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	<title>Yogawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Chit-Jada-Granthi&amp;diff=9912</id>
		<title>Chit-Jada-Granthi</title>
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		<updated>2010-04-13T17:34:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) auch [[Vishnu-Granthi]] genannt: der Knoten, bzw. die Verbindung zwischen reinem Bewußtsein (dem Selbst) und dem Körperbewußtsein (dem Ego). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen [[Vedanta]]-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
[[Brahma-Granthi]] ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist Vishnu-Granthi. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist [[Rudra-Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von [[Prana]] durch die [[Chakra]]s und das Aufsteigen der [[Kundalini]]-Energie in der [[Sushumna]]. Sie funktionieren wie eine Art Durchlaßventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chit-Jada-Granthi bedeutet wörtlich: &amp;quot;ein Knoten, der aus den zwei Seilen von [[Chit]] (Bewußtsein) und [[Jada]] (Elemente der Materie) zusammengefügt ist&amp;quot;. Alle Schöpfung entsteht aus dieser Verbindung. Nur durch die Vereinigung der beiden in ihrer Natur gegensätzlichen Kräfte beginnt der Prozess der Schöpfung (siehe auch Shiva-Shakti-Philosophie des [[Tantra]]-Yoga); und nur durch das Lösen dieses Knotens kann dieser Kreislauf unterbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise auf einen solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; sind an mehreren Stellen in den Schriften zu finden, und bei allen wird die selbe Tatsache festgestellt, dass erst nach dieser eigenartigen und eigentlich &amp;quot;unheiligen&amp;quot; Vereinigung der Schöpfungsprozess beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bhagavad Gita in Kapitel 13, Vers 26 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Yavat sanjayate kincit sattvam sthavara-jangamam&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ksetra-ksetrajna-samyogat tad viddhi bharatarsabha&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo auch immer ein bewegtes oder unbewegtes Wesen geboren wird, wisse, Oh Bester der Bharatas (Arjuna), dass dies aus der Vereinigung des Feldes mit dem Kenner des Feldes geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was je geschaffen wurde ist nur durch die Identifikation von [[Kshetra]] (das Feld) und [[Ksetrajna]] (der Kenner des Feldes) entstanden.&lt;br /&gt;
Nur nachdem sich die [[Purusha]] (die Seele) mit der [[Prakriti]] (die Natur) verbunden hat konnte der Kreislauf von Geburt und Tod beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 14, Vers 3 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mama yonir mahad brahma tasmin garbham dadhamy aham&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sambhavah sarva-bhutanam tato bhavati bharata&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Schoß ist das große Brahman; in ihn lege Ich den Keim, daraus, Oh Arjuna, werden alle Wesen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mahad Brahma ist der Ort, an dem sich der kosmische Geist und die fünf Elemente der Materie im Ruhezustand befinden. Dort findet die gesamte Manifestation statt. Zuerst entsteht [[Brahma]],[[Hiranyagarbha]], aus dem alle Wesen geboren werden. Geist und Materie sind nun verbunden. Die individuelle Seele ([[Jiva]]) gelangt unter den Einfluß der Begrenzungen, nämlich Unwissenheit ([[Avidya]]), Wunsch ([[Kama]]) und Handeln ([[Karma]]). So vergisst die Seele ihre ursprüngliche göttliche Natur, und dreht sich im Rad von Geburt und Tod ([[Samsara]]).&lt;br /&gt;
Die erste Frucht aus der Berührung von Natur und Seele ist [[Mahat-Tattva]], der Verstand. Aus dem Verstand entsteht der Geist; aus dem Geist das Ich-Bewußtsein; aus dem Ich-Bewußtsein entstehen die fünf Elemente (Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Sri Ramana Maharshi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leib hat kein Bewusstsein, sagt nicht „ich”;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Reine Sein-Bewusstsein steigt nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zwischen beiden taucht es auf als ein „ich”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hüllt sich in die Maße dieses Leibes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist Chit-Jada-Granthi, ist der Jiva,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Individuum, subtiler Leib,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samsara, Geist und Bindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Lebensenergie (Prana) in die Sushumna Nadi lenken, um den Knoten aus Bewusstsein und Materie (Chit-Jada-Granthi) zu lösen, wie es in der Ramana-Gita beschrieben ist?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Durch die Ergründung: &amp;quot;Wer bin ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Yogi möchte die Kundalini erwecken und sie den Energiekanal in der Wirbelsäule hochschicken. Der Jnani hat das nicht im Sinn. Doch beide leiten die Lebensenergie die Wirbelsäule hoch und zerschlagen den Chit-Jada-Knoten. Kundalini ist lediglich ein anderer Name für [[Atman]], Selbst oder [[Shakti]]. Wir sprechen von ihm als etwas, das in unserem Körper ist, da wir uns als auf den Körper beschränkt erfahren, aber in Wirklichkeit ist es sowohl innen als auch außen. Es ist nichts anderes als das Selbst oder die Shakti des Selbst.«&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Nadis (Energiekanäle) kräftig schlagen, damit die Kundalini durch die Sushumna hochsteigen kann?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Der Yogi hat dafür seine Methoden der Atemkontrolle (Pranayama), Mudras usf., während die einzige Methode des Jnani die Selbstergründung ist. Wenn dadurch der Geist sich mit dem Selbst vereinigt, steigt das Selbst, seine Shakti oder Kundalini von alleine auf.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kundalini-Yoga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte [[Bandha]]s (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: &lt;br /&gt;
das [[Mula Bandha]] (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das [[Uddiyana Bandha]] (die Bauchkontraktion) auf den Vishnu-Granthi, und das [[Jalandhara Bandha]] (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Chit-Jada-Granthi&amp;diff=9911</id>
		<title>Chit-Jada-Granthi</title>
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		<updated>2010-04-13T17:22:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) auch [[Vishnu-Granthi]] genannt: der Knoten, bzw. die Verbindung zwischen reinem Bewußtsein (dem Selbst) und dem Körperbewußtsein (dem Ego). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen [[Vedanta]]-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
[[Brahma-Granthi]] ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist Vishnu-Granthi. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist [[Rudra-Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von [[Prana]] durch die [[Chakra]]s und das Aufsteigen der [[Kundalini]]-Energie in der [[Sushumna]]. Sie funktionieren wie eine Art Durchlaßventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chit-Jada-Granthi bedeutet wörtlich: &amp;quot;ein Knoten, der aus den zwei Seilen von [[Chit]] (Bewußtsein) und [[Jada]] (Elemente der Materie) zusammengefügt ist&amp;quot;. Alle Schöpfung entsteht aus dieser Verbindung. Nur durch die Vereinigung der beiden in ihrer Natur gegensätzlichen Kräfte beginnt der Prozess der Schöpfung (siehe auch Shiva-Shakti-Philosophie des [[Tantra]]-Yoga); und nur durch das Lösen dieses Knotens kann dieser Kreislauf unterbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise auf einen solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; sind an mehreren Stellen in den Schriften zu finden, und bei allen wird die selbe Tatsache festgestellt, dass erst nach dieser eigenartigen und eigentlich &amp;quot;unheiligen&amp;quot; Vereinigung der Schöpfungsprozess beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bhagavad Gita in Kapitel 13, Vers 26 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Yavat sanjayate kincit sattvam sthavara-jangamam&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ksetra-ksetrajna-samyogat tad viddhi bharatarsabha&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo auch immer ein bewegtes oder unbewegtes Wesen geboren wird, wisse, Oh Bester der Bharatas (Arjuna), dass dies aus der Vereinigung des Feldes (Jada) mit dem Kenner des Feldes (Chit) geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was je geschaffen wurde ist nur durch die Identifikation von [[Kshetra]] und [[Ksetrajna]] entstanden.&lt;br /&gt;
Nur nachdem sich die [[Purusha]] mit der [[Prakriti]] verbunden hat konnte der Kreislauf von Geburt und Tod beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 14, Vers 3 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mama yonir mahad brahma tasmin garbham dadhamy aham&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sambhavah sarva-bhutanam tato bhavati bharata&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Schoß ist das große Brahman; in ihn lege Ich den Keim, daraus, Oh Arjuna, werden alle Wesen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mahad Brahma ist der Ort, an dem sich der kosmische Geist und die fünf Elemente der Materie im Ruhezustand befinden. Dort findet die gesamte Manifestation statt. Zuerst entsteht [[Brahma]],[[Hiranyagarbha]], aus dem alle Wesen geboren werden. Geist und Materie sind nun verbunden. Die individuelle Seele ([[Jiva]]) gelangt unter den Einfluß der Begrenzungen, nämlich Unwissenheit ([[Avidya]]), Wunsch ([[Kama]]) und Handeln ([[Karma]]). So vergisst die Seele ihre ursprüngliche göttliche Natur, und dreht sich im Rad von Geburt und Tod ([[Samsara]]).&lt;br /&gt;
Die erste Frucht aus der Berührung von Natur und Seele ist [[Mahat-Tattva]], der Verstand. Aus dem Verstand entsteht der Geist; aus dem Geist das Ich-Bewußtsein; aus dem Ich-Bewußtsein entstehen die fünf [[Elemente]] (Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Sri Ramana Maharshi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leib hat kein Bewusstsein, sagt nicht „ich”;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Reine Sein-Bewusstsein steigt nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zwischen beiden taucht es auf als ein „ich”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hüllt sich in die Maße dieses Leibes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist Chit-Jada-Granthi, ist der Jiva,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Individuum, subtiler Leib,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samsara, Geist und Bindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Lebensenergie (Prana) in die Sushumna Nadi lenken, um den Knoten aus Bewusstsein und Materie (Chit-Jada-Granthi) zu lösen, wie es in der Ramana-Gita beschrieben ist?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Durch die Ergründung: &amp;quot;Wer bin ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Yogi möchte die Kundalini erwecken und sie den Energiekanal in der Wirbelsäule hochschicken. Der Jnani hat das nicht im Sinn. Doch beide leiten die Lebensenergie die Wirbelsäule hoch und zerschlagen den Chit-Jada-Knoten. Kundalini ist lediglich ein anderer Name für [[Atman]], Selbst oder [[Shakti]]. Wir sprechen von ihm als etwas, das in unserem Körper ist, da wir uns als auf den Körper beschränkt erfahren, aber in Wirklichkeit ist es sowohl innen als auch außen. Es ist nichts anderes als das Selbst oder die Shakti des Selbst.«&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Nadis (Energiekanäle) kräftig schlagen, damit die Kundalini durch die Sushumna hochsteigen kann?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Der Yogi hat dafür seine Methoden der Atemkontrolle (Pranayama), Mudras usf., während die einzige Methode des Jnani die Selbstergründung ist. Wenn dadurch der Geist sich mit dem Selbst vereinigt, steigt das Selbst, seine Shakti oder Kundalini von alleine auf.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kundalini-Yoga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte [[Bandha]]s (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: &lt;br /&gt;
das [[Mula Bandha]] (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das [[Uddiyana Bandha]] (die Bauchkontraktion) auf den Vishnu-Granthi, und das [[Jalandhara Bandha]] (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Chit-Jada-Granthi&amp;diff=9910</id>
		<title>Chit-Jada-Granthi</title>
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		<updated>2010-04-13T17:20:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) auch [[Vishnu-Granthi]] genannt: der Knoten, bzw. die Verbindung zwischen reinem Bewußtsein (dem Selbst) und dem Körperbewußtsein (dem Ego). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen [[Vedanta]]-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
[[Brahma-Granthi]] ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist Vishnu-Granthi. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist [[Rudra-Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von [[Prana]] durch die [[Chakra]]s und das Aufsteigen der [[Kundalini]]-Energie in der [[Sushumna]]. Sie funktionieren wie eine Art Durchlaßventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chit-Jada-Granthi bedeutet wörtlich: &amp;quot;ein Knoten, der aus den zwei Seilen von [[Chit]] (Bewußtsein) und [[Jada]] (Elemente der Materie) zusammengefügt ist&amp;quot;. Alle Schöpfung entsteht aus dieser Verbindung. Nur durch die Vereinigung der beiden in ihrer Natur gegensätzlichen Kräfte beginnt der Prozess der Schöpfung (siehe auch Shiva-Shakti-Philosophie des [[Tantra]]-Yoga); und nur durch das Lösen dieses Knotens kann dieser Kreislauf unterbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise auf einen solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; sind an mehreren Stellen in den Schriften zu finden, und bei allen wird die selbe Tatsache festgestellt, dass erst nach dieser eigenartigen und eigentlich &amp;quot;unheiligen&amp;quot; Vereinigung der Schöpfungsprozess beginnt:&lt;br /&gt;
== Bhagavad Gita in Kapitel 13, Vers 26 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Yavat sanjayate kincit sattvam sthavara-jangamam&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ksetra-ksetrajna-samyogat tad viddhi bharatarsabha&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo auch immer ein bewegtes oder unbewegtes Wesen geboren wird, wisse, Oh Bester der Bharatas (Arjuna), dass dies aus der Vereinigung des Feldes (Jada) mit dem Kenner des Feldes (Chit) geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was je geschaffen wurde ist nur durch die Identifikation von [[Kshetra]] und [[Ksetrajna]] entstanden.&lt;br /&gt;
Nur nachdem sich die [[Purusha]] mit der [[Prakriti]] verbunden hat konnte der Kreislauf von Geburt und Tod beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 14, Vers 3 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mama yonir mahad brahma tasmin garbham dadhamy aham&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sambhavah sarva-bhutanam tato bhavati bharata&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Schoß ist das große Brahman; in ihn lege Ich den Keim, daraus, Oh Arjuna, werden alle Wesen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mahad Brahma ist der Ort, an dem sich der kosmische Geist und die fünf Elemente der Materie im Ruhezustand befinden. Dort findet die gesamte Manifestation statt. Zuerst entsteht [[Brahma]],[[Hiranyagarbha]], aus dem alle Wesen geboren werden. Geist und Materie sind nun verbunden. Die individuelle Seele ([[Jiva]]) gelangt unter den Einfluß der Begrenzungen, nämlich Unwissenheit ([[Avidya]]), Wunsch ([[Kama]]) und Handeln ([[Karma]]). So vergisst die Seele ihre ursprüngliche göttliche Natur, und dreht sich im Rad von Geburt und Tod ([[Samsara]]).&lt;br /&gt;
Die erste Frucht aus der Berührung von Natur und Seele ist [[Mahat-Tattva]], der Verstand. Aus dem Verstand entsteht der Geist; aus dem Geist das Ich-Bewußtsein; aus dem Ich-Bewußtsein entstehen die fünf [[Elemente]] (Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Sri Ramana Maharshi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leib hat kein Bewusstsein, sagt nicht „ich”;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Reine Sein-Bewusstsein steigt nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zwischen beiden taucht es auf als ein „ich”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hüllt sich in die Maße dieses Leibes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist Chit-Jada-Granthi, ist der Jiva,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Individuum, subtiler Leib,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samsara, Geist und Bindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Lebensenergie (Prana) in die Sushumna Nadi lenken, um den Knoten aus Bewusstsein und Materie (Chit-Jada-Granthi) zu lösen, wie es in der Ramana-Gita beschrieben ist?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Durch die Ergründung: &amp;quot;Wer bin ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Yogi möchte die Kundalini erwecken und sie den Energiekanal in der Wirbelsäule hochschicken. Der Jnani hat das nicht im Sinn. Doch beide leiten die Lebensenergie die Wirbelsäule hoch und zerschlagen den Chit-Jada-Knoten. Kundalini ist lediglich ein anderer Name für [[Atman]], Selbst oder [[Shakti]]. Wir sprechen von ihm als etwas, das in unserem Körper ist, da wir uns als auf den Körper beschränkt erfahren, aber in Wirklichkeit ist es sowohl innen als auch außen. Es ist nichts anderes als das Selbst oder die Shakti des Selbst.«&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Nadis (Energiekanäle) kräftig schlagen, damit die Kundalini durch die Sushumna hochsteigen kann?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Der Yogi hat dafür seine Methoden der Atemkontrolle (Pranayama), Mudras usf., während die einzige Methode des Jnani die Selbstergründung ist. Wenn dadurch der Geist sich mit dem Selbst vereinigt, steigt das Selbst, seine Shakti oder Kundalini von alleine auf.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kundalini-Yoga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte [[Bandha]]s (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: &lt;br /&gt;
das [[Mula Bandha]] (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das [[Uddiyana Bandha]] (die Bauchkontraktion) auf den Vishnu-Granthi, und das [[Jalandhara Bandha]] (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
[[Datei:kopf-herz-bauch.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Chit-Jada-Granthi&amp;diff=9909</id>
		<title>Chit-Jada-Granthi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Chit-Jada-Granthi&amp;diff=9909"/>
		<updated>2010-04-13T16:47:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) auch [[Vishnu-Granthi]] genannt: der Knoten, bzw. die Verbindung zwischen reinem Bewußtsein (dem Selbst) und dem Körperbewußtsein (dem Ego). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen [[Vedanta]]-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
[[Brahma-Granthi]] ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist Vishnu-Granthi. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist [[Rudra-Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von [[Prana]] durch die [[Chakra]]s und das Aufsteigen der [[Kundalini]]-Energie in der [[Sushumna]]. Sie funktionieren wie eine Art Durchlaßventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chit-Jada-Granthi bedeutet wörtlich: &amp;quot;ein Knoten, der aus den zwei Seilen von [[Chit]] (Bewußtsein) und [[Jada]] (Elemente der Materie) zusammengefügt ist&amp;quot;. Alle Schöpfung entsteht aus dieser Verbindung. Nur durch die Vereinigung der beiden in ihrer Natur gegensätzlichen Kräfte beginnt der Prozess der Schöpfung (siehe auch Shiva-Shakti-Philosophie des [[Tantra]]-Yoga); und nur durch das Lösen dieses Knotens kann dieser Kreislauf unterbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise auf einen solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; sind an mehreren Stellen in den Schriften zu finden, und bei allen wird die selbe Tatsache festgestellt, dass erst nach dieser eigenartigen und eigentlich &amp;quot;unheiligen&amp;quot; Vereinigung der Schöpfungsprozess beginnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bhagavad Gita in Kapitel 13, Vers 26 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Yavat sanjayate kincit sattvam sthavara-jangamam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ksetra-ksetrajna-samyogat tad viddhi bharatarsabha&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo auch immer ein bewegtes oder unbewegtes Wesen geboren wird, wisse, Oh Bester der Bharatas (Arjuna), dass dies aus der Vereinigung des Feldes (Jada) mit dem Kenner des Feldes (Chit) geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was je geschaffen wurde ist nur durch die Identifikation von [[Kshetra]] und [[Ksetrajna]] entstanden.&lt;br /&gt;
