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	<title>Yogawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kapalabhati&amp;diff=132644</id>
		<title>Kapalabhati</title>
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		<updated>2014-09-30T14:31:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kapalabhati&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: कपालभाति kapālabhāti &#039;&#039;f.&#039;&#039;) bedeutet wörtlich Licht, Glanz, Leuchten ([[Bhati]]) des Schädels ([[Kapala]]) oder &amp;quot;Schädelerhellung&amp;quot;. Kapalabhati bezeichnet im [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] eine [[Atem]]übung aus dem [[Pranayama]] mit einer schnellen Folge starker Aus[[atmung]]en und automatischer Einatmungen. Kapalabhati gehört zu den sechs [[Shatkriya]]s. Kapalabhati ist eine der beliebtesten und wirkungsvollsten Atemübungen (Pranayama) im [[Yoga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sechs [[Shatkriyas]] sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Shatkriyas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Lotus Kerzen--medium.jpg|thumb|Auch Tratak, die Kerzenmeditation, gehört zu den Shatkriyas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[körper]]licher [[Ebene]] befreit Kapalabhati unter anderem die Nasennebenhöhlen und hilft bei der Reduzierung von [[Kapha]] (Schleim). Auf [[Energie|energetischer]] Ebene aktiviert Kapalabhati das [[Prana]], auf [[geist]]iger Ebene verhilft es zu einem klaren [[Kopf]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Kapalabhati==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Kapalabhati&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapalabhati – strahlender [[Schädel]], leuchtender Schädel, der Glanz, das [[Licht]] des Schädels. [[Kapala]] heißt Schädel, Bhati heißt Leuchten, Strahlen und Licht. Kapalabhati ist der Name einer Atemübung und auf den [[Yoga Vidya]] Seiten findest du viele Video-Anleitungen und auch Internet-Anleitungen zu [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Kapalabhati]. Kapalabhati, eine Atemübung, die zu einem [[Gefühl]] des Strahlens und Leuchtens verhilfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pranayama4-150x150.jpg|thumb|Pranayama]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du Kapalabhati übst, hast du manchmal das Gefühl, dass die Energie nach oben, zum [[Kopf]] strömt und dann von hier weit wird. Kapalabhati drückt die [[Erfahrung]] dieses Strahlens und Leuchtens aus. Insbesondere wenn du die [[Luft]] anhältst am Ende des Kapalabhati, spürst du dieses Strahlen und Leuchten. Wenn du das nächste Mal Kapalabhati übst, dann konzentriere dich einfach darauf, dass du leuchtest und strahlst. Und wenn du Kapalabhati noch nicht kennst, kann ich es dir unbedingt empfehlen, lerne es und übe es, am besten täglich. Das ist es wert, dieses Leuchten, dieses Strahlen zu erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|D6voM4IySi8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausführung von Kapalabhati==&lt;br /&gt;
Kapalabhati besteht aus zwei Teilen: &lt;br /&gt;
* Das schnelle Ein- und Ausatmen. Dabei ist die [[Einatmung]] etwa doppelt so langsam wie die [[Ausatmung]]. Die Ausatmung ist aktiv. Die Einatmung passiv, d.h. sie geschieht von selbst durch [[Entspannung]]. Anfangs 20-30 Mal atmen, später bis auf 200 (oder noch mehr) steigerbar. &lt;br /&gt;
* Das Luft anhalten ([[Kumbhaka]]): Bei Kapalabhati hält man die [[Luft]] so lange an wie angenehm. Dabei sind die Lungen zu etwa 75%, also sehr angenehm, gefüllt. Das Anhalten sollte nicht forciert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den schnellen Atemzügen und dem Anhalten können 0-2 Zwischenatmungen eingeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|dBrQyAeDU1M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kapalabhati - Beschreibung von Swami Sivananda==&lt;br /&gt;
Diese Übung bereitet den [[Schüler]] auf die Praxis von [[Bhastrika]] [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama] vor. Sie ist eine der [[Reinigung]]sübungen, die im [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/hatha-yoga-pradipika/ Hatha Yoga] unter dem Namen [[Shatkriya]]s, „die sechs Handlungen“, bekannt sind. Wer in Kapalabhati geübt ist, kann Bhastrika mit Leichtigkeit ausführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setze dich in [[Padmasana]] (oder eine andere kreuzbeinige Sitzhaltung). Lasse die Hände auf den Knien (oder den Oberschenkeln) ruhen. Führe in schneller Abfolge [[Puraka]] und [[Rechaka]] aus, als ob du den Blasebalg eines Schmiedes bedientest. Das nennt man Kapalabhati. Führe die Übung dynamisch aus. Du wirst dabei gut ins Schwitzen geraten. Es gibt kein Atemanhalten ([[Kumbhaka]]) bei dieser Übung. Rechaka spielt hier eine wichtige Rolle. Kräftige Ausatmungen folgen rasch aufeinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Übung hat eine gewaltige Wirkung; bei ihrer Ausführung werden alle Gewebe, Zellen, Nerven, Sehnen und Moleküle in machtvolle Schwingung geraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang beginne mit einer Geschwindigkeit von einer Ausatmung pro Sekunde. Erhöhe dann Schritt für Schritt die Geschwindigkeit auf zwei Ausatmungen pro Sekunde. Mache anfangs eine Runde Kapalabhati am Morgen mit nur zehn Ausatmungen. In der zweiten Woche mache eine Runde am Morgen und eine am Abend, in der dritten Woche zwei Runden morgens und zwei abends, in der vierten Woche drei Runden morgens und drei abends. Mache am Ende jeder Runde eine kleine Pause und lasse den [[Atem]] normal ein- und ausfließen. Dadurch wirst du dich gut entspannen. Später, wenn du die Technik gut beherrschst, kannst du bei jeder Runde zehn Ausatmungen mehr dazunehmen, bis du 120 Ausatmungen pro Runde erreicht hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übung von Kapalabhati reinigt den [[Schädel]], die Atmungsorgane und die Atemwege. Sie bekämpft durch Trägheit verursachte [[Krankheit]]en. Sie beseitigt Krämpfe der Bronchien und erleichtert und heilt daher [[asthma]]tische Zustände. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lungenspitzen werden reichlich mit Sauerstoff versorgt und bilden deshalb keinen günstigen Nährboden für Tuberkelbazillen (TB); daher wird Schwindsucht durch diese Übung geheilt. Die Lungen werden stark entwickelt;    Kohlendioxid wird in großen Mengen ausgeschieden. Das [[Blut]] wird gereinigt; Verunreinigungen des Blutes werden ausgeschieden. Gewebe und Zellen absorbieren eine große Menge Sauerstoff. Das [[Herz]] funktioniert wie es soll. Kreislauf, Atemwege und Verdauungssystem werden in hohem Maße gestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kapalabhati – Reinigung des Atems, Geistes und Körpers==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel von Swami Saradananda&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Das Sanskrit-Wort „Kapala“ bedeutet Schädel; „Bhati“ bezeichnet Leuchten. In dieser Übung benutzt du deinen Atem, um dein Atem- und Kreislaufsystem zu reinigen. Durch regelmäßige Praxis erfrischt Kapalabhati gründlich deinen ganzen Organismus, sodass dein Gesicht von innen her strahlt mit guter Gesundheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beste Zeit für die Praxis von Kapalabhati ist direkt nach der [[Neti]]-Praxis ganz am Anfang deiner [[Pranayama]]-Praxis oder vor der [[Meditation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapalabhati reinigt deinen Nasengang, Lungen und das gesamte Atemsystem, stärkt die [[Lungen]] und erhöht die Lungenkapazität. Es trägt zum Ablass deiner Nasennebenhöhlen bei und hilft, die Anlagerung des Schleimes zu vermeiden. Gleichzeitig beseitigt Kapalabhati die Kohlensäure und andere Beimengungen aus deinem Blutkreislauf und ermöglicht eine bessere [[Verbindung]] der roten Blutkörperchen mit Sauerstoff. Der zusätzliche Sauerstoff reichert dein [[Blut]] an und trägt zur Erneuerung der Körpergewebe bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bewegung]] deines Zwerchfells und Kontraktionen der Bauchmuskulatur massieren deinen [[Magen]], [[Leber]], [[Milz]], [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herz] und [[Bauchspeicheldrüse]]n. Deine Bauchmuskeln werden stärker; die Verdauung wird besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapalabhati erfrischt und belebt deinen Geist. Du wirst mit großer [[Wahrscheinlichkeit]] einen Zustand der erhöhten Wachsamkeit erleben, der als Folge die zusätzliche Aufnahme der frischen [[Luft]] auftritt. Durch Kapalabhati kannst du dich in Hochstimmung versetzen und deine mentale Klarheit wird erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführung von Kapalabhati: Setze dich hin, am besten in den Schneidersitz. Halte deinen [[Rücken]] und Kopf gerade. Wenn du nicht mit gekreuzten Beinen sitzen kannst, setz dich auf einen Stuhl und stell deine [[Fuß|Füße]] auf den Boden. Atme 2-3 Mal tief ein und aus, dann atme noch einmal ein und fange mit rhythmischen [[Bauch]]pumpbewegungen an:&lt;br /&gt;
*1) Kontrahiere schnell deine Bauchmuskulatur. Demzufolge wird dein Zwerchfeld sich nach oben zu deiner Brusthöhle bewegen, deine Lungen entleeren und die Luft durch deine Nasenlöcher ausstoßen.&lt;br /&gt;
*2) Entspanne deine Bauchmuskeln; passives Einatmen findet statt. Deine Lungen werden automatisch mit der Luft aufgefüllt. Verwende keine [[Kraft]], um Luft zu holen.&lt;br /&gt;
Wiederhole dieses schnelle Pumpen. Beende mit dem Ausatmen und dann mache noch 2-3 tiefe Atemzüge, um zu deinem normalen [[Atemrhythmus]] zurückzukehren. Das ist eine Runde Kapalabhati.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fange mit drei Runden jeweils von 20-25 Pumpbewegungen an. Entwickle deine tägliche Praxis schrittweise bis 3-5 Runden jeweils von 30-50 Pumpbewegungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorsicht&#039;&#039;&#039;: Kapalabhati kann nicht während der Schwangerschaft oder Periode praktiziert werden. Es ist kontraindiziert bei [[Hernie]] (Zwerchfellbruch), Bauchschmerzen oder Muskelkrämpfen, hohem Blutdruck oder [[Asthma]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mechanismen von Kapalabhati sind schwer zu begreifen. Es wird empfohlen, diese von einem erfahrenen qualifizierten [[Yoga]][[lehrer]] zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkungen von Kapalabhati==&lt;br /&gt;
===Körperlich===&lt;br /&gt;
Stärkt das [[Zwerchfell]] und die [[Atemhilfsmuskulatur]]. Reinigt die [[Lungen]]. Massiert [[Herz]], [[Leber]] und [[Magen]]. Während der Periode des schnellen Atmens wird der Sauerstoffgehalt im [[Blut]] sehr stark erhöht. Das Blut wird dadurch alkalisch(basisch), was bestimmte Stoffwechselvorgänge und Entschlackung verbessert. Beim Atemanhalten steigt der Kohlensäuregehalt im Blut, was wiederum andere Stoffwechselvorgänge anregt und die [[Lungeneffizienz]] verbessert. Die [[Zeit]] des Atemanhaltens ist ein [[Trainingsreiz]], der dazu führt, dass die [[Lungenkapazität]] sich erhöht, [[Kreislauf]] und Herztätigkeit verbessert werden. Kapalabhati hilft, die Atemwege ([[Bronchien]], [[Alveolen]], [[Luftröhre]] und Nasendurchgänge) zu reinigen und ist eine gute Vorbeugung gegen [[Heuschnupfen]], [[Asthma]] und [[Erkältung]]skrankheiten. Kapalabhati wirkt reinigend und entschlackend auf den ganzen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Energetisch===&lt;br /&gt;
Kapalabhati aktiviert das [[Sonnengeflecht]]. Die [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie] steigt hoch zum [[Kopf]] und strahlt von dort aus. Kapalabhati heißt &amp;quot;scheinender [[Schädel]]&amp;quot; und bezieht sich auf das [[Gefühl]] der Energieausstrahlung aus dem Kopf. Man kann mittels [[Mula Bandha]] (Wurzelverschluss=zusammenziehen der Beckenbodenmuskeln), [[Visualisierung]] und [[Konzentration]] das [[Prana]] in die [[Sushumna]] (feinstoffliche [[Wirbelsäule]]) lenken und die [[Chakra]]s aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geistig===&lt;br /&gt;
Kapalabhati aktiviert und hilft zu einem klaren Kopf. Es ist sehr gut, um geistige und emotionelle Spannungen zu beseitigen. Es hilft gegen [[Müdigkeit]] und [[Niedergeschlagenheit]] und führt zu einer inneren [[Freude]] und [[Kraft]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ayurveda Dosha-Wirkung===&lt;br /&gt;
Laut [[Hatha Yoga Pradipika]] reduziert Kapalabhati ein Übermaß von [[Kapha]] [[Dosha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kapalabhati Variationen==&lt;br /&gt;
Zunächst sollte der Yoga Übende Kapalabhati in seiner Grundform üben. Um etwas [[Abwechslung]] in die Praxis zu bringen und die Wirkung zu steigern, gibt es verschiedene Kapalabhati Variationen. Manchmal ist jedoch die Grundübung von Kapalabhati am wirkungsvollsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einseitiges und wechselseitiges Kapalabhati mit Bahir Kumbhaka===&lt;br /&gt;
Mit gekreuzten [[Bein]]en hinsetzen. Wichtig: Rücken gerade, Nacken gerade. &lt;br /&gt;
* 1. Runde: Rechtes [[Nasenloch]] schließen. Durch linkes Nasenloch schnell ein- und ausatmen. Dann Luft vollständig ausatmen. Hände in [[Chin Mudra]] ([[Daumen]] und [[Zeigefinger]] berühren sich) auf [[Knie]] abstützen. Oberkörper von der Hüfte her leicht nach vorne neigen. Rücken gerade halten, eventuell Arme ausgestreckt. Mit leeren Lungen die Luft anhalten. Dabei [[Mula Bandha]] und sanftes [[Uddhiyana Bandha]], eventuell auch [[Jalandhara Bandha]]. Wenn Du nicht mehr anhalten kannst, atme wieder ein ein.&lt;br /&gt;
* 2. Runde: Wie 1. Runde, dabei nur durch das rechte Nasenloch ein- und ausatmen.&lt;br /&gt;
* 3. Runde: Wie 1. Runde, diesmal jedoch durch beide Nasenlöcher ein- und ausatmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Zwischen 2. und 3. Runde kann auch eine Runde mit wechselseitigem Ein- und Ausatmen gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{praxiswarnung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Kapala]]&lt;br /&gt;
*[[Kapalika]]&lt;br /&gt;
*[[Shatkriya]]&lt;br /&gt;
*[[Pranayama]]&lt;br /&gt;
*[[Anuloma Viloma]]&lt;br /&gt;
*[[Sitali]]&lt;br /&gt;
*[[Sitkari]]&lt;br /&gt;
*[[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Geschichte]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Panchakarma]]&lt;br /&gt;
*[[Abhyanga]]&lt;br /&gt;
*[[Shirodhara]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Therapie]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Physiologie]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Philosophie]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p822_Das-gro-e-Ayurveda-Heilbuch/ Das große Ayurveda-Heilbuch von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p83_Vedische-Kochkunst// Vedische Kochkunst]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda--Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*[http://www.ayurveda-rhyner.com Dr. Rhyner, Europäischer Ayurveda-Pionier und Autor umfangreicher und fundierter Ayurveda-Literatur]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p78_Das-gro-e-Ayurveda-Handbuch// Das große Ayurveda Handbuch von Maya Tiwari]&lt;br /&gt;
*Kirtikar, K. R., Basu,  B. D., Indian Medicinal Plants, Vol II (1988)&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Nadkarni, K. M., Indian Materia Medica, Vol. I (1982)&lt;br /&gt;
*Patnaik, Naveen, The Garden of Life (1993)&lt;br /&gt;
*Ranade, Subhash, Ayurveda - Wesen und Methodik (2004)&lt;br /&gt;
*Stapelfeldt, Elmar und Gupta , Shive Narain, Praxis Ayurveda-Medizin: kaya-cikitsa. Therapiekonzepte für Innere Erkrankungen (2013)&lt;br /&gt;
*The Useful Plants of India, Publications and Informations Directorate (1986)&lt;br /&gt;
*Warrier, P. K., Nambiar, V. P., Ramankutty, C., Indian Medicinal Plants (1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p71_Die-gro-e-Kraft-des-Atems-von-Andr--van-Lysebeth/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f André van Lysebeth, Die große Kraft des Atems]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p27_Pranayama-Anfaenger---Audio-CD/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Audio CD Pranayama für Anfänger]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p28_Pranayama-Fortgeschrittene---Audio-CD/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Audio CD Pranayama für Fortgeschrittene]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p72_Asana-Pranayama-Mudra-Bandha-von-Swami-Satyananda-Saraswati/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Swami Satyananda Saraswati, Asana Pranayama Mudra Bandha]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationsportal]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/ayurveda/zutaten.html Wichtige Zutaten der ayurvedischen Küche]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[http://www.ayurveda-community.net Ayurveda Community]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[http://ayurveda-video.podspot.de/rss Ayurveda Podcast]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/wellness-anwendungen/mehrtaegige-wellness-kuren/ Ayurveda Kuren]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/was-ist-ayurveda.htm Was ist Ayurveda? – Artikel von Sukadev Bretz]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/netzwerk/berufsverbaende/byvg/ayurveda-bv/ Der Ayurveda Berufsverband – Zweigverband des BYVG]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-videos/ Videos zu den verschiedenen Ayurveda Massagen]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yumpu.com/en/document/view/5680538/database-on-medicinal-plants-used-in-ayurveda-ayush-research- AYUSH Datenbank der medizinischen Pflanzen, die im Ayurveda verwendet werden]&lt;br /&gt;
*[http://www.ayujournal.org/ An International Quarterly Journal of Research in Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[http://www.namahjournal.com Namah - Journal of New Approaches to Medicine and Health]&lt;br /&gt;
*[http://www.ujconline.net Unique Journal of Ayurvedic and Herbal Medicines]&lt;br /&gt;
*[http://www.chandni-online.de/restaurant/heilwirkung.html Einige Kräuter und ihre Heilwirkung]&lt;br /&gt;
*[http://ayurvedacart.in/ayurvedic-herbs/herbs-start-with-k/kalajaji.html ayurvedische Kräuter mit Bildern]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-massage-seminare/ Ayurveda Massage Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-spezialseminare/ Ayurveda Spezialseminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-wellness-und-wohlfuehl-seminare/ Ayurveda Wellness- und Wohlfühl Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-weiterbildung/ Ayurveda Weiterbildung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-therapeuten-ausbildung-baustein/ Ayurveda Therapeuten Ausbildung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-ausbildung/ Ayurveda Ausbildung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/ Ayurveda Ausbildung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-seminare/ Ayurveda Wellness- und Gesundheits-Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-weiterbildung/ Ayurveda Weiterbildung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-massage/ Ayurveda Massage]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/die-ayurveda-oase/ Ayurveda Oase Bad Meinberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/sanskrit-und-devanagari/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ayurvedische Anwendung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pranayama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kanti&amp;diff=132641</id>
		<title>Kanti</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kanti&amp;diff=132641"/>
		<updated>2014-09-30T14:27:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kanti&#039;&#039;&#039;: ([[Sanskrit]]: कान्ति kānti &#039;&#039;m.&#039;&#039; &#039;&#039;f.&#039;&#039;) [[Schönheit]], [[Lieb]]lichkeit; Glanz, [[Licht]]; [[Wunsch]]; Verlangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanti Devi ist einer der Namen von [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Saraswati.html Saraswati]. Kanti kommt von Kanta, und Kanta heißt schön, lieblich. Kanti bedeutet Schönheit, Glanz, Strahlen. Saraswati ist Kanti Devi, die Göttin der Schönheit und des Glanzes. Erfahre mehr über kanti im folgenden Vortrag von und mit [[Sukadev]] Bretz, Gründer von [[Yoga Vidya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Saraswati3.jpg|thumb|Sarasvati wird auch Kanti oder Kantidevi genannt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Kanti==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Kanti&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanti – Schönheit, Glanz, [[Wunsch]]. Kanti ist auch ein Beiname von [[Saraswati]], insbesondere Kantidevi, das heißt, die Göttin der Schönheit, die Göttin des Strahlens, die Göttin des Leuchtens, heißt auch, die geliebte Göttin. Kanta heißt ja auch begehrt und heißt lieb und schön und Kanti ist also auch die geliebte [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spiritualitaet/ Göttin], die schöne Göttin, die Göttin der Schönheit. Du kannst in der Schönheit [[Gott]] sehen, du kannst in der [[Liebe]] Gott sehen, und du kannst auch Gott über alles lieben und die [[Göttin]] über alles lieben. Letztlich steht Saraswati auch dafür, dass du in der Schönheit das Göttliche sehen kannst. Es heißt auch, Gott ist erkennbar in [[Satya]]m, Shivam, [[Sundaram]], in der Wahrheit, in der Liebe und in der Schönheit. Kanti – die Schönheit und die Liebe. Kantidevi – die Göttin der Liebe und der Schönheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|sLvy8T9OZfs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Kanta]]&lt;br /&gt;
*[[Saraswati]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Martin Mittwede, Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Wilfried Huchzermeyer, Das Yoga-Lexikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/sanskrit-und-devanagari/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kamala&amp;diff=132640</id>
		<title>Kamala</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kamala&amp;diff=132640"/>
