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	<title>Yogawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-09T20:33:19Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Prashna_Upanishad&amp;diff=951560</id>
		<title>Prashna Upanishad</title>
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		<updated>2021-06-07T07:05:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Essenz der Prasnopanischade von Swami Sivananda */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Prashna Upanishad&#039;&#039;&#039;, eigentlich &#039;&#039;&#039;Prashnopanishad&#039;&#039;&#039; [[Sanskrit]]: प्रश्नोपनिषद् praśnopaniṣad &#039;&#039;f.&#039;&#039;) Die &#039;&#039;Prashna Upanishad&#039;&#039; (wörtl.: &amp;quot;Frage-Upanishad&amp;quot; [[Prashna]]-[[Upanishad]]) ist eine der früheren Haupt-[[Upanishaden]], zu welcher ein Kommentar [[Shankara]]s vorliegt. Sie gehört zum [[Atharvaveda]], ist als vierte im [[Muktika]] Kanon aufgeführt und wird bei Deussen als[[reine Vedanta Upanishaden|reine Vedanta Upanishad]] gezählt. Sechs Suchende des [[Brahman]] gehen zu einem [[Weise]]n mit Namen [[Pippalada]] und stellen ihm sechs Fragen. Diese Fragen und Antworten formen die Substanz dieser [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Upanishad]. Ihr Name [[Prashna]] (Frage) ist daher abgeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Guru-schueler.jpg|thumb|Lehrer und Schüler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Prashna Upanishad==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Prashna Upanishad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prashna Upanishad ist eine der wichtigen Upanishaden, insbesondere der Upanishaden aus dem [[Atharva Veda]]. In der Prashna Upanishad geht es um wichtige Fragestellungen, wichtige Erforschungen. &amp;quot;Prashna&amp;quot; heißt ja Frage, Erforschung, Erkundigung. Es geht darum, sein wahres [[Selbst]] zu erkunden, zu erforschen, Fragen zu stellen: „Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?“ „Was ist Brahman? Was ist das Absolute?“ Wenn Prashna Upanishad in einem Wort geschrieben ist, wird es zu &amp;quot;Prashnopanishad&amp;quot;. Nach den Sandhi Regeln im Sanskrit wird, wenn auf ein „a“ ein „u“ folgt, beide Vokale zum „o“. Deshalb, findest du oft Prashna Upanishad, manchmal findest du aber auch Prashnopanishad. Prashnopanishad ist also Prashna und Upanishad in einem Wort geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fXkRKOV6Xuc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prashna Upanishad - Übersetzung von Paul Deussen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier alle Verse der Prashna Upanishad aus dem Werk &amp;quot;60 Upanishaden des [[Veda]] von [[Paul Deussen]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Prashna - die erste Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Sukeshan Bharadvaja, Shaivya Satyakama, Sauryayanin Gargya, Kausalya ashvalayana, Bhargava Vaidarbhi und Kavandhin Katyayana, diese alle, Brahman als Höchstes haltend und in Brahman feststehend, forschten nach dem höchsten [[Brahman]], und mit den Worten: „Er, fürwahr, wird dieses alles erklären“, nahten sie sich mit dem Brennholze in den Händen dem erhabenen Pippalada.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Da sprach der Weise zu ihnen: „Noch weiter werdet ihr in [[Askese]], Brahmanwandel ([[Keuschheit]]) und [[Glaube]] ein Jahr bei mir wohnen, und dann fragt ihr (mögt ihr fragen), wie es euch gefällt; wofern wir es wissen werden, wollen wir euch alles erklären.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Darauf (nach Ablauf des Jahres) nahte sich ihm Kavandhin [[Katyayana]] und fragte: „Erhabener! woraus wohl entstehen die Geschöpfe?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Und er sprach zu ihm: „[[Prajapati]] verlangte nach Nachkommen; er übte [[Tapas]]; nachdem er Tapas geübt, lässt er ein Paar entstehen, nämlich [[Rayi]] (Materie, eigentlich: Reichtum) und [[Prana]] ([[Leben]]); denn er sprach: „Diese beiden werden mir vielfältig Nachkommen schaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Fürwahr, die [[Sonne]] ist Prana und der [[Mond]] ist Rayi; ja Rayi ist alles dieses, was geformt und ungeformt ist; darum ist die Form selbst Rayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wenn nun die Sonne aufgeht und die östliche Himmelsgegend betritt, so befasst sie dadurch die östlichen (in der Natur verwirklichten) Lebenshauche (Prana ) in ihren Strahlen; und wenn sie die südliche, westliche und nördliche, obere, untere und zentrale Himmelsgegend betritt, so befasst sie, indem sie alles erhellt, dadurch alle Lebenshauche in ihren Strahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Allverbreitet und allgestaltet zieht dieses (Sonnen-)Feuer als der Prana herauf. Darüber dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- (ich preise)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Den allgestaltigen, goldnen Wesenskenner,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dort als höchster Hort, als einzig Licht glüht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit tausend Strahlen, hundertfach sich wandelnd,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Lebenshauch]] der Wesen geht dort auf die Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Fürwahr, Prajapati ist das Jahr; in demselben sind zwei Gänge (der Sonne), der nach Süden und der nach Norden. Jene nun, welche mit den Worten: „Opfer und fromme Werke sind unser Tun“ Verehrung üben, die erobern nur den Mond als Stätte. Diese kehren wiederum zurück. Darum gehen diejenigen Weisen, welche nach Nachkommen begehren, den südlichen Weg. Und dieser Väterweg ist ([[pitriyana]]) Rayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Aber auf dem nördlichen Wege, nachdem sie durch [[Askese]], Brahmanwandel, Glaube und Wissen den [[atman]] gesucht haben, erobern sie die Sonne. Diese ist der Stützpunkt der Pranas. Dieses ist das [[Unsterblich]]e, das [[Furchtlos]]e, diese ist der höchste Hort. Von ihm kehren sie nicht wieder zurück. Dieses ist die Ausschließung (des Väterweges und Götterweges gegeneinander). Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Der Vater, fünffüßig, zwölffacher [[Bildung]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei leibhaft, heißt es, in des [[Himmel]]s Jenseits;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sei er auch weitleuchtend eingefügt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Untern mit sechs Speichen, sieben Rädern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Fürwahr, Prajapati ist der Monat. Seine dunkle Hälfte ist Rayi, seine helle Prana. Darum bringen diese [[Weise]]n (die den Prana verehren) in der hellen Hälfte das Opfer dar, die andern in der andern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Fürwahr, Prajapati ist Tag und Nacht. Was von ihm Tag ist, das ist Prana, was Nacht, das Rayi. Wahrlich die verschütten den Prana (das Leben), welche am Tage sich in [[Lust]] verbinden, und dieses ist der (auch dem [[Grihastha]] obliegende) Brahmanwandel, dass man sich nur in der Nacht in Lust verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Fürwahr, Prajapati ist die [[Nahrung]]. Aus ihr stammt dieser [[Same]], aus welchem diese [[Geschöpf]]e entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Diejenigen nun, welche diesen Prajapatiwandel einhalten, die üben die Begattung aus ([[mithuna]]m utpadayante) sowie es oben von Prajapati hieß, dass er (mithunam utpadayante) „ein Paar entstehen lässt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch derer ist die Brahmanwelt, die sich kastei&#039;n,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In denen wahre Keuschheit festgewurzelt ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehn zur Brahmanwelt, der fleckenlosen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohne Krummes, Falsches, ohne Trug sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Prashna - die zweite Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn [[Bhargava]] [[Vaidarbhi]]: „Erhabener! Wie viele [[Götter]] halten das Geschöpf aufrecht, und welche von ihnen erleuchten diesen Leib, und wer unter allen ist der vorzüglichste?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Der [[Äther]], fürwahr, ist dieser Gott und der Wind und das Feuer, Wasser und Erde, Rede, Manas, Auge und Ohr. Diese, indem sie (den [[Leib]]) erleuchten, rühmen sich: „Wir sind es, die dieses Röhrenwerk stützen und aufrecht erhalten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Da sprach zu ihnen der oberste Prana: „Nicht so! In Wahn seid ihr befangen. Ich allein bin es, der ich, mich fünffach teilend, dieses Röhrenwerk stütze und aufrecht halte!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Sie aber wollten ihm nicht glauben. Da gibt er sich den Anschein, als wollte er, aus (verletztem) [[Stolz]] nach oben entweichen. Und wie er entweicht, da wollen auch die andern alle entweichen, und wie er stille stehen bleibt, da bleiben auch die andern stehen. Und gleichwie die Bienen der Bienenkönigin wenn sie auszieht, alle nachziehen, und solange sie bleibt, alle bleiben, also auch die Rede, das Manas, das Auge und das Ohr. Da sind sie zufriedengestellt und preisen den Prana:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Er brennt als Feuer, und er glüht als Sonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist [[Parjanya]], [[Maghava]]n und [[Vayu]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er der Gott ist [[Erde]], [[Rayi]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist, nicht ist und [[ewig]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wie Speichen an der Radnabe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haftet am Prana alles fest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rics, die [[Yajus]] und [[Sama]]ns,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Opfer]], Krieger- und Brahman-Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Als Prajapati im Mutterleib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weilst du und wirst geboren neu,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir, o Prana , bringen die Geschöpfe Spende dar,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du mit Lebenskräften weilst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Du erst Göttern bringst das Opfer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du erst Vätern den Labetrank,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der [[Dichter]] [[Werk]], du bist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrheit der [[Atharvangira]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. An Kraft bist [[Indra]] du, Prana !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudra]] bist du, der Schützende,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du schweifst im Luftraum als Sonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der Lichter Oberherr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Wenn du über sie hin regnest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehn deine Kreaturen hier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voll [[Freude]], Prana und sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Nahrung]] wird uns entstehen nach Lust.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Du bist von selbst geweiht, Prana ,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstweiser, Esser, Herr des Alls,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind des, das du isst, [[Spende]]r,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du, [[Matarishva]](n)! Vater uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Was von dir in der [[Rede]] weilt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im Ohre, im [[Auge]] weilt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im [[Manas]] sich ausbreitet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mache hold uns, zieh nicht aus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. In Pranas [[Macht]] ist dies [[Weltall]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst was im dritten [[Himmel]] ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Mutter das Kind, schütz&#039; uns,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glück und Weisheit verleihe uns!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dritter Prashna - die dritte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn [[Kausalya]] [[ashvalayana]]: „Erhabener! Woher entsteht dieser Prana ? Wie kommt er in diesen Leib hinein? Und wie besteht er, sich selbst teilend, in demselben? Wodurch zieht er aus ihm aus? Wie waltet er in der Außenwelt und wie in dem Selbste?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Überweit gehst Du mit Fragen; du bist der Brahmanliebendste, so denke ich; darum will ich dir antworten. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Aus dem atman entsteht dieser Prana; wie an einem Menschen der Schatten, so breitet er sich an demselben aus.  Ohne Zutun des (bewussten) Willens kommt er in diesen Leib hinein. − &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Und wie ein König seine Beamten beauftragt, diese oder jene Dörfer zu verwalten, also stellt auch jener Prana die übrigen Pranas, jeden besonders, an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Über Entleerungs- und Zeugungsorgan stellt er den Apana. In Auge und Ohr mit Mund und Nase hat er, der Prana, selbst seinen Sitz. In der Mitte hingegen der Samana; denn er ist es, welcher diese geopferte Nahrung zur Gleichheit) führt (assimiliert); daraus entstehen jene &#039;sieben Opferflammen&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Im Herzen aber wohnt der atman; daselbst sind jene hundert und eine Adern; zu jeder einzelnen von ihnen gehören je hundert (Zweigadern); und der Nebenzweigadern sind jedes mal zweiundsiebzig tausend; in denen waltet der Vyana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Aber durch die eine nach oben gehend, führt der Udana für gutes Werk zu einer guten Welt, für schlimmes zu einer schlimmen, für beide zur Menschenwelt. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Als die Sonne nun steigt jener Prana in der Außenwelt empor, denn sie ist es, welche dem Prana im Auge Beistand gewährt; und die Gottheit, welche in der Erde ist, die (gewährt Beistand) dadurch, dass sie den Apana im Menschen stützt; und dass der Raum zwischen ihnen (Sonne und Erde) ist, das ist der Samana; der Wind ist der Vyana. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Die Glut (d.h. die Lebenskraft) aber ist der Udana. Darum, wenn die Glut sich legt, dann geht er (der Mensch), zur abermaligen Geburt, mitsamt den in das Manas eingegangenen Indriyas,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. und mit dem [[Gedanke]]n, der ihn (in der [[Todesstunde]]) beschäftigt, mit diesem ein in den Prana; und der Prana, mit der Glut (durch den Udana) verbunden, führt ihn mitsamt dem atman in die von ihm (in der Todesstunde) vorgestellte Welt hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Wer den Prana weiß, indem er ihn also weiß, dessen Nachkommenschaft erlischt nicht, und er wird unsterblich. Darüber dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Wer [[Ursprung]], Ausbreitung, Standort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünffach Verteiltsein in der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in sich selbst weiß des Prana,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem wird [[Unsterblichkeit]] zu teil,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- dem wird Unsterblichkeit zu teil.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vierter Prashna - die vierte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Sauryayanin Gargya: „Erhabener! Welche sind es, die in diesem Menschen schlafen, und welche bleiben in ihm wach? Welcher ist jener Gott, der die Träume sieht? Wessen ist jene Lust (des Tiefschlafes)? In welchem sind sie alle gegründet?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Gleichwie, o [[Gargya]], die Lichtelemente der Sonne, wenn sie untergeht, alle in jener Glutscheibe zur Einheit werden, und, wenn sie aufgeht, immer wieder aus ihr hervorgehen, also wird auch dieses alles im Manas als höchster Gottheit zur Einheit; daher kommt es, dass dann der Mensch nicht hört, nicht sieht, nicht riecht, nicht schmeckt und nicht fühlt, nicht redet, nicht greift, nicht zeugt, nicht entleert und nicht hin und her geht, sondern, wie man sagt, schläft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dann wachen die Prana-Feuer in dieser Stadt; der Apana ist das [[Garhapatya]]-Feuer, der Vyana das Anvaharyapacana-Feuer; und das [[ahavaniya]]-Feuer, weil es vom [[Garhapatya]]-Feuer hergeleitet wird, heißt von dem Herleiten ([[pranayana]]m) Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Ferner, weil er die beiden Opfergüsse des Ausatmens und Einatmens zur Einheit führt, (samam nayati) heißt er Samana. Das Manas aber ist der Veranstalter des Opfers, und die Frucht des Opfers ist der Udana; der führt den Veranstalter Tag für Tag in das Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Alsdann genießt jener Gott (das Manas) Großheit, sofern er das hier und da Gesehene nochmals sieht, die hier und da gehörte Sache nochmals hört, das inmitten der Orte und Gegenden einzeln Wahrgenommene wieder und wieder einzeln wahrnimmt; Gesehenes und Nichtgesehenes, Gehörtes und Nichtgehörtes, Wahrgenommenes und Nichtwahrgenommenes, das Ganze schaut er, als der Ganze schaut er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Aber wenn er von der Glut ([[tejas]]) überwältigt ist, dann schaut jener [[Gott]] keine Träume, und dann herrscht in diesem [[Leib]]e keine [[Lust]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Aber gleichwie, o Teurer, die Vögel zu dem Baume sich hinbegeben, der ihr Wohnort ist, also begibt sich dieses alles in den höchsten atman hinein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. die Erde und der Erdstoff, das Wasser und der Wasserstoff, die Glut und der Glutstoff, der Wind und der Windstoff, der Äther und der Ätherstoff, das Auge und das Sichtbare, das Ohr und das Hörbare, der Geruch und das Riechbare, der Geschmack und das Schmeckbare, die Haut und das Fühlbare; die Rede und das Sprechbare, die Hände und das Greifbare, das Zeugungsorgan und das Zeugbare, das Entleerungsorgan und das Entleerbare, die Füße und das Gehbare; das Manas und das Vorstellbare, die Buddhi und das Beschließbare, der Ahankara (Ich-Macher) und das Ichmachbare, das Denken und das Denkbare, die Glut und das Glühbare, der Prana und das Aufrechthaltbare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Denn dieser sehende, fühlende, hörende, riechende, schmeckende, vorstellende, beschließende, handelnde, das bewußte Selbst (die individuelle Seele) bildende Geist, der ist in dem höchsten, unvergänglichen Selbste gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Und in das höchste [[Unvergänglich]]e geht der ein, welcher dieses schattenlose, [[körperlos]]e, blutlose, helle, „dies [[Unvergänglich]]e, o Teurer, kennend“, allwissend und zum All wird. Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Wo das bewusste Selbst mit allen Göttern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lebenshauch]]e und die [[Wesen]] weilen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Unvergängliche, o Teurer, kennend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird man allwissend, wird man zu dem Weltall.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fünfter Prashna - die fünfte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Shaivya [[Satyakama]]: „Wer, o Erhabener, unter den Menschen bis zu seinem Hinscheiden den Laut Om meditiert, welche Stätte erwirbt er dadurch?“ Und er sprach zu ihm:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. „Fürwahr, o Satyakama, der Laut Om ist das höhere und das niedere Brahman. Darum erlangt der Wissende, wenn er sich auf denselben stützt, das eine oder das andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wenn er ein Element desselben meditiert, so gelangt er, durch das selbe belehrt, (nach dem Tode) schnell zur Lebendigkeit. Ihn führen die Rig-Hymnen hin zur Menschenwelt; daselbst erlangt er Askese, Brahmanwandel und [[Glaube]]n und genießt Hoheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Wenn er zu zwei Elementen in seinem Denken gelangt, dann wird er (nach dem Tode) von den Yajus-Sprüchen emporgeführt in die Luft zur Somawelt (zum Monde). Und nachdem er in der Somawelt Herrlichkeit genossen hat, so kehret er wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Wenn er hingegen durch alle drei Elemente des Lautes Om den höchsten Geist meditiert, so wird er, nachdem er in das Licht, in die Sonne eingegangen, wie eine Schlange von ihrer Haut, also von dem Übel befreit; von den Saman-Liedern wird er emporgeführt zur Brahmanwelt; dann schaut er ihn, der höher ist als dieser höchste Komplex des Lebens (d.h. als die individuelle Seele), den in der Burg (des Leibes) wohnenden Geist. Darüber sind diese Verse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Drei Elemente, wenn man stirbt, verwendet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenhängend und nicht unverwendet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem den äußern, innern, mittlern Bräuchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollauf genügt wird, - so steht fest der [[Geist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Durch Rics hierher, durch [[Yajus]] in den Luftraum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Samans dorthin, was die Weisen verkünden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihm, auf [[Om]] gestützt, gelangt der Wisser,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jenes ruhig, alterlos, unsterblich, furchtlos Höchste ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sechster Prashna - die sechste Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Sukeshan Bharadvaja: „O Erhabener! Hiranyanabha Kausalya, der Königssohn, kam zu mir und tat diese Frage: &#039;Weißt du den sechzehnteiligen Purusha?&#039;  Zu ihm, dem Prinzen, sprach ich: &#039;Den weiß ich nicht; denn wenn ich ihn wüsste, wie sollte ich ihn dir nicht gesagt haben? Der verdorrt ja mit der Wurzel, welcher die Unwahrheit redet. Darum darf ich die Unwahrheit nicht sagen.&#039; − Da bestieg er schweigend seinen Wagen und fuhr von dannen. Nun frage ich dich: Wo ist jener Purusha?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Da sprach er zu ihm: „Hier, innen im Leibe, o Teurer, ist dieser Purusha, in welchem jene sechzehn Teile entspringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dieser (Purusha) erwog: mit wessen Auszuge werde ich selbst ausgezogen sein, und mit wessen Bleiben werde ich bleiben? −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Da schuf er den [[Prana]]; aus dem Prana den Glauben, den Äther, der Wind, das Licht, das Wasser, die Erde, das Sinnesorgan; das Manas, die Nahrung; aus der Nahrung die Kraft, das Tapas, die Mantras, das Werk, die Welträume und in den Welträumen den Namen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Aber gleichwie diese Ströme fließend zum Ozean ihren Gang nehmen und, in den Ozean gelangt, untergehen, wie ihre Namen und Gestalten verschwimmen, und es nur noch Ozean heißt, also auch geschieht es bei diesem Allschauenden, dass jene sechzehn Teile zum Purusha ihren Gang nehmen und, in den Purusha gelangt, untergehen; ihre Namen und Gestalten verschwimmen, und es heißt nur noch der Purusha, der aber verharrt ohne Teile und unsterblich. Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wie Speichen in der Radnabe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm wurzeln die Teile fest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn, den man wissen muss, weiß ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Purusha]], damit auch euch der [[Tod]] erschüttre nicht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Und zu ihnen allen sprach er: „Soweit weiß ich das höchste Brahman, nicht darüber hinaus ist es.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Da verehrten sie ihn und sprachen: „Du bist unser Vater, der du uns aus dem Nichtwissen zu dem andern Ufer hinüber führst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung sei den höchsten Weisen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung sei den höchsten Weisen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Prasna Upanishad - Erläuterungen nach Paul Deussen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel aus „Upanishaden. Die Geheimlehre des Veda“ in der Übersetzung von Paul Deussen, herausgegeben von Peter Michel, Marix Verlag, 2. Auflage, 2007, Wiesbaden, S. 679.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die an den [[Atharvaveda]], und zwar, wie es scheint, an die [[Pippalada]]-Rezension desselben, sich anschließende Prasna Upanishad behandelt in sechs Fragen ([[Prasna]]), welche von sechs Brahmanforschern an den weisen Pippalada gerichtet werden, sechs Hauptpunkte der [[Vedanta]]lehre:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1.	Ursprung der [[Materie]] und des [[Leben]]s aus [[Prajapati]].&lt;br /&gt;
:2.	Superiorität des [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] über die übrigen Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
:3.	Der Prana und seine Verzweigungen im Menschen.&lt;br /&gt;
:4.	Über [[Traum]]schlaf und [[Tiefschlaf]].&lt;br /&gt;
:5.	[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] des Lautes [[Om]].&lt;br /&gt;
:6.	Die sechzehn Teile des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einrahmende Erzählung scheint eine Nachbildung von Satap. Br. 10,6,1 f. Chand. Up. 5,11,1 f. zu sein, nur daß dort viel passender die sechs [[Brahmane]]n über ein gemeinsames Thema den König Asvapati befragen, während in der Prasna Upanishad jeder etwas anderes fragt, so daß das gemeinschaftliche Aufsuchen des Pippalada nicht recht motiviert ist, zumal beim letzten Frager, der für seine Frage noch ein besonderes Motiv angibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prashnopanishad - vollständiger Sanskrit Text==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CeNKRi_U2IE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der volle Sanskrit Text der Prashnopanishad in der IAST Transliteration:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśnopaniṣat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:oṃ bhadraṃ karṇebhiḥ śa‍ṛṇuyāma devā&lt;br /&gt;
:bhadraṃ paśyemākṣabhiryajatrāḥ ।&lt;br /&gt;
:sthirairaṅgaistuṣtuvāꣳsastanūbhirvyaśema devahitaṃ yadāyuḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:svasti na indro vṛddhaśravāḥ&lt;br /&gt;
:svasti naḥ pūṣā viśvavedāḥ ।&lt;br /&gt;
:svasti nastārkṣyo ariṣṭanemiḥ&lt;br /&gt;
:svasti no bṛhaspatirdadhātu ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;prathamaḥ praśnaḥ ।&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:oṃ sukeśā ca bhāradvājaḥ śaibyaśca satyakāmaḥ sauryāyaṇī ca gārgyaḥ&lt;br /&gt;
:kausalyaścāśvalāyano bhārgavo vaidarbhiḥ kabandhī kātyāyanaste haite&lt;br /&gt;
:brahmaparā brahmaniṣṭhāḥ paraṃ brahmānveṣamāṇā eṣa ha vai tatsarvaṃ&lt;br /&gt;
:vakṣyatīti te ha samitpāṇayo bhagavantaṃ pippalādamupasannāḥ ॥ 1.1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tānha sa ṛṣiruvāca bhūya eva tapasā brahmacaryeṇa śraddhayā&lt;br /&gt;
:saṃvatsaraṃ saṃvatsyatha yathākāmaṃ praśnān pṛcchata yadi&lt;br /&gt;
:vijñāsyāmaḥ sarvaṃ ha vo vakṣyāma iti ॥ 1.2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha kabandhī kātyāyana upetya papraccha ।&lt;br /&gt;
:bhagavan kute ha vā imāḥ prajāḥ prajāyanta iti ॥ 1.3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tasmai sa hovāca prajākāmo vai prajāpatiḥ sa tapo&#039;tapyata&lt;br /&gt;
:sa tapastaptvā sa mithunamutpādayate । rayiṃ ca prāṇaṃ&lt;br /&gt;
:cetyetau me bahudhā prajāḥ kariṣyata iti ॥ 1.4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ādityo ha vai prāṇo rayireva candramā rayirvā etat&lt;br /&gt;
:sarvaṃ yanmūrtaṃ cāmūrtaṃ ca tasmānmūrtireva rayiḥ ॥ 1.5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:athāditya udayanyatprācīṃ diśaṃ praviśati tena prācyān prāṇān&lt;br /&gt;
:raśmiṣu sannidhatte । yaddakṣiṇāṃ yat pratīcīṃ yadudīcīṃ yadadho&lt;br /&gt;
:yadūrdhvaṃ yadantarā diśo yat sarvaṃ prakāśayati tena sarvān prāṇān&lt;br /&gt;
:raśmiṣu sannidhatte ॥ 1.6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa eṣa vaiśvānaro viśvarūpaḥ prāṇo&#039;gnirudayate ।&lt;br /&gt;
:tadetadṛcā&#039;bhyuktam ॥ 1.7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:viśvarūpaṃ hariṇaṃ jātavedasaṃ&lt;br /&gt;
:parāyaṇaṃ jyotirekaṃ tapantam ।&lt;br /&gt;
:sahasraraśmiḥ śatadhā vartamānaḥ&lt;br /&gt;
:prāṇaḥ prajānāmudayatyeṣa sūryaḥ ॥ 1.8॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:saṃvatsaro vai prajāpatistasyāyane dakṣiṇaṃ cottaraṃ ca ।&lt;br /&gt;
:tadye ha vai tadiṣṭāpūrte kṛtamityupāsate te cāndramasameva&lt;br /&gt;
:lokamabhijayante । ta eva punarāvartante tasmādeta ṛṣayaḥ&lt;br /&gt;
:prajākāmā dakṣiṇaṃ pratipadyante । eṣa ha vai rayiryaḥ&lt;br /&gt;
:pitṛyāṇaḥ ॥ 1.9॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:athottareṇa tapasā brahmacaryeṇa śraddhayā&lt;br /&gt;
:vidyayā&#039;&#039;tmānamanviṣyādityamabhijayante । etadvai&lt;br /&gt;
:prāṇānāmāyatanametadamṛtamabhayametat parāyaṇametasmānna punarāvartanta&lt;br /&gt;
:ityeṣa nirodhastadeṣa ślokaḥ ॥ 1.10॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:pañcapādaṃ pitaraṃ dvādaśākṛtiṃ&lt;br /&gt;
:diva āhuḥ pare ardhe purīṣiṇam ।&lt;br /&gt;
:atheme anya u pare vicakṣaṇaṃ&lt;br /&gt;
:saptacakre ṣaḍara āhurarpitamiti ॥ 1.11॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:māso vai prajāpatistasya kṛṣṇapakṣa eva rayiḥ śuklaḥ praṇastasmādeta&lt;br /&gt;
:ṛṣayaḥ śukla iṣṭaṃ kurvantītara itarasmin ॥ 1.12॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ahorātro vai prajāpatistasyāhareva prāṇo rātrireva rayiḥ prāṇaṃ vā ete&lt;br /&gt;
:praskandanti ye divā ratyā saṃyujyante brahmacaryameva tadyadrātrau&lt;br /&gt;
:ratyā saṃyujyante ॥ 1.13॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:annaṃ vai prajāpatistato ha vai tadretastasmādimāḥ prajāḥ&lt;br /&gt;
:prajāyanta iti ॥ 1.14॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tadye ha vai tat prajāpativrataṃ caranti te mithunamutpādayante ।&lt;br /&gt;
:teṣāmevaiṣa brahmaloko yeṣāṃ tapo brahmacaryaṃ yeṣu satyaṃ&lt;br /&gt;
:pratiṣṭhitam ॥ 1.15॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:teṣāmasau virajo brahmaloko na yeṣu jihmamanṛtaṃ na&lt;br /&gt;
:māyā ceti ॥ 1.16॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti praśnopaniṣadi prathamaḥ praśnaḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;dvitīyaḥ praśnaḥ ।&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha hainaṃ bhārgavo vaidarbhiḥ papraccha । bhagavan katyeva&lt;br /&gt;
:devāḥ prajāṃ vidhārayante katara etat prakāśayante kaḥ&lt;br /&gt;
:punareṣāṃ variṣṭha iti ॥ 2.1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tasmai sa hovācākāśo ha vā eṣa devo vāyuragnirāpaḥ&lt;br /&gt;
:pṛthivī vāṅmanaścakṣuḥ śrotraṃ ca । te prakāśyābhivadanti&lt;br /&gt;
:vayametadbāṇamavaṣṭabhya vidhārayāmaḥ ॥ 2.2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tān variṣṭhaḥ prāṇa uvāca । mā mohamāpadyatha ahamevaitat&lt;br /&gt;
:pañcadhā&#039;&#039;tmānaṃ pravibhajyaitadbāṇamavaṣṭabhya vidhārayāmīti&lt;br /&gt;
:te&#039;śraddadhānā babhūvuḥ ॥ 2.3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:so&#039;bhimānādūrdhvamutkrāmata iva tasminnutkrāmatyathetare sarva&lt;br /&gt;
:evotkrāmante tasmiṃśca pratiṣṭhamāne sarva eva pratiṣṭhante । tadyathā&lt;br /&gt;
:makṣikā madhukararājānamutkrāmantaṃ sarva evotkramante tasmiṃṣca&lt;br /&gt;
:pratiṣṭhamāne sarva eva prātiṣṭanta evaṃ vāṅmanaṣcakṣuḥ śrotraṃ&lt;br /&gt;
:ca te prītāḥ prāṇaṃ stunvanti ॥ 2.4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:eṣo&#039;gnistapatyeṣa sūrya&lt;br /&gt;
:eṣa parjanyo maghavāneṣa vāyuḥ&lt;br /&gt;
:eṣa pṛthivī rayirdevaḥ&lt;br /&gt;
:sadasaccāmṛtaṃ ca yat ॥ 2.5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:arā iva rathanābhau prāṇe sarvaṃ pratiṣṭhitam ।&lt;br /&gt;
:ṛco yajūꣳṣi sāmāni yajñaḥ kṣatraṃ brahma ca ॥ 2.6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:prajāpatiścarasi garbhe tvameva pratijāyase ।&lt;br /&gt;
:tubhyaṃ prāṇa prajāstvimā baliṃ haranti&lt;br /&gt;
:yaḥ prāṇaiḥ pratitiṣṭhasi ॥ 2.7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:devānāmasi vahnitamaḥ pitṝṇāṃ prathamā svadhā ।&lt;br /&gt;
:ṛṣīṇāṃ caritaṃ satyamatharvāṅgirasāmasi ॥ 2.8॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:indrastvaṃ prāṇa tejasā rudro&#039;si parirakṣitā ।&lt;br /&gt;
:tvamantarikṣe carasi sūryastvaṃ jyotiṣāṃ patiḥ ॥ 2.9॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:yadā tvamabhivarṣasyathemāḥ prāṇa te prajāḥ ।&lt;br /&gt;
:ānandarūpāstiṣṭhanti kāmāyānnaṃ bhaviṣyatīti ॥ 2.10॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:vrātyastvaṃ prāṇaikarṣarattā viśvasya satpatiḥ ।&lt;br /&gt;
:vayamādyasya dātāraḥ pitā tvaṃ mātariśva naḥ ॥ 2.11॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:yā te tanūrvāci pratiṣṭhitā yā śrotre yā ca cakṣuṣi ।&lt;br /&gt;
:yā ca manasi santatā śivāṃ tāṃ kuru motkramīḥ ॥ 2.12॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:prāṇasyedaṃ vaśe sarvaṃ tridive yat pratiṣṭhitam ।&lt;br /&gt;
:māteva putrān rakṣasva śrīśca prajñāṃ ca vidhehi na iti ॥ 2.13॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti praśnopaniṣadi dvitīyaḥ praśnaḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tṛtīyaḥ praśnaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha hainaṃ kauśalyaścāśvalāyanaḥ papraccha । bhagavan kuta&lt;br /&gt;
:eṣa prāṇo jāyate kathamāyātyasmiñśarīra ātmānaṃ vā&lt;br /&gt;
:pravibhajya kathaṃ pratiṣṭhate kenotkramate kathaṃ bāhyamabhidhatte&lt;br /&gt;
:kathamadhyātmamiti ॥ 3.1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tasmai sa hovācātipraśnān pṛcchasi brahmiṣṭho&#039;sīti&lt;br /&gt;
:tasmātte&#039;haṃ bravīmi ॥ 3.2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ātmana eṣa prāṇo jāyate । yathaiṣā puruṣe&lt;br /&gt;
:chāyaitasminnetadātataṃ&lt;br /&gt;
:manokṛtenāyātyasmiñśarīre ॥ 3.3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:yathā samrādevādhikṛtān viniyuṅkte । etan grāmānotān&lt;br /&gt;
:grāmānadhitiṣṭhasvetyevamevaiṣa prāṇa itarān prāṇān pṛthak&lt;br /&gt;
:pṛthageva sannidhatte ॥ 3.4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:pāyūpasthe&#039;pānaṃ cakṣuḥśrotre mukhanāsikābhyāṃ prāṇaḥ svayaṃ&lt;br /&gt;
:prātiṣṭhate madhye tu samānaḥ । eṣa hyetaddhutamannaṃ samaṃ nayati&lt;br /&gt;
:tasmādetāḥ saptārciṣo bhavanti ॥ 3.5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:hṛdi hyeṣa ātmā । atraitadekaśataṃ nāḍīnāṃ tāsāṃ śataṃ&lt;br /&gt;
:śatamekaikasyā dvāsaptatirdvāsaptatiḥ pratiśākhānāḍīsahasrāṇi&lt;br /&gt;
:bhavantyāsu vyānaścarati ॥ 3.6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:athaikayordhva udānaḥ puṇyena puṇyaṃ lokaṃ nayati pāpena&lt;br /&gt;
:pāpamubhābhyāmeva manuṣyalokam ॥ 3.7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ādityo ha vai bāhyaḥ prāṇa udayatyeṣa hyenaṃ cākṣuṣaṃ&lt;br /&gt;
:prāṇamanugṛhṇānaḥ । pṛthivyāṃ yā devatā saiṣā puruṣasya&lt;br /&gt;
:apānamavaṣṭabhyāntarā yadākāśaḥ sa samāno vāyurvyānaḥ ॥ 3.8॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tejo ha vā udānastasmādupaśāntatejāḥ । punarbhavamindriyairmanasi&lt;br /&gt;
:sampadyamānaiḥ ॥ 3.9॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:yaccittastenaiṣa prāṇamāyāti । prāṇastejasā yuktaḥ sahātmanā&lt;br /&gt;
:tathāsaṅkalpitaṃ lokaṃ nayati ॥ 3.10॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ya evaṃ vidvān prāṇaṃ veda na hāsya prajā hīyate&#039;mṛto&lt;br /&gt;
:bhavati tadeṣaḥ ślokaḥ ॥ 3.11॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:utpattimāyatiṃ sthānaṃ vibhutvaṃ caiva pañcadhā ।&lt;br /&gt;
:adhyātmaṃ caiva prāṇasya vijñāyāmṛtamaśnute&lt;br /&gt;
:vijñāyāmṛtamaśnuta iti ॥ 3.12॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti praśnopaniṣadi tṛtīyaḥ praśnaḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;caturthaḥ praśnaḥ ।&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha hainaṃ sauryāyaṇi gārgyaḥ papraccha । bhagavannetasmin puruṣe&lt;br /&gt;
:kāni svapanti kānyasmiñjāgrati katara eṣa devaḥ svapnān paśyati&lt;br /&gt;
:kasyaitat sukhaṃ bhavati kasminnu sarve sampratiṣṭhitā bhavantīti ॥ 4.1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tasmai sa hovāca yathā gārgya marīcayo&#039;rkasyāstaṃ gacchataḥ sarvā&lt;br /&gt;
:etasmiṃstejomaṇḍala ekībhavanti tāḥ punaḥ punarudayataḥ pracarantyevaṃ&lt;br /&gt;
:ha vai tat sarvaṃ pare deve manasyekībhavati tena tarhyeṣa puruṣo na&lt;br /&gt;
:śa‍ṛṇoti na paśyati na jighrati na rasayate na spṛśate nābhivadate&lt;br /&gt;
:nādatte nānandayate na visṛjate neyāyate svapitītyācakṣate ॥ 4.2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:prāṇāgnaya evaitasmin pure jāgrati । gārhapatyo ha vā eṣo&#039;pāno&lt;br /&gt;
:vyāno&#039;nvāhāryapacano yadgārhapatyāt praṇīyate praṇayanādāhavanīyaḥ&lt;br /&gt;
:prāṇaḥ ॥ 4.3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:yaducchvāsaniḥśvāsāvetāvāhutī samaṃ nayatīti sa samānaḥ । mano ha&lt;br /&gt;
:vāva yajamānaḥ । iṣṭaphalamevodānaḥ । sa enaṃ yajamānamaharaharbrahma&lt;br /&gt;
:gamayati ॥ 4.4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atraiṣa devaḥ svapne mahimānamanubhavati । yaddṛṣṭaṃ&lt;br /&gt;
:dṛṣṭamanupaśyati śrutaṃ śrutamevārthamanuśa‍ṛṇoti&lt;br /&gt;
:deśadigantaraiśca pratyanubhūtaṃ punaḥ punaḥ pratyanubhavati dṛṣṭaṃ&lt;br /&gt;
:cādṛṣṭaṃ ca śrutaṃ cāśrutaṃ cānubhūtaṃ cānanubhūtaṃ ca&lt;br /&gt;
:saccāsacca sarvaṃ paśyati sarvaḥ paśyati ॥ 4.5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa yadā tejasā&#039;bhibhūto bhavati । atraiṣa devaḥ svapnānna&lt;br /&gt;
:paśyatyatha yadaitasmiñśarīra etatsukhaṃ bhavati ॥ 4.6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa yathā sobhya vayāṃsi vasovṛkṣaṃ sampratiṣṭhante । evaṃ&lt;br /&gt;
:ha vai tat sarvaṃ para ātmani sampratiṣṭhate ॥ 4.7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:pṛthivī ca pṛthivīmātrā cāpaścāpomātrā ca tejaśca tejomātrā ca&lt;br /&gt;
:vāyuśca vāyumātrā cākāśaścākāśamātrā ca cakṣuśca draṣṭavyaṃ&lt;br /&gt;
:ca śrotraṃ ca śrotavyaṃ ca ghrāṇaṃ ca ghrātavyaṃ ca rasaśca&lt;br /&gt;
:rasayitavyaṃ ca tvakca sparśayitavyaṃ ca vākca vaktavyaṃ ca hastau&lt;br /&gt;
:cādātavyaṃ copasthaścānandayitavyaṃ ca pāyuśca visarjayitavyaṃ ca&lt;br /&gt;
:yādau ca gantavyaṃ ca manaśca mantavyaṃ ca buddhiśca boddhavyaṃ&lt;br /&gt;
:cāhaṅkāraścāhaṅkartavyaṃ ca cittaṃ ca cetayitavyaṃ ca tejaśca&lt;br /&gt;
:vidyotayitavyaṃ ca prāṇaśca vidhārayitavyaṃ ca ॥ 4.8॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:eṣa hi draṣṭā spraṣṭā śrotā ghrātā rasayitā mantā boddhā kartā&lt;br /&gt;
:vijñānātmā puruṣaḥ । sa pare&#039;kṣara ātmani sampratiṣṭhate ॥ 4.9॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:paramevākṣaraṃ pratipadyate sa yo ha vai tadacchāyamaśarīramalohitaṃ&lt;br /&gt;
:śubhramakṣaraṃ vedayate yastu somya । sa sarvajñaḥ sarvo bhavati ।&lt;br /&gt;
:tadeṣa ślokaḥ ॥ 4.10॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:vijñānātmā saha devaiśca sarvaiḥ prāṇā bhūtāni sampratiṣṭhanti yatra&lt;br /&gt;
:tadakṣaraṃ vedayate yastu somya sa sarvajñaḥ sarvamevāviveśeti ॥ 4.11॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti praśnopaniṣadi caturthaḥ praśnaḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;pañcamaḥ praśnaḥ ।&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha hainaṃ śaibyaḥ satyakāmaḥ papraccha । sa yo ha vai&lt;br /&gt;
:tadbhagavanmanuṣyeṣu prāyaṇāntamoṅkāramabhidhyāyīta । katamaṃ vāva&lt;br /&gt;
:sa tena lokaṃ jayatīti । tasmai sa hovāca ॥ 5.1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:etadvai satyakāma paraṃ cāparaṃ ca brahma yadoṅkāraḥ ।&lt;br /&gt;
:tasmādvidvānetenaivāyatanenaikataramanveti ॥ 5.2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa yadyekamātramabhidhyāyīta sa tenaiva saṃveditastūrṇameva&lt;br /&gt;
:jagatyāmabhisampadyate । tamṛco manuṣyalokamupanayante sa tatra&lt;br /&gt;
:tapasā brahmacaryeṇa śraddhayā sampanno mahimānamanubhavati ॥ 5.3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha yadi dvimātreṇa manasi sampadyate so&#039;ntarikṣaṃ&lt;br /&gt;
:yajurbhirunnīyate somalokam । sa somaloke vibhutimanubhūya&lt;br /&gt;
:punarāvartate ॥ 5.4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:yaḥ punaretaṃ trimātreṇomityetenaivākṣareṇa paraṃ puruṣamabhi-&lt;br /&gt;
:dhyāyīta sa tejasi sūrye sampannaḥ । yathā pādodarastvacā vinirmucyata&lt;br /&gt;
:evaṃ ha vai sa pāpmanā vinirmuktaḥ sa sāmabhirunnīyate brahmalokaṃ&lt;br /&gt;
:sa etasmājjīvaghanāt parātparaṃ puriśayaṃ puruṣamīkṣate । tadetau&lt;br /&gt;
:ślokau bhavataḥ ॥ 5.5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tisro mātrā mṛtyumatyaḥ prayuktā&lt;br /&gt;
:anyonyasaktāḥ anaviprayuktāḥ ।&lt;br /&gt;
:kriyāsu bāhyābhyantaramadhyamāsu&lt;br /&gt;
:samyak prayuktāsu na kampate jñaḥ ॥ 5.6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ṛgbhiretaṃ yajurbhirantarikṣaṃ&lt;br /&gt;
:sāmabhiryat tat kavayo vedayante ।&lt;br /&gt;
:tamoṅkāreṇaivāyatanenānveti vidvān&lt;br /&gt;
:yattacchāntamajaramamṛtamabhayaṃ paraṃ ceti ॥ 5.7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti praśnopaniṣadi pañcamaḥ praśnaḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ṣaṣṭhaḥ praśnaḥ ।&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha hainaṃ sukeśā bhāradvājaḥ papraccha । bhagavan hiraṇyanābhaḥ&lt;br /&gt;
:kausalyo rājaputro māmupetyaitaṃ praśnamapṛcchata । ṣoḍaśakalaṃ&lt;br /&gt;
:bhāradvāja puruṣaṃ vettha । tamahaṃ kumāramabruvaṃ nāhamimaṃ veda ।&lt;br /&gt;
:yadyahamimamavediṣaṃ kathaṃ te nāvakṣyamiti । samūlo vā eṣa&lt;br /&gt;
:pariśuṣyati yo&#039;nṛtamabhivadati tasmānnārhamyanṛtaṃ vaktum । sa&lt;br /&gt;
:tūṣṇīṃ rathamāruhya pravavrāja । taṃ tvā pṛcchāmi kvāsau puruṣa&lt;br /&gt;
:iti ॥ 6.1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tasmai sa hovācehaivāntaḥśarīre somya sa puruṣo&lt;br /&gt;
:yasminnatāḥ ṣoḍaśakalāḥ prabhavantīti ॥ 6.2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa īkṣācakre । kasminnahamutkrānta utkrānto bhaviṣyāmi&lt;br /&gt;
:kasminvā pratiṣṭhite pratiṣṭhāsyāmīti ॥ 6.3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa prāṇamasṛjata prāṇācchraddhāṃ khaṃ vāyurjyotirāpaḥ pṛthivīndriyaṃ&lt;br /&gt;
:manaḥ । annamannādvīryaṃ tapo mantrāḥ karma lokā lokeṣu ca nāma ca&lt;br /&gt;
:॥ 6.4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa yathemā nadyaḥ syandamānāḥ samudrāyaṇāḥ samudraṃ prāpyāstaṃ&lt;br /&gt;
:gacchanti bhidyete tāsāṃ nāmarūpe samudra ityevaṃ procyate । evamevāsya&lt;br /&gt;
:paridraṣṭurimāḥ ṣoḍaśakalāḥ puruṣāyaṇāḥ puruṣaṃ prāpyāstaṃ gacchanti&lt;br /&gt;
:bhidyete cāsāṃ nāmarūpe puruṣa ityevaṃ procyate sa eṣo&#039;kalo&#039;mṛto&lt;br /&gt;
:bhavati tadeṣa ślokaḥ ॥ 6.5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:arā iva rathanābhau kalā yasminpratiṣṭhitāḥ ।&lt;br /&gt;
:taṃ vedyaṃ puruṣaṃ veda yatha mā vo mṛtyuḥ parivyathā iti ॥ 6.6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tān hovācaitāvadevāhametat paraṃ brahma veda । nātaḥ&lt;br /&gt;
:paramastīti ॥ 6.7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:te tamarcayantastvaṃ hi naḥ pitā yo&#039;smākamavidyāyāḥ paraṃ pāraṃ&lt;br /&gt;
:tārayasīti । namaḥ paramaṛṣibhyo namaḥ paramaṛṣibhyaḥ ॥ 6.8॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti praśnopaniṣadi ṣaṣṭhaḥ praśnaḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:oṃ bhadraṃ karṇebhiḥ śa‍ṛṇuyāma devā&lt;br /&gt;
:bhadraṃ paśyemākṣabhiryajatrāḥ ।&lt;br /&gt;
:sthirairaṅgaistuṣtuvāꣳsastanūbhirvyaśema devahitaṃ yadāyuḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:svasti na indro vṛddhaśravāḥ&lt;br /&gt;
:svasti naḥ pūṣā viśvavedāḥ ।&lt;br /&gt;
:svasti nastārkṣyo ariṣṭanemiḥ&lt;br /&gt;
:svasti no bṛhaspatirdadhātu ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prashna Upanishad - Sanskrit Text, Übersetzung, Interpretation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der vollständige Text der Prashna Upanishad auf Sanskrit, mit deutscher Übersetzung und Kommentar, aus dem Buch &amp;quot;Wichtigste Upanishaden&amp;quot; (Principal Upanishads) von [[Swami Sivananda]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PRAŚNA-UPANIṢAD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praśna-Upaniṣad ist in Prosa und gehört zum Atharva-Veda, Pippalāda-śākhā  (Zweig, Abteilung). Pippalāda ist der Hauptlehrer in der Upanishad. Sie ist eine der drei klassischen Upanishaden des Atharva-Veda. Sie ist eine spätere Upanishad. Sie wird manchmal auch Śatpraśna-Upaniṣad genannt, weil sie sechs (śat) Fragen (praśna) enthält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praśna-, Muṇḍaka- und Māṇḍūkya-Upaniṣads gehören zum Atharva-Veda. Alle drei legen großes Gewicht auf die heilige Silbe om, den praṇava. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Śaṅkara sagt zu Beginn seines Kommentars: „Dieses brāhmaṇa vertieft das, was in den Versabschnitten dargelegt worden war.“ Dies bezieht sich auf die Muṇḍaka-Upaniṣad, die als eine mantra-upaniṣad betrachtet wird. Śaṅkara nennt die Praśna-Upaniṣad ein brāhmaṇa, das der mantra-upaniṣad der Muṇḍaka entspricht und diese ergänzt. Eine gemeinsame Idee zieht sich durch die Praśna-, Muṇḍaka- und Māṇḍūkya-Upaniṣads. Sie haben Familienähnlichkeit. Einige Punkte, die in der Muṇḍaka-Upaniṣad angesprochen waren, werden in voller Breite in dieser Upanishad erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Suchende des brahman nähern sich dem Seher Pippalāda und stellen diesem sechs Fragen. Diese Fragen und die Antworten bilden den Stoff dieser Upanishad. Die erste Frage ist sehr allgemein und die sechste ist die speziellste. Die erste Frage bezieht sich auf die Schöpfung bzw. die Kosmogonie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prāṇa (das Lebensprinzip) und rayi (Materie) wurden als erstes von Gott erschaffen. Prāṇa wirkt auf rayi ein. Verschiedene Formen manifestieren sich dadurch. Es ist die Untermischung der beiden, prāṇa und rayi, die die Welt der vielfältigen Formen hervortreten lässt. Das eine, prāṇa, ist aktiv, positiv – das männliche Prinzip; das andere ist passiv, negativ – das weibliche Prinzip. Prāṇa gehört zum Bewusstsein der Schöpfung, während rayi die Form darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Frage beleuchtet die Beziehung zwischen Prajāpati (dem Schöpfer) und den Geschöpfen, die Dauer der Schöpfung und die Weise, wie man Prajāpati verehren sollte. Die ganze Schilderung ist mythologisch und symbolisch. Prajāpati wünschte sich Nachkommen. Aus diesem Wunsch entsprang ein Paar, nämlich Materie bzw. die universale Nahrung einerseits und prāṇa (das Leben bzw. der Verzehrer) andererseits. Als Leben und Materie wird Prajāpati nacheinander die Sonne, der Mond, das Jahr mit seinen zwei Hälften, Tag und Nacht etc. prāṇa, āditya (die Sonne), der Tag, amūrta (ohne Form), Leben, Geist, der nördliche Weg, das Unsichtbare gehören zur Seite des Lebens. Rayi, der Mond, die Nacht, mūrta (mit Form), Materie, der südliche Weg, das Sichtbare gehören zur Seite der Materie. Der Körper besteht aus fünf Elementen. Die zehn Sinne üben ihre Funktion durch den Körper aus. Der Körper wird aufrechterhalten durch prāṇam, das Lebensprinzip. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Frage betrifft die devas, die den Menschen unterstützen und die den Sinnen und den Bestandteilen des Körpers Licht geben. Die dritte Frage geht auf die Natur und den Ursprung des prāṇa ein; die vierte bezieht sich auf Schlaf und Träumen, die fünfte auf praṇava bzw. om und die sechste auf die höchste Seele (puruṣa), die aus sechzehn kalās (Teilen) besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prathamaḥ Praśnaḥ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Erste Frage) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KABANDHIN &amp;amp; PIPPALĀDA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ bhadraṃ karṇebhiḥ śṛṇuyāma devāḥ। bhadraṃ paśyemākṣibhiryajatrāḥ।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sthirairaṅgaistuṣṭuvāṃsastanūbhirvyaśema devahitaṃ yadāyuḥ।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
svasti na indro vṛddha-śravāḥ svasti naḥ pūṣā viśvavedāḥ।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
svasti nastārkṣyo ariṣṭanemiḥ svasti no bṛhaspatirdadhātu॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oṃ, o Götter, mögen wir mit unseren Ohren hören, was glückverheißend ist; &lt;br /&gt;
o Ihr, die Ihr verehrungswürdig seid, mögen wir, mit unseren Augen, sehen, was glückbringend ist. Mögen wir uns des Lebens erfreuen, das uns von den Göttern zugeteilt worden ist, indem wir unseren Lobpreis anbieten, mit unseren Körpern starker Glieder. Möge Indra, der machtvolle, ruhmvoll seit alters, uns Wohlstand gewähren. Möge Er, der Nahrungsgeber und Besitzer von Reichtum, uns geben, was gut für uns ist. Möge der Herr von schneller Bewegung uns gnädig sei, und möge der Beschützer der Großen auch uns beschützen. Oṃ, Frieden, Frieden, Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ namaḥ paramātmane।   hariḥ om॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sukeśā ca bhāradvājaḥ śaibyaśca satyakāmaḥ sauryāyaṇī ca gārgyaḥ kausalyaścāśvalāyano bhārgavo vaidarbhiḥ kabandhī kātyāyanaste haite brahmaparā brahmaniṣṭhāḥ paraṃ brahmānveṣamāṇāḥ eṣa ha vai tatsarvaṃ vakṣyatīti te ha samitpāṇayo bhagavantaṃ pippalādamupasannāḥ॥ 1॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Erläuterung: Oṃ, gepriesen sei der höchste ātman! Hariḥ om. Sukeśā, der Sohn von Bhāradvāja, Satyakāma, der Sohn von Śibi, Gārgya, der Enkel von Sūrya, Kausalya, der Sohn von Aśvala, Bhārgava, der Sohn von Vidharbi, und Kabandhin, der Sohn von Kātya – all diese, die brahman hingegeben und in brahman gefestigt waren, näherten sich dem allseits verehrten Pippalāda mit Feuerholz (samidh) in den Händen, in der Zuversicht, dass der ihnen alles erklären würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Dieses brāhmaṇa soll im Einzelnen erklären, was in den mantras ausgerückt war. Wissen um brahman kann gewonnen werden von Menschen, die zölibatär gelebt, tapas ausgeübt und für ein Jahr bei einem Meister gelebt haben. Dieses Wissen sollte nur von Weisen wie Pippalāda ausgegeben werden, die ātma-sākṣāt-kāra (direkte Selbstverwirklichung) erreicht haben und durch keinen anderen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gārgya – ein Abkömmling der Garga-Familie; (gārgyaḥ sauryāyaṇī ca – Sohn des Sonnengeschlechts); bhārgavaḥ – ein Abkömmling der Bhṛgu-Familie; vaidarbhiḥ – in Vidarbha geboren. Bharadvāja, Śaibya, Garga, Aśvalayana, Bhārgava und Kātyāyana sind Namen von gotras (Familien); brahma-parāḥ – brahman gewidmet. Mit brahman ist hier saguṇa-brahman oder apara-brahman (niedere brahman) gemeint. Sie sind also Experten im Studium der Veden;  brahma-niṣṭhāḥ – auf brahman konzentriert bzw. ausgerichtet. Gefestigt in den Übungen der Hingabe an saguṇa-brahman bzw. hiraṇya-garbha; paraṃ brahmān-veṣamāṇāḥ – des höchste brahman suchend; sie möchten das transzendentale, triguṇātīta, reine para-brahman erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie näherten sich dem verehrungswürdigen Lehrer Pippalāda, mit jeder Menge samidh (Feuerholz für das Opfer) in den Händen, damit er ihnen alles über den höchsten brahman lehrte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuerholz galt früher als Zeichen, dass der lernwillige Aspirant bereit war vom guru aufgenommen und eingeweiht zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tān ha sa ṛṣiruvāca bhūya eva tapasā brahmacaryeṇa śraddhayā saṃvatsaraṃ saṃvatsyatha yathākāmaṃ praśnān pṛcchata yadi vijñāsyāmah sarvaṃ ha vo vakṣyāma iti॥ 2॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Jener ṛṣi (Seher) sagte zu ihnen: „Bleibt ein weiteres Jahr hier, in Askese, &lt;br /&gt;
Zölibat und mit Vertrauen; dann dürft ihr Fragen stellen, wie ihr mögt; und wenn ich die Antwort weiß, werde ich euch sicher alles erklären.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Pippalāda sagte zu den Suchenden: Obwohl ihr schon tapas praktiziert und die Sinne kontrolliert habt, so bleibt doch trotzdem noch für ein weiteres Jahr bei mir, übt tapas (Kontrolle der Sinne) und seid insbesondere achtsam mit brahma-carya (Zölibat); entwickelt noch mehr Glauben und dient eurem Lehrer von ganzem Herzen. Dann kann jeder von euch mir Fragen stellen, wie es ihm gefällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die subtilen Wahrheiten des vedānta können nicht durch einen groben und unreinen Geist erfasst werden. Der Geist sollte gereinigt werden, verfeinert und scharf werden. Nur dann wird er fähig sein, Konzentration und Meditation zu üben und die subtilen Wahrheiten der Upanishaden zu begreifen. Tapas und sexuelle Enthaltsamkeit tragen zu Reinigung des Geistes bei. Wer das Gelübde des Zölibats abgelegt hat, sollte folgende acht Dinge vermeiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. an Frauen (bzw. Männer) mit niederen Gedanken denken, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. über Frauen (bzw. Männer) sprechen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. mit ihnen spielen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. ihnen lustvoll nachblicken, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. mit ihnen an einem abgelegenen Ort reden, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. sie begehren, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. versuchen, sie bekommen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Geschlechtsverkehr mit ihnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienst am guru, dem Meister, mit Glauben und Hingabe reinigt den Geist sehr schnell. Das ist das kraftvollste Mittel, den Geist zu reinigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der spirituelle Lehrer erkennt, durch seine innere Intuition, den Geisteszustand des Aspiranten, den Entwicklungsgrad, seine Schwächen etc. In der Tat sieht er durch sein inneres Auge der Weisheit ihren astralen und kausalen Körper. Der Seher Pippalāda fand durch seine innere Vision, dass noch Unreinheiten in ihnen waren und so forderte er sie auf, noch ein Jahr bei ihm zu bleiben und tapas, Enthaltsamkeit und Glauben zu üben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ich […] weiß“ – Das Wort „wenn“ soll zeigen, dass der Lehrer nicht stolz war – und nicht, dass er sich mit dem Thema nicht auskannte. Es gab keinen Zweifel an seinem Wissen. Er war ein allwissender Seher. Er selbst sagte: „Ich werde euch alles erklären“. Das weist darauf hin, dass er vollkommenes Wissen über brahman hatte und dass er alle Fragen beantworten konnte. Er war sehr bescheiden und demütig und daher sagte er: „Wenn ich weiß…“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
atha kabandhī kātyāyana upetya papraccha bhagavan kuto ha vā imāḥ prajāḥ prajāyanta iti ॥ 3॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dann sprach Kabandhin Kātyāyana ihn an und fragte: „Verehrter Meister, von wo her werden diese Geschöpfe geboren?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Kabandhin aus der Familie Kātyāyana sprach Pippalāda an und fragte ihn: Woher werden diese Lebewesen, Brahmanen und alle anderen, geboren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atha – dann, nach einem Jahr; nachdem er tapas, Enthaltsamkeit und Glauben geübt hatte, wie angewiesen; kātyāyana – aus der Familie Kātyāyana. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tendenz der Frage ist, nach Śaṅkara: Was ist die Frucht von apara-vidyā (niederem Wissen) und von Handlungen in ihrer Kombination? Die Frage soll herausfinden: Welche Resultate erhält man und welchen Weg durchläuft man, wenn man apara-vidyā  und karma verbindet? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leben hat keinen Anfang (anādi). Es gibt keinen Anbeginn für die Geschöpfe. Die Welt ist nicht geschaffen worden. Sie wird lediglich „projiziert“ durch hiraṇya-garbha. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tasmai sa hovāca prajākāmo vai prajāpatiḥ sa tapo&#039;tapyata sa tapastaptvā &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sa mithunamutpādayate।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rayiṃ ca prāṇañcety etau me bahudhā prajāḥ kariṣyata iti॥ 4॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Er antwortete: „Prajāpati („Herr der Kreaturen“, Schöpfer) wünschte Nachkommen. Er übte Askese (tapas) (Gedanken) und nachdem er tapas geübt hatte, schuf er ein Paar, rayi und prāṇa (Materie und Leben bzw. Nahrung und Ver⁠zeh⁠rer), in der Erwartung, dass sie zusammen für ihn in vielfältiger Weise Geschöpfe hervorbringen würden.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Prajā-kāmaḥ – in dem Wunsch, Wesen zu erschaffen (aus sich selbst heraus); in dem Wunsch nach Geschöpfen; prajāpati – der Schöpfer, hiraṇya-garbha; tapaḥ – Askese; hier bedeutet es Nachdenken oder Meditation über das, was getan werden soll; Nachdenken, über wie und was zu erschaffen ist; mithunam – ein Paar (u.a. in Form von Gegensätzen): Energie und Materie, prāṇa und rayi, männlich und weiblich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr der Geschöpfe wünschte sich Geschöpfe am Beginn des kalpa. Er dachte nach und plante. Er erinnerte sich an die vergangenen kalpas und machte Pläne nach dem Vorbild der Vergangenheit. Er reflektierte über das Wissen, das ihm aus den früheren kalpas geblieben war. Nachdem er einen Plan gemacht hatte, schuf er ein Paar, prāṇa (Energie) und rayi (Materie), und sagte: „Diese beiden werden vielfältige Kreaturen für mich schaffen.“ Er dachte nach über das Wissen aus den śrutis und schuf ein Paar, das notwendig war für die Schöpfung: den Mond, d.h. Nahrung, und prāṇa (Feuer, Sonne), d.h. den Verzehrer. Er dachte, dass Sonne, Mond, Nahrung und Verzehrer, vielfältige Geschöpfe erzeugen würden, deshalb schuf er sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Śaṅkara bedeutet rayi „Nahrung“, „Mond“ und prāṇa „Feuer“, „Verzehrer“, „Sonne“. Nur durch den Einfluss des Mondes wird der köstliche soma (Nektar) produziert, der rasa (Saft) der Erde, der die Pflanzen und Kräuter nährt. Die Sonne ist das Feuer, das den rasa verzehrt. So betrachten es die Veden. Dieses Leben wird erhalten durch annam (Nahrung) und prāṇa (Luft). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ādityo ha vai prāṇo rayireva candramā rayirvā etat sarvaṃ yanmūrtaṃ cāmūrtaṃ ca tasmānmūrtireva rayiḥ॥ 5॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Die Sonne ist wahrlich das Leben (prāṇa) und der Mond ist die Nahrung (Materie). All dies, was Form hat und formlos ist, ist Nahrung. Und daher ist Form in Wahrheit Nahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Mūrtam – mit Form, grob (feste, flüssige und feurige Dinge); amūrtam – ohne Form, subtil (Luft und Äther). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne ist Energie und der Mond Materie. All dies, was einen Körper (Form) hat und was keinen Körper hat (formlos ist und subtil), ist Materie; und daher ist Körper (Form) in der Tat Materie. Die Sichtweise des Weisen Pippalāda stimmt mit der modernen Wissenschaft überein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne ist prāṇa, Verzehrer, Feuer. Der Mond ist Nahrung. Verzehrer und Nahrung sind in Wahrheit eins. Sie sind Aspekte des Schöpfers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne ist das Zentrum von Energie. Sie wird daher mit dem prāṇa identifiziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
athāditya udayan yat prācīṃ diśaṃ praviśati &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tena prācyān prāṇān raśmiṣu sannidhatte।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yaddakṣiṇāṃ yat pratīcīṃ yadudīcīṃ yadadho yadūrdhvaṃ yadantarā diśo yatsarvaṃ prakāśayati tena sarvān prāṇān raśmiṣu sannidhatte॥ 6॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Jetzt: Die Sonne, wenn sie aufgeht, erfüllt den Osten. Dadurch badet sie in ihren Strahlen alle prāṇas im Osten. Wenn sie die südlichen, westlichen und nördlichen Viertel erleuchtet, den Nadir bzw. Zenith, die Zwischenbereiche und alles, dann nimmt sie dadurch alle Kreaturen in ihre Strahlen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Jetzt: Die Sonne, wenn sie aufgeht, betritt sie das östliche Viertel. Dadurch sammelt (hält oder badet) sie die Lebewesen (prāṇa) des Ostens in ihren Strahlen. Wenn sie die südlichen, westlichen, nördlichen, die unteren, oberen Viertel und die dazwischen – wenn sie also alles erleuchtet, dann sammelt (badet oder hält) sie dadurch alle Lebewesen in ihren Strahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prācīm – Osten; raśmiṣu – in den Strahlen (bzw. Süden); sannidhatte – hält, erhält; pratīcīm – Westen; udīcīm – Norden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Lebewesen werden durchdrungen von den allbeherrschenden Lichtstrahlen der Sonne. Die Sonne badet alle Wesen in allen Vierteln und Richtungen mit ihrem Licht. Indem die Sonne alle Wesen mit ihrem Licht durchdringt, macht sie sie eins mit ihrem eigenen Selbst. Wo immer Leben ist, wo immer Energie ist, ist das durch den Einfluss der Sonne. Die Sonne ist die größte und die unerschöpfliche Kraftquelle auf dieser Erde. Sie unterstützt durch ihre Strahlen alles Leben in allen Richtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sa eṣa vaiśvānaro viśvarūpaḥ prāṇo&#039;gnirudayate।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tadetad ṛcā&#039;bhyuktam॥ 7॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Das ist sie (vaiśvānara), die Summe aller Lebewesen, alle Formen annehmend, Leben und Feuer, die jeden Tag aufgeht. Dies wurde gesagt im folgenden mantra des Ṛg-Veda.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Die Sonne erleuchtet die ganze Welt. Sie ist das Zentrum von Kraft und Energie. Sie ist die Quelle von Leben und Aktivität. Sie ist daher, in gewisser Weise, Schöpferin. Sie ist verbunden mit allen Aktivitäten der Menschen. Sie ist in der Tat das Leben der Welt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Leben, die Seele aller Kreaturen (vaiśvānara), die Natur von allem, das Leben, geht als Feuer auf jeden Tag und macht dabei die Himmelsrichtungen wie zu sich selbst. Das ist im folgenden Vers dargestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne und das Feuer sind beide Manifestationen desselben prāṇa, welches alldurchdringend ist. Die Sonne ist eine Masse von Energie. Ebenso ist Feuer eine Energie. Auch die Sicht der modernen Wissenschaft ist, dass Energie bzw. die Elektronen, alles ist. Die śruti drückt dieselbe Sichtweise aus. Die alten ṛṣis fanden durch Meditation heraus, dass brahman das innere Selbst aller Wesen ist und dass es auch die Seele und die Stütze dieses Universums ist. Sie analysierten diese Welt und entdeckten die verschiedenen Prinzipien (tattvas), die die Welt konstituieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist er, der Verzehrer, die Totalität aller Wesen, das Leben, der ātman von allem, der alle Formen annimmt, insofern er die Seele, der ātman der Welt ist, der prāṇa und das Feuer. Dies ist der Verzehrer, der jeden Tag aufgeht, der alle Richtungen erleuchtet und sie sein eigen macht. Das, was hier erklärt wurde, wird auch im folgenden Vers des Rig-Veda dargestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
viśvarūpaṃ hariṇaṃ jātavedasaṃ parāyaṇaṃ jyotirekaṃ tapantam।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sahasraraśmiḥ śatadhā vartamānaḥ prāṇaḥ prajānāmudayatyeṣa sūryaḥ॥ 8॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Alle Formen annehmend, strahlend, allwissend, das höchste Ziel, das eine Licht, der Hitzegeber, der Tausendstrahlige, in hundert Formen existierend, das Leben aller Geschöpfe, diese Sonne erhebt sich und steigt auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Viśvarūpam – alle Formen besitzend; von universeller Form; &lt;br /&gt;
hariṇam – voller Strahlen, leuchtend, gelb und golden; jātavedasam – allwissend; parāyaṇaṃ – das letztendliche Ziel, die höchste Zuflucht aller Wesen, der höchste Aufenthalt; ekam jyotiḥ – das eine Licht, ohne ein zweites, sozusagen das Auge aller Lebewesen; tapantam – Hitze gebend; sahasraraśmiḥ – von tausend Strahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seher, die Kenner des brahman, haben die Sonne, ihre eigenes Selbst, das innerste Selbst erkannt. Die Sonne, das Leben aller Kreaturen, geht auf und erhebt sich. Sie hat tausend, d.h. viele Strahlen; sie existiert in hundert, d.h. in vielen Formen in verschiedenen Lebewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
saṃvatsaro vai prajāpatistasyāyane dakṣiṇañcottaraṃ ca।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tadye ha vai tad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pūrte kṛtamityupāsate te cāndramasameva &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lokamabhijayante। ta eva punarāvartante।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tasmādeta ṛṣayaḥ prajākāmā dakṣiṇaṃ pratipadyante।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eṣa ha vai rayiryaḥ pitṛyāṇaḥ॥ 9॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Das Jahr ist wahrlich Prajāpati („Herr der Geschöpfe“). Darin gibt es zwei Pfade: den südlichen und den nördlichen. Die dem Weg des karma allein folgen, durch Opfer und fromme Handlungen, erreichen die Welt des Mondes und kehren sicherlich zurück. Deswegen nehmen die Weisen, welche Nachkommen wün- schen, den südlichen Weg. Diese Nahrung ist wahrlich der Weg der Vorfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Saṃvatsaraḥ – ein Jahr; das höchste Selbst in der Form der kontinuierlichen Zeit; Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird erklärt, wie dieses Paar – einerseits der Mond, die Form, die Nahrung, und andererseits der prāṇa, das Formlose, der Verzehrer, die Sonne – wie die alle Wesen schaffen können. Dieses Paar ist selbst die Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt, dass das Jahr, welches aus Tagen und Nächten besteht – bedingt durch Mond und Sonne – die Natur des Paares hat: die Nahrung und den Verzehrer. Es gibt zwei Wege, nämlich dakṣiṇāyaṇa, den südlichen Weg, und uttarā-yaṇa, den nördlichen Weg. Diejenigen, die iṣṭāpūrta (iṣṭa Opfer; pūrta fromme Handlungen) ausführen, erreichen die Welt des Mondes (candra-loka) durch den Pfad der Manen (pitṛyāṇa) und kehren auf diese Welt zurück. Dies ist der südliche Weg, der zur Welt des Mondes führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iṣṭa – tägliche Durchführung des agni-hotra, Askese, Wahrhaftigkeit, Halten von Tieren, Beköstigung von Gästen, Füttern von Vögeln und Tieren – all das wird iṣṭa genannt; pūrta – Anlegen von Brunnen und Wasserreservoirs für die Allgemeinheit, Bauen von Tempeln, Krankenhäusern und Choultries (Rastplätzen bzw. Herbergen für Reisende), Essen spenden für die Armen und Hungernden, Anlegen von öffentlichen Gärten etc. – all das wird pūrta genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
athottareṇa tapasā brahmacaryeṇa śraddhayā vidya-yātmānamanviṣyādityamabhijayante।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
etadvai prāṇānāmāyatanametadamṛtamabhayametat parāyaṇame- tasmānna punarāvartanta ityeṣa nirodhaḥ।    tadeṣa ślokaḥ॥ 10॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Aber diejenigen, die den ātman durch Askese, Zölibat, Glauben und Wissen gesucht haben, die erreichen den nördlichen Weg, die Sonne. Dies ist das Heim aller Leben, das Unsterbliche, Furchtlose, das höchste Ziel. Von dort kehren sie nicht zurück, denn es ist das Ende. Dies ist unerreichbar (für die Unwissenden). Dazu gibt es diesen Vers.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Diejenigen, die das Selbst auf dem nördlichen Weg suchen – durch Askese, Kontrolle der Sinne, Zölibat, Glauben und Wissen –, erreichen die Sonne, d.h. brahma-loka. Sie erreichen den Zustand von Prajāpati (das Leben) und Āditya (der Verzehrer). Sie gehen den devayāna, den Pfad der Götter, zur Welt der Sonne; und von dort gehen sie zum brahma-loka. Sie verschmelzen mit brahman am Ende des Weltzyklus. Dies ist krama-mukti, allmähliche Befreiung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etad amṛtam – dies ist unsterblich und daher furchtlos. Diejenigen, die brahma-loka erreicht haben, kehren nicht auf diese Welt zurück. Sie werden nicht wiedergeboren, im Gegensatz zu den Anhängern von reinem karma (religiösen Hand- lungen); nirodhaḥ – Hindernis. Die Unwissenden, behindert durch die Sonne, erreichen nicht das Jahr, die Sonne, den prāṇa. Der nördliche Pfad ist für die Unwissenden blockiert, da sie nicht die notwendigen Vorbedingungen erfüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pañcapādaṃ pitaraṃ dvādaśākṛtiṃ diva āhuḥ pare ardhe purīṣiṇam।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
atheme anya u pare vicakṣaṇaṃ saptacakre ṣaḍara āhurarpitamiti॥ 11॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Mit fünf Füßen (d.h. Jahreszeiten), der Vater, mit zwölf Formen (d.h. Monaten), der Spender von Regen – sie (die Weisen) sagen: Er wohnt an einem Ort, der höher ist als der Himmel. Andere nennen ihn allweise, auf dem die ganze Welt ruht, wie ein Gefährt (das von sieben Pferden gezogen wird) mit sieben Rädern und sechs Speichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Pañca-pādam – fünf Füße. Die fünf Jahreszeiten (ṛtus) sind die fünf Füße. Hemanta und śiśira (kalte Jahreszeit, Winter) werden als eins betrachtet; vicakṣaṇaṃ – der Seher (die Sonne).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Jahreszeiten sind die Füße der Sonne. Die Sonne ist nichts anderes als das Jahr bzw. die Zeit. Die Sonne ist der Schaffer, das Maß, der Zeit. Die Sonne markiert diese als Jahr, mit dessen Unterteilungen, den Jahreszeiten und Monaten; und insofern ist die Sonne der Vater von allem. Das Jahr bewegt sich mit den Jahreszeiten als seinen Füßen. Die Sonne wird der Vater genannt, denn er ist der Schöpfer von allem, er hält alles Leben aufrecht und alles Leben kommt aus ihm hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dvādaśākṛtim – mit zwölf Formen. Die zwölf Monate sind die zwölf Formen, d.h. die Glieder oder Komponenten des Jahres. Er wohnt an einem Ort, der höher ist als der dyu-loka (der dritte Himmel). Himmel bedeutet hier: die Atmosphäre; purīṣiṇam – voll Wasser, ausscheidend, Regen gebend. Die Sonne hat einen Überfluss an Regen, da sie diesen aus den Wassern der Ozeane herauszieht; āhuḥ – sie sagen, d.h. die Weisen sagen. Die Kenner der Zeit sagen, dass die Welt an dem Rad der Zeit befestigt ist; sie bewegt sich immer in der Form von sieben Pferden und sechs Jahreszeiten. Die Welt ist dort befestigt wie Speichen in einem Rad. Das Jahr, welches die Natur der Zeit hat, der Herr der Schöpfung, in der Form von Sonne und Mond, ist die Ursache dieser Welt; saptacakre – mit sieben Rädern. Die sieben Strahlen oder Farben der Sonne sind bekannt als die sieben Pferde der Sonne. Oder sie sind vielleicht auch die Unterteilungen des Jahres: Halbjahre, Jahreszeiten, Monate, halbe Monate, Tage, Nächte und muhūrtas (Stunden). Oder sie sind die sieben cakras, durch die der prāṇa aufsteigt; ṣaḍare  – auf (einem Wagen) mit sechs Speichen. Die sechs Speichen sind die sechs Jahreszeiten. Der Seher, die Sonne, sitzt auf einem Wagen mit sieben Rädern und sechs Speichen. Die sechs Speichen sind vielleicht auch ṛc (bzw. ṛg), yajus, sāman, yajña, kṣatra und brāhmaṇa. Die zwölf Gesichter sind die zwölf Aspekte des prāṇa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fünffüßige Vater kann auch der prāṇa sein, der fünf Füße oder Bewegungsformen hat: prāṇa, apāna, vyāna, samāna, udāna (die Funktionen Atem, Ausscheidung, Verdauung, Kreislauf und Schlaf).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
māso vai prajāpatistasya kṛṣṇapakṣa eva rayiḥ śuklaḥ prāṇastasmādeta &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ṛṣayaḥ śukla iṣṭaṃ kurvantītara itarasmin॥ 12॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Der Monat ist Prajāpatī, seine dunkle Hälfte ist wahrlich die Nahrung, die helle Hälfte ist prāṇa. Deswegen führen diese ṛṣis Opfer in der hellen Hälfte aus, die anderen in der dunklen Hälfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Der Monat ist wahrlich Prajāpati („Herr der Geschöpfe“). Prajā-patī, in der Form des Jahres, erfährt Vollendung durch seine Teile, die Monate. Der Monat ist seiner Natur nach wiederum ein Paar: Der eine Teil, die dunkle Hälfte, ist Nahrung, Materie oder der Mond. Der andere Teil, die helle Hälfte, ist die Sonne, der Verzehrer, das Feuer oder prāṇa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige ṛṣis (Seher) betrachten alles als prāṇa, gekennzeichnet durch die helle Hälfte. Sie sehen die Natur von allem als Leben. Obwohl sie daher auch in der dunklen Hälfte Opferhandlungen ausführen, so führen sie sie in Wahrheit nur in der hellen Hälfte aus, da sie die dunkle Hälfte nicht als getrennt vom prāṇa, der hellen Hälfte ansehen. Dies ist eine verfeinerte Sichtweise. Andere dagegen sehen nicht den prāṇa, sondern sie sehen nur die dunkle Hälfte. Obwohl sie daher auch Opferhandlungen in der hellen Hälfte durchführen, so führen sie diese doch in dunklen Hälfte aus, da sie den prāṇa, das Leben, nicht sehen; sie sehen die Natur nur in ihrer Dunkelheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Rhythmus und Harmonie in der Welt. Während pralaya (Auflösung, Rückzug der Welt) ist Ruhe. Diese wird gefolgt von Bewegung, wenn die Welt nach außen projiziert wird. Im Jahr gibt es zwei Sonnenwenden, wo die Sonne nach Norden bzw. nach Süden wandert. Im Monat gibt es die helle Hälfte und die dunkle. Innerhalb eines Tages gibt es Tag und Nacht. Die Nacht ist der tägliche pralaya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ahorātro vai prajāpatistasyāhareva prāṇo rātrireva rayiḥ।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
prāṇaṃ vā ete praskandanti ye divā ratyā saṃyujyante brahmacaryameva tadyadrātrau ratyā saṃyujyante॥ 13॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Tag und Nacht sind Prajāpatī; der Tag ist der prāṇa und die Nacht ist wahrlich die Nahrung. Diejenigen, die sich bei Tage in Liebe vereinigen, vergeuden ihren prāṇa; die sich aber bei Nacht in Liebe vereinigen, kann man wahrlich als brahma-cārī betrachten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Tage und Nächte sind die Teile des Monats. Der Tag ist in der Tat prāṇa, der Verzehrer, das Feuer; und die Nacht ist die Nahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich bei Tage in Liebe vereinigen, vergeuden ihre Energie. Nebenbei wird hier die Regel gesetzt, dass man sich nicht bei Tage vereinigen sollte. Wenn sie sich aber in der Nacht vereinigen, in der rechten Zeit (ṛtu), so ist das in der Tat brahma-cārya (sexuelle Selbstkontrolle). Ganz nebenbei wird hier die Regel aufgestellt, dass man sich seiner Frau nur zur geeigneten Zeit nähern soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
annaṃ vai prajāpatistato ha vai tadretastasmādimāḥ prajāḥ prajāyanta iti॥ 14॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Nahrung ist wahrlich Prajāpatī; aus ihr entsteht der Samen und aus diesem werden alle Geschöpfe geboren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Retaḥ – Samen; annam – Nahrung. Das bedeutet: Nahrung ist der Herr der Schöpfung. Inwiefern? Aus der Nahrung entsteht der Samen, der die Ursache der Schöpfung ist. Diese Geschöpfe, Menschen und alle anderen, haben ihren Ursprung im Samen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Vers antwortet unmittelbar auf die erste Frage „O verehrter Meister, von wo werden diese Geschöpfe geboren?“ Die Geschöpfe entstehen als Paare: Sonne und Mond etc., bis hin zu Tag und Nacht, auf dem Weg über Nahrung, Blut und Samen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor war gesagt worden, dass Jahr, Monat, Tag und Nacht Prajāpati sind. Jetzt in diesem Vers, wird gesagt, dass auch Nahrung und Samen Prajāpati sind. Primär ist Prajāpati ein Beiname Brahmās und ein Synonym für hiraṇya-garbha. Da diese aber Manifestationen von Prajāpati sind, d.h. Materie und Energie, werden sie selbst auch Prajāpati genannt. Dieser physische Körper ist aus dem Samen hervorgegangen. Samen ist der Ursprung dieses Körpers. Daher wird auch der Samen als Prajāpati bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Zeit ist ein Ausdruck, eine Manifestation, von Prajāpatī, d.h. von Brahmā. In der Bhagavad-Gītā (10.30,33) sagt Kṛṣṇa: kāla kalayatānaham – „unter Zählsystemen bin Ich die Zeit“; aham eva akṣayaḥ kālaḥ – „Ich bin die immerwährende Zeit.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Zeit Prajāpati (Brahmā) ist, dann sind die Unterteilungen der Zeit – Jahre, Jahreszeiten, Monate, Tage und Nächte – auch Brahmā. In diesem Universum gibt es nichts anderes als brahman. Diese Unterteilungen sind Funktionen derselben Materie und Energie, welche die Grundprinzipien der Schöpfung sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird hervorgebracht durch die Bewegung der Sonne. Wenn da keine Sonne wäre, gäbe es keine Zeit, kein Jahr, keinen Monat, keine Jahreszeit, keinen Tag, keine Nacht, keine Nahrung, kein Leben, überhaupt keine Schöpfung. Die Sonne, die Zeit, die Nahrung, das Leben und Prajāpati sind eins. Die Sonne und die Zeit kontrollieren das Leben. Und die Nahrung nährt das Leben. All diese verschiedenen Prinzipien sind eng miteinander verflochten. Hinter der Materie, der Energie, der Nahrung etc. ist ein gemeinsamer Faden, das reine Bewusstsein, welches die Quelle und der Mutterschoß von allem ist, welches selbstleuchtend ist, ewig, unveränderlich und alldurchdringend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tadye ha vai tatprajāpativrataṃ caranti te mithunamutpādayante।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
teṣāmevaiṣa brahmaloko yeṣāṃ tapo brahmacaryaṃ yeṣu satyaṃ pratiṣṭhitam॥ 15॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Daher: Diejenigen, die die Regel des Prajāpati einhalten (siehe Vers 13), erzeugen ein Paar. Nur für diejenigen, in denen Askese, Enthaltsamkeit und Wahrheit verankert sind ist dieser brahma-loka. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Prajāpati-vratam – das Gelübde des Prajāpati bzw. die Regel des Prajāpatī, nach der der Ehemann sich der Ehefrau nur zu der richtigen Zeit nähert (ṛtu-kāla-gamanam); mithunam – ein Paar. Diejenigen, die das Gelübde/die Regel des Prajāpati einhalten, erzeugen ein Paar, d.h. einen Sohn und eine Tochter; brahma-loka – hier ist nur der candra-loka (die „Welt des Mondes“) gemeint und nicht die (reine) Welt des Brahmā. Sie wird hier die „Welt des Brahmā“ genannt, weil sie ein Teil von Prajāpatī, also Brahmā, ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jene unwissenden Hausväter, welche nur einfach die Regel des Prajāpati einhalten, ernten die Früchte davon in dieser Welt, nämlich Söhne und Töchter. Aber diejenigen, die Askese, Zölibat und Wahrhaftigkeit praktiziert haben und außerdem Opferrituale, fromme Handlungen und milde Gaben, komen nach diesem Leben zum candra-loka, der zum Weg der Vorfahren (pitṛyāṇa) führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
teṣāmasau virajo brahmaloko na yeṣu jihmamanṛtaṃ na māyā ceti॥ 16॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Jener reine brahma-loka gehört nur denen, die frei sind von Täuschung, Falschheit oder Heuchelei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Virajaḥ – rein, makellos; jihmam – Unehrlichkeit, Täuschung; anṛtam – Falschheit; māyā – Heuchelei, Verstellung, Arglist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brahma-loka – die Welt von Brahmā (satya-loka). Diese Welt ist rein, ohne Makel – anders als die Welt des Mondes (candra-loka). Die Welt von Brahmā unterliegt nicht Wachstum oder Minderung. Brahma-loka, der in diesem Vers erwähnt wird, ist das Ziel derjenigen, die karma mit Verehrung verbinden. Der brahma-loka, der im vorangehenden Vers genannt wurde, ist für die, die ausschließlich karma (Opfer und milde Gaben) durchführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrug und Täuschung führen zu Handlungen, die Konflikte bringen. Spiel, Witze-Reißen und Sich-Amüsieren führen dazu, dass man die Unwahrheit sagt. Sie sollten also vermieden werden. Heuchelei bedeutet, dass man vorgibt etwas zu sein was man nicht ist. Der Heuchler spricht von sich selbst auf die eine Weise, handelt aber anders. Betrug, Unehrlichkeit, Falschheit und Täuschung verschmutzen das Herz. Sie stellen ein großes Hindernis auf dem spirituellen Weg dar. Man sollte sie eliminieren, indem man die gegenteiligen Tugenden, wie Ehrlichkeit, Geradlinigkeit und Wahrhaftigkeit übt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HIER ENDET DER ERSTE PRAŚNA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dvitīyaḥ Praśnaḥ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zweite Frage) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BHĀRGAVA &amp;amp; PIPPALĀDA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
atha hainaṃ bhārgavo vaidarbhiḥ papraccha।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bhagavan katyeva devāḥ prajāṃ vidhārayante katara &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
etatprakāśayante kaḥ punareṣāṃ variṣṭhaḥ iti॥ 1॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Dann fragte ihn Bhārgava, der Sohn von Vidarbhi: O bhagavan! Wie viele devas unterstützen den geschaffenen Menschen? Welche von ihnen erhellen ihn? Wer ist unter ihnen der größte? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Devāḥ – Götter, Kräfte, Organe oder Sinne; prakāśayante – manifestieren, erleuchten; variṣṭhaḥ – der größte bzw. Gott. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhārgava, der Sohn des Vidarbhi fragte Pippalāda: O bhagavan (verehrungswürdiger Meister)! Wie viele devas (Sinne) unterstützen diese Schöpfung, d.h. den Körper? Welche unter den Sinnen manifestieren ihre Herrlichkeit, ihre Kraft, im Äußeren? Mittels welcher devas erhält Gott diese Geschöpfe und lässt sie das äußere Universum erfahren? Welche Energien, d.h. devas, erleuchten diesen Körper? Welche sind beteiligt an den Vorgängen der Wahrnehmung und des Erkennens? Und außerdem: Wer ist der beste und größte unter ihnen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Beantwortung der ersten Frage wurde gelehrt, dass Gott alles erschuf, einschließlich prāṇa und rayi. Auf das Schaffen folgt das Erhalten. Die zweite Frage und Antwort befassen sich genau damit. Es war erklärt worden, dass prāṇa der größte ist. In der ersten Frage war das Leben als der Verzehrer, als Prajāpati, dargestellt worden. In der zweiten Frage wird analysiert, wie dessen Natur als Prajāpati – das universelle Leben bzw. der Verzehrer – sich im Körper ausdrückt. Die zweite Frage behandelt die Kräfte, die Herrlichkeit und die Brillanz des prāṇa. Es ist der prāṇa, der den Mikrokosmos und den Makrokosmos aufrechterhält. Er erleuchtet sie und ist daher der Beste von allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tasmai sa hovāca। ākāśo ha vā eṣa devo vāyuragnirāpaḥ &lt;br /&gt;
pṛthivī vāṅmanaścakṣuḥ śrotraṃ ca।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
te prakāśyābhivadanti vayametadbāṇamavaṣṭabhya vidhārayāmaḥ॥ 2॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Er antwortete: Jene devas sind wahrlich Äther, Wind, Feuer, Wasser, Erde, Sprache, manas, Auge und Ohr. Indem sie ihre Herrlichkeit darstellten (sich rühmten und wetteiferten), sagten sie: „Wir sind es, die diesen Körper zusammenhalten und stützen.“   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Abhivadanti – sie diskutierten untereinander; bāṇam („Pfeil“) – nach Śaṅkara: der Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese devas, also die Sinne, stellten ihre Herrlichkeit heraus und wetteiferten miteinander um den Vorrang; sie sagten: „Wir allein sind es, die den Körper aufrechterhalten und stützen.“ Jeder Sinn glaubt, dass er allein den Körper aufrechterhält. Sie diskutieren miteinander. Die fünf groben Elemente stellen die Grund- lage des Körpers dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Sprache, manas, Auge und Ohr sollten auch die anderen sieben Sinne eingeschlossen sein. Es sind diese die fünf Organe des Wissens (jñānendriyas) und die fünf Organe des Handelns (karmendriyas). Die fünf jñānendriyas sind Ohr, Haut, Auge, Zunge, Nase. Die fünf karmendriyas sind Sprache, Hände, Füße, Geschlechtsorgane und Anus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tān variṣṭhaḥ prāṇa uvāca।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mā mohamāpadyatha ahamevaitatpañcadhātmānaṃ pravibhajyaitadbāṇa-mavaṣṭabhya vidhārayāmīti te&#039;śraddadhānā babhūvuḥ॥ 3॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Der größte prāṇa sagte zu ihnen: „Verliert euch nicht in dieser Täuschung (habt keinen falschen Stolz)! Ich allein unterstütze diesen Körper und erhalte ihn, indem ich mich in fünf Teile aufteile.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Variṣṭhaḥ prāṇaḥ – der größte prāṇa bzw. der Haupt-prāṇa; pañca-dhā – in fünf Teilen; in fünf Weisen, in denen ich mich in prāṇa, apāna, vyāna, samāna und udāna aufteile. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haupt-prāṇa sprach zu den devas, die auf diese Weise miteinander argumentierten: „Wie seid ihr in diese Täuschung verfallen? Warum seid ihr so eingebildet? Wieso denkt jeder von euch: ‘Ich unterstütze und erleuchte den Körper?’ Lasst diese falschen Ideen! Ich bin es, der diesen Körper erhält und belebt, indem ich mich in fünf Teile aufteile.“ Die anderen devas glaubten ihm nicht. Sie dachten: ‘Wie könnte das sein?’ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehirn, Lunge, Herz, Leber, Milz, Nieren, Blase, Bauchspeicheldrüse, Unterleibsorgane, Dünndarm, Dickdarm etc. – all diese üben ihre Funktion durch prāṇa (die Lebensenergie) aus. Auch das sympathische Nervensystem, die motorischen Nerven und die Sinnesnerven – alle funktionieren durch prāṇa. Der manas, der Intellekt und die zehn Organe, auch sie arbeiten allein durch prāṇa. Der Atem und die Gedanken sind alle nur Ausdruck von prāṇa. Prāṇa ist das wichtigste &lt;br /&gt;
und grundlegende Prinzip (tattva) im Körper und in der Natur. Deswegen wird prāṇa auch als brahman bezeichnet. Der individuelle prāṇa ist ebenfalls ein Teil des universellen prāṇa bzw. der kosmischen Energie.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so&#039;bhimānādūrdhvamutkrāmata iva tasminnutkrāmatyathetare &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sarva evotkrāmante tasmiṃśca pratiṣṭhamāne sarva eva pratiṣṭhante।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tadyathā makṣikā madhukararājānamutkrāmantaṃ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sarva evotkrāmante tasmiṃśca pratiṣṭhamāne sarva eva pratiṣṭanta &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
evaṃ vāṅmanaścakṣuḥ śrotraṃ ca te prītāḥ prāṇaṃ stunvanti॥ 4॥  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Sie glaubten ihm nicht. Er (der Haupt-prāṇa) tat so, als wolle er aus Ärger nach oben aus dem Körper austreten. Als der prāṇa hinausging, gingen unmittelbar auch die anderen und wenn er blieb, so blieben auch die anderen – so wie Bienen ausfliegen, wenn die Königin ausfliegt und zurückkehren, wenn sie zurückkehrt. Daraufhin priesen Denkorgan, Sprachorgan, Auge, Ohr etc., die jetzt zufriedengestellt waren, den prāṇa auf folgende Weise: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Utkrāmanti – nachdem sie hinausgegangen waren; makṣikāḥ – Bienen; madhukara-rājānam – der König der Bienen, die Bienenkönigin; pra-tiṣṭhante – bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die devas die wahre Aussage des Haupt-prāṇa nicht glaubten, tat er so – um sie zu überzeugen –, als wolle er den Körper verlassen. Prāṇa spielte quasi den Verletzten, als die devas ihm nicht glaubten. Er begann den Körper zu verlassen, gleichsam aus Verärgerung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verläßt der prāṇa den Körper, verlassen ihn auch die Sinne; bliebt er im Körper, blieben auch die Sinne. So wie die Bienen den Stock verlassen, wenn die die Königin ausfliegt, und wie sie bleiben, wenn die Königin bleibt, so taten es auch manas, Sprachorgan, Auge, Ohr etc. Der manas und die Organe gaben ihre Ungläubigkeit auf, anerkannten die Herrlichkeit und Größe des prāṇa, waren erfreut und priesen den prāṇa. (Zu diesem Disput zwischen den Organen und dem prāṇa siehe auch Bṛhadāraṇyaka-Upaniṣad, 6.1 und Chāndogya-Upaniṣad, 5.1.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eṣo&#039;gnistapatyeṣa sūrya eṣa parjanyo maghavāneṣa vāyuḥ।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eṣa pṛthivī rayirdevaḥ sadasaccāmṛtaṃ ca yat॥ 5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Siehe, das ist der, der das Feuer (agni) ist, das brennt (tapati); das ist der, der die Sonne (sūrya) ist; das ist der, der Regen (parjanyaḥ) ist; das ist der, der Indra (Maghavān) ist; das ist der, der die Luft (vāyu) ist; das ist der, der Gott ist; das ist der, der die Erde (pṛthivī) ist; das ist der, der Materie (rayi) ist; das ist er, der Form (sat) und formlos (asat) ist; und das ist der, der Unsterblichkeit (amṛta) ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Sat – was Sein ist, Form, grob, sichtbare Objekte; asat – was nicht ist, Nichtsein, formlos, subtil, nicht wahrnehmbar, kausale Materie, die nicht durch die Sinne erkannt und wahrgenommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser prāṇa ist ganz und gar Energie, wo immer er zu finden ist, sei es im Feuer, in der Sonne, im Regen oder im Wind. Alle Kräfte der Natur sind prāṇa und nichts anderes. Er ist die Erde (die alles hält) und der Mond (der alles ernährt). Er ist auch amṛta, welches die Grundlage und der Sitz aller devas ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
arā iva rathanābhau prāṇe sarvaṃ pratiṣṭhitam।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ṛco yajūṃṣi sāmāni yajñaḥ kṣatraṃ brahma ca॥ 6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wie die Speichen in der Nabe eines Rades, so ist alles im prāṇa zentriert, so auch die Verse des Ṛg-Veda, Yajur-Veda, Sāma-Veda, die Opfer, die kṣatriyas und die brāhmaṇas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Kṣatram (kṣatriya) – Kraft, Angehöriger der Kriegerkaste; brahma (brāhmaṇa) – Weisheit, Angehöriger der Priesterkaste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Speichen in der Nabe des Rades festgemacht sind, so ist alles – von āśā (Wunsch, Wille, Hauch) bis hinunter zum Namen (zur Materialisierung und Bezeichnung) – festgemacht im prāṇa (siehe Chāndogya-Upaniṣad, 7.1-15). Auch die Veden sind im prāṇa festgemacht, d.h. sie kamen aus hiraṇya-garbha, dem universellen prāṇa. Sie können nur mithilfe des prāṇa rezitiert werden. Die drei Arten von mantras und was durch sie erreicht wird, d.h. die Opferhandlungen, die kṣatriyas, die Beschützer von allen, die brāhmaṇas, die befähigt sind, Opfer und religiöse Handlungen auszuführen – all diese sind in prāṇa gegründet und festgemacht. Prāṇa ist all dies. Prāṇa ist die universelle Lebenskraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
prajāpatiścarasi garbhe tvameva pratijāyase।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tubhyaṃ prāṇa prajāstvimā baliṃ haranti yaḥ prāṇaiḥ pratitiṣṭhasi॥ 7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Als Prajāpati („Herr der Geschöpfe“) bewegst du dich im Mutterleib; du wirst immer wieder neu geboren. Dir, o prāṇa, der du zusammen mit den anderen prāṇas (den Sinnen) wohnst, bringen diese Lebewesen Opfer dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Prāṇa (Lebensenergie) ist Prajāpati. Er bewegt sich im Mutterleib. Im Mutterleib bewirkt er das Wachstum des Fötus. Er treibt das Kind aus dem Leib, wenn es gewachsen ist. Er wird geboren als Kind, als eine neue Verkörperung des Vaters und der Mutter. Prāṇa ist sowohl Vater als auch Mutter, da er Prajāpati, das universelle Leben, ist. Der Mensch opfert dem prāṇa durch die Augen, Ohren, Nase, Mund etc. Die Sinne bringen die Wahrnehmungen ihrer jeweiligen Objekte herbei, um das Leben in dem Körper zu nähren und aufrechtzuerhalten. Das sind die Opfer an prāṇa, den Herrn der Sinne. Prāṇa ist der Verzehrer. Alles ist Nahrung für prāṇa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorangegangenen zwei Versen (5 und 6) war prāṇa in der dritten Person gepriesen worden. In den Versen 7 bis 11 wird er direkt angesprochen: „Als Prajā-patī bewegst du dich [...]“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
devānāmasi vahnitamaḥ pitṝṇāṃ prathamā svadhā।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ṛṣīṇāṃ caritaṃ satyamatharvāṅgirasāmasi॥ 8॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Du bist der beste Überbringer an die Götter, die erste Opfergabe an die Vorväter. Du bist das wahre aktive Prinzip der Sinne (prāṇas), welche die Essenz des Körpers sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Vahnitamaḥ – du bist der beste Überbringer; pitṝṇāṃ prathamā svadhā – die erste Opfergabe an die Ahnen; aṅgirasām – von den Söhnen Aṅgiras; atharvā – bist du Atharvān; ṛṣīṇām – von den Weisen; satyam caritam asi – bist du die Wahrheit und die Tugend. Śaṅkara deutet dies als die Sinne; die Sinne werden atharvā genannt. Die zweite Zeile kann so übersetzt werden: „Du bist das wahre Tun der Weisen, der Abkömmlinge des Atharvān und Aṅgiras.“; ṛṣi (von der Wurzel ṛṣa) – gehen, bekommen, erhalten, denn die Sinne sind die Erzeuger von Wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prāṇa ist der beste der Überbringer der Opfergaben an die devas, z.B. Agni, der Feuergott, überbringt den Göttern die Opfergaben, die in das Feuer gegeben wurden. Deswegen wird es vahni (Träger, Überbringer) genannt. „Agni“ (Feuer) ist nur eine andere Ausdrucksform von „prāṇa“ (Lebensenergie). „Dieses Leben als Feuer brennt, prāṇa brennt als Feuer.“ (siehe Vers 2.5). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nahrung, die im nāndī-śrāddha den Ahnen dargebracht wird, geht sogar jener voran, die Indra geopfert wird. Prāṇa allein ist der Überbringer der ersten &lt;br /&gt;
Opferung an die Vorfahren. Prāṇa ist das aktive Prinzip, das die Sinne und den Körper aufrechterhält. Die Glieder und die Organe würden sofort vertrocknen und verdorren, wenn da kein prāṇa wäre. Prāṇa ist also die Essenz, der Saft, aller Sinne und des Körpers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
indrastvaṃ prāṇa tejasā rudro&#039;si parirakṣitā।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tvamantarikṣe carasi sūryastvaṃ jyotiṣāṃ patiḥ॥ 9॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. O prāṇa! Du bist Indra, du bist kühn wie Rudra, du bist der Beschützer, du bewegst dich im Himmel, du bist die Sonne, der Herr aller Himmelslichter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Indraḥ  – Indra bzw. Parameśvara, der höchste Gott; tejasā – hinsichtlich Glanz, Stärke, Mut; rudraḥ – Rudra (Name von Śiva), der Zerstörer; parirakṣitā – der Beschützer, also Viṣṇu; jyotiṣāṃ patiḥ – der Gott aller Lichter, alle Lichter scheinen durch dich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Agni, o prāṇa! Du bist Indra (bzw. Parameśvara), der höchste Gott. An Stärke bist du Rudra, der Zerstörer der Welt. Du bist Viṣṇu, der Beschützer der Welt durch deinen milden Aspekt. Du bewegst dich immer in dem Himmelsraum. Du bist die Sonne, der Gott aller himmlischen Lichter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yadā tvamabhivarṣasyathemāḥ prāṇa te prajāḥ।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ānandarūpāstiṣṭhanti kāmāyānnaṃ bhaviṣyatīti॥ 10॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Wenn du Regen herniederfallen lässt, dann, o prāṇa, sind deine Geschöpfe beglückt und hoffen, dass da Nahrung sein wird, wie sie es sich wünschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Wenn du, als Wolke, von allen Seiten Regen niedergehen lässt, dann werden diese Geschöpfe lebendig und freuen sich, in der Hoffnung, dass es reichlich Nahrung geben wird. Wenn sie Nahrung erhalten haben, arbeiten sie eifrig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O prāṇa, diese deine Geschöpfe, die du selbst bist, genährt durch deine Nahrung, freuen sich beim bloßen Anblick des Regens, den du schickst. Sie denken, dass es reichlich zu essen geben wird, wie sie es sich wünschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Lesart Prāṇate wäre der Sinn: „Dann leben diese Geschöpfe.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vrātyastvaṃ prāṇaikarṣirattā viśvasya satpatiḥ।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vayamādyasya dātāraḥ pitā tvaṃ mātariśva naḥ॥ 11॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. O prāṇa! Du bist ein vrātya (Nichtgereinigter), du bist das Feuer ekaṛṣiḥ, der Allesverzehrende, der gute devatā der Welt. Wir sind die Opfernden, o Mātari-śvan; du bist unser Vater. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Vrātyaḥ – nicht gereinigt; eine Person, für den die saṃskāras, die Initiationsriten, nicht durchgeführt worden sind. Da du der erste bist, war da niemand, der dich hätte initiieren können. Da prāṇa der Erstgeborene ist, war niemand da, der die saṃskāras, die Initiationsriten, hätte durchführen können. Da er von Natur aus vollkommen rein ist, gab es keine Notwendigkeit, reinigende Rituale durchzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekaṛṣiḥ – du bist das berühmte Feuer der Anhänger des Atharva-Veda; du bist der Verzehrer der Opfergaben. Du allein bist der Gott alles Seienden, du bist der gute Gott; satpatiḥ – der Gott alles Seins, der Gott der Wahrheit, der gute Gott. Wir sind die Opfernden, die dir, als deine Anbeter, Gaben darbringen; mātariśva – o Mātariśvan, du bist unser Vater. (Oder: du bist der Vater von Mātariśvan, dem Wind.) Daher ist ein gesichertes Faktum, dass du der Vater des ganzen Universums bist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yā te tanūrvāci pratiṣṭhitā yā śrotre yā ca cakṣuṣi।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yā ca manasi santatā śivāṃ tāṃ kuru motkramīḥ॥ 12॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Lass deinen Körper wohlgesonnen sein, der in der Sprache, dem Ohr, dem Auge wohnt und der auch den manas durchdringt – geh nicht hinaus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Tanuḥ – Körper oder Teil, Ausdruck von prāṇa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Form, die in der Sprache, in dem Ohr, in dem Auge und in dem manas existiert, ist in allen anwesend. Mache sie alle glückbringend. O prāṇa, geh nicht aus diesem Körper heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O prāṇa, dein Körper, deine Form, ist in der Sprache. Du bewegst den Mund des Sprechers. Deine Form ist in dem Ohr und du machst, dass das Ohr hört. Deine Form ist im Auge und du lässt das Auge sehen. Deine Form ist im manas  und du lässt den manas denken. Mache diese Formen still und ruhig. Mach sie nicht unruhig, indem du (nach oben) aus dem Körper weicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
prāṇasyedaṃ vaśe sarvaṃ tridive yat pratiṣṭhitam।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
māteva putrān rakṣasva śrīśca prajñāṃ ca vidhehi na iti॥ 13॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. All dies ist in der Kontrolle des prāṇa, ebenso wie all das, was im dritten Himmel existiert. Schütze uns wie eine Mutter. Gib uns Reichtum und Weisheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Alle Dinge, die wir in dieser Welt genießen, sind unter der Kontrolle des prāṇa. Alle Dinge im Himmel, die von den devas genossen werden, sind auch unter der Kontrolle des prāṇa. Tridive bedeutet wohl „die drei Welten“. Was immer in den drei Welten existiert, ist unter der Kontrolle von prāṇa. Du gibst den Glanz und Ruhm den brāhmaṇas und die Kraft den kṣatriyas. Prāṇa allein ist Gott, der Beschützer. Deswegen, O prāṇa, beschütze uns, wie eine Mutter ihre Kinder beschützt. Gib uns den Reichtum und das Wissen, die in dir sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prāṇa ist der Gott der Schöpfung. Er ist der Verzehrer. Er ist der Gott von Sprache, Auge, Ohr, manas etc. Seine Herrlichkeit, Größe und Überlegenheit sind also eine gesicherte Tatsache.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HIER ENDET DER ZWEITE PRAŚNA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tṛtīyaḥ Praśnaḥ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Dritte Frage) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KAUSALYA &amp;amp; PIPPALĀDA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
atha hainaṃ kausalyaścāśvalāyanaḥ papraccha।  bhagavan kuta eṣa prāṇo &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jāyate kathamāyātyasmiñśarīra ātmānaṃ vā pravibhajya kathaṃ pratiṣṭhate &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kenotkramate kathaṃ bāhyamabhidhate kathamadhyātmamiti ॥ 1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Dann fragte ihn Kausalya, der Sohn von Aśvala: „O bhagavan! Woraus ist der prāṇa geboren? Wie gelangt er in den Körper? Wie verweilt er dort, nachdem er sich selbst aufgeteilt hat? Wie verlässt er ihn? Wie unterstützt er alles, was außerhalb des Körpers ist, und alles, was im Innern ist?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Diese Frage zeigt, dass der höchste Gott nicht nur der Schöpfer des ganzen Universums ist, sondern auch den Mikrokosmos regiert, als der fünffältige prāṇa. Nachdem festgestellt worden ist, dass die Natur von Prajāpati, dem Verzehrer, zum Leben gehört, wird jetzt eine weitere Frage gestellt, um die Art und Weise zu klären, wie er verehrt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atha – dann, als nächstes; enam – ihn; kutaḥ - woher; katham – wie; kena – durch welche Mittel; utkramate – geht heraus (aus diesem Körper); iti – so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fragte Kausalya, der Sohn des Aśvala, den Pippalāda. Obwohl nun die Herrlichkeit des prāṇa erkannt worden ist, so mag er doch eine Wirkung oder eine Kombination (saṃhata) oder eine Modifikation von etwas sein. Darum frage ich, o verehrungswürdiger Meister, woher, aus welcher Ursache, ist prāṇa geschaffen und wie gelangt er in diesen Körper, nachdem er geschaffen worden ist? Was ist der Grund dafür, dass er einen Körper annimmt? Wie verweilt er dort, nachdem er sich selbst aufgeteilt hat? Wie tritt er aus dem Körper heraus? Wie unterstützt (bzw. belebt) er das, was ohne Körper ist und sich außerhalb des Körpers befindet (adhibhūta und adhidaiva)? Wie unterstürzt (bzw. belebt) er die Gesamtheit aller Elemente und Kräfte? Wie unterstützt (bzw. belebt) er, was im Innern des Körpers ist, die Sinne und den manas? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tasmai sa hovāca। atipraśnānpṛcchasi brahmiṣṭho&#039;sīti tasmātte&#039;haṃ bravīmi॥ 2॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Er antwortete: Du stellst Fragen über transzendentale Dinge. Ich werde sie dir erklären, weil du ein großer Frager (Erforscher) von brahman bist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Atipraśnān – große Fragen, tiefe und schwierige Fragen, Fragen, die über normales Verständnis hinausgehen, über Mysterien, die man normalerweise nicht erforscht, Fragen über transzendentale Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pippalāda sagte (sinngemäß): O Kausalya, du fragst über den Ursprung des prāṇa. Du fragst über transzendentale Dinge. Du bist ein großer Forschender, was brahman betrifft. Du bist ein Kenner des brahman, d.h. du bist in dem niederen brahman verankert. Du bist ein Verehrer des niederen brahman. Du bist ein echter und tiefschürfender Suchender. Daher werde ich dir jetzt erklären, wonach du gefragt hast. Höre aufmerksam zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ātmana eṣa prāṇo jāyate yathaiṣā।   &lt;br /&gt;
puruṣe chāyaitasminnetadātataṃ manokṛtenāyātyasmiñcharīre॥ 3॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dieser prāṇa ist aus dem ātman geboren. So wie der Schatten für einen Menschen, so ist dieser (der prāṇa) für den ātman. Durch das Wirken der manas betritt er den Körper.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Manokṛtena – durch das Wirken des manas (Gedankenkraft) durch Wollen und Wünschen, durch gute und schlechte Taten – die wiederum vom manas abhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem ātman, dem höheren puruṣa, dem Selbst, das unvergänglich und wahr ist, ist dieser prāṇa geboren. So wie der Schatten dem Menschen zugehört, so breitet sich in diesem ātman, dem brahman, der prāṇa aus. Prāṇa hat keine unabhängige Existenz. Er ist nicht abgetrennt vom ātman. Die Form des Menschen ist die Ursache seines Schattens, welcher selbst die Folge ist. Ebenso ist der ātman die Ursache und der prāṇa ist die Wirkung. Durch einen rein geistigen Akt betritt er den Körper, d.h. durch das karma (Tugend und Laster), das wiederum durch Wollen (saṅkalpa), Wunsch (icchā) etc. des manas hervorgebracht ist. Eine andere śruti sagt: „Ausgerichtet auf die Frucht erhält er den Körper mit seinem karma“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben eines Menschen in seinem Körper ist das sichere und angemessene Resultat seiner Gedanken in einer früheren Existenz, genau wie der Schatten zwangsweise dem Körper des Menschen gleichen muss, der ihn verursacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yathā samrāḍevādhikṛtānviniyuṅkte।   etan grāmānetān grāmānadhitiṣṭha-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
svetyevamevaiṣa prāṇa itarān prāṇān pṛthakpṛthageva sannidhatte॥ 4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. So wie ein König seinen Beamten befielt: „Bleibt in diesen und jenen Dörfern und regiert sie“, so setzt der prāṇa die anderen prāṇas ein, jeweils für deren spezielle Aufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Samrāṭ – ein König, ein Herrscher, ein Souverän.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie in der Welt ein König die Beamten den verschiedenen Dörfern zuteilt und ihnen befiehlt: „Regiert diese und jene Dörfer!“, so setzt auch der Haupt- prāṇa die Unter-prāṇas (prāṇa, apāna, vyāna, samāna, udāna) ein, jeweils in ihren speziellen Posten (Organen) und Funktionen. Und er bestimmt auch andere prāṇas, z.B. die Augen, für die jeweiligen Posten, damit sie dort ihre Aufgaben erfüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pāyūpasthe&#039;pānaṃ cakṣuḥśrotre mukhanāsikābhyāṃ prāṇaḥ &lt;br /&gt;
svayaṃ prātiṣṭhate madhye tu samānaḥ।   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eṣa hyetaddhutamannaṃ samaṃ nayati tasmādetāḥ saptārciṣo bhavanti॥ 5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der apāna wohnt in den Ausscheidungs- und Geschlechtsorganen, der prāṇa selbst in den Augen, den Ohren, dem Mund und der Nase. In der Mitte ist der samāna; er verteilt die zugeführte Nahrung gleichmäßig und die sieben Flammen kommen aus ihm hervor.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Dieser Vers legt die verschiedenen Orte dar, wo diese prāṇas residieren. Auch werden ihre Aufgabenbereiche definiert. Apāna wohnt im Anus und in den Geschlechtsorganen. Er sorgt für die Ausscheidung. Prāṇa verrichtet die Lebensfunktionen der Sinne. Er wohnt in den Augen, den Ohren etc. Samāna wohnt im Nabel. Er sorgt für die Verdauung. Vyāna kümmert sich um die Blutzirkulation. Er durchdringt alles. Udāna hilft, die Nahrung und die Flüssigkeiten zu schlucken. Während des Tiefschlafes nimmt er den jīva mit zu brahman und führt ihn zu anderen Welten. Es residiert in der Kehle; pāyūpasthe – im Anus und im Geschlechtsorgan, herrscht über die Funktionen des Stuhlgangs und der Urinausscheidung; sapta-arciṣaḥ – sieben Lichter oder Flammen. Aus dem Verdauungsfeuer kommen sieben Flammen: kālī, karālī, manojava, sulohita, sudhūm- ravarṇā, sphuliṅginī und viśvarucī. Daneben werden auch die sieben Organe des Wissens als sieben Flammen bezeichnet; es sind die zwei Ohren, die zwei Augen, die zwei Nasenlöcher und der Mund. Diese Organe hängen von der Nahrung ab, die durch das Verdauungsfeuer aufgearbeitet werden; hūtam – geopfert (gegessen oder getrunken); samāna wird verglichen mit dem Feuer, das die geopferte Nahrung verzehrt und sie gleichmäßig unter die Götter verteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sieben Flammen kommen heraus aus dem Feuer im Magen, genährt durch Nahrung und Getränke, und erreichen die Region des Herzens und dann die Öffnungen im Kopf, d.h. die Objekte des Sehens, Hörens etc. werden erleuchtet durch den prāṇa und daraufhin erfährt der Mensch Hören, Sehen, Riechen etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hṛdi hyeṣa ātmā।   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
atraitadekaśataṃ nāḍīnāṃ tāsāṃ śataṃ śatamekaikasyāṃ dvāsaptatirdvā- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
saptatiḥ pratiśākhānāḍīsahasrāṇi bhavantyāsu vyānaścarati॥ 6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Dieser ātman ist im Herzen. Dort befinden sich hundertundein Nerven (nāḍīs), jede von diesen hat hundert Zweige, und von diesen wiederum hat jeder zweiundsiebzig Unterzweige. In diesen bewegt sich vyāna.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Nāḍī – die astrale Röhre bzw. der Nervenkanal, der die Energieströme befördert. Sie kann nicht mit dem physischen Auge gesehen werden. Im Allgemeinen wird sie übersetzt mit „Arterie, die das Blut befördert“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herzen, im ākāśa (Raum) des Herzens, ist dieser ātman – das bedeutet: der feinstoffliche Körper, der mit dem ātman verbunden ist. Der vyāna bewegt sich in diesen Nerven; vyāna durchdringt den ganzen Körper. So wie die Sonnenstrahlen von der Sonne ausgehen, so gehen diese Nerven vom Herzen aus zu allen Teilen des Körpers hin. Der Mensch vollführt Handlungen, die große Stärke erfordern, mithilfe von vyāna. Vyāna ist die Energie, die durch das Nervensystem, die Arterien und die Venen fließt und wirkt. Es erfüllt die Funktion, das Blut durch den Körper zirkulieren zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt hundertundein Hauptnerven; das, mal hundert, ergibt 10 100 und jede mit 72 000 multipliziert, ergibt eine Menge von 727 200 000. Und wenn wir noch die Hauptnerven hinzuaddieren, so bekommen wir eine Gesamtmenge von &lt;br /&gt;
727 210 101 Nerven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
athaikayordhva udānaḥ puṇyena puṇyaṃ lokaṃ nayati pāpena &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pāpamubhābhyāmeva manuṣyalokam॥ 7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Das heißt, durch einen Nerv führt uns udāna aufwärts – zu den Welten der Tugend durch gute Taten, und durch sündhafte Taten zu den Welten der Sünde; und zu der Welt der Menschen durch eine Mischung von Tugend und Sünde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Ūrdhva – aufwärts; nayati – führt, lenkt; ubhāyām – durch beide (gute und schlechte Taten); manuṣyalokam – die Welt der Menschen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer dieser hundertundein Nerven wird suṣumnā genannt; er verläuft aufwärts. Durch ihn führt uns udāna, der den ganzen Körper von Fuß zu Kopf durchdringt, zu tugendhaften Welten, wie den Himmel, und zwar durch tugendhafte Handlungen, die durch die Schriften vorgeschrieben sind. Durch sündhafte Handlungen führt er uns in sündige Welten, in niedere Welten und in niedere Geburten, z.B. als Tiere, Insekten etc. Durch eine Mischung von Tugend und Sünde führt er uns in die Welt der Menschen. Udāna kontrolliert den subtilen Körper (liṅga-śarīra, der aus 19 tattvas besteht) und trägt die Seele nach dem Tod zu verschiedenen Welten. Es ist auch udāna, der den Menschen in den Bereich des Tiefschlafes mitnimmt und der über die Funktion des Schluckens (von Nahrung) herrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ādityo ha vai bāhyaḥ prāṇa udayatyeṣa hyenaṃ cākṣuṣaṃ prāṇamanu-gṛhṇānaḥ।   pṛthivyāṃ yā devatā saiṣā puruṣasyāpānamavaṣṭabhyāntarā yadākāśaḥ sa samāno vāyurvyānaḥ ॥ 8॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Die Sonne ist wahrlich der äußere prāṇa. Sie steigt auf und fördert dadurch den prāṇa im Auge. Die Göttin der Erde zieht den apāna abwärts. Der ākāśa  (Äther) zwischen (der Sonne und der Erde) ist samāna. Der Wind ist vyāna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Avaṣṭabhya – hinaufziehend, kontrollierend; nachdem sie apāna kontrolliert hat, lenkt sie ihn abwärts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne geht auf und durch ihr Licht fördert sie den prāṇa im Auge; d.h. sie hilft den Augen mit ihrem Licht, die Formen und Farben zu erkennen. Ohne die Sonne können die Augen nicht sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Göttin der Erde zieht die Aktivität von apāna im Menschen an und kontrolliert sie. Sie hilft dem apāna in seiner Arbeit dadurch, dass sie abwärts zieht. Sonst könnte der Körper durch sein Gewicht fallen oder könnte wegfliegen durch die entgegengesetzte Kraft. Die „Göttin der Erde“ – das weist ganz offensichtlich auf die Gravitationskraft hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Raum bzw. der Äther zwischen Erde und Sonne ist der kosmische samāna. Er hilft dem samāna im Innern des Menschen. Śaṇkara sieht es so, dass samāna die Luft im ākāśa – in der Mitte zwischen Erde und Himmel – ist. Er sagt: „Im Wort ‚ākāśa‘ wird der Wind darin angedeutet – ähnlich wie das Vieh, das sich im Stall befindet, durch das Wort ‚Stall‘ angedeutet wird.“ Der kosmische samāna &lt;br /&gt;
ähnelt dem samāna im Menschen in der Hinsicht, dass er im ākāśa in der Mitte eingeschlossen ist; und er fördert auch den samāna im Menschen. Der Wind (vāyu) ähnelt dem vyāna in seiner Funktion des Durchdringens und fördert so auch vyāna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tejo ha vāva udānastasmādupaśāntatejāḥ। &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
punarbhavamindriyairmanasi sampadyamānaiḥ ॥ 9॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Das äußere Feuer ist in der Tat udāna. Daher tritt einer, dessen Feuer erloschen ist, in einen anderen Körper ein, wobei seine Sinne im manas absorbiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Tejaḥ - Feuer. Das äußere Feuer ist der udāna im Körper. Es fördert durch seine Hitze und sein Licht den udāna im Körper. Der udāna im Menschen, unterstützt und gefördert durch das äußere Feuer, steigt aus dem Körper auf und nimmt den jīva, die individuelle Seele, zu den verschiedenen Welten; upaśānta-tejaḥ – die dessen Feuer erlöscht ist; punarbhavam – Wiedergeburt, sie gehen in die Wiedergeburt, d.h. sie sterben und nehmen einen neuen Körper an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das natürliche Feuer eines Menschen erloschen ist, wenn die tierische Wärme gewichen ist, dann weiß man, dass sein Leben vorbei ist, d.h. dass er stirbt. Er tritt in einen anderen Körper ein, zusammen mit den Sinnen, die an dem manas hängen oder von diesem absorbiert worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bhagavad-Gītā (15.8) finden wir: „Wenn ein Mensch einen Körper annimmt und wenn er ihn verlässt, dann nimmt er die Organe und geht mit ihnen, genau wie der Wind den Duft von den Blüten mitnimmt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yaccittastenaiṣa prāṇamāyāti prāṇastejasā yuktaḥ ।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sahātmanā yathāsaṅkalpitaṃ lokaṃ nayati ॥ 10॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Was immer sein Gedanke ist (zum Zeitpunkt des Todes), mit dem erreicht er prāṇa; und der prāṇa, vereinigt mit dem udāna und zusammen mit dem jīvātman, führt ihn zu der Welt, an die er gedacht hatte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Yathā-saṅkalpitam – wie gewünscht, wie gedacht;  – der jīv; lokam – Welt, Körper; prāṇam āyāti – kommt zu prāṇa, nähert sich prāṇa, erreicht prāṇa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Zeitpunkt des Todes wird die Aktivität der Sinne eingestellt. Alle Funktionen, so wie Denken, Erinnern etc. hören auf. Nur die Atmung geht weiter, denn der jīva verschmilzt mit dem prāṇa. Er kommt in die Gegenwart des Haupt-prāṇa. Der jīva, umgeben von dem subtilen Körper, erscheint dann vor dem Haupt-prāṇa. Er lebt jetzt nur noch durch die Aktivität des Haupt-prāṇa. Dann sagen die Verwandten und die anderen Leute, die um ihn herumstehen: „Er atmet und lebt noch.“ Der jīva trennt sich zur Zeit des Todes vom physischen Körper und kommt zu dem prāṇa-maya-kośa (liṅga-śarīra), mit dem Gedanken, den er zum Todeszeitpunkt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der udāna, in Verbindung mit dem prāṇa, wirft den Mieter (die Seele, jīva) aus dem Haus (dem Körper) und führt ihn (den „Genießenden“ bzw. den Besitzer) zu den Welten, d.h. Körpern, an die er gedacht hatte, entsprechend seinen guten oder schlechten Taten. Die Bhagavad-Gītā sagt: „Wer am Ende den Körper verlässt und dabei an irgendein Wesen denkt, geht allein zu diesem, o Kaunteya, durch sein ständiges Denken an dieses Wesen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ya evaṃ vidvān prāṇaṃ veda na hāsya prajā hīyate&#039;mṛto bhavati tadeṣaḥ ślokaḥ ॥ 11॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Der Wissende, der prāṇa so kennt – seine Nachkommen vergehen nicht und er wird unsterblich. Dazu gibt es folgenden Vers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Evam – so, wie oben beschrieben; mit all den Attributen, die schon über seine (des prāṇa) Geburt, seine Herrlichkeit etc. geschrieben worden sind. Hier werden die Früchte dieses Wissens, sowohl hier als auch nach diesem Leben, angedeutet: Die Linie seiner Nachkommen endet niemals und erlöscht nicht. Und er selbst erreicht, nach dem Tod, Unsterblichkeit (in einem relativen Sinne). Der folgende Vers erklärt das in Kürze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
utpattimāyatiṃ sthānaṃ vibhutvaṃ caiva pañcadhā।   &lt;br /&gt;
adhyātmaṃ caiva prāṇasya vijñāyāmṛtamaśnute vijñāyāmṛtamaśnuta iti ॥ 12॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Wer die Entstehung, das Eintreten, den Sitz und die fünffache Aufteilung des prāṇa kennt und auch dessen inneren Zustand im Körper, erreicht Unsterblichkeit, ja, er erreicht Unsterblichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Wenn man weiß, dass der prāṇa aus dem param, dem Höchsten Selbst, geboren wurde; wenn man weiß, dass der prāṇa durch die Wirkung des manas (Gedanken und Wünsche) in den Körper kommt und dass er in den unteren Öffnungen, den Sinnen, dem Nabel, der Kehle und anderen Orten residiert; wenn man seine fünffache Herrschaft kennt – dass er wie ein König die prāṇas in ihren jeweiligen Orten und Funktionen einsetzt –, wenn man außerdem seine äußeren Manifestationen als Sonne, Äther, Wind, Feuer etc.kennt und auch seine inneren Manifestationen als Auge usw., dann erreicht man relative Unsterblichkeit, den Stand von hiraṇya-garbha, d.h. Brahmā.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HIER ENDET DER DRITTE PRAŚNA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caturthaḥ Praśnaḥ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Vierte Frage) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SAURYĀYAṆIN &amp;amp; PIPPALĀDA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
atha hainaṃ sauryāyaṇī gārgyaḥ papraccha।   bhagavannetasmin puruṣe kāni svapanti kānyasmiñjāgrati katara eṣa devaḥ svapnān paśyati &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kasyaitatsukhaṃ bhavati kasminnu sarve sampratiṣṭhitā bhavantīti॥ 1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Dann fragte ihn Gārgya, der Enkel von Sūrya: O bhagavan, wer sind die, die im Menschen schlafen? Und wer sind die, die in ihm wach sind? Welcher ist der deva, der Träume sieht? Wer hat dieses Glücksgefühl? Wovon hängen all diese ab? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Sauryāyaṇin Gārgya fragte Pippalāda: „O verehrenswerter Meister! Welche Organe schlafen in dem Körper bzw. hören auf zu arbeiten, wenn der Mensch schläft? Welche sind wach, üben also ihre Tätigkeit aus? Welcher Gott ist es, der Träume sieht? Durch welches Organ träumt der jīva? Wem gehört dieses Glücklichsein? In wem sind all diese Organe gegründet oder zentriert? Wo verbinden sie sich ununterscheidbar im Schlaf, wie der Saft im Honig oder die Flüsse im Ozean? In wem werden all diese Organe absorbiert – im Schlaf und auch im pralaya? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atha – als Nächstes; ha – wahrlich; enam – ihn (Pippalāda); etasmin – in diesem; kāni – welche (Organe oder Sinne)? asmin – in diesem (Körper); kataraḥ - wer von diesen? kasya – wem gehört? etat – dieses; kasmin – von wem? iti – so (sprach er). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten drei Fragen beschäftigen sich mit saṃsāra, also der sichtbaren Existenz, dem Gegenstand von apara-vidyā, dem niederen Wissen. Die nächsten drei Fragen werden gestellt, damit brahman, der Gegenstand von para-vidyā, erkannt werden möge – brahman, das ungeboren, unvergänglich, selbstleuchtend, alldurchdringend, unvergänglich und für den manas unerreichbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tasmai sa hovaca।    yathā gārgya marīcayo&#039;rkasyāstaṃ gacchataḥ sarvā etasmiṃstejomaṇḍala ekībhavanti।    tāḥ punaḥ punarudayataḥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pracarantyevaṃ ha vai tat sarvaṃ pare deve manasyekībhavati।    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tena tarhyeṣa puruṣo na śṛṇoti na paśyati na jighrati na rasayate na spṛśate nābhivadate nādatte nānandayate na visṛjate neyāyate svapitītyācakṣate॥ 2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Er antwortete: O Gārgya, genau wie die Strahlen der Sonne, wenn diese untergeht, eins werden mit jener Scheibe aus Licht und wieder hervortreten, wenn die Sonne wieder aufgeht, so werden all diese eins mit dem höchsten deva, dem manas. Daher, zu jener Zeit, hört der Mensch nicht, er sieht, riecht, schmeckt, fühlt, spricht nicht, nimmt oder genießt nicht, scheidet nicht aus und bewegt sich nicht. Sie sagen dann: Er schläft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Alle Organe und Sinne schlafen während des Tiefschlafs im manas. Sie werden eins mit dem manas. Der manas ist die höchste Gottheit, der höchste Sinn, denn das Auge und die anderen Sinne sind unter der Kontrolle des manas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tiefschlaf hören die Aktivitäten der Sinne auf. Der Mensch hört nicht, sieht nicht, riecht nicht, scheidet nicht aus und bewegt sich nicht. Die Menschen mit einem weltlichen Verständnis sagen: Er schläft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
prāṇāgnaya evaitasmin pure jāgrati।   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gārhapatyo ha vā eṣo&#039;pāno vyāno&#039;nvāhāryapacano yad &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gārhapatyāt praṇīyate praṇayanādāhavanīyaḥ prāṇaḥ॥ 3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Allein die Feuer des prāṇa sind wach in der Stadt (dem Körper). Der apāna ist das gārhapatya-Feuer. Vyāna ist das anvāhāryapacana-Feuer. Prāṇa ist das āhavanīya-Feuer, weil es aus dem gārhapatya-Feuer herausgenommen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Prāṇāgnayaḥ – die prāṇa-Feuer; die Feuer, die aus prāṇa, apāna etc. bestehen; die physiologischen Energien. Etasmin pure – in dieser Stadt (mit neun Toren), in diesem Körper; jāgrati – bleibt wach, passt auf, fährt fort mit seinen Funktionen, den Organismus zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Sinne, das Ohr etc. schlafen gegangen sind in diesem Körper mit neun Öffnungen, bleiben die fünf prāṇas wach – die hier Feuer genannt werden, weil sie wie Feuer sind. Sie bleiben immer aktiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gārhapatya – Feuer des Haushalts, das Feuer in der Küche. Gārhapatya, das im Westen des Hauses platziert ist, wird immer am Brennen gehalten. Von diesem wird das Feuer zu den anderen Altären getragen. Der apāna ist das gārhapatya-Feuer. Genau wie bei der Ausführung des agni-hotra ein anderes Feuer, genannt āvahanīya, vom gārhapatya abgenommen wird, so wird während des Schlafes prāṇa vom apāna genommen. Dies ist die Entsprechung zwischen apāna und dem gārhapatya-Feuer. Außerdem sind beide im Westen stationiert. So wie das gārhapatya-Feuer im westlichen Herd des Hauses entzündet wird, so ist apāna die westliche oder abwärts gerichtete Funktion, die Ausscheidung. Alle Opfergaben an die Götter werden in das āvahanīya-Feuer gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vyāna – geht aus der südlichen Höhlung des Herzens hervor. Deswegen wird er anvāhāryapacana- oder auch dakṣiṇāgni-Feuer (das südliche Feuer) genannt, weil es mit dem Süden verbunden ist. Außerdem verbrennen beide, vyāna und anvāhāryapacana, Opfergaben. Das anvāhāryapacana-Feuer wird eingesetzt, um Gaben an die Vorfahren zu opfern.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yaducchvāsaniḥśvāsāvetāvāhutī samaṃ nayatīti sa samānaḥ।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mano ha vāva yajamānaḥ iṣṭaphalamevodānaḥ sa enaṃ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yajamānamaharaharbrahma gamayati॥ 4॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Weil samāna die Opfergaben gleichmäßig verteilt, die Ausatmung und die Einatmung, ist er der Priester (hotṛ). Der manas ist der Opfernde, der udāna ist der Lohn der Opfer; er führt den Opfernden jeden Tag (zu brahman, im Tiefschlaf). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Ucchvāsaniḥśvāsau – Ausatmung und Einatmung; yajamānaḥ – der Opfernde. Samāna ist der adhvaryu, der fungierende Priester. Samāna ist auch mit der Funktion der Ausatmung verbunden. Er sichert das Gleichgewicht zwischen Ausatmung und Einatmung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie der Opferer, der Gott des Opfers, zum Himmel reist, so geht auch der manas zu brahman, um die Glückseligkeit des brahman zu erfahren, nachdem er die äußeren Sinne und deren Objekte als Opfergaben in die immer-wachen prāṇa-Feuer gegeben hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der udāna führt den manas, den Opfergöttern, jeden Tag während des Tiefschlafes zu dem unsterblichen, glückseligen brahman. Daher ist udāna die Frucht des Opfers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
atraiṣa devaḥ svapne mahimānamanubhavati।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yad dṛṣṭaṃ dṛṣṭamanupaśyati śrutaṃ śrutamevārthamanuśṛṇoti deśadigantaraiśca pratyanubhūtaṃ punaḥ punaḥ pratyanubhavati &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dṛṣṭaṃ cādṛṣṭaṃ ca śrutaṃ cāśrutaṃ cānubhūtaṃ cānanubhūtaṃ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca saccāsacca sarvaṃ paśyati sarvaḥ paśyati॥ 5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. In diesem Zustand genießt dieser deva (bzw. manas) im Traum seine Größe. Was gesehen worden war, das sieht er erneut, was gehört worden war, das hört er wieder, und was in verschieden Ländern und Gegenden erfahren worden war, das genießt er erneut. Was gesehen und nicht gesehen, gehört und nicht gehört, erfahren und nicht erfahren, wirklich und unwirklich war, all das nimmt er wahr. Indem er alles ist, nimmt er alles wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Atra – hier in diesem Zustand; im Traum, wenn der prāṇa von den Sinnesorganen, Ohren usw. zurückgezogen ist, werden doch die grundlegenden Lebensfunktionen aufrechterhalten: Atmung, Blutkreislauf und Verdauung etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deva – Gott, manas; anubhūtam – in diesem Leben erfahren; ananubhūtam – nicht in diesem Leben (aber in einem vergangenen Leben) erfahren; nichtwahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traum erzeugt der manas seine eigene Welt – aus den Eindrücken, die er im Wachzustand empfangen hatte – und genießt die Bilder. Der manas selbst ist der Wahrnehmende (das Subjekt) und das Wahrgenommene (das Objekt). Der manas selbst nimmt die Form von Bergen, Flüssen, Bäumen, Blumen etc. an. Was immer im Wachzustand gesehen worden war – der manas sieht es erneut im Traum als Bild. Was auch immer gesehen oder nicht gesehen war, gehört oder nicht gehört, erfahren oder nicht erfahren, wahr oder falsch – all das sieht der manas. Im Traum werden die geistigen Eindrücke neu belebt. Der manas erzeugt eine neue und phantastische eigene Mischung und erfährt Dinge, die du niemals vorher im Wachzustand gesehen oder gehört hast. Im Traum fliegst du in der Luft; du träumst, dass du tot bist. Im Traum wirkt der subtile Körper. Manchmal taucht der manas tief in Eindrücke aus einem früheren Leben ein und belebt sie neu. In einigen Träumen gibt es keine Kohärenz von Zeit und Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers finden wir die Antwort auf die Frage: Welcher ist der deva, der die Träume sieht? Vor dem Erreichen des Tiefschlafs hören Auge und Ohr etc. auf zu funktionieren und prāṇa und die anderen Unter-prāṇas bleiben wach, um den Körper zu erhalten. In diesem Zwischenzustand sind die Sinne in diesem deva (dem manas) absorbiert, genau wie die Sonnenstrahlen in der Sonnenscheibe absorbiert sind. Dann sieht er im Traum seine eigene Größe und Herrlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sieht in den Träumen, was in diesem Leben gesehen wurde und auch, was nicht gesehen wurde, d.h. was in früheren Leben erlebt worden war. Er sieht, was real ist, z.B. Wasser, aber auch was unreal ist, wie das Wasser einer Fata Morgana. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traum lebt der manas in der hītā-nāḍī (Energiekanal, der den Körper mit der Sonne verbindet) und im Tiefschlaf ruht er in der purītat-nāḍī (Energiekanal am Herzen). Der ātman leuchtet aus sich selbst heraus in den Träumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sa yadā tejasā&#039;bhibhūto bhavatyatraiṣa devaḥ svapnān na paśyatyatha yadaitasmiñśarīra etatsukhaṃ bhavati ॥ 6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wenn er überwältigt wird durch Licht, dann sieht dieser Gott (der manas) keine Träume, und zu der Zeit steigt die Glückseligkeit im Körper auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Tejasā – durch das Licht; śarīre – in diesem Körper, der jīva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tiefschlaf hört auch der manas auf zu funktionieren. Die Seele, der jīva, erfährt Glück, und nicht der Körper, der ohne Intelligenz ist. Der Kausalkörper ist im Tiefschlaf aktiv. Der Kausalkörper ist das Organ, durch das das Glück des Tiefschlafes (suṣupti) genossen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der deva (bzw. manas) überwältigt ist, d.h. wenn all die Ausgänge geschlossen sind durch das Licht der Sonne, das in der hītā-nāḍī wohnt, dann wird der manas im Herzen absorbiert, zusammen mit seinen Tendenzen und mit den Sinnen. Dann schläft er. Während des Tiefschlafs (suṣupti) sieht der deva (bzw. manas) keine Träume, da das Tor des Gesichtssinnes geschlossen ist durch das Licht. Dann steigt Glückseligkeit auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der jīva (bzw. manas) überwältigt wird durch massives tamas, gelangt er in den tiefen Schlaf. Der jīva ruht in brahman. Da ist dann nur ein dünner Schleier von avidyā zwischen ihm und dem höchsten Selbst. In samādhi, dem überbewussten Zustand, ist auch dieser Schleier der Unwissenheit zerrissen und  der jīva verschmilzt mit brahman und erreicht höchstes Wissen. Dies ist der Unterschied zwischen Schlaf und samādhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sa yathā sobhya vāyāṃsi vasovṛkṣaṃ saṃpratiṣṭhante। &lt;br /&gt;
evaṃ ha vai tat sarvaṃ para ātmani saṃpratiṣṭhate ॥ 7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(anvaya-Transliteration, Syntax: �he saumya vayāṃsi yathā vāsovṛkṣaṃ sampratiṣṭhante evaṃ ha tat sarvaṃ para ātmani sampratiṣṭhate)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. O geliebter Freund, genau wie die Vögel zu einem Baum fliegen, um dort zu ruhen, so ruht all dies im höchsten ātman. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: He saumya – O geliebter Freund, mein junger Freund, mein guter Junge; vayāṃsi – Vögel; vāsovṛkṣam – der Baum, wo sie wohnen oder ruhen; sarvam – alles, was im nächsten Vers aufgezählt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Tiefschlafs werden alle Organe und der manas ruhig. Auch der jīvātman ist frei von Sorgen, Schmerz und Aufregung. Er genießt die Glückseligkeit des brahman. Genau wie die Vögel zu einem Baum fliegen, um sich auszuruhen, so ruhen auch all diese (im nächsten Vers aufgezählt) im höchsten ātman. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pṛthivī ca pṛthivīmātrā cāpaścāpomātrā ca tejaśca tejomātrā ca vāyuśca &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vāyumātrā cākāśaścākāśamātrā ca cakṣuśca draṣṭavyaṃ ca śrotraṃ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca śrotavyaṃ ca ghrāṇaṃ ca ghrātavyaṃ ca rasaśca rasayitavyaṃ ca tvakca sparśayitavyaṃ ca vākca vaktavyaṃ ca hastau cādātavyaṃ copasthaścā&#039;&#039;nanda- yitavyaṃ ca pāyuśca visarjayitavyaṃ ca pādau ca gantavyaṃ ca manaśca mantavyaṃ ca buddhiśca boddhavyaṃ cāhaṃkāraścāhaṃkartavyaṃ ca cittaṃ ca cetayitavyaṃ ca tejaśca vidyotayitavyaṃ ca prāṇaśca vidhārayitavyaṃ ca॥ 8॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Die Erde und die subtilen Elemente, das Wasser und seine subtilen Elemente, das Feuer und seine subtilen Elemente, die Luft und ihre subtilen Elemente, ākāśa und seine subtilen Elemente, das Auge und das Gesehene, das Ohr und das Gehörte, die Nase und was gerochen werden kann, der Geschmackssinn und sein Objekt, der Tastsinn und sein Objekt, die Sprache und ihr Gegenstand, die Hände und was ergriffen werden kann, die Füße und was begangen werden kann, das Geschlechtsorgan und was genossen werden kann, das Ausscheidungsorgan und was ausgeschieden werden muss, der manas und was gedacht werden muss, der Intellekt und was entschieden werden muss, Egoismus und sein Objekt citta, sein Objekt Licht, sein Objekt prāṇa und was durch ihn unterstützt werden soll – (all diese ruhen im Tiefschlaf in dem höchsten ātman). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Hier werden die Kategorien des sāṅkhya bzw. die tattvas aufgezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pṛthivīmātrā – das subtile, feinstoffliche Erdelement, das subtile tan-mātra, das Wurzelelement der Erde, aus dem die grobe Erde hervorgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Elemente (tan-mātras), die zehn Organe und ihre Objekte (viṣayas), der vierfache manas und seine Funktionen – all diese ruhen während des Tiefschlafs im höchsten ātman. Der manas (das Denkorgan) fragt sich: „Sollte ich das tun oder sollte ich es nicht tun?“ Der buddhi (Intellekt) entscheidet: „Ich muss dies tun.“ Der ahaṅ-kāra („Ich-Macher“, Ego), ist das Prinzip, welches sich alles selbst zuschreibt. Er sagt: „Ich habe das getan“, „Ich habe das genossen.“ Das citta (empirische Bewusstsein) ist die Fähigkeit des Erinnerns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tejas – Śaṅkara erklärt, dass die Haut, neben dem Tastsinn, Licht aufnimmt. Demnach ist dieses besondere Organ, neben der feinen Kutikula (Kapsel der Augenlinse), die Ursache der Wahrnehmung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eṣa hi draṣṭā spraṣṭā śrotā ghrātā rasayitā mantā boddhā kartā &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vijñānātmā puruṣaḥ।   sa pare&#039;kṣara ātmani saṃpratiṣṭhate॥ 9॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Er ist es, der sieht, fühlt, hört, riecht, tastet, denkt, weiß. Er ist der Täter, der Handelnde, die intelligente Seele, der puruṣa. Er wohnt im höchsten, unzerstörbaren Selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Draṣṭā – der Seher; spraṣṭā – der Fühlende; śrotā – der Hörende; ghrātā – der Riechende; rasayitā – der Schmeckende; mantā – der Denkende; boddhā – der, welcher entscheidet; kartā – der Handelnde; vijñānātmā – das intelligente Selbst. Vijñāna bedeutet Intellekt, das Instrument, durch das die Dinge erkannt werden; daher bedeutet vijñānātmā: der, der erkennt, der Erkennende – er ist von seiner Natur her ein Erkennender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jīvātman, mit seinen Attributen Handelder und Erfahrender, ist der Seher, Hörer etc. So wie das Abbild der Sonne im Wasser gespiegelt wird, so wird das Abbild von brahman im manas gespiegelt. Dieses reflektierte Bild ist der jīva. Dieser ist nur ein Schein, nicht wirklich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Puruṣaḥ – Er wird puruṣa genannt, weil er gefüllt ist mit begrenzenden Attributen; er füllt all die genannten Bereiche aus, die in sich Kombinationen von Ursache und Wirkung sind. Der jīvātman tritt in das Höchste ein, den unsterblichen, unvergänglichen ātman, so wie das im Wasser reflektierte Abbild der Sonne in die Sonne eintritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
paramevākṣaraṃ pratipadyate sa yo ha vai tadacchāyamaśarīramalohitaṃ śubhramakṣaraṃ vedayate yastu somya sa sarvajñaḥ sarvo bhavati tadeṣa ślokaḥ॥ 10॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Das höchste, unzerstörbare Wesen erreicht er wahrlich. Wer immer, o geliebter Freund, dieses Wesen kennt, welches ohne Schatten ist, ohne Körper, ohne Farbe, welches rein und unzerstörbar ist, wird allwissend und wird alles. Dazu gibt es folgenden Vers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: In diesem Vers werden die Früchte der Selbstverwirklichung genannt – was man durch die Einheit mit dem ātman gewinnt. Wer das Selbst erkennt, erreicht ganz gewiss den höchsten, unzerstörbaren, reinen ātman. Er wird zu allem und allwissend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acchāyam – das Schattenlose, frei von tamas und Unwissenheit, nicht verhüllt durch Unwissenheit (avidyā); aśarīram – körperlos, ohne den Körper, der den Bedingungen von Name und Form unterworfen ist; alohitam – das Farbenlose, frei von allen Attributen, von den guṇas (tamas, rajas, sattva); śubhram – weiß, rein, scheinend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brahman ist frei von guṇas (Eigenschaften) und daher allzeit rein. Er ist körperlos und daher unvergänglich. Der jīva war eingehüllt in Unwissenheit und daher war er vorher nicht allwissend. Er wird zu allem – durch die Zerstörung der Unwisssenheit, durch das Gewinnen von Wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brahman ist ewig, unbegreifbar, ungeboren. Seiner Natur nach ist er ganz und gar Glückseligkeit, frei von allem Elend und allen Sorgen. Er existiert außerhalb und innerhalb von allem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vijñānātmā saha devaiśca sarvaiḥ prāṇā bhutāni saṃpratiṣṭhanti yatra।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tadakṣaraṃ vedayate yastu somya sa sarvajñaḥ sarvamevāviveśeti॥ 11॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. O geliebter Freund, wer den unvergänglichen ātman kennt – in dem das wissende Selbst ruht, mit all den devas, den prāṇas und den fünf Elementen –, der wird unsterblich und geht ein in alle und alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Vijñānātma – das wissende Selbst, das Sein, dessen Natur Wissen ist; devaiḥ – die devas, die über die Funktionen der Sinne herrschen (Agni, Indra etc.); prāṇāḥ - die prāṇas (Sinne, Auge etc.); bhūtāni – die bhūtas, Elemente (Erde, Wasser etc.); aviveśa – tritt ein; sarvam eva āviveśa iti– tritt ein in alles, realisiert, dass er das Selbst ist, der ātman in allen Wesen, und fühlt, dass er selbst in allen existiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HIER ENDET DER VIERTE PRAŚNA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pañcamaḥ Praśnaḥ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Fünfte Frage) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SATYAKĀMA &amp;amp; PIPPALĀDA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
atha hainaṃ śaibyaḥ satyakāmaḥ papraccha।   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sa yo ha vai tad bhagavanmanuṣyeṣu prāyaṇāntamoṅkāramabhidhyāyīta katamaṃ vāva sa tena lokaṃ jayatīti॥ 1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Dann fragte ihn Satyakāma, der Sohn von Śibi: O bhagavān! Welche Welt erreicht der unter den Menschen, der bis zum Tod über om meditiert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Dieses Kapitel handelt von der heiligen Silbe om (oṅkāram, oṃ-kāram), dem großen, erhabenen Namen, mit dem man über das höchste brahman meditieren sollte. Zugleich wird erklärt, welchen Nutzen eine solche Meditation bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser praśna soll die Verehrung der Silbe om (praṇava) ans Herz legen, als ein Mittel, das höhere (para) wie auch das niedere (apara) brahman zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om ist das pratīka, der Stellvertreter, für brahman. Es ist das Symbol von brahman. Meditation auf om, mit bhāva (Gefühl) und mit dem Wissen über seine Bedeutung ist wahre Meditation über brahman. Meditation über om bedeutet, den stetigen Fluss einer Idee über das höchste Selbst aufrechtzuerhalten. Es ist wie das Fließen von Öl von einem Gefäß zu einem anderen. Der Geist sollte stetig sein wie die Flamme einer Lampe in einem windfreien Platz. Meditation kann nur praktiziert werden von einem Suchenden, dessen Sinne von äußeren Objekten abgekehrt sind, der einen ruhigen Geist hat, der ahiṃsā (Gewaltlosigkeit), satya (Wahrheit), brahma-carya (Enthaltsamkeit) praktiziert hat, der außerdem Unterscheidungsfähigkeit, Leidenschaftslosigkeit, Selbstkontrolle, Entsagung, Reinheit, Glaube, Ausdauer und eine starke Sehnsucht nach endgültiger Befreiung hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tasmai sa hovāca। etad vai satyakāma paraṃ cāparaṃ ca brahma yadoṅkāraḥ।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tasmād vidvānetenaivāyatanenaikataramanveti॥ 2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Er antwortete: O Satyakāma! Om ist wahrhaftig das höhere und das niedere brahman. Deshalb: Wer ES auf diese Weise erkennt, erreicht ganz sicher eins von beiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Dieses brahman, unmanifest, das Höchste, transzendental, triguṇa-tīta, absolut, bekannt als puruṣa, und das niedere brahman, bekannt als prāṇa, als der Erstgeborene (hiraṇya-garbha) sind wahrlich om. Om ist auch sein pratīka, sein Stellvertreter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om bezeichnet in erster Linie para-brahman, das höchste Selbst und in zweiter Linie hiraṇya-garbha, denn letzterer ist nur eine Manifestation oder Ausdrucksweise des ersteren. Om repräsentiert den manifesten saguṇa-brahman durch seinen hörbaren Klang und den unmanifesten para-brahman oder nirguṇa-brahman durch seine unhörbare, unausgedrückte Form, die bekannt ist als ardhamātra. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vidvān – der Wissende; āyatana – Zuflucht, Mittel, Stütze (ālambana), Fahrzeug; anveti – erreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das reine para-brahman ist frei von allen unterscheidenden Attributen. Es ist jenseits der Reichweite des niederen, unreinen manas. ES kann nicht durch Worte ausgedrückt werden. Es ist jenseits der Reichweite von Sprache und Intellekt, da Es extrem subtil und unbegreifbar ist. Es kann durch die Sinne nicht erfasst werden. Aber jene wohlvorbereiteten Suchenden, die mit einem reinen und konzentrierten manas über om meditieren und dessen wahre Bedeutung verstehen, erreichen brahman, entweder des höhere oder des niedere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sa yadyekamātramabhidhyāyīta sa tenaiva saṃveditastūrṇameva jagatyāmabhisaṃpadyate।   tamṛco manuṣyaloka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mupanayante sa tatra tapasā brahmacaryeṇa śraddhayā saṃpanno mahimānamanubhavati॥ 3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wenn er über ein mātrā (Maß) des aum (nämlich a) meditiert, dann kommt er schnell zur Erde, nachdem er dadurch erleuchtet worden ist. Die Ṛg-Hymnen führen ihn zur Welt der Menschen und er erreicht dort Erhabenheit, nachdem er Askese, Zölibat und Glauben geübt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Ekamātram – ein Maß; den Buchstaben a; jenen Aspekt des brahman, der durch den Buchstaben a allein bezeichnet ist; anubhavati – erfährt, erreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er vielleicht die Unterteilung aller mātrās (Maße) der Silbe om nicht kennen mag, so erreicht er doch ein ausgezeichnetes Ziel, indem er nur über die eine mātrā der Silbe om meditiert. Ihm kann nichts Schlechtes zukommen, weil er vielleicht nur teilweises Wissen von om hat. Er erreicht Erleuchtung durch Meditation über om mit nur einem mātrā. Die Ṛg-Hymnen bringen ihn zur Welt der Menschen, wo er Größe im Leben erreicht. Er wird hervorragen unter den Menschen, indem er mit Askese, Enthaltsamkeit und Glauben ausgestattet ist. Er erreicht ganz sicher allen Reichtum auf dieser Erde. Die Ṛg-Hymnen führen ihn eine menschliche Inkarnation und geben ihm alles Glück. Er wird kein Ungläubiger werden. Er hat tiefen Glauben in die Veden, in die Existenz von brahman, in die Worte seines Lehrers und in sein eigenes Selbst. Er handelt nicht aus seinen persönlichen Launen heraus oder nur nach seinem Vergnügen. Er wählt den Weg der Rechtschaffenheit. Er folgt den Vorschriften der Schriften und daher erlangt er Größe und wird von den Leuten hoch geachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige interpretieren die Meditation über om als ein mātrā, sodass man nur über das a der Silbe meditiert. Andere glauben, dass die Meditation über die ganze Silbe om gemeint ist. Nur die ersteren sehen es richtig, denn Vers 4 handelt von der Meditation über u und Vers 5 handelt von der Meditation über die ganze Silbe om.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
atha yadi dvimātreṇa manasi saṃpadyate so&#039;ntarikṣaṃ yajurbhirunnīyate &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
somalokam।  sa somaloke vibhūtimanubhūya punarāvartate॥ 4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Aber wenn er über das (erste und) zweite mātrā meditiert, wird er eins mit dem manas. Er wird durch die Yajur-Hymnen zum Himmel geleitet, der Welt des Mondes. Nachdem er dort Größe genossen hat, kehrt er wieder zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Dvimātreṇa – durch zwei Silben (a und u). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand über u (das zweite mātrā des om) meditiert oder über a und u (also beide mātrās), dann leiten ihn die Yajur-Hymnen zur Welt der Vorfahren (candra-loka) im Himmelszwischenraum (antarikṣa). Nachdem er dort dessen Großartigkeit und Erhabenheit genossen hat, kommt er wieder zurück zur Welt der Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manasi saṃpadyate – wird vereint mit dem manas, d.h. er bleibt im Mentalkörper (liṅga-śarīra bzw. im subtilen Körper, sūkṣma-śarīra).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yaḥ punaretaṃ trimātreṇomityetenaivākṣareṇa paraṃ puruṣamabhidhyāyīta sa tejasi sūrye saṃpannaḥ।   yathā pādodarastvacā vinirmucyata evaṃ ha vai sa pāpmanā vinirmuktaḥ sa sāmabhirunnīyate brahmalokaṃ sa etasmājjīva-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ghanātparātparaṃ puriśayaṃ puruṣamīkṣate tadetau ślokau bhavataḥ॥ 5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Aber wiederum: Wenn er über den höchsten puruṣa meditiert mit dieser Silbe om aus drei mātrās, dann wird er vereint mit der strahlenden Sonne. So wie eine Schlange von ihrer Haut befreit wird, so wird er von Sünde befreit. Er wird durch die Sāma-Hymnen zur Welt des Brahmā (hiraṇya-garbha) geleitet, und von dort, voller Leben, erblickt er den höchsten puruṣa, der im Herzen wohnt. Dazu die folgenden beiden Verse (6 und 7):  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Trimātreṇa – mit den drei mātrās (a, u, m); jīvaghanaḥ – alles Lebende in sich enthaltend, jīva-Masse (dichte/kompakte Lebensmasse), hiraṇya-garbha. In hiraṇya-garbha sind alle jīvas aufgereiht wie Perlen auf einer Schnur. Hiraṇya-garbha ist die Seelenschnur, der sūtrātman [sūtra – Schnur; ātman – Seele]; tejasi sūrye saṃpannaḥ –  wird vereint mit der Sonne, er erreicht den devayāna, den Pfad der Götter, den Pfad von krama-mukti.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer direkt über dieses höchste Selbst mit dem om aus drei mātrās meditiert, wird eins mit der Sonne. So wie eine Schlange befreit wird von ihrer Haut, so wird auch er befreit von Sünden und er wird die die Sāma-Hymnen aufwärts geführt zur Welt von Brahmā, nämlich satya-loka. Er sieht die Person, die im Herzen lebt und die höher steht sogar als die höhere Lebensmasse (hiraṇya-garbha). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om ist identisch mit brahman. Om ist auch ein Mittel, um brahman zu erreichen. Wer die Silbe om aus drei mātrās kennt, erblickt den höchsten puruṣa, den paramātman, der höher steht als hiraṇya-garbha und der in den Herzen aller wohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tisro mātrā mṛtyumatyaḥ prayuktā anyonyasaktā anaviprayuktāḥ।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kriyāsu bāhyābhyantaramadhyamāsu samyakprayuktāsu na kampate jñaḥ॥ 6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Die drei mātrās, wenn getrennt angewandt, sind sterblich. Aber miteinander verbunden, sind sie nicht falsch angewandt. (Wenn sie) richtig angewandt werden, in allen inneren, äußeren und mittleren Funktionen, dann zittert der Wissende nicht mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Wenn man jede der mātrās einzeln nimmt und darüber meditiert, muss man wieder und wieder in diese Welt geboren werden (siehe Verse 3 und 4). Wenn man über die drei mātrās in ihrer Verbindung meditiert, dann gewinnt man die Frucht, die im vorangehenden Vers beschrieben wurde. Die drei mātrās beziehen sich auf die drei Aspekte von brahman: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. vaiśvānara oder viśva steht für den Wachzustand, repr. durch a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. hiraṇya-garbha oder taijasa steht für den Traumzustand, repr. durch u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. īśvara oder prājña steht für den Schlafzustand, repr. durch m &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer so meditiert, kann nicht erschüttert werden. Er zittert nicht, denn er hat das  höchste brahman erreicht, er ist der ātman geworden, das innere Selbst von allem, und eins mit om. Wie könnte er da noch zittern? Die puruṣas, die den Wach-, Traum- und Schlafzustand repräsentieren (repr.), mit ihren jeweiligen Orten, werden von ihm als eins mit dem om aus drei mātrās gesehen. Er ist der Kenner des brahman in seinen drei Aspekten im Makrokosmos und im Mikrokosmos. Er wird nicht aus seinem brahman-Bewusstsein oder überbewussten Zustand herausgeworfen. Er ist für immer gefestigt in dem Bewusstsein: „Ich bin brahman“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bāhyābhyantaramadhyamāsu kriyāsu – äußere, innere und mittlere Funktionen, d.h. Wachzustand, Traumzustand und Tiefschlaf. Es kann sich auch auf die drei Arten von Aussprache beziehen, nämlich tāra (laut), mandra (mental) und madhyama (gemurmelt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ṛgbhiretaṃ yajurbhirantarikṣaṃ sāmabhiryattatkavayo vedayante।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tamoṃkāreṇaivāyatanenānveti vidvān yattacchāntamajaramamṛtamabhayaṃ paraṃ ceti॥ 7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Durch die Ṛg-Hymnen kommt er in diese Welt, durch die Yajur-Hymnen zum Himmel, durch die Sāma-Hymnen zu dem, was die Seher kennen (brahmā-loka). Mithilfe der Silbe om erreicht der Weise diese und auch das, was still ist, unvergänglich, unsterblich, das Höchste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: In diesem letzten Vers wird eine kurze Zusammenfassung des fünften praśna gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antarikṣa – der Himmel, die Welt, die dem Mond untersteht, candra-loka, die Welt der Vorväter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wissende erreicht, mithilfe der heiligen Silbe om, die dreifältige Welt und auch das höchste brahman, das still, unvergänglich, unsterblich, furchtlos und das Höchste ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brahman ist frei von allen Charakteristika der Welt, wie z.B. Namen, Formen, Handlungen, Wach-, Traum- und Schlafzustand. Deswegen ist ES unvergänglich, frei von Alter und Verfall. ES ist ohne Tod, denn ES verfällt nicht und verändert sich nicht. ES ist das Höchste, unübertreffbar, denn ES ist furchtlos, unvergänglich und ohne Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HIER ENDET DER FÜNFTE PRAŚNA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ṣaṣṭhaḥ Praśnaḥ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Sechste Frage) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SUKEŚA &amp;amp; PIPPALĀDA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
atha hainaṃ sukeśā bhāradvājaḥ papraccha।   bhagavan hiraṇyanābhaḥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kausalyo rājaputro māmupetyaitaṃ praśnamapṛcchata ṣoḍaśakalaṃ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bhāradvāja puruṣaṃ vettha।   tamahaṃ kumāramabruvaṃ nāhamimaṃ veda yadyahamimamavediṣaṃ kathaṃ te nāvakṣyamiti।   samūlo vā eṣa pariśuṣyati&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yo&#039;nṛtamabhivadati tasmānnārhāmyanṛtaṃ vaktum।   sa tūṣṇīṃ rathamāruhya pravavrāja।  taṃ tvā pṛcchāmi kvāsau puruṣa iti॥ 1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Dann fragte ihn Sukeśā, der Sohn von Bharadvāja: O bhagavan! Einmal kam Hiraṇyanābha, ein Prinz von Kosala, zu mir und fragte mich Folgendes: „O Bhāradvāja, kennst du den puruṣa aus sechzehn kalās (Teilen)?“. Ich sagte zu dem jungen Mann: „Ich kenne ihn nicht. Wenn ich ihn kennen würde, warum sollte ich es nicht sagen? Wer etwas sagt, was nicht wahr ist, der verdorrt mit Wurzeln und allem. Deswegen wage ich nicht, die Unwahrheit zu sagen.“ Nachdem er seinen Wagen bestiegen hatte, fuhr er fort in Schweigen. Das also frage ich dich: Was ist jener puruṣa?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Ṣoḍaśakalam puruṣam – der puruṣa aus sechzehn Teilen; der puruṣa, dem – durch Unwissenheit – sechzehn Teile überlagert sind; samūla – mit der ganzen Wurzel; anṛtam – Unwahrheit (wer Lügen ausspricht, wird zerstört, in dieser Welt und in der nächsten, und alle Verdienste durch seine guten Taten gehen verloren); tūṣṇīm – schweigend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorangehenden Kapitel war gesagt worden, dass alle jīvas, mit ihrem manas und ihren Sinnen, während des Schlafes in brahman eingehen. Und auch das ganze Universum geht während des pralaya in jenes höchste, unvergängliche, unsterbliche, selbstleuchtende brahman ein. Die Welt ist aus brahman, ihrer Ursache,  hervorgetreten und sie, als Wirkung, wird naturgemäß während der Auflösung in brahman absorbiert. Die Absorption einer Wirkung in etwas anderes als seine Ursache wäre sicherlich nicht richtig. Es war auch gesagt worden, dass prāṇa aus dem ātman geboren wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erreicht die höchste Vollendung durch das Wissen über das, was die Ursache dieses Universums ist. Das ist die emphatische Erklärung aller Upanishaden. Es ist auch gesagt worden: „Der alles weiß, wird alles.“ Wo also ist jener unvergängliche, unsterbliche, vollkommen glückselige ātman, der bekannt ist als puruṣa? Zu diesem Zweck wurde diese Frage gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Gespräch zwischen Sukeśā und dem Prinzen von Kosala wird klar, dass es schwierig ist, brahman zu erreichen. Diese Anekdote ist hier eingefügt, um den Sucher zu motivieren, intensiv sādhana zu üben, strenge Askese und Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sukeśa war ein ernsthafter und aufrichtiger Schüler. Er war demütig und wahrhaftig. Er gab seine Unwissenheit zu. Er war nicht eingebildet. Er hatte nicht versucht, dem Prinzen irgendeine vage Antwort zu geben, um diesem zu vermitteln, dass er sehr gelehrt war – wie das so manche Menschen in dieser Welt machen. Sukeśā besaß die Qulitäten eines aufrichtigen Schülers. Da der Prinz nicht glaubte, dass Sukeśā unwissend war, sagte dieser das Folgende, um den Prinzen an seine Worte glauben zu lassen: „Wenn ich Ihn kennen würde, warum sollte ich es dir nicht sagen? Wer etwas sagt, was nicht wahr ist, der verdorrt mit Wurzeln und allem“. Da der Prinz nun überzeugt war, dass Sukeśā die Wahrheit sagte und ihn nicht einfach nur abschütteln wollte, ging er schweigend fort. Hier wird die Lehre begründet, dass man niemals, unter keinen Umständen, eine Lüge aussprechen sollte und dass das Wissen um brahman durch einen Erleuchteten nur an einen würdigen Suchenden weitergegeben werden sollte, der mit Respekt an ihn herangetreten war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tasmai sa hovāca।   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihaivāntaḥśarīre somya sa puruṣo yasminnetāḥ ṣoḍaśakalāḥ prabhavantīti॥ 2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Er antwortete: O edler Jüngling, dieser puruṣa, in dem diese sechzehn kalās geboren sind, ist direkt hier im Körper.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Antaḥśarīre – im Innern des Körpers, in dem ākāśa des Herz-Lotos. Man muss nicht weit suchen. Er ist im Lotos des Herzens. Er ist dir ganz nahe, näher als dein Atem und näher als deine Hände. Man sagt, dass der ātman im Herzen wohnt, um den Aspiranten erkennen zu lassen, dass der ātman einfach sein eigenes Selbst ist. Das wird ihm helfen, Konzentration zu praktizieren. Der puruṣa wird quasi in seinem eigenen Körper verwirklicht, durch Nachdenken, Reflektieren und Meditation. Darum sagt man, dass der puruṣa in diesem Körper wohnt. Sogar ein Narr wird nicht sagen, dass der puruṣa, der die Ursache von ākāśa ist, sich wirklich in diesem Körper aufhält, wie etwa eine Mango in einer Grube liegt. Wieviel weniger würden die autoritativen Upanishaden das sagen. Der ātman ist in Wahrheit alldurchdringend und unendlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der puruṣa hat in Wahrheit keine Teile. Er ist unteilbar, homogen und ohne Teile. Nur aufgrund von Unwissenheit wird Er als etwas gesehen, das Teile hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kalās sind Bedingungen, die dem puruṣa aufgrund von Unwissenheit angehängt werden. Wenn man Wissen gewinnt, fallen alle Bedingtheiten einfach ab. Man erblickt den einen, homogenen, nichtbedingten höchsten puruṣa. Das ist der Grund, warum man vom puruṣa spricht, „in dem diese sechzehn kalās geboren worden sind“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss die sechzehn kalās eliminieren, indem man die Lehre von neti, neti! („nicht dies..., nicht dies...“) praktiziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intelligenz ist nicht ein Attribut des ātman. Der ātman ist eine Verkörperung von Intelligenz (prajñāna-ghana), eine dichte Masse von Intelligenz (vijñāna-ghana). Der ātman ist unveränderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sa īkṣāṃcakre।   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kasminnahamutkrānta utkrānto bhaviṣyāmi kasmin vā &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pratiṣṭhite pratiṣṭhāsyāmīti॥ 3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Er (der puruṣa) überlegte: Was ist das, durch dessen Weggehen ich gehen werde und durch dessen Bleiben ich bleiben werde? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Saḥ - Er (der puruṣa). Der puruṣa überlegte am Beginn des kalpa: „Lass mich kalās erschaffen“; īkṣāṃcakre – er überlegte, dachte, meditierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sāṅkhya ist prakṛti bzw. pradhāna der Schöpfer und puruṣa ist in Wirklichkeit der Erfahrende und Genießende. Prakṛti transformiert sich selbst in mahat, manas, Egoismus, tan-mātras, bhūtas etc. – das alles dem puruṣa zuliebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem vedānta hat brahman zwei Aspekte, einen unbedingten und einen bedingten. In letzterem sind Namen und Formen dem unbedingten überlagert. Das geschieht durch Unwissenheit (avidyā). Der reine, unbedingte brahman erscheint als das bedingte brahman. Der ātman, der den Bedingungen von Name und Form unterworfen ist, wird in den Schriften behandelt, die von der sogenannten Gebundenheit und Befreiung des ātman sprechen. Das Unendliche, das Absolute, bleibt für immer rein und unveränderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sa prāṇamasṛjata।   prāṇācchraddhāṃ khaṃ vāyurjyotirāpaḥ pṛthivīndriyaṃ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mano&#039;nnamannādvīryaṃ tapo mantrāḥ karma lokā lokeṣu ca nāma ca॥ 4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Er schuf prāṇa; aus prāṇa Glauben, ākāśa, Luft, Feuer, Wasser, Erde, die Sinne, den manas und Nahrung. Und aus Nahrung schuf er Stärke, Buße/Askese, mantras, karma und Welten; und in den Welten auch den Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: In diesem Vers werden die sechzehn kalās, Teile, aufgezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vīryam – Same, Kraft; mantrāḥ – die Veden (Ṛg-Veda, Yajur-Veda, Sāma-Veda, Atharva-Veda); nāma – Namen, Individuen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den puruṣa, d.h. Īśvara selbst, ist prāṇa geschaffen worden. Prāṇa ist hiraṇya-garbha, welcher der Träger der aktiven Organe aller Lebewesen ist und der innere ātman von allen. Aus dem prāṇa erzeugte er Glauben, welcher die Menschen antreibt, tugendhaft und recht zu handeln. Dann schuf er die großen bhūtas (die fünf Elemente), die den Menschen helfen, die Früchte ihrer Handlungen (karma) zu genießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ākāśa (Äther) hat als Attribut den Klang. Luft ist aus ākāśa geboren. Sie hat zwei Attribute: ihr eigenes, nämlich Berührung, und das ihres Ursprungs, d.i. Klang. Feuer ist aus Luft geboren. Es hat drei Attribute: sein eigenes, d.i. Form, und die zwei vorangehenden: Klang und Berührung. Wasser ist aus Feuer geboren. Es hat vier Attribute: sein eigenes, d.i. Geschmack, und die vorher genannten. Erde ist geboren aus Wasser. Sie hat fünf Attribute: ihr eigenes, Geruch und die vier zuvor genannten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den bhūtas wurden die fünf Organe des Wissens, die fünf Organe der Handlung und der manas, ihr Gott, geformt, mit seinen Charakteristika Zweifel und Wille (saṅkalpa-vikalpa). Dann schuf er die Nahrung für ihren Erhalt. Nahrung erzeugt Kraft und Stärke, die dem Menschen helfen, Arbeit zu leisten. Verschiedene Welten wurden geschaffen, damit die Früchte der Handlungen genossen werden konnten. Er schuf tapas (Meditation) für die geistige Reinigung derjenigen, die vom Pfad der Rechtschaffenheit abgewichen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sa yathemā nadyaḥ syandamānāḥ samudrāyaṇāḥ samudraṃ prāpyāstaṃ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gacchanti bhidyete tāsāṃ nāmarūpe samudra ityevaṃ procyate।   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
evamevāsya paridraṣṭurimāḥ ṣoḍaśakalāḥ puruṣāyaṇāḥ puruṣaṃ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
prāpyāstaṃ gacchanti bhidyete cāsāṃ nāmarūpe puruṣa ityevaṃ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
procyate sa eṣo&#039;kalo&#039;mṛto bhavati tadeṣa ślokaḥ॥ 5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Genau wie diese Flüsse, die zum Meer fließen, verschwinden, wenn sie das Meer erreicht haben – ihre Namen und Formen vergehen und alles wird nur noch Meer genannt –, so verschwinden auch diese sechzehn Teile des Zeugen, die zum puruṣa gehen; ihre Namen und Formen werden zerstört und alles wird nur noch „puruṣa“ genannt. Er wird ohne Teile und unsterblich. Darüber gibt es folgenden Vers (6):   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Genau wie der Ozean das Ziel der Flüsse ist, so ist auch der Höchste puruṣa das Ziel der sechzehn kalās, also von prāṇa etc. Genau wie die Flüsse im Ozean absorbiert werden, so werden auch die sechzehn kalās – die durch Unwissenheit erschaffen wurden, durch Wunsch und karma – in brahman absorbiert, nämlich in samādhi, dem überbewussten Zustand. Dann bleibt nur noch brahman in seiner ursprünglichen Herrlichkeit und seinem Glanz. Wenn die kalās zerstört werden, die durch Unwissenheit entstanden waren und die der Grund von Sterblichkeit sind, dann wird der Wissende unsterblich. Er wird identisch mit brahman, genau wie die Flüsse eins mit dem Ozean werden. (Vgl. Muṇḍaka-Upaniṣad, 3.2.8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