Nur nachdem sich die [[Purusha]] mit der [[Prakriti]] verbunden hat konnte der Kreislauf von Geburt und Tod beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 14, Vers 3 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mama yonir mahad brahma tasmin garbham dadhamy aham&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sambhavah sarva-bhutanam tato bhavati bharata&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Schoß ist das große Brahman; in ihn lege Ich den Keim, daraus, Oh Arjuna, werden alle Wesen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mahad Brahma ist der Ort, an dem sich der kosmische Geist und die fünf Elemente der Materie im Ruhezustand befinden. Dort findet die gesamte Manifestation statt. Zuerst entsteht [[Brahma]],[[Hiranyagarbha]], aus dem alle Wesen geboren werden. Geist und Materie sind nun verbunden. Die individuelle Seele ([[Jiva]]) gelangt unter den Einfluß der Begrenzungen, nämlich Unwissenheit ([[Avidya]]), Wunsch ([[Kama]]) und Handeln ([[Karma]]). So vergisst die Seele ihre ursprüngliche göttliche Natur, und dreht sich im Rad von Geburt und Tod ([[Samsara]]).&lt;br /&gt;
Die erste Frucht aus der Berührung von Natur und Seele ist [[Mahat-Tattva]], der Verstand. Aus dem Verstand entsteht der Geist; aus dem Geist das Ich-Bewußtsein; aus dem Ich-Bewußtsein entstehen die fünf [[Elemente]] (Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Sri Ramana Maharshi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leib hat kein Bewusstsein, sagt nicht „ich”;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Reine Sein-Bewusstsein steigt nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zwischen beiden taucht es auf als ein „ich”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hüllt sich in die Maße dieses Leibes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist Chit-Jada-Granthi, ist der Jiva,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Individuum, subtiler Leib,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samsara, Geist und Bindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Lebensenergie (Prana) in die Sushumna Nadi lenken, um den Knoten aus Bewusstsein und Materie (Chit-Jada-Granthi) zu lösen, wie es in der Ramana-Gita beschrieben ist?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Durch die Ergründung: &amp;quot;Wer bin ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Yogi möchte die Kundalini erwecken und sie den Energiekanal in der Wirbelsäule hochschicken. Der Jnani hat das nicht im Sinn. Doch beide leiten die Lebensenergie die Wirbelsäule hoch und zerschlagen den Chit-Jada-Knoten. Kundalini ist lediglich ein anderer Name für [[Atman]], Selbst oder [[Shakti]]. Wir sprechen von ihm als etwas, das in unserem Körper ist, da wir uns als auf den Körper beschränkt erfahren, aber in Wirklichkeit ist es sowohl innen als auch außen. Es ist nichts anderes als das Selbst oder die Shakti des Selbst.«&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Nadis (Energiekanäle) kräftig schlagen, damit die Kundalini durch die Sushumna hochsteigen kann?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Der Yogi hat dafür seine Methoden der Atemkontrolle (Pranayama), Mudras usf., während die einzige Methode des Jnani die Selbstergründung ist. Wenn dadurch der Geist sich mit dem Selbst vereinigt, steigt das Selbst, seine Shakti oder Kundalini von alleine auf.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kundalini-Yoga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte [[Bandha]]s (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: &lt;br /&gt;
das [[Mula Bandha]] (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das [[Uddiyana Bandha]] (die Bauchkontraktion) auf den Vishnu-Granthi, und das [[Jalandhara Bandha]] (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Chit-Jada-Granthi&amp;diff=9908</id>
		<title>Chit-Jada-Granthi</title>
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		<updated>2010-04-13T16:37:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) auch [[Vishnu-Granthi]] genannt: der Knoten, bzw. die Verbindung zwischen reinem Bewußtsein (dem Selbst) und dem Körperbewußtsein (dem Ego). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen [[Vedanta]]-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
[[Brahma-Granthi]] ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist Vishnu-Granthi. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist [[Rudra-Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von [[Prana]] durch die [[Chakra]]s und das Aufsteigen der [[Kundalini]]-Energie in der [[Sushumna]]. Sie funktionieren wie eine Art Durchlaßventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chit-Jada-Granthi bedeutet wörtlich: &amp;quot;ein Knoten, der aus den zwei Seilen von [[Chit]] (Bewußtsein) und [[Jada]] (Elemente der Materie) zusammengefügt ist&amp;quot;. Alle Schöpfung entsteht aus dieser Verbindung. Nur durch die Vereinigung der beiden in ihrer Natur gegensätzlichen Kräfte beginnt der Prozess der Schöpfung (siehe auch Shiva-Shakti-Philosophie des [[Tantra]]-Yoga); und nur durch das Lösen dieses Knotens kann dieser Kreislauf unterbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise auf einen solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; sind an mehreren Stellen in den Schriften zu finden, und bei allen wird die selbe Tatsache festgestellt, dass erst nach dieser eigenartigen und eigentlich &amp;quot;unheiligen&amp;quot; Vereinigung der Schöpfungsprozess beginnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bhagavad Gita in Kapitel 13, Vers 26 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yavat sanjayate kincit sattvam sthavara-jangamam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ksetra-ksetrajna-samyogat tad viddhi bharatarsabha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo auch immer ein bewegtes oder unbewegtes Wesen geboren wird, wisse, Oh Bester der Bharatas (Arjuna), dass dies aus der Vereinigung des Feldes (Jada) mit dem Kenner des Feldes (Chit) geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was je geschaffen wurde ist nur durch die Identifikation von [[Kshetra]] und [[Ksetrajna]] entstanden.&lt;br /&gt;
Nur nachdem sich die [[Purusha]] mit der [[Prakriti]] verbunden hat konnte der Kreislauf von Geburt und Tod beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 14, Vers 3 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mama yonir mahad brahma tasmin garbham dadhamy aham&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sambhavah sarva-bhutanam tato bhavati bharata&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Schoß ist das große Brahman; in ihn lege Ich den Keim, daraus, Oh Arjuna, werden alle Wesen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mahad Brahma ist der Ort, an dem sich der kosmische Geist und die fünf Elemente der Materie im Ruhezustand befinden. Dort findet die gesamte Manifestation statt. Zuerst entsteht [[Brahma]],[[Hiranyagarbha]], aus dem alle Wesen geboren werden. Geist und Materie sind nun verbunden. Die individuelle Seele (Jiva) gelangt unter den Einfluß der Begrenzungen, nämlich Unwissenheit (Avidya), Wunsch (Kama) und Handeln (Karma). So vergisst die Seele ihre ursprüngliche göttliche Natur, und dreht sich im Rad von Geburt und Tod (Samsara).&lt;br /&gt;
Die erste Frucht aus der Berührung von Natur und Seele ist [[Mahat-Tattva]], der Verstand. Aus dem Verstand entsteht der Geist; aus dem Geist das Ich-Bewußtsein; aus dem Ich-Bewußtsein die fünf [[Elemente]] (Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte [[Bandha]]s (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: &lt;br /&gt;
das [[Mula Bandha]] (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das [[Uddiyana Bandha]] (die Bauchkontraktion) auf den Vishnu-Granthi, und das [[Jalandhara Bandha]] (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Sri Ramana Maharshi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leib hat kein Bewusstsein, sagt nicht „ich”;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Reine Sein-Bewusstsein steigt nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zwischen beiden taucht es auf als ein „ich”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hüllt sich in die Maße dieses Leibes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist Chit-Jada-Granthi, ist der Jiva,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Individuum, subtiler Leib,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samsara, Geist und Bindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Lebensenergie (Prana) in die Sushumna Nadi lenken, um den Knoten aus Bewusstsein und Materie (Chit-Jada-Granthi) zu lösen, wie es in der Ramana-Gita beschrieben ist?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Durch die Ergründung: &amp;quot;Wer bin ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Yogi möchte die Kundalini erwecken und sie den Energiekanal in der Wirbelsäule hochschicken. Der Jnani hat das nicht im Sinn. Doch beide leiten die Lebensenergie die Wirbelsäule hoch und zerschlagen den Chit-Jada-Knoten. Kundalini ist lediglich ein anderer Name für [[Atman]], Selbst oder [[Shakti]]. Wir sprechen von ihm als etwas, das in unserem Körper ist, da wir uns als auf den Körper beschränkt erfahren, aber in Wirklichkeit ist es sowohl innen als auch außen. Es ist nichts anderes als das Selbst oder die Shakti des Selbst.«&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Nadis (Energiekanäle) kräftig schlagen, damit die Kundalini durch die Sushumna hochsteigen kann?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Der Yogi hat dafür seine Methoden der Atemkontrolle (Pranayama), Mudras usf., während die einzige Methode des Jnani die Selbstergründung ist. Wenn dadurch der Geist sich mit dem Selbst vereinigt, steigt das Selbst, seine Shakti oder Kundalini von alleine auf.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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		<title>Chit-Jada-Granthi</title>
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		<updated>2010-04-13T16:29:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) auch [[Vishnu-Granthi]] genannt: der Knoten, bzw. die Verbindung zwischen reinem Bewußtsein (dem Selbst) und dem Körperbewußtsein (dem Ego). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen Yoga/Vedanta-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
[[Brahma-Granthi]] ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras, [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist Vishnu-Granthi. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist [[Rudra-Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von [[Prana]] durch die [[Chakra]]s und das Aufsteigen der [[Kundalini]]-Energie in der [[Sushumna]]. Sie funktionieren wie eine Art Durchlassventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chit-Jada-Granthi bedeutet wörtlich: &amp;quot;ein Knoten, der aus den zwei Seilen von [[Chit]] (Bewusstsein) und [[Jada]] (Elemente der Materie) zusammengefügt ist&amp;quot;. Alle Schöpfung entsteht aus dieser Verbindung. Nur durch die Vereinigung der beiden in ihrer Natur gegensätzlichen Kräfte beginnt der Prozess der Schöpfung (siehe auch Shiva-Shakti-Philosophie des [[Tantra]]-Yoga); und nur durch das Lösen dieses Knotens kann dieser Kreislauf unterbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise auf einen solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; sind an mehreren Stellen in den Schriften zu finden, und bei allen wird die selbe Tatsache festgestellt, dass erst nach dieser eigenartigen und eigentlich &amp;quot;unheiligen&amp;quot; Vereinigung der Schöpfungsprozess beginnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bhagavad Gita in Kapitel 13, Vers 26 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yavat sanjayate kincit sattvam sthavara-jangamam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ksetra-ksetrajna-samyogat tad viddhi bharatarsabha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo auch immer ein bewegtes oder unbewegtes Wesen geboren wird, wisse, Oh Bester der Bharatas (Arjuna), dass dies aus der Vereinigung des Feldes (Jada) mit dem Kenner des Feldes (Chit) geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was je geschaffen wurde ist nur durch die Identifikation von [[Kshetra]] und [[Ksetrajna]] entstanden.&lt;br /&gt;
Nur nachdem sich die [[Purusha]] mit der [[Prakriti]] verbunden hat konnte der Kreislauf von Geburt und Tod beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 14, Vers 3 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mama yonir mahad brahma tasmin garbham dadhamy aham&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sambhavah sarva-bhutanam tato bhavati bharata&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Schoß ist das große Brahman; in ihn lege Ich den Keim, daraus, Oh Arjuna, werden alle Wesen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mahad Brahma ist der Ort, an dem sich der kosmische Geist und die fünf Elemente der Materie im Ruhezustand befinden. Dort findet die gesamte Manifestation statt. Zuerst entsteht [[Brahma]],[[Hiranyagarbha]], aus dem alle Wesen geboren werden. Geist und Materie sind nun verbunden. Die individuelle Seele (Jiva) gelangt unter den Einfluß der Begrenzungen, nämlich Unwissenheit (Avidya), Wunsch (Kama) und Handeln (Karma). So vergisst die Seele ihre ursprüngliche göttliche Natur, und dreht sich im Rad von Geburt und Tod (Samsara).&lt;br /&gt;
Die erste Frucht aus der Berührung von Natur und Seele ist [[Mahat-Tattva]], der Verstand. Aus dem Verstand entsteht der Geist; aus dem Geist das Ich-Bewußtsein; aus dem Ich-Bewußtsein die fünf [[Elemente]] (Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte [[Bandha]]s (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: &lt;br /&gt;
das [[Mula Bandha]] (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das [[Uddiyana Bandha]] (die Bauchkontraktion) auf den Vishnu-Granthi, und das [[Jalandhara Bandha]] (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Sri Ramana Maharshi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leib hat kein Bewusstsein, sagt nicht „ich”;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Reine Sein-Bewusstsein steigt nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zwischen beiden taucht es auf als ein „ich”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hüllt sich in die Maße dieses Leibes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist Chit-Jada-Granthi, ist der Jiva,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Individuum, subtiler Leib,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samsara, Geist und Bindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Lebensenergie (Prana) in die Sushumna Nadi lenken, um den Knoten aus Bewusstsein und Materie (Chit-Jada-Granthi) zu lösen, wie es in der Ramana-Gita beschrieben ist?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Durch die Ergründung: &amp;quot;Wer bin ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Yogi möchte die Kundalini erwecken und sie den Energiekanal in der Wirbelsäule hochschicken. Der Jnani hat das nicht im Sinn. Doch beide leiten die Lebensenergie die Wirbelsäule hoch und zerschlagen den Chit-Jada-Knoten. Kundalini ist lediglich ein anderer Name für [[Atman]], Selbst oder [[Shakti]]. Wir sprechen von ihm als etwas, das in unserem Körper ist, da wir uns als auf den Körper beschränkt erfahren, aber in Wirklichkeit ist es sowohl innen als auch außen. Es ist nichts anderes als das Selbst oder die Shakti des Selbst.«&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Nadis (Energiekanäle) kräftig schlagen, damit die Kundalini durch die Sushumna hochsteigen kann?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Der Yogi hat dafür seine Methoden der Atemkontrolle (Pranayama), Mudras usf., während die einzige Methode des Jnani die Selbstergründung ist. Wenn dadurch der Geist sich mit dem Selbst vereinigt, steigt das Selbst, seine Shakti oder Kundalini von alleine auf.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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		<title>Chit-Jada-Granthi</title>
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		<updated>2010-04-13T16:28:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) auch [[Vishnu-Granthi]] genannt: der Knoten  &lt;br /&gt;
die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, dem Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen Yoga/Vedanta-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
[[Brahma-Granthi]] ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras, [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist Vishnu-Granthi. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist [[Rudra-Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von [[Prana]] durch die [[Chakra]]s und das Aufsteigen der [[Kundalini]]-Energie in der [[Sushumna]]. Sie funktionieren wie eine Art Durchlassventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chit-Jada-Granthi bedeutet wörtlich: &amp;quot;ein Knoten, der aus den zwei Seilen von [[Chit]] (Bewusstsein) und [[Jada]] (Elemente der Materie) zusammengefügt ist&amp;quot;. Alle Schöpfung entsteht aus dieser Verbindung. Nur durch die Vereinigung der beiden in ihrer Natur gegensätzlichen Kräfte beginnt der Prozess der Schöpfung (siehe auch Shiva-Shakti-Philosophie des [[Tantra]]-Yoga); und nur durch das Lösen dieses Knotens kann dieser Kreislauf unterbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise auf einen solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; sind an mehreren Stellen in den Schriften zu finden, und bei allen wird die selbe Tatsache festgestellt, dass erst nach dieser eigenartigen und eigentlich &amp;quot;unheiligen&amp;quot; Vereinigung der Schöpfungsprozess beginnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bhagavad Gita in Kapitel 13, Vers 26 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yavat sanjayate kincit sattvam sthavara-jangamam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ksetra-ksetrajna-samyogat tad viddhi bharatarsabha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo auch immer ein bewegtes oder unbewegtes Wesen geboren wird, wisse, Oh Bester der Bharatas (Arjuna), dass dies aus der Vereinigung des Feldes (Jada) mit dem Kenner des Feldes (Chit) geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was je geschaffen wurde ist nur durch die Identifikation von [[Kshetra]] und [[Ksetrajna]] entstanden.&lt;br /&gt;
Nur nachdem sich die [[Purusha]] mit der [[Prakriti]] verbunden hat konnte der Kreislauf von Geburt und Tod beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 14, Vers 3 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mama yonir mahad brahma tasmin garbham dadhamy aham&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sambhavah sarva-bhutanam tato bhavati bharata&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Schoß ist das große Brahman; in ihn lege Ich den Keim, daraus, Oh Arjuna, werden alle Wesen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mahad Brahma ist der Ort, an dem sich der kosmische Geist und die fünf Elemente der Materie im Ruhezustand befinden. Dort findet die gesamte Manifestation statt. Zuerst entsteht [[Brahma]],[[Hiranyagarbha]], aus dem alle Wesen geboren werden. Geist und Materie sind nun verbunden. Die individuelle Seele (Jiva) gelangt unter den Einfluß der Begrenzungen, nämlich Unwissenheit (Avidya), Wunsch (Kama) und Handeln (Karma). So vergisst die Seele ihre ursprüngliche göttliche Natur, und dreht sich im Rad von Geburt und Tod (Samsara).&lt;br /&gt;
Die erste Frucht aus der Berührung von Natur und Seele ist [[Mahat-Tattva]], der Verstand. Aus dem Verstand entsteht der Geist; aus dem Geist das Ich-Bewußtsein; aus dem Ich-Bewußtsein die fünf [[Elemente]] (Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte [[Bandha]]s (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: &lt;br /&gt;
