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	<title>Yogawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=R%C3%BCdiger_Dhalke&amp;diff=1258727</id>
		<title>Rüdiger Dhalke</title>
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		<updated>2023-12-08T09:24:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Rüdiger Dahlke ist ein renommierter deutscher [[Arzt]], [[Psychotherapeut]] und [[Autor]], der sich intensiv mit ganzheitlicher [[Medizin]] und [[Spiritualität]] beschäftigt. Obwohl er selbst kein [[Yogi]] ist, hat er in seinen Werken die positiven Auswirkungen von [[Yoga]] auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]] hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rüdiger Dahlke - Leben und Werk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rüdiger Dahlke ist ein deutscher [[Arzt]], [[Psychotherapeut]] und [[Autor]], der vor allem für seine [[Arbeit]] im Bereich der ganzheitlichen [[Medizin]] bekannt ist. Er wurde am 24. Juni 1951 in [[Berlin]] geboren und studierte [[Medizin]] an der Universität [[München]]. Nach seinem [[Studium]] arbeitete er zunächst als [[Arzt]] in verschiedenen Kliniken, bevor er sich auf die psychosomatische [[Medizin]] spezialisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahlke entwickelte eine ganzheitliche [[Sichtweise]] auf [[Gesundheit]] und [[Krankheit]], bei der er [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]] als untrennbare [[Einheit]] betrachtet. Er ist überzeugt davon, dass viele körperliche [[Beschwerden]] ihre [[Ursache]] in seelischen [[Konflikt|Konflikten]] haben und dass eine ganzheitliche [[Behandlung]] sowohl [[Körperlich|körperliche]] als auch seelische [[Heilung]] ermöglicht. Dahlke hat zahlreiche Bücher zu Themen wie [[Selbstheilungskräfte]], Krankheitsbilder und [[Spirituell|spirituelle]] [[Entwicklung]] veröffentlicht und hält regelmäßig Vorträge und Seminare zu diesen Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahlke hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, die sich mit verschiedenen [[Aspekte|Aspekten]] der [[Gesundheit]] und [[Lebensführung]] befassen. In seinem Werk &amp;quot;[[Krankheit]] als [[Symbol]]&amp;quot; untersucht er die psychosomatischen [[Ursache|Ursachen]] von [[Krankheiten]] und zeigt Wege zur [[Heilung]] auf. Dabei betont er auch die [[Bedeutung]] von [[Yoga]] als unterstützende [[Praxis]] für den Heilungsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Buch von Dahlke ist &amp;quot;Die Schicksalsgesetze&amp;quot;, in dem er die Zusammenhänge zwischen persönlichen Erfahrungen, Karma und spiritueller Entwicklung beleuchtet. Auch hier erwähnt er Yoga als einen Weg zur Selbsterkenntnis und zur Verbindung mit dem höheren Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahlkes Werk &amp;quot;Das Schattenprinzip&amp;quot; beschäftigt sich mit den unbewussten [[Anteil|Anteilen]] unserer [[Persönlichkeit]] und wie wir diese erkennen und integrieren können. Auch hier betont er die [[Rolle]] von [[Yoga]] als eine [[Methode]], um sich selbst besser kennenzulernen und innere [[Blockaden]] zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Rüdiger Dahlke selbst kein [[Yogi]] ist, hat er durch seine Bücher und [[Vorträge]] dazu beigetragen, das [[Bewusstsein]] für [[Yoga]] und seine positiven Auswirkungen auf die [[Gesundheit]] zu fördern. Seine ganzheitliche Herangehensweise an [[Medizin]] und [[Spiritualität]] macht ihn zu einer inspirierenden [[Persönlichkeit]] in der Yoga-Community.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere interessante Vorträge und Artikel zum Thema===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du dich interessierst für Ganzheitliche Gesundheit, dann sind für dich vielleicht auch Artikel und Vorträge interessant zu den Themen [[Fyi]], [[Fünf Sinne]], [[Frühling]], [[Garbha Sanskar]], [[Gebetskette]], [[Gedankenenergie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit Seminare]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=6&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewusst Leben Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=R%C3%BCdiger_Dhalke&amp;diff=1258723</id>
		<title>Rüdiger Dhalke</title>
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		<updated>2023-12-08T09:14:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* Rüdiger Dahlke - Leben und Werk */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Rüdiger Dahlke ist ein renommierter deutscher Arzt, Psychotherapeut und Autor, der sich intensiv mit ganzheitlicher Medizin und Spiritualität beschäftigt. Obwohl er selbst kein Yogi ist, hat er in seinen Werken die positiven Auswirkungen von Yoga auf Körper, Geist und Seele hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rüdiger Dahlke - Leben und Werk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rüdiger Dahlke ist ein deutscher Arzt, Psychotherapeut und Autor, der vor allem für seine Arbeit im Bereich der ganzheitlichen Medizin bekannt ist. Er wurde am 24. Juni 1951 in Berlin geboren und studierte Medizin an der Universität München. Nach seinem Studium arbeitete er zunächst als Arzt in verschiedenen Kliniken, bevor er sich auf die psychosomatische Medizin spezialisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahlke entwickelte eine ganzheitliche Sichtweise auf Gesundheit und Krankheit, bei der er Körper, Geist und Seele als untrennbare Einheit betrachtet. Er ist überzeugt davon, dass viele körperliche Beschwerden ihre Ursache in seelischen Konflikten haben und dass eine ganzheitliche Behandlung sowohl körperliche als auch seelische Heilung ermöglicht. Dahlke hat zahlreiche Bücher zu Themen wie Selbstheilungskräfte, Krankheitsbilder und spirituelle Entwicklung veröffentlicht und hält regelmäßig Vorträge und Seminare zu diesen Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahlke hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, die sich mit verschiedenen Aspekten der Gesundheit und Lebensführung befassen. In seinem Werk &amp;quot;Krankheit als Symbol&amp;quot; untersucht er die psychosomatischen Ursachen von Krankheiten und zeigt Wege zur Heilung auf. Dabei betont er auch die Bedeutung von Yoga als unterstützende Praxis für den Heilungsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Buch von Dahlke ist &amp;quot;Die Schicksalsgesetze&amp;quot;, in dem er die Zusammenhänge zwischen persönlichen Erfahrungen, Karma und spiritueller Entwicklung beleuchtet. Auch hier erwähnt er Yoga als einen Weg zur Selbsterkenntnis und zur Verbindung mit dem höheren Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahlkes Werk &amp;quot;Das Schattenprinzip&amp;quot; beschäftigt sich mit den unbewussten Anteilen unserer Persönlichkeit und wie wir diese erkennen und integrieren können. Auch hier betont er die Rolle von Yoga als eine Methode, um sich selbst besser kennenzulernen und innere Blockaden zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Rüdiger Dahlke selbst kein Yogi ist, hat er durch seine Bücher und Vorträge dazu beigetragen, das Bewusstsein für Yoga und seine positiven Auswirkungen auf die Gesundheit zu fördern. Seine ganzheitliche Herangehensweise an Medizin und Spiritualität macht ihn zu einer inspirierenden Persönlichkeit in der Yoga-Community.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere interessante Vorträge und Artikel zum Thema===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du dich interessierst für Ganzheitliche Gesundheit, dann sind für dich vielleicht auch Artikel und Vorträge interessant zu den Themen [[Fyi]], [[Fünf Sinne]], [[Frühling]], [[Garbha Sanskar]], [[Gebetskette]], [[Gedankenenergie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit Seminare]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=6&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewusst Leben Lexikon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=R%C3%BCdiger_Dhalke&amp;diff=1258717</id>
		<title>Rüdiger Dhalke</title>
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		<updated>2023-12-08T09:07:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: Die Seite wurde neu angelegt: „Rüdiger Dahlke ist ein renommierter deutscher Arzt, Psychotherapeut und Autor, der sich intensiv mit ganzheitlicher Medizin und Spiritualität beschäftigt. O…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Rüdiger Dahlke ist ein renommierter deutscher Arzt, Psychotherapeut und Autor, der sich intensiv mit ganzheitlicher Medizin und Spiritualität beschäftigt. Obwohl er selbst kein Yogi ist, hat er in seinen Werken die positiven Auswirkungen von Yoga auf Körper, Geist und Seele hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rüdiger Dahlke - Leben und Werk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rüdiger Dahlke ist ein deutscher Arzt, Psychotherapeut und Autor, der vor allem für seine Arbeit im Bereich der ganzheitlichen Medizin bekannt ist. Er wurde am 24. Juni 1951 in Berlin geboren und studierte Medizin an der Universität München. Nach seinem Studium arbeitete er zunächst als Arzt in verschiedenen Kliniken, bevor er sich auf die psychosomatische Medizin spezialisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahlke entwickelte eine ganzheitliche Sichtweise auf Gesundheit und Krankheit, bei der er Körper, Geist und Seele als untrennbare Einheit betrachtet. Er ist überzeugt davon, dass viele körperliche Beschwerden ihre Ursache in seelischen Konflikten haben und dass eine ganzheitliche Behandlung sowohl körperliche als auch seelische Heilung ermöglicht. Dahlke hat zahlreiche Bücher zu Themen wie Selbstheilungskräfte, Krankheitsbilder und spirituelle Entwicklung veröffentlicht und hält regelmäßig Vorträge und Seminare zu diesen Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahlke hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, die sich mit verschiedenen Aspekten der Gesundheit und Lebensführung befassen. In seinem Werk &amp;quot;Krankheit als Symbol&amp;quot; untersucht er die psychosomatischen Ursachen von Krankheiten und zeigt Wege zur Heilung auf. Dabei betont er auch die Bedeutung von Yoga als unterstützende Praxis für den Heilungsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Buch von Dahlke ist &amp;quot;Die Schicksalsgesetze&amp;quot;, in dem er die Zusammenhänge zwischen persönlichen Erfahrungen, Karma und spiritueller Entwicklung beleuchtet. Auch hier erwähnt er Yoga als einen Weg zur Selbsterkenntnis und zur Verbindung mit dem höheren Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahlkes Werk &amp;quot;Das Schattenprinzip&amp;quot; beschäftigt sich mit den unbewussten Anteilen unserer Persönlichkeit und wie wir diese erkennen und integrieren können. Auch hier betont er die Rolle von Yoga als eine Methode, um sich selbst besser kennenzulernen und innere Blockaden zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Rüdiger Dahlke selbst kein Yogi ist, hat er durch seine Bücher und Vorträge dazu beigetragen, das Bewusstsein für Yoga und seine positiven Auswirkungen auf die Gesundheit zu fördern. Seine ganzheitliche Herangehensweise an Medizin und Spiritualität macht ihn zu einer inspirierenden Persönlichkeit in der Yoga-Community.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258567</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258567"/>
		<updated>2023-12-06T16:17:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha bedeutet u.a. Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ratsam ist, die Navagraha-Gottheiten durch Lobpreisungen zu besänftigen. Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt und erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes [[Gebet]], das wir [[Astrologie]]-Enthusiasten verwenden können, um die [[Planeten]] zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen [[Weise|Weisen]] [[Vyasa|Vyāsa]] verfasst (demselben, der auch den [[Veda]] zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun ([[nava]]) Planeten ([[graha]]) der vedischen [[Astrologie]] werden in der numerologischen [[Reihenfolge]] angesprochen, die mit der Reihenfolge der [[Wochentage]] übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit [[Glauben]] und [[Hingabe]] rezitiert, verspricht es [[Reichtum]], gute [[Gesundheit]], eine bessere [[Ernährung]] und die [[Beseitigung]] aller [[Negativ|negativen]] astrologischen [[Auswirkung|Auswirkungen]]. Darüber hinaus kann ein bestimmter [[Vers]] als [[Heilmittel]] für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste [[Vers]] für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die [[Sonne]] mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote [[Farbe]] in [[Indien]] ein gängiges [[Symbol]] für [[Vitalität]] und [[Ruhm]] ist. Ihre leuchtende [[Ausstrahlung]] vertreibt alle [[Dunkelheit]] der [[Unwissenheit]] und alle ungünstigen [[Karma|Karmas]]. Die [[Sonne]] ist ein [[Symbol]] für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein [[Allgegenwärtig|allgegenwärtiges]], [[Ungeboren Sanskrit|ungeborenes]]/[[Unsterblich|unsterbliches]], alles durchdringendes [[Selbst]]. Diese [[Wahrheit]] zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der [[Mond]] sei &amp;quot;[[schön]] und [[strahlend]] wie [[Quark]]&amp;quot;. Dies steht für die [[Nährend Sanskrit|nährende]] und mütterliche [[Qualität]] des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine [[Muschel]], die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen [[Mythologie]] symbolisiert dieser Milchozean - wie der [[Mond]] in der [[Astrologie]] - den [[Geist]]. Das Umwälzen des [[Milchozean|Milchozeans]] steht für die spirituellen [[Praktik|Praktiken]], die den [[Geist]] auf das [[Wissen]] vorbereiten. Ein anderer [[Name]] für den Mond ist [[Soma]], was ebenfalls eine [[Anspielung]] auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) [[Getränk]] ist, das den Göttern in der alten [[Vedisch|vedischen]] [[Zeit]] geopfert wurde. Die [[Hinduistisch|hinduistische]] [[Gottheit]], die in der [[Regel]] montags verehrt wird, ist [[Shiva]], denn Shiva trägt den [[Mond]] als [[Ornament]] auf dem [[Kopf]] und wird daher &#039;&#039;candraśekhara&#039;&#039; genannt. Wie die Göttin [[Parvati]] ist auch unser [[Geist]] auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen [[Bewusstsein|Bewusstseins]], durch das unser [[Geist]] bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mars]] wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der [[Erde]] geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die [[Herrschaft]] des Mars über [[Mineralien]] und [[Kristalle]], die ebenfalls &amp;quot;aus der [[Erde]] geboren&amp;quot; sind. Wenn ein [[Astrologe]] eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den [[Mars]] überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem [[Mittel]] in [[Resonanz]] geht. Von [[Mars]] heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen [[Glanz]] wie ein [[Blitz]] leuchtet&amp;quot;, und da [[Mars]] auch das [[Neurologie|neurologische]] System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name &#039;&#039;kumāra&#039;&#039; vergleicht [[Mars]] mit der [[Reinheit]] und [[Unschuld]] eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von [[Shiva]], [[Skandha]]. Ein anderer Name für Mars ist [[mangala]], was [[Glück]] bedeutet und auf die edle [[Natur]] dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Merkur]] ist ein [[Sanft|sanfter]] [[Planet]] ([[saumya]] graha). Er ist [[hilfreich]], [[tröstend]] und unterstützend. Außerdem ist [[saumya]] ein [[Hinweis]] darauf, dass [[Merkur]] der mythologische [[Sohn]] von [[Soma]] (dem [[Mond]]) ist. In diesem [[Vers]] wird die Farbe von [[Merkur]] als &#039;&#039;śyāmaṃ&#039;&#039; beschrieben, was ein dunkles [[Grau]] oder [[Schwarz]] sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue [[Substanz]] erinnert, die unsere intellektuellen [[Fähigkeit|Fähigkeiten]] und unser [[Unterscheidungsvermögen]] ([[viveka]]) bestimmt, weil [[Merkur]] diese [[Dinge]] regiert. Es kann auch eine [[Anspielung]] auf [[Vishnu]] sein, weil dies der [[Gott]] ist, auf den [[Merkur]] laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt [[Jupiter]], der [[Philosophisch|philosophische]] und [[Spirituell|spirituelle]] [[Lehrer]], sogar der [[Götter]] und [[Rishi|Rishis]]. Er ist der Herr der drei [[Welt|Welten]] (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der [[Kausalkörper|kausalen]] Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter [[Intellekt]] ([[buddhi]]) beschrieben. Der Name [[Jupiter]], auf den in diesem [[Vers]] [[Bezug]] genommen wird, ist [[Brhaspati Asana|Brhaspatim]], der alte vedische [[Guru]] der [[Götter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Jupiter]] als der [[Guru]] der [[Götter]] bekannt ist, gilt [[Venus]] in der [[Mythologie]] als Ratgeberin der [[Asuras]] (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). [[Venus]] ist eine [[Lehrerin]], und in diesem [[Vers]] wird sie als Verkünderin aller [[Gelehrsamkeit]] und aller [[Schriften]] angerufen. [[Venus]] regiert auch die [[Schönheit]] und die Künste und wird daher hier als [[strahlend]] wie die Faser des schneeweißen [[Jasmin|Jasmins]] beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen [[Bhrigu]] - dem Vater der [[Astrologie]]). Venus verleiht den [[Astrologe|Astrologen]] die [[Sensibilität]], &amp;quot;einen [[Sinn]] zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an [[Saturn]] finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. [[Saturn]] ist der Nachkomme der [[Sonne]] und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von [[Bedeutung]] sein. [[Saturn]] ist der ältere Bruder von [[Yama]], dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den [[Tierkreis]] zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird [[Rahu]] als [[mutig]] und [[mächtig]] (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der [[Tat]] erfordert es viel [[Mut]], sich seinen neuen Karmas zu stellen und die [[Welt]] abseits der ausgetretenen [[Pfad|Pfade]] zu erkunden. In der [[Mythologie]] wird [[Rahu]] so dargestellt, dass er nur einen [[Kopf]] mit einem [[Oberkörper]] hat, die andere [[Hälfte]] gehört zu [[Ketu]], dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von [[Eklipse Sanskrit|Eklipsen]] verschlingen die Mondknoten die [[Sonne]] und den [[Mond]], deshalb wird [[Rahu]] hier &#039;&#039;chandrāditya vimardhanam&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte [[Prüfung]], wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der [[Moksha]] [[karaka]] in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das [[Haupt]] der [[Sterne]] und [[Planeten]]&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass [[Ketu]] der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als [[wild]] und [[Furchterregend Sanskrit|furchterregend]] beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen [[Mut]] erfordert, sich unseren [[Unsicherheiten]] und [[Schwäche|Schwächen]] zu stellen. Ein guter [[Mars]] kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258564</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258564"/>
		<updated>2023-12-06T16:16:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha bedeutet u.a. Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ratsam ist, die Navagraha-Gottheiten durch Lobpreisungen zu besänftigen. Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes [[Gebet]], das wir [[Astrologie]]-Enthusiasten verwenden können, um die [[Planeten]] zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen [[Weise|Weisen]] [[Vyasa|Vyāsa]] verfasst (demselben, der auch den [[Veda]] zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun ([[nava]]) Planeten ([[graha]]) der vedischen [[Astrologie]] werden in der numerologischen [[Reihenfolge]] angesprochen, die mit der Reihenfolge der [[Wochentage]] übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit [[Glauben]] und [[Hingabe]] rezitiert, verspricht es [[Reichtum]], gute [[Gesundheit]], eine bessere [[Ernährung]] und die [[Beseitigung]] aller [[Negativ|negativen]] astrologischen [[Auswirkung|Auswirkungen]]. Darüber hinaus kann ein bestimmter [[Vers]] als [[Heilmittel]] für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste [[Vers]] für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die [[Sonne]] mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote [[Farbe]] in [[Indien]] ein gängiges [[Symbol]] für [[Vitalität]] und [[Ruhm]] ist. Ihre leuchtende [[Ausstrahlung]] vertreibt alle [[Dunkelheit]] der [[Unwissenheit]] und alle ungünstigen [[Karma|Karmas]]. Die [[Sonne]] ist ein [[Symbol]] für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein [[Allgegenwärtig|allgegenwärtiges]], [[Ungeboren Sanskrit|ungeborenes]]/[[Unsterblich|unsterbliches]], alles durchdringendes [[Selbst]]. Diese [[Wahrheit]] zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der [[Mond]] sei &amp;quot;[[schön]] und [[strahlend]] wie [[Quark]]&amp;quot;. Dies steht für die [[Nährend Sanskrit|nährende]] und mütterliche [[Qualität]] des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine [[Muschel]], die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen [[Mythologie]] symbolisiert dieser Milchozean - wie der [[Mond]] in der [[Astrologie]] - den [[Geist]]. Das Umwälzen des [[Milchozean|Milchozeans]] steht für die spirituellen [[Praktik|Praktiken]], die den [[Geist]] auf das [[Wissen]] vorbereiten. Ein anderer [[Name]] für den Mond ist [[Soma]], was ebenfalls eine [[Anspielung]] auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) [[Getränk]] ist, das den Göttern in der alten [[Vedisch|vedischen]] [[Zeit]] geopfert wurde. Die [[Hinduistisch|hinduistische]] [[Gottheit]], die in der [[Regel]] montags verehrt wird, ist [[Shiva]], denn Shiva trägt den [[Mond]] als [[Ornament]] auf dem [[Kopf]] und wird daher &#039;&#039;candraśekhara&#039;&#039; genannt. Wie die Göttin [[Parvati]] ist auch unser [[Geist]] auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen [[Bewusstsein|Bewusstseins]], durch das unser [[Geist]] bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mars]] wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der [[Erde]] geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die [[Herrschaft]] des Mars über [[Mineralien]] und [[Kristalle]], die ebenfalls &amp;quot;aus der [[Erde]] geboren&amp;quot; sind. Wenn ein [[Astrologe]] eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den [[Mars]] überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem [[Mittel]] in [[Resonanz]] geht. Von [[Mars]] heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen [[Glanz]] wie ein [[Blitz]] leuchtet&amp;quot;, und da [[Mars]] auch das [[Neurologie|neurologische]] System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name &#039;&#039;kumāra&#039;&#039; vergleicht [[Mars]] mit der [[Reinheit]] und [[Unschuld]] eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von [[Shiva]], [[Skandha]]. Ein anderer Name für Mars ist [[mangala]], was [[Glück]] bedeutet und auf die edle [[Natur]] dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Merkur]] ist ein [[Sanft|sanfter]] [[Planet]] ([[saumya]] graha). Er ist [[hilfreich]], [[tröstend]] und unterstützend. Außerdem ist [[saumya]] ein [[Hinweis]] darauf, dass [[Merkur]] der mythologische [[Sohn]] von [[Soma]] (dem [[Mond]]) ist. In diesem [[Vers]] wird die Farbe von [[Merkur]] als &#039;&#039;śyāmaṃ&#039;&#039; beschrieben, was ein dunkles [[Grau]] oder [[Schwarz]] sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue [[Substanz]] erinnert, die unsere intellektuellen [[Fähigkeit|Fähigkeiten]] und unser [[Unterscheidungsvermögen]] ([[viveka]]) bestimmt, weil [[Merkur]] diese [[Dinge]] regiert. Es kann auch eine [[Anspielung]] auf [[Vishnu]] sein, weil dies der [[Gott]] ist, auf den [[Merkur]] laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt [[Jupiter]], der [[Philosophisch|philosophische]] und [[Spirituell|spirituelle]] [[Lehrer]], sogar der [[Götter]] und [[Rishi|Rishis]]. Er ist der Herr der drei [[Welt|Welten]] (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der [[Kausalkörper|kausalen]] Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter [[Intellekt]] ([[buddhi]]) beschrieben. Der Name [[Jupiter]], auf den in diesem [[Vers]] [[Bezug]] genommen wird, ist [[Brhaspati Asana|Brhaspatim]], der alte vedische [[Guru]] der [[Götter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Jupiter]] als der [[Guru]] der [[Götter]] bekannt ist, gilt [[Venus]] in der [[Mythologie]] als Ratgeberin der [[Asuras]] (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). [[Venus]] ist eine [[Lehrerin]], und in diesem [[Vers]] wird sie als Verkünderin aller [[Gelehrsamkeit]] und aller [[Schriften]] angerufen. [[Venus]] regiert auch die [[Schönheit]] und die Künste und wird daher hier als [[strahlend]] wie die Faser des schneeweißen [[Jasmin|Jasmins]] beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen [[Bhrigu]] - dem Vater der [[Astrologie]]). Venus verleiht den [[Astrologe|Astrologen]] die [[Sensibilität]], &amp;quot;einen [[Sinn]] zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an [[Saturn]] finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. [[Saturn]] ist der Nachkomme der [[Sonne]] und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von [[Bedeutung]] sein. [[Saturn]] ist der ältere Bruder von [[Yama]], dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den [[Tierkreis]] zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird [[Rahu]] als [[mutig]] und [[mächtig]] (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der [[Tat]] erfordert es viel [[Mut]], sich seinen neuen Karmas zu stellen und die [[Welt]] abseits der ausgetretenen [[Pfad|Pfade]] zu erkunden. In der [[Mythologie]] wird [[Rahu]] so dargestellt, dass er nur einen [[Kopf]] mit einem [[Oberkörper]] hat, die andere [[Hälfte]] gehört zu [[Ketu]], dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von [[Eklipse Sanskrit|Eklipsen]] verschlingen die Mondknoten die [[Sonne]] und den [[Mond]], deshalb wird [[Rahu]] hier &#039;&#039;chandrāditya vimardhanam&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte [[Prüfung]], wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der [[Moksha]] [[karaka]] in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das [[Haupt]] der [[Sterne]] und [[Planeten]]&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass [[Ketu]] der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als [[wild]] und [[Furchterregend Sanskrit|furchterregend]] beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen [[Mut]] erfordert, sich unseren [[Unsicherheiten]] und [[Schwäche|Schwächen]] zu stellen. Ein guter [[Mars]] kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258561</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258561"/>
		<updated>2023-12-06T16:12:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 9. Vers (Ketu) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes [[Gebet]], das wir [[Astrologie]]-Enthusiasten verwenden können, um die [[Planeten]] zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen [[Weise|Weisen]] [[Vyasa|Vyāsa]] verfasst (demselben, der auch den [[Veda]] zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun ([[nava]]) Planeten ([[graha]]) der vedischen [[Astrologie]] werden in der numerologischen [[Reihenfolge]] angesprochen, die mit der Reihenfolge der [[Wochentage]] übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit [[Glauben]] und [[Hingabe]] rezitiert, verspricht es [[Reichtum]], gute [[Gesundheit]], eine bessere [[Ernährung]] und die [[Beseitigung]] aller [[Negativ|negativen]] astrologischen [[Auswirkung|Auswirkungen]]. Darüber hinaus kann ein bestimmter [[Vers]] als [[Heilmittel]] für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste [[Vers]] für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die [[Sonne]] mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote [[Farbe]] in [[Indien]] ein gängiges [[Symbol]] für [[Vitalität]] und [[Ruhm]] ist. Ihre leuchtende [[Ausstrahlung]] vertreibt alle [[Dunkelheit]] der [[Unwissenheit]] und alle ungünstigen [[Karma|Karmas]]. Die [[Sonne]] ist ein [[Symbol]] für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein [[Allgegenwärtig|allgegenwärtiges]], [[Ungeboren Sanskrit|ungeborenes]]/[[Unsterblich|unsterbliches]], alles durchdringendes [[Selbst]]. Diese [[Wahrheit]] zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der [[Mond]] sei &amp;quot;[[schön]] und [[strahlend]] wie [[Quark]]&amp;quot;. Dies steht für die [[Nährend Sanskrit|nährende]] und mütterliche [[Qualität]] des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine [[Muschel]], die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen [[Mythologie]] symbolisiert dieser Milchozean - wie der [[Mond]] in der [[Astrologie]] - den [[Geist]]. Das Umwälzen des [[Milchozean|Milchozeans]] steht für die spirituellen [[Praktik|Praktiken]], die den [[Geist]] auf das [[Wissen]] vorbereiten. Ein anderer [[Name]] für den Mond ist [[Soma]], was ebenfalls eine [[Anspielung]] auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) [[Getränk]] ist, das den Göttern in der alten [[Vedisch|vedischen]] [[Zeit]] geopfert wurde. Die [[Hinduistisch|hinduistische]] [[Gottheit]], die in der [[Regel]] montags verehrt wird, ist [[Shiva]], denn Shiva trägt den [[Mond]] als [[Ornament]] auf dem [[Kopf]] und wird daher &#039;&#039;candraśekhara&#039;&#039; genannt. Wie die Göttin [[Parvati]] ist auch unser [[Geist]] auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen [[Bewusstsein|Bewusstseins]], durch das unser [[Geist]] bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mars]] wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der [[Erde]] geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die [[Herrschaft]] des Mars über [[Mineralien]] und [[Kristalle]], die ebenfalls &amp;quot;aus der [[Erde]] geboren&amp;quot; sind. Wenn ein [[Astrologe]] eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den [[Mars]] überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem [[Mittel]] in [[Resonanz]] geht. Von [[Mars]] heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen [[Glanz]] wie ein [[Blitz]] leuchtet&amp;quot;, und da [[Mars]] auch das [[Neurologie|neurologische]] System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name &#039;&#039;kumāra&#039;&#039; vergleicht [[Mars]] mit der [[Reinheit]] und [[Unschuld]] eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von [[Shiva]], [[Skandha]]. Ein anderer Name für Mars ist [[mangala]], was [[Glück]] bedeutet und auf die edle [[Natur]] dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Merkur]] ist ein [[Sanft|sanfter]] [[Planet]] ([[saumya]] graha). Er ist [[hilfreich]], [[tröstend]] und unterstützend. Außerdem ist [[saumya]] ein [[Hinweis]] darauf, dass [[Merkur]] der mythologische [[Sohn]] von [[Soma]] (dem [[Mond]]) ist. In diesem [[Vers]] wird die Farbe von [[Merkur]] als &#039;&#039;śyāmaṃ&#039;&#039; beschrieben, was ein dunkles [[Grau]] oder [[Schwarz]] sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue [[Substanz]] erinnert, die unsere intellektuellen [[Fähigkeit|Fähigkeiten]] und unser [[Unterscheidungsvermögen]] ([[viveka]]) bestimmt, weil [[Merkur]] diese [[Dinge]] regiert. Es kann auch eine [[Anspielung]] auf [[Vishnu]] sein, weil dies der [[Gott]] ist, auf den [[Merkur]] laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt [[Jupiter]], der [[Philosophisch|philosophische]] und [[Spirituell|spirituelle]] [[Lehrer]], sogar der [[Götter]] und [[Rishi|Rishis]]. Er ist der Herr der drei [[Welt|Welten]] (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der [[Kausalkörper|kausalen]] Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter [[Intellekt]] ([[buddhi]]) beschrieben. Der Name [[Jupiter]], auf den in diesem [[Vers]] [[Bezug]] genommen wird, ist [[Brhaspati Asana|Brhaspatim]], der alte vedische [[Guru]] der [[Götter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Jupiter]] als der [[Guru]] der [[Götter]] bekannt ist, gilt [[Venus]] in der [[Mythologie]] als Ratgeberin der [[Asuras]] (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). [[Venus]] ist eine [[Lehrerin]], und in diesem [[Vers]] wird sie als Verkünderin aller [[Gelehrsamkeit]] und aller [[Schriften]] angerufen. [[Venus]] regiert auch die [[Schönheit]] und die Künste und wird daher hier als [[strahlend]] wie die Faser des schneeweißen [[Jasmin|Jasmins]] beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen [[Bhrigu]] - dem Vater der [[Astrologie]]). Venus verleiht den [[Astrologe|Astrologen]] die [[Sensibilität]], &amp;quot;einen [[Sinn]] zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an [[Saturn]] finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. [[Saturn]] ist der Nachkomme der [[Sonne]] und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von [[Bedeutung]] sein. [[Saturn]] ist der ältere Bruder von [[Yama]], dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den [[Tierkreis]] zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird [[Rahu]] als [[mutig]] und [[mächtig]] (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der [[Tat]] erfordert es viel [[Mut]], sich seinen neuen Karmas zu stellen und die [[Welt]] abseits der ausgetretenen [[Pfad|Pfade]] zu erkunden. In der [[Mythologie]] wird [[Rahu]] so dargestellt, dass er nur einen [[Kopf]] mit einem [[Oberkörper]] hat, die andere [[Hälfte]] gehört zu [[Ketu]], dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von [[Eklipse Sanskrit|Eklipsen]] verschlingen die Mondknoten die [[Sonne]] und den [[Mond]], deshalb wird [[Rahu]] hier &#039;&#039;chandrāditya vimardhanam&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte [[Prüfung]], wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der [[Moksha]] [[karaka]] in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das [[Haupt]] der [[Sterne]] und [[Planeten]]&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass [[Ketu]] der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als [[wild]] und [[Furchterregend Sanskrit|furchterregend]] beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen [[Mut]] erfordert, sich unseren [[Unsicherheiten]] und [[Schwäche|Schwächen]] zu stellen. Ein guter [[Mars]] kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258560</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258560"/>
		<updated>2023-12-06T16:11:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 8. Vers (Rahu) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes [[Gebet]], das wir [[Astrologie]]-Enthusiasten verwenden können, um die [[Planeten]] zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen [[Weise|Weisen]] [[Vyasa|Vyāsa]] verfasst (demselben, der auch den [[Veda]] zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun ([[nava]]) Planeten ([[graha]]) der vedischen [[Astrologie]] werden in der numerologischen [[Reihenfolge]] angesprochen, die mit der Reihenfolge der [[Wochentage]] übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit [[Glauben]] und [[Hingabe]] rezitiert, verspricht es [[Reichtum]], gute [[Gesundheit]], eine bessere [[Ernährung]] und die [[Beseitigung]] aller [[Negativ|negativen]] astrologischen [[Auswirkung|Auswirkungen]]. Darüber hinaus kann ein bestimmter [[Vers]] als [[Heilmittel]] für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste [[Vers]] für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die [[Sonne]] mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote [[Farbe]] in [[Indien]] ein gängiges [[Symbol]] für [[Vitalität]] und [[Ruhm]] ist. Ihre leuchtende [[Ausstrahlung]] vertreibt alle [[Dunkelheit]] der [[Unwissenheit]] und alle ungünstigen [[Karma|Karmas]]. Die [[Sonne]] ist ein [[Symbol]] für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein [[Allgegenwärtig|allgegenwärtiges]], [[Ungeboren Sanskrit|ungeborenes]]/[[Unsterblich|unsterbliches]], alles durchdringendes [[Selbst]]. Diese [[Wahrheit]] zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der [[Mond]] sei &amp;quot;[[schön]] und [[strahlend]] wie [[Quark]]&amp;quot;. Dies steht für die [[Nährend Sanskrit|nährende]] und mütterliche [[Qualität]] des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine [[Muschel]], die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen [[Mythologie]] symbolisiert dieser Milchozean - wie der [[Mond]] in der [[Astrologie]] - den [[Geist]]. Das Umwälzen des [[Milchozean|Milchozeans]] steht für die spirituellen [[Praktik|Praktiken]], die den [[Geist]] auf das [[Wissen]] vorbereiten. Ein anderer [[Name]] für den Mond ist [[Soma]], was ebenfalls eine [[Anspielung]] auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) [[Getränk]] ist, das den Göttern in der alten [[Vedisch|vedischen]] [[Zeit]] geopfert wurde. Die [[Hinduistisch|hinduistische]] [[Gottheit]], die in der [[Regel]] montags verehrt wird, ist [[Shiva]], denn Shiva trägt den [[Mond]] als [[Ornament]] auf dem [[Kopf]] und wird daher &#039;&#039;candraśekhara&#039;&#039; genannt. Wie die Göttin [[Parvati]] ist auch unser [[Geist]] auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen [[Bewusstsein|Bewusstseins]], durch das unser [[Geist]] bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mars]] wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der [[Erde]] geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die [[Herrschaft]] des Mars über [[Mineralien]] und [[Kristalle]], die ebenfalls &amp;quot;aus der [[Erde]] geboren&amp;quot; sind. Wenn ein [[Astrologe]] eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den [[Mars]] überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem [[Mittel]] in [[Resonanz]] geht. Von [[Mars]] heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen [[Glanz]] wie ein [[Blitz]] leuchtet&amp;quot;, und da [[Mars]] auch das [[Neurologie|neurologische]] System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name &#039;&#039;kumāra&#039;&#039; vergleicht [[Mars]] mit der [[Reinheit]] und [[Unschuld]] eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von [[Shiva]], [[Skandha]]. Ein anderer Name für Mars ist [[mangala]], was [[Glück]] bedeutet und auf die edle [[Natur]] dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Merkur]] ist ein [[Sanft|sanfter]] [[Planet]] ([[saumya]] graha). Er ist [[hilfreich]], [[tröstend]] und unterstützend. Außerdem ist [[saumya]] ein [[Hinweis]] darauf, dass [[Merkur]] der mythologische [[Sohn]] von [[Soma]] (dem [[Mond]]) ist. In diesem [[Vers]] wird die Farbe von [[Merkur]] als &#039;&#039;śyāmaṃ&#039;&#039; beschrieben, was ein dunkles [[Grau]] oder [[Schwarz]] sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue [[Substanz]] erinnert, die unsere intellektuellen [[Fähigkeit|Fähigkeiten]] und unser [[Unterscheidungsvermögen]] ([[viveka]]) bestimmt, weil [[Merkur]] diese [[Dinge]] regiert. Es kann auch eine [[Anspielung]] auf [[Vishnu]] sein, weil dies der [[Gott]] ist, auf den [[Merkur]] laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt [[Jupiter]], der [[Philosophisch|philosophische]] und [[Spirituell|spirituelle]] [[Lehrer]], sogar der [[Götter]] und [[Rishi|Rishis]]. Er ist der Herr der drei [[Welt|Welten]] (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der [[Kausalkörper|kausalen]] Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter [[Intellekt]] ([[buddhi]]) beschrieben. Der Name [[Jupiter]], auf den in diesem [[Vers]] [[Bezug]] genommen wird, ist [[Brhaspati Asana|Brhaspatim]], der alte vedische [[Guru]] der [[Götter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Jupiter]] als der [[Guru]] der [[Götter]] bekannt ist, gilt [[Venus]] in der [[Mythologie]] als Ratgeberin der [[Asuras]] (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). [[Venus]] ist eine [[Lehrerin]], und in diesem [[Vers]] wird sie als Verkünderin aller [[Gelehrsamkeit]] und aller [[Schriften]] angerufen. [[Venus]] regiert auch die [[Schönheit]] und die Künste und wird daher hier als [[strahlend]] wie die Faser des schneeweißen [[Jasmin|Jasmins]] beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen [[Bhrigu]] - dem Vater der [[Astrologie]]). Venus verleiht den [[Astrologe|Astrologen]] die [[Sensibilität]], &amp;quot;einen [[Sinn]] zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an [[Saturn]] finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. [[Saturn]] ist der Nachkomme der [[Sonne]] und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von [[Bedeutung]] sein. [[Saturn]] ist der ältere Bruder von [[Yama]], dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den [[Tierkreis]] zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird [[Rahu]] als [[mutig]] und [[mächtig]] (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der [[Tat]] erfordert es viel [[Mut]], sich seinen neuen Karmas zu stellen und die [[Welt]] abseits der ausgetretenen [[Pfad|Pfade]] zu erkunden. In der [[Mythologie]] wird [[Rahu]] so dargestellt, dass er nur einen [[Kopf]] mit einem [[Oberkörper]] hat, die andere [[Hälfte]] gehört zu [[Ketu]], dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von [[Eklipse Sanskrit|Eklipsen]] verschlingen die Mondknoten die [[Sonne]] und den [[Mond]], deshalb wird [[Rahu]] hier &#039;&#039;chandrāditya vimardhanam&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258558</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258558"/>
		<updated>2023-12-06T16:09:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 7. Vers (Saturn) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes [[Gebet]], das wir [[Astrologie]]-Enthusiasten verwenden können, um die [[Planeten]] zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen [[Weise|Weisen]] [[Vyasa|Vyāsa]] verfasst (demselben, der auch den [[Veda]] zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun ([[nava]]) Planeten ([[graha]]) der vedischen [[Astrologie]] werden in der numerologischen [[Reihenfolge]] angesprochen, die mit der Reihenfolge der [[Wochentage]] übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit [[Glauben]] und [[Hingabe]] rezitiert, verspricht es [[Reichtum]], gute [[Gesundheit]], eine bessere [[Ernährung]] und die [[Beseitigung]] aller [[Negativ|negativen]] astrologischen [[Auswirkung|Auswirkungen]]. Darüber hinaus kann ein bestimmter [[Vers]] als [[Heilmittel]] für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste [[Vers]] für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die [[Sonne]] mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote [[Farbe]] in [[Indien]] ein gängiges [[Symbol]] für [[Vitalität]] und [[Ruhm]] ist. Ihre leuchtende [[Ausstrahlung]] vertreibt alle [[Dunkelheit]] der [[Unwissenheit]] und alle ungünstigen [[Karma|Karmas]]. Die [[Sonne]] ist ein [[Symbol]] für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein [[Allgegenwärtig|allgegenwärtiges]], [[Ungeboren Sanskrit|ungeborenes]]/[[Unsterblich|unsterbliches]], alles durchdringendes [[Selbst]]. Diese [[Wahrheit]] zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der [[Mond]] sei &amp;quot;[[schön]] und [[strahlend]] wie [[Quark]]&amp;quot;. Dies steht für die [[Nährend Sanskrit|nährende]] und mütterliche [[Qualität]] des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine [[Muschel]], die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen [[Mythologie]] symbolisiert dieser Milchozean - wie der [[Mond]] in der [[Astrologie]] - den [[Geist]]. Das Umwälzen des [[Milchozean|Milchozeans]] steht für die spirituellen [[Praktik|Praktiken]], die den [[Geist]] auf das [[Wissen]] vorbereiten. Ein anderer [[Name]] für den Mond ist [[Soma]], was ebenfalls eine [[Anspielung]] auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) [[Getränk]] ist, das den Göttern in der alten [[Vedisch|vedischen]] [[Zeit]] geopfert wurde. Die [[Hinduistisch|hinduistische]] [[Gottheit]], die in der [[Regel]] montags verehrt wird, ist [[Shiva]], denn Shiva trägt den [[Mond]] als [[Ornament]] auf dem [[Kopf]] und wird daher &#039;&#039;candraśekhara&#039;&#039; genannt. Wie die Göttin [[Parvati]] ist auch unser [[Geist]] auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen [[Bewusstsein|Bewusstseins]], durch das unser [[Geist]] bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mars]] wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der [[Erde]] geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die [[Herrschaft]] des Mars über [[Mineralien]] und [[Kristalle]], die ebenfalls &amp;quot;aus der [[Erde]] geboren&amp;quot; sind. Wenn ein [[Astrologe]] eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den [[Mars]] überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem [[Mittel]] in [[Resonanz]] geht. Von [[Mars]] heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen [[Glanz]] wie ein [[Blitz]] leuchtet&amp;quot;, und da [[Mars]] auch das [[Neurologie|neurologische]] System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name &#039;&#039;kumāra&#039;&#039; vergleicht [[Mars]] mit der [[Reinheit]] und [[Unschuld]] eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von [[Shiva]], [[Skandha]]. Ein anderer Name für Mars ist [[mangala]], was [[Glück]] bedeutet und auf die edle [[Natur]] dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Merkur]] ist ein [[Sanft|sanfter]] [[Planet]] ([[saumya]] graha). Er ist [[hilfreich]], [[tröstend]] und unterstützend. Außerdem ist [[saumya]] ein [[Hinweis]] darauf, dass [[Merkur]] der mythologische [[Sohn]] von [[Soma]] (dem [[Mond]]) ist. In diesem [[Vers]] wird die Farbe von [[Merkur]] als &#039;&#039;śyāmaṃ&#039;&#039; beschrieben, was ein dunkles [[Grau]] oder [[Schwarz]] sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue [[Substanz]] erinnert, die unsere intellektuellen [[Fähigkeit|Fähigkeiten]] und unser [[Unterscheidungsvermögen]] ([[viveka]]) bestimmt, weil [[Merkur]] diese [[Dinge]] regiert. Es kann auch eine [[Anspielung]] auf [[Vishnu]] sein, weil dies der [[Gott]] ist, auf den [[Merkur]] laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt [[Jupiter]], der [[Philosophisch|philosophische]] und [[Spirituell|spirituelle]] [[Lehrer]], sogar der [[Götter]] und [[Rishi|Rishis]]. Er ist der Herr der drei [[Welt|Welten]] (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der [[Kausalkörper|kausalen]] Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter [[Intellekt]] ([[buddhi]]) beschrieben. Der Name [[Jupiter]], auf den in diesem [[Vers]] [[Bezug]] genommen wird, ist [[Brhaspati Asana|Brhaspatim]], der alte vedische [[Guru]] der [[Götter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Jupiter]] als der [[Guru]] der [[Götter]] bekannt ist, gilt [[Venus]] in der [[Mythologie]] als Ratgeberin der [[Asuras]] (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). [[Venus]] ist eine [[Lehrerin]], und in diesem [[Vers]] wird sie als Verkünderin aller [[Gelehrsamkeit]] und aller [[Schriften]] angerufen. [[Venus]] regiert auch die [[Schönheit]] und die Künste und wird daher hier als [[strahlend]] wie die Faser des schneeweißen [[Jasmin|Jasmins]] beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen [[Bhrigu]] - dem Vater der [[Astrologie]]). Venus verleiht den [[Astrologe|Astrologen]] die [[Sensibilität]], &amp;quot;einen [[Sinn]] zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an [[Saturn]] finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. [[Saturn]] ist der Nachkomme der [[Sonne]] und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von [[Bedeutung]] sein. [[Saturn]] ist der ältere Bruder von [[Yama]], dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den [[Tierkreis]] zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258557</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258557"/>
		<updated>2023-12-06T16:08:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 6. Vers (Venus) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes [[Gebet]], das wir [[Astrologie]]-Enthusiasten verwenden können, um die [[Planeten]] zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen [[Weise|Weisen]] [[Vyasa|Vyāsa]] verfasst (demselben, der auch den [[Veda]] zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun ([[nava]]) Planeten ([[graha]]) der vedischen [[Astrologie]] werden in der numerologischen [[Reihenfolge]] angesprochen, die mit der Reihenfolge der [[Wochentage]] übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit [[Glauben]] und [[Hingabe]] rezitiert, verspricht es [[Reichtum]], gute [[Gesundheit]], eine bessere [[Ernährung]] und die [[Beseitigung]] aller [[Negativ|negativen]] astrologischen [[Auswirkung|Auswirkungen]]. Darüber hinaus kann ein bestimmter [[Vers]] als [[Heilmittel]] für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste [[Vers]] für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die [[Sonne]] mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote [[Farbe]] in [[Indien]] ein gängiges [[Symbol]] für [[Vitalität]] und [[Ruhm]] ist. Ihre leuchtende [[Ausstrahlung]] vertreibt alle [[Dunkelheit]] der [[Unwissenheit]] und alle ungünstigen [[Karma|Karmas]]. Die [[Sonne]] ist ein [[Symbol]] für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein [[Allgegenwärtig|allgegenwärtiges]], [[Ungeboren Sanskrit|ungeborenes]]/[[Unsterblich|unsterbliches]], alles durchdringendes [[Selbst]]. Diese [[Wahrheit]] zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der [[Mond]] sei &amp;quot;[[schön]] und [[strahlend]] wie [[Quark]]&amp;quot;. Dies steht für die [[Nährend Sanskrit|nährende]] und mütterliche [[Qualität]] des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine [[Muschel]], die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen [[Mythologie]] symbolisiert dieser Milchozean - wie der [[Mond]] in der [[Astrologie]] - den [[Geist]]. Das Umwälzen des [[Milchozean|Milchozeans]] steht für die spirituellen [[Praktik|Praktiken]], die den [[Geist]] auf das [[Wissen]] vorbereiten. Ein anderer [[Name]] für den Mond ist [[Soma]], was ebenfalls eine [[Anspielung]] auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) [[Getränk]] ist, das den Göttern in der alten [[Vedisch|vedischen]] [[Zeit]] geopfert wurde. Die [[Hinduistisch|hinduistische]] [[Gottheit]], die in der [[Regel]] montags verehrt wird, ist [[Shiva]], denn Shiva trägt den [[Mond]] als [[Ornament]] auf dem [[Kopf]] und wird daher &#039;&#039;candraśekhara&#039;&#039; genannt. Wie die Göttin [[Parvati]] ist auch unser [[Geist]] auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen [[Bewusstsein|Bewusstseins]], durch das unser [[Geist]] bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mars]] wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der [[Erde]] geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die [[Herrschaft]] des Mars über [[Mineralien]] und [[Kristalle]], die ebenfalls &amp;quot;aus der [[Erde]] geboren&amp;quot; sind. Wenn ein [[Astrologe]] eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den [[Mars]] überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem [[Mittel]] in [[Resonanz]] geht. Von [[Mars]] heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen [[Glanz]] wie ein [[Blitz]] leuchtet&amp;quot;, und da [[Mars]] auch das [[Neurologie|neurologische]] System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name &#039;&#039;kumāra&#039;&#039; vergleicht [[Mars]] mit der [[Reinheit]] und [[Unschuld]] eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von [[Shiva]], [[Skandha]]. Ein anderer Name für Mars ist [[mangala]], was [[Glück]] bedeutet und auf die edle [[Natur]] dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Merkur]] ist ein [[Sanft|sanfter]] [[Planet]] ([[saumya]] graha). Er ist [[hilfreich]], [[tröstend]] und unterstützend. Außerdem ist [[saumya]] ein [[Hinweis]] darauf, dass [[Merkur]] der mythologische [[Sohn]] von [[Soma]] (dem [[Mond]]) ist. In diesem [[Vers]] wird die Farbe von [[Merkur]] als &#039;&#039;śyāmaṃ&#039;&#039; beschrieben, was ein dunkles [[Grau]] oder [[Schwarz]] sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue [[Substanz]] erinnert, die unsere intellektuellen [[Fähigkeit|Fähigkeiten]] und unser [[Unterscheidungsvermögen]] ([[viveka]]) bestimmt, weil [[Merkur]] diese [[Dinge]] regiert. Es kann auch eine [[Anspielung]] auf [[Vishnu]] sein, weil dies der [[Gott]] ist, auf den [[Merkur]] laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt [[Jupiter]], der [[Philosophisch|philosophische]] und [[Spirituell|spirituelle]] [[Lehrer]], sogar der [[Götter]] und [[Rishi|Rishis]]. Er ist der Herr der drei [[Welt|Welten]] (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der [[Kausalkörper|kausalen]] Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter [[Intellekt]] ([[buddhi]]) beschrieben. Der Name [[Jupiter]], auf den in diesem [[Vers]] [[Bezug]] genommen wird, ist [[Brhaspati Asana|Brhaspatim]], der alte vedische [[Guru]] der [[Götter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Jupiter]] als der [[Guru]] der [[Götter]] bekannt ist, gilt [[Venus]] in der [[Mythologie]] als Ratgeberin der [[Asuras]] (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). [[Venus]] ist eine [[Lehrerin]], und in diesem [[Vers]] wird sie als Verkünderin aller [[Gelehrsamkeit]] und aller [[Schriften]] angerufen. [[Venus]] regiert auch die [[Schönheit]] und die Künste und wird daher hier als [[strahlend]] wie die Faser des schneeweißen [[Jasmin|Jasmins]] beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen [[Bhrigu]] - dem Vater der [[Astrologie]]). Venus verleiht den [[Astrologe|Astrologen]] die [[Sensibilität]], &amp;quot;einen [[Sinn]] zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258556</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258556"/>
		<updated>2023-12-06T16:06:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 5. Vers (Jupiter) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes [[Gebet]], das wir [[Astrologie]]-Enthusiasten verwenden können, um die [[Planeten]] zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen [[Weise|Weisen]] [[Vyasa|Vyāsa]] verfasst (demselben, der auch den [[Veda]] zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun ([[nava]]) Planeten ([[graha]]) der vedischen [[Astrologie]] werden in der numerologischen [[Reihenfolge]] angesprochen, die mit der Reihenfolge der [[Wochentage]] übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit [[Glauben]] und [[Hingabe]] rezitiert, verspricht es [[Reichtum]], gute [[Gesundheit]], eine bessere [[Ernährung]] und die [[Beseitigung]] aller [[Negativ|negativen]] astrologischen [[Auswirkung|Auswirkungen]]. Darüber hinaus kann ein bestimmter [[Vers]] als [[Heilmittel]] für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste [[Vers]] für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die [[Sonne]] mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote [[Farbe]] in [[Indien]] ein gängiges [[Symbol]] für [[Vitalität]] und [[Ruhm]] ist. Ihre leuchtende [[Ausstrahlung]] vertreibt alle [[Dunkelheit]] der [[Unwissenheit]] und alle ungünstigen [[Karma|Karmas]]. Die [[Sonne]] ist ein [[Symbol]] für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein [[Allgegenwärtig|allgegenwärtiges]], [[Ungeboren Sanskrit|ungeborenes]]/[[Unsterblich|unsterbliches]], alles durchdringendes [[Selbst]]. Diese [[Wahrheit]] zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der [[Mond]] sei &amp;quot;[[schön]] und [[strahlend]] wie [[Quark]]&amp;quot;. Dies steht für die [[Nährend Sanskrit|nährende]] und mütterliche [[Qualität]] des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine [[Muschel]], die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen [[Mythologie]] symbolisiert dieser Milchozean - wie der [[Mond]] in der [[Astrologie]] - den [[Geist]]. Das Umwälzen des [[Milchozean|Milchozeans]] steht für die spirituellen [[Praktik|Praktiken]], die den [[Geist]] auf das [[Wissen]] vorbereiten. Ein anderer [[Name]] für den Mond ist [[Soma]], was ebenfalls eine [[Anspielung]] auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) [[Getränk]] ist, das den Göttern in der alten [[Vedisch|vedischen]] [[Zeit]] geopfert wurde. Die [[Hinduistisch|hinduistische]] [[Gottheit]], die in der [[Regel]] montags verehrt wird, ist [[Shiva]], denn Shiva trägt den [[Mond]] als [[Ornament]] auf dem [[Kopf]] und wird daher &#039;&#039;candraśekhara&#039;&#039; genannt. Wie die Göttin [[Parvati]] ist auch unser [[Geist]] auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen [[Bewusstsein|Bewusstseins]], durch das unser [[Geist]] bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mars]] wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der [[Erde]] geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die [[Herrschaft]] des Mars über [[Mineralien]] und [[Kristalle]], die ebenfalls &amp;quot;aus der [[Erde]] geboren&amp;quot; sind. Wenn ein [[Astrologe]] eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den [[Mars]] überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem [[Mittel]] in [[Resonanz]] geht. Von [[Mars]] heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen [[Glanz]] wie ein [[Blitz]] leuchtet&amp;quot;, und da [[Mars]] auch das [[Neurologie|neurologische]] System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name &#039;&#039;kumāra&#039;&#039; vergleicht [[Mars]] mit der [[Reinheit]] und [[Unschuld]] eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von [[Shiva]], [[Skandha]]. Ein anderer Name für Mars ist [[mangala]], was [[Glück]] bedeutet und auf die edle [[Natur]] dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Merkur]] ist ein [[Sanft|sanfter]] [[Planet]] ([[saumya]] graha). Er ist [[hilfreich]], [[tröstend]] und unterstützend. Außerdem ist [[saumya]] ein [[Hinweis]] darauf, dass [[Merkur]] der mythologische [[Sohn]] von [[Soma]] (dem [[Mond]]) ist. In diesem [[Vers]] wird die Farbe von [[Merkur]] als &#039;&#039;śyāmaṃ&#039;&#039; beschrieben, was ein dunkles [[Grau]] oder [[Schwarz]] sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue [[Substanz]] erinnert, die unsere intellektuellen [[Fähigkeit|Fähigkeiten]] und unser [[Unterscheidungsvermögen]] ([[viveka]]) bestimmt, weil [[Merkur]] diese [[Dinge]] regiert. Es kann auch eine [[Anspielung]] auf [[Vishnu]] sein, weil dies der [[Gott]] ist, auf den [[Merkur]] laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt [[Jupiter]], der [[Philosophisch|philosophische]] und [[Spirituell|spirituelle]] [[Lehrer]], sogar der [[Götter]] und [[Rishi|Rishis]]. Er ist der Herr der drei [[Welt|Welten]] (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der [[Kausalkörper|kausalen]] Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter [[Intellekt]] ([[buddhi]]) beschrieben. Der Name [[Jupiter]], auf den in diesem [[Vers]] [[Bezug]] genommen wird, ist [[Brhaspati Asana|Brhaspatim]], der alte vedische [[Guru]] der [[Götter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258555</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258555"/>
		<updated>2023-12-06T16:04:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 4. Vers (Merkur) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes [[Gebet]], das wir [[Astrologie]]-Enthusiasten verwenden können, um die [[Planeten]] zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen [[Weise|Weisen]] [[Vyasa|Vyāsa]] verfasst (demselben, der auch den [[Veda]] zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun ([[nava]]) Planeten ([[graha]]) der vedischen [[Astrologie]] werden in der numerologischen [[Reihenfolge]] angesprochen, die mit der Reihenfolge der [[Wochentage]] übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit [[Glauben]] und [[Hingabe]] rezitiert, verspricht es [[Reichtum]], gute [[Gesundheit]], eine bessere [[Ernährung]] und die [[Beseitigung]] aller [[Negativ|negativen]] astrologischen [[Auswirkung|Auswirkungen]]. Darüber hinaus kann ein bestimmter [[Vers]] als [[Heilmittel]] für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste [[Vers]] für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die [[Sonne]] mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote [[Farbe]] in [[Indien]] ein gängiges [[Symbol]] für [[Vitalität]] und [[Ruhm]] ist. Ihre leuchtende [[Ausstrahlung]] vertreibt alle [[Dunkelheit]] der [[Unwissenheit]] und alle ungünstigen [[Karma|Karmas]]. Die [[Sonne]] ist ein [[Symbol]] für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein [[Allgegenwärtig|allgegenwärtiges]], [[Ungeboren Sanskrit|ungeborenes]]/[[Unsterblich|unsterbliches]], alles durchdringendes [[Selbst]]. Diese [[Wahrheit]] zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der [[Mond]] sei &amp;quot;[[schön]] und [[strahlend]] wie [[Quark]]&amp;quot;. Dies steht für die [[Nährend Sanskrit|nährende]] und mütterliche [[Qualität]] des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine [[Muschel]], die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen [[Mythologie]] symbolisiert dieser Milchozean - wie der [[Mond]] in der [[Astrologie]] - den [[Geist]]. Das Umwälzen des [[Milchozean|Milchozeans]] steht für die spirituellen [[Praktik|Praktiken]], die den [[Geist]] auf das [[Wissen]] vorbereiten. Ein anderer [[Name]] für den Mond ist [[Soma]], was ebenfalls eine [[Anspielung]] auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) [[Getränk]] ist, das den Göttern in der alten [[Vedisch|vedischen]] [[Zeit]] geopfert wurde. Die [[Hinduistisch|hinduistische]] [[Gottheit]], die in der [[Regel]] montags verehrt wird, ist [[Shiva]], denn Shiva trägt den [[Mond]] als [[Ornament]] auf dem [[Kopf]] und wird daher &#039;&#039;candraśekhara&#039;&#039; genannt. Wie die Göttin [[Parvati]] ist auch unser [[Geist]] auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen [[Bewusstsein|Bewusstseins]], durch das unser [[Geist]] bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mars]] wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der [[Erde]] geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die [[Herrschaft]] des Mars über [[Mineralien]] und [[Kristalle]], die ebenfalls &amp;quot;aus der [[Erde]] geboren&amp;quot; sind. Wenn ein [[Astrologe]] eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den [[Mars]] überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem [[Mittel]] in [[Resonanz]] geht. Von [[Mars]] heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen [[Glanz]] wie ein [[Blitz]] leuchtet&amp;quot;, und da [[Mars]] auch das [[Neurologie|neurologische]] System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name &#039;&#039;kumāra&#039;&#039; vergleicht [[Mars]] mit der [[Reinheit]] und [[Unschuld]] eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von [[Shiva]], [[Skandha]]. Ein anderer Name für Mars ist [[mangala]], was [[Glück]] bedeutet und auf die edle [[Natur]] dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Merkur]] ist ein [[Sanft|sanfter]] [[Planet]] ([[saumya]] graha). Er ist [[hilfreich]], [[tröstend]] und unterstützend. Außerdem ist [[saumya]] ein [[Hinweis]] darauf, dass [[Merkur]] der mythologische [[Sohn]] von [[Soma]] (dem [[Mond]]) ist. In diesem [[Vers]] wird die Farbe von [[Merkur]] als &#039;&#039;śyāmaṃ&#039;&#039; beschrieben, was ein dunkles [[Grau]] oder [[Schwarz]] sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue [[Substanz]] erinnert, die unsere intellektuellen [[Fähigkeit|Fähigkeiten]] und unser [[Unterscheidungsvermögen]] ([[viveka]]) bestimmt, weil [[Merkur]] diese [[Dinge]] regiert. Es kann auch eine [[Anspielung]] auf [[Vishnu]] sein, weil dies der [[Gott]] ist, auf den [[Merkur]] laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258554</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258554"/>
		<updated>2023-12-06T16:04:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 4. Vers (Merkur) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes [[Gebet]], das wir [[Astrologie]]-Enthusiasten verwenden können, um die [[Planeten]] zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen [[Weise|Weisen]] [[Vyasa|Vyāsa]] verfasst (demselben, der auch den [[Veda]] zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun ([[nava]]) Planeten ([[graha]]) der vedischen [[Astrologie]] werden in der numerologischen [[Reihenfolge]] angesprochen, die mit der Reihenfolge der [[Wochentage]] übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit [[Glauben]] und [[Hingabe]] rezitiert, verspricht es [[Reichtum]], gute [[Gesundheit]], eine bessere [[Ernährung]] und die [[Beseitigung]] aller [[Negativ|negativen]] astrologischen [[Auswirkung|Auswirkungen]]. Darüber hinaus kann ein bestimmter [[Vers]] als [[Heilmittel]] für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste [[Vers]] für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die [[Sonne]] mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote [[Farbe]] in [[Indien]] ein gängiges [[Symbol]] für [[Vitalität]] und [[Ruhm]] ist. Ihre leuchtende [[Ausstrahlung]] vertreibt alle [[Dunkelheit]] der [[Unwissenheit]] und alle ungünstigen [[Karma|Karmas]]. Die [[Sonne]] ist ein [[Symbol]] für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein [[Allgegenwärtig|allgegenwärtiges]], [[Ungeboren Sanskrit|ungeborenes]]/[[Unsterblich|unsterbliches]], alles durchdringendes [[Selbst]]. Diese [[Wahrheit]] zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der [[Mond]] sei &amp;quot;[[schön]] und [[strahlend]] wie [[Quark]]&amp;quot;. Dies steht für die [[Nährend Sanskrit|nährende]] und mütterliche [[Qualität]] des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine [[Muschel]], die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen [[Mythologie]] symbolisiert dieser Milchozean - wie der [[Mond]] in der [[Astrologie]] - den [[Geist]]. Das Umwälzen des [[Milchozean|Milchozeans]] steht für die spirituellen [[Praktik|Praktiken]], die den [[Geist]] auf das [[Wissen]] vorbereiten. Ein anderer [[Name]] für den Mond ist [[Soma]], was ebenfalls eine [[Anspielung]] auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) [[Getränk]] ist, das den Göttern in der alten [[Vedisch|vedischen]] [[Zeit]] geopfert wurde. Die [[Hinduistisch|hinduistische]] [[Gottheit]], die in der [[Regel]] montags verehrt wird, ist [[Shiva]], denn Shiva trägt den [[Mond]] als [[Ornament]] auf dem [[Kopf]] und wird daher &#039;&#039;candraśekhara&#039;&#039; genannt. Wie die Göttin [[Parvati]] ist auch unser [[Geist]] auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen [[Bewusstsein|Bewusstseins]], durch das unser [[Geist]] bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mars]] wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der [[Erde]] geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die [[Herrschaft]] des Mars über [[Mineralien]] und [[Kristalle]], die ebenfalls &amp;quot;aus der [[Erde]] geboren&amp;quot; sind. Wenn ein [[Astrologe]] eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den [[Mars]] überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem [[Mittel]] in [[Resonanz]] geht. Von [[Mars]] heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen [[Glanz]] wie ein [[Blitz]] leuchtet&amp;quot;, und da [[Mars]] auch das [[Neurologie|neurologische]] System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name &#039;&#039;kumāra&#039;&#039; vergleicht [[Mars]] mit der [[Reinheit]] und [[Unschuld]] eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von [[Shiva]], [[Skandha]]. Ein anderer Name für Mars ist [[mangala]], was [[Glück]] bedeutet und auf die edle [[Natur]] dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Merkur]] ist ein [[Sanft|sanfter]] [[Planet]] ([[saumya]] graha). Er ist [[hilfreich]], [[tröstend]] und [[unterstützend]]. Außerdem ist [[saumya]] ein [[Hinweis]] darauf, dass [[Merkur]] der mythologische [[Sohn]] von [[Soma]] (dem [[Mond]]) ist. In diesem [[Vers]] wird die Farbe von [[Merkur]] als &#039;&#039;śyāmaṃ&#039;&#039; beschrieben, was ein dunkles [[Grau]] oder [[Schwarz]] sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue [[Substanz]] erinnert, die unsere intellektuellen [[Fähigkeit|Fähigkeiten]] und unser [[Unterscheidungsvermögen]] ([[viveka]]) bestimmt, weil [[Merkur]] diese [[Dinge]] regiert. Es kann auch eine [[Anspielung]] auf [[Vishnu]] sein, weil dies der [[Gott]] ist, auf den [[Merkur]] laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258553</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258553"/>
		<updated>2023-12-06T16:01:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 3. Vers (Mars) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes [[Gebet]], das wir [[Astrologie]]-Enthusiasten verwenden können, um die [[Planeten]] zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen [[Weise|Weisen]] [[Vyasa|Vyāsa]] verfasst (demselben, der auch den [[Veda]] zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun ([[nava]]) Planeten ([[graha]]) der vedischen [[Astrologie]] werden in der numerologischen [[Reihenfolge]] angesprochen, die mit der Reihenfolge der [[Wochentage]] übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit [[Glauben]] und [[Hingabe]] rezitiert, verspricht es [[Reichtum]], gute [[Gesundheit]], eine bessere [[Ernährung]] und die [[Beseitigung]] aller [[Negativ|negativen]] astrologischen [[Auswirkung|Auswirkungen]]. Darüber hinaus kann ein bestimmter [[Vers]] als [[Heilmittel]] für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste [[Vers]] für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die [[Sonne]] mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote [[Farbe]] in [[Indien]] ein gängiges [[Symbol]] für [[Vitalität]] und [[Ruhm]] ist. Ihre leuchtende [[Ausstrahlung]] vertreibt alle [[Dunkelheit]] der [[Unwissenheit]] und alle ungünstigen [[Karma|Karmas]]. Die [[Sonne]] ist ein [[Symbol]] für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein [[Allgegenwärtig|allgegenwärtiges]], [[Ungeboren Sanskrit|ungeborenes]]/[[Unsterblich|unsterbliches]], alles durchdringendes [[Selbst]]. Diese [[Wahrheit]] zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der [[Mond]] sei &amp;quot;[[schön]] und [[strahlend]] wie [[Quark]]&amp;quot;. Dies steht für die [[Nährend Sanskrit|nährende]] und mütterliche [[Qualität]] des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine [[Muschel]], die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen [[Mythologie]] symbolisiert dieser Milchozean - wie der [[Mond]] in der [[Astrologie]] - den [[Geist]]. Das Umwälzen des [[Milchozean|Milchozeans]] steht für die spirituellen [[Praktik|Praktiken]], die den [[Geist]] auf das [[Wissen]] vorbereiten. Ein anderer [[Name]] für den Mond ist [[Soma]], was ebenfalls eine [[Anspielung]] auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) [[Getränk]] ist, das den Göttern in der alten [[Vedisch|vedischen]] [[Zeit]] geopfert wurde. Die [[Hinduistisch|hinduistische]] [[Gottheit]], die in der [[Regel]] montags verehrt wird, ist [[Shiva]], denn Shiva trägt den [[Mond]] als [[Ornament]] auf dem [[Kopf]] und wird daher &#039;&#039;candraśekhara&#039;&#039; genannt. Wie die Göttin [[Parvati]] ist auch unser [[Geist]] auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen [[Bewusstsein|Bewusstseins]], durch das unser [[Geist]] bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mars]] wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der [[Erde]] geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die [[Herrschaft]] des Mars über [[Mineralien]] und [[Kristalle]], die ebenfalls &amp;quot;aus der [[Erde]] geboren&amp;quot; sind. Wenn ein [[Astrologe]] eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den [[Mars]] überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem [[Mittel]] in [[Resonanz]] geht. Von [[Mars]] heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen [[Glanz]] wie ein [[Blitz]] leuchtet&amp;quot;, und da [[Mars]] auch das [[Neurologie|neurologische]] System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name &#039;&#039;kumāra&#039;&#039; vergleicht [[Mars]] mit der [[Reinheit]] und [[Unschuld]] eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von [[Shiva]], [[Skandha]]. Ein anderer Name für Mars ist [[mangala]], was [[Glück]] bedeutet und auf die edle [[Natur]] dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258552</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258552"/>
		<updated>2023-12-06T15:58:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 2. Vers (Mond) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes [[Gebet]], das wir [[Astrologie]]-Enthusiasten verwenden können, um die [[Planeten]] zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen [[Weise|Weisen]] [[Vyasa|Vyāsa]] verfasst (demselben, der auch den [[Veda]] zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun ([[nava]]) Planeten ([[graha]]) der vedischen [[Astrologie]] werden in der numerologischen [[Reihenfolge]] angesprochen, die mit der Reihenfolge der [[Wochentage]] übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit [[Glauben]] und [[Hingabe]] rezitiert, verspricht es [[Reichtum]], gute [[Gesundheit]], eine bessere [[Ernährung]] und die [[Beseitigung]] aller [[Negativ|negativen]] astrologischen [[Auswirkung|Auswirkungen]]. Darüber hinaus kann ein bestimmter [[Vers]] als [[Heilmittel]] für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste [[Vers]] für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die [[Sonne]] mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote [[Farbe]] in [[Indien]] ein gängiges [[Symbol]] für [[Vitalität]] und [[Ruhm]] ist. Ihre leuchtende [[Ausstrahlung]] vertreibt alle [[Dunkelheit]] der [[Unwissenheit]] und alle ungünstigen [[Karma|Karmas]]. Die [[Sonne]] ist ein [[Symbol]] für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein [[Allgegenwärtig|allgegenwärtiges]], [[Ungeboren Sanskrit|ungeborenes]]/[[Unsterblich|unsterbliches]], alles durchdringendes [[Selbst]]. Diese [[Wahrheit]] zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der [[Mond]] sei &amp;quot;[[schön]] und [[strahlend]] wie [[Quark]]&amp;quot;. Dies steht für die [[Nährend Sanskrit|nährende]] und mütterliche [[Qualität]] des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine [[Muschel]], die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen [[Mythologie]] symbolisiert dieser Milchozean - wie der [[Mond]] in der [[Astrologie]] - den [[Geist]]. Das Umwälzen des [[Milchozean|Milchozeans]] steht für die spirituellen [[Praktik|Praktiken]], die den [[Geist]] auf das [[Wissen]] vorbereiten. Ein anderer [[Name]] für den Mond ist [[Soma]], was ebenfalls eine [[Anspielung]] auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) [[Getränk]] ist, das den Göttern in der alten [[Vedisch|vedischen]] [[Zeit]] geopfert wurde. Die [[Hinduistisch|hinduistische]] [[Gottheit]], die in der [[Regel]] montags verehrt wird, ist [[Shiva]], denn Shiva trägt den [[Mond]] als [[Ornament]] auf dem [[Kopf]] und wird daher &#039;&#039;candraśekhara&#039;&#039; genannt. Wie die Göttin [[Parvati]] ist auch unser [[Geist]] auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen [[Bewusstsein|Bewusstseins]], durch das unser [[Geist]] bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258551</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258551"/>
		<updated>2023-12-06T15:55:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 1. Vers (Sonne) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes [[Gebet]], das wir [[Astrologie]]-Enthusiasten verwenden können, um die [[Planeten]] zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen [[Weise|Weisen]] [[Vyasa|Vyāsa]] verfasst (demselben, der auch den [[Veda]] zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun ([[nava]]) Planeten ([[graha]]) der vedischen [[Astrologie]] werden in der numerologischen [[Reihenfolge]] angesprochen, die mit der Reihenfolge der [[Wochentage]] übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit [[Glauben]] und [[Hingabe]] rezitiert, verspricht es [[Reichtum]], gute [[Gesundheit]], eine bessere [[Ernährung]] und die [[Beseitigung]] aller [[Negativ|negativen]] astrologischen [[Auswirkung|Auswirkungen]]. Darüber hinaus kann ein bestimmter [[Vers]] als [[Heilmittel]] für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste [[Vers]] für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die [[Sonne]] mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote [[Farbe]] in [[Indien]] ein gängiges [[Symbol]] für [[Vitalität]] und [[Ruhm]] ist. Ihre leuchtende [[Ausstrahlung]] vertreibt alle [[Dunkelheit]] der [[Unwissenheit]] und alle ungünstigen [[Karma|Karmas]]. Die [[Sonne]] ist ein [[Symbol]] für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein [[Allgegenwärtig|allgegenwärtiges]], [[Ungeboren Sanskrit|ungeborenes]]/[[Unsterblich|unsterbliches]], alles durchdringendes [[Selbst]]. Diese [[Wahrheit]] zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258550</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258550"/>
		<updated>2023-12-06T15:54:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes [[Gebet]], das wir [[Astrologie]]-Enthusiasten verwenden können, um die [[Planeten]] zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen [[Weise|Weisen]] [[Vyasa|Vyāsa]] verfasst (demselben, der auch den [[Veda]] zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun ([[nava]]) Planeten ([[graha]]) der vedischen [[Astrologie]] werden in der numerologischen [[Reihenfolge]] angesprochen, die mit der Reihenfolge der [[Wochentage]] übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit [[Glauben]] und [[Hingabe]] rezitiert, verspricht es [[Reichtum]], gute [[Gesundheit]], eine bessere [[Ernährung]] und die [[Beseitigung]] aller [[Negativ|negativen]] astrologischen [[Auswirkung|Auswirkungen]]. Darüber hinaus kann ein bestimmter [[Vers]] als [[Heilmittel]] für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste [[Vers]] für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die [[Sonne]] mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote [[Farbe]] in [[Indien]] ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258549</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258549"/>
		<updated>2023-12-06T15:49:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 1. Vers (Sonne) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258548</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258548"/>
		<updated>2023-12-06T15:49:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 2. Vers (Mond) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258547</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258547"/>
		<updated>2023-12-06T15:49:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 3. Vers (Mars) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258546</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258546"/>
		<updated>2023-12-06T15:49:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 4. Vers (Merkur) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258545</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258545"/>
		<updated>2023-12-06T15:49:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 5. Vers (Jupiter) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258544</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258544"/>
		<updated>2023-12-06T15:48:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 6. Vers (Venus) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258543</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258543"/>
		<updated>2023-12-06T15:48:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 7. Vers (Saturn) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258542</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258542"/>
		<updated>2023-12-06T15:48:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 8. Vers (Rahu) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258541</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258541"/>
		<updated>2023-12-06T15:48:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 9. Vers (Ketu) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258540</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258540"/>
		<updated>2023-12-06T15:47:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 9. Vers */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers (Ketu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258539</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258539"/>
		<updated>2023-12-06T15:47:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 8. Vers */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers (Rahu)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258538</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
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		<updated>2023-12-06T15:47:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 7. Vers */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers (Saturn)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258537</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258537"/>
		<updated>2023-12-06T15:47:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 6. Vers */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers (Venus)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258536</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258536"/>
		<updated>2023-12-06T15:46:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 5. Vers */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers (Jupiter)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258535</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258535"/>
		<updated>2023-12-06T15:46:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 4. Vers */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers (Merkur)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258534</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
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		<updated>2023-12-06T15:46:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 3. Vers */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers (Mars)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258533</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258533"/>
		<updated>2023-12-06T15:46:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 2. Vers */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers (Mond)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258532</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258532"/>
		<updated>2023-12-06T15:46:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 1. Vers an die Sonne */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers (Sonne)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258531</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258531"/>
		<updated>2023-12-06T15:45:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* 1. Vers */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers an die Sonne====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258530</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
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		<updated>2023-12-06T15:45:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258529</id>
		<title>Navagraha Stotra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Navagraha_Stotra&amp;diff=1258529"/>
		<updated>2023-12-06T15:42:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Navagraha]] (navagrahā , नवग्रहा) setzt sich aus zwei Worten zusammen - Navan bedeutet neun und Graha u.a. bedeutet Planeten. Dazu gehören die Sonne ([[Surya]]), der Mond ([[Chandra]]), Merkur ([[Budha]]), Venus ([[Shukra]]), Jupiter ([[Brihaspati]]), Mars ([[Mangala]]), Saturn ([[Shani]]), [[Rahu]] (der aufsteigende Mondknoten) und [[Ketu]], der sich laut der [[Brihat Samhita]] auf die dunklen Flecken bezieht, die die Söhne von Rāhu darstellen. Die sieben Wochentage im [[Hindu Kalender]] entsprechen auch dem Navagraha wie folgt:  [[Surya]] - Sonntag, [[Chandra]] - Montag, [[Mangala]] - Dienstag, [[Budha]] - Mittwoch, [[Brihaspati]] - Donnerstag, [[Shukra]] - Freitag und [[Shani]] - Samstag. Die indische Astrologie, die auch als [[vedische Astrologie]] bekannt ist, legt den Schwerpunkt eher auf den [[Mond]] als auf die [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Navagraha2.jpg|thumb|Navagraha, die 9 Himmelskörper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:422px-Navagraha.jpg|thumb|Die Planetengötter der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird geglaubt, dass die neun Planeten das Leben eines Menschen auf der Erde beeinflussen und dass es ist ratsam, die Navagraha-Gottheiten durch Singen ihres Lobes zu besingen.  Das Navagraha [[Stotra]]/m soll von [[Veda Vyasa]] geschrieben worden sein. Das Stotra wird gesungen, um alle Hindernisse zu beseitigen und Übel abzuwehren, und es wird allgemeinen Frieden, gute Gesundheit und Wohlbefinden im Leben der Person bringen, die dieses [[Stotra]] regelmäßig singt. Als Option können nur die Zeilen rezitiert werden, die mit einem bestimmten Planeten verbunden sind, um diesen Planeten zu besänftigen.  Die meisten Tempel in [[Indien]] haben einen bestimmten Platz für die Navagraha-Verehrung. Die einzelnen Verse der neun Planeten werden auch als Mantras des jeweiligen Planeten betrachtet. Im Folgenden wird das Navagraha Stotra(m) (auch [[Mantra]] genannt) in [[IAST]] und in [[Devanagari]]-Schrift dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotram - Besänftigung der Planeten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes Gebet, das wir Astrologie-Enthusiasten verwenden können, um die Planeten zu besänftigen, ist das &amp;quot;Navagraha Stotram&amp;quot;. Es wurde von dem großen indischen Weisen Vyāsa verfasst (demselben, der auch den Veda zusammengestellt und niedergeschrieben hat). Die neun (nava) Planeten (graha) der vedischen Astrologie werden in der numerologischen Reihenfolge angesprochen, die mit der Reihenfolge der Wochentage übereinstimmt. Demjenigen, der dieses Stotram mit Glauben und Hingabe rezitiert, verspricht es Reichtum, gute Gesundheit, eine bessere Ernährung und die Beseitigung aller negativen astrologischen Auswirkungen. Darüber hinaus kann ein bestimmter Vers als Heilmittel für einen einzelnen ungünstigen Planetentransit oder eine ungünstige Platzierung im Geburtshoroskop verwendet werden, z.B. der erste Vers für die Sonne oder der zweite für den Mond, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
japākusuma saṅkāśaṃ kāśyapēyaṃ mahādyutim ।&lt;br /&gt;
tamō’riṃ sarva pāpaghnaṃ praṇatōsmi divākaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem schönen Gebetsvers wird die Sonne mit der Hibiskusblüte verglichen, deren rote Farbe in Indien ein gängiges Symbol für Vitalität und Ruhm ist. Ihre leuchtende Ausstrahlung vertreibt alle Dunkelheit der Unwissenheit und alle ungünstigen Karmas. Die Sonne ist ein Symbol für den &amp;quot;Sarva ātman&amp;quot;, dein allgegenwärtiges, ungeborenes/unsterbliches, alles durchdringendes Selbst. Diese Wahrheit zu erkennen, gilt als die reinigendste Sache in dieser Welt. (BG 4.38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasambhavam ।&lt;br /&gt;
namāmi śaśinaṃ sōmaṃ śambhōrmukuṭabhūṣaṇam ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers heißt es, der Mond sei &amp;quot;schön und strahlend wie Quark&amp;quot;. Dies steht für die nährende und mütterliche Qualität des Mondes. Es heißt, er sei &amp;quot;wie eine Muschel, die aus dem Milchozean aufsteigt&amp;quot;. In der hinduistischen Mythologie symbolisiert dieser Milchozean - wie der Mond in der Astrologie - den Geist. Das Umwälzen des Milchozeans steht für die spirituellen Praktiken, die den Geist auf das Wissen vorbereiten. Ein anderer Name für den Mond ist Soma, was ebenfalls eine Anspielung auf das geheimnisvolle (und mutmaßlich halluzinogene) Getränk ist, das den Göttern in der alten vedischen Zeit geopfert wurde. Die hinduistische Gottheit, die in der Regel montags verehrt wird, ist Shiva, denn Shiva trägt den Mond als Ornament auf dem Kopf und wird daher candraśekhara genannt. Wie die Göttin Parvati ist auch unser Geist auf ewig mit Lord Shiva verbunden, dem Licht des reinen Bewusstseins, durch das unser Geist bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dharaṇīgarbhasambhūtam vidyutkāntisamaprabham ।&lt;br /&gt;
kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgaḻaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mars wird hier als derjenige verehrt, der &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; ist. Dies erinnert Astrologen gewöhnlich an die Herrschaft des Mars über Mineralien und Kristalle, die ebenfalls &amp;quot;aus der Erde geboren&amp;quot; sind. Wenn ein Astrologe eine Edelsteinempfehlung ausspricht, muss er zuerst den Mars überprüfen, um zu sehen, ob der Klient überhaupt mit diesem Mittel in Resonanz geht. Von Mars heißt es, dass er &amp;quot;mit dem gleichen Glanz wie ein Blitz leuchtet&amp;quot;, und da Mars auch das neurologische System im menschlichen Körper beherrscht, scheint dieser elektrische Bezug angemessen. Der Name kumāra vergleicht Mars mit der Reinheit und Unschuld eines kleinen Jungen und ist auch eine Anspielung auf den Kriegsgott und Sohn von Shiva, Skandha. Ein anderer Name für Mars ist mangala, was Glück bedeutet und auf die edle Natur dieses Planeten hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpēṇāpratimaṃbudham ।&lt;br /&gt;
saumyaṃ saumyaguṇōpētaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkur ist ein sanfter Planet (saumya graha). Er ist hilfreich, tröstend und unterstützend. Außerdem ist saumya ein Hinweis darauf, dass Merkur der mythologische Sohn von Soma (dem Mond) ist. In diesem Vers wird die Farbe von Merkur als śyāmaṃ beschrieben, was ein dunkles Grau oder Schwarz sein kann. Manche meinen, dass dieser Grauton an die graue Substanz erinnert, die unsere intellektuellen Fähigkeiten und unser Unterscheidungsvermögen (viveka) bestimmt, weil Merkur diese Dinge regiert. Es kann auch eine Anspielung auf Vishnu sein, weil dies der Gott ist, auf den Merkur laut den Jaimini Sutras hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dēvānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasannibham ।&lt;br /&gt;
buddhibhūtaṃ trilokēśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kommt Jupiter, der philosophische und spirituelle Lehrer, sogar der Götter und Rishis. Er ist der Herr der drei Welten (der grobstofflichen, der feinstofflichen und der kausalen Ebene der Existenz) und wird als inkarnierter Intellekt (buddhi) beschrieben. Der Name Jupiter, auf den in diesem Vers Bezug genommen wird, ist Brhaspatim, der alte vedische Guru der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
himakundamṛṇāḻābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum ।&lt;br /&gt;
sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Jupiter als der Guru der Götter bekannt ist, gilt Venus in der Mythologie als Ratgeberin der Asuras (wörtlich: derer, die sich vom Licht der Sonne abwenden). Venus ist eine Lehrerin, und in diesem Vers wird sie als Verkünderin aller Gelehrsamkeit und aller Schriften angerufen. Venus regiert auch die Schönheit und die Künste und wird daher hier als strahlend wie die Faser des schneeweißen Jasmins beschrieben. Venus&#039; Name in diesem Vers ist Bhārgava (ein Nachkomme des Weisen Bhrigu - dem Vater der Astrologie). Venus verleiht den Astrologen die Sensibilität, &amp;quot;einen Sinn zu sehen, wo keiner zu sehen ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nīlāñjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam ।&lt;br /&gt;
Chāyāmārtāṇḍasambhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebetsvers an Saturn finden sich auch mehrere mythologische Bezüge. Saturn ist der Nachkomme der Sonne und Chāyā (Schatten). Diese Familienbeziehungen können in der Horoskopdeutung von Bedeutung sein. Saturn ist der ältere Bruder von Yama, dem Gott des Todes. Er wird als langsam bewegend beschrieben (Saturn braucht etwa 29 Jahre, um sich durch den Tierkreis zu bewegen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam ।&lt;br /&gt;
siṃhikāgarbha sambhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Vers wird Rahu als mutig und mächtig (mahāvīryaṃ) gepriesen, und in der Tat erfordert es viel Mut, sich seinen neuen Karmas zu stellen und die Welt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. In der Mythologie wird Rahu so dargestellt, dass er nur einen Kopf mit einem Oberkörper hat, die andere Hälfte gehört zu Ketu, dem südlichen Knoten des Mondes. Zu Zeiten von Eklipsen verschlingen die Mondknoten die Sonne und den Mond, deshalb wird Rahu hier chandrāditya vimardhanam genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9. Vers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
palāśapuṣpasaṅkāśaṃ tārakāgrahamastakam ।&lt;br /&gt;
raudraṃ raudrātmakaṃ ghōraṃ taṃ kētuṃ praṇamāmyaham ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketu ist der 9. Planet, unsere letzte Prüfung, wenn wir mit uns selbst ins Reine kommen. Er ist der Moksha karaka in der vedischen Astrologie, deshalb wird er in diesem Vers als &amp;quot;das Haupt der Sterne und Planeten&amp;quot; beschrieben, in dem Sinne, dass Ketu der Höhepunkt dieser Planetenkräfte ist. Er wird auch als wild und furchterregend beschrieben (raudram raudratmakam ghoram), weil es großen Mut erfordert, sich unseren Unsicherheiten und Schwächen zu stellen. Ein guter Mars kann helfen, wenn Ketu im Alter von 47 Jahren reift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[IAST]]:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:japākusumasaṃkāśaṃ kāśyapeyaṃ mahādyutim |&lt;br /&gt;
:tamo&#039;riṃ sarvapāpaghnaṃ praṇato&#039;smi divākaram || 1||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:dadhiśaṅkhatuṣārābhaṃ kṣīrodārṇavasaṃbhavam |&lt;br /&gt;
:namāmi śaśinaṃ somaṃ śambhormukuṭabhūṣaṇam || 2||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:dharaṇīgarbhasaṃbhūtaṃ vidyutkāntisamaprabham |&lt;br /&gt;
:kumāraṃ śaktihastaṃ taṃ maṅgalaṃ praṇamāmyaham || 3||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:priyaṅgukalikāśyāmaṃ rūpeṇāpratimaṃ budham |&lt;br /&gt;
:saumyaṃ saumyaguṇopetaṃ taṃ budhaṃ praṇamāmyaham || 4||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:devānāṃ ca ṛṣīṇāṃ ca guruṃ kāñcanasaṃnibham |&lt;br /&gt;
:buddhibhūtaṃ trilokeśaṃ taṃ namāmi bṛhaspatim || 5||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:himakundamṛṇālābhaṃ daityānāṃ paramaṃ gurum |&lt;br /&gt;
:sarvaśāstrapravaktāraṃ bhārgavaṃ praṇamāmyaham || 6||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:nīlāṃjanasamābhāsaṃ raviputraṃ yamāgrajam |&lt;br /&gt;
:chāyāmārtaṇḍasaṃbhūtaṃ taṃ namāmi śanaiścaram || 7||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:ardhakāyaṃ mahāvīryaṃ candrādityavimardanam |&lt;br /&gt;
:siṃhikāgarbhasaṃbhūtaṃ taṃ rāhuṃ praṇamāmyaham || 8||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:palāśapuṣpasaṃkāśaṃ tārakāgrahamastakam |&lt;br /&gt;
:raudraṃ raudrātmakaṃ ghoraṃ taṃ ketuṃ praṇamāmyaham || 9||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:iti vyāsamukhodgītaṃ yaḥ paṭhetsusamāhitaḥ |&lt;br /&gt;
:divā vā yadi vā rātrau vighnaśāntirbhaviṣyati || 10||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:naranārīnṛpāṇāṃ ca bhavedduḥsvapnanāśanam |&lt;br /&gt;
:aiśvaryamatulaṃ teṣāmārogyaṃ puṣṭivardhanam ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:grahanakṣatrajāḥ pīḍāstaskarāgnisamudbhavāḥ |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navagraha Stotra/Stotram in [[Devanagari]]Schrift==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
नवग्रहस्तोत्र &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sonne:-&lt;br /&gt;
:जपाकुसुमसंकाशं काश्यपेयं महाद्युतिम् ।&lt;br /&gt;
:तमोऽरिं सर्वपापघ्नं प्रणतोऽस्मि दिवाकरम् ॥ १॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mond:-&lt;br /&gt;
:दधिशङ्खतुषाराभं क्षीरोदार्णवसंभवम् ।&lt;br /&gt;
:नमामि शशिनं सोमं शम्भोर्मुकुटभूषणम् ॥ २॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mars:-&lt;br /&gt;
:धरणीगर्भसंभूतं विद्युत्कान्तिसमप्रभम् ।&lt;br /&gt;
:कुमारं शक्तिहस्तं तं मङ्गलं प्रणमाम्यहम् ॥ ३॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Merkur:-&lt;br /&gt;
:प्रियङ्गुकलिकाश्यामं रूपेणाप्रतिमं बुधम् ।&lt;br /&gt;
:सौम्यं सौम्यगुणोपेतं तं बुधं प्रणमाम्यहम् ॥ ४॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jupiter:-&lt;br /&gt;
:देवानां च ऋषीणां च गुरुं काञ्चनसंनिभम् ।&lt;br /&gt;
:बुद्धिभूतं त्रिलोकेशं तं नमामि बृहस्पतिम् ॥ ५॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Venus:-&lt;br /&gt;
:हिमकुन्दमृणालाभं दैत्यानां परमं गुरुम् ।&lt;br /&gt;
:सर्वशास्त्रप्रवक्तारं भार्गवं प्रणमाम्यहम् ॥ ६॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Saturn:-&lt;br /&gt;
:नीलांजनसमाभासं रविपुत्रं यमाग्रजम् ।&lt;br /&gt;
:छायामार्तण्डसंभूतं तं नमामि शनैश्चरम् ॥ ७॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rahu:-&lt;br /&gt;
:अर्धकायं महावीर्यं चन्द्रादित्यविमर्दनम् ।&lt;br /&gt;
:सिंहिकागर्भसंभूतं तं राहुं प्रणमाम्यहम् ॥ ८॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ketu:-&lt;br /&gt;
:पलाशपुष्पसंकाशं तारकाग्रहमस्तकम् ।&lt;br /&gt;
:रौद्रं रौद्रात्मकं घोरं तं केतुं प्रणमाम्यहम् ॥ ९॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:इति व्यासमुखोद्गीतं यः पठेत्सुसमाहितः ।&lt;br /&gt;
:दिवा वा यदि वा रात्रौ विघ्नशान्तिर्भविष्यति ॥ १०॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:नरनारीनृपाणां च भवेद्दुःस्वप्ननाशनम् ।&lt;br /&gt;
:ऐश्वर्यमतुलं तेषामारोग्यं पुष्टिवर्धनम् ॥&lt;br /&gt;
:ग्रहनक्षत्रजाः पीडास्तस्कराग्निसमुद्भवाः ।&lt;br /&gt;
:ताः सर्वाः प्रशमं यान्ति व्यासो ब्रूते न संशयः ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:॥ इति श्रीव्यासविरचितं नवग्रहस्तोत्रं सम्पूर्णम् ॥&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Stotra auf Devanagari:  https://sanskritdocuments.org/doc_z_misc_navagraha/navanew.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Video-Link für die Rezitation des Navagraha Stotra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=ROnh4Zbdrgs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brihat Samhita]]&lt;br /&gt;
*[[Vedische Astrologie]]&lt;br /&gt;
*[[Navagraha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stotra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hinduismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sanskrit Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ausdauersport&amp;diff=1258528</id>
		<title>Ausdauersport</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ausdauersport&amp;diff=1258528"/>
		<updated>2023-12-06T15:07:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* Ausdauersport und Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ausdauersport ist eine [[Form]] des körperlichen [[Training|Trainings]], die darauf abzielt, die [[Ausdauer]] und das [[Durchhaltevermögen]] des Körpers zu verbessern. Es beinhaltet Aktivitäten wie [[Laufen]], [[Radfahren]], [[Schwimmen]], [[Wandern]] und viele andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joggen Laufen.JPG|thumb|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausdauersport und Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] kann Ausdauersport als eine [[Ergänzung]] zu den Praktiken betrachtet werden. Während [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hauptsächlich auf [[Flexibilität]], [[Kraft]] und [[Gleichgewicht]] abzielt, kann Ausdauersport dazu beitragen, die kardiovaskuläre [[Fitness]] zu verbessern und die allgemeine körperliche [[Ausdauer]] zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch regelmäßiges [[Training]] im Ausdauersport können verschiedene Vorteile erzielt werden. Dazu gehören eine gesteigerte [[Herz]]-[[Kreislauf]]-Funktion, eine verbesserte Sauerstoffaufnahme und -nutzung im [[Körper]] sowie eine erhöhte [[Fettverbrennung]]. Darüber hinaus kann Ausdauersport auch [[Stress]] reduzieren, das [[Immunsystem]] stärken und das allgemeine [[Wohlbefinden]] steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausüben von Yoga kann Ausdauersport helfen, die körperliche [[Leistungsfähigkeit]] zu verbessern und die [[Fähigkeit]] zu erhöhen, längere [[Zeit]] in bestimmten [[Asana|Asanas]] (Körperhaltungen) zu verweilen. Die gesteigerte [[Ausdauer]] ermöglicht es Yogis, ihre Praxis zu vertiefen und längere Sequenzen oder anspruchsvollere [[Haltung|Haltungen]] auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig anzumerken, dass jeder individuell entscheiden sollte, welchen Ausdauersport er ausüben möchte und wie er ihn in seine Yoga-Praxis [[integriert]]. Es ist ratsam, sich vor Beginn eines neuen Trainingsprogramms mit einem qualifizierten Trainer oder [[Arzt]] zu beraten, um sicherzustellen, dass die Aktivitäten den individuellen [[Bedürfnisse|Bedürfnissen]] und [[Fähigkeit|Fähigkeiten]] entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt kann Ausdauersport eine wertvolle [[Ergänzung]] zur Yoga-Praxis sein, um die körperliche [[Ausdauer]] zu verbessern und das allgemeine [[Wohlbefinden]] zu steigern. Durch die Kombination von [[Yoga]] und Ausdauersport können sowohl [[Körperlich|körperliche]] als auch [[Geistig|geistige]] [[Vorteil|Vorteile]] erzielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine regelmäßige [[Praxis]] von Ausdauersportarten wie [[Laufen]], [[Radfahren]] oder [[Schwimmen]] kann dazu beitragen, das [[Herz-Kreislauf-System]] zu stärken. Dies führt zu einer verbesserten Sauerstoffversorgung des [[Körper|Körpers]] und einer erhöhten Effizienz bei der Nutzung von [[Energie]]. Dadurch wird die allgemeine [[Ausdauer]] gesteigert und die [[Fähigkeit]], körperliche Aktivitäten über einen längeren [[Zeitraum]] hinweg auszuüben, verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann Ausdauersport auch dazu beitragen, den [[Stoffwechsel]] anzukurbeln und die [[Fettverbrennung]] zu fördern. Dies kann zu einem gesunden Gewichtsverlust führen und das [[Risiko]] für verschiedene gesundheitliche [[Probleme]] wie [[Herzkrankheiten]], [[Diabetes]] und [[Fettleibigkeit]] verringern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorteile der Kombination von Yoga und Ausdauersport==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die [[Yoga Praxis|Yoga-Praxis]] kann Ausdauersport helfen, die körperliche [[Leistungsfähigkeit]] zu verbessern. Eine gesteigerte [[Ausdauer]] ermöglicht es Yogis, längere Zeit in anspruchsvollen [[Asanas]] zu verweilen und ihre [[Praxis]] auf eine neue Ebene zu bringen. Darüber hinaus kann eine bessere kardiovaskuläre [[Fitness]] dazu beitragen, dass Yogis während ihrer [[Praxis]] ruhiger atmen und sich besser auf ihren [[Atem]] konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig zu beachten, dass ein ausgewogenes [[Training]] wichtig ist, um [[Verletzung|Verletzungen]] vorzubeugen und den Körper ganzheitlich zu stärken. Neben Ausdauersport ist es ratsam, auch Flexibilitäts- und Kraftübungen in die Trainingsroutine einzubeziehen. Yoga kann eine wertvolle Ergänzung zum Ausdauertraining sein, da es Flexibilität, Kraft und Gleichgewicht fördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt kann die Kombination von Yoga und Ausdauersport eine vielseitige und ganzheitliche Herangehensweise an die körperliche [[Fitness]] bieten. Es ist wichtig anzumerken, dass jeder [[individuell]] entscheiden sollte, wie er Ausdauersport in seine Yoga-Praxis integriert. Es ist ratsam, sich vor Beginn eines neuen Trainingsprogramms mit einem qualifizierten Trainer oder Arzt zu beraten, um sicherzustellen, dass die Aktivitäten den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist es wichtig, auf den eigenen [[Körper]] zu hören und auf mögliche [[Überlastung]] oder Verletzungen zu achten. Eine schrittweise Steigerung der [[Intensität]] und [[Dauer]] des Ausdauertrainings ist empfehlenswert, um den [[Körper]] allmählich an die [[Belastung]] anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Ausdauersport eine wertvolle [[Ergänzung]] zur Yoga-Praxis sein kann. Durch regelmäßiges [[Training]] können sowohl [[Körperlich|körperliche]] als auch [[Geistig|geistige]] Vorteile erzielt werden. Die verbesserte [[Ausdauer]] und kardiovaskuläre [[Fitness]] ermöglichen es Yogis, ihre [[Praxis]] zu vertiefen und längere Zeit in anspruchsvollen [[Asanas]] zu verweilen. Es ist jedoch wichtig, das Training [[individuell]] anzupassen und auf den eigenen [[Körper]] zu achten, um [[Verletzung|Verletzungen]] vorzubeugen und eine ganzheitliche [[Stärkung]] zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Spenden-Logo_Yoga-Wiki.jpg|link=https://www.yoga-vidya.de/service/spenden/]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Infos==&lt;br /&gt;
* [[Tugend]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/ Yoga Psychologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigenschaften im Alphabet vor Ausdauer ===&lt;br /&gt;
* [[Auffälligkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Aufgeregtheit]]&lt;br /&gt;
* [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Aufrichtigkeit]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigenschaften im Alphabet nach Ausdauer ===&lt;br /&gt;
* [[Ausgeglichenheit]]&lt;br /&gt;
* [[Ausgelassenheit]]&lt;br /&gt;
* [[Austerität]]&lt;br /&gt;
* [[Authentizität]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vortragsmitschnitt zu Ausdauer - Audio zum Anhören ===&lt;br /&gt;
Hier kannst du einen Vortrag von Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, anhören. Dieser Vortrag ist die Audio Version eines Videos zu Ausdauer, Teil des Yoga Vidya Multimedia Lexikons der Tugenden.&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Ausdauer-Lexikon-der-Tugenden-Yoga-Vidya.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung von Positivem Denken Yoga Vidya Seminare===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/ Seminare zum Thema Positives Denken, Raja Yoga und Gedankenkraft]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Informationen zu Yoga und Meditation===&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] - Viele Infos und praktische Anleitungen &lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/asana/ Yoga Übungen] &lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/ Yogaschulen und Yoga Zentren] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeitsmerkmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugendgruppe 4 Zuverlässigkeit, Ordentlichkeit, Ehrlichkeit, Anstand‎]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ayurveda Temperament Kapha ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DISG Grundtyp G - Gewissenhaft ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Big 5 Persönlichkeitsmerkmal N0 Neurotizismus niedrig]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Big 5 Persönlichkeitsmerkmal O0 Offenheit niedrig]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Big 5 Persönlichkeitsmerkmal C1 Gewissenhaftigkeit hoch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ausdauersport&amp;diff=1258527</id>
		<title>Ausdauersport</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ausdauersport&amp;diff=1258527"/>
		<updated>2023-12-06T15:06:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* Ausdauersport und Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ausdauersport ist eine [[Form]] des körperlichen [[Training|Trainings]], die darauf abzielt, die [[Ausdauer]] und das [[Durchhaltevermögen]] des Körpers zu verbessern. Es beinhaltet Aktivitäten wie [[Laufen]], [[Radfahren]], [[Schwimmen]], [[Wandern]] und viele andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joggen Laufen.JPG|thumb|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausdauersport und Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] kann Ausdauersport als eine [[Ergänzung]] zu den Praktiken betrachtet werden. Während [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hauptsächlich auf [[Flexibilität]], [[Kraft]] und [[Gleichgewicht]] abzielt, kann [[Ausdauersport]] dazu beitragen, die kardiovaskuläre [[Fitness]] zu verbessern und die allgemeine körperliche [[Ausdauer]] zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch regelmäßiges [[Training]] im Ausdauersport können verschiedene Vorteile erzielt werden. Dazu gehören eine gesteigerte [[Herz]]-[[Kreislauf]]-Funktion, eine verbesserte Sauerstoffaufnahme und -nutzung im [[Körper]] sowie eine erhöhte [[Fettverbrennung]]. Darüber hinaus kann Ausdauersport auch [[Stress]] reduzieren, das [[Immunsystem]] stärken und das allgemeine [[Wohlbefinden]] steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausüben von Yoga kann Ausdauersport helfen, die körperliche [[Leistungsfähigkeit]] zu verbessern und die [[Fähigkeit]] zu erhöhen, längere [[Zeit]] in bestimmten [[Asana|Asanas]] (Körperhaltungen) zu verweilen. Die gesteigerte [[Ausdauer]] ermöglicht es Yogis, ihre Praxis zu vertiefen und längere Sequenzen oder anspruchsvollere [[Haltung|Haltungen]] auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig anzumerken, dass jeder individuell entscheiden sollte, welchen Ausdauersport er ausüben möchte und wie er ihn in seine Yoga-Praxis [[integriert]]. Es ist ratsam, sich vor Beginn eines neuen Trainingsprogramms mit einem qualifizierten Trainer oder [[Arzt]] zu beraten, um sicherzustellen, dass die Aktivitäten den individuellen [[Bedürfnisse|Bedürfnissen]] und [[Fähigkeit|Fähigkeiten]] entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt kann Ausdauersport eine wertvolle [[Ergänzung]] zur Yoga-Praxis sein, um die körperliche [[Ausdauer]] zu verbessern und das allgemeine [[Wohlbefinden]] zu steigern. Durch die Kombination von [[Yoga]] und Ausdauersport können sowohl [[Körperlich|körperliche]] als auch [[Geistig|geistige]] [[Vorteil|Vorteile]] erzielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine regelmäßige [[Praxis]] von Ausdauersportarten wie [[Laufen]], [[Radfahren]] oder [[Schwimmen]] kann dazu beitragen, das [[Herz-Kreislauf-System]] zu stärken. Dies führt zu einer verbesserten Sauerstoffversorgung des [[Körper|Körpers]] und einer erhöhten Effizienz bei der Nutzung von [[Energie]]. Dadurch wird die allgemeine [[Ausdauer]] gesteigert und die [[Fähigkeit]], körperliche Aktivitäten über einen längeren [[Zeitraum]] hinweg auszuüben, verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann Ausdauersport auch dazu beitragen, den [[Stoffwechsel]] anzukurbeln und die [[Fettverbrennung]] zu fördern. Dies kann zu einem gesunden Gewichtsverlust führen und das [[Risiko]] für verschiedene gesundheitliche [[Probleme]] wie [[Herzkrankheiten]], [[Diabetes]] und [[Fettleibigkeit]] verringern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorteile der Kombination von Yoga und Ausdauersport==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die [[Yoga Praxis|Yoga-Praxis]] kann Ausdauersport helfen, die körperliche [[Leistungsfähigkeit]] zu verbessern. Eine gesteigerte [[Ausdauer]] ermöglicht es Yogis, längere Zeit in anspruchsvollen [[Asanas]] zu verweilen und ihre [[Praxis]] auf eine neue Ebene zu bringen. Darüber hinaus kann eine bessere kardiovaskuläre [[Fitness]] dazu beitragen, dass Yogis während ihrer [[Praxis]] ruhiger atmen und sich besser auf ihren [[Atem]] konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig zu beachten, dass ein ausgewogenes [[Training]] wichtig ist, um [[Verletzung|Verletzungen]] vorzubeugen und den Körper ganzheitlich zu stärken. Neben Ausdauersport ist es ratsam, auch Flexibilitäts- und Kraftübungen in die Trainingsroutine einzubeziehen. Yoga kann eine wertvolle Ergänzung zum Ausdauertraining sein, da es Flexibilität, Kraft und Gleichgewicht fördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt kann die Kombination von Yoga und Ausdauersport eine vielseitige und ganzheitliche Herangehensweise an die körperliche [[Fitness]] bieten. Es ist wichtig anzumerken, dass jeder [[individuell]] entscheiden sollte, wie er Ausdauersport in seine Yoga-Praxis integriert. Es ist ratsam, sich vor Beginn eines neuen Trainingsprogramms mit einem qualifizierten Trainer oder Arzt zu beraten, um sicherzustellen, dass die Aktivitäten den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist es wichtig, auf den eigenen [[Körper]] zu hören und auf mögliche [[Überlastung]] oder Verletzungen zu achten. Eine schrittweise Steigerung der [[Intensität]] und [[Dauer]] des Ausdauertrainings ist empfehlenswert, um den [[Körper]] allmählich an die [[Belastung]] anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Ausdauersport eine wertvolle [[Ergänzung]] zur Yoga-Praxis sein kann. Durch regelmäßiges [[Training]] können sowohl [[Körperlich|körperliche]] als auch [[Geistig|geistige]] Vorteile erzielt werden. Die verbesserte [[Ausdauer]] und kardiovaskuläre [[Fitness]] ermöglichen es Yogis, ihre [[Praxis]] zu vertiefen und längere Zeit in anspruchsvollen [[Asanas]] zu verweilen. Es ist jedoch wichtig, das Training [[individuell]] anzupassen und auf den eigenen [[Körper]] zu achten, um [[Verletzung|Verletzungen]] vorzubeugen und eine ganzheitliche [[Stärkung]] zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Spenden-Logo_Yoga-Wiki.jpg|link=https://www.yoga-vidya.de/service/spenden/]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Infos==&lt;br /&gt;
* [[Tugend]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/ Yoga Psychologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigenschaften im Alphabet vor Ausdauer ===&lt;br /&gt;
* [[Auffälligkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Aufgeregtheit]]&lt;br /&gt;
* [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Aufrichtigkeit]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigenschaften im Alphabet nach Ausdauer ===&lt;br /&gt;
* [[Ausgeglichenheit]]&lt;br /&gt;
* [[Ausgelassenheit]]&lt;br /&gt;
* [[Austerität]]&lt;br /&gt;
* [[Authentizität]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vortragsmitschnitt zu Ausdauer - Audio zum Anhören ===&lt;br /&gt;
Hier kannst du einen Vortrag von Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, anhören. Dieser Vortrag ist die Audio Version eines Videos zu Ausdauer, Teil des Yoga Vidya Multimedia Lexikons der Tugenden.&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Ausdauer-Lexikon-der-Tugenden-Yoga-Vidya.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung von Positivem Denken Yoga Vidya Seminare===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/ Seminare zum Thema Positives Denken, Raja Yoga und Gedankenkraft]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Informationen zu Yoga und Meditation===&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] - Viele Infos und praktische Anleitungen &lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/asana/ Yoga Übungen] &lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/ Yogaschulen und Yoga Zentren] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeitsmerkmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugendgruppe 4 Zuverlässigkeit, Ordentlichkeit, Ehrlichkeit, Anstand‎]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ayurveda Temperament Kapha ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DISG Grundtyp G - Gewissenhaft ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Big 5 Persönlichkeitsmerkmal N0 Neurotizismus niedrig]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Big 5 Persönlichkeitsmerkmal O0 Offenheit niedrig]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Big 5 Persönlichkeitsmerkmal C1 Gewissenhaftigkeit hoch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ausdauersport&amp;diff=1258526</id>
		<title>Ausdauersport</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ausdauersport&amp;diff=1258526"/>
		<updated>2023-12-06T15:06:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ausdauersport ist eine [[Form]] des körperlichen [[Training|Trainings]], die darauf abzielt, die [[Ausdauer]] und das [[Durchhaltevermögen]] des Körpers zu verbessern. Es beinhaltet Aktivitäten wie [[Laufen]], [[Radfahren]], [[Schwimmen]], [[Wandern]] und viele andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joggen Laufen.JPG|thumb|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausdauersport und Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Yoga]] kann [[Ausdauersport]] als eine [[Ergänzung]] zu den Praktiken betrachtet werden. Während [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hauptsächlich auf [[Flexibilität]], [[Kraft]] und [[Gleichgewicht]] abzielt, kann [[Ausdauersport]] dazu beitragen, die kardiovaskuläre [[Fitness]] zu verbessern und die allgemeine körperliche [[Ausdauer]] zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch regelmäßiges [[Training]] im [[Ausdauersport]] können verschiedene Vorteile erzielt werden. Dazu gehören eine gesteigerte [[Herz]]-[[Kreislauf]]-Funktion, eine verbesserte Sauerstoffaufnahme und -nutzung im [[Körper]] sowie eine erhöhte [[Fettverbrennung]]. Darüber hinaus kann [[Ausdauersport]] auch [[Stress]] reduzieren, das [[Immunsystem]] stärken und das allgemeine [[Wohlbefinden]] steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausüben von Yoga kann [[Ausdauersport]] helfen, die körperliche [[Leistungsfähigkeit]] zu verbessern und die [[Fähigkeit]] zu erhöhen, längere [[Zeit]] in bestimmten [[Asana|Asanas]] (Körperhaltungen) zu verweilen. Die gesteigerte [[Ausdauer]] ermöglicht es Yogis, ihre Praxis zu vertiefen und längere Sequenzen oder anspruchsvollere [[Haltung|Haltungen]] auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig anzumerken, dass jeder individuell entscheiden sollte, welchen Ausdauersport er ausüben möchte und wie er ihn in seine Yoga-Praxis [[integriert]]. Es ist ratsam, sich vor Beginn eines neuen Trainingsprogramms mit einem qualifizierten Trainer oder [[Arzt]] zu beraten, um sicherzustellen, dass die Aktivitäten den individuellen [[Bedürfnisse|Bedürfnissen]] und [[Fähigkeit|Fähigkeiten]] entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt kann Ausdauersport eine wertvolle [[Ergänzung]] zur Yoga-Praxis sein, um die körperliche [[Ausdauer]] zu verbessern und das allgemeine [[Wohlbefinden]] zu steigern. Durch die Kombination von [[Yoga]] und Ausdauersport können sowohl [[Körperlich|körperliche]] als auch [[Geistig|geistige]] [[Vorteil|Vorteile]] erzielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine regelmäßige [[Praxis]] von Ausdauersportarten wie [[Laufen]], [[Radfahren]] oder [[Schwimmen]] kann dazu beitragen, das [[Herz-Kreislauf-System]] zu stärken. Dies führt zu einer verbesserten Sauerstoffversorgung des [[Körper|Körpers]] und einer erhöhten Effizienz bei der Nutzung von [[Energie]]. Dadurch wird die allgemeine [[Ausdauer]] gesteigert und die [[Fähigkeit]], körperliche Aktivitäten über einen längeren [[Zeitraum]] hinweg auszuüben, verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann Ausdauersport auch dazu beitragen, den [[Stoffwechsel]] anzukurbeln und die [[Fettverbrennung]] zu fördern. Dies kann zu einem gesunden Gewichtsverlust führen und das [[Risiko]] für verschiedene gesundheitliche [[Probleme]] wie [[Herzkrankheiten]], [[Diabetes]] und [[Fettleibigkeit]] verringern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorteile der Kombination von Yoga und Ausdauersport==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die [[Yoga Praxis|Yoga-Praxis]] kann Ausdauersport helfen, die körperliche [[Leistungsfähigkeit]] zu verbessern. Eine gesteigerte [[Ausdauer]] ermöglicht es Yogis, längere Zeit in anspruchsvollen [[Asanas]] zu verweilen und ihre [[Praxis]] auf eine neue Ebene zu bringen. Darüber hinaus kann eine bessere kardiovaskuläre [[Fitness]] dazu beitragen, dass Yogis während ihrer [[Praxis]] ruhiger atmen und sich besser auf ihren [[Atem]] konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig zu beachten, dass ein ausgewogenes [[Training]] wichtig ist, um [[Verletzung|Verletzungen]] vorzubeugen und den Körper ganzheitlich zu stärken. Neben Ausdauersport ist es ratsam, auch Flexibilitäts- und Kraftübungen in die Trainingsroutine einzubeziehen. Yoga kann eine wertvolle Ergänzung zum Ausdauertraining sein, da es Flexibilität, Kraft und Gleichgewicht fördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt kann die Kombination von Yoga und Ausdauersport eine vielseitige und ganzheitliche Herangehensweise an die körperliche [[Fitness]] bieten. Es ist wichtig anzumerken, dass jeder [[individuell]] entscheiden sollte, wie er Ausdauersport in seine Yoga-Praxis integriert. Es ist ratsam, sich vor Beginn eines neuen Trainingsprogramms mit einem qualifizierten Trainer oder Arzt zu beraten, um sicherzustellen, dass die Aktivitäten den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist es wichtig, auf den eigenen [[Körper]] zu hören und auf mögliche [[Überlastung]] oder Verletzungen zu achten. Eine schrittweise Steigerung der [[Intensität]] und [[Dauer]] des Ausdauertrainings ist empfehlenswert, um den [[Körper]] allmählich an die [[Belastung]] anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Ausdauersport eine wertvolle [[Ergänzung]] zur Yoga-Praxis sein kann. Durch regelmäßiges [[Training]] können sowohl [[Körperlich|körperliche]] als auch [[Geistig|geistige]] Vorteile erzielt werden. Die verbesserte [[Ausdauer]] und kardiovaskuläre [[Fitness]] ermöglichen es Yogis, ihre [[Praxis]] zu vertiefen und längere Zeit in anspruchsvollen [[Asanas]] zu verweilen. Es ist jedoch wichtig, das Training [[individuell]] anzupassen und auf den eigenen [[Körper]] zu achten, um [[Verletzung|Verletzungen]] vorzubeugen und eine ganzheitliche [[Stärkung]] zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Spenden-Logo_Yoga-Wiki.jpg|link=https://www.yoga-vidya.de/service/spenden/]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Infos==&lt;br /&gt;
* [[Tugend]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/ Yoga Psychologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigenschaften im Alphabet vor Ausdauer ===&lt;br /&gt;
* [[Auffälligkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Aufgeregtheit]]&lt;br /&gt;
* [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Aufrichtigkeit]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigenschaften im Alphabet nach Ausdauer ===&lt;br /&gt;
* [[Ausgeglichenheit]]&lt;br /&gt;
* [[Ausgelassenheit]]&lt;br /&gt;
* [[Austerität]]&lt;br /&gt;
* [[Authentizität]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vortragsmitschnitt zu Ausdauer - Audio zum Anhören ===&lt;br /&gt;
Hier kannst du einen Vortrag von Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, anhören. Dieser Vortrag ist die Audio Version eines Videos zu Ausdauer, Teil des Yoga Vidya Multimedia Lexikons der Tugenden.&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Ausdauer-Lexikon-der-Tugenden-Yoga-Vidya.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung von Positivem Denken Yoga Vidya Seminare===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/ Seminare zum Thema Positives Denken, Raja Yoga und Gedankenkraft]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Informationen zu Yoga und Meditation===&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] - Viele Infos und praktische Anleitungen &lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/asana/ Yoga Übungen] &lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/ Yogaschulen und Yoga Zentren] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeitsmerkmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugendgruppe 4 Zuverlässigkeit, Ordentlichkeit, Ehrlichkeit, Anstand‎]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ayurveda Temperament Kapha ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DISG Grundtyp G - Gewissenhaft ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Big 5 Persönlichkeitsmerkmal N0 Neurotizismus niedrig]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Big 5 Persönlichkeitsmerkmal O0 Offenheit niedrig]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Big 5 Persönlichkeitsmerkmal C1 Gewissenhaftigkeit hoch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ausdauersport&amp;diff=1258525</id>
		<title>Ausdauersport</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ausdauersport&amp;diff=1258525"/>
		<updated>2023-12-06T14:55:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ausdauersport ist eine [[Form]] des körperlichen [[Training|Trainings]], die darauf abzielt, die [[Ausdauer]] und das [[Durchhaltevermögen]] des Körpers zu verbessern. Es beinhaltet Aktivitäten wie [[Laufen]], [[Radfahren]], [[Schwimmen]], [[Wandern]] und viele andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joggen Laufen.JPG|thumb|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausdauersport und Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga kann Ausdauersport als eine Ergänzung zu den Praktiken betrachtet werden. Während Yoga hauptsächlich auf Flexibilität, Kraft und Gleichgewicht abzielt, kann Ausdauersport dazu beitragen, die kardiovaskuläre Fitness zu verbessern und die allgemeine körperliche Ausdauer zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch regelmäßiges Training im Ausdauersport können verschiedene Vorteile erzielt werden. Dazu gehören eine gesteigerte Herz-Kreislauf-Funktion, eine verbesserte Sauerstoffaufnahme und -nutzung im Körper sowie eine erhöhte Fettverbrennung. Darüber hinaus kann Ausdauersport auch Stress reduzieren, das Immunsystem stärken und das allgemeine Wohlbefinden steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausüben von Yoga kann Ausdauersport helfen, die körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern und die Fähigkeit zu erhöhen, längere Zeit in bestimmten Asanas (Körperhaltungen) zu verweilen. Die gesteigerte Ausdauer ermöglicht es Yogis, ihre Praxis zu vertiefen und längere Sequenzen oder anspruchsvollere Haltungen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig anzumerken, dass jeder individuell entscheiden sollte, welchen Ausdauersport er ausüben möchte und wie er ihn in seine Yoga-Praxis integriert. Es ist ratsam, sich vor Beginn eines neuen Trainingsprogramms mit einem qualifizierten Trainer oder Arzt zu beraten, um sicherzustellen, dass die Aktivitäten den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt kann Ausdauersport eine wertvolle Ergänzung zur Yoga-Praxis sein, um die körperliche Ausdauer zu verbessern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Durch die Kombination von Yoga und Ausdauersport können sowohl körperliche als auch geistige Vorteile erzielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine regelmäßige Praxis von Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen kann dazu beitragen, das Herz-Kreislauf-System zu stärken. Dies führt zu einer verbesserten Sauerstoffversorgung des Körpers und einer erhöhten Effizienz bei der Nutzung von Energie. Dadurch wird die allgemeine Ausdauer gesteigert und die Fähigkeit, körperliche Aktivitäten über einen längeren Zeitraum hinweg auszuüben, verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann Ausdauersport auch dazu beitragen, den Stoffwechsel anzukurbeln und die Fettverbrennung zu fördern. Dies kann zu einem gesunden Gewichtsverlust führen und das Risiko für verschiedene gesundheitliche Probleme wie Herzkrankheiten, Diabetes und Fettleibigkeit verringern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorteile der Kombination von Yoga und Ausdauersport==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Yoga-Praxis kann Ausdauersport helfen, die körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern. Eine gesteigerte Ausdauer ermöglicht es Yogis, längere Zeit in anspruchsvollen Asanas zu verweilen und ihre Praxis auf eine neue Ebene zu bringen. Darüber hinaus kann eine bessere kardiovaskuläre Fitness dazu beitragen, dass Yogis während ihrer Praxis ruhiger atmen und sich besser auf ihren Atem konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig zu beachten, dass ein ausgewogenes Training wichtig ist, um Verletzungen vorzubeugen und den Körper ganzheitlich zu stärken. Neben Ausdauersport ist es ratsam, auch Flexibilitäts- und Kraftübungen in die Trainingsroutine einzubeziehen. Yoga kann eine wertvolle Ergänzung zum Ausdauertraining sein, da es Flexibilität, Kraft und Gleichgewicht fördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt kann die Kombination von Yoga und Ausdauersport eine vielseitige und ganzheitliche Herangehensweise an die körperliche Fitness bieten. Es ist wichtig anzumerken, dass jeder individuell entscheiden sollte, wie er Ausdauersport in seine Yoga-Praxis integriert. Es ist ratsam, sich vor Beginn eines neuen Trainingsprogramms mit einem qualifizierten Trainer oder Arzt zu beraten, um sicherzustellen, dass die Aktivitäten den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist es wichtig, auf den eigenen Körper zu hören und auf mögliche Überlastung oder Verletzungen zu achten. Eine schrittweise Steigerung der Intensität und Dauer des Ausdauertrainings ist empfehlenswert, um den Körper allmählich an die Belastung anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Ausdauersport eine wertvolle Ergänzung zur Yoga-Praxis sein kann. Durch regelmäßiges Training können sowohl körperliche als auch geistige Vorteile erzielt werden. Die verbesserte Ausdauer und kardiovaskuläre Fitness ermöglichen es Yogis, ihre Praxis zu vertiefen und längere Zeit in anspruchsvollen Asanas zu verweilen. Es ist jedoch wichtig, das Training individuell anzupassen und auf den eigenen Körper zu achten, um Verletzungen vorzubeugen und eine ganzheitliche Stärkung zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Spenden-Logo_Yoga-Wiki.jpg|link=https://www.yoga-vidya.de/service/spenden/]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Infos==&lt;br /&gt;
* [[Tugend]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/ Yoga Psychologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigenschaften im Alphabet vor Ausdauer ===&lt;br /&gt;
* [[Auffälligkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Aufgeregtheit]]&lt;br /&gt;
* [[Aufmerksamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Aufrichtigkeit]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigenschaften im Alphabet nach Ausdauer ===&lt;br /&gt;
* [[Ausgeglichenheit]]&lt;br /&gt;
* [[Ausgelassenheit]]&lt;br /&gt;
* [[Austerität]]&lt;br /&gt;
* [[Authentizität]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vortragsmitschnitt zu Ausdauer - Audio zum Anhören ===&lt;br /&gt;
Hier kannst du einen Vortrag von Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, anhören. Dieser Vortrag ist die Audio Version eines Videos zu Ausdauer, Teil des Yoga Vidya Multimedia Lexikons der Tugenden.&lt;br /&gt;
{{#widget:Audio|url=https://jkv3wg.podcaster.de/download/Ausdauer-Lexikon-der-Tugenden-Yoga-Vidya.mp3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung von Positivem Denken Yoga Vidya Seminare===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/ Seminare zum Thema Positives Denken, Raja Yoga und Gedankenkraft]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Informationen zu Yoga und Meditation===&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] - Viele Infos und praktische Anleitungen &lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/de/asana/ Yoga Übungen] &lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/center/ Yogaschulen und Yoga Zentren] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeitsmerkmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugendgruppe 4 Zuverlässigkeit, Ordentlichkeit, Ehrlichkeit, Anstand‎]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ayurveda Temperament Kapha ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DISG Grundtyp G - Gewissenhaft ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Big 5 Persönlichkeitsmerkmal N0 Neurotizismus niedrig]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Big 5 Persönlichkeitsmerkmal O0 Offenheit niedrig]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Big 5 Persönlichkeitsmerkmal C1 Gewissenhaftigkeit hoch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ausdauersport&amp;diff=1258524</id>
		<title>Ausdauersport</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ausdauersport&amp;diff=1258524"/>
		<updated>2023-12-06T14:54:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ausdauersport ist eine [[Form]] des körperlichen [[Training|Trainings]], die darauf abzielt, die [[Ausdauer]] und das [[Durchhaltevermögen]] des Körpers zu verbessern. Es beinhaltet Aktivitäten wie [[Laufen]], [[Radfahren]], [[Schwimmen]], [[Wandern]] und viele andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joggen Laufen.JPG|thumb|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausdauersport und Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga kann Ausdauersport als eine Ergänzung zu den Praktiken betrachtet werden. Während Yoga hauptsächlich auf Flexibilität, Kraft und Gleichgewicht abzielt, kann Ausdauersport dazu beitragen, die kardiovaskuläre Fitness zu verbessern und die allgemeine körperliche Ausdauer zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch regelmäßiges Training im Ausdauersport können verschiedene Vorteile erzielt werden. Dazu gehören eine gesteigerte Herz-Kreislauf-Funktion, eine verbesserte Sauerstoffaufnahme und -nutzung im Körper sowie eine erhöhte Fettverbrennung. Darüber hinaus kann Ausdauersport auch Stress reduzieren, das Immunsystem stärken und das allgemeine Wohlbefinden steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausüben von Yoga kann Ausdauersport helfen, die körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern und die Fähigkeit zu erhöhen, längere Zeit in bestimmten Asanas (Körperhaltungen) zu verweilen. Die gesteigerte Ausdauer ermöglicht es Yogis, ihre Praxis zu vertiefen und längere Sequenzen oder anspruchsvollere Haltungen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig anzumerken, dass jeder individuell entscheiden sollte, welchen Ausdauersport er ausüben möchte und wie er ihn in seine Yoga-Praxis integriert. Es ist ratsam, sich vor Beginn eines neuen Trainingsprogramms mit einem qualifizierten Trainer oder Arzt zu beraten, um sicherzustellen, dass die Aktivitäten den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt kann Ausdauersport eine wertvolle Ergänzung zur Yoga-Praxis sein, um die körperliche Ausdauer zu verbessern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Durch die Kombination von Yoga und Ausdauersport können sowohl körperliche als auch geistige Vorteile erzielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine regelmäßige Praxis von Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen kann dazu beitragen, das Herz-Kreislauf-System zu stärken. Dies führt zu einer verbesserten Sauerstoffversorgung des Körpers und einer erhöhten Effizienz bei der Nutzung von Energie. Dadurch wird die allgemeine Ausdauer gesteigert und die Fähigkeit, körperliche Aktivitäten über einen längeren Zeitraum hinweg auszuüben, verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann Ausdauersport auch dazu beitragen, den Stoffwechsel anzukurbeln und die Fettverbrennung zu fördern. Dies kann zu einem gesunden Gewichtsverlust führen und das Risiko für verschiedene gesundheitliche Probleme wie Herzkrankheiten, Diabetes und Fettleibigkeit verringern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorteile der Kombination von Yoga und Ausdauersport==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Yoga-Praxis kann Ausdauersport helfen, die körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern. Eine gesteigerte Ausdauer ermöglicht es Yogis, längere Zeit in anspruchsvollen Asanas zu verweilen und ihre Praxis auf eine neue Ebene zu bringen. Darüber hinaus kann eine bessere kardiovaskuläre Fitness dazu beitragen, dass Yogis während ihrer Praxis ruhiger atmen und sich besser auf ihren Atem konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig zu beachten, dass ein ausgewogenes Training wichtig ist, um Verletzungen vorzubeugen und den Körper ganzheitlich zu stärken. Neben Ausdauersport ist es ratsam, auch Flexibilitäts- und Kraftübungen in die Trainingsroutine einzubeziehen. Yoga kann eine wertvolle Ergänzung zum Ausdauertraining sein, da es Flexibilität, Kraft und Gleichgewicht fördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt kann die Kombination von Yoga und Ausdauersport eine vielseitige und ganzheitliche Herangehensweise an die körperliche Fitness bieten. Es ist wichtig anzumerken, dass jeder individuell entscheiden sollte, wie er Ausdauersport in seine Yoga-Praxis integriert. Es ist ratsam, sich vor Beginn eines neuen Trainingsprogramms mit einem qualifizierten Trainer oder Arzt zu beraten, um sicherzustellen, dass die Aktivitäten den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist es wichtig, auf den eigenen Körper zu hören und auf mögliche Überlastung oder Verletzungen zu achten. Eine schrittweise Steigerung der Intensität und Dauer des Ausdauertrainings ist empfehlenswert, um den Körper allmählich an die Belastung anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Ausdauersport eine wertvolle Ergänzung zur Yoga-Praxis sein kann. Durch regelmäßiges Training können sowohl körperliche als auch geistige Vorteile erzielt werden. Die verbesserte Ausdauer und kardiovaskuläre Fitness ermöglichen es Yogis, ihre Praxis zu vertiefen und längere Zeit in anspruchsvollen Asanas zu verweilen. Es ist jedoch wichtig, das Training individuell anzupassen und auf den eigenen Körper zu achten, um Verletzungen vorzubeugen und eine ganzheitliche Stärkung zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Spenden-Logo_Yoga-Wiki.jpg|link=https://www.yoga-vidya.de/service/spenden/]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ausdauersport&amp;diff=1258523</id>
		<title>Ausdauersport</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ausdauersport&amp;diff=1258523"/>
		<updated>2023-12-06T14:48:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: Die Seite wurde neu angelegt: „Ausdauersport ist eine Form des körperlichen Trainings, die darauf abzielt, die Ausdauer und das Durchhaltevermögen des Körpers zu verbessern. Es beinhaltet…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ausdauersport ist eine Form des körperlichen Trainings, die darauf abzielt, die Ausdauer und das Durchhaltevermögen des Körpers zu verbessern. Es beinhaltet Aktivitäten wie Laufen, Radfahren, Schwimmen, Wandern und viele andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausdauersport und Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga kann Ausdauersport als eine Ergänzung zu den Praktiken betrachtet werden. Während Yoga hauptsächlich auf Flexibilität, Kraft und Gleichgewicht abzielt, kann Ausdauersport dazu beitragen, die kardiovaskuläre Fitness zu verbessern und die allgemeine körperliche Ausdauer zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch regelmäßiges Training im Ausdauersport können verschiedene Vorteile erzielt werden. Dazu gehören eine gesteigerte Herz-Kreislauf-Funktion, eine verbesserte Sauerstoffaufnahme und -nutzung im Körper sowie eine erhöhte Fettverbrennung. Darüber hinaus kann Ausdauersport auch Stress reduzieren, das Immunsystem stärken und das allgemeine Wohlbefinden steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausüben von Yoga kann Ausdauersport helfen, die körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern und die Fähigkeit zu erhöhen, längere Zeit in bestimmten Asanas (Körperhaltungen) zu verweilen. Die gesteigerte Ausdauer ermöglicht es Yogis, ihre Praxis zu vertiefen und längere Sequenzen oder anspruchsvollere Haltungen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig anzumerken, dass jeder individuell entscheiden sollte, welchen Ausdauersport er ausüben möchte und wie er ihn in seine Yoga-Praxis integriert. Es ist ratsam, sich vor Beginn eines neuen Trainingsprogramms mit einem qualifizierten Trainer oder Arzt zu beraten, um sicherzustellen, dass die Aktivitäten den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt kann Ausdauersport eine wertvolle Ergänzung zur Yoga-Praxis sein, um die körperliche Ausdauer zu verbessern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Durch die Kombination von Yoga und Ausdauersport können sowohl körperliche als auch geistige Vorteile erzielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine regelmäßige Praxis von Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen kann dazu beitragen, das Herz-Kreislauf-System zu stärken. Dies führt zu einer verbesserten Sauerstoffversorgung des Körpers und einer erhöhten Effizienz bei der Nutzung von Energie. Dadurch wird die allgemeine Ausdauer gesteigert und die Fähigkeit, körperliche Aktivitäten über einen längeren Zeitraum hinweg auszuüben, verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann Ausdauersport auch dazu beitragen, den Stoffwechsel anzukurbeln und die Fettverbrennung zu fördern. Dies kann zu einem gesunden Gewichtsverlust führen und das Risiko für verschiedene gesundheitliche Probleme wie Herzkrankheiten, Diabetes und Fettleibigkeit verringern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorteile der Kombination von Yoga und Ausdauersport==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Yoga-Praxis kann Ausdauersport helfen, die körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern. Eine gesteigerte Ausdauer ermöglicht es Yogis, längere Zeit in anspruchsvollen Asanas zu verweilen und ihre Praxis auf eine neue Ebene zu bringen. Darüber hinaus kann eine bessere kardiovaskuläre Fitness dazu beitragen, dass Yogis während ihrer Praxis ruhiger atmen und sich besser auf ihren Atem konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig zu beachten, dass ein ausgewogenes Training wichtig ist, um Verletzungen vorzubeugen und den Körper ganzheitlich zu stärken. Neben Ausdauersport ist es ratsam, auch Flexibilitäts- und Kraftübungen in die Trainingsroutine einzubeziehen. Yoga kann eine wertvolle Ergänzung zum Ausdauertraining sein, da es Flexibilität, Kraft und Gleichgewicht fördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt kann die Kombination von Yoga und Ausdauersport eine vielseitige und ganzheitliche Herangehensweise an die körperliche Fitness bieten. Es ist wichtig anzumerken, dass jeder individuell entscheiden sollte, wie er Ausdauersport in seine Yoga-Praxis integriert. Es ist ratsam, sich vor Beginn eines neuen Trainingsprogramms mit einem qualifizierten Trainer oder Arzt zu beraten, um sicherzustellen, dass die Aktivitäten den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist es wichtig, auf den eigenen Körper zu hören und auf mögliche Überlastung oder Verletzungen zu achten. Eine schrittweise Steigerung der Intensität und Dauer des Ausdauertrainings ist empfehlenswert, um den Körper allmählich an die Belastung anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Ausdauersport eine wertvolle Ergänzung zur Yoga-Praxis sein kann. Durch regelmäßiges Training können sowohl körperliche als auch geistige Vorteile erzielt werden. Die verbesserte Ausdauer und kardiovaskuläre Fitness ermöglichen es Yogis, ihre Praxis zu vertiefen und längere Zeit in anspruchsvollen Asanas zu verweilen. Es ist jedoch wichtig, das Training individuell anzupassen und auf den eigenen Körper zu achten, um Verletzungen vorzubeugen und eine ganzheitliche Stärkung zu erreichen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wilhelm_Reich&amp;diff=1258522</id>
		<title>Wilhelm Reich</title>
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		<updated>2023-12-06T14:34:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* Dr. Wilhelm Reich - Parallelen zum Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dr. Wilhelm Reich war ein [[Österreich|österreichisch]]-[[Amerikanisch|amerikanischer]] [[Psychiater]], [[Psychoanalyse|Psychoanalytiker]] und [[Autor]], der für seine kontroversen Theorien und Praktiken im Bereich der [[Psychotherapie]] bekannt ist. Obwohl er nicht direkt mit [[Yoga]] in [[Verbindung]] gebracht wird, gibt es einige Parallelen zwischen seinen Ideen und den Prinzipien des Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Reich in his mid-twenties.JPG|thumb|Wilhelm Reich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dr. Wilhelm Reich - Leben und Werk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren am 24. März 1897 in Galizien, Österreich-Ungarn (heute Ukraine), studierte Reich [[Medizin]] an der [[Universität]] [[Wien]] und spezialisierte sich auf [[Psychiatrie]] und [[Psychoanalyse]]. Während seiner [[Ausbildung]] kam er mit den Werken von Sigmund Freud in [[Kontakt]] und wurde zu einem engen [[Schüler]] und Kollegen des berühmten Psychoanalytikers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reich entwickelte eine eigene [[Theorie]], die er &amp;quot;Orgonomie&amp;quot; nannte. Diese Theorie basiert auf dem Konzept der &amp;quot;[[Lebensenergie]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Orgonenergie]]&amp;quot;, die nach [[Reich]] in allen lebenden Organismen vorhanden ist. Er glaubte, dass eine [[Blockade]] oder [[Stagnation]] dieser [[Energie]] zu [[Psychische|psychischen]] und [[Körperlich|körperlichen]] [[Krankheit|Krankheiten]] führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] betonte Reich die [[Bedeutung]] einer freien und ungehinderten Energiezirkulation im [[Körper]]. Er entwickelte verschiedene [[Technik|Techniken]], um diese [[Energieblockade|Energieblockaden]] zu lösen, darunter die sogenannte &amp;quot;Vegetotherapie&amp;quot;. Diese Methode beinhaltete das Lösen von [[Muskelverspannung lösen|Muskelverspannungen]] durch gezielte [[Berührung|Berührungen]] und [[Bewegung|Bewegungen]], um die [[Energie]] wieder zum [[Fließen]] zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Reichs Ansätze von vielen seiner Zeitgenossen kritisiert wurden, fand er dennoch eine Anhängerschaft und beeinflusste verschiedene Bereiche der [[Alternative|alternativen]] [[Medizin]] und Psychotherapie. Seine [[Idee|Ideen]] wurden auch von einigen Yoga-Praktizierenden aufgegriffen, die ähnliche Konzepte der [[Energiearbeit]] und des Energieflusses in ihren Praktiken verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dr. Wilhelm Reich - Parallelen zum Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig zu beachten, dass Reichs Theorien und [[Praktik|Praktiken]] nicht unumstritten sind und von vielen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft als pseudowissenschaft angesehen werden. Insbesondere seine spätere [[Arbeit]], in der er behauptete, dass [[Orgonenergie]] auch in der [[Atmosphäre]] vorhanden sei und dass spezielle [[Gerät Sanskrit|Geräte]], wie der sogenannte &amp;quot;Orgonakkumulator&amp;quot;, diese [[Energie]] einfangen könnten, stieß auf große [[Skepsis]] und [[Kritik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Kontroversen um seine [[Theorie|Theorien]] und [[Praktik|Praktiken]] bleibt Wilhelm Reich eine interessante [[Figur]] in der [[Geschichte]] der [[Psychotherapie]]. Seine Betonung des [[Energiefluss|Energieflusses]] im [[Körper]] und die [[Bedeutung]] einer freien Zirkulation dieser [[Energie]] finden Parallelen zu den Prinzipien des Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/ Yoga] wird ebenfalls viel Wert auf die Freisetzung und den Fluss von Energie gelegt. Durch verschiedene Asanas (Körperhaltungen), [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/hatha-yoga-und-fitness/pranayama/ Pranayama] (Atemübungen) und Meditationstechniken wird angestrebt, [[Blockaden]] im [[Körper]] zu lösen und den Energiefluss zu verbessern. Dies kann zu einem gesteigerten [[Wohlbefinden]], einer besseren [[Gesundheit]] und einem tieferen spirituellen [[Erleben]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es keine direkte [[Verbindung]] zwischen Dr. Wilhelm Reich und dem [[Yoga]] gibt, können seine [[Idee|Ideen]] als eine Ergänzung zu den Prinzipien des Yoga betrachtet werden. Beide Ansätze betonen die [[Bedeutung]] einer harmonischen Energiezirkulation im [[Körper]] und bieten [[Technik|Techniken]] an, um diese zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Spenden-Logo_Yoga-Wiki.jpg|link=https://www.yoga-vidya.de/service/spenden/]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Neuraltherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Niere]]&lt;br /&gt;
* [[Ohr]]&lt;br /&gt;
* [[Organtherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Peripheres Nervensystem]]&lt;br /&gt;
* [[Phytotherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Progressive Muskelentspannung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/energiearbeit-ausbildung/heiler-ausbildung Heiler Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/faszien-yoga Faszien-Yoga Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/faszien-yoga/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energiemedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wilhelm_Reich&amp;diff=1258521</id>
		<title>Wilhelm Reich</title>
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		<updated>2023-12-06T14:33:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* Dr. Wilhelm Reich - Parallelen zum Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dr. Wilhelm Reich war ein [[Österreich|österreichisch]]-[[Amerikanisch|amerikanischer]] [[Psychiater]], [[Psychoanalyse|Psychoanalytiker]] und [[Autor]], der für seine kontroversen Theorien und Praktiken im Bereich der [[Psychotherapie]] bekannt ist. Obwohl er nicht direkt mit [[Yoga]] in [[Verbindung]] gebracht wird, gibt es einige Parallelen zwischen seinen Ideen und den Prinzipien des Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Reich in his mid-twenties.JPG|thumb|Wilhelm Reich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dr. Wilhelm Reich - Leben und Werk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren am 24. März 1897 in Galizien, Österreich-Ungarn (heute Ukraine), studierte Reich [[Medizin]] an der [[Universität]] [[Wien]] und spezialisierte sich auf [[Psychiatrie]] und [[Psychoanalyse]]. Während seiner [[Ausbildung]] kam er mit den Werken von Sigmund Freud in [[Kontakt]] und wurde zu einem engen [[Schüler]] und Kollegen des berühmten Psychoanalytikers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reich entwickelte eine eigene [[Theorie]], die er &amp;quot;Orgonomie&amp;quot; nannte. Diese Theorie basiert auf dem Konzept der &amp;quot;[[Lebensenergie]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Orgonenergie]]&amp;quot;, die nach [[Reich]] in allen lebenden Organismen vorhanden ist. Er glaubte, dass eine [[Blockade]] oder [[Stagnation]] dieser [[Energie]] zu [[Psychische|psychischen]] und [[Körperlich|körperlichen]] [[Krankheit|Krankheiten]] führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] betonte Reich die [[Bedeutung]] einer freien und ungehinderten Energiezirkulation im [[Körper]]. Er entwickelte verschiedene [[Technik|Techniken]], um diese [[Energieblockade|Energieblockaden]] zu lösen, darunter die sogenannte &amp;quot;Vegetotherapie&amp;quot;. Diese Methode beinhaltete das Lösen von [[Muskelverspannung lösen|Muskelverspannungen]] durch gezielte [[Berührung|Berührungen]] und [[Bewegung|Bewegungen]], um die [[Energie]] wieder zum [[Fließen]] zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Reichs Ansätze von vielen seiner Zeitgenossen kritisiert wurden, fand er dennoch eine Anhängerschaft und beeinflusste verschiedene Bereiche der [[Alternative|alternativen]] [[Medizin]] und Psychotherapie. Seine [[Idee|Ideen]] wurden auch von einigen Yoga-Praktizierenden aufgegriffen, die ähnliche Konzepte der [[Energiearbeit]] und des Energieflusses in ihren Praktiken verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dr. Wilhelm Reich - Parallelen zum Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig zu beachten, dass Reichs Theorien und [[Praktik|Praktiken]] nicht unumstritten sind und von vielen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft als pseudowissenschaft angesehen werden. Insbesondere seine spätere [[Arbeit]], in der er behauptete, dass [[Orgonenergie]] auch in der [[Atmosphäre]] vorhanden sei und dass spezielle [[Gerät Sanskrit|Geräte]], wie der sogenannte &amp;quot;Orgonakkumulator&amp;quot;, diese [[Energie]] einfangen könnten, stieß auf große [[Skepsis]] und [[Kritik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Kontroversen um seine [[Theorie|Theorien]] und [[Praktik|Praktiken]] bleibt Wilhelm Reich eine interessante [[Figur]] in der [[Geschichte]] der [[Psychotherapie]]. Seine Betonung des [[Energiefluss|Energieflusses]] im [[Körper]] und die [[Bedeutung]] einer freien Zirkulation dieser [[Energie]] finden Parallelen zu den Prinzipien des Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/ Yoga] wird ebenfalls viel Wert auf die Freisetzung und den Fluss von Energie gelegt. Durch verschiedene Asanas (Körperhaltungen), [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/hatha-yoga-und-fitness/pranayama/ Pranayama] (Atemübungen) und Meditationstechniken wird angestrebt, [[Blockaden]] im [[Körper]] zu lösen und den Energiefluss zu verbessern. Dies kann zu einem gesteigerten [[Wohlbefinden]], einer besseren [[Gesundheit]] und einem tieferen spirituellen [[Erleben]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es keine direkte [[Verbindung]] zwischen Dr. Wilhelm Reich und dem [[Yoga]] gibt, können seine [[Idee|Ideen]] als eine Ergänzung zu den Prinzipien des Yoga betrachtet werden. Beide Ansätze betonen die [[Bedeutung]] einer harmonischen Energiezirkulation im [[Körper]] und bieten [[Technik|Techniken]] an, um diese zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Neuraltherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Niere]]&lt;br /&gt;
* [[Ohr]]&lt;br /&gt;
* [[Organtherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Peripheres Nervensystem]]&lt;br /&gt;
* [[Phytotherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Progressive Muskelentspannung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/energiearbeit-ausbildung/heiler-ausbildung Heiler Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/faszien-yoga Faszien-Yoga Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/faszien-yoga/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energiemedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wilhelm_Reich&amp;diff=1258520</id>
		<title>Wilhelm Reich</title>
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		<updated>2023-12-06T14:33:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dr. Wilhelm Reich war ein [[Österreich|österreichisch]]-[[Amerikanisch|amerikanischer]] [[Psychiater]], [[Psychoanalyse|Psychoanalytiker]] und [[Autor]], der für seine kontroversen Theorien und Praktiken im Bereich der [[Psychotherapie]] bekannt ist. Obwohl er nicht direkt mit [[Yoga]] in [[Verbindung]] gebracht wird, gibt es einige Parallelen zwischen seinen Ideen und den Prinzipien des Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Reich in his mid-twenties.JPG|thumb|Wilhelm Reich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dr. Wilhelm Reich - Leben und Werk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren am 24. März 1897 in Galizien, Österreich-Ungarn (heute Ukraine), studierte Reich [[Medizin]] an der [[Universität]] [[Wien]] und spezialisierte sich auf [[Psychiatrie]] und [[Psychoanalyse]]. Während seiner [[Ausbildung]] kam er mit den Werken von Sigmund Freud in [[Kontakt]] und wurde zu einem engen [[Schüler]] und Kollegen des berühmten Psychoanalytikers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reich entwickelte eine eigene [[Theorie]], die er &amp;quot;Orgonomie&amp;quot; nannte. Diese Theorie basiert auf dem Konzept der &amp;quot;[[Lebensenergie]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Orgonenergie]]&amp;quot;, die nach [[Reich]] in allen lebenden Organismen vorhanden ist. Er glaubte, dass eine [[Blockade]] oder [[Stagnation]] dieser [[Energie]] zu [[Psychische|psychischen]] und [[Körperlich|körperlichen]] [[Krankheit|Krankheiten]] führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] betonte Reich die [[Bedeutung]] einer freien und ungehinderten Energiezirkulation im [[Körper]]. Er entwickelte verschiedene [[Technik|Techniken]], um diese [[Energieblockade|Energieblockaden]] zu lösen, darunter die sogenannte &amp;quot;Vegetotherapie&amp;quot;. Diese Methode beinhaltete das Lösen von [[Muskelverspannung lösen|Muskelverspannungen]] durch gezielte [[Berührung|Berührungen]] und [[Bewegung|Bewegungen]], um die [[Energie]] wieder zum [[Fließen]] zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Reichs Ansätze von vielen seiner Zeitgenossen kritisiert wurden, fand er dennoch eine Anhängerschaft und beeinflusste verschiedene Bereiche der [[Alternative|alternativen]] [[Medizin]] und Psychotherapie. Seine [[Idee|Ideen]] wurden auch von einigen Yoga-Praktizierenden aufgegriffen, die ähnliche Konzepte der [[Energiearbeit]] und des Energieflusses in ihren Praktiken verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dr. Wilhelm Reich - Parallelen zum Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig zu beachten, dass Reichs Theorien und [[Praktik|Praktiken]] nicht unumstritten sind und von vielen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft als pseudowissenschaft angesehen werden. Insbesondere seine spätere [[Arbeit]], in der er behauptete, dass [[Orgonenergie]] auch in der [[Atmosphäre]] vorhanden sei und dass spezielle [[Gerät Sanskrit|Geräte]], wie der sogenannte &amp;quot;Orgonakkumulator&amp;quot;, diese [[Energie]] einfangen könnten, stieß auf große [[Skepsis]] und [[Kritik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Kontroversen um seine [[Theorien]] und [[Praktik|Praktiken]] bleibt Wilhelm Reich eine interessante [[Figur]] in der [[Geschichte]] der [[Psychotherapie]]. Seine Betonung des [[Energiefluss|Energieflusses]] im [[Körper]] und die [[Bedeutung]] einer freien Zirkulation dieser [[Energie]] finden Parallelen zu den Prinzipien des Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/ Yoga] wird ebenfalls viel Wert auf die Freisetzung und den Fluss von Energie gelegt. Durch verschiedene Asanas (Körperhaltungen), [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/hatha-yoga-und-fitness/pranayama/ Pranayama] (Atemübungen) und Meditationstechniken wird angestrebt, [[Blockaden]] im [[Körper]] zu lösen und den Energiefluss zu verbessern. Dies kann zu einem gesteigerten [[Wohlbefinden]], einer besseren [[Gesundheit]] und einem tieferen spirituellen [[Erleben]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es keine direkte [[Verbindung]] zwischen Dr. Wilhelm Reich und dem [[Yoga]] gibt, können seine [[Idee|Ideen]] als eine Ergänzung zu den Prinzipien des Yoga betrachtet werden. Beide Ansätze betonen die [[Bedeutung]] einer harmonischen Energiezirkulation im [[Körper]] und bieten [[Technik|Techniken]] an, um diese zu fördern.&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Neuraltherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Niere]]&lt;br /&gt;
* [[Ohr]]&lt;br /&gt;
* [[Organtherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Peripheres Nervensystem]]&lt;br /&gt;
* [[Phytotherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Progressive Muskelentspannung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/energiearbeit-ausbildung/heiler-ausbildung Heiler Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/faszien-yoga Faszien-Yoga Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/faszien-yoga/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energiemedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wilhelm_Reich&amp;diff=1258519</id>
		<title>Wilhelm Reich</title>
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		<updated>2023-12-06T14:22:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dr. Wilhelm Reich war ein österreichisch-amerikanischer Psychiater, Psychoanalytiker und Autor, der für seine kontroversen Theorien und Praktiken im Bereich der Psychotherapie bekannt ist. Obwohl er nicht direkt mit Yoga in Verbindung gebracht wird, gibt es einige Parallelen zwischen seinen Ideen und den Prinzipien des Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Reich in his mid-twenties.JPG|thumb|Wilhelm Reich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dr. Wilhelm Reich - Leben und Werk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren am 24. März 1897 in Galizien, Österreich-Ungarn (heute Ukraine), studierte Reich Medizin an der Universität Wien und spezialisierte sich auf Psychiatrie und Psychoanalyse. Während seiner Ausbildung kam er mit den Werken von Sigmund Freud in Kontakt und wurde zu einem engen Schüler und Kollegen des berühmten Psychoanalytikers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reich entwickelte eine eigene Theorie, die er &amp;quot;Orgonomie&amp;quot; nannte. Diese Theorie basiert auf dem Konzept der &amp;quot;Lebensenergie&amp;quot; oder &amp;quot;Orgonenergie&amp;quot;, die nach Reich in allen lebenden Organismen vorhanden ist. Er glaubte, dass eine Blockade oder Stagnation dieser Energie zu psychischen und körperlichen Krankheiten führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie im Yoga betonte Reich die Bedeutung einer freien und ungehinderten Energiezirkulation im Körper. Er entwickelte verschiedene Techniken, um diese Energieblockaden zu lösen, darunter die sogenannte &amp;quot;Vegetotherapie&amp;quot;. Diese Methode beinhaltete das Lösen von Muskelverspannungen durch gezielte Berührungen und Bewegungen, um die Energie wieder zum Fließen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Reichs Ansätze von vielen seiner Zeitgenossen kritisiert wurden, fand er dennoch eine Anhängerschaft und beeinflusste verschiedene Bereiche der alternativen Medizin und Psychotherapie. Seine Ideen wurden auch von einigen Yoga-Praktizierenden aufgegriffen, die ähnliche Konzepte der Energiearbeit und des Energieflusses in ihren Praktiken verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dr. Wilhelm Reich - Parallelen zum Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig zu beachten, dass Reichs Theorien und Praktiken nicht unumstritten sind und von vielen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft als pseudowissenschaft angesehen werden. Insbesondere seine spätere Arbeit, in der er behauptete, dass Orgonenergie auch in der Atmosphäre vorhanden sei und dass spezielle Geräte, wie der sogenannte &amp;quot;Orgonakkumulator&amp;quot;, diese Energie einfangen könnten, stieß auf große Skepsis und Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Kontroversen um seine Theorien und Praktiken bleibt Wilhelm Reich eine interessante Figur in der Geschichte der Psychotherapie. Seine Betonung des Energieflusses im Körper und die Bedeutung einer freien Zirkulation dieser Energie finden Parallelen zu den Prinzipien des Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga wird ebenfalls viel Wert auf die Freisetzung und den Fluss von Energie gelegt. Durch verschiedene Asanas (Körperhaltungen), Pranayama (Atemübungen) und Meditationstechniken wird angestrebt, Blockaden im Körper zu lösen und den Energiefluss zu verbessern. Dies kann zu einem gesteigerten Wohlbefinden, einer besseren Gesundheit und einem tieferen spirituellen Erleben führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es keine direkte Verbindung zwischen Dr. Wilhelm Reich und dem Yoga gibt, können seine Ideen als eine Ergänzung zu den Prinzipien des Yoga betrachtet werden. Beide Ansätze betonen die Bedeutung einer harmonischen Energiezirkulation im Körper und bieten Techniken an, um diese zu fördern.&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Neuraltherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Niere]]&lt;br /&gt;
* [[Ohr]]&lt;br /&gt;
* [[Organtherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Peripheres Nervensystem]]&lt;br /&gt;
* [[Phytotherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Progressive Muskelentspannung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/energiearbeit-ausbildung/heiler-ausbildung Heiler Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/faszien-yoga Faszien-Yoga Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/faszien-yoga/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energiemedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wilhelm_Reich&amp;diff=1258518</id>
		<title>Wilhelm Reich</title>
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		<updated>2023-12-06T14:20:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dr. Wilhelm Reich war ein österreichisch-amerikanischer Psychiater, Psychoanalytiker und Autor, der für seine kontroversen Theorien und Praktiken im Bereich der Psychotherapie bekannt ist. Obwohl er nicht direkt mit Yoga in Verbindung gebracht wird, gibt es einige Parallelen zwischen seinen Ideen und den Prinzipien des Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dr. Wilhelm Reich - Leben und Werk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren am 24. März 1897 in Galizien, Österreich-Ungarn (heute Ukraine), studierte Reich Medizin an der Universität Wien und spezialisierte sich auf Psychiatrie und Psychoanalyse. Während seiner Ausbildung kam er mit den Werken von Sigmund Freud in Kontakt und wurde zu einem engen Schüler und Kollegen des berühmten Psychoanalytikers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reich entwickelte eine eigene Theorie, die er &amp;quot;Orgonomie&amp;quot; nannte. Diese Theorie basiert auf dem Konzept der &amp;quot;Lebensenergie&amp;quot; oder &amp;quot;Orgonenergie&amp;quot;, die nach Reich in allen lebenden Organismen vorhanden ist. Er glaubte, dass eine Blockade oder Stagnation dieser Energie zu psychischen und körperlichen Krankheiten führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie im Yoga betonte Reich die Bedeutung einer freien und ungehinderten Energiezirkulation im Körper. Er entwickelte verschiedene Techniken, um diese Energieblockaden zu lösen, darunter die sogenannte &amp;quot;Vegetotherapie&amp;quot;. Diese Methode beinhaltete das Lösen von Muskelverspannungen durch gezielte Berührungen und Bewegungen, um die Energie wieder zum Fließen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Reichs Ansätze von vielen seiner Zeitgenossen kritisiert wurden, fand er dennoch eine Anhängerschaft und beeinflusste verschiedene Bereiche der alternativen Medizin und Psychotherapie. Seine Ideen wurden auch von einigen Yoga-Praktizierenden aufgegriffen, die ähnliche Konzepte der Energiearbeit und des Energieflusses in ihren Praktiken verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dr. Wilhelm Reich - Parallelen zum Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig zu beachten, dass Reichs Theorien und Praktiken nicht unumstritten sind und von vielen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft als pseudowissenschaft angesehen werden. Insbesondere seine spätere Arbeit, in der er behauptete, dass Orgonenergie auch in der Atmosphäre vorhanden sei und dass spezielle Geräte, wie der sogenannte &amp;quot;Orgonakkumulator&amp;quot;, diese Energie einfangen könnten, stieß auf große Skepsis und Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Kontroversen um seine Theorien und Praktiken bleibt Wilhelm Reich eine interessante Figur in der Geschichte der Psychotherapie. Seine Betonung des Energieflusses im Körper und die Bedeutung einer freien Zirkulation dieser Energie finden Parallelen zu den Prinzipien des Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga wird ebenfalls viel Wert auf die Freisetzung und den Fluss von Energie gelegt. Durch verschiedene Asanas (Körperhaltungen), Pranayama (Atemübungen) und Meditationstechniken wird angestrebt, Blockaden im Körper zu lösen und den Energiefluss zu verbessern. Dies kann zu einem gesteigerten Wohlbefinden, einer besseren Gesundheit und einem tieferen spirituellen Erleben führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es keine direkte Verbindung zwischen Dr. Wilhelm Reich und dem Yoga gibt, können seine Ideen als eine Ergänzung zu den Prinzipien des Yoga betrachtet werden. Beide Ansätze betonen die Bedeutung einer harmonischen Energiezirkulation im Körper und bieten Techniken an, um diese zu fördern.&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Neuraltherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Niere]]&lt;br /&gt;
* [[Ohr]]&lt;br /&gt;
* [[Organtherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Peripheres Nervensystem]]&lt;br /&gt;
* [[Phytotherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Progressive Muskelentspannung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/energiearbeit-ausbildung/heiler-ausbildung Heiler Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/faszien-yoga Faszien-Yoga Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=4&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/faszien-yoga/rssfeed.xml&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energiemedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wilhelm_Reich&amp;diff=1258517</id>
		<title>Wilhelm Reich</title>
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		<updated>2023-12-06T14:19:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: /* Dr. Wilhelm Reich - Parallelen zum Yoga */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dr. Wilhelm Reich war ein österreichisch-amerikanischer Psychiater, Psychoanalytiker und Autor, der für seine kontroversen Theorien und Praktiken im Bereich der Psychotherapie bekannt ist. Obwohl er nicht direkt mit Yoga in Verbindung gebracht wird, gibt es einige Parallelen zwischen seinen Ideen und den Prinzipien des Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dr. Wilhelm Reich - Leben und Werk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren am 24. März 1897 in Galizien, Österreich-Ungarn (heute Ukraine), studierte Reich Medizin an der Universität Wien und spezialisierte sich auf Psychiatrie und Psychoanalyse. Während seiner Ausbildung kam er mit den Werken von Sigmund Freud in Kontakt und wurde zu einem engen Schüler und Kollegen des berühmten Psychoanalytikers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reich entwickelte eine eigene Theorie, die er &amp;quot;Orgonomie&amp;quot; nannte. Diese Theorie basiert auf dem Konzept der &amp;quot;Lebensenergie&amp;quot; oder &amp;quot;Orgonenergie&amp;quot;, die nach Reich in allen lebenden Organismen vorhanden ist. Er glaubte, dass eine Blockade oder Stagnation dieser Energie zu psychischen und körperlichen Krankheiten führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie im Yoga betonte Reich die Bedeutung einer freien und ungehinderten Energiezirkulation im Körper. Er entwickelte verschiedene Techniken, um diese Energieblockaden zu lösen, darunter die sogenannte &amp;quot;Vegetotherapie&amp;quot;. Diese Methode beinhaltete das Lösen von Muskelverspannungen durch gezielte Berührungen und Bewegungen, um die Energie wieder zum Fließen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Reichs Ansätze von vielen seiner Zeitgenossen kritisiert wurden, fand er dennoch eine Anhängerschaft und beeinflusste verschiedene Bereiche der alternativen Medizin und Psychotherapie. Seine Ideen wurden auch von einigen Yoga-Praktizierenden aufgegriffen, die ähnliche Konzepte der Energiearbeit und des Energieflusses in ihren Praktiken verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dr. Wilhelm Reich - Parallelen zum Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig zu beachten, dass Reichs Theorien und Praktiken nicht unumstritten sind und von vielen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft als pseudowissenschaft angesehen werden. Insbesondere seine spätere Arbeit, in der er behauptete, dass Orgonenergie auch in der Atmosphäre vorhanden sei und dass spezielle Geräte, wie der sogenannte &amp;quot;Orgonakkumulator&amp;quot;, diese Energie einfangen könnten, stieß auf große Skepsis und Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Kontroversen um seine Theorien und Praktiken bleibt Wilhelm Reich eine interessante Figur in der Geschichte der Psychotherapie. Seine Betonung des Energieflusses im Körper und die Bedeutung einer freien Zirkulation dieser Energie finden Parallelen zu den Prinzipien des Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga wird ebenfalls viel Wert auf die Freisetzung und den Fluss von Energie gelegt. Durch verschiedene Asanas (Körperhaltungen), Pranayama (Atemübungen) und Meditationstechniken wird angestrebt, Blockaden im Körper zu lösen und den Energiefluss zu verbessern. Dies kann zu einem gesteigerten Wohlbefinden, einer besseren Gesundheit und einem tieferen spirituellen Erleben führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es keine direkte Verbindung zwischen Dr. Wilhelm Reich und dem Yoga gibt, können seine Ideen als eine Ergänzung zu den Prinzipien des Yoga betrachtet werden. Beide Ansätze betonen die Bedeutung einer harmonischen Energiezirkulation im Körper und bieten Techniken an, um diese zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Neuraltherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Niere]]&lt;br /&gt;
* [[Ohr]]&lt;br /&gt;
* [[Organtherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Peripheres Nervensystem]]&lt;br /&gt;
* [[Phytotherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Progressive Muskelentspannung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seminare und Ausbildungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/energiearbeit-ausbildung/heiler-ausbildung Heiler Ausbildung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/faszien-yoga Faszien-Yoga Seminare]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energiemedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wilhelm_Reich&amp;diff=1258516</id>
		<title>Wilhelm Reich</title>
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		<updated>2023-12-06T14:18:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anwärter im Wiki: Die Seite wurde neu angelegt: „Dr. Wilhelm Reich war ein österreichisch-amerikanischer Psychiater, Psychoanalytiker und Autor, der für seine kontroversen Theorien und Praktiken im Bereich…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dr. Wilhelm Reich war ein österreichisch-amerikanischer Psychiater, Psychoanalytiker und Autor, der für seine kontroversen Theorien und Praktiken im Bereich der Psychotherapie bekannt ist. Obwohl er nicht direkt mit Yoga in Verbindung gebracht wird, gibt es einige Parallelen zwischen seinen Ideen und den Prinzipien des Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dr. Wilhelm Reich - Leben und Werk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren am 24. März 1897 in Galizien, Österreich-Ungarn (heute Ukraine), studierte Reich Medizin an der Universität Wien und spezialisierte sich auf Psychiatrie und Psychoanalyse. Während seiner Ausbildung kam er mit den Werken von Sigmund Freud in Kontakt und wurde zu einem engen Schüler und Kollegen des berühmten Psychoanalytikers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reich entwickelte eine eigene Theorie, die er &amp;quot;Orgonomie&amp;quot; nannte. Diese Theorie basiert auf dem Konzept der &amp;quot;Lebensenergie&amp;quot; oder &amp;quot;Orgonenergie&amp;quot;, die nach Reich in allen lebenden Organismen vorhanden ist. Er glaubte, dass eine Blockade oder Stagnation dieser Energie zu psychischen und körperlichen Krankheiten führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie im Yoga betonte Reich die Bedeutung einer freien und ungehinderten Energiezirkulation im Körper. Er entwickelte verschiedene Techniken, um diese Energieblockaden zu lösen, darunter die sogenannte &amp;quot;Vegetotherapie&amp;quot;. Diese Methode beinhaltete das Lösen von Muskelverspannungen durch gezielte Berührungen und Bewegungen, um die Energie wieder zum Fließen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Reichs Ansätze von vielen seiner Zeitgenossen kritisiert wurden, fand er dennoch eine Anhängerschaft und beeinflusste verschiedene Bereiche der alternativen Medizin und Psychotherapie. Seine Ideen wurden auch von einigen Yoga-Praktizierenden aufgegriffen, die ähnliche Konzepte der Energiearbeit und des Energieflusses in ihren Praktiken verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dr. Wilhelm Reich - Parallelen zum Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig zu beachten, dass Reichs Theorien und Praktiken nicht unumstritten sind und von vielen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft als pseudowissenschaft angesehen werden. Insbesondere seine spätere Arbeit, in der er behauptete, dass Orgonenergie auch in der Atmosphäre vorhanden sei und dass spezielle Geräte, wie der sogenannte &amp;quot;Orgonakkumulator&amp;quot;, diese Energie einfangen könnten, stieß auf große Skepsis und Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Kontroversen um seine Theorien und Praktiken bleibt Wilhelm Reich eine interessante Figur in der Geschichte der Psychotherapie. Seine Betonung des Energieflusses im Körper und die Bedeutung einer freien Zirkulation dieser Energie finden Parallelen zu den Prinzipien des Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Yoga wird ebenfalls viel Wert auf die Freisetzung und den Fluss von Energie gelegt. Durch verschiedene Asanas (Körperhaltungen), Pranayama (Atemübungen) und Meditationstechniken wird angestrebt, Blockaden im Körper zu lösen und den Energiefluss zu verbessern. Dies kann zu einem gesteigerten Wohlbefinden, einer besseren Gesundheit und einem tieferen spirituellen Erleben führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es keine direkte Verbindung zwischen Dr. Wilhelm Reich und dem Yoga gibt, können seine Ideen als eine Ergänzung zu den Prinzipien des Yoga betrachtet werden. Beide Ansätze betonen die Bedeutung einer harmonischen Energiezirkulation im Körper und bieten Techniken an, um diese zu fördern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anwärter im Wiki</name></author>
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