksprache mit einer [[praxis]]erfahrenen Kindergartenkinderyogalehrerin, die folgende [[Hinweis]]e gab: die [[Gruppe]] sollte bei sehr lebhaften Kindern maximal sechs bis acht Teilnehmer haben und nicht länger als 45 Minuten dauern mit&lt;br /&gt;
anschließendem  Malen, außerdem sollten [[Regel]]n vereinbart werden. Eine Lehrerin für Sonderpädagogik aus meinem Freundeskreis wies mich darauf hin, dass 4-5jährige Kinder gerade dabei sind, Grund[[kompetenz]]en zu er[[lernen]]. Auch sie riet, [[Grenze]]n und [[Regel]]n zu besprechen und evtl. die Gruppe zu verkleinern. Zudem sei es sehr schwer für Kinder, den großen Toberaum mit seinen Spiel- und Sportelementen nun als einen Raum für das Verbleiben auf einer Matte und für [[stille]] [[Aktivität]]en zu [[nutzen]]. Das war mir klar, doch ein kleinerer Raum stand nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kinderyoga werden hauptsächlich Geschichten zu speziellen Themen wie Reise in den Urwald, am Wasser, im Wald, auf dem Bauernhof erzählt, wozu die kleinen Teilnehmer bei jedem Tier oder Gegenstand das entsprechende [[Asana]]  (Körperstellung) machen. Schulkinder begreifen dies recht schnell und sind, wie die [[Erfahrung]] lehrt, mit viel [[Freude]] dabei. Kindergartenkinder sind anders. Sie agieren mit allem, was sie haben. Dies musste ich erkennen und akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schöne ruhige [[Moment]]e gab es während der [[Massage]]n: Das Löwenbaby bekommt vom Löwenpapa den Pelz gewaschen oder auf dem Rücken des [[Partner]]s wird eine Pizza gebacken mit Teig kneten, ausrollen, Oliven drauflegen – auch Erdbeeren werden verlangt – Tomatensauce verstreichen, würzen, backen usw. Wenn sich hier die Kinder darauf geeinigt haben, wer mit wem massiert, ist dies wirklich eine schöne Erfahrung. Dabei wurde auch [[Respekt]] vor den [[Wunsch|Wünschen]] des anderen erlernt, z.B. ob auf dem Popo massiert wird oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehe, ein Kind fühlte sich ungerecht behandelt. Dieses [[Thema]] lag während einiger Stunden vor. Es wurde gründlich protestiert, ausgespielt oder auch ausgeweint. Dies waren schwierige [[Situation]]en.Teilweise bin ich darauf eingegangen, teilweise, wenn ich das [[Gefühl ]]hatte, dass es [[Mittel]] zum [[Zweck]]ist, habe ich ignoriert, teilweise habe ich mich deutlich abgegrenzt. Später, nachdem mich die Kinderbesser kannten, habe ich manchmal das [[Verhalten]] etwas überspitzt als Spiegel dargestellt. Das war komisch und sie mussten lachen. Sie lernten zu verstehen, dass wir mit [[Protest]]en nicht weiterkommen und dass ich mich nicht zerteilen kann, um jedem [[Gerechtigkeit|gerecht]] werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne angenommen wurden [[Spiel]]e, in denen beispielsweise mit den Fußzehen Nüsse gegriffen oder blind Gegenstände ertastet wurden. Auch unter, auf und mit dem Schwungtuch entwickelten sich [[phantasie]]volle Übungen.Sehr selten gelungen ist mir der Einsatz von [[Musik]]. Während der [[Bewegung]]en wurde sie kaum wahrgenommen und zum Liegen und Zu[[hören]] kam es eher selten. Das Arbeiten mit [[Abbildung]]en von Tieren&lt;br /&gt;
und Gegenständen und der [[Umsetzung]] in eine Yogastellung erforderte sehr viel [[Konzentration]]. Das&lt;br /&gt;
gelang noch nicht allen Kindern aus vielerlei [[Grund|Gründen]]. Ich bin davon [[Überzeugung|überzeugt]], nach weiteren Stunden wären hier gute [[Fortschritt]]e zu erzielen. Dafür kannte ihre[[ Kreativität]] bei der [[Darstellung]]&lt;br /&gt;
eigener Tiere keine [[Grenze]]n! Partnerübungen kamen sehr gut an und wurden gerne wiederholt. Gegen [[Ende]] der 20 Unterrichtseinheiten wurde der [[Sonnengruß]] erlernt mit kindlichem [[Text]]. Das wäre zuBeginn undenkbar gewesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Schluss]] der Stunde durften die Kinder Mandalas ausmalen. Mandalas in ihrer kreisförmigen&lt;br /&gt;
[[Gleichheit]] scheinen sehr [[Positivität|positiv]] auf Kinder zu wirken, sie freuten sich sehr auf diese Zeit und gar manche abholenden Eltern hatten das [[Problem]], ihre Kleinen loszureissen. Insbesondere auch dann, wenn&lt;br /&gt;
die [[Gespräch]]e gerade so gut waren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Ritual wurden die in jeder Stunde neuen Vorlagen verteilt und die Buntstifte in die Mitte gelegt. Wie ein Ritual wurde um das eine bestimmte Rosa gekämpft und zu Beginn musste ich öfters Schiedsrichterin spielen. Zu meiner großen [[Freude]] hat insbesondere ein Kind, das große [[Schwierigkeit]]en hatte und oft fast selbstzerstörerisch eine [[Außenseiter]]rolle einnahm, diese Verteilerrolle in einer ausgewogenen und freundlichen Art und Weise übernommen. Dieses Mädchen hat zu Beginn des Yogakurses häufig gestritten, boykottiert, andere angegriffen, es war unkonzentriert und kaute oft Fingernägel. Es hat seine Mandalas nach dem Ausmalen zerstört und wirkte wie heimatlos. Ich habe mich sehr darum bemüht, dass es sich selber stärker respektiert und wertschätzt, z.B. durch Mit[[hilfe]] zu Beginn und Ende der Stunden, durch [[Würdigung]] seiner Beiträge und seiner Bilder. Dies natürlich immer in [[Ausgewogenheit]] mit den anderen Kindern, da waren sie Lehrmeister für mich - und ich fürsie. Sie hatten ein feines [[Gespür ]]für notwendige [[Zuwendung]]. Aber die Bemühungen haben sich ge[[lohn]]t. Dieses Mädchen hat sich im Lauf der Zeit ganz stark verändert, gewann [[Vertrauen]] zu sich und zu anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Mädchen hat in jeder Stunde geweint, wenn es zu laut wurde, wenn es nicht neben mir sitzen konnte, wenn ich mich nicht im Besonderen um es kümmerte und und und – dies verlor sich mehr und mehr. Wieder andere konnten nie ihren Mund halten oder sie wollten eigentlich nur sich balgen und spielen. Jede {{Situation]] erforderte [[Konzentration]], [[Klugheit ]]und [[Geschick]]. Ehrlich gesagt, habe ich oft gedacht: Du hast als Yogalehrerin und dazu auch noch pädagogisch versagt. Oder: Das ist doch kein Yoga! Jetzt, am Ende des Kurses, sehe ich viele wirklich erfreuliche Ergebnisse! Vor allen Dingen die [[Begeisterung ]]der Kinder für ihr Yoga. Auch die Rückmeldungen der Eltern waren sehr positiv. Die Kinder haben offensichtlich mehr erfahren und gelernt, als ich mir das vorstellen konnte! Jeder hat von jedem gelernt, auch ich. Und Leachen, meine Enkelin, hat begriffen, dass ich sie trotzdem liebe, auch wenn sie im Kinderyoga keine [[Privileg]]ien hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga im Kindergarten braucht eine lange Anlaufzeit und für den Unterrichtenden einen langen [[Atem]]. Die Kinder müssen erst einmal [[verstehen]], worum es in etwa geht. Sie brauchen Zeit, um ein Vertrauensverhältnis zu ihrer Yogalehrerin / ihrem Yogalehrer aufbauen zu können. Man sollte viel [[Geduld]] haben und mit den eigenen [[Erwartung]]en sehr vorsichtig sein. Es ist empfehlenswert, dass der Raum nicht zu groß ist und möglichst wenige Spielangebote liefert, damit die Kinder leichter in derKonzentration bleiben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment Yoga im Kindergarten lohnt sich auf jeden Fall. Die Kinder mögen es viel mehr, als man selbst vermutet. [[Flexibilität]], [[Phantasie]] und [[Freude]] werden vom Yogalehrer gefordert – alles, was Kinder noch besitzen und auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte viele Yogalehrer dazu ermuntern und mit meinem Bericht ermutigen, sich diesem wunderbaren&lt;br /&gt;
[[Bereich]] zuzuwenden. Die Kinder sind außerordentlich dankbare Probanden. Meine [[Erfahrung]] ist, dass Kindergärten und Schulen ein großes Interesse an Kinderyogastunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall: Viel [[Spaß]] dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein körperorientiertes Trainingsprogramm entwickelt, was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum Konzept der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern beobachteten zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten spielerisch die deutsche Sprache, da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso bewusster nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher Aspekt, der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein gesundes Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu kräftigen, aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich offener und präsenter zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ritual]]e sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an Ordnungsprinzipien zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die gute und lichtvolle [[Gedanke]]n brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles Bindeglied zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glaube]]nsrichtungen und Weltanschauungen sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html Kinderyoga Wirksamkeitsstudien] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Erfahrung|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für Singen allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar, mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49054</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49054"/>
		<updated>2013-03-19T15:18:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Yogaunterricht mit Kindergartenkindern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet Verwirrung stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Erzieherin/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die Kosmische Erziehung ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in Zusammenhang gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der Politik sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre Entstehung sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie Bewunderung, [[Dankbarkeit]] und Begeisterung erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den Mitmenschen und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht getrennt vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen Plan gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonie|Harmonisierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person verstandenes göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen Kriterien kindliches Verhalten zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre Auffassung. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische Theorie nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Kindergarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yogaunterricht mit Kindergartenkindern===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Erfahrungsbericht von Christine Endris, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der integrative städtische Kindergarten meines 4-jährigen Enkelkindes ist sehr vielseitig in seinen&lt;br /&gt;
nachmittags durchgeführten Projektangeboten, das geht von Arbeiten mit Holz über Englisch- und&lt;br /&gt;
Computerkurse bis hin zu Yogaunterricht. Den Yogaunterricht hatte ich ins [[Gespräch]] gebracht, die [[Idee]]&lt;br /&gt;
wurde von der Leiterin freudig aufgegriffen. Ich hatte allerdings nicht vor, die Stunden selbst zu geben,&lt;br /&gt;
zum einen, weil ich immerhin die Oma bin, zum anderen, weil ich mit Kindergartenkindern keine&lt;br /&gt;
Unterrichts[[erfahrung]] hatte. Mit älteren Kindern durchaus, und an Fortbildungen für Kinderyoga hatte&lt;br /&gt;
ich auch immer wieder in meiner langjährigen Yogalehrerpraxis teilgenommen. Aber – ich machte&lt;br /&gt;
mich auf die Suche nach einer jungen sympathischen Yogalehrerin - ein ebensolcher Yogalehrer durfte&lt;br /&gt;
es selbstverständlich auch sein. Das dauerte, denn all die netten Frauen und Männer, die ich&lt;br /&gt;
ansprach, hatten leider keine Zeit. Das [[Projekt]] wollte ich jedoch auf keinen Fall scheitern lassen.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit fand der Kinderyogakongress in Bad Meinberg statt und ich nahm daran teil. Die&lt;br /&gt;
Referenten – alles, was im Kinderyoga derzeit Rang und Namen sprich Bücher geschrieben, Unter -&lt;br /&gt;
suchungen gemacht, Kinderyogalehrer ausgebildet oder auch sehr erfolgreich in Schulen gearbeitet&lt;br /&gt;
hat – berichteten mit großer [[Begeisterung]] von ihrer [[Arbeit]], die [[Workshop]]s waren sehr interessant, die&lt;br /&gt;
[[Forschung]]sergebnisse äußerst positiv. Es gab sehr viele praktische Stunden. Ich wusste, auch aus&lt;br /&gt;
früheren Aus- und Fortbildungen, dass Kinderyoga hauptsächlich spielerisch mit [[Geschichte]]n, [[Bilder]]n&lt;br /&gt;
und [[Entspannung]]s[[reise]]n arbeitet. Das klappte mit den Workshopteilnehmern stets vorzüglich und&lt;br /&gt;
machte viel [[Freude]]. Und da Yoga ja auch alterslos ist und eigentlich nie aufhört, beschloss ich, den&lt;br /&gt;
Unterricht selbst in die Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige wenige [[Bücher]] und [[Konzept]]e zum Yogaunterricht für Vorschulkinder, alle diese waren&lt;br /&gt;
und sind mir als Bibliothekarin zugänglich und ich bereitete mich sehr gründlich auf die Yogastunden&lt;br /&gt;
vor. Als [[Material]]ien werden unbedingt gebraucht dünne rutschfeste Gummimatten, über die ein Kind&lt;br /&gt;
auch einmal laufen kann, ohne darüber zu stolpern, empfehlenswert sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• eine [[Klangschale]]&lt;br /&gt;
• eine [[Kerze]] (mit sicherem Standort beim lebhaften Teil!)&lt;br /&gt;
• ein schöner Stein oder eine Blume zur Kerze&lt;br /&gt;
• ein Redestab&lt;br /&gt;
• ein Schwungtuch&lt;br /&gt;
• Kuscheltiere&lt;br /&gt;
• [[Mandala]]vorlagen für Kinder zum Ausmalen und Buntstifte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kaufte zudem mehrere CDs mit [[Entspannung]]smusik (z. B. Flötenkonzerte, Adagios, Nussknacker -&lt;br /&gt;
suite und Kinderlieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ersten Stunde waren neun von zehn Kindern anwesend, ein Junge würde erst nach Ramadan teilnehmen.&lt;br /&gt;
Die [[Gruppe]] bestand aus Kindern, die etwas [[Ruhe|ruhiger]] oder auch umgekehrt etwas [[Mut|mutiger]] werden , könnten, drei Jungen und sieben Mädchen. Auch mein Enkelkind war dabei – ein (wie sich zeigte&lt;br /&gt;
gelungener) [[Versuch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32&lt;br /&gt;
Yogaunterricht mit Kindergartenkindern	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Aufgabe, nämlich die Matten in Kreisform zu legen und sich selbst darauf zu setzen, ist eine&lt;br /&gt;
große und schwere. Wie sieht so ein [[Kreis]] aus? Wer sitzt neben wem? Wer darf neben mir sitzen?&lt;br /&gt;
Später: Wer hat beim letzten Mal neben mir gesessen? Wer darf die Klangschale hinstellen? Wer darf&lt;br /&gt;
das Streichholz – die Kerze – ausblasen? Kann sein, dass einem auch eben einfällt, eigentlich auf die&lt;br /&gt;
Toilette gehen oder dringend etwas trinken zu müssen... meine tollen Konzepte konnte ich erst einmal&lt;br /&gt;
vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ritual]] [[entwickeln|entwickelte]] sich zu [[Beginn]] der Stunde das Anschlagen der Klangschale durch jedes Kind,während alle anderen zu[[hören]], bis der [[Ton]] [[Klang|verklungen]] ist. Für meine Kindergartenkinder war dies ein [[Ereignis]]: die Schale so zu halten, dass sie auch klingen kann, richtig zu schlagen, ordentlich und zur&lt;br /&gt;
rechten Zeit die Schale weiterzugeben (wird von der Runde genau beobachtet), bei den anderen Kindern zuzuhören und – wer fängt denn überhaupt an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ritual: der Redestab. Jede(r) ist dran und darf sagen, was er(sie) gemacht hat, was ihr,&lt;br /&gt;
bzw. ihm gefallen hat, was nicht – kurz, was jedem Kind wichtig ist. Dabei schienen oftmals auch&lt;br /&gt;
[[Konflikt]]e der Kinder durch, die sie hier aussprechen durften. Dass es für alle ein [[Lernprozess]] war, etwas&lt;br /&gt;
Persönliches zu einem Satz zu formulieren, jedes Kind aussprechen zu lassen und anderen zuzuhören,&lt;br /&gt;
muss ich nicht besonders erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Yogastunde stellte ich Yoga als ein altes [[Übungssystem]] aus Indien vor mit dem [[Ziel]],&lt;br /&gt;
[[Gesundheit|gesund]] und [[glück]]lich zu sein. Wann bin ich glücklich? Wodurch werde ich [[Krankheit|krank]]? Wie bleibe ich gesund? Wie kann ich [[Freundlichkeit|freundlich]] mit mir selbst und mit anderen umgehen? Wie ist es, wenn ich michund andere [[schlecht]] behandle? Was tue ich da? Lange kann man nicht theoretisieren mit Kindergartenkindern, aber die Beiträge waren sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga werden Tiere oder Gegenstände in Körperhaltungen (Asanas) dargestellt. Dadurch bekommen&lt;br /&gt;
die Kinder mehr Gefühl für ihren Körper und durch das ruhige Halten der Stellungen entwickelt sich&lt;br /&gt;
neben Flexibilität auch innere und äußere Ruhe. Soweit die Theorie. Die Atmung wurde bewusst&lt;br /&gt;
gemacht mit der Hand auf dem Bauch und mit Kuscheltieren, die dort Aufzug fahren. Das machte&lt;br /&gt;
Freude, wenn denn die Tierchen endlich alle richtig verteilt sind und nicht der auserkorene Teddy beim&lt;br /&gt;
Nachbarn gelandet ist... Meine Traumgeschichte vom Storch, der nach Afrika fliegt, wurde nicht&lt;br /&gt;
verstanden – sollten die Kinder nun einen Storch spielen – mit viel Gewedel und Geklapper – oder sollten&lt;br /&gt;
sie daliegen und sich die Geschichte nur vorstellen? Letzteres fiel den Kindern stets sehr schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33&lt;br /&gt;
Yogaunterricht mit Kindergartenkindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie agierten lieber mit allem, was sie haben und können. Ein [[Löwe]] ist nun einmal ein lautes [[Tier]], ein [[Affe]] ebenso, und [[Vogel|Vögel]] sind auch ganz schön wild. Die [[Katze]] miaut, der [[Frosch]] macht quak, der [[Raum]] ist groß und lädt zum Toben ein. Einzig beim [[Baum]] oder bei der [[Kobra]] kam etwas [[Ruhe]] auf.&lt;br /&gt;
Wie genial und einleuchtend erschien mir in den Yogalehrer-Workshops das Wattebausch- und Luftballonblasespiel mit Strohhalmenals [[Bewusst]]machung und [[Stärkung]] der [[Atem]]tätigkeit. Nun, als ich&lt;br /&gt;
dies meinen Kleinen anbot, musste ich staunen, wie vollkommen sie Wattebäuschchen und Luftballons unter ihren [[Körper]]n begraben können: sie stürzten mit [[Enthusiasmus]] und Geschrei alle auf einen Haufen. Ich hätte es vielleicht noch einmal zu zweit versuchen sollen, doch was machen in dieser [[Zeit]] die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der dritten, für meine [[Begriff]]e sehr chaotischen Stunde, hielt ich Rücksprache mit einer [[praxis]]erfahrenen Kindergartenkinderyogalehrerin, die folgende [[Hinweis]]e gab: die [[Gruppe]] sollte bei sehr lebhaften Kindern maximal sechs bis acht Teilnehmer haben und nicht länger als 45 Minuten dauern mit&lt;br /&gt;
anschließendem  Malen, außerdem sollten [[Regel]]n vereinbart werden. Eine Lehrerin für Sonderpädagogik aus meinem Freundeskreis wies mich darauf hin, dass 4-5jährige Kinder gerade dabei sind, Grund[[kompetenz]]en zu er[[lernen]]. Auch sie riet, [[Grenze]]n und [[Regel]]n zu besprechen und evtl. die Gruppe zu verkleinern. Zudem sei es sehr schwer für Kinder, den großen Toberaum mit seinen Spiel- und Sportelementen nun als einen Raum für das Verbleiben auf einer Matte und für [[stille]] [[Aktivität]]en zu [[nutzen]]. Das war mir klar, doch ein kleinerer Raum stand nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kinderyoga werden hauptsächlich Geschichten zu speziellen Themen wie Reise in den Urwald, am Wasser, im Wald, auf dem Bauernhof erzählt, wozu die kleinen Teilnehmer bei jedem Tier oder Gegenstand das entsprechende [[Asana]]  (Körperstellung) machen. Schulkinder begreifen dies recht schnell und sind, wie die [[Erfahrung]] lehrt, mit viel [[Freude]] dabei. Kindergartenkinder sind anders. Sie agieren mit allem, was sie haben. Dies musste ich erkennen und akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schöne ruhige [[Moment]]e gab es während der [[Massage]]n: Das Löwenbaby bekommt vom Löwenpapa den Pelz gewaschen oder auf dem Rücken des [[Partner]]s wird eine Pizza gebacken mit Teig kneten, ausrollen, Oliven drauflegen – auch Erdbeeren werden verlangt – Tomatensauce verstreichen, würzen, backen usw. Wenn sich hier die Kinder darauf geeinigt haben, wer mit wem massiert, ist dies wirklich eine schöne Erfahrung. Dabei wurde auch [[Respekt]] vor den [[Wunsch|Wünschen]] des anderen erlernt, z.B. ob auf dem Popo massiert wird oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehe, ein Kind fühlte sich ungerecht behandelt. Dieses [[Thema]] lag während einiger Stunden vor. Es wurde gründlich protestiert, ausgespielt oder auch ausgeweint. Dies waren schwierige [[Situation]]en.Teilweise bin ich darauf eingegangen, teilweise, wenn ich das [[Gefühl ]]hatte, dass es [[Mittel]] zum [[Zweck]]ist, habe ich ignoriert, teilweise habe ich mich deutlich abgegrenzt. Später, nachdem mich die Kinderbesser kannten, habe ich manchmal das [[Verhalten]] etwas überspitzt als Spiegel dargestellt. Das war komisch und sie mussten lachen. Sie lernten zu verstehen, dass wir mit [[Protest]]en nicht weiterkommen und dass ich mich nicht zerteilen kann, um jedem [[Gerechtigkeit|gerecht]] werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne angenommen wurden [[Spiel]]e, in denen beispielsweise mit den Fußzehen Nüsse gegriffen oder blind Gegenstände ertastet wurden. Auch unter, auf und mit dem Schwungtuch entwickelten sich [[phantasie]]volle Übungen.Sehr selten gelungen ist mir der Einsatz von [[Musik]]. Während der [[Bewegung]]en wurde sie kaum wahrgenommen und zum Liegen und Zu[[hören]] kam es eher selten. Das Arbeiten mit [[Abbildung]]en von Tieren&lt;br /&gt;
und Gegenständen und der [[Umsetzung]] in eine Yogastellung erforderte sehr viel [[Konzentration]]. Das&lt;br /&gt;
gelang noch nicht allen Kindern aus vielerlei [[Grund|Gründen]]. Ich bin davon [[Überzeugung|überzeugt]], nach weiteren Stunden wären hier gute [[Fortschritt]]e zu erzielen. Dafür kannte ihre[[ Kreativität]] bei der [[Darstellung]]&lt;br /&gt;
eigener Tiere keine [[Grenze]]n! Partnerübungen kamen sehr gut an und wurden gerne wiederholt. Gegen [[Ende]] der 20 Unterrichtseinheiten wurde der [[Sonnengruß]] erlernt mit kindlichem [[Text]]. Das wäre zuBeginn undenkbar gewesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Schluss]] der Stunde durften die Kinder Mandalas ausmalen. Mandalas in ihrer kreisförmigen&lt;br /&gt;
[[Gleichheit]] scheinen sehr [[Positivität|positiv]] auf Kinder zu wirken, sie freuten sich sehr auf diese Zeit und gar manche abholenden Eltern hatten das [[Problem]], ihre Kleinen loszureissen. Insbesondere auch dann, wenn&lt;br /&gt;
die [[Gespräch]]e gerade so gut waren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Ritual wurden die in jeder Stunde neuen Vorlagen verteilt und die Buntstifte in die Mitte gelegt. Wie ein Ritual wurde um das eine bestimmte Rosa gekämpft und zu Beginn musste ich öfters Schiedsrichterin spielen. Zu meiner großen [[Freude]] hat insbesondere ein Kind, das große [[Schwierigkeit]]en hatte und oft fast selbstzerstörerisch eine [[Außenseiter]]rolle einnahm, diese Verteilerrolle in einer ausgewogenen und freundlichen Art und Weise übernommen. Dieses Mädchen hat zu Beginn des Yogakurses häufig gestritten, boykottiert, andere angegriffen, es war unkonzentriert und kaute oft Fingernägel. Es hat seine Mandalas nach dem Ausmalen zerstört und wirkte wie heimatlos. Ich habe mich sehr darum bemüht, dass es sich selber stärker respektiert und wertschätzt, z.B. durch Mit[[hilfe]] zu Beginn und Ende der Stunden, durch [[Würdigung]] seiner Beiträge und seiner Bilder. Dies natürlich immer in [[Ausgewogenheit]] mit den anderen Kindern, da waren sie Lehrmeister für mich - und ich fürsie. Sie hatten ein feines [[Gespür ]]für notwendige [[Zuwendung]]. Aber die Bemühungen haben sich ge[[lohn]]t. Dieses Mädchen hat sich im Lauf der Zeit ganz stark verändert, gewann [[Vertrauen]] zu sich und zu anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Mädchen hat in jeder Stunde geweint, wenn es zu laut wurde, wenn es nicht neben mir sitzen konnte, wenn ich mich nicht im Besonderen um es kümmerte und und und – dies verlor sich mehr und mehr. Wieder andere konnten nie ihren Mund halten oder sie wollten eigentlich nur sich balgen und spielen. Jede {{Situation]] erforderte [[Konzentration]], [[Klugheit ]]und [[Geschick]]. Ehrlich gesagt, habe ich oft gedacht: Du hast als Yogalehrerin und dazu auch noch pädagogisch versagt. Oder: Das ist doch kein Yoga! Jetzt, am Ende des Kurses, sehe ich viele wirklich erfreuliche Ergebnisse! Vor allen Dingen die [[Begeisterung ]]der Kinder für ihr Yoga. Auch die Rückmeldungen der Eltern waren sehr positiv. Die Kinder haben offensichtlich mehr erfahren und gelernt, als ich mir das vorstellen konnte! Jeder hat von jedem gelernt, auch ich. Und Leachen, meine Enkelin, hat begriffen, dass ich sie trotzdem liebe, auch wenn sie im Kinderyoga keine [[Privileg]]ien hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga im Kindergarten braucht eine lange Anlaufzeit und für den Unterrichtenden einen langen [[Atem]]. Die Kinder müssen erst einmal [[verstehen]], worum es in etwa geht. Sie brauchen Zeit, um ein Vertrauensverhältnis zu ihrer Yogalehrerin / ihrem Yogalehrer aufbauen zu können. Man sollte viel [[Geduld]] haben und mit den eigenen [[Erwartung]]en sehr vorsichtig sein. Es ist empfehlenswert, dass der Raum nicht zu groß ist und möglichst wenige Spielangebote liefert, damit die Kinder leichter in derKonzentration bleiben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment Yoga im Kindergarten lohnt sich auf jeden Fall. Die Kinder mögen es viel mehr, als man selbst vermutet. [[Flexibilität]], [[Phantasie]] und [[Freude]] werden vom Yogalehrer gefordert – alles, was Kinder noch besitzen und auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte viele Yogalehrer dazu ermuntern und mit meinem Bericht ermutigen, sich diesem wunderbaren&lt;br /&gt;
[[Bereich]] zuzuwenden. Die Kinder sind außerordentlich dankbare Probanden. Meine [[Erfahrung]] ist, dass Kindergärten und Schulen ein großes Interesse an Kinderyogastunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall: Viel [[Spaß]] dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein körperorientiertes Trainingsprogramm entwickelt, was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum Konzept der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern beobachteten zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten spielerisch die deutsche Sprache, da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso bewusster nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher Aspekt, der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein gesundes Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu kräftigen, aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich offener und präsenter zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ritual]]e sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an Ordnungsprinzipien zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die gute und lichtvolle [[Gedanke]]n brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles Bindeglied zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glaube]]nsrichtungen und Weltanschauungen sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html Kinderyoga Wirksamkeitsstudien] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Erfahrung|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für Singen allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar, mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49053</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49053"/>
		<updated>2013-03-19T15:18:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Yoga im Kindergarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet Verwirrung stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Erzieherin/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die Kosmische Erziehung ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in Zusammenhang gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der Politik sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre Entstehung sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie Bewunderung, [[Dankbarkeit]] und Begeisterung erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den Mitmenschen und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht getrennt vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen Plan gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonie|Harmonisierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person verstandenes göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen Kriterien kindliches Verhalten zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre Auffassung. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische Theorie nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yogaunterricht mit Kindergartenkindern===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Erfahrungsbericht von Christine Endris, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der integrative städtische Kindergarten meines 4-jährigen Enkelkindes ist sehr vielseitig in seinen&lt;br /&gt;
nachmittags durchgeführten Projektangeboten, das geht von Arbeiten mit Holz über Englisch- und&lt;br /&gt;
Computerkurse bis hin zu Yogaunterricht. Den Yogaunterricht hatte ich ins [[Gespräch]] gebracht, die [[Idee]]&lt;br /&gt;
wurde von der Leiterin freudig aufgegriffen. Ich hatte allerdings nicht vor, die Stunden selbst zu geben,&lt;br /&gt;
zum einen, weil ich immerhin die Oma bin, zum anderen, weil ich mit Kindergartenkindern keine&lt;br /&gt;
Unterrichts[[erfahrung]] hatte. Mit älteren Kindern durchaus, und an Fortbildungen für Kinderyoga hatte&lt;br /&gt;
ich auch immer wieder in meiner langjährigen Yogalehrerpraxis teilgenommen. Aber – ich machte&lt;br /&gt;
mich auf die Suche nach einer jungen sympathischen Yogalehrerin - ein ebensolcher Yogalehrer durfte&lt;br /&gt;
es selbstverständlich auch sein. Das dauerte, denn all die netten Frauen und Männer, die ich&lt;br /&gt;
ansprach, hatten leider keine Zeit. Das [[Projekt]] wollte ich jedoch auf keinen Fall scheitern lassen.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit fand der Kinderyogakongress in Bad Meinberg statt und ich nahm daran teil. Die&lt;br /&gt;
Referenten – alles, was im Kinderyoga derzeit Rang und Namen sprich Bücher geschrieben, Unter -&lt;br /&gt;
suchungen gemacht, Kinderyogalehrer ausgebildet oder auch sehr erfolgreich in Schulen gearbeitet&lt;br /&gt;
hat – berichteten mit großer [[Begeisterung]] von ihrer [[Arbeit]], die [[Workshop]]s waren sehr interessant, die&lt;br /&gt;
[[Forschung]]sergebnisse äußerst positiv. Es gab sehr viele praktische Stunden. Ich wusste, auch aus&lt;br /&gt;
früheren Aus- und Fortbildungen, dass Kinderyoga hauptsächlich spielerisch mit [[Geschichte]]n, [[Bilder]]n&lt;br /&gt;
und [[Entspannung]]s[[reise]]n arbeitet. Das klappte mit den Workshopteilnehmern stets vorzüglich und&lt;br /&gt;
machte viel [[Freude]]. Und da Yoga ja auch alterslos ist und eigentlich nie aufhört, beschloss ich, den&lt;br /&gt;
Unterricht selbst in die Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige wenige [[Bücher]] und [[Konzept]]e zum Yogaunterricht für Vorschulkinder, alle diese waren&lt;br /&gt;
und sind mir als Bibliothekarin zugänglich und ich bereitete mich sehr gründlich auf die Yogastunden&lt;br /&gt;
vor. Als [[Material]]ien werden unbedingt gebraucht dünne rutschfeste Gummimatten, über die ein Kind&lt;br /&gt;
auch einmal laufen kann, ohne darüber zu stolpern, empfehlenswert sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• eine [[Klangschale]]&lt;br /&gt;
• eine [[Kerze]] (mit sicherem Standort beim lebhaften Teil!)&lt;br /&gt;
• ein schöner Stein oder eine Blume zur Kerze&lt;br /&gt;
• ein Redestab&lt;br /&gt;
• ein Schwungtuch&lt;br /&gt;
• Kuscheltiere&lt;br /&gt;
• [[Mandala]]vorlagen für Kinder zum Ausmalen und Buntstifte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kaufte zudem mehrere CDs mit [[Entspannung]]smusik (z. B. Flötenkonzerte, Adagios, Nussknacker -&lt;br /&gt;
suite und Kinderlieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ersten Stunde waren neun von zehn Kindern anwesend, ein Junge würde erst nach Ramadan teilnehmen.&lt;br /&gt;
Die [[Gruppe]] bestand aus Kindern, die etwas [[Ruhe|ruhiger]] oder auch umgekehrt etwas [[Mut|mutiger]] werden , könnten, drei Jungen und sieben Mädchen. Auch mein Enkelkind war dabei – ein (wie sich zeigte&lt;br /&gt;
gelungener) [[Versuch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32&lt;br /&gt;
Yogaunterricht mit Kindergartenkindern	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Aufgabe, nämlich die Matten in Kreisform zu legen und sich selbst darauf zu setzen, ist eine&lt;br /&gt;
große und schwere. Wie sieht so ein [[Kreis]] aus? Wer sitzt neben wem? Wer darf neben mir sitzen?&lt;br /&gt;
Später: Wer hat beim letzten Mal neben mir gesessen? Wer darf die Klangschale hinstellen? Wer darf&lt;br /&gt;
das Streichholz – die Kerze – ausblasen? Kann sein, dass einem auch eben einfällt, eigentlich auf die&lt;br /&gt;
Toilette gehen oder dringend etwas trinken zu müssen... meine tollen Konzepte konnte ich erst einmal&lt;br /&gt;
vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ritual]] [[entwickeln|entwickelte]] sich zu [[Beginn]] der Stunde das Anschlagen der Klangschale durch jedes Kind,während alle anderen zu[[hören]], bis der [[Ton]] [[Klang|verklungen]] ist. Für meine Kindergartenkinder war dies ein [[Ereignis]]: die Schale so zu halten, dass sie auch klingen kann, richtig zu schlagen, ordentlich und zur&lt;br /&gt;
rechten Zeit die Schale weiterzugeben (wird von der Runde genau beobachtet), bei den anderen Kindern zuzuhören und – wer fängt denn überhaupt an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ritual: der Redestab. Jede(r) ist dran und darf sagen, was er(sie) gemacht hat, was ihr,&lt;br /&gt;
bzw. ihm gefallen hat, was nicht – kurz, was jedem Kind wichtig ist. Dabei schienen oftmals auch&lt;br /&gt;
[[Konflikt]]e der Kinder durch, die sie hier aussprechen durften. Dass es für alle ein [[Lernprozess]] war, etwas&lt;br /&gt;
Persönliches zu einem Satz zu formulieren, jedes Kind aussprechen zu lassen und anderen zuzuhören,&lt;br /&gt;
muss ich nicht besonders erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Yogastunde stellte ich Yoga als ein altes [[Übungssystem]] aus Indien vor mit dem [[Ziel]],&lt;br /&gt;
[[Gesundheit|gesund]] und [[glück]]lich zu sein. Wann bin ich glücklich? Wodurch werde ich [[Krankheit|krank]]? Wie bleibe ich gesund? Wie kann ich [[Freundlichkeit|freundlich]] mit mir selbst und mit anderen umgehen? Wie ist es, wenn ich michund andere [[schlecht]] behandle? Was tue ich da? Lange kann man nicht theoretisieren mit Kindergartenkindern, aber die Beiträge waren sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga werden Tiere oder Gegenstände in Körperhaltungen (Asanas) dargestellt. Dadurch bekommen&lt;br /&gt;
die Kinder mehr Gefühl für ihren Körper und durch das ruhige Halten der Stellungen entwickelt sich&lt;br /&gt;
neben Flexibilität auch innere und äußere Ruhe. Soweit die Theorie. Die Atmung wurde bewusst&lt;br /&gt;
gemacht mit der Hand auf dem Bauch und mit Kuscheltieren, die dort Aufzug fahren. Das machte&lt;br /&gt;
Freude, wenn denn die Tierchen endlich alle richtig verteilt sind und nicht der auserkorene Teddy beim&lt;br /&gt;
Nachbarn gelandet ist... Meine Traumgeschichte vom Storch, der nach Afrika fliegt, wurde nicht&lt;br /&gt;
verstanden – sollten die Kinder nun einen Storch spielen – mit viel Gewedel und Geklapper – oder sollten&lt;br /&gt;
sie daliegen und sich die Geschichte nur vorstellen? Letzteres fiel den Kindern stets sehr schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33&lt;br /&gt;
Yogaunterricht mit Kindergartenkindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie agierten lieber mit allem, was sie haben und können. Ein [[Löwe]] ist nun einmal ein lautes [[Tier]], ein [[Affe]] ebenso, und [[Vogel|Vögel]] sind auch ganz schön wild. Die [[Katze]] miaut, der [[Frosch]] macht quak, der [[Raum]] ist groß und lädt zum Toben ein. Einzig beim [[Baum]] oder bei der [[Kobra]] kam etwas [[Ruhe]] auf.&lt;br /&gt;
Wie genial und einleuchtend erschien mir in den Yogalehrer-Workshops das Wattebausch- und Luftballonblasespiel mit Strohhalmenals [[Bewusst]]machung und [[Stärkung]] der [[Atem]]tätigkeit. Nun, als ich&lt;br /&gt;
dies meinen Kleinen anbot, musste ich staunen, wie vollkommen sie Wattebäuschchen und Luftballons unter ihren [[Körper]]n begraben können: sie stürzten mit [[Enthusiasmus]] und Geschrei alle auf einen Haufen. Ich hätte es vielleicht noch einmal zu zweit versuchen sollen, doch was machen in dieser [[Zeit]] die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der dritten, für meine [[Begriff]]e sehr chaotischen Stunde, hielt ich Rücksprache mit einer [[praxis]]erfahrenen Kindergartenkinderyogalehrerin, die folgende [[Hinweis]]e gab: die [[Gruppe]] sollte bei sehr lebhaften Kindern maximal sechs bis acht Teilnehmer haben und nicht länger als 45 Minuten dauern mit&lt;br /&gt;
anschließendem  Malen, außerdem sollten [[Regel]]n vereinbart werden. Eine Lehrerin für Sonderpädagogik aus meinem Freundeskreis wies mich darauf hin, dass 4-5jährige Kinder gerade dabei sind, Grund[[kompetenz]]en zu er[[lernen]]. Auch sie riet, [[Grenze]]n und [[Regel]]n zu besprechen und evtl. die Gruppe zu verkleinern. Zudem sei es sehr schwer für Kinder, den großen Toberaum mit seinen Spiel- und Sportelementen nun als einen Raum für das Verbleiben auf einer Matte und für [[stille]] [[Aktivität]]en zu [[nutzen]]. Das war mir klar, doch ein kleinerer Raum stand nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kinderyoga werden hauptsächlich Geschichten zu speziellen Themen wie Reise in den Urwald, am Wasser, im Wald, auf dem Bauernhof erzählt, wozu die kleinen Teilnehmer bei jedem Tier oder Gegenstand das entsprechende [[Asana]]  (Körperstellung) machen. Schulkinder begreifen dies recht schnell und sind, wie die [[Erfahrung]] lehrt, mit viel [[Freude]] dabei. Kindergartenkinder sind anders. Sie agieren mit allem, was sie haben. Dies musste ich erkennen und akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schöne ruhige [[Moment]]e gab es während der [[Massage]]n: Das Löwenbaby bekommt vom Löwenpapa den Pelz gewaschen oder auf dem Rücken des [[Partner]]s wird eine Pizza gebacken mit Teig kneten, ausrollen, Oliven drauflegen – auch Erdbeeren werden verlangt – Tomatensauce verstreichen, würzen, backen usw. Wenn sich hier die Kinder darauf geeinigt haben, wer mit wem massiert, ist dies wirklich eine schöne Erfahrung. Dabei wurde auch [[Respekt]] vor den [[Wunsch|Wünschen]] des anderen erlernt, z.B. ob auf dem Popo massiert wird oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehe, ein Kind fühlte sich ungerecht behandelt. Dieses [[Thema]] lag während einiger Stunden vor. Es wurde gründlich protestiert, ausgespielt oder auch ausgeweint. Dies waren schwierige [[Situation]]en.Teilweise bin ich darauf eingegangen, teilweise, wenn ich das [[Gefühl ]]hatte, dass es [[Mittel]] zum [[Zweck]]ist, habe ich ignoriert, teilweise habe ich mich deutlich abgegrenzt. Später, nachdem mich die Kinderbesser kannten, habe ich manchmal das [[Verhalten]] etwas überspitzt als Spiegel dargestellt. Das war komisch und sie mussten lachen. Sie lernten zu verstehen, dass wir mit [[Protest]]en nicht weiterkommen und dass ich mich nicht zerteilen kann, um jedem [[Gerechtigkeit|gerecht]] werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne angenommen wurden [[Spiel]]e, in denen beispielsweise mit den Fußzehen Nüsse gegriffen oder blind Gegenstände ertastet wurden. Auch unter, auf und mit dem Schwungtuch entwickelten sich [[phantasie]]volle Übungen.Sehr selten gelungen ist mir der Einsatz von [[Musik]]. Während der [[Bewegung]]en wurde sie kaum wahrgenommen und zum Liegen und Zu[[hören]] kam es eher selten. Das Arbeiten mit [[Abbildung]]en von Tieren&lt;br /&gt;
und Gegenständen und der [[Umsetzung]] in eine Yogastellung erforderte sehr viel [[Konzentration]]. Das&lt;br /&gt;
gelang noch nicht allen Kindern aus vielerlei [[Grund|Gründen]]. Ich bin davon [[Überzeugung|überzeugt]], nach weiteren Stunden wären hier gute [[Fortschritt]]e zu erzielen. Dafür kannte ihre[[ Kreativität]] bei der [[Darstellung]]&lt;br /&gt;
eigener Tiere keine [[Grenze]]n! Partnerübungen kamen sehr gut an und wurden gerne wiederholt. Gegen [[Ende]] der 20 Unterrichtseinheiten wurde der [[Sonnengruß]] erlernt mit kindlichem [[Text]]. Das wäre zuBeginn undenkbar gewesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Schluss]] der Stunde durften die Kinder Mandalas ausmalen. Mandalas in ihrer kreisförmigen&lt;br /&gt;
[[Gleichheit]] scheinen sehr [[Positivität|positiv]] auf Kinder zu wirken, sie freuten sich sehr auf diese Zeit und gar manche abholenden Eltern hatten das [[Problem]], ihre Kleinen loszureissen. Insbesondere auch dann, wenn&lt;br /&gt;
die [[Gespräch]]e gerade so gut waren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Ritual wurden die in jeder Stunde neuen Vorlagen verteilt und die Buntstifte in die Mitte gelegt. Wie ein Ritual wurde um das eine bestimmte Rosa gekämpft und zu Beginn musste ich öfters Schiedsrichterin spielen. Zu meiner großen [[Freude]] hat insbesondere ein Kind, das große [[Schwierigkeit]]en hatte und oft fast selbstzerstörerisch eine [[Außenseiter]]rolle einnahm, diese Verteilerrolle in einer ausgewogenen und freundlichen Art und Weise übernommen. Dieses Mädchen hat zu Beginn des Yogakurses häufig gestritten, boykottiert, andere angegriffen, es war unkonzentriert und kaute oft Fingernägel. Es hat seine Mandalas nach dem Ausmalen zerstört und wirkte wie heimatlos. Ich habe mich sehr darum bemüht, dass es sich selber stärker respektiert und wertschätzt, z.B. durch Mit[[hilfe]] zu Beginn und Ende der Stunden, durch [[Würdigung]] seiner Beiträge und seiner Bilder. Dies natürlich immer in [[Ausgewogenheit]] mit den anderen Kindern, da waren sie Lehrmeister für mich - und ich fürsie. Sie hatten ein feines [[Gespür ]]für notwendige [[Zuwendung]]. Aber die Bemühungen haben sich ge[[lohn]]t. Dieses Mädchen hat sich im Lauf der Zeit ganz stark verändert, gewann [[Vertrauen]] zu sich und zu anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Mädchen hat in jeder Stunde geweint, wenn es zu laut wurde, wenn es nicht neben mir sitzen konnte, wenn ich mich nicht im Besonderen um es kümmerte und und und – dies verlor sich mehr und mehr. Wieder andere konnten nie ihren Mund halten oder sie wollten eigentlich nur sich balgen und spielen. Jede {{Situation]] erforderte [[Konzentration]], [[Klugheit ]]und [[Geschick]]. Ehrlich gesagt, habe ich oft gedacht: Du hast als Yogalehrerin und dazu auch noch pädagogisch versagt. Oder: Das ist doch kein Yoga! Jetzt, am Ende des Kurses, sehe ich viele wirklich erfreuliche Ergebnisse! Vor allen Dingen die [[Begeisterung ]]der Kinder für ihr Yoga. Auch die Rückmeldungen der Eltern waren sehr positiv. Die Kinder haben offensichtlich mehr erfahren und gelernt, als ich mir das vorstellen konnte! Jeder hat von jedem gelernt, auch ich. Und Leachen, meine Enkelin, hat begriffen, dass ich sie trotzdem liebe, auch wenn sie im Kinderyoga keine [[Privileg]]ien hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga im Kindergarten braucht eine lange Anlaufzeit und für den Unterrichtenden einen langen [[Atem]]. Die Kinder müssen erst einmal [[verstehen]], worum es in etwa geht. Sie brauchen Zeit, um ein Vertrauensverhältnis zu ihrer Yogalehrerin / ihrem Yogalehrer aufbauen zu können. Man sollte viel [[Geduld]] haben und mit den eigenen [[Erwartung]]en sehr vorsichtig sein. Es ist empfehlenswert, dass der Raum nicht zu groß ist und möglichst wenige Spielangebote liefert, damit die Kinder leichter in derKonzentration bleiben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment Yoga im Kindergarten lohnt sich auf jeden Fall. Die Kinder mögen es viel mehr, als man selbst vermutet. [[Flexibilität]], [[Phantasie]] und [[Freude]] werden vom Yogalehrer gefordert – alles, was Kinder noch besitzen und auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte viele Yogalehrer dazu ermuntern und mit meinem Bericht ermutigen, sich diesem wunderbaren&lt;br /&gt;
[[Bereich]] zuzuwenden. Die Kinder sind außerordentlich dankbare Probanden. Meine [[Erfahrung]] ist, dass Kindergärten und Schulen ein großes Interesse an Kinderyogastunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall: Viel [[Spaß]] dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein körperorientiertes Trainingsprogramm entwickelt, was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum Konzept der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern beobachteten zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten spielerisch die deutsche Sprache, da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso bewusster nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher Aspekt, der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein gesundes Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu kräftigen, aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich offener und präsenter zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ritual]]e sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an Ordnungsprinzipien zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die gute und lichtvolle [[Gedanke]]n brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles Bindeglied zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glaube]]nsrichtungen und Weltanschauungen sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html Kinderyoga Wirksamkeitsstudien] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Erfahrung|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für Singen allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar, mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49052</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49052"/>
		<updated>2013-03-19T15:17:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Yogaunterricht mit Kindergartenkindern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet Verwirrung stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Erzieherin/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die Kosmische Erziehung ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in Zusammenhang gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der Politik sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre Entstehung sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie Bewunderung, [[Dankbarkeit]] und Begeisterung erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den Mitmenschen und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht getrennt vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen Plan gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonie|Harmonisierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person verstandenes göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen Kriterien kindliches Verhalten zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre Auffassung. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische Theorie nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Kindergarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yogaunterricht mit Kindergartenkindern===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Erfahrungsbericht von Christine Endris, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der integrative städtische Kindergarten meines 4-jährigen Enkelkindes ist sehr vielseitig in seinen&lt;br /&gt;
nachmittags durchgeführten Projektangeboten, das geht von Arbeiten mit Holz über Englisch- und&lt;br /&gt;
Computerkurse bis hin zu Yogaunterricht. Den Yogaunterricht hatte ich ins [[Gespräch]] gebracht, die [[Idee]]&lt;br /&gt;
wurde von der Leiterin freudig aufgegriffen. Ich hatte allerdings nicht vor, die Stunden selbst zu geben,&lt;br /&gt;
zum einen, weil ich immerhin die Oma bin, zum anderen, weil ich mit Kindergartenkindern keine&lt;br /&gt;
Unterrichts[[erfahrung]] hatte. Mit älteren Kindern durchaus, und an Fortbildungen für Kinderyoga hatte&lt;br /&gt;
ich auch immer wieder in meiner langjährigen Yogalehrerpraxis teilgenommen. Aber – ich machte&lt;br /&gt;
mich auf die Suche nach einer jungen sympathischen Yogalehrerin - ein ebensolcher Yogalehrer durfte&lt;br /&gt;
es selbstverständlich auch sein. Das dauerte, denn all die netten Frauen und Männer, die ich&lt;br /&gt;
ansprach, hatten leider keine Zeit. Das [[Projekt]] wollte ich jedoch auf keinen Fall scheitern lassen.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit fand der Kinderyogakongress in Bad Meinberg statt und ich nahm daran teil. Die&lt;br /&gt;
Referenten – alles, was im Kinderyoga derzeit Rang und Namen sprich Bücher geschrieben, Unter -&lt;br /&gt;
suchungen gemacht, Kinderyogalehrer ausgebildet oder auch sehr erfolgreich in Schulen gearbeitet&lt;br /&gt;
hat – berichteten mit großer [[Begeisterung]] von ihrer [[Arbeit]], die [[Workshop]]s waren sehr interessant, die&lt;br /&gt;
[[Forschung]]sergebnisse äußerst positiv. Es gab sehr viele praktische Stunden. Ich wusste, auch aus&lt;br /&gt;
früheren Aus- und Fortbildungen, dass Kinderyoga hauptsächlich spielerisch mit [[Geschichte]]n, [[Bilder]]n&lt;br /&gt;
und [[Entspannung]]s[[reise]]n arbeitet. Das klappte mit den Workshopteilnehmern stets vorzüglich und&lt;br /&gt;
machte viel [[Freude]]. Und da Yoga ja auch alterslos ist und eigentlich nie aufhört, beschloss ich, den&lt;br /&gt;
Unterricht selbst in die Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige wenige [[Bücher]] und [[Konzept]]e zum Yogaunterricht für Vorschulkinder, alle diese waren&lt;br /&gt;
und sind mir als Bibliothekarin zugänglich und ich bereitete mich sehr gründlich auf die Yogastunden&lt;br /&gt;
vor. Als [[Material]]ien werden unbedingt gebraucht dünne rutschfeste Gummimatten, über die ein Kind&lt;br /&gt;
auch einmal laufen kann, ohne darüber zu stolpern, empfehlenswert sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• eine [[Klangschale]]&lt;br /&gt;
• eine [[Kerze]] (mit sicherem Standort beim lebhaften Teil!)&lt;br /&gt;
• ein schöner Stein oder eine Blume zur Kerze&lt;br /&gt;
• ein Redestab&lt;br /&gt;
• ein Schwungtuch&lt;br /&gt;
• Kuscheltiere&lt;br /&gt;
• [[Mandala]]vorlagen für Kinder zum Ausmalen und Buntstifte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kaufte zudem mehrere CDs mit [[Entspannung]]smusik (z. B. Flötenkonzerte, Adagios, Nussknacker -&lt;br /&gt;
suite und Kinderlieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ersten Stunde waren neun von zehn Kindern anwesend, ein Junge würde erst nach Ramadan teilnehmen.&lt;br /&gt;
Die [[Gruppe]] bestand aus Kindern, die etwas [[Ruhe|ruhiger]] oder auch umgekehrt etwas [[Mut|mutiger]] werden , könnten, drei Jungen und sieben Mädchen. Auch mein Enkelkind war dabei – ein (wie sich zeigte&lt;br /&gt;
gelungener) [[Versuch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32&lt;br /&gt;
Yogaunterricht mit Kindergartenkindern	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Aufgabe, nämlich die Matten in Kreisform zu legen und sich selbst darauf zu setzen, ist eine&lt;br /&gt;
große und schwere. Wie sieht so ein [[Kreis]] aus? Wer sitzt neben wem? Wer darf neben mir sitzen?&lt;br /&gt;
Später: Wer hat beim letzten Mal neben mir gesessen? Wer darf die Klangschale hinstellen? Wer darf&lt;br /&gt;
das Streichholz – die Kerze – ausblasen? Kann sein, dass einem auch eben einfällt, eigentlich auf die&lt;br /&gt;
Toilette gehen oder dringend etwas trinken zu müssen... meine tollen Konzepte konnte ich erst einmal&lt;br /&gt;
vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ritual]] [[entwickeln|entwickelte]] sich zu [[Beginn]] der Stunde das Anschlagen der Klangschale durch jedes Kind,während alle anderen zu[[hören]], bis der [[Ton]] [[Klang|verklungen]] ist. Für meine Kindergartenkinder war dies ein [[Ereignis]]: die Schale so zu halten, dass sie auch klingen kann, richtig zu schlagen, ordentlich und zur&lt;br /&gt;
rechten Zeit die Schale weiterzugeben (wird von der Runde genau beobachtet), bei den anderen Kindern zuzuhören und – wer fängt denn überhaupt an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ritual: der Redestab. Jede(r) ist dran und darf sagen, was er(sie) gemacht hat, was ihr,&lt;br /&gt;
bzw. ihm gefallen hat, was nicht – kurz, was jedem Kind wichtig ist. Dabei schienen oftmals auch&lt;br /&gt;
[[Konflikt]]e der Kinder durch, die sie hier aussprechen durften. Dass es für alle ein [[Lernprozess]] war, etwas&lt;br /&gt;
Persönliches zu einem Satz zu formulieren, jedes Kind aussprechen zu lassen und anderen zuzuhören,&lt;br /&gt;
muss ich nicht besonders erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Yogastunde stellte ich Yoga als ein altes [[Übungssystem]] aus Indien vor mit dem [[Ziel]],&lt;br /&gt;
[[Gesundheit|gesund]] und [[glück]]lich zu sein. Wann bin ich glücklich? Wodurch werde ich [[Krankheit|krank]]? Wie bleibe ich gesund? Wie kann ich [[Freundlichkeit|freundlich]] mit mir selbst und mit anderen umgehen? Wie ist es, wenn ich michund andere [[schlecht]] behandle? Was tue ich da? Lange kann man nicht theoretisieren mit Kindergartenkindern, aber die Beiträge waren sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga werden Tiere oder Gegenstände in Körperhaltungen (Asanas) dargestellt. Dadurch bekommen&lt;br /&gt;
die Kinder mehr Gefühl für ihren Körper und durch das ruhige Halten der Stellungen entwickelt sich&lt;br /&gt;
neben Flexibilität auch innere und äußere Ruhe. Soweit die Theorie. Die Atmung wurde bewusst&lt;br /&gt;
gemacht mit der Hand auf dem Bauch und mit Kuscheltieren, die dort Aufzug fahren. Das machte&lt;br /&gt;
Freude, wenn denn die Tierchen endlich alle richtig verteilt sind und nicht der auserkorene Teddy beim&lt;br /&gt;
Nachbarn gelandet ist... Meine Traumgeschichte vom Storch, der nach Afrika fliegt, wurde nicht&lt;br /&gt;
verstanden – sollten die Kinder nun einen Storch spielen – mit viel Gewedel und Geklapper – oder sollten&lt;br /&gt;
sie daliegen und sich die Geschichte nur vorstellen? Letzteres fiel den Kindern stets sehr schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33&lt;br /&gt;
Yogaunterricht mit Kindergartenkindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie agierten lieber mit allem, was sie haben und können. Ein [[Löwe]] ist nun einmal ein lautes [[Tier]], ein [[Affe]] ebenso, und [[Vogel|Vögel]] sind auch ganz schön wild. Die [[Katze]] miaut, der [[Frosch]] macht quak, der [[Raum]] ist groß und lädt zum Toben ein. Einzig beim [[Baum]] oder bei der [[Kobra]] kam etwas [[Ruhe]] auf.&lt;br /&gt;
Wie genial und einleuchtend erschien mir in den Yogalehrer-Workshops das Wattebausch- und Luftballonblasespiel mit Strohhalmenals [[Bewusst]]machung und [[Stärkung]] der [[Atem]]tätigkeit. Nun, als ich&lt;br /&gt;
dies meinen Kleinen anbot, musste ich staunen, wie vollkommen sie Wattebäuschchen und Luftballons unter ihren [[Körper]]n begraben können: sie stürzten mit [[Enthusiasmus]] und Geschrei alle auf einen Haufen. Ich hätte es vielleicht noch einmal zu zweit versuchen sollen, doch was machen in dieser [[Zeit]] die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der dritten, für meine [[Begriff]]e sehr chaotischen Stunde, hielt ich Rücksprache mit einer [[praxis]]erfahrenen Kindergartenkinderyogalehrerin, die folgende [[Hinweis]]e gab: die [[Gruppe]] sollte bei sehr lebhaften Kindern maximal sechs bis acht Teilnehmer haben und nicht länger als 45 Minuten dauern mit&lt;br /&gt;
anschließendem  Malen, außerdem sollten [[Regel]]n vereinbart werden. Eine Lehrerin für Sonderpädagogik aus meinem Freundeskreis wies mich darauf hin, dass 4-5jährige Kinder gerade dabei sind, Grund[[kompetenz]]en zu er[[lernen]]. Auch sie riet, [[Grenze]]n und [[Regel]]n zu besprechen und evtl. die Gruppe zu verkleinern. Zudem sei es sehr schwer für Kinder, den großen Toberaum mit seinen Spiel- und Sportelementen nun als einen Raum für das Verbleiben auf einer Matte und für [[stille]] [[Aktivität]]en zu [[nutzen]]. Das war mir klar, doch ein kleinerer Raum stand nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kinderyoga werden hauptsächlich Geschichten zu speziellen Themen wie Reise in den Urwald, am Wasser, im Wald, auf dem Bauernhof erzählt, wozu die kleinen Teilnehmer bei jedem Tier oder Gegenstand das entsprechende [[Asana]]  (Körperstellung) machen. Schulkinder begreifen dies recht schnell und sind, wie die [[Erfahrung]] lehrt, mit viel [[Freude]] dabei. Kindergartenkinder sind anders. Sie agieren mit allem, was sie haben. Dies musste ich erkennen und akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schöne ruhige [[Moment]]e gab es während der [[Massage]]n: Das Löwenbaby bekommt vom Löwenpapa den Pelz gewaschen oder auf dem Rücken des [[Partner]]s wird eine Pizza gebacken mit Teig kneten, ausrollen, Oliven drauflegen – auch Erdbeeren werden verlangt – Tomatensauce verstreichen, würzen, backen usw. Wenn sich hier die Kinder darauf geeinigt haben, wer mit wem massiert, ist dies wirklich eine schöne Erfahrung. Dabei wurde auch [[Respekt]] vor den [[Wunsch|Wünschen]] des anderen erlernt, z.B. ob auf dem Popo massiert wird oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehe, ein Kind fühlte sich ungerecht behandelt. Dieses [[Thema]] lag während einiger Stunden vor. Es wurde gründlich protestiert, ausgespielt oder auch ausgeweint. Dies waren schwierige [[Situation]]en.Teilweise bin ich darauf eingegangen, teilweise, wenn ich das [[Gefühl ]]hatte, dass es [[Mittel]] zum [[Zweck]]ist, habe ich ignoriert, teilweise habe ich mich deutlich abgegrenzt. Später, nachdem mich die Kinderbesser kannten, habe ich manchmal das [[Verhalten]] etwas überspitzt als Spiegel dargestellt. Das war komisch und sie mussten lachen. Sie lernten zu verstehen, dass wir mit [[Protest]]en nicht weiterkommen und dass ich mich nicht zerteilen kann, um jedem [[Gerechtigkeit|gerecht]] werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne angenommen wurden [[Spiel]]e, in denen beispielsweise mit den Fußzehen Nüsse gegriffen oder blind Gegenstände ertastet wurden. Auch unter, auf und mit dem Schwungtuch entwickelten sich [[phantasie]]volle Übungen.Sehr selten gelungen ist mir der Einsatz von [[Musik]]. Während der [[Bewegung]]en wurde sie kaum wahrgenommen und zum Liegen und Zu[[hören]] kam es eher selten. Das Arbeiten mit [[Abbildung]]en von Tieren&lt;br /&gt;
und Gegenständen und der [[Umsetzung]] in eine Yogastellung erforderte sehr viel [[Konzentration]]. Das&lt;br /&gt;
gelang noch nicht allen Kindern aus vielerlei [[Grund|Gründen]]. Ich bin davon [[Überzeugung|überzeugt]], nach weiteren Stunden wären hier gute [[Fortschritt]]e zu erzielen. Dafür kannte ihre[[ Kreativität]] bei der [[Darstellung]]&lt;br /&gt;
eigener Tiere keine [[Grenze]]n! Partnerübungen kamen sehr gut an und wurden gerne wiederholt. Gegen [[Ende]] der 20 Unterrichtseinheiten wurde der [[Sonnengruß]] erlernt mit kindlichem [[Text]]. Das wäre zuBeginn undenkbar gewesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Schluss]] der Stunde durften die Kinder Mandalas ausmalen. Mandalas in ihrer kreisförmigen&lt;br /&gt;
[[Gleichheit]] scheinen sehr [[Positivität|positiv]] auf Kinder zu wirken, sie freuten sich sehr auf diese Zeit und gar manche abholenden Eltern hatten das [[Problem]], ihre Kleinen loszureissen. Insbesondere auch dann, wenn&lt;br /&gt;
die [[Gespräch]]e gerade so gut waren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Ritual wurden die in jeder Stunde neuen Vorlagen verteilt und die Buntstifte in die Mitte gelegt. Wie ein Ritual wurde um das eine bestimmte Rosa gekämpft und zu Beginn musste ich öfters Schiedsrichterin spielen. Zu meiner großen [[Freude]] hat insbesondere ein Kind, das große [[Schwierigkeit]]en hatte und oft fast selbstzerstörerisch eine [[Außenseiter]]rolle einnahm, diese Verteilerrolle in einer ausgewogenen und freundlichen Art und Weise übernommen. Dieses Mädchen hat zu Beginn des Yogakurses häufig gestritten, boykottiert, andere angegriffen, es war unkonzentriert und kaute oft Fingernägel. Es hat seine Mandalas nach dem Ausmalen zerstört und wirkte wie heimatlos. Ich habe mich sehr darum bemüht, dass es sich selber stärker respektiert und wertschätzt, z.B. durch Mit[[hilfe]] zu Beginn und Ende der Stunden, durch [[Würdigung]] seiner Beiträge und seiner Bilder. Dies natürlich immer in [[Ausgewogenheit]] mit den anderen Kindern, da waren sie Lehrmeister für mich - und ich fürsie. Sie hatten ein feines [[Gespür ]]für notwendige [[Zuwendung]]. Aber die Bemühungen haben sich ge[[lohn]]t. Dieses Mädchen hat sich im Lauf der Zeit ganz stark verändert, gewann [[Vertrauen]] zu sich und zu anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Mädchen hat in jeder Stunde geweint, wenn es zu laut wurde, wenn es nicht neben mir sitzen konnte, wenn ich mich nicht im Besonderen um es kümmerte und und und – dies verlor sich mehr und mehr. Wieder andere konnten nie ihren Mund halten oder sie wollten eigentlich nur sich balgen und spielen. Jede {{Situation]] erforderte [[Konzentration]], [[Klugheit ]]und [[Geschick]]. Ehrlich gesagt, habe ich oft gedacht: Du hast als Yogalehrerin und dazu auch noch pädagogisch versagt. Oder: Das ist doch kein Yoga! Jetzt, am Ende des Kurses, sehe ich viele wirklich erfreuliche Ergebnisse! Vor allen Dingen die [[Begeisterung ]]der Kinder für ihr Yoga. Auch die Rückmeldungen der Eltern waren sehr positiv. Die Kinder haben offensichtlich mehr erfahren und gelernt, als ich mir das vorstellen konnte! Jeder hat von jedem gelernt, auch ich. Und Leachen, meine Enkelin, hat begriffen, dass ich sie trotzdem liebe, auch wenn sie im Kinderyoga keine [[Privileg]]ien hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga im Kindergarten braucht eine lange Anlaufzeit und für den Unterrichtenden einen langen [[Atem]]. Die Kinder müssen erst einmal [[verstehen]], worum es in etwa geht. Sie brauchen Zeit, um ein Vertrauensverhältnis zu ihrer Yogalehrerin / ihrem Yogalehrer aufbauen zu können. Man sollte viel [[Geduld]] haben und mit den eigenen [[Erwartung]]en sehr vorsichtig sein. Es ist empfehlenswert, dass der Raum nicht zu groß ist und möglichst wenige Spielangebote liefert, damit die Kinder leichter in derKonzentration bleiben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment Yoga im Kindergarten lohnt sich auf jeden Fall. Die Kinder mögen es viel mehr, als man selbst vermutet. [[Flexibilität]], [[Phantasie]] und [[Freude]] werden vom Yogalehrer gefordert – alles, was Kinder noch besitzen und auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte viele Yogalehrer dazu ermuntern und mit meinem Bericht ermutigen, sich diesem wunderbaren&lt;br /&gt;
[[Bereich]] zuzuwenden. Die Kinder sind außerordentlich dankbare Probanden. Meine [[Erfahrung]] ist, dass Kindergärten und Schulen ein großes Interesse an Kinderyogastunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall: Viel [[Spaß]] dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein körperorientiertes Trainingsprogramm entwickelt, was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum Konzept der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern beobachteten zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten spielerisch die deutsche Sprache, da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso bewusster nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher Aspekt, der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein gesundes Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu kräftigen, aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich offener und präsenter zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ritual]]e sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an Ordnungsprinzipien zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die gute und lichtvolle [[Gedanke]]n brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles Bindeglied zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glaube]]nsrichtungen und Weltanschauungen sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html Kinderyoga Wirksamkeitsstudien] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Erfahrung|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für Singen allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar, mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49051</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49051"/>
		<updated>2013-03-19T15:16:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Yogaunterricht mit Kindergartenkindern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet Verwirrung stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Erzieherin/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die Kosmische Erziehung ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in Zusammenhang gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der Politik sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre Entstehung sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie Bewunderung, [[Dankbarkeit]] und Begeisterung erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den Mitmenschen und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht getrennt vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen Plan gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonie|Harmonisierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person verstandenes göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen Kriterien kindliches Verhalten zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre Auffassung. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische Theorie nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Kindergarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yogaunterricht mit Kindergartenkindern===&lt;br /&gt;
Ein Erfahrungsbericht von Christine Endris, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der integrative städtische Kindergarten meines 4-jährigen Enkelkindes ist sehr vielseitig in seinen&lt;br /&gt;
nachmittags durchgeführten Projektangeboten, das geht von Arbeiten mit Holz über Englisch- und&lt;br /&gt;
Computerkurse bis hin zu Yogaunterricht. Den Yogaunterricht hatte ich ins [[Gespräch]] gebracht, die [[Idee]]&lt;br /&gt;
wurde von der Leiterin freudig aufgegriffen. Ich hatte allerdings nicht vor, die Stunden selbst zu geben,&lt;br /&gt;
zum einen, weil ich immerhin die Oma bin, zum anderen, weil ich mit Kindergartenkindern keine&lt;br /&gt;
Unterrichts[[erfahrung]] hatte. Mit älteren Kindern durchaus, und an Fortbildungen für Kinderyoga hatte&lt;br /&gt;
ich auch immer wieder in meiner langjährigen Yogalehrerpraxis teilgenommen. Aber – ich machte&lt;br /&gt;
mich auf die Suche nach einer jungen sympathischen Yogalehrerin - ein ebensolcher Yogalehrer durfte&lt;br /&gt;
es selbstverständlich auch sein. Das dauerte, denn all die netten Frauen und Männer, die ich&lt;br /&gt;
ansprach, hatten leider keine Zeit. Das [[Projekt]] wollte ich jedoch auf keinen Fall scheitern lassen.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit fand der Kinderyogakongress in Bad Meinberg statt und ich nahm daran teil. Die&lt;br /&gt;
Referenten – alles, was im Kinderyoga derzeit Rang und Namen sprich Bücher geschrieben, Unter -&lt;br /&gt;
suchungen gemacht, Kinderyogalehrer ausgebildet oder auch sehr erfolgreich in Schulen gearbeitet&lt;br /&gt;
hat – berichteten mit großer [[Begeisterung]] von ihrer [[Arbeit]], die [[Workshop]]s waren sehr interessant, die&lt;br /&gt;
[[Forschung]]sergebnisse äußerst positiv. Es gab sehr viele praktische Stunden. Ich wusste, auch aus&lt;br /&gt;
früheren Aus- und Fortbildungen, dass Kinderyoga hauptsächlich spielerisch mit [[Geschichte]]n, [[Bilder]]n&lt;br /&gt;
und [[Entspannung]]s[[reise]]n arbeitet. Das klappte mit den Workshopteilnehmern stets vorzüglich und&lt;br /&gt;
machte viel [[Freude]]. Und da Yoga ja auch alterslos ist und eigentlich nie aufhört, beschloss ich, den&lt;br /&gt;
Unterricht selbst in die Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige wenige [[Bücher]] und [[Konzept]]e zum Yogaunterricht für Vorschulkinder, alle diese waren&lt;br /&gt;
und sind mir als Bibliothekarin zugänglich und ich bereitete mich sehr gründlich auf die Yogastunden&lt;br /&gt;
vor. Als [[Material]]ien werden unbedingt gebraucht dünne rutschfeste Gummimatten, über die ein Kind&lt;br /&gt;
auch einmal laufen kann, ohne darüber zu stolpern, empfehlenswert sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• eine [[Klangschale]]&lt;br /&gt;
• eine [[Kerze]] (mit sicherem Standort beim lebhaften Teil!)&lt;br /&gt;
• ein schöner Stein oder eine Blume zur Kerze&lt;br /&gt;
• ein Redestab&lt;br /&gt;
• ein Schwungtuch&lt;br /&gt;
• Kuscheltiere&lt;br /&gt;
• [[Mandala]]vorlagen für Kinder zum Ausmalen und Buntstifte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kaufte zudem mehrere CDs mit [[Entspannung]]smusik (z. B. Flötenkonzerte, Adagios, Nussknacker -&lt;br /&gt;
suite und Kinderlieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ersten Stunde waren neun von zehn Kindern anwesend, ein Junge würde erst nach Ramadan teilnehmen.&lt;br /&gt;
Die [[Gruppe]] bestand aus Kindern, die etwas [[Ruhe|ruhiger]] oder auch umgekehrt etwas [[Mut|mutiger]] werden , könnten, drei Jungen und sieben Mädchen. Auch mein Enkelkind war dabei – ein (wie sich zeigte&lt;br /&gt;
gelungener) [[Versuch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32&lt;br /&gt;
Yogaunterricht mit Kindergartenkindern	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Aufgabe, nämlich die Matten in Kreisform zu legen und sich selbst darauf zu setzen, ist eine&lt;br /&gt;
große und schwere. Wie sieht so ein [[Kreis]] aus? Wer sitzt neben wem? Wer darf neben mir sitzen?&lt;br /&gt;
Später: Wer hat beim letzten Mal neben mir gesessen? Wer darf die Klangschale hinstellen? Wer darf&lt;br /&gt;
das Streichholz – die Kerze – ausblasen? Kann sein, dass einem auch eben einfällt, eigentlich auf die&lt;br /&gt;
Toilette gehen oder dringend etwas trinken zu müssen... meine tollen Konzepte konnte ich erst einmal&lt;br /&gt;
vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ritual]] [[entwickeln|entwickelte]] sich zu [[Beginn]] der Stunde das Anschlagen der Klangschale durch jedes Kind,während alle anderen zu[[hören]], bis der [[Ton]] [[Klang|verklungen]] ist. Für meine Kindergartenkinder war dies ein [[Ereignis]]: die Schale so zu halten, dass sie auch klingen kann, richtig zu schlagen, ordentlich und zur&lt;br /&gt;
rechten Zeit die Schale weiterzugeben (wird von der Runde genau beobachtet), bei den anderen Kindern zuzuhören und – wer fängt denn überhaupt an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ritual: der Redestab. Jede(r) ist dran und darf sagen, was er(sie) gemacht hat, was ihr,&lt;br /&gt;
bzw. ihm gefallen hat, was nicht – kurz, was jedem Kind wichtig ist. Dabei schienen oftmals auch&lt;br /&gt;
[[Konflikt]]e der Kinder durch, die sie hier aussprechen durften. Dass es für alle ein [[Lernprozess]] war, etwas&lt;br /&gt;
Persönliches zu einem Satz zu formulieren, jedes Kind aussprechen zu lassen und anderen zuzuhören,&lt;br /&gt;
muss ich nicht besonders erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Yogastunde stellte ich Yoga als ein altes [[Übungssystem]] aus Indien vor mit dem [[Ziel]],&lt;br /&gt;
[[Gesundheit|gesund]] und [[glück]]lich zu sein. Wann bin ich glücklich? Wodurch werde ich [[Krankheit|krank]]? Wie bleibe ich gesund? Wie kann ich [[Freundlichkeit|freundlich]] mit mir selbst und mit anderen umgehen? Wie ist es, wenn ich michund andere [[schlecht]] behandle? Was tue ich da? Lange kann man nicht theoretisieren mit Kindergartenkindern, aber die Beiträge waren sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga werden Tiere oder Gegenstände in Körperhaltungen (Asanas) dargestellt. Dadurch bekommen&lt;br /&gt;
die Kinder mehr Gefühl für ihren Körper und durch das ruhige Halten der Stellungen entwickelt sich&lt;br /&gt;
neben Flexibilität auch innere und äußere Ruhe. Soweit die Theorie. Die Atmung wurde bewusst&lt;br /&gt;
gemacht mit der Hand auf dem Bauch und mit Kuscheltieren, die dort Aufzug fahren. Das machte&lt;br /&gt;
Freude, wenn denn die Tierchen endlich alle richtig verteilt sind und nicht der auserkorene Teddy beim&lt;br /&gt;
Nachbarn gelandet ist... Meine Traumgeschichte vom Storch, der nach Afrika fliegt, wurde nicht&lt;br /&gt;
verstanden – sollten die Kinder nun einen Storch spielen – mit viel Gewedel und Geklapper – oder sollten&lt;br /&gt;
sie daliegen und sich die Geschichte nur vorstellen? Letzteres fiel den Kindern stets sehr schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33&lt;br /&gt;
Yogaunterricht mit Kindergartenkindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie agierten lieber mit allem, was sie haben und können. Ein [[Löwe]] ist nun einmal ein lautes [[Tier]], ein [[Affe]] ebenso, und [[Vogel|Vögel]] sind auch ganz schön wild. Die [[Katze]] miaut, der [[Frosch]] macht quak, der [[Raum]] ist groß und lädt zum Toben ein. Einzig beim [[Baum]] oder bei der [[Kobra]] kam etwas [[Ruhe]] auf.&lt;br /&gt;
Wie genial und einleuchtend erschien mir in den Yogalehrer-Workshops das Wattebausch- und Luftballonblasespiel mit Strohhalmenals [[Bewusst]]machung und [[Stärkung]] der [[Atem]]tätigkeit. Nun, als ich&lt;br /&gt;
dies meinen Kleinen anbot, musste ich staunen, wie vollkommen sie Wattebäuschchen und Luftballons unter ihren [[Körper]]n begraben können: sie stürzten mit [[Enthusiasmus]] und Geschrei alle auf einen Haufen. Ich hätte es vielleicht noch einmal zu zweit versuchen sollen, doch was machen in dieser [[Zeit]] die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der dritten, für meine [[Begriff]]e sehr chaotischen Stunde, hielt ich Rücksprache mit einer [[praxis]]erfahrenen Kindergartenkinderyogalehrerin, die folgende [[Hinweis]]e gab: die [[Gruppe]] sollte bei sehr lebhaften Kindern maximal sechs bis acht Teilnehmer haben und nicht länger als 45 Minuten dauern mit&lt;br /&gt;
anschließendem  Malen, außerdem sollten [[Regel]]n vereinbart werden. Eine Lehrerin für Sonderpädagogik aus meinem Freundeskreis wies mich darauf hin, dass 4-5jährige Kinder gerade dabei sind, Grund[[kompetenz]]en zu er[[lernen]]. Auch sie riet, [[Grenze]]n und [[Regel]]n zu besprechen und evtl. die Gruppe zu verkleinern. Zudem sei es sehr schwer für Kinder, den großen Toberaum mit seinen Spiel- und Sportelementen nun als einen Raum für das Verbleiben auf einer Matte und für [[stille]] [[Aktivität]]en zu [[nutzen]]. Das war mir klar, doch ein kleinerer Raum stand nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kinderyoga werden hauptsächlich Geschichten zu speziellen Themen wie Reise in den Urwald, am Wasser, im Wald, auf dem Bauernhof erzählt, wozu die kleinen Teilnehmer bei jedem Tier oder Gegenstand das entsprechende [[Asana]]  (Körperstellung) machen. Schulkinder begreifen dies recht schnell und sind, wie die [[Erfahrung]] lehrt, mit viel [[Freude]] dabei. Kindergartenkinder sind anders. Sie agieren mit allem, was sie haben. Dies musste ich erkennen und akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schöne ruhige [[Moment]]e gab es während der [[Massage]]n: Das Löwenbaby bekommt vom Löwenpapa den Pelz gewaschen oder auf dem Rücken des [[Partner]]s wird eine Pizza gebacken mit Teig kneten, ausrollen, Oliven drauflegen – auch Erdbeeren werden verlangt – Tomatensauce verstreichen, würzen, backen usw. Wenn sich hier die Kinder darauf geeinigt haben, wer mit wem massiert, ist dies wirklich eine schöne Erfahrung. Dabei wurde auch [[Respekt]] vor den [[Wunsch|Wünschen]] des anderen erlernt, z.B. ob auf dem Popo massiert wird oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehe, ein Kind fühlte sich ungerecht behandelt. Dieses [[Thema]] lag während einiger Stunden vor. Es wurde gründlich protestiert, ausgespielt oder auch ausgeweint. Dies waren schwierige [[Situation]]en.Teilweise bin ich darauf eingegangen, teilweise, wenn ich das [[Gefühl ]]hatte, dass es [[Mittel]] zum [[Zweck]]ist, habe ich ignoriert, teilweise habe ich mich deutlich abgegrenzt. Später, nachdem mich die Kinderbesser kannten, habe ich manchmal das [[Verhalten]] etwas überspitzt als Spiegel dargestellt. Das war komisch und sie mussten lachen. Sie lernten zu verstehen, dass wir mit [[Protest]]en nicht weiterkommen und dass ich mich nicht zerteilen kann, um jedem [[Gerechtigkeit|gerecht]] werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne angenommen wurden [[Spiel]]e, in denen beispielsweise mit den Fußzehen Nüsse gegriffen oder blind Gegenstände ertastet wurden. Auch unter, auf und mit dem Schwungtuch entwickelten sich [[phantasie]]volle Übungen.Sehr selten gelungen ist mir der Einsatz von [[Musik]]. Während der [[Bewegung]]en wurde sie kaum wahrgenommen und zum Liegen und Zu[[hören]] kam es eher selten. Das Arbeiten mit [[Abbildung]]en von Tieren&lt;br /&gt;
und Gegenständen und der [[Umsetzung]] in eine Yogastellung erforderte sehr viel [[Konzentration]]. Das&lt;br /&gt;
gelang noch nicht allen Kindern aus vielerlei [[Grund|Gründen]]. Ich bin davon [[Überzeugung|überzeugt]], nach weiteren Stunden wären hier gute [[Fortschritt]]e zu erzielen. Dafür kannte ihre[[ Kreativität]] bei der [[Darstellung]]&lt;br /&gt;
eigener Tiere keine [[Grenze]]n! Partnerübungen kamen sehr gut an und wurden gerne wiederholt. Gegen [[Ende]] der 20 Unterrichtseinheiten wurde der [[Sonnengruß]] erlernt mit kindlichem [[Text]]. Das wäre zuBeginn undenkbar gewesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Schluss]] der Stunde durften die Kinder Mandalas ausmalen. Mandalas in ihrer kreisförmigen&lt;br /&gt;
[[Gleichheit]] scheinen sehr [[Positivität|positiv]] auf Kinder zu wirken, sie freuten sich sehr auf diese Zeit und gar manche abholenden Eltern hatten das [[Problem]], ihre Kleinen loszureissen. Insbesondere auch dann, wenn&lt;br /&gt;
die [[Gespräch]]e gerade so gut waren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Ritual wurden die in jeder Stunde neuen Vorlagen verteilt und die Buntstifte in die Mitte gelegt. Wie ein Ritual wurde um das eine bestimmte Rosa gekämpft und zu Beginn musste ich öfters Schiedsrichterin spielen. Zu meiner großen [[Freude]] hat insbesondere ein Kind, das große [[Schwierigkeit]]en hatte und oft fast selbstzerstörerisch eine [[Außenseiter]]rolle einnahm, diese Verteilerrolle in einer ausgewogenen und freundlichen Art und Weise übernommen. Dieses Mädchen hat zu Beginn des Yogakurses häufig gestritten, boykottiert, andere angegriffen, es war unkonzentriert und kaute oft Fingernägel. Es hat seine Mandalas nach dem Ausmalen zerstört und wirkte wie heimatlos. Ich habe mich sehr darum bemüht, dass es sich selber stärker respektiert und wertschätzt, z.B. durch Mit[[hilfe]] zu Beginn und Ende der Stunden, durch [[Würdigung]] seiner Beiträge und seiner Bilder. Dies natürlich immer in [[Ausgewogenheit]] mit den anderen Kindern, da waren sie Lehrmeister für mich - und ich fürsie. Sie hatten ein feines [[Gespür ]]für notwendige [[Zuwendung]]. Aber die Bemühungen haben sich ge[[lohn]]t. Dieses Mädchen hat sich im Lauf der Zeit ganz stark verändert, gewann [[Vertrauen]] zu sich und zu anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Mädchen hat in jeder Stunde geweint, wenn es zu laut wurde, wenn es nicht neben mir sitzen konnte, wenn ich mich nicht im Besonderen um es kümmerte und und und – dies verlor sich mehr und mehr. Wieder andere konnten nie ihren Mund halten oder sie wollten eigentlich nur sich balgen und spielen. Jede {{Situation]] erforderte [[Konzentration]], [[Klugheit ]]und [[Geschick]]. Ehrlich gesagt, habe ich oft gedacht: Du hast als Yogalehrerin und dazu auch noch pädagogisch versagt. Oder: Das ist doch kein Yoga! Jetzt, am Ende des Kurses, sehe ich viele wirklich erfreuliche Ergebnisse! Vor allen Dingen die [[Begeisterung ]]der Kinder für ihr Yoga. Auch die Rückmeldungen der Eltern waren sehr positiv. Die Kinder haben offensichtlich mehr erfahren und gelernt, als ich mir das vorstellen konnte! Jeder hat von jedem gelernt, auch ich. Und Leachen, meine Enkelin, hat begriffen, dass ich sie trotzdem liebe, auch wenn sie im Kinderyoga keine [[Privileg]]ien hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga im Kindergarten braucht eine lange Anlaufzeit und für den Unterrichtenden einen langen [[Atem]]. Die Kinder müssen erst einmal [[verstehen]], worum es in etwa geht. Sie brauchen Zeit, um ein Vertrauensverhältnis zu ihrer Yogalehrerin / ihrem Yogalehrer aufbauen zu können. Man sollte viel [[Geduld]] haben und mit den eigenen [[Erwartung]]en sehr vorsichtig sein. Es ist empfehlenswert, dass der Raum nicht zu groß ist und möglichst wenige Spielangebote liefert, damit die Kinder leichter in derKonzentration bleiben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment Yoga im Kindergarten lohnt sich auf jeden Fall. Die Kinder mögen es viel mehr, als man selbst vermutet. [[Flexibilität]], [[Phantasie]] und [[Freude]] werden vom Yogalehrer gefordert – alles, was Kinder noch besitzen und auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte viele Yogalehrer dazu ermuntern und mit meinem Bericht ermutigen, sich diesem wunderbaren&lt;br /&gt;
[[Bereich]] zuzuwenden. Die Kinder sind außerordentlich dankbare Probanden. Meine [[Erfahrung]] ist, dass Kindergärten und Schulen ein großes Interesse an Kinderyogastunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall: Viel [[Spaß]] dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein körperorientiertes Trainingsprogramm entwickelt, was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum Konzept der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern beobachteten zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten spielerisch die deutsche Sprache, da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso bewusster nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher Aspekt, der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein gesundes Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu kräftigen, aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich offener und präsenter zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ritual]]e sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an Ordnungsprinzipien zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die gute und lichtvolle [[Gedanke]]n brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles Bindeglied zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glaube]]nsrichtungen und Weltanschauungen sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html Kinderyoga Wirksamkeitsstudien] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Erfahrung|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für Singen allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar, mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49050</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49050"/>
		<updated>2013-03-19T15:15:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Maria Montessori: Kosmische Erziehung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet Verwirrung stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Erzieherin/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die Kosmische Erziehung ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in Zusammenhang gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der Politik sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre Entstehung sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie Bewunderung, [[Dankbarkeit]] und Begeisterung erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den Mitmenschen und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht getrennt vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen Plan gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonie|Harmonisierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person verstandenes göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen Kriterien kindliches Verhalten zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre Auffassung. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische Theorie nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Kindergarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yogaunterricht mit Kindergartenkindern==&lt;br /&gt;
Ein Erfahrungsbericht von Christine Endris, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der integrative städtische Kindergarten meines 4-jährigen Enkelkindes ist sehr vielseitig in seinen&lt;br /&gt;
nachmittags durchgeführten Projektangeboten, das geht von Arbeiten mit Holz über Englisch- und&lt;br /&gt;
Computerkurse bis hin zu Yogaunterricht. Den Yogaunterricht hatte ich ins [[Gespräch]] gebracht, die [[Idee]]&lt;br /&gt;
wurde von der Leiterin freudig aufgegriffen. Ich hatte allerdings nicht vor, die Stunden selbst zu geben,&lt;br /&gt;
zum einen, weil ich immerhin die Oma bin, zum anderen, weil ich mit Kindergartenkindern keine&lt;br /&gt;
Unterrichts[[erfahrung]] hatte. Mit älteren Kindern durchaus, und an Fortbildungen für Kinderyoga hatte&lt;br /&gt;
ich auch immer wieder in meiner langjährigen Yogalehrerpraxis teilgenommen. Aber – ich machte&lt;br /&gt;
mich auf die Suche nach einer jungen sympathischen Yogalehrerin - ein ebensolcher Yogalehrer durfte&lt;br /&gt;
es selbstverständlich auch sein. Das dauerte, denn all die netten Frauen und Männer, die ich&lt;br /&gt;
ansprach, hatten leider keine Zeit. Das [[Projekt]] wollte ich jedoch auf keinen Fall scheitern lassen.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit fand der Kinderyogakongress in Bad Meinberg statt und ich nahm daran teil. Die&lt;br /&gt;
Referenten – alles, was im Kinderyoga derzeit Rang und Namen sprich Bücher geschrieben, Unter -&lt;br /&gt;
suchungen gemacht, Kinderyogalehrer ausgebildet oder auch sehr erfolgreich in Schulen gearbeitet&lt;br /&gt;
hat – berichteten mit großer [[Begeisterung]] von ihrer [[Arbeit]], die [[Workshop]]s waren sehr interessant, die&lt;br /&gt;
[[Forschung]]sergebnisse äußerst positiv. Es gab sehr viele praktische Stunden. Ich wusste, auch aus&lt;br /&gt;
früheren Aus- und Fortbildungen, dass Kinderyoga hauptsächlich spielerisch mit [[Geschichte]]n, [[Bilder]]n&lt;br /&gt;
und [[Entspannung]]s[[reise]]n arbeitet. Das klappte mit den Workshopteilnehmern stets vorzüglich und&lt;br /&gt;
machte viel [[Freude]]. Und da Yoga ja auch alterslos ist und eigentlich nie aufhört, beschloss ich, den&lt;br /&gt;
Unterricht selbst in die Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige wenige [[Bücher]] und [[Konzept]]e zum Yogaunterricht für Vorschulkinder, alle diese waren&lt;br /&gt;
und sind mir als Bibliothekarin zugänglich und ich bereitete mich sehr gründlich auf die Yogastunden&lt;br /&gt;
vor. Als [[Material]]ien werden unbedingt gebraucht dünne rutschfeste Gummimatten, über die ein Kind&lt;br /&gt;
auch einmal laufen kann, ohne darüber zu stolpern, empfehlenswert sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• eine [[Klangschale]]&lt;br /&gt;
• eine [[Kerze]] (mit sicherem Standort beim lebhaften Teil!)&lt;br /&gt;
• ein schöner Stein oder eine Blume zur Kerze&lt;br /&gt;
• ein Redestab&lt;br /&gt;
• ein Schwungtuch&lt;br /&gt;
• Kuscheltiere&lt;br /&gt;
• [[Mandala]]vorlagen für Kinder zum Ausmalen und Buntstifte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kaufte zudem mehrere CDs mit [[Entspannung]]smusik (z. B. Flötenkonzerte, Adagios, Nussknacker -&lt;br /&gt;
suite und Kinderlieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ersten Stunde waren neun von zehn Kindern anwesend, ein Junge würde erst nach Ramadan teilnehmen.&lt;br /&gt;
Die [[Gruppe]] bestand aus Kindern, die etwas [[Ruhe|ruhiger]] oder auch umgekehrt etwas [[Mut|mutiger]] werden , könnten, drei Jungen und sieben Mädchen. Auch mein Enkelkind war dabei – ein (wie sich zeigte&lt;br /&gt;
gelungener) [[Versuch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32&lt;br /&gt;
Yogaunterricht mit Kindergartenkindern	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Aufgabe, nämlich die Matten in Kreisform zu legen und sich selbst darauf zu setzen, ist eine&lt;br /&gt;
große und schwere. Wie sieht so ein [[Kreis]] aus? Wer sitzt neben wem? Wer darf neben mir sitzen?&lt;br /&gt;
Später: Wer hat beim letzten Mal neben mir gesessen? Wer darf die Klangschale hinstellen? Wer darf&lt;br /&gt;
das Streichholz – die Kerze – ausblasen? Kann sein, dass einem auch eben einfällt, eigentlich auf die&lt;br /&gt;
Toilette gehen oder dringend etwas trinken zu müssen... meine tollen Konzepte konnte ich erst einmal&lt;br /&gt;
vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ritual]] [[entwickeln|entwickelte]] sich zu [[Beginn]] der Stunde das Anschlagen der Klangschale durch jedes Kind,während alle anderen zu[[hören]], bis der [[Ton]] [[Klang|verklungen]] ist. Für meine Kindergartenkinder war dies ein [[Ereignis]]: die Schale so zu halten, dass sie auch klingen kann, richtig zu schlagen, ordentlich und zur&lt;br /&gt;
rechten Zeit die Schale weiterzugeben (wird von der Runde genau beobachtet), bei den anderen Kindern zuzuhören und – wer fängt denn überhaupt an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ritual: der Redestab. Jede(r) ist dran und darf sagen, was er(sie) gemacht hat, was ihr,&lt;br /&gt;
bzw. ihm gefallen hat, was nicht – kurz, was jedem Kind wichtig ist. Dabei schienen oftmals auch&lt;br /&gt;
[[Konflikt]]e der Kinder durch, die sie hier aussprechen durften. Dass es für alle ein [[Lernprozess]] war, etwas&lt;br /&gt;
Persönliches zu einem Satz zu formulieren, jedes Kind aussprechen zu lassen und anderen zuzuhören,&lt;br /&gt;
muss ich nicht besonders erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Yogastunde stellte ich Yoga als ein altes [[Übungssystem]] aus Indien vor mit dem [[Ziel]],&lt;br /&gt;
[[Gesundheit|gesund]] und [[glück]]lich zu sein. Wann bin ich glücklich? Wodurch werde ich [[Krankheit|krank]]? Wie bleibe ich gesund? Wie kann ich [[Freundlichkeit|freundlich]] mit mir selbst und mit anderen umgehen? Wie ist es, wenn ich michund andere [[schlecht]] behandle? Was tue ich da? Lange kann man nicht theoretisieren mit Kindergartenkindern, aber die Beiträge waren sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga werden Tiere oder Gegenstände in Körperhaltungen (Asanas) dargestellt. Dadurch bekommen&lt;br /&gt;
die Kinder mehr Gefühl für ihren Körper und durch das ruhige Halten der Stellungen entwickelt sich&lt;br /&gt;
neben Flexibilität auch innere und äußere Ruhe. Soweit die Theorie. Die Atmung wurde bewusst&lt;br /&gt;
gemacht mit der Hand auf dem Bauch und mit Kuscheltieren, die dort Aufzug fahren. Das machte&lt;br /&gt;
Freude, wenn denn die Tierchen endlich alle richtig verteilt sind und nicht der auserkorene Teddy beim&lt;br /&gt;
Nachbarn gelandet ist... Meine Traumgeschichte vom Storch, der nach Afrika fliegt, wurde nicht&lt;br /&gt;
verstanden – sollten die Kinder nun einen Storch spielen – mit viel Gewedel und Geklapper – oder sollten&lt;br /&gt;
sie daliegen und sich die Geschichte nur vorstellen? Letzteres fiel den Kindern stets sehr schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33&lt;br /&gt;
Yogaunterricht mit Kindergartenkindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie agierten lieber mit allem, was sie haben und können. Ein [[Löwe]] ist nun einmal ein lautes [[Tier]], ein [[Affe]] ebenso, und [[Vogel|Vögel]] sind auch ganz schön wild. Die [[Katze]] miaut, der [[Frosch]] macht quak, der [[Raum]] ist groß und lädt zum Toben ein. Einzig beim [[Baum]] oder bei der [[Kobra]] kam etwas [[Ruhe]] auf.&lt;br /&gt;
Wie genial und einleuchtend erschien mir in den Yogalehrer-Workshops das Wattebausch- und Luftballonblasespiel mit Strohhalmenals [[Bewusst]]machung und [[Stärkung]] der [[Atem]]tätigkeit. Nun, als ich&lt;br /&gt;
dies meinen Kleinen anbot, musste ich staunen, wie vollkommen sie Wattebäuschchen und Luftballons unter ihren [[Körper]]n begraben können: sie stürzten mit [[Enthusiasmus]] und Geschrei alle auf einen Haufen. Ich hätte es vielleicht noch einmal zu zweit versuchen sollen, doch was machen in dieser [[Zeit]] die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der dritten, für meine [[Begriff]]e sehr chaotischen Stunde, hielt ich Rücksprache mit einer [[praxis]]erfahrenen Kindergartenkinderyogalehrerin, die folgende [[Hinweis]]e gab: die [[Gruppe]] sollte bei sehr lebhaften Kindern maximal sechs bis acht Teilnehmer haben und nicht länger als 45 Minuten dauern mit&lt;br /&gt;
anschließendem  Malen, außerdem sollten [[Regel]]n vereinbart werden. Eine Lehrerin für Sonderpädagogik aus meinem Freundeskreis wies mich darauf hin, dass 4-5jährige Kinder gerade dabei sind, Grund[[kompetenz]]en zu er[[lernen]]. Auch sie riet, [[Grenze]]n und [[Regel]]n zu besprechen und evtl. die Gruppe zu verkleinern. Zudem sei es sehr schwer für Kinder, den großen Toberaum mit seinen Spiel- und Sportelementen nun als einen Raum für das Verbleiben auf einer Matte und für [[stille]] [[Aktivität]]en zu [[nutzen]]. Das war mir klar, doch ein kleinerer Raum stand nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kinderyoga werden hauptsächlich Geschichten zu speziellen Themen wie Reise in den Urwald, am Wasser, im Wald, auf dem Bauernhof erzählt, wozu die kleinen Teilnehmer bei jedem Tier oder Gegenstand das entsprechende [[Asana]]  (Körperstellung) machen. Schulkinder begreifen dies recht schnell und sind, wie die [[Erfahrung]] lehrt, mit viel [[Freude]] dabei. Kindergartenkinder sind anders. Sie agieren mit allem, was sie haben. Dies musste ich erkennen und akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schöne ruhige [[Moment]]e gab es während der [[Massage]]n: Das Löwenbaby bekommt vom Löwenpapa den Pelz gewaschen oder auf dem Rücken des [[Partner]]s wird eine Pizza gebacken mit Teig kneten, ausrollen, Oliven drauflegen – auch Erdbeeren werden verlangt – Tomatensauce verstreichen, würzen, backen usw. Wenn sich hier die Kinder darauf geeinigt haben, wer mit wem massiert, ist dies wirklich eine schöne Erfahrung. Dabei wurde auch [[Respekt]] vor den [[Wunsch|Wünschen]] des anderen erlernt, z.B. ob auf dem Popo massiert wird oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehe, ein Kind fühlte sich ungerecht behandelt. Dieses [[Thema]] lag während einiger Stunden vor. Es wurde gründlich protestiert, ausgespielt oder auch ausgeweint. Dies waren schwierige [[Situation]]en.Teilweise bin ich darauf eingegangen, teilweise, wenn ich das [[Gefühl ]]hatte, dass es [[Mittel]] zum [[Zweck]]ist, habe ich ignoriert, teilweise habe ich mich deutlich abgegrenzt. Später, nachdem mich die Kinderbesser kannten, habe ich manchmal das [[Verhalten]] etwas überspitzt als Spiegel dargestellt. Das war komisch und sie mussten lachen. Sie lernten zu verstehen, dass wir mit [[Protest]]en nicht weiterkommen und dass ich mich nicht zerteilen kann, um jedem [[Gerechtigkeit|gerecht]] werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne angenommen wurden [[Spiel]]e, in denen beispielsweise mit den Fußzehen Nüsse gegriffen oder blind Gegenstände ertastet wurden. Auch unter, auf und mit dem Schwungtuch entwickelten sich [[phantasie]]volle Übungen.Sehr selten gelungen ist mir der Einsatz von [[Musik]]. Während der [[Bewegung]]en wurde sie kaum wahrgenommen und zum Liegen und Zu[[hören]] kam es eher selten. Das Arbeiten mit [[Abbildung]]en von Tieren&lt;br /&gt;
und Gegenständen und der [[Umsetzung]] in eine Yogastellung erforderte sehr viel [[Konzentration]]. Das&lt;br /&gt;
gelang noch nicht allen Kindern aus vielerlei [[Grund|Gründen]]. Ich bin davon [[Überzeugung|überzeugt]], nach weiteren Stunden wären hier gute [[Fortschritt]]e zu erzielen. Dafür kannte ihre[[ Kreativität]] bei der [[Darstellung]]&lt;br /&gt;
eigener Tiere keine [[Grenze]]n! Partnerübungen kamen sehr gut an und wurden gerne wiederholt. Gegen [[Ende]] der 20 Unterrichtseinheiten wurde der [[Sonnengruß]] erlernt mit kindlichem [[Text]]. Das wäre zuBeginn undenkbar gewesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Schluss]] der Stunde durften die Kinder Mandalas ausmalen. Mandalas in ihrer kreisförmigen&lt;br /&gt;
[[Gleichheit]] scheinen sehr [[Positivität|positiv]] auf Kinder zu wirken, sie freuten sich sehr auf diese Zeit und gar manche abholenden Eltern hatten das [[Problem]], ihre Kleinen loszureissen. Insbesondere auch dann, wenn&lt;br /&gt;
die [[Gespräch]]e gerade so gut waren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Ritual wurden die in jeder Stunde neuen Vorlagen verteilt und die Buntstifte in die Mitte gelegt. Wie ein Ritual wurde um das eine bestimmte Rosa gekämpft und zu Beginn musste ich öfters Schiedsrichterin spielen. Zu meiner großen [[Freude]] hat insbesondere ein Kind, das große [[Schwierigkeit]]en hatte und oft fast selbstzerstörerisch eine [[Außenseiter]]rolle einnahm, diese Verteilerrolle in einer ausgewogenen und freundlichen Art und Weise übernommen. Dieses Mädchen hat zu Beginn des Yogakurses häufig gestritten, boykottiert, andere angegriffen, es war unkonzentriert und kaute oft Fingernägel. Es hat seine Mandalas nach dem Ausmalen zerstört und wirkte wie heimatlos. Ich habe mich sehr darum bemüht, dass es sich selber stärker respektiert und wertschätzt, z.B. durch Mit[[hilfe]] zu Beginn und Ende der Stunden, durch [[Würdigung]] seiner Beiträge und seiner Bilder. Dies natürlich immer in [[Ausgewogenheit]] mit den anderen Kindern, da waren sie Lehrmeister für mich - und ich fürsie. Sie hatten ein feines [[Gespür ]]für notwendige [[Zuwendung]]. Aber die Bemühungen haben sich ge[[lohn]]t. Dieses Mädchen hat sich im Lauf der Zeit ganz stark verändert, gewann [[Vertrauen]] zu sich und zu anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Mädchen hat in jeder Stunde geweint, wenn es zu laut wurde, wenn es nicht neben mir sitzen konnte, wenn ich mich nicht im Besonderen um es kümmerte und und und – dies verlor sich mehr und mehr. Wieder andere konnten nie ihren Mund halten oder sie wollten eigentlich nur sich balgen und spielen. Jede {{Situation]] erforderte [[Konzentration]], [[Klugheit ]]und [[Geschick]]. Ehrlich gesagt, habe ich oft gedacht: Du hast als Yogalehrerin und dazu auch noch pädagogisch versagt. Oder: Das ist doch kein Yoga! Jetzt, am Ende des Kurses, sehe ich viele wirklich erfreuliche Ergebnisse! Vor allen Dingen die [[Begeisterung ]]der Kinder für ihr Yoga. Auch die Rückmeldungen der Eltern waren sehr positiv. Die Kinder haben offensichtlich mehr erfahren und gelernt, als ich mir das vorstellen konnte! Jeder hat von jedem gelernt, auch ich. Und Leachen, meine Enkelin, hat begriffen, dass ich sie trotzdem liebe, auch wenn sie im Kinderyoga keine [[Privileg]]ien hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga im Kindergarten braucht eine lange Anlaufzeit und für den Unterrichtenden einen langen [[Atem]]. Die Kinder müssen erst einmal [[verstehen]], worum es in etwa geht. Sie brauchen Zeit, um ein Vertrauensverhältnis zu ihrer Yogalehrerin / ihrem Yogalehrer aufbauen zu können. Man sollte viel [[Geduld]] haben und mit den eigenen [[Erwartung]]en sehr vorsichtig sein. Es ist empfehlenswert, dass der Raum nicht zu groß ist und möglichst wenige Spielangebote liefert, damit die Kinder leichter in derKonzentration bleiben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment Yoga im Kindergarten lohnt sich auf jeden Fall. Die Kinder mögen es viel mehr, als man selbst vermutet. [[Flexibilität]], [[Phantasie]] und [[Freude]] werden vom Yogalehrer gefordert – alles, was Kinder noch besitzen und auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte viele Yogalehrer dazu ermuntern und mit meinem Bericht ermutigen, sich diesem wunderbaren&lt;br /&gt;
[[Bereich]] zuzuwenden. Die Kinder sind außerordentlich dankbare Probanden. Meine [[Erfahrung]] ist, dass Kindergärten und Schulen ein großes Interesse an Kinderyogastunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall: Viel [[Spaß]] dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein körperorientiertes Trainingsprogramm entwickelt, was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum Konzept der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern beobachteten zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten spielerisch die deutsche Sprache, da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso bewusster nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher Aspekt, der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein gesundes Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu kräftigen, aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich offener und präsenter zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ritual]]e sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an Ordnungsprinzipien zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die gute und lichtvolle [[Gedanke]]n brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles Bindeglied zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glaube]]nsrichtungen und Weltanschauungen sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html Kinderyoga Wirksamkeitsstudien] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Erfahrung|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für Singen allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar, mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49048</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=49048"/>
		<updated>2013-03-19T15:14:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Maria Montessori: Kosmische Erziehung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet Verwirrung stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Erzieherin/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die Kosmische Erziehung ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in Zusammenhang gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der Politik sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre Entstehung sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie Bewunderung, [[Dankbarkeit]] und Begeisterung erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den Mitmenschen und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht getrennt vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen Plan gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonie|Harmonisierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person verstandenes göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen Kriterien kindliches Verhalten zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre Auffassung. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische Theorie nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga im Kindergarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yogaunterricht mit Kindergartenkindern==&lt;br /&gt;
Ein Erfahrungsbericht von Christine Endris, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der integrative städtische Kindergarten meines 4-jährigen Enkelkindes ist sehr vielseitig in seinen&lt;br /&gt;
nachmittags durchgeführten Projektangeboten, das geht von Arbeiten mit Holz über Englisch- und&lt;br /&gt;
Computerkurse bis hin zu Yogaunterricht. Den Yogaunterricht hatte ich ins [[Gespräch]] gebracht, die [[Idee]]&lt;br /&gt;
wurde von der Leiterin freudig aufgegriffen. Ich hatte allerdings nicht vor, die Stunden selbst zu geben,&lt;br /&gt;
zum einen, weil ich immerhin die Oma bin, zum anderen, weil ich mit Kindergartenkindern keine&lt;br /&gt;
Unterrichts[[erfahrung]] hatte. Mit älteren Kindern durchaus, und an Fortbildungen für Kinderyoga hatte&lt;br /&gt;
ich auch immer wieder in meiner langjährigen Yogalehrerpraxis teilgenommen. Aber – ich machte&lt;br /&gt;
mich auf die Suche nach einer jungen sympathischen Yogalehrerin - ein ebensolcher Yogalehrer durfte&lt;br /&gt;
es selbstverständlich auch sein. Das dauerte, denn all die netten Frauen und Männer, die ich&lt;br /&gt;
ansprach, hatten leider keine Zeit. Das [[Projekt]] wollte ich jedoch auf keinen Fall scheitern lassen.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit fand der Kinderyogakongress in Bad Meinberg statt und ich nahm daran teil. Die&lt;br /&gt;
Referenten – alles, was im Kinderyoga derzeit Rang und Namen sprich Bücher geschrieben, Unter -&lt;br /&gt;
suchungen gemacht, Kinderyogalehrer ausgebildet oder auch sehr erfolgreich in Schulen gearbeitet&lt;br /&gt;
hat – berichteten mit großer [[Begeisterung]] von ihrer [[Arbeit]], die [[Workshop]]s waren sehr interessant, die&lt;br /&gt;
[[Forschung]]sergebnisse äußerst positiv. Es gab sehr viele praktische Stunden. Ich wusste, auch aus&lt;br /&gt;
früheren Aus- und Fortbildungen, dass Kinderyoga hauptsächlich spielerisch mit [[Geschichte]]n, [[Bilder]]n&lt;br /&gt;
und [[Entspannung]]s[[reise]]n arbeitet. Das klappte mit den Workshopteilnehmern stets vorzüglich und&lt;br /&gt;
machte viel [[Freude]]. Und da Yoga ja auch alterslos ist und eigentlich nie aufhört, beschloss ich, den&lt;br /&gt;
Unterricht selbst in die Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige wenige [[Bücher]] und [[Konzept]]e zum Yogaunterricht für Vorschulkinder, alle diese waren&lt;br /&gt;
und sind mir als Bibliothekarin zugänglich und ich bereitete mich sehr gründlich auf die Yogastunden&lt;br /&gt;
vor. Als [[Material]]ien werden unbedingt gebraucht dünne rutschfeste Gummimatten, über die ein Kind&lt;br /&gt;
auch einmal laufen kann, ohne darüber zu stolpern, empfehlenswert sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• eine [[Klangschale]]&lt;br /&gt;
• eine [[Kerze]] (mit sicherem Standort beim lebhaften Teil!)&lt;br /&gt;
• ein schöner Stein oder eine Blume zur Kerze&lt;br /&gt;
• ein Redestab&lt;br /&gt;
• ein Schwungtuch&lt;br /&gt;
• Kuscheltiere&lt;br /&gt;
• [[Mandala]]vorlagen für Kinder zum Ausmalen und Buntstifte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kaufte zudem mehrere CDs mit [[Entspannung]]smusik (z. B. Flötenkonzerte, Adagios, Nussknacker -&lt;br /&gt;
suite und Kinderlieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ersten Stunde waren neun von zehn Kindern anwesend, ein Junge würde erst nach Ramadan teilnehmen.&lt;br /&gt;
Die [[Gruppe]] bestand aus Kindern, die etwas [[Ruhe|ruhiger]] oder auch umgekehrt etwas [[Mut|mutiger]] werden , könnten, drei Jungen und sieben Mädchen. Auch mein Enkelkind war dabei – ein (wie sich zeigte&lt;br /&gt;
gelungener) [[Versuch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32&lt;br /&gt;
Yogaunterricht mit Kindergartenkindern	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Aufgabe, nämlich die Matten in Kreisform zu legen und sich selbst darauf zu setzen, ist eine&lt;br /&gt;
große und schwere. Wie sieht so ein [[Kreis]] aus? Wer sitzt neben wem? Wer darf neben mir sitzen?&lt;br /&gt;
Später: Wer hat beim letzten Mal neben mir gesessen? Wer darf die Klangschale hinstellen? Wer darf&lt;br /&gt;
das Streichholz – die Kerze – ausblasen? Kann sein, dass einem auch eben einfällt, eigentlich auf die&lt;br /&gt;
Toilette gehen oder dringend etwas trinken zu müssen... meine tollen Konzepte konnte ich erst einmal&lt;br /&gt;
vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ritual]] [[entwickeln|entwickelte]] sich zu [[Beginn]] der Stunde das Anschlagen der Klangschale durch jedes Kind,während alle anderen zu[[hören]], bis der [[Ton]] [[Klang|verklungen]] ist. Für meine Kindergartenkinder war dies ein [[Ereignis]]: die Schale so zu halten, dass sie auch klingen kann, richtig zu schlagen, ordentlich und zur&lt;br /&gt;
rechten Zeit die Schale weiterzugeben (wird von der Runde genau beobachtet), bei den anderen Kindern zuzuhören und – wer fängt denn überhaupt an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ritual: der Redestab. Jede(r) ist dran und darf sagen, was er(sie) gemacht hat, was ihr,&lt;br /&gt;
bzw. ihm gefallen hat, was nicht – kurz, was jedem Kind wichtig ist. Dabei schienen oftmals auch&lt;br /&gt;
[[Konflikt]]e der Kinder durch, die sie hier aussprechen durften. Dass es für alle ein [[Lernprozess]] war, etwas&lt;br /&gt;
Persönliches zu einem Satz zu formulieren, jedes Kind aussprechen zu lassen und anderen zuzuhören,&lt;br /&gt;
muss ich nicht besonders erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Yogastunde stellte ich Yoga als ein altes [[Übungssystem]] aus Indien vor mit dem [[Ziel]],&lt;br /&gt;
[[Gesundheit|gesund]] und [[glück]]lich zu sein. Wann bin ich glücklich? Wodurch werde ich [[Krankheit|krank]]? Wie bleibe ich gesund? Wie kann ich [[Freundlichkeit|freundlich]] mit mir selbst und mit anderen umgehen? Wie ist es, wenn ich michund andere [[schlecht]] behandle? Was tue ich da? Lange kann man nicht theoretisieren mit Kindergartenkindern, aber die Beiträge waren sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga werden Tiere oder Gegenstände in Körperhaltungen (Asanas) dargestellt. Dadurch bekommen&lt;br /&gt;
die Kinder mehr Gefühl für ihren Körper und durch das ruhige Halten der Stellungen entwickelt sich&lt;br /&gt;
neben Flexibilität auch innere und äußere Ruhe. Soweit die Theorie. Die Atmung wurde bewusst&lt;br /&gt;
gemacht mit der Hand auf dem Bauch und mit Kuscheltieren, die dort Aufzug fahren. Das machte&lt;br /&gt;
Freude, wenn denn die Tierchen endlich alle richtig verteilt sind und nicht der auserkorene Teddy beim&lt;br /&gt;
Nachbarn gelandet ist... Meine Traumgeschichte vom Storch, der nach Afrika fliegt, wurde nicht&lt;br /&gt;
verstanden – sollten die Kinder nun einen Storch spielen – mit viel Gewedel und Geklapper – oder sollten&lt;br /&gt;
sie daliegen und sich die Geschichte nur vorstellen? Letzteres fiel den Kindern stets sehr schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33&lt;br /&gt;
Yogaunterricht mit Kindergartenkindern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie agierten lieber mit allem, was sie haben und können. Ein [[Löwe]] ist nun einmal ein lautes [[Tier]], ein [[Affe]] ebenso, und [[Vogel|Vögel]] sind auch ganz schön wild. Die [[Katze]] miaut, der [[Frosch]] macht quak, der [[Raum]] ist groß und lädt zum Toben ein. Einzig beim [[Baum]] oder bei der [[Kobra]] kam etwas [[Ruhe]] auf.&lt;br /&gt;
Wie genial und einleuchtend erschien mir in den Yogalehrer-Workshops das Wattebausch- und Luftballonblasespiel mit Strohhalmenals [[Bewusst]]machung und [[Stärkung]] der [[Atem]]tätigkeit. Nun, als ich&lt;br /&gt;
dies meinen Kleinen anbot, musste ich staunen, wie vollkommen sie Wattebäuschchen und Luftballons unter ihren [[Körper]]n begraben können: sie stürzten mit [[Enthusiasmus]] und Geschrei alle auf einen Haufen. Ich hätte es vielleicht noch einmal zu zweit versuchen sollen, doch was machen in dieser [[Zeit]] die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der dritten, für meine [[Begriff]]e sehr chaotischen Stunde, hielt ich Rücksprache mit einer [[praxis]]erfahrenen Kindergartenkinderyogalehrerin, die folgende [[Hinweis]]e gab: die [[Gruppe]] sollte bei sehr lebhaften Kindern maximal sechs bis acht Teilnehmer haben und nicht länger als 45 Minuten dauern mit&lt;br /&gt;
anschließendem  Malen, außerdem sollten [[Regel]]n vereinbart werden. Eine Lehrerin für Sonderpädagogik aus meinem Freundeskreis wies mich darauf hin, dass 4-5jährige Kinder gerade dabei sind, Grund[[kompetenz]]en zu er[[lernen]]. Auch sie riet, [[Grenze]]n und [[Regel]]n zu besprechen und evtl. die Gruppe zu verkleinern. Zudem sei es sehr schwer für Kinder, den großen Toberaum mit seinen Spiel- und Sportelementen nun als einen Raum für das Verbleiben auf einer Matte und für [[stille]] [[Aktivität]]en zu [[nutzen]]. Das war mir klar, doch ein kleinerer Raum stand nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kinderyoga werden hauptsächlich Geschichten zu speziellen Themen wie Reise in den Urwald, am Wasser, im Wald, auf dem Bauernhof erzählt, wozu die kleinen Teilnehmer bei jedem Tier oder Gegenstand das entsprechende [[Asana]]  (Körperstellung) machen. Schulkinder begreifen dies recht schnell und sind, wie die [[Erfahrung]] lehrt, mit viel [[Freude]] dabei. Kindergartenkinder sind anders. Sie agieren mit allem, was sie haben. Dies musste ich erkennen und akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schöne ruhige [[Moment]]e gab es während der [[Massage]]n: Das Löwenbaby bekommt vom Löwenpapa den Pelz gewaschen oder auf dem Rücken des [[Partner]]s wird eine Pizza gebacken mit Teig kneten, ausrollen, Oliven drauflegen – auch Erdbeeren werden verlangt – Tomatensauce verstreichen, würzen, backen usw. Wenn sich hier die Kinder darauf geeinigt haben, wer mit wem massiert, ist dies wirklich eine schöne Erfahrung. Dabei wurde auch [[Respekt]] vor den [[Wunsch|Wünschen]] des anderen erlernt, z.B. ob auf dem Popo massiert wird oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehe, ein Kind fühlte sich ungerecht behandelt. Dieses [[Thema]] lag während einiger Stunden vor. Es wurde gründlich protestiert, ausgespielt oder auch ausgeweint. Dies waren schwierige [[Situation]]en.Teilweise bin ich darauf eingegangen, teilweise, wenn ich das [[Gefühl ]]hatte, dass es [[Mittel]] zum [[Zweck]]ist, habe ich ignoriert, teilweise habe ich mich deutlich abgegrenzt. Später, nachdem mich die Kinderbesser kannten, habe ich manchmal das [[Verhalten]] etwas überspitzt als Spiegel dargestellt. Das war komisch und sie mussten lachen. Sie lernten zu verstehen, dass wir mit [[Protest]]en nicht weiterkommen und dass ich mich nicht zerteilen kann, um jedem [[Gerechtigkeit|gerecht]] werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne angenommen wurden [[Spiel]]e, in denen beispielsweise mit den Fußzehen Nüsse gegriffen oder blind Gegenstände ertastet wurden. Auch unter, auf und mit dem Schwungtuch entwickelten sich [[phantasie]]volle Übungen.Sehr selten gelungen ist mir der Einsatz von [[Musik]]. Während der [[Bewegung]]en wurde sie kaum wahrgenommen und zum Liegen und Zu[[hören]] kam es eher selten. Das Arbeiten mit [[Abbildung]]en von Tieren&lt;br /&gt;
und Gegenständen und der [[Umsetzung]] in eine Yogastellung erforderte sehr viel [[Konzentration]]. Das&lt;br /&gt;
gelang noch nicht allen Kindern aus vielerlei [[Grund|Gründen]]. Ich bin davon [[Überzeugung|überzeugt]], nach weiteren Stunden wären hier gute [[Fortschritt]]e zu erzielen. Dafür kannte ihre[[ Kreativität]] bei der [[Darstellung]]&lt;br /&gt;
eigener Tiere keine [[Grenze]]n! Partnerübungen kamen sehr gut an und wurden gerne wiederholt. Gegen [[Ende]] der 20 Unterrichtseinheiten wurde der [[Sonnengruß]] erlernt mit kindlichem [[Text]]. Das wäre zuBeginn undenkbar gewesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Schluss]] der Stunde durften die Kinder Mandalas ausmalen. Mandalas in ihrer kreisförmigen&lt;br /&gt;
[[Gleichheit]] scheinen sehr [[Positivität|positiv]] auf Kinder zu wirken, sie freuten sich sehr auf diese Zeit und gar manche abholenden Eltern hatten das [[Problem]], ihre Kleinen loszureissen. Insbesondere auch dann, wenn&lt;br /&gt;
die [[Gespräch]]e gerade so gut waren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Ritual wurden die in jeder Stunde neuen Vorlagen verteilt und die Buntstifte in die Mitte gelegt. Wie ein Ritual wurde um das eine bestimmte Rosa gekämpft und zu Beginn musste ich öfters Schiedsrichterin spielen. Zu meiner großen [[Freude]] hat insbesondere ein Kind, das große [[Schwierigkeit]]en hatte und oft fast selbstzerstörerisch eine [[Außenseiter]]rolle einnahm, diese Verteilerrolle in einer ausgewogenen und freundlichen Art und Weise übernommen. Dieses Mädchen hat zu Beginn des Yogakurses häufig gestritten, boykottiert, andere angegriffen, es war unkonzentriert und kaute oft Fingernägel. Es hat seine Mandalas nach dem Ausmalen zerstört und wirkte wie heimatlos. Ich habe mich sehr darum bemüht, dass es sich selber stärker respektiert und wertschätzt, z.B. durch Mit[[hilfe]] zu Beginn und Ende der Stunden, durch [[Würdigung]] seiner Beiträge und seiner Bilder. Dies natürlich immer in [[Ausgewogenheit]] mit den anderen Kindern, da waren sie Lehrmeister für mich - und ich fürsie. Sie hatten ein feines [[Gespür ]]für notwendige [[Zuwendung]]. Aber die Bemühungen haben sich ge[[lohn]]t. Dieses Mädchen hat sich im Lauf der Zeit ganz stark verändert, gewann [[Vertrauen]] zu sich und zu anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Mädchen hat in jeder Stunde geweint, wenn es zu laut wurde, wenn es nicht neben mir sitzen konnte, wenn ich mich nicht im Besonderen um es kümmerte und und und – dies verlor sich mehr und mehr. Wieder andere konnten nie ihren Mund halten oder sie wollten eigentlich nur sich balgen und spielen. Jede {{Situation]] erforderte [[Konzentration]], [[Klugheit ]]und [[Geschick]]. Ehrlich gesagt, habe ich oft gedacht: Du hast als Yogalehrerin und dazu auch noch pädagogisch versagt. Oder: Das ist doch kein Yoga! Jetzt, am Ende des Kurses, sehe ich viele wirklich erfreuliche Ergebnisse! Vor allen Dingen die [[Begeisterung ]]der Kinder für ihr Yoga. Auch die Rückmeldungen der Eltern waren sehr positiv. Die Kinder haben offensichtlich mehr erfahren und gelernt, als ich mir das vorstellen konnte! Jeder hat von jedem gelernt, auch ich. Und Leachen, meine Enkelin, hat begriffen, dass ich sie trotzdem liebe, auch wenn sie im Kinderyoga keine [[Privileg]]ien hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga im Kindergarten braucht eine lange Anlaufzeit und für den Unterrichtenden einen langen [[Atem]]. Die Kinder müssen erst einmal [[verstehen]], worum es in etwa geht. Sie brauchen Zeit, um ein Vertrauensverhältnis zu ihrer Yogalehrerin / ihrem Yogalehrer aufbauen zu können. Man sollte viel [[Geduld]] haben und mit den eigenen [[Erwartung]]en sehr vorsichtig sein. Es ist empfehlenswert, dass der Raum nicht zu groß ist und möglichst wenige Spielangebote liefert, damit die Kinder leichter in derKonzentration bleiben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment Yoga im Kindergarten lohnt sich auf jeden Fall. Die Kinder mögen es viel mehr, als man selbst vermutet. [[Flexibilität]], [[Phantasie]] und [[Freude]] werden vom Yogalehrer gefordert – alles, was Kinder noch besitzen und auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte viele Yogalehrer dazu ermuntern und mit meinem Bericht ermutigen, sich diesem wunderbaren&lt;br /&gt;
[[Bereich]] zuzuwenden. Die Kinder sind außerordentlich dankbare Probanden. Meine [[Erfahrung]] ist, dass Kindergärten und Schulen ein großes Interesse an Kinderyogastunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall: Viel [[Spaß]] dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein körperorientiertes Trainingsprogramm entwickelt, was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum Konzept der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern beobachteten zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten spielerisch die deutsche Sprache, da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso bewusster nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher Aspekt, der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein gesundes Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu kräftigen, aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich offener und präsenter zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ritual]]e sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an Ordnungsprinzipien zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die gute und lichtvolle [[Gedanke]]n brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles Bindeglied zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glaube]]nsrichtungen und Weltanschauungen sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html Kinderyoga Wirksamkeitsstudien] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Erfahrung|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für Singen allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar, mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Schatten&amp;diff=46572</id>
		<title>Schatten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Schatten&amp;diff=46572"/>
		<updated>2013-02-23T15:25:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Schattenseiten, mit denen man leben lernen kann */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schatten&#039;&#039;&#039; sind u.a. [[Seele|seelische]] eigene Seiten, die man ungern an sich wahrnimmt, sondern auf andere [[Projektion|projiziert]], d.h. verschiebt...  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgang mit dem Schatten – Aufgabe für einen spirituellen Aspiranten===&lt;br /&gt;
Aus einem Artikel von Sukadev Bretz im Yoga Vidya Journal Frühjahr 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine [[Aufgabe]] eines [[Spiritualität|spirituellen]] [[Aspirant]]en, sich mit seinen [[Schwäche]]n&lt;br /&gt;
und seinen eigenen Marotten zu [[Beschäftigung|beschäftigen]] und sie [[Annahme|anzunehmen]], vielleicht auch mit seinen [[Schattenseite]]n. Beim [[Konzept]] des Schattens von C.G. [[Jung]] geht es darum, wie wichtig es ist, den Schatten zu [[Integration|integrieren]]. Er hat zwei Arten von Schattenseiten [[Unterscheidung|unterschieden]], zumindest in seinen späteren [[Schrift]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schattenseiten, die es zu leben gilt===&lt;br /&gt;
Zum einen gibt es Schattenseiten in uns, die wir nicht [[leben]], aber eigentlich leben könnten und wo es gut wäre, wenn wir sie leben würden. Wir leben sie aber nicht, weil wir [[Angst]] davor haben. Etwas konkreter: Angenommen, ihr seid ein sehr [[Ordnung|ordentlicher]] [[Mensch]] und euch nervt es furchtbar, wenn eure Arbeitskollegen auf ihrem Schreibtisch [[Chaos]] haben. Das kann auf eine Schattenseite [[Hinweis|hinweisen]]. Ihr würdet eigentlich auch gern ein bisschen Chaos zulassen und leben, aber ihr habt Angst, wenn ihr das zulasst, dann überkommt es euch und alles wird ganz furchtbar. Oft kommen einem die Schattenseiten auch über die eigenen [[Kind]]er entgegen. Sie leben häufig die Schattenseiten, die man nicht leben will. Dort würde man [[Rat|raten]], dass das etwas wäre, was man leben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine Angst davor zu haben. Ich kann mich noch an eine Seminarteilnehmerin erinnern, die ihr [[Leid]] [[Klage|klagte]], dass ihre Kinder ihr Zimmer nicht aufräumen. So viel [[Energie]] würde dort [[verloren]] gehen. Morgens könne sie zwar ihre spirituellen [[Praxis|Praktiken]] machen und dann zur [[Arbeit]] gehen, und das sei auch alles ok, aber mit den Kindern... Dann habe ich kurz mit ihr gesprochen. Dabei hat sich herausgestellt, dass sie jemand war, der da einen Schatten hatte. Bei ihrem Arbeitsplatz war sie die Vorgesetzte. Dort konnte sie ihre [[Vorstellung]] von [[Ordnung]] auch durchsetzen. Aber bei den Kindern hat das nicht [[Funktion|funktioniert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ihr geraten, sie solle mal zu Hause, in ihrem Schlafzimmer alle Schubladen ausräumen, gleichmäßig um ihr Bett verteilen, und außerdem sollte sie bei ihrer [[Yogapraxis]] einmal pro Woche eine [[Asana]] [[Bewusstheit|bewusst]] falsch machen. Natürlich nicht so, dass es schädlich ist. Man kann z. B. im [[Schulterstand]] die Beine ein bisschen auseinander haben oder in der [[Entspannung]] den Kopf leicht schief und den einen Arm so und den anderen so… Natürlich nicht in der [[Vorwärtsbeuge]] einen [[Rundrücken]] machen, nichts, was schädlich ist. Und sie hat das auch gemacht. Viele Menschen setzen die Ratschläge, die man gibt, nicht um. Aber sie hat es ausprobiert. Beim nächsten Weiterbildungsseminar hat sie mir erzählt, dass der [[Ratschlag]] [[Wunder]] gewirkt habe. Zum einen bei den Kindern: Als diese gesehen haben, dass Mamas Schlafzimmer so unaufgeräumt ist – haben sie sofort ihr eigenes Zimmer aufgeräumt. Es hat Wunder für sie selbst bewirkt: Sie hat eine [[Kreativität|kreative]] [[Ader]] in sich [[Entwicklung|entwickelt]]. Und es hat Wunder bei ihrem Job bewirkt: Sie hat die lange fällige Beförderung bekommen. Sie dachte, ihre ganz [[Disziplin|diszipliniert]]e Art würde am Arbeitsplatz gut ankommen, aber irgendjemand mag sie nicht und deshalb wird sie nicht befördert. Aber die Chefs zwei Ebenen höher hatten gesagt, dass das zwar nett ist, aber dass man Menschen so einen Kontrollierfreak eigentlich nicht [[Zumutung|zumuten]] kann. Und nachdem sie dort auch ein wenig entspannter war, hat sie sofort ihre Beförderung bekommen – von ihrer fachlichen [[Kompetenz]] war sie gut –, aber man hatte vorher gedacht, wenn andere Teamleiter unter ihr arbeiten sollen, würde das nicht gut gehen, denn die wollen auch ihre Freiheiten haben. Das als [[Beispiel]] für einen [[Unterdrückung|unterdrückten]] Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens, wenn ihr ordentliche Menschen seid und es euch nicht stört, wenn euer Nachbar oder Arbeitskollege alles unordentlich hat – so lange es euch nicht selbst [[Behinderung|behindert]] –, dann habt ihr dort keine Schattenseite. Aber wenn jemand etwas tut – vorausgesetzt natürlich, es ist nicht [[Ethik|unethisch]] -, was euch sehr [[Störung|stört]], habt ihr vielleicht eine Schattenseite, mit der ihr euch eventuell einmal [[Beschäftigung|beschäftigen]] sollt. Umgekehrt, wenn ihr ein Chaotiker seid und ein Arbeitskollege euch nervt, weil er alles so Etepetete hat – könnt ihr vielleicht etwas Ordnung [[schaffen]], statt den Kollegen zu [[Kampf|bekämpfen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schattenseiten, mit denen man leben lernen kann===&lt;br /&gt;
Dann gibt es aber auch Schattenseiten, die man nicht so einfach leben und loswerden kann. Die meisten Menschen haben Schattenseiten, vor denen man Angst haben kann, z.B. [[Selbstmord]]gedanken, [[Aggression|aggressive]] [[Gedanken]], [[Mord]]gedanken gegenüber anderen etc. Ich habe jetzt bewusst welche genommen, die [[Extremität|extrem]] sind. Manchmal vergehen solche Schattenseiten von selbst, wenn man Yoga macht, manchmal vergehen sie nicht. Man muss lernen, sich damit zu [[Arrangement|arrangieren]]. Man sollte diese nicht leben im [[Sinn]]e von sie ausleben. Man sollte lernen, dass diese Schattenseiten in einem sind, dass diese [[Fantasie]]n öfters kommen, aber man wird sie nicht leben. Deshalb ist man kein [[Schlechtigkeit|schlechter]] Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Licht]]&lt;br /&gt;
* [[Neurose]]&lt;br /&gt;
* [[tamas]]&lt;br /&gt;
* [[Wolke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p826_Lieben-was-ist--Wie-vier-Fragen-Ihr-Leben-veraendern-koennen/ Byron Katie: Lieben was ist  Wie vier Fragen Ihr Leben veraendern koennen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p812_Yoga-bei-Erschoepfung--Burnout-und-Depression/ Yoga bei Erschoepfung  Burnout und Depression]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p225_Yoga-Nidra-I/ Swami Satyananda Saraswati: Yoga Nidra I]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p696_Yoga-Nidra-II/ Swami Satyananda Saraswati: Yoga Nidra II]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p286_Erfolg-im-Leben-und-Selbstverwirklichung/ Swami Sivananda: Erfolg im Leben und Selbstverwirklichung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda--Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Vasant Lad: Selbstheilung mit Ayurveda Das Standardwerk der indischen Heilkunst]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda/inspirierende-geschichten/ Sivananda: Inspirierende Geschichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/unser-schatten Unser Schatten]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/wechselnde-pfade-schatten-und-licht Wechselnde Pfade Schatten und Licht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/depression/ Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Schatten&amp;diff=46569</id>
		<title>Schatten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Schatten&amp;diff=46569"/>
		<updated>2013-02-23T15:23:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Schattenseiten, die es zu leben gilt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schatten&#039;&#039;&#039; sind u.a. [[Seele|seelische]] eigene Seiten, die man ungern an sich wahrnimmt, sondern auf andere [[Projektion|projiziert]], d.h. verschiebt...  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgang mit dem Schatten – Aufgabe für einen spirituellen Aspiranten===&lt;br /&gt;
Aus einem Artikel von Sukadev Bretz im Yoga Vidya Journal Frühjahr 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine [[Aufgabe]] eines [[Spiritualität|spirituellen]] [[Aspirant]]en, sich mit seinen [[Schwäche]]n&lt;br /&gt;
und seinen eigenen Marotten zu [[Beschäftigung|beschäftigen]] und sie [[Annahme|anzunehmen]], vielleicht auch mit seinen [[Schattenseite]]n. Beim [[Konzept]] des Schattens von C.G. [[Jung]] geht es darum, wie wichtig es ist, den Schatten zu [[Integration|integrieren]]. Er hat zwei Arten von Schattenseiten [[Unterscheidung|unterschieden]], zumindest in seinen späteren [[Schrift]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schattenseiten, die es zu leben gilt===&lt;br /&gt;
Zum einen gibt es Schattenseiten in uns, die wir nicht [[leben]], aber eigentlich leben könnten und wo es gut wäre, wenn wir sie leben würden. Wir leben sie aber nicht, weil wir [[Angst]] davor haben. Etwas konkreter: Angenommen, ihr seid ein sehr [[Ordnung|ordentlicher]] [[Mensch]] und euch nervt es furchtbar, wenn eure Arbeitskollegen auf ihrem Schreibtisch [[Chaos]] haben. Das kann auf eine Schattenseite [[Hinweis|hinweisen]]. Ihr würdet eigentlich auch gern ein bisschen Chaos zulassen und leben, aber ihr habt Angst, wenn ihr das zulasst, dann überkommt es euch und alles wird ganz furchtbar. Oft kommen einem die Schattenseiten auch über die eigenen [[Kind]]er entgegen. Sie leben häufig die Schattenseiten, die man nicht leben will. Dort würde man [[Rat|raten]], dass das etwas wäre, was man leben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine Angst davor zu haben. Ich kann mich noch an eine Seminarteilnehmerin erinnern, die ihr [[Leid]] [[Klage|klagte]], dass ihre Kinder ihr Zimmer nicht aufräumen. So viel [[Energie]] würde dort [[verloren]] gehen. Morgens könne sie zwar ihre spirituellen [[Praxis|Praktiken]] machen und dann zur [[Arbeit]] gehen, und das sei auch alles ok, aber mit den Kindern... Dann habe ich kurz mit ihr gesprochen. Dabei hat sich herausgestellt, dass sie jemand war, der da einen Schatten hatte. Bei ihrem Arbeitsplatz war sie die Vorgesetzte. Dort konnte sie ihre [[Vorstellung]] von [[Ordnung]] auch durchsetzen. Aber bei den Kindern hat das nicht [[Funktion|funktioniert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ihr geraten, sie solle mal zu Hause, in ihrem Schlafzimmer alle Schubladen ausräumen, gleichmäßig um ihr Bett verteilen, und außerdem sollte sie bei ihrer [[Yogapraxis]] einmal pro Woche eine [[Asana]] [[Bewusstheit|bewusst]] falsch machen. Natürlich nicht so, dass es schädlich ist. Man kann z. B. im [[Schulterstand]] die Beine ein bisschen auseinander haben oder in der [[Entspannung]] den Kopf leicht schief und den einen Arm so und den anderen so… Natürlich nicht in der [[Vorwärtsbeuge]] einen [[Rundrücken]] machen, nichts, was schädlich ist. Und sie hat das auch gemacht. Viele Menschen setzen die Ratschläge, die man gibt, nicht um. Aber sie hat es ausprobiert. Beim nächsten Weiterbildungsseminar hat sie mir erzählt, dass der [[Ratschlag]] [[Wunder]] gewirkt habe. Zum einen bei den Kindern: Als diese gesehen haben, dass Mamas Schlafzimmer so unaufgeräumt ist – haben sie sofort ihr eigenes Zimmer aufgeräumt. Es hat Wunder für sie selbst bewirkt: Sie hat eine [[Kreativität|kreative]] [[Ader]] in sich [[Entwicklung|entwickelt]]. Und es hat Wunder bei ihrem Job bewirkt: Sie hat die lange fällige Beförderung bekommen. Sie dachte, ihre ganz [[Disziplin|diszipliniert]]e Art würde am Arbeitsplatz gut ankommen, aber irgendjemand mag sie nicht und deshalb wird sie nicht befördert. Aber die Chefs zwei Ebenen höher hatten gesagt, dass das zwar nett ist, aber dass man Menschen so einen Kontrollierfreak eigentlich nicht [[Zumutung|zumuten]] kann. Und nachdem sie dort auch ein wenig entspannter war, hat sie sofort ihre Beförderung bekommen – von ihrer fachlichen [[Kompetenz]] war sie gut –, aber man hatte vorher gedacht, wenn andere Teamleiter unter ihr arbeiten sollen, würde das nicht gut gehen, denn die wollen auch ihre Freiheiten haben. Das als [[Beispiel]] für einen [[Unterdrückung|unterdrückten]] Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens, wenn ihr ordentliche Menschen seid und es euch nicht stört, wenn euer Nachbar oder Arbeitskollege alles unordentlich hat – so lange es euch nicht selbst [[Behinderung|behindert]] –, dann habt ihr dort keine Schattenseite. Aber wenn jemand etwas tut – vorausgesetzt natürlich, es ist nicht [[Ethik|unethisch]] -, was euch sehr [[Störung|stört]], habt ihr vielleicht eine Schattenseite, mit der ihr euch eventuell einmal [[Beschäftigung|beschäftigen]] sollt. Umgekehrt, wenn ihr ein Chaotiker seid und ein Arbeitskollege euch nervt, weil er alles so Etepetete hat – könnt ihr vielleicht etwas Ordnung [[schaffen]], statt den Kollegen zu [[Kampf|bekämpfen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schattenseiten, mit denen man leben lernen kann===&lt;br /&gt;
Dann gibt es aber auch Schattenseiten, die man nicht so einfach leben und [[loswerden]] kann. Die meisten Menschen haben Schattenseiten, vor denen man Angst haben kann, z.B. [[Selbstmord]]gedanken, [[aggressiv]]e [[Gedanken]], [[Mord]]gedanken gegenüber anderen etc. Ich habe jetzt bewusst welche genommen, die [[extrem]] sind. Manchmal [[vergehen]] solche Schattenseiten von selbst, wenn man Yoga macht, manchmal vergehen sie nicht. Man muss lernen, sich damit zu [[arrangieren]]. Man sollte diese nicht leben im [[Sinn]]e von sie [[ausleben]]. Man sollte lernen, dass diese Schattenseiten in einem sind, dass diese [[Fantasie]]n öfters kommen, aber man wird sie nicht leben. Deshalb ist man kein [[schlecht]]er Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Licht]]&lt;br /&gt;
* [[Neurose]]&lt;br /&gt;
* [[tamas]]&lt;br /&gt;
* [[Wolke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p826_Lieben-was-ist--Wie-vier-Fragen-Ihr-Leben-veraendern-koennen/ Byron Katie: Lieben was ist  Wie vier Fragen Ihr Leben veraendern koennen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p812_Yoga-bei-Erschoepfung--Burnout-und-Depression/ Yoga bei Erschoepfung  Burnout und Depression]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p225_Yoga-Nidra-I/ Swami Satyananda Saraswati: Yoga Nidra I]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p696_Yoga-Nidra-II/ Swami Satyananda Saraswati: Yoga Nidra II]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p286_Erfolg-im-Leben-und-Selbstverwirklichung/ Swami Sivananda: Erfolg im Leben und Selbstverwirklichung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda--Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Vasant Lad: Selbstheilung mit Ayurveda Das Standardwerk der indischen Heilkunst]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda/inspirierende-geschichten/ Sivananda: Inspirierende Geschichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/unser-schatten Unser Schatten]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/wechselnde-pfade-schatten-und-licht Wechselnde Pfade Schatten und Licht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/depression/ Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Schatten&amp;diff=46566</id>
		<title>Schatten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Schatten&amp;diff=46566"/>
		<updated>2013-02-23T15:19:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Umgang mit dem Schatten – Aufgabe für einen spirituellen Aspiranten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schatten&#039;&#039;&#039; sind u.a. [[Seele|seelische]] eigene Seiten, die man ungern an sich wahrnimmt, sondern auf andere [[Projektion|projiziert]], d.h. verschiebt...  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schatten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgang mit dem Schatten – Aufgabe für einen spirituellen Aspiranten===&lt;br /&gt;
Aus einem Artikel von Sukadev Bretz im Yoga Vidya Journal Frühjahr 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine [[Aufgabe]] eines [[Spiritualität|spirituellen]] [[Aspirant]]en, sich mit seinen [[Schwäche]]n&lt;br /&gt;
und seinen eigenen Marotten zu [[Beschäftigung|beschäftigen]] und sie [[Annahme|anzunehmen]], vielleicht auch mit seinen [[Schattenseite]]n. Beim [[Konzept]] des Schattens von C.G. [[Jung]] geht es darum, wie wichtig es ist, den Schatten zu [[Integration|integrieren]]. Er hat zwei Arten von Schattenseiten [[Unterscheidung|unterschieden]], zumindest in seinen späteren [[Schrift]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schattenseiten, die es zu leben gilt===&lt;br /&gt;
Zum einen gibt es Schattenseiten in uns, die wir nicht [[leben]], aber eigentlich leben könnten und wo es gut wäre, wenn wir sie leben würden. Wir leben sie aber nicht, weil wir [[Angst]] davor haben. Etwas [[konkret]]er: Angenommen, ihr seid ein sehr [[ordentlich]]er [[Mensch]] und euch nervt es furchtbar, wenn eure Arbeitskollegen auf ihrem Schreibtisch [[Chaos]] haben. Das kann auf eine Schattenseite [[hinweisen]]. Ihr würdet eigentlich auch gern ein bisschen Chaos [[zulassen]] und leben, aber ihr habt Angst, wenn ihr das zulasst, dann überkommt es euch und alles wird ganz [[furchtbar]]. Oft kommen einem die Schattenseiten auch über die eigenen [[Kinder]] entgegen. Sie leben häufig die Schattenseiten, die man nicht leben will. Dort würde man [[raten]], dass das etwas wäre, was man leben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht keine Angst davor zu haben. Ich kann mich noch an eine Seminarteilnehmerin erinnern, die ihr [[Leid]] [[klagen|klagte]], dass ihre Kinder ihr Zimmer nicht aufräumen. So viel [[Energie]] würde dort [[verloren]] gehen. Morgens könne sie zwar ihre [[spirituell]]en [[Praktik]]en machen und dann zur [[Arbeit]] gehen, und das sei auch alles ok, aber mit den Kindern... Dann habe ich kurz mit ihr gesprochen. Dabei hat sich [[herausstellen|herausgestellt]], dass sie jemand war, der da einen Schatten hatte. Bei ihrem [[Arbeitsplatz]] war sie die Vorgesetzte. Dort konnte sie ihre [[Vorstellung]] von [[Ordnung]] auch [[durchsetzen]]. Aber bei den Kindern hat das nicht [[funktionieren|funktioniert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ihr geraten, sie solle mal zu Hause, in ihrem Schlafzimmer alle Schubladen ausräumen, gleichmäßig um ihr Bett [[verteilen]], und außerdem sollte sie bei ihrer [[Yogapraxis]] einmal pro Woche eine [[Asana]] [[bewusst]] falsch machen. Natürlich nicht so, dass es schädlich ist. Man kann z. B. im [[Schulterstand]] die Beine ein bisschen auseinander haben oder in der [[Entspannung]] den Kopf leicht schief und den einen Arm so und den anderen so… Natürlich nicht in der [[Vorwärtsbeuge]] einen [[Rundrücken]] machen, nichts, was schädlich ist. Und sie hat das auch gemacht. Viele Menschen setzen die Ratschläge, die man gibt, nicht um. Aber sie hat es [[ausprobieren|ausprobiert]]. Beim nächsten Weiterbildungsseminar hat sie mir erzählt, dass der [[Ratschlag]] [[Wunder]] gewirkt habe. Zum einen bei den Kindern: Als diese gesehen haben, dass Mamas Schlafzimmer so unaufgeräumt ist – haben sie sofort ihr eigenes Zimmer aufgeräumt. Es hat Wunder für sie selbst bewirkt: Sie hat eine [[kreativ]]e [[Ader]] in sich [[entwickeln|entwickelt]]. Und es hat Wunder bei ihrem Job bewirkt: Sie hat die lange fällige Beförderung bekommen. Sie dachte, ihre ganz [[diszipliniert]]e Art würde am Arbeitsplatz gut ankommen, aber irgendjemand mag sie nicht und deshalb wird sie nicht befördert. Aber die Chefs zwei Ebenen höher hatten gesagt, dass das zwar nett ist, aber dass man Menschen so einen Kontrollierfreak eigentlich nicht [[zumuten]] kann. Und nachdem sie dort auch ein wenig [[entspannt]]er war, hat sie sofort ihre Beförderung bekommen – von ihrer fachlichen [[Kompetenz]] war sie gut –, aber man hatte vorher gedacht, wenn andere Teamleiter unter ihr [[arbeiten]] sollen, würde das nicht gut gehen, denn die wollen auch ihre Freiheiten haben. Das als [[Beispiel]] für einen [[unterdrückt]]en Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens, wenn ihr [[ordentlich]]e Menschen seid und es euch nicht stört, wenn euer Nachbar oder Arbeitskollege alles unordentlich hat – so lange es euch nicht selbst [[behindern|behindert]] –, dann habt ihr dort keine Schattenseite. Aber wenn jemand etwas tut – vorausgesetzt natürlich, es&lt;br /&gt;
ist nicht [[unethisch]] -, was euch sehr [[stören|stört]], habt ihr vielleicht eine Schattenseite, mit der ihr euch eventuell einmal [[beschäftigen]] sollt. Umgekehrt, wenn ihr ein Chaotiker seid und ein Arbeitskollege euch nervt, weil er alles so Etepetete hat – könnt ihr vielleicht etwas Ordnung [[schaffen]], statt den Kollegen zu [[bekämpfen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schattenseiten, mit denen man leben lernen kann===&lt;br /&gt;
Dann gibt es aber auch Schattenseiten, die man nicht so einfach leben und [[loswerden]] kann. Die meisten Menschen haben Schattenseiten, vor denen man Angst haben kann, z.B. [[Selbstmord]]gedanken, [[aggressiv]]e [[Gedanken]], [[Mord]]gedanken gegenüber anderen etc. Ich habe jetzt bewusst welche genommen, die [[extrem]] sind. Manchmal [[vergehen]] solche Schattenseiten von selbst, wenn man Yoga macht, manchmal vergehen sie nicht. Man muss lernen, sich damit zu [[arrangieren]]. Man sollte diese nicht leben im [[Sinn]]e von sie [[ausleben]]. Man sollte lernen, dass diese Schattenseiten in einem sind, dass diese [[Fantasie]]n öfters kommen, aber man wird sie nicht leben. Deshalb ist man kein [[schlecht]]er Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Licht]]&lt;br /&gt;
* [[Neurose]]&lt;br /&gt;
* [[tamas]]&lt;br /&gt;
* [[Wolke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p826_Lieben-was-ist--Wie-vier-Fragen-Ihr-Leben-veraendern-koennen/ Byron Katie: Lieben was ist  Wie vier Fragen Ihr Leben veraendern koennen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p812_Yoga-bei-Erschoepfung--Burnout-und-Depression/ Yoga bei Erschoepfung  Burnout und Depression]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p225_Yoga-Nidra-I/ Swami Satyananda Saraswati: Yoga Nidra I]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p696_Yoga-Nidra-II/ Swami Satyananda Saraswati: Yoga Nidra II]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p286_Erfolg-im-Leben-und-Selbstverwirklichung/ Swami Sivananda: Erfolg im Leben und Selbstverwirklichung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda--Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Vasant Lad: Selbstheilung mit Ayurveda Das Standardwerk der indischen Heilkunst]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda/inspirierende-geschichten/ Sivananda: Inspirierende Geschichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/unser-schatten Unser Schatten]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/wechselnde-pfade-schatten-und-licht Wechselnde Pfade Schatten und Licht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/depression/ Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=R%C3%BCckenschmerzen&amp;diff=46565</id>
		<title>Rückenschmerzen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=R%C3%BCckenschmerzen&amp;diff=46565"/>
		<updated>2013-02-23T15:17:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Nie mehr Rückenschmerzen - Wie ich zum Yoga kam */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Rückenschmerzen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
==Nie mehr Rückenschmerzen - Wie ich zum Yoga kam==&lt;br /&gt;
Artikel von Lore Tomalla (Aus: Yoga Vidya Journal Nr. 26, Herbst 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Rückenschmerzen muss man nicht leben. Aber man muss auch nicht unbedingt Sport treiben, um wieder ein freundliches Verhältnis zum eigenen Rücken herzustellen. Wie wäre es z.B. mit Yoga? Wie einfache [[Übung]]en wahre [[Wunder]]dinge bewirken, das beschreibt uns Lore Tomalla.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heben Sie einfach die Beine hoch!===&lt;br /&gt;
Mein Arzt kratzte sich verlegen am Hinterkopf. „Sie müssten eigentlich [[Sport]] treiben, aber das ist für Sie zu anstrengend.“ Weil dem Arzt kein brauchbarer [[Rat]] einfiel, schickte meine Mutter mich zu einem Heilpraktiker, der zu mir sagte: „Sie müssten wieder etwas Sport treiben.“ Ich lachte ihn aus. „Ich – Sport? Ich hatte in der Schule in Sport eine Vier. Das schaffe ich nicht.“ - „Ich will Sie ja nicht in einen Sportverein schicken. Ich meine, Sie sollten es zuhause versuchen, jeden Morgen vor dem Frühstück nur ein bisschen für sich alleine. Heben Sie einfach die Beine hoch und versuchen Sie, auch das Gesäß etwas anzuheben. Kommen Sie in einer Woche wieder!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich damals nicht wusste: Der Heilpraktiker hatte seine eigenen [[Gesundheit]]sprobleme mit Übungen überwunden, die er in der Schweiz in Ponte Tresa gelernt hatte. Dort gab es einen [[Arzt]], der Inder war. Dieser war als Kind kränklich und [[Schwäche|schwach]] gewesen. Er war von zuhause ausgerissen und lebte eine Weile im Walde bei einem Yogi. Als er zu seinen Eltern zurückkehrte, war er [[Gesundheit|gesund]] wie andere Kinder auch. Diese Übungen lernte ich nach und nach bei dem Heilpraktiker. Er nannte die Übungen [[Rishikeshreihe]] und berichtete von einem Swami Sivananda, der diese Übungen seinen Schülern  [Empfehlung|empfohlen]] habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommen Sie nächste Woche wieder!===&lt;br /&gt;
Als ich nach einer Woche wieder in seine Sprechstunde kam und stolz das Ergebnis meiner [[Bemühung]]en vorführte, [[Lob|lobte]] er mich überschwänglich. „Machen Sie weiter! Legen Sie sich auf den [[Rücken]], heben Sie den [[Oberkörper]] an, lassen Sie ihn so&lt;br /&gt;
gewölbt und halten den [[Kopf]] am Boden! Kommen Sie nächste Woche wieder!“ Was ich damals nicht wusste: Das ist das Yoga-Lehrprogramm: Zunächst eine [[Umkehrhaltung]], weil sich in meinem [[Leben]] ja etwas [[Änderung|ändern]] soll, und dann eine [[Körperhaltung]], während derer sich die [[Atmung]] intensiviert. Nach einer Woche regelmäßiger Morgenübungen gelang mir die Umkehrhaltung schon viel besser. Dieses Mal bat mich mein Heilpraktiker, zu [[Versuch|versuchen]], mit den [[Hand|Händen]] die [[Zehenspitzen]] zu erreichen. Und dann wieder die [[Aufforderung]]: „Kommen Sie nächste Woche wieder!“ Diese Körperhaltung sollte mit geradem Rücken ausgeführt werden. Der Körper wird an den [[Gelenke|Hüftgelenke]]n [[Beugung|gebeugt]]. Zunächst gelingt das nicht, aber ich [[Übung|übte]] täglich. Eine weitere Woche verging. Nun wurde wieder eine [[Haltung]] hinzugefügt: Ich hob den Oberkörper aus der [[Bauchlage]]. So wurde jede Woche eine Yogahaltung hinzugefügt, bis ich die ganze Rishikeshreihe kannte und jeden Morgen übte. Nun machte mich der Heilpraktiker noch mit einer [[Geschicklichkeit]]sübung bekannt, die der Raja von Aundh jeden Morgen mit seiner Familie durchführte. Sie bestand aus [[Rückbeuge]], [[Vorbeuge]], [[Ausfallschritt]], [[Liegestütz]], und [[Aufrichtung|Aufrichten]] in umgekehrter [[Reihenfolge]] der Haltungen. Meine Morgenübungen dauerten jetzt regelmäßig eine Stunde jeden Morgen. Ich hatte Freude an den Übungen, ersetzten sie mir doch den Sport. Niemand [[Kontrolle|kontrollierte]], ob ich die Übungen richtig machte. Ich übte, es machte Spaß und das war alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga wirkt…===&lt;br /&gt;
Ich verließ meine Heimatstadt und schloss mich in meiner neuen Umgebung einer Yogagruppe an, durch die ich [[Kontakt]] mit dem [[Berufsverband]] Deutscher [[Yogalehrer]] bekam und bei einem Seminar im Harz [[Swami Venkatesha]], einen der frühesten Schüler von [[Swami Sivananda]], kennenlernte. Einige Jahre später zogen wir um nach Osnabrück, wo ich mich beim [[Kneipp]]verein meldete, um Yoga zu [[Unterricht|unterrichten]]. Ich [[Argumentation|argumentierte]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich war [[Krankheit|krank]] und schwach. Seit ich die Übungen mache, kann ich mich nicht [[Erinnerung|erinnern]], jemals wieder krank gewesen zu ein. Was mir gut tut, ist bestimmt auch anderen [[Nutzen|nützlich]]. Ich möchte diese Übungstechniken weitergeben.“ Die Bäckersfrau, bei der ich mein Brot kaufte, zeigte mir ein Eimerchen voller [[Medikamente]]: „Das muss ich alles [[Einnahme|einnehmen]]. Jeden Tag.“ Ich machte mit ihr eine Wette: „Ich kenne Übungen, wenn Sie die regelmäßig machen, brauchen Sie in einem halben Jahr höchstens noch die Hälfte“. „Das möchte ich erleben. Die Wette gilt.“ Von nun an machten wir jedes Mal, wenn ich zum Brot holen kam, meine Übungen. Ich begann genau so, wie es der Heilpraktiker mit mir gemacht hatte: Jede Woche wurde eine Übungstechnik hinzugefügt. Nach einem halben Jahr zeigte mir die Frau glücklich ihr Medikamenten-Eimerchen: Es war nicht einmal mehr halb voll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===…und verbreitet sich===&lt;br /&gt;
Ihre Schwägerin arbeitete beim Sportamt. Sie verschaffte mir einen Übungsraum in der Nähe, die Bäckersfrau warb Mitglieder. Der Kneippverein organisierte einen weiteren Übungskurs. Die Volkshochschule meldete sich und bot mir Kurse an. Dann kamen Kurse in den Nachbarorten hinzu. Das ging von Osnabrück bis zum Dümmer See und in der anderen Richtung bis Bielefeld sowie die Vertretung von Yogaunterricht in Münster. Ich besuchte indologische [[Seminar]]e, um [[Sanskrit]] zu lernen und machte Yoga-Reisen zu meiner Lehrerin Girija nach Fehmarn. Für die Seminare in Osnabrück durften wir den schönen Museumsraum benutzen. Und dann kam das [[Lob]] meiner Mutter: „Ein [[Gutes]] hat Dein Yoga ja gehabt, Du kannst jetzt richtig gut Auto fahren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Geheimnis der „Kerze“===&lt;br /&gt;
Der Berufsverband meldete sich, ich sollte die Yogalehrerprüfung nachholen. Ich besuchte Seminare des [[BDY]], die ich langweilig fand - ich unterrichtete doch schon seit Jahren. Und dann kam das Seminar, wo mich alle auslachten, weil ich die Kerze so schlecht konnte. Der Leiter Dr. Isbert hörte das und ordnete an: „Morgen früh macht Lore die Morgenübungen.“ Am anderen Morgen saß ich vor der BDY-Gruppe. Alle hatten lange Gesichter: „Hach, die macht die Morgenübungen, die kann doch nicht mal die Kerze richtig“. Missmutig ließen sich alle auf ihre [[Yogamatte]]n nieder. Ich unterrichtete die [[Reihenfolge]] der [[Asana]]s, wie ich sie für meine [[Bedürfnis]]se [[gestalten|gestaltet]] hatte. Als letzte der Asanas zeigte ich [[Sarvangasana]], die Kerze. Nach der [[Tiefenentspannung]] saßen alle um mich herum.&lt;br /&gt;
„Wie machst du das, gestern konntest du die Kerze nicht und heute hast du sie gezeigt. Du kannst sie sogar gut! Wie kommt das?“ Ich antwortete: „Gestern mussten wir die Kerze ohne [[Vorbereitung]]&lt;br /&gt;
üben. Das geht mit meinem Rücken nicht. Wenn ich die Asanas in der Reihenfolge mache, wie wir heute früh geübt haben, dann gelingt mir die Kerze mühelos.“ „Dürfen wir uns die Reihe aufschreiben?“ „Gerne“ freute ich mich und diktierte. So entstand die kleine Broschüre „Wie [[Kräftigung|kräftige]] ich einen schwachen Rücken ohne [[Anstrengung]]“, die es heute unter der Bezeichnung: „Nie mehr Rückenschmerzen“ als CD zu kaufen gibt. Ich wünsche mir, dass sie vielen von Rückenschmerzen geplagten Menschen hilft, die [[Problem]]e zu [[Überwindung|überwinden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lore Tomalla===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;— unterrichtet seit 1970, Inhaberin des HAMSAH-Selbstverlages seit 1978, Yogalehrerin BDY/EYU seit 1982, lehrt an unterschiedlichen Instituten [[Yoga]], [[Meditation]] und [[Atem]]schulung. Sie hat viele wichtige [[Hatha]] und [[Kundalini]] Yoga-[[Schrift]]en ins Deutsche übersetzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien]] ([[Yoga]]...)&lt;br /&gt;
*[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/advanced_search_result.php?keywords=R%FCckenschmerzen CD: Yoga für den Rücken]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p468_Yoga-Vidya-Schautafel---Yoga-fuer-*den-Ruecken/ Schautafel Yoga für den Rücken]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p466_Yoga-----und-der-Ruecken-atmet-auf/ Wolfgang Keßler: Yoga... und der Rücken atmet auf]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p558_Set--Yoga-fuer-den-Ruecken-/ Wolfgang Keßler: Set für den Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/video/video/listTagged?tag=r%C3%BCckenschmerzen Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blog/list?tag=R%C3%BCckenschmerzen Blog Beiträge Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/asana/ruecken.html Yoga für den Rücken]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/asana/rueckenyoga.html Yoga Vidya Übungsreihe bei Beschwerden]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/erfahrungen/ruecken-und-schultern/ Yogatherapie bei Rückenbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ruecken-yoga-lehrerin/ Rückenyogalehrer/in Ausbildung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung/ruecken-und-nackenmassage-ausbildung/ Rücken- und Nackenmassage Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===10 Minuten Rückenyoga===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Ctdc6w0yLLA}}&lt;br /&gt;
===20 Minuten Yoga für den Rücken - Anfänger Level===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-Y-Qp0Xy6PM}}&lt;br /&gt;
===Yoga für den Rücken - Tipps und Übungen zum Mitmachen===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|5wfrPuEvqNE}}&lt;br /&gt;
===Yoga für den Rücken - Yogastunde für Anfänger ohne Vorkenntnisse===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lWBSO5LhW-Q}}&lt;br /&gt;
===Rückenyoga 25 Minuten Übungsstunde zum Mitmachen für Übende mit Vorkenntnissen===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
===Yoga für den Rücken - Yogastunde 47 Minuten für alle mit Vorkenntnissen===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|tCnHMuvp1Q8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ayurveda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Heilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Entspannung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Psychologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=46563</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=46563"/>
		<updated>2013-02-23T15:10:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Maria Montessori: Kosmische Erziehung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet [[Verwirrung]] stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die [[Aufgabe]] der [[Erzieher]]in/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die [[Kosmische Erziehung]] ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in [[Zusammenhang]] gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der [[Politik]] sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre [[Entstehung]] sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie [[Bewunderung]], [[Dankbarkeit]] und [[Begeisterung]] erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den [[Mitmensch]]en und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht [[Trennung|getrennt]] vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen [[Plan]] gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonisierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person [[Verstand|verstanden]]es göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen [[Kriterium|Kriterien]] kindliches [[Verhalten]] zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre [[Auffassung]]. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische [[Theorie]] nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein [[körper]]orientiertes Trainingsprogramm [[Entwicklung|entwickelt]], was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum [[Konzept]] der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern [[Beobachtung|beobachteten]] zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu [[Integration|integrieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten [[Spiel|spielerisch]] die deutsche [[Sprache]], da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung [[Unterstützung|unterstützt]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso [[Bewusstheit|bewusster]] nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher [[Aspekt]], der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein [[Gesundheit|gesundes]] Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu [[Kraft|kräftigen]], aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich [[Offenheit|offener]] und [[Präsenz|präsenter]] zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rituale sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an [[Prinzip|Ordnungsprinzipien]] zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die [[Güte|gute]] und [[licht]]volle [[Gedanken]] brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles [[Bindeglied]] zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glauben]]srichtungen und [[Weltanschauung]]en sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html Kinderyoga Wirksamkeitsstudien] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Erfahrung|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für Singen allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar, mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Meditation&amp;diff=46562</id>
		<title>Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Meditation&amp;diff=46562"/>
		<updated>2013-02-23T15:09:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Mönche in der Magnetröhre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:ClematisBuddha.png|right|300px]]&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Meditation&#039;&#039;&#039; geht es darum, &amp;quot;die Gedanken zur Ruhe zu bringen.&amp;quot; Der Zustand in der Meditation lässt sich nur schwer erklären und muss [[selbst]] erfahren werden. Er ist ähnlich dem Tiefschlafen, nur dass der [[Körper]] und [[Geist]] wach sind. Meditationstechniken wurden in vielen Kulturkreisen entwickelt. Aus medizinischer Sicht sind sie sinnvoll, um Alltagsstress und Hektik abzubauen und zur inneren Ruhe zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist der Schlüssel für Positivität, inneren [[Frieden]],  [[Kreativität]] und [[Lebensfreude]]. Sie ist jedem geduldig Übenden zugängig. Schon 10-15 Minuten täglicher Übung erschließen die inneren Quellen ungeahnter [[Kraft]] und verhelfen dir zu [[Ruhe]] und [[Gleichgewicht]].  In dem meditativen Zustand gehen die Gehirnwellen in den sogenannten „Alpha“ Modus und du kannst dich ganz bewusst für dein höheres [[Selbst]] öffnen. Dadurch, dass du an dieser Ausbildung teilnimmst hast du den ersten Schritt in ein freudevolleres Leben getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort Meditation kommt von lat. „medias“ (Mitte) und/oder vom lat. „meditatio“ (Nachsinnen, in [[Gedanke]]n vertieft sein). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können dadurch tiefere Einblicke in das eigene [[Selbst]] erhalten. Wir sind es gewohnt ständig zu denken, ähnlich wie ein [[See]], dessen Wellen immer in Bewegung sind. So erscheint es fast unmöglich, in uns hineinzuspüren. Erst wenn die Wellen ruhig sind, können wir tiefer  hineinschauen. Das Wort &amp;quot;Meditation&amp;quot; ([[Sanskrit]]: dhyāna &#039;&#039;n.&#039;&#039; &amp;quot;Meditation, Versenkung, Nachsinnen&amp;quot;) kommt aus dem Lateinischen und bedeutet &#039;&#039;Nachsinnen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxis==&lt;br /&gt;
Am sinnvollsten gilt zur Meditation immer den gleichen [[Meditationsraum|Ort]] und die gleiche [[Zeit]] wählen. Die beste Zeit ist morgens und abends (der Geist ist dann noch ruhig). Täglich üben und langsam die Meditationszeiten verlängern. Sitzhaltung: Eine bequeme Stellung mit geradem Rücken einnehmen. Den Rücken nicht anlehnen. Gekreuzte Beine sind energetisch hilfreich. Hände auf Oberschenkel/Knie ablegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meditation&#039;&#039; zu Hause: Eine eigene Meditationsecke zu Hause einrichten. Es sollte während der Meditation ruhig sein. Eine feste Zeit festlegen. Mit zehn Minuten anfangen und langsam auf eine halbe Stunde steigern, wenn nötig den Wecker stellen. Bewusst den Atem zur Ruhe kommen lassen. Aufmerksamkeit bewusst nach innen ziehen, Sinneseindrücke in den Hintergrund treten lassen, Augen schließen. Den Geist um Ruhe bitten. (Das kann nicht erzwungen werden.) Einen inneren Konzentrationspunkt wählen ([[Herz]] oder Punkt zwischen Augenbrauen). Den Geist auf ein Objekt richten (Atem, [[Mantra]], Bild). Hindernisse in der Meditation: unruhige Gedanken, körperliche Schmerzen, geistige Widerstände.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im uralten klassischen [[Yoga]] unterstützen verschiedene Körperhaltungen und -übungen, Atemtechniken, sowie [[Fasten]] und andere Arten der [[Askese]]  die Meditation.  Lange ruhig bewegungslos gehaltene [[Asana]]s sind bereits meditativ. Auch z. B [[Tai-Chi]] und meditative Kampfkünste können Gegenstand und Vehikel sein: Besonders in den taoistischen Tradition der inneren Kampfkünste (z. B. Taijiquan) spielt der meditative Aspekt eine große Rolle. In manchen Stilen tritt der kämpferische Ursprung fast völlig zurück. In vielen der äußeren Kampfkünsten (z.B. [[Aikido]], [[Karate]], [[Judo]] und auch [[Kinomichi]]) werden ebenfalls meditative Praktiken geübt. Daneben gibt es den meditativen [[Tanz]], [[Prozession|meditatives Gehen]]....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditationsarten==&lt;br /&gt;
Es gibt sehr viele verschiedene Meditationsarten und alle haben ihre Berechtigung. Einige Beispiele:&lt;br /&gt;
#[[Einfache Mantrameditation]]&lt;br /&gt;
#[[Tratak]] (Kerzenmeditation)&lt;br /&gt;
#[[Ausdehnungsmeditation]]&lt;br /&gt;
#[[Energiemeditation]]&lt;br /&gt;
#[[Kombinierte Mantrameditation]]&lt;br /&gt;
#[[Eigenschaftsmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkungen==&lt;br /&gt;
#Reduziert [[Stress]] und Bluthochdruck&lt;br /&gt;
#Macht leistungsfähiger und erhöht das Konzentrationsvermögen&lt;br /&gt;
#Stärkt das Selbstwertgefühl, fördert die innere Ruhe und [[Harmonie]]  sowie die [[Gelassenheit]] im Alltag.&lt;br /&gt;
#Erfahrung der [[Einheit]], Harmonie und [[Frieden]]&lt;br /&gt;
#Ein Gefühl des Wohlwollens für alle Lebewesen stellt sich ein&lt;br /&gt;
#Wohltuende Leichtigkeit stellt sich ein&lt;br /&gt;
#Das Empfinden reiner Gegenwart wird erfahrbar&lt;br /&gt;
#Entzückung entsteht&lt;br /&gt;
#Harmonie mit der Natur wird bewusst &lt;br /&gt;
#[[Freude]] an reiner Präsents&lt;br /&gt;
#kein spezielles Erlebnis&lt;br /&gt;
#Der Wunsch anderen zu helfen entfacht &lt;br /&gt;
#Ein allgemeines Wohlbefinden breitet sich aus&lt;br /&gt;
#Lücken werden als Freude empfunden&lt;br /&gt;
#man hat das Gefühl in einem unendlichen Raum zu sein&lt;br /&gt;
#die segensreiche Erfahrung das Atmens völlig neu entdeckt zu haben&lt;br /&gt;
#in der Wirbelsäule war eine [[Energie]] zu spüren&lt;br /&gt;
#das Empfinden einer höheren und liebenden Macht&lt;br /&gt;
#Verbundenheit mit allen Wesen wird erfahrbar&lt;br /&gt;
#Es wächst die Bereitschaft loszulassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation für Anfänger==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bangalore Shiva.jpg|thumb|300px|Shiva als Meditationsvorbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schwierig, die Meditation nach einer schriftlichen Anleitung zu erlernen. Am besten lernt man sie in einer Gruppe oder durch ein Video. Wir werden hier gemeinsam eine einfache Meditation für Anfänger entwickeln. Das Ziel ist eine einfache Meditation, die etwa fünf Minuten dauert und im Alltag hilfreich ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
#Gedankenstopp: Stoppe eine Minute alle Gedanken. Wenn Gedanken kommen, schiebe sie immer wieder weg. Beobachte, wie du langsam innerlich ruhiger wirst.&lt;br /&gt;
#Verweile: Entspanne dich und verweile eine Minute in der Meditation. Die Gedanken dürfen kommen und gehen, wie sie wollen.   &lt;br /&gt;
#Mantra: Denke mehrmals (5-10 Mal) das Mantra &amp;quot;Om&amp;quot; im Kopf, im Brustkorb, im Bauch, in den Beinen, in den Füßen, in der Erde und dann im ganzen Kosmos: &amp;quot;Om Shanti, Om Frieden ...&amp;quot; &lt;br /&gt;
#Entspannung: Entspanne dich eine Minute. Jetzt entsteht Wohlgefühl in dir.&lt;br /&gt;
#Bewegen: Bewege deine Füße und Hände. Strecke und räkle dich. Sei wieder da. Finde einen positiven Satz. &amp;quot;Mein positiver Satz ist ... (Mit Optimismus voran).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation als Weg der Selbstbesinnung und [[Selbsterkenntnis]]==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakshmi.jpg|thumb|300px|Die Göttin unserer inneren Weisheit]]&lt;br /&gt;
In der Meditation haben wir Zugriff auf unser Unterbewusstsein. Wir können es durch meditative Fragen erforschen und herausfinden, wer wir wirklich sind und was wir wirklich wollen. Zuerst bringen wir uns in eine meditative Stimmung, und dann stellen wir unserem Unterbewusstsein (unserer inneren Stimme der [[Weisheit]]) eine Frage. Die Antwort taucht dann von alleine in uns auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Wir atmen tief in den Bauch. Alle Gedanken kommen langsam zur Ruhe. Wir spüren Frieden in uns. Wir entspannen uns. Vor unserem geistigen Auge taucht eine schöne Insel auf. Sie ist von einem großen Meer umgeben. Das Wasser plätschert sanft am Strand. In der Mitte der Insel erhebt sich ein großer Berg. Seine Hänge sind mit würzig riechenden Sträuchern bewachsen. Oben auf dem Berg steht ein Tempel. Es ist der Tempel deiner inneren Weisheit.&lt;br /&gt;
#Du gehst den Weg vom Strand hinauf zum Tempel. Wie sieht dein Tempel aus? Du trittst durch die Tür ein. Im Tempel ist es halbdunkel und sehr ruhig. In der Mitte sitzt auf einem Thron eine weise Frau oder ein weiser Mann. Es ist die Verkörperung deiner eigenen inneren Weisheit. Wen siehst du in deinem Tempel? Einen Meister, eine Göttin, eine weise Frau, dich selbst? Die höchste Weisheit steht über allen Formen. Sie kann sich durch alle Formen ausdrücken.&lt;br /&gt;
#Du kannst jetzt deinem Weisheitswesen eine Frage stellen. Denke über dein Leben nach. Welche Erfahrungen hast du in deinem Leben gemacht? Wie ist deine momentane Situation? Was sind deine Ziele? Wie stellst du dir deine Zukunft vor? Was ist dein Lebensplan? Was ist dein Weg eines weisen Lebens? Besinne dich auf deine Lebensziele, deine Aufgabe und deinen Weg. &lt;br /&gt;
#Stelle deine Frage. Meditiere über die Frage, bis du deinen Weg ganz klar siehst. Horche innerlich auf die Antwort. Finde deinen Siegerweg. Was sagt dir deine innere Weisheit? Was antwortet dir dein Weisheitswesen? Lass die Antwort in dir wirken. Formuliere einen positiven Satz. Denke die Antwort mehrmals als [[Mantra]].&lt;br /&gt;
#Stoppe eine Minute alle Gedanken. Verweile danach einige Minuten in der Meditation. Gedanken und Gefühle dürfen jetzt kommen wie sie wollen. Vielleicht möchtest du noch etwas nachdenken? Vielleicht fallen dir einige gute Gedanken ein? Kehre aus der Meditation zurück, wenn dafür die richtige Zeit ist. Geh auf deine Art konsequent deinen Weg der Wahrheit und Weisheit. Geh optimistisch in deine Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorübungen vor der Meditation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorübungen im Stehen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Uddhiyana Bandha&#039;&#039;&#039;: Aufrecht stehen. Vollständig ausatmen, Knie leicht beugen, mit [[Hand|Händen]] das Gewicht auf die [[Knie]] geben, [[Bauch]] hineinziehen. Mit leeren [[Lunge]]n den [[Atem]] solange anhalten, wie es bequem ist. Dann Bauch nach vorne lassen und einatmen. Zwischenatmen. 2-4 Mal wiederholen. Am besten morgens nach dem Aufstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Agni Sara&#039;&#039;&#039;: Wie bei [[Uddhiyana Bandha]] anfangen. Nach dem Ausatmen mit leeren Lungen Bauch nach vorne und zurückgeben. Solange machen wie möglich, dann Bauch nach vorne geben und einatmen. 2-4 Runden machen. Am besten direkt im Anschluss an Uddhiyana Bandha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Gorilla&#039;&#039;&#039;: Vollständig einatmen. Dann Luft anhalten, Brustkorb ausdehnen. Mit [[Finger]]n auf Brustkorb trommeln. Dann [[Lippe]]n schürzen und durch [[Mund]] stoßweise ausatmen, bis Lungen leer. Dann Uddhiyana Bandha (Bauch einziehen) solange wie bequem. Wieder vollständig einatmen und wiederholen. Beim zweiten Mal mit Handflächen auf dem Brustkorb trommeln, beim dritten Mal mit den Fäusten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorübungen im Sitzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Aufladeübung (im Stehen)&#039;&#039;&#039;: Füße hüftbreit auseinander, Fußinnenseiten parallel, Knie leicht gebeugt, Lenden-[[wirbelsäule]] ganz aufgerichtet, [[Becken]] gekippt. Hände über Kreuz oberhalb des [[Nabel]]s. Einatmen, Handfläche nach außen und oben und die Arme heben bis über den Kopf. Dabei die Knie ausstrecken. Stelle Dir dabei vor, dass Du beim Einatmen [[Energie]] aufnimmst. Anhalten, Hände falten und nach links und nach rechts beugen. Stelle Dir vor, dass Du die Energie im Körper verteilst. Ausatmen, Handflächen nach unten geben. Dabei leicht die Knie beugen. Stelle dir dabei vor, dass du die Energie in alle Richtungen weiter gibst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variationen: Beim Einatmen [[Mula Bandha]] und [[Ujjayi]] Atmung. Beim Anhalten Mula Bandha. Beim Ausatmen ohne Mula Bandha aber mit Ujjayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorübungen im Sitzen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pranayama]] vor der [[Meditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kapalabhati&#039;&#039;&#039;: Mit gekreuzten Beinen hinsetzen. Wichtig: [[Rücken]] gerade, [[Nacken]] gerade. Schnell mit dem Bauch ein- und ausatmen (Einatmung entspannt und 3x solange wie Ausatmung). Anfangs 20-30 Mal atmen, später bis auf 200 steigerbar. Anschließend zwei tiefe Atemzüge, dann die Luft anhalten (Lungen zu 75% gefüllt). Ausatmen, wenn es unbequem wird. 3-5 Runden machen. Beim Anhalten kann Mula Bandha angewendet werden (kein [[Jalandhara Bandha]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wechselatmung&#039;&#039;&#039;:  Nasenlöcher abwechselnd mit rechtem Daumen und Ringfinger schließen. Links einatmen, Atem anhalten, rechts ausatmen, rechts einatmen, anhalten, links ausatmen = eine Runde. Anfänger: Verhältnis Einatmen: Anhalten: Ausatmen = 1:1:2; Fortgeschrittene Anfänger 1:2:2; Mittelstufe und Fortgeschrittene 1:4:2. Konzentration auf Reinigung der [[Nadi]]s oder [[Ajna Chakra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Swami Sivananda]] über Meditation==&lt;br /&gt;
===Die Zeichen des Fortschrittes auf dem Weg der Meditation===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ziel der Meditation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel des Lebens ist das Erreichen der endgültigen Seeligkeit, auch [[MOKSHA]] genannt.&lt;br /&gt;
Moksha kann erreicht werden durch ständige Meditation mit einem reinen Herzen, selbstlosem Dienst, [[Japa]], usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist der einzig wahre Königsweg zum Erreichen des Seelenheils. Meditation vertreibt alle Schmerzen, Leiden und Sorgen. Meditation zerstört alle Gründe für Kummer. Meditation öffnet den Blick für das Einssein. Meditation  ruft das Gefühl von Einheit hervor. Meditation ist ein Ballon oder Flugzeug, welches dem [[Aspirant]]en hilft, sich emporzuheben in den Bereich der ewigen Wonne, des andauernden Friedens und der unsterblichen Freude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirklichkeit oder [[Brahman]] können vom Menschen wahrgenommen werden. Viele haben Selbstwahrnehmung erreicht. Viele sind in den Genuss des [[Nirvikalpa Samadhi]] gekommen. [[Shankara]], [[Dattatreya]], [[Mansoor]], [[Shams Tabriez]], [[Jesus]], [[Buddha]] werden alle wahrgenommen als Seelen, die die Wahrheit oder kosmische Vision direkt wahrnehmen können.&lt;br /&gt;
Aber jemand mit diesem Wissen kann es nicht anderen kommunizieren. Nicht einmal das Wissen, welches durch die fünf Sinne, die wir alle habe, erreicht wird, ist anderen kommunizierbar. Man kann jemandem, der Süßigkeiten nie probiert hat, nicht deren Geschmack erklären. Man kann einem Blinden die Farben nicht beschreiben. Alles, was ein Lehrer tun kann, ist, seinem Schüler die Methode zu erklären, wie man die Wahrheit erkennen kann oder den Weg, der zur Entfaltung der intuitiven Fähigkeiten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeichen auf dem Weg der Meditation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sind die Zeichen, die verdeutlichen, dass Du in der Meditation wächst und Gott näher kommst. Die Welt wird keine Anziehungskraft auf Dich ausüben. Sinnliche Dinge verführen Dich nicht. Du wirst ohne Verlangen und Furcht, und ohne die Worte „ich“ und „mein“ sein.[[ Deha-Dhyasa]] oder die [[Anhaftung]] an den eigenen Körper wird schwinden. Du wirst Dich lösen von Formulierungen wie „sie ist meine Frau“, „er ist mein Sohn“ oder „das ist mein Haus“. Du wirst spüren, dass all das Erscheinungsformen des Herrn sind. Du wirst Gott in allem erblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Körper und Verstand werden leicht werden. Du wirst immer fröhlich sein. Der Name des Herrn wird immer auf Deinen Lippen sein. Der Geist wird sich an den Lotus-Füßen des Herrn verankern. In ihm wird das Bild des Herrn fortwährend entstehen und er wird es immer sehen. Du wirst [[Sattwa]] oder Reinheit spüren; Licht, Wonne, Wissen und Liebe fließen unablässig vom Herrn zu Dir und füllen Dein Herz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst kein Körperbewusstsein haben. Und wenn doch, dann in der Form von [[Samskara]] oder einer verstandesmäßigen Beibehaltung. Der Trinker wird nicht das Bewusstsein haben, dass sein Körper in Stoff gehüllt ist. Er wird vielleicht spüren, dass etwas locker von seinem Körper hängt. So wird Dein Körpergefühl sein. Du wirst fühlen, dass etwas an Dir haftet wie ein lockeres Tuch oder Schuhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sexualität wird dich nicht interessieren. Frauen sind für Dich Erscheinungsformen des Herrn. Geld und Gold werden wie Steine für Dich sein. Du wirst große Liebe für alles Lebendige fühlen. Du wirst frei sein von Lust, Gier, Zorn, Eifersucht, Stolz, Täuschung usw. Dein Geist wird friedlich sein, auch wenn Leute Dich beleidigen, Dich schlagen oder verfolgen. Der Grund, warum Du nicht verstört darüber bist, ist, dass du große spirituelle Stärke vom Herrn bekommst. Schmerz oder Vergnügen, Erfolg oder Misserfolg, Ehre oder Schmach, Respekt oder Respektlosigkeit, Gewinnen oder Verlieren sind für Dich alle gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar im Traum wirst Du mit dem Herrn in Verbindung stehen. Du wirst keine weltlichen Bilder erblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst anfangs mit dem Herrn sprechen. Du wirst in körperlich sehen. Sobald Deine Bewusstheit kosmisch wird, wird die Konversation aufhören. Du wirst die Sprache der Stille du die Sprache des Herzens genießen. Aus [[Vaikhari]], der klingenden Sprache, wirst Du Dich entwickeln zu [[Madhyama]], [[Pasyanti]] und [[Para]], den subtilen Formen der Klänge und auf lange Sicht gesehen wirst Du im klanglosen [[Omkara]] oder im klaglosen [[Brahman]] ruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachlichkeit, Urteilsvermögen, Gelassenheit, Selbstbeherrschung, das Ausgerichtetsein des Geistes auf einen Punkt, [[Ahimsa]], [[Satya]], Reinheit, Tapferkeit, Geduld, Vergebung, Abwesenheit von Wut, der Geist des Dienens, Aufopferung, Liebe für alle und alles werden Deine gewohnheitsmäßigen Eigenschaften sein. Du wirst ein kosmischer Freund und Wohltäter sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Meditation hast Du keine Vorstellung von Zeit. Du wirst kein Geräusch hören. Du wirst die Umgebung nicht wahrnehmen. Du wirst deinen Namen und alle Beziehungen mit anderen vergessen. Du wirst den perfekten Frieden und die perfekte Glückseligkeit genießen. Allmählich wirst Du in den Zustand von Samadhi gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was ist Samadhi?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Samadhi]] ist nicht zu beschreiben.&lt;br /&gt;
Es ist jenseits dessen, was der Geist oder die Sprache erfassen können. In Samadhi oder dem überbewussten Zustand verliert der Meditierende seine Individualität und wird identisch mit dem höchsten Selbst. Er wird die Verkörperung von Glückseligkeit, Frieden und Wissen. Nur so viel kann gesagt werden. Du musst dies alles selbst erfahren durch fortwährende Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeichen, dass du Samadhi erreicht hast&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zufriedenheit, ein ruhiger Gemütszustand, Heiterkeit, das Nachlassen der Ausscheidungen, eine angenehme Stimme, Eifer und Beständigkeit beim Praktizieren der Meditation, Abscheu vor weltlichem Reichtum oder Erfolg oder Gesellschaft, das Verlangen, allein in einem stillen Raum oder in der Abgeschiedenheit zu sein, Verlangen, mit [[Sadhu]]s oder [[Sannyasin]]s zusammenzusein, [[Ekagrata]] oder das Ausgerichtetsein des Geistes auf nur einen Punkt sind einige der Zeichen, die deutlich machen, dass man Fortschritte macht in Sachen Reinheit und auf dem spirituellen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst diverse [[Anahata-Klänge]] hören, so wie den Klang einer Glocke, einer Pauke, Donner, einer Muschel oder Flöte oder dem Summen einer Biene während der Meditation. Der Geist kann sich daran festmachen. Auch das wird zu Samadhi führen. Du wirst verschiedener Farben und Lichter während der Meditation gewahr werden. Das ist nicht das Ziel. Du musst Deine Seele einschmelzen lassen in die Quelle dieser Lichter und Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vedanta und Visionen in der Meditation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schüler des [[Vedanta]]-Weges ignoriert diese Farben und Lichter. Er meditiert über die Bedeutung des [[Mantra]]s der [[Upanishaden]] indem er alle Formen verneint. „Die Sonne scheint dort nicht, noch der Mond und die Sterne, noch scheint dieser Blitz und ebenso wenig dieses Feuer. Scheint ER, scheint alles nach IHM, all das scheint durch SEIN Licht.“&lt;br /&gt;
Der Schüler meditiert außerdem folgendermaßen: „Dieser Wind bläst dort nicht. Dieses Feuer brennt dort nicht. Es gibt weder Geist noch [[Prana]] im gleichartigen Wesentlichen.“ „[[Asabda]] (klanglos), [[Asparsa]] (ohne Berührung), [[Aghanda]] (geruchlos), [[Aprana]] (ohne Prana), [[Amama]] (ohne Denken), [[Atindriya]] (jenseits der Sinne), [[Adrishya]] (nicht erkennbar mit dem körperlichen Auge) - Chidanandarupah Sivoham, Sivoham. Ich bin glückseeliger [[Shiva]], Ich bin glückseeliger Shiva.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Copyright dieses Abschnitts bei der [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zwanzig Hinweise für die Meditation===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus dem Buch &#039;&#039;Die Botschaft&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Habe einen besonderen verschließbaren Raum für die Meditation. Erlaube niemals irgend jemandem, diesen Raum zu betreten. Brenne dort Weihrauch. Wasche deine Füße, bevor du diesen Raum betrittst.&lt;br /&gt;
#Ziehe dich in einen ruhigen Platz oder einen Raum zurück, wo du nicht befürchten musst, gestört zu werden, sodaß dein Geist sich sicher fühlen und ausruhen kann. Natürlich können nicht immer ideale Bedingungen geschaffen werden, aber auch dann solltest du doch das Möglichste tun. Du solltest allein sein, du selbst in Verbindung mit [[Gott]] oder [[Brahman]].&lt;br /&gt;
#Stehe früh um 4 Uhr auf ([[Brahmamuhurta]]) und meditiere von 4-6 Uhr. Halte eine andere Sitzung abends von 19-20 Uhr.&lt;br /&gt;
#Stelle ein Bild von deinem [[Ishta]] (dem Gott deiner Religion) in diesem Raum auf, desgleichen einige religiöse Bücher, die [[Bhagavad Gita|Gita]], die [[Upanishaden]], das [[Yoga Vasishta]], das [[Bhagavata]] usw. Sitze im [[Asana]] vor dem Bild deines Ischta.&lt;br /&gt;
#Sitze in [[Padma]], [[Siddha]], [[Sukha]] oder [[Swastika Asana]]. Halte [[Kopf]], Nacken und Rumpf in gerader Linie. Beuge dich weder nach vorn noch nach hinten.&lt;br /&gt;
#Schließe die Augen und konzentriere dich leicht auf den Raum zwischen den Augenbrauen, den [[Trikuti]]. Falte die Hände.&lt;br /&gt;
#Kämpfe nie mit den [[Gedanke]]n. Wende bei der [[Konzentration]] keinerlei Gewalt an. Lockere alle Muskeln und [[Nerven]]. Lockere das [[Gehirn]]. Denke still an deinen Ischta. Wiederhole langsam mit Andacht und Verständnis dein [[Guru]] [[Mantra]] ([[Bhava]]). Beruhige die sprudelnden Gedanken und bringe sie zum Schweigen.&lt;br /&gt;
#Mache keine heftigen Anstrengungen, die Gedanken zu beherrschen, sondern überlasse sie eher eine Weile sich selbst, bis ihre Wirkung erschöpft ist. Sie werden die Gelegenheit wahrnehmen und zuerst wie ein wildgewordener Affe herumhüpfen, bis sie allmählich niedersinken und dann auf deine Befehle warten. Es kann eine Weile dauern, bis der Gedankenstrom gezähmt ist, aber bei jedem neuen Versuch wird es kürzere Zeit in Anspruch nehmen.&lt;br /&gt;
#Saguna und [[Nirguna Dhyana]]: [[Saguna Dhyana]] nennt man das Meditieren über einen Namen und eine bestimmte Form Gottes. Das ist die konkrete Meditation. Meditiere über irgend eine dir angenehme Form Gottes und wiederhole seinen Namen im [[Geist]]. Das ist Saguna Dhyana. Oder wiederhole OM im Geist und meditiere über abstrakte Ideen wie Unendlichkeit, Ewigkeit, Reinheit, [[Gewissenhaftigkeit]], [[Wahrhaftigkeit]], [[Glückseligkeit]] usw., indem du diese Begriffe mit deinem [[Selbst]] verbindest. Das ist Nirguna Dhyana. Halte dich an eine Methode. Im Anfangsstadium ist für die meisten Menschen nur Saguna Dhyana angemessen.&lt;br /&gt;
#Ziehe immer wieder die Gedanken von den weltlichen Dingen ab, wenn sie vom [[Lakshya]] (Hauptpunkt der Konzentration) abschweifen und bringe sie wieder dahin zurück. Diese Art von Kampf wird einige Monate andauern.&lt;br /&gt;
#Wenn du dich beim Meditieren auf [[Krishna]] konzentrierst, so behalte im Anfang sein Bild vor dir. Starre ständig darauf, ohne mit den Augenlidern zu zwinkern. Betrachte zuerst seine Füße, dann das gelbseidene Gewand, dann den Schmuck um seinen Hals, dann sein Gesicht, die Ohrringe, die mit Diamanten besetzte Krone auf seinem Haupt, sodann seine Armringe und Armbänder. Dann seine Muschel, sein Zepter, den Diskus (Wurfscheibe) und die [[Lotosblume]]. Alsdann blicke wieder auf die Füße. Und nun gehe noch einmal den ganzen Weg durch. Tue das eine halbe Stunde lang immer wieder. Wenn du dich müde fühlst, so schaue für eine Weile ständig nur auf das Gesicht. Übe das drei Monate lang.&lt;br /&gt;
#Dann schließe deine Augen und schaue im Geist das Bild und lass den Geist in die verschiedenen Teile wandern, genau wie du es vorher mit den Augen tatest. &lt;br /&gt;
#Du kannst mit der Meditation die Vorstellung von den Eigenschaften Gottes verbinden, wie Allmacht, Allwissenheit, Reinheit, Vollkommenheit usw.&lt;br /&gt;
#Wenn böse Gedanken deinen Geist befallen, so gebrauche nicht deine [[Willenskraft]], um sie zu vertreiben. Du verlierst dadurch nur deine [[Energie]]. Du wirst deinen Willen belasten und dich ermüden. Je größere Anstrengungen du machst, desto mehr kommen die bösen Gedanken, und zwar mit doppelter Stärke. Sie kommen immer schneller. Und sie werden auch immer mächtiger. Sei gleichgültig dem gegenüber. Bewahre die Ruhe. Sie werden bald verschwinden. Also ersetze sie durch gute Gegengedanken ([[Pratipaksha]] [[Bhavana]] Methode des gegensätzlichen Denkens). Oder denke immer wieder nachdrücklich an das Bild Gottes oder das Mantra. Oder bete.&lt;br /&gt;
#Niemals lass einen Tag vergehen, ohne zu meditieren. Verfahre systematisch und regelmäßig. Nimm reine, sattwige Nahrung zu dir. Früchte und [[Milch]] werden es dir erleichtern, die Gedankenstrahlen in einem Brennpunkt zusammenzufassen. Verzichte auf Fleisch, Fisch, Eier, Rauchen, geistige Getränke usw.&lt;br /&gt;
#Gieße kaltes Wasser über dein Gesicht, um die Schläfrigkeit zu vertreiben. Stehe für 15 Minuten auf. Binde ein Büschel Haare auf deinem Kopf mit einem Stück Schnur an einen Nagel, der darüber ist. Sobald du zu dösen beginnst und zusammensinkst, wird die Schnur dich hochziehen und dadurch wecken. Sie wird die Rolle der Mutter übernehmen. Oder lehne dich für 10 Minuten auf eine  improvisierte Schaukel und bewege dich hin und her. Mache 10 oder 20 milde [[Kumbhaka]]s (Pranayama, Atemanhalten). Mache [[Sirshasana]] und [[Mayurasana]]. Zum Nachtessen nimm nur Milch und Früchte. Dadurch wirst du gut schlafen können.&lt;br /&gt;
#Sei sorgfältig in der Auswahl deiner Gefährten. Gib es auf, an Schwätzereien teilzunehmen. Rede wenig. Übe täglich zwei Stunden [[Mauna]]. Mische dich nicht unter unerwünschte Personen. Lese gute, inspirierende religiöse Bücher. (Wenn du keine positive gute Gesellschaft findest, so bedeutet das negative gute Gesellschaft). Habe [[Satsanga]] (Umgang mit Weisen). Alles das sind Hilfsmittel für die [[Meditation]].&lt;br /&gt;
#Erschüttere nicht den Körper. Erhalte ihn so fest wie einen Felsen. Atme langsam. Kratze nicht den Körper bei jeder Gelegenheit. Habe die richtige geistige Einstellung, die dein [[Guru]] dich lehrt.&lt;br /&gt;
#Mache keine Konzentrationsübungen, wenn dein Geist müde und abgespannt ist. Ruhe dich alsdann ein wenig aus.&lt;br /&gt;
#Wenn der Geist ausschließlich von ein und demselben Gedanken beschäftigt ist, so wird er in einen tätigen physischen oder mentalen (innerlichen) Zustand versetzt. Wenn du also deinen Geist einzig und allein mit dem Gedanken an Gott erfüllst, so gelangst du sehr schnell zu [[Nirvikalpa Samadhi]] (höchste Ekstase, in der Subjekt und Objekt eins werden). Darum bemühe dich mit rechtem Ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mönche in der Magnetröhre==&lt;br /&gt;
Artikel aus dem Yoga Vidya Journal Nr. 15 vom Frühjahr 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der [[Dalai Lama]] höchstpersönlich hat drei seiner besten Mönche in die USA geschickt. Hier meditieren sie für [[Wissenschaftler]]. Die wollen ((Forschung|erforschen]], wie regelmäßige [[Reisen]] ins [[Innere]] das [[Gehirn]] verändern. So erhoffen sich die [[Forscher]] [[Klarheit]] über die [[Art]], wie der Mensch [[Gedanke|denkt]] und [[Gefühlefühlt]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddhistische Mönche lieferten den US-Wissenschaftlern den [[Beweis]]: tatsächlich [[Veränderung|verändern]] sich die [[Hirnströme]] durch regelmäßige Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enge [[Röhre]] eines lärmenden Magnetresonanztomographen ist wohl einer der seltsamsten Orte, an denen Mathieu Ricard je versucht hat, seinen [[Geist]] in den [[Zustand]] des &amp;quot;vorbehaltlosen [[Mitgefühl]]s&amp;quot; zu versetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gut, dass er bei dieser Meditationsform auf gut 30 Jahre [[Erfahrung]] zurückgreifen kann. Eigentlich ist Ricard Mönch am [[Shechen-Kloster]] in Katmandu. Und zur [[Versuch]]sperson in Richard [[Davidson]]s Hirnforschungs[[Labor|labor]] wurde er auf Geheiß des Dalai Lama höchstpersönlich. Insgesamt acht Mönche aus seinem engsten Kreis entsandte das [[spirituelle]] [[Oberhaupt]] des [[Tibet|tibetischen]] [[Buddhismus]] an die University of Wisconsin in Madison - alles Meditationsprofis mit mindestens 10.000 Stunden [[Praxis]]. Sie sollten dem Neuropsychologen Davidson herausfinden helfen, was das Gehirn im [[Moment]] der spirituellen [[Einkehr]] so treibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Keine Überraschung für den Dalai Lama&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage beschäftigt auch Ulrich [[Ott]]. „Die Neurophysiologie der [[Erleuchtung]] aufzuklären, ist eine &amp;quot;[[Faszination|faszinierend]]e [[Idee]]&amp;quot;, meint der Psychologe von der Universität Gießen und einer der wenigen deutschen Meditations[[Experten|experten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Immer mehr Menschen interessieren sich für Meditation, doch die Forschung hat den Bereich lange&lt;br /&gt;
vernachlässigt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das scheint sich jetzt zu ändern. Vor allem in den USA [[Versuch|versuchen]] derzeit Wissenschaftler, dem Gehirn beim Meditieren zuzusehen, mit hochempfindlichen Elektroenzephalographen und modernsten bildgebenden [[Verfahren]] wie der Magnetresonanztomographie. Ihre ersten [[Befund]]e dürften den Dalai Lama kaum überraschen, belegen sie doch eine [[These]], die [[Praxis|praktizieren]]de Buddhisten seit 2500 Jahren vertreten: Meditation und mentale [[Disziplin]] führen zu grundlegenden Veränderungen im Gehirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Glück ist eine Fertigkeit&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Bereits vor einigen Jahren sorgte ein indischer [[Abt]] mit mehr als 10.000 Stunden Meditationserfahrung in Richard Davidsons Labor für eine große [[Überraschung]]. Die [[Aktivität]] in seinem linken [[Stirnhirn]] war sehr viel höher als bei den 150 Nicht-Buddhisten, die der Forscher zum Vergleich testete. Wie der Wissenschaftler aus anderen [[Versuch]]en wusste, steht ein solches Erregungs[[muster]] für eine gute Grund[[stimmung]], einen „[[Positivität|positiven]] affektiven Stil&amp;quot;, wie er es nennt.&lt;br /&gt;
Optimistische Typen haben einen aktiveren linken Frontalkortex als unglücklichere Naturen. Offenbar hält dieses Hirnareal schlechte [[Gefühl]]e im Zaum - und sorgt für die heitere [[Ausgeglichenheit]] und [[Gemütsruhe]], die so viele Buddhisten auszeichnet. „[[Glück]] ist eine Fertigkeit, die sich erlernen lässt wie eine Sportart oder das [[Spiel]]en eines Musikinstruments&amp;quot;, lautete Davidsons Schlussfolgerung. &amp;quot;Wer [[Übung|übt]], wird immer besser.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedingungslose Hilfsbereitschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Forscher wiederholte den Versuch bei Mathieu Ricard und den sieben anderen vom Dalai Lama geschickten Mönchen - mit demselben [[Ergebnis]]. Ihr linkes Frontalhirn war [[extrem]] [[Aktivität|aktiv]]. Doch dann nahm Davidson seine &amp;quot;Olympioniken der mentalen Arbeit&amp;quot; noch ein wenig genauer unter die  enzephalographische Lupe, und zwar beim Praktizieren des &amp;quot;vorbehaltlosen Mitgefühls&amp;quot; - einer Meditationsform, bei der Liebe und Mitleid den gesamten Geist durchdringen. Ziel ist die  bedingungslose Bereitschaft, anderen zu [[Hilfe|helfen]]. Währenddessen registrierte Davidson mit 256 über den gesamten Schädel verteilten Messfühlern die Hirnströme. Eine Gruppe Meditations[[novize]]n diente zum Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kognitive Höchstleistungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Blick auf die Messwerte offenbarte eklatante Unterschied]]e. Im Gehirn der Mönche stieg die sogenannte Gamma-Aktivität während der Meditation stark an, während sie sich bei den ungeübten [[Proband]]en kaum erhöhte. Außerdem waren diese schnellen, hochfrequenten Hirnströme besser organisiert und [[Koordination|koordiniert]]. Und die Wellen huschten über das gesamte Denkorgan. &#039;&#039;„In der Regel sind Gamma-Wellen sowohl zeitlich als auch räumlich [[Begrenzung|begrenzt]]“&#039;&#039;, erklärt Ulrich Ott. &#039;&#039;„Sie tauchen nur kurz irgendwo im Gehirn auf.“&#039;&#039; Wann, kann die Hirnforschung nicht mit letzter Sicherheit sagen. Im Endeffekt steht die [[Frequenz]] der Hirnströme für bestimmte [[Geist|geistige]] Zustände. Niederfrequente [[Delta-Wellen]] charakterisieren den [[Tiefschlaf]]. [[Alpha-Wellen]] mit etwa zehn [[Hertz]] kennzeichnen einen entspannten [[Wachzustand]]. Gamma-Wellen mit Frequenzen von über 30 Hertz scheinen kognitive Höchstleistungen zu begleiten, beispielsweise Momente extremer [[Konzentration]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Höchste Konzentration&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
So relaxed ein buddhistischer Mönch [[Wirkung|wirken]] mag, sein Gehirn ist während der Meditation keineswegs abgeschaltet. Im [[Gegenteil]]: Im [[Moment]] der [[Versenkung]] [[Herrschschaft|herrscht]] höchste [[Aufmerksamkeit]]. &#039;&#039;„Die Gamma-Aktivität könnte für die extreme Wachheit stehen, die viele Meditierende beschreiben“&#039;&#039; sagt Ott. &#039;&#039;„Die Werte des Mönchs Mathieu Ricard waren jenseits von gut und böse.“&#039;&#039; Dass die [[Erregung]] so [[Koordination|koordiniert]] über das gesamte Denkorgan der Lamas liefen, [[Faszination|fasziniert]] den Gießener Psychobiologen aber noch mehr. Denn zu den Gamma-Wellen gibt es noch eine zweite [[Hypothese]], die eines der größten [[Rätsel]] der Hirnforschung [[Lösung|lösen]] könnte - die Frage nämlich, wie Bewusstsein entsteht. Angenommen, wir sitzen vor einer Tasse Kaffee. Was wir bewusst wahrnehmen, ist der Gesamteindruck, die einzelnen Aspekte [[Verarbeitung|verarbeitet]] das Gehirn aber in verschiedenen [[Areal]]en. Eine [[Region]] erkennt die Farbe braun, eine andere [[Identifikation|identifiziert]] das Aroma, eine dritte die Form der Tasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erkennungscode&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Areal, das alle Teile des Puzzles zu einem Ganzen verbindet, wurde aber bisher nicht gefunden. Deshalb [[Vermutung|vermutet]] man, dass die [[Beteiligung|beteiligten]] Nervenzellen über eine Art Erkennungscode kommunizieren: die Gamma-Frequenz. Schwingen die [[Signal]]e für „braun“, „Aroma“ und „Tasse2 im [[Gleichtakt]] von 40 Hertz, taucht der Kaffee vor dem inneren Auge auf. Nach dieser Theorie - und Experimente scheinen sie zu bestätigen - sind Gamma-Wellen also eine übergeordnete Steuerfrequenz, welche die Hirnareale synchronisiert und zusammenführt. So entstehen [[Wahrnehmung]]en, aber auch [[Bewusstseinszustand|Bewusstseinszustände]].&lt;br /&gt;
Jene extrem koordinierten [[Gamma-Oszillation]]en, die Davidson bei den Mönchen registrierte, würden unter normalen [[Umstand|Umständen]] nie auftreten, meint Ulrich Ott. &#039;&#039;Seine Erklärung: „Wenn alle Nervenzellen [[Synchronisation|synchron]] schwingen, wird alles eins, man differenziert weder Subjekt noch Objekt. Exakt das ist die zentrale [[Aussage]] der [[Spiritualität|spirituellen]] [[Erfahrung]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tiefe Veränderung des Seins&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ein solcher [[Effekt]] hinterlässt offenbar auch über den Moment der inneren Einkehr hinaus seine neuronalen Spuren. Denn bereits vor der Meditation war die Gamma-Aktivität im Gehirn der Mönche deutlich stärker als bei den anderen Versuchspersonen, insbesondere über dem für das [[Emotionalität|emotionale]] Gleichgewicht so zentralen linken [[Frontalkortex]]. Ein weiterer Beleg dafür, dass sich das Bewusstsein und damit die gesamte [[Persönlichkeit]] durch Meditation gezielt [[Beeinflussung|beeinflussen]] lassen, meint Davidson, also durch rein [[mental]]e Arbeit. &#039;&#039;„Die Verschaltungen in unserem Gehirn sind nicht [[fixieren|fixiert]]. Es muss also niemand als der [[Ende|enden]], der er heute ist.&amp;quot;&#039;&#039; Daran hatte Matthieu Ricard schon vor seinem Besuch in Madison keine Zweifel: „Meditation heißt nicht, unter einem Mangobaum zu sitzen und eine nette Zeit zu haben.“ Es sei alles andere als [[Entspannung]]. „Es geht um tiefe [[Veränderung]]en deines [[Sein]]s. Auf lange Sicht wird man eine andere Person“, sagt er. Auch Hirnforscher, die dem Spirituellen nur wenig zugeneigt sind, müssen ihm wohl langsam [[Recht]] geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
*[[Shiva#Shivas_Segen|Shivas Segen]]&lt;br /&gt;
*[[Anandamayi_Ma#G.C3.B6ttinnen-Meditation|Göttinnen-Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Yogi_Nils#Sch.C3.BCttelmeditation|Schüttelmeditation]]&lt;br /&gt;
*[[Yogi_Nils#Yoga-Walking|Geh-Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Toleranz#Die_f.C3.BCnf_Suchenden|Die fünf Suchenden (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p250_Konzentration-und-Meditation/ Swami Sivananda: Konzentration und Meditation]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p58_Meditation-und-Mantras/ Swami Vishnu-devananda: Meditation und Mantras, Sivananda Yoga Vedanta Zentrum]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p260_Die-Yogaweisheit-des-Patanjali-fuer-Menschen-von-Heute/ Sukadev Bretz: Die Yoga-Weisheit des Patanjali für Menschen von heute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/category/podcast/meditationsanleitung/ Meditation Anleitung als mp3 Audio]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation - viele Infos, Anleitungen und Tipss]&lt;br /&gt;
* [http://mein.yoga-vidya.de/profile/Meditation Video und Audio Anleitungen zu Meditation]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikiversity.org/wiki/Meditation Meditation (Wikiversity)]&lt;br /&gt;
*[http://knol.google.com/k/yoga-und-meditation-basis-%C3%BCbungen Yoga und Meditation Basis-Übungen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/video/video/listTagged?tag=vidya-meditation Videos mit Meditation Anleitungen]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/category/podcast/meditationsanleitung/ Meditation Anleitungen als Audio mp3]&lt;br /&gt;
* [http://www.sivanandaonline.org/ Divine Life Society - Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Neuro Experiment: Mönche in der Matgnetröhre]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/wie-lerne-ich-yoga/yoga-meditation-einfuehrungsseminar/ Yoga und Meditation Einführung Seminare]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/nc/seminar-uebersicht/nach-interessengebiet/thema/schweigeseminare/ Meditation Schweige-Seminare]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/meditationskursleiter-ausbildung/ Meditation Kursleiter Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/therapie-aus-weiterbildung/meditationstherapie/ Meditationstherapie Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/spezielle-ausbildung/yoga-vidya-meditationslehrer/ Meditationslehrer Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Videos==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hbwTvZFIkIg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Sakshi Bhav-Meditation mit Shivakami===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-psychologie.podspot.de/files/Sakshi_Bhav_Meditation.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Aktiviere deine Energien und dehne deine Bewusstheit aus===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/Meditation_Ausdehnung_der_Bewusstheit.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bhakti Yoga Meditation: Die göttliche Gegenwart erfahren===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/Meditation_Goettliche_Gegenwart.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Wortlose Bewusstheit: Alles ist wahrhaftig Brahman===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/Meditation_Wortlose_Bewusstheit_Alles_ist_wahrhaftig_Brahman.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeits-Meditation: Beobachte und löse dich vom Beobachtbaren===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/Meditation_Beobachten_dann_Loesen.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurze Beobachtungs-Meditation – auch für den Alltag===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/Meditation_Beobachten_Satchidananda_erfahren.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Atem-Meditation: Konzentration zwischen die Augenbrauen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/82_Atem-Meditation-Augenbrauen.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Blitzentspannung Atembeobachtung Oberlippen – Meditation===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/81_Blitzentspannung-Atembeobachtung-Oberlippen.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mantra-Meditation in 6 Schritten===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/Mantra-Meditation-in-6-Schritten.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurze Shiva-Shakti-Meditation===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/kurze-shiva-shakti-meditation.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitsmeditation auf den Atem 4-4===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-psychologie.podspot.de/files/Achtsamkeitsmeditation_fuer_den_Atem_4-4.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sahasrara Chakra Erd-Himmels-Meditation===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/201_Sahasrara-Chakra_Erde-Himmels-Meditation.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitsmeditation auf den Atem 3-4===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-psychologie.podspot.de/files/Achtsamkeitsmeditation_fuer_den_Atem_3-4.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rosen-Meditation im Sahasrara Chakra===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/200_Sahasrara-Chakra_Lotos-Meditation.mp3&amp;lt;mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitsmeditation fuer den Atem 2-4===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-psychologie.podspot.de/files/Achtsamkeitsmeditation_fuer_den_Atem_2-4.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phantasiereise zu Lakshmi===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/207_Tiefenentspannung_Phantasiereise_zu_Lakshmi.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitsmeditation für den Körper 1-4===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-psychologie.podspot.de/files/Achtsamkeitsmeditation_fuer_den_Koerper1-4.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sahasrara Chakra Segens-Meditation===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/199_Sahasrara-Chakra_Segens-Meditation.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;br /&gt;
{{strf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
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	<entry>
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		<title>Meditation</title>
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		<updated>2013-02-23T15:07:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Mönche in der Magnetröhre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:ClematisBuddha.png|right|300px]]&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Meditation&#039;&#039;&#039; geht es darum, &amp;quot;die Gedanken zur Ruhe zu bringen.&amp;quot; Der Zustand in der Meditation lässt sich nur schwer erklären und muss [[selbst]] erfahren werden. Er ist ähnlich dem Tiefschlafen, nur dass der [[Körper]] und [[Geist]] wach sind. Meditationstechniken wurden in vielen Kulturkreisen entwickelt. Aus medizinischer Sicht sind sie sinnvoll, um Alltagsstress und Hektik abzubauen und zur inneren Ruhe zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist der Schlüssel für Positivität, inneren [[Frieden]],  [[Kreativität]] und [[Lebensfreude]]. Sie ist jedem geduldig Übenden zugängig. Schon 10-15 Minuten täglicher Übung erschließen die inneren Quellen ungeahnter [[Kraft]] und verhelfen dir zu [[Ruhe]] und [[Gleichgewicht]].  In dem meditativen Zustand gehen die Gehirnwellen in den sogenannten „Alpha“ Modus und du kannst dich ganz bewusst für dein höheres [[Selbst]] öffnen. Dadurch, dass du an dieser Ausbildung teilnimmst hast du den ersten Schritt in ein freudevolleres Leben getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort Meditation kommt von lat. „medias“ (Mitte) und/oder vom lat. „meditatio“ (Nachsinnen, in [[Gedanke]]n vertieft sein). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können dadurch tiefere Einblicke in das eigene [[Selbst]] erhalten. Wir sind es gewohnt ständig zu denken, ähnlich wie ein [[See]], dessen Wellen immer in Bewegung sind. So erscheint es fast unmöglich, in uns hineinzuspüren. Erst wenn die Wellen ruhig sind, können wir tiefer  hineinschauen. Das Wort &amp;quot;Meditation&amp;quot; ([[Sanskrit]]: dhyāna &#039;&#039;n.&#039;&#039; &amp;quot;Meditation, Versenkung, Nachsinnen&amp;quot;) kommt aus dem Lateinischen und bedeutet &#039;&#039;Nachsinnen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxis==&lt;br /&gt;
Am sinnvollsten gilt zur Meditation immer den gleichen [[Meditationsraum|Ort]] und die gleiche [[Zeit]] wählen. Die beste Zeit ist morgens und abends (der Geist ist dann noch ruhig). Täglich üben und langsam die Meditationszeiten verlängern. Sitzhaltung: Eine bequeme Stellung mit geradem Rücken einnehmen. Den Rücken nicht anlehnen. Gekreuzte Beine sind energetisch hilfreich. Hände auf Oberschenkel/Knie ablegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meditation&#039;&#039; zu Hause: Eine eigene Meditationsecke zu Hause einrichten. Es sollte während der Meditation ruhig sein. Eine feste Zeit festlegen. Mit zehn Minuten anfangen und langsam auf eine halbe Stunde steigern, wenn nötig den Wecker stellen. Bewusst den Atem zur Ruhe kommen lassen. Aufmerksamkeit bewusst nach innen ziehen, Sinneseindrücke in den Hintergrund treten lassen, Augen schließen. Den Geist um Ruhe bitten. (Das kann nicht erzwungen werden.) Einen inneren Konzentrationspunkt wählen ([[Herz]] oder Punkt zwischen Augenbrauen). Den Geist auf ein Objekt richten (Atem, [[Mantra]], Bild). Hindernisse in der Meditation: unruhige Gedanken, körperliche Schmerzen, geistige Widerstände.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im uralten klassischen [[Yoga]] unterstützen verschiedene Körperhaltungen und -übungen, Atemtechniken, sowie [[Fasten]] und andere Arten der [[Askese]]  die Meditation.  Lange ruhig bewegungslos gehaltene [[Asana]]s sind bereits meditativ. Auch z. B [[Tai-Chi]] und meditative Kampfkünste können Gegenstand und Vehikel sein: Besonders in den taoistischen Tradition der inneren Kampfkünste (z. B. Taijiquan) spielt der meditative Aspekt eine große Rolle. In manchen Stilen tritt der kämpferische Ursprung fast völlig zurück. In vielen der äußeren Kampfkünsten (z.B. [[Aikido]], [[Karate]], [[Judo]] und auch [[Kinomichi]]) werden ebenfalls meditative Praktiken geübt. Daneben gibt es den meditativen [[Tanz]], [[Prozession|meditatives Gehen]]....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditationsarten==&lt;br /&gt;
Es gibt sehr viele verschiedene Meditationsarten und alle haben ihre Berechtigung. Einige Beispiele:&lt;br /&gt;
#[[Einfache Mantrameditation]]&lt;br /&gt;
#[[Tratak]] (Kerzenmeditation)&lt;br /&gt;
#[[Ausdehnungsmeditation]]&lt;br /&gt;
#[[Energiemeditation]]&lt;br /&gt;
#[[Kombinierte Mantrameditation]]&lt;br /&gt;
#[[Eigenschaftsmeditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkungen==&lt;br /&gt;
#Reduziert [[Stress]] und Bluthochdruck&lt;br /&gt;
#Macht leistungsfähiger und erhöht das Konzentrationsvermögen&lt;br /&gt;
#Stärkt das Selbstwertgefühl, fördert die innere Ruhe und [[Harmonie]]  sowie die [[Gelassenheit]] im Alltag.&lt;br /&gt;
#Erfahrung der [[Einheit]], Harmonie und [[Frieden]]&lt;br /&gt;
#Ein Gefühl des Wohlwollens für alle Lebewesen stellt sich ein&lt;br /&gt;
#Wohltuende Leichtigkeit stellt sich ein&lt;br /&gt;
#Das Empfinden reiner Gegenwart wird erfahrbar&lt;br /&gt;
#Entzückung entsteht&lt;br /&gt;
#Harmonie mit der Natur wird bewusst &lt;br /&gt;
#[[Freude]] an reiner Präsents&lt;br /&gt;
#kein spezielles Erlebnis&lt;br /&gt;
#Der Wunsch anderen zu helfen entfacht &lt;br /&gt;
#Ein allgemeines Wohlbefinden breitet sich aus&lt;br /&gt;
#Lücken werden als Freude empfunden&lt;br /&gt;
#man hat das Gefühl in einem unendlichen Raum zu sein&lt;br /&gt;
#die segensreiche Erfahrung das Atmens völlig neu entdeckt zu haben&lt;br /&gt;
#in der Wirbelsäule war eine [[Energie]] zu spüren&lt;br /&gt;
#das Empfinden einer höheren und liebenden Macht&lt;br /&gt;
#Verbundenheit mit allen Wesen wird erfahrbar&lt;br /&gt;
#Es wächst die Bereitschaft loszulassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation für Anfänger==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bangalore Shiva.jpg|thumb|300px|Shiva als Meditationsvorbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schwierig, die Meditation nach einer schriftlichen Anleitung zu erlernen. Am besten lernt man sie in einer Gruppe oder durch ein Video. Wir werden hier gemeinsam eine einfache Meditation für Anfänger entwickeln. Das Ziel ist eine einfache Meditation, die etwa fünf Minuten dauert und im Alltag hilfreich ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
#Gedankenstopp: Stoppe eine Minute alle Gedanken. Wenn Gedanken kommen, schiebe sie immer wieder weg. Beobachte, wie du langsam innerlich ruhiger wirst.&lt;br /&gt;
#Verweile: Entspanne dich und verweile eine Minute in der Meditation. Die Gedanken dürfen kommen und gehen, wie sie wollen.   &lt;br /&gt;
#Mantra: Denke mehrmals (5-10 Mal) das Mantra &amp;quot;Om&amp;quot; im Kopf, im Brustkorb, im Bauch, in den Beinen, in den Füßen, in der Erde und dann im ganzen Kosmos: &amp;quot;Om Shanti, Om Frieden ...&amp;quot; &lt;br /&gt;
#Entspannung: Entspanne dich eine Minute. Jetzt entsteht Wohlgefühl in dir.&lt;br /&gt;
#Bewegen: Bewege deine Füße und Hände. Strecke und räkle dich. Sei wieder da. Finde einen positiven Satz. &amp;quot;Mein positiver Satz ist ... (Mit Optimismus voran).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation als Weg der Selbstbesinnung und [[Selbsterkenntnis]]==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakshmi.jpg|thumb|300px|Die Göttin unserer inneren Weisheit]]&lt;br /&gt;
In der Meditation haben wir Zugriff auf unser Unterbewusstsein. Wir können es durch meditative Fragen erforschen und herausfinden, wer wir wirklich sind und was wir wirklich wollen. Zuerst bringen wir uns in eine meditative Stimmung, und dann stellen wir unserem Unterbewusstsein (unserer inneren Stimme der [[Weisheit]]) eine Frage. Die Antwort taucht dann von alleine in uns auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Wir atmen tief in den Bauch. Alle Gedanken kommen langsam zur Ruhe. Wir spüren Frieden in uns. Wir entspannen uns. Vor unserem geistigen Auge taucht eine schöne Insel auf. Sie ist von einem großen Meer umgeben. Das Wasser plätschert sanft am Strand. In der Mitte der Insel erhebt sich ein großer Berg. Seine Hänge sind mit würzig riechenden Sträuchern bewachsen. Oben auf dem Berg steht ein Tempel. Es ist der Tempel deiner inneren Weisheit.&lt;br /&gt;
#Du gehst den Weg vom Strand hinauf zum Tempel. Wie sieht dein Tempel aus? Du trittst durch die Tür ein. Im Tempel ist es halbdunkel und sehr ruhig. In der Mitte sitzt auf einem Thron eine weise Frau oder ein weiser Mann. Es ist die Verkörperung deiner eigenen inneren Weisheit. Wen siehst du in deinem Tempel? Einen Meister, eine Göttin, eine weise Frau, dich selbst? Die höchste Weisheit steht über allen Formen. Sie kann sich durch alle Formen ausdrücken.&lt;br /&gt;
#Du kannst jetzt deinem Weisheitswesen eine Frage stellen. Denke über dein Leben nach. Welche Erfahrungen hast du in deinem Leben gemacht? Wie ist deine momentane Situation? Was sind deine Ziele? Wie stellst du dir deine Zukunft vor? Was ist dein Lebensplan? Was ist dein Weg eines weisen Lebens? Besinne dich auf deine Lebensziele, deine Aufgabe und deinen Weg. &lt;br /&gt;
#Stelle deine Frage. Meditiere über die Frage, bis du deinen Weg ganz klar siehst. Horche innerlich auf die Antwort. Finde deinen Siegerweg. Was sagt dir deine innere Weisheit? Was antwortet dir dein Weisheitswesen? Lass die Antwort in dir wirken. Formuliere einen positiven Satz. Denke die Antwort mehrmals als [[Mantra]].&lt;br /&gt;
#Stoppe eine Minute alle Gedanken. Verweile danach einige Minuten in der Meditation. Gedanken und Gefühle dürfen jetzt kommen wie sie wollen. Vielleicht möchtest du noch etwas nachdenken? Vielleicht fallen dir einige gute Gedanken ein? Kehre aus der Meditation zurück, wenn dafür die richtige Zeit ist. Geh auf deine Art konsequent deinen Weg der Wahrheit und Weisheit. Geh optimistisch in deine Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorübungen vor der Meditation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorübungen im Stehen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Uddhiyana Bandha&#039;&#039;&#039;: Aufrecht stehen. Vollständig ausatmen, Knie leicht beugen, mit [[Hand|Händen]] das Gewicht auf die [[Knie]] geben, [[Bauch]] hineinziehen. Mit leeren [[Lunge]]n den [[Atem]] solange anhalten, wie es bequem ist. Dann Bauch nach vorne lassen und einatmen. Zwischenatmen. 2-4 Mal wiederholen. Am besten morgens nach dem Aufstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Agni Sara&#039;&#039;&#039;: Wie bei [[Uddhiyana Bandha]] anfangen. Nach dem Ausatmen mit leeren Lungen Bauch nach vorne und zurückgeben. Solange machen wie möglich, dann Bauch nach vorne geben und einatmen. 2-4 Runden machen. Am besten direkt im Anschluss an Uddhiyana Bandha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Gorilla&#039;&#039;&#039;: Vollständig einatmen. Dann Luft anhalten, Brustkorb ausdehnen. Mit [[Finger]]n auf Brustkorb trommeln. Dann [[Lippe]]n schürzen und durch [[Mund]] stoßweise ausatmen, bis Lungen leer. Dann Uddhiyana Bandha (Bauch einziehen) solange wie bequem. Wieder vollständig einatmen und wiederholen. Beim zweiten Mal mit Handflächen auf dem Brustkorb trommeln, beim dritten Mal mit den Fäusten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorübungen im Sitzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Aufladeübung (im Stehen)&#039;&#039;&#039;: Füße hüftbreit auseinander, Fußinnenseiten parallel, Knie leicht gebeugt, Lenden-[[wirbelsäule]] ganz aufgerichtet, [[Becken]] gekippt. Hände über Kreuz oberhalb des [[Nabel]]s. Einatmen, Handfläche nach außen und oben und die Arme heben bis über den Kopf. Dabei die Knie ausstrecken. Stelle Dir dabei vor, dass Du beim Einatmen [[Energie]] aufnimmst. Anhalten, Hände falten und nach links und nach rechts beugen. Stelle Dir vor, dass Du die Energie im Körper verteilst. Ausatmen, Handflächen nach unten geben. Dabei leicht die Knie beugen. Stelle dir dabei vor, dass du die Energie in alle Richtungen weiter gibst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variationen: Beim Einatmen [[Mula Bandha]] und [[Ujjayi]] Atmung. Beim Anhalten Mula Bandha. Beim Ausatmen ohne Mula Bandha aber mit Ujjayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorübungen im Sitzen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pranayama]] vor der [[Meditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kapalabhati&#039;&#039;&#039;: Mit gekreuzten Beinen hinsetzen. Wichtig: [[Rücken]] gerade, [[Nacken]] gerade. Schnell mit dem Bauch ein- und ausatmen (Einatmung entspannt und 3x solange wie Ausatmung). Anfangs 20-30 Mal atmen, später bis auf 200 steigerbar. Anschließend zwei tiefe Atemzüge, dann die Luft anhalten (Lungen zu 75% gefüllt). Ausatmen, wenn es unbequem wird. 3-5 Runden machen. Beim Anhalten kann Mula Bandha angewendet werden (kein [[Jalandhara Bandha]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wechselatmung&#039;&#039;&#039;:  Nasenlöcher abwechselnd mit rechtem Daumen und Ringfinger schließen. Links einatmen, Atem anhalten, rechts ausatmen, rechts einatmen, anhalten, links ausatmen = eine Runde. Anfänger: Verhältnis Einatmen: Anhalten: Ausatmen = 1:1:2; Fortgeschrittene Anfänger 1:2:2; Mittelstufe und Fortgeschrittene 1:4:2. Konzentration auf Reinigung der [[Nadi]]s oder [[Ajna Chakra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Swami Sivananda]] über Meditation==&lt;br /&gt;
===Die Zeichen des Fortschrittes auf dem Weg der Meditation===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ziel der Meditation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel des Lebens ist das Erreichen der endgültigen Seeligkeit, auch [[MOKSHA]] genannt.&lt;br /&gt;
Moksha kann erreicht werden durch ständige Meditation mit einem reinen Herzen, selbstlosem Dienst, [[Japa]], usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist der einzig wahre Königsweg zum Erreichen des Seelenheils. Meditation vertreibt alle Schmerzen, Leiden und Sorgen. Meditation zerstört alle Gründe für Kummer. Meditation öffnet den Blick für das Einssein. Meditation  ruft das Gefühl von Einheit hervor. Meditation ist ein Ballon oder Flugzeug, welches dem [[Aspirant]]en hilft, sich emporzuheben in den Bereich der ewigen Wonne, des andauernden Friedens und der unsterblichen Freude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirklichkeit oder [[Brahman]] können vom Menschen wahrgenommen werden. Viele haben Selbstwahrnehmung erreicht. Viele sind in den Genuss des [[Nirvikalpa Samadhi]] gekommen. [[Shankara]], [[Dattatreya]], [[Mansoor]], [[Shams Tabriez]], [[Jesus]], [[Buddha]] werden alle wahrgenommen als Seelen, die die Wahrheit oder kosmische Vision direkt wahrnehmen können.&lt;br /&gt;
Aber jemand mit diesem Wissen kann es nicht anderen kommunizieren. Nicht einmal das Wissen, welches durch die fünf Sinne, die wir alle habe, erreicht wird, ist anderen kommunizierbar. Man kann jemandem, der Süßigkeiten nie probiert hat, nicht deren Geschmack erklären. Man kann einem Blinden die Farben nicht beschreiben. Alles, was ein Lehrer tun kann, ist, seinem Schüler die Methode zu erklären, wie man die Wahrheit erkennen kann oder den Weg, der zur Entfaltung der intuitiven Fähigkeiten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeichen auf dem Weg der Meditation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sind die Zeichen, die verdeutlichen, dass Du in der Meditation wächst und Gott näher kommst. Die Welt wird keine Anziehungskraft auf Dich ausüben. Sinnliche Dinge verführen Dich nicht. Du wirst ohne Verlangen und Furcht, und ohne die Worte „ich“ und „mein“ sein.[[ Deha-Dhyasa]] oder die [[Anhaftung]] an den eigenen Körper wird schwinden. Du wirst Dich lösen von Formulierungen wie „sie ist meine Frau“, „er ist mein Sohn“ oder „das ist mein Haus“. Du wirst spüren, dass all das Erscheinungsformen des Herrn sind. Du wirst Gott in allem erblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Körper und Verstand werden leicht werden. Du wirst immer fröhlich sein. Der Name des Herrn wird immer auf Deinen Lippen sein. Der Geist wird sich an den Lotus-Füßen des Herrn verankern. In ihm wird das Bild des Herrn fortwährend entstehen und er wird es immer sehen. Du wirst [[Sattwa]] oder Reinheit spüren; Licht, Wonne, Wissen und Liebe fließen unablässig vom Herrn zu Dir und füllen Dein Herz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst kein Körperbewusstsein haben. Und wenn doch, dann in der Form von [[Samskara]] oder einer verstandesmäßigen Beibehaltung. Der Trinker wird nicht das Bewusstsein haben, dass sein Körper in Stoff gehüllt ist. Er wird vielleicht spüren, dass etwas locker von seinem Körper hängt. So wird Dein Körpergefühl sein. Du wirst fühlen, dass etwas an Dir haftet wie ein lockeres Tuch oder Schuhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sexualität wird dich nicht interessieren. Frauen sind für Dich Erscheinungsformen des Herrn. Geld und Gold werden wie Steine für Dich sein. Du wirst große Liebe für alles Lebendige fühlen. Du wirst frei sein von Lust, Gier, Zorn, Eifersucht, Stolz, Täuschung usw. Dein Geist wird friedlich sein, auch wenn Leute Dich beleidigen, Dich schlagen oder verfolgen. Der Grund, warum Du nicht verstört darüber bist, ist, dass du große spirituelle Stärke vom Herrn bekommst. Schmerz oder Vergnügen, Erfolg oder Misserfolg, Ehre oder Schmach, Respekt oder Respektlosigkeit, Gewinnen oder Verlieren sind für Dich alle gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar im Traum wirst Du mit dem Herrn in Verbindung stehen. Du wirst keine weltlichen Bilder erblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst anfangs mit dem Herrn sprechen. Du wirst in körperlich sehen. Sobald Deine Bewusstheit kosmisch wird, wird die Konversation aufhören. Du wirst die Sprache der Stille du die Sprache des Herzens genießen. Aus [[Vaikhari]], der klingenden Sprache, wirst Du Dich entwickeln zu [[Madhyama]], [[Pasyanti]] und [[Para]], den subtilen Formen der Klänge und auf lange Sicht gesehen wirst Du im klanglosen [[Omkara]] oder im klaglosen [[Brahman]] ruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachlichkeit, Urteilsvermögen, Gelassenheit, Selbstbeherrschung, das Ausgerichtetsein des Geistes auf einen Punkt, [[Ahimsa]], [[Satya]], Reinheit, Tapferkeit, Geduld, Vergebung, Abwesenheit von Wut, der Geist des Dienens, Aufopferung, Liebe für alle und alles werden Deine gewohnheitsmäßigen Eigenschaften sein. Du wirst ein kosmischer Freund und Wohltäter sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Meditation hast Du keine Vorstellung von Zeit. Du wirst kein Geräusch hören. Du wirst die Umgebung nicht wahrnehmen. Du wirst deinen Namen und alle Beziehungen mit anderen vergessen. Du wirst den perfekten Frieden und die perfekte Glückseligkeit genießen. Allmählich wirst Du in den Zustand von Samadhi gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was ist Samadhi?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Samadhi]] ist nicht zu beschreiben.&lt;br /&gt;
Es ist jenseits dessen, was der Geist oder die Sprache erfassen können. In Samadhi oder dem überbewussten Zustand verliert der Meditierende seine Individualität und wird identisch mit dem höchsten Selbst. Er wird die Verkörperung von Glückseligkeit, Frieden und Wissen. Nur so viel kann gesagt werden. Du musst dies alles selbst erfahren durch fortwährende Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeichen, dass du Samadhi erreicht hast&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zufriedenheit, ein ruhiger Gemütszustand, Heiterkeit, das Nachlassen der Ausscheidungen, eine angenehme Stimme, Eifer und Beständigkeit beim Praktizieren der Meditation, Abscheu vor weltlichem Reichtum oder Erfolg oder Gesellschaft, das Verlangen, allein in einem stillen Raum oder in der Abgeschiedenheit zu sein, Verlangen, mit [[Sadhu]]s oder [[Sannyasin]]s zusammenzusein, [[Ekagrata]] oder das Ausgerichtetsein des Geistes auf nur einen Punkt sind einige der Zeichen, die deutlich machen, dass man Fortschritte macht in Sachen Reinheit und auf dem spirituellen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wirst diverse [[Anahata-Klänge]] hören, so wie den Klang einer Glocke, einer Pauke, Donner, einer Muschel oder Flöte oder dem Summen einer Biene während der Meditation. Der Geist kann sich daran festmachen. Auch das wird zu Samadhi führen. Du wirst verschiedener Farben und Lichter während der Meditation gewahr werden. Das ist nicht das Ziel. Du musst Deine Seele einschmelzen lassen in die Quelle dieser Lichter und Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vedanta und Visionen in der Meditation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schüler des [[Vedanta]]-Weges ignoriert diese Farben und Lichter. Er meditiert über die Bedeutung des [[Mantra]]s der [[Upanishaden]] indem er alle Formen verneint. „Die Sonne scheint dort nicht, noch der Mond und die Sterne, noch scheint dieser Blitz und ebenso wenig dieses Feuer. Scheint ER, scheint alles nach IHM, all das scheint durch SEIN Licht.“&lt;br /&gt;
Der Schüler meditiert außerdem folgendermaßen: „Dieser Wind bläst dort nicht. Dieses Feuer brennt dort nicht. Es gibt weder Geist noch [[Prana]] im gleichartigen Wesentlichen.“ „[[Asabda]] (klanglos), [[Asparsa]] (ohne Berührung), [[Aghanda]] (geruchlos), [[Aprana]] (ohne Prana), [[Amama]] (ohne Denken), [[Atindriya]] (jenseits der Sinne), [[Adrishya]] (nicht erkennbar mit dem körperlichen Auge) - Chidanandarupah Sivoham, Sivoham. Ich bin glückseeliger [[Shiva]], Ich bin glückseeliger Shiva.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Copyright dieses Abschnitts bei der [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zwanzig Hinweise für die Meditation===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus dem Buch &#039;&#039;Die Botschaft&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Habe einen besonderen verschließbaren Raum für die Meditation. Erlaube niemals irgend jemandem, diesen Raum zu betreten. Brenne dort Weihrauch. Wasche deine Füße, bevor du diesen Raum betrittst.&lt;br /&gt;
#Ziehe dich in einen ruhigen Platz oder einen Raum zurück, wo du nicht befürchten musst, gestört zu werden, sodaß dein Geist sich sicher fühlen und ausruhen kann. Natürlich können nicht immer ideale Bedingungen geschaffen werden, aber auch dann solltest du doch das Möglichste tun. Du solltest allein sein, du selbst in Verbindung mit [[Gott]] oder [[Brahman]].&lt;br /&gt;
#Stehe früh um 4 Uhr auf ([[Brahmamuhurta]]) und meditiere von 4-6 Uhr. Halte eine andere Sitzung abends von 19-20 Uhr.&lt;br /&gt;
#Stelle ein Bild von deinem [[Ishta]] (dem Gott deiner Religion) in diesem Raum auf, desgleichen einige religiöse Bücher, die [[Bhagavad Gita|Gita]], die [[Upanishaden]], das [[Yoga Vasishta]], das [[Bhagavata]] usw. Sitze im [[Asana]] vor dem Bild deines Ischta.&lt;br /&gt;
#Sitze in [[Padma]], [[Siddha]], [[Sukha]] oder [[Swastika Asana]]. Halte [[Kopf]], Nacken und Rumpf in gerader Linie. Beuge dich weder nach vorn noch nach hinten.&lt;br /&gt;
#Schließe die Augen und konzentriere dich leicht auf den Raum zwischen den Augenbrauen, den [[Trikuti]]. Falte die Hände.&lt;br /&gt;
#Kämpfe nie mit den [[Gedanke]]n. Wende bei der [[Konzentration]] keinerlei Gewalt an. Lockere alle Muskeln und [[Nerven]]. Lockere das [[Gehirn]]. Denke still an deinen Ischta. Wiederhole langsam mit Andacht und Verständnis dein [[Guru]] [[Mantra]] ([[Bhava]]). Beruhige die sprudelnden Gedanken und bringe sie zum Schweigen.&lt;br /&gt;
#Mache keine heftigen Anstrengungen, die Gedanken zu beherrschen, sondern überlasse sie eher eine Weile sich selbst, bis ihre Wirkung erschöpft ist. Sie werden die Gelegenheit wahrnehmen und zuerst wie ein wildgewordener Affe herumhüpfen, bis sie allmählich niedersinken und dann auf deine Befehle warten. Es kann eine Weile dauern, bis der Gedankenstrom gezähmt ist, aber bei jedem neuen Versuch wird es kürzere Zeit in Anspruch nehmen.&lt;br /&gt;
#Saguna und [[Nirguna Dhyana]]: [[Saguna Dhyana]] nennt man das Meditieren über einen Namen und eine bestimmte Form Gottes. Das ist die konkrete Meditation. Meditiere über irgend eine dir angenehme Form Gottes und wiederhole seinen Namen im [[Geist]]. Das ist Saguna Dhyana. Oder wiederhole OM im Geist und meditiere über abstrakte Ideen wie Unendlichkeit, Ewigkeit, Reinheit, [[Gewissenhaftigkeit]], [[Wahrhaftigkeit]], [[Glückseligkeit]] usw., indem du diese Begriffe mit deinem [[Selbst]] verbindest. Das ist Nirguna Dhyana. Halte dich an eine Methode. Im Anfangsstadium ist für die meisten Menschen nur Saguna Dhyana angemessen.&lt;br /&gt;
#Ziehe immer wieder die Gedanken von den weltlichen Dingen ab, wenn sie vom [[Lakshya]] (Hauptpunkt der Konzentration) abschweifen und bringe sie wieder dahin zurück. Diese Art von Kampf wird einige Monate andauern.&lt;br /&gt;
#Wenn du dich beim Meditieren auf [[Krishna]] konzentrierst, so behalte im Anfang sein Bild vor dir. Starre ständig darauf, ohne mit den Augenlidern zu zwinkern. Betrachte zuerst seine Füße, dann das gelbseidene Gewand, dann den Schmuck um seinen Hals, dann sein Gesicht, die Ohrringe, die mit Diamanten besetzte Krone auf seinem Haupt, sodann seine Armringe und Armbänder. Dann seine Muschel, sein Zepter, den Diskus (Wurfscheibe) und die [[Lotosblume]]. Alsdann blicke wieder auf die Füße. Und nun gehe noch einmal den ganzen Weg durch. Tue das eine halbe Stunde lang immer wieder. Wenn du dich müde fühlst, so schaue für eine Weile ständig nur auf das Gesicht. Übe das drei Monate lang.&lt;br /&gt;
#Dann schließe deine Augen und schaue im Geist das Bild und lass den Geist in die verschiedenen Teile wandern, genau wie du es vorher mit den Augen tatest. &lt;br /&gt;
#Du kannst mit der Meditation die Vorstellung von den Eigenschaften Gottes verbinden, wie Allmacht, Allwissenheit, Reinheit, Vollkommenheit usw.&lt;br /&gt;
#Wenn böse Gedanken deinen Geist befallen, so gebrauche nicht deine [[Willenskraft]], um sie zu vertreiben. Du verlierst dadurch nur deine [[Energie]]. Du wirst deinen Willen belasten und dich ermüden. Je größere Anstrengungen du machst, desto mehr kommen die bösen Gedanken, und zwar mit doppelter Stärke. Sie kommen immer schneller. Und sie werden auch immer mächtiger. Sei gleichgültig dem gegenüber. Bewahre die Ruhe. Sie werden bald verschwinden. Also ersetze sie durch gute Gegengedanken ([[Pratipaksha]] [[Bhavana]] Methode des gegensätzlichen Denkens). Oder denke immer wieder nachdrücklich an das Bild Gottes oder das Mantra. Oder bete.&lt;br /&gt;
#Niemals lass einen Tag vergehen, ohne zu meditieren. Verfahre systematisch und regelmäßig. Nimm reine, sattwige Nahrung zu dir. Früchte und [[Milch]] werden es dir erleichtern, die Gedankenstrahlen in einem Brennpunkt zusammenzufassen. Verzichte auf Fleisch, Fisch, Eier, Rauchen, geistige Getränke usw.&lt;br /&gt;
#Gieße kaltes Wasser über dein Gesicht, um die Schläfrigkeit zu vertreiben. Stehe für 15 Minuten auf. Binde ein Büschel Haare auf deinem Kopf mit einem Stück Schnur an einen Nagel, der darüber ist. Sobald du zu dösen beginnst und zusammensinkst, wird die Schnur dich hochziehen und dadurch wecken. Sie wird die Rolle der Mutter übernehmen. Oder lehne dich für 10 Minuten auf eine  improvisierte Schaukel und bewege dich hin und her. Mache 10 oder 20 milde [[Kumbhaka]]s (Pranayama, Atemanhalten). Mache [[Sirshasana]] und [[Mayurasana]]. Zum Nachtessen nimm nur Milch und Früchte. Dadurch wirst du gut schlafen können.&lt;br /&gt;
#Sei sorgfältig in der Auswahl deiner Gefährten. Gib es auf, an Schwätzereien teilzunehmen. Rede wenig. Übe täglich zwei Stunden [[Mauna]]. Mische dich nicht unter unerwünschte Personen. Lese gute, inspirierende religiöse Bücher. (Wenn du keine positive gute Gesellschaft findest, so bedeutet das negative gute Gesellschaft). Habe [[Satsanga]] (Umgang mit Weisen). Alles das sind Hilfsmittel für die [[Meditation]].&lt;br /&gt;
#Erschüttere nicht den Körper. Erhalte ihn so fest wie einen Felsen. Atme langsam. Kratze nicht den Körper bei jeder Gelegenheit. Habe die richtige geistige Einstellung, die dein [[Guru]] dich lehrt.&lt;br /&gt;
#Mache keine Konzentrationsübungen, wenn dein Geist müde und abgespannt ist. Ruhe dich alsdann ein wenig aus.&lt;br /&gt;
#Wenn der Geist ausschließlich von ein und demselben Gedanken beschäftigt ist, so wird er in einen tätigen physischen oder mentalen (innerlichen) Zustand versetzt. Wenn du also deinen Geist einzig und allein mit dem Gedanken an Gott erfüllst, so gelangst du sehr schnell zu [[Nirvikalpa Samadhi]] (höchste Ekstase, in der Subjekt und Objekt eins werden). Darum bemühe dich mit rechtem Ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mönche in der Magnetröhre==&lt;br /&gt;
Artikel aus dem Yoga Vidya Journal Nr. 15 vom Frühjahr 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der [[Dalai Lama]] höchstpersönlich hat drei seiner besten Mönche in die USA geschickt. Hier meditieren sie für [[Wissenschaftler]]. Die wollen ((Forschung|erforschen]], wie regelmäßige [[Reisen]] ins [[Innere]] das [[Gehirn]] verändern. So erhoffen sich die [[Forscher]] [[Klarheit]] über die [[Art]], wie der Mensch [[Gedanke|denkt]] und [[Gefühlefühlt]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddhistische Mönche lieferten den US-Wissenschaftlern den [[Beweis]]: tatsächlich [[Veränderung|verändern]] sich die [[Hirnströme]] durch regelmäßige Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enge [[Röhre]] eines lärmenden Magnetresonanztomographen ist wohl einer der seltsamsten Orte, an denen Mathieu Ricard je versucht hat, seinen [[Geist]] in den [[Zustand]] des &amp;quot;vorbehaltlosen [[Mitgefühl]]s&amp;quot; zu versetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gut, dass er bei dieser Meditationsform auf gut 30 Jahre [[Erfahrung]] zurückgreifen kann. Eigentlich ist Ricard Mönch am [[Shechen-Kloster]] in Katmandu. Und zur [[Versuch]]sperson in Richard [[Davidson]]s Hirnforschungs[[Labor|labor]] wurde er auf Geheiß des Dalai Lama höchstpersönlich. Insgesamt acht Mönche aus seinem engsten Kreis entsandte das [[spirituelle]] [[Oberhaupt]] des [[Tibet|tibetischen]] [[Buddhismus]] an die University of Wisconsin in Madison - alles Meditationsprofis mit mindestens 10.000 Stunden [[Praxis]]. Sie sollten dem Neuropsychologen Davidson herausfinden helfen, was das Gehirn im [[Moment]] der spirituellen [[Einkehr]] so treibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Keine Überraschung für den Dalai Lama&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage beschäftigt auch Ulrich [[Ott]]. „Die Neurophysiologie der [[Erleuchtung]] aufzuklären, ist eine &amp;quot;[[Faszination|faszinierend]]e [[Idee]]&amp;quot;, meint der Psychologe von der Universität Gießen und einer der wenigen deutschen Meditations[[Experten|experten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Immer mehr Menschen interessieren sich für Meditation, doch die Forschung hat den Bereich lange&lt;br /&gt;
vernachlässigt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das scheint sich jetzt zu ändern. Vor allem in den USA [[Versuch|versuchen]] derzeit Wissenschaftler, dem Gehirn beim Meditieren zuzusehen, mit hochempfindlichen Elektroenzephalographen und modernsten bildgebenden [[Verfahren]] wie der Magnetresonanztomographie. Ihre ersten [[Befund]]e dürften den Dalai Lama kaum überraschen, belegen sie doch eine [[These]], die [[Praxis|praktizieren]]de Buddhisten seit 2500 Jahren vertreten: Meditation und mentale [[Disziplin]] führen zu grundlegenden Veränderungen im Gehirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Glück ist eine Fertigkeit&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Bereits vor einigen Jahren sorgte ein indischer [[Abt]] mit mehr als 10.000 Stunden Meditationserfahrung in Richard Davidsons Labor für eine große [[Überraschung]]. Die [[Aktivität]] in seinem linken [[Stirnhirn]] war sehr viel höher als bei den 150 Nicht-Buddhisten, die der Forscher zum Vergleich testete. Wie der Wissenschaftler aus anderen [[Versuch]]en wusste, steht ein solches Erregungs[[muster]] für eine gute Grund[[stimmung]], einen „[[Positivität|positiven]] affektiven Stil&amp;quot;, wie er es nennt.&lt;br /&gt;
Optimistische Typen haben einen aktiveren linken Frontalkortex als unglücklichere Naturen. Offenbar hält dieses Hirnareal schlechte [[Gefühl]]e im Zaum - und sorgt für die heitere [[Ausgeglichenheit]] und [[Gemütsruhe]], die so viele Buddhisten auszeichnet. „[[Glück]] ist eine Fertigkeit, die sich erlernen lässt wie eine Sportart oder das [[Spiel]]en eines Musikinstruments&amp;quot;, lautete Davidsons Schlussfolgerung. &amp;quot;Wer [[Übung|übt]], wird immer besser.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedingungslose Hilfsbereitschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Forscher wiederholte den Versuch bei Mathieu Ricard und den sieben anderen vom Dalai Lama geschickten Mönchen - mit demselben [[Ergebnis]]. Ihr linkes Frontalhirn war [[extrem]] [[Aktivität|aktiv]]. Doch dann nahm Davidson seine &amp;quot;Olympioniken der mentalen Arbeit&amp;quot; noch ein wenig genauer unter die  enzephalographische Lupe, und zwar beim Praktizieren des &amp;quot;vorbehaltlosen Mitgefühls&amp;quot; - einer Meditationsform, bei der Liebe und Mitleid den gesamten Geist durchdringen. Ziel ist die  bedingungslose Bereitschaft, anderen zu [[Hilfe|helfen]]. Währenddessen registrierte Davidson mit 256 über den gesamten Schädel verteilten Messfühlern die Hirnströme. Eine Gruppe Meditations[[novize]]n diente zum Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kognitive Höchstleistungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Blick auf die Messwerte offenbarte eklatante Unterschied]]e. Im Gehirn der Mönche stieg die sogenannte Gamma-Aktivität während der Meditation stark an, während sie sich bei den ungeübten [[Proband]]en kaum erhöhte. Außerdem waren diese schnellen, hochfrequenten Hirnströme besser organisiert und [[Koordination|koordiniert]]. Und die Wellen huschten über das gesamte Denkorgan. &#039;&#039;„In der Regel sind Gamma-Wellen sowohl zeitlich als auch räumlich [[Begrenzung|begrenzt]]“&#039;&#039;, erklärt Ulrich Ott. &#039;&#039;„Sie tauchen nur kurz irgendwo im Gehirn auf.“&#039;&#039; Wann, kann die Hirnforschung nicht mit letzter Sicherheit sagen. Im Endeffekt steht die [[Frequenz]] der Hirnströme für bestimmte [[Geist|geistige]] Zustände. Niederfrequente [[Delta-Wellen]] charakterisieren den [[Tiefschlaf]]. [[Alpha-Wellen]] mit etwa zehn [[Hertz]] kennzeichnen einen entspannten [[Wachzustand]]. Gamma-Wellen mit Frequenzen von über 30 Hertz scheinen kognitive Höchstleistungen zu begleiten, beispielsweise Momente extremer [[Konzentration]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Höchste Konzentration&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
So relaxed ein buddhistischer Mönch [[Wirkung|wirken]] mag, sein Gehirn ist während der Meditation keineswegs abgeschaltet. Im [[Gegenteil]]: Im [[Moment]] der [[Versenkung]] [[Herrschschaft|herrscht]] höchste [[Aufmerksamkeit]]. &#039;&#039;„Die Gamma-Aktivität könnte für die extreme Wachheit stehen, die viele Meditierende beschreiben“&#039;&#039; sagt Ott. &#039;&#039;„Die Werte des Mönchs Mathieu Ricard waren jenseits von gut und böse.“&#039;&#039; Dass die [[Erregung]] so [[Koordination|koordiniert]] über das gesamte Denkorgan der Lamas liefen, [[Faszination|fasziniert]] den Gießener Psychobiologen aber noch mehr. Denn zu den Gamma-Wellen gibt es noch eine zweite [[Hypothese]], die eines der größten [[Rätsel]] der Hirnforschung [[Lösung|lösen]] könnte - die Frage nämlich, wie Bewusstsein entsteht. Angenommen, wir sitzen vor einer Tasse Kaffee. Was wir bewusst wahrnehmen, ist der Gesamteindruck, die einzelnen Aspekte [[Verarbeitung|verarbeitet]] das Gehirn aber in verschiedenen [[Areal]]en. Eine [[Region]] erkennt die Farbe braun, eine andere [[Identifikation|identifiziert]] das Aroma, eine dritte die Form der Tasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erkennungscode&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Areal, das alle Teile des Puzzles zu einem Ganzen verbindet, wurde aber bisher nicht gefunden. Deshalb [[Vermutung|vermutet]] man, dass die [[Beteiligung|beteiligten]] Nervenzellen über eine Art Erkennungscode kommunizieren: die Gamma-Frequenz. Schwingen die [[Signal]]e für „braun“, „Aroma“ und „Tasse2 im [[Gleichtakt]] von 40 Hertz, taucht der Kaffee vor dem inneren Auge auf. Nach dieser Theorie - und Experimente scheinen sie zu bestätigen - sind Gamma-Wellen also eine übergeordnete Steuerfrequenz, welche die Hirnareale synchronisiert und zusammenführt. So entstehen [[Wahrnehmung]]en, aber auch [[Bewusstseinszustand|Bewusstseinszustände]].&lt;br /&gt;
Jene extrem koordinierten [[Gamma-Oszillation]]en, die Davidson bei den Mönchen registrierte, würden unter normalen [[Umstand|Umständen]] nie auftreten, meint Ulrich Ott. &#039;&#039;Seine Erklärung: „Wenn alle Nervenzellen [[Synchronisation|synchron]] schwingen, wird alles eins, man differenziert weder Subjekt noch Objekt. Exakt das ist die [[zentral]]e [[Aussage]] der [[Spiritualität|spirituellen]] [[Erfahrung]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tiefe Veränderung des Seins&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ein solcher [[Effekt]] hinterlässt offenbar auch über den Moment der inneren Einkehr hinaus seine neuronalen Spuren. Denn bereits vor der Meditation war die Gamma-Aktivität im Gehirn der Mönche deutlich stärker als bei den anderen Versuchspersonen, insbesondere über dem für das [[Emotionalität|emotionale]] Gleichgewicht so zentralen linken [[Frontalkortex]]. Ein weiterer Beleg dafür, dass sich das Bewusstsein und damit die gesamte [[Persönlichkeit]] durch Meditation gezielt [[Beeinflussung|beeinflussen]] lassen, meint Davidson, also durch rein [[mental]]e Arbeit.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Die Verschaltungen in unserem Gehirn sind nicht [[fixieren|fixiert]]. Es muss also niemand als der [[enden]], der er heute ist.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Daran hatte Matthieu Ricard schon vor seinem Besuch in Madison keine Zweifel: „Meditation heißt&lt;br /&gt;
nicht, unter einem Mangobaum zu [[sitzen]] und eine nette Zeit zu haben.“ Es sei alles andere als&lt;br /&gt;
Entspannung. „Es geht um tiefe [[Veränderung]]en deines [[Sein]]s. Auf lange Sicht wird man eine andere Person“, sagt er. Auch Hirnforscher, die dem Spirituellen nur wenig zugeneigt sind, müssen ihm wohl langsam [[Recht]] geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
*[[Shiva#Shivas_Segen|Shivas Segen]]&lt;br /&gt;
*[[Anandamayi_Ma#G.C3.B6ttinnen-Meditation|Göttinnen-Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Yogi_Nils#Sch.C3.BCttelmeditation|Schüttelmeditation]]&lt;br /&gt;
*[[Yogi_Nils#Yoga-Walking|Geh-Meditation]]&lt;br /&gt;
*[[Toleranz#Die_f.C3.BCnf_Suchenden|Die fünf Suchenden (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p250_Konzentration-und-Meditation/ Swami Sivananda: Konzentration und Meditation]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p58_Meditation-und-Mantras/ Swami Vishnu-devananda: Meditation und Mantras, Sivananda Yoga Vedanta Zentrum]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p260_Die-Yogaweisheit-des-Patanjali-fuer-Menschen-von-Heute/ Sukadev Bretz: Die Yoga-Weisheit des Patanjali für Menschen von heute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/category/podcast/meditationsanleitung/ Meditation Anleitung als mp3 Audio]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation - viele Infos, Anleitungen und Tipss]&lt;br /&gt;
* [http://mein.yoga-vidya.de/profile/Meditation Video und Audio Anleitungen zu Meditation]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikiversity.org/wiki/Meditation Meditation (Wikiversity)]&lt;br /&gt;
*[http://knol.google.com/k/yoga-und-meditation-basis-%C3%BCbungen Yoga und Meditation Basis-Übungen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/video/video/listTagged?tag=vidya-meditation Videos mit Meditation Anleitungen]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/category/podcast/meditationsanleitung/ Meditation Anleitungen als Audio mp3]&lt;br /&gt;
* [http://www.sivanandaonline.org/ Divine Life Society - Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Neuro Experiment: Mönche in der Matgnetröhre]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/wie-lerne-ich-yoga/yoga-meditation-einfuehrungsseminar/ Yoga und Meditation Einführung Seminare]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/nc/seminar-uebersicht/nach-interessengebiet/thema/schweigeseminare/ Meditation Schweige-Seminare]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/meditationskursleiter-ausbildung/ Meditation Kursleiter Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/therapie-aus-weiterbildung/meditationstherapie/ Meditationstherapie Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/spezielle-ausbildung/yoga-vidya-meditationslehrer/ Meditationslehrer Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Videos==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hbwTvZFIkIg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Sakshi Bhav-Meditation mit Shivakami===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-psychologie.podspot.de/files/Sakshi_Bhav_Meditation.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Aktiviere deine Energien und dehne deine Bewusstheit aus===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/Meditation_Ausdehnung_der_Bewusstheit.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bhakti Yoga Meditation: Die göttliche Gegenwart erfahren===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/Meditation_Goettliche_Gegenwart.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation: Wortlose Bewusstheit: Alles ist wahrhaftig Brahman===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/Meditation_Wortlose_Bewusstheit_Alles_ist_wahrhaftig_Brahman.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeits-Meditation: Beobachte und löse dich vom Beobachtbaren===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/Meditation_Beobachten_dann_Loesen.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurze Beobachtungs-Meditation – auch für den Alltag===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/Meditation_Beobachten_Satchidananda_erfahren.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Atem-Meditation: Konzentration zwischen die Augenbrauen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/82_Atem-Meditation-Augenbrauen.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Blitzentspannung Atembeobachtung Oberlippen – Meditation===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/81_Blitzentspannung-Atembeobachtung-Oberlippen.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mantra-Meditation in 6 Schritten===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/Mantra-Meditation-in-6-Schritten.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurze Shiva-Shakti-Meditation===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/kurze-shiva-shakti-meditation.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitsmeditation auf den Atem 4-4===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-psychologie.podspot.de/files/Achtsamkeitsmeditation_fuer_den_Atem_4-4.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sahasrara Chakra Erd-Himmels-Meditation===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/201_Sahasrara-Chakra_Erde-Himmels-Meditation.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitsmeditation auf den Atem 3-4===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-psychologie.podspot.de/files/Achtsamkeitsmeditation_fuer_den_Atem_3-4.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rosen-Meditation im Sahasrara Chakra===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/200_Sahasrara-Chakra_Lotos-Meditation.mp3&amp;lt;mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitsmeditation fuer den Atem 2-4===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-psychologie.podspot.de/files/Achtsamkeitsmeditation_fuer_den_Atem_2-4.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phantasiereise zu Lakshmi===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/207_Tiefenentspannung_Phantasiereise_zu_Lakshmi.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeitsmeditation für den Körper 1-4===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-psychologie.podspot.de/files/Achtsamkeitsmeditation_fuer_den_Koerper1-4.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sahasrara Chakra Segens-Meditation===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://daricha.podspot.de/files/199_Sahasrara-Chakra_Segens-Meditation.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;br /&gt;
{{strf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
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		<updated>2013-02-23T10:02:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Was kann ein europäischer Leser tun? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Meditation und die Schwierigkeit der Übertragung von Literatur==&lt;br /&gt;
Artikel von Hanspeter Sperzel, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Problem der Übersetzung an sich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele [[Meditation]]sweisen, die heute im Westen modern und beliebt sind, entstammen einem östlichen [[Kulturkreis]]. Nur wenige Europäer haben aber das [[Glück]], bei oder mit einem [[Meister]] zu üben. Die meisten sehen ihren oder einen Meister nur ein- oder zweimal im Jahr, und dann auch nur als [[Mitglied]] einer sehr großen [[Gruppe]]. Häufigstes Lehrmittel ist und bleibt daher die [[Schrift]] oder das [[Buch]], und genau hier beginnen die Schwierigkeiten der Übertragung von einem Kulturkreis zum anderen. Weiterhin entstammen viele Schriften nicht nur diesem anderen Kulturkreis, sondern stammen zusätzlich noch aus einer anderen Epoche und sind meist mehrfach aus nicht mehr gesprochenen Sprachen übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstammt z.B. die [[Bhagavat]] [[Gita]] dem [[Brahman|brahmanischen]] Kulturkreis [[Indien]]s aus einer [[Epoche]] vor dem [[Buddhismus]], als also die Brahmanen noch nicht über die Machtfülle verfügten, die sie in späteren Jahrhunderten besaßen. Die Krieger[[kaste]] herrschte in dieser [[Zeit]], und der Brahmane war nur [[Priester]] und der [[Armut]] verpflichtet. Die Orginal[[Sprache|sprache]] ist [[Sanskrit]], und zwar das Sanskrit der damaligen Zeit. Jeder indische [[Philosoph]] oder Meister von [[Bedeutung]] hat diese Schrift in eine lebende Sprache übertragen und schreibt zu diesem Orginaltext Kommentare oder [[Interpretation]]en, die natürlich von seiner [[Persönlichkeit]] gefärbt sind. Für einen heute lebenden Deutschen ist diese Schrift dann in der Übersetzung aus dem englischen erhältlich. Als mögliche Hauptfehlerquellen schleichen sich ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Übersetzung aus Sanskrit ins Englische&lt;br /&gt;
*Übersetzung aus dem Englischen ins Deutsche&lt;br /&gt;
*[[Verständnis]] einer nicht gesprochenen, nicht lebenden [[Sprache]]&lt;br /&gt;
*Verständnis einer längst [[Vergangenheit|vergangenen]] [[Epoche]]&lt;br /&gt;
*Interpretationen jedes an der Übersetzung beteiligten [[Autor]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Problem des kulturellen Hintergrundes===&lt;br /&gt;
Doch damit nicht genug. Die Übertragung aus der indischen in die europäische [[Kultur]] bietet eine Fülle von weiterführenden [[Schwierigkeit]]en. Auch hier mögen ein paar Beispiele zur Verdeutlichung beitragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jede Kultur pflegt ihre eigenen [[Tabu]]zonen. Wurde ein Buch oder Text z.B. für den [[Hinduismus|hinduistisch]] [[Prägung|geprägten]] Menschen geschrieben, kann eine [wortgetreue Übersetzung durchaus Tabuzonen eines Europäers verletzen.&lt;br /&gt;
*Sprachliche Wendungen wie z.B. „die Übertreibung“ oder „das auf die Spitze treiben“ werden in anderen Kulturkreisen nicht als Wendung betrachtet, sondern werden wörtlich verstanden.&lt;br /&gt;
*Jeder Autor setzt in der [[Regel]] ([[Ausnahme]]: Philosophen) sein Weltbild]] als selbstverständlich voraus und schreibt in diesem [[Sinn]]e. So fließt im indischen [[Sprache|Sprachgebrauch]] die unendliche Vielzahl der [[Götterwelt]] nahezu selbstverständlich in die [[Alltag]]ssprache ein. Kennt der Leser die [[Bedeutung]] ([[Symbol]]isierung) der verwendeten Gottheit nicht, kann er mit dem Satz nichts anfangen oder versteht]] ihn falsch.&lt;br /&gt;
*Verwendet ein Autor oder ein [[Verehrunger]] [[Meister]] die direkte Sprache im Sinne „du sollst...“, so wird dies im östlichen Kreis eine dem [[Vater]] oder [[Guru]] [[Erlaubnis|erlaubte]] und [[Achtung|geachtete]] [[Form]] zuerkannt. Im westlichen Sprachgebrauch klingen solche Sätze ”pathetisch” und werden bereits vom [[Gefühl]] her [[Ablehnung|abgelehnt]].&lt;br /&gt;
*Während der östliche Kreis die bildhafte Sprache besonders schätzt, pflegt der Europäer eher die abstrahierende Sprachform. Viele bildhafte [[Darstellung]]en aus Japan, China oder Indien kann ein Europäer einfach nicht nachvollziehen oder [[Verstand|verstehen]] und sie verpassen dann den Sinn, denen diese Bilder dienen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das zweite Problem mit der Sprache===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Sprachen drücken sich aus auf dem [[Hintergrund]] der Kultur, die der Sprache zugrunde liegt. Wortwörtliche Übersetzungen (z.B. vom indischen ins deutsche) können niemals die enthaltenen Aussagen in ihrer vollkommenen Inhaltlichkeit wiedergeben. Dies ist die bereits beschriebene erste [[Problematik]]. Eine weitere stellt sich aus der [[Beschränkung|beschränkten]] [[Sichtweise]] und [[Erkenntnis]] unseres [[Sein]]s. Auch ein [[Überbewusstsein|überbewusster]] [[Mensch]] ([[Meditation]]smeister, [[Guru]]s oder [[Erleuchtung|Erleuchtete]]) stehen vor dem Problem, seinen [[Schüler]]n [[Weisheit]] in einer ungeeigneten Sprache [[Vermittlung|vermitteln]] zu müssen, in der für Erleuchtungserfahrungen weder Worte, Symbole noch Grammatik zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===PD Ouspensky, Tertium Organum, über das Wesen der Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ouspensky]], der in seinem Buch die [[Zeit]] als das [[undefinierbar]]e des [[Raum]]es einer vierten [[Dimension]] [[Betrachtung|betrachtet]] und [[Beschreibung|beschreibt]], sieht als [[Schlussfolgerung]] dieser Sachlage nachfolgende [[Zeilen]] als wesentlich an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Neue Teile der Sprache sind [[Notwendigkeit|notwendig]], eine unendliche Anzahl neuer Wörter. [[Gegenwart|Gegenwärtig]] können wir in unserer menschlichen Sprache über die Zeit nur durch [[Hinweis]]e [[Sprache|sprechen]]. Ihr wahres [[Wesen]] ist für uns unausdrückbar. Die Unausdrückbarkeit sollten wir niemals vergessen. Diese ist das [[Zeichen]] der [[Wahrheit]],das Zeichen der [[Wirklichkeit]]. Was man ausdrücken kann, kann nicht [[Wahrheit|wahr]] sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle [[System]]e, die die [[Beziehung]] der menschlichen [[Seele]] zur Zeit [[Behandlung|behandeln]] – alle [[Idee]]n der [[Existenz]] nach dem [[Tod]]e, die [[Theorie]] der [[Wiederverkörperung]], jener der [[Seelenwanderung]], des [[Karma]]s – sind Symbole, die [[Beziehung]]en vermitteln versuchen, die nicht direkt [[Ausdruck|ausgedrückt]] werden können wegen der [[Armut]] und der Schwäche unserer Sprache. Man sollte sie genauso wenig wörtlich verstehen, wie es [[Möglichkeit|möglich]] ist, die Symbole und [[Allegorie]]n der Kunst wörtlich zu verstehen. Es ist nötig, nach ihren [[verborgen]]en [[Bedeutung]]en zu [[Suche|suchen]], nach dem, was nicht in Worten ausgedrückt werden kann. Das wörtliche [[Verständnis]]... entstellt den inneren [[Gehalt]] dieser [[Form]]en [[Vollständigkeit|vollständig]] und beraubt sie ihres [[Wert]]es und ihrer [[Bedeutsamkeit]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn bereits die Zeit, eine für uns doch relativ [[Klarheit|klare]] [[Erscheinung]] (?) eine solche [[Beurteilung]] notwendig erscheinen läßt, um wieviel schwieriger stellt sich dann die [[Beschreibung]] der [[Wahrheit]] dar, mit ihren [[Funktion]]en „[[Unendlichkeit]]“ und „[[Zeitlosigkeit]]“ und anderen, die wir nicht kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was kann ein europäischer Leser tun?===&lt;br /&gt;
Sich bewusst zu sein, daß es solche [[Schwierigkeit]]en gibt, bietet die eigentliche [[Lösung]] an. Der Leser muß sich mit [[Geschichte]], [[Kultur]] und [[Zeitepoche]]n der [[Entstehung]] intensiv beschäftigen, um Orginaltexte zu verstehen. Der Leser kann auch versuchen, auf Autoren zurückzugreifen, die speziell für den europäisch geprägten [[Kulturkreis]] ihre [[Werk]]e verfassten. [[Radhakrishnan]] ([[Hinduismus]]) und [[Vivekananda]] ([[Yoga]]) sind solche Autoren aus [[Indien]], [[Suzuki]] ([[Zen]]) ist ein solcher aus [[Japan]]. Eine weitere[[ Möglichkeit]]&lt;br /&gt;
besteht darin, Autoren europäischer [[Abstammung]] zu [[Wahl|wählen]], die diese fremden Kulturen studiert und [[leben|gelebt]] haben wie [[Brunton]], [[Sacharov]] (Yoga) oder [[Enomiyo Lassalle]] (Zen), und diese als [[Basis]] für weitere Studien zu verwenden. Dieser [[Ratschlag]] klingt aufwendig und er ist es auch. Aber wenn wir z.B. Yoga oder Zen praktizieren, damit die Grundlagen unseres [[Leben]]s und [[Denken]]s [[Berührung|berühren]] und [[Veränderung|verändern]], sollte uns auch dieser [[Aufwand]] nicht schrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_Anhang_Raja.html Patanjali: Raja Yoga Sutra]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_Einfuehrung_Raja.htm Raja Yoga Sutra: Kommentar von Volker Sukadev Bretz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/sukadev/system.html Indische Schriften und Philosophiesysteme]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/schriften/ Klassische Yoga Schriften]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Seminare zu indischen Schriften]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/weiterbildung/10-wochenend/10erpaket.html Weiterbildung 10erPaket]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Texte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Indische Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Vedanta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Literatur&amp;diff=46513</id>
		<title>Literatur</title>
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		<updated>2013-02-23T10:00:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* PD Ouspensky, Tertium Organum, über das Wesen der Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Meditation und die Schwierigkeit der Übertragung von Literatur==&lt;br /&gt;
Artikel von Hanspeter Sperzel, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Problem der Übersetzung an sich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele [[Meditation]]sweisen, die heute im Westen modern und beliebt sind, entstammen einem östlichen [[Kulturkreis]]. Nur wenige Europäer haben aber das [[Glück]], bei oder mit einem [[Meister]] zu üben. Die meisten sehen ihren oder einen Meister nur ein- oder zweimal im Jahr, und dann auch nur als [[Mitglied]] einer sehr großen [[Gruppe]]. Häufigstes Lehrmittel ist und bleibt daher die [[Schrift]] oder das [[Buch]], und genau hier beginnen die Schwierigkeiten der Übertragung von einem Kulturkreis zum anderen. Weiterhin entstammen viele Schriften nicht nur diesem anderen Kulturkreis, sondern stammen zusätzlich noch aus einer anderen Epoche und sind meist mehrfach aus nicht mehr gesprochenen Sprachen übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstammt z.B. die [[Bhagavat]] [[Gita]] dem [[Brahman|brahmanischen]] Kulturkreis [[Indien]]s aus einer [[Epoche]] vor dem [[Buddhismus]], als also die Brahmanen noch nicht über die Machtfülle verfügten, die sie in späteren Jahrhunderten besaßen. Die Krieger[[kaste]] herrschte in dieser [[Zeit]], und der Brahmane war nur [[Priester]] und der [[Armut]] verpflichtet. Die Orginal[[Sprache|sprache]] ist [[Sanskrit]], und zwar das Sanskrit der damaligen Zeit. Jeder indische [[Philosoph]] oder Meister von [[Bedeutung]] hat diese Schrift in eine lebende Sprache übertragen und schreibt zu diesem Orginaltext Kommentare oder [[Interpretation]]en, die natürlich von seiner [[Persönlichkeit]] gefärbt sind. Für einen heute lebenden Deutschen ist diese Schrift dann in der Übersetzung aus dem englischen erhältlich. Als mögliche Hauptfehlerquellen schleichen sich ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Übersetzung aus Sanskrit ins Englische&lt;br /&gt;
*Übersetzung aus dem Englischen ins Deutsche&lt;br /&gt;
*[[Verständnis]] einer nicht gesprochenen, nicht lebenden [[Sprache]]&lt;br /&gt;
*Verständnis einer längst [[Vergangenheit|vergangenen]] [[Epoche]]&lt;br /&gt;
*Interpretationen jedes an der Übersetzung beteiligten [[Autor]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Problem des kulturellen Hintergrundes===&lt;br /&gt;
Doch damit nicht genug. Die Übertragung aus der indischen in die europäische [[Kultur]] bietet eine Fülle von weiterführenden [[Schwierigkeit]]en. Auch hier mögen ein paar Beispiele zur Verdeutlichung beitragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jede Kultur pflegt ihre eigenen [[Tabu]]zonen. Wurde ein Buch oder Text z.B. für den [[Hinduismus|hinduistisch]] [[Prägung|geprägten]] Menschen geschrieben, kann eine [wortgetreue Übersetzung durchaus Tabuzonen eines Europäers verletzen.&lt;br /&gt;
*Sprachliche Wendungen wie z.B. „die Übertreibung“ oder „das auf die Spitze treiben“ werden in anderen Kulturkreisen nicht als Wendung betrachtet, sondern werden wörtlich verstanden.&lt;br /&gt;
*Jeder Autor setzt in der [[Regel]] ([[Ausnahme]]: Philosophen) sein Weltbild]] als selbstverständlich voraus und schreibt in diesem [[Sinn]]e. So fließt im indischen [[Sprache|Sprachgebrauch]] die unendliche Vielzahl der [[Götterwelt]] nahezu selbstverständlich in die [[Alltag]]ssprache ein. Kennt der Leser die [[Bedeutung]] ([[Symbol]]isierung) der verwendeten Gottheit nicht, kann er mit dem Satz nichts anfangen oder versteht]] ihn falsch.&lt;br /&gt;
*Verwendet ein Autor oder ein [[Verehrunger]] [[Meister]] die direkte Sprache im Sinne „du sollst...“, so wird dies im östlichen Kreis eine dem [[Vater]] oder [[Guru]] [[Erlaubnis|erlaubte]] und [[Achtung|geachtete]] [[Form]] zuerkannt. Im westlichen Sprachgebrauch klingen solche Sätze ”pathetisch” und werden bereits vom [[Gefühl]] her [[Ablehnung|abgelehnt]].&lt;br /&gt;
*Während der östliche Kreis die bildhafte Sprache besonders schätzt, pflegt der Europäer eher die abstrahierende Sprachform. Viele bildhafte [[Darstellung]]en aus Japan, China oder Indien kann ein Europäer einfach nicht nachvollziehen oder [[Verstand|verstehen]] und sie verpassen dann den Sinn, denen diese Bilder dienen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das zweite Problem mit der Sprache===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Sprachen drücken sich aus auf dem [[Hintergrund]] der Kultur, die der Sprache zugrunde liegt. Wortwörtliche Übersetzungen (z.B. vom indischen ins deutsche) können niemals die enthaltenen Aussagen in ihrer vollkommenen Inhaltlichkeit wiedergeben. Dies ist die bereits beschriebene erste [[Problematik]]. Eine weitere stellt sich aus der [[Beschränkung|beschränkten]] [[Sichtweise]] und [[Erkenntnis]] unseres [[Sein]]s. Auch ein [[Überbewusstsein|überbewusster]] [[Mensch]] ([[Meditation]]smeister, [[Guru]]s oder [[Erleuchtung|Erleuchtete]]) stehen vor dem Problem, seinen [[Schüler]]n [[Weisheit]] in einer ungeeigneten Sprache [[Vermittlung|vermitteln]] zu müssen, in der für Erleuchtungserfahrungen weder Worte, Symbole noch Grammatik zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===PD Ouspensky, Tertium Organum, über das Wesen der Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ouspensky]], der in seinem Buch die [[Zeit]] als das [[undefinierbar]]e des [[Raum]]es einer vierten [[Dimension]] [[Betrachtung|betrachtet]] und [[Beschreibung|beschreibt]], sieht als [[Schlussfolgerung]] dieser Sachlage nachfolgende [[Zeilen]] als wesentlich an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Neue Teile der Sprache sind [[Notwendigkeit|notwendig]], eine unendliche Anzahl neuer Wörter. [[Gegenwart|Gegenwärtig]] können wir in unserer menschlichen Sprache über die Zeit nur durch [[Hinweis]]e [[Sprache|sprechen]]. Ihr wahres [[Wesen]] ist für uns unausdrückbar. Die Unausdrückbarkeit sollten wir niemals vergessen. Diese ist das [[Zeichen]] der [[Wahrheit]],das Zeichen der [[Wirklichkeit]]. Was man ausdrücken kann, kann nicht [[Wahrheit|wahr]] sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle [[System]]e, die die [[Beziehung]] der menschlichen [[Seele]] zur Zeit [[Behandlung|behandeln]] – alle [[Idee]]n der [[Existenz]] nach dem [[Tod]]e, die [[Theorie]] der [[Wiederverkörperung]], jener der [[Seelenwanderung]], des [[Karma]]s – sind Symbole, die [[Beziehung]]en vermitteln versuchen, die nicht direkt [[Ausdruck|ausgedrückt]] werden können wegen der [[Armut]] und der Schwäche unserer Sprache. Man sollte sie genauso wenig wörtlich verstehen, wie es [[Möglichkeit|möglich]] ist, die Symbole und [[Allegorie]]n der Kunst wörtlich zu verstehen. Es ist nötig, nach ihren [[verborgen]]en [[Bedeutung]]en zu [[Suche|suchen]], nach dem, was nicht in Worten ausgedrückt werden kann. Das wörtliche [[Verständnis]]... entstellt den inneren [[Gehalt]] dieser [[Form]]en [[Vollständigkeit|vollständig]] und beraubt sie ihres [[Wert]]es und ihrer [[Bedeutsamkeit]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn bereits die Zeit, eine für uns doch relativ [[Klarheit|klare]] [[Erscheinung]] (?) eine solche [[Beurteilung]] notwendig erscheinen läßt, um wieviel schwieriger stellt sich dann die [[Beschreibung]] der [[Wahrheit]] dar, mit ihren [[Funktion]]en „[[Unendlichkeit]]“ und „[[Zeitlosigkeit]]“ und anderen, die wir nicht kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was kann ein europäischer Leser tun?===&lt;br /&gt;
Sich [[bewusst]] zu sein, daß es solche [[Schwierigkeit]]en gibt, bietet die eigentliche [[Lösung]] an. Der Leser muß sich mit [[Geschichte]], [[Kultur]] und [[Zeitepoche]]n der [[Entstehung]] [[intensiv]] [[beschäftigen]], um [[Orginaltext]]e zu verstehen. Der Leser kann auch versuchen, auf Autoren zurückzugreifen, die speziell für den europäisch geprägten [[Kulturkreis]] ihre [[Werk]]e verfassten. [[Radhakrishnan]] ([[Hinduismus]]) und [[Vivekananda]] ([[Yoga]]) sind solche Autoren aus [[Indien]], [[Suzuki]] ([[Zen]]) ist ein solcher aus [[Japan]]. Eine weitere[[ Möglichkeit]]&lt;br /&gt;
besteht darin, Autoren europäischer [[Abstammung]] zu [[wählen]], die diese [[fremd]]en Kulturen [[studieren|studiert]] und [[leben|gelebt]] haben wie [[Brunton]], [[Sacharov]] (Yoga) oder [[Enomiyo Lassalle]] (Zen), und diese als [[Basis]] für weitere Studien zu verwenden. Dieser [[Ratschlag]] klingt aufwendig und er ist es auch. Aber wenn wir z.B. Yoga oder Zen [[praktizieren]], damit die[[ Grundlage]]n unseres [[Leben]]s und [[Denken]]s [[berühren]] und [[verändern]], sollte uns auch dieser [[Aufwand]] nicht schrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_Anhang_Raja.html Patanjali: Raja Yoga Sutra]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_Einfuehrung_Raja.htm Raja Yoga Sutra: Kommentar von Volker Sukadev Bretz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/sukadev/system.html Indische Schriften und Philosophiesysteme]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/schriften/ Klassische Yoga Schriften]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Seminare zu indischen Schriften]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/weiterbildung/10-wochenend/10erpaket.html Weiterbildung 10erPaket]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Texte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Indische Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Vedanta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Literatur&amp;diff=46512</id>
		<title>Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Literatur&amp;diff=46512"/>
		<updated>2013-02-23T09:56:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Das zweite Problem mit der Sprache */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Meditation und die Schwierigkeit der Übertragung von Literatur==&lt;br /&gt;
Artikel von Hanspeter Sperzel, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Problem der Übersetzung an sich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele [[Meditation]]sweisen, die heute im Westen modern und beliebt sind, entstammen einem östlichen [[Kulturkreis]]. Nur wenige Europäer haben aber das [[Glück]], bei oder mit einem [[Meister]] zu üben. Die meisten sehen ihren oder einen Meister nur ein- oder zweimal im Jahr, und dann auch nur als [[Mitglied]] einer sehr großen [[Gruppe]]. Häufigstes Lehrmittel ist und bleibt daher die [[Schrift]] oder das [[Buch]], und genau hier beginnen die Schwierigkeiten der Übertragung von einem Kulturkreis zum anderen. Weiterhin entstammen viele Schriften nicht nur diesem anderen Kulturkreis, sondern stammen zusätzlich noch aus einer anderen Epoche und sind meist mehrfach aus nicht mehr gesprochenen Sprachen übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstammt z.B. die [[Bhagavat]] [[Gita]] dem [[Brahman|brahmanischen]] Kulturkreis [[Indien]]s aus einer [[Epoche]] vor dem [[Buddhismus]], als also die Brahmanen noch nicht über die Machtfülle verfügten, die sie in späteren Jahrhunderten besaßen. Die Krieger[[kaste]] herrschte in dieser [[Zeit]], und der Brahmane war nur [[Priester]] und der [[Armut]] verpflichtet. Die Orginal[[Sprache|sprache]] ist [[Sanskrit]], und zwar das Sanskrit der damaligen Zeit. Jeder indische [[Philosoph]] oder Meister von [[Bedeutung]] hat diese Schrift in eine lebende Sprache übertragen und schreibt zu diesem Orginaltext Kommentare oder [[Interpretation]]en, die natürlich von seiner [[Persönlichkeit]] gefärbt sind. Für einen heute lebenden Deutschen ist diese Schrift dann in der Übersetzung aus dem englischen erhältlich. Als mögliche Hauptfehlerquellen schleichen sich ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Übersetzung aus Sanskrit ins Englische&lt;br /&gt;
*Übersetzung aus dem Englischen ins Deutsche&lt;br /&gt;
*[[Verständnis]] einer nicht gesprochenen, nicht lebenden [[Sprache]]&lt;br /&gt;
*Verständnis einer längst [[Vergangenheit|vergangenen]] [[Epoche]]&lt;br /&gt;
*Interpretationen jedes an der Übersetzung beteiligten [[Autor]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Problem des kulturellen Hintergrundes===&lt;br /&gt;
Doch damit nicht genug. Die Übertragung aus der indischen in die europäische [[Kultur]] bietet eine Fülle von weiterführenden [[Schwierigkeit]]en. Auch hier mögen ein paar Beispiele zur Verdeutlichung beitragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jede Kultur pflegt ihre eigenen [[Tabu]]zonen. Wurde ein Buch oder Text z.B. für den [[Hinduismus|hinduistisch]] [[Prägung|geprägten]] Menschen geschrieben, kann eine [wortgetreue Übersetzung durchaus Tabuzonen eines Europäers verletzen.&lt;br /&gt;
*Sprachliche Wendungen wie z.B. „die Übertreibung“ oder „das auf die Spitze treiben“ werden in anderen Kulturkreisen nicht als Wendung betrachtet, sondern werden wörtlich verstanden.&lt;br /&gt;
*Jeder Autor setzt in der [[Regel]] ([[Ausnahme]]: Philosophen) sein Weltbild]] als selbstverständlich voraus und schreibt in diesem [[Sinn]]e. So fließt im indischen [[Sprache|Sprachgebrauch]] die unendliche Vielzahl der [[Götterwelt]] nahezu selbstverständlich in die [[Alltag]]ssprache ein. Kennt der Leser die [[Bedeutung]] ([[Symbol]]isierung) der verwendeten Gottheit nicht, kann er mit dem Satz nichts anfangen oder versteht]] ihn falsch.&lt;br /&gt;
*Verwendet ein Autor oder ein [[Verehrunger]] [[Meister]] die direkte Sprache im Sinne „du sollst...“, so wird dies im östlichen Kreis eine dem [[Vater]] oder [[Guru]] [[Erlaubnis|erlaubte]] und [[Achtung|geachtete]] [[Form]] zuerkannt. Im westlichen Sprachgebrauch klingen solche Sätze ”pathetisch” und werden bereits vom [[Gefühl]] her [[Ablehnung|abgelehnt]].&lt;br /&gt;
*Während der östliche Kreis die bildhafte Sprache besonders schätzt, pflegt der Europäer eher die abstrahierende Sprachform. Viele bildhafte [[Darstellung]]en aus Japan, China oder Indien kann ein Europäer einfach nicht nachvollziehen oder [[Verstand|verstehen]] und sie verpassen dann den Sinn, denen diese Bilder dienen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das zweite Problem mit der Sprache===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Sprachen drücken sich aus auf dem [[Hintergrund]] der Kultur, die der Sprache zugrunde liegt. Wortwörtliche Übersetzungen (z.B. vom indischen ins deutsche) können niemals die enthaltenen Aussagen in ihrer vollkommenen Inhaltlichkeit wiedergeben. Dies ist die bereits beschriebene erste [[Problematik]]. Eine weitere stellt sich aus der [[Beschränkung|beschränkten]] [[Sichtweise]] und [[Erkenntnis]] unseres [[Sein]]s. Auch ein [[Überbewusstsein|überbewusster]] [[Mensch]] ([[Meditation]]smeister, [[Guru]]s oder [[Erleuchtung|Erleuchtete]]) stehen vor dem Problem, seinen [[Schüler]]n [[Weisheit]] in einer ungeeigneten Sprache [[Vermittlung|vermitteln]] zu müssen, in der für Erleuchtungserfahrungen weder Worte, Symbole noch Grammatik zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===PD Ouspensky, Tertium Organum, über das Wesen der Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ouspensky]], der in seinem Buch die [[Zeit]] als das [[undefinierbar]]e des [[Raum]]es einer vierten [[Dimension]] [[betrachten|betrachtet]] und [[beschreiben|beschreibt]], sieht als [[Schlussfolgerung]] dieser Sachlage nachfolgende [[Zeilen]] als [[wesentlich]] an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Neue Teile der Sprache sind [[notwendig]], eine unendliche Anzahl neuer Wörter. [[gegenwärtig|Gegenwärtig]] können wir in unserer [[menschlich]]en Sprache über die Zeit nur durch [[Hinweis]]e [[sprechen]]. Ihr[[ wahr]]es [[Wesen]] ist für uns unausdrückbar. Die Unausdrückbarkeit sollten wir niemals vergessen. Diese ist das [[Zeichen]] der [[Wahrheit]],das Zeichen der [[Wirklichkeit]]. Was man ausdrücken kann, kann nicht [[wahr]] sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle [[System]]e, die die [[Beziehung]] der menschlichen [[Seele]] zur Zeit [[behandeln]] – alle [[Idee]]n der [[Existenz]] nach dem [[Tod]]e, die [[Theorie]] der [[Wiederverkörperung]], jener der [[Seelenwanderung]], des [[Karma]]s – sind Symbole, die [[Beziehung]]en [[vermitteln]] [[versuchen]], die nicht direkt [[Ausdruck|ausgedrückt]] werden können wegen der [[Armut]] und der S[[chwäche]] unserer Sprache. Man sollte sie genauso wenig [[wörtlich]] [[verstehen]], wie es [[möglich]] ist, die Symbole und [[Allegorie]]n der Kunst wörtlich zu verstehen. Es ist nötig, nach ihren [[verborgen]]en [[Bedeutung]]en zu [[Suche|suchen]], nach dem, was nicht in Worten ausgedrückt werden kann. Das wörtliche [[Verständnis]]... [[entstellen|entstellt]] den inneren [[Gehalt]] dieser [[Form]]en [[vollständig]] und [[berauben|beraubt]] sie ihres [[Wert]]es und ihrer [[Bedeutsamkeit]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn bereits die Zeit, eine für uns doch [[relativ]] [[klar]]e [[Erscheinung]] (?) eine solche Beurteilung]] notwendig [[erscheinen]] läßt, um wieviel schwieriger stellt sich dann die [[Beschreibung]] der [[Wahrheit]] dar, mit ihren [[Funktion]]en „[[Unendlichkeit]]“ und „[[Zeitlosigkeit]]“ und anderen, die wir nicht kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was kann ein europäischer Leser tun?===&lt;br /&gt;
Sich [[bewusst]] zu sein, daß es solche [[Schwierigkeit]]en gibt, bietet die eigentliche [[Lösung]] an. Der Leser muß sich mit [[Geschichte]], [[Kultur]] und [[Zeitepoche]]n der [[Entstehung]] [[intensiv]] [[beschäftigen]], um [[Orginaltext]]e zu verstehen. Der Leser kann auch versuchen, auf Autoren zurückzugreifen, die speziell für den europäisch geprägten [[Kulturkreis]] ihre [[Werk]]e verfassten. [[Radhakrishnan]] ([[Hinduismus]]) und [[Vivekananda]] ([[Yoga]]) sind solche Autoren aus [[Indien]], [[Suzuki]] ([[Zen]]) ist ein solcher aus [[Japan]]. Eine weitere[[ Möglichkeit]]&lt;br /&gt;
besteht darin, Autoren europäischer [[Abstammung]] zu [[wählen]], die diese [[fremd]]en Kulturen [[studieren|studiert]] und [[leben|gelebt]] haben wie [[Brunton]], [[Sacharov]] (Yoga) oder [[Enomiyo Lassalle]] (Zen), und diese als [[Basis]] für weitere Studien zu verwenden. Dieser [[Ratschlag]] klingt aufwendig und er ist es auch. Aber wenn wir z.B. Yoga oder Zen [[praktizieren]], damit die[[ Grundlage]]n unseres [[Leben]]s und [[Denken]]s [[berühren]] und [[verändern]], sollte uns auch dieser [[Aufwand]] nicht schrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_Anhang_Raja.html Patanjali: Raja Yoga Sutra]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_Einfuehrung_Raja.htm Raja Yoga Sutra: Kommentar von Volker Sukadev Bretz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/sukadev/system.html Indische Schriften und Philosophiesysteme]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/schriften/ Klassische Yoga Schriften]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Seminare zu indischen Schriften]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/weiterbildung/10-wochenend/10erpaket.html Weiterbildung 10erPaket]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Texte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Indische Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Vedanta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Literatur&amp;diff=46510</id>
		<title>Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Literatur&amp;diff=46510"/>
		<updated>2013-02-23T09:53:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Das Problem des kulturellen Hintergrundes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Meditation und die Schwierigkeit der Übertragung von Literatur==&lt;br /&gt;
Artikel von Hanspeter Sperzel, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Problem der Übersetzung an sich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele [[Meditation]]sweisen, die heute im Westen modern und beliebt sind, entstammen einem östlichen [[Kulturkreis]]. Nur wenige Europäer haben aber das [[Glück]], bei oder mit einem [[Meister]] zu üben. Die meisten sehen ihren oder einen Meister nur ein- oder zweimal im Jahr, und dann auch nur als [[Mitglied]] einer sehr großen [[Gruppe]]. Häufigstes Lehrmittel ist und bleibt daher die [[Schrift]] oder das [[Buch]], und genau hier beginnen die Schwierigkeiten der Übertragung von einem Kulturkreis zum anderen. Weiterhin entstammen viele Schriften nicht nur diesem anderen Kulturkreis, sondern stammen zusätzlich noch aus einer anderen Epoche und sind meist mehrfach aus nicht mehr gesprochenen Sprachen übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstammt z.B. die [[Bhagavat]] [[Gita]] dem [[Brahman|brahmanischen]] Kulturkreis [[Indien]]s aus einer [[Epoche]] vor dem [[Buddhismus]], als also die Brahmanen noch nicht über die Machtfülle verfügten, die sie in späteren Jahrhunderten besaßen. Die Krieger[[kaste]] herrschte in dieser [[Zeit]], und der Brahmane war nur [[Priester]] und der [[Armut]] verpflichtet. Die Orginal[[Sprache|sprache]] ist [[Sanskrit]], und zwar das Sanskrit der damaligen Zeit. Jeder indische [[Philosoph]] oder Meister von [[Bedeutung]] hat diese Schrift in eine lebende Sprache übertragen und schreibt zu diesem Orginaltext Kommentare oder [[Interpretation]]en, die natürlich von seiner [[Persönlichkeit]] gefärbt sind. Für einen heute lebenden Deutschen ist diese Schrift dann in der Übersetzung aus dem englischen erhältlich. Als mögliche Hauptfehlerquellen schleichen sich ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Übersetzung aus Sanskrit ins Englische&lt;br /&gt;
*Übersetzung aus dem Englischen ins Deutsche&lt;br /&gt;
*[[Verständnis]] einer nicht gesprochenen, nicht lebenden [[Sprache]]&lt;br /&gt;
*Verständnis einer längst [[Vergangenheit|vergangenen]] [[Epoche]]&lt;br /&gt;
*Interpretationen jedes an der Übersetzung beteiligten [[Autor]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Problem des kulturellen Hintergrundes===&lt;br /&gt;
Doch damit nicht genug. Die Übertragung aus der indischen in die europäische [[Kultur]] bietet eine Fülle von weiterführenden [[Schwierigkeit]]en. Auch hier mögen ein paar Beispiele zur Verdeutlichung beitragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jede Kultur pflegt ihre eigenen [[Tabu]]zonen. Wurde ein Buch oder Text z.B. für den [[Hinduismus|hinduistisch]] [[Prägung|geprägten]] Menschen geschrieben, kann eine [wortgetreue Übersetzung durchaus Tabuzonen eines Europäers verletzen.&lt;br /&gt;
*Sprachliche Wendungen wie z.B. „die Übertreibung“ oder „das auf die Spitze treiben“ werden in anderen Kulturkreisen nicht als Wendung betrachtet, sondern werden wörtlich verstanden.&lt;br /&gt;
*Jeder Autor setzt in der [[Regel]] ([[Ausnahme]]: Philosophen) sein Weltbild]] als selbstverständlich voraus und schreibt in diesem [[Sinn]]e. So fließt im indischen [[Sprache|Sprachgebrauch]] die unendliche Vielzahl der [[Götterwelt]] nahezu selbstverständlich in die [[Alltag]]ssprache ein. Kennt der Leser die [[Bedeutung]] ([[Symbol]]isierung) der verwendeten Gottheit nicht, kann er mit dem Satz nichts anfangen oder versteht]] ihn falsch.&lt;br /&gt;
*Verwendet ein Autor oder ein [[Verehrunger]] [[Meister]] die direkte Sprache im Sinne „du sollst...“, so wird dies im östlichen Kreis eine dem [[Vater]] oder [[Guru]] [[Erlaubnis|erlaubte]] und [[Achtung|geachtete]] [[Form]] zuerkannt. Im westlichen Sprachgebrauch klingen solche Sätze ”pathetisch” und werden bereits vom [[Gefühl]] her [[Ablehnung|abgelehnt]].&lt;br /&gt;
*Während der östliche Kreis die bildhafte Sprache besonders schätzt, pflegt der Europäer eher die abstrahierende Sprachform. Viele bildhafte [[Darstellung]]en aus Japan, China oder Indien kann ein Europäer einfach nicht nachvollziehen oder [[Verstand|verstehen]] und sie verpassen dann den Sinn, denen diese Bilder dienen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das zweite Problem mit der Sprache===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Sprachen drücken sich aus auf dem [[Hintergrund]] der Kultur, die der Sprache zugrunde liegt. Wortwörtliche Übersetzungen (z.B. vom indischen ins deutsche) können niemals die [[enthalten]]en [[Aussagen]] in ihrer [[vollkommen]]en [[Inhalt]]lichkeit wiedergeben. Dies ist die bereits [[beschrieben]]e erste [[Problematik]]. Eine weitere stellt sich aus der [[beschränken|beschränkten]] [[Sichtweise]] und [[Erkenntnis]] unseres [[Sein]]s. Auch ein [[überbewusst]]er [[Mensch]] ([[Meditation]]smeister, [[Guru]]s oder [[Erleuchteter|Erleuchtete]]) stehen vor dem Problem,seinen [[Schüler]]n [[Weisheit]] in einer [[ungeeignet]]en Sprache [[vermitteln]] zu müssen, in der für Erleuchtungserfahrungen weder [[Worte]], Symbole noch [[Grammatik]] zur [[Verfügung]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===PD Ouspensky, Tertium Organum, über das Wesen der Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ouspensky]], der in seinem Buch die [[Zeit]] als das [[undefinierbar]]e des [[Raum]]es einer vierten [[Dimension]] [[betrachten|betrachtet]] und [[beschreiben|beschreibt]], sieht als [[Schlussfolgerung]] dieser Sachlage nachfolgende [[Zeilen]] als [[wesentlich]] an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Neue Teile der Sprache sind [[notwendig]], eine unendliche Anzahl neuer Wörter. [[gegenwärtig|Gegenwärtig]] können wir in unserer [[menschlich]]en Sprache über die Zeit nur durch [[Hinweis]]e [[sprechen]]. Ihr[[ wahr]]es [[Wesen]] ist für uns unausdrückbar. Die Unausdrückbarkeit sollten wir niemals vergessen. Diese ist das [[Zeichen]] der [[Wahrheit]],das Zeichen der [[Wirklichkeit]]. Was man ausdrücken kann, kann nicht [[wahr]] sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle [[System]]e, die die [[Beziehung]] der menschlichen [[Seele]] zur Zeit [[behandeln]] – alle [[Idee]]n der [[Existenz]] nach dem [[Tod]]e, die [[Theorie]] der [[Wiederverkörperung]], jener der [[Seelenwanderung]], des [[Karma]]s – sind Symbole, die [[Beziehung]]en [[vermitteln]] [[versuchen]], die nicht direkt [[Ausdruck|ausgedrückt]] werden können wegen der [[Armut]] und der S[[chwäche]] unserer Sprache. Man sollte sie genauso wenig [[wörtlich]] [[verstehen]], wie es [[möglich]] ist, die Symbole und [[Allegorie]]n der Kunst wörtlich zu verstehen. Es ist nötig, nach ihren [[verborgen]]en [[Bedeutung]]en zu [[Suche|suchen]], nach dem, was nicht in Worten ausgedrückt werden kann. Das wörtliche [[Verständnis]]... [[entstellen|entstellt]] den inneren [[Gehalt]] dieser [[Form]]en [[vollständig]] und [[berauben|beraubt]] sie ihres [[Wert]]es und ihrer [[Bedeutsamkeit]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn bereits die Zeit, eine für uns doch [[relativ]] [[klar]]e [[Erscheinung]] (?) eine solche Beurteilung]] notwendig [[erscheinen]] läßt, um wieviel schwieriger stellt sich dann die [[Beschreibung]] der [[Wahrheit]] dar, mit ihren [[Funktion]]en „[[Unendlichkeit]]“ und „[[Zeitlosigkeit]]“ und anderen, die wir nicht kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was kann ein europäischer Leser tun?===&lt;br /&gt;
Sich [[bewusst]] zu sein, daß es solche [[Schwierigkeit]]en gibt, bietet die eigentliche [[Lösung]] an. Der Leser muß sich mit [[Geschichte]], [[Kultur]] und [[Zeitepoche]]n der [[Entstehung]] [[intensiv]] [[beschäftigen]], um [[Orginaltext]]e zu verstehen. Der Leser kann auch versuchen, auf Autoren zurückzugreifen, die speziell für den europäisch geprägten [[Kulturkreis]] ihre [[Werk]]e verfassten. [[Radhakrishnan]] ([[Hinduismus]]) und [[Vivekananda]] ([[Yoga]]) sind solche Autoren aus [[Indien]], [[Suzuki]] ([[Zen]]) ist ein solcher aus [[Japan]]. Eine weitere[[ Möglichkeit]]&lt;br /&gt;
besteht darin, Autoren europäischer [[Abstammung]] zu [[wählen]], die diese [[fremd]]en Kulturen [[studieren|studiert]] und [[leben|gelebt]] haben wie [[Brunton]], [[Sacharov]] (Yoga) oder [[Enomiyo Lassalle]] (Zen), und diese als [[Basis]] für weitere Studien zu verwenden. Dieser [[Ratschlag]] klingt aufwendig und er ist es auch. Aber wenn wir z.B. Yoga oder Zen [[praktizieren]], damit die[[ Grundlage]]n unseres [[Leben]]s und [[Denken]]s [[berühren]] und [[verändern]], sollte uns auch dieser [[Aufwand]] nicht schrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_Anhang_Raja.html Patanjali: Raja Yoga Sutra]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_Einfuehrung_Raja.htm Raja Yoga Sutra: Kommentar von Volker Sukadev Bretz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/sukadev/system.html Indische Schriften und Philosophiesysteme]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/schriften/ Klassische Yoga Schriften]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Seminare zu indischen Schriften]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/weiterbildung/10-wochenend/10erpaket.html Weiterbildung 10erPaket]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Texte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Indische Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Vedanta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Literatur&amp;diff=46509</id>
		<title>Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Literatur&amp;diff=46509"/>
		<updated>2013-02-23T09:48:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Das Problem der Übersetzung an sich */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Meditation und die Schwierigkeit der Übertragung von Literatur==&lt;br /&gt;
Artikel von Hanspeter Sperzel, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Problem der Übersetzung an sich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele [[Meditation]]sweisen, die heute im Westen modern und beliebt sind, entstammen einem östlichen [[Kulturkreis]]. Nur wenige Europäer haben aber das [[Glück]], bei oder mit einem [[Meister]] zu üben. Die meisten sehen ihren oder einen Meister nur ein- oder zweimal im Jahr, und dann auch nur als [[Mitglied]] einer sehr großen [[Gruppe]]. Häufigstes Lehrmittel ist und bleibt daher die [[Schrift]] oder das [[Buch]], und genau hier beginnen die Schwierigkeiten der Übertragung von einem Kulturkreis zum anderen. Weiterhin entstammen viele Schriften nicht nur diesem anderen Kulturkreis, sondern stammen zusätzlich noch aus einer anderen Epoche und sind meist mehrfach aus nicht mehr gesprochenen Sprachen übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstammt z.B. die [[Bhagavat]] [[Gita]] dem [[Brahman|brahmanischen]] Kulturkreis [[Indien]]s aus einer [[Epoche]] vor dem [[Buddhismus]], als also die Brahmanen noch nicht über die Machtfülle verfügten, die sie in späteren Jahrhunderten besaßen. Die Krieger[[kaste]] herrschte in dieser [[Zeit]], und der Brahmane war nur [[Priester]] und der [[Armut]] verpflichtet. Die Orginal[[Sprache|sprache]] ist [[Sanskrit]], und zwar das Sanskrit der damaligen Zeit. Jeder indische [[Philosoph]] oder Meister von [[Bedeutung]] hat diese Schrift in eine lebende Sprache übertragen und schreibt zu diesem Orginaltext Kommentare oder [[Interpretation]]en, die natürlich von seiner [[Persönlichkeit]] gefärbt sind. Für einen heute lebenden Deutschen ist diese Schrift dann in der Übersetzung aus dem englischen erhältlich. Als mögliche Hauptfehlerquellen schleichen sich ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Übersetzung aus Sanskrit ins Englische&lt;br /&gt;
*Übersetzung aus dem Englischen ins Deutsche&lt;br /&gt;
*[[Verständnis]] einer nicht gesprochenen, nicht lebenden [[Sprache]]&lt;br /&gt;
*Verständnis einer längst [[Vergangenheit|vergangenen]] [[Epoche]]&lt;br /&gt;
*Interpretationen jedes an der Übersetzung beteiligten [[Autor]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Problem des kulturellen Hintergrundes===&lt;br /&gt;
Doch damit nicht genug. Die Übertragung aus der indischen in die europäische [[Kultur]] bietet eine [[Fülle]] von weiterführenden [[Schwierigkeit]]en. Auch hier mögen ein paar [[Beispiel]]e zur Ver[[deutlich]]ung beitragen:&lt;br /&gt;
*Jede Kultur pflegt ihre eigenen [[Tabu]]zonen. Wurde ein Buch oder [[Text]] z.B. für den [[hinduistisch]] [[geprägt]]en Menschen geschrieben, kann eine [[Wort|wortgetreue]] Übersetzung durchaus Tabuzonen eines [[Europäer]]s verletzen.&lt;br /&gt;
*[[Sprachlich]]e [[Wendung]]en wie z.B. „die Übertreibung“ oder „das auf die [[Spitze]] treiben“ werden in anderen Kulturkreisen nicht als Wendung betrachtet, sondern werden wörtlich verstanden.&lt;br /&gt;
*Jeder Autor setzt in der [[Regel]] ([[Ausnahme]]: Philosophen) sein[[ Weltbild]] als [[selbstverständlich]] voraus und schreibt in diesem [[Sinn]]e. So fließt im indischen [[Sprachgebrauch]] die [[unendlich]]e [[Vielzahl]] der [[Götterwelt]] nahezu [[selbstverständlich]] in die [[Alltag]]ssprache ein. Kennt der [[Leser]] die [[Bedeutung]] ([[Symbol]]isierung) der verwendeten Gottheit nicht, kann er mit dem Satz nichts anfangen oder [[verstehen|versteht]] ihn [[falsch]].&lt;br /&gt;
*Verwendet ein Autor oder ein [[verehrt]]er Meister die direkte Sprache im Sinne „du sollst...“, so wird dies im östlichen Kreis eine dem [[Vater]] oder [[Guru]] [[erlaubt]]e und [[geachtet]]e [[Form]] zuerkannt. Im westlichen Sprachgebrauch [[klingen]] solche [[Satz|Sätze]] ”pathetisch” und werden bereits vom [[Gefühl]] her [[Ablehnung|abgelehnt]].&lt;br /&gt;
*Während der östliche [[Kreis]] die [[bildhaft]]e Sprache besonders [[schätzen|schätzt]], [[pflegen|pflegt]] der Europäer eher die [[abstrakt|abstrahierend]]e Sprachform. Viele bildhafte [[Darstellung]]en aus Japan, China oder Indien kann ein Europäer einfach nicht [[nachvollziehen]] oder [[verstehen]] und sie [[verpassen]] dann den Sinn, denen diese Bilder [[dienen]] sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das zweite Problem mit der Sprache===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Sprachen drücken sich aus auf dem [[Hintergrund]] der Kultur, die der Sprache zugrunde liegt. Wortwörtliche Übersetzungen (z.B. vom indischen ins deutsche) können niemals die [[enthalten]]en [[Aussagen]] in ihrer [[vollkommen]]en [[Inhalt]]lichkeit wiedergeben. Dies ist die bereits [[beschrieben]]e erste [[Problematik]]. Eine weitere stellt sich aus der [[beschränken|beschränkten]] [[Sichtweise]] und [[Erkenntnis]] unseres [[Sein]]s. Auch ein [[überbewusst]]er [[Mensch]] ([[Meditation]]smeister, [[Guru]]s oder [[Erleuchteter|Erleuchtete]]) stehen vor dem Problem,seinen [[Schüler]]n [[Weisheit]] in einer [[ungeeignet]]en Sprache [[vermitteln]] zu müssen, in der für Erleuchtungserfahrungen weder [[Worte]], Symbole noch [[Grammatik]] zur [[Verfügung]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===PD Ouspensky, Tertium Organum, über das Wesen der Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ouspensky]], der in seinem Buch die [[Zeit]] als das [[undefinierbar]]e des [[Raum]]es einer vierten [[Dimension]] [[betrachten|betrachtet]] und [[beschreiben|beschreibt]], sieht als [[Schlussfolgerung]] dieser Sachlage nachfolgende [[Zeilen]] als [[wesentlich]] an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Neue Teile der Sprache sind [[notwendig]], eine unendliche Anzahl neuer Wörter. [[gegenwärtig|Gegenwärtig]] können wir in unserer [[menschlich]]en Sprache über die Zeit nur durch [[Hinweis]]e [[sprechen]]. Ihr[[ wahr]]es [[Wesen]] ist für uns unausdrückbar. Die Unausdrückbarkeit sollten wir niemals vergessen. Diese ist das [[Zeichen]] der [[Wahrheit]],das Zeichen der [[Wirklichkeit]]. Was man ausdrücken kann, kann nicht [[wahr]] sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle [[System]]e, die die [[Beziehung]] der menschlichen [[Seele]] zur Zeit [[behandeln]] – alle [[Idee]]n der [[Existenz]] nach dem [[Tod]]e, die [[Theorie]] der [[Wiederverkörperung]], jener der [[Seelenwanderung]], des [[Karma]]s – sind Symbole, die [[Beziehung]]en [[vermitteln]] [[versuchen]], die nicht direkt [[Ausdruck|ausgedrückt]] werden können wegen der [[Armut]] und der S[[chwäche]] unserer Sprache. Man sollte sie genauso wenig [[wörtlich]] [[verstehen]], wie es [[möglich]] ist, die Symbole und [[Allegorie]]n der Kunst wörtlich zu verstehen. Es ist nötig, nach ihren [[verborgen]]en [[Bedeutung]]en zu [[Suche|suchen]], nach dem, was nicht in Worten ausgedrückt werden kann. Das wörtliche [[Verständnis]]... [[entstellen|entstellt]] den inneren [[Gehalt]] dieser [[Form]]en [[vollständig]] und [[berauben|beraubt]] sie ihres [[Wert]]es und ihrer [[Bedeutsamkeit]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn bereits die Zeit, eine für uns doch [[relativ]] [[klar]]e [[Erscheinung]] (?) eine solche Beurteilung]] notwendig [[erscheinen]] läßt, um wieviel schwieriger stellt sich dann die [[Beschreibung]] der [[Wahrheit]] dar, mit ihren [[Funktion]]en „[[Unendlichkeit]]“ und „[[Zeitlosigkeit]]“ und anderen, die wir nicht kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was kann ein europäischer Leser tun?===&lt;br /&gt;
Sich [[bewusst]] zu sein, daß es solche [[Schwierigkeit]]en gibt, bietet die eigentliche [[Lösung]] an. Der Leser muß sich mit [[Geschichte]], [[Kultur]] und [[Zeitepoche]]n der [[Entstehung]] [[intensiv]] [[beschäftigen]], um [[Orginaltext]]e zu verstehen. Der Leser kann auch versuchen, auf Autoren zurückzugreifen, die speziell für den europäisch geprägten [[Kulturkreis]] ihre [[Werk]]e verfassten. [[Radhakrishnan]] ([[Hinduismus]]) und [[Vivekananda]] ([[Yoga]]) sind solche Autoren aus [[Indien]], [[Suzuki]] ([[Zen]]) ist ein solcher aus [[Japan]]. Eine weitere[[ Möglichkeit]]&lt;br /&gt;
besteht darin, Autoren europäischer [[Abstammung]] zu [[wählen]], die diese [[fremd]]en Kulturen [[studieren|studiert]] und [[leben|gelebt]] haben wie [[Brunton]], [[Sacharov]] (Yoga) oder [[Enomiyo Lassalle]] (Zen), und diese als [[Basis]] für weitere Studien zu verwenden. Dieser [[Ratschlag]] klingt aufwendig und er ist es auch. Aber wenn wir z.B. Yoga oder Zen [[praktizieren]], damit die[[ Grundlage]]n unseres [[Leben]]s und [[Denken]]s [[berühren]] und [[verändern]], sollte uns auch dieser [[Aufwand]] nicht schrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_Anhang_Raja.html Patanjali: Raja Yoga Sutra]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_Einfuehrung_Raja.htm Raja Yoga Sutra: Kommentar von Volker Sukadev Bretz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/sukadev/system.html Indische Schriften und Philosophiesysteme]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/schriften/ Klassische Yoga Schriften]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Seminare zu indischen Schriften]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/weiterbildung/10-wochenend/10erpaket.html Weiterbildung 10erPaket]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Texte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Indische Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Vedanta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Literatur&amp;diff=46507</id>
		<title>Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Literatur&amp;diff=46507"/>
		<updated>2013-02-23T09:47:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Meditation und die Schwierigkeit der Übertragung von Literatur==&lt;br /&gt;
Artikel von Hanspeter Sperzel, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Problem der Übersetzung an sich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele [[Meditation]]sweisen, die heute im Westen modern und beliebt sind, entstammen einem östlichen [[Kulturkreis]]. Nur wenige Europäer haben aber das [[Glück]], bei oder mit einem [[Meister]] zu üben. Die meisten sehen ihren oder einen Meister nur ein- oder zweimal im Jahr, und dann auch nur als [[Mitglied]] einer sehr großen [[Gruppe]]. Häufigstes Lehrmittel ist und bleibt daher die [[Schrift]] oder das [[Buch]], und genau hier beginnen die Schwierigkeiten der Übertragung von einem Kulturkreis zum anderen. Weiterhin entstammen viele Schriften nicht nur diesem anderen Kulturkreis, sondern stammen zusätzlich noch aus einer anderen Epoche und sind meist mehrfach aus nicht mehr gesprochenen Sprachen übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstammt z.B. die [[Bhagavat]] [[Gita]] dem [[Brahman|brahmanischen]] Kulturkreis [[Indien]]s aus einer [[Epoche]] vor dem [[Buddhismus]], als also die Brahmanen noch nicht über die Machtfülle verfügten, die sie in späteren Jahrhunderten besaßen. Die Krieger[[kaste]] herrschte in dieser [[Zeit]], und der Brahmane war nur [[Priester]] und der [[Armut]] verpflichtet. Die Orginal[[Sprache|sprache]] ist [[Sanskrit]], und zwar das Sanskrit der damaligen Zeit. Jeder indische [[Philosoph]] oder Meister von [[Bedeutung]] hat diese Schrift in eine lebende Sprache übertragen und schreibt zu diesem Orginaltext Kommentare oder [[Interpretation]]en, die natürlich von seiner [[Persönlichkeit]] gefärbt sind. Für einen heute lebenden Deutschen ist diese Schrift dann in der Übersetzung aus dem englischen erhältlich. Als mögliche Hauptfehlerquellen schleichen sich ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Übersetzung aus Sanskrit ins Englische&lt;br /&gt;
*Übersetzung aus dem Englischen ins Deutsche&lt;br /&gt;
*[[Verständnis]] einer nicht [[gesprochen]]en, nicht [[lebend]]en Sprache&lt;br /&gt;
*Verständnis einer längst [[vergangen]]en Epoche&lt;br /&gt;
*Interpretationen jedes an der Übersetzung beteiligten [[Autor]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Problem des kulturellen Hintergrundes===&lt;br /&gt;
Doch damit nicht genug. Die Übertragung aus der indischen in die europäische [[Kultur]] bietet eine [[Fülle]] von weiterführenden [[Schwierigkeit]]en. Auch hier mögen ein paar [[Beispiel]]e zur Ver[[deutlich]]ung beitragen:&lt;br /&gt;
*Jede Kultur pflegt ihre eigenen [[Tabu]]zonen. Wurde ein Buch oder [[Text]] z.B. für den [[hinduistisch]] [[geprägt]]en Menschen geschrieben, kann eine [[Wort|wortgetreue]] Übersetzung durchaus Tabuzonen eines [[Europäer]]s verletzen.&lt;br /&gt;
*[[Sprachlich]]e [[Wendung]]en wie z.B. „die Übertreibung“ oder „das auf die [[Spitze]] treiben“ werden in anderen Kulturkreisen nicht als Wendung betrachtet, sondern werden wörtlich verstanden.&lt;br /&gt;
*Jeder Autor setzt in der [[Regel]] ([[Ausnahme]]: Philosophen) sein[[ Weltbild]] als [[selbstverständlich]] voraus und schreibt in diesem [[Sinn]]e. So fließt im indischen [[Sprachgebrauch]] die [[unendlich]]e [[Vielzahl]] der [[Götterwelt]] nahezu [[selbstverständlich]] in die [[Alltag]]ssprache ein. Kennt der [[Leser]] die [[Bedeutung]] ([[Symbol]]isierung) der verwendeten Gottheit nicht, kann er mit dem Satz nichts anfangen oder [[verstehen|versteht]] ihn [[falsch]].&lt;br /&gt;
*Verwendet ein Autor oder ein [[verehrt]]er Meister die direkte Sprache im Sinne „du sollst...“, so wird dies im östlichen Kreis eine dem [[Vater]] oder [[Guru]] [[erlaubt]]e und [[geachtet]]e [[Form]] zuerkannt. Im westlichen Sprachgebrauch [[klingen]] solche [[Satz|Sätze]] ”pathetisch” und werden bereits vom [[Gefühl]] her [[Ablehnung|abgelehnt]].&lt;br /&gt;
*Während der östliche [[Kreis]] die [[bildhaft]]e Sprache besonders [[schätzen|schätzt]], [[pflegen|pflegt]] der Europäer eher die [[abstrakt|abstrahierend]]e Sprachform. Viele bildhafte [[Darstellung]]en aus Japan, China oder Indien kann ein Europäer einfach nicht [[nachvollziehen]] oder [[verstehen]] und sie [[verpassen]] dann den Sinn, denen diese Bilder [[dienen]] sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das zweite Problem mit der Sprache===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Sprachen drücken sich aus auf dem [[Hintergrund]] der Kultur, die der Sprache zugrunde liegt. Wortwörtliche Übersetzungen (z.B. vom indischen ins deutsche) können niemals die [[enthalten]]en [[Aussagen]] in ihrer [[vollkommen]]en [[Inhalt]]lichkeit wiedergeben. Dies ist die bereits [[beschrieben]]e erste [[Problematik]]. Eine weitere stellt sich aus der [[beschränken|beschränkten]] [[Sichtweise]] und [[Erkenntnis]] unseres [[Sein]]s. Auch ein [[überbewusst]]er [[Mensch]] ([[Meditation]]smeister, [[Guru]]s oder [[Erleuchteter|Erleuchtete]]) stehen vor dem Problem,seinen [[Schüler]]n [[Weisheit]] in einer [[ungeeignet]]en Sprache [[vermitteln]] zu müssen, in der für Erleuchtungserfahrungen weder [[Worte]], Symbole noch [[Grammatik]] zur [[Verfügung]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===PD Ouspensky, Tertium Organum, über das Wesen der Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ouspensky]], der in seinem Buch die [[Zeit]] als das [[undefinierbar]]e des [[Raum]]es einer vierten [[Dimension]] [[betrachten|betrachtet]] und [[beschreiben|beschreibt]], sieht als [[Schlussfolgerung]] dieser Sachlage nachfolgende [[Zeilen]] als [[wesentlich]] an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Neue Teile der Sprache sind [[notwendig]], eine unendliche Anzahl neuer Wörter. [[gegenwärtig|Gegenwärtig]] können wir in unserer [[menschlich]]en Sprache über die Zeit nur durch [[Hinweis]]e [[sprechen]]. Ihr[[ wahr]]es [[Wesen]] ist für uns unausdrückbar. Die Unausdrückbarkeit sollten wir niemals vergessen. Diese ist das [[Zeichen]] der [[Wahrheit]],das Zeichen der [[Wirklichkeit]]. Was man ausdrücken kann, kann nicht [[wahr]] sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle [[System]]e, die die [[Beziehung]] der menschlichen [[Seele]] zur Zeit [[behandeln]] – alle [[Idee]]n der [[Existenz]] nach dem [[Tod]]e, die [[Theorie]] der [[Wiederverkörperung]], jener der [[Seelenwanderung]], des [[Karma]]s – sind Symbole, die [[Beziehung]]en [[vermitteln]] [[versuchen]], die nicht direkt [[Ausdruck|ausgedrückt]] werden können wegen der [[Armut]] und der S[[chwäche]] unserer Sprache. Man sollte sie genauso wenig [[wörtlich]] [[verstehen]], wie es [[möglich]] ist, die Symbole und [[Allegorie]]n der Kunst wörtlich zu verstehen. Es ist nötig, nach ihren [[verborgen]]en [[Bedeutung]]en zu [[Suche|suchen]], nach dem, was nicht in Worten ausgedrückt werden kann. Das wörtliche [[Verständnis]]... [[entstellen|entstellt]] den inneren [[Gehalt]] dieser [[Form]]en [[vollständig]] und [[berauben|beraubt]] sie ihres [[Wert]]es und ihrer [[Bedeutsamkeit]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn bereits die Zeit, eine für uns doch [[relativ]] [[klar]]e [[Erscheinung]] (?) eine solche Beurteilung]] notwendig [[erscheinen]] läßt, um wieviel schwieriger stellt sich dann die [[Beschreibung]] der [[Wahrheit]] dar, mit ihren [[Funktion]]en „[[Unendlichkeit]]“ und „[[Zeitlosigkeit]]“ und anderen, die wir nicht kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was kann ein europäischer Leser tun?===&lt;br /&gt;
Sich [[bewusst]] zu sein, daß es solche [[Schwierigkeit]]en gibt, bietet die eigentliche [[Lösung]] an. Der Leser muß sich mit [[Geschichte]], [[Kultur]] und [[Zeitepoche]]n der [[Entstehung]] [[intensiv]] [[beschäftigen]], um [[Orginaltext]]e zu verstehen. Der Leser kann auch versuchen, auf Autoren zurückzugreifen, die speziell für den europäisch geprägten [[Kulturkreis]] ihre [[Werk]]e verfassten. [[Radhakrishnan]] ([[Hinduismus]]) und [[Vivekananda]] ([[Yoga]]) sind solche Autoren aus [[Indien]], [[Suzuki]] ([[Zen]]) ist ein solcher aus [[Japan]]. Eine weitere[[ Möglichkeit]]&lt;br /&gt;
besteht darin, Autoren europäischer [[Abstammung]] zu [[wählen]], die diese [[fremd]]en Kulturen [[studieren|studiert]] und [[leben|gelebt]] haben wie [[Brunton]], [[Sacharov]] (Yoga) oder [[Enomiyo Lassalle]] (Zen), und diese als [[Basis]] für weitere Studien zu verwenden. Dieser [[Ratschlag]] klingt aufwendig und er ist es auch. Aber wenn wir z.B. Yoga oder Zen [[praktizieren]], damit die[[ Grundlage]]n unseres [[Leben]]s und [[Denken]]s [[berühren]] und [[verändern]], sollte uns auch dieser [[Aufwand]] nicht schrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_Anhang_Raja.html Patanjali: Raja Yoga Sutra]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Rajayoga/Art_Einfuehrung_Raja.htm Raja Yoga Sutra: Kommentar von Volker Sukadev Bretz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/sukadev/system.html Indische Schriften und Philosophiesysteme]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/schriften/ Klassische Yoga Schriften]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Seminare zu indischen Schriften]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/weiterbildung/10-wochenend/10erpaket.html Weiterbildung 10erPaket]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Texte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Indische Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Vedanta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kundalini_Yoga&amp;diff=46506</id>
		<title>Kundalini Yoga</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kundalini_Yoga&amp;diff=46506"/>
		<updated>2013-02-23T09:37:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:kundalini_chakras.jpg‎ |thumb|Die Chakras - Energiezentren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kundalini Yoga&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: कुण्डलिनीयोग kuṇḍalinīyoga &#039;&#039;m.&#039;&#039;)  ist eine Yoga-Praxis zu Steigerung der (Lebens-)energie ([[Prana]]).  &#039;&#039;Kundala&#039;&#039; bedeutet &#039;&#039;aufgerollt&#039;&#039; (siehe auch [[Kundalini]]). Verschiedene Yoga-Traditionen verwenden den Begriff Kundalini Yoga in unterschiedlichen Ausprägungen. So kennt der [[Sikhismus]] eine eigene Form des Kundalini Yoga, die von Yogi Bhajan gelehrt und in den Westen gebracht wurde. Auch ihr geht es darum, die universelle Lebensenergie ([[Prana]], [[Kundalini]]) zu aktivieren. Kundalini-Übungen nach Yoghi Bhajan sind dynamisch. Sie trainieren besonders Ausdauer und die schnelle Bauchatmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kundalini Yoga arbeitet mit dem Astralkörper und seinen [[Chakra]]s (Energie - Zentren) und [[Nadi]]s (Energiekanälen). Seine Übungen zielen darauf ab, den [[Astralkörper]] zu reinigen und die [[Chakra]]s zu harmonisieren und zu öffnen, so dass das Prana erhöht wird und entlang der Wirbelsäule nach oben steigen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir bereit sind, erwacht die machtvolle Kundalinienergie entweder langsam, allmählich oder spontan, plötzlich. Das [[Kundalini Erfahrung|Erwachen der Kundalini]] ist mit vielen überwältigenden, auch außersinnlichen Erfahrungen, einem starken [[Glück]]sgefühl, Erweiterung des Bewusstseins und Entfaltung neuer Fähigkeiten verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kundalini Yoga handelt von , der göttlichen Kraft und den sechs Zentren der spirituellen Energie (Chakras). Das Ziel ist die Entwicklung der schlafenden [[Kundalini Shakti]] und ihre Vereinigung mit [[Shiva]] (reines Bewusstsein) im [[Sahasrara]]. Die sechs Zentren werden von der Kundalini Shakti durchdrungen, bis sie am Scheitel angekommen ist. Kundalini Yoga beruht auf der [[Shiva Shakti Philosophie]], auch [[Tantra]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Zweige des Kundalini Yoga ==&lt;br /&gt;
Es gibt fünf Zweige von Kundalini Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. [[Mantra]] Yoga: Hier werden Klangenergien benutzt. Diese wirken [[direkt]] auf die [[Nadi]]s und [[Chakra]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. [[Nada]] Yoga: Auch hier werden Klangenergien benutzt. Im Nada Yoga wiederholt man aber keine Worte und Buchstaben, sondern arbeitet mit Noten und Musikinstrumenten, oder hört auf den inneren Klang ([[Nada]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. [[Yantra]] Yoga: Mit Meditation auf geometrische Figuren ([[Yantra]]s), Farben und Symbole werden die Energien erweckt. Beispiele sind die Chakra-Darstellungen und Darstellungen von Hindu-Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. [[Laya]] Yoga: Laya Yoga ist der Prozess der Auflösung ([[Laya]]) grobstofflicherer Energien in feinstoffliche und schließlich in&lt;br /&gt;
Shiva, dem Bewusstsein selbst. Im Laya Yoga gibt es sowohl Meditationstechniken als auch Übungen für das tägliche Leben.&lt;br /&gt;
Beispiel: Ärger wird von Gedanken (Worten und Bildern) getrennt und als Energie bewusst gemacht. Diese Energie wird als Teil der göttlichen Energie wahrgenommen. Schließlich verschmilzt der Wahrnehmende mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. [[Hatha Yoga]]: Hatha Yoga sind zunächst die Praktiken, die den Körper vorbereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptpraktiken im [[Hatha Yoga]] sind:&lt;br /&gt;
* [[Shatkriyas|Kriyas ]]– Reinigungsübungen entschlacken den physischen Körper und lassen die Energien fließen.&lt;br /&gt;
* [[Asana]]s – Sie wirken körperlich, energetisch und geistig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Im Kundalini Yoga Kontext werden die Stellungen lange (mindestens fünf Minuten, bis zu zwei Stunden) gehalten. Dies wird&lt;br /&gt;
verbunden mit besonderen Atem- und Konzentrationstechniken, oder auch mit [[Mudra]]s, speziellen [[Mantra]]s und [[Bandha]]s. Dadurch wird [[Prana]] erhöht, die [[Chakra]]s aktiviert und es kann die [[Kundalini]] erweckt werden.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich werden folgende fortgeschrittene Techniken eingesetzt, um die [[Kundalini]] zu erwecken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pranayama]] – Atemübungen zur Kontrolle ([[Ayama]]) der Lebensenergie ([[Prana]]). Insbesondere die sechs [[Shatkriyas]] und die acht [[Mahakumbhaka]]s&lt;br /&gt;
* [[Bandha]]s – Verschlüsse, um zu verhindern, dass [[Prana]] nach unten oder oben austritt, bzw. um das [[Prana]] in bestimmte Richtungen zu lenken..&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Mudra]]s – Energieerweckende und leitende Übungen.&lt;br /&gt;
* Bestimmte Kombinationen aus den o.g. Übungen, wie z.B. [[Mudra Reihe]] und [[Bhastrika Mudra Reihe]].&lt;br /&gt;
* Bestimmte Meditationstechniken, wie z.B. [[Energiemeditation]], oder [[Ujjayi Meditation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shiva-Shakti-Philosophie ==&lt;br /&gt;
[[Kundalini]] Yoga beruht auf der [[Shiva]]-[[Shakti]]-[[Philosophie]], auch [[Tantra]] genannt. Shiva repräsentiert das Unveränderliche, das Unbewegte, das absolute Bewusstsein, in der Vedanta ‘[[Brahman]]’ genannt. Shakti repräsentiert die schöpferische [[Energie]], welche das [[Universum]] in sechs Schritten in Analogie der sechs [[Chakra]]s (unterhalb des [[Sahasrara Chakra]]s, des Sitzes von Shiva), geschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich sind Shiva und Shakti eins. Durch eine erste Schwingung, [[Spandana]] (“Spaltung”), trennt sich Shakti von Shiva und schafft erst die zwei [[Kausalwelt]]en, dann die drei [[Astralwelt]]en und schließlich die physische [[Welt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zyklisch vereinigen sich Shiva und Shakti wieder ([[Auflösung]]), bleiben zusammen ([[Pralaya]], kosmische [[Nacht]]) und trennen sich wieder (Schöpfung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Teil des Kosmos sind Shiva und Shakti. Im [[Mensch]]en manifestiert sich Shiva als reines [[Bewusstsein]], als [[Satchidananda]]. Shakti manifestiert sich als die drei Körper mit den fünf Hüllen. Solange Shakti von Shiva getrennt ist, ist der Mensch unzufrieden. Im Laufe der individuellen [[Evolution]] über viele [[Leben]] erwacht die Kundalini (Shakti im Menschen) und vereinigt die individuelle [[Seele]] wieder mit der kosmischen Seele. Kundalini Yoga ist die Wissenschaft der Beschleunigung dieses natürlichen [[Evolutionsprozess]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Sivananda zu Kundalini Yoga ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Kundalini-Shakti (Kraft) ist die zusammengerollte, schlafende kosmische [[Kraft]], die alle biologischen und nichtbiologischen [[Prozess]]e determiniert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es handelt sich hierbei um die ursprüngliche [[Energie]], die am [[Wurzelchakra]], dem [[Muladhara Chakra]] in schlafendem aber zu erweckendem möglichen Zustand angesiedelt ist. Kundalini Yoga ist der [[Yoga]], der die  Kundalini Shakti “abhandelt”, indem er entlang der sieben [[Chakra]]s, oder Zentren der spirituellen Energie, die schlafende [[Kundalinikraft]] aufsteigen läßt um so im [[Sahasrara Chakra]], an der [[Krone]] des [[Kopf]]es, die Einigung mit dem [[Gott]] [[Shiva]] geschehen läßt. Die sieben [[Chakra]]s werden, beim Aufsteigen der Kundalini Shakti zur Kopfkrone regelrecht durchbohrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sieben Chakras sind die folgenden: [[Muladhara]] (am Anus), [[Svadhishthana]] (am Ursprung der Geschlechtsorgane), [[Manipura]] (am Bauchnabel), [[Anahata]] (im Herzzentrum), [[Visuddha]] (am Nacken), [[Ajna]] (inmitten der Stirn auf Höhe der Augenbrauen) and [[Sahasrara]] (an der [[Krone]] des Kopfes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Nadi]]s bezeichnet man die Kanäle in denen das [[Prana]] (Lebenkraft) fließt. Mit dem bloßen Auge kann man sie nicht sehen. Es handelt sich nicht um die gewöhnlichen [[Nerv]]en, [[Arterie]]n oder [[Vene]]n. Man spricht von 72 000 Nadis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 davon sind beosnders wichtig. Das ist [[Ida]], [[Pingala]] und [[Sushumna]].  Die Sushumna ist hierbei die wichtigste, weil die Kundalini alleine durch dieses Nadi nach oben aufsteigt. Der erste Schritt im Kundaliniyoga ist die [[Reinigung]] der Nadis. Die Kundalini kann nur aufsteigen, wenn die Sushumna gereinigt ist. Die Reinigung der Nadis wird durch [[Pranayama]] (spez. Atemübungen) erreicht. Der Yogi öffnet gewissermassen den [[Schlund]] der Sushumna Nadi durch Pranayama, das Setzen der verschiedenen [[Bhandas]] (Körperverschlusstechniken) und [[Mudras]] (Handhaltungen) und erweckt so die schlafende Kundalini, die er dann die 6 unteren Chakras passierend, bis zur Krone des Kopfes  aufsteigen läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundalini liegt schlafend in 3,5 Spulen im Muladhara Chakra. Die drei Spulen stehen für die 3 [[Gunas]] und die halbe Spule symbolisiert die [[Vikriti]]s (das Potential des möglichen Ungleichgewichts) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hathayogis erwecken die Kundalini mittel Pranyama, der Asanas und der Mudras, Rajayogis mittels Konzentration; [[Bhakta]]s durch [[Hingabe]] und komplette Selbstüberantwortung an das Göttliche; Jnanas Mittels analytischem [[Willen]]; und allen gemeinsam ist das Erwecken der Kundalini duch [[Japa]] des jeweiligen[[ Mantra]]s und der [[Gnade]] des [[Guru]] (Lehrers).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du rein und frei von jedwedem Wunsch bist, wird die Kundalini von selbst erwachen und Du wirst davon profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erweckst Du die Kundalini aber durch gewaltige Methoden, gewaltsam, wenn Dein Herz nicht gereinigt ist, wenn Wünsche in Deinem Geiste herumstreifen,wirst Du auf Verlockungen unterschiedlichster Art treffen und wenn Du Dich so von Ebene zu Eben bewegst, kannst Du einen Absturz erleben. Du wirst nicht die Willensstärke haben, diesen Versuchungen zu widerstehen. Derjenige [[Aspirant]], der beständiges Vertrauen in die Yoga- Schriften hat, der mutig ist, hingebungsvoll, demütig,generös, dankbar, rein und leidenschaftslos ist, kann die Kundalini leicht erwecken und [[Samadhi]] erreichen. Darüberhinaus sollte er mit der nötigen Portion an Benehmen und Führungskraft, so wie den Mitteln zur Selbstzügelung ausgestattet sein; er/sie sollte stets darum bemüht sein, der [[Mission]] des Lehrers zu dienen und frei von [[Begierde]], [[Zorn]], [[Moha]] (sanskrit, m.= Ignoranz), [[Habgier]] und [[Eitelkeit]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Kundalini zum Sahasrara Chakra hinaufgelenkt wird und sich mit Lord [[Siva]] vereinigt, folgt daraus der perfekte Samadhi (überbewusster glückseliger Zustand) Der Yogi trinkt den [[Nektar]] der [[Unsterblichkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möge Dich die [[Mutter]] Kundalini durch alle Yogapraktiken führen! Möge Ihr [[Segen]] stets mit Euch allen sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einem Artikel von Swami Sivananda http://www.sivanandaonline.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kundalini Yoga – nur für Fortgeschrittene?==&lt;br /&gt;
Artikel von Ralf Sturm, erschienen im Yoga Vidya Journal, Herbst 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wo nimmst Du eigentlich die ganze Energie her?“, wird mancher gefragt, der [[Yoga]] [[Unterricht|unterrichtet]], [[Mensch]]en führt oder in helfenden [[Beruf]]en arbeitet. Die [[Welt]] in der wir [[Leben|leben]] scheint uns auf der einen Seite stets mit steigenden [[Ansprüche]]n an unsere [[Leistungsfähigkeit]] zu begegnen. Zum anderen [[Gefühl|fühlen]] viele Menschen einen wachsenden [[Wunsch]], hinter die [[Ding]]e zu schauen, mehr [[Bewusstheit]] in ihr Leben zu bringen und sich selbst auf vielen [[Ebene]]n zu verwirklichen, nicht nur materiell. [[Humanistisch]]e [[Psychologie]] und [[Veden|Vedisches]] [[Wissen]] beschreiben auf ähnliche Weise das [[Phänomen]] dessen, was uns als Menschen bewegt. Abraham Harold [[Maslow]] hat seine berühmte „[[Bedürfnis]]pyramide“ nach dem gleichen Prinzip aufgebaut, wie die alten [[Seher]] Indiens die Bedeutung der [[Chakra|Chakren]] – [[Energiezentrum|Energiezentren]] des [[Körper]]s – aufgeschrieben haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wir [[Streben|streben]] nach körperlicher [[Gesundheit]], [[Sicherheit]], sozialen [[Beziehung|Beziehungen]], [[Anerkennung]] und schließlich [[Selbstverwirklichung]] und [[Transzendenz]]. Die Chakren [[Spiegel|spiegeln]] das. Kundalini Yoga ist ein [[Weg]] all diese Ebenen in [[Fülle]] zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kundalini Yoga wird meist mit „Der Yoga der [[Energie]]“ übersetzt. Manchmal wird im gleichen [[Atemzug]] noch davor gewarnt; es könnte Gefährliches passieren. Wie mit einer Atombombe. Von [[Reinigung]]s-Phänomenen wird gesprochen, und von [[Erweckung]]s-[[Erfahrung]]en. Wie kam es denn, dass die Kundalini sich schlafen gelegt hat? Im [[Sanskrit]]-[[Begriff]] „Kundalini“&lt;br /&gt;
steckt sowohl das Wort „aufgerollt“ ([[Symbol]] der schlafenden [[Schlange]]) als auch „[[Kraft]]“. Im „Grossen [[Illustration|Illustriert]]en Yoga [[Buch]]“ beschreibt Swami Vishnu-Devananda die [[Schöpfung]]sgeschichte, die [[Entstehung]] der Welt, aus der [[Sicht]] der [[Samkhya]]-Philosophie, einem der ältesten [[Philosophie]]systeme Indiens. Er unterscheidet [[Geist]] als die bewegende [[Gedanken]]kraft, aus der die [[Materie]] – als ruhende [[Kraft]] – entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Entstehung des [[Universum]]s wird Geist zunächst immer stofflicher. Bis sich die fünf [[Element]]e entwickelt haben, und [[Leben]] entsteht. Das menschliche [[Bewusstsein]], das nur noch mit den fünf [[Sinne]]n [[Wahrnehmung|wahrnimmt]], ist nichts anderes als die schlafende [[Urkraft]]. Ein wundervolles [[Potential]] in uns allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortgeschrittene [[Hatha]]-Yoga-Techniken helfen uns, Energie zu [[Entwicklung|entwickeln]] und im [[Körper]] zu [[Lenkung|lenken]]. [[Swami Sivananda]] empfiehlt in „Kundalini Yoga“ die [[Asana]]s lange zu halten, um die Bewusstheit für den [[Fluss]] der Energie zu [[Schulung|schulen]]. [[Pranayama]] – die Lenkung der [[Leben]]skraft durch die [[Beherrschung]] des [[Atem]]s – wird unterstützt durch [[Mudra]]s und [[Bandha]]s, Energie-Siegel und -[[Verschluss|Verschlüsse]], die die entwickelte Kraft entlang unserer Haupt-Energiezentren durch die [[Wirbelsäule]] führen. Vom unteren [[Ende]] der Wirbelsäule, dem [[Muladhara]], dem [[Wurzel]]-Chakra, bis zum [[Sahasrara]], der [[Krone]] über unserem [[Scheitel]]. Als [[Wissenschaft|wissenschaftlich]]e [[Analogie]] funktionieren hier neben der Psychologie auch [[Medizin|medizinisch]]e [[Erkenntnis]]se, die die Haupt-[[Nervenzentrum|Nervenzentren]] des Menschen in [[Gehirn]], [[Rückenmark]] und [[Bauch]] orten. Entlang dieser wird die Energie im Kundalini Yoga [[bewusst]] und mit [Visualisierung]]en von unten nach oben geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit wir wieder bei den [[Stufe]]n des [[Leben]]s sind. Im Laufe unserer [[Zeit]] auf diesem [[Planet]]en lerne] wir früher oder später unweigerlich, was wirklich wichtig ist. Das Mehr an Energie das man hat, wenn man Yoga übt hilft, diese „[[Entwicklung]]“ zu beschleunigen. Und das kann manchmal überraschend sein. Dann versteht man, warum in alten Schriften geschrieben stand, Kundalini Yoga nicht ohne [[Führung]] eines Lehrers auszuüben. Denn oft geschehen die Dinge schneller als man denkt. Das müssen dann nicht immer [[Mystik|mystische]] [[Erfahrung]]en sein, die man erlebt. Wir erleben unsere eigene „[[Schöpfungsgeschichte]]“ sozusagen neu – und diesmal rückwärts. [[Blockaden]] und [[Widerstand|Widerstände]], die uns früher geholfen haben, begegnen wir jetzt wieder – mit der Einladung, diesmal über sie hinaus zu wachsen. Manchmal fällt uns das aber [[schwer]]. Dann hilft es, einen Menschen zu haben, der einen durch solche [[Entwicklung]]en begleitet. Ein [[Yogalehrer]] kann das tun, wenn er [[selbst]] diese [[Phase]]n durchlaufen hat. Die Praxis des Yoga setzt unseren [[Fokus]] auf wirkliche [[Lebensfreude]]. Das hilft, alte Gewohnheiten fallen zu lassen.&lt;br /&gt;
Wir haben unsere eigene [[Welt]] geschaffen, unsere eigene [[Geschichte]] geschrieben. Kundalini Yoga ist ein [[Weg]] zurück zu unserer [[Schöpferkraft]]. Wir entscheiden neu, was wir in unser Leben einladen. Wenn wir [[Raum]] für unsere Praxis nehmen, finden wir mehr Energie für [[körper]]liche [[Gesundheit]] und [[geist]]ige [[Flexibilität]]. Den [[Mut]], [[Dinge]] selbst in die Hand zu nehmen und mit [[Selbstbewusstsein]] unsere [[Talent]]e zu nutzen. Unsere [[Ausstrahlung]] steigt sichtbar mit unserer Energie – unser eigenes [[Gefühl]]sleben wird [[Intensität|intensiver]] und [[Kommunikation]] fällt uns leichter. [[Vertrauen]] entwickelt sich, in die [[Intuition]] und das, was man manchmal sehr trocken als „[[Transzendenz]]“ bezeichnet. Wenn man es selbst erlebt, ist es nicht mehr trocken. „Ein Gramm [[Praxis]] ist besser als Tonnen [[Theorie]]“ hat ein [[Mann]] geschrieben, der mit seiner Ausstrahlung viele Menschen [[Bewegung|bewegt]] hat. Er hatte seine Energie aus dem Kundalini-Yoga. Die [[Technik]]en sind „fortgeschritten“ – aber jeder kann sie [[Anwendung|anwenden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kundalini Yoga Seminare bei Yoga Vidya===&lt;br /&gt;
Das intensive [[Üben]] von [[Asana]]s, [[Pranayama]] und [[Meditation]] ist der zentrale Bestandteil von Kundalini Yoga [[Seminar]]en bei Yoga Vidya. Durch dieses Üben erhöht sich das Energie[[niveau]], das [[Bewußtsein]] wird erweitert – tiefe innere [[Erkenntnis]]se können so erlangt werden. Die persönliche Ausstrahlung und die intuitiven Kräfte verstärken sich. Im Über[[bewußtsein]] wird die [[Einheit]] mit dem [[Unendlichkeit|Unendlichen]] [[Erfahrung|erfahrbar]]. Der Schlüssel dazu ist die [[Erweckung]] der Kundalini, die [[Verkörperung]] aller verborgenen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga Vidya bietet in allen drei Seminarhäusern – Bad Meinberg, Westerwald und Nordsee – regelmäßig Kundalini Yoga [[Seminar]]e an. Es gibt vier Seminararten, unter denen Interessierte je nach Vor[[kenntnis]] [[Wahl|wählen]] können: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kundalini Yoga [[Einführung]]&lt;br /&gt;
*Kundlaini Yoga [[Mittelstufe]]&lt;br /&gt;
*Kundalini Yoga [[Fortgeschrittene]]&lt;br /&gt;
*Kundalini Yoga [[Intensiv]] Praxis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/nc/seminar-uebersicht/nach-interessengebiet/thema/kundalini-yoga/ Kundalini Yoga Seminare bei Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kundalini]]&lt;br /&gt;
* [[Prana]]&lt;br /&gt;
* [[Tantra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: Kundalini Yoga&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p68_Goettliche-Erkenntnis/ Göttliche Erkenntnis], Mangalam Books Verlag&lt;br /&gt;
* Sukadev Bretz:  [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p914_Die-Kundalini-Energie-erwecken---Sukadev-V--Bretz/ Die Kundalini-Energie erwecken], Yoga Vidya Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga/ Kundalini Yoga] Portal&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/tantra/ Tantra] Portal&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/chakra/ Chakra] Portal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/ Kundalini Seminare]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Kundalini Yoga, der Yoga der Energie, Teil 1===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|v0hEHSS674E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kundalini Yoga, der Yoga der Energie, Teil 2===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|USW9ikEu50U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Chakra-Tantra-Kundalini, Energieerfahrungen===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|mgLlp-CJsX4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kundalini Yoga|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Krisenmanagement&amp;diff=46501</id>
		<title>Krisenmanagement</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Krisenmanagement&amp;diff=46501"/>
		<updated>2013-02-23T09:26:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Krisenmanagement&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Patanjali]]s [[Kriya Yoga]] als Krisenmanagement==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Madhura M. F., erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausforderungen und schwierige [[Situation]]en gehören einfach zum [[Spirituelles Leben|Leben]] dazu. Aber wir akzeptieren diese selten als das, was sie sind: der natürliche Fluss des Lebens. Grundsätzlich lehnen wir diese Seiten des Lebens ab und fühlen uns als ein Opfer in einer Krise. Ein ehrlicher Rückblick zeigt jedoch, dass gerade diese Situationen und [[Erfahrung]]en uns reifen und wachsen ließen. Es waren oft wertvolle Lektionen, die uns der [[Wahrheit]] ein Stück näher brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ärgern, verdrängen, resignieren===&lt;br /&gt;
Unser [[Ego]] hat seine typischen [[Strategie]]n, um mit solchen Situationen umzugehen. Ganz gleich worum es sich handelt, automatisch bewerten wir die schwierigen Situationen als grundsätzlich negativ. Mit dieser Überzeugung leisten wir gleich [[Widerstand]]. Der Widerstand äußert sich in drei [[Muster]]n, nämlich: [[Ärger]], [[Verdrängung]] und [[Resignation]]. All die vielen unterschiedlichen Reaktionen sind Kombinationen aus diesen drei, d. h. diese drei Grundmuster sind immer vorhanden, aber variieren in den Ausprägungen. Einer der typischen [[Reaktion]]en ist also sich ärgern. Schwierigkeiten regen uns auf! Es läuft nicht so, wie wir es uns vorgestellt oder gewünscht haben, und das können wir nicht akzeptieren. Mit unseren kleinen oder großen [[Wut]]ausbrüchen demonstrieren wir Widerstand und hoffen so, das [[Hindernis]] zu beseitigen. Wir fallen aus einem klaren [[Geisteszustand]] in [[Unbewusstheit]]. Ein innerer Mechanismus, den wir als ganz normal empfinden, der uns aber keine Verbesserung ermöglicht. Wie kann uns eine [[Idee]] oder Lösung einfallen, wenn wir uns ständig über die Situation ärgern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Taktik des Ego ist verdrängen. Mag es sich um eine [[Krankheit]] oder um [[Verlust]] handeln, wir ignorieren Tatsachen und schauen weg mit der naiven Hoffnung, es würde sich schon von alleine lösen. Wir finden so viele [[Möglichkeit]]en uns abzulenken. Aber gerade diese Ablenkungen kosten uns [[Energie]], die wir besser nützen könnten. Eine weitere typische Reaktion ist die Resignation. In schwierigen Situationen fühlen wir uns oft überfordert. Durch ein [[Gefühl]] von [[Hilflosigkeit]] identifizieren wir uns stark mit der [[Opfer]]rolle und geben jeden Versuch auf, tätig zu werden. Wir sind überzeugt, dass uns nichts mehr helfen kann. Resigniert weilen wir in einem [[Depression|depressiv]]en Geisteszustand und verhindern unbewusst eine Veränderung. Es ist ganz natürlich, dass unsere Pläne von Unvorhergesehenem durchkreuzt werden. Trotzdem brauchen wir nicht vom Kurs abzukommen und können [[Schwierigkeiten]] meistern und unsere [[Ziel]]e erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kriya Yoga als Werkzeug===&lt;br /&gt;
In den [[Yoga Sutra]]s von Patanjali finden wir eine praktische und simple Formel um gerade auch die schwierigeren [[Lebensphase]]n zu bewältigen. Die Yoga Sutras von Patanjali sind eine der wichtigsten Schriften des Yoga und befassen sich mit der [[Beherrschung]] des [[Geist]]es und des [[Denken]]s, also [[Raja Yoga]]. In diesem ungefähr 2500 Jahre alten Leitfaden empfiehlt uns der Autor gleich am Anfang des praktischen Teils (Kapitel II: [[Sadhana Pada]]) Kriya Yoga als Werkzeug. Eine konstruktive Möglichkeit [[Leiden]] zu vermindern. Dieser Begriff Kriya Yoga wird in verschiedenen [[Yogasystem]]en unterschiedlich verwendet. Das [[Sanskrit]]wort &amp;quot;Kriya&amp;quot; bedeutet übersetzt Handlung oder Tat, also „Yoga der Tat“ als sinngemäße Übersetzung von Kriya Yoga. „[[Tapas]], [[Swadhyaya]] und [[Ishvara Pranidhana]] bilden den Kriya Yoga“, so Patanjali im Yoga Sutra 1, Kapitel II. Welche praktische Bedeutung diese drei Kriyas gerade auch für unser tägliches [[Spirituelles Leben|Leben]] haben, wollen wir uns hier genauer anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Tapas]]===&lt;br /&gt;
Wir haben bereits festgestellt, eine schwierige und unerwünschte Situation bringt uns in eine [[Depression]] und [[Opfer]]rolle. Aber genau diese Haltung können und sollten wir vermeiden, und dafür müssen wir aktiv werden. Es leuchtet ein, dass wir eine [[Änderung]] nur durch Tätig-Werden erreichen. Und schon alleine dadurch, dass wir handeln, soweit es uns möglich ist, kommen wir aus der [[Opfer]]rolle und der Depression heraus. Wir nutzen unsere [[Willenskraft]] und die [[Möglichkeit]]en, die da sind. Natürlich bedeutet es auch gleichzeitig ein Verzicht, beispielsweise auf freie Zeit oder sogar auf bisherige [[Leben]]sgewohnheiten. Aber nur durch systematisches [[Handeln]] und die damit verbundene [[Disziplin]] und den [[Verzicht]] auf destruktive [[Gewohnheit]]en kommen wir voran. Patanjali fasst diesen Teil als &amp;quot;Tapas&amp;quot;, also [[Askese]] und [[Disziplin]] zusammen. Es ist die erste Komponente des Kriya Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Swadhyaya===&lt;br /&gt;
Damit wir überhaupt angemessen Handeln können und unser Tun wirklich hilfreich wird, müssen wir unsere Situation analysieren. Gerade Handlung kann sonst wieder zu einer Ablenkung und Flucht werden, wenn unsere [[Bewusstheit]] fehlt. Wir machen uns bewusst, was uns an der Situation stört, was wir ändern oder erreichen wollen, was wichtig ist, ob diese Ziele wirklich langfristig nützlich sind und wie die Schritte dahin aussehen könnten. Für eine erfolgreiche Veränderung sollten wir dann verbindliche [[Entscheidung]]en treffen. Swadhyaya bedeutet sowohl Selbststudium als auch Studium der Schriften. Und genauso wie wir unsere [[Denkmuster]] und [[Konditionierung]]en prüfen, ist es notwendig Schriften zu studieren, um auch hier nach möglichen Lösungen zu forschen. Wenn wir vor einer neuen Aufgabe stehen, die uns schwer fällt, können wir uns das nötige [[Wissen]] vielleicht durch Fachliteratur aneignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ishvara Pranidhana===&lt;br /&gt;
Wie kann sich eine Situation verbessern, wenn wir uns ständig darüber ärgern und aufregen? Wenn wir uns immer nur als Opfer sehen, werden wir durch diese negative Brille nie eine Verbesserung erkennen. So sind wir nicht offen für Veränderung. Auch wenn wir ein Ziel haben und wir durch unser Handeln darauf zusteuern, müssen wir Zuversicht und [[Vertrauen]] behalten, also positiv denken. In Bildersprache ausgedrückt: durch Swadhyaya finden wir unser Ziel, durch Tapas spannen wir den Bogen und damit der Pfeil ins Ziel trifft, müssen wir auch loslassen. Am einfachsten können wir durch Vertrauen loslassen. Wir können vertrauen in [[Gott]] haben, vertrauen in uns, in die kosmische Ordnung, in die Natur und ihre Gesetze, in Mitmenschen, in den [[Guru]], in die Macht der [[Liebe]]. Durch Vertrauen können wir die Situation annehmen und akzeptieren. Dann wird auch eine Veränderung möglicht. So können wir unsere Einstellung ändern und erkennen vielleicht auch eine Chance in der Situation. Das Kriya Yoga von Patanjali können wir auf jede Situation und Herausforderung, die wir im Leben&lt;br /&gt;
begegnen, übertragen. Wenn wir lernen, diese einfache und geniale Methode im Leben anzuwenden, können wir gesetzte Ziele erreichen und unser Potential verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einfache Erfolgsstrategie===&lt;br /&gt;
*anstatt zu resignieren –  tätig werden - Tapas&lt;br /&gt;
*anstatt zu verdrängen – analysieren - Swadhyaya&lt;br /&gt;
*anstatt sich zu ärgern – vertrauen und loslassen - Ishwara Pranidhana&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p823_Sei-nicht-nett--sei-echt-/ Kelly Bryson, Theo Kierdorf, und Hildegard Höhr von Junfermann: Sei nicht nett sei echt]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/advanced_search_result.php?keywords=Der+Weg+des+wahren+Mannes David Deida: Der Weg des wahren Mannes]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p225_Yoga-Nidra-I/ Paramahansa Satyananda: Yoga Nidra I, Yoga Nidra II, Yoga Nidra III]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/advanced_search_result.php?keywords=Wenn+es+verletzt Chuck Spezzano: Wenn es verletzt, ist es keine Liebe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/krisen/ Yoga Psychologie: Krisen]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/umgang-mit-krisen/ Umgang mit Krisen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/seminare/ Seminare Psychologische Yogatherapie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/index.php?id=4474 Ausbildung: NLP und systemisches Krisen und Konfliktmanagement]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Vortrag Sukadev: Umgang mit Zweifeln auf dem Yoga Weg===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/184_Umgang_mit_Zweifeln_auf_dem_Yoga_Weg.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vortrag Sukadev: Krisen als Chance, Teil 1===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/125_Krisen_als_spirituelles_Wachstum_1.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vortrag Sukadev: Krisen als spirituelles Wachstum, Teil 2===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/126_Krisen_als_spirituelles_Wachstum_Teil_2.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vortrag Sukadev: Krisen als Wachstumschance, Teil 3===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/127_Krisen_als_spirituelles_Wachstum_Teil_3.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vortrag Sukadev: Krisen als spirituelles Wachstum, Teil 4===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/128_Krisen_als_spirituelles_Wachstum_Teil_4.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yogatherapie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel aus dem Yoga Vidya Journal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=46500</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=46500"/>
		<updated>2013-02-23T09:22:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Ist Musik für Kinder auch Yoga? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet [[Verwirrung]] stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die [[Aufgabe]] der [[Erzieher]]in/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die [[Kosmische Erziehung]] ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in [[Zusammenhang]] gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der [[Politik]] sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre [[Entstehung]] sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie [[Bewunderung]], [[Dankbarkeit]] und [[Begeisterung]] erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den [[Mitmensch]]en und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht [[Trennung|getrennt]] vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen Plan gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonsierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person [[Verstand|verstanden]]es göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen [[Kriterium|Kriterien]] kindliches [[Verhalten]] zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre [[Auffassung]]. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische [[Theorie]] nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein [[körper]]orientiertes Trainingsprogramm [[Entwicklung|entwickelt]], was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum [[Konzept]] der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern [[Beobachtung|beobachteten]] zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu [[Integration|integrieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten [[Spiel|spielerisch]] die deutsche [[Sprache]], da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung [[Unterstützung|unterstützt]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso [[Bewusstheit|bewusster]] nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher [[Aspekt]], der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein [[Gesundheit|gesundes]] Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu [[Kraft|kräftigen]], aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich [[Offenheit|offener]] und [[Präsenz|präsenter]] zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rituale sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an [[Prinzip|Ordnungsprinzipien]] zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die [[Güte|gute]] und [[licht]]volle [[Gedanken]] brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles [[Bindeglied]] zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glauben]]srichtungen und [[Weltanschauung]]en sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html Kinderyoga Wirksamkeitsstudien] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Erfahrung|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für Singen allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar, mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=46499</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=46499"/>
		<updated>2013-02-23T09:21:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Ergebnis mal so, mal so */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet [[Verwirrung]] stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die [[Aufgabe]] der [[Erzieher]]in/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die [[Kosmische Erziehung]] ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in [[Zusammenhang]] gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der [[Politik]] sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre [[Entstehung]] sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie [[Bewunderung]], [[Dankbarkeit]] und [[Begeisterung]] erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den [[Mitmensch]]en und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht [[Trennung|getrennt]] vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen Plan gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonsierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person [[Verstand|verstanden]]es göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen [[Kriterium|Kriterien]] kindliches [[Verhalten]] zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre [[Auffassung]]. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische [[Theorie]] nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein [[körper]]orientiertes Trainingsprogramm [[Entwicklung|entwickelt]], was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum [[Konzept]] der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern [[Beobachtung|beobachteten]] zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu [[Integration|integrieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten [[Spiel|spielerisch]] die deutsche [[Sprache]], da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung [[Unterstützung|unterstützt]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso [[Bewusstheit|bewusster]] nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher [[Aspekt]], der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein [[Gesundheit|gesundes]] Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu [[Kraft|kräftigen]], aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich [[Offenheit|offener]] und [[Präsenz|präsenter]] zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rituale sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an [[Prinzip|Ordnungsprinzipien]] zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die [[Güte|gute]] und [[licht]]volle [[Gedanken]] brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles [[Bindeglied]] zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glauben]]srichtungen und [[Weltanschauung]]en sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html Kinderyoga Wirksamkeitsstudien] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Erfahrung|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für [[Musik|Singen]] allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch [[Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar]], mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=46497</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=46497"/>
		<updated>2013-02-23T09:21:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Beginnen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet [[Verwirrung]] stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die [[Aufgabe]] der [[Erzieher]]in/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die [[Kosmische Erziehung]] ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in [[Zusammenhang]] gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der [[Politik]] sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre [[Entstehung]] sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie [[Bewunderung]], [[Dankbarkeit]] und [[Begeisterung]] erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den [[Mitmensch]]en und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht [[Trennung|getrennt]] vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen Plan gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonsierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person [[Verstand|verstanden]]es göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen [[Kriterium|Kriterien]] kindliches [[Verhalten]] zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre [[Auffassung]]. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische [[Theorie]] nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein [[körper]]orientiertes Trainingsprogramm [[Entwicklung|entwickelt]], was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum [[Konzept]] der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern [[Beobachtung|beobachteten]] zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu [[Integration|integrieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten [[Spiel|spielerisch]] die deutsche [[Sprache]], da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung [[Unterstützung|unterstützt]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso [[Bewusstheit|bewusster]] nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher [[Aspekt]], der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein [[Gesundheit|gesundes]] Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu [[Kraft|kräftigen]], aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich [[Offenheit|offener]] und [[Präsenz|präsenter]] zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rituale sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an [[Prinzip|Ordnungsprinzipien]] zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die [[Güte|gute]] und [[licht]]volle [[Gedanken]] brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles [[Bindeglied]] zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glauben]]srichtungen und [[Weltanschauung]]en sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html Kinderyoga Wirksamkeitsstudien] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Experte|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. &lt;br /&gt;
Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für [[Musik|Singen]] allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch [[Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar]], mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=46496</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=46496"/>
		<updated>2013-02-23T09:21:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Mehr dazu */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet [[Verwirrung]] stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die [[Aufgabe]] der [[Erzieher]]in/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die [[Kosmische Erziehung]] ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in [[Zusammenhang]] gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der [[Politik]] sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre [[Entstehung]] sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie [[Bewunderung]], [[Dankbarkeit]] und [[Begeisterung]] erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den [[Mitmensch]]en und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht [[Trennung|getrennt]] vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen Plan gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonsierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person [[Verstand|verstanden]]es göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen [[Kriterium|Kriterien]] kindliches [[Verhalten]] zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre [[Auffassung]]. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische [[Theorie]] nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein [[körper]]orientiertes Trainingsprogramm [[Entwicklung|entwickelt]], was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum [[Konzept]] der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern [[Beobachtung|beobachteten]] zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu [[Integration|integrieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten [[Spiel|spielerisch]] die deutsche [[Sprache]], da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung [[Unterstützung|unterstützt]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso [[Bewusstheit|bewusster]] nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher [[Aspekt]], der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein [[Gesundheit|gesundes]] Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu [[Kraft|kräftigen]], aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich [[Offenheit|offener]] und [[Präsenz|präsenter]] zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rituale sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an [[Prinzip|Ordnungsprinzipien]] zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die [[Güte|gute]] und [[licht]]volle [[Gedanken]] brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles [[Bindeglied]] zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glauben]]srichtungen und [[Weltanschauung]]en sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html Kinderyoga Wirksamkeitsstudien] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Experte|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. &lt;br /&gt;
Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für [[Musik|Singen]] allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch [[Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar]], mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=46494</id>
		<title>Kinderyoga Stoffsammlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kinderyoga_Stoffsammlung&amp;diff=46494"/>
		<updated>2013-02-23T09:18:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kinder-Yoga&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderyogastunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maria Montessori: Kosmische Erziehung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einzelheiten lehren bedeutet [[Verwirrung]] stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet [[Erkenntnis]]se vermitteln.“&lt;br /&gt;
Die [[Aufgabe]] der [[Erzieher]]in/Lehrerin ist es Anstöße zu Bildungsprozessen zu geben. Sie sollte selbst [[Erfahrung]] von Bildungsprozessen haben. Die [[Kosmische Erziehung]] ist als Schlüssel zum Gesamtwerk von Maria Montessori zu sehen. Lesen, Schreiben, Rechnen erhalten einen [[Sinn]], wenn sie mit den Entdeckungen, Entwicklungen und Produkten einer [[Kultur]] in [[Zusammenhang]] gebracht werden. Kosmische Erziehung beinhaltet das „Fach- und Sachlernen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material zur kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physikalische und chemische Experimente&lt;br /&gt;
Große Schaubilder, Zeitleisten, Modellkonstruktion z.B. Planetensystem, Bild- und efinitionskarten, Tierhaltung/Aquarium, Exkursionen (Fachleute interviewen), Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstes [[Ziel]] der kosmischen Erziehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedensordnung&#039;&#039;&#039; der gesamten [[Menschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Frieden]]sordnung ist nicht Werk der [[Politik]] sondern Werk der Erziehung im Sinne einer [[Dienst]]funktion am [[Kind]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K.E. bedeutet keine Anhäufung von [[Wissen]] über die [[Welt]] und ihre [[Entstehung]] sondern soll [[Liebe]] und [[Erkenntnis]] verbinden, indem sie [[Bewunderung]], [[Dankbarkeit]] und [[Begeisterung]] erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundintension der Kosmischen Erziehung ist [[Ehrfurcht]] vor dem [[Leben]], vor [[Gott]], den [[Mitmensch]]en und sich [[selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmische Theorie&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einheitlicher Schöpfungsplan in dem alles und alle voneinander abhängen, in dem der Mensch eine Sonderstellung einnimmt (karma)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vgl. „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Shivananda. „Eine [[Wirkung]] [[Existenz|existiert]] nicht getrennt von ihrer [[Ursache]]. Ein Topf existiert nicht [[Trennung|getrennt]] vom Ton. Dieses Universum existiert nicht getrennt von Brahman. Es hat kein getrenntes [[Sein]]. Es ist eins mit [[Brahman]]“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Kosmischer Plan&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das [[Universum]], die [[Erde]] und alles [[Leben]] ist nach einem vorgegebenen Plan gegliedert und aufgebaut, der nach  unumstößlichen [[Gesetz]]en abläuft und das [[Ziel]] der ständigen [[Vervollkommnung]] und [[Harmonsierung]] in sich trägt. Hinter diesem umfassenden Schöpfungsplan steht ein als Person [[Verstand|verstanden]]es göttliches [[Wesen]]. Siehe „Kosmisches Drama“ [[Swami]] [[Sivananda]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Montessori ist es wesentlich neben wissenschaftlichen [[Kriterium|Kriterien]] kindliches [[Verhalten]] zu beobachten und zu beschreiben auch den ganzen Menschen zu betrachten in Einbettung seiner Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für asiatisches [[Verständnis]] heißt das: Mit dem [[Herz]]en wahrnehmen und aufnehmen mit allen [[Sinn]]en. Dies scheint unter anderem eine [[Erklärung]] für den Erfolg Montessoris in Indien zu sein. Ebenso in der Rolle als ältere Frau. In Indien werden Müttern/ älteren Frauen ein besondere [[Verehrung]] entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montessori integrierte östliches Denken in ihre [[Auffassung]]. Sie verstand es in ihren Vorträgen den Dialog zwischen Vortragenden und Zuhörenden herzustellen. Das östliche [[Denken]] und die kosmische [[Theorie]] nach Montessori sind stark an [[Religion|religiöse]] Denk - und Handlungsweisen gekoppelt. Während ihres insgesamt zehnjährigen Aufenthaltes in Indien sind wohl die Hinduistischen [[Ritual]]e nicht ohne [[Einfluss]] auf Maria Montessori geblieben. Literaturhinweis: 1935, Maria Montessori „Stellung des Menschen in der Schöpfung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga im Schulunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule in Berlin Kreuzberg gehört Yoga schon seit 16 Jahren zum Schulalltag. Schon fünfjährige Kinder lassen sich von [[Asana|Yogahaltungen]] begeistern. Sie lernen in Spielen, Geschichten und Sprechversen die [[Übung]]en kennen und [[Entspannung|entspannen]] sich bei Traumgeschichten und Rückenmassagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schuljahr 2000/01 war die Niederlausitz Grundschule an einer wissenschaftlichen [[Untersuchung]] beteiligt. Dr. Suzanne Augenstein hat ein [[körper]]orientiertes Trainingsprogramm [[Entwicklung|entwickelt]], was ich mit einigen Klassen erproben konnte. Seit dieser Zeit hatten daraufhin einige Klassen auf [[Wunsch]] der Eltern Yoga im Rahmen des Sportunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Niederlausitz Grundschule gehört der Yogaunterricht zum [[Konzept]] der flexiblen Anfangsphase. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist Yoga Pflichtfach für die Kinder der neuen Schulanfangsphase. (1. und 2. Klassen). Yoga steht im Schulprofil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend dafür, dass die Kinder Yoga auf dem Stundenplan haben, war der Wunsch vieler Eltern. Die Eltern [[Beobachtung|beobachteten]] zu Hause, dass die Kinder aus dem Yoga viel [[Kraft]] und [[Ruhe]] ziehen und dass sich das soziale Verhalten der Kinder verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter fand zunächst Arbeitsgemeinschaften ausreichend, doch die Eltern setzten den Yogaunterricht für die gesamte Klasse durch. Besonders Eltern von unruhigen, zappeligen, nervösen und hyperaktiven Kindern befürchteten, dass diese nicht in eine AG Yoga gehen. Yoga im Klassenverband aber hilft den unruhigen Kindern und auch den andern Kindern, die unruhigen besser zu [[Integration|integrieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder nichtdeutscher Herkunft lernen erfahrungsgemäß durch die Bewegungsspiele, Sprechverse und Geschichten [[Spiel|spielerisch]] die deutsche [[Sprache]], da sie ihre [[Handlung]]en mit Sprache begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder entwerfen selbst Yogageschichten, (allein oder auch in Gruppenarbeit) sie schreiben die Geschichten auf und illustrieren sie. Sie demonstrieren ihre Geschichten vor der Klasse. So kann die Sprach-, Schreib- und Kunsterziehung [[Unterstützung|unterstützt]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Erlernen der englischen Sprache kann durch Yogaübungen kindgerecht gefördert werden. Kinder der 4. Klassen haben eine Stunde Yoga auf Englisch in der Woche. Je länger die Kinder Yogaunterricht erhalten, umso [[Bewusstheit|bewusster]] nehmen sie ihren Körper wahr. Sie lernen wie sie ihr [[Gleichgwicht]] und die [[Konzentrationsfähigkeit]] verbessern und die [[Wahrnehmung]] steigern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz wesentlicher [[Aspekt]], der in Schulen einen immer größeren Raum einnimmt, ist die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Durch ein [[Gesundheit|gesundes]] Körpergefühl entwickelt sich ein gesundes [[Selbstbewusstsein]]. Wer sich wohl in seinem Körper fühlt, geht auch mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern besser um. Kinder mit fehlendem Selbstbewusstsein drücken dies in einer verschlossenen, oder überspannten Körperhaltung aus. Durch Yogaübungen lernen diese Kinder ihren Körper zu [[Kraft|kräftigen]], aufzurichten und in eine gesunde [[Spannung]] zu bringen. In dem Maße, wie sie die verschlossene oder überspannte Körperhaltung loslassen und in eine wohlgespannte Haltung verwandeln, verändert sich auch die innere Einstellung. Ängstliche und schüchterne Kinder zeigen eine verschlossenen Körperhaltung. Sie lernen sich [[Offenheit|offener]] und [[Präsenz|präsenter]] zu zeigen und so auch ihre [[Angst|Ängste]] und [[Unsicherheit]]en abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, das soziale Verhalten zu stärken, sind Partnerübungen und Rückenmassagen. Eingebunden in verschiedene Gruppenspiele kann erzielt werden, dass nicht immer die gleichen Kinder die Partnerübungen ausführen oder sich gegenseitig massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel nimmt im Kinderyoga einen großen Raum ein, doch wenn die Kinder längere Zeit Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben, wächst das Bewusstsein für die vielen Wirkungen des Yoga. Sie zeigen ihren Eltern zu Hause wie sie sich entspannen können, welche Übungen ihnen helfen wenn sie abgespannt und müde sind und wie sie sich besser konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kinder nutzen [[Affirmation]]en und [[Gleichgewicht]]shaltungen vor Klassenarbeiten, Entspannungsübungen vor Hausaufgaben, oder [[Konzentration]]sübungen vor sportlichen Wettkämpfen und Theateraufführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arbeitsgemeinschaften haben die Kinder die Möglichkeit, außerhalb des Schulunterrichts [[Entspannung]] zu finden und sich im Spiel mit Yogaübungen auseinander zu setzen. Sie lernen auch, sich in Bewegungsabläufen und Bewegungsgeschichten gegenseitig auf einem Instrument zu begleiten. Dies erfordert und fördert Geschicklichkeit, Konzentration und soziale Kompetenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rituale sind geeignet, um Kindern Sicherheit zu geben und sie an [[Prinzip|Ordnungsprinzipien]] zu gewöhnen. In der Niederlausitz Grundschule schauen die Kinder zu Beginn der Yogastunde ruhig in eine Kerze und schicken anschließend das [[Licht]] in die Welt, überallhin, wo es gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bewegt es jedes Mal, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen still werden und gemeinsam an Menschen denken, die [[Güte|gute]] und [[licht]]volle [[Gedanken]] brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann ein wirkungsvolles [[Bindeglied]] zwischen Menschen unterschiedlicher [[Glauben]]srichtungen und [[Weltanschauung]]en sein und einen weltoffenen Bildungs- und Erziehungsprozess effektiv unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kinderyogastunde  s. 3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kinderyogastunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Froschwettlauf===&lt;br /&gt;
Yogastunde von Petra Proßowsky, Yoga Vidya Journal Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]]e: [[Mut]], [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Hilfsbereitschaft]], [[Einfühlungsvermögen]], [[Mitgefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne geht auf&lt;br /&gt;
*Baum&lt;br /&gt;
*Frösche versammeln sich am Baum&lt;br /&gt;
*Lotosblumen wachen auf - Ziel des Froschwettlaufs&lt;br /&gt;
*Vögel kommen von überall her&lt;br /&gt;
*Katzen singen ein Morgenlied: Miau, Mio&lt;br /&gt;
*Tiger - Schiedsrichter, macht sich fitt&lt;br /&gt;
*Frösche kräftigen ihre Beine, ruhen sich dann einen Moment aus&lt;br /&gt;
*Baum - Von hier aus starten die Frösche&lt;br /&gt;
*Tiger - Startsignal&lt;br /&gt;
*Frösche hüpfen los&lt;br /&gt;
*kleiner [[Frosch]] kommt nicht von der Stelle&lt;br /&gt;
*Kobra zischt ihn aus&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hört die Baumfee: &amp;quot;hab nur Mut und es geht dir gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kobra will gerade wieder zischen - staunt&lt;br /&gt;
*kleiner Frosch hüpft und schwimmt zum Ziel&lt;br /&gt;
*Lotosblume freut sich, dass der kleine Frosch es auch geschafft hat&lt;br /&gt;
*Kobra zischt eine Entschuldigung&lt;br /&gt;
*Frösche ruhen sich aus und träumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lege dich bequem auf deine Matte.&lt;br /&gt;
*Stell dir vor, du liegst auf einer Wiese unter einem großen, starken Baum.&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt deinen Körper und die Baumfee singt dir ein Lied vor.&lt;br /&gt;
*Stelle dir vor, was die Baumfee für dich singt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Musik verklungen ist, recke und strecke dich wieder und werde wach und munter.&lt;br /&gt;
*Hast du die Baumfee gehört?&lt;br /&gt;
*Hast du dich schon einmal wie der kleine Frosch gefühlt?&lt;br /&gt;
*Hat dir jemand geholfen, oder dich getröstet?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht gut kannst?&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du siehst, dass ein anderes Kind etwas nicht gut kann?&lt;br /&gt;
*Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hase, der nicht richtig schreiben kann===&lt;br /&gt;
Eine Yogastunde vorgestellt von Petra Proßowsky, veröffentlicht im Yoga Vidya Journal Nr. 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werte]]: [[Selbstwahrnehmung]], [[Wahrnehmung]] der anderen, [[Toleranz]], [[Geduld]], [[Hilfsbereitschaft]], [[Gemeinschaft]]sgefühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sonne weckt die Welt&lt;br /&gt;
*Baum steht auf der Wiese&lt;br /&gt;
*Vögel singen ein Morgenlied&lt;br /&gt;
*Lotosblumen blühen auf&lt;br /&gt;
*Kleiner Hase schnuppert am Gras, fühlt sich unwohl, hat die Hausaufgaben noch nicht gemacht&lt;br /&gt;
*Hund zeigt stolz seine Hundeübung&lt;br /&gt;
*Hase fragt, ob der Hund ihm helfen kann, er verwechselt immer b und d&lt;br /&gt;
*Katze begrüßt mit Miau und Mio, kann auch noch nicht schreiben&lt;br /&gt;
*Tiger hatte früher das gleiche Problem, seit er die Tigerübung macht, geht es besser&lt;br /&gt;
*Affe kennt auch das Problem, zeigt den Affentanz*&lt;br /&gt;
*Hase schaut traurig zu: „ich bin doch kein Tiger und auch kein Affe“&lt;br /&gt;
*Tiger ermutigt den Hasen mit bunten Bändern&lt;br /&gt;
*Hase schafft es mit etwas Übung&lt;br /&gt;
*Affe hilft ihm beim Affentanz&lt;br /&gt;
*Hase bedankt sich und bringt dem Tiger und dem Affen die Hasenübung bei. Schafft die Hausaufgaben viel besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga Nidra]] mit Sonnenstrahlen:&lt;br /&gt;
*Die Sonne wärmt die linke Hand&lt;br /&gt;
*den linken Arm&lt;br /&gt;
*die linke Schulter&lt;br /&gt;
*die linke Körperseite&lt;br /&gt;
*das Bein&lt;br /&gt;
*den linken Fuß&lt;br /&gt;
*Sie wärmt die rechte Hand…&lt;br /&gt;
*Die Sonne scheint auf den Bauch&lt;br /&gt;
*auf den ganzen Körper&lt;br /&gt;
*Sie gibt dir alle Kraft, die du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was machst du, wenn du etwas nicht kannst, etwas nicht richtig verstanden hast?&lt;br /&gt;
*Hast du schon einmal Hilfe bekommen, oder auch anderen Kindern geholfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr dazu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe:  [[Kinderyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl.:  u.a. [[wissenschaft]]liche PDFs-/Arbeiten,  etwa über  [http://www.kiyoli.de/kinderyoga/wirksamkeitsstudien.html] verlinkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ggf. weiteres / Diskussion -  auf gemeinsame [[Erfahrung]]en sind wichtig....&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginnen===&lt;br /&gt;
Wenn der Kleine von oben plötzlich auf dem Kopf  steht? Oder: falls sie auf einem [[Yogalehrer]]|Vorturner herum tollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brezel geht direkt in einen Salto im Schnee über schlitten|oder so..., während der ältere Bruder nur im Kreis läuft, Unendlichkeits[[meditation]] vielleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo fängt es an, wo hört es auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kindergärten mit  &amp;quot;[[Schweigen]]&amp;quot; und auch Wochen ohne Teddybär|Spielzeug....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Laufendes Kinder Funkkolleg===&lt;br /&gt;
Radio, gratis...: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wie sieht es in einer [[judentum]]|[[Synagoge]] aus? Wer ist [[Jesus]] und was halten Muslime von Jesus? Ist [[Gott]] – [[Jahve]] – [[Allah]] eins? Warum trägt Aishe Kopftuch? Wie können sich Menschen aus verschiedenen Garten der [[Religion]]en|Religionen besser miteinander verständigen?&amp;quot; [[http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=69302&amp;amp;key=standard_document_42622408&amp;amp;xtcr=2&amp;amp;xtmc=stiftung%20zuh%F6ren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Ruhig und konzentriert...&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Manchmal beschweren sich Eltern bei [[Yoga]] in Schulen und Kindergärten: &amp;quot;zu exotisch...esoterisch...etc.&amp;quot; Man bietet teils sinnvoller einfach &amp;quot;[[Entspannung]]s&amp;quot;-Übungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen ist all das schwer zu etablieren - es gibt schließlich auch Schwimmen, Fußball usw. - Breitensport. Musik, Forschung von T.Bastian...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so für &#039;&#039;Kinderyoga&#039;&#039; formulierte ([[Zitat]]) Satz &#039;&#039;&amp;quot;Ruhig und konzentriert geht alles wie geschmiert...&amp;quot;&#039;&#039; bringt  [[Achtsamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...................&lt;br /&gt;
[[...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis mal so, mal so===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon Kinder sind [[einfach]] sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Eine [[Experte|erfahrene]] [[Yogalehrer]]in sagt, sie merkt oft bereits in der ersten Stunde, ob sich neue (ältere) Teilnehmer ihrer Volkshochschul-Kurse (in ihrer jetzigen Lebensphase) &amp;quot;eignen&amp;quot; werden. &lt;br /&gt;
Anderswo freuen sich Eltern, wenn ihre   [[Kindergarten]]kinder auch zu Hause  gern  &amp;quot;[[Om]]&amp;quot;  singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühe Prägung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Familie|Oma]] hatte immer gesagt: [[Gott]] ist zwischen den Händen wie bei [[Namaste]].&amp;quot; ([[Zitat]] [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/wie-bin-ich-zum-yoga-gekommen]eingefangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Mein erster [[Yogalehrer]] war [[Selvarajan Yesudian]]. Meine Eltern sind - mit mir im Gepäck - in die Yogaschule nach Ponte Tresa gefahren. Zugegeben ich war damals noch ziemlich klein und viele Details zum besonderen Unterricht von Yesudian und auch Frau Haich, kann man sich klarer im Internet zusammensuchen, als ich es noch im Gedächtnis habe. Der Punkt, der mir persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben ist, war seine unglaubliche Ausstrahlung. Wenn er den Raum betreten hat war es als ginge die Sonne auf. Heute würde ich sagen, ein richtiger &#039;Bhakti Yogi&#039;. (...)&amp;quot;  (siehe 8.3. unter [http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/yogalehrer-innen?commentId=2029221%3AComment%3A141081]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;wenn mich die [[Oma]] abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir (ein [[Kreuz|+..]]) auf die [[Drittes Auge|Stirnmitte]] und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..)  [[Freude]] am rel. leben, [[Zähne]][[reinigung|putzen]] unwichtiger...&amp;quot; vgl. Starke Frauen aus dem [[Kloster]] im Porträt. [[Petra Altmann]] [[Verlag]] [[Präsenz]], S. 86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist Musik für Kinder auch Yoga?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um musizieren und singen zu fördern gibt es beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Frankfurt am Main  ein Projekt Primacanta - für [[Musik|Singen]] allgemein in großem Stil.&lt;br /&gt;
HRSendung, Podcast, 16.8.2010: [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&amp;amp;rubrik=22564&amp;amp;start=1 ] Homepage:[http://www.primacanta.de/index.php?id=6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl auch [[Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar]], mit Rhythm Is it![http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhythm_Is_It!&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1&amp;amp;fromsection=Siehe_auch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.....................&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
[[Yoga Vidya Journal]] Schwerpunktheft Ausgabe 19, Herbst 2008 [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Badeente]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kinderyoga für Erwachsene]] füllt Programme...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche|Knien]] üben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tradition]] (überschneidet sich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p546_Kinder-foerdern-mit-Yoga-inkl--Kartenset-von-Gerti-Nausch/ Gerti Nausch: Kinder fördern mit Yoga inkl. Kartenset]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p898_Kinderyoga-CD---Mai-Cocopelli---Der-kleine-Yogi/ CD Mai Cocopelli: Der kleine Yogi][[&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p915_Yoga-spielend-lernen--mit-Ananda/ Kartenset: Yoga spielend lernen - mit Ananda]&lt;br /&gt;
*Suzanne Augenstein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.kinderyoga-dvd.de/?gclid=CJbVyvfVnrUCFYJBzQodfS8AxQ Thomas Bannenberg: Kinderyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=390 Zzzebra Web-Magazin für Kinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-fuer-kinder/ Yoga für Kinder - Seminare nach Interessengebiet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/?gclid=CPL1367XnrUCFQvwzAodb0QARQ Kinderyoga Aus- und Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/kinderyoga/ Kinderyogalehrer Weiterbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
[http://www.kinder-yoga.cc/video Kinderyoga Videos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit, Heilung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Geist&amp;diff=46487</id>
		<title>Geist</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Geist&amp;diff=46487"/>
		<updated>2013-02-23T08:43:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das deutsche Wort &#039;&#039;&#039;Geist&#039;&#039;&#039; hat verschiedene [[Bedeutung]]en: Geist kann  [[Verstand]], [[Gemüt]], [[Seele]] heißen. [[Es]] kann  [[Astralwesen]] (nicht ver[[körper]]tes [[Wesen]]) andeuten  oder vielleicht jemanden, der woanders ist (und auch nicht  am Telefon verbunden) - aber &amp;quot;subtil da ist&amp;quot;. Geist kann auch eine geistige [[Strömung]] oder [[Kraft]] sein, z.B. der Geist des [[Mitgefühl]]s. Verschiedene Bedeutungen schwingen mit in den Wörtern: [[Begeisterung]], [[Lebensgeister]], [[Vergeistigung]], [[Geisteskraft]], [[Heiliger Geist]] etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der deutschsprachigen [[Yoga]] [[Literatur]] ist Geist meist die [[Übersetzung]] des englischen Begriffs &#039;&#039;Mind&#039;&#039; bzw. der [[Sanskrit]]ausdrücke [[Manas]], [[Antarkarana]] oder [[Chitta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der reine und der unreine Geist - von Sri [[Swami Sivananda]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sanskrit Begriff für Geist ist [[Manas]]. Es heißt, Manas besteht aus zwei Arten, dem reinen und dem unreinen Geist. Was mit dem [[Gedanke]]n an Begierde assoziiert wird, ist der unreine Geist, während die Assoziation ohne Begierde der [[Reinigung|reine]] Geist ist:  auch bekannt unter dem Namen höherer Geist. Der unreine Geist wird der niedere Geist genannt. Beim Menschen ist allein sein Geist der Grund für [[Anhaftung]] oder Befreiung. Der Geist, der von sinnlichen Objekten angezogen wird, tendiert zur Anhaftung, während der nicht angezogene zur Befreiung tendiert. Es heißt, es gibt [[Erlösung]] für einen Geist ohne Begehr nach sinnlichen Objekten. Nach der Befreiung sollte ein [[Aspirant]] daher seinen Geist immer frei von allem [[Wunsch]] nach materiellen Objekten halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unreine Geist oder [[Ashuddha Manas]] ist angefüllt mit unreinen [[Vasanas]] (Neigungen des Geistes), [[Rajas]] und [[Tamas]] und der reine Geist oder [[Shuddha Manas]] ist angefüllt mit reinen [[Vasanas]] und [[Sattwa]]. Die unreinen Vasanas führen zu [[Wiedergeburt]]. Der reine Geist  mit reinen Vasanas führt zu [[Moksha]] oder [[Befreiung]] von [[Geburt]] und [[Tod]]. Weltlich geprägte Personen arbeiten mit dem niederen oder dem unreinen Geist. Sie sind an ihr [[Karma]] gebunden. Die befreiten [[Weise]]n arbeiten mit dem reinen oder sattwigen Geist (höherer Geist). Sie sind nicht an ihr Karma gebunden, da sie frei von [[Egoismus]] sind und keine Entlohnung für ihre Taten erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unreine Geist ist unstet. Er schwankt ständig. Er springt von einem Objekt zum nächsten. Er sehnt sich ständig nach sinnlichen Objekten. Er ist angefüllt mit allen möglichen Ängsten und Schmerzen. Der reine Geist ist stetig. Er betreibt [[Brahma Vichara]]. Er ruht im höheren Selbst. Er fühlt sich nicht zu sinnlichen Objekten hingezogen. Er ist frei von allen möglichen Ängsten und Schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unreine Geist ist nicht anders als die [[Vasanas]] (subtile Wünsche), die zu zahllosen Wiedergeburten führen. Der Geist wird [[Opfer]] vieler Wünsche durch sein Schwanken. Die Schwankung wird von [[Rajas]] und [[Vikshepa Shakti]] ausgelöst. Wenn der Geist schwankt, wandert er von einem Objekt zum nächsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Ajnani]] oder [[Mensch]] mit weltlichem [[Gemüt]] wird vom unreinen Geist beherrscht. Er agiert entsprechend dem Diktat des niederen oder unreinen Geistes. Aber ein Weiser oder [[Jnani]] hat seinen Geist perfekt unter [[Kontrolle]]. Er agiert entsprechend der [[Stimme]] seiner [[Intuition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Wäscher Schmutz durch Schmutz entfernt, genau wie ein Reisender den Dorn in seinem [[Fuß]] mit einem anderen Dorn entfernt, so sollte auch der unreine Geist vom reinen Geist eliminiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer den niederen oder unreinen Geist ausgelöscht hat, treibt Wiedergeburten weit von sich. Die reinen Vasanas, mit denen der Weise Taten vollbringt, führen für ihn nicht zu Wiedergeburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle unreinen [[Vasanas]] lösen sich komplett auf, wenn du [[Wissen]] über das Selbst oder [[Brahma Jnana]] erhältst. [[Meditation]], [[Japa]], [[Kirtan]], [[Pranayama]], [[Brahma Vichara]], das [[Studium]] religiöser Bücher und [[Satsang]] generieren reine Vasanas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Geist vom Wunsch nach Objekten befreit ist und im Selbst oder [[Atman]] ruht, wirst du ewige [[Glückseligkeit]] genießen. Wenn der Geist von allem Begehr oder Sehnsucht nach Objekten befreit ist, wenn er im [[Herz]]en kontrolliert wird, wenn er die [[Realität]] von Atman erreicht, wirst du [[Moksha]] oder die finale Seligkeit des Lebens erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O geliebter [[Ram]]! Erlaube es deinem Geist nicht zu schwanken. Mache deinen Geist für immer frei von allem Begehr nach materiellen Objekten. Lösche den unreinen oder niederen Geist mit Hilfe des reinen oder höheren Geistes aus und transzendiere auch den höheren Geist. Mögest du fest wie ein Felsen sein! Mögest du mit dem reinen oder sattwigen Geist beschenkt sein! Mögest du immer friedlich in der ewigen [[Wonne]] des Selbst ruhen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sein, Geist und Bewusstsein==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Matthias Roth, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] ist sehr viel von Geist, [[Sein]], [[Selbst]], höheres Selbst, [[Ich]] und Bewusstsein die Rede. Dann wären da noch: [[Spirit]], [[Mind]], [[Selbstverwirklichung]], [[Bewusstsein]]serweiterung, höheres (göttliches) Bewusstsein usw. Ich habe den Eindruck, dass diese, sehr komplexen und schwierigen Begrifflichkeiten in der Yoga-[[Welt]] nicht immer mit der dafür notwendigen „Trennschärfe“ benutzt werden. Will sagen: Viele Yogis verwenden diese und ähnliche Begriffe oft und andauernd, scheinen sich aber nicht immer wirklich darüber im Klaren zu sein, was diese Begriffe eigentlich bedeuten oder beschreiben. Dies führt dann zu Missverständnissen dergestalt, dass zwei Menschen über denselben Begriff reden, eigentlich aber komplett verschiedene Dinge damit meinen. „Klassiker“ sind diesbezüglich Selbstverwirklichung und Bewusstseinserweiterung. Es ist wie bei dem alten Witz über die [[Philosophie]]: Frage zwei Philosophen nach einer Sache, und du erhältst (mindestens) drei verschiedene Antworten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesem Dilemma werde auch ich hier nicht abhelfen können. Ich möchte allerdings einige Dinge zur Diskussion stellen. Vielleicht auch, weil es mir ein Bedürfnis ist, dem in mancherlei Hinsicht zur [[Wellness]]-Maschine degradierten [[Yoga]] [[Respekt]] zu verschaffen aus anderen Gründen als demjenigen, dass Yoga einem persönlich gut tut. [[Sukadev]] habe ich vor langen Jahren einmal sinngemäß sagen hören: &amp;quot;Wer immer brav seine Übungen macht und quasi den &#039;[[Lebenstil]] Yoga&#039; in sein Leben einführt, ohne dabei wirkliche, echte [[Erfahrungen]] zu machen und sich weiter zu entwickeln, läuft [[Gefahr]], eine Art [[Spirituell|spirituellen]] [[Materialismus]] zu praktizieren.&amp;quot; Das gefällt mir, und es führt uns hier direkt mitten hinein ins Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geist und Materie===&lt;br /&gt;
Sind Geist und [[Materie]] zwei verschiedene Angelegenheiten? Und was ist mit dem Geist, der in vielen Büchern auftritt? Ist Geist Materie, oder ist Materie Geist? Oder gibt es eine geistige und eine materielle Materie? - [[Buddha]] sagt: &amp;quot;Es ist dein Geist, der die Welt erschafft, darüber hinaus ist nichts.&amp;quot; Die [[Welt]] ist nur in deinem Kopf, sagen wir gerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt euch bitte in [[Gedanken]] (im Geist, im [[Kopf]], im Mind?) vor, ihr sitzt gerade in einem schönen Wintergarten, lest vielleicht sogar in einem guten Yoga-Buch. Plötzlich hört ihr einen lauten Knall! Ihr seht nach und findet draußen, am Fuße der Scheibe, eine Kohlmeise, die traurigerweise die Spiegelung des Himmels in der Scheibe für den [[Himmel]] selbst gehalten hat und „hineingeflogen“ ist, aus ihrer Sicht in den Himmel, aus unserer in die Scheibe. Dabei hat sie sich das Genick gebrochen. - Nur nebenbei sind es für mich persönlich, neben dem oft maßlosen Heizbedarf für Wintergärten, Gründe wie dieser, die mich Wintergärten eher skeptisch ansehen lassen, aber gut. - Die Frage hier ist: [[Existenz|Existiert]] die Scheibe realiter, oder ist sie Illusion, nur in meinem Kopf? Die Meise hat sich wegen einer [[Illusion]], besser: wegen eines [[Irrtum]]s das Genick gebrochen, es war nicht der Himmel, es war Glas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, kann ich sagen, irgendwie ist letztlich alles Illusion, auch der [[Tod]] der Meise. Ich kann ihn mir ja auch, wie den gesamten Vorgang, bloß [[Einbildung|einbilden]]. Jetzt kann man, ist man vogelkundlich erfahren, Überraschendes beobachten: Gesetzt den Fall, die zu Tode gekommende Kohlmeise hatte gerade Junge im Nest, fällt sie als deren Elternteil aus. Das könnte dramatische Folgen für den Meisennachwuchs haben. Also gibt es unverpaarte Meisen, die sich mit einem Mal an der Fütterung dieser Jungmeisen beteiligen, obwohl es gar nicht ihre eigenen Kinder sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht sehr wahrscheinlich, dass diese unverpaarten Meisen der Illusion zum [[Opfer]] gefallen sind, die Elternmeise sei gar nicht gegen eine Glaswand geflogen und habe sich dabei leider das Genick gebrochen. Nach allem, was man weiß, sind Meisen zu derlei abstrakten [[Gedanken]] nicht in der Lage. Nein: Anscheinend ist wirklich eine [[Manifestation|manifest]] gewesene Meise tot und eine andere manifeste Meise merkt dies und handelt danach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den einzigen vernünftigen Schluss, den man aus derlei Beobachtungen ziehen kann, ist: Ja, es gibt eine manifeste Welt, es gibt Materie, Menschen, Tiere usw. wirklich. Ich bilde mir dies alles nicht nur ein. Irrte Buddha also? - Vermutlich nicht, denn die Art, wie ich die Welt sehe und erlebe, ist nur in meinem Kopf. Trotzdem gibt es diese Welt, auch unabhängig von mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Yogis möchten mir jetzt vielleicht gerne zurufen: Es ist eben alles Illusion, meine Gedanken, die Meisen, die Welt usw.! - Dann wären eben aber auch [[Gefühle]], [[Meditation]]serlebnisse, der Schluss, dass alles Illusion sei, der gesamte manifeste [[Kosmos]], Illusion. Die riesige Menge an CO2 aus dem Flieger, der mich zum Baden in die Südsee, zum [[Meditation|Meditieren]] in den [[Himalaya]] bringt, eine Illusion? Wäre all das eine angenehme, erfreuliche, wünschenswerte [[Perspektive]] für in der Welt handelnde Menschen? Wohl eher nicht. Es handelt sich dabei zudem um einen nicht einmal besonders hilfreichen [[Zirkelschluss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Welt existiert. Existiert denn nun auch der Geist?===&lt;br /&gt;
Um diese Frage zu beantworten, muss ich mir erst einmal darüber im Klaren werden, was ich unter „Geist“ verstehe.[[Intelligenz]]? Eine höhere, „feinstoffliche“ [[Wesenheit]]? [[ Vernunft]]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga sieht den Geist als [[Instrument]] der [[Seele]] an. Er besteht aus:&lt;br /&gt;
* [[Manas]]: [[Denken]], [[Gefühle]], [[Wahrnehmung]]&lt;br /&gt;
* [[Chitta]]: [[Unterbewusstsein]]&lt;br /&gt;
* [[Buddhi]]: [[Vernunft]], [[Intellekt]], [[Wollen]]&lt;br /&gt;
* [[Ahamkara]]: [[Ego]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal wird auch noch zwischen „niederem“ (alltagsmenschlichem) und „höherem“ (göttlichem) Buddhi (Überbewusstsein) unterschieden. Die Buddhisten lassen zudem die quasi übergeordneten [[Konzept]]e von [[Seele]] und Geist als etwas Ewiges, das alles überdauert und hervorruft, weg; es gibt dort nur [[Bewusstsein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche, umfassende Definitionsversuche gibt es auch in der abendländischen Philosophie. Sie alle postulieren, ähnlich wie Yoga, hier eine „geistige“ und dort eine „materielle“ [[Substanz]], hier Geist, dort Welt, hier [[Idealismus]], dort [[Materialismus]]. Jetzt sind wir also wieder bei Sukadevs spirituellem Materialismus gelandet, der Yoga sehr schnell werden kann: Yoga zählt den Geist zur stofflichen, zur materiellen Welt, ist diesbezüglich also ein Materialismus. Dieser Trick erlaubt uns trefflich darüber zu spekulieren, wie Dinge wie [[Teleportation]], [[Gedankenübertragung]] usw. funktionieren könnten. Und erklärt zudem, wie geistige Vorgänge zu manifesten Dingen in der Welt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, und hier kommt eine Art Pferdefuß: Obwohl Yoga Geist grundsätzlich als Materie ansieht, bzw. Materie als Stoff gewordenen Geist, postuliert er trotzdem noch einen Geist, [[Atman]] oder [[Brahman]], ohne erklären zu können, woraus dieser denn bestehe, oder ob er überhaupt aus etwas bestehe. Dies kommt dem abendländischen Idealismus nahe. Ein Dilemma bahnt sich an: Der Geist kann nicht gleichzeitig geistig und stofflich sein, das wäre ein Widerspruch in sich. Doch Yoga versucht sich tatsächlich an diesem Widerspruch. Zumal Atman gar nicht tätig ist, er „ist“ einfach. Wofür braucht man ihn dann überhaupt? Zudem bietet Yoga keine vernünftige Erklärung dafür, woher letztlich alle geistig-materiellen Vorgänge ([[Latenz]]en, [[Vrittis]] usw.) herrühren bzw. warum es sie überhaupt geben muss, wenn letztlich doch alles nicht-materieller Atman/Brahman ist. Moderne Hirnforscher sagen uns beispielsweise all das sind Reaktionen auf [[Lichtblitz]]e im [[Nervensystem]]. - Uff!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geist, Körper und Selbst===&lt;br /&gt;
[[Soham]] [[Shivoham]], singen wir. Ich bin weder Geist noch [[Körper]], [[Unsterblichkeit|unsterblich]]es [[Selbst]] bin ich; [[Sein]], [[Wissen]] und [[Glückseligkeit]], [[Sacchidananada]]. Sein, Wissen und Glückseligkeit sind also nicht [[Manifestation]]en des Geistes. Was aber sind sie dann, wenn die einzig „geistige“ [[Form]] im Yoga, Atman, nichts tut, weder sieht, noch fühlt noch handelt, sondern einfach nur „ist“. Wer oder was erlebt also Sacchidananda, mein Geist kann es, gemäß Soham Shivoham eigentlich nicht sein, Atman aber auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht: Jetzt wird es richtig kompliziert. Zudem: Was könnte ein unsterbliches Selbst sein, im Gegensatz zu einem sterblichen Selbst, begreift man das Selbst, wie es traditionell getan wird, als all das, was einen Menschen ausmacht: [[Erfahrung]]en, Selbstorganisation, [[Wunsch|Wünsche]], die Fähigkeit sich in jeder Sekunde des eigenen Lebens als sich selbst zu begreifen und nicht als ein anderer usw., und was demnach zwingend mit dem [[Tod]]e des Menschen endet, da es an das Vorhandensein eines mehr oder minder gesunden Gehirnes gebunden ist? Ist das unsterbliche Selbst also die Seele, die die Buddhisten gar nicht kennen? Ist es „reines, schauendes“ Bewusstsein? Falls ja, wer oder was aber „schaut“, wenn kein Geist mehr vorhanden ist, der mit der Welt in Kontakt treten könnte? Was ist es? - Wer weiß es? Ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geist und Welt existieren, hilft uns das jetzt weiter?===&lt;br /&gt;
Es gibt im Yoga also eine Welt aus Geistmaterie, wie ich es mal unbedarft nennen möchte, und dann noch etwas, was als Selbst, Atman, manchmal auch als höheres [[individuell]]es Selbst bezeichnet wird, welches von allem anderen Seienden unterschieden wird und auch streng zu unterscheiden ist von dem, was wir im Alltagsgebrauch als Selbst verstehen: das, was einen Menschen zum Handelnden macht (Atman „tut“ ja nichts, es „ist“ einfach). Darüber hinaus gibt es dann noch ein Göttliches Selbst Brahman. &amp;quot;Ich bin brahman&amp;quot;, lautet ein Kernsatz des Yoga. - Ist das alles für uns Westler irgendwie plausibel miteinander zu vereinbaren und zu begreifen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich nicht. Zu viele verschiedene indische Philosophien, [[Dualität|dualistische]] und nicht-dualistische, theistische und [[Atheismus|atheistische]], [[Schamanismus|schamanische]] usw. sind inzwischen im Yoga zu einer in sich widersprüchlichen Gesamtschau verwoben. Das in Widersprüchen und Absurditäten geschulte indische Denken hat damit sehr viel weniger Probleme als der eher monotheistische Westen, was allerdings keine Aussage darüber beinhalten soll, wer von beiden dabei der Wahrheit näherkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neue Ansätze===&lt;br /&gt;
Moderne Philosophen versuchen, die offensichtliche Absurdität dieses nicht nur im Yoga verbreiteten Geist-Welt-Seele-Gott-Denkens zu überwinden. Yoga versucht ja, Licht und [[Klarheit]] in die Welt zu bringen. Hier deshalb einige hilfreiche Anregungen auf und aus diesem Weg:&lt;br /&gt;
* Materie existiert, und dies unabhängig davon, wie ich sie als Mensch wahrnehme und deute. D. h., die Welt ist wirklich und keine [[Illusion]]. Lediglich mein [[Bild] von der Welt ist der [[Täuschung]], [[Maya]], unterworfen.&lt;br /&gt;
* Geist ist nichts von der Welt getrenntes, sondern beschreibt nur das, was ist, auf einer ganz bestimmten Organisationsstufe, derjenigen des [[Nervensystem]]s. Materie beschreibt dasselbe auf der Organisationsstufe der [[Atome]] und [[Moleküle]], [[Optik]] dasselbe auf der Ebene der [[Welle]]n usw.&lt;br /&gt;
* [[Bewusstsein]], ist einfach der normale, natürliche und aktuelle Zustand des Gehirns, keine Sondereigenschaft, die zu entwickeln wäre, die von außen eindringt o. Ä. Insoweit macht es keinen Sinn, von Unter- und Überbewusstsein zu sprechen. Beide stellten lediglich verschiedene aktuelle Zustände der Gehirnorganisation dar. Dies deckt sich ausgezeichnet mit dem praktischen Erfahrungen während der Meditation. Möglicherweise meint [[Bewusstsein]]serweiterung, sacchidananda, das reine, schauende Bewusstsein nichts anderes als einen letzten, vollkommen harmonischen [[Gehirnzustand]], einem Zustand, in dem zu Schauendes und Schauender in [[Harmonie]] miteinander und scheinbar nicht mehr voneinander getrennt sind. Trotzdem, und dies ist entscheidend, liefe all dies im Geist, also im Gehirn ab, und nicht auf einer eher spekulativen [[Meta-Ebene]].&lt;br /&gt;
* [[Gefühl]]e sind real und keine Illusion.&lt;br /&gt;
* Die buddhistische Sichtweise, was das Konzept der Seele und des Geistes anbelangt, überrascht durch ihre Modernität.&lt;br /&gt;
* Das Selbst des Menschen als lebenslanges Organisationsprinzip im Menschen ist real und keine unnötige philosophische Annahme. Es endet mit dem Tod. Es hat nichts zu tun mit dem, was in der [[Esoterik]] „Höheres Selbst“ genannt wird. Was dieses „Höhere Selbst“ sein könnte, muss bislang Spekulationen überlassen bleiben, denn auch die Geheimlehren klären darüber nicht auf, sie postulieren es lediglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von diesen Punkten kommt man zu interessanten [[Idee]]n, wendet man sie auf die anfangs genannten Begriffe an. Und stellt vielleicht sogar fest, dass vieles in der Yoga-Lehre überraschend „modern“ ist. Jede neue [[Erkenntnis]] ist wichtig. In diesem Sinne: Viel Spaß beim [[Forschung|Forschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Gemüt]]&lt;br /&gt;
* [[Seele]]&lt;br /&gt;
* [[Heiliger Geist]]&lt;br /&gt;
* [[Manas]]&lt;br /&gt;
* [[Chitta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/yogabuecher/myterium_u_kontrolle/kapitel_02.html Swami Sivananda: &amp;quot;MIND - Its Mysteries and Control&amp;quot; Kapitel 2]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p40_Integraler-Yoga/ Swami Venkatesananda: Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p43_Japa-Yoga/ Swami Sivananda: Japa-Yoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p58_Meditation-und-Mantras/ Swami Vishnu Devanada; Meditation und Mantras]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p437_Stressbewaeltigung-durch-die-Praxis-der-Achtsamkeit/ John Kabat-Zinn: Streßbewältigung durch die Praxis der Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-aktuell.de/themen-bewusstsein/item/322-meisterschaft-%C3%BCber-den-geist.html?tmpl=component&amp;amp;print=1 Yoga-Aktuell: Meisterschaft über den Geist]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yogatherapie-portal/definition-was-ist-yogatherapie/ Was ist Yogatherapie]&lt;br /&gt;
* [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditationsanleitung-zur-ajna Meditationsanleitung zur Ajna-Chakra-Aktivierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/seminar/geheimnis-der-geisteskontrolle-b130721-18/?tx_ofdirectories_pi2 Geheimnis der Geisteskontrolle]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminarhaus-shanti/veranstaltungen/kalender-2011/sascha-philipp-horakovic/heilung-durch-den-reinen-geist-august/ Horakovic: Heilung durch den reinen Geist]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Raja Yoga: Der Yoga der Geistesbeherrschung===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|u_7DYdxVsEg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vortrag: Der Zen-Geist in Arbeit und Führung===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|queJ5Qa3Zk8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Geist&amp;diff=46486</id>
		<title>Geist</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Geist&amp;diff=46486"/>
		<updated>2013-02-23T08:43:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das deutsche Wort &#039;&#039;&#039;Geist&#039;&#039;&#039; hat verschiedene [[Bedeutung]]en: Geist kann  [[Verstand]], [[Gemüt]], [[Seele]] heißen. [[Es]] kann  [[Astralwesen]] (nicht ver[[körper]]tes [[Wesen]]) andeuten  oder vielleicht jemanden, der woanders ist (und auch nicht  am Telefon verbunden) - aber &amp;quot;subtil da&amp;quot; ist. Geist kann auch eine geistige [[Strömung]] oder [[Kraft]] sein, z.B. der Geist des [[Mitgefühl]]s. Verschiedene Bedeutungen schwingen mit in den Wörtern: [[Begeisterung]], [[Lebensgeister]], [[Vergeistigung]], [[Geisteskraft]], [[Heiliger Geist]] etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der deutschsprachigen [[Yoga]] [[Literatur]] ist Geist meist die [[Übersetzung]] des englischen Begriffs &#039;&#039;Mind&#039;&#039; bzw. der [[Sanskrit]]ausdrücke [[Manas]], [[Antarkarana]] oder [[Chitta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der reine und der unreine Geist - von Sri [[Swami Sivananda]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sanskrit Begriff für Geist ist [[Manas]]. Es heißt, Manas besteht aus zwei Arten, dem reinen und dem unreinen Geist. Was mit dem [[Gedanke]]n an Begierde assoziiert wird, ist der unreine Geist, während die Assoziation ohne Begierde der [[Reinigung|reine]] Geist ist:  auch bekannt unter dem Namen höherer Geist. Der unreine Geist wird der niedere Geist genannt. Beim Menschen ist allein sein Geist der Grund für [[Anhaftung]] oder Befreiung. Der Geist, der von sinnlichen Objekten angezogen wird, tendiert zur Anhaftung, während der nicht angezogene zur Befreiung tendiert. Es heißt, es gibt [[Erlösung]] für einen Geist ohne Begehr nach sinnlichen Objekten. Nach der Befreiung sollte ein [[Aspirant]] daher seinen Geist immer frei von allem [[Wunsch]] nach materiellen Objekten halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unreine Geist oder [[Ashuddha Manas]] ist angefüllt mit unreinen [[Vasanas]] (Neigungen des Geistes), [[Rajas]] und [[Tamas]] und der reine Geist oder [[Shuddha Manas]] ist angefüllt mit reinen [[Vasanas]] und [[Sattwa]]. Die unreinen Vasanas führen zu [[Wiedergeburt]]. Der reine Geist  mit reinen Vasanas führt zu [[Moksha]] oder [[Befreiung]] von [[Geburt]] und [[Tod]]. Weltlich geprägte Personen arbeiten mit dem niederen oder dem unreinen Geist. Sie sind an ihr [[Karma]] gebunden. Die befreiten [[Weise]]n arbeiten mit dem reinen oder sattwigen Geist (höherer Geist). Sie sind nicht an ihr Karma gebunden, da sie frei von [[Egoismus]] sind und keine Entlohnung für ihre Taten erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unreine Geist ist unstet. Er schwankt ständig. Er springt von einem Objekt zum nächsten. Er sehnt sich ständig nach sinnlichen Objekten. Er ist angefüllt mit allen möglichen Ängsten und Schmerzen. Der reine Geist ist stetig. Er betreibt [[Brahma Vichara]]. Er ruht im höheren Selbst. Er fühlt sich nicht zu sinnlichen Objekten hingezogen. Er ist frei von allen möglichen Ängsten und Schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unreine Geist ist nicht anders als die [[Vasanas]] (subtile Wünsche), die zu zahllosen Wiedergeburten führen. Der Geist wird [[Opfer]] vieler Wünsche durch sein Schwanken. Die Schwankung wird von [[Rajas]] und [[Vikshepa Shakti]] ausgelöst. Wenn der Geist schwankt, wandert er von einem Objekt zum nächsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Ajnani]] oder [[Mensch]] mit weltlichem [[Gemüt]] wird vom unreinen Geist beherrscht. Er agiert entsprechend dem Diktat des niederen oder unreinen Geistes. Aber ein Weiser oder [[Jnani]] hat seinen Geist perfekt unter [[Kontrolle]]. Er agiert entsprechend der [[Stimme]] seiner [[Intuition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Wäscher Schmutz durch Schmutz entfernt, genau wie ein Reisender den Dorn in seinem [[Fuß]] mit einem anderen Dorn entfernt, so sollte auch der unreine Geist vom reinen Geist eliminiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer den niederen oder unreinen Geist ausgelöscht hat, treibt Wiedergeburten weit von sich. Die reinen Vasanas, mit denen der Weise Taten vollbringt, führen für ihn nicht zu Wiedergeburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle unreinen [[Vasanas]] lösen sich komplett auf, wenn du [[Wissen]] über das Selbst oder [[Brahma Jnana]] erhältst. [[Meditation]], [[Japa]], [[Kirtan]], [[Pranayama]], [[Brahma Vichara]], das [[Studium]] religiöser Bücher und [[Satsang]] generieren reine Vasanas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Geist vom Wunsch nach Objekten befreit ist und im Selbst oder [[Atman]] ruht, wirst du ewige [[Glückseligkeit]] genießen. Wenn der Geist von allem Begehr oder Sehnsucht nach Objekten befreit ist, wenn er im [[Herz]]en kontrolliert wird, wenn er die [[Realität]] von Atman erreicht, wirst du [[Moksha]] oder die finale Seligkeit des Lebens erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O geliebter [[Ram]]! Erlaube es deinem Geist nicht zu schwanken. Mache deinen Geist für immer frei von allem Begehr nach materiellen Objekten. Lösche den unreinen oder niederen Geist mit Hilfe des reinen oder höheren Geistes aus und transzendiere auch den höheren Geist. Mögest du fest wie ein Felsen sein! Mögest du mit dem reinen oder sattwigen Geist beschenkt sein! Mögest du immer friedlich in der ewigen [[Wonne]] des Selbst ruhen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sein, Geist und Bewusstsein==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Matthias Roth, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] ist sehr viel von Geist, [[Sein]], [[Selbst]], höheres Selbst, [[Ich]] und Bewusstsein die Rede. Dann wären da noch: [[Spirit]], [[Mind]], [[Selbstverwirklichung]], [[Bewusstsein]]serweiterung, höheres (göttliches) Bewusstsein usw. Ich habe den Eindruck, dass diese, sehr komplexen und schwierigen Begrifflichkeiten in der Yoga-[[Welt]] nicht immer mit der dafür notwendigen „Trennschärfe“ benutzt werden. Will sagen: Viele Yogis verwenden diese und ähnliche Begriffe oft und andauernd, scheinen sich aber nicht immer wirklich darüber im Klaren zu sein, was diese Begriffe eigentlich bedeuten oder beschreiben. Dies führt dann zu Missverständnissen dergestalt, dass zwei Menschen über denselben Begriff reden, eigentlich aber komplett verschiedene Dinge damit meinen. „Klassiker“ sind diesbezüglich Selbstverwirklichung und Bewusstseinserweiterung. Es ist wie bei dem alten Witz über die [[Philosophie]]: Frage zwei Philosophen nach einer Sache, und du erhältst (mindestens) drei verschiedene Antworten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesem Dilemma werde auch ich hier nicht abhelfen können. Ich möchte allerdings einige Dinge zur Diskussion stellen. Vielleicht auch, weil es mir ein Bedürfnis ist, dem in mancherlei Hinsicht zur [[Wellness]]-Maschine degradierten [[Yoga]] [[Respekt]] zu verschaffen aus anderen Gründen als demjenigen, dass Yoga einem persönlich gut tut. [[Sukadev]] habe ich vor langen Jahren einmal sinngemäß sagen hören: &amp;quot;Wer immer brav seine Übungen macht und quasi den &#039;[[Lebenstil]] Yoga&#039; in sein Leben einführt, ohne dabei wirkliche, echte [[Erfahrungen]] zu machen und sich weiter zu entwickeln, läuft [[Gefahr]], eine Art [[Spirituell|spirituellen]] [[Materialismus]] zu praktizieren.&amp;quot; Das gefällt mir, und es führt uns hier direkt mitten hinein ins Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geist und Materie===&lt;br /&gt;
Sind Geist und [[Materie]] zwei verschiedene Angelegenheiten? Und was ist mit dem Geist, der in vielen Büchern auftritt? Ist Geist Materie, oder ist Materie Geist? Oder gibt es eine geistige und eine materielle Materie? - [[Buddha]] sagt: &amp;quot;Es ist dein Geist, der die Welt erschafft, darüber hinaus ist nichts.&amp;quot; Die [[Welt]] ist nur in deinem Kopf, sagen wir gerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt euch bitte in [[Gedanken]] (im Geist, im [[Kopf]], im Mind?) vor, ihr sitzt gerade in einem schönen Wintergarten, lest vielleicht sogar in einem guten Yoga-Buch. Plötzlich hört ihr einen lauten Knall! Ihr seht nach und findet draußen, am Fuße der Scheibe, eine Kohlmeise, die traurigerweise die Spiegelung des Himmels in der Scheibe für den [[Himmel]] selbst gehalten hat und „hineingeflogen“ ist, aus ihrer Sicht in den Himmel, aus unserer in die Scheibe. Dabei hat sie sich das Genick gebrochen. - Nur nebenbei sind es für mich persönlich, neben dem oft maßlosen Heizbedarf für Wintergärten, Gründe wie dieser, die mich Wintergärten eher skeptisch ansehen lassen, aber gut. - Die Frage hier ist: [[Existenz|Existiert]] die Scheibe realiter, oder ist sie Illusion, nur in meinem Kopf? Die Meise hat sich wegen einer [[Illusion]], besser: wegen eines [[Irrtum]]s das Genick gebrochen, es war nicht der Himmel, es war Glas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, kann ich sagen, irgendwie ist letztlich alles Illusion, auch der [[Tod]] der Meise. Ich kann ihn mir ja auch, wie den gesamten Vorgang, bloß [[Einbildung|einbilden]]. Jetzt kann man, ist man vogelkundlich erfahren, Überraschendes beobachten: Gesetzt den Fall, die zu Tode gekommende Kohlmeise hatte gerade Junge im Nest, fällt sie als deren Elternteil aus. Das könnte dramatische Folgen für den Meisennachwuchs haben. Also gibt es unverpaarte Meisen, die sich mit einem Mal an der Fütterung dieser Jungmeisen beteiligen, obwohl es gar nicht ihre eigenen Kinder sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht sehr wahrscheinlich, dass diese unverpaarten Meisen der Illusion zum [[Opfer]] gefallen sind, die Elternmeise sei gar nicht gegen eine Glaswand geflogen und habe sich dabei leider das Genick gebrochen. Nach allem, was man weiß, sind Meisen zu derlei abstrakten [[Gedanken]] nicht in der Lage. Nein: Anscheinend ist wirklich eine [[Manifestation|manifest]] gewesene Meise tot und eine andere manifeste Meise merkt dies und handelt danach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den einzigen vernünftigen Schluss, den man aus derlei Beobachtungen ziehen kann, ist: Ja, es gibt eine manifeste Welt, es gibt Materie, Menschen, Tiere usw. wirklich. Ich bilde mir dies alles nicht nur ein. Irrte Buddha also? - Vermutlich nicht, denn die Art, wie ich die Welt sehe und erlebe, ist nur in meinem Kopf. Trotzdem gibt es diese Welt, auch unabhängig von mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Yogis möchten mir jetzt vielleicht gerne zurufen: Es ist eben alles Illusion, meine Gedanken, die Meisen, die Welt usw.! - Dann wären eben aber auch [[Gefühle]], [[Meditation]]serlebnisse, der Schluss, dass alles Illusion sei, der gesamte manifeste [[Kosmos]], Illusion. Die riesige Menge an CO2 aus dem Flieger, der mich zum Baden in die Südsee, zum [[Meditation|Meditieren]] in den [[Himalaya]] bringt, eine Illusion? Wäre all das eine angenehme, erfreuliche, wünschenswerte [[Perspektive]] für in der Welt handelnde Menschen? Wohl eher nicht. Es handelt sich dabei zudem um einen nicht einmal besonders hilfreichen [[Zirkelschluss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Welt existiert. Existiert denn nun auch der Geist?===&lt;br /&gt;
Um diese Frage zu beantworten, muss ich mir erst einmal darüber im Klaren werden, was ich unter „Geist“ verstehe.[[Intelligenz]]? Eine höhere, „feinstoffliche“ [[Wesenheit]]? [[ Vernunft]]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga sieht den Geist als [[Instrument]] der [[Seele]] an. Er besteht aus:&lt;br /&gt;
* [[Manas]]: [[Denken]], [[Gefühle]], [[Wahrnehmung]]&lt;br /&gt;
* [[Chitta]]: [[Unterbewusstsein]]&lt;br /&gt;
* [[Buddhi]]: [[Vernunft]], [[Intellekt]], [[Wollen]]&lt;br /&gt;
* [[Ahamkara]]: [[Ego]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal wird auch noch zwischen „niederem“ (alltagsmenschlichem) und „höherem“ (göttlichem) Buddhi (Überbewusstsein) unterschieden. Die Buddhisten lassen zudem die quasi übergeordneten [[Konzept]]e von [[Seele]] und Geist als etwas Ewiges, das alles überdauert und hervorruft, weg; es gibt dort nur [[Bewusstsein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche, umfassende Definitionsversuche gibt es auch in der abendländischen Philosophie. Sie alle postulieren, ähnlich wie Yoga, hier eine „geistige“ und dort eine „materielle“ [[Substanz]], hier Geist, dort Welt, hier [[Idealismus]], dort [[Materialismus]]. Jetzt sind wir also wieder bei Sukadevs spirituellem Materialismus gelandet, der Yoga sehr schnell werden kann: Yoga zählt den Geist zur stofflichen, zur materiellen Welt, ist diesbezüglich also ein Materialismus. Dieser Trick erlaubt uns trefflich darüber zu spekulieren, wie Dinge wie [[Teleportation]], [[Gedankenübertragung]] usw. funktionieren könnten. Und erklärt zudem, wie geistige Vorgänge zu manifesten Dingen in der Welt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, und hier kommt eine Art Pferdefuß: Obwohl Yoga Geist grundsätzlich als Materie ansieht, bzw. Materie als Stoff gewordenen Geist, postuliert er trotzdem noch einen Geist, [[Atman]] oder [[Brahman]], ohne erklären zu können, woraus dieser denn bestehe, oder ob er überhaupt aus etwas bestehe. Dies kommt dem abendländischen Idealismus nahe. Ein Dilemma bahnt sich an: Der Geist kann nicht gleichzeitig geistig und stofflich sein, das wäre ein Widerspruch in sich. Doch Yoga versucht sich tatsächlich an diesem Widerspruch. Zumal Atman gar nicht tätig ist, er „ist“ einfach. Wofür braucht man ihn dann überhaupt? Zudem bietet Yoga keine vernünftige Erklärung dafür, woher letztlich alle geistig-materiellen Vorgänge ([[Latenz]]en, [[Vrittis]] usw.) herrühren bzw. warum es sie überhaupt geben muss, wenn letztlich doch alles nicht-materieller Atman/Brahman ist. Moderne Hirnforscher sagen uns beispielsweise all das sind Reaktionen auf [[Lichtblitz]]e im [[Nervensystem]]. - Uff!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geist, Körper und Selbst===&lt;br /&gt;
[[Soham]] [[Shivoham]], singen wir. Ich bin weder Geist noch [[Körper]], [[Unsterblichkeit|unsterblich]]es [[Selbst]] bin ich; [[Sein]], [[Wissen]] und [[Glückseligkeit]], [[Sacchidananada]]. Sein, Wissen und Glückseligkeit sind also nicht [[Manifestation]]en des Geistes. Was aber sind sie dann, wenn die einzig „geistige“ [[Form]] im Yoga, Atman, nichts tut, weder sieht, noch fühlt noch handelt, sondern einfach nur „ist“. Wer oder was erlebt also Sacchidananda, mein Geist kann es, gemäß Soham Shivoham eigentlich nicht sein, Atman aber auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht: Jetzt wird es richtig kompliziert. Zudem: Was könnte ein unsterbliches Selbst sein, im Gegensatz zu einem sterblichen Selbst, begreift man das Selbst, wie es traditionell getan wird, als all das, was einen Menschen ausmacht: [[Erfahrung]]en, Selbstorganisation, [[Wunsch|Wünsche]], die Fähigkeit sich in jeder Sekunde des eigenen Lebens als sich selbst zu begreifen und nicht als ein anderer usw., und was demnach zwingend mit dem [[Tod]]e des Menschen endet, da es an das Vorhandensein eines mehr oder minder gesunden Gehirnes gebunden ist? Ist das unsterbliche Selbst also die Seele, die die Buddhisten gar nicht kennen? Ist es „reines, schauendes“ Bewusstsein? Falls ja, wer oder was aber „schaut“, wenn kein Geist mehr vorhanden ist, der mit der Welt in Kontakt treten könnte? Was ist es? - Wer weiß es? Ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geist und Welt existieren, hilft uns das jetzt weiter?===&lt;br /&gt;
Es gibt im Yoga also eine Welt aus Geistmaterie, wie ich es mal unbedarft nennen möchte, und dann noch etwas, was als Selbst, Atman, manchmal auch als höheres [[individuell]]es Selbst bezeichnet wird, welches von allem anderen Seienden unterschieden wird und auch streng zu unterscheiden ist von dem, was wir im Alltagsgebrauch als Selbst verstehen: das, was einen Menschen zum Handelnden macht (Atman „tut“ ja nichts, es „ist“ einfach). Darüber hinaus gibt es dann noch ein Göttliches Selbst Brahman. &amp;quot;Ich bin brahman&amp;quot;, lautet ein Kernsatz des Yoga. - Ist das alles für uns Westler irgendwie plausibel miteinander zu vereinbaren und zu begreifen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich nicht. Zu viele verschiedene indische Philosophien, [[Dualität|dualistische]] und nicht-dualistische, theistische und [[Atheismus|atheistische]], [[Schamanismus|schamanische]] usw. sind inzwischen im Yoga zu einer in sich widersprüchlichen Gesamtschau verwoben. Das in Widersprüchen und Absurditäten geschulte indische Denken hat damit sehr viel weniger Probleme als der eher monotheistische Westen, was allerdings keine Aussage darüber beinhalten soll, wer von beiden dabei der Wahrheit näherkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neue Ansätze===&lt;br /&gt;
Moderne Philosophen versuchen, die offensichtliche Absurdität dieses nicht nur im Yoga verbreiteten Geist-Welt-Seele-Gott-Denkens zu überwinden. Yoga versucht ja, Licht und [[Klarheit]] in die Welt zu bringen. Hier deshalb einige hilfreiche Anregungen auf und aus diesem Weg:&lt;br /&gt;
* Materie existiert, und dies unabhängig davon, wie ich sie als Mensch wahrnehme und deute. D. h., die Welt ist wirklich und keine [[Illusion]]. Lediglich mein [[Bild] von der Welt ist der [[Täuschung]], [[Maya]], unterworfen.&lt;br /&gt;
* Geist ist nichts von der Welt getrenntes, sondern beschreibt nur das, was ist, auf einer ganz bestimmten Organisationsstufe, derjenigen des [[Nervensystem]]s. Materie beschreibt dasselbe auf der Organisationsstufe der [[Atome]] und [[Moleküle]], [[Optik]] dasselbe auf der Ebene der [[Welle]]n usw.&lt;br /&gt;
* [[Bewusstsein]], ist einfach der normale, natürliche und aktuelle Zustand des Gehirns, keine Sondereigenschaft, die zu entwickeln wäre, die von außen eindringt o. Ä. Insoweit macht es keinen Sinn, von Unter- und Überbewusstsein zu sprechen. Beide stellten lediglich verschiedene aktuelle Zustände der Gehirnorganisation dar. Dies deckt sich ausgezeichnet mit dem praktischen Erfahrungen während der Meditation. Möglicherweise meint [[Bewusstsein]]serweiterung, sacchidananda, das reine, schauende Bewusstsein nichts anderes als einen letzten, vollkommen harmonischen [[Gehirnzustand]], einem Zustand, in dem zu Schauendes und Schauender in [[Harmonie]] miteinander und scheinbar nicht mehr voneinander getrennt sind. Trotzdem, und dies ist entscheidend, liefe all dies im Geist, also im Gehirn ab, und nicht auf einer eher spekulativen [[Meta-Ebene]].&lt;br /&gt;
* [[Gefühl]]e sind real und keine Illusion.&lt;br /&gt;
* Die buddhistische Sichtweise, was das Konzept der Seele und des Geistes anbelangt, überrascht durch ihre Modernität.&lt;br /&gt;
* Das Selbst des Menschen als lebenslanges Organisationsprinzip im Menschen ist real und keine unnötige philosophische Annahme. Es endet mit dem Tod. Es hat nichts zu tun mit dem, was in der [[Esoterik]] „Höheres Selbst“ genannt wird. Was dieses „Höhere Selbst“ sein könnte, muss bislang Spekulationen überlassen bleiben, denn auch die Geheimlehren klären darüber nicht auf, sie postulieren es lediglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von diesen Punkten kommt man zu interessanten [[Idee]]n, wendet man sie auf die anfangs genannten Begriffe an. Und stellt vielleicht sogar fest, dass vieles in der Yoga-Lehre überraschend „modern“ ist. Jede neue [[Erkenntnis]] ist wichtig. In diesem Sinne: Viel Spaß beim [[Forschung|Forschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Gemüt]]&lt;br /&gt;
* [[Seele]]&lt;br /&gt;
* [[Heiliger Geist]]&lt;br /&gt;
* [[Manas]]&lt;br /&gt;
* [[Chitta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/yogabuecher/myterium_u_kontrolle/kapitel_02.html Swami Sivananda: &amp;quot;MIND - Its Mysteries and Control&amp;quot; Kapitel 2]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p40_Integraler-Yoga/ Swami Venkatesananda: Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p43_Japa-Yoga/ Swami Sivananda: Japa-Yoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p58_Meditation-und-Mantras/ Swami Vishnu Devanada; Meditation und Mantras]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p437_Stressbewaeltigung-durch-die-Praxis-der-Achtsamkeit/ John Kabat-Zinn: Streßbewältigung durch die Praxis der Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-aktuell.de/themen-bewusstsein/item/322-meisterschaft-%C3%BCber-den-geist.html?tmpl=component&amp;amp;print=1 Yoga-Aktuell: Meisterschaft über den Geist]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yogatherapie-portal/definition-was-ist-yogatherapie/ Was ist Yogatherapie]&lt;br /&gt;
* [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditationsanleitung-zur-ajna Meditationsanleitung zur Ajna-Chakra-Aktivierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/seminar/geheimnis-der-geisteskontrolle-b130721-18/?tx_ofdirectories_pi2 Geheimnis der Geisteskontrolle]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminarhaus-shanti/veranstaltungen/kalender-2011/sascha-philipp-horakovic/heilung-durch-den-reinen-geist-august/ Horakovic: Heilung durch den reinen Geist]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Raja Yoga: Der Yoga der Geistesbeherrschung===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|u_7DYdxVsEg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vortrag: Der Zen-Geist in Arbeit und Führung===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|queJ5Qa3Zk8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Geist&amp;diff=46485</id>
		<title>Geist</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Geist&amp;diff=46485"/>
		<updated>2013-02-23T08:41:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das deutsche Wort &#039;&#039;&#039;Geist&#039;&#039;&#039; hat verschiedene [[Bedeutung]]en: Geist kann  [[Verstand]], [[Gemüt]], [[Seele]] heißen. [[Es]] kann  [[Astralwesen]] (nicht ver[[körper]]tes [[Wesen]]) andeuten  oder vielleicht jemanden, der woanders ist (und auch nicht  am Telefon verbunden) - aber &amp;quot;subtil da&amp;quot;. Geist kann auch eine geistige [[Strömung]] oder [[Kraft]] sein, z.B. der Geist des [[Mitgefühl]]s. Verschiedene Bedeutungen schwingen mit in den Wörtern: [[Begeisterung]], [[Lebensgeister]], [[Vergeistigung]], [[Geisteskraft]], [[Heiliger Geist]] etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der deutschsprachigen [[Yoga]] [[Literatur]] ist Geist meist die [[Übersetzung]] des englischen Begriffs &#039;&#039;Mind&#039;&#039; bzw. der [[Sanskrit]]ausdrücke [[Manas]], [[Antarkarana]] oder [[Chitta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der reine und der unreine Geist - von Sri [[Swami Sivananda]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sanskrit Begriff für Geist ist [[Manas]]. Es heißt, Manas besteht aus zwei Arten, dem reinen und dem unreinen Geist. Was mit dem [[Gedanke]]n an Begierde assoziiert wird, ist der unreine Geist, während die Assoziation ohne Begierde der [[Reinigung|reine]] Geist ist:  auch bekannt unter dem Namen höherer Geist. Der unreine Geist wird der niedere Geist genannt. Beim Menschen ist allein sein Geist der Grund für [[Anhaftung]] oder Befreiung. Der Geist, der von sinnlichen Objekten angezogen wird, tendiert zur Anhaftung, während der nicht angezogene zur Befreiung tendiert. Es heißt, es gibt [[Erlösung]] für einen Geist ohne Begehr nach sinnlichen Objekten. Nach der Befreiung sollte ein [[Aspirant]] daher seinen Geist immer frei von allem [[Wunsch]] nach materiellen Objekten halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unreine Geist oder [[Ashuddha Manas]] ist angefüllt mit unreinen [[Vasanas]] (Neigungen des Geistes), [[Rajas]] und [[Tamas]] und der reine Geist oder [[Shuddha Manas]] ist angefüllt mit reinen [[Vasanas]] und [[Sattwa]]. Die unreinen Vasanas führen zu [[Wiedergeburt]]. Der reine Geist  mit reinen Vasanas führt zu [[Moksha]] oder [[Befreiung]] von [[Geburt]] und [[Tod]]. Weltlich geprägte Personen arbeiten mit dem niederen oder dem unreinen Geist. Sie sind an ihr [[Karma]] gebunden. Die befreiten [[Weise]]n arbeiten mit dem reinen oder sattwigen Geist (höherer Geist). Sie sind nicht an ihr Karma gebunden, da sie frei von [[Egoismus]] sind und keine Entlohnung für ihre Taten erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unreine Geist ist unstet. Er schwankt ständig. Er springt von einem Objekt zum nächsten. Er sehnt sich ständig nach sinnlichen Objekten. Er ist angefüllt mit allen möglichen Ängsten und Schmerzen. Der reine Geist ist stetig. Er betreibt [[Brahma Vichara]]. Er ruht im höheren Selbst. Er fühlt sich nicht zu sinnlichen Objekten hingezogen. Er ist frei von allen möglichen Ängsten und Schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unreine Geist ist nicht anders als die [[Vasanas]] (subtile Wünsche), die zu zahllosen Wiedergeburten führen. Der Geist wird [[Opfer]] vieler Wünsche durch sein Schwanken. Die Schwankung wird von [[Rajas]] und [[Vikshepa Shakti]] ausgelöst. Wenn der Geist schwankt, wandert er von einem Objekt zum nächsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Ajnani]] oder [[Mensch]] mit weltlichem [[Gemüt]] wird vom unreinen Geist beherrscht. Er agiert entsprechend dem Diktat des niederen oder unreinen Geistes. Aber ein Weiser oder [[Jnani]] hat seinen Geist perfekt unter [[Kontrolle]]. Er agiert entsprechend der [[Stimme]] seiner [[Intuition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Wäscher Schmutz durch Schmutz entfernt, genau wie ein Reisender den Dorn in seinem [[Fuß]] mit einem anderen Dorn entfernt, so sollte auch der unreine Geist vom reinen Geist eliminiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer den niederen oder unreinen Geist ausgelöscht hat, treibt Wiedergeburten weit von sich. Die reinen Vasanas, mit denen der Weise Taten vollbringt, führen für ihn nicht zu Wiedergeburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle unreinen [[Vasanas]] lösen sich komplett auf, wenn du [[Wissen]] über das Selbst oder [[Brahma Jnana]] erhältst. [[Meditation]], [[Japa]], [[Kirtan]], [[Pranayama]], [[Brahma Vichara]], das [[Studium]] religiöser Bücher und [[Satsang]] generieren reine Vasanas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Geist vom Wunsch nach Objekten befreit ist und im Selbst oder [[Atman]] ruht, wirst du ewige [[Glückseligkeit]] genießen. Wenn der Geist von allem Begehr oder Sehnsucht nach Objekten befreit ist, wenn er im [[Herz]]en kontrolliert wird, wenn er die [[Realität]] von Atman erreicht, wirst du [[Moksha]] oder die finale Seligkeit des Lebens erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O geliebter [[Ram]]! Erlaube es deinem Geist nicht zu schwanken. Mache deinen Geist für immer frei von allem Begehr nach materiellen Objekten. Lösche den unreinen oder niederen Geist mit Hilfe des reinen oder höheren Geistes aus und transzendiere auch den höheren Geist. Mögest du fest wie ein Felsen sein! Mögest du mit dem reinen oder sattwigen Geist beschenkt sein! Mögest du immer friedlich in der ewigen [[Wonne]] des Selbst ruhen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sein, Geist und Bewusstsein==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Matthias Roth, erschienen im Yoga Vidya Journal Nr. 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] ist sehr viel von Geist, [[Sein]], [[Selbst]], höheres Selbst, [[Ich]] und Bewusstsein die Rede. Dann wären da noch: [[Spirit]], [[Mind]], [[Selbstverwirklichung]], [[Bewusstsein]]serweiterung, höheres (göttliches) Bewusstsein usw. Ich habe den Eindruck, dass diese, sehr komplexen und schwierigen Begrifflichkeiten in der Yoga-[[Welt]] nicht immer mit der dafür notwendigen „Trennschärfe“ benutzt werden. Will sagen: Viele Yogis verwenden diese und ähnliche Begriffe oft und andauernd, scheinen sich aber nicht immer wirklich darüber im Klaren zu sein, was diese Begriffe eigentlich bedeuten oder beschreiben. Dies führt dann zu Missverständnissen dergestalt, dass zwei Menschen über denselben Begriff reden, eigentlich aber komplett verschiedene Dinge damit meinen. „Klassiker“ sind diesbezüglich Selbstverwirklichung und Bewusstseinserweiterung. Es ist wie bei dem alten Witz über die [[Philosophie]]: Frage zwei Philosophen nach einer Sache, und du erhältst (mindestens) drei verschiedene Antworten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesem Dilemma werde auch ich hier nicht abhelfen können. Ich möchte allerdings einige Dinge zur Diskussion stellen. Vielleicht auch, weil es mir ein Bedürfnis ist, dem in mancherlei Hinsicht zur [[Wellness]]-Maschine degradierten [[Yoga]] [[Respekt]] zu verschaffen aus anderen Gründen als demjenigen, dass Yoga einem persönlich gut tut. [[Sukadev]] habe ich vor langen Jahren einmal sinngemäß sagen hören: &amp;quot;Wer immer brav seine Übungen macht und quasi den &#039;[[Lebenstil]] Yoga&#039; in sein Leben einführt, ohne dabei wirkliche, echte [[Erfahrungen]] zu machen und sich weiter zu entwickeln, läuft [[Gefahr]], eine Art [[Spirituell|spirituellen]] [[Materialismus]] zu praktizieren.&amp;quot; Das gefällt mir, und es führt uns hier direkt mitten hinein ins Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geist und Materie===&lt;br /&gt;
Sind Geist und [[Materie]] zwei verschiedene Angelegenheiten? Und was ist mit dem Geist, der in vielen Büchern auftritt? Ist Geist Materie, oder ist Materie Geist? Oder gibt es eine geistige und eine materielle Materie? - [[Buddha]] sagt: &amp;quot;Es ist dein Geist, der die Welt erschafft, darüber hinaus ist nichts.&amp;quot; Die [[Welt]] ist nur in deinem Kopf, sagen wir gerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt euch bitte in [[Gedanken]] (im Geist, im [[Kopf]], im Mind?) vor, ihr sitzt gerade in einem schönen Wintergarten, lest vielleicht sogar in einem guten Yoga-Buch. Plötzlich hört ihr einen lauten Knall! Ihr seht nach und findet draußen, am Fuße der Scheibe, eine Kohlmeise, die traurigerweise die Spiegelung des Himmels in der Scheibe für den [[Himmel]] selbst gehalten hat und „hineingeflogen“ ist, aus ihrer Sicht in den Himmel, aus unserer in die Scheibe. Dabei hat sie sich das Genick gebrochen. - Nur nebenbei sind es für mich persönlich, neben dem oft maßlosen Heizbedarf für Wintergärten, Gründe wie dieser, die mich Wintergärten eher skeptisch ansehen lassen, aber gut. - Die Frage hier ist: [[Existenz|Existiert]] die Scheibe realiter, oder ist sie Illusion, nur in meinem Kopf? Die Meise hat sich wegen einer [[Illusion]], besser: wegen eines [[Irrtum]]s das Genick gebrochen, es war nicht der Himmel, es war Glas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, kann ich sagen, irgendwie ist letztlich alles Illusion, auch der [[Tod]] der Meise. Ich kann ihn mir ja auch, wie den gesamten Vorgang, bloß [[Einbildung|einbilden]]. Jetzt kann man, ist man vogelkundlich erfahren, Überraschendes beobachten: Gesetzt den Fall, die zu Tode gekommende Kohlmeise hatte gerade Junge im Nest, fällt sie als deren Elternteil aus. Das könnte dramatische Folgen für den Meisennachwuchs haben. Also gibt es unverpaarte Meisen, die sich mit einem Mal an der Fütterung dieser Jungmeisen beteiligen, obwohl es gar nicht ihre eigenen Kinder sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht sehr wahrscheinlich, dass diese unverpaarten Meisen der Illusion zum [[Opfer]] gefallen sind, die Elternmeise sei gar nicht gegen eine Glaswand geflogen und habe sich dabei leider das Genick gebrochen. Nach allem, was man weiß, sind Meisen zu derlei abstrakten [[Gedanken]] nicht in der Lage. Nein: Anscheinend ist wirklich eine [[Manifestation|manifest]] gewesene Meise tot und eine andere manifeste Meise merkt dies und handelt danach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den einzigen vernünftigen Schluss, den man aus derlei Beobachtungen ziehen kann, ist: Ja, es gibt eine manifeste Welt, es gibt Materie, Menschen, Tiere usw. wirklich. Ich bilde mir dies alles nicht nur ein. Irrte Buddha also? - Vermutlich nicht, denn die Art, wie ich die Welt sehe und erlebe, ist nur in meinem Kopf. Trotzdem gibt es diese Welt, auch unabhängig von mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Yogis möchten mir jetzt vielleicht gerne zurufen: Es ist eben alles Illusion, meine Gedanken, die Meisen, die Welt usw.! - Dann wären eben aber auch [[Gefühle]], [[Meditation]]serlebnisse, der Schluss, dass alles Illusion sei, der gesamte manifeste [[Kosmos]], Illusion. Die riesige Menge an CO2 aus dem Flieger, der mich zum Baden in die Südsee, zum [[Meditation|Meditieren]] in den [[Himalaya]] bringt, eine Illusion? Wäre all das eine angenehme, erfreuliche, wünschenswerte [[Perspektive]] für in der Welt handelnde Menschen? Wohl eher nicht. Es handelt sich dabei zudem um einen nicht einmal besonders hilfreichen [[Zirkelschluss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Welt existiert. Existiert denn nun auch der Geist?===&lt;br /&gt;
Um diese Frage zu beantworten, muss ich mir erst einmal darüber im Klaren werden, was ich unter „Geist“ verstehe.[[Intelligenz]]? Eine höhere, „feinstoffliche“ [[Wesenheit]]? [[ Vernunft]]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga sieht den Geist als [[Instrument]] der [[Seele]] an. Er besteht aus:&lt;br /&gt;
* [[Manas]]: [[Denken]], [[Gefühle]], [[Wahrnehmung]]&lt;br /&gt;
* [[Chitta]]: [[Unterbewusstsein]]&lt;br /&gt;
* [[Buddhi]]: [[Vernunft]], [[Intellekt]], [[Wollen]]&lt;br /&gt;
* [[Ahamkara]]: [[Ego]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal wird auch noch zwischen „niederem“ (alltagsmenschlichem) und „höherem“ (göttlichem) Buddhi (Überbewusstsein) unterschieden. Die Buddhisten lassen zudem die quasi übergeordneten [[Konzept]]e von [[Seele]] und Geist als etwas Ewiges, das alles überdauert und hervorruft, weg; es gibt dort nur [[Bewusstsein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche, umfassende Definitionsversuche gibt es auch in der abendländischen Philosophie. Sie alle postulieren, ähnlich wie Yoga, hier eine „geistige“ und dort eine „materielle“ [[Substanz]], hier Geist, dort Welt, hier [[Idealismus]], dort [[Materialismus]]. Jetzt sind wir also wieder bei Sukadevs spirituellem Materialismus gelandet, der Yoga sehr schnell werden kann: Yoga zählt den Geist zur stofflichen, zur materiellen Welt, ist diesbezüglich also ein Materialismus. Dieser Trick erlaubt uns trefflich darüber zu spekulieren, wie Dinge wie [[Teleportation]], [[Gedankenübertragung]] usw. funktionieren könnten. Und erklärt zudem, wie geistige Vorgänge zu manifesten Dingen in der Welt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, und hier kommt eine Art Pferdefuß: Obwohl Yoga Geist grundsätzlich als Materie ansieht, bzw. Materie als Stoff gewordenen Geist, postuliert er trotzdem noch einen Geist, [[Atman]] oder [[Brahman]], ohne erklären zu können, woraus dieser denn bestehe, oder ob er überhaupt aus etwas bestehe. Dies kommt dem abendländischen Idealismus nahe. Ein Dilemma bahnt sich an: Der Geist kann nicht gleichzeitig geistig und stofflich sein, das wäre ein Widerspruch in sich. Doch Yoga versucht sich tatsächlich an diesem Widerspruch. Zumal Atman gar nicht tätig ist, er „ist“ einfach. Wofür braucht man ihn dann überhaupt? Zudem bietet Yoga keine vernünftige Erklärung dafür, woher letztlich alle geistig-materiellen Vorgänge ([[Latenz]]en, [[Vrittis]] usw.) herrühren bzw. warum es sie überhaupt geben muss, wenn letztlich doch alles nicht-materieller Atman/Brahman ist. Moderne Hirnforscher sagen uns beispielsweise all das sind Reaktionen auf [[Lichtblitz]]e im [[Nervensystem]]. - Uff!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geist, Körper und Selbst===&lt;br /&gt;
[[Soham]] [[Shivoham]], singen wir. Ich bin weder Geist noch [[Körper]], [[Unsterblichkeit|unsterblich]]es [[Selbst]] bin ich; [[Sein]], [[Wissen]] und [[Glückseligkeit]], [[Sacchidananada]]. Sein, Wissen und Glückseligkeit sind also nicht [[Manifestation]]en des Geistes. Was aber sind sie dann, wenn die einzig „geistige“ [[Form]] im Yoga, Atman, nichts tut, weder sieht, noch fühlt noch handelt, sondern einfach nur „ist“. Wer oder was erlebt also Sacchidananda, mein Geist kann es, gemäß Soham Shivoham eigentlich nicht sein, Atman aber auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht: Jetzt wird es richtig kompliziert. Zudem: Was könnte ein unsterbliches Selbst sein, im Gegensatz zu einem sterblichen Selbst, begreift man das Selbst, wie es traditionell getan wird, als all das, was einen Menschen ausmacht: [[Erfahrung]]en, Selbstorganisation, [[Wunsch|Wünsche]], die Fähigkeit sich in jeder Sekunde des eigenen Lebens als sich selbst zu begreifen und nicht als ein anderer usw., und was demnach zwingend mit dem [[Tod]]e des Menschen endet, da es an das Vorhandensein eines mehr oder minder gesunden Gehirnes gebunden ist? Ist das unsterbliche Selbst also die Seele, die die Buddhisten gar nicht kennen? Ist es „reines, schauendes“ Bewusstsein? Falls ja, wer oder was aber „schaut“, wenn kein Geist mehr vorhanden ist, der mit der Welt in Kontakt treten könnte? Was ist es? - Wer weiß es? Ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geist und Welt existieren, hilft uns das jetzt weiter?===&lt;br /&gt;
Es gibt im Yoga also eine Welt aus Geistmaterie, wie ich es mal unbedarft nennen möchte, und dann noch etwas, was als Selbst, Atman, manchmal auch als höheres [[individuell]]es Selbst bezeichnet wird, welches von allem anderen Seienden unterschieden wird und auch streng zu unterscheiden ist von dem, was wir im Alltagsgebrauch als Selbst verstehen: das, was einen Menschen zum Handelnden macht (Atman „tut“ ja nichts, es „ist“ einfach). Darüber hinaus gibt es dann noch ein Göttliches Selbst Brahman. &amp;quot;Ich bin brahman&amp;quot;, lautet ein Kernsatz des Yoga. - Ist das alles für uns Westler irgendwie plausibel miteinander zu vereinbaren und zu begreifen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich nicht. Zu viele verschiedene indische Philosophien, [[Dualität|dualistische]] und nicht-dualistische, theistische und [[Atheismus|atheistische]], [[Schamanismus|schamanische]] usw. sind inzwischen im Yoga zu einer in sich widersprüchlichen Gesamtschau verwoben. Das in Widersprüchen und Absurditäten geschulte indische Denken hat damit sehr viel weniger Probleme als der eher monotheistische Westen, was allerdings keine Aussage darüber beinhalten soll, wer von beiden dabei der Wahrheit näherkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neue Ansätze===&lt;br /&gt;
Moderne Philosophen versuchen, die offensichtliche Absurdität dieses nicht nur im Yoga verbreiteten Geist-Welt-Seele-Gott-Denkens zu überwinden. Yoga versucht ja, Licht und [[Klarheit]] in die Welt zu bringen. Hier deshalb einige hilfreiche Anregungen auf und aus diesem Weg:&lt;br /&gt;
* Materie existiert, und dies unabhängig davon, wie ich sie als Mensch wahrnehme und deute. D. h., die Welt ist wirklich und keine [[Illusion]]. Lediglich mein [[Bild] von der Welt ist der [[Täuschung]], [[Maya]], unterworfen.&lt;br /&gt;
* Geist ist nichts von der Welt getrenntes, sondern beschreibt nur das, was ist, auf einer ganz bestimmten Organisationsstufe, derjenigen des [[Nervensystem]]s. Materie beschreibt dasselbe auf der Organisationsstufe der [[Atome]] und [[Moleküle]], [[Optik]] dasselbe auf der Ebene der [[Welle]]n usw.&lt;br /&gt;
* [[Bewusstsein]], ist einfach der normale, natürliche und aktuelle Zustand des Gehirns, keine Sondereigenschaft, die zu entwickeln wäre, die von außen eindringt o. Ä. Insoweit macht es keinen Sinn, von Unter- und Überbewusstsein zu sprechen. Beide stellten lediglich verschiedene aktuelle Zustände der Gehirnorganisation dar. Dies deckt sich ausgezeichnet mit dem praktischen Erfahrungen während der Meditation. Möglicherweise meint [[Bewusstsein]]serweiterung, sacchidananda, das reine, schauende Bewusstsein nichts anderes als einen letzten, vollkommen harmonischen [[Gehirnzustand]], einem Zustand, in dem zu Schauendes und Schauender in [[Harmonie]] miteinander und scheinbar nicht mehr voneinander getrennt sind. Trotzdem, und dies ist entscheidend, liefe all dies im Geist, also im Gehirn ab, und nicht auf einer eher spekulativen [[Meta-Ebene]].&lt;br /&gt;
* [[Gefühl]]e sind real und keine Illusion.&lt;br /&gt;
* Die buddhistische Sichtweise, was das Konzept der Seele und des Geistes anbelangt, überrascht durch ihre Modernität.&lt;br /&gt;
* Das Selbst des Menschen als lebenslanges Organisationsprinzip im Menschen ist real und keine unnötige philosophische Annahme. Es endet mit dem Tod. Es hat nichts zu tun mit dem, was in der [[Esoterik]] „Höheres Selbst“ genannt wird. Was dieses „Höhere Selbst“ sein könnte, muss bislang Spekulationen überlassen bleiben, denn auch die Geheimlehren klären darüber nicht auf, sie postulieren es lediglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von diesen Punkten kommt man zu interessanten [[Idee]]n, wendet man sie auf die anfangs genannten Begriffe an. Und stellt vielleicht sogar fest, dass vieles in der Yoga-Lehre überraschend „modern“ ist. Jede neue [[Erkenntnis]] ist wichtig. In diesem Sinne: Viel Spaß beim [[Forschung|Forschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Gemüt]]&lt;br /&gt;
* [[Seele]]&lt;br /&gt;
* [[Heiliger Geist]]&lt;br /&gt;
* [[Manas]]&lt;br /&gt;
* [[Chitta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/yogabuecher/myterium_u_kontrolle/kapitel_02.html Swami Sivananda: &amp;quot;MIND - Its Mysteries and Control&amp;quot; Kapitel 2]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p40_Integraler-Yoga/ Swami Venkatesananda: Integraler Yoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p43_Japa-Yoga/ Swami Sivananda: Japa-Yoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p58_Meditation-und-Mantras/ Swami Vishnu Devanada; Meditation und Mantras]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p437_Stressbewaeltigung-durch-die-Praxis-der-Achtsamkeit/ John Kabat-Zinn: Streßbewältigung durch die Praxis der Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-aktuell.de/themen-bewusstsein/item/322-meisterschaft-%C3%BCber-den-geist.html?tmpl=component&amp;amp;print=1 Yoga-Aktuell: Meisterschaft über den Geist]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yogatherapie-portal/definition-was-ist-yogatherapie/ Was ist Yogatherapie]&lt;br /&gt;
* [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditationsanleitung-zur-ajna Meditationsanleitung zur Ajna-Chakra-Aktivierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/seminar/geheimnis-der-geisteskontrolle-b130721-18/?tx_ofdirectories_pi2 Geheimnis der Geisteskontrolle]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminarhaus-shanti/veranstaltungen/kalender-2011/sascha-philipp-horakovic/heilung-durch-den-reinen-geist-august/ Horakovic: Heilung durch den reinen Geist]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Raja Yoga: Der Yoga der Geistesbeherrschung===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|u_7DYdxVsEg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vortrag: Der Zen-Geist in Arbeit und Führung===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|queJ5Qa3Zk8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Gedanke&amp;diff=46482</id>
		<title>Gedanke</title>
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		<updated>2013-02-23T08:32:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Überbewerte die Gedankenkraft nicht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gedanke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überbewerte die Gedankenkraft nicht==&lt;br /&gt;
Aus einem Artikel von Sukadev Bretz im Frühjahr 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sollte man sich auch vor der Überbewertung von [[Gedankenkraft]] hüten. Mir hat einmal eine [[Frau]] gesagt – ich war auf Besuch in einem Zentrum – „Ich würde ja gerne in den [[Ashram]] kommen, aber ich kann nicht.“ Ich habe sie gefragt, warum nicht. Sie hat erst herumgedruckst und dann gesagt, ja, sie sei so negativ, das könne sie nicht machen. Dann habe ich weiter geforscht: „Was soll das heißen?“ – Ja, wenn sie in den Ashram käme, dann würde sie die ganze Atmosphäre stören. Dann habe ich gesagt: „Überschätze dich mal nicht.“ Schließlich hat sie gesagt, sie hätte jemanden umgebracht. Da habe ich gedacht: Was mache ich denn jetzt? Fällt das unter das Beichtgeheimnis, obgleich ich kein Pfarrer bin oder gehört das zur staatsbürgerlichen Pflicht, muss ich es dem Staatsanwalt übergeben? Aber jetzt wollte ich es trotzdem wissen. Irgendwie ist mir dann etwas flapsig herausgerutscht: „Wie hast Du das denn angestellt?“ Manchmal rutscht einem ja das heraus, was in einer [[Situation]] gerade angebracht ist. Dann hat sie gesagt, sie hätte einen Chef gehabt, der ein richtiger Fiesling gewesen sei und eines Morgens hätte sie gedacht: „Wenn er nur bei einem Autounfall umkommen würde.“ Und am Nachmittag hat sie gehört, dass er an einem Autounfall ums [[Spirituelles Leben|Leben]] gekommen ist. – Es hat einiges an [[Überredungskunst]] gekostet, ihr klar zu machen, dass man mit einfachen Gedanken keinen [[Mensch]]en umbringt. Wenn er so ein Fiesling war, haben vermutlich viele Menschen diese Gedanken gehabt und außerdem haben solche Gedanken nicht diese [[Kraft]]. Es war ein zufälliges Einhergehen von negativen Gedanken, die man hatte, [[Aggression]]sgedanken und äußeren Ereignissen. So machtvoll sind Gedanken nicht. Man braucht sich da kein schlechtes [[Gewissen]] zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgang mit negativen Gedanken===&lt;br /&gt;
Man sollte natürlich positive Gedanken kultivieren. Positive Gedanken zu entwickeln ist gut, aber man braucht sich kein schlechtes Gewissen zu machen, wenn man ab und zu negative Gedanken hat. Allerdings kann man mit negativen Gedanken auf eine andere Weise umgehen. Man kann sich bewusst machen, dass, wenn sie kommen, vermutlich ein bestimmter [[Geist]]eszustand damit einhergeht. Und anstatt sich über die negativen Gedanken ein schlechtes Gewissen zu machen und zu überlegen, was man noch alles tun könnte, um sie abzustellen, könnte man eher überlegen: Was ist sonst los? Vielleicht brauche ich ein wenig mehr Ruhe? Vielleicht sollte ich lernen, meine [[Aggressivität]] anders zu leben. Vielleicht gibt es jemanden, der Dinge tut, die nicht gut sind und ich sollte mich geschickt zur Wehr setzen. Wie auch immer, man kann sie als [[Zeichen]] ansehen. Man braucht sich deshalb keine [[Vorwurf|Vorwürfe]] zu machen, sondern kann sie als ein Zeichen sehen, um aktiv zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p97_Gedanken-zur-Kontemplation/ Swami Sivananda: Gedanken zur Kontemplation]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p902_Karma-und-Reinkarnation/ Sukadev Bretz: Karma und Reinkarnation]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p98_Die-Kraft-der-Gedanken/ Swami Sivananda: Die Kraft der Gedanken]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p114_Yoga-Philosophie-Atlas/ Eckard Wolz-Gottwald: Yoga Philosophie-Atlas]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p118_Die-Botschaft-des-Ramana-Maharshi/ Die Botschaft des Ramana Maharshi]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p413_Yoga-der-Ernaehrung/ Omraam Mikhael Aivanhov: Yoga der Ernährung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p224_Mit-Kindern-Spiritualitaet-leben/ Mit Kinder Spiritualität leben]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p851_Krishnamurti--Ein-Leben-in-Freiheit/ Krishnamurti: Ein Leben in Freiheit]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Wonne/Gedanke.html Swami Sivananda: Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/karma/karma-gesetz/2-karma-gesetz-der-gedankenkraft/ 2. Karmagesetz der Gedankenkraft]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Wonne/Gedanke.html Yogabuch: Wonne Gedanke]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p31_Karma-und-Reinkarnation---Audio-CD/ Sukadev Bretz: Karma und Reinkarnation]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/reinkarnation-wiedergeburt/leben-nach-dem-tod/astralwelt/ Leben nach dem Tod: Astralwelt]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p208_Bleep---What-the-Bleep-do-we--k-now--/ Bleep: What the Bleep do we know]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/mentales-training-und-gedankenkraft-kursleiter-ausbildung/ Mentales Training und Gedankenkraft Kursleiter-Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|h6aCvHS7hBE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorien==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Shivalaya&amp;diff=46480</id>
		<title>Shivalaya</title>
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		<updated>2013-02-23T08:29:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Multimedia */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Shivalaya&lt;br /&gt;
Shivalaya - wörtlich Ort (Alaya) von Shiva. Name des Kloster- und Retreat-Zentrums bei Yoga Vidya Bad Meinberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Shivalaya Retreatzentrum – dem Himmel ganz nah==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel von von Swami Nirgunananda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus: Yoga Vidya Journal Nr. 26, Herbst 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga Vidya Bad Meinberg bietet seinen Gästen, die ernsthaft an [[Spiritualität|spiritueller]] [[Selbstverwirklichung]] interessiert sind, einen neuen Rückzugsort. Im vierten Stock des Hauses Shanti entstand das Shivalaya-[[Retreat]]zentrum, welches für sämtliche denkbaren [[Form]]en spiritueller [[Praxis]] einen geeigneten Rahmen darstellt. Ein Ort der [[Stille]] und [[Einkehr]] für ernsthafte [[Aspirant]]en, die mit Yoga Vidya vertraut sind und in ihrer spirituellen Praxis tief gehen wollen. Shivalaya ist für alle da. Du hast folgende [[Möglichkeit]]en: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Individuelles Praktizieren in der Stille===&lt;br /&gt;
Gäste und Mitarbeiter haben die Möglichkeit jederzeit am „[[Klosterleben]]“ teilzunehmen, also bei den Programmen wie stillen [[Meditation]]en, [[Gehmeditation]], [[Rezitation]] etc. dabei zu sein oder für sich selbst in der [[Stille]] in den Räumlichkeiten des Shivalaya-Retreatzentrums zu [[Praxis|praktizieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Individualgast kannst du an den verschiedenen Programmen teilnehmen oder für dich selbst im eigenen [[Rhythmus]] im Großen oder Kleinen [[Sadhana]]-Raum [[Asana]]s, [[Pranayama]] oder Meditation praktizieren. Bei schönem Wetter auch im Freien auf der Dachterrasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Seminargast kannst du in den [[Seminar]]pausen zu etwaigen laufenden Programmen im Shivalaya-Retreatzentrum dazu kommen oder dich einfach dazwischen ein paar Minuten oder eine Weile in die Stille zurückziehen, ganz bei dir selbst sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schweige- und Meditationsretreats===&lt;br /&gt;
Für erfahrene Aspiranten auf dem spirituellen Weg gibt es auch begleitete 5- und 9-tägige Intensiv-Schweige-und Meditationsretreats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du in der Meditation besonders tief gehen. Die [[Dunkelheit]]smeditation in der Meditationshöhle ermöglicht dir ebenfalls eine intensive Praxis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4-Wochen Intensiv-[[Klausur]]===&lt;br /&gt;
Für eine ganz tiefe [[Erfahrung]], [[Klärung]] und [[Bewusstseinserweiterung]]:&lt;br /&gt;
4 Wochen intensivste Praxis im [[Schweigen]], zusammen mit [[Swami]] Nirgunananda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Möglichkeit für individuelle Intensiv-Sadhana-Beratung===&lt;br /&gt;
Swami Nirgunananda praktiziert seit vielen Jahren intensiv, besonders auch in persönlichen mehrwöchigen Schweigeretreats. Bei längeren Retreats wird sie dir gerne auch Tipps und spirituelle Anleitung geben, einen persönlichen Sadhana-Plan empfehlen, und bietet auf [[Wunsch]] die Möglichkeit zu begleitenden persönlichen [[Gespräch]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnahme an den Programmen im Retreatzentrum ist kostenlos. Swami Nirgunananda und ein kleines Team [[Engagement|engagierter]] [[Begeisterung|begeisterter]] Aspiranten sind mit großer [[Hingabe]] und [[Freude]] dabei, das Zentrum zu renovieren und es mit viel [[Prana]] und [[Güte|guter]] [[Energie]] zu füllen. Jeder, der die innere [[Einstellung]] hat, an einen [[Heilige|heiligen]] Ort zu kommen und sich darin üben will, durch äußeres edles Schweigen auch innerlich tief ins Schweigen einzutauchen, ist herzlich willkommen. Anhand von Informationsblättern kann man sich über die wichtigsten [[Mantra]]s und [[Regel]]n im Zentrum kundig machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Räumlichkeiten===&lt;br /&gt;
Verschiedene Räume stehen für [[Unterschied|unterschiedlich]]e Praktiken zur [[Verfügung]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*für individuelle Praxis (Meditation, Asanas, Pranayama) steht der Kleine Sadhana-Raum zur Verfügung, außerhalb der Programme auch der Große Sadhana-Raum.&lt;br /&gt;
*für noch tieferes Eintauchen in die Meditation ist eine Meditationshöhle entstanden, [[Ritual]]e und [[Rezitation]] wird es vor allem im [[Krishna]]-[[Tempel]]raum geben. Außerhalb der Rituale kannst du hier auch [[Meditation|meditieren]], da durch die Rituale hier eine besonders [[Stärke|starke]] [[Schwingung]] entstanden ist. [[Ernst]]hafte Aspiranten, die längere Zeit intensiv in die Stille und „Klosteratmosphäre“ abseits vom [[Alltag]] eintauchen wollen, können nach Einzelabsprache mit Swami Nirgunananda in einem einfachen Schlafsaal direkt im Retreatzentrum [[Wohnung|wohnen]]. Ansonsten wohnst du im Projekt Shanti und kommst für dein Sadhana ins Shivalaya-Retreatzentrum.&lt;br /&gt;
*es gibt auch eine [[wunder]]bare Dachterrasse zum Meditieren, Pranayama und Asanas üben.&lt;br /&gt;
*[[Ruhe]]-[[Oase]] mit spiritueller [[Präsenz]]bibliothek zum [[Entspannung|Entspannen]], Lesen, Tee trinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns, dich an diesem Ort der Stille und [[Achtsamkeit]] willkommen zu heißen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Shivalaya Kloster-Tagesablauf===&lt;br /&gt;
====Morgenmeditation====&lt;br /&gt;
*5.00 h  –  5.55 h [[Rezitation]] von machtvollen [[Veda]]-[[Mantra]]s und [[Stotra]]s, wie sie morgens im [[Sivananda]] [[Ashram]] [[Rezitation|rezitiert]] werden, danach stille Meditation&lt;br /&gt;
*5.55 h  -  6.00 h Leises [[Om]], 5 Minuten [[Gehmeditation]] (neue Gäste können dazukommen)&lt;br /&gt;
*6.00 h  -  6.45 h [[Stille]] Meditation&lt;br /&gt;
*9.30 h  - 10.00 h Om [[Tryambakam]]-Rezitation im Tempelraum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wöchentliche Programme====&lt;br /&gt;
*Montag und Donnerstag: 13.00 h - 13.30 h [[Bhagavad Gita]]-[[Rezitation]]&lt;br /&gt;
*Samstag:                13.00 h - 13.20 h [[Hanuman]] [[Chalisa]]&lt;br /&gt;
*Dienstag:               21.15 h Gute-[[Nacht]]-Meditation&lt;br /&gt;
*Mittwoch:               21.15 h Gute-Nacht-Meditation&lt;br /&gt;
*Donnerstag:              9.00 h Rezitation des [[Guru]] Mantras und 21.15 h Gute-Nacht-Meditation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Pujas im Tempelraum====&lt;br /&gt;
*Dienstag: 16.30 h Krishna [[Puja]]&lt;br /&gt;
*Mittwoch: 16.30 h Krishna Puja&lt;br /&gt;
*Freitag:   13.30 h Guru Puja und 19.00 h [[Devi]]-Puja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eventuell in Saisonzeiten====&lt;br /&gt;
Wechselnde Programme wie z.B. Bhagavad Gita-[[Workshop]], Likitha [[Japa]], [[Devanagari]]-Workshop, [[Upanishaden]], etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Förderer für das Yoga Vidya Retreatzentrum gesucht===&lt;br /&gt;
Für den laufenden [[Betrieb]] des [[Center]]s sucht das Team noch [[Mensch]]en mit [[Interesse]] an [[Yoga]], [[Achtsamkeit]] und [[Spiritualität]], die das [[Projekt]] [[finanziell]] [[unterstützen]] möchten. Wenn du mit dem [[Gedanke]]n [[spielen|spielst]], dem spirituellen [[Aspekt]] in deinem [[Leben]] mehr [[Raum]] zu [[Gabe|geben]] oder wenn du [[Hilfe|mithelfen]] möchtest, Räume für besonders intensive Selbstfindung und [[Persönlichkeitsentwicklung]] in Stille und Achtsamkeit zu schaffen und zu gestalten, kannst du das Retreat-Center als [[Gönner]]/[[Pate]] unterstützen.&lt;br /&gt;
Möglich und denkbar sind verschiedene [[Form]]en der [[Beteiligung]]. Das Team freut sich über kleine [[Spende]]n genau so wie über größere [[Investition]]en und spezielle Formen der [[Zusammenarbeit]]. Eine [[Stiftung]] für das Center ist angedacht, aus deren Erträgen der laufende Betrieb des Centers künftig erfolgen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Warum braucht es Spenden für das Yoga Vidya Retreatzentrum?====&lt;br /&gt;
*Die Teilnahme an den täglichen Programmen im Retreatzentrum ist, wie in [[Indien]] in [[Tradition|traditionellen]] Ashrams üblich, kostenlos. Es werden also keine neuen [[Einnahme]]n generiert.&lt;br /&gt;
*Wer als Individualgast zu Yoga Vidya kommt, zahlt zwar den Individualgastpreis, der aber nicht die Kosten für das Retreatzentrum abdeckt.&lt;br /&gt;
*Die Preise der Angebote von Yoga Vidya sind so kalkuliert, dass sie gerade kostendeckend sind; Erweiterungen werden entweder kreditfinanziert oder sind auf Spenden angewiesen. Da das Retreatzentrum selbst keine neuen Einnahmen generiert, ist eine Kreditfinanzierung nicht [[Sinn|sinnvoll]].&lt;br /&gt;
*Wie in Indien in traditionellen Ashrams üblich, z.B. Sivananda Ashram [[Rishikesh]], ist dieses Projekt daher auf [[Spende]]n angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wofür werden die Spenden verwendet?====&lt;br /&gt;
Es braucht Spenden für die Anfangsinvestitionen und die Deckung der laufenden Kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zu den Anfangsinvestitionen gehören&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Insgesamt soll das Retreatzentrum so [[Gestaltung|gestaltet]] werden, dass man sofort in eine meditative [[Stimmung]] kommt, wenn man die Räume betritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laufende Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Die laufenden Kosten sind insbesondere die Kosten für die Mitarbeiter, welche das Retreatzentrum betreuen. Um alle Programme wie Rezitationen, Pujas, Meditationen etc. abzudecken, die Räumlichkeiten sauber zu halten und sich um die spirituelle [[Atmosphäre]], spirituelle Unterweisung etc. zu kümmern, braucht es 2 - 3 Sevakas (Mitarbeiter). Zwar leben Mitarbeiter bei Yoga Vidya einfach. Für die Kosten von Unterkunft,Verpflegung, Sozialversicherung, Taschengeld, Renten-Zusatzversicherung werden jedoch ca. 1100-1200 Euro pro Monat und Mitarbeiter benötigt.&lt;br /&gt;
*Weitere laufende Kosten betragen ca. 700 Euro monatlich für alle Nebenkosten wie Heizung etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was hat ein Spender davon?====&lt;br /&gt;
*Durch dein finanzielles [[Engagement]] kannst du eine besondere Energie-[[Verbindung]] mit dem Retreatzentrum Shivalaya aufbauen.&lt;br /&gt;
*Vielleicht animiert es dich auch, dich in deiner täglichen Praxis mit diesem besonderen [[Kraftort]] zu [[Verbindung|verbinden]] — und so deine Meditation zu vertiefen.&lt;br /&gt;
*In jedem Fall weißt du, dass du so die Schaffung eines Ortes hoher spiritueller [[Schwingung]] ermöglichst. Dieser  strahlt spirituelle [[Kraft]] aus für ganz Yoga Vidya Bad Meinberg und in die ganze Gegend. Er wird ein besonderer [[Licht]]punkt sein im Lichtnetz der [[Erde]] — in Verbindung mit den vielen anderen Lichtpunkten der [[verschieden]]en spirituellen [[Tradition]]en.&lt;br /&gt;
*Yoga Vidya e.V. ist ein als gemeinnützig anerkannter Verein — Spenden sind daher von der Steuer absetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie kannst du spenden?====&lt;br /&gt;
*Fühlst du dich angesprochen oder [[Berufung|berufen]]? Dann bekommst du weitere Informationen und persönlichen Kontakt zu den Gründern des Retreat Centers unter: &#039;&#039;&#039;nirgunananda@yoga-vidya.de&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Du kannst auch direkt spenden per Paypal, Überweisung oder Erteilung einer Einzugsermächtigung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Bankverbindung&#039;&#039;&#039;: Yoga Vidya e.V. Bad Meinberg,&lt;br /&gt;
*Konto 2150078400, Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold eG,&lt;br /&gt;
*BLZ 472 601 21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos dazu findest du auf unserer Spendenseite:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;http://y-v.de/yoga-vidya-spenden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Gib dabei das Kennwort ein: &amp;quot;Spende für Shivalaya-Retreatzentrum&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herzlichen Dank für Deine Unterstützung!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Swami Nirgunananda – Leiterin des Shivalaya Retreat Zentrums===&lt;br /&gt;
Swami Nirgunananda - Yoga Vidya [[Acharya]]. Sie leitet das neue Yoga Vidya Shivalaya-Retreatzentrum in Bad Meinberg. Durch intensive eigene Praxis strahlt sie eine starke spirituelle Kraft aus. So kannst du in der Meditation besonders tief gehen. In Seminaren, Aus- und Weiterbildungen vermittelt sie ganzheitliche [[Spiritualität]] und [[Wissen]] lebendig, [[Klarheit|klar]] und alltagsbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Alle Informationen unter: &#039;&#039;&#039;https://www.yoga-vidya.de/kloster&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/schweigeretreat-im-shivalaya-mit-swami-nirgunananda/img_8990-2/ Schweigeretreat]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/bhagavad-gita-rezitation-im-shivalaya/ Bhagavad Gita Rezitation]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Shivalaya&amp;diff=46479</id>
		<title>Shivalaya</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Shivalaya&amp;diff=46479"/>
		<updated>2013-02-23T08:28:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Warum braucht es Spenden für das Yoga Vidya Retreatzentrum? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Shivalaya&lt;br /&gt;
Shivalaya - wörtlich Ort (Alaya) von Shiva. Name des Kloster- und Retreat-Zentrums bei Yoga Vidya Bad Meinberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Shivalaya Retreatzentrum – dem Himmel ganz nah==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel von von Swami Nirgunananda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus: Yoga Vidya Journal Nr. 26, Herbst 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga Vidya Bad Meinberg bietet seinen Gästen, die ernsthaft an [[Spiritualität|spiritueller]] [[Selbstverwirklichung]] interessiert sind, einen neuen Rückzugsort. Im vierten Stock des Hauses Shanti entstand das Shivalaya-[[Retreat]]zentrum, welches für sämtliche denkbaren [[Form]]en spiritueller [[Praxis]] einen geeigneten Rahmen darstellt. Ein Ort der [[Stille]] und [[Einkehr]] für ernsthafte [[Aspirant]]en, die mit Yoga Vidya vertraut sind und in ihrer spirituellen Praxis tief gehen wollen. Shivalaya ist für alle da. Du hast folgende [[Möglichkeit]]en: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Individuelles Praktizieren in der Stille===&lt;br /&gt;
Gäste und Mitarbeiter haben die Möglichkeit jederzeit am „[[Klosterleben]]“ teilzunehmen, also bei den Programmen wie stillen [[Meditation]]en, [[Gehmeditation]], [[Rezitation]] etc. dabei zu sein oder für sich selbst in der [[Stille]] in den Räumlichkeiten des Shivalaya-Retreatzentrums zu [[Praxis|praktizieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Individualgast kannst du an den verschiedenen Programmen teilnehmen oder für dich selbst im eigenen [[Rhythmus]] im Großen oder Kleinen [[Sadhana]]-Raum [[Asana]]s, [[Pranayama]] oder Meditation praktizieren. Bei schönem Wetter auch im Freien auf der Dachterrasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Seminargast kannst du in den [[Seminar]]pausen zu etwaigen laufenden Programmen im Shivalaya-Retreatzentrum dazu kommen oder dich einfach dazwischen ein paar Minuten oder eine Weile in die Stille zurückziehen, ganz bei dir selbst sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schweige- und Meditationsretreats===&lt;br /&gt;
Für erfahrene Aspiranten auf dem spirituellen Weg gibt es auch begleitete 5- und 9-tägige Intensiv-Schweige-und Meditationsretreats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du in der Meditation besonders tief gehen. Die [[Dunkelheit]]smeditation in der Meditationshöhle ermöglicht dir ebenfalls eine intensive Praxis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4-Wochen Intensiv-[[Klausur]]===&lt;br /&gt;
Für eine ganz tiefe [[Erfahrung]], [[Klärung]] und [[Bewusstseinserweiterung]]:&lt;br /&gt;
4 Wochen intensivste Praxis im [[Schweigen]], zusammen mit [[Swami]] Nirgunananda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Möglichkeit für individuelle Intensiv-Sadhana-Beratung===&lt;br /&gt;
Swami Nirgunananda praktiziert seit vielen Jahren intensiv, besonders auch in persönlichen mehrwöchigen Schweigeretreats. Bei längeren Retreats wird sie dir gerne auch Tipps und spirituelle Anleitung geben, einen persönlichen Sadhana-Plan empfehlen, und bietet auf [[Wunsch]] die Möglichkeit zu begleitenden persönlichen [[Gespräch]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnahme an den Programmen im Retreatzentrum ist kostenlos. Swami Nirgunananda und ein kleines Team [[Engagement|engagierter]] [[Begeisterung|begeisterter]] Aspiranten sind mit großer [[Hingabe]] und [[Freude]] dabei, das Zentrum zu renovieren und es mit viel [[Prana]] und [[Güte|guter]] [[Energie]] zu füllen. Jeder, der die innere [[Einstellung]] hat, an einen [[Heilige|heiligen]] Ort zu kommen und sich darin üben will, durch äußeres edles Schweigen auch innerlich tief ins Schweigen einzutauchen, ist herzlich willkommen. Anhand von Informationsblättern kann man sich über die wichtigsten [[Mantra]]s und [[Regel]]n im Zentrum kundig machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Räumlichkeiten===&lt;br /&gt;
Verschiedene Räume stehen für [[Unterschied|unterschiedlich]]e Praktiken zur [[Verfügung]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*für individuelle Praxis (Meditation, Asanas, Pranayama) steht der Kleine Sadhana-Raum zur Verfügung, außerhalb der Programme auch der Große Sadhana-Raum.&lt;br /&gt;
*für noch tieferes Eintauchen in die Meditation ist eine Meditationshöhle entstanden, [[Ritual]]e und [[Rezitation]] wird es vor allem im [[Krishna]]-[[Tempel]]raum geben. Außerhalb der Rituale kannst du hier auch [[Meditation|meditieren]], da durch die Rituale hier eine besonders [[Stärke|starke]] [[Schwingung]] entstanden ist. [[Ernst]]hafte Aspiranten, die längere Zeit intensiv in die Stille und „Klosteratmosphäre“ abseits vom [[Alltag]] eintauchen wollen, können nach Einzelabsprache mit Swami Nirgunananda in einem einfachen Schlafsaal direkt im Retreatzentrum [[Wohnung|wohnen]]. Ansonsten wohnst du im Projekt Shanti und kommst für dein Sadhana ins Shivalaya-Retreatzentrum.&lt;br /&gt;
*es gibt auch eine [[wunder]]bare Dachterrasse zum Meditieren, Pranayama und Asanas üben.&lt;br /&gt;
*[[Ruhe]]-[[Oase]] mit spiritueller [[Präsenz]]bibliothek zum [[Entspannung|Entspannen]], Lesen, Tee trinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns, dich an diesem Ort der Stille und [[Achtsamkeit]] willkommen zu heißen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Shivalaya Kloster-Tagesablauf===&lt;br /&gt;
====Morgenmeditation====&lt;br /&gt;
*5.00 h  –  5.55 h [[Rezitation]] von machtvollen [[Veda]]-[[Mantra]]s und [[Stotra]]s, wie sie morgens im [[Sivananda]] [[Ashram]] [[Rezitation|rezitiert]] werden, danach stille Meditation&lt;br /&gt;
*5.55 h  -  6.00 h Leises [[Om]], 5 Minuten [[Gehmeditation]] (neue Gäste können dazukommen)&lt;br /&gt;
*6.00 h  -  6.45 h [[Stille]] Meditation&lt;br /&gt;
*9.30 h  - 10.00 h Om [[Tryambakam]]-Rezitation im Tempelraum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wöchentliche Programme====&lt;br /&gt;
*Montag und Donnerstag: 13.00 h - 13.30 h [[Bhagavad Gita]]-[[Rezitation]]&lt;br /&gt;
*Samstag:                13.00 h - 13.20 h [[Hanuman]] [[Chalisa]]&lt;br /&gt;
*Dienstag:               21.15 h Gute-[[Nacht]]-Meditation&lt;br /&gt;
*Mittwoch:               21.15 h Gute-Nacht-Meditation&lt;br /&gt;
*Donnerstag:              9.00 h Rezitation des [[Guru]] Mantras und 21.15 h Gute-Nacht-Meditation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Pujas im Tempelraum====&lt;br /&gt;
*Dienstag: 16.30 h Krishna [[Puja]]&lt;br /&gt;
*Mittwoch: 16.30 h Krishna Puja&lt;br /&gt;
*Freitag:   13.30 h Guru Puja und 19.00 h [[Devi]]-Puja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eventuell in Saisonzeiten====&lt;br /&gt;
Wechselnde Programme wie z.B. Bhagavad Gita-[[Workshop]], Likitha [[Japa]], [[Devanagari]]-Workshop, [[Upanishaden]], etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Förderer für das Yoga Vidya Retreatzentrum gesucht===&lt;br /&gt;
Für den laufenden [[Betrieb]] des [[Center]]s sucht das Team noch [[Mensch]]en mit [[Interesse]] an [[Yoga]], [[Achtsamkeit]] und [[Spiritualität]], die das [[Projekt]] [[finanziell]] [[unterstützen]] möchten. Wenn du mit dem [[Gedanke]]n [[spielen|spielst]], dem spirituellen [[Aspekt]] in deinem [[Leben]] mehr [[Raum]] zu [[Gabe|geben]] oder wenn du [[Hilfe|mithelfen]] möchtest, Räume für besonders intensive Selbstfindung und [[Persönlichkeitsentwicklung]] in Stille und Achtsamkeit zu schaffen und zu gestalten, kannst du das Retreat-Center als [[Gönner]]/[[Pate]] unterstützen.&lt;br /&gt;
Möglich und denkbar sind verschiedene [[Form]]en der [[Beteiligung]]. Das Team freut sich über kleine [[Spende]]n genau so wie über größere [[Investition]]en und spezielle Formen der [[Zusammenarbeit]]. Eine [[Stiftung]] für das Center ist angedacht, aus deren Erträgen der laufende Betrieb des Centers künftig erfolgen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Warum braucht es Spenden für das Yoga Vidya Retreatzentrum?====&lt;br /&gt;
*Die Teilnahme an den täglichen Programmen im Retreatzentrum ist, wie in [[Indien]] in [[Tradition|traditionellen]] Ashrams üblich, kostenlos. Es werden also keine neuen [[Einnahme]]n generiert.&lt;br /&gt;
*Wer als Individualgast zu Yoga Vidya kommt, zahlt zwar den Individualgastpreis, der aber nicht die Kosten für das Retreatzentrum abdeckt.&lt;br /&gt;
*Die Preise der Angebote von Yoga Vidya sind so kalkuliert, dass sie gerade kostendeckend sind; Erweiterungen werden entweder kreditfinanziert oder sind auf Spenden angewiesen. Da das Retreatzentrum selbst keine neuen Einnahmen generiert, ist eine Kreditfinanzierung nicht [[Sinn|sinnvoll]].&lt;br /&gt;
*Wie in Indien in traditionellen Ashrams üblich, z.B. Sivananda Ashram [[Rishikesh]], ist dieses Projekt daher auf [[Spende]]n angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wofür werden die Spenden verwendet?====&lt;br /&gt;
Es braucht Spenden für die Anfangsinvestitionen und die Deckung der laufenden Kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zu den Anfangsinvestitionen gehören&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Insgesamt soll das Retreatzentrum so [[Gestaltung|gestaltet]] werden, dass man sofort in eine meditative [[Stimmung]] kommt, wenn man die Räume betritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laufende Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Die laufenden Kosten sind insbesondere die Kosten für die Mitarbeiter, welche das Retreatzentrum betreuen. Um alle Programme wie Rezitationen, Pujas, Meditationen etc. abzudecken, die Räumlichkeiten sauber zu halten und sich um die spirituelle [[Atmosphäre]], spirituelle Unterweisung etc. zu kümmern, braucht es 2 - 3 Sevakas (Mitarbeiter). Zwar leben Mitarbeiter bei Yoga Vidya einfach. Für die Kosten von Unterkunft,Verpflegung, Sozialversicherung, Taschengeld, Renten-Zusatzversicherung werden jedoch ca. 1100-1200 Euro pro Monat und Mitarbeiter benötigt.&lt;br /&gt;
*Weitere laufende Kosten betragen ca. 700 Euro monatlich für alle Nebenkosten wie Heizung etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was hat ein Spender davon?====&lt;br /&gt;
*Durch dein finanzielles [[Engagement]] kannst du eine besondere Energie-[[Verbindung]] mit dem Retreatzentrum Shivalaya aufbauen.&lt;br /&gt;
*Vielleicht animiert es dich auch, dich in deiner täglichen Praxis mit diesem besonderen [[Kraftort]] zu [[Verbindung|verbinden]] — und so deine Meditation zu vertiefen.&lt;br /&gt;
*In jedem Fall weißt du, dass du so die Schaffung eines Ortes hoher spiritueller [[Schwingung]] ermöglichst. Dieser  strahlt spirituelle [[Kraft]] aus für ganz Yoga Vidya Bad Meinberg und in die ganze Gegend. Er wird ein besonderer [[Licht]]punkt sein im Lichtnetz der [[Erde]] — in Verbindung mit den vielen anderen Lichtpunkten der [[verschieden]]en spirituellen [[Tradition]]en.&lt;br /&gt;
*Yoga Vidya e.V. ist ein als gemeinnützig anerkannter Verein — Spenden sind daher von der Steuer absetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie kannst du spenden?====&lt;br /&gt;
*Fühlst du dich angesprochen oder [[Berufung|berufen]]? Dann bekommst du weitere Informationen und persönlichen Kontakt zu den Gründern des Retreat Centers unter: &#039;&#039;&#039;nirgunananda@yoga-vidya.de&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Du kannst auch direkt spenden per Paypal, Überweisung oder Erteilung einer Einzugsermächtigung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Bankverbindung&#039;&#039;&#039;: Yoga Vidya e.V. Bad Meinberg,&lt;br /&gt;
*Konto 2150078400, Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold eG,&lt;br /&gt;
*BLZ 472 601 21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos dazu findest du auf unserer Spendenseite:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;http://y-v.de/yoga-vidya-spenden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Gib dabei das Kennwort ein: &amp;quot;Spende für Shivalaya-Retreatzentrum&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herzlichen Dank für Deine Unterstützung!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Swami Nirgunananda – Leiterin des Shivalaya Retreat Zentrums===&lt;br /&gt;
Swami Nirgunananda - Yoga Vidya [[Acharya]]. Sie leitet das neue Yoga Vidya Shivalaya-Retreatzentrum in Bad Meinberg. Durch intensive eigene Praxis strahlt sie eine starke spirituelle Kraft aus. So kannst du in der Meditation besonders tief gehen. In Seminaren, Aus- und Weiterbildungen vermittelt sie ganzheitliche [[Spiritualität]] und [[Wissen]] lebendig, [[Klarheit|klar]] und alltagsbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Alle Informationen unter: &#039;&#039;&#039;https://www.yoga-vidya.de/kloster&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/schweigeretreat-im-shivalaya-mit-swami-nirgunananda/img_8990-2/ Schweigeretreat]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/bhagavad-gita-rezitation-im-shivalaya/ Bhagavad Gita Rezitation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Shivalaya&amp;diff=46478</id>
		<title>Shivalaya</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Shivalaya&amp;diff=46478"/>
		<updated>2013-02-23T08:28:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Förderer für das Yoga Vidya Retreatzentrum gesucht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Shivalaya&lt;br /&gt;
Shivalaya - wörtlich Ort (Alaya) von Shiva. Name des Kloster- und Retreat-Zentrums bei Yoga Vidya Bad Meinberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Shivalaya Retreatzentrum – dem Himmel ganz nah==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel von von Swami Nirgunananda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus: Yoga Vidya Journal Nr. 26, Herbst 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga Vidya Bad Meinberg bietet seinen Gästen, die ernsthaft an [[Spiritualität|spiritueller]] [[Selbstverwirklichung]] interessiert sind, einen neuen Rückzugsort. Im vierten Stock des Hauses Shanti entstand das Shivalaya-[[Retreat]]zentrum, welches für sämtliche denkbaren [[Form]]en spiritueller [[Praxis]] einen geeigneten Rahmen darstellt. Ein Ort der [[Stille]] und [[Einkehr]] für ernsthafte [[Aspirant]]en, die mit Yoga Vidya vertraut sind und in ihrer spirituellen Praxis tief gehen wollen. Shivalaya ist für alle da. Du hast folgende [[Möglichkeit]]en: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Individuelles Praktizieren in der Stille===&lt;br /&gt;
Gäste und Mitarbeiter haben die Möglichkeit jederzeit am „[[Klosterleben]]“ teilzunehmen, also bei den Programmen wie stillen [[Meditation]]en, [[Gehmeditation]], [[Rezitation]] etc. dabei zu sein oder für sich selbst in der [[Stille]] in den Räumlichkeiten des Shivalaya-Retreatzentrums zu [[Praxis|praktizieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Individualgast kannst du an den verschiedenen Programmen teilnehmen oder für dich selbst im eigenen [[Rhythmus]] im Großen oder Kleinen [[Sadhana]]-Raum [[Asana]]s, [[Pranayama]] oder Meditation praktizieren. Bei schönem Wetter auch im Freien auf der Dachterrasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Seminargast kannst du in den [[Seminar]]pausen zu etwaigen laufenden Programmen im Shivalaya-Retreatzentrum dazu kommen oder dich einfach dazwischen ein paar Minuten oder eine Weile in die Stille zurückziehen, ganz bei dir selbst sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schweige- und Meditationsretreats===&lt;br /&gt;
Für erfahrene Aspiranten auf dem spirituellen Weg gibt es auch begleitete 5- und 9-tägige Intensiv-Schweige-und Meditationsretreats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du in der Meditation besonders tief gehen. Die [[Dunkelheit]]smeditation in der Meditationshöhle ermöglicht dir ebenfalls eine intensive Praxis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4-Wochen Intensiv-[[Klausur]]===&lt;br /&gt;
Für eine ganz tiefe [[Erfahrung]], [[Klärung]] und [[Bewusstseinserweiterung]]:&lt;br /&gt;
4 Wochen intensivste Praxis im [[Schweigen]], zusammen mit [[Swami]] Nirgunananda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Möglichkeit für individuelle Intensiv-Sadhana-Beratung===&lt;br /&gt;
Swami Nirgunananda praktiziert seit vielen Jahren intensiv, besonders auch in persönlichen mehrwöchigen Schweigeretreats. Bei längeren Retreats wird sie dir gerne auch Tipps und spirituelle Anleitung geben, einen persönlichen Sadhana-Plan empfehlen, und bietet auf [[Wunsch]] die Möglichkeit zu begleitenden persönlichen [[Gespräch]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnahme an den Programmen im Retreatzentrum ist kostenlos. Swami Nirgunananda und ein kleines Team [[Engagement|engagierter]] [[Begeisterung|begeisterter]] Aspiranten sind mit großer [[Hingabe]] und [[Freude]] dabei, das Zentrum zu renovieren und es mit viel [[Prana]] und [[Güte|guter]] [[Energie]] zu füllen. Jeder, der die innere [[Einstellung]] hat, an einen [[Heilige|heiligen]] Ort zu kommen und sich darin üben will, durch äußeres edles Schweigen auch innerlich tief ins Schweigen einzutauchen, ist herzlich willkommen. Anhand von Informationsblättern kann man sich über die wichtigsten [[Mantra]]s und [[Regel]]n im Zentrum kundig machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Räumlichkeiten===&lt;br /&gt;
Verschiedene Räume stehen für [[Unterschied|unterschiedlich]]e Praktiken zur [[Verfügung]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*für individuelle Praxis (Meditation, Asanas, Pranayama) steht der Kleine Sadhana-Raum zur Verfügung, außerhalb der Programme auch der Große Sadhana-Raum.&lt;br /&gt;
*für noch tieferes Eintauchen in die Meditation ist eine Meditationshöhle entstanden, [[Ritual]]e und [[Rezitation]] wird es vor allem im [[Krishna]]-[[Tempel]]raum geben. Außerhalb der Rituale kannst du hier auch [[Meditation|meditieren]], da durch die Rituale hier eine besonders [[Stärke|starke]] [[Schwingung]] entstanden ist. [[Ernst]]hafte Aspiranten, die längere Zeit intensiv in die Stille und „Klosteratmosphäre“ abseits vom [[Alltag]] eintauchen wollen, können nach Einzelabsprache mit Swami Nirgunananda in einem einfachen Schlafsaal direkt im Retreatzentrum [[Wohnung|wohnen]]. Ansonsten wohnst du im Projekt Shanti und kommst für dein Sadhana ins Shivalaya-Retreatzentrum.&lt;br /&gt;
*es gibt auch eine [[wunder]]bare Dachterrasse zum Meditieren, Pranayama und Asanas üben.&lt;br /&gt;
*[[Ruhe]]-[[Oase]] mit spiritueller [[Präsenz]]bibliothek zum [[Entspannung|Entspannen]], Lesen, Tee trinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns, dich an diesem Ort der Stille und [[Achtsamkeit]] willkommen zu heißen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Shivalaya Kloster-Tagesablauf===&lt;br /&gt;
====Morgenmeditation====&lt;br /&gt;
*5.00 h  –  5.55 h [[Rezitation]] von machtvollen [[Veda]]-[[Mantra]]s und [[Stotra]]s, wie sie morgens im [[Sivananda]] [[Ashram]] [[Rezitation|rezitiert]] werden, danach stille Meditation&lt;br /&gt;
*5.55 h  -  6.00 h Leises [[Om]], 5 Minuten [[Gehmeditation]] (neue Gäste können dazukommen)&lt;br /&gt;
*6.00 h  -  6.45 h [[Stille]] Meditation&lt;br /&gt;
*9.30 h  - 10.00 h Om [[Tryambakam]]-Rezitation im Tempelraum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wöchentliche Programme====&lt;br /&gt;
*Montag und Donnerstag: 13.00 h - 13.30 h [[Bhagavad Gita]]-[[Rezitation]]&lt;br /&gt;
*Samstag:                13.00 h - 13.20 h [[Hanuman]] [[Chalisa]]&lt;br /&gt;
*Dienstag:               21.15 h Gute-[[Nacht]]-Meditation&lt;br /&gt;
*Mittwoch:               21.15 h Gute-Nacht-Meditation&lt;br /&gt;
*Donnerstag:              9.00 h Rezitation des [[Guru]] Mantras und 21.15 h Gute-Nacht-Meditation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Pujas im Tempelraum====&lt;br /&gt;
*Dienstag: 16.30 h Krishna [[Puja]]&lt;br /&gt;
*Mittwoch: 16.30 h Krishna Puja&lt;br /&gt;
*Freitag:   13.30 h Guru Puja und 19.00 h [[Devi]]-Puja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eventuell in Saisonzeiten====&lt;br /&gt;
Wechselnde Programme wie z.B. Bhagavad Gita-[[Workshop]], Likitha [[Japa]], [[Devanagari]]-Workshop, [[Upanishaden]], etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Förderer für das Yoga Vidya Retreatzentrum gesucht===&lt;br /&gt;
Für den laufenden [[Betrieb]] des [[Center]]s sucht das Team noch [[Mensch]]en mit [[Interesse]] an [[Yoga]], [[Achtsamkeit]] und [[Spiritualität]], die das [[Projekt]] [[finanziell]] [[unterstützen]] möchten. Wenn du mit dem [[Gedanke]]n [[spielen|spielst]], dem spirituellen [[Aspekt]] in deinem [[Leben]] mehr [[Raum]] zu [[Gabe|geben]] oder wenn du [[Hilfe|mithelfen]] möchtest, Räume für besonders intensive Selbstfindung und [[Persönlichkeitsentwicklung]] in Stille und Achtsamkeit zu schaffen und zu gestalten, kannst du das Retreat-Center als [[Gönner]]/[[Pate]] unterstützen.&lt;br /&gt;
Möglich und denkbar sind verschiedene [[Form]]en der [[Beteiligung]]. Das Team freut sich über kleine [[Spende]]n genau so wie über größere [[Investition]]en und spezielle Formen der [[Zusammenarbeit]]. Eine [[Stiftung]] für das Center ist angedacht, aus deren Erträgen der laufende Betrieb des Centers künftig erfolgen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Warum braucht es [[Spende]]n für das Yoga Vidya Retreatzentrum?====&lt;br /&gt;
*Die Teilnahme an den täglichen Programmen im Retreatzentrum ist, wie in [[Indien]] in [[Tradition|traditionellen]] Ashrams üblich, kostenlos. Es werden also keine neuen [[Einnahme]]n generiert.&lt;br /&gt;
*Wer als Individualgast zu Yoga Vidya kommt, zahlt zwar den Individualgastpreis, der aber nicht die Kosten für das Retreatzentrum abdeckt.&lt;br /&gt;
*Die Preise der Angebote von Yoga Vidya sind so kalkuliert, dass sie gerade kostendeckend sind; Erweiterungen werden entweder kreditfinanziert oder sind auf Spenden angewiesen. Da das Retreatzentrum selbst keine neuen Einnahmen generiert, ist eine Kreditfinanzierung nicht [[Sinn|sinnvoll]].&lt;br /&gt;
*Wie in Indien in traditionellen Ashrams üblich, z.B. Sivananda Ashram [[Rishikesh]], ist dieses Projekt daher auf Spenden angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wofür werden die Spenden verwendet?====&lt;br /&gt;
Es braucht Spenden für die Anfangsinvestitionen und die Deckung der laufenden Kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zu den Anfangsinvestitionen gehören&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Insgesamt soll das Retreatzentrum so [[Gestaltung|gestaltet]] werden, dass man sofort in eine meditative [[Stimmung]] kommt, wenn man die Räume betritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laufende Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Die laufenden Kosten sind insbesondere die Kosten für die Mitarbeiter, welche das Retreatzentrum betreuen. Um alle Programme wie Rezitationen, Pujas, Meditationen etc. abzudecken, die Räumlichkeiten sauber zu halten und sich um die spirituelle [[Atmosphäre]], spirituelle Unterweisung etc. zu kümmern, braucht es 2 - 3 Sevakas (Mitarbeiter). Zwar leben Mitarbeiter bei Yoga Vidya einfach. Für die Kosten von Unterkunft,Verpflegung, Sozialversicherung, Taschengeld, Renten-Zusatzversicherung werden jedoch ca. 1100-1200 Euro pro Monat und Mitarbeiter benötigt.&lt;br /&gt;
*Weitere laufende Kosten betragen ca. 700 Euro monatlich für alle Nebenkosten wie Heizung etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was hat ein Spender davon?====&lt;br /&gt;
*Durch dein finanzielles [[Engagement]] kannst du eine besondere Energie-[[Verbindung]] mit dem Retreatzentrum Shivalaya aufbauen.&lt;br /&gt;
*Vielleicht animiert es dich auch, dich in deiner täglichen Praxis mit diesem besonderen [[Kraftort]] zu [[Verbindung|verbinden]] — und so deine Meditation zu vertiefen.&lt;br /&gt;
*In jedem Fall weißt du, dass du so die Schaffung eines Ortes hoher spiritueller [[Schwingung]] ermöglichst. Dieser  strahlt spirituelle [[Kraft]] aus für ganz Yoga Vidya Bad Meinberg und in die ganze Gegend. Er wird ein besonderer [[Licht]]punkt sein im Lichtnetz der [[Erde]] — in Verbindung mit den vielen anderen Lichtpunkten der [[verschieden]]en spirituellen [[Tradition]]en.&lt;br /&gt;
*Yoga Vidya e.V. ist ein als gemeinnützig anerkannter Verein — Spenden sind daher von der Steuer absetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie kannst du spenden?====&lt;br /&gt;
*Fühlst du dich angesprochen oder [[Berufung|berufen]]? Dann bekommst du weitere Informationen und persönlichen Kontakt zu den Gründern des Retreat Centers unter: &#039;&#039;&#039;nirgunananda@yoga-vidya.de&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Du kannst auch direkt spenden per Paypal, Überweisung oder Erteilung einer Einzugsermächtigung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Bankverbindung&#039;&#039;&#039;: Yoga Vidya e.V. Bad Meinberg,&lt;br /&gt;
*Konto 2150078400, Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold eG,&lt;br /&gt;
*BLZ 472 601 21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos dazu findest du auf unserer Spendenseite:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;http://y-v.de/yoga-vidya-spenden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Gib dabei das Kennwort ein: &amp;quot;Spende für Shivalaya-Retreatzentrum&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herzlichen Dank für Deine Unterstützung!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Swami Nirgunananda – Leiterin des Shivalaya Retreat Zentrums===&lt;br /&gt;
Swami Nirgunananda - Yoga Vidya [[Acharya]]. Sie leitet das neue Yoga Vidya Shivalaya-Retreatzentrum in Bad Meinberg. Durch intensive eigene Praxis strahlt sie eine starke spirituelle Kraft aus. So kannst du in der Meditation besonders tief gehen. In Seminaren, Aus- und Weiterbildungen vermittelt sie ganzheitliche [[Spiritualität]] und [[Wissen]] lebendig, [[Klarheit|klar]] und alltagsbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Alle Informationen unter: &#039;&#039;&#039;https://www.yoga-vidya.de/kloster&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/schweigeretreat-im-shivalaya-mit-swami-nirgunananda/img_8990-2/ Schweigeretreat]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/bhagavad-gita-rezitation-im-shivalaya/ Bhagavad Gita Rezitation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Shivalaya&amp;diff=46477</id>
		<title>Shivalaya</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Shivalaya&amp;diff=46477"/>
		<updated>2013-02-23T08:28:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Shivalaya Retreatzentrum – dem Himmel ganz nah */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Shivalaya&lt;br /&gt;
Shivalaya - wörtlich Ort (Alaya) von Shiva. Name des Kloster- und Retreat-Zentrums bei Yoga Vidya Bad Meinberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Shivalaya Retreatzentrum – dem Himmel ganz nah==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel von von Swami Nirgunananda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus: Yoga Vidya Journal Nr. 26, Herbst 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga Vidya Bad Meinberg bietet seinen Gästen, die ernsthaft an [[Spiritualität|spiritueller]] [[Selbstverwirklichung]] interessiert sind, einen neuen Rückzugsort. Im vierten Stock des Hauses Shanti entstand das Shivalaya-[[Retreat]]zentrum, welches für sämtliche denkbaren [[Form]]en spiritueller [[Praxis]] einen geeigneten Rahmen darstellt. Ein Ort der [[Stille]] und [[Einkehr]] für ernsthafte [[Aspirant]]en, die mit Yoga Vidya vertraut sind und in ihrer spirituellen Praxis tief gehen wollen. Shivalaya ist für alle da. Du hast folgende [[Möglichkeit]]en: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Individuelles Praktizieren in der Stille===&lt;br /&gt;
Gäste und Mitarbeiter haben die Möglichkeit jederzeit am „[[Klosterleben]]“ teilzunehmen, also bei den Programmen wie stillen [[Meditation]]en, [[Gehmeditation]], [[Rezitation]] etc. dabei zu sein oder für sich selbst in der [[Stille]] in den Räumlichkeiten des Shivalaya-Retreatzentrums zu [[Praxis|praktizieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Individualgast kannst du an den verschiedenen Programmen teilnehmen oder für dich selbst im eigenen [[Rhythmus]] im Großen oder Kleinen [[Sadhana]]-Raum [[Asana]]s, [[Pranayama]] oder Meditation praktizieren. Bei schönem Wetter auch im Freien auf der Dachterrasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Seminargast kannst du in den [[Seminar]]pausen zu etwaigen laufenden Programmen im Shivalaya-Retreatzentrum dazu kommen oder dich einfach dazwischen ein paar Minuten oder eine Weile in die Stille zurückziehen, ganz bei dir selbst sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schweige- und Meditationsretreats===&lt;br /&gt;
Für erfahrene Aspiranten auf dem spirituellen Weg gibt es auch begleitete 5- und 9-tägige Intensiv-Schweige-und Meditationsretreats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du in der Meditation besonders tief gehen. Die [[Dunkelheit]]smeditation in der Meditationshöhle ermöglicht dir ebenfalls eine intensive Praxis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4-Wochen Intensiv-[[Klausur]]===&lt;br /&gt;
Für eine ganz tiefe [[Erfahrung]], [[Klärung]] und [[Bewusstseinserweiterung]]:&lt;br /&gt;
4 Wochen intensivste Praxis im [[Schweigen]], zusammen mit [[Swami]] Nirgunananda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Möglichkeit für individuelle Intensiv-Sadhana-Beratung===&lt;br /&gt;
Swami Nirgunananda praktiziert seit vielen Jahren intensiv, besonders auch in persönlichen mehrwöchigen Schweigeretreats. Bei längeren Retreats wird sie dir gerne auch Tipps und spirituelle Anleitung geben, einen persönlichen Sadhana-Plan empfehlen, und bietet auf [[Wunsch]] die Möglichkeit zu begleitenden persönlichen [[Gespräch]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnahme an den Programmen im Retreatzentrum ist kostenlos. Swami Nirgunananda und ein kleines Team [[Engagement|engagierter]] [[Begeisterung|begeisterter]] Aspiranten sind mit großer [[Hingabe]] und [[Freude]] dabei, das Zentrum zu renovieren und es mit viel [[Prana]] und [[Güte|guter]] [[Energie]] zu füllen. Jeder, der die innere [[Einstellung]] hat, an einen [[Heilige|heiligen]] Ort zu kommen und sich darin üben will, durch äußeres edles Schweigen auch innerlich tief ins Schweigen einzutauchen, ist herzlich willkommen. Anhand von Informationsblättern kann man sich über die wichtigsten [[Mantra]]s und [[Regel]]n im Zentrum kundig machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Räumlichkeiten===&lt;br /&gt;
Verschiedene Räume stehen für [[Unterschied|unterschiedlich]]e Praktiken zur [[Verfügung]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*für individuelle Praxis (Meditation, Asanas, Pranayama) steht der Kleine Sadhana-Raum zur Verfügung, außerhalb der Programme auch der Große Sadhana-Raum.&lt;br /&gt;
*für noch tieferes Eintauchen in die Meditation ist eine Meditationshöhle entstanden, [[Ritual]]e und [[Rezitation]] wird es vor allem im [[Krishna]]-[[Tempel]]raum geben. Außerhalb der Rituale kannst du hier auch [[Meditation|meditieren]], da durch die Rituale hier eine besonders [[Stärke|starke]] [[Schwingung]] entstanden ist. [[Ernst]]hafte Aspiranten, die längere Zeit intensiv in die Stille und „Klosteratmosphäre“ abseits vom [[Alltag]] eintauchen wollen, können nach Einzelabsprache mit Swami Nirgunananda in einem einfachen Schlafsaal direkt im Retreatzentrum [[Wohnung|wohnen]]. Ansonsten wohnst du im Projekt Shanti und kommst für dein Sadhana ins Shivalaya-Retreatzentrum.&lt;br /&gt;
*es gibt auch eine [[wunder]]bare Dachterrasse zum Meditieren, Pranayama und Asanas üben.&lt;br /&gt;
*[[Ruhe]]-[[Oase]] mit spiritueller [[Präsenz]]bibliothek zum [[Entspannung|Entspannen]], Lesen, Tee trinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns, dich an diesem Ort der Stille und [[Achtsamkeit]] willkommen zu heißen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Shivalaya Kloster-Tagesablauf===&lt;br /&gt;
====Morgenmeditation====&lt;br /&gt;
*5.00 h  –  5.55 h [[Rezitation]] von machtvollen [[Veda]]-[[Mantra]]s und [[Stotra]]s, wie sie morgens im [[Sivananda]] [[Ashram]] [[Rezitation|rezitiert]] werden, danach stille Meditation&lt;br /&gt;
*5.55 h  -  6.00 h Leises [[Om]], 5 Minuten [[Gehmeditation]] (neue Gäste können dazukommen)&lt;br /&gt;
*6.00 h  -  6.45 h [[Stille]] Meditation&lt;br /&gt;
*9.30 h  - 10.00 h Om [[Tryambakam]]-Rezitation im Tempelraum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wöchentliche Programme====&lt;br /&gt;
*Montag und Donnerstag: 13.00 h - 13.30 h [[Bhagavad Gita]]-[[Rezitation]]&lt;br /&gt;
*Samstag:                13.00 h - 13.20 h [[Hanuman]] [[Chalisa]]&lt;br /&gt;
*Dienstag:               21.15 h Gute-[[Nacht]]-Meditation&lt;br /&gt;
*Mittwoch:               21.15 h Gute-Nacht-Meditation&lt;br /&gt;
*Donnerstag:              9.00 h Rezitation des [[Guru]] Mantras und 21.15 h Gute-Nacht-Meditation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Pujas im Tempelraum====&lt;br /&gt;
*Dienstag: 16.30 h Krishna [[Puja]]&lt;br /&gt;
*Mittwoch: 16.30 h Krishna Puja&lt;br /&gt;
*Freitag:   13.30 h Guru Puja und 19.00 h [[Devi]]-Puja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eventuell in Saisonzeiten====&lt;br /&gt;
Wechselnde Programme wie z.B. Bhagavad Gita-[[Workshop]], Likitha [[Japa]], [[Devanagari]]-Workshop, [[Upanishaden]], etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Förderer]] für das Yoga Vidya Retreatzentrum gesucht===&lt;br /&gt;
Für den laufenden [[Betrieb]] des [[Center]]s sucht das Team noch [[Mensch]]en mit [[Interesse]] an [[Yoga]], [[Achtsamkeit]] und [[Spiritualität]], die das [[Projekt]] [[finanziell]] [[unterstützen]] möchten. Wenn du mit dem [[Gedanke]]n [[spielen|spielst]], dem spirituellen [[Aspekt]] in deinem [[Leben]] mehr [[Raum]] zu [[Gabe|geben]] oder wenn du [[Hilfe|mithelfen]] möchtest, Räume für besonders intensive Selbstfindung und [[Persönlichkeitsentwicklung]] in Stille und Achtsamkeit zu schaffen und zu gestalten, kannst du das Retreat-Center als [[Gönner]]/[[Pate]] unterstützen.&lt;br /&gt;
Möglich und denkbar sind verschiedene [[Form]]en der [[Beteiligung]]. Das Team freut sich über kleine [[Spende]]n genau so wie über größere [[Investition]]en und spezielle Formen der [[Zusammenarbeit]]. Eine [[Stiftung]] für das Center ist angedacht, aus deren Erträgen der laufende Betrieb des Centers künftig erfolgen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Warum braucht es [[Spende]]n für das Yoga Vidya Retreatzentrum?====&lt;br /&gt;
*Die Teilnahme an den täglichen Programmen im Retreatzentrum ist, wie in [[Indien]] in [[Tradition|traditionellen]] Ashrams üblich, kostenlos. Es werden also keine neuen [[Einnahme]]n generiert.&lt;br /&gt;
*Wer als Individualgast zu Yoga Vidya kommt, zahlt zwar den Individualgastpreis, der aber nicht die Kosten für das Retreatzentrum abdeckt.&lt;br /&gt;
*Die Preise der Angebote von Yoga Vidya sind so kalkuliert, dass sie gerade kostendeckend sind; Erweiterungen werden entweder kreditfinanziert oder sind auf Spenden angewiesen. Da das Retreatzentrum selbst keine neuen Einnahmen generiert, ist eine Kreditfinanzierung nicht [[Sinn|sinnvoll]].&lt;br /&gt;
*Wie in Indien in traditionellen Ashrams üblich, z.B. Sivananda Ashram [[Rishikesh]], ist dieses Projekt daher auf Spenden angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wofür werden die Spenden verwendet?====&lt;br /&gt;
Es braucht Spenden für die Anfangsinvestitionen und die Deckung der laufenden Kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zu den Anfangsinvestitionen gehören&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Insgesamt soll das Retreatzentrum so [[Gestaltung|gestaltet]] werden, dass man sofort in eine meditative [[Stimmung]] kommt, wenn man die Räume betritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laufende Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Die laufenden Kosten sind insbesondere die Kosten für die Mitarbeiter, welche das Retreatzentrum betreuen. Um alle Programme wie Rezitationen, Pujas, Meditationen etc. abzudecken, die Räumlichkeiten sauber zu halten und sich um die spirituelle [[Atmosphäre]], spirituelle Unterweisung etc. zu kümmern, braucht es 2 - 3 Sevakas (Mitarbeiter). Zwar leben Mitarbeiter bei Yoga Vidya einfach. Für die Kosten von Unterkunft,Verpflegung, Sozialversicherung, Taschengeld, Renten-Zusatzversicherung werden jedoch ca. 1100-1200 Euro pro Monat und Mitarbeiter benötigt.&lt;br /&gt;
*Weitere laufende Kosten betragen ca. 700 Euro monatlich für alle Nebenkosten wie Heizung etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was hat ein Spender davon?====&lt;br /&gt;
*Durch dein finanzielles [[Engagement]] kannst du eine besondere Energie-[[Verbindung]] mit dem Retreatzentrum Shivalaya aufbauen.&lt;br /&gt;
*Vielleicht animiert es dich auch, dich in deiner täglichen Praxis mit diesem besonderen [[Kraftort]] zu [[Verbindung|verbinden]] — und so deine Meditation zu vertiefen.&lt;br /&gt;
*In jedem Fall weißt du, dass du so die Schaffung eines Ortes hoher spiritueller [[Schwingung]] ermöglichst. Dieser  strahlt spirituelle [[Kraft]] aus für ganz Yoga Vidya Bad Meinberg und in die ganze Gegend. Er wird ein besonderer [[Licht]]punkt sein im Lichtnetz der [[Erde]] — in Verbindung mit den vielen anderen Lichtpunkten der [[verschieden]]en spirituellen [[Tradition]]en.&lt;br /&gt;
*Yoga Vidya e.V. ist ein als gemeinnützig anerkannter Verein — Spenden sind daher von der Steuer absetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie kannst du spenden?====&lt;br /&gt;
*Fühlst du dich angesprochen oder [[Berufung|berufen]]? Dann bekommst du weitere Informationen und persönlichen Kontakt zu den Gründern des Retreat Centers unter: &#039;&#039;&#039;nirgunananda@yoga-vidya.de&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Du kannst auch direkt spenden per Paypal, Überweisung oder Erteilung einer Einzugsermächtigung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Bankverbindung&#039;&#039;&#039;: Yoga Vidya e.V. Bad Meinberg,&lt;br /&gt;
*Konto 2150078400, Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold eG,&lt;br /&gt;
*BLZ 472 601 21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos dazu findest du auf unserer Spendenseite:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;http://y-v.de/yoga-vidya-spenden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Gib dabei das Kennwort ein: &amp;quot;Spende für Shivalaya-Retreatzentrum&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herzlichen Dank für Deine Unterstützung!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Swami Nirgunananda – Leiterin des Shivalaya Retreat Zentrums===&lt;br /&gt;
Swami Nirgunananda - Yoga Vidya [[Acharya]]. Sie leitet das neue Yoga Vidya Shivalaya-Retreatzentrum in Bad Meinberg. Durch intensive eigene Praxis strahlt sie eine starke spirituelle Kraft aus. So kannst du in der Meditation besonders tief gehen. In Seminaren, Aus- und Weiterbildungen vermittelt sie ganzheitliche [[Spiritualität]] und [[Wissen]] lebendig, [[Klarheit|klar]] und alltagsbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Alle Informationen unter: &#039;&#039;&#039;https://www.yoga-vidya.de/kloster&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/schweigeretreat-im-shivalaya-mit-swami-nirgunananda/img_8990-2/ Schweigeretreat]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/bhagavad-gita-rezitation-im-shivalaya/ Bhagavad Gita Rezitation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Seminarhaus_Shanti&amp;diff=46471</id>
		<title>Seminarhaus Shanti</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Seminarhaus_Shanti&amp;diff=46471"/>
		<updated>2013-02-23T08:09:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Seminarhaus Shanti */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Seminarhaus Shanti==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Name eines Gebäudekomplexes von Yoga Vidya Bad Meinberg. Hier sind die Räumlichkeiten für die [[Yogatherapie]] Abteilung, für [[Swadhyaya]] Loka (die [[Yoga]] [[Psychotherapie]] Abteilung), [[Shivalaya]] [[Kloster]] [[Retreat]]zentrum, Bad Meinberg [[Reha]], Schwimmbad, Sauna. Hier sind verschiedene größere und kleinere Seminarräume, die Yoga Lehrküche, der[[ ZEN]] Garten der [[Stille]]. Im Seminarhaus Shanti wohnen die meisten Mitarbeiter („Sevakas“) und Shantivasis. Hier sind auch über 200 Gästebetten – für [[Teilnehmer]] der Yoga Vidya [[Seminar]]e sowie für Gastgruppen, die im Seminarhaus Shanti ihre eigenen Seminare veranstalten können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herzlich Willkommen! Nice to meet you! Susvaagata===&lt;br /&gt;
Artikel von Michaela Hensgen &lt;br /&gt;
(Aus: Yoga Vidya Journal Nr. 26, Herbst 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gastgruppen im Haus Shanti====&lt;br /&gt;
Tagungs- und Konferenzhotels gibt es in Deutschland viele.&lt;br /&gt;
Aber eines hebt sich ganz besonders aus der [[Masse]] der anonymen Angebote hervor: das Seminarhaus Shanti (= [[Frieden]]) in Horn-Bad Meinberg. Das moderne und zugleich [[Spiritualität|spirituelle]] Haus liegt auf einem weitläufigen [[Campus]], zu dem auch das Haus Yoga Vidya gehört und ist ein Ort der [[Transformation]]. Das Seminarhaus Shanti bietet sich besonders für Veranstaltungen mit spirituellem [[Hintergrund]] an. Für [[Kongress]]e und Tagungen zu ganz weltlichen Themen ist das Seminarhaus Shanti eine [[Interesse|interessante Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seminarhaus wird von Menschen geleitet und betreut, die Mitglied in der spirituellen [[Lebensgemeinschaft]] von Yoga Vidya sind. Dort gibt es [[Regeln]], die als unterstützend und bereichernd für die eigene  [[Persönlichkeit]]sentwicklung und [[Transformation]] alter [[Muster]] [[Erfahrung|erfahren]] wurden. Diese Regeln werden auch im Seminarhaus Shanti gelebt. Dazu gehört das biologisch&lt;br /&gt;
[[Vegetarismus]]/[[Veganismus|vegane]] Essen, kein Alkohol und keine Zigaretten, sowie eine angemessene Nachtruhe und [[Schweigen|Schweigezonen]]. Den [[Teilnehmer]]n steht neben ihrem Tagungsprogramm das vielfältige und bereichernde Angebot des gesamten Campus zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga]]-Stunden, [[Meditation]]en, [[Ayurveda]]–[[Anwendung]]en, Yoga-[[Therapie]]-Sitzungen, die Nutzung des Schwimmbads, der Sauna und des Fitnessstudios und vieles mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Seminarhaus Shanti ein Non-Profit-Unternehmen ist, also nicht auf die Erwirtschaftung von Gewinnen ausgerichtet ist, können wir unsere Angebote zu besonders günstigen Konditionen anbieten. Neben den [[Freundlichkeit|freundlichen]] und neuen Zimmern, Seminarräumen und Aufenthaltsbereichen bieten wir 100% Bioverpflegung in unserer vegetarischen/veganen Vollwertküche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Eröffnung des Seminarhauses im Jahr 2010 waren bereits viele Gruppen zu [[Gast]]. Unterschiedliche [[Disziplin]]en, [[Religion]]sgemeinschaften und Veranstaltungsarten finden hier einen offenen und multikulturellen Platz. So veranstaltete die Bahá&#039;í-Gemeinde Deutschland Ende 2010 einen fünftägigen Winterferienkurs und sie haben sich auch für die [[Zukunft]] wieder als Gäste angekündigt. Ihren Aufenthalt im Dezember 2010 beschreibt die Gemeinde selbst so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Yoga Vidya Seminarzentrum in Horn-Bad Meinberg ist eine Wohlfühl-Oase im besten Sinne. Davon konnte sich in der letzten Dezemberwoche 2010 die Deutsche Bahá&#039;í-Gemeinde [[Überzeugung|überzeugen]], die mit gut 260 Gästen ein Seminar mit 7 parallel laufenden Kursen im Haus &#039;Shanti&#039; veranstaltete. Die Seminar-und Aufenthaltsräume dort sind liebevoll]] und [[Harmonie|harmonisch]]&lt;br /&gt;
gestaltet, die Schlafräume großzügig, die Küche in der [[Chakra]]-Pyramide hervorragend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Lob|loben]]d zu erwähnen sind aber die vielen &amp;quot;dienstbaren Geister&amp;quot;, d.h. die vielen Mitarbeiter des Yoga-Zentrums, allen voran die Teams der Gästebetreuung und der Rezeption. Jeder ist stets [[Hilfsbereitschaft|hilfsbereit]] und [Freundlichkeit|freundlich]] bemüht, die [[Wunsch|Wünsche]] der Gäste zu [[Erfüllung|erfüllen]]. Ob sie sich um die [[Sauberkeit]] im und um das Haus herum kümmern, unermüdlich für volle Teebehälter oder den Nachschub am Buffet sorgen, alles wird in [[Ruhe]] und [[Einklang]] mit sich und der Welt erledigt. Hierher kommt man gerne zurück!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Monat war [[Meister]] Sirous mit einem seiner regelmäßig stattfindenden [[Darshan]]s im Seminarhaus Shanti zu Gast. Auch diese Gruppe hat für die [[Zukunft]] wieder einige Termine fest eingeplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2011 war das Haus für acht Tage Treffpunkt für [[Lach]] Yoga-Praktizierende. Dr. Madan Kataria besuchte das Seminarhaus Shanti mit einer Gruppe für ein fünftägiges Lach Yoga-Training. Das dort neu Gelernte konnte auf dem anschließenden Lach Yoga-Kongress 2011 direkt mit Gleichgesinnten vertieft und diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausbildungen unterschiedlichster Disziplinen werden im Seminarhaus Shanti regelmäßig angeboten. Im Oktober 2011 fand die [[Achtsamkeit]]s Yogalehrer Ausbildung mit Adriaan van Wagensfeld statt. Ebenfalls zu Gast sind die Auszubildenden der Academy of Inner Science, Anna Trökes und Transformationswochenenden von Walter Hommelsheim nach Robert T. Betz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Veranstaltungsangebot des Seminarhauses Shanti ist bunt und vielfältig. Wir dürfen gespannt sein, welche Gastgruppen zukünftig das Haus besuchen und ihm neue [[Impuls]]e geben. Wenn du [[Lust]] bekommen hast, das Haus Shanti zu besuchen, entweder als Seminarteilnehmer oder selbst als Veranstalter, [[Freude|freuen]] wir uns auf deinen Anruf oder deine Mail. Alle derzeit geplanten Gastgruppentermine findest du auf der Webseite [[www.seminarhaus-shanti.de.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Michaela Hensgen====&lt;br /&gt;
- M.A. Soziologie/Pädagogik, Dipl. Sozialpädagogin,&lt;br /&gt;
Yoga-Lehrerin. Seit vielen Jahren in Firmen im Bereich&lt;br /&gt;
Schulung sowie als freiberufliche Autorin tätig. Liebt das&lt;br /&gt;
Mantra-Singen, egal ob alleine oder in der Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Alle Informationen unter: &#039;&#039;&#039;https://www.yoga-vidya.de/seminarhaus-shanti/&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminarhaus-shanti/seminarhaus/ Seminarhaus Shanti]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tantra_Yoga&amp;diff=46466</id>
		<title>Tantra Yoga</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tantra_Yoga&amp;diff=46466"/>
		<updated>2013-02-23T07:52:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Ilona Strohschein */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Yin-Yang Tantra Yoga==&lt;br /&gt;
Artikel von Ilona Strohschein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus: Yoga Vidya Journal Nr. 26, Herbst 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im mühelosen Fließen der [[Energie]]n offenbart Tantra Yoga die Chance vollkommener göttlicher Erfahrung.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In einer Zeit voller Krisen und Umbrüche können auf diese Art Lebenslust, Kraft und Gelassenheit wiedererlangtwerden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Plädoyer.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt sie nicht, diese Klischees?! Yogis sind auf dem Kopf stehende Verknotungskünstler, Tantra ist ein anderer Name für Gruppensex mit Räucherstäbchen und die [[Erde]] ist eine Sandwüste. Natürlich gibt es das auch. Es muss aber mehr dran sein, sonst gäbe es nicht Tausende [[Yogi]]s und [[Tantra|Tantriker]]. Also ging ich auf Entdeckungsreise – nach außen und auch nach innen. Yoga unterrichtete ich bereits seit 1991 auf der Basis des [[Vishwayatan]]. Ich besuchte 1998 ein „Aphrodite-Tantra-Seminar“, las die Bücher von Daniel Odier und Diana Richardson und begann, mein Singledasein immer mehr zu hinterfragen. Ich glaube, dass Yoga nur schwer aus Büchern zu erlernen ist. Erst recht [[Tantra]] [[Yoga]]. Die vielen Bücher produzierten neue Fragezeichen. Neugierig buchte ich ein Oster-Single-Seminar und bald absolvierte ich das erste Jahrestraining. Es zeigte mir [[Schatten]] und [[Licht]] und weckte verborgene Potenziale. Trotzdem fehlte mir etwas. Ich schaute mich weiter um und kam zum „Institut für Tantrische Vision e.V.“ Deren tiefgründige spirituelle Ausrichtung und hohe energetische [[Arbeit]] erinnerte mich an das Buch „Tantra Yoga“ vom [[Dalai Lama]], der es als den Königs[[weg]] der [[Buddha|buddhistischen]] [[Meditation]] beschreibt. „Zufällig“ traf ich den Tantra Yoga-Lehrer Franz aus Wien und begann in meinen Kursen zu experimentieren. Kreativ stellte ich karanas (Übungsreihen) zusammen und übte sie immer wieder&lt;br /&gt;
nach neuen Gesichtspunkten. Ich variierte die Intensität einfacher Haltungen und - wie es beim E.max.-Yoga (so nennen es meine Kunden) üblich ist - fließt eine Position langsam aufbauend und vom [[Atem]] geführt in die nächste, begleitet von höchster innerer [[Aufmerksamkeit]]. Es entwickelte sich eine andere Art von „Energietankstelle“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist Tantra Yoga?===&lt;br /&gt;
Für mich ist es ganz klassisch: Sthira sukham [[asana]]m - fest und bewegungslos in der Haltung sein. Eine feste Haltung, [[Kraft]], klare Ausrichtung, [[Wille]]nsstärke, [[Konzentration]] auf das Wesentliche sind Merkmale, die dem Yang zugeordnet werden. Während zum Yin das mühelose weiche Fließen, das Nährende, die Geschicklichkeit, die [[Hingabe]] an die Schwerkraft und die [[Absicht]]slosigkeit gehören. Für die Yogis ist das „[[Shiva]] und [[Shakti]]“ in einem. [[Gott]] hat keine polaren Gegensätze, er umfasst beide [[Prinzip]]ien und offenbart in Shakti ([[Kosmos]]kosmische [[Energie]], [[Urkraft]]) das unendliche [[Spiel]] seiner [[Energie]]n.&lt;br /&gt;
„Tantra“ heißt sich ausdehnen, sich als vollkommenes göttliches [[Wesen]] erfahren, als Shiva und Shakti, als [[Yin]] und [[Yang]], völlig frei von [[Bewertung]]en oder [[Erwartung]]shaltungen. Das ist [[Fülle]], das ist [[Ekstase]] und [[Stille]], das Spiel der Energien, die wir in uns erwecken und natürlich auch mit dem Partner gemeinsam erfahren können. Wer dieses Spiel beherrscht,&lt;br /&gt;
entscheidet selbst, was er damit macht. „Er“ kann sie einem Geysir gleich, kurz und kräftig „verschleudern“ oder einem Vulkan gleich, halten und sanft oder auch kraftvoll fließen lassen. [[Mann|Männer]] geben normalerweise ihren wertvollen [[Payas|Lebenssaft]], ihr Bestes einfach ab und fühlen sich danach oft ausgelaugt, müde und schlafen ein. Wissende Männer und [[Frau]]en bauen Energie auf und können sie für sich selbst und die Partnerschaft nährend nutzen. Sie spüren in sich die Kraft des Vulkans, erleben vielleicht einen Ganzkörperorgasmus und müssen nicht mal [[Sexualität|Sex]] haben. Ja, und wenn sie welchen haben, ist das die absolute Krönung (Hoch-Zeit) der Vereinigung. Jetzt kann sich energetisch ein [[Ausgleich]] einstellen. Spirituelle Sexualität basiert auf [[Liebe]] und [[Hingabe]] und setzt ein außergewöhnliches Maß an [[Geist]]- und [[Körper]]beherrschung voraus. Jeder kann das lernen und in unterschiedlichen Kontexten nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wozu brauchen wir „(Yin-Yang-)Tantra Yoga?===&lt;br /&gt;
Ich glaube, wir erhalten stets zu den [[Erfahrung]]en Zugang, die jetzt dran und wichtig sind, um uns weiter zu entwickeln. Ein&lt;br /&gt;
Blick in die Geschichte der letzten ca.100 Jahre zeigt vor allem in Deutschland eine Verlagerung der Yin-Yang-Energien. Wieso?&lt;br /&gt;
Die Helden, die in die Kriege gezogen sind, kamen – wenn überhaupt – als Verlierer wieder. Deren „verlorene“ Yang-Energie wurde von den zuhause gebliebenen Frauen dringend gebraucht um die Kinder, Haus und Hof durchzubringen. Der „geliebte [[Held]]“ kam nie zurück. Er hatte nicht mehr die Stärke (Yang) sondern zeigte sich mit seiner [[Angst]], mit seinen [[Verletzung]]en, in seiner Schwäche.&lt;br /&gt;
D.h. das verlorene Yang ersetzte er mit dem von den Frauen frei gewordenen Yin. Die Kinder wurden so, wie es die [[Eltern]] vorlebten – und das Ergebnis sehen wir heute: hohe Scheid u n g s r a t e n , statistisch die höchste Anzahl an Singlehaushalten, geringe Geburtenrate etc. Viele Männer leben ihr Yang vor allem beruflich aus und lassen sich durch Medien und Pornoindustrie zu einem sexuellen [[Leistung]]sdruck animieren, was mit zunehmendem [[Alter]] immer anstrengender und Kräfte raubender wird. Viele Frauen&lt;br /&gt;
leben auch ihr gestärktes Yang und können es in der Beziehung nicht ablegen, so lange der Partner nicht in seiner vollen Yang-Kraft ist. Es entsteht ein „Machtkampf“, der bei beiden zunehmend zu Blockaden in den untersten Energiezentren führt. Es fließt keine [[Liebe]] mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im (Yin-Yang-)Tantra Yoga erfahren wir wieder [[Präsenz]] (Yang). Mit bewusst kombinierten Übungen wird das Becken gestärkt und langsam vertrauensvoll geöffnet. Mit der vertieften [[Atmung]] kann dann die einströmende Energie optimal ins Fließen, in die [[Ausdehnung]] kommen und uns [[Nahrung|nähren]] (Yin). Wir stärken Yin und Yang gleichzeitig und balancieren es auf einem hohen Level aus. Wir schenken uns selbst und unseren Beziehungen höchste Aufmerksamkeit. So ermöglichen wir uns einen wertschätzenden Zugang zur Fülle des [[Leben]]s, zur Lebenslust und -kraft spendenden Ekstase, zur Power und Gelassenheit auf allen Ebenen. Die [[Zeit]] ist reif für diesen Bewusstseins- und Sinneswandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ilona Strohschein===&lt;br /&gt;
Ärztlich geprüfte Yoga-Lehrerin seit 1991, Gründerin und Leiterin des E.max-Seminar und Yoga-Zentrum Neustadt/Sachsen und des Instituts für Schöpferische Potenzialentwicklung, Empowerment Coach und Spezialistin für nachhaltige Veränderungsprozesse, Initiatorin und Vereinsvorsitzende von „Yoga im Herzen e.V.“ und dem Europäischen Festival.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tantra_Yoga&amp;diff=46464</id>
		<title>Tantra Yoga</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tantra_Yoga&amp;diff=46464"/>
		<updated>2013-02-23T07:51:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Wozu brauchen wir „(Yin-Yang-)Tantra Yoga? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Yin-Yang Tantra Yoga==&lt;br /&gt;
Artikel von Ilona Strohschein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus: Yoga Vidya Journal Nr. 26, Herbst 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im mühelosen Fließen der [[Energie]]n offenbart Tantra Yoga die Chance vollkommener göttlicher Erfahrung.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In einer Zeit voller Krisen und Umbrüche können auf diese Art Lebenslust, Kraft und Gelassenheit wiedererlangtwerden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Plädoyer.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt sie nicht, diese Klischees?! Yogis sind auf dem Kopf stehende Verknotungskünstler, Tantra ist ein anderer Name für Gruppensex mit Räucherstäbchen und die [[Erde]] ist eine Sandwüste. Natürlich gibt es das auch. Es muss aber mehr dran sein, sonst gäbe es nicht Tausende [[Yogi]]s und [[Tantra|Tantriker]]. Also ging ich auf Entdeckungsreise – nach außen und auch nach innen. Yoga unterrichtete ich bereits seit 1991 auf der Basis des [[Vishwayatan]]. Ich besuchte 1998 ein „Aphrodite-Tantra-Seminar“, las die Bücher von Daniel Odier und Diana Richardson und begann, mein Singledasein immer mehr zu hinterfragen. Ich glaube, dass Yoga nur schwer aus Büchern zu erlernen ist. Erst recht [[Tantra]] [[Yoga]]. Die vielen Bücher produzierten neue Fragezeichen. Neugierig buchte ich ein Oster-Single-Seminar und bald absolvierte ich das erste Jahrestraining. Es zeigte mir [[Schatten]] und [[Licht]] und weckte verborgene Potenziale. Trotzdem fehlte mir etwas. Ich schaute mich weiter um und kam zum „Institut für Tantrische Vision e.V.“ Deren tiefgründige spirituelle Ausrichtung und hohe energetische [[Arbeit]] erinnerte mich an das Buch „Tantra Yoga“ vom [[Dalai Lama]], der es als den Königs[[weg]] der [[Buddha|buddhistischen]] [[Meditation]] beschreibt. „Zufällig“ traf ich den Tantra Yoga-Lehrer Franz aus Wien und begann in meinen Kursen zu experimentieren. Kreativ stellte ich karanas (Übungsreihen) zusammen und übte sie immer wieder&lt;br /&gt;
nach neuen Gesichtspunkten. Ich variierte die Intensität einfacher Haltungen und - wie es beim E.max.-Yoga (so nennen es meine Kunden) üblich ist - fließt eine Position langsam aufbauend und vom [[Atem]] geführt in die nächste, begleitet von höchster innerer [[Aufmerksamkeit]]. Es entwickelte sich eine andere Art von „Energietankstelle“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist Tantra Yoga?===&lt;br /&gt;
Für mich ist es ganz klassisch: Sthira sukham [[asana]]m - fest und bewegungslos in der Haltung sein. Eine feste Haltung, [[Kraft]], klare Ausrichtung, [[Wille]]nsstärke, [[Konzentration]] auf das Wesentliche sind Merkmale, die dem Yang zugeordnet werden. Während zum Yin das mühelose weiche Fließen, das Nährende, die Geschicklichkeit, die [[Hingabe]] an die Schwerkraft und die [[Absicht]]slosigkeit gehören. Für die Yogis ist das „[[Shiva]] und [[Shakti]]“ in einem. [[Gott]] hat keine polaren Gegensätze, er umfasst beide [[Prinzip]]ien und offenbart in Shakti ([[Kosmos]]kosmische [[Energie]], [[Urkraft]]) das unendliche [[Spiel]] seiner [[Energie]]n.&lt;br /&gt;
„Tantra“ heißt sich ausdehnen, sich als vollkommenes göttliches [[Wesen]] erfahren, als Shiva und Shakti, als [[Yin]] und [[Yang]], völlig frei von [[Bewertung]]en oder [[Erwartung]]shaltungen. Das ist [[Fülle]], das ist [[Ekstase]] und [[Stille]], das Spiel der Energien, die wir in uns erwecken und natürlich auch mit dem Partner gemeinsam erfahren können. Wer dieses Spiel beherrscht,&lt;br /&gt;
entscheidet selbst, was er damit macht. „Er“ kann sie einem Geysir gleich, kurz und kräftig „verschleudern“ oder einem Vulkan gleich, halten und sanft oder auch kraftvoll fließen lassen. [[Mann|Männer]] geben normalerweise ihren wertvollen [[Payas|Lebenssaft]], ihr Bestes einfach ab und fühlen sich danach oft ausgelaugt, müde und schlafen ein. Wissende Männer und [[Frau]]en bauen Energie auf und können sie für sich selbst und die Partnerschaft nährend nutzen. Sie spüren in sich die Kraft des Vulkans, erleben vielleicht einen Ganzkörperorgasmus und müssen nicht mal [[Sexualität|Sex]] haben. Ja, und wenn sie welchen haben, ist das die absolute Krönung (Hoch-Zeit) der Vereinigung. Jetzt kann sich energetisch ein [[Ausgleich]] einstellen. Spirituelle Sexualität basiert auf [[Liebe]] und [[Hingabe]] und setzt ein außergewöhnliches Maß an [[Geist]]- und [[Körper]]beherrschung voraus. Jeder kann das lernen und in unterschiedlichen Kontexten nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wozu brauchen wir „(Yin-Yang-)Tantra Yoga?===&lt;br /&gt;
Ich glaube, wir erhalten stets zu den [[Erfahrung]]en Zugang, die jetzt dran und wichtig sind, um uns weiter zu entwickeln. Ein&lt;br /&gt;
Blick in die Geschichte der letzten ca.100 Jahre zeigt vor allem in Deutschland eine Verlagerung der Yin-Yang-Energien. Wieso?&lt;br /&gt;
Die Helden, die in die Kriege gezogen sind, kamen – wenn überhaupt – als Verlierer wieder. Deren „verlorene“ Yang-Energie wurde von den zuhause gebliebenen Frauen dringend gebraucht um die Kinder, Haus und Hof durchzubringen. Der „geliebte [[Held]]“ kam nie zurück. Er hatte nicht mehr die Stärke (Yang) sondern zeigte sich mit seiner [[Angst]], mit seinen [[Verletzung]]en, in seiner Schwäche.&lt;br /&gt;
D.h. das verlorene Yang ersetzte er mit dem von den Frauen frei gewordenen Yin. Die Kinder wurden so, wie es die [[Eltern]] vorlebten – und das Ergebnis sehen wir heute: hohe Scheid u n g s r a t e n , statistisch die höchste Anzahl an Singlehaushalten, geringe Geburtenrate etc. Viele Männer leben ihr Yang vor allem beruflich aus und lassen sich durch Medien und Pornoindustrie zu einem sexuellen [[Leistung]]sdruck animieren, was mit zunehmendem [[Alter]] immer anstrengender und Kräfte raubender wird. Viele Frauen&lt;br /&gt;
leben auch ihr gestärktes Yang und können es in der Beziehung nicht ablegen, so lange der Partner nicht in seiner vollen Yang-Kraft ist. Es entsteht ein „Machtkampf“, der bei beiden zunehmend zu Blockaden in den untersten Energiezentren führt. Es fließt keine [[Liebe]] mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im (Yin-Yang-)Tantra Yoga erfahren wir wieder [[Präsenz]] (Yang). Mit bewusst kombinierten Übungen wird das Becken gestärkt und langsam vertrauensvoll geöffnet. Mit der vertieften [[Atmung]] kann dann die einströmende Energie optimal ins Fließen, in die [[Ausdehnung]] kommen und uns [[Nahrung|nähren]] (Yin). Wir stärken Yin und Yang gleichzeitig und balancieren es auf einem hohen Level aus. Wir schenken uns selbst und unseren Beziehungen höchste Aufmerksamkeit. So ermöglichen wir uns einen wertschätzenden Zugang zur Fülle des [[Leben]]s, zur Lebenslust und -kraft spendenden Ekstase, zur Power und Gelassenheit auf allen Ebenen. Die [[Zeit]] ist reif für diesen Bewusstseins- und Sinneswandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ilona Strohschein===&lt;br /&gt;
Ärztlich geprüfte Yoga-Lehrerin seit 1991, Gründerin und&lt;br /&gt;
Leiterin des E.max-Seminar und Yoga-Zentrum Neustadt/&lt;br /&gt;
Sachsen und des Instituts für Schöpferische Potenzialentwicklung,&lt;br /&gt;
Empowerment Coach und Spezialistin für&lt;br /&gt;
nachhaltige Veränderungsprozesse, Initiatorin und Vereinsvorsitzende&lt;br /&gt;
von „Yoga im Herzen e.V.“ und dem Europäischen&lt;br /&gt;
Festival.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tantra_Yoga&amp;diff=46462</id>
		<title>Tantra Yoga</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tantra_Yoga&amp;diff=46462"/>
		<updated>2013-02-23T07:43:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Was ist Tantra Yoga? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Yin-Yang Tantra Yoga==&lt;br /&gt;
Artikel von Ilona Strohschein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus: Yoga Vidya Journal Nr. 26, Herbst 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im mühelosen Fließen der [[Energie]]n offenbart Tantra Yoga die Chance vollkommener göttlicher Erfahrung.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In einer Zeit voller Krisen und Umbrüche können auf diese Art Lebenslust, Kraft und Gelassenheit wiedererlangtwerden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Plädoyer.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt sie nicht, diese Klischees?! Yogis sind auf dem Kopf stehende Verknotungskünstler, Tantra ist ein anderer Name für Gruppensex mit Räucherstäbchen und die [[Erde]] ist eine Sandwüste. Natürlich gibt es das auch. Es muss aber mehr dran sein, sonst gäbe es nicht Tausende [[Yogi]]s und [[Tantra|Tantriker]]. Also ging ich auf Entdeckungsreise – nach außen und auch nach innen. Yoga unterrichtete ich bereits seit 1991 auf der Basis des [[Vishwayatan]]. Ich besuchte 1998 ein „Aphrodite-Tantra-Seminar“, las die Bücher von Daniel Odier und Diana Richardson und begann, mein Singledasein immer mehr zu hinterfragen. Ich glaube, dass Yoga nur schwer aus Büchern zu erlernen ist. Erst recht [[Tantra]] [[Yoga]]. Die vielen Bücher produzierten neue Fragezeichen. Neugierig buchte ich ein Oster-Single-Seminar und bald absolvierte ich das erste Jahrestraining. Es zeigte mir [[Schatten]] und [[Licht]] und weckte verborgene Potenziale. Trotzdem fehlte mir etwas. Ich schaute mich weiter um und kam zum „Institut für Tantrische Vision e.V.“ Deren tiefgründige spirituelle Ausrichtung und hohe energetische [[Arbeit]] erinnerte mich an das Buch „Tantra Yoga“ vom [[Dalai Lama]], der es als den Königs[[weg]] der [[Buddha|buddhistischen]] [[Meditation]] beschreibt. „Zufällig“ traf ich den Tantra Yoga-Lehrer Franz aus Wien und begann in meinen Kursen zu experimentieren. Kreativ stellte ich karanas (Übungsreihen) zusammen und übte sie immer wieder&lt;br /&gt;
nach neuen Gesichtspunkten. Ich variierte die Intensität einfacher Haltungen und - wie es beim E.max.-Yoga (so nennen es meine Kunden) üblich ist - fließt eine Position langsam aufbauend und vom [[Atem]] geführt in die nächste, begleitet von höchster innerer [[Aufmerksamkeit]]. Es entwickelte sich eine andere Art von „Energietankstelle“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist Tantra Yoga?===&lt;br /&gt;
Für mich ist es ganz klassisch: Sthira sukham [[asana]]m - fest und bewegungslos in der Haltung sein. Eine feste Haltung, [[Kraft]], klare Ausrichtung, [[Wille]]nsstärke, [[Konzentration]] auf das Wesentliche sind Merkmale, die dem Yang zugeordnet werden. Während zum Yin das mühelose weiche Fließen, das Nährende, die Geschicklichkeit, die [[Hingabe]] an die Schwerkraft und die [[Absicht]]slosigkeit gehören. Für die Yogis ist das „[[Shiva]] und [[Shakti]]“ in einem. [[Gott]] hat keine polaren Gegensätze, er umfasst beide [[Prinzip]]ien und offenbart in Shakti ([[Kosmos]]kosmische [[Energie]], [[Urkraft]]) das unendliche [[Spiel]] seiner [[Energie]]n.&lt;br /&gt;
„Tantra“ heißt sich ausdehnen, sich als vollkommenes göttliches [[Wesen]] erfahren, als Shiva und Shakti, als [[Yin]] und [[Yang]], völlig frei von [[Bewertung]]en oder [[Erwartung]]shaltungen. Das ist [[Fülle]], das ist [[Ekstase]] und [[Stille]], das Spiel der Energien, die wir in uns erwecken und natürlich auch mit dem Partner gemeinsam erfahren können. Wer dieses Spiel beherrscht,&lt;br /&gt;
entscheidet selbst, was er damit macht. „Er“ kann sie einem Geysir gleich, kurz und kräftig „verschleudern“ oder einem Vulkan gleich, halten und sanft oder auch kraftvoll fließen lassen. [[Mann|Männer]] geben normalerweise ihren wertvollen [[Payas|Lebenssaft]], ihr Bestes einfach ab und fühlen sich danach oft ausgelaugt, müde und schlafen ein. Wissende Männer und [[Frau]]en bauen Energie auf und können sie für sich selbst und die Partnerschaft nährend nutzen. Sie spüren in sich die Kraft des Vulkans, erleben vielleicht einen Ganzkörperorgasmus und müssen nicht mal [[Sexualität|Sex]] haben. Ja, und wenn sie welchen haben, ist das die absolute Krönung (Hoch-Zeit) der Vereinigung. Jetzt kann sich energetisch ein [[Ausgleich]] einstellen. Spirituelle Sexualität basiert auf [[Liebe]] und [[Hingabe]] und setzt ein außergewöhnliches Maß an [[Geist]]- und [[Körper]]beherrschung voraus. Jeder kann das lernen und in unterschiedlichen Kontexten nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wozu brauchen wir „(Yin-Yang-)Tantra Yoga?===&lt;br /&gt;
Ich glaube, wir erhalten stets zu den Erfahrungen Zugang, die&lt;br /&gt;
jetzt dran und wichtig sind, um uns weiter zu entwickeln. Ein&lt;br /&gt;
Blick in die Geschichte der letzten ca.100 Jahre zeigt vor allem&lt;br /&gt;
in Deutschland eine Verlagerung der Yin-Yang-Energien. Wieso?&lt;br /&gt;
Die Helden, die in die Kriege gezogen sind, kamen – wenn überhaupt&lt;br /&gt;
– als Verlierer wieder. Deren „verlorene“ Yang-Energie&lt;br /&gt;
wurde von den zuhause gebliebenen Frauen dringend gebraucht&lt;br /&gt;
um die Kinder, Haus und Hof durchzubringen. Der&lt;br /&gt;
„geliebte Held“ kam nie zurück. Er hatte nicht&lt;br /&gt;
mehr die Stärke (Yang) sondern zeigte&lt;br /&gt;
sich mit seiner Angst, mit seinen Verletzungen,&lt;br /&gt;
in seiner Schwäche.&lt;br /&gt;
D.h. das verlorene Yang ersetzte&lt;br /&gt;
er mit dem von den&lt;br /&gt;
Frauen frei gewordenen&lt;br /&gt;
Yin. Die Kinder wurden&lt;br /&gt;
so, wie es die Eltern&lt;br /&gt;
vorlebten – und&lt;br /&gt;
das Ergebnis sehen&lt;br /&gt;
wir heute:&lt;br /&gt;
hohe Scheid&lt;br /&gt;
u n g s r a t e n ,&lt;br /&gt;
statistisch die&lt;br /&gt;
höchste Anzahl an Singlehaushalten, geringe Geburtenrate&lt;br /&gt;
etc. Viele Männer leben ihr Yang vor allem beruflich aus und&lt;br /&gt;
lassen sich durch Medien und Pornoindustrie zu einem sexuellen&lt;br /&gt;
Leistungsdruck animieren, was mit zunehmendem Alter&lt;br /&gt;
immer anstrengender und Kräfte raubender wird. Viele Frauen&lt;br /&gt;
leben auch ihr gestärktes Yang und können es in der Beziehung&lt;br /&gt;
nicht ablegen, so lange der Partner nicht in seiner vollen Yang-&lt;br /&gt;
Kraft ist. Es entsteht ein „Machtkampf“, der bei beiden zunehmend&lt;br /&gt;
zu Blockaden in den untersten Energiezentren führt. Es&lt;br /&gt;
fließt keine Liebe mehr.&lt;br /&gt;
Im (Yin-Yang-)Tantra Yoga erfahren wir wieder Präsenz (Yang).&lt;br /&gt;
Mit bewusst kombinierten Übungen wird das Becken gestärkt&lt;br /&gt;
und langsam vertrauensvoll geöffnet. Mit der vertieften Atmung&lt;br /&gt;
kann dann die einströmende Energie optimal ins Fließen,&lt;br /&gt;
in die Ausdehnung kommen und uns nähren (Yin). Wir stärken&lt;br /&gt;
Yin und Yang gleichzeitig und balancieren es auf einem hohen&lt;br /&gt;
Level aus. Wir schenken uns selbst und unseren Beziehungen&lt;br /&gt;
höchste Aufmerksamkeit. So ermöglichen wir uns einen wertschätzenden&lt;br /&gt;
Zugang zur Fülle des Lebens, zur Lebenslust und&lt;br /&gt;
-kraft spendenden Ekstase, zur Power und Gelassenheit auf allen&lt;br /&gt;
Ebenen. Die Zeit ist reif für diesen Bewusstseins- und Sinneswandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ilona Strohschein===&lt;br /&gt;
Ärztlich geprüfte Yoga-Lehrerin seit 1991, Gründerin und&lt;br /&gt;
Leiterin des E.max-Seminar und Yoga-Zentrum Neustadt/&lt;br /&gt;
Sachsen und des Instituts für Schöpferische Potenzialentwicklung,&lt;br /&gt;
Empowerment Coach und Spezialistin für&lt;br /&gt;
nachhaltige Veränderungsprozesse, Initiatorin und Vereinsvorsitzende&lt;br /&gt;
von „Yoga im Herzen e.V.“ und dem Europäischen&lt;br /&gt;
Festival.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tantra_Yoga&amp;diff=46459</id>
		<title>Tantra Yoga</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tantra_Yoga&amp;diff=46459"/>
		<updated>2013-02-23T07:32:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Yin-Yang Tantra Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Yin-Yang Tantra Yoga==&lt;br /&gt;
Artikel von Ilona Strohschein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus: Yoga Vidya Journal Nr. 26, Herbst 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im mühelosen Fließen der [[Energie]]n offenbart Tantra Yoga die Chance vollkommener göttlicher Erfahrung.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In einer Zeit voller Krisen und Umbrüche können auf diese Art Lebenslust, Kraft und Gelassenheit wiedererlangtwerden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Plädoyer.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt sie nicht, diese Klischees?! Yogis sind auf dem Kopf stehende Verknotungskünstler, Tantra ist ein anderer Name für Gruppensex mit Räucherstäbchen und die [[Erde]] ist eine Sandwüste. Natürlich gibt es das auch. Es muss aber mehr dran sein, sonst gäbe es nicht Tausende [[Yogi]]s und [[Tantra|Tantriker]]. Also ging ich auf Entdeckungsreise – nach außen und auch nach innen. Yoga unterrichtete ich bereits seit 1991 auf der Basis des [[Vishwayatan]]. Ich besuchte 1998 ein „Aphrodite-Tantra-Seminar“, las die Bücher von Daniel Odier und Diana Richardson und begann, mein Singledasein immer mehr zu hinterfragen. Ich glaube, dass Yoga nur schwer aus Büchern zu erlernen ist. Erst recht [[Tantra]] [[Yoga]]. Die vielen Bücher produzierten neue Fragezeichen. Neugierig buchte ich ein Oster-Single-Seminar und bald absolvierte ich das erste Jahrestraining. Es zeigte mir [[Schatten]] und [[Licht]] und weckte verborgene Potenziale. Trotzdem fehlte mir etwas. Ich schaute mich weiter um und kam zum „Institut für Tantrische Vision e.V.“ Deren tiefgründige spirituelle Ausrichtung und hohe energetische [[Arbeit]] erinnerte mich an das Buch „Tantra Yoga“ vom [[Dalai Lama]], der es als den Königs[[weg]] der [[Buddha|buddhistischen]] [[Meditation]] beschreibt. „Zufällig“ traf ich den Tantra Yoga-Lehrer Franz aus Wien und begann in meinen Kursen zu experimentieren. Kreativ stellte ich karanas (Übungsreihen) zusammen und übte sie immer wieder&lt;br /&gt;
nach neuen Gesichtspunkten. Ich variierte die Intensität einfacher Haltungen und - wie es beim E.max.-Yoga (so nennen es meine Kunden) üblich ist - fließt eine Position langsam aufbauend und vom [[Atem]] geführt in die nächste, begleitet von höchster innerer [[Aufmerksamkeit]]. Es entwickelte sich eine andere Art von „Energietankstelle“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist Tantra Yoga?===&lt;br /&gt;
Für mich ist es ganz klassisch: Sthira sukham asanam - fest&lt;br /&gt;
und bewegungslos in der Haltung sein. Eine feste Haltung,&lt;br /&gt;
Kraft, klare Ausrichtung, Willensstärke, Konzentration auf das&lt;br /&gt;
Wesentliche sind Merkmale, die dem Yang zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
Während zum Yin das mühelose weiche Fließen, das Nährende,&lt;br /&gt;
die Geschicklichkeit, die Hingabe an die Schwerkraft und&lt;br /&gt;
die Absichtslosigkeit gehören. Für die Yogis ist das „Shiva und&lt;br /&gt;
Shakti“ in einem. Gott hat keine polaren Gegensätze, er umfasst&lt;br /&gt;
beide Prinzipien und offenbart in Shakti (kosmische Energie, Urkraft)&lt;br /&gt;
das unendliche Spiel seiner Energien.&lt;br /&gt;
„Tantra“ heißt sich ausdehnen, sich als vollkommenes göttliches&lt;br /&gt;
Wesen erfahren, als Shiva und Shakti, als Yin und Yang, völlig&lt;br /&gt;
frei von Bewertungen oder Erwartungshaltungen. Das ist Fülle,&lt;br /&gt;
das ist Ekstase und Stille, das Spiel der Energien, die wir in uns&lt;br /&gt;
erwecken und natürlich auch mit dem Partner gemeinsam&lt;br /&gt;
erfahren können. Wer dieses Spiel beherrscht,&lt;br /&gt;
entscheidet selbst, was er damit&lt;br /&gt;
macht. „Er“ kann sie einem Geysir gleich,&lt;br /&gt;
kurz und kräftig „verschleudern“ oder&lt;br /&gt;
einem Vulkan gleich, halten und&lt;br /&gt;
sanft oder auch kraftvoll fließen&lt;br /&gt;
lassen. Männer geben&lt;br /&gt;
normalerweise ihren wertvollen&lt;br /&gt;
Lebenssaft, ihr Bestes&lt;br /&gt;
einfach ab und fühlen&lt;br /&gt;
sich danach oft&lt;br /&gt;
ausgelaugt, müde und&lt;br /&gt;
schlafen ein. Wissende&lt;br /&gt;
Männer und Frauen bauen Energie auf und können sie für sich selbst und die Partnerschaft&lt;br /&gt;
nährend nutzen. Sie spüren in sich die Kraft des&lt;br /&gt;
Vulkans, erleben vielleicht einen Ganzkörperorgasmus und&lt;br /&gt;
müssen nicht mal Sex haben. Ja, und wenn sie welchen haben,&lt;br /&gt;
ist das die absolute Krönung (Hoch-Zeit) der Vereinigung. Jetzt&lt;br /&gt;
kann sich energetisch ein Ausgleich einstellen. Spirituelle Sexualität&lt;br /&gt;
basiert auf Liebe und Hingabe und setzt ein außergewöhnliches&lt;br /&gt;
Maß an Geist- und Körperbeherrschung voraus. Jeder&lt;br /&gt;
kann das lernen und in unterschiedlichen Kontexten nutzen.&lt;br /&gt;
===Wozu brauchen wir „(Yin-Yang-)Tantra Yoga?===&lt;br /&gt;
Ich glaube, wir erhalten stets zu den Erfahrungen Zugang, die&lt;br /&gt;
jetzt dran und wichtig sind, um uns weiter zu entwickeln. Ein&lt;br /&gt;
Blick in die Geschichte der letzten ca.100 Jahre zeigt vor allem&lt;br /&gt;
in Deutschland eine Verlagerung der Yin-Yang-Energien. Wieso?&lt;br /&gt;
Die Helden, die in die Kriege gezogen sind, kamen – wenn überhaupt&lt;br /&gt;
– als Verlierer wieder. Deren „verlorene“ Yang-Energie&lt;br /&gt;
wurde von den zuhause gebliebenen Frauen dringend gebraucht&lt;br /&gt;
um die Kinder, Haus und Hof durchzubringen. Der&lt;br /&gt;
„geliebte Held“ kam nie zurück. Er hatte nicht&lt;br /&gt;
mehr die Stärke (Yang) sondern zeigte&lt;br /&gt;
sich mit seiner Angst, mit seinen Verletzungen,&lt;br /&gt;
in seiner Schwäche.&lt;br /&gt;
D.h. das verlorene Yang ersetzte&lt;br /&gt;
er mit dem von den&lt;br /&gt;
Frauen frei gewordenen&lt;br /&gt;
Yin. Die Kinder wurden&lt;br /&gt;
so, wie es die Eltern&lt;br /&gt;
vorlebten – und&lt;br /&gt;
das Ergebnis sehen&lt;br /&gt;
wir heute:&lt;br /&gt;
hohe Scheid&lt;br /&gt;
u n g s r a t e n ,&lt;br /&gt;
statistisch die&lt;br /&gt;
höchste Anzahl an Singlehaushalten, geringe Geburtenrate&lt;br /&gt;
etc. Viele Männer leben ihr Yang vor allem beruflich aus und&lt;br /&gt;
lassen sich durch Medien und Pornoindustrie zu einem sexuellen&lt;br /&gt;
Leistungsdruck animieren, was mit zunehmendem Alter&lt;br /&gt;
immer anstrengender und Kräfte raubender wird. Viele Frauen&lt;br /&gt;
leben auch ihr gestärktes Yang und können es in der Beziehung&lt;br /&gt;
nicht ablegen, so lange der Partner nicht in seiner vollen Yang-&lt;br /&gt;
Kraft ist. Es entsteht ein „Machtkampf“, der bei beiden zunehmend&lt;br /&gt;
zu Blockaden in den untersten Energiezentren führt. Es&lt;br /&gt;
fließt keine Liebe mehr.&lt;br /&gt;
Im (Yin-Yang-)Tantra Yoga erfahren wir wieder Präsenz (Yang).&lt;br /&gt;
Mit bewusst kombinierten Übungen wird das Becken gestärkt&lt;br /&gt;
und langsam vertrauensvoll geöffnet. Mit der vertieften Atmung&lt;br /&gt;
kann dann die einströmende Energie optimal ins Fließen,&lt;br /&gt;
in die Ausdehnung kommen und uns nähren (Yin). Wir stärken&lt;br /&gt;
Yin und Yang gleichzeitig und balancieren es auf einem hohen&lt;br /&gt;
Level aus. Wir schenken uns selbst und unseren Beziehungen&lt;br /&gt;
höchste Aufmerksamkeit. So ermöglichen wir uns einen wertschätzenden&lt;br /&gt;
Zugang zur Fülle des Lebens, zur Lebenslust und&lt;br /&gt;
-kraft spendenden Ekstase, zur Power und Gelassenheit auf allen&lt;br /&gt;
Ebenen. Die Zeit ist reif für diesen Bewusstseins- und Sinneswandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ilona Strohschein===&lt;br /&gt;
Ärztlich geprüfte Yoga-Lehrerin seit 1991, Gründerin und&lt;br /&gt;
Leiterin des E.max-Seminar und Yoga-Zentrum Neustadt/&lt;br /&gt;
Sachsen und des Instituts für Schöpferische Potenzialentwicklung,&lt;br /&gt;
Empowerment Coach und Spezialistin für&lt;br /&gt;
nachhaltige Veränderungsprozesse, Initiatorin und Vereinsvorsitzende&lt;br /&gt;
von „Yoga im Herzen e.V.“ und dem Europäischen&lt;br /&gt;
Festival.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Seminarhaus_Shanti&amp;diff=46458</id>
		<title>Seminarhaus Shanti</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Seminarhaus_Shanti&amp;diff=46458"/>
		<updated>2013-02-23T07:18:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Multimedia */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Seminarhaus Shanti==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Name eines Gebäudekomplexes von Yoga Vidya Bad Meinberg. Hier sind die Räumlichkeiten für die [[Yogatherapie]] Abteilung, für [[Swadhyaya]] Loka (die [[Yoga]] [[Psychotherapie]] Abteilung), [[Shivalaya]] [[Kloster]] [[Retreat]]zentrum, Bad Meinberg [[Reha]], Schwimmbad, Sauna. Hier sind verschiedene größere und kleinere Seminarräume, die Yoga Lehrküche, der[[ ZEN]] Garten der [[Stille]]. Im Seminarhaus Shanti wohnen die meisten Mitarbeiter („Sevakas“) und Shantivasis. Hier sind auch über 200 Gästebetten – für [[Teilnehmer]] der Yoga Vidya [[Seminar]]e sowie für Gastgruppen, die im Seminarhaus Shanti ihre eigenen Seminare veranstalten können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herzlich Willkommen! Nice to meet you! Susvaagata===&lt;br /&gt;
Artikel von Michaela Hensgen &lt;br /&gt;
(Aus: Yoga Vidya Journal Nr. 26, Herbst 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gastgruppen im Haus Shanti====&lt;br /&gt;
Tagungs- und Konferenzhotels gibt es in Deutschland viele.&lt;br /&gt;
Aber eines hebt sich ganz besonders aus der [[Masse]] der anonymen Angebote hervor: das Seminarhaus Shanti (= [[Frieden]]) in Horn-Bad Meinberg. Das [[modern]]e und zugleich [[spirituell]]e Haus liegt auf einem weitläufigen [[Campus]], zu dem auch das Haus Yoga Vidya gehört und ist ein Ort der [[Transformation]]. Das Seminarhaus Shanti bietet sich besonders für Veranstaltungen mit spirituellem [[Hintergrund]] an. Für [[Kongress]]e und Tagungen zu ganz [[weltlich]]en [[Thema|Themen]] ist das Seminarhaus Shanti eine [[interessant]]e Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seminarhaus wird von Menschen geleitet und betreut, die Mitglied in der spirituellen [[Lebensgemeinschaft]] von Yoga Vidya sind. Dort gibt es [[Regeln]], die als [[unterstützen|unterstützend]] und [[bereichern|bereichernd]] für die eigene  [[Persönlichkeitsentwicklung]] und [[Transformation]] [[alte]]r [[Muster]] [[erfahren]] wurden. Diese Regeln werden auch im Seminarhaus Shanti gelebt. Dazu gehört das [[biologisch]]&lt;br /&gt;
[[vegetarisch]]/[[vegane]] [[Essen]], kein [[Alkohol]] und keine [[Zigaretten]], sowie eine [[angemessen]]e Nachtruhe und [[Schweigen|Schweigezonen]]. Den [[Teilnehmer]]n steht neben ihrem Tagungsprogramm das [[vielfältig]]e und [[bereichernd]]e Angebot des gesamten Campus zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga]]-Stunden, [[Meditation]]en, [[Ayurveda]]–[[Anwendung]]en, Yoga-[[Therapie]]-Sitzungen, die Nutzung des Schwimmbads, der Sauna und des Fitnessstudios und vieles mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Seminarhaus Shanti ein Non-Profit-Unternehmen ist, also nicht auf die Erwirtschaftung von Gewinnen [[ausrichten|ausgerichtet]] ist, können wir unsere Angebote zu besonders günstigen Konditionen [[anbieten]]. Neben den [[freundlich]]en und neuen Zimmern, Seminarräumen und [[Aufenthalt]]sbereichen bieten wir 100% Bioverpflegung in unserer vegetarischen/veganen [[Vollwertküche]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Eröffnung des Seminarhauses im Jahr 2010 waren bereits viele Gruppen zu [[Gast]]. Unterschiedliche [[Disziplin]]en, [[Religion]]sgemeinschaften und Veranstaltungsarten finden hier einen [[offen]]en und [[multikulturell]]en Platz. So veranstaltete die Bahá&#039;í-Gemeinde Deutschland Ende 2010 einen fünftägigen Winterferienkurs und sie haben sich auch für die [[Zukunft]] wieder als Gäste angekündigt. Ihren Aufenthalt im Dezember 2010 beschreibt&lt;br /&gt;
die Gemeinde selbst so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Yoga Vidya Seminarzentrum in Horn-Bad Meinberg ist eine Wohlfühl-Oase im besten Sinne. Davon konnte sich in der letzten Dezemberwoche 2010 die Deutsche Bahá&#039;í-Gemeinde [[überzeugen]], die mit gut 260 Gästen ein Seminar mit 7 [[parallel]] laufenden Kursen im Haus &#039;Shanti&#039; veranstaltete. Die Seminar-und Aufenthaltsräume dort sind [[liebevoll]] und [[harmonisch]]&lt;br /&gt;
[[gestalten|gestaltet]], die Schlafräume [[großzügig]], die Küche in der [[Chakra]]-Pyramide [[hervorragend]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[loben]]d zu [[erwähnen]] sind aber die vielen &amp;quot;dienstbaren Geister&amp;quot;, d.h. die vielen Mitarbeiter des Yoga-Zentrums, allen voran die Teams der Gästebetreuung und der Rezeption. Jeder&lt;br /&gt;
ist stets [[hilfsbereit]] und [[freundlich]] bemüht, die [[Wunsch|Wünsche]] der Gäste zu [[erfüllen]]. Ob sie sich um die [[Sauberkeit]] im und um das Haus herum kümmern, [[unermüdlich]] für volle Teebehälter oder den Nachschub am Buffet sorgen, alles wird in [[Ruhe]] und [[Einklang]]&lt;br /&gt;
mit sich und der Welt erledigt. Hierher kommt man gerne zurück!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Monat war [[Meister]] Sirous mit einem seiner regelmäßig stattfindenden [[Darshan]]s im Seminarhaus Shanti zu Gast. Auch diese Gruppe hat für die [[Zukunft]] wieder einige Termine&lt;br /&gt;
fest eingeplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2011 war das Haus für acht Tage Treffpunkt für [[Lach]] Yoga-Praktizierende. Dr. Madan Kataria besuchte das Seminarhaus Shanti mit einer Gruppe für ein fünftägiges Lach Yoga-Training. Das dort neu Gelernte konnte auf dem anschließenden Lach Yoga-Kongress 2011 direkt mit Gleichgesinnten [[vertiefen|vertieft]] und [[diskutieren|diskutiert]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausbildungen unterschiedlichster Disziplinen werden im Seminarhaus Shanti regelmäßig angeboten. Im Oktober 2011 fand die [[Achtsamkeit]]s Yogalehrer [[Ausbildung]] mit Adriaan van Wagensfeld statt. Ebenfalls zu Gast sind die Auszubildenden der Academy of Inner [[Science]], Anna Trökes und Transformationswochenenden von Walter Hommelsheim nach Robert T. Betz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Veranstaltungsangebot des Seminarhauses Shanti ist bunt und vielfältig. Wir dürfen [[gespannt]] sein, welche Gastgruppen zukünftig das Haus [[besuchen]] und ihm neue [[Impuls]]e geben. Wenn du [[Lust]] bekommen hast, das Haus Shanti zu besuchen, entweder als Seminarteilnehmer oder selbst als Veranstalter, [[freuen]] wir uns auf deinen Anruf oder deine Mail. Alle derzeit geplanten Gastgruppentermine findest du auf der Webseite [[www.seminarhaus-shanti.de.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Michaela Hensgen====&lt;br /&gt;
- M.A. Soziologie/Pädagogik, Dipl. Sozialpädagogin,&lt;br /&gt;
Yoga-Lehrerin. Seit vielen Jahren in Firmen im Bereich&lt;br /&gt;
Schulung sowie als freiberufliche Autorin tätig. Liebt das&lt;br /&gt;
Mantra-Singen, egal ob alleine oder in der Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Alle Informationen unter: &#039;&#039;&#039;https://www.yoga-vidya.de/seminarhaus-shanti/&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminarhaus-shanti/seminarhaus/ Seminarhaus Shanti]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Seminarhaus_Shanti&amp;diff=46457</id>
		<title>Seminarhaus Shanti</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Seminarhaus_Shanti&amp;diff=46457"/>
		<updated>2013-02-23T07:17:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gauri: /* Seminare */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Seminarhaus Shanti==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Name eines Gebäudekomplexes von Yoga Vidya Bad Meinberg. Hier sind die Räumlichkeiten für die [[Yogatherapie]] Abteilung, für [[Swadhyaya]] Loka (die [[Yoga]] [[Psychotherapie]] Abteilung), [[Shivalaya]] [[Kloster]] [[Retreat]]zentrum, Bad Meinberg [[Reha]], Schwimmbad, Sauna. Hier sind verschiedene größere und kleinere Seminarräume, die Yoga Lehrküche, der[[ ZEN]] Garten der [[Stille]]. Im Seminarhaus Shanti wohnen die meisten Mitarbeiter („Sevakas“) und Shantivasis. Hier sind auch über 200 Gästebetten – für [[Teilnehmer]] der Yoga Vidya [[Seminar]]e sowie für Gastgruppen, die im Seminarhaus Shanti ihre eigenen Seminare veranstalten können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herzlich Willkommen! Nice to meet you! Susvaagata===&lt;br /&gt;
Artikel von Michaela Hensgen &lt;br /&gt;
(Aus: Yoga Vidya Journal Nr. 26, Herbst 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gastgruppen im Haus Shanti====&lt;br /&gt;
Tagungs- und Konferenzhotels gibt es in Deutschland viele.&lt;br /&gt;
Aber eines hebt sich ganz besonders aus der [[Masse]] der anonymen Angebote hervor: das Seminarhaus Shanti (= [[Frieden]]) in Horn-Bad Meinberg. Das [[modern]]e und zugleich [[spirituell]]e Haus liegt auf einem weitläufigen [[Campus]], zu dem auch das Haus Yoga Vidya gehört und ist ein Ort der [[Transformation]]. Das Seminarhaus Shanti bietet sich besonders für Veranstaltungen mit spirituellem [[Hintergrund]] an. Für [[Kongress]]e und Tagungen zu ganz [[weltlich]]en [[Thema|Themen]] ist das Seminarhaus Shanti eine [[interessant]]e Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seminarhaus wird von Menschen geleitet und betreut, die Mitglied in der spirituellen [[Lebensgemeinschaft]] von Yoga Vidya sind. Dort gibt es [[Regeln]], die als [[unterstützen|unterstützend]] und [[bereichern|bereichernd]] für die eigene  [[Persönlichkeitsentwicklung]] und [[Transformation]] [[alte]]r [[Muster]] [[erfahren]] wurden. Diese Regeln werden auch im Seminarhaus Shanti gelebt. Dazu gehört das [[biologisch]]&lt;br /&gt;
[[vegetarisch]]/[[vegane]] [[Essen]], kein [[Alkohol]] und keine [[Zigaretten]], sowie eine [[angemessen]]e Nachtruhe und [[Schweigen|Schweigezonen]]. Den [[Teilnehmer]]n steht neben ihrem Tagungsprogramm das [[vielfältig]]e und [[bereichernd]]e Angebot des gesamten Campus zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yoga]]-Stunden, [[Meditation]]en, [[Ayurveda]]–[[Anwendung]]en, Yoga-[[Therapie]]-Sitzungen, die Nutzung des Schwimmbads, der Sauna und des Fitnessstudios und vieles mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Seminarhaus Shanti ein Non-Profit-Unternehmen ist, also nicht auf die Erwirtschaftung von Gewinnen [[ausrichten|ausgerichtet]] ist, können wir unsere Angebote zu besonders günstigen Konditionen [[anbieten]]. Neben den [[freundlich]]en und neuen Zimmern, Seminarräumen und [[Aufenthalt]]sbereichen bieten wir 100% Bioverpflegung in unserer vegetarischen/veganen [[Vollwertküche]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Eröffnung des Seminarhauses im Jahr 2010 waren bereits viele Gruppen zu [[Gast]]. Unterschiedliche [[Disziplin]]en, [[Religion]]sgemeinschaften und Veranstaltungsarten finden hier einen [[offen]]en und [[multikulturell]]en Platz. So veranstaltete die Bahá&#039;í-Gemeinde Deutschland Ende 2010 einen fünftägigen Winterferienkurs und sie haben sich auch für die [[Zukunft]] wieder als Gäste angekündigt. Ihren Aufenthalt im Dezember 2010 beschreibt&lt;br /&gt;
die Gemeinde selbst so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Yoga Vidya Seminarzentrum in Horn-Bad Meinberg ist eine Wohlfühl-Oase im besten Sinne. Davon konnte sich in der letzten Dezemberwoche 2010 die Deutsche Bahá&#039;í-Gemeinde [[überzeugen]], die mit gut 260 Gästen ein Seminar mit 7 [[parallel]] laufenden Kursen im Haus &#039;Shanti&#039; veranstaltete. Die Seminar-und Aufenthaltsräume dort sind [[liebevoll]] und [[harmonisch]]&lt;br /&gt;
[[gestalten|gestaltet]], die Schlafräume [[großzügig]], die Küche in der [[Chakra]]-Pyramide [[hervorragend]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[loben]]d zu [[erwähnen]] sind aber die vielen &amp;quot;dienstbaren Geister&amp;quot;, d.h. die vielen Mitarbeiter des Yoga-Zentrums, allen voran die Teams der Gästebetreuung und der Rezeption. Jeder&lt;br /&gt;
ist stets [[hilfsbereit]] und [[freundlich]] bemüht, die [[Wunsch|Wünsche]] der Gäste zu [[erfüllen]]. Ob sie sich um die [[Sauberkeit]] im und um das Haus herum kümmern, [[unermüdlich]] für volle Teebehälter oder den Nachschub am Buffet sorgen, alles wird in [[Ruhe]] und [[Einklang]]&lt;br /&gt;
mit sich und der Welt erledigt. Hierher kommt man gerne zurück!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Monat war [[Meister]] Sirous mit einem seiner regelmäßig stattfindenden [[Darshan]]s im Seminarhaus Shanti zu Gast. Auch diese Gruppe hat für die [[Zukunft]] wieder einige Termine&lt;br /&gt;
fest eingeplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2011 war das Haus für acht Tage Treffpunkt für [[Lach]] Yoga-Praktizierende. Dr. Madan Kataria besuchte das Seminarhaus Shanti mit einer Gruppe für ein fünftägiges Lach Yoga-Training. Das dort neu Gelernte konnte auf dem anschließenden Lach Yoga-Kongress 2011 direkt mit Gleichgesinnten [[vertiefen|vertieft]] und [[diskutieren|diskutiert]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausbildungen unterschiedlichster Disziplinen werden im Seminarhaus Shanti regelmäßig angeboten. Im Oktober 2011 fand die [[Achtsamkeit]]s Yogalehrer [[Ausbildung]] mit Adriaan van Wagensfeld statt. Ebenfalls zu Gast sind die Auszubildenden der Academy of Inner [[Science]], Anna Trökes und Transformationswochenenden von Walter Hommelsheim nach Robert T. Betz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Veranstaltungsangebot des Seminarhauses Shanti ist bunt und vielfältig. Wir dürfen [[gespannt]] sein, welche Gastgruppen zukünftig das Haus [[besuchen]] und ihm neue [[Impuls]]e geben. Wenn du [[Lust]] bekommen hast, das Haus Shanti zu besuchen, entweder als Seminarteilnehmer oder selbst als Veranstalter, [[freuen]] wir uns auf deinen Anruf oder deine Mail. Alle derzeit geplanten Gastgruppentermine findest du auf der Webseite [[www.seminarhaus-shanti.de.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Michaela Hensgen====&lt;br /&gt;
- M.A. Soziologie/Pädagogik, Dipl. Sozialpädagogin,&lt;br /&gt;
Yoga-Lehrerin. Seit vielen Jahren in Firmen im Bereich&lt;br /&gt;
Schulung sowie als freiberufliche Autorin tätig. Liebt das&lt;br /&gt;
Mantra-Singen, egal ob alleine oder in der Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Alle Informationen unter: &#039;&#039;&#039;https://www.yoga-vidya.de/seminarhaus-shanti/&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/seminarhaus-shanti/seminarhaus/ Seminarhaus Shanti]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gauri</name></author>
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