das [[Mula Bandha]] (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das [[Uddiyana Bandha]] (die Bauchkontraktion) auf den Vishnu-Granthi, und das [[Jalandhara Bandha]] (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Sri Ramana Maharshi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leib hat kein Bewusstsein, sagt nicht „ich”;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Reine Sein-Bewusstsein steigt nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zwischen beiden taucht es auf als ein „ich”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hüllt sich in die Maße dieses Leibes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist Chit-Jada-Granthi, ist der Jiva,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Individuum, subtiler Leib,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samsara, Geist und Bindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Lebensenergie (Prana) in die Sushumna Nadi lenken, um den Knoten aus Bewusstsein und Materie (Chit-Jada-Granthi) zu lösen, wie es in der Ramana-Gita beschrieben ist?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Durch die Ergründung: &amp;quot;Wer bin ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Yogi möchte die Kundalini erwecken und sie den Energiekanal in der Wirbelsäule hochschicken. Der Jnani hat das nicht im Sinn. Doch beide leiten die Lebensenergie die Wirbelsäule hoch und zerschlagen den Chit-Jada-Knoten. Kundalini ist lediglich ein anderer Name für [[Atman]], Selbst oder [[Shakti]]. Wir sprechen von ihm als etwas, das in unserem Körper ist, da wir uns als auf den Körper beschränkt erfahren, aber in Wirklichkeit ist es sowohl innen als auch außen. Es ist nichts anderes als das Selbst oder die Shakti des Selbst.«&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Nadis (Energiekanäle) kräftig schlagen, damit die Kundalini durch die Sushumna hochsteigen kann?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Der Yogi hat dafür seine Methoden der Atemkontrolle (Pranayama), Mudras usf., während die einzige Methode des Jnani die Selbstergründung ist. Wenn dadurch der Geist sich mit dem Selbst vereinigt, steigt das Selbst, seine Shakti oder Kundalini von alleine auf.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Chit-Jada-Granthi&amp;diff=9905</id>
		<title>Chit-Jada-Granthi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Chit-Jada-Granthi&amp;diff=9905"/>
		<updated>2010-04-13T16:27:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) auch [[Vishnu-Granthi]] genannt: der Knoten im [[Herz-Chakra]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, dem Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen Yoga/Vedanta-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
[[Brahma-Granthi]] ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras, [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist Vishnu-Granthi. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist [[Rudra-Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von [[Prana]] durch die [[Chakra]]s und das Aufsteigen der [[Kundalini]]-Energie in der [[Sushumna]]. Sie funktionieren wie eine Art Durchlassventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chit-Jada-Granthi bedeutet wörtlich: &amp;quot;ein Knoten, der aus den zwei Seilen von [[Chit]] (Bewusstsein) und [[Jada]] (Elemente der Materie) zusammengefügt ist&amp;quot;. Alle Schöpfung entsteht aus dieser Verbindung. Nur durch die Vereinigung der beiden in ihrer Natur gegensätzlichen Kräfte beginnt der Prozess der Schöpfung (siehe auch Shiva-Shakti-Philosophie des [[Tantra]]-Yoga); und nur durch das Lösen dieses Knotens kann dieser Kreislauf unterbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise auf einen solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; sind an mehreren Stellen in den Schriften zu finden, und bei allen wird die selbe Tatsache festgestellt, dass erst nach dieser eigenartigen und eigentlich &amp;quot;unheiligen&amp;quot; Vereinigung der Schöpfungsprozess beginnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bhagavad Gita in Kapitel 13, Vers 26 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yavat sanjayate kincit sattvam sthavara-jangamam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ksetra-ksetrajna-samyogat tad viddhi bharatarsabha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo auch immer ein bewegtes oder unbewegtes Wesen geboren wird, wisse, Oh Bester der Bharatas (Arjuna), dass dies aus der Vereinigung des Feldes (Jada) mit dem Kenner des Feldes (Chit) geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was je geschaffen wurde ist nur durch die Identifikation von [[Kshetra]] und [[Ksetrajna]] entstanden.&lt;br /&gt;
Nur nachdem sich die [[Purusha]] mit der [[Prakriti]] verbunden hat konnte der Kreislauf von Geburt und Tod beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 14, Vers 3 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mama yonir mahad brahma tasmin garbham dadhamy aham&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sambhavah sarva-bhutanam tato bhavati bharata&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Schoß ist das große Brahman; in ihn lege Ich den Keim, daraus, Oh Arjuna, werden alle Wesen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mahad Brahma ist der Ort, an dem sich der kosmische Geist und die fünf Elemente der Materie im Ruhezustand befinden. Dort findet die gesamte Manifestation statt. Zuerst entsteht [[Brahma]],[[Hiranyagarbha]], aus dem alle Wesen geboren werden. Geist und Materie sind nun verbunden. Die individuelle Seele (Jiva) gelangt unter den Einfluß der Begrenzungen, nämlich Unwissenheit (Avidya), Wunsch (Kama) und Handeln (Karma). So vergisst die Seele ihre ursprüngliche göttliche Natur, und dreht sich im Rad von Geburt und Tod (Samsara).&lt;br /&gt;
Die erste Frucht aus der Berührung von Natur und Seele ist [[Mahat-Tattva]], der Verstand. Aus dem Verstand entsteht der Geist; aus dem Geist das Ich-Bewußtsein; aus dem Ich-Bewußtsein die fünf [[Elemente]] (Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte [[Bandha]]s (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: &lt;br /&gt;
das [[Mula Bandha]] (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das [[Uddiyana Bandha]] (die Bauchkontraktion) auf den Vishnu-Granthi, und das [[Jalandhara Bandha]] (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Sri Ramana Maharshi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leib hat kein Bewusstsein, sagt nicht „ich”;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Reine Sein-Bewusstsein steigt nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zwischen beiden taucht es auf als ein „ich”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hüllt sich in die Maße dieses Leibes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist Chit-Jada-Granthi, ist der Jiva,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Individuum, subtiler Leib,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samsara, Geist und Bindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Lebensenergie (Prana) in die Sushumna Nadi lenken, um den Knoten aus Bewusstsein und Materie (Chit-Jada-Granthi) zu lösen, wie es in der Ramana-Gita beschrieben ist?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Durch die Ergründung: &amp;quot;Wer bin ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Yogi möchte die Kundalini erwecken und sie den Energiekanal in der Wirbelsäule hochschicken. Der Jnani hat das nicht im Sinn. Doch beide leiten die Lebensenergie die Wirbelsäule hoch und zerschlagen den Chit-Jada-Knoten. Kundalini ist lediglich ein anderer Name für [[Atman]], Selbst oder [[Shakti]]. Wir sprechen von ihm als etwas, das in unserem Körper ist, da wir uns als auf den Körper beschränkt erfahren, aber in Wirklichkeit ist es sowohl innen als auch außen. Es ist nichts anderes als das Selbst oder die Shakti des Selbst.«&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Nadis (Energiekanäle) kräftig schlagen, damit die Kundalini durch die Sushumna hochsteigen kann?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Der Yogi hat dafür seine Methoden der Atemkontrolle (Pranayama), Mudras usf., während die einzige Methode des Jnani die Selbstergründung ist. Wenn dadurch der Geist sich mit dem Selbst vereinigt, steigt das Selbst, seine Shakti oder Kundalini von alleine auf.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Chit-Jada-Granthi&amp;diff=9904</id>
		<title>Chit-Jada-Granthi</title>
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		<updated>2010-04-13T16:26:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) auch [[Vishnu-Granthi]] genannt: der Knoten im Herz-[[Chakra]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, dem Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen Yoga/Vedanta-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
[[Brahma-Granthi]] ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras, [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist Vishnu-Granthi. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist [[Rudra-Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von [[Prana]] durch die [[Chakra]]s und das Aufsteigen der [[Kundalini]]-Energie in der [[Sushumna]]. Sie funktionieren wie eine Art Durchlassventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chit-Jada-Granthi bedeutet wörtlich: &amp;quot;ein Knoten, der aus den zwei Seilen von [[Chit]] (Bewusstsein) und [[Jada]] (Elemente der Materie) zusammengefügt ist&amp;quot;. Alle Schöpfung entsteht aus dieser Verbindung. Nur durch die Vereinigung der beiden in ihrer Natur gegensätzlichen Kräfte beginnt der Prozess der Schöpfung (siehe auch Shiva-Shakti-Philosophie des [[Tantra]]-Yoga); und nur durch das Lösen dieses Knotens kann dieser Kreislauf unterbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise auf einen solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; sind an mehreren Stellen in den Schriften zu finden, und bei allen wird die selbe Tatsache festgestellt, dass erst nach dieser eigenartigen und eigentlich &amp;quot;unheiligen&amp;quot; Vereinigung der Schöpfungsprozess beginnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bhagavad Gita in Kapitel 13, Vers 26 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yavat sanjayate kincit sattvam sthavara-jangamam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ksetra-ksetrajna-samyogat tad viddhi bharatarsabha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo auch immer ein bewegtes oder unbewegtes Wesen geboren wird, wisse, Oh Bester der Bharatas (Arjuna), dass dies aus der Vereinigung des Feldes (Jada) mit dem Kenner des Feldes (Chit) geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was je geschaffen wurde ist nur durch die Identifikation von [[Kshetra]] und [[Ksetrajna]] entstanden.&lt;br /&gt;
Nur nachdem sich die [[Purusha]] mit der [[Prakriti]] verbunden hat konnte der Kreislauf von Geburt und Tod beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 14, Vers 3 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mama yonir mahad brahma tasmin garbham dadhamy aham&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sambhavah sarva-bhutanam tato bhavati bharata&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Schoß ist das große Brahman; in ihn lege Ich den Keim, daraus, Oh Arjuna, werden alle Wesen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mahad Brahma ist der Ort, an dem sich der kosmische Geist und die fünf Elemente der Materie im Ruhezustand befinden. Dort findet die gesamte Manifestation statt. Zuerst entsteht [[Brahma]],[[Hiranyagarbha]], aus dem alle Wesen geboren werden. Geist und Materie sind nun verbunden. Die individuelle Seele (Jiva) gelangt unter den Einfluß der Begrenzungen, nämlich Unwissenheit (Avidya), Wunsch (Kama) und Handeln (Karma). So vergisst die Seele ihre ursprüngliche göttliche Natur, und dreht sich im Rad von Geburt und Tod (Samsara).&lt;br /&gt;
Die erste Frucht aus der Berührung von Natur und Seele ist [[Mahat-Tattva]], der Verstand. Aus dem Verstand entsteht der Geist; aus dem Geist das Ich-Bewußtsein; aus dem Ich-Bewußtsein die fünf [[Elemente]] (Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte [[Bandha]]s (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: &lt;br /&gt;
das [[Mula Bandha]] (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das [[Uddiyana Bandha]] (die Bauchkontraktion) auf den Vishnu-Granthi, und das [[Jalandhara Bandha]] (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Sri Ramana Maharshi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leib hat kein Bewusstsein, sagt nicht „ich”;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Reine Sein-Bewusstsein steigt nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zwischen beiden taucht es auf als ein „ich”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hüllt sich in die Maße dieses Leibes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist Chit-Jada-Granthi, ist der Jiva,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Individuum, subtiler Leib,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samsara, Geist und Bindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Lebensenergie (Prana) in die Sushumna Nadi lenken, um den Knoten aus Bewusstsein und Materie (Chit-Jada-Granthi) zu lösen, wie es in der Ramana-Gita beschrieben ist?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Durch die Ergründung: &amp;quot;Wer bin ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Yogi möchte die Kundalini erwecken und sie den Energiekanal in der Wirbelsäule hochschicken. Der Jnani hat das nicht im Sinn. Doch beide leiten die Lebensenergie die Wirbelsäule hoch und zerschlagen den Chit-Jada-Knoten. Kundalini ist lediglich ein anderer Name für [[Atman]], Selbst oder [[Shakti]]. Wir sprechen von ihm als etwas, das in unserem Körper ist, da wir uns als auf den Körper beschränkt erfahren, aber in Wirklichkeit ist es sowohl innen als auch außen. Es ist nichts anderes als das Selbst oder die Shakti des Selbst.«&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Nadis (Energiekanäle) kräftig schlagen, damit die Kundalini durch die Sushumna hochsteigen kann?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Der Yogi hat dafür seine Methoden der Atemkontrolle (Pranayama), Mudras usf., während die einzige Methode des Jnani die Selbstergründung ist. Wenn dadurch der Geist sich mit dem Selbst vereinigt, steigt das Selbst, seine Shakti oder Kundalini von alleine auf.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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		<title>Chit-Jada-Granthi</title>
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		<updated>2010-04-13T16:05:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) auch [[Vishnu-Granthi]] genannt: der Knoten im Herz-[[Chakra]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, dem Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen Yoga/Vedanta-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
[[Brahma-Granthi]] ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras, [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist [[Vishnu-Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist [[Rudra-Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von Prana durch die Chakras und das Aufsteigen der Kundalini-Energie in der Sushumna. Sie funktionieren wie eine Art Durchlassventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chit-Jada-Granthi bedeutet wörtlich: &amp;quot;ein Knoten, der aus den zwei Seilen von [[Chit]] (Bewusstsein) und [[Jada]] (Elemente der Materie) zusammengefügt ist&amp;quot;. Alle Schöpfung entsteht aus dieser Verbindung. Nur durch die Vereinigung der beiden in ihrer Natur gegensätzlichen Kräfte beginnt der Prozess der Schöpfung (siehe auch Shiva-Shakti-Philosophie des [[Tantra]]-Yoga); und nur durch die Öffnung dieses Knotens kann die Bewegung unterbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise auf einen solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; sind an mehreren Stellen in den Schriften zu finden, und bei allen wird die selbe Tatsache festgestellt, dass erst nach dieser eigenartigen und eigentlich &amp;quot;unheiligen&amp;quot; Vereinigung der Schöpfungsprozess beginnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bhagavad Gita in Kapitel 13, Vers 26 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yavat sanjayate kincit sattvam sthavara-jangamam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ksetra-ksetrajna-samyogat tad viddhi bharatarsabha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo auch immer ein bewegtes oder unbewegtes Wesen geboren wird, wisse, Oh Bester der Bharatas (Arjuna), dass dies aus der Vereinigung des Feldes (Jada) mit dem Kenner des Feldes (Chit) geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was je geschaffen wurde ist nur durch die Identifikation von [[Kshetra]] und [[Kshtraga]] entstanden.&lt;br /&gt;
Nur nachdem sich die [[Purusha]] mit der [[Prakriti]] verbunden hat konnte der Kreislauf von Geburt und Tod beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 14, Vers 3 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mama yonir mahad brahma tasmin garbham dadhamy aham&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sambhavah sarva-bhutanam tato bhavati bharata&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Schoß ist das große Brahman; in ihn lege Ich den Keim, daraus, Oh Arjuna, werden alle Wesen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte [[Bandha]]s (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: &lt;br /&gt;
das [[Mula Bandha]] (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das [[Uddiyana Bandha]] (die Bauchkontraktion) auf den Vishnu-Granthi, und das [[Jalandhara Bandha]] (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Sri Ramana Maharshi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leib hat kein Bewusstsein, sagt nicht „ich”;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Reine Sein-Bewusstsein steigt nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zwischen beiden taucht es auf als ein „ich”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hüllt sich in die Maße dieses Leibes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist Chit-Jada-Granthi, ist der Jiva,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Individuum, subtiler Leib,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samsara, Geist und Bindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Lebensenergie (Prana) in die Sushumna Nadi lenken, um den Knoten aus Bewusstsein und Materie (Chit-Jada-Granthi) zu lösen, wie es in der Ramana-Gita beschrieben ist?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Durch die Ergründung: &amp;quot;Wer bin ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Yogi möchte die Kundalini erwecken und sie den Energiekanal in der Wirbelsäule hochschicken. Der Jnani hat das nicht im Sinn. Doch beide leiten die Lebensenergie die Wirbelsäule hoch und zerschlagen den Chit-Jada-Knoten. Kundalini ist lediglich ein anderer Name für [[Atman]], Selbst oder [[Shakti]]. Wir sprechen von ihm als etwas, das in unserem Körper ist, da wir uns als auf den Körper beschränkt erfahren, aber in Wirklichkeit ist es sowohl innen als auch außen. Es ist nichts anderes als das Selbst oder die Shakti des Selbst.«&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Nadis (Energiekanäle) kräftig schlagen, damit die Kundalini durch die Sushumna hochsteigen kann?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Der Yogi hat dafür seine Methoden der Atemkontrolle (Pranayama), Mudras usf., während die einzige Methode des Jnani die Selbstergründung ist. Wenn dadurch der Geist sich mit dem Selbst vereinigt, steigt das Selbst, seine Shakti oder Kundalini von alleine auf.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Chit-Jada-Granthi&amp;diff=9902</id>
		<title>Chit-Jada-Granthi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Chit-Jada-Granthi&amp;diff=9902"/>
		<updated>2010-04-13T15:48:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) auch [[Vishnu-Granthi]] genannt: der Knoten im Herz-[[Chakra]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, dem Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen Yoga/Vedanta-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
[[Brahma-Granthi]] ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras, [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist [[Vishnu-Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist [[Rudra-Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von Prana durch die Chakras und das Aufsteigen der Kundalini-Energie in der Sushumna. Sie funktionieren wie eine Art Durchlassventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chit-Jada-Granthi bedeutet wörtlich: &amp;quot;ein Knoten, der aus den zwei Seilen von [[Chit]] (Bewusstsein) und [[Jada]] (Elemente der Materie) zusammengefügt ist&amp;quot;. Alle Schöpfung entsteht aus dieser Verbindung. Nur durch die Vereinigung der beiden in ihrer Natur gegensätzlichen Kräfte beginnt der Prozess der Schöpfung (siehe auch Shiva-Shakti-Philosophie des [[Tantra]]-Yoga); und nur durch die Öffnung dieses Knotens kann die Bewegung unterbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise auf einen solchen &amp;quot;Knoten&amp;quot; sind an mehreren Stellen in den Schriften zu finden, und bei allen wird die selbe Tatsache festgestellt, dass erst nach dieser eigenartigen und eigentlich &amp;quot;unheiligen&amp;quot; Vereinigung der Schöpfungsprozess beginnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bhagavad Gita in Kapitel 13, Vers 26, sagt Krishna:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yavat sanjayate kincit sattvam sthavara-jangamam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ksetra-ksetrajna-samyogat tad viddhi bharatarsabha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo auch immer ein bewegtes oder unbewegtes Wesen geboren wird, wisse, Oh Bester der Bharatas (Arjuna), dass dies aus der Vereinigung des Feldes (Jada) mit dem Kenner des Feldes (Chit) geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitel 14, Vers 3:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mama yonir mahad brahma tasmin garbham dadhamy aham&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sambhavah sarva-bhutanam tato bhavati bharata&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Schoß ist das große Brahman; in ihn lege Ich den Keim, daraus, Oh Arjuna, werden alle Wesen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn der Ge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reference to such a &#039;knot&#039; comes in various places, and in every place the same fact is reiterated, that it is only after this strange &amp;amp; even unholy knot that the process of creation begins. In the 13th chapter of Gita, this fact has been reiterated twice, once in the 14th chapter, and also in the Introduction of his Brahma Sutra commentary Sri Adi Sankaracharya reveals this fact very logically &amp;amp; beautifully. Lord Krishna says that &#039;anything that has been created here has only been created after the identification of Kshetra and Kshetragna&#039;. &#039;Only after the Purusha identifies with the Prakriti that the process of birth &amp;amp; death begins&#039;. &#039;I impregnate my Shakti called Mahat Brahma and thereafter the process of creation begins&#039; (Ch 14). We also know with our experiences that it is only when the consciousness blesses the body-mind-intellect complex that we can live our day to day life and extricate our various experiences here.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte [[Bandha]]s (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: &lt;br /&gt;
das [[Mula Bandha]] (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das [[Uddiyana Bandha]] (die Bauchkontraktion) auf den Vishnu-Granthi, und das [[Jalandhara Bandha]] (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Sri Ramana Maharshi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leib hat kein Bewusstsein, sagt nicht „ich”;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Reine Sein-Bewusstsein steigt nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zwischen beiden taucht es auf als ein „ich”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hüllt sich in die Maße dieses Leibes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist Chit-Jada-Granthi, ist der Jiva,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Individuum, subtiler Leib,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samsara, Geist und Bindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Lebensenergie (Prana) in die Sushumna Nadi lenken, um den Knoten aus Bewusstsein und Materie (Chit-Jada-Granthi) zu lösen, wie es in der Ramana-Gita beschrieben ist?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Durch die Ergründung: &amp;quot;Wer bin ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Yogi möchte die Kundalini erwecken und sie den Energiekanal in der Wirbelsäule hochschicken. Der Jnani hat das nicht im Sinn. Doch beide leiten die Lebensenergie die Wirbelsäule hoch und zerschlagen den Chit-Jada-Knoten. Kundalini ist lediglich ein anderer Name für [[Atman]], Selbst oder [[Shakti]]. Wir sprechen von ihm als etwas, das in unserem Körper ist, da wir uns als auf den Körper beschränkt erfahren, aber in Wirklichkeit ist es sowohl innen als auch außen. Es ist nichts anderes als das Selbst oder die Shakti des Selbst.«&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Nadis (Energiekanäle) kräftig schlagen, damit die Kundalini durch die Sushumna hochsteigen kann?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Der Yogi hat dafür seine Methoden der Atemkontrolle (Pranayama), Mudras usf., während die einzige Methode des Jnani die Selbstergründung ist. Wenn dadurch der Geist sich mit dem Selbst vereinigt, steigt das Selbst, seine Shakti oder Kundalini von alleine auf.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Anjali</name></author>
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		<title>Vishnu-Granthi</title>
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		<updated>2010-04-13T15:24:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vishnu-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;): der Knoten im Herz-[[Chakra]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Chit-Jada-Granthi]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, dem Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen Yoga/Vedanta-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
[[Brahma Granthi]] ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras, [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist Vishnu Granthi. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist [[Rudra Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von [[Prana]] durch die [[Chakra]]s und das Aufsteigen der [[Kundalini]]-Energie in der [[Sushumna]]. Sie funktionieren wie eine Art Durchlassventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Anjali</name></author>
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		<title>Vishnu-Granthi</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vishnu-Granthi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Sanskrit: granthi &amp;#039;&amp;#039;m.&amp;#039;&amp;#039;): der Knoten im Herz-Chakra.   Siehe auch Chit-Jada-Granthi:  Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein un…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vishnu-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;): der Knoten im Herz-[[Chakra]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch Chit-Jada-Granthi:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, dem Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen Yoga/Vedanta-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
[[Brahma Granthi]] ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras, [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist [[Vishnu Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist [[Rudra Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von Prana durch die Chakras und das Aufsteigen der Kundalini-Energie in der Sushumna. Sie funktionieren wie eine Art Durchlassventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:kundalini_chakras.jpg‎ |thumb|Die Chakras - Energiezentren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kundalini Yoga&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: कुण्डलिनी योग kuṇḍalinī yoga &#039;&#039;m.&#039;&#039;)  ist eine Yoga-Praxis zu Steigerung der (Lebens-)energie.  &#039;&#039;Kundala&#039;&#039; bedeutet &#039;&#039;aufgerollt&#039;&#039;. Verschiedene Yoga-Traditionen verwenden den Begriff Kundalini Yoga in unterschiedlichen Ausprägungen. So kennt der [[Sikhismus]] eine eigene Form des Kundalini Yoga, die von Yogi Bhajan gelehrt und in den Westen gebracht wurde. Auch ihr geht es darum, die universelle Lebensenergie ([[Prana]], [[Kundalini]]) zu aktivieren. Kundalini-Übungen nach Yoghi Bhajan sind dynamisch. Sie trainieren besonders Ausdauer und die schnelle Bauchatmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kundalini Yoga arbeitet mit dem Astralkörper und seinen [[Chakra]]s (Energie - Zentren) und [[Nadi]]s (Energiekanälen). Seine Übungen zielen darauf ab, den [[Astralkörper]] zu reinigen und die [[Chakra]]s zu harmonisieren und zu öffnen, so dass das Prana erhöht wird und entlang der Wirbelsäule nach oben steigen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir bereit sind, erwacht die machtvolle Kundalinienergie entweder langsam, allmählich oder spontan, plötzlich. Das Erwachen der Kundalini ist mit vielen überwältigenden, auch außersinnlichen Erfahrungen, einem starken Glücksgefühl, Erweiterung des Bewusstseins und Entfaltung neuer Fähigkeiten verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kundalini Yoga handelt von [[Kundalini Shakti]], der göttlichen Kraft und den sechs Zentren der spirituellen Energie (Chakras). Das Ziel ist die Entwicklung der schlafenden Kundalini Shakti und ihre Vereinigung mit [[Shiva]] (reines Bewusstsein) im [[Sahasrara]]. Die sechs Zentren werden von der Kundalini Shakti durchdrungen, bis sie am Scheitel angekommen ist. Kundalini Yoga beruht auf der Shiva-Shakti-Philosophie, auch [[Tantra]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Zweige des Kundalini Yoga ==&lt;br /&gt;
Es gibt fünf Zweige von Kundalini Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. [[Mantra]] Yoga: Hier werden Klangenergien benutzt. Diese wirken direkt auf die [[Nadi]]s und [[Chakra]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. [[Nada]] Yoga: Auch hier werden Klangenergien benutzt. Im Nada Yoga wiederholt man aber keine Worte und Buchstaben, sondern arbeitet mit Noten und Musikinstrumenten, oder hört auf den inneren Klang ([[Nada]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. [[Yantra]] Yoga: Mit Meditation auf geometrische Figuren ([[Yantra]]s), Farben und Symbole werden die Energien erweckt. Beispiele sind die Chakra-Darstellungen und Darstellungen von Hindu-Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. [[Laya]] Yoga: Laya Yoga ist der Prozess der Auflösung ([[Laya]]) grobstofflicherer Energien in feinstoffliche und schließlich in&lt;br /&gt;
Shiva, dem Bewusstsein selbst. Im Laya Yoga gibt es sowohl Meditationstechniken als auch Übungen für das tägliche Leben.&lt;br /&gt;
Beispiel: Ärger wird von Gedanken (Worten und Bildern) getrennt und als Energie bewusst gemacht. Diese Energie wird als Teil der göttlichen Energie wahrgenommen. Schließlich verschmilzt der Wahrnehmende mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. [[Hatha Yoga]]: Hatha Yoga sind zunächst die Praktiken, die den Körper vorbereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptpraktiken im Hatha Yoga sind:&lt;br /&gt;
* Kriyas – Reinigungsübungen entschlacken den physischen Körper und lassen die Energien fließen.&lt;br /&gt;
* Asanas – Sie wirken körperlich, energetisch und geistig. Man kann drei Arten unterscheiden, Asanas auszuführen:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
a) Die ruhige, entspannte Art. Diese ist besonders für Anfänger geeignet. Sie hilft, das Körperbewusstsein zu verbessern,&lt;br /&gt;
Spannungen abzubauen und die Energien fließen zu lassen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
b) Die dynamische, kraftvolle Art. Hier werden fortgeschrittenere&lt;br /&gt;
Variationen geübt, welche den Körper kräftigen und auf&lt;br /&gt;
ein Erwecken der Kundalini vorbereiten. Der/die Übende lernt&lt;br /&gt;
es, Grenzen zu transzendieren und nichts für unmöglich zu halten.&lt;br /&gt;
Auch subtilste Verspannungen werden durch die maximale&lt;br /&gt;
Dehnung gelöst.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
c) Die meditative Art. Hier werden die Stellungen lange (mindestens fünf Minuten, bis zu zwei Stunden) gehalten. Dies wird&lt;br /&gt;
verbunden mit besonderen Atem- und Konzentrationstechniken, manchmal auch mit Mudras und Bandhas. Dadurch werden die Energien erweckt, die Chakras aktiviert. Durch Asanas kann die Kundalini erweckt werden.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Pranayama]] – Atemübungen zur Kontrolle ([[Ayama]]) der Lebensenergie ([[Prana]]). Man unterscheidet drei Arten von  [[Pranayama]]: Vorbereitende (z.B. [[Uddhiyana  Bandha]], [[Agni Sara]], [[Gorilla]], [[Nauli]]) reinigende ([[Kapalabhati]], Wechselatmung) und erweckende (z.B. [[Bhastrika]], [[Surya Bheda]]).&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bandha]]s – Verschlüsse, um zu verhindern, dass [[Prana]] nach unten oder oben austritt.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Mudra]]s – Energieerweckende und leitende Übungen. Auch im [[Hatha Yoga]] gibt es wie im [[Raja Yoga]] [[Yama]]s und [[Niyama]]s (ethische Disziplinen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kundalini Yoga|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Chit-Jada-Granthi&amp;diff=9898</id>
		<title>Chit-Jada-Granthi</title>
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		<updated>2010-04-13T15:11:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) auch [[Vishnu-Granthi]] genannt: der Knoten im Herz-[[Chakra]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, dem Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen Yoga/Vedanta-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
[[Brahma Granthi]] ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras, [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist [[Vishnu Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist [[Rudra Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von Prana durch die Chakras und das Aufsteigen der Kundalini-Energie in der Sushumna. Sie funktionieren wie eine Art Durchlassventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chit-Jada-Granthi bedeutet wörtlich: &amp;quot;ein Knoten, der aus den zwei Seilen von [[Chit]] (Bewusstsein) und [[Jada]] (Elemente der Materie) zusammengefügt ist&amp;quot;. Alle Schöpfung entsteht aus dieser Verbindung. Nur durch die Vereinigung der beiden in ihrer Natur gegensätzlichen Kräfte beginnt der Prozess der Schöpfung (siehe auch [[Shiva-Shakti-Philosophie]]); und nur durch die Öffnung dieses Knotens kann die Bewegung unterbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte [[Bandha]]s (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: &lt;br /&gt;
das [[Mula Bandha]] (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das [[Uddiyana Bandha]] (die Bauchkontraktion) auf den Vishnu-Granthi, und das [[Jalandhara Bandha]] (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Sri Ramana Maharshi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leib hat kein Bewusstsein, sagt nicht „ich”;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Reine Sein-Bewusstsein steigt nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zwischen beiden taucht es auf als ein „ich”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hüllt sich in die Maße dieses Leibes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist Chit-Jada-Granthi, ist der Jiva,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Individuum, subtiler Leib,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samsara, Geist und Bindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Lebensenergie (Prana) in die Sushumna Nadi lenken, um den Knoten aus Bewusstsein und Materie (Chit-Jada-Granthi) zu lösen, wie es in der Ramana-Gita beschrieben ist?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Durch die Ergründung: &amp;quot;Wer bin ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Yogi möchte die Kundalini erwecken und sie den Energiekanal in der Wirbelsäule hochschicken. Der Jnani hat das nicht im Sinn. Doch beide leiten die Lebensenergie die Wirbelsäule hoch und zerschlagen den Chit-Jada-Knoten. Kundalini ist lediglich ein anderer Name für [[Atman]], Selbst oder [[Shakti]]. Wir sprechen von ihm als etwas, das in unserem Körper ist, da wir uns als auf den Körper beschränkt erfahren, aber in Wirklichkeit ist es sowohl innen als auch außen. Es ist nichts anderes als das Selbst oder die Shakti des Selbst.«&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Nadis (Energiekanäle) kräftig schlagen, damit die Kundalini durch die Sushumna hochsteigen kann?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Der Yogi hat dafür seine Methoden der Atemkontrolle (Pranayama), Mudras usf., während die einzige Methode des Jnani die Selbstergründung ist. Wenn dadurch der Geist sich mit dem Selbst vereinigt, steigt das Selbst, seine Shakti oder Kundalini von alleine auf.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Chit-Jada-Granthi&amp;diff=9897</id>
		<title>Chit-Jada-Granthi</title>
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		<updated>2010-04-13T15:10:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: /* Worte von Sri Ramana Maharshi */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) auch [[Vishnu-Granthi]] genannt: der Knoten im Herz-[[Chakra]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, dem Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen Yoga/Vedanta-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
[[Brahma Granthi]] ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras, [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist [[Vishnu Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist [[Rudra Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von Prana durch die Chakras und das Aufsteigen der Kundalini-Energie in der Sushumna. Sie funktionieren wie eine Art Durchlassventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chit-Jada-Granthi bedeutet wörtlich: &amp;quot;ein Knoten, der aus den zwei Seilen von [[Chit]] (Bewusstsein) und [[Jada]] (Elemente der Materie) zusammengefügt ist&amp;quot;. Alle Schöpfung entsteht aus dieser Verbindung. Nur durch die Vereinigung der beiden in ihrer Natur gegensätzlichen Kräfte beginnt der Prozess der Schöpfung (siehe auch [[Shakti-Shiva-Philosophie]]); und nur durch die Öffnung dieses Knotens kann die Bewegung unterbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte [[Bandha]]s (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: &lt;br /&gt;
das [[Mula Bandha]] (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das [[Uddiyana Bandha]] (die Bauchkontraktion) auf den Vishnu-Granthi, und das [[Jalandhara Bandha]] (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Sri Ramana Maharshi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leib hat kein Bewusstsein, sagt nicht „ich”;&lt;br /&gt;
das Reine Sein-Bewusstsein steigt nicht auf.&lt;br /&gt;
Doch zwischen beiden taucht es auf als ein „ich”&lt;br /&gt;
Und hüllt sich in die Maße dieses Leibes.&lt;br /&gt;
Dies ist Chit-Jada-Granthi, ist der Jiva,&lt;br /&gt;
Ist Individuum, subtiler Leib,&lt;br /&gt;
Samsara, Geist und Bindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Lebensenergie (Prana) in die Sushumna Nadi lenken, um den Knoten aus Bewusstsein und Materie (Chit-Jada-Granthi) zu lösen, wie es in der Ramana-Gita beschrieben ist?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Durch die Ergründung: &amp;quot;Wer bin ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Yogi möchte die Kundalini erwecken und sie den Energiekanal in der Wirbelsäule hochschicken. Der Jnani hat das nicht im Sinn. Doch beide leiten die Lebensenergie die Wirbelsäule hoch und zerschlagen den Chit-Jada-Knoten. Kundalini ist lediglich ein anderer Name für [[Atman]], Selbst oder [[Shakti]]. Wir sprechen von ihm als etwas, das in unserem Körper ist, da wir uns als auf den Körper beschränkt erfahren, aber in Wirklichkeit ist es sowohl innen als auch außen. Es ist nichts anderes als das Selbst oder die Shakti des Selbst.«&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Nadis (Energiekanäle) kräftig schlagen, damit die Kundalini durch die Sushumna hochsteigen kann?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Der Yogi hat dafür seine Methoden der Atemkontrolle (Pranayama), Mudras usf., während die einzige Methode des Jnani die Selbstergründung ist. Wenn dadurch der Geist sich mit dem Selbst vereinigt, steigt das Selbst, seine Shakti oder Kundalini von alleine auf.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Chit-Jada-Granthi&amp;diff=9895</id>
		<title>Chit-Jada-Granthi</title>
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		<updated>2010-04-13T14:25:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) auch [[Vishnu-Granthi]] genannt: der Knoten im Herz-[[Chakra]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, dem Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen Yoga/Vedanta-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
[[Brahma Granthi]] ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras, [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist [[Vishnu Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist [[Rudra Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von Prana durch die Chakras und das Aufsteigen der Kundalini-Energie in der Sushumna. Sie funktionieren wie eine Art Durchlassventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chit-Jada-Granthi bedeutet wörtlich: &amp;quot;ein Knoten, der aus den zwei Seilen von [[Chit]] (Bewusstsein) und [[Jada]] (Elemente der Materie) zusammengefügt ist&amp;quot;. Alle Schöpfung entsteht aus dieser Verbindung. Nur durch die Vereinigung dieser beiden in ihrer Natur gegensätzlichen Kräfte beginnt der Prozess der Schöpfung (siehe auch [[Shakti-Shiva-Philosophie]]); und nur durch die Öffnung dieses Knotens kann diese Bewegung unterbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte [[Bandha]]s (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: &lt;br /&gt;
das [[Mula Bandha]] (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das [[Uddiyana Bandha]] (die Bauchkontraktion) auf den Vishnu-Granthi, und das [[Jalandhara Bandha]] (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Sri Ramana Maharshi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Lebensenergie (Prana) in die Sushumna Nadi lenken, um den Knoten aus Bewusstsein und Materie (Chit-Jada-Granthi) zu lösen, wie es in der Ramana-Gita beschrieben ist?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Durch die Ergründung: &amp;quot;Wer bin ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Yogi möchte die Kundalini erwecken und sie den Energiekanal in der Wirbelsäule hochschicken. Der Jnani hat das nicht im Sinn. Doch beide leiten die Lebensenergie die Wirbelsäule hoch und zerschlagen den Chit-Jada-Knoten. Kundalini ist lediglich ein anderer Name für [[Atman]], Selbst oder [[Shakti]]. Wir sprechen von ihm als etwas, das in unserem Körper ist, da wir uns als auf den Körper beschränkt erfahren, aber in Wirklichkeit ist es sowohl innen als auch außen. Es ist nichts anderes als das Selbst oder die Shakti des Selbst.«&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Nadis (Energiekanäle) kräftig schlagen, damit die Kundalini durch die Sushumna hochsteigen kann?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Der Yogi hat dafür seine Methoden der Atemkontrolle (Pranayama), Mudras usf., während die einzige Methode des Jnani die Selbstergründung ist. Wenn dadurch der Geist sich mit dem Selbst vereinigt, steigt das Selbst, seine Shakti oder Kundalini von alleine auf.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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		<title>Chit-Jada-Granthi</title>
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		<updated>2010-04-13T14:14:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) auch [[Vishnu-Granthi]] genannt: der Knoten im Herz-[[Chakra]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, dem Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen Yoga/Vedanta-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
[[Brahma Granthi]] ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras, [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist [[Vishnu Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist [[Rudra Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von Prana durch die Chakras und das Aufsteigen der Kundalini-Energie in der Sushumna. Sie funktionieren wie eine Art Durchlassventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chit-Jada-Granthi bedeutet wörtlich: &amp;quot;ein Knoten, der aus den zwei Seilen von [[Chit]] (Bewusstsein) und [[Jada]] (Elemente der Materie) zusammengefügt ist&amp;quot;. Alle Schöpfung entsteht aus dieser Verbindung. Nur durch die Vereinigung dieser beiden in ihrer Natur gegensätzlichen Kräfte beginnt der Prozess der Schöpfung (siehe auch [[Shakti-Shiva-Philosophie]]); und nur durch die Öffnung dieses Knotens kann diese Bewegung unterbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte Bandhas (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: das Mula Bandha (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das Uddiyana Bandha (die Bauchkontraktion) auf den Vishnu-Granthi, und das Jalandhara Bandha (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worte von Sri Ramana Maharshi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Lebensenergie (Prana) in die Sushumna Nadi lenken, um den Knoten aus Bewusstsein und Materie (Chit-Jada-Granthi) zu lösen, wie es in der Ramana-Gita beschrieben ist?« Bhagavan: »Durch die Ergründung: &amp;quot;Wer bin ich?&amp;quot; Der Yogi möchte die Kundalini erwecken und sie den Energiekanal in der Wirbelsäule hochschicken. Der Jnani hat das nicht im Sinn. Doch beide leiten die Lebensenergie die Wirbelsäule hoch und zerschlagen den Chit-Jada-Knoten. Kundalini ist lediglich ein anderer Name für Atman, Selbst oder Shakti. Wir sprechen von ihm als etwas, das in unserem Körper ist, da wir uns als auf den Körper beschränkt erfahren, aber in Wirklichkeit ist es sowohl innen als auch außen. Es ist nichts anderes als das Selbst oder die Shakti des Selbst.« »Wie sollen wir die Nadis (Energiekanäle) kräftig schlagen, damit die Kundalini durch die Sushumna hochsteigen kann?« Bhagavan: »Der Yogi hat dafür seine Methoden der Atemkontrolle (Pranayama), Mudras usf., während die einzige Methode des Jnani die Selbstergründung ist. Wenn dadurch der Geist sich mit dem Selbst vereinigt, steigt das Selbst, seine Shakti oder Kundalini von alleine auf.« &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte [[Bandha]]s (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: &lt;br /&gt;
das [[Mula Bandha]] (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das [[Uddiyana Bandha]] (die Bauchkontraktion) auf den Vishnu-Granthi, und das [[Jalandhara Bandha]] (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Sri Ramana Maharshi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Lebensenergie (Prana) in die Sushumna Nadi lenken, um den Knoten aus Bewusstsein und Materie (Chit-Jada-Granthi) zu lösen, wie es in der Ramana-Gita beschrieben ist?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Durch die Ergründung: &amp;quot;Wer bin ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Yogi möchte die Kundalini erwecken und sie den Energiekanal in der Wirbelsäule hochschicken. Der Jnani hat das nicht im Sinn. Doch beide leiten die Lebensenergie die Wirbelsäule hoch und zerschlagen den Chit-Jada-Knoten. Kundalini ist lediglich ein anderer Name für [[Atman]], Selbst oder [[Shakti]]. Wir sprechen von ihm als etwas, das in unserem Körper ist, da wir uns als auf den Körper beschränkt erfahren, aber in Wirklichkeit ist es sowohl innen als auch außen. Es ist nichts anderes als das Selbst oder die Shakti des Selbst.«&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Nadis (Energiekanäle) kräftig schlagen, damit die Kundalini durch die Sushumna hochsteigen kann?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Der Yogi hat dafür seine Methoden der Atemkontrolle (Pranayama), Mudras usf., während die einzige Methode des Jnani die Selbstergründung ist. Wenn dadurch der Geist sich mit dem Selbst vereinigt, steigt das Selbst, seine Shakti oder Kundalini von alleine auf.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
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		<title>Chit-Jada-Granthi</title>
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		<updated>2010-04-13T13:33:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) auch [[Vishnu-Granthi]] genannt: der Knoten im Herz-[[Chakra]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, dem Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen Yoga/Vedanta-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
[[Brahma Granthi]] ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras, [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist [[Vishnu Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist [[Rudra Granthi]]. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von Prana durch die Chakras und das Aufsteigen der Kundalini-Energie in der Sushumna. Sie funktionieren wie eine Art Durchlassventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte [[Bandha]]s (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: &lt;br /&gt;
das [[Mula Bandha]] (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das [[Uddiyana Bandha]] (die Bauchkontraktion) auf den Vishnu-Granthi, und das [[Jalandhara Bandha]] (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Sri Ramana Maharshi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Lebensenergie (Prana) in die Sushumna Nadi lenken, um den Knoten aus Bewusstsein und Materie (Chit-Jada-Granthi) zu lösen, wie es in der Ramana-Gita beschrieben ist?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Durch die Ergründung: &amp;quot;Wer bin ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Yogi möchte die Kundalini erwecken und sie den Energiekanal in der Wirbelsäule hochschicken. Der Jnani hat das nicht im Sinn. Doch beide leiten die Lebensenergie die Wirbelsäule hoch und zerschlagen den Chit-Jada-Knoten. Kundalini ist lediglich ein anderer Name für [[Atman]], Selbst oder [[Shakti]]. Wir sprechen von ihm als etwas, das in unserem Körper ist, da wir uns als auf den Körper beschränkt erfahren, aber in Wirklichkeit ist es sowohl innen als auch außen. Es ist nichts anderes als das Selbst oder die Shakti des Selbst.«&lt;br /&gt;
»Wie sollen wir die Nadis (Energiekanäle) kräftig schlagen, damit die Kundalini durch die Sushumna hochsteigen kann?«&lt;br /&gt;
Bhagavan: »Der Yogi hat dafür seine Methoden der Atemkontrolle (Pranayama), Mudras usf., während die einzige Methode des Jnani die Selbstergründung ist. Wenn dadurch der Geist sich mit dem Selbst vereinigt, steigt das Selbst, seine Shakti oder Kundalini von alleine auf.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) auch Vishnu-Granthi genannt: der Knoten im Herz-[[Chakra]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, dem Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen Yoga/Vedanta-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
Brahma Granthi ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras, [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist Vishnu Granthi. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist Rudra Granthi. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von Prana durch die Chakras und das Aufsteigen der Kundalini-Energie in der Sushumna. Sie funktionieren wie eine Art Durchlassventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte [[Bandha]]s (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: &lt;br /&gt;
das [[Mula Bandha]] (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das [[Uddiyana Bandha]] (die Bauchkontraktion) auf den Vishnu-Granthi, und das [[Jalandhara Bandha]] (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) auch Vishnu-Granthi genannt: der Knoten im Herz-[[Chakra]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, dem Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen Yoga/Vedanta-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
Brahma Granthi ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras, [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist Vishnu Granthi. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist Rudra Granthi. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von Prana durch die Chakras und das Aufsteigen der Kundalini-Energie in der Sushumna. Sie funktionieren wie eine Art Durchlassventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte [[Bandha]]s (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: &lt;br /&gt;
das [[Mula Bandha]]: (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das [[Uddiyana Bandha]] (die Bauchkontraktion)auf den Vishnu-Granthi, und das [[Jalandhara Bandha]] (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) der Knoten im Herz-[[Chakra]]: Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, dem Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen Yoga/Vedanta-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
Brahma Granthi ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras, [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist Vishnu Granthi. Er gehört zu den Chakras [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist Rudra Granthi. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Die drei Knoten verhindern den freien Fluß von Prana durch die Chakras und das Aufsteigen der Kundalini-Energie in der Sushumna. Sie funktionieren wie eine Art Durchlassventil: geschlossen bleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Der Entwicklungsstand einer Person hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen; sie bewirken daher möglicherweise auch einen Selbstschutz der Psyche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte [[Bandhas]] (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: &lt;br /&gt;
das [[Mula-Bandha]]: (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das [[Uddiyana-Bandha]] (die Bauchkontraktion)auf den Vishnu-Granthi, und das [[Jalandhara-Bandha]] (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
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		<updated>2010-04-06T17:17:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) der Knoten im Herz-[[Chakra]]: Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, dem Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen Yoga/Vedanta-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sogenannten 3 psychischen Knoten, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden.&lt;br /&gt;
Brahma Granthi ist der erste Knoten und gehört zu den zwei unteren Chakras, [[Muladhara]] und [[Swadhisthana]]. Der zweite Knoten ist Vishnu Granthi. Er gehört zu den Charkas [[Manipura]] und [[Anahata]]. Der letzte Knoten ist Rudra Granthi. Er gehört zu den Chakras [[Vishuddha]] und [[Ajna]].&lt;br /&gt;
Im Kundalini Yoga werden zur Öffnung der Granthis in den Pranayama-Übungen gezielte [[Bandhas]] (Verschlüsse) gesetzt. Sie haben eine direkte Wirkung auf die 3 Granthis: &lt;br /&gt;
das [[Mula-Bhanda]]: (der Wurzelverschluss) auf den Brahma Granthi, das [[Uddiyana-Bandha]] (die Bauchkontraktion)auf den Vishnu-Granthi, und das [[Jalandhara-Bandha]] (der Halsverschluss) auf den Rudra Granthi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Granthis scheinen eine Art Durchlassventil zu sein. Geschlossen verbleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Unser persönlichen Entwicklungsstand hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen, möglicherweise auch zum Selbstschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Anjali</name></author>
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		<updated>2010-04-06T16:15:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) der Knoten im Herz-[[Chakra]]: Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, dem Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den indischen Yoga/Vedanta-Schriften werden 3 [[Granthi]]s (Knoten) genannt, die sich im feinstofflichen Körper entlang der [[Sushumna]] befinden. Diese drei Granthis werden auch Brahma-Granthi (der Knoten der Unwissenheit am [[Muladhara]] Chakra), Vishnu-Granti (Chit-Jada Granthi) und Rudra-Granthi genannt. &lt;br /&gt;
Die Granthis scheinen eine Art Durchlassventil zu sein. Geschlossen verbleibt die Energie unterhalb, geöffnet fließt die Energie nach oben. Unser persönlichen Entwicklungsstand hängt stark mit der Öffnungsgrad dieser Knoten zusammen, möglicherweise auch zum Selbstschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Chit-Jada-Granthi&amp;diff=9868</id>
		<title>Chit-Jada-Granthi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Chit-Jada-Granthi&amp;diff=9868"/>
		<updated>2010-04-06T15:14:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: Der Seiteninhalt wurde durch einen anderen Text ersetzt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chit-Jada-Granthi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Sanskrit: granthi &amp;#039;&amp;#039;m.&amp;#039;&amp;#039;) der Knoten im Herz-Chakra: Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und de…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) der Knoten im Herz-[[Chakra]]: Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, dem Ego. Auch &amp;quot;der Knoten der Unwissenheit&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
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		<title>Pratyahara</title>
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		<updated>2010-04-06T14:54:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pratyahara&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: pratyāhāra &#039;&#039;m.&#039;&#039;) Zurückziehen der Sinne; fünftes Glied des [[Ashtanga Yoga]] ([[Raja Yoga]]) Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pratyahara hat mehrere Entwicklungsstufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Zurückziehen der Sinne von den Sinnesobjekten. Dies ist nur für eine Person möglich, die sich isoliert in die Abgeschiedenheit zurückziehen kann, und daher nicht für die Mehrheit der Menschen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Zurückziehen vom Sinneszentum - vom Wahrnehmungszentrum im Gehirn.&lt;br /&gt;
In den Upanishaden wird beschrieben, dass nur der Suchende die absolute Wirklichkeit erfahren kann, der, obwohl er Ohren hat, nicht hört, obwohl er Augen hat, nicht sieht, und sogar obwohl er in dieser Welt lebt, diese nicht wahrnimmt, indem er seine inneren Wahrnehmungszentren daran hindert mit den äußeren Sinnesorganen zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
Das Ohr hört etwas, aber der Übende hört nicht darauf. Er beachtet nicht den laufenden Vorgang des Hörens, bringt sich nicht damit in Verbindung, sondern versucht mit Distanz zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Zurückziehen von der Anhaftung an den Geist: Der Suchende trennt sich Selbst von dem Vorgang in seinem Geist: vom Prozess der Wahrnehmung. Er hört zwar etwas, stellt damit aber keine Verbindung her, läßt sich auf diesen Reiz nicht ein und identifiziert sich nicht mit diesem Zustand des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yoga Sutra von Patanjali Kapitel 2, Vers 54 und 55 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Svavisayasamprayoge cittasvarupanukara ivendryanam pratyaharah&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tatah parama vasyatendriyanam&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Sinne nicht in Kontakt mit den Objekten treten und gleichsam in die Natur des Geistes eingehen, entsteht Pratyahara - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so entsteht die höchste Meisterschaft über die Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
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		<title>Pratyahara</title>
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		<updated>2010-04-06T14:53:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pratyahara&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: pratyāhāra &#039;&#039;m.&#039;&#039;) Zurückziehen der Sinne; fünftes Glied des [[Ashtanga Yoga]] ([[Raja Yoga]])Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pratyahara hat mehrere Entwicklungsstufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Zurückziehen der Sinne von den Sinnesobjekten. Dies ist nur für eine Person möglich, die sich isoliert in die Abgeschiedenheit zurückziehen kann, und daher nicht für die Mehrheit der Menschen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Zurückziehen vom Sinneszentum - vom Wahrnehmungszentrum im Gehirn.&lt;br /&gt;
In den Upanishaden wird beschrieben, dass nur der Suchende die absolute Wirklichkeit erfahren kann, der, obwohl er Ohren hat, nicht hört, obwohl er Augen hat, nicht sieht, und sogar obwohl er in dieser Welt lebt, diese nicht wahrnimmt, indem er seine inneren Wahrnehmungszentren daran hindert mit den äußeren Sinnesorganen zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
Das Ohr hört etwas, aber der Übende hört nicht darauf. Er beachtet nicht den laufenden Vorgang des Hörens, bringt sich nicht damit in Verbindung, sondern versucht mit Distanz zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Zurückziehen von der Anhaftung an den Geist: Der Suchende trennt sich Selbst von dem Vorgang in seinem Geist: vom Prozess der Wahrnehmung. Er hört zwar etwas, stellt damit aber keine Verbindung her, läßt sich auf diesen Reiz nicht ein und identifiziert sich nicht mit diesem Zustand des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yoga Sutra von Patanjali Kapitel 2, Vers 54 und 55 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Svavisayasamprayoge cittasvarupanukara ivendryanam pratyaharah&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tatah parama vasyatendriyanam&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Sinne nicht in Kontakt mit den Objekten treten und gleichsam in die Natur des Geistes eingehen, entsteht Pratyahara - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so entsteht die höchste Meisterschaft über die Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
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		<title>Chit-Jada-Granthi</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) der Knoten im Herz-[[Chakra]]: Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, dem Ego.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The scriptures reveal that any creation starts only after formation of the so called &#039;Chit-Jada Granthi&#039;. Chit-Jada Granthi means a knot which has been tied together by the ropes of Chit (consciousness) and Jada (inert things). Consciousness and Inertness somehow come together, and only after this unique marriage between these two things of diametrically opposite natures that the process of creation begins. The implication is clear, if we want to break the cycle, then it is this knot alone which needs to be untied. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reference to such a &#039;knot&#039; comes in various places, and in every place the same fact is reiterated, that it is only after this strange &amp;amp; even unholy knot that the process of creation begins. In the 13th chapter of Gita, this fact has been reiterated twice, once in the 14th chapter, and also in the Introduction of his Brahma Sutra commentary Sri Adi Sankaracharya reveals this fact very logically &amp;amp; beautifully. Lord Krishna says that &#039;anything that has been created here has only been created after the identification of Kshetra and Kshetragna&#039;. &#039;Only after the Purusha identifies with the Prakriti that the process of birth &amp;amp; death begins&#039;. &#039;I impregnate my Shakti called Mahat Brahma and thereafter the process of creation begins&#039; (Ch 14). We also know with our experiences that it is only when the consciousness blesses the body-mind-intellect complex that we can live our day to day life and extricate our various experiences here.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Even though from the creation&#039;s point of view the association of Chit and Jada is a basic pre-requisite for the process of creation to begin, but from the point of view of the truth it is an impossibility, and it is only after this realization that the so called &#039;severing&#039; of this knot is possible. To say that Chit &amp;amp; Jada have got combined is as good as saying that light and darkness have shaken hands. This is basically a ridiculous statement, light and darkness can never co-exist, they can never shake hands, purusha can never identify with the prakriti, consciousness can not even touch shakti, far from impregnating it. From the point of view of light there is nothing called darkness. Wherever the light turns, it can never see any thing called darkness, so there is no question of any physical association with it. Yet the fact is that some kind of association has taken place.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sri Sankara in his commentary of Brahma Sutras says that this unique kind of relationship can be possible only from one point of view and that is, by Adhyasa. Adhyasa is that unique association wherein the association is imaginary, rather than there being any physical factual association. When something is projected on consciousness, then even those projections get enlivened. We can imagine ourselves to be limited by the dharma of body-mind etc, we can imagine the inert things to be real &amp;amp; lasting, we can presume the objects of the world to be capable of giving us fulfillment etc. Such imaginations &amp;amp; projections are possible, and when we give &#039;importance&#039; to something then we have associated factuality with the thing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Realization of this kind of unique relationship is as good as being free from this knot, we see the fact that this association is baseless &amp;amp; impossible. In fact even when it appears to be there basically we are free from it. It is this knowledge of the Chit as Chit and Jada as Jada that is at the root of the severing of the Chit-Jada Granthi. When the very &#039;cause&#039; of the creation is seen as imaginary, the subsequent creation too is easily realized as just a dream. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Anjali</name></author>
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		<title>Chit-Jada-Granthi</title>
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		<updated>2010-03-23T17:22:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chit-Jada-Granthi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Sanskrit: granthi &amp;#039;&amp;#039;m.&amp;#039;&amp;#039;)   - der Knoten im Herz-Chakra: Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, d…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chit-Jada-Granthi&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: granthi &#039;&#039;m.&#039;&#039;) &lt;br /&gt;
 - der Knoten im Herz-[[Chakra]]: Die Verbindung zwischen reinem Bewusstsein und dem Körperbewusstsein, dem Ego.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The scriptures reveal that any creation starts only after formation of the so called &#039;Chit-Jada Granthi&#039;. Chit-Jada Granthi means a knot which has been tied together by the ropes of Chit (consciousness) and Jada (inert things). Consciousness and Inertness somehow come together, and only after this unique marriage between these two things of diametrically opposite natures that the process of creation begins. The implication is clear, if we want to break the cycle, then it is this knot alone which needs to be untied. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reference to such a &#039;knot&#039; comes in various places, and in every place the same fact is reiterated, that it is only after this strange &amp;amp; even unholy knot that the process of creation begins. In the 13th chapter of Gita, this fact has been reiterated twice, once in the 14th chapter, and also in the Introduction of his Brahma Sutra commentary Sri Adi Sankaracharya reveals this fact very logically &amp;amp; beautifully. Lord Krishna says that &#039;anything that has been created here has only been created after the identification of Kshetra and Kshetragna&#039;. &#039;Only after the Purusha identifies with the Prakriti that the process of birth &amp;amp; death begins&#039;. &#039;I impregnate my Shakti called Mahat Brahma and thereafter the process of creation begins&#039; (Ch 14). We also know with our experiences that it is only when the consciousness blesses the body-mind-intellect complex that we can live our day to day life and extricate our various experiences here.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Even though from the creation&#039;s point of view the association of Chit and Jada is a basic pre-requisite for the process of creation to begin, but from the point of view of the truth it is an impossibility, and it is only after this realization that the so called &#039;severing&#039; of this knot is possible. To say that Chit &amp;amp; Jada have got combined is as good as saying that light and darkness have shaken hands. This is basically a ridiculous statement, light and darkness can never co-exist, they can never shake hands, purusha can never identify with the prakriti, consciousness can not even touch shakti, far from impregnating it. From the point of view of light there is nothing called darkness. Wherever the light turns, it can never see any thing called darkness, so there is no question of any physical association with it. Yet the fact is that some kind of association has taken place.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sri Sankara in his commentary of Brahma Sutras says that this unique kind of relationship can be possible only from one point of view and that is, by Adhyasa. Adhyasa is that unique association wherein the association is imaginary, rather than there being any physical factual association. When something is projected on consciousness, then even those projections get enlivened. We can imagine ourselves to be limited by the dharma of body-mind etc, we can imagine the inert things to be real &amp;amp; lasting, we can presume the objects of the world to be capable of giving us fulfillment etc. Such imaginations &amp;amp; projections are possible, and when we give &#039;importance&#039; to something then we have associated factuality with the thing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Realization of this kind of unique relationship is as good as being free from this knot, we see the fact that this association is baseless &amp;amp; impossible. In fact even when it appears to be there basically we are free from it. It is this knowledge of the Chit as Chit and Jada as Jada that is at the root of the severing of the Chit-Jada Granthi. When the very &#039;cause&#039; of the creation is seen as imaginary, the subsequent creation too is easily realized as just a dream. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Anjali</name></author>
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		<title>Dosha Drishti</title>
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		<updated>2010-03-23T16:50:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dosha Drishti ([[Sanskrit]]: ) das Erkennen der Leiden und Mängel des sinnlichen Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Swami Sivananda ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
in &amp;quot;Sadhana&amp;quot; / Sadhana zur Bezwingung der niederen Natur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinnenfreuden sind nicht von Dauer, sie sind trügerisch, täuschend und eingebildet. Ein Senfkorn Freude ist vermischt mit einem Berg von Leid. Der Genuß kann einen Wunsch nicht befriedigen. Im Gegenteil, der Geist wird durch starkes Verlangen nach dem Genuß noch ruheloser. Sinnenfreude ist der Feind von Brahma Jnana. Sinnesvergnügen ist die Ursache für Geburt und Tod. Dieser Körper ist nichts als eine Masse von Fleisch, Knochen und diversem Schmutz.&lt;br /&gt;
Präsentiere dem Geist die Früchte der Selbstverwirklichung, das Leben in der Seele, Brahman, dem Ewigen, wie Unsterblichkeit, ewigen Frieden, höchste Wonne, unendliches Wissen.&lt;br /&gt;
Wenn man immer an die genannten Punkte denkt, wird der Geist von der Sehnsucht nach Sinnenfreuden abgebracht. [[Vairagya]], [[Viveka]] und [[Mumukshutwa]] (Leidenschaftslosigkeit, Unterscheidung zwischen Wahrem und Unwahrem und starkes Sehnen nach Befreiung von Geburt und Tod) werden aufsteigen. Betrachte ernsthaft die Mängel des sinnlichen Lebens (Dosha Drishti) und die unwirkliche Natur des weltlichen Lebens ([[Mithya Drishti]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Anjali</name></author>
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		<updated>2010-03-23T16:23:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: Die Seite wurde neu angelegt: „Dosha Drishti = das Erkennen der Leiden und Mängel des sinnlichen Lebens   == Worte von Swami Sivananda ==   in &amp;quot;Sadhana zur Bezwingung der niederen Natur  Sinne…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dosha Drishti = das Erkennen der Leiden und Mängel des sinnlichen Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Swami Sivananda ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
in &amp;quot;Sadhana zur Bezwingung der niederen Natur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinnenfreuden sind nicht von Dauer, sie sind trügerisch, täuschend und eingebildet. Ein Senfkorn Freude ist vermischt mit einem Berg von Leid. Der Genuß kann einen Wunsch nicht befriedigen. Im Gegenteil, der Geist wird durch starkes Verlangen nach dem Genuß noch ruheloser. Sinnenfreude ist der Feind von [[Brahma Jnana]]. Sinnesvergnügen ist die Ursache für Geburt und Tod. Dieser Körper ist nichts als eine Masse von Fleisch, Knochen und diversem Schmutz.&lt;br /&gt;
Präsentiere dem Geist die Früchte der Selbstverwirklichung, das Leben in der Seele, Brahman, dem Ewigen, wie Unsterblichkeit, ewigen Frieden, höchste Wonne, unendliches Wissen.&lt;br /&gt;
Wenn man immer an die genannten Punkte denkt, wird der Geist von der Sehnsucht nach Sinnenfreuden abgebracht. [[Vairagya]], [[Viveka]] und [[Mumukshutva]] (Leidenschaftslosigkeit, Unterscheidung zwischen Wahrem und Unwahrem und starkes Sehnen nach Befreiung von Geburt und Tod) werden aufsteigen. Betrachte ernsthaft die Mängel des sinnlichen Lebens (Dosha Drishti) und die unwirkliche Natur des weltlichen Lebens (Mithya Drishti).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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		<title>Pratyahara</title>
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		<updated>2010-03-23T16:10:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pratyahara&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: pratyāhāra &#039;&#039;m.&#039;&#039;) Zurückziehen der Sinne; fünftes Glied des Ashtanga (Raja) Yoga Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pratyahara hat mehrere Entwicklungsstufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Zurückziehen der Sinne von den Sinnesobjekten. Dies ist nur für eine Person möglich, die sich isoliert in die Abgeschiedenheit zurückziehen kann, und daher nicht für die Mehrheit der Menschen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Zurückziehen vom Sinneszentum - vom Wahrnehmungszentrum im Gehirn.&lt;br /&gt;
In den Upanishaden wird beschrieben, dass nur der Suchende die absolute Wirklichkeit erfahren kann, der, obwohl er Ohren hat, nicht hört, obwohl er Augen hat, nicht sieht, und sogar obwohl er in dieser Welt lebt, diese nicht wahrnimmt, indem er seine inneren Wahrnehmungszentren daran hindert mit den äußeren Sinnesorganen zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
Das Ohr hört etwas, aber der Übende hört nicht darauf. Er beachtet nicht den laufenden Vorgang des Hörens, bringt sich nicht damit in Verbindung, sondern versucht mit Distanz zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Zurückziehen von der Anhaftung an den Geist: Der Suchende trennt sich Selbst von dem Vorgang in seinem Geist: vom Prozess der Wahrnehmung. Er hört zwar etwas, stellt damit aber keine Verbindung her, läßt sich auf diesen Reiz nicht ein und identifiziert sich nicht mit diesem Zustand des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yoga Sutra von Patanjali Kapitel 2, Vers 54 und 55 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Svavisayasamprayoge cittasvarupanukara ivendryanam pratyaharah&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tatah parama vasyatendriyanam&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Sinne nicht in Kontakt mit den Objekten treten und gleichsam in die Natur des Geistes eingehen, entsteht Pratyahara - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so entsteht die höchste Meisterschaft über die Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Anjali</name></author>
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		<updated>2010-03-23T16:07:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pratyahara&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: pratyāhāra &#039;&#039;m.&#039;&#039;) Zurückziehen der Sinne; fünftes Glied des Ashtanga (Raja) Yoga Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pratyahara hat mehrere Entwicklungsstufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Zurückziehen der Sinne von den Sinnesobjekten. Dies ist nur für eine Person möglich, die sich isoliert in die Abgeschiedenheit zurückziehen kann, und daher nicht für die Mehrheit der Menschen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Zurückziehen vom Sinneszentum - vom Wahrnehmungszentrum im Gehirn.&lt;br /&gt;
In den Upanishaden wird beschrieben, dass nur der Suchende die absolute Wirklichkeit erfahren kann, der, obwohl er Ohren hat, nicht hört, obwohl er Augen hat, nicht sieht, und sogar obwohl er in dieser Welt lebt, diese nicht wahrnimmt, indem er seine inneren Wahrnehmungszentren daran hindert mit den äußeren Sinnesorganen zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
Das Ohr hört etwas, aber der Übende hört nicht darauf. Er beachtet nicht den laufenden Vorgang des Hörens, bringt sich nicht damit in Verbindung, sondern versucht mit Distanz zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Zurückziehen von der Anhaftung an den Geist: Der Suchende trennt den Vorgang in seinem Geist vom Prozess der Wahrnehmung ab. Er hört zwar etwas, stellt damit aber keine Verbindung her, läßt sich auf diesen Reiz nicht ein und identifiziert sich nicht mit diesem Zustand des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yoga Sutra von Patanjali Kapitel 2, Vers 54 und 55 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Svavisayasamprayoge cittasvarupanukara ivendryanam pratyaharah&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tatah parama vasyatendriyanam&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Sinne nicht in Kontakt mit den Objekten treten und gleichsam in die Natur des Geistes eingehen, entsteht Pratyahara&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so entsteht die höchste Meisterschaft über die Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pratyahara&amp;diff=9403</id>
		<title>Pratyahara</title>
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		<updated>2010-03-23T16:02:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pratyahara&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: pratyāhāra &#039;&#039;m.&#039;&#039;) Zurückziehen der Sinne; fünftes Glied des Ashtanga (Raja) Yoga Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pratyahara hat mehrere Entwicklungsstufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Zurückziehen der Sinne von den Sinnesobjekten. Dies ist nur für eine Person möglich, die sich isoliert in die Abgeschiedenheit zurückziehen kann, und daher nicht für die Mehrheit der Menschen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Zurückziehen vom Sinneszentum - vom Wahrnehmungszentrum im Gehirn.&lt;br /&gt;
In den Upanishaden wird beschrieben, dass nur der Suchende die absolute Wirklichkeit erfahren kann, der obwohl er Ohren hat, nicht hört, obwohl er Augen hat, nicht sieht, und sogar obwohl er in dieser Welt lebt, diese nicht wahrnimmt, indem er seine inneren Wahrnehmungszentren daran hindert mit den äußeren Sinnesorganen zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
Das Ohr hört etwas, aber der Übende hört nicht darauf. Er beachtet nicht den laufenden Vorgang des Hörens, bringt sich nicht damit in Verbindung, sondern versucht mit Distanz zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Zurückziehen von der Anhaftung an den Geist: Der Suchende trennt den Vorgang in seinem Geist vom Prozess der Wahrnehmung ab. Er hört zwar etwas, stellt damit aber keine Verbindung her, läßt sich auf diesen Reiz nicht ein und identifiziert sich nicht mit diesem Zustand des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yoga Sutra von Patanjali Kapitel 2, Vers 54 und 55 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Svavisayasamprayoge cittasvarupanukara ivendryanam pratyaharah.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tatah parama vasyatendriyanam&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Sinne nicht in Kontakt mit den Objekten treten und gleichsam in die Natur des Geistes eingehen, entsteht Pratyahara&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so entsteht die höchste Meisterschaft über die Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pratyahara&amp;diff=9402</id>
		<title>Pratyahara</title>
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		<updated>2010-03-23T15:46:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pratyahara&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: pratyāhāra &#039;&#039;m.&#039;&#039;) Zurückziehen der Sinne; fünftes Glied des Ashtanga (Raja) Yoga Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pratyahara hat mehrere Entwicklungsstufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Zurückziehen der Sinne vom Sinnesobjekt. Dies ist nur für eine Person möglich, die sich isoliert in die Abgeschiedenheit zurückziehen kann, und daher nicht für die Mehrheit der Menschen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Zurückziehen der Sinne von dem Sinneszentum - vond dem Wahrnehmungszentrum im Gehirn.&lt;br /&gt;
In den Upanishaden wird beschrieben, dass nur der Suchende die absolute Wirklichkeit erfahren kann, der obwohl er Ohren hat, nicht hört, obwohl er Augen hat, nicht sieht, und sogar obwohl er in dieser Welt lebt, diese nicht wahrnimmt, indem er seine inneren Wahrnehmungszentren daran hindert mit den äußeren Sinnesorganen zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
Das Ohr hört etwas, aber der Übende hört nicht darauf. Er beachtet nicht den laufenden Vorgang des Hörens, bringt sich nicht damit in Verbindung, sondern versucht mit Distanz daneben zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Zurückziehen von der Anhaftung an den Geist: Der Suchende trennt den Vorgang in seinem Geist vom Prozess der Wahrnehmung ab. Er hört zwar etwas, stellt damit aber keine Verbindung her, läßt sich auf diesen Reiz nicht ein und identifiziert sich nicht mit diesem Zustand des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Pratyahara&amp;diff=9401</id>
		<title>Pratyahara</title>
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		<updated>2010-03-23T15:43:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pratyahara&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: pratyāhāra &#039;&#039;m.&#039;&#039;) Zurückziehen der Sinne; fünftes Glied des Ashtanga (Raja) Yoga Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pratyahara hat mehrer Entwicklungsstufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Zurückziehen der Sinne vom Sinnesobjekt. Dies ist nur für eine Person möglich, die sich isoliert in die Abgeschiedenheit zurückziehen kann, und daher nicht für die Mehrheit der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Zurückziehen der Sinne von dem Sinneszentum - dem Wahrnehmungszentrum im Gehirn.&lt;br /&gt;
In den Upanishaden wird beschrieben, dass nur der Suchende die absolute Wirklichkeit erfahren kann, der obwohl er Ohren hat, nicht hört, obwohl er Augen hat, nicht sieht, und sogar obwohl er in dieser Welt lebt, diese nicht wahrnimmt, indem er seine inneren Wahrnehmungszentren daran hindert mit den äußeren Sinnesorganen zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
Das Ohr hört etwas, aber der Übende hört nicht darauf. Er beachtet nicht den laufenden Vorgang des Hörens, bringt sich nicht damit in Verbindung, sondern versucht mit Distanz daneben zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 In the Upanishads and in the Gospel of Christ it is said that the ultimate realisation is possible only for that seeker who, even though having ears does not hear, having eyes does not see, who even though he lives in the world, yet he makes himself deaf to the world by refusing to allow his inner perception centres to co-operate with the outer sense-organs. Let the ear hear something, but you do not listen. Do not pay any attention to that process which the sense is engaging in, try not to associate yourself too much with them, try to stand apart from them.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Zurückziehen von der Anhaftung an den Geist: Der Suchende trennt den Verstand vom Prozess der Wahrnehmung. Er sieht zwar etwas, hat damit aber keine Verbindung&lt;br /&gt;
The last withdrawal involves detachment of mind : it involves the severing of the mind&#039;s link with the process of perception. Let your mind say: &amp;quot;Yes, I see this, but I have nothing to do with it, I refuse to involve myself, or identify myself with this state of the mind&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
{{dnf}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Sarvam_Khalvidam_Brahma&amp;diff=8312</id>
		<title>Sarvam Khalvidam Brahma</title>
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		<updated>2010-02-02T22:12:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Sarvam Khalvidam Brahma&#039;&#039;&#039;, ([[Sanskrit]]   ): &amp;quot;Alles ist wahrhaftig Gott&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Mahavakya]] (Leitsatz) aus der [[vedisch]]en Literatur. Er beschreibt das Einsein des Selbst mit dem Einen ([[Brahman]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sarvam khalu idam Brahma; Na iha nana asthi kinchana:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch lebt in dem beständigen Bewusstsein, dass alles Brahman ist. Er hat verstanden, dass keine Vielfalt und Unterschiedlichkeit existiert: alles ist Eins. Er weiß, dass das ganze Universum aus dem einen Brahman besteht, dass es kein zweites Dasein neben Brahman sein kann.&lt;br /&gt;
(RRV2-2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ayam_Atma_Brahma&amp;diff=8311</id>
		<title>Ayam Atma Brahma</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ayam_Atma_Brahma&amp;diff=8311"/>
		<updated>2010-02-02T22:02:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ayam Atma Brahma (Sanskrit: अयम् आत्मा ब्रह्म ayam ātmā brahma) &amp;quot;Dieses Selbst ist [[Brahman]]&amp;quot;: &lt;br /&gt;
Eines der vier großen [[Mahavakya]]s (Affirmationen aus dem [[Vedanta]]) aus den [[Upanishaden]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle von „Ayam Atma Brahma“ aus der &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mandukya Upanishad 1.2 des [[Atharvaveda]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brihadaranyaka Upanishad 2.5.14 des [[Yajurveda]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dieses Selbst ist aller Wesen Honig, diesem Selbste sind alle Wesen Honig; aber was in dem Selbste jener kraftvolle, unsterbliche Geist ist, und was als das Selbst jener menschheitliche, kraftvolle, unsterbliche Geist ist, dieser ist eben das, was diese Seele ist; diese ist das Unsterbliche, diese das Brahman, diese das Weltall.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen drei Mahavakyas sind: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Tat Twam Asi]] - Das bist Du“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Prajnanam Brahma]] - Bewusstsein ist Brahman“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Aham Brahmasmi]] – Ich und Gott sind eins“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Swami Sivananda ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus den &amp;quot;Göttlichen Erkenntnissen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch ist im wesentlichen identisch mit dem höchsten Wesen.” Vedanta erinnert Dich an Deine wahre, tatsächliche göttliche Natur. Vedanta sagt: “Oh kleiner Mensch! Identifiziere Dich nicht mit diesem vergänglichen Körper. Gib ‘Ich’ und ‘Mein’ auf. Hasse nicht Deinen Nachbarn, Deinen Bruder. Versuche nicht, ihn auszunutzen. Er ist Dein Selbst. Es ist ein gemeinsames Selbst, ein gemeinsames Bewusstsein in allen. Es ist dasselbe in einem König und einem Bauern, einer Ameise und einem Hund, einem Mann und einer Frau, einem Schuster und einem Straßenkehrer. Das ist das wahre unsterbliche Wesen. Der Geist ist das, was trennt. Er versucht und täuscht. Töte diesen frechen Geist. Beherrsche die Sinne, die Dich nach außen zu den äußeren Objekten hinziehen. Hefte den Geist auf die Quelle. Erhebe Dich über Körper und Geist. Rotte Wünsche aus. Lerne die Unterscheidung zwischen dem Wahren und dem Unwahren. Identifiziere Dich mit dieser unsterblichen, nichtdualen, aus sich selbst existierenden, selbst strahlenden Essenz. Sieh das eine Selbst in allen. Sieh das Eine im Vielen. Dann endet alles Leid.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kategorien: Glossar | Sanskrit&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aham_Brahmasmi&amp;diff=8310</id>
		<title>Aham Brahmasmi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aham_Brahmasmi&amp;diff=8310"/>
		<updated>2010-02-02T22:01:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Aham Brahmasmi&#039;&#039;&#039;: ([[Sanskrit]]: अहं ब्रह्मास्मि aham brahmāsmi) &amp;quot;Ich bin [[Brahman]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der [[Mahavakya]]s (Affirmationen aus dem [[Vedanta]]) aus den [[Upanishaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle zu „Aham Brahmasmi“ aus der &lt;br /&gt;
== Brihadaranyaka [[Upanishad]] 1.4.10 des weißen [[Yajurveda]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wahrlich, diese Welt war am Anfang Brahman, dieses wusste allein sich selbst. Und es erkannte: &amp;quot;Ich bin Brahman!&amp;quot; - Dadurch ward es zu diesem Weltall. Und wer immer dieses inne ward, der ward eben zu demselbigen; und ebenso von den [[Rishi]]s, und ebenso von den Menschen. - Dieses erkennend hub [[Vamadeva]], der Rishi, an: &amp;quot;Ich war einst [[Manu]], ich war einst die Sonne.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch heutzutage, wer also eben dieses erkennt: &amp;quot;Ich bin Brahman!&amp;quot;, der wird zu diesem Weltall; und auch die Götter haben nicht Macht zu bewirken, dass er es nicht wird. Denn er ist die Seele ([[Atman]]) derselben. Wer nun eine andre Gottheit als den Atman verehrt und spricht: &amp;quot;Eine andre ist sie, und ein andrer bin ich&amp;quot;, der ist nicht weise; sondern er ist gleich als wie ein Haustier der Götter. So wie viele Haustiere dem Menschen von Nutzen sind, also auch ist jeder einzelne Mann den Göttern von Nutzen. Wenn auch nur ein Haustier entwendet wird, das ist unangenehm, wie viel mehr, wenn viele! - Daum ist es denselben nicht angenehm, dass die Menschen dieses wissen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen drei Mahavakyas sind: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Tat Twam Asi]] - Das bist Du“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Prajnanam Brahma]] - Bewusstsein ist Brahman“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Ayam Atma Brahma]] - Dieses Selbst ist Gott“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Swami Sivananda ==&lt;br /&gt;
aus der &amp;quot;Göttlichen Erkenntnis&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vedanta ist die einzige kühne Philosophie, die es wagt, den Menschen Gott zu nennen, nicht nur den Sohn Gottes oder seinen Diener. Sie betont, dass Du essentiell und in Wirklichkeit der unsterbliche, alldurchdringende Atman bist, die universelle Seele oder das höchste Brahman.&lt;br /&gt;
Kühnheit ist der Schlüsselbegriff der Vedanta. Die Botschaft der Vedanta ist Furchtlosigkeit, Seelenstärke und die Einheit des Bewusstseins.&lt;br /&gt;
Vedanta sucht keine Konvertiten, sondern eine tiefere Neufestsetzung der Gleichung über das Menschliche und Göttliche, eine Rückkehr zur grundlegenden Frage, die jedes Wesen stellt: “Was bin ich wirklich? Was ist mein wahres Selbst?”&lt;br /&gt;
Vedanta sagt: “Der Mensch ist im wesentlichen identisch mit dem höchsten Wesen.” Vedanta erinnert Dich an Deine wahre, tatsächliche göttliche Natur. Vedanta sagt: “Oh kleiner Mensch! Identifiziere Dich nicht mit diesem vergänglichen Körper. Gib ‘Ich’ und ‘Mein’ auf. Hasse nicht Deinen Nachbarn, Deinen Bruder. Versuche nicht, ihn auszunutzen. Er ist Dein Selbst. Es ist ein gemeinsames Selbst, ein gemeinsames Bewusstsein in allen. Es ist dasselbe in einem König und einem Bauern, einer Ameise und einem Hund, einem Mann und einer Frau, einem Schuster und einem Straßenkehrer. Das ist das wahre unsterbliche Wesen. Der Geist ist das, was trennt. Er versucht und täuscht. Töte diesen frechen Geist. Beherrsche die Sinne, die Dich nach außen zu den äußeren Objekten hinziehen. Hefte den Geist auf die Quelle. Erhebe Dich über Körper und Geist. Rotte Wünsche aus. Lerne die Unterscheidung zwischen dem Wahren und dem Unwahren. Identifiziere Dich mit dieser unsterblichen, nichtdualen, aus sich selbst existierenden, selbst strahlenden Essenz. Sieh das eine Selbst in allen. Sieh das Eine im Vielen. Dann endet alles Leid.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aham_Brahmasmi&amp;diff=8309</id>
		<title>Aham Brahmasmi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aham_Brahmasmi&amp;diff=8309"/>
		<updated>2010-02-02T22:01:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Aham Brahmasmi&#039;&#039;&#039;: ([[Sanskrit]]: अहं ब्रह्मास्मि aham brahmāsmi) &amp;quot;Ich bin [[Brahman]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der [[Mahavakya]]s (Affirmationen aus dem [[Vedanta]]) aus den [[Upanishaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle zu „Aham Brahmasmi“ aus der &lt;br /&gt;
== Brihadaranyaka [[Upanishad]] 1.4.10 des weißen [[Yajurveda]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wahrlich, diese Welt war am Anfang Brahman, dieses wusste allein sich selbst. Und es erkannte: &amp;quot;Ich bin Brahman!&amp;quot; - Dadurch ward es zu diesem Weltall. Und wer immer dieses inne ward, der ward eben zu demselbigen; und ebenso von den [[Rishi]]s, und ebenso von den Menschen. - Dieses erkennend hub [[Vamadeva]], der Rishi, an: &amp;quot;Ich war einst [[Manu]], ich war einst die Sonne.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch heutzutage, wer also eben dieses erkennt: &amp;quot;Ich bin Brahman!&amp;quot;, der wird zu diesem Weltall; und auch die Götter haben nicht Macht zu bewirken, dass er es nicht wird. Denn er ist die Seele ([[Atman]]) derselben. Wer nun eine andre Gottheit als den Atman verehrt und spricht: &amp;quot;Eine andre ist sie, und ein andrer bin ich&amp;quot;, der ist nicht weise; sondern er ist gleich als wie ein Haustier der Götter. So wie viele Haustiere dem Menschen von Nutzen sind, also auch ist jeder einzelne Mann den Göttern von Nutzen. Wenn auch nur ein Haustier entwendet wird, das ist unangenehm, wie viel mehr, wenn viele! - Daum ist es denselben nicht angenehm, dass die Menschen dieses wissen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen drei Mahavakyas sind: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Tat Twam Asi]] - Das bist Du“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Prajnanam Brahma]] - Bewusstsein ist Brahman“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Ayam Atma Brahma]] - Dieses Selbst ist Gott“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Swami Sivananda ==&lt;br /&gt;
aus der &amp;quot;Göttlichen Erkenntnis&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vedanta ist die einzige kühne Philosophie, die es wagt, den Menschen Gott zu nennen, nicht nur den Sohn Gottes oder seinen Diener. Sie betont, dass Du essentiell und in Wirklichkeit der unsterbliche, alldurchdringende Atman bist, die universelle Seele oder das höchste Brahman.&lt;br /&gt;
Kühnheit ist der Schlüsselbegriff der Vedanta. Die Botschaft der Vedanta ist Furchtlosigkeit, Seelenstärke und die Einheit des Bewusstseins.&lt;br /&gt;
Vedanta sucht keine Konvertiten, sondern eine tiefere Neufestsetzung der Gleichung über das Menschliche und Göttliche, eine Rückkehr zur grundlegenden Frage, die jedes Wesen stellt: “Was bin ich wirklich? Was ist mein wahres Selbst?”&lt;br /&gt;
Vedanta sagt: “Der Mensch ist im wesentlichen identisch mit dem höchsten Wesen.” Vedanta erinnert Dich an Deine wahre, tatsächliche göttliche Natur. Vedanta sagt: “Oh kleiner Mensch! Identifiziere Dich nicht mit diesem vergänglichen Körper. Gib ‘Ich’ und ‘Mein’ auf. Hasse nicht Deinen Nachbarn, Deinen Bruder. Versuche nicht, ihn auszunutzen. Er ist Dein Selbst. Es ist ein gemeinsames Selbst, ein gemeinsames Bewusstsein in allen. Es ist dasselbe in einem König und einem Bauern, einer Ameise und einem Hund, einem Mann und einer Frau, einem Schuster und einem Straßenkehrer. Das ist das wahre unsterbliche Wesen. Der Geist ist das, was trennt. Er versucht und täuscht. Töte diesen frechen Geist. Beherrsche die Sinne, die Dich nach außen zu den äußeren Objekten hinziehen. Hefte den Geist auf die Quelle. Erhebe Dich über Körper und Geist. Rotte Wünsche aus. Lerne die Unterscheidung zwischen dem Wahren und dem Unwahren. Identifiziere Dich mit dieser unsterblichen, nichtdualen, aus sich selbst existierenden, selbst strahlenden Essenz. Sieh das eine Selbst in allen. Sieh das Eine im Vielen. Dann endet alles Leid.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tat_Twam_Asi&amp;diff=8308</id>
		<title>Tat Twam Asi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tat_Twam_Asi&amp;diff=8308"/>
		<updated>2010-02-02T22:00:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tat Twam Asi&#039;&#039;&#039;, auch Tat Tvam Asi ([[Sanskrit]]: तत्वमसि tat tvam asi &amp;quot;Das bist Du&amp;quot;): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der vier großen [[Mahavakya]]s (Affirmationen aus dem [[Vedanta]]) aus den [[Upanishaden]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle von „Tat Twam Asi“ aus der &lt;br /&gt;
== Chandogya Upanishad 6.8.7 des [[Samaveda]] == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Was jene Freiheit ist, ein Bestehen aus dem ist diese Weltall,&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;das ist das Reale, das ist die Seele, Tat Twam Asi, Das bist Du, o [[Shvetaketu]]!&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Mantra am Ende des 7. Verses im 8. [[Khanda]] des 6. [[Prapathaka]] genannt, und erscheint dann immer am Ende der folgenden Khandas des 6. Prapathakas als Refrain. &lt;br /&gt;
Es hat die Bedeutung, dass im Bewusstsein die absolute Wirklichkeit wohnt. Das heißt, dass es schon vor der Erscheinung des Universums ein göttliches einziges Bewusstsein gab, und dieses Bewusstsein mit dem tiefsten Selbst des Menschen identisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen drei Mahavakyas sind: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Aham Brahmasmi]] – Ich und Gott sind eins“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Prajnanam Brahma]] - Bewusstsein ist Brahman“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Ayam Atma Brahma]] - Dieses Selbst ist Gott“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Swami Sivananda ==&lt;br /&gt;
aus den &amp;quot;Göttlichen Erkenntnissen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieh das Selbst in allen Wesen, in allen Dingen. Namen und Formen sind Illusion. Deshalb sublimiere sie. Spüre, dass es nichts außer dem Selbst gibt. Teile das, was Du hast, physisch, geistig, moralisch oder spirituell, mit allen. Diene dem Selbst in allen. Fühle, wenn Du anderen dienst, dass Du Deinem eigenen Selbst dienst. Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. Löse jeden unwirklichen Unterschied auf. Beseitige alle Grenzen, die den Menschen vom Menschen trennen. Beschäftige Dich mit jedem. Umarme jeden. Zerstöre den Gedanken der Geschlechtlichkeit und der Körperlichkeit, indem Du ständig an das Selbst, den geschlechtslosen und körperlosen [[Atman]] denkst. Hefte den Geist auf das Selbst, während Du arbeitest. Das ist praktische Vedanta. Das ist die Essenz der Lehre der Upanishaden und der Weisen von einst. Das ist wirkliches ewiges Leben in Atman. Setze es im täglichen Lebenskampf in die Praxis um. Du wirst als dynamischer Yogi und Jivanmukta strahlen. Darüber besteht kein Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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		<title>Tat Twam Asi</title>
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		<updated>2010-02-02T21:59:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tat Twam Asi&#039;&#039;&#039;, auch Tat Tvam Asi ([[Sanskrit]]: तत्वमसि tat tvam asi &amp;quot;Das bist Du&amp;quot;): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der vier großen [[Mahavakya]]s (Affirmationen aus dem [[Vedanta]]) aus den [[Upanishaden]]:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle von „Tat Twam Asi“ aus der &lt;br /&gt;
== Chandogya Upanishad 6.8.7 des [[Samaveda]] == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Was jene Freiheit ist, ein Bestehen aus dem ist diese Weltall,&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;das ist das Reale, das ist die Seele, Tat Twam Asi, Das bist Du, o [[Shvetaketu]]!&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Mantra am Ende des 7. Verses im 8. [[Khanda]] des 6. [[Prapathaka]] genannt, und erscheint dann immer am Ende der folgenden Khandas des 6. Prapathakas als Refrain. &lt;br /&gt;
Es hat die Bedeutung, dass im Bewusstsein die absolute Wirklichkeit wohnt. Das heißt, dass es schon vor der Erscheinung des Universums ein göttliches einziges Bewusstsein gab, und dieses Bewusstsein mit dem tiefsten Selbst des Menschen identisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen drei Mahavakyas sind: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Aham Brahmasmi]] – Ich und Gott sind eins“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Prajnanam Brahma]] - Bewusstsein ist Brahman“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Ayam Atma Brahma]] - Dieses Selbst ist Gott“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Swami Sivananda ==&lt;br /&gt;
aus den &amp;quot;Göttlichen Erkenntnissen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieh das Selbst in allen Wesen, in allen Dingen. Namen und Formen sind Illusion. Deshalb sublimiere sie. Spüre, dass es nichts außer dem Selbst gibt. Teile das, was Du hast, physisch, geistig, moralisch oder spirituell, mit allen. Diene dem Selbst in allen. Fühle, wenn Du anderen dienst, dass Du Deinem eigenen Selbst dienst. Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. Löse jeden unwirklichen Unterschied auf. Beseitige alle Grenzen, die den Menschen vom Menschen trennen. Beschäftige Dich mit jedem. Umarme jeden. Zerstöre den Gedanken der Geschlechtlichkeit und der Körperlichkeit, indem Du ständig an das Selbst, den geschlechtslosen und körperlosen [[Atman]] denkst. Hefte den Geist auf das Selbst, während Du arbeitest. Das ist praktische Vedanta. Das ist die Essenz der Lehre der Upanishaden und der Weisen von einst. Das ist wirkliches ewiges Leben in Atman. Setze es im täglichen Lebenskampf in die Praxis um. Du wirst als dynamischer Yogi und Jivanmukta strahlen. Darüber besteht kein Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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		<updated>2010-02-02T21:57:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ayam Atma Brahma (Sanskrit: अयम् आत्मा ब्रह्म ayam ātmā brahma) &amp;quot;Dieses Selbst ist [[Brahman]]&amp;quot;: &lt;br /&gt;
Eines der vier großen [[Mahavakya]]s (Affirmationen aus dem [[Vedanta]]) aus den [[Upanishaden]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle von „Ayam Atma Brahma“ aus der &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Mandukya Upanishad]] 1.2 des [[Atharvaveda]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Brihadaranyaka Upanishad]] 2.5.14 des [[Yajurveda]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dieses Selbst ist aller Wesen Honig, diesem Selbste sind alle Wesen Honig; aber was in dem Selbste jener kraftvolle, unsterbliche Geist ist, und was als das Selbst jener menschheitliche, kraftvolle, unsterbliche Geist ist, dieser ist eben das, was diese Seele ist; diese ist das Unsterbliche, diese das Brahman, diese das Weltall.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen drei Mahavakyas sind: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Tat Twam Asi]] - Das bist Du“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Prajnanam Brahma]] - Bewusstsein ist Brahman“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Aham Brahmasmi]] – Ich und Gott sind eins“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Swami Sivananda ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus den &amp;quot;Göttlichen Erkenntnissen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch ist im wesentlichen identisch mit dem höchsten Wesen.” Vedanta erinnert Dich an Deine wahre, tatsächliche göttliche Natur. Vedanta sagt: “Oh kleiner Mensch! Identifiziere Dich nicht mit diesem vergänglichen Körper. Gib ‘Ich’ und ‘Mein’ auf. Hasse nicht Deinen Nachbarn, Deinen Bruder. Versuche nicht, ihn auszunutzen. Er ist Dein Selbst. Es ist ein gemeinsames Selbst, ein gemeinsames Bewusstsein in allen. Es ist dasselbe in einem König und einem Bauern, einer Ameise und einem Hund, einem Mann und einer Frau, einem Schuster und einem Straßenkehrer. Das ist das wahre unsterbliche Wesen. Der Geist ist das, was trennt. Er versucht und täuscht. Töte diesen frechen Geist. Beherrsche die Sinne, die Dich nach außen zu den äußeren Objekten hinziehen. Hefte den Geist auf die Quelle. Erhebe Dich über Körper und Geist. Rotte Wünsche aus. Lerne die Unterscheidung zwischen dem Wahren und dem Unwahren. Identifiziere Dich mit dieser unsterblichen, nichtdualen, aus sich selbst existierenden, selbst strahlenden Essenz. Sieh das eine Selbst in allen. Sieh das Eine im Vielen. Dann endet alles Leid.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kategorien: Glossar | Sanskrit&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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		<title>Prajnanam Brahma</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Prajnanam Brahma&#039;&#039;&#039; (Sanskrit: प्रज्ञानम ब्रह्म  prajñānam brahma) »Bewußtsein ist Brahman«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der vier großen [[Mahavakya]]s (Affirmationen aus dem [[Vedanta]]) aus den [[Upanishaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle von »Prajnanam Brahma« aus der &lt;br /&gt;
== [[Aitareya Upanishad]] 3.3 des [[Rigveda]] ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dieses ist [[Brahman]], dieses ist [[Indra]], dieses ist [[Prajapati]], dieses ist:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;alle Götter, die fünf Elemente..., alles, was lebt, was da geht und fliegt und was bewegungslos, - alles dieses ist vom Bewusstsein gelenkt, im Bewusstsein gegründet; vom Bewusstsein gelenkt ist die Welt, das Bewusstsein ist ihr Grund, das Bewusstsein ist Brahman!&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen drei Mahavakyas sind: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Tat Twam Asi]] - Das bist Du“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Aham Brahmasmi]] – Ich und Gott sind eins“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Ayam Atma Brahma]] - Dieses Selbst ist Gott“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kategorien: Glossar | Sanskrit&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Prajnanam Brahma&#039;&#039;&#039; (Sanskrit: प्रज्ञानम ब्रह्म  prajñānam brahma) »Bewußtsein ist Brahman«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der vier großen [[Mahavakya]]s (Affirmationen aus dem [[Vedanta]]) aus den [[Upanishaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle von »Prajnanam Brahma« aus der &lt;br /&gt;
== [[Aitareya Upanishad]] 3.3 des [[Rigveda]] ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dieses ist [[Brahman]], dieses ist [[Indra]], dieses ist [[Prajapati]], dieses ist alle Götter, die fünf Elemente..., alles, was lebt, was da geht und fliegt und was bewegungslos, - alles dieses ist vom Bewusstsein gelenkt, im Bewusstsein gegründet; vom Bewusstsein gelenkt ist die Welt, das Bewusstsein ist ihr Grund, das Bewusstsein ist Brahman!&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen drei Mahavakyas sind: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Tat Twam Asi]] - Das bist Du“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Aham Brahmasmi]] – Ich und Gott sind eins“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Ayam Atma Brahma]] - Dieses Selbst ist Gott“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Kategorien: Glossar | Sanskrit&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tat Twam Asi&#039;&#039;&#039;, auch Tat Tvam Asi ([[Sanskrit]]: तत्वमसि tat tvam asi &amp;quot;Das bist Du&amp;quot;): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der vier großen [[Mahavakya]]s (Affirmationen aus dem [[Vedanta]]) aus den [[Upanishaden]]:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle von „Tat Twam Asi“ aus der &lt;br /&gt;
== Chandogya Upanishad 6.8.7 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Was jene Freiheit ist, ein Bestehen aus dem ist diese Weltall,&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;das ist das Reale, das ist die Seele, Tat Twam Asi, Das bist Du, o [[Shvetaketu]]!&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Mantra am Ende des 7. Verses im 8. [[Khanda]] des 6. [[Prapathaka]] genannt, und erscheint dann immer am Ende der folgenden Khandas des 6. Prapathakas als Refrain. &lt;br /&gt;
Es hat die Bedeutung, dass im Bewusstsein die absolute Wirklichkeit wohnt. Das heißt, dass es schon vor der Erscheinung des Universums ein göttliches einziges Bewusstsein gab, und dieses Bewusstsein mit dem tiefsten Selbst des Menschen identisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen drei Mahavakyas sind: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Aham Brahmasmi]] – Ich und Gott sind eins“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Prajnanam Brahma]] - Bewusstsein ist Brahman“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Ayam Atma Brahma]] - Dieses Selbst ist Gott“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Swami Sivananda ==&lt;br /&gt;
aus den &amp;quot;Göttlichen Erkenntnissen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieh das Selbst in allen Wesen, in allen Dingen. Namen und Formen sind Illusion. Deshalb sublimiere sie. Spüre, dass es nichts außer dem Selbst gibt. Teile das, was Du hast, physisch, geistig, moralisch oder spirituell, mit allen. Diene dem Selbst in allen. Fühle, wenn Du anderen dienst, dass Du Deinem eigenen Selbst dienst. Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. Löse jeden unwirklichen Unterschied auf. Beseitige alle Grenzen, die den Menschen vom Menschen trennen. Beschäftige Dich mit jedem. Umarme jeden. Zerstöre den Gedanken der Geschlechtlichkeit und der Körperlichkeit, indem Du ständig an das Selbst, den geschlechtslosen und körperlosen [[Atman]] denkst. Hefte den Geist auf das Selbst, während Du arbeitest. Das ist praktische Vedanta. Das ist die Essenz der Lehre der Upanishaden und der Weisen von einst. Das ist wirkliches ewiges Leben in Atman. Setze es im täglichen Lebenskampf in die Praxis um. Du wirst als dynamischer Yogi und Jivanmukta strahlen. Darüber besteht kein Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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		<updated>2010-02-02T21:52:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tat Twam Asi&#039;&#039;&#039;, auch Tat Tvam Asi ([[Sanskrit]]: तत्वमसि tat tvam asi &amp;quot;Das bist Du&amp;quot;): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der vier großen [[Mahavakya]]s (Affirmationen aus dem [[Vedanta]]) aus den [[Upanishaden]]:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle von „Tat Twam Asi“ aus der &lt;br /&gt;
== Chandogya Upanishad 6.8.7 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Was jene Freiheit ist, ein Bestehen aus dem ist diese Weltall,&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;das ist das Reale, das ist die Seele, Tat Twam Asi, Das bist Du, o [[Shvetaketu]]!&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Mantra am Ende des 7. Verses im 8. [[Khanda]] des 6. [[Prapathaka]] genannt, und erscheint dann immer am Ende der folgenden Khandas des 6. Prapathakas als Refrain. &lt;br /&gt;
Es hat die Bedeutung, dass im Bewusstsein die absolute Wirklichkeit wohnt. Das heißt, dass es schon vor der Erscheinung des Universums ein göttliches einziges Bewusstsein gab, und dieses Bewusstsein mit dem tiefsten Selbst des Menschen identisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen drei Mahavakyas sind: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Aham Brahmasmi]] – Ich und Gott sind eins“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Prajnanam Brahma]] - Bewusstsein ist Brahman“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Ayam Atma Brahma]] - Dieses Selbst ist Gott“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Swami Sivananda ==&lt;br /&gt;
aus den &amp;quot;Göttlichen Erkenntnissen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieh das Selbst in allen Wesen, in allen Dingen. Namen und Formen sind Illusion. Deshalb sublimiere sie. Spüre, dass es nichts außer dem Selbst gibt. Teile das, was Du hast, physisch, geistig, moralisch oder spirituell, mit allen. Diene dem Selbst in allen. Fühle, wenn Du anderen dienst, dass Du Deinem eigenen Selbst dienst. Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. Löse jeden unwirklichen Unterschied auf. Beseitige alle Grenzen, die den Menschen vom Menschen trennen. Beschäftige Dich mit jedem. Umarme jeden. Zerstöre den Gedanken der Geschlechtlichkeit und der Körperlichkeit, indem Du ständig an das Selbst, den geschlechtslosen und körperlosen [[Atman]] denkst. Hefte den Geist auf das Selbst, während Du arbeitest. Das ist praktische Vedanta. Das ist die Essenz der Lehre der Upanishaden und der Weisen von einst. Das ist wirkliches ewiges Leben in Atman. Setze es im täglichen Lebenskampf in die Praxis um. Du wirst als dynamischer Yogi und Jivanmukta strahlen. Darüber besteht kein Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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		<title>Tat Twam Asi</title>
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		<updated>2010-02-02T21:51:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tat Twam Asi&#039;&#039;&#039;, auch Tat Tvam Asi ([[Sanskrit]]: तत्वमसि tat tvam asi &amp;quot;Das bist Du&amp;quot;): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der vier großen [[Mahavakya]]s (Affirmationen aus dem [[Vedanta]]) aus den [[Upanishaden]]:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle von „Tat Twam Asi“ aus der &lt;br /&gt;
== Chandogya Upanishad 6.8.7 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Was jene Freiheit ist, ein Bestehen aus dem ist diese Weltall, das ist das Reale, das ist die Seele, Tat Twam Asi, Das bist Du, o [[Shvetaketu]]!&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wird das Mantra am Ende des 7. Verses im 8. [[Khanda]] des 6. [[Prapathaka]] genannt, und erscheint dann immer am Ende der folgenden Khandas des 6. Prapathakas als Refrain. &lt;br /&gt;
Es hat die Bedeutung, dass im Bewusstsein die absolute Wirklichkeit wohnt. Das heißt, dass es schon vor der Erscheinung des Universums ein göttliches einziges Bewusstsein gab, und dieses Bewusstsein mit dem tiefsten Selbst des Menschen identisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen drei Mahavakyas sind: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Aham Brahmasmi]] – Ich und Gott sind eins“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Prajnanam Brahma]] - Bewusstsein ist Brahman“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Ayam Atma Brahma]] - Dieses Selbst ist Gott“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Swami Sivananda ==&lt;br /&gt;
aus den &amp;quot;Göttlichen Erkenntnissen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieh das Selbst in allen Wesen, in allen Dingen. Namen und Formen sind Illusion. Deshalb sublimiere sie. Spüre, dass es nichts außer dem Selbst gibt. Teile das, was Du hast, physisch, geistig, moralisch oder spirituell, mit allen. Diene dem Selbst in allen. Fühle, wenn Du anderen dienst, dass Du Deinem eigenen Selbst dienst. Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. Löse jeden unwirklichen Unterschied auf. Beseitige alle Grenzen, die den Menschen vom Menschen trennen. Beschäftige Dich mit jedem. Umarme jeden. Zerstöre den Gedanken der Geschlechtlichkeit und der Körperlichkeit, indem Du ständig an das Selbst, den geschlechtslosen und körperlosen [[Atman]] denkst. Hefte den Geist auf das Selbst, während Du arbeitest. Das ist praktische Vedanta. Das ist die Essenz der Lehre der Upanishaden und der Weisen von einst. Das ist wirkliches ewiges Leben in Atman. Setze es im täglichen Lebenskampf in die Praxis um. Du wirst als dynamischer Yogi und Jivanmukta strahlen. Darüber besteht kein Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aham_Brahmasmi&amp;diff=8300</id>
		<title>Aham Brahmasmi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aham_Brahmasmi&amp;diff=8300"/>
		<updated>2010-02-02T21:49:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Aham Brahmasmi&#039;&#039;&#039;: ([[Sanskrit]]: अहं ब्रह्मास्मि aham brahmāsmi) &amp;quot;Ich bin [[Brahman]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der [[Mahavakya]]s (Affirmationen aus dem [[Vedanta]]) aus den [[Upanishaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle zu „Aham Brahmasmi“ aus der &lt;br /&gt;
== [[Brihadaranyaka]] [[Upanishad]] 1.4.10 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wahrlich, diese Welt war am Anfang Brahman, dieses wusste allein sich selbst. Und es erkannte: &amp;quot;Ich bin Brahman!&amp;quot; - Dadurch ward es zu diesem Weltall. Und wer immer dieses inne ward, der ward eben zu demselbigen; und ebenso von den [[Rishi]]s, und ebenso von den Menschen. - Dieses erkennend hub [[Vamadeva]], der Rishi, an: &amp;quot;Ich war einst [[Manu]], ich war einst die Sonne.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch heutzutage, wer also eben dieses erkennt: &amp;quot;Ich bin Brahman!&amp;quot;, der wird zu diesem Weltall; und auch die Götter haben nicht Macht zu bewirken, dass er es nicht wird. Denn er ist die Seele ([[Atman]]) derselben. Wer nun eine andre Gottheit als den Atman verehrt und spricht: &amp;quot;Eine andre ist sie, und ein andrer bin ich&amp;quot;, der ist nicht weise; sondern er ist gleich als wie ein Haustier der Götter. So wie viele Haustiere dem Menschen von Nutzen sind, also auch ist jeder einzelne Mann den Göttern von Nutzen. Wenn auch nur ein Haustier entwendet wird, das ist unangenehm, wie viel mehr, wenn viele! - Daum ist es denselben nicht angenehm, dass die Menschen dieses wissen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen drei Mahavakyas sind: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Tat Twam Asi]] - Das bist Du“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Prajnanam Brahma]] - Bewusstsein ist Brahman“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Ayam Atma Brahma]] - Dieses Selbst ist Gott“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Swami Sivananda ==&lt;br /&gt;
aus der &amp;quot;Göttlichen Erkenntnis&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vedanta ist die einzige kühne Philosophie, die es wagt, den Menschen Gott zu nennen, nicht nur den Sohn Gottes oder seinen Diener. Sie betont, dass Du essentiell und in Wirklichkeit der unsterbliche, alldurchdringende Atman bist, die universelle Seele oder das höchste Brahman.&lt;br /&gt;
Kühnheit ist der Schlüsselbegriff der Vedanta. Die Botschaft der Vedanta ist Furchtlosigkeit, Seelenstärke und die Einheit des Bewusstseins.&lt;br /&gt;
Vedanta sucht keine Konvertiten, sondern eine tiefere Neufestsetzung der Gleichung über das Menschliche und Göttliche, eine Rückkehr zur grundlegenden Frage, die jedes Wesen stellt: “Was bin ich wirklich? Was ist mein wahres Selbst?”&lt;br /&gt;
Vedanta sagt: “Der Mensch ist im wesentlichen identisch mit dem höchsten Wesen.” Vedanta erinnert Dich an Deine wahre, tatsächliche göttliche Natur. Vedanta sagt: “Oh kleiner Mensch! Identifiziere Dich nicht mit diesem vergänglichen Körper. Gib ‘Ich’ und ‘Mein’ auf. Hasse nicht Deinen Nachbarn, Deinen Bruder. Versuche nicht, ihn auszunutzen. Er ist Dein Selbst. Es ist ein gemeinsames Selbst, ein gemeinsames Bewusstsein in allen. Es ist dasselbe in einem König und einem Bauern, einer Ameise und einem Hund, einem Mann und einer Frau, einem Schuster und einem Straßenkehrer. Das ist das wahre unsterbliche Wesen. Der Geist ist das, was trennt. Er versucht und täuscht. Töte diesen frechen Geist. Beherrsche die Sinne, die Dich nach außen zu den äußeren Objekten hinziehen. Hefte den Geist auf die Quelle. Erhebe Dich über Körper und Geist. Rotte Wünsche aus. Lerne die Unterscheidung zwischen dem Wahren und dem Unwahren. Identifiziere Dich mit dieser unsterblichen, nichtdualen, aus sich selbst existierenden, selbst strahlenden Essenz. Sieh das eine Selbst in allen. Sieh das Eine im Vielen. Dann endet alles Leid.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aham_Brahmasmi&amp;diff=8299</id>
		<title>Aham Brahmasmi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Aham_Brahmasmi&amp;diff=8299"/>
		<updated>2010-02-02T21:48:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anjali: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Aham Brahmasmi&#039;&#039;&#039;: ([[Sanskrit]]: अहं ब्रह्मास्मि aham brahmāsmi) &amp;quot;Ich bin [[Brahman]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der [[Mahavakya]]s (Affirmationen aus dem [[Vedanta]]) aus den [[Upanishaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle zu „Aham Brahmasmi“ aus der &lt;br /&gt;
== [[Brihadaranyaka]] [[Upanishad]] 1.4.10 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wahrlich, diese Welt war am Anfang Brahman, dieses wusste allein sich selbst. Und es erkannte: &amp;quot;Ich bin Brahman!&amp;quot; - Dadurch ward es zu diesem Weltall. Und wer immer dieses inne ward, der ward eben zu demselbigen; und ebenso von den [[Rishi]]s, und ebenso von den Menschen. - Dieses erkennend hub Vamadeva, der Rishi, an: &amp;quot;Ich war einst Manu, ich war einst die Sonne.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch heutzutage, wer also eben dieses erkennt: &amp;quot;Ich bin Brahman!&amp;quot;, der wird zu diesem Weltall; und auch die Götter haben nicht Macht zu bewirken, dass er es nicht wird. Denn er ist die Seele ([[Atman]]) derselben. Wer nun eine andre Gottheit als den Atman verehrt und spricht: &amp;quot;Eine andre ist sie, und ein andrer bin ich&amp;quot;, der ist nicht weise; sondern er ist gleich als wie ein Haustier der Götter. So wie viele Haustiere dem Menschen von Nutzen sind, also auch ist jeder einzelne Mann den Göttern von Nutzen. Wenn auch nur ein Haustier entwendet wird, das ist unangenehm, wie viel mehr, wenn viele! - Daum ist es denselben nicht angenehm, dass die Menschen dieses wissen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen drei Mahavakyas sind: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Tat Twam Asi]] - Das bist Du“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Prajnanam Brahma]] - Bewusstsein ist Brahman“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Ayam Atma Brahma]] - Dieses Selbst ist Gott“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worte von Swami Sivananda ==&lt;br /&gt;
aus der &amp;quot;Göttlichen Erkenntnis&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vedanta ist die einzige kühne Philosophie, die es wagt, den Menschen Gott zu nennen, nicht nur den Sohn Gottes oder seinen Diener. Sie betont, dass Du essentiell und in Wirklichkeit der unsterbliche, alldurchdringende Atman bist, die universelle Seele oder das höchste Brahman.&lt;br /&gt;
Kühnheit ist der Schlüsselbegriff der Vedanta. Die Botschaft der Vedanta ist Furchtlosigkeit, Seelenstärke und die Einheit des Bewusstseins.&lt;br /&gt;
Vedanta sucht keine Konvertiten, sondern eine tiefere Neufestsetzung der Gleichung über das Menschliche und Göttliche, eine Rückkehr zur grundlegenden Frage, die jedes Wesen stellt: “Was bin ich wirklich? Was ist mein wahres Selbst?”&lt;br /&gt;
Vedanta sagt: “Der Mensch ist im wesentlichen identisch mit dem höchsten Wesen.” Vedanta erinnert Dich an Deine wahre, tatsächliche göttliche Natur. Vedanta sagt: “Oh kleiner Mensch! Identifiziere Dich nicht mit diesem vergänglichen Körper. Gib ‘Ich’ und ‘Mein’ auf. Hasse nicht Deinen Nachbarn, Deinen Bruder. Versuche nicht, ihn auszunutzen. Er ist Dein Selbst. Es ist ein gemeinsames Selbst, ein gemeinsames Bewusstsein in allen. Es ist dasselbe in einem König und einem Bauern, einer Ameise und einem Hund, einem Mann und einer Frau, einem Schuster und einem Straßenkehrer. Das ist das wahre unsterbliche Wesen. Der Geist ist das, was trennt. Er versucht und täuscht. Töte diesen frechen Geist. Beherrsche die Sinne, die Dich nach außen zu den äußeren Objekten hinziehen. Hefte den Geist auf die Quelle. Erhebe Dich über Körper und Geist. Rotte Wünsche aus. Lerne die Unterscheidung zwischen dem Wahren und dem Unwahren. Identifiziere Dich mit dieser unsterblichen, nichtdualen, aus sich selbst existierenden, selbst strahlenden Essenz. Sieh das eine Selbst in allen. Sieh das Eine im Vielen. Dann endet alles Leid.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anjali</name></author>
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