arā iva rathanābhau kalā yasmin pratiṣṭhitāḥ।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
taṃ vedyaṃ puruṣaṃ veda yathā mā vo mṛtyuḥ parivyathā iti॥ 6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Erkenne jenen puruṣa, der wert ist erkannt zu werden, in dem die kalās zentriert sind wie die Speichen in der Nabe des Rades, damit dir der Tod nichts anhaben kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Vedyam – erkennbar; wert, gewusst zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Schüler, erkennt jenen puruṣa, den ātman aller kalās, der wert ist, erkannt zu werden, denn Er ist das einzige Unsterbliche, das existiert. Wenn du Ihn erkennst, wirst du Unsterblichkeit erreichen, ewige Glückseligkeit und der Tod wird dir nichts anhaben können. Wenn du diesen puruṣa nicht erkennst, wirst du Schmerz, Leiden und Kummer erfahren. Du wirst durch den Tod hinweggerafft werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalās sind nur Erscheinungen. Sie sind nicht in Wirklichkeit Teile des puruṣa. Sie sind Manifestationen Seiner Täuschungskraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tān hovācaitāvadevāhametat paraṃ brahma veda।   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nātaḥ paramastīti॥ 7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Dann sagte er (Pippalāda) zu ihnen: Das ist alles, was ich über das höchste brahman weiß; es gibt nichts Höheres darüber hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: Der Weise Pippalāda sagte: „Das ist alles, was ich über das höchste brahman weiß, der wert ist, erkannt zu werden. Es gibt nichts darüber hinaus, was noch höher sein könnte und was wert wäre, erkannt zu werden.“ Die Schüler hätten ja denken können, dass da noch etwas sei, das nicht erkannt wäre, etwas, das noch höher stünde. Der Weise wollte diesen Zweifel ausräumen und ihnen versichern, dass ihr Ziel erreicht sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
te tamarcayantastvaṃ hi naḥ pitā yo&#039;smākamavidyāyāḥ paraṃ pāraṃ tāra-yasīti।   namaḥ paramaṛṣibhyo namaḥ paramaṛṣibhyaḥ॥ 8॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Sie drückten ihre Verehrung aus und sagten: Du bist unser Vater, der uns hilft, den unendlichen Ozean unserer Unwissenheit zu überqueren. Verehrung den höchsten ṛṣis! Verehrung den höchsten ṛṣis! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERLÄUTERUNG: In diesem mantra wird beschrieben, was die Schüler taten, nachdem sie von ihrem Lehrer Pippalāda Unterweisungen in brahma-vidyā, der Wissenschaft von der Seele, erhalten hatten. Sie erkannten, dass ihr Ziel erreicht war. Ihnen war klar, dass sie ihrem guru nicht angemessen zurückzahlen konnten, was er ihnen, in Form des Wissens um brahman, gegeben hatte. Sie verehrten ihn, indem sie Hände voll Blumen zu seinen Füßen niederlegten. Sie warfen sich vor ihm nieder und sagten: „Du bist unser wahrer Vater. Du hast uns das Wissen um brahman gegeben. Du hast uns, durch das Boot des Wissens, geholfen, den Ozean der Unwissenheit zu überqueren, der mit falschem Wissen gefüllt ist und verseucht mit den Übeln von Geburt, Alter, Tod, Krankheit, Kummer, Schmerz, Elend etc. So konnten wir das andere Ufer der Furchtlosigkeit und der Unsterblichkeit erreichen. Wie können wir dir danken, höchst verehrungswürdiger Meister? Wir haben nichts, was wir dir zurückzahlen könnten. Man muss sogar den Vater verehren, der einem den physischen Körper gegeben hat. Wie viel mehr aber den spirituellen Vater, der uns die inneren Augen geöffnet hat, der uns angehoben hat zum erhabenen Status von brahman-Bewusstsein, der alles weltliche Elend von uns genommen hat und der uns befreit hat aus den Fesseln von Geburt und Tod!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Verehrung den höchsten ṛṣis! Verehrung den höchsten ṛṣis!“ – Die Wiederholung zeigt die tiefste Verehrung gegenüber den spirituellen Lehrern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HIER ENDET DER SECHSTE PRAŚNA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UND SOMIT DIE PRAŚNA-UPANIṢAD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschluss-Mantra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ bhadraṃ karṇebhiḥ śṛṇuyāma devāḥ ।  bhadraṃ paśyemākṣibhiryajatrāḥ ।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sthirairaṅgaistuṣṭuvāṃsastanūbhirvyaśema devahitaṃ yadāyuḥ ।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
svasti na indro vṛddha-śravāḥ svasti naḥ pūṣā viśvavedāḥ ।&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
svasti nastārkṣyo ‘riṣṭanemiḥ svasti no bṛhaspatirdadhātu ॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ ॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oṃ, o Götter, mögen wir mit unseren Ohren hören, was glückverheißend ist; &lt;br /&gt;
o Ihr, die Ihr verehrungswürdig seid, mögen wir, mit unseren Augen, sehen, was glückbringend ist. Mögen wir uns des Lebens erfreuen, das uns von den Göttern zugeteilt worden ist, indem wir unseren Lobpreis anbieten, mit unseren Körpern starker Glieder. Möge Indra, der machtvolle, ruhmvoll seit alters, uns Wohlstand gewähren. Möge Er, der Nahrungsgeber und Besitzer von Reichtum, uns geben, was gut für uns ist. Möge der Gott von schneller Bewegung uns gnädig sein, und möge der Beschützer der Großen auch uns beschützen. Oṃ, Frieden, Frieden, Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Essenz der Prasnopanischade von [[Swami Sivananda]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sivananda-Urwald.jpg|thumb|Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...Om. Oh [[Götter Namen Liste von A-Z|Götter]]! Mögen wir, mit unseren [[Ohr]]en, hören, oh jenes, was glückverheißend ist; bereit, angebetet zu werden! Mögen wir, mit unseren [[Augen]], sehen, was glückverheißend ist. Mögen wir das [[Leben]] genießen, welches uns von&lt;br /&gt;
den Göttern zugewiesen wurde, unser [[Lob]] mit unseren[[ Körper]]n mit starken Gliedern darbietend. Möge [[Indra]], der Mächtige, der Alte des Ruhms, uns [[Wohlstand]] gewähren. Möge Er, der Nährer und der Besitzer allen Reichtums, das geben, was&lt;br /&gt;
gut für uns ist. Möge der Herr der flinken Bewegung uns gnädig sein, und möge der Beschützer der Großen uns ebenfalls beschützen....&lt;br /&gt;
Om Friede! Friede!! Friede!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einführung===&lt;br /&gt;
1. Sechs Suchende des [[Brahman]] gehen zu einem [[Weise]]n mit Namen [[Pippalada]] und stellen ihm sechs Fragen. Diese Fragen und Antworten formen die Substanz dieser Upanishad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] oder das Lebensprinzip, und [[Rayi]] oder [[Materie]] wurden vom [[Herr]]n zuerst geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Prana wirkt auf Rayi. Verschiedene [[Form]]en manifestieren sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Es ist das Vermischen dieser Beiden, das die Welt der diversen [[Form]]en hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Das eine ist aktiv, positiv und ist das männliche Prinzip; das andere ist passiv, negativ und ist das weibliche Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Prana gehört zur bewussten Seite der [[Schöpfung]], während Rayi oder Materie zur Seite der Formen der [[Schöpfung]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Materie ist die universelle Form. Prana ist [[Leben]] oder Verbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Der [[Körper]] wird durch Prana oder das Lebensprinzip aufrechterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. [[Prajapati]] war begierig nach Nachwuchs. Aus diesem Begehren entsprang ein Paar, nämlich Materie oder die universelle Form und Prana, Leben, oder Verbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Als Leben und Materie ist Prajapati schrittweise die [[Sonne]] und der [[Mond]], das Jahr in seinen zwei Hälften, [[Tag]] und [[Nacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], [[Aditya]] (Sonne), [[Tag]], [[Amurta]] (formlos), [[Leben]], [[Geist]], nördlicher [[Pfad]], Unsichtbarkeit, gehören zur Seite des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. [[Rayi]], der [[Mond]], die [[Nacht]], [[Murta]] (mit Form), [[Materie]], südlicher [[Pfad]], [[Sichtbarkeit]], gehören zur Seite der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Die zweite Frage bezieht sich auf die [[Deva]]s die den Menschen unterstützen und die [[Sinne]] und die wesentlichen Bestandteile des [[Körper]]s erleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Die dritte Frage bezieht sich auf die [[Natur]] und den Ursprung des Pranas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Die vierte Frage bezieht sich auf [[Schlaf]] und [[Traum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Die fünfte Frage bezieht sich auf Prana und [[OM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Die sechste Frage bezieht sich auf den [[Purusha]] der sechzehn [[Kala]]s oder Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. [[Sukesa]], [[Satyakama]], [[Gargya]], [[Kausalya]], [[Bhargava]], [[Kabandhi]], all diese dem [[Brahman]] ergeben und zentriert im Brahman, suchen den höchsten Brahman, näherten sich dem verehrten [[Pippalada]] mit [[Opfergabe]]n ([[Samidh|Samit]]) in ihren [[Hand|Händen]], in dem Glauben, dass er ihnen alles erklären würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. [[Wissen]] um [[Brahman]] kann von Menschen erlangt werden, die sich dem [[Zölibat]] hingaben, [[Tapas]] ausführen und sich den Regeln hingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Dann sagte [[Pippalada]] zu dem [[Aspirant]]en: Bleibe für ein Jahr hier mit [[Entbehrung]]en, [[Zölibat]] und [[Glaube]]n. Dann darfst du Fragen stellen wie es dir beliebt, und wenn ich die Antworten kenne, werde ich sie dir sicherlich erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HS6kAipt5kQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorbereitung des Gefäßes===&lt;br /&gt;
21. Die subtilen Wahrheiten des [[Vedanta]] können von einem groben und unreinen [[Geist]] nicht erkannt werden. Der Geist sollte rein, fein und scharf gemacht werden. Nur dann wird er bereit sein, [[Konzentration]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu üben und die&lt;br /&gt;
subtilen [[Wahrheit]]en der [[Upanishaden]] zu begreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. [[Dienst]] für den [[Guru]] oder ein [[Vorbild]] mit [[Glaube]]n und [[Hingabe]] reinigt den [[Geist]] sehr schnell. Dies ist das machtvollste Mittel der [[Reinigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Der spirituelle [[Lehrer]] kennt durch seine innere [[Sicht]] den mentalen [[Zustand]] seiner Aspiranten, den Grad ihrer [[Entwicklung]], ihre [[Fehler]] und [[Schwächen]], etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. [[Tapas]] und [[Zölibat]] tragen zur Reinigung des Geistes bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Der Lehrer kann ihre [[Astralkörper|Astral]]- und [[Kausalkörper]] durch das innere Auge der [[Weisheit]] sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Der Seher Pippalada erkannte durch seine innere Sicht, dass noch immer Unreinheiten in ihrem Geist waren und so bat er sie, mit ihm für ein Jahr zu verweilen, um [[Tapas]], Zölibat und Glauben zu praktizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leben und Materie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Prajapati Schoepfung Ei Hiranyagarbha .jpg|thumb|Versuch, die schöpferischen Aktivitäten Prajapatis darzustellen, Stahlstich, um 1850]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. [[Leben]] hat keinen Anbeginn. Die [[Welt]] wurde nicht geschaffen. Sie wird ganz einfach von [[Gott]] projiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Dann näherte [[Katyayana Kabandi]] sich Pippalada und fragte: &amp;quot;Ehrwürdiger [[Meister]], woher wurden diese [[Kreatur]]en geboren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Er antwortete: [[Prajapati]] (der Herr der Kreaturen) war begierig nach Nachwuchs. Er tat [[Buße]] (gedanklich) und danach erschuf er in Paaren Materie ([[Rayi]]) und [[Leben]] ([https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana]), [[Nahrung]] und Esser, mit dem Gedanken, dass diese&lt;br /&gt;
zusammen ihm Kreaturen in vielfältiger Weise produzieren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. Tapas ist Buße. Hier bedeutet es Überlegung darüber, wie und was geschaffen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Prana ist [[Energie]]. Rayi ist Materie. Prana und Rayi sind männlich und weiblich. Prana und Materie sind das Paar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32. Prajapati erschuf ein Paar, welches nötig für die Schöpfung ist: Der [[Mond]], der Nahrung ist und Prana (Feuer, Sonne) bzw. den Esser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33. Er dachte, dass [[Agni]] ([[Sonne]]) und der Mond (bzw. der Esser und die Nahrung) verschiedene Kreaturen schaffen würden, und so schuf er die Sonne und den Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34. Durch den Einfluss des Mondes alleine, wird das köstliche [[Soma]] oder das [[Rasa]] der [[Erde]], welches die [[Pflanze]]n und [[Kräuter]] nährt, produziert. Die Sonne ist das Feuer, welches das Rasa konsumiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35. Dieses Leben wird durch [[Nahrung]] ([[Annam]]) und [[Luft]] (Prana) aufrecht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36. Die Sonne ist wahrlich Leben und der Mond die Materie; all dies wird eine Form besitzend und ohne Form gefunden. Aus diesem Grund ist Form in der Tat Nahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37. [[Murta]]m bedeutet mit Form; grob (solide, flüssige und feurige Objekte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38. [[Amurta]] bedeutet ohne Form; subtil (Luft, Äther).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39. Die [[Sonne]] ist [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie]. Der [[Mond]] ist [[Materie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40. All jenes, das einen [[Körper]] (Form) hat  und das keinen Körper (formlos, feinstofflich) hat ist Materie. Deshalb ist Körper (Form) in der Tat Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41. Die Sonne ist Prana, der Esser, das Feuer; der Mond ist die Nahrung. Der Esser und die Nahrung sind wirklich eins. Sie sind Aspekte des Herrn der Kreaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die herrliche Sonne===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42. Die Sonne ist das [[Zentrum]] der [[Energie]]. Sie ist folglich identisch mit dem Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
43. Nun, der [[Sonnenaufgang]] ist im [[Osten]]. Dadurch badet sie in ihren Strahlen alle Pranas im Osten. Wenn sie die südlichen, die westlichen, die nördlichen Viertel, die [[Nadir]], den Zenit, die dazwischenliegenden Viertel, und alle beleuchtet, dann nimmt sie dadurch alle Kreaturen in ihre Strahlen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
44. Die [[Sonne]] badet alle lebenden [[Wesen]] mit ihrem [[Licht]], lässt sie eins werden mit ihrem eigenen [[Selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
45. Wo immer Leben ist, wo immer [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie] ist, ist dies aufgrund des Einflusses der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
46. Die Sonne ist das größte, unerschöpfliche Kraftwerk auf [[Erde]]n. Sie unterstützt mit ihren [[Strahlen]] alles Leben in allen Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
47. Dies ist das ([[Vaisvanara]]) die Gesamtsumme aller lebenden Wesen, alle Formen annehmend, Leben und Feuer, die jeden [[Tag]] erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
48. Die Sonne erleuchtet die gesamte Welt. Sie ist das Zentrum von Kraft und Energie. Sie ist die [[Quelle]] von Leben und [[Aktivität]]. Deshalb ist sie der Herr der Kreaturen. Sie ist mit den Aktivitäten aller Menschen verbunden. Sie ist in der Tat&lt;br /&gt;
das Leben der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49. Alle Formen annehmend, glänzend, allwissend, das höchste [[Ziel]], das eine [[Licht]], der Geber der [[Hitze]], mit tausend Strahlen, in hunderten Formen existierend, Leben aller Kreaturen, geht diese Sonne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50. Das Jahr ist in der Tat [[Prajapati]], der Herr der Schöpfung. Es gibt zwei [[Pfad]]e, südlich und nördlich. Jene, die einzig dem Pfad des [[Karma]] folgen, durch das Ausüben von [[Opfer]]ungen und frommen [[Handlung]]en, erlangen einzig die Welt des Mondes und kehren mit Sicherheit wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
51. [[Ishta]] ist das tägliche Ausführen von [[Agnihotra]], [[Buße]], das Speisen der Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
52. [[Purta]] ist das Graben von [[Brunnen]], Wasserspeichern etc. für die Öffentlichkeit, das Bauen von [[Tempel]]n, Krankenhäusern, Schulen, den Armen und den Hungrigen Essen geben, öffentliche Gärten anlegen, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
53. Aber jene, die den Atman durch [[Buße]], [[Glaube]]n und [[Wissen]] gesucht haben, erreichen die Sonne durch die nördliche Rute ([[Brahmaloka]]). Dies ist die Heimstatt allen Lebens, das Unsterbliche, furchtlose, das höchste [[Ziel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
54. Sie wandern auf dem Pfad von [[Devayana]], dem Pfad der Götter, zur Welt der Sonne und gehen von dort ins Brahmaloka. Sie verschmelzen in Brahman, im Ende dieses Kreislaufs. Das ist [[Karma Mukti]] oder allmähliche Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
55. Jene, die Brahmaloka erlangt haben, kehren nicht in diese Welt zurück. Sie werden nicht wiedergeboren wie jene, die einzig dem Karma folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
56. Fünf Füße besitzend (die fünf Jahreszeiten), über Ihn, den [[Vater]], zwölf Formen besitzend (zwölf Monate), der Spender des [[Regen]]s, sagen sie (die Weisen), dass er auf einer Ebene verweilt, die höher als der [[Himmel]] ist. Andere nennen ihn allweise, auf welchem, wie bei einem Streitwagen (gezogen von sieben [[Pferd]]en), mit sieben Rädern und sieben Speichen, sich die gesamte Welt gründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
57. Die Sonne ist nichts weiter als das Jahr oder die [[Zeit]]. Die Sonne ist der Macher oder Messer der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
58. Sie Sonne durchdringt alle Wesen mit ihrem [[Licht]], lässt sie eins sein mit ihrem eigenen [[Selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
59. Die Sonne wird [[Vater]] genannt, denn Sie ist der Schöpfer von Allem, sie erhält das Leben, und alles Leben geht einzig durch sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
60. Die sieben Strahlen oder [[Farbe]]n der Sonne sind die sieben Pferde der Sonne. Halbjahre, Jahreszeiten, Monate, halbe Monate, Tage, Nächte und [[Muhurta]]s sind ebenfalls die sieben Pferde der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
61. Die sechs Speichen sind die Jahreszeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
62. Der Monat ist [[Prajapati]] (der Herr der Schöpfung), seine dunkle Hälfte ist tatsächlich die Nahrung, seine helle Hälfte das Prana. Deshalb führen diese [[Rishi]]s Opferriten in der hellen Hälfte durch, die anderen in der dunklen Hälfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
63. Der Monat ist ebenfalls in der Natur eines Paars. Ein Teil, das ist die dunkle Hälfte, ist Nahrung, bzw. Materie oder Mond. Die andere Hälfte, bzw. zwei Wochen, ist die Sonne, die Erde, das [[Feuer]] oder Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
64. Nacht ist täglich [[Pralaya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
65. Tag und Nacht sind [[Prajapati]]. Der Tag ist das Prana und die Nacht ist tatsächlich Nahrung. Jene, die tagsüber sich in [[Liebe]] vereinen, verschwenden ihr Prana, jene, die sich Nachts in Liebe vereinen werden wahrlich als [[Brahmachari]]s&lt;br /&gt;
betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
66. Nahrung ist in der Tat Prajapati; aus ihr entstehen in der Tat [[Samen]], aus diesen werden alle Kreaturen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
67. Folglich produzieren somit jene, die diese Regel des Prajapati einhalten, ein Paar. Jenen allein ist dieses [[Brahmaloka]] in denen [[Buße]], [[Zölibat]] und [[Wahrheit]] verbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
68. Dieses reine [[Brahmaloka]] gehört einzig denen, in denen kein [[Betrug]], Falschheit oder Verheimlichung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
69. Betrug, Verworfenheit, Falschheit und [[Verheimlichung]] beflecken das [[Herz]]. Sie sind Hindernisse auf dem spirituellen Weg. Sie sollten durch das Kultivieren der gegenteiligen, positiven Tugenden wie [[Ehrlichkeit]], [[Aufrichtigkeit]] und [[Wahrheit]] ausgerottet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UEUOCahpKzs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prana: Größer als die Sinne===&lt;br /&gt;
70. Dann fragte [[Bhargava]], Sohn von [[Vidarbha Pippalada]]: O [[Bhagavan]], wie viele [[Deva]]s unterstützen die [[Schöpfung]]? Welche von diesen erleuchten das? Wer, nochmal, ist, unter ihnen, der Größte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
71. Die zweite Frage bezieht sich auf die Kräfte, [[Herrlichkeit]] und Größe von [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], welcher den [[Mikrokosmos]] unterstützt und somit der Beste von Allen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
72. Er antwortete: Diese [[Deva]]s sind wahrlich der [[Äther]], [[Wind]], [[Feuer]], [[Wasser]], [[Sprache]], [[Geist]], [[Auge]] und das [[Ohr]]. Sie, ihre Herrlichkeit manifestierend, stritten untereinander und sagten: Wir halten zusammen und unterstützen diesen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
73. Prana, der Größte, sagte zu ihnen: Verliert euch nicht in [[Täuschung]]. Haltet diesen närrischen [[Stolz]] nicht aufrecht. Ich alleine, mich selbst fünffach aufteilend, unterstütze diesen Körper und bewahre ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
74. [[Atmung]] und [[Gedanke]] sind Ausdrucksweisen von Prana allein. Prana ist das wichtigste, fundamentale [[Prinzip]] im [[Körper]] und in der [[Natur]]. Deshalb wird Prana auch [[Brahma]] genannt. Das individuelle Prana ist Teil des universellen Prana oder kosmischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
75. Sie glaubten ihm nicht. Das Prinzip des Prana, schien, aus Entrüstung aus dem Körper zu gehen, sozusagen von oben. Als das Prana aufstieg, stiegen all die anderen ([[Sinne]]) ebenfalls umgehend auf; und wenn er blieb, verblieben all die anderen auch; so wie [[Biene]]n den Stock verlassen, wenn die [[Königin]] diesen verlässt und zurückkehren, wenn sie zurückkehrt; und so priesen der Geist, Sprache, Auge, Ohr und der Rest, Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prana: Der wichtigste Beweger===&lt;br /&gt;
76. So verhält es sich mit dem Leben: Als Feuer brennt es; als Sonne scheint es; als [[Parjanya]] regnet es; als [[Maghavan]] (Indra) regiert es; es ist der [[Wind]]; es ist die Erde, Mond, Deva, was Form besitzt, was formlos ist und was unsterblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
77. Prana ist das [[Amrita]], was die [[Basis]] oder der Aufenthalt aller Devas ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
78. Wie Speichen in einem Rad, so ist alles im Prana zentriert, die [[Verse]] des [[Rigveda]], [[Samaveda]], [[Opfer]]ungen, [[Kshetriya]]s und die [[Brahmane]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gebet an Prana===&lt;br /&gt;
79. Als Prajapati, Herr der Kreaturen, bewegst du (Prana) dich im [[Mutterleib]]; Du wirst in der Tat danach geboren. Dir, O Prana, der zusammen mit den anderen Pranas ([[Sinne]]n) verweilt, bringen diese Kreaturen [[Opfer]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
80. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] bewegt sich im Mutterleib. Im Mutterleib verursacht es die Beschleunigung des Fötus. Es stößt das [[Kind]] aus dem Leib aus, wenn es gewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
81. Prana wird als [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kind] geboren. Prana ist zugleich [[Vater]] und [[Mutter]]. Es ist [[Prajapati]], universelles [[Leben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
82. Die [[Sinne]] tragen die [[Eindrücke]] ihrer zugehörigen Objekte, um das Leben im [[Körper]] zu nähren und aufrecht zu erhalten. Dies sind die Opferungen an Prana, dem Herrn der Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
83. Prana ist der Esser. Alles ist Nahrung für Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
84. O, Prana, du bist der beste Träger für die Götter, die erste Opferung an die Vorväter. Du bist das aktive [[Prinzip]] der Sinne, welche die [[Essenz]] des Körpers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
85. Dieses Leben, als [[Feuer]], brennt. Prana brennt als Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
86. Prana ist das aktive Prinzip, welches die Sinne und den Körper unterstützt. Die Glieder und [[Organ]]e werden abmagern und austrocknen, wenn da kein Prana ist. Also ist Prana die Essenz oder Saft aller Sinne im Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
87. O, Prana, du bist [[Indra]], du bist [[Rudra]] durch Tapferkeit, du bist der [[Beschützer]], du bewegst dich im Himmel, du bist die Sonne, der Herr aller Lichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
88. Wenn du es regnen lässt, O Prana, sitzen deine Kreaturen erfreut, hoffend, dass es Nahrung, welche sie begehren, geben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
89. O, Prana, du bist ein [[Vratya]] (ewig rein); du bist das Feuer [[Ekarshi]], der Verzehrer aller Dinge, der gute Herr der Welt. Wir sind die Gebenden der Opferungen, O, [[Matarisvan]], du bist unser Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
90. Sei diesem, deinen Körper gnädig, welcher in [[Sprache]] verweilt, im [[Ohr]], im [[Auge]] und welcher ebenfalls den Geist durchdringt; gehe nicht heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
91. All das unterliegt der Kontrolle von Prana, und all das ist ebenfalls der dritte Himmel. Beschütze uns wie eine [[Mutter]]. Gib uns [[Wohlstand]] und [[Weisheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Mysterium des Lebens===&lt;br /&gt;
92. Dann fragte [[Kausalya]], Sohn von [[Asvala]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O, [[Bhagavan]], wo wird dieses Prana geboren? Wie gelangt es in den Körper? Wo verbleibt es, nachdem es sich selbst aufgeteilt hat? Wie geht es heraus? Wie unterstützt es das, was ohne, und all das, was im Körper ist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
93. Pippalada antwortete: &amp;quot;Du stellst Fragen zu transzendenten Dingen. Ich werde sie dir beantworten, denn du bist ein großer Erforscher von [[Brahman]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
94. Dieses Prana wird aus dem [[Atman]] geboren. So wie dieser Schatten im Menschen ist, so ist dieses Prana im Atman. Durch die Handlung des Geistes geht dieses in den Körper ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
95. Die Handlung des Geistes ist die [[Gedankenkraft]] wollend oder wünschend. Durch die Handlung des Geistes bedeutet, durch die guten oder bösen [[Tat]]en, welche die Arbeit des Geistes sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Funktionen von Prana===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pranayama.jpg|thumb|Pranayama - Kontrolle über die Lebensenergie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96. So wie ein König seine Offiziere befehligt, ihnen sagt: &#039;Verweilt und verwaltet in diesen oder jenen Dörfern&#039;, ebenso verfügt dieses Prana über die anderen Pranas jeweils für ihre unterschiedlichen Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
97. Das [[Apana]] verweilt in den Organen der [[Ausscheidung]] und Erzeugung; das Prana selbst verweilt im Auge, Ohr, Mund und Nase. In der Mitte ist [[Samana]]. Es verteilt die Nahrung, die gleichmäßig geliefert wurde und die sieben Flammen brennen&lt;br /&gt;
dadurch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
98. Apana verweilt im [[Anus]] und den generativen Organen. Es verursacht die Ausscheidung. Prana ist für die sensorischen Lebensfunktionen zuständig. Es verweilt im Auge, den Ohren, etc.. Samana verweilt im [[Nabel]]. Es ist für die&lt;br /&gt;
Verdauungsfunktionen zuständig. [[Vyana]] lässt das [[Blut]] zirkulieren. Es ist allesdurchdringend. [[Udana]] hilft, Nahrung und Getränke zu schlucken. Es nimmt den [[Jiva]] zum [[Brahman]] während des [[Schlaf]]es. Es nimmt den Jiva aus dem Körper während des [[Tod]]es und leitet ihn in die andere Welt. Es verweilt in der [[Kehle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
99. Dieser Atman ist im [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzen]. Es gibt einhundertundeins Nervenströme ([[Nadi]]s). Jeder von ihnen hat einhundert Zweige; ferner hat jeder von diesen wiederum zweiundsiebzigtausend Unterzweige. In diesen bewegt sich [[Vyana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
100. Ferner, durch einen [[Nerv]], den [[Udana]], aufsteigend, führt es uns aufwärts zu den tugendhaften Welten durch gute Taten, durch die sündenvolle [[Welt]] durch [[Sünde]] und in die Welt der Menschen durch [[Tugend]] und Sünde kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
101. Die Sonne ist wahrlich das externe Prana. Sie geht auf und begünstigt das Prana in den Augen. Die Göttin der Erde zieht (kontrolliert) das [[Apana]] nach unten hin an. Der [[Akasha]] (Äther) zwischen der Sonne und der Erde ist [[Samana]]. Der Wind&lt;br /&gt;
ist [[Vyana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
102. Das externe Feuer ist in der Tat [[Udana]]. Aus diesem Grund geht jener, dessen Feuer ausgegangen ist, in einen anderen Körper ein, mit seinen Sinnen im Geist absorbiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
103. Was auch immer sein [[Gedanke]] zum Zeitpunkt des [[Tod]]es, mit Diesem erlangt er Prana und das Prana, in Verbindung mit Udana, zusammen mit dem [[Jivatma]] führen ihn in die Welt, an die gedacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
104. Der Gelehrte Mensch weiß, dass sein Nachwuchs nicht umkommt, und er wird unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
105. Er, welcher den Ursprung kennt, den Eingang, den Sitz, die fünffache Verteilung von Prana und seinen internen Zustand im Körper, erlangt [[Unsterblichkeit]], ja, erlangt Unsterblichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Traum und Tiefschlaf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlaf.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
106. Dann stellte [[Gargya]], der Enkel von [[Surya]], [[Pippalada]] die Frage: &amp;quot;O [[Bhagavan]], was sind diese, die im Menschen schlafen; was sind nochmal jene, die in ihm aufwachen? Welcher ist der [[Deva]], der Träume sieht? Wessen ist diese&lt;br /&gt;
[[Glückseligkeit]]? Von was hängen all diese ab?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
107. &amp;quot;Welche Organe schlafen im [[Körper]] oder stoppen ihre Funktion, wenn der Mensch schläft? Welche sind darin wach; bzw. üben ihre Funktionen aus?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
108. Pippalada antwortete: &amp;quot;O Gargya, so wie die Strahlen der Sonne, wenn sie untergeht, eins werden in dieser Scheibe aus Licht und wieder hervorkommen, wenn sie wieder aufgeht, eben so werden all diese eins im höchsten Deva, dem [[Geist]]. Deshalb hört, sieht, riecht, schmeckt oder fühlt man in dieser Zeit nichts; man spricht nicht, oder nimmt, oder genießt, oder scheidet aus oder bewegt sich. Man sagt, Er schläft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
109. All die Organe (oder Sinne) sind ruhend im Geist während des [[Tiefschlaf]]s. Sie werden eins mit dem Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
110. Das Feuer des Prana allein ist wach in der Stadt (Körper). Das Apana ist das [[Garhapatya]] Feuer. Das [[Vyana]] ist das [[Ahavaniya]] Feuer, da es aus dem Garhapatya Feuer genommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
111. Weil der Samana die Opfer (die [[Atmung]]) gleichmäßig verteilt, ist er der [[Priester]] ([[Hotri]]). Der Geist ist das [[Opfer]], das [[Udana]] ist die Belohnung der Opfer; er führt den Opfernden jeden Tag, im Tiefschlaf, zu [[Brahman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
112. In diesem [[Zustand]] genießt dieser Deva (der Geist) im Traum seine Größe. Was auch immer gesehen wurde, er sieht es erneut; was gehört wurde, er hört es erneut; was genossen wurde, in verschiedenen Ländern und Vierteln, er genießt es erneut; was gesehen und nicht gesehen wurde, gehört und nicht gehört, erfahren und nicht erfahren, wirklich und unwirklich, er sieht; er alles seiend, er sieht alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
113. Im Traum erschafft der Geist seine eigene Welt aus den Eindrücken, die er im [[Wachzustand]] erhalten hat und genießt die [[Vision]]. Der Geist selbst ist der Wahrnehmende (Subjekt) und das Wahrgenommene (Objekt). Der Geist selbst nimmt dann die Formen von Bergen, Flüssen, Bäumen, Blumen etc. an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
114. Im Traum taucht der Geist tief, manchmal in die Eindrücke vergangener [[Leben]] und durchlebt diese auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
115. Wenn er von [[Licht]] überwältigt wird, dann sieht dieser Gott (der Geist) keine Träume und zu dieser Zeit erwacht [[Glückseligkeit]] in diesem [[Körper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
116. Der [[Kausalkörper]] ist im Tiefschlaf aktiv. Der Kausalkörper ist das Organ, durch welches die Glückseligkeit des Tiefschlafes genossen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
117. Der [[Jiva]] ruht in [[Brahman]], im Tiefschlaf. Dort ist nur eine dünne Schicht aus [[Unwissenheit]] zwischen ihm und dem höchsten [[Selbst]]. In [[Samadhi]] oder dem Zustand von [[Superbewusstsein]] wird dieser [[Schleier]] aus Unwissenheit entzwei gerissen und der Jiva verschmilzt in Brahman und erlangt das höchste [[Wissen]]. Das ist der Unterschied zwischen Tiefschlaf und Samadhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
118. So wie, O Geliebter, [[Vogel|Vögel]] sich auf einen Baum begeben, um dort zu ruhen (zu verweilen), ebenso in der Tat ruhen all diese im höchsten [[Atman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
119. Die [[Erde]] und die subtilen [[Element]]e, das [[Wasser]] und seine subtilen Elemente, die [[Luft]] und ihre subtilen Elemente, [[Äther]] und seine subtilen Elemente, das [[Auge]] und wahrnehmbare Objekte, das [[Ohr]] und was gehört werden kann, die [[Nase]] und was gerochen werden kann, [[Geschmack]] und seine Objekte, die [[Hand|Hände]] und was ergriffen werden kann, die [[Fuß|Füße]] und was betreten werden kann, das [[Organ]] der [[Schöpfung]] und was genossen werden kann, das Organ der [[Ausscheidung]] und was ausgeschieden werden muss, der [[Geist]] und über was nachgedacht werden muss, der [[Intellekt]] und was bestimmt werden muss, [[Egoismus]] und seine Objekte, [[Chitta]] und dessen Objekte, [[Licht]] und seine Objekte, das [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] und was davon unterstützt werden muss, all das ruht im höchsten [[Atman]] im Tiefschlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iGFU6khGQ-g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die transzendente Erfahrung===&lt;br /&gt;
120. [[Manas]] oder der Geist ist dieser Bereich der überlegt: &#039;Sollte ich dies tun oder nicht.&#039; Der [[Buddhi]] oder der Intellekt ist der Bereich der bestimmt: &#039;Ich muss das tun.&#039; [[Egoismus]] oder [[Ahamkara]] ist das selbst-fordernde [[Prinzip]]. Er fühlt: &#039;Ich habe das getan. Ich habe das genossen.&#039; [[Chitta]] ist der Bereich der [[Erinnerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
121. Es ist Er, der sieht, fühlt, heilt, riecht, schmeckt, denkt, weiß. Er ist der Handelnde, die intelligente [[Seele]], der [[Purusha]]. Er verweilt im höchsten, unzerstörbaren Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
122. So wie ein Bild der [[Sonne]] im [[Wasser]] reflektiert wird, so wird das Bild von [[Brahman]] im Geist reflektiert. Das reflektierte Bild ist der [[Jiva]]. Dies ist nur augenscheinlich, aber nicht real.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
123. Der [[Jivanmukta]] geht in den höchsten, unsterblichen, nicht verfallenden [[Atman]] ein, so wie das reflektierte Bild der Sonne im Wasser in die Sonne eingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
124. Das höchste, unzerstörbare [[Wesen]] erlangt er mit [[Sicherheit]]. Wer auch immer, O Geliebter, dieses Wesen erkennt, welches ohne Schatten ist, ohne [[Körper]], ohne [[Farbe]], welches rein und unzerstörbar ist, wird allwissend und wird alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
125. Brahman ist frei von den [[Gunas]] und so ist er stets rein. Er ist körperlos und somit niemals verfallend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
126. Der [[Jiva]] wurde von Unwissenheit umhüllt und so war er davor nicht allwissend. Er wird zu Allem durch die [[Zerstörung]] der Unwissenheit, durch das Erlangen von Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
127. Brahman ist ewig, unbegreiflich, ungeboren. Er ist alle Glückseligkeit in der [[Natur]], frei von allen [[Leid]]en und Ärgernissen. Er existiert ohne und inmitten aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
128. O Geliebter, er der den unauslöschlichen Atman kennt, in dem das wissende [[Selbst]] mit all den Devas aufsteigt, das Prana und die fünf Elemente, wird allwissend, und, in der Tat, geht in alles ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
129. Geht in alles ein, bzw. erkennt, dass er das Selbst oder Atman in den Wesen ist und fühlt, dass er selbst in allen Dingen existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herrlichkeit der Meditation über Om===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoganblumeklein.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
130. Dann fragte [[Satyakama]], Sohn von [[Sibi]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O [[Bhagavan]], welche [[Welt]] erlangt jener, der, unter den Menschen, über [[Om]] bis zum [[Tod]] meditiert, dadurch?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
131. Om ist das [[Pratika]] oder [[Substitut]] für [[Brahman]]. Es ist das [[Symbol]] für [[Brahman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
132. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf Om mit [[Bhava]] ([[Gefühl]]) und seine Bedeutung ist wirkliche Meditation über Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
133. Meditation auf Om ist das Aufrechterhalten des ständigen Flusses, der einen [[Idee]] des höchsten Selbst, wie der Fluss von Öl aus einem Gefäß in eine anderes ([[Tailadharavat]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
134. Der Geist sollte ruhig wie die [[Flamme]] in einer [[Lampe]] an einem windstillen [[Ort]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
135. Meditation kann nur von dem [[Aspirant]]en praktiziert werden, dessen Sinne von externen Objekten abgewandt sind, der einen ruhigen Geist hat, der mit Unterscheidungsgabe ausgestattet ist, [[Selbstbeherrschung]] hat, [[Reinheit]], [[Glaube]]n,&lt;br /&gt;
[[Ausdauer]] und eine starke [[Sehnsucht]] nach der letzten [[Emanzipation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
136. Pippalada antwortete: &amp;quot;O Satyakama, die Om Silbe ist in der Tat der höhere und der niedere Brahman. Deshalb erlangt jener, der es auf diese Weise kennt, mit Sicherheit Beide.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
137. Om bedeutet in erster Linie [[Para Brahman]] und dann erst bezeichnet es [[Hiranyagarbha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
138. Wenn er auf ein [[Matra]] davon meditiert – A, dann wird er, dadurch erleuchtet, schnell zur [[Erde]] kommen. Die [[Rik]] Verse führen in die [[Welt]] der Menschen, und da er mit Entbehrungen, [[Zölibat]] und [[Glaube]]n ausgestattet wurde, erlangt er [[Größe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
139. Aber wenn er nur auf sein zweites Matra – U, meditiert, dann wird er eins mit dem Geist. Er wird von den [[Yajus]] Versen zum [[Himmel]], der Welt des [[Mond]]es übergeleitet. Nachdem er dort Größe genossen hat, kehrt er zur [[Erde]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
140. Aber wenn er, noch einmal, auf den höchsten [[Purusha]] mit der Om Silbe der drei Matras meditiert, dann wird er mit der Sonne vereint werden. So wie eine [[Schlange]] von ihrer [[Haut]] befreit wird, so wird er von seiner Haut befreit. Er wird&lt;br /&gt;
von der [[Sama]] Hymne zur Welt von [[Brahma]] gebracht, und von ihm, voll des Lebens, betrachtet er den höchsten Purusha, der im [[Herz]]en verweilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
141. Die drei Matras sind, wenn sie einzeln benutzt werden, sterblich. Aber wenn sie miteinander verbunden werden, sind sie nicht falsch benutzt. Wenn man sie korrekt in all den internen, externen und mittleren Funktionen anwendet, dann erzittert der Wissende nicht. Er wird vom brahmischen [[Bewusstsein]] nicht geschüttelt werden. Er wird stets fest in seinem Bewusstsein verbleiben: Ich bin Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
142. Durch die Rik Verse kommt er in dieser Welt an, durch die Yajus Verse im Himmel, durch die [[Saman]] Verse in dem, von welchem die [[Seher]] wissen ([[Brahmaloka]]) durch die Mittel des Buchstabens Om. Der [[Weise]] erreicht diese und also jenes, welches still, nicht-zerfallend, ohne Tod, furchtlos und das Höchste ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|LmBj9Ni_CBw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die innewohnende Präsenz===&lt;br /&gt;
143. Dann fragte [[Sukesa]], Sohn von [[Bharadvaja]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O [[Bhagavan]], [[Hiranyanabha]], ein [[Prinz]] von [[Kosa]], kam einst zu mir und stellte diese Frage: &#039;O [[Bharadvaja]], kennst du den [[Purusha]] der sechzehn [[Kalas]] (Teile)?&#039; Ich sagte dem Jüngling: &#039;Ich kenne ihn nicht. Wenn ich es wüsste, warum sollte ich dir nicht davon&lt;br /&gt;
erzählen. Er, der erzählt, was nicht wahr ist, trocknet aus, wahrlich, bis zur [[Wurzel]]. Deshalb wage ich es nicht, die Unwahrheit auszusprechen.&#039; Nachdem er seinen Wagen bestieg, fuhr er schweigend davon. Dieses frage ich dich, was ist&lt;br /&gt;
dieser [[Purusha]]?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
144. Pippalada antwortete: &amp;quot;O edler Jüngling, dieser Purusha, in welchem die sechzehn Kalas geboren werden, ist sogar hier in diesem [[Körper]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
145. Man muss nicht weit gehen, um Ihn zu suchen, Er ist im [[Lotus]] des [[Herz]]ens. Er ist dir sehr nahe, näher als dein [[Atem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
146. Vom [[Atman]] sagt man, er verweilt im Herzen, damit er dem [[Aspirant]]en dabei helfen kann, zu erkennen, dass der Atman in seinem eigenen Selbst ist. Dies wird ihm helfen, [[Konzentration]] zu üben, und der Purusha wird erkannt, als ob er&lt;br /&gt;
inmitten des eignen Körpers ist, durch den Gedankenprozess, [[Reflexion]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
147. Der Purusha hat wirklich keine Teile. Er ist unteilbar, homogen und ohne Teile. Aufgrund von Unwissenheit, wird Er gesehen, als bestünde er aus Teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
148. Die Kalas sind Gegebenheiten, die dem Purusha aufgrund von Unwissenheit hinzugefügt werden. Wenn jemand [[Wissen]] erlangt, fallen all diese Gegebenheiten weg. Er betrachtet den einen, homogenen, bedingungslosen, höchsten Purusha allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
149. [[Intelligenz]] ist kein [[Attribut]] des Atman. Der Atman ist die Verkörperung der Intelligenz ([[Prajnana Ghana]] oder [[Vijnana]] Ghana), dichte Masse von [[Intelligenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
150. Du wirst die sechzehn Kalas durch die Anwendung der [[Neti Neti]] (nicht das, nicht das) Doktrin auslöschen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
151. Er (Purusha) reflektierte, was jenes ist, durch wessen Abfahrt ich abreisen solle und an welchen Aufenthaltsort ich verbleiben solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Sankhya Philosophie===&lt;br /&gt;
152. Der [[Sankhya]] Philosophie zufolge ist [[Prakriti]] oder [[Pradhana]] der Schöpfer und [[Purusha]] ist der Genießer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
153. Prakriti transformiert sich selbst in [[Mahat]] ([[Intellekt]]), [[Geist]], [[Egoismus]], [[Tanmatras]], Elemente, etc. zum Vorteil oder Genuss des Purusha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
154. Er erschuf [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], aus Prana [[Glauben]], [[Äther]], [[Luft]], [[Feuer]], [[Wasser]], [[Erde]], [[Sinne]], [[Geist]] und [[Nahrung]]; und aus Nahrung [[Stärke]], [[Buße]], [[Mantra]]s, [[Karma]] und die [[Welt]], und in der Welt Name (bzw. das Individuum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
155. [[Akasha]], Äther, besitzt die Eigenschaft des [[Klang]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
156. Luft ist aus Akasha geboren. Sie hat zwei Eigenschaften, ihre eigene, [[Berührung]], und die ihrer [[Ursache]], Klang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
157. Feuer wird aus Luft geboren. Es hat drei Eigenschaften, seine eigene, Form, und die zwei Eigenschaften der vorhergehenden Elemente, Klang und Berührung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
158. Wasser wird aus Feuer geboren. Es hat vier Eigenschaften, seine eigene, Geschmack, und die drei Eigenschaften der vorher genannten Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
159. Erde wird aus Wasser geboren. Sie hat vier Eigenschaften, ihre eigene, Geruch, und die Eigenschaften der vier zuvor genannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
160. So wie [[Fluss|Flüsse]], die in Richtung des [[Meer]]es fließen, wenn sie das Meer erreicht haben, verschwinden, lösen sich ihre [[Name]]n und [[Form]]en auf und werden Meer genannt, ebenso lösen sich die sechzehn Teile des Beobachters, die in Richtung des Purusha gehen, auf, ihre Namen und Formen werden zerstört und alles wird einzig Purusha genannt. Er wird ohne Teile und unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
161. Wisse um diesen Purusha, der erkannt werden sollte, in welchem die Kalas zentriert sind wie Speichen in der Mitte eines Rades, damit der [[Tod]] dir nichts anhaben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
162. Dann sagte Pippalada zu ihnen: &amp;quot;So viel allein weiß ich von dem höchsten Purusha; nichts ist höher als dies.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
163. Und dann sagten sie, ihn verehrend: &amp;quot;Du bist unser Vater, der uns hilft, den [[Ozean]] der Unwissenheit zu überqueren. Grüße an die höchsten [[Rishi]]s! Grüße an die höchsten Rishis!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Englischen ist die Sonne männlich und der Mond weiblich (Anm. d. Übers.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus Swami Sivananda: Essence of Principle Upanishads&#039;&#039;&#039;, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram Rishikesh]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prashna Upanishad प्रश्नौपनिषद् Praśna-Upaniṣad Aussprache==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du hören, wie das Sanskritwort Prashna Upanishad, प्रश्नौपनिषद्, Praśna-Upaniṣad ausgesprochen wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2a-Qj9XHOG0}} &lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sanskrit-woerterbuch.podspot.de/files/Prashna_Upanishad.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Reine Vedanta Upanishaden]]&lt;br /&gt;
*[[Upanishad]]&lt;br /&gt;
*[[Veden]]&lt;br /&gt;
*[[Mahavakya]]&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
*[[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Vedanta]]&lt;br /&gt;
*[[Vedanta Schulen]]&lt;br /&gt;
*[[Indische Philosophiesysteme]]&lt;br /&gt;
*[[Sankhya-Philosophie]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Leben]]&lt;br /&gt;
*[[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Shankara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/krishnananda/upanishaden/ Kostenloses Online-Buch Upanishaden von Swami Krishananda] &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/andere-autoren/upanishaden/ Klassische Upanishaden - Die Weisheit des Yoga von Paul Deussen, 1980]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p597_Das-Kronjuwel-der-Unterscheidung-von-Shri-Shankaracharya/ Das Kronjuwel der Unterscheidung von Shri Shankaracharya, Kommentar von Emanuel Meyer, 2002 ]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p484_Vedanta-----Der-Ozean-der-Weisheit/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Swami Vivekananda, Vedanta - Der Ozean der Weisheit]&lt;br /&gt;
*Wilfried Huchzermeyer: &#039;&#039;Die heiligen Schriften Indiens - Geschichte der Sanskrit-Literatur.&#039;&#039; (edition-sawitri.de)  ISBN 3-931172-22-8&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p927_Vedanta-fuer-Anfaenger/ Vedanta für Anfänger von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*Heinrich Zimmer: Philosophie und Religion Indiens, Suhrkamp, 2001&lt;br /&gt;
*Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/ &#039;&#039;Das Yoga-Lexikon&#039;&#039; von Huchzermeyer, Wilfried] &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/ &#039;&#039;Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch&#039;&#039; von Mittwede, Martin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p38_Klassische-Upanishaden/ Buch: Klassische Upanishaden - die 11 wichtigsten Upanishaden in der Übersetzung von Paul Deussen]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_veden.html Veden aus „Göttliche Erkenntnis“  von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_upanishaden.html Upanishaden, Artikel aus &amp;quot;Göttliche Erkenntnis&amp;quot; von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Sankara.html Shankara] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Indische Schriften]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/ Jnana Yoga, Philosophie]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/ Indische Meister]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Klassische Schriften des Yoga: Veden, Upanishaden, Smritis, Puranas und Itihasas===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/04-klassische-schriften-des-yoga.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Jnana Yoga und Vedanta Einführung===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/01-jnana-yoga-vedanta-einfuehrung.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Vom Begrenzten zum Unendlichen - Geschichten aus den Upanishaden===&lt;br /&gt;
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===111 Geschichten aus den Upanishaden===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/111_Geschichten_aus_den_Upanischaden.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reine Vedanta Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vedanta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deussen Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Adi_Laksmi&amp;diff=951554</id>
		<title>Adi Laksmi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Adi_Laksmi&amp;diff=951554"/>
		<updated>2021-06-06T14:55:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: Weiterleitung nach Adilakshmi erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung [[Adilakshmi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Adilaksmi&amp;diff=951553</id>
		<title>Adilaksmi</title>
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		<updated>2021-06-06T14:54:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: Weiterleitung nach Adilakshmi erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung [[Adilakshmi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
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	<entry>
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		<title>Adilaxmi</title>
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		<updated>2021-06-06T14:54:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: Weiterleitung nach Adilakshmi erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung [[Adilakshmi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Adi_Lakshmi&amp;diff=951551</id>
		<title>Adi Lakshmi</title>
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		<updated>2021-06-06T14:54:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: Weiterleitung nach Adilakshmi erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung [[Adilakshmi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dhanalakshmi&amp;diff=951550</id>
		<title>Dhanalakshmi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dhanalakshmi&amp;diff=951550"/>
		<updated>2021-06-06T14:53:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dhanalakshmi &#039;&#039;&#039;: [[Sanskrit]] धनलक्ष्मी dhanalakṣmī f, die Reichtums-Lakshmi ist eine der acht Manifestationen von Lakshmi ([[Ashtalakshmi]]), etwa im Gegensatz zu Vijaya-lakshmi, Siegeslakshmi. [[Datei:Lakshmi in rot mit weißem Hintergrund und Elefantenköpfen.jpg|thumb|Dhanalakshmi ist ein spiritueller Name für Meditierende mit [[Lakshmi]] Mantra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Spirituelle Name Dhanalakshmi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhanalakshmi, Sanskrit धनलक्ष्मी dhanalakṣmī f, ist ein [[Spiritueller Name]] und bedeutet &#039;&#039; Reichtums-Lakshmi, etwa im Gegensatz zu Vijaya-lakshmi, Siegeslakshmi. &#039;&#039; Dhanalakshmi kann Aspirantinnen gegeben werden mit [[Lakshmi]] Mantra. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhanalaskshmi heißt die Lakshmi des Reichtums, Lakshmi heißt diejenige, die selbst voller Größe ist, heißt Wohlstand. Lakshmi heißt Strahlen, Lakshmi heißt alles Gute. &lt;br /&gt;
Lakshmi ist die Göttin des [[Glück]]s, die [[Göttin]] des Reichtums, des Wohlstandes. Wenn du den Namen Dhanalakshmi hast, heißt das, du willst Wohlstand geben, du willst Reichtum geben, du willst alles Gute geben. Dhanalakshmi soll auch heißen, du weißt Lakshmi gibt dir alles was du brauchst. Du kannst großzügig sein und mit anderen teilen, die Göttin wird dir alles zurückgeben was du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhana in diesem Sinne heißt [[Vermögen]], Gut, alle Habe, aller [[Wohlstand]]. Lakshmi ist Gedeihen, [[Erfolg]], [[Pracht]], Glück, Wohlstand. Dhanalakshmi heißt also du weißt, du hast alles was du brauchst, um anderen zu helfen und zu dienen. Du willst Lakshmi in all dem sehen, was Wunderbares und Großartiges in dieser [[Welt]] zu sehen ist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ZKmG4QyA5BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dhanalakshmi धनलक्ष्मी dhana-lakṣmī Aussprache==&lt;br /&gt;
Hier kannst du hören, wie das Sanskritwort Dhanalakshmi, धनलक्ष्मी, dhana-lakṣmī ausgesprochen wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_OsFe8yVXPw}} &lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sanskrit-woerterbuch.podspot.de/files/Dhanalakshmi.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Andere Schreibweisen für Dhana Lakshmi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danalakshmi kann auch geschrieben werden Dana Lakshmi, Danalaxmi, Danalaxmi. Fehlerhafte Schreibweisen sind Danalakshmi, Dana Lakshmi, Danalaxmi, Danalaxmi. Auf Devanagari wird diese heldenhafte Glücksgöttin geschrieben वीरलक्ष्मी, in der wissenschaftlichen IAST Transliteration vīralakṣmī.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ähnliche Spirituelle Namen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dhama]]&lt;br /&gt;
* [[Devishakti]]&lt;br /&gt;
* [[Devipriya]]&lt;br /&gt;
* [[Dhanvantari]]&lt;br /&gt;
* [[Dhanyata]]&lt;br /&gt;
* [[Dharini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Acht Manifestationen von Lakshmi (Ashtalakshmi)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Adi Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Dhana Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Dhanya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Gaja Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Santana Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Viralakshmi]], auch genannt [[Dhairya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Jaya Lakshmi]], auch genannt [[Vijaya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere wichtige Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mantraweihe]]&lt;br /&gt;
* [[Spiritueller Name]]&lt;br /&gt;
* [[Spirituelle Namen Liste]]&lt;br /&gt;
* [[Mantra Diksha]]&lt;br /&gt;
* [[Nama Diksha]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/mantras-und-musik/ Seminare zum Thema Mantra und Musik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Lakshmi Weiblich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Lakshmi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lakshmi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hindu Göttin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Adilakshmi&amp;diff=951549</id>
		<title>Adilakshmi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Adilakshmi&amp;diff=951549"/>
		<updated>2021-06-06T14:53:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Wirkung der Verehrung von Adi Lakshmi */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Adilakshmi&#039;&#039;&#039;, Sanskrit आदिलक्ष्मी,ādilakṣmī f, wörtlich &amp;quot;ursprüngliche Lakshmi&amp;quot; ist eine der Acht Formen der [[Göttin]] [[Lakshmi]], [[Ashtalakshmi]]. Adilakshmi, auch geschrieben Adi Lakshmiwird auch genannt [[Mahalakshmi]] (&amp;quot;Große Lakshmi&amp;quot;). Adilakshmi kann auch übersetzt werden als &amp;quot;Urlakshmi&amp;quot;. Manche sagen, dass Adilakshmi die ursprüngliche Gestalt von Lakshmi ist. Adilakshmi wird vierarmig dargestellt. Sie trägt einen Lotus und eine weiße FLagge. die anderen beiden Hände sind in [[Abhaya Mudra]] (Schutzgeste) und V[[arada Mudra]] (Segensgeste). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Adilakshmi.jpg|thumb|Adilakshmi, die Ur-Lakshmi, die Göttin des spirituellen Reichtums]]&lt;br /&gt;
Adi Laxmi ist das göttliche Prinzip als Wohlstand, der einen Suchenden darin unterstützt, um an ihre Quelle zu gelangen, d.h. &#039;Atman&#039; das höchste Selbst. Wenn ein Individuum Adilakshmi verehrt, kann er mühelos tief in [[Dhyana]], in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] eintauchen und den Zustand absoluter [[Stille]], [[Glückseligkeit]] und [[Frieden]] erfahren. Ohne Adi Lakshmi gelingt es einem Suchenden nicht, seinen schwankenden und plappernden [[Geist]] zu beruhigen - von allen Manifestationen von Ashta Lakshmi ist dieser Aspekt besonders für die Förderung des spirituellen Reichtums verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adi Lakshmi Stotram==&lt;br /&gt;
:सुमनस वन्दित सुन्दरि माधवि, चन्द्र सहोदरि हेममये&lt;br /&gt;
:मुनिगणमण्डित मोक्षप्रदायनि, मञ्जुळभाषिणि वेदनुते।&lt;br /&gt;
:पङ्कजवासिनि देवसुपूजित, सद्गुण वर्षिणि शान्तियुते&lt;br /&gt;
:जय जय हे मधुसूदन कामिनि, आदिलक्ष्मि सदा पालय माम्॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sumanasa vandita sundari mādhavi, candra sahodari hemamaye&lt;br /&gt;
:munigaṇamaṇḍita mokṣapradāyani, mañjulabhāṣiṇi vedanute।&lt;br /&gt;
:paṅkajavāsini devasupūjita, sadguṇa varṣiṇi śāntiyute&lt;br /&gt;
:jaya jaya he madhusūdana kāmini, ādilakṣmi sadā pālaya mām॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Über Adi Lakshmi==&lt;br /&gt;
Die [[Göttin]] Adi Lakshmi ist ein [[Avatar]] der [[Göttlich]]en Mutter Lakshmi, der Gefährtin von Lord [[Vishnu]]. Sie gilt als die ursprüngliche Form von Lakshmi und der Ursprung aller Existenz. Sie ist auch die unbestreitbare Kraft hinter der gesamten [[Schöpfung]] und es wäre unvorstellbar, sich das Universum ohne ihre lenkende Hand vorzustellen. Sie wird oft als Mahalakshmi bezeichnet und residiert in [[Vaikuntha]] mit Lord Vishnu. Die Göttin ist auch als &amp;quot;[[Rama]]a&amp;quot; bekannt, diejenige, der das Glück zugeschrieben wird. Sie ist ein untrennbarer Teil von Vishnu und beide zusammen werden als eine einzige [[Einheit]] betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Symbolik von Adi Lakshmi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Göttin wird mit vier Händen und auf einem rosafarbenen Lotus sitzend dargestellt, mit einem ruhigen und angenehmen Auftreten. Sie ist außerordentlich schön und trägt rote Kleidung, mit Goldschmuck, der ihren Körper schmückt. Zwei ihrer Hände stellen das Abhaya Mudra und Varada Mudra dar, während die anderen beiden mit einem Lotus bzw. einer weißen Fahne gezeigt werden. Sie wird somit als Symbol für reines Wissen, Reinheit, Sauberkeit und Klarheit der Gedanken dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inkarnationen von Adi Lakshmi==&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die gesamte Schöpfung dem Schoß der Göttin Adi Lakshmi entsprungen ist und alle Götter und Göttinnen sollen aus ihr hervorgegangen sein. Sie bildet das weibliche Attribut der Schöpfung und ist zusammen mit Vishnu der Aufbewahrungsort des gesamten Reichtums im Universum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mythologie über Adi Lakshmi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Göttin wurde während des großen Quirlen des [[Milchozean]]s angerufen und gilt als [[Moksha]] [[Pradayani]] (diejenige, die Befreiung schenkt). Der Weise [[Bhrigu]] soll die Göttin angefleht haben, aus ihrem schlafenden Zustand herauszukommen und eine aktive Rolle in den Angelegenheiten des Universums zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verehrung und Opfergabe an Adi Lakshmi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Göttin repräsentiert [[Fruchtbarkeit]] und verheiratete Frauen. Daher werden ihr keine weißen Blumen angeboten, da sie eine [[Witwe]] symbolisieren. Es wird als glückverheißend angesehen, ihr alle Arten von roten Blumen anzubieten, die [[Liebe]] und [[Verlangen]] symbolisieren. Die Göttin steht auch [[Sauberkeit]]. Es wird gesagt, dass das Freihalten des eigenen Hauses von Unordnung ihre [[Gnade]] anzieht. Das Anzünden von Lampen wird ebenfalls als günstig angesehen, um die Göttin anzurufen, da sie das Böse und die [[Unwissenheit]] aus der eigenen [[Psyche]] entfernen. Das Singen des Ashtottara Shatanamavali (108 Namen von Adi Lakshmi) ist auch eine machtvolle Weise, mit der Göttin zu kommunizieren und ihre [[Gande]] anzurufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkung der Verehrung von Adi Lakshmi==&lt;br /&gt;
Die Göttin vertreibt alle [[Ängste]] ihrer [[Verehrer]] und beschenkt einen mit Reichtum, Erfolg und [[Glück]]. Sie ist die Göttin des kontinuierlichen Reichtums, ohne Anfang und ohne Ende. Adi Lakshmi ist der Inbegriff des [[Mitgefühl]]s und bietet ihren Anhängern stets Hilfe und Wohltätigkeit. Alle, die mit [[Hingabe]] und reinem Herzen zu ihr [[beten]], werden von ihren [[Sünde]]n freigesprochen und erlangen schließlich [[Erlösung]], die höchste Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Andere Schreibweisen für Adilakshmi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adilakshmi kann auch geschrieben werden Adi Lakshmi, Adilaxmi, Adi Laxmi, Adilaksmi, Adi Laksmi.  Auf Devanagari wird diese Urgöttin geschrieben आदिलक्ष्मी, in der wissenschaftlichen IAST Transliteration ādilakṣmī.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Acht Manifestationen von Lakshmi (Ashtalakshmi)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Adi Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Dhana Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Dhanya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Gaja Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Santana Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Viralakshmi]], auch genannt [[Dhairya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Jaya Lakshmi]], auch genannt [[Vijaya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere wichtige Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mantraweihe]]&lt;br /&gt;
* [[Spiritueller Name]]&lt;br /&gt;
* [[Spirituelle Namen Liste]]&lt;br /&gt;
* [[Mantra Diksha]]&lt;br /&gt;
* [[Nama Diksha]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/mantras-und-musik/ Seminare zum Thema Mantra und Musik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Lakshmi Weiblich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Lakshmi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lakshmi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hindu Göttin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Adilakshmi&amp;diff=951548</id>
		<title>Adilakshmi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Adilakshmi&amp;diff=951548"/>
		<updated>2021-06-06T14:50:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Adilakshmi&#039;&#039;&#039;, Sanskrit आदिलक्ष्मी,ādilakṣmī f, wörtlich &amp;quot;ursprüngliche Lakshmi&amp;quot; ist eine der Acht Formen der [[Göttin]] [[Lakshmi]], [[Ashtalakshmi]]. Adilakshmi, auch geschrieben Adi Lakshmiwird auch genannt [[Mahalakshmi]] (&amp;quot;Große Lakshmi&amp;quot;). Adilakshmi kann auch übersetzt werden als &amp;quot;Urlakshmi&amp;quot;. Manche sagen, dass Adilakshmi die ursprüngliche Gestalt von Lakshmi ist. Adilakshmi wird vierarmig dargestellt. Sie trägt einen Lotus und eine weiße FLagge. die anderen beiden Hände sind in [[Abhaya Mudra]] (Schutzgeste) und V[[arada Mudra]] (Segensgeste). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Adilakshmi.jpg|thumb|Adilakshmi, die Ur-Lakshmi, die Göttin des spirituellen Reichtums]]&lt;br /&gt;
Adi Laxmi ist das göttliche Prinzip als Wohlstand, der einen Suchenden darin unterstützt, um an ihre Quelle zu gelangen, d.h. &#039;Atman&#039; das höchste Selbst. Wenn ein Individuum Adilakshmi verehrt, kann er mühelos tief in [[Dhyana]], in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] eintauchen und den Zustand absoluter [[Stille]], [[Glückseligkeit]] und [[Frieden]] erfahren. Ohne Adi Lakshmi gelingt es einem Suchenden nicht, seinen schwankenden und plappernden [[Geist]] zu beruhigen - von allen Manifestationen von Ashta Lakshmi ist dieser Aspekt besonders für die Förderung des spirituellen Reichtums verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adi Lakshmi Stotram==&lt;br /&gt;
:सुमनस वन्दित सुन्दरि माधवि, चन्द्र सहोदरि हेममये&lt;br /&gt;
:मुनिगणमण्डित मोक्षप्रदायनि, मञ्जुळभाषिणि वेदनुते।&lt;br /&gt;
:पङ्कजवासिनि देवसुपूजित, सद्गुण वर्षिणि शान्तियुते&lt;br /&gt;
:जय जय हे मधुसूदन कामिनि, आदिलक्ष्मि सदा पालय माम्॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sumanasa vandita sundari mādhavi, candra sahodari hemamaye&lt;br /&gt;
:munigaṇamaṇḍita mokṣapradāyani, mañjulabhāṣiṇi vedanute।&lt;br /&gt;
:paṅkajavāsini devasupūjita, sadguṇa varṣiṇi śāntiyute&lt;br /&gt;
:jaya jaya he madhusūdana kāmini, ādilakṣmi sadā pālaya mām॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Über Adi Lakshmi==&lt;br /&gt;
Die [[Göttin]] Adi Lakshmi ist ein [[Avatar]] der [[Göttlich]]en Mutter Lakshmi, der Gefährtin von Lord [[Vishnu]]. Sie gilt als die ursprüngliche Form von Lakshmi und der Ursprung aller Existenz. Sie ist auch die unbestreitbare Kraft hinter der gesamten [[Schöpfung]] und es wäre unvorstellbar, sich das Universum ohne ihre lenkende Hand vorzustellen. Sie wird oft als Mahalakshmi bezeichnet und residiert in [[Vaikuntha]] mit Lord Vishnu. Die Göttin ist auch als &amp;quot;[[Rama]]a&amp;quot; bekannt, diejenige, der das Glück zugeschrieben wird. Sie ist ein untrennbarer Teil von Vishnu und beide zusammen werden als eine einzige [[Einheit]] betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Symbolik von Adi Lakshmi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Göttin wird mit vier Händen und auf einem rosafarbenen Lotus sitzend dargestellt, mit einem ruhigen und angenehmen Auftreten. Sie ist außerordentlich schön und trägt rote Kleidung, mit Goldschmuck, der ihren Körper schmückt. Zwei ihrer Hände stellen das Abhaya Mudra und Varada Mudra dar, während die anderen beiden mit einem Lotus bzw. einer weißen Fahne gezeigt werden. Sie wird somit als Symbol für reines Wissen, Reinheit, Sauberkeit und Klarheit der Gedanken dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inkarnationen von Adi Lakshmi==&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die gesamte Schöpfung dem Schoß der Göttin Adi Lakshmi entsprungen ist und alle Götter und Göttinnen sollen aus ihr hervorgegangen sein. Sie bildet das weibliche Attribut der Schöpfung und ist zusammen mit Vishnu der Aufbewahrungsort des gesamten Reichtums im Universum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mythologie über Adi Lakshmi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Göttin wurde während des großen Quirlen des [[Milchozean]]s angerufen und gilt als [[Moksha]] [[Pradayani]] (diejenige, die Befreiung schenkt). Der Weise [[Bhrigu]] soll die Göttin angefleht haben, aus ihrem schlafenden Zustand herauszukommen und eine aktive Rolle in den Angelegenheiten des Universums zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verehrung und Opfergabe an Adi Lakshmi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Göttin repräsentiert [[Fruchtbarkeit]] und verheiratete Frauen. Daher werden ihr keine weißen Blumen angeboten, da sie eine [[Witwe]] symbolisieren. Es wird als glückverheißend angesehen, ihr alle Arten von roten Blumen anzubieten, die [[Liebe]] und [[Verlangen]] symbolisieren. Die Göttin steht auch [[Sauberkeit]]. Es wird gesagt, dass das Freihalten des eigenen Hauses von Unordnung ihre [[Gnade]] anzieht. Das Anzünden von Lampen wird ebenfalls als günstig angesehen, um die Göttin anzurufen, da sie das Böse und die [[Unwissenheit]] aus der eigenen [[Psyche]] entfernen. Das Singen des Ashtottara Shatanamavali (108 Namen von Adi Lakshmi) ist auch eine machtvolle Weise, mit der Göttin zu kommunizieren und ihre [[Gande]] anzurufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkung der Verehrung von Adi Lakshmi==&lt;br /&gt;
Die Göttin vertreibt alle [[Ängste]] ihrer [[Verehrer]] und beschenkt einen mit Reichtum, Erfolg und [[Glück]]. Sie ist die Göttin des kontinuierlichen Reichtums, ohne Anfang und ohne Ende. Adi Lakshmi ist der Inbegriff des [[Mitgefühl]]s und bietet ihren Anhängern stets Hilfe und Wohltätigkeit. Alle, die mit [[Hingabe]] und reinem Herzen zu ihr [[beten]], werden von ihren [[Sünde]]n freigesprochen und erlangen schließlich [[Erlösung]], die höchste Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Acht Manifestationen von Lakshmi (Ashtalakshmi)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Adi Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Dhana Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Dhanya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Gaja Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Santana Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Viralakshmi]], auch genannt [[Dhairya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Jaya Lakshmi]], auch genannt [[Vijaya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere wichtige Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mantraweihe]]&lt;br /&gt;
* [[Spiritueller Name]]&lt;br /&gt;
* [[Spirituelle Namen Liste]]&lt;br /&gt;
* [[Mantra Diksha]]&lt;br /&gt;
* [[Nama Diksha]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/mantras-und-musik/ Seminare zum Thema Mantra und Musik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Lakshmi Weiblich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Lakshmi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lakshmi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hindu Göttin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vaikunta&amp;diff=951547</id>
		<title>Vaikunta</title>
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		<updated>2021-06-06T14:45:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: Weiterleitung nach Vaikuntha erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung [[Vaikuntha]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Datei:Adilakshmi.jpg&amp;diff=951546</id>
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		<updated>2021-06-06T14:38:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: Adilakshmi, die Ur-Lakshmi&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Bewusstleben</name></author>
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		<title>Adilakshmi</title>
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		<updated>2021-06-06T14:36:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;Adilakshmi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Sanskrit आदिलक्ष्मी,ādilakṣmī f, wörtlich &amp;quot;ursprüngliche Lakshmi&amp;quot; ist eine der Acht Formen der Göttin Lakshmi…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;Adilakshmi&#039;&#039;&#039;, Sanskrit आदिलक्ष्मी,ādilakṣmī f, wörtlich &amp;quot;ursprüngliche Lakshmi&amp;quot; ist eine der Acht Formen der [[Göttin]] [[Lakshmi]], [[Ashtalakshmi]]. Adilakshmi, auch geschrieben Adi Lakshmiwird auch genannt [[Mahalakshmi]] (&amp;quot;Große Lakshmi&amp;quot;). Adilakshmi kann auch übersetzt werden als &amp;quot;Urlakshmi&amp;quot;. Manche sagen, dass Adilakshmi die ursprüngliche Gestalt von Lakshmi ist. Adilakshmi wird vierarmig dargestellt. Sie trägt einen Lotus und eine weiße FLagge. die anderen beiden Hände sind in [[Abhaya Mudra]] (Schutzgeste) und V[[arada Mudra]] (Segensgeste). Adi Laxmi ist das göttliche Prinzip als Wohlstand, der einen Suchenden darin unterstützt, um an ihre Quelle zu gelangen, d.h. &#039;Atman&#039; das höchste Selbst. Wenn ein Individuum Adilakshmi verehrt, kann er mühelos tief in [[Dhyana]], in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] eintauchen und den Zustand absoluter [[Stille]], [[Glückseligkeit]] und [[Frieden]] erfahren. Ohne Adi Lakshmi gelingt es einem Suchenden nicht, seinen schwankenden und plappernden [[Geist]] zu beruhigen - von allen Manifestationen von Ashta Lakshmi ist dieser Aspekt besonders für die Förderung des spirituellen Reichtums verantwortlich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dhana_Lakshmi&amp;diff=951544</id>
		<title>Dhana Lakshmi</title>
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		<updated>2021-06-06T14:25:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: Weiterleitung nach Dhanalakshmi erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung [[Dhanalakshmi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashtalakshmi&amp;diff=951543</id>
		<title>Ashtalakshmi</title>
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		<updated>2021-06-06T14:25:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Vidya Lakshmi */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ashtalakshmi ([[Sanskrit]]: अष्टलक्ष्मी, IAST: aṣṭalakṣmī); wörtlich &amp;quot;Achtfache Lakshmi&amp;quot;, auch geschrieben Ashta Lakshmi ist die Bezeichnung für eine Gruppe von acht Manifestationen der [[Göttin]] [[Lakshmi]], die Hindu-Göttin von Wohlstand, Glück und Fülle. Ashtalakshmi symbolisiert acht Quellen von Reichtum und Fülle. Diese sind Wohlstand, Fruchtbarkeit, [[Glück]], [[Gesundheit]], [[Wissen]], Kraft, Nachkommenschaft und Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ashtalakshmi.jpg|thumb|Lakshmi in ihren acht Manifestationen, Ashtalakshmi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ashta-Lakshmi werden in Tempeln immer in einer Gruppe dargestellt und verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verehrung von Ashtalakshmi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebet &amp;quot;Shri [[Ashta Lakshmi Stotra]]m&amp;quot; listet alle Ashta Lakshmis auf. In bildlichen Darstellungen werden alle acht Formen von Lakshmi als auf einem Lotus sitzend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ashtalakshmi - die acht Manifestationen von Lakshmi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die acht Manifestationen von Ashtalakshmi sind [[Adilakshmi]], [[Dhanalakshmi]], [[Dhanyalakshmi]], [[Gajalakshmi]], [[Santanalakshmi]], [[Viralakshmi]], [[Vijayalakshmi]], [[Vidyalakshmi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Adi Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adi Lakshmi oder [[Maha Lakshmi]] (&amp;quot;Erste / Ur-Lakshmi&amp;quot; oder &amp;quot;Große Lakshmi&amp;quot;) ist eine alte Form von Lakshmi. Sie wird als vierarmig dargestellt, einen Lotus und eine weiße Fahne tragend, die anderen beiden Arme in Abhaya Mudra und Varada Mudra. Adi Laxmi ist das göttliche Prinzip als Reichtum, der einen Suchenden unterstützt, um an ihre Quelle zu gelangen, d.h. &#039;atman&#039; oder Bewusstsein. Wenn ein Individuum AdiLaxmi besitzt, können sie mühelos tief in Dhyana eintauchen und den Zustand absoluter Stille, Glückseligkeit und Frieden erkennen. Ohne Adi Lakshmi gelingt es einem Suchenden nicht, seinen schwankenden und plappernden Geist zu beruhigen - von allen Ashta Lakshmis ist dieser besondere Aspekt für die Förderung des spirituellen Reichtums verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dhana Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhana Lakshmi (&amp;quot;Geld-Lakshmi&amp;quot;), ist die Göttin des Reichtums. Die Göttin Dhana Lakshmi ist vierarmig, trägt rote Gewänder, [[Sudarshana Chakra]], [[Shankha]], [[Kalasha]] (Wasserkrug mit Mangoblättern und einer Kokosnuss darauf) oder [[Amrita Kalasha]] (ein Krug, der [[Amrita]] - Lebenselixier - enthält), Pfeil und Bogen, einen [[Lotus]] (Blume) und einen Arm in [[Abhaya Mudra]], aus dem Goldmünzen fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dhanya Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhanya Lakshmi (&amp;quot;Getreide-Lakshmi&amp;quot;) ist die Göttin des landwirtschaftlichen Reichtums. Sie wird als achtarmig dargestellt, in grünen Gewändern, mit zwei Lotusblumen, [[gada]] (Streitkolben), Paddy-Ernte, Zuckerrohr, Bananen, und ihre beiden Hände in Abhaya [[Mudra]] und [[Varada Mudra]]. Dhanya Laxmi ist auch das Prinzip des Reichtums, die die Fähigkeit zu konsumieren oder zu gemießen bietet. Wenn eine Person Dhanya Laxmi verehrt, kann sie das Glück haben, die weltlichen Freuden zu genießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gaja Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gaja]] Lakshmi (&amp;quot;Elefanten-Lakshmi&amp;quot;) ist nach der Interpretation von [[Swami Chidananda]] die Schutzpatronin von Tieren oder auch Reichtaum an Vieh (z.B. Rinder). Gaja Lakshmi gilt auch als erhabene Spenderin von Macht und Ansehen, auch von Regierungsmacht. Nach der [[hindu]]istischen Mythologie brachte Gaja Lakshmi den von [[Indra]] (König der [[Götter]]) verlorenen Reichtum aus dem Ozean zurück.Vasudha Narayanan interpretiert den Namen als &amp;quot;eine, die von Elefanten verehrt wird&amp;quot;. Gaja Lakshmi wird als vierarmig dargestellt, in roten Gewändern, zwei Lotusse tragend, die anderen beiden Arme in Abhaya Mudra und Varada Mudra, umgeben von zwei Elefanten, die sie mit Wassertöpfen baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Santana Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Santana Lakshmi (&amp;quot;Nachkommenschaft-Lakshmi&amp;quot;) ist die Göttin des der Gabe von Nachkommenschaft. Sie wird als sechsarmig dargestellt, trägt zwei [[Kalasha]]s (Wasserkrüge mit Mangoblättern und einer Kokosnuss darauf), Schwert, Schild, ein Kind auf ihrem Schoß, eine Hand in Abhaya Mudra und die andere hält das Kind. Ihr Schwert und ihr Schild symbolisieren die Fähigkeit einer Mutter, ihrem Kind bedingungslosen Schutz zu gewähren und in allen Umständen zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Veera Lakshmi/Dhairya Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vira Lakshmi (&amp;quot;Tapfere Lakshmi&amp;quot;) auch genannt Dhairya Lakshmi (&amp;quot;Mutige Lakshmi&amp;quot;) ist die Göttin, die [[Tapferkeit]] in in allen Kämpfen verleiht. Sie schenkt den [[Mut]] sowie Kraft zur [[Überwindung]] von [[Schwierigkeit]]en und [[Widrigkeit]]en im [[Leben]]. Sie wird als achtarmig dargestellt, in roten Gewändern, mit einem [[Chakra]], Sh[[a]]nkha, Bogen, Pfeil, [[Trishula]] (oder Schwert), einem Bündel von Palmblatt-Schriften, die anderen beiden Hände in Abhaya Mudra und Varada Mudra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jaya/Vijaya Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vijaya Lakshmi, auch genannt Jaya Lakshmi (&amp;quot;Siegreiche Lakshmi&amp;quot;) ist die Göttin und die Spenderin des Sieges in allen Kämpfen und Bemühungen. Sie gibt Erfolg nicht nur in Schlachten, sondern auch zum Überwinden von Hürden, um Erfolg zu haben. Sie wird als achtarmig dargestellt, in roten Gewändern, das Chakra, Shankha, Schwert, Schild, Lotus, [[Pasha]] tragend, die anderen beiden Hände in Abhaya Mudra und Varada Mudra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vidya Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vidya Lakshmi (&amp;quot;Wissens-Lakshmi&amp;quot;) ist die Göttin und die Verleiherin des [[Wissen]]s der Künste und Wissenschaften. Sie ist in einen weißen Sari gekleidet und hat eine Ähnlichkeit mit der Göttin [[Saraswati]]. Sie hält ein Buch der [[Veden]], eine Pfauenfeder als Stift, vVrada Mudra (Hand zum Verleihen von Segen) und Abhaya Mudra (Hand, die &amp;quot;Keine [[Angst]]&amp;quot; signalisiert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Lakshmi Weiblich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Lakshmi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lakshmi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hindu Göttin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dhanalakshmi&amp;diff=951542</id>
		<title>Dhanalakshmi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dhanalakshmi&amp;diff=951542"/>
		<updated>2021-06-06T14:24:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Die AchtManifestationen von Lakshmi (Ashtalakshmi) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dhanalakshmi &#039;&#039;&#039;: [[Sanskrit]] धनलक्ष्मी dhanalakṣmī f, die Reichtums-Lakshmi ist eine der acht Manifestationen von Lakshmi ([[Ashtalakshmi]]), etwa im Gegensatz zu Vijaya-lakshmi, Siegeslakshmi. [[Datei:Lakshmi in rot mit weißem Hintergrund und Elefantenköpfen.jpg|thumb|Dhanalakshmi ist ein spiritueller Name für Meditierende mit [[Lakshmi]] Mantra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Spirituelle Name Dhanalakshmi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhanalakshmi, Sanskrit धनलक्ष्मी dhanalakṣmī f, ist ein [[Spiritueller Name]] und bedeutet &#039;&#039; Reichtums-Lakshmi, etwa im Gegensatz zu Vijaya-lakshmi, Siegeslakshmi. &#039;&#039; Dhanalakshmi kann Aspirantinnen gegeben werden mit [[Lakshmi]] Mantra. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhanalaskshmi heißt die Lakshmi des Reichtums, Lakshmi heißt diejenige, die selbst voller Größe ist, heißt Wohlstand. Lakshmi heißt Strahlen, Lakshmi heißt alles Gute. &lt;br /&gt;
Lakshmi ist die Göttin des [[Glück]]s, die [[Göttin]] des Reichtums, des Wohlstandes. Wenn du den Namen Dhanalakshmi hast, heißt das, du willst Wohlstand geben, du willst Reichtum geben, du willst alles Gute geben. Dhanalakshmi soll auch heißen, du weißt Lakshmi gibt dir alles was du brauchst. Du kannst großzügig sein und mit anderen teilen, die Göttin wird dir alles zurückgeben was du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhana in diesem Sinne heißt [[Vermögen]], Gut, alle Habe, aller [[Wohlstand]]. Lakshmi ist Gedeihen, [[Erfolg]], [[Pracht]], Glück, Wohlstand. Dhanalakshmi heißt also du weißt, du hast alles was du brauchst, um anderen zu helfen und zu dienen. Du willst Lakshmi in all dem sehen, was Wunderbares und Großartiges in dieser [[Welt]] zu sehen ist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ZKmG4QyA5BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dhanalakshmi धनलक्ष्मी dhana-lakṣmī Aussprache==&lt;br /&gt;
Hier kannst du hören, wie das Sanskritwort Dhanalakshmi, धनलक्ष्मी, dhana-lakṣmī ausgesprochen wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_OsFe8yVXPw}} &lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sanskrit-woerterbuch.podspot.de/files/Dhanalakshmi.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Andere Schreibweisen für Dhana Lakshmi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danalakshmi kann auch geschrieben werden Dana Lakshmi, Danalaxmi, Danalaxmi. Fehlerhafte Schreibweisen sind Danalakshmi, Dana Lakshmi, Danalaxmi, Danalaxmi. Auf Devanagari wird diese heldenhafte Glücksgöttin geschrieben वीरलक्ष्मी, in der wissenschaftlichen IAST Transliteration vīralakṣmī.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ähnliche Spirituelle Namen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dhama]]&lt;br /&gt;
* [[Devishakti]]&lt;br /&gt;
* [[Devipriya]]&lt;br /&gt;
* [[Dhanvantari]]&lt;br /&gt;
* [[Dhanyata]]&lt;br /&gt;
* [[Dharini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die AchtManifestationen von Lakshmi (Ashtalakshmi)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Adi Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Dhana Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Dhanya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Gaja Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Santana Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Viralakshmi]], auch genannt [[Dhairya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Jaya Lakshmi]], auch genannt [[Vijaya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere wichtige Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mantraweihe]]&lt;br /&gt;
* [[Spiritueller Name]]&lt;br /&gt;
* [[Spirituelle Namen Liste]]&lt;br /&gt;
* [[Mantra Diksha]]&lt;br /&gt;
* [[Nama Diksha]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/mantras-und-musik/ Seminare zum Thema Mantra und Musik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Lakshmi Weiblich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Lakshmi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lakshmi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hindu Göttin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashtalakshmi&amp;diff=951541</id>
		<title>Ashtalakshmi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashtalakshmi&amp;diff=951541"/>
		<updated>2021-06-06T14:23:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Ashtalakshmi - die acht Manifestationen von Lakshmi */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ashtalakshmi ([[Sanskrit]]: अष्टलक्ष्मी, IAST: aṣṭalakṣmī); wörtlich &amp;quot;Achtfache Lakshmi&amp;quot;, auch geschrieben Ashta Lakshmi ist die Bezeichnung für eine Gruppe von acht Manifestationen der [[Göttin]] [[Lakshmi]], die Hindu-Göttin von Wohlstand, Glück und Fülle. Ashtalakshmi symbolisiert acht Quellen von Reichtum und Fülle. Diese sind Wohlstand, Fruchtbarkeit, [[Glück]], [[Gesundheit]], [[Wissen]], Kraft, Nachkommenschaft und Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ashtalakshmi.jpg|thumb|Lakshmi in ihren acht Manifestationen, Ashtalakshmi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ashta-Lakshmi werden in Tempeln immer in einer Gruppe dargestellt und verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verehrung von Ashtalakshmi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebet &amp;quot;Shri [[Ashta Lakshmi Stotra]]m&amp;quot; listet alle Ashta Lakshmis auf. In bildlichen Darstellungen werden alle acht Formen von Lakshmi als auf einem Lotus sitzend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ashtalakshmi - die acht Manifestationen von Lakshmi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die acht Manifestationen von Ashtalakshmi sind [[Adilakshmi]], [[Dhanalakshmi]], [[Dhanyalakshmi]], [[Gajalakshmi]], [[Santanalakshmi]], [[Viralakshmi]], [[Vijayalakshmi]], [[Vidyalakshmi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Adi Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adi Lakshmi oder [[Maha Lakshmi]] (&amp;quot;Erste / Ur-Lakshmi&amp;quot; oder &amp;quot;Große Lakshmi&amp;quot;) ist eine alte Form von Lakshmi. Sie wird als vierarmig dargestellt, einen Lotus und eine weiße Fahne tragend, die anderen beiden Arme in Abhaya Mudra und Varada Mudra. Adi Laxmi ist das göttliche Prinzip als Reichtum, der einen Suchenden unterstützt, um an ihre Quelle zu gelangen, d.h. &#039;atman&#039; oder Bewusstsein. Wenn ein Individuum AdiLaxmi besitzt, können sie mühelos tief in Dhyana eintauchen und den Zustand absoluter Stille, Glückseligkeit und Frieden erkennen. Ohne Adi Lakshmi gelingt es einem Suchenden nicht, seinen schwankenden und plappernden Geist zu beruhigen - von allen Ashta Lakshmis ist dieser besondere Aspekt für die Förderung des spirituellen Reichtums verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dhana Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhana Lakshmi (&amp;quot;Geld-Lakshmi&amp;quot;), ist die Göttin des Reichtums. Die Göttin Dhana Lakshmi ist vierarmig, trägt rote Gewänder, [[Sudarshana Chakra]], [[Shankha]], [[Kalasha]] (Wasserkrug mit Mangoblättern und einer Kokosnuss darauf) oder [[Amrita Kalasha]] (ein Krug, der [[Amrita]] - Lebenselixier - enthält), Pfeil und Bogen, einen [[Lotus]] (Blume) und einen Arm in [[Abhaya Mudra]], aus dem Goldmünzen fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dhanya Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhanya Lakshmi (&amp;quot;Getreide-Lakshmi&amp;quot;) ist die Göttin des landwirtschaftlichen Reichtums. Sie wird als achtarmig dargestellt, in grünen Gewändern, mit zwei Lotusblumen, [[gada]] (Streitkolben), Paddy-Ernte, Zuckerrohr, Bananen, und ihre beiden Hände in Abhaya [[Mudra]] und [[Varada Mudra]]. Dhanya Laxmi ist auch das Prinzip des Reichtums, die die Fähigkeit zu konsumieren oder zu gemießen bietet. Wenn eine Person Dhanya Laxmi verehrt, kann sie das Glück haben, die weltlichen Freuden zu genießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gaja Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gaja]] Lakshmi (&amp;quot;Elefanten-Lakshmi&amp;quot;) ist nach der Interpretation von [[Swami Chidananda]] die Schutzpatronin von Tieren oder auch Reichtaum an Vieh (z.B. Rinder). Gaja Lakshmi gilt auch als erhabene Spenderin von Macht und Ansehen, auch von Regierungsmacht. Nach der [[hindu]]istischen Mythologie brachte Gaja Lakshmi den von [[Indra]] (König der [[Götter]]) verlorenen Reichtum aus dem Ozean zurück.Vasudha Narayanan interpretiert den Namen als &amp;quot;eine, die von Elefanten verehrt wird&amp;quot;. Gaja Lakshmi wird als vierarmig dargestellt, in roten Gewändern, zwei Lotusse tragend, die anderen beiden Arme in Abhaya Mudra und Varada Mudra, umgeben von zwei Elefanten, die sie mit Wassertöpfen baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Santana Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Santana Lakshmi (&amp;quot;Nachkommenschaft-Lakshmi&amp;quot;) ist die Göttin des der Gabe von Nachkommenschaft. Sie wird als sechsarmig dargestellt, trägt zwei [[Kalasha]]s (Wasserkrüge mit Mangoblättern und einer Kokosnuss darauf), Schwert, Schild, ein Kind auf ihrem Schoß, eine Hand in Abhaya Mudra und die andere hält das Kind. Ihr Schwert und ihr Schild symbolisieren die Fähigkeit einer Mutter, ihrem Kind bedingungslosen Schutz zu gewähren und in allen Umständen zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Veera Lakshmi/Dhairya Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vira Lakshmi (&amp;quot;Tapfere Lakshmi&amp;quot;) auch genannt Dhairya Lakshmi (&amp;quot;Mutige Lakshmi&amp;quot;) ist die Göttin, die [[Tapferkeit]] in in allen Kämpfen verleiht. Sie schenkt den [[Mut]] sowie Kraft zur [[Überwindung]] von [[Schwierigkeit]]en und [[Widrigkeit]]en im [[Leben]]. Sie wird als achtarmig dargestellt, in roten Gewändern, mit einem [[Chakra]], Sh[[a]]nkha, Bogen, Pfeil, [[Trishula]] (oder Schwert), einem Bündel von Palmblatt-Schriften, die anderen beiden Hände in Abhaya Mudra und Varada Mudra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jaya/Vijaya Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vijaya Lakshmi, auch genannt Jaya Lakshmi (&amp;quot;Siegreiche Lakshmi&amp;quot;) ist die Göttin und die Spenderin des Sieges in allen Kämpfen und Bemühungen. Sie gibt Erfolg nicht nur in Schlachten, sondern auch zum Überwinden von Hürden, um Erfolg zu haben. Sie wird als achtarmig dargestellt, in roten Gewändern, das Chakra, Shankha, Schwert, Schild, Lotus, [[Pasha]] tragend, die anderen beiden Hände in Abhaya Mudra und Varada Mudra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vidya Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vidya Lakshmi (&amp;quot;Wissens-Lakshmi&amp;quot;) ist die Göttin und die Verleiherin des [[Wissen]]s der Künste und Wissenschaften. Sie ist in einen weißen Sari gekleidet und hat eine Ähnlichkeit mit der Göttin [[Saraswati]]. Sie hält ein Buch der [[Veden]], eine Pfauenfeder als Stift, vVrada Mudra (Hand zum Verleihen von Segen) und Abhaya Mudra (Hand, die &amp;quot;Keine [[Angst]]&amp;quot; signalisiert).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashtalakshmi&amp;diff=951540</id>
		<title>Ashtalakshmi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ashtalakshmi&amp;diff=951540"/>
		<updated>2021-06-06T14:13:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Ashtalakshmi - die acht Manifestationen von Lakshmi */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ashtalakshmi ([[Sanskrit]]: अष्टलक्ष्मी, IAST: aṣṭalakṣmī); wörtlich &amp;quot;Achtfache Lakshmi&amp;quot;, auch geschrieben Ashta Lakshmi ist die Bezeichnung für eine Gruppe von acht Manifestationen der [[Göttin]] [[Lakshmi]], die Hindu-Göttin von Wohlstand, Glück und Fülle. Ashtalakshmi symbolisiert acht Quellen von Reichtum und Fülle. Diese sind Wohlstand, Fruchtbarkeit, [[Glück]], [[Gesundheit]], [[Wissen]], Kraft, Nachkommenschaft und Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ashtalakshmi.jpg|thumb|Lakshmi in ihren acht Manifestationen, Ashtalakshmi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ashta-Lakshmi werden in Tempeln immer in einer Gruppe dargestellt und verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verehrung von Ashtalakshmi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebet &amp;quot;Shri [[Ashta Lakshmi Stotra]]m&amp;quot; listet alle Ashta Lakshmis auf. In bildlichen Darstellungen werden alle acht Formen von Lakshmi als auf einem Lotus sitzend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ashtalakshmi - die acht Manifestationen von Lakshmi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die acht Manifestationen von Ashtalakshmi sind [[Adilakshmi]], [[Dhanalakshmi]], [[Dhanyalakshmi]], [[Gajalakshmi]], [[Santanalakshmi]], [[Viralakshmi]], [[Vijayalakshmi]], [[Vidyalakshmi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Adi Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adi Lakshmi&lt;br /&gt;
Adi Lakshmi oder Maha Lakshmi (&amp;quot;Erste / Ur-Lakshmi&amp;quot; oder &amp;quot;Große Lakshmi&amp;quot;) ist eine alte Form von Lakshmi.[3][2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird als vierarmig dargestellt, einen Lotus und eine weiße Fahne tragend, die anderen beiden Arme in Abhaya Mudra und Varada Mudra. Adi Laxmi ist das göttliche Prinzip als Reichtum, der einen Suchenden unterstützt, um an ihre Quelle zu gelangen, d.h. &#039;atman&#039; oder Bewusstsein. Wenn ein Individuum AdiLaxmi besitzt, können sie mühelos tief in Dhyana eintauchen und den Zustand absoluter Stille, Glückseligkeit und Frieden erkennen. Ohne Adi Lakshmi gelingt es einem Suchenden nicht, seinen schwankenden und plappernden Geist zu beruhigen - von allen Ashta Lakshmis ist dieser besondere Aspekt für die Förderung des spirituellen Reichtums verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhana Lakshmi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhana Lakshmi&lt;br /&gt;
Dhana Lakshmi (&amp;quot;Geld-Lakshmi&amp;quot;), ist die Göttin des Reichtums.[3]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Göttin Dhana Lakshmi ist vierarmig, trägt rote Gewänder, Sudarshana Chakra, Shankha, Kalasha (Wasserkrug mit Mangoblättern und einer Kokosnuss darauf) oder Amrita Kalasha (ein Krug, der Amrita - Lebenselixier - enthält), Pfeil und Bogen, einen Lotus (Blume) und einen Arm in Abhaya Mudra, aus dem Goldmünzen fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhanya Lakshmi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhanya Lakshmi&lt;br /&gt;
Dhanya Lakshmi (&amp;quot;Getreide-Lakshmi&amp;quot;) ist die Göttin des landwirtschaftlichen Reichtums.[3]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird als achtarmig dargestellt, in grünen Gewändern, mit zwei Lotusblumen, gada (Streitkolben), Paddy-Ernte, Zuckerrohr, Bananen, und ihre beiden Hände in abhaya mudra und varada mudra.Dhanya Laxmi ist auch das Prinzip des Reichtums, die die Fähigkeit zu konsumieren oder zu frönen bietet.Wenn eine Person besitzt Dhanya Laxmi, werden sie das Glück haben, die weltlichen Freuden zu genießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gaja Lakshmi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gaja Lakshmi&lt;br /&gt;
Gaja Lakshmi (&amp;quot;Elefanten-Lakshmi&amp;quot;) ist nach der Interpretation von Swami Chidananda die Spenderin von tierischem Reichtum (z.B. Rindern)[3] oder die Spenderin der Macht des Königtums[4].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der hinduistischen Mythologie brachte Gaja Lakshmi den von Indra (König der Halbgötter) verlorenen Reichtum aus dem Ozean zurück.[2] Vasudha Narayanan interpretiert den Namen als &amp;quot;eine, die von Elefanten verehrt wird&amp;quot;.[1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird als vierarmig dargestellt, in roten Gewändern, zwei Lotusse tragend, die anderen beiden Arme in abhaya mudra und varada mudra, umgeben von zwei Elefanten, die sie mit Wassertöpfen baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Santana Lakshmi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Santana Lakshmi&lt;br /&gt;
Santana Lakshmi (&amp;quot;Nachkommenschaft Lakshmi&amp;quot;) ist die Göttin des Schenkens von Nachkommenschaft.[3]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird als sechsarmig dargestellt, trägt zwei Kalashas (Wasserkrüge mit Mangoblättern und einer Kokosnuss darauf), Schwert, Schild, ein Kind auf ihrem Schoß, eine Hand in Abhaya Mudra und die andere hält das Kind. Ihr Schwert und ihr Schild symbolisieren die Fähigkeit einer Mutter, sogar jemanden zu töten, um ihr eigenes Kind zu retten. Das Kind hält einen Lotos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veera/Dhairya Lakshmi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veera / Dhairya Lakshmi&lt;br /&gt;
Veera Lakshmi (&amp;quot;Tapfere Lakshmi&amp;quot;) oder Dhairya Lakshmi (&amp;quot;Mutige Lakshmi&amp;quot;) ist die Göttin, die Tapferkeit in Schlachten[3] und Mut sowie Kraft zur Überwindung von Schwierigkeiten im Leben verleiht.[2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird als achtarmig dargestellt, in roten Gewändern, mit einem Chakra, Shankh, Bogen, Pfeil, Trishul (oder Schwert), einem Bündel von Palmblatt-Schriften, die anderen beiden Hände in Abhaya Mudra und Varada Mudra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaya/Vijaya Lakshmi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vijaya / Jaya Lakshmi&lt;br /&gt;
Vijaya Lakshmi oder Jaya Lakshmi (&amp;quot;Siegreiche Lakshmi&amp;quot;) ist die Göttin und die Spenderin des Sieges,[4] nicht nur in Schlachten,[3] sondern auch zum Überwinden von Hürden, um Erfolg zu haben.[2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird als achtarmig dargestellt, in roten Gewändern, das Chakra, Shankh, Schwert, Schild, Lotus, Pasha tragend, die anderen beiden Hände in Abhaya Mudra und Varada Mudra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vidya Lakshmi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vidya Lakshmi&lt;br /&gt;
Vidya Lakshmi (&amp;quot;Wissens-Lakshmi&amp;quot;) ist die Göttin und die Verleiherin des Wissens der Künste und Wissenschaften. Sie ist in einen weißen Saree gekleidet und hat eine Ähnlichkeit mit der Göttin Saraswati. Sie hält ein Buch der Veden, eine Pfauenfeder als Stift, varada mudra (Hand zum Verleihen von Segen) und abhaya mudra (Hand, die &amp;quot;Keine Angst&amp;quot; signalisiert).[4]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Danalakshmi&amp;diff=951539</id>
		<title>Danalakshmi</title>
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		<updated>2021-06-06T14:12:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: Weiterleitung nach Dhanalakshmi erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung [[Dhanalakshmi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
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		<title>Danalaxmi</title>
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		<updated>2021-06-06T14:11:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: Weiterleitung nach Dhanalakshmi erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung [[Dhanalakshmi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dana_Lakshmi&amp;diff=951537</id>
		<title>Dana Lakshmi</title>
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		<updated>2021-06-06T14:11:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: Weiterleitung nach Dhanalakshmi erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung [[Dhanalakshmi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
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		<title>Dhanalakshmi</title>
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		<updated>2021-06-06T14:10:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dhanalakshmi &#039;&#039;&#039;: [[Sanskrit]] धनलक्ष्मी dhanalakṣmī f, die Reichtums-Lakshmi ist eine der acht Manifestationen von Lakshmi ([[Ashtalakshmi]]), etwa im Gegensatz zu Vijaya-lakshmi, Siegeslakshmi. [[Datei:Lakshmi in rot mit weißem Hintergrund und Elefantenköpfen.jpg|thumb|Dhanalakshmi ist ein spiritueller Name für Meditierende mit [[Lakshmi]] Mantra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Spirituelle Name Dhanalakshmi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhanalakshmi, Sanskrit धनलक्ष्मी dhanalakṣmī f, ist ein [[Spiritueller Name]] und bedeutet &#039;&#039; Reichtums-Lakshmi, etwa im Gegensatz zu Vijaya-lakshmi, Siegeslakshmi. &#039;&#039; Dhanalakshmi kann Aspirantinnen gegeben werden mit [[Lakshmi]] Mantra. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhanalaskshmi heißt die Lakshmi des Reichtums, Lakshmi heißt diejenige, die selbst voller Größe ist, heißt Wohlstand. Lakshmi heißt Strahlen, Lakshmi heißt alles Gute. &lt;br /&gt;
Lakshmi ist die Göttin des [[Glück]]s, die [[Göttin]] des Reichtums, des Wohlstandes. Wenn du den Namen Dhanalakshmi hast, heißt das, du willst Wohlstand geben, du willst Reichtum geben, du willst alles Gute geben. Dhanalakshmi soll auch heißen, du weißt Lakshmi gibt dir alles was du brauchst. Du kannst großzügig sein und mit anderen teilen, die Göttin wird dir alles zurückgeben was du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhana in diesem Sinne heißt [[Vermögen]], Gut, alle Habe, aller [[Wohlstand]]. Lakshmi ist Gedeihen, [[Erfolg]], [[Pracht]], Glück, Wohlstand. Dhanalakshmi heißt also du weißt, du hast alles was du brauchst, um anderen zu helfen und zu dienen. Du willst Lakshmi in all dem sehen, was Wunderbares und Großartiges in dieser [[Welt]] zu sehen ist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ZKmG4QyA5BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dhanalakshmi धनलक्ष्मी dhana-lakṣmī Aussprache==&lt;br /&gt;
Hier kannst du hören, wie das Sanskritwort Dhanalakshmi, धनलक्ष्मी, dhana-lakṣmī ausgesprochen wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_OsFe8yVXPw}} &lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sanskrit-woerterbuch.podspot.de/files/Dhanalakshmi.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Andere Schreibweisen für Dhana Lakshmi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danalakshmi kann auch geschrieben werden Dana Lakshmi, Danalaxmi, Danalaxmi. Fehlerhafte Schreibweisen sind Danalakshmi, Dana Lakshmi, Danalaxmi, Danalaxmi. Auf Devanagari wird diese heldenhafte Glücksgöttin geschrieben वीरलक्ष्मी, in der wissenschaftlichen IAST Transliteration vīralakṣmī.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ähnliche Spirituelle Namen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dhama]]&lt;br /&gt;
* [[Devishakti]]&lt;br /&gt;
* [[Devipriya]]&lt;br /&gt;
* [[Dhanvantari]]&lt;br /&gt;
* [[Dhanyata]]&lt;br /&gt;
* [[Dharini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die AchtManifestationen von Lakshmi (Ashtalakshmi)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Adi Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Dhana Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Dhanya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Gaja Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Santana Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Viralakshmi]], auch genannt [[Dhairya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Jaya Lakshmi]], auch genannt [[Vijaya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mantraweihe]]&lt;br /&gt;
* [[Spiritueller Name]]&lt;br /&gt;
* [[Spirituelle Namen Liste]]&lt;br /&gt;
* [[Mantra Diksha]]&lt;br /&gt;
* [[Nama Diksha]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/mantras-und-musik/ Seminare zum Thema Mantra und Musik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Lakshmi Weiblich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Lakshmi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vijaya_Laxmi&amp;diff=951535</id>
		<title>Vijaya Laxmi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vijaya_Laxmi&amp;diff=951535"/>
		<updated>2021-06-06T14:07:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: Weiterleitung nach Vijayalakshmi erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung [[Vijayalakshmi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vijayalaxmi&amp;diff=951534</id>
		<title>Vijayalaxmi</title>
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		<updated>2021-06-06T14:07:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: Weiterleitung nach Vijayalakshmi erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung [[Vijayalakshmi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vijaya_Lakshmi&amp;diff=951533</id>
		<title>Vijaya Lakshmi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vijaya_Lakshmi&amp;diff=951533"/>
		<updated>2021-06-06T14:07:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: Weiterleitung nach Vijayalakshmi erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung [[Vijayalakshmi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vijayalakshmi&amp;diff=951532</id>
		<title>Vijayalakshmi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vijayalakshmi&amp;diff=951532"/>
		<updated>2021-06-06T14:06:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Andere Schreibweisen für Vijayalakshmi */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. Vijayalakshmi &#039;&#039;&#039;, [[Sanskrit]] विजयलक्ष्मी vijayalakṣmī f., Siegeslakshmi, [[Name]] einer der acht [[Lakshmi]]s: Adi-(Anfangs-), Dhana-(Geld, Reichtums-), Dhanya-(Getreide-), Gaja- (Elefanten), Santana- (Nachkommenschafts-), Vira- (Helden-), Vijaya- (Sieges-), Vidya- (Wissens-) Lakshmi, Hüterin der Schatzkammer [[Brahma]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakshmi in rot mit weißem Hintergrund und Elefantenköpfen.jpg|thumb|Vijayalakshmi ist ein [[spiritueller Name]] für Meditierende mit [[Om Shri Mahalakshmyai Namaha|Lakshmi Mantra]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Vijayalakshmi&#039;&#039;&#039;, Sanskrit विजयलक्ष्मी vijayalakṣmī f., ist ein [[spiritueller Name]] und bedeutet &#039;&#039;Siegeslakshmi, [[Name]] einer der acht [[Lakshmi]]s: Adi-(Anfangs-), Dhana-(Geld, Reichtums-), Dhanya-(Getreide-), Gaja- (Elefanten), Santana- (Nachkommenschafts-), Vira- (Helden-), Vijaya- (Sieges-), Vidya- (Wissens-) Lakshmi, Hüterin der Schatzkammer [[Brahma]]s.&#039;&#039; Vijayalakshmi kann Aspirantinnen gegeben werden mit [[Om Shri Mahalakshmyai Namaha|Lakshmi Mantra]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der spirituelle Name Vijayalakshmi== &lt;br /&gt;
Vijayalakshmi heißt: Die Sieges-[[Lakshmi]]. Lakshmi ist die [[Göttin]] des [[Glück]]s und der [[Freude]]. Lakshmi ist Reichtum, ist Glück, ist Wohlergehen, ist [[Schönheit]], ist [[Herrlichkeit]], ist [[Pracht]]. Vijaya heißt siegreich, zum Sieg führend und auch Sieg verkündend. Vijayalakshmi ist also die siegreiche Lakshmi. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du den Namen Vijayalakshmi hast, dann soll das heißen: Durch den [[Segen]] von Lakshmi wirst Du erfolgreich sein in allem wo Du erfolgreich sein sollst. Du weißt, durch den Segen von Lakshmi wirst Du dich auf dem spirituellen [[Weg]] gut entfalten. Du wirst all Deine Aufgaben so bewältigen, wie es vorgesehen ist, daher habe großes [[Vertrauen]], Lakshmi wirkt durch Dich. Sie wird durch Dich wirken, sie wird dafür sorgen, dass alles so ausgeht, wie es ausgehen soll. Und langfristig wird Dich Lakshmi zum höchsten [[Jaya]] führen, zum höchsten Triumph, nämlich zur [[Gottverwirklichung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L94CjaC1ZNY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ähnliche Spirituelle Namen==&lt;br /&gt;
* [[Vijaya]]&lt;br /&gt;
* [[Vijay]]&lt;br /&gt;
* [[Vighneshwari]]&lt;br /&gt;
* [[Vimala]]&lt;br /&gt;
* [[Vimala]]&lt;br /&gt;
* [[Vimali Devi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Andere Schreibweisen für Vijayalakshmi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vijayalakshmi kann auch geschrieben werden Vijaya Lakshmi, Vijayalaxmi, Vijaya Laxmi. Auf Devanagari wird diese heldenhafte Glücksgöttin geschrieben विजयलक्ष्मी, in der wissenschaftlichen IAST Transliteration vijayalakṣmī.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Mantraweihe]]&lt;br /&gt;
* [[Spiritueller Name]]&lt;br /&gt;
* [[Spirituelle Namen Liste]]&lt;br /&gt;
* [[Mantra Diksha]]&lt;br /&gt;
* [[Nama Diksha]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/mantras-und-musik/ Seminare zum Thema Mantra und Musik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Lakshmi Weiblich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Lakshmi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Vijayalakshmi&amp;diff=951530</id>
		<title>Vijayalakshmi</title>
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		<updated>2021-06-06T14:06:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1. Vijayalakshmi &#039;&#039;&#039;, [[Sanskrit]] विजयलक्ष्मी vijayalakṣmī f., Siegeslakshmi, [[Name]] einer der acht [[Lakshmi]]s: Adi-(Anfangs-), Dhana-(Geld, Reichtums-), Dhanya-(Getreide-), Gaja- (Elefanten), Santana- (Nachkommenschafts-), Vira- (Helden-), Vijaya- (Sieges-), Vidya- (Wissens-) Lakshmi, Hüterin der Schatzkammer [[Brahma]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakshmi in rot mit weißem Hintergrund und Elefantenköpfen.jpg|thumb|Vijayalakshmi ist ein [[spiritueller Name]] für Meditierende mit [[Om Shri Mahalakshmyai Namaha|Lakshmi Mantra]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Vijayalakshmi&#039;&#039;&#039;, Sanskrit विजयलक्ष्मी vijayalakṣmī f., ist ein [[spiritueller Name]] und bedeutet &#039;&#039;Siegeslakshmi, [[Name]] einer der acht [[Lakshmi]]s: Adi-(Anfangs-), Dhana-(Geld, Reichtums-), Dhanya-(Getreide-), Gaja- (Elefanten), Santana- (Nachkommenschafts-), Vira- (Helden-), Vijaya- (Sieges-), Vidya- (Wissens-) Lakshmi, Hüterin der Schatzkammer [[Brahma]]s.&#039;&#039; Vijayalakshmi kann Aspirantinnen gegeben werden mit [[Om Shri Mahalakshmyai Namaha|Lakshmi Mantra]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der spirituelle Name Vijayalakshmi== &lt;br /&gt;
Vijayalakshmi heißt: Die Sieges-[[Lakshmi]]. Lakshmi ist die [[Göttin]] des [[Glück]]s und der [[Freude]]. Lakshmi ist Reichtum, ist Glück, ist Wohlergehen, ist [[Schönheit]], ist [[Herrlichkeit]], ist [[Pracht]]. Vijaya heißt siegreich, zum Sieg führend und auch Sieg verkündend. Vijayalakshmi ist also die siegreiche Lakshmi. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du den Namen Vijayalakshmi hast, dann soll das heißen: Durch den [[Segen]] von Lakshmi wirst Du erfolgreich sein in allem wo Du erfolgreich sein sollst. Du weißt, durch den Segen von Lakshmi wirst Du dich auf dem spirituellen [[Weg]] gut entfalten. Du wirst all Deine Aufgaben so bewältigen, wie es vorgesehen ist, daher habe großes [[Vertrauen]], Lakshmi wirkt durch Dich. Sie wird durch Dich wirken, sie wird dafür sorgen, dass alles so ausgeht, wie es ausgehen soll. Und langfristig wird Dich Lakshmi zum höchsten [[Jaya]] führen, zum höchsten Triumph, nämlich zur [[Gottverwirklichung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L94CjaC1ZNY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ähnliche Spirituelle Namen==&lt;br /&gt;
* [[Vijaya]]&lt;br /&gt;
* [[Vijay]]&lt;br /&gt;
* [[Vighneshwari]]&lt;br /&gt;
* [[Vimala]]&lt;br /&gt;
* [[Vimala]]&lt;br /&gt;
* [[Vimali Devi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Andere Schreibweisen für Vijayalakshmi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vijayalakshmi kann auch geschrieben werden Vijaya Lakshmi, Vijayalaxmi, Vijayalaxmi. Auf Devanagari wird diese heldenhafte Glücksgöttin geschrieben विजयलक्ष्मी, in der wissenschaftlichen IAST Transliteration vijayalakṣmī.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Mantraweihe]]&lt;br /&gt;
* [[Spiritueller Name]]&lt;br /&gt;
* [[Spirituelle Namen Liste]]&lt;br /&gt;
* [[Mantra Diksha]]&lt;br /&gt;
* [[Nama Diksha]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/mantras-und-musik/ Seminare zum Thema Mantra und Musik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Lakshmi Weiblich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Lakshmi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Viralakshmi&amp;diff=951528</id>
		<title>Viralakshmi</title>
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		<updated>2021-06-06T14:03:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Viralakshmi.jpg|thumb|Viralakshmi, die heldenhafte Lakshmi]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Viralakshmi&#039;&#039;&#039;, Sanskrit वीरलक्ष्मी Vīralakṣmī f. heldenhafte [[Lakshmi]], machtvolle Glücksgöttin, ist eine der 8 Formen von Lakshmi, der [[Göttin]] des Glücks, der Fülle und Schönheit. Sie wird auch als Dhairyalakshmi bezeichnet und ist der Spender von [[Tapferkeit]] in allen Kämpfen. Sie gibt [[Mut]] und Kraft für die Überwindung von Schwierigkeiten im [[Leben]]. Sie ist in rote Gewänder gekleidet und hat acht Arme; sechs davon tragen [[Chakra]], [[Shankha]], Bogen, Pfeil, [[Trishula]] (oder Schwert), Goldbarren oder Buch. Die anderen beiden Hände sind in der [[Abhaya Mudra]]- und [[Varada Mudra]]-Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vira Lakshmi - andere Schreibweisen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viralakshmi kann auch geschrieben werden Vira Lakshmi, Veera Lakshmi, Veeralakshmi, Viralaxmi, Veera Laxmi, Veeralaxmi, Viralaxmi. Auf Devanagari wird diese heldenhafte Glücksgöttin geschrieben वीरलक्ष्मी, in der wissenschaftlichen IAST Transliteration vīralakṣmī.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die AchtManifestationen von Lakshmi (Ashtalakshmi)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Adi Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Dhana Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Dhanya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Gaja Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Santana Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Viralakshmi]], auch genannt [[Dhairya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Jaya Lakshmi]], auch genannt [[Vijaya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Bhakti Yoga]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Lakshmi Weiblich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Lakshmi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hindu Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hindu Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lakshmi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vaishnavismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Shaktismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Viralakshmi&amp;diff=951527</id>
		<title>Viralakshmi</title>
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		<updated>2021-06-06T14:02:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Viralakshmi.jpg|thumb|Viralakshmi, die heldenhafte Lakshmi]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Viralakshmi&#039;&#039;&#039;, Sanskrit वीरलक्ष्मी Vīralakṣmī f. heldenhafte [[Lakshmi]], machtvolle Glücksgöttin, ist eine der 8 Formen von Lakshmi, der [[Göttin]] des Glücks, der Fülle und Schönheit. Sie wird auch als Dhairyalakshmi bezeichnet und ist der Spender von [[Tapferkeit]] in allen Kämpfen. Sie gibt [[Mut]] und Kraft für die Überwindung von Schwierigkeiten im [[Leben]]. Sie ist in rote Gewänder gekleidet und hat acht Arme; sechs davon tragen [[Chakra]], [[Shankha]], Bogen, Pfeil, [[Trishula]] (oder Schwert), Goldbarren oder Buch. Die anderen beiden Hände sind in der [[Abhaya Mudra]]- und [[Varada Mudra]]-Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vira Lakshmi - andere Schreibweisen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viralakshmi kann auch geschrieben werden Vira Lakshmi, Veera Lakshmi, Veeralakshmi, Viralaxmi, Veera Laxmi, Veeralaxmi, Viralaxmi. Auf Devanagari wird diese heldenhafte Glücksgöttin geschrieben वीरलक्ष्मी, in der wissenschaftlichen IAST Transliteration vīralakṣmī.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die AchtManifestationen von Lakshmi (Ashtalakshmi)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Adi Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Dhana Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Dhanya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Gaja Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Santana Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Viralakshmi]], auch genannt [[Dhairya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Jaya Lakshmi]], auch genannt [[Vijaya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hindu Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hindu Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lakshmi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vaishnavismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Shaktismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dhanalakshmi&amp;diff=951526</id>
		<title>Dhanalakshmi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dhanalakshmi&amp;diff=951526"/>
		<updated>2021-06-06T14:02:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dhanalakshmi &#039;&#039;&#039;: [[Sanskrit]] धनलक्ष्मी dhanalakṣmī f, die Reichtums-Lakshmi ist eine der acht Manifestationen von Lakshmi ([[Ashtalakshmi]]), etwa im Gegensatz zu Vijaya-lakshmi, Siegeslakshmi. [[Datei:Lakshmi in rot mit weißem Hintergrund und Elefantenköpfen.jpg|thumb|Dhanalakshmi ist ein spiritueller Name für Meditierende mit [[Lakshmi]] Mantra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Spirituelle Name Dhanalakshmi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhanalakshmi, Sanskrit धनलक्ष्मी dhanalakṣmī f, ist ein [[Spiritueller Name]] und bedeutet &#039;&#039; Reichtums-Lakshmi, etwa im Gegensatz zu Vijaya-lakshmi, Siegeslakshmi. &#039;&#039; Dhanalakshmi kann Aspirantinnen gegeben werden mit [[Lakshmi]] Mantra. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhanalaskshmi heißt die Lakshmi des Reichtums, Lakshmi heißt diejenige, die selbst voller Größe ist, heißt Wohlstand. Lakshmi heißt Strahlen, Lakshmi heißt alles Gute. &lt;br /&gt;
Lakshmi ist die Göttin des [[Glück]]s, die [[Göttin]] des Reichtums, des Wohlstandes. Wenn du den Namen Dhanalakshmi hast, heißt das, du willst Wohlstand geben, du willst Reichtum geben, du willst alles Gute geben. Dhanalakshmi soll auch heißen, du weißt Lakshmi gibt dir alles was du brauchst. Du kannst großzügig sein und mit anderen teilen, die Göttin wird dir alles zurückgeben was du brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhana in diesem Sinne heißt [[Vermögen]], Gut, alle Habe, aller [[Wohlstand]]. Lakshmi ist Gedeihen, [[Erfolg]], [[Pracht]], Glück, Wohlstand. Dhanalakshmi heißt also du weißt, du hast alles was du brauchst, um anderen zu helfen und zu dienen. Du willst Lakshmi in all dem sehen, was Wunderbares und Großartiges in dieser [[Welt]] zu sehen ist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ZKmG4QyA5BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dhanalakshmi धनलक्ष्मी dhana-lakṣmī Aussprache==&lt;br /&gt;
Hier kannst du hören, wie das Sanskritwort Dhanalakshmi, धनलक्ष्मी, dhana-lakṣmī ausgesprochen wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_OsFe8yVXPw}} &lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sanskrit-woerterbuch.podspot.de/files/Dhanalakshmi.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ähnliche Spirituelle Namen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dhama]]&lt;br /&gt;
* [[Devishakti]]&lt;br /&gt;
* [[Devipriya]]&lt;br /&gt;
* [[Dhanvantari]]&lt;br /&gt;
* [[Dhanyata]]&lt;br /&gt;
* [[Dharini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die AchtManifestationen von Lakshmi (Ashtalakshmi)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Adi Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Dhana Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Dhanya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Gaja Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Santana Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Viralakshmi]], auch genannt [[Dhairya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
# [[Jaya Lakshmi]], auch genannt [[Vijaya Lakshmi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mantraweihe]]&lt;br /&gt;
* [[Spiritueller Name]]&lt;br /&gt;
* [[Spirituelle Namen Liste]]&lt;br /&gt;
* [[Mantra Diksha]]&lt;br /&gt;
* [[Nama Diksha]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/mantras-und-musik/ Seminare zum Thema Mantra und Musik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Lakshmi Weiblich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name Lakshmi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Prashna_Upanishad&amp;diff=951432</id>
		<title>Prashna Upanishad</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Prashna_Upanishad&amp;diff=951432"/>
		<updated>2021-06-05T13:22:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Prashnopanishad - vollständiger Sanskrit Text */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Prashna Upanishad&#039;&#039;&#039;, eigentlich &#039;&#039;&#039;Prashnopanishad&#039;&#039;&#039; [[Sanskrit]]: प्रश्नोपनिषद् praśnopaniṣad &#039;&#039;f.&#039;&#039;) Die &#039;&#039;Prashna Upanishad&#039;&#039; (wörtl.: &amp;quot;Frage-Upanishad&amp;quot; [[Prashna]]-[[Upanishad]]) ist eine der früheren Haupt-[[Upanishaden]], zu welcher ein Kommentar [[Shankara]]s vorliegt. Sie gehört zum [[Atharvaveda]], ist als vierte im [[Muktika]] Kanon aufgeführt und wird bei Deussen als[[reine Vedanta Upanishaden|reine Vedanta Upanishad]] gezählt. Sechs Suchende des [[Brahman]] gehen zu einem [[Weise]]n mit Namen [[Pippalada]] und stellen ihm sechs Fragen. Diese Fragen und Antworten formen die Substanz dieser [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Upanishad]. Ihr Name [[Prashna]] (Frage) ist daher abgeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Guru-schueler.jpg|thumb|Lehrer und Schüler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Prashna Upanishad==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Prashna Upanishad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prashna Upanishad ist eine der wichtigen Upanishaden, insbesondere der Upanishaden aus dem [[Atharva Veda]]. In der Prashna Upanishad geht es um wichtige Fragestellungen, wichtige Erforschungen. &amp;quot;Prashna&amp;quot; heißt ja Frage, Erforschung, Erkundigung. Es geht darum, sein wahres [[Selbst]] zu erkunden, zu erforschen, Fragen zu stellen: „Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?“ „Was ist Brahman? Was ist das Absolute?“ Wenn Prashna Upanishad in einem Wort geschrieben ist, wird es zu &amp;quot;Prashnopanishad&amp;quot;. Nach den Sandhi Regeln im Sanskrit wird, wenn auf ein „a“ ein „u“ folgt, beide Vokale zum „o“. Deshalb, findest du oft Prashna Upanishad, manchmal findest du aber auch Prashnopanishad. Prashnopanishad ist also Prashna und Upanishad in einem Wort geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fXkRKOV6Xuc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prashna Upanishad - Übersetzung von Paul Deussen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier alle Verse der Prashna Upanishad aus dem Werk &amp;quot;60 Upanishaden des [[Veda]] von [[Paul Deussen]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Prashna - die erste Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Sukeshan Bharadvaja, Shaivya Satyakama, Sauryayanin Gargya, Kausalya ashvalayana, Bhargava Vaidarbhi und Kavandhin Katyayana, diese alle, Brahman als Höchstes haltend und in Brahman feststehend, forschten nach dem höchsten [[Brahman]], und mit den Worten: „Er, fürwahr, wird dieses alles erklären“, nahten sie sich mit dem Brennholze in den Händen dem erhabenen Pippalada.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Da sprach der Weise zu ihnen: „Noch weiter werdet ihr in [[Askese]], Brahmanwandel ([[Keuschheit]]) und [[Glaube]] ein Jahr bei mir wohnen, und dann fragt ihr (mögt ihr fragen), wie es euch gefällt; wofern wir es wissen werden, wollen wir euch alles erklären.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Darauf (nach Ablauf des Jahres) nahte sich ihm Kavandhin [[Katyayana]] und fragte: „Erhabener! woraus wohl entstehen die Geschöpfe?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Und er sprach zu ihm: „[[Prajapati]] verlangte nach Nachkommen; er übte [[Tapas]]; nachdem er Tapas geübt, lässt er ein Paar entstehen, nämlich [[Rayi]] (Materie, eigentlich: Reichtum) und [[Prana]] ([[Leben]]); denn er sprach: „Diese beiden werden mir vielfältig Nachkommen schaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Fürwahr, die [[Sonne]] ist Prana und der [[Mond]] ist Rayi; ja Rayi ist alles dieses, was geformt und ungeformt ist; darum ist die Form selbst Rayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wenn nun die Sonne aufgeht und die östliche Himmelsgegend betritt, so befasst sie dadurch die östlichen (in der Natur verwirklichten) Lebenshauche (Prana ) in ihren Strahlen; und wenn sie die südliche, westliche und nördliche, obere, untere und zentrale Himmelsgegend betritt, so befasst sie, indem sie alles erhellt, dadurch alle Lebenshauche in ihren Strahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Allverbreitet und allgestaltet zieht dieses (Sonnen-)Feuer als der Prana herauf. Darüber dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- (ich preise)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Den allgestaltigen, goldnen Wesenskenner,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dort als höchster Hort, als einzig Licht glüht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit tausend Strahlen, hundertfach sich wandelnd,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Lebenshauch]] der Wesen geht dort auf die Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Fürwahr, Prajapati ist das Jahr; in demselben sind zwei Gänge (der Sonne), der nach Süden und der nach Norden. Jene nun, welche mit den Worten: „Opfer und fromme Werke sind unser Tun“ Verehrung üben, die erobern nur den Mond als Stätte. Diese kehren wiederum zurück. Darum gehen diejenigen Weisen, welche nach Nachkommen begehren, den südlichen Weg. Und dieser Väterweg ist ([[pitriyana]]) Rayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Aber auf dem nördlichen Wege, nachdem sie durch [[Askese]], Brahmanwandel, Glaube und Wissen den [[atman]] gesucht haben, erobern sie die Sonne. Diese ist der Stützpunkt der Pranas. Dieses ist das [[Unsterblich]]e, das [[Furchtlos]]e, diese ist der höchste Hort. Von ihm kehren sie nicht wieder zurück. Dieses ist die Ausschließung (des Väterweges und Götterweges gegeneinander). Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Der Vater, fünffüßig, zwölffacher [[Bildung]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei leibhaft, heißt es, in des [[Himmel]]s Jenseits;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sei er auch weitleuchtend eingefügt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Untern mit sechs Speichen, sieben Rädern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Fürwahr, Prajapati ist der Monat. Seine dunkle Hälfte ist Rayi, seine helle Prana. Darum bringen diese [[Weise]]n (die den Prana verehren) in der hellen Hälfte das Opfer dar, die andern in der andern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Fürwahr, Prajapati ist Tag und Nacht. Was von ihm Tag ist, das ist Prana, was Nacht, das Rayi. Wahrlich die verschütten den Prana (das Leben), welche am Tage sich in [[Lust]] verbinden, und dieses ist der (auch dem [[Grihastha]] obliegende) Brahmanwandel, dass man sich nur in der Nacht in Lust verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Fürwahr, Prajapati ist die [[Nahrung]]. Aus ihr stammt dieser [[Same]], aus welchem diese [[Geschöpf]]e entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Diejenigen nun, welche diesen Prajapatiwandel einhalten, die üben die Begattung aus ([[mithuna]]m utpadayante) sowie es oben von Prajapati hieß, dass er (mithunam utpadayante) „ein Paar entstehen lässt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch derer ist die Brahmanwelt, die sich kastei&#039;n,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In denen wahre Keuschheit festgewurzelt ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehn zur Brahmanwelt, der fleckenlosen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohne Krummes, Falsches, ohne Trug sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Prashna - die zweite Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn [[Bhargava]] [[Vaidarbhi]]: „Erhabener! Wie viele [[Götter]] halten das Geschöpf aufrecht, und welche von ihnen erleuchten diesen Leib, und wer unter allen ist der vorzüglichste?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Der [[Äther]], fürwahr, ist dieser Gott und der Wind und das Feuer, Wasser und Erde, Rede, Manas, Auge und Ohr. Diese, indem sie (den [[Leib]]) erleuchten, rühmen sich: „Wir sind es, die dieses Röhrenwerk stützen und aufrecht erhalten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Da sprach zu ihnen der oberste Prana: „Nicht so! In Wahn seid ihr befangen. Ich allein bin es, der ich, mich fünffach teilend, dieses Röhrenwerk stütze und aufrecht halte!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Sie aber wollten ihm nicht glauben. Da gibt er sich den Anschein, als wollte er, aus (verletztem) [[Stolz]] nach oben entweichen. Und wie er entweicht, da wollen auch die andern alle entweichen, und wie er stille stehen bleibt, da bleiben auch die andern stehen. Und gleichwie die Bienen der Bienenkönigin wenn sie auszieht, alle nachziehen, und solange sie bleibt, alle bleiben, also auch die Rede, das Manas, das Auge und das Ohr. Da sind sie zufriedengestellt und preisen den Prana:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Er brennt als Feuer, und er glüht als Sonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist [[Parjanya]], [[Maghava]]n und [[Vayu]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er der Gott ist [[Erde]], [[Rayi]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist, nicht ist und [[ewig]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wie Speichen an der Radnabe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haftet am Prana alles fest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rics, die [[Yajus]] und [[Sama]]ns,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Opfer]], Krieger- und Brahman-Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Als Prajapati im Mutterleib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weilst du und wirst geboren neu,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir, o Prana , bringen die Geschöpfe Spende dar,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du mit Lebenskräften weilst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Du erst Göttern bringst das Opfer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du erst Vätern den Labetrank,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der [[Dichter]] [[Werk]], du bist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrheit der [[Atharvangira]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. An Kraft bist [[Indra]] du, Prana !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudra]] bist du, der Schützende,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du schweifst im Luftraum als Sonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der Lichter Oberherr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Wenn du über sie hin regnest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehn deine Kreaturen hier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voll [[Freude]], Prana und sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Nahrung]] wird uns entstehen nach Lust.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Du bist von selbst geweiht, Prana ,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstweiser, Esser, Herr des Alls,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind des, das du isst, [[Spende]]r,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du, [[Matarishva]](n)! Vater uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Was von dir in der [[Rede]] weilt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im Ohre, im [[Auge]] weilt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im [[Manas]] sich ausbreitet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mache hold uns, zieh nicht aus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. In Pranas [[Macht]] ist dies [[Weltall]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst was im dritten [[Himmel]] ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Mutter das Kind, schütz&#039; uns,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glück und Weisheit verleihe uns!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dritter Prashna - die dritte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn [[Kausalya]] [[ashvalayana]]: „Erhabener! Woher entsteht dieser Prana ? Wie kommt er in diesen Leib hinein? Und wie besteht er, sich selbst teilend, in demselben? Wodurch zieht er aus ihm aus? Wie waltet er in der Außenwelt und wie in dem Selbste?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Überweit gehst Du mit Fragen; du bist der Brahmanliebendste, so denke ich; darum will ich dir antworten. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Aus dem atman entsteht dieser Prana; wie an einem Menschen der Schatten, so breitet er sich an demselben aus.  Ohne Zutun des (bewussten) Willens kommt er in diesen Leib hinein. − &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Und wie ein König seine Beamten beauftragt, diese oder jene Dörfer zu verwalten, also stellt auch jener Prana die übrigen Pranas, jeden besonders, an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Über Entleerungs- und Zeugungsorgan stellt er den Apana. In Auge und Ohr mit Mund und Nase hat er, der Prana, selbst seinen Sitz. In der Mitte hingegen der Samana; denn er ist es, welcher diese geopferte Nahrung zur Gleichheit) führt (assimiliert); daraus entstehen jene &#039;sieben Opferflammen&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Im Herzen aber wohnt der atman; daselbst sind jene hundert und eine Adern; zu jeder einzelnen von ihnen gehören je hundert (Zweigadern); und der Nebenzweigadern sind jedes mal zweiundsiebzig tausend; in denen waltet der Vyana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Aber durch die eine nach oben gehend, führt der Udana für gutes Werk zu einer guten Welt, für schlimmes zu einer schlimmen, für beide zur Menschenwelt. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Als die Sonne nun steigt jener Prana in der Außenwelt empor, denn sie ist es, welche dem Prana im Auge Beistand gewährt; und die Gottheit, welche in der Erde ist, die (gewährt Beistand) dadurch, dass sie den Apana im Menschen stützt; und dass der Raum zwischen ihnen (Sonne und Erde) ist, das ist der Samana; der Wind ist der Vyana. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Die Glut (d.h. die Lebenskraft) aber ist der Udana. Darum, wenn die Glut sich legt, dann geht er (der Mensch), zur abermaligen Geburt, mitsamt den in das Manas eingegangenen Indriyas,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. und mit dem [[Gedanke]]n, der ihn (in der [[Todesstunde]]) beschäftigt, mit diesem ein in den Prana; und der Prana, mit der Glut (durch den Udana) verbunden, führt ihn mitsamt dem atman in die von ihm (in der Todesstunde) vorgestellte Welt hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Wer den Prana weiß, indem er ihn also weiß, dessen Nachkommenschaft erlischt nicht, und er wird unsterblich. Darüber dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Wer [[Ursprung]], Ausbreitung, Standort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünffach Verteiltsein in der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in sich selbst weiß des Prana,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem wird [[Unsterblichkeit]] zu teil,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- dem wird Unsterblichkeit zu teil.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vierter Prashna - die vierte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Sauryayanin Gargya: „Erhabener! Welche sind es, die in diesem Menschen schlafen, und welche bleiben in ihm wach? Welcher ist jener Gott, der die Träume sieht? Wessen ist jene Lust (des Tiefschlafes)? In welchem sind sie alle gegründet?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Gleichwie, o [[Gargya]], die Lichtelemente der Sonne, wenn sie untergeht, alle in jener Glutscheibe zur Einheit werden, und, wenn sie aufgeht, immer wieder aus ihr hervorgehen, also wird auch dieses alles im Manas als höchster Gottheit zur Einheit; daher kommt es, dass dann der Mensch nicht hört, nicht sieht, nicht riecht, nicht schmeckt und nicht fühlt, nicht redet, nicht greift, nicht zeugt, nicht entleert und nicht hin und her geht, sondern, wie man sagt, schläft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dann wachen die Prana-Feuer in dieser Stadt; der Apana ist das [[Garhapatya]]-Feuer, der Vyana das Anvaharyapacana-Feuer; und das [[ahavaniya]]-Feuer, weil es vom [[Garhapatya]]-Feuer hergeleitet wird, heißt von dem Herleiten ([[pranayana]]m) Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Ferner, weil er die beiden Opfergüsse des Ausatmens und Einatmens zur Einheit führt, (samam nayati) heißt er Samana. Das Manas aber ist der Veranstalter des Opfers, und die Frucht des Opfers ist der Udana; der führt den Veranstalter Tag für Tag in das Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Alsdann genießt jener Gott (das Manas) Großheit, sofern er das hier und da Gesehene nochmals sieht, die hier und da gehörte Sache nochmals hört, das inmitten der Orte und Gegenden einzeln Wahrgenommene wieder und wieder einzeln wahrnimmt; Gesehenes und Nichtgesehenes, Gehörtes und Nichtgehörtes, Wahrgenommenes und Nichtwahrgenommenes, das Ganze schaut er, als der Ganze schaut er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Aber wenn er von der Glut ([[tejas]]) überwältigt ist, dann schaut jener [[Gott]] keine Träume, und dann herrscht in diesem [[Leib]]e keine [[Lust]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Aber gleichwie, o Teurer, die Vögel zu dem Baume sich hinbegeben, der ihr Wohnort ist, also begibt sich dieses alles in den höchsten atman hinein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. die Erde und der Erdstoff, das Wasser und der Wasserstoff, die Glut und der Glutstoff, der Wind und der Windstoff, der Äther und der Ätherstoff, das Auge und das Sichtbare, das Ohr und das Hörbare, der Geruch und das Riechbare, der Geschmack und das Schmeckbare, die Haut und das Fühlbare; die Rede und das Sprechbare, die Hände und das Greifbare, das Zeugungsorgan und das Zeugbare, das Entleerungsorgan und das Entleerbare, die Füße und das Gehbare; das Manas und das Vorstellbare, die Buddhi und das Beschließbare, der Ahankara (Ich-Macher) und das Ichmachbare, das Denken und das Denkbare, die Glut und das Glühbare, der Prana und das Aufrechthaltbare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Denn dieser sehende, fühlende, hörende, riechende, schmeckende, vorstellende, beschließende, handelnde, das bewußte Selbst (die individuelle Seele) bildende Geist, der ist in dem höchsten, unvergänglichen Selbste gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Und in das höchste [[Unvergänglich]]e geht der ein, welcher dieses schattenlose, [[körperlos]]e, blutlose, helle, „dies [[Unvergänglich]]e, o Teurer, kennend“, allwissend und zum All wird. Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Wo das bewusste Selbst mit allen Göttern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lebenshauch]]e und die [[Wesen]] weilen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Unvergängliche, o Teurer, kennend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird man allwissend, wird man zu dem Weltall.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fünfter Prashna - die fünfte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Shaivya [[Satyakama]]: „Wer, o Erhabener, unter den Menschen bis zu seinem Hinscheiden den Laut Om meditiert, welche Stätte erwirbt er dadurch?“ Und er sprach zu ihm:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. „Fürwahr, o Satyakama, der Laut Om ist das höhere und das niedere Brahman. Darum erlangt der Wissende, wenn er sich auf denselben stützt, das eine oder das andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wenn er ein Element desselben meditiert, so gelangt er, durch das selbe belehrt, (nach dem Tode) schnell zur Lebendigkeit. Ihn führen die Rig-Hymnen hin zur Menschenwelt; daselbst erlangt er Askese, Brahmanwandel und [[Glaube]]n und genießt Hoheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Wenn er zu zwei Elementen in seinem Denken gelangt, dann wird er (nach dem Tode) von den Yajus-Sprüchen emporgeführt in die Luft zur Somawelt (zum Monde). Und nachdem er in der Somawelt Herrlichkeit genossen hat, so kehret er wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Wenn er hingegen durch alle drei Elemente des Lautes Om den höchsten Geist meditiert, so wird er, nachdem er in das Licht, in die Sonne eingegangen, wie eine Schlange von ihrer Haut, also von dem Übel befreit; von den Saman-Liedern wird er emporgeführt zur Brahmanwelt; dann schaut er ihn, der höher ist als dieser höchste Komplex des Lebens (d.h. als die individuelle Seele), den in der Burg (des Leibes) wohnenden Geist. Darüber sind diese Verse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Drei Elemente, wenn man stirbt, verwendet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenhängend und nicht unverwendet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem den äußern, innern, mittlern Bräuchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollauf genügt wird, - so steht fest der [[Geist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Durch Rics hierher, durch [[Yajus]] in den Luftraum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Samans dorthin, was die Weisen verkünden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihm, auf [[Om]] gestützt, gelangt der Wisser,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jenes ruhig, alterlos, unsterblich, furchtlos Höchste ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sechster Prashna - die sechste Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Sukeshan Bharadvaja: „O Erhabener! Hiranyanabha Kausalya, der Königssohn, kam zu mir und tat diese Frage: &#039;Weißt du den sechzehnteiligen Purusha?&#039;  Zu ihm, dem Prinzen, sprach ich: &#039;Den weiß ich nicht; denn wenn ich ihn wüsste, wie sollte ich ihn dir nicht gesagt haben? Der verdorrt ja mit der Wurzel, welcher die Unwahrheit redet. Darum darf ich die Unwahrheit nicht sagen.&#039; − Da bestieg er schweigend seinen Wagen und fuhr von dannen. Nun frage ich dich: Wo ist jener Purusha?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Da sprach er zu ihm: „Hier, innen im Leibe, o Teurer, ist dieser Purusha, in welchem jene sechzehn Teile entspringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dieser (Purusha) erwog: mit wessen Auszuge werde ich selbst ausgezogen sein, und mit wessen Bleiben werde ich bleiben? −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Da schuf er den [[Prana]]; aus dem Prana den Glauben, den Äther, der Wind, das Licht, das Wasser, die Erde, das Sinnesorgan; das Manas, die Nahrung; aus der Nahrung die Kraft, das Tapas, die Mantras, das Werk, die Welträume und in den Welträumen den Namen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Aber gleichwie diese Ströme fließend zum Ozean ihren Gang nehmen und, in den Ozean gelangt, untergehen, wie ihre Namen und Gestalten verschwimmen, und es nur noch Ozean heißt, also auch geschieht es bei diesem Allschauenden, dass jene sechzehn Teile zum Purusha ihren Gang nehmen und, in den Purusha gelangt, untergehen; ihre Namen und Gestalten verschwimmen, und es heißt nur noch der Purusha, der aber verharrt ohne Teile und unsterblich. Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wie Speichen in der Radnabe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm wurzeln die Teile fest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn, den man wissen muss, weiß ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Purusha]], damit auch euch der [[Tod]] erschüttre nicht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Und zu ihnen allen sprach er: „Soweit weiß ich das höchste Brahman, nicht darüber hinaus ist es.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Da verehrten sie ihn und sprachen: „Du bist unser Vater, der du uns aus dem Nichtwissen zu dem andern Ufer hinüber führst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung sei den höchsten Weisen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung sei den höchsten Weisen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Prasna Upanishad - Erläuterungen nach Paul Deussen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel aus „Upanishaden. Die Geheimlehre des Veda“ in der Übersetzung von Paul Deussen, herausgegeben von Peter Michel, Marix Verlag, 2. Auflage, 2007, Wiesbaden, S. 679.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die an den [[Atharvaveda]], und zwar, wie es scheint, an die [[Pippalada]]-Rezension desselben, sich anschließende Prasna Upanishad behandelt in sechs Fragen ([[Prasna]]), welche von sechs Brahmanforschern an den weisen Pippalada gerichtet werden, sechs Hauptpunkte der [[Vedanta]]lehre:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1.	Ursprung der [[Materie]] und des [[Leben]]s aus [[Prajapati]].&lt;br /&gt;
:2.	Superiorität des [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] über die übrigen Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
:3.	Der Prana und seine Verzweigungen im Menschen.&lt;br /&gt;
:4.	Über [[Traum]]schlaf und [[Tiefschlaf]].&lt;br /&gt;
:5.	[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] des Lautes [[Om]].&lt;br /&gt;
:6.	Die sechzehn Teile des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einrahmende Erzählung scheint eine Nachbildung von Satap. Br. 10,6,1 f. Chand. Up. 5,11,1 f. zu sein, nur daß dort viel passender die sechs [[Brahmane]]n über ein gemeinsames Thema den König Asvapati befragen, während in der Prasna Upanishad jeder etwas anderes fragt, so daß das gemeinschaftliche Aufsuchen des Pippalada nicht recht motiviert ist, zumal beim letzten Frager, der für seine Frage noch ein besonderes Motiv angibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prashnopanishad - vollständiger Sanskrit Text==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CeNKRi_U2IE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der volle Sanskrit Text der Prashnopanishad in der IAST Transliteration:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśnopaniṣat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:oṃ bhadraṃ karṇebhiḥ śa‍ṛṇuyāma devā&lt;br /&gt;
:bhadraṃ paśyemākṣabhiryajatrāḥ ।&lt;br /&gt;
:sthirairaṅgaistuṣtuvāꣳsastanūbhirvyaśema devahitaṃ yadāyuḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:svasti na indro vṛddhaśravāḥ&lt;br /&gt;
:svasti naḥ pūṣā viśvavedāḥ ।&lt;br /&gt;
:svasti nastārkṣyo ariṣṭanemiḥ&lt;br /&gt;
:svasti no bṛhaspatirdadhātu ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;prathamaḥ praśnaḥ ।&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:oṃ sukeśā ca bhāradvājaḥ śaibyaśca satyakāmaḥ sauryāyaṇī ca gārgyaḥ&lt;br /&gt;
:kausalyaścāśvalāyano bhārgavo vaidarbhiḥ kabandhī kātyāyanaste haite&lt;br /&gt;
:brahmaparā brahmaniṣṭhāḥ paraṃ brahmānveṣamāṇā eṣa ha vai tatsarvaṃ&lt;br /&gt;
:vakṣyatīti te ha samitpāṇayo bhagavantaṃ pippalādamupasannāḥ ॥ 1.1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tānha sa ṛṣiruvāca bhūya eva tapasā brahmacaryeṇa śraddhayā&lt;br /&gt;
:saṃvatsaraṃ saṃvatsyatha yathākāmaṃ praśnān pṛcchata yadi&lt;br /&gt;
:vijñāsyāmaḥ sarvaṃ ha vo vakṣyāma iti ॥ 1.2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha kabandhī kātyāyana upetya papraccha ।&lt;br /&gt;
:bhagavan kute ha vā imāḥ prajāḥ prajāyanta iti ॥ 1.3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tasmai sa hovāca prajākāmo vai prajāpatiḥ sa tapo&#039;tapyata&lt;br /&gt;
:sa tapastaptvā sa mithunamutpādayate । rayiṃ ca prāṇaṃ&lt;br /&gt;
:cetyetau me bahudhā prajāḥ kariṣyata iti ॥ 1.4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ādityo ha vai prāṇo rayireva candramā rayirvā etat&lt;br /&gt;
:sarvaṃ yanmūrtaṃ cāmūrtaṃ ca tasmānmūrtireva rayiḥ ॥ 1.5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:athāditya udayanyatprācīṃ diśaṃ praviśati tena prācyān prāṇān&lt;br /&gt;
:raśmiṣu sannidhatte । yaddakṣiṇāṃ yat pratīcīṃ yadudīcīṃ yadadho&lt;br /&gt;
:yadūrdhvaṃ yadantarā diśo yat sarvaṃ prakāśayati tena sarvān prāṇān&lt;br /&gt;
:raśmiṣu sannidhatte ॥ 1.6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa eṣa vaiśvānaro viśvarūpaḥ prāṇo&#039;gnirudayate ।&lt;br /&gt;
:tadetadṛcā&#039;bhyuktam ॥ 1.7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:viśvarūpaṃ hariṇaṃ jātavedasaṃ&lt;br /&gt;
:parāyaṇaṃ jyotirekaṃ tapantam ।&lt;br /&gt;
:sahasraraśmiḥ śatadhā vartamānaḥ&lt;br /&gt;
:prāṇaḥ prajānāmudayatyeṣa sūryaḥ ॥ 1.8॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:saṃvatsaro vai prajāpatistasyāyane dakṣiṇaṃ cottaraṃ ca ।&lt;br /&gt;
:tadye ha vai tadiṣṭāpūrte kṛtamityupāsate te cāndramasameva&lt;br /&gt;
:lokamabhijayante । ta eva punarāvartante tasmādeta ṛṣayaḥ&lt;br /&gt;
:prajākāmā dakṣiṇaṃ pratipadyante । eṣa ha vai rayiryaḥ&lt;br /&gt;
:pitṛyāṇaḥ ॥ 1.9॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:athottareṇa tapasā brahmacaryeṇa śraddhayā&lt;br /&gt;
:vidyayā&#039;&#039;tmānamanviṣyādityamabhijayante । etadvai&lt;br /&gt;
:prāṇānāmāyatanametadamṛtamabhayametat parāyaṇametasmānna punarāvartanta&lt;br /&gt;
:ityeṣa nirodhastadeṣa ślokaḥ ॥ 1.10॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:pañcapādaṃ pitaraṃ dvādaśākṛtiṃ&lt;br /&gt;
:diva āhuḥ pare ardhe purīṣiṇam ।&lt;br /&gt;
:atheme anya u pare vicakṣaṇaṃ&lt;br /&gt;
:saptacakre ṣaḍara āhurarpitamiti ॥ 1.11॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:māso vai prajāpatistasya kṛṣṇapakṣa eva rayiḥ śuklaḥ praṇastasmādeta&lt;br /&gt;
:ṛṣayaḥ śukla iṣṭaṃ kurvantītara itarasmin ॥ 1.12॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ahorātro vai prajāpatistasyāhareva prāṇo rātrireva rayiḥ prāṇaṃ vā ete&lt;br /&gt;
:praskandanti ye divā ratyā saṃyujyante brahmacaryameva tadyadrātrau&lt;br /&gt;
:ratyā saṃyujyante ॥ 1.13॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:annaṃ vai prajāpatistato ha vai tadretastasmādimāḥ prajāḥ&lt;br /&gt;
:prajāyanta iti ॥ 1.14॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tadye ha vai tat prajāpativrataṃ caranti te mithunamutpādayante ।&lt;br /&gt;
:teṣāmevaiṣa brahmaloko yeṣāṃ tapo brahmacaryaṃ yeṣu satyaṃ&lt;br /&gt;
:pratiṣṭhitam ॥ 1.15॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:teṣāmasau virajo brahmaloko na yeṣu jihmamanṛtaṃ na&lt;br /&gt;
:māyā ceti ॥ 1.16॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti praśnopaniṣadi prathamaḥ praśnaḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;dvitīyaḥ praśnaḥ ।&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha hainaṃ bhārgavo vaidarbhiḥ papraccha । bhagavan katyeva&lt;br /&gt;
:devāḥ prajāṃ vidhārayante katara etat prakāśayante kaḥ&lt;br /&gt;
:punareṣāṃ variṣṭha iti ॥ 2.1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tasmai sa hovācākāśo ha vā eṣa devo vāyuragnirāpaḥ&lt;br /&gt;
:pṛthivī vāṅmanaścakṣuḥ śrotraṃ ca । te prakāśyābhivadanti&lt;br /&gt;
:vayametadbāṇamavaṣṭabhya vidhārayāmaḥ ॥ 2.2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tān variṣṭhaḥ prāṇa uvāca । mā mohamāpadyatha ahamevaitat&lt;br /&gt;
:pañcadhā&#039;&#039;tmānaṃ pravibhajyaitadbāṇamavaṣṭabhya vidhārayāmīti&lt;br /&gt;
:te&#039;śraddadhānā babhūvuḥ ॥ 2.3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:so&#039;bhimānādūrdhvamutkrāmata iva tasminnutkrāmatyathetare sarva&lt;br /&gt;
:evotkrāmante tasmiṃśca pratiṣṭhamāne sarva eva pratiṣṭhante । tadyathā&lt;br /&gt;
:makṣikā madhukararājānamutkrāmantaṃ sarva evotkramante tasmiṃṣca&lt;br /&gt;
:pratiṣṭhamāne sarva eva prātiṣṭanta evaṃ vāṅmanaṣcakṣuḥ śrotraṃ&lt;br /&gt;
:ca te prītāḥ prāṇaṃ stunvanti ॥ 2.4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:eṣo&#039;gnistapatyeṣa sūrya&lt;br /&gt;
:eṣa parjanyo maghavāneṣa vāyuḥ&lt;br /&gt;
:eṣa pṛthivī rayirdevaḥ&lt;br /&gt;
:sadasaccāmṛtaṃ ca yat ॥ 2.5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:arā iva rathanābhau prāṇe sarvaṃ pratiṣṭhitam ।&lt;br /&gt;
:ṛco yajūꣳṣi sāmāni yajñaḥ kṣatraṃ brahma ca ॥ 2.6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:prajāpatiścarasi garbhe tvameva pratijāyase ।&lt;br /&gt;
:tubhyaṃ prāṇa prajāstvimā baliṃ haranti&lt;br /&gt;
:yaḥ prāṇaiḥ pratitiṣṭhasi ॥ 2.7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:devānāmasi vahnitamaḥ pitṝṇāṃ prathamā svadhā ।&lt;br /&gt;
:ṛṣīṇāṃ caritaṃ satyamatharvāṅgirasāmasi ॥ 2.8॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:indrastvaṃ prāṇa tejasā rudro&#039;si parirakṣitā ।&lt;br /&gt;
:tvamantarikṣe carasi sūryastvaṃ jyotiṣāṃ patiḥ ॥ 2.9॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:yadā tvamabhivarṣasyathemāḥ prāṇa te prajāḥ ।&lt;br /&gt;
:ānandarūpāstiṣṭhanti kāmāyānnaṃ bhaviṣyatīti ॥ 2.10॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:vrātyastvaṃ prāṇaikarṣarattā viśvasya satpatiḥ ।&lt;br /&gt;
:vayamādyasya dātāraḥ pitā tvaṃ mātariśva naḥ ॥ 2.11॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:yā te tanūrvāci pratiṣṭhitā yā śrotre yā ca cakṣuṣi ।&lt;br /&gt;
:yā ca manasi santatā śivāṃ tāṃ kuru motkramīḥ ॥ 2.12॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:prāṇasyedaṃ vaśe sarvaṃ tridive yat pratiṣṭhitam ।&lt;br /&gt;
:māteva putrān rakṣasva śrīśca prajñāṃ ca vidhehi na iti ॥ 2.13॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti praśnopaniṣadi dvitīyaḥ praśnaḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tṛtīyaḥ praśnaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha hainaṃ kauśalyaścāśvalāyanaḥ papraccha । bhagavan kuta&lt;br /&gt;
:eṣa prāṇo jāyate kathamāyātyasmiñśarīra ātmānaṃ vā&lt;br /&gt;
:pravibhajya kathaṃ pratiṣṭhate kenotkramate kathaṃ bāhyamabhidhatte&lt;br /&gt;
:kathamadhyātmamiti ॥ 3.1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tasmai sa hovācātipraśnān pṛcchasi brahmiṣṭho&#039;sīti&lt;br /&gt;
:tasmātte&#039;haṃ bravīmi ॥ 3.2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ātmana eṣa prāṇo jāyate । yathaiṣā puruṣe&lt;br /&gt;
:chāyaitasminnetadātataṃ&lt;br /&gt;
:manokṛtenāyātyasmiñśarīre ॥ 3.3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:yathā samrādevādhikṛtān viniyuṅkte । etan grāmānotān&lt;br /&gt;
:grāmānadhitiṣṭhasvetyevamevaiṣa prāṇa itarān prāṇān pṛthak&lt;br /&gt;
:pṛthageva sannidhatte ॥ 3.4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:pāyūpasthe&#039;pānaṃ cakṣuḥśrotre mukhanāsikābhyāṃ prāṇaḥ svayaṃ&lt;br /&gt;
:prātiṣṭhate madhye tu samānaḥ । eṣa hyetaddhutamannaṃ samaṃ nayati&lt;br /&gt;
:tasmādetāḥ saptārciṣo bhavanti ॥ 3.5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:hṛdi hyeṣa ātmā । atraitadekaśataṃ nāḍīnāṃ tāsāṃ śataṃ&lt;br /&gt;
:śatamekaikasyā dvāsaptatirdvāsaptatiḥ pratiśākhānāḍīsahasrāṇi&lt;br /&gt;
:bhavantyāsu vyānaścarati ॥ 3.6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:athaikayordhva udānaḥ puṇyena puṇyaṃ lokaṃ nayati pāpena&lt;br /&gt;
:pāpamubhābhyāmeva manuṣyalokam ॥ 3.7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ādityo ha vai bāhyaḥ prāṇa udayatyeṣa hyenaṃ cākṣuṣaṃ&lt;br /&gt;
:prāṇamanugṛhṇānaḥ । pṛthivyāṃ yā devatā saiṣā puruṣasya&lt;br /&gt;
:apānamavaṣṭabhyāntarā yadākāśaḥ sa samāno vāyurvyānaḥ ॥ 3.8॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tejo ha vā udānastasmādupaśāntatejāḥ । punarbhavamindriyairmanasi&lt;br /&gt;
:sampadyamānaiḥ ॥ 3.9॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:yaccittastenaiṣa prāṇamāyāti । prāṇastejasā yuktaḥ sahātmanā&lt;br /&gt;
:tathāsaṅkalpitaṃ lokaṃ nayati ॥ 3.10॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ya evaṃ vidvān prāṇaṃ veda na hāsya prajā hīyate&#039;mṛto&lt;br /&gt;
:bhavati tadeṣaḥ ślokaḥ ॥ 3.11॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:utpattimāyatiṃ sthānaṃ vibhutvaṃ caiva pañcadhā ।&lt;br /&gt;
:adhyātmaṃ caiva prāṇasya vijñāyāmṛtamaśnute&lt;br /&gt;
:vijñāyāmṛtamaśnuta iti ॥ 3.12॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti praśnopaniṣadi tṛtīyaḥ praśnaḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;caturthaḥ praśnaḥ ।&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha hainaṃ sauryāyaṇi gārgyaḥ papraccha । bhagavannetasmin puruṣe&lt;br /&gt;
:kāni svapanti kānyasmiñjāgrati katara eṣa devaḥ svapnān paśyati&lt;br /&gt;
:kasyaitat sukhaṃ bhavati kasminnu sarve sampratiṣṭhitā bhavantīti ॥ 4.1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tasmai sa hovāca yathā gārgya marīcayo&#039;rkasyāstaṃ gacchataḥ sarvā&lt;br /&gt;
:etasmiṃstejomaṇḍala ekībhavanti tāḥ punaḥ punarudayataḥ pracarantyevaṃ&lt;br /&gt;
:ha vai tat sarvaṃ pare deve manasyekībhavati tena tarhyeṣa puruṣo na&lt;br /&gt;
:śa‍ṛṇoti na paśyati na jighrati na rasayate na spṛśate nābhivadate&lt;br /&gt;
:nādatte nānandayate na visṛjate neyāyate svapitītyācakṣate ॥ 4.2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:prāṇāgnaya evaitasmin pure jāgrati । gārhapatyo ha vā eṣo&#039;pāno&lt;br /&gt;
:vyāno&#039;nvāhāryapacano yadgārhapatyāt praṇīyate praṇayanādāhavanīyaḥ&lt;br /&gt;
:prāṇaḥ ॥ 4.3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:yaducchvāsaniḥśvāsāvetāvāhutī samaṃ nayatīti sa samānaḥ । mano ha&lt;br /&gt;
:vāva yajamānaḥ । iṣṭaphalamevodānaḥ । sa enaṃ yajamānamaharaharbrahma&lt;br /&gt;
:gamayati ॥ 4.4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atraiṣa devaḥ svapne mahimānamanubhavati । yaddṛṣṭaṃ&lt;br /&gt;
:dṛṣṭamanupaśyati śrutaṃ śrutamevārthamanuśa‍ṛṇoti&lt;br /&gt;
:deśadigantaraiśca pratyanubhūtaṃ punaḥ punaḥ pratyanubhavati dṛṣṭaṃ&lt;br /&gt;
:cādṛṣṭaṃ ca śrutaṃ cāśrutaṃ cānubhūtaṃ cānanubhūtaṃ ca&lt;br /&gt;
:saccāsacca sarvaṃ paśyati sarvaḥ paśyati ॥ 4.5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa yadā tejasā&#039;bhibhūto bhavati । atraiṣa devaḥ svapnānna&lt;br /&gt;
:paśyatyatha yadaitasmiñśarīra etatsukhaṃ bhavati ॥ 4.6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa yathā sobhya vayāṃsi vasovṛkṣaṃ sampratiṣṭhante । evaṃ&lt;br /&gt;
:ha vai tat sarvaṃ para ātmani sampratiṣṭhate ॥ 4.7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:pṛthivī ca pṛthivīmātrā cāpaścāpomātrā ca tejaśca tejomātrā ca&lt;br /&gt;
:vāyuśca vāyumātrā cākāśaścākāśamātrā ca cakṣuśca draṣṭavyaṃ&lt;br /&gt;
:ca śrotraṃ ca śrotavyaṃ ca ghrāṇaṃ ca ghrātavyaṃ ca rasaśca&lt;br /&gt;
:rasayitavyaṃ ca tvakca sparśayitavyaṃ ca vākca vaktavyaṃ ca hastau&lt;br /&gt;
:cādātavyaṃ copasthaścānandayitavyaṃ ca pāyuśca visarjayitavyaṃ ca&lt;br /&gt;
:yādau ca gantavyaṃ ca manaśca mantavyaṃ ca buddhiśca boddhavyaṃ&lt;br /&gt;
:cāhaṅkāraścāhaṅkartavyaṃ ca cittaṃ ca cetayitavyaṃ ca tejaśca&lt;br /&gt;
:vidyotayitavyaṃ ca prāṇaśca vidhārayitavyaṃ ca ॥ 4.8॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:eṣa hi draṣṭā spraṣṭā śrotā ghrātā rasayitā mantā boddhā kartā&lt;br /&gt;
:vijñānātmā puruṣaḥ । sa pare&#039;kṣara ātmani sampratiṣṭhate ॥ 4.9॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:paramevākṣaraṃ pratipadyate sa yo ha vai tadacchāyamaśarīramalohitaṃ&lt;br /&gt;
:śubhramakṣaraṃ vedayate yastu somya । sa sarvajñaḥ sarvo bhavati ।&lt;br /&gt;
:tadeṣa ślokaḥ ॥ 4.10॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:vijñānātmā saha devaiśca sarvaiḥ prāṇā bhūtāni sampratiṣṭhanti yatra&lt;br /&gt;
:tadakṣaraṃ vedayate yastu somya sa sarvajñaḥ sarvamevāviveśeti ॥ 4.11॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti praśnopaniṣadi caturthaḥ praśnaḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;pañcamaḥ praśnaḥ ।&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha hainaṃ śaibyaḥ satyakāmaḥ papraccha । sa yo ha vai&lt;br /&gt;
:tadbhagavanmanuṣyeṣu prāyaṇāntamoṅkāramabhidhyāyīta । katamaṃ vāva&lt;br /&gt;
:sa tena lokaṃ jayatīti । tasmai sa hovāca ॥ 5.1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:etadvai satyakāma paraṃ cāparaṃ ca brahma yadoṅkāraḥ ।&lt;br /&gt;
:tasmādvidvānetenaivāyatanenaikataramanveti ॥ 5.2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa yadyekamātramabhidhyāyīta sa tenaiva saṃveditastūrṇameva&lt;br /&gt;
:jagatyāmabhisampadyate । tamṛco manuṣyalokamupanayante sa tatra&lt;br /&gt;
:tapasā brahmacaryeṇa śraddhayā sampanno mahimānamanubhavati ॥ 5.3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha yadi dvimātreṇa manasi sampadyate so&#039;ntarikṣaṃ&lt;br /&gt;
:yajurbhirunnīyate somalokam । sa somaloke vibhutimanubhūya&lt;br /&gt;
:punarāvartate ॥ 5.4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:yaḥ punaretaṃ trimātreṇomityetenaivākṣareṇa paraṃ puruṣamabhi-&lt;br /&gt;
:dhyāyīta sa tejasi sūrye sampannaḥ । yathā pādodarastvacā vinirmucyata&lt;br /&gt;
:evaṃ ha vai sa pāpmanā vinirmuktaḥ sa sāmabhirunnīyate brahmalokaṃ&lt;br /&gt;
:sa etasmājjīvaghanāt parātparaṃ puriśayaṃ puruṣamīkṣate । tadetau&lt;br /&gt;
:ślokau bhavataḥ ॥ 5.5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tisro mātrā mṛtyumatyaḥ prayuktā&lt;br /&gt;
:anyonyasaktāḥ anaviprayuktāḥ ।&lt;br /&gt;
:kriyāsu bāhyābhyantaramadhyamāsu&lt;br /&gt;
:samyak prayuktāsu na kampate jñaḥ ॥ 5.6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ṛgbhiretaṃ yajurbhirantarikṣaṃ&lt;br /&gt;
:sāmabhiryat tat kavayo vedayante ।&lt;br /&gt;
:tamoṅkāreṇaivāyatanenānveti vidvān&lt;br /&gt;
:yattacchāntamajaramamṛtamabhayaṃ paraṃ ceti ॥ 5.7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti praśnopaniṣadi pañcamaḥ praśnaḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ṣaṣṭhaḥ praśnaḥ ।&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha hainaṃ sukeśā bhāradvājaḥ papraccha । bhagavan hiraṇyanābhaḥ&lt;br /&gt;
:kausalyo rājaputro māmupetyaitaṃ praśnamapṛcchata । ṣoḍaśakalaṃ&lt;br /&gt;
:bhāradvāja puruṣaṃ vettha । tamahaṃ kumāramabruvaṃ nāhamimaṃ veda ।&lt;br /&gt;
:yadyahamimamavediṣaṃ kathaṃ te nāvakṣyamiti । samūlo vā eṣa&lt;br /&gt;
:pariśuṣyati yo&#039;nṛtamabhivadati tasmānnārhamyanṛtaṃ vaktum । sa&lt;br /&gt;
:tūṣṇīṃ rathamāruhya pravavrāja । taṃ tvā pṛcchāmi kvāsau puruṣa&lt;br /&gt;
:iti ॥ 6.1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tasmai sa hovācehaivāntaḥśarīre somya sa puruṣo&lt;br /&gt;
:yasminnatāḥ ṣoḍaśakalāḥ prabhavantīti ॥ 6.2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa īkṣācakre । kasminnahamutkrānta utkrānto bhaviṣyāmi&lt;br /&gt;
:kasminvā pratiṣṭhite pratiṣṭhāsyāmīti ॥ 6.3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa prāṇamasṛjata prāṇācchraddhāṃ khaṃ vāyurjyotirāpaḥ pṛthivīndriyaṃ&lt;br /&gt;
:manaḥ । annamannādvīryaṃ tapo mantrāḥ karma lokā lokeṣu ca nāma ca&lt;br /&gt;
:॥ 6.4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa yathemā nadyaḥ syandamānāḥ samudrāyaṇāḥ samudraṃ prāpyāstaṃ&lt;br /&gt;
:gacchanti bhidyete tāsāṃ nāmarūpe samudra ityevaṃ procyate । evamevāsya&lt;br /&gt;
:paridraṣṭurimāḥ ṣoḍaśakalāḥ puruṣāyaṇāḥ puruṣaṃ prāpyāstaṃ gacchanti&lt;br /&gt;
:bhidyete cāsāṃ nāmarūpe puruṣa ityevaṃ procyate sa eṣo&#039;kalo&#039;mṛto&lt;br /&gt;
:bhavati tadeṣa ślokaḥ ॥ 6.5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:arā iva rathanābhau kalā yasminpratiṣṭhitāḥ ।&lt;br /&gt;
:taṃ vedyaṃ puruṣaṃ veda yatha mā vo mṛtyuḥ parivyathā iti ॥ 6.6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tān hovācaitāvadevāhametat paraṃ brahma veda । nātaḥ&lt;br /&gt;
:paramastīti ॥ 6.7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:te tamarcayantastvaṃ hi naḥ pitā yo&#039;smākamavidyāyāḥ paraṃ pāraṃ&lt;br /&gt;
:tārayasīti । namaḥ paramaṛṣibhyo namaḥ paramaṛṣibhyaḥ ॥ 6.8॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti praśnopaniṣadi ṣaṣṭhaḥ praśnaḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:oṃ bhadraṃ karṇebhiḥ śa‍ṛṇuyāma devā&lt;br /&gt;
:bhadraṃ paśyemākṣabhiryajatrāḥ ।&lt;br /&gt;
:sthirairaṅgaistuṣtuvāꣳsastanūbhirvyaśema devahitaṃ yadāyuḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:svasti na indro vṛddhaśravāḥ&lt;br /&gt;
:svasti naḥ pūṣā viśvavedāḥ ।&lt;br /&gt;
:svasti nastārkṣyo ariṣṭanemiḥ&lt;br /&gt;
:svasti no bṛhaspatirdadhātu ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Essenz der Prasnopanischade von [[Swami Sivananda]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sivananda-Urwald.jpg|thumb|Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...Om. Oh [[Götter Namen Liste von A-Z|Götter]]! Mögen wir, mit unseren [[Ohr]]en, hören, oh jenes, was glückverheißend ist; bereit, angebetet zu werden! Mögen wir, mit unseren [[Augen]], sehen, was glückverheißend ist. Mögen wir das [[Leben]] genießen, welches uns von&lt;br /&gt;
den Göttern zugewiesen wurde, unser [[Lob]] mit unseren[[ Körper]]n mit starken Gliedern darbietend. Möge [[Indra]], der Mächtige, der Alte des Ruhms, uns [[Wohlstand]] gewähren. Möge Er, der Nährer und der Besitzer allen Reichtums, das geben, was&lt;br /&gt;
gut für uns ist. Möge der Herr der flinken Bewegung uns gnädig sein, und möge der Beschützer der Großen uns ebenfalls beschützen....&lt;br /&gt;
Om Friede! Friede!! Friede!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einführung===&lt;br /&gt;
1. Sechs Suchende des [[Brahman]] gehen zu einem [[Weise]]n mit Namen [[Pippalada]] und stellen ihm sechs Fragen. Diese Fragen und Antworten formen die Substanz dieser Upanishad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] oder das Lebensprinzip, und [[Rayi]] oder [[Materie]] wurden vom [[Herr]]n zuerst geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Prana wirkt auf Rayi. Verschiedene [[Form]]en manifestieren sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Es ist das Vermischen dieser Beiden, das die Welt der diversen [[Form]]en hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Das eine ist aktiv, positiv und ist das männliche Prinzip; das andere ist passiv, negativ und ist das weibliche Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Prana gehört zur bewussten Seite der [[Schöpfung]], während Rayi oder Materie zur Seite der Formen der [[Schöpfung]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Materie ist die universelle Form. Prana ist [[Leben]] oder Verbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Der [[Körper]] wird durch Prana oder das Lebensprinzip aufrechterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. [[Prajapati]] war begierig nach Nachwuchs. Aus diesem Begehren entsprang ein Paar, nämlich Materie oder die universelle Form und Prana, Leben, oder Verbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Als Leben und Materie ist Prajapati schrittweise die [[Sonne]] und der [[Mond]], das Jahr in seinen zwei Hälften, [[Tag]] und [[Nacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], [[Aditya]] (Sonne), [[Tag]], [[Amurta]] (formlos), [[Leben]], [[Geist]], nördlicher [[Pfad]], Unsichtbarkeit, gehören zur Seite des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. [[Rayi]], der [[Mond]], die [[Nacht]], [[Murta]] (mit Form), [[Materie]], südlicher [[Pfad]], [[Sichtbarkeit]], gehören zur Seite der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Die zweite Frage bezieht sich auf die [[Deva]]s die den Menschen unterstützen und die [[Sinne]] und die wesentlichen Bestandteile des [[Körper]]s erleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Die dritte Frage bezieht sich auf die [[Natur]] und den Ursprung des Pranas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Die vierte Frage bezieht sich auf [[Schlaf]] und [[Traum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Die fünfte Frage bezieht sich auf Prana und [[OM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Die sechste Frage bezieht sich auf den [[Purusha]] der sechzehn [[Kala]]s oder Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. [[Sukesa]], [[Satyakama]], [[Gargya]], [[Kausalya]], [[Bhargava]], [[Kabandhi]], all diese dem [[Brahman]] ergeben und zentriert im Brahman, suchen den höchsten Brahman, näherten sich dem verehrten [[Pippalada]] mit [[Opfergabe]]n ([[Samidh|Samit]]) in ihren [[Hand|Händen]], in dem Glauben, dass er ihnen alles erklären würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. [[Wissen]] um [[Brahman]] kann von Menschen erlangt werden, die sich dem [[Zölibat]] hingaben, [[Tapas]] ausführen und sich den Regeln hingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Dann sagte [[Pippalada]] zu dem [[Aspirant]]en: Bleibe für ein Jahr hier mit [[Entbehrung]]en, [[Zölibat]] und [[Glaube]]n. Dann darfst du Fragen stellen wie es dir beliebt, und wenn ich die Antworten kenne, werde ich sie dir sicherlich erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HS6kAipt5kQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorbereitung des Gefäßes===&lt;br /&gt;
21. Die subtilen Wahrheiten des [[Vedanta]] können von einem groben und unreinen [[Geist]] nicht erkannt werden. Der Geist sollte rein, fein und scharf gemacht werden. Nur dann wird er bereit sein, [[Konzentration]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu üben und die&lt;br /&gt;
subtilen [[Wahrheit]]en der [[Upanishaden]] zu begreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. [[Dienst]] für den [[Guru]] oder ein [[Vorbild]] mit [[Glaube]]n und [[Hingabe]] reinigt den [[Geist]] sehr schnell. Dies ist das machtvollste Mittel der [[Reinigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Der spirituelle [[Lehrer]] kennt durch seine innere [[Sicht]] den mentalen [[Zustand]] seiner Aspiranten, den Grad ihrer [[Entwicklung]], ihre [[Fehler]] und [[Schwächen]], etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. [[Tapas]] und [[Zölibat]] tragen zur Reinigung des Geistes bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Der Lehrer kann ihre [[Astralkörper|Astral]]- und [[Kausalkörper]] durch das innere Auge der [[Weisheit]] sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Der Seher Pippalada erkannte durch seine innere Sicht, dass noch immer Unreinheiten in ihrem Geist waren und so bat er sie, mit ihm für ein Jahr zu verweilen, um [[Tapas]], Zölibat und Glauben zu praktizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leben und Materie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Prajapati Schoepfung Ei Hiranyagarbha .jpg|thumb|Versuch, die schöpferischen Aktivitäten Prajapatis darzustellen, Stahlstich, um 1850]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. [[Leben]] hat keinen Anbeginn. Die [[Welt]] wurde nicht geschaffen. Sie wird ganz einfach von [[Gott]] projiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Dann näherte [[Katyayana Kabandi]] sich Pippalada und fragte: &amp;quot;Ehrwürdiger [[Meister]], woher wurden diese [[Kreatur]]en geboren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Er antwortete: [[Prajapati]] (der Herr der Kreaturen) war begierig nach Nachwuchs. Er tat [[Buße]] (gedanklich) und danach erschuf er in Paaren Materie ([[Rayi]]) und [[Leben]] ([https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana]), [[Nahrung]] und Esser, mit dem Gedanken, dass diese&lt;br /&gt;
zusammen ihm Kreaturen in vielfältiger Weise produzieren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. Tapas ist Buße. Hier bedeutet es Überlegung darüber, wie und was geschaffen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Prana ist [[Energie]]. Rayi ist Materie. Prana und Rayi sind männlich und weiblich. Prana und Materie sind das Paar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32. Prajapati erschuf ein Paar, welches nötig für die Schöpfung ist: Der [[Mond]], der Nahrung ist und Prana (Feuer, Sonne) bzw. den Esser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33. Er dachte, dass [[Agni]] ([[Sonne]]) und der Mond (bzw. der Esser und die Nahrung) verschiedene Kreaturen schaffen würden, und so schuf er die Sonne und den Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34. Durch den Einfluss des Mondes alleine, wird das köstliche [[Soma]] oder das [[Rasa]] der [[Erde]], welches die [[Pflanze]]n und [[Kräuter]] nährt, produziert. Die Sonne ist das Feuer, welches das Rasa konsumiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35. Dieses Leben wird durch [[Nahrung]] ([[Annam]]) und [[Luft]] (Prana) aufrecht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36. Die Sonne ist wahrlich Leben und der Mond die Materie; all dies wird eine Form besitzend und ohne Form gefunden. Aus diesem Grund ist Form in der Tat Nahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37. [[Murta]]m bedeutet mit Form; grob (solide, flüssige und feurige Objekte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38. [[Amurta]] bedeutet ohne Form; subtil (Luft, Äther).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39. Die [[Sonne]] ist [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie]. Der [[Mond]] ist [[Materie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40. All jenes, das einen [[Körper]] (Form) hat  und das keinen Körper (formlos, feinstofflich) hat ist Materie. Deshalb ist Körper (Form) in der Tat Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41. Die Sonne ist Prana, der Esser, das Feuer; der Mond ist die Nahrung. Der Esser und die Nahrung sind wirklich eins. Sie sind Aspekte des Herrn der Kreaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die herrliche Sonne===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42. Die Sonne ist das [[Zentrum]] der [[Energie]]. Sie ist folglich identisch mit dem Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
43. Nun, der [[Sonnenaufgang]] ist im [[Osten]]. Dadurch badet sie in ihren Strahlen alle Pranas im Osten. Wenn sie die südlichen, die westlichen, die nördlichen Viertel, die [[Nadir]], den Zenit, die dazwischenliegenden Viertel, und alle beleuchtet, dann nimmt sie dadurch alle Kreaturen in ihre Strahlen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
44. Die [[Sonne]] badet alle lebenden [[Wesen]] mit ihrem [[Licht]], lässt sie eins werden mit ihrem eigenen [[Selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
45. Wo immer Leben ist, wo immer [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie] ist, ist dies aufgrund des Einflusses der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
46. Die Sonne ist das größte, unerschöpfliche Kraftwerk auf [[Erde]]n. Sie unterstützt mit ihren [[Strahlen]] alles Leben in allen Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
47. Dies ist das ([[Vaisvanara]]) die Gesamtsumme aller lebenden Wesen, alle Formen annehmend, Leben und Feuer, die jeden [[Tag]] erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
48. Die Sonne erleuchtet die gesamte Welt. Sie ist das Zentrum von Kraft und Energie. Sie ist die [[Quelle]] von Leben und [[Aktivität]]. Deshalb ist sie der Herr der Kreaturen. Sie ist mit den Aktivitäten aller Menschen verbunden. Sie ist in der Tat&lt;br /&gt;
das Leben der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49. Alle Formen annehmend, glänzend, allwissend, das höchste [[Ziel]], das eine [[Licht]], der Geber der [[Hitze]], mit tausend Strahlen, in hunderten Formen existierend, Leben aller Kreaturen, geht diese Sonne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50. Das Jahr ist in der Tat [[Prajapati]], der Herr der Schöpfung. Es gibt zwei [[Pfad]]e, südlich und nördlich. Jene, die einzig dem Pfad des [[Karma]] folgen, durch das Ausüben von [[Opfer]]ungen und frommen [[Handlung]]en, erlangen einzig die Welt des Mondes und kehren mit Sicherheit wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
51. [[Ishta]] ist das tägliche Ausführen von [[Agnihotra]], [[Buße]], das Speisen der Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
52. [[Purta]] ist das Graben von [[Brunnen]], Wasserspeichern etc. für die Öffentlichkeit, das Bauen von [[Tempel]]n, Krankenhäusern, Schulen, den Armen und den Hungrigen Essen geben, öffentliche Gärten anlegen, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
53. Aber jene, die den Atman durch [[Buße]], [[Glaube]]n und [[Wissen]] gesucht haben, erreichen die Sonne durch die nördliche Rute ([[Brahmaloka]]). Dies ist die Heimstatt allen Lebens, das Unsterbliche, furchtlose, das höchste [[Ziel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
54. Sie wandern auf dem Pfad von [[Devayana]], dem Pfad der Götter, zur Welt der Sonne und gehen von dort ins Brahmaloka. Sie verschmelzen in Brahman, im Ende dieses Kreislaufs. Das ist [[Karma Mukti]] oder allmähliche Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
55. Jene, die Brahmaloka erlangt haben, kehren nicht in diese Welt zurück. Sie werden nicht wiedergeboren wie jene, die einzig dem Karma folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
56. Fünf Füße besitzend (die fünf Jahreszeiten), über Ihn, den [[Vater]], zwölf Formen besitzend (zwölf Monate), der Spender des [[Regen]]s, sagen sie (die Weisen), dass er auf einer Ebene verweilt, die höher als der [[Himmel]] ist. Andere nennen ihn allweise, auf welchem, wie bei einem Streitwagen (gezogen von sieben [[Pferd]]en), mit sieben Rädern und sieben Speichen, sich die gesamte Welt gründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
57. Die Sonne ist nichts weiter als das Jahr oder die [[Zeit]]. Die Sonne ist der Macher oder Messer der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
58. Sie Sonne durchdringt alle Wesen mit ihrem [[Licht]], lässt sie eins sein mit ihrem eigenen [[Selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
59. Die Sonne wird [[Vater]] genannt, denn Sie ist der Schöpfer von Allem, sie erhält das Leben, und alles Leben geht einzig durch sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
60. Die sieben Strahlen oder [[Farbe]]n der Sonne sind die sieben Pferde der Sonne. Halbjahre, Jahreszeiten, Monate, halbe Monate, Tage, Nächte und [[Muhurta]]s sind ebenfalls die sieben Pferde der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
61. Die sechs Speichen sind die Jahreszeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
62. Der Monat ist [[Prajapati]] (der Herr der Schöpfung), seine dunkle Hälfte ist tatsächlich die Nahrung, seine helle Hälfte das Prana. Deshalb führen diese [[Rishi]]s Opferriten in der hellen Hälfte durch, die anderen in der dunklen Hälfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
63. Der Monat ist ebenfalls in der Natur eines Paars. Ein Teil, das ist die dunkle Hälfte, ist Nahrung, bzw. Materie oder Mond. Die andere Hälfte, bzw. zwei Wochen, ist die Sonne, die Erde, das [[Feuer]] oder Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
64. Nacht ist täglich [[Pralaya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
65. Tag und Nacht sind [[Prajapati]]. Der Tag ist das Prana und die Nacht ist tatsächlich Nahrung. Jene, die tagsüber sich in [[Liebe]] vereinen, verschwenden ihr Prana, jene, die sich Nachts in Liebe vereinen werden wahrlich als [[Brahmachari]]s&lt;br /&gt;
betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
66. Nahrung ist in der Tat Prajapati; aus ihr entstehen in der Tat [[Samen]], aus diesen werden alle Kreaturen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
67. Folglich produzieren somit jene, die diese Regel des Prajapati einhalten, ein Paar. Jenen allein ist dieses [[Brahmaloka]] in denen [[Buße]], [[Zölibat]] und [[Wahrheit]] verbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
68. Dieses reine [[Brahmaloka]] gehört einzig denen, in denen kein [[Betrug]], Falschheit oder Verheimlichung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
69. Betrug, Verworfenheit, Falschheit und [[Verheimlichung]] beflecken das [[Herz]]. Sie sind Hindernisse auf dem spirituellen Weg. Sie sollten durch das Kultivieren der gegenteiligen, positiven Tugenden wie [[Ehrlichkeit]], [[Aufrichtigkeit]] und [[Wahrheit]] ausgerottet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UEUOCahpKzs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prana: Größer als die Sinne===&lt;br /&gt;
70. Dann fragte [[Bhargava]], Sohn von [[Vidarbha Pippalada]]: O [[Bhagavan]], wie viele [[Deva]]s unterstützen die [[Schöpfung]]? Welche von diesen erleuchten das? Wer, nochmal, ist, unter ihnen, der Größte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
71. Die zweite Frage bezieht sich auf die Kräfte, [[Herrlichkeit]] und Größe von [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], welcher den [[Mikrokosmos]] unterstützt und somit der Beste von Allen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
72. Er antwortete: Diese [[Deva]]s sind wahrlich der [[Äther]], [[Wind]], [[Feuer]], [[Wasser]], [[Sprache]], [[Geist]], [[Auge]] und das [[Ohr]]. Sie, ihre Herrlichkeit manifestierend, stritten untereinander und sagten: Wir halten zusammen und unterstützen diesen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
73. Prana, der Größte, sagte zu ihnen: Verliert euch nicht in [[Täuschung]]. Haltet diesen närrischen [[Stolz]] nicht aufrecht. Ich alleine, mich selbst fünffach aufteilend, unterstütze diesen Körper und bewahre ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
74. [[Atmung]] und [[Gedanke]] sind Ausdrucksweisen von Prana allein. Prana ist das wichtigste, fundamentale [[Prinzip]] im [[Körper]] und in der [[Natur]]. Deshalb wird Prana auch [[Brahma]] genannt. Das individuelle Prana ist Teil des universellen Prana oder kosmischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
75. Sie glaubten ihm nicht. Das Prinzip des Prana, schien, aus Entrüstung aus dem Körper zu gehen, sozusagen von oben. Als das Prana aufstieg, stiegen all die anderen ([[Sinne]]) ebenfalls umgehend auf; und wenn er blieb, verblieben all die anderen auch; so wie [[Biene]]n den Stock verlassen, wenn die [[Königin]] diesen verlässt und zurückkehren, wenn sie zurückkehrt; und so priesen der Geist, Sprache, Auge, Ohr und der Rest, Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prana: Der wichtigste Beweger===&lt;br /&gt;
76. So verhält es sich mit dem Leben: Als Feuer brennt es; als Sonne scheint es; als [[Parjanya]] regnet es; als [[Maghavan]] (Indra) regiert es; es ist der [[Wind]]; es ist die Erde, Mond, Deva, was Form besitzt, was formlos ist und was unsterblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
77. Prana ist das [[Amrita]], was die [[Basis]] oder der Aufenthalt aller Devas ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
78. Wie Speichen in einem Rad, so ist alles im Prana zentriert, die [[Verse]] des [[Rigveda]], [[Samaveda]], [[Opfer]]ungen, [[Kshetriya]]s und die [[Brahmane]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gebet an Prana===&lt;br /&gt;
79. Als Prajapati, Herr der Kreaturen, bewegst du (Prana) dich im [[Mutterleib]]; Du wirst in der Tat danach geboren. Dir, O Prana, der zusammen mit den anderen Pranas ([[Sinne]]n) verweilt, bringen diese Kreaturen [[Opfer]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
80. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] bewegt sich im Mutterleib. Im Mutterleib verursacht es die Beschleunigung des Fötus. Es stößt das [[Kind]] aus dem Leib aus, wenn es gewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
81. Prana wird als [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kind] geboren. Prana ist zugleich [[Vater]] und [[Mutter]]. Es ist [[Prajapati]], universelles [[Leben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
82. Die [[Sinne]] tragen die [[Eindrücke]] ihrer zugehörigen Objekte, um das Leben im [[Körper]] zu nähren und aufrecht zu erhalten. Dies sind die Opferungen an Prana, dem Herrn der Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
83. Prana ist der Esser. Alles ist Nahrung für Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
84. O, Prana, du bist der beste Träger für die Götter, die erste Opferung an die Vorväter. Du bist das aktive [[Prinzip]] der Sinne, welche die [[Essenz]] des Körpers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
85. Dieses Leben, als [[Feuer]], brennt. Prana brennt als Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
86. Prana ist das aktive Prinzip, welches die Sinne und den Körper unterstützt. Die Glieder und [[Organ]]e werden abmagern und austrocknen, wenn da kein Prana ist. Also ist Prana die Essenz oder Saft aller Sinne im Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
87. O, Prana, du bist [[Indra]], du bist [[Rudra]] durch Tapferkeit, du bist der [[Beschützer]], du bewegst dich im Himmel, du bist die Sonne, der Herr aller Lichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
88. Wenn du es regnen lässt, O Prana, sitzen deine Kreaturen erfreut, hoffend, dass es Nahrung, welche sie begehren, geben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
89. O, Prana, du bist ein [[Vratya]] (ewig rein); du bist das Feuer [[Ekarshi]], der Verzehrer aller Dinge, der gute Herr der Welt. Wir sind die Gebenden der Opferungen, O, [[Matarisvan]], du bist unser Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
90. Sei diesem, deinen Körper gnädig, welcher in [[Sprache]] verweilt, im [[Ohr]], im [[Auge]] und welcher ebenfalls den Geist durchdringt; gehe nicht heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
91. All das unterliegt der Kontrolle von Prana, und all das ist ebenfalls der dritte Himmel. Beschütze uns wie eine [[Mutter]]. Gib uns [[Wohlstand]] und [[Weisheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Mysterium des Lebens===&lt;br /&gt;
92. Dann fragte [[Kausalya]], Sohn von [[Asvala]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O, [[Bhagavan]], wo wird dieses Prana geboren? Wie gelangt es in den Körper? Wo verbleibt es, nachdem es sich selbst aufgeteilt hat? Wie geht es heraus? Wie unterstützt es das, was ohne, und all das, was im Körper ist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
93. Pippalada antwortete: &amp;quot;Du stellst Fragen zu transzendenten Dingen. Ich werde sie dir beantworten, denn du bist ein großer Erforscher von [[Brahman]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
94. Dieses Prana wird aus dem [[Atman]] geboren. So wie dieser Schatten im Menschen ist, so ist dieses Prana im Atman. Durch die Handlung des Geistes geht dieses in den Körper ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
95. Die Handlung des Geistes ist die [[Gedankenkraft]] wollend oder wünschend. Durch die Handlung des Geistes bedeutet, durch die guten oder bösen [[Tat]]en, welche die Arbeit des Geistes sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Funktionen von Prana===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pranayama.jpg|thumb|Pranayama - Kontrolle über die Lebensenergie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96. So wie ein König seine Offiziere befehligt, ihnen sagt: &#039;Verweilt und verwaltet in diesen oder jenen Dörfern&#039;, ebenso verfügt dieses Prana über die anderen Pranas jeweils für ihre unterschiedlichen Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
97. Das [[Apana]] verweilt in den Organen der [[Ausscheidung]] und Erzeugung; das Prana selbst verweilt im Auge, Ohr, Mund und Nase. In der Mitte ist [[Samana]]. Es verteilt die Nahrung, die gleichmäßig geliefert wurde und die sieben Flammen brennen&lt;br /&gt;
dadurch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
98. Apana verweilt im [[Anus]] und den generativen Organen. Es verursacht die Ausscheidung. Prana ist für die sensorischen Lebensfunktionen zuständig. Es verweilt im Auge, den Ohren, etc.. Samana verweilt im [[Nabel]]. Es ist für die&lt;br /&gt;
Verdauungsfunktionen zuständig. [[Vyana]] lässt das [[Blut]] zirkulieren. Es ist allesdurchdringend. [[Udana]] hilft, Nahrung und Getränke zu schlucken. Es nimmt den [[Jiva]] zum [[Brahman]] während des [[Schlaf]]es. Es nimmt den Jiva aus dem Körper während des [[Tod]]es und leitet ihn in die andere Welt. Es verweilt in der [[Kehle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
99. Dieser Atman ist im [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzen]. Es gibt einhundertundeins Nervenströme ([[Nadi]]s). Jeder von ihnen hat einhundert Zweige; ferner hat jeder von diesen wiederum zweiundsiebzigtausend Unterzweige. In diesen bewegt sich [[Vyana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
100. Ferner, durch einen [[Nerv]], den [[Udana]], aufsteigend, führt es uns aufwärts zu den tugendhaften Welten durch gute Taten, durch die sündenvolle [[Welt]] durch [[Sünde]] und in die Welt der Menschen durch [[Tugend]] und Sünde kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
101. Die Sonne ist wahrlich das externe Prana. Sie geht auf und begünstigt das Prana in den Augen. Die Göttin der Erde zieht (kontrolliert) das [[Apana]] nach unten hin an. Der [[Akasha]] (Äther) zwischen der Sonne und der Erde ist [[Samana]]. Der Wind&lt;br /&gt;
ist [[Vyana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
102. Das externe Feuer ist in der Tat [[Udana]]. Aus diesem Grund geht jener, dessen Feuer ausgegangen ist, in einen anderen Körper ein, mit seinen Sinnen im Geist absorbiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
103. Was auch immer sein [[Gedanke]] zum Zeitpunkt des [[Tod]]es, mit Diesem erlangt er Prana und das Prana, in Verbindung mit Udana, zusammen mit dem [[Jivatma]] führen ihn in die Welt, an die gedacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
104. Der Gelehrte Mensch weiß, dass sein Nachwuchs nicht umkommt, und er wird unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
105. Er, welcher den Ursprung kennt, den Eingang, den Sitz, die fünffache Verteilung von Prana und seinen internen Zustand im Körper, erlangt [[Unsterblichkeit]], ja, erlangt Unsterblichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Traum und Tiefschlaf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlaf.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
106. Dann stellte [[Gargya]], der Enkel von [[Surya]], [[Pippalada]] die Frage: &amp;quot;O [[Bhagavan]], was sind diese, die im Menschen schlafen; was sind nochmal jene, die in ihm aufwachen? Welcher ist der [[Deva]], der Träume sieht? Wessen ist diese&lt;br /&gt;
[[Glückseligkeit]]? Von was hängen all diese ab?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
107. &amp;quot;Welche Organe schlafen im [[Körper]] oder stoppen ihre Funktion, wenn der Mensch schläft? Welche sind darin wach; bzw. üben ihre Funktionen aus?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
108. Pippalada antwortete: &amp;quot;O Gargya, so wie die Strahlen der Sonne, wenn sie untergeht, eins werden in dieser Scheibe aus Licht und wieder hervorkommen, wenn sie wieder aufgeht, eben so werden all diese eins im höchsten Deva, dem [[Geist]]. Deshalb hört, sieht, riecht, schmeckt oder fühlt man in dieser Zeit nichts; man spricht nicht, oder nimmt, oder genießt, oder scheidet aus oder bewegt sich. Man sagt, Er schläft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
109. All die Organe (oder Sinne) sind ruhend im Geist während des [[Tiefschlaf]]s. Sie werden eins mit dem Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
110. Das Feuer des Prana allein ist wach in der Stadt (Körper). Das Apana ist das [[Garhapatya]] Feuer. Das [[Vyana]] ist das [[Ahavaniya]] Feuer, da es aus dem Garhapatya Feuer genommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
111. Weil der Samana die Opfer (die [[Atmung]]) gleichmäßig verteilt, ist er der [[Priester]] ([[Hotri]]). Der Geist ist das [[Opfer]], das [[Udana]] ist die Belohnung der Opfer; er führt den Opfernden jeden Tag, im Tiefschlaf, zu [[Brahman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
112. In diesem [[Zustand]] genießt dieser Deva (der Geist) im Traum seine Größe. Was auch immer gesehen wurde, er sieht es erneut; was gehört wurde, er hört es erneut; was genossen wurde, in verschiedenen Ländern und Vierteln, er genießt es erneut; was gesehen und nicht gesehen wurde, gehört und nicht gehört, erfahren und nicht erfahren, wirklich und unwirklich, er sieht; er alles seiend, er sieht alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
113. Im Traum erschafft der Geist seine eigene Welt aus den Eindrücken, die er im [[Wachzustand]] erhalten hat und genießt die [[Vision]]. Der Geist selbst ist der Wahrnehmende (Subjekt) und das Wahrgenommene (Objekt). Der Geist selbst nimmt dann die Formen von Bergen, Flüssen, Bäumen, Blumen etc. an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
114. Im Traum taucht der Geist tief, manchmal in die Eindrücke vergangener [[Leben]] und durchlebt diese auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
115. Wenn er von [[Licht]] überwältigt wird, dann sieht dieser Gott (der Geist) keine Träume und zu dieser Zeit erwacht [[Glückseligkeit]] in diesem [[Körper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
116. Der [[Kausalkörper]] ist im Tiefschlaf aktiv. Der Kausalkörper ist das Organ, durch welches die Glückseligkeit des Tiefschlafes genossen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
117. Der [[Jiva]] ruht in [[Brahman]], im Tiefschlaf. Dort ist nur eine dünne Schicht aus [[Unwissenheit]] zwischen ihm und dem höchsten [[Selbst]]. In [[Samadhi]] oder dem Zustand von [[Superbewusstsein]] wird dieser [[Schleier]] aus Unwissenheit entzwei gerissen und der Jiva verschmilzt in Brahman und erlangt das höchste [[Wissen]]. Das ist der Unterschied zwischen Tiefschlaf und Samadhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
118. So wie, O Geliebter, [[Vogel|Vögel]] sich auf einen Baum begeben, um dort zu ruhen (zu verweilen), ebenso in der Tat ruhen all diese im höchsten [[Atman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
119. Die [[Erde]] und die subtilen [[Element]]e, das [[Wasser]] und seine subtilen Elemente, die [[Luft]] und ihre subtilen Elemente, [[Äther]] und seine subtilen Elemente, das [[Auge]] und wahrnehmbare Objekte, das [[Ohr]] und was gehört werden kann, die [[Nase]] und was gerochen werden kann, [[Geschmack]] und seine Objekte, die [[Hand|Hände]] und was ergriffen werden kann, die [[Fuß|Füße]] und was betreten werden kann, das [[Organ]] der [[Schöpfung]] und was genossen werden kann, das Organ der [[Ausscheidung]] und was ausgeschieden werden muss, der [[Geist]] und über was nachgedacht werden muss, der [[Intellekt]] und was bestimmt werden muss, [[Egoismus]] und seine Objekte, [[Chitta]] und dessen Objekte, [[Licht]] und seine Objekte, das [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] und was davon unterstützt werden muss, all das ruht im höchsten [[Atman]] im Tiefschlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iGFU6khGQ-g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die transzendente Erfahrung===&lt;br /&gt;
120. [[Manas]] oder der Geist ist dieser Bereich der überlegt: &#039;Sollte ich dies tun oder nicht.&#039; Der [[Buddhi]] oder der Intellekt ist der Bereich der bestimmt: &#039;Ich muss das tun.&#039; [[Egoismus]] oder [[Ahamkara]] ist das selbst-fordernde [[Prinzip]]. Er fühlt: &#039;Ich habe das getan. Ich habe das genossen.&#039; [[Chitta]] ist der Bereich der [[Erinnerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
121. Es ist Er, der sieht, fühlt, heilt, riecht, schmeckt, denkt, weiß. Er ist der Handelnde, die intelligente [[Seele]], der [[Purusha]]. Er verweilt im höchsten, unzerstörbaren Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
122. So wie ein Bild der [[Sonne]] im [[Wasser]] reflektiert wird, so wird das Bild von [[Brahman]] im Geist reflektiert. Das reflektierte Bild ist der [[Jiva]]. Dies ist nur augenscheinlich, aber nicht real.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
123. Der [[Jivanmukta]] geht in den höchsten, unsterblichen, nicht verfallenden [[Atman]] ein, so wie das reflektierte Bild der Sonne im Wasser in die Sonne eingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
124. Das höchste, unzerstörbare [[Wesen]] erlangt er mit [[Sicherheit]]. Wer auch immer, O Geliebter, dieses Wesen erkennt, welches ohne Schatten ist, ohne [[Körper]], ohne [[Farbe]], welches rein und unzerstörbar ist, wird allwissend und wird alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
125. Brahman ist frei von den [[Gunas]] und so ist er stets rein. Er ist körperlos und somit niemals verfallend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
126. Der [[Jiva]] wurde von Unwissenheit umhüllt und so war er davor nicht allwissend. Er wird zu Allem durch die [[Zerstörung]] der Unwissenheit, durch das Erlangen von Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
127. Brahman ist ewig, unbegreiflich, ungeboren. Er ist alle Glückseligkeit in der [[Natur]], frei von allen [[Leid]]en und Ärgernissen. Er existiert ohne und inmitten aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
128. O Geliebter, er der den unauslöschlichen Atman kennt, in dem das wissende [[Selbst]] mit all den Devas aufsteigt, das Prana und die fünf Elemente, wird allwissend, und, in der Tat, geht in alles ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
129. Geht in alles ein, bzw. erkennt, dass er das Selbst oder Atman in den Wesen ist und fühlt, dass er selbst in allen Dingen existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herrlichkeit der Meditation über Om===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoganblumeklein.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
130. Dann fragte [[Satyakama]], Sohn von [[Sibi]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O [[Bhagavan]], welche [[Welt]] erlangt jener, der, unter den Menschen, über [[Om]] bis zum [[Tod]] meditiert, dadurch?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
131. Om ist das [[Pratika]] oder [[Substitut]] für [[Brahman]]. Es ist das [[Symbol]] für [[Brahman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
132. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf Om mit [[Bhava]] ([[Gefühl]]) und seine Bedeutung ist wirkliche Meditation über Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
133. Meditation auf Om ist das Aufrechterhalten des ständigen Flusses, der einen [[Idee]] des höchsten Selbst, wie der Fluss von Öl aus einem Gefäß in eine anderes ([[Tailadharavat]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
134. Der Geist sollte ruhig wie die [[Flamme]] in einer [[Lampe]] an einem windstillen [[Ort]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
135. Meditation kann nur von dem [[Aspirant]]en praktiziert werden, dessen Sinne von externen Objekten abgewandt sind, der einen ruhigen Geist hat, der mit Unterscheidungsgabe ausgestattet ist, [[Selbstbeherrschung]] hat, [[Reinheit]], [[Glaube]]n,&lt;br /&gt;
[[Ausdauer]] und eine starke [[Sehnsucht]] nach der letzten [[Emanzipation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
136. Pippalada antwortete: &amp;quot;O Satyakama, die Om Silbe ist in der Tat der höhere und der niedere Brahman. Deshalb erlangt jener, der es auf diese Weise kennt, mit Sicherheit Beide.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
137. Om bedeutet in erster Linie [[Para Brahman]] und dann erst bezeichnet es [[Hiranyagarbha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
138. Wenn er auf ein [[Matra]] davon meditiert – A, dann wird er, dadurch erleuchtet, schnell zur [[Erde]] kommen. Die [[Rik]] Verse führen in die [[Welt]] der Menschen, und da er mit Entbehrungen, [[Zölibat]] und [[Glaube]]n ausgestattet wurde, erlangt er [[Größe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
139. Aber wenn er nur auf sein zweites Matra – U, meditiert, dann wird er eins mit dem Geist. Er wird von den [[Yajus]] Versen zum [[Himmel]], der Welt des [[Mond]]es übergeleitet. Nachdem er dort Größe genossen hat, kehrt er zur [[Erde]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
140. Aber wenn er, noch einmal, auf den höchsten [[Purusha]] mit der Om Silbe der drei Matras meditiert, dann wird er mit der Sonne vereint werden. So wie eine [[Schlange]] von ihrer [[Haut]] befreit wird, so wird er von seiner Haut befreit. Er wird&lt;br /&gt;
von der [[Sama]] Hymne zur Welt von [[Brahma]] gebracht, und von ihm, voll des Lebens, betrachtet er den höchsten Purusha, der im [[Herz]]en verweilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
141. Die drei Matras sind, wenn sie einzeln benutzt werden, sterblich. Aber wenn sie miteinander verbunden werden, sind sie nicht falsch benutzt. Wenn man sie korrekt in all den internen, externen und mittleren Funktionen anwendet, dann erzittert der Wissende nicht. Er wird vom brahmischen [[Bewusstsein]] nicht geschüttelt werden. Er wird stets fest in seinem Bewusstsein verbleiben: Ich bin Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
142. Durch die Rik Verse kommt er in dieser Welt an, durch die Yajus Verse im Himmel, durch die [[Saman]] Verse in dem, von welchem die [[Seher]] wissen ([[Brahmaloka]]) durch die Mittel des Buchstabens Om. Der [[Weise]] erreicht diese und also jenes, welches still, nicht-zerfallend, ohne Tod, furchtlos und das Höchste ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|LmBj9Ni_CBw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die innewohnende Präsenz===&lt;br /&gt;
143. Dann fragte [[Sukesa]], Sohn von [[Bharadvaja]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O [[Bhagavan]], [[Hiranyanabha]], ein [[Prinz]] von [[Kosa]], kam einst zu mir und stellte diese Frage: &#039;O [[Bharadvaja]], kennst du den [[Purusha]] der sechzehn [[Kalas]] (Teile)?&#039; Ich sagte dem Jüngling: &#039;Ich kenne ihn nicht. Wenn ich es wüsste, warum sollte ich dir nicht davon&lt;br /&gt;
erzählen. Er, der erzählt, was nicht wahr ist, trocknet aus, wahrlich, bis zur [[Wurzel]]. Deshalb wage ich es nicht, die Unwahrheit auszusprechen.&#039; Nachdem er seinen Wagen bestieg, fuhr er schweigend davon. Dieses frage ich dich, was ist&lt;br /&gt;
dieser [[Purusha]]?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
144. Pippalada antwortete: &amp;quot;O edler Jüngling, dieser Purusha, in welchem die sechzehn Kalas geboren werden, ist sogar hier in diesem [[Körper]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
145. Man muss nicht weit gehen, um Ihn zu suchen, Er ist im [[Lotus]] des [[Herz]]ens. Er ist dir sehr nahe, näher als dein [[Atem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
146. Vom [[Atman]] sagt man, er verweilt im Herzen, damit er dem [[Aspirant]]en dabei helfen kann, zu erkennen, dass der Atman in seinem eigenen Selbst ist. Dies wird ihm helfen, [[Konzentration]] zu üben, und der Purusha wird erkannt, als ob er&lt;br /&gt;
inmitten des eignen Körpers ist, durch den Gedankenprozess, [[Reflexion]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
147. Der Purusha hat wirklich keine Teile. Er ist unteilbar, homogen und ohne Teile. Aufgrund von Unwissenheit, wird Er gesehen, als bestünde er aus Teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
148. Die Kalas sind Gegebenheiten, die dem Purusha aufgrund von Unwissenheit hinzugefügt werden. Wenn jemand [[Wissen]] erlangt, fallen all diese Gegebenheiten weg. Er betrachtet den einen, homogenen, bedingungslosen, höchsten Purusha allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
149. [[Intelligenz]] ist kein [[Attribut]] des Atman. Der Atman ist die Verkörperung der Intelligenz ([[Prajnana Ghana]] oder [[Vijnana]] Ghana), dichte Masse von [[Intelligenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
150. Du wirst die sechzehn Kalas durch die Anwendung der [[Neti Neti]] (nicht das, nicht das) Doktrin auslöschen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
151. Er (Purusha) reflektierte, was jenes ist, durch wessen Abfahrt ich abreisen solle und an welchen Aufenthaltsort ich verbleiben solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Sankhya Philosophie===&lt;br /&gt;
152. Der [[Sankhya]] Philosophie zufolge ist [[Prakriti]] oder [[Pradhana]] der Schöpfer und [[Purusha]] ist der Genießer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
153. Prakriti transformiert sich selbst in [[Mahat]] ([[Intellekt]]), [[Geist]], [[Egoismus]], [[Tanmatras]], Elemente, etc. zum Vorteil oder Genuss des Purusha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
154. Er erschuf [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], aus Prana [[Glauben]], [[Äther]], [[Luft]], [[Feuer]], [[Wasser]], [[Erde]], [[Sinne]], [[Geist]] und [[Nahrung]]; und aus Nahrung [[Stärke]], [[Buße]], [[Mantra]]s, [[Karma]] und die [[Welt]], und in der Welt Name (bzw. das Individuum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
155. [[Akasha]], Äther, besitzt die Eigenschaft des [[Klang]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
156. Luft ist aus Akasha geboren. Sie hat zwei Eigenschaften, ihre eigene, [[Berührung]], und die ihrer [[Ursache]], Klang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
157. Feuer wird aus Luft geboren. Es hat drei Eigenschaften, seine eigene, Form, und die zwei Eigenschaften der vorhergehenden Elemente, Klang und Berührung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
158. Wasser wird aus Feuer geboren. Es hat vier Eigenschaften, seine eigene, Geschmack, und die drei Eigenschaften der vorher genannten Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
159. Erde wird aus Wasser geboren. Sie hat vier Eigenschaften, ihre eigene, Geruch, und die Eigenschaften der vier zuvor genannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
160. So wie [[Fluss|Flüsse]], die in Richtung des [[Meer]]es fließen, wenn sie das Meer erreicht haben, verschwinden, lösen sich ihre [[Name]]n und [[Form]]en auf und werden Meer genannt, ebenso lösen sich die sechzehn Teile des Beobachters, die in Richtung des Purusha gehen, auf, ihre Namen und Formen werden zerstört und alles wird einzig Purusha genannt. Er wird ohne Teile und unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
161. Wisse um diesen Purusha, der erkannt werden sollte, in welchem die Kalas zentriert sind wie Speichen in der Mitte eines Rades, damit der [[Tod]] dir nichts anhaben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
162. Dann sagte Pippalada zu ihnen: &amp;quot;So viel allein weiß ich von dem höchsten Purusha; nichts ist höher als dies.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
163. Und dann sagten sie, ihn verehrend: &amp;quot;Du bist unser Vater, der uns hilft, den [[Ozean]] der Unwissenheit zu überqueren. Grüße an die höchsten [[Rishi]]s! Grüße an die höchsten Rishis!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Englischen ist die Sonne männlich und der Mond weiblich (Anm. d. Übers.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus Swami Sivananda: Essence of Principle Upanishads&#039;&#039;&#039;, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram Rishikesh]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prashna Upanishad प्रश्नौपनिषद् Praśna-Upaniṣad Aussprache==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du hören, wie das Sanskritwort Prashna Upanishad, प्रश्नौपनिषद्, Praśna-Upaniṣad ausgesprochen wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2a-Qj9XHOG0}} &lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sanskrit-woerterbuch.podspot.de/files/Prashna_Upanishad.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Reine Vedanta Upanishaden]]&lt;br /&gt;
*[[Upanishad]]&lt;br /&gt;
*[[Veden]]&lt;br /&gt;
*[[Mahavakya]]&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
*[[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Vedanta]]&lt;br /&gt;
*[[Vedanta Schulen]]&lt;br /&gt;
*[[Indische Philosophiesysteme]]&lt;br /&gt;
*[[Sankhya-Philosophie]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Leben]]&lt;br /&gt;
*[[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Shankara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/krishnananda/upanishaden/ Kostenloses Online-Buch Upanishaden von Swami Krishananda] &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/andere-autoren/upanishaden/ Klassische Upanishaden - Die Weisheit des Yoga von Paul Deussen, 1980]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p597_Das-Kronjuwel-der-Unterscheidung-von-Shri-Shankaracharya/ Das Kronjuwel der Unterscheidung von Shri Shankaracharya, Kommentar von Emanuel Meyer, 2002 ]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p484_Vedanta-----Der-Ozean-der-Weisheit/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Swami Vivekananda, Vedanta - Der Ozean der Weisheit]&lt;br /&gt;
*Wilfried Huchzermeyer: &#039;&#039;Die heiligen Schriften Indiens - Geschichte der Sanskrit-Literatur.&#039;&#039; (edition-sawitri.de)  ISBN 3-931172-22-8&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p927_Vedanta-fuer-Anfaenger/ Vedanta für Anfänger von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*Heinrich Zimmer: Philosophie und Religion Indiens, Suhrkamp, 2001&lt;br /&gt;
*Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/ &#039;&#039;Das Yoga-Lexikon&#039;&#039; von Huchzermeyer, Wilfried] &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/ &#039;&#039;Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch&#039;&#039; von Mittwede, Martin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p38_Klassische-Upanishaden/ Buch: Klassische Upanishaden - die 11 wichtigsten Upanishaden in der Übersetzung von Paul Deussen]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_veden.html Veden aus „Göttliche Erkenntnis“  von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_upanishaden.html Upanishaden, Artikel aus &amp;quot;Göttliche Erkenntnis&amp;quot; von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Sankara.html Shankara] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Indische Schriften]===&lt;br /&gt;
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===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/ Jnana Yoga, Philosophie]===&lt;br /&gt;
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===[https://https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Klassische Schriften des Yoga: Veden, Upanishaden, Smritis, Puranas und Itihasas===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/04-klassische-schriften-des-yoga.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Jnana Yoga und Vedanta Einführung===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/01-jnana-yoga-vedanta-einfuehrung.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Vom Begrenzten zum Unendlichen - Geschichten aus den Upanishaden===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/75_Vom_Begrenzten_zum_Unendlichen-Yoga-Vidya.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===111 Geschichten aus den Upanishaden===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/111_Geschichten_aus_den_Upanischaden.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reine Vedanta Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vedanta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deussen Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Prashna_Upanishad&amp;diff=951431</id>
		<title>Prashna Upanishad</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Prashna_Upanishad&amp;diff=951431"/>
		<updated>2021-06-05T13:21:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Essenz der Prasnopanischade von Swami Sivananda */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Prashna Upanishad&#039;&#039;&#039;, eigentlich &#039;&#039;&#039;Prashnopanishad&#039;&#039;&#039; [[Sanskrit]]: प्रश्नोपनिषद् praśnopaniṣad &#039;&#039;f.&#039;&#039;) Die &#039;&#039;Prashna Upanishad&#039;&#039; (wörtl.: &amp;quot;Frage-Upanishad&amp;quot; [[Prashna]]-[[Upanishad]]) ist eine der früheren Haupt-[[Upanishaden]], zu welcher ein Kommentar [[Shankara]]s vorliegt. Sie gehört zum [[Atharvaveda]], ist als vierte im [[Muktika]] Kanon aufgeführt und wird bei Deussen als[[reine Vedanta Upanishaden|reine Vedanta Upanishad]] gezählt. Sechs Suchende des [[Brahman]] gehen zu einem [[Weise]]n mit Namen [[Pippalada]] und stellen ihm sechs Fragen. Diese Fragen und Antworten formen die Substanz dieser [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Upanishad]. Ihr Name [[Prashna]] (Frage) ist daher abgeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Guru-schueler.jpg|thumb|Lehrer und Schüler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Prashna Upanishad==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Prashna Upanishad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prashna Upanishad ist eine der wichtigen Upanishaden, insbesondere der Upanishaden aus dem [[Atharva Veda]]. In der Prashna Upanishad geht es um wichtige Fragestellungen, wichtige Erforschungen. &amp;quot;Prashna&amp;quot; heißt ja Frage, Erforschung, Erkundigung. Es geht darum, sein wahres [[Selbst]] zu erkunden, zu erforschen, Fragen zu stellen: „Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?“ „Was ist Brahman? Was ist das Absolute?“ Wenn Prashna Upanishad in einem Wort geschrieben ist, wird es zu &amp;quot;Prashnopanishad&amp;quot;. Nach den Sandhi Regeln im Sanskrit wird, wenn auf ein „a“ ein „u“ folgt, beide Vokale zum „o“. Deshalb, findest du oft Prashna Upanishad, manchmal findest du aber auch Prashnopanishad. Prashnopanishad ist also Prashna und Upanishad in einem Wort geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fXkRKOV6Xuc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prashna Upanishad - Übersetzung von Paul Deussen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier alle Verse der Prashna Upanishad aus dem Werk &amp;quot;60 Upanishaden des [[Veda]] von [[Paul Deussen]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Prashna - die erste Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Sukeshan Bharadvaja, Shaivya Satyakama, Sauryayanin Gargya, Kausalya ashvalayana, Bhargava Vaidarbhi und Kavandhin Katyayana, diese alle, Brahman als Höchstes haltend und in Brahman feststehend, forschten nach dem höchsten [[Brahman]], und mit den Worten: „Er, fürwahr, wird dieses alles erklären“, nahten sie sich mit dem Brennholze in den Händen dem erhabenen Pippalada.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Da sprach der Weise zu ihnen: „Noch weiter werdet ihr in [[Askese]], Brahmanwandel ([[Keuschheit]]) und [[Glaube]] ein Jahr bei mir wohnen, und dann fragt ihr (mögt ihr fragen), wie es euch gefällt; wofern wir es wissen werden, wollen wir euch alles erklären.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Darauf (nach Ablauf des Jahres) nahte sich ihm Kavandhin [[Katyayana]] und fragte: „Erhabener! woraus wohl entstehen die Geschöpfe?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Und er sprach zu ihm: „[[Prajapati]] verlangte nach Nachkommen; er übte [[Tapas]]; nachdem er Tapas geübt, lässt er ein Paar entstehen, nämlich [[Rayi]] (Materie, eigentlich: Reichtum) und [[Prana]] ([[Leben]]); denn er sprach: „Diese beiden werden mir vielfältig Nachkommen schaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Fürwahr, die [[Sonne]] ist Prana und der [[Mond]] ist Rayi; ja Rayi ist alles dieses, was geformt und ungeformt ist; darum ist die Form selbst Rayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wenn nun die Sonne aufgeht und die östliche Himmelsgegend betritt, so befasst sie dadurch die östlichen (in der Natur verwirklichten) Lebenshauche (Prana ) in ihren Strahlen; und wenn sie die südliche, westliche und nördliche, obere, untere und zentrale Himmelsgegend betritt, so befasst sie, indem sie alles erhellt, dadurch alle Lebenshauche in ihren Strahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Allverbreitet und allgestaltet zieht dieses (Sonnen-)Feuer als der Prana herauf. Darüber dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- (ich preise)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Den allgestaltigen, goldnen Wesenskenner,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dort als höchster Hort, als einzig Licht glüht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit tausend Strahlen, hundertfach sich wandelnd,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Lebenshauch]] der Wesen geht dort auf die Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Fürwahr, Prajapati ist das Jahr; in demselben sind zwei Gänge (der Sonne), der nach Süden und der nach Norden. Jene nun, welche mit den Worten: „Opfer und fromme Werke sind unser Tun“ Verehrung üben, die erobern nur den Mond als Stätte. Diese kehren wiederum zurück. Darum gehen diejenigen Weisen, welche nach Nachkommen begehren, den südlichen Weg. Und dieser Väterweg ist ([[pitriyana]]) Rayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Aber auf dem nördlichen Wege, nachdem sie durch [[Askese]], Brahmanwandel, Glaube und Wissen den [[atman]] gesucht haben, erobern sie die Sonne. Diese ist der Stützpunkt der Pranas. Dieses ist das [[Unsterblich]]e, das [[Furchtlos]]e, diese ist der höchste Hort. Von ihm kehren sie nicht wieder zurück. Dieses ist die Ausschließung (des Väterweges und Götterweges gegeneinander). Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Der Vater, fünffüßig, zwölffacher [[Bildung]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei leibhaft, heißt es, in des [[Himmel]]s Jenseits;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sei er auch weitleuchtend eingefügt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Untern mit sechs Speichen, sieben Rädern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Fürwahr, Prajapati ist der Monat. Seine dunkle Hälfte ist Rayi, seine helle Prana. Darum bringen diese [[Weise]]n (die den Prana verehren) in der hellen Hälfte das Opfer dar, die andern in der andern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Fürwahr, Prajapati ist Tag und Nacht. Was von ihm Tag ist, das ist Prana, was Nacht, das Rayi. Wahrlich die verschütten den Prana (das Leben), welche am Tage sich in [[Lust]] verbinden, und dieses ist der (auch dem [[Grihastha]] obliegende) Brahmanwandel, dass man sich nur in der Nacht in Lust verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Fürwahr, Prajapati ist die [[Nahrung]]. Aus ihr stammt dieser [[Same]], aus welchem diese [[Geschöpf]]e entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Diejenigen nun, welche diesen Prajapatiwandel einhalten, die üben die Begattung aus ([[mithuna]]m utpadayante) sowie es oben von Prajapati hieß, dass er (mithunam utpadayante) „ein Paar entstehen lässt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch derer ist die Brahmanwelt, die sich kastei&#039;n,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In denen wahre Keuschheit festgewurzelt ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehn zur Brahmanwelt, der fleckenlosen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohne Krummes, Falsches, ohne Trug sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Prashna - die zweite Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn [[Bhargava]] [[Vaidarbhi]]: „Erhabener! Wie viele [[Götter]] halten das Geschöpf aufrecht, und welche von ihnen erleuchten diesen Leib, und wer unter allen ist der vorzüglichste?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Der [[Äther]], fürwahr, ist dieser Gott und der Wind und das Feuer, Wasser und Erde, Rede, Manas, Auge und Ohr. Diese, indem sie (den [[Leib]]) erleuchten, rühmen sich: „Wir sind es, die dieses Röhrenwerk stützen und aufrecht erhalten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Da sprach zu ihnen der oberste Prana: „Nicht so! In Wahn seid ihr befangen. Ich allein bin es, der ich, mich fünffach teilend, dieses Röhrenwerk stütze und aufrecht halte!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Sie aber wollten ihm nicht glauben. Da gibt er sich den Anschein, als wollte er, aus (verletztem) [[Stolz]] nach oben entweichen. Und wie er entweicht, da wollen auch die andern alle entweichen, und wie er stille stehen bleibt, da bleiben auch die andern stehen. Und gleichwie die Bienen der Bienenkönigin wenn sie auszieht, alle nachziehen, und solange sie bleibt, alle bleiben, also auch die Rede, das Manas, das Auge und das Ohr. Da sind sie zufriedengestellt und preisen den Prana:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Er brennt als Feuer, und er glüht als Sonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist [[Parjanya]], [[Maghava]]n und [[Vayu]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er der Gott ist [[Erde]], [[Rayi]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist, nicht ist und [[ewig]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wie Speichen an der Radnabe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haftet am Prana alles fest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rics, die [[Yajus]] und [[Sama]]ns,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Opfer]], Krieger- und Brahman-Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Als Prajapati im Mutterleib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weilst du und wirst geboren neu,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir, o Prana , bringen die Geschöpfe Spende dar,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du mit Lebenskräften weilst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Du erst Göttern bringst das Opfer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du erst Vätern den Labetrank,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der [[Dichter]] [[Werk]], du bist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrheit der [[Atharvangira]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. An Kraft bist [[Indra]] du, Prana !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudra]] bist du, der Schützende,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du schweifst im Luftraum als Sonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der Lichter Oberherr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Wenn du über sie hin regnest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehn deine Kreaturen hier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voll [[Freude]], Prana und sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Nahrung]] wird uns entstehen nach Lust.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Du bist von selbst geweiht, Prana ,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstweiser, Esser, Herr des Alls,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind des, das du isst, [[Spende]]r,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du, [[Matarishva]](n)! Vater uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Was von dir in der [[Rede]] weilt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im Ohre, im [[Auge]] weilt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im [[Manas]] sich ausbreitet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mache hold uns, zieh nicht aus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. In Pranas [[Macht]] ist dies [[Weltall]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst was im dritten [[Himmel]] ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Mutter das Kind, schütz&#039; uns,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glück und Weisheit verleihe uns!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dritter Prashna - die dritte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn [[Kausalya]] [[ashvalayana]]: „Erhabener! Woher entsteht dieser Prana ? Wie kommt er in diesen Leib hinein? Und wie besteht er, sich selbst teilend, in demselben? Wodurch zieht er aus ihm aus? Wie waltet er in der Außenwelt und wie in dem Selbste?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Überweit gehst Du mit Fragen; du bist der Brahmanliebendste, so denke ich; darum will ich dir antworten. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Aus dem atman entsteht dieser Prana; wie an einem Menschen der Schatten, so breitet er sich an demselben aus.  Ohne Zutun des (bewussten) Willens kommt er in diesen Leib hinein. − &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Und wie ein König seine Beamten beauftragt, diese oder jene Dörfer zu verwalten, also stellt auch jener Prana die übrigen Pranas, jeden besonders, an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Über Entleerungs- und Zeugungsorgan stellt er den Apana. In Auge und Ohr mit Mund und Nase hat er, der Prana, selbst seinen Sitz. In der Mitte hingegen der Samana; denn er ist es, welcher diese geopferte Nahrung zur Gleichheit) führt (assimiliert); daraus entstehen jene &#039;sieben Opferflammen&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Im Herzen aber wohnt der atman; daselbst sind jene hundert und eine Adern; zu jeder einzelnen von ihnen gehören je hundert (Zweigadern); und der Nebenzweigadern sind jedes mal zweiundsiebzig tausend; in denen waltet der Vyana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Aber durch die eine nach oben gehend, führt der Udana für gutes Werk zu einer guten Welt, für schlimmes zu einer schlimmen, für beide zur Menschenwelt. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Als die Sonne nun steigt jener Prana in der Außenwelt empor, denn sie ist es, welche dem Prana im Auge Beistand gewährt; und die Gottheit, welche in der Erde ist, die (gewährt Beistand) dadurch, dass sie den Apana im Menschen stützt; und dass der Raum zwischen ihnen (Sonne und Erde) ist, das ist der Samana; der Wind ist der Vyana. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Die Glut (d.h. die Lebenskraft) aber ist der Udana. Darum, wenn die Glut sich legt, dann geht er (der Mensch), zur abermaligen Geburt, mitsamt den in das Manas eingegangenen Indriyas,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. und mit dem [[Gedanke]]n, der ihn (in der [[Todesstunde]]) beschäftigt, mit diesem ein in den Prana; und der Prana, mit der Glut (durch den Udana) verbunden, führt ihn mitsamt dem atman in die von ihm (in der Todesstunde) vorgestellte Welt hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Wer den Prana weiß, indem er ihn also weiß, dessen Nachkommenschaft erlischt nicht, und er wird unsterblich. Darüber dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Wer [[Ursprung]], Ausbreitung, Standort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünffach Verteiltsein in der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in sich selbst weiß des Prana,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem wird [[Unsterblichkeit]] zu teil,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- dem wird Unsterblichkeit zu teil.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vierter Prashna - die vierte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Sauryayanin Gargya: „Erhabener! Welche sind es, die in diesem Menschen schlafen, und welche bleiben in ihm wach? Welcher ist jener Gott, der die Träume sieht? Wessen ist jene Lust (des Tiefschlafes)? In welchem sind sie alle gegründet?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Gleichwie, o [[Gargya]], die Lichtelemente der Sonne, wenn sie untergeht, alle in jener Glutscheibe zur Einheit werden, und, wenn sie aufgeht, immer wieder aus ihr hervorgehen, also wird auch dieses alles im Manas als höchster Gottheit zur Einheit; daher kommt es, dass dann der Mensch nicht hört, nicht sieht, nicht riecht, nicht schmeckt und nicht fühlt, nicht redet, nicht greift, nicht zeugt, nicht entleert und nicht hin und her geht, sondern, wie man sagt, schläft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dann wachen die Prana-Feuer in dieser Stadt; der Apana ist das [[Garhapatya]]-Feuer, der Vyana das Anvaharyapacana-Feuer; und das [[ahavaniya]]-Feuer, weil es vom [[Garhapatya]]-Feuer hergeleitet wird, heißt von dem Herleiten ([[pranayana]]m) Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Ferner, weil er die beiden Opfergüsse des Ausatmens und Einatmens zur Einheit führt, (samam nayati) heißt er Samana. Das Manas aber ist der Veranstalter des Opfers, und die Frucht des Opfers ist der Udana; der führt den Veranstalter Tag für Tag in das Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Alsdann genießt jener Gott (das Manas) Großheit, sofern er das hier und da Gesehene nochmals sieht, die hier und da gehörte Sache nochmals hört, das inmitten der Orte und Gegenden einzeln Wahrgenommene wieder und wieder einzeln wahrnimmt; Gesehenes und Nichtgesehenes, Gehörtes und Nichtgehörtes, Wahrgenommenes und Nichtwahrgenommenes, das Ganze schaut er, als der Ganze schaut er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Aber wenn er von der Glut ([[tejas]]) überwältigt ist, dann schaut jener [[Gott]] keine Träume, und dann herrscht in diesem [[Leib]]e keine [[Lust]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Aber gleichwie, o Teurer, die Vögel zu dem Baume sich hinbegeben, der ihr Wohnort ist, also begibt sich dieses alles in den höchsten atman hinein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. die Erde und der Erdstoff, das Wasser und der Wasserstoff, die Glut und der Glutstoff, der Wind und der Windstoff, der Äther und der Ätherstoff, das Auge und das Sichtbare, das Ohr und das Hörbare, der Geruch und das Riechbare, der Geschmack und das Schmeckbare, die Haut und das Fühlbare; die Rede und das Sprechbare, die Hände und das Greifbare, das Zeugungsorgan und das Zeugbare, das Entleerungsorgan und das Entleerbare, die Füße und das Gehbare; das Manas und das Vorstellbare, die Buddhi und das Beschließbare, der Ahankara (Ich-Macher) und das Ichmachbare, das Denken und das Denkbare, die Glut und das Glühbare, der Prana und das Aufrechthaltbare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Denn dieser sehende, fühlende, hörende, riechende, schmeckende, vorstellende, beschließende, handelnde, das bewußte Selbst (die individuelle Seele) bildende Geist, der ist in dem höchsten, unvergänglichen Selbste gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Und in das höchste [[Unvergänglich]]e geht der ein, welcher dieses schattenlose, [[körperlos]]e, blutlose, helle, „dies [[Unvergänglich]]e, o Teurer, kennend“, allwissend und zum All wird. Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Wo das bewusste Selbst mit allen Göttern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lebenshauch]]e und die [[Wesen]] weilen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Unvergängliche, o Teurer, kennend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird man allwissend, wird man zu dem Weltall.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fünfter Prashna - die fünfte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Shaivya [[Satyakama]]: „Wer, o Erhabener, unter den Menschen bis zu seinem Hinscheiden den Laut Om meditiert, welche Stätte erwirbt er dadurch?“ Und er sprach zu ihm:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. „Fürwahr, o Satyakama, der Laut Om ist das höhere und das niedere Brahman. Darum erlangt der Wissende, wenn er sich auf denselben stützt, das eine oder das andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wenn er ein Element desselben meditiert, so gelangt er, durch das selbe belehrt, (nach dem Tode) schnell zur Lebendigkeit. Ihn führen die Rig-Hymnen hin zur Menschenwelt; daselbst erlangt er Askese, Brahmanwandel und [[Glaube]]n und genießt Hoheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Wenn er zu zwei Elementen in seinem Denken gelangt, dann wird er (nach dem Tode) von den Yajus-Sprüchen emporgeführt in die Luft zur Somawelt (zum Monde). Und nachdem er in der Somawelt Herrlichkeit genossen hat, so kehret er wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Wenn er hingegen durch alle drei Elemente des Lautes Om den höchsten Geist meditiert, so wird er, nachdem er in das Licht, in die Sonne eingegangen, wie eine Schlange von ihrer Haut, also von dem Übel befreit; von den Saman-Liedern wird er emporgeführt zur Brahmanwelt; dann schaut er ihn, der höher ist als dieser höchste Komplex des Lebens (d.h. als die individuelle Seele), den in der Burg (des Leibes) wohnenden Geist. Darüber sind diese Verse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Drei Elemente, wenn man stirbt, verwendet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenhängend und nicht unverwendet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem den äußern, innern, mittlern Bräuchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollauf genügt wird, - so steht fest der [[Geist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Durch Rics hierher, durch [[Yajus]] in den Luftraum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Samans dorthin, was die Weisen verkünden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihm, auf [[Om]] gestützt, gelangt der Wisser,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jenes ruhig, alterlos, unsterblich, furchtlos Höchste ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sechster Prashna - die sechste Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Sukeshan Bharadvaja: „O Erhabener! Hiranyanabha Kausalya, der Königssohn, kam zu mir und tat diese Frage: &#039;Weißt du den sechzehnteiligen Purusha?&#039;  Zu ihm, dem Prinzen, sprach ich: &#039;Den weiß ich nicht; denn wenn ich ihn wüsste, wie sollte ich ihn dir nicht gesagt haben? Der verdorrt ja mit der Wurzel, welcher die Unwahrheit redet. Darum darf ich die Unwahrheit nicht sagen.&#039; − Da bestieg er schweigend seinen Wagen und fuhr von dannen. Nun frage ich dich: Wo ist jener Purusha?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Da sprach er zu ihm: „Hier, innen im Leibe, o Teurer, ist dieser Purusha, in welchem jene sechzehn Teile entspringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dieser (Purusha) erwog: mit wessen Auszuge werde ich selbst ausgezogen sein, und mit wessen Bleiben werde ich bleiben? −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Da schuf er den [[Prana]]; aus dem Prana den Glauben, den Äther, der Wind, das Licht, das Wasser, die Erde, das Sinnesorgan; das Manas, die Nahrung; aus der Nahrung die Kraft, das Tapas, die Mantras, das Werk, die Welträume und in den Welträumen den Namen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Aber gleichwie diese Ströme fließend zum Ozean ihren Gang nehmen und, in den Ozean gelangt, untergehen, wie ihre Namen und Gestalten verschwimmen, und es nur noch Ozean heißt, also auch geschieht es bei diesem Allschauenden, dass jene sechzehn Teile zum Purusha ihren Gang nehmen und, in den Purusha gelangt, untergehen; ihre Namen und Gestalten verschwimmen, und es heißt nur noch der Purusha, der aber verharrt ohne Teile und unsterblich. Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wie Speichen in der Radnabe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm wurzeln die Teile fest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn, den man wissen muss, weiß ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Purusha]], damit auch euch der [[Tod]] erschüttre nicht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Und zu ihnen allen sprach er: „Soweit weiß ich das höchste Brahman, nicht darüber hinaus ist es.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Da verehrten sie ihn und sprachen: „Du bist unser Vater, der du uns aus dem Nichtwissen zu dem andern Ufer hinüber führst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung sei den höchsten Weisen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung sei den höchsten Weisen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Prasna Upanishad - Erläuterungen nach Paul Deussen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel aus „Upanishaden. Die Geheimlehre des Veda“ in der Übersetzung von Paul Deussen, herausgegeben von Peter Michel, Marix Verlag, 2. Auflage, 2007, Wiesbaden, S. 679.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die an den [[Atharvaveda]], und zwar, wie es scheint, an die [[Pippalada]]-Rezension desselben, sich anschließende Prasna Upanishad behandelt in sechs Fragen ([[Prasna]]), welche von sechs Brahmanforschern an den weisen Pippalada gerichtet werden, sechs Hauptpunkte der [[Vedanta]]lehre:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1.	Ursprung der [[Materie]] und des [[Leben]]s aus [[Prajapati]].&lt;br /&gt;
:2.	Superiorität des [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] über die übrigen Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
:3.	Der Prana und seine Verzweigungen im Menschen.&lt;br /&gt;
:4.	Über [[Traum]]schlaf und [[Tiefschlaf]].&lt;br /&gt;
:5.	[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] des Lautes [[Om]].&lt;br /&gt;
:6.	Die sechzehn Teile des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einrahmende Erzählung scheint eine Nachbildung von Satap. Br. 10,6,1 f. Chand. Up. 5,11,1 f. zu sein, nur daß dort viel passender die sechs [[Brahmane]]n über ein gemeinsames Thema den König Asvapati befragen, während in der Prasna Upanishad jeder etwas anderes fragt, so daß das gemeinschaftliche Aufsuchen des Pippalada nicht recht motiviert ist, zumal beim letzten Frager, der für seine Frage noch ein besonderes Motiv angibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prashnopanishad - vollständiger Sanskrit Text==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der volle Sanskrit Text der Prashnopanishad in der IAST Transliteration:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśnopaniṣat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:oṃ bhadraṃ karṇebhiḥ śa‍ṛṇuyāma devā&lt;br /&gt;
:bhadraṃ paśyemākṣabhiryajatrāḥ ।&lt;br /&gt;
:sthirairaṅgaistuṣtuvāꣳsastanūbhirvyaśema devahitaṃ yadāyuḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:svasti na indro vṛddhaśravāḥ&lt;br /&gt;
:svasti naḥ pūṣā viśvavedāḥ ।&lt;br /&gt;
:svasti nastārkṣyo ariṣṭanemiḥ&lt;br /&gt;
:svasti no bṛhaspatirdadhātu ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;prathamaḥ praśnaḥ ।&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:oṃ sukeśā ca bhāradvājaḥ śaibyaśca satyakāmaḥ sauryāyaṇī ca gārgyaḥ&lt;br /&gt;
:kausalyaścāśvalāyano bhārgavo vaidarbhiḥ kabandhī kātyāyanaste haite&lt;br /&gt;
:brahmaparā brahmaniṣṭhāḥ paraṃ brahmānveṣamāṇā eṣa ha vai tatsarvaṃ&lt;br /&gt;
:vakṣyatīti te ha samitpāṇayo bhagavantaṃ pippalādamupasannāḥ ॥ 1.1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tānha sa ṛṣiruvāca bhūya eva tapasā brahmacaryeṇa śraddhayā&lt;br /&gt;
:saṃvatsaraṃ saṃvatsyatha yathākāmaṃ praśnān pṛcchata yadi&lt;br /&gt;
:vijñāsyāmaḥ sarvaṃ ha vo vakṣyāma iti ॥ 1.2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha kabandhī kātyāyana upetya papraccha ।&lt;br /&gt;
:bhagavan kute ha vā imāḥ prajāḥ prajāyanta iti ॥ 1.3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tasmai sa hovāca prajākāmo vai prajāpatiḥ sa tapo&#039;tapyata&lt;br /&gt;
:sa tapastaptvā sa mithunamutpādayate । rayiṃ ca prāṇaṃ&lt;br /&gt;
:cetyetau me bahudhā prajāḥ kariṣyata iti ॥ 1.4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ādityo ha vai prāṇo rayireva candramā rayirvā etat&lt;br /&gt;
:sarvaṃ yanmūrtaṃ cāmūrtaṃ ca tasmānmūrtireva rayiḥ ॥ 1.5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:athāditya udayanyatprācīṃ diśaṃ praviśati tena prācyān prāṇān&lt;br /&gt;
:raśmiṣu sannidhatte । yaddakṣiṇāṃ yat pratīcīṃ yadudīcīṃ yadadho&lt;br /&gt;
:yadūrdhvaṃ yadantarā diśo yat sarvaṃ prakāśayati tena sarvān prāṇān&lt;br /&gt;
:raśmiṣu sannidhatte ॥ 1.6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa eṣa vaiśvānaro viśvarūpaḥ prāṇo&#039;gnirudayate ।&lt;br /&gt;
:tadetadṛcā&#039;bhyuktam ॥ 1.7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:viśvarūpaṃ hariṇaṃ jātavedasaṃ&lt;br /&gt;
:parāyaṇaṃ jyotirekaṃ tapantam ।&lt;br /&gt;
:sahasraraśmiḥ śatadhā vartamānaḥ&lt;br /&gt;
:prāṇaḥ prajānāmudayatyeṣa sūryaḥ ॥ 1.8॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:saṃvatsaro vai prajāpatistasyāyane dakṣiṇaṃ cottaraṃ ca ।&lt;br /&gt;
:tadye ha vai tadiṣṭāpūrte kṛtamityupāsate te cāndramasameva&lt;br /&gt;
:lokamabhijayante । ta eva punarāvartante tasmādeta ṛṣayaḥ&lt;br /&gt;
:prajākāmā dakṣiṇaṃ pratipadyante । eṣa ha vai rayiryaḥ&lt;br /&gt;
:pitṛyāṇaḥ ॥ 1.9॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:athottareṇa tapasā brahmacaryeṇa śraddhayā&lt;br /&gt;
:vidyayā&#039;&#039;tmānamanviṣyādityamabhijayante । etadvai&lt;br /&gt;
:prāṇānāmāyatanametadamṛtamabhayametat parāyaṇametasmānna punarāvartanta&lt;br /&gt;
:ityeṣa nirodhastadeṣa ślokaḥ ॥ 1.10॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:pañcapādaṃ pitaraṃ dvādaśākṛtiṃ&lt;br /&gt;
:diva āhuḥ pare ardhe purīṣiṇam ।&lt;br /&gt;
:atheme anya u pare vicakṣaṇaṃ&lt;br /&gt;
:saptacakre ṣaḍara āhurarpitamiti ॥ 1.11॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:māso vai prajāpatistasya kṛṣṇapakṣa eva rayiḥ śuklaḥ praṇastasmādeta&lt;br /&gt;
:ṛṣayaḥ śukla iṣṭaṃ kurvantītara itarasmin ॥ 1.12॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ahorātro vai prajāpatistasyāhareva prāṇo rātrireva rayiḥ prāṇaṃ vā ete&lt;br /&gt;
:praskandanti ye divā ratyā saṃyujyante brahmacaryameva tadyadrātrau&lt;br /&gt;
:ratyā saṃyujyante ॥ 1.13॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:annaṃ vai prajāpatistato ha vai tadretastasmādimāḥ prajāḥ&lt;br /&gt;
:prajāyanta iti ॥ 1.14॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tadye ha vai tat prajāpativrataṃ caranti te mithunamutpādayante ।&lt;br /&gt;
:teṣāmevaiṣa brahmaloko yeṣāṃ tapo brahmacaryaṃ yeṣu satyaṃ&lt;br /&gt;
:pratiṣṭhitam ॥ 1.15॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:teṣāmasau virajo brahmaloko na yeṣu jihmamanṛtaṃ na&lt;br /&gt;
:māyā ceti ॥ 1.16॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti praśnopaniṣadi prathamaḥ praśnaḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;dvitīyaḥ praśnaḥ ।&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha hainaṃ bhārgavo vaidarbhiḥ papraccha । bhagavan katyeva&lt;br /&gt;
:devāḥ prajāṃ vidhārayante katara etat prakāśayante kaḥ&lt;br /&gt;
:punareṣāṃ variṣṭha iti ॥ 2.1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tasmai sa hovācākāśo ha vā eṣa devo vāyuragnirāpaḥ&lt;br /&gt;
:pṛthivī vāṅmanaścakṣuḥ śrotraṃ ca । te prakāśyābhivadanti&lt;br /&gt;
:vayametadbāṇamavaṣṭabhya vidhārayāmaḥ ॥ 2.2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tān variṣṭhaḥ prāṇa uvāca । mā mohamāpadyatha ahamevaitat&lt;br /&gt;
:pañcadhā&#039;&#039;tmānaṃ pravibhajyaitadbāṇamavaṣṭabhya vidhārayāmīti&lt;br /&gt;
:te&#039;śraddadhānā babhūvuḥ ॥ 2.3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:so&#039;bhimānādūrdhvamutkrāmata iva tasminnutkrāmatyathetare sarva&lt;br /&gt;
:evotkrāmante tasmiṃśca pratiṣṭhamāne sarva eva pratiṣṭhante । tadyathā&lt;br /&gt;
:makṣikā madhukararājānamutkrāmantaṃ sarva evotkramante tasmiṃṣca&lt;br /&gt;
:pratiṣṭhamāne sarva eva prātiṣṭanta evaṃ vāṅmanaṣcakṣuḥ śrotraṃ&lt;br /&gt;
:ca te prītāḥ prāṇaṃ stunvanti ॥ 2.4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:eṣo&#039;gnistapatyeṣa sūrya&lt;br /&gt;
:eṣa parjanyo maghavāneṣa vāyuḥ&lt;br /&gt;
:eṣa pṛthivī rayirdevaḥ&lt;br /&gt;
:sadasaccāmṛtaṃ ca yat ॥ 2.5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:arā iva rathanābhau prāṇe sarvaṃ pratiṣṭhitam ।&lt;br /&gt;
:ṛco yajūꣳṣi sāmāni yajñaḥ kṣatraṃ brahma ca ॥ 2.6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:prajāpatiścarasi garbhe tvameva pratijāyase ।&lt;br /&gt;
:tubhyaṃ prāṇa prajāstvimā baliṃ haranti&lt;br /&gt;
:yaḥ prāṇaiḥ pratitiṣṭhasi ॥ 2.7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:devānāmasi vahnitamaḥ pitṝṇāṃ prathamā svadhā ।&lt;br /&gt;
:ṛṣīṇāṃ caritaṃ satyamatharvāṅgirasāmasi ॥ 2.8॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:indrastvaṃ prāṇa tejasā rudro&#039;si parirakṣitā ।&lt;br /&gt;
:tvamantarikṣe carasi sūryastvaṃ jyotiṣāṃ patiḥ ॥ 2.9॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:yadā tvamabhivarṣasyathemāḥ prāṇa te prajāḥ ।&lt;br /&gt;
:ānandarūpāstiṣṭhanti kāmāyānnaṃ bhaviṣyatīti ॥ 2.10॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:vrātyastvaṃ prāṇaikarṣarattā viśvasya satpatiḥ ।&lt;br /&gt;
:vayamādyasya dātāraḥ pitā tvaṃ mātariśva naḥ ॥ 2.11॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:yā te tanūrvāci pratiṣṭhitā yā śrotre yā ca cakṣuṣi ।&lt;br /&gt;
:yā ca manasi santatā śivāṃ tāṃ kuru motkramīḥ ॥ 2.12॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:prāṇasyedaṃ vaśe sarvaṃ tridive yat pratiṣṭhitam ।&lt;br /&gt;
:māteva putrān rakṣasva śrīśca prajñāṃ ca vidhehi na iti ॥ 2.13॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti praśnopaniṣadi dvitīyaḥ praśnaḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;tṛtīyaḥ praśnaḥ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha hainaṃ kauśalyaścāśvalāyanaḥ papraccha । bhagavan kuta&lt;br /&gt;
:eṣa prāṇo jāyate kathamāyātyasmiñśarīra ātmānaṃ vā&lt;br /&gt;
:pravibhajya kathaṃ pratiṣṭhate kenotkramate kathaṃ bāhyamabhidhatte&lt;br /&gt;
:kathamadhyātmamiti ॥ 3.1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tasmai sa hovācātipraśnān pṛcchasi brahmiṣṭho&#039;sīti&lt;br /&gt;
:tasmātte&#039;haṃ bravīmi ॥ 3.2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ātmana eṣa prāṇo jāyate । yathaiṣā puruṣe&lt;br /&gt;
:chāyaitasminnetadātataṃ&lt;br /&gt;
:manokṛtenāyātyasmiñśarīre ॥ 3.3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:yathā samrādevādhikṛtān viniyuṅkte । etan grāmānotān&lt;br /&gt;
:grāmānadhitiṣṭhasvetyevamevaiṣa prāṇa itarān prāṇān pṛthak&lt;br /&gt;
:pṛthageva sannidhatte ॥ 3.4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:pāyūpasthe&#039;pānaṃ cakṣuḥśrotre mukhanāsikābhyāṃ prāṇaḥ svayaṃ&lt;br /&gt;
:prātiṣṭhate madhye tu samānaḥ । eṣa hyetaddhutamannaṃ samaṃ nayati&lt;br /&gt;
:tasmādetāḥ saptārciṣo bhavanti ॥ 3.5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:hṛdi hyeṣa ātmā । atraitadekaśataṃ nāḍīnāṃ tāsāṃ śataṃ&lt;br /&gt;
:śatamekaikasyā dvāsaptatirdvāsaptatiḥ pratiśākhānāḍīsahasrāṇi&lt;br /&gt;
:bhavantyāsu vyānaścarati ॥ 3.6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:athaikayordhva udānaḥ puṇyena puṇyaṃ lokaṃ nayati pāpena&lt;br /&gt;
:pāpamubhābhyāmeva manuṣyalokam ॥ 3.7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ādityo ha vai bāhyaḥ prāṇa udayatyeṣa hyenaṃ cākṣuṣaṃ&lt;br /&gt;
:prāṇamanugṛhṇānaḥ । pṛthivyāṃ yā devatā saiṣā puruṣasya&lt;br /&gt;
:apānamavaṣṭabhyāntarā yadākāśaḥ sa samāno vāyurvyānaḥ ॥ 3.8॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tejo ha vā udānastasmādupaśāntatejāḥ । punarbhavamindriyairmanasi&lt;br /&gt;
:sampadyamānaiḥ ॥ 3.9॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:yaccittastenaiṣa prāṇamāyāti । prāṇastejasā yuktaḥ sahātmanā&lt;br /&gt;
:tathāsaṅkalpitaṃ lokaṃ nayati ॥ 3.10॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ya evaṃ vidvān prāṇaṃ veda na hāsya prajā hīyate&#039;mṛto&lt;br /&gt;
:bhavati tadeṣaḥ ślokaḥ ॥ 3.11॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:utpattimāyatiṃ sthānaṃ vibhutvaṃ caiva pañcadhā ।&lt;br /&gt;
:adhyātmaṃ caiva prāṇasya vijñāyāmṛtamaśnute&lt;br /&gt;
:vijñāyāmṛtamaśnuta iti ॥ 3.12॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti praśnopaniṣadi tṛtīyaḥ praśnaḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;caturthaḥ praśnaḥ ।&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha hainaṃ sauryāyaṇi gārgyaḥ papraccha । bhagavannetasmin puruṣe&lt;br /&gt;
:kāni svapanti kānyasmiñjāgrati katara eṣa devaḥ svapnān paśyati&lt;br /&gt;
:kasyaitat sukhaṃ bhavati kasminnu sarve sampratiṣṭhitā bhavantīti ॥ 4.1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tasmai sa hovāca yathā gārgya marīcayo&#039;rkasyāstaṃ gacchataḥ sarvā&lt;br /&gt;
:etasmiṃstejomaṇḍala ekībhavanti tāḥ punaḥ punarudayataḥ pracarantyevaṃ&lt;br /&gt;
:ha vai tat sarvaṃ pare deve manasyekībhavati tena tarhyeṣa puruṣo na&lt;br /&gt;
:śa‍ṛṇoti na paśyati na jighrati na rasayate na spṛśate nābhivadate&lt;br /&gt;
:nādatte nānandayate na visṛjate neyāyate svapitītyācakṣate ॥ 4.2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:prāṇāgnaya evaitasmin pure jāgrati । gārhapatyo ha vā eṣo&#039;pāno&lt;br /&gt;
:vyāno&#039;nvāhāryapacano yadgārhapatyāt praṇīyate praṇayanādāhavanīyaḥ&lt;br /&gt;
:prāṇaḥ ॥ 4.3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:yaducchvāsaniḥśvāsāvetāvāhutī samaṃ nayatīti sa samānaḥ । mano ha&lt;br /&gt;
:vāva yajamānaḥ । iṣṭaphalamevodānaḥ । sa enaṃ yajamānamaharaharbrahma&lt;br /&gt;
:gamayati ॥ 4.4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atraiṣa devaḥ svapne mahimānamanubhavati । yaddṛṣṭaṃ&lt;br /&gt;
:dṛṣṭamanupaśyati śrutaṃ śrutamevārthamanuśa‍ṛṇoti&lt;br /&gt;
:deśadigantaraiśca pratyanubhūtaṃ punaḥ punaḥ pratyanubhavati dṛṣṭaṃ&lt;br /&gt;
:cādṛṣṭaṃ ca śrutaṃ cāśrutaṃ cānubhūtaṃ cānanubhūtaṃ ca&lt;br /&gt;
:saccāsacca sarvaṃ paśyati sarvaḥ paśyati ॥ 4.5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa yadā tejasā&#039;bhibhūto bhavati । atraiṣa devaḥ svapnānna&lt;br /&gt;
:paśyatyatha yadaitasmiñśarīra etatsukhaṃ bhavati ॥ 4.6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa yathā sobhya vayāṃsi vasovṛkṣaṃ sampratiṣṭhante । evaṃ&lt;br /&gt;
:ha vai tat sarvaṃ para ātmani sampratiṣṭhate ॥ 4.7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:pṛthivī ca pṛthivīmātrā cāpaścāpomātrā ca tejaśca tejomātrā ca&lt;br /&gt;
:vāyuśca vāyumātrā cākāśaścākāśamātrā ca cakṣuśca draṣṭavyaṃ&lt;br /&gt;
:ca śrotraṃ ca śrotavyaṃ ca ghrāṇaṃ ca ghrātavyaṃ ca rasaśca&lt;br /&gt;
:rasayitavyaṃ ca tvakca sparśayitavyaṃ ca vākca vaktavyaṃ ca hastau&lt;br /&gt;
:cādātavyaṃ copasthaścānandayitavyaṃ ca pāyuśca visarjayitavyaṃ ca&lt;br /&gt;
:yādau ca gantavyaṃ ca manaśca mantavyaṃ ca buddhiśca boddhavyaṃ&lt;br /&gt;
:cāhaṅkāraścāhaṅkartavyaṃ ca cittaṃ ca cetayitavyaṃ ca tejaśca&lt;br /&gt;
:vidyotayitavyaṃ ca prāṇaśca vidhārayitavyaṃ ca ॥ 4.8॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:eṣa hi draṣṭā spraṣṭā śrotā ghrātā rasayitā mantā boddhā kartā&lt;br /&gt;
:vijñānātmā puruṣaḥ । sa pare&#039;kṣara ātmani sampratiṣṭhate ॥ 4.9॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:paramevākṣaraṃ pratipadyate sa yo ha vai tadacchāyamaśarīramalohitaṃ&lt;br /&gt;
:śubhramakṣaraṃ vedayate yastu somya । sa sarvajñaḥ sarvo bhavati ।&lt;br /&gt;
:tadeṣa ślokaḥ ॥ 4.10॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:vijñānātmā saha devaiśca sarvaiḥ prāṇā bhūtāni sampratiṣṭhanti yatra&lt;br /&gt;
:tadakṣaraṃ vedayate yastu somya sa sarvajñaḥ sarvamevāviveśeti ॥ 4.11॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti praśnopaniṣadi caturthaḥ praśnaḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;pañcamaḥ praśnaḥ ।&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha hainaṃ śaibyaḥ satyakāmaḥ papraccha । sa yo ha vai&lt;br /&gt;
:tadbhagavanmanuṣyeṣu prāyaṇāntamoṅkāramabhidhyāyīta । katamaṃ vāva&lt;br /&gt;
:sa tena lokaṃ jayatīti । tasmai sa hovāca ॥ 5.1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:etadvai satyakāma paraṃ cāparaṃ ca brahma yadoṅkāraḥ ।&lt;br /&gt;
:tasmādvidvānetenaivāyatanenaikataramanveti ॥ 5.2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa yadyekamātramabhidhyāyīta sa tenaiva saṃveditastūrṇameva&lt;br /&gt;
:jagatyāmabhisampadyate । tamṛco manuṣyalokamupanayante sa tatra&lt;br /&gt;
:tapasā brahmacaryeṇa śraddhayā sampanno mahimānamanubhavati ॥ 5.3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha yadi dvimātreṇa manasi sampadyate so&#039;ntarikṣaṃ&lt;br /&gt;
:yajurbhirunnīyate somalokam । sa somaloke vibhutimanubhūya&lt;br /&gt;
:punarāvartate ॥ 5.4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:yaḥ punaretaṃ trimātreṇomityetenaivākṣareṇa paraṃ puruṣamabhi-&lt;br /&gt;
:dhyāyīta sa tejasi sūrye sampannaḥ । yathā pādodarastvacā vinirmucyata&lt;br /&gt;
:evaṃ ha vai sa pāpmanā vinirmuktaḥ sa sāmabhirunnīyate brahmalokaṃ&lt;br /&gt;
:sa etasmājjīvaghanāt parātparaṃ puriśayaṃ puruṣamīkṣate । tadetau&lt;br /&gt;
:ślokau bhavataḥ ॥ 5.5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tisro mātrā mṛtyumatyaḥ prayuktā&lt;br /&gt;
:anyonyasaktāḥ anaviprayuktāḥ ।&lt;br /&gt;
:kriyāsu bāhyābhyantaramadhyamāsu&lt;br /&gt;
:samyak prayuktāsu na kampate jñaḥ ॥ 5.6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ṛgbhiretaṃ yajurbhirantarikṣaṃ&lt;br /&gt;
:sāmabhiryat tat kavayo vedayante ।&lt;br /&gt;
:tamoṅkāreṇaivāyatanenānveti vidvān&lt;br /&gt;
:yattacchāntamajaramamṛtamabhayaṃ paraṃ ceti ॥ 5.7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti praśnopaniṣadi pañcamaḥ praśnaḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ṣaṣṭhaḥ praśnaḥ ।&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:atha hainaṃ sukeśā bhāradvājaḥ papraccha । bhagavan hiraṇyanābhaḥ&lt;br /&gt;
:kausalyo rājaputro māmupetyaitaṃ praśnamapṛcchata । ṣoḍaśakalaṃ&lt;br /&gt;
:bhāradvāja puruṣaṃ vettha । tamahaṃ kumāramabruvaṃ nāhamimaṃ veda ।&lt;br /&gt;
:yadyahamimamavediṣaṃ kathaṃ te nāvakṣyamiti । samūlo vā eṣa&lt;br /&gt;
:pariśuṣyati yo&#039;nṛtamabhivadati tasmānnārhamyanṛtaṃ vaktum । sa&lt;br /&gt;
:tūṣṇīṃ rathamāruhya pravavrāja । taṃ tvā pṛcchāmi kvāsau puruṣa&lt;br /&gt;
:iti ॥ 6.1॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tasmai sa hovācehaivāntaḥśarīre somya sa puruṣo&lt;br /&gt;
:yasminnatāḥ ṣoḍaśakalāḥ prabhavantīti ॥ 6.2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa īkṣācakre । kasminnahamutkrānta utkrānto bhaviṣyāmi&lt;br /&gt;
:kasminvā pratiṣṭhite pratiṣṭhāsyāmīti ॥ 6.3॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa prāṇamasṛjata prāṇācchraddhāṃ khaṃ vāyurjyotirāpaḥ pṛthivīndriyaṃ&lt;br /&gt;
:manaḥ । annamannādvīryaṃ tapo mantrāḥ karma lokā lokeṣu ca nāma ca&lt;br /&gt;
:॥ 6.4॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:sa yathemā nadyaḥ syandamānāḥ samudrāyaṇāḥ samudraṃ prāpyāstaṃ&lt;br /&gt;
:gacchanti bhidyete tāsāṃ nāmarūpe samudra ityevaṃ procyate । evamevāsya&lt;br /&gt;
:paridraṣṭurimāḥ ṣoḍaśakalāḥ puruṣāyaṇāḥ puruṣaṃ prāpyāstaṃ gacchanti&lt;br /&gt;
:bhidyete cāsāṃ nāmarūpe puruṣa ityevaṃ procyate sa eṣo&#039;kalo&#039;mṛto&lt;br /&gt;
:bhavati tadeṣa ślokaḥ ॥ 6.5॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:arā iva rathanābhau kalā yasminpratiṣṭhitāḥ ।&lt;br /&gt;
:taṃ vedyaṃ puruṣaṃ veda yatha mā vo mṛtyuḥ parivyathā iti ॥ 6.6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:tān hovācaitāvadevāhametat paraṃ brahma veda । nātaḥ&lt;br /&gt;
:paramastīti ॥ 6.7॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:te tamarcayantastvaṃ hi naḥ pitā yo&#039;smākamavidyāyāḥ paraṃ pāraṃ&lt;br /&gt;
:tārayasīti । namaḥ paramaṛṣibhyo namaḥ paramaṛṣibhyaḥ ॥ 6.8॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti praśnopaniṣadi ṣaṣṭhaḥ praśnaḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:oṃ bhadraṃ karṇebhiḥ śa‍ṛṇuyāma devā&lt;br /&gt;
:bhadraṃ paśyemākṣabhiryajatrāḥ ।&lt;br /&gt;
:sthirairaṅgaistuṣtuvāꣳsastanūbhirvyaśema devahitaṃ yadāyuḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:svasti na indro vṛddhaśravāḥ&lt;br /&gt;
:svasti naḥ pūṣā viśvavedāḥ ।&lt;br /&gt;
:svasti nastārkṣyo ariṣṭanemiḥ&lt;br /&gt;
:svasti no bṛhaspatirdadhātu ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Essenz der Prasnopanischade von [[Swami Sivananda]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sivananda-Urwald.jpg|thumb|Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...Om. Oh [[Götter Namen Liste von A-Z|Götter]]! Mögen wir, mit unseren [[Ohr]]en, hören, oh jenes, was glückverheißend ist; bereit, angebetet zu werden! Mögen wir, mit unseren [[Augen]], sehen, was glückverheißend ist. Mögen wir das [[Leben]] genießen, welches uns von&lt;br /&gt;
den Göttern zugewiesen wurde, unser [[Lob]] mit unseren[[ Körper]]n mit starken Gliedern darbietend. Möge [[Indra]], der Mächtige, der Alte des Ruhms, uns [[Wohlstand]] gewähren. Möge Er, der Nährer und der Besitzer allen Reichtums, das geben, was&lt;br /&gt;
gut für uns ist. Möge der Herr der flinken Bewegung uns gnädig sein, und möge der Beschützer der Großen uns ebenfalls beschützen....&lt;br /&gt;
Om Friede! Friede!! Friede!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einführung===&lt;br /&gt;
1. Sechs Suchende des [[Brahman]] gehen zu einem [[Weise]]n mit Namen [[Pippalada]] und stellen ihm sechs Fragen. Diese Fragen und Antworten formen die Substanz dieser Upanishad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] oder das Lebensprinzip, und [[Rayi]] oder [[Materie]] wurden vom [[Herr]]n zuerst geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Prana wirkt auf Rayi. Verschiedene [[Form]]en manifestieren sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Es ist das Vermischen dieser Beiden, das die Welt der diversen [[Form]]en hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Das eine ist aktiv, positiv und ist das männliche Prinzip; das andere ist passiv, negativ und ist das weibliche Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Prana gehört zur bewussten Seite der [[Schöpfung]], während Rayi oder Materie zur Seite der Formen der [[Schöpfung]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Materie ist die universelle Form. Prana ist [[Leben]] oder Verbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Der [[Körper]] wird durch Prana oder das Lebensprinzip aufrechterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. [[Prajapati]] war begierig nach Nachwuchs. Aus diesem Begehren entsprang ein Paar, nämlich Materie oder die universelle Form und Prana, Leben, oder Verbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Als Leben und Materie ist Prajapati schrittweise die [[Sonne]] und der [[Mond]], das Jahr in seinen zwei Hälften, [[Tag]] und [[Nacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], [[Aditya]] (Sonne), [[Tag]], [[Amurta]] (formlos), [[Leben]], [[Geist]], nördlicher [[Pfad]], Unsichtbarkeit, gehören zur Seite des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. [[Rayi]], der [[Mond]], die [[Nacht]], [[Murta]] (mit Form), [[Materie]], südlicher [[Pfad]], [[Sichtbarkeit]], gehören zur Seite der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Die zweite Frage bezieht sich auf die [[Deva]]s die den Menschen unterstützen und die [[Sinne]] und die wesentlichen Bestandteile des [[Körper]]s erleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Die dritte Frage bezieht sich auf die [[Natur]] und den Ursprung des Pranas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Die vierte Frage bezieht sich auf [[Schlaf]] und [[Traum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Die fünfte Frage bezieht sich auf Prana und [[OM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Die sechste Frage bezieht sich auf den [[Purusha]] der sechzehn [[Kala]]s oder Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. [[Sukesa]], [[Satyakama]], [[Gargya]], [[Kausalya]], [[Bhargava]], [[Kabandhi]], all diese dem [[Brahman]] ergeben und zentriert im Brahman, suchen den höchsten Brahman, näherten sich dem verehrten [[Pippalada]] mit [[Opfergabe]]n ([[Samidh|Samit]]) in ihren [[Hand|Händen]], in dem Glauben, dass er ihnen alles erklären würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. [[Wissen]] um [[Brahman]] kann von Menschen erlangt werden, die sich dem [[Zölibat]] hingaben, [[Tapas]] ausführen und sich den Regeln hingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Dann sagte [[Pippalada]] zu dem [[Aspirant]]en: Bleibe für ein Jahr hier mit [[Entbehrung]]en, [[Zölibat]] und [[Glaube]]n. Dann darfst du Fragen stellen wie es dir beliebt, und wenn ich die Antworten kenne, werde ich sie dir sicherlich erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HS6kAipt5kQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorbereitung des Gefäßes===&lt;br /&gt;
21. Die subtilen Wahrheiten des [[Vedanta]] können von einem groben und unreinen [[Geist]] nicht erkannt werden. Der Geist sollte rein, fein und scharf gemacht werden. Nur dann wird er bereit sein, [[Konzentration]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu üben und die&lt;br /&gt;
subtilen [[Wahrheit]]en der [[Upanishaden]] zu begreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. [[Dienst]] für den [[Guru]] oder ein [[Vorbild]] mit [[Glaube]]n und [[Hingabe]] reinigt den [[Geist]] sehr schnell. Dies ist das machtvollste Mittel der [[Reinigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Der spirituelle [[Lehrer]] kennt durch seine innere [[Sicht]] den mentalen [[Zustand]] seiner Aspiranten, den Grad ihrer [[Entwicklung]], ihre [[Fehler]] und [[Schwächen]], etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. [[Tapas]] und [[Zölibat]] tragen zur Reinigung des Geistes bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Der Lehrer kann ihre [[Astralkörper|Astral]]- und [[Kausalkörper]] durch das innere Auge der [[Weisheit]] sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Der Seher Pippalada erkannte durch seine innere Sicht, dass noch immer Unreinheiten in ihrem Geist waren und so bat er sie, mit ihm für ein Jahr zu verweilen, um [[Tapas]], Zölibat und Glauben zu praktizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leben und Materie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Prajapati Schoepfung Ei Hiranyagarbha .jpg|thumb|Versuch, die schöpferischen Aktivitäten Prajapatis darzustellen, Stahlstich, um 1850]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. [[Leben]] hat keinen Anbeginn. Die [[Welt]] wurde nicht geschaffen. Sie wird ganz einfach von [[Gott]] projiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Dann näherte [[Katyayana Kabandi]] sich Pippalada und fragte: &amp;quot;Ehrwürdiger [[Meister]], woher wurden diese [[Kreatur]]en geboren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Er antwortete: [[Prajapati]] (der Herr der Kreaturen) war begierig nach Nachwuchs. Er tat [[Buße]] (gedanklich) und danach erschuf er in Paaren Materie ([[Rayi]]) und [[Leben]] ([https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana]), [[Nahrung]] und Esser, mit dem Gedanken, dass diese&lt;br /&gt;
zusammen ihm Kreaturen in vielfältiger Weise produzieren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. Tapas ist Buße. Hier bedeutet es Überlegung darüber, wie und was geschaffen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Prana ist [[Energie]]. Rayi ist Materie. Prana und Rayi sind männlich und weiblich. Prana und Materie sind das Paar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32. Prajapati erschuf ein Paar, welches nötig für die Schöpfung ist: Der [[Mond]], der Nahrung ist und Prana (Feuer, Sonne) bzw. den Esser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33. Er dachte, dass [[Agni]] ([[Sonne]]) und der Mond (bzw. der Esser und die Nahrung) verschiedene Kreaturen schaffen würden, und so schuf er die Sonne und den Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34. Durch den Einfluss des Mondes alleine, wird das köstliche [[Soma]] oder das [[Rasa]] der [[Erde]], welches die [[Pflanze]]n und [[Kräuter]] nährt, produziert. Die Sonne ist das Feuer, welches das Rasa konsumiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35. Dieses Leben wird durch [[Nahrung]] ([[Annam]]) und [[Luft]] (Prana) aufrecht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36. Die Sonne ist wahrlich Leben und der Mond die Materie; all dies wird eine Form besitzend und ohne Form gefunden. Aus diesem Grund ist Form in der Tat Nahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37. [[Murta]]m bedeutet mit Form; grob (solide, flüssige und feurige Objekte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38. [[Amurta]] bedeutet ohne Form; subtil (Luft, Äther).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39. Die [[Sonne]] ist [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie]. Der [[Mond]] ist [[Materie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40. All jenes, das einen [[Körper]] (Form) hat  und das keinen Körper (formlos, feinstofflich) hat ist Materie. Deshalb ist Körper (Form) in der Tat Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41. Die Sonne ist Prana, der Esser, das Feuer; der Mond ist die Nahrung. Der Esser und die Nahrung sind wirklich eins. Sie sind Aspekte des Herrn der Kreaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die herrliche Sonne===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42. Die Sonne ist das [[Zentrum]] der [[Energie]]. Sie ist folglich identisch mit dem Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
43. Nun, der [[Sonnenaufgang]] ist im [[Osten]]. Dadurch badet sie in ihren Strahlen alle Pranas im Osten. Wenn sie die südlichen, die westlichen, die nördlichen Viertel, die [[Nadir]], den Zenit, die dazwischenliegenden Viertel, und alle beleuchtet, dann nimmt sie dadurch alle Kreaturen in ihre Strahlen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
44. Die [[Sonne]] badet alle lebenden [[Wesen]] mit ihrem [[Licht]], lässt sie eins werden mit ihrem eigenen [[Selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
45. Wo immer Leben ist, wo immer [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie] ist, ist dies aufgrund des Einflusses der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
46. Die Sonne ist das größte, unerschöpfliche Kraftwerk auf [[Erde]]n. Sie unterstützt mit ihren [[Strahlen]] alles Leben in allen Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
47. Dies ist das ([[Vaisvanara]]) die Gesamtsumme aller lebenden Wesen, alle Formen annehmend, Leben und Feuer, die jeden [[Tag]] erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
48. Die Sonne erleuchtet die gesamte Welt. Sie ist das Zentrum von Kraft und Energie. Sie ist die [[Quelle]] von Leben und [[Aktivität]]. Deshalb ist sie der Herr der Kreaturen. Sie ist mit den Aktivitäten aller Menschen verbunden. Sie ist in der Tat&lt;br /&gt;
das Leben der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49. Alle Formen annehmend, glänzend, allwissend, das höchste [[Ziel]], das eine [[Licht]], der Geber der [[Hitze]], mit tausend Strahlen, in hunderten Formen existierend, Leben aller Kreaturen, geht diese Sonne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50. Das Jahr ist in der Tat [[Prajapati]], der Herr der Schöpfung. Es gibt zwei [[Pfad]]e, südlich und nördlich. Jene, die einzig dem Pfad des [[Karma]] folgen, durch das Ausüben von [[Opfer]]ungen und frommen [[Handlung]]en, erlangen einzig die Welt des Mondes und kehren mit Sicherheit wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
51. [[Ishta]] ist das tägliche Ausführen von [[Agnihotra]], [[Buße]], das Speisen der Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
52. [[Purta]] ist das Graben von [[Brunnen]], Wasserspeichern etc. für die Öffentlichkeit, das Bauen von [[Tempel]]n, Krankenhäusern, Schulen, den Armen und den Hungrigen Essen geben, öffentliche Gärten anlegen, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
53. Aber jene, die den Atman durch [[Buße]], [[Glaube]]n und [[Wissen]] gesucht haben, erreichen die Sonne durch die nördliche Rute ([[Brahmaloka]]). Dies ist die Heimstatt allen Lebens, das Unsterbliche, furchtlose, das höchste [[Ziel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
54. Sie wandern auf dem Pfad von [[Devayana]], dem Pfad der Götter, zur Welt der Sonne und gehen von dort ins Brahmaloka. Sie verschmelzen in Brahman, im Ende dieses Kreislaufs. Das ist [[Karma Mukti]] oder allmähliche Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
55. Jene, die Brahmaloka erlangt haben, kehren nicht in diese Welt zurück. Sie werden nicht wiedergeboren wie jene, die einzig dem Karma folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
56. Fünf Füße besitzend (die fünf Jahreszeiten), über Ihn, den [[Vater]], zwölf Formen besitzend (zwölf Monate), der Spender des [[Regen]]s, sagen sie (die Weisen), dass er auf einer Ebene verweilt, die höher als der [[Himmel]] ist. Andere nennen ihn allweise, auf welchem, wie bei einem Streitwagen (gezogen von sieben [[Pferd]]en), mit sieben Rädern und sieben Speichen, sich die gesamte Welt gründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
57. Die Sonne ist nichts weiter als das Jahr oder die [[Zeit]]. Die Sonne ist der Macher oder Messer der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
58. Sie Sonne durchdringt alle Wesen mit ihrem [[Licht]], lässt sie eins sein mit ihrem eigenen [[Selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
59. Die Sonne wird [[Vater]] genannt, denn Sie ist der Schöpfer von Allem, sie erhält das Leben, und alles Leben geht einzig durch sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
60. Die sieben Strahlen oder [[Farbe]]n der Sonne sind die sieben Pferde der Sonne. Halbjahre, Jahreszeiten, Monate, halbe Monate, Tage, Nächte und [[Muhurta]]s sind ebenfalls die sieben Pferde der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
61. Die sechs Speichen sind die Jahreszeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
62. Der Monat ist [[Prajapati]] (der Herr der Schöpfung), seine dunkle Hälfte ist tatsächlich die Nahrung, seine helle Hälfte das Prana. Deshalb führen diese [[Rishi]]s Opferriten in der hellen Hälfte durch, die anderen in der dunklen Hälfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
63. Der Monat ist ebenfalls in der Natur eines Paars. Ein Teil, das ist die dunkle Hälfte, ist Nahrung, bzw. Materie oder Mond. Die andere Hälfte, bzw. zwei Wochen, ist die Sonne, die Erde, das [[Feuer]] oder Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
64. Nacht ist täglich [[Pralaya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
65. Tag und Nacht sind [[Prajapati]]. Der Tag ist das Prana und die Nacht ist tatsächlich Nahrung. Jene, die tagsüber sich in [[Liebe]] vereinen, verschwenden ihr Prana, jene, die sich Nachts in Liebe vereinen werden wahrlich als [[Brahmachari]]s&lt;br /&gt;
betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
66. Nahrung ist in der Tat Prajapati; aus ihr entstehen in der Tat [[Samen]], aus diesen werden alle Kreaturen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
67. Folglich produzieren somit jene, die diese Regel des Prajapati einhalten, ein Paar. Jenen allein ist dieses [[Brahmaloka]] in denen [[Buße]], [[Zölibat]] und [[Wahrheit]] verbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
68. Dieses reine [[Brahmaloka]] gehört einzig denen, in denen kein [[Betrug]], Falschheit oder Verheimlichung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
69. Betrug, Verworfenheit, Falschheit und [[Verheimlichung]] beflecken das [[Herz]]. Sie sind Hindernisse auf dem spirituellen Weg. Sie sollten durch das Kultivieren der gegenteiligen, positiven Tugenden wie [[Ehrlichkeit]], [[Aufrichtigkeit]] und [[Wahrheit]] ausgerottet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UEUOCahpKzs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prana: Größer als die Sinne===&lt;br /&gt;
70. Dann fragte [[Bhargava]], Sohn von [[Vidarbha Pippalada]]: O [[Bhagavan]], wie viele [[Deva]]s unterstützen die [[Schöpfung]]? Welche von diesen erleuchten das? Wer, nochmal, ist, unter ihnen, der Größte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
71. Die zweite Frage bezieht sich auf die Kräfte, [[Herrlichkeit]] und Größe von [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], welcher den [[Mikrokosmos]] unterstützt und somit der Beste von Allen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
72. Er antwortete: Diese [[Deva]]s sind wahrlich der [[Äther]], [[Wind]], [[Feuer]], [[Wasser]], [[Sprache]], [[Geist]], [[Auge]] und das [[Ohr]]. Sie, ihre Herrlichkeit manifestierend, stritten untereinander und sagten: Wir halten zusammen und unterstützen diesen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
73. Prana, der Größte, sagte zu ihnen: Verliert euch nicht in [[Täuschung]]. Haltet diesen närrischen [[Stolz]] nicht aufrecht. Ich alleine, mich selbst fünffach aufteilend, unterstütze diesen Körper und bewahre ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
74. [[Atmung]] und [[Gedanke]] sind Ausdrucksweisen von Prana allein. Prana ist das wichtigste, fundamentale [[Prinzip]] im [[Körper]] und in der [[Natur]]. Deshalb wird Prana auch [[Brahma]] genannt. Das individuelle Prana ist Teil des universellen Prana oder kosmischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
75. Sie glaubten ihm nicht. Das Prinzip des Prana, schien, aus Entrüstung aus dem Körper zu gehen, sozusagen von oben. Als das Prana aufstieg, stiegen all die anderen ([[Sinne]]) ebenfalls umgehend auf; und wenn er blieb, verblieben all die anderen auch; so wie [[Biene]]n den Stock verlassen, wenn die [[Königin]] diesen verlässt und zurückkehren, wenn sie zurückkehrt; und so priesen der Geist, Sprache, Auge, Ohr und der Rest, Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prana: Der wichtigste Beweger===&lt;br /&gt;
76. So verhält es sich mit dem Leben: Als Feuer brennt es; als Sonne scheint es; als [[Parjanya]] regnet es; als [[Maghavan]] (Indra) regiert es; es ist der [[Wind]]; es ist die Erde, Mond, Deva, was Form besitzt, was formlos ist und was unsterblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
77. Prana ist das [[Amrita]], was die [[Basis]] oder der Aufenthalt aller Devas ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
78. Wie Speichen in einem Rad, so ist alles im Prana zentriert, die [[Verse]] des [[Rigveda]], [[Samaveda]], [[Opfer]]ungen, [[Kshetriya]]s und die [[Brahmane]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gebet an Prana===&lt;br /&gt;
79. Als Prajapati, Herr der Kreaturen, bewegst du (Prana) dich im [[Mutterleib]]; Du wirst in der Tat danach geboren. Dir, O Prana, der zusammen mit den anderen Pranas ([[Sinne]]n) verweilt, bringen diese Kreaturen [[Opfer]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
80. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] bewegt sich im Mutterleib. Im Mutterleib verursacht es die Beschleunigung des Fötus. Es stößt das [[Kind]] aus dem Leib aus, wenn es gewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
81. Prana wird als [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kind] geboren. Prana ist zugleich [[Vater]] und [[Mutter]]. Es ist [[Prajapati]], universelles [[Leben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
82. Die [[Sinne]] tragen die [[Eindrücke]] ihrer zugehörigen Objekte, um das Leben im [[Körper]] zu nähren und aufrecht zu erhalten. Dies sind die Opferungen an Prana, dem Herrn der Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
83. Prana ist der Esser. Alles ist Nahrung für Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
84. O, Prana, du bist der beste Träger für die Götter, die erste Opferung an die Vorväter. Du bist das aktive [[Prinzip]] der Sinne, welche die [[Essenz]] des Körpers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
85. Dieses Leben, als [[Feuer]], brennt. Prana brennt als Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
86. Prana ist das aktive Prinzip, welches die Sinne und den Körper unterstützt. Die Glieder und [[Organ]]e werden abmagern und austrocknen, wenn da kein Prana ist. Also ist Prana die Essenz oder Saft aller Sinne im Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
87. O, Prana, du bist [[Indra]], du bist [[Rudra]] durch Tapferkeit, du bist der [[Beschützer]], du bewegst dich im Himmel, du bist die Sonne, der Herr aller Lichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
88. Wenn du es regnen lässt, O Prana, sitzen deine Kreaturen erfreut, hoffend, dass es Nahrung, welche sie begehren, geben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
89. O, Prana, du bist ein [[Vratya]] (ewig rein); du bist das Feuer [[Ekarshi]], der Verzehrer aller Dinge, der gute Herr der Welt. Wir sind die Gebenden der Opferungen, O, [[Matarisvan]], du bist unser Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
90. Sei diesem, deinen Körper gnädig, welcher in [[Sprache]] verweilt, im [[Ohr]], im [[Auge]] und welcher ebenfalls den Geist durchdringt; gehe nicht heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
91. All das unterliegt der Kontrolle von Prana, und all das ist ebenfalls der dritte Himmel. Beschütze uns wie eine [[Mutter]]. Gib uns [[Wohlstand]] und [[Weisheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Mysterium des Lebens===&lt;br /&gt;
92. Dann fragte [[Kausalya]], Sohn von [[Asvala]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O, [[Bhagavan]], wo wird dieses Prana geboren? Wie gelangt es in den Körper? Wo verbleibt es, nachdem es sich selbst aufgeteilt hat? Wie geht es heraus? Wie unterstützt es das, was ohne, und all das, was im Körper ist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
93. Pippalada antwortete: &amp;quot;Du stellst Fragen zu transzendenten Dingen. Ich werde sie dir beantworten, denn du bist ein großer Erforscher von [[Brahman]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
94. Dieses Prana wird aus dem [[Atman]] geboren. So wie dieser Schatten im Menschen ist, so ist dieses Prana im Atman. Durch die Handlung des Geistes geht dieses in den Körper ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
95. Die Handlung des Geistes ist die [[Gedankenkraft]] wollend oder wünschend. Durch die Handlung des Geistes bedeutet, durch die guten oder bösen [[Tat]]en, welche die Arbeit des Geistes sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Funktionen von Prana===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pranayama.jpg|thumb|Pranayama - Kontrolle über die Lebensenergie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96. So wie ein König seine Offiziere befehligt, ihnen sagt: &#039;Verweilt und verwaltet in diesen oder jenen Dörfern&#039;, ebenso verfügt dieses Prana über die anderen Pranas jeweils für ihre unterschiedlichen Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
97. Das [[Apana]] verweilt in den Organen der [[Ausscheidung]] und Erzeugung; das Prana selbst verweilt im Auge, Ohr, Mund und Nase. In der Mitte ist [[Samana]]. Es verteilt die Nahrung, die gleichmäßig geliefert wurde und die sieben Flammen brennen&lt;br /&gt;
dadurch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
98. Apana verweilt im [[Anus]] und den generativen Organen. Es verursacht die Ausscheidung. Prana ist für die sensorischen Lebensfunktionen zuständig. Es verweilt im Auge, den Ohren, etc.. Samana verweilt im [[Nabel]]. Es ist für die&lt;br /&gt;
Verdauungsfunktionen zuständig. [[Vyana]] lässt das [[Blut]] zirkulieren. Es ist allesdurchdringend. [[Udana]] hilft, Nahrung und Getränke zu schlucken. Es nimmt den [[Jiva]] zum [[Brahman]] während des [[Schlaf]]es. Es nimmt den Jiva aus dem Körper während des [[Tod]]es und leitet ihn in die andere Welt. Es verweilt in der [[Kehle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
99. Dieser Atman ist im [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzen]. Es gibt einhundertundeins Nervenströme ([[Nadi]]s). Jeder von ihnen hat einhundert Zweige; ferner hat jeder von diesen wiederum zweiundsiebzigtausend Unterzweige. In diesen bewegt sich [[Vyana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
100. Ferner, durch einen [[Nerv]], den [[Udana]], aufsteigend, führt es uns aufwärts zu den tugendhaften Welten durch gute Taten, durch die sündenvolle [[Welt]] durch [[Sünde]] und in die Welt der Menschen durch [[Tugend]] und Sünde kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
101. Die Sonne ist wahrlich das externe Prana. Sie geht auf und begünstigt das Prana in den Augen. Die Göttin der Erde zieht (kontrolliert) das [[Apana]] nach unten hin an. Der [[Akasha]] (Äther) zwischen der Sonne und der Erde ist [[Samana]]. Der Wind&lt;br /&gt;
ist [[Vyana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
102. Das externe Feuer ist in der Tat [[Udana]]. Aus diesem Grund geht jener, dessen Feuer ausgegangen ist, in einen anderen Körper ein, mit seinen Sinnen im Geist absorbiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
103. Was auch immer sein [[Gedanke]] zum Zeitpunkt des [[Tod]]es, mit Diesem erlangt er Prana und das Prana, in Verbindung mit Udana, zusammen mit dem [[Jivatma]] führen ihn in die Welt, an die gedacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
104. Der Gelehrte Mensch weiß, dass sein Nachwuchs nicht umkommt, und er wird unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
105. Er, welcher den Ursprung kennt, den Eingang, den Sitz, die fünffache Verteilung von Prana und seinen internen Zustand im Körper, erlangt [[Unsterblichkeit]], ja, erlangt Unsterblichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Traum und Tiefschlaf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlaf.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
106. Dann stellte [[Gargya]], der Enkel von [[Surya]], [[Pippalada]] die Frage: &amp;quot;O [[Bhagavan]], was sind diese, die im Menschen schlafen; was sind nochmal jene, die in ihm aufwachen? Welcher ist der [[Deva]], der Träume sieht? Wessen ist diese&lt;br /&gt;
[[Glückseligkeit]]? Von was hängen all diese ab?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
107. &amp;quot;Welche Organe schlafen im [[Körper]] oder stoppen ihre Funktion, wenn der Mensch schläft? Welche sind darin wach; bzw. üben ihre Funktionen aus?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
108. Pippalada antwortete: &amp;quot;O Gargya, so wie die Strahlen der Sonne, wenn sie untergeht, eins werden in dieser Scheibe aus Licht und wieder hervorkommen, wenn sie wieder aufgeht, eben so werden all diese eins im höchsten Deva, dem [[Geist]]. Deshalb hört, sieht, riecht, schmeckt oder fühlt man in dieser Zeit nichts; man spricht nicht, oder nimmt, oder genießt, oder scheidet aus oder bewegt sich. Man sagt, Er schläft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
109. All die Organe (oder Sinne) sind ruhend im Geist während des [[Tiefschlaf]]s. Sie werden eins mit dem Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
110. Das Feuer des Prana allein ist wach in der Stadt (Körper). Das Apana ist das [[Garhapatya]] Feuer. Das [[Vyana]] ist das [[Ahavaniya]] Feuer, da es aus dem Garhapatya Feuer genommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
111. Weil der Samana die Opfer (die [[Atmung]]) gleichmäßig verteilt, ist er der [[Priester]] ([[Hotri]]). Der Geist ist das [[Opfer]], das [[Udana]] ist die Belohnung der Opfer; er führt den Opfernden jeden Tag, im Tiefschlaf, zu [[Brahman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
112. In diesem [[Zustand]] genießt dieser Deva (der Geist) im Traum seine Größe. Was auch immer gesehen wurde, er sieht es erneut; was gehört wurde, er hört es erneut; was genossen wurde, in verschiedenen Ländern und Vierteln, er genießt es erneut; was gesehen und nicht gesehen wurde, gehört und nicht gehört, erfahren und nicht erfahren, wirklich und unwirklich, er sieht; er alles seiend, er sieht alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
113. Im Traum erschafft der Geist seine eigene Welt aus den Eindrücken, die er im [[Wachzustand]] erhalten hat und genießt die [[Vision]]. Der Geist selbst ist der Wahrnehmende (Subjekt) und das Wahrgenommene (Objekt). Der Geist selbst nimmt dann die Formen von Bergen, Flüssen, Bäumen, Blumen etc. an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
114. Im Traum taucht der Geist tief, manchmal in die Eindrücke vergangener [[Leben]] und durchlebt diese auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
115. Wenn er von [[Licht]] überwältigt wird, dann sieht dieser Gott (der Geist) keine Träume und zu dieser Zeit erwacht [[Glückseligkeit]] in diesem [[Körper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
116. Der [[Kausalkörper]] ist im Tiefschlaf aktiv. Der Kausalkörper ist das Organ, durch welches die Glückseligkeit des Tiefschlafes genossen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
117. Der [[Jiva]] ruht in [[Brahman]], im Tiefschlaf. Dort ist nur eine dünne Schicht aus [[Unwissenheit]] zwischen ihm und dem höchsten [[Selbst]]. In [[Samadhi]] oder dem Zustand von [[Superbewusstsein]] wird dieser [[Schleier]] aus Unwissenheit entzwei gerissen und der Jiva verschmilzt in Brahman und erlangt das höchste [[Wissen]]. Das ist der Unterschied zwischen Tiefschlaf und Samadhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
118. So wie, O Geliebter, [[Vogel|Vögel]] sich auf einen Baum begeben, um dort zu ruhen (zu verweilen), ebenso in der Tat ruhen all diese im höchsten [[Atman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
119. Die [[Erde]] und die subtilen [[Element]]e, das [[Wasser]] und seine subtilen Elemente, die [[Luft]] und ihre subtilen Elemente, [[Äther]] und seine subtilen Elemente, das [[Auge]] und wahrnehmbare Objekte, das [[Ohr]] und was gehört werden kann, die [[Nase]] und was gerochen werden kann, [[Geschmack]] und seine Objekte, die [[Hand|Hände]] und was ergriffen werden kann, die [[Fuß|Füße]] und was betreten werden kann, das [[Organ]] der [[Schöpfung]] und was genossen werden kann, das Organ der [[Ausscheidung]] und was ausgeschieden werden muss, der [[Geist]] und über was nachgedacht werden muss, der [[Intellekt]] und was bestimmt werden muss, [[Egoismus]] und seine Objekte, [[Chitta]] und dessen Objekte, [[Licht]] und seine Objekte, das [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] und was davon unterstützt werden muss, all das ruht im höchsten [[Atman]] im Tiefschlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iGFU6khGQ-g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die transzendente Erfahrung===&lt;br /&gt;
120. [[Manas]] oder der Geist ist dieser Bereich der überlegt: &#039;Sollte ich dies tun oder nicht.&#039; Der [[Buddhi]] oder der Intellekt ist der Bereich der bestimmt: &#039;Ich muss das tun.&#039; [[Egoismus]] oder [[Ahamkara]] ist das selbst-fordernde [[Prinzip]]. Er fühlt: &#039;Ich habe das getan. Ich habe das genossen.&#039; [[Chitta]] ist der Bereich der [[Erinnerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
121. Es ist Er, der sieht, fühlt, heilt, riecht, schmeckt, denkt, weiß. Er ist der Handelnde, die intelligente [[Seele]], der [[Purusha]]. Er verweilt im höchsten, unzerstörbaren Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
122. So wie ein Bild der [[Sonne]] im [[Wasser]] reflektiert wird, so wird das Bild von [[Brahman]] im Geist reflektiert. Das reflektierte Bild ist der [[Jiva]]. Dies ist nur augenscheinlich, aber nicht real.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
123. Der [[Jivanmukta]] geht in den höchsten, unsterblichen, nicht verfallenden [[Atman]] ein, so wie das reflektierte Bild der Sonne im Wasser in die Sonne eingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
124. Das höchste, unzerstörbare [[Wesen]] erlangt er mit [[Sicherheit]]. Wer auch immer, O Geliebter, dieses Wesen erkennt, welches ohne Schatten ist, ohne [[Körper]], ohne [[Farbe]], welches rein und unzerstörbar ist, wird allwissend und wird alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
125. Brahman ist frei von den [[Gunas]] und so ist er stets rein. Er ist körperlos und somit niemals verfallend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
126. Der [[Jiva]] wurde von Unwissenheit umhüllt und so war er davor nicht allwissend. Er wird zu Allem durch die [[Zerstörung]] der Unwissenheit, durch das Erlangen von Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
127. Brahman ist ewig, unbegreiflich, ungeboren. Er ist alle Glückseligkeit in der [[Natur]], frei von allen [[Leid]]en und Ärgernissen. Er existiert ohne und inmitten aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
128. O Geliebter, er der den unauslöschlichen Atman kennt, in dem das wissende [[Selbst]] mit all den Devas aufsteigt, das Prana und die fünf Elemente, wird allwissend, und, in der Tat, geht in alles ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
129. Geht in alles ein, bzw. erkennt, dass er das Selbst oder Atman in den Wesen ist und fühlt, dass er selbst in allen Dingen existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herrlichkeit der Meditation über Om===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoganblumeklein.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
130. Dann fragte [[Satyakama]], Sohn von [[Sibi]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O [[Bhagavan]], welche [[Welt]] erlangt jener, der, unter den Menschen, über [[Om]] bis zum [[Tod]] meditiert, dadurch?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
131. Om ist das [[Pratika]] oder [[Substitut]] für [[Brahman]]. Es ist das [[Symbol]] für [[Brahman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
132. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf Om mit [[Bhava]] ([[Gefühl]]) und seine Bedeutung ist wirkliche Meditation über Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
133. Meditation auf Om ist das Aufrechterhalten des ständigen Flusses, der einen [[Idee]] des höchsten Selbst, wie der Fluss von Öl aus einem Gefäß in eine anderes ([[Tailadharavat]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
134. Der Geist sollte ruhig wie die [[Flamme]] in einer [[Lampe]] an einem windstillen [[Ort]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
135. Meditation kann nur von dem [[Aspirant]]en praktiziert werden, dessen Sinne von externen Objekten abgewandt sind, der einen ruhigen Geist hat, der mit Unterscheidungsgabe ausgestattet ist, [[Selbstbeherrschung]] hat, [[Reinheit]], [[Glaube]]n,&lt;br /&gt;
[[Ausdauer]] und eine starke [[Sehnsucht]] nach der letzten [[Emanzipation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
136. Pippalada antwortete: &amp;quot;O Satyakama, die Om Silbe ist in der Tat der höhere und der niedere Brahman. Deshalb erlangt jener, der es auf diese Weise kennt, mit Sicherheit Beide.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
137. Om bedeutet in erster Linie [[Para Brahman]] und dann erst bezeichnet es [[Hiranyagarbha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
138. Wenn er auf ein [[Matra]] davon meditiert – A, dann wird er, dadurch erleuchtet, schnell zur [[Erde]] kommen. Die [[Rik]] Verse führen in die [[Welt]] der Menschen, und da er mit Entbehrungen, [[Zölibat]] und [[Glaube]]n ausgestattet wurde, erlangt er [[Größe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
139. Aber wenn er nur auf sein zweites Matra – U, meditiert, dann wird er eins mit dem Geist. Er wird von den [[Yajus]] Versen zum [[Himmel]], der Welt des [[Mond]]es übergeleitet. Nachdem er dort Größe genossen hat, kehrt er zur [[Erde]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
140. Aber wenn er, noch einmal, auf den höchsten [[Purusha]] mit der Om Silbe der drei Matras meditiert, dann wird er mit der Sonne vereint werden. So wie eine [[Schlange]] von ihrer [[Haut]] befreit wird, so wird er von seiner Haut befreit. Er wird&lt;br /&gt;
von der [[Sama]] Hymne zur Welt von [[Brahma]] gebracht, und von ihm, voll des Lebens, betrachtet er den höchsten Purusha, der im [[Herz]]en verweilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
141. Die drei Matras sind, wenn sie einzeln benutzt werden, sterblich. Aber wenn sie miteinander verbunden werden, sind sie nicht falsch benutzt. Wenn man sie korrekt in all den internen, externen und mittleren Funktionen anwendet, dann erzittert der Wissende nicht. Er wird vom brahmischen [[Bewusstsein]] nicht geschüttelt werden. Er wird stets fest in seinem Bewusstsein verbleiben: Ich bin Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
142. Durch die Rik Verse kommt er in dieser Welt an, durch die Yajus Verse im Himmel, durch die [[Saman]] Verse in dem, von welchem die [[Seher]] wissen ([[Brahmaloka]]) durch die Mittel des Buchstabens Om. Der [[Weise]] erreicht diese und also jenes, welches still, nicht-zerfallend, ohne Tod, furchtlos und das Höchste ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|LmBj9Ni_CBw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die innewohnende Präsenz===&lt;br /&gt;
143. Dann fragte [[Sukesa]], Sohn von [[Bharadvaja]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O [[Bhagavan]], [[Hiranyanabha]], ein [[Prinz]] von [[Kosa]], kam einst zu mir und stellte diese Frage: &#039;O [[Bharadvaja]], kennst du den [[Purusha]] der sechzehn [[Kalas]] (Teile)?&#039; Ich sagte dem Jüngling: &#039;Ich kenne ihn nicht. Wenn ich es wüsste, warum sollte ich dir nicht davon&lt;br /&gt;
erzählen. Er, der erzählt, was nicht wahr ist, trocknet aus, wahrlich, bis zur [[Wurzel]]. Deshalb wage ich es nicht, die Unwahrheit auszusprechen.&#039; Nachdem er seinen Wagen bestieg, fuhr er schweigend davon. Dieses frage ich dich, was ist&lt;br /&gt;
dieser [[Purusha]]?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
144. Pippalada antwortete: &amp;quot;O edler Jüngling, dieser Purusha, in welchem die sechzehn Kalas geboren werden, ist sogar hier in diesem [[Körper]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
145. Man muss nicht weit gehen, um Ihn zu suchen, Er ist im [[Lotus]] des [[Herz]]ens. Er ist dir sehr nahe, näher als dein [[Atem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
146. Vom [[Atman]] sagt man, er verweilt im Herzen, damit er dem [[Aspirant]]en dabei helfen kann, zu erkennen, dass der Atman in seinem eigenen Selbst ist. Dies wird ihm helfen, [[Konzentration]] zu üben, und der Purusha wird erkannt, als ob er&lt;br /&gt;
inmitten des eignen Körpers ist, durch den Gedankenprozess, [[Reflexion]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
147. Der Purusha hat wirklich keine Teile. Er ist unteilbar, homogen und ohne Teile. Aufgrund von Unwissenheit, wird Er gesehen, als bestünde er aus Teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
148. Die Kalas sind Gegebenheiten, die dem Purusha aufgrund von Unwissenheit hinzugefügt werden. Wenn jemand [[Wissen]] erlangt, fallen all diese Gegebenheiten weg. Er betrachtet den einen, homogenen, bedingungslosen, höchsten Purusha allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
149. [[Intelligenz]] ist kein [[Attribut]] des Atman. Der Atman ist die Verkörperung der Intelligenz ([[Prajnana Ghana]] oder [[Vijnana]] Ghana), dichte Masse von [[Intelligenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
150. Du wirst die sechzehn Kalas durch die Anwendung der [[Neti Neti]] (nicht das, nicht das) Doktrin auslöschen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
151. Er (Purusha) reflektierte, was jenes ist, durch wessen Abfahrt ich abreisen solle und an welchen Aufenthaltsort ich verbleiben solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Sankhya Philosophie===&lt;br /&gt;
152. Der [[Sankhya]] Philosophie zufolge ist [[Prakriti]] oder [[Pradhana]] der Schöpfer und [[Purusha]] ist der Genießer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
153. Prakriti transformiert sich selbst in [[Mahat]] ([[Intellekt]]), [[Geist]], [[Egoismus]], [[Tanmatras]], Elemente, etc. zum Vorteil oder Genuss des Purusha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
154. Er erschuf [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], aus Prana [[Glauben]], [[Äther]], [[Luft]], [[Feuer]], [[Wasser]], [[Erde]], [[Sinne]], [[Geist]] und [[Nahrung]]; und aus Nahrung [[Stärke]], [[Buße]], [[Mantra]]s, [[Karma]] und die [[Welt]], und in der Welt Name (bzw. das Individuum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
155. [[Akasha]], Äther, besitzt die Eigenschaft des [[Klang]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
156. Luft ist aus Akasha geboren. Sie hat zwei Eigenschaften, ihre eigene, [[Berührung]], und die ihrer [[Ursache]], Klang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
157. Feuer wird aus Luft geboren. Es hat drei Eigenschaften, seine eigene, Form, und die zwei Eigenschaften der vorhergehenden Elemente, Klang und Berührung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
158. Wasser wird aus Feuer geboren. Es hat vier Eigenschaften, seine eigene, Geschmack, und die drei Eigenschaften der vorher genannten Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
159. Erde wird aus Wasser geboren. Sie hat vier Eigenschaften, ihre eigene, Geruch, und die Eigenschaften der vier zuvor genannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
160. So wie [[Fluss|Flüsse]], die in Richtung des [[Meer]]es fließen, wenn sie das Meer erreicht haben, verschwinden, lösen sich ihre [[Name]]n und [[Form]]en auf und werden Meer genannt, ebenso lösen sich die sechzehn Teile des Beobachters, die in Richtung des Purusha gehen, auf, ihre Namen und Formen werden zerstört und alles wird einzig Purusha genannt. Er wird ohne Teile und unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
161. Wisse um diesen Purusha, der erkannt werden sollte, in welchem die Kalas zentriert sind wie Speichen in der Mitte eines Rades, damit der [[Tod]] dir nichts anhaben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
162. Dann sagte Pippalada zu ihnen: &amp;quot;So viel allein weiß ich von dem höchsten Purusha; nichts ist höher als dies.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
163. Und dann sagten sie, ihn verehrend: &amp;quot;Du bist unser Vater, der uns hilft, den [[Ozean]] der Unwissenheit zu überqueren. Grüße an die höchsten [[Rishi]]s! Grüße an die höchsten Rishis!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Englischen ist die Sonne männlich und der Mond weiblich (Anm. d. Übers.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus Swami Sivananda: Essence of Principle Upanishads&#039;&#039;&#039;, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram Rishikesh]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prashna Upanishad प्रश्नौपनिषद् Praśna-Upaniṣad Aussprache==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du hören, wie das Sanskritwort Prashna Upanishad, प्रश्नौपनिषद्, Praśna-Upaniṣad ausgesprochen wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2a-Qj9XHOG0}} &lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sanskrit-woerterbuch.podspot.de/files/Prashna_Upanishad.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Reine Vedanta Upanishaden]]&lt;br /&gt;
*[[Upanishad]]&lt;br /&gt;
*[[Veden]]&lt;br /&gt;
*[[Mahavakya]]&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
*[[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Vedanta]]&lt;br /&gt;
*[[Vedanta Schulen]]&lt;br /&gt;
*[[Indische Philosophiesysteme]]&lt;br /&gt;
*[[Sankhya-Philosophie]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Leben]]&lt;br /&gt;
*[[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Shankara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/krishnananda/upanishaden/ Kostenloses Online-Buch Upanishaden von Swami Krishananda] &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/andere-autoren/upanishaden/ Klassische Upanishaden - Die Weisheit des Yoga von Paul Deussen, 1980]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p597_Das-Kronjuwel-der-Unterscheidung-von-Shri-Shankaracharya/ Das Kronjuwel der Unterscheidung von Shri Shankaracharya, Kommentar von Emanuel Meyer, 2002 ]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p484_Vedanta-----Der-Ozean-der-Weisheit/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Swami Vivekananda, Vedanta - Der Ozean der Weisheit]&lt;br /&gt;
*Wilfried Huchzermeyer: &#039;&#039;Die heiligen Schriften Indiens - Geschichte der Sanskrit-Literatur.&#039;&#039; (edition-sawitri.de)  ISBN 3-931172-22-8&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p927_Vedanta-fuer-Anfaenger/ Vedanta für Anfänger von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*Heinrich Zimmer: Philosophie und Religion Indiens, Suhrkamp, 2001&lt;br /&gt;
*Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/ &#039;&#039;Das Yoga-Lexikon&#039;&#039; von Huchzermeyer, Wilfried] &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/ &#039;&#039;Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch&#039;&#039; von Mittwede, Martin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p38_Klassische-Upanishaden/ Buch: Klassische Upanishaden - die 11 wichtigsten Upanishaden in der Übersetzung von Paul Deussen]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_veden.html Veden aus „Göttliche Erkenntnis“  von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_upanishaden.html Upanishaden, Artikel aus &amp;quot;Göttliche Erkenntnis&amp;quot; von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Sankara.html Shankara] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Indische Schriften]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/ Jnana Yoga, Philosophie]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
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===[https://https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Klassische Schriften des Yoga: Veden, Upanishaden, Smritis, Puranas und Itihasas===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/04-klassische-schriften-des-yoga.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Jnana Yoga und Vedanta Einführung===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/01-jnana-yoga-vedanta-einfuehrung.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Vom Begrenzten zum Unendlichen - Geschichten aus den Upanishaden===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/75_Vom_Begrenzten_zum_Unendlichen-Yoga-Vidya.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===111 Geschichten aus den Upanishaden===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/111_Geschichten_aus_den_Upanischaden.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reine Vedanta Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vedanta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deussen Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Prashna_Upanishad&amp;diff=951430</id>
		<title>Prashna Upanishad</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Prashna_Upanishad&amp;diff=951430"/>
		<updated>2021-06-05T13:15:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Prashna Upanishad&#039;&#039;&#039;, eigentlich &#039;&#039;&#039;Prashnopanishad&#039;&#039;&#039; [[Sanskrit]]: प्रश्नोपनिषद् praśnopaniṣad &#039;&#039;f.&#039;&#039;) Die &#039;&#039;Prashna Upanishad&#039;&#039; (wörtl.: &amp;quot;Frage-Upanishad&amp;quot; [[Prashna]]-[[Upanishad]]) ist eine der früheren Haupt-[[Upanishaden]], zu welcher ein Kommentar [[Shankara]]s vorliegt. Sie gehört zum [[Atharvaveda]], ist als vierte im [[Muktika]] Kanon aufgeführt und wird bei Deussen als[[reine Vedanta Upanishaden|reine Vedanta Upanishad]] gezählt. Sechs Suchende des [[Brahman]] gehen zu einem [[Weise]]n mit Namen [[Pippalada]] und stellen ihm sechs Fragen. Diese Fragen und Antworten formen die Substanz dieser [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Upanishad]. Ihr Name [[Prashna]] (Frage) ist daher abgeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Guru-schueler.jpg|thumb|Lehrer und Schüler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Prashna Upanishad==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Prashna Upanishad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prashna Upanishad ist eine der wichtigen Upanishaden, insbesondere der Upanishaden aus dem [[Atharva Veda]]. In der Prashna Upanishad geht es um wichtige Fragestellungen, wichtige Erforschungen. &amp;quot;Prashna&amp;quot; heißt ja Frage, Erforschung, Erkundigung. Es geht darum, sein wahres [[Selbst]] zu erkunden, zu erforschen, Fragen zu stellen: „Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?“ „Was ist Brahman? Was ist das Absolute?“ Wenn Prashna Upanishad in einem Wort geschrieben ist, wird es zu &amp;quot;Prashnopanishad&amp;quot;. Nach den Sandhi Regeln im Sanskrit wird, wenn auf ein „a“ ein „u“ folgt, beide Vokale zum „o“. Deshalb, findest du oft Prashna Upanishad, manchmal findest du aber auch Prashnopanishad. Prashnopanishad ist also Prashna und Upanishad in einem Wort geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fXkRKOV6Xuc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prashna Upanishad - Übersetzung von Paul Deussen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier alle Verse der Prashna Upanishad aus dem Werk &amp;quot;60 Upanishaden des [[Veda]] von [[Paul Deussen]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Prashna - die erste Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Sukeshan Bharadvaja, Shaivya Satyakama, Sauryayanin Gargya, Kausalya ashvalayana, Bhargava Vaidarbhi und Kavandhin Katyayana, diese alle, Brahman als Höchstes haltend und in Brahman feststehend, forschten nach dem höchsten [[Brahman]], und mit den Worten: „Er, fürwahr, wird dieses alles erklären“, nahten sie sich mit dem Brennholze in den Händen dem erhabenen Pippalada.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Da sprach der Weise zu ihnen: „Noch weiter werdet ihr in [[Askese]], Brahmanwandel ([[Keuschheit]]) und [[Glaube]] ein Jahr bei mir wohnen, und dann fragt ihr (mögt ihr fragen), wie es euch gefällt; wofern wir es wissen werden, wollen wir euch alles erklären.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Darauf (nach Ablauf des Jahres) nahte sich ihm Kavandhin [[Katyayana]] und fragte: „Erhabener! woraus wohl entstehen die Geschöpfe?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Und er sprach zu ihm: „[[Prajapati]] verlangte nach Nachkommen; er übte [[Tapas]]; nachdem er Tapas geübt, lässt er ein Paar entstehen, nämlich [[Rayi]] (Materie, eigentlich: Reichtum) und [[Prana]] ([[Leben]]); denn er sprach: „Diese beiden werden mir vielfältig Nachkommen schaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Fürwahr, die [[Sonne]] ist Prana und der [[Mond]] ist Rayi; ja Rayi ist alles dieses, was geformt und ungeformt ist; darum ist die Form selbst Rayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wenn nun die Sonne aufgeht und die östliche Himmelsgegend betritt, so befasst sie dadurch die östlichen (in der Natur verwirklichten) Lebenshauche (Prana ) in ihren Strahlen; und wenn sie die südliche, westliche und nördliche, obere, untere und zentrale Himmelsgegend betritt, so befasst sie, indem sie alles erhellt, dadurch alle Lebenshauche in ihren Strahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Allverbreitet und allgestaltet zieht dieses (Sonnen-)Feuer als der Prana herauf. Darüber dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- (ich preise)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Den allgestaltigen, goldnen Wesenskenner,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dort als höchster Hort, als einzig Licht glüht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit tausend Strahlen, hundertfach sich wandelnd,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Lebenshauch]] der Wesen geht dort auf die Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Fürwahr, Prajapati ist das Jahr; in demselben sind zwei Gänge (der Sonne), der nach Süden und der nach Norden. Jene nun, welche mit den Worten: „Opfer und fromme Werke sind unser Tun“ Verehrung üben, die erobern nur den Mond als Stätte. Diese kehren wiederum zurück. Darum gehen diejenigen Weisen, welche nach Nachkommen begehren, den südlichen Weg. Und dieser Väterweg ist ([[pitriyana]]) Rayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Aber auf dem nördlichen Wege, nachdem sie durch [[Askese]], Brahmanwandel, Glaube und Wissen den [[atman]] gesucht haben, erobern sie die Sonne. Diese ist der Stützpunkt der Pranas. Dieses ist das [[Unsterblich]]e, das [[Furchtlos]]e, diese ist der höchste Hort. Von ihm kehren sie nicht wieder zurück. Dieses ist die Ausschließung (des Väterweges und Götterweges gegeneinander). Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Der Vater, fünffüßig, zwölffacher [[Bildung]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei leibhaft, heißt es, in des [[Himmel]]s Jenseits;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sei er auch weitleuchtend eingefügt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Untern mit sechs Speichen, sieben Rädern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Fürwahr, Prajapati ist der Monat. Seine dunkle Hälfte ist Rayi, seine helle Prana. Darum bringen diese [[Weise]]n (die den Prana verehren) in der hellen Hälfte das Opfer dar, die andern in der andern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Fürwahr, Prajapati ist Tag und Nacht. Was von ihm Tag ist, das ist Prana, was Nacht, das Rayi. Wahrlich die verschütten den Prana (das Leben), welche am Tage sich in [[Lust]] verbinden, und dieses ist der (auch dem [[Grihastha]] obliegende) Brahmanwandel, dass man sich nur in der Nacht in Lust verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Fürwahr, Prajapati ist die [[Nahrung]]. Aus ihr stammt dieser [[Same]], aus welchem diese [[Geschöpf]]e entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Diejenigen nun, welche diesen Prajapatiwandel einhalten, die üben die Begattung aus ([[mithuna]]m utpadayante) sowie es oben von Prajapati hieß, dass er (mithunam utpadayante) „ein Paar entstehen lässt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch derer ist die Brahmanwelt, die sich kastei&#039;n,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In denen wahre Keuschheit festgewurzelt ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehn zur Brahmanwelt, der fleckenlosen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohne Krummes, Falsches, ohne Trug sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Prashna - die zweite Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn [[Bhargava]] [[Vaidarbhi]]: „Erhabener! Wie viele [[Götter]] halten das Geschöpf aufrecht, und welche von ihnen erleuchten diesen Leib, und wer unter allen ist der vorzüglichste?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Der [[Äther]], fürwahr, ist dieser Gott und der Wind und das Feuer, Wasser und Erde, Rede, Manas, Auge und Ohr. Diese, indem sie (den [[Leib]]) erleuchten, rühmen sich: „Wir sind es, die dieses Röhrenwerk stützen und aufrecht erhalten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Da sprach zu ihnen der oberste Prana: „Nicht so! In Wahn seid ihr befangen. Ich allein bin es, der ich, mich fünffach teilend, dieses Röhrenwerk stütze und aufrecht halte!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Sie aber wollten ihm nicht glauben. Da gibt er sich den Anschein, als wollte er, aus (verletztem) [[Stolz]] nach oben entweichen. Und wie er entweicht, da wollen auch die andern alle entweichen, und wie er stille stehen bleibt, da bleiben auch die andern stehen. Und gleichwie die Bienen der Bienenkönigin wenn sie auszieht, alle nachziehen, und solange sie bleibt, alle bleiben, also auch die Rede, das Manas, das Auge und das Ohr. Da sind sie zufriedengestellt und preisen den Prana:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Er brennt als Feuer, und er glüht als Sonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist [[Parjanya]], [[Maghava]]n und [[Vayu]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er der Gott ist [[Erde]], [[Rayi]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist, nicht ist und [[ewig]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wie Speichen an der Radnabe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haftet am Prana alles fest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rics, die [[Yajus]] und [[Sama]]ns,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Opfer]], Krieger- und Brahman-Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Als Prajapati im Mutterleib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weilst du und wirst geboren neu,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir, o Prana , bringen die Geschöpfe Spende dar,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du mit Lebenskräften weilst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Du erst Göttern bringst das Opfer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du erst Vätern den Labetrank,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der [[Dichter]] [[Werk]], du bist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrheit der [[Atharvangira]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. An Kraft bist [[Indra]] du, Prana !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudra]] bist du, der Schützende,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du schweifst im Luftraum als Sonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der Lichter Oberherr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Wenn du über sie hin regnest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehn deine Kreaturen hier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voll [[Freude]], Prana und sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Nahrung]] wird uns entstehen nach Lust.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Du bist von selbst geweiht, Prana ,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstweiser, Esser, Herr des Alls,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind des, das du isst, [[Spende]]r,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du, [[Matarishva]](n)! Vater uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Was von dir in der [[Rede]] weilt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im Ohre, im [[Auge]] weilt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im [[Manas]] sich ausbreitet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mache hold uns, zieh nicht aus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. In Pranas [[Macht]] ist dies [[Weltall]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst was im dritten [[Himmel]] ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Mutter das Kind, schütz&#039; uns,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glück und Weisheit verleihe uns!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dritter Prashna - die dritte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn [[Kausalya]] [[ashvalayana]]: „Erhabener! Woher entsteht dieser Prana ? Wie kommt er in diesen Leib hinein? Und wie besteht er, sich selbst teilend, in demselben? Wodurch zieht er aus ihm aus? Wie waltet er in der Außenwelt und wie in dem Selbste?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Überweit gehst Du mit Fragen; du bist der Brahmanliebendste, so denke ich; darum will ich dir antworten. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Aus dem atman entsteht dieser Prana; wie an einem Menschen der Schatten, so breitet er sich an demselben aus.  Ohne Zutun des (bewussten) Willens kommt er in diesen Leib hinein. − &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Und wie ein König seine Beamten beauftragt, diese oder jene Dörfer zu verwalten, also stellt auch jener Prana die übrigen Pranas, jeden besonders, an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Über Entleerungs- und Zeugungsorgan stellt er den Apana. In Auge und Ohr mit Mund und Nase hat er, der Prana, selbst seinen Sitz. In der Mitte hingegen der Samana; denn er ist es, welcher diese geopferte Nahrung zur Gleichheit) führt (assimiliert); daraus entstehen jene &#039;sieben Opferflammen&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Im Herzen aber wohnt der atman; daselbst sind jene hundert und eine Adern; zu jeder einzelnen von ihnen gehören je hundert (Zweigadern); und der Nebenzweigadern sind jedes mal zweiundsiebzig tausend; in denen waltet der Vyana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Aber durch die eine nach oben gehend, führt der Udana für gutes Werk zu einer guten Welt, für schlimmes zu einer schlimmen, für beide zur Menschenwelt. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Als die Sonne nun steigt jener Prana in der Außenwelt empor, denn sie ist es, welche dem Prana im Auge Beistand gewährt; und die Gottheit, welche in der Erde ist, die (gewährt Beistand) dadurch, dass sie den Apana im Menschen stützt; und dass der Raum zwischen ihnen (Sonne und Erde) ist, das ist der Samana; der Wind ist der Vyana. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Die Glut (d.h. die Lebenskraft) aber ist der Udana. Darum, wenn die Glut sich legt, dann geht er (der Mensch), zur abermaligen Geburt, mitsamt den in das Manas eingegangenen Indriyas,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. und mit dem [[Gedanke]]n, der ihn (in der [[Todesstunde]]) beschäftigt, mit diesem ein in den Prana; und der Prana, mit der Glut (durch den Udana) verbunden, führt ihn mitsamt dem atman in die von ihm (in der Todesstunde) vorgestellte Welt hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Wer den Prana weiß, indem er ihn also weiß, dessen Nachkommenschaft erlischt nicht, und er wird unsterblich. Darüber dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Wer [[Ursprung]], Ausbreitung, Standort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünffach Verteiltsein in der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in sich selbst weiß des Prana,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem wird [[Unsterblichkeit]] zu teil,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- dem wird Unsterblichkeit zu teil.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vierter Prashna - die vierte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Sauryayanin Gargya: „Erhabener! Welche sind es, die in diesem Menschen schlafen, und welche bleiben in ihm wach? Welcher ist jener Gott, der die Träume sieht? Wessen ist jene Lust (des Tiefschlafes)? In welchem sind sie alle gegründet?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Gleichwie, o [[Gargya]], die Lichtelemente der Sonne, wenn sie untergeht, alle in jener Glutscheibe zur Einheit werden, und, wenn sie aufgeht, immer wieder aus ihr hervorgehen, also wird auch dieses alles im Manas als höchster Gottheit zur Einheit; daher kommt es, dass dann der Mensch nicht hört, nicht sieht, nicht riecht, nicht schmeckt und nicht fühlt, nicht redet, nicht greift, nicht zeugt, nicht entleert und nicht hin und her geht, sondern, wie man sagt, schläft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dann wachen die Prana-Feuer in dieser Stadt; der Apana ist das [[Garhapatya]]-Feuer, der Vyana das Anvaharyapacana-Feuer; und das [[ahavaniya]]-Feuer, weil es vom [[Garhapatya]]-Feuer hergeleitet wird, heißt von dem Herleiten ([[pranayana]]m) Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Ferner, weil er die beiden Opfergüsse des Ausatmens und Einatmens zur Einheit führt, (samam nayati) heißt er Samana. Das Manas aber ist der Veranstalter des Opfers, und die Frucht des Opfers ist der Udana; der führt den Veranstalter Tag für Tag in das Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Alsdann genießt jener Gott (das Manas) Großheit, sofern er das hier und da Gesehene nochmals sieht, die hier und da gehörte Sache nochmals hört, das inmitten der Orte und Gegenden einzeln Wahrgenommene wieder und wieder einzeln wahrnimmt; Gesehenes und Nichtgesehenes, Gehörtes und Nichtgehörtes, Wahrgenommenes und Nichtwahrgenommenes, das Ganze schaut er, als der Ganze schaut er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Aber wenn er von der Glut ([[tejas]]) überwältigt ist, dann schaut jener [[Gott]] keine Träume, und dann herrscht in diesem [[Leib]]e keine [[Lust]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Aber gleichwie, o Teurer, die Vögel zu dem Baume sich hinbegeben, der ihr Wohnort ist, also begibt sich dieses alles in den höchsten atman hinein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. die Erde und der Erdstoff, das Wasser und der Wasserstoff, die Glut und der Glutstoff, der Wind und der Windstoff, der Äther und der Ätherstoff, das Auge und das Sichtbare, das Ohr und das Hörbare, der Geruch und das Riechbare, der Geschmack und das Schmeckbare, die Haut und das Fühlbare; die Rede und das Sprechbare, die Hände und das Greifbare, das Zeugungsorgan und das Zeugbare, das Entleerungsorgan und das Entleerbare, die Füße und das Gehbare; das Manas und das Vorstellbare, die Buddhi und das Beschließbare, der Ahankara (Ich-Macher) und das Ichmachbare, das Denken und das Denkbare, die Glut und das Glühbare, der Prana und das Aufrechthaltbare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Denn dieser sehende, fühlende, hörende, riechende, schmeckende, vorstellende, beschließende, handelnde, das bewußte Selbst (die individuelle Seele) bildende Geist, der ist in dem höchsten, unvergänglichen Selbste gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Und in das höchste [[Unvergänglich]]e geht der ein, welcher dieses schattenlose, [[körperlos]]e, blutlose, helle, „dies [[Unvergänglich]]e, o Teurer, kennend“, allwissend und zum All wird. Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Wo das bewusste Selbst mit allen Göttern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lebenshauch]]e und die [[Wesen]] weilen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Unvergängliche, o Teurer, kennend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird man allwissend, wird man zu dem Weltall.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fünfter Prashna - die fünfte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Shaivya [[Satyakama]]: „Wer, o Erhabener, unter den Menschen bis zu seinem Hinscheiden den Laut Om meditiert, welche Stätte erwirbt er dadurch?“ Und er sprach zu ihm:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. „Fürwahr, o Satyakama, der Laut Om ist das höhere und das niedere Brahman. Darum erlangt der Wissende, wenn er sich auf denselben stützt, das eine oder das andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wenn er ein Element desselben meditiert, so gelangt er, durch das selbe belehrt, (nach dem Tode) schnell zur Lebendigkeit. Ihn führen die Rig-Hymnen hin zur Menschenwelt; daselbst erlangt er Askese, Brahmanwandel und [[Glaube]]n und genießt Hoheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Wenn er zu zwei Elementen in seinem Denken gelangt, dann wird er (nach dem Tode) von den Yajus-Sprüchen emporgeführt in die Luft zur Somawelt (zum Monde). Und nachdem er in der Somawelt Herrlichkeit genossen hat, so kehret er wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Wenn er hingegen durch alle drei Elemente des Lautes Om den höchsten Geist meditiert, so wird er, nachdem er in das Licht, in die Sonne eingegangen, wie eine Schlange von ihrer Haut, also von dem Übel befreit; von den Saman-Liedern wird er emporgeführt zur Brahmanwelt; dann schaut er ihn, der höher ist als dieser höchste Komplex des Lebens (d.h. als die individuelle Seele), den in der Burg (des Leibes) wohnenden Geist. Darüber sind diese Verse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Drei Elemente, wenn man stirbt, verwendet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenhängend und nicht unverwendet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem den äußern, innern, mittlern Bräuchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollauf genügt wird, - so steht fest der [[Geist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Durch Rics hierher, durch [[Yajus]] in den Luftraum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Samans dorthin, was die Weisen verkünden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihm, auf [[Om]] gestützt, gelangt der Wisser,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jenes ruhig, alterlos, unsterblich, furchtlos Höchste ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sechster Prashna - die sechste Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Sukeshan Bharadvaja: „O Erhabener! Hiranyanabha Kausalya, der Königssohn, kam zu mir und tat diese Frage: &#039;Weißt du den sechzehnteiligen Purusha?&#039;  Zu ihm, dem Prinzen, sprach ich: &#039;Den weiß ich nicht; denn wenn ich ihn wüsste, wie sollte ich ihn dir nicht gesagt haben? Der verdorrt ja mit der Wurzel, welcher die Unwahrheit redet. Darum darf ich die Unwahrheit nicht sagen.&#039; − Da bestieg er schweigend seinen Wagen und fuhr von dannen. Nun frage ich dich: Wo ist jener Purusha?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Da sprach er zu ihm: „Hier, innen im Leibe, o Teurer, ist dieser Purusha, in welchem jene sechzehn Teile entspringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dieser (Purusha) erwog: mit wessen Auszuge werde ich selbst ausgezogen sein, und mit wessen Bleiben werde ich bleiben? −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Da schuf er den [[Prana]]; aus dem Prana den Glauben, den Äther, der Wind, das Licht, das Wasser, die Erde, das Sinnesorgan; das Manas, die Nahrung; aus der Nahrung die Kraft, das Tapas, die Mantras, das Werk, die Welträume und in den Welträumen den Namen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Aber gleichwie diese Ströme fließend zum Ozean ihren Gang nehmen und, in den Ozean gelangt, untergehen, wie ihre Namen und Gestalten verschwimmen, und es nur noch Ozean heißt, also auch geschieht es bei diesem Allschauenden, dass jene sechzehn Teile zum Purusha ihren Gang nehmen und, in den Purusha gelangt, untergehen; ihre Namen und Gestalten verschwimmen, und es heißt nur noch der Purusha, der aber verharrt ohne Teile und unsterblich. Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wie Speichen in der Radnabe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm wurzeln die Teile fest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn, den man wissen muss, weiß ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Purusha]], damit auch euch der [[Tod]] erschüttre nicht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Und zu ihnen allen sprach er: „Soweit weiß ich das höchste Brahman, nicht darüber hinaus ist es.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Da verehrten sie ihn und sprachen: „Du bist unser Vater, der du uns aus dem Nichtwissen zu dem andern Ufer hinüber führst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung sei den höchsten Weisen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung sei den höchsten Weisen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Prasna Upanishad - Erläuterungen nach Paul Deussen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel aus „Upanishaden. Die Geheimlehre des Veda“ in der Übersetzung von Paul Deussen, herausgegeben von Peter Michel, Marix Verlag, 2. Auflage, 2007, Wiesbaden, S. 679.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die an den [[Atharvaveda]], und zwar, wie es scheint, an die [[Pippalada]]-Rezension desselben, sich anschließende Prasna Upanishad behandelt in sechs Fragen ([[Prasna]]), welche von sechs Brahmanforschern an den weisen Pippalada gerichtet werden, sechs Hauptpunkte der [[Vedanta]]lehre:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1.	Ursprung der [[Materie]] und des [[Leben]]s aus [[Prajapati]].&lt;br /&gt;
:2.	Superiorität des [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] über die übrigen Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
:3.	Der Prana und seine Verzweigungen im Menschen.&lt;br /&gt;
:4.	Über [[Traum]]schlaf und [[Tiefschlaf]].&lt;br /&gt;
:5.	[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] des Lautes [[Om]].&lt;br /&gt;
:6.	Die sechzehn Teile des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einrahmende Erzählung scheint eine Nachbildung von Satap. Br. 10,6,1 f. Chand. Up. 5,11,1 f. zu sein, nur daß dort viel passender die sechs [[Brahmane]]n über ein gemeinsames Thema den König Asvapati befragen, während in der Prasna Upanishad jeder etwas anderes fragt, so daß das gemeinschaftliche Aufsuchen des Pippalada nicht recht motiviert ist, zumal beim letzten Frager, der für seine Frage noch ein besonderes Motiv angibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Essenz der Prasnopanischade von [[Swami Sivananda]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sivananda-Urwald.jpg|thumb|Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...Om. Oh [[Götter Namen Liste von A-Z|Götter]]! Mögen wir, mit unseren [[Ohr]]en, hören, oh jenes, was glückverheißend ist; bereit, angebetet zu werden! Mögen wir, mit unseren [[Augen]], sehen, was glückverheißend ist. Mögen wir das [[Leben]] genießen, welches uns von&lt;br /&gt;
den Göttern zugewiesen wurde, unser [[Lob]] mit unseren[[ Körper]]n mit starken Gliedern darbietend. Möge [[Indra]], der Mächtige, der Alte des Ruhms, uns [[Wohlstand]] gewähren. Möge Er, der Nährer und der Besitzer allen Reichtums, das geben, was&lt;br /&gt;
gut für uns ist. Möge der Herr der flinken Bewegung uns gnädig sein, und möge der Beschützer der Großen uns ebenfalls beschützen....&lt;br /&gt;
Om Friede! Friede!! Friede!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einführung===&lt;br /&gt;
1. Sechs Suchende des [[Brahman]] gehen zu einem [[Weise]]n mit Namen [[Pippalada]] und stellen ihm sechs Fragen. Diese Fragen und Antworten formen die Substanz dieser Upanishad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] oder das Lebensprinzip, und [[Rayi]] oder [[Materie]] wurden vom [[Herr]]n zuerst geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Prana wirkt auf Rayi. Verschiedene [[Form]]en manifestieren sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Es ist das Vermischen dieser Beiden, das die Welt der diversen [[Form]]en hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Das eine ist aktiv, positiv und ist das männliche Prinzip; das andere ist passiv, negativ und ist das weibliche Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Prana gehört zur bewussten Seite der [[Schöpfung]], während Rayi oder Materie zur Seite der Formen der [[Schöpfung]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Materie ist die universelle Form. Prana ist [[Leben]] oder Verbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Der [[Körper]] wird durch Prana oder das Lebensprinzip aufrechterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. [[Prajapati]] war begierig nach Nachwuchs. Aus diesem Begehren entsprang ein Paar, nämlich Materie oder die universelle Form und Prana, Leben, oder Verbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Als Leben und Materie ist Prajapati schrittweise die [[Sonne]] und der [[Mond]], das Jahr in seinen zwei Hälften, [[Tag]] und [[Nacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], [[Aditya]] (Sonne), [[Tag]], [[Amurta]] (formlos), [[Leben]], [[Geist]], nördlicher [[Pfad]], Unsichtbarkeit, gehören zur Seite des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. [[Rayi]], der [[Mond]], die [[Nacht]], [[Murta]] (mit Form), [[Materie]], südlicher [[Pfad]], [[Sichtbarkeit]], gehören zur Seite der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Die zweite Frage bezieht sich auf die [[Deva]]s die den Menschen unterstützen und die [[Sinne]] und die wesentlichen Bestandteile des [[Körper]]s erleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Die dritte Frage bezieht sich auf die [[Natur]] und den Ursprung des Pranas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Die vierte Frage bezieht sich auf [[Schlaf]] und [[Traum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Die fünfte Frage bezieht sich auf Prana und [[OM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Die sechste Frage bezieht sich auf den [[Purusha]] der sechzehn [[Kala]]s oder Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. [[Sukesa]], [[Satyakama]], [[Gargya]], [[Kausalya]], [[Bhargava]], [[Kabandhi]], all diese dem [[Brahman]] ergeben und zentriert im Brahman, suchen den höchsten Brahman, näherten sich dem verehrten [[Pippalada]] mit [[Opfergabe]]n ([[Samidh|Samit]]) in ihren [[Hand|Händen]], in dem Glauben, dass er ihnen alles erklären würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. [[Wissen]] um [[Brahman]] kann von Menschen erlangt werden, die sich dem [[Zölibat]] hingaben, [[Tapas]] ausführen und sich den Regeln hingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Dann sagte [[Pippalada]] zu dem [[Aspirant]]en: Bleibe für ein Jahr hier mit [[Entbehrung]]en, [[Zölibat]] und [[Glaube]]n. Dann darfst du Fragen stellen wie es dir beliebt, und wenn ich die Antworten kenne, werde ich sie dir sicherlich erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HS6kAipt5kQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorbereitung des Gefäßes===&lt;br /&gt;
21. Die subtilen Wahrheiten des [[Vedanta]] können von einem groben und unreinen [[Geist]] nicht erkannt werden. Der Geist sollte rein, fein und scharf gemacht werden. Nur dann wird er bereit sein, [[Konzentration]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu üben und die&lt;br /&gt;
subtilen [[Wahrheit]]en der [[Upanishaden]] zu begreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. [[Dienst]] für den [[Guru]] oder ein [[Vorbild]] mit [[Glaube]]n und [[Hingabe]] reinigt den [[Geist]] sehr schnell. Dies ist das machtvollste Mittel der [[Reinigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Der spirituelle [[Lehrer]] kennt durch seine innere [[Sicht]] den mentalen [[Zustand]] seiner Aspiranten, den Grad ihrer [[Entwicklung]], ihre [[Fehler]] und [[Schwächen]], etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. [[Tapas]] und [[Zölibat]] tragen zur Reinigung des Geistes bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Der Lehrer kann ihre [[Astralkörper|Astral]]- und [[Kausalkörper]] durch das innere Auge der [[Weisheit]] sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Der Seher Pippalada erkannte durch seine innere Sicht, dass noch immer Unreinheiten in ihrem Geist waren und so bat er sie, mit ihm für ein Jahr zu verweilen, um [[Tapas]], Zölibat und Glauben zu praktizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leben und Materie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Prajapati Schoepfung Ei Hiranyagarbha .jpg|thumb|Versuch, die schöpferischen Aktivitäten Prajapatis darzustellen, Stahlstich, um 1850]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. [[Leben]] hat keinen Anbeginn. Die [[Welt]] wurde nicht geschaffen. Sie wird ganz einfach von [[Gott]] projiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Dann näherte [[Katyayana Kabandi]] sich Pippalada und fragte: &amp;quot;Ehrwürdiger [[Meister]], woher wurden diese [[Kreatur]]en geboren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Er antwortete: [[Prajapati]] (der Herr der Kreaturen) war begierig nach Nachwuchs. Er tat [[Buße]] (gedanklich) und danach erschuf er in Paaren Materie ([[Rayi]]) und [[Leben]] ([https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana]), [[Nahrung]] und Esser, mit dem Gedanken, dass diese&lt;br /&gt;
zusammen ihm Kreaturen in vielfältiger Weise produzieren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. Tapas ist Buße. Hier bedeutet es Überlegung darüber, wie und was geschaffen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Prana ist [[Energie]]. Rayi ist Materie. Prana und Rayi sind männlich und weiblich. Prana und Materie sind das Paar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32. Prajapati erschuf ein Paar, welches nötig für die Schöpfung ist: Der [[Mond]], der Nahrung ist und Prana (Feuer, Sonne) bzw. den Esser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33. Er dachte, dass [[Agni]] ([[Sonne]]) und der Mond (bzw. der Esser und die Nahrung) verschiedene Kreaturen schaffen würden, und so schuf er die Sonne und den Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34. Durch den Einfluss des Mondes alleine, wird das köstliche [[Soma]] oder das [[Rasa]] der [[Erde]], welches die [[Pflanze]]n und [[Kräuter]] nährt, produziert. Die Sonne ist das Feuer, welches das Rasa konsumiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35. Dieses Leben wird durch [[Nahrung]] ([[Annam]]) und [[Luft]] (Prana) aufrecht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36. Die Sonne ist wahrlich Leben und der Mond die Materie; all dies wird eine Form besitzend und ohne Form gefunden. Aus diesem Grund ist Form in der Tat Nahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37. [[Murta]]m bedeutet mit Form; grob (solide, flüssige und feurige Objekte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38. [[Amurta]] bedeutet ohne Form; subtil (Luft, Äther).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39. Die [[Sonne]] ist [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie]. Der [[Mond]] ist [[Materie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40. All jenes, das einen [[Körper]] (Form) hat  und das keinen Körper (formlos, feinstofflich) hat ist Materie. Deshalb ist Körper (Form) in der Tat Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41. Die Sonne ist Prana, der Esser, das Feuer; der Mond ist die Nahrung. Der Esser und die Nahrung sind wirklich eins. Sie sind Aspekte des Herrn der Kreaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die herrliche Sonne===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42. Die Sonne ist das [[Zentrum]] der [[Energie]]. Sie ist folglich identisch mit dem Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
43. Nun, der [[Sonnenaufgang]] ist im [[Osten]]. Dadurch badet sie in ihren Strahlen alle Pranas im Osten. Wenn sie die südlichen, die westlichen, die nördlichen Viertel, die [[Nadir]], den Zenit, die dazwischenliegenden Viertel, und alle beleuchtet, dann nimmt sie dadurch alle Kreaturen in ihre Strahlen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
44. Die [[Sonne]] badet alle lebenden [[Wesen]] mit ihrem [[Licht]], lässt sie eins werden mit ihrem eigenen [[Selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
45. Wo immer Leben ist, wo immer [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie] ist, ist dies aufgrund des Einflusses der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
46. Die Sonne ist das größte, unerschöpfliche Kraftwerk auf [[Erde]]n. Sie unterstützt mit ihren [[Strahlen]] alles Leben in allen Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
47. Dies ist das ([[Vaisvanara]]) die Gesamtsumme aller lebenden Wesen, alle Formen annehmend, Leben und Feuer, die jeden [[Tag]] erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
48. Die Sonne erleuchtet die gesamte Welt. Sie ist das Zentrum von Kraft und Energie. Sie ist die [[Quelle]] von Leben und [[Aktivität]]. Deshalb ist sie der Herr der Kreaturen. Sie ist mit den Aktivitäten aller Menschen verbunden. Sie ist in der Tat&lt;br /&gt;
das Leben der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49. Alle Formen annehmend, glänzend, allwissend, das höchste [[Ziel]], das eine [[Licht]], der Geber der [[Hitze]], mit tausend Strahlen, in hunderten Formen existierend, Leben aller Kreaturen, geht diese Sonne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50. Das Jahr ist in der Tat [[Prajapati]], der Herr der Schöpfung. Es gibt zwei [[Pfad]]e, südlich und nördlich. Jene, die einzig dem Pfad des [[Karma]] folgen, durch das Ausüben von [[Opfer]]ungen und frommen [[Handlung]]en, erlangen einzig die Welt des Mondes und kehren mit Sicherheit wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
51. [[Ishta]] ist das tägliche Ausführen von [[Agnihotra]], [[Buße]], das Speisen der Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
52. [[Purta]] ist das Graben von [[Brunnen]], Wasserspeichern etc. für die Öffentlichkeit, das Bauen von [[Tempel]]n, Krankenhäusern, Schulen, den Armen und den Hungrigen Essen geben, öffentliche Gärten anlegen, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
53. Aber jene, die den Atman durch [[Buße]], [[Glaube]]n und [[Wissen]] gesucht haben, erreichen die Sonne durch die nördliche Rute ([[Brahmaloka]]). Dies ist die Heimstatt allen Lebens, das Unsterbliche, furchtlose, das höchste [[Ziel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
54. Sie wandern auf dem Pfad von [[Devayana]], dem Pfad der Götter, zur Welt der Sonne und gehen von dort ins Brahmaloka. Sie verschmelzen in Brahman, im Ende dieses Kreislaufs. Das ist [[Karma Mukti]] oder allmähliche Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
55. Jene, die Brahmaloka erlangt haben, kehren nicht in diese Welt zurück. Sie werden nicht wiedergeboren wie jene, die einzig dem Karma folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
56. Fünf Füße besitzend (die fünf Jahreszeiten), über Ihn, den [[Vater]], zwölf Formen besitzend (zwölf Monate), der Spender des [[Regen]]s, sagen sie (die Weisen), dass er auf einer Ebene verweilt, die höher als der [[Himmel]] ist. Andere nennen ihn allweise, auf welchem, wie bei einem Streitwagen (gezogen von sieben [[Pferd]]en), mit sieben Rädern und sieben Speichen, sich die gesamte Welt gründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
57. Die Sonne ist nichts weiter als das Jahr oder die [[Zeit]]. Die Sonne ist der Macher oder Messer der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
58. Sie Sonne durchdringt alle Wesen mit ihrem [[Licht]], lässt sie eins sein mit ihrem eigenen [[Selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
59. Die Sonne wird [[Vater]] genannt, denn Sie ist der Schöpfer von Allem, sie erhält das Leben, und alles Leben geht einzig durch sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
60. Die sieben Strahlen oder [[Farbe]]n der Sonne sind die sieben Pferde der Sonne. Halbjahre, Jahreszeiten, Monate, halbe Monate, Tage, Nächte und [[Muhurta]]s sind ebenfalls die sieben Pferde der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
61. Die sechs Speichen sind die Jahreszeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
62. Der Monat ist [[Prajapati]] (der Herr der Schöpfung), seine dunkle Hälfte ist tatsächlich die Nahrung, seine helle Hälfte das Prana. Deshalb führen diese [[Rishi]]s Opferriten in der hellen Hälfte durch, die anderen in der dunklen Hälfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
63. Der Monat ist ebenfalls in der Natur eines Paars. Ein Teil, das ist die dunkle Hälfte, ist Nahrung, bzw. Materie oder Mond. Die andere Hälfte, bzw. zwei Wochen, ist die Sonne, die Erde, das [[Feuer]] oder Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
64. Nacht ist täglich [[Pralaya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
65. Tag und Nacht sind [[Prajapati]]. Der Tag ist das Prana und die Nacht ist tatsächlich Nahrung. Jene, die tagsüber sich in [[Liebe]] vereinen, verschwenden ihr Prana, jene, die sich Nachts in Liebe vereinen werden wahrlich als [[Brahmachari]]s&lt;br /&gt;
betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
66. Nahrung ist in der Tat Prajapati; aus ihr entstehen in der Tat [[Samen]], aus diesen werden alle Kreaturen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
67. Folglich produzieren somit jene, die diese Regel des Prajapati einhalten, ein Paar. Jenen allein ist dieses [[Brahmaloka]] in denen [[Buße]], [[Zölibat]] und [[Wahrheit]] verbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
68. Dieses reine [[Brahmaloka]] gehört einzig denen, in denen kein [[Betrug]], Falschheit oder Verheimlichung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
69. Betrug, Verworfenheit, Falschheit und [[Verheimlichung]] beflecken das [[Herz]]. Sie sind Hindernisse auf dem spirituellen Weg. Sie sollten durch das Kultivieren der gegenteiligen, positiven Tugenden wie [[Ehrlichkeit]], [[Aufrichtigkeit]] und [[Wahrheit]] ausgerottet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UEUOCahpKzs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prana: Größer als die Sinne===&lt;br /&gt;
70. Dann fragte [[Bhargava]], Sohn von [[Vidarbha Pippalada]]: O [[Bhagavan]], wie viele [[Deva]]s unterstützen die [[Schöpfung]]? Welche von diesen erleuchten das? Wer, nochmal, ist, unter ihnen, der Größte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
71. Die zweite Frage bezieht sich auf die Kräfte, [[Herrlichkeit]] und Größe von [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], welcher den [[Mikrokosmos]] unterstützt und somit der Beste von Allen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
72. Er antwortete: Diese [[Deva]]s sind wahrlich der [[Äther]], [[Wind]], [[Feuer]], [[Wasser]], [[Sprache]], [[Geist]], [[Auge]] und das [[Ohr]]. Sie, ihre Herrlichkeit manifestierend, stritten untereinander und sagten: Wir halten zusammen und unterstützen diesen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
73. Prana, der Größte, sagte zu ihnen: Verliert euch nicht in [[Täuschung]]. Haltet diesen närrischen [[Stolz]] nicht aufrecht. Ich alleine, mich selbst fünffach aufteilend, unterstütze diesen Körper und bewahre ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
74. [[Atmung]] und [[Gedanke]] sind Ausdrucksweisen von Prana allein. Prana ist das wichtigste, fundamentale [[Prinzip]] im [[Körper]] und in der [[Natur]]. Deshalb wird Prana auch [[Brahma]] genannt. Das individuelle Prana ist Teil des universellen Prana oder kosmischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
75. Sie glaubten ihm nicht. Das Prinzip des Prana, schien, aus Entrüstung aus dem Körper zu gehen, sozusagen von oben. Als das Prana aufstieg, stiegen all die anderen ([[Sinne]]) ebenfalls umgehend auf; und wenn er blieb, verblieben all die anderen auch; so wie [[Biene]]n den Stock verlassen, wenn die [[Königin]] diesen verlässt und zurückkehren, wenn sie zurückkehrt; und so priesen der Geist, Sprache, Auge, Ohr und der Rest, Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prana: Der wichtigste Beweger===&lt;br /&gt;
76. So verhält es sich mit dem Leben: Als Feuer brennt es; als Sonne scheint es; als [[Parjanya]] regnet es; als [[Maghavan]] (Indra) regiert es; es ist der [[Wind]]; es ist die Erde, Mond, Deva, was Form besitzt, was formlos ist und was unsterblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
77. Prana ist das [[Amrita]], was die [[Basis]] oder der Aufenthalt aller Devas ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
78. Wie Speichen in einem Rad, so ist alles im Prana zentriert, die [[Verse]] des [[Rigveda]], [[Samaveda]], [[Opfer]]ungen, [[Kshetriya]]s und die [[Brahmane]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gebet an Prana===&lt;br /&gt;
79. Als Prajapati, Herr der Kreaturen, bewegst du (Prana) dich im [[Mutterleib]]; Du wirst in der Tat danach geboren. Dir, O Prana, der zusammen mit den anderen Pranas ([[Sinne]]n) verweilt, bringen diese Kreaturen [[Opfer]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
80. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] bewegt sich im Mutterleib. Im Mutterleib verursacht es die Beschleunigung des Fötus. Es stößt das [[Kind]] aus dem Leib aus, wenn es gewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
81. Prana wird als [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kind] geboren. Prana ist zugleich [[Vater]] und [[Mutter]]. Es ist [[Prajapati]], universelles [[Leben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
82. Die [[Sinne]] tragen die [[Eindrücke]] ihrer zugehörigen Objekte, um das Leben im [[Körper]] zu nähren und aufrecht zu erhalten. Dies sind die Opferungen an Prana, dem Herrn der Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
83. Prana ist der Esser. Alles ist Nahrung für Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
84. O, Prana, du bist der beste Träger für die Götter, die erste Opferung an die Vorväter. Du bist das aktive [[Prinzip]] der Sinne, welche die [[Essenz]] des Körpers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
85. Dieses Leben, als [[Feuer]], brennt. Prana brennt als Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
86. Prana ist das aktive Prinzip, welches die Sinne und den Körper unterstützt. Die Glieder und [[Organ]]e werden abmagern und austrocknen, wenn da kein Prana ist. Also ist Prana die Essenz oder Saft aller Sinne im Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
87. O, Prana, du bist [[Indra]], du bist [[Rudra]] durch Tapferkeit, du bist der [[Beschützer]], du bewegst dich im Himmel, du bist die Sonne, der Herr aller Lichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
88. Wenn du es regnen lässt, O Prana, sitzen deine Kreaturen erfreut, hoffend, dass es Nahrung, welche sie begehren, geben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
89. O, Prana, du bist ein [[Vratya]] (ewig rein); du bist das Feuer [[Ekarshi]], der Verzehrer aller Dinge, der gute Herr der Welt. Wir sind die Gebenden der Opferungen, O, [[Matarisvan]], du bist unser Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
90. Sei diesem, deinen Körper gnädig, welcher in [[Sprache]] verweilt, im [[Ohr]], im [[Auge]] und welcher ebenfalls den Geist durchdringt; gehe nicht heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
91. All das unterliegt der Kontrolle von Prana, und all das ist ebenfalls der dritte Himmel. Beschütze uns wie eine [[Mutter]]. Gib uns [[Wohlstand]] und [[Weisheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Mysterium des Lebens===&lt;br /&gt;
92. Dann fragte [[Kausalya]], Sohn von [[Asvala]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O, [[Bhagavan]], wo wird dieses Prana geboren? Wie gelangt es in den Körper? Wo verbleibt es, nachdem es sich selbst aufgeteilt hat? Wie geht es heraus? Wie unterstützt es das, was ohne, und all das, was im Körper ist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
93. Pippalada antwortete: &amp;quot;Du stellst Fragen zu transzendenten Dingen. Ich werde sie dir beantworten, denn du bist ein großer Erforscher von [[Brahman]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
94. Dieses Prana wird aus dem [[Atman]] geboren. So wie dieser Schatten im Menschen ist, so ist dieses Prana im Atman. Durch die Handlung des Geistes geht dieses in den Körper ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
95. Die Handlung des Geistes ist die [[Gedankenkraft]] wollend oder wünschend. Durch die Handlung des Geistes bedeutet, durch die guten oder bösen [[Tat]]en, welche die Arbeit des Geistes sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Funktionen von Prana===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pranayama.jpg|thumb|Pranayama - Kontrolle über die Lebensenergie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96. So wie ein König seine Offiziere befehligt, ihnen sagt: &#039;Verweilt und verwaltet in diesen oder jenen Dörfern&#039;, ebenso verfügt dieses Prana über die anderen Pranas jeweils für ihre unterschiedlichen Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
97. Das [[Apana]] verweilt in den Organen der [[Ausscheidung]] und Erzeugung; das Prana selbst verweilt im Auge, Ohr, Mund und Nase. In der Mitte ist [[Samana]]. Es verteilt die Nahrung, die gleichmäßig geliefert wurde und die sieben Flammen brennen&lt;br /&gt;
dadurch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
98. Apana verweilt im [[Anus]] und den generativen Organen. Es verursacht die Ausscheidung. Prana ist für die sensorischen Lebensfunktionen zuständig. Es verweilt im Auge, den Ohren, etc.. Samana verweilt im [[Nabel]]. Es ist für die&lt;br /&gt;
Verdauungsfunktionen zuständig. [[Vyana]] lässt das [[Blut]] zirkulieren. Es ist allesdurchdringend. [[Udana]] hilft, Nahrung und Getränke zu schlucken. Es nimmt den [[Jiva]] zum [[Brahman]] während des [[Schlaf]]es. Es nimmt den Jiva aus dem Körper während des [[Tod]]es und leitet ihn in die andere Welt. Es verweilt in der [[Kehle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
99. Dieser Atman ist im [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzen]. Es gibt einhundertundeins Nervenströme ([[Nadi]]s). Jeder von ihnen hat einhundert Zweige; ferner hat jeder von diesen wiederum zweiundsiebzigtausend Unterzweige. In diesen bewegt sich [[Vyana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
100. Ferner, durch einen [[Nerv]], den [[Udana]], aufsteigend, führt es uns aufwärts zu den tugendhaften Welten durch gute Taten, durch die sündenvolle [[Welt]] durch [[Sünde]] und in die Welt der Menschen durch [[Tugend]] und Sünde kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
101. Die Sonne ist wahrlich das externe Prana. Sie geht auf und begünstigt das Prana in den Augen. Die Göttin der Erde zieht (kontrolliert) das [[Apana]] nach unten hin an. Der [[Akasha]] (Äther) zwischen der Sonne und der Erde ist [[Samana]]. Der Wind&lt;br /&gt;
ist [[Vyana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
102. Das externe Feuer ist in der Tat [[Udana]]. Aus diesem Grund geht jener, dessen Feuer ausgegangen ist, in einen anderen Körper ein, mit seinen Sinnen im Geist absorbiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
103. Was auch immer sein [[Gedanke]] zum Zeitpunkt des [[Tod]]es, mit Diesem erlangt er Prana und das Prana, in Verbindung mit Udana, zusammen mit dem [[Jivatma]] führen ihn in die Welt, an die gedacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
104. Der Gelehrte Mensch weiß, dass sein Nachwuchs nicht umkommt, und er wird unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
105. Er, welcher den Ursprung kennt, den Eingang, den Sitz, die fünffache Verteilung von Prana und seinen internen Zustand im Körper, erlangt [[Unsterblichkeit]], ja, erlangt Unsterblichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Traum und Tiefschlaf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlaf.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
106. Dann stellte [[Gargya]], der Enkel von [[Surya]], [[Pippalada]] die Frage: &amp;quot;O [[Bhagavan]], was sind diese, die im Menschen schlafen; was sind nochmal jene, die in ihm aufwachen? Welcher ist der [[Deva]], der Träume sieht? Wessen ist diese&lt;br /&gt;
[[Glückseligkeit]]? Von was hängen all diese ab?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
107. &amp;quot;Welche Organe schlafen im [[Körper]] oder stoppen ihre Funktion, wenn der Mensch schläft? Welche sind darin wach; bzw. üben ihre Funktionen aus?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
108. Pippalada antwortete: &amp;quot;O Gargya, so wie die Strahlen der Sonne, wenn sie untergeht, eins werden in dieser Scheibe aus Licht und wieder hervorkommen, wenn sie wieder aufgeht, eben so werden all diese eins im höchsten Deva, dem [[Geist]]. Deshalb hört, sieht, riecht, schmeckt oder fühlt man in dieser Zeit nichts; man spricht nicht, oder nimmt, oder genießt, oder scheidet aus oder bewegt sich. Man sagt, Er schläft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
109. All die Organe (oder Sinne) sind ruhend im Geist während des [[Tiefschlaf]]s. Sie werden eins mit dem Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
110. Das Feuer des Prana allein ist wach in der Stadt (Körper). Das Apana ist das [[Garhapatya]] Feuer. Das [[Vyana]] ist das [[Ahavaniya]] Feuer, da es aus dem Garhapatya Feuer genommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
111. Weil der Samana die Opfer (die [[Atmung]]) gleichmäßig verteilt, ist er der [[Priester]] ([[Hotri]]). Der Geist ist das [[Opfer]], das [[Udana]] ist die Belohnung der Opfer; er führt den Opfernden jeden Tag, im Tiefschlaf, zu [[Brahman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
112. In diesem [[Zustand]] genießt dieser Deva (der Geist) im Traum seine Größe. Was auch immer gesehen wurde, er sieht es erneut; was gehört wurde, er hört es erneut; was genossen wurde, in verschiedenen Ländern und Vierteln, er genießt es erneut; was gesehen und nicht gesehen wurde, gehört und nicht gehört, erfahren und nicht erfahren, wirklich und unwirklich, er sieht; er alles seiend, er sieht alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
113. Im Traum erschafft der Geist seine eigene Welt aus den Eindrücken, die er im [[Wachzustand]] erhalten hat und genießt die [[Vision]]. Der Geist selbst ist der Wahrnehmende (Subjekt) und das Wahrgenommene (Objekt). Der Geist selbst nimmt dann die Formen von Bergen, Flüssen, Bäumen, Blumen etc. an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
114. Im Traum taucht der Geist tief, manchmal in die Eindrücke vergangener [[Leben]] und durchlebt diese auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
115. Wenn er von [[Licht]] überwältigt wird, dann sieht dieser Gott (der Geist) keine Träume und zu dieser Zeit erwacht [[Glückseligkeit]] in diesem [[Körper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
116. Der [[Kausalkörper]] ist im Tiefschlaf aktiv. Der Kausalkörper ist das Organ, durch welches die Glückseligkeit des Tiefschlafes genossen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
117. Der [[Jiva]] ruht in [[Brahman]], im Tiefschlaf. Dort ist nur eine dünne Schicht aus [[Unwissenheit]] zwischen ihm und dem höchsten [[Selbst]]. In [[Samadhi]] oder dem Zustand von [[Superbewusstsein]] wird dieser [[Schleier]] aus Unwissenheit entzwei gerissen und der Jiva verschmilzt in Brahman und erlangt das höchste [[Wissen]]. Das ist der Unterschied zwischen Tiefschlaf und Samadhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
118. So wie, O Geliebter, [[Vogel|Vögel]] sich auf einen Baum begeben, um dort zu ruhen (zu verweilen), ebenso in der Tat ruhen all diese im höchsten [[Atman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
119. Die [[Erde]] und die subtilen [[Element]]e, das [[Wasser]] und seine subtilen Elemente, die [[Luft]] und ihre subtilen Elemente, [[Äther]] und seine subtilen Elemente, das [[Auge]] und wahrnehmbare Objekte, das [[Ohr]] und was gehört werden kann, die [[Nase]] und was gerochen werden kann, [[Geschmack]] und seine Objekte, die [[Hand|Hände]] und was ergriffen werden kann, die [[Fuß|Füße]] und was betreten werden kann, das [[Organ]] der [[Schöpfung]] und was genossen werden kann, das Organ der [[Ausscheidung]] und was ausgeschieden werden muss, der [[Geist]] und über was nachgedacht werden muss, der [[Intellekt]] und was bestimmt werden muss, [[Egoismus]] und seine Objekte, [[Chitta]] und dessen Objekte, [[Licht]] und seine Objekte, das [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] und was davon unterstützt werden muss, all das ruht im höchsten [[Atman]] im Tiefschlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iGFU6khGQ-g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die transzendente Erfahrung===&lt;br /&gt;
120. [[Manas]] oder der Geist ist dieser Bereich der überlegt: &#039;Sollte ich dies tun oder nicht.&#039; Der [[Buddhi]] oder der Intellekt ist der Bereich der bestimmt: &#039;Ich muss das tun.&#039; [[Egoismus]] oder [[Ahamkara]] ist das selbst-fordernde [[Prinzip]]. Er fühlt: &#039;Ich habe das getan. Ich habe das genossen.&#039; [[Chitta]] ist der Bereich der [[Erinnerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
121. Es ist Er, der sieht, fühlt, heilt, riecht, schmeckt, denkt, weiß. Er ist der Handelnde, die intelligente [[Seele]], der [[Purusha]]. Er verweilt im höchsten, unzerstörbaren Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
122. So wie ein Bild der [[Sonne]] im [[Wasser]] reflektiert wird, so wird das Bild von [[Brahman]] im Geist reflektiert. Das reflektierte Bild ist der [[Jiva]]. Dies ist nur augenscheinlich, aber nicht real.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
123. Der [[Jivanmukta]] geht in den höchsten, unsterblichen, nicht verfallenden [[Atman]] ein, so wie das reflektierte Bild der Sonne im Wasser in die Sonne eingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
124. Das höchste, unzerstörbare [[Wesen]] erlangt er mit [[Sicherheit]]. Wer auch immer, O Geliebter, dieses Wesen erkennt, welches ohne Schatten ist, ohne [[Körper]], ohne [[Farbe]], welches rein und unzerstörbar ist, wird allwissend und wird alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
125. Brahman ist frei von den [[Gunas]] und so ist er stets rein. Er ist körperlos und somit niemals verfallend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
126. Der [[Jiva]] wurde von Unwissenheit umhüllt und so war er davor nicht allwissend. Er wird zu Allem durch die [[Zerstörung]] der Unwissenheit, durch das Erlangen von Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
127. Brahman ist ewig, unbegreiflich, ungeboren. Er ist alle Glückseligkeit in der [[Natur]], frei von allen [[Leid]]en und Ärgernissen. Er existiert ohne und inmitten aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
128. O Geliebter, er der den unauslöschlichen Atman kennt, in dem das wissende [[Selbst]] mit all den Devas aufsteigt, das Prana und die fünf Elemente, wird allwissend, und, in der Tat, geht in alles ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
129. Geht in alles ein, bzw. erkennt, dass er das Selbst oder Atman in den Wesen ist und fühlt, dass er selbst in allen Dingen existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herrlichkeit der Meditation über Om===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoganblumeklein.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
130. Dann fragte [[Satyakama]], Sohn von [[Sibi]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O [[Bhagavan]], welche [[Welt]] erlangt jener, der, unter den Menschen, über [[Om]] bis zum [[Tod]] meditiert, dadurch?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
131. Om ist das [[Pratika]] oder [[Substitut]] für [[Brahman]]. Es ist das [[Symbol]] für [[Brahman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
132. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf Om mit [[Bhava]] ([[Gefühl]]) und seine Bedeutung ist wirkliche Meditation über Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
133. Meditation auf Om ist das Aufrechterhalten des ständigen Flusses, der einen [[Idee]] des höchsten Selbst, wie der Fluss von Öl aus einem Gefäß in eine anderes ([[Tailadharavat]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
134. Der Geist sollte ruhig wie die [[Flamme]] in einer [[Lampe]] an einem windstillen [[Ort]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
135. Meditation kann nur von dem [[Aspirant]]en praktiziert werden, dessen Sinne von externen Objekten abgewandt sind, der einen ruhigen Geist hat, der mit Unterscheidungsgabe ausgestattet ist, [[Selbstbeherrschung]] hat, [[Reinheit]], [[Glaube]]n,&lt;br /&gt;
[[Ausdauer]] und eine starke [[Sehnsucht]] nach der letzten [[Emanzipation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
136. Pippalada antwortete: &amp;quot;O Satyakama, die Om Silbe ist in der Tat der höhere und der niedere Brahman. Deshalb erlangt jener, der es auf diese Weise kennt, mit Sicherheit Beide.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
137. Om bedeutet in erster Linie [[Para Brahman]] und dann erst bezeichnet es [[Hiranyagarbha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
138. Wenn er auf ein [[Matra]] davon meditiert – A, dann wird er, dadurch erleuchtet, schnell zur [[Erde]] kommen. Die [[Rik]] Verse führen in die [[Welt]] der Menschen, und da er mit Entbehrungen, [[Zölibat]] und [[Glaube]]n ausgestattet wurde, erlangt er [[Größe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
139. Aber wenn er nur auf sein zweites Matra – U, meditiert, dann wird er eins mit dem Geist. Er wird von den [[Yajus]] Versen zum [[Himmel]], der Welt des [[Mond]]es übergeleitet. Nachdem er dort Größe genossen hat, kehrt er zur [[Erde]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
140. Aber wenn er, noch einmal, auf den höchsten [[Purusha]] mit der Om Silbe der drei Matras meditiert, dann wird er mit der Sonne vereint werden. So wie eine [[Schlange]] von ihrer [[Haut]] befreit wird, so wird er von seiner Haut befreit. Er wird&lt;br /&gt;
von der [[Sama]] Hymne zur Welt von [[Brahma]] gebracht, und von ihm, voll des Lebens, betrachtet er den höchsten Purusha, der im [[Herz]]en verweilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
141. Die drei Matras sind, wenn sie einzeln benutzt werden, sterblich. Aber wenn sie miteinander verbunden werden, sind sie nicht falsch benutzt. Wenn man sie korrekt in all den internen, externen und mittleren Funktionen anwendet, dann erzittert der Wissende nicht. Er wird vom brahmischen [[Bewusstsein]] nicht geschüttelt werden. Er wird stets fest in seinem Bewusstsein verbleiben: Ich bin Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
142. Durch die Rik Verse kommt er in dieser Welt an, durch die Yajus Verse im Himmel, durch die [[Saman]] Verse in dem, von welchem die [[Seher]] wissen ([[Brahmaloka]]) durch die Mittel des Buchstabens Om. Der [[Weise]] erreicht diese und also jenes, welches still, nicht-zerfallend, ohne Tod, furchtlos und das Höchste ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|LmBj9Ni_CBw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die innewohnende Präsenz===&lt;br /&gt;
143. Dann fragte [[Sukesa]], Sohn von [[Bharadvaja]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O [[Bhagavan]], [[Hiranyanabha]], ein [[Prinz]] von [[Kosa]], kam einst zu mir und stellte diese Frage: &#039;O [[Bharadvaja]], kennst du den [[Purusha]] der sechzehn [[Kalas]] (Teile)?&#039; Ich sagte dem Jüngling: &#039;Ich kenne ihn nicht. Wenn ich es wüsste, warum sollte ich dir nicht davon&lt;br /&gt;
erzählen. Er, der erzählt, was nicht wahr ist, trocknet aus, wahrlich, bis zur [[Wurzel]]. Deshalb wage ich es nicht, die Unwahrheit auszusprechen.&#039; Nachdem er seinen Wagen bestieg, fuhr er schweigend davon. Dieses frage ich dich, was ist&lt;br /&gt;
dieser [[Purusha]]?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
144. Pippalada antwortete: &amp;quot;O edler Jüngling, dieser Purusha, in welchem die sechzehn Kalas geboren werden, ist sogar hier in diesem [[Körper]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
145. Man muss nicht weit gehen, um Ihn zu suchen, Er ist im [[Lotus]] des [[Herz]]ens. Er ist dir sehr nahe, näher als dein [[Atem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
146. Vom [[Atman]] sagt man, er verweilt im Herzen, damit er dem [[Aspirant]]en dabei helfen kann, zu erkennen, dass der Atman in seinem eigenen Selbst ist. Dies wird ihm helfen, [[Konzentration]] zu üben, und der Purusha wird erkannt, als ob er&lt;br /&gt;
inmitten des eignen Körpers ist, durch den Gedankenprozess, [[Reflexion]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
147. Der Purusha hat wirklich keine Teile. Er ist unteilbar, homogen und ohne Teile. Aufgrund von Unwissenheit, wird Er gesehen, als bestünde er aus Teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
148. Die Kalas sind Gegebenheiten, die dem Purusha aufgrund von Unwissenheit hinzugefügt werden. Wenn jemand [[Wissen]] erlangt, fallen all diese Gegebenheiten weg. Er betrachtet den einen, homogenen, bedingungslosen, höchsten Purusha allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
149. [[Intelligenz]] ist kein [[Attribut]] des Atman. Der Atman ist die Verkörperung der Intelligenz ([[Prajnana Ghana]] oder [[Vijnana]] Ghana), dichte Masse von [[Intelligenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
150. Du wirst die sechzehn Kalas durch die Anwendung der [[Neti Neti]] (nicht das, nicht das) Doktrin auslöschen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
151. Er (Purusha) reflektierte, was jenes ist, durch wessen Abfahrt ich abreisen solle und an welchen Aufenthaltsort ich verbleiben solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Sankhya Philosophie===&lt;br /&gt;
152. Der [[Sankhya]] Philosophie zufolge ist [[Prakriti]] oder [[Pradhana]] der Schöpfer und [[Purusha]] ist der Genießer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
153. Prakriti transformiert sich selbst in [[Mahat]] ([[Intellekt]]), [[Geist]], [[Egoismus]], [[Tanmatras]], Elemente, etc. zum Vorteil oder Genuss des Purusha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
154. Er erschuf [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], aus Prana [[Glauben]], [[Äther]], [[Luft]], [[Feuer]], [[Wasser]], [[Erde]], [[Sinne]], [[Geist]] und [[Nahrung]]; und aus Nahrung [[Stärke]], [[Buße]], [[Mantra]]s, [[Karma]] und die [[Welt]], und in der Welt Name (bzw. das Individuum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
155. [[Akasha]], Äther, besitzt die Eigenschaft des [[Klang]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
156. Luft ist aus Akasha geboren. Sie hat zwei Eigenschaften, ihre eigene, [[Berührung]], und die ihrer [[Ursache]], Klang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
157. Feuer wird aus Luft geboren. Es hat drei Eigenschaften, seine eigene, Form, und die zwei Eigenschaften der vorhergehenden Elemente, Klang und Berührung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
158. Wasser wird aus Feuer geboren. Es hat vier Eigenschaften, seine eigene, Geschmack, und die drei Eigenschaften der vorher genannten Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
159. Erde wird aus Wasser geboren. Sie hat vier Eigenschaften, ihre eigene, Geruch, und die Eigenschaften der vier zuvor genannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
160. So wie [[Fluss|Flüsse]], die in Richtung des [[Meer]]es fließen, wenn sie das Meer erreicht haben, verschwinden, lösen sich ihre [[Name]]n und [[Form]]en auf und werden Meer genannt, ebenso lösen sich die sechzehn Teile des Beobachters, die in Richtung des Purusha gehen, auf, ihre Namen und Formen werden zerstört und alles wird einzig Purusha genannt. Er wird ohne Teile und unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
161. Wisse um diesen Purusha, der erkannt werden sollte, in welchem die Kalas zentriert sind wie Speichen in der Mitte eines Rades, damit der [[Tod]] dir nichts anhaben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
162. Dann sagte Pippalada zu ihnen: &amp;quot;So viel allein weiß ich von dem höchsten Purusha; nichts ist höher als dies.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
163. Und dann sagten sie, ihn verehrend: &amp;quot;Du bist unser Vater, der uns hilft, den [[Ozean]] der Unwissenheit zu überqueren. Grüße an die höchsten [[Rishi]]s! Grüße an die höchsten Rishis!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Englischen ist die Sonne männlich und der Mond weiblich (Anm. d. Übers.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus Swami Sivananda: Essence of Principle Upanishads&#039;&#039;&#039;, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram Rishikesh]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prashna Upanishad प्रश्नौपनिषद् Praśna-Upaniṣad Aussprache==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du hören, wie das Sanskritwort Prashna Upanishad, प्रश्नौपनिषद्, Praśna-Upaniṣad ausgesprochen wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2a-Qj9XHOG0}} &lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sanskrit-woerterbuch.podspot.de/files/Prashna_Upanishad.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Reine Vedanta Upanishaden]]&lt;br /&gt;
*[[Upanishad]]&lt;br /&gt;
*[[Veden]]&lt;br /&gt;
*[[Mahavakya]]&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
*[[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Vedanta]]&lt;br /&gt;
*[[Vedanta Schulen]]&lt;br /&gt;
*[[Indische Philosophiesysteme]]&lt;br /&gt;
*[[Sankhya-Philosophie]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Leben]]&lt;br /&gt;
*[[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Shankara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/krishnananda/upanishaden/ Kostenloses Online-Buch Upanishaden von Swami Krishananda] &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/andere-autoren/upanishaden/ Klassische Upanishaden - Die Weisheit des Yoga von Paul Deussen, 1980]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p597_Das-Kronjuwel-der-Unterscheidung-von-Shri-Shankaracharya/ Das Kronjuwel der Unterscheidung von Shri Shankaracharya, Kommentar von Emanuel Meyer, 2002 ]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p484_Vedanta-----Der-Ozean-der-Weisheit/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Swami Vivekananda, Vedanta - Der Ozean der Weisheit]&lt;br /&gt;
*Wilfried Huchzermeyer: &#039;&#039;Die heiligen Schriften Indiens - Geschichte der Sanskrit-Literatur.&#039;&#039; (edition-sawitri.de)  ISBN 3-931172-22-8&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p927_Vedanta-fuer-Anfaenger/ Vedanta für Anfänger von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*Heinrich Zimmer: Philosophie und Religion Indiens, Suhrkamp, 2001&lt;br /&gt;
*Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/ &#039;&#039;Das Yoga-Lexikon&#039;&#039; von Huchzermeyer, Wilfried] &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/ &#039;&#039;Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch&#039;&#039; von Mittwede, Martin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p38_Klassische-Upanishaden/ Buch: Klassische Upanishaden - die 11 wichtigsten Upanishaden in der Übersetzung von Paul Deussen]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_veden.html Veden aus „Göttliche Erkenntnis“  von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_upanishaden.html Upanishaden, Artikel aus &amp;quot;Göttliche Erkenntnis&amp;quot; von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Sankara.html Shankara] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Indische Schriften]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/ Jnana Yoga, Philosophie]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/ Indische Meister]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
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===[https://https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Klassische Schriften des Yoga: Veden, Upanishaden, Smritis, Puranas und Itihasas===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/04-klassische-schriften-des-yoga.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Jnana Yoga und Vedanta Einführung===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/01-jnana-yoga-vedanta-einfuehrung.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Vom Begrenzten zum Unendlichen - Geschichten aus den Upanishaden===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/75_Vom_Begrenzten_zum_Unendlichen-Yoga-Vidya.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===111 Geschichten aus den Upanishaden===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/111_Geschichten_aus_den_Upanischaden.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reine Vedanta Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vedanta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deussen Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Prashnopanishad&amp;diff=951429</id>
		<title>Prashnopanishad</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Prashnopanishad&amp;diff=951429"/>
		<updated>2021-06-05T13:15:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Prashnopanishad&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;[[Prashna Upanishad]]&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: प्रश्नोपनिषद् praśnopaniṣad &#039;&#039;f.&#039;&#039;) wörtl.: &amp;quot;Frage-Upanishad&amp;quot; [[Prashna]]-[[Upanishad]]; eine der wichtigsten [[Upanishad]]en. Die gesamte Prashnopanishad mit Sanskrit Text, Übersetzung und Erläuterung findest du unter dem Hauptstichwort &#039;&#039;&#039;[[Prashna Upanishad]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Kathopanishad]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]  &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indische Philosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Prashna_Upanishad&amp;diff=951428</id>
		<title>Prashna Upanishad</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Prashna_Upanishad&amp;diff=951428"/>
		<updated>2021-06-05T13:12:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Prashna Upanishad - Übersetzung von Paul Deussen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Prashna Upanishad&#039;&#039;&#039;, eigentlich &#039;&#039;&#039;[[Prashnopanishad]]&#039;&#039;&#039; [[Sanskrit]]: प्रश्नोपनिषद् praśnopaniṣad &#039;&#039;f.&#039;&#039;) Die &#039;&#039;Prashna Upanishad&#039;&#039; (wörtl.: &amp;quot;Frage-Upanishad&amp;quot; [[Prashna]]-[[Upanishad]]) ist eine der früheren Haupt-[[Upanishaden]], zu welcher ein Kommentar [[Shankara]]s vorliegt. Sie gehört zum [[Atharvaveda]], ist als vierte im [[Muktika]] Kanon aufgeführt und wird bei Deussen als[[reine Vedanta Upanishaden|reine Vedanta Upanishad]] gezählt. Sechs Suchende des [[Brahman]] gehen zu einem [[Weise]]n mit Namen [[Pippalada]] und stellen ihm sechs Fragen. Diese Fragen und Antworten formen die Substanz dieser [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Upanishad]. Ihr Name [[Prashna]] (Frage) ist daher abgeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Guru-schueler.jpg|thumb|Lehrer und Schüler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Prashna Upanishad==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Prashna Upanishad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prashna Upanishad ist eine der wichtigen Upanishaden, insbesondere der Upanishaden aus dem [[Atharva Veda]]. In der Prashna Upanishad geht es um wichtige Fragestellungen, wichtige Erforschungen. &amp;quot;Prashna&amp;quot; heißt ja Frage, Erforschung, Erkundigung. Es geht darum, sein wahres [[Selbst]] zu erkunden, zu erforschen, Fragen zu stellen: „Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?“ „Was ist Brahman? Was ist das Absolute?“ Wenn Prashna Upanishad in einem Wort geschrieben ist, wird es zu &amp;quot;Prashnopanishad&amp;quot;. Nach den Sandhi Regeln im Sanskrit wird, wenn auf ein „a“ ein „u“ folgt, beide Vokale zum „o“. Deshalb, findest du oft Prashna Upanishad, manchmal findest du aber auch Prashnopanishad. Prashnopanishad ist also Prashna und Upanishad in einem Wort geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fXkRKOV6Xuc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prashna Upanishad - Übersetzung von Paul Deussen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier alle Verse der Prashna Upanishad aus dem Werk &amp;quot;60 Upanishaden des [[Veda]] von [[Paul Deussen]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Prashna - die erste Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Sukeshan Bharadvaja, Shaivya Satyakama, Sauryayanin Gargya, Kausalya ashvalayana, Bhargava Vaidarbhi und Kavandhin Katyayana, diese alle, Brahman als Höchstes haltend und in Brahman feststehend, forschten nach dem höchsten [[Brahman]], und mit den Worten: „Er, fürwahr, wird dieses alles erklären“, nahten sie sich mit dem Brennholze in den Händen dem erhabenen Pippalada.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Da sprach der Weise zu ihnen: „Noch weiter werdet ihr in [[Askese]], Brahmanwandel ([[Keuschheit]]) und [[Glaube]] ein Jahr bei mir wohnen, und dann fragt ihr (mögt ihr fragen), wie es euch gefällt; wofern wir es wissen werden, wollen wir euch alles erklären.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Darauf (nach Ablauf des Jahres) nahte sich ihm Kavandhin [[Katyayana]] und fragte: „Erhabener! woraus wohl entstehen die Geschöpfe?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Und er sprach zu ihm: „[[Prajapati]] verlangte nach Nachkommen; er übte [[Tapas]]; nachdem er Tapas geübt, lässt er ein Paar entstehen, nämlich [[Rayi]] (Materie, eigentlich: Reichtum) und [[Prana]] ([[Leben]]); denn er sprach: „Diese beiden werden mir vielfältig Nachkommen schaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Fürwahr, die [[Sonne]] ist Prana und der [[Mond]] ist Rayi; ja Rayi ist alles dieses, was geformt und ungeformt ist; darum ist die Form selbst Rayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wenn nun die Sonne aufgeht und die östliche Himmelsgegend betritt, so befasst sie dadurch die östlichen (in der Natur verwirklichten) Lebenshauche (Prana ) in ihren Strahlen; und wenn sie die südliche, westliche und nördliche, obere, untere und zentrale Himmelsgegend betritt, so befasst sie, indem sie alles erhellt, dadurch alle Lebenshauche in ihren Strahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Allverbreitet und allgestaltet zieht dieses (Sonnen-)Feuer als der Prana herauf. Darüber dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- (ich preise)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Den allgestaltigen, goldnen Wesenskenner,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dort als höchster Hort, als einzig Licht glüht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit tausend Strahlen, hundertfach sich wandelnd,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Lebenshauch]] der Wesen geht dort auf die Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Fürwahr, Prajapati ist das Jahr; in demselben sind zwei Gänge (der Sonne), der nach Süden und der nach Norden. Jene nun, welche mit den Worten: „Opfer und fromme Werke sind unser Tun“ Verehrung üben, die erobern nur den Mond als Stätte. Diese kehren wiederum zurück. Darum gehen diejenigen Weisen, welche nach Nachkommen begehren, den südlichen Weg. Und dieser Väterweg ist ([[pitriyana]]) Rayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Aber auf dem nördlichen Wege, nachdem sie durch [[Askese]], Brahmanwandel, Glaube und Wissen den [[atman]] gesucht haben, erobern sie die Sonne. Diese ist der Stützpunkt der Pranas. Dieses ist das [[Unsterblich]]e, das [[Furchtlos]]e, diese ist der höchste Hort. Von ihm kehren sie nicht wieder zurück. Dieses ist die Ausschließung (des Väterweges und Götterweges gegeneinander). Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Der Vater, fünffüßig, zwölffacher [[Bildung]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei leibhaft, heißt es, in des [[Himmel]]s Jenseits;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sei er auch weitleuchtend eingefügt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Untern mit sechs Speichen, sieben Rädern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Fürwahr, Prajapati ist der Monat. Seine dunkle Hälfte ist Rayi, seine helle Prana. Darum bringen diese [[Weise]]n (die den Prana verehren) in der hellen Hälfte das Opfer dar, die andern in der andern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Fürwahr, Prajapati ist Tag und Nacht. Was von ihm Tag ist, das ist Prana, was Nacht, das Rayi. Wahrlich die verschütten den Prana (das Leben), welche am Tage sich in [[Lust]] verbinden, und dieses ist der (auch dem [[Grihastha]] obliegende) Brahmanwandel, dass man sich nur in der Nacht in Lust verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Fürwahr, Prajapati ist die [[Nahrung]]. Aus ihr stammt dieser [[Same]], aus welchem diese [[Geschöpf]]e entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Diejenigen nun, welche diesen Prajapatiwandel einhalten, die üben die Begattung aus ([[mithuna]]m utpadayante) sowie es oben von Prajapati hieß, dass er (mithunam utpadayante) „ein Paar entstehen lässt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch derer ist die Brahmanwelt, die sich kastei&#039;n,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In denen wahre Keuschheit festgewurzelt ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehn zur Brahmanwelt, der fleckenlosen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohne Krummes, Falsches, ohne Trug sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Prashna - die zweite Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn [[Bhargava]] [[Vaidarbhi]]: „Erhabener! Wie viele [[Götter]] halten das Geschöpf aufrecht, und welche von ihnen erleuchten diesen Leib, und wer unter allen ist der vorzüglichste?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Der [[Äther]], fürwahr, ist dieser Gott und der Wind und das Feuer, Wasser und Erde, Rede, Manas, Auge und Ohr. Diese, indem sie (den [[Leib]]) erleuchten, rühmen sich: „Wir sind es, die dieses Röhrenwerk stützen und aufrecht erhalten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Da sprach zu ihnen der oberste Prana: „Nicht so! In Wahn seid ihr befangen. Ich allein bin es, der ich, mich fünffach teilend, dieses Röhrenwerk stütze und aufrecht halte!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Sie aber wollten ihm nicht glauben. Da gibt er sich den Anschein, als wollte er, aus (verletztem) [[Stolz]] nach oben entweichen. Und wie er entweicht, da wollen auch die andern alle entweichen, und wie er stille stehen bleibt, da bleiben auch die andern stehen. Und gleichwie die Bienen der Bienenkönigin wenn sie auszieht, alle nachziehen, und solange sie bleibt, alle bleiben, also auch die Rede, das Manas, das Auge und das Ohr. Da sind sie zufriedengestellt und preisen den Prana:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Er brennt als Feuer, und er glüht als Sonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist [[Parjanya]], [[Maghava]]n und [[Vayu]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er der Gott ist [[Erde]], [[Rayi]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist, nicht ist und [[ewig]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wie Speichen an der Radnabe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haftet am Prana alles fest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rics, die [[Yajus]] und [[Sama]]ns,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Opfer]], Krieger- und Brahman-Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Als Prajapati im Mutterleib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weilst du und wirst geboren neu,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir, o Prana , bringen die Geschöpfe Spende dar,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du mit Lebenskräften weilst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Du erst Göttern bringst das Opfer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du erst Vätern den Labetrank,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der [[Dichter]] [[Werk]], du bist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrheit der [[Atharvangira]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. An Kraft bist [[Indra]] du, Prana !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudra]] bist du, der Schützende,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du schweifst im Luftraum als Sonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der Lichter Oberherr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Wenn du über sie hin regnest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehn deine Kreaturen hier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voll [[Freude]], Prana und sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Nahrung]] wird uns entstehen nach Lust.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Du bist von selbst geweiht, Prana ,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstweiser, Esser, Herr des Alls,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind des, das du isst, [[Spende]]r,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du, [[Matarishva]](n)! Vater uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Was von dir in der [[Rede]] weilt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im Ohre, im [[Auge]] weilt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im [[Manas]] sich ausbreitet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mache hold uns, zieh nicht aus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. In Pranas [[Macht]] ist dies [[Weltall]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst was im dritten [[Himmel]] ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Mutter das Kind, schütz&#039; uns,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glück und Weisheit verleihe uns!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dritter Prashna - die dritte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn [[Kausalya]] [[ashvalayana]]: „Erhabener! Woher entsteht dieser Prana ? Wie kommt er in diesen Leib hinein? Und wie besteht er, sich selbst teilend, in demselben? Wodurch zieht er aus ihm aus? Wie waltet er in der Außenwelt und wie in dem Selbste?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Überweit gehst Du mit Fragen; du bist der Brahmanliebendste, so denke ich; darum will ich dir antworten. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Aus dem atman entsteht dieser Prana; wie an einem Menschen der Schatten, so breitet er sich an demselben aus.  Ohne Zutun des (bewussten) Willens kommt er in diesen Leib hinein. − &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Und wie ein König seine Beamten beauftragt, diese oder jene Dörfer zu verwalten, also stellt auch jener Prana die übrigen Pranas, jeden besonders, an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Über Entleerungs- und Zeugungsorgan stellt er den Apana. In Auge und Ohr mit Mund und Nase hat er, der Prana, selbst seinen Sitz. In der Mitte hingegen der Samana; denn er ist es, welcher diese geopferte Nahrung zur Gleichheit) führt (assimiliert); daraus entstehen jene &#039;sieben Opferflammen&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Im Herzen aber wohnt der atman; daselbst sind jene hundert und eine Adern; zu jeder einzelnen von ihnen gehören je hundert (Zweigadern); und der Nebenzweigadern sind jedes mal zweiundsiebzig tausend; in denen waltet der Vyana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Aber durch die eine nach oben gehend, führt der Udana für gutes Werk zu einer guten Welt, für schlimmes zu einer schlimmen, für beide zur Menschenwelt. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Als die Sonne nun steigt jener Prana in der Außenwelt empor, denn sie ist es, welche dem Prana im Auge Beistand gewährt; und die Gottheit, welche in der Erde ist, die (gewährt Beistand) dadurch, dass sie den Apana im Menschen stützt; und dass der Raum zwischen ihnen (Sonne und Erde) ist, das ist der Samana; der Wind ist der Vyana. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Die Glut (d.h. die Lebenskraft) aber ist der Udana. Darum, wenn die Glut sich legt, dann geht er (der Mensch), zur abermaligen Geburt, mitsamt den in das Manas eingegangenen Indriyas,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. und mit dem [[Gedanke]]n, der ihn (in der [[Todesstunde]]) beschäftigt, mit diesem ein in den Prana; und der Prana, mit der Glut (durch den Udana) verbunden, führt ihn mitsamt dem atman in die von ihm (in der Todesstunde) vorgestellte Welt hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Wer den Prana weiß, indem er ihn also weiß, dessen Nachkommenschaft erlischt nicht, und er wird unsterblich. Darüber dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Wer [[Ursprung]], Ausbreitung, Standort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünffach Verteiltsein in der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in sich selbst weiß des Prana,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem wird [[Unsterblichkeit]] zu teil,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- dem wird Unsterblichkeit zu teil.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vierter Prashna - die vierte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Sauryayanin Gargya: „Erhabener! Welche sind es, die in diesem Menschen schlafen, und welche bleiben in ihm wach? Welcher ist jener Gott, der die Träume sieht? Wessen ist jene Lust (des Tiefschlafes)? In welchem sind sie alle gegründet?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Gleichwie, o [[Gargya]], die Lichtelemente der Sonne, wenn sie untergeht, alle in jener Glutscheibe zur Einheit werden, und, wenn sie aufgeht, immer wieder aus ihr hervorgehen, also wird auch dieses alles im Manas als höchster Gottheit zur Einheit; daher kommt es, dass dann der Mensch nicht hört, nicht sieht, nicht riecht, nicht schmeckt und nicht fühlt, nicht redet, nicht greift, nicht zeugt, nicht entleert und nicht hin und her geht, sondern, wie man sagt, schläft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dann wachen die Prana-Feuer in dieser Stadt; der Apana ist das [[Garhapatya]]-Feuer, der Vyana das Anvaharyapacana-Feuer; und das [[ahavaniya]]-Feuer, weil es vom [[Garhapatya]]-Feuer hergeleitet wird, heißt von dem Herleiten ([[pranayana]]m) Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Ferner, weil er die beiden Opfergüsse des Ausatmens und Einatmens zur Einheit führt, (samam nayati) heißt er Samana. Das Manas aber ist der Veranstalter des Opfers, und die Frucht des Opfers ist der Udana; der führt den Veranstalter Tag für Tag in das Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Alsdann genießt jener Gott (das Manas) Großheit, sofern er das hier und da Gesehene nochmals sieht, die hier und da gehörte Sache nochmals hört, das inmitten der Orte und Gegenden einzeln Wahrgenommene wieder und wieder einzeln wahrnimmt; Gesehenes und Nichtgesehenes, Gehörtes und Nichtgehörtes, Wahrgenommenes und Nichtwahrgenommenes, das Ganze schaut er, als der Ganze schaut er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Aber wenn er von der Glut ([[tejas]]) überwältigt ist, dann schaut jener [[Gott]] keine Träume, und dann herrscht in diesem [[Leib]]e keine [[Lust]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Aber gleichwie, o Teurer, die Vögel zu dem Baume sich hinbegeben, der ihr Wohnort ist, also begibt sich dieses alles in den höchsten atman hinein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. die Erde und der Erdstoff, das Wasser und der Wasserstoff, die Glut und der Glutstoff, der Wind und der Windstoff, der Äther und der Ätherstoff, das Auge und das Sichtbare, das Ohr und das Hörbare, der Geruch und das Riechbare, der Geschmack und das Schmeckbare, die Haut und das Fühlbare; die Rede und das Sprechbare, die Hände und das Greifbare, das Zeugungsorgan und das Zeugbare, das Entleerungsorgan und das Entleerbare, die Füße und das Gehbare; das Manas und das Vorstellbare, die Buddhi und das Beschließbare, der Ahankara (Ich-Macher) und das Ichmachbare, das Denken und das Denkbare, die Glut und das Glühbare, der Prana und das Aufrechthaltbare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Denn dieser sehende, fühlende, hörende, riechende, schmeckende, vorstellende, beschließende, handelnde, das bewußte Selbst (die individuelle Seele) bildende Geist, der ist in dem höchsten, unvergänglichen Selbste gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Und in das höchste [[Unvergänglich]]e geht der ein, welcher dieses schattenlose, [[körperlos]]e, blutlose, helle, „dies [[Unvergänglich]]e, o Teurer, kennend“, allwissend und zum All wird. Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Wo das bewusste Selbst mit allen Göttern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lebenshauch]]e und die [[Wesen]] weilen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Unvergängliche, o Teurer, kennend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird man allwissend, wird man zu dem Weltall.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fünfter Prashna - die fünfte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Shaivya [[Satyakama]]: „Wer, o Erhabener, unter den Menschen bis zu seinem Hinscheiden den Laut Om meditiert, welche Stätte erwirbt er dadurch?“ Und er sprach zu ihm:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. „Fürwahr, o Satyakama, der Laut Om ist das höhere und das niedere Brahman. Darum erlangt der Wissende, wenn er sich auf denselben stützt, das eine oder das andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wenn er ein Element desselben meditiert, so gelangt er, durch das selbe belehrt, (nach dem Tode) schnell zur Lebendigkeit. Ihn führen die Rig-Hymnen hin zur Menschenwelt; daselbst erlangt er Askese, Brahmanwandel und [[Glaube]]n und genießt Hoheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Wenn er zu zwei Elementen in seinem Denken gelangt, dann wird er (nach dem Tode) von den Yajus-Sprüchen emporgeführt in die Luft zur Somawelt (zum Monde). Und nachdem er in der Somawelt Herrlichkeit genossen hat, so kehret er wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Wenn er hingegen durch alle drei Elemente des Lautes Om den höchsten Geist meditiert, so wird er, nachdem er in das Licht, in die Sonne eingegangen, wie eine Schlange von ihrer Haut, also von dem Übel befreit; von den Saman-Liedern wird er emporgeführt zur Brahmanwelt; dann schaut er ihn, der höher ist als dieser höchste Komplex des Lebens (d.h. als die individuelle Seele), den in der Burg (des Leibes) wohnenden Geist. Darüber sind diese Verse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Drei Elemente, wenn man stirbt, verwendet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenhängend und nicht unverwendet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem den äußern, innern, mittlern Bräuchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollauf genügt wird, - so steht fest der [[Geist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Durch Rics hierher, durch [[Yajus]] in den Luftraum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Samans dorthin, was die Weisen verkünden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihm, auf [[Om]] gestützt, gelangt der Wisser,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jenes ruhig, alterlos, unsterblich, furchtlos Höchste ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sechster Prashna - die sechste Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Sukeshan Bharadvaja: „O Erhabener! Hiranyanabha Kausalya, der Königssohn, kam zu mir und tat diese Frage: &#039;Weißt du den sechzehnteiligen Purusha?&#039;  Zu ihm, dem Prinzen, sprach ich: &#039;Den weiß ich nicht; denn wenn ich ihn wüsste, wie sollte ich ihn dir nicht gesagt haben? Der verdorrt ja mit der Wurzel, welcher die Unwahrheit redet. Darum darf ich die Unwahrheit nicht sagen.&#039; − Da bestieg er schweigend seinen Wagen und fuhr von dannen. Nun frage ich dich: Wo ist jener Purusha?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Da sprach er zu ihm: „Hier, innen im Leibe, o Teurer, ist dieser Purusha, in welchem jene sechzehn Teile entspringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dieser (Purusha) erwog: mit wessen Auszuge werde ich selbst ausgezogen sein, und mit wessen Bleiben werde ich bleiben? −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Da schuf er den [[Prana]]; aus dem Prana den Glauben, den Äther, der Wind, das Licht, das Wasser, die Erde, das Sinnesorgan; das Manas, die Nahrung; aus der Nahrung die Kraft, das Tapas, die Mantras, das Werk, die Welträume und in den Welträumen den Namen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Aber gleichwie diese Ströme fließend zum Ozean ihren Gang nehmen und, in den Ozean gelangt, untergehen, wie ihre Namen und Gestalten verschwimmen, und es nur noch Ozean heißt, also auch geschieht es bei diesem Allschauenden, dass jene sechzehn Teile zum Purusha ihren Gang nehmen und, in den Purusha gelangt, untergehen; ihre Namen und Gestalten verschwimmen, und es heißt nur noch der Purusha, der aber verharrt ohne Teile und unsterblich. Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wie Speichen in der Radnabe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm wurzeln die Teile fest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn, den man wissen muss, weiß ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Purusha]], damit auch euch der [[Tod]] erschüttre nicht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Und zu ihnen allen sprach er: „Soweit weiß ich das höchste Brahman, nicht darüber hinaus ist es.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Da verehrten sie ihn und sprachen: „Du bist unser Vater, der du uns aus dem Nichtwissen zu dem andern Ufer hinüber führst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung sei den höchsten Weisen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung sei den höchsten Weisen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Prasna Upanishad - Erläuterungen nach Paul Deussen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel aus „Upanishaden. Die Geheimlehre des Veda“ in der Übersetzung von Paul Deussen, herausgegeben von Peter Michel, Marix Verlag, 2. Auflage, 2007, Wiesbaden, S. 679.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die an den [[Atharvaveda]], und zwar, wie es scheint, an die [[Pippalada]]-Rezension desselben, sich anschließende Prasna Upanishad behandelt in sechs Fragen ([[Prasna]]), welche von sechs Brahmanforschern an den weisen Pippalada gerichtet werden, sechs Hauptpunkte der [[Vedanta]]lehre:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1.	Ursprung der [[Materie]] und des [[Leben]]s aus [[Prajapati]].&lt;br /&gt;
:2.	Superiorität des [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] über die übrigen Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
:3.	Der Prana und seine Verzweigungen im Menschen.&lt;br /&gt;
:4.	Über [[Traum]]schlaf und [[Tiefschlaf]].&lt;br /&gt;
:5.	[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] des Lautes [[Om]].&lt;br /&gt;
:6.	Die sechzehn Teile des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einrahmende Erzählung scheint eine Nachbildung von Satap. Br. 10,6,1 f. Chand. Up. 5,11,1 f. zu sein, nur daß dort viel passender die sechs [[Brahmane]]n über ein gemeinsames Thema den König Asvapati befragen, während in der Prasna Upanishad jeder etwas anderes fragt, so daß das gemeinschaftliche Aufsuchen des Pippalada nicht recht motiviert ist, zumal beim letzten Frager, der für seine Frage noch ein besonderes Motiv angibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Essenz der Prasnopanischade von [[Swami Sivananda]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sivananda-Urwald.jpg|thumb|Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...Om. Oh [[Götter Namen Liste von A-Z|Götter]]! Mögen wir, mit unseren [[Ohr]]en, hören, oh jenes, was glückverheißend ist; bereit, angebetet zu werden! Mögen wir, mit unseren [[Augen]], sehen, was glückverheißend ist. Mögen wir das [[Leben]] genießen, welches uns von&lt;br /&gt;
den Göttern zugewiesen wurde, unser [[Lob]] mit unseren[[ Körper]]n mit starken Gliedern darbietend. Möge [[Indra]], der Mächtige, der Alte des Ruhms, uns [[Wohlstand]] gewähren. Möge Er, der Nährer und der Besitzer allen Reichtums, das geben, was&lt;br /&gt;
gut für uns ist. Möge der Herr der flinken Bewegung uns gnädig sein, und möge der Beschützer der Großen uns ebenfalls beschützen....&lt;br /&gt;
Om Friede! Friede!! Friede!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einführung===&lt;br /&gt;
1. Sechs Suchende des [[Brahman]] gehen zu einem [[Weise]]n mit Namen [[Pippalada]] und stellen ihm sechs Fragen. Diese Fragen und Antworten formen die Substanz dieser Upanishad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] oder das Lebensprinzip, und [[Rayi]] oder [[Materie]] wurden vom [[Herr]]n zuerst geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Prana wirkt auf Rayi. Verschiedene [[Form]]en manifestieren sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Es ist das Vermischen dieser Beiden, das die Welt der diversen [[Form]]en hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Das eine ist aktiv, positiv und ist das männliche Prinzip; das andere ist passiv, negativ und ist das weibliche Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Prana gehört zur bewussten Seite der [[Schöpfung]], während Rayi oder Materie zur Seite der Formen der [[Schöpfung]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Materie ist die universelle Form. Prana ist [[Leben]] oder Verbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Der [[Körper]] wird durch Prana oder das Lebensprinzip aufrechterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. [[Prajapati]] war begierig nach Nachwuchs. Aus diesem Begehren entsprang ein Paar, nämlich Materie oder die universelle Form und Prana, Leben, oder Verbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Als Leben und Materie ist Prajapati schrittweise die [[Sonne]] und der [[Mond]], das Jahr in seinen zwei Hälften, [[Tag]] und [[Nacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], [[Aditya]] (Sonne), [[Tag]], [[Amurta]] (formlos), [[Leben]], [[Geist]], nördlicher [[Pfad]], Unsichtbarkeit, gehören zur Seite des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. [[Rayi]], der [[Mond]], die [[Nacht]], [[Murta]] (mit Form), [[Materie]], südlicher [[Pfad]], [[Sichtbarkeit]], gehören zur Seite der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Die zweite Frage bezieht sich auf die [[Deva]]s die den Menschen unterstützen und die [[Sinne]] und die wesentlichen Bestandteile des [[Körper]]s erleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Die dritte Frage bezieht sich auf die [[Natur]] und den Ursprung des Pranas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Die vierte Frage bezieht sich auf [[Schlaf]] und [[Traum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Die fünfte Frage bezieht sich auf Prana und [[OM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Die sechste Frage bezieht sich auf den [[Purusha]] der sechzehn [[Kala]]s oder Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. [[Sukesa]], [[Satyakama]], [[Gargya]], [[Kausalya]], [[Bhargava]], [[Kabandhi]], all diese dem [[Brahman]] ergeben und zentriert im Brahman, suchen den höchsten Brahman, näherten sich dem verehrten [[Pippalada]] mit [[Opfergabe]]n ([[Samidh|Samit]]) in ihren [[Hand|Händen]], in dem Glauben, dass er ihnen alles erklären würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. [[Wissen]] um [[Brahman]] kann von Menschen erlangt werden, die sich dem [[Zölibat]] hingaben, [[Tapas]] ausführen und sich den Regeln hingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Dann sagte [[Pippalada]] zu dem [[Aspirant]]en: Bleibe für ein Jahr hier mit [[Entbehrung]]en, [[Zölibat]] und [[Glaube]]n. Dann darfst du Fragen stellen wie es dir beliebt, und wenn ich die Antworten kenne, werde ich sie dir sicherlich erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HS6kAipt5kQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorbereitung des Gefäßes===&lt;br /&gt;
21. Die subtilen Wahrheiten des [[Vedanta]] können von einem groben und unreinen [[Geist]] nicht erkannt werden. Der Geist sollte rein, fein und scharf gemacht werden. Nur dann wird er bereit sein, [[Konzentration]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu üben und die&lt;br /&gt;
subtilen [[Wahrheit]]en der [[Upanishaden]] zu begreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. [[Dienst]] für den [[Guru]] oder ein [[Vorbild]] mit [[Glaube]]n und [[Hingabe]] reinigt den [[Geist]] sehr schnell. Dies ist das machtvollste Mittel der [[Reinigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Der spirituelle [[Lehrer]] kennt durch seine innere [[Sicht]] den mentalen [[Zustand]] seiner Aspiranten, den Grad ihrer [[Entwicklung]], ihre [[Fehler]] und [[Schwächen]], etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. [[Tapas]] und [[Zölibat]] tragen zur Reinigung des Geistes bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Der Lehrer kann ihre [[Astralkörper|Astral]]- und [[Kausalkörper]] durch das innere Auge der [[Weisheit]] sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Der Seher Pippalada erkannte durch seine innere Sicht, dass noch immer Unreinheiten in ihrem Geist waren und so bat er sie, mit ihm für ein Jahr zu verweilen, um [[Tapas]], Zölibat und Glauben zu praktizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leben und Materie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Prajapati Schoepfung Ei Hiranyagarbha .jpg|thumb|Versuch, die schöpferischen Aktivitäten Prajapatis darzustellen, Stahlstich, um 1850]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. [[Leben]] hat keinen Anbeginn. Die [[Welt]] wurde nicht geschaffen. Sie wird ganz einfach von [[Gott]] projiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Dann näherte [[Katyayana Kabandi]] sich Pippalada und fragte: &amp;quot;Ehrwürdiger [[Meister]], woher wurden diese [[Kreatur]]en geboren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Er antwortete: [[Prajapati]] (der Herr der Kreaturen) war begierig nach Nachwuchs. Er tat [[Buße]] (gedanklich) und danach erschuf er in Paaren Materie ([[Rayi]]) und [[Leben]] ([https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana]), [[Nahrung]] und Esser, mit dem Gedanken, dass diese&lt;br /&gt;
zusammen ihm Kreaturen in vielfältiger Weise produzieren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. Tapas ist Buße. Hier bedeutet es Überlegung darüber, wie und was geschaffen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Prana ist [[Energie]]. Rayi ist Materie. Prana und Rayi sind männlich und weiblich. Prana und Materie sind das Paar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32. Prajapati erschuf ein Paar, welches nötig für die Schöpfung ist: Der [[Mond]], der Nahrung ist und Prana (Feuer, Sonne) bzw. den Esser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33. Er dachte, dass [[Agni]] ([[Sonne]]) und der Mond (bzw. der Esser und die Nahrung) verschiedene Kreaturen schaffen würden, und so schuf er die Sonne und den Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34. Durch den Einfluss des Mondes alleine, wird das köstliche [[Soma]] oder das [[Rasa]] der [[Erde]], welches die [[Pflanze]]n und [[Kräuter]] nährt, produziert. Die Sonne ist das Feuer, welches das Rasa konsumiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35. Dieses Leben wird durch [[Nahrung]] ([[Annam]]) und [[Luft]] (Prana) aufrecht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36. Die Sonne ist wahrlich Leben und der Mond die Materie; all dies wird eine Form besitzend und ohne Form gefunden. Aus diesem Grund ist Form in der Tat Nahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37. [[Murta]]m bedeutet mit Form; grob (solide, flüssige und feurige Objekte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38. [[Amurta]] bedeutet ohne Form; subtil (Luft, Äther).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39. Die [[Sonne]] ist [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie]. Der [[Mond]] ist [[Materie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40. All jenes, das einen [[Körper]] (Form) hat  und das keinen Körper (formlos, feinstofflich) hat ist Materie. Deshalb ist Körper (Form) in der Tat Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41. Die Sonne ist Prana, der Esser, das Feuer; der Mond ist die Nahrung. Der Esser und die Nahrung sind wirklich eins. Sie sind Aspekte des Herrn der Kreaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die herrliche Sonne===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42. Die Sonne ist das [[Zentrum]] der [[Energie]]. Sie ist folglich identisch mit dem Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
43. Nun, der [[Sonnenaufgang]] ist im [[Osten]]. Dadurch badet sie in ihren Strahlen alle Pranas im Osten. Wenn sie die südlichen, die westlichen, die nördlichen Viertel, die [[Nadir]], den Zenit, die dazwischenliegenden Viertel, und alle beleuchtet, dann nimmt sie dadurch alle Kreaturen in ihre Strahlen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
44. Die [[Sonne]] badet alle lebenden [[Wesen]] mit ihrem [[Licht]], lässt sie eins werden mit ihrem eigenen [[Selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
45. Wo immer Leben ist, wo immer [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie] ist, ist dies aufgrund des Einflusses der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
46. Die Sonne ist das größte, unerschöpfliche Kraftwerk auf [[Erde]]n. Sie unterstützt mit ihren [[Strahlen]] alles Leben in allen Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
47. Dies ist das ([[Vaisvanara]]) die Gesamtsumme aller lebenden Wesen, alle Formen annehmend, Leben und Feuer, die jeden [[Tag]] erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
48. Die Sonne erleuchtet die gesamte Welt. Sie ist das Zentrum von Kraft und Energie. Sie ist die [[Quelle]] von Leben und [[Aktivität]]. Deshalb ist sie der Herr der Kreaturen. Sie ist mit den Aktivitäten aller Menschen verbunden. Sie ist in der Tat&lt;br /&gt;
das Leben der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49. Alle Formen annehmend, glänzend, allwissend, das höchste [[Ziel]], das eine [[Licht]], der Geber der [[Hitze]], mit tausend Strahlen, in hunderten Formen existierend, Leben aller Kreaturen, geht diese Sonne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50. Das Jahr ist in der Tat [[Prajapati]], der Herr der Schöpfung. Es gibt zwei [[Pfad]]e, südlich und nördlich. Jene, die einzig dem Pfad des [[Karma]] folgen, durch das Ausüben von [[Opfer]]ungen und frommen [[Handlung]]en, erlangen einzig die Welt des Mondes und kehren mit Sicherheit wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
51. [[Ishta]] ist das tägliche Ausführen von [[Agnihotra]], [[Buße]], das Speisen der Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
52. [[Purta]] ist das Graben von [[Brunnen]], Wasserspeichern etc. für die Öffentlichkeit, das Bauen von [[Tempel]]n, Krankenhäusern, Schulen, den Armen und den Hungrigen Essen geben, öffentliche Gärten anlegen, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
53. Aber jene, die den Atman durch [[Buße]], [[Glaube]]n und [[Wissen]] gesucht haben, erreichen die Sonne durch die nördliche Rute ([[Brahmaloka]]). Dies ist die Heimstatt allen Lebens, das Unsterbliche, furchtlose, das höchste [[Ziel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
54. Sie wandern auf dem Pfad von [[Devayana]], dem Pfad der Götter, zur Welt der Sonne und gehen von dort ins Brahmaloka. Sie verschmelzen in Brahman, im Ende dieses Kreislaufs. Das ist [[Karma Mukti]] oder allmähliche Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
55. Jene, die Brahmaloka erlangt haben, kehren nicht in diese Welt zurück. Sie werden nicht wiedergeboren wie jene, die einzig dem Karma folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
56. Fünf Füße besitzend (die fünf Jahreszeiten), über Ihn, den [[Vater]], zwölf Formen besitzend (zwölf Monate), der Spender des [[Regen]]s, sagen sie (die Weisen), dass er auf einer Ebene verweilt, die höher als der [[Himmel]] ist. Andere nennen ihn allweise, auf welchem, wie bei einem Streitwagen (gezogen von sieben [[Pferd]]en), mit sieben Rädern und sieben Speichen, sich die gesamte Welt gründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
57. Die Sonne ist nichts weiter als das Jahr oder die [[Zeit]]. Die Sonne ist der Macher oder Messer der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
58. Sie Sonne durchdringt alle Wesen mit ihrem [[Licht]], lässt sie eins sein mit ihrem eigenen [[Selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
59. Die Sonne wird [[Vater]] genannt, denn Sie ist der Schöpfer von Allem, sie erhält das Leben, und alles Leben geht einzig durch sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
60. Die sieben Strahlen oder [[Farbe]]n der Sonne sind die sieben Pferde der Sonne. Halbjahre, Jahreszeiten, Monate, halbe Monate, Tage, Nächte und [[Muhurta]]s sind ebenfalls die sieben Pferde der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
61. Die sechs Speichen sind die Jahreszeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
62. Der Monat ist [[Prajapati]] (der Herr der Schöpfung), seine dunkle Hälfte ist tatsächlich die Nahrung, seine helle Hälfte das Prana. Deshalb führen diese [[Rishi]]s Opferriten in der hellen Hälfte durch, die anderen in der dunklen Hälfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
63. Der Monat ist ebenfalls in der Natur eines Paars. Ein Teil, das ist die dunkle Hälfte, ist Nahrung, bzw. Materie oder Mond. Die andere Hälfte, bzw. zwei Wochen, ist die Sonne, die Erde, das [[Feuer]] oder Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
64. Nacht ist täglich [[Pralaya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
65. Tag und Nacht sind [[Prajapati]]. Der Tag ist das Prana und die Nacht ist tatsächlich Nahrung. Jene, die tagsüber sich in [[Liebe]] vereinen, verschwenden ihr Prana, jene, die sich Nachts in Liebe vereinen werden wahrlich als [[Brahmachari]]s&lt;br /&gt;
betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
66. Nahrung ist in der Tat Prajapati; aus ihr entstehen in der Tat [[Samen]], aus diesen werden alle Kreaturen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
67. Folglich produzieren somit jene, die diese Regel des Prajapati einhalten, ein Paar. Jenen allein ist dieses [[Brahmaloka]] in denen [[Buße]], [[Zölibat]] und [[Wahrheit]] verbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
68. Dieses reine [[Brahmaloka]] gehört einzig denen, in denen kein [[Betrug]], Falschheit oder Verheimlichung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
69. Betrug, Verworfenheit, Falschheit und [[Verheimlichung]] beflecken das [[Herz]]. Sie sind Hindernisse auf dem spirituellen Weg. Sie sollten durch das Kultivieren der gegenteiligen, positiven Tugenden wie [[Ehrlichkeit]], [[Aufrichtigkeit]] und [[Wahrheit]] ausgerottet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UEUOCahpKzs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prana: Größer als die Sinne===&lt;br /&gt;
70. Dann fragte [[Bhargava]], Sohn von [[Vidarbha Pippalada]]: O [[Bhagavan]], wie viele [[Deva]]s unterstützen die [[Schöpfung]]? Welche von diesen erleuchten das? Wer, nochmal, ist, unter ihnen, der Größte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
71. Die zweite Frage bezieht sich auf die Kräfte, [[Herrlichkeit]] und Größe von [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], welcher den [[Mikrokosmos]] unterstützt und somit der Beste von Allen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
72. Er antwortete: Diese [[Deva]]s sind wahrlich der [[Äther]], [[Wind]], [[Feuer]], [[Wasser]], [[Sprache]], [[Geist]], [[Auge]] und das [[Ohr]]. Sie, ihre Herrlichkeit manifestierend, stritten untereinander und sagten: Wir halten zusammen und unterstützen diesen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
73. Prana, der Größte, sagte zu ihnen: Verliert euch nicht in [[Täuschung]]. Haltet diesen närrischen [[Stolz]] nicht aufrecht. Ich alleine, mich selbst fünffach aufteilend, unterstütze diesen Körper und bewahre ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
74. [[Atmung]] und [[Gedanke]] sind Ausdrucksweisen von Prana allein. Prana ist das wichtigste, fundamentale [[Prinzip]] im [[Körper]] und in der [[Natur]]. Deshalb wird Prana auch [[Brahma]] genannt. Das individuelle Prana ist Teil des universellen Prana oder kosmischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
75. Sie glaubten ihm nicht. Das Prinzip des Prana, schien, aus Entrüstung aus dem Körper zu gehen, sozusagen von oben. Als das Prana aufstieg, stiegen all die anderen ([[Sinne]]) ebenfalls umgehend auf; und wenn er blieb, verblieben all die anderen auch; so wie [[Biene]]n den Stock verlassen, wenn die [[Königin]] diesen verlässt und zurückkehren, wenn sie zurückkehrt; und so priesen der Geist, Sprache, Auge, Ohr und der Rest, Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prana: Der wichtigste Beweger===&lt;br /&gt;
76. So verhält es sich mit dem Leben: Als Feuer brennt es; als Sonne scheint es; als [[Parjanya]] regnet es; als [[Maghavan]] (Indra) regiert es; es ist der [[Wind]]; es ist die Erde, Mond, Deva, was Form besitzt, was formlos ist und was unsterblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
77. Prana ist das [[Amrita]], was die [[Basis]] oder der Aufenthalt aller Devas ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
78. Wie Speichen in einem Rad, so ist alles im Prana zentriert, die [[Verse]] des [[Rigveda]], [[Samaveda]], [[Opfer]]ungen, [[Kshetriya]]s und die [[Brahmane]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gebet an Prana===&lt;br /&gt;
79. Als Prajapati, Herr der Kreaturen, bewegst du (Prana) dich im [[Mutterleib]]; Du wirst in der Tat danach geboren. Dir, O Prana, der zusammen mit den anderen Pranas ([[Sinne]]n) verweilt, bringen diese Kreaturen [[Opfer]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
80. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] bewegt sich im Mutterleib. Im Mutterleib verursacht es die Beschleunigung des Fötus. Es stößt das [[Kind]] aus dem Leib aus, wenn es gewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
81. Prana wird als [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kind] geboren. Prana ist zugleich [[Vater]] und [[Mutter]]. Es ist [[Prajapati]], universelles [[Leben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
82. Die [[Sinne]] tragen die [[Eindrücke]] ihrer zugehörigen Objekte, um das Leben im [[Körper]] zu nähren und aufrecht zu erhalten. Dies sind die Opferungen an Prana, dem Herrn der Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
83. Prana ist der Esser. Alles ist Nahrung für Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
84. O, Prana, du bist der beste Träger für die Götter, die erste Opferung an die Vorväter. Du bist das aktive [[Prinzip]] der Sinne, welche die [[Essenz]] des Körpers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
85. Dieses Leben, als [[Feuer]], brennt. Prana brennt als Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
86. Prana ist das aktive Prinzip, welches die Sinne und den Körper unterstützt. Die Glieder und [[Organ]]e werden abmagern und austrocknen, wenn da kein Prana ist. Also ist Prana die Essenz oder Saft aller Sinne im Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
87. O, Prana, du bist [[Indra]], du bist [[Rudra]] durch Tapferkeit, du bist der [[Beschützer]], du bewegst dich im Himmel, du bist die Sonne, der Herr aller Lichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
88. Wenn du es regnen lässt, O Prana, sitzen deine Kreaturen erfreut, hoffend, dass es Nahrung, welche sie begehren, geben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
89. O, Prana, du bist ein [[Vratya]] (ewig rein); du bist das Feuer [[Ekarshi]], der Verzehrer aller Dinge, der gute Herr der Welt. Wir sind die Gebenden der Opferungen, O, [[Matarisvan]], du bist unser Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
90. Sei diesem, deinen Körper gnädig, welcher in [[Sprache]] verweilt, im [[Ohr]], im [[Auge]] und welcher ebenfalls den Geist durchdringt; gehe nicht heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
91. All das unterliegt der Kontrolle von Prana, und all das ist ebenfalls der dritte Himmel. Beschütze uns wie eine [[Mutter]]. Gib uns [[Wohlstand]] und [[Weisheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Mysterium des Lebens===&lt;br /&gt;
92. Dann fragte [[Kausalya]], Sohn von [[Asvala]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O, [[Bhagavan]], wo wird dieses Prana geboren? Wie gelangt es in den Körper? Wo verbleibt es, nachdem es sich selbst aufgeteilt hat? Wie geht es heraus? Wie unterstützt es das, was ohne, und all das, was im Körper ist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
93. Pippalada antwortete: &amp;quot;Du stellst Fragen zu transzendenten Dingen. Ich werde sie dir beantworten, denn du bist ein großer Erforscher von [[Brahman]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
94. Dieses Prana wird aus dem [[Atman]] geboren. So wie dieser Schatten im Menschen ist, so ist dieses Prana im Atman. Durch die Handlung des Geistes geht dieses in den Körper ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
95. Die Handlung des Geistes ist die [[Gedankenkraft]] wollend oder wünschend. Durch die Handlung des Geistes bedeutet, durch die guten oder bösen [[Tat]]en, welche die Arbeit des Geistes sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Funktionen von Prana===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pranayama.jpg|thumb|Pranayama - Kontrolle über die Lebensenergie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96. So wie ein König seine Offiziere befehligt, ihnen sagt: &#039;Verweilt und verwaltet in diesen oder jenen Dörfern&#039;, ebenso verfügt dieses Prana über die anderen Pranas jeweils für ihre unterschiedlichen Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
97. Das [[Apana]] verweilt in den Organen der [[Ausscheidung]] und Erzeugung; das Prana selbst verweilt im Auge, Ohr, Mund und Nase. In der Mitte ist [[Samana]]. Es verteilt die Nahrung, die gleichmäßig geliefert wurde und die sieben Flammen brennen&lt;br /&gt;
dadurch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
98. Apana verweilt im [[Anus]] und den generativen Organen. Es verursacht die Ausscheidung. Prana ist für die sensorischen Lebensfunktionen zuständig. Es verweilt im Auge, den Ohren, etc.. Samana verweilt im [[Nabel]]. Es ist für die&lt;br /&gt;
Verdauungsfunktionen zuständig. [[Vyana]] lässt das [[Blut]] zirkulieren. Es ist allesdurchdringend. [[Udana]] hilft, Nahrung und Getränke zu schlucken. Es nimmt den [[Jiva]] zum [[Brahman]] während des [[Schlaf]]es. Es nimmt den Jiva aus dem Körper während des [[Tod]]es und leitet ihn in die andere Welt. Es verweilt in der [[Kehle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
99. Dieser Atman ist im [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzen]. Es gibt einhundertundeins Nervenströme ([[Nadi]]s). Jeder von ihnen hat einhundert Zweige; ferner hat jeder von diesen wiederum zweiundsiebzigtausend Unterzweige. In diesen bewegt sich [[Vyana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
100. Ferner, durch einen [[Nerv]], den [[Udana]], aufsteigend, führt es uns aufwärts zu den tugendhaften Welten durch gute Taten, durch die sündenvolle [[Welt]] durch [[Sünde]] und in die Welt der Menschen durch [[Tugend]] und Sünde kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
101. Die Sonne ist wahrlich das externe Prana. Sie geht auf und begünstigt das Prana in den Augen. Die Göttin der Erde zieht (kontrolliert) das [[Apana]] nach unten hin an. Der [[Akasha]] (Äther) zwischen der Sonne und der Erde ist [[Samana]]. Der Wind&lt;br /&gt;
ist [[Vyana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
102. Das externe Feuer ist in der Tat [[Udana]]. Aus diesem Grund geht jener, dessen Feuer ausgegangen ist, in einen anderen Körper ein, mit seinen Sinnen im Geist absorbiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
103. Was auch immer sein [[Gedanke]] zum Zeitpunkt des [[Tod]]es, mit Diesem erlangt er Prana und das Prana, in Verbindung mit Udana, zusammen mit dem [[Jivatma]] führen ihn in die Welt, an die gedacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
104. Der Gelehrte Mensch weiß, dass sein Nachwuchs nicht umkommt, und er wird unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
105. Er, welcher den Ursprung kennt, den Eingang, den Sitz, die fünffache Verteilung von Prana und seinen internen Zustand im Körper, erlangt [[Unsterblichkeit]], ja, erlangt Unsterblichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Traum und Tiefschlaf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlaf.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
106. Dann stellte [[Gargya]], der Enkel von [[Surya]], [[Pippalada]] die Frage: &amp;quot;O [[Bhagavan]], was sind diese, die im Menschen schlafen; was sind nochmal jene, die in ihm aufwachen? Welcher ist der [[Deva]], der Träume sieht? Wessen ist diese&lt;br /&gt;
[[Glückseligkeit]]? Von was hängen all diese ab?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
107. &amp;quot;Welche Organe schlafen im [[Körper]] oder stoppen ihre Funktion, wenn der Mensch schläft? Welche sind darin wach; bzw. üben ihre Funktionen aus?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
108. Pippalada antwortete: &amp;quot;O Gargya, so wie die Strahlen der Sonne, wenn sie untergeht, eins werden in dieser Scheibe aus Licht und wieder hervorkommen, wenn sie wieder aufgeht, eben so werden all diese eins im höchsten Deva, dem [[Geist]]. Deshalb hört, sieht, riecht, schmeckt oder fühlt man in dieser Zeit nichts; man spricht nicht, oder nimmt, oder genießt, oder scheidet aus oder bewegt sich. Man sagt, Er schläft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
109. All die Organe (oder Sinne) sind ruhend im Geist während des [[Tiefschlaf]]s. Sie werden eins mit dem Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
110. Das Feuer des Prana allein ist wach in der Stadt (Körper). Das Apana ist das [[Garhapatya]] Feuer. Das [[Vyana]] ist das [[Ahavaniya]] Feuer, da es aus dem Garhapatya Feuer genommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
111. Weil der Samana die Opfer (die [[Atmung]]) gleichmäßig verteilt, ist er der [[Priester]] ([[Hotri]]). Der Geist ist das [[Opfer]], das [[Udana]] ist die Belohnung der Opfer; er führt den Opfernden jeden Tag, im Tiefschlaf, zu [[Brahman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
112. In diesem [[Zustand]] genießt dieser Deva (der Geist) im Traum seine Größe. Was auch immer gesehen wurde, er sieht es erneut; was gehört wurde, er hört es erneut; was genossen wurde, in verschiedenen Ländern und Vierteln, er genießt es erneut; was gesehen und nicht gesehen wurde, gehört und nicht gehört, erfahren und nicht erfahren, wirklich und unwirklich, er sieht; er alles seiend, er sieht alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
113. Im Traum erschafft der Geist seine eigene Welt aus den Eindrücken, die er im [[Wachzustand]] erhalten hat und genießt die [[Vision]]. Der Geist selbst ist der Wahrnehmende (Subjekt) und das Wahrgenommene (Objekt). Der Geist selbst nimmt dann die Formen von Bergen, Flüssen, Bäumen, Blumen etc. an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
114. Im Traum taucht der Geist tief, manchmal in die Eindrücke vergangener [[Leben]] und durchlebt diese auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
115. Wenn er von [[Licht]] überwältigt wird, dann sieht dieser Gott (der Geist) keine Träume und zu dieser Zeit erwacht [[Glückseligkeit]] in diesem [[Körper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
116. Der [[Kausalkörper]] ist im Tiefschlaf aktiv. Der Kausalkörper ist das Organ, durch welches die Glückseligkeit des Tiefschlafes genossen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
117. Der [[Jiva]] ruht in [[Brahman]], im Tiefschlaf. Dort ist nur eine dünne Schicht aus [[Unwissenheit]] zwischen ihm und dem höchsten [[Selbst]]. In [[Samadhi]] oder dem Zustand von [[Superbewusstsein]] wird dieser [[Schleier]] aus Unwissenheit entzwei gerissen und der Jiva verschmilzt in Brahman und erlangt das höchste [[Wissen]]. Das ist der Unterschied zwischen Tiefschlaf und Samadhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
118. So wie, O Geliebter, [[Vogel|Vögel]] sich auf einen Baum begeben, um dort zu ruhen (zu verweilen), ebenso in der Tat ruhen all diese im höchsten [[Atman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
119. Die [[Erde]] und die subtilen [[Element]]e, das [[Wasser]] und seine subtilen Elemente, die [[Luft]] und ihre subtilen Elemente, [[Äther]] und seine subtilen Elemente, das [[Auge]] und wahrnehmbare Objekte, das [[Ohr]] und was gehört werden kann, die [[Nase]] und was gerochen werden kann, [[Geschmack]] und seine Objekte, die [[Hand|Hände]] und was ergriffen werden kann, die [[Fuß|Füße]] und was betreten werden kann, das [[Organ]] der [[Schöpfung]] und was genossen werden kann, das Organ der [[Ausscheidung]] und was ausgeschieden werden muss, der [[Geist]] und über was nachgedacht werden muss, der [[Intellekt]] und was bestimmt werden muss, [[Egoismus]] und seine Objekte, [[Chitta]] und dessen Objekte, [[Licht]] und seine Objekte, das [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] und was davon unterstützt werden muss, all das ruht im höchsten [[Atman]] im Tiefschlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iGFU6khGQ-g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die transzendente Erfahrung===&lt;br /&gt;
120. [[Manas]] oder der Geist ist dieser Bereich der überlegt: &#039;Sollte ich dies tun oder nicht.&#039; Der [[Buddhi]] oder der Intellekt ist der Bereich der bestimmt: &#039;Ich muss das tun.&#039; [[Egoismus]] oder [[Ahamkara]] ist das selbst-fordernde [[Prinzip]]. Er fühlt: &#039;Ich habe das getan. Ich habe das genossen.&#039; [[Chitta]] ist der Bereich der [[Erinnerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
121. Es ist Er, der sieht, fühlt, heilt, riecht, schmeckt, denkt, weiß. Er ist der Handelnde, die intelligente [[Seele]], der [[Purusha]]. Er verweilt im höchsten, unzerstörbaren Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
122. So wie ein Bild der [[Sonne]] im [[Wasser]] reflektiert wird, so wird das Bild von [[Brahman]] im Geist reflektiert. Das reflektierte Bild ist der [[Jiva]]. Dies ist nur augenscheinlich, aber nicht real.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
123. Der [[Jivanmukta]] geht in den höchsten, unsterblichen, nicht verfallenden [[Atman]] ein, so wie das reflektierte Bild der Sonne im Wasser in die Sonne eingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
124. Das höchste, unzerstörbare [[Wesen]] erlangt er mit [[Sicherheit]]. Wer auch immer, O Geliebter, dieses Wesen erkennt, welches ohne Schatten ist, ohne [[Körper]], ohne [[Farbe]], welches rein und unzerstörbar ist, wird allwissend und wird alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
125. Brahman ist frei von den [[Gunas]] und so ist er stets rein. Er ist körperlos und somit niemals verfallend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
126. Der [[Jiva]] wurde von Unwissenheit umhüllt und so war er davor nicht allwissend. Er wird zu Allem durch die [[Zerstörung]] der Unwissenheit, durch das Erlangen von Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
127. Brahman ist ewig, unbegreiflich, ungeboren. Er ist alle Glückseligkeit in der [[Natur]], frei von allen [[Leid]]en und Ärgernissen. Er existiert ohne und inmitten aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
128. O Geliebter, er der den unauslöschlichen Atman kennt, in dem das wissende [[Selbst]] mit all den Devas aufsteigt, das Prana und die fünf Elemente, wird allwissend, und, in der Tat, geht in alles ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
129. Geht in alles ein, bzw. erkennt, dass er das Selbst oder Atman in den Wesen ist und fühlt, dass er selbst in allen Dingen existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herrlichkeit der Meditation über Om===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoganblumeklein.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
130. Dann fragte [[Satyakama]], Sohn von [[Sibi]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O [[Bhagavan]], welche [[Welt]] erlangt jener, der, unter den Menschen, über [[Om]] bis zum [[Tod]] meditiert, dadurch?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
131. Om ist das [[Pratika]] oder [[Substitut]] für [[Brahman]]. Es ist das [[Symbol]] für [[Brahman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
132. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf Om mit [[Bhava]] ([[Gefühl]]) und seine Bedeutung ist wirkliche Meditation über Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
133. Meditation auf Om ist das Aufrechterhalten des ständigen Flusses, der einen [[Idee]] des höchsten Selbst, wie der Fluss von Öl aus einem Gefäß in eine anderes ([[Tailadharavat]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
134. Der Geist sollte ruhig wie die [[Flamme]] in einer [[Lampe]] an einem windstillen [[Ort]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
135. Meditation kann nur von dem [[Aspirant]]en praktiziert werden, dessen Sinne von externen Objekten abgewandt sind, der einen ruhigen Geist hat, der mit Unterscheidungsgabe ausgestattet ist, [[Selbstbeherrschung]] hat, [[Reinheit]], [[Glaube]]n,&lt;br /&gt;
[[Ausdauer]] und eine starke [[Sehnsucht]] nach der letzten [[Emanzipation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
136. Pippalada antwortete: &amp;quot;O Satyakama, die Om Silbe ist in der Tat der höhere und der niedere Brahman. Deshalb erlangt jener, der es auf diese Weise kennt, mit Sicherheit Beide.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
137. Om bedeutet in erster Linie [[Para Brahman]] und dann erst bezeichnet es [[Hiranyagarbha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
138. Wenn er auf ein [[Matra]] davon meditiert – A, dann wird er, dadurch erleuchtet, schnell zur [[Erde]] kommen. Die [[Rik]] Verse führen in die [[Welt]] der Menschen, und da er mit Entbehrungen, [[Zölibat]] und [[Glaube]]n ausgestattet wurde, erlangt er [[Größe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
139. Aber wenn er nur auf sein zweites Matra – U, meditiert, dann wird er eins mit dem Geist. Er wird von den [[Yajus]] Versen zum [[Himmel]], der Welt des [[Mond]]es übergeleitet. Nachdem er dort Größe genossen hat, kehrt er zur [[Erde]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
140. Aber wenn er, noch einmal, auf den höchsten [[Purusha]] mit der Om Silbe der drei Matras meditiert, dann wird er mit der Sonne vereint werden. So wie eine [[Schlange]] von ihrer [[Haut]] befreit wird, so wird er von seiner Haut befreit. Er wird&lt;br /&gt;
von der [[Sama]] Hymne zur Welt von [[Brahma]] gebracht, und von ihm, voll des Lebens, betrachtet er den höchsten Purusha, der im [[Herz]]en verweilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
141. Die drei Matras sind, wenn sie einzeln benutzt werden, sterblich. Aber wenn sie miteinander verbunden werden, sind sie nicht falsch benutzt. Wenn man sie korrekt in all den internen, externen und mittleren Funktionen anwendet, dann erzittert der Wissende nicht. Er wird vom brahmischen [[Bewusstsein]] nicht geschüttelt werden. Er wird stets fest in seinem Bewusstsein verbleiben: Ich bin Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
142. Durch die Rik Verse kommt er in dieser Welt an, durch die Yajus Verse im Himmel, durch die [[Saman]] Verse in dem, von welchem die [[Seher]] wissen ([[Brahmaloka]]) durch die Mittel des Buchstabens Om. Der [[Weise]] erreicht diese und also jenes, welches still, nicht-zerfallend, ohne Tod, furchtlos und das Höchste ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|LmBj9Ni_CBw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die innewohnende Präsenz===&lt;br /&gt;
143. Dann fragte [[Sukesa]], Sohn von [[Bharadvaja]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O [[Bhagavan]], [[Hiranyanabha]], ein [[Prinz]] von [[Kosa]], kam einst zu mir und stellte diese Frage: &#039;O [[Bharadvaja]], kennst du den [[Purusha]] der sechzehn [[Kalas]] (Teile)?&#039; Ich sagte dem Jüngling: &#039;Ich kenne ihn nicht. Wenn ich es wüsste, warum sollte ich dir nicht davon&lt;br /&gt;
erzählen. Er, der erzählt, was nicht wahr ist, trocknet aus, wahrlich, bis zur [[Wurzel]]. Deshalb wage ich es nicht, die Unwahrheit auszusprechen.&#039; Nachdem er seinen Wagen bestieg, fuhr er schweigend davon. Dieses frage ich dich, was ist&lt;br /&gt;
dieser [[Purusha]]?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
144. Pippalada antwortete: &amp;quot;O edler Jüngling, dieser Purusha, in welchem die sechzehn Kalas geboren werden, ist sogar hier in diesem [[Körper]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
145. Man muss nicht weit gehen, um Ihn zu suchen, Er ist im [[Lotus]] des [[Herz]]ens. Er ist dir sehr nahe, näher als dein [[Atem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
146. Vom [[Atman]] sagt man, er verweilt im Herzen, damit er dem [[Aspirant]]en dabei helfen kann, zu erkennen, dass der Atman in seinem eigenen Selbst ist. Dies wird ihm helfen, [[Konzentration]] zu üben, und der Purusha wird erkannt, als ob er&lt;br /&gt;
inmitten des eignen Körpers ist, durch den Gedankenprozess, [[Reflexion]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
147. Der Purusha hat wirklich keine Teile. Er ist unteilbar, homogen und ohne Teile. Aufgrund von Unwissenheit, wird Er gesehen, als bestünde er aus Teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
148. Die Kalas sind Gegebenheiten, die dem Purusha aufgrund von Unwissenheit hinzugefügt werden. Wenn jemand [[Wissen]] erlangt, fallen all diese Gegebenheiten weg. Er betrachtet den einen, homogenen, bedingungslosen, höchsten Purusha allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
149. [[Intelligenz]] ist kein [[Attribut]] des Atman. Der Atman ist die Verkörperung der Intelligenz ([[Prajnana Ghana]] oder [[Vijnana]] Ghana), dichte Masse von [[Intelligenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
150. Du wirst die sechzehn Kalas durch die Anwendung der [[Neti Neti]] (nicht das, nicht das) Doktrin auslöschen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
151. Er (Purusha) reflektierte, was jenes ist, durch wessen Abfahrt ich abreisen solle und an welchen Aufenthaltsort ich verbleiben solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Sankhya Philosophie===&lt;br /&gt;
152. Der [[Sankhya]] Philosophie zufolge ist [[Prakriti]] oder [[Pradhana]] der Schöpfer und [[Purusha]] ist der Genießer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
153. Prakriti transformiert sich selbst in [[Mahat]] ([[Intellekt]]), [[Geist]], [[Egoismus]], [[Tanmatras]], Elemente, etc. zum Vorteil oder Genuss des Purusha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
154. Er erschuf [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], aus Prana [[Glauben]], [[Äther]], [[Luft]], [[Feuer]], [[Wasser]], [[Erde]], [[Sinne]], [[Geist]] und [[Nahrung]]; und aus Nahrung [[Stärke]], [[Buße]], [[Mantra]]s, [[Karma]] und die [[Welt]], und in der Welt Name (bzw. das Individuum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
155. [[Akasha]], Äther, besitzt die Eigenschaft des [[Klang]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
156. Luft ist aus Akasha geboren. Sie hat zwei Eigenschaften, ihre eigene, [[Berührung]], und die ihrer [[Ursache]], Klang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
157. Feuer wird aus Luft geboren. Es hat drei Eigenschaften, seine eigene, Form, und die zwei Eigenschaften der vorhergehenden Elemente, Klang und Berührung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
158. Wasser wird aus Feuer geboren. Es hat vier Eigenschaften, seine eigene, Geschmack, und die drei Eigenschaften der vorher genannten Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
159. Erde wird aus Wasser geboren. Sie hat vier Eigenschaften, ihre eigene, Geruch, und die Eigenschaften der vier zuvor genannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
160. So wie [[Fluss|Flüsse]], die in Richtung des [[Meer]]es fließen, wenn sie das Meer erreicht haben, verschwinden, lösen sich ihre [[Name]]n und [[Form]]en auf und werden Meer genannt, ebenso lösen sich die sechzehn Teile des Beobachters, die in Richtung des Purusha gehen, auf, ihre Namen und Formen werden zerstört und alles wird einzig Purusha genannt. Er wird ohne Teile und unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
161. Wisse um diesen Purusha, der erkannt werden sollte, in welchem die Kalas zentriert sind wie Speichen in der Mitte eines Rades, damit der [[Tod]] dir nichts anhaben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
162. Dann sagte Pippalada zu ihnen: &amp;quot;So viel allein weiß ich von dem höchsten Purusha; nichts ist höher als dies.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
163. Und dann sagten sie, ihn verehrend: &amp;quot;Du bist unser Vater, der uns hilft, den [[Ozean]] der Unwissenheit zu überqueren. Grüße an die höchsten [[Rishi]]s! Grüße an die höchsten Rishis!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Englischen ist die Sonne männlich und der Mond weiblich (Anm. d. Übers.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus Swami Sivananda: Essence of Principle Upanishads&#039;&#039;&#039;, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram Rishikesh]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prashna Upanishad प्रश्नौपनिषद् Praśna-Upaniṣad Aussprache==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du hören, wie das Sanskritwort Prashna Upanishad, प्रश्नौपनिषद्, Praśna-Upaniṣad ausgesprochen wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2a-Qj9XHOG0}} &lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sanskrit-woerterbuch.podspot.de/files/Prashna_Upanishad.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Reine Vedanta Upanishaden]]&lt;br /&gt;
*[[Upanishad]]&lt;br /&gt;
*[[Veden]]&lt;br /&gt;
*[[Mahavakya]]&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
*[[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Vedanta]]&lt;br /&gt;
*[[Vedanta Schulen]]&lt;br /&gt;
*[[Indische Philosophiesysteme]]&lt;br /&gt;
*[[Sankhya-Philosophie]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Leben]]&lt;br /&gt;
*[[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Shankara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/krishnananda/upanishaden/ Kostenloses Online-Buch Upanishaden von Swami Krishananda] &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/andere-autoren/upanishaden/ Klassische Upanishaden - Die Weisheit des Yoga von Paul Deussen, 1980]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p597_Das-Kronjuwel-der-Unterscheidung-von-Shri-Shankaracharya/ Das Kronjuwel der Unterscheidung von Shri Shankaracharya, Kommentar von Emanuel Meyer, 2002 ]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p484_Vedanta-----Der-Ozean-der-Weisheit/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Swami Vivekananda, Vedanta - Der Ozean der Weisheit]&lt;br /&gt;
*Wilfried Huchzermeyer: &#039;&#039;Die heiligen Schriften Indiens - Geschichte der Sanskrit-Literatur.&#039;&#039; (edition-sawitri.de)  ISBN 3-931172-22-8&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p927_Vedanta-fuer-Anfaenger/ Vedanta für Anfänger von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*Heinrich Zimmer: Philosophie und Religion Indiens, Suhrkamp, 2001&lt;br /&gt;
*Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/ &#039;&#039;Das Yoga-Lexikon&#039;&#039; von Huchzermeyer, Wilfried] &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/ &#039;&#039;Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch&#039;&#039; von Mittwede, Martin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p38_Klassische-Upanishaden/ Buch: Klassische Upanishaden - die 11 wichtigsten Upanishaden in der Übersetzung von Paul Deussen]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_veden.html Veden aus „Göttliche Erkenntnis“  von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_upanishaden.html Upanishaden, Artikel aus &amp;quot;Göttliche Erkenntnis&amp;quot; von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Sankara.html Shankara] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Indische Schriften]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/ Jnana Yoga, Philosophie]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/ Indische Meister]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Klassische Schriften des Yoga: Veden, Upanishaden, Smritis, Puranas und Itihasas===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/04-klassische-schriften-des-yoga.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Jnana Yoga und Vedanta Einführung===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/01-jnana-yoga-vedanta-einfuehrung.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Vom Begrenzten zum Unendlichen - Geschichten aus den Upanishaden===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/75_Vom_Begrenzten_zum_Unendlichen-Yoga-Vidya.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===111 Geschichten aus den Upanishaden===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/111_Geschichten_aus_den_Upanischaden.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reine Vedanta Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vedanta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deussen Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Prashna_Upanishad&amp;diff=951427</id>
		<title>Prashna Upanishad</title>
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		<updated>2021-06-05T12:58:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Dritter Prashna - die dritte Frage der Prashna Upanishad= */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Prashna Upanishad&#039;&#039;&#039;, eigentlich &#039;&#039;&#039;[[Prashnopanishad]]&#039;&#039;&#039; [[Sanskrit]]: प्रश्नोपनिषद् praśnopaniṣad &#039;&#039;f.&#039;&#039;) Die &#039;&#039;Prashna Upanishad&#039;&#039; (wörtl.: &amp;quot;Frage-Upanishad&amp;quot; [[Prashna]]-[[Upanishad]]) ist eine der früheren Haupt-[[Upanishaden]], zu welcher ein Kommentar [[Shankara]]s vorliegt. Sie gehört zum [[Atharvaveda]], ist als vierte im [[Muktika]] Kanon aufgeführt und wird bei Deussen als[[reine Vedanta Upanishaden|reine Vedanta Upanishad]] gezählt. Sechs Suchende des [[Brahman]] gehen zu einem [[Weise]]n mit Namen [[Pippalada]] und stellen ihm sechs Fragen. Diese Fragen und Antworten formen die Substanz dieser [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Upanishad]. Ihr Name [[Prashna]] (Frage) ist daher abgeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Guru-schueler.jpg|thumb|Lehrer und Schüler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Prashna Upanishad==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Prashna Upanishad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prashna Upanishad ist eine der wichtigen Upanishaden, insbesondere der Upanishaden aus dem [[Atharva Veda]]. In der Prashna Upanishad geht es um wichtige Fragestellungen, wichtige Erforschungen. &amp;quot;Prashna&amp;quot; heißt ja Frage, Erforschung, Erkundigung. Es geht darum, sein wahres [[Selbst]] zu erkunden, zu erforschen, Fragen zu stellen: „Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?“ „Was ist Brahman? Was ist das Absolute?“ Wenn Prashna Upanishad in einem Wort geschrieben ist, wird es zu &amp;quot;Prashnopanishad&amp;quot;. Nach den Sandhi Regeln im Sanskrit wird, wenn auf ein „a“ ein „u“ folgt, beide Vokale zum „o“. Deshalb, findest du oft Prashna Upanishad, manchmal findest du aber auch Prashnopanishad. Prashnopanishad ist also Prashna und Upanishad in einem Wort geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fXkRKOV6Xuc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prashna Upanishad - Übersetzung von Paul Deussen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier alle Verse der Prashna Upanishad aus dem Werk &amp;quot;60 Upanishaden des [[Veda]] von [[Paul Deussen]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Prashna - die erste Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Sukeshan Bhāradvāja, Shaivya Satyakāma, Sauryāyanin Gārgya, Kausalya Āshvalāyana, Bhārgava Vaidarbhi und Kavandhin Katyāyana, diese alle, Brahman als Höchstes haltend und in Brahman feststehend, forschten nach dem höchsten Brahman, und mit den Worten: „Er, fürwahr, wird dieses alles erklären“, nahten sie sich mit dem Brennholze in den Händen dem erhabenen Pippalāda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Da sprach der Weise zu ihnen: „Noch weiter werdet ihr in Askese, Brahmanwandel (Keuschheit) und Glaube ein Jahr bei mir wohnen, und dann fragt ihr (mögt ihr fragen), wie es euch gefällt; wofern wir es wissen werden, wollen wir euch alles erklären.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Darauf (nach Ablauf des Jahres) nahte sich ihm Kavandhin Kātyāyana und fragte: „Erhabener! woraus wohl entstehen die Ge-schöpfe?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Und er sprach zu ihm: „Prajāpati verlangte nach Nachkommen; er übte Tapas; nachdem er Tapas geübt, lässt er ein Paar entstehen, nämlich Rayi (Materie, eigentlich: Reichtum) und Prāna (Leben); denn er sprach: „Diese beiden werden mir vielfältig Nachkommen schaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Fürwahr, die Sonne ist Prāna und der Mond ist Rayi; ja Rayi ist alles dieses, was geformt und ungeformt ist; darum ist die Form selbst Rayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wenn nun die Sonne aufgeht und die östliche Himmelsgegend be-tritt, so befasst sie dadurch die östlichen (in der Natur verwirklich-ten) Lebenshauche (Prāna ) in ihren Strahlen; und wenn sie die südliche, westliche und nördliche, obere, untere und zentrale Himmelsgegend betritt, so befasst sie, indem sie alles erhellt, dadurch alle Lebenshauche in ihren Strahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Allverbreitet und allgestaltet zieht dieses (Sonnen-)Feuer als der Prāna herauf. Darüber dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- (ich preise)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Den allgestaltigen, goldnen Wesenskenner,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dort als höchster Hort, als einzig Licht glüht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit tausend Strahlen, hundertfach sich wandelnd,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lebenshauch der Wesen geht dort auf die Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Fürwahr, Prajāpati ist das Jahr; in demselben sind zwei Gänge (der Sonne), der nach Süden und der nach Norden. Jene nun, welche mit den Worten: „Opfer und fromme Werke sind unser Tun“ Vereh-rung üben, die erobern nur den Mond als Stätte. Diese kehren wie-derum zurück. Darum gehen diejenigen Weisen, welche nach Nachkommen begehren, den südlichen Weg. Und dieser Väterweg ist (pitriyāna) Rayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Aber auf dem nördlichen Wege, nachdem sie durch Askese, Brah-manwandel, Glaube und Wissen den Ātman gesucht haben, er-obern sie die Sonne. Diese ist der Stützpunkt der Prānas. Dieses ist das Unsterbliche, das Furchtlose, diese ist der höchste Hort. Von ihm kehren sie nicht wieder zurück. Dieses ist die Ausschließung (des Väterweges und Götterweges gegeneinander). Darüber ist die-ser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Der Vater, fünffüßig, zwölffacher Bildung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei leibhaft, heißt es, in des Himmels Jenseits;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sei er auch weitleuchtend eingefügt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Untern mit sechs Speichen, sieben Rädern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Fürwahr, Prajāpati ist der Monat. Seine dunkle Hälfte ist Rayi, sei-ne helle Prāna. Darum bringen diese Weisen (die den Prāna vereh-ren) in der hellen Hälfte das Opfer dar, die andern in der andern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Fürwahr, Prajāpati ist Tag und Nacht. Was von ihm Tag ist, das ist Prāna, was Nacht, das Rayi. Wahrlich die verschütten den Prāna (das Leben), welche am Tage sich in Lust verbinden, und dieses ist der (auch dem Grihastha obliegende) Brahmanwandel, dass man sich nur in der Nacht in Lust verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Fürwahr, Prajāpati ist die Nahrung. Aus ihr stammt dieser Same, aus welchem diese Geschöpfe entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Diejenigen nun, welche diesen Prajāpatiwandel einhalten, die üben die Begattung aus (mithūnam utpādayante) sowie es oben von Prajāpati hieß, dass er (mithūnam utpādayante) „ein Paar entste-hen lässt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch derer ist die Brahmanwelt, die sich kastei&#039;n,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In denen wahre Keuschheit festgewurzelt ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehn zur Brahmanwelt, der fleckenlosen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohne Krummes, Falsches, ohne Trug sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Prashna - die zweite Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Da befragte ihn Bhārgava Vaidarbhi: „Erhabener! Wie viele Götter halten das Geschöpf aufrecht, und welche von ihnen erleuchten diesen Leib, und wer unter allen ist der vorzüglichste?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Der Äther, fürwahr, ist dieser Gott und der Wind und das Feuer, Wasser und Erde, Rede, Manas, Auge und Ohr. Diese, indem sie (den Leib) erleuchten, rühmen sich: „Wir sind es, die dieses Röhrenwerk stützen und aufrecht erhalten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Da sprach zu ihnen der oberste Prāna: „Nicht so! In Wahn seid ihr befangen. Ich allein bin es, der ich, mich fünffach teilend, dieses Röhrenwerk stütze und aufrecht halte!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Sie aber wollten ihm nicht glauben. Da gibt er sich den Anschein, als wollte er, aus (verletztem) Stolz nach oben entweichen. Und wie er entweicht, da wollen auch die andern alle entweichen, und wie er stille stehen bleibt, da bleiben auch die andern stehen. Und gleichwie die Bienen der Bienenkönigin wenn sie auszieht, alle nachziehen, und solange sie bleibt, alle bleiben, also auch die Rede, das Manas, das Auge und das Ohr. Da sind sie zufriedengestellt und preisen den Prāna:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Er brennt als Feuer, und er glüht als Sonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist Parjanya, Maghavān und Vāyu,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er der Gott ist Erde, Rayi,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist, nicht ist und ewig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wie Speichen an der Radnabe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haftet am Prāna alles fest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rics, die Yajus und Sāmans,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opfer, Krieger- und Brahman-Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Als Prajāpati im Mutterleib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weilst du und wirst geboren neu,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir, o Prāna , bringen die Geschöpfe Spende dar,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du mit Lebenskräften weilst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Du erst Göttern bringst das Opfer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du erst Vätern den Labetrank,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der Dichter Werk, du bist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrheit der Atharvāngiras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. An Kraft bist Indra du, Prāna !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudra bist du, der Schützende,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du schweifst im Luftraum als Sonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der Lichter Oberherr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Wenn du über sie hin regnest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehn deine Kreaturen hier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voll Freude, Prāna und sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nahrung wird uns entstehen nach Lust.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Du bist von selbst geweiht, Prāna ,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstweiser, Esser, Herr des Alls,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind des, das du isst, Spender,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du, Mātarishva(n)! Vater uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Was von dir in der Rede weilt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im Ohre, im Auge weilt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im Manas sich ausbreitet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mache hold uns, zieh nicht aus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. In Prānas Macht ist dies Weltall,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst was im dritten Himmel ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Mutter das Kind, schütz&#039; uns,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glück und Weisheit verleihe uns!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dritter Prashna - die dritte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Kausalya Āshvalāyana: „Erhabener! Woher ent-steht dieser Prāna ? Wie kommt er in diesen Leib hinein? Und wie besteht er, sich selbst teilend, in demselben? Wodurch zieht er aus ihm aus? Wie waltet er in der Außenwelt und wie in dem Selbste?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Überweit gehst Du mit Fragen; du bist der Brahmanliebendste, so denke ich; darum will ich dir antworten. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Aus dem Ātman entsteht dieser Prāna; wie an einem Menschen der Schatten, so breitet er sich an demselben aus. - Ohne Zutun des (bewussten) Willens kommt er in diesen Leib hinein. − &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Und wie ein König seine Beamten beauftragt, diese oder jene Dörfer zu verwalten, also stellt auch jener Prāna die übrigen Prānas, jeden besonders, an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Über Entleerungs- und Zeugungsorgan stellt er den Apāna. In Auge und Ohr mit Mund und Nase hat er, der Prāna, selbst seinen Sitz. In der Mitte hingegen der Samāna; denn er ist es, welcher diese ge-opferte Nahrung zur Gleichheit) führt (assimiliert); daraus entste-hen jene &#039;sieben Opferflammen&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Im Herzen aber wohnt der Ātman; daselbst sind jene hundert und eine Adern; zu jeder einzelnen von ihnen gehören je hundert (Zweigadern); und der Nebenzweigadern sind jedes mal zweiund-siebzig tausend; in denen waltet der Vyāna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Aber durch die eine nach oben gehend, führt der Udāna für gutes Werk zu einer guten Welt, für schlimmes zu einer schlimmen, für beide zur Menschenwelt. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Als die Sonne nun steigt jener Prāna in der Außenwelt empor, denn sie ist es, welche dem Prāna im Auge Beistand gewährt; und die Gottheit, welche in der Erde ist, die (gewährt Beistand) dadurch, dass sie den Apāna im Menschen stützt; und dass der Raum zwischen ihnen (Sonne und Erde) ist, das ist der Samāna; der Wind ist der Vyāna. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Die Glut (d.h. die Lebenskraft) aber ist der Udāna. Darum, wenn die Glut sich legt, dann geht er (der Mensch), zur abermaligen Geburt, mitsamt den in das Manas eingegangenen Indriyas,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. und mit dem Gedanken, der ihn (in der Todesstunde) beschäftigt, mit diesem ein in den Prāna; und der Prāna, mit der Glut (durch den Udāna) verbunden, führt ihn mitsamt dem Ātman in die von ihm (in der Todesstunde) vorgestellte Welt hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Wer den Prāna weiß, indem er ihn also weiß, dessen Nachkommen-schaft erlischt nicht, und er wird unsterblich. Darüber dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Wer Ursprung, Ausbreitung, Standort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünffach Verteiltsein in der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in sich selbst weiß des Prāna,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem wird Unsterblichkeit zu teil,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- dem wird Unsterblichkeit zu teil.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vierter Prashna - die vierte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Sauryāyanin Gārgya: „Erhabener! Welche sind es, die in diesem Menschen schlafen, und welche bleiben in ihm wach? Welcher ist jener Gott, der die Träume sieht? Wessen ist jene Lust (des Tiefschlafes)? In welchem sind sie alle gegründet?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Gleichwie, o Gārgya, die Lichtelemente der Sonne, wenn sie untergeht, alle in jener Glutscheibe zur Einheit werden, und, wenn sie aufgeht, immer wieder aus ihr hervorgehen, also wird auch dieses alles im Manas als höchster Gottheit zur Einheit; daher kommt es, dass dann der Mensch nicht hört, nicht sieht, nicht riecht, nicht schmeckt und nicht fühlt, nicht redet, nicht greift, nicht zeugt, nicht entleert und nicht hin und her geht, sondern, wie man sagt, schläft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dann wachen die Prāna-Feuer in dieser Stadt; der Apāna ist das Gārhapatya-Feuer, der Vyāna das Anvāhāryapacana-Feuer; und das Āhavaniya-Feuer, weil es vom Gārhapatya-Feuer hergeleitet wird, heißt von dem Herleiten (pranayanam) Prāna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Ferner, weil er die beiden Opfergüsse des Ausatmens und Einat-mens zur Einheit führt, (samam nayati) heißt er Samāna. Das Ma-nas aber ist der Veranstalter des Opfers, und die Frucht des Opfers ist der Udāna; der führt den Veranstalter Tag für Tag in das Brah-man.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Alsdann genießt jener Gott (das Manas) Großheit, sofern er das hier und da Gesehene nochmals sieht, die hier und da gehörte Sache nochmals hört, das inmitten der Orte und Gegenden einzeln Wahrgenommene wieder und wieder einzeln wahrnimmt; Gesehenes und Nichtgesehenes, Gehörtes und Nichtgehörtes, Wahrgenommenes und Nichtwahrgenommenes, das Ganze schaut er, als der Ganze schaut er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Aber wenn er von der Glut (tejas) überwältigt ist, dann schaut jener Gott keine Träume, und dann herrscht in diesem Leibe keine Lust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Aber gleichwie, o Teurer, die Vögel zu dem Baume sich hinbegeben, der ihr Wohnort ist, also begibt sich dieses alles in den höchsten Ātman hinein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. die Erde und der Erdstoff, das Wasser und der Wasserstoff, die Glut und der Glutstoff, der Wind und der Windstoff, der Äther und der Ätherstoff, das Auge und das Sichtbare, das Ohr und das Hörbare, der Geruch und das Riechbare, der Geschmack und das Schmeck-bare, die Haut und das Fühlbare; die Rede und das Sprechbare, die Hände und das Greifbare, das Zeugungsorgan und das Zeugbare, das Entleerungsorgan und das Entleerbare, die Füße und das Gehbare; das Manas und das Vorstellbare, die Buddhi und das Beschließbare, der Ahankāra (Ich-Macher) und das Ichmachbare, das Denken und das Denkbare, die Glut und das Glühbare, der Prāna und das Aufrechthaltbare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Denn dieser sehende, fühlende, hörende, riechende, schmeckende, vorstellende, beschließende, handelnde, das bewußte Selbst (die individuelle Seele) bildende Geist, der ist in dem höchsten, unver-gänglichen Selbste gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Und in das höchste Unvergängliche geht der ein, welcher dieses schattenlose, körperlose, blutlose, helle, „dies Unvergängliche, o Teurer, kennend“, allwissend und zum All wird. Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Wo das bewusste Selbst mit allen Göttern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebenshauche und die Wesen weilen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Unvergängliche, o Teurer, kennend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird man allwissend, wird man zu dem Weltall.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fünfter Prashna - die fünfte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Shaivya Satyakāma: „Wer, o Erhabener, unter den Menschen bis zu seinem Hinscheiden den Laut Om meditiert, wel-che Stätte erwirbt er dadurch?“ Und er sprach zu ihm:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. „Fürwahr, o Satyakāma, der Laut Om ist das höhere und das nie-dere Brahman. Darum erlangt der Wissende, wenn er sich auf den-selben stützt, das eine oder das andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wenn er ein Element desselben meditiert, so gelangt er, durch das selbe belehrt, (nach dem Tode) schnell zur Lebendigkeit. Ihn führen die Rig-Hymnen hin zur Menschenwelt; daselbst erlangt er Askese, Brahmanwandel und Glauben und genießt Hoheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Wenn er zu zwei Elementen in seinem Denken gelangt, dann wird er (nach dem Tode) von den Yajus-Sprüchen emporgeführt in die Luft zur Somawelt (zum Monde). Und nachdem er in der Somawelt Herrlichkeit genossen hat, so kehret er wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Wenn er hingegen durch alle drei Elemente des Lautes Om den höchsten Geist meditiert, so wird er, nachdem er in das Licht, in die Sonne eingegangen, wie eine Schlange von ihrer Haut, also von dem Übel befreit; von den Sāman-Liedern wird er emporgeführt zur Brahmanwelt; dann schaut er ihn, der höher ist als dieser höchste Komplex des Lebens (d.h. als die individuelle Seele), den in der Burg (des Leibes) wohnenden Geist. Darüber sind diese Verse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Drei Elemente, wenn man stirbt, verwendet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenhängend und nicht unverwendet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem den äußern, innern, mittlern Bräuchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollauf genügt wird, - so steht fest der Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Durch Rics hierher, durch Yajus in den Luftraum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Sāmans dorthin, was die Weisen verkünden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihm, auf Om gestützt, gelangt der Wisser,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jenes ruhig, alterlos, unsterblich, furchtlos Höchste ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sechster Prashna - die sechste Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Da befragte ihn Sukeshan Bhāradvāja: „O Erhabener! Hiranya-nābha Kausalya, der Königssohn, kam zu mir und tat diese Frage: &#039;Weißt du den sechzehnteiligen Purusha?&#039; - Zu ihm, dem Prinzen, sprach ich: &#039;Den weiß ich nicht; denn wenn ich ihn wüsste, wie sollte ich ihn dir nicht gesagt haben? Der verdorrt ja mit der Wur-zel, welcher die Unwahrheit redet. Darum darf ich die Unwahrheit nicht sagen.&#039; − Da bestieg er schweigend seinen Wagen und fuhr von dannen. Nun frage ich dich: Wo ist jener Purusha?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Da sprach er zu ihm: „Hier, innen im Leibe, o Teurer, ist dieser Purusha, in welchem jene sechzehn Teile entspringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dieser (Purusha) erwog: mit wessen Auszuge werde ich selbst aus-gezogen sein, und mit wessen Bleiben werde ich bleiben? −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Da schuf er den Prāna; aus dem Prāna den Glauben, den Äther, der Wind, das Licht, das Wasser, die Erde, das Sinnesorgan; das Manas, die Nahrung; aus der Nahrung die Kraft, das Tapas, die Mantras, das Werk, die Welträume und in den Welträumen den Namen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Aber gleichwie diese Ströme fließend zum Ozean ihren Gang neh-men und, in den Ozean gelangt, untergehen, wie ihre Namen und Gestalten verschwimmen, und es nur noch Ozean heißt, also auch geschieht es bei diesem Allschauenden, dass jene sechzehn Teile zum Purusha ihren Gang nehmen und, in den Purusha gelangt, untergehen; ihre Namen und Gestalten verschwimmen, und es heißt nur noch der Purusha, der aber verharrt ohne Teile und un-sterblich. Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wie Speichen in der Radnabe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm wurzeln die Teile fest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn, den man wissen muss, weiß ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Purusha, damit auch euch der Tod erschüttre nicht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Und zu ihnen allen sprach er: „Soweit weiß ich das höchste Brah-man, nicht darüber hinaus ist es.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Da verehrten sie ihn und sprachen: „Du bist unser Vater, der du uns aus dem Nichtwissen zu dem andern Ufer hinüber führst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung sei den höchsten Weisen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung sei den höchsten Weisen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Prasna Upanishad - Erläuterungen nach Paul Deussen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel aus „Upanishaden. Die Geheimlehre des Veda“ in der Übersetzung von Paul Deussen, herausgegeben von Peter Michel, Marix Verlag, 2. Auflage, 2007, Wiesbaden, S. 679.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die an den [[Atharvaveda]], und zwar, wie es scheint, an die [[Pippalada]]-Rezension desselben, sich anschließende Prasna Upanishad behandelt in sechs Fragen ([[Prasna]]), welche von sechs Brahmanforschern an den weisen Pippalada gerichtet werden, sechs Hauptpunkte der [[Vedanta]]lehre:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1.	Ursprung der [[Materie]] und des [[Leben]]s aus [[Prajapati]].&lt;br /&gt;
:2.	Superiorität des [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] über die übrigen Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
:3.	Der Prana und seine Verzweigungen im Menschen.&lt;br /&gt;
:4.	Über [[Traum]]schlaf und [[Tiefschlaf]].&lt;br /&gt;
:5.	[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] des Lautes [[Om]].&lt;br /&gt;
:6.	Die sechzehn Teile des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einrahmende Erzählung scheint eine Nachbildung von Satap. Br. 10,6,1 f. Chand. Up. 5,11,1 f. zu sein, nur daß dort viel passender die sechs [[Brahmane]]n über ein gemeinsames Thema den König Asvapati befragen, während in der Prasna Upanishad jeder etwas anderes fragt, so daß das gemeinschaftliche Aufsuchen des Pippalada nicht recht motiviert ist, zumal beim letzten Frager, der für seine Frage noch ein besonderes Motiv angibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Essenz der Prasnopanischade von [[Swami Sivananda]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sivananda-Urwald.jpg|thumb|Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...Om. Oh [[Götter Namen Liste von A-Z|Götter]]! Mögen wir, mit unseren [[Ohr]]en, hören, oh jenes, was glückverheißend ist; bereit, angebetet zu werden! Mögen wir, mit unseren [[Augen]], sehen, was glückverheißend ist. Mögen wir das [[Leben]] genießen, welches uns von&lt;br /&gt;
den Göttern zugewiesen wurde, unser [[Lob]] mit unseren[[ Körper]]n mit starken Gliedern darbietend. Möge [[Indra]], der Mächtige, der Alte des Ruhms, uns [[Wohlstand]] gewähren. Möge Er, der Nährer und der Besitzer allen Reichtums, das geben, was&lt;br /&gt;
gut für uns ist. Möge der Herr der flinken Bewegung uns gnädig sein, und möge der Beschützer der Großen uns ebenfalls beschützen....&lt;br /&gt;
Om Friede! Friede!! Friede!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einführung===&lt;br /&gt;
1. Sechs Suchende des [[Brahman]] gehen zu einem [[Weise]]n mit Namen [[Pippalada]] und stellen ihm sechs Fragen. Diese Fragen und Antworten formen die Substanz dieser Upanishad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] oder das Lebensprinzip, und [[Rayi]] oder [[Materie]] wurden vom [[Herr]]n zuerst geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Prana wirkt auf Rayi. Verschiedene [[Form]]en manifestieren sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Es ist das Vermischen dieser Beiden, das die Welt der diversen [[Form]]en hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Das eine ist aktiv, positiv und ist das männliche Prinzip; das andere ist passiv, negativ und ist das weibliche Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Prana gehört zur bewussten Seite der [[Schöpfung]], während Rayi oder Materie zur Seite der Formen der [[Schöpfung]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Materie ist die universelle Form. Prana ist [[Leben]] oder Verbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Der [[Körper]] wird durch Prana oder das Lebensprinzip aufrechterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. [[Prajapati]] war begierig nach Nachwuchs. Aus diesem Begehren entsprang ein Paar, nämlich Materie oder die universelle Form und Prana, Leben, oder Verbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Als Leben und Materie ist Prajapati schrittweise die [[Sonne]] und der [[Mond]], das Jahr in seinen zwei Hälften, [[Tag]] und [[Nacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], [[Aditya]] (Sonne), [[Tag]], [[Amurta]] (formlos), [[Leben]], [[Geist]], nördlicher [[Pfad]], Unsichtbarkeit, gehören zur Seite des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. [[Rayi]], der [[Mond]], die [[Nacht]], [[Murta]] (mit Form), [[Materie]], südlicher [[Pfad]], [[Sichtbarkeit]], gehören zur Seite der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Die zweite Frage bezieht sich auf die [[Deva]]s die den Menschen unterstützen und die [[Sinne]] und die wesentlichen Bestandteile des [[Körper]]s erleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Die dritte Frage bezieht sich auf die [[Natur]] und den Ursprung des Pranas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Die vierte Frage bezieht sich auf [[Schlaf]] und [[Traum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Die fünfte Frage bezieht sich auf Prana und [[OM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Die sechste Frage bezieht sich auf den [[Purusha]] der sechzehn [[Kala]]s oder Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. [[Sukesa]], [[Satyakama]], [[Gargya]], [[Kausalya]], [[Bhargava]], [[Kabandhi]], all diese dem [[Brahman]] ergeben und zentriert im Brahman, suchen den höchsten Brahman, näherten sich dem verehrten [[Pippalada]] mit [[Opfergabe]]n ([[Samidh|Samit]]) in ihren [[Hand|Händen]], in dem Glauben, dass er ihnen alles erklären würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. [[Wissen]] um [[Brahman]] kann von Menschen erlangt werden, die sich dem [[Zölibat]] hingaben, [[Tapas]] ausführen und sich den Regeln hingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Dann sagte [[Pippalada]] zu dem [[Aspirant]]en: Bleibe für ein Jahr hier mit [[Entbehrung]]en, [[Zölibat]] und [[Glaube]]n. Dann darfst du Fragen stellen wie es dir beliebt, und wenn ich die Antworten kenne, werde ich sie dir sicherlich erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HS6kAipt5kQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorbereitung des Gefäßes===&lt;br /&gt;
21. Die subtilen Wahrheiten des [[Vedanta]] können von einem groben und unreinen [[Geist]] nicht erkannt werden. Der Geist sollte rein, fein und scharf gemacht werden. Nur dann wird er bereit sein, [[Konzentration]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu üben und die&lt;br /&gt;
subtilen [[Wahrheit]]en der [[Upanishaden]] zu begreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. [[Dienst]] für den [[Guru]] oder ein [[Vorbild]] mit [[Glaube]]n und [[Hingabe]] reinigt den [[Geist]] sehr schnell. Dies ist das machtvollste Mittel der [[Reinigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Der spirituelle [[Lehrer]] kennt durch seine innere [[Sicht]] den mentalen [[Zustand]] seiner Aspiranten, den Grad ihrer [[Entwicklung]], ihre [[Fehler]] und [[Schwächen]], etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. [[Tapas]] und [[Zölibat]] tragen zur Reinigung des Geistes bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Der Lehrer kann ihre [[Astralkörper|Astral]]- und [[Kausalkörper]] durch das innere Auge der [[Weisheit]] sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Der Seher Pippalada erkannte durch seine innere Sicht, dass noch immer Unreinheiten in ihrem Geist waren und so bat er sie, mit ihm für ein Jahr zu verweilen, um [[Tapas]], Zölibat und Glauben zu praktizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leben und Materie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Prajapati Schoepfung Ei Hiranyagarbha .jpg|thumb|Versuch, die schöpferischen Aktivitäten Prajapatis darzustellen, Stahlstich, um 1850]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. [[Leben]] hat keinen Anbeginn. Die [[Welt]] wurde nicht geschaffen. Sie wird ganz einfach von [[Gott]] projiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Dann näherte [[Katyayana Kabandi]] sich Pippalada und fragte: &amp;quot;Ehrwürdiger [[Meister]], woher wurden diese [[Kreatur]]en geboren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Er antwortete: [[Prajapati]] (der Herr der Kreaturen) war begierig nach Nachwuchs. Er tat [[Buße]] (gedanklich) und danach erschuf er in Paaren Materie ([[Rayi]]) und [[Leben]] ([https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana]), [[Nahrung]] und Esser, mit dem Gedanken, dass diese&lt;br /&gt;
zusammen ihm Kreaturen in vielfältiger Weise produzieren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. Tapas ist Buße. Hier bedeutet es Überlegung darüber, wie und was geschaffen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Prana ist [[Energie]]. Rayi ist Materie. Prana und Rayi sind männlich und weiblich. Prana und Materie sind das Paar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32. Prajapati erschuf ein Paar, welches nötig für die Schöpfung ist: Der [[Mond]], der Nahrung ist und Prana (Feuer, Sonne) bzw. den Esser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33. Er dachte, dass [[Agni]] ([[Sonne]]) und der Mond (bzw. der Esser und die Nahrung) verschiedene Kreaturen schaffen würden, und so schuf er die Sonne und den Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34. Durch den Einfluss des Mondes alleine, wird das köstliche [[Soma]] oder das [[Rasa]] der [[Erde]], welches die [[Pflanze]]n und [[Kräuter]] nährt, produziert. Die Sonne ist das Feuer, welches das Rasa konsumiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35. Dieses Leben wird durch [[Nahrung]] ([[Annam]]) und [[Luft]] (Prana) aufrecht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36. Die Sonne ist wahrlich Leben und der Mond die Materie; all dies wird eine Form besitzend und ohne Form gefunden. Aus diesem Grund ist Form in der Tat Nahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37. [[Murta]]m bedeutet mit Form; grob (solide, flüssige und feurige Objekte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38. [[Amurta]] bedeutet ohne Form; subtil (Luft, Äther).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39. Die [[Sonne]] ist [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie]. Der [[Mond]] ist [[Materie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40. All jenes, das einen [[Körper]] (Form) hat  und das keinen Körper (formlos, feinstofflich) hat ist Materie. Deshalb ist Körper (Form) in der Tat Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41. Die Sonne ist Prana, der Esser, das Feuer; der Mond ist die Nahrung. Der Esser und die Nahrung sind wirklich eins. Sie sind Aspekte des Herrn der Kreaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die herrliche Sonne===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42. Die Sonne ist das [[Zentrum]] der [[Energie]]. Sie ist folglich identisch mit dem Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
43. Nun, der [[Sonnenaufgang]] ist im [[Osten]]. Dadurch badet sie in ihren Strahlen alle Pranas im Osten. Wenn sie die südlichen, die westlichen, die nördlichen Viertel, die [[Nadir]], den Zenit, die dazwischenliegenden Viertel, und alle beleuchtet, dann nimmt sie dadurch alle Kreaturen in ihre Strahlen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
44. Die [[Sonne]] badet alle lebenden [[Wesen]] mit ihrem [[Licht]], lässt sie eins werden mit ihrem eigenen [[Selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
45. Wo immer Leben ist, wo immer [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie] ist, ist dies aufgrund des Einflusses der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
46. Die Sonne ist das größte, unerschöpfliche Kraftwerk auf [[Erde]]n. Sie unterstützt mit ihren [[Strahlen]] alles Leben in allen Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
47. Dies ist das ([[Vaisvanara]]) die Gesamtsumme aller lebenden Wesen, alle Formen annehmend, Leben und Feuer, die jeden [[Tag]] erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
48. Die Sonne erleuchtet die gesamte Welt. Sie ist das Zentrum von Kraft und Energie. Sie ist die [[Quelle]] von Leben und [[Aktivität]]. Deshalb ist sie der Herr der Kreaturen. Sie ist mit den Aktivitäten aller Menschen verbunden. Sie ist in der Tat&lt;br /&gt;
das Leben der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49. Alle Formen annehmend, glänzend, allwissend, das höchste [[Ziel]], das eine [[Licht]], der Geber der [[Hitze]], mit tausend Strahlen, in hunderten Formen existierend, Leben aller Kreaturen, geht diese Sonne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50. Das Jahr ist in der Tat [[Prajapati]], der Herr der Schöpfung. Es gibt zwei [[Pfad]]e, südlich und nördlich. Jene, die einzig dem Pfad des [[Karma]] folgen, durch das Ausüben von [[Opfer]]ungen und frommen [[Handlung]]en, erlangen einzig die Welt des Mondes und kehren mit Sicherheit wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
51. [[Ishta]] ist das tägliche Ausführen von [[Agnihotra]], [[Buße]], das Speisen der Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
52. [[Purta]] ist das Graben von [[Brunnen]], Wasserspeichern etc. für die Öffentlichkeit, das Bauen von [[Tempel]]n, Krankenhäusern, Schulen, den Armen und den Hungrigen Essen geben, öffentliche Gärten anlegen, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
53. Aber jene, die den Atman durch [[Buße]], [[Glaube]]n und [[Wissen]] gesucht haben, erreichen die Sonne durch die nördliche Rute ([[Brahmaloka]]). Dies ist die Heimstatt allen Lebens, das Unsterbliche, furchtlose, das höchste [[Ziel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
54. Sie wandern auf dem Pfad von [[Devayana]], dem Pfad der Götter, zur Welt der Sonne und gehen von dort ins Brahmaloka. Sie verschmelzen in Brahman, im Ende dieses Kreislaufs. Das ist [[Karma Mukti]] oder allmähliche Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
55. Jene, die Brahmaloka erlangt haben, kehren nicht in diese Welt zurück. Sie werden nicht wiedergeboren wie jene, die einzig dem Karma folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
56. Fünf Füße besitzend (die fünf Jahreszeiten), über Ihn, den [[Vater]], zwölf Formen besitzend (zwölf Monate), der Spender des [[Regen]]s, sagen sie (die Weisen), dass er auf einer Ebene verweilt, die höher als der [[Himmel]] ist. Andere nennen ihn allweise, auf welchem, wie bei einem Streitwagen (gezogen von sieben [[Pferd]]en), mit sieben Rädern und sieben Speichen, sich die gesamte Welt gründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
57. Die Sonne ist nichts weiter als das Jahr oder die [[Zeit]]. Die Sonne ist der Macher oder Messer der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
58. Sie Sonne durchdringt alle Wesen mit ihrem [[Licht]], lässt sie eins sein mit ihrem eigenen [[Selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
59. Die Sonne wird [[Vater]] genannt, denn Sie ist der Schöpfer von Allem, sie erhält das Leben, und alles Leben geht einzig durch sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
60. Die sieben Strahlen oder [[Farbe]]n der Sonne sind die sieben Pferde der Sonne. Halbjahre, Jahreszeiten, Monate, halbe Monate, Tage, Nächte und [[Muhurta]]s sind ebenfalls die sieben Pferde der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
61. Die sechs Speichen sind die Jahreszeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
62. Der Monat ist [[Prajapati]] (der Herr der Schöpfung), seine dunkle Hälfte ist tatsächlich die Nahrung, seine helle Hälfte das Prana. Deshalb führen diese [[Rishi]]s Opferriten in der hellen Hälfte durch, die anderen in der dunklen Hälfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
63. Der Monat ist ebenfalls in der Natur eines Paars. Ein Teil, das ist die dunkle Hälfte, ist Nahrung, bzw. Materie oder Mond. Die andere Hälfte, bzw. zwei Wochen, ist die Sonne, die Erde, das [[Feuer]] oder Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
64. Nacht ist täglich [[Pralaya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
65. Tag und Nacht sind [[Prajapati]]. Der Tag ist das Prana und die Nacht ist tatsächlich Nahrung. Jene, die tagsüber sich in [[Liebe]] vereinen, verschwenden ihr Prana, jene, die sich Nachts in Liebe vereinen werden wahrlich als [[Brahmachari]]s&lt;br /&gt;
betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
66. Nahrung ist in der Tat Prajapati; aus ihr entstehen in der Tat [[Samen]], aus diesen werden alle Kreaturen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
67. Folglich produzieren somit jene, die diese Regel des Prajapati einhalten, ein Paar. Jenen allein ist dieses [[Brahmaloka]] in denen [[Buße]], [[Zölibat]] und [[Wahrheit]] verbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
68. Dieses reine [[Brahmaloka]] gehört einzig denen, in denen kein [[Betrug]], Falschheit oder Verheimlichung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
69. Betrug, Verworfenheit, Falschheit und [[Verheimlichung]] beflecken das [[Herz]]. Sie sind Hindernisse auf dem spirituellen Weg. Sie sollten durch das Kultivieren der gegenteiligen, positiven Tugenden wie [[Ehrlichkeit]], [[Aufrichtigkeit]] und [[Wahrheit]] ausgerottet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UEUOCahpKzs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prana: Größer als die Sinne===&lt;br /&gt;
70. Dann fragte [[Bhargava]], Sohn von [[Vidarbha Pippalada]]: O [[Bhagavan]], wie viele [[Deva]]s unterstützen die [[Schöpfung]]? Welche von diesen erleuchten das? Wer, nochmal, ist, unter ihnen, der Größte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
71. Die zweite Frage bezieht sich auf die Kräfte, [[Herrlichkeit]] und Größe von [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], welcher den [[Mikrokosmos]] unterstützt und somit der Beste von Allen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
72. Er antwortete: Diese [[Deva]]s sind wahrlich der [[Äther]], [[Wind]], [[Feuer]], [[Wasser]], [[Sprache]], [[Geist]], [[Auge]] und das [[Ohr]]. Sie, ihre Herrlichkeit manifestierend, stritten untereinander und sagten: Wir halten zusammen und unterstützen diesen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
73. Prana, der Größte, sagte zu ihnen: Verliert euch nicht in [[Täuschung]]. Haltet diesen närrischen [[Stolz]] nicht aufrecht. Ich alleine, mich selbst fünffach aufteilend, unterstütze diesen Körper und bewahre ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
74. [[Atmung]] und [[Gedanke]] sind Ausdrucksweisen von Prana allein. Prana ist das wichtigste, fundamentale [[Prinzip]] im [[Körper]] und in der [[Natur]]. Deshalb wird Prana auch [[Brahma]] genannt. Das individuelle Prana ist Teil des universellen Prana oder kosmischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
75. Sie glaubten ihm nicht. Das Prinzip des Prana, schien, aus Entrüstung aus dem Körper zu gehen, sozusagen von oben. Als das Prana aufstieg, stiegen all die anderen ([[Sinne]]) ebenfalls umgehend auf; und wenn er blieb, verblieben all die anderen auch; so wie [[Biene]]n den Stock verlassen, wenn die [[Königin]] diesen verlässt und zurückkehren, wenn sie zurückkehrt; und so priesen der Geist, Sprache, Auge, Ohr und der Rest, Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prana: Der wichtigste Beweger===&lt;br /&gt;
76. So verhält es sich mit dem Leben: Als Feuer brennt es; als Sonne scheint es; als [[Parjanya]] regnet es; als [[Maghavan]] (Indra) regiert es; es ist der [[Wind]]; es ist die Erde, Mond, Deva, was Form besitzt, was formlos ist und was unsterblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
77. Prana ist das [[Amrita]], was die [[Basis]] oder der Aufenthalt aller Devas ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
78. Wie Speichen in einem Rad, so ist alles im Prana zentriert, die [[Verse]] des [[Rigveda]], [[Samaveda]], [[Opfer]]ungen, [[Kshetriya]]s und die [[Brahmane]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gebet an Prana===&lt;br /&gt;
79. Als Prajapati, Herr der Kreaturen, bewegst du (Prana) dich im [[Mutterleib]]; Du wirst in der Tat danach geboren. Dir, O Prana, der zusammen mit den anderen Pranas ([[Sinne]]n) verweilt, bringen diese Kreaturen [[Opfer]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
80. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] bewegt sich im Mutterleib. Im Mutterleib verursacht es die Beschleunigung des Fötus. Es stößt das [[Kind]] aus dem Leib aus, wenn es gewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
81. Prana wird als [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kind] geboren. Prana ist zugleich [[Vater]] und [[Mutter]]. Es ist [[Prajapati]], universelles [[Leben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
82. Die [[Sinne]] tragen die [[Eindrücke]] ihrer zugehörigen Objekte, um das Leben im [[Körper]] zu nähren und aufrecht zu erhalten. Dies sind die Opferungen an Prana, dem Herrn der Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
83. Prana ist der Esser. Alles ist Nahrung für Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
84. O, Prana, du bist der beste Träger für die Götter, die erste Opferung an die Vorväter. Du bist das aktive [[Prinzip]] der Sinne, welche die [[Essenz]] des Körpers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
85. Dieses Leben, als [[Feuer]], brennt. Prana brennt als Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
86. Prana ist das aktive Prinzip, welches die Sinne und den Körper unterstützt. Die Glieder und [[Organ]]e werden abmagern und austrocknen, wenn da kein Prana ist. Also ist Prana die Essenz oder Saft aller Sinne im Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
87. O, Prana, du bist [[Indra]], du bist [[Rudra]] durch Tapferkeit, du bist der [[Beschützer]], du bewegst dich im Himmel, du bist die Sonne, der Herr aller Lichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
88. Wenn du es regnen lässt, O Prana, sitzen deine Kreaturen erfreut, hoffend, dass es Nahrung, welche sie begehren, geben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
89. O, Prana, du bist ein [[Vratya]] (ewig rein); du bist das Feuer [[Ekarshi]], der Verzehrer aller Dinge, der gute Herr der Welt. Wir sind die Gebenden der Opferungen, O, [[Matarisvan]], du bist unser Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
90. Sei diesem, deinen Körper gnädig, welcher in [[Sprache]] verweilt, im [[Ohr]], im [[Auge]] und welcher ebenfalls den Geist durchdringt; gehe nicht heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
91. All das unterliegt der Kontrolle von Prana, und all das ist ebenfalls der dritte Himmel. Beschütze uns wie eine [[Mutter]]. Gib uns [[Wohlstand]] und [[Weisheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Mysterium des Lebens===&lt;br /&gt;
92. Dann fragte [[Kausalya]], Sohn von [[Asvala]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O, [[Bhagavan]], wo wird dieses Prana geboren? Wie gelangt es in den Körper? Wo verbleibt es, nachdem es sich selbst aufgeteilt hat? Wie geht es heraus? Wie unterstützt es das, was ohne, und all das, was im Körper ist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
93. Pippalada antwortete: &amp;quot;Du stellst Fragen zu transzendenten Dingen. Ich werde sie dir beantworten, denn du bist ein großer Erforscher von [[Brahman]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
94. Dieses Prana wird aus dem [[Atman]] geboren. So wie dieser Schatten im Menschen ist, so ist dieses Prana im Atman. Durch die Handlung des Geistes geht dieses in den Körper ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
95. Die Handlung des Geistes ist die [[Gedankenkraft]] wollend oder wünschend. Durch die Handlung des Geistes bedeutet, durch die guten oder bösen [[Tat]]en, welche die Arbeit des Geistes sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Funktionen von Prana===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pranayama.jpg|thumb|Pranayama - Kontrolle über die Lebensenergie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96. So wie ein König seine Offiziere befehligt, ihnen sagt: &#039;Verweilt und verwaltet in diesen oder jenen Dörfern&#039;, ebenso verfügt dieses Prana über die anderen Pranas jeweils für ihre unterschiedlichen Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
97. Das [[Apana]] verweilt in den Organen der [[Ausscheidung]] und Erzeugung; das Prana selbst verweilt im Auge, Ohr, Mund und Nase. In der Mitte ist [[Samana]]. Es verteilt die Nahrung, die gleichmäßig geliefert wurde und die sieben Flammen brennen&lt;br /&gt;
dadurch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
98. Apana verweilt im [[Anus]] und den generativen Organen. Es verursacht die Ausscheidung. Prana ist für die sensorischen Lebensfunktionen zuständig. Es verweilt im Auge, den Ohren, etc.. Samana verweilt im [[Nabel]]. Es ist für die&lt;br /&gt;
Verdauungsfunktionen zuständig. [[Vyana]] lässt das [[Blut]] zirkulieren. Es ist allesdurchdringend. [[Udana]] hilft, Nahrung und Getränke zu schlucken. Es nimmt den [[Jiva]] zum [[Brahman]] während des [[Schlaf]]es. Es nimmt den Jiva aus dem Körper während des [[Tod]]es und leitet ihn in die andere Welt. Es verweilt in der [[Kehle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
99. Dieser Atman ist im [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzen]. Es gibt einhundertundeins Nervenströme ([[Nadi]]s). Jeder von ihnen hat einhundert Zweige; ferner hat jeder von diesen wiederum zweiundsiebzigtausend Unterzweige. In diesen bewegt sich [[Vyana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
100. Ferner, durch einen [[Nerv]], den [[Udana]], aufsteigend, führt es uns aufwärts zu den tugendhaften Welten durch gute Taten, durch die sündenvolle [[Welt]] durch [[Sünde]] und in die Welt der Menschen durch [[Tugend]] und Sünde kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
101. Die Sonne ist wahrlich das externe Prana. Sie geht auf und begünstigt das Prana in den Augen. Die Göttin der Erde zieht (kontrolliert) das [[Apana]] nach unten hin an. Der [[Akasha]] (Äther) zwischen der Sonne und der Erde ist [[Samana]]. Der Wind&lt;br /&gt;
ist [[Vyana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
102. Das externe Feuer ist in der Tat [[Udana]]. Aus diesem Grund geht jener, dessen Feuer ausgegangen ist, in einen anderen Körper ein, mit seinen Sinnen im Geist absorbiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
103. Was auch immer sein [[Gedanke]] zum Zeitpunkt des [[Tod]]es, mit Diesem erlangt er Prana und das Prana, in Verbindung mit Udana, zusammen mit dem [[Jivatma]] führen ihn in die Welt, an die gedacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
104. Der Gelehrte Mensch weiß, dass sein Nachwuchs nicht umkommt, und er wird unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
105. Er, welcher den Ursprung kennt, den Eingang, den Sitz, die fünffache Verteilung von Prana und seinen internen Zustand im Körper, erlangt [[Unsterblichkeit]], ja, erlangt Unsterblichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Traum und Tiefschlaf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlaf.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
106. Dann stellte [[Gargya]], der Enkel von [[Surya]], [[Pippalada]] die Frage: &amp;quot;O [[Bhagavan]], was sind diese, die im Menschen schlafen; was sind nochmal jene, die in ihm aufwachen? Welcher ist der [[Deva]], der Träume sieht? Wessen ist diese&lt;br /&gt;
[[Glückseligkeit]]? Von was hängen all diese ab?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
107. &amp;quot;Welche Organe schlafen im [[Körper]] oder stoppen ihre Funktion, wenn der Mensch schläft? Welche sind darin wach; bzw. üben ihre Funktionen aus?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
108. Pippalada antwortete: &amp;quot;O Gargya, so wie die Strahlen der Sonne, wenn sie untergeht, eins werden in dieser Scheibe aus Licht und wieder hervorkommen, wenn sie wieder aufgeht, eben so werden all diese eins im höchsten Deva, dem [[Geist]]. Deshalb hört, sieht, riecht, schmeckt oder fühlt man in dieser Zeit nichts; man spricht nicht, oder nimmt, oder genießt, oder scheidet aus oder bewegt sich. Man sagt, Er schläft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
109. All die Organe (oder Sinne) sind ruhend im Geist während des [[Tiefschlaf]]s. Sie werden eins mit dem Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
110. Das Feuer des Prana allein ist wach in der Stadt (Körper). Das Apana ist das [[Garhapatya]] Feuer. Das [[Vyana]] ist das [[Ahavaniya]] Feuer, da es aus dem Garhapatya Feuer genommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
111. Weil der Samana die Opfer (die [[Atmung]]) gleichmäßig verteilt, ist er der [[Priester]] ([[Hotri]]). Der Geist ist das [[Opfer]], das [[Udana]] ist die Belohnung der Opfer; er führt den Opfernden jeden Tag, im Tiefschlaf, zu [[Brahman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
112. In diesem [[Zustand]] genießt dieser Deva (der Geist) im Traum seine Größe. Was auch immer gesehen wurde, er sieht es erneut; was gehört wurde, er hört es erneut; was genossen wurde, in verschiedenen Ländern und Vierteln, er genießt es erneut; was gesehen und nicht gesehen wurde, gehört und nicht gehört, erfahren und nicht erfahren, wirklich und unwirklich, er sieht; er alles seiend, er sieht alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
113. Im Traum erschafft der Geist seine eigene Welt aus den Eindrücken, die er im [[Wachzustand]] erhalten hat und genießt die [[Vision]]. Der Geist selbst ist der Wahrnehmende (Subjekt) und das Wahrgenommene (Objekt). Der Geist selbst nimmt dann die Formen von Bergen, Flüssen, Bäumen, Blumen etc. an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
114. Im Traum taucht der Geist tief, manchmal in die Eindrücke vergangener [[Leben]] und durchlebt diese auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
115. Wenn er von [[Licht]] überwältigt wird, dann sieht dieser Gott (der Geist) keine Träume und zu dieser Zeit erwacht [[Glückseligkeit]] in diesem [[Körper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
116. Der [[Kausalkörper]] ist im Tiefschlaf aktiv. Der Kausalkörper ist das Organ, durch welches die Glückseligkeit des Tiefschlafes genossen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
117. Der [[Jiva]] ruht in [[Brahman]], im Tiefschlaf. Dort ist nur eine dünne Schicht aus [[Unwissenheit]] zwischen ihm und dem höchsten [[Selbst]]. In [[Samadhi]] oder dem Zustand von [[Superbewusstsein]] wird dieser [[Schleier]] aus Unwissenheit entzwei gerissen und der Jiva verschmilzt in Brahman und erlangt das höchste [[Wissen]]. Das ist der Unterschied zwischen Tiefschlaf und Samadhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
118. So wie, O Geliebter, [[Vogel|Vögel]] sich auf einen Baum begeben, um dort zu ruhen (zu verweilen), ebenso in der Tat ruhen all diese im höchsten [[Atman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
119. Die [[Erde]] und die subtilen [[Element]]e, das [[Wasser]] und seine subtilen Elemente, die [[Luft]] und ihre subtilen Elemente, [[Äther]] und seine subtilen Elemente, das [[Auge]] und wahrnehmbare Objekte, das [[Ohr]] und was gehört werden kann, die [[Nase]] und was gerochen werden kann, [[Geschmack]] und seine Objekte, die [[Hand|Hände]] und was ergriffen werden kann, die [[Fuß|Füße]] und was betreten werden kann, das [[Organ]] der [[Schöpfung]] und was genossen werden kann, das Organ der [[Ausscheidung]] und was ausgeschieden werden muss, der [[Geist]] und über was nachgedacht werden muss, der [[Intellekt]] und was bestimmt werden muss, [[Egoismus]] und seine Objekte, [[Chitta]] und dessen Objekte, [[Licht]] und seine Objekte, das [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] und was davon unterstützt werden muss, all das ruht im höchsten [[Atman]] im Tiefschlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iGFU6khGQ-g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die transzendente Erfahrung===&lt;br /&gt;
120. [[Manas]] oder der Geist ist dieser Bereich der überlegt: &#039;Sollte ich dies tun oder nicht.&#039; Der [[Buddhi]] oder der Intellekt ist der Bereich der bestimmt: &#039;Ich muss das tun.&#039; [[Egoismus]] oder [[Ahamkara]] ist das selbst-fordernde [[Prinzip]]. Er fühlt: &#039;Ich habe das getan. Ich habe das genossen.&#039; [[Chitta]] ist der Bereich der [[Erinnerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
121. Es ist Er, der sieht, fühlt, heilt, riecht, schmeckt, denkt, weiß. Er ist der Handelnde, die intelligente [[Seele]], der [[Purusha]]. Er verweilt im höchsten, unzerstörbaren Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
122. So wie ein Bild der [[Sonne]] im [[Wasser]] reflektiert wird, so wird das Bild von [[Brahman]] im Geist reflektiert. Das reflektierte Bild ist der [[Jiva]]. Dies ist nur augenscheinlich, aber nicht real.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
123. Der [[Jivanmukta]] geht in den höchsten, unsterblichen, nicht verfallenden [[Atman]] ein, so wie das reflektierte Bild der Sonne im Wasser in die Sonne eingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
124. Das höchste, unzerstörbare [[Wesen]] erlangt er mit [[Sicherheit]]. Wer auch immer, O Geliebter, dieses Wesen erkennt, welches ohne Schatten ist, ohne [[Körper]], ohne [[Farbe]], welches rein und unzerstörbar ist, wird allwissend und wird alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
125. Brahman ist frei von den [[Gunas]] und so ist er stets rein. Er ist körperlos und somit niemals verfallend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
126. Der [[Jiva]] wurde von Unwissenheit umhüllt und so war er davor nicht allwissend. Er wird zu Allem durch die [[Zerstörung]] der Unwissenheit, durch das Erlangen von Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
127. Brahman ist ewig, unbegreiflich, ungeboren. Er ist alle Glückseligkeit in der [[Natur]], frei von allen [[Leid]]en und Ärgernissen. Er existiert ohne und inmitten aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
128. O Geliebter, er der den unauslöschlichen Atman kennt, in dem das wissende [[Selbst]] mit all den Devas aufsteigt, das Prana und die fünf Elemente, wird allwissend, und, in der Tat, geht in alles ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
129. Geht in alles ein, bzw. erkennt, dass er das Selbst oder Atman in den Wesen ist und fühlt, dass er selbst in allen Dingen existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herrlichkeit der Meditation über Om===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoganblumeklein.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
130. Dann fragte [[Satyakama]], Sohn von [[Sibi]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O [[Bhagavan]], welche [[Welt]] erlangt jener, der, unter den Menschen, über [[Om]] bis zum [[Tod]] meditiert, dadurch?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
131. Om ist das [[Pratika]] oder [[Substitut]] für [[Brahman]]. Es ist das [[Symbol]] für [[Brahman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
132. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf Om mit [[Bhava]] ([[Gefühl]]) und seine Bedeutung ist wirkliche Meditation über Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
133. Meditation auf Om ist das Aufrechterhalten des ständigen Flusses, der einen [[Idee]] des höchsten Selbst, wie der Fluss von Öl aus einem Gefäß in eine anderes ([[Tailadharavat]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
134. Der Geist sollte ruhig wie die [[Flamme]] in einer [[Lampe]] an einem windstillen [[Ort]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
135. Meditation kann nur von dem [[Aspirant]]en praktiziert werden, dessen Sinne von externen Objekten abgewandt sind, der einen ruhigen Geist hat, der mit Unterscheidungsgabe ausgestattet ist, [[Selbstbeherrschung]] hat, [[Reinheit]], [[Glaube]]n,&lt;br /&gt;
[[Ausdauer]] und eine starke [[Sehnsucht]] nach der letzten [[Emanzipation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
136. Pippalada antwortete: &amp;quot;O Satyakama, die Om Silbe ist in der Tat der höhere und der niedere Brahman. Deshalb erlangt jener, der es auf diese Weise kennt, mit Sicherheit Beide.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
137. Om bedeutet in erster Linie [[Para Brahman]] und dann erst bezeichnet es [[Hiranyagarbha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
138. Wenn er auf ein [[Matra]] davon meditiert – A, dann wird er, dadurch erleuchtet, schnell zur [[Erde]] kommen. Die [[Rik]] Verse führen in die [[Welt]] der Menschen, und da er mit Entbehrungen, [[Zölibat]] und [[Glaube]]n ausgestattet wurde, erlangt er [[Größe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
139. Aber wenn er nur auf sein zweites Matra – U, meditiert, dann wird er eins mit dem Geist. Er wird von den [[Yajus]] Versen zum [[Himmel]], der Welt des [[Mond]]es übergeleitet. Nachdem er dort Größe genossen hat, kehrt er zur [[Erde]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
140. Aber wenn er, noch einmal, auf den höchsten [[Purusha]] mit der Om Silbe der drei Matras meditiert, dann wird er mit der Sonne vereint werden. So wie eine [[Schlange]] von ihrer [[Haut]] befreit wird, so wird er von seiner Haut befreit. Er wird&lt;br /&gt;
von der [[Sama]] Hymne zur Welt von [[Brahma]] gebracht, und von ihm, voll des Lebens, betrachtet er den höchsten Purusha, der im [[Herz]]en verweilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
141. Die drei Matras sind, wenn sie einzeln benutzt werden, sterblich. Aber wenn sie miteinander verbunden werden, sind sie nicht falsch benutzt. Wenn man sie korrekt in all den internen, externen und mittleren Funktionen anwendet, dann erzittert der Wissende nicht. Er wird vom brahmischen [[Bewusstsein]] nicht geschüttelt werden. Er wird stets fest in seinem Bewusstsein verbleiben: Ich bin Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
142. Durch die Rik Verse kommt er in dieser Welt an, durch die Yajus Verse im Himmel, durch die [[Saman]] Verse in dem, von welchem die [[Seher]] wissen ([[Brahmaloka]]) durch die Mittel des Buchstabens Om. Der [[Weise]] erreicht diese und also jenes, welches still, nicht-zerfallend, ohne Tod, furchtlos und das Höchste ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|LmBj9Ni_CBw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die innewohnende Präsenz===&lt;br /&gt;
143. Dann fragte [[Sukesa]], Sohn von [[Bharadvaja]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O [[Bhagavan]], [[Hiranyanabha]], ein [[Prinz]] von [[Kosa]], kam einst zu mir und stellte diese Frage: &#039;O [[Bharadvaja]], kennst du den [[Purusha]] der sechzehn [[Kalas]] (Teile)?&#039; Ich sagte dem Jüngling: &#039;Ich kenne ihn nicht. Wenn ich es wüsste, warum sollte ich dir nicht davon&lt;br /&gt;
erzählen. Er, der erzählt, was nicht wahr ist, trocknet aus, wahrlich, bis zur [[Wurzel]]. Deshalb wage ich es nicht, die Unwahrheit auszusprechen.&#039; Nachdem er seinen Wagen bestieg, fuhr er schweigend davon. Dieses frage ich dich, was ist&lt;br /&gt;
dieser [[Purusha]]?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
144. Pippalada antwortete: &amp;quot;O edler Jüngling, dieser Purusha, in welchem die sechzehn Kalas geboren werden, ist sogar hier in diesem [[Körper]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
145. Man muss nicht weit gehen, um Ihn zu suchen, Er ist im [[Lotus]] des [[Herz]]ens. Er ist dir sehr nahe, näher als dein [[Atem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
146. Vom [[Atman]] sagt man, er verweilt im Herzen, damit er dem [[Aspirant]]en dabei helfen kann, zu erkennen, dass der Atman in seinem eigenen Selbst ist. Dies wird ihm helfen, [[Konzentration]] zu üben, und der Purusha wird erkannt, als ob er&lt;br /&gt;
inmitten des eignen Körpers ist, durch den Gedankenprozess, [[Reflexion]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
147. Der Purusha hat wirklich keine Teile. Er ist unteilbar, homogen und ohne Teile. Aufgrund von Unwissenheit, wird Er gesehen, als bestünde er aus Teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
148. Die Kalas sind Gegebenheiten, die dem Purusha aufgrund von Unwissenheit hinzugefügt werden. Wenn jemand [[Wissen]] erlangt, fallen all diese Gegebenheiten weg. Er betrachtet den einen, homogenen, bedingungslosen, höchsten Purusha allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
149. [[Intelligenz]] ist kein [[Attribut]] des Atman. Der Atman ist die Verkörperung der Intelligenz ([[Prajnana Ghana]] oder [[Vijnana]] Ghana), dichte Masse von [[Intelligenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
150. Du wirst die sechzehn Kalas durch die Anwendung der [[Neti Neti]] (nicht das, nicht das) Doktrin auslöschen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
151. Er (Purusha) reflektierte, was jenes ist, durch wessen Abfahrt ich abreisen solle und an welchen Aufenthaltsort ich verbleiben solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Sankhya Philosophie===&lt;br /&gt;
152. Der [[Sankhya]] Philosophie zufolge ist [[Prakriti]] oder [[Pradhana]] der Schöpfer und [[Purusha]] ist der Genießer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
153. Prakriti transformiert sich selbst in [[Mahat]] ([[Intellekt]]), [[Geist]], [[Egoismus]], [[Tanmatras]], Elemente, etc. zum Vorteil oder Genuss des Purusha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
154. Er erschuf [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], aus Prana [[Glauben]], [[Äther]], [[Luft]], [[Feuer]], [[Wasser]], [[Erde]], [[Sinne]], [[Geist]] und [[Nahrung]]; und aus Nahrung [[Stärke]], [[Buße]], [[Mantra]]s, [[Karma]] und die [[Welt]], und in der Welt Name (bzw. das Individuum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
155. [[Akasha]], Äther, besitzt die Eigenschaft des [[Klang]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
156. Luft ist aus Akasha geboren. Sie hat zwei Eigenschaften, ihre eigene, [[Berührung]], und die ihrer [[Ursache]], Klang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
157. Feuer wird aus Luft geboren. Es hat drei Eigenschaften, seine eigene, Form, und die zwei Eigenschaften der vorhergehenden Elemente, Klang und Berührung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
158. Wasser wird aus Feuer geboren. Es hat vier Eigenschaften, seine eigene, Geschmack, und die drei Eigenschaften der vorher genannten Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
159. Erde wird aus Wasser geboren. Sie hat vier Eigenschaften, ihre eigene, Geruch, und die Eigenschaften der vier zuvor genannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
160. So wie [[Fluss|Flüsse]], die in Richtung des [[Meer]]es fließen, wenn sie das Meer erreicht haben, verschwinden, lösen sich ihre [[Name]]n und [[Form]]en auf und werden Meer genannt, ebenso lösen sich die sechzehn Teile des Beobachters, die in Richtung des Purusha gehen, auf, ihre Namen und Formen werden zerstört und alles wird einzig Purusha genannt. Er wird ohne Teile und unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
161. Wisse um diesen Purusha, der erkannt werden sollte, in welchem die Kalas zentriert sind wie Speichen in der Mitte eines Rades, damit der [[Tod]] dir nichts anhaben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
162. Dann sagte Pippalada zu ihnen: &amp;quot;So viel allein weiß ich von dem höchsten Purusha; nichts ist höher als dies.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
163. Und dann sagten sie, ihn verehrend: &amp;quot;Du bist unser Vater, der uns hilft, den [[Ozean]] der Unwissenheit zu überqueren. Grüße an die höchsten [[Rishi]]s! Grüße an die höchsten Rishis!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Englischen ist die Sonne männlich und der Mond weiblich (Anm. d. Übers.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus Swami Sivananda: Essence of Principle Upanishads&#039;&#039;&#039;, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram Rishikesh]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prashna Upanishad प्रश्नौपनिषद् Praśna-Upaniṣad Aussprache==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du hören, wie das Sanskritwort Prashna Upanishad, प्रश्नौपनिषद्, Praśna-Upaniṣad ausgesprochen wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2a-Qj9XHOG0}} &lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sanskrit-woerterbuch.podspot.de/files/Prashna_Upanishad.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Reine Vedanta Upanishaden]]&lt;br /&gt;
*[[Upanishad]]&lt;br /&gt;
*[[Veden]]&lt;br /&gt;
*[[Mahavakya]]&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
*[[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Vedanta]]&lt;br /&gt;
*[[Vedanta Schulen]]&lt;br /&gt;
*[[Indische Philosophiesysteme]]&lt;br /&gt;
*[[Sankhya-Philosophie]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Leben]]&lt;br /&gt;
*[[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Shankara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/krishnananda/upanishaden/ Kostenloses Online-Buch Upanishaden von Swami Krishananda] &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/andere-autoren/upanishaden/ Klassische Upanishaden - Die Weisheit des Yoga von Paul Deussen, 1980]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p597_Das-Kronjuwel-der-Unterscheidung-von-Shri-Shankaracharya/ Das Kronjuwel der Unterscheidung von Shri Shankaracharya, Kommentar von Emanuel Meyer, 2002 ]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p484_Vedanta-----Der-Ozean-der-Weisheit/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Swami Vivekananda, Vedanta - Der Ozean der Weisheit]&lt;br /&gt;
*Wilfried Huchzermeyer: &#039;&#039;Die heiligen Schriften Indiens - Geschichte der Sanskrit-Literatur.&#039;&#039; (edition-sawitri.de)  ISBN 3-931172-22-8&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p927_Vedanta-fuer-Anfaenger/ Vedanta für Anfänger von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*Heinrich Zimmer: Philosophie und Religion Indiens, Suhrkamp, 2001&lt;br /&gt;
*Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/ &#039;&#039;Das Yoga-Lexikon&#039;&#039; von Huchzermeyer, Wilfried] &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/ &#039;&#039;Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch&#039;&#039; von Mittwede, Martin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p38_Klassische-Upanishaden/ Buch: Klassische Upanishaden - die 11 wichtigsten Upanishaden in der Übersetzung von Paul Deussen]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_veden.html Veden aus „Göttliche Erkenntnis“  von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_upanishaden.html Upanishaden, Artikel aus &amp;quot;Göttliche Erkenntnis&amp;quot; von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Sankara.html Shankara] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Indische Schriften]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/ Jnana Yoga, Philosophie]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/ Indische Meister]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Klassische Schriften des Yoga: Veden, Upanishaden, Smritis, Puranas und Itihasas===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/04-klassische-schriften-des-yoga.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Jnana Yoga und Vedanta Einführung===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/01-jnana-yoga-vedanta-einfuehrung.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Vom Begrenzten zum Unendlichen - Geschichten aus den Upanishaden===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/75_Vom_Begrenzten_zum_Unendlichen-Yoga-Vidya.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===111 Geschichten aus den Upanishaden===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/111_Geschichten_aus_den_Upanischaden.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reine Vedanta Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vedanta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deussen Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Prashna_Upanishad&amp;diff=951426</id>
		<title>Prashna Upanishad</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Prashna_Upanishad&amp;diff=951426"/>
		<updated>2021-06-05T12:58:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Prashna Upanishad&#039;&#039;&#039;, eigentlich &#039;&#039;&#039;[[Prashnopanishad]]&#039;&#039;&#039; [[Sanskrit]]: प्रश्नोपनिषद् praśnopaniṣad &#039;&#039;f.&#039;&#039;) Die &#039;&#039;Prashna Upanishad&#039;&#039; (wörtl.: &amp;quot;Frage-Upanishad&amp;quot; [[Prashna]]-[[Upanishad]]) ist eine der früheren Haupt-[[Upanishaden]], zu welcher ein Kommentar [[Shankara]]s vorliegt. Sie gehört zum [[Atharvaveda]], ist als vierte im [[Muktika]] Kanon aufgeführt und wird bei Deussen als[[reine Vedanta Upanishaden|reine Vedanta Upanishad]] gezählt. Sechs Suchende des [[Brahman]] gehen zu einem [[Weise]]n mit Namen [[Pippalada]] und stellen ihm sechs Fragen. Diese Fragen und Antworten formen die Substanz dieser [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Upanishad]. Ihr Name [[Prashna]] (Frage) ist daher abgeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Guru-schueler.jpg|thumb|Lehrer und Schüler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Prashna Upanishad==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Prashna Upanishad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prashna Upanishad ist eine der wichtigen Upanishaden, insbesondere der Upanishaden aus dem [[Atharva Veda]]. In der Prashna Upanishad geht es um wichtige Fragestellungen, wichtige Erforschungen. &amp;quot;Prashna&amp;quot; heißt ja Frage, Erforschung, Erkundigung. Es geht darum, sein wahres [[Selbst]] zu erkunden, zu erforschen, Fragen zu stellen: „Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?“ „Was ist Brahman? Was ist das Absolute?“ Wenn Prashna Upanishad in einem Wort geschrieben ist, wird es zu &amp;quot;Prashnopanishad&amp;quot;. Nach den Sandhi Regeln im Sanskrit wird, wenn auf ein „a“ ein „u“ folgt, beide Vokale zum „o“. Deshalb, findest du oft Prashna Upanishad, manchmal findest du aber auch Prashnopanishad. Prashnopanishad ist also Prashna und Upanishad in einem Wort geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fXkRKOV6Xuc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prashna Upanishad - Übersetzung von Paul Deussen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier alle Verse der Prashna Upanishad aus dem Werk &amp;quot;60 Upanishaden des [[Veda]] von [[Paul Deussen]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Prashna - die erste Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Sukeshan Bhāradvāja, Shaivya Satyakāma, Sauryāyanin Gārgya, Kausalya Āshvalāyana, Bhārgava Vaidarbhi und Kavandhin Katyāyana, diese alle, Brahman als Höchstes haltend und in Brahman feststehend, forschten nach dem höchsten Brahman, und mit den Worten: „Er, fürwahr, wird dieses alles erklären“, nahten sie sich mit dem Brennholze in den Händen dem erhabenen Pippalāda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Da sprach der Weise zu ihnen: „Noch weiter werdet ihr in Askese, Brahmanwandel (Keuschheit) und Glaube ein Jahr bei mir wohnen, und dann fragt ihr (mögt ihr fragen), wie es euch gefällt; wofern wir es wissen werden, wollen wir euch alles erklären.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Darauf (nach Ablauf des Jahres) nahte sich ihm Kavandhin Kātyāyana und fragte: „Erhabener! woraus wohl entstehen die Ge-schöpfe?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Und er sprach zu ihm: „Prajāpati verlangte nach Nachkommen; er übte Tapas; nachdem er Tapas geübt, lässt er ein Paar entstehen, nämlich Rayi (Materie, eigentlich: Reichtum) und Prāna (Leben); denn er sprach: „Diese beiden werden mir vielfältig Nachkommen schaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Fürwahr, die Sonne ist Prāna und der Mond ist Rayi; ja Rayi ist alles dieses, was geformt und ungeformt ist; darum ist die Form selbst Rayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wenn nun die Sonne aufgeht und die östliche Himmelsgegend be-tritt, so befasst sie dadurch die östlichen (in der Natur verwirklich-ten) Lebenshauche (Prāna ) in ihren Strahlen; und wenn sie die südliche, westliche und nördliche, obere, untere und zentrale Himmelsgegend betritt, so befasst sie, indem sie alles erhellt, dadurch alle Lebenshauche in ihren Strahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Allverbreitet und allgestaltet zieht dieses (Sonnen-)Feuer als der Prāna herauf. Darüber dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- (ich preise)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Den allgestaltigen, goldnen Wesenskenner,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dort als höchster Hort, als einzig Licht glüht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit tausend Strahlen, hundertfach sich wandelnd,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lebenshauch der Wesen geht dort auf die Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Fürwahr, Prajāpati ist das Jahr; in demselben sind zwei Gänge (der Sonne), der nach Süden und der nach Norden. Jene nun, welche mit den Worten: „Opfer und fromme Werke sind unser Tun“ Vereh-rung üben, die erobern nur den Mond als Stätte. Diese kehren wie-derum zurück. Darum gehen diejenigen Weisen, welche nach Nachkommen begehren, den südlichen Weg. Und dieser Väterweg ist (pitriyāna) Rayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Aber auf dem nördlichen Wege, nachdem sie durch Askese, Brah-manwandel, Glaube und Wissen den Ātman gesucht haben, er-obern sie die Sonne. Diese ist der Stützpunkt der Prānas. Dieses ist das Unsterbliche, das Furchtlose, diese ist der höchste Hort. Von ihm kehren sie nicht wieder zurück. Dieses ist die Ausschließung (des Väterweges und Götterweges gegeneinander). Darüber ist die-ser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Der Vater, fünffüßig, zwölffacher Bildung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei leibhaft, heißt es, in des Himmels Jenseits;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sei er auch weitleuchtend eingefügt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Untern mit sechs Speichen, sieben Rädern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Fürwahr, Prajāpati ist der Monat. Seine dunkle Hälfte ist Rayi, sei-ne helle Prāna. Darum bringen diese Weisen (die den Prāna vereh-ren) in der hellen Hälfte das Opfer dar, die andern in der andern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Fürwahr, Prajāpati ist Tag und Nacht. Was von ihm Tag ist, das ist Prāna, was Nacht, das Rayi. Wahrlich die verschütten den Prāna (das Leben), welche am Tage sich in Lust verbinden, und dieses ist der (auch dem Grihastha obliegende) Brahmanwandel, dass man sich nur in der Nacht in Lust verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Fürwahr, Prajāpati ist die Nahrung. Aus ihr stammt dieser Same, aus welchem diese Geschöpfe entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Diejenigen nun, welche diesen Prajāpatiwandel einhalten, die üben die Begattung aus (mithūnam utpādayante) sowie es oben von Prajāpati hieß, dass er (mithūnam utpādayante) „ein Paar entste-hen lässt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch derer ist die Brahmanwelt, die sich kastei&#039;n,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In denen wahre Keuschheit festgewurzelt ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehn zur Brahmanwelt, der fleckenlosen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohne Krummes, Falsches, ohne Trug sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Prashna - die zweite Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Da befragte ihn Bhārgava Vaidarbhi: „Erhabener! Wie viele Götter halten das Geschöpf aufrecht, und welche von ihnen erleuchten diesen Leib, und wer unter allen ist der vorzüglichste?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Der Äther, fürwahr, ist dieser Gott und der Wind und das Feuer, Wasser und Erde, Rede, Manas, Auge und Ohr. Diese, indem sie (den Leib) erleuchten, rühmen sich: „Wir sind es, die dieses Röhrenwerk stützen und aufrecht erhalten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Da sprach zu ihnen der oberste Prāna: „Nicht so! In Wahn seid ihr befangen. Ich allein bin es, der ich, mich fünffach teilend, dieses Röhrenwerk stütze und aufrecht halte!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Sie aber wollten ihm nicht glauben. Da gibt er sich den Anschein, als wollte er, aus (verletztem) Stolz nach oben entweichen. Und wie er entweicht, da wollen auch die andern alle entweichen, und wie er stille stehen bleibt, da bleiben auch die andern stehen. Und gleichwie die Bienen der Bienenkönigin wenn sie auszieht, alle nachziehen, und solange sie bleibt, alle bleiben, also auch die Rede, das Manas, das Auge und das Ohr. Da sind sie zufriedengestellt und preisen den Prāna:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Er brennt als Feuer, und er glüht als Sonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist Parjanya, Maghavān und Vāyu,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er der Gott ist Erde, Rayi,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist, nicht ist und ewig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wie Speichen an der Radnabe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haftet am Prāna alles fest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rics, die Yajus und Sāmans,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opfer, Krieger- und Brahman-Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Als Prajāpati im Mutterleib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weilst du und wirst geboren neu,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir, o Prāna , bringen die Geschöpfe Spende dar,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du mit Lebenskräften weilst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Du erst Göttern bringst das Opfer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du erst Vätern den Labetrank,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der Dichter Werk, du bist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrheit der Atharvāngiras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. An Kraft bist Indra du, Prāna !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudra bist du, der Schützende,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du schweifst im Luftraum als Sonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der Lichter Oberherr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Wenn du über sie hin regnest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehn deine Kreaturen hier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voll Freude, Prāna und sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nahrung wird uns entstehen nach Lust.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Du bist von selbst geweiht, Prāna ,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstweiser, Esser, Herr des Alls,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind des, das du isst, Spender,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du, Mātarishva(n)! Vater uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Was von dir in der Rede weilt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im Ohre, im Auge weilt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im Manas sich ausbreitet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mache hold uns, zieh nicht aus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. In Prānas Macht ist dies Weltall,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst was im dritten Himmel ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Mutter das Kind, schütz&#039; uns,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glück und Weisheit verleihe uns!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dritter Prashna - die dritte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Kausalya Āshvalāyana: „Erhabener! Woher ent-steht dieser Prāna ? Wie kommt er in diesen Leib hinein? Und wie besteht er, sich selbst teilend, in demselben? Wodurch zieht er aus ihm aus? Wie waltet er in der Außenwelt und wie in dem Selbste?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Überweit gehst Du mit Fragen; du bist der Brahmanliebendste, so denke ich; darum will ich dir antworten. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Aus dem Ātman entsteht dieser Prāna; wie an einem Menschen der Schatten, so breitet er sich an demselben aus. - Ohne Zutun des (bewussten) Willens kommt er in diesen Leib hinein. − &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Und wie ein König seine Beamten beauftragt, diese oder jene Dörfer zu verwalten, also stellt auch jener Prāna die übrigen Prānas, jeden besonders, an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Über Entleerungs- und Zeugungsorgan stellt er den Apāna. In Auge und Ohr mit Mund und Nase hat er, der Prāna, selbst seinen Sitz. In der Mitte hingegen der Samāna; denn er ist es, welcher diese ge-opferte Nahrung zur Gleichheit) führt (assimiliert); daraus entste-hen jene &#039;sieben Opferflammen&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Im Herzen aber wohnt der Ātman; daselbst sind jene hundert und eine Adern; zu jeder einzelnen von ihnen gehören je hundert (Zweigadern); und der Nebenzweigadern sind jedes mal zweiund-siebzig tausend; in denen waltet der Vyāna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Aber durch die eine nach oben gehend, führt der Udāna für gutes Werk zu einer guten Welt, für schlimmes zu einer schlimmen, für beide zur Menschenwelt. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Als die Sonne nun steigt jener Prāna in der Außenwelt empor, denn sie ist es, welche dem Prāna im Auge Beistand gewährt; und die Gottheit, welche in der Erde ist, die (gewährt Beistand) dadurch, dass sie den Apāna im Menschen stützt; und dass der Raum zwischen ihnen (Sonne und Erde) ist, das ist der Samāna; der Wind ist der Vyāna. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Die Glut (d.h. die Lebenskraft) aber ist der Udāna. Darum, wenn die Glut sich legt, dann geht er (der Mensch), zur abermaligen Geburt, mitsamt den in das Manas eingegangenen Indriyas,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. und mit dem Gedanken, der ihn (in der Todesstunde) beschäftigt, mit diesem ein in den Prāna; und der Prāna, mit der Glut (durch den Udāna) verbunden, führt ihn mitsamt dem Ātman in die von ihm (in der Todesstunde) vorgestellte Welt hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Wer den Prāna weiß, indem er ihn also weiß, dessen Nachkommen-schaft erlischt nicht, und er wird unsterblich. Darüber dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Wer Ursprung, Ausbreitung, Standort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünffach Verteiltsein in der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in sich selbst weiß des Prāna,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem wird Unsterblichkeit zu teil,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- dem wird Unsterblichkeit zu teil.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vierter Prashna - die vierte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Sauryāyanin Gārgya: „Erhabener! Welche sind es, die in diesem Menschen schlafen, und welche bleiben in ihm wach? Welcher ist jener Gott, der die Träume sieht? Wessen ist jene Lust (des Tiefschlafes)? In welchem sind sie alle gegründet?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Gleichwie, o Gārgya, die Lichtelemente der Sonne, wenn sie untergeht, alle in jener Glutscheibe zur Einheit werden, und, wenn sie aufgeht, immer wieder aus ihr hervorgehen, also wird auch dieses alles im Manas als höchster Gottheit zur Einheit; daher kommt es, dass dann der Mensch nicht hört, nicht sieht, nicht riecht, nicht schmeckt und nicht fühlt, nicht redet, nicht greift, nicht zeugt, nicht entleert und nicht hin und her geht, sondern, wie man sagt, schläft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dann wachen die Prāna-Feuer in dieser Stadt; der Apāna ist das Gārhapatya-Feuer, der Vyāna das Anvāhāryapacana-Feuer; und das Āhavaniya-Feuer, weil es vom Gārhapatya-Feuer hergeleitet wird, heißt von dem Herleiten (pranayanam) Prāna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Ferner, weil er die beiden Opfergüsse des Ausatmens und Einat-mens zur Einheit führt, (samam nayati) heißt er Samāna. Das Ma-nas aber ist der Veranstalter des Opfers, und die Frucht des Opfers ist der Udāna; der führt den Veranstalter Tag für Tag in das Brah-man.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Alsdann genießt jener Gott (das Manas) Großheit, sofern er das hier und da Gesehene nochmals sieht, die hier und da gehörte Sache nochmals hört, das inmitten der Orte und Gegenden einzeln Wahrgenommene wieder und wieder einzeln wahrnimmt; Gesehenes und Nichtgesehenes, Gehörtes und Nichtgehörtes, Wahrgenommenes und Nichtwahrgenommenes, das Ganze schaut er, als der Ganze schaut er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Aber wenn er von der Glut (tejas) überwältigt ist, dann schaut jener Gott keine Träume, und dann herrscht in diesem Leibe keine Lust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Aber gleichwie, o Teurer, die Vögel zu dem Baume sich hinbegeben, der ihr Wohnort ist, also begibt sich dieses alles in den höchsten Ātman hinein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. die Erde und der Erdstoff, das Wasser und der Wasserstoff, die Glut und der Glutstoff, der Wind und der Windstoff, der Äther und der Ätherstoff, das Auge und das Sichtbare, das Ohr und das Hörbare, der Geruch und das Riechbare, der Geschmack und das Schmeck-bare, die Haut und das Fühlbare; die Rede und das Sprechbare, die Hände und das Greifbare, das Zeugungsorgan und das Zeugbare, das Entleerungsorgan und das Entleerbare, die Füße und das Gehbare; das Manas und das Vorstellbare, die Buddhi und das Beschließbare, der Ahankāra (Ich-Macher) und das Ichmachbare, das Denken und das Denkbare, die Glut und das Glühbare, der Prāna und das Aufrechthaltbare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Denn dieser sehende, fühlende, hörende, riechende, schmeckende, vorstellende, beschließende, handelnde, das bewußte Selbst (die individuelle Seele) bildende Geist, der ist in dem höchsten, unver-gänglichen Selbste gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Und in das höchste Unvergängliche geht der ein, welcher dieses schattenlose, körperlose, blutlose, helle, „dies Unvergängliche, o Teurer, kennend“, allwissend und zum All wird. Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Wo das bewusste Selbst mit allen Göttern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebenshauche und die Wesen weilen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Unvergängliche, o Teurer, kennend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird man allwissend, wird man zu dem Weltall.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fünfter Prashna - die fünfte Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Shaivya Satyakāma: „Wer, o Erhabener, unter den Menschen bis zu seinem Hinscheiden den Laut Om meditiert, wel-che Stätte erwirbt er dadurch?“ Und er sprach zu ihm:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. „Fürwahr, o Satyakāma, der Laut Om ist das höhere und das nie-dere Brahman. Darum erlangt der Wissende, wenn er sich auf den-selben stützt, das eine oder das andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wenn er ein Element desselben meditiert, so gelangt er, durch das selbe belehrt, (nach dem Tode) schnell zur Lebendigkeit. Ihn führen die Rig-Hymnen hin zur Menschenwelt; daselbst erlangt er Askese, Brahmanwandel und Glauben und genießt Hoheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Wenn er zu zwei Elementen in seinem Denken gelangt, dann wird er (nach dem Tode) von den Yajus-Sprüchen emporgeführt in die Luft zur Somawelt (zum Monde). Und nachdem er in der Somawelt Herrlichkeit genossen hat, so kehret er wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Wenn er hingegen durch alle drei Elemente des Lautes Om den höchsten Geist meditiert, so wird er, nachdem er in das Licht, in die Sonne eingegangen, wie eine Schlange von ihrer Haut, also von dem Übel befreit; von den Sāman-Liedern wird er emporgeführt zur Brahmanwelt; dann schaut er ihn, der höher ist als dieser höchste Komplex des Lebens (d.h. als die individuelle Seele), den in der Burg (des Leibes) wohnenden Geist. Darüber sind diese Verse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Drei Elemente, wenn man stirbt, verwendet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenhängend und nicht unverwendet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem den äußern, innern, mittlern Bräuchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollauf genügt wird, - so steht fest der Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Durch Rics hierher, durch Yajus in den Luftraum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Sāmans dorthin, was die Weisen verkünden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihm, auf Om gestützt, gelangt der Wisser,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jenes ruhig, alterlos, unsterblich, furchtlos Höchste ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sechster Prashna - die sechste Frage der Prashna Upanishad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Da befragte ihn Sukeshan Bhāradvāja: „O Erhabener! Hiranya-nābha Kausalya, der Königssohn, kam zu mir und tat diese Frage: &#039;Weißt du den sechzehnteiligen Purusha?&#039; - Zu ihm, dem Prinzen, sprach ich: &#039;Den weiß ich nicht; denn wenn ich ihn wüsste, wie sollte ich ihn dir nicht gesagt haben? Der verdorrt ja mit der Wur-zel, welcher die Unwahrheit redet. Darum darf ich die Unwahrheit nicht sagen.&#039; − Da bestieg er schweigend seinen Wagen und fuhr von dannen. Nun frage ich dich: Wo ist jener Purusha?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Da sprach er zu ihm: „Hier, innen im Leibe, o Teurer, ist dieser Purusha, in welchem jene sechzehn Teile entspringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dieser (Purusha) erwog: mit wessen Auszuge werde ich selbst aus-gezogen sein, und mit wessen Bleiben werde ich bleiben? −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Da schuf er den Prāna; aus dem Prāna den Glauben, den Äther, der Wind, das Licht, das Wasser, die Erde, das Sinnesorgan; das Manas, die Nahrung; aus der Nahrung die Kraft, das Tapas, die Mantras, das Werk, die Welträume und in den Welträumen den Namen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Aber gleichwie diese Ströme fließend zum Ozean ihren Gang neh-men und, in den Ozean gelangt, untergehen, wie ihre Namen und Gestalten verschwimmen, und es nur noch Ozean heißt, also auch geschieht es bei diesem Allschauenden, dass jene sechzehn Teile zum Purusha ihren Gang nehmen und, in den Purusha gelangt, untergehen; ihre Namen und Gestalten verschwimmen, und es heißt nur noch der Purusha, der aber verharrt ohne Teile und un-sterblich. Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wie Speichen in der Radnabe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm wurzeln die Teile fest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn, den man wissen muss, weiß ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Purusha, damit auch euch der Tod erschüttre nicht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Und zu ihnen allen sprach er: „Soweit weiß ich das höchste Brah-man, nicht darüber hinaus ist es.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Da verehrten sie ihn und sprachen: „Du bist unser Vater, der du uns aus dem Nichtwissen zu dem andern Ufer hinüber führst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung sei den höchsten Weisen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung sei den höchsten Weisen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Prasna Upanishad - Erläuterungen nach Paul Deussen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel aus „Upanishaden. Die Geheimlehre des Veda“ in der Übersetzung von Paul Deussen, herausgegeben von Peter Michel, Marix Verlag, 2. Auflage, 2007, Wiesbaden, S. 679.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die an den [[Atharvaveda]], und zwar, wie es scheint, an die [[Pippalada]]-Rezension desselben, sich anschließende Prasna Upanishad behandelt in sechs Fragen ([[Prasna]]), welche von sechs Brahmanforschern an den weisen Pippalada gerichtet werden, sechs Hauptpunkte der [[Vedanta]]lehre:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1.	Ursprung der [[Materie]] und des [[Leben]]s aus [[Prajapati]].&lt;br /&gt;
:2.	Superiorität des [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] über die übrigen Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
:3.	Der Prana und seine Verzweigungen im Menschen.&lt;br /&gt;
:4.	Über [[Traum]]schlaf und [[Tiefschlaf]].&lt;br /&gt;
:5.	[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] des Lautes [[Om]].&lt;br /&gt;
:6.	Die sechzehn Teile des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einrahmende Erzählung scheint eine Nachbildung von Satap. Br. 10,6,1 f. Chand. Up. 5,11,1 f. zu sein, nur daß dort viel passender die sechs [[Brahmane]]n über ein gemeinsames Thema den König Asvapati befragen, während in der Prasna Upanishad jeder etwas anderes fragt, so daß das gemeinschaftliche Aufsuchen des Pippalada nicht recht motiviert ist, zumal beim letzten Frager, der für seine Frage noch ein besonderes Motiv angibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Essenz der Prasnopanischade von [[Swami Sivananda]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sivananda-Urwald.jpg|thumb|Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...Om. Oh [[Götter Namen Liste von A-Z|Götter]]! Mögen wir, mit unseren [[Ohr]]en, hören, oh jenes, was glückverheißend ist; bereit, angebetet zu werden! Mögen wir, mit unseren [[Augen]], sehen, was glückverheißend ist. Mögen wir das [[Leben]] genießen, welches uns von&lt;br /&gt;
den Göttern zugewiesen wurde, unser [[Lob]] mit unseren[[ Körper]]n mit starken Gliedern darbietend. Möge [[Indra]], der Mächtige, der Alte des Ruhms, uns [[Wohlstand]] gewähren. Möge Er, der Nährer und der Besitzer allen Reichtums, das geben, was&lt;br /&gt;
gut für uns ist. Möge der Herr der flinken Bewegung uns gnädig sein, und möge der Beschützer der Großen uns ebenfalls beschützen....&lt;br /&gt;
Om Friede! Friede!! Friede!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einführung===&lt;br /&gt;
1. Sechs Suchende des [[Brahman]] gehen zu einem [[Weise]]n mit Namen [[Pippalada]] und stellen ihm sechs Fragen. Diese Fragen und Antworten formen die Substanz dieser Upanishad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] oder das Lebensprinzip, und [[Rayi]] oder [[Materie]] wurden vom [[Herr]]n zuerst geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Prana wirkt auf Rayi. Verschiedene [[Form]]en manifestieren sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Es ist das Vermischen dieser Beiden, das die Welt der diversen [[Form]]en hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Das eine ist aktiv, positiv und ist das männliche Prinzip; das andere ist passiv, negativ und ist das weibliche Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Prana gehört zur bewussten Seite der [[Schöpfung]], während Rayi oder Materie zur Seite der Formen der [[Schöpfung]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Materie ist die universelle Form. Prana ist [[Leben]] oder Verbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Der [[Körper]] wird durch Prana oder das Lebensprinzip aufrechterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. [[Prajapati]] war begierig nach Nachwuchs. Aus diesem Begehren entsprang ein Paar, nämlich Materie oder die universelle Form und Prana, Leben, oder Verbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Als Leben und Materie ist Prajapati schrittweise die [[Sonne]] und der [[Mond]], das Jahr in seinen zwei Hälften, [[Tag]] und [[Nacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], [[Aditya]] (Sonne), [[Tag]], [[Amurta]] (formlos), [[Leben]], [[Geist]], nördlicher [[Pfad]], Unsichtbarkeit, gehören zur Seite des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. [[Rayi]], der [[Mond]], die [[Nacht]], [[Murta]] (mit Form), [[Materie]], südlicher [[Pfad]], [[Sichtbarkeit]], gehören zur Seite der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Die zweite Frage bezieht sich auf die [[Deva]]s die den Menschen unterstützen und die [[Sinne]] und die wesentlichen Bestandteile des [[Körper]]s erleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Die dritte Frage bezieht sich auf die [[Natur]] und den Ursprung des Pranas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Die vierte Frage bezieht sich auf [[Schlaf]] und [[Traum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Die fünfte Frage bezieht sich auf Prana und [[OM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Die sechste Frage bezieht sich auf den [[Purusha]] der sechzehn [[Kala]]s oder Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. [[Sukesa]], [[Satyakama]], [[Gargya]], [[Kausalya]], [[Bhargava]], [[Kabandhi]], all diese dem [[Brahman]] ergeben und zentriert im Brahman, suchen den höchsten Brahman, näherten sich dem verehrten [[Pippalada]] mit [[Opfergabe]]n ([[Samidh|Samit]]) in ihren [[Hand|Händen]], in dem Glauben, dass er ihnen alles erklären würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. [[Wissen]] um [[Brahman]] kann von Menschen erlangt werden, die sich dem [[Zölibat]] hingaben, [[Tapas]] ausführen und sich den Regeln hingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Dann sagte [[Pippalada]] zu dem [[Aspirant]]en: Bleibe für ein Jahr hier mit [[Entbehrung]]en, [[Zölibat]] und [[Glaube]]n. Dann darfst du Fragen stellen wie es dir beliebt, und wenn ich die Antworten kenne, werde ich sie dir sicherlich erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HS6kAipt5kQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorbereitung des Gefäßes===&lt;br /&gt;
21. Die subtilen Wahrheiten des [[Vedanta]] können von einem groben und unreinen [[Geist]] nicht erkannt werden. Der Geist sollte rein, fein und scharf gemacht werden. Nur dann wird er bereit sein, [[Konzentration]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu üben und die&lt;br /&gt;
subtilen [[Wahrheit]]en der [[Upanishaden]] zu begreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. [[Dienst]] für den [[Guru]] oder ein [[Vorbild]] mit [[Glaube]]n und [[Hingabe]] reinigt den [[Geist]] sehr schnell. Dies ist das machtvollste Mittel der [[Reinigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Der spirituelle [[Lehrer]] kennt durch seine innere [[Sicht]] den mentalen [[Zustand]] seiner Aspiranten, den Grad ihrer [[Entwicklung]], ihre [[Fehler]] und [[Schwächen]], etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. [[Tapas]] und [[Zölibat]] tragen zur Reinigung des Geistes bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Der Lehrer kann ihre [[Astralkörper|Astral]]- und [[Kausalkörper]] durch das innere Auge der [[Weisheit]] sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Der Seher Pippalada erkannte durch seine innere Sicht, dass noch immer Unreinheiten in ihrem Geist waren und so bat er sie, mit ihm für ein Jahr zu verweilen, um [[Tapas]], Zölibat und Glauben zu praktizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leben und Materie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Prajapati Schoepfung Ei Hiranyagarbha .jpg|thumb|Versuch, die schöpferischen Aktivitäten Prajapatis darzustellen, Stahlstich, um 1850]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. [[Leben]] hat keinen Anbeginn. Die [[Welt]] wurde nicht geschaffen. Sie wird ganz einfach von [[Gott]] projiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Dann näherte [[Katyayana Kabandi]] sich Pippalada und fragte: &amp;quot;Ehrwürdiger [[Meister]], woher wurden diese [[Kreatur]]en geboren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Er antwortete: [[Prajapati]] (der Herr der Kreaturen) war begierig nach Nachwuchs. Er tat [[Buße]] (gedanklich) und danach erschuf er in Paaren Materie ([[Rayi]]) und [[Leben]] ([https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana]), [[Nahrung]] und Esser, mit dem Gedanken, dass diese&lt;br /&gt;
zusammen ihm Kreaturen in vielfältiger Weise produzieren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. Tapas ist Buße. Hier bedeutet es Überlegung darüber, wie und was geschaffen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Prana ist [[Energie]]. Rayi ist Materie. Prana und Rayi sind männlich und weiblich. Prana und Materie sind das Paar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32. Prajapati erschuf ein Paar, welches nötig für die Schöpfung ist: Der [[Mond]], der Nahrung ist und Prana (Feuer, Sonne) bzw. den Esser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33. Er dachte, dass [[Agni]] ([[Sonne]]) und der Mond (bzw. der Esser und die Nahrung) verschiedene Kreaturen schaffen würden, und so schuf er die Sonne und den Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34. Durch den Einfluss des Mondes alleine, wird das köstliche [[Soma]] oder das [[Rasa]] der [[Erde]], welches die [[Pflanze]]n und [[Kräuter]] nährt, produziert. Die Sonne ist das Feuer, welches das Rasa konsumiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35. Dieses Leben wird durch [[Nahrung]] ([[Annam]]) und [[Luft]] (Prana) aufrecht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36. Die Sonne ist wahrlich Leben und der Mond die Materie; all dies wird eine Form besitzend und ohne Form gefunden. Aus diesem Grund ist Form in der Tat Nahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37. [[Murta]]m bedeutet mit Form; grob (solide, flüssige und feurige Objekte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38. [[Amurta]] bedeutet ohne Form; subtil (Luft, Äther).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39. Die [[Sonne]] ist [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie]. Der [[Mond]] ist [[Materie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40. All jenes, das einen [[Körper]] (Form) hat  und das keinen Körper (formlos, feinstofflich) hat ist Materie. Deshalb ist Körper (Form) in der Tat Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41. Die Sonne ist Prana, der Esser, das Feuer; der Mond ist die Nahrung. Der Esser und die Nahrung sind wirklich eins. Sie sind Aspekte des Herrn der Kreaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die herrliche Sonne===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42. Die Sonne ist das [[Zentrum]] der [[Energie]]. Sie ist folglich identisch mit dem Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
43. Nun, der [[Sonnenaufgang]] ist im [[Osten]]. Dadurch badet sie in ihren Strahlen alle Pranas im Osten. Wenn sie die südlichen, die westlichen, die nördlichen Viertel, die [[Nadir]], den Zenit, die dazwischenliegenden Viertel, und alle beleuchtet, dann nimmt sie dadurch alle Kreaturen in ihre Strahlen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
44. Die [[Sonne]] badet alle lebenden [[Wesen]] mit ihrem [[Licht]], lässt sie eins werden mit ihrem eigenen [[Selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
45. Wo immer Leben ist, wo immer [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie] ist, ist dies aufgrund des Einflusses der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
46. Die Sonne ist das größte, unerschöpfliche Kraftwerk auf [[Erde]]n. Sie unterstützt mit ihren [[Strahlen]] alles Leben in allen Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
47. Dies ist das ([[Vaisvanara]]) die Gesamtsumme aller lebenden Wesen, alle Formen annehmend, Leben und Feuer, die jeden [[Tag]] erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
48. Die Sonne erleuchtet die gesamte Welt. Sie ist das Zentrum von Kraft und Energie. Sie ist die [[Quelle]] von Leben und [[Aktivität]]. Deshalb ist sie der Herr der Kreaturen. Sie ist mit den Aktivitäten aller Menschen verbunden. Sie ist in der Tat&lt;br /&gt;
das Leben der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49. Alle Formen annehmend, glänzend, allwissend, das höchste [[Ziel]], das eine [[Licht]], der Geber der [[Hitze]], mit tausend Strahlen, in hunderten Formen existierend, Leben aller Kreaturen, geht diese Sonne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50. Das Jahr ist in der Tat [[Prajapati]], der Herr der Schöpfung. Es gibt zwei [[Pfad]]e, südlich und nördlich. Jene, die einzig dem Pfad des [[Karma]] folgen, durch das Ausüben von [[Opfer]]ungen und frommen [[Handlung]]en, erlangen einzig die Welt des Mondes und kehren mit Sicherheit wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
51. [[Ishta]] ist das tägliche Ausführen von [[Agnihotra]], [[Buße]], das Speisen der Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
52. [[Purta]] ist das Graben von [[Brunnen]], Wasserspeichern etc. für die Öffentlichkeit, das Bauen von [[Tempel]]n, Krankenhäusern, Schulen, den Armen und den Hungrigen Essen geben, öffentliche Gärten anlegen, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
53. Aber jene, die den Atman durch [[Buße]], [[Glaube]]n und [[Wissen]] gesucht haben, erreichen die Sonne durch die nördliche Rute ([[Brahmaloka]]). Dies ist die Heimstatt allen Lebens, das Unsterbliche, furchtlose, das höchste [[Ziel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
54. Sie wandern auf dem Pfad von [[Devayana]], dem Pfad der Götter, zur Welt der Sonne und gehen von dort ins Brahmaloka. Sie verschmelzen in Brahman, im Ende dieses Kreislaufs. Das ist [[Karma Mukti]] oder allmähliche Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
55. Jene, die Brahmaloka erlangt haben, kehren nicht in diese Welt zurück. Sie werden nicht wiedergeboren wie jene, die einzig dem Karma folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
56. Fünf Füße besitzend (die fünf Jahreszeiten), über Ihn, den [[Vater]], zwölf Formen besitzend (zwölf Monate), der Spender des [[Regen]]s, sagen sie (die Weisen), dass er auf einer Ebene verweilt, die höher als der [[Himmel]] ist. Andere nennen ihn allweise, auf welchem, wie bei einem Streitwagen (gezogen von sieben [[Pferd]]en), mit sieben Rädern und sieben Speichen, sich die gesamte Welt gründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
57. Die Sonne ist nichts weiter als das Jahr oder die [[Zeit]]. Die Sonne ist der Macher oder Messer der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
58. Sie Sonne durchdringt alle Wesen mit ihrem [[Licht]], lässt sie eins sein mit ihrem eigenen [[Selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
59. Die Sonne wird [[Vater]] genannt, denn Sie ist der Schöpfer von Allem, sie erhält das Leben, und alles Leben geht einzig durch sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
60. Die sieben Strahlen oder [[Farbe]]n der Sonne sind die sieben Pferde der Sonne. Halbjahre, Jahreszeiten, Monate, halbe Monate, Tage, Nächte und [[Muhurta]]s sind ebenfalls die sieben Pferde der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
61. Die sechs Speichen sind die Jahreszeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
62. Der Monat ist [[Prajapati]] (der Herr der Schöpfung), seine dunkle Hälfte ist tatsächlich die Nahrung, seine helle Hälfte das Prana. Deshalb führen diese [[Rishi]]s Opferriten in der hellen Hälfte durch, die anderen in der dunklen Hälfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
63. Der Monat ist ebenfalls in der Natur eines Paars. Ein Teil, das ist die dunkle Hälfte, ist Nahrung, bzw. Materie oder Mond. Die andere Hälfte, bzw. zwei Wochen, ist die Sonne, die Erde, das [[Feuer]] oder Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
64. Nacht ist täglich [[Pralaya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
65. Tag und Nacht sind [[Prajapati]]. Der Tag ist das Prana und die Nacht ist tatsächlich Nahrung. Jene, die tagsüber sich in [[Liebe]] vereinen, verschwenden ihr Prana, jene, die sich Nachts in Liebe vereinen werden wahrlich als [[Brahmachari]]s&lt;br /&gt;
betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
66. Nahrung ist in der Tat Prajapati; aus ihr entstehen in der Tat [[Samen]], aus diesen werden alle Kreaturen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
67. Folglich produzieren somit jene, die diese Regel des Prajapati einhalten, ein Paar. Jenen allein ist dieses [[Brahmaloka]] in denen [[Buße]], [[Zölibat]] und [[Wahrheit]] verbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
68. Dieses reine [[Brahmaloka]] gehört einzig denen, in denen kein [[Betrug]], Falschheit oder Verheimlichung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
69. Betrug, Verworfenheit, Falschheit und [[Verheimlichung]] beflecken das [[Herz]]. Sie sind Hindernisse auf dem spirituellen Weg. Sie sollten durch das Kultivieren der gegenteiligen, positiven Tugenden wie [[Ehrlichkeit]], [[Aufrichtigkeit]] und [[Wahrheit]] ausgerottet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UEUOCahpKzs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prana: Größer als die Sinne===&lt;br /&gt;
70. Dann fragte [[Bhargava]], Sohn von [[Vidarbha Pippalada]]: O [[Bhagavan]], wie viele [[Deva]]s unterstützen die [[Schöpfung]]? Welche von diesen erleuchten das? Wer, nochmal, ist, unter ihnen, der Größte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
71. Die zweite Frage bezieht sich auf die Kräfte, [[Herrlichkeit]] und Größe von [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], welcher den [[Mikrokosmos]] unterstützt und somit der Beste von Allen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
72. Er antwortete: Diese [[Deva]]s sind wahrlich der [[Äther]], [[Wind]], [[Feuer]], [[Wasser]], [[Sprache]], [[Geist]], [[Auge]] und das [[Ohr]]. Sie, ihre Herrlichkeit manifestierend, stritten untereinander und sagten: Wir halten zusammen und unterstützen diesen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
73. Prana, der Größte, sagte zu ihnen: Verliert euch nicht in [[Täuschung]]. Haltet diesen närrischen [[Stolz]] nicht aufrecht. Ich alleine, mich selbst fünffach aufteilend, unterstütze diesen Körper und bewahre ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
74. [[Atmung]] und [[Gedanke]] sind Ausdrucksweisen von Prana allein. Prana ist das wichtigste, fundamentale [[Prinzip]] im [[Körper]] und in der [[Natur]]. Deshalb wird Prana auch [[Brahma]] genannt. Das individuelle Prana ist Teil des universellen Prana oder kosmischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
75. Sie glaubten ihm nicht. Das Prinzip des Prana, schien, aus Entrüstung aus dem Körper zu gehen, sozusagen von oben. Als das Prana aufstieg, stiegen all die anderen ([[Sinne]]) ebenfalls umgehend auf; und wenn er blieb, verblieben all die anderen auch; so wie [[Biene]]n den Stock verlassen, wenn die [[Königin]] diesen verlässt und zurückkehren, wenn sie zurückkehrt; und so priesen der Geist, Sprache, Auge, Ohr und der Rest, Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prana: Der wichtigste Beweger===&lt;br /&gt;
76. So verhält es sich mit dem Leben: Als Feuer brennt es; als Sonne scheint es; als [[Parjanya]] regnet es; als [[Maghavan]] (Indra) regiert es; es ist der [[Wind]]; es ist die Erde, Mond, Deva, was Form besitzt, was formlos ist und was unsterblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
77. Prana ist das [[Amrita]], was die [[Basis]] oder der Aufenthalt aller Devas ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
78. Wie Speichen in einem Rad, so ist alles im Prana zentriert, die [[Verse]] des [[Rigveda]], [[Samaveda]], [[Opfer]]ungen, [[Kshetriya]]s und die [[Brahmane]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gebet an Prana===&lt;br /&gt;
79. Als Prajapati, Herr der Kreaturen, bewegst du (Prana) dich im [[Mutterleib]]; Du wirst in der Tat danach geboren. Dir, O Prana, der zusammen mit den anderen Pranas ([[Sinne]]n) verweilt, bringen diese Kreaturen [[Opfer]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
80. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] bewegt sich im Mutterleib. Im Mutterleib verursacht es die Beschleunigung des Fötus. Es stößt das [[Kind]] aus dem Leib aus, wenn es gewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
81. Prana wird als [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kind] geboren. Prana ist zugleich [[Vater]] und [[Mutter]]. Es ist [[Prajapati]], universelles [[Leben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
82. Die [[Sinne]] tragen die [[Eindrücke]] ihrer zugehörigen Objekte, um das Leben im [[Körper]] zu nähren und aufrecht zu erhalten. Dies sind die Opferungen an Prana, dem Herrn der Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
83. Prana ist der Esser. Alles ist Nahrung für Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
84. O, Prana, du bist der beste Träger für die Götter, die erste Opferung an die Vorväter. Du bist das aktive [[Prinzip]] der Sinne, welche die [[Essenz]] des Körpers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
85. Dieses Leben, als [[Feuer]], brennt. Prana brennt als Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
86. Prana ist das aktive Prinzip, welches die Sinne und den Körper unterstützt. Die Glieder und [[Organ]]e werden abmagern und austrocknen, wenn da kein Prana ist. Also ist Prana die Essenz oder Saft aller Sinne im Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
87. O, Prana, du bist [[Indra]], du bist [[Rudra]] durch Tapferkeit, du bist der [[Beschützer]], du bewegst dich im Himmel, du bist die Sonne, der Herr aller Lichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
88. Wenn du es regnen lässt, O Prana, sitzen deine Kreaturen erfreut, hoffend, dass es Nahrung, welche sie begehren, geben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
89. O, Prana, du bist ein [[Vratya]] (ewig rein); du bist das Feuer [[Ekarshi]], der Verzehrer aller Dinge, der gute Herr der Welt. Wir sind die Gebenden der Opferungen, O, [[Matarisvan]], du bist unser Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
90. Sei diesem, deinen Körper gnädig, welcher in [[Sprache]] verweilt, im [[Ohr]], im [[Auge]] und welcher ebenfalls den Geist durchdringt; gehe nicht heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
91. All das unterliegt der Kontrolle von Prana, und all das ist ebenfalls der dritte Himmel. Beschütze uns wie eine [[Mutter]]. Gib uns [[Wohlstand]] und [[Weisheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Mysterium des Lebens===&lt;br /&gt;
92. Dann fragte [[Kausalya]], Sohn von [[Asvala]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O, [[Bhagavan]], wo wird dieses Prana geboren? Wie gelangt es in den Körper? Wo verbleibt es, nachdem es sich selbst aufgeteilt hat? Wie geht es heraus? Wie unterstützt es das, was ohne, und all das, was im Körper ist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
93. Pippalada antwortete: &amp;quot;Du stellst Fragen zu transzendenten Dingen. Ich werde sie dir beantworten, denn du bist ein großer Erforscher von [[Brahman]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
94. Dieses Prana wird aus dem [[Atman]] geboren. So wie dieser Schatten im Menschen ist, so ist dieses Prana im Atman. Durch die Handlung des Geistes geht dieses in den Körper ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
95. Die Handlung des Geistes ist die [[Gedankenkraft]] wollend oder wünschend. Durch die Handlung des Geistes bedeutet, durch die guten oder bösen [[Tat]]en, welche die Arbeit des Geistes sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Funktionen von Prana===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pranayama.jpg|thumb|Pranayama - Kontrolle über die Lebensenergie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96. So wie ein König seine Offiziere befehligt, ihnen sagt: &#039;Verweilt und verwaltet in diesen oder jenen Dörfern&#039;, ebenso verfügt dieses Prana über die anderen Pranas jeweils für ihre unterschiedlichen Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
97. Das [[Apana]] verweilt in den Organen der [[Ausscheidung]] und Erzeugung; das Prana selbst verweilt im Auge, Ohr, Mund und Nase. In der Mitte ist [[Samana]]. Es verteilt die Nahrung, die gleichmäßig geliefert wurde und die sieben Flammen brennen&lt;br /&gt;
dadurch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
98. Apana verweilt im [[Anus]] und den generativen Organen. Es verursacht die Ausscheidung. Prana ist für die sensorischen Lebensfunktionen zuständig. Es verweilt im Auge, den Ohren, etc.. Samana verweilt im [[Nabel]]. Es ist für die&lt;br /&gt;
Verdauungsfunktionen zuständig. [[Vyana]] lässt das [[Blut]] zirkulieren. Es ist allesdurchdringend. [[Udana]] hilft, Nahrung und Getränke zu schlucken. Es nimmt den [[Jiva]] zum [[Brahman]] während des [[Schlaf]]es. Es nimmt den Jiva aus dem Körper während des [[Tod]]es und leitet ihn in die andere Welt. Es verweilt in der [[Kehle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
99. Dieser Atman ist im [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzen]. Es gibt einhundertundeins Nervenströme ([[Nadi]]s). Jeder von ihnen hat einhundert Zweige; ferner hat jeder von diesen wiederum zweiundsiebzigtausend Unterzweige. In diesen bewegt sich [[Vyana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
100. Ferner, durch einen [[Nerv]], den [[Udana]], aufsteigend, führt es uns aufwärts zu den tugendhaften Welten durch gute Taten, durch die sündenvolle [[Welt]] durch [[Sünde]] und in die Welt der Menschen durch [[Tugend]] und Sünde kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
101. Die Sonne ist wahrlich das externe Prana. Sie geht auf und begünstigt das Prana in den Augen. Die Göttin der Erde zieht (kontrolliert) das [[Apana]] nach unten hin an. Der [[Akasha]] (Äther) zwischen der Sonne und der Erde ist [[Samana]]. Der Wind&lt;br /&gt;
ist [[Vyana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
102. Das externe Feuer ist in der Tat [[Udana]]. Aus diesem Grund geht jener, dessen Feuer ausgegangen ist, in einen anderen Körper ein, mit seinen Sinnen im Geist absorbiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
103. Was auch immer sein [[Gedanke]] zum Zeitpunkt des [[Tod]]es, mit Diesem erlangt er Prana und das Prana, in Verbindung mit Udana, zusammen mit dem [[Jivatma]] führen ihn in die Welt, an die gedacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
104. Der Gelehrte Mensch weiß, dass sein Nachwuchs nicht umkommt, und er wird unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
105. Er, welcher den Ursprung kennt, den Eingang, den Sitz, die fünffache Verteilung von Prana und seinen internen Zustand im Körper, erlangt [[Unsterblichkeit]], ja, erlangt Unsterblichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Traum und Tiefschlaf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlaf.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
106. Dann stellte [[Gargya]], der Enkel von [[Surya]], [[Pippalada]] die Frage: &amp;quot;O [[Bhagavan]], was sind diese, die im Menschen schlafen; was sind nochmal jene, die in ihm aufwachen? Welcher ist der [[Deva]], der Träume sieht? Wessen ist diese&lt;br /&gt;
[[Glückseligkeit]]? Von was hängen all diese ab?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
107. &amp;quot;Welche Organe schlafen im [[Körper]] oder stoppen ihre Funktion, wenn der Mensch schläft? Welche sind darin wach; bzw. üben ihre Funktionen aus?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
108. Pippalada antwortete: &amp;quot;O Gargya, so wie die Strahlen der Sonne, wenn sie untergeht, eins werden in dieser Scheibe aus Licht und wieder hervorkommen, wenn sie wieder aufgeht, eben so werden all diese eins im höchsten Deva, dem [[Geist]]. Deshalb hört, sieht, riecht, schmeckt oder fühlt man in dieser Zeit nichts; man spricht nicht, oder nimmt, oder genießt, oder scheidet aus oder bewegt sich. Man sagt, Er schläft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
109. All die Organe (oder Sinne) sind ruhend im Geist während des [[Tiefschlaf]]s. Sie werden eins mit dem Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
110. Das Feuer des Prana allein ist wach in der Stadt (Körper). Das Apana ist das [[Garhapatya]] Feuer. Das [[Vyana]] ist das [[Ahavaniya]] Feuer, da es aus dem Garhapatya Feuer genommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
111. Weil der Samana die Opfer (die [[Atmung]]) gleichmäßig verteilt, ist er der [[Priester]] ([[Hotri]]). Der Geist ist das [[Opfer]], das [[Udana]] ist die Belohnung der Opfer; er führt den Opfernden jeden Tag, im Tiefschlaf, zu [[Brahman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
112. In diesem [[Zustand]] genießt dieser Deva (der Geist) im Traum seine Größe. Was auch immer gesehen wurde, er sieht es erneut; was gehört wurde, er hört es erneut; was genossen wurde, in verschiedenen Ländern und Vierteln, er genießt es erneut; was gesehen und nicht gesehen wurde, gehört und nicht gehört, erfahren und nicht erfahren, wirklich und unwirklich, er sieht; er alles seiend, er sieht alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
113. Im Traum erschafft der Geist seine eigene Welt aus den Eindrücken, die er im [[Wachzustand]] erhalten hat und genießt die [[Vision]]. Der Geist selbst ist der Wahrnehmende (Subjekt) und das Wahrgenommene (Objekt). Der Geist selbst nimmt dann die Formen von Bergen, Flüssen, Bäumen, Blumen etc. an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
114. Im Traum taucht der Geist tief, manchmal in die Eindrücke vergangener [[Leben]] und durchlebt diese auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
115. Wenn er von [[Licht]] überwältigt wird, dann sieht dieser Gott (der Geist) keine Träume und zu dieser Zeit erwacht [[Glückseligkeit]] in diesem [[Körper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
116. Der [[Kausalkörper]] ist im Tiefschlaf aktiv. Der Kausalkörper ist das Organ, durch welches die Glückseligkeit des Tiefschlafes genossen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
117. Der [[Jiva]] ruht in [[Brahman]], im Tiefschlaf. Dort ist nur eine dünne Schicht aus [[Unwissenheit]] zwischen ihm und dem höchsten [[Selbst]]. In [[Samadhi]] oder dem Zustand von [[Superbewusstsein]] wird dieser [[Schleier]] aus Unwissenheit entzwei gerissen und der Jiva verschmilzt in Brahman und erlangt das höchste [[Wissen]]. Das ist der Unterschied zwischen Tiefschlaf und Samadhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
118. So wie, O Geliebter, [[Vogel|Vögel]] sich auf einen Baum begeben, um dort zu ruhen (zu verweilen), ebenso in der Tat ruhen all diese im höchsten [[Atman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
119. Die [[Erde]] und die subtilen [[Element]]e, das [[Wasser]] und seine subtilen Elemente, die [[Luft]] und ihre subtilen Elemente, [[Äther]] und seine subtilen Elemente, das [[Auge]] und wahrnehmbare Objekte, das [[Ohr]] und was gehört werden kann, die [[Nase]] und was gerochen werden kann, [[Geschmack]] und seine Objekte, die [[Hand|Hände]] und was ergriffen werden kann, die [[Fuß|Füße]] und was betreten werden kann, das [[Organ]] der [[Schöpfung]] und was genossen werden kann, das Organ der [[Ausscheidung]] und was ausgeschieden werden muss, der [[Geist]] und über was nachgedacht werden muss, der [[Intellekt]] und was bestimmt werden muss, [[Egoismus]] und seine Objekte, [[Chitta]] und dessen Objekte, [[Licht]] und seine Objekte, das [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] und was davon unterstützt werden muss, all das ruht im höchsten [[Atman]] im Tiefschlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iGFU6khGQ-g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die transzendente Erfahrung===&lt;br /&gt;
120. [[Manas]] oder der Geist ist dieser Bereich der überlegt: &#039;Sollte ich dies tun oder nicht.&#039; Der [[Buddhi]] oder der Intellekt ist der Bereich der bestimmt: &#039;Ich muss das tun.&#039; [[Egoismus]] oder [[Ahamkara]] ist das selbst-fordernde [[Prinzip]]. Er fühlt: &#039;Ich habe das getan. Ich habe das genossen.&#039; [[Chitta]] ist der Bereich der [[Erinnerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
121. Es ist Er, der sieht, fühlt, heilt, riecht, schmeckt, denkt, weiß. Er ist der Handelnde, die intelligente [[Seele]], der [[Purusha]]. Er verweilt im höchsten, unzerstörbaren Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
122. So wie ein Bild der [[Sonne]] im [[Wasser]] reflektiert wird, so wird das Bild von [[Brahman]] im Geist reflektiert. Das reflektierte Bild ist der [[Jiva]]. Dies ist nur augenscheinlich, aber nicht real.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
123. Der [[Jivanmukta]] geht in den höchsten, unsterblichen, nicht verfallenden [[Atman]] ein, so wie das reflektierte Bild der Sonne im Wasser in die Sonne eingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
124. Das höchste, unzerstörbare [[Wesen]] erlangt er mit [[Sicherheit]]. Wer auch immer, O Geliebter, dieses Wesen erkennt, welches ohne Schatten ist, ohne [[Körper]], ohne [[Farbe]], welches rein und unzerstörbar ist, wird allwissend und wird alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
125. Brahman ist frei von den [[Gunas]] und so ist er stets rein. Er ist körperlos und somit niemals verfallend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
126. Der [[Jiva]] wurde von Unwissenheit umhüllt und so war er davor nicht allwissend. Er wird zu Allem durch die [[Zerstörung]] der Unwissenheit, durch das Erlangen von Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
127. Brahman ist ewig, unbegreiflich, ungeboren. Er ist alle Glückseligkeit in der [[Natur]], frei von allen [[Leid]]en und Ärgernissen. Er existiert ohne und inmitten aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
128. O Geliebter, er der den unauslöschlichen Atman kennt, in dem das wissende [[Selbst]] mit all den Devas aufsteigt, das Prana und die fünf Elemente, wird allwissend, und, in der Tat, geht in alles ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
129. Geht in alles ein, bzw. erkennt, dass er das Selbst oder Atman in den Wesen ist und fühlt, dass er selbst in allen Dingen existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herrlichkeit der Meditation über Om===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoganblumeklein.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
130. Dann fragte [[Satyakama]], Sohn von [[Sibi]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O [[Bhagavan]], welche [[Welt]] erlangt jener, der, unter den Menschen, über [[Om]] bis zum [[Tod]] meditiert, dadurch?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
131. Om ist das [[Pratika]] oder [[Substitut]] für [[Brahman]]. Es ist das [[Symbol]] für [[Brahman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
132. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf Om mit [[Bhava]] ([[Gefühl]]) und seine Bedeutung ist wirkliche Meditation über Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
133. Meditation auf Om ist das Aufrechterhalten des ständigen Flusses, der einen [[Idee]] des höchsten Selbst, wie der Fluss von Öl aus einem Gefäß in eine anderes ([[Tailadharavat]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
134. Der Geist sollte ruhig wie die [[Flamme]] in einer [[Lampe]] an einem windstillen [[Ort]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
135. Meditation kann nur von dem [[Aspirant]]en praktiziert werden, dessen Sinne von externen Objekten abgewandt sind, der einen ruhigen Geist hat, der mit Unterscheidungsgabe ausgestattet ist, [[Selbstbeherrschung]] hat, [[Reinheit]], [[Glaube]]n,&lt;br /&gt;
[[Ausdauer]] und eine starke [[Sehnsucht]] nach der letzten [[Emanzipation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
136. Pippalada antwortete: &amp;quot;O Satyakama, die Om Silbe ist in der Tat der höhere und der niedere Brahman. Deshalb erlangt jener, der es auf diese Weise kennt, mit Sicherheit Beide.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
137. Om bedeutet in erster Linie [[Para Brahman]] und dann erst bezeichnet es [[Hiranyagarbha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
138. Wenn er auf ein [[Matra]] davon meditiert – A, dann wird er, dadurch erleuchtet, schnell zur [[Erde]] kommen. Die [[Rik]] Verse führen in die [[Welt]] der Menschen, und da er mit Entbehrungen, [[Zölibat]] und [[Glaube]]n ausgestattet wurde, erlangt er [[Größe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
139. Aber wenn er nur auf sein zweites Matra – U, meditiert, dann wird er eins mit dem Geist. Er wird von den [[Yajus]] Versen zum [[Himmel]], der Welt des [[Mond]]es übergeleitet. Nachdem er dort Größe genossen hat, kehrt er zur [[Erde]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
140. Aber wenn er, noch einmal, auf den höchsten [[Purusha]] mit der Om Silbe der drei Matras meditiert, dann wird er mit der Sonne vereint werden. So wie eine [[Schlange]] von ihrer [[Haut]] befreit wird, so wird er von seiner Haut befreit. Er wird&lt;br /&gt;
von der [[Sama]] Hymne zur Welt von [[Brahma]] gebracht, und von ihm, voll des Lebens, betrachtet er den höchsten Purusha, der im [[Herz]]en verweilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
141. Die drei Matras sind, wenn sie einzeln benutzt werden, sterblich. Aber wenn sie miteinander verbunden werden, sind sie nicht falsch benutzt. Wenn man sie korrekt in all den internen, externen und mittleren Funktionen anwendet, dann erzittert der Wissende nicht. Er wird vom brahmischen [[Bewusstsein]] nicht geschüttelt werden. Er wird stets fest in seinem Bewusstsein verbleiben: Ich bin Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
142. Durch die Rik Verse kommt er in dieser Welt an, durch die Yajus Verse im Himmel, durch die [[Saman]] Verse in dem, von welchem die [[Seher]] wissen ([[Brahmaloka]]) durch die Mittel des Buchstabens Om. Der [[Weise]] erreicht diese und also jenes, welches still, nicht-zerfallend, ohne Tod, furchtlos und das Höchste ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|LmBj9Ni_CBw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die innewohnende Präsenz===&lt;br /&gt;
143. Dann fragte [[Sukesa]], Sohn von [[Bharadvaja]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O [[Bhagavan]], [[Hiranyanabha]], ein [[Prinz]] von [[Kosa]], kam einst zu mir und stellte diese Frage: &#039;O [[Bharadvaja]], kennst du den [[Purusha]] der sechzehn [[Kalas]] (Teile)?&#039; Ich sagte dem Jüngling: &#039;Ich kenne ihn nicht. Wenn ich es wüsste, warum sollte ich dir nicht davon&lt;br /&gt;
erzählen. Er, der erzählt, was nicht wahr ist, trocknet aus, wahrlich, bis zur [[Wurzel]]. Deshalb wage ich es nicht, die Unwahrheit auszusprechen.&#039; Nachdem er seinen Wagen bestieg, fuhr er schweigend davon. Dieses frage ich dich, was ist&lt;br /&gt;
dieser [[Purusha]]?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
144. Pippalada antwortete: &amp;quot;O edler Jüngling, dieser Purusha, in welchem die sechzehn Kalas geboren werden, ist sogar hier in diesem [[Körper]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
145. Man muss nicht weit gehen, um Ihn zu suchen, Er ist im [[Lotus]] des [[Herz]]ens. Er ist dir sehr nahe, näher als dein [[Atem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
146. Vom [[Atman]] sagt man, er verweilt im Herzen, damit er dem [[Aspirant]]en dabei helfen kann, zu erkennen, dass der Atman in seinem eigenen Selbst ist. Dies wird ihm helfen, [[Konzentration]] zu üben, und der Purusha wird erkannt, als ob er&lt;br /&gt;
inmitten des eignen Körpers ist, durch den Gedankenprozess, [[Reflexion]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
147. Der Purusha hat wirklich keine Teile. Er ist unteilbar, homogen und ohne Teile. Aufgrund von Unwissenheit, wird Er gesehen, als bestünde er aus Teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
148. Die Kalas sind Gegebenheiten, die dem Purusha aufgrund von Unwissenheit hinzugefügt werden. Wenn jemand [[Wissen]] erlangt, fallen all diese Gegebenheiten weg. Er betrachtet den einen, homogenen, bedingungslosen, höchsten Purusha allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
149. [[Intelligenz]] ist kein [[Attribut]] des Atman. Der Atman ist die Verkörperung der Intelligenz ([[Prajnana Ghana]] oder [[Vijnana]] Ghana), dichte Masse von [[Intelligenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
150. Du wirst die sechzehn Kalas durch die Anwendung der [[Neti Neti]] (nicht das, nicht das) Doktrin auslöschen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
151. Er (Purusha) reflektierte, was jenes ist, durch wessen Abfahrt ich abreisen solle und an welchen Aufenthaltsort ich verbleiben solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Sankhya Philosophie===&lt;br /&gt;
152. Der [[Sankhya]] Philosophie zufolge ist [[Prakriti]] oder [[Pradhana]] der Schöpfer und [[Purusha]] ist der Genießer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
153. Prakriti transformiert sich selbst in [[Mahat]] ([[Intellekt]]), [[Geist]], [[Egoismus]], [[Tanmatras]], Elemente, etc. zum Vorteil oder Genuss des Purusha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
154. Er erschuf [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], aus Prana [[Glauben]], [[Äther]], [[Luft]], [[Feuer]], [[Wasser]], [[Erde]], [[Sinne]], [[Geist]] und [[Nahrung]]; und aus Nahrung [[Stärke]], [[Buße]], [[Mantra]]s, [[Karma]] und die [[Welt]], und in der Welt Name (bzw. das Individuum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
155. [[Akasha]], Äther, besitzt die Eigenschaft des [[Klang]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
156. Luft ist aus Akasha geboren. Sie hat zwei Eigenschaften, ihre eigene, [[Berührung]], und die ihrer [[Ursache]], Klang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
157. Feuer wird aus Luft geboren. Es hat drei Eigenschaften, seine eigene, Form, und die zwei Eigenschaften der vorhergehenden Elemente, Klang und Berührung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
158. Wasser wird aus Feuer geboren. Es hat vier Eigenschaften, seine eigene, Geschmack, und die drei Eigenschaften der vorher genannten Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
159. Erde wird aus Wasser geboren. Sie hat vier Eigenschaften, ihre eigene, Geruch, und die Eigenschaften der vier zuvor genannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
160. So wie [[Fluss|Flüsse]], die in Richtung des [[Meer]]es fließen, wenn sie das Meer erreicht haben, verschwinden, lösen sich ihre [[Name]]n und [[Form]]en auf und werden Meer genannt, ebenso lösen sich die sechzehn Teile des Beobachters, die in Richtung des Purusha gehen, auf, ihre Namen und Formen werden zerstört und alles wird einzig Purusha genannt. Er wird ohne Teile und unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
161. Wisse um diesen Purusha, der erkannt werden sollte, in welchem die Kalas zentriert sind wie Speichen in der Mitte eines Rades, damit der [[Tod]] dir nichts anhaben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
162. Dann sagte Pippalada zu ihnen: &amp;quot;So viel allein weiß ich von dem höchsten Purusha; nichts ist höher als dies.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
163. Und dann sagten sie, ihn verehrend: &amp;quot;Du bist unser Vater, der uns hilft, den [[Ozean]] der Unwissenheit zu überqueren. Grüße an die höchsten [[Rishi]]s! Grüße an die höchsten Rishis!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Englischen ist die Sonne männlich und der Mond weiblich (Anm. d. Übers.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus Swami Sivananda: Essence of Principle Upanishads&#039;&#039;&#039;, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram Rishikesh]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prashna Upanishad प्रश्नौपनिषद् Praśna-Upaniṣad Aussprache==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du hören, wie das Sanskritwort Prashna Upanishad, प्रश्नौपनिषद्, Praśna-Upaniṣad ausgesprochen wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2a-Qj9XHOG0}} &lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sanskrit-woerterbuch.podspot.de/files/Prashna_Upanishad.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Reine Vedanta Upanishaden]]&lt;br /&gt;
*[[Upanishad]]&lt;br /&gt;
*[[Veden]]&lt;br /&gt;
*[[Mahavakya]]&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
*[[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Vedanta]]&lt;br /&gt;
*[[Vedanta Schulen]]&lt;br /&gt;
*[[Indische Philosophiesysteme]]&lt;br /&gt;
*[[Sankhya-Philosophie]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Leben]]&lt;br /&gt;
*[[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Shankara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/krishnananda/upanishaden/ Kostenloses Online-Buch Upanishaden von Swami Krishananda] &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/andere-autoren/upanishaden/ Klassische Upanishaden - Die Weisheit des Yoga von Paul Deussen, 1980]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p597_Das-Kronjuwel-der-Unterscheidung-von-Shri-Shankaracharya/ Das Kronjuwel der Unterscheidung von Shri Shankaracharya, Kommentar von Emanuel Meyer, 2002 ]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p484_Vedanta-----Der-Ozean-der-Weisheit/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Swami Vivekananda, Vedanta - Der Ozean der Weisheit]&lt;br /&gt;
*Wilfried Huchzermeyer: &#039;&#039;Die heiligen Schriften Indiens - Geschichte der Sanskrit-Literatur.&#039;&#039; (edition-sawitri.de)  ISBN 3-931172-22-8&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p927_Vedanta-fuer-Anfaenger/ Vedanta für Anfänger von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*Heinrich Zimmer: Philosophie und Religion Indiens, Suhrkamp, 2001&lt;br /&gt;
*Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/ &#039;&#039;Das Yoga-Lexikon&#039;&#039; von Huchzermeyer, Wilfried] &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/ &#039;&#039;Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch&#039;&#039; von Mittwede, Martin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p38_Klassische-Upanishaden/ Buch: Klassische Upanishaden - die 11 wichtigsten Upanishaden in der Übersetzung von Paul Deussen]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_veden.html Veden aus „Göttliche Erkenntnis“  von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_upanishaden.html Upanishaden, Artikel aus &amp;quot;Göttliche Erkenntnis&amp;quot; von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Sankara.html Shankara] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Indische Schriften]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/ Jnana Yoga, Philosophie]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/ Indische Meister]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Klassische Schriften des Yoga: Veden, Upanishaden, Smritis, Puranas und Itihasas===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/04-klassische-schriften-des-yoga.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Jnana Yoga und Vedanta Einführung===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/01-jnana-yoga-vedanta-einfuehrung.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Vom Begrenzten zum Unendlichen - Geschichten aus den Upanishaden===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/75_Vom_Begrenzten_zum_Unendlichen-Yoga-Vidya.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===111 Geschichten aus den Upanishaden===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/111_Geschichten_aus_den_Upanischaden.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reine Vedanta Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vedanta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deussen Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Prashna_Upanishad&amp;diff=951425</id>
		<title>Prashna Upanishad</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Prashna_Upanishad&amp;diff=951425"/>
		<updated>2021-06-05T12:55:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Die Prasna Upanishad - Erläuterungen nach Paul Deussen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Prashna Upanishad&#039;&#039;&#039;, eigentlich &#039;&#039;&#039;[[Prashnopanishad]]&#039;&#039;&#039; [[Sanskrit]]: प्रश्नोपनिषद् praśnopaniṣad &#039;&#039;f.&#039;&#039;) Die &#039;&#039;Prashna Upanishad&#039;&#039; (wörtl.: &amp;quot;Frage-Upanishad&amp;quot; [[Prashna]]-[[Upanishad]]) ist eine der früheren Haupt-[[Upanishaden]], zu welcher ein Kommentar [[Shankara]]s vorliegt. Sie gehört zum [[Atharvaveda]], ist als vierte im [[Muktika]] Kanon aufgeführt und wird bei Deussen als[[reine Vedanta Upanishaden|reine Vedanta Upanishad]] gezählt. Sechs Suchende des [[Brahman]] gehen zu einem [[Weise]]n mit Namen [[Pippalada]] und stellen ihm sechs Fragen. Diese Fragen und Antworten formen die Substanz dieser [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Upanishad]. Ihr Name [[Prashna]] (Frage) ist daher abgeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Guru-schueler.jpg|thumb|Lehrer und Schüler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Prashna Upanishad==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Prashna Upanishad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prashna Upanishad ist eine der wichtigen Upanishaden, insbesondere der Upanishaden aus dem [[Atharva Veda]]. In der Prashna Upanishad geht es um wichtige Fragestellungen, wichtige Erforschungen. &amp;quot;Prashna&amp;quot; heißt ja Frage, Erforschung, Erkundigung. Es geht darum, sein wahres [[Selbst]] zu erkunden, zu erforschen, Fragen zu stellen: „Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?“ „Was ist Brahman? Was ist das Absolute?“ Wenn Prashna Upanishad in einem Wort geschrieben ist, wird es zu &amp;quot;Prashnopanishad&amp;quot;. Nach den Sandhi Regeln im Sanskrit wird, wenn auf ein „a“ ein „u“ folgt, beide Vokale zum „o“. Deshalb, findest du oft Prashna Upanishad, manchmal findest du aber auch Prashnopanishad. Prashnopanishad ist also Prashna und Upanishad in einem Wort geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fXkRKOV6Xuc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prashna Upanishad - Übersetzung von Paul Deussen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier alle Verse der Prashna Upanishad aus dem Werk &amp;quot;60 Upanishaden des [[Veda]] von [[Paul Deussen]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erster Prashna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Sukeshan Bhāradvāja, Shaivya Satyakāma, Sauryāyanin Gārgya, Kausalya Āshvalāyana, Bhārgava Vaidarbhi und Kavandhin Katyāyana, diese alle, Brahman als Höchstes haltend und in Brahman feststehend, forschten nach dem höchsten Brahman, und mit den Worten: „Er, fürwahr, wird dieses alles erklären“, nahten sie sich mit dem Brennholze in den Händen dem erhabenen Pippalāda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Da sprach der Weise zu ihnen: „Noch weiter werdet ihr in Askese, Brahmanwandel (Keuschheit) und Glaube ein Jahr bei mir wohnen, und dann fragt ihr (mögt ihr fragen), wie es euch gefällt; wofern wir es wissen werden, wollen wir euch alles erklären.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Darauf (nach Ablauf des Jahres) nahte sich ihm Kavandhin Kātyāyana und fragte: „Erhabener! woraus wohl entstehen die Ge-schöpfe?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Und er sprach zu ihm: „Prajāpati verlangte nach Nachkommen; er übte Tapas; nachdem er Tapas geübt, lässt er ein Paar entstehen, nämlich Rayi (Materie, eigentlich: Reichtum) und Prāna (Leben); denn er sprach: „Diese beiden werden mir vielfältig Nachkommen schaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Fürwahr, die Sonne ist Prāna und der Mond ist Rayi; ja Rayi ist alles dieses, was geformt und ungeformt ist; darum ist die Form selbst Rayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wenn nun die Sonne aufgeht und die östliche Himmelsgegend be-tritt, so befasst sie dadurch die östlichen (in der Natur verwirklich-ten) Lebenshauche (Prāna ) in ihren Strahlen; und wenn sie die südliche, westliche und nördliche, obere, untere und zentrale Himmelsgegend betritt, so befasst sie, indem sie alles erhellt, dadurch alle Lebenshauche in ihren Strahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Allverbreitet und allgestaltet zieht dieses (Sonnen-)Feuer als der Prāna herauf. Darüber dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- (ich preise)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Den allgestaltigen, goldnen Wesenskenner,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dort als höchster Hort, als einzig Licht glüht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit tausend Strahlen, hundertfach sich wandelnd,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lebenshauch der Wesen geht dort auf die Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Fürwahr, Prajāpati ist das Jahr; in demselben sind zwei Gänge (der Sonne), der nach Süden und der nach Norden. Jene nun, welche mit den Worten: „Opfer und fromme Werke sind unser Tun“ Vereh-rung üben, die erobern nur den Mond als Stätte. Diese kehren wie-derum zurück. Darum gehen diejenigen Weisen, welche nach Nachkommen begehren, den südlichen Weg. Und dieser Väterweg ist (pitriyāna) Rayi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Aber auf dem nördlichen Wege, nachdem sie durch Askese, Brah-manwandel, Glaube und Wissen den Ātman gesucht haben, er-obern sie die Sonne. Diese ist der Stützpunkt der Prānas. Dieses ist das Unsterbliche, das Furchtlose, diese ist der höchste Hort. Von ihm kehren sie nicht wieder zurück. Dieses ist die Ausschließung (des Väterweges und Götterweges gegeneinander). Darüber ist die-ser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Der Vater, fünffüßig, zwölffacher Bildung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei leibhaft, heißt es, in des Himmels Jenseits;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sei er auch weitleuchtend eingefügt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Untern mit sechs Speichen, sieben Rädern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Fürwahr, Prajāpati ist der Monat. Seine dunkle Hälfte ist Rayi, sei-ne helle Prāna. Darum bringen diese Weisen (die den Prāna vereh-ren) in der hellen Hälfte das Opfer dar, die andern in der andern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Fürwahr, Prajāpati ist Tag und Nacht. Was von ihm Tag ist, das ist Prāna, was Nacht, das Rayi. Wahrlich die verschütten den Prāna (das Leben), welche am Tage sich in Lust verbinden, und dieses ist der (auch dem Grihastha obliegende) Brahmanwandel, dass man sich nur in der Nacht in Lust verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Fürwahr, Prajāpati ist die Nahrung. Aus ihr stammt dieser Same, aus welchem diese Geschöpfe entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Diejenigen nun, welche diesen Prajāpatiwandel einhalten, die üben die Begattung aus (mithūnam utpādayante) sowie es oben von Prajāpati hieß, dass er (mithūnam utpādayante) „ein Paar entste-hen lässt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch derer ist die Brahmanwelt, die sich kastei&#039;n,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In denen wahre Keuschheit festgewurzelt ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehn zur Brahmanwelt, der fleckenlosen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohne Krummes, Falsches, ohne Trug sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweiter Prashna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Da befragte ihn Bhārgava Vaidarbhi: „Erhabener! Wie viele Götter halten das Geschöpf aufrecht, und welche von ihnen erleuchten diesen Leib, und wer unter allen ist der vorzüglichste?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Der Äther, fürwahr, ist dieser Gott und der Wind und das Feuer, Wasser und Erde, Rede, Manas, Auge und Ohr. Diese, indem sie (den Leib) erleuchten, rühmen sich: „Wir sind es, die dieses Röhrenwerk stützen und aufrecht erhalten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Da sprach zu ihnen der oberste Prāna: „Nicht so! In Wahn seid ihr befangen. Ich allein bin es, der ich, mich fünffach teilend, dieses Röhrenwerk stütze und aufrecht halte!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Sie aber wollten ihm nicht glauben. Da gibt er sich den Anschein, als wollte er, aus (verletztem) Stolz nach oben entweichen. Und wie er entweicht, da wollen auch die andern alle entweichen, und wie er stille stehen bleibt, da bleiben auch die andern stehen. Und gleichwie die Bienen der Bienenkönigin wenn sie auszieht, alle nachziehen, und solange sie bleibt, alle bleiben, also auch die Rede, das Manas, das Auge und das Ohr. Da sind sie zufriedengestellt und preisen den Prāna:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Er brennt als Feuer, und er glüht als Sonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist Parjanya, Maghavān und Vāyu,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er der Gott ist Erde, Rayi,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist, nicht ist und ewig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wie Speichen an der Radnabe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haftet am Prāna alles fest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rics, die Yajus und Sāmans,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opfer, Krieger- und Brahman-Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Als Prajāpati im Mutterleib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weilst du und wirst geboren neu,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir, o Prāna , bringen die Geschöpfe Spende dar,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du mit Lebenskräften weilst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Du erst Göttern bringst das Opfer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du erst Vätern den Labetrank,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der Dichter Werk, du bist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrheit der Atharvāngiras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. An Kraft bist Indra du, Prāna !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudra bist du, der Schützende,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du schweifst im Luftraum als Sonne,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist der Lichter Oberherr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Wenn du über sie hin regnest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehn deine Kreaturen hier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voll Freude, Prāna und sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nahrung wird uns entstehen nach Lust.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Du bist von selbst geweiht, Prāna ,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchstweiser, Esser, Herr des Alls,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind des, das du isst, Spender,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du, Mātarishva(n)! Vater uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Was von dir in der Rede weilt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im Ohre, im Auge weilt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im Manas sich ausbreitet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mache hold uns, zieh nicht aus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. In Prānas Macht ist dies Weltall,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst was im dritten Himmel ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Mutter das Kind, schütz&#039; uns,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glück und Weisheit verleihe uns!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dritter Prashna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Kausalya Āshvalāyana: „Erhabener! Woher ent-steht dieser Prāna ? Wie kommt er in diesen Leib hinein? Und wie besteht er, sich selbst teilend, in demselben? Wodurch zieht er aus ihm aus? Wie waltet er in der Außenwelt und wie in dem Selbste?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Überweit gehst Du mit Fragen; du bist der Brahmanliebendste, so denke ich; darum will ich dir antworten. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Aus dem Ātman entsteht dieser Prāna; wie an einem Menschen der Schatten, so breitet er sich an demselben aus. - Ohne Zutun des (bewussten) Willens kommt er in diesen Leib hinein. − &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Und wie ein König seine Beamten beauftragt, diese oder jene Dörfer zu verwalten, also stellt auch jener Prāna die übrigen Prānas, jeden besonders, an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Über Entleerungs- und Zeugungsorgan stellt er den Apāna. In Auge und Ohr mit Mund und Nase hat er, der Prāna, selbst seinen Sitz. In der Mitte hingegen der Samāna; denn er ist es, welcher diese ge-opferte Nahrung zur Gleichheit) führt (assimiliert); daraus entste-hen jene &#039;sieben Opferflammen&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Im Herzen aber wohnt der Ātman; daselbst sind jene hundert und eine Adern; zu jeder einzelnen von ihnen gehören je hundert (Zweigadern); und der Nebenzweigadern sind jedes mal zweiund-siebzig tausend; in denen waltet der Vyāna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Aber durch die eine nach oben gehend, führt der Udāna für gutes Werk zu einer guten Welt, für schlimmes zu einer schlimmen, für beide zur Menschenwelt. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Als die Sonne nun steigt jener Prāna in der Außenwelt empor, denn sie ist es, welche dem Prāna im Auge Beistand gewährt; und die Gottheit, welche in der Erde ist, die (gewährt Beistand) dadurch, dass sie den Apāna im Menschen stützt; und dass der Raum zwischen ihnen (Sonne und Erde) ist, das ist der Samāna; der Wind ist der Vyāna. −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Die Glut (d.h. die Lebenskraft) aber ist der Udāna. Darum, wenn die Glut sich legt, dann geht er (der Mensch), zur abermaligen Geburt, mitsamt den in das Manas eingegangenen Indriyas,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. und mit dem Gedanken, der ihn (in der Todesstunde) beschäftigt, mit diesem ein in den Prāna; und der Prāna, mit der Glut (durch den Udāna) verbunden, führt ihn mitsamt dem Ātman in die von ihm (in der Todesstunde) vorgestellte Welt hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Wer den Prāna weiß, indem er ihn also weiß, dessen Nachkommen-schaft erlischt nicht, und er wird unsterblich. Darüber dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Wer Ursprung, Ausbreitung, Standort,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünffach Verteiltsein in der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in sich selbst weiß des Prāna,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem wird Unsterblichkeit zu teil,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- dem wird Unsterblichkeit zu teil.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vierter Prashna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Sauryāyanin Gārgya: „Erhabener! Welche sind es, die in diesem Menschen schlafen, und welche bleiben in ihm wach? Welcher ist jener Gott, der die Träume sieht? Wessen ist jene Lust (des Tiefschlafes)? In welchem sind sie alle gegründet?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Und er sprach zu ihm: „Gleichwie, o Gārgya, die Lichtelemente der Sonne, wenn sie untergeht, alle in jener Glutscheibe zur Einheit werden, und, wenn sie aufgeht, immer wieder aus ihr hervorgehen, also wird auch dieses alles im Manas als höchster Gottheit zur Einheit; daher kommt es, dass dann der Mensch nicht hört, nicht sieht, nicht riecht, nicht schmeckt und nicht fühlt, nicht redet, nicht greift, nicht zeugt, nicht entleert und nicht hin und her geht, sondern, wie man sagt, schläft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dann wachen die Prāna-Feuer in dieser Stadt; der Apāna ist das Gārhapatya-Feuer, der Vyāna das Anvāhāryapacana-Feuer; und das Āhavaniya-Feuer, weil es vom Gārhapatya-Feuer hergeleitet wird, heißt von dem Herleiten (pranayanam) Prāna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Ferner, weil er die beiden Opfergüsse des Ausatmens und Einat-mens zur Einheit führt, (samam nayati) heißt er Samāna. Das Ma-nas aber ist der Veranstalter des Opfers, und die Frucht des Opfers ist der Udāna; der führt den Veranstalter Tag für Tag in das Brah-man.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Alsdann genießt jener Gott (das Manas) Großheit, sofern er das hier und da Gesehene nochmals sieht, die hier und da gehörte Sache nochmals hört, das inmitten der Orte und Gegenden einzeln Wahrgenommene wieder und wieder einzeln wahrnimmt; Gesehenes und Nichtgesehenes, Gehörtes und Nichtgehörtes, Wahrgenommenes und Nichtwahrgenommenes, das Ganze schaut er, als der Ganze schaut er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Aber wenn er von der Glut (tejas) überwältigt ist, dann schaut jener Gott keine Träume, und dann herrscht in diesem Leibe keine Lust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Aber gleichwie, o Teurer, die Vögel zu dem Baume sich hinbegeben, der ihr Wohnort ist, also begibt sich dieses alles in den höchsten Ātman hinein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. die Erde und der Erdstoff, das Wasser und der Wasserstoff, die Glut und der Glutstoff, der Wind und der Windstoff, der Äther und der Ätherstoff, das Auge und das Sichtbare, das Ohr und das Hörbare, der Geruch und das Riechbare, der Geschmack und das Schmeck-bare, die Haut und das Fühlbare; die Rede und das Sprechbare, die Hände und das Greifbare, das Zeugungsorgan und das Zeugbare, das Entleerungsorgan und das Entleerbare, die Füße und das Gehbare; das Manas und das Vorstellbare, die Buddhi und das Beschließbare, der Ahankāra (Ich-Macher) und das Ichmachbare, das Denken und das Denkbare, die Glut und das Glühbare, der Prāna und das Aufrechthaltbare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Denn dieser sehende, fühlende, hörende, riechende, schmeckende, vorstellende, beschließende, handelnde, das bewußte Selbst (die individuelle Seele) bildende Geist, der ist in dem höchsten, unver-gänglichen Selbste gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Und in das höchste Unvergängliche geht der ein, welcher dieses schattenlose, körperlose, blutlose, helle, „dies Unvergängliche, o Teurer, kennend“, allwissend und zum All wird. Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Wo das bewusste Selbst mit allen Göttern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebenshauche und die Wesen weilen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Unvergängliche, o Teurer, kennend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird man allwissend, wird man zu dem Weltall.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünfter Prashna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da befragte ihn Shaivya Satyakāma: „Wer, o Erhabener, unter den Menschen bis zu seinem Hinscheiden den Laut Om meditiert, wel-che Stätte erwirbt er dadurch?“ Und er sprach zu ihm:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. „Fürwahr, o Satyakāma, der Laut Om ist das höhere und das nie-dere Brahman. Darum erlangt der Wissende, wenn er sich auf den-selben stützt, das eine oder das andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wenn er ein Element desselben meditiert, so gelangt er, durch das selbe belehrt, (nach dem Tode) schnell zur Lebendigkeit. Ihn führen die Rig-Hymnen hin zur Menschenwelt; daselbst erlangt er Askese, Brahmanwandel und Glauben und genießt Hoheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Wenn er zu zwei Elementen in seinem Denken gelangt, dann wird er (nach dem Tode) von den Yajus-Sprüchen emporgeführt in die Luft zur Somawelt (zum Monde). Und nachdem er in der Somawelt Herrlichkeit genossen hat, so kehret er wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Wenn er hingegen durch alle drei Elemente des Lautes Om den höchsten Geist meditiert, so wird er, nachdem er in das Licht, in die Sonne eingegangen, wie eine Schlange von ihrer Haut, also von dem Übel befreit; von den Sāman-Liedern wird er emporgeführt zur Brahmanwelt; dann schaut er ihn, der höher ist als dieser höchste Komplex des Lebens (d.h. als die individuelle Seele), den in der Burg (des Leibes) wohnenden Geist. Darüber sind diese Verse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Drei Elemente, wenn man stirbt, verwendet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenhängend und nicht unverwendet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem den äußern, innern, mittlern Bräuchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollauf genügt wird, - so steht fest der Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Durch Rics hierher, durch Yajus in den Luftraum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Sāmans dorthin, was die Weisen verkünden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihm, auf Om gestützt, gelangt der Wisser,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jenes ruhig, alterlos, unsterblich, furchtlos Höchste ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechster Prashna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Da befragte ihn Sukeshan Bhāradvāja: „O Erhabener! Hiranya-nābha Kausalya, der Königssohn, kam zu mir und tat diese Frage: &#039;Weißt du den sechzehnteiligen Purusha?&#039; - Zu ihm, dem Prinzen, sprach ich: &#039;Den weiß ich nicht; denn wenn ich ihn wüsste, wie sollte ich ihn dir nicht gesagt haben? Der verdorrt ja mit der Wur-zel, welcher die Unwahrheit redet. Darum darf ich die Unwahrheit nicht sagen.&#039; − Da bestieg er schweigend seinen Wagen und fuhr von dannen. Nun frage ich dich: Wo ist jener Purusha?“ −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Da sprach er zu ihm: „Hier, innen im Leibe, o Teurer, ist dieser Purusha, in welchem jene sechzehn Teile entspringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dieser (Purusha) erwog: mit wessen Auszuge werde ich selbst aus-gezogen sein, und mit wessen Bleiben werde ich bleiben? −&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Da schuf er den Prāna; aus dem Prāna den Glauben, den Äther, der Wind, das Licht, das Wasser, die Erde, das Sinnesorgan; das Manas, die Nahrung; aus der Nahrung die Kraft, das Tapas, die Mantras, das Werk, die Welträume und in den Welträumen den Namen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Aber gleichwie diese Ströme fließend zum Ozean ihren Gang neh-men und, in den Ozean gelangt, untergehen, wie ihre Namen und Gestalten verschwimmen, und es nur noch Ozean heißt, also auch geschieht es bei diesem Allschauenden, dass jene sechzehn Teile zum Purusha ihren Gang nehmen und, in den Purusha gelangt, untergehen; ihre Namen und Gestalten verschwimmen, und es heißt nur noch der Purusha, der aber verharrt ohne Teile und un-sterblich. Darüber ist dieser Vers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wie Speichen in der Radnabe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm wurzeln die Teile fest,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihn, den man wissen muss, weiß ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Purusha, damit auch euch der Tod erschüttre nicht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Und zu ihnen allen sprach er: „Soweit weiß ich das höchste Brah-man, nicht darüber hinaus ist es.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Da verehrten sie ihn und sprachen: „Du bist unser Vater, der du uns aus dem Nichtwissen zu dem andern Ufer hinüber führst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung sei den höchsten Weisen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verehrung sei den höchsten Weisen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Prasna Upanishad - Erläuterungen nach Paul Deussen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel aus „Upanishaden. Die Geheimlehre des Veda“ in der Übersetzung von Paul Deussen, herausgegeben von Peter Michel, Marix Verlag, 2. Auflage, 2007, Wiesbaden, S. 679.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die an den [[Atharvaveda]], und zwar, wie es scheint, an die [[Pippalada]]-Rezension desselben, sich anschließende Prasna Upanishad behandelt in sechs Fragen ([[Prasna]]), welche von sechs Brahmanforschern an den weisen Pippalada gerichtet werden, sechs Hauptpunkte der [[Vedanta]]lehre:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1.	Ursprung der [[Materie]] und des [[Leben]]s aus [[Prajapati]].&lt;br /&gt;
:2.	Superiorität des [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] über die übrigen Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
:3.	Der Prana und seine Verzweigungen im Menschen.&lt;br /&gt;
:4.	Über [[Traum]]schlaf und [[Tiefschlaf]].&lt;br /&gt;
:5.	[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] des Lautes [[Om]].&lt;br /&gt;
:6.	Die sechzehn Teile des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einrahmende Erzählung scheint eine Nachbildung von Satap. Br. 10,6,1 f. Chand. Up. 5,11,1 f. zu sein, nur daß dort viel passender die sechs [[Brahmane]]n über ein gemeinsames Thema den König Asvapati befragen, während in der Prasna Upanishad jeder etwas anderes fragt, so daß das gemeinschaftliche Aufsuchen des Pippalada nicht recht motiviert ist, zumal beim letzten Frager, der für seine Frage noch ein besonderes Motiv angibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Essenz der Prasnopanischade von [[Swami Sivananda]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sivananda-Urwald.jpg|thumb|Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...Om. Oh [[Götter Namen Liste von A-Z|Götter]]! Mögen wir, mit unseren [[Ohr]]en, hören, oh jenes, was glückverheißend ist; bereit, angebetet zu werden! Mögen wir, mit unseren [[Augen]], sehen, was glückverheißend ist. Mögen wir das [[Leben]] genießen, welches uns von&lt;br /&gt;
den Göttern zugewiesen wurde, unser [[Lob]] mit unseren[[ Körper]]n mit starken Gliedern darbietend. Möge [[Indra]], der Mächtige, der Alte des Ruhms, uns [[Wohlstand]] gewähren. Möge Er, der Nährer und der Besitzer allen Reichtums, das geben, was&lt;br /&gt;
gut für uns ist. Möge der Herr der flinken Bewegung uns gnädig sein, und möge der Beschützer der Großen uns ebenfalls beschützen....&lt;br /&gt;
Om Friede! Friede!! Friede!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einführung===&lt;br /&gt;
1. Sechs Suchende des [[Brahman]] gehen zu einem [[Weise]]n mit Namen [[Pippalada]] und stellen ihm sechs Fragen. Diese Fragen und Antworten formen die Substanz dieser Upanishad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] oder das Lebensprinzip, und [[Rayi]] oder [[Materie]] wurden vom [[Herr]]n zuerst geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Prana wirkt auf Rayi. Verschiedene [[Form]]en manifestieren sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Es ist das Vermischen dieser Beiden, das die Welt der diversen [[Form]]en hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Das eine ist aktiv, positiv und ist das männliche Prinzip; das andere ist passiv, negativ und ist das weibliche Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Prana gehört zur bewussten Seite der [[Schöpfung]], während Rayi oder Materie zur Seite der Formen der [[Schöpfung]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Materie ist die universelle Form. Prana ist [[Leben]] oder Verbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Der [[Körper]] wird durch Prana oder das Lebensprinzip aufrechterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. [[Prajapati]] war begierig nach Nachwuchs. Aus diesem Begehren entsprang ein Paar, nämlich Materie oder die universelle Form und Prana, Leben, oder Verbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Als Leben und Materie ist Prajapati schrittweise die [[Sonne]] und der [[Mond]], das Jahr in seinen zwei Hälften, [[Tag]] und [[Nacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], [[Aditya]] (Sonne), [[Tag]], [[Amurta]] (formlos), [[Leben]], [[Geist]], nördlicher [[Pfad]], Unsichtbarkeit, gehören zur Seite des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. [[Rayi]], der [[Mond]], die [[Nacht]], [[Murta]] (mit Form), [[Materie]], südlicher [[Pfad]], [[Sichtbarkeit]], gehören zur Seite der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Die zweite Frage bezieht sich auf die [[Deva]]s die den Menschen unterstützen und die [[Sinne]] und die wesentlichen Bestandteile des [[Körper]]s erleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Die dritte Frage bezieht sich auf die [[Natur]] und den Ursprung des Pranas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Die vierte Frage bezieht sich auf [[Schlaf]] und [[Traum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Die fünfte Frage bezieht sich auf Prana und [[OM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Die sechste Frage bezieht sich auf den [[Purusha]] der sechzehn [[Kala]]s oder Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. [[Sukesa]], [[Satyakama]], [[Gargya]], [[Kausalya]], [[Bhargava]], [[Kabandhi]], all diese dem [[Brahman]] ergeben und zentriert im Brahman, suchen den höchsten Brahman, näherten sich dem verehrten [[Pippalada]] mit [[Opfergabe]]n ([[Samidh|Samit]]) in ihren [[Hand|Händen]], in dem Glauben, dass er ihnen alles erklären würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. [[Wissen]] um [[Brahman]] kann von Menschen erlangt werden, die sich dem [[Zölibat]] hingaben, [[Tapas]] ausführen und sich den Regeln hingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Dann sagte [[Pippalada]] zu dem [[Aspirant]]en: Bleibe für ein Jahr hier mit [[Entbehrung]]en, [[Zölibat]] und [[Glaube]]n. Dann darfst du Fragen stellen wie es dir beliebt, und wenn ich die Antworten kenne, werde ich sie dir sicherlich erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HS6kAipt5kQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorbereitung des Gefäßes===&lt;br /&gt;
21. Die subtilen Wahrheiten des [[Vedanta]] können von einem groben und unreinen [[Geist]] nicht erkannt werden. Der Geist sollte rein, fein und scharf gemacht werden. Nur dann wird er bereit sein, [[Konzentration]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu üben und die&lt;br /&gt;
subtilen [[Wahrheit]]en der [[Upanishaden]] zu begreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. [[Dienst]] für den [[Guru]] oder ein [[Vorbild]] mit [[Glaube]]n und [[Hingabe]] reinigt den [[Geist]] sehr schnell. Dies ist das machtvollste Mittel der [[Reinigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Der spirituelle [[Lehrer]] kennt durch seine innere [[Sicht]] den mentalen [[Zustand]] seiner Aspiranten, den Grad ihrer [[Entwicklung]], ihre [[Fehler]] und [[Schwächen]], etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. [[Tapas]] und [[Zölibat]] tragen zur Reinigung des Geistes bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Der Lehrer kann ihre [[Astralkörper|Astral]]- und [[Kausalkörper]] durch das innere Auge der [[Weisheit]] sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Der Seher Pippalada erkannte durch seine innere Sicht, dass noch immer Unreinheiten in ihrem Geist waren und so bat er sie, mit ihm für ein Jahr zu verweilen, um [[Tapas]], Zölibat und Glauben zu praktizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leben und Materie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Prajapati Schoepfung Ei Hiranyagarbha .jpg|thumb|Versuch, die schöpferischen Aktivitäten Prajapatis darzustellen, Stahlstich, um 1850]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. [[Leben]] hat keinen Anbeginn. Die [[Welt]] wurde nicht geschaffen. Sie wird ganz einfach von [[Gott]] projiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Dann näherte [[Katyayana Kabandi]] sich Pippalada und fragte: &amp;quot;Ehrwürdiger [[Meister]], woher wurden diese [[Kreatur]]en geboren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Er antwortete: [[Prajapati]] (der Herr der Kreaturen) war begierig nach Nachwuchs. Er tat [[Buße]] (gedanklich) und danach erschuf er in Paaren Materie ([[Rayi]]) und [[Leben]] ([https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana]), [[Nahrung]] und Esser, mit dem Gedanken, dass diese&lt;br /&gt;
zusammen ihm Kreaturen in vielfältiger Weise produzieren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. Tapas ist Buße. Hier bedeutet es Überlegung darüber, wie und was geschaffen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Prana ist [[Energie]]. Rayi ist Materie. Prana und Rayi sind männlich und weiblich. Prana und Materie sind das Paar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32. Prajapati erschuf ein Paar, welches nötig für die Schöpfung ist: Der [[Mond]], der Nahrung ist und Prana (Feuer, Sonne) bzw. den Esser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33. Er dachte, dass [[Agni]] ([[Sonne]]) und der Mond (bzw. der Esser und die Nahrung) verschiedene Kreaturen schaffen würden, und so schuf er die Sonne und den Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34. Durch den Einfluss des Mondes alleine, wird das köstliche [[Soma]] oder das [[Rasa]] der [[Erde]], welches die [[Pflanze]]n und [[Kräuter]] nährt, produziert. Die Sonne ist das Feuer, welches das Rasa konsumiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35. Dieses Leben wird durch [[Nahrung]] ([[Annam]]) und [[Luft]] (Prana) aufrecht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36. Die Sonne ist wahrlich Leben und der Mond die Materie; all dies wird eine Form besitzend und ohne Form gefunden. Aus diesem Grund ist Form in der Tat Nahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37. [[Murta]]m bedeutet mit Form; grob (solide, flüssige und feurige Objekte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38. [[Amurta]] bedeutet ohne Form; subtil (Luft, Äther).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39. Die [[Sonne]] ist [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie]. Der [[Mond]] ist [[Materie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40. All jenes, das einen [[Körper]] (Form) hat  und das keinen Körper (formlos, feinstofflich) hat ist Materie. Deshalb ist Körper (Form) in der Tat Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41. Die Sonne ist Prana, der Esser, das Feuer; der Mond ist die Nahrung. Der Esser und die Nahrung sind wirklich eins. Sie sind Aspekte des Herrn der Kreaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die herrliche Sonne===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42. Die Sonne ist das [[Zentrum]] der [[Energie]]. Sie ist folglich identisch mit dem Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
43. Nun, der [[Sonnenaufgang]] ist im [[Osten]]. Dadurch badet sie in ihren Strahlen alle Pranas im Osten. Wenn sie die südlichen, die westlichen, die nördlichen Viertel, die [[Nadir]], den Zenit, die dazwischenliegenden Viertel, und alle beleuchtet, dann nimmt sie dadurch alle Kreaturen in ihre Strahlen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
44. Die [[Sonne]] badet alle lebenden [[Wesen]] mit ihrem [[Licht]], lässt sie eins werden mit ihrem eigenen [[Selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
45. Wo immer Leben ist, wo immer [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie] ist, ist dies aufgrund des Einflusses der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
46. Die Sonne ist das größte, unerschöpfliche Kraftwerk auf [[Erde]]n. Sie unterstützt mit ihren [[Strahlen]] alles Leben in allen Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
47. Dies ist das ([[Vaisvanara]]) die Gesamtsumme aller lebenden Wesen, alle Formen annehmend, Leben und Feuer, die jeden [[Tag]] erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
48. Die Sonne erleuchtet die gesamte Welt. Sie ist das Zentrum von Kraft und Energie. Sie ist die [[Quelle]] von Leben und [[Aktivität]]. Deshalb ist sie der Herr der Kreaturen. Sie ist mit den Aktivitäten aller Menschen verbunden. Sie ist in der Tat&lt;br /&gt;
das Leben der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49. Alle Formen annehmend, glänzend, allwissend, das höchste [[Ziel]], das eine [[Licht]], der Geber der [[Hitze]], mit tausend Strahlen, in hunderten Formen existierend, Leben aller Kreaturen, geht diese Sonne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50. Das Jahr ist in der Tat [[Prajapati]], der Herr der Schöpfung. Es gibt zwei [[Pfad]]e, südlich und nördlich. Jene, die einzig dem Pfad des [[Karma]] folgen, durch das Ausüben von [[Opfer]]ungen und frommen [[Handlung]]en, erlangen einzig die Welt des Mondes und kehren mit Sicherheit wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
51. [[Ishta]] ist das tägliche Ausführen von [[Agnihotra]], [[Buße]], das Speisen der Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
52. [[Purta]] ist das Graben von [[Brunnen]], Wasserspeichern etc. für die Öffentlichkeit, das Bauen von [[Tempel]]n, Krankenhäusern, Schulen, den Armen und den Hungrigen Essen geben, öffentliche Gärten anlegen, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
53. Aber jene, die den Atman durch [[Buße]], [[Glaube]]n und [[Wissen]] gesucht haben, erreichen die Sonne durch die nördliche Rute ([[Brahmaloka]]). Dies ist die Heimstatt allen Lebens, das Unsterbliche, furchtlose, das höchste [[Ziel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
54. Sie wandern auf dem Pfad von [[Devayana]], dem Pfad der Götter, zur Welt der Sonne und gehen von dort ins Brahmaloka. Sie verschmelzen in Brahman, im Ende dieses Kreislaufs. Das ist [[Karma Mukti]] oder allmähliche Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
55. Jene, die Brahmaloka erlangt haben, kehren nicht in diese Welt zurück. Sie werden nicht wiedergeboren wie jene, die einzig dem Karma folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
56. Fünf Füße besitzend (die fünf Jahreszeiten), über Ihn, den [[Vater]], zwölf Formen besitzend (zwölf Monate), der Spender des [[Regen]]s, sagen sie (die Weisen), dass er auf einer Ebene verweilt, die höher als der [[Himmel]] ist. Andere nennen ihn allweise, auf welchem, wie bei einem Streitwagen (gezogen von sieben [[Pferd]]en), mit sieben Rädern und sieben Speichen, sich die gesamte Welt gründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
57. Die Sonne ist nichts weiter als das Jahr oder die [[Zeit]]. Die Sonne ist der Macher oder Messer der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
58. Sie Sonne durchdringt alle Wesen mit ihrem [[Licht]], lässt sie eins sein mit ihrem eigenen [[Selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
59. Die Sonne wird [[Vater]] genannt, denn Sie ist der Schöpfer von Allem, sie erhält das Leben, und alles Leben geht einzig durch sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
60. Die sieben Strahlen oder [[Farbe]]n der Sonne sind die sieben Pferde der Sonne. Halbjahre, Jahreszeiten, Monate, halbe Monate, Tage, Nächte und [[Muhurta]]s sind ebenfalls die sieben Pferde der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
61. Die sechs Speichen sind die Jahreszeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
62. Der Monat ist [[Prajapati]] (der Herr der Schöpfung), seine dunkle Hälfte ist tatsächlich die Nahrung, seine helle Hälfte das Prana. Deshalb führen diese [[Rishi]]s Opferriten in der hellen Hälfte durch, die anderen in der dunklen Hälfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
63. Der Monat ist ebenfalls in der Natur eines Paars. Ein Teil, das ist die dunkle Hälfte, ist Nahrung, bzw. Materie oder Mond. Die andere Hälfte, bzw. zwei Wochen, ist die Sonne, die Erde, das [[Feuer]] oder Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
64. Nacht ist täglich [[Pralaya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
65. Tag und Nacht sind [[Prajapati]]. Der Tag ist das Prana und die Nacht ist tatsächlich Nahrung. Jene, die tagsüber sich in [[Liebe]] vereinen, verschwenden ihr Prana, jene, die sich Nachts in Liebe vereinen werden wahrlich als [[Brahmachari]]s&lt;br /&gt;
betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
66. Nahrung ist in der Tat Prajapati; aus ihr entstehen in der Tat [[Samen]], aus diesen werden alle Kreaturen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
67. Folglich produzieren somit jene, die diese Regel des Prajapati einhalten, ein Paar. Jenen allein ist dieses [[Brahmaloka]] in denen [[Buße]], [[Zölibat]] und [[Wahrheit]] verbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
68. Dieses reine [[Brahmaloka]] gehört einzig denen, in denen kein [[Betrug]], Falschheit oder Verheimlichung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
69. Betrug, Verworfenheit, Falschheit und [[Verheimlichung]] beflecken das [[Herz]]. Sie sind Hindernisse auf dem spirituellen Weg. Sie sollten durch das Kultivieren der gegenteiligen, positiven Tugenden wie [[Ehrlichkeit]], [[Aufrichtigkeit]] und [[Wahrheit]] ausgerottet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UEUOCahpKzs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prana: Größer als die Sinne===&lt;br /&gt;
70. Dann fragte [[Bhargava]], Sohn von [[Vidarbha Pippalada]]: O [[Bhagavan]], wie viele [[Deva]]s unterstützen die [[Schöpfung]]? Welche von diesen erleuchten das? Wer, nochmal, ist, unter ihnen, der Größte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
71. Die zweite Frage bezieht sich auf die Kräfte, [[Herrlichkeit]] und Größe von [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], welcher den [[Mikrokosmos]] unterstützt und somit der Beste von Allen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
72. Er antwortete: Diese [[Deva]]s sind wahrlich der [[Äther]], [[Wind]], [[Feuer]], [[Wasser]], [[Sprache]], [[Geist]], [[Auge]] und das [[Ohr]]. Sie, ihre Herrlichkeit manifestierend, stritten untereinander und sagten: Wir halten zusammen und unterstützen diesen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
73. Prana, der Größte, sagte zu ihnen: Verliert euch nicht in [[Täuschung]]. Haltet diesen närrischen [[Stolz]] nicht aufrecht. Ich alleine, mich selbst fünffach aufteilend, unterstütze diesen Körper und bewahre ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
74. [[Atmung]] und [[Gedanke]] sind Ausdrucksweisen von Prana allein. Prana ist das wichtigste, fundamentale [[Prinzip]] im [[Körper]] und in der [[Natur]]. Deshalb wird Prana auch [[Brahma]] genannt. Das individuelle Prana ist Teil des universellen Prana oder kosmischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
75. Sie glaubten ihm nicht. Das Prinzip des Prana, schien, aus Entrüstung aus dem Körper zu gehen, sozusagen von oben. Als das Prana aufstieg, stiegen all die anderen ([[Sinne]]) ebenfalls umgehend auf; und wenn er blieb, verblieben all die anderen auch; so wie [[Biene]]n den Stock verlassen, wenn die [[Königin]] diesen verlässt und zurückkehren, wenn sie zurückkehrt; und so priesen der Geist, Sprache, Auge, Ohr und der Rest, Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prana: Der wichtigste Beweger===&lt;br /&gt;
76. So verhält es sich mit dem Leben: Als Feuer brennt es; als Sonne scheint es; als [[Parjanya]] regnet es; als [[Maghavan]] (Indra) regiert es; es ist der [[Wind]]; es ist die Erde, Mond, Deva, was Form besitzt, was formlos ist und was unsterblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
77. Prana ist das [[Amrita]], was die [[Basis]] oder der Aufenthalt aller Devas ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
78. Wie Speichen in einem Rad, so ist alles im Prana zentriert, die [[Verse]] des [[Rigveda]], [[Samaveda]], [[Opfer]]ungen, [[Kshetriya]]s und die [[Brahmane]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gebet an Prana===&lt;br /&gt;
79. Als Prajapati, Herr der Kreaturen, bewegst du (Prana) dich im [[Mutterleib]]; Du wirst in der Tat danach geboren. Dir, O Prana, der zusammen mit den anderen Pranas ([[Sinne]]n) verweilt, bringen diese Kreaturen [[Opfer]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
80. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] bewegt sich im Mutterleib. Im Mutterleib verursacht es die Beschleunigung des Fötus. Es stößt das [[Kind]] aus dem Leib aus, wenn es gewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
81. Prana wird als [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kind] geboren. Prana ist zugleich [[Vater]] und [[Mutter]]. Es ist [[Prajapati]], universelles [[Leben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
82. Die [[Sinne]] tragen die [[Eindrücke]] ihrer zugehörigen Objekte, um das Leben im [[Körper]] zu nähren und aufrecht zu erhalten. Dies sind die Opferungen an Prana, dem Herrn der Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
83. Prana ist der Esser. Alles ist Nahrung für Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
84. O, Prana, du bist der beste Träger für die Götter, die erste Opferung an die Vorväter. Du bist das aktive [[Prinzip]] der Sinne, welche die [[Essenz]] des Körpers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
85. Dieses Leben, als [[Feuer]], brennt. Prana brennt als Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
86. Prana ist das aktive Prinzip, welches die Sinne und den Körper unterstützt. Die Glieder und [[Organ]]e werden abmagern und austrocknen, wenn da kein Prana ist. Also ist Prana die Essenz oder Saft aller Sinne im Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
87. O, Prana, du bist [[Indra]], du bist [[Rudra]] durch Tapferkeit, du bist der [[Beschützer]], du bewegst dich im Himmel, du bist die Sonne, der Herr aller Lichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
88. Wenn du es regnen lässt, O Prana, sitzen deine Kreaturen erfreut, hoffend, dass es Nahrung, welche sie begehren, geben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
89. O, Prana, du bist ein [[Vratya]] (ewig rein); du bist das Feuer [[Ekarshi]], der Verzehrer aller Dinge, der gute Herr der Welt. Wir sind die Gebenden der Opferungen, O, [[Matarisvan]], du bist unser Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
90. Sei diesem, deinen Körper gnädig, welcher in [[Sprache]] verweilt, im [[Ohr]], im [[Auge]] und welcher ebenfalls den Geist durchdringt; gehe nicht heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
91. All das unterliegt der Kontrolle von Prana, und all das ist ebenfalls der dritte Himmel. Beschütze uns wie eine [[Mutter]]. Gib uns [[Wohlstand]] und [[Weisheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Mysterium des Lebens===&lt;br /&gt;
92. Dann fragte [[Kausalya]], Sohn von [[Asvala]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O, [[Bhagavan]], wo wird dieses Prana geboren? Wie gelangt es in den Körper? Wo verbleibt es, nachdem es sich selbst aufgeteilt hat? Wie geht es heraus? Wie unterstützt es das, was ohne, und all das, was im Körper ist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
93. Pippalada antwortete: &amp;quot;Du stellst Fragen zu transzendenten Dingen. Ich werde sie dir beantworten, denn du bist ein großer Erforscher von [[Brahman]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
94. Dieses Prana wird aus dem [[Atman]] geboren. So wie dieser Schatten im Menschen ist, so ist dieses Prana im Atman. Durch die Handlung des Geistes geht dieses in den Körper ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
95. Die Handlung des Geistes ist die [[Gedankenkraft]] wollend oder wünschend. Durch die Handlung des Geistes bedeutet, durch die guten oder bösen [[Tat]]en, welche die Arbeit des Geistes sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Funktionen von Prana===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pranayama.jpg|thumb|Pranayama - Kontrolle über die Lebensenergie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96. So wie ein König seine Offiziere befehligt, ihnen sagt: &#039;Verweilt und verwaltet in diesen oder jenen Dörfern&#039;, ebenso verfügt dieses Prana über die anderen Pranas jeweils für ihre unterschiedlichen Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
97. Das [[Apana]] verweilt in den Organen der [[Ausscheidung]] und Erzeugung; das Prana selbst verweilt im Auge, Ohr, Mund und Nase. In der Mitte ist [[Samana]]. Es verteilt die Nahrung, die gleichmäßig geliefert wurde und die sieben Flammen brennen&lt;br /&gt;
dadurch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
98. Apana verweilt im [[Anus]] und den generativen Organen. Es verursacht die Ausscheidung. Prana ist für die sensorischen Lebensfunktionen zuständig. Es verweilt im Auge, den Ohren, etc.. Samana verweilt im [[Nabel]]. Es ist für die&lt;br /&gt;
Verdauungsfunktionen zuständig. [[Vyana]] lässt das [[Blut]] zirkulieren. Es ist allesdurchdringend. [[Udana]] hilft, Nahrung und Getränke zu schlucken. Es nimmt den [[Jiva]] zum [[Brahman]] während des [[Schlaf]]es. Es nimmt den Jiva aus dem Körper während des [[Tod]]es und leitet ihn in die andere Welt. Es verweilt in der [[Kehle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
99. Dieser Atman ist im [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzen]. Es gibt einhundertundeins Nervenströme ([[Nadi]]s). Jeder von ihnen hat einhundert Zweige; ferner hat jeder von diesen wiederum zweiundsiebzigtausend Unterzweige. In diesen bewegt sich [[Vyana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
100. Ferner, durch einen [[Nerv]], den [[Udana]], aufsteigend, führt es uns aufwärts zu den tugendhaften Welten durch gute Taten, durch die sündenvolle [[Welt]] durch [[Sünde]] und in die Welt der Menschen durch [[Tugend]] und Sünde kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
101. Die Sonne ist wahrlich das externe Prana. Sie geht auf und begünstigt das Prana in den Augen. Die Göttin der Erde zieht (kontrolliert) das [[Apana]] nach unten hin an. Der [[Akasha]] (Äther) zwischen der Sonne und der Erde ist [[Samana]]. Der Wind&lt;br /&gt;
ist [[Vyana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
102. Das externe Feuer ist in der Tat [[Udana]]. Aus diesem Grund geht jener, dessen Feuer ausgegangen ist, in einen anderen Körper ein, mit seinen Sinnen im Geist absorbiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
103. Was auch immer sein [[Gedanke]] zum Zeitpunkt des [[Tod]]es, mit Diesem erlangt er Prana und das Prana, in Verbindung mit Udana, zusammen mit dem [[Jivatma]] führen ihn in die Welt, an die gedacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
104. Der Gelehrte Mensch weiß, dass sein Nachwuchs nicht umkommt, und er wird unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
105. Er, welcher den Ursprung kennt, den Eingang, den Sitz, die fünffache Verteilung von Prana und seinen internen Zustand im Körper, erlangt [[Unsterblichkeit]], ja, erlangt Unsterblichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Traum und Tiefschlaf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlaf.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
106. Dann stellte [[Gargya]], der Enkel von [[Surya]], [[Pippalada]] die Frage: &amp;quot;O [[Bhagavan]], was sind diese, die im Menschen schlafen; was sind nochmal jene, die in ihm aufwachen? Welcher ist der [[Deva]], der Träume sieht? Wessen ist diese&lt;br /&gt;
[[Glückseligkeit]]? Von was hängen all diese ab?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
107. &amp;quot;Welche Organe schlafen im [[Körper]] oder stoppen ihre Funktion, wenn der Mensch schläft? Welche sind darin wach; bzw. üben ihre Funktionen aus?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
108. Pippalada antwortete: &amp;quot;O Gargya, so wie die Strahlen der Sonne, wenn sie untergeht, eins werden in dieser Scheibe aus Licht und wieder hervorkommen, wenn sie wieder aufgeht, eben so werden all diese eins im höchsten Deva, dem [[Geist]]. Deshalb hört, sieht, riecht, schmeckt oder fühlt man in dieser Zeit nichts; man spricht nicht, oder nimmt, oder genießt, oder scheidet aus oder bewegt sich. Man sagt, Er schläft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
109. All die Organe (oder Sinne) sind ruhend im Geist während des [[Tiefschlaf]]s. Sie werden eins mit dem Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
110. Das Feuer des Prana allein ist wach in der Stadt (Körper). Das Apana ist das [[Garhapatya]] Feuer. Das [[Vyana]] ist das [[Ahavaniya]] Feuer, da es aus dem Garhapatya Feuer genommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
111. Weil der Samana die Opfer (die [[Atmung]]) gleichmäßig verteilt, ist er der [[Priester]] ([[Hotri]]). Der Geist ist das [[Opfer]], das [[Udana]] ist die Belohnung der Opfer; er führt den Opfernden jeden Tag, im Tiefschlaf, zu [[Brahman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
112. In diesem [[Zustand]] genießt dieser Deva (der Geist) im Traum seine Größe. Was auch immer gesehen wurde, er sieht es erneut; was gehört wurde, er hört es erneut; was genossen wurde, in verschiedenen Ländern und Vierteln, er genießt es erneut; was gesehen und nicht gesehen wurde, gehört und nicht gehört, erfahren und nicht erfahren, wirklich und unwirklich, er sieht; er alles seiend, er sieht alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
113. Im Traum erschafft der Geist seine eigene Welt aus den Eindrücken, die er im [[Wachzustand]] erhalten hat und genießt die [[Vision]]. Der Geist selbst ist der Wahrnehmende (Subjekt) und das Wahrgenommene (Objekt). Der Geist selbst nimmt dann die Formen von Bergen, Flüssen, Bäumen, Blumen etc. an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
114. Im Traum taucht der Geist tief, manchmal in die Eindrücke vergangener [[Leben]] und durchlebt diese auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
115. Wenn er von [[Licht]] überwältigt wird, dann sieht dieser Gott (der Geist) keine Träume und zu dieser Zeit erwacht [[Glückseligkeit]] in diesem [[Körper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
116. Der [[Kausalkörper]] ist im Tiefschlaf aktiv. Der Kausalkörper ist das Organ, durch welches die Glückseligkeit des Tiefschlafes genossen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
117. Der [[Jiva]] ruht in [[Brahman]], im Tiefschlaf. Dort ist nur eine dünne Schicht aus [[Unwissenheit]] zwischen ihm und dem höchsten [[Selbst]]. In [[Samadhi]] oder dem Zustand von [[Superbewusstsein]] wird dieser [[Schleier]] aus Unwissenheit entzwei gerissen und der Jiva verschmilzt in Brahman und erlangt das höchste [[Wissen]]. Das ist der Unterschied zwischen Tiefschlaf und Samadhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
118. So wie, O Geliebter, [[Vogel|Vögel]] sich auf einen Baum begeben, um dort zu ruhen (zu verweilen), ebenso in der Tat ruhen all diese im höchsten [[Atman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
119. Die [[Erde]] und die subtilen [[Element]]e, das [[Wasser]] und seine subtilen Elemente, die [[Luft]] und ihre subtilen Elemente, [[Äther]] und seine subtilen Elemente, das [[Auge]] und wahrnehmbare Objekte, das [[Ohr]] und was gehört werden kann, die [[Nase]] und was gerochen werden kann, [[Geschmack]] und seine Objekte, die [[Hand|Hände]] und was ergriffen werden kann, die [[Fuß|Füße]] und was betreten werden kann, das [[Organ]] der [[Schöpfung]] und was genossen werden kann, das Organ der [[Ausscheidung]] und was ausgeschieden werden muss, der [[Geist]] und über was nachgedacht werden muss, der [[Intellekt]] und was bestimmt werden muss, [[Egoismus]] und seine Objekte, [[Chitta]] und dessen Objekte, [[Licht]] und seine Objekte, das [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] und was davon unterstützt werden muss, all das ruht im höchsten [[Atman]] im Tiefschlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iGFU6khGQ-g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die transzendente Erfahrung===&lt;br /&gt;
120. [[Manas]] oder der Geist ist dieser Bereich der überlegt: &#039;Sollte ich dies tun oder nicht.&#039; Der [[Buddhi]] oder der Intellekt ist der Bereich der bestimmt: &#039;Ich muss das tun.&#039; [[Egoismus]] oder [[Ahamkara]] ist das selbst-fordernde [[Prinzip]]. Er fühlt: &#039;Ich habe das getan. Ich habe das genossen.&#039; [[Chitta]] ist der Bereich der [[Erinnerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
121. Es ist Er, der sieht, fühlt, heilt, riecht, schmeckt, denkt, weiß. Er ist der Handelnde, die intelligente [[Seele]], der [[Purusha]]. Er verweilt im höchsten, unzerstörbaren Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
122. So wie ein Bild der [[Sonne]] im [[Wasser]] reflektiert wird, so wird das Bild von [[Brahman]] im Geist reflektiert. Das reflektierte Bild ist der [[Jiva]]. Dies ist nur augenscheinlich, aber nicht real.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
123. Der [[Jivanmukta]] geht in den höchsten, unsterblichen, nicht verfallenden [[Atman]] ein, so wie das reflektierte Bild der Sonne im Wasser in die Sonne eingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
124. Das höchste, unzerstörbare [[Wesen]] erlangt er mit [[Sicherheit]]. Wer auch immer, O Geliebter, dieses Wesen erkennt, welches ohne Schatten ist, ohne [[Körper]], ohne [[Farbe]], welches rein und unzerstörbar ist, wird allwissend und wird alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
125. Brahman ist frei von den [[Gunas]] und so ist er stets rein. Er ist körperlos und somit niemals verfallend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
126. Der [[Jiva]] wurde von Unwissenheit umhüllt und so war er davor nicht allwissend. Er wird zu Allem durch die [[Zerstörung]] der Unwissenheit, durch das Erlangen von Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
127. Brahman ist ewig, unbegreiflich, ungeboren. Er ist alle Glückseligkeit in der [[Natur]], frei von allen [[Leid]]en und Ärgernissen. Er existiert ohne und inmitten aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
128. O Geliebter, er der den unauslöschlichen Atman kennt, in dem das wissende [[Selbst]] mit all den Devas aufsteigt, das Prana und die fünf Elemente, wird allwissend, und, in der Tat, geht in alles ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
129. Geht in alles ein, bzw. erkennt, dass er das Selbst oder Atman in den Wesen ist und fühlt, dass er selbst in allen Dingen existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herrlichkeit der Meditation über Om===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoganblumeklein.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
130. Dann fragte [[Satyakama]], Sohn von [[Sibi]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O [[Bhagavan]], welche [[Welt]] erlangt jener, der, unter den Menschen, über [[Om]] bis zum [[Tod]] meditiert, dadurch?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
131. Om ist das [[Pratika]] oder [[Substitut]] für [[Brahman]]. Es ist das [[Symbol]] für [[Brahman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
132. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf Om mit [[Bhava]] ([[Gefühl]]) und seine Bedeutung ist wirkliche Meditation über Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
133. Meditation auf Om ist das Aufrechterhalten des ständigen Flusses, der einen [[Idee]] des höchsten Selbst, wie der Fluss von Öl aus einem Gefäß in eine anderes ([[Tailadharavat]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
134. Der Geist sollte ruhig wie die [[Flamme]] in einer [[Lampe]] an einem windstillen [[Ort]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
135. Meditation kann nur von dem [[Aspirant]]en praktiziert werden, dessen Sinne von externen Objekten abgewandt sind, der einen ruhigen Geist hat, der mit Unterscheidungsgabe ausgestattet ist, [[Selbstbeherrschung]] hat, [[Reinheit]], [[Glaube]]n,&lt;br /&gt;
[[Ausdauer]] und eine starke [[Sehnsucht]] nach der letzten [[Emanzipation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
136. Pippalada antwortete: &amp;quot;O Satyakama, die Om Silbe ist in der Tat der höhere und der niedere Brahman. Deshalb erlangt jener, der es auf diese Weise kennt, mit Sicherheit Beide.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
137. Om bedeutet in erster Linie [[Para Brahman]] und dann erst bezeichnet es [[Hiranyagarbha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
138. Wenn er auf ein [[Matra]] davon meditiert – A, dann wird er, dadurch erleuchtet, schnell zur [[Erde]] kommen. Die [[Rik]] Verse führen in die [[Welt]] der Menschen, und da er mit Entbehrungen, [[Zölibat]] und [[Glaube]]n ausgestattet wurde, erlangt er [[Größe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
139. Aber wenn er nur auf sein zweites Matra – U, meditiert, dann wird er eins mit dem Geist. Er wird von den [[Yajus]] Versen zum [[Himmel]], der Welt des [[Mond]]es übergeleitet. Nachdem er dort Größe genossen hat, kehrt er zur [[Erde]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
140. Aber wenn er, noch einmal, auf den höchsten [[Purusha]] mit der Om Silbe der drei Matras meditiert, dann wird er mit der Sonne vereint werden. So wie eine [[Schlange]] von ihrer [[Haut]] befreit wird, so wird er von seiner Haut befreit. Er wird&lt;br /&gt;
von der [[Sama]] Hymne zur Welt von [[Brahma]] gebracht, und von ihm, voll des Lebens, betrachtet er den höchsten Purusha, der im [[Herz]]en verweilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
141. Die drei Matras sind, wenn sie einzeln benutzt werden, sterblich. Aber wenn sie miteinander verbunden werden, sind sie nicht falsch benutzt. Wenn man sie korrekt in all den internen, externen und mittleren Funktionen anwendet, dann erzittert der Wissende nicht. Er wird vom brahmischen [[Bewusstsein]] nicht geschüttelt werden. Er wird stets fest in seinem Bewusstsein verbleiben: Ich bin Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
142. Durch die Rik Verse kommt er in dieser Welt an, durch die Yajus Verse im Himmel, durch die [[Saman]] Verse in dem, von welchem die [[Seher]] wissen ([[Brahmaloka]]) durch die Mittel des Buchstabens Om. Der [[Weise]] erreicht diese und also jenes, welches still, nicht-zerfallend, ohne Tod, furchtlos und das Höchste ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|LmBj9Ni_CBw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die innewohnende Präsenz===&lt;br /&gt;
143. Dann fragte [[Sukesa]], Sohn von [[Bharadvaja]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O [[Bhagavan]], [[Hiranyanabha]], ein [[Prinz]] von [[Kosa]], kam einst zu mir und stellte diese Frage: &#039;O [[Bharadvaja]], kennst du den [[Purusha]] der sechzehn [[Kalas]] (Teile)?&#039; Ich sagte dem Jüngling: &#039;Ich kenne ihn nicht. Wenn ich es wüsste, warum sollte ich dir nicht davon&lt;br /&gt;
erzählen. Er, der erzählt, was nicht wahr ist, trocknet aus, wahrlich, bis zur [[Wurzel]]. Deshalb wage ich es nicht, die Unwahrheit auszusprechen.&#039; Nachdem er seinen Wagen bestieg, fuhr er schweigend davon. Dieses frage ich dich, was ist&lt;br /&gt;
dieser [[Purusha]]?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
144. Pippalada antwortete: &amp;quot;O edler Jüngling, dieser Purusha, in welchem die sechzehn Kalas geboren werden, ist sogar hier in diesem [[Körper]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
145. Man muss nicht weit gehen, um Ihn zu suchen, Er ist im [[Lotus]] des [[Herz]]ens. Er ist dir sehr nahe, näher als dein [[Atem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
146. Vom [[Atman]] sagt man, er verweilt im Herzen, damit er dem [[Aspirant]]en dabei helfen kann, zu erkennen, dass der Atman in seinem eigenen Selbst ist. Dies wird ihm helfen, [[Konzentration]] zu üben, und der Purusha wird erkannt, als ob er&lt;br /&gt;
inmitten des eignen Körpers ist, durch den Gedankenprozess, [[Reflexion]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
147. Der Purusha hat wirklich keine Teile. Er ist unteilbar, homogen und ohne Teile. Aufgrund von Unwissenheit, wird Er gesehen, als bestünde er aus Teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
148. Die Kalas sind Gegebenheiten, die dem Purusha aufgrund von Unwissenheit hinzugefügt werden. Wenn jemand [[Wissen]] erlangt, fallen all diese Gegebenheiten weg. Er betrachtet den einen, homogenen, bedingungslosen, höchsten Purusha allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
149. [[Intelligenz]] ist kein [[Attribut]] des Atman. Der Atman ist die Verkörperung der Intelligenz ([[Prajnana Ghana]] oder [[Vijnana]] Ghana), dichte Masse von [[Intelligenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
150. Du wirst die sechzehn Kalas durch die Anwendung der [[Neti Neti]] (nicht das, nicht das) Doktrin auslöschen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
151. Er (Purusha) reflektierte, was jenes ist, durch wessen Abfahrt ich abreisen solle und an welchen Aufenthaltsort ich verbleiben solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Sankhya Philosophie===&lt;br /&gt;
152. Der [[Sankhya]] Philosophie zufolge ist [[Prakriti]] oder [[Pradhana]] der Schöpfer und [[Purusha]] ist der Genießer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
153. Prakriti transformiert sich selbst in [[Mahat]] ([[Intellekt]]), [[Geist]], [[Egoismus]], [[Tanmatras]], Elemente, etc. zum Vorteil oder Genuss des Purusha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
154. Er erschuf [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], aus Prana [[Glauben]], [[Äther]], [[Luft]], [[Feuer]], [[Wasser]], [[Erde]], [[Sinne]], [[Geist]] und [[Nahrung]]; und aus Nahrung [[Stärke]], [[Buße]], [[Mantra]]s, [[Karma]] und die [[Welt]], und in der Welt Name (bzw. das Individuum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
155. [[Akasha]], Äther, besitzt die Eigenschaft des [[Klang]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
156. Luft ist aus Akasha geboren. Sie hat zwei Eigenschaften, ihre eigene, [[Berührung]], und die ihrer [[Ursache]], Klang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
157. Feuer wird aus Luft geboren. Es hat drei Eigenschaften, seine eigene, Form, und die zwei Eigenschaften der vorhergehenden Elemente, Klang und Berührung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
158. Wasser wird aus Feuer geboren. Es hat vier Eigenschaften, seine eigene, Geschmack, und die drei Eigenschaften der vorher genannten Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
159. Erde wird aus Wasser geboren. Sie hat vier Eigenschaften, ihre eigene, Geruch, und die Eigenschaften der vier zuvor genannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
160. So wie [[Fluss|Flüsse]], die in Richtung des [[Meer]]es fließen, wenn sie das Meer erreicht haben, verschwinden, lösen sich ihre [[Name]]n und [[Form]]en auf und werden Meer genannt, ebenso lösen sich die sechzehn Teile des Beobachters, die in Richtung des Purusha gehen, auf, ihre Namen und Formen werden zerstört und alles wird einzig Purusha genannt. Er wird ohne Teile und unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
161. Wisse um diesen Purusha, der erkannt werden sollte, in welchem die Kalas zentriert sind wie Speichen in der Mitte eines Rades, damit der [[Tod]] dir nichts anhaben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
162. Dann sagte Pippalada zu ihnen: &amp;quot;So viel allein weiß ich von dem höchsten Purusha; nichts ist höher als dies.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
163. Und dann sagten sie, ihn verehrend: &amp;quot;Du bist unser Vater, der uns hilft, den [[Ozean]] der Unwissenheit zu überqueren. Grüße an die höchsten [[Rishi]]s! Grüße an die höchsten Rishis!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Englischen ist die Sonne männlich und der Mond weiblich (Anm. d. Übers.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus Swami Sivananda: Essence of Principle Upanishads&#039;&#039;&#039;, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram Rishikesh]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prashna Upanishad प्रश्नौपनिषद् Praśna-Upaniṣad Aussprache==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du hören, wie das Sanskritwort Prashna Upanishad, प्रश्नौपनिषद्, Praśna-Upaniṣad ausgesprochen wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2a-Qj9XHOG0}} &lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sanskrit-woerterbuch.podspot.de/files/Prashna_Upanishad.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Reine Vedanta Upanishaden]]&lt;br /&gt;
*[[Upanishad]]&lt;br /&gt;
*[[Veden]]&lt;br /&gt;
*[[Mahavakya]]&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
*[[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Vedanta]]&lt;br /&gt;
*[[Vedanta Schulen]]&lt;br /&gt;
*[[Indische Philosophiesysteme]]&lt;br /&gt;
*[[Sankhya-Philosophie]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Leben]]&lt;br /&gt;
*[[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Shankara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/krishnananda/upanishaden/ Kostenloses Online-Buch Upanishaden von Swami Krishananda] &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/andere-autoren/upanishaden/ Klassische Upanishaden - Die Weisheit des Yoga von Paul Deussen, 1980]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p597_Das-Kronjuwel-der-Unterscheidung-von-Shri-Shankaracharya/ Das Kronjuwel der Unterscheidung von Shri Shankaracharya, Kommentar von Emanuel Meyer, 2002 ]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p484_Vedanta-----Der-Ozean-der-Weisheit/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Swami Vivekananda, Vedanta - Der Ozean der Weisheit]&lt;br /&gt;
*Wilfried Huchzermeyer: &#039;&#039;Die heiligen Schriften Indiens - Geschichte der Sanskrit-Literatur.&#039;&#039; (edition-sawitri.de)  ISBN 3-931172-22-8&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p927_Vedanta-fuer-Anfaenger/ Vedanta für Anfänger von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*Heinrich Zimmer: Philosophie und Religion Indiens, Suhrkamp, 2001&lt;br /&gt;
*Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/ &#039;&#039;Das Yoga-Lexikon&#039;&#039; von Huchzermeyer, Wilfried] &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/ &#039;&#039;Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch&#039;&#039; von Mittwede, Martin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p38_Klassische-Upanishaden/ Buch: Klassische Upanishaden - die 11 wichtigsten Upanishaden in der Übersetzung von Paul Deussen]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_veden.html Veden aus „Göttliche Erkenntnis“  von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_upanishaden.html Upanishaden, Artikel aus &amp;quot;Göttliche Erkenntnis&amp;quot; von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Sankara.html Shankara] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Indische Schriften]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/ Jnana Yoga, Philosophie]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/ Indische Meister]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Klassische Schriften des Yoga: Veden, Upanishaden, Smritis, Puranas und Itihasas===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/04-klassische-schriften-des-yoga.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Jnana Yoga und Vedanta Einführung===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/01-jnana-yoga-vedanta-einfuehrung.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Vom Begrenzten zum Unendlichen - Geschichten aus den Upanishaden===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/75_Vom_Begrenzten_zum_Unendlichen-Yoga-Vidya.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===111 Geschichten aus den Upanishaden===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/111_Geschichten_aus_den_Upanischaden.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reine Vedanta Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vedanta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deussen Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Prashna_Upanishad&amp;diff=951424</id>
		<title>Prashna Upanishad</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Prashna_Upanishad&amp;diff=951424"/>
		<updated>2021-06-05T12:49:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Prashna Upanishad&#039;&#039;&#039;, eigentlich &#039;&#039;&#039;[[Prashnopanishad]]&#039;&#039;&#039; [[Sanskrit]]: प्रश्नोपनिषद् praśnopaniṣad &#039;&#039;f.&#039;&#039;) Die &#039;&#039;Prashna Upanishad&#039;&#039; (wörtl.: &amp;quot;Frage-Upanishad&amp;quot; [[Prashna]]-[[Upanishad]]) ist eine der früheren Haupt-[[Upanishaden]], zu welcher ein Kommentar [[Shankara]]s vorliegt. Sie gehört zum [[Atharvaveda]], ist als vierte im [[Muktika]] Kanon aufgeführt und wird bei Deussen als[[reine Vedanta Upanishaden|reine Vedanta Upanishad]] gezählt. Sechs Suchende des [[Brahman]] gehen zu einem [[Weise]]n mit Namen [[Pippalada]] und stellen ihm sechs Fragen. Diese Fragen und Antworten formen die Substanz dieser [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Upanishad]. Ihr Name [[Prashna]] (Frage) ist daher abgeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Guru-schueler.jpg|thumb|Lehrer und Schüler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Prashna Upanishad==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Prashna Upanishad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prashna Upanishad ist eine der wichtigen Upanishaden, insbesondere der Upanishaden aus dem [[Atharva Veda]]. In der Prashna Upanishad geht es um wichtige Fragestellungen, wichtige Erforschungen. &amp;quot;Prashna&amp;quot; heißt ja Frage, Erforschung, Erkundigung. Es geht darum, sein wahres [[Selbst]] zu erkunden, zu erforschen, Fragen zu stellen: „Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?“ „Was ist Brahman? Was ist das Absolute?“ Wenn Prashna Upanishad in einem Wort geschrieben ist, wird es zu &amp;quot;Prashnopanishad&amp;quot;. Nach den Sandhi Regeln im Sanskrit wird, wenn auf ein „a“ ein „u“ folgt, beide Vokale zum „o“. Deshalb, findest du oft Prashna Upanishad, manchmal findest du aber auch Prashnopanishad. Prashnopanishad ist also Prashna und Upanishad in einem Wort geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fXkRKOV6Xuc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Prasna Upanishad - Erläuterungen nach Paul Deussen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel aus „Upanishaden. Die Geheimlehre des Veda“ in der Übersetzung von Paul Deussen, herausgegeben von Peter Michel, Marix Verlag, 2. Auflage, 2007, Wiesbaden, S. 679.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die an den [[Atharvaveda]], und zwar, wie es scheint, an die [[Pippalada]]-Rezension desselben, sich anschließende Prasna Upanishad behandelt in sechs Fragen ([[Prasna]]), welche von sechs Brahmanforschern an den weisen Pippalada gerichtet werden, sechs Hauptpunkte der [[Vedanta]]lehre:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1.	Ursprung der [[Materie]] und des [[Leben]]s aus [[Prajapati]].&lt;br /&gt;
:2.	Superiorität des [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] über die übrigen Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
:3.	Der Prana und seine Verzweigungen im Menschen.&lt;br /&gt;
:4.	Über [[Traum]]schlaf und [[Tiefschlaf]].&lt;br /&gt;
:5.	[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] des Lautes [[Om]].&lt;br /&gt;
:6.	Die sechzehn Teile des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einrahmende Erzählung scheint eine Nachbildung von Satap. Br. 10,6,1 f. Chand. Up. 5,11,1 f. zu sein, nur daß dort viel passender die sechs [[Brahmane]]n über ein gemeinsames Thema den König Asvapati befragen, während in der Prasna Upanishad jeder etwas anderes fragt, so daß das gemeinschaftliche Aufsuchen des Pippalada nicht recht motiviert ist, zumal beim letzten Frager, der für seine Frage noch ein besonderes Motiv angibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Essenz der Prasnopanischade von [[Swami Sivananda]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sivananda-Urwald.jpg|thumb|Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...Om. Oh [[Götter Namen Liste von A-Z|Götter]]! Mögen wir, mit unseren [[Ohr]]en, hören, oh jenes, was glückverheißend ist; bereit, angebetet zu werden! Mögen wir, mit unseren [[Augen]], sehen, was glückverheißend ist. Mögen wir das [[Leben]] genießen, welches uns von&lt;br /&gt;
den Göttern zugewiesen wurde, unser [[Lob]] mit unseren[[ Körper]]n mit starken Gliedern darbietend. Möge [[Indra]], der Mächtige, der Alte des Ruhms, uns [[Wohlstand]] gewähren. Möge Er, der Nährer und der Besitzer allen Reichtums, das geben, was&lt;br /&gt;
gut für uns ist. Möge der Herr der flinken Bewegung uns gnädig sein, und möge der Beschützer der Großen uns ebenfalls beschützen....&lt;br /&gt;
Om Friede! Friede!! Friede!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einführung===&lt;br /&gt;
1. Sechs Suchende des [[Brahman]] gehen zu einem [[Weise]]n mit Namen [[Pippalada]] und stellen ihm sechs Fragen. Diese Fragen und Antworten formen die Substanz dieser Upanishad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] oder das Lebensprinzip, und [[Rayi]] oder [[Materie]] wurden vom [[Herr]]n zuerst geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Prana wirkt auf Rayi. Verschiedene [[Form]]en manifestieren sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Es ist das Vermischen dieser Beiden, das die Welt der diversen [[Form]]en hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Das eine ist aktiv, positiv und ist das männliche Prinzip; das andere ist passiv, negativ und ist das weibliche Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Prana gehört zur bewussten Seite der [[Schöpfung]], während Rayi oder Materie zur Seite der Formen der [[Schöpfung]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Materie ist die universelle Form. Prana ist [[Leben]] oder Verbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Der [[Körper]] wird durch Prana oder das Lebensprinzip aufrechterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. [[Prajapati]] war begierig nach Nachwuchs. Aus diesem Begehren entsprang ein Paar, nämlich Materie oder die universelle Form und Prana, Leben, oder Verbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Als Leben und Materie ist Prajapati schrittweise die [[Sonne]] und der [[Mond]], das Jahr in seinen zwei Hälften, [[Tag]] und [[Nacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], [[Aditya]] (Sonne), [[Tag]], [[Amurta]] (formlos), [[Leben]], [[Geist]], nördlicher [[Pfad]], Unsichtbarkeit, gehören zur Seite des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. [[Rayi]], der [[Mond]], die [[Nacht]], [[Murta]] (mit Form), [[Materie]], südlicher [[Pfad]], [[Sichtbarkeit]], gehören zur Seite der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Die zweite Frage bezieht sich auf die [[Deva]]s die den Menschen unterstützen und die [[Sinne]] und die wesentlichen Bestandteile des [[Körper]]s erleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Die dritte Frage bezieht sich auf die [[Natur]] und den Ursprung des Pranas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Die vierte Frage bezieht sich auf [[Schlaf]] und [[Traum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Die fünfte Frage bezieht sich auf Prana und [[OM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Die sechste Frage bezieht sich auf den [[Purusha]] der sechzehn [[Kala]]s oder Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. [[Sukesa]], [[Satyakama]], [[Gargya]], [[Kausalya]], [[Bhargava]], [[Kabandhi]], all diese dem [[Brahman]] ergeben und zentriert im Brahman, suchen den höchsten Brahman, näherten sich dem verehrten [[Pippalada]] mit [[Opfergabe]]n ([[Samidh|Samit]]) in ihren [[Hand|Händen]], in dem Glauben, dass er ihnen alles erklären würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. [[Wissen]] um [[Brahman]] kann von Menschen erlangt werden, die sich dem [[Zölibat]] hingaben, [[Tapas]] ausführen und sich den Regeln hingeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Dann sagte [[Pippalada]] zu dem [[Aspirant]]en: Bleibe für ein Jahr hier mit [[Entbehrung]]en, [[Zölibat]] und [[Glaube]]n. Dann darfst du Fragen stellen wie es dir beliebt, und wenn ich die Antworten kenne, werde ich sie dir sicherlich erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HS6kAipt5kQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorbereitung des Gefäßes===&lt;br /&gt;
21. Die subtilen Wahrheiten des [[Vedanta]] können von einem groben und unreinen [[Geist]] nicht erkannt werden. Der Geist sollte rein, fein und scharf gemacht werden. Nur dann wird er bereit sein, [[Konzentration]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu üben und die&lt;br /&gt;
subtilen [[Wahrheit]]en der [[Upanishaden]] zu begreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. [[Dienst]] für den [[Guru]] oder ein [[Vorbild]] mit [[Glaube]]n und [[Hingabe]] reinigt den [[Geist]] sehr schnell. Dies ist das machtvollste Mittel der [[Reinigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Der spirituelle [[Lehrer]] kennt durch seine innere [[Sicht]] den mentalen [[Zustand]] seiner Aspiranten, den Grad ihrer [[Entwicklung]], ihre [[Fehler]] und [[Schwächen]], etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. [[Tapas]] und [[Zölibat]] tragen zur Reinigung des Geistes bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Der Lehrer kann ihre [[Astralkörper|Astral]]- und [[Kausalkörper]] durch das innere Auge der [[Weisheit]] sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Der Seher Pippalada erkannte durch seine innere Sicht, dass noch immer Unreinheiten in ihrem Geist waren und so bat er sie, mit ihm für ein Jahr zu verweilen, um [[Tapas]], Zölibat und Glauben zu praktizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leben und Materie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Prajapati Schoepfung Ei Hiranyagarbha .jpg|thumb|Versuch, die schöpferischen Aktivitäten Prajapatis darzustellen, Stahlstich, um 1850]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. [[Leben]] hat keinen Anbeginn. Die [[Welt]] wurde nicht geschaffen. Sie wird ganz einfach von [[Gott]] projiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Dann näherte [[Katyayana Kabandi]] sich Pippalada und fragte: &amp;quot;Ehrwürdiger [[Meister]], woher wurden diese [[Kreatur]]en geboren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Er antwortete: [[Prajapati]] (der Herr der Kreaturen) war begierig nach Nachwuchs. Er tat [[Buße]] (gedanklich) und danach erschuf er in Paaren Materie ([[Rayi]]) und [[Leben]] ([https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana]), [[Nahrung]] und Esser, mit dem Gedanken, dass diese&lt;br /&gt;
zusammen ihm Kreaturen in vielfältiger Weise produzieren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. Tapas ist Buße. Hier bedeutet es Überlegung darüber, wie und was geschaffen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Prana ist [[Energie]]. Rayi ist Materie. Prana und Rayi sind männlich und weiblich. Prana und Materie sind das Paar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32. Prajapati erschuf ein Paar, welches nötig für die Schöpfung ist: Der [[Mond]], der Nahrung ist und Prana (Feuer, Sonne) bzw. den Esser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33. Er dachte, dass [[Agni]] ([[Sonne]]) und der Mond (bzw. der Esser und die Nahrung) verschiedene Kreaturen schaffen würden, und so schuf er die Sonne und den Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34. Durch den Einfluss des Mondes alleine, wird das köstliche [[Soma]] oder das [[Rasa]] der [[Erde]], welches die [[Pflanze]]n und [[Kräuter]] nährt, produziert. Die Sonne ist das Feuer, welches das Rasa konsumiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35. Dieses Leben wird durch [[Nahrung]] ([[Annam]]) und [[Luft]] (Prana) aufrecht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36. Die Sonne ist wahrlich Leben und der Mond die Materie; all dies wird eine Form besitzend und ohne Form gefunden. Aus diesem Grund ist Form in der Tat Nahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37. [[Murta]]m bedeutet mit Form; grob (solide, flüssige und feurige Objekte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38. [[Amurta]] bedeutet ohne Form; subtil (Luft, Äther).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39. Die [[Sonne]] ist [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie]. Der [[Mond]] ist [[Materie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40. All jenes, das einen [[Körper]] (Form) hat  und das keinen Körper (formlos, feinstofflich) hat ist Materie. Deshalb ist Körper (Form) in der Tat Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41. Die Sonne ist Prana, der Esser, das Feuer; der Mond ist die Nahrung. Der Esser und die Nahrung sind wirklich eins. Sie sind Aspekte des Herrn der Kreaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die herrliche Sonne===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42. Die Sonne ist das [[Zentrum]] der [[Energie]]. Sie ist folglich identisch mit dem Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
43. Nun, der [[Sonnenaufgang]] ist im [[Osten]]. Dadurch badet sie in ihren Strahlen alle Pranas im Osten. Wenn sie die südlichen, die westlichen, die nördlichen Viertel, die [[Nadir]], den Zenit, die dazwischenliegenden Viertel, und alle beleuchtet, dann nimmt sie dadurch alle Kreaturen in ihre Strahlen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
44. Die [[Sonne]] badet alle lebenden [[Wesen]] mit ihrem [[Licht]], lässt sie eins werden mit ihrem eigenen [[Selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
45. Wo immer Leben ist, wo immer [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie] ist, ist dies aufgrund des Einflusses der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
46. Die Sonne ist das größte, unerschöpfliche Kraftwerk auf [[Erde]]n. Sie unterstützt mit ihren [[Strahlen]] alles Leben in allen Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
47. Dies ist das ([[Vaisvanara]]) die Gesamtsumme aller lebenden Wesen, alle Formen annehmend, Leben und Feuer, die jeden [[Tag]] erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
48. Die Sonne erleuchtet die gesamte Welt. Sie ist das Zentrum von Kraft und Energie. Sie ist die [[Quelle]] von Leben und [[Aktivität]]. Deshalb ist sie der Herr der Kreaturen. Sie ist mit den Aktivitäten aller Menschen verbunden. Sie ist in der Tat&lt;br /&gt;
das Leben der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49. Alle Formen annehmend, glänzend, allwissend, das höchste [[Ziel]], das eine [[Licht]], der Geber der [[Hitze]], mit tausend Strahlen, in hunderten Formen existierend, Leben aller Kreaturen, geht diese Sonne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50. Das Jahr ist in der Tat [[Prajapati]], der Herr der Schöpfung. Es gibt zwei [[Pfad]]e, südlich und nördlich. Jene, die einzig dem Pfad des [[Karma]] folgen, durch das Ausüben von [[Opfer]]ungen und frommen [[Handlung]]en, erlangen einzig die Welt des Mondes und kehren mit Sicherheit wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
51. [[Ishta]] ist das tägliche Ausführen von [[Agnihotra]], [[Buße]], das Speisen der Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
52. [[Purta]] ist das Graben von [[Brunnen]], Wasserspeichern etc. für die Öffentlichkeit, das Bauen von [[Tempel]]n, Krankenhäusern, Schulen, den Armen und den Hungrigen Essen geben, öffentliche Gärten anlegen, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
53. Aber jene, die den Atman durch [[Buße]], [[Glaube]]n und [[Wissen]] gesucht haben, erreichen die Sonne durch die nördliche Rute ([[Brahmaloka]]). Dies ist die Heimstatt allen Lebens, das Unsterbliche, furchtlose, das höchste [[Ziel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
54. Sie wandern auf dem Pfad von [[Devayana]], dem Pfad der Götter, zur Welt der Sonne und gehen von dort ins Brahmaloka. Sie verschmelzen in Brahman, im Ende dieses Kreislaufs. Das ist [[Karma Mukti]] oder allmähliche Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
55. Jene, die Brahmaloka erlangt haben, kehren nicht in diese Welt zurück. Sie werden nicht wiedergeboren wie jene, die einzig dem Karma folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
56. Fünf Füße besitzend (die fünf Jahreszeiten), über Ihn, den [[Vater]], zwölf Formen besitzend (zwölf Monate), der Spender des [[Regen]]s, sagen sie (die Weisen), dass er auf einer Ebene verweilt, die höher als der [[Himmel]] ist. Andere nennen ihn allweise, auf welchem, wie bei einem Streitwagen (gezogen von sieben [[Pferd]]en), mit sieben Rädern und sieben Speichen, sich die gesamte Welt gründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
57. Die Sonne ist nichts weiter als das Jahr oder die [[Zeit]]. Die Sonne ist der Macher oder Messer der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
58. Sie Sonne durchdringt alle Wesen mit ihrem [[Licht]], lässt sie eins sein mit ihrem eigenen [[Selbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
59. Die Sonne wird [[Vater]] genannt, denn Sie ist der Schöpfer von Allem, sie erhält das Leben, und alles Leben geht einzig durch sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
60. Die sieben Strahlen oder [[Farbe]]n der Sonne sind die sieben Pferde der Sonne. Halbjahre, Jahreszeiten, Monate, halbe Monate, Tage, Nächte und [[Muhurta]]s sind ebenfalls die sieben Pferde der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
61. Die sechs Speichen sind die Jahreszeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
62. Der Monat ist [[Prajapati]] (der Herr der Schöpfung), seine dunkle Hälfte ist tatsächlich die Nahrung, seine helle Hälfte das Prana. Deshalb führen diese [[Rishi]]s Opferriten in der hellen Hälfte durch, die anderen in der dunklen Hälfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
63. Der Monat ist ebenfalls in der Natur eines Paars. Ein Teil, das ist die dunkle Hälfte, ist Nahrung, bzw. Materie oder Mond. Die andere Hälfte, bzw. zwei Wochen, ist die Sonne, die Erde, das [[Feuer]] oder Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
64. Nacht ist täglich [[Pralaya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
65. Tag und Nacht sind [[Prajapati]]. Der Tag ist das Prana und die Nacht ist tatsächlich Nahrung. Jene, die tagsüber sich in [[Liebe]] vereinen, verschwenden ihr Prana, jene, die sich Nachts in Liebe vereinen werden wahrlich als [[Brahmachari]]s&lt;br /&gt;
betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
66. Nahrung ist in der Tat Prajapati; aus ihr entstehen in der Tat [[Samen]], aus diesen werden alle Kreaturen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
67. Folglich produzieren somit jene, die diese Regel des Prajapati einhalten, ein Paar. Jenen allein ist dieses [[Brahmaloka]] in denen [[Buße]], [[Zölibat]] und [[Wahrheit]] verbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
68. Dieses reine [[Brahmaloka]] gehört einzig denen, in denen kein [[Betrug]], Falschheit oder Verheimlichung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
69. Betrug, Verworfenheit, Falschheit und [[Verheimlichung]] beflecken das [[Herz]]. Sie sind Hindernisse auf dem spirituellen Weg. Sie sollten durch das Kultivieren der gegenteiligen, positiven Tugenden wie [[Ehrlichkeit]], [[Aufrichtigkeit]] und [[Wahrheit]] ausgerottet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UEUOCahpKzs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prana: Größer als die Sinne===&lt;br /&gt;
70. Dann fragte [[Bhargava]], Sohn von [[Vidarbha Pippalada]]: O [[Bhagavan]], wie viele [[Deva]]s unterstützen die [[Schöpfung]]? Welche von diesen erleuchten das? Wer, nochmal, ist, unter ihnen, der Größte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
71. Die zweite Frage bezieht sich auf die Kräfte, [[Herrlichkeit]] und Größe von [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], welcher den [[Mikrokosmos]] unterstützt und somit der Beste von Allen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
72. Er antwortete: Diese [[Deva]]s sind wahrlich der [[Äther]], [[Wind]], [[Feuer]], [[Wasser]], [[Sprache]], [[Geist]], [[Auge]] und das [[Ohr]]. Sie, ihre Herrlichkeit manifestierend, stritten untereinander und sagten: Wir halten zusammen und unterstützen diesen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
73. Prana, der Größte, sagte zu ihnen: Verliert euch nicht in [[Täuschung]]. Haltet diesen närrischen [[Stolz]] nicht aufrecht. Ich alleine, mich selbst fünffach aufteilend, unterstütze diesen Körper und bewahre ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
74. [[Atmung]] und [[Gedanke]] sind Ausdrucksweisen von Prana allein. Prana ist das wichtigste, fundamentale [[Prinzip]] im [[Körper]] und in der [[Natur]]. Deshalb wird Prana auch [[Brahma]] genannt. Das individuelle Prana ist Teil des universellen Prana oder kosmischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
75. Sie glaubten ihm nicht. Das Prinzip des Prana, schien, aus Entrüstung aus dem Körper zu gehen, sozusagen von oben. Als das Prana aufstieg, stiegen all die anderen ([[Sinne]]) ebenfalls umgehend auf; und wenn er blieb, verblieben all die anderen auch; so wie [[Biene]]n den Stock verlassen, wenn die [[Königin]] diesen verlässt und zurückkehren, wenn sie zurückkehrt; und so priesen der Geist, Sprache, Auge, Ohr und der Rest, Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prana: Der wichtigste Beweger===&lt;br /&gt;
76. So verhält es sich mit dem Leben: Als Feuer brennt es; als Sonne scheint es; als [[Parjanya]] regnet es; als [[Maghavan]] (Indra) regiert es; es ist der [[Wind]]; es ist die Erde, Mond, Deva, was Form besitzt, was formlos ist und was unsterblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
77. Prana ist das [[Amrita]], was die [[Basis]] oder der Aufenthalt aller Devas ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
78. Wie Speichen in einem Rad, so ist alles im Prana zentriert, die [[Verse]] des [[Rigveda]], [[Samaveda]], [[Opfer]]ungen, [[Kshetriya]]s und die [[Brahmane]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gebet an Prana===&lt;br /&gt;
79. Als Prajapati, Herr der Kreaturen, bewegst du (Prana) dich im [[Mutterleib]]; Du wirst in der Tat danach geboren. Dir, O Prana, der zusammen mit den anderen Pranas ([[Sinne]]n) verweilt, bringen diese Kreaturen [[Opfer]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
80. [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] bewegt sich im Mutterleib. Im Mutterleib verursacht es die Beschleunigung des Fötus. Es stößt das [[Kind]] aus dem Leib aus, wenn es gewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
81. Prana wird als [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kind] geboren. Prana ist zugleich [[Vater]] und [[Mutter]]. Es ist [[Prajapati]], universelles [[Leben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
82. Die [[Sinne]] tragen die [[Eindrücke]] ihrer zugehörigen Objekte, um das Leben im [[Körper]] zu nähren und aufrecht zu erhalten. Dies sind die Opferungen an Prana, dem Herrn der Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
83. Prana ist der Esser. Alles ist Nahrung für Prana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
84. O, Prana, du bist der beste Träger für die Götter, die erste Opferung an die Vorväter. Du bist das aktive [[Prinzip]] der Sinne, welche die [[Essenz]] des Körpers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
85. Dieses Leben, als [[Feuer]], brennt. Prana brennt als Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
86. Prana ist das aktive Prinzip, welches die Sinne und den Körper unterstützt. Die Glieder und [[Organ]]e werden abmagern und austrocknen, wenn da kein Prana ist. Also ist Prana die Essenz oder Saft aller Sinne im Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
87. O, Prana, du bist [[Indra]], du bist [[Rudra]] durch Tapferkeit, du bist der [[Beschützer]], du bewegst dich im Himmel, du bist die Sonne, der Herr aller Lichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
88. Wenn du es regnen lässt, O Prana, sitzen deine Kreaturen erfreut, hoffend, dass es Nahrung, welche sie begehren, geben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
89. O, Prana, du bist ein [[Vratya]] (ewig rein); du bist das Feuer [[Ekarshi]], der Verzehrer aller Dinge, der gute Herr der Welt. Wir sind die Gebenden der Opferungen, O, [[Matarisvan]], du bist unser Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
90. Sei diesem, deinen Körper gnädig, welcher in [[Sprache]] verweilt, im [[Ohr]], im [[Auge]] und welcher ebenfalls den Geist durchdringt; gehe nicht heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
91. All das unterliegt der Kontrolle von Prana, und all das ist ebenfalls der dritte Himmel. Beschütze uns wie eine [[Mutter]]. Gib uns [[Wohlstand]] und [[Weisheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Mysterium des Lebens===&lt;br /&gt;
92. Dann fragte [[Kausalya]], Sohn von [[Asvala]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O, [[Bhagavan]], wo wird dieses Prana geboren? Wie gelangt es in den Körper? Wo verbleibt es, nachdem es sich selbst aufgeteilt hat? Wie geht es heraus? Wie unterstützt es das, was ohne, und all das, was im Körper ist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
93. Pippalada antwortete: &amp;quot;Du stellst Fragen zu transzendenten Dingen. Ich werde sie dir beantworten, denn du bist ein großer Erforscher von [[Brahman]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
94. Dieses Prana wird aus dem [[Atman]] geboren. So wie dieser Schatten im Menschen ist, so ist dieses Prana im Atman. Durch die Handlung des Geistes geht dieses in den Körper ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
95. Die Handlung des Geistes ist die [[Gedankenkraft]] wollend oder wünschend. Durch die Handlung des Geistes bedeutet, durch die guten oder bösen [[Tat]]en, welche die Arbeit des Geistes sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Funktionen von Prana===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pranayama.jpg|thumb|Pranayama - Kontrolle über die Lebensenergie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96. So wie ein König seine Offiziere befehligt, ihnen sagt: &#039;Verweilt und verwaltet in diesen oder jenen Dörfern&#039;, ebenso verfügt dieses Prana über die anderen Pranas jeweils für ihre unterschiedlichen Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
97. Das [[Apana]] verweilt in den Organen der [[Ausscheidung]] und Erzeugung; das Prana selbst verweilt im Auge, Ohr, Mund und Nase. In der Mitte ist [[Samana]]. Es verteilt die Nahrung, die gleichmäßig geliefert wurde und die sieben Flammen brennen&lt;br /&gt;
dadurch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
98. Apana verweilt im [[Anus]] und den generativen Organen. Es verursacht die Ausscheidung. Prana ist für die sensorischen Lebensfunktionen zuständig. Es verweilt im Auge, den Ohren, etc.. Samana verweilt im [[Nabel]]. Es ist für die&lt;br /&gt;
Verdauungsfunktionen zuständig. [[Vyana]] lässt das [[Blut]] zirkulieren. Es ist allesdurchdringend. [[Udana]] hilft, Nahrung und Getränke zu schlucken. Es nimmt den [[Jiva]] zum [[Brahman]] während des [[Schlaf]]es. Es nimmt den Jiva aus dem Körper während des [[Tod]]es und leitet ihn in die andere Welt. Es verweilt in der [[Kehle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
99. Dieser Atman ist im [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzen]. Es gibt einhundertundeins Nervenströme ([[Nadi]]s). Jeder von ihnen hat einhundert Zweige; ferner hat jeder von diesen wiederum zweiundsiebzigtausend Unterzweige. In diesen bewegt sich [[Vyana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
100. Ferner, durch einen [[Nerv]], den [[Udana]], aufsteigend, führt es uns aufwärts zu den tugendhaften Welten durch gute Taten, durch die sündenvolle [[Welt]] durch [[Sünde]] und in die Welt der Menschen durch [[Tugend]] und Sünde kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
101. Die Sonne ist wahrlich das externe Prana. Sie geht auf und begünstigt das Prana in den Augen. Die Göttin der Erde zieht (kontrolliert) das [[Apana]] nach unten hin an. Der [[Akasha]] (Äther) zwischen der Sonne und der Erde ist [[Samana]]. Der Wind&lt;br /&gt;
ist [[Vyana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
102. Das externe Feuer ist in der Tat [[Udana]]. Aus diesem Grund geht jener, dessen Feuer ausgegangen ist, in einen anderen Körper ein, mit seinen Sinnen im Geist absorbiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
103. Was auch immer sein [[Gedanke]] zum Zeitpunkt des [[Tod]]es, mit Diesem erlangt er Prana und das Prana, in Verbindung mit Udana, zusammen mit dem [[Jivatma]] führen ihn in die Welt, an die gedacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
104. Der Gelehrte Mensch weiß, dass sein Nachwuchs nicht umkommt, und er wird unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
105. Er, welcher den Ursprung kennt, den Eingang, den Sitz, die fünffache Verteilung von Prana und seinen internen Zustand im Körper, erlangt [[Unsterblichkeit]], ja, erlangt Unsterblichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Traum und Tiefschlaf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlaf.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
106. Dann stellte [[Gargya]], der Enkel von [[Surya]], [[Pippalada]] die Frage: &amp;quot;O [[Bhagavan]], was sind diese, die im Menschen schlafen; was sind nochmal jene, die in ihm aufwachen? Welcher ist der [[Deva]], der Träume sieht? Wessen ist diese&lt;br /&gt;
[[Glückseligkeit]]? Von was hängen all diese ab?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
107. &amp;quot;Welche Organe schlafen im [[Körper]] oder stoppen ihre Funktion, wenn der Mensch schläft? Welche sind darin wach; bzw. üben ihre Funktionen aus?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
108. Pippalada antwortete: &amp;quot;O Gargya, so wie die Strahlen der Sonne, wenn sie untergeht, eins werden in dieser Scheibe aus Licht und wieder hervorkommen, wenn sie wieder aufgeht, eben so werden all diese eins im höchsten Deva, dem [[Geist]]. Deshalb hört, sieht, riecht, schmeckt oder fühlt man in dieser Zeit nichts; man spricht nicht, oder nimmt, oder genießt, oder scheidet aus oder bewegt sich. Man sagt, Er schläft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
109. All die Organe (oder Sinne) sind ruhend im Geist während des [[Tiefschlaf]]s. Sie werden eins mit dem Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
110. Das Feuer des Prana allein ist wach in der Stadt (Körper). Das Apana ist das [[Garhapatya]] Feuer. Das [[Vyana]] ist das [[Ahavaniya]] Feuer, da es aus dem Garhapatya Feuer genommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
111. Weil der Samana die Opfer (die [[Atmung]]) gleichmäßig verteilt, ist er der [[Priester]] ([[Hotri]]). Der Geist ist das [[Opfer]], das [[Udana]] ist die Belohnung der Opfer; er führt den Opfernden jeden Tag, im Tiefschlaf, zu [[Brahman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
112. In diesem [[Zustand]] genießt dieser Deva (der Geist) im Traum seine Größe. Was auch immer gesehen wurde, er sieht es erneut; was gehört wurde, er hört es erneut; was genossen wurde, in verschiedenen Ländern und Vierteln, er genießt es erneut; was gesehen und nicht gesehen wurde, gehört und nicht gehört, erfahren und nicht erfahren, wirklich und unwirklich, er sieht; er alles seiend, er sieht alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
113. Im Traum erschafft der Geist seine eigene Welt aus den Eindrücken, die er im [[Wachzustand]] erhalten hat und genießt die [[Vision]]. Der Geist selbst ist der Wahrnehmende (Subjekt) und das Wahrgenommene (Objekt). Der Geist selbst nimmt dann die Formen von Bergen, Flüssen, Bäumen, Blumen etc. an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
114. Im Traum taucht der Geist tief, manchmal in die Eindrücke vergangener [[Leben]] und durchlebt diese auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
115. Wenn er von [[Licht]] überwältigt wird, dann sieht dieser Gott (der Geist) keine Träume und zu dieser Zeit erwacht [[Glückseligkeit]] in diesem [[Körper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
116. Der [[Kausalkörper]] ist im Tiefschlaf aktiv. Der Kausalkörper ist das Organ, durch welches die Glückseligkeit des Tiefschlafes genossen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
117. Der [[Jiva]] ruht in [[Brahman]], im Tiefschlaf. Dort ist nur eine dünne Schicht aus [[Unwissenheit]] zwischen ihm und dem höchsten [[Selbst]]. In [[Samadhi]] oder dem Zustand von [[Superbewusstsein]] wird dieser [[Schleier]] aus Unwissenheit entzwei gerissen und der Jiva verschmilzt in Brahman und erlangt das höchste [[Wissen]]. Das ist der Unterschied zwischen Tiefschlaf und Samadhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
118. So wie, O Geliebter, [[Vogel|Vögel]] sich auf einen Baum begeben, um dort zu ruhen (zu verweilen), ebenso in der Tat ruhen all diese im höchsten [[Atman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
119. Die [[Erde]] und die subtilen [[Element]]e, das [[Wasser]] und seine subtilen Elemente, die [[Luft]] und ihre subtilen Elemente, [[Äther]] und seine subtilen Elemente, das [[Auge]] und wahrnehmbare Objekte, das [[Ohr]] und was gehört werden kann, die [[Nase]] und was gerochen werden kann, [[Geschmack]] und seine Objekte, die [[Hand|Hände]] und was ergriffen werden kann, die [[Fuß|Füße]] und was betreten werden kann, das [[Organ]] der [[Schöpfung]] und was genossen werden kann, das Organ der [[Ausscheidung]] und was ausgeschieden werden muss, der [[Geist]] und über was nachgedacht werden muss, der [[Intellekt]] und was bestimmt werden muss, [[Egoismus]] und seine Objekte, [[Chitta]] und dessen Objekte, [[Licht]] und seine Objekte, das [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] und was davon unterstützt werden muss, all das ruht im höchsten [[Atman]] im Tiefschlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iGFU6khGQ-g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die transzendente Erfahrung===&lt;br /&gt;
120. [[Manas]] oder der Geist ist dieser Bereich der überlegt: &#039;Sollte ich dies tun oder nicht.&#039; Der [[Buddhi]] oder der Intellekt ist der Bereich der bestimmt: &#039;Ich muss das tun.&#039; [[Egoismus]] oder [[Ahamkara]] ist das selbst-fordernde [[Prinzip]]. Er fühlt: &#039;Ich habe das getan. Ich habe das genossen.&#039; [[Chitta]] ist der Bereich der [[Erinnerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
121. Es ist Er, der sieht, fühlt, heilt, riecht, schmeckt, denkt, weiß. Er ist der Handelnde, die intelligente [[Seele]], der [[Purusha]]. Er verweilt im höchsten, unzerstörbaren Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
122. So wie ein Bild der [[Sonne]] im [[Wasser]] reflektiert wird, so wird das Bild von [[Brahman]] im Geist reflektiert. Das reflektierte Bild ist der [[Jiva]]. Dies ist nur augenscheinlich, aber nicht real.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
123. Der [[Jivanmukta]] geht in den höchsten, unsterblichen, nicht verfallenden [[Atman]] ein, so wie das reflektierte Bild der Sonne im Wasser in die Sonne eingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
124. Das höchste, unzerstörbare [[Wesen]] erlangt er mit [[Sicherheit]]. Wer auch immer, O Geliebter, dieses Wesen erkennt, welches ohne Schatten ist, ohne [[Körper]], ohne [[Farbe]], welches rein und unzerstörbar ist, wird allwissend und wird alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
125. Brahman ist frei von den [[Gunas]] und so ist er stets rein. Er ist körperlos und somit niemals verfallend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
126. Der [[Jiva]] wurde von Unwissenheit umhüllt und so war er davor nicht allwissend. Er wird zu Allem durch die [[Zerstörung]] der Unwissenheit, durch das Erlangen von Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
127. Brahman ist ewig, unbegreiflich, ungeboren. Er ist alle Glückseligkeit in der [[Natur]], frei von allen [[Leid]]en und Ärgernissen. Er existiert ohne und inmitten aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
128. O Geliebter, er der den unauslöschlichen Atman kennt, in dem das wissende [[Selbst]] mit all den Devas aufsteigt, das Prana und die fünf Elemente, wird allwissend, und, in der Tat, geht in alles ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
129. Geht in alles ein, bzw. erkennt, dass er das Selbst oder Atman in den Wesen ist und fühlt, dass er selbst in allen Dingen existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herrlichkeit der Meditation über Om===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoganblumeklein.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
130. Dann fragte [[Satyakama]], Sohn von [[Sibi]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O [[Bhagavan]], welche [[Welt]] erlangt jener, der, unter den Menschen, über [[Om]] bis zum [[Tod]] meditiert, dadurch?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
131. Om ist das [[Pratika]] oder [[Substitut]] für [[Brahman]]. Es ist das [[Symbol]] für [[Brahman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
132. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf Om mit [[Bhava]] ([[Gefühl]]) und seine Bedeutung ist wirkliche Meditation über Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
133. Meditation auf Om ist das Aufrechterhalten des ständigen Flusses, der einen [[Idee]] des höchsten Selbst, wie der Fluss von Öl aus einem Gefäß in eine anderes ([[Tailadharavat]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
134. Der Geist sollte ruhig wie die [[Flamme]] in einer [[Lampe]] an einem windstillen [[Ort]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
135. Meditation kann nur von dem [[Aspirant]]en praktiziert werden, dessen Sinne von externen Objekten abgewandt sind, der einen ruhigen Geist hat, der mit Unterscheidungsgabe ausgestattet ist, [[Selbstbeherrschung]] hat, [[Reinheit]], [[Glaube]]n,&lt;br /&gt;
[[Ausdauer]] und eine starke [[Sehnsucht]] nach der letzten [[Emanzipation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
136. Pippalada antwortete: &amp;quot;O Satyakama, die Om Silbe ist in der Tat der höhere und der niedere Brahman. Deshalb erlangt jener, der es auf diese Weise kennt, mit Sicherheit Beide.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
137. Om bedeutet in erster Linie [[Para Brahman]] und dann erst bezeichnet es [[Hiranyagarbha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
138. Wenn er auf ein [[Matra]] davon meditiert – A, dann wird er, dadurch erleuchtet, schnell zur [[Erde]] kommen. Die [[Rik]] Verse führen in die [[Welt]] der Menschen, und da er mit Entbehrungen, [[Zölibat]] und [[Glaube]]n ausgestattet wurde, erlangt er [[Größe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
139. Aber wenn er nur auf sein zweites Matra – U, meditiert, dann wird er eins mit dem Geist. Er wird von den [[Yajus]] Versen zum [[Himmel]], der Welt des [[Mond]]es übergeleitet. Nachdem er dort Größe genossen hat, kehrt er zur [[Erde]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
140. Aber wenn er, noch einmal, auf den höchsten [[Purusha]] mit der Om Silbe der drei Matras meditiert, dann wird er mit der Sonne vereint werden. So wie eine [[Schlange]] von ihrer [[Haut]] befreit wird, so wird er von seiner Haut befreit. Er wird&lt;br /&gt;
von der [[Sama]] Hymne zur Welt von [[Brahma]] gebracht, und von ihm, voll des Lebens, betrachtet er den höchsten Purusha, der im [[Herz]]en verweilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
141. Die drei Matras sind, wenn sie einzeln benutzt werden, sterblich. Aber wenn sie miteinander verbunden werden, sind sie nicht falsch benutzt. Wenn man sie korrekt in all den internen, externen und mittleren Funktionen anwendet, dann erzittert der Wissende nicht. Er wird vom brahmischen [[Bewusstsein]] nicht geschüttelt werden. Er wird stets fest in seinem Bewusstsein verbleiben: Ich bin Brahman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
142. Durch die Rik Verse kommt er in dieser Welt an, durch die Yajus Verse im Himmel, durch die [[Saman]] Verse in dem, von welchem die [[Seher]] wissen ([[Brahmaloka]]) durch die Mittel des Buchstabens Om. Der [[Weise]] erreicht diese und also jenes, welches still, nicht-zerfallend, ohne Tod, furchtlos und das Höchste ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|LmBj9Ni_CBw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die innewohnende Präsenz===&lt;br /&gt;
143. Dann fragte [[Sukesa]], Sohn von [[Bharadvaja]], [[Pippalada]]: &amp;quot;O [[Bhagavan]], [[Hiranyanabha]], ein [[Prinz]] von [[Kosa]], kam einst zu mir und stellte diese Frage: &#039;O [[Bharadvaja]], kennst du den [[Purusha]] der sechzehn [[Kalas]] (Teile)?&#039; Ich sagte dem Jüngling: &#039;Ich kenne ihn nicht. Wenn ich es wüsste, warum sollte ich dir nicht davon&lt;br /&gt;
erzählen. Er, der erzählt, was nicht wahr ist, trocknet aus, wahrlich, bis zur [[Wurzel]]. Deshalb wage ich es nicht, die Unwahrheit auszusprechen.&#039; Nachdem er seinen Wagen bestieg, fuhr er schweigend davon. Dieses frage ich dich, was ist&lt;br /&gt;
dieser [[Purusha]]?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
144. Pippalada antwortete: &amp;quot;O edler Jüngling, dieser Purusha, in welchem die sechzehn Kalas geboren werden, ist sogar hier in diesem [[Körper]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
145. Man muss nicht weit gehen, um Ihn zu suchen, Er ist im [[Lotus]] des [[Herz]]ens. Er ist dir sehr nahe, näher als dein [[Atem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
146. Vom [[Atman]] sagt man, er verweilt im Herzen, damit er dem [[Aspirant]]en dabei helfen kann, zu erkennen, dass der Atman in seinem eigenen Selbst ist. Dies wird ihm helfen, [[Konzentration]] zu üben, und der Purusha wird erkannt, als ob er&lt;br /&gt;
inmitten des eignen Körpers ist, durch den Gedankenprozess, [[Reflexion]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
147. Der Purusha hat wirklich keine Teile. Er ist unteilbar, homogen und ohne Teile. Aufgrund von Unwissenheit, wird Er gesehen, als bestünde er aus Teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
148. Die Kalas sind Gegebenheiten, die dem Purusha aufgrund von Unwissenheit hinzugefügt werden. Wenn jemand [[Wissen]] erlangt, fallen all diese Gegebenheiten weg. Er betrachtet den einen, homogenen, bedingungslosen, höchsten Purusha allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
149. [[Intelligenz]] ist kein [[Attribut]] des Atman. Der Atman ist die Verkörperung der Intelligenz ([[Prajnana Ghana]] oder [[Vijnana]] Ghana), dichte Masse von [[Intelligenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
150. Du wirst die sechzehn Kalas durch die Anwendung der [[Neti Neti]] (nicht das, nicht das) Doktrin auslöschen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
151. Er (Purusha) reflektierte, was jenes ist, durch wessen Abfahrt ich abreisen solle und an welchen Aufenthaltsort ich verbleiben solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Sankhya Philosophie===&lt;br /&gt;
152. Der [[Sankhya]] Philosophie zufolge ist [[Prakriti]] oder [[Pradhana]] der Schöpfer und [[Purusha]] ist der Genießer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
153. Prakriti transformiert sich selbst in [[Mahat]] ([[Intellekt]]), [[Geist]], [[Egoismus]], [[Tanmatras]], Elemente, etc. zum Vorteil oder Genuss des Purusha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
154. Er erschuf [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana], aus Prana [[Glauben]], [[Äther]], [[Luft]], [[Feuer]], [[Wasser]], [[Erde]], [[Sinne]], [[Geist]] und [[Nahrung]]; und aus Nahrung [[Stärke]], [[Buße]], [[Mantra]]s, [[Karma]] und die [[Welt]], und in der Welt Name (bzw. das Individuum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
155. [[Akasha]], Äther, besitzt die Eigenschaft des [[Klang]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
156. Luft ist aus Akasha geboren. Sie hat zwei Eigenschaften, ihre eigene, [[Berührung]], und die ihrer [[Ursache]], Klang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
157. Feuer wird aus Luft geboren. Es hat drei Eigenschaften, seine eigene, Form, und die zwei Eigenschaften der vorhergehenden Elemente, Klang und Berührung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
158. Wasser wird aus Feuer geboren. Es hat vier Eigenschaften, seine eigene, Geschmack, und die drei Eigenschaften der vorher genannten Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
159. Erde wird aus Wasser geboren. Sie hat vier Eigenschaften, ihre eigene, Geruch, und die Eigenschaften der vier zuvor genannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
160. So wie [[Fluss|Flüsse]], die in Richtung des [[Meer]]es fließen, wenn sie das Meer erreicht haben, verschwinden, lösen sich ihre [[Name]]n und [[Form]]en auf und werden Meer genannt, ebenso lösen sich die sechzehn Teile des Beobachters, die in Richtung des Purusha gehen, auf, ihre Namen und Formen werden zerstört und alles wird einzig Purusha genannt. Er wird ohne Teile und unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
161. Wisse um diesen Purusha, der erkannt werden sollte, in welchem die Kalas zentriert sind wie Speichen in der Mitte eines Rades, damit der [[Tod]] dir nichts anhaben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
162. Dann sagte Pippalada zu ihnen: &amp;quot;So viel allein weiß ich von dem höchsten Purusha; nichts ist höher als dies.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
163. Und dann sagten sie, ihn verehrend: &amp;quot;Du bist unser Vater, der uns hilft, den [[Ozean]] der Unwissenheit zu überqueren. Grüße an die höchsten [[Rishi]]s! Grüße an die höchsten Rishis!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Englischen ist die Sonne männlich und der Mond weiblich (Anm. d. Übers.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus Swami Sivananda: Essence of Principle Upanishads&#039;&#039;&#039;, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram Rishikesh]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prashna Upanishad प्रश्नौपनिषद् Praśna-Upaniṣad Aussprache==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du hören, wie das Sanskritwort Prashna Upanishad, प्रश्नौपनिषद्, Praśna-Upaniṣad ausgesprochen wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2a-Qj9XHOG0}} &lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sanskrit-woerterbuch.podspot.de/files/Prashna_Upanishad.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Reine Vedanta Upanishaden]]&lt;br /&gt;
*[[Upanishad]]&lt;br /&gt;
*[[Veden]]&lt;br /&gt;
*[[Mahavakya]]&lt;br /&gt;
*[[Hinduismus]]&lt;br /&gt;
*[[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Vedanta]]&lt;br /&gt;
*[[Vedanta Schulen]]&lt;br /&gt;
*[[Indische Philosophiesysteme]]&lt;br /&gt;
*[[Sankhya-Philosophie]]&lt;br /&gt;
*[[Reinkarnation]]&lt;br /&gt;
*[[Leben]]&lt;br /&gt;
*[[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
*[[Shankara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/krishnananda/upanishaden/ Kostenloses Online-Buch Upanishaden von Swami Krishananda] &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/andere-autoren/upanishaden/ Klassische Upanishaden - Die Weisheit des Yoga von Paul Deussen, 1980]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p597_Das-Kronjuwel-der-Unterscheidung-von-Shri-Shankaracharya/ Das Kronjuwel der Unterscheidung von Shri Shankaracharya, Kommentar von Emanuel Meyer, 2002 ]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p484_Vedanta-----Der-Ozean-der-Weisheit/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Swami Vivekananda, Vedanta - Der Ozean der Weisheit]&lt;br /&gt;
*Wilfried Huchzermeyer: &#039;&#039;Die heiligen Schriften Indiens - Geschichte der Sanskrit-Literatur.&#039;&#039; (edition-sawitri.de)  ISBN 3-931172-22-8&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p927_Vedanta-fuer-Anfaenger/ Vedanta für Anfänger von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*Heinrich Zimmer: Philosophie und Religion Indiens, Suhrkamp, 2001&lt;br /&gt;
*Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/ &#039;&#039;Das Yoga-Lexikon&#039;&#039; von Huchzermeyer, Wilfried] &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/ &#039;&#039;Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch&#039;&#039; von Mittwede, Martin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p38_Klassische-Upanishaden/ Buch: Klassische Upanishaden - die 11 wichtigsten Upanishaden in der Übersetzung von Paul Deussen]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/art_veden.html Veden aus „Göttliche Erkenntnis“  von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_upanishaden.html Upanishaden, Artikel aus &amp;quot;Göttliche Erkenntnis&amp;quot; von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Sankara.html Shankara] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Indische Schriften]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/ Jnana Yoga, Philosophie]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/ Indische Meister]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/ Spirituelles Retreat]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreat/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Klassische Schriften des Yoga: Veden, Upanishaden, Smritis, Puranas und Itihasas===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/04-klassische-schriften-des-yoga.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Jnana Yoga und Vedanta Einführung===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/01-jnana-yoga-vedanta-einfuehrung.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Vom Begrenzten zum Unendlichen - Geschichten aus den Upanishaden===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/75_Vom_Begrenzten_zum_Unendlichen-Yoga-Vidya.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
===111 Geschichten aus den Upanishaden===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://sukadev.podspot.de/files/111_Geschichten_aus_den_Upanischaden.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reine Vedanta Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vedanta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deussen Upanishaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Spielwiese&amp;diff=951423</id>
		<title>Spielwiese</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Spielwiese&amp;diff=951423"/>
		<updated>2021-06-05T12:44:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;PraŚna-UPanIṢaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung&lt;br /&gt;
Die Praśna-Upaniṣad ist in Prosa und gehört zum Atharva-Veda, Pippalāda-śākhā&lt;br /&gt;
(zweig, abteilung). Pippalāda ist der hauptlehrer in der Upanishad. sie ist eine&lt;br /&gt;
der drei klassischen Upanishaden des Atharva-Veda. sie ist eine spätere Upanis-&lt;br /&gt;
had. sie wird manchmal auch Śatpraśna-Upaniṣad genannt, weil sie sechs (śat)&lt;br /&gt;
Fragen (praśna) enthält. &lt;br /&gt;
Die Praśna-, Muṇḍaka- und Māṇḍūkya-Upaniṣads gehören zum Atharva-&lt;br /&gt;
Veda. alle drei legen großes Gewicht auf die heilige silbe om, den praṇava. &lt;br /&gt;
Śaṅkara sagt zu Beginn seines Kommentars: „Dieses brāhmaṇa vertieft das,&lt;br /&gt;
was in den versabschnitten dargelegt worden war.“ Dies bezieht sich auf die&lt;br /&gt;
Muṇḍaka-Upaniṣad, die als eine mantra-upaniṣad betrachtet wird. Śaṅkara nennt&lt;br /&gt;
die Praśna-Upaniṣad ein brāhmaṇa, das der mantra-upaniṣad der Muṇḍaka ent-&lt;br /&gt;
spricht und diese ergänzt. eine gemeinsame Idee zieht sich durch die Praśna-,&lt;br /&gt;
Muṇḍaka- und Māṇḍūkya-Upaniṣads. sie haben Familienähnlichkeit. einige&lt;br /&gt;
Punkte, die in der Muṇḍaka-Upaniṣad angesprochen waren, werden in voller&lt;br /&gt;
Breite in dieser Upanishad erklärt. &lt;br /&gt;
sechs suchende des brahman nähern sich dem seher Pippalāda und stellen&lt;br /&gt;
diesem sechs Fragen. Diese Fragen und die antworten bilden den stoﬀ dieser&lt;br /&gt;
Upanishad. Die erste Frage ist sehr allgemein und die sechste ist die speziellste.&lt;br /&gt;
Die erste Frage bezieht sich auf die schöpfung bzw. die Kosmogonie. &lt;br /&gt;
Prāṇa (das lebensprinzip) und rayi (Materie) wurden als erstes von Gott er-&lt;br /&gt;
schaﬀen. Prāṇa wirkt auf rayi ein. verschiedene Formen manifestieren sich da-&lt;br /&gt;
durch. es ist die Untermischung der beiden, prāṇa und rayi, die die Welt der&lt;br /&gt;
vielfältigen Formen hervortreten lässt. Das eine, prāṇa, ist aktiv, positiv – das&lt;br /&gt;
männliche Prinzip; das andere ist passiv, negativ – das weibliche Prinzip. Prāṇa&lt;br /&gt;
gehört zum Bewusstsein der schöpfung, während rayi die Form darstellt. &lt;br /&gt;
Die erste Frage beleuchtet die Beziehung zwischen Prajāpati (dem schöpfer)&lt;br /&gt;
und den Geschöpfen, die Dauer der schöpfung und die Weise, wie man Prajāpati&lt;br /&gt;
verehren sollte. Die ganze schilderung ist mythologisch und symbolisch. Prajāpati&lt;br /&gt;
wünschte sich nachkommen. aus diesem Wunsch entsprang ein Paar, nämlich&lt;br /&gt;
Materie bzw. die universale nahrung einerseits und prāṇa (das leben bzw. der&lt;br /&gt;
verzehrer) andererseits. als leben und Materie wird Prajāpati nacheinander die&lt;br /&gt;
sonne, der Mond, das Jahr mit seinen zwei hälften, tag und nacht etc. prāṇa,&lt;br /&gt;
āditya (die sonne), der tag, amūrta (ohne Form), leben, Geist, der nördliche&lt;br /&gt;
Weg, das Unsichtbare gehören zur seite des lebens. Rayi, der Mond, die nacht,&lt;br /&gt;
mūrta (mit Form), Materie, der südliche Weg, das sichtbare gehören zur seite der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
157&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materie. Der Körper besteht aus fünf elementen. Die zehn sinne üben ihre Funk-&lt;br /&gt;
tion durch den Körper aus. Der Körper wird aufrechterhalten durch prāṇam, das&lt;br /&gt;
lebensprinzip. &lt;br /&gt;
Die zweite Frage betrifft die devas, die den Menschen unterstützen und die den&lt;br /&gt;
sinnen und den Bestandteilen des Körpers licht geben. Die dritte Frage geht auf&lt;br /&gt;
die natur und den Ursprung des prāṇa ein; die vierte bezieht sich auf schlaf und&lt;br /&gt;
träumen, die fünfte auf praṇava bzw. om und die sechste auf die höchste seele&lt;br /&gt;
(puruṣa), die aus sechzehn kalās (teilen) besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
158&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einleitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ नमः परमान।ेहिरः ॐ॥ &lt;br /&gt;
ॐ सकुेशाच भाराजः शैसकामः सौया&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
यणी च गायः&lt;br /&gt;
कौसालायनो भागवोवदैिभःकबी काायन ेहतैे&lt;br /&gt;
परा िनाः परंाषेमाणा एष ह व ैतववतीित त ेह&lt;br /&gt;
सिमाणयो भगव ंिपलादम&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
पसाः॥१॥  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 I &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ भंकणिभःणयुामदवेाः।  भंपयमेािभयजाः। &lt;br /&gt;
िर&lt;br /&gt;
ै&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
रैुवुासंनिूभशमेदवेिहत ंयदायःु।&lt;br /&gt;
ि न इो वृवाः।  ि नः पषूािववदेाः।&lt;br /&gt;
ि नाऽिरनिेमःि नो बहृितदधात॥ु&lt;br /&gt;
ॐ शािः शािः शािः॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 I &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prathamaḥ Praśnaḥ&lt;br /&gt;
(erste Frage) &lt;br /&gt;
KaBanDhIn &amp;amp; PIPPalāDa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ bhadraṃ karṇebhiḥ śṛṇuyāma devāḥ। bhadraṃ paśyemākṣibhiryajatrāḥ।&lt;br /&gt;
sthirairaṅgaistuṣṭuvāṃsastanūbhirvyaśema devahitaṃ yadāyuḥ।&lt;br /&gt;
svasti na indro vṛddha-śravāḥ svasti naḥ pūṣā viśvavedāh।̣&lt;br /&gt;
svasti nastārkṣyo ariṣṭanemiḥ svasti no bṛhaspatirdadhātu॥&lt;br /&gt;
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ॥&lt;br /&gt;
Oṃ, o Götter, mögen wir mit unseren Ohren hören, was glückverheißend ist; &lt;br /&gt;
o Ihr, die Ihr verehrungswürdig seid, mögen wir, mit unseren Augen, sehen, was&lt;br /&gt;
glückbringend ist. Mögen wir uns des Lebens erfreuen, das uns von den Göttern&lt;br /&gt;
zugeteilt worden ist, indem wir unseren Lobpreis anbieten, mit unseren Körpern&lt;br /&gt;
starker Glieder. Möge Indra, der machtvolle, ruhmvoll seit alters, uns Wohlstand&lt;br /&gt;
gewähren. Möge Er, der Nahrungsgeber und Besitzer von Reichtum, uns geben,&lt;br /&gt;
was gut für uns ist. Möge der Herr von schneller Bewegung uns gnädig sei, und&lt;br /&gt;
möge der Beschützer der Großen auch uns beschützen. Oṃ, Frieden, Frieden,&lt;br /&gt;
Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anfangs-Mantra, 1.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ namaḥ paramātmane।   hariḥ om॥&lt;br /&gt;
sukeśā ca bhāradvājaḥ śaibyaśca satyakāmaḥ sauryāyaṇī ca gārgyaḥ&lt;br /&gt;
kausalyaścāśvalāyano bhārgavo vaidarbhiḥ kabandhī kātyāyanaste haite&lt;br /&gt;
brahmaparā brahmaniṣṭhāḥ paraṃ brahmānveṣamāṇāḥ eṣa ha vai tatsarvaṃ&lt;br /&gt;
vakṣyatīti te ha samitpāṇayo bhagavantaṃ pippalādamupasannāḥ॥ 1॥&lt;br /&gt;
1. Erläuterung: Oṃ, gepriesen sei der höchste ātman! Hariḥ om. Sukeśā, der&lt;br /&gt;
Sohn von Bhāradvāja, Satyakāma, der Sohn von Śibi, Gārgya, der Enkel von&lt;br /&gt;
Sūrya, Kausalya, der Sohn von Aśvala, Bhārgava, der Sohn von Vidharbi, und&lt;br /&gt;
Kabandhin, der Sohn von Kātya – all diese, die brahman hingegeben und in&lt;br /&gt;
brahman gefestigt waren, näherten sich dem allseits verehrten Pippalāda mit&lt;br /&gt;
Feuerholz (samidh) in den Händen, in der Zuversicht, dass der ihnen alles er-&lt;br /&gt;
klären würde. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Dieses brāhmaṇa soll im einzelnen erklären, was in den mantras&lt;br /&gt;
ausgerückt war. Wissen um brahman kann gewonnen werden von Menschen, die&lt;br /&gt;
zölibatär gelebt, tapas ausgeübt und für ein Jahr bei einem Meister gelebt haben.&lt;br /&gt;
Dieses Wissen sollte nur von Weisen wie Pippalāda ausgegeben werden, die ātma-&lt;br /&gt;
sākṣāt-kāra (direkte selbstverwirklichung) erreicht haben und durch keinen an-&lt;br /&gt;
deren. &lt;br /&gt;
Gārgya – ein abkömmling der Garga-Familie; (gārgyaḥ sauryāyaṇī ca – sohn&lt;br /&gt;
des sonnengeschlechts); bhārgavaḥ – ein abkömmling der Bhṛgu-Familie;&lt;br /&gt;
vaidarbhiḥ – in vidarbha geboren. Bharadvāja, Śaibya, Garga, aśvalayana,&lt;br /&gt;
Bhārgava und Kātyāyana sind namen von gotras (Familien); brahma-parāḥ –&lt;br /&gt;
brahman gewidmet. Mit brahman ist hier saguṇa-brahman oder apara-brahman&lt;br /&gt;
(niedere brahman) gemeint. sie sind also experten im studium der veden;&lt;br /&gt;
brahma-niṣṭhāḥ – auf brahman konzentriert bzw. ausgerichtet. Gefestigt in den&lt;br /&gt;
Übungen der hingabe an saguṇa-brahman bzw. hiraṇya-garbha; paraṃ brahmān-&lt;br /&gt;
veṣamāṇāḥ – des höchste brahman suchend; sie möchten das transzendentale,&lt;br /&gt;
triguṇātīta, reine para-brahman erreichen.&lt;br /&gt;
sie näherten sich dem verehrungswürdigen lehrer Pippalāda, mit jeder Menge&lt;br /&gt;
samidh (Feuerholz für das Opfer) in den händen, damit er ihnen alles über den&lt;br /&gt;
höchsten brahman lehrte. &lt;br /&gt;
Das Feuerholz galt früher als zeichen, dass der lernwillige aspirant bereit war&lt;br /&gt;
vom guru aufgenommen und eingeweiht zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
160&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 I &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
तान ह्सऋिषवाच भयूएव तपसा चयणया सवंरंसवंथ  &lt;br /&gt;
यथाकाम ंान प्ृत यिद िवाामः सवहवो वाम इित॥२॥ &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tān ha sa ṛṣiruvāca bhūya eva tapasā brahmacaryeṇa śraddhayā saṃvatsaraṃ&lt;br /&gt;
saṃvatsyatha yathākāmaṃ praśnān pṛcchata yadi vijñāsyāmah sarvaṃ ha vo&lt;br /&gt;
vakṣyāma iti॥ 2॥&lt;br /&gt;
2. Jener ṛṣi (Seher) sagte zu ihnen: „Bleibt ein weiteres Jahr hier, in Askese, &lt;br /&gt;
Zölibat und mit Vertrauen; dann dürft ihr Fragen stellen, wie ihr mögt; und&lt;br /&gt;
wenn ich die Antwort weiß, werde ich euch sicher alles erklären.“&lt;br /&gt;
erläUterUnG: Pippalāda sagte zu den suchenden: Obwohl ihr schon tapas prak-&lt;br /&gt;
tiziert und die sinne kontrolliert habt, so bleibt doch trotzdem noch für ein wei-&lt;br /&gt;
teres Jahr bei mir, übt tapas (Kontrolle der sinne) und seid insbesondere achtsam&lt;br /&gt;
mit brahma-carya (zölibat); entwickelt noch mehr Glauben und dient eurem leh-&lt;br /&gt;
rer von ganzem herzen. Dann kann jeder von euch mir Fragen stellen, wie es ihm&lt;br /&gt;
gefällt. &lt;br /&gt;
Die subtilen Wahrheiten des vedānta können nicht durch einen groben und&lt;br /&gt;
unreinen Geist erfasst werden. Der Geist sollte gereinigt werden, verfeinert und&lt;br /&gt;
scharf werden. nur dann wird er fähig sein, Konzentration und Meditation zu&lt;br /&gt;
üben und die subtilen Wahrheiten der Upanishaden zu begreifen. Tapas und se-&lt;br /&gt;
xuelle enthaltsamkeit tragen zu reinigung des Geistes bei. Wer das Gelübde des&lt;br /&gt;
zölibats abgelegt hat, sollte folgende acht Dinge vermeiden: &lt;br /&gt;
1. an Frauen (bzw. Männer) mit niederen Gedanken denken, &lt;br /&gt;
2. über Frauen (bzw. Männer) sprechen, &lt;br /&gt;
3. mit ihnen spielen, &lt;br /&gt;
4. ihnen lustvoll nachblicken, &lt;br /&gt;
5. mit ihnen an einem abgelegenen Ort reden, &lt;br /&gt;
6. sie begehren, &lt;br /&gt;
7. versuchen, sie bekommen, &lt;br /&gt;
8. Geschlechtsverkehr mit ihnen haben. &lt;br /&gt;
Dienst am guru, dem Meister, mit Glauben und hingabe reinigt den Geist sehr&lt;br /&gt;
schnell. Das ist das kraftvollste Mittel, den Geist zu reinigen. &lt;br /&gt;
Der spirituelle lehrer erkennt, durch seine innere Intuition, den Geisteszu-&lt;br /&gt;
stand des aspiranten, den entwicklungsgrad, seine schwächen etc. In der tat sieht&lt;br /&gt;
er durch sein inneres auge der Weisheit ihren astralen und kausalen Körper. Der&lt;br /&gt;
seher Pippalāda fand durch seine innere vision, dass noch Unreinheiten in ihnen&lt;br /&gt;
waren und so forderte er sie auf, noch ein Jahr bei ihm zu bleiben und tapas, ent-&lt;br /&gt;
haltsamkeit und Glauben zu üben.  &lt;br /&gt;
„Wenn ich […] weiß“ – Das Wort „wenn“ soll zeigen, dass der lehrer nicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
161&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
त ैसहोवाच जाकामो व ैजापितः स तपोऽतत स तपा  &lt;br /&gt;
स िमथ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नमुादयत।े&lt;br /&gt;
रिय ंचाणेतेौम ेबधा जाः किरत इित॥४॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 I &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
अथ कबी काायन उपेप भगवन क्ुतोह वा इमाः जाः  &lt;br /&gt;
जाय इित॥३॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stolz war – und nicht, dass er sich mit dem Thema nicht auskannte. es gab keinen&lt;br /&gt;
zweifel an seinem Wissen. er war ein allwissender seher. er selbst sagte: „Ich&lt;br /&gt;
werde euch alles erklären“. Das weist darauf hin, dass er vollkommenes Wissen&lt;br /&gt;
über brahman hatte und dass er alle Fragen beantworten konnte. er war sehr be-&lt;br /&gt;
scheiden und demütig und daher sagte er: „Wenn ich weiß…“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
atha kabandhī kātyāyana upetya papraccha bhagavan kuto ha vā imāḥ prajāḥ&lt;br /&gt;
prajāyanta iti ॥ 3॥&lt;br /&gt;
3. Dann sprach Kabandhin Kātyāyana ihn an und fragte: „Verehrter Meister, von&lt;br /&gt;
wo her werden diese Geschöpfe geboren?“ &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Kabandhin aus der Familie Kātyāyana sprach Pippalāda an und&lt;br /&gt;
fragte ihn: Woher werden diese lebewesen, Brahmanen und alle anderen, gebo-&lt;br /&gt;
ren? &lt;br /&gt;
Atha – dann, nach einem Jahr; nachdem er tapas, enthaltsamkeit und Glauben&lt;br /&gt;
geübt hatte, wie angewiesen; kātyāyana – aus der Familie Kātyāyana. &lt;br /&gt;
Die tendenz der Frage ist, nach Śaṅkara: Was ist die Frucht von apara-vidyā&lt;br /&gt;
(niederem Wissen) und von handlungen in ihrer Kombination? Die Frage soll&lt;br /&gt;
herausﬁnden: Welche resultate erhält man und welchen Weg durchläuft man,&lt;br /&gt;
wenn man apara-vidyā und karma verbindet? &lt;br /&gt;
leben hat keinen anfang (anādi). es gibt keinen anbeginn für die Geschöpfe.&lt;br /&gt;
Die Welt ist nicht geschaﬀen worden. sie wird lediglich „projiziert“ durch hiraṇya-&lt;br /&gt;
garbha. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tasmai sa hovāca prajākāmo vai prajāpatiḥ sa tapo&#039;tapyata sa tapastaptvā &lt;br /&gt;
sa mithunamutpādayate।&lt;br /&gt;
rayiṃ ca prāṇañcety etau me bahudhā prajāḥ kariṣyata iti॥ 4॥&lt;br /&gt;
4. Er antwortete: „Prajāpati („Herr der Kreaturen“, Schöpfer) wünschte Nach-&lt;br /&gt;
kommen. Er übte Askese (tapas) (Gedanken) und nachdem er tapas geübt hatte,&lt;br /&gt;
schuf er ein Paar, rayi und prāṇa (Materie und Leben bzw. Nahrung und&lt;br /&gt;
162&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.2-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
आिदो ह व ैाणो रियरेवचमा रियवा एतत स्वयतू&lt;br /&gt;
चामतूचतािूतरेवरियः॥५॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 I &lt;br /&gt;
y &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzehrer), in der Erwartung, dass sie zusammen für ihn in vielfältiger Weise&lt;br /&gt;
Geschöpfe hervorbringen würden.“  &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Prajā-kāmaḥ – in dem Wunsch, Wesen zu erschaﬀen (aus sich selbst&lt;br /&gt;
heraus); in dem Wunsch nach Geschöpfen; prajāpati – der schöpfer, hiraṇya-&lt;br /&gt;
garbha; tapaḥ – askese; hier bedeutet es nachdenken oder Meditation über das,&lt;br /&gt;
was getan werden soll; nachdenken, über wie und was zu erschaﬀen ist; mithunam&lt;br /&gt;
– ein Paar (u.a. in Form von Gegensätzen): energie und Materie, prāṇa und rayi,&lt;br /&gt;
männlich und weiblich. &lt;br /&gt;
Der herr der Geschöpfe wünschte sich Geschöpfe am Beginn des kalpa. er&lt;br /&gt;
dachte nach und plante. er erinnerte sich an die vergangenen kalpas und machte&lt;br /&gt;
Pläne nach dem vorbild der vergangenheit. er reﬂektierte über das Wissen, das&lt;br /&gt;
ihm aus den früheren kalpas geblieben war. nachdem er einen Plan gemacht hatte,&lt;br /&gt;
schuf er ein Paar, prāṇa (energie) und rayi (Materie), und sagte: „Diese beiden&lt;br /&gt;
werden vielfältige Kreaturen für mich schaﬀen.“ er dachte nach über das Wissen&lt;br /&gt;
aus den śrutis und schuf ein Paar, das notwendig war für die schöpfung: den&lt;br /&gt;
Mond, d.h. nahrung, und prāṇa (Feuer, sonne), d.h. den verzehrer. er dachte,&lt;br /&gt;
dass sonne, Mond, nahrung und verzehrer, vielfältige Geschöpfe erzeugen wür-&lt;br /&gt;
den, deshalb schuf er sie. &lt;br /&gt;
nach Śaṅkara bedeutet rayi „nahrung“, „Mond“ und prāṇa „Feuer“, „verzeh-&lt;br /&gt;
rer“, „sonne“. nur durch den einﬂuss des Mondes wird der köstliche soma (nek-&lt;br /&gt;
tar) produziert, der rasa (saft) der erde, der die Pﬂanzen und Kräuter nährt. Die&lt;br /&gt;
sonne ist das Feuer, das den rasa verzehrt. so betrachten es die veden. Dieses&lt;br /&gt;
leben wird erhalten durch annam (nahrung) und prāṇa (luft). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ādityo ha vai prāṇo rayireva candramā rayirvā etat sarvaṃ yanmūrtaṃ&lt;br /&gt;
cāmūrtaṃ ca tasmānmūrtireva rayiḥ॥ 5॥&lt;br /&gt;
5. Die Sonne ist wahrlich das Leben (prāṇa) und der Mond ist die Nahrung (Ma-&lt;br /&gt;
terie). All dies, was Form hat und formlos ist, ist Nahrung. Und daher ist Form&lt;br /&gt;
in Wahrheit Nahrung. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Mūrtam – mit Form, grob (feste, ﬂüssige und feurige Dinge);&lt;br /&gt;
amūrtam – ohne Form, subtil (luft und äther). &lt;br /&gt;
Die sonne ist energie und der Mond Materie. all dies, was einen Körper&lt;br /&gt;
(Form) hat und was keinen Körper hat (formlos ist und subtil), ist Materie; und&lt;br /&gt;
daher ist Körper (Form) in der tat Materie. Die sichtweise des Weisen Pippalāda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.4-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
163&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
अथािद उदयन य्त्ाच िदश ंिवशित  &lt;br /&gt;
तनेाान ्ाणान र्िमष ुसिध।े&lt;br /&gt;
यिणा ंयत&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ्&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
तीच यदीच यदधो ययदरा िदशो  &lt;br /&gt;
यवकाशयित तनेसवान्ाणान र्िमष ुसिध&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
॥६॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 I &lt;br /&gt;
y &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stimmt mit der modernen Wissenschaft überein. &lt;br /&gt;
Die sonne ist prāṇa, verzehrer, Feuer. Der Mond ist nahrung. verzehrer und&lt;br /&gt;
nahrung sind in Wahrheit eins. sie sind aspekte des schöpfers. &lt;br /&gt;
Die sonne ist das zentrum von energie. sie wird daher mit dem prāṇa iden-&lt;br /&gt;
tiﬁziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
athāditya udayan yat prācīṃ diśaṃ praviśati &lt;br /&gt;
tena prācyān prāṇān raśmiṣu sannidhatte।&lt;br /&gt;
yaddakṣiṇāṃ yat pratīcīṃ yadudīcīṃ yadadho yadūrdhvaṃ yadantarā diśo&lt;br /&gt;
yatsarvaṃ prakāśayati tena sarvān prāṇān raśmiṣu sannidhatte॥ 6॥&lt;br /&gt;
6. Jetzt: Die Sonne, wenn sie aufgeht, erfüllt den Osten. Dadurch badet sie in&lt;br /&gt;
ihren Strahlen alle prāṇas im Osten. Wenn sie die südlichen, westlichen und&lt;br /&gt;
nördlichen Viertel erleuchtet, den Nadir bzw. Zenith, die Zwischenbereiche und&lt;br /&gt;
alles, dann nimmt sie dadurch alle Kreaturen in ihre Strahlen auf. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Jetzt: Die sonne, wenn sie aufgeht, betritt sie das östliche viertel.&lt;br /&gt;
Dadurch sammelt (hält oder badet) sie die lebewesen (prāṇa) des Ostens in ihren&lt;br /&gt;
strahlen. Wenn sie die südlichen, westlichen, nördlichen, die unteren, oberen&lt;br /&gt;
viertel und die dazwischen – wenn sie also alles erleuchtet, dann sammelt (badet&lt;br /&gt;
oder hält) sie dadurch alle lebewesen in ihren strahlen. &lt;br /&gt;
Prācīm – Osten; raśmiṣu – in den strahlen (bzw. süden); sannidhatte – hält,&lt;br /&gt;
erhält; pratīcīm – Westen; udīcīm – norden. &lt;br /&gt;
alle lebewesen werden durchdrungen von den allbeherrschenden lichtstrah-&lt;br /&gt;
len der sonne. Die sonne badet alle Wesen in allen vierteln und richtungen mit&lt;br /&gt;
ihrem licht. Indem die sonne alle Wesen mit ihrem licht durchdringt, macht sie&lt;br /&gt;
sie eins mit ihrem eigenen selbst. Wo immer leben ist, wo immer energie ist, ist&lt;br /&gt;
das durch den einﬂuss der sonne. Die sonne ist die größte und die unerschöpﬂi-&lt;br /&gt;
che Kraftquelle auf dieser erde. sie unterstützt durch ihre strahlen alles leben in&lt;br /&gt;
allen richtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
164&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.5-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 I &lt;br /&gt;
y &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
िवप ंहिरण ंजातव&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
दस ंपरायण ंोितरेकंतपम।्&lt;br /&gt;
सहरिमः शतधा वतमानः ाणः जानाम&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
दयषेसयूः॥८॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 I &lt;br /&gt;
y &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
स एष वैानरो िवपः ाणोऽिदयत।े&lt;br /&gt;
तद&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
तचाऽ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
म&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
्&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
॥७॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sa eṣa vaiśvānaro viśvarūpaḥ prāṇo&#039;gnirudayate।&lt;br /&gt;
tadetad ṛcā&#039;bhyuktam॥ 7॥&lt;br /&gt;
7. Das ist sie (vaiśvānara), die Summe aller Lebewesen, alle Formen annehmend,&lt;br /&gt;
Leben und Feuer, die jeden Tag aufgeht. Dies wurde gesagt im folgenden mantra&lt;br /&gt;
des Ṛg-Veda.   &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Die sonne erleuchtet die ganze Welt. sie ist das zentrum von Kraft&lt;br /&gt;
und energie. sie ist die Quelle von leben und aktivität. sie ist daher, in gewisser&lt;br /&gt;
Weise, schöpferin. sie ist verbunden mit allen aktivitäten der Menschen. sie ist&lt;br /&gt;
in der tat das leben der Welt. &lt;br /&gt;
Dieses leben, die seele aller Kreaturen (vaiśvānara), die natur von allem, das&lt;br /&gt;
leben, geht als Feuer auf jeden tag und macht dabei die himmelsrichtungen wie&lt;br /&gt;
zu sich selbst. Das ist im folgenden vers dargestellt. &lt;br /&gt;
Die sonne und das Feuer sind beide Manifestationen desselben prāṇa, welches&lt;br /&gt;
alldurchdringend ist. Die sonne ist eine Masse von energie. ebenso ist Feuer eine&lt;br /&gt;
energie. auch die sicht der modernen Wissenschaft ist, dass energie bzw. die&lt;br /&gt;
elektronen, alles ist. Die śruti drückt dieselbe sichtweise aus. Die alten ṛṣis fanden&lt;br /&gt;
durch Meditation heraus, dass brahman das innere selbst aller Wesen ist und dass&lt;br /&gt;
es auch die seele und die stütze dieses Universums ist. sie analysierten diese Welt&lt;br /&gt;
und entdeckten die verschiedenen Prinzipien (tattvas), die die Welt konstituieren. &lt;br /&gt;
Das ist er, der verzehrer, die totalität aller Wesen, das leben, der ātman von allem,&lt;br /&gt;
der alle Formen annimmt, insofern er die seele, der ātman der Welt ist, der prāṇa&lt;br /&gt;
und das Feuer. Dies ist der verzehrer, der jeden tag aufgeht, der alle richtungen&lt;br /&gt;
erleuchtet und sie sein eigen macht. Das, was hier erklärt wurde, wird auch im&lt;br /&gt;
folgenden vers des Rig-Veda dargestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
viśvarūpaṃ hariṇaṃ jātavedasaṃ parāyaṇaṃ jyotirekaṃ tapantam।&lt;br /&gt;
sahasraraśmiḥ śatadhā vartamānaḥ prāṇaḥ prajānāmudayatyeṣa sūryaḥ॥ 8॥&lt;br /&gt;
8. Alle Formen annehmend, strahlend, allwissend, das höchste Ziel, das eine&lt;br /&gt;
Licht, der Hitzegeber, der Tausendstrahlige, in hundert Formen existierend, das&lt;br /&gt;
Leben aller Geschöpfe, diese Sonne erhebt sich und steigt auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.7-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
y &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
सवंरो व ैजापितायन ेदिणोरंच।&lt;br /&gt;
त ेहवैतिदापतूकृतिमपुासत ेतेचामसमवे&lt;br /&gt;
लोकमिभजय े।तएव प&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नरावत।े&lt;br /&gt;
तादतेऋषयः जाकामा दिण ंितप।े&lt;br /&gt;
एष ह व ैरिययःिपतयृाणः॥९॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erläUterUnG: Viśvarūpam – alle Formen besitzend; von universeller Form; &lt;br /&gt;
hariṇam – voller strahlen, leuchtend, gelb und golden; jātavedasam – allwissend;&lt;br /&gt;
parāyaṇaṃ – das letztendliche ziel, die höchste zuﬂucht aller Wesen, der höchste&lt;br /&gt;
aufenthalt; ekam jyotiḥ – das eine licht, ohne ein zweites, sozusagen das auge&lt;br /&gt;
aller lebewesen; tapantam – hitze gebend; sahasraraśmiḥ – von tausend strahlen. &lt;br /&gt;
Die seher, die Kenner des brahman, haben die sonne, ihre eigenes selbst, das&lt;br /&gt;
innerste selbst erkannt. Die sonne, das leben aller Kreaturen, geht auf und erhebt&lt;br /&gt;
sich. sie hat tausend, d.h. viele strahlen; sie existiert in hundert, d.h. in vielen For-&lt;br /&gt;
men in verschiedenen lebewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
saṃvatsaro vai prajāpatistasyāyane dakṣiṇañcottaraṃ ca।&lt;br /&gt;
tadye ha vai tad&lt;br /&gt;
pūrte kṛtamityupāsate te cāndramasameva &lt;br /&gt;
lokamabhijayante। ta eva punarāvartante।&lt;br /&gt;
tasmādeta ṛṣayaḥ prajākāmā dakṣiṇaṃ pratipadyante।&lt;br /&gt;
eṣa ha vai rayiryaḥ pitṛyāṇaḥ॥ 9॥&lt;br /&gt;
9. Das Jahr ist wahrlich Prajāpati („Herr der Geschöpfe“). Darin gibt es zwei&lt;br /&gt;
Pfade: den südlichen und den nördlichen. Die dem Weg des karma allein folgen,&lt;br /&gt;
durch Opfer und fromme Handlungen, erreichen die Welt des Mondes und keh-&lt;br /&gt;
ren sicherlich zurück. Deswegen nehmen die Weisen, welche Nachkommen wün-&lt;br /&gt;
schen, den südlichen Weg. Diese Nahrung ist wahrlich der Weg der Vorfahren. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Saṃvatsaraḥ – ein Jahr; das höchste selbst in der Form der konti-&lt;br /&gt;
nuierlichen zeit; zeit. &lt;br /&gt;
es wird erklärt, wie dieses Paar – einerseits der Mond, die Form, die nahrung,&lt;br /&gt;
und andererseits der prāṇa, das Formlose, der verzehrer, die sonne – wie die alle&lt;br /&gt;
Wesen schaﬀen können. Dieses Paar ist selbst die zeit. &lt;br /&gt;
Man sagt, dass das Jahr, welches aus tagen und nächten besteht – bedingt&lt;br /&gt;
durch Mond und sonne – die natur des Paares hat: die nahrung und den ver-&lt;br /&gt;
zehrer. es gibt zwei Wege, nämlich dakṣiṇāyaṇa, den südlichen Weg, und uttarā-&lt;br /&gt;
yaṇa, den nördlichen Weg. Diejenigen, die iṣṭāpūrta (iṣṭa Opfer; pūrta fromme&lt;br /&gt;
166&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.8-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
अथोरेणतपसा चयणया िव- &lt;br /&gt;
याानमिािदमिभजय।े&lt;br /&gt;
एत ैाणानामायतनमतेदमतृमभयमतेतप्रायणम-े&lt;br /&gt;
ता पनुरावतइषेिनरोधः।  तदषेोकः॥१०॥  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
t &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
handlungen) ausführen, erreichen die Welt des Mondes (candra-loka) durch den&lt;br /&gt;
Pfad der Manen (pitrỵan̄ạ) und kehren auf diese Welt zurück. Dies ist der südliche&lt;br /&gt;
Weg, der zur Welt des Mondes führt. &lt;br /&gt;
Iṣṭa – tägliche Durchführung des agni-hotra, askese, Wahrhaftigkeit, halten&lt;br /&gt;
von tieren, Beköstigung von Gästen, Füttern von vögeln und tieren – all das&lt;br /&gt;
wird iṣṭa genannt; pūrta – anlegen von Brunnen und Wasserreservoirs für die&lt;br /&gt;
allgemeinheit, Bauen von tempeln, Krankenhäusern und choultries (rastplätzen&lt;br /&gt;
bzw. herbergen für reisende), essen spenden für die armen und hungernden,&lt;br /&gt;
anlegen von öﬀentlichen Gärten etc. – all das wird pūrta genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
athottareṇa tapasā brahmacaryeṇa śraddhayā vidya-&lt;br /&gt;
yātmānamanviṣyādityamabhijayante।&lt;br /&gt;
etadvai prāṇānāmāyatanametadamṛtamabhayametat parāyaṇame-&lt;br /&gt;
tasmānna punarāvartanta ityeṣa nirodhaḥ। tadeṣa ślokaḥ॥ 10॥&lt;br /&gt;
10. Aber diejenigen, die den ātman durch Askese, Zölibat, Glauben und Wissen&lt;br /&gt;
gesucht haben, die erreichen den nördlichen Weg, die Sonne. Dies ist das Heim&lt;br /&gt;
aller Leben, das Unsterbliche, Furchtlose, das höchste Ziel. Von dort kehren sie&lt;br /&gt;
nicht zurück, denn es ist das Ende. Dies ist unerreichbar (für die Unwissenden).&lt;br /&gt;
Dazu gibt es diesen Vers.   &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Diejenigen, die das selbst auf dem nördlichen Weg suchen – durch&lt;br /&gt;
askese, Kontrolle der sinne, zölibat, Glauben und Wissen –, erreichen die sonne,&lt;br /&gt;
d.h. brahma-loka. sie erreichen den zustand von Prajāpati (das leben) und āditya&lt;br /&gt;
(der verzehrer). sie gehen den devayāna, den Pfad der Götter, zur Welt der sonne;&lt;br /&gt;
und von dort gehen sie zum brahma-loka. sie verschmelzen mit brahman am ende&lt;br /&gt;
des Weltzyklus. Dies ist krama-mukti, allmähliche Befreiung. &lt;br /&gt;
Etad amṛtam – dies ist unsterblich und daher furchtlos. Diejenigen, die brahma-&lt;br /&gt;
loka erreicht haben, kehren nicht auf diese Welt zurück. sie werden nicht wieder-&lt;br /&gt;
geboren, im Gegensatz zu den anhängern von reinem karma (religiösen hand-&lt;br /&gt;
lungen); nirodhaḥ – hindernis. Die Unwissenden, behindert durch die sonne,&lt;br /&gt;
erreichen nicht das Jahr, die sonne, den prāṇa. Der nördliche Pfad ist für die Un-&lt;br /&gt;
wissenden blockiert, da sie nicht die notwendigen vorbedingungen erfüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.9-10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
167&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
t &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
पपाद ंिपतरंादशाकृितंिदवआः पर ेअध परुीिषणम।्&lt;br /&gt;
अथमेेअ उ पर ेिवचण ंसचेषडर आरिपतिमित॥११॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pañcapādaṃ pitaraṃ dvādaśākṛtiṃ diva āhuḥ pare ardhe purīṣiṇam।&lt;br /&gt;
atheme anya u pare vicakṣaṇaṃ saptacakre ṣaḍara āhurarpitamiti॥ 11॥&lt;br /&gt;
11. Mit fünf Füßen (d.h. Jahreszeiten), der Vater, mit zwölf Formen (d.h. Mona-&lt;br /&gt;
ten), der Spender von Regen – sie (die Weisen) sagen: Er wohnt an einem Ort,&lt;br /&gt;
der höher ist als der Himmel. Andere nennen ihn allweise, auf dem die ganze&lt;br /&gt;
Welt ruht, wie ein Gefährt (das von sieben Pferden gezogen wird) mit sieben&lt;br /&gt;
Rädern und sechs Speichen. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Pañca-pādam – fünf Füße. Die fünf Jahreszeiten (ṛtus) sind die&lt;br /&gt;
fünf Füße. Hemanta und śiśira (kalte Jahreszeit, Winter) werden als eins betrach-&lt;br /&gt;
tet; vicakṣaṇaṃ – der seher (die sonne).&lt;br /&gt;
Die fünf Jahreszeiten sind die Füße der sonne. Die sonne ist nichts anderes&lt;br /&gt;
als das Jahr bzw. die zeit. Die sonne ist der schaﬀer, das Maß, der zeit. Die sonne&lt;br /&gt;
markiert diese als Jahr, mit dessen Unterteilungen, den Jahreszeiten und Monaten;&lt;br /&gt;
und insofern ist die sonne der vater von allem. Das Jahr bewegt sich mit den Jah-&lt;br /&gt;
reszeiten als seinen Füßen. Die sonne wird der vater genannt, denn er ist der&lt;br /&gt;
schöpfer von allem, er hält alles leben aufrecht und alles leben kommt aus ihm&lt;br /&gt;
hervor. &lt;br /&gt;
Dvādaśākṛtim – mit zwölf Formen. Die zwölf Monate sind die zwölf Formen,&lt;br /&gt;
d.h. die Glieder oder Komponenten des Jahres. er wohnt an einem Ort, der höher&lt;br /&gt;
ist als der dyu-loka (der dritte himmel). himmel bedeutet hier: die atmosphäre;&lt;br /&gt;
purīṣiṇam – voll Wasser, ausscheidend, regen gebend. Die sonne hat einen Über-&lt;br /&gt;
ﬂuss an regen, da sie diesen aus den Wassern der Ozeane herauszieht; āhuḥ – sie&lt;br /&gt;
sagen, d.h. die Weisen sagen. Die Kenner der zeit sagen, dass die Welt an dem&lt;br /&gt;
rad der zeit befestigt ist; sie bewegt sich immer in der Form von sieben Pferden&lt;br /&gt;
und sechs Jahreszeiten. Die Welt ist dort befestigt wie speichen in einem rad. Das&lt;br /&gt;
Jahr, welches die natur der zeit hat, der herr der schöpfung, in der Form von&lt;br /&gt;
sonne und Mond, ist die Ursache dieser Welt; saptacakre – mit sieben rädern.&lt;br /&gt;
Die sieben strahlen oder Farben der sonne sind bekannt als die sieben Pferde der&lt;br /&gt;
sonne. Oder sie sind vielleicht auch die Unterteilungen des Jahres: halbjahre, Jah-&lt;br /&gt;
reszeiten, Monate, halbe Monate, tage, nächte und muhūrtas (stunden). Oder&lt;br /&gt;
sie sind die sieben cakras, durch die der prāṇa aufsteigt; ṣaḍare – auf (einem&lt;br /&gt;
Wagen) mit sechs speichen. Die sechs speichen sind die sechs Jahreszeiten. Der&lt;br /&gt;
seher, die sonne, sitzt auf einem Wagen mit sieben rädern und sechs speichen.&lt;br /&gt;
Die sechs speichen sind vielleicht auch ṛc (bzw. ṛg), yajus, sāman, yajña, kṣatra&lt;br /&gt;
und brāhmaṇa. Die zwölf Gesichter sind die zwölf aspekte des prāṇa. &lt;br /&gt;
168&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
t &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
अहोराो व ैजापिताहरेवाणो रािरेवरियः। &lt;br /&gt;
ाण ंवाएत ेि य ेिदवा रा सयं&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ेचयमवे&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ताौ रा सयं&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
॥१३॥ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
t &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
मासो व ैजापित कृप एव रियः शुःाणादते&lt;br /&gt;
ऋषयः शुइ ंकुवीतर इतरिन॥्१२॥ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fünﬀüßige vater kann auch der prāṇa sein, der fünf Füße oder Bewegungs-&lt;br /&gt;
formen hat: prāṇa, apāna, vyāna, samāna, udāna (die Funktionen atem, aus-&lt;br /&gt;
scheidung, verdauung, Kreislauf und schlaf).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
māso vai prajāpatistasya kṛṣṇapakṣa eva rayiḥ śuklaḥ prāṇastasmādeta &lt;br /&gt;
ṛṣayaḥ śukla iṣṭaṃ kurvantītara itarasmin॥ 12॥&lt;br /&gt;
12. Der Monat ist Prajāpatī, seine dunkle Hälfte ist wahrlich die Nahrung, die&lt;br /&gt;
helle Hälfte ist prāṇa. Deswegen führen diese ṛṣis Opfer in der hellen Hälfte aus,&lt;br /&gt;
die anderen in der dunklen Hälfte. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Der Monat ist wahrlich Prajāpati („herr der Geschöpfe“). Prajā-&lt;br /&gt;
patī, in der Form des Jahres, erfährt vollendung durch seine teile, die Monate.&lt;br /&gt;
Der Monat ist seiner natur nach wiederum ein Paar: Der eine teil, die dunkle&lt;br /&gt;
hälfte, ist nahrung, Materie oder der Mond. Der andere teil, die helle hälfte, ist&lt;br /&gt;
die sonne, der verzehrer, das Feuer oder prāṇa. &lt;br /&gt;
einige ṛṣis (seher) betrachten alles als prāṇa, gekennzeichnet durch die helle&lt;br /&gt;
hälfte. sie sehen die natur von allem als leben. Obwohl sie daher auch in der&lt;br /&gt;
dunklen hälfte Opferhandlungen ausführen, so führen sie sie in Wahrheit nur in&lt;br /&gt;
der hellen hälfte aus, da sie die dunkle hälfte nicht als getrennt vom prāṇa, der&lt;br /&gt;
hellen hälfte ansehen. Dies ist eine verfeinerte sichtweise. andere dagegen sehen&lt;br /&gt;
nicht den prāṇa, sondern sie sehen nur die dunkle hälfte. Obwohl sie daher auch&lt;br /&gt;
Opferhandlungen in der hellen hälfte durchführen, so führen sie diese doch in&lt;br /&gt;
dunklen hälfte aus, da sie den prāṇa, das leben, nicht sehen; sie sehen die natur&lt;br /&gt;
nur in ihrer Dunkelheit. &lt;br /&gt;
Da ist rhythmus und harmonie in der Welt. Während pralaya (auﬂösung,&lt;br /&gt;
rückzug der Welt) ist ruhe. Diese wird gefolgt von Bewegung, wenn die Welt nach&lt;br /&gt;
außen projiziert wird. Im Jahr gibt es zwei sonnenwenden, wo die sonne nach nor-&lt;br /&gt;
den bzw. nach süden wandert. Im Monat gibt es die helle hälfte und die dunkle.&lt;br /&gt;
Innerhalb eines tages gibt es tag und nacht. Die nacht ist der tägliche pralaya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.11-13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
169&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
अ ंवैजापिततो ह व ैतेतािदमाः जाः जाय इित॥१४॥ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ahorātro vai prajāpatistasyāhareva prāṇo rātrireva rayiḥ।&lt;br /&gt;
prāṇaṃ vā ete praskandanti ye divā ratyā saṃyujyante brahmacaryameva&lt;br /&gt;
tadyadrātrau ratyā saṃyujyante॥ 13॥&lt;br /&gt;
13. Tag und Nacht sind Prajāpatī; der Tag ist der prāṇa und die Nacht ist wahr-&lt;br /&gt;
lich die Nahrung. Diejenigen, die sich bei Tage in Liebe vereinigen, vergeuden&lt;br /&gt;
ihren prāṇa; die sich aber bei Nacht in Liebe vereinigen, kann man wahrlich als&lt;br /&gt;
brahma-cārī betrachten. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: tage und nächte sind die teile des Monats. Der tag ist in der tat&lt;br /&gt;
prāṇa, der verzehrer, das Feuer; und die nacht ist die nahrung. &lt;br /&gt;
Die sich bei tage in liebe vereinigen, vergeuden ihre energie. nebenbei wird&lt;br /&gt;
hier die regel gesetzt, dass man sich nicht bei tage vereinigen sollte. Wenn sie&lt;br /&gt;
sich aber in der nacht vereinigen, in der rechten zeit (ṛtu), so ist das in der tat&lt;br /&gt;
brahma-cārya (sexuelle selbstkontrolle). Ganz nebenbei wird hier die regel auf-&lt;br /&gt;
gestellt, dass man sich seiner Frau nur zur geeigneten zeit nähern soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
annaṃ vai prajāpatistato ha vai tadretastasmādimāḥ prajāḥ prajāyanta iti॥ 14॥&lt;br /&gt;
14. Nahrung ist wahrlich Prajāpatī; aus ihr entsteht der Samen und aus diesem&lt;br /&gt;
werden alle Geschöpfe geboren.  &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Retaḥ – samen; annam – nahrung. Das bedeutet: nahrung ist der&lt;br /&gt;
herr der schöpfung. Inwiefern? aus der nahrung entsteht der samen, der die Ur-&lt;br /&gt;
sache der schöpfung ist. Diese Geschöpfe, Menschen und alle anderen, haben&lt;br /&gt;
ihren Ursprung im samen. &lt;br /&gt;
Dieser vers antwortet unmittelbar auf die erste Frage „O verehrter Meister, von&lt;br /&gt;
wo werden diese Geschöpfe geboren?“ Die Geschöpfe entstehen als Paare: sonne&lt;br /&gt;
und Mond etc., bis hin zu tag und nacht, auf dem Weg über nahrung, Blut und&lt;br /&gt;
samen. &lt;br /&gt;
zuvor war gesagt worden, dass Jahr, Monat, tag und nacht Prajāpati sind. Jetzt&lt;br /&gt;
in diesem vers, wird gesagt, dass auch nahrung und samen Prajāpati sind. Primär&lt;br /&gt;
ist Prajāpati ein Beiname Brahmās und ein synonym für hiraṇya-garbha. Da diese&lt;br /&gt;
aber Manifestationen von Prajāpati sind, d.h. Materie und energie, werden sie&lt;br /&gt;
selbst auch Prajāpati genannt. Dieser physische Körper ist aus dem samen her-&lt;br /&gt;
vorgegangen. samen ist der Ursprung dieses Körpers. Daher wird auch der samen&lt;br /&gt;
als Prajāpati bezeichnet. &lt;br /&gt;
auch die zeit ist ein ausdruck, eine Manifestation, von Prajāpatī, d.h. von&lt;br /&gt;
Brahmā. In der Bhagavad-Gītā (10.30,33) sagt Kṛṣṇa: kāla kalayatānaham – „unter&lt;br /&gt;
170&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.13-14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
त ेहवैतजापितत ंचरि त ेिमथ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नमुादय।े&lt;br /&gt;
तषेामवेषैलोको यषेांतपो चय यषेुस ंितितम॥्१५॥ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zählsystemen bin Ich die zeit“; aham eva akṣayaḥ kālaḥ – „Ich bin die immer-&lt;br /&gt;
währende zeit.“ &lt;br /&gt;
Wenn die zeit Prajāpati (Brahmā) ist, dann sind die Unterteilungen der zeit –&lt;br /&gt;
Jahre, Jahreszeiten, Monate, tage und nächte – auch Brahmā. In diesem Univer-&lt;br /&gt;
sum gibt es nichts anderes als brahman. Diese Unterteilungen sind Funktionen&lt;br /&gt;
derselben Materie und energie, welche die Grundprinzipien der schöpfung sind. &lt;br /&gt;
Die zeit wird hervorgebracht durch die Bewegung der sonne. Wenn da keine&lt;br /&gt;
sonne wäre, gäbe es keine zeit, kein Jahr, keinen Monat, keine Jahreszeit, keinen&lt;br /&gt;
tag, keine nacht, keine nahrung, kein leben, überhaupt keine schöpfung. Die&lt;br /&gt;
sonne, die zeit, die nahrung, das leben und Prajāpati sind eins. Die sonne und&lt;br /&gt;
die zeit kontrollieren das leben. Und die nahrung nährt das leben. all diese ver-&lt;br /&gt;
schiedenen Prinzipien sind eng miteinander verﬂochten. hinter der Materie, der&lt;br /&gt;
energie, der nahrung etc. ist ein gemeinsamer Faden, das reine Bewusstsein, wel-&lt;br /&gt;
ches die Quelle und der Mutterschoß von allem ist, welches selbstleuchtend ist,&lt;br /&gt;
ewig, unveränderlich und alldurchdringend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tadye ha vai tatprajāpativrataṃ caranti te mithunamutpādayante।&lt;br /&gt;
teṣāmevaiṣa brahmaloko yeṣāṃ tapo brahmacaryaṃ yeṣu satyaṃ pratiṣṭhitam॥ 15॥&lt;br /&gt;
15. Daher: Diejenigen, die die Regel des Prajāpati einhalten (siehe Vers 13), er-&lt;br /&gt;
zeugen ein Paar. Nur für diejenigen, in denen Askese, Enthaltsamkeit und Wahr-&lt;br /&gt;
heit verankert sind ist dieser brahma-loka. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Prajāpati-vratam – das Gelübde des Prajāpati bzw. die regel des&lt;br /&gt;
Prajāpatī, nach der der ehemann sich der ehefrau nur zu der richtigen zeit nähert&lt;br /&gt;
(ṛtu-kāla-gamanam); mithunam – ein Paar. Diejenigen, die das Gelübde/die regel&lt;br /&gt;
des Prajāpati einhalten, erzeugen ein Paar, d.h. einen sohn und eine tochter;&lt;br /&gt;
brahma-loka – hier ist nur der candra-loka (die „Welt des Mondes“) gemeint und&lt;br /&gt;
nicht die (reine) Welt des Brahmā. sie wird hier die „Welt des Brahmā“ genannt,&lt;br /&gt;
weil sie ein teil von Prajāpatī, also Brahmā, ist. &lt;br /&gt;
Jene unwissenden hausväter, welche nur einfach die regel des Prajāpati ein-&lt;br /&gt;
halten, ernten die Früchte davon in dieser Welt, nämlich söhne und töchter. aber&lt;br /&gt;
diejenigen, die askese, zölibat und Wahrhaftigkeit praktiziert haben und außer-&lt;br /&gt;
dem Opferrituale, fromme handlungen und milde Gaben, komen nach diesem&lt;br /&gt;
leben zum candra-loka, der zum Weg der vorfahren (pitṛyāṇa) führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.14-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
171&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
तषेामसौ िवरजो लोको न यषेुिजमनतृंनमाया चिेत॥१६॥ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
teṣāmasau virajo brahmaloko na yeṣu jihmamanṛtaṃ na māyā ceti॥ 16॥&lt;br /&gt;
16. Jener reine brahma-loka gehört nur denen, die frei sind von Täuschung,&lt;br /&gt;
Falschheit oder Heuchelei. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Virajaḥ – rein, makellos; jihmam – Unehrlichkeit, täuschung;&lt;br /&gt;
anṛtam – Falschheit; māyā – heuchelei, verstellung, arglist. &lt;br /&gt;
Brahma-loka – die Welt von Brahmā (satya-loka). Diese Welt ist rein, ohne&lt;br /&gt;
Makel – anders als die Welt des Mondes (candra-loka). Die Welt von Brahmā un-&lt;br /&gt;
terliegt nicht Wachstum oder Minderung. Brahma-loka, der in diesem vers er-&lt;br /&gt;
wähnt wird, ist das ziel derjenigen, die karma mit verehrung verbinden. Der&lt;br /&gt;
brahma-loka, der im vorangehenden vers genannt wurde, ist für die, die aus-&lt;br /&gt;
schließlich karma (Opfer und milde Gaben) durchführen. &lt;br /&gt;
Betrug und täuschung führen zu handlungen, die Konﬂikte bringen. spiel,&lt;br /&gt;
Witze-reißen und sich-amüsieren führen dazu, dass man die Unwahrheit sagt.&lt;br /&gt;
sie sollten also vermieden werden. heuchelei bedeutet, dass man vorgibt etwas&lt;br /&gt;
zu sein was man nicht ist. Der heuchler spricht von sich selbst auf die eine Weise,&lt;br /&gt;
handelt aber anders. Betrug, Unehrlichkeit, Falschheit und täuschung verschmut-&lt;br /&gt;
zen das herz. sie stellen ein großes hindernis auf dem spirituellen Weg dar. Man&lt;br /&gt;
sollte sie eliminieren, indem man die gegenteiligen tugenden, wie ehrlichkeit,&lt;br /&gt;
Geradlinigkeit und Wahrhaftigkeit übt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hIer enDet Der erste PraŚna.&lt;br /&gt;
OM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
172&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
अथ हनैंभा錀铐वगोव&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ै&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
दरभ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ग&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
鏰逰 प  । &lt;br /&gt;
भ錀铐वन क्वेदवेा鏰逰 जा ंरवधारय  ेकतर  &lt;br /&gt;
एत काशय  ेक鏰逰प&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नरेषांवरर 鏰逰 इरत॥१॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
p &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dvitīyaḥ Praśnaḥ&lt;br /&gt;
(zweite Frage) &lt;br /&gt;
BhārGava &amp;amp; PIPPalāDa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
atha hainaṃ bhārgavo vaidarbhiḥ papraccha।&lt;br /&gt;
bhagavan katyeva devāḥ prajāṃ vidhārayante katara &lt;br /&gt;
etatprakāśayante kaḥ punareṣāṃ variṣṭhaḥ iti॥ 1॥&lt;br /&gt;
1. Dann fragte ihn Bhārgava, der Sohn von Vidarbhi: O bhagavan! Wie viele&lt;br /&gt;
devas unterstützen den geschaffenen Menschen? Welche von ihnen erhellen&lt;br /&gt;
ihn? Wer ist unter ihnen der größte? &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Devāḥ – Götter, Kräfte, Organe oder sinne; prakāśayante – mani-&lt;br /&gt;
festieren, erleuchten; variṣṭhaḥ – der größte bzw. Gott. &lt;br /&gt;
Bhārgava, der sohn des vidarbhi fragte Pippalāda: O bhagavan (verehrungs-&lt;br /&gt;
würdiger Meister)! Wie viele devas (sinne) unterstützen diese schöpfung, d.h.&lt;br /&gt;
den Körper? Welche unter den sinnen manifestieren ihre herrlichkeit, ihre Kraft,&lt;br /&gt;
im äußeren? Mittels welcher devas erhält Gott diese Geschöpfe und lässt sie das&lt;br /&gt;
äußere Universum erfahren? Welche energien, d.h. devas, erleuchten diesen Kör-&lt;br /&gt;
per? Welche sind beteiligt an den vorgängen der Wahrnehmung und des erken-&lt;br /&gt;
nens? Und außerdem: Wer ist der beste und größte unter ihnen? &lt;br /&gt;
In der Beantwortung der ersten Frage wurde gelehrt, dass Gott alles erschuf,&lt;br /&gt;
einschließlich prāṇa und rayi. auf das schaﬀen folgt das erhalten. Die zweite Frage&lt;br /&gt;
und antwort befassen sich genau damit. es war erklärt worden, dass prāṇa der&lt;br /&gt;
größte ist. In der ersten Frage war das leben als der verzehrer, als Prajāpati, dar-&lt;br /&gt;
gestellt worden. In der zweiten Frage wird analysiert, wie dessen natur als&lt;br /&gt;
Prajāpati – das universelle leben bzw. der verzehrer – sich im Körper ausdrückt.&lt;br /&gt;
Die zweite Frage behandelt die Kräfte, die herrlichkeit und die Brillanz des prāṇa.&lt;br /&gt;
es ist der prāṇa, der den Mikrokosmos und den Makrokosmos aufrechterhält. er&lt;br /&gt;
erleuchtet sie und ist daher der Beste von allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
173&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
p &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
तान व्रर鏰逰  ाण उवाच। &lt;br /&gt;
मा मोहमाप थ अहमवेतै धा ान ंरवभ तैाणमव    &lt;br /&gt;
रवधारयामीरत तऽेधाना बभवू&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
鏰逰॥३॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
त  ैसहोवाच।आकाशो ह वा एष दवेोवाय&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ररिराप鏰逰  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
परृथवी वा न 酐铐&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
鏰逰  ो  ंच।&lt;br /&gt;
त ेका鍠铐यारभवदर  वयमतेाणमव   रवधारयाम鏰逰॥२॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
p &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tasmai sa hovāca। ākāśo ha vā eṣa devo vāyuragnirāpaḥ &lt;br /&gt;
pṛthivī vāṅmanaścakṣuḥ śrotraṃ ca।&lt;br /&gt;
te prakāśyābhivadanti vayametadbāṇamavaṣṭabhya vidhārayāmaḥ॥ 2॥&lt;br /&gt;
2. Er antwortete: Jene devas sind wahrlich Äther, Wind, Feuer, Wasser, Erde,&lt;br /&gt;
Sprache, manas, Auge und Ohr. Indem sie ihre Herrlichkeit darstellten (sich&lt;br /&gt;
rühmten und wetteiferten), sagten sie: „Wir sind es, die diesen Körper zusam-&lt;br /&gt;
menhalten und stützen.“   &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Abhivadanti – sie diskutierten untereinander; bāṇam („Pfeil“) –&lt;br /&gt;
nach Śaṅkara: der Körper.&lt;br /&gt;
Diese devas, also die sinne, stellten ihre herrlichkeit heraus und wetteiferten&lt;br /&gt;
miteinander um den vorrang; sie sagten: „Wir allein sind es, die den Körper auf-&lt;br /&gt;
rechterhalten und stützen.“ Jeder sinn glaubt, dass er allein den Körper aufrech-&lt;br /&gt;
terhält. sie diskutieren miteinander. Die fünf groben elemente stellen die Grund-&lt;br /&gt;
lage des Körpers dar. &lt;br /&gt;
neben sprache, manas, auge und Ohr sollten auch die anderen sieben sinne&lt;br /&gt;
eingeschlossen sein. es sind diese die fünf Organe des Wissens (jñānendriyas)&lt;br /&gt;
und die fünf Organe des handelns (karmendriyas). Die fünf jñānendriyas sind&lt;br /&gt;
Ohr, haut, auge, zunge, nase. Die fünf karmendriyas sind sprache, hände, Füße,&lt;br /&gt;
Geschlechtsorgane und anus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tān variṣṭhaḥ prāṇa uvāca।&lt;br /&gt;
mā mohamāpadyatha ahamevaitatpañcadhātmānaṃ pravibhajyaitadbāṇa-&lt;br /&gt;
mavaṣṭabhya vidhārayāmīti te&#039;śraddadhānā babhūvuḥ॥ 3॥&lt;br /&gt;
3. Der größte prāṇa sagte zu ihnen: „Verliert euch nicht in dieser Täuschung&lt;br /&gt;
(habt keinen falschen Stolz)! Ich allein unterstütze diesen Körper und erhalte&lt;br /&gt;
ihn, indem ich mich in fünf Teile aufteile.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
174&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.2-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
p &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
सोऽरभमाना鉠鐠 मगुामत इव तर   ुाम थ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
तर े&lt;br /&gt;
सव गएवो ाम  ेतर  ंरत मान ेसवगएव रत  ।े&lt;br /&gt;
त था मर酐铐का मध&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
करराजानम ुाम  ं&lt;br /&gt;
सव गएवो ाम  ेतर  ंरत मान ेसवगएव रत    &lt;br /&gt;
एव ंवा न 酐铐&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
鏰逰  ो  ंचत ेीता鏰逰  ाण ं ुर ॥४॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erläUterUnG: Variṣṭhaḥ prāṇaḥ – der größte prāṇa bzw. der haupt-prāṇa; pañca-&lt;br /&gt;
dhā – in fünf teilen; in fünf Weisen, in denen ich mich in prāṇa, apāna, vyāna,&lt;br /&gt;
samāna und udāna aufteile. &lt;br /&gt;
Der haupt-prāṇa sprach zu den devas, die auf diese Weise miteinander argu-&lt;br /&gt;
mentierten: „Wie seid ihr in diese täuschung verfallen? Warum seid ihr so einge-&lt;br /&gt;
bildet? Wieso denkt jeder von euch: ‘Ich unterstütze und erleuchte den Körper?’&lt;br /&gt;
lasst diese falschen Ideen! Ich bin es, der diesen Körper erhält und belebt, indem&lt;br /&gt;
ich mich in fünf teile aufteile.“ Die anderen devas glaubten ihm nicht. sie dachten:&lt;br /&gt;
‘Wie könnte das sein?’ &lt;br /&gt;
Gehirn, lunge, herz, leber, Milz, nieren, Blase, Bauchspeicheldrüse, Unter-&lt;br /&gt;
leibsorgane, Dünndarm, Dickdarm etc. – all diese üben ihre Funktion durch prāṇa&lt;br /&gt;
(die lebensenergie) aus. auch das sympathische nervensystem, die motorischen&lt;br /&gt;
nerven und die sinnesnerven – alle funktionieren durch prāṇa. Der manas, der&lt;br /&gt;
Intellekt und die zehn Organe, auch sie arbeiten allein durch prāṇa. Der atem&lt;br /&gt;
und die Gedanken sind alle nur ausdruck von prāṇa. Prāṇa ist das wichtigste &lt;br /&gt;
und grundlegende Prinzip (tattva) im Körper und in der natur. Deswegen wird&lt;br /&gt;
prāṇa auch als brahman bezeichnet. Der individuelle prāṇa ist ebenfalls ein teil&lt;br /&gt;
des universellen prāṇa bzw. der kosmischen energie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so&#039;bhimānādūrdhvamutkrāmata iva tasminnutkrāmatyathetare &lt;br /&gt;
sarva evotkrāmante tasmiṃśca pratiṣṭhamāne sarva eva pratiṣṭhante।&lt;br /&gt;
tadyathā makṣikā madhukararājānamutkrāmantaṃ &lt;br /&gt;
sarva evotkrāmante tasmiṃśca pratiṣṭhamāne sarva eva pratiṣṭanta &lt;br /&gt;
evaṃ vāṅmanaścakṣuḥ śrotraṃ ca te prītāḥ prāṇaṃ stunvanti॥ 4॥&lt;br /&gt;
4. Sie glaubten ihm nicht. Er (der Haupt-prāṇa) tat so, als wolle er aus Ärger nach&lt;br /&gt;
oben aus dem Körper austreten. Als der prāṇa hinausging, gingen unmittelbar&lt;br /&gt;
auch die anderen und wenn er blieb, so blieben auch die anderen – so wie Bienen&lt;br /&gt;
ausﬂiegen, wenn die Königin ausﬂiegt und zurückkehren, wenn sie zurückkehrt.&lt;br /&gt;
Daraufhin priesen Denkorgan, Sprachorgan, Auge, Ohr etc., die jetzt zufrieden-&lt;br /&gt;
gestellt waren, den prāṇa auf folgende Weise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.3-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
175&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
एषोऽरि प षेसयूगएषपज गोमघवानषेवाय&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
鏰逰। &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
एष परृथवी ररयदवे鏰逰सदस ामतृंचयत&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
्&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
॥५॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erläUterUnG: Utkrāmanti – nachdem sie hinausgegangen waren; makṣikāḥ –&lt;br /&gt;
Bienen; madhukara-rājānam – der König der Bienen, die Bienenkönigin; pra-&lt;br /&gt;
tiṣṭhante – bleiben. &lt;br /&gt;
als die devas die wahre aussage des haupt-prāṇa nicht glaubten, tat er so –&lt;br /&gt;
um sie zu überzeugen –, als wolle er den Körper verlassen. Prāṇa spielte quasi den&lt;br /&gt;
verletzten, als die devas ihm nicht glaubten. er begann den Körper zu verlassen,&lt;br /&gt;
gleichsam aus verärgerung. &lt;br /&gt;
verläßt der prāṇa den Körper, verlassen ihn auch die sinne; bliebt er im Körper,&lt;br /&gt;
blieben auch die sinne. so wie die Bienen den stock verlassen, wenn die die Kö-&lt;br /&gt;
nigin ausﬂiegt, und wie sie bleiben, wenn die Königin bleibt, so taten es auch&lt;br /&gt;
manas, sprachorgan, auge, Ohr etc. Der manas und die Organe gaben ihre Un-&lt;br /&gt;
gläubigkeit auf, anerkannten die herrlichkeit und Größe des prāṇa, waren erfreut&lt;br /&gt;
und priesen den prāṇa. (zu diesem Disput zwischen den Organen und dem prāṇa&lt;br /&gt;
siehe auch Bṛhadāraṇyaka-Upaniṣad, 6.1 und Chāndogya-Upaniṣad, 5.1.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eṣo&#039;gnistapatyeṣa sūrya eṣa parjanyo maghavāneṣa vāyuḥ।&lt;br /&gt;
eṣa pṛthivī rayirdevaḥ sadasaccāmṛtaṃ ca yat॥ 5॥&lt;br /&gt;
5. Siehe, das ist der, der das Feuer (agni) ist, das brennt (tapati); das ist der, der&lt;br /&gt;
die Sonne (sūrya) ist; das ist der, der Regen (parjanyaḥ) ist; das ist der, der Indra&lt;br /&gt;
(Maghavān) ist; das ist der, der die Luft (vāyu) ist; das ist der, der Gott ist; das ist&lt;br /&gt;
der, der die Erde (pṛthivī) ist; das ist der, der Materie (rayi) ist; das ist er, der Form&lt;br /&gt;
(sat) und formlos (asat) ist; und das ist der, der Unsterblichkeit (amṛta) ist.&lt;br /&gt;
erläUterUnG: Sat – was sein ist, Form, grob, sichtbare Objekte; asat – was nicht&lt;br /&gt;
ist, nichtsein, formlos, subtil, nicht wahrnehmbar, kausale Materie, die nicht&lt;br /&gt;
durch die sinne erkannt und wahrgenommen werden kann. &lt;br /&gt;
Dieser prāṇa ist ganz und gar energie, wo immer er zu ﬁnden ist, sei es im&lt;br /&gt;
Feuer, in der sonne, im regen oder im Wind. alle Kräfte der natur sind prāṇa&lt;br /&gt;
und nichts anderes. er ist die erde (die alles hält) und der Mond (der alles er-&lt;br /&gt;
nährt). er ist auch amṛta, welches die Grundlage und der sitz aller devas ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
176&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.4-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 जापरत ररस 錀铐भ ेमवेरतजायस।े&lt;br /&gt;
त ुंाण  जारिमा बर ंहरर  य鏰逰  ाण&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ै&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
鏰逰  रतरत रस॥७॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
अरा इव रथनाभौ  ाण ेसवंरतर तम।्&lt;br /&gt;
ऋचो यजरूंषसामारन य 鏰逰 酐铐  ंच॥६॥ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
arā iva rathanābhau prāṇe sarvaṃ pratiṣṭhitam।&lt;br /&gt;
ṛco yajūṃṣi sāmāni yajñaḥ kṣatraṃ brahma ca॥ 6॥&lt;br /&gt;
6. Wie die Speichen in der Nabe eines Rades, so ist alles im prāṇa zentriert, so&lt;br /&gt;
auch die Verse des Ṛg-Veda, Yajur-Veda, Sāma-Veda, die Opfer, die kṣatriyas&lt;br /&gt;
und die brāhmaṇas. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Kṣatram (kṣatriya) – Kraft, angehöriger der Kriegerkaste; brahma&lt;br /&gt;
(brāhmaṇa) – Weisheit, angehöriger der Priesterkaste. &lt;br /&gt;
so wie die speichen in der nabe des rades festgemacht sind, so ist alles – von&lt;br /&gt;
āśā (Wunsch, Wille, hauch) bis hinunter zum namen (zur Materialisierung und&lt;br /&gt;
Bezeichnung) – festgemacht im prāṇa (siehe Chāndogya-Upaniṣad, 7.1-15). auch&lt;br /&gt;
die veden sind im prāṇa festgemacht, d.h. sie kamen aus hiraṇya-garbha, dem&lt;br /&gt;
universellen prāṇa. sie können nur mithilfe des prāṇa rezitiert werden. Die drei&lt;br /&gt;
arten von mantras und was durch sie erreicht wird, d.h. die Opferhandlungen,&lt;br /&gt;
die kṣatriyas, die Beschützer von allen, die brāhmaṇas, die befähigt sind, Opfer&lt;br /&gt;
und religiöse handlungen auszuführen – all diese sind in prāṇa gegründet und&lt;br /&gt;
festgemacht. Prāṇa ist all dies. Prāṇa ist die universelle lebenskraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
prajāpatiścarasi garbhe tvameva pratijāyase।&lt;br /&gt;
tubhyaṃ prāṇa prajāstvimā baliṃ haranti yaḥ prāṇaiḥ pratitiṣṭhasi॥ 7॥&lt;br /&gt;
7. Als Prajāpati („Herr der Geschöpfe“) bewegst du dich im Mutterleib; du wirst&lt;br /&gt;
immer wieder neu geboren. Dir, o prāṇa, der du zusammen mit den anderen&lt;br /&gt;
prāṇas (den Sinnen) wohnst, bringen diese Lebewesen Opfer dar. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Prāṇa (lebensenergie) ist Prajāpati. er bewegt sich im Mutterleib.&lt;br /&gt;
Im Mutterleib bewirkt er das Wachstum des Fötus. er treibt das Kind aus dem&lt;br /&gt;
leib, wenn es gewachsen ist. er wird geboren als Kind, als eine neue verkörperung&lt;br /&gt;
des vaters und der Mutter. Prāṇa ist sowohl vater als auch Mutter, da er Prajāpati,&lt;br /&gt;
das universelle leben, ist. Der Mensch opfert dem prāṇa durch die augen, Ohren,&lt;br /&gt;
nase, Mund etc. Die sinne bringen die Wahrnehmungen ihrer jeweiligen Objekte&lt;br /&gt;
herbei, um das leben in dem Körper zu nähren und aufrechtzuerhalten. Das sind&lt;br /&gt;
die Opfer an prāṇa, den herrn der sinne. Prāṇa ist der verzehrer. alles ist nah-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.6-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
177&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
दवेानामरस वरितम鏰逰 रपतणृांथमा  धा। &lt;br /&gt;
ऋषीणा ंचररत ंसमथवारगिरसामरस॥८॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rung für prāṇa. &lt;br /&gt;
In den vorangegangenen zwei versen (5 und 6) war prāṇa in der dritten Person&lt;br /&gt;
gepriesen worden. In den versen 7 bis 11 wird er direkt angesprochen: „als Prajā-&lt;br /&gt;
patī bewegst du dich [...]“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
devānāmasi vahnitamaḥ pitṝṇāṃ prathamā svadhā।&lt;br /&gt;
ṛṣīṇāṃ caritaṃ satyamatharvāṅgirasāmasi॥ 8॥&lt;br /&gt;
8. Du bist der beste überbringer an die Götter, die erste Opfergabe an die Vor-&lt;br /&gt;
väter. Du bist das wahre aktive Prinzip der Sinne (prāṇas), welche die Essenz&lt;br /&gt;
des Körpers sind.  &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Vahnitamaḥ – du bist der beste Überbringer; pitṝṇāṃ prathamā&lt;br /&gt;
svadhā – die erste Opfergabe an die ahnen; aṅgirasām – von den söhnen aṅgiras;&lt;br /&gt;
atharvā – bist du atharvān; ṛṣīṇām – von den Weisen; satyam caritam asi – bist&lt;br /&gt;
du die Wahrheit und die tugend. Śaṅkara deutet dies als die sinne; die sinne wer-&lt;br /&gt;
den atharvā genannt. Die zweite zeile kann so übersetzt werden: „Du bist das&lt;br /&gt;
wahre tun der Weisen, der abkömmlinge des atharvān und aṅgiras.“; ṛṣi (von&lt;br /&gt;
der Wurzel ṛṣa) – gehen, bekommen, erhalten, denn die sinne sind die erzeuger&lt;br /&gt;
von Wissen. &lt;br /&gt;
Prāṇa ist der beste der Überbringer der Opfergaben an die devas, z.B. agni,&lt;br /&gt;
der Feuergott, überbringt den Göttern die Opfergaben, die in das Feuer gegeben&lt;br /&gt;
wurden. Deswegen wird es vahni (träger, Überbringer) genannt. „Agni“ (Feuer)&lt;br /&gt;
ist nur eine andere ausdrucksform von „prāṇa“ (lebensenergie). „Dieses leben&lt;br /&gt;
als Feuer brennt, prāṇa brennt als Feuer.“ (siehe vers 2.5). &lt;br /&gt;
Die nahrung, die im nāndī-śrāddha den ahnen dargebracht wird, geht sogar&lt;br /&gt;
jener voran, die Indra geopfert wird. Prāṇa allein ist der Überbringer der ersten &lt;br /&gt;
Opferung an die vorfahren. Prāṇa ist das aktive Prinzip, das die sinne und den&lt;br /&gt;
Körper aufrechterhält. Die Glieder und die Organe würden sofort vertrocknen&lt;br /&gt;
und verdorren, wenn da kein prāṇa wäre. Prāṇa ist also die essenz, der saft, aller&lt;br /&gt;
sinne und des Körpers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
178&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.7-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
यदा  मरभवष गथमेा鏰逰 ाण त ेजा鏰逰। &lt;br /&gt;
आन 錀鐠पार  र  कामाया  ंभरव तीरत॥१०॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
इ ि ंाण त&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
जसा 錀鐐 ोऽरस परररर酐铐ता। &lt;br /&gt;
 म रर酐铐 ेचररस सयूिगंोरतषा ंपरत鏰逰॥९॥ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
indrastvaṃ prāṇa tejasā rudro&#039;si parirakṣitā।&lt;br /&gt;
tvamantarikṣe carasi sūryastvaṃ jyotiṣāṃ patiḥ॥ 9॥&lt;br /&gt;
9. O prāṇa! Du bist Indra, du bist kühn wie Rudra, du bist der Beschützer, du&lt;br /&gt;
bewegst dich im Himmel, du bist die Sonne, der Herr aller Himmelslichter. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Indraḥ – Indra bzw. Parameśvara, der höchste Gott; tejasā – hin-&lt;br /&gt;
sichtlich Glanz, stärke, Mut; rudraḥ – rudra (name von Śiva), der zerstörer;&lt;br /&gt;
parirakṣitā – der Beschützer, also viṣṇu; jyotiṣāṃ patiḥ – der Gott aller lichter,&lt;br /&gt;
alle lichter scheinen durch dich. &lt;br /&gt;
agni, o prāṇa! Du bist Indra (bzw. Parameśvara), der höchste Gott. an stärke&lt;br /&gt;
bist du rudra, der zerstörer der Welt. Du bist viṣṇu, der Beschützer der Welt&lt;br /&gt;
durch deinen milden aspekt. Du bewegst dich immer in dem himmelsraum. Du&lt;br /&gt;
bist die sonne, der Gott aller himmlischen lichter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yadā tvamabhivarṣasyathemāḥ prāṇa te prajāḥ।&lt;br /&gt;
ānandarūpāstiṣṭhanti kāmāyānnaṃ bhaviṣyatīti॥ 10॥&lt;br /&gt;
10. Wenn du Regen herniederfallen lässt, dann, o prāṇa, sind deine Geschöpfe&lt;br /&gt;
beglückt und hoffen, dass da Nahrung sein wird, wie sie es sich wünschen. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Wenn du, als Wolke, von allen seiten regen niedergehen lässt,&lt;br /&gt;
dann werden diese Geschöpfe lebendig und freuen sich, in der hoﬀnung, dass es&lt;br /&gt;
reichlich nahrung geben wird. Wenn sie nahrung erhalten haben, arbeiten sie&lt;br /&gt;
eifrig. &lt;br /&gt;
O prāṇa, diese deine Geschöpfe, die du selbst bist, genährt durch deine nah-&lt;br /&gt;
rung, freuen sich beim bloßen anblick des regens, den du schickst. sie denken,&lt;br /&gt;
dass es reichlich zu essen geben wird, wie sie es sich wünschen. &lt;br /&gt;
nach der lesart Prāṇate wäre der sinn: „Dann leben diese Geschöpfe.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.9-10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
179&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
या त ेतनवूा&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ग&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
रच  रतर ता या  ो  ेयाच च酐铐&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
रष। &lt;br /&gt;
या च मनरस स ता रशवा ंतांकु錀鐐मो मी鏰逰॥१२॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ा ि ंाण&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ै&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
करषरगारव   स रत鏰逰। &lt;br /&gt;
वयमा   दातार鏰逰 रपता   ंमातरर  न鏰逰॥११॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vrātyastvaṃ prāṇaikarṣirattā viśvasya satpatiḥ।&lt;br /&gt;
vayamādyasya dātāraḥ pitā tvaṃ mātariśva naḥ॥ 11॥&lt;br /&gt;
11. O prāṇa! Du bist ein vrātya (Nichtgereinigter), du bist das Feuer ekaṛṣiḥ, der&lt;br /&gt;
Allesverzehrende, der gute devatā der Welt. Wir sind die Opfernden, o Mātari-&lt;br /&gt;
śvan; du bist unser Vater. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Vrātyaḥ – nicht gereinigt; eine Person, für den die saṃskāras, die&lt;br /&gt;
Initiationsriten, nicht durchgeführt worden sind. Da du der erste bist, war da nie-&lt;br /&gt;
mand, der dich hätte initiieren können. Da prāṇa der erstgeborene ist, war nie-&lt;br /&gt;
mand da, der die saṃskāras, die Initiationsriten, hätte durchführen können. Da&lt;br /&gt;
er von natur aus vollkommen rein ist, gab es keine notwendigkeit, reinigende ri-&lt;br /&gt;
tuale durchzuführen. &lt;br /&gt;
Ekaṛṣiḥ – du bist das berühmte Feuer der anhänger des Atharva-Veda; du bist&lt;br /&gt;
der verzehrer der Opfergaben. Du allein bist der Gott alles seienden, du bist der&lt;br /&gt;
gute Gott; satpatiḥ – der Gott alles seins, der Gott der Wahrheit, der gute Gott.&lt;br /&gt;
Wir sind die Opfernden, die dir, als deine anbeter, Gaben darbringen; mātariśva&lt;br /&gt;
– o Mātariśvan, du bist unser vater. (Oder: du bist der vater von Mātariśvan, dem&lt;br /&gt;
Wind.) Daher ist ein gesichertes Faktum, dass du der vater des ganzen Univer-&lt;br /&gt;
sums bist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yā te tanūrvāci pratiṣṭhitā yā śrotre yā ca cakṣuṣi।&lt;br /&gt;
yā ca manasi santatā śivāṃ tāṃ kuru motkramīḥ॥ 12॥&lt;br /&gt;
12. Lass deinen Körper wohlgesonnen sein, der in der Sprache, dem Ohr, dem&lt;br /&gt;
Auge wohnt und der auch den manas durchdringt – geh nicht hinaus!&lt;br /&gt;
erläUterUnG: Tanuḥ – Körper oder teil, ausdruck von prāṇa.&lt;br /&gt;
Deine Form, die in der sprache, in dem Ohr, in dem auge und in dem manas&lt;br /&gt;
existiert, ist in allen anwesend. Mache sie alle glückbringend. O prāṇa, geh nicht&lt;br /&gt;
aus diesem Körper heraus. &lt;br /&gt;
O prāṇa, dein Körper, deine Form, ist in der sprache. Du bewegst den Mund&lt;br /&gt;
des sprechers. Deine Form ist in dem Ohr und du machst, dass das Ohr hört.&lt;br /&gt;
Deine Form ist im auge und du lässt das auge sehen. Deine Form ist im manas&lt;br /&gt;
180&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.11-12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ाण देंवशेसवंररदव ेयत ्रतर तम।्&lt;br /&gt;
मातवेपुानर्酐铐   ी    ा ंचरवध&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
रह न इरत॥१३॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und du lässt den manas denken. Mache diese Formen still und ruhig. Mach sie&lt;br /&gt;
nicht unruhig, indem du (nach oben) aus dem Körper weicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
prāṇasyedaṃ vaśe sarvaṃ tridive yat pratiṣṭhitam।&lt;br /&gt;
māteva putrān rakṣasva śrīśca prajñāṃ ca vidhehi na iti॥ 13॥&lt;br /&gt;
13. All dies ist in der Kontrolle des prāṇa, ebenso wie all das, was im dritten&lt;br /&gt;
Himmel existiert. Schütze uns wie eine Mutter. Gib uns Reichtum und Weisheit. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: alle Dinge, die wir in dieser Welt genießen, sind unter der Kon-&lt;br /&gt;
trolle des prāṇa. alle Dinge im himmel, die von den devas genossen werden, sind&lt;br /&gt;
auch unter der Kontrolle des prāṇa. Tridive bedeutet wohl „die drei Welten“. Was&lt;br /&gt;
immer in den drei Welten existiert, ist unter der Kontrolle von prāṇa. Du gibst&lt;br /&gt;
den Glanz und ruhm den brāhmaṇas und die Kraft den kṣatriyas. Prāṇa allein ist&lt;br /&gt;
Gott, der Beschützer. Deswegen, O prāṇa, beschütze uns, wie eine Mutter ihre&lt;br /&gt;
Kinder beschützt. Gib uns den reichtum und das Wissen, die in dir sind. &lt;br /&gt;
Prāṇa ist der Gott der schöpfung. er ist der verzehrer. er ist der Gott von spra-&lt;br /&gt;
che, auge, Ohr, manas etc. seine herrlichkeit, Größe und Überlegenheit sind also&lt;br /&gt;
eine gesicherte tatsache.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hIer enDet Der zWeIte PraŚna.&lt;br /&gt;
OM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.12-13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
181&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
अथ हनैंकौस  ा लायनः प  । भगवन क्ुतएष  ाणो  &lt;br /&gt;
जायत ेकथमाया  ि रीर आ ान ंवा वभ  कथ ंत त े&lt;br /&gt;
केनो मत ेकथंबाम भधत ेकथम ा  म त॥१॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
t &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tṛtīyaḥ Praśnaḥ&lt;br /&gt;
(Dritte Frage) &lt;br /&gt;
KaUsalYa &amp;amp; PIPPalāDa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
atha hainaṃ kausalyaścāśvalāyanaḥ papraccha।  bhagavan kuta eṣa prāṇo &lt;br /&gt;
jāyate kathamāyātyasmiñśarīra ātmānaṃ vā pravibhajya kathaṃ pratiṣṭhate &lt;br /&gt;
kenotkramate kathaṃ bāhyamabhidhate kathamadhyātmamiti ॥ 1॥&lt;br /&gt;
1. Dann fragte ihn Kausalya, der Sohn von Aśvala: „O bhagavan! Woraus ist der&lt;br /&gt;
prāṇa geboren? Wie gelangt er in den Körper? Wie verweilt er dort, nachdem&lt;br /&gt;
er sich selbst aufgeteilt hat? Wie verlässt er ihn? Wie unterstützt er alles, was&lt;br /&gt;
außerhalb des Körpers ist, und alles, was im Innern ist?“ &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Diese Frage zeigt, dass der höchste Gott nicht nur der schöpfer des&lt;br /&gt;
ganzen Universums ist, sondern auch den Mikrokosmos regiert, als der fünﬀältige&lt;br /&gt;
prāṇa. nachdem festgestellt worden ist, dass die natur von Prajāpati, dem ver-&lt;br /&gt;
zehrer, zum leben gehört, wird jetzt eine weitere Frage gestellt, um die art und&lt;br /&gt;
Weise zu klären, wie er verehrt werden sollte. &lt;br /&gt;
Atha – dann, als nächstes; enam – ihn; kutaḥ - woher; katham – wie; kena –&lt;br /&gt;
durch welche Mittel; utkramate – geht heraus (aus diesem Körper); iti – so.&lt;br /&gt;
Dann fragte Kausalya, der sohn des aśvala, den Pippalāda. Obwohl nun die&lt;br /&gt;
herrlichkeit des prāṇa erkannt worden ist, so mag er doch eine Wirkung oder&lt;br /&gt;
eine Kombination (saṃhata) oder eine Modiﬁkation von etwas sein. Darum frage&lt;br /&gt;
ich, o verehrungswürdiger Meister, woher, aus welcher Ursache, ist prāṇa geschaf-&lt;br /&gt;
fen und wie gelangt er in diesen Körper, nachdem er geschaﬀen worden ist? Was&lt;br /&gt;
ist der Grund dafür, dass er einen Körper annimmt? Wie verweilt er dort, nach-&lt;br /&gt;
dem er sich selbst aufgeteilt hat? Wie tritt er aus dem Körper heraus? Wie unter-&lt;br /&gt;
stützt (bzw. belebt) er das, was ohne Körper ist und sich außerhalb des Körpers&lt;br /&gt;
beﬁndet (adhibhūta und adhidaiva)? Wie unterstürzt (bzw. belebt) er die Gesamt-&lt;br /&gt;
heit aller elemente und Kräfte? Wie unterstützt (bzw. belebt) er, was im Innern&lt;br /&gt;
des Körpers ist, die sinne und den manas? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
182&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ति ैसहोवाच।अ त  ा  ृस   ि ोऽसी त तिा ऽेहंवी म॥२॥  &lt;br /&gt;
t &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
t &lt;br /&gt;
आ न एष  ाणो जायत।े &lt;br /&gt;
यथषैाप &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
錀鐐ष ेछायतैि &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
तदातत ंमनोकृतनेाया  ि रीर&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
॥३॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tasmai sa hovāca। atipraśnan̄prc̣chasi brahmiṣṭho&#039;sīti tasmātte&#039;haṃ bravīmi॥ 2॥ &lt;br /&gt;
2. Er antwortete: Du stellst Fragen über transzendentale Dinge. Ich werde sie&lt;br /&gt;
dir erklären, weil du ein großer Frager (Erforscher) von brahman bist. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Atipraśnān – große Fragen, tiefe und schwierige Fragen, Fragen,&lt;br /&gt;
die über normales verständnis hinausgehen, über Mysterien, die man normaler-&lt;br /&gt;
weise nicht erforscht, Fragen über transzendentale Dinge. &lt;br /&gt;
Pippalāda sagte (sinngemäß): O Kausalya, du fragst über den Ursprung des&lt;br /&gt;
prāṇa. Du fragst über transzendentale Dinge. Du bist ein großer Forschender, was&lt;br /&gt;
brahman betrifft. Du bist ein Kenner des brahman, d.h. du bist in dem niederen&lt;br /&gt;
brahman verankert. Du bist ein verehrer des niederen brahman. Du bist ein echter&lt;br /&gt;
und tiefschürfender suchender. Daher werde ich dir jetzt erklären, wonach du ge-&lt;br /&gt;
fragt hast. höre aufmerksam zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ātmana eṣa prāṇo jāyate yathaiṣā।   &lt;br /&gt;
puruṣe chāyaitasminnetadātataṃ manokṛtenāyātyasmiñcharīre॥ 3॥ &lt;br /&gt;
3. Dieser prāṇa ist aus dem ātman geboren. So wie der Schatten für einen Men-&lt;br /&gt;
schen, so ist dieser (der prāṇa) für den ātman. Durch das Wirken der manas be-&lt;br /&gt;
tritt er den Körper.  &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Manokṛtena – durch das Wirken des manas (Gedankenkraft)&lt;br /&gt;
durch Wollen und Wünschen, durch gute und schlechte taten – die wiederum&lt;br /&gt;
vom manas abhängen. &lt;br /&gt;
aus dem ātman, dem höheren puruṣa, dem selbst, das unvergänglich und wahr&lt;br /&gt;
ist, ist dieser prāṇa geboren. so wie der schatten dem Menschen zugehört, so breitet&lt;br /&gt;
sich in diesem ātman, dem brahman, der prāṇa aus. Prāṇa hat keine unabhängige&lt;br /&gt;
existenz. er ist nicht abgetrennt vom ātman. Die Form des Menschen ist die Ur-&lt;br /&gt;
sache seines schattens, welcher selbst die Folge ist. ebenso ist der ātman die Ursa-&lt;br /&gt;
che und der prāṇa ist die Wirkung. Durch einen rein geistigen akt betritt er den&lt;br /&gt;
Körper, d.h. durch das karma (tugend und laster), das wiederum durch Wollen&lt;br /&gt;
(saṅkalpa), Wunsch (icchā) etc. des manas hervorgebracht ist. eine andere śruti&lt;br /&gt;
sagt: „ausgerichtet auf die Frucht erhält er den Körper mit seinem karma“. &lt;br /&gt;
Das leben eines Menschen in seinem Körper ist das sichere und angemessene&lt;br /&gt;
resultat seiner Gedanken in einer früheren existenz, genau wie der schatten&lt;br /&gt;
zwangsweise dem Körper des Menschen gleichen muss, der ihn verursacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.2-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
183&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
t &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
पायपू&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ऽपान ंच酐铐ःुो ेम&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
खना सका鋐铐ा ंाणः  &lt;br /&gt;
 य ंात त ेम ेतुसमानः।   &lt;br /&gt;
एष  ते&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
तम  ंसमंनयत तिादतेाःस ा चषिोभव ि॥५॥ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
यथा स ाडवेाधकृताि नय ुे।एतन   ्ामानतेान ्ामान ध त - &lt;br /&gt;
  े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
वमवेषैाण इतरान  ्ाणान प्थृकप्थृगवेस ध &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
॥४॥ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yathā samrāḍevādhikṛtānviniyuṅkte।   etan grāmānetān grāmānadhitiṣṭha-&lt;br /&gt;
svetyevamevaiṣa prāṇa itarān prāṇān pṛthakpṛthageva sannidhatte॥ 4॥&lt;br /&gt;
4. So wie ein König seinen Beamten beﬁelt: „Bleibt in diesen und jenen Dörfern&lt;br /&gt;
und regiert sie“, so setzt der prāṇa die anderen prāṇas ein, jeweils für deren spe-&lt;br /&gt;
zielle Aufgabe. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Samrāṭ – ein König, ein herrscher, ein souverän.&lt;br /&gt;
so wie in der Welt ein König die Beamten den verschiedenen Dörfern zuteilt&lt;br /&gt;
und ihnen beﬁehlt: „regiert diese und jene Dörfer!“, so setzt auch der haupt-&lt;br /&gt;
prāṇa die Unter-prāṇas (prāṇa, apāna, vyāna, samāna, udāna) ein, jeweils in ihren&lt;br /&gt;
speziellen Posten (Organen) und Funktionen. Und er bestimmt auch andere&lt;br /&gt;
prāṇas, z.B. die augen, für die jeweiligen Posten, damit sie dort ihre aufgaben er-&lt;br /&gt;
füllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pāyūpasthe&#039;pānaṃ cakṣuḥśrotre mukhanāsikābhyāṃ prāṇaḥ &lt;br /&gt;
svayaṃ prātiṣṭhate madhye tu samānaḥ।   &lt;br /&gt;
eṣa hyetaddhutamannaṃ samaṃ nayati tasmādetāḥ saptārciṣo bhavanti॥ 5॥&lt;br /&gt;
5. Der apāna wohnt in den Ausscheidungs- und Geschlechtsorganen, der prāṇa&lt;br /&gt;
selbst in den Augen, den Ohren, dem Mund und der Nase. In der Mitte ist der&lt;br /&gt;
samāna; er verteilt die zugeführte Nahrung gleichmäßig und die sieben Flam-&lt;br /&gt;
men kommen aus ihm hervor.  &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Dieser vers legt die verschiedenen Orte dar, wo diese prāṇas resi-&lt;br /&gt;
dieren. auch werden ihre aufgabenbereiche deﬁniert. Apāna wohnt im anus und&lt;br /&gt;
in den Geschlechtsorganen. er sorgt für die ausscheidung. Prāṇa verrichtet die&lt;br /&gt;
lebensfunktionen der sinne. er wohnt in den augen, den Ohren etc. Samāna&lt;br /&gt;
wohnt im nabel. er sorgt für die verdauung. Vyāna kümmert sich um die Blut-&lt;br /&gt;
zirkulation. er durchdringt alles. Udāna hilft, die nahrung und die Flüssigkeiten&lt;br /&gt;
zu schlucken. Während des tiefschlafes nimmt er den jīva mit zu brahman und&lt;br /&gt;
führt ihn zu anderen Welten. es residiert in der Kehle; pāyūpasthe – im anus und&lt;br /&gt;
im Geschlechtsorgan, herrscht über die Funktionen des stuhlgangs und der Urin-&lt;br /&gt;
184&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.3-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
鎐鐰 द  षेआ ा।   &lt;br /&gt;
अ &lt;br /&gt;
ै&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
तद&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
कशत ंनाडीना ंतासा ंशतंशतमकेैक鎀铐ा ंास  त ा-ि&lt;br /&gt;
स  तः   तशाखानाडीसह ा ण भव ास ुान र त॥६॥  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausscheidung; sapta-arciṣaḥ – sieben lichter oder Flammen. aus dem verdau-&lt;br /&gt;
ungsfeuer kommen sieben Flammen: kālī, karālī, manojava, sulohita, sudhūm-&lt;br /&gt;
ravarṇā, sphuliṅginī und viśvarucī. Daneben werden auch die sieben Organe des&lt;br /&gt;
Wissens als sieben Flammen bezeichnet; es sind die zwei Ohren, die zwei augen,&lt;br /&gt;
die zwei nasenlöcher und der Mund. Diese Organe hängen von der nahrung ab,&lt;br /&gt;
die durch das verdauungsfeuer aufgearbeitet werden; hūtam – geopfert (gegessen&lt;br /&gt;
oder getrunken); samāna wird verglichen mit dem Feuer, das die geopferte nah-&lt;br /&gt;
rung verzehrt und sie gleichmäßig unter die Götter verteilt. &lt;br /&gt;
Die sieben Flammen kommen heraus aus dem Feuer im Magen, genährt durch&lt;br /&gt;
nahrung und Getränke, und erreichen die region des herzens und dann die Öﬀ-&lt;br /&gt;
nungen im Kopf, d.h. die Objekte des sehens, hörens etc. werden erleuchtet durch&lt;br /&gt;
den prāṇa und daraufhin erfährt der Mensch hören, sehen, riechen etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hṛdi hyeṣa ātmā।   &lt;br /&gt;
atraitadekaśataṃ nāḍīnāṃ tāsāṃ śataṃ śatamekaikasyāṃ dvāsaptatirdvā- &lt;br /&gt;
saptatiḥ pratiśākhānāḍīsahasrāṇi bhavantyāsu vyānaścarati॥ 6॥&lt;br /&gt;
6. Dieser ātman ist im Herzen. Dort beﬁnden sich hundertundein Nerven&lt;br /&gt;
(nāḍīs), jede von diesen hat hundert Zweige, und von diesen wiederum hat jeder&lt;br /&gt;
zweiundsiebzig Unterzweige. In diesen bewegt sich vyāna.  &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Nāḍī – die astrale röhre bzw. der nervenkanal, der die energie-&lt;br /&gt;
ströme befördert. sie kann nicht mit dem physischen auge gesehen werden. Im&lt;br /&gt;
allgemeinen wird sie übersetzt mit „arterie, die das Blut befördert“. &lt;br /&gt;
Im herzen, im ākāśa (raum) des herzens, ist dieser ātman – das bedeutet: der&lt;br /&gt;
feinstoﬄiche Körper, der mit dem ātman verbunden ist. Der vyāna bewegt sich&lt;br /&gt;
in diesen nerven; vyāna durchdringt den ganzen Körper. so wie die sonnenstrah-&lt;br /&gt;
len von der sonne ausgehen, so gehen diese nerven vom herzen aus zu allen tei-&lt;br /&gt;
len des Körpers hin. Der Mensch vollführt handlungen, die große stärke&lt;br /&gt;
erfordern, mithilfe von vyāna. Vyāna ist die energie, die durch das nervensystem,&lt;br /&gt;
die arterien und die venen ﬂießt und wirkt. es erfüllt die Funktion, das Blut durch&lt;br /&gt;
den Körper zirkulieren zu lassen. &lt;br /&gt;
es gibt hundertundein hauptnerven; das, mal hundert, ergibt 10 100 und jede&lt;br /&gt;
mit 72 000 multipliziert, ergibt eine Menge von 727 200 000. Und wenn wir noch&lt;br /&gt;
die hauptnerven hinzuaddieren, so bekommen wir eine Gesamtmenge von &lt;br /&gt;
727 210 101 nerven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.5-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
185&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
आ द ो ह व ैबाः  ाण उदय षेनेंचा酐铐षुंाणमनगुृानः। &lt;br /&gt;
प ृथा ंयाद&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
वता सषैाप&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
錀鐐ष鎀铐ापानमव 鋐铐ािरा यदाकाशः स  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
समानो वाय ुानिः॥८॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
अथ&lt;br /&gt;
ै&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
कयो  िउदानः प&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
鈰铐यनेप&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
鈰铐य ंलोकंनयत पापने&lt;br /&gt;
पापमभुा鋐铐ामवेमन ुलोकम॥्७॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
athaikayordhva udānaḥ puṇyena puṇyaṃ lokaṃ nayati pāpena &lt;br /&gt;
pāpamubhābhyāmeva manuṣyalokam॥ 7॥&lt;br /&gt;
7. Das heißt, durch einen Nerv führt uns udāna aufwärts – zu den Welten der&lt;br /&gt;
Tugend durch gute Taten, und durch sündhafte Taten zu den Welten der Sünde;&lt;br /&gt;
und zu der Welt der Menschen durch eine Mischung von Tugend und Sünde. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Ūrdhva – aufwärts; nayati – führt, lenkt; ubhāyām – durch beide&lt;br /&gt;
(gute und schlechte taten); manuṣyalokam – die Welt der Menschen. &lt;br /&gt;
einer dieser hundertundein nerven wird suṣumnā genannt; er verläuft auf-&lt;br /&gt;
wärts. Durch ihn führt uns udāna, der den ganzen Körper von Fuß zu Kopf durch-&lt;br /&gt;
dringt, zu tugendhaften Welten, wie den himmel, und zwar durch tugendhafte&lt;br /&gt;
handlungen, die durch die schriften vorgeschrieben sind. Durch sündhafte hand-&lt;br /&gt;
lungen führt er uns in sündige Welten, in niedere Welten und in niedere Geburten,&lt;br /&gt;
z.B. als tiere, Insekten etc. Durch eine Mischung von tugend und sünde führt er&lt;br /&gt;
uns in die Welt der Menschen. Udāna kontrolliert den subtilen Körper (liṅga-&lt;br /&gt;
śarīra, der aus 19 tattvas besteht) und trägt die seele nach dem tod zu verschie-&lt;br /&gt;
denen Welten. es ist auch udāna, der den Menschen in den Bereich des&lt;br /&gt;
tiefschlafes mitnimmt und der über die Funktion des schluckens (von nahrung)&lt;br /&gt;
herrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ādityo ha vai bāhyaḥ prāṇa udayatyeṣa hyenaṃ cākṣuṣaṃ prāṇamanu-&lt;br /&gt;
gṛhṇānaḥ।   pṛthivyāṃ yā devatā saiṣā puruṣasyāpānamavaṣṭabhyāntarā&lt;br /&gt;
yadākāśaḥ sa samāno vāyurvyānaḥ ॥ 8॥&lt;br /&gt;
8. Die Sonne ist wahrlich der äußere prāṇa. Sie steigt auf und fördert dadurch&lt;br /&gt;
den prāṇa im Auge. Die Göttin der Erde zieht den apāna abwärts. Der ākāśa&lt;br /&gt;
(Äther) zwischen (der Sonne und der Erde) ist samāna. Der Wind ist vyāna. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Avaṣṭabhya – hinaufziehend, kontrollierend; nachdem sie apāna&lt;br /&gt;
kontrolliert hat, lenkt sie ihn abwärts. &lt;br /&gt;
Die sonne geht auf und durch ihr licht fördert sie den prāṇa im auge; d.h. sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
186&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.6-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
तजेोह वाव उदान िा鉠鐐पशाितजेाः।  &lt;br /&gt;
प&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नभविमियमैनिसस  मानःै॥९॥ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hilft den augen mit ihrem licht, die Formen und Farben zu erkennen. Ohne die&lt;br /&gt;
sonne können die augen nicht sehen. &lt;br /&gt;
Die Göttin der erde zieht die aktivität von apāna im Menschen an und kon-&lt;br /&gt;
trolliert sie. sie hilft dem apāna in seiner arbeit dadurch, dass sie abwärts zieht.&lt;br /&gt;
sonst könnte der Körper durch sein Gewicht fallen oder könnte wegﬂiegen durch&lt;br /&gt;
die entgegengesetzte Kraft. Die „Göttin der erde“ – das weist ganz oﬀensichtlich&lt;br /&gt;
auf die Gravitationskraft hin. &lt;br /&gt;
Der raum bzw. der äther zwischen erde und sonne ist der kosmische samāna.&lt;br /&gt;
er hilft dem samāna im Innern des Menschen. Śaṇkara sieht es so, dass samāna&lt;br /&gt;
die luft im ākāśa – in der Mitte zwischen erde und himmel – ist. er sagt: „Im&lt;br /&gt;
Wort ‚ākāśa‘ wird der Wind darin angedeutet – ähnlich wie das vieh, das sich im&lt;br /&gt;
stall beﬁndet, durch das Wort ‚stall‘ angedeutet wird.“ Der kosmische samāna&lt;br /&gt;
ähnelt dem samāna im Menschen in der hinsicht, dass er im ākāśa in der Mitte&lt;br /&gt;
eingeschlossen ist; und er fördert auch den samāna im Menschen. Der Wind&lt;br /&gt;
(vāyu) ähnelt dem vyāna in seiner Funktion des Durchdringens und fördert so&lt;br /&gt;
auch vyāna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tejo ha vāva udānastasmādupaśāntatejāḥ। &lt;br /&gt;
punarbhavamindriyairmanasi sampadyamānaiḥ ॥ 9॥&lt;br /&gt;
9. Das äußere Feuer ist in der Tat udāna. Daher tritt einer, dessen Feuer erlo-&lt;br /&gt;
schen ist, in einen anderen Körper ein, wobei seine Sinne im manas absorbiert&lt;br /&gt;
werden.&lt;br /&gt;
erläUterUnG: Tejaḥ - Feuer. Das äußere Feuer ist der udāna im Körper. es fördert&lt;br /&gt;
durch seine hitze und sein licht den udāna im Körper. Der udāna im Menschen,&lt;br /&gt;
unterstützt und gefördert durch das äußere Feuer, steigt aus dem Körper auf und&lt;br /&gt;
nimmt den jīva, die individuelle seele, zu den verschiedenen Welten; upaśānta-&lt;br /&gt;
tejaḥ – die dessen Feuer erlöscht ist; punarbhavam – Wiedergeburt, sie gehen in&lt;br /&gt;
die Wiedergeburt, d.h. sie sterben und nehmen einen neuen Körper an. &lt;br /&gt;
Wenn das natürliche Feuer eines Menschen erloschen ist, wenn die tierische&lt;br /&gt;
Wärme gewichen ist, dann weiß man, dass sein leben vorbei ist, d.h. dass er stirbt.&lt;br /&gt;
er tritt in einen anderen Körper ein, zusammen mit den sinnen, die an dem manas&lt;br /&gt;
hängen oder von diesem absorbiert worden sind.&lt;br /&gt;
In der Bhagavad-Gītā (15.8) ﬁnden wir: „Wenn ein Mensch einen Körper an-&lt;br /&gt;
nimmt und wenn er ihn verlässt, dann nimmt er die Organe und geht mit ihnen,&lt;br /&gt;
genau wie der Wind den Duft von den Blüten mitnimmt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.8-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
187&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
य एव ंवान  ्ाणंवदेनहा鎀铐  जा हीयत&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ऽमतृोभव त तदषेःोकः॥११॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
य ि  नेषैाणमाया त  ाण &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
जसा य ुः।&lt;br /&gt;
सहा ना यथास  ित ंलोकंनयत॥१०॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yaccittastenaiṣa prāṇamāyāti prāṇastejasā yuktaḥ ।&lt;br /&gt;
sahātmanā yathāsaṅkalpitaṃ lokaṃ nayati ॥ 10॥&lt;br /&gt;
10. Was immer sein Gedanke ist (zum Zeitpunkt des Todes), mit dem erreicht&lt;br /&gt;
er prāṇa; und der prāṇa, vereinigt mit dem udāna und zusammen mit dem&lt;br /&gt;
jīvātman, führt ihn zu der Welt, an die er gedacht hatte.  &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Yathā-saṅkalpitam – wie gewünscht, wie gedacht; – der jīv; lokam&lt;br /&gt;
– Welt, Körper; prāṇam āyāti – kommt zu prāṇa, nähert sich prāṇa, erreicht&lt;br /&gt;
prāṇa.&lt;br /&gt;
zum zeitpunkt des todes wird die aktivität der sinne eingestellt. alle Funk-&lt;br /&gt;
tionen, so wie Denken, erinnern etc. hören auf. nur die atmung geht weiter, denn&lt;br /&gt;
der jīva verschmilzt mit dem prāṇa. er kommt in die Gegenwart des haupt-prāṇa.&lt;br /&gt;
Der jīva, umgeben von dem subtilen Körper, erscheint dann vor dem haupt-&lt;br /&gt;
prāṇa. er lebt jetzt nur noch durch die aktivität des haupt-prāṇa. Dann sagen&lt;br /&gt;
die verwandten und die anderen leute, die um ihn herumstehen: „er atmet und&lt;br /&gt;
lebt noch.“ Der jīva trennt sich zur zeit des todes vom physischen Körper und&lt;br /&gt;
kommt zu dem prāṇa-maya-kośa (liṅga-śarīra), mit dem Gedanken, den er zum&lt;br /&gt;
todeszeitpunkt hatte. &lt;br /&gt;
Der udāna, in verbindung mit dem prāṇa, wirft den Mieter (die seele, jīva)&lt;br /&gt;
aus dem haus (dem Körper) und führt ihn (den „Genießenden“ bzw. den Besitzer)&lt;br /&gt;
zu den Welten, d.h. Körpern, an die er gedacht hatte, entsprechend seinen guten&lt;br /&gt;
oder schlechten taten. Die Bhagavad-Gītā sagt: „Wer am ende den Körper verlässt&lt;br /&gt;
und dabei an irgendein Wesen denkt, geht allein zu diesem, o Kaunteya, durch&lt;br /&gt;
sein ständiges Denken an dieses Wesen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ya evaṃ vidvān prāṇaṃ veda na hāsya prajā hīyate&#039;mṛto bhavati tadeṣaḥ&lt;br /&gt;
ślokaḥ ॥ 11॥&lt;br /&gt;
11. Der Wissende, der prāṇa so kennt – seine Nachkommen vergehen nicht und&lt;br /&gt;
er wird unsterblich. Dazu gibt es folgenden Vers. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Evam – so, wie oben beschrieben; mit all den attributen, die schon&lt;br /&gt;
über seine (des prāṇa) Geburt, seine herrlichkeit etc. geschrieben worden sind.&lt;br /&gt;
hier werden die Früchte dieses Wissens, sowohl hier als auch nach diesem leben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
188&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.10-11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
उ   माय त ंान ंवभ ुंचवैप धा।   &lt;br /&gt;
अ ा  ंचवैाण鎀铐  व ायामतृम तुेवायामतृम तुइत॥१२॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
angedeutet: Die linie seiner nachkommen endet niemals und erlöscht nicht. Und&lt;br /&gt;
er selbst erreicht, nach dem tod, Unsterblichkeit (in einem relativen sinne). Der&lt;br /&gt;
folgende vers erklärt das in Kürze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
utpattimāyatiṃ sthānaṃ vibhutvaṃ caiva pañcadhā।   &lt;br /&gt;
adhyātmaṃ caiva prāṇasya vijñāyāmṛtamaśnute vijñāyāmṛtamaśnuta iti ॥ 12॥&lt;br /&gt;
12. Wer die Entstehung, das Eintreten, den Sitz und die fünffache Aufteilung&lt;br /&gt;
des prāṇa kennt und auch dessen inneren Zustand im Körper, erreicht Unsterb-&lt;br /&gt;
lichkeit, ja, er erreicht Unsterblichkeit. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Wenn man weiß, dass der prāṇa aus dem param, dem höchsten&lt;br /&gt;
selbst, geboren wurde; wenn man weiß, dass der prāṇa durch die Wirkung des&lt;br /&gt;
manas (Gedanken und Wünsche) in den Körper kommt und dass er in den un-&lt;br /&gt;
teren Öﬀnungen, den sinnen, dem nabel, der Kehle und anderen Orten residiert;&lt;br /&gt;
wenn man seine fünﬀache herrschaft kennt – dass er wie ein König die prāṇas in&lt;br /&gt;
ihren jeweiligen Orten und Funktionen einsetzt –, wenn man außerdem seine äu-&lt;br /&gt;
ßeren Manifestationen als sonne, äther, Wind, Feuer etc.kennt und auch seine&lt;br /&gt;
inneren Manifestationen als auge usw., dann erreicht man relative Unsterblich-&lt;br /&gt;
keit, den stand von hiraṇya-garbha, d.h. Brahmā. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hIer enDet Der DrItte PraŚna.&lt;br /&gt;
OM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.11-12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
189&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
अथ हनैंसौयायणीगायःप।  भगवतेिन प्ुषेकािन  &lt;br /&gt;
पि कािाित कतर एष दवेःान प्यित  &lt;br /&gt;
कतैखुंभवित कि ुसवसितिता भवीित॥१॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
t &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
caturthaḥ Praśnaḥ&lt;br /&gt;
(vierte Frage) &lt;br /&gt;
saUrYāYaṇIn &amp;amp; PIPPalāDa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
atha hainaṃ sauryāyaṇī gārgyaḥ papraccha। bhagavannetasmin puruṣe kāni&lt;br /&gt;
svapanti kānyasmiñjāgrati katara eṣa devaḥ svapnān paśyati &lt;br /&gt;
kasyaitatsukhaṃ bhavati kasminnu sarve sampratiṣṭhitā bhavantīti॥ 1॥&lt;br /&gt;
1. Dann fragte ihn Gārgya, der Enkel von Sūrya: O bhagavan, wer sind die, die&lt;br /&gt;
im Menschen schlafen? Und wer sind die, die in ihm wach sind? Welcher ist der&lt;br /&gt;
deva, der Träume sieht? Wer hat dieses Glücksgefühl? Wovon hängen all diese ab? &lt;br /&gt;
erläUterUnG: sauryāyaṇin Gārgya fragte Pippalāda: „O verehrenswerter Meister!&lt;br /&gt;
Welche Organe schlafen in dem Körper bzw. hören auf zu arbeiten, wenn der&lt;br /&gt;
Mensch schläft? Welche sind wach, üben also ihre tätigkeit aus? Welcher Gott ist&lt;br /&gt;
es, der träume sieht? Durch welches Organ träumt der jīva? Wem gehört dieses&lt;br /&gt;
Glücklichsein? In wem sind all diese Organe gegründet oder zentriert? Wo ver-&lt;br /&gt;
binden sie sich ununterscheidbar im schlaf, wie der saft im honig oder die Flüsse&lt;br /&gt;
im Ozean? In wem werden all diese Organe absorbiert – im schlaf und auch im&lt;br /&gt;
pralaya? &lt;br /&gt;
Atha – als nächstes; ha – wahrlich; enam – ihn (Pippalāda); etasmin – in die-&lt;br /&gt;
sem; kāni – welche (Organe oder sinne)? asmin – in diesem (Körper); kataraḥ -&lt;br /&gt;
wer von diesen? kasya – wem gehört? etat – dieses; kasmin – von wem? iti – so&lt;br /&gt;
(sprach er). &lt;br /&gt;
Die ersten drei Fragen beschäftigen sich mit saṃsāra, also der sichtbaren exis-&lt;br /&gt;
tenz, dem Gegenstand von apara-vidyā, dem niederen Wissen. Die nächsten drei&lt;br /&gt;
Fragen werden gestellt, damit brahman, der Gegenstand von para-vidyā, erkannt&lt;br /&gt;
werden möge – brahman, das ungeboren, unvergänglich, selbstleuchtend, all-&lt;br /&gt;
durchdringend, unvergänglich und für den manas unerreichbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
190&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
t &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ाणाय एवतैिन प्रुेजाित।   &lt;br /&gt;
गाह&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
पो ह वा एषोऽपानो ानोऽाहाय&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
पचनो यद ्&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
गाह&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
पात&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ्&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
णीयत ेणयनादाहवनीयः ाणः॥३॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
त ैसहोवाच।  यथा गाय मरीचयोऽका ंगतः सवा &lt;br /&gt;
एतिंजेोमडल एकीभवि।  ताः पनुःप&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नदयतः  &lt;br /&gt;
चरवेंहवैततस्वपरेदवेेमनकेीभवित।   &lt;br /&gt;
तनेतषपुषोन णोित न पयित न िजित न रसयत ेनशृते&lt;br /&gt;
नािभवदत ेनाद ेनानयत ेनिवसजृतेनयेायत ेिपतीाचत&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
॥२॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
t &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tasmai sa hovaca। yathā gārgya marīcayo&#039;rkasyāstaṃ gacchataḥ sarvā&lt;br /&gt;
etasmiṃstejomaṇḍala ekībhavanti।    tāḥ punaḥ punarudayataḥ &lt;br /&gt;
pracarantyevaṃ ha vai tat sarvaṃ pare deve manasyekībhavati।    &lt;br /&gt;
tena tarhyeṣa puruṣo na śṛṇoti na paśyati na jighrati na rasayate na spṛśate&lt;br /&gt;
nābhivadate nādatte nānandayate na visṛjate neyāyate svapitītyācakṣate॥ 2॥&lt;br /&gt;
2. Er antwortete: O Gārgya, genau wie die Strahlen der Sonne, wenn diese un-&lt;br /&gt;
tergeht, eins werden mit jener Scheibe aus Licht und wieder hervortreten, wenn&lt;br /&gt;
die Sonne wieder aufgeht, so werden all diese eins mit dem höchsten deva, dem&lt;br /&gt;
manas. Daher, zu jener Zeit, hört der Mensch nicht, er sieht, riecht, schmeckt,&lt;br /&gt;
fühlt, spricht nicht, nimmt oder genießt nicht, scheidet nicht aus und bewegt&lt;br /&gt;
sich nicht. Sie sagen dann: Er schläft.  &lt;br /&gt;
erläUterUnG: alle Organe und sinne schlafen während des tiefschlafs im manas.&lt;br /&gt;
sie werden eins mit dem manas. Der manas ist die höchste Gottheit, der höchste&lt;br /&gt;
sinn, denn das auge und die anderen sinne sind unter der Kontrolle des manas. &lt;br /&gt;
Im tiefschlaf hören die aktivitäten der sinne auf. Der Mensch hört nicht, sieht&lt;br /&gt;
nicht, riecht nicht, scheidet nicht aus und bewegt sich nicht. Die Menschen mit&lt;br /&gt;
einem weltlichen verständnis sagen: er schläft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
prāṇāgnaya evaitasmin pure jāgrati।   &lt;br /&gt;
gārhapatyo ha vā eṣo&#039;pāno vyāno&#039;nvāhāryapacano yad &lt;br /&gt;
gārhapatyāt praṇīyate praṇayanādāhavanīyaḥ prāṇaḥ॥ 3॥&lt;br /&gt;
3. Allein die Feuer des prāṇa sind wach in der Stadt (dem Körper). Der apāna&lt;br /&gt;
ist das gārhapatya-Feuer. Vyāna ist das anvāhāryapacana-Feuer. Prāṇa ist das&lt;br /&gt;
āhavanīya-Feuer, weil es aus dem gārhapatya-Feuer herausgenommen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.2-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
191&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
t &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
यासिनःासावतेावाती सम ंनयतीित स समानः। &lt;br /&gt;
मनो ह वाव यजमानः इफलमवेोदानः स एन ं&lt;br /&gt;
यजमानमहरहगमयित॥४॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erläUterUnG: Prāṇāgnayaḥ – die prāṇa-Feuer; die Feuer, die aus prāṇa, apāna&lt;br /&gt;
etc. bestehen; die physiologischen energien. Etasmin pure – in dieser stadt (mit&lt;br /&gt;
neun toren), in diesem Körper; jāgrati – bleibt wach, passt auf, fährt fort mit sei-&lt;br /&gt;
nen Funktionen, den Organismus zu erhalten. &lt;br /&gt;
Wenn die sinne, das Ohr etc. schlafen gegangen sind in diesem Körper mit&lt;br /&gt;
neun Öﬀnungen, bleiben die fünf prāṇas wach – die hier Feuer genannt werden,&lt;br /&gt;
weil sie wie Feuer sind. sie bleiben immer aktiv. &lt;br /&gt;
Gārhapatya – Feuer des haushalts, das Feuer in der Küche. Gārhapatya, das&lt;br /&gt;
im Westen des hauses platziert ist, wird immer am Brennen gehalten. von diesem&lt;br /&gt;
wird das Feuer zu den anderen altären getragen. Der apāna ist das gārhapatya-&lt;br /&gt;
Feuer. Genau wie bei der ausführung des agni-hotra ein anderes Feuer, genannt&lt;br /&gt;
āvahanīya, vom gārhapatya abgenommen wird, so wird während des schlafes&lt;br /&gt;
prāṇa vom apāna genommen. Dies ist die entsprechung zwischen apāna und dem&lt;br /&gt;
gārhapatya-Feuer. außerdem sind beide im Westen stationiert. so wie das&lt;br /&gt;
gārhapatya-Feuer im westlichen herd des hauses entzündet wird, so ist apāna&lt;br /&gt;
die westliche oder abwärts gerichtete Funktion, die ausscheidung. alle Opferga-&lt;br /&gt;
ben an die Götter werden in das āvahanīya-Feuer gegeben. &lt;br /&gt;
Vyāna – geht aus der südlichen höhlung des herzens hervor. Deswegen wird&lt;br /&gt;
er anvāhāryapacana- oder auch dakṣiṇāgni-Feuer (das südliche Feuer) genannt,&lt;br /&gt;
weil es mit dem süden verbunden ist. außerdem verbrennen beide, vyāna und&lt;br /&gt;
anvāhāryapacana, Opfergaben. Das anvāhāryapacana-Feuer wird eingesetzt, um&lt;br /&gt;
Gaben an die vorfahren zu opfern.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yaducchvāsaniḥśvāsāvetāvāhutī samaṃ nayatīti sa samānaḥ।&lt;br /&gt;
mano ha vāva yajamānaḥ iṣṭaphalamevodānaḥ sa enaṃ &lt;br /&gt;
yajamānamaharaharbrahma gamayati॥ 4॥ &lt;br /&gt;
4. Weil samāna die Opfergaben gleichmäßig verteilt, die Ausatmung und die&lt;br /&gt;
Einatmung, ist er der Priester (hotṛ). Der manas ist der Opfernde, der udāna ist&lt;br /&gt;
der Lohn der Opfer; er führt den Opfernden jeden Tag (zu brahman, im Tief-&lt;br /&gt;
schlaf). &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Ucchvāsaniḥśvāsau – ausatmung und einatmung; yajamānaḥ –&lt;br /&gt;
der Opfernde. Samāna ist der adhvaryu, der fungierende Priester. Samāna ist auch&lt;br /&gt;
mit der Funktion der ausatmung verbunden. er sichert das Gleichgewicht zwi-&lt;br /&gt;
192&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.3-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
अषैदवेः ेमिहमानमन&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
भवित। &lt;br /&gt;
यद ्ंमनपुयित तुंतुमवेाथ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
मन&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
णोित  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
दशेिदगरैनभुतूंपनुःपनुःन&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
भवित  &lt;br /&gt;
 ंचा ंचतुंचातुंचानभुतूंचाननभुतूं&lt;br /&gt;
च सास सवपयित सवःपयित॥५॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schen ausatmung und einatmung. &lt;br /&gt;
so wie der Opferer, der Gott des Opfers, zum himmel reist, so geht auch der&lt;br /&gt;
manas zu brahman, um die Glückseligkeit des brahman zu erfahren, nachdem er&lt;br /&gt;
die äußeren sinne und deren Objekte als Opfergaben in die immer-wachen prāṇa-&lt;br /&gt;
Feuer gegeben hat. &lt;br /&gt;
Der udāna führt den manas, den Opfergöttern, jeden tag während des tief-&lt;br /&gt;
schlafes zu dem unsterblichen, glückseligen brahman. Daher ist udāna die Frucht&lt;br /&gt;
des Opfers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
atraiṣa devaḥ svapne mahimānamanubhavati।&lt;br /&gt;
yad dṛṣṭaṃ dṛṣṭamanupaśyati śrutaṃ śrutamevārthamanuśṛṇoti&lt;br /&gt;
deśadigantaraiśca pratyanubhūtaṃ punaḥ punaḥ pratyanubhavati &lt;br /&gt;
dṛṣṭaṃ cādṛṣṭaṃ ca śrutaṃ cāśrutaṃ cānubhūtaṃ cānanubhūtaṃ &lt;br /&gt;
ca saccāsacca sarvaṃ paśyati sarvaḥ paśyati॥ 5॥&lt;br /&gt;
5. In diesem Zustand genießt dieser deva (bzw. manas) im Traum seine Größe.&lt;br /&gt;
Was gesehen worden war, das sieht er erneut, was gehört worden war, das hört&lt;br /&gt;
er wieder, und was in verschieden Ländern und Gegenden erfahren worden war,&lt;br /&gt;
das genießt er erneut. Was gesehen und nicht gesehen, gehört und nicht gehört,&lt;br /&gt;
erfahren und nicht erfahren, wirklich und unwirklich war, all das nimmt er&lt;br /&gt;
wahr. Indem er alles ist, nimmt er alles wahr.&lt;br /&gt;
erläUterUnG: Atra – hier in diesem zustand; im traum, wenn der prāṇa von den&lt;br /&gt;
sinnesorganen, Ohren usw. zurückgezogen ist, werden doch die grundlegenden&lt;br /&gt;
lebensfunktionen aufrechterhalten: atmung, Blutkreislauf und verdauung etc. &lt;br /&gt;
Deva – Gott, manas; anubhūtam – in diesem leben erfahren; ananubhūtam&lt;br /&gt;
– nicht in diesem leben (aber in einem vergangenen leben) erfahren; nichtwahr-&lt;br /&gt;
genommen.&lt;br /&gt;
Im traum erzeugt der manas seine eigene Welt – aus den eindrücken, die er&lt;br /&gt;
im Wachzustand empfangen hatte – und genießt die Bilder. Der manas selbst ist&lt;br /&gt;
der Wahrnehmende (das subjekt) und das Wahrgenommene (das Objekt). Der&lt;br /&gt;
manas selbst nimmt die Form von Bergen, Flüssen, Bäumen, Blumen etc. an. Was&lt;br /&gt;
immer im Wachzustand gesehen worden war – der manas sieht es erneut im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.4-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
193&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
d &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
स यदा त&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
जसाऽिभभतूोभवषैदवेःान न्पयथ  &lt;br /&gt;
यदतैिरीर एतखुंभवित॥६॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
traum als Bild. Was auch immer gesehen oder nicht gesehen war, gehört oder&lt;br /&gt;
nicht gehört, erfahren oder nicht erfahren, wahr oder falsch – all das sieht der&lt;br /&gt;
manas. Im traum werden die geistigen eindrücke neu belebt. Der manas erzeugt&lt;br /&gt;
eine neue und phantastische eigene Mischung und erfährt Dinge, die du niemals&lt;br /&gt;
vorher im Wachzustand gesehen oder gehört hast. Im traum ﬂiegst du in der luft;&lt;br /&gt;
du träumst, dass du tot bist. Im traum wirkt der subtile Körper. Manchmal taucht&lt;br /&gt;
der manas tief in eindrücke aus einem früheren leben ein und belebt sie neu. In&lt;br /&gt;
einigen träumen gibt es keine Kohärenz von zeit und raum. &lt;br /&gt;
In diesem vers ﬁnden wir die antwort auf die Frage: Welcher ist der deva, der&lt;br /&gt;
die träume sieht? vor dem erreichen des tiefschlafs hören auge und Ohr etc.&lt;br /&gt;
auf zu funktionieren und prāṇa und die anderen Unter-prāṇas bleiben wach, um&lt;br /&gt;
den Körper zu erhalten. In diesem zwischenzustand sind die sinne in diesem&lt;br /&gt;
deva (dem manas) absorbiert, genau wie die sonnenstrahlen in der sonnenscheibe&lt;br /&gt;
absorbiert sind. Dann sieht er im traum seine eigene Größe und herrlichkeit. &lt;br /&gt;
er sieht in den träumen, was in diesem leben gesehen wurde und auch, was&lt;br /&gt;
nicht gesehen wurde, d.h. was in früheren leben erlebt worden war. er sieht, was&lt;br /&gt;
real ist, z.B. Wasser, aber auch was unreal ist, wie das Wasser einer Fata Morgana. &lt;br /&gt;
Im traum lebt der manas in der hītā-nāḍī (energiekanal, der den Körper mit&lt;br /&gt;
der sonne verbindet) und im tiefschlaf ruht er in der purītat-nāḍī (energiekanal&lt;br /&gt;
am herzen). Der ātman leuchtet aus sich selbst heraus in den träumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sa yadā tejasā&#039;bhibhūto bhavatyatraiṣa devaḥ svapnān na paśyatyatha&lt;br /&gt;
yadaitasmiñśarīra etatsukhaṃ bhavati ॥ 6॥&lt;br /&gt;
6. Wenn er überwältigt wird durch Licht, dann sieht dieser Gott (der manas)&lt;br /&gt;
keine Träume, und zu der Zeit steigt die Glückseligkeit im Körper auf. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Tejasā – durch das licht; śarīre – in diesem Körper, der jīva.&lt;br /&gt;
Im tiefschlaf hört auch der manas auf zu funktionieren. Die seele, der jīva,&lt;br /&gt;
erfährt Glück, und nicht der Körper, der ohne Intelligenz ist. Der Kausalkörper&lt;br /&gt;
ist im tiefschlaf aktiv. Der Kausalkörper ist das Organ, durch das das Glück des&lt;br /&gt;
tiefschlafes (suṣupti) genossen wird. &lt;br /&gt;
Wenn der deva (bzw. manas) überwältigt ist, d.h. wenn all die ausgänge ge-&lt;br /&gt;
schlossen sind durch das licht der sonne, das in der hītā-nāḍī wohnt, dann wird&lt;br /&gt;
der manas im herzen absorbiert, zusammen mit seinen tendenzen und mit den&lt;br /&gt;
sinnen. Dann schläft er. Während des tiefschlafs (suṣupti) sieht der deva (bzw.&lt;br /&gt;
manas) keine träume, da das tor des Gesichtssinnes geschlossen ist durch das&lt;br /&gt;
194&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.5-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
d &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
स यथा सो वयािंसवासोवृंसंित।े&lt;br /&gt;
एव ंहवैततस्वपरआिन संितत&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
॥७॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
d &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
पिृ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
थवी च पिृथवीमाा चापापोमाा च तजेतजेोमाा च वायु&lt;br /&gt;
वायमुाा चाकाशाकाशमाा च चु ंचो ंचोत ं&lt;br /&gt;
च ाण ंचात ंचरस रसियत ंच शियत ंचवा व ं&lt;br /&gt;
च हौ चादात ंचोपाऽऽनियत ंचपायुिवसजियत ंचपादौ  &lt;br /&gt;
च ग ंचमन म ंचबिुबो ंचाहंकाराहंकतंचिच ं&lt;br /&gt;
च चतेियत ंचतजेिवोतियत ंचाण िवधारियत ंच॥८॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
licht. Dann steigt Glückseligkeit auf. &lt;br /&gt;
Wenn der jīva (bzw. manas) überwältigt wird durch massives tamas, gelangt&lt;br /&gt;
er in den tiefen schlaf. Der jīva ruht in brahman. Da ist dann nur ein dünner&lt;br /&gt;
schleier von avidyā zwischen ihm und dem höchsten selbst. In samādhi, dem&lt;br /&gt;
überbewussten zustand, ist auch dieser schleier der Unwissenheit zerrissen und&lt;br /&gt;
der jīva verschmilzt mit brahman und erreicht höchstes Wissen. Dies ist der Un-&lt;br /&gt;
terschied zwischen schlaf und samādhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sa yathā sobhya vāyāṃsi vasovṛkṣaṃ saṃpratiṣṭhante। &lt;br /&gt;
evaṃ ha vai tat sarvaṃ para ātmani saṃpratiṣṭhate ॥ 7॥&lt;br /&gt;
(anvaya-transliteration, syntax: he saumya vayāṃsi yathā vāsovṛkṣaṃ&lt;br /&gt;
sampratiṣṭhante evaṃ ha tat sarvaṃ para ātmani sampratiṣṭhate)&lt;br /&gt;
7. O geliebter Freund, genau wie die Vögel zu einem Baum ﬂiegen, um dort zu&lt;br /&gt;
ruhen, so ruht all dies im höchsten ātman. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: He saumya – O geliebter Freund, mein junger Freund, mein guter&lt;br /&gt;
Junge; vayāṃsi – vögel; vāsovṛkṣam – der Baum, wo sie wohnen oder ruhen; sar-&lt;br /&gt;
vam – alles, was im nächsten vers aufgezählt wird. &lt;br /&gt;
Während des tiefschlafs werden alle Organe und der manas ruhig. auch der&lt;br /&gt;
jīvātman ist frei von sorgen, schmerz und aufregung. er genießt die Glückselig-&lt;br /&gt;
keit des brahman. Genau wie die vögel zu einem Baum ﬂiegen, um sich auszuru-&lt;br /&gt;
hen, so ruhen auch all diese (im nächsten vers aufgezählt) im höchsten ātman. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pṛthivī ca pṛthivīmātrā cāpaścāpomātrā ca tejaśca tejomātrā ca vāyuśca &lt;br /&gt;
vāyumātrā cākāśaścākāśamātrā ca cakṣuśca draṣṭavyaṃ ca śrotraṃ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.6-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
195&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
d &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
एष िह ा ा ोता ाता रसियता मा बोा कता &lt;br /&gt;
िवानाा पुषः।  स परऽेर आिन संितत॥े९॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca śrotavyaṃ ca ghrāṇaṃ ca ghrātavyaṃ ca rasaśca rasayitavyaṃ ca tvakca&lt;br /&gt;
sparśayitavyaṃ ca vākca vaktavyaṃ ca hastau cādātavyaṃ copasthaścā&#039;&#039;nanda-&lt;br /&gt;
yitavyaṃ ca pāyuśca visarjayitavyaṃ ca pādau ca gantavyaṃ ca manaśca&lt;br /&gt;
mantavyaṃ ca buddhiśca boddhavyaṃ cāhaṃkāraścāhaṃkartavyaṃ ca cittaṃ&lt;br /&gt;
ca cetayitavyaṃ ca tejaśca vidyotayitavyaṃ ca prāṇaśca vidhārayitavyaṃ ca॥ 8॥&lt;br /&gt;
8. Die Erde und die subtilen Elemente, das Wasser und seine subtilen Elemente,&lt;br /&gt;
das Feuer und seine subtilen Elemente, die Luft und ihre subtilen Elemente,&lt;br /&gt;
ākāśa und seine subtilen Elemente, das Auge und das Gesehene, das Ohr und&lt;br /&gt;
das Gehörte, die Nase und was gerochen werden kann, der Geschmackssinn und&lt;br /&gt;
sein Objekt, der Tastsinn und sein Objekt, die Sprache und ihr Gegenstand, die&lt;br /&gt;
Hände und was ergriﬀen werden kann, die Füße und was begangen werden&lt;br /&gt;
kann, das Geschlechtsorgan und was genossen werden kann, das Ausscheidungs-&lt;br /&gt;
organ und was ausgeschieden werden muss, der manas und was gedacht werden&lt;br /&gt;
muss, der Intellekt und was entschieden werden muss, Egoismus und sein Objekt&lt;br /&gt;
citta, sein Objekt Licht, sein Objekt prāṇa und was durch ihn unterstützt werden&lt;br /&gt;
soll – (all diese ruhen im Tiefschlaf in dem höchsten ātman). &lt;br /&gt;
erläUterUnG: hier werden die Kategorien des sāṅkhya bzw. die tattvas aufgezählt. &lt;br /&gt;
Pṛthivīmātrā – das subtile, feinstoﬄiche erdelement, das subtile tan-mātra,&lt;br /&gt;
das Wurzelelement der erde, aus dem die grobe erde hervorgeht. &lt;br /&gt;
Die fünf elemente (tan-mātras), die zehn Organe und ihre Objekte (viṣayas),&lt;br /&gt;
der vierfache manas und seine Funktionen – all diese ruhen während des tief-&lt;br /&gt;
schlafs im höchsten ātman. Der manas (das Denkorgan) fragt sich: „sollte ich das&lt;br /&gt;
tun oder sollte ich es nicht tun?“ Der buddhi (Intellekt) entscheidet: „Ich muss&lt;br /&gt;
dies tun.“ Der ahaṅ-kāra („Ich-Macher“, ego), ist das Prinzip, welches sich alles&lt;br /&gt;
selbst zuschreibt. er sagt: „Ich habe das getan“, „Ich habe das genossen.“ Das citta&lt;br /&gt;
(empirische Bewusstsein) ist die Fähigkeit des erinnerns. &lt;br /&gt;
Tejas – Śaṅkara erklärt, dass die haut, neben dem tastsinn, licht aufnimmt.&lt;br /&gt;
Demnach ist dieses besondere Organ, neben der feinen Kutikula (Kapsel der au-&lt;br /&gt;
genlinse), die Ursache der Wahrnehmung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eṣa hi draṣṭā spraṣṭā śrotā ghrātā rasayitā mantā boddhā kartā &lt;br /&gt;
vijñānātmā puruṣaḥ।   sa pare&#039;kṣara ātmani saṃpratiṣṭhate॥ 9॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
196&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.8-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
परमवेारंितपत ेसयो ह व ैतदायमशरीरमलोिहत ं&lt;br /&gt;
श&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
मरंव&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
दयत ेय ुसो स सवःसव भवित तदषेोकः॥१०॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Er ist es, der sieht, fühlt, hört, riecht, tastet, denkt, weiß. Er ist der Täter, der&lt;br /&gt;
Handelnde, die intelligente Seele, der puruṣa. Er wohnt im höchsten, unzerstör-&lt;br /&gt;
baren Selbst.&lt;br /&gt;
erläUterUnG: Draṣṭā – der seher; spraṣṭā – der Fühlende; śrotā – der hörende;&lt;br /&gt;
ghrātā – der riechende; rasayitā – der schmeckende; mantā – der Denkende;&lt;br /&gt;
boddhā – der, welcher entscheidet; kartā – der handelnde; vijñānātmā – das in-&lt;br /&gt;
telligente selbst. Vijñāna bedeutet Intellekt, das Instrument, durch das die Dinge&lt;br /&gt;
erkannt werden; daher bedeutet vijñānātmā: der, der erkennt, der erkennende –&lt;br /&gt;
er ist von seiner natur her ein erkennender.&lt;br /&gt;
Der jīvātman, mit seinen attributen handelder und erfahrender, ist der seher,&lt;br /&gt;
hörer etc. so wie das abbild der sonne im Wasser gespiegelt wird, so wird das&lt;br /&gt;
abbild von brahman im manas gespiegelt. Dieses reﬂektierte Bild ist der jīva. Die-&lt;br /&gt;
ser ist nur ein schein, nicht wirklich. &lt;br /&gt;
Puruṣaḥ – er wird puruṣa genannt, weil er gefüllt ist mit begrenzenden attri-&lt;br /&gt;
buten; er füllt all die genannten Bereiche aus, die in sich Kombinationen von Ur-&lt;br /&gt;
sache und Wirkung sind. Der jīvātman tritt in das höchste ein, den unsterblichen,&lt;br /&gt;
unvergänglichen ātman, so wie das im Wasser reﬂektierte abbild der sonne in&lt;br /&gt;
die sonne eintritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
paramevākṣaraṃ pratipadyate sa yo ha vai tadacchāyamaśarīramalohitaṃ&lt;br /&gt;
śubhramakṣaraṃ vedayate yastu somya sa sarvajñaḥ sarvo bhavati tadeṣa&lt;br /&gt;
ślokaḥ॥ 10॥&lt;br /&gt;
10. Das höchste, unzerstörbare Wesen erreicht er wahrlich. Wer immer, o ge-&lt;br /&gt;
liebter Freund, dieses Wesen kennt, welches ohne Schatten ist, ohne Körper,&lt;br /&gt;
ohne Farbe, welches rein und unzerstörbar ist, wird allwissend und wird alles.&lt;br /&gt;
Dazu gibt es folgenden Vers.&lt;br /&gt;
erläUterUnG: In diesem vers werden die Früchte der selbstverwirklichung ge-&lt;br /&gt;
nannt – was man durch die einheit mit dem ātman gewinnt. Wer das selbst er-&lt;br /&gt;
kennt, erreicht ganz gewiss den höchsten, unzerstörbaren, reinen ātman. er wird&lt;br /&gt;
zu allem und allwissend. &lt;br /&gt;
Acchāyam – das schattenlose, frei von tamas und Unwissenheit, nicht verhüllt&lt;br /&gt;
durch Unwissenheit (avidyā); aśarīram – körperlos, ohne den Körper, der den&lt;br /&gt;
Bedingungen von name und Form unterworfen ist; alohitam – das Farbenlose,&lt;br /&gt;
frei von allen attributen, von den guṇas (tamas, rajas, sattva); śubhram – weiß,&lt;br /&gt;
rein, scheinend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.9-10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
197&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
िवानाा सह दवेैसवःाणा भतुािनसंिति य। &lt;br /&gt;
तदरंव&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
दयत ेय ुसो स सवःसवमवेािववशेिेत॥११॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brahman ist frei von guṇas (eigenschaften) und daher allzeit rein. er ist kör-&lt;br /&gt;
perlos und daher unvergänglich. Der jīva war eingehüllt in Unwissenheit und&lt;br /&gt;
daher war er vorher nicht allwissend. er wird zu allem – durch die zerstörung&lt;br /&gt;
der Unwisssenheit, durch das Gewinnen von Wissen. &lt;br /&gt;
Brahman ist ewig, unbegreifbar, ungeboren. seiner natur nach ist er ganz und&lt;br /&gt;
gar Glückseligkeit, frei von allem elend und allen sorgen. er existiert außerhalb&lt;br /&gt;
und innerhalb von allem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vijñānātmā saha devaiśca sarvaiḥ prāṇā bhutāni saṃpratiṣṭhanti yatra।&lt;br /&gt;
tadakṣaraṃ vedayate yastu somya sa sarvajñaḥ sarvamevāviveśeti॥ 11॥&lt;br /&gt;
11. O geliebter Freund, wer den unvergänglichen ātman kennt – in dem das wis-&lt;br /&gt;
sende Selbst ruht, mit all den devas, den prāṇas und den fünf Elementen –, der&lt;br /&gt;
wird unsterblich und geht ein in alle und alles. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Vijñānātma – das wissende selbst, das sein, dessen natur Wissen&lt;br /&gt;
ist; devaiḥ – die devas, die über die Funktionen der sinne herrschen (agni, Indra&lt;br /&gt;
etc.); prāṇāḥ - die prāṇas (sinne, auge etc.); bhūtāni – die bhūtas, elemente (erde,&lt;br /&gt;
Wasser etc.); aviveśa – tritt ein; sarvam eva āviveśa iti– tritt ein in alles, realisiert,&lt;br /&gt;
dass er das selbst ist, der ātman in allen Wesen, und fühlt, dass er selbst in allen&lt;br /&gt;
existiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hIer enDet Der vIerte PraŚna.&lt;br /&gt;
OM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
198&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.10-11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
त ैसहोवाच।एतद ्वैसकाम परंचापरंच यदोारः। &lt;br /&gt;
ताद ्िवानतेनेवैायतननेकैतरमिेत॥२॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
अथ हनैंशैःसकामः प।   &lt;br /&gt;
स यो ह व ैतद्भगवनुषेुायणामोारमिभायीत  &lt;br /&gt;
कतम ंवावस तनेलोकंजयतीित॥१॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pañcamaḥ Praśnaḥ&lt;br /&gt;
(Fünfte Frage) &lt;br /&gt;
satYaKāMa &amp;amp; PIPPalāDa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
atha hainaṃ śaibyaḥ satyakāmaḥ papraccha।   &lt;br /&gt;
sa yo ha vai tad bhagavanmanuṣyeṣu prāyaṇāntamoṅkāramabhidhyāyīta&lt;br /&gt;
katamaṃ vāva sa tena lokaṃ jayatīti॥ 1॥&lt;br /&gt;
1. Dann fragte ihn Satyakāma, der Sohn von Śibi: O bhagavān! Welche Welt er-&lt;br /&gt;
reicht der unter den Menschen, der bis zum Tod über om meditiert? &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Dieses Kapitel handelt von der heiligen silbe om (oṅkāram, oṃ-&lt;br /&gt;
kāram), dem großen, erhabenen namen, mit dem man über das höchste brahman&lt;br /&gt;
meditieren sollte. zugleich wird erklärt, welchen nutzen eine solche Meditation&lt;br /&gt;
bringt. &lt;br /&gt;
Dieser praśna soll die verehrung der silbe om (praṇava) ans herz legen, als&lt;br /&gt;
ein Mittel, das höhere (para) wie auch das niedere (apara) brahman zu erreichen.&lt;br /&gt;
Om ist das pratīka, der stellvertreter, für brahman. es ist das symbol von brahman.&lt;br /&gt;
Meditation auf om, mit bhāva (Gefühl) und mit dem Wissen über seine Bedeutung&lt;br /&gt;
ist wahre Meditation über brahman. Meditation über om bedeutet, den stetigen&lt;br /&gt;
Fluss einer Idee über das höchste selbst aufrechtzuerhalten. es ist wie das Fließen&lt;br /&gt;
von Öl von einem Gefäß zu einem anderen. Der Geist sollte stetig sein wie die&lt;br /&gt;
Flamme einer lampe in einem windfreien Platz. Meditation kann nur praktiziert&lt;br /&gt;
werden von einem suchenden, dessen sinne von äußeren Objekten abgekehrt&lt;br /&gt;
sind, der einen ruhigen Geist hat, der ahiṃsā (Gewaltlosigkeit), satya (Wahrheit),&lt;br /&gt;
brahma-carya (enthaltsamkeit) praktiziert hat, der außerdem Unterscheidungs-&lt;br /&gt;
fähigkeit, leidenschaftslosigkeit, selbstkontrolle, entsagung, reinheit, Glaube,&lt;br /&gt;
ausdauer und eine starke sehnsucht nach endgültiger Befreiung hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tasmai sa hovāca। etad vai satyakāma paraṃ cāparaṃ ca brahma yadoṅkāraḥ।&lt;br /&gt;
tasmād vidvānetenaivāyatanenaikataramanveti॥ 2॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.1-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
199&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
स य&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
कमामिभायीत स तनेवैसवंिेदतणूमवे&lt;br /&gt;
जगामिभसपंत।ेतमचृोमनुलोकम&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
पनय ेसत तपसा  &lt;br /&gt;
चयणया सपंोमिहमानमनभुवित॥३॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Er antwortete: O Satyakāma! Om ist wahrhaftig das höhere und das niedere&lt;br /&gt;
brahman. Deshalb: Wer ES auf diese Weise erkennt, erreicht ganz sicher eins&lt;br /&gt;
von beiden. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Dieses brahman, unmanifest, das höchste, transzendental, triguṇa-&lt;br /&gt;
tīta, absolut, bekannt als puruṣa, und das niedere brahman, bekannt als prāṇa, als&lt;br /&gt;
der erstgeborene (hiraṇya-garbha) sind wahrlich om. Om ist auch sein pratīka,&lt;br /&gt;
sein stellvertreter. &lt;br /&gt;
Om bezeichnet in erster linie para-brahman, das höchste selbst und in zweiter&lt;br /&gt;
linie hiraṇya-garbha, denn letzterer ist nur eine Manifestation oder ausdrucks-&lt;br /&gt;
weise des ersteren. Om repräsentiert den manifesten saguṇa-brahman durch sei-&lt;br /&gt;
nen hörbaren Klang und den unmanifesten para-brahman oder nirguṇa-brahman&lt;br /&gt;
durch seine unhörbare, unausgedrückte Form, die bekannt ist als ardhamātra. &lt;br /&gt;
Vidvān – der Wissende; āyatana – zuﬂucht, Mittel, stütze (ālambana), Fahr-&lt;br /&gt;
zeug; anveti – erreicht. &lt;br /&gt;
Das reine para-brahman ist frei von allen unterscheidenden attributen. es ist&lt;br /&gt;
jenseits der reichweite des niederen, unreinen manas. es kann nicht durch Worte&lt;br /&gt;
ausgedrückt werden. es ist jenseits der reichweite von sprache und Intellekt, da&lt;br /&gt;
es extrem subtil und unbegreifbar ist. es kann durch die sinne nicht erfasst wer-&lt;br /&gt;
den. aber jene wohlvorbereiteten suchenden, die mit einem reinen und konzen-&lt;br /&gt;
trierten manas über om meditieren und dessen wahre Bedeutung verstehen,&lt;br /&gt;
erreichen brahman, entweder des höhere oder des niedere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sa yadyekamātramabhidhyāyīta sa tenaiva saṃveditastūrṇameva&lt;br /&gt;
jagatyāmabhisaṃpadyate।   tamṛco manuṣyaloka&lt;br /&gt;
mupanayante sa tatra tapasā brahmacaryeṇa śraddhayā saṃpanno&lt;br /&gt;
mahimānamanubhavati॥ 3॥&lt;br /&gt;
3. Wenn er über ein mātrā (Maß) des aum (nämlich a) meditiert, dann kommt&lt;br /&gt;
er schnell zur Erde, nachdem er dadurch erleuchtet worden ist. Die Ṛg-Hymnen&lt;br /&gt;
führen ihn zur Welt der Menschen und er erreicht dort Erhabenheit, nachdem&lt;br /&gt;
er Askese, Zölibat und Glauben geübt hat. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Ekamātram – ein Maß; den Buchstaben a; jenen aspekt des brah-&lt;br /&gt;
man, der durch den Buchstaben a allein bezeichnet ist; anubhavati – erfährt, er-&lt;br /&gt;
reicht. &lt;br /&gt;
200&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.2-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
अथ यिद िमाणेमनिस सपंत ेसोऽिर ंयजिुभीयत े&lt;br /&gt;
सोमलोकम।्ससोमलोकेिवभिूतमनभुयूप&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नरावतत&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
॥४॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er vielleicht die Unterteilung aller mātrās (Maße) der silbe om nicht&lt;br /&gt;
kennen mag, so erreicht er doch ein ausgezeichnetes ziel, indem er nur über die&lt;br /&gt;
eine mātrā der silbe om meditiert. Ihm kann nichts schlechtes zukommen, weil&lt;br /&gt;
er vielleicht nur teilweises Wissen von om hat. er erreicht erleuchtung durch Me-&lt;br /&gt;
ditation über om mit nur einem mātrā. Die Ṛg-hymnen bringen ihn zur Welt der&lt;br /&gt;
Menschen, wo er Größe im leben erreicht. er wird hervorragen unter den Men-&lt;br /&gt;
schen, indem er mit askese, enthaltsamkeit und Glauben ausgestattet ist. er er-&lt;br /&gt;
reicht ganz sicher allen reichtum auf dieser erde. Die Ṛg-hymnen führen ihn&lt;br /&gt;
eine menschliche Inkarnation und geben ihm alles Glück. er wird kein Ungläu-&lt;br /&gt;
biger werden. er hat tiefen Glauben in die veden, in die existenz von brahman,&lt;br /&gt;
in die Worte seines lehrers und in sein eigenes selbst. er handelt nicht aus seinen&lt;br /&gt;
persönlichen launen heraus oder nur nach seinem vergnügen. er wählt den Weg&lt;br /&gt;
der rechtschaﬀenheit. er folgt den vorschriften der schriften und daher erlangt&lt;br /&gt;
er Größe und wird von den leuten hoch geachtet. &lt;br /&gt;
einige interpretieren die Meditation über om als ein mātrā, sodass man nur&lt;br /&gt;
über das a der silbe meditiert. andere glauben, dass die Meditation über die ganze&lt;br /&gt;
silbe om gemeint ist. nur die ersteren sehen es richtig, denn vers 4 handelt von&lt;br /&gt;
der Meditation über u und vers 5 handelt von der Meditation über die ganze silbe&lt;br /&gt;
om.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
atha yadi dvimātreṇa manasi saṃpadyate so&#039;ntarikṣaṃ yajurbhirunnīyate &lt;br /&gt;
somalokam।  sa somaloke vibhūtimanubhūya punarāvartate॥ 4॥&lt;br /&gt;
4. Aber wenn er über das (erste und) zweite mātrā meditiert, wird er eins mit&lt;br /&gt;
dem manas. Er wird durch die Yajur-Hymnen zum Himmel geleitet, der Welt&lt;br /&gt;
des Mondes. Nachdem er dort Größe genossen hat, kehrt er wieder zurück. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Dvimātreṇa – durch zwei silben (a und u). &lt;br /&gt;
Wenn jemand über u (das zweite mātrā des om) meditiert oder über a und u&lt;br /&gt;
(also beide mātrās), dann leiten ihn die Yajur-hymnen zur Welt der vorfahren&lt;br /&gt;
(candra-loka) im himmelszwischenraum (antarikṣa). nachdem er dort dessen&lt;br /&gt;
Großartigkeit und erhabenheit genossen hat, kommt er wieder zurück zur Welt&lt;br /&gt;
der Menschen. &lt;br /&gt;
Manasi saṃpadyate – wird vereint mit dem manas, d.h. er bleibt im Mental-&lt;br /&gt;
körper (liṅga-śarīra bzw. im subtilen Körper, sūkṣma-śarīra).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.3-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
201&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ितो माा मृ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
मः युाअोसा अनिवयुाः। &lt;br /&gt;
ियास ुबाारममास ुसयुास ुनकत ेः॥६॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
यः प&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नरेतंिमाणेोिमतेनेवैारणेपरंपुषमिभायीत स  &lt;br /&gt;
तजेिससयूसपंः।  यथा पादोदरचा िविनमुतएव ंहवै&lt;br /&gt;
स पाना िविनमुःस सामिभीयत ेलोकंसएताीव- &lt;br /&gt;
घनारारंपिुरशय ंप&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
षमीत ेतदतेौोकौ भवतः॥५॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yaḥ punaretaṃ trimātreṇomityetenaivākṣareṇa paraṃ puruṣamabhidhyāyīta&lt;br /&gt;
sa tejasi sūrye saṃpannaḥ।   yathā pādodarastvacā vinirmucyata evaṃ ha vai&lt;br /&gt;
sa pāpmanā vinirmuktaḥ sa sāmabhirunnīyate brahmalokaṃ sa etasmājjīva-&lt;br /&gt;
ghanātparātparaṃ puriśayaṃ puruṣamīkṣate tadetau ślokau bhavataḥ॥ 5॥&lt;br /&gt;
5. Aber wiederum: Wenn er über den höchsten puruṣa meditiert mit dieser Silbe&lt;br /&gt;
om aus drei mātrās, dann wird er vereint mit der strahlenden Sonne. So wie eine&lt;br /&gt;
Schlange von ihrer Haut befreit wird, so wird er von Sünde befreit. Er wird durch&lt;br /&gt;
die Sāma-Hymnen zur Welt des Brahmā (hiraṇya-garbha) geleitet, und von dort,&lt;br /&gt;
voller Leben, erblickt er den höchsten puruṣa, der im Herzen wohnt. Dazu die&lt;br /&gt;
folgenden beiden Verse (6 und 7):  &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Trimātreṇa – mit den drei mātrās (a, u, m); jīvaghanaḥ – alles le-&lt;br /&gt;
bende in sich enthaltend, jīva-Masse (dichte/kompakte lebensmasse), hiraṇya-&lt;br /&gt;
garbha. In hiraṇya-garbha sind alle jīvas aufgereiht wie Perlen auf einer schnur.&lt;br /&gt;
Hiraṇya-garbha ist die seelenschnur, der sūtrātman [sūtra – schnur; ātman –&lt;br /&gt;
seele]; tejasi sūrye saṃpannaḥ – wird vereint mit der sonne, er erreicht den&lt;br /&gt;
devayāna, den Pfad der Götter, den Pfad von krama-mukti.&lt;br /&gt;
Wer direkt über dieses höchste selbst mit dem om aus drei mātrās meditiert,&lt;br /&gt;
wird eins mit der sonne. so wie eine schlange befreit wird von ihrer haut, so wird&lt;br /&gt;
auch er befreit von sünden und er wird die die Sāma-hymnen aufwärts geführt&lt;br /&gt;
zur Welt von Brahmā, nämlich satya-loka. er sieht die Person, die im herzen lebt&lt;br /&gt;
und die höher steht sogar als die höhere lebensmasse (hiraṇya-garbha). &lt;br /&gt;
Om ist identisch mit brahman. Om ist auch ein Mittel, um brahman zu errei-&lt;br /&gt;
chen. Wer die silbe om aus drei mātrās kennt, erblickt den höchsten puruṣa, den&lt;br /&gt;
paramātman, der höher steht als hiraṇya-garbha und der in den herzen aller&lt;br /&gt;
wohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tisro mātrā mṛtyumatyaḥ prayuktā anyonyasaktā anaviprayuktāḥ।&lt;br /&gt;
kriyāsu bāhyābhyantaramadhyamāsu samyakprayuktāsu na kampate jñaḥ॥ 6॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
202&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.5-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ऋिरेतंयजिुभरिर ंसामिभय&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
वयो व&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
दय।े&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
तमकारणेवैायतननेािेतिवान&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ्&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
यामजरममतृमभय ंपरंचिेत॥७॥ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Die drei mātrās, wenn getrennt angewandt, sind sterblich. Aber miteinander&lt;br /&gt;
verbunden, sind sie nicht falsch angewandt. (Wenn sie) richtig angewandt wer-&lt;br /&gt;
den, in allen inneren, äußeren und mittleren Funktionen, dann zittert der Wis-&lt;br /&gt;
sende nicht mehr. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Wenn man jede der mātrās einzeln nimmt und darüber meditiert,&lt;br /&gt;
muss man wieder und wieder in diese Welt geboren werden (siehe verse 3 und&lt;br /&gt;
4). Wenn man über die drei mātrās in ihrer verbindung meditiert, dann gewinnt&lt;br /&gt;
man die Frucht, die im vorangehenden vers beschrieben wurde. Die drei mātrās&lt;br /&gt;
beziehen sich auf die drei aspekte von brahman: &lt;br /&gt;
1. vaiśvānara oder viśva steht für den Wachzustand, repr. durch a&lt;br /&gt;
2. hiraṇya-garbha oder taijasa steht für den traumzustand, repr. durch u&lt;br /&gt;
3. īśvara oder prājña steht für den schlafzustand, repr. durch m&lt;br /&gt;
Wer so meditiert, kann nicht erschüttert werden. er zittert nicht, denn er hat das&lt;br /&gt;
höchste brahman erreicht, er ist der ātman geworden, das innere selbst von allem,&lt;br /&gt;
und eins mit om. Wie könnte er da noch zittern? Die puruṣas, die den Wach-,&lt;br /&gt;
traum- und schlafzustand repräsentieren (repr.), mit ihren jeweiligen Orten, wer-&lt;br /&gt;
den von ihm als eins mit dem om aus drei mātrās gesehen. er ist der Kenner des&lt;br /&gt;
brahman in seinen drei aspekten im Makrokosmos und im Mikrokosmos. er&lt;br /&gt;
wird nicht aus seinem brahman-Bewusstsein oder überbewussten zustand he-&lt;br /&gt;
rausgeworfen. er ist für immer gefestigt in dem Bewusstsein: „Ich bin brahman“. &lt;br /&gt;
Bāhyābhyantaramadhyamāsu kriyāsu – äußere, innere und mittlere Funktio-&lt;br /&gt;
nen, d.h. Wachzustand, traumzustand und tiefschlaf. es kann sich auch auf die&lt;br /&gt;
drei arten von aussprache beziehen, nämlich tāra (laut), mandra (mental) und&lt;br /&gt;
madhyama (gemurmelt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ṛgbhiretaṃ yajurbhirantarikṣaṃ sāmabhiryattatkavayo vedayante।&lt;br /&gt;
tamoṃkāreṇaivāyatanenānveti vidvān yattacchāntamajaramamṛtamabhayaṃ&lt;br /&gt;
paraṃ ceti॥ 7॥&lt;br /&gt;
7. Durch die Ṛg-Hymnen kommt er in diese Welt, durch die Yajur-Hymnen zum&lt;br /&gt;
Himmel, durch die Sāma-Hymnen zu dem, was die Seher kennen (brahmā-loka).&lt;br /&gt;
Mithilfe der Silbe om erreicht der Weise diese und auch das, was still ist, unver-&lt;br /&gt;
gänglich, unsterblich, das Höchste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.6-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
203&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erläUterUnG: In diesem letzten vers wird eine kurze zusammenfassung des fünf-&lt;br /&gt;
ten praśna gegeben. &lt;br /&gt;
Antarikṣa – der himmel, die Welt, die dem Mond untersteht, candra-loka, die&lt;br /&gt;
Welt der vorväter. &lt;br /&gt;
Der Wissende erreicht, mithilfe der heiligen silbe om, die dreifältige Welt und&lt;br /&gt;
auch das höchste brahman, das still, unvergänglich, unsterblich, furchtlos und das&lt;br /&gt;
höchste ist. &lt;br /&gt;
Brahman ist frei von allen charakteristika der Welt, wie z.B. namen, Formen,&lt;br /&gt;
handlungen, Wach-, traum- und schlafzustand. Deswegen ist es unvergänglich,&lt;br /&gt;
frei von alter und verfall. es ist ohne tod, denn es verfällt nicht und verändert&lt;br /&gt;
sich nicht. es ist das höchste, unübertreffbar, denn es ist furchtlos, unvergänglich&lt;br /&gt;
und ohne tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hIer enDet Der FÜnFte PraŚna.&lt;br /&gt;
OM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
204&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
अथ हनैंसकुेशाभाराजः प।  भगवन ि्हरयनाभः  &lt;br /&gt;
कौसो राजपुोमामपुेतैंमपृत षोडशकलं&lt;br /&gt;
भाराज प&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ष ंवे। तमहंकुमारमवुंनाहिमम ंवदे&lt;br /&gt;
यहिमममविेदषंकथंतेनाविमित।  समलूोवा एष पिरशुित  &lt;br /&gt;
योऽनतृमिभवदित तााहा&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नतृंवुम।्सतूरथमा  &lt;br /&gt;
वाज।  त ंापृािम ासौ पुषइित॥१॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ṣaṣṭhaḥ Praśnaḥ&lt;br /&gt;
(sechste Frage) &lt;br /&gt;
sUKeŚa &amp;amp; PIPPalāDa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
atha hainaṃ sukeśā bhāradvājaḥ papraccha।   bhagavan hiraṇyanābhaḥ &lt;br /&gt;
kausalyo rājaputro māmupetyaitaṃ praśnamapṛcchata ṣoḍaśakalaṃ &lt;br /&gt;
bhāradvāja puruṣaṃ vettha।   tamahaṃ kumāramabruvaṃ nāhamimaṃ veda&lt;br /&gt;
yadyahamimamavediṣaṃ kathaṃ te nāvakṣyamiti।   samūlo vā eṣa pariśuṣyati&lt;br /&gt;
yo&#039;nṛtamabhivadati tasmānnārhāmyanṛtaṃ vaktum।   sa tūṣṇīṃ rathamāruhya&lt;br /&gt;
pravavrāja।  taṃ tvā pṛcchāmi kvāsau puruṣa iti॥ 1॥&lt;br /&gt;
1. Dann fragte ihn Sukeśā, der Sohn von Bharadvāja: O bhagavan! Einmal kam&lt;br /&gt;
Hiraṇyanābha, ein Prinz von Kosala, zu mir und fragte mich Folgendes: „O&lt;br /&gt;
Bhāradvāja, kennst du den puruṣa aus sechzehn kalās (Teilen)?“. Ich sagte zu&lt;br /&gt;
dem jungen Mann: „Ich kenne ihn nicht. Wenn ich ihn kennen würde, warum&lt;br /&gt;
sollte ich es nicht sagen? Wer etwas sagt, was nicht wahr ist, der verdorrt mit&lt;br /&gt;
Wurzeln und allem. Deswegen wage ich nicht, die Unwahrheit zu sagen.“ Nach-&lt;br /&gt;
dem er seinen Wagen bestiegen hatte, fuhr er fort in Schweigen. Das also frage&lt;br /&gt;
ich dich: Was ist jener puruṣa?&lt;br /&gt;
erläUterUnG: Ṣoḍaśakalam puruṣam – der puruṣa aus sechzehn teilen; der&lt;br /&gt;
puruṣa, dem – durch Unwissenheit – sechzehn teile überlagert sind; samūla –&lt;br /&gt;
mit der ganzen Wurzel; anṛtam – Unwahrheit (wer lügen ausspricht, wird zer-&lt;br /&gt;
stört, in dieser Welt und in der nächsten, und alle verdienste durch seine guten&lt;br /&gt;
taten gehen verloren); tūṣṇīm – schweigend. &lt;br /&gt;
Im vorangehenden Kapitel war gesagt worden, dass alle jīvas, mit ihrem manas&lt;br /&gt;
und ihren sinnen, während des schlafes in brahman eingehen. Und auch das&lt;br /&gt;
ganze Universum geht während des pralaya in jenes höchste, unvergängliche, un-&lt;br /&gt;
sterbliche, selbstleuchtende brahman ein. Die Welt ist aus brahman, ihrer Ursache,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
205&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
त ैसहोवाच।   &lt;br /&gt;
इहवैाःशरीर ेसो स पुषोयितेाःषोडशकलाः भवीित॥२॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hervorgetreten und sie, als Wirkung, wird naturgemäß während der auﬂösung&lt;br /&gt;
in brahman absorbiert. Die absorption einer Wirkung in etwas anderes als seine&lt;br /&gt;
Ursache wäre sicherlich nicht richtig. es war auch gesagt worden, dass prāṇa aus&lt;br /&gt;
dem ātman geboren wurde. &lt;br /&gt;
Man erreicht die höchste vollendung durch das Wissen über das, was die Ur-&lt;br /&gt;
sache dieses Universums ist. Das ist die emphatische erklärung aller Upanishaden.&lt;br /&gt;
es ist auch gesagt worden: „Der alles weiß, wird alles.“ Wo also ist jener unver-&lt;br /&gt;
gängliche, unsterbliche, vollkommen glückselige ātman, der bekannt ist als&lt;br /&gt;
puruṣa? zu diesem zweck wurde diese Frage gestellt. &lt;br /&gt;
aus dem Gespräch zwischen sukeśā und dem Prinzen von Kosala wird klar,&lt;br /&gt;
dass es schwierig ist, brahman zu erreichen. Diese anekdote ist hier eingefügt,&lt;br /&gt;
um den sucher zu motivieren, intensiv sādhana zu üben, strenge askese und Me-&lt;br /&gt;
ditation. &lt;br /&gt;
sukeśa war ein ernsthafter und aufrichtiger schüler. er war demütig und wahr-&lt;br /&gt;
haftig. er gab seine Unwissenheit zu. er war nicht eingebildet. er hatte nicht ver-&lt;br /&gt;
sucht, dem Prinzen irgendeine vage antwort zu geben, um diesem zu vermitteln,&lt;br /&gt;
dass er sehr gelehrt war – wie das so manche Menschen in dieser Welt machen.&lt;br /&gt;
sukeśā besaß die Qulitäten eines aufrichtigen schülers. Da der Prinz nicht glaubte,&lt;br /&gt;
dass sukeśā unwissend war, sagte dieser das Folgende, um den Prinzen an seine&lt;br /&gt;
Worte glauben zu lassen: „Wenn ich Ihn kennen würde, warum sollte ich es dir&lt;br /&gt;
nicht sagen? Wer etwas sagt, was nicht wahr ist, der verdorrt mit Wurzeln und&lt;br /&gt;
allem“. Da der Prinz nun überzeugt war, dass sukeśā die Wahrheit sagte und ihn&lt;br /&gt;
nicht einfach nur abschütteln wollte, ging er schweigend fort. hier wird die lehre&lt;br /&gt;
begründet, dass man niemals, unter keinen Umständen, eine lüge aussprechen&lt;br /&gt;
sollte und dass das Wissen um brahman durch einen erleuchteten nur an einen&lt;br /&gt;
würdigen suchenden weitergegeben werden sollte, der mit respekt an ihn heran-&lt;br /&gt;
getreten war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tasmai sa hovāca।   &lt;br /&gt;
ihaivāntaḥśarīre somya sa puruṣo yasminnetāḥ ṣoḍaśakalāḥ prabhavantīti॥ 2॥&lt;br /&gt;
2. Er antwortete: O edler Jüngling, dieser puruṣa, in dem diese sechzehn kalās&lt;br /&gt;
geboren sind, ist direkt hier im Körper.  &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Antaḥśarīre – im Innern des Körpers, in dem ākāśa des herz-&lt;br /&gt;
lotos. Man muss nicht weit suchen. er ist im lotos des herzens. er ist dir ganz&lt;br /&gt;
nahe, näher als dein atem und näher als deine hände. Man sagt, dass der ātman&lt;br /&gt;
206&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.1-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
स ईाचंे।&lt;br /&gt;
किहमुा उाो भिवािम किन व्ा&lt;br /&gt;
ितित ेिताामीित॥३॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im herzen wohnt, um den aspiranten erkennen zu lassen, dass der ātman einfach&lt;br /&gt;
sein eigenes selbst ist. Das wird ihm helfen, Konzentration zu praktizieren. Der&lt;br /&gt;
puruṣa wird quasi in seinem eigenen Körper verwirklicht, durch nachdenken,&lt;br /&gt;
reﬂektieren und Meditation. Darum sagt man, dass der puruṣa in diesem Körper&lt;br /&gt;
wohnt. sogar ein narr wird nicht sagen, dass der puruṣa, der die Ursache von&lt;br /&gt;
ākāśa ist, sich wirklich in diesem Körper aufhält, wie etwa eine Mango in einer&lt;br /&gt;
Grube liegt. Wieviel weniger würden die autoritativen Upanishaden das sagen.&lt;br /&gt;
Der ātman ist in Wahrheit alldurchdringend und unendlich. &lt;br /&gt;
Der puruṣa hat in Wahrheit keine teile. er ist unteilbar, homogen und ohne&lt;br /&gt;
teile. nur aufgrund von Unwissenheit wird er als etwas gesehen, das teile hat. &lt;br /&gt;
Die kalās sind Bedingungen, die dem puruṣa aufgrund von Unwissenheit an-&lt;br /&gt;
gehängt werden. Wenn man Wissen gewinnt, fallen alle Bedingtheiten einfach ab.&lt;br /&gt;
Man erblickt den einen, homogenen, nichtbedingten höchsten puruṣa. Das ist der&lt;br /&gt;
Grund, warum man vom puruṣa spricht, „in dem diese sechzehn kalās geboren&lt;br /&gt;
worden sind“. &lt;br /&gt;
Man muss die sechzehn kalās eliminieren, indem man die lehre von neti, neti!&lt;br /&gt;
(„nicht dies..., nicht dies...“) praktiziert. &lt;br /&gt;
Intelligenz ist nicht ein attribut des ātman. Der ātman ist eine verkörperung&lt;br /&gt;
von Intelligenz (prajñāna-ghana), eine dichte Masse von Intelligenz (vijñāna-&lt;br /&gt;
ghana). Der ātman ist unveränderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sa īkṣāṃcakre।   &lt;br /&gt;
kasminnahamutkrānta utkrānto bhaviṣyāmi kasmin vā &lt;br /&gt;
pratiṣṭhite pratiṣṭhāsyāmīti॥ 3॥&lt;br /&gt;
3. Er (der puruṣa) überlegte: Was ist das, durch dessen Weggehen ich gehen&lt;br /&gt;
werde und durch dessen Bleiben ich bleiben werde? &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Saḥ - er (der puruṣa). Der puruṣa überlegte am Beginn des kalpa:&lt;br /&gt;
„lass mich kalās erschaﬀen“; īkṣāṃcakre – er überlegte, dachte, meditierte. &lt;br /&gt;
nach sāṅkhya ist prakṛti bzw. pradhāna der schöpfer und puruṣa ist in Wirk-&lt;br /&gt;
lichkeit der erfahrende und Genießende. Prakṛti transformiert sich selbst in&lt;br /&gt;
mahat, manas, egoismus, tan-mātras, bhūtas etc. – das alles dem puruṣa zuliebe. &lt;br /&gt;
nach dem vedānta hat brahman zwei aspekte, einen unbedingten und einen be-&lt;br /&gt;
dingten. In letzterem sind namen und Formen dem unbedingten überlagert. Das&lt;br /&gt;
geschieht durch Unwissenheit (avidyā). Der reine, unbedingte brahman erscheint&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.2-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
207&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
स ाणमसजृत।  ाणाा ंखंवायुितरापः पिृथवीिय ं&lt;br /&gt;
मनोऽमाीय तपो माः कम लोका लोकेषुचनाम च॥४॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als das bedingte brahman. Der ātman, der den Bedingungen von name und Form&lt;br /&gt;
unterworfen ist, wird in den schriften behandelt, die von der sogenannten Ge-&lt;br /&gt;
bundenheit und Befreiung des ātman sprechen. Das Unendliche, das absolute,&lt;br /&gt;
bleibt für immer rein und unveränderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sa prāṇamasṛjata।   prāṇācchraddhāṃ khaṃ vāyurjyotirāpaḥ pṛthivīndriyaṃ &lt;br /&gt;
mano&#039;nnamannādvīryaṃ tapo mantrāḥ karma lokā lokeṣu ca nāma ca॥ 4॥&lt;br /&gt;
4. Er schuf prāṇa; aus prāṇa Glauben, ākāśa, Luft, Feuer, Wasser, Erde, die Sinne,&lt;br /&gt;
den manas und Nahrung. Und aus Nahrung schuf er Stärke, Buße/Askese, man-&lt;br /&gt;
tras, karma und Welten; und in den Welten auch den Namen. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: In diesem vers werden die sechzehn kalās, teile, aufgezählt. &lt;br /&gt;
Vīryam – same, Kraft; mantrāḥ – die veden (Ṛg-Veda, Yajur-Veda, Sāma-&lt;br /&gt;
Veda, Atharva-Veda); nāma – namen, Individuen. &lt;br /&gt;
Durch den puruṣa, d.h. Īśvara selbst, ist prāṇa geschaﬀen worden. Prāṇa ist&lt;br /&gt;
hiraṇya-garbha, welcher der träger der aktiven Organe aller lebewesen ist und&lt;br /&gt;
der innere ātman von allen. aus dem prāṇa erzeugte er Glauben, welcher die Men-&lt;br /&gt;
schen antreibt, tugendhaft und recht zu handeln. Dann schuf er die großen bhūtas&lt;br /&gt;
(die fünf elemente), die den Menschen helfen, die Früchte ihrer handlungen&lt;br /&gt;
(karma) zu genießen. &lt;br /&gt;
Ākāśa (äther) hat als attribut den Klang. luft ist aus ākāśa geboren. sie hat&lt;br /&gt;
zwei attribute: ihr eigenes, nämlich Berührung, und das ihres Ursprungs, d.i.&lt;br /&gt;
Klang. Feuer ist aus luft geboren. es hat drei attribute: sein eigenes, d.i. Form,&lt;br /&gt;
und die zwei vorangehenden: Klang und Berührung. Wasser ist aus Feuer geboren.&lt;br /&gt;
es hat vier attribute: sein eigenes, d.i. Geschmack, und die vorher genannten.&lt;br /&gt;
erde ist geboren aus Wasser. sie hat fünf attribute: ihr eigenes, Geruch und die&lt;br /&gt;
vier zuvor genannten. &lt;br /&gt;
aus den bhūtas wurden die fünf Organe des Wissens, die fünf Organe der&lt;br /&gt;
handlung und der manas, ihr Gott, geformt, mit seinen charakteristika zweifel&lt;br /&gt;
und Wille (saṅkalpa-vikalpa). Dann schuf er die nahrung für ihren erhalt. nah-&lt;br /&gt;
rung erzeugt Kraft und stärke, die dem Menschen helfen, arbeit zu leisten. ver-&lt;br /&gt;
schiedene Welten wurden geschaﬀen, damit die Früchte der handlungen genossen&lt;br /&gt;
werden konnten. er schuf tapas (Meditation) für die geistige reinigung derjeni-&lt;br /&gt;
gen, die vom Pfad der rechtschaﬀenheit abgewichen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
208&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.3-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
अरा इव रथनाभौ कला यिन ्ितिताः। &lt;br /&gt;
त ंवेंप&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ष ंवदेयथा मा वो मृःुपिरथा इित॥६॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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 &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
स यथमेानः मानाः समुायणाः समुंाा ं&lt;br /&gt;
गि िभतेेतासा ंनामप ेसमुइवेंोत।े&lt;br /&gt;
एवमवेा पिरिुरमाः षोडशकलाः पुषायणाः पुषं&lt;br /&gt;
ाा ंगि िभतेेचासा ंनामप ेप&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ु&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ष इवें&lt;br /&gt;
ोत ेसएषोऽकलोऽमतृोभवित तदषेोकः॥५॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sa yathemā nadyaḥ syandamānāḥ samudrāyaṇāḥ samudraṃ prāpyāstaṃ &lt;br /&gt;
gacchanti bhidyete tāsāṃ nāmarūpe samudra ityevaṃ procyate।   &lt;br /&gt;
evamevāsya paridraṣṭurimāḥ ṣoḍaśakalāḥ puruṣāyaṇāḥ puruṣaṃ &lt;br /&gt;
prāpyāstaṃ gacchanti bhidyete cāsāṃ nāmarūpe puruṣa ityevaṃ &lt;br /&gt;
procyate sa eṣo&#039;kalo&#039;mṛto bhavati tadeṣa ślokaḥ॥ 5॥&lt;br /&gt;
5. Genau wie diese Flüsse, die zum Meer ﬂießen, verschwinden, wenn sie das&lt;br /&gt;
Meer erreicht haben – ihre Namen und Formen vergehen und alles wird nur&lt;br /&gt;
noch Meer genannt –, so verschwinden auch diese sechzehn Teile des Zeugen,&lt;br /&gt;
die zum puruṣa gehen; ihre Namen und Formen werden zerstört und alles wird&lt;br /&gt;
nur noch „puruṣa“ genannt. Er wird ohne Teile und unsterblich. Darüber gibt&lt;br /&gt;
es folgenden Vers (6):  &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Genau wie der Ozean das ziel der Flüsse ist, so ist auch der höchste&lt;br /&gt;
puruṣa das ziel der sechzehn kalās, also von prāṇa etc. Genau wie die Flüsse im&lt;br /&gt;
Ozean absorbiert werden, so werden auch die sechzehn kalās – die durch Unwis-&lt;br /&gt;
senheit erschaﬀen wurden, durch Wunsch und karma – in brahman absorbiert,&lt;br /&gt;
nämlich in samādhi, dem überbewussten zustand. Dann bleibt nur noch brahman&lt;br /&gt;
in seiner ursprünglichen herrlichkeit und seinem Glanz. Wenn die kalās zerstört&lt;br /&gt;
werden, die durch Unwissenheit entstanden waren und die der Grund von sterb-&lt;br /&gt;
lichkeit sind, dann wird der Wissende unsterblich. er wird identisch mit brahman,&lt;br /&gt;
genau wie die Flüsse eins mit dem Ozean werden. (vgl. Muṇḍaka-Upaniṣad, 3.2.8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
arā iva rathanābhau kalā yasmin pratiṣṭhitāḥ।&lt;br /&gt;
taṃ vedyaṃ puruṣaṃ veda yathā mā vo mṛtyuḥ parivyathā iti॥ 6॥&lt;br /&gt;
6. Erkenne jenen puruṣa, der wert ist erkannt zu werden, in dem die kalās zen-&lt;br /&gt;
triert sind wie die Speichen in der Nabe des Rades, damit dir der Tod nichts an-&lt;br /&gt;
haben kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.5-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
209&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
त ेतमच&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
य ंिहनः िपता योऽाकमिवायाः परंपारंतारयसीित।   &lt;br /&gt;
नमः परमऋिषो नमः परमऋिषः॥८॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
तान ह्ोवाचतैावदवेाहमतेतप्रं वदे।&lt;br /&gt;
नातः परमीित॥७॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erläUterUnG: Vedyam – erkennbar; wert, gewusst zu werden. &lt;br /&gt;
O schüler, erkennt jenen puruṣa, den ātman aller kalās, der wert ist, erkannt&lt;br /&gt;
zu werden, denn er ist das einzige Unsterbliche, das existiert. Wenn du Ihn er-&lt;br /&gt;
kennst, wirst du Unsterblichkeit erreichen, ewige Glückseligkeit und der tod wird&lt;br /&gt;
dir nichts anhaben können. Wenn du diesen puruṣa nicht erkennst, wirst du&lt;br /&gt;
schmerz, leiden und Kummer erfahren. Du wirst durch den tod hinweggerafft&lt;br /&gt;
werden. &lt;br /&gt;
Kalās sind nur erscheinungen. sie sind nicht in Wirklichkeit teile des puruṣa.&lt;br /&gt;
sie sind Manifestationen seiner täuschungskraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tān hovācaitāvadevāhametat paraṃ brahma veda।   &lt;br /&gt;
nātaḥ paramastīti॥ 7॥&lt;br /&gt;
7. Dann sagte er (Pippalāda) zu ihnen: Das ist alles, was ich über das höchste&lt;br /&gt;
brahman weiß; es gibt nichts Höheres darüber hinaus. &lt;br /&gt;
erläUterUnG: Der Weise Pippalāda sagte: „Das ist alles, was ich über das höchste&lt;br /&gt;
brahman weiß, der wert ist, erkannt zu werden. es gibt nichts darüber hinaus, was&lt;br /&gt;
noch höher sein könnte und was wert wäre, erkannt zu werden.“ Die schüler hät-&lt;br /&gt;
ten ja denken können, dass da noch etwas sei, das nicht erkannt wäre, etwas, das&lt;br /&gt;
noch höher stünde. Der Weise wollte diesen zweifel ausräumen und ihnen versi-&lt;br /&gt;
chern, dass ihr ziel erreicht sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
te tamarcayantastvaṃ hi naḥ pitā yo&#039;smākamavidyāyāḥ paraṃ pāraṃ tāra-&lt;br /&gt;
yasīti।   namaḥ paramaṛṣibhyo namaḥ paramaṛṣibhyaḥ॥ 8॥&lt;br /&gt;
8. Sie drückten ihre Verehrung aus und sagten: Du bist unser Vater, der uns hilft,&lt;br /&gt;
den unendlichen Ozean unserer Unwissenheit zu überqueren. Verehrung den&lt;br /&gt;
höchsten ṛṣis! Verehrung den höchsten ṛṣis! &lt;br /&gt;
erläUterUnG: In diesem mantra wird beschrieben, was die schüler taten, nach-&lt;br /&gt;
dem sie von ihrem lehrer Pippalāda Unterweisungen in brahma-vidyā, der Wis-&lt;br /&gt;
senschaft von der seele, erhalten hatten. sie erkannten, dass ihr ziel erreicht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
210&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.6-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ॐ भंकणिभःणयुामदवेाः।  भंपयमेािभयजाः। &lt;br /&gt;
िर&lt;br /&gt;
ै&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
रैुवुासंनिूभशमेदवेिहत ंयदायःु।&lt;br /&gt;
ि न इो वृवाः।  ि नः पषूािववदेाः।&lt;br /&gt;
ि नाऽिरनिेमःि नो बहृितदधात॥ु&lt;br /&gt;
ॐ शािः शािः शािः॥ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praśna-UpaniṣaD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihnen war klar, dass sie ihrem guru nicht angemessen zurückzahlen konnten, was&lt;br /&gt;
er ihnen, in Form des Wissens um brahman, gegeben hatte. sie verehrten ihn,&lt;br /&gt;
indem sie hände voll Blumen zu seinen Füßen niederlegten. sie warfen sich vor&lt;br /&gt;
ihm nieder und sagten: „Du bist unser wahrer vater. Du hast uns das Wissen um&lt;br /&gt;
brahman gegeben. Du hast uns, durch das Boot des Wissens, geholfen, den Ozean&lt;br /&gt;
der Unwissenheit zu überqueren, der mit falschem Wissen gefüllt ist und ver-&lt;br /&gt;
seucht mit den Übeln von Geburt, alter, tod, Krankheit, Kummer, schmerz,&lt;br /&gt;
elend etc. so konnten wir das andere Ufer der Furchtlosigkeit und der Unsterb-&lt;br /&gt;
lichkeit erreichen. Wie können wir dir danken, höchst verehrungswürdiger Meis-&lt;br /&gt;
ter? Wir haben nichts, was wir dir zurückzahlen könnten. Man muss sogar den&lt;br /&gt;
vater verehren, der einem den physischen Körper gegeben hat. Wie viel mehr&lt;br /&gt;
aber den spirituellen vater, der uns die inneren augen geöﬀnet hat, der uns an-&lt;br /&gt;
gehoben hat zum erhabenen status von brahman-Bewusstsein, der alles weltliche&lt;br /&gt;
elend von uns genommen hat und der uns befreit hat aus den Fesseln von Geburt&lt;br /&gt;
und tod!“ &lt;br /&gt;
„verehrung den höchsten ṛṣis! verehrung den höchsten ṛṣis!“ – Die Wieder-&lt;br /&gt;
holung zeigt die tiefste verehrung gegenüber den spirituellen lehrern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hIer enDet Der sechste PraŚna&lt;br /&gt;
UnD sOMIt DIe PraŚna-UPanIṢaD.&lt;br /&gt;
***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschluss-Mantra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oṃ bhadraṃ karṇebhiḥ śṛṇuyāma devāḥ । bhadraṃ paśyemākṣibhiryajatrāḥ ।&lt;br /&gt;
sthirairaṅgaistuṣṭuvāṃsastanūbhirvyaśema devahitaṃ yadāyuḥ ।&lt;br /&gt;
svasti na indro vṛddha-śravāḥ svasti naḥ pūṣā viśvavedāḥ ।&lt;br /&gt;
svasti nastārkṣyo ‘riṣṭanemiḥ svasti no bṛhaspatirdadhātu ॥&lt;br /&gt;
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.8, abschluss-Mantra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
211&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten UpanishaDen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oṃ, o Götter, mögen wir mit unseren Ohren hören, was glückverheißend ist; &lt;br /&gt;
o Ihr, die Ihr verehrungswürdig seid, mögen wir, mit unseren Augen, sehen, was&lt;br /&gt;
glückbringend ist. Mögen wir uns des Lebens erfreuen, das uns von den Göttern&lt;br /&gt;
zugeteilt worden ist, indem wir unseren Lobpreis anbieten, mit unseren Körpern&lt;br /&gt;
starker Glieder. Möge Indra, der machtvolle, ruhmvoll seit alters, uns Wohlstand&lt;br /&gt;
gewähren. Möge Er, der Nahrungsgeber und Besitzer von Reichtum, uns geben,&lt;br /&gt;
was gut für uns ist. Möge der Gott von schneller Bewegung uns gnädig sein, und&lt;br /&gt;
möge der Beschützer der Großen auch uns beschützen. Oṃ, Frieden, Frieden,&lt;br /&gt;
Frieden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kopfstand&amp;diff=951251</id>
		<title>Kopfstand</title>
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		<updated>2021-06-02T12:31:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Kopfstand und seine Variationen Fotos */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Kopfstand&#039;&#039;&#039;, auch [[Shirshasana]], Sirshasana oder Sirsasana ([[Sanskrit]]: शीर्षासन śīrṣāsana &#039;&#039;n.&#039;&#039;) ist die 1. [[Asana]] der [[Grundstellung]]en der [[Yoga Vidya Reihe]] im [[Hatha Yoga]]. Der Kopfstand gilt als König der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asanas]. Man könnte ihn aber auch als Unterarmstand bezeichnen. Es sollte kaum [[Gewicht]] auf dem [[Kopf]], dafür fast das gesamte [[Gewicht]] über die [[Schultern]] verlaufend auf den [[Unterarm]]en sein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfstand-seitlich.jpg|thumb| Kopfstand, [[Shirshasana]] ist eine [[Asana]] aus dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Hatha Yoga] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkung vom Kopfstand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand wird König der [[Asanas]] genannt und ist die 1. Position der 12 Grundstellungen innerhalb der [[Yoga Vidya Grundreihe]]. Der Kopfstand wirkt sehr ausgleichend und energetisierend, wenn er länger gehalten wird. Bei Problemen mit der [[Halswirbelsäule]], [[Buthochdruck]], erhöhtem Augeninnendruck oder anderen Augenerkrankungen solltest du vorher einen [[Arzt]] konsultieren und fragen, ob du die [[Übung]] praktizieren darfst. Frauen können während der [[Menstruation]] den Kopfstand weglassen. Wenn du den Kopfstand nicht üben kannst oder magst bieten sich der Hund und der Hase als alternative Positionen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperliche Wirkung vom Kopfstand===&lt;br /&gt;
Der Kopfstand wirkt verjüngend. Der [[Kopf]], das [[Gehirn]], die [[Wirbelsäule]] und der [[Sympathikus]] besser mit [[Blut]] versorgt. Durch die verbesserte Durchblutung der Kopfhaut wird Haarausfall und dem Grauwerden der Haare vergebeugt, bzw. dieser Prozess wird durch den Kopfstand verlangsamt. Durch die besser durchblutete Gesichthaus bilden sich nicht so schnell Falten. Der Kopfstand ist auch gut gegen Krampfadern, hartnäckige Verstopfung und Nierenkoliken. Außerdem wird der Gleichgewichtssinn und die muskuläre [[Koordination]] gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestärkte Muskeln:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Delta-Muskeln (Schultermuskeln)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geistige Wirkung vom Kopfstand===&lt;br /&gt;
Der Kopfstand verbessert das [[Gedächtnis]], steigert das [[Konzentrationsvermögen]], die Fähigkeit kreativ zu denken, die geistige [[Klarheit]] und viele weitere Gehirnfunktionen. Außerdem hilft der Kopfstand [[Mut]], [[Selbstvertrauen]], [[Konzentration]] und [[Willenskraft]] zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Energetische Wirkung vom Kopfstand===&lt;br /&gt;
Der Kopfstand hilf die sexuelle [[Energie]] zu sublimieren und sie in spirituelle Energie, [[Ojas]] zu transformieren. Außerdem aktiviert der Kopfstand die Sonnen- und Mondenergien im [[Sonnengeflecht]] und der Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Angesprochen Chakras vom Kopfstand===&lt;br /&gt;
* [[Sahasrara Chakra]]&lt;br /&gt;
* [[Ajna Chakra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einschränkungen, Gegenanzeigen, Kontraindikationen vom Kopfstand==&lt;br /&gt;
Der Kopfstand ist nicht geeignet bei [[Kopfschmerzen]], Migräne, Nackenproblemen, Bluthochdruck, Herzkrankheiten, [[Thrombose]], Arteriosklerose, chronischem [[Kararrh]], chronischer [[Verstopfung]], Nierenproblemen, unreinem Blut, schwachen Blutgefäßen der Augen, starker [[Kurzsichtigkeit]], Bindehautentzündungen, chronischem grünen Star, Entzündungen der Ohren oder jeder Art von Blutungsgefahr im Kopf. Außerdem nicht während der Menstruation oder der Schwangerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umkehrhaltungen sind nicht geeignet bei Herzproblemen, [[Bluthochdruck]] und Rückenproblemen, besonders bei Bandscheibenvorfällen. Umkehrhaltungen sind auch nicht geeignet bei [[gründer Star|grünem Star]], akuter Ohrinfektion, Erkrankungen des [[Gehirn]]s und bei [[Arteriosklerose]]. Bei Krankheiten, die das Blut verunreinigen könnten dürfen [[Umkehrhaltungen]] erst geübt werden, sobald sich das [[Blut]] einigermaßen normalisiert hat. Wenn man Probleme mit der Halswirbelsäule hat, dann dürfen keine Umkehrhaltungen ausgeführt werden, bei denen der Nacken [[Gewicht]] trägt. Für [[Frauen]] sind Umkehrhaltungen während der [[Menstruation]] oder der [[Schwangerschaft]] nicht geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist für die korrekte Ausführung vom Kopfstand wichtig? ==&lt;br /&gt;
===Typische Fehler beim Kopfstand sind:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zum Hochkommen: Schüler zieht Schultern zu den Ohren.&lt;br /&gt;
*kein Gewicht auf die Ellbogen.&lt;br /&gt;
*Schüler springt mit zuviel Schwung hoch.&lt;br /&gt;
*Schüler vergißt, richtig zu atmen.&lt;br /&gt;
*Anfänger schließt die Augen (mit offenen Augen gehen alle Gleichgewichtsstellungen leichter).&lt;br /&gt;
*Schüler gibt Ellbogen zu weit auseinander.&lt;br /&gt;
*Schüler wandert zu weit nach vorne und nimmt alles Gewicht von den Ellbogen.&lt;br /&gt;
*Schüler hat mangelndes Selbstvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===In der Stellung:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zuviel [[Gewicht]] auf dem Kopf.&lt;br /&gt;
*Schiefer Kopf, falsche Nackenlage.&lt;br /&gt;
*Hohlkreuz, Rundrücken.&lt;br /&gt;
*Seitlich schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beim Aus der Stellung kommen:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Unkontrolliert hinunterfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Korrekturen:===&lt;br /&gt;
*Schüler ermutigen.&lt;br /&gt;
*Auf Ellbogen- und Schulterhaltung achten.&lt;br /&gt;
*Schüler hineinhelfen.&lt;br /&gt;
*Auf den Punkt im unteren Rücken konzentrieren lassen.&lt;br /&gt;
*In der Stellung: Behutsam Beinstellung und Rückenhaltung korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anleitung zum Kopfstand in mehreren Schritten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1 Hinknien, das Gewicht auf die Unterarme verlagern. Die Hände umfassen die Ellbogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2 Hände öffnen und mit verschränkten Fingern vor sich liegen lassen. Die&lt;br /&gt;
Ellbogen bleiben in ihrer Stellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*3 Hinterkopf in die gefalteten Hände legen, den Scheitel auf den Boden. Hände und Ellbogen bilden einen Dreifuß, eine stabile Grundlage für den umgekehrten Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*4 Knie strecken und die Hüften hoch heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5 Nun die Beine langsam aufrichten. Das [[Körpergewicht]] hauptsächlich auf den Unterarmen spüren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Um die Haltung zu lösen, kehre die Schritte um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entspannen in der Stellung des [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindes], mindestens sechs tiefe Atemzüge lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Atmung während dem Kopfstand==&lt;br /&gt;
*Hebe mit der [[Einatmung]] deine Beine nach oben&lt;br /&gt;
*Halte den [[Atem]] an während du in die Endstellung kommt&lt;br /&gt;
*Atme normal weiter, in der Endhaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmung im Verlauf der Beherrschung des Kopfstandes immer feiner werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzentrationspunkt während dem Kopfstand==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Körperlich: [[Gleichgewicht]], [[Atmung]], [[Gehirn]], Mitte des Kopfes, den ganzen [[Körper]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Energetisch: [[Sahasrara Chakra]], [[Ajna Chakra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Variation für Einsteiger vom Kopfstand==&lt;br /&gt;
Einsteiger können [[Ardha Shirshasana]], den [[Clown]] versuchen, in ihm braucht man weniger [[Gleichgewicht]]. Alternativ kannst du den Kopfstand an der Wand üben. Eine Vorübung für den Kopfstand ist [[Shishumarasana]], der [[Delfin]]. Außerdem kann man als Alternative [[Adhomukhashvanasana]],den Hund oder [[Shashankasana]], den Hasen üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Variation für Fortgeschrittene vom Kopfstand ==&lt;br /&gt;
Fortgeschrittene können verschiedene andere Handstellungen üben, weiter in den Skorpion gehen oder Handstand üben. Die fortgeschrittenste Variation vom Kopfstand, ist ein Kopfstand ohne Hände, wo du nur auf deinem Kopf stehst. Achte auf deine Halswirbelsäule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kannst du verschiedene Variationen deiner Beinhaltungen annehmen. Zum Beispiel den [[Lotus]], [[Spagat]], [[Seitspagat]], [[Garudasana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Asanas können nach dem Kopfstand folgen? ==&lt;br /&gt;
Typischerweise [[Skorpion]], [[Handstand]], [[Schulterstand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wann praktiziert man den Kopfstand?==&lt;br /&gt;
===Viele assoziieren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] mit dem Kopfstand===&lt;br /&gt;
Kopfstand ist vielleicht die bekannteste [[Übung]] im [[Yoga]]. So ist die Frage: „Wann sollte man den Kopfstand üben?“ Zunächst einmal: Du kannst auch Yoga ohne Kopfstand üben. Kopfstand ist nur eine der vielen [[Übung]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasnn bist du für den Kopfstand bereit?===&lt;br /&gt;
Das klügste wäre, deinen [[Yogalehrer]] oder Yogalehrerin zu fragen, wann du für den Kopfstand bereit bist. Dein Yogalehrer oder deine Yogalehrerin kennt dich und kann dir sagen, ab wann du den Kopfstand üben kannst. Bei [[Yoga Vidya]] gibt es ja Anfängerkurse, wo du die Vorübungen für den Kopfstand in der 6. Woche lernen kannst und in der 7. Woche kannst du anfangen, den Kopfstand auszuprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Für den Kopfstand brauchst du starke Muskeln===&lt;br /&gt;
Bevor du den Kopfstand übst, brauchst du starke Schultermuskeln und Oberarmmuskeln, denn der Yoga-Kopfstand wird ja so ausgeführt, dass die Hände hinter dem Kopf gefaltet und die Ellbogen auf dem Boden sind, und dann gibst du das Hauptgewicht auf die Ellbogen. Im klassischen Yoga-Kopfstand ist nur ein Viertel des Körpergewichtes auf dem Kopf, und deshalb ist die [[Belastung]] von [[Kopf]] und [[Halswirbelsäule]] eigentlich gar nicht so groß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vergleichbar wie wenn du Treppen hinuntergehst, dann wippt der Kopf ja auch nach unten, und der Druck des Kopfes auf die Halswirbelsäule ist beim flotten Treppengehen nach unten in etwa so groß wie wenn du auf dem Kopf stehst. Wann übst du also den Kopfstand? Wenn du dafür die benötigte [[Kraft]] in den Oberarmen ausreichend entwickelt hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übe Kopfstand wenn du genug Gleichgewicht hast===&lt;br /&gt;
Wenn du ein gutes Gleichgewicht hast, weil du es vielleicht trainiert hast, durch zum Beispiel den Einbein-Stand oder auch die [[Krähe]], welche zwei Gleichgewichtsübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sind. Der Einbein-Stand wird auch als [[Baum]] bezeichnet. Danach kannst du – wenn du starke Arme hast – den Kopfstand üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übe Kopfstand ohne Halswirbelsäulenprobleme===&lt;br /&gt;
Wenn du keine Nackenprobleme hast, keine [[Halswirbelsäule]]n-Probleme, dann kannst du den Kopfstand üben. Angenommen du hast Halswirbelsäulen-Probleme, dann ist es erst mal wichtig, andere Yoga-[[Übung]]en zu üben, bis dein [[Hals]] wieder entspannt ist und deine Halswirbelsäule sich regeneriert hat. Der Kopfstand ist also keine Übung, die du gleich zu Anfang machst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übe Kopfstand deinem Alter entsprechend===&lt;br /&gt;
Angenommen du bist jugendlich, dann wirst du eher mit dem Kopfstand anfangen. Angenommen du bist schon etwas älter, dann wird es typischerweise etwas länger dauern, bis du den Kopfstand ausprobieren kannst, aber ich habe auch schon 80jährigen den Kopfstand beigebracht, und sie haben ihren Kopfstand als sehr hilfreiche [[Übung]] empfunden. Ich habe aber auch schon [[Mensch]]en gesagt, dass zumindest in nächster [[Zeit]] der Kopfstand für dich nicht die richtige [[Übung]] ist. Es gibt Ersatzübungen, wie zum Beispiel den Hund oder die [[stehende Vorwärtsbeuge]] oder die [[Stellung des Kindes]], und dann würde man sagen, dass man den Kopfstand eben sein lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wann übt man den Kopfstand in der Yoga-Reihe?===&lt;br /&gt;
Wann, in der Yoga-Reihe, sollte man den Kopfstand machen? Hier gibt es mehrere [[Tradition]]en. Bei [[Yoga Vidya]] machen wir normalerweise den Kopfstand ziemlich am Anfang. Erst kommt die [[Anfangsentspannung]], dann vielleicht das Singen von [[Om]], dann kommen die Atemübungen ([[Pranayama]]), danach folgt der [[Sonnengruß]], dann eine Bauchmuskelübung, und nach der Bauchmuskelübung kommt der Kopfstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfstand hilft, dass der [[Geist]] klar und wach wird. Im Kopfstand fließt das venöse [[Blut]] von den Beinen hinunter, was hilft dass die Beine nachher dann flexibler sind und dass die Dehnübungen der Beine leichter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kopfstand brauchst du ja auch etwas [[Muskeln]], um ihn richtig zu machen, und so ist es gut, den Kopfstand am Anfang zu machen, wenn die Arme noch eine gute [[Kraft]] haben. Im Allgemeinen machen wir gerne die Kraftübungen eher zum Anfang und die entspannenderen Übungen eher zum Ende der Yoga-Stunde. Außerdem werden im Kopfstand eben Muskeln angespannt und ein leichter [[Druck]] auf die [[Halswirbelsäule]] ist auch da, und da ist es wichtig, dass die Muskeln danach gedehnt werden und die Halswirbelsäule sich dehnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt andere [[Tradition]]en, die machen den Kopfstand eher am Ende, z.B. gab es einen belgischen Autor namens André van Lysebeth, der hat den Kopfstand als Übung am Schluss empfohlen. Das ist auch eine Möglichkeit, wobei ich persönlich den Kopfstand nicht ganz am Schluss machen würde. Es sollte noch irgendeine Dehnübung danach folgen. Man kann aber z.B. den Kopfstand in der [[Yoga Vidya Reihe]] nach dem [[Drehsitz]] machen, oder auch nach der [[Krähe]] oder nach dem [[Pfau]], also typischerweise zu Anfang der Yoga-Stunde oder eben auch zum Ende; ich würde empfehlen nicht ganz zum Schluss, wobei ganz zum Schluss ja sowieso noch die [[Tiefenentspannung]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kopfstand erlernen ist gar nicht so schwer ==&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist das Erlernen des Kopfstandes in einer Yogastunde. Du mußt ein Yogazentrum auffinden, in dem der Kopfstand gelehrt wird. Es gibt manche Zentren, die dieses nicht anbieten. Zudem solltest du die Yogagrundübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/was-ist-yoga/ Yoga] kennen, um deinen Körper auf diese [[Asanas]] vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte eine gute Körperbeherrschung vorhanden sein und deine [[Muskelkraft]] sollte ausreichend sein, um den Kopfstand durchführen zu können. Du solltest zunächst zur Stärkung deiner Oberarmmuskel und deiner Schultermuskulatur bestimmte darauf gerichtete Kraftübungen machen. Dazu gehört [https://mein.yoga-vidya.de/video/video/listTagged?tag=Fliegender+Hund der fliegende Hund], der Ellbogenstand und der [[Delphin]]. Diese solltest du gut beherrschen. Wenn dies der Fall ist, verfügst du über gute Muskelkraft, die ausreichend ist, den Kopfstand zu machen. Du kannst so leicht mit dieser Muskelkraft in den Kopfstand gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Kopfstand zu lernen ist es gut, wenn dir ein Yogalehrer hilft. Er zeigt dir, wie man den Kopfstand richtig ausführt. Es ist wichtig den Kopfstand richtig zu praktizieren. Darunter zählt die richtige Abmessung der Ellbogen und die Verlagerung des Hauptgewichtes auf die Ellbogen. Im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist im engeren Sinne der Kopfstand eher ein Ellbogenstand. Es gilt zu lernen, wie dieser richtig auszuführen ist. Dies zeigt dir ein guter Yogalehrer, eine gute Yogalehrerin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er oder sie kann dir in die Stellung hinein helfen, Unterstützung und Tipps geben. Du wirst spüren, wie gut dir das Üben des Kopfstandes tut und erhältst zum Üben des Kopfstandes praktische Tipps. Manchmal sagt man: Man muss erst 100 Mal aus dem Kopfstand fallen, bevor man ihn wirklich erst kann und diesen beherrscht. Wenn du ein wenig älter bist, willst du vielleicht nicht die ganze Zeit aus dem Kopfstand fallen wollen. Hier gibt es Möglichkeiten der Unterstützung wie den Kopfstandhocker oder die Hilfenahme einer Wand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft musst du deinen Yogalehrer oder deine Yogalehrerin auch um Hilfe bitten, dir in den Kopfstand zu verhelfen. Diese sind heute etwas vorsichtiger als vor 20 oder 30 Jahren, da sie nicht wirklich wissen, ob der Schüler in Kopfstand kommen möchte und auch Hilfe in Anspruch nehmen möchte. Möchte dem Teilnehmer geholfen werden? Auf Nachfrage hin, werden diese dir gerne helfen. Dies kann während vorher oder nach der Yogastunde erfolgen. Frage einfach nach. Wenn dein Hals- und Nackenbereich in Ordnung ist, dann wird ein guter Yogalehrer dir in den Kopfstand hinein helfen können. Auf unseren Internetseiten gibt es einige Videos zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/de/asana/kopfstand.html Kopfstand]. Es sind Vorübungen zum Kopfstand vorhanden und Tipps zum Hineingehen in diese Asana. Besuche unsere Internetseiten auf www.yoga.vidya.de und gebe im Suchfeld das Stichwort Kopfstand ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines zum Kopfstand ==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kopfstand-18/ Kopfstand] ist eine der großen wichtigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asanas]. Kopfstand heißt eben, dass der [[Kopf]] unten ist und die [[Beine]] oben sind. Der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kopfstand-18/ Kopfstand] hilft, dass die [[Energie]] mehr zum [[Ajna Chakra]] geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kopfstand-18/ Kopfstand] ist aber nicht nur eine wichtige [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asana], also eine wichtige [[Yogastellung]]. [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kopfstand-18/ Kopfstand] heißt auch, es ist gut, manchmal den Blickwinkel zu wechseln. Es ist manchmal gut, die Dinge von einer anderen [[Weise]] aus zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, nicht nur die Dinge so zu sehen, wie man sie normalerweise sieht. Sondern es ist gut, den Blickwinkel manchmal zu wechseln. Du kannst jetzt gerade mal überlegen: Angenommen du würdest das, was du gerade tust ganz anders machen. Wie wäre das? Angenommen du würdest mal die gegenteilige Ansicht vertreten. Welche Auswirkungen hätte das? Wäre es nicht möglich mal die Dinge wirklich anders zu sehen als bisher? Manchmal ist es gut auf dem [[Kopf]] zu stehen, Kopfstand auszuprobieren als [[Übung]] des [[Alltag]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkungen des Kopfstandes==&lt;br /&gt;
König der Asanas ist der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kopfstand-18/ Kopfstand] oder [[Sirshasana]], eine der wirkungsvollsten und wohltuendsten [[Stellung]]en für [[Körper]] und [[Geist]]. Infolge der umgekehrten Schwerkrafteinwirkung entlastet er das [[Herz]], unterstützt den [[Kreislauf]] und löst [[Spannung]]en im unteren [[Rücken]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Regelmäßig]]es [[Üben]] beugt [[Rückenprobleme]]n vor, steigert die [[Gedächtnis]]leistung und erhöht die [[Konzentration]] sowie [[Sinneswahrnehmung]]en. Durch die [[Drehung]] des [[Körper]]s kann man tiefer [[atmen]], das [[Gehirn]] wird mit frischem, sauerstoffreichem [[Blut]] versorgt. Eventuell zu Beginn auftretende kleinere Atembeschwerden werden schnell verschwinden. Um den Kopfstand zu bewältigen, braucht man nicht viel [[Kraft]], man muss vielmehr die eigene [[Furcht]] überwinden und an das eigene Können [[glauben]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlüssel zum [[Gleichgewicht]] im Kopfstand ist das [[Dreieck]], dessen Eckpunkte durch die beiden [[Ellbogen]] und die [[Hände]] markiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperlich===&lt;br /&gt;
Die Halsschlagader erhält wesentlich mehr Blut. Das [[Gehirn]], die [[Wirbelsäule]] und der [[Sympathikus]] werden mit Blut versorgt. Krankheiten der [[Nerven]], [[Augen]], Ohren, Nase und Hals verschwinden. Diese [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asana] ist gut gegen [[Krampfadern]], Nierenkoliken und hartnäckige [[Verstopfung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand ist auch gut gegen Magensenkung und nervöses [[Asthma]]. Die [[Lunge]] wird gereinigt, da alle schlechte Luft die Lungen verläßt. Der Kopfstand verbessert auch die Durchblutung der Kopfhaut (Verringerung des [[Haarausfall]]s und Verlangsamung des Grau-Werdens der Haare bzw. des Haarausfalls) und des Gesichtes (Verringerung der Faltenbildung). Der Kopfstand gilt als [[“Verjünger”]]. [[Gleichgewichtssinn]], muskuläre [[Koordination]], [[Selbstvertrauen]], [[Konzentration]] und [[Mut]] werden gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kontraindikationen:&#039;&#039; Wer unter starkem [[Bluthochdruck]], Schädigung der [[Halswirbelsäule]] oder schweren Augenschädigungen leidet, sollte einen Arzt befragen, bevor er diese Asana ausführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestärkte Muskeln:&#039;&#039;[[ Delta-Muskeln]] (Schultermuskeln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Energetisch===&lt;br /&gt;
Der Kopfstand hilft zur Sublimierung von [[Apana]] und damit der sexuellen [[Energie]]. Er aktiviert die Sonnen- und Mondenergien im [[Sonnengeflecht]] und in der Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Angesprochene [[Chakra]]s===&lt;br /&gt;
[[Ajna]] und [[Sahasrara]] Chakra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geistig===&lt;br /&gt;
Viele Gehirnfunktionen, wie [[Gedächtnis]], [[Konzentration]]svermögen, kreatives Denken, geistige [[Klarheit]] werden erhöht. Der Kopfstand entwickelt Mut, Konzentration, Willenskraft, Gleichgewicht und Koordination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Swami Sivananda]] über den Kopfstand==&lt;br /&gt;
[[Datei:ChristineW-u-KayH-2013 Kopfstand Korrektur.jpg|thumb|In den Kopfstand hineinhelfen]]&lt;br /&gt;
Der Kopfstand ist auch unter anderen Namen wie [[Kapalyasana]] (sanskrit: in Beziehung mit dem Schädel bzw. [[Cranium]] stehend) oder [[Vrikshasana]] (wie ein Baum), [[Viparitakarani]] (sanskrit: das umgekehrte Tun) und als [[Topsy- turvy]] (auf den Kopf gestellt) bekannt. &lt;br /&gt;
Diese Asana ist die Königsstellung unter den Asanas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Methode===&lt;br /&gt;
Breite eine vierfach gefaltete Decke aus. Sitze auf beiden Knien. Mache einen Fingerverschluss indem du die Finger ineinander verhakst. Setze sie bis zu den Ellenbogen auf den Boden auf. Jetzt behalte den Scheitel Deines Kopfes auf dem Fingerverschluss bzw. zwischen Deinen Händen. Langsam hebe Deine Beine bis in die Vertikale hoch. Am Anfang verweile so für ca. 20 Sekunden. Nach und nach verlängere die Zeitspanne wöchentlich um 15 Sekunden bis Du 20 Minuten oder eine halbe Stunde in der Asana verweilst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Senke danach die Beine langsam wieder ab. Kräftige Menschen können innerhalb eines Übungszeitraums von 2 oder 3 Monaten in der Asana für eine halbe Stunde verweilen. Nimm Dir Zeit. Sei nicht zu sehr bemüht. Sei ruhig. Vor Dir liegt die Ewigkeit. Sei in dieser Angelegenheit nicht nachlässig. Übe diese Asana mit leerem [[Magen]]. Wenn Du Zeit hast übe zweimal täglich, morgens und abends. Komme ganz langsam in diese Asana hinein und vermeide ruckartige Bewegungen. Während Du auf dem Kopf stehst, atme langsam durch die Nase ein und aus und niemals durch den Mund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst die Hände auf dem Boden, jeweils an die Seite des Kopfes geben. Im Falle, dass Du ein wenig zu Fettleibigkeit neigst, wirst Du dies zum Üben leichter finden. Wenn Du das Ausbalancieren in dieser Asana erlernst, kannst Du in die Praxis mit den verschränkten Fingern übergehen. &lt;br /&gt;
Für diejenigen, die das Gleichgewicht beim Barrenturnen oder auf dem Boden halten können ist diese Asana kein Kunststück. Frag einen Freund, damit er Dir helfen kann, die Beine, während Du übst, ruhig zu halten oder nutze die Wand als Hilfsmittel, wenn Du anfängst den Kopfstand zu lernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Anfang mögen einige während des Übens unerwartete Sinnesempfindungen erleben, aber diese wird bald verschwinden. Die Asana bringt [[Freude]] und [[Fröhlichkeit]]. Nachdem Du aus der Übung gehst, ruhe für 5 Minuten und trinke einen Becher Milch. Diejenigen, die diese Asana relativ lange halten, in etwa für  20 Minuten oder eine halbe Stunde, sollten, nachdem sie aus der Haltung gekommen sind eine leichte Erfrischung, Milch oder etwa anderes, zu sich nehmen. Das ist sehr wichtig. Das ist absolute Notwendigkeit. Halte die Asana im Sommer nicht so lange. Im Winter kannst Du so lange, wie Du wünschst, üben. &lt;br /&gt;
Es gibt Menschen, die bleiben in dieser Asana ohne Pause für zwei oder drei Stunden. In [[Varanasi]] gab es einen [[Yogi]], der in dieser Haltung, den Zustand des [[Samadhi]] verwirklichte. [[Sri Jaspat Rai]], [[P.V.Acharyaji Maharaj]] und andere mehr, blieben in dieser Asana regelmäßig jeden Tag für eine Stunde ohne Unerbrechung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nutzen===&lt;br /&gt;
[[Datei:2-im-Kopfstand-2-0707-kl-kl.jpg|rechts]]&lt;br /&gt;
Um [[Brahmacharya]] (Reinheit in Gedanke, Wort und Tat  bzw. Einhalten des [[Zölibat]]es, um so [[Brahman]] zu erfahren)  aufrechtzuerhalten, ist die Asana sehr hilfreich und nützlich. Es macht dich zu einem [[Urdhvaretas]] (sanskrit: einer der den Samen innen behält, der nach dem [[Prinzip]] der [[Keuschheit]] lebt).&lt;br /&gt;
Die sexuelle [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie] wird in die spirituelle [[Ojas]]- [[Shakti|shakti]] (höchste spirituelle Lebenskräfte) umgewandelt. Dies nennt man auch sexuelle Läuterung/ sexuelle Vergeistigung. Du wirst keine feuchten Träume, keine Spermatorrhoe (unkontrollierter Ausfluss von Samenflüssigkeit ohne sexuelle Erregung im Vorfeld) haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Urdhvareto- [[Yogi]] fließt die sexuelle Energie aufwärts ins Gehirn um dort als spirituelle Kraft aufbewahrt zu werden, die dann für kontemplative Zwecke ([[Dhyana]]: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]) eingesetzt wird. &lt;br /&gt;
Wenn Du diese Asana praktizierst, stell Dir vor, dass die sexuelle Energie in Ojas (Lebenskraft) umgewandelt wird und entlang Deiner [[Wirbelsäule]] nach oben aufsteigt um in deinem Gehirn gespeichert zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand belebt, energetisiert und regt an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand ist wirklich ein [[Segen]] und ein [[Nektar]]. Mit Wörtern läßt sich der wirkliche Nutzen und die Wirkung des Kopfstandes nicht ausdrücken. &lt;br /&gt;
Alleine in dieser Asana kann das Gehirn sehr viel Blut und [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] aufladen. Dies wirkt entgegen der [[Schwerkraft]] und saugt einen Überschuss von Blut vom [[Herz]]en weg. Das Gedächtnis verbessert sich bewundernswert. Anwälte, Okkultisten und Denker werden diese Asana zu schätzen wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asana  führt aus sich selbst heraus zu natürlichem [[Pranayama]] und Samadhi. Keine andere Anstrengung ist notwendig. Wenn Du Deinen Atem beobachtest, wirst Du bemerken, dass dieser feiner und feiner wird. Am Anfang der Praxis wird es kleine Schwierigkeiten beim Atmen geben. Mit dem Fortschritt in der Praxis wird dies vollständig verschwinden. Du wirst wirklichen Gefallen, freudige Erregung des Geistes in dieser Asana finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Nutzen kann weiterhin davon abgeleitet werden, wenn eine Meditation auf den Kopfstand folgt. [[Anahataklang|Anahataklänge]] ([[Anahata]] ist das 4. Chakra; sanskrit: unverwundet; der Klang himmlischer Gefilde) wirst du deutlich hören können. Junge widerstandsfähige Personen sollten diese Asana ausführen. Der Vorteil, der aus dieser Asana rührt ist unkalkulierbar. Diejenigen die den Kopfstand praktizieren, sollten keinen regelmäßigen Beischlaf mit einem Sexualpartner ausüben. &lt;br /&gt;
Weiterhin ist der Kopfstand ein Allheilmittel, ein Wundermittel, ein überlegenes Spezifikum bei allen Krankheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asana erleuchtet den psychischen Körper und erweckt die [[Kundalini]]kraft, beseitigt alle Arten von Magen-Darmkrankheiten und verstärkt geistige Kraft. Shirshasana hat die Wirkung eines kraftvollen Blutreinigers und die eines Nerventonikums. Alle Krankheiten der Augen, der Nase, des Kopfes, der Kehle, des [[Magen]]s und Bauches, des [[Urogenitalsystem]]s, der [[Leber]], der [[Milz]], der Lungen, Nierenkoliken, Taubheit, [[Samenfluss]], [[Diabetes]], [[Hämorrhoiden]], asthmatische Erkrankungen, [[Syphilis]] usw. können so geheilt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asana entfacht das Verdauungsfeuer [[Jatharagni]] (Sanskrit: [[Jathara]] - Magen; [[Agni]] - Feuer.&lt;br /&gt;
Falten und graue Haare werden verschwinden. „Derjenige, der die Asana über drei Stunden hinweg am Tag praktiziert besiegt die Zeit“, steht in der [[Yoga Tattva Upanishad]] geschrieben. Sogar Damen können diese Asana ausführen. Zahlreiche Krankheiten der [[Gebärmutter]] und der [[Ovarien]] können so  geheilt werden. [[Sterilität]] verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asanas (Körperhaltungen), Pranayama (Atemübungen) und und [[Japa]] (Mantrarezitation) sollten Hand in Hand gehen. Wiederhole während Du diese Asana übst das [[Mantra]] deines [[Ishta Devata]] (sanskrit: der von Dir erwählte (höchste persönliche) Gott) oder das Mantra, das Du von Deinem Lehrer bekommen hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnere dich immer an die wertvollen Worte Lord [[Krishna]]s: „Tasmat Yogi Bhava“- „Deshalb werde Du ein Yogi“ ( [[Bhagavadgita|Gita]], Chapter, VI- 46)&lt;br /&gt;
Sri Prakash Jung, der Privatsekretär des letzen [[Maharajas]] von Tehri (der Bergstaat in [[Uttarakhand]]) im [[Himalaya]] hatte geschwollene Beine und eine Herzerkrankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Herzmuskel war die [[Kontraktion]] und die Ausdehnung in seiner Pumpfunktion nicht mehr richtig möglich. So wurde es von den Ärzten diagnostiziert. Über einige Tage hinweg übter er regelmäßg den Kopfstand.  Die ganze Schwellung verschwand. Die [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzfunktion] war wieder hergestellt. Er hatte überhaupt keine Schmerzen mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er praktizierte die Asana täglich eine halbe Stunde lang. &lt;br /&gt;
Der [[Pandit]] (Gelehrte) Surya Narayan, ein Anwalt in Lakhimpure Kheri machte auch diese Asana. Sein Gedächtnis verbesserte sich zusehends. Die chronischen Schmerzen in Rücken und Schultern ([[chronisch]]es [[Rheuma]]) verschwanden komplett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Variationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfstand-Variation-witzig-kl.jpg|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*I.	[[Vrikshasana]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*II.	[[Viparitakarani Mudra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*III.	[[Kapalyasana]]&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Der Kopfstand wie oben beschrieben wird auch häufig mit diesen 3 Namen bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*IV.	[[Ardha Vrikshasana]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du im Kopfstand bist, beuge die Beine in den Kniegelenken und lasse sie in Verlängerung der Oberschenkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*V.	[[Mukta Hasta Vrikshasana]]: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse anstelle des Fingerverschlusses die Hände neben dem Kopf auf dem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VI.	[[Hasta Vrikshasana]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Asana wirst Du alleine auf Deinen zwei Händen stehen müssen. Schwinge zuerst Deine Beine an die Wand, stehe ausschließlich auf den Händen. Ganz langsam versuche die Beine weg von der Wand zu bewegen. In einigen Tagen wirst Du es lernen, das Gleichgewicht zu halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VII.	[[Ekapada Vrikshasana]]: (sanskrit: ekapada- ein Bein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du im Kopfstand bist, beuge langsam ein Bein am Knie und halte die Ferse über dem anderen Oberschenkel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Abschnitt stammt aus dem Buch &amp;quot;Yoga Asanas&amp;quot; von Swami Sivananda [http://sivanandaonline.org/public_html/ &#039;&#039;Divine Life Society, Sivananda Ashram&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viveka Chudamani - Trotz vieler Übungen beherrschst du den Kopfstand noch nicht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2-im-Kopfstand-2-0707-kl.jpg|thumb|Der Kopfstand]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Kommentar zum Viveka Chudamani Vers 461 von Sukadev Bretz -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kannst du den Kopfstand immer noch nicht? Oder darfst du ihn nicht machen wegen Hals- und Nackenproblemen? Oder gibt es eine andere [[Asana]], die du noch nicht kannst und fühlst du dich deshalb [[frustriert]]? Was kannst du tun? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauschen wir, was [[Shankara]] dazu sagt. Kommentar zum 461. Vers des [https://schriften.yoga-vidya.de/viveka-chudamani/ Viveka Chudamani]. Shankara schreibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Solange man sich für den Körper hält, ist das Karma dieses Lebens (prarabdha) wirksam. Die Identifikation mit dem Körper ist ein Irrtum. Prarabdha muss aufgegeben werden.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Du bist nicht der Körper ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten, ob du den Kopfstand kannst oder nicht, hängt letztlich vom [https://www.yoga-vidya.de/karma/ Karma] ab. Du kannst natürlich üben und lernst ihn irgendwann. Oder du kannst ihn nicht üben, weil du bestimmte Hals- oder Nackenprobleme hast. Es spielt keine allzu große Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange, wie du dich für den [[Körper]] hältst, mag es bestimmte Dinge geben, die du auf den Körper beziehst. Aber sei dir [[bewusst]], dass du nicht der Körper bist. Ob du den Kopfstand kannst oder den [[Handstand]], bei der [[Vorwärtsbeuge]] die Zehen berührst oder nicht, spielt keine Rolle. Natürlich ist es gut, dich um den Körper zu kümmern. Shankara hat ja an einer anderen Stelle gesagt, dass es gut ist dein [[Bewusstsein]] [[subtil]] zu machen. Dem subtilen [[Geist]] fällt es leichter, [[Brahman]] zu erfahren. Wenn Körper und [[Psyche]] und [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] subtiler geworden sind, dann fällt es leichter, dich auf Brahman einzustimmen. Und wenn du so Brahman erfährst, dann geht vieles leichter. Natürlich geht alles leichter, wenn du Brahman wirklich erfährst. Aber es spielt keine allzu große Rolle, ob der Körper etwas tun kann oder nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Identifiziere dich nicht mit dem Körper ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Identifiziere dich nicht mit dem Körper. Identifiziere dich nicht mit dem Kopfstand oder dem Schulterstand oder was auch immer. Übe mit dem Körper, um ein [[subtil]]eres Bewusstsein zu bekommen und Brahman zu erreichen. Aber es braucht weder Kopfstand noch irgendeine andere konkrete Asana. Lasse los! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kopfstand und Vorübungen für den Kopfstand - Praktische Anleitung==&lt;br /&gt;
===Übungsvideo, in dem Sukadev zur Übung des Kopfstandes und entsprechenden Vorübungen anleitet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier leitet dich Sukadev zum Kopfstand und insbesondere zu verschiedenen Vorübungen für den Kopfstand an und zeigt dir, wie du diese optimal ausführen kannst. &lt;br /&gt;
Dieses ist ein Ausschnitt aus dem 6. Kursvideo des 10-wöchigen [http://mein.yoga-vidya.de/yoga-anfaengerkurs-video/ Anfängerkurses].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|G5YPI7yYwto}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begleittext zum Übungsvideo - Kopfstand und Vorübungen für den Kopfstand===&lt;br /&gt;
Mit dieser Übung lernst du insbesondere auch Vorübungen zum Kopfstand.&lt;br /&gt;
Sei geduldig es ist notwendig, dass du als Anfänger mindestens eine Woche lang Vorübungen machst. Danach kannst du dann lernen wie du den Kopfstand machst und du kannst natürlich auch lernen welche Übungen du machen kannst statt dem Kopfstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfstand ist ganz ausgezeichnet für die Stärkung der Arme, ist sehr gut für die [[Entspannung]] der Beine. Das [[Blut]] fließt zurück zum [[Herz]]en, das ist sehr gut für die [[Vene]]n, es aktiviert den ganzen [[Kreislauf]] und besonders wichtig es bringt [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] - [[Lebensenergie]] - in die höheren Energiezentren, die [[Chakra]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So siehst du also zunächst, was du vielleicht in ein paar Wochen machen kannst, wenn es für deine [[Halswirbelsäule]] okay ist und unter der Voraussetzung, dass du regelmäßig übst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wirst du drei Übungen üben können, die dir helfen die [[Armmuskel]]n zu stärken, das ist ganz entscheidend. Im Kopfstand solltest du ja hauptsächlich auf den [[Ellenbogen]] stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Ellenbogenstand:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist der Kopfstand weniger ein Kopfstand als ein [[Ellenbogenstand]]. Wenn immer 3/4 bis 7/8 des Gewichts auf den Ellbogen sind, ist der Kopfstand auch keine außergewöhnliche Belastung für die Halswirbelsäule. Damit das aber geht brauchst du starke Oberarme und [[Schulter]]n. Diese [[Stärkungsübung]]en sind auch wichtig, wenn du vielleicht irgendwelchen [[Schulterprobleme]]n oder [[Ellenbogenprobleme]]n vorbeugen willst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes übst du den Ellenbogenstand. Dazu setzt du dich auf die [[Ferse]]n, kniende Haltung. Du misst deine Ellenbogen ab, dass sie schulterbreit auseinander sind. Dann gibst du die Ellenbogen auf den Boden und du faltest die Hände. Anschließend streckst du die Beine aus und du lässt den [[Kopf]] locker nach unten hängen, ohne dass der Kopf Bodenkontakt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Ellenbogenstand, den du auch gut üben kannst als Vorbereitung auf den Kopfstand. Du lernst so, das Hauptgewicht auf den Ellbogen zu halten. Wenn du nicht so flexibel bist, kannst du eventuell auch die Knie leicht gebeugt halten - das ist für den unteren Rücken angenehm. Ich hoffe, du merkst, das ist gut für die Stärkung von [[Arm]]en und Schultern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann setze dich wieder hin, Knie auf den Boden. Setze dich auf die Fersen, soweit es angenehm ist, komme eine Moment zur Stellung des Kindes, [[Stirn]] am Boden, [[Unterarm]]e neben die [[Unterschenkel]], [[Handfläche]]n nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Delfin:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei weitere Asanas, die noch etwa anstrengender sind für die Arme. Dazu kannst du dich wieder aufsetzen. Die nächste Übung ist der sogenannte [[Delfin]]: Dazu misst du wieder die [[Ellenbogen]] ab. Du faltest die Hände, gibst die Ellenbogen auf den Boden, streckst die Beine aus und jetzt beim Ausatmen gibst du den Kopf vor den Händen Richtung Boden und beim Einatmen wieder hoch. Beim Ausatmen Kopf vor die Hände und beim Einatmen wieder hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mach dies ein paar Mal sehr ruhig und gleichmäßig, wenn möglich mit Nasenspitze oder Stirn auf den Boden kommend. Wenn dir dies nicht ganz gelingt: Übung macht den Meister, die Meisterin. Es darf und sollte sogar anstrengend sein für [[Schultern]] und [[Arm]]e - aber mache es nur so weit, wie du auch das [[Gesicht]] entspannt halten kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] machen wir es immer mit Bewusstheit. Ich vermute, dass du inzwischen schon aufgehört hast. Du kannst dich jetzt wieder entspannen: Du kannst dich auf die Fersen setzen, Stirn auf den Boden geben, Unterarme neben die Unterschenkel und entspannen. Atme wieder zwei- dreimal tief ein und aus. Natürlich kannst du die [[Stellung des Kindes]] so machen, wie es für dich angenehm ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Fliegende Hund:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Variation ist der sogenannte &amp;quot;Fliegende Hund&amp;quot;, auch wenn es kein wirkliches Fliegen ist, ist es besonders gut zur Stärkung der Ellenbogen, [[Oberarm]]e und Schultermuskulatur. Du kannst diese Übung aber nur dann machen, wenn es für deine Handgelenke okay ist. Ansonsten kannst du auch nochmal den Delfin üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es aber geht, dann komme dazu erst zum Vierfüßlerstand, [[Hüfte]]n oberhalb von den [[Knie]]n, Schultern oberhalb von den [[Handgelenke]]n.&lt;br /&gt;
Die Knie hüftbreit auseinander und Hände schulterbreit auseinander. Dann strecke die Beine aus. So bist du jetzt im Hund, den du ja inzwischen schon kennst, und jetzt beim [[Ausatmen]] spreizt du die [[Ellbogen]] zur Seite und gibst den Kopf zwischen den Händen Richtung Boden und beim Einatmen streckst du die Arme wieder aus. Beim Ausatmen seitlich abspreizen, Kopf zum Boden und dann wieder hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atme so ein paar Mal ein und aus, normalerweise wirst du drei bis viermal dies machen können, wenn es geht mache es aber bis zu 12 Mal.&lt;br /&gt;
Wenn du es jetzt schon 12 Mal angenehm  machen kannst, hast du schon jetzt die Stärke der Arme, die notwendig ist für den Kopfstand. Wenn du es nicht 12 Mal machen kannst, dann hast du noch genügend Zeit für regelmäßige [[Praxis]] zu Hause.&lt;br /&gt;
Achte auch darauf: Das Becken ist sehr hoch, es ist kein Liegestütz, sondern es sollen die Schultern gestärkt werden und nicht wie im [[Liegestütz]] nur die Oberarm- und [[Brustmuskulatur]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kannst du dich langsam wieder auf die Fersen hinsetzen zur [[Stellung des Kindes]] - nach diesen anstrengenden Übungen für Schultern und Arme etwas Entspannung. Übrigens: Der Kopfstand selbst ist sehr viel weniger anstrengend als der fliegende Hund und Delfin. Um das gute Gefühl in den Ellenbogen nochmals zu bekommen, schließt du diese [[Vorübung]]en für den Kopfstand mit nochmaligem Ellenbogenstand ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erneuter Ellenbogenstand:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu miss wieder die [[Ellenbogen]] ab, falte die Hände, gib den Kopf auf den Boden. Dann hebe den [[Brustkorb]] hoch.&lt;br /&gt;
Hebe auch den Kopf wieder hoch - ihn hast du nur vorübergehend wieder unten gehabt, damit du einmal spüren kannst, wie es sich anfühlen kann. Aber widerstehe jetzt der Versuchung, den Kopfstand selbst zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strecke die Beine aus, und wenn möglich, lasse den Kopf locker hängen, dass du fast den Kopf baumeln lassen kannst. So hast du das [[Gefühl]], wie der [[Kopfstand]] hinterher sein kan: entspannter [[Nacken]], entspannte [[Halswirbelsäule]] aber viel Gewicht auf den Ellenbogen und die Arme arbeiten.&lt;br /&gt;
Während du jetzt tief ein- und ausatmest spüre die Verbindung von Bauch zu Stirn. Einatmen zum Bauch, ausatmen zur Stirn, einatmen zum Bauch, ausatmen zur Stirn.&lt;br /&gt;
Dann setze dich nochmal hin, komm wieder zur [[Stellung des Kindes]], Stirn am Boden, Unterarme neben den Unterschenkeln, Ellbogen sinken nach außen und unten. Atme und regeneriere dich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kopfstand und Kontraindikationen==&lt;br /&gt;
===Übungsvideo, in dem Sukadev zur Übung des Kopfstandes anleitet und über Kontraindikationen spricht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier leitet dich Sukadev an zum Kopfstand und zeigt dir, wie du diese optimal ausführen kannst. Darüber hinaus erläutert Sukadev dir Kontraindikationen, also Fälle, in denen du auf die Übung des Kopfstandes verzichten solltest bzw. was du in manchen Fällen beachten solltest.&lt;br /&gt;
Dieses ist ein Ausschnitt aus dem 7. Kursvideo des 10-wöchigen [http://mein.yoga-vidya.de/yoga-anfaengerkurs-video/ Anfängerkurses].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TDXTzog4ah0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begleittext zum Übungsvideo - Kopfstand und Kontraindikationen - Praktische Anleitung===&lt;br /&gt;
In diesem Video wird eines der Themen das Erlernen des Kopfstandes, oder zumindest das Erlernen der Schritte zum Kopfstand, sein. Du kannst zunächst einmal meine Anleitung auf dich wirken lassen, also nicht gleich mitmachen, sodass du danach weißt, wie es geht, zumindest dein [[Unterbewusstsein]] versteht es. Zunächst misst man die [[Ellenbogen]] mit den Händen ab, so dass die Ellenbogen unterhalb der [[Schultern]] sind. Lege die [[Finger]] um die Ellenbogen, dann bleiben die Ellenbogen fest. Der Kopfstand ist eigentlich ein Ellenbogenstand, das Hauptgewicht ist auf den Ellenbogen, und nur wenig Gewicht ist auf dem Kopf. Das ist auch der Grund, warum der Kopfstand nicht schädlich für die [[Halswirbelsäule]] ist. Es ist nicht mehr Gewicht oder Druck auf der Halswirbelsäule, als wenn du z. B. Treppenstufen bergab gehen würdest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das gilt dann, wenn du den Kopfstand richtig machst und die Ellenbogen ganz auf dem Boden sind. Als Nächstes faltet man die Hände und gibt sie etwas auseinander. Dann gibt man den Kopf auf den Boden, und zwar den [[Scheitel]]. Dann streckt man die Beine aus. Und jetzt ist es wichtig, in diesem Moment schon das Hauptgewicht auf die Ellenbogen zu geben und die Schultern weg von den Ohren zu drücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, wenn man wirklich das Gefühl hat, dass der Großteil des Gewichts auf den Ellenbogen ist, kann man in den nächsten Schritt kommen. Man wandert mit den [[Fersen]] noch etwas näher, dann beugt man die Knie und hebt die Füße etwas hoch, erst den einen Fuß und dann den anderen. Dann richtet man die Wirbelsäule auf. Dabei achtet man darauf, dass die Schultern von den Ohren weg und die Ellenbogen unten sind. Erst dann gehen die Knie nach hinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn die Knie hinten sind, streckt man die Beine aus. Das Hauptgewicht ist weiterhin auf den Ellenbogen, die Schultern sind weg von den Ohren, sodass nur wenig Gewicht auf dem Kopf und auf der Halswirbelsäule ist. Man kann den Kopfstand lange halten, aber heute werden wir ihn nur kurz halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um aus der Stellung zu kommen, beugst du zuerst die Knie, dann gibst du die Knie zum Brustkorb hin, senkst die Füße und kommst zurück zur [[Stellung des Kindes]]. Jetzt möchte ich dir noch ein paar Kontraindikationen für den Kopfstand erzählen. Angenommen, du hast schwere [[Halswirbelsäule]]nprobleme oder einen [[Bandscheibe]]nvorfall in der Halswirbelsäule, dann solltest du den Kopfstand nur üben, wenn dein Physiotherapeut oder Orthopäde das für okay hält. Angenommen, du hast vermehrten [[Augeninnendruck]], dann wäre es gut, wenn du deinen Augenarzt fragst, ob für dich der Kopfstand okay ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video - Kopfstand mit Wand als Hilfsmittel - Praktische Anleitung== &lt;br /&gt;
Die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Übung Kopfstand mit Hilfe der Wand als Hilfsmittel aus einer Yogastunde: [[Sukadev]] leitet dich an zum Kopfstand an der Wand und zeigt dir, wie du diese Übung optimal ausführen kannst. &lt;br /&gt;
Dieses ist ein Ausschnitt aus dem 8. Kursvideo des 10-wöchigen [[http://mein.yoga-vidya.de/yoga-anfaengerkurs-video/ Anfängerkurses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XEDPwhpLQ84}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begleittext zum Video - Kopfstand mit Wand als Hilfsmittel - Praktische Anleitung===&lt;br /&gt;
(Du kannst für diese Variation an einer Wand oder einer Tür üben. Achte darauf, dass du nicht direkt unterhalb der Türklinke  bist.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es macht nichts, wenn du aus dem Kopfstand herausfällst. Nach einer alten Yoga-Weisheit  muss der typische Yogaschüler einhundert Mal runterfallen, bevor er den Kopfstand ruhig halten kann.Um solch ein Hinunterfallen jedoch zu vermeiden gibt es eine kleine Variation:Du bist in der Stellung des Kindes und hast deine Füße so nah an der Wand wie möglich. Dann setzt du dich auf, umfasst die Ellenbogen zum Abmessen und faltest die Hände. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun setzt du den Kopf bzw. Scheitel auf den Boden, drückst die Ellenbogen hinunter und die Schultern sind dabei weg von den Ohren. Dann streckst du langsam die Beine aus und gehst mit den Füßen langsam die Wand hoch; so weit, wie dein Rücken dabei gerade bleibt. Du gehst also nicht so hoch wie du könntest, sondern nur so weit, dass du jetzt schon einen Großteil des Gewichts vom Becken auf den Ellenbogen hast. Dann gib ein Bein nach hinten prüfe für dich, ob das andere auch Bein auch geht und strecke beide Beine nach oben. Angenommen du würdest fallen, würdest du gegen die Wand fallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du nicht weitergehen möchtest, also nur ein Bein oben hast, kannst die Beine noch einmal wechseln: Du gibst dann das eben noch ausgestreckte Bein an die Wand und das andere nach oben. Nun kannst du die Wand langsam wieder nach unten gehen, und zurück zur Stellung des Kindes kommen. Halte Schultern und Nacken entspannt und bleib einen Moment lang ruhig in der Stellung des Kindes und leg dich dann auf den Rücken zur Entspannungslage. Der Kopfstand hilft dir, Gleichgewicht, Mut und Konzentration zu entwickeln. Wenn du den Kopfstand regelmäßig übst, bekommst du allgemein mehr Mut, mehr Konzentration und inneres Gleichgewicht. Aber denke immer daran, wann immer der Kopfstand geübt wird: Du kannst den normalen Kopfstand machen, also ohne Wand, du kannst die Variation mit der Wand machen oder stattdessen den Hund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt atme wieder tief ein und aus. Beim Einatmen geht der Bauch hinaus – beim Ausatmen geht der Bauch hinein. Einatmen – neue Energie und ausatmen – loslassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Kopfstand Videos==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fnrKncD9zZE}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|AM2EZaiUYRs}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|YSdLv2av_F0}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|IaDjwS9CfEk}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XtFzDC4YbtE}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|repeEhkxwy4}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|g72j9c32xlE}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|qEfH-XPCRu0}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|cqBBSD_CkJ8}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|AqARUvMPccw}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|jwbOQZRWcY8}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|T2l95J-CCVk}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n0VUoTV5e5I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkung und Nutzen des Kopfstands - Video==&lt;br /&gt;
Hier ein Vortrag zum Thema &#039;&#039; Kopfstand Shirshasana Wirkung &#039;&#039; von und mit Sukadev Bretz aus der Reihe [[Yoga Vidya Schulung]], Vorträge zum ganzheitlichen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|vfTXAJYmrQI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kopfstand Armvariationen]]&lt;br /&gt;
* [[Umkehrhaltung]]&lt;br /&gt;
* [[Urdhva Padmasana]]&lt;br /&gt;
* [[Stellung des Kindes ]]&lt;br /&gt;
* [[Garbhasana]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Bauchmuskelübungen]]&lt;br /&gt;
* [[Shirshasana ]]&lt;br /&gt;
* [[Schulterstand]]&lt;br /&gt;
* [[Sarvangasana ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/asana/kopfstand.html Kopfstand]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Asana_Uebungsplaene/Shirshasana-k.html Typische Fehler im Kopfstand]&lt;br /&gt;
*[http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/tandem/swr2-tandem-mit-78-im-kopfstand/-/id=8986864/did=18058130/nid=8986864/lurtly/index.html Ein Radiobeitrag über eine 76jährige Yogalehrerin im Ashram in Bad Meinberg/ Yoga Vidya. (Auf SWR2)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/das-yoga-vidya-asana-buch-band-i Das Yoga Vidya Asana Buch, in diesem Fall besonders Seite 134/135]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/das-grosse-illustrierte-yogabuch-swami-vishnu-devananda Das große illustrierte Yogabuch von Swami Vishnu-Devananda]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/yoga-...-ruecken-atmet-buch Wolgang Keßler: Yoga ... und der Rücken atmet auf - Buch]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/yoga-exakt-asanas-f-d-mittelstufe Wolgang Keßler: Yoga Exakt-Asanas für die Mittelstufe]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/anatomie-hatha-yoga Anatomie des Hatha Yoga, Das Standardwerk zur Anatomie des Hatha Yoga von H. David Coulter]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/yoga-anatomie-leslie-kaminoff Yoga Anatomie von Leslie Kaminoff, besonders gute bildliche Darstellungen]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/theorie-praxis-hatha-yoga-tatzky-troekes-pinter-neise Theorie und Praxis des Hatha-Yoga von Tatzky/Trökes/Pinter-Neise]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/goettliche-erkenntnis Swami Sivananda: Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/inspirierende-geschichten Swami Sivananda: Inspirierende Geschichten]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/mythologiesanskritmantras/kirtan-textheft Kirtan Textheft]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/goettliche-erkenntnis Swami Sivananda: Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/inspirierende-geschichten Swami Sivananda: Inspirierende Geschichten]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/die-kraft-gedanken Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/sadhana-ein-lehrbuch-techniken-spirit.-vollkommenheit Swami Sivananda: Sadhana - Ein Lehrbuch mit Techniken zur spirituellen Vollkommenheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas als besonderer Schwerpunkt]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/ Ernährung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga und Meditation Einführung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Fortgeschrittene Yogastunde mit Schwerpunkt Umkehrstellungen und Variationen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://byv.podspot.de/files/Yogastunde-Fortgeschrittene_Umkehrstellungen.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Viveka Chudamani]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kopfstand&amp;diff=951249</id>
		<title>Kopfstand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kopfstand&amp;diff=951249"/>
		<updated>2021-06-02T12:29:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Kopfstand und seine Variationen Fotos */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Kopfstand&#039;&#039;&#039;, auch [[Shirshasana]], Sirshasana oder Sirsasana ([[Sanskrit]]: शीर्षासन śīrṣāsana &#039;&#039;n.&#039;&#039;) ist die 1. [[Asana]] der [[Grundstellung]]en der [[Yoga Vidya Reihe]] im [[Hatha Yoga]]. Der Kopfstand gilt als König der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asanas]. Man könnte ihn aber auch als Unterarmstand bezeichnen. Es sollte kaum [[Gewicht]] auf dem [[Kopf]], dafür fast das gesamte [[Gewicht]] über die [[Schultern]] verlaufend auf den [[Unterarm]]en sein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfstand-seitlich.jpg|thumb| Kopfstand, [[Shirshasana]] ist eine [[Asana]] aus dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Hatha Yoga] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkung vom Kopfstand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand wird König der [[Asanas]] genannt und ist die 1. Position der 12 Grundstellungen innerhalb der [[Yoga Vidya Grundreihe]]. Der Kopfstand wirkt sehr ausgleichend und energetisierend, wenn er länger gehalten wird. Bei Problemen mit der [[Halswirbelsäule]], [[Buthochdruck]], erhöhtem Augeninnendruck oder anderen Augenerkrankungen solltest du vorher einen [[Arzt]] konsultieren und fragen, ob du die [[Übung]] praktizieren darfst. Frauen können während der [[Menstruation]] den Kopfstand weglassen. Wenn du den Kopfstand nicht üben kannst oder magst bieten sich der Hund und der Hase als alternative Positionen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperliche Wirkung vom Kopfstand===&lt;br /&gt;
Der Kopfstand wirkt verjüngend. Der [[Kopf]], das [[Gehirn]], die [[Wirbelsäule]] und der [[Sympathikus]] besser mit [[Blut]] versorgt. Durch die verbesserte Durchblutung der Kopfhaut wird Haarausfall und dem Grauwerden der Haare vergebeugt, bzw. dieser Prozess wird durch den Kopfstand verlangsamt. Durch die besser durchblutete Gesichthaus bilden sich nicht so schnell Falten. Der Kopfstand ist auch gut gegen Krampfadern, hartnäckige Verstopfung und Nierenkoliken. Außerdem wird der Gleichgewichtssinn und die muskuläre [[Koordination]] gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestärkte Muskeln:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Delta-Muskeln (Schultermuskeln)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geistige Wirkung vom Kopfstand===&lt;br /&gt;
Der Kopfstand verbessert das [[Gedächtnis]], steigert das [[Konzentrationsvermögen]], die Fähigkeit kreativ zu denken, die geistige [[Klarheit]] und viele weitere Gehirnfunktionen. Außerdem hilft der Kopfstand [[Mut]], [[Selbstvertrauen]], [[Konzentration]] und [[Willenskraft]] zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Energetische Wirkung vom Kopfstand===&lt;br /&gt;
Der Kopfstand hilf die sexuelle [[Energie]] zu sublimieren und sie in spirituelle Energie, [[Ojas]] zu transformieren. Außerdem aktiviert der Kopfstand die Sonnen- und Mondenergien im [[Sonnengeflecht]] und der Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Angesprochen Chakras vom Kopfstand===&lt;br /&gt;
* [[Sahasrara Chakra]]&lt;br /&gt;
* [[Ajna Chakra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einschränkungen, Gegenanzeigen, Kontraindikationen vom Kopfstand==&lt;br /&gt;
Der Kopfstand ist nicht geeignet bei [[Kopfschmerzen]], Migräne, Nackenproblemen, Bluthochdruck, Herzkrankheiten, [[Thrombose]], Arteriosklerose, chronischem [[Kararrh]], chronischer [[Verstopfung]], Nierenproblemen, unreinem Blut, schwachen Blutgefäßen der Augen, starker [[Kurzsichtigkeit]], Bindehautentzündungen, chronischem grünen Star, Entzündungen der Ohren oder jeder Art von Blutungsgefahr im Kopf. Außerdem nicht während der Menstruation oder der Schwangerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umkehrhaltungen sind nicht geeignet bei Herzproblemen, [[Bluthochdruck]] und Rückenproblemen, besonders bei Bandscheibenvorfällen. Umkehrhaltungen sind auch nicht geeignet bei [[gründer Star|grünem Star]], akuter Ohrinfektion, Erkrankungen des [[Gehirn]]s und bei [[Arteriosklerose]]. Bei Krankheiten, die das Blut verunreinigen könnten dürfen [[Umkehrhaltungen]] erst geübt werden, sobald sich das [[Blut]] einigermaßen normalisiert hat. Wenn man Probleme mit der Halswirbelsäule hat, dann dürfen keine Umkehrhaltungen ausgeführt werden, bei denen der Nacken [[Gewicht]] trägt. Für [[Frauen]] sind Umkehrhaltungen während der [[Menstruation]] oder der [[Schwangerschaft]] nicht geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist für die korrekte Ausführung vom Kopfstand wichtig? ==&lt;br /&gt;
===Typische Fehler beim Kopfstand sind:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zum Hochkommen: Schüler zieht Schultern zu den Ohren.&lt;br /&gt;
*kein Gewicht auf die Ellbogen.&lt;br /&gt;
*Schüler springt mit zuviel Schwung hoch.&lt;br /&gt;
*Schüler vergißt, richtig zu atmen.&lt;br /&gt;
*Anfänger schließt die Augen (mit offenen Augen gehen alle Gleichgewichtsstellungen leichter).&lt;br /&gt;
*Schüler gibt Ellbogen zu weit auseinander.&lt;br /&gt;
*Schüler wandert zu weit nach vorne und nimmt alles Gewicht von den Ellbogen.&lt;br /&gt;
*Schüler hat mangelndes Selbstvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===In der Stellung:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zuviel [[Gewicht]] auf dem Kopf.&lt;br /&gt;
*Schiefer Kopf, falsche Nackenlage.&lt;br /&gt;
*Hohlkreuz, Rundrücken.&lt;br /&gt;
*Seitlich schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beim Aus der Stellung kommen:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Unkontrolliert hinunterfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Korrekturen:===&lt;br /&gt;
*Schüler ermutigen.&lt;br /&gt;
*Auf Ellbogen- und Schulterhaltung achten.&lt;br /&gt;
*Schüler hineinhelfen.&lt;br /&gt;
*Auf den Punkt im unteren Rücken konzentrieren lassen.&lt;br /&gt;
*In der Stellung: Behutsam Beinstellung und Rückenhaltung korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anleitung zum Kopfstand in mehreren Schritten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1 Hinknien, das Gewicht auf die Unterarme verlagern. Die Hände umfassen die Ellbogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2 Hände öffnen und mit verschränkten Fingern vor sich liegen lassen. Die&lt;br /&gt;
Ellbogen bleiben in ihrer Stellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*3 Hinterkopf in die gefalteten Hände legen, den Scheitel auf den Boden. Hände und Ellbogen bilden einen Dreifuß, eine stabile Grundlage für den umgekehrten Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*4 Knie strecken und die Hüften hoch heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5 Nun die Beine langsam aufrichten. Das [[Körpergewicht]] hauptsächlich auf den Unterarmen spüren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Um die Haltung zu lösen, kehre die Schritte um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entspannen in der Stellung des [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindes], mindestens sechs tiefe Atemzüge lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Atmung während dem Kopfstand==&lt;br /&gt;
*Hebe mit der [[Einatmung]] deine Beine nach oben&lt;br /&gt;
*Halte den [[Atem]] an während du in die Endstellung kommt&lt;br /&gt;
*Atme normal weiter, in der Endhaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmung im Verlauf der Beherrschung des Kopfstandes immer feiner werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzentrationspunkt während dem Kopfstand==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Körperlich: [[Gleichgewicht]], [[Atmung]], [[Gehirn]], Mitte des Kopfes, den ganzen [[Körper]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Energetisch: [[Sahasrara Chakra]], [[Ajna Chakra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Variation für Einsteiger vom Kopfstand==&lt;br /&gt;
Einsteiger können [[Ardha Shirshasana]], den [[Clown]] versuchen, in ihm braucht man weniger [[Gleichgewicht]]. Alternativ kannst du den Kopfstand an der Wand üben. Eine Vorübung für den Kopfstand ist [[Shishumarasana]], der [[Delfin]]. Außerdem kann man als Alternative [[Adhomukhashvanasana]],den Hund oder [[Shashankasana]], den Hasen üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Variation für Fortgeschrittene vom Kopfstand ==&lt;br /&gt;
Fortgeschrittene können verschiedene andere Handstellungen üben, weiter in den Skorpion gehen oder Handstand üben. Die fortgeschrittenste Variation vom Kopfstand, ist ein Kopfstand ohne Hände, wo du nur auf deinem Kopf stehst. Achte auf deine Halswirbelsäule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kannst du verschiedene Variationen deiner Beinhaltungen annehmen. Zum Beispiel den [[Lotus]], [[Spagat]], [[Seitspagat]], [[Garudasana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Asanas können nach dem Kopfstand folgen? ==&lt;br /&gt;
Typischerweise [[Skorpion]], [[Handstand]], [[Schulterstand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wann praktiziert man den Kopfstand?==&lt;br /&gt;
===Viele assoziieren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] mit dem Kopfstand===&lt;br /&gt;
Kopfstand ist vielleicht die bekannteste [[Übung]] im [[Yoga]]. So ist die Frage: „Wann sollte man den Kopfstand üben?“ Zunächst einmal: Du kannst auch Yoga ohne Kopfstand üben. Kopfstand ist nur eine der vielen [[Übung]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasnn bist du für den Kopfstand bereit?===&lt;br /&gt;
Das klügste wäre, deinen [[Yogalehrer]] oder Yogalehrerin zu fragen, wann du für den Kopfstand bereit bist. Dein Yogalehrer oder deine Yogalehrerin kennt dich und kann dir sagen, ab wann du den Kopfstand üben kannst. Bei [[Yoga Vidya]] gibt es ja Anfängerkurse, wo du die Vorübungen für den Kopfstand in der 6. Woche lernen kannst und in der 7. Woche kannst du anfangen, den Kopfstand auszuprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Für den Kopfstand brauchst du starke Muskeln===&lt;br /&gt;
Bevor du den Kopfstand übst, brauchst du starke Schultermuskeln und Oberarmmuskeln, denn der Yoga-Kopfstand wird ja so ausgeführt, dass die Hände hinter dem Kopf gefaltet und die Ellbogen auf dem Boden sind, und dann gibst du das Hauptgewicht auf die Ellbogen. Im klassischen Yoga-Kopfstand ist nur ein Viertel des Körpergewichtes auf dem Kopf, und deshalb ist die [[Belastung]] von [[Kopf]] und [[Halswirbelsäule]] eigentlich gar nicht so groß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vergleichbar wie wenn du Treppen hinuntergehst, dann wippt der Kopf ja auch nach unten, und der Druck des Kopfes auf die Halswirbelsäule ist beim flotten Treppengehen nach unten in etwa so groß wie wenn du auf dem Kopf stehst. Wann übst du also den Kopfstand? Wenn du dafür die benötigte [[Kraft]] in den Oberarmen ausreichend entwickelt hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übe Kopfstand wenn du genug Gleichgewicht hast===&lt;br /&gt;
Wenn du ein gutes Gleichgewicht hast, weil du es vielleicht trainiert hast, durch zum Beispiel den Einbein-Stand oder auch die [[Krähe]], welche zwei Gleichgewichtsübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sind. Der Einbein-Stand wird auch als [[Baum]] bezeichnet. Danach kannst du – wenn du starke Arme hast – den Kopfstand üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übe Kopfstand ohne Halswirbelsäulenprobleme===&lt;br /&gt;
Wenn du keine Nackenprobleme hast, keine [[Halswirbelsäule]]n-Probleme, dann kannst du den Kopfstand üben. Angenommen du hast Halswirbelsäulen-Probleme, dann ist es erst mal wichtig, andere Yoga-[[Übung]]en zu üben, bis dein [[Hals]] wieder entspannt ist und deine Halswirbelsäule sich regeneriert hat. Der Kopfstand ist also keine Übung, die du gleich zu Anfang machst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übe Kopfstand deinem Alter entsprechend===&lt;br /&gt;
Angenommen du bist jugendlich, dann wirst du eher mit dem Kopfstand anfangen. Angenommen du bist schon etwas älter, dann wird es typischerweise etwas länger dauern, bis du den Kopfstand ausprobieren kannst, aber ich habe auch schon 80jährigen den Kopfstand beigebracht, und sie haben ihren Kopfstand als sehr hilfreiche [[Übung]] empfunden. Ich habe aber auch schon [[Mensch]]en gesagt, dass zumindest in nächster [[Zeit]] der Kopfstand für dich nicht die richtige [[Übung]] ist. Es gibt Ersatzübungen, wie zum Beispiel den Hund oder die [[stehende Vorwärtsbeuge]] oder die [[Stellung des Kindes]], und dann würde man sagen, dass man den Kopfstand eben sein lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wann übt man den Kopfstand in der Yoga-Reihe?===&lt;br /&gt;
Wann, in der Yoga-Reihe, sollte man den Kopfstand machen? Hier gibt es mehrere [[Tradition]]en. Bei [[Yoga Vidya]] machen wir normalerweise den Kopfstand ziemlich am Anfang. Erst kommt die [[Anfangsentspannung]], dann vielleicht das Singen von [[Om]], dann kommen die Atemübungen ([[Pranayama]]), danach folgt der [[Sonnengruß]], dann eine Bauchmuskelübung, und nach der Bauchmuskelübung kommt der Kopfstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfstand hilft, dass der [[Geist]] klar und wach wird. Im Kopfstand fließt das venöse [[Blut]] von den Beinen hinunter, was hilft dass die Beine nachher dann flexibler sind und dass die Dehnübungen der Beine leichter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kopfstand brauchst du ja auch etwas [[Muskeln]], um ihn richtig zu machen, und so ist es gut, den Kopfstand am Anfang zu machen, wenn die Arme noch eine gute [[Kraft]] haben. Im Allgemeinen machen wir gerne die Kraftübungen eher zum Anfang und die entspannenderen Übungen eher zum Ende der Yoga-Stunde. Außerdem werden im Kopfstand eben Muskeln angespannt und ein leichter [[Druck]] auf die [[Halswirbelsäule]] ist auch da, und da ist es wichtig, dass die Muskeln danach gedehnt werden und die Halswirbelsäule sich dehnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt andere [[Tradition]]en, die machen den Kopfstand eher am Ende, z.B. gab es einen belgischen Autor namens André van Lysebeth, der hat den Kopfstand als Übung am Schluss empfohlen. Das ist auch eine Möglichkeit, wobei ich persönlich den Kopfstand nicht ganz am Schluss machen würde. Es sollte noch irgendeine Dehnübung danach folgen. Man kann aber z.B. den Kopfstand in der [[Yoga Vidya Reihe]] nach dem [[Drehsitz]] machen, oder auch nach der [[Krähe]] oder nach dem [[Pfau]], also typischerweise zu Anfang der Yoga-Stunde oder eben auch zum Ende; ich würde empfehlen nicht ganz zum Schluss, wobei ganz zum Schluss ja sowieso noch die [[Tiefenentspannung]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kopfstand erlernen ist gar nicht so schwer ==&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist das Erlernen des Kopfstandes in einer Yogastunde. Du mußt ein Yogazentrum auffinden, in dem der Kopfstand gelehrt wird. Es gibt manche Zentren, die dieses nicht anbieten. Zudem solltest du die Yogagrundübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/was-ist-yoga/ Yoga] kennen, um deinen Körper auf diese [[Asanas]] vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte eine gute Körperbeherrschung vorhanden sein und deine [[Muskelkraft]] sollte ausreichend sein, um den Kopfstand durchführen zu können. Du solltest zunächst zur Stärkung deiner Oberarmmuskel und deiner Schultermuskulatur bestimmte darauf gerichtete Kraftübungen machen. Dazu gehört [https://mein.yoga-vidya.de/video/video/listTagged?tag=Fliegender+Hund der fliegende Hund], der Ellbogenstand und der [[Delphin]]. Diese solltest du gut beherrschen. Wenn dies der Fall ist, verfügst du über gute Muskelkraft, die ausreichend ist, den Kopfstand zu machen. Du kannst so leicht mit dieser Muskelkraft in den Kopfstand gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Kopfstand zu lernen ist es gut, wenn dir ein Yogalehrer hilft. Er zeigt dir, wie man den Kopfstand richtig ausführt. Es ist wichtig den Kopfstand richtig zu praktizieren. Darunter zählt die richtige Abmessung der Ellbogen und die Verlagerung des Hauptgewichtes auf die Ellbogen. Im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist im engeren Sinne der Kopfstand eher ein Ellbogenstand. Es gilt zu lernen, wie dieser richtig auszuführen ist. Dies zeigt dir ein guter Yogalehrer, eine gute Yogalehrerin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er oder sie kann dir in die Stellung hinein helfen, Unterstützung und Tipps geben. Du wirst spüren, wie gut dir das Üben des Kopfstandes tut und erhältst zum Üben des Kopfstandes praktische Tipps. Manchmal sagt man: Man muss erst 100 Mal aus dem Kopfstand fallen, bevor man ihn wirklich erst kann und diesen beherrscht. Wenn du ein wenig älter bist, willst du vielleicht nicht die ganze Zeit aus dem Kopfstand fallen wollen. Hier gibt es Möglichkeiten der Unterstützung wie den Kopfstandhocker oder die Hilfenahme einer Wand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft musst du deinen Yogalehrer oder deine Yogalehrerin auch um Hilfe bitten, dir in den Kopfstand zu verhelfen. Diese sind heute etwas vorsichtiger als vor 20 oder 30 Jahren, da sie nicht wirklich wissen, ob der Schüler in Kopfstand kommen möchte und auch Hilfe in Anspruch nehmen möchte. Möchte dem Teilnehmer geholfen werden? Auf Nachfrage hin, werden diese dir gerne helfen. Dies kann während vorher oder nach der Yogastunde erfolgen. Frage einfach nach. Wenn dein Hals- und Nackenbereich in Ordnung ist, dann wird ein guter Yogalehrer dir in den Kopfstand hinein helfen können. Auf unseren Internetseiten gibt es einige Videos zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/de/asana/kopfstand.html Kopfstand]. Es sind Vorübungen zum Kopfstand vorhanden und Tipps zum Hineingehen in diese Asana. Besuche unsere Internetseiten auf www.yoga.vidya.de und gebe im Suchfeld das Stichwort Kopfstand ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines zum Kopfstand ==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kopfstand-18/ Kopfstand] ist eine der großen wichtigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asanas]. Kopfstand heißt eben, dass der [[Kopf]] unten ist und die [[Beine]] oben sind. Der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kopfstand-18/ Kopfstand] hilft, dass die [[Energie]] mehr zum [[Ajna Chakra]] geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kopfstand-18/ Kopfstand] ist aber nicht nur eine wichtige [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asana], also eine wichtige [[Yogastellung]]. [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kopfstand-18/ Kopfstand] heißt auch, es ist gut, manchmal den Blickwinkel zu wechseln. Es ist manchmal gut, die Dinge von einer anderen [[Weise]] aus zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, nicht nur die Dinge so zu sehen, wie man sie normalerweise sieht. Sondern es ist gut, den Blickwinkel manchmal zu wechseln. Du kannst jetzt gerade mal überlegen: Angenommen du würdest das, was du gerade tust ganz anders machen. Wie wäre das? Angenommen du würdest mal die gegenteilige Ansicht vertreten. Welche Auswirkungen hätte das? Wäre es nicht möglich mal die Dinge wirklich anders zu sehen als bisher? Manchmal ist es gut auf dem [[Kopf]] zu stehen, Kopfstand auszuprobieren als [[Übung]] des [[Alltag]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkungen des Kopfstandes==&lt;br /&gt;
König der Asanas ist der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kopfstand-18/ Kopfstand] oder [[Sirshasana]], eine der wirkungsvollsten und wohltuendsten [[Stellung]]en für [[Körper]] und [[Geist]]. Infolge der umgekehrten Schwerkrafteinwirkung entlastet er das [[Herz]], unterstützt den [[Kreislauf]] und löst [[Spannung]]en im unteren [[Rücken]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Regelmäßig]]es [[Üben]] beugt [[Rückenprobleme]]n vor, steigert die [[Gedächtnis]]leistung und erhöht die [[Konzentration]] sowie [[Sinneswahrnehmung]]en. Durch die [[Drehung]] des [[Körper]]s kann man tiefer [[atmen]], das [[Gehirn]] wird mit frischem, sauerstoffreichem [[Blut]] versorgt. Eventuell zu Beginn auftretende kleinere Atembeschwerden werden schnell verschwinden. Um den Kopfstand zu bewältigen, braucht man nicht viel [[Kraft]], man muss vielmehr die eigene [[Furcht]] überwinden und an das eigene Können [[glauben]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlüssel zum [[Gleichgewicht]] im Kopfstand ist das [[Dreieck]], dessen Eckpunkte durch die beiden [[Ellbogen]] und die [[Hände]] markiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperlich===&lt;br /&gt;
Die Halsschlagader erhält wesentlich mehr Blut. Das [[Gehirn]], die [[Wirbelsäule]] und der [[Sympathikus]] werden mit Blut versorgt. Krankheiten der [[Nerven]], [[Augen]], Ohren, Nase und Hals verschwinden. Diese [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asana] ist gut gegen [[Krampfadern]], Nierenkoliken und hartnäckige [[Verstopfung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand ist auch gut gegen Magensenkung und nervöses [[Asthma]]. Die [[Lunge]] wird gereinigt, da alle schlechte Luft die Lungen verläßt. Der Kopfstand verbessert auch die Durchblutung der Kopfhaut (Verringerung des [[Haarausfall]]s und Verlangsamung des Grau-Werdens der Haare bzw. des Haarausfalls) und des Gesichtes (Verringerung der Faltenbildung). Der Kopfstand gilt als [[“Verjünger”]]. [[Gleichgewichtssinn]], muskuläre [[Koordination]], [[Selbstvertrauen]], [[Konzentration]] und [[Mut]] werden gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kontraindikationen:&#039;&#039; Wer unter starkem [[Bluthochdruck]], Schädigung der [[Halswirbelsäule]] oder schweren Augenschädigungen leidet, sollte einen Arzt befragen, bevor er diese Asana ausführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestärkte Muskeln:&#039;&#039;[[ Delta-Muskeln]] (Schultermuskeln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Energetisch===&lt;br /&gt;
Der Kopfstand hilft zur Sublimierung von [[Apana]] und damit der sexuellen [[Energie]]. Er aktiviert die Sonnen- und Mondenergien im [[Sonnengeflecht]] und in der Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Angesprochene [[Chakra]]s===&lt;br /&gt;
[[Ajna]] und [[Sahasrara]] Chakra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geistig===&lt;br /&gt;
Viele Gehirnfunktionen, wie [[Gedächtnis]], [[Konzentration]]svermögen, kreatives Denken, geistige [[Klarheit]] werden erhöht. Der Kopfstand entwickelt Mut, Konzentration, Willenskraft, Gleichgewicht und Koordination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Swami Sivananda]] über den Kopfstand==&lt;br /&gt;
[[Datei:ChristineW-u-KayH-2013 Kopfstand Korrektur.jpg|thumb|In den Kopfstand hineinhelfen]]&lt;br /&gt;
Der Kopfstand ist auch unter anderen Namen wie [[Kapalyasana]] (sanskrit: in Beziehung mit dem Schädel bzw. [[Cranium]] stehend) oder [[Vrikshasana]] (wie ein Baum), [[Viparitakarani]] (sanskrit: das umgekehrte Tun) und als [[Topsy- turvy]] (auf den Kopf gestellt) bekannt. &lt;br /&gt;
Diese Asana ist die Königsstellung unter den Asanas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Methode===&lt;br /&gt;
Breite eine vierfach gefaltete Decke aus. Sitze auf beiden Knien. Mache einen Fingerverschluss indem du die Finger ineinander verhakst. Setze sie bis zu den Ellenbogen auf den Boden auf. Jetzt behalte den Scheitel Deines Kopfes auf dem Fingerverschluss bzw. zwischen Deinen Händen. Langsam hebe Deine Beine bis in die Vertikale hoch. Am Anfang verweile so für ca. 20 Sekunden. Nach und nach verlängere die Zeitspanne wöchentlich um 15 Sekunden bis Du 20 Minuten oder eine halbe Stunde in der Asana verweilst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Senke danach die Beine langsam wieder ab. Kräftige Menschen können innerhalb eines Übungszeitraums von 2 oder 3 Monaten in der Asana für eine halbe Stunde verweilen. Nimm Dir Zeit. Sei nicht zu sehr bemüht. Sei ruhig. Vor Dir liegt die Ewigkeit. Sei in dieser Angelegenheit nicht nachlässig. Übe diese Asana mit leerem [[Magen]]. Wenn Du Zeit hast übe zweimal täglich, morgens und abends. Komme ganz langsam in diese Asana hinein und vermeide ruckartige Bewegungen. Während Du auf dem Kopf stehst, atme langsam durch die Nase ein und aus und niemals durch den Mund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst die Hände auf dem Boden, jeweils an die Seite des Kopfes geben. Im Falle, dass Du ein wenig zu Fettleibigkeit neigst, wirst Du dies zum Üben leichter finden. Wenn Du das Ausbalancieren in dieser Asana erlernst, kannst Du in die Praxis mit den verschränkten Fingern übergehen. &lt;br /&gt;
Für diejenigen, die das Gleichgewicht beim Barrenturnen oder auf dem Boden halten können ist diese Asana kein Kunststück. Frag einen Freund, damit er Dir helfen kann, die Beine, während Du übst, ruhig zu halten oder nutze die Wand als Hilfsmittel, wenn Du anfängst den Kopfstand zu lernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Anfang mögen einige während des Übens unerwartete Sinnesempfindungen erleben, aber diese wird bald verschwinden. Die Asana bringt [[Freude]] und [[Fröhlichkeit]]. Nachdem Du aus der Übung gehst, ruhe für 5 Minuten und trinke einen Becher Milch. Diejenigen, die diese Asana relativ lange halten, in etwa für  20 Minuten oder eine halbe Stunde, sollten, nachdem sie aus der Haltung gekommen sind eine leichte Erfrischung, Milch oder etwa anderes, zu sich nehmen. Das ist sehr wichtig. Das ist absolute Notwendigkeit. Halte die Asana im Sommer nicht so lange. Im Winter kannst Du so lange, wie Du wünschst, üben. &lt;br /&gt;
Es gibt Menschen, die bleiben in dieser Asana ohne Pause für zwei oder drei Stunden. In [[Varanasi]] gab es einen [[Yogi]], der in dieser Haltung, den Zustand des [[Samadhi]] verwirklichte. [[Sri Jaspat Rai]], [[P.V.Acharyaji Maharaj]] und andere mehr, blieben in dieser Asana regelmäßig jeden Tag für eine Stunde ohne Unerbrechung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nutzen===&lt;br /&gt;
[[Datei:2-im-Kopfstand-2-0707-kl-kl.jpg|rechts]]&lt;br /&gt;
Um [[Brahmacharya]] (Reinheit in Gedanke, Wort und Tat  bzw. Einhalten des [[Zölibat]]es, um so [[Brahman]] zu erfahren)  aufrechtzuerhalten, ist die Asana sehr hilfreich und nützlich. Es macht dich zu einem [[Urdhvaretas]] (sanskrit: einer der den Samen innen behält, der nach dem [[Prinzip]] der [[Keuschheit]] lebt).&lt;br /&gt;
Die sexuelle [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie] wird in die spirituelle [[Ojas]]- [[Shakti|shakti]] (höchste spirituelle Lebenskräfte) umgewandelt. Dies nennt man auch sexuelle Läuterung/ sexuelle Vergeistigung. Du wirst keine feuchten Träume, keine Spermatorrhoe (unkontrollierter Ausfluss von Samenflüssigkeit ohne sexuelle Erregung im Vorfeld) haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Urdhvareto- [[Yogi]] fließt die sexuelle Energie aufwärts ins Gehirn um dort als spirituelle Kraft aufbewahrt zu werden, die dann für kontemplative Zwecke ([[Dhyana]]: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]) eingesetzt wird. &lt;br /&gt;
Wenn Du diese Asana praktizierst, stell Dir vor, dass die sexuelle Energie in Ojas (Lebenskraft) umgewandelt wird und entlang Deiner [[Wirbelsäule]] nach oben aufsteigt um in deinem Gehirn gespeichert zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand belebt, energetisiert und regt an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand ist wirklich ein [[Segen]] und ein [[Nektar]]. Mit Wörtern läßt sich der wirkliche Nutzen und die Wirkung des Kopfstandes nicht ausdrücken. &lt;br /&gt;
Alleine in dieser Asana kann das Gehirn sehr viel Blut und [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] aufladen. Dies wirkt entgegen der [[Schwerkraft]] und saugt einen Überschuss von Blut vom [[Herz]]en weg. Das Gedächtnis verbessert sich bewundernswert. Anwälte, Okkultisten und Denker werden diese Asana zu schätzen wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asana  führt aus sich selbst heraus zu natürlichem [[Pranayama]] und Samadhi. Keine andere Anstrengung ist notwendig. Wenn Du Deinen Atem beobachtest, wirst Du bemerken, dass dieser feiner und feiner wird. Am Anfang der Praxis wird es kleine Schwierigkeiten beim Atmen geben. Mit dem Fortschritt in der Praxis wird dies vollständig verschwinden. Du wirst wirklichen Gefallen, freudige Erregung des Geistes in dieser Asana finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Nutzen kann weiterhin davon abgeleitet werden, wenn eine Meditation auf den Kopfstand folgt. [[Anahataklang|Anahataklänge]] ([[Anahata]] ist das 4. Chakra; sanskrit: unverwundet; der Klang himmlischer Gefilde) wirst du deutlich hören können. Junge widerstandsfähige Personen sollten diese Asana ausführen. Der Vorteil, der aus dieser Asana rührt ist unkalkulierbar. Diejenigen die den Kopfstand praktizieren, sollten keinen regelmäßigen Beischlaf mit einem Sexualpartner ausüben. &lt;br /&gt;
Weiterhin ist der Kopfstand ein Allheilmittel, ein Wundermittel, ein überlegenes Spezifikum bei allen Krankheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asana erleuchtet den psychischen Körper und erweckt die [[Kundalini]]kraft, beseitigt alle Arten von Magen-Darmkrankheiten und verstärkt geistige Kraft. Shirshasana hat die Wirkung eines kraftvollen Blutreinigers und die eines Nerventonikums. Alle Krankheiten der Augen, der Nase, des Kopfes, der Kehle, des [[Magen]]s und Bauches, des [[Urogenitalsystem]]s, der [[Leber]], der [[Milz]], der Lungen, Nierenkoliken, Taubheit, [[Samenfluss]], [[Diabetes]], [[Hämorrhoiden]], asthmatische Erkrankungen, [[Syphilis]] usw. können so geheilt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asana entfacht das Verdauungsfeuer [[Jatharagni]] (Sanskrit: [[Jathara]] - Magen; [[Agni]] - Feuer.&lt;br /&gt;
Falten und graue Haare werden verschwinden. „Derjenige, der die Asana über drei Stunden hinweg am Tag praktiziert besiegt die Zeit“, steht in der [[Yoga Tattva Upanishad]] geschrieben. Sogar Damen können diese Asana ausführen. Zahlreiche Krankheiten der [[Gebärmutter]] und der [[Ovarien]] können so  geheilt werden. [[Sterilität]] verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asanas (Körperhaltungen), Pranayama (Atemübungen) und und [[Japa]] (Mantrarezitation) sollten Hand in Hand gehen. Wiederhole während Du diese Asana übst das [[Mantra]] deines [[Ishta Devata]] (sanskrit: der von Dir erwählte (höchste persönliche) Gott) oder das Mantra, das Du von Deinem Lehrer bekommen hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnere dich immer an die wertvollen Worte Lord [[Krishna]]s: „Tasmat Yogi Bhava“- „Deshalb werde Du ein Yogi“ ( [[Bhagavadgita|Gita]], Chapter, VI- 46)&lt;br /&gt;
Sri Prakash Jung, der Privatsekretär des letzen [[Maharajas]] von Tehri (der Bergstaat in [[Uttarakhand]]) im [[Himalaya]] hatte geschwollene Beine und eine Herzerkrankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Herzmuskel war die [[Kontraktion]] und die Ausdehnung in seiner Pumpfunktion nicht mehr richtig möglich. So wurde es von den Ärzten diagnostiziert. Über einige Tage hinweg übter er regelmäßg den Kopfstand.  Die ganze Schwellung verschwand. Die [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzfunktion] war wieder hergestellt. Er hatte überhaupt keine Schmerzen mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er praktizierte die Asana täglich eine halbe Stunde lang. &lt;br /&gt;
Der [[Pandit]] (Gelehrte) Surya Narayan, ein Anwalt in Lakhimpure Kheri machte auch diese Asana. Sein Gedächtnis verbesserte sich zusehends. Die chronischen Schmerzen in Rücken und Schultern ([[chronisch]]es [[Rheuma]]) verschwanden komplett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Variationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfstand-Variation-witzig-kl.jpg|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*I.	[[Vrikshasana]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*II.	[[Viparitakarani Mudra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*III.	[[Kapalyasana]]&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Der Kopfstand wie oben beschrieben wird auch häufig mit diesen 3 Namen bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*IV.	[[Ardha Vrikshasana]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du im Kopfstand bist, beuge die Beine in den Kniegelenken und lasse sie in Verlängerung der Oberschenkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*V.	[[Mukta Hasta Vrikshasana]]: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse anstelle des Fingerverschlusses die Hände neben dem Kopf auf dem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VI.	[[Hasta Vrikshasana]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Asana wirst Du alleine auf Deinen zwei Händen stehen müssen. Schwinge zuerst Deine Beine an die Wand, stehe ausschließlich auf den Händen. Ganz langsam versuche die Beine weg von der Wand zu bewegen. In einigen Tagen wirst Du es lernen, das Gleichgewicht zu halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VII.	[[Ekapada Vrikshasana]]: (sanskrit: ekapada- ein Bein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du im Kopfstand bist, beuge langsam ein Bein am Knie und halte die Ferse über dem anderen Oberschenkel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Abschnitt stammt aus dem Buch &amp;quot;Yoga Asanas&amp;quot; von Swami Sivananda [http://sivanandaonline.org/public_html/ &#039;&#039;Divine Life Society, Sivananda Ashram&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viveka Chudamani - Trotz vieler Übungen beherrschst du den Kopfstand noch nicht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2-im-Kopfstand-2-0707-kl.jpg|thumb|Der Kopfstand]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Kommentar zum Viveka Chudamani Vers 461 von Sukadev Bretz -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kannst du den Kopfstand immer noch nicht? Oder darfst du ihn nicht machen wegen Hals- und Nackenproblemen? Oder gibt es eine andere [[Asana]], die du noch nicht kannst und fühlst du dich deshalb [[frustriert]]? Was kannst du tun? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauschen wir, was [[Shankara]] dazu sagt. Kommentar zum 461. Vers des [https://schriften.yoga-vidya.de/viveka-chudamani/ Viveka Chudamani]. Shankara schreibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Solange man sich für den Körper hält, ist das Karma dieses Lebens (prarabdha) wirksam. Die Identifikation mit dem Körper ist ein Irrtum. Prarabdha muss aufgegeben werden.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Du bist nicht der Körper ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten, ob du den Kopfstand kannst oder nicht, hängt letztlich vom [https://www.yoga-vidya.de/karma/ Karma] ab. Du kannst natürlich üben und lernst ihn irgendwann. Oder du kannst ihn nicht üben, weil du bestimmte Hals- oder Nackenprobleme hast. Es spielt keine allzu große Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange, wie du dich für den [[Körper]] hältst, mag es bestimmte Dinge geben, die du auf den Körper beziehst. Aber sei dir [[bewusst]], dass du nicht der Körper bist. Ob du den Kopfstand kannst oder den [[Handstand]], bei der [[Vorwärtsbeuge]] die Zehen berührst oder nicht, spielt keine Rolle. Natürlich ist es gut, dich um den Körper zu kümmern. Shankara hat ja an einer anderen Stelle gesagt, dass es gut ist dein [[Bewusstsein]] [[subtil]] zu machen. Dem subtilen [[Geist]] fällt es leichter, [[Brahman]] zu erfahren. Wenn Körper und [[Psyche]] und [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] subtiler geworden sind, dann fällt es leichter, dich auf Brahman einzustimmen. Und wenn du so Brahman erfährst, dann geht vieles leichter. Natürlich geht alles leichter, wenn du Brahman wirklich erfährst. Aber es spielt keine allzu große Rolle, ob der Körper etwas tun kann oder nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Identifiziere dich nicht mit dem Körper ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Identifiziere dich nicht mit dem Körper. Identifiziere dich nicht mit dem Kopfstand oder dem Schulterstand oder was auch immer. Übe mit dem Körper, um ein [[subtil]]eres Bewusstsein zu bekommen und Brahman zu erreichen. Aber es braucht weder Kopfstand noch irgendeine andere konkrete Asana. Lasse los! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kopfstand und Vorübungen für den Kopfstand - Praktische Anleitung==&lt;br /&gt;
===Übungsvideo, in dem Sukadev zur Übung des Kopfstandes und entsprechenden Vorübungen anleitet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier leitet dich Sukadev zum Kopfstand und insbesondere zu verschiedenen Vorübungen für den Kopfstand an und zeigt dir, wie du diese optimal ausführen kannst. &lt;br /&gt;
Dieses ist ein Ausschnitt aus dem 6. Kursvideo des 10-wöchigen [http://mein.yoga-vidya.de/yoga-anfaengerkurs-video/ Anfängerkurses].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|G5YPI7yYwto}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begleittext zum Übungsvideo - Kopfstand und Vorübungen für den Kopfstand===&lt;br /&gt;
Mit dieser Übung lernst du insbesondere auch Vorübungen zum Kopfstand.&lt;br /&gt;
Sei geduldig es ist notwendig, dass du als Anfänger mindestens eine Woche lang Vorübungen machst. Danach kannst du dann lernen wie du den Kopfstand machst und du kannst natürlich auch lernen welche Übungen du machen kannst statt dem Kopfstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfstand ist ganz ausgezeichnet für die Stärkung der Arme, ist sehr gut für die [[Entspannung]] der Beine. Das [[Blut]] fließt zurück zum [[Herz]]en, das ist sehr gut für die [[Vene]]n, es aktiviert den ganzen [[Kreislauf]] und besonders wichtig es bringt [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] - [[Lebensenergie]] - in die höheren Energiezentren, die [[Chakra]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So siehst du also zunächst, was du vielleicht in ein paar Wochen machen kannst, wenn es für deine [[Halswirbelsäule]] okay ist und unter der Voraussetzung, dass du regelmäßig übst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wirst du drei Übungen üben können, die dir helfen die [[Armmuskel]]n zu stärken, das ist ganz entscheidend. Im Kopfstand solltest du ja hauptsächlich auf den [[Ellenbogen]] stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Ellenbogenstand:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist der Kopfstand weniger ein Kopfstand als ein [[Ellenbogenstand]]. Wenn immer 3/4 bis 7/8 des Gewichts auf den Ellbogen sind, ist der Kopfstand auch keine außergewöhnliche Belastung für die Halswirbelsäule. Damit das aber geht brauchst du starke Oberarme und [[Schulter]]n. Diese [[Stärkungsübung]]en sind auch wichtig, wenn du vielleicht irgendwelchen [[Schulterprobleme]]n oder [[Ellenbogenprobleme]]n vorbeugen willst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes übst du den Ellenbogenstand. Dazu setzt du dich auf die [[Ferse]]n, kniende Haltung. Du misst deine Ellenbogen ab, dass sie schulterbreit auseinander sind. Dann gibst du die Ellenbogen auf den Boden und du faltest die Hände. Anschließend streckst du die Beine aus und du lässt den [[Kopf]] locker nach unten hängen, ohne dass der Kopf Bodenkontakt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Ellenbogenstand, den du auch gut üben kannst als Vorbereitung auf den Kopfstand. Du lernst so, das Hauptgewicht auf den Ellbogen zu halten. Wenn du nicht so flexibel bist, kannst du eventuell auch die Knie leicht gebeugt halten - das ist für den unteren Rücken angenehm. Ich hoffe, du merkst, das ist gut für die Stärkung von [[Arm]]en und Schultern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann setze dich wieder hin, Knie auf den Boden. Setze dich auf die Fersen, soweit es angenehm ist, komme eine Moment zur Stellung des Kindes, [[Stirn]] am Boden, [[Unterarm]]e neben die [[Unterschenkel]], [[Handfläche]]n nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Delfin:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei weitere Asanas, die noch etwa anstrengender sind für die Arme. Dazu kannst du dich wieder aufsetzen. Die nächste Übung ist der sogenannte [[Delfin]]: Dazu misst du wieder die [[Ellenbogen]] ab. Du faltest die Hände, gibst die Ellenbogen auf den Boden, streckst die Beine aus und jetzt beim Ausatmen gibst du den Kopf vor den Händen Richtung Boden und beim Einatmen wieder hoch. Beim Ausatmen Kopf vor die Hände und beim Einatmen wieder hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mach dies ein paar Mal sehr ruhig und gleichmäßig, wenn möglich mit Nasenspitze oder Stirn auf den Boden kommend. Wenn dir dies nicht ganz gelingt: Übung macht den Meister, die Meisterin. Es darf und sollte sogar anstrengend sein für [[Schultern]] und [[Arm]]e - aber mache es nur so weit, wie du auch das [[Gesicht]] entspannt halten kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] machen wir es immer mit Bewusstheit. Ich vermute, dass du inzwischen schon aufgehört hast. Du kannst dich jetzt wieder entspannen: Du kannst dich auf die Fersen setzen, Stirn auf den Boden geben, Unterarme neben die Unterschenkel und entspannen. Atme wieder zwei- dreimal tief ein und aus. Natürlich kannst du die [[Stellung des Kindes]] so machen, wie es für dich angenehm ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Fliegende Hund:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Variation ist der sogenannte &amp;quot;Fliegende Hund&amp;quot;, auch wenn es kein wirkliches Fliegen ist, ist es besonders gut zur Stärkung der Ellenbogen, [[Oberarm]]e und Schultermuskulatur. Du kannst diese Übung aber nur dann machen, wenn es für deine Handgelenke okay ist. Ansonsten kannst du auch nochmal den Delfin üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es aber geht, dann komme dazu erst zum Vierfüßlerstand, [[Hüfte]]n oberhalb von den [[Knie]]n, Schultern oberhalb von den [[Handgelenke]]n.&lt;br /&gt;
Die Knie hüftbreit auseinander und Hände schulterbreit auseinander. Dann strecke die Beine aus. So bist du jetzt im Hund, den du ja inzwischen schon kennst, und jetzt beim [[Ausatmen]] spreizt du die [[Ellbogen]] zur Seite und gibst den Kopf zwischen den Händen Richtung Boden und beim Einatmen streckst du die Arme wieder aus. Beim Ausatmen seitlich abspreizen, Kopf zum Boden und dann wieder hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atme so ein paar Mal ein und aus, normalerweise wirst du drei bis viermal dies machen können, wenn es geht mache es aber bis zu 12 Mal.&lt;br /&gt;
Wenn du es jetzt schon 12 Mal angenehm  machen kannst, hast du schon jetzt die Stärke der Arme, die notwendig ist für den Kopfstand. Wenn du es nicht 12 Mal machen kannst, dann hast du noch genügend Zeit für regelmäßige [[Praxis]] zu Hause.&lt;br /&gt;
Achte auch darauf: Das Becken ist sehr hoch, es ist kein Liegestütz, sondern es sollen die Schultern gestärkt werden und nicht wie im [[Liegestütz]] nur die Oberarm- und [[Brustmuskulatur]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kannst du dich langsam wieder auf die Fersen hinsetzen zur [[Stellung des Kindes]] - nach diesen anstrengenden Übungen für Schultern und Arme etwas Entspannung. Übrigens: Der Kopfstand selbst ist sehr viel weniger anstrengend als der fliegende Hund und Delfin. Um das gute Gefühl in den Ellenbogen nochmals zu bekommen, schließt du diese [[Vorübung]]en für den Kopfstand mit nochmaligem Ellenbogenstand ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erneuter Ellenbogenstand:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu miss wieder die [[Ellenbogen]] ab, falte die Hände, gib den Kopf auf den Boden. Dann hebe den [[Brustkorb]] hoch.&lt;br /&gt;
Hebe auch den Kopf wieder hoch - ihn hast du nur vorübergehend wieder unten gehabt, damit du einmal spüren kannst, wie es sich anfühlen kann. Aber widerstehe jetzt der Versuchung, den Kopfstand selbst zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strecke die Beine aus, und wenn möglich, lasse den Kopf locker hängen, dass du fast den Kopf baumeln lassen kannst. So hast du das [[Gefühl]], wie der [[Kopfstand]] hinterher sein kan: entspannter [[Nacken]], entspannte [[Halswirbelsäule]] aber viel Gewicht auf den Ellenbogen und die Arme arbeiten.&lt;br /&gt;
Während du jetzt tief ein- und ausatmest spüre die Verbindung von Bauch zu Stirn. Einatmen zum Bauch, ausatmen zur Stirn, einatmen zum Bauch, ausatmen zur Stirn.&lt;br /&gt;
Dann setze dich nochmal hin, komm wieder zur [[Stellung des Kindes]], Stirn am Boden, Unterarme neben den Unterschenkeln, Ellbogen sinken nach außen und unten. Atme und regeneriere dich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kopfstand und Kontraindikationen==&lt;br /&gt;
===Übungsvideo, in dem Sukadev zur Übung des Kopfstandes anleitet und über Kontraindikationen spricht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier leitet dich Sukadev an zum Kopfstand und zeigt dir, wie du diese optimal ausführen kannst. Darüber hinaus erläutert Sukadev dir Kontraindikationen, also Fälle, in denen du auf die Übung des Kopfstandes verzichten solltest bzw. was du in manchen Fällen beachten solltest.&lt;br /&gt;
Dieses ist ein Ausschnitt aus dem 7. Kursvideo des 10-wöchigen [http://mein.yoga-vidya.de/yoga-anfaengerkurs-video/ Anfängerkurses].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TDXTzog4ah0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begleittext zum Übungsvideo - Kopfstand und Kontraindikationen - Praktische Anleitung===&lt;br /&gt;
In diesem Video wird eines der Themen das Erlernen des Kopfstandes, oder zumindest das Erlernen der Schritte zum Kopfstand, sein. Du kannst zunächst einmal meine Anleitung auf dich wirken lassen, also nicht gleich mitmachen, sodass du danach weißt, wie es geht, zumindest dein [[Unterbewusstsein]] versteht es. Zunächst misst man die [[Ellenbogen]] mit den Händen ab, so dass die Ellenbogen unterhalb der [[Schultern]] sind. Lege die [[Finger]] um die Ellenbogen, dann bleiben die Ellenbogen fest. Der Kopfstand ist eigentlich ein Ellenbogenstand, das Hauptgewicht ist auf den Ellenbogen, und nur wenig Gewicht ist auf dem Kopf. Das ist auch der Grund, warum der Kopfstand nicht schädlich für die [[Halswirbelsäule]] ist. Es ist nicht mehr Gewicht oder Druck auf der Halswirbelsäule, als wenn du z. B. Treppenstufen bergab gehen würdest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das gilt dann, wenn du den Kopfstand richtig machst und die Ellenbogen ganz auf dem Boden sind. Als Nächstes faltet man die Hände und gibt sie etwas auseinander. Dann gibt man den Kopf auf den Boden, und zwar den [[Scheitel]]. Dann streckt man die Beine aus. Und jetzt ist es wichtig, in diesem Moment schon das Hauptgewicht auf die Ellenbogen zu geben und die Schultern weg von den Ohren zu drücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, wenn man wirklich das Gefühl hat, dass der Großteil des Gewichts auf den Ellenbogen ist, kann man in den nächsten Schritt kommen. Man wandert mit den [[Fersen]] noch etwas näher, dann beugt man die Knie und hebt die Füße etwas hoch, erst den einen Fuß und dann den anderen. Dann richtet man die Wirbelsäule auf. Dabei achtet man darauf, dass die Schultern von den Ohren weg und die Ellenbogen unten sind. Erst dann gehen die Knie nach hinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn die Knie hinten sind, streckt man die Beine aus. Das Hauptgewicht ist weiterhin auf den Ellenbogen, die Schultern sind weg von den Ohren, sodass nur wenig Gewicht auf dem Kopf und auf der Halswirbelsäule ist. Man kann den Kopfstand lange halten, aber heute werden wir ihn nur kurz halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um aus der Stellung zu kommen, beugst du zuerst die Knie, dann gibst du die Knie zum Brustkorb hin, senkst die Füße und kommst zurück zur [[Stellung des Kindes]]. Jetzt möchte ich dir noch ein paar Kontraindikationen für den Kopfstand erzählen. Angenommen, du hast schwere [[Halswirbelsäule]]nprobleme oder einen [[Bandscheibe]]nvorfall in der Halswirbelsäule, dann solltest du den Kopfstand nur üben, wenn dein Physiotherapeut oder Orthopäde das für okay hält. Angenommen, du hast vermehrten [[Augeninnendruck]], dann wäre es gut, wenn du deinen Augenarzt fragst, ob für dich der Kopfstand okay ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video - Kopfstand mit Wand als Hilfsmittel - Praktische Anleitung== &lt;br /&gt;
Die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Übung Kopfstand mit Hilfe der Wand als Hilfsmittel aus einer Yogastunde: [[Sukadev]] leitet dich an zum Kopfstand an der Wand und zeigt dir, wie du diese Übung optimal ausführen kannst. &lt;br /&gt;
Dieses ist ein Ausschnitt aus dem 8. Kursvideo des 10-wöchigen [[http://mein.yoga-vidya.de/yoga-anfaengerkurs-video/ Anfängerkurses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XEDPwhpLQ84}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begleittext zum Video - Kopfstand mit Wand als Hilfsmittel - Praktische Anleitung===&lt;br /&gt;
(Du kannst für diese Variation an einer Wand oder einer Tür üben. Achte darauf, dass du nicht direkt unterhalb der Türklinke  bist.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es macht nichts, wenn du aus dem Kopfstand herausfällst. Nach einer alten Yoga-Weisheit  muss der typische Yogaschüler einhundert Mal runterfallen, bevor er den Kopfstand ruhig halten kann.Um solch ein Hinunterfallen jedoch zu vermeiden gibt es eine kleine Variation:Du bist in der Stellung des Kindes und hast deine Füße so nah an der Wand wie möglich. Dann setzt du dich auf, umfasst die Ellenbogen zum Abmessen und faltest die Hände. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun setzt du den Kopf bzw. Scheitel auf den Boden, drückst die Ellenbogen hinunter und die Schultern sind dabei weg von den Ohren. Dann streckst du langsam die Beine aus und gehst mit den Füßen langsam die Wand hoch; so weit, wie dein Rücken dabei gerade bleibt. Du gehst also nicht so hoch wie du könntest, sondern nur so weit, dass du jetzt schon einen Großteil des Gewichts vom Becken auf den Ellenbogen hast. Dann gib ein Bein nach hinten prüfe für dich, ob das andere auch Bein auch geht und strecke beide Beine nach oben. Angenommen du würdest fallen, würdest du gegen die Wand fallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du nicht weitergehen möchtest, also nur ein Bein oben hast, kannst die Beine noch einmal wechseln: Du gibst dann das eben noch ausgestreckte Bein an die Wand und das andere nach oben. Nun kannst du die Wand langsam wieder nach unten gehen, und zurück zur Stellung des Kindes kommen. Halte Schultern und Nacken entspannt und bleib einen Moment lang ruhig in der Stellung des Kindes und leg dich dann auf den Rücken zur Entspannungslage. Der Kopfstand hilft dir, Gleichgewicht, Mut und Konzentration zu entwickeln. Wenn du den Kopfstand regelmäßig übst, bekommst du allgemein mehr Mut, mehr Konzentration und inneres Gleichgewicht. Aber denke immer daran, wann immer der Kopfstand geübt wird: Du kannst den normalen Kopfstand machen, also ohne Wand, du kannst die Variation mit der Wand machen oder stattdessen den Hund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt atme wieder tief ein und aus. Beim Einatmen geht der Bauch hinaus – beim Ausatmen geht der Bauch hinein. Einatmen – neue Energie und ausatmen – loslassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Kopfstand Videos==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fnrKncD9zZE}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|AM2EZaiUYRs}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|YSdLv2av_F0}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|IaDjwS9CfEk}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XtFzDC4YbtE}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|repeEhkxwy4}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|g72j9c32xlE}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|qEfH-XPCRu0}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|cqBBSD_CkJ8}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|AqARUvMPccw}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|jwbOQZRWcY8}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|T2l95J-CCVk}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n0VUoTV5e5I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkung und Nutzen des Kopfstands - Video==&lt;br /&gt;
Hier ein Vortrag zum Thema &#039;&#039; Kopfstand Shirshasana Wirkung &#039;&#039; von und mit Sukadev Bretz aus der Reihe [[Yoga Vidya Schulung]], Vorträge zum ganzheitlichen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|vfTXAJYmrQI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kopfstand und seine Variationen Fotos==&lt;br /&gt;
Shirshasana - der Kopfstand: Eine Übung (Asana) für Gleichgewicht, geistige Stärke und innere Klarheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana, andere Schreibweise: Sirsasana)  ist die 1. Asana der 12 Grundstellungen der Yoga Vidya Reihe.&lt;br /&gt;
Bitte beachten: Diese Asana-Schautafel ist keine Übungsreihe. Sie soll vielmehr Anregungen für Yoga Praktizierende und Yogalehrer geben.&lt;br /&gt;
Wirkungen dieser Asana...&lt;br /&gt;
Viel Spaß beim Üben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst jedes Foto durch Klicken vergrößert sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SN.jpg|thumb|Grundstellung Kopfstand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kopfstand Armvariationen]]&lt;br /&gt;
* [[Umkehrhaltung]]&lt;br /&gt;
* [[Urdhva Padmasana]]&lt;br /&gt;
* [[Stellung des Kindes ]]&lt;br /&gt;
* [[Garbhasana]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Bauchmuskelübungen]]&lt;br /&gt;
* [[Shirshasana ]]&lt;br /&gt;
* [[Schulterstand]]&lt;br /&gt;
* [[Sarvangasana ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/asana/kopfstand.html Kopfstand]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Asana_Uebungsplaene/Shirshasana-k.html Typische Fehler im Kopfstand]&lt;br /&gt;
*[http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/tandem/swr2-tandem-mit-78-im-kopfstand/-/id=8986864/did=18058130/nid=8986864/lurtly/index.html Ein Radiobeitrag über eine 76jährige Yogalehrerin im Ashram in Bad Meinberg/ Yoga Vidya. (Auf SWR2)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/das-yoga-vidya-asana-buch-band-i Das Yoga Vidya Asana Buch, in diesem Fall besonders Seite 134/135]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/das-grosse-illustrierte-yogabuch-swami-vishnu-devananda Das große illustrierte Yogabuch von Swami Vishnu-Devananda]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/yoga-...-ruecken-atmet-buch Wolgang Keßler: Yoga ... und der Rücken atmet auf - Buch]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/yoga-exakt-asanas-f-d-mittelstufe Wolgang Keßler: Yoga Exakt-Asanas für die Mittelstufe]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/anatomie-hatha-yoga Anatomie des Hatha Yoga, Das Standardwerk zur Anatomie des Hatha Yoga von H. David Coulter]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/yoga-anatomie-leslie-kaminoff Yoga Anatomie von Leslie Kaminoff, besonders gute bildliche Darstellungen]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/theorie-praxis-hatha-yoga-tatzky-troekes-pinter-neise Theorie und Praxis des Hatha-Yoga von Tatzky/Trökes/Pinter-Neise]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/goettliche-erkenntnis Swami Sivananda: Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/inspirierende-geschichten Swami Sivananda: Inspirierende Geschichten]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/mythologiesanskritmantras/kirtan-textheft Kirtan Textheft]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/goettliche-erkenntnis Swami Sivananda: Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/inspirierende-geschichten Swami Sivananda: Inspirierende Geschichten]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/die-kraft-gedanken Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/sadhana-ein-lehrbuch-techniken-spirit.-vollkommenheit Swami Sivananda: Sadhana - Ein Lehrbuch mit Techniken zur spirituellen Vollkommenheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas als besonderer Schwerpunkt]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/ Ernährung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga und Meditation Einführung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Fortgeschrittene Yogastunde mit Schwerpunkt Umkehrstellungen und Variationen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://byv.podspot.de/files/Yogastunde-Fortgeschrittene_Umkehrstellungen.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Viveka Chudamani]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kopfstand&amp;diff=951248</id>
		<title>Kopfstand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kopfstand&amp;diff=951248"/>
		<updated>2021-06-02T12:29:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Kopfstand und seine Variationen Fotos */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Kopfstand&#039;&#039;&#039;, auch [[Shirshasana]], Sirshasana oder Sirsasana ([[Sanskrit]]: शीर्षासन śīrṣāsana &#039;&#039;n.&#039;&#039;) ist die 1. [[Asana]] der [[Grundstellung]]en der [[Yoga Vidya Reihe]] im [[Hatha Yoga]]. Der Kopfstand gilt als König der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asanas]. Man könnte ihn aber auch als Unterarmstand bezeichnen. Es sollte kaum [[Gewicht]] auf dem [[Kopf]], dafür fast das gesamte [[Gewicht]] über die [[Schultern]] verlaufend auf den [[Unterarm]]en sein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfstand-seitlich.jpg|thumb| Kopfstand, [[Shirshasana]] ist eine [[Asana]] aus dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Hatha Yoga] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkung vom Kopfstand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand wird König der [[Asanas]] genannt und ist die 1. Position der 12 Grundstellungen innerhalb der [[Yoga Vidya Grundreihe]]. Der Kopfstand wirkt sehr ausgleichend und energetisierend, wenn er länger gehalten wird. Bei Problemen mit der [[Halswirbelsäule]], [[Buthochdruck]], erhöhtem Augeninnendruck oder anderen Augenerkrankungen solltest du vorher einen [[Arzt]] konsultieren und fragen, ob du die [[Übung]] praktizieren darfst. Frauen können während der [[Menstruation]] den Kopfstand weglassen. Wenn du den Kopfstand nicht üben kannst oder magst bieten sich der Hund und der Hase als alternative Positionen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperliche Wirkung vom Kopfstand===&lt;br /&gt;
Der Kopfstand wirkt verjüngend. Der [[Kopf]], das [[Gehirn]], die [[Wirbelsäule]] und der [[Sympathikus]] besser mit [[Blut]] versorgt. Durch die verbesserte Durchblutung der Kopfhaut wird Haarausfall und dem Grauwerden der Haare vergebeugt, bzw. dieser Prozess wird durch den Kopfstand verlangsamt. Durch die besser durchblutete Gesichthaus bilden sich nicht so schnell Falten. Der Kopfstand ist auch gut gegen Krampfadern, hartnäckige Verstopfung und Nierenkoliken. Außerdem wird der Gleichgewichtssinn und die muskuläre [[Koordination]] gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestärkte Muskeln:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Delta-Muskeln (Schultermuskeln)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geistige Wirkung vom Kopfstand===&lt;br /&gt;
Der Kopfstand verbessert das [[Gedächtnis]], steigert das [[Konzentrationsvermögen]], die Fähigkeit kreativ zu denken, die geistige [[Klarheit]] und viele weitere Gehirnfunktionen. Außerdem hilft der Kopfstand [[Mut]], [[Selbstvertrauen]], [[Konzentration]] und [[Willenskraft]] zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Energetische Wirkung vom Kopfstand===&lt;br /&gt;
Der Kopfstand hilf die sexuelle [[Energie]] zu sublimieren und sie in spirituelle Energie, [[Ojas]] zu transformieren. Außerdem aktiviert der Kopfstand die Sonnen- und Mondenergien im [[Sonnengeflecht]] und der Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Angesprochen Chakras vom Kopfstand===&lt;br /&gt;
* [[Sahasrara Chakra]]&lt;br /&gt;
* [[Ajna Chakra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einschränkungen, Gegenanzeigen, Kontraindikationen vom Kopfstand==&lt;br /&gt;
Der Kopfstand ist nicht geeignet bei [[Kopfschmerzen]], Migräne, Nackenproblemen, Bluthochdruck, Herzkrankheiten, [[Thrombose]], Arteriosklerose, chronischem [[Kararrh]], chronischer [[Verstopfung]], Nierenproblemen, unreinem Blut, schwachen Blutgefäßen der Augen, starker [[Kurzsichtigkeit]], Bindehautentzündungen, chronischem grünen Star, Entzündungen der Ohren oder jeder Art von Blutungsgefahr im Kopf. Außerdem nicht während der Menstruation oder der Schwangerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umkehrhaltungen sind nicht geeignet bei Herzproblemen, [[Bluthochdruck]] und Rückenproblemen, besonders bei Bandscheibenvorfällen. Umkehrhaltungen sind auch nicht geeignet bei [[gründer Star|grünem Star]], akuter Ohrinfektion, Erkrankungen des [[Gehirn]]s und bei [[Arteriosklerose]]. Bei Krankheiten, die das Blut verunreinigen könnten dürfen [[Umkehrhaltungen]] erst geübt werden, sobald sich das [[Blut]] einigermaßen normalisiert hat. Wenn man Probleme mit der Halswirbelsäule hat, dann dürfen keine Umkehrhaltungen ausgeführt werden, bei denen der Nacken [[Gewicht]] trägt. Für [[Frauen]] sind Umkehrhaltungen während der [[Menstruation]] oder der [[Schwangerschaft]] nicht geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist für die korrekte Ausführung vom Kopfstand wichtig? ==&lt;br /&gt;
===Typische Fehler beim Kopfstand sind:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zum Hochkommen: Schüler zieht Schultern zu den Ohren.&lt;br /&gt;
*kein Gewicht auf die Ellbogen.&lt;br /&gt;
*Schüler springt mit zuviel Schwung hoch.&lt;br /&gt;
*Schüler vergißt, richtig zu atmen.&lt;br /&gt;
*Anfänger schließt die Augen (mit offenen Augen gehen alle Gleichgewichtsstellungen leichter).&lt;br /&gt;
*Schüler gibt Ellbogen zu weit auseinander.&lt;br /&gt;
*Schüler wandert zu weit nach vorne und nimmt alles Gewicht von den Ellbogen.&lt;br /&gt;
*Schüler hat mangelndes Selbstvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===In der Stellung:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zuviel [[Gewicht]] auf dem Kopf.&lt;br /&gt;
*Schiefer Kopf, falsche Nackenlage.&lt;br /&gt;
*Hohlkreuz, Rundrücken.&lt;br /&gt;
*Seitlich schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beim Aus der Stellung kommen:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Unkontrolliert hinunterfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Korrekturen:===&lt;br /&gt;
*Schüler ermutigen.&lt;br /&gt;
*Auf Ellbogen- und Schulterhaltung achten.&lt;br /&gt;
*Schüler hineinhelfen.&lt;br /&gt;
*Auf den Punkt im unteren Rücken konzentrieren lassen.&lt;br /&gt;
*In der Stellung: Behutsam Beinstellung und Rückenhaltung korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anleitung zum Kopfstand in mehreren Schritten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1 Hinknien, das Gewicht auf die Unterarme verlagern. Die Hände umfassen die Ellbogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2 Hände öffnen und mit verschränkten Fingern vor sich liegen lassen. Die&lt;br /&gt;
Ellbogen bleiben in ihrer Stellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*3 Hinterkopf in die gefalteten Hände legen, den Scheitel auf den Boden. Hände und Ellbogen bilden einen Dreifuß, eine stabile Grundlage für den umgekehrten Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*4 Knie strecken und die Hüften hoch heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5 Nun die Beine langsam aufrichten. Das [[Körpergewicht]] hauptsächlich auf den Unterarmen spüren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Um die Haltung zu lösen, kehre die Schritte um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entspannen in der Stellung des [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindes], mindestens sechs tiefe Atemzüge lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Atmung während dem Kopfstand==&lt;br /&gt;
*Hebe mit der [[Einatmung]] deine Beine nach oben&lt;br /&gt;
*Halte den [[Atem]] an während du in die Endstellung kommt&lt;br /&gt;
*Atme normal weiter, in der Endhaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmung im Verlauf der Beherrschung des Kopfstandes immer feiner werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzentrationspunkt während dem Kopfstand==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Körperlich: [[Gleichgewicht]], [[Atmung]], [[Gehirn]], Mitte des Kopfes, den ganzen [[Körper]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Energetisch: [[Sahasrara Chakra]], [[Ajna Chakra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Variation für Einsteiger vom Kopfstand==&lt;br /&gt;
Einsteiger können [[Ardha Shirshasana]], den [[Clown]] versuchen, in ihm braucht man weniger [[Gleichgewicht]]. Alternativ kannst du den Kopfstand an der Wand üben. Eine Vorübung für den Kopfstand ist [[Shishumarasana]], der [[Delfin]]. Außerdem kann man als Alternative [[Adhomukhashvanasana]],den Hund oder [[Shashankasana]], den Hasen üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Variation für Fortgeschrittene vom Kopfstand ==&lt;br /&gt;
Fortgeschrittene können verschiedene andere Handstellungen üben, weiter in den Skorpion gehen oder Handstand üben. Die fortgeschrittenste Variation vom Kopfstand, ist ein Kopfstand ohne Hände, wo du nur auf deinem Kopf stehst. Achte auf deine Halswirbelsäule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kannst du verschiedene Variationen deiner Beinhaltungen annehmen. Zum Beispiel den [[Lotus]], [[Spagat]], [[Seitspagat]], [[Garudasana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Asanas können nach dem Kopfstand folgen? ==&lt;br /&gt;
Typischerweise [[Skorpion]], [[Handstand]], [[Schulterstand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wann praktiziert man den Kopfstand?==&lt;br /&gt;
===Viele assoziieren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] mit dem Kopfstand===&lt;br /&gt;
Kopfstand ist vielleicht die bekannteste [[Übung]] im [[Yoga]]. So ist die Frage: „Wann sollte man den Kopfstand üben?“ Zunächst einmal: Du kannst auch Yoga ohne Kopfstand üben. Kopfstand ist nur eine der vielen [[Übung]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasnn bist du für den Kopfstand bereit?===&lt;br /&gt;
Das klügste wäre, deinen [[Yogalehrer]] oder Yogalehrerin zu fragen, wann du für den Kopfstand bereit bist. Dein Yogalehrer oder deine Yogalehrerin kennt dich und kann dir sagen, ab wann du den Kopfstand üben kannst. Bei [[Yoga Vidya]] gibt es ja Anfängerkurse, wo du die Vorübungen für den Kopfstand in der 6. Woche lernen kannst und in der 7. Woche kannst du anfangen, den Kopfstand auszuprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Für den Kopfstand brauchst du starke Muskeln===&lt;br /&gt;
Bevor du den Kopfstand übst, brauchst du starke Schultermuskeln und Oberarmmuskeln, denn der Yoga-Kopfstand wird ja so ausgeführt, dass die Hände hinter dem Kopf gefaltet und die Ellbogen auf dem Boden sind, und dann gibst du das Hauptgewicht auf die Ellbogen. Im klassischen Yoga-Kopfstand ist nur ein Viertel des Körpergewichtes auf dem Kopf, und deshalb ist die [[Belastung]] von [[Kopf]] und [[Halswirbelsäule]] eigentlich gar nicht so groß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vergleichbar wie wenn du Treppen hinuntergehst, dann wippt der Kopf ja auch nach unten, und der Druck des Kopfes auf die Halswirbelsäule ist beim flotten Treppengehen nach unten in etwa so groß wie wenn du auf dem Kopf stehst. Wann übst du also den Kopfstand? Wenn du dafür die benötigte [[Kraft]] in den Oberarmen ausreichend entwickelt hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übe Kopfstand wenn du genug Gleichgewicht hast===&lt;br /&gt;
Wenn du ein gutes Gleichgewicht hast, weil du es vielleicht trainiert hast, durch zum Beispiel den Einbein-Stand oder auch die [[Krähe]], welche zwei Gleichgewichtsübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sind. Der Einbein-Stand wird auch als [[Baum]] bezeichnet. Danach kannst du – wenn du starke Arme hast – den Kopfstand üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übe Kopfstand ohne Halswirbelsäulenprobleme===&lt;br /&gt;
Wenn du keine Nackenprobleme hast, keine [[Halswirbelsäule]]n-Probleme, dann kannst du den Kopfstand üben. Angenommen du hast Halswirbelsäulen-Probleme, dann ist es erst mal wichtig, andere Yoga-[[Übung]]en zu üben, bis dein [[Hals]] wieder entspannt ist und deine Halswirbelsäule sich regeneriert hat. Der Kopfstand ist also keine Übung, die du gleich zu Anfang machst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übe Kopfstand deinem Alter entsprechend===&lt;br /&gt;
Angenommen du bist jugendlich, dann wirst du eher mit dem Kopfstand anfangen. Angenommen du bist schon etwas älter, dann wird es typischerweise etwas länger dauern, bis du den Kopfstand ausprobieren kannst, aber ich habe auch schon 80jährigen den Kopfstand beigebracht, und sie haben ihren Kopfstand als sehr hilfreiche [[Übung]] empfunden. Ich habe aber auch schon [[Mensch]]en gesagt, dass zumindest in nächster [[Zeit]] der Kopfstand für dich nicht die richtige [[Übung]] ist. Es gibt Ersatzübungen, wie zum Beispiel den Hund oder die [[stehende Vorwärtsbeuge]] oder die [[Stellung des Kindes]], und dann würde man sagen, dass man den Kopfstand eben sein lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wann übt man den Kopfstand in der Yoga-Reihe?===&lt;br /&gt;
Wann, in der Yoga-Reihe, sollte man den Kopfstand machen? Hier gibt es mehrere [[Tradition]]en. Bei [[Yoga Vidya]] machen wir normalerweise den Kopfstand ziemlich am Anfang. Erst kommt die [[Anfangsentspannung]], dann vielleicht das Singen von [[Om]], dann kommen die Atemübungen ([[Pranayama]]), danach folgt der [[Sonnengruß]], dann eine Bauchmuskelübung, und nach der Bauchmuskelübung kommt der Kopfstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfstand hilft, dass der [[Geist]] klar und wach wird. Im Kopfstand fließt das venöse [[Blut]] von den Beinen hinunter, was hilft dass die Beine nachher dann flexibler sind und dass die Dehnübungen der Beine leichter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kopfstand brauchst du ja auch etwas [[Muskeln]], um ihn richtig zu machen, und so ist es gut, den Kopfstand am Anfang zu machen, wenn die Arme noch eine gute [[Kraft]] haben. Im Allgemeinen machen wir gerne die Kraftübungen eher zum Anfang und die entspannenderen Übungen eher zum Ende der Yoga-Stunde. Außerdem werden im Kopfstand eben Muskeln angespannt und ein leichter [[Druck]] auf die [[Halswirbelsäule]] ist auch da, und da ist es wichtig, dass die Muskeln danach gedehnt werden und die Halswirbelsäule sich dehnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt andere [[Tradition]]en, die machen den Kopfstand eher am Ende, z.B. gab es einen belgischen Autor namens André van Lysebeth, der hat den Kopfstand als Übung am Schluss empfohlen. Das ist auch eine Möglichkeit, wobei ich persönlich den Kopfstand nicht ganz am Schluss machen würde. Es sollte noch irgendeine Dehnübung danach folgen. Man kann aber z.B. den Kopfstand in der [[Yoga Vidya Reihe]] nach dem [[Drehsitz]] machen, oder auch nach der [[Krähe]] oder nach dem [[Pfau]], also typischerweise zu Anfang der Yoga-Stunde oder eben auch zum Ende; ich würde empfehlen nicht ganz zum Schluss, wobei ganz zum Schluss ja sowieso noch die [[Tiefenentspannung]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kopfstand erlernen ist gar nicht so schwer ==&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist das Erlernen des Kopfstandes in einer Yogastunde. Du mußt ein Yogazentrum auffinden, in dem der Kopfstand gelehrt wird. Es gibt manche Zentren, die dieses nicht anbieten. Zudem solltest du die Yogagrundübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/was-ist-yoga/ Yoga] kennen, um deinen Körper auf diese [[Asanas]] vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte eine gute Körperbeherrschung vorhanden sein und deine [[Muskelkraft]] sollte ausreichend sein, um den Kopfstand durchführen zu können. Du solltest zunächst zur Stärkung deiner Oberarmmuskel und deiner Schultermuskulatur bestimmte darauf gerichtete Kraftübungen machen. Dazu gehört [https://mein.yoga-vidya.de/video/video/listTagged?tag=Fliegender+Hund der fliegende Hund], der Ellbogenstand und der [[Delphin]]. Diese solltest du gut beherrschen. Wenn dies der Fall ist, verfügst du über gute Muskelkraft, die ausreichend ist, den Kopfstand zu machen. Du kannst so leicht mit dieser Muskelkraft in den Kopfstand gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Kopfstand zu lernen ist es gut, wenn dir ein Yogalehrer hilft. Er zeigt dir, wie man den Kopfstand richtig ausführt. Es ist wichtig den Kopfstand richtig zu praktizieren. Darunter zählt die richtige Abmessung der Ellbogen und die Verlagerung des Hauptgewichtes auf die Ellbogen. Im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist im engeren Sinne der Kopfstand eher ein Ellbogenstand. Es gilt zu lernen, wie dieser richtig auszuführen ist. Dies zeigt dir ein guter Yogalehrer, eine gute Yogalehrerin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er oder sie kann dir in die Stellung hinein helfen, Unterstützung und Tipps geben. Du wirst spüren, wie gut dir das Üben des Kopfstandes tut und erhältst zum Üben des Kopfstandes praktische Tipps. Manchmal sagt man: Man muss erst 100 Mal aus dem Kopfstand fallen, bevor man ihn wirklich erst kann und diesen beherrscht. Wenn du ein wenig älter bist, willst du vielleicht nicht die ganze Zeit aus dem Kopfstand fallen wollen. Hier gibt es Möglichkeiten der Unterstützung wie den Kopfstandhocker oder die Hilfenahme einer Wand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft musst du deinen Yogalehrer oder deine Yogalehrerin auch um Hilfe bitten, dir in den Kopfstand zu verhelfen. Diese sind heute etwas vorsichtiger als vor 20 oder 30 Jahren, da sie nicht wirklich wissen, ob der Schüler in Kopfstand kommen möchte und auch Hilfe in Anspruch nehmen möchte. Möchte dem Teilnehmer geholfen werden? Auf Nachfrage hin, werden diese dir gerne helfen. Dies kann während vorher oder nach der Yogastunde erfolgen. Frage einfach nach. Wenn dein Hals- und Nackenbereich in Ordnung ist, dann wird ein guter Yogalehrer dir in den Kopfstand hinein helfen können. Auf unseren Internetseiten gibt es einige Videos zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/de/asana/kopfstand.html Kopfstand]. Es sind Vorübungen zum Kopfstand vorhanden und Tipps zum Hineingehen in diese Asana. Besuche unsere Internetseiten auf www.yoga.vidya.de und gebe im Suchfeld das Stichwort Kopfstand ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines zum Kopfstand ==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kopfstand-18/ Kopfstand] ist eine der großen wichtigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asanas]. Kopfstand heißt eben, dass der [[Kopf]] unten ist und die [[Beine]] oben sind. Der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kopfstand-18/ Kopfstand] hilft, dass die [[Energie]] mehr zum [[Ajna Chakra]] geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kopfstand-18/ Kopfstand] ist aber nicht nur eine wichtige [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asana], also eine wichtige [[Yogastellung]]. [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kopfstand-18/ Kopfstand] heißt auch, es ist gut, manchmal den Blickwinkel zu wechseln. Es ist manchmal gut, die Dinge von einer anderen [[Weise]] aus zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, nicht nur die Dinge so zu sehen, wie man sie normalerweise sieht. Sondern es ist gut, den Blickwinkel manchmal zu wechseln. Du kannst jetzt gerade mal überlegen: Angenommen du würdest das, was du gerade tust ganz anders machen. Wie wäre das? Angenommen du würdest mal die gegenteilige Ansicht vertreten. Welche Auswirkungen hätte das? Wäre es nicht möglich mal die Dinge wirklich anders zu sehen als bisher? Manchmal ist es gut auf dem [[Kopf]] zu stehen, Kopfstand auszuprobieren als [[Übung]] des [[Alltag]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkungen des Kopfstandes==&lt;br /&gt;
König der Asanas ist der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kopfstand-18/ Kopfstand] oder [[Sirshasana]], eine der wirkungsvollsten und wohltuendsten [[Stellung]]en für [[Körper]] und [[Geist]]. Infolge der umgekehrten Schwerkrafteinwirkung entlastet er das [[Herz]], unterstützt den [[Kreislauf]] und löst [[Spannung]]en im unteren [[Rücken]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Regelmäßig]]es [[Üben]] beugt [[Rückenprobleme]]n vor, steigert die [[Gedächtnis]]leistung und erhöht die [[Konzentration]] sowie [[Sinneswahrnehmung]]en. Durch die [[Drehung]] des [[Körper]]s kann man tiefer [[atmen]], das [[Gehirn]] wird mit frischem, sauerstoffreichem [[Blut]] versorgt. Eventuell zu Beginn auftretende kleinere Atembeschwerden werden schnell verschwinden. Um den Kopfstand zu bewältigen, braucht man nicht viel [[Kraft]], man muss vielmehr die eigene [[Furcht]] überwinden und an das eigene Können [[glauben]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlüssel zum [[Gleichgewicht]] im Kopfstand ist das [[Dreieck]], dessen Eckpunkte durch die beiden [[Ellbogen]] und die [[Hände]] markiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperlich===&lt;br /&gt;
Die Halsschlagader erhält wesentlich mehr Blut. Das [[Gehirn]], die [[Wirbelsäule]] und der [[Sympathikus]] werden mit Blut versorgt. Krankheiten der [[Nerven]], [[Augen]], Ohren, Nase und Hals verschwinden. Diese [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asana] ist gut gegen [[Krampfadern]], Nierenkoliken und hartnäckige [[Verstopfung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand ist auch gut gegen Magensenkung und nervöses [[Asthma]]. Die [[Lunge]] wird gereinigt, da alle schlechte Luft die Lungen verläßt. Der Kopfstand verbessert auch die Durchblutung der Kopfhaut (Verringerung des [[Haarausfall]]s und Verlangsamung des Grau-Werdens der Haare bzw. des Haarausfalls) und des Gesichtes (Verringerung der Faltenbildung). Der Kopfstand gilt als [[“Verjünger”]]. [[Gleichgewichtssinn]], muskuläre [[Koordination]], [[Selbstvertrauen]], [[Konzentration]] und [[Mut]] werden gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kontraindikationen:&#039;&#039; Wer unter starkem [[Bluthochdruck]], Schädigung der [[Halswirbelsäule]] oder schweren Augenschädigungen leidet, sollte einen Arzt befragen, bevor er diese Asana ausführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestärkte Muskeln:&#039;&#039;[[ Delta-Muskeln]] (Schultermuskeln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Energetisch===&lt;br /&gt;
Der Kopfstand hilft zur Sublimierung von [[Apana]] und damit der sexuellen [[Energie]]. Er aktiviert die Sonnen- und Mondenergien im [[Sonnengeflecht]] und in der Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Angesprochene [[Chakra]]s===&lt;br /&gt;
[[Ajna]] und [[Sahasrara]] Chakra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geistig===&lt;br /&gt;
Viele Gehirnfunktionen, wie [[Gedächtnis]], [[Konzentration]]svermögen, kreatives Denken, geistige [[Klarheit]] werden erhöht. Der Kopfstand entwickelt Mut, Konzentration, Willenskraft, Gleichgewicht und Koordination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Swami Sivananda]] über den Kopfstand==&lt;br /&gt;
[[Datei:ChristineW-u-KayH-2013 Kopfstand Korrektur.jpg|thumb|In den Kopfstand hineinhelfen]]&lt;br /&gt;
Der Kopfstand ist auch unter anderen Namen wie [[Kapalyasana]] (sanskrit: in Beziehung mit dem Schädel bzw. [[Cranium]] stehend) oder [[Vrikshasana]] (wie ein Baum), [[Viparitakarani]] (sanskrit: das umgekehrte Tun) und als [[Topsy- turvy]] (auf den Kopf gestellt) bekannt. &lt;br /&gt;
Diese Asana ist die Königsstellung unter den Asanas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Methode===&lt;br /&gt;
Breite eine vierfach gefaltete Decke aus. Sitze auf beiden Knien. Mache einen Fingerverschluss indem du die Finger ineinander verhakst. Setze sie bis zu den Ellenbogen auf den Boden auf. Jetzt behalte den Scheitel Deines Kopfes auf dem Fingerverschluss bzw. zwischen Deinen Händen. Langsam hebe Deine Beine bis in die Vertikale hoch. Am Anfang verweile so für ca. 20 Sekunden. Nach und nach verlängere die Zeitspanne wöchentlich um 15 Sekunden bis Du 20 Minuten oder eine halbe Stunde in der Asana verweilst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Senke danach die Beine langsam wieder ab. Kräftige Menschen können innerhalb eines Übungszeitraums von 2 oder 3 Monaten in der Asana für eine halbe Stunde verweilen. Nimm Dir Zeit. Sei nicht zu sehr bemüht. Sei ruhig. Vor Dir liegt die Ewigkeit. Sei in dieser Angelegenheit nicht nachlässig. Übe diese Asana mit leerem [[Magen]]. Wenn Du Zeit hast übe zweimal täglich, morgens und abends. Komme ganz langsam in diese Asana hinein und vermeide ruckartige Bewegungen. Während Du auf dem Kopf stehst, atme langsam durch die Nase ein und aus und niemals durch den Mund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst die Hände auf dem Boden, jeweils an die Seite des Kopfes geben. Im Falle, dass Du ein wenig zu Fettleibigkeit neigst, wirst Du dies zum Üben leichter finden. Wenn Du das Ausbalancieren in dieser Asana erlernst, kannst Du in die Praxis mit den verschränkten Fingern übergehen. &lt;br /&gt;
Für diejenigen, die das Gleichgewicht beim Barrenturnen oder auf dem Boden halten können ist diese Asana kein Kunststück. Frag einen Freund, damit er Dir helfen kann, die Beine, während Du übst, ruhig zu halten oder nutze die Wand als Hilfsmittel, wenn Du anfängst den Kopfstand zu lernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Anfang mögen einige während des Übens unerwartete Sinnesempfindungen erleben, aber diese wird bald verschwinden. Die Asana bringt [[Freude]] und [[Fröhlichkeit]]. Nachdem Du aus der Übung gehst, ruhe für 5 Minuten und trinke einen Becher Milch. Diejenigen, die diese Asana relativ lange halten, in etwa für  20 Minuten oder eine halbe Stunde, sollten, nachdem sie aus der Haltung gekommen sind eine leichte Erfrischung, Milch oder etwa anderes, zu sich nehmen. Das ist sehr wichtig. Das ist absolute Notwendigkeit. Halte die Asana im Sommer nicht so lange. Im Winter kannst Du so lange, wie Du wünschst, üben. &lt;br /&gt;
Es gibt Menschen, die bleiben in dieser Asana ohne Pause für zwei oder drei Stunden. In [[Varanasi]] gab es einen [[Yogi]], der in dieser Haltung, den Zustand des [[Samadhi]] verwirklichte. [[Sri Jaspat Rai]], [[P.V.Acharyaji Maharaj]] und andere mehr, blieben in dieser Asana regelmäßig jeden Tag für eine Stunde ohne Unerbrechung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nutzen===&lt;br /&gt;
[[Datei:2-im-Kopfstand-2-0707-kl-kl.jpg|rechts]]&lt;br /&gt;
Um [[Brahmacharya]] (Reinheit in Gedanke, Wort und Tat  bzw. Einhalten des [[Zölibat]]es, um so [[Brahman]] zu erfahren)  aufrechtzuerhalten, ist die Asana sehr hilfreich und nützlich. Es macht dich zu einem [[Urdhvaretas]] (sanskrit: einer der den Samen innen behält, der nach dem [[Prinzip]] der [[Keuschheit]] lebt).&lt;br /&gt;
Die sexuelle [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie] wird in die spirituelle [[Ojas]]- [[Shakti|shakti]] (höchste spirituelle Lebenskräfte) umgewandelt. Dies nennt man auch sexuelle Läuterung/ sexuelle Vergeistigung. Du wirst keine feuchten Träume, keine Spermatorrhoe (unkontrollierter Ausfluss von Samenflüssigkeit ohne sexuelle Erregung im Vorfeld) haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Urdhvareto- [[Yogi]] fließt die sexuelle Energie aufwärts ins Gehirn um dort als spirituelle Kraft aufbewahrt zu werden, die dann für kontemplative Zwecke ([[Dhyana]]: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]) eingesetzt wird. &lt;br /&gt;
Wenn Du diese Asana praktizierst, stell Dir vor, dass die sexuelle Energie in Ojas (Lebenskraft) umgewandelt wird und entlang Deiner [[Wirbelsäule]] nach oben aufsteigt um in deinem Gehirn gespeichert zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand belebt, energetisiert und regt an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand ist wirklich ein [[Segen]] und ein [[Nektar]]. Mit Wörtern läßt sich der wirkliche Nutzen und die Wirkung des Kopfstandes nicht ausdrücken. &lt;br /&gt;
Alleine in dieser Asana kann das Gehirn sehr viel Blut und [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] aufladen. Dies wirkt entgegen der [[Schwerkraft]] und saugt einen Überschuss von Blut vom [[Herz]]en weg. Das Gedächtnis verbessert sich bewundernswert. Anwälte, Okkultisten und Denker werden diese Asana zu schätzen wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asana  führt aus sich selbst heraus zu natürlichem [[Pranayama]] und Samadhi. Keine andere Anstrengung ist notwendig. Wenn Du Deinen Atem beobachtest, wirst Du bemerken, dass dieser feiner und feiner wird. Am Anfang der Praxis wird es kleine Schwierigkeiten beim Atmen geben. Mit dem Fortschritt in der Praxis wird dies vollständig verschwinden. Du wirst wirklichen Gefallen, freudige Erregung des Geistes in dieser Asana finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Nutzen kann weiterhin davon abgeleitet werden, wenn eine Meditation auf den Kopfstand folgt. [[Anahataklang|Anahataklänge]] ([[Anahata]] ist das 4. Chakra; sanskrit: unverwundet; der Klang himmlischer Gefilde) wirst du deutlich hören können. Junge widerstandsfähige Personen sollten diese Asana ausführen. Der Vorteil, der aus dieser Asana rührt ist unkalkulierbar. Diejenigen die den Kopfstand praktizieren, sollten keinen regelmäßigen Beischlaf mit einem Sexualpartner ausüben. &lt;br /&gt;
Weiterhin ist der Kopfstand ein Allheilmittel, ein Wundermittel, ein überlegenes Spezifikum bei allen Krankheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asana erleuchtet den psychischen Körper und erweckt die [[Kundalini]]kraft, beseitigt alle Arten von Magen-Darmkrankheiten und verstärkt geistige Kraft. Shirshasana hat die Wirkung eines kraftvollen Blutreinigers und die eines Nerventonikums. Alle Krankheiten der Augen, der Nase, des Kopfes, der Kehle, des [[Magen]]s und Bauches, des [[Urogenitalsystem]]s, der [[Leber]], der [[Milz]], der Lungen, Nierenkoliken, Taubheit, [[Samenfluss]], [[Diabetes]], [[Hämorrhoiden]], asthmatische Erkrankungen, [[Syphilis]] usw. können so geheilt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asana entfacht das Verdauungsfeuer [[Jatharagni]] (Sanskrit: [[Jathara]] - Magen; [[Agni]] - Feuer.&lt;br /&gt;
Falten und graue Haare werden verschwinden. „Derjenige, der die Asana über drei Stunden hinweg am Tag praktiziert besiegt die Zeit“, steht in der [[Yoga Tattva Upanishad]] geschrieben. Sogar Damen können diese Asana ausführen. Zahlreiche Krankheiten der [[Gebärmutter]] und der [[Ovarien]] können so  geheilt werden. [[Sterilität]] verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asanas (Körperhaltungen), Pranayama (Atemübungen) und und [[Japa]] (Mantrarezitation) sollten Hand in Hand gehen. Wiederhole während Du diese Asana übst das [[Mantra]] deines [[Ishta Devata]] (sanskrit: der von Dir erwählte (höchste persönliche) Gott) oder das Mantra, das Du von Deinem Lehrer bekommen hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnere dich immer an die wertvollen Worte Lord [[Krishna]]s: „Tasmat Yogi Bhava“- „Deshalb werde Du ein Yogi“ ( [[Bhagavadgita|Gita]], Chapter, VI- 46)&lt;br /&gt;
Sri Prakash Jung, der Privatsekretär des letzen [[Maharajas]] von Tehri (der Bergstaat in [[Uttarakhand]]) im [[Himalaya]] hatte geschwollene Beine und eine Herzerkrankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Herzmuskel war die [[Kontraktion]] und die Ausdehnung in seiner Pumpfunktion nicht mehr richtig möglich. So wurde es von den Ärzten diagnostiziert. Über einige Tage hinweg übter er regelmäßg den Kopfstand.  Die ganze Schwellung verschwand. Die [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzfunktion] war wieder hergestellt. Er hatte überhaupt keine Schmerzen mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er praktizierte die Asana täglich eine halbe Stunde lang. &lt;br /&gt;
Der [[Pandit]] (Gelehrte) Surya Narayan, ein Anwalt in Lakhimpure Kheri machte auch diese Asana. Sein Gedächtnis verbesserte sich zusehends. Die chronischen Schmerzen in Rücken und Schultern ([[chronisch]]es [[Rheuma]]) verschwanden komplett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Variationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfstand-Variation-witzig-kl.jpg|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*I.	[[Vrikshasana]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*II.	[[Viparitakarani Mudra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*III.	[[Kapalyasana]]&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Der Kopfstand wie oben beschrieben wird auch häufig mit diesen 3 Namen bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*IV.	[[Ardha Vrikshasana]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du im Kopfstand bist, beuge die Beine in den Kniegelenken und lasse sie in Verlängerung der Oberschenkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*V.	[[Mukta Hasta Vrikshasana]]: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse anstelle des Fingerverschlusses die Hände neben dem Kopf auf dem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VI.	[[Hasta Vrikshasana]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Asana wirst Du alleine auf Deinen zwei Händen stehen müssen. Schwinge zuerst Deine Beine an die Wand, stehe ausschließlich auf den Händen. Ganz langsam versuche die Beine weg von der Wand zu bewegen. In einigen Tagen wirst Du es lernen, das Gleichgewicht zu halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VII.	[[Ekapada Vrikshasana]]: (sanskrit: ekapada- ein Bein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du im Kopfstand bist, beuge langsam ein Bein am Knie und halte die Ferse über dem anderen Oberschenkel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Abschnitt stammt aus dem Buch &amp;quot;Yoga Asanas&amp;quot; von Swami Sivananda [http://sivanandaonline.org/public_html/ &#039;&#039;Divine Life Society, Sivananda Ashram&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viveka Chudamani - Trotz vieler Übungen beherrschst du den Kopfstand noch nicht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2-im-Kopfstand-2-0707-kl.jpg|thumb|Der Kopfstand]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Kommentar zum Viveka Chudamani Vers 461 von Sukadev Bretz -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kannst du den Kopfstand immer noch nicht? Oder darfst du ihn nicht machen wegen Hals- und Nackenproblemen? Oder gibt es eine andere [[Asana]], die du noch nicht kannst und fühlst du dich deshalb [[frustriert]]? Was kannst du tun? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauschen wir, was [[Shankara]] dazu sagt. Kommentar zum 461. Vers des [https://schriften.yoga-vidya.de/viveka-chudamani/ Viveka Chudamani]. Shankara schreibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Solange man sich für den Körper hält, ist das Karma dieses Lebens (prarabdha) wirksam. Die Identifikation mit dem Körper ist ein Irrtum. Prarabdha muss aufgegeben werden.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Du bist nicht der Körper ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten, ob du den Kopfstand kannst oder nicht, hängt letztlich vom [https://www.yoga-vidya.de/karma/ Karma] ab. Du kannst natürlich üben und lernst ihn irgendwann. Oder du kannst ihn nicht üben, weil du bestimmte Hals- oder Nackenprobleme hast. Es spielt keine allzu große Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange, wie du dich für den [[Körper]] hältst, mag es bestimmte Dinge geben, die du auf den Körper beziehst. Aber sei dir [[bewusst]], dass du nicht der Körper bist. Ob du den Kopfstand kannst oder den [[Handstand]], bei der [[Vorwärtsbeuge]] die Zehen berührst oder nicht, spielt keine Rolle. Natürlich ist es gut, dich um den Körper zu kümmern. Shankara hat ja an einer anderen Stelle gesagt, dass es gut ist dein [[Bewusstsein]] [[subtil]] zu machen. Dem subtilen [[Geist]] fällt es leichter, [[Brahman]] zu erfahren. Wenn Körper und [[Psyche]] und [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] subtiler geworden sind, dann fällt es leichter, dich auf Brahman einzustimmen. Und wenn du so Brahman erfährst, dann geht vieles leichter. Natürlich geht alles leichter, wenn du Brahman wirklich erfährst. Aber es spielt keine allzu große Rolle, ob der Körper etwas tun kann oder nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Identifiziere dich nicht mit dem Körper ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Identifiziere dich nicht mit dem Körper. Identifiziere dich nicht mit dem Kopfstand oder dem Schulterstand oder was auch immer. Übe mit dem Körper, um ein [[subtil]]eres Bewusstsein zu bekommen und Brahman zu erreichen. Aber es braucht weder Kopfstand noch irgendeine andere konkrete Asana. Lasse los! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kopfstand und Vorübungen für den Kopfstand - Praktische Anleitung==&lt;br /&gt;
===Übungsvideo, in dem Sukadev zur Übung des Kopfstandes und entsprechenden Vorübungen anleitet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier leitet dich Sukadev zum Kopfstand und insbesondere zu verschiedenen Vorübungen für den Kopfstand an und zeigt dir, wie du diese optimal ausführen kannst. &lt;br /&gt;
Dieses ist ein Ausschnitt aus dem 6. Kursvideo des 10-wöchigen [http://mein.yoga-vidya.de/yoga-anfaengerkurs-video/ Anfängerkurses].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|G5YPI7yYwto}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begleittext zum Übungsvideo - Kopfstand und Vorübungen für den Kopfstand===&lt;br /&gt;
Mit dieser Übung lernst du insbesondere auch Vorübungen zum Kopfstand.&lt;br /&gt;
Sei geduldig es ist notwendig, dass du als Anfänger mindestens eine Woche lang Vorübungen machst. Danach kannst du dann lernen wie du den Kopfstand machst und du kannst natürlich auch lernen welche Übungen du machen kannst statt dem Kopfstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfstand ist ganz ausgezeichnet für die Stärkung der Arme, ist sehr gut für die [[Entspannung]] der Beine. Das [[Blut]] fließt zurück zum [[Herz]]en, das ist sehr gut für die [[Vene]]n, es aktiviert den ganzen [[Kreislauf]] und besonders wichtig es bringt [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] - [[Lebensenergie]] - in die höheren Energiezentren, die [[Chakra]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So siehst du also zunächst, was du vielleicht in ein paar Wochen machen kannst, wenn es für deine [[Halswirbelsäule]] okay ist und unter der Voraussetzung, dass du regelmäßig übst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wirst du drei Übungen üben können, die dir helfen die [[Armmuskel]]n zu stärken, das ist ganz entscheidend. Im Kopfstand solltest du ja hauptsächlich auf den [[Ellenbogen]] stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Ellenbogenstand:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist der Kopfstand weniger ein Kopfstand als ein [[Ellenbogenstand]]. Wenn immer 3/4 bis 7/8 des Gewichts auf den Ellbogen sind, ist der Kopfstand auch keine außergewöhnliche Belastung für die Halswirbelsäule. Damit das aber geht brauchst du starke Oberarme und [[Schulter]]n. Diese [[Stärkungsübung]]en sind auch wichtig, wenn du vielleicht irgendwelchen [[Schulterprobleme]]n oder [[Ellenbogenprobleme]]n vorbeugen willst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes übst du den Ellenbogenstand. Dazu setzt du dich auf die [[Ferse]]n, kniende Haltung. Du misst deine Ellenbogen ab, dass sie schulterbreit auseinander sind. Dann gibst du die Ellenbogen auf den Boden und du faltest die Hände. Anschließend streckst du die Beine aus und du lässt den [[Kopf]] locker nach unten hängen, ohne dass der Kopf Bodenkontakt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Ellenbogenstand, den du auch gut üben kannst als Vorbereitung auf den Kopfstand. Du lernst so, das Hauptgewicht auf den Ellbogen zu halten. Wenn du nicht so flexibel bist, kannst du eventuell auch die Knie leicht gebeugt halten - das ist für den unteren Rücken angenehm. Ich hoffe, du merkst, das ist gut für die Stärkung von [[Arm]]en und Schultern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann setze dich wieder hin, Knie auf den Boden. Setze dich auf die Fersen, soweit es angenehm ist, komme eine Moment zur Stellung des Kindes, [[Stirn]] am Boden, [[Unterarm]]e neben die [[Unterschenkel]], [[Handfläche]]n nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Delfin:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei weitere Asanas, die noch etwa anstrengender sind für die Arme. Dazu kannst du dich wieder aufsetzen. Die nächste Übung ist der sogenannte [[Delfin]]: Dazu misst du wieder die [[Ellenbogen]] ab. Du faltest die Hände, gibst die Ellenbogen auf den Boden, streckst die Beine aus und jetzt beim Ausatmen gibst du den Kopf vor den Händen Richtung Boden und beim Einatmen wieder hoch. Beim Ausatmen Kopf vor die Hände und beim Einatmen wieder hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mach dies ein paar Mal sehr ruhig und gleichmäßig, wenn möglich mit Nasenspitze oder Stirn auf den Boden kommend. Wenn dir dies nicht ganz gelingt: Übung macht den Meister, die Meisterin. Es darf und sollte sogar anstrengend sein für [[Schultern]] und [[Arm]]e - aber mache es nur so weit, wie du auch das [[Gesicht]] entspannt halten kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] machen wir es immer mit Bewusstheit. Ich vermute, dass du inzwischen schon aufgehört hast. Du kannst dich jetzt wieder entspannen: Du kannst dich auf die Fersen setzen, Stirn auf den Boden geben, Unterarme neben die Unterschenkel und entspannen. Atme wieder zwei- dreimal tief ein und aus. Natürlich kannst du die [[Stellung des Kindes]] so machen, wie es für dich angenehm ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Fliegende Hund:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Variation ist der sogenannte &amp;quot;Fliegende Hund&amp;quot;, auch wenn es kein wirkliches Fliegen ist, ist es besonders gut zur Stärkung der Ellenbogen, [[Oberarm]]e und Schultermuskulatur. Du kannst diese Übung aber nur dann machen, wenn es für deine Handgelenke okay ist. Ansonsten kannst du auch nochmal den Delfin üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es aber geht, dann komme dazu erst zum Vierfüßlerstand, [[Hüfte]]n oberhalb von den [[Knie]]n, Schultern oberhalb von den [[Handgelenke]]n.&lt;br /&gt;
Die Knie hüftbreit auseinander und Hände schulterbreit auseinander. Dann strecke die Beine aus. So bist du jetzt im Hund, den du ja inzwischen schon kennst, und jetzt beim [[Ausatmen]] spreizt du die [[Ellbogen]] zur Seite und gibst den Kopf zwischen den Händen Richtung Boden und beim Einatmen streckst du die Arme wieder aus. Beim Ausatmen seitlich abspreizen, Kopf zum Boden und dann wieder hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atme so ein paar Mal ein und aus, normalerweise wirst du drei bis viermal dies machen können, wenn es geht mache es aber bis zu 12 Mal.&lt;br /&gt;
Wenn du es jetzt schon 12 Mal angenehm  machen kannst, hast du schon jetzt die Stärke der Arme, die notwendig ist für den Kopfstand. Wenn du es nicht 12 Mal machen kannst, dann hast du noch genügend Zeit für regelmäßige [[Praxis]] zu Hause.&lt;br /&gt;
Achte auch darauf: Das Becken ist sehr hoch, es ist kein Liegestütz, sondern es sollen die Schultern gestärkt werden und nicht wie im [[Liegestütz]] nur die Oberarm- und [[Brustmuskulatur]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kannst du dich langsam wieder auf die Fersen hinsetzen zur [[Stellung des Kindes]] - nach diesen anstrengenden Übungen für Schultern und Arme etwas Entspannung. Übrigens: Der Kopfstand selbst ist sehr viel weniger anstrengend als der fliegende Hund und Delfin. Um das gute Gefühl in den Ellenbogen nochmals zu bekommen, schließt du diese [[Vorübung]]en für den Kopfstand mit nochmaligem Ellenbogenstand ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erneuter Ellenbogenstand:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu miss wieder die [[Ellenbogen]] ab, falte die Hände, gib den Kopf auf den Boden. Dann hebe den [[Brustkorb]] hoch.&lt;br /&gt;
Hebe auch den Kopf wieder hoch - ihn hast du nur vorübergehend wieder unten gehabt, damit du einmal spüren kannst, wie es sich anfühlen kann. Aber widerstehe jetzt der Versuchung, den Kopfstand selbst zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strecke die Beine aus, und wenn möglich, lasse den Kopf locker hängen, dass du fast den Kopf baumeln lassen kannst. So hast du das [[Gefühl]], wie der [[Kopfstand]] hinterher sein kan: entspannter [[Nacken]], entspannte [[Halswirbelsäule]] aber viel Gewicht auf den Ellenbogen und die Arme arbeiten.&lt;br /&gt;
Während du jetzt tief ein- und ausatmest spüre die Verbindung von Bauch zu Stirn. Einatmen zum Bauch, ausatmen zur Stirn, einatmen zum Bauch, ausatmen zur Stirn.&lt;br /&gt;
Dann setze dich nochmal hin, komm wieder zur [[Stellung des Kindes]], Stirn am Boden, Unterarme neben den Unterschenkeln, Ellbogen sinken nach außen und unten. Atme und regeneriere dich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kopfstand und Kontraindikationen==&lt;br /&gt;
===Übungsvideo, in dem Sukadev zur Übung des Kopfstandes anleitet und über Kontraindikationen spricht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier leitet dich Sukadev an zum Kopfstand und zeigt dir, wie du diese optimal ausführen kannst. Darüber hinaus erläutert Sukadev dir Kontraindikationen, also Fälle, in denen du auf die Übung des Kopfstandes verzichten solltest bzw. was du in manchen Fällen beachten solltest.&lt;br /&gt;
Dieses ist ein Ausschnitt aus dem 7. Kursvideo des 10-wöchigen [http://mein.yoga-vidya.de/yoga-anfaengerkurs-video/ Anfängerkurses].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TDXTzog4ah0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begleittext zum Übungsvideo - Kopfstand und Kontraindikationen - Praktische Anleitung===&lt;br /&gt;
In diesem Video wird eines der Themen das Erlernen des Kopfstandes, oder zumindest das Erlernen der Schritte zum Kopfstand, sein. Du kannst zunächst einmal meine Anleitung auf dich wirken lassen, also nicht gleich mitmachen, sodass du danach weißt, wie es geht, zumindest dein [[Unterbewusstsein]] versteht es. Zunächst misst man die [[Ellenbogen]] mit den Händen ab, so dass die Ellenbogen unterhalb der [[Schultern]] sind. Lege die [[Finger]] um die Ellenbogen, dann bleiben die Ellenbogen fest. Der Kopfstand ist eigentlich ein Ellenbogenstand, das Hauptgewicht ist auf den Ellenbogen, und nur wenig Gewicht ist auf dem Kopf. Das ist auch der Grund, warum der Kopfstand nicht schädlich für die [[Halswirbelsäule]] ist. Es ist nicht mehr Gewicht oder Druck auf der Halswirbelsäule, als wenn du z. B. Treppenstufen bergab gehen würdest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das gilt dann, wenn du den Kopfstand richtig machst und die Ellenbogen ganz auf dem Boden sind. Als Nächstes faltet man die Hände und gibt sie etwas auseinander. Dann gibt man den Kopf auf den Boden, und zwar den [[Scheitel]]. Dann streckt man die Beine aus. Und jetzt ist es wichtig, in diesem Moment schon das Hauptgewicht auf die Ellenbogen zu geben und die Schultern weg von den Ohren zu drücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, wenn man wirklich das Gefühl hat, dass der Großteil des Gewichts auf den Ellenbogen ist, kann man in den nächsten Schritt kommen. Man wandert mit den [[Fersen]] noch etwas näher, dann beugt man die Knie und hebt die Füße etwas hoch, erst den einen Fuß und dann den anderen. Dann richtet man die Wirbelsäule auf. Dabei achtet man darauf, dass die Schultern von den Ohren weg und die Ellenbogen unten sind. Erst dann gehen die Knie nach hinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn die Knie hinten sind, streckt man die Beine aus. Das Hauptgewicht ist weiterhin auf den Ellenbogen, die Schultern sind weg von den Ohren, sodass nur wenig Gewicht auf dem Kopf und auf der Halswirbelsäule ist. Man kann den Kopfstand lange halten, aber heute werden wir ihn nur kurz halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um aus der Stellung zu kommen, beugst du zuerst die Knie, dann gibst du die Knie zum Brustkorb hin, senkst die Füße und kommst zurück zur [[Stellung des Kindes]]. Jetzt möchte ich dir noch ein paar Kontraindikationen für den Kopfstand erzählen. Angenommen, du hast schwere [[Halswirbelsäule]]nprobleme oder einen [[Bandscheibe]]nvorfall in der Halswirbelsäule, dann solltest du den Kopfstand nur üben, wenn dein Physiotherapeut oder Orthopäde das für okay hält. Angenommen, du hast vermehrten [[Augeninnendruck]], dann wäre es gut, wenn du deinen Augenarzt fragst, ob für dich der Kopfstand okay ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video - Kopfstand mit Wand als Hilfsmittel - Praktische Anleitung== &lt;br /&gt;
Die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Übung Kopfstand mit Hilfe der Wand als Hilfsmittel aus einer Yogastunde: [[Sukadev]] leitet dich an zum Kopfstand an der Wand und zeigt dir, wie du diese Übung optimal ausführen kannst. &lt;br /&gt;
Dieses ist ein Ausschnitt aus dem 8. Kursvideo des 10-wöchigen [[http://mein.yoga-vidya.de/yoga-anfaengerkurs-video/ Anfängerkurses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XEDPwhpLQ84}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begleittext zum Video - Kopfstand mit Wand als Hilfsmittel - Praktische Anleitung===&lt;br /&gt;
(Du kannst für diese Variation an einer Wand oder einer Tür üben. Achte darauf, dass du nicht direkt unterhalb der Türklinke  bist.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es macht nichts, wenn du aus dem Kopfstand herausfällst. Nach einer alten Yoga-Weisheit  muss der typische Yogaschüler einhundert Mal runterfallen, bevor er den Kopfstand ruhig halten kann.Um solch ein Hinunterfallen jedoch zu vermeiden gibt es eine kleine Variation:Du bist in der Stellung des Kindes und hast deine Füße so nah an der Wand wie möglich. Dann setzt du dich auf, umfasst die Ellenbogen zum Abmessen und faltest die Hände. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun setzt du den Kopf bzw. Scheitel auf den Boden, drückst die Ellenbogen hinunter und die Schultern sind dabei weg von den Ohren. Dann streckst du langsam die Beine aus und gehst mit den Füßen langsam die Wand hoch; so weit, wie dein Rücken dabei gerade bleibt. Du gehst also nicht so hoch wie du könntest, sondern nur so weit, dass du jetzt schon einen Großteil des Gewichts vom Becken auf den Ellenbogen hast. Dann gib ein Bein nach hinten prüfe für dich, ob das andere auch Bein auch geht und strecke beide Beine nach oben. Angenommen du würdest fallen, würdest du gegen die Wand fallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du nicht weitergehen möchtest, also nur ein Bein oben hast, kannst die Beine noch einmal wechseln: Du gibst dann das eben noch ausgestreckte Bein an die Wand und das andere nach oben. Nun kannst du die Wand langsam wieder nach unten gehen, und zurück zur Stellung des Kindes kommen. Halte Schultern und Nacken entspannt und bleib einen Moment lang ruhig in der Stellung des Kindes und leg dich dann auf den Rücken zur Entspannungslage. Der Kopfstand hilft dir, Gleichgewicht, Mut und Konzentration zu entwickeln. Wenn du den Kopfstand regelmäßig übst, bekommst du allgemein mehr Mut, mehr Konzentration und inneres Gleichgewicht. Aber denke immer daran, wann immer der Kopfstand geübt wird: Du kannst den normalen Kopfstand machen, also ohne Wand, du kannst die Variation mit der Wand machen oder stattdessen den Hund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt atme wieder tief ein und aus. Beim Einatmen geht der Bauch hinaus – beim Ausatmen geht der Bauch hinein. Einatmen – neue Energie und ausatmen – loslassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Kopfstand Videos==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fnrKncD9zZE}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|AM2EZaiUYRs}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|YSdLv2av_F0}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|IaDjwS9CfEk}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XtFzDC4YbtE}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|repeEhkxwy4}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|g72j9c32xlE}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|qEfH-XPCRu0}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|cqBBSD_CkJ8}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|AqARUvMPccw}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|jwbOQZRWcY8}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|T2l95J-CCVk}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n0VUoTV5e5I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkung und Nutzen des Kopfstands - Video==&lt;br /&gt;
Hier ein Vortrag zum Thema &#039;&#039; Kopfstand Shirshasana Wirkung &#039;&#039; von und mit Sukadev Bretz aus der Reihe [[Yoga Vidya Schulung]], Vorträge zum ganzheitlichen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|vfTXAJYmrQI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kopfstand und seine Variationen Fotos==&lt;br /&gt;
Shirshasana - der Kopfstand: Eine Übung (Asana) für Gleichgewicht, geistige Stärke und innere Klarheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana, andere Schreibweise: Sirsasana)  ist die 1. Asana der 12 Grundstellungen der Yoga Vidya Reihe.&lt;br /&gt;
Bitte beachten: Diese Asana-Schautafel ist keine Übungsreihe. Sie soll vielmehr Anregungen für Yoga Praktizierende und Yogalehrer geben.&lt;br /&gt;
Wirkungen dieser Asana...&lt;br /&gt;
Viel Spaß beim Üben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst jedes Foto durch Klicken vergrößert sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[SN.jpg|thumb|Grundstellung Kopfstand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kopfstand Armvariationen]]&lt;br /&gt;
* [[Umkehrhaltung]]&lt;br /&gt;
* [[Urdhva Padmasana]]&lt;br /&gt;
* [[Stellung des Kindes ]]&lt;br /&gt;
* [[Garbhasana]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Bauchmuskelübungen]]&lt;br /&gt;
* [[Shirshasana ]]&lt;br /&gt;
* [[Schulterstand]]&lt;br /&gt;
* [[Sarvangasana ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/asana/kopfstand.html Kopfstand]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Asana_Uebungsplaene/Shirshasana-k.html Typische Fehler im Kopfstand]&lt;br /&gt;
*[http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/tandem/swr2-tandem-mit-78-im-kopfstand/-/id=8986864/did=18058130/nid=8986864/lurtly/index.html Ein Radiobeitrag über eine 76jährige Yogalehrerin im Ashram in Bad Meinberg/ Yoga Vidya. (Auf SWR2)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/das-yoga-vidya-asana-buch-band-i Das Yoga Vidya Asana Buch, in diesem Fall besonders Seite 134/135]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/das-grosse-illustrierte-yogabuch-swami-vishnu-devananda Das große illustrierte Yogabuch von Swami Vishnu-Devananda]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/yoga-...-ruecken-atmet-buch Wolgang Keßler: Yoga ... und der Rücken atmet auf - Buch]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/yoga-exakt-asanas-f-d-mittelstufe Wolgang Keßler: Yoga Exakt-Asanas für die Mittelstufe]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/anatomie-hatha-yoga Anatomie des Hatha Yoga, Das Standardwerk zur Anatomie des Hatha Yoga von H. David Coulter]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/yoga-anatomie-leslie-kaminoff Yoga Anatomie von Leslie Kaminoff, besonders gute bildliche Darstellungen]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/theorie-praxis-hatha-yoga-tatzky-troekes-pinter-neise Theorie und Praxis des Hatha-Yoga von Tatzky/Trökes/Pinter-Neise]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/goettliche-erkenntnis Swami Sivananda: Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/inspirierende-geschichten Swami Sivananda: Inspirierende Geschichten]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/mythologiesanskritmantras/kirtan-textheft Kirtan Textheft]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/goettliche-erkenntnis Swami Sivananda: Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/inspirierende-geschichten Swami Sivananda: Inspirierende Geschichten]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/die-kraft-gedanken Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/sadhana-ein-lehrbuch-techniken-spirit.-vollkommenheit Swami Sivananda: Sadhana - Ein Lehrbuch mit Techniken zur spirituellen Vollkommenheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas als besonderer Schwerpunkt]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/ Ernährung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga und Meditation Einführung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Fortgeschrittene Yogastunde mit Schwerpunkt Umkehrstellungen und Variationen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://byv.podspot.de/files/Yogastunde-Fortgeschrittene_Umkehrstellungen.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Viveka Chudamani]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kopfstand&amp;diff=951247</id>
		<title>Kopfstand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kopfstand&amp;diff=951247"/>
		<updated>2021-06-02T12:28:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Kopfstand&#039;&#039;&#039;, auch [[Shirshasana]], Sirshasana oder Sirsasana ([[Sanskrit]]: शीर्षासन śīrṣāsana &#039;&#039;n.&#039;&#039;) ist die 1. [[Asana]] der [[Grundstellung]]en der [[Yoga Vidya Reihe]] im [[Hatha Yoga]]. Der Kopfstand gilt als König der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asanas]. Man könnte ihn aber auch als Unterarmstand bezeichnen. Es sollte kaum [[Gewicht]] auf dem [[Kopf]], dafür fast das gesamte [[Gewicht]] über die [[Schultern]] verlaufend auf den [[Unterarm]]en sein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfstand-seitlich.jpg|thumb| Kopfstand, [[Shirshasana]] ist eine [[Asana]] aus dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Hatha Yoga] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkung vom Kopfstand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand wird König der [[Asanas]] genannt und ist die 1. Position der 12 Grundstellungen innerhalb der [[Yoga Vidya Grundreihe]]. Der Kopfstand wirkt sehr ausgleichend und energetisierend, wenn er länger gehalten wird. Bei Problemen mit der [[Halswirbelsäule]], [[Buthochdruck]], erhöhtem Augeninnendruck oder anderen Augenerkrankungen solltest du vorher einen [[Arzt]] konsultieren und fragen, ob du die [[Übung]] praktizieren darfst. Frauen können während der [[Menstruation]] den Kopfstand weglassen. Wenn du den Kopfstand nicht üben kannst oder magst bieten sich der Hund und der Hase als alternative Positionen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperliche Wirkung vom Kopfstand===&lt;br /&gt;
Der Kopfstand wirkt verjüngend. Der [[Kopf]], das [[Gehirn]], die [[Wirbelsäule]] und der [[Sympathikus]] besser mit [[Blut]] versorgt. Durch die verbesserte Durchblutung der Kopfhaut wird Haarausfall und dem Grauwerden der Haare vergebeugt, bzw. dieser Prozess wird durch den Kopfstand verlangsamt. Durch die besser durchblutete Gesichthaus bilden sich nicht so schnell Falten. Der Kopfstand ist auch gut gegen Krampfadern, hartnäckige Verstopfung und Nierenkoliken. Außerdem wird der Gleichgewichtssinn und die muskuläre [[Koordination]] gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestärkte Muskeln:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Delta-Muskeln (Schultermuskeln)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geistige Wirkung vom Kopfstand===&lt;br /&gt;
Der Kopfstand verbessert das [[Gedächtnis]], steigert das [[Konzentrationsvermögen]], die Fähigkeit kreativ zu denken, die geistige [[Klarheit]] und viele weitere Gehirnfunktionen. Außerdem hilft der Kopfstand [[Mut]], [[Selbstvertrauen]], [[Konzentration]] und [[Willenskraft]] zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Energetische Wirkung vom Kopfstand===&lt;br /&gt;
Der Kopfstand hilf die sexuelle [[Energie]] zu sublimieren und sie in spirituelle Energie, [[Ojas]] zu transformieren. Außerdem aktiviert der Kopfstand die Sonnen- und Mondenergien im [[Sonnengeflecht]] und der Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Angesprochen Chakras vom Kopfstand===&lt;br /&gt;
* [[Sahasrara Chakra]]&lt;br /&gt;
* [[Ajna Chakra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einschränkungen, Gegenanzeigen, Kontraindikationen vom Kopfstand==&lt;br /&gt;
Der Kopfstand ist nicht geeignet bei [[Kopfschmerzen]], Migräne, Nackenproblemen, Bluthochdruck, Herzkrankheiten, [[Thrombose]], Arteriosklerose, chronischem [[Kararrh]], chronischer [[Verstopfung]], Nierenproblemen, unreinem Blut, schwachen Blutgefäßen der Augen, starker [[Kurzsichtigkeit]], Bindehautentzündungen, chronischem grünen Star, Entzündungen der Ohren oder jeder Art von Blutungsgefahr im Kopf. Außerdem nicht während der Menstruation oder der Schwangerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umkehrhaltungen sind nicht geeignet bei Herzproblemen, [[Bluthochdruck]] und Rückenproblemen, besonders bei Bandscheibenvorfällen. Umkehrhaltungen sind auch nicht geeignet bei [[gründer Star|grünem Star]], akuter Ohrinfektion, Erkrankungen des [[Gehirn]]s und bei [[Arteriosklerose]]. Bei Krankheiten, die das Blut verunreinigen könnten dürfen [[Umkehrhaltungen]] erst geübt werden, sobald sich das [[Blut]] einigermaßen normalisiert hat. Wenn man Probleme mit der Halswirbelsäule hat, dann dürfen keine Umkehrhaltungen ausgeführt werden, bei denen der Nacken [[Gewicht]] trägt. Für [[Frauen]] sind Umkehrhaltungen während der [[Menstruation]] oder der [[Schwangerschaft]] nicht geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist für die korrekte Ausführung vom Kopfstand wichtig? ==&lt;br /&gt;
===Typische Fehler beim Kopfstand sind:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zum Hochkommen: Schüler zieht Schultern zu den Ohren.&lt;br /&gt;
*kein Gewicht auf die Ellbogen.&lt;br /&gt;
*Schüler springt mit zuviel Schwung hoch.&lt;br /&gt;
*Schüler vergißt, richtig zu atmen.&lt;br /&gt;
*Anfänger schließt die Augen (mit offenen Augen gehen alle Gleichgewichtsstellungen leichter).&lt;br /&gt;
*Schüler gibt Ellbogen zu weit auseinander.&lt;br /&gt;
*Schüler wandert zu weit nach vorne und nimmt alles Gewicht von den Ellbogen.&lt;br /&gt;
*Schüler hat mangelndes Selbstvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===In der Stellung:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zuviel [[Gewicht]] auf dem Kopf.&lt;br /&gt;
*Schiefer Kopf, falsche Nackenlage.&lt;br /&gt;
*Hohlkreuz, Rundrücken.&lt;br /&gt;
*Seitlich schief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beim Aus der Stellung kommen:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Unkontrolliert hinunterfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Korrekturen:===&lt;br /&gt;
*Schüler ermutigen.&lt;br /&gt;
*Auf Ellbogen- und Schulterhaltung achten.&lt;br /&gt;
*Schüler hineinhelfen.&lt;br /&gt;
*Auf den Punkt im unteren Rücken konzentrieren lassen.&lt;br /&gt;
*In der Stellung: Behutsam Beinstellung und Rückenhaltung korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anleitung zum Kopfstand in mehreren Schritten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1 Hinknien, das Gewicht auf die Unterarme verlagern. Die Hände umfassen die Ellbogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2 Hände öffnen und mit verschränkten Fingern vor sich liegen lassen. Die&lt;br /&gt;
Ellbogen bleiben in ihrer Stellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*3 Hinterkopf in die gefalteten Hände legen, den Scheitel auf den Boden. Hände und Ellbogen bilden einen Dreifuß, eine stabile Grundlage für den umgekehrten Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*4 Knie strecken und die Hüften hoch heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5 Nun die Beine langsam aufrichten. Das [[Körpergewicht]] hauptsächlich auf den Unterarmen spüren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Um die Haltung zu lösen, kehre die Schritte um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entspannen in der Stellung des [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindes], mindestens sechs tiefe Atemzüge lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Atmung während dem Kopfstand==&lt;br /&gt;
*Hebe mit der [[Einatmung]] deine Beine nach oben&lt;br /&gt;
*Halte den [[Atem]] an während du in die Endstellung kommt&lt;br /&gt;
*Atme normal weiter, in der Endhaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmung im Verlauf der Beherrschung des Kopfstandes immer feiner werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konzentrationspunkt während dem Kopfstand==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Körperlich: [[Gleichgewicht]], [[Atmung]], [[Gehirn]], Mitte des Kopfes, den ganzen [[Körper]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Energetisch: [[Sahasrara Chakra]], [[Ajna Chakra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Variation für Einsteiger vom Kopfstand==&lt;br /&gt;
Einsteiger können [[Ardha Shirshasana]], den [[Clown]] versuchen, in ihm braucht man weniger [[Gleichgewicht]]. Alternativ kannst du den Kopfstand an der Wand üben. Eine Vorübung für den Kopfstand ist [[Shishumarasana]], der [[Delfin]]. Außerdem kann man als Alternative [[Adhomukhashvanasana]],den Hund oder [[Shashankasana]], den Hasen üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Variation für Fortgeschrittene vom Kopfstand ==&lt;br /&gt;
Fortgeschrittene können verschiedene andere Handstellungen üben, weiter in den Skorpion gehen oder Handstand üben. Die fortgeschrittenste Variation vom Kopfstand, ist ein Kopfstand ohne Hände, wo du nur auf deinem Kopf stehst. Achte auf deine Halswirbelsäule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kannst du verschiedene Variationen deiner Beinhaltungen annehmen. Zum Beispiel den [[Lotus]], [[Spagat]], [[Seitspagat]], [[Garudasana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Asanas können nach dem Kopfstand folgen? ==&lt;br /&gt;
Typischerweise [[Skorpion]], [[Handstand]], [[Schulterstand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wann praktiziert man den Kopfstand?==&lt;br /&gt;
===Viele assoziieren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] mit dem Kopfstand===&lt;br /&gt;
Kopfstand ist vielleicht die bekannteste [[Übung]] im [[Yoga]]. So ist die Frage: „Wann sollte man den Kopfstand üben?“ Zunächst einmal: Du kannst auch Yoga ohne Kopfstand üben. Kopfstand ist nur eine der vielen [[Übung]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasnn bist du für den Kopfstand bereit?===&lt;br /&gt;
Das klügste wäre, deinen [[Yogalehrer]] oder Yogalehrerin zu fragen, wann du für den Kopfstand bereit bist. Dein Yogalehrer oder deine Yogalehrerin kennt dich und kann dir sagen, ab wann du den Kopfstand üben kannst. Bei [[Yoga Vidya]] gibt es ja Anfängerkurse, wo du die Vorübungen für den Kopfstand in der 6. Woche lernen kannst und in der 7. Woche kannst du anfangen, den Kopfstand auszuprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Für den Kopfstand brauchst du starke Muskeln===&lt;br /&gt;
Bevor du den Kopfstand übst, brauchst du starke Schultermuskeln und Oberarmmuskeln, denn der Yoga-Kopfstand wird ja so ausgeführt, dass die Hände hinter dem Kopf gefaltet und die Ellbogen auf dem Boden sind, und dann gibst du das Hauptgewicht auf die Ellbogen. Im klassischen Yoga-Kopfstand ist nur ein Viertel des Körpergewichtes auf dem Kopf, und deshalb ist die [[Belastung]] von [[Kopf]] und [[Halswirbelsäule]] eigentlich gar nicht so groß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vergleichbar wie wenn du Treppen hinuntergehst, dann wippt der Kopf ja auch nach unten, und der Druck des Kopfes auf die Halswirbelsäule ist beim flotten Treppengehen nach unten in etwa so groß wie wenn du auf dem Kopf stehst. Wann übst du also den Kopfstand? Wenn du dafür die benötigte [[Kraft]] in den Oberarmen ausreichend entwickelt hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übe Kopfstand wenn du genug Gleichgewicht hast===&lt;br /&gt;
Wenn du ein gutes Gleichgewicht hast, weil du es vielleicht trainiert hast, durch zum Beispiel den Einbein-Stand oder auch die [[Krähe]], welche zwei Gleichgewichtsübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sind. Der Einbein-Stand wird auch als [[Baum]] bezeichnet. Danach kannst du – wenn du starke Arme hast – den Kopfstand üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übe Kopfstand ohne Halswirbelsäulenprobleme===&lt;br /&gt;
Wenn du keine Nackenprobleme hast, keine [[Halswirbelsäule]]n-Probleme, dann kannst du den Kopfstand üben. Angenommen du hast Halswirbelsäulen-Probleme, dann ist es erst mal wichtig, andere Yoga-[[Übung]]en zu üben, bis dein [[Hals]] wieder entspannt ist und deine Halswirbelsäule sich regeneriert hat. Der Kopfstand ist also keine Übung, die du gleich zu Anfang machst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übe Kopfstand deinem Alter entsprechend===&lt;br /&gt;
Angenommen du bist jugendlich, dann wirst du eher mit dem Kopfstand anfangen. Angenommen du bist schon etwas älter, dann wird es typischerweise etwas länger dauern, bis du den Kopfstand ausprobieren kannst, aber ich habe auch schon 80jährigen den Kopfstand beigebracht, und sie haben ihren Kopfstand als sehr hilfreiche [[Übung]] empfunden. Ich habe aber auch schon [[Mensch]]en gesagt, dass zumindest in nächster [[Zeit]] der Kopfstand für dich nicht die richtige [[Übung]] ist. Es gibt Ersatzübungen, wie zum Beispiel den Hund oder die [[stehende Vorwärtsbeuge]] oder die [[Stellung des Kindes]], und dann würde man sagen, dass man den Kopfstand eben sein lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wann übt man den Kopfstand in der Yoga-Reihe?===&lt;br /&gt;
Wann, in der Yoga-Reihe, sollte man den Kopfstand machen? Hier gibt es mehrere [[Tradition]]en. Bei [[Yoga Vidya]] machen wir normalerweise den Kopfstand ziemlich am Anfang. Erst kommt die [[Anfangsentspannung]], dann vielleicht das Singen von [[Om]], dann kommen die Atemübungen ([[Pranayama]]), danach folgt der [[Sonnengruß]], dann eine Bauchmuskelübung, und nach der Bauchmuskelübung kommt der Kopfstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfstand hilft, dass der [[Geist]] klar und wach wird. Im Kopfstand fließt das venöse [[Blut]] von den Beinen hinunter, was hilft dass die Beine nachher dann flexibler sind und dass die Dehnübungen der Beine leichter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kopfstand brauchst du ja auch etwas [[Muskeln]], um ihn richtig zu machen, und so ist es gut, den Kopfstand am Anfang zu machen, wenn die Arme noch eine gute [[Kraft]] haben. Im Allgemeinen machen wir gerne die Kraftübungen eher zum Anfang und die entspannenderen Übungen eher zum Ende der Yoga-Stunde. Außerdem werden im Kopfstand eben Muskeln angespannt und ein leichter [[Druck]] auf die [[Halswirbelsäule]] ist auch da, und da ist es wichtig, dass die Muskeln danach gedehnt werden und die Halswirbelsäule sich dehnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt andere [[Tradition]]en, die machen den Kopfstand eher am Ende, z.B. gab es einen belgischen Autor namens André van Lysebeth, der hat den Kopfstand als Übung am Schluss empfohlen. Das ist auch eine Möglichkeit, wobei ich persönlich den Kopfstand nicht ganz am Schluss machen würde. Es sollte noch irgendeine Dehnübung danach folgen. Man kann aber z.B. den Kopfstand in der [[Yoga Vidya Reihe]] nach dem [[Drehsitz]] machen, oder auch nach der [[Krähe]] oder nach dem [[Pfau]], also typischerweise zu Anfang der Yoga-Stunde oder eben auch zum Ende; ich würde empfehlen nicht ganz zum Schluss, wobei ganz zum Schluss ja sowieso noch die [[Tiefenentspannung]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kopfstand erlernen ist gar nicht so schwer ==&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist das Erlernen des Kopfstandes in einer Yogastunde. Du mußt ein Yogazentrum auffinden, in dem der Kopfstand gelehrt wird. Es gibt manche Zentren, die dieses nicht anbieten. Zudem solltest du die Yogagrundübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/was-ist-yoga/ Yoga] kennen, um deinen Körper auf diese [[Asanas]] vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte eine gute Körperbeherrschung vorhanden sein und deine [[Muskelkraft]] sollte ausreichend sein, um den Kopfstand durchführen zu können. Du solltest zunächst zur Stärkung deiner Oberarmmuskel und deiner Schultermuskulatur bestimmte darauf gerichtete Kraftübungen machen. Dazu gehört [https://mein.yoga-vidya.de/video/video/listTagged?tag=Fliegender+Hund der fliegende Hund], der Ellbogenstand und der [[Delphin]]. Diese solltest du gut beherrschen. Wenn dies der Fall ist, verfügst du über gute Muskelkraft, die ausreichend ist, den Kopfstand zu machen. Du kannst so leicht mit dieser Muskelkraft in den Kopfstand gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Kopfstand zu lernen ist es gut, wenn dir ein Yogalehrer hilft. Er zeigt dir, wie man den Kopfstand richtig ausführt. Es ist wichtig den Kopfstand richtig zu praktizieren. Darunter zählt die richtige Abmessung der Ellbogen und die Verlagerung des Hauptgewichtes auf die Ellbogen. Im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist im engeren Sinne der Kopfstand eher ein Ellbogenstand. Es gilt zu lernen, wie dieser richtig auszuführen ist. Dies zeigt dir ein guter Yogalehrer, eine gute Yogalehrerin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er oder sie kann dir in die Stellung hinein helfen, Unterstützung und Tipps geben. Du wirst spüren, wie gut dir das Üben des Kopfstandes tut und erhältst zum Üben des Kopfstandes praktische Tipps. Manchmal sagt man: Man muss erst 100 Mal aus dem Kopfstand fallen, bevor man ihn wirklich erst kann und diesen beherrscht. Wenn du ein wenig älter bist, willst du vielleicht nicht die ganze Zeit aus dem Kopfstand fallen wollen. Hier gibt es Möglichkeiten der Unterstützung wie den Kopfstandhocker oder die Hilfenahme einer Wand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft musst du deinen Yogalehrer oder deine Yogalehrerin auch um Hilfe bitten, dir in den Kopfstand zu verhelfen. Diese sind heute etwas vorsichtiger als vor 20 oder 30 Jahren, da sie nicht wirklich wissen, ob der Schüler in Kopfstand kommen möchte und auch Hilfe in Anspruch nehmen möchte. Möchte dem Teilnehmer geholfen werden? Auf Nachfrage hin, werden diese dir gerne helfen. Dies kann während vorher oder nach der Yogastunde erfolgen. Frage einfach nach. Wenn dein Hals- und Nackenbereich in Ordnung ist, dann wird ein guter Yogalehrer dir in den Kopfstand hinein helfen können. Auf unseren Internetseiten gibt es einige Videos zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/de/asana/kopfstand.html Kopfstand]. Es sind Vorübungen zum Kopfstand vorhanden und Tipps zum Hineingehen in diese Asana. Besuche unsere Internetseiten auf www.yoga.vidya.de und gebe im Suchfeld das Stichwort Kopfstand ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines zum Kopfstand ==&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kopfstand-18/ Kopfstand] ist eine der großen wichtigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asanas]. Kopfstand heißt eben, dass der [[Kopf]] unten ist und die [[Beine]] oben sind. Der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kopfstand-18/ Kopfstand] hilft, dass die [[Energie]] mehr zum [[Ajna Chakra]] geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kopfstand-18/ Kopfstand] ist aber nicht nur eine wichtige [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asana], also eine wichtige [[Yogastellung]]. [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kopfstand-18/ Kopfstand] heißt auch, es ist gut, manchmal den Blickwinkel zu wechseln. Es ist manchmal gut, die Dinge von einer anderen [[Weise]] aus zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, nicht nur die Dinge so zu sehen, wie man sie normalerweise sieht. Sondern es ist gut, den Blickwinkel manchmal zu wechseln. Du kannst jetzt gerade mal überlegen: Angenommen du würdest das, was du gerade tust ganz anders machen. Wie wäre das? Angenommen du würdest mal die gegenteilige Ansicht vertreten. Welche Auswirkungen hätte das? Wäre es nicht möglich mal die Dinge wirklich anders zu sehen als bisher? Manchmal ist es gut auf dem [[Kopf]] zu stehen, Kopfstand auszuprobieren als [[Übung]] des [[Alltag]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkungen des Kopfstandes==&lt;br /&gt;
König der Asanas ist der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kopfstand-18/ Kopfstand] oder [[Sirshasana]], eine der wirkungsvollsten und wohltuendsten [[Stellung]]en für [[Körper]] und [[Geist]]. Infolge der umgekehrten Schwerkrafteinwirkung entlastet er das [[Herz]], unterstützt den [[Kreislauf]] und löst [[Spannung]]en im unteren [[Rücken]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Regelmäßig]]es [[Üben]] beugt [[Rückenprobleme]]n vor, steigert die [[Gedächtnis]]leistung und erhöht die [[Konzentration]] sowie [[Sinneswahrnehmung]]en. Durch die [[Drehung]] des [[Körper]]s kann man tiefer [[atmen]], das [[Gehirn]] wird mit frischem, sauerstoffreichem [[Blut]] versorgt. Eventuell zu Beginn auftretende kleinere Atembeschwerden werden schnell verschwinden. Um den Kopfstand zu bewältigen, braucht man nicht viel [[Kraft]], man muss vielmehr die eigene [[Furcht]] überwinden und an das eigene Können [[glauben]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlüssel zum [[Gleichgewicht]] im Kopfstand ist das [[Dreieck]], dessen Eckpunkte durch die beiden [[Ellbogen]] und die [[Hände]] markiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperlich===&lt;br /&gt;
Die Halsschlagader erhält wesentlich mehr Blut. Das [[Gehirn]], die [[Wirbelsäule]] und der [[Sympathikus]] werden mit Blut versorgt. Krankheiten der [[Nerven]], [[Augen]], Ohren, Nase und Hals verschwinden. Diese [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asana] ist gut gegen [[Krampfadern]], Nierenkoliken und hartnäckige [[Verstopfung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand ist auch gut gegen Magensenkung und nervöses [[Asthma]]. Die [[Lunge]] wird gereinigt, da alle schlechte Luft die Lungen verläßt. Der Kopfstand verbessert auch die Durchblutung der Kopfhaut (Verringerung des [[Haarausfall]]s und Verlangsamung des Grau-Werdens der Haare bzw. des Haarausfalls) und des Gesichtes (Verringerung der Faltenbildung). Der Kopfstand gilt als [[“Verjünger”]]. [[Gleichgewichtssinn]], muskuläre [[Koordination]], [[Selbstvertrauen]], [[Konzentration]] und [[Mut]] werden gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kontraindikationen:&#039;&#039; Wer unter starkem [[Bluthochdruck]], Schädigung der [[Halswirbelsäule]] oder schweren Augenschädigungen leidet, sollte einen Arzt befragen, bevor er diese Asana ausführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestärkte Muskeln:&#039;&#039;[[ Delta-Muskeln]] (Schultermuskeln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Energetisch===&lt;br /&gt;
Der Kopfstand hilft zur Sublimierung von [[Apana]] und damit der sexuellen [[Energie]]. Er aktiviert die Sonnen- und Mondenergien im [[Sonnengeflecht]] und in der Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Angesprochene [[Chakra]]s===&lt;br /&gt;
[[Ajna]] und [[Sahasrara]] Chakra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geistig===&lt;br /&gt;
Viele Gehirnfunktionen, wie [[Gedächtnis]], [[Konzentration]]svermögen, kreatives Denken, geistige [[Klarheit]] werden erhöht. Der Kopfstand entwickelt Mut, Konzentration, Willenskraft, Gleichgewicht und Koordination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Swami Sivananda]] über den Kopfstand==&lt;br /&gt;
[[Datei:ChristineW-u-KayH-2013 Kopfstand Korrektur.jpg|thumb|In den Kopfstand hineinhelfen]]&lt;br /&gt;
Der Kopfstand ist auch unter anderen Namen wie [[Kapalyasana]] (sanskrit: in Beziehung mit dem Schädel bzw. [[Cranium]] stehend) oder [[Vrikshasana]] (wie ein Baum), [[Viparitakarani]] (sanskrit: das umgekehrte Tun) und als [[Topsy- turvy]] (auf den Kopf gestellt) bekannt. &lt;br /&gt;
Diese Asana ist die Königsstellung unter den Asanas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Methode===&lt;br /&gt;
Breite eine vierfach gefaltete Decke aus. Sitze auf beiden Knien. Mache einen Fingerverschluss indem du die Finger ineinander verhakst. Setze sie bis zu den Ellenbogen auf den Boden auf. Jetzt behalte den Scheitel Deines Kopfes auf dem Fingerverschluss bzw. zwischen Deinen Händen. Langsam hebe Deine Beine bis in die Vertikale hoch. Am Anfang verweile so für ca. 20 Sekunden. Nach und nach verlängere die Zeitspanne wöchentlich um 15 Sekunden bis Du 20 Minuten oder eine halbe Stunde in der Asana verweilst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Senke danach die Beine langsam wieder ab. Kräftige Menschen können innerhalb eines Übungszeitraums von 2 oder 3 Monaten in der Asana für eine halbe Stunde verweilen. Nimm Dir Zeit. Sei nicht zu sehr bemüht. Sei ruhig. Vor Dir liegt die Ewigkeit. Sei in dieser Angelegenheit nicht nachlässig. Übe diese Asana mit leerem [[Magen]]. Wenn Du Zeit hast übe zweimal täglich, morgens und abends. Komme ganz langsam in diese Asana hinein und vermeide ruckartige Bewegungen. Während Du auf dem Kopf stehst, atme langsam durch die Nase ein und aus und niemals durch den Mund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst die Hände auf dem Boden, jeweils an die Seite des Kopfes geben. Im Falle, dass Du ein wenig zu Fettleibigkeit neigst, wirst Du dies zum Üben leichter finden. Wenn Du das Ausbalancieren in dieser Asana erlernst, kannst Du in die Praxis mit den verschränkten Fingern übergehen. &lt;br /&gt;
Für diejenigen, die das Gleichgewicht beim Barrenturnen oder auf dem Boden halten können ist diese Asana kein Kunststück. Frag einen Freund, damit er Dir helfen kann, die Beine, während Du übst, ruhig zu halten oder nutze die Wand als Hilfsmittel, wenn Du anfängst den Kopfstand zu lernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Anfang mögen einige während des Übens unerwartete Sinnesempfindungen erleben, aber diese wird bald verschwinden. Die Asana bringt [[Freude]] und [[Fröhlichkeit]]. Nachdem Du aus der Übung gehst, ruhe für 5 Minuten und trinke einen Becher Milch. Diejenigen, die diese Asana relativ lange halten, in etwa für  20 Minuten oder eine halbe Stunde, sollten, nachdem sie aus der Haltung gekommen sind eine leichte Erfrischung, Milch oder etwa anderes, zu sich nehmen. Das ist sehr wichtig. Das ist absolute Notwendigkeit. Halte die Asana im Sommer nicht so lange. Im Winter kannst Du so lange, wie Du wünschst, üben. &lt;br /&gt;
Es gibt Menschen, die bleiben in dieser Asana ohne Pause für zwei oder drei Stunden. In [[Varanasi]] gab es einen [[Yogi]], der in dieser Haltung, den Zustand des [[Samadhi]] verwirklichte. [[Sri Jaspat Rai]], [[P.V.Acharyaji Maharaj]] und andere mehr, blieben in dieser Asana regelmäßig jeden Tag für eine Stunde ohne Unerbrechung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nutzen===&lt;br /&gt;
[[Datei:2-im-Kopfstand-2-0707-kl-kl.jpg|rechts]]&lt;br /&gt;
Um [[Brahmacharya]] (Reinheit in Gedanke, Wort und Tat  bzw. Einhalten des [[Zölibat]]es, um so [[Brahman]] zu erfahren)  aufrechtzuerhalten, ist die Asana sehr hilfreich und nützlich. Es macht dich zu einem [[Urdhvaretas]] (sanskrit: einer der den Samen innen behält, der nach dem [[Prinzip]] der [[Keuschheit]] lebt).&lt;br /&gt;
Die sexuelle [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie] wird in die spirituelle [[Ojas]]- [[Shakti|shakti]] (höchste spirituelle Lebenskräfte) umgewandelt. Dies nennt man auch sexuelle Läuterung/ sexuelle Vergeistigung. Du wirst keine feuchten Träume, keine Spermatorrhoe (unkontrollierter Ausfluss von Samenflüssigkeit ohne sexuelle Erregung im Vorfeld) haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Urdhvareto- [[Yogi]] fließt die sexuelle Energie aufwärts ins Gehirn um dort als spirituelle Kraft aufbewahrt zu werden, die dann für kontemplative Zwecke ([[Dhyana]]: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]) eingesetzt wird. &lt;br /&gt;
Wenn Du diese Asana praktizierst, stell Dir vor, dass die sexuelle Energie in Ojas (Lebenskraft) umgewandelt wird und entlang Deiner [[Wirbelsäule]] nach oben aufsteigt um in deinem Gehirn gespeichert zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand belebt, energetisiert und regt an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand ist wirklich ein [[Segen]] und ein [[Nektar]]. Mit Wörtern läßt sich der wirkliche Nutzen und die Wirkung des Kopfstandes nicht ausdrücken. &lt;br /&gt;
Alleine in dieser Asana kann das Gehirn sehr viel Blut und [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] aufladen. Dies wirkt entgegen der [[Schwerkraft]] und saugt einen Überschuss von Blut vom [[Herz]]en weg. Das Gedächtnis verbessert sich bewundernswert. Anwälte, Okkultisten und Denker werden diese Asana zu schätzen wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asana  führt aus sich selbst heraus zu natürlichem [[Pranayama]] und Samadhi. Keine andere Anstrengung ist notwendig. Wenn Du Deinen Atem beobachtest, wirst Du bemerken, dass dieser feiner und feiner wird. Am Anfang der Praxis wird es kleine Schwierigkeiten beim Atmen geben. Mit dem Fortschritt in der Praxis wird dies vollständig verschwinden. Du wirst wirklichen Gefallen, freudige Erregung des Geistes in dieser Asana finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Nutzen kann weiterhin davon abgeleitet werden, wenn eine Meditation auf den Kopfstand folgt. [[Anahataklang|Anahataklänge]] ([[Anahata]] ist das 4. Chakra; sanskrit: unverwundet; der Klang himmlischer Gefilde) wirst du deutlich hören können. Junge widerstandsfähige Personen sollten diese Asana ausführen. Der Vorteil, der aus dieser Asana rührt ist unkalkulierbar. Diejenigen die den Kopfstand praktizieren, sollten keinen regelmäßigen Beischlaf mit einem Sexualpartner ausüben. &lt;br /&gt;
Weiterhin ist der Kopfstand ein Allheilmittel, ein Wundermittel, ein überlegenes Spezifikum bei allen Krankheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asana erleuchtet den psychischen Körper und erweckt die [[Kundalini]]kraft, beseitigt alle Arten von Magen-Darmkrankheiten und verstärkt geistige Kraft. Shirshasana hat die Wirkung eines kraftvollen Blutreinigers und die eines Nerventonikums. Alle Krankheiten der Augen, der Nase, des Kopfes, der Kehle, des [[Magen]]s und Bauches, des [[Urogenitalsystem]]s, der [[Leber]], der [[Milz]], der Lungen, Nierenkoliken, Taubheit, [[Samenfluss]], [[Diabetes]], [[Hämorrhoiden]], asthmatische Erkrankungen, [[Syphilis]] usw. können so geheilt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asana entfacht das Verdauungsfeuer [[Jatharagni]] (Sanskrit: [[Jathara]] - Magen; [[Agni]] - Feuer.&lt;br /&gt;
Falten und graue Haare werden verschwinden. „Derjenige, der die Asana über drei Stunden hinweg am Tag praktiziert besiegt die Zeit“, steht in der [[Yoga Tattva Upanishad]] geschrieben. Sogar Damen können diese Asana ausführen. Zahlreiche Krankheiten der [[Gebärmutter]] und der [[Ovarien]] können so  geheilt werden. [[Sterilität]] verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asanas (Körperhaltungen), Pranayama (Atemübungen) und und [[Japa]] (Mantrarezitation) sollten Hand in Hand gehen. Wiederhole während Du diese Asana übst das [[Mantra]] deines [[Ishta Devata]] (sanskrit: der von Dir erwählte (höchste persönliche) Gott) oder das Mantra, das Du von Deinem Lehrer bekommen hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnere dich immer an die wertvollen Worte Lord [[Krishna]]s: „Tasmat Yogi Bhava“- „Deshalb werde Du ein Yogi“ ( [[Bhagavadgita|Gita]], Chapter, VI- 46)&lt;br /&gt;
Sri Prakash Jung, der Privatsekretär des letzen [[Maharajas]] von Tehri (der Bergstaat in [[Uttarakhand]]) im [[Himalaya]] hatte geschwollene Beine und eine Herzerkrankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Herzmuskel war die [[Kontraktion]] und die Ausdehnung in seiner Pumpfunktion nicht mehr richtig möglich. So wurde es von den Ärzten diagnostiziert. Über einige Tage hinweg übter er regelmäßg den Kopfstand.  Die ganze Schwellung verschwand. Die [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzfunktion] war wieder hergestellt. Er hatte überhaupt keine Schmerzen mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er praktizierte die Asana täglich eine halbe Stunde lang. &lt;br /&gt;
Der [[Pandit]] (Gelehrte) Surya Narayan, ein Anwalt in Lakhimpure Kheri machte auch diese Asana. Sein Gedächtnis verbesserte sich zusehends. Die chronischen Schmerzen in Rücken und Schultern ([[chronisch]]es [[Rheuma]]) verschwanden komplett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Variationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfstand-Variation-witzig-kl.jpg|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*I.	[[Vrikshasana]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*II.	[[Viparitakarani Mudra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*III.	[[Kapalyasana]]&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Der Kopfstand wie oben beschrieben wird auch häufig mit diesen 3 Namen bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*IV.	[[Ardha Vrikshasana]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du im Kopfstand bist, beuge die Beine in den Kniegelenken und lasse sie in Verlängerung der Oberschenkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*V.	[[Mukta Hasta Vrikshasana]]: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse anstelle des Fingerverschlusses die Hände neben dem Kopf auf dem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VI.	[[Hasta Vrikshasana]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Asana wirst Du alleine auf Deinen zwei Händen stehen müssen. Schwinge zuerst Deine Beine an die Wand, stehe ausschließlich auf den Händen. Ganz langsam versuche die Beine weg von der Wand zu bewegen. In einigen Tagen wirst Du es lernen, das Gleichgewicht zu halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VII.	[[Ekapada Vrikshasana]]: (sanskrit: ekapada- ein Bein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du im Kopfstand bist, beuge langsam ein Bein am Knie und halte die Ferse über dem anderen Oberschenkel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Abschnitt stammt aus dem Buch &amp;quot;Yoga Asanas&amp;quot; von Swami Sivananda [http://sivanandaonline.org/public_html/ &#039;&#039;Divine Life Society, Sivananda Ashram&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viveka Chudamani - Trotz vieler Übungen beherrschst du den Kopfstand noch nicht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2-im-Kopfstand-2-0707-kl.jpg|thumb|Der Kopfstand]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Kommentar zum Viveka Chudamani Vers 461 von Sukadev Bretz -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kannst du den Kopfstand immer noch nicht? Oder darfst du ihn nicht machen wegen Hals- und Nackenproblemen? Oder gibt es eine andere [[Asana]], die du noch nicht kannst und fühlst du dich deshalb [[frustriert]]? Was kannst du tun? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauschen wir, was [[Shankara]] dazu sagt. Kommentar zum 461. Vers des [https://schriften.yoga-vidya.de/viveka-chudamani/ Viveka Chudamani]. Shankara schreibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Solange man sich für den Körper hält, ist das Karma dieses Lebens (prarabdha) wirksam. Die Identifikation mit dem Körper ist ein Irrtum. Prarabdha muss aufgegeben werden.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Du bist nicht der Körper ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten, ob du den Kopfstand kannst oder nicht, hängt letztlich vom [https://www.yoga-vidya.de/karma/ Karma] ab. Du kannst natürlich üben und lernst ihn irgendwann. Oder du kannst ihn nicht üben, weil du bestimmte Hals- oder Nackenprobleme hast. Es spielt keine allzu große Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange, wie du dich für den [[Körper]] hältst, mag es bestimmte Dinge geben, die du auf den Körper beziehst. Aber sei dir [[bewusst]], dass du nicht der Körper bist. Ob du den Kopfstand kannst oder den [[Handstand]], bei der [[Vorwärtsbeuge]] die Zehen berührst oder nicht, spielt keine Rolle. Natürlich ist es gut, dich um den Körper zu kümmern. Shankara hat ja an einer anderen Stelle gesagt, dass es gut ist dein [[Bewusstsein]] [[subtil]] zu machen. Dem subtilen [[Geist]] fällt es leichter, [[Brahman]] zu erfahren. Wenn Körper und [[Psyche]] und [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] subtiler geworden sind, dann fällt es leichter, dich auf Brahman einzustimmen. Und wenn du so Brahman erfährst, dann geht vieles leichter. Natürlich geht alles leichter, wenn du Brahman wirklich erfährst. Aber es spielt keine allzu große Rolle, ob der Körper etwas tun kann oder nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Identifiziere dich nicht mit dem Körper ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Identifiziere dich nicht mit dem Körper. Identifiziere dich nicht mit dem Kopfstand oder dem Schulterstand oder was auch immer. Übe mit dem Körper, um ein [[subtil]]eres Bewusstsein zu bekommen und Brahman zu erreichen. Aber es braucht weder Kopfstand noch irgendeine andere konkrete Asana. Lasse los! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kopfstand und Vorübungen für den Kopfstand - Praktische Anleitung==&lt;br /&gt;
===Übungsvideo, in dem Sukadev zur Übung des Kopfstandes und entsprechenden Vorübungen anleitet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier leitet dich Sukadev zum Kopfstand und insbesondere zu verschiedenen Vorübungen für den Kopfstand an und zeigt dir, wie du diese optimal ausführen kannst. &lt;br /&gt;
Dieses ist ein Ausschnitt aus dem 6. Kursvideo des 10-wöchigen [http://mein.yoga-vidya.de/yoga-anfaengerkurs-video/ Anfängerkurses].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|G5YPI7yYwto}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begleittext zum Übungsvideo - Kopfstand und Vorübungen für den Kopfstand===&lt;br /&gt;
Mit dieser Übung lernst du insbesondere auch Vorübungen zum Kopfstand.&lt;br /&gt;
Sei geduldig es ist notwendig, dass du als Anfänger mindestens eine Woche lang Vorübungen machst. Danach kannst du dann lernen wie du den Kopfstand machst und du kannst natürlich auch lernen welche Übungen du machen kannst statt dem Kopfstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfstand ist ganz ausgezeichnet für die Stärkung der Arme, ist sehr gut für die [[Entspannung]] der Beine. Das [[Blut]] fließt zurück zum [[Herz]]en, das ist sehr gut für die [[Vene]]n, es aktiviert den ganzen [[Kreislauf]] und besonders wichtig es bringt [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] - [[Lebensenergie]] - in die höheren Energiezentren, die [[Chakra]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So siehst du also zunächst, was du vielleicht in ein paar Wochen machen kannst, wenn es für deine [[Halswirbelsäule]] okay ist und unter der Voraussetzung, dass du regelmäßig übst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wirst du drei Übungen üben können, die dir helfen die [[Armmuskel]]n zu stärken, das ist ganz entscheidend. Im Kopfstand solltest du ja hauptsächlich auf den [[Ellenbogen]] stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Ellenbogenstand:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist der Kopfstand weniger ein Kopfstand als ein [[Ellenbogenstand]]. Wenn immer 3/4 bis 7/8 des Gewichts auf den Ellbogen sind, ist der Kopfstand auch keine außergewöhnliche Belastung für die Halswirbelsäule. Damit das aber geht brauchst du starke Oberarme und [[Schulter]]n. Diese [[Stärkungsübung]]en sind auch wichtig, wenn du vielleicht irgendwelchen [[Schulterprobleme]]n oder [[Ellenbogenprobleme]]n vorbeugen willst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes übst du den Ellenbogenstand. Dazu setzt du dich auf die [[Ferse]]n, kniende Haltung. Du misst deine Ellenbogen ab, dass sie schulterbreit auseinander sind. Dann gibst du die Ellenbogen auf den Boden und du faltest die Hände. Anschließend streckst du die Beine aus und du lässt den [[Kopf]] locker nach unten hängen, ohne dass der Kopf Bodenkontakt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Ellenbogenstand, den du auch gut üben kannst als Vorbereitung auf den Kopfstand. Du lernst so, das Hauptgewicht auf den Ellbogen zu halten. Wenn du nicht so flexibel bist, kannst du eventuell auch die Knie leicht gebeugt halten - das ist für den unteren Rücken angenehm. Ich hoffe, du merkst, das ist gut für die Stärkung von [[Arm]]en und Schultern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann setze dich wieder hin, Knie auf den Boden. Setze dich auf die Fersen, soweit es angenehm ist, komme eine Moment zur Stellung des Kindes, [[Stirn]] am Boden, [[Unterarm]]e neben die [[Unterschenkel]], [[Handfläche]]n nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Delfin:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei weitere Asanas, die noch etwa anstrengender sind für die Arme. Dazu kannst du dich wieder aufsetzen. Die nächste Übung ist der sogenannte [[Delfin]]: Dazu misst du wieder die [[Ellenbogen]] ab. Du faltest die Hände, gibst die Ellenbogen auf den Boden, streckst die Beine aus und jetzt beim Ausatmen gibst du den Kopf vor den Händen Richtung Boden und beim Einatmen wieder hoch. Beim Ausatmen Kopf vor die Hände und beim Einatmen wieder hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mach dies ein paar Mal sehr ruhig und gleichmäßig, wenn möglich mit Nasenspitze oder Stirn auf den Boden kommend. Wenn dir dies nicht ganz gelingt: Übung macht den Meister, die Meisterin. Es darf und sollte sogar anstrengend sein für [[Schultern]] und [[Arm]]e - aber mache es nur so weit, wie du auch das [[Gesicht]] entspannt halten kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] machen wir es immer mit Bewusstheit. Ich vermute, dass du inzwischen schon aufgehört hast. Du kannst dich jetzt wieder entspannen: Du kannst dich auf die Fersen setzen, Stirn auf den Boden geben, Unterarme neben die Unterschenkel und entspannen. Atme wieder zwei- dreimal tief ein und aus. Natürlich kannst du die [[Stellung des Kindes]] so machen, wie es für dich angenehm ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Fliegende Hund:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Variation ist der sogenannte &amp;quot;Fliegende Hund&amp;quot;, auch wenn es kein wirkliches Fliegen ist, ist es besonders gut zur Stärkung der Ellenbogen, [[Oberarm]]e und Schultermuskulatur. Du kannst diese Übung aber nur dann machen, wenn es für deine Handgelenke okay ist. Ansonsten kannst du auch nochmal den Delfin üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es aber geht, dann komme dazu erst zum Vierfüßlerstand, [[Hüfte]]n oberhalb von den [[Knie]]n, Schultern oberhalb von den [[Handgelenke]]n.&lt;br /&gt;
Die Knie hüftbreit auseinander und Hände schulterbreit auseinander. Dann strecke die Beine aus. So bist du jetzt im Hund, den du ja inzwischen schon kennst, und jetzt beim [[Ausatmen]] spreizt du die [[Ellbogen]] zur Seite und gibst den Kopf zwischen den Händen Richtung Boden und beim Einatmen streckst du die Arme wieder aus. Beim Ausatmen seitlich abspreizen, Kopf zum Boden und dann wieder hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atme so ein paar Mal ein und aus, normalerweise wirst du drei bis viermal dies machen können, wenn es geht mache es aber bis zu 12 Mal.&lt;br /&gt;
Wenn du es jetzt schon 12 Mal angenehm  machen kannst, hast du schon jetzt die Stärke der Arme, die notwendig ist für den Kopfstand. Wenn du es nicht 12 Mal machen kannst, dann hast du noch genügend Zeit für regelmäßige [[Praxis]] zu Hause.&lt;br /&gt;
Achte auch darauf: Das Becken ist sehr hoch, es ist kein Liegestütz, sondern es sollen die Schultern gestärkt werden und nicht wie im [[Liegestütz]] nur die Oberarm- und [[Brustmuskulatur]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kannst du dich langsam wieder auf die Fersen hinsetzen zur [[Stellung des Kindes]] - nach diesen anstrengenden Übungen für Schultern und Arme etwas Entspannung. Übrigens: Der Kopfstand selbst ist sehr viel weniger anstrengend als der fliegende Hund und Delfin. Um das gute Gefühl in den Ellenbogen nochmals zu bekommen, schließt du diese [[Vorübung]]en für den Kopfstand mit nochmaligem Ellenbogenstand ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erneuter Ellenbogenstand:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu miss wieder die [[Ellenbogen]] ab, falte die Hände, gib den Kopf auf den Boden. Dann hebe den [[Brustkorb]] hoch.&lt;br /&gt;
Hebe auch den Kopf wieder hoch - ihn hast du nur vorübergehend wieder unten gehabt, damit du einmal spüren kannst, wie es sich anfühlen kann. Aber widerstehe jetzt der Versuchung, den Kopfstand selbst zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strecke die Beine aus, und wenn möglich, lasse den Kopf locker hängen, dass du fast den Kopf baumeln lassen kannst. So hast du das [[Gefühl]], wie der [[Kopfstand]] hinterher sein kan: entspannter [[Nacken]], entspannte [[Halswirbelsäule]] aber viel Gewicht auf den Ellenbogen und die Arme arbeiten.&lt;br /&gt;
Während du jetzt tief ein- und ausatmest spüre die Verbindung von Bauch zu Stirn. Einatmen zum Bauch, ausatmen zur Stirn, einatmen zum Bauch, ausatmen zur Stirn.&lt;br /&gt;
Dann setze dich nochmal hin, komm wieder zur [[Stellung des Kindes]], Stirn am Boden, Unterarme neben den Unterschenkeln, Ellbogen sinken nach außen und unten. Atme und regeneriere dich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kopfstand und Kontraindikationen==&lt;br /&gt;
===Übungsvideo, in dem Sukadev zur Übung des Kopfstandes anleitet und über Kontraindikationen spricht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier leitet dich Sukadev an zum Kopfstand und zeigt dir, wie du diese optimal ausführen kannst. Darüber hinaus erläutert Sukadev dir Kontraindikationen, also Fälle, in denen du auf die Übung des Kopfstandes verzichten solltest bzw. was du in manchen Fällen beachten solltest.&lt;br /&gt;
Dieses ist ein Ausschnitt aus dem 7. Kursvideo des 10-wöchigen [http://mein.yoga-vidya.de/yoga-anfaengerkurs-video/ Anfängerkurses].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TDXTzog4ah0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begleittext zum Übungsvideo - Kopfstand und Kontraindikationen - Praktische Anleitung===&lt;br /&gt;
In diesem Video wird eines der Themen das Erlernen des Kopfstandes, oder zumindest das Erlernen der Schritte zum Kopfstand, sein. Du kannst zunächst einmal meine Anleitung auf dich wirken lassen, also nicht gleich mitmachen, sodass du danach weißt, wie es geht, zumindest dein [[Unterbewusstsein]] versteht es. Zunächst misst man die [[Ellenbogen]] mit den Händen ab, so dass die Ellenbogen unterhalb der [[Schultern]] sind. Lege die [[Finger]] um die Ellenbogen, dann bleiben die Ellenbogen fest. Der Kopfstand ist eigentlich ein Ellenbogenstand, das Hauptgewicht ist auf den Ellenbogen, und nur wenig Gewicht ist auf dem Kopf. Das ist auch der Grund, warum der Kopfstand nicht schädlich für die [[Halswirbelsäule]] ist. Es ist nicht mehr Gewicht oder Druck auf der Halswirbelsäule, als wenn du z. B. Treppenstufen bergab gehen würdest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das gilt dann, wenn du den Kopfstand richtig machst und die Ellenbogen ganz auf dem Boden sind. Als Nächstes faltet man die Hände und gibt sie etwas auseinander. Dann gibt man den Kopf auf den Boden, und zwar den [[Scheitel]]. Dann streckt man die Beine aus. Und jetzt ist es wichtig, in diesem Moment schon das Hauptgewicht auf die Ellenbogen zu geben und die Schultern weg von den Ohren zu drücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, wenn man wirklich das Gefühl hat, dass der Großteil des Gewichts auf den Ellenbogen ist, kann man in den nächsten Schritt kommen. Man wandert mit den [[Fersen]] noch etwas näher, dann beugt man die Knie und hebt die Füße etwas hoch, erst den einen Fuß und dann den anderen. Dann richtet man die Wirbelsäule auf. Dabei achtet man darauf, dass die Schultern von den Ohren weg und die Ellenbogen unten sind. Erst dann gehen die Knie nach hinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn die Knie hinten sind, streckt man die Beine aus. Das Hauptgewicht ist weiterhin auf den Ellenbogen, die Schultern sind weg von den Ohren, sodass nur wenig Gewicht auf dem Kopf und auf der Halswirbelsäule ist. Man kann den Kopfstand lange halten, aber heute werden wir ihn nur kurz halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um aus der Stellung zu kommen, beugst du zuerst die Knie, dann gibst du die Knie zum Brustkorb hin, senkst die Füße und kommst zurück zur [[Stellung des Kindes]]. Jetzt möchte ich dir noch ein paar Kontraindikationen für den Kopfstand erzählen. Angenommen, du hast schwere [[Halswirbelsäule]]nprobleme oder einen [[Bandscheibe]]nvorfall in der Halswirbelsäule, dann solltest du den Kopfstand nur üben, wenn dein Physiotherapeut oder Orthopäde das für okay hält. Angenommen, du hast vermehrten [[Augeninnendruck]], dann wäre es gut, wenn du deinen Augenarzt fragst, ob für dich der Kopfstand okay ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video - Kopfstand mit Wand als Hilfsmittel - Praktische Anleitung== &lt;br /&gt;
Die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Übung Kopfstand mit Hilfe der Wand als Hilfsmittel aus einer Yogastunde: [[Sukadev]] leitet dich an zum Kopfstand an der Wand und zeigt dir, wie du diese Übung optimal ausführen kannst. &lt;br /&gt;
Dieses ist ein Ausschnitt aus dem 8. Kursvideo des 10-wöchigen [[http://mein.yoga-vidya.de/yoga-anfaengerkurs-video/ Anfängerkurses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XEDPwhpLQ84}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begleittext zum Video - Kopfstand mit Wand als Hilfsmittel - Praktische Anleitung===&lt;br /&gt;
(Du kannst für diese Variation an einer Wand oder einer Tür üben. Achte darauf, dass du nicht direkt unterhalb der Türklinke  bist.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es macht nichts, wenn du aus dem Kopfstand herausfällst. Nach einer alten Yoga-Weisheit  muss der typische Yogaschüler einhundert Mal runterfallen, bevor er den Kopfstand ruhig halten kann.Um solch ein Hinunterfallen jedoch zu vermeiden gibt es eine kleine Variation:Du bist in der Stellung des Kindes und hast deine Füße so nah an der Wand wie möglich. Dann setzt du dich auf, umfasst die Ellenbogen zum Abmessen und faltest die Hände. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun setzt du den Kopf bzw. Scheitel auf den Boden, drückst die Ellenbogen hinunter und die Schultern sind dabei weg von den Ohren. Dann streckst du langsam die Beine aus und gehst mit den Füßen langsam die Wand hoch; so weit, wie dein Rücken dabei gerade bleibt. Du gehst also nicht so hoch wie du könntest, sondern nur so weit, dass du jetzt schon einen Großteil des Gewichts vom Becken auf den Ellenbogen hast. Dann gib ein Bein nach hinten prüfe für dich, ob das andere auch Bein auch geht und strecke beide Beine nach oben. Angenommen du würdest fallen, würdest du gegen die Wand fallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du nicht weitergehen möchtest, also nur ein Bein oben hast, kannst die Beine noch einmal wechseln: Du gibst dann das eben noch ausgestreckte Bein an die Wand und das andere nach oben. Nun kannst du die Wand langsam wieder nach unten gehen, und zurück zur Stellung des Kindes kommen. Halte Schultern und Nacken entspannt und bleib einen Moment lang ruhig in der Stellung des Kindes und leg dich dann auf den Rücken zur Entspannungslage. Der Kopfstand hilft dir, Gleichgewicht, Mut und Konzentration zu entwickeln. Wenn du den Kopfstand regelmäßig übst, bekommst du allgemein mehr Mut, mehr Konzentration und inneres Gleichgewicht. Aber denke immer daran, wann immer der Kopfstand geübt wird: Du kannst den normalen Kopfstand machen, also ohne Wand, du kannst die Variation mit der Wand machen oder stattdessen den Hund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt atme wieder tief ein und aus. Beim Einatmen geht der Bauch hinaus – beim Ausatmen geht der Bauch hinein. Einatmen – neue Energie und ausatmen – loslassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Kopfstand Videos==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fnrKncD9zZE}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|AM2EZaiUYRs}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|YSdLv2av_F0}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|IaDjwS9CfEk}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|XtFzDC4YbtE}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|repeEhkxwy4}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|g72j9c32xlE}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|qEfH-XPCRu0}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|cqBBSD_CkJ8}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|AqARUvMPccw}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|jwbOQZRWcY8}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|T2l95J-CCVk}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n0VUoTV5e5I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkung und Nutzen des Kopfstands - Video==&lt;br /&gt;
Hier ein Vortrag zum Thema &#039;&#039; Kopfstand Shirshasana Wirkung &#039;&#039; von und mit Sukadev Bretz aus der Reihe [[Yoga Vidya Schulung]], Vorträge zum ganzheitlichen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|vfTXAJYmrQI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kopfstand und seine Variationen Fotos==&lt;br /&gt;
Shirshasana - der Kopfstand: Eine Übung (Asana) für Gleichgewicht, geistige Stärke und innere Klarheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopfstand (Shirshasana, andere Schreibweise: Sirsasana)  ist die 1. Asana der 12 Grundstellungen der Yoga Vidya Reihe.&lt;br /&gt;
Bitte beachten: Diese Asana-Schautafel ist keine Übungsreihe. Sie soll vielmehr Anregungen für Yoga Praktizierende und Yogalehrer geben.&lt;br /&gt;
Wirkungen dieser Asana...&lt;br /&gt;
Viel Spaß beim Üben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst jedes Foto durch Klicken vergrößert sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kopfstand-seitlich.jpg|thumb|Grundstellung Kopfstand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kopfstand Armvariationen]]&lt;br /&gt;
* [[Umkehrhaltung]]&lt;br /&gt;
* [[Urdhva Padmasana]]&lt;br /&gt;
* [[Stellung des Kindes ]]&lt;br /&gt;
* [[Garbhasana]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Bauchmuskelübungen]]&lt;br /&gt;
* [[Shirshasana ]]&lt;br /&gt;
* [[Schulterstand]]&lt;br /&gt;
* [[Sarvangasana ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/asana/kopfstand.html Kopfstand]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Asana_Uebungsplaene/Shirshasana-k.html Typische Fehler im Kopfstand]&lt;br /&gt;
*[http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/tandem/swr2-tandem-mit-78-im-kopfstand/-/id=8986864/did=18058130/nid=8986864/lurtly/index.html Ein Radiobeitrag über eine 76jährige Yogalehrerin im Ashram in Bad Meinberg/ Yoga Vidya. (Auf SWR2)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/das-yoga-vidya-asana-buch-band-i Das Yoga Vidya Asana Buch, in diesem Fall besonders Seite 134/135]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/das-grosse-illustrierte-yogabuch-swami-vishnu-devananda Das große illustrierte Yogabuch von Swami Vishnu-Devananda]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/yoga-...-ruecken-atmet-buch Wolgang Keßler: Yoga ... und der Rücken atmet auf - Buch]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/yoga-exakt-asanas-f-d-mittelstufe Wolgang Keßler: Yoga Exakt-Asanas für die Mittelstufe]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/anatomie-hatha-yoga Anatomie des Hatha Yoga, Das Standardwerk zur Anatomie des Hatha Yoga von H. David Coulter]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/yoga-anatomie-leslie-kaminoff Yoga Anatomie von Leslie Kaminoff, besonders gute bildliche Darstellungen]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/hatha-yoga/theorie-praxis-hatha-yoga-tatzky-troekes-pinter-neise Theorie und Praxis des Hatha-Yoga von Tatzky/Trökes/Pinter-Neise]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/goettliche-erkenntnis Swami Sivananda: Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/inspirierende-geschichten Swami Sivananda: Inspirierende Geschichten]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/mythologiesanskritmantras/kirtan-textheft Kirtan Textheft]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/goettliche-erkenntnis Swami Sivananda: Göttliche Erkenntnis]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/buecher/inspirierende-geschichten Swami Sivananda: Inspirierende Geschichten]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/die-kraft-gedanken Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)]&lt;br /&gt;
* [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/swami-sivananda/sadhana-ein-lehrbuch-techniken-spirit.-vollkommenheit Swami Sivananda: Sadhana - Ein Lehrbuch mit Techniken zur spirituellen Vollkommenheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas als besonderer Schwerpunkt]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/ Ernährung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga und Meditation Einführung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Fortgeschrittene Yogastunde mit Schwerpunkt Umkehrstellungen und Variationen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;html5media&amp;gt;https://byv.podspot.de/files/Yogastunde-Fortgeschrittene_Umkehrstellungen.mp3&amp;lt;/html5media&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Viveka Chudamani]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
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		<updated>2021-06-02T12:23:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-sonnengruss/ Sonnengruß], ein [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Yoga Asana], über die du mehr findest im [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Yoga Vidya Asana Porta…&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-sonnengruss/ Sonnengruß], ein [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Yoga Asana], über die du mehr findest im [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Yoga Vidya Asana Portal]. [[Yoga Übungen Liste von A-Z|Yoga Übungen]] machen Spaß, sind [[gesund]] und helfen der spirituellen Entwicklung. Foto aufgenommen oder digitalisiert vermutlich in den Jahren 1999-2001.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asana Foto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sonnengruß Foto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
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		<updated>2021-06-02T12:20:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-sonnengruss/ Sonnengruß], eine Yoga Position aus dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Yoga Vidya Asana Portal]. Copyright [https://www.yoga-vidya-kompakt.de/ Yoga Vidya].…&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-sonnengruss/ Sonnengruß], eine [[Yoga Position]] aus dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Yoga Vidya Asana Portal]. Copyright [https://www.yoga-vidya-kompakt.de/ Yoga Vidya]. Dies ist eine Aufnahme aus der Frühzeit von Yoga Vidya, größter Anbieter von [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/ Yogalehrer Ausbildungen] im deutschsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asana Foto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sonnengruß Foto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
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		<updated>2021-06-02T12:20:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-sonnengruss/ Sonnengruß], eine Yogastellung aus der Asana Liste von A-Z. Asanas, Pranayama, Tiefenentspannung bereiten auf die [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditatio…&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-sonnengruss/ Sonnengruß], eine [[Yogastellung]] aus der [[Asana Liste von A-Z]]. Asanas, [[Pranayama]], [[Tiefenentspannung]] bereiten auf die [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] vor. Dieses Foto stammt aus den ersten Jahren von Yoga Vidya, Europas großes Netzwerk von [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/ Yogalehrern und Yogalehrerinnen].&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asana Foto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sonnengruß Foto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sitzhaltung&amp;diff=666280</id>
		<title>Sitzhaltung</title>
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		<updated>2017-05-29T07:09:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Sitzhaltung:&#039;&#039;&#039; Was bedeutet das deutsche Wort Sitzhaltung auf Sanskrit? Für das deutsche Wort Sitzhaltung gibt es verschiedene Übersetzungen ins Sanskrit. Eine davon ist Asana - आसन āsana n. das sich Hinsetzen, Sitz, Körperstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfahre mehr über &#039;&#039;&#039;Sitzhaltung&#039;&#039;&#039; in Büro und Freizeit. Lerne über Sitzhaltungen in [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Sitzhaltung ist die Art und Weise, wie man sitzt. Rückenhaltung, Armhaltung, Handhaltung und die Haltung des Kopfes spielen da eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere interessante Informationen zu den Yoga Sitzhaltungen findest du auch unter dem Hauptstichwort [[Lotussitz]] und im folgendem Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über die verschiedenen Yoga Sitzhaltungen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Praktisches Übungsvideo von [[Sukadev]] über die verschiedenen Möglichkeiten der Sitzhaltungen im Yoga - Ausschnitt aus einer Anfänger Yogastunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Verschiedene Sitzhaltungen in einer Yogastunde: Sukadev leitet dich an zu verschiedenen . Dieses ist ein Ausschnitt aus dem ersten [http://mein.yoga-vidya.de/yoga-anfaengerkurs-video - Kursvideo des 10-wöchigen Anfängerkurses].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|qomI8H0wcoM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begleittext zum Übungsvideo von [[Sukadev]] über die verschiedenen Möglichkeiten der Sitzhaltungen im Yoga - Praktische Anleitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst beim Yoga auf verschiedene Weisen sitzen, du kannst zum einen auf einem Kissen sitzen, du kannst dabei die kreuzbeinige Haltung also [[Schneidersitz]], oder du kannst die Füße voreinander oder auch übereinander setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren kannst du auch im [[Fersensitz]] knien, manchmal ist es leichter beim Knien ein oder zwei Kissen unter deinem Gesäß zu haben, und dann so zu sitzen. Es gibt auch in verschiedenen Yoga Shops auch Kniebänkchen, und manche finden es am angenehmsten auf so einer [[Kniebank]] zu sitzen. Dazu sollte die kürzere Seite vorne sein, das werden wir hier nochmal ändern, so dass es leicht nach vorne abgeknickt ist. Und wenn du anders nicht so gut sitzen kannst dann setze dich auf einen Stuhl, also es geht auch wenn die Knie oder Hüften es nicht erlauben einfach auf einem Stuhl zu sitzen. Da ich jetzt aber annehme das die meisten der Zuschauer durchaus eine gewisse knie und Hüftflexibilität habe, wird sich Kerstin wieder kreuzbeinig hinsetzen, dabei ein Kissen zur Hilfe nehmen, und so gerade sitzen, im Normalfall kannst du auch probieren an der vorderen Kante des Kissens zu sitzen, also nicht hinten am Kissen sondern so vorne, das also das Becken leicht nach vorne gekippt ist und du hier gerade sein kannst. Also passe auf, dass du so das Gefühl bekommst vorne weit zu werden, dass Bauch und Brust nach vorne gehen können. Schultern nach hinten und unten, jetzt atme ein paar Mal tief mit dem Bauch ein und aus, wiederum nimm eine Hand auf den Bauch. Einatmen: Bauch hinaus, ausatmen: Bauch hinein. Einatmen: Bauch hinaus, ausatmen: Bauch hinein. Atme wieder tief ein und aus, und spüre ganz in den Bauch hinein.&lt;br /&gt;
Das Spüren in den Bauch hilft dir, zu innerer Mitte und Selbstvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heinz Grill über die Sitzhaltungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der [[Anthroposophie]] und dem [[Yoga]] bestehen seit langem über die Eignung der Sitzhaltung am Boden Diskussionen. Grundsätzlich bevorzugt die Anthroposophie die Sitzhaltung auf einem Stuhl, da die Füße mit den Sohlen direkt zum Boden gerichtet sind. Die klassische Sitzhaltung des Yoga, padmāsana, der [[Lotus]], weist auf einzigartige Weise mit den Fußsohlen direkt nach oben zum Kosmos. Die Kritik von anthroposophischer Seite verurteilt diese Stellung dahingehend, da sie mit dieser starken Öffnung der nach oben gerichteten Fußsohlen einseitig zum [[Geist]]e gerichtet sei und ein weltenfernes (luziferisches) [[Bewusstsein]] fördere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] selbst erwähnt in seinen Originalschriften : „[[Asana]]m bedeutet das Einnehmen einer gewissen Körperstellung bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Das ist für den Orientalen viel wichtiger als für den Europäer, weil der Körper des Europäers für gewisse feine Strömungen nicht mehr so sensitiv ist. Der orientalische Leib ist noch feiner, er empfindet leicht Strömungen, die von Ost nach West, von Nord nach Süd und aus der Höhe in die Tiefe gehen; denn im Weltall fluten geistige Ströme.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich bieten jedoch die verschiedenen Sitzhaltungen des Yoga eine erstaunliche [[Vielseitigkeit]] zum Erleben einer irdischen wie kosmischen [[Ordnung]]. Diese sogenannte Ordnung bezieht sich auf das individuelle Empfinden des Übenden zum Mutterboden der [[Erde]], zum [[Element]] der [[Luft]] und deren feinere Abstimmung im Lichte und zum umfassenden [[Kosmos]]. So wie ein [[Schlafzustand]], ein [[Traumzustand]] und ein [[Wachzustand]] unterschieden werden können, in gleicher Weise kann der Übende innerhalb mancher åsana und insbesondere der Sitzhaltungen die Wahrnehmung zu den Elementen und zum Kosmos sensitiv empfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den einzelnen Sitzhaltungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Padmāsana, der Lotus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stellung vereint das 2. und 7. cakra auf harmonische Weise. Das Haupt erlebt sich frei, die Wirbelsäule richtet sich mühelos auf und die Beine wie auch das Gesäß ruhen solide am Boden. Durch die Geschlossenheit und seitenmetrische Stellung der Beine sammelt sich die prāṇa-Energie idealerweise im 2. Energiezentrum und schenkt dadurch natürliche Ruhe. Der Übende spürt Bodennähe bei gleichzeitiger Leichtigkeit im Haupte. Die nach oben gerichteten Fußsohlen zeigen in der Stellung eine Form der Reinheit, deren sich der Übende bewusst werden kann. Die Fußsohlen kommunizieren nicht mit dem Erdenelement, sondern mit den kosmischen Umfeldbedingungen. Der Übende befindet sich in einer maximal geschlossenen und dennoch elegant aufgerichteten Positionierung. Durch die Sammlung des prāṇa im Beckenbereich steigt udåna bis in die Scheitelregion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Sitzhaltung auf dem Stuhl===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fußsohlen berühren den Boden, während der Rücken und das Haupt aufgerichtet sind. Im Mittelpunkt dieser Stellung steht das Herz. Grundsätzlich beansprucht jedoch die Sitzhaltung auf dem Stuhl, obwohl sie für den Okzidentalen leichter als eine Sitzhaltung auf dem Boden einzunehmen ist, mehr Mühe zum Aufrichten des Rückens. Der Übende fühlt sich nicht sehr stark mit dem Boden verbunden. Er ist weniger geschützt und rein von der Körperhaltung gesehen wenig energetisch zentriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siddhāsana===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese [[Stellung]] kennzeichnet sich durch das 1. cakra, das wiederum dem Erdelement geweiht ist. Durch den Druck der Ferse auf das Perineum kann diese Stellung zur energetischen Aktivierung von kuṇḍalinī-Energien benützt werden. Nach der ursprünglichen Empfindung jedoch besteht die Möglichkeit, sich ganz mit der Sitzhaltung im Erdenelement zu finden. Die Empfindung dieser Stellung dürfte wohl von allen Yoga-Übungen am deutlichsten den Körper als Körper erleben lassen und den Geist im Sinne eines Gedankens frei von diesem als kosmische Entität kennzeichnen. Der Körper wird Körper, der Geist gewinnt seine Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali beschreibt im Yoga-Sutra die åsana folgendermaßen : prayatna-śaithilyānanta-samāpattibhyām, „Die Bemühung liegt im Zusammentreffen von [[Entspannung]] und [[Unendlichkeit]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Körper kann zu Lebzeiten nicht aufgegeben werden, jedoch kann er mit ganzer Empfindung mit dem Element der [[Erde]] entspannt zurückweichen, so dass die höheren Träger im Bewusstsein freie Verfügung gewinnen. Siddhåsana ist eine anspruchsvolle, jedoch außerordentlich empfindsame Stellung, die die physischen Anteile zum Erdenwesen und das Bewusstsein zum Kosmos zuordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Virāsana===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Position, die als japanische Meditationshaltung häufig gebraucht wird, äußert eine ganz andere Empfindung als [[Padmasana|padmāsana]] oder [[Siddhasana|siddhāsana]]. Der Körper sitzt bereits etwas höher, nämlich auf den Unterschenkeln und Fersen. Der Bhagavadgita-Vers nātyucchritaṃ nātinīcaṃ (6:11) bezieht sich auf zweierlei Wahrnehmungen. Einerseits soll der Ort nicht zu hoch im Sinne der lokalen Position genommen werden, wie beispielsweise auf dem Baum, andererseits jedoch sollte im innerleiblichen Abgestimmtsein der gesamte untere Körper bei der Sitzhaltung mit dem Boden verbunden sein. In virāsana ist diese nahe Bodenempfindung nicht mehr gewährleistet. Dadurch werden die unteren Zentren nicht mehr naturgemäß mit [[Prana|prāṇa]]-Energie versorgt. [[Udana|udåna]] kann durch die fehlende Sammlung in den bodennahen [[Chakra|cakra]] nicht mehr ungeniert und frei aufsteigen. Der Vorteil von virāsana liegt jedoch darin, dass sich der Rücken mühelos aufrichten lässt und eine gewisse Entspanntheit im Bereich der Schultern und des Kehlkopfes leichter entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sukhāsana und muktāsana bieten leichtere Variationen zur ursprünglichen Lotusposition. Sie können vorbereitend und in jeder Lebensstufe in die Praxis gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[http://www.heinz-grill.de Heinz Grill] ist Heilpraktiker, Autor spiritueller Literatur und der Begründer eines geistigen Schulungsweges, des „Yoga aus der Reinheit der Seele“, später von ihm auch als „Neuer Yogawille“ benannt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen und einen umfangreichen Artikel zu diesem Sanskritwort findest du durch Klicken auf [[Asana]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/ Yoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/ Yoga Seminare]&lt;br /&gt;
* [[Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Gelassenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Business Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rücken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pranayama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wörterbuch Deutsch Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sitzhaltung&amp;diff=666235</id>
		<title>Sitzhaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sitzhaltung&amp;diff=666235"/>
		<updated>2017-05-28T13:19:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Heinz Grill über die Sitzhaltungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(Artikel ist am Entstehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sitzhaltung:&#039;&#039;&#039; Was bedeutet das deutsche Wort Sitzhaltung auf Sanskrit? Für das deutsche Wort Sitzhaltung gibt es verschiedene Übersetzungen ins Sanskrit. Eine davon ist Asana - आसन āsana n. das sich Hinsetzen, Sitz, Körperstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfahre mehr über &#039;&#039;&#039;Sitzhaltung&#039;&#039;&#039; in Büro und Freizeit. Lerne über Sitzhaltungen in [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Sitzhaltung ist die Art und Weise, wie man sitzt. Rückenhaltung, Armhaltung, Handhaltung und die Haltung des Kopfes spielen da eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere interessante Informationen zu den Yoga Sitzhaltungen findest du auch unter dem Hauptstichwort [[Lotussitz]] und im folgendem Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über die verschiedenen Yoga Sitzhaltungen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Praktisches Übungsvideo von [[Sukadev]] über die verschiedenen Möglichkeiten der Sitzhaltungen im Yoga - Ausschnitt aus einer Anfänger Yogastunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Verschiedene Sitzhaltungen in einer Yogastunde: Sukadev leitet dich an zu verschiedenen . Dieses ist ein Ausschnitt aus dem ersten [http://mein.yoga-vidya.de/yoga-anfaengerkurs-video - Kursvideo des 10-wöchigen Anfängerkurses].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|qomI8H0wcoM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begleittext zum Übungsvideo von [[Sukadev]] über die verschiedenen Möglichkeiten der Sitzhaltungen im Yoga - Praktische Anleitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst beim Yoga auf verschiedene Weisen sitzen, du kannst zum einen auf einem Kissen sitzen, du kannst dabei die kreuzbeinige Haltung also [[Schneidersitz]], oder du kannst die Füße voreinander oder auch übereinander setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren kannst du auch im [[Fersensitz]] knien, manchmal ist es leichter beim Knien ein oder zwei Kissen unter deinem Gesäß zu haben, und dann so zu sitzen. Es gibt auch in verschiedenen Yoga Shops auch Kniebänkchen, und manche finden es am angenehmsten auf so einer [[Kniebank]] zu sitzen. Dazu sollte die kürzere Seite vorne sein, das werden wir hier nochmal ändern, so dass es leicht nach vorne abgeknickt ist. Und wenn du anders nicht so gut sitzen kannst dann setze dich auf einen Stuhl, also es geht auch wenn die Knie oder Hüften es nicht erlauben einfach auf einem Stuhl zu sitzen. Da ich jetzt aber annehme das die meisten der Zuschauer durchaus eine gewisse knie und Hüftflexibilität habe, wird sich Kerstin wieder kreuzbeinig hinsetzen, dabei ein Kissen zur Hilfe nehmen, und so gerade sitzen, im Normalfall kannst du auch probieren an der vorderen Kante des Kissens zu sitzen, also nicht hinten am Kissen sondern so vorne, das also das Becken leicht nach vorne gekippt ist und du hier gerade sein kannst. Also passe auf, dass du so das Gefühl bekommst vorne weit zu werden, dass Bauch und Brust nach vorne gehen können. Schultern nach hinten und unten, jetzt atme ein paar Mal tief mit dem Bauch ein und aus, wiederum nimm eine Hand auf den Bauch. Einatmen: Bauch hinaus, ausatmen: Bauch hinein. Einatmen: Bauch hinaus, ausatmen: Bauch hinein. Atme wieder tief ein und aus, und spüre ganz in den Bauch hinein.&lt;br /&gt;
Das Spüren in den Bauch hilft dir, zu innerer Mitte und Selbstvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heinz Grill über die Sitzhaltungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der [[Anthroposophie]] und dem [[Yoga]] bestehen seit langem über die Eignung der Sitzhaltung am Boden Diskussionen. Grundsätzlich bevorzugt die Anthroposophie die Sitzhaltung auf einem Stuhl, da die Füße mit den Sohlen direkt zum Boden gerichtet sind. Die klassische Sitzhaltung des Yoga, padmāsana, der [[Lotus]], weist auf einzigartige Weise mit den Fußsohlen direkt nach oben zum Kosmos. Die Kritik von anthroposophischer Seite verurteilt diese Stellung dahingehend, da sie mit dieser starken Öffnung der nach oben gerichteten Fußsohlen einseitig zum [[Geist]]e gerichtet sei und ein weltenfernes (luziferisches) [[Bewusstsein]] fördere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] selbst erwähnt in seinen Originalschriften : „[[Asana]]m bedeutet das Einnehmen einer gewissen Körperstellung bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Das ist für den Orientalen viel wichtiger als für den Europäer, weil der Körper des Europäers für gewisse feine Strömungen nicht mehr so sensitiv ist. Der orientalische Leib ist noch feiner, er empfindet leicht Strömungen, die von Ost nach West, von Nord nach Süd und aus der Höhe in die Tiefe gehen; denn im Weltall fluten geistige Ströme.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich bieten jedoch die verschiedenen Sitzhaltungen des Yoga eine erstaunliche [[Vielseitigkeit]] zum Erleben einer irdischen wie kosmischen [[Ordnung]]. Diese sogenannte Ordnung bezieht sich auf das individuelle Empfinden des Übenden zum Mutterboden der [[Erde]], zum [[Element]] der [[Luft]] und deren feinere Abstimmung im Lichte und zum umfassenden [[Kosmos]]. So wie ein [[Schlafzustand]], ein [[Traumzustand]] und ein [[Wachzustand]] unterschieden werden können, in gleicher Weise kann der Übende innerhalb mancher åsana und insbesondere der Sitzhaltungen die Wahrnehmung zu den Elementen und zum Kosmos sensitiv empfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den einzelnen Sitzhaltungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Padmāsana, der Lotus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stellung vereint das 2. und 7. cakra auf harmonische Weise. Das Haupt erlebt sich frei, die Wirbelsäule richtet sich mühelos auf und die Beine wie auch das Gesäß ruhen solide am Boden. Durch die Geschlossenheit und seitenmetrische Stellung der Beine sammelt sich die prāṇa-Energie idealerweise im 2. Energiezentrum und schenkt dadurch natürliche Ruhe. Der Übende spürt Bodennähe bei gleichzeitiger Leichtigkeit im Haupte. Die nach oben gerichteten Fußsohlen zeigen in der Stellung eine Form der Reinheit, deren sich der Übende bewusst werden kann. Die Fußsohlen kommunizieren nicht mit dem Erdenelement, sondern mit den kosmischen Umfeldbedingungen. Der Übende befindet sich in einer maximal geschlossenen und dennoch elegant aufgerichteten Positionierung. Durch die Sammlung des prāṇa im Beckenbereich steigt udåna bis in die Scheitelregion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Sitzhaltung auf dem Stuhl===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fußsohlen berühren den Boden, während der Rücken und das Haupt aufgerichtet sind. Im Mittelpunkt dieser Stellung steht das Herz. Grundsätzlich beansprucht jedoch die Sitzhaltung auf dem Stuhl, obwohl sie für den Okzidentalen leichter als eine Sitzhaltung auf dem Boden einzunehmen ist, mehr Mühe zum Aufrichten des Rückens. Der Übende fühlt sich nicht sehr stark mit dem Boden verbunden. Er ist weniger geschützt und rein von der Körperhaltung gesehen wenig energetisch zentriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siddhāsana===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese [[Stellung]] kennzeichnet sich durch das 1. cakra, das wiederum dem Erdelement geweiht ist. Durch den Druck der Ferse auf das Perineum kann diese Stellung zur energetischen Aktivierung von kuṇḍalinī-Energien benützt werden. Nach der ursprünglichen Empfindung jedoch besteht die Möglichkeit, sich ganz mit der Sitzhaltung im Erdenelement zu finden. Die Empfindung dieser Stellung dürfte wohl von allen Yoga-Übungen am deutlichsten den Körper als Körper erleben lassen und den Geist im Sinne eines Gedankens frei von diesem als kosmische Entität kennzeichnen. Der Körper wird Körper, der Geist gewinnt seine Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali beschreibt im Yoga-Sutra die åsana folgendermaßen : prayatna-śaithilyānanta-samāpattibhyām, „Die Bemühung liegt im Zusammentreffen von [[Entspannung]] und [[Unendlichkeit]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Körper kann zu Lebzeiten nicht aufgegeben werden, jedoch kann er mit ganzer Empfindung mit dem Element der [[Erde]] entspannt zurückweichen, so dass die höheren Träger im Bewusstsein freie Verfügung gewinnen. Siddhåsana ist eine anspruchsvolle, jedoch außerordentlich empfindsame Stellung, die die physischen Anteile zum Erdenwesen und das Bewusstsein zum Kosmos zuordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Virāsana===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Position, die als japanische Meditationshaltung häufig gebraucht wird, äußert eine ganz andere Empfindung als [[Padmasana|padmāsana]] oder [[Siddhasana|siddhāsana]]. Der Körper sitzt bereits etwas höher, nämlich auf den Unterschenkeln und Fersen. Der Bhagavadgita-Vers nātyucchritaṃ nātinīcaṃ (6:11) bezieht sich auf zweierlei Wahrnehmungen. Einerseits soll der Ort nicht zu hoch im Sinne der lokalen Position genommen werden, wie beispielsweise auf dem Baum, andererseits jedoch sollte im innerleiblichen Abgestimmtsein der gesamte untere Körper bei der Sitzhaltung mit dem Boden verbunden sein. In virāsana ist diese nahe Bodenempfindung nicht mehr gewährleistet. Dadurch werden die unteren Zentren nicht mehr naturgemäß mit [[Prana|prāṇa]]-Energie versorgt. [[Udana|udåna]] kann durch die fehlende Sammlung in den bodennahen [[Chakra|cakra]] nicht mehr ungeniert und frei aufsteigen. Der Vorteil von virāsana liegt jedoch darin, dass sich der Rücken mühelos aufrichten lässt und eine gewisse Entspanntheit im Bereich der Schultern und des Kehlkopfes leichter entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sukhāsana und muktāsana bieten leichtere Variationen zur ursprünglichen Lotusposition. Sie können vorbereitend und in jeder Lebensstufe in die Praxis gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[http://www.heinz-grill.de Heinz Grill] ist Heilpraktiker, Autor spiritueller Literatur und der Begründer eines geistigen Schulungsweges, des „Yoga aus der Reinheit der Seele“, später von ihm auch als „Neuer Yogawille“ benannt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen und einen umfangreichen Artikel zu diesem Sanskritwort findest du durch Klicken auf [[Asana]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/ Yoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/ Yoga Seminare]&lt;br /&gt;
* [[Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Gelassenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Business Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rücken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pranayama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wörterbuch Deutsch Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sitzhaltung&amp;diff=666234</id>
		<title>Sitzhaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sitzhaltung&amp;diff=666234"/>
		<updated>2017-05-28T13:17:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Virāsana */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(Artikel ist am Entstehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sitzhaltung:&#039;&#039;&#039; Was bedeutet das deutsche Wort Sitzhaltung auf Sanskrit? Für das deutsche Wort Sitzhaltung gibt es verschiedene Übersetzungen ins Sanskrit. Eine davon ist Asana - आसन āsana n. das sich Hinsetzen, Sitz, Körperstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfahre mehr über &#039;&#039;&#039;Sitzhaltung&#039;&#039;&#039; in Büro und Freizeit. Lerne über Sitzhaltungen in [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Sitzhaltung ist die Art und Weise, wie man sitzt. Rückenhaltung, Armhaltung, Handhaltung und die Haltung des Kopfes spielen da eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere interessante Informationen zu den Yoga Sitzhaltungen findest du auch unter dem Hauptstichwort [[Lotussitz]] und im folgendem Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über die verschiedenen Yoga Sitzhaltungen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Praktisches Übungsvideo von [[Sukadev]] über die verschiedenen Möglichkeiten der Sitzhaltungen im Yoga - Ausschnitt aus einer Anfänger Yogastunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Verschiedene Sitzhaltungen in einer Yogastunde: Sukadev leitet dich an zu verschiedenen . Dieses ist ein Ausschnitt aus dem ersten [http://mein.yoga-vidya.de/yoga-anfaengerkurs-video - Kursvideo des 10-wöchigen Anfängerkurses].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|qomI8H0wcoM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begleittext zum Übungsvideo von [[Sukadev]] über die verschiedenen Möglichkeiten der Sitzhaltungen im Yoga - Praktische Anleitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst beim Yoga auf verschiedene Weisen sitzen, du kannst zum einen auf einem Kissen sitzen, du kannst dabei die kreuzbeinige Haltung also [[Schneidersitz]], oder du kannst die Füße voreinander oder auch übereinander setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren kannst du auch im [[Fersensitz]] knien, manchmal ist es leichter beim Knien ein oder zwei Kissen unter deinem Gesäß zu haben, und dann so zu sitzen. Es gibt auch in verschiedenen Yoga Shops auch Kniebänkchen, und manche finden es am angenehmsten auf so einer [[Kniebank]] zu sitzen. Dazu sollte die kürzere Seite vorne sein, das werden wir hier nochmal ändern, so dass es leicht nach vorne abgeknickt ist. Und wenn du anders nicht so gut sitzen kannst dann setze dich auf einen Stuhl, also es geht auch wenn die Knie oder Hüften es nicht erlauben einfach auf einem Stuhl zu sitzen. Da ich jetzt aber annehme das die meisten der Zuschauer durchaus eine gewisse knie und Hüftflexibilität habe, wird sich Kerstin wieder kreuzbeinig hinsetzen, dabei ein Kissen zur Hilfe nehmen, und so gerade sitzen, im Normalfall kannst du auch probieren an der vorderen Kante des Kissens zu sitzen, also nicht hinten am Kissen sondern so vorne, das also das Becken leicht nach vorne gekippt ist und du hier gerade sein kannst. Also passe auf, dass du so das Gefühl bekommst vorne weit zu werden, dass Bauch und Brust nach vorne gehen können. Schultern nach hinten und unten, jetzt atme ein paar Mal tief mit dem Bauch ein und aus, wiederum nimm eine Hand auf den Bauch. Einatmen: Bauch hinaus, ausatmen: Bauch hinein. Einatmen: Bauch hinaus, ausatmen: Bauch hinein. Atme wieder tief ein und aus, und spüre ganz in den Bauch hinein.&lt;br /&gt;
Das Spüren in den Bauch hilft dir, zu innerer Mitte und Selbstvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heinz Grill über die Sitzhaltungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der [[Anthroposophie]] und dem [[Yoga]] bestehen seit langem über die Eignung der Sitzhaltung am Boden Diskussionen. Grundsätzlich bevorzugt die Anthroposophie die Sitzhaltung auf einem Stuhl, da die Füße mit den Sohlen direkt zum Boden gerichtet sind. Die klassische Sitzhaltung des Yoga, padmāsana, der [[Lotus]], weist auf einzigartige Weise mit den Fußsohlen direkt nach oben zum Kosmos. Die Kritik von anthroposophischer Seite verurteilt diese Stellung dahingehend, da sie mit dieser starken Öffnung der nach oben gerichteten Fußsohlen einseitig zum [[Geist]]e gerichtet sei und ein weltenfernes (luziferisches) [[Bewusstsein]] fördere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] selbst erwähnt in seinen Originalschriften : „[[Asana]]m bedeutet das Einnehmen einer gewissen Körperstellung bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Das ist für den Orientalen viel wichtiger als für den Europäer, weil der Körper des Europäers für gewisse feine Strömungen nicht mehr so sensitiv ist. Der orientalische Leib ist noch feiner, er empfindet leicht Strömungen, die von Ost nach West, von Nord nach Süd und aus der Höhe in die Tiefe gehen; denn im Weltall fluten geistige Ströme.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich bieten jedoch die verschiedenen Sitzhaltungen des Yoga eine erstaunliche [[Vielseitigkeit]] zum Erleben einer irdischen wie kosmischen [[Ordnung]]. Diese sogenannte Ordnung bezieht sich auf das individuelle Empfinden des Übenden zum Mutterboden der [[Erde]], zum [[Element]] der [[Luft]] und deren feinere Abstimmung im Lichte und zum umfassenden [[Kosmos]]. So wie ein [[Schlafzustand]], ein [[Traumzustand]] und ein [[Wachzustand]] unterschieden werden können, in gleicher Weise kann der Übende innerhalb mancher åsana und insbesondere der Sitzhaltungen die Wahrnehmung zu den Elementen und zum Kosmos sensitiv empfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den einzelnen Sitzhaltungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Padmāsana, der Lotus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stellung vereint das 2. und 7. cakra auf harmonische Weise. Das Haupt erlebt sich frei, die Wirbelsäule richtet sich mühelos auf und die Beine wie auch das Gesäß ruhen solide am Boden. Durch die Geschlossenheit und seitenmetrische Stellung der Beine sammelt sich die prå~a-Energie idealerweise im 2. Energiezentrum und schenkt dadurch natürliche Ruhe. Der Übende spürt Bodennähe bei gleichzeitiger Leichtigkeit im Haupte. Die nach oben gerichteten Fußsohlen zeigen in der Stellung eine Form der Reinheit, deren sich der Übende bewusst werden kann. Die Fußsohlen kommunizieren nicht mit dem Erdenelement, sondern mit den kosmischen Umfeldbedingungen. Der Übende befindet sich in einer maximal geschlossenen und dennoch elegant aufgerichteten Positionierung. Durch die Sammlung des prå~a im Beckenbereich steigt udåna bis in die Scheitelregion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Sitzhaltung auf dem Stuhl===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fußsohlen berühren den Boden, während der Rücken und das Haupt aufgerichtet sind. Im Mittelpunkt dieser Stellung steht das Herz. Grundsätzlich beansprucht jedoch die Sitzhaltung auf dem Stuhl, obwohl sie für den Okzidentalen leichter als eine Sitzhaltung auf dem Boden einzunehmen ist, mehr Mühe zum Aufrichten des Rückens. Der Übende fühlt sich nicht sehr stark mit dem Boden verbunden. Er ist weniger geschützt und rein von der Körperhaltung gesehen wenig energetisch zentriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siddhāsana===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese [[Stellung]] kennzeichnet sich durch das 1. cakra, das wiederum dem Erdelement geweiht ist. Durch den Druck der Ferse auf das Perineum kann diese Stellung zur energetischen Aktivierung von kuṇḍalinī-Energien benützt werden. Nach der ursprünglichen Empfindung jedoch besteht die Möglichkeit, sich ganz mit der Sitzhaltung im Erdenelement zu finden. Die Empfindung dieser Stellung dürfte wohl von allen Yoga-Übungen am deutlichsten den Körper als Körper erleben lassen und den Geist im Sinne eines Gedankens frei von diesem als kosmische Entität kennzeichnen. Der Körper wird Körper, der Geist gewinnt seine Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali beschreibt im Yoga-Sutra die åsana folgendermaßen : prayatna-śaithilyānanta-samāpattibhyām, „Die Bemühung liegt im Zusammentreffen von [[Entspannung]] und [[Unendlichkeit]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Körper kann zu Lebzeiten nicht aufgegeben werden, jedoch kann er mit ganzer Empfindung mit dem Element der [[Erde]] entspannt zurückweichen, so dass die höheren Träger im Bewusstsein freie Verfügung gewinnen. Siddhåsana ist eine anspruchsvolle, jedoch außerordentlich empfindsame Stellung, die die physischen Anteile zum Erdenwesen und das Bewusstsein zum Kosmos zuordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Virāsana===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Position, die als japanische Meditationshaltung häufig gebraucht wird, äußert eine ganz andere Empfindung als [[Padmasana|padmāsana]] oder [[Siddhasana|siddhāsana]]. Der Körper sitzt bereits etwas höher, nämlich auf den Unterschenkeln und Fersen. Der Bhagavadgita-Vers nātyucchritaṃ nātinīcaṃ (6:11) bezieht sich auf zweierlei Wahrnehmungen. Einerseits soll der Ort nicht zu hoch im Sinne der lokalen Position genommen werden, wie beispielsweise auf dem Baum, andererseits jedoch sollte im innerleiblichen Abgestimmtsein der gesamte untere Körper bei der Sitzhaltung mit dem Boden verbunden sein. In virāsana ist diese nahe Bodenempfindung nicht mehr gewährleistet. Dadurch werden die unteren Zentren nicht mehr naturgemäß mit prå~a-Energie versorgt. udåna kann durch die fehlende Sammlung in den bodennahen cakra nicht mehr ungeniert und frei aufsteigen. Der Vorteil von virāsana liegt jedoch darin, dass sich der Rücken mühelos aufrichten lässt und eine gewisse Entspanntheit im Bereich der Schultern und des Kehlkopfes leichter entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sukhāsana und muktāsana bieten leichtere Variationen zur ursprünglichen Lotusposition. Sie können vorbereitend und in jeder Lebensstufe in die Praxis gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[http://www.heinz-grill.de Heinz Grill] ist Heilpraktiker, Autor spiritueller Literatur und der Begründer eines geistigen Schulungsweges, des „Yoga aus der Reinheit der Seele“, später von ihm auch als „Neuer Yogawille“ benannt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen und einen umfangreichen Artikel zu diesem Sanskritwort findest du durch Klicken auf [[Asana]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/ Yoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/ Yoga Seminare]&lt;br /&gt;
* [[Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Gelassenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Business Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rücken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pranayama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wörterbuch Deutsch Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sitzhaltung&amp;diff=666233</id>
		<title>Sitzhaltung</title>
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		<updated>2017-05-28T13:15:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Virāsana */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(Artikel ist am Entstehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sitzhaltung:&#039;&#039;&#039; Was bedeutet das deutsche Wort Sitzhaltung auf Sanskrit? Für das deutsche Wort Sitzhaltung gibt es verschiedene Übersetzungen ins Sanskrit. Eine davon ist Asana - आसन āsana n. das sich Hinsetzen, Sitz, Körperstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfahre mehr über &#039;&#039;&#039;Sitzhaltung&#039;&#039;&#039; in Büro und Freizeit. Lerne über Sitzhaltungen in [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Sitzhaltung ist die Art und Weise, wie man sitzt. Rückenhaltung, Armhaltung, Handhaltung und die Haltung des Kopfes spielen da eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere interessante Informationen zu den Yoga Sitzhaltungen findest du auch unter dem Hauptstichwort [[Lotussitz]] und im folgendem Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über die verschiedenen Yoga Sitzhaltungen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Praktisches Übungsvideo von [[Sukadev]] über die verschiedenen Möglichkeiten der Sitzhaltungen im Yoga - Ausschnitt aus einer Anfänger Yogastunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Verschiedene Sitzhaltungen in einer Yogastunde: Sukadev leitet dich an zu verschiedenen . Dieses ist ein Ausschnitt aus dem ersten [http://mein.yoga-vidya.de/yoga-anfaengerkurs-video - Kursvideo des 10-wöchigen Anfängerkurses].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|qomI8H0wcoM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begleittext zum Übungsvideo von [[Sukadev]] über die verschiedenen Möglichkeiten der Sitzhaltungen im Yoga - Praktische Anleitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst beim Yoga auf verschiedene Weisen sitzen, du kannst zum einen auf einem Kissen sitzen, du kannst dabei die kreuzbeinige Haltung also [[Schneidersitz]], oder du kannst die Füße voreinander oder auch übereinander setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren kannst du auch im [[Fersensitz]] knien, manchmal ist es leichter beim Knien ein oder zwei Kissen unter deinem Gesäß zu haben, und dann so zu sitzen. Es gibt auch in verschiedenen Yoga Shops auch Kniebänkchen, und manche finden es am angenehmsten auf so einer [[Kniebank]] zu sitzen. Dazu sollte die kürzere Seite vorne sein, das werden wir hier nochmal ändern, so dass es leicht nach vorne abgeknickt ist. Und wenn du anders nicht so gut sitzen kannst dann setze dich auf einen Stuhl, also es geht auch wenn die Knie oder Hüften es nicht erlauben einfach auf einem Stuhl zu sitzen. Da ich jetzt aber annehme das die meisten der Zuschauer durchaus eine gewisse knie und Hüftflexibilität habe, wird sich Kerstin wieder kreuzbeinig hinsetzen, dabei ein Kissen zur Hilfe nehmen, und so gerade sitzen, im Normalfall kannst du auch probieren an der vorderen Kante des Kissens zu sitzen, also nicht hinten am Kissen sondern so vorne, das also das Becken leicht nach vorne gekippt ist und du hier gerade sein kannst. Also passe auf, dass du so das Gefühl bekommst vorne weit zu werden, dass Bauch und Brust nach vorne gehen können. Schultern nach hinten und unten, jetzt atme ein paar Mal tief mit dem Bauch ein und aus, wiederum nimm eine Hand auf den Bauch. Einatmen: Bauch hinaus, ausatmen: Bauch hinein. Einatmen: Bauch hinaus, ausatmen: Bauch hinein. Atme wieder tief ein und aus, und spüre ganz in den Bauch hinein.&lt;br /&gt;
Das Spüren in den Bauch hilft dir, zu innerer Mitte und Selbstvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heinz Grill über die Sitzhaltungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der [[Anthroposophie]] und dem [[Yoga]] bestehen seit langem über die Eignung der Sitzhaltung am Boden Diskussionen. Grundsätzlich bevorzugt die Anthroposophie die Sitzhaltung auf einem Stuhl, da die Füße mit den Sohlen direkt zum Boden gerichtet sind. Die klassische Sitzhaltung des Yoga, padmāsana, der [[Lotus]], weist auf einzigartige Weise mit den Fußsohlen direkt nach oben zum Kosmos. Die Kritik von anthroposophischer Seite verurteilt diese Stellung dahingehend, da sie mit dieser starken Öffnung der nach oben gerichteten Fußsohlen einseitig zum [[Geist]]e gerichtet sei und ein weltenfernes (luziferisches) [[Bewusstsein]] fördere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] selbst erwähnt in seinen Originalschriften : „[[Asana]]m bedeutet das Einnehmen einer gewissen Körperstellung bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Das ist für den Orientalen viel wichtiger als für den Europäer, weil der Körper des Europäers für gewisse feine Strömungen nicht mehr so sensitiv ist. Der orientalische Leib ist noch feiner, er empfindet leicht Strömungen, die von Ost nach West, von Nord nach Süd und aus der Höhe in die Tiefe gehen; denn im Weltall fluten geistige Ströme.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich bieten jedoch die verschiedenen Sitzhaltungen des Yoga eine erstaunliche [[Vielseitigkeit]] zum Erleben einer irdischen wie kosmischen [[Ordnung]]. Diese sogenannte Ordnung bezieht sich auf das individuelle Empfinden des Übenden zum Mutterboden der [[Erde]], zum [[Element]] der [[Luft]] und deren feinere Abstimmung im Lichte und zum umfassenden [[Kosmos]]. So wie ein [[Schlafzustand]], ein [[Traumzustand]] und ein [[Wachzustand]] unterschieden werden können, in gleicher Weise kann der Übende innerhalb mancher åsana und insbesondere der Sitzhaltungen die Wahrnehmung zu den Elementen und zum Kosmos sensitiv empfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den einzelnen Sitzhaltungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Padmāsana, der Lotus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stellung vereint das 2. und 7. cakra auf harmonische Weise. Das Haupt erlebt sich frei, die Wirbelsäule richtet sich mühelos auf und die Beine wie auch das Gesäß ruhen solide am Boden. Durch die Geschlossenheit und seitenmetrische Stellung der Beine sammelt sich die prå~a-Energie idealerweise im 2. Energiezentrum und schenkt dadurch natürliche Ruhe. Der Übende spürt Bodennähe bei gleichzeitiger Leichtigkeit im Haupte. Die nach oben gerichteten Fußsohlen zeigen in der Stellung eine Form der Reinheit, deren sich der Übende bewusst werden kann. Die Fußsohlen kommunizieren nicht mit dem Erdenelement, sondern mit den kosmischen Umfeldbedingungen. Der Übende befindet sich in einer maximal geschlossenen und dennoch elegant aufgerichteten Positionierung. Durch die Sammlung des prå~a im Beckenbereich steigt udåna bis in die Scheitelregion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Sitzhaltung auf dem Stuhl===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fußsohlen berühren den Boden, während der Rücken und das Haupt aufgerichtet sind. Im Mittelpunkt dieser Stellung steht das Herz. Grundsätzlich beansprucht jedoch die Sitzhaltung auf dem Stuhl, obwohl sie für den Okzidentalen leichter als eine Sitzhaltung auf dem Boden einzunehmen ist, mehr Mühe zum Aufrichten des Rückens. Der Übende fühlt sich nicht sehr stark mit dem Boden verbunden. Er ist weniger geschützt und rein von der Körperhaltung gesehen wenig energetisch zentriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siddhāsana===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese [[Stellung]] kennzeichnet sich durch das 1. cakra, das wiederum dem Erdelement geweiht ist. Durch den Druck der Ferse auf das Perineum kann diese Stellung zur energetischen Aktivierung von kuṇḍalinī-Energien benützt werden. Nach der ursprünglichen Empfindung jedoch besteht die Möglichkeit, sich ganz mit der Sitzhaltung im Erdenelement zu finden. Die Empfindung dieser Stellung dürfte wohl von allen Yoga-Übungen am deutlichsten den Körper als Körper erleben lassen und den Geist im Sinne eines Gedankens frei von diesem als kosmische Entität kennzeichnen. Der Körper wird Körper, der Geist gewinnt seine Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali beschreibt im Yoga-Sutra die åsana folgendermaßen : prayatna-śaithilyānanta-samāpattibhyām, „Die Bemühung liegt im Zusammentreffen von [[Entspannung]] und [[Unendlichkeit]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Körper kann zu Lebzeiten nicht aufgegeben werden, jedoch kann er mit ganzer Empfindung mit dem Element der [[Erde]] entspannt zurückweichen, so dass die höheren Träger im Bewusstsein freie Verfügung gewinnen. Siddhåsana ist eine anspruchsvolle, jedoch außerordentlich empfindsame Stellung, die die physischen Anteile zum Erdenwesen und das Bewusstsein zum Kosmos zuordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Virāsana===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Position, die als japanische Meditationshaltung häufig gebraucht wird, äußert eine ganz andere Empfindung als [[Padmasana|padmāsana]] oder [[Siddhasana|siddhāsana]]. Der Körper sitzt bereits etwas höher, nämlich auf den Unterschenkeln und Fersen. Der Bhagavadgita-Vers nåtyucchritaµ nåtin⁄caµ  bezieht sich auf zweierlei Wahrnehmungen. Einerseits soll der Ort nicht zu hoch im Sinne der lokalen Position genommen werden, wie beispielsweise auf dem Baum, andererseits jedoch sollte im innerleiblichen Abgestimmtsein der gesamte untere Körper bei der Sitzhaltung mit dem Boden verbunden sein. In viråsana ist diese nahe Bodenempfindung nicht mehr gewährleistet. Dadurch werden die unteren Zentren nicht mehr naturgemäß mit prå~a-Energie versorgt. udåna kann durch die fehlende Sammlung in den bodennahen cakra nicht mehr ungeniert und frei aufsteigen. Der Vorteil von viråsana liegt jedoch darin, dass sich der Rücken mühelos aufrichten lässt und eine gewisse Entspanntheit im Bereich der Schultern und des Kehlkopfes leichter entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sukhāsana und muktāsana bieten leichtere Variationen zur ursprünglichen Lotusposition. Sie können vorbereitend und in jeder Lebensstufe in die Praxis gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[http://www.heinz-grill.de Heinz Grill] ist Heilpraktiker, Autor spiritueller Literatur und der Begründer eines geistigen Schulungsweges, des „Yoga aus der Reinheit der Seele“, später von ihm auch als „Neuer Yogawille“ benannt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen und einen umfangreichen Artikel zu diesem Sanskritwort findest du durch Klicken auf [[Asana]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/ Yoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/ Yoga Seminare]&lt;br /&gt;
* [[Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Gelassenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Business Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rücken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pranayama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wörterbuch Deutsch Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bewusstleben</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sitzhaltung&amp;diff=666232</id>
		<title>Sitzhaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sitzhaltung&amp;diff=666232"/>
		<updated>2017-05-28T13:14:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bewusstleben: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(Artikel ist am Entstehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sitzhaltung:&#039;&#039;&#039; Was bedeutet das deutsche Wort Sitzhaltung auf Sanskrit? Für das deutsche Wort Sitzhaltung gibt es verschiedene Übersetzungen ins Sanskrit. Eine davon ist Asana - आसन āsana n. das sich Hinsetzen, Sitz, Körperstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfahre mehr über &#039;&#039;&#039;Sitzhaltung&#039;&#039;&#039; in Büro und Freizeit. Lerne über Sitzhaltungen in [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Sitzhaltung ist die Art und Weise, wie man sitzt. Rückenhaltung, Armhaltung, Handhaltung und die Haltung des Kopfes spielen da eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere interessante Informationen zu den Yoga Sitzhaltungen findest du auch unter dem Hauptstichwort [[Lotussitz]] und im folgendem Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über die verschiedenen Yoga Sitzhaltungen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Praktisches Übungsvideo von [[Sukadev]] über die verschiedenen Möglichkeiten der Sitzhaltungen im Yoga - Ausschnitt aus einer Anfänger Yogastunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Verschiedene Sitzhaltungen in einer Yogastunde: Sukadev leitet dich an zu verschiedenen . Dieses ist ein Ausschnitt aus dem ersten [http://mein.yoga-vidya.de/yoga-anfaengerkurs-video - Kursvideo des 10-wöchigen Anfängerkurses].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|qomI8H0wcoM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begleittext zum Übungsvideo von [[Sukadev]] über die verschiedenen Möglichkeiten der Sitzhaltungen im Yoga - Praktische Anleitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst beim Yoga auf verschiedene Weisen sitzen, du kannst zum einen auf einem Kissen sitzen, du kannst dabei die kreuzbeinige Haltung also [[Schneidersitz]], oder du kannst die Füße voreinander oder auch übereinander setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren kannst du auch im [[Fersensitz]] knien, manchmal ist es leichter beim Knien ein oder zwei Kissen unter deinem Gesäß zu haben, und dann so zu sitzen. Es gibt auch in verschiedenen Yoga Shops auch Kniebänkchen, und manche finden es am angenehmsten auf so einer [[Kniebank]] zu sitzen. Dazu sollte die kürzere Seite vorne sein, das werden wir hier nochmal ändern, so dass es leicht nach vorne abgeknickt ist. Und wenn du anders nicht so gut sitzen kannst dann setze dich auf einen Stuhl, also es geht auch wenn die Knie oder Hüften es nicht erlauben einfach auf einem Stuhl zu sitzen. Da ich jetzt aber annehme das die meisten der Zuschauer durchaus eine gewisse knie und Hüftflexibilität habe, wird sich Kerstin wieder kreuzbeinig hinsetzen, dabei ein Kissen zur Hilfe nehmen, und so gerade sitzen, im Normalfall kannst du auch probieren an der vorderen Kante des Kissens zu sitzen, also nicht hinten am Kissen sondern so vorne, das also das Becken leicht nach vorne gekippt ist und du hier gerade sein kannst. Also passe auf, dass du so das Gefühl bekommst vorne weit zu werden, dass Bauch und Brust nach vorne gehen können. Schultern nach hinten und unten, jetzt atme ein paar Mal tief mit dem Bauch ein und aus, wiederum nimm eine Hand auf den Bauch. Einatmen: Bauch hinaus, ausatmen: Bauch hinein. Einatmen: Bauch hinaus, ausatmen: Bauch hinein. Atme wieder tief ein und aus, und spüre ganz in den Bauch hinein.&lt;br /&gt;
Das Spüren in den Bauch hilft dir, zu innerer Mitte und Selbstvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heinz Grill über die Sitzhaltungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der [[Anthroposophie]] und dem [[Yoga]] bestehen seit langem über die Eignung der Sitzhaltung am Boden Diskussionen. Grundsätzlich bevorzugt die Anthroposophie die Sitzhaltung auf einem Stuhl, da die Füße mit den Sohlen direkt zum Boden gerichtet sind. Die klassische Sitzhaltung des Yoga, padmāsana, der [[Lotus]], weist auf einzigartige Weise mit den Fußsohlen direkt nach oben zum Kosmos. Die Kritik von anthroposophischer Seite verurteilt diese Stellung dahingehend, da sie mit dieser starken Öffnung der nach oben gerichteten Fußsohlen einseitig zum [[Geist]]e gerichtet sei und ein weltenfernes (luziferisches) [[Bewusstsein]] fördere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] selbst erwähnt in seinen Originalschriften : „[[Asana]]m bedeutet das Einnehmen einer gewissen Körperstellung bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Das ist für den Orientalen viel wichtiger als für den Europäer, weil der Körper des Europäers für gewisse feine Strömungen nicht mehr so sensitiv ist. Der orientalische Leib ist noch feiner, er empfindet leicht Strömungen, die von Ost nach West, von Nord nach Süd und aus der Höhe in die Tiefe gehen; denn im Weltall fluten geistige Ströme.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich bieten jedoch die verschiedenen Sitzhaltungen des Yoga eine erstaunliche [[Vielseitigkeit]] zum Erleben einer irdischen wie kosmischen [[Ordnung]]. Diese sogenannte Ordnung bezieht sich auf das individuelle Empfinden des Übenden zum Mutterboden der [[Erde]], zum [[Element]] der [[Luft]] und deren feinere Abstimmung im Lichte und zum umfassenden [[Kosmos]]. So wie ein [[Schlafzustand]], ein [[Traumzustand]] und ein [[Wachzustand]] unterschieden werden können, in gleicher Weise kann der Übende innerhalb mancher åsana und insbesondere der Sitzhaltungen die Wahrnehmung zu den Elementen und zum Kosmos sensitiv empfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den einzelnen Sitzhaltungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Padmāsana, der Lotus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stellung vereint das 2. und 7. cakra auf harmonische Weise. Das Haupt erlebt sich frei, die Wirbelsäule richtet sich mühelos auf und die Beine wie auch das Gesäß ruhen solide am Boden. Durch die Geschlossenheit und seitenmetrische Stellung der Beine sammelt sich die prå~a-Energie idealerweise im 2. Energiezentrum und schenkt dadurch natürliche Ruhe. Der Übende spürt Bodennähe bei gleichzeitiger Leichtigkeit im Haupte. Die nach oben gerichteten Fußsohlen zeigen in der Stellung eine Form der Reinheit, deren sich der Übende bewusst werden kann. Die Fußsohlen kommunizieren nicht mit dem Erdenelement, sondern mit den kosmischen Umfeldbedingungen. Der Übende befindet sich in einer maximal geschlossenen und dennoch elegant aufgerichteten Positionierung. Durch die Sammlung des prå~a im Beckenbereich steigt udåna bis in die Scheitelregion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Sitzhaltung auf dem Stuhl===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fußsohlen berühren den Boden, während der Rücken und das Haupt aufgerichtet sind. Im Mittelpunkt dieser Stellung steht das Herz. Grundsätzlich beansprucht jedoch die Sitzhaltung auf dem Stuhl, obwohl sie für den Okzidentalen leichter als eine Sitzhaltung auf dem Boden einzunehmen ist, mehr Mühe zum Aufrichten des Rückens. Der Übende fühlt sich nicht sehr stark mit dem Boden verbunden. Er ist weniger geschützt und rein von der Körperhaltung gesehen wenig energetisch zentriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siddhāsana===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese [[Stellung]] kennzeichnet sich durch das 1. cakra, das wiederum dem Erdelement geweiht ist. Durch den Druck der Ferse auf das Perineum kann diese Stellung zur energetischen Aktivierung von kuṇḍalinī-Energien benützt werden. Nach der ursprünglichen Empfindung jedoch besteht die Möglichkeit, sich ganz mit der Sitzhaltung im Erdenelement zu finden. Die Empfindung dieser Stellung dürfte wohl von allen Yoga-Übungen am deutlichsten den Körper als Körper erleben lassen und den Geist im Sinne eines Gedankens frei von diesem als kosmische Entität kennzeichnen. Der Körper wird Körper, der Geist gewinnt seine Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali beschreibt im Yoga-Sutra die åsana folgendermaßen : prayatna-śaithilyānanta-samāpattibhyām, „Die Bemühung liegt im Zusammentreffen von [[Entspannung]] und [[Unendlichkeit]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Körper kann zu Lebzeiten nicht aufgegeben werden, jedoch kann er mit ganzer Empfindung mit dem Element der [[Erde]] entspannt zurückweichen, so dass die höheren Träger im Bewusstsein freie Verfügung gewinnen. Siddhåsana ist eine anspruchsvolle, jedoch außerordentlich empfindsame Stellung, die die physischen Anteile zum Erdenwesen und das Bewusstsein zum Kosmos zuordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Virāsana===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Position, die als japanische Meditationshaltung häufig gebraucht wird, äußert eine ganz andere Empfindung als padmåsana oder siddhåsana. Der Körper sitzt bereits etwas höher, nämlich auf den Unterschenkeln und Fersen. Der Bhagavadgita-Vers nåtyucchritaµ nåtin⁄caµ  bezieht sich auf zweierlei Wahrnehmungen. Einerseits soll der Ort nicht zu hoch im Sinne der lokalen Position genommen werden, wie beispielsweise auf dem Baum, andererseits jedoch sollte im innerleiblichen Abgestimmtsein der gesamte untere Körper bei der Sitzhaltung mit dem Boden verbunden sein. In viråsana ist diese nahe Bodenempfindung nicht mehr gewährleistet. Dadurch werden die unteren Zentren nicht mehr naturgemäß mit prå~a-Energie versorgt. udåna kann durch die fehlende Sammlung in den bodennahen cakra nicht mehr ungeniert und frei aufsteigen. Der Vorteil von viråsana liegt jedoch darin, dass sich der Rücken mühelos aufrichten lässt und eine gewisse Entspanntheit im Bereich der Schultern und des Kehlkopfes leichter entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sukhāsana und muktāsana bieten leichtere Variationen zur ursprünglichen Lotusposition. Sie können vorbereitend und in jeder Lebensstufe in die Praxis gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[http://www.heinz-grill.de Heinz Grill] ist Heilpraktiker, Autor spiritueller Literatur und der Begründer eines geistigen Schulungsweges, des „Yoga aus der Reinheit der Seele“, später von ihm auch als „Neuer Yogawille“ benannt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen und einen umfangreichen Artikel zu diesem Sanskritwort findest du durch Klicken auf [[Asana]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/ Yoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/ Yoga Seminare]&lt;br /&gt;
* [[Liebe]]&lt;br /&gt;
*[[Gelassenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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