		<updated>2014-09-30T14:24:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lakshmi.jpg|thumb|Lakshmi auf einer Lotosblüte (Kamala)]]&#039;&#039;&#039;Kamala&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: कमल kamala &#039;&#039;n.&#039;&#039;) [[Lotus]] bzw. [[Lotos]], Indische Lotosblume (&#039;&#039;Nelumbo nucifera&#039;&#039;, [[Padma]]); Lotusblüte; als Adjektiv Farbe Rot-Rosa. Kāmala कामल (mit langem A) die Wunscherfüllende oder auch: Diejenige, die voller Wünsche ist (von [[Kama]] काम kāma, Wunsch). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamalā  (mit langem a am Ende) ist ein Beiname von [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Lakshmi1.html Lakshmi], Name einer der [[Mahavidyas]], Beiname von [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Brahma.html Brahma] beliebter [[spiritueller Name]] bei [[Yoga Vidya]]. Kamalā bedeutet auch Wohlstand, Reichtum. Höre im folgenden Vortrag und Video von und mit [[Sukadev]] Bretz, Gründer von [[Yoga Vidya]] noch mehr über die Bedeutung von Kamala. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Kamala==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Kamala&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala – die Lotosblüte, der [[Lotos]]. In [[Indien]] spielt Kamala, Lotos oder Lotosblüte, eine wichtige Rolle. Kamala heißt Lotos oder Lotosblüte. Übrigens, im Deutschen schreibt man normalerweise Lotos, aber da im Englischen Lotus geschrieben wird, hat es sich inzwischen auch eingebürgert, auch im Deutschen Lotus zu schreiben. Lotos oder Lotus ist beides Kamala. Ein bekannterer Ausdruck ist auch [[Padma]]; der Lotossitz heißt z.B. [[Padmasana]]. Asana – Sitz, und Padma – Lotos. Aber der Lotossitz heißt auch Kamalasana. Kamala – Lotos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lotus wasser.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lotos spielt in der indischen Mythologie eine große Rolle. Zum einen ist natürlich die Lotosblüte vielleicht die schönste große Blüte, wie die Seerose. Zunächst mal ist es eine kleine Blüte und dann öffnet sie sich. Und dieses starke Öffnen, das wunderschön ist, steht auch symbolisch für alles auf dem spirituellen [[Weg]]. Zunächst mal ist man klein und eng. Wenn man spirituelle Praktiken übt, wird man weit, leicht und öffnet sich immer mehr. Man erblüht in Fähigkeiten, man hat Ausstrahlung, Menschen spüren das. Wer [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] übt, der hat eine größere Faszination für andere Menschen, das Charisma steigert sich, die Ausstrahlung steigert sich, das Strahlen steigert sich. So erblüht der Mensch wie eine Lotosblüte. Das ist ein Beispiel, warum Kamala so schön ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala ist aber auch ein Beispiel, der Lotos ist ja in einem See und er wächst besonders gut, wenn im See unten Schlamm ist, in klaren Seen wachsen die Lotosblumen nicht so gut, sondern gerade dann, wenn es schlammig ist, wenn der Fuß des Bodens scheinbar schmutzig ist, dann wächst Lotos besonders schön. Was heißen soll, wenn du in schwierigen Umständen bist, wenn du in einer Umgebung bist, die schwierig ist, dann kannst du das besonders als Nährboden nehmen, du kannst daraus besonders gut wachsen. Anstatt dich zu beschweren darüber, dass die Umgebung nicht gut ist, dass du Geldschwierigkeiten hast, dass die Menschen nicht so freundlich sind, dass deine Nachbarn nicht so nett sind, dass dein Chef unfreundlich ist, die Kollegen usw., stattdessen, nimm das als Nährboden und erblühe, wie Kamala, wie eine Lotosblüte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamal steht auch dafür, dass alles abperlt. Das Blatt einer Lotosblüte wird niemals nass werden. Das ist ganz interessant, inzwischen gibt es auch Wissenschaftler, die erforscht haben, woher das eigentlich kommt. Du kannst ein Lotosblatt nehmen und du kannst [[Wasser]] darüber geben, es bleibt trocken, kein Tropfen Wasser hängt daran fest. So ähnlich auch geht ein spiritueller Aspirant durch die Menschen. Menschen mögen freundlich sein und unfreundlich sein, mögen schimpfen oder auch nicht, es perlt alles an einem ab. Es spielt keine große Rolle, ob Menschen freundlich sind oder unfreundlich. Es mögen im [[Leben]] dramatische Ereignisse kommen, es perlt an einem ab. Man weiß: „Ich bin das unsterbliche [[Selbst]], Dinge kommen, Dinge gehen, [[Freude]] kommt, [[Leid]] kommt, Freude geht, Leid geht, alles perlt ab.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst alles nutzen, du kannst aus allem lernen, aber du wirst von nichts in der Tiefe berührt sein. So hat also Kamala, Lotos, eine große Bedeutung. Lotos ist auch ein Beiname von [[Lakshmi]], denn Lakshmi sitzt auf einem Lotos, manchmal wird auch gesagt, Lakshmi ist der Lotos. Im Lotos ist alles drin. Es gibt auch einen Schöpfungsmythos, der besagt, aus [[Vishnu]]s Nabel ist der Lotos entstanden. Der Lotos ist die Lakshmi. Und aus diesem Lotos ist die [[Welt]] entstanden und die ganze Welt ist also ruhend in diesem Lotos Lakshmis. So also, Kamala, auch ein Beiname von Lakshmi. Kamala – Lotos, als Symbol für Schönheit, als Symbol für Erblühen aller Fähigkeiten, als Symbol dafür, dass du von nichts berührt bist, alles perlt an dir ab. Du bist das unsterbliche Selbst, ewig und unendlich. Kamala – Lotos, Lotosblüte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|yNDbX1HEN6A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Schreibweisen von Kamala==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakshmi_Devi.jpg|thumb|Lakshmi als Kamala - mit großer Lotusblüte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala kann auch geschrieben werden Kamla, Kamal. Kamala wird auch [[Kamalatmika]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kamala als Beiname von Lakshmi==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakshmi-painted-by-Narayani.jpg|thumb|Lakshmi bzw. Kamala stehend auf einer Lotusblüte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lakshmi wird meist sitzend oder stehend auf einer Lotosblüte dargestellt. In ihren zwei oberen Händen hält sie Lotosblüten.  Sie wird deshalb als Kamala, Lotosblüte, oder auch als Kamalatmika, als &amp;quot;diejenige mit der Lotusblüte&amp;quot; bezeichnet. Viele der Beinamen von Lakshmi haben mit Lotus zu tun: Lakshmi wird als [[Padma]] (=Lotos), als [[Padmakshi]] (Lotusäugige), [[Padmini]] (Lotuspflanze), [[Padmavati]] (die auf einem Lotus wohnt) bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala gilt auch als die &amp;quot;Wunscherfüllende&amp;quot; (Kama=Wunsch): Kamala ist die Glücksverheißende, die [[Göttin]] des Wohlstands. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Symbolik von Kamala===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala bzw. Lakshmi steht auf einem See oder einem Meer, wo es auf und ab geht. Das symbolisiert das Auf und Ab des Glücks. Kamala steht auf einem Lotus bzw. ist der Lotus. Lotusblüte steht für alle verborgenen Talente, die sich entwickeln wollen: Jeder hat viele Fähigkeit als Knospen, die erblühen wollen. [[Spirituell]]es Leben ist nicht nur Nach-Innen-Gehen. Spirituelles Leben ist auch Entfaltung, Erblühen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala hat zwei Lotosblüten, die nach oben zeigen. Zwei ihrer Hände zeigen nach unten. Das symbolisiert das Ideal eines [https://www.yoga-vidya.de/karma/ Karma] [[Yogi]]s, eines uneigennützig Dienenden: Du öffnest dich nach oben, nimmst [[Segen]] in Empfang, du bist bereit zu empfangen. Und du gibst all das was du empfängst weiter. Daher ist Kamala auch umgeben von Wasser: Du lässt es durch dich hindurch fließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala ist umgeben von zwei [[Elefant]]en. In [[Indien]] sind Elefanten Symbole für Glück: Wenn du dich bemühst, deine Fähigkeiten zum Erblühen zu bringen, dich öffnest und gibst, wirst du von Glück umgeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mythen um Lakshmi als Kamala===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Mythen, wie Kamala bzw. Lakshmi in diese Welt kamen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Beginn der Schöpfung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schöpfungsmythos gab es vor Beginn des Universums ein unendliches Meer. Auf diesem Meer lag [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Vishnu.html Vishnu] auf [[Vasuki]] bzw. [[Ananta]], der Weltenschlange. Aus dem Nabel von Vishnu entsprang Kamala, ein Lotusstil. Auf diesem Lotusstil entstand eine Knospe. Als diese Knospe sich öffnete, entstand Kamala bzw. Lakshmi, Kamalatmika, die aus dem Lotus Geborene bzw. Entstandene. Aus Kamala wiederum entstand Brahma, der Schöpfer. Brahma übte [[Pranayama]] - und als er genügend [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] angesammelt hatte, schuf er die Welt aus seinen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Quirlen des Milchozeans====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der wichtigsten indischen Mythen, der bei so vielen Göttern eine große Rolle spielt, ist [[Das Quirlen des Milchozeans]]. Die [[Deva]]s ([[Engel]]) und [[Asura]]s ([[Dämon]]en) wollten zusammen den [[Milchozean]] quirlen, um den Nektar der Unsterblichkeit zu bekommen. Beim Quirlen des Milchozeans kamen viele großartige Wunder zum Vorschein. Unter anderem entstand eine Lotusknospe, die immer größer wurde, eine riesige Lotusblüte, Kamala, entstand. Und in dieser Kamala erschien eine wunderschöne Göttin, Kamalatmika, die aus einem Lotus Geborene, Lakshmi. Diese Kamala bzw. Kamalatmika segnete alle und versprach jedem, der sie anrief, alle Wünsche zu erfüllen - sofern sie das Geschenkte zum Wohl anderer weiter geben würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mantra von Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mantra von Lakshmi ist [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/om-shri-maha-lakshmyai-namaha Om Shri Mahalakshmyai Namaha]. Hier einige Erläuterungen zum Lakshmi Mantra: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|bg5g0jco3Is}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kamala als eine der Mahavidyas==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala bzw. Kamalatmika ist die zehnte der Mahavidyas, [[Weisheitsgöttin]]nen, Manifestationen von [[Devi]]. Mehr zu Kamala als Mahavidya siehe unter dem Begriff [[Kamalatmika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kamala als spiritueller Name==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lashmi.jpg|thumb|Kamala als Lakshmi, sitzend]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala ist ein beliebter spiritueller Name. Swami Vishnudevananda hat einigen seiner Schülerinnen den Namen Kamala gegeben. Auch bei Yoga Vidya gibt es ein paar Aspirantinnen, die den Namen Kamala bekommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aspirantinnen mit dem [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Mantras.html Mantra] [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/om-shri-maha-lakshmyai-namaha Om Shri Mahalakshmyai Namaha] oder [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/om-namo-narayanaya-om-namo Om Namo Narayanaya]  oder [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/om-shri-durgayai-namaha-om Om Shri Durgayai Namaha] können den Namen Kamala erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala bedeutet Lotus. Eine große Lotosblüte entsteht aus einer kleinen Knospe. Wenn du den Namen Kamala erhältst, bedeutet das, dass in dir viel zum Erblühen kommen will. In dir gibt des die [https://www.yoga-vidya.de/chakra/ Chakras], die [[Energie]]zentren, die auch als Kamalas, als Lotosse, bezeichnet werden. Du kannst all deine Fähigkeiten erblühen lassen - dafür steht Kamala.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala bedeutet auch diejenige die Wünsche hat. Hier ist der Wunsch nach dem Höchsten, die Liebe zur Göttlichen Mutter gemeint - die sich auch in aller Schöpfung manifestiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala kann auch heißen, diejenige, die alle Wünsche transzendiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala ist auch die Wunscherfüllende, als Beiname von Lakshmi. Du kannst dich an Lakshmi wenden, die dir alle Wünsche erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala heißt auch &amp;quot;die Liebevolle&amp;quot;, was ausdrückt, dass du deiner Liebe ausdrücken willst - und auch im Kleinen, auch im Sinnlichen, die göttliche Liebe siehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Persönlichkeiten mit dem Namen Kamala in der indischen Mythologie==&lt;br /&gt;
Kamala ist ein beliebter Name in der indischen Mythologie. Er wird sowohl als männlicher als auch als weiblicher Name verwendet. Hier einige Beispiele von Persönlichkeiten mit dem Namen Kamala: &lt;br /&gt;
* Ein Schüler von [[Vaishampalyana]]&lt;br /&gt;
* Eine Manifestation von [[Dhruvaka]]&lt;br /&gt;
* Name eines [[Asura]]s&lt;br /&gt;
* Name einer der Mütter von [[Skanda]] bzw. [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Muruga1.html Muruga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Moderne Persönlichkeiten mit dem Namen Kamal bzw. Kamala==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kamal Haasan, Filmschauspieler in [[Südindien]]&lt;br /&gt;
* Kamaluddin Mohammed, Filmdirektor aus [[Kerala]]&lt;br /&gt;
* Kamal Heer, Punjabi Sänger&lt;br /&gt;
* Kamal Khan , Bollywood playback Sänger&lt;br /&gt;
* Kamal [[Nath]], Indischer Minister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Bedeutungen von Kamala in der indischen Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala hat sehr umfassende und unterschiedliche Bedeutungen in der indischen Literatur. Kamala kann noch bedeuten: &lt;br /&gt;
* Eine Hirschart&lt;br /&gt;
* Ein indischer [[Kranich]]&lt;br /&gt;
* Kamala ist auch ein indisches Versmaß&lt;br /&gt;
* Eine spezielle Konstellation&lt;br /&gt;
* Eine Art Wasser&lt;br /&gt;
* Die Blase&lt;br /&gt;
* Eine Form der Gelbsucht (कामला kāmalā &#039;&#039;f.&#039;&#039;, [[Kamalaroga]])&lt;br /&gt;
* Ein spezielles Medikament&lt;br /&gt;
* Kamala ist auch der Name einer Stadt, die gebaut wurde von einem König namens Kamala&lt;br /&gt;
* Im Buddhismus eine besondere Zahl&lt;br /&gt;
* Kamala ist der Name einer Lotos-Pflanze mit lateinischer botanischer Bezeichnung &#039;&#039;Nelumbo nucifera&#039;&#039; ([[Padma]])&lt;br /&gt;
* Kamala steht auch für den Kamalabaum (&#039;&#039;Mallotus philippensis&#039;&#039;, [[Kampillaka]]), der in Asien und Australien verbreitet ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutungen von Kamala außerhalb von Indien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Indien gibt es auch den Namen Kamala: &lt;br /&gt;
* Kamala James Harris (* 28. Mai 1950 in Senatobia, Mississippi, ein ehemaliger US-amerikanischer Wrestler&lt;br /&gt;
* Eine Ortschaft in Thailand, Distrikt Kathu, genannt Amphoe Kathu&lt;br /&gt;
* Eine Figur aus dem Roman Siddhartha von Hermann Hesse&lt;br /&gt;
* Ein Fluss in Nepal und Indien, genannt Kamala Bagmati&lt;br /&gt;
* Kamala Harris, eine Generalstaatsanwältin in den USA&lt;br /&gt;
* Im Arabische bedeutet Kamal ( كمال‌ ‎) Vollkommenheit, Ganzheit, Integrität. Daraus ist das Türkische Kemal entstanden. Es ist die Abkürzung von Kamal al-Din&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kamala im Ayurveda ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Charaka Samhita]] ([[Sutra Sthana]] 4.15) gilt &#039;&#039;Kamala&#039;&#039; (&#039;&#039;Nelumbo nucifera&#039;&#039;, [[Padma]], [[Nalina]]) im Rahmen der Aufzählung der 50 [[Mahakashaya]]s als [[Purishasangrahaniya]] und  [[Mutravirajaniya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Lotos]]&lt;br /&gt;
*[[Padma]]&lt;br /&gt;
*[[Utpala]]&lt;br /&gt;
*[[Shaluka]]&lt;br /&gt;
*[[Shakti]]&lt;br /&gt;
*[[Devi]]&lt;br /&gt;
*[[Mahavidya Mantra]]&lt;br /&gt;
*[[Lakshmi]]&lt;br /&gt;
*[[Mahavidyas]]&lt;br /&gt;
*[[Kamalatmika]]&lt;br /&gt;
*[[Kamalaroga]]&lt;br /&gt;
*[[Kamalottara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://api.ning.com/files/AZGD8M1p2gsETmGfa7S**siN4ZkP2*VLSwdPM5KepagSxf61LGojNDLUDtS3LPk7NLbylzS06rEHt-nJIoxpAkBNM48dH0GD/GaneshaMahaLaxshmiSaraswati.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Martin Mittwede, Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Wilfried Huchzermeyer, Das Yoga-Lexikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Durga.html Durga] &lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Kali.html Kali]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Lakshmi1.html Lakshmi]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Sita.html Sita]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Saraswati.html Saraswati]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/tantra/ Tantra]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/ Seminare zum Thema Kundalini Yoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/ Seminare zum Thema Hinduistische Rituale]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/sanskrit-und-devanagari/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vaishnavismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Shaktismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tantra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mahavidyas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ayurveda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kamala&amp;diff=132638</id>
		<title>Kamala</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kamala&amp;diff=132638"/>
		<updated>2014-09-30T14:19:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lakshmi.jpg|thumb|Lakshmi auf einer Lotosblüte (Kamala)]]&#039;&#039;&#039;Kamala&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: कमल kamala &#039;&#039;n.&#039;&#039;) [[Lotus]] bzw. [[Lotos]], Indische Lotosblume (&#039;&#039;Nelumbo nucifera&#039;&#039;, [[Padma]]); Lotusblüte; als Adjektiv Farbe Rot-Rosa. Kāmala कामल (mit langem A) die Wunscherfüllende oder auch: Diejenige, die voller Wünsche ist (von [[Kama]] काम kāma, Wunsch). Kamala bedeutet auch Wohlstand, Reichtum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamalā  (mit langem a am Ende) ist ein Beiname von [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Lakshmi1.html Lakshmi], Name einer der [[Mahavidyas]], Beiname von [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Brahma.html Brahma] beliebter [[spiritueller Name]] bei [[Yoga Vidya]]. Höre im folgenden Vortrag und Video von und mit [[Sukadev]] Bretz, Gründer von [[Yoga Vidya]] noch mehr über die Bedeutung von Kamala. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Kamala==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Kamala&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala – die Lotosblüte, der [[Lotos]]. In [[Indien]] spielt Kamala, Lotos oder Lotosblüte, eine wichtige Rolle. Kamala heißt Lotos oder Lotosblüte. Übrigens, im Deutschen schreibt man normalerweise Lotos, aber da im Englischen Lotus geschrieben wird, hat es sich inzwischen auch eingebürgert, auch im Deutschen Lotus zu schreiben. Lotos oder Lotus ist beides Kamala. Ein bekannterer Ausdruck ist auch [[Padma]]; der Lotossitz heißt z.B. [[Padmasana]]. Asana – Sitz, und Padma – Lotos. Aber der Lotossitz heißt auch Kamalasana. Kamala – Lotos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lotus wasser.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lotos spielt in der indischen Mythologie eine große Rolle. Zum einen ist natürlich die Lotosblüte vielleicht die schönste große Blüte, wie die Seerose. Zunächst mal ist es eine kleine Blüte und dann öffnet sie sich. Und dieses starke Öffnen, das wunderschön ist, steht auch symbolisch für alles auf dem spirituellen [[Weg]]. Zunächst mal ist man klein und eng. Wenn man spirituelle Praktiken übt, wird man weit, leicht und öffnet sich immer mehr. Man erblüht in Fähigkeiten, man hat Ausstrahlung, Menschen spüren das. Wer [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] übt, der hat eine größere Faszination für andere Menschen, das Charisma steigert sich, die Ausstrahlung steigert sich, das Strahlen steigert sich. So erblüht der Mensch wie eine Lotosblüte. Das ist ein Beispiel, warum Kamala so schön ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala ist aber auch ein Beispiel, der Lotos ist ja in einem See und er wächst besonders gut, wenn im See unten Schlamm ist, in klaren Seen wachsen die Lotosblumen nicht so gut, sondern gerade dann, wenn es schlammig ist, wenn der Fuß des Bodens scheinbar schmutzig ist, dann wächst Lotos besonders schön. Was heißen soll, wenn du in schwierigen Umständen bist, wenn du in einer Umgebung bist, die schwierig ist, dann kannst du das besonders als Nährboden nehmen, du kannst daraus besonders gut wachsen. Anstatt dich zu beschweren darüber, dass die Umgebung nicht gut ist, dass du Geldschwierigkeiten hast, dass die Menschen nicht so freundlich sind, dass deine Nachbarn nicht so nett sind, dass dein Chef unfreundlich ist, die Kollegen usw., stattdessen, nimm das als Nährboden und erblühe, wie Kamala, wie eine Lotosblüte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamal steht auch dafür, dass alles abperlt. Das Blatt einer Lotosblüte wird niemals nass werden. Das ist ganz interessant, inzwischen gibt es auch Wissenschaftler, die erforscht haben, woher das eigentlich kommt. Du kannst ein Lotosblatt nehmen und du kannst [[Wasser]] darüber geben, es bleibt trocken, kein Tropfen Wasser hängt daran fest. So ähnlich auch geht ein spiritueller Aspirant durch die Menschen. Menschen mögen freundlich sein und unfreundlich sein, mögen schimpfen oder auch nicht, es perlt alles an einem ab. Es spielt keine große Rolle, ob Menschen freundlich sind oder unfreundlich. Es mögen im [[Leben]] dramatische Ereignisse kommen, es perlt an einem ab. Man weiß: „Ich bin das unsterbliche [[Selbst]], Dinge kommen, Dinge gehen, [[Freude]] kommt, [[Leid]] kommt, Freude geht, Leid geht, alles perlt ab.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst alles nutzen, du kannst aus allem lernen, aber du wirst von nichts in der Tiefe berührt sein. So hat also Kamala, Lotos, eine große Bedeutung. Lotos ist auch ein Beiname von [[Lakshmi]], denn Lakshmi sitzt auf einem Lotos, manchmal wird auch gesagt, Lakshmi ist der Lotos. Im Lotos ist alles drin. Es gibt auch einen Schöpfungsmythos, der besagt, aus [[Vishnu]]s Nabel ist der Lotos entstanden. Der Lotos ist die Lakshmi. Und aus diesem Lotos ist die [[Welt]] entstanden und die ganze Welt ist also ruhend in diesem Lotos Lakshmis. So also, Kamala, auch ein Beiname von Lakshmi. Kamala – Lotos, als Symbol für Schönheit, als Symbol für Erblühen aller Fähigkeiten, als Symbol dafür, dass du von nichts berührt bist, alles perlt an dir ab. Du bist das unsterbliche Selbst, ewig und unendlich. Kamala – Lotos, Lotosblüte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|yNDbX1HEN6A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Schreibweisen von Kamala==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakshmi_Devi.jpg|thumb|Lakshmi als Kamala - mit großer Lotusblüte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala kann auch geschrieben werden Kamla, Kamal. Kamala wird auch [[Kamalatmika]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kamala als Beiname von Lakshmi==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakshmi-painted-by-Narayani.jpg|thumb|Lakshmi bzw. Kamala stehend auf einer Lotusblüte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lakshmi wird meist sitzend oder stehend auf einer Lotosblüte dargestellt. In ihren zwei oberen Händen hält sie Lotosblüten.  Sie wird deshalb als Kamala, Lotosblüte, oder auch als Kamalatmika, als &amp;quot;diejenige mit der Lotusblüte&amp;quot; bezeichnet. Viele der Beinamen von Lakshmi haben mit Lotus zu tun: Lakshmi wird als [[Padma]] (=Lotos), als [[Padmakshi]] (Lotusäugige), [[Padmini]] (Lotuspflanze), [[Padmavati]] (die auf einem Lotus wohnt) bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala gilt auch als die &amp;quot;Wunscherfüllende&amp;quot; (Kama=Wunsch): Kamala ist die Glücksverheißende, die [[Göttin]] des Wohlstands. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Symbolik von Kamala===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala bzw. Lakshmi steht auf einem See oder einem Meer, wo es auf und ab geht. Das symbolisiert das Auf und Ab des Glücks. Kamala steht auf einem Lotus bzw. ist der Lotus. Lotusblüte steht für alle verborgenen Talente, die sich entwickeln wollen: Jeder hat viele Fähigkeit als Knospen, die erblühen wollen. [[Spirituell]]es Leben ist nicht nur Nach-Innen-Gehen. Spirituelles Leben ist auch Entfaltung, Erblühen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala hat zwei Lotosblüten, die nach oben zeigen. Zwei ihrer Hände zeigen nach unten. Das symbolisiert das Ideal eines [https://www.yoga-vidya.de/karma/ Karma] [[Yogi]]s, eines uneigennützig Dienenden: Du öffnest dich nach oben, nimmst [[Segen]] in Empfang, du bist bereit zu empfangen. Und du gibst all das was du empfängst weiter. Daher ist Kamala auch umgeben von Wasser: Du lässt es durch dich hindurch fließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala ist umgeben von zwei [[Elefant]]en. In [[Indien]] sind Elefanten Symbole für Glück: Wenn du dich bemühst, deine Fähigkeiten zum Erblühen zu bringen, dich öffnest und gibst, wirst du von Glück umgeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mythen um Lakshmi als Kamala===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Mythen, wie Kamala bzw. Lakshmi in diese Welt kamen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Beginn der Schöpfung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schöpfungsmythos gab es vor Beginn des Universums ein unendliches Meer. Auf diesem Meer lag [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Vishnu.html Vishnu] auf [[Vasuki]] bzw. [[Ananta]], der Weltenschlange. Aus dem Nabel von Vishnu entsprang Kamala, ein Lotusstil. Auf diesem Lotusstil entstand eine Knospe. Als diese Knospe sich öffnete, entstand Kamala bzw. Lakshmi, Kamalatmika, die aus dem Lotus Geborene bzw. Entstandene. Aus Kamala wiederum entstand Brahma, der Schöpfer. Brahma übte [[Pranayama]] - und als er genügend [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] angesammelt hatte, schuf er die Welt aus seinen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Quirlen des Milchozeans====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der wichtigsten indischen Mythen, der bei so vielen Göttern eine große Rolle spielt, ist [[Das Quirlen des Milchozeans]]. Die [[Deva]]s ([[Engel]]) und [[Asura]]s ([[Dämon]]en) wollten zusammen den [[Milchozean]] quirlen, um den Nektar der Unsterblichkeit zu bekommen. Beim Quirlen des Milchozeans kamen viele großartige Wunder zum Vorschein. Unter anderem entstand eine Lotusknospe, die immer größer wurde, eine riesige Lotusblüte, Kamala, entstand. Und in dieser Kamala erschien eine wunderschöne Göttin, Kamalatmika, die aus einem Lotus Geborene, Lakshmi. Diese Kamala bzw. Kamalatmika segnete alle und versprach jedem, der sie anrief, alle Wünsche zu erfüllen - sofern sie das Geschenkte zum Wohl anderer weiter geben würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mantra von Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mantra von Lakshmi ist [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/om-shri-maha-lakshmyai-namaha Om Shri Mahalakshmyai Namaha]. Hier einige Erläuterungen zum Lakshmi Mantra: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|bg5g0jco3Is}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kamala als eine der Mahavidyas==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala bzw. Kamalatmika ist die zehnte der Mahavidyas, [[Weisheitsgöttin]]nen, Manifestationen von [[Devi]]. Mehr zu Kamala als Mahavidya siehe unter dem Begriff [[Kamalatmika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kamala als spiritueller Name==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lashmi.jpg|thumb|Kamala als Lakshmi, sitzend]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala ist ein beliebter spiritueller Name. Swami Vishnudevananda hat einigen seiner Schülerinnen den Namen Kamala gegeben. Auch bei Yoga Vidya gibt es ein paar Aspirantinnen, die den Namen Kamala bekommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aspirantinnen mit dem [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Mantras.html Mantra] [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/om-shri-maha-lakshmyai-namaha Om Shri Mahalakshmyai Namaha] oder [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/om-namo-narayanaya-om-namo Om Namo Narayanaya]  oder [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/om-shri-durgayai-namaha-om Om Shri Durgayai Namaha] können den Namen Kamala erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala bedeutet Lotus. Eine große Lotosblüte entsteht aus einer kleinen Knospe. Wenn du den Namen Kamala erhältst, bedeutet das, dass in dir viel zum Erblühen kommen will. In dir gibt des die [https://www.yoga-vidya.de/chakra/ Chakras], die [[Energie]]zentren, die auch als Kamalas, als Lotosse, bezeichnet werden. Du kannst all deine Fähigkeiten erblühen lassen - dafür steht Kamala.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala bedeutet auch diejenige die Wünsche hat. Hier ist der Wunsch nach dem Höchsten, die Liebe zur Göttlichen Mutter gemeint - die sich auch in aller Schöpfung manifestiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala kann auch heißen, diejenige, die alle Wünsche transzendiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala ist auch die Wunscherfüllende, als Beiname von Lakshmi. Du kannst dich an Lakshmi wenden, die dir alle Wünsche erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala heißt auch &amp;quot;die Liebevolle&amp;quot;, was ausdrückt, dass du deiner Liebe ausdrücken willst - und auch im Kleinen, auch im Sinnlichen, die göttliche Liebe siehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Persönlichkeiten mit dem Namen Kamala in der indischen Mythologie==&lt;br /&gt;
Kamala ist ein beliebter Name in der indischen Mythologie. Er wird sowohl als männlicher als auch als weiblicher Name verwendet. Hier einige Beispiele von Persönlichkeiten mit dem Namen Kamala: &lt;br /&gt;
* Ein Schüler von [[Vaishampalyana]]&lt;br /&gt;
* Eine Manifestation von [[Dhruvaka]]&lt;br /&gt;
* Name eines [[Asura]]s&lt;br /&gt;
* Name einer der Mütter von [[Skanda]] bzw. [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Muruga1.html Muruga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Moderne Persönlichkeiten mit dem Namen Kamal bzw. Kamala==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kamal Haasan, Filmschauspieler in [[Südindien]]&lt;br /&gt;
* Kamaluddin Mohammed, Filmdirektor aus [[Kerala]]&lt;br /&gt;
* Kamal Heer, Punjabi Sänger&lt;br /&gt;
* Kamal Khan , Bollywood playback Sänger&lt;br /&gt;
* Kamal [[Nath]], Indischer Minister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Bedeutungen von Kamala in der indischen Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala hat sehr umfassende und unterschiedliche Bedeutungen in der indischen Literatur. Kamala kann noch bedeuten: &lt;br /&gt;
* Eine Hirschart&lt;br /&gt;
* Ein indischer [[Kranich]]&lt;br /&gt;
* Kamala ist auch ein indisches Versmaß&lt;br /&gt;
* Eine spezielle Konstellation&lt;br /&gt;
* Eine Art Wasser&lt;br /&gt;
* Die Blase&lt;br /&gt;
* Eine Form der Gelbsucht (कामला kāmalā &#039;&#039;f.&#039;&#039;, [[Kamalaroga]])&lt;br /&gt;
* Ein spezielles Medikament&lt;br /&gt;
* Kamala ist auch der Name einer Stadt, die gebaut wurde von einem König namens Kamala&lt;br /&gt;
* Im Buddhismus eine besondere Zahl&lt;br /&gt;
* Kamala ist der Name einer Lotos-Pflanze mit lateinischer botanischer Bezeichnung &#039;&#039;Nelumbo nucifera&#039;&#039; ([[Padma]])&lt;br /&gt;
* Kamala steht auch für den Kamalabaum (&#039;&#039;Mallotus philippensis&#039;&#039;, [[Kampillaka]]), der in Asien und Australien verbreitet ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutungen von Kamala außerhalb von Indien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Indien gibt es auch den Namen Kamala: &lt;br /&gt;
* Kamala James Harris (* 28. Mai 1950 in Senatobia, Mississippi, ein ehemaliger US-amerikanischer Wrestler&lt;br /&gt;
* Eine Ortschaft in Thailand, Distrikt Kathu, genannt Amphoe Kathu&lt;br /&gt;
* Eine Figur aus dem Roman Siddhartha von Hermann Hesse&lt;br /&gt;
* Ein Fluss in Nepal und Indien, genannt Kamala Bagmati&lt;br /&gt;
* Kamala Harris, eine Generalstaatsanwältin in den USA&lt;br /&gt;
* Im Arabische bedeutet Kamal ( كمال‌ ‎) Vollkommenheit, Ganzheit, Integrität. Daraus ist das Türkische Kemal entstanden. Es ist die Abkürzung von Kamal al-Din&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kamala im Ayurveda ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Charaka Samhita]] ([[Sutra Sthana]] 4.15) gilt &#039;&#039;Kamala&#039;&#039; (&#039;&#039;Nelumbo nucifera&#039;&#039;, [[Padma]], [[Nalina]]) im Rahmen der Aufzählung der 50 [[Mahakashaya]]s als [[Purishasangrahaniya]] und  [[Mutravirajaniya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Lotos]]&lt;br /&gt;
*[[Padma]]&lt;br /&gt;
*[[Utpala]]&lt;br /&gt;
*[[Shaluka]]&lt;br /&gt;
*[[Shakti]]&lt;br /&gt;
*[[Devi]]&lt;br /&gt;
*[[Mahavidya Mantra]]&lt;br /&gt;
*[[Lakshmi]]&lt;br /&gt;
*[[Mahavidyas]]&lt;br /&gt;
*[[Kamalatmika]]&lt;br /&gt;
*[[Kamalaroga]]&lt;br /&gt;
*[[Kamalottara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://api.ning.com/files/AZGD8M1p2gsETmGfa7S**siN4ZkP2*VLSwdPM5KepagSxf61LGojNDLUDtS3LPk7NLbylzS06rEHt-nJIoxpAkBNM48dH0GD/GaneshaMahaLaxshmiSaraswati.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Martin Mittwede, Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Wilfried Huchzermeyer, Das Yoga-Lexikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Durga.html Durga] &lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Kali.html Kali]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Lakshmi1.html Lakshmi]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Sita.html Sita]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Saraswati.html Saraswati]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/tantra/ Tantra]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/ Seminare zum Thema Kundalini Yoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/ Seminare zum Thema Hinduistische Rituale]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/sanskrit-und-devanagari/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vaishnavismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Shaktismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tantra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mahavidyas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ayurveda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kamala&amp;diff=132637</id>
		<title>Kamala</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kamala&amp;diff=132637"/>
		<updated>2014-09-30T14:17:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lakshmi.jpg|thumb|Lakshmi auf einer Lotosblüte (Kamala)]]&#039;&#039;&#039;Kamala&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: कमल kamala &#039;&#039;n.&#039;&#039;) [[Lotus]] bzw. [[Lotos]], Indische Lotosblume (&#039;&#039;Nelumbo nucifera&#039;&#039;, [[Padma]]); Lotusblüte; als Adjektiv Farbe Rot-Rosa. Kāmala कामल (mit langem A) die Wunscherfüllende oder auch: Diejenige, die voller Wünsche ist (von [[Kama]] काम kāma, Wunsch). Kamala bedeutet auch Wohlstand, Reichtum. Kamala ist ein Beiname von [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Lakshmi1.html Lakshmi], Name einer der [[Mahavidyas]], Beiname von [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Brahma.html Brahma] beliebter [[spiritueller Name]] bei [[Yoga Vidya]]. Höre im folgenden Vortrag und Video von und mit [[Sukadev]] Bretz, Gründer von [[Yoga Vidya]] noch mehr über die Bedeutung von Kamala. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Kamala==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Kamala&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala – die Lotosblüte, der [[Lotos]]. In [[Indien]] spielt Kamala, Lotos oder Lotosblüte, eine wichtige Rolle. Kamala heißt Lotos oder Lotosblüte. Übrigens, im Deutschen schreibt man normalerweise Lotos, aber da im Englischen Lotus geschrieben wird, hat es sich inzwischen auch eingebürgert, auch im Deutschen Lotus zu schreiben. Lotos oder Lotus ist beides Kamala. Ein bekannterer Ausdruck ist auch [[Padma]]; der Lotossitz heißt z.B. [[Padmasana]]. Asana – Sitz, und Padma – Lotos. Aber der Lotossitz heißt auch Kamalasana. Kamala – Lotos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lotus wasser.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lotos spielt in der indischen Mythologie eine große Rolle. Zum einen ist natürlich die Lotosblüte vielleicht die schönste große Blüte, wie die Seerose. Zunächst mal ist es eine kleine Blüte und dann öffnet sie sich. Und dieses starke Öffnen, das wunderschön ist, steht auch symbolisch für alles auf dem spirituellen [[Weg]]. Zunächst mal ist man klein und eng. Wenn man spirituelle Praktiken übt, wird man weit, leicht und öffnet sich immer mehr. Man erblüht in Fähigkeiten, man hat Ausstrahlung, Menschen spüren das. Wer [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] übt, der hat eine größere Faszination für andere Menschen, das Charisma steigert sich, die Ausstrahlung steigert sich, das Strahlen steigert sich. So erblüht der Mensch wie eine Lotosblüte. Das ist ein Beispiel, warum Kamala so schön ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala ist aber auch ein Beispiel, der Lotos ist ja in einem See und er wächst besonders gut, wenn im See unten Schlamm ist, in klaren Seen wachsen die Lotosblumen nicht so gut, sondern gerade dann, wenn es schlammig ist, wenn der Fuß des Bodens scheinbar schmutzig ist, dann wächst Lotos besonders schön. Was heißen soll, wenn du in schwierigen Umständen bist, wenn du in einer Umgebung bist, die schwierig ist, dann kannst du das besonders als Nährboden nehmen, du kannst daraus besonders gut wachsen. Anstatt dich zu beschweren darüber, dass die Umgebung nicht gut ist, dass du Geldschwierigkeiten hast, dass die Menschen nicht so freundlich sind, dass deine Nachbarn nicht so nett sind, dass dein Chef unfreundlich ist, die Kollegen usw., stattdessen, nimm das als Nährboden und erblühe, wie Kamala, wie eine Lotosblüte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamal steht auch dafür, dass alles abperlt. Das Blatt einer Lotosblüte wird niemals nass werden. Das ist ganz interessant, inzwischen gibt es auch Wissenschaftler, die erforscht haben, woher das eigentlich kommt. Du kannst ein Lotosblatt nehmen und du kannst [[Wasser]] darüber geben, es bleibt trocken, kein Tropfen Wasser hängt daran fest. So ähnlich auch geht ein spiritueller Aspirant durch die Menschen. Menschen mögen freundlich sein und unfreundlich sein, mögen schimpfen oder auch nicht, es perlt alles an einem ab. Es spielt keine große Rolle, ob Menschen freundlich sind oder unfreundlich. Es mögen im [[Leben]] dramatische Ereignisse kommen, es perlt an einem ab. Man weiß: „Ich bin das unsterbliche [[Selbst]], Dinge kommen, Dinge gehen, [[Freude]] kommt, [[Leid]] kommt, Freude geht, Leid geht, alles perlt ab.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst alles nutzen, du kannst aus allem lernen, aber du wirst von nichts in der Tiefe berührt sein. So hat also Kamala, Lotos, eine große Bedeutung. Lotos ist auch ein Beiname von [[Lakshmi]], denn Lakshmi sitzt auf einem Lotos, manchmal wird auch gesagt, Lakshmi ist der Lotos. Im Lotos ist alles drin. Es gibt auch einen Schöpfungsmythos, der besagt, aus [[Vishnu]]s Nabel ist der Lotos entstanden. Der Lotos ist die Lakshmi. Und aus diesem Lotos ist die [[Welt]] entstanden und die ganze Welt ist also ruhend in diesem Lotos Lakshmis. So also, Kamala, auch ein Beiname von Lakshmi. Kamala – Lotos, als Symbol für Schönheit, als Symbol für Erblühen aller Fähigkeiten, als Symbol dafür, dass du von nichts berührt bist, alles perlt an dir ab. Du bist das unsterbliche Selbst, ewig und unendlich. Kamala – Lotos, Lotosblüte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|yNDbX1HEN6A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Schreibweisen von Kamala==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakshmi_Devi.jpg|thumb|Lakshmi als Kamala - mit großer Lotusblüte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala kann auch geschrieben werden Kamla, Kamal. Kamala wird auch [[Kamalatmika]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kamala als Beiname von Lakshmi==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakshmi-painted-by-Narayani.jpg|thumb|Lakshmi bzw. Kamala stehend auf einer Lotusblüte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lakshmi wird meist sitzend oder stehend auf einer Lotosblüte dargestellt. In ihren zwei oberen Händen hält sie Lotosblüten.  Sie wird deshalb als Kamala, Lotosblüte, oder auch als Kamalatmika, als &amp;quot;diejenige mit der Lotusblüte&amp;quot; bezeichnet. Viele der Beinamen von Lakshmi haben mit Lotus zu tun: Lakshmi wird als [[Padma]] (=Lotos), als [[Padmakshi]] (Lotusäugige), [[Padmini]] (Lotuspflanze), [[Padmavati]] (die auf einem Lotus wohnt) bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala gilt auch als die &amp;quot;Wunscherfüllende&amp;quot; (Kama=Wunsch): Kamala ist die Glücksverheißende, die [[Göttin]] des Wohlstands. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Symbolik von Kamala===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala bzw. Lakshmi steht auf einem See oder einem Meer, wo es auf und ab geht. Das symbolisiert das Auf und Ab des Glücks. Kamala steht auf einem Lotus bzw. ist der Lotus. Lotusblüte steht für alle verborgenen Talente, die sich entwickeln wollen: Jeder hat viele Fähigkeit als Knospen, die erblühen wollen. [[Spirituell]]es Leben ist nicht nur Nach-Innen-Gehen. Spirituelles Leben ist auch Entfaltung, Erblühen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala hat zwei Lotosblüten, die nach oben zeigen. Zwei ihrer Hände zeigen nach unten. Das symbolisiert das Ideal eines [https://www.yoga-vidya.de/karma/ Karma] [[Yogi]]s, eines uneigennützig Dienenden: Du öffnest dich nach oben, nimmst [[Segen]] in Empfang, du bist bereit zu empfangen. Und du gibst all das was du empfängst weiter. Daher ist Kamala auch umgeben von Wasser: Du lässt es durch dich hindurch fließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala ist umgeben von zwei [[Elefant]]en. In [[Indien]] sind Elefanten Symbole für Glück: Wenn du dich bemühst, deine Fähigkeiten zum Erblühen zu bringen, dich öffnest und gibst, wirst du von Glück umgeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mythen um Lakshmi als Kamala===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Mythen, wie Kamala bzw. Lakshmi in diese Welt kamen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Beginn der Schöpfung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schöpfungsmythos gab es vor Beginn des Universums ein unendliches Meer. Auf diesem Meer lag [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Vishnu.html Vishnu] auf [[Vasuki]] bzw. [[Ananta]], der Weltenschlange. Aus dem Nabel von Vishnu entsprang Kamala, ein Lotusstil. Auf diesem Lotusstil entstand eine Knospe. Als diese Knospe sich öffnete, entstand Kamala bzw. Lakshmi, Kamalatmika, die aus dem Lotus Geborene bzw. Entstandene. Aus Kamala wiederum entstand Brahma, der Schöpfer. Brahma übte [[Pranayama]] - und als er genügend [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] angesammelt hatte, schuf er die Welt aus seinen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Quirlen des Milchozeans====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der wichtigsten indischen Mythen, der bei so vielen Göttern eine große Rolle spielt, ist [[Das Quirlen des Milchozeans]]. Die [[Deva]]s ([[Engel]]) und [[Asura]]s ([[Dämon]]en) wollten zusammen den [[Milchozean]] quirlen, um den Nektar der Unsterblichkeit zu bekommen. Beim Quirlen des Milchozeans kamen viele großartige Wunder zum Vorschein. Unter anderem entstand eine Lotusknospe, die immer größer wurde, eine riesige Lotusblüte, Kamala, entstand. Und in dieser Kamala erschien eine wunderschöne Göttin, Kamalatmika, die aus einem Lotus Geborene, Lakshmi. Diese Kamala bzw. Kamalatmika segnete alle und versprach jedem, der sie anrief, alle Wünsche zu erfüllen - sofern sie das Geschenkte zum Wohl anderer weiter geben würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mantra von Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mantra von Lakshmi ist [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/om-shri-maha-lakshmyai-namaha Om Shri Mahalakshmyai Namaha]. Hier einige Erläuterungen zum Lakshmi Mantra: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|bg5g0jco3Is}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kamala als eine der Mahavidyas==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala bzw. Kamalatmika ist die zehnte der Mahavidyas, [[Weisheitsgöttin]]nen, Manifestationen von [[Devi]]. Mehr zu Kamala als Mahavidya siehe unter dem Begriff [[Kamalatmika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kamala als spiritueller Name==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lashmi.jpg|thumb|Kamala als Lakshmi, sitzend]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala ist ein beliebter spiritueller Name. Swami Vishnudevananda hat einigen seiner Schülerinnen den Namen Kamala gegeben. Auch bei Yoga Vidya gibt es ein paar Aspirantinnen, die den Namen Kamala bekommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aspirantinnen mit dem [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Mantras.html Mantra] [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/om-shri-maha-lakshmyai-namaha Om Shri Mahalakshmyai Namaha] oder [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/om-namo-narayanaya-om-namo Om Namo Narayanaya]  oder [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/om-shri-durgayai-namaha-om Om Shri Durgayai Namaha] können den Namen Kamala erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala bedeutet Lotus. Eine große Lotosblüte entsteht aus einer kleinen Knospe. Wenn du den Namen Kamala erhältst, bedeutet das, dass in dir viel zum Erblühen kommen will. In dir gibt des die [https://www.yoga-vidya.de/chakra/ Chakras], die [[Energie]]zentren, die auch als Kamalas, als Lotosse, bezeichnet werden. Du kannst all deine Fähigkeiten erblühen lassen - dafür steht Kamala.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala bedeutet auch diejenige die Wünsche hat. Hier ist der Wunsch nach dem Höchsten, die Liebe zur Göttlichen Mutter gemeint - die sich auch in aller Schöpfung manifestiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala kann auch heißen, diejenige, die alle Wünsche transzendiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala ist auch die Wunscherfüllende, als Beiname von Lakshmi. Du kannst dich an Lakshmi wenden, die dir alle Wünsche erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala heißt auch &amp;quot;die Liebevolle&amp;quot;, was ausdrückt, dass du deiner Liebe ausdrücken willst - und auch im Kleinen, auch im Sinnlichen, die göttliche Liebe siehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Persönlichkeiten mit dem Namen Kamala in der indischen Mythologie==&lt;br /&gt;
Kamala ist ein beliebter Name in der indischen Mythologie. Er wird sowohl als männlicher als auch als weiblicher Name verwendet. Hier einige Beispiele von Persönlichkeiten mit dem Namen Kamala: &lt;br /&gt;
* Ein Schüler von [[Vaishampalyana]]&lt;br /&gt;
* Eine Manifestation von [[Dhruvaka]]&lt;br /&gt;
* Name eines [[Asura]]s&lt;br /&gt;
* Name einer der Mütter von [[Skanda]] bzw. [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Muruga1.html Muruga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Moderne Persönlichkeiten mit dem Namen Kamal bzw. Kamala==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kamal Haasan, Filmschauspieler in [[Südindien]]&lt;br /&gt;
* Kamaluddin Mohammed, Filmdirektor aus [[Kerala]]&lt;br /&gt;
* Kamal Heer, Punjabi Sänger&lt;br /&gt;
* Kamal Khan , Bollywood playback Sänger&lt;br /&gt;
* Kamal [[Nath]], Indischer Minister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Bedeutungen von Kamala in der indischen Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala hat sehr umfassende und unterschiedliche Bedeutungen in der indischen Literatur. Kamala kann noch bedeuten: &lt;br /&gt;
* Eine Hirschart&lt;br /&gt;
* Ein indischer [[Kranich]]&lt;br /&gt;
* Kamala ist auch ein indisches Versmaß&lt;br /&gt;
* Eine spezielle Konstellation&lt;br /&gt;
* Eine Art Wasser&lt;br /&gt;
* Die Blase&lt;br /&gt;
* Eine Form der Gelbsucht (कामला kāmalā &#039;&#039;f.&#039;&#039;, [[Kamalaroga]])&lt;br /&gt;
* Ein spezielles Medikament&lt;br /&gt;
* Kamala ist auch der Name einer Stadt, die gebaut wurde von einem König namens Kamala&lt;br /&gt;
* Im Buddhismus eine besondere Zahl&lt;br /&gt;
* Kamala ist der Name einer Lotos-Pflanze mit lateinischer botanischer Bezeichnung &#039;&#039;Nelumbo nucifera&#039;&#039; ([[Padma]])&lt;br /&gt;
* Kamala steht auch für den Kamalabaum (&#039;&#039;Mallotus philippensis&#039;&#039;, [[Kampillaka]]), der in Asien und Australien verbreitet ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutungen von Kamala außerhalb von Indien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Indien gibt es auch den Namen Kamala: &lt;br /&gt;
* Kamala James Harris (* 28. Mai 1950 in Senatobia, Mississippi, ein ehemaliger US-amerikanischer Wrestler&lt;br /&gt;
* Eine Ortschaft in Thailand, Distrikt Kathu, genannt Amphoe Kathu&lt;br /&gt;
* Eine Figur aus dem Roman Siddhartha von Hermann Hesse&lt;br /&gt;
* Ein Fluss in Nepal und Indien, genannt Kamala Bagmati&lt;br /&gt;
* Kamala Harris, eine Generalstaatsanwältin in den USA&lt;br /&gt;
* Im Arabische bedeutet Kamal ( كمال‌ ‎) Vollkommenheit, Ganzheit, Integrität. Daraus ist das Türkische Kemal entstanden. Es ist die Abkürzung von Kamal al-Din&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kamala im Ayurveda ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Charaka Samhita]] ([[Sutra Sthana]] 4.15) gilt &#039;&#039;Kamala&#039;&#039; (&#039;&#039;Nelumbo nucifera&#039;&#039;, [[Padma]], [[Nalina]]) im Rahmen der Aufzählung der 50 [[Mahakashaya]]s als [[Purishasangrahaniya]] und  [[Mutravirajaniya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Lotos]]&lt;br /&gt;
*[[Padma]]&lt;br /&gt;
*[[Utpala]]&lt;br /&gt;
*[[Shaluka]]&lt;br /&gt;
*[[Shakti]]&lt;br /&gt;
*[[Devi]]&lt;br /&gt;
*[[Mahavidya Mantra]]&lt;br /&gt;
*[[Lakshmi]]&lt;br /&gt;
*[[Mahavidyas]]&lt;br /&gt;
*[[Kamalatmika]]&lt;br /&gt;
*[[Kamalaroga]]&lt;br /&gt;
*[[Kamalottara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://api.ning.com/files/AZGD8M1p2gsETmGfa7S**siN4ZkP2*VLSwdPM5KepagSxf61LGojNDLUDtS3LPk7NLbylzS06rEHt-nJIoxpAkBNM48dH0GD/GaneshaMahaLaxshmiSaraswati.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Martin Mittwede, Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Wilfried Huchzermeyer, Das Yoga-Lexikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Durga.html Durga] &lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Kali.html Kali]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Lakshmi1.html Lakshmi]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Sita.html Sita]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Saraswati.html Saraswati]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/tantra/ Tantra]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/ Seminare zum Thema Kundalini Yoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/ Seminare zum Thema Hinduistische Rituale]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/sanskrit-und-devanagari/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vaishnavismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Shaktismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tantra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mahavidyas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ayurveda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kamala&amp;diff=132636</id>
		<title>Kamala</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kamala&amp;diff=132636"/>
		<updated>2014-09-30T14:16:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lakshmi.jpg|thumb|Lakshmi auf einer Lotosblüte (Kamala)]]&#039;&#039;&#039;Kamala&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: कमल kamala &#039;&#039;m.&#039;&#039; &#039;&#039;n.&#039;&#039;) [[Lotus]] bzw. [[Lotos]], Indische Lotosblume (&#039;&#039;Nelumbo nucifera&#039;&#039;, [[Padma]]); Lotusblüte; als Adjektiv Farbe Rot-Rosa. Kāmala कामल (mit langem A) die Wunscherfüllende oder auch: Diejenige, die voller Wünsche ist (von [[Kama]] काम kāma, Wunsch). Kamala bedeutet auch Wohlstand, Reichtum. Kamala ist ein Beiname von [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Lakshmi1.html Lakshmi], Name einer der [[Mahavidyas]], Beiname von [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Brahma.html Brahma] beliebter [[spiritueller Name]] bei [[Yoga Vidya]]. Höre im folgenden Vortrag und Video von und mit [[Sukadev]] Bretz, Gründer von [[Yoga Vidya]] noch mehr über die Bedeutung von Kamala. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Kamala==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Kamala&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala – die Lotosblüte, der [[Lotos]]. In [[Indien]] spielt Kamala, Lotos oder Lotosblüte, eine wichtige Rolle. Kamala heißt Lotos oder Lotosblüte. Übrigens, im Deutschen schreibt man normalerweise Lotos, aber da im Englischen Lotus geschrieben wird, hat es sich inzwischen auch eingebürgert, auch im Deutschen Lotus zu schreiben. Lotos oder Lotus ist beides Kamala. Ein bekannterer Ausdruck ist auch [[Padma]]; der Lotossitz heißt z.B. [[Padmasana]]. Asana – Sitz, und Padma – Lotos. Aber der Lotossitz heißt auch Kamalasana. Kamala – Lotos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lotus wasser.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lotos spielt in der indischen Mythologie eine große Rolle. Zum einen ist natürlich die Lotosblüte vielleicht die schönste große Blüte, wie die Seerose. Zunächst mal ist es eine kleine Blüte und dann öffnet sie sich. Und dieses starke Öffnen, das wunderschön ist, steht auch symbolisch für alles auf dem spirituellen [[Weg]]. Zunächst mal ist man klein und eng. Wenn man spirituelle Praktiken übt, wird man weit, leicht und öffnet sich immer mehr. Man erblüht in Fähigkeiten, man hat Ausstrahlung, Menschen spüren das. Wer [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] übt, der hat eine größere Faszination für andere Menschen, das Charisma steigert sich, die Ausstrahlung steigert sich, das Strahlen steigert sich. So erblüht der Mensch wie eine Lotosblüte. Das ist ein Beispiel, warum Kamala so schön ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala ist aber auch ein Beispiel, der Lotos ist ja in einem See und er wächst besonders gut, wenn im See unten Schlamm ist, in klaren Seen wachsen die Lotosblumen nicht so gut, sondern gerade dann, wenn es schlammig ist, wenn der Fuß des Bodens scheinbar schmutzig ist, dann wächst Lotos besonders schön. Was heißen soll, wenn du in schwierigen Umständen bist, wenn du in einer Umgebung bist, die schwierig ist, dann kannst du das besonders als Nährboden nehmen, du kannst daraus besonders gut wachsen. Anstatt dich zu beschweren darüber, dass die Umgebung nicht gut ist, dass du Geldschwierigkeiten hast, dass die Menschen nicht so freundlich sind, dass deine Nachbarn nicht so nett sind, dass dein Chef unfreundlich ist, die Kollegen usw., stattdessen, nimm das als Nährboden und erblühe, wie Kamala, wie eine Lotosblüte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamal steht auch dafür, dass alles abperlt. Das Blatt einer Lotosblüte wird niemals nass werden. Das ist ganz interessant, inzwischen gibt es auch Wissenschaftler, die erforscht haben, woher das eigentlich kommt. Du kannst ein Lotosblatt nehmen und du kannst [[Wasser]] darüber geben, es bleibt trocken, kein Tropfen Wasser hängt daran fest. So ähnlich auch geht ein spiritueller Aspirant durch die Menschen. Menschen mögen freundlich sein und unfreundlich sein, mögen schimpfen oder auch nicht, es perlt alles an einem ab. Es spielt keine große Rolle, ob Menschen freundlich sind oder unfreundlich. Es mögen im [[Leben]] dramatische Ereignisse kommen, es perlt an einem ab. Man weiß: „Ich bin das unsterbliche [[Selbst]], Dinge kommen, Dinge gehen, [[Freude]] kommt, [[Leid]] kommt, Freude geht, Leid geht, alles perlt ab.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst alles nutzen, du kannst aus allem lernen, aber du wirst von nichts in der Tiefe berührt sein. So hat also Kamala, Lotos, eine große Bedeutung. Lotos ist auch ein Beiname von [[Lakshmi]], denn Lakshmi sitzt auf einem Lotos, manchmal wird auch gesagt, Lakshmi ist der Lotos. Im Lotos ist alles drin. Es gibt auch einen Schöpfungsmythos, der besagt, aus [[Vishnu]]s Nabel ist der Lotos entstanden. Der Lotos ist die Lakshmi. Und aus diesem Lotos ist die [[Welt]] entstanden und die ganze Welt ist also ruhend in diesem Lotos Lakshmis. So also, Kamala, auch ein Beiname von Lakshmi. Kamala – Lotos, als Symbol für Schönheit, als Symbol für Erblühen aller Fähigkeiten, als Symbol dafür, dass du von nichts berührt bist, alles perlt an dir ab. Du bist das unsterbliche Selbst, ewig und unendlich. Kamala – Lotos, Lotosblüte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|yNDbX1HEN6A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Schreibweisen von Kamala==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakshmi_Devi.jpg|thumb|Lakshmi als Kamala - mit großer Lotusblüte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala kann auch geschrieben werden Kamla, Kamal. Kamala wird auch [[Kamalatmika]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kamala als Beiname von Lakshmi==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakshmi-painted-by-Narayani.jpg|thumb|Lakshmi bzw. Kamala stehend auf einer Lotusblüte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lakshmi wird meist sitzend oder stehend auf einer Lotosblüte dargestellt. In ihren zwei oberen Händen hält sie Lotosblüten.  Sie wird deshalb als Kamala, Lotosblüte, oder auch als Kamalatmika, als &amp;quot;diejenige mit der Lotusblüte&amp;quot; bezeichnet. Viele der Beinamen von Lakshmi haben mit Lotus zu tun: Lakshmi wird als [[Padma]] (=Lotos), als [[Padmakshi]] (Lotusäugige), [[Padmini]] (Lotuspflanze), [[Padmavati]] (die auf einem Lotus wohnt) bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala gilt auch als die &amp;quot;Wunscherfüllende&amp;quot; (Kama=Wunsch): Kamala ist die Glücksverheißende, die [[Göttin]] des Wohlstands. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Symbolik von Kamala===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala bzw. Lakshmi steht auf einem See oder einem Meer, wo es auf und ab geht. Das symbolisiert das Auf und Ab des Glücks. Kamala steht auf einem Lotus bzw. ist der Lotus. Lotusblüte steht für alle verborgenen Talente, die sich entwickeln wollen: Jeder hat viele Fähigkeit als Knospen, die erblühen wollen. [[Spirituell]]es Leben ist nicht nur Nach-Innen-Gehen. Spirituelles Leben ist auch Entfaltung, Erblühen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala hat zwei Lotosblüten, die nach oben zeigen. Zwei ihrer Hände zeigen nach unten. Das symbolisiert das Ideal eines [https://www.yoga-vidya.de/karma/ Karma] [[Yogi]]s, eines uneigennützig Dienenden: Du öffnest dich nach oben, nimmst [[Segen]] in Empfang, du bist bereit zu empfangen. Und du gibst all das was du empfängst weiter. Daher ist Kamala auch umgeben von Wasser: Du lässt es durch dich hindurch fließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala ist umgeben von zwei [[Elefant]]en. In [[Indien]] sind Elefanten Symbole für Glück: Wenn du dich bemühst, deine Fähigkeiten zum Erblühen zu bringen, dich öffnest und gibst, wirst du von Glück umgeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mythen um Lakshmi als Kamala===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Mythen, wie Kamala bzw. Lakshmi in diese Welt kamen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Beginn der Schöpfung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schöpfungsmythos gab es vor Beginn des Universums ein unendliches Meer. Auf diesem Meer lag [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Vishnu.html Vishnu] auf [[Vasuki]] bzw. [[Ananta]], der Weltenschlange. Aus dem Nabel von Vishnu entsprang Kamala, ein Lotusstil. Auf diesem Lotusstil entstand eine Knospe. Als diese Knospe sich öffnete, entstand Kamala bzw. Lakshmi, Kamalatmika, die aus dem Lotus Geborene bzw. Entstandene. Aus Kamala wiederum entstand Brahma, der Schöpfer. Brahma übte [[Pranayama]] - und als er genügend [https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] angesammelt hatte, schuf er die Welt aus seinen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Quirlen des Milchozeans====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der wichtigsten indischen Mythen, der bei so vielen Göttern eine große Rolle spielt, ist [[Das Quirlen des Milchozeans]]. Die [[Deva]]s ([[Engel]]) und [[Asura]]s ([[Dämon]]en) wollten zusammen den [[Milchozean]] quirlen, um den Nektar der Unsterblichkeit zu bekommen. Beim Quirlen des Milchozeans kamen viele großartige Wunder zum Vorschein. Unter anderem entstand eine Lotusknospe, die immer größer wurde, eine riesige Lotusblüte, Kamala, entstand. Und in dieser Kamala erschien eine wunderschöne Göttin, Kamalatmika, die aus einem Lotus Geborene, Lakshmi. Diese Kamala bzw. Kamalatmika segnete alle und versprach jedem, der sie anrief, alle Wünsche zu erfüllen - sofern sie das Geschenkte zum Wohl anderer weiter geben würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mantra von Lakshmi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mantra von Lakshmi ist [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/om-shri-maha-lakshmyai-namaha Om Shri Mahalakshmyai Namaha]. Hier einige Erläuterungen zum Lakshmi Mantra: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|bg5g0jco3Is}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kamala als eine der Mahavidyas==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala bzw. Kamalatmika ist die zehnte der Mahavidyas, [[Weisheitsgöttin]]nen, Manifestationen von [[Devi]]. Mehr zu Kamala als Mahavidya siehe unter dem Begriff [[Kamalatmika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kamala als spiritueller Name==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lashmi.jpg|thumb|Kamala als Lakshmi, sitzend]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala ist ein beliebter spiritueller Name. Swami Vishnudevananda hat einigen seiner Schülerinnen den Namen Kamala gegeben. Auch bei Yoga Vidya gibt es ein paar Aspirantinnen, die den Namen Kamala bekommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aspirantinnen mit dem [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Mantras.html Mantra] [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/om-shri-maha-lakshmyai-namaha Om Shri Mahalakshmyai Namaha] oder [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/om-namo-narayanaya-om-namo Om Namo Narayanaya]  oder [http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/om-shri-durgayai-namaha-om Om Shri Durgayai Namaha] können den Namen Kamala erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala bedeutet Lotus. Eine große Lotosblüte entsteht aus einer kleinen Knospe. Wenn du den Namen Kamala erhältst, bedeutet das, dass in dir viel zum Erblühen kommen will. In dir gibt des die [https://www.yoga-vidya.de/chakra/ Chakras], die [[Energie]]zentren, die auch als Kamalas, als Lotosse, bezeichnet werden. Du kannst all deine Fähigkeiten erblühen lassen - dafür steht Kamala.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala bedeutet auch diejenige die Wünsche hat. Hier ist der Wunsch nach dem Höchsten, die Liebe zur Göttlichen Mutter gemeint - die sich auch in aller Schöpfung manifestiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala kann auch heißen, diejenige, die alle Wünsche transzendiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala ist auch die Wunscherfüllende, als Beiname von Lakshmi. Du kannst dich an Lakshmi wenden, die dir alle Wünsche erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala heißt auch &amp;quot;die Liebevolle&amp;quot;, was ausdrückt, dass du deiner Liebe ausdrücken willst - und auch im Kleinen, auch im Sinnlichen, die göttliche Liebe siehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Persönlichkeiten mit dem Namen Kamala in der indischen Mythologie==&lt;br /&gt;
Kamala ist ein beliebter Name in der indischen Mythologie. Er wird sowohl als männlicher als auch als weiblicher Name verwendet. Hier einige Beispiele von Persönlichkeiten mit dem Namen Kamala: &lt;br /&gt;
* Ein Schüler von [[Vaishampalyana]]&lt;br /&gt;
* Eine Manifestation von [[Dhruvaka]]&lt;br /&gt;
* Name eines [[Asura]]s&lt;br /&gt;
* Name einer der Mütter von [[Skanda]] bzw. [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Muruga1.html Muruga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Moderne Persönlichkeiten mit dem Namen Kamal bzw. Kamala==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kamal Haasan, Filmschauspieler in [[Südindien]]&lt;br /&gt;
* Kamaluddin Mohammed, Filmdirektor aus [[Kerala]]&lt;br /&gt;
* Kamal Heer, Punjabi Sänger&lt;br /&gt;
* Kamal Khan , Bollywood playback Sänger&lt;br /&gt;
* Kamal [[Nath]], Indischer Minister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Bedeutungen von Kamala in der indischen Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamala hat sehr umfassende und unterschiedliche Bedeutungen in der indischen Literatur. Kamala kann noch bedeuten: &lt;br /&gt;
* Eine Hirschart&lt;br /&gt;
* Ein indischer [[Kranich]]&lt;br /&gt;
* Kamala ist auch ein indisches Versmaß&lt;br /&gt;
* Eine spezielle Konstellation&lt;br /&gt;
* Eine Art Wasser&lt;br /&gt;
* Die Blase&lt;br /&gt;
* Eine Form der Gelbsucht (कामला kāmalā &#039;&#039;f.&#039;&#039;, [[Kamalaroga]])&lt;br /&gt;
* Ein spezielles Medikament&lt;br /&gt;
* Kamala ist auch der Name einer Stadt, die gebaut wurde von einem König namens Kamala&lt;br /&gt;
* Im Buddhismus eine besondere Zahl&lt;br /&gt;
* Kamala ist der Name einer Lotos-Pflanze mit lateinischer botanischer Bezeichnung &#039;&#039;Nelumbo nucifera&#039;&#039; ([[Padma]])&lt;br /&gt;
* Kamala steht auch für den Kamalabaum (&#039;&#039;Mallotus philippensis&#039;&#039;, [[Kampillaka]]), der in Asien und Australien verbreitet ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutungen von Kamala außerhalb von Indien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Indien gibt es auch den Namen Kamala: &lt;br /&gt;
* Kamala James Harris (* 28. Mai 1950 in Senatobia, Mississippi, ein ehemaliger US-amerikanischer Wrestler&lt;br /&gt;
* Eine Ortschaft in Thailand, Distrikt Kathu, genannt Amphoe Kathu&lt;br /&gt;
* Eine Figur aus dem Roman Siddhartha von Hermann Hesse&lt;br /&gt;
* Ein Fluss in Nepal und Indien, genannt Kamala Bagmati&lt;br /&gt;
* Kamala Harris, eine Generalstaatsanwältin in den USA&lt;br /&gt;
* Im Arabische bedeutet Kamal ( كمال‌ ‎) Vollkommenheit, Ganzheit, Integrität. Daraus ist das Türkische Kemal entstanden. Es ist die Abkürzung von Kamal al-Din&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kamala im Ayurveda ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Charaka Samhita]] ([[Sutra Sthana]] 4.15) gilt &#039;&#039;Kamala&#039;&#039; (&#039;&#039;Nelumbo nucifera&#039;&#039;, [[Padma]], [[Nalina]]) im Rahmen der Aufzählung der 50 [[Mahakashaya]]s als [[Purishasangrahaniya]] und  [[Mutravirajaniya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Lotos]]&lt;br /&gt;
*[[Padma]]&lt;br /&gt;
*[[Utpala]]&lt;br /&gt;
*[[Shaluka]]&lt;br /&gt;
*[[Shakti]]&lt;br /&gt;
*[[Devi]]&lt;br /&gt;
*[[Mahavidya Mantra]]&lt;br /&gt;
*[[Lakshmi]]&lt;br /&gt;
*[[Mahavidyas]]&lt;br /&gt;
*[[Kamalatmika]]&lt;br /&gt;
*[[Kamalaroga]]&lt;br /&gt;
*[[Kamalottara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://api.ning.com/files/AZGD8M1p2gsETmGfa7S**siN4ZkP2*VLSwdPM5KepagSxf61LGojNDLUDtS3LPk7NLbylzS06rEHt-nJIoxpAkBNM48dH0GD/GaneshaMahaLaxshmiSaraswati.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Martin Mittwede, Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Wilfried Huchzermeyer, Das Yoga-Lexikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Durga.html Durga] &lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Kali.html Kali]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Lakshmi1.html Lakshmi]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Sita.html Sita]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Saraswati.html Saraswati]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/tantra/ Tantra]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/ Seminare zum Thema Kundalini Yoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistische-rituale/ Seminare zum Thema Hinduistische Rituale]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/sanskrit-und-devanagari/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vaishnavismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Shaktismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tantra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Göttin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mahavidyas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ayurveda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kalpa&amp;diff=132635</id>
		<title>Kalpa</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Kalpa&amp;diff=132635"/>
		<updated>2014-09-30T14:10:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kalpa&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: कल्प kalpa &#039;&#039;adj.&#039;&#039; u. &#039;&#039;m.&#039;&#039;) entspricht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) im Sinne von [[Yuga]] einem Weltenzyklus von mehreren Milliarden Jahren, welche einem Tag und einer Nacht [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Brahma.html Brahmas] (des [[Schöpfer]][[gott]]s) gleichzusetzen ist. Nach den [[Veden]] sind dies 1200 [[Mahayuga]]s, beziehungsweise 4.320.000 Menschenjahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vishnu Brahma Lakshmi Ananta.jpg|thumb|Brahma, der Schöpfergott, entsteigt dem Nabel Vishnus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) steht Kalpa auch als Bezeichnung für eine von den insgesamt sechs [[Wissenschaft]]en der [[Vedanga]]. In sogenannten [[Kalpasutra|Kalpasutren]] befasst sich diese mit den Vorschriften und Regeln für vedische [[Yajna|Opferrituale]]. Kalpa heißt demnach auch [[Ritual]]/[[Opfer]]ritual. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne bedeutet Kalpa auch rituelle Vorschrift, Alternative, Methode, Vorschlag, Entschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Kalpa im Sinne von Schöpfungszyklus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Kalpa, Schöpfungszyklus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalpa ist auch der Tag und die Nacht von [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Brahma.html Brahma]. Kalpa bedeutet auch Schöpfungszyklus oder großes Zeitalter. Die Inder haben schon vor langer [[Zeit]] in großen Zeiträumen gedacht. Die Europäer haben noch vor ein paar hundert Jahren angenommen, dass die [[Welt]] nur ein paar tausend Jahre alt ist. Wenn man die ganzen Patriarchen des Alten Testaments zusammenzählt, dann kommt man irgendwie darauf, dass die Welt um 4000 v.Chr. erschaffen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere berechnen 3500 v.Chr., wieder andere 4000 v.Chr., interessanterweise alles ähnlich; die Inder sagen, das Kali Yuga habe eben um 3227 v.Chr begonnen. Die Inder haben aber in sehr viel größeren Dimensionen gerechnet. Sie haben gesagt, es gibt Zeitalter: Es gibt Kali Yuga, das dauert 432.000 Jahre. Dann gibt es als nächstes das Bronzene Zeitalter, das dauert 864.000 Jahre. Dann kommt das Silberne Zeitalter, das dauert dann 1.196.000 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_q93WRxRq24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Kalpa im Sinne von Zeitalter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Kalpa im Sinne von Zeitalter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalpa – ein Schöpfungszyklus, Kalpa – auch Zeitalter genannt, Kalpa – ein Tag im [[Leben]] von Brahma, bzw. ein Tag und eine Nacht im Leben von Brahma. Kalpa drückt aus, ein großer Schöpfungszyklus. Die Inder haben die Zeit in sehr großen Dimensionen angesehen und gerechnet. Die Inder sind ja auch diejenigen, die das Dezimalsystem erfunden haben und damit konnten sie schon in sehr großen Zahlen rechnen. Die alten Griechen und Römer haben gedacht, die [[Welt]] ist vielleicht etwa 10.000 bis 20.0000 Jahre alt. Sie hatten ja auch kein Schriftzeichen für eine Zahl größer als Tausend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann später, im Mittelalter und bis in die Neuzeit hinein, wurde das Alter des Universums anhand der Angaben im Alten Testament berechnet. Danach wurde die Welt etwa um 4000 v.Chr. geschaffen. Die Inder haben schon vor ein paar tausend Jahren das [[Alter]] der Welt in Trillionen Jahren angegeben. Da gab es z.B. die Zählweise, die man im [[Surya Siddhanta]] findet, einer Schrift, die etwa 2000 Jahre alt ist, und dort wird gesagt, es gibt zunächst mal das [[Kali Yuga]], das dauert 432.000 Jahre. Als zweites gibt es dann das Bronzene Zeitalter, das dauert 864.000 Jahre. Dann gibt es das Silberne Zeitalter, das dauert 1.196.000 Jahre. Dann gibt es als nächstes noch das Goldene Zeitalter, das dauert 1.728.000 Jahre. Wenn man alle vier zusammenrechnet, dann kommt man auf 4.320.000 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bestimmte Anzahl von [[Yuga]]s, typischerweise sagt man tausend dieser [[Mahayuga]]s, das ist dann wieder eine Zahl, das gibt dann vier Milliarden Jahre. Und es heißt, dass die [[Erde]] in etwa schon ein Maha Yuga alt ist und jetzt im zweiten Maha Yuga ist, also in diesem Groß-Groß-Yuga. 4.320.000 Jahre ist eine Zählweise für ein Maha Yuga und tausend Mal davon ist wieder eine Zählweise. Und das Ganze in einer bestimmten Anzahl ist dann ein [[Manvantara]]. Manvantara, ein Zeitalter, wo ein [[Manu]] geherrscht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|FG8EY7EYWbU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich gibt es dann einen Tag und eine Nacht im Leben von [[Brahma]]. Und ein Tag im Leben von Brahma ist eben ein Kalpa. Brahma lebt insgesamt hundert Jahre und das sind dann nach einer Zählweise eben im Surya Siddhanta 311 Trillionen Jahre. Trillion ist noch tausend Mal mehr als eine Billiarde. Eine Billiarde ist tausend Billionen, eine Billion ist tausend Milliarden, eine Milliarde ist tausend Millionen. Also, eine ziemlich große Zahl. Immerhin, die westlichen Astronomen rechnen jetzt schon in Milliarden; zumindest wurde vor kurzem gesagt, das Universum sei zwanzig Milliarden Jahre alt und die [[Erde]] um die vier bis fünf Milliarden Jahre. In ein paar Jahren werden sich diese Zählweisen wieder ändern, da bin ich sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Inder sprechen ja nicht nur über das [[Alter]] des physischen Universums, sondern auch des Feinstoffuniversums. Physisches Universum, Astral-Universum, Kausal-Universum, insgesamt also sehr alt. Man darf es nicht unbedingt wörtlich nehmen, denn wie soll man [[Zeit]] berechnen, bevor es die Erde und die [[Sonne]] gab? Wie soll man Zeit berechnen, bevor es ein physisches Universum gab? Es reicht aus, dass man sieht, die Welt ist alt und die Zeit ist lange. Und vor diesem Hintergrund betrachtet, was ist ein Menschenleben, das ein paar Jahre, ein paar Jahrzehnte dauert? Der Mensch macht sich übermäßig wichtig. Wenn du mal überlegst, vom Zeitalter, selbst von der geologischen Zeit auf der Erde her, den Menschen gibt es seit eins bis vier Millionen Jahren auf der Erde und vielleicht hundert- bis zweihunderttausend Jahre lang den Homo Sapiens Sapiens – das ist im Vergleich zur geologischen Zeit sehr kurz. Wer weiß, ob es den Menschen in ein paar zehn- oder hunderttausend Jahren noch geben wird oder in ein paar Millionen Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch macht sich sehr wichtig, aber er ist nur wie eine kleine Bakterie, die kurz kommt, kurz wieder geht. Vor diesem Hintergrund, vor dieser [[Vergänglichkeit]] in diesen langen Zeiträumen, höre auf, dich mit dem Kleinen zu identifizieren, höre vielleicht auch auf, dich über kleine Nichtigkeiten aufzuregen. Ab und zu mal kannst du ja überlegen: „Vom Standpunkt der Ewigkeit, wie wichtig ist das, was ich gerade erlebe?“ Dann kannst du lachen. Und dann kannst du spielerisch das angehen, was anzugehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst deshalb nicht verzweifeln, weil das in dieser relativen Zeit nicht funktioniert, denn du bist in Wahrheit [[Kalatita]], jemand der jenseits aller Zeit ist. In Wahrheit bist du unsterbliches [[Selbst]]. Du warst vor Beginn des Kalpas da, vor Beginn des Schöpfungszyklus, du wirst auch noch da sein, wenn der Schöpfungszyklus zu Ende ist, denn du bist das unsterbliche Selbst. Identifiziere dich mit dem, was jenseits des Vergänglichen ist, was jenseits des Kalpas ist, des Schöpfungszyklus und der vielen Veränderungen des Kalpas, des Schöpfungszyklus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gedanken zu Kalpa (1) im Sinne von Yuga==&lt;br /&gt;
Ca. Hundert Kalpa bilden ein mittleres Kalpa, ca. Hundert mittlere Kalpa bilden ein großes Kalpa. Große Kalpa bestehen aus Kalpa wo die Lebenszeit kürzer ist, und Kalpas wo die Lebenszeit länger ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Wesen leben seid Tausenden von Kalpa und wandern abgetrennt oder unbewusst durch die Existenzen von Mikrokosmos und Makrokosmos, würden sie zu ihren Handlungen bekennen, würden sie den Samen des Bewusstsein für die geistige Erkenntnisse ernten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensdauer von Tieren ist nicht festgelegt und ist von Tier zu Tier sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Es wird angenommen das die Längste Zeit ein Wesen im Tierbereich lebt höchstens ein großes Zeitalter beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle brauchen für die Selbst - Verwirklichung mindestens drei große Kalpa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten großen Kalpa erreichen sie durch unsere Handlungen – Karma, wahrhaftige Freude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten großen Zeitalter erreichen sie viele Stufen der Verwirklichung durch Karma und Bhakti, an der höchste Freude dranzubleiben und alles andere was sie nicht brauchen loslassen/Freigeben . Selten erreicht einer schon im zweiten Weltzeitalter die volle Verwirklichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten großen Kalpa werden die letzten Stufen im Samadhi erlangt. Viele halten sich oft aus den Zwischen-Zeitaltern heraus, die sich zwischen den Kalpas befinden, sie sind kürzer - kleine Kalpa und nur die im zweiten großen Kalpa fast die Verwirklichung erlangt haben, können in kleine Kalpa ihre Vollendung erreichen.&lt;br /&gt;
Bis her ist es noch Niemandem gelungen schon in einem Zeitalter die volle Verwirklichung zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle brauchen erst mehrere große Kalpa bis sie die höchste Erkenntnis erlangen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann üben sie sich in den großen Kalpa alle Stufen zu durch wandern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann üben sie sich in den mittleren Kalpa alle stufen zu durch wandern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann üben sie sich in den kleinen Kalpa alle stufen zu durch wandern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann üben sie sich am Anfang eines Kalpa die Erkenntnis zu erlangen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann üben sie sich auf wenige Geburten zu beschränken um die Erkenntnis zu verwirklichen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann üben sie sich in einem Leben die Erkenntnis zu verwirklichen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann üben sie sich bis zum Ende eines Weltzeitalters um vielen Wesen die den Wunsch in sich haben sich aus dem Kreislauf der Geburt zu befreien, führen diese die höchste Erkenntnis zu Erlangen und dann gemeinsam die Erkenntnisse zu verwirklichen um Vielen Lebewesen vom nutzen zu Sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann üben sie sich, aus den kleinen Kalpa, mittleren Kalpa und großen Kalpas -Weltzeitaltern heraus zu halten um zu der Einsicht über die Kalpas zu erlangen u.s.w.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Größenvergleich der Milchstraße===&lt;br /&gt;
Nach Berechnungen vom letzten Jahr ist die Masse des Milchstraßenkerns fast doppelt so groß, wie bisher angenommen.&lt;br /&gt;
Wenn wir ein Raum von ca. 10 Km x 10 Km nehmen,mit einer Höhe von 3 Km die die Milchstraßen Galaxis darstellt.&lt;br /&gt;
Würde dieser Raum bis zu 1/3 füllen mit kleinen Reiskörner, die die Sterne der Milchstraße darstellen.&lt;br /&gt;
Wäre unsere Sonne darin so groß wie ein Staubkorn und Beteigeuze im Orion, worum sich unsere Sonne dreht , der fast 800 Mal größer mit 10 000 facher Lichtkraft leuchtet, wäre so groß wie ein Reiskorn. Unsere Erde wäre viele male kleiner als ein Staubkorn, wie manche Meister hinweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit-Raum===&lt;br /&gt;
Eine Stunde hat 60 Minuten&lt;br /&gt;
Ein Tag hat 24 Stunden&lt;br /&gt;
Ein Monat hat ca. 28 Tage&lt;br /&gt;
Ein Erden Jahr hat 13 Monate&lt;br /&gt;
Ein Sonnen Jahr hat ca. 24000 Jahre&lt;br /&gt;
Der Orion Arm - Beteigeuze braucht ca. 300 000 Jahre um den Sagittarius Arm.&lt;br /&gt;
Der Sagittarius Arm braucht ca. 4 000 000 Jahre um die Milchstraße.&lt;br /&gt;
Die Milchstraßen Galaxis braucht ca. 50 000 000 Jahre, um in der Strömung in der sich die befindet einmal zu umrunden = Galaktisches Jahr. u.s.w.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mit dem Mond Rhythmus gerechnet, weil wir von der Erde aus ohne den Mond kein Kalender berechnen können und weil das Milchstraßen-Zentrum fast doppelt so groß ist wie bisher angenommen und ich nehme an er ist noch ein wenig größer, ist die dreh Geschwindigkeit der Milchstraße daher auch schneller als bisher angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lichtgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
Auch empfinde ich es so, das das Licht der Sonne sehr schnell ist - wie Einstein sagte, aber das Licht größerer Sterne mit mehr Lichtkraft stärker und schneller als die der unseren Sonne - auch wenig erforscht.&lt;br /&gt;
Im Vergleich zwischen einer Schildkröte und einem Pferd, ist das Pferd schneller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht der Schwarzen Sonnen ist am schnellsten im Universum - noch sehr wenig erforscht.&lt;br /&gt;
Und auch sind es die Schwarzen Sonnen, die das Universum miteinander verbinden und aufrecht erhalten und das Universum wieder vereint. Z.B. Das Licht der Sonne braucht ca. 8 Minuten um die Erde zuerreichen das Licht der Schwarzen Sonne im Zentrum der Galaxis ca. nur ein Atemzug oder nur ein Bruchteil einer Sekunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Universum ist nach neuen Messungen ca.13,7 Milliarden Lichtjahre alt und älter „nicht erden Jahre“, das sollte unbedingt berücksichtigt werden, im Zusammenhang das Schwarze Sonnen das schnellste Licht im Universum darstellen, und nicht das Licht strahlender Sonnen „Sterne“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Urknall ist auch nur eine Theorie und nicht Bewiesen, doch glauben viele an sie. Und die Urknall Theorie ist nicht ein Knall sondern eine langsame Entwicklung über Milliarden von Lichtjahren, zu verstehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Guru Rinpoche===&lt;br /&gt;
Was wir brauchen ist eine Erkenntnis an die Vollkommenheit im Jetzt.&lt;br /&gt;
Nur Eins: Eigentlich müssen wir nur Erkennen das alles in jeden Augenblick vollkommen ist.&lt;br /&gt;
Damit ist gemeint jeder Augenblick hat einen Anfang, Mitte und Ende.&lt;br /&gt;
Daher besteht die Welt aus drei Augenblicken und nicht in einem Augenblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einzige Ermächtigung die wir brauchen, ist das das Bewusstsein von der ständigen Veränderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Erkenntnis die wir brauchen, ist alles was erscheint, nur eine Spiel des Universellen Geistes ist, was sich in uns erkenntlich zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Lehrer den wir brauchen, ist der dem wir uns aus tiefsten [[Herz]]en uns anvertrauen.&lt;br /&gt;
Guru bedeutet ursprünglich nicht Lehrer, sondern „ Schwer “.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Universelle ist in uns, wenn es uns gelingt, alle Gedanken die entstehen - erkennen, können wir davon frei werden und im Universellen verweilen, durch die vielen Kalpas hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Zuflucht die wir brauchen, ist die Anbindung zur unermesslicher großen Freude, mit der wir andere Lebewesen begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Seminaren, schriftlichen Unterweisungen und Persönliche Erfahrungen, frei formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om Mani Padma Hung Hri&lt;br /&gt;
Tri Ratna Dharmadhatu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Kalpataru]]&lt;br /&gt;
*[[Kalpavriksha]]&lt;br /&gt;
*[[Kalpalata]]&lt;br /&gt;
*[[Kalpalatika]]&lt;br /&gt;
*[[Kalpa Sthana]]&lt;br /&gt;
*[[Yuga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/ &#039;&#039;Das Yoga-Lexikon&#039;&#039; von Huchzermeyer, Wilfried] &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/ &#039;&#039;Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch&#039;&#039; von Mittwede, Martin]&lt;br /&gt;
*Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Indische Schriften]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=3&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Jyotis&amp;diff=132631</id>
		<title>Jyotis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Jyotis&amp;diff=132631"/>
		<updated>2014-09-30T14:03:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Jyotis&#039;&#039;&#039;, im [[Hindi]] Jyoti, ([[Sanskrit]]: ज्योतिस् jyotis &#039;&#039;n.&#039;&#039;) [[Licht]], Glanz, Helligkeit; Schein; [[Mond]]schein; [[Feuer]]; Auge, Augenlicht, Sehvermögen; Himmelslicht, Himmelskörper, Gestirn; das [[Licht]] der himmlichen, ewigen Welt; die Lichtwelt; das Licht als das himmliche Lebensprinzip; die Intelligenz in den vernünftigen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jyoti ist auch ein beliebter spiritueller [[Name]] und Bestandteil vieler Sanskrit Wörter. Erfahre im Vortrag und Video von und mit [[Sukadev]] Bretz, Gründer von [[Yoga Vidya]], mehr über Jyotis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Licht.JPG|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die [[Yoga Sutra]]s von [[Patanjali]] == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
मूर्धज्योतिषि सिद्धदर्शनम् || 3.32 ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mūrdha-jyotiṣi siddha-darśanam || 3.32 ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Sammlung ([[Samyama]]) auf &#039;&#039;&#039;das Licht (&#039;&#039;Jyotis&#039;&#039;)&#039;&#039;&#039; am Scheitel des Kopfes ([[Murdhan]]) erlangt man die Schau ([[Darshana]]) der Vollkommenen ([[Siddha]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Jyoti bzw. Jyotis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Jyotis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jyoti heißt [[Licht]], Jyoti ist auch ein spiritueller [[Name]], der immer wieder vergeben wird, sowohl einzeln als auch als zusammengesetztes Wort. So gibt es z.B. Shivajyoti, Licht von [[Shiva]], es gibt Vishnujyoti, Licht von [[Vishnu]], Krishnajyoti, Licht von [[Krishna]], Atmajyoti, Licht des [[Atman|Selbst]]. So ist also Jyoti Licht. Jyoti ist das [[Hindi]]-Wort, auf [[Sanskrit]] heißt es Jyotis. Vielleicht kennst du auch [https://www.yoga-vidya.de/seminare/seminar/indische-astrologie-jyotisha-b140926-3/ Jyotish] (Jyotisha), das ist die Wissenschaft des Lichts und bezeichnet die indische Astrologie in Verbindung mit Astronomie. Aber Jyoti selbst ist Licht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ubaTFAMEjMI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Jyotisha]]  &lt;br /&gt;
*[[Jyotsna]]  &lt;br /&gt;
*[[Jyotishmati]]  &lt;br /&gt;
*[[Mahajyotishmati]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Martin Mittwede, Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Wilfried Huchzermeyer, Das Yoga-Lexikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/sanskrit-und-devanagari/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indische Philosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Yamuna&amp;diff=132629</id>
		<title>Yamuna</title>
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		<updated>2014-09-30T14:01:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Yamuna&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: यमुना Yamunā &#039;&#039;f.&#039;&#039;) ist ein indischer [[Fluss]] (Hindi auch: Jamna, engl. Schreibweise Jamuna, Jumna). Er gehört zu den sieben heiligsten Flüssen des [[Hinduismus]]. Der Fluss Yamuna entspringt im [[Himalaya]] dem Berg &amp;quot;Kalinda&amp;quot;. Der Fluss Yamuna wird personifiziert als die Tochter der Sonne und seiner Ehefrau Sarmjna. Yamuna war die Schwester von [[Yama]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:YamunaAgra.png|thumb|Die Yamuna bei Agra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über die Yamuna==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über die Yamuna&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jamuna ist in englisch-sprachigen Büchern in Indien und manchmal auch in England ein Begriff, der das [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/sanskrit-und-devanagari/ Sanskrit]-Wort „Yamuna“ und das [[Hindi]]-Wort „Jamna“ zusammenfasst. Also, Jamuna ist der Name für einen [[Fluss]], nämlich Yamuna. Yamuna ist der heilige Fluss von [[Krishna]]. Yamuna ist auch der Fluss, der durch Delhi hindurchfließt. Am Yamuna-Fluss in Delhi sind auch verschiedene heilige Stätten, wie auch das [[Mahatma Gandhi]] Memorial, all das findest du in der Nähe von der Yamuna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Yamuna mündet irgendwann in die [[Ganga]], in den Fluss, der die ganze Gangesebene durchströmt. Yamuna hat auch eine heilige Quelle, die nennt sich dann [[Yamunotri]], die ist gar nicht so weit weg von der Quelle vom Ganges, [[Gangotri]]. Yamuna, das ist auch der heilige Fluss von Krishna, so wie Ganga der heilige Fluss von [[Shiva]] ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Indien gibt es zwei Hauptströmungen des [[Hinduismus]]. Es gibt den [[Shaivismus]] und den [[Vaishnavismus]]. Es gibt auch noch den [[Shaktismus]], der etwas weniger bedeutsam ist. So kann man sagen, die zwei Hauptströmungen sind Shaivismus und Vaishnavismus. Und manchmal sind sich die beiden auch nicht so ganz grün. Zwar kam es zwischen Shaivas und den Vaishnavas nicht zu Religionskämpfen und Kriegen, wie es im [[Christentum]] und im Islam ist und war. Im Christentum vielleicht mehr war, wo die Protestanten gegen die Katholiken gekämpft haben, die Katholiken grundsätzlich versucht haben, alle Häretiker auszurotten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|As8hbaa7ArY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Islam wiederum gibt es die Schiiten und die Sunniten und die Aleviten, und die waren sich nicht grün, insbesondere die Schiiten und die Sunniten haben immer wieder gekämpft. Aber im [[Hinduismus]] gibt es die Shaivas und die Vaishnavas, die nie Religionskriege geführt haben. Trotzdem gab es gewisse Spannungen und die Vaishnavas sind nicht in die [[Shiva]]-Tempel gegangen und die Shaivas sind nicht unbedingt in die Vaishnava-Tempel. Man muss dazu sagen, eigentlich waren es die Vaishnavas, die etwas intoleranter waren, die Shaivas hatten weniger Hemmungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um die Verbindung dieser beiden [[Religion]]en zu betonen, waren die großen selbstverwirklichten [[Meister]], [[Heilige]]n und Weisen immer wieder damit beschäftigt, zu sagen: „Viele [[Name]]n und ein [[Gott]]. Viele [[Weg]]e, eine Wahrheit.“ Und so gibt es viele der Gesänge und [[Kirtan]]s, die versuchen, das zu sagen. Dann gibt es ein Kirtan, wo es heißt, Yamuna für Krishna und Ganga für Shiva. Und wann immer du in einem Kirtan sowohl Yamuna als auch Ganga hörst, dort weißt du, das ist ein Kirtan von einem großen Heiligen, der sagt: „Egal, welche Religion, sie sind alle Manifestationen der gleichen Wahrheit. Egal, ob du Gott verehrst als Shiva oder als Krishna, alles Manifestationen der gleichen Wahrheit.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yamuna ist der Fluss von Krishna, es gibt das schöne Lied: „Yamuna Tira Vihari Vrindavana Sanchari. Ehrerbietung an Krishna, der gespielt hat an den Ufern der Yamuna. Ehrerbietung an Krishna, der in [[Vrindavan]] gespielt hat, der in Vrindavan gelebt hat, in Vrindavan aufgewachsen ist.“ Vrindavan gibt es auch heute, du kannst nach Vrindavan gehen und dort sind viele Krishna-Tempel. Und du kannst an die Yamuna gehen und dort Krishna verehren. Yamuna, also ein heiliger Fluss, einer der sieben heiligen Flüsse. In Hindi Jamna genannt, auf Sanskrit Yamuna und im Englischen, ein bisschen verballhornt, Jamuna oder Jamna, also verschiedene Ausdrücke für den gleichen Fluss. Ich will die Abhandlung über Yamuna abschließen mit einem Vers, der alle sieben heiligen Flüsse verehrt: „Om Gange Cha Yamune Chaiva [[Godavari]] [[Saraswati]] Narmade [[Sindhu]] Kaveri Namastubhyam Namo Namah.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Sukadev Volker Bretz|Sukadev]] über die Bedeutung des Namens Yamuna ==&lt;br /&gt;
Yamuna ist der Fluss, an dem [[Krishna]] lebte und an dem er sich gerne aufgehalten hat. Er ist ebenso wie die [[Ganga]] ([[Ganges]]) ein heiliger Fluss, in dessen Nähe man geheilt wird. Diejenige, die dieses Namen trägt, möge die Ausstrahlung der Yamuna haben, so dass [[Mensch]]en, die in ihre Nähe kommen und [[Licht]] empfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|BuhJB7IjiWw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Fluss]]&lt;br /&gt;
*[[Land]]&lt;br /&gt;
*[[Volk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Saptasindhava}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p572_Goetter-und-Goettinnen-im-Hinduismus// Götter und Göttinnen im Hinduismus von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005 &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Martin Mittwede, Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Wilfried Huchzermeyer, Das Yoga-Lexikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/sanskrit-und-devanagari/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Janardana&amp;diff=132622</id>
		<title>Janardana</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Janardana&amp;diff=132622"/>
		<updated>2014-09-30T13:53:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Janardana&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: जनार्दन Janārdana &#039;&#039;m.&#039;&#039;) &amp;quot;der die Menschen wachrüttelt, aufweckt, in [[Bewegung]] setzt, verwirrt, manchmal auch quält&amp;quot;; Beiname [[Vishnu]]s und [[Krishna]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krishna und Vishnu werden als Janardana bezeichnet. Janaradana ist also ein Beiname [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spiritualitaet/ Gottes]. Warum [[Gott]] uns manchmal auch verwirrt, das erfährst du im folgenden Vortrag von und mit dem Gründer von [[Yoga Vidya]], [[Sukadev]] Bretz.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Krishna12.jpg|thumb|Krishna und Radha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Janardana== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Janardana&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janardana – ein Beiname von [[Krishna]]. Janardana heißt „der die Menschen bewegt“, „der die Menschen aufrüttelt“, „der die Menschen aus der Lethargie herausbringt“, „der die Menschen auch mal verwirrt“. All das sind Bedeutungen des Wortes „Janardana“. Janardana ist ein [[Name]] von Krishna. [[Arjuna]] nennt Krishna an mehreren Stellen in der [[Bhagavad Gita]] Janardana. Und es gibt auch [[Kirtan]]s, in denen Janardana vorkommt, wenn auch nicht so häufig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|7W3jv2AB7XY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krishna ist Janardana. [[Gott]] allgemein ist Janardana, Gott will dich aufrütteln. [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spiritualitaet/ Spiritualität] heißt nicht, dass du irgendwie in Lethargie versinkst. Es heißt auch nicht, dass du zu einem spirituellen Spießbürger wirst. Janardana, derjenige, der aufrüttelt. Wenn dein [[Leben]] zu bequem ist, dann wird Gott irgendetwas tun, um dich aufzurütteln. Wenn du dich in Sicherheit wiegst, wird Gott dich aufrütteln, dir irgendetwas nehmen. Wenn du zu faul bist, wird Gott dich aus deiner selbstgeschaffenen Trägheit und Lethargie aufrütteln. Daher kann es manchmal passieren, dass du denkst: „Jetzt war alles irgendwo geregelt, endlich war es so, dass ich mich [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/  entspannen] konnte. Warum muss jetzt ausgerechnet das und das passieren?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort war Janardana am Werk, Gott, der aufrüttelt. Wir sind nicht hier in dieser [[Welt]], um uns auszuruhen. Wir sind nicht hier, um einfach nur loszulassen und das Leben zu genießen. Wir sind hier, um spirituell zu wachsen. Wir sind hier, um an uns selbst zu arbeiten. Wir sind hier, um uneigennützigen Dienst zu tun. Wir sind hier, um höhere Bewusstseinsebenen zu erfahren. Wann immer du es dir zu bequem machst, wird Gott sich manifestieren als Janardana, als derjenige, der dich durcheinanderrüttelt. Du kannst auch zu Gott beten, wenn du z.B. merkst, du steckst fest auf deinem spirituellen [[Weg]], du merkst, du bist zu faul, zu träge, zu bequem geworden, dann bete und sage: „Oh Janardana, du setzt mich in [[Bewegung]]. Oh Janardana, bitte hilf mir, dass ich wieder nach dem Höchsten strebe.“ So wisse, Gott ist Janardana und insbesondere Krishna hat den Beinamen Janardana, derjenige, der Menschen aufrüttelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Janaka]]&lt;br /&gt;
*[[Janmashtami]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
*Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005 &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Martin Mittwede, Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Wilfried Huchzermeyer, Das Yoga-Lexikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/sanskrit-und-devanagari/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Janaka&amp;diff=132620</id>
		<title>Janaka</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Janaka&amp;diff=132620"/>
		<updated>2014-09-30T13:49:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Janaka&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: जनक janaka &#039;&#039;adj.&#039;&#039; u. &#039;&#039;m.&#039;&#039;) zeugend, erzeugend, hervorbringend, verursachend, bewirkend; Erzeuger, [[Vater]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Der [[König]] von Mithila aus dem [[Sonne]]ngeschlechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Janaka welcomes Rama.jpg|thumb|Janaka heißt Rama und seinen Vater Dasharatha in Janakpura willkommen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Ein indischer [[Heiliger]] und [[König]] von [[Videha]], der Ziehvater [[Sita]]s. Janaka gilt als das Ideal eines weisen Herrschers und [[Philosophie|Philosophen]]. Sein [[Priester]] und Ratgeber war [[Yajnavalkya]]. Er war für sein großes [[Wissen]], seine gute [[Arbeit]] und seine [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spiritualitaet/ Heiligkeit] bekannt. Er wurde auch Shiradhvaja genannt, &amp;quot;derjenige mit der Pflugfahne&amp;quot;, da seine Tochter Sita aus einer Ackerfurche sprang, als er den Boden pflügte und eine [[Opfergabe]] vorbereitete, um Nachkommen zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Brahmana]]s erzählen, dass er &amp;quot;sich weigerte, sich hierarchischen Ambitionen der Brahmanen zu fügen und sein [[Recht]] geltend machte, ohne einen Eingriff von Priestern Opferungen darbringen zu können&amp;quot;. Er hatte bei seiner Auseinandersetzung mit den Priestern Erfolg und es wird gesagt, dass er durch sein reines und rechtschaffenes [[Leben]] ein [[Brahmane]] und einer der [[Rajarshi]]s wurde. Von Janaka und seinem Priester Yajnavalkya heißt es, dass sie den [[Weg]] zu [[Buddha]] vorbereiteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Janaka==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Janaka&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janaka – Vater, Erzeuger. Janaka – Name eines großen indischen Königs, König von Videha. Janaka – der Vater von [[Sita]], die deshalb auch Janaki genannt wird, Tochter von Janaka. Über Janaka gibt es viele Mythen und auf den [[Yoga Vidya]] Seiten, www.yoga-vidya.de, brauchst du nur „Janaka“ einzugeben und dann findest du viele Erzählungen um Janaka. Sowohl als Internetseiten, als Texte, als auch als Video und Audio. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|KkCGweF6TnY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janaka ist der Vater, der Erzeuger schlechthin. Er ist der Vater, zwar nur von einer einzigen Frau, nämlich von Sita, aber er war der Vater des ganzen [[Land]]es, er war der Vater einer ganzen [[Bewegung]], nämlich der Bewegung von [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/karma-yoga/ Karma Yoga]. Das heißt, in der Welt leben, aber nicht von der Welt sein. Janaka hatte einen [[Guru]], der hieß [[Ashtavakra]]. Und dieser Guru lehrte Janaka, wie man in der [[Welt]] ein vollkommenes [[Leben]] führen und sich in der Welt verwirklichen kann. Janaka ging einige Jahre zu Ashtavakra in die Lehre und am Ende der Lehrzeit sagte Janaka dem Ashtavakra: „Ich bin dir dankbar, du kannst dir einen Gurudakshina aussuchen.“ Im alten Indien war es üblich, wenn man zu einem Guru in die Lehre gegangen ist, dass man am Ende ein [[Dakshina]], eine Gabe, gegeben hat. Janaka wusste, dass Ashtavakra nichts brauchte, er hatte alles. Er wusste also nicht, was er ihm geben sollte. Und so sagte er dem Ashtavakra: „Suche dir doch etwas aus.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ashtavakra lächelte etwas verschmitzt und sagte: „Kann ich mir alles aussuchen?“ Janaka, der wusste, jetzt könnte was passieren, sagte: „Ja, du kannst dir alles aussuchen.“ Ashtavakra sagte: „Ok, dann überschreibe mir dein Königreich.“ Janaka schluckte, überschrieb aber sein Königreich dem Ashtavakra. Dann sagte Ashtavakra: „Ok, jetzt gehört mir das Königreich, aber ich bin eigentlich ganz zufrieden in meinem [[Ashram]], in meiner einfachen Hütte. Ich beauftrage dich hiermit, das Königreich für mich zu regieren, aber unter zwei Auflagen: Erstens, sage niemandem, dass ich der König bin. Trotzdem bin ich der König, du hast mir das ja unterschrieben, die Abtretungsurkunde, und hast mir das königliche Siegel daraufgesetzt. Das heißt also, es ist mein Königreich. Gehe in das Königreich zurück, regiere es, erzähle niemandem, dass es meines ist, aber regiere es gut, denn ich bin dein Guru, für deinen Guru regiere das Königreich gut. Und als zweites, ich kann jederzeit kommen und das Königreich selbst regieren. Sei dir also bewusst, jederzeit kann dir das Königreich genommen werden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ging Janaka zurück nach Videha, in seine Hauptstadt, er regierte das Königreich für seinen Guru, für Ashtavakra. Ab und zu mal kam Ashtavakra vorbei, um nach dem Rechten zu schauen, verschmitzt lächelnd, und Janaka verstand es. So erreichte Janaka die höchste Verwirklichung. Er praktizierte [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], er praktizierte [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga], er praktizierte [[Vedanta]]. Er verstand sein höchstes [[Wesen]], er erreichte [[Atman]] [[Jnana]], [[Brahman]] Jnana, das Wissen des Selbst, das Wissen von Brahman. Und er regierte sein Königreich gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird Janaka immer wieder auch in der [[Bhagavad Gita]] von [[Krishna]] als ein Beispiel für einen Menschen genannt, der durch Handeln, der durch verhaftungsloses Wirken, das Höchste erreicht hat. Und so kannst auch du das Höchste erreichen als [[Karma]] Yogi, als jemand, der den Weg des Handelns geht. Sei dir bewusst, nichts gehört dir, letztlich gehört alles [[Gott]]. Du musst nicht diesen Kunstgriff machen, wie Ashtavakra mit Janaka, denn eigentlichb gehört dir ja nichts, es kann dir alles weggenommen werden, es gehört alles Gott. Auch wenn du für praktische Zwecke vielleicht sagen kannst: „Ja, dieses Hemd gehört mir. Ja, mir gehört irgendwo ein Möbelstück.“ Vielleicht gehört dir sogar etwas [[Geld]] auf dem Bankkonto usw. Du kannst sagen: „Das gehört mir.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber tief im Inneren weißt du: „Es gehört mir nicht. Das [[Yogazentrum]] gehört mir nicht. Die Kleidung gehört mir nicht. Die Aufgabe gehört mir nicht. Alles gehört Gott. Ich habe es als Überlassung bekommen, um damit Gott zu dienen. Ich werde das nicht ständig verkünden und herumposaunen, ich weiß es tief im Inneren, es gehört Gott. Ich diene damit Gott, ich mache es für Gott, und Gott kann es mir jederzeit nehmen.“ So wie auch Hiob gesagt hat: „Gott hat es gegeben, Gott hat es genommen, gepriesen sei Gott.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2PCMjJqtFn8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, sei wie Janaka, wisse, nichts gehört dir, alles gehört Gott. Gott hat es dir anvertraut, damit du damit gut umgehst, damit du damit Gott dienst, damit du damit dein [[Dharma]] erfüllst, deine Aufgabe, deine [[Verantwortung]]. Jederzeit kann Gott es dir wegnehmen. Daher, wenn dir was weggenommen wird, lamentiere nicht, wisse nur, Gott hat das wieder weggenommen, was er dir anvertraut hat. Nicht dein Besitz ist vergangen, sondern nur, Gott hat das genommen, was er dir anvertraut hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janaka war aber auch der Vater von Sita. Janaka hatte keine leiblichen Kinder, seine Frau und er blieben kinderlos. Aber eines Tages, als sie durch ein Ritual wieder die Zeit des Pflügens eingeleitet haben, haben sie in einer Erdfurche Sita gefunden, ein kleines Baby, ein kleines Mädchen. Und sie adoptierten es, da niemandem sonst dieses Mädchen gehörte. Und es heißt, Sita ist eigentlich die Inkarnation von [[Lakshmi]], der großen [[Göttin]], der Göttin des Reichtums. Und Lakshmi inkarnierte sich als kleines Baby, als Sita, in einer Ackerfurche. So ist Sita auch diejenige, die aus einer Ackerfurche kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sita hieß dann aber auch Janaki, denn sie gilt als Tochter von Janaka; Janaka adoptierte Sita zusammen mit seiner Frau. Es gibt noch viele weitere Geschichten über Janaka, du findest einige auf unseren Internetseiten unter www.yoga-vidya.de. Nimm aber jetzt die [[Inspiration]] von Janaka, sei dir bewusst und überlege: „Was denke ich, was mir gehört?“ Und sei dir bewusst: „Nichts gehört mir, noch nicht einmal der [[Körper]], noch nicht einmal meine geistigen Fähigkeiten. Alles kann mir genommen werden, alles ist eine Gabe Gottes. Ich nutze all das, um Gottes Werk zu tun. Ich nutze all das, um wie Janaka zu sein. Ich werde nicht ständig herumposaunen, es gehört mir nicht, das bin ich nicht.“ Aber fühle es tief im Inneren, sei wie Janaka und erfahre die Vollkommenheit, indem du handelst, [[verhaftung]]slos handelst, verhaftungslos dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte des Königs Janaka==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel aus &#039;&#039;Stories from Yoga Vasishtha&#039;&#039; von Swami Sivananda. [http://www.sivanandaonline.org The Divine Life Society Publication], 9. Auflage, Uttarakhand, 2009, S. 55-62.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kennen zwei [[Weg]]e oder Pfade, die der Rettung der [[Seele]]n am besten dienlich sind. Einer davon ist der Pfad, auf dem der [[Schüler]] sich strikt an die Anweisungen seines [[Lehrer]]s hält. Die Rettung erfolgt entweder noch direkt während dieser Geburt und zwar durch die Einweihung durch den Guru oder in einer der folgenden Geburten. Der zweite Weg ist das Erlangen von [[Wissen]] über eigene Disziplin. Wissen entsteht plötzlich in einem Menschen. [[Brahma Jnana]] dämmert in ihm herauf wie eine Frucht, die unerwartet vom [[Himmel]] fällt. Oh [[Rama]]! Ich werde dir jetzt eine alte Geschichte erzählen, in der [[Atma Jnana]] in einem erwuchs, so wie eine Frucht aus der [[Akasha]] fällt, genauso wie auf dem obengenannten zweiten Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst regierte ein mächtiger und tugendhafter König über das Land Videha. Sein Name war Janaka. Er war sehr reich, großzügig und edel. Er beschützte seinen Untertanen wie [[Vishnu]]. Er besaß viele [[Tugend]]en. Eines [[Tag]]es während der schönen Frühlingszeit betrat er seinen hübschen Garten, der voll verschiedenster duftender Blumen war. Er ließ seine Minister und Diener draußen vor dem Garten und ging alleine in den Garten. Da vernahm er die Gesänge der [[Siddha]]s. Ich werde dir nun, oh lotusäugiger Rama, die Gesänge der Siddhas wiedergeben, in denen ihre [[Erfahrung]]en geschildert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Siddha sang: „Der Wissende und das [[Wissen]] verschmelzen. Die individuelle [[Seele]] verschmilzt mit der Höchsten Seele. Daraus entsteht höchstes Wissen und Wonne. Dies ist Atma Jnana. Danach sollte man streben.“ Ein anderer Siddha sang: „Man soll alle [[Vasana]]s ausrotten, alle sichtbaren Dinge aufgeben und dann unablässig über [[Atman]] oder [[Brahman]], der das [[Licht]] aller Lichter darstellt, meditieren. Ein dritter sang: „Wir sollten unaufhörlich auf das alles durchdringende, ewige Licht meditieren, dass alle anderen Dinge erleuchtet, dass inmitten von allem, das ist oder nicht ist, existiert und welches den freien [[Raum]] zwischen [[Sat]] ([[Existenz]]) und [[Asat]] (Nichtexistenz) besiedelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte Siddha sang: „Wir meditieren auf jenen selbstleuchtenden Atman in allen [[Jiva]]s oder individuellen Seelen, der sich selbst immer „[[Ich]]“ nennt, der mit dem Buchstaben A beginnt und mit H endet, mit dem Punkt M (das heißt Aham), welches wir mit dem [[Soham]]-Atem ständig ein- und ausatmen. Einige Siddhas sangen: &amp;quot;Wir verehren jene wirkliche Existenz, die alles ist; der alle Dinge gehören und durch die alle erschaffen sind. Wir verehren das, von dem alles abstammt, für das sie existieren; in dem sie fortbestehen, zu dem sie alle zurückkehren; und in das sie alle absorbiert werden.“ Einige andere Siddhas bemerkten: „Jene, die den [[Gott]] innerhalb ihrer [[Herz]]en verlassen und den Gott außerhalb suchen, begeben sich wirklich auf die Suche nach Muschelschalen nachdem sie den kostbaren Kaustubha-Keim verließen, der sich direkt in ihren [[Hand|Händen]] befindet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Siddhagruppe sang: „Dieser Atman kann nur von jenen erlangt werden, die alle [[Wunsch|Wünsche]] vollständig ausgelöscht haben.“ Eine weitere Gruppe sang: „Jene Menschen, die wider besseren Wissens über die Nichtexistenz des [[Glück]]s in allen weltlichen Gegenständen, dennoch ihren [[Geist]] auf diese richten, sind nur Dummköpfe und keine menschlichen [[Wesen]].“ Die fünfte Gruppe sang: „Die [[Schlange]]n des [[Indriyas]] ([[Sinne]]sorgane), die immer wieder aus den körperlichen Hohlräumen zischend auftauchen, sollten mit der Lanze der [[Unterscheidungskraft]] genauso getötet werden, wie [[Indra]] mit seinem [[Vajra]] (Donnerkeil) die Hügel zerschmetterte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Gruppe der Siddhas sang: „Wer immer einen ruhigen Geist besitzt und mit einer universellen Sicht ausgestattet ist, wird [[Atman]] oder das unsterbliche [[Selbst]], welches die Verkörperung der Wonne, des Wissens und der absoluten Existenz ist, erreichen. Dies ist [[Moksha]] oder die letzte [[Befreiung]].“ (Diese Gesänge der Siddhas bilden die Siddha Gita). Janaka war von den Gesängen der Siddhas tief bewegt. Sofort verließ er den Garten, schickte seine Minister und Diener fort und schloss sich in einen [[Raum]] im obersten Stockwerk seines Palastes ein. Hier begann er, tief über die wahre [[Bedeutung]], der von den Siddhas interpretierten Gesänge nachzudenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sprach so zu sich selbst: „In welchem [[Glaube]]n kann ich in dieser [[Welt]] Zuflucht finden und wie kann ich mich auf diese Welt verlassen, die nichts Substantielles in sich kennt, weder [[Freude]] noch [[Wirklichkeit]]? Und dennoch weiß ich nicht, weshalb mein Geist von ihr getäuscht ist. Ständig bin ich Qual und Pein ausgeliefert, obwohl ich unendlichen Reichtum besitze. Meine hundert Lebensjahre sind nichts als ein Moment in der [[Ewigkeit]]. Dennoch schätze ich mein [[Leben]] sehr. Mein Königreich ist im Vergleich mit dem unendlichen [[Universum]] nichts weiter als ein Atom. Ich bin zum Sklaven meiner [[Wunsch|Wünsche]] und Sinne geworden. Die [[Zeit]] meiner Königsherrschaft währt kurz. Weshalb fühle ich mich als gedankenloser [[Mensch]] sicher in seiner Fortdauer? Das momentane [[Leben]] ist zerstörungsanfällig und dennoch verlasse ich mich närrisch darauf. Was weit von mir weg liegt, also die Sinnesobjekte, scheint nah zu sein und was mir am nächsten liegt, nämlich meine innerste Seele, scheint aufgrund meines Unwissens am weitesten entfernt zu liegen. Ich muss die sinnlichen Objekte aufgeben, um meine innerste und ewige Seele zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles ist vergänglich. Hier ist nichts von Dauer und von Vorteil. Denn sogar die höchsten Menschen werden im Laufe der [[Zeit]] zu den niedrigsten der niederen. Wann hat sich dieses [[Unwissen]] meiner [[Seele]] bemächtigt? Wozu dienen all diese Besitztümer und zahllosen Beziehungen, wenn ich in Not und Bedrängnis bin? Mein Wohlstand ist nur eine Seifenblase. Er ist eine falsche Erscheinung vor mir. Viele Kaiser und Könige sind samt ihrem Besitz dahingeschieden. Viele [[Indra]]s sind wie Blasen im Ozean der Ewigkeit verschlungen worden. Daher kann man sich auf nichts verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Millionen [[Brahmane]]n sind dahingegangen. Die Könige der [[Erde]] werden zu Staub. Worauf beruht das [[Vertrauen]] in mein [[Leben]] und seine Stabilität? Die [[Welt]] ist nichts als ein langer [[Traum]] und der sinnesfreudige [[Körper]] eine geistige Fehlvorstellung. Wenn ich mich auf meinen Körper und die Gegenstände verlasse, bin ich wirklich zu tadeln. Zahllose Universen, [[Brahma]]s und [[Jiva]]s kommen und gehen. Oh [[Geist]]! Wo also ist die Dauerhaftigkeit deiner Existenz? Die Vorstellung meiner selbst und die [[Wahrnehmung]] anderer Gegenstände sind falsche Einbildungen meines Geistes. Mein [[Egoismus]] hat von mir Besitz ergriffen. Ich erniedrige mich durch meine [[Wunsch|Wünsche]], meinen Egoismus und meine Verhaftung an den Körper selbst zu diesem unwissenden Zustand. Ich bin ein Narr. Meine Lebensdauer wird jeden Moment gemessen. Tage und Nächte vergehen und dennoch erkenne ich mein wahres, unvergängliches [[Selbst]] nicht. Der Gaukler der [[Zeit]] spielt mit allen Menschen auf dem Spielplatz der Welt und wirft sie wie Bälle. Ich habe schon genügend Leben gelebt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Unglück nach dem anderen trifft uns und doch sind wir so schamlos, uns selbst von diesem elenden, weltlichen Leben nicht abgestoßen zu fühlen. Wir erkennen, dass alle Gegenstände vergehen und dennoch suchen wir nicht das Unvergängliche. Unwissende Menschen begehen täglich schmutzige, sündige [[Tat]]en. In der Jugend versinken sie im Unwissen, im Jugendalter brennen sie vor [[Leidenschaft]] und verheddern sich in den Maschen der [[Frau]]en; im Alter drückt sie die [[Sorge]] um ihre [[Familie]]n nieder. Sie jammern unter der Bürde [[Samsara]]s. Leid und Bedauern überkommt sie und sie sterben. Wann werden sie die [[Zeit]] finden, gute Taten zu begehen und Gott zu verehren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir suchen ständig nach dem, was größere [[Freude]] bringt und länger währt als alles andere. Nie suchen wir das unsterbliche [[Selbst]], welches jenseits all unserer weltlichen Sorgen liegt. Frauen mit ihren lotusähnlichen [[Augen]] und bezaubernden Lächeln welken rasch und sterben. Wenn viele Brahmas und Vishnus mit dem Zwinkern eines [[Auge]]s erschaffen und zerstört werden, was bin ich – eine mickrige Kreatur -  vor ihnen? Bei den [[Weise]]n heißt es, dass diese Welt ein endloses Jammertal ist. Wie kann also irgendwer hier Glück erwarten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist bildet die Baumwurzel von Samsara, das sich in alle Richtungen mit Blüten besteckten Zweigen, Ranken, Früchten usw. verästelt. Wie kam es zu dieser [[Maya]]? Der [[Geist]] tanzt im Weltentheater, das [[Sankalpa]] heißt. Der Geist ist ein Bündel an Sankalpas. Wenn die Sankalpas vernichtet sind, wird auch der [[Baum]] von Geburt und [[Tod]] zerstört. Nun habe ich den Dieb gefunden, der mich meiner atmischen Perle beraubte. Nun bin ich erwacht. Ich entdeckte den Räuber meiner Seele. Sein [[Name]] heißt Geist. Lange habe ich unter diesem betrügerischen Schuft gelitten. Ich erlaube mir nicht länger, von diesem Geist getäuscht zu werden. Ich bin entschlossen, ihn zu töten. Ich werde den Geist mit der Nadel der Unterscheidung aufspießen und ihn mit den [[Tugend]]en der [[Selbstkontrolle]] und [[Leidenschaftslosigkeit]] fesseln. Ich bin nun zum spirituellen [[Wissen]] erwacht und verfolge jetzt meine spirituelle Suche. Nun habe ich meine lange verlorene Seele wiedergefunden. Ich werde mich immer in dem reinen, unsterblichen [[Atman]] vertiefen und höchsten [[Frieden]] erlangen. Ich werde meinen mächtigen Feind, den Geist, unterdrücken und die [[Vorstellung]]en aufgeben, dass ich dieser Körper bin und diese [[Eigenschaft]]en und Besitztümer mir gehören.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Ky826eUEfiA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe durch das Hören der die Seele bewegenden Gesänge der [[Siddha]]s (der Siddha Gita) sämtliche spirituellen [[Erfahrung]]en gewonnen. Ich betrachte sie als meine [[Guru]]s. Ich habe meinen Geist vollkommen ausgelöscht. Ich genieße nun die Wonne des Ewigen. Ich bin vollkommen frei von [[Schmerz]]en. Dualitäten, Unterschiede und Unterscheidungen sind verschwunden. Ich nehme das eine Selbst überall wahr. Ich habe immerwährenden [[Frieden]]. Die Vorstellungen des „Ich, Er, Du, Hier, Dort, Nun, und Dann“ sind vergangen. Ich verehre Atma Jnana, der mein Unwissen zerstört und mich in diesen unbeschwerten Zustand erhoben hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janaka verblieb so lange [[Zeit]] in [[Samadhi]] oder dem Zustand des [[Überbewusstsein]]s. Er kehrte aus Samadhi zurück und sagte: „Überall erkenne ich jetzt nur den einen, unteilbaren [[Brahman]]. Ich bleibe immer in meinem eigenen Selbst verankert. Nichts kann mich stören. Ich kenne weder [[Liebe]] noch Hass. Ich sehne mich nicht nach weltlichen Gegenständen. Ich bin wunschlos. Ich pflege die universelle Sicht der Dinge. Ich besitze [[Gleichmut]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kümmerte er sich um die Angelegenheiten des Staates, ohne wirklich zu glauben, der Handelnde zu sein. Er erledigte die königlichen [[Pflicht]]en, da sie sich ihm ohne Hinblick auf ihren Lohn oder in [[Erwartung]] dessen darboten. Er wurde zu Lebzeiten befreit. Er kümmerte sich weder um die [[Vergangenheit]] noch um die [[Zukunft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh [[Rama]]! Das Wissen über das Selbst kann nur durch ständige atmische Befragung und nicht durch Handlungen erreicht werden. Der weltlich ausgerichtete Mensch hängt an Sinnesobjekten. Die [[Sehnsucht]] nach [[Selbstverwirklichung]] beruht auf den Anstrengungen während der jeweiligen vorhergehenden Geburten. Man sollte das schmutzige [[Ajnana]], das [[Leid]] und [[Wiedergeburt]] erzeugt, zerstören. Wer immer auch das Höchste Selbst erlangen möchte, sollte zunächst alle Wünsche, Sehnsüchte und den [[Egoismus]] zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Wolke des Egoismus aufgelöst ist, scheint das göttliche Licht so strahlend wie die [[Sonne]]. Wer das [[Selbst]] erkannt hat, ist von den [[Gedanke]]n an die äußere [[Welt]] befreit. Er unterliegt weder der [[Freude]] noch dem Bedauern dieser Welt. Er ist von [[Liebe]] und [[Hass]] befreit. Die dichte Wolke des Egoismus, die die Sonne Brahmans ausblendete, ist von Atma Jnana aufgelöst worden. Der kostbare Juwel [[Jnana]], der in der [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzhöhle] der Jnanis verwahrt ist, bringt augenblicklich wie ein [[Kalpa]]baum alles, was sie sich gerade vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur das [[Spiel]] des [[Chit]] scheint wie diese Welt. Diese Welt ist von Brahman nicht getrennt. Sie stellt keine davon abgetrennte [[Einheit]] dar. Sie existiert nicht aus sich heraus. Die Welt als Welt gibt es überhaupt nicht. Diese Welt ist nichts als Brahman. Brahman erscheint durch den Spiegel des Geistes als dieses Universum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leidenschaftslosigkeit in [[Verbindung]] mit dem Wissen über die Einheit schmelzt die [[Substanz]] des Geistes und bringt den besten und höchsten [[Zustand]] des [[Glück]]s. Man verweilt im Höchsten Selbst, welches das Hauptziel des Lebens ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, oh lotusäugiger Rama! Denke nach und meditiere über das [[Selbst]] wie es Janaka tat und erlange [[Atma Jnana]]. So schloss Vasishtha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HS6kAipt5kQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Swami Sivananda]] über König Janaka==&lt;br /&gt;
Anekdote aus Swami Sivananda: Practice of Karma Yoga&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Janaka befahl einmal einem schwerkriminellen [[Brahmane]]n, sein Königreich sofort zu verlassen. Der Brahmane sagte: „Oh [[König]], nenne mir freundlicherweise die [[Grenze]]n deines Königreiches. Dann werde ich deinen Staat verlassen und mich im Gebiet eines anderen Königs niederlassen.“ Janaka gab keine Antwort. Er seufzte schwer. Er dachte konzentriert nach. Dann fiel er plötzlich in [[Ohnmacht]]. Nach fünfzehn Minuten erlangte er wieder das [[Bewusstsein]]. Dann sagte er: „Ich habe den Staat von meinem Vater geerbt. Er steht unter meiner [[Kontrolle]], aber nichts gehört mir ausschließlich. Ich finde nirgendwo etwas, das ausschließlich mir gehört, nicht einmal in Mithila und auch nicht meine eigene Nachkommenschaft. Nun dämmert mir wirkliche [[Weisheit]]. Ich habe den Eindruck, dass ich entweder überhaupt kein Königreich besitze, oder dass alles mein Reich ist. Entweder ist dieser [[Körper]] nicht meiner oder die ganze [[Welt]] gehört mir und ebenso der anderer auch. Oh Bester der zwei Mal geborenen! Das ist meine feste Überzeugung. Bleibe in meinem Reich so lange, wie du magst und vergnüge dich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brahmane fragte: „Oh König! Wie kommst du darauf, dass dieses Königreich dir nicht gehört, oder dass alles dir gehört? Wie hast du dieses [[Gefühl]] des „[[Meinsein]]s“ in diesem Königreich deiner Vorfahren, das du nun regierst, verloren?“ Janaka erwiderte: „Alles auf der physischen [[Ebene]] ist vergänglich. Das [[Leben]] ist flüchtig. Alles vergeht. Ich kann nichts benennen, das ich mein eigen nennen könnte. Ich entsinne mich des vedischen Textes: „Es gehörte irgend jemandem.“ In diesem [[Sinn]]e sann ich nach und gab so die [[Vorstellung]] des  „Meinseins“ auf. Höre nun gut zu, wieso ich mein Reich überall sehe. Ich hege keinen [[Wunsch]] nach gut riechenden Gegenständen: So habe ich die [[Erde]] erobert. Ich wünsche keine gut schmeckenden Dinge, schöne [[Form]]en, weiche Kissen oder [[Musik]]: Deshalb habe ich das [[Wasser]], das [[Feuer]], die [[Luft]] und den [[Äther]] bezwungen. Ich verlange nichts für den [[Geist]], deshalb befindet er sich vollkommen unter meiner Kontrolle. Ich handle für die [[Deva]]s, die Vorfahren, für alle [[Wesen]] und für jene, die an meiner Tür klopfen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lächelte der Brahmane und sagte: „Oh König! Ich bin verkleidetes [[Dharma]]. Ich bin gekommen, um etwas über dich zu erfahren. Du bist die einzige [[Person]], die dieses Rad drehen kann, dessen Name Brahman ist, dessen Speiche die [[Vernunft]] ist, die niemals umkehrt und auf Kurs gehalten wird durch die Qualität seines Umfangs.“ (Anugita: Kap. 17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|cyCKvAdKCns}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Janaka, Ein idealer [[Karma]] [[Jnana]] [[Yogi]]==&lt;br /&gt;
Anekdote aus: Swami Sivananda: Practice of Karma Yoga&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Sadhu]] ging zum Hof von König Janaka und beobachte all seine Aktivitäten. Er dachte dann innerlich: „Wie können wir König Janaka einen [[Jnani]] nennen? Wieso halten wir ihn für einen [[Spiritualität|spirituellen]] [[Mensch]]en? Er ist nur ein weltlicher Mensch. Er ist in so viele weltliche Dinge gefangen. Er spricht über weltliche Themen.“ König Janaka verstand durch [[Divya Drishti]] (innere Schau) die [[Mentalität]] des Sadhus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er den Sadhu zu sich gerufen hatte, sagte Janaka: „Du scheinst schuldig zu sein. Du bist es nicht würdig, die Kleidung eines [[Heiliger|Heiligen]] zu tragen. Du denkst nicht an [[Gott]]. Die [[Eigenschaft]] der Fehlersuche ist tief in dir verwurzelt. Ich habe die Todesstrafe über dich ausgesprochen. Innerhalb einer Woche wirst du gehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König befahl seinen Dienern, dem Sadhu täglich salzloses [[Gemüse]], süßes Fleisch mit [[Chilli]] und köstlichen [[Kheer]], Mandeln und Rosinen mit Tamarinden zu reichen. Der Sadhu war höchst alarmiert. Er verbrachte schlaflose Nächte. Er wurde sehr nervös. Immer dachte er an den Galgen. Täglich träumte er, dass sein Hals im Seil steckte. Er wurde sehr dünn und blass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raja Janaka sandte einen Diener, um den Sadhu am siebten Tag zur Exekution zu holen. Der Sadhu konnte nicht vor dem König stehen. Er zitterte und fiel besinnungslos zu Boden. Er gelangte nach zehn Minuten wieder zu [[Bewusstsein]], als ihm Janaka Früchte und eine Tasse [[Milch]] mit [[Salz]] reichte. Der Sadhu trank sie, aber er dachte nur an den Galgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weise König sagte dann: „Schau her, oh Sadhu! Wie schmeckt dir die Milch nun? War sie gut? Enthielt sie genügend Zucker? Wie schmeckte dir das Essen die letzten sieben Tage?“ Der Sadhu antwortete: „Oh Raja, ich schmeckte überhaupt nichts im Essen oder in der Milch, welche du mir eben gabst. Mein Geist hängt ständig am Galgen. Ich sehe überall Galgen. Ich bin dem [[Gedanke]]n an den Galgen zum [[Opfer]] gefallen. Ich wusste nicht, ob das Gemüse oder die Suppe Salz oder Zucker enthielt.“ König Janaka sagte: „Oh Sadhu, so wie dein [[Geist]] immer beim Galgen ist, so ist auch mein Geist durch intensive Praxis von [[Nididhyasan]] ständig in [[Brahman]], obwohl ich mit verschiedenen weltlichen [[Aktivität]]en beschäftigt bin. Obwohl ich in der [[Welt]] bin, bin ich immer weg von der Welt. Verstehst du meinen geistigen Zustand? Schau in [[Zukunft]] nicht mehr auf die Fehler der anderen. Kümmere dich immer um deine eigenen Angelegenheiten. Schaue auf die guten Seiten der anderen. Verehre die anderen. [[Meditation|Meditiere]] intensiv. [[Selbstverwirklichung|Verwirkliche]] dich. Arbeite ohne [[Verhaftung]] für diese Welt, so wie ich es tue. Nun kannst du gehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sadhu freute sich sehr über die Aussagen des Königs. Nun begriff er seine [[Dummheit]] und den wahren [[Ruhm]] König Janakas. Er verstand völlig, das Janaka ein wunderbarer Brahma-[[Nishtha]] war und inmitten vielfältiger Aktivitäten einen vollkommen ausgewogenen Geist hatte. Er verbeugte sich immer wieder vor ihm und ging. Dann übte er intensiv [[Sadhana]], verwirklichte sich Selbst und folgte dem Beispiel König Janakas, der Welt zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Janaka war durch und durch ein Jnani, auch wenn er in der Welt arbeitete. Sein Jnana bestand den Test. Er befand sich in der Durbar Hall als ein Bote ihm die Nachricht über das Feuer in der Stadt überbrachte. Janaka sagte: „Mein [[Reichtum]] ist unbegrenzt, und doch habe ich nichts. Auch wenn ganz Mithila verbrennt, verliere ich nichts.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name von König Janaka ist immer mit [[Karma Yoga]] und [[Karma Nishtha]] verbunden. In der [[Bhagavad Gita|Gita]] sprach [[Krishna]] zu [[Arjuna]]: „Janaka und andere erreichten Vollkommenheit wahrlich alleine durch handeln; auch zum [[Schutz]]e der Menschen musst du handeln. Was ein bedeutendet Mensch tut, das tun auch die anderen; was er zur Regel erhebt, dem folgen die Menschen. Daher handle ohne Verhaftung, tue das, was getan werden muss; denn durch verhaftungsloses Handeln erreicht der Mensch das Höchste Selbst.“ (Kap. III-20,21,19.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine äußeren Handlungen alleine, ist es sehr schwierig, einen Jnani zu erkennen. Jnana ist ein rein geistiger Zustand. Es ist eine innere Verassung. Nur ein Jnani kann einen anderen Jnani verstehen. [[Atma Jnana]] ist unvergänglicher und unauslöschlicher Reichtum. Der Reichtum der drei Welten ist nichts, im Vergleich zu den unbezahlbaren Schätzen von [[Atman]]. Deshalb war Janaka  von der Zerstörung der Stadt Mithila überhaupt nicht berührt. Er stand hartnäckig auf dem Fels des Atma Jnana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ieryIzEV_fo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte vom König Janaka==&lt;br /&gt;
aus „Der Weg zum Selbst“ von Heinrich Zimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal ließ sich König Janaka von seinem Hauspriester einen philosophischen Traktat vorlesen. Darin wurde beiläufig berichtet, dass ein Reiter, der gerade den Fuß in einen Steigbügel gesetzt hatte und dabei in innere Betrachtung über die Wirklichkeit des Selbst versank, vom unmittelbaren Innewerden des Selbst über-rascht wurde, ehe er noch den anderen Fuß in den zweiten Steigbügel brachte: so jäh und geschwind ist diese Wirklichkeit, wenn sie den Menschen überkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Janaka ließ seinen Pandit im Lesen innehalten und bat ihn, ihm diese Geschichte praktisch zu beweisen, Der Pandit mußte bekennen, er sei nur ein Bücherwurm und außerstande, ihn praktische Erfahrung und Wissen über dergleichen zu lehren, Da behauptete Janaka, die Geschichte im Text sei falsch oder übertrieben, Der Pandit wollte keines von beiden gelten lassen: er selber könne die Wahrheit des Textes zwar nicht demonstrieren, aber der Text könne weder falsch noch übertrieben sein, es seien die Worte von Weisen vergangener Zeiten. Janaka ärgerte sich über den Pandit und ließ ihn in einem Anfall von Wut in den Kerker werfen, Die gleiche Strafe verhängte er über jeden gelehrten Brahmanen, der sich für einen Weisen ausgab und unfähig war, praktisch zu erweisen, was im Traktat geschrieben stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche gelehrte Brahmanen zogen freiwillig aus dem Lande in die Verbannung, aus [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst-ueberwinden/ Angst], in den Kerker geworfen zu werden, und zwei oder drei dieser Pandits stießen bei ihrer Wanderung durch dichte Wildnis auf den heiligen Ashtavakra1 und klagten ihm ihre Not, Er erbot sich, dem König die Schriftstelle zu erklären und die gefangenen Brahmanen zu befreien. Seine kühne Zusicherung machte ihnen Mut, und sie brachten ihn vor den König. Beim Anblick des Heiligen erhob sich König Janaka und grüßte ihn ehrfürchtig, Ashtavakra aber hieß ihn alle Pandits freilassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UEUOCahpKzs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janaka fühlte, dieses strikte Geheiß könne nur von einem kommen, der imstande sei, seinen Zweifel zu lösen, und gab alle Brahmanen frei, Dann bat er Ashtavakra, ihm die Wahrheit der Schriftstelle zu beweisen, und setzte dabei einen Fuß in den Steigbügel seines Pferdes.Da fragte ihn der Heilige, ob die Stellung, in der sie beide sich gerade befänden, irgendwie ihrem Verhältnis von Meister und Schüler entspreche, wie die heiligen Schriften es beschreiben, und Janaka begriff sogleich den Sinn der Frage, stieg ab, verneigte sich von Ashtavakra und bat ihn um Belehrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da lehrte Ashtavakra ihn, daß ein Schüler, ehe er die Erkenntnis des Brahman (Brahma-Jnâna) gelehrt werden könne, seinem Lehrer alles, was ihm gehöre, zu übergeben habe: sich selbst und allen Besitz, Da übergab ihm König Janaka alles, und Ashtavakra sagte dazu: »gut!« Im gleichen Augenblick war König Janaka wie geblendet und betäubt und stand starr wie eine Bildsäule. Ashtavakra aber war verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit ging hin; die Untertanen warteten auf ihren König, und er kam nicht. Sie vermißten ihn, sorgten sich um ihn und suchten nach ihm, Sie kamen und fanden ihn, wie er reglos dastand, und waren überrascht und bestürzt, daß er sie gar nicht gewahr ward und taub gegen ihr verzweifeltes Fragen blieb. Sie forschten nach Ashtavakra, der ihnen ein Charlatan deuchte, der ihren König mit einem Zauber verhext hatte, und schworen ihm Rache, Der Zustand des König dauerte sie, und um ihm zu helfen, brachten sie ihn in einer Sänfte in die Stadt, Der König aber blieb reglos, wie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Minister flehten Ashtavakra an, den angeblichen Zauber vom König zu nehmen und ihn in seinen gewohnten Zustand zu-rückzuversetzen, Zugleich aber machten sie ihn dafür verantwortlich, den Zauber gewirkt zu haben. Ashtavakra strafte ihre ahnungslosen Bemerkungen mit Verachtung und rief nur »Janaka!« — und der König reagierte sogleich auf diesen Ruf und grüßte ihn ehrerbietig. Die Minister standen starr vor Staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ashtavakra sagte dem König, das Volk zeihe ihn böswillig der Hexerei, er habe den König in diesen bedauernswerten Zustand&lt;br /&gt;
gebracht, und forderte den König auf, sein gewohntes Leben wieder aufzunehmen. »Die Erkenntnis des Brahman«, fuhr er fort, »läßt sich nur einen lehren, der für sie reif ist«, und da König Janaka die Probe bestanden habe, wolle er sie ihn lehren. So sprach er und verfaßte die »Ashtavakra Gîtâ«, deren Hauptthema ist: Das Brahman ist nichts Besonderes, von einem Verschiedenes, und es bedarf keiner besonderen Zeit noch eines Raumes, um der Wirklichkeit des Brahman innezuwerden. Ashtavakra schloß seine Belehrung mit dem Worte » [[Tat Tvam Asi]] «: DAS BIST DU, worin »DAS« (Tat) das ewige und grenzenlose Selbst bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am anderen Morgen erlebten die Minister, daß der König sie wie gewöhnlich zur Audienz befahl und sein Amt wie früher ausübte. Vor versammeltem Hofe fragte Ashtavakra den König, ob sein Zweifel behoben sei, daß die Erkenntnis des Brahman so geschwind und jählings eintreten könne, wie jene heilige Schrift es behaupte; wenn dem so sei, solle er sein Pferd bringen lassen und den Wahrheitsbeweis antreten, Der König aber war jetzt ganz demütig und sagte: »0 Herr, in meiner Unreife bezweifelte ich die Richtigkeit der Schriftstelle. Jetzt begreife ich, daß jedes Wort daran wahr ist, OM! OM! OM!«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Janakpur]]&lt;br /&gt;
*[[Mithila]]&lt;br /&gt;
*[[Sukadeva]]&lt;br /&gt;
*[[Erlösung]]&lt;br /&gt;
*[[Lehrer]]&lt;br /&gt;
*[[Sadhana]]&lt;br /&gt;
*[[Selbst]]&lt;br /&gt;
*[[Selbsterkenntnis]]&lt;br /&gt;
*[[Torheit]]&lt;br /&gt;
*[[Wirklichkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: &#039;&#039;Stories from Yoga Vasishtha&#039;&#039;, [http://www.sivanandaonline.org The Divine Life Society Publication], 9. Auflage, Uttarakhand, 2009.&lt;br /&gt;
* Der Weg Zum Selbst von Heinrich Zimmer, Rascher Verlag Zürich, 1944, 1. Auflage&lt;br /&gt;
*Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Geschichten/24KoenigJanaka.htm Geschichten von Sukadev und König Janaka]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Sita.html Sita]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/sivananda/parabelteil2.html &amp;quot;Andere Gleichnisse&amp;quot; aus Swami Sivanandas Buch &amp;quot;Parabeln&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/sadhana/Yoga_Sadhana.html &amp;quot;Karma Yoga Sadhana&amp;quot; aus Swami Sivanandas Buch &amp;quot;Sadhana&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/ Seminare zum Thema &amp;quot;Jnana Yoga&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=5&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sivananda Yoga Vasishtha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vedanta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Janaka und Sukadev – Geschichten über Weisheit und Liebe===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/Janaka_und_Sukadev.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichten von Sukadev und Janaka – für Verhaftungslosigkeit===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/243_Geschichten_Sukadev-Janaka-Verhaftungslosigkeit.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichten von Sukadev und Janaka mp3-Vortrag zum Mithören===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/37_Geschichten_von_Sukadev_und_Janaka.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guru]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Selbst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zimmer Selbst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heinrich Zimmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Janaka&amp;diff=132619</id>
		<title>Janaka</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Janaka&amp;diff=132619"/>
		<updated>2014-09-30T13:48:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Janaka&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: जनक janaka &#039;&#039;adj.&#039;&#039; u. &#039;&#039;m.&#039;&#039;) zeugend, erzeugend, hervorbringend, verursachend, bewirkend; Erzeuger, [[Vater]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Der [[König]] von Mithila des [[Sonne]]ngeschlechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Janaka welcomes Rama.jpg|thumb|Janaka heißt Rama und seinen Vater Dasharatha in Janakpura willkommen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Ein indischer [[Heiliger]] und [[König]] von [[Videha]], der Ziehvater [[Sita]]s. Janaka gilt als das Ideal eines weisen Herrschers und [[Philosophie|Philosophen]]. Sein [[Priester]] und Ratgeber war [[Yajnavalkya]]. Er war für sein großes [[Wissen]], seine gute [[Arbeit]] und seine [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spiritualitaet/ Heiligkeit] bekannt. Er wurde auch Shiradhvaja genannt, &amp;quot;derjenige mit der Pflugfahne&amp;quot;, da seine Tochter Sita aus einer Ackerfurche sprang, als er den Boden pflügte und eine [[Opfergabe]] vorbereitete, um Nachkommen zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Brahmana]]s erzählen, dass er &amp;quot;sich weigerte, sich hierarchischen Ambitionen der Brahmanen zu fügen und sein [[Recht]] geltend machte, ohne einen Eingriff von Priestern Opferungen darbringen zu können&amp;quot;. Er hatte bei seiner Auseinandersetzung mit den Priestern Erfolg und es wird gesagt, dass er durch sein reines und rechtschaffenes [[Leben]] ein [[Brahmane]] und einer der [[Rajarshi]]s wurde. Von Janaka und seinem Priester Yajnavalkya heißt es, dass sie den [[Weg]] zu [[Buddha]] vorbereiteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Janaka==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Janaka&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janaka – Vater, Erzeuger. Janaka – Name eines großen indischen Königs, König von Videha. Janaka – der Vater von [[Sita]], die deshalb auch Janaki genannt wird, Tochter von Janaka. Über Janaka gibt es viele Mythen und auf den [[Yoga Vidya]] Seiten, www.yoga-vidya.de, brauchst du nur „Janaka“ einzugeben und dann findest du viele Erzählungen um Janaka. Sowohl als Internetseiten, als Texte, als auch als Video und Audio. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|KkCGweF6TnY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janaka ist der Vater, der Erzeuger schlechthin. Er ist der Vater, zwar nur von einer einzigen Frau, nämlich von Sita, aber er war der Vater des ganzen [[Land]]es, er war der Vater einer ganzen [[Bewegung]], nämlich der Bewegung von [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/karma-yoga/ Karma Yoga]. Das heißt, in der Welt leben, aber nicht von der Welt sein. Janaka hatte einen [[Guru]], der hieß [[Ashtavakra]]. Und dieser Guru lehrte Janaka, wie man in der [[Welt]] ein vollkommenes [[Leben]] führen und sich in der Welt verwirklichen kann. Janaka ging einige Jahre zu Ashtavakra in die Lehre und am Ende der Lehrzeit sagte Janaka dem Ashtavakra: „Ich bin dir dankbar, du kannst dir einen Gurudakshina aussuchen.“ Im alten Indien war es üblich, wenn man zu einem Guru in die Lehre gegangen ist, dass man am Ende ein [[Dakshina]], eine Gabe, gegeben hat. Janaka wusste, dass Ashtavakra nichts brauchte, er hatte alles. Er wusste also nicht, was er ihm geben sollte. Und so sagte er dem Ashtavakra: „Suche dir doch etwas aus.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ashtavakra lächelte etwas verschmitzt und sagte: „Kann ich mir alles aussuchen?“ Janaka, der wusste, jetzt könnte was passieren, sagte: „Ja, du kannst dir alles aussuchen.“ Ashtavakra sagte: „Ok, dann überschreibe mir dein Königreich.“ Janaka schluckte, überschrieb aber sein Königreich dem Ashtavakra. Dann sagte Ashtavakra: „Ok, jetzt gehört mir das Königreich, aber ich bin eigentlich ganz zufrieden in meinem [[Ashram]], in meiner einfachen Hütte. Ich beauftrage dich hiermit, das Königreich für mich zu regieren, aber unter zwei Auflagen: Erstens, sage niemandem, dass ich der König bin. Trotzdem bin ich der König, du hast mir das ja unterschrieben, die Abtretungsurkunde, und hast mir das königliche Siegel daraufgesetzt. Das heißt also, es ist mein Königreich. Gehe in das Königreich zurück, regiere es, erzähle niemandem, dass es meines ist, aber regiere es gut, denn ich bin dein Guru, für deinen Guru regiere das Königreich gut. Und als zweites, ich kann jederzeit kommen und das Königreich selbst regieren. Sei dir also bewusst, jederzeit kann dir das Königreich genommen werden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ging Janaka zurück nach Videha, in seine Hauptstadt, er regierte das Königreich für seinen Guru, für Ashtavakra. Ab und zu mal kam Ashtavakra vorbei, um nach dem Rechten zu schauen, verschmitzt lächelnd, und Janaka verstand es. So erreichte Janaka die höchste Verwirklichung. Er praktizierte [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], er praktizierte [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga], er praktizierte [[Vedanta]]. Er verstand sein höchstes [[Wesen]], er erreichte [[Atman]] [[Jnana]], [[Brahman]] Jnana, das Wissen des Selbst, das Wissen von Brahman. Und er regierte sein Königreich gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird Janaka immer wieder auch in der [[Bhagavad Gita]] von [[Krishna]] als ein Beispiel für einen Menschen genannt, der durch Handeln, der durch verhaftungsloses Wirken, das Höchste erreicht hat. Und so kannst auch du das Höchste erreichen als [[Karma]] Yogi, als jemand, der den Weg des Handelns geht. Sei dir bewusst, nichts gehört dir, letztlich gehört alles [[Gott]]. Du musst nicht diesen Kunstgriff machen, wie Ashtavakra mit Janaka, denn eigentlichb gehört dir ja nichts, es kann dir alles weggenommen werden, es gehört alles Gott. Auch wenn du für praktische Zwecke vielleicht sagen kannst: „Ja, dieses Hemd gehört mir. Ja, mir gehört irgendwo ein Möbelstück.“ Vielleicht gehört dir sogar etwas [[Geld]] auf dem Bankkonto usw. Du kannst sagen: „Das gehört mir.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber tief im Inneren weißt du: „Es gehört mir nicht. Das [[Yogazentrum]] gehört mir nicht. Die Kleidung gehört mir nicht. Die Aufgabe gehört mir nicht. Alles gehört Gott. Ich habe es als Überlassung bekommen, um damit Gott zu dienen. Ich werde das nicht ständig verkünden und herumposaunen, ich weiß es tief im Inneren, es gehört Gott. Ich diene damit Gott, ich mache es für Gott, und Gott kann es mir jederzeit nehmen.“ So wie auch Hiob gesagt hat: „Gott hat es gegeben, Gott hat es genommen, gepriesen sei Gott.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2PCMjJqtFn8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, sei wie Janaka, wisse, nichts gehört dir, alles gehört Gott. Gott hat es dir anvertraut, damit du damit gut umgehst, damit du damit Gott dienst, damit du damit dein [[Dharma]] erfüllst, deine Aufgabe, deine [[Verantwortung]]. Jederzeit kann Gott es dir wegnehmen. Daher, wenn dir was weggenommen wird, lamentiere nicht, wisse nur, Gott hat das wieder weggenommen, was er dir anvertraut hat. Nicht dein Besitz ist vergangen, sondern nur, Gott hat das genommen, was er dir anvertraut hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janaka war aber auch der Vater von Sita. Janaka hatte keine leiblichen Kinder, seine Frau und er blieben kinderlos. Aber eines Tages, als sie durch ein Ritual wieder die Zeit des Pflügens eingeleitet haben, haben sie in einer Erdfurche Sita gefunden, ein kleines Baby, ein kleines Mädchen. Und sie adoptierten es, da niemandem sonst dieses Mädchen gehörte. Und es heißt, Sita ist eigentlich die Inkarnation von [[Lakshmi]], der großen [[Göttin]], der Göttin des Reichtums. Und Lakshmi inkarnierte sich als kleines Baby, als Sita, in einer Ackerfurche. So ist Sita auch diejenige, die aus einer Ackerfurche kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sita hieß dann aber auch Janaki, denn sie gilt als Tochter von Janaka; Janaka adoptierte Sita zusammen mit seiner Frau. Es gibt noch viele weitere Geschichten über Janaka, du findest einige auf unseren Internetseiten unter www.yoga-vidya.de. Nimm aber jetzt die [[Inspiration]] von Janaka, sei dir bewusst und überlege: „Was denke ich, was mir gehört?“ Und sei dir bewusst: „Nichts gehört mir, noch nicht einmal der [[Körper]], noch nicht einmal meine geistigen Fähigkeiten. Alles kann mir genommen werden, alles ist eine Gabe Gottes. Ich nutze all das, um Gottes Werk zu tun. Ich nutze all das, um wie Janaka zu sein. Ich werde nicht ständig herumposaunen, es gehört mir nicht, das bin ich nicht.“ Aber fühle es tief im Inneren, sei wie Janaka und erfahre die Vollkommenheit, indem du handelst, [[verhaftung]]slos handelst, verhaftungslos dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte des Königs Janaka==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel aus &#039;&#039;Stories from Yoga Vasishtha&#039;&#039; von Swami Sivananda. [http://www.sivanandaonline.org The Divine Life Society Publication], 9. Auflage, Uttarakhand, 2009, S. 55-62.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kennen zwei [[Weg]]e oder Pfade, die der Rettung der [[Seele]]n am besten dienlich sind. Einer davon ist der Pfad, auf dem der [[Schüler]] sich strikt an die Anweisungen seines [[Lehrer]]s hält. Die Rettung erfolgt entweder noch direkt während dieser Geburt und zwar durch die Einweihung durch den Guru oder in einer der folgenden Geburten. Der zweite Weg ist das Erlangen von [[Wissen]] über eigene Disziplin. Wissen entsteht plötzlich in einem Menschen. [[Brahma Jnana]] dämmert in ihm herauf wie eine Frucht, die unerwartet vom [[Himmel]] fällt. Oh [[Rama]]! Ich werde dir jetzt eine alte Geschichte erzählen, in der [[Atma Jnana]] in einem erwuchs, so wie eine Frucht aus der [[Akasha]] fällt, genauso wie auf dem obengenannten zweiten Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst regierte ein mächtiger und tugendhafter König über das Land Videha. Sein Name war Janaka. Er war sehr reich, großzügig und edel. Er beschützte seinen Untertanen wie [[Vishnu]]. Er besaß viele [[Tugend]]en. Eines [[Tag]]es während der schönen Frühlingszeit betrat er seinen hübschen Garten, der voll verschiedenster duftender Blumen war. Er ließ seine Minister und Diener draußen vor dem Garten und ging alleine in den Garten. Da vernahm er die Gesänge der [[Siddha]]s. Ich werde dir nun, oh lotusäugiger Rama, die Gesänge der Siddhas wiedergeben, in denen ihre [[Erfahrung]]en geschildert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Siddha sang: „Der Wissende und das [[Wissen]] verschmelzen. Die individuelle [[Seele]] verschmilzt mit der Höchsten Seele. Daraus entsteht höchstes Wissen und Wonne. Dies ist Atma Jnana. Danach sollte man streben.“ Ein anderer Siddha sang: „Man soll alle [[Vasana]]s ausrotten, alle sichtbaren Dinge aufgeben und dann unablässig über [[Atman]] oder [[Brahman]], der das [[Licht]] aller Lichter darstellt, meditieren. Ein dritter sang: „Wir sollten unaufhörlich auf das alles durchdringende, ewige Licht meditieren, dass alle anderen Dinge erleuchtet, dass inmitten von allem, das ist oder nicht ist, existiert und welches den freien [[Raum]] zwischen [[Sat]] ([[Existenz]]) und [[Asat]] (Nichtexistenz) besiedelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte Siddha sang: „Wir meditieren auf jenen selbstleuchtenden Atman in allen [[Jiva]]s oder individuellen Seelen, der sich selbst immer „[[Ich]]“ nennt, der mit dem Buchstaben A beginnt und mit H endet, mit dem Punkt M (das heißt Aham), welches wir mit dem [[Soham]]-Atem ständig ein- und ausatmen. Einige Siddhas sangen: &amp;quot;Wir verehren jene wirkliche Existenz, die alles ist; der alle Dinge gehören und durch die alle erschaffen sind. Wir verehren das, von dem alles abstammt, für das sie existieren; in dem sie fortbestehen, zu dem sie alle zurückkehren; und in das sie alle absorbiert werden.“ Einige andere Siddhas bemerkten: „Jene, die den [[Gott]] innerhalb ihrer [[Herz]]en verlassen und den Gott außerhalb suchen, begeben sich wirklich auf die Suche nach Muschelschalen nachdem sie den kostbaren Kaustubha-Keim verließen, der sich direkt in ihren [[Hand|Händen]] befindet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Siddhagruppe sang: „Dieser Atman kann nur von jenen erlangt werden, die alle [[Wunsch|Wünsche]] vollständig ausgelöscht haben.“ Eine weitere Gruppe sang: „Jene Menschen, die wider besseren Wissens über die Nichtexistenz des [[Glück]]s in allen weltlichen Gegenständen, dennoch ihren [[Geist]] auf diese richten, sind nur Dummköpfe und keine menschlichen [[Wesen]].“ Die fünfte Gruppe sang: „Die [[Schlange]]n des [[Indriyas]] ([[Sinne]]sorgane), die immer wieder aus den körperlichen Hohlräumen zischend auftauchen, sollten mit der Lanze der [[Unterscheidungskraft]] genauso getötet werden, wie [[Indra]] mit seinem [[Vajra]] (Donnerkeil) die Hügel zerschmetterte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Gruppe der Siddhas sang: „Wer immer einen ruhigen Geist besitzt und mit einer universellen Sicht ausgestattet ist, wird [[Atman]] oder das unsterbliche [[Selbst]], welches die Verkörperung der Wonne, des Wissens und der absoluten Existenz ist, erreichen. Dies ist [[Moksha]] oder die letzte [[Befreiung]].“ (Diese Gesänge der Siddhas bilden die Siddha Gita). Janaka war von den Gesängen der Siddhas tief bewegt. Sofort verließ er den Garten, schickte seine Minister und Diener fort und schloss sich in einen [[Raum]] im obersten Stockwerk seines Palastes ein. Hier begann er, tief über die wahre [[Bedeutung]], der von den Siddhas interpretierten Gesänge nachzudenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sprach so zu sich selbst: „In welchem [[Glaube]]n kann ich in dieser [[Welt]] Zuflucht finden und wie kann ich mich auf diese Welt verlassen, die nichts Substantielles in sich kennt, weder [[Freude]] noch [[Wirklichkeit]]? Und dennoch weiß ich nicht, weshalb mein Geist von ihr getäuscht ist. Ständig bin ich Qual und Pein ausgeliefert, obwohl ich unendlichen Reichtum besitze. Meine hundert Lebensjahre sind nichts als ein Moment in der [[Ewigkeit]]. Dennoch schätze ich mein [[Leben]] sehr. Mein Königreich ist im Vergleich mit dem unendlichen [[Universum]] nichts weiter als ein Atom. Ich bin zum Sklaven meiner [[Wunsch|Wünsche]] und Sinne geworden. Die [[Zeit]] meiner Königsherrschaft währt kurz. Weshalb fühle ich mich als gedankenloser [[Mensch]] sicher in seiner Fortdauer? Das momentane [[Leben]] ist zerstörungsanfällig und dennoch verlasse ich mich närrisch darauf. Was weit von mir weg liegt, also die Sinnesobjekte, scheint nah zu sein und was mir am nächsten liegt, nämlich meine innerste Seele, scheint aufgrund meines Unwissens am weitesten entfernt zu liegen. Ich muss die sinnlichen Objekte aufgeben, um meine innerste und ewige Seele zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles ist vergänglich. Hier ist nichts von Dauer und von Vorteil. Denn sogar die höchsten Menschen werden im Laufe der [[Zeit]] zu den niedrigsten der niederen. Wann hat sich dieses [[Unwissen]] meiner [[Seele]] bemächtigt? Wozu dienen all diese Besitztümer und zahllosen Beziehungen, wenn ich in Not und Bedrängnis bin? Mein Wohlstand ist nur eine Seifenblase. Er ist eine falsche Erscheinung vor mir. Viele Kaiser und Könige sind samt ihrem Besitz dahingeschieden. Viele [[Indra]]s sind wie Blasen im Ozean der Ewigkeit verschlungen worden. Daher kann man sich auf nichts verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Millionen [[Brahmane]]n sind dahingegangen. Die Könige der [[Erde]] werden zu Staub. Worauf beruht das [[Vertrauen]] in mein [[Leben]] und seine Stabilität? Die [[Welt]] ist nichts als ein langer [[Traum]] und der sinnesfreudige [[Körper]] eine geistige Fehlvorstellung. Wenn ich mich auf meinen Körper und die Gegenstände verlasse, bin ich wirklich zu tadeln. Zahllose Universen, [[Brahma]]s und [[Jiva]]s kommen und gehen. Oh [[Geist]]! Wo also ist die Dauerhaftigkeit deiner Existenz? Die Vorstellung meiner selbst und die [[Wahrnehmung]] anderer Gegenstände sind falsche Einbildungen meines Geistes. Mein [[Egoismus]] hat von mir Besitz ergriffen. Ich erniedrige mich durch meine [[Wunsch|Wünsche]], meinen Egoismus und meine Verhaftung an den Körper selbst zu diesem unwissenden Zustand. Ich bin ein Narr. Meine Lebensdauer wird jeden Moment gemessen. Tage und Nächte vergehen und dennoch erkenne ich mein wahres, unvergängliches [[Selbst]] nicht. Der Gaukler der [[Zeit]] spielt mit allen Menschen auf dem Spielplatz der Welt und wirft sie wie Bälle. Ich habe schon genügend Leben gelebt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Unglück nach dem anderen trifft uns und doch sind wir so schamlos, uns selbst von diesem elenden, weltlichen Leben nicht abgestoßen zu fühlen. Wir erkennen, dass alle Gegenstände vergehen und dennoch suchen wir nicht das Unvergängliche. Unwissende Menschen begehen täglich schmutzige, sündige [[Tat]]en. In der Jugend versinken sie im Unwissen, im Jugendalter brennen sie vor [[Leidenschaft]] und verheddern sich in den Maschen der [[Frau]]en; im Alter drückt sie die [[Sorge]] um ihre [[Familie]]n nieder. Sie jammern unter der Bürde [[Samsara]]s. Leid und Bedauern überkommt sie und sie sterben. Wann werden sie die [[Zeit]] finden, gute Taten zu begehen und Gott zu verehren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir suchen ständig nach dem, was größere [[Freude]] bringt und länger währt als alles andere. Nie suchen wir das unsterbliche [[Selbst]], welches jenseits all unserer weltlichen Sorgen liegt. Frauen mit ihren lotusähnlichen [[Augen]] und bezaubernden Lächeln welken rasch und sterben. Wenn viele Brahmas und Vishnus mit dem Zwinkern eines [[Auge]]s erschaffen und zerstört werden, was bin ich – eine mickrige Kreatur -  vor ihnen? Bei den [[Weise]]n heißt es, dass diese Welt ein endloses Jammertal ist. Wie kann also irgendwer hier Glück erwarten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist bildet die Baumwurzel von Samsara, das sich in alle Richtungen mit Blüten besteckten Zweigen, Ranken, Früchten usw. verästelt. Wie kam es zu dieser [[Maya]]? Der [[Geist]] tanzt im Weltentheater, das [[Sankalpa]] heißt. Der Geist ist ein Bündel an Sankalpas. Wenn die Sankalpas vernichtet sind, wird auch der [[Baum]] von Geburt und [[Tod]] zerstört. Nun habe ich den Dieb gefunden, der mich meiner atmischen Perle beraubte. Nun bin ich erwacht. Ich entdeckte den Räuber meiner Seele. Sein [[Name]] heißt Geist. Lange habe ich unter diesem betrügerischen Schuft gelitten. Ich erlaube mir nicht länger, von diesem Geist getäuscht zu werden. Ich bin entschlossen, ihn zu töten. Ich werde den Geist mit der Nadel der Unterscheidung aufspießen und ihn mit den [[Tugend]]en der [[Selbstkontrolle]] und [[Leidenschaftslosigkeit]] fesseln. Ich bin nun zum spirituellen [[Wissen]] erwacht und verfolge jetzt meine spirituelle Suche. Nun habe ich meine lange verlorene Seele wiedergefunden. Ich werde mich immer in dem reinen, unsterblichen [[Atman]] vertiefen und höchsten [[Frieden]] erlangen. Ich werde meinen mächtigen Feind, den Geist, unterdrücken und die [[Vorstellung]]en aufgeben, dass ich dieser Körper bin und diese [[Eigenschaft]]en und Besitztümer mir gehören.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Ky826eUEfiA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe durch das Hören der die Seele bewegenden Gesänge der [[Siddha]]s (der Siddha Gita) sämtliche spirituellen [[Erfahrung]]en gewonnen. Ich betrachte sie als meine [[Guru]]s. Ich habe meinen Geist vollkommen ausgelöscht. Ich genieße nun die Wonne des Ewigen. Ich bin vollkommen frei von [[Schmerz]]en. Dualitäten, Unterschiede und Unterscheidungen sind verschwunden. Ich nehme das eine Selbst überall wahr. Ich habe immerwährenden [[Frieden]]. Die Vorstellungen des „Ich, Er, Du, Hier, Dort, Nun, und Dann“ sind vergangen. Ich verehre Atma Jnana, der mein Unwissen zerstört und mich in diesen unbeschwerten Zustand erhoben hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janaka verblieb so lange [[Zeit]] in [[Samadhi]] oder dem Zustand des [[Überbewusstsein]]s. Er kehrte aus Samadhi zurück und sagte: „Überall erkenne ich jetzt nur den einen, unteilbaren [[Brahman]]. Ich bleibe immer in meinem eigenen Selbst verankert. Nichts kann mich stören. Ich kenne weder [[Liebe]] noch Hass. Ich sehne mