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	<title>Yogawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-10T09:08:55Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Angst&amp;diff=722022</id>
		<title>Angst</title>
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		<updated>2018-02-07T11:06:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eddy: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Angst&#039;&#039;&#039; ist eine der [[Gefühl|Grundemotionen]] des [[Mensch]]en. [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] warnt den Menschen vor Gefahren. Angst aktiviert, Angst verleiht Flügel. Angst kann aber auch lähmen. Zu wenig Angst führt zu [[Leichtsinn]]. Zu viel [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst-ueberwinden/ Angst] lähmt und kann zu diversen psychischen Störungen führen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Mädchen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst ist das, was einem das [[Herz]] eng macht. Angst ist der Zustand der [[Furcht]] vor etwas. Angst ist ein beklemmendes [[Gefühl]] des Bedrohtseins, der Furcht. Angst in eine Grundkondition des Menschseins: Menschliches [[Leben]] ist unsicher, immer bedroht. Nichts was existiert dauert ewig. Wer sich dessen bewusst ist, der erlebt Angst. Wer aber erkennt, dass hinter allem auch das Wirken einer höheren [[Kraft]], das Wirken [[Gott]]es, steckt, der hat wiederum Gottvertrauen und [[Mut]]. Und wer weiß, dass er in [[Wahrheit]] weder der vergängliche [[Körper]] noch die sich ständig sorgende Psyche ist, der kann über alle Angst hinauswachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens: das Wort Angst kommt von dem alt-deutschen Wort Enge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Angst==&lt;br /&gt;
Auszüge aus dem Buch &amp;quot;Samadhi Yoga&amp;quot; von Swami Sivananda [http://www.sivanandaonline.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst ist eine negative [[Vritti]], ein negativer Geisteszustand. Sie gründet in [[Unwissenheit]]. Angst ist eine [[Illusion]], sie ist nicht echt. Sie besitzt kein [[Leben]]. [[Mut]] ist positiv und wahrhaftig. Er kann nicht sterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unwissenheit erzeugt Angst. Angst saugt dir deine [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie] aus und erzeugt [[Verwirrung]], [[Hass]] und [[Sorge]]n. Wenn du etwas unter dem Einfluss von Angst tust, tust du das auf verwirrte Art und Weise. Wo Angst ist, ist Verhaftetsein. Angst ist ein Erzfeind des [[Frieden]]s. Töte die Angst schonungslos durch die Erkenntnis deines [[Selbst]]. Die Angst wird ihre Beine in die Hand nehmen. Denke an Mut. Die Angst kann dem nicht standhalten. Das Positive siegt immer über das Negative. Mögest du [[furcht]]los werden. Mögest du den furchtlosen [[Brahman]] erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn [[Deha Adhyasa]] ([[Identifikation]] mit dem [[Körper]]) durch [[Selbsterkenntnis]] vergeht, kann man furchtlos werden. [[Abhayam]] (Furchtlosigkeit) ist die größte [[Frucht]] der [[Selbsterkenntnis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Furchtlosigkeit kann nur durch [[Wissen]] um das [[Selbst]] zustande kommen. Unwissenheit erzeugt Angst. In der Dualität gibt es Angst. Die Dualität ist Unwissenheit. Wie kann der Weise, der sein eigenes Selbst kennt, der überall Einssein erfährt, Angst haben?&lt;br /&gt;
Brahman kennt keinen [[Tod]], keine [[Geburt]], er ist feinstofflich, existiert durch sich selbst, strahlt aus sich selbst, ist unteilbar, Alles durchdringend, absolutes Sein, vollendete [[Wonne]]. Wenn Du im Wissen um diesen Brahman aufgehst, der dein eigenes Selbst ist, wirst Du absolut frei von Furcht sein. Angst rührt von Unwissenheit her, oder vom Verhaftetsein im Körper. Wenn Du erkannt hast, dass Du nicht der Körper bist, dass es nichts außer dem Selbst gibt, wie kannst Du dann noch irgendetwas in dieser [[Welt]] fürchten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Arten der Angst. Einer mag vielleicht keine Angst davor haben, auf dem Schlachtfeld von Kanonen aus seinem [[Leben]] gerissen zu werden. Ein anderer hat vielleicht keine Angst, bei der Tigerjagd im [[Wald]] umzukommen, während ein Dritter wiederum keine Angst vor dem Skalpell eines Arztes hat - und mutig ohne Betäubungsmittel in eine Operation geht. Doch alle Drei haben möglicherweise schreckliche Angst vor der Meinung der [[Gesellschaft]], oder vor öffentlicher Kritik. Erhebe dich über die Meinung der Leute und sei frei von Angst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab keine Furcht vor irgendwelchen [[Dämon]]en. Die Angst selbst ist der größte Teufel. Töte zuerst diesen Teufel. Und alle anderen Dämonen werden Fersengeld geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Sorgen sind nur Einbildung. Angst kommt aus der Unwissenheit. Angst ist, wo [[Dualität]] regiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasst meine Kritiker sicher sein, dass ich keinen Menschen fürchte, weil ich in meinem [[Satchitananda]] [[Svarupa]] verankert bin. Angst ist eine [[Eigenschaft]], die einem scheuen Menschen gehört. Angst ist Geisteszustand, der voller [[Leidenschaft]] und [[Verhaftung|Verhaftetsein]] ist. Ich stehe über Körper und [[Geist]]. Wenn jemand an seinem Körper, an seiner Frau, seinem Sohn oder seinem [[Besitz]] hängt, hat er Angst. Ich habe weder einen Körper noch Besitz. Nichts gehört mir. Wo soll dann noch Angst sein für mich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Copyright [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aggressivität als Ausrduck von Angst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Vortrag von Sukadev Bretz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal scheinen Menschen ziemlich aggressiv. Manchmal überspielt diese Aggressivität eine tieferliegende Angst. Wenn Menschen zu Dir sehr aggressiv sind, dann überlege, ob  sie vielleicht Angst haben? Anstatt ihnen noch mehr Angst einzujagen, um sie zu verschüchtern, dass sie aufhören so aggressiv zu sein, könntest Du überlegen, wovor hat der andere Angst? Genauso auch, wenn Du Dich selbst erlebst, dass Du aggressiv reagierst, dass Du auf eine kleine [[Kritik]] sehr vehement schimpfst, dass Du die Verfassung verlierst, nur weil jemand Dir etwas kleines gesagt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt zu überlegen, wie kann ich meine Aggressivität überwinden, kannst Du noch besser überlegen, wie kann ich mehr Vertrauen gewinnen? Wie kann ich mehr Mut haben? Eventuell könntest Du überlegen, wovor habe ich Angst, dass ich in einer solchen Situation so reagiere? Also ein kurzer Vorschlag, wenn Du in Dir selbst Aggressivität entdeckst, überlege, könnte dort Angst sein? Vor was habe ich Angst? Wie könnte ich die Angst überwinden? Wie finde ich zu Vertrauen und Mut?&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HZhZtEXS0h0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angst als Hindernis auf dem spirituellen Pfad==&lt;br /&gt;
[[Swami]] [[Sivananda]] schreibt über das Thema Angst und ihre Überwindung in verschiedenen seiner Bücher. Hier ein paar Auszüge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angst ist ein  [[Hindernis]] auf dem Pfad zur&lt;br /&gt;
[[Gott]]-Erfahrung. Ein ängstlicher Schüler hat es auch schwer auf&lt;br /&gt;
dem geistigen Pfad und kann Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
auch nicht so zügig erwarten. Denn er müßte&lt;br /&gt;
das Leben wagen, um Unsterblichkeit zu gewinnen. Geistiger&lt;br /&gt;
[[Reichtum]] kann nicht ohne Selbstopfer, Selbstverleugnung&lt;br /&gt;
oder Selbstverneinung erlangt werden. Ein furchtlos&lt;br /&gt;
Verwegener, Unerschrockener dagegen, der sich mit seinem&lt;br /&gt;
Körper nicht identifiziert ([[Deha Adhyasa]]) , ist zur [[Selbstverwirklichung]]&lt;br /&gt;
fähig. [[Furcht]] ist eine eingebildete [[Identifikation]],&lt;br /&gt;
die feste Formen annimmt und den Schüler auf verschiedenste&lt;br /&gt;
Weise beunruhigt. Lernt er die Furcht zu besiegen, ist er&lt;br /&gt;
fast am Ziel. Das ist ein großer Vorteil der geistigen Schulung&lt;br /&gt;
durch [[Tantra]]-[[Yoga]], die den Schüler unerschrocken macht und seinen Mut&lt;br /&gt;
268 Prüfungen unterwirft. Hierzu gehört zum Beispiel der Aufenthalt&lt;br /&gt;
zu Mitternacht auf einem Friedhof. Die&lt;br /&gt;
Furcht kann vielerlei [[Form]]en annehmen: Furcht vor dem [[Tod]], vor&lt;br /&gt;
[[Krankheit]], vor Schlangen, vor [[Einsamkeit]], vor [[Mensch]]en, &lt;br /&gt;
Angst, jemand zu verlieren oder kritisiert zu werden,&lt;br /&gt;
Angst vor dem [[Urteil]] der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst hindert den [[Schüler]] auf seinem geistigen [[Weg]]. Er&lt;br /&gt;
muß seinen eigenen Grundsätzen und Überzeugungen treu&lt;br /&gt;
bleiben, auch wenn er verfolgt wird, auch wenn er vor dem&lt;br /&gt;
Lauf eines Maschinengewehrs steht. Nur dann wird er wachsen&lt;br /&gt;
und sich verwirklichen. Angst ist eine traurige [[Krankheit]],&lt;br /&gt;
an der fast jeder leidet, der den Weg der [[Vollendung]]&lt;br /&gt;
geht. Sie muß völlig entwurzelt werden, unter welcher Form&lt;br /&gt;
sie auch auftritt, durch Gedanken an das Absolute ([[Atmachintana]]),&lt;br /&gt;
durch [[Unterscheidung]] ([[Viveka]]), durch [[Hingabe]]&lt;br /&gt;
und dadurch, daß man die entgegengesetzte Eigenschaft, den&lt;br /&gt;
Mut, entwickelt. Immer wird Positives das Negative, wird&lt;br /&gt;
der [[Mut]] Angst und Furcht besiegen.&lt;br /&gt;
Ich habe viele Jahre gebraucht, um das geheime Wirken des&lt;br /&gt;
Bewusstseins zu verstehen, das durch die Macht der Einbildung&lt;br /&gt;
oft wahrhafte Verheerungen erleidet. Eingebildete&lt;br /&gt;
Angst verschiedenster Art, [[Übertreibung]]en, Grübeln, Luftschlösser,&lt;br /&gt;
dies alles entspringt der Einbildung. Selbst der&lt;br /&gt;
ganz Gesunde leidet bisweilen an eingebildeten Krankheiten.&lt;br /&gt;
Viel Energie wird durch unbegründete Angst vergeudet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Copyright [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hatha Yoga bei Angst==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel aus dem Yoga Vidya Journal Nr. 28, Frühling 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst zu haben strengt an, weswegen bei starken Ängsten die Kraft für fordernde Yogastunden fehlt. Angst ist purer [[Stress]], im Körper reichern sich dabei Adrenalin und weitere Stresshormone an, die durch körperliche [[Anstrengung]] abgebaut werden. Es gut ist, sich auch bei [[Auswirkungen von Yoga bei Erschöpfung: eine Metaanalyse|Erschöpfung]] ein wenig zu fordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst entsteht im [[Kopf]]; die Ahnung, dass etwas Furchtbares geschehen könnte lässt alle [[Aufmerksamkeit]] nach außen gehen, wir nehmen uns selbst kaum noch wahr, während der Körper ganz automatisch reagiert und sich auf Flucht oder Kampf einstellt: Er spannt an, der [[Atem]] wird flach, der [[Herz]]schlag schneller, der Blutdruck steigt... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Reaktionen und die Ängste aufzulösen ist es wichtig die Aufmerksamkeit in die [[Gegenwart]] zu bekommen, sich selbst und den eigenen Körper wahrzunehmen, den Körper zu entspannen und zu lockern, den Atem zu spüren, zu vertiefen und auch bewusst auszuatmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaffe dir für die Yogapraxis einen Ort, an dem du dich möglichst wohl fühlst. Vielleicht hilft dir [[Mantra]]- oder [[Entspannung]]smusik, angenehme Wärme, ein bestimmter Duft, eine Kerze oder ein schönes Bild, das du anschauen kannst? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du im Yoga geübt bist, kannst du auch die Yoga-Vidya-Grundreihe praktizieren, achte dabei vor allem auf Erdung (Konzentration [[Muladhara Chakra|Muladhara-Chakra]], [[Held]]-Variationen im [[Sonnengruß]] oder Mondgruß), tiefen Atem und ausreichende Entspannung. Wenn dir eine Anfangsentspannung gut tut, dann ist sie wertvoll, ansonsten lasse sie weg und beginne mit lockernden Körperübungen. Wenn es dir möglich ist, schließe auch immer mal wieder die [[Auge]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angst überwinden==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Sukadev Bretz aus dem &amp;quot;Yoga Vidya Journal Nr. 28&amp;quot;; Frühling 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga fördert Gelassenheit]]&lt;br /&gt;
Viele Menschen leiden unter andauernden oder sehr intensiven Ängsten. Der ganzheitliche Yoga nach Swami Sivananda kann helfen, mit Ängsten zurecht zukommen und sie auch positiv als Kraft zu nutzen. Das Gefühl der Angst allgemein kann ja durchaus berechtigt sein und uns in einer gefährlichen Situation warnen. Dann ist Angst eine sinnvolle [[Kraft]]. Oftmals aber behindert und lähmt uns Furcht. Dagegen kann man viel tun.&lt;br /&gt;
Sukadev gibt wertvolle Tipps, wie man seine Ängste überwinden kann. Er sagt in einem Podcast zum Thema &amp;quot;Umgang mit Angst&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipp 1:===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stelle dir jemanden vor, der mutig ist.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;quot;[…] Jeder Mensch hat auch Ängste, jeder Mensch hat [[Mut]]. Jetzt überlege, gibt es Menschen, die für dich im besonderen Maße für Mut stehen? Vielleicht ein [[Familie]]nmitglied, ein Geschwisterteil, ein Onkel, Tante, [[Vater]], [[Mutter]], vielleicht Großmutter, Großeltern, vielleicht niemand aus der Familie. Vielleicht ein [[Freund]] oder auch ein Mensch, eine öffentliche Figur. […] Und tatsächlich - sich beschäftigen mit Menschen, die mutig sind, ruft in dir diesen Mut hervor. Und manchmal, wenn du in einer schwierigen Situation bist, wo dir das [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herz] in die Hose rutscht, kannst du überlegen: &amp;quot;Angenommen, ich wäre [[Mahatma Gandhi]], angenommen, ich wäre Harry Potter, angenommen, ich wäre mein mutiger Nachbar, wie würde ich jetzt [[handeln]]? Wie würde ich es machen? Wie würde ich mich fühlen? Was würde ich dort tun?&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So überlege, wie Menschen, die mutig sind, das angehen würden. Das heißt nicht, dass du es dann machen musst. Du musst dich nicht unter Druck setzen. Du stellst dir das einfach vor, wie es der andere machen würde. Und danach überlege, was fühlt sich für dich stimmig an. Indem du dir jemanden vorstellst, der mutig ist, und überlegst, wie würde er es angehen, kommst du erst mal aus deiner Angsttrance heraus. Du denkst nicht mehr nur aus Angst. Du kannst sehen, es gibt andere Möglichkeiten, die Sache anzugehen. Vielleicht kannst du dir sogar zwei oder drei Menschen vorstellen, die mutig sind. Vielleicht würden die es sogar unterschiedlich machen. Vielleicht würde Hermine aus Harry Potter es anders angehen als Harry Potter selbst. Vielleicht würde – wenn du mit der indischen [[Mythologie]] vertraut bist – [[Hanuman]] es anders angehen als [[Durga]] und vielleicht [[Rama]] auch noch mal anders. Also, indem du dir verschiedene Menschen vorstellst, weitet sich dein Horizont. Indem du dir vorstellst, wie würde die mutige Person und jene mutige Person es angehen, bekommst du unterschiedliche Gefühle und unterschiedliche Möglichkeiten. Das hilft dir, dass du selbst dann spüren kannst, was für dich das Richtige ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipp 2:===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Male dir aus, wie du Situationen mutig angehst.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[…] Es kann helfen, Dinge [[geist]]ig durchzuspielen, denn für das [[Gehirn]] ist letztlich unerheblich, ob du tatsächlich äußerlich etwas tust oder nur geistig etwas tust. Und indem du Dinge geistig durchspielst, entwickelst du die [[Fähigkeit]], diese künftig auch so anzugehen. Vieles im menschlichen Geist ist einfach nur [[Gewohnheit]]. Indem du etwas ständig denkst, wird es zur Gewohnheit. Indem du etwas vielleicht von [[Kindheit]] an gemacht hast, wird es zur [[Gewohnheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal sind es [[trauma]]tische [[Erfahrung]]en, die dich in eine Gewohnheit hineinbringen, manchmal sind es dauerhafte Aussagen von Eltern, von Freunden, Schulkameraden, [[Lehrer]]n usw. Manchmal hat sich irgendeine Art, auf Dinge zu reagieren, verselbständigt und du machst sie weiter. Du kannst das ändern, indem du es zunächst mal geistig ausmalst. Dir es mal in ein paar Situationen vorstellst. Du kannst jetzt sagen: &amp;quot;Die und die Situation werde ich mutig angehen.&amp;quot; Stelle dir eine Situation vor – das kannst du vielleicht sogar während due es liest machen – überlege dir eine typische Situation und stelle dir vor, du bist jetzt Regisseur, Schauspieler und Erzähler. Also, stelle dir vor: Da ist jetzt die Situation, da bist du, da sind die anderen. Und dann sage dir: &amp;quot;So werde ich mich in der und der Situation verhalten. So und so werde ich sitzen. So und so werde ich stehen. So und so werde ich sprechen. So und so wird meine Mimik und Gestik sein. So und so werde ich handeln. Das und das werde ich bewirken.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Male dir eine oder mehrere Situationen aus, die du mutig angehen wirst.&#039;&#039;&#039; Mache es am besten jetzt gleich und dann übe es regelmäßig, wieder und wieder. Indem du das wieder und wieder so machst, wird es dir möglich sein, mutig zu reagieren, mutig zu gestalten. Ich wünsche dir Mut, Kraft und [[Engagement]]!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Tipps von Sukadev für den Umgang mit Angst:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# [[Atem|Atme]] ein paar Mal tief in den Bauch, schon das hilft.&lt;br /&gt;
# Übe dich in [[Gelassenheit]]. &lt;br /&gt;
# Sage dir selber immer wieder Sätze ([[Affirmation]]en), die dich aufbauen und dir Mut machen. Zum Beispiel: &amp;quot;Ich bin stark und voller [[Selbstvertrauen]]!&amp;quot; oder &amp;quot;Ich habe viel Mut in mir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
# Nimm immer wieder [[Asana]]s wie den [[Krieger]] ein, die dich ganzheitlich stärken.&lt;br /&gt;
# Fortgeschrittenere Yogis können auch die Schnellatmung [[Kapalabhati]] oder die [[Ujjayi]]-[[Atmung]] nutzen, um gegen das Gefühl der Angst anzugehen.&lt;br /&gt;
# Öffne dich für eine höhere [[Wirklichkeit]], rezitiere [[Mantra]]s, z.B. das [[Om Tryambakam|OM Tryambakam]].&lt;br /&gt;
# Suche in der Meditation den Schutz höherer Mächte, etwa von [[Engel]]n. Dehne dich im Geiste immer weiter aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedankenchaos und Angst ==&lt;br /&gt;
Ein Eintrag im Yoga Vidya Lexikon der Tugenden ein Eintrag im Yoga Lexikon der Persönlichkeit und im Umgang mit Angst Podcast von www.yoga-vidya.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankenchaos, was hat Gedankenchaos und Angst miteinander zu tun? Es gibt verschiedene Formen von Angst und es gibt verschiedene Formen von Gedankenchaos. Grundsätzlich, Gedanken-chaos muss ja auch nichts schlechtes sein. Es ist durchaus gut, sich mal im Gedankenchaos zu befinden. Es ist gut, mal in der Unruhe zu sein, es ist gut, mal verschiedene Dinge durcheinander zu bringen. Manchmal kann es sein, dass irgendwas schief gegangen ist, manchmal kann es sein, das du 26 neue Möglichkeiten findest. Und es ist gut eine Weile das Gedankenchaos zuzulassen. Gedankenchaos kann etwas für Kreativität sein. Gedankenchaos kann dir helfen neue Orientierung zu finden. Es ist dann sogar hilfreich aufzuschreiben. Du schreibst einfach auf, was dir alles durch den Kopf geht. In dein Handy oder du kannst es diktieren oder dein Handy kann transkribieren, was du so hinein sprichst. Du kannst dein Gedankenchaos überwinden, indem du es erst ausdrücken lässt und du es als Chance begreifst und indem du es niederschreibst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankenchaos kann aber auch eine Manifestation oder eine der Stufen einer Vatastörung sein. Es gibt im Ayurveda System, dem indischen Medizinsystem, die drei Grundtemperamente, Vatta, Pitta und Kapha. Und dann gibt es noch weitere Zwischentemperamente Vatta-Pitta, Vatta-Kapha, Pitta-Kapha, Pitta-Vatta, Kapha-Vatta, Kapha-Pitta also noch viele Unterabteilungen und es gibt Menschen die in der einen Situation mehr Vatta und in der anderen mehr Pitta sind. Angenommen du hast jetzt mit Ayurveda nichts zu tun, dann bist du spätestens jetzt verwirrt. Macht aber nichts, ich möchte nur kurz sagen, es gibt das Kaphatemperament, welches ehr gemütlich ist. Es gibt das Pittatemperament, welches feurig, enthusiastisch, temperamentvoll, leistungs- und zielorientiert  und es gibt das Vattatemperament, welches vielseitig Interesse hat, kreativ ist,  tausend Ideen hat und das Vattatemperatment hat eine gewisse Neigung zur Freude, Enthusiasmus und Kreativität aber auch eine Neigung zum Gedankenchaos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein inneres oder äußeres Chaos zu lange andauert hat das einen Einfluß auf das Energiesystem und das hat einen negativen Einfluss auf Körper, Energie und Geist. Aus der Unausgeglichenheit kann dann das Gefühl von Angst entstehen. Das ist so eine Schrittfolge, die in Verbindung ist mit einer Störung des Vataelementes. Zuerst Freude und voller Enthusiasmus, viele Ideen und Lebendigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Schritt wäre dann, dass aus Angst dann Panik entsteht. Das Vata-Element ist dann extrem gestört. Wie kannst du Vatta reduzieren? Dazu findest du auf unseren Internetseiten viele Tipps. Geregelte Malzeiten, Meditation, Tiefenentspannung, Yogapraxis, Massagen, das sind ein paar Aspekte dazu. Ich würde dir einfach raten, beobachte. Gehörst du zu den Vata-Typen, bei denen die Schritte sind: Gedankenchaos, Unausgeglichenheit, Angststörung, Panik – dann erkenne rechtzeitig, wenn Vatta erhöht ist und lerne Methoden Vatta zu reduzieren. Alle Tipps zu Vattaelement und was Vatta mit Angst zu tun hat und wie du Vatta zügig reduzieren kannst, findest du auf unseren ([http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/stimmungsschwankungen-eine-vata-stoerung/ Vata-Störung])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HRx6tYUBFAg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kleshas und Angst===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-LeknE7-wnc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien_Meditation#Depression_und_Angst Wissenschaftliche Studien: Angst und Meditation]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien_Pranayama_%28yogische_Atem%C3%BCbungen%29#Stress.2C_Burnout.2C_Angst Wissenschaftliche Studien: Angst und Pranayama]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Allgemein Wissenschaftliche Studien: Angst und Yoga]&lt;br /&gt;
* [[Nirbhaya]]&lt;br /&gt;
* [[Prajnaparamita]]&lt;br /&gt;
* [[Abhinivesha]]&lt;br /&gt;
* [[Furcht]]&lt;br /&gt;
* [[Reizbarkeit und Angst]]&lt;br /&gt;
* [[Mut]]&lt;br /&gt;
* [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
* [[Selbstvertrauen]]&lt;br /&gt;
* [[Phobie]]&lt;br /&gt;
* [[Angststörung]]&lt;br /&gt;
* [[Panikstörung]]&lt;br /&gt;
* [[Panikattacke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p1140_Der-Koenigsweg-zur-Gelassenheit/ Der Königsweg zur Gelassenheit von Sukadev Volker Bretz]&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/Die-Stimme-Herzens-Geheimnisse-Taschenb%C3%BCcher/dp/3404701534 Die Stimme des Herzens von Safi Nidiaye] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-wiki-ueber-meditation-und-angst/ Artikel über Angst und Meditation im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Yoga bei Angst] - auf dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/ Yoga Vidya Psychologie-Portal]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/angst/ Yoga Übungen bei Angst] auf dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/ Yoga Vidya Psychologie-Portal]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/ressourcen-staerken/vertrauen/ Vertrauen stärken] auf dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/ Yoga Vidya Psychologie-Portal]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga/kundalini-erweckung/mut-und-vertrauen/ Mut und Vertrauen entwickeln] auf dem [https://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga/ Yoga Vidya Kundalini Portal]&lt;br /&gt;
*[http://angst.podspot.de/rss+all Podcast Beiträge zum Thema Angst]&lt;br /&gt;
*[http://www.kleine-spirituelle-seite.de/tl_files/template/pdf/buddha-furcht-schrecken-und-angst.pdf Wie Buddha der Angst begegnet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst/ Angst überwinden]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/ Raja Yoga, positives Denken, Gedankenkraft]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Vidya Journal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eddy</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Angst&amp;diff=722021</id>
		<title>Angst</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Angst&amp;diff=722021"/>
		<updated>2018-02-07T11:03:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eddy: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Angst&#039;&#039;&#039; ist eine der [[Gefühl|Grundemotionen]] des [[Mensch]]en. [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] warnt den Menschen vor Gefahren. Angst aktiviert, Angst verleiht Flügel. Angst kann aber auch lähmen. Zu wenig Angst führt zu [[Leichtsinn]]. Zu viel [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst-ueberwinden/ Angst] lähmt und kann zu diversen psychischen Störungen führen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Mädchen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst ist das, was einem das [[Herz]] eng macht. Angst ist der Zustand der [[Furcht]] vor etwas. Angst ist ein beklemmendes [[Gefühl]] des Bedrohtseins, der Furcht. Angst in eine Grundkondition des Menschseins: Menschliches [[Leben]] ist unsicher, immer bedroht. Nichts was existiert dauert ewig. Wer sich dessen bewusst ist, der erlebt Angst. Wer aber erkennt, dass hinter allem auch das Wirken einer höheren [[Kraft]], das Wirken [[Gott]]es, steckt, der hat wiederum Gottvertrauen und [[Mut]]. Und wer weiß, dass er in [[Wahrheit]] weder der vergängliche [[Körper]] noch die sich ständig sorgende Psyche ist, der kann über alle Angst hinauswachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens: das Wort Angst kommt von dem alt-deutschen Wort Enge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Angst==&lt;br /&gt;
Auszüge aus dem Buch &amp;quot;Samadhi Yoga&amp;quot; von Swami Sivananda [http://www.sivanandaonline.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst ist eine negative [[Vritti]], ein negativer Geisteszustand. Sie gründet in [[Unwissenheit]]. Angst ist eine [[Illusion]], sie ist nicht echt. Sie besitzt kein [[Leben]]. [[Mut]] ist positiv und wahrhaftig. Er kann nicht sterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unwissenheit erzeugt Angst. Angst saugt dir deine [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie] aus und erzeugt [[Verwirrung]], [[Hass]] und [[Sorge]]n. Wenn du etwas unter dem Einfluss von Angst tust, tust du das auf verwirrte Art und Weise. Wo Angst ist, ist Verhaftetsein. Angst ist ein Erzfeind des [[Frieden]]s. Töte die Angst schonungslos durch die Erkenntnis deines [[Selbst]]. Die Angst wird ihre Beine in die Hand nehmen. Denke an Mut. Die Angst kann dem nicht standhalten. Das Positive siegt immer über das Negative. Mögest du [[furcht]]los werden. Mögest du den furchtlosen [[Brahman]] erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn [[Deha Adhyasa]] ([[Identifikation]] mit dem [[Körper]]) durch [[Selbsterkenntnis]] vergeht, kann man furchtlos werden. [[Abhayam]] (Furchtlosigkeit) ist die größte [[Frucht]] der [[Selbsterkenntnis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Furchtlosigkeit kann nur durch [[Wissen]] um das [[Selbst]] zustande kommen. Unwissenheit erzeugt Angst. In der Dualität gibt es Angst. Die Dualität ist Unwissenheit. Wie kann der Weise, der sein eigenes Selbst kennt, der überall Einssein erfährt, Angst haben?&lt;br /&gt;
Brahman kennt keinen [[Tod]], keine [[Geburt]], er ist feinstofflich, existiert durch sich selbst, strahlt aus sich selbst, ist unteilbar, Alles durchdringend, absolutes Sein, vollendete [[Wonne]]. Wenn Du im Wissen um diesen Brahman aufgehst, der dein eigenes Selbst ist, wirst Du absolut frei von Furcht sein. Angst rührt von Unwissenheit her, oder vom Verhaftetsein im Körper. Wenn Du erkannt hast, dass Du nicht der Körper bist, dass es nichts außer dem Selbst gibt, wie kannst Du dann noch irgendetwas in dieser [[Welt]] fürchten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Arten der Angst. Einer mag vielleicht keine Angst davor haben, auf dem Schlachtfeld von Kanonen aus seinem [[Leben]] gerissen zu werden. Ein anderer hat vielleicht keine Angst, bei der Tigerjagd im [[Wald]] umzukommen, während ein Dritter wiederum keine Angst vor dem Skalpell eines Arztes hat - und mutig ohne Betäubungsmittel in eine Operation geht. Doch alle Drei haben möglicherweise schreckliche Angst vor der Meinung der [[Gesellschaft]], oder vor öffentlicher Kritik. Erhebe dich über die Meinung der Leute und sei frei von Angst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab keine Furcht vor irgendwelchen [[Dämon]]en. Die Angst selbst ist der größte Teufel. Töte zuerst diesen Teufel. Und alle anderen Dämonen werden Fersengeld geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Sorgen sind nur Einbildung. Angst kommt aus der Unwissenheit. Angst ist, wo [[Dualität]] regiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasst meine Kritiker sicher sein, dass ich keinen Menschen fürchte, weil ich in meinem [[Satchitananda]] [[Svarupa]] verankert bin. Angst ist eine [[Eigenschaft]], die einem scheuen Menschen gehört. Angst ist Geisteszustand, der voller [[Leidenschaft]] und [[Verhaftung|Verhaftetsein]] ist. Ich stehe über Körper und [[Geist]]. Wenn jemand an seinem Körper, an seiner Frau, seinem Sohn oder seinem [[Besitz]] hängt, hat er Angst. Ich habe weder einen Körper noch Besitz. Nichts gehört mir. Wo soll dann noch Angst sein für mich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Copyright [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aggressivität als Ausrduck von Angst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Vortrag von Sukadev Bretz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal scheinen Menschen ziemlich aggressiv. Manchmal überspielt diese Aggressivität eine tieferliegende Angst. Wenn Menschen zu Dir sehr aggressiv sind, dann überlege, ob  sie vielleicht Angst haben? Anstatt ihnen noch mehr Angst einzujagen, um sie zu verschüchtern, dass sie aufhören so aggressiv zu sein, könntest Du überlegen, wovor hat der andere Angst? Genauso auch, wenn Du Dich selbst erlebst, dass Du aggressiv reagierst, dass Du auf eine kleine [[Kritik]] sehr vehement schimpfst, dass Du die Verfassung verlierst, nur weil jemand Dir etwas kleines gesagt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt zu überlegen, wie kann ich meine Aggressivität überwinden, kannst Du noch besser überlegen, wie kann ich mehr Vertrauen gewinnen? Wie kann ich mehr Mut haben? Eventuell könntest Du überlegen, wovor habe ich Angst, dass ich in einer solchen Situation so reagiere? Also ein kurzer Vorschlag, wenn Du in Dir selbst Aggressivität entdeckst, überlege, könnte dort Angst sein? Vor was habe ich Angst? Wie könnte ich die Angst überwinden? Wie finde ich zu Vertrauen und Mut?&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HZhZtEXS0h0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angst als Hindernis auf dem spirituellen Pfad==&lt;br /&gt;
[[Swami]] [[Sivananda]] schreibt über das Thema Angst und ihre Überwindung in verschiedenen seiner Bücher. Hier ein paar Auszüge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angst ist ein  [[Hindernis]] auf dem Pfad zur&lt;br /&gt;
[[Gott]]-Erfahrung. Ein ängstlicher Schüler hat es auch schwer auf&lt;br /&gt;
dem geistigen Pfad und kann Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
auch nicht so zügig erwarten. Denn er müßte&lt;br /&gt;
das Leben wagen, um Unsterblichkeit zu gewinnen. Geistiger&lt;br /&gt;
[[Reichtum]] kann nicht ohne Selbstopfer, Selbstverleugnung&lt;br /&gt;
oder Selbstverneinung erlangt werden. Ein furchtlos&lt;br /&gt;
Verwegener, Unerschrockener dagegen, der sich mit seinem&lt;br /&gt;
Körper nicht identifiziert ([[Deha Adhyasa]]) , ist zur [[Selbstverwirklichung]]&lt;br /&gt;
fähig. [[Furcht]] ist eine eingebildete [[Identifikation]],&lt;br /&gt;
die feste Formen annimmt und den Schüler auf verschiedenste&lt;br /&gt;
Weise beunruhigt. Lernt er die Furcht zu besiegen, ist er&lt;br /&gt;
fast am Ziel. Das ist ein großer Vorteil der geistigen Schulung&lt;br /&gt;
durch [[Tantra]]-[[Yoga]], die den Schüler unerschrocken macht und seinen Mut&lt;br /&gt;
268 Prüfungen unterwirft. Hierzu gehört zum Beispiel der Aufenthalt&lt;br /&gt;
zu Mitternacht auf einem Friedhof. Die&lt;br /&gt;
Furcht kann vielerlei [[Form]]en annehmen: Furcht vor dem [[Tod]], vor&lt;br /&gt;
[[Krankheit]], vor Schlangen, vor [[Einsamkeit]], vor [[Mensch]]en, &lt;br /&gt;
Angst, jemand zu verlieren oder kritisiert zu werden,&lt;br /&gt;
Angst vor dem [[Urteil]] der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst hindert den [[Schüler]] auf seinem geistigen [[Weg]]. Er&lt;br /&gt;
muß seinen eigenen Grundsätzen und Überzeugungen treu&lt;br /&gt;
bleiben, auch wenn er verfolgt wird, auch wenn er vor dem&lt;br /&gt;
Lauf eines Maschinengewehrs steht. Nur dann wird er wachsen&lt;br /&gt;
und sich verwirklichen. Angst ist eine traurige [[Krankheit]],&lt;br /&gt;
an der fast jeder leidet, der den Weg der [[Vollendung]]&lt;br /&gt;
geht. Sie muß völlig entwurzelt werden, unter welcher Form&lt;br /&gt;
sie auch auftritt, durch Gedanken an das Absolute ([[Atmachintana]]),&lt;br /&gt;
durch [[Unterscheidung]] ([[Viveka]]), durch [[Hingabe]]&lt;br /&gt;
und dadurch, daß man die entgegengesetzte Eigenschaft, den&lt;br /&gt;
Mut, entwickelt. Immer wird Positives das Negative, wird&lt;br /&gt;
der [[Mut]] Angst und Furcht besiegen.&lt;br /&gt;
Ich habe viele Jahre gebraucht, um das geheime Wirken des&lt;br /&gt;
Bewusstseins zu verstehen, das durch die Macht der Einbildung&lt;br /&gt;
oft wahrhafte Verheerungen erleidet. Eingebildete&lt;br /&gt;
Angst verschiedenster Art, [[Übertreibung]]en, Grübeln, Luftschlösser,&lt;br /&gt;
dies alles entspringt der Einbildung. Selbst der&lt;br /&gt;
ganz Gesunde leidet bisweilen an eingebildeten Krankheiten.&lt;br /&gt;
Viel Energie wird durch unbegründete Angst vergeudet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Copyright [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hatha Yoga bei Angst==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel aus dem Yoga Vidya Journal Nr. 28, Frühling 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst zu haben strengt an, weswegen bei starken Ängsten die Kraft für fordernde Yogastunden fehlt. Angst ist purer [[Stress]], im Körper reichern sich dabei Adrenalin und weitere Stresshormone an, die durch körperliche [[Anstrengung]] abgebaut werden. Es gut ist, sich auch bei [[Auswirkungen von Yoga bei Erschöpfung: eine Metaanalyse|Erschöpfung]] ein wenig zu fordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst entsteht im [[Kopf]]; die Ahnung, dass etwas Furchtbares geschehen könnte lässt alle [[Aufmerksamkeit]] nach außen gehen, wir nehmen uns selbst kaum noch wahr, während der Körper ganz automatisch reagiert und sich auf Flucht oder Kampf einstellt: Er spannt an, der [[Atem]] wird flach, der [[Herz]]schlag schneller, der Blutdruck steigt... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Reaktionen und die Ängste aufzulösen ist es wichtig die Aufmerksamkeit in die [[Gegenwart]] zu bekommen, sich selbst und den eigenen Körper wahrzunehmen, den Körper zu entspannen und zu lockern, den Atem zu spüren, zu vertiefen und auch bewusst auszuatmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaffe dir für die Yogapraxis einen Ort, an dem du dich möglichst wohl fühlst. Vielleicht hilft dir [[Mantra]]- oder [[Entspannung]]smusik, angenehme Wärme, ein bestimmter Duft, eine Kerze oder ein schönes Bild, das du anschauen kannst? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du im Yoga geübt bist, kannst du auch die Yoga-Vidya-Grundreihe praktizieren, achte dabei vor allem auf Erdung (Konzentration [[Muladhara Chakra|Muladhara-Chakra]], [[Held]]-Variationen im [[Sonnengruß]] oder Mondgruß), tiefen Atem und ausreichende Entspannung. Wenn dir eine Anfangsentspannung gut tut, dann ist sie wertvoll, ansonsten lasse sie weg und beginne mit lockernden Körperübungen. Wenn es dir möglich ist, schließe auch immer mal wieder die [[Auge]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angst überwinden==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Sukadev Bretz aus dem &amp;quot;Yoga Vidya Journal Nr. 28&amp;quot;; Frühling 2014&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga fördert Gelassenheit]]&lt;br /&gt;
Viele Menschen leiden unter andauernden oder sehr intensiven Ängsten. Der ganzheitliche Yoga nach Swami Sivananda kann helfen, mit Ängsten zurecht zukommen und sie auch positiv als Kraft zu nutzen. Das Gefühl der Angst allgemein kann ja durchaus berechtigt sein und uns in einer gefährlichen Situation warnen. Dann ist Angst eine sinnvolle [[Kraft]]. Oftmals aber behindert und lähmt uns Furcht. Dagegen kann man viel tun.&lt;br /&gt;
Sukadev gibt wertvolle Tipps, wie man seine Ängste überwinden kann. Er sagt in einem Podcast zum Thema &amp;quot;Umgang mit Angst&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipp 1:===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stelle dir jemanden vor, der mutig ist.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;quot;[…] Jeder Mensch hat auch Ängste, jeder Mensch hat [[Mut]]. Jetzt überlege, gibt es Menschen, die für dich im besonderen Maße für Mut stehen? Vielleicht ein [[Familie]]nmitglied, ein Geschwisterteil, ein Onkel, Tante, [[Vater]], [[Mutter]], vielleicht Großmutter, Großeltern, vielleicht niemand aus der Familie. Vielleicht ein [[Freund]] oder auch ein Mensch, eine öffentliche Figur. […] Und tatsächlich - sich beschäftigen mit Menschen, die mutig sind, ruft in dir diesen Mut hervor. Und manchmal, wenn du in einer schwierigen Situation bist, wo dir das [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herz] in die Hose rutscht, kannst du überlegen: &amp;quot;Angenommen, ich wäre [[Mahatma Gandhi]], angenommen, ich wäre Harry Potter, angenommen, ich wäre mein mutiger Nachbar, wie würde ich jetzt [[handeln]]? Wie würde ich es machen? Wie würde ich mich fühlen? Was würde ich dort tun?&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So überlege, wie Menschen, die mutig sind, das angehen würden. Das heißt nicht, dass du es dann machen musst. Du musst dich nicht unter Druck setzen. Du stellst dir das einfach vor, wie es der andere machen würde. Und danach überlege, was fühlt sich für dich stimmig an. Indem du dir jemanden vorstellst, der mutig ist, und überlegst, wie würde er es angehen, kommst du erst mal aus deiner Angsttrance heraus. Du denkst nicht mehr nur aus Angst. Du kannst sehen, es gibt andere Möglichkeiten, die Sache anzugehen. Vielleicht kannst du dir sogar zwei oder drei Menschen vorstellen, die mutig sind. Vielleicht würden die es sogar unterschiedlich machen. Vielleicht würde Hermine aus Harry Potter es anders angehen als Harry Potter selbst. Vielleicht würde – wenn du mit der indischen [[Mythologie]] vertraut bist – [[Hanuman]] es anders angehen als [[Durga]] und vielleicht [[Rama]] auch noch mal anders. Also, indem du dir verschiedene Menschen vorstellst, weitet sich dein Horizont. Indem du dir vorstellst, wie würde die mutige Person und jene mutige Person es angehen, bekommst du unterschiedliche Gefühle und unterschiedliche Möglichkeiten. Das hilft dir, dass du selbst dann spüren kannst, was für dich das Richtige ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipp 2:===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Male dir aus, wie du Situationen mutig angehst.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[…] Es kann helfen, Dinge [[geist]]ig durchzuspielen, denn für das [[Gehirn]] ist letztlich unerheblich, ob du tatsächlich äußerlich etwas tust oder nur geistig etwas tust. Und indem du Dinge geistig durchspielst, entwickelst du die [[Fähigkeit]], diese künftig auch so anzugehen. Vieles im menschlichen Geist ist einfach nur [[Gewohnheit]]. Indem du etwas ständig denkst, wird es zur Gewohnheit. Indem du etwas vielleicht von [[Kindheit]] an gemacht hast, wird es zur [[Gewohnheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal sind es [[trauma]]tische [[Erfahrung]]en, die dich in eine Gewohnheit hineinbringen, manchmal sind es dauerhafte Aussagen von Eltern, von Freunden, Schulkameraden, [[Lehrer]]n usw. Manchmal hat sich irgendeine Art, auf Dinge zu reagieren, verselbständigt und du machst sie weiter. Du kannst das ändern, indem du es zunächst mal geistig ausmalst. Dir es mal in ein paar Situationen vorstellst. Du kannst jetzt sagen: &amp;quot;Die und die Situation werde ich mutig angehen.&amp;quot; Stelle dir eine Situation vor – das kannst du vielleicht sogar während due es liest machen – überlege dir eine typische Situation und stelle dir vor, du bist jetzt Regisseur, Schauspieler und Erzähler. Also, stelle dir vor: Da ist jetzt die Situation, da bist du, da sind die anderen. Und dann sage dir: &amp;quot;So werde ich mich in der und der Situation verhalten. So und so werde ich sitzen. So und so werde ich stehen. So und so werde ich sprechen. So und so wird meine Mimik und Gestik sein. So und so werde ich handeln. Das und das werde ich bewirken.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Male dir eine oder mehrere Situationen aus, die du mutig angehen wirst.&#039;&#039;&#039; Mache es am besten jetzt gleich und dann übe es regelmäßig, wieder und wieder. Indem du das wieder und wieder so machst, wird es dir möglich sein, mutig zu reagieren, mutig zu gestalten. Ich wünsche dir Mut, Kraft und [[Engagement]]!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Tipps von Sukadev für den Umgang mit Angst:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# [[Atem|Atme]] ein paar Mal tief in den Bauch, schon das hilft.&lt;br /&gt;
# Übe dich in [[Gelassenheit]]. &lt;br /&gt;
# Sage dir selber immer wieder Sätze ([[Affirmation]]en), die dich aufbauen und dir Mut machen. Zum Beispiel: &amp;quot;Ich bin stark und voller [[Selbstvertrauen]]!&amp;quot; oder &amp;quot;Ich habe viel Mut in mir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
# Nimm immer wieder [[Asana]]s wie den [[Krieger]] ein, die dich ganzheitlich stärken.&lt;br /&gt;
# Fortgeschrittenere Yogis können auch die Schnellatmung [[Kapalabhati]] oder die [[Ujjayi]]-[[Atmung]] nutzen, um gegen das Gefühl der Angst anzugehen.&lt;br /&gt;
# Öffne dich für eine höhere [[Wirklichkeit]], rezitiere [[Mantra]]s, z.B. das [[Om Tryambakam|OM Tryambakam]].&lt;br /&gt;
# Suche in der Meditation den Schutz höherer Mächte, etwa von [[Engel]]n. Dehne dich im Geiste immer weiter aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedankenchaos und Angst ==&lt;br /&gt;
Ein Eintrag im Yoga Vidya Lexikon der Tugenden ein Eintrag im Yoga Lexikon der Persönlichkeit und im Umgang mit Angst Podcast von www.yoga-vidya.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankenchaos, was hat Gedankenchaos und Angst miteinander zu tun? Es gibt verschiedene Formen von Angst und es gibt verschiedene Formen von Gedankenchaos. Grundsätzlich, Gedanken-chaos muss ja auch nichts schlechtes sein. Es ist durchaus gut, sich mal im Gedankenchaos zu befinden. Es ist gut, mal in der Unruhe zu sein, es ist gut, mal verschiedene Dinge durcheinander zu bringen. Manchmal kann es sein, dass irgendwas schief gegangen ist, manchmal kann es sein, das du 26 neue Möglichkeiten findest. Und es ist gut eine Weile das Gedankenchaos zuzulassen. Gedankenchaos kann etwas für Kreativität sein. Gedankenchaos kann dir helfen neue Orientierung zu finden. Es ist dann sogar hilfreich aufzuschreiben. Du schreibst einfach auf, was dir alles durch den Kopf geht. In dein Handy oder du kannst es diktieren oder dein Handy kann transkribieren, was du so hinein sprichst. Du kannst dein Gedankenchaos überwinden, indem du es erst ausdrücken lässt und du es als Chance begreifst und indem du es niederschreibst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankenchaos kann aber auch eine Manifestation oder eine der Stufen einer Vatastörung sein. Es gibt im Ayurveda System, dem indischen Medizinsystem, die drei Grundtemperamente, Vatta, Pitta und Kapha. Und dann gibt es noch weitere Zwischentemperamente Vatta-Pitta, Vatta-Kapha, Pitta-Kapha, Pitta-Vatta, Kapha-Vatta, Kapha-Pitta also noch viele Unterabteilungen und es gibt Menschen die in der einen Situation mehr Vatta und in der anderen mehr Pitta sind. Angenommen du hast jetzt mit Ayurveda nichts zu tun, dann bist du spätestens jetzt verwirrt. Macht aber nichts, ich möchte nur kurz sagen, es gibt das Kaphatemperament, welches ehr gemütlich ist. Es gibt das Pittatemperament, welches feurig, enthusiastisch, temperamentvoll, leistungs- und zielorientiert  und es gibt das Vattatemperament, welches vielseitig Interesse hat, kreativ ist,  tausend Ideen hat und das Vattatemperatment hat eine gewisse Neigung zur Freude, Enthusiasmus und Kreativität aber auch eine Neigung zum Gedankenchaos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein inneres oder äußeres Chaos zu lange andauert hat das einen Einfluß auf das Energiesystem und das hat einen negativen Einfluss auf Körper, Energie und Geist. Aus der Unausgeglichenheit kann dann das Gefühl von Angst entstehen. Das ist so eine Schrittfolge, die in Verbindung ist mit einer Störung des Vataelementes. Zuerst Freude und voller Enthusiasmus, viele Ideen und Lebendigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Schritt wäre dann, dass aus Angst dann Panik entsteht. Das Vata-Element ist dann extrem gestört. Wie kannst du Vatta reduzieren? Dazu findest du auf unseren Internetseiten viele Tipps. Geregelte Malzeiten, Meditation, Tiefenentspannung, Yogapraxis, Massagen, das sind ein paar Aspekte dazu. Ich würde dir einfach raten, beobachte. Gehörst du zu den Vata-Typen, bei denen die Schritte sind: Gedankenchaos, Unausgeglichenheit, Angststörung, Panik – dann erkenne rechtzeitig, wenn Vatta erhöht ist und lerne Methoden Vatta zu reduzieren. Alle Tipps zu Vattaelement und was Vatta mit Angst zu tun hat und wie du Vatta zügig reduzieren kannst, findest du auf unseren ([http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/stimmungsschwankungen-eine-vata-stoerung/ Vata-Störung])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HRx6tYUBFAg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kleshas und Angst===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-LeknE7-wnc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien_Meditation#Depression_und_Angst Wissenschaftliche Studien: Angst und Meditation]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien_Pranayama_%28yogische_Atem%C3%BCbungen%29#Stress.2C_Burnout.2C_Angst Wissenschaftliche Studien: Angst und Pranayama]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Allgemein Wissenschaftliche Studien: Angst und Yoga]&lt;br /&gt;
* [[Nirbhaya]]&lt;br /&gt;
* [[Prajnaparamita]]&lt;br /&gt;
* [[Abhinivesha]]&lt;br /&gt;
* [[Furcht]]&lt;br /&gt;
* [[Reizbarkeit und Angst]]&lt;br /&gt;
* [[Mut]]&lt;br /&gt;
* [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
* [[Selbstvertrauen]]&lt;br /&gt;
* [[Phobie]]&lt;br /&gt;
* [[Angststörung]]&lt;br /&gt;
* [[Panikstörung]]&lt;br /&gt;
* [[Panikattacke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p1140_Der-Koenigsweg-zur-Gelassenheit/ Der Königsweg zur Gelassenheit von Sukadev Volker Bretz]&lt;br /&gt;
*[http://www.amazon.de/Die-Stimme-Herzens-Geheimnisse-Taschenb%C3%BCcher/dp/3404701534 Die Stimme des Herzens von Safi Nidiaye] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/yoga-wiki-ueber-meditation-und-angst/ Artikel über Angst und Meditation im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Yoga bei Angst] - auf dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/ Yoga Vidya Psychologie-Portal]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/angst/ Yoga Übungen bei Angst] auf dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/ Yoga Vidya Psychologie-Portal]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/ressourcen-staerken/vertrauen/ Vertrauen stärken] auf dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/ Yoga Vidya Psychologie-Portal]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga/kundalini-erweckung/mut-und-vertrauen/ Mut und Vertrauen entwickeln] auf dem [https://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga/ Yoga Vidya Kundalini Portal]&lt;br /&gt;
*[http://angst.podspot.de/rss+all Podcast Beiträge zum Thema Angst]&lt;br /&gt;
*[http://www.kleine-spirituelle-seite.de/tl_files/template/pdf/buddha-furcht-schrecken-und-angst.pdf/ Wie Buddha der Angst begegnet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst/ Angst überwinden]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/ Raja Yoga, positives Denken, Gedankenkraft]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Vidya Journal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eddy</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Keuschheit&amp;diff=59108</id>
		<title>Keuschheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Keuschheit&amp;diff=59108"/>
		<updated>2013-06-13T09:51:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eddy: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Keuschheit&#039;&#039;&#039; ist sexuelle [[Enthaltsamkeit]]. Keuschheit heißt, auf [[Sexualität]] zu verzichten. Manche Menschen leben keusch, weil sie keine sexuellen Wünsche haben. Andere entscheiden sich für Keuschheit vorübergehend oder dauerhaft, um spirituell zu wachsen. Manchmal muss ein Partner eine Weile in Keuschheit leben - z.B. weil der andere auf Reisen oder im Krankenhaus ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In früheren Zeiten war die [[Schülerschaft]] bei einem Lehrer ([[Guru]]) mit einem mehrjährigen [[Gelübde]] der Keuschheit ([[Brahmacharya]]) verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In früheren Zeiten galt Keuschheit vor der [[Ehe]] als Ideal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute gibt es in verschiedenen Religionen das [[Mönchstum]]: [[Mönch]]e und [[Nonne]]n verpflichten sich zu ewiger Keuschheit, in manchen Ländern des Buddhismus auch für ein vorübergehendes Leben der Keuschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Keuschheit und spirituelle Entwicklung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Sivananda [http://www.sivanandaonline.org] schreibt in einigen seiner Bücher über Keuschheit als Mittel für spirituelle Entwicklung. Hier ein paar Auszüge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Geistiger Fortschritt ist mit Keuschheit sehr gut möglich. Die sexuelle Energie ist eine dynamische Kraft, die mit Hilfe von reinen&lt;br /&gt;
[[Gedanke]]n, [[Japa]] oder [[Meditation]] in geistige Energie ([[Ojas]]) &lt;br /&gt;
verwandelt werden sollte. Wer göttliche Verwirklichung mit&lt;br /&gt;
ehrlichem Eifer erstrebt, sollte strenge Keuschheit wahren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch Menschen mit Familien/Paare können gemeinsam für eine Weile das Gelübde der Keuschheit ablegen. Ein Gelübde stellt einen&lt;br /&gt;
so heiligen Akt dar, daß es unter allen Umständen eingehalten&lt;br /&gt;
werden muß. Verletzt der Mensch die Gesetze und Regeln,&lt;br /&gt;
so ist er der allein Schuldige. Frauen fällt die Selbstbeschränkung der Keuschheit oft &lt;br /&gt;
leichter als den Männern, auch wenn die heiligen&lt;br /&gt;
Schriften behaupten, die Frau sei achtmal so leidenschaftlich&lt;br /&gt;
als der Mann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Man muß sich der Vorteile der Keuschheit und des Übels&lt;br /&gt;
bewußt bleiben, das der Verlust der sexuellen Energie bedeutet . Übermäßige Sexualität schwächt die Kraft des&lt;br /&gt;
Bewußtseins, des Körpers und der Sinne ([[Indriyas]],)schwächt [[Gedächtnis]], Verständnis und [[Intellekt]]. Der endliche&lt;br /&gt;
Körper ist für die [[Gottverwirklichung]] gedacht und&lt;br /&gt;
muß für ein hohes, geistiges Ziel verwendet werden. Es ist&lt;br /&gt;
sehr schwer, eine [[Geburt]] als [[Mensch]] zu erlangen. Man kann&lt;br /&gt;
die Größe der keuschen Heiligen ([[Brahmachari]]) erlangen,&lt;br /&gt;
die unsterblichen Ruhm und Namen gewannen, wenn man&lt;br /&gt;
diese [[Lebensenergie]] bewahrt und der [[Versenkung]] in das&lt;br /&gt;
Göttliche weiht. Dann kriecht man nicht mehr umher, sondern&lt;br /&gt;
steht aufrecht und geht wie ein Mensch. Beachte deshalb&lt;br /&gt;
mit aller Strenge das Gelübde der Keuschheit (Brahmacharya).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch dein Partner (eigene Frau/Mann) wird die Bedeutung und Herrlichkeit&lt;br /&gt;
dieser Tugend begreifen. Du kannst täglich religiöse&lt;br /&gt;
Bücher lesen, den elften Tag jeder vierzehntägigen Mondphase&lt;br /&gt;
(ekadashi) fasten und 21600 Mal am Tag das Japa eines&lt;br /&gt;
[[Mantra]]s üben. So werden alle Hindernisse beseitigt, und&lt;br /&gt;
der Schüler kann sein heiliges Gelübde halten. Paulus sagt&lt;br /&gt;
einmal, daß es gut sei, wenn der Mann sich des Weibes&lt;br /&gt;
enthalte. Buddha lehrte, daß &amp;quot;ein Weiser die Ehe vermeiden&lt;br /&gt;
sollte, als sei sie eine Grube voll feuriger Kohlen&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kleine-spirituelle-seite.de/tl_files/template/pdf/sexuelle_begierde_und_enthaltsamkeit.pdf Das Keuschheitsideal im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne]&lt;br /&gt;
* [http://www.kleine-spirituelle-seite.de/tl_files/template/pdf/buddha-betrachtung_des_koerperlichen.pdf Buddhas Betrachtung des Körperlichen (Majjhima Nikaya II.3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Ehe]]&lt;br /&gt;
* [[Partnerschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
* [[Ashramas]]&lt;br /&gt;
* [[Sexualität]]&lt;br /&gt;
* [[Treue]]&lt;br /&gt;
* [[Swami]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mönchstum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yamas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eddy</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Bergpredigt&amp;diff=58330</id>
		<title>Bergpredigt</title>
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		<updated>2013-06-05T15:13:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eddy: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Bergpredigt&#039;&#039;&#039;: Wikip. [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bergpredigt&amp;amp;stable=0&amp;amp;shownotice=1#Weiteres]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade auch [[Mahatma Gandhi]] schätzte die &#039;&#039;Berg[[predigt]]&#039;&#039; ungemein (...): wenn nur sie gälte, könnte man auch das [[Christentum]] üben &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Wenn da nur die Bergpredigt und m[[ei]]ne eigene Interpretation dazu wären, würde ich nicht zögern zu sagen: O ja, ich bin ein [[Kirche|Christ]] [...]. Leider ist aber viel, was unter dem Namen [[kirche|Christentum]] läuft, eine Negation der Bergpredigt.&amp;quot;&#039;&#039;  vgl. auch: Karl-Otto Schmidt: Die Religion der Bergpredigt: als Grundlage rechten Lebens, S. 5 ([[ungefähr]] 20 Zeilen).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swami]] [[Sivananda]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Der Verstand muß [[entscheidung|scharf sein wie ein]] Rasier[[himsa|messer]], wenn man die [[Brahma]] [[Sutra]]s richtig verstehen will. Nicht jeder ist dazu ausersehen. Auch dann ist [[Praxis|praktische]] [[Erfahrung]] wesentlich. Daher sind, für die allermeisten, das ständige Denken an den Herrn, das Spiritualisieren der Aktivitäten und das [[entwicklung|Entwickeln]] von [[Tugend]]en - [[Ahimsa]], [[Satya]], [[Brahmacharya]] - der wichtigste Teil im [[Sadhana]]. Sie bilden auch den [[gold|edlen]] achtfachen Pfad des [[Buddha]]. Sie entsprechen auch der Bergpredigt von [[Jesus]]. Sie sind das [[Eigentlich]]e in allen [[Religion]]en. Daher [[praxis|praktiziert]] sie bitte und erlangt [[Gott]]verwirklichung. [[liebe|Liebt]] alle. Seid gut, [[tat|tut]] [[Gutes]]. Möge der Herr euch alle  [[segen|segnen]].&amp;quot; (vgl.: [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/sadhana/Grundlagensadhana.html#drei])&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Licht]] ist auf dem Berg näher eventuell auch als [[Leere]] geradezu; [[ohne]] womöglich verstellendes Un-[[verständnis]] [.].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Tadasana]] (Berghaltung, [[einfach]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Prabhavananda: Die &#039;&#039;Bergpredigt&#039;&#039; im Lichte des [[Vedanta]].  München: Droemer Knaur 1994. Din-A-6 ([[Yogazubehör|Rucksack]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl-Otto Schmidt: Die Religion der Bergpredigt: als Grundlage rechten Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Herder-Verlag|Wes]] Brot ich ess, des Lied ich sing&#039;&#039; (evtl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.kleine-spirituelle-seite.de/tl_files/template/pdf/auslegung_bergpredigt.pdf Die Auslegung der Bergpredigt durch einen indischen Mönch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Bhagavadgita]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bedürftigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gold]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[.ॐ .]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[..ॐ ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[ॐ ..]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eddy</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Jesus_Christus&amp;diff=57534</id>
		<title>Jesus Christus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Jesus_Christus&amp;diff=57534"/>
		<updated>2013-05-24T20:55:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eddy: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039; ist der Sohn [[Gott]]es und [[predigt]]e zu Lebzeiten, wie wichtig die [[Liebe]] sich selbst und anderen gegenüber sei. Selber war er ein Beispiel, in dem er sich besonders um Kranke, [[Bedürftigkeit|Arme]] und Schwache kümmerte. Seine Lehren wurden und werden in einem Buch namens [[Bibel]] festgehalten. Der nach ihm benannte [[Religion|religiöse]] Weg ist das [[Kirche|Christentum]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heißt auch &amp;quot;Immanuel&amp;quot;: [[Gott]] mit uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    __TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Sivananda über Jesus Christus ==&lt;br /&gt;
Swami Sivananda schreibt in seinem Buch &amp;quot;Lives of Saints&amp;quot; Folgendes über Jesus Christus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus ===&lt;br /&gt;
Jesus war ein palästinensischer [[Judentum|Jude]]. Er wurde in [[Bethlehem]] von [[Maria]] und [[Joseph]] geboren, ohne Befruchtung und in unbefleckter Empfängnis. Er war sanftmütig und bescheiden. Er blieb sein ganzes [[Leben]] lang von der Unschuld eines Kindes. Er war tolerant, freundlich und gütig. Er war ein [[Yogi]] des Ostens, obwohl er in [[Palästina]] predigte.&lt;br /&gt;
Jesus hieß die [[Sünder]], die Verachteten, die Huren willkommen, umarmte sie und läuterte sie. Er sorgte für sie, gab ihnen Trost und Frieden. Er erhob die Gefallenen. Er brachte Erleichterung und Ruhe denen, deren [[Herz]]en gebrochen waren.&lt;br /&gt;
Jesus sagte: „Bis ihr nicht wie die Kinder werdet, werdet ihr das Königreich Gottes nicht betreten.“ Für ihn war Gott der liebende Vater. Jesus´ Losung war Liebe zu Gott und den Nächsten.&lt;br /&gt;
„Habe [[Vertrauen]] in [[Gott]]. Der Herr ist unser Gott. Du sollst ihn aus ganzem Herzen und ganzer Seele lieben, mit all deiner Kraft und deinem Verstand. Liebe den Nächsten wie Dich selbst. Die Liebe Gottes manifestiert sich in der Liebe der Menschen.“ Dies ist eine zentrale Lehre von Jesus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus war ein Lehrer für die [[Welt]], ein [[Prophet]] und [[Messias]]. Seine [[Bergpredigt]] ist die Praxis von [[Sadachara]], richtigem [[Verhalten]]. Es korrespondiert mit der Praxis der Verhaltensregeln von [[Yama]]-[[Niyama]] im [[Raja Yoga]], dem achtfachen Pfad des [[Buddha]]. Es ist inspirierend, ergreifend und wunderbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus [[reinigung|wusch]] die [[Fuß|Füße]] seiner Schüler beim letzten [[Abendmahl]]. Wie [[demut|bescheiden]] er war! Er sagte: „Gesegnet [[bergpredigt|seien die]] Sanftmütigen, denn sie werden die Erde erben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Krishna]] [[fußwaschung|wusch die Füße]] seiner Gäste zur Rajasuya [[Yajna]], die von [[König]] [[Yudhishthira]] ausgerichtet wurde. [[Avatar]]e oder große Seelen tun dies.  Sollten wir nicht von diesen großen [[Mensch]]en lernen? Der Herr Krishna, der große Herr der drei [[Welt]]en, wusch die Füße seiner Gäste mit Vergnügen. Sollten wir nicht lernen, bescheiden zu werden?  Wie [[stolz]] und hochmütig sind wir geworden! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus´ [[Botschaft]] war immer: „Liebe deinen [[nächster|Nächsten]] wie dich selbst!“ Er sagte: „Der [[Himmel]] ist in dir. Sein Wille geschehe auf [[Erde]]n wie im Himmel. Habe keine Angst, suche sein [[Reich]], alles andere wird dir gegeben.“ Er war der [[Weg]], die [[Wahrheit]] und das [[Licht]], dem wir folgen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus Christus legte Nachdruck auf die [[Liebe]] zu Gott und die Liebe zu den Nächsten, sowie die Notwendigkeit der Reue und eine Veränderung im Herzen, um in das Reich Gottes eintreten zu können. Er wies die Menschen an, die Hungrigen zu speisen und die Bedürftigen zu kleiden. Er sagte, ein reuevolles Herz ist notwendig, um die [[Vergebung]] Gottes zu empfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Reich Gottes ist in dir, suche und du wirst es finden. Klopf an die [[Tür]], und es wird dir geöffnet.“ Dies ist der Grundstein, auf dem die [[Ethik]] Jesus´ errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus empfahl [[Gebet]] als ein Mittel, dieses Königreich zu suchen. Er sagte: „Wenn selbst du, der verdorben wurdest, weißt, wie man seinen [[Kind]]ern Gutes schenkt, um wie viel mehr wird unser Vater im Himmel denen Gutes geben, die danach fragen.“&lt;br /&gt;
Jesus sagte: „Du hast gehört, dass gesagt wurde von denen aus alter [[Zeit]], du sollst nicht töten und wer dennoch tötet, den wird die [[Strafe]] ereilen. Aber ich sage, wer wütend ist auf seinen Bruder, den soll die Strafe ereilen.“ In der Bergpredigt, sagt er: „Gesegnet sind die, die nach [[Rechtschaffenheit]] dürsten und hungern, denn sie werden gesättigt. Jene, die das Königreich Gottes in sich selbst suchen, werden ihn finden, und alles wird ihnen gegeben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Überwinde das Böse mit dem Guten.“ Jesus beschrieb diesen großen Leitsatz für seine Anhänger und die ganze Welt. Es ist die Praxis von [[Ahimsa]] oder Nichtverletzen, welche das Herz reinigt und mildert. Ahimsa ist nur eine Form der Wahrheit.&lt;br /&gt;
Der Herr Jesus zog sich nach der [[Taufe]] zurück in die [[Wüste]] hinter dem [[Tot]]en Meer. Er verschwand im Alter von dreizehn Jahren und erschien wieder mit 31 Jahren. Während dieser Periode, zwischen seinem dreizehnten und einunddreißigstem Jahr, kam er nach Indien und praktizierte Yoga. Nach dieser Zeit predigte er für etwa zwei, drei Jahre und verließ dann seinen Körper.&lt;br /&gt;
Jesus verließ Jerusalem und erreichte das Land Indus in Gesellschaft von Händlern. Er besuchte Varanasi, Rajgriha und andere Orte in Indien. Er verbrachte einige Jahre in Hindustan. Jesus lebte wie ein Hindu oder buddhistischer Mönch ein Leben voll Mitgefühl und leidenschaftlichem Verzicht. Er nahm die Ideen, Leitsätze und Unterweisungen des Hinduismus auf. Christentum ist nur modifizierter Hinduismus, angepasst an die Menschen seiner Zeit. Richtig gesagt, war Jesus ein Kind der Erde Indiens. Das ist der Grund, weshalb es so viele Ähnlichkeiten zwischen seinen Lehren und den Lehren des Hinduismus und Buddhismus gibt.&lt;br /&gt;
Jesus predigte die göttliche und vollkommene Liebe auf Erden. Er sprach sehr oft von Nächstenliebe und Geben. Er sagte: „Es ist mehr Segen im Geben, denn im Nehmen. Gib deines Herzens beste Schätze. Lerne von der Natur. Gib Liebe und bitte um nichts. Erwarte nichts dafür. Und je mehr du gibst, je mehr wird Gott dir geben. Er wird dir die doppelte Menge geben.“&lt;br /&gt;
Jesus sagte: „Das Königreich des Himmels ist wie ein verborgener Schatz, gefunden in einem Feld. Der Mann, der den Schatz findet, hatte zuvor alles verkauft, um dieses Feld seins zu nennen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus Christus wurde gekreuzigt und lebt dennoch.  Sein [[Name]] wurde unsterblich. Niemand kann seine Stimme zum Schweigen bringen. Seine Stimme spricht durch Jahrhunderte, Jahrtausende. Jesus sagte: „Komm in das Königreich, indem du allen Besitz den Armen vermachst.“ Die [[Menschheit]] ist seiner Botschaft nicht gefolgt, aber seine [[Stimme]] konnte nicht zum Schweigen gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus war ein vollkommener Yogi. Er  vollbrachte viele [[Wunder]]. Er befriedete das [[Meer]]. Er machte Blinde sehen. Er kurierte Leprakranke durch seine [[Berührung]]. Er speiste eine große Menge mit einem kleinen Laib [[Brot]].&lt;br /&gt;
Er wurde gekreuzigt. Er akzeptierte den [[Tod]] mit [[Freude]], damit andere leben können. Was für eine großmütige [[Seele]]! Er hatte gelernt, willig zu sterben für seine Kinder. Seine letzten Worte sind ein Beispiel für die Welt. Er sagte: „Oh Vater, vergib diesen Menschen, die mich quälen und zu Tode foltern, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ Wie edel! Seine Hände waren ans Kreuz gebunden und mit Nägeln durchbohrt. In diesem Zustand betete er für die Menschen, die ihn quälten. Welch großes, vergebendes Herz er hatte! Jesus war eine Verkörperung des Vergebens oder Kshama (der Fähigkeit des Ertragenkönnens, Anm. Übers.) Dies ist der Grund, weshalb er noch immer in unseren Herzen lebt und warum ihn Millionen von Menschen verehren.&lt;br /&gt;
Jesus hat ein Beispiel gesetzt, wie sich das Böse mit dem Guten überwinden lässt. Das [[Kreuz]] Jesu wird für alle Zeit als das höchste Beispiel seines Leitsatzes stehen. „Nimm das Kreuz auf Dich!“ Jesus übergab sich vollständig Gott. Er wusste, dass Gott die Herzen der Ungerechten durch die Leiden der Gerechten verändert.&lt;br /&gt;
Nachdem Jesus gekreuzigt worden war, erwachte er wieder zum Leben. Die Wiederauferstehung vom Tod geschah, laut Jesus, in einem besonderen Zustand, unter dem alle körperlichen Begrenzungen transzendiert waren. Es war ein Zustand unaufhörlicher Präsenz im Gottesbewusstsein. Jesus war ein voll entwickelter Yogi und Weiser. Er hatte keine Identifikation mehr mit dem materiellen Körper. Er identifizierte sich mit dem Höchsten Selbst. Er sagte: „[[Ich]] und mein Vater sind eins.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung von Weihnachten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Weihnachten]] ist nach Christus benannt. Es ist der [[Geburtstag]] des Herrn Jesus, des [[Erlöser]]s Christus, des [[Yogi]] des Ostens. Er wurde in einem Stall in Bethlehem geboren, seine Eltern waren Maria und Joseph, der unbekannte Dorfschreiner. Maria und Joseph machten den Stall zu einem Obdach für Christus, den König, den Friedensfürsten. Die Geburt von Jesus wird in aller Welt gefeiert als das geheiligte Weihnachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jesus war eine Verkörperung von [[Erbarmen]], Liebe und [[Demut]]. Er war ein Verfechter für [[Gewaltlosigkeit]] und [[Frieden]]. Sein [[Körper]] wurde gekreuzigt, aber seine Stimme spricht durch die Jahrhunderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Botschaft von Weihnachten ist die Botschaft der universellen Liebe. Es ist die Botschaft von unbeschreiblichem göttlichem Ruhm und Glanz. Die Botschaft von Weihnachten ist die Botschaft des Friedens und guten [[Wille]]ns zwischen den Völkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten ist mehr als ein Tag der Freude und Feierlichkeit. Es ist ein Tag, um das [[Christusbewusstsein]] oder das kosmische Bewusstsein zu erfahren. Es ist ein [[Tag]], sich an die edlen Taten des Herrn Jesus zu erinnern und sein geheiligtes Leben von unverdorbener Reinheit. Weihnachten kommt und Weihnachten geht vorüber, aber der Geist von Weihnachten sei immer mit euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belustigungen, Lustbarkeiten haben mit Weihnacht nichts zu tun. Weihnacht besteht nicht aus klingelnden Glöckchen und Liedersingen, nicht darin gegenseitig [[Geschenk]]e auszutauschen und Weihnachtskarten zu verschicken, und schon gar nicht darin, schwere Mahlzeiten zu verspeisen, Torten zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnacht ist ein Zustand spirituellen Erwachens. Den Himmel in dir selbst zu verwirklichen und die Einheit mit dem Herrn in den Kammern deines Herzens zu halten, deine verlorene Göttlichkeit wiederzuerlangen, Christus-Bewusstsein oder kosmisches Bewusstsein zu erreichen, alle zu lieben, alle in die warmherzige Umarmung deiner Liebe einzuschließen, das ist wahres Weihnachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenne den [[Geist]] Christi. Geh in den Fußspuren von Christus. Tauche tief in das Herz von Jesus. Suche in deinem alltäglichen Leben Liebe, Freude und Frieden auszudrücken. Sauge die Botschaft von Liebe und Verzicht, Selbstopferung, auf. Manifestiere Christus in dir. Folge der [[Bergpredigt]]. Verwirkliche [[Gottesbewusstsein]]. Lebe im Geist von Christus Lehren. Negiere diese kleine überhebliche [[Persönlichkeit]] in dir und verschmelze mit Christus oder der Universellen Seele. Das ist wahre Weihnacht.&lt;br /&gt;
Alle wollen in das Reich Gottes eintreten, aber wie viele von euch besitzen den wahren Geist Christi? Wie viele von euch sind wahre Christen? Wie viele folgen den Lehren, den [[Gebote]]n und Grundsätzen von Christus? Wie viele von euch lieben ihre Nachbarn so wie sich selbst? Die, die ausgestattet sind mit der Reinheit des Herzens, Demut, universeller Liebe, Großzügigkeit und Edelmut, - nur sie treten ein in das Reich Gottes oder des höchsten Friedens und der [[Unsterblichkeit]].&lt;br /&gt;
Der Geist oder das Herz Christi fehlt der großen Mehrheit der Menschen. Die Liebe von Christus wird kaum gesucht. Was ist Weihnachten ohne Liebe, Erbarmen und Reinheit? Jeder will seinen Nachbarn ausnutzen, eine Nation will eine andere Nation zerstören, ist das Weihnacht? Ist dies die Lehre von Christus?&lt;br /&gt;
Wirkliches Weihnachten vergeht nie und kommt nie. Es ist ewig. Fühle den Geist von Weihnachten nicht nur an diesem Tag, sondern das ganze Jahr hindurch. Jeder Tag ist ein Weihnachtstag für den, der Christus wirklich folgt, für seinen dürstenden Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_jesus.html Jesus], Artikel von Swami Sivananda aus dem Buch &amp;quot;[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p68_Goettliche-Erkenntnis/ Göttliche Erkenntnis]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche Zitate: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&amp;quot;Er spricht die [[Glück]]seligkeit Menschen zu, die [[trauer]]n, [[Bedürftigkeit|arm sind]], Unrecht erdulden;  [[Bergpredigt]]&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&amp;quot;(Im  20. Jahrhundert verehren ...) [[Vaishnava]]s (Anhänger [[Vishnu]]s), die den Inhalt der christlichen [[Bibel]] kennen, (häufig) [[Jesus Christus]]. (Denn) in der Bibel (ist) auch von Jesus als christlicher [[Messias]]-Gestalt die Rede, (-..) zum Ende der Zeit (..), &amp;quot;um die [[Kosmos|Welt]] zu reinigen&amp;quot;/&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;In den Texten über [[Vishnu]]s zehnten Avatarn den Texten über Vishnus zehnten Avatar Kalki heißt es, er werde am Ende der Zeiten (nach hinduistischer Vorstellung, also am Ende des letzten Yuga, des [[Kali-Yuga]]) erscheinen, &amp;quot;um die Welt zu reinigen.&amp;quot;[http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Vishnu&amp;amp;action=edit&amp;amp;section=1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;&#039;&#039;[[...]]  [[Wahrheit|ehrlich]] und  [[direkt]], (...) Staunen über die Welt und ihre (..) Un/Gesetzmäßigkeiten, [[Scheitern]], (..) aus dem scheinbaren Nichts alles machen zu können (..) plötzlich ganz [[Wunder|neue Möglichkeiten]]. (...) Jesus war so ein  Mensch, also ein [[Clown]]. (...) Als es darauf ankommt, lässt er sich lieber verspotten. Auf Fragen antwortet er mit Geschichten (...)&amp;quot; ([[Publik-Forum]] Extra... Clown in Dir 2/2004; S. 29.; vgl. dazu auch: [[Willigis Jäger]], Die Welle ist das Meer, [[Herder-Verlag]]-Spektrum, S.x ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vidya Yoga-Artikel[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_jesus.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==zum Vergleich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(kürzen)&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Krishna]]&amp;quot; und &amp;quot;Christus&amp;quot; (..) z.B. in der bengalischen Umgangssprache anstatt &amp;quot;Krishna&amp;quot; auch oft &amp;quot;Krista&amp;quot; (..). Parallelen in ihren persönlichen Leben, wie sie uns überliefert sind (...?) Die [[Bhagavadgita]] und das [[Bibel|Neue Testament]] offenbaren die höchste [[Wahrheit]] und sind erhebende heilige Schriften. (...)  Während Krishna die Bezeichnung &amp;quot;Brahman&amp;quot; verwendet, spricht Christus von &amp;quot;Gott&amp;quot;. Die Terminierung mag differieren, jedoch steht beides für das Unvergängliche, das Höchste. Auch finden wir in diesem Zusammenhang identische Aussagen über die Dreieinigkeit, in die Gott oder Brahman sich aufteilte, als Er diese Schöpfung ins Leben rief. Im Hinduismus ist diese Dreieinigkeit bekannt als OM TAT SAT; im Christentum als Vater, Sohn, Heiliger Geist.&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Über die kosmische Schwingung des OM sagt Krishna: &amp;quot;Ich bin das OM (pranava) in allen Veden, der Laut im Äther ...&amp;quot; (BG VII, 8) und in den Veden finden wir die folgenden Worte: &amp;quot;Im Anfang war der Schöpfergott; nach ihm kam das Wort. Das Wort war in Wahrheit Brahman.&amp;quot; Die entsprechende Parallele hierzu findet sich im Johannes-Evangelium, wo es heißt: &amp;quot;Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott&amp;quot; (Joh. 1.1). In der Bhagavad Gita betont Krishna, dass man den Früchten der Handlung entsagen muss, um zur Vollkommenheit zu gelangen: &amp;quot;Nicht dadurch, dass er überhaupt nicht mehr handelt, gelangt der Mensch zur Freiheit von karmischen Fesseln ...&amp;quot; (BG III,4). &amp;quot;Keiner kann auch nur einen Augenblick jemals völlig ohne Handeln sein, denn die Grundsätze der Natur lassen jeden unwillkürlich handeln&amp;quot; (BG III.7). &amp;quot;Der im Yoga Geübte hat der Frucht des Handelns entsagt, und so erlangt er vollkommenen Frieden ...&amp;quot; (BG V,12).&lt;br /&gt;
:&amp;quot;&#039;&#039;Er ist vollkommen hingegeben an [[Gott]], (..) doch  ganz und gar in seinem Handeln präsent. In der [[Bergpredigt]] zeigt Jesus Mittel und Wege, wie sich durch unser Handeln die Wahrheit Gottes in uns offenbaren kann.&lt;br /&gt;
:&amp;quot;&#039;&#039;Sowohl in der [[Bibel]] als auch im Yoga finden wir dieselben ethischen und moralischen Lehren. Die zehn Gebote des Christentums finden in den [[yama]]s und [[niyama]]s des [[Ashthanga]] Yoga Systems ihre Entsprechung. In beiden Lehren bilden sie die Grundlage für ein religiöses Leben und in der Gita wird gesagt: &amp;quot;Wer die Gebote der heiligen Schriften missachtet und seinen Begierden folgt, erlangt weder Glück noch Vollkommenheit, noch erlangt er das höchste Ziel&amp;quot; (BG XVI,23).&lt;br /&gt;
:&amp;quot;&#039;&#039;Alle, die ihre Wünsche überwunden haben, werden eins mit Gott. Das meinte Christus mit den folgenden Worten: &amp;quot;Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen (Offenbarung 3,12).&amp;quot; In der Bhagavad Gita gibt uns Krishna ein  ähnliches Versprechen: &amp;quot;Wenn er alle Begierden aufgibt, lebt der Mensch vom Verlangen frei; frei von Besitzstreben, frei vom Ich-Bewusstsein, erlangt er Frieden&amp;quot; (BG II,71). &amp;quot;Dies ist der Brahman-Zustand. Wer ihn erlangt hat, ist nicht verwirrt. Wer gar in seiner Todesstunde darin verweilt, erreicht das Verlöschen im Brahman&amp;quot; (BG II,72). (...) Jesus: &amp;quot;Wenn Ihr wollt, dass das lebendige Wort Gottes und seine Macht in Euch eindringen kann, dann beschmutzt nicht Euren Körper und Euren Geist; denn der Körper ist der Tempel des Geistes, und der Geist ist der Tempel Gottes. Darum reinigt den Tempel, damit der Herr des Tempels darin wohnen und einen Platz einnehmen kann, der seiner wert ist. Erneuert Euch und fastet.&amp;quot; Auch im Yoga System wird großer Wert auf die Reinigung von Körper, Geist und Seele gelegt und das [[Fasten]] ist ein wesentlicher Bestandteil der vielen Reinigungstechniken. (..) Viele weitere Übereinstimmungen zwischen den Lehren Jesu und der Lehre des Yoga können gefunden werden und es ist die Mühe wert, sich mit den Aussagen dieser beiden großen Philosophien zu befassen, die in so vielen grundsätzlichen Fragen identische Meinungen vertreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
::aus: [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Journal/Yoga_Vidya_Journal_Nr_3_April2000.html#Christian_Yogi]; vgl. dazu auch: [[Willigis Jäger]]:   &#039;&#039;Die Welle ist das Meer. Mystische Spiritualität.&#039;&#039; Freiburg: [[Herder-Verlag]] 2000. ISBN 3-451-05046-3, S. (60)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige [[Zitat]]e ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;&amp;quot;Jesus verstand sich als [[Arzt]]. Etwas vom Sichersten, das wir von ihm wissen, dass er als [[Heil]]er aufgetreten ist. (...)  Das Ziel (..) die [[Arjava|aufrechte Gestalt]] eines freien, zu eigener [[Entscheidung]] fähigen Menschen [[Familie|in einer stützenden Gemeinschaft]]. Das Wort [[Psychotherapie|Therapie]] bedeutet, genau verstanden, (..)  [[Halasana|den Boden bereiten]] für das, was dann in ihm gedeihen soll. (...) (Jörg Zink, Leseprobe [www.randomhouse.de/content/edition/ex...]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Ist der [[Ganges]] so weit vom Jordan entfernt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.kleine-spirituelle-seite.de/tl_files/template/pdf/vivekananda-ueber_christus.pdf Swami Vivekananda über Christus]&lt;br /&gt;
*[http://www.kleine-spirituelle-seite.de/tl_files/template/pdf/aurobindo-ueber_jesus-savitri.pdf Sri Aurobindo schreibt in Savitri über Christus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Ostern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Weihnachten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zufriedenheit]] (...)&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionsstifter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eddy</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ramayana&amp;diff=50758</id>
		<title>Ramayana</title>
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		<updated>2013-03-31T21:35:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eddy: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:SitaRama.png|thumb|250px|&#039;&#039;Rama mit seiner Frau Sita, seinem Bruder Lakshmana und dem Affengott Hanuman&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ramayana&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: रामायण rāmāyaṇa &#039;&#039;n.&#039;&#039;) wörtl.: &amp;quot;der Lebenslauf ([[Ayana]]) des [[Rama]]&amp;quot;; eines der beiden großen altindischen Epen (das zweite ist das [[Mahabharata]]), die sich auch noch im heutigen Indien großer Popularität erfreuen. Das Werk besteht aus ca. 24 000 Versen, die sich auf sieben Bücher oder [[Kanda]]s verteilen. Als dessen Autor gilt [[Valmiki]], der auch als &amp;quot;erster Poet&amp;quot; ([[Adikavi]]) bezeichnet wird. Der Hauptheld des Epos ist [[Rama]], eine Inkarnation des Gottes [[Vishnu]], der als [[Avatara]] auf die Erde herabkam, um die Welt vom Dämonenfürsten [[Ravana]] zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sieben Bücher ([[Kanda]]) des Ramayana tragen die folgenden Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1. [[Bala Kanda]] &amp;quot;das Buch von der Kindheit&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2. [[Ayodhya Kanda]] &amp;quot;das Buch von der Stadt Ayodhya &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*3. [[Aranyaka Kanda]] &amp;quot;das Buch von den Einsiedlern&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*4. [[Kishkindha Kanda]] &amp;quot;das Buch Kishkindha&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5. [[Sundara Kanda]] &amp;quot;das schöne Buch&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*6. [[Yuddha Kanda]] &amp;quot;das Buch vom Kampf&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*7. [[Uttara Kanda]] &amp;quot;das letzte Buch&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Epos schildert, mit vielen Einschüben und Episoden, das Leben [[Rama]]s und seiner Gemahlin [[Sita]], deren Entführung durch den Dämonenfürsten [[Ravana]] nach [[Lanka]], die Befreiung [[Sita]]s und die Zerstörung [[Lanka]]s sowie die Vernichtung [[Ravana]]s mit Hilfe des Affengottes [[Hanumat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kleine-spirituelle-seite.de/tl_files/template/pdf/macht_der_tugend-bhajanananda.pdf Die Macht der Tugendhaftigkeit am Beispiel des Ramayana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eddy</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Bhagavadgita&amp;diff=48895</id>
		<title>Bhagavadgita</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Bhagavadgita&amp;diff=48895"/>
		<updated>2013-03-18T22:31:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eddy: /* Weblink */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Arjuna.png|thumb|250px|&#039;&#039;Arjuna und Krishna auf dem Streitwagen. Skulptur in [[Rishikesh]]&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Bhagavad Gita&#039;&#039;&#039;: ([[Sanskrit]]: भगवद्गीता bhagavadgītā &#039;&#039;f.&#039;&#039; &amp;quot;Gesang des Erhabenen&amp;quot;) ist eine der wichtigsten der heiligen Schriften (&amp;quot;[[Shastra]]&amp;quot;) im Yoga, im [[Hinduismus]] und auch allgemein. Sie wurde von [[Krishna]] offenbart. Die &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039;,  ein Lehrgedicht mit 700 Versen in 18 Kapiteln, ist ein Zwiegespräch zwischen Krishna, dem Lehrer/Manifestation Gottes, und Arjuna, dem Schüler. Haupt-Themen der &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039; sind: Wie treffe ich eine [[Entscheidung]] auf [[spiritualität|spirituelle]] Weise? Wie führe ich ein spirituelles [[Leben]]? Wie kann ich  [[ohne]] Verhaftung handeln? Wie kann ich Gott erfahren und zum Höchsten kommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Form und Inhalt==&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/bhagavad-gita/ Bhagavadgita]&#039;&#039;,  ein  religiös-philosophisches Lehrgedicht in 18 Kapiteln mit 700 Versen, ist in einem kunstvollen, aber unkomplizierten [[Sanskrit]] geschrieben. Sie  bildet im  indischen Epos [[Mahabharata]] die Kapitel 25 bis 42 im [[Bhishma Parva]] genannten 6. Buch (Mbh. VI, 25-42).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit der Entstehung ist wie bei den meisten indischen Werken unklar. Als frühester [[Zeit]]punkt wird von der philologischen Forschung das 3. Jh.v.Chr. angenommen, als spätester das 2. Jh.n.Chr. Da nach der mythischen Überlieferung Krishna am 17. Januar 3102 v.Chr. starb, setzen gläubige Hindus das Werk in diese Zeit zurück, die sie zudem als Beginn des jetzigen Zeitalters, des [[Kaliyuga]], betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dichter|Autor]] des Gedichtes ist unbekannt. Als (mythischer) Autor des Mahabharata gilt der legendäre Weise [[Vyasa]]. Ob die &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039; ein ursprünglicher Bestandteil des Mahabharata war oder erst später eingebaut wurde, ist in der Forschung umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rahmenhandlung des Mahabharata ist der Streit zwischen zwei engverwandten Sippen, den [[Pandavas]] und den [[Kauravas]], der am Ende in eine grausame Schlacht ausartet. Vor der Schlacht bietet sich Krishna an, [[Arjuna]]s Wagenlenker zu sein und erhält dann den Auftrag, zwischen die beiden verfeindeten Scharen zu fahren. Als Arjuna all seine Verwandten, Lehrer und [[spirituelle Freunde|Freunde]] im feindlichen Heer sieht, wirft er seine Waffen weg und weigert sich zu kämpfen. Krishna, der zu jenem Zeitpunkt schon göttliche Ehren erlangt hatte, beginnt nun, Arjuna über [[Sinn]] von Leben und [[Tod]] aufzuklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten sechs Kapitel der &#039;&#039;Bhagavad[[gita]]&#039;&#039; belehren über rechtes Tun und selbstloses Handeln ([[Karma Yoga]]), die nächsten sechs Kapitel über Hingabe und Gottesliebe ([[Bhakti Yoga]]) und die letzten sechs Kapitel geben Auskunft über die rechte Erkenntnis ([[Jnana Yoga]]). Schließlich offenbart sich Krishna dem Arjuna als der all-einige Gott. Arjuna verliert nun all seine Zweifel und fügt sich dem [[Schicksal]] der grauenvollen Schlacht vom [[Kurukshetra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039; vertritt vishnuitisches Gedankengut und steht  den [[Upanishad]]en am nächsten;  ist stark von der Yogalehre und vom philosophischen System [[Sankhya]],  auch vom [[Buddhismus]] geprägt.  Zahlreiche Kommentare finden wegen des Gemischs verschiedener Richtungen in der &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039; zum Teil widersprüchliche Aussagen. Im Kern steht die Hingabe an Gott, rechte Versenkung und [[Meditation]]. Krishna verlangt, da er im [[Herz]]en aller Lebewesen wohne, sei es noch so niedrig, dass alle Wesen verehrt werden sollen. Gewaltlosigkeit ([[Ahimsa|ahimsa]]), [[selbst]]loses Handeln im Sinn des höheren Selbst und [[Wu wei|Entsagung]] sind wichtig, um ein gutes Karma zu erlangen. Es [[entscheidung|wird zu einem]] Tätigsein  ermutigt, das   dem Wohl der Menschen  dient...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kommentare und Interpretationen==&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039; wurde schon früh kommentiert. Der älteste bekannte Kommentar stammt vom indischen Philosophen [[Shankara]] (788-820). Er schrieb, dass die Bhagavadgita die Quintessenz der [[Veda|Veden]] sei und dass sie den Menschen in die Befreiung führe. Auch Shankaras Kommentar wurde später immer wieder kommentiert. Weitere bekannte Kommentare stammen von Ramanuja (1017-1137), Madhva (1199-1278), Nimbarka (12.Jh.) und Vallabha (1479-1531). Zu den modernen unzähligen Kommentatoren zählen auch große indische Persönlichkeiten, wie der Philosophe B.G. Tilak (1856-1920), der Mystiker [[Aurobindo Ghose|Sri Aurobindo]] (1872-1950) und der Politiker [[Mahatma Gandhi]]  (1869-1948). Letzterer schrieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;»In der &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039; finde ich einen Trost, den ich selbst in der [[Bergpredigt]] vermisse. Wenn mir manchmal die Enttäuschung ins Antlitz starrt, wenn ich verlassen, keinen [[Licht]]strahl erblicke, greife ich zur &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039;. Dann finde ich hier und dort eine Strophe und beginne zu lächeln, inmitten aller Tragödien, und mein Leben ist voll von Tragödien gewesen. Wenn sie alle keine sichtbaren [[rotes Kreuz|Wunden]] auf mir hinterlassen haben, verdanke ich dies den Lehren der Gita.«&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersetzungen==&lt;br /&gt;
Der erste Ausländer, der über die &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039; berichtete, war der islamische Universalgelehrte [[al-Biruni]] (973-1048). Er schätzte dieses Gedicht hoch ein, bot aber im Gegensatz zum [[Yogasutra]] des [[Patanjali]] keine Übersetzung an. Um 1600 übersetzte Abu l-Fazl, Historiograph von [[Akbar Moghul|Akbar dem Großen]], die &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039; ins Persische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des Imperialismus und der Kolonisation [[Indien]]s durch England erwachte auch im christlichen Europa das Interesse an indischer Philosophie und im Jahre 1785 übersetzte Charles Wilkins die &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039; ins Englische. Der deutsche Indologe August Wilhelm von Schlegel (1767-1845) gab 1823 als erster den Originaltext in [[Sanskrit]] heraus und fügte eine lateinische Übersetzung hinzu. Dadurch fand die &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039; in westlichen [[Wissenschaft|Gelehrte]]nkreisen schnell Verbreitung und wurde daraufhin in mehrere europäische Sprachen übersetzt. Die erste deutsche Übersetzung - wenn auch unzulänglich - stammt von  C.R.S. Peiper (1834). Aber schon vorher hatten Friedrich Schlegel (1772-1892) und Wilhelm von Humboldt (1767-1835) Kommentare zur &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039; veröffentlicht. Humboldt, der von der &#039;&#039;Bhagavdagita&#039;&#039; sehr berührt wurde, schrieb:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;»Ich [[dankbarkeit|danke]] Gott, dass er mich so lange hat leben lassen, um dieses Buch kennenzulernen, das schönste, ja vielleicht das einzige wahrhaft [[philosophie|philosophische]] Gedicht, das alle uns bekannten Literaturen aufzuweisen haben.«&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es über 20 deutsche Übersetzungen verschiedenster Qualität, weltweit sind es rund 2000 Übersetzungen in 70 Sprachen. Damit gehört die &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039; nach der [[Bibel]] zu den meistübersetzten [[Spiritualität|spirituellen]] Büchern weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutung==&lt;br /&gt;
In Indien gilt die &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039; als das bekannteste [[heil]]ige Buch des [[Hinduismus]] und viele Hindus können die 700 Verse auswendig. Die &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039; bietet heute auch Stoff für Filme und Comics und wird in öffentlichen Vorträgen diskutiert. Auch im Westen übt die &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039; starken Einfluss auf gelehrte Philosophen aus. Arthur Schopenhauer (1788-1860) sagte über sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;»Wie wird doch der, dem dieses Buch durch fleißiges Lesen geläufig geworden ist, von seinem Geiste im Innersten ergriffen. Es ist die belehrendste und erhabenste Lektüre, die auf der Welt möglich ist; sie ist der Trost meines Lebens gewesen und wird der meines Sterbens sein.«&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in einen kriegerischen Zusammenhang eingebettet, spricht die &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039; keineswegs in erster Linie einen Angehörigen der Kriegerkaste, den [[Kshatriya]], an. Deren Pfeil und Bogen lassen vielleicht auch auf die Symbolik des [[Regenbogen]]s hin weisen. Moderne Interpretatoren erklären den Kampf der &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039; als einen inneren, den jeder Mensch durchmachen muss, wenn er sich vom Bösen und Niederen lösen möchte. Der [[Feind]] kommt nicht von außen, sondern liegt im Innern. Arjuna ist der spirituelle Aspirant, der vom Wagenlenker Krishna - Gott in Person - geführt wird. Das Schlachtfeld Kurukshetra ist das Leben, das in Angriff genommen werden soll, ohne dass besonderer Lohn oder Dank erwartet wird. Untätiges Herumsitzen führt zu nichts. Der Feind schließlich sind die eigenen egoistischen und bösartigen Gesichtspunkte, die [[Held|besiegt]] werden sollen. - Auch etwa die Benediktiner-[[swami|Mönche]] bezeichnen den &amp;quot;Kampf&amp;quot; gegen die &amp;quot;Leidenschaften&amp;quot;, sowie gegen [[distanz]]loses sich [[Sorgen]], acedia... letztlich für [[Glauben]] zu &amp;quot;kämpfen&amp;quot;...  sogar   solchen  eigenen Schwächen gegenüber   hilft &amp;quot;[[ahimsa|Feindesliebe]]&amp;quot;. Man kämpft darum, sich immer wieder (d.h. [[eigentlich]]: zu bemühen); vgl. [[Gnade]], [[vairagya]] und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Sivananda|Swami Sivananda]]:  &#039;&#039;Um den Geist zu zügeln, müsst ihr intelligente und vernünftige Methoden  benutzen, weil, wenn ihr [[himsa|Gewalt]] benutzt, er nur unruhiger und bösartig wird.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039; wird oft [[Klangtherapie|gesungen]]. Weil es ein gewaltloser Kampf ist, sind wir auf [[Ritual|eingängige Wiederholungen]]  angewiesen. Immer wieder  u. a. gute [[Schwingung]]en hin &#039;&#039;krieg&#039;&#039;en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Vergleich: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Nach der &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039; gibt es zwei [[Weg]]e: den der Loslösung von der Welt (...) des wunschlosen Handelns. (...) Mit Waffen und Rüstung kommt man nie durch die [[tor|Tür]], auf diese Ebene des Lebens.&amp;quot; (Johanna Domek, Metanoia; [[Vier Türme Verlag]], S. 16, 44).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Außerdem soll die soll die [[Bibel]] mit dem [[Herz]]en erfahren und nicht nur mit dem Kopf studiert werden. Dies lehrten uns die [[Mönch]]e der alten Zeiten, indem sie die Bibel täglich sangen. Das heutige Bibelstudium fördert die Studenten überwiegend im Kopfwissen und tut nur wenig dazu, die [[Herzensgebet|Herzenserfahrung]] zu bereichern. (...) Wenn Bibelstellen zu abgegriffenen, mechanisch zitierten Phrasen werden, statt lebendiges Wort zu sein, dann ist [[Religion]] lahmgelegt und verliert ihre transformative Kraft. Die Heilige Schrift wird so zum Besitz von Spezialisten und [[Experte]]n.&amp;quot; (Neil Douglas-Klotz, Das [[Vaterunser]]. Meditationen und Körperübungen..., Knaur: Menssana, Neuausgabe 2007, S. 7).&#039;&#039; Noch heute singen etwa Ziserzienser-[[Mönch]]e drei Stunden lang täglich [[gregorianischer Gesang|überwiegend Psalme im Chor]] und sie bewegen sich dabei auch gemeinsam in einem [[Ritus]]: verbeugen, drehen sich, Schritte... möglichst ganz gleich. Dagegen sind nur die  [[Engel]] an der Wand wie in [[Ekstase]] verbogen -  anscheinend - Erklärung: ihre [[Musik]]instrumente sind mit den Jahrhunderten abhanden gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039; weist  darauf hin, die [[Weisheit]]en keinem auf zu drängen. Vielleicht paßt dann eher [[rotes Kreuz|andere Dichtung]]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie heißt  auch: &amp;quot;[[Wissenschaft]] des Lebens&amp;quot;, Evangelium; vgl.: [https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/krishnananda/bhagavad-gita/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
*Sri Aurobindo: &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039;. Gladenbach: Hinder + Deelmann (1988). ISBN 3-87348-127-8&lt;br /&gt;
*Michael von Brück: &#039;&#039;Bhagavad Gita: Der Gesang des Erhabenen&#039;&#039;. Leipzig: Verlag der Weltreligionen (2007). ISBN 3-458-70002-9&lt;br /&gt;
*Klaus Mylius: &#039;&#039;Die Bhagavadgita&#039;&#039;. München: [[dtv]] 12455 (1997). ISBN 3-423-12455-5&lt;br /&gt;
*[[Sivananda|Swami Sivananda]]: &#039;&#039;Shrimad Bhagavad Gita&#039;&#039;. Lautersheim: Mangalam Books (2008); ISBN 3-922477-06-8&lt;br /&gt;
* Jack Hawley: &#039;&#039;Bhagavadgita&#039;&#039;: das heilige Buch des Hinduismus; eine zeitgemäße Version für westliche Leser. [[Goldmann-Verlag|Goldmann-Arkana]] 2002;   	ISBN  3-442-21607-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/bhagavad-gita/ Bhagavad Gita ganzer Text auf Devanagari und Umschrift; Übersetzung auf Deutsch; mp3 Rezitation und Audio Kommentar]&lt;br /&gt;
*[http://wikisource.org/wiki/%E0%A4%AD%E0%A4%97%E0%A4%B5%E0%A4%A6%E0%A5%8D_%E0%A4%97%E0%A5%80%E0%A4%A4%E0%A4%BE Ganzer Text auf Sanskrit]&lt;br /&gt;
*[http://gita.de.ki/ Bhagavad Gita] &#039;&#039;(Vollständige Ausgabe in Deutsch; Übersetzung von Leopold von Schröder, 1922)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[http://www.kleine-spirituelle-seite.de/tl_files/template/pdf/krieg_und_gewaltlosigkeit-jeffery_lang.pdf Ein Kommentar über Krieg und Gewaltlosigkeit in der Bhagavad Gita]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bhagavad Gita Sanskrit Text]]&lt;br /&gt;
* [[Krishna]]&lt;br /&gt;
* [[Arjuna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krishna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vaishnavismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vedanta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eddy</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Entsagung&amp;diff=48894</id>
		<title>Entsagung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Entsagung&amp;diff=48894"/>
		<updated>2013-03-18T22:14:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eddy: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Entsagung&#039;&#039;&#039; heißt innere Loslösung von der Verhaftung an eine Sache, einen [[Wunsch]], eine Person. Entsagung kann auch heißen [[Verzicht]]. Im [[Yoga]], [[Buddhismus]] und vielen spirituellen Traditionen gilt Verhaftung (Sanskrit [[Raga]]) als Ursache von Begrenztheit und [[Leiden]]. Durch die Überwindung von Verhaftung ist der Mensch fähig, seine wahre Natur zu erfahren, Gott zu erfahren, wahres Glück zu erfahren. Entsagung ist die häufige Übersetzung der Sanskrit Ausdrücke &#039;&#039;&#039;&#039;[[Vairagya]]&#039;&#039;&#039;&#039;, [[Sannyasa]] und [[Tyaga]], bzw. der englischen Ausdrücke &#039;&#039;Renunciation&#039;&#039; und &#039;&#039;Detachment&#039;&#039;. Andere Übersetzungen dieser Ausdrücke sind [[Nichtanhaften]], [[Verzicht]], [[Verhaftungslosigkeit]], [[Loslösung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwei Arten von Entsagung ==&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Arten von Entsagung, äußere und innere Entsagung:&lt;br /&gt;
* Bei der äußeren Entsagung verzichtet der Mensch bewusst auf etwas. Es gilt insbesondere unethischem Verhalten zu entsagen, der Erfüllung von Wünschen zu entsagen, die von [[Rajas]] (Gier) und [[Tamas]] ([[Dunkelheit]], [[Unwissen]]) stammen&lt;br /&gt;
* Bei der inneren Entsagung löst sich der Mensch von der [[Verhaftung]] an Dinge, Vorstellungen und Personen. Die innere Entsagung ist geboren aus dem Bewusstsein, dass wir nichts Äußeres zum Glück brauchen, dass uns nichts gehört. Die innere Entsagung entsteht aus dem Wunsch, Instrument in den Händen Gottes zu sein, unsere Aufgabe zu erfüllen. Der [[Bhakti]] [[Yogi]] (der hingebungsvolle Mensch) geht davon aus, dass letztlich der Wille Gottes geschieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Krishna]] empfiehlt in der [[Bhagavad Gita]] insbesondere die innere Entsagung. Krishna empfiehlt zwar auch, rein wunschgeborenen Dingen sowie allem Rajasigen und Tamasigen auch physisch zu entsagen. Für wichtiger hält Krishna die innere Loslösung. Zeichen der inneren Loslösung sind Gleichmut in Erfolg und Misserfolg, Nichtanhaftung an die Früchte der Handlung, Gleichmut gegenüber der Handlung an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nivritti und Pravritti Marga - der Weg der Entsagung und der Weg des Berufs- und Familienlebens==&lt;br /&gt;
In den Yoga Schriften wird unterschieden zwischen zwei Wegen, [[Marga]]s: &lt;br /&gt;
* [[Nivritti Marga]] ist der Weg der Entsagung im Sinne von [[Mönch]]stum, [[Nonne]]ntum. Der spirituelle [[Aspirant]] verzichtet auf eigene Familie, entsagt persönlichen [[Bequemlichkeit]]en und persönlichem Besitz weitestgehend. Durch Nivritti Marga will der Aspirant, die [[Aspirantin]], allen Ablenkungen und [[Verhaftung]]en vorbeugen, um sich ganz der spirituellen Entwicklung und dem Dienst an der Menschheit zu widmen. Mehr über diesen Weg findest du unter dem Stichwort [[Swami]]&lt;br /&gt;
* [[Pravritti Marga]] ist der Weg des Berufs- und Familienlebens. Der Aspirant, die Aspirantin, strebt nach dem Höchsten, spiritualisiert seinen Alltag, lebt seine/ihre Bedürfnisse auf sattwige Weise, engagiert sich für das Gemeinwohl. In Pravritti Marga spielen [[Ethik]], [[Sattwa]], [[Sadhana]], [[Satsang]] und [[Seva]] eine besondere Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Wege führen zur höchsten Verwirklichung. Es ist eine Frage der eigenen Prakriti, der eigenen Natur, ob es besser ist, den Nivritti Marga oder den Pravritti Marga zu gehen. Für die Mehrheit der Aspiranten ist sicherlich Pravritti Marga, spirituelle Entwicklung im Berufs- und Familienleben, besser geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entsagung in der Bhagavad Gita==&lt;br /&gt;
In der [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/bhagavad-gita/ Bhagavad Gita] ist Entsagung eines der Hauptthemen. Der Schüler Arjuna steht vor einem Dilemma: Er hat eine schwierige Pflicht zu erfüllen - möchte aber lieber ein Leben der Entsagung führen. Krishna führt dabei aus: &lt;br /&gt;
* Es gibt zwei [[Weg]]e zur höchsten Verwirklichung: den Weg der Entsagung, gelehrt und praktiziert von den Anhängern von [[Sankhya]] und den Weg der Pflichterfüllung, gelehrt und praktiziert von den Anhängern des [[Karma Yoga]] ([[Bhagavad Gita]] Kapitel 3)&lt;br /&gt;
* Vollständige Entsagung ist auf dieser Welt nicht möglich, weil schon der Erhalt des physischen Körpers Handlung ([[Karma]]) erfordert (Bhagavad Gita Kapitel 4-5)&lt;br /&gt;
* Für Menschen, die schon große [[Gelassenheit]] erreicht haben, ist der Weg der äußeren Entsagung, der Ruhe, [[Kontemplation]] und [[Meditation]] geeignet. Für Menschen, deren Geist noch unruhig ist, ist der Weg des Karma [[Yoga]] von entscheidender Bedeutung&lt;br /&gt;
* Auch für Menschen, die den Weg des Handelns gehen, ist Entsagung wichtig. Krishna führt im 18. Kapitel der Bhagavad Gita aus: &lt;br /&gt;
** Rein wunschgetriebene Handlungen sollten unterlassen werden&lt;br /&gt;
** Der Aspirant sollte den Früchten des Handelns entsagen&lt;br /&gt;
** Der Aspirant sollte der Verhaftung an die Handlung entsagen&lt;br /&gt;
** Der Aspirant sollte Gleichmut entwickeln in Erfolg und Misserfolg&lt;br /&gt;
* Als größtes Hilfsmittel für innere Entsagung empfiehlt Krishna die [[Hingabe]] an [[Gott]], [[Bhakti]]: &lt;br /&gt;
** Bitte Gott um Hilfe bei der Entscheidungsfindung: Bete zu Gott. Ähnlich steht es in der Bibel: Sage innerlich: &amp;quot;Sende mir dein Licht und deine Wahrheit, damit sie mich leiten&amp;quot;. Und: &amp;quot;Nicht mein Wille, dein Wille geschehe&amp;quot;&lt;br /&gt;
** Tue das, was du tust, als [[Dien]]er/in Gottes&lt;br /&gt;
** Erkenne, dass nicht du der Handelnde bist. Gott macht alles, du bist nur [[Instrument]]. Fühle dich als Teil Gottes bzw. des Göttlichen&lt;br /&gt;
** Widme die Handlung und die Früchte der Handlung Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Art der Entsagung vermeidet der Aspirant die Konsequenzen der [[Anhaftung]]: &lt;br /&gt;
* Anhaftung kommt aus Wünschen und verstärkt Wünsche. Wünsche machen Glück von äußeren Dingen abhängig und führen daher zum Leiden. Entsagung führt zu bedingungslosem [[Glück]]&lt;br /&gt;
* Anhaftung führt zu Identifikation. Identifikation führt zur Begrenzung des Bewusstseins. Entsagung verhilft zur Auflösung der [[Identifikation]] und zur [[Verwirklichung]] der [[Unendlichkeit]] und [[Ewigkeit]].&lt;br /&gt;
* Anhaftung führt zu neuem Karma, welches dann in neuen Wiedergeburten, Erfahrungen und Leid mündet&lt;br /&gt;
* Anhaftung an die Früchte und das Ergebnis der Handlungen führt zu Unruhe, Spannung und Unzufriedenheit. Entsagung der Früchte der Handlungen führt sofort zu innerem [[Frieden]] und [[Glück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami [[Sivananda]] über Entsagung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein gewisses Mass von Entsagung ist notwendig&#039;&#039;&#039;. Übersetzung eines Artikels zum Thema &amp;quot;Detachment&amp;quot; von [[http://www.sivanandaonline.org Swami Sivananda]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird im allgemeinen angenommen, dass Entsagung  Gleichgültigkeit, Enttäuschung oder einen Mangel an Verantwortlichkeit voraussetzen könnte. Die spirituelle Bedeutung des Begriffes der Entsagung ist genau das Gegenteil. Freilich, wenn jemand frei ist von Pflichten und Verantwortung anderen gegenüber und wenn kein persönlicher Gewinn oder Verlust mit einem Vorhaben verbunden sind, könnte so jemand einen Mangel an Interesse und Entschlusskraft zeigen. Dies ist der Fall bei weltlich orientierten Menschen und fast bei jedermann, denn es ist sehr schwierig jemanden zu finden, der hundertprozentig spirituell ist.&lt;br /&gt;
Entsagung hat jedoch eine große Bedeutung für jemanden der bestrebt ist, sich von einer instinktiven, physischen  Ebene zu einem Leben mit hohen Idealen und innerer Erfüllung zu erheben. Ohne ein gewisses Maß an Entsagung wird das Leben von einem alles durchdringenden Egoismus beeinträchtigt und verdorben. Es ist das große Ego, welches die Wurzel für individuelle Konflikte, familiäre Streitigkeiten, kommunale Zerwürfnisse und internationale Spannungen ist. &lt;br /&gt;
Es ist es wert, die Beobachtung eines großen nationalen Führers zu zitieren: „All die Millionen Handlungen von Gewalt, die wir täglich in unserm normalen Leben verüben, bilden die Basis, auf der die Pyramide der Gewalt und des weltweiten Krieges steht. All die vielen kleinen Gewalttätigkeiten am unteren Ende der Pyramide unterstützen den Aufbau von Weltkriegen darüber. Wenn es unten keine Gewalt gäbe, würde es oben auch keine geben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die alles durchdringende Gewalt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben der Menschen ist durchdrungen von Gewalt, von versteckter oder offensichtlicher Gewalt. Es gibt beständige Gewalt im persönlichen Leben. Im Verlauf des tagtäglichen Lebens drückt man sich in so vielen Formen von Gewalt aus, durch Worte und Taten, durch Gedanken und Einstellungen, wenn man versucht, seine eigenen Interessen anderen aufzuzwingen, mit seinem Ego andere zu dominieren und diejenigen fertig zu machen, die die eigene Eitelkeit verletzt haben könnten. &lt;br /&gt;
Spannungen zwischen Gemeinden, religiöser Aufruhr und politische Unruhen, eine Nation versucht eine schwächere zu unterdrücken, eine Klasse der Gesellschaft benachteiligt und diskriminiert eine andere, Parteiführer nutzen den Zorn der Massen für ihre Selbstverherrlichung, sogenannte Patrioten greifen zu Gewalt, um die Eitelkeit regionaler Unabhängigkeit zu befriedigen oder im Namen der Wahrung der Eigenständigkeit ihrer Kultur, auch wenn sie dadurch an den Wurzeln der nationalen Einheit zündeln – all dies sind die fatalen Konsequenzen der krankhaften, fast paranoischen Anhaftung an das [[Ego]] (Selbst) und alles, was damit verbunden ist.&lt;br /&gt;
Die ganze Gesellschaftsstruktur ist eine Brutstätte der Gewalt, eine Klasse versucht auf Kosten einer anderen zu gedeihen, sogar im Namen der [[Religion]] und sogar durch das Fördern von Klassenhass mithilfe doktrinärer Gewalt. Es gibt fast keine Ausnahme, wo die allgegenwärtige Gewalt im Leben nicht gespürt wird. „Ich und meine Interessen gehen über alles; meine Gemeinde und meine Provinz über alles“ – so ist der Machtanspruch fast eines jeden, sei er nun direkt oder indirekt ausgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fluch der Anhaftung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtlinien zur Entsagung in persönlichen Beziehungen, im Familienleben, in interkommunalen und internationalen Beziehungen ist das Gebot der Stunde. Das heißt nicht, dass die Menschen ihre Verantwortung für die Familie, die Gesellschaft und ihr Land einfach über Bord werfen dürfen. Es bedeutet nur eine vernünftigere Grundhaltung und eine bessere Ausübung der Pflichten.&lt;br /&gt;
Wegen der außergewöhlichen Habgier und der [[Verhaftung]] an das Ego greifen die Menschen zu unfairen Methoden, auch im Namen von wünschenswerter Verbundenheit mit der Familie oder um persönliche Interessen zu schützen. Es ist nichts Schlimmes daran, wenn man dies mit einem großen Verantwortungsgefühl erledigt. Tatsächlich greift man aber zur Unwahrheit, betrügt andere und ist rundum in so vielerlei Weise gewalttätig, um das Selbst, das man auf seine direkten Beziehungen  und Aktivitäten projiziert, aufrecht zu erhalten. &lt;br /&gt;
Alle Beziehungen im Leben sind beeinträchtigt und verdorben durch diese außerordentliche Selbst-liebe. Genau hier spielt ein gewisses Maß an Entsagung eine entscheidende Rolle. Wenn es ein wenig Weitsicht gäbe, wenn man versuchen würde, sich über die Loyalität zu sich selbst zu erheben zum Segen derjenigen, mit denen man in direkter Verbindung steht; sich erheben über seine Loyalität zu regionaler Verbundenheit für nationale Einheit und allgemeinem Wohlergehen; sich erheben über patriotische Loyalität zum Segen von internationaler Partnerschaft - dann würde die allgegenwärtige Gewalt um ein großes Maß verringert.&lt;br /&gt;
Entsagung ist das Gegengift für Eifersucht, Hass und Furcht, Misstrauen, Angst und Rastlosigkeit. Das fanatische Anhaften der Menschen an materielle Gegenstände reduziert ihn auf einen Zustand von erbärmlicher Sklaverei, auch wenn sie große Verfechter von allen möglichen Arten von Freiheit sind. Man zerplatzt wie ein Luftballon, wenn man einen materiellen Verlust erleidet, und man bläht sich in unglaubliche Dimensionen auf, wenn der Eitelkeit sehr geschmeichelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Irrationales Leid ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mann sah einen wunderschön geschnitzten Spazierstock den Fluss hinabschwimmen. Er war von seinem Aussehen sehr angetan und wollte ihn besitzen. Er sprang in den Fluss, schwamm zu dem treibenden Stock, und sein Herz zersprang vor Freude darüber, dass sein Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Wie er nun zurückschwamm, glitt ihm versehentlich der Stock aus der Hand. Da er fast vollkommen erschöpft war, schwamm er verzweifelt in Richtung Ufer, obwohl er den Stock nicht wiedererlangen konnte. &lt;br /&gt;
Dieser Mann war sehr bedrückt und beklagte den Verlust des Spazierstocks. Vor einigen Momenten war dieser noch nicht sein eigen; er besaß ihn nur für ein bis zwei Minuten; und als er ihn verloren hatte, wurde er traurig. Das Leben der Menschen ist voll von soch irrationalen Fällen von Traurigkeit. Du hast nichts besessen, als Du zur Welt kamst, und Du kannst nichts mitnehmen, wenn Du von ihr gehen musst. In der Zwischenzeit macht man sich unglücklich durch so viel Anhaftung und Habgier. Ein gewisses Maß an Entsagung ist daher ein unerlässlicher Faktor für Frieden und Glückseligkeit im Leben.&lt;br /&gt;
Echte Liebe und Mitgefühl können gedeihen, wenn die Menschen selbstlos sind und ein wenig Abstand zu ihrem egozentrischen Selbst haben. Nur dann könnte man seine Pflichten gut erfüllen und gleichzeitig sehr effektiv der Menschheit dienen. Es gäbe nicht so viel Gewalt in der Gesellschaft, Klassenhass und Streit in den Familien, wenn jeder Einzelne und jede Gemeinschaft die Interessen der anderen erkennen und ein wenig mehr über die eigenen Interessen stellen würde. Auch wenn es ein bischen weniger Eitelkeit gäbe über die sogenannten kulturellen oder intellektuellen Vorzüglichkeiten des eigenen Gebietes, durch die man anderen überlegen wären. Und wenn man sich darum bemühen würde,  durch breitere Kontakte und eine weitere Perspektive den eigenen Horizont zu erweitern.  Ein gewisses Maß an Entsagung kann eine entscheidende Rolle spielen bei der Heilung einer irregeführten Denkweise vieler Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Multimedia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spirituelle Praxis und Entsagung - Bhagavad Gita Kapitel 18 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie erfährt man das höchste [[Bewusstsein]]? Wie entwickelt man sich spirituell weiter? Wie vermeidet man [[Verhaftung]]en und Identifikationen? Darüber spricht [[Krishna]] in den ersten Versen der [[Bhagavad Gita]]. Und [[Sukadev Volker Bretz|Sukadev]] erläutert das mit viel Humor für Menschen von heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|08g7NvRj2zk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entsagung ist der positive Akt des Abgebens - Bhagavad Gita XVIII 4 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karma]] als Übel aufgeben. Lesung und Kommentar von [[Sukadev Volker Bretz|Sukadev Bretz]], Gründer und Leiter von [[Yoga Vidya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/1383_Bhagavad_XVIII_4.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entsagung als geistiger Zustand ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Entsagter ist frei von Leidenschaft und Ichdenken. Lesung und Kommentar von Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/25_Entsagung_als_geistiger_Zustand.MP3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vairagya]]&lt;br /&gt;
* [[Nivritti Marga]]&lt;br /&gt;
* [[Sannyasa]]&lt;br /&gt;
* [[Tyagaraja]]&lt;br /&gt;
* [[Tyaga]]&lt;br /&gt;
* [[Vairagin]]&lt;br /&gt;
* [[Atmasamnyasa]]&lt;br /&gt;
* [[Brahmacarya]]&lt;br /&gt;
Opfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [http://sivananda.org/ Divine Life Society - Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
* [http://www.kleine-spirituelle-seite.de/index.php/text_ent.html Zitate und Texte aus allen Religionen über Entsagung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eddy</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aurobindo&amp;diff=38598</id>
		<title>Aurobindo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aurobindo&amp;diff=38598"/>
		<updated>2012-12-15T10:36:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eddy: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Aurobindo [[Aurobindo|Ghose]] wurde am 15. August 1872 in [[Kolkata]] geboren und starb am 5. Dezember 1950 in [[Podicherry]]. Er war ein indischer Politiker, [[Philosoph]], Hindu-[[Mystiker]],[[Guru]] und [[Yogi]], Schöpfer des Integralyoga. Seine Briefe, Gedichte und philosophischen Schriften sind mit [[Sri]] Aurobindo unterschrieben und unter diesem Namen veröffentlicht. Er verbindet in seiner Person die humanistische Bildung und das Wissen des Westens mit den [[Weisheitslehre]]n und spirituellen Traditionen [[Indien]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sri_Aurobindo.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Studienzeit in Cambridge/England (1879-1893) kehrt er nach Indien zurück und befasst sich intensiv mit den großen Traditionen seines Landes, bevor er sich für die Unabhängigkeit einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 wird er aus dem Gefängnis entlassen, in dem er wegen seines Kampfes für die Unabhängigkeit ein Jahr verbracht hat. Er wird verdächtigt, direkt oder indirekt in ein Attentat verwickelt gewesen zu sein; tatsächlich räumt er später ein, dass seine spirituelle Philosophie nicht zum Einsatz einer gewaltlosen Strategie wie bei [[Gandhi]] führt. Nach seinen eigenen Berichten hatte er während des Jahres im Gefängnis eine Reihe von spirituellen Erlebnisse, die ihn einen [[Bewusstseinszustand]] jenseits des [[Nirvana]] erfahren ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Flucht vor den Engländern lässt er sich schließlich am 04. April 1910 in Puducherry (Pondicherry) nieder. Zu diesem Zeitpunkt gelangt er zu der Überzeugung, dass es über den Kampf für die Unabhängigkeit Indiens hinaus einen Kampf für die Zukunft der Menschheit gibt. Er widmet sich der spirituellen Suche und Forschung und der Erstellung seiner Schriften. Immer mehr Schüler stellen sich ein, um bei ihm und seiner französischen Mitarbeiterin [[Mirra Alfassa]], die sowohl er selbst wie auch seine Schüler „Mutter“ nennen, zu leben. Mirra Alfassa übernimmt dann auch die materielle Leitung des in den 20er Jahren offiziell gegründeten Ashrams.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Ashram soll, so seine Idee, ein „Evolutionslabor“ sein.  Bis 1926 hat er seine Lehre ausgearbeitet: Seiner Ansicht nach ist der Mensch heute erst an einem unvollkommenen Stadium seiner [[Evolution]] angelangt; es sei nicht zu leugnen, dass „der Mensch ein Übergangswesen“ sei. Wenn [[Charles Darwin]] vor der Veröffentlichung seines Werkes über die „Entstehung der Arten“ gesteht, es „komme einem Mord gleich“, so betrifft dies die Feststellung, dass der Mensch der gleichen Familie angehört wie der Affe. Sri Aurobindo geht in seinen Annahmen zur Entwicklung der Arten noch weiter. Er legt uns die Möglichkeit nahe, dass der Mensch nur ein Glied in der Entwicklungskette zu einer neuen Art sein könnte. Diese neue Art, von der der Mensch nur ein Zwischenglied ist, müsste nicht notwendigerweise mit einem Bewusstsein ausgestattet sein, das vom menschlichen mentalen [[Bewusstsein]] erfasst werden kann. Das &lt;br /&gt;
Bewusstsein der neuen Art könnte für den Menschen so unverständlich sein wie der menschliche Geist für die Tiere. Dennoch sieht Aurobindo einen wichtigen Unterschied zur Evolution der&lt;br /&gt;
vorausgehenden Arten: Wir können die Entwicklung dieses Bewusstseins schon vorhersehen und vor allem vielleicht bewusst darauf hinarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bewusste Weg unserer Evolution liegt nach Aurobindo darin, die Entwicklung unserer spirituellen Fähigkeiten zu suchen. Er glaubt, eine radikalere Entwicklung der von der Menschheit bereits entdeckten spirituellen Fähigkeiten werde eines Tages zur Erweckung einer noch völlig unbekannten Dimension führen. Das Zutagetreten dieser Bewusstseinsdimension stelle den für eine neue Art bezeichnenden Evolutionssprung dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 zieht Sri Aurobindo sich von der Welt zurück und widmet sich ausschließlich der irdischen [[Manifestation]] des Supramentalen. Er verlässt seinen Rückzugsort nur selten, entweder um sich mit seinen Anhängern zu treffen oder um in die indische Politik einzugreifen. Während der übrigen Zeit kommuniziert er schriftlich mit seinen Schülern.&lt;br /&gt;
Er hat etliche Werke über die heiligen indischen Schriften geschrieben, die für viele Menschen aus dem Westen neben den Schriften von Swami [[Vivekananda]] einen guten Zugang zum [[Hinduismus]] und seiner Philosophie darstellen. Aurobindo stirbt 1950 in seinem [[Ashram]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzer Abriss der Evolutionsphilosophie von Sri Aurobindo==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Sri Aurobindo vorgestellte Evolutionsgedanke ist nicht rein materialistisch wie bei den meisten der geistigen Erben von Charles Darwin. Aurobindo leugnet den materialistischen Ansatz nicht, stellt jedoch seine Begrenztheit heraus: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist heute allgemein bekannt, dass die Wissenschaft keine Darstellung der [[Wahrheit]] aller Dinge ist, sondern lediglich eine Sprachform zur Umschreibung bestimmter Erfahrungen mit den Dingen, ihrer Struktur, ihrer Mathematik, ein geordnetes und anwendbares Konzept ihrer Prozesse – mehr nicht. Die [[Materie]] selbst ist wie ein Energiegebilde, von dem wir nur oberflächlich die Struktur kennen, so wie sie unserem Geist und unseren Sinnen und manchen Untersuchungsinstrumenten erscheint (bei denen man nun vermutet, dass sie selbst einen Großteil ihrer eigenen Ergebnisse bestimmen, da die Natur ihre Antworten an das verwendete Instrument anpasst), doch kein Gelehrter weiß darüber mehr oder kann darüber mehr wissen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dieser Feststellung ausgehend behauptet Aurobindo, dass die [[Wissenschaft]] einen spirituellen Blick auf die Evolution durchaus zulässt. Für ihn ist das [[Unbewusste]] nicht nur unterbewusster Natur im Sinne der Freudianer (aber nicht der Anhänger von Jung) und aller materialistisch orientierten Psychologen, sondern das Unbewusste hat auch eine spirituelle Natur, in der das Bewusstsein selbst zum Überbewusstsein hin erweitert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kann man auf einer bestimmten Ebene davon ausgehen, dass das Unterbewusste eine Art Gebilde aus qualitativen, das Spiel materieller Kräfte reflektierenden Trieben darstellt, welche die Wissenschaft als quantitativ betrachtet und die allein für den Gang der Evolution verantwortlich sein sollen. Doch für Aurobindo wirft die Entdeckung, dass das Unbewusste auch überbewusster Natur ist, ein überbewusstes Licht [[Link-Text]]bis auf den Grund des Unterbewussten, welches zeigt, dass der Blick der Forschung das Bewusstsein, das sich in der Materie verbirgt, zwangsläufig verfehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aurobindo definiert das menschliche  Bewusstsein als ein geistiges, mentales Bewusstsein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Terminologie unseres [[Yoga]] bezeichnen das Substantiv &amp;quot;Geist&amp;quot; und das Adjektiv &amp;quot;geistig&amp;quot; insbesondere den Teil der Natur, der mit kognitiven Prozessen, Verständnisprozessen, [[Gedanke]]n, geistiger und gedanklicher [[Wahrnehmung]],  [[Reaktion]]en, die die Objekte beim Geist hervorrufen, im Geist entstehenden Gebilden und Strömungen,  geistiger [[Vision]] und geistigem Willen zusammenhängen, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche mentale Bewusstsein umfasst ihm zufolge ein von den Tieren ererbtes, vitales Bewusstsein und ein physisches Bewusstsein, das noch von den ersten Lebensformen stammt.&lt;br /&gt;
Jenseits der höchsten überbewussten Gipfel des mentalen Bewusstseins können wir, so Aurobindo, das „Supramentale“ erfahren, das eine unmittelbare Erfahrung der heute indirekt und zum Teil durch unsere geistige Intelligenz erfahrbaren Wahrheit darstellt:  &amp;quot;Unter dem Supramentalen verstehe ich das Bewusstsein der Wahrheit… durch die das Göttliche nicht nur seine eigene Essenz und sein eigenes Sein erfährt, sondern auch seine manifeste Erscheinung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übrigen erläutert er: &amp;quot;Eine Beschreibung der supramentalen Natur unter Zuhilfenahme des Mentalen könnte nur entweder mit allzu abstrakten Umschreibungen erfolgen oder aber mit mentalen Bildern, die sie in etwas verwandeln könnten, das ganz und gar nicht ihrer [[Realität]] entspricht.&amp;quot; Mit dem von ihm ausgearbeiteten integralen Yoga möchte Aurobindo die individuelle und kollektive spirituelle Entwicklung hin zu diesem neuen Zustand fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Neue an Aurobindos Konzept im spirituellen Bereich besteht vor allem darin, dass die Praxis seines integralen Yoga es dem Praktizierenden nicht nur ermöglicht, sich dem Göttlichen zu nähern, sondern auch in sich selbst die göttliche [[Energie]] aufzunehmen, mit dem Ziel, das göttliche Bewusstsein in der Materie zu verkörpern; Aurobindos [[Mystik]] ist aktiv, da er versucht, unsere Welt schon jetzt auf der materiellen Stufe ihrer Entwicklung zu verändern. Er befürwortet eine gewisse [[Askese]], doch im Gegensatz zu einer vollständigen Ablehnung des materiellen Körpers versucht er uns bewusst zu machen, dass „ein- und dasselbe höhere Gesetz Materie und Geist regiert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der integrale Vedanta===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aurobindo ist die spirituelle Philosophie einer der vier Wege der evolutionären Weiterentwicklung, wie [[Okkultismus]], Yogapraxis (die spirituelle Erfahrung) und [[Religion]]. Als solcher bietet sie allen Möglichkeiten – einschließlich derer, die über das Mentale selbst hinausgehen – nur eine Öffnung des Mentalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Divine Life (Das Göttliche Leben) ist sicher Aurobindos am stärksten philosophisch orientiertes Werk. Aurobindo hat es im Laufe seines Lebens mehrfach überarbeitet und die Lektüre wurde stets denen stark ans Herz gelegt, die seine Schüler sein wollten. Aurobindo beginnt in seinem Werk zunächst mit der Darlegung zweier sich ergänzender verneinender Aspekte. Bei diesen zwei verneinenden Aspekten handelt es sich nicht nur um Irrtümer. Es sind auch zwei Halbwahrheiten, da jeder nicht unbeträchtliche Irrtum einen Aspekt der Wahrheit verhüllt, die ans Licht gelangen will. Auf der einen Seite ist da das materialistische Verneinen, das die Bedeutung des Bewusstseins abstreitet und die Evolution lediglich als materielle [[Entwicklung]] abtut. Auf der anderen Seite finden wir das spirituelle Verneinen des Wertes des gegenwärtigen Lebens, das davon ausgeht, dass dieses Leben ohnehin nur eine illusorische Erscheinung oder illusorische Evolution ist. Dieser spirituelle Ansatz hat zur Folge, dass die Materie als grobe [[Illusion]] betrachtet wird, als träge Kraft, die der spirituellen Befreiung entgegensteht; Aurobindo widersetzt sich also der vorherrschenden Auslegung der Vedanta-Philosophie in Indien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aurobindo bestreitet jedoch nicht den Wert spiritueller Erfahrungen, auch wenn sie diese Deutung vermitteln, die mit der dem [[Materialismus]] innewohnenden Wahrheit rein gar nichts gemein hat; er ist jedoch der Ansicht, dass die fraglichen spirituellen Erfahrungen erneut untersucht, vertieft und überwunden werden müssen, wenn sie zu einer authentischen psychologischen Erkenntnis im Dienst der metaphysischen Evolution der Natur werden sollen. Diese spirituelle Psychologie im Dienst der metaphysischen Evolution der Natur hat letztlich das Ziel, das mentale menschliche Bewusstsein, den menschlichen Geist zu übersteigen, und zwar nicht durch dessen Verneinung, sondern durch seine Erweiterung und Erhöhung. Das mentale Bewusstsein ist bei der Lektüre von The Divine Life aufgerufen, den Sinn der Evolution zu verstehen, die für Aurobindo vor allem eine  göttliche Evolution ist: &amp;quot;Das Ziel von Yoga ist, die göttliche Gegenwart und das göttliche Bewusstsein zu durchdringen und von ihnen besetzt zu werden [...]  Das Göttliche allein ist unser Ziel&amp;quot; erläutert er in seinen Letters on Yoga (Briefe über den Yoga). The Divine Life, das Göttliche Leben,  nimmt daher den Standpunkt der Entwicklung des Göttlichen selbst ein; in der Vedanta-Philosophie wird die Entwicklung des Göttlichen selbst als göttliche Manifestation bezeichnet. Der Beitrag der göttlichen Entwicklung oder Manifestation besteht zunächst darin, diese göttliche &amp;quot;Seligkeit im Sein&amp;quot; selbst im menschlichen Geist zu manifestieren, der Leid und Schmerz empfindet und das Drama des Todes erlebt. Nach Aurobindo zeigt sich dieses immer offenkundiger werdende Göttliche Leben auf der Ebene des menschlichen Bewusstseins als Erscheinen einer Harmonie zwischen Individuum und Kollektiv, die imstande ist, das Aufkommen einer neuen metaphysischen göttlichen Wirklichkeit jenseits des mentalen Bewusstseins widerzuspiegeln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erst wenn durch die Einwirkung des Supramentalen der Schleier zerrissen und der geteilte mentale Geist beherrscht, ruhig und passiv ist, wendet sich das Mentale selbst wieder der Wahrheit der Dinge zu. Dann finden wir einen reflektierenden, leuchtenden Geisteszustand, der der göttlichen Wirklichkeit als Instrument dient. Dort nehmen wir wahr, was die Welt wirklich ist; wir erfahren auf jede Weise, dass wir selbst im Anderen sind und der Andere in uns, dass wir alle das universelle Eine bilden, das sich vervielfacht hat. Wir verlieren unseren streng abgetrennten individuellen Gesichtspunkt, der der Ursprung  jeder Begrenzung und jeden Irrtums ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Aurobindo geht noch weiter; ihm zufolge will das Göttliche, dass das Aufkommen dieser neuen metaphysischen Wirklichkeit jenseits der höchsten Form des menschlichen Bewusstseins in der materiellen Erscheinung des Menschen Glück, Perfektion, Macht, Unsterblichkeit usw. enthüllt.  Diese Enthüllung soll durch die Öffnung unserer menschlichen Körper zum Supramentalen (Supramentalisierung) erfolgen, so wie zuvor in der Evolution die Materie mobilisiert, belebt und mit [[Geist]] ausgestattet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aurobindo wurde diese supramentale, metaphysische Wirklichkeit, die auf unserer Erde noch nicht erschienen ist, von den vedischen [[Rishi]]s bereits gesehen. Sein integraler [[Vedanta]] vollendet den Weg, der von den Rishis schon bereitet und dann brach gelassen wurde, um das mentale Bewusstsein zu entwickeln. Er stellt fest, dass die Evolution auf Erden sich auf die Entwicklung des mentalen Bewusstseins konzentriert hat: &amp;quot;Das Zeitalter der intuitiven Erkenntnis, für das das alte vedantische Gedankengut der [[Upanishade]]n steht, musste dem Zeitalter der rationalen [[Erkenntnis]] weichen; die durch [[Inspiration]] empfangenen heiligen Schriften haben der metaphysischen Philosophie den Vortritt gelassen, so wie später die metaphysische Philosophie der experimentellen Wissenschaft weichen musste. Der menschliche Verstand neigt dazu, sich durch sein eigenes Instrument zu befriedigen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Supramentale ist von einem mentalen Gesichtspunkt aus nicht zu verstehen; nach Aurobindo entzieht es sich jeder intellektuellen Möglichkeit des Verstehens, auch wenn das Konzept intellektuell erdacht werden kann. Denn: &amp;quot;Das Leben lässt sich nicht in die Formeln und Systeme pressen, die unser Verstand ihm auferlegen will; es ist zu komplex, zu sehr angefüllt mit unendlichen Möglichkeiten, um sich vom willkürlichen Intellekt des Menschen tyrannisieren zu lassen... All das Schwierige rührt daher, dass es am Grund unseres Lebens und unserer [[Existenz]] etwas gibt, das der [[Intellekt]] niemals wird kontrollieren können: Das [[Absolute]], das Unendliche. &amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aurobindo ist es daher unsere Aufgabe, die einem mentalen Bewusstsein eigenen Grenzen besser zu verstehen, um die Möglichkeit eines supramentalen Bewusstseins näher ins Auge fassen zu können. Abgesehen davon, dass es das Unendliche nicht erfassen kann, lässt sich das gewöhnliche mentale Bewusstsein am besten in von unterschiedlichen logischen Regeln geleiteten, verstandesmäßigen Überlegungen, in Konzepten unterschiedlicher Natur ausüben; so kann das mentale Bewusstsein jedem beliebigen Gesichtspunkt einen anderen, scheinbar entgegengesetzten Gesichtspunkt gegenüberstellen. Ein mentales Bewusstsein kann sich daher der Wirklichkeit nur durch Abbildung einer Folge von Teilansichten von ihr nähern.&lt;br /&gt;
Aurobindos Epos Savitri dient uns als suggestive erläuternde Kurzvorstellung eines supramentalen Bewusstsseins : &amp;quot;Ein einziger unzähliger Blick&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Übermentale als Strom intuitiver Visionen bleibt für Aurobindo eine Erkenntnis, die in der Vielzahl geteilter und nur partieller Einsichten gefangen ist; so wurden z.B. seiner Ansicht nach die großen Religionen von Menschen begründet, die über einen solchen Blick verfügten, doch ihr übermentaler Blick führte zu Unterschieden bei der Betonung spiritueller Aspekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der integrale Yoga===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der integrale Yoga von Sri Aurobindo ist vor allem in seinen Werken &amp;quot;The Synthesis of Yoga&amp;quot;, &amp;quot;Letters on Yoga&amp;quot;, &amp;quot;Guide of Yoga&amp;quot; und  in den letzten Kapiteln von &amp;quot;The Dinvine Life&amp;quot; dargelegt, aber auch und besonders in seiner epischen Dichtung &amp;quot;Savitri&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir verfügen über ein doppeltes psychisches [[Wesen]], eine oberflächliche, sehnende [[Seele]] [...] und ein unterschwelliges psychisches Wesen, eine reine Kraft aus Licht, [[Liebe]], [[Freude]], Essenz der Reinheit; sie ist unsere wirkliche Seele hinter der Form äußerer psychischer Existenz, der wir so oft diesen Namen geben. Wenn ein Widerschein dieses weiteren und reineren psychischen Wesens an die Oberfläche dringt, dann sagen wir von einem Menschen, dass er eine Seele hat [...]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier zeigt sich dann der Beginn unserer authentischen [[Individualität]], unserer wirklichen individuellen Essenz, die gänzlich dem Göttlichen und der Göttlichwerdung, Divinisierung  zugewandt ist, da sie ja die individuelle Manifestation davon ist; Aurobindo spricht in diesem Zusammenhang von Psychisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mehr oder weniger vollendete Psychisierung des Bewusstseins strebt dann gleichfalls eine echte, die mentalen und vitalen Aspekte reinigende [[Spiritualisierung]] an, bis sie im Übermentalen erstrahlen. Diese übermentale Erleuchtung hat in religiöser Hinsicht nicht mehr das Ziel, das Heil in großer Entfernung vom irdischen Unterbewusstsein zu finden wie in der Vergangenheit. Die übermentale Spiritualisierung will vielmehr bewusst die körperlichen, unterbewussten Phänomene betrachten, die für ein gewöhnliches mentales und vitales Bewusstsein, auch dann wenn es psychisiert ist, nur schwer zu erfassen und zu beherrschen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aurobindo als Dichter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aurobindo versteht das Lesen seiner Dichtung und insbesondere der aufrichtige Umgang mit seiner großen Dichtung &amp;quot;Savitri&amp;quot; so, dass der Leser sein gewöhnliches Bewusstsein einem starken suprabewussten Einfluss aussetzt, auch wenn dies nicht sofort spürbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er behauptet, der Leser könne die Tragweite seines Epos nicht verstehen, wenn er es auf der Ebene eines gewöhnlichen Bewusstseins lese; vielmehr werde die Lektüre und wiederholte Lektüre, wie die Mutter in einem Gespräch erläutert, durch ihre mantrische Wirkung allmählich auf das Bewusstsein einwirken. Wir wissen, dass das erneute Lesen eines bedeutungsvollen Textes stets zu einem besseren analytischen Verständnis der Bedeutung seiner Inhalte führt und dass es zur Entwicklung unseres Systems der spontanen Deutung der Welt beitragen kann, wenn man die so verstandenen Inhalte für sich übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen auch, dass in der alltäglichen Realität erprobte, intensiver verstandene Inhalte den Sinn anderer Inhalte eines machtvollen Textes enthüllen, der anfänglich weniger intensiv verstanden wurde. Ist der gelesene Text sehr bedeutungsreich, so kann eine neue mentale Vision Fuß fassen, die uns von der vorausgehenden, begrenzteren mentalen Vision befreit. Doch hier handelt es sich nicht mehr nur um eine Deutung der Welt, die unsere mentale Vision von ihrer Enge befreit, sondern es geht darum, das Mentale von einem übermentalen Horizont aus zu sehen, die Vorherrschaft der mentalen Vision in unseren Leben aufzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir Savitri auf aufrichtige Art lesen, so wie man jemandem zuhört, dessen Worten wir gestatten, unser eigenes Bewusstsein auf echtere Art und Weise zu erforschen, als wir selbst es bis zu diesem Zeitpunkt getan haben, können wir dann im Zuge wiederholten Lesens die bewusste Evolution eines Bewusstseins beobachten, das unsere mentale Festung durchdringt? Können wir durch die schönsten und besten nur vorstellbaren Dinge eine bewusstere und daher authentischere Bewusstseinserfahrung machen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auroville im integralen Yoga von Aurobindo==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sri Aurobindo und die &amp;quot;Mutter&amp;quot; sind die Begründer einer internationalen Gemeinschaft in Auroville bei Puducherry. Auroville versteht sich als werdendes Modell der idealen Stadt, deren Bewohner sich auf das Erscheinen des neuen Menschen, auf die [[Manifestation]] des supramentalen Bewusstseins vorbereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei jeder originellen Lehre wurde auch das Werk von Sri Aurobindo von anderen Weisen und spirituellen Lehrern unterschiedlich aufgenommen. Swami Prajnanpad stellt streng fest: &amp;quot;Aurobindo steckte gänzlich in seinem Denken fest. Hat man eine Seite von ihm gelesen, so kennt man Tausende von ihm geschriebener Seiten... Es ist immer dasselbe… Und hier liegt der Irrtum von Aurobindo. Er wollte das Supramentale auf die Erde hinab rufen...Doch auch das ist nur eine gedankliche Vorstellung. Sie liegt nicht außerhalb des Geistigen. So groß er auch gewesen sein mag, er ist doch im Bereich des Geistes, des mentalen Bewusstseins geblieben. Er war vom Mentalen nicht frei, er war nicht befreit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alain Daniélou, ein angesehener Indologe, lebte in Puducherry und besuchte mehrfach Aurobindos Ashram. In seinem Werk &amp;quot;Le chemin du Labyrinthe&amp;quot; schreibt er: &amp;quot;Aurobindos Ashram war eine der großen Bewegungen, die benutzt wurden, um die Botschaft Indiens zu verformen und den guten Willen vieler aufrichtiger Menschen auszunutzen, die auf der Suche nach einer &#039;anderen&#039; Wahrheit waren. Der Ashram war umso gefährlicher, als er von Menschen gegründet wurde, die bemerkenswert intelligent und in ihrem unverantwortlichen [[Fanatismus]], der für viele Anarchisten typisch ist und ihre Stärke ausmacht, vermutlich aufrichtig waren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ken Wilber ist der Auffassung, dass er in seinem Buch &amp;quot;Integral Spirituality&amp;quot; die integrale Philosophie eines Aurobindo hinter sich gelassen hat, der, so Wilber, nie eine echte intersubjektive Spiritualität hervorgebracht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Abendgespräche mit Sri Aurobindo.&amp;quot; Verlag Aquamarin 2012, ISBN 3-894276-09-6&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/ &#039;&#039;Das Yoga-Lexikon&#039;&#039;] von Wilfried Hunzermeyer, ISBN 978-3-931172-28-2, Edition Sawitri.&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/ &#039;&#039;Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch&#039;&#039;]von Martin Mittwede, ISBN 978-3-932957-02-4, Sathya Sai Vereinigung e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Aurobindo.html Über Sri Aurobindo]&lt;br /&gt;
*[http://my.yoga-vidya.org/profiles/blogs/sri-aurobindo-1 Sri Aurobindo (englisch)]&lt;br /&gt;
*[http://www.kleine-spirituelle-seite.de/index.php/text_auro.html Textauszüge seiner Bücher]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Eddy</name></author>
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		<title>Swami Vivekananda</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Eddy: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Swami Vivekananda&#039;&#039;&#039; erblickte 1863 als [[Narendranath Datta]] das Licht der Welt. 18 Jahre später begegnete er dem großen Weisen [[Sri Ramakrishna]] und wurde dessen bedeutendster [[Schüler]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Wandermönch]] zog er durch ganz [[Indien]] und lehrte den auf den [[Upanishaden]] basierenden [[Vedanta]] ohne jede [[Hindu]]-[[Mythologie]] als rationales philosophisches System. Als einer der ersten indischen [[Yogi]]s überhaupt reiste Swami Vivekananda 1893 nach Amerika und hielt eine Rede im &amp;quot;[[Kongress der Weltreligionen]]&amp;quot;. Von 1893 bis 1896 folgten eine Vorlesungsreise durch die USA und ein kurzer Besuch in England. Seine Intention war vor allem den [[Advaita Vedanta]] im Westen zu verbreiten und ein west-östliches Verständnis herzustellen. Die erste [[Vedanta-Vereinigung]] wurde 1894 in New York gegründet, viele weitere folgten. Nach seiner Rückkehr nach Indien gründete Swami Vivekananda 1897 die [[Ramakrishna-Mission]]. 1898 kam er nochmals zu einem Kurzbesuch in die USA. 1902 verließ Swami Vivekananda in Indien seinen physischen Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami Vivekananda trug in sich die [[Vision]] eines universellen Menschen, der die Wege des [[Karma Yoga]], [[Bhakti Yoga]], [[Jnana Yoga]] und [[Raja Yoga]] vereinigt und so die völlige [[Freiheit]] des [[Selbst]] erreicht. Er lehrte [[Atemübung]]en und [[Asana]]s zur besseren [[Konzentration]] und [[Meditation]] und verfasste mehrere Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Karma Yoga. Der Pfad der Arbeit.&#039;&#039; Verlag Phänomen-Verlag, Hamburg 2004, ISBN 3-933321-55-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Mein Meister Ramakrishna.&#039;&#039; Verlag Phänomen, Hamburg 2005, ISBN 3-933321-90-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Jnana Yoga. Der Weg des Denkens.&#039;&#039; Verlag Phänomen, Hamburg 2006, ISBN 3-933321-71-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sivanandaonline.org/ Divine Life Society - Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kleine-spirituelle-seite.de/index.php/text_vive.html Texte von Swami Vivekananda]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga Meister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eddy</name></author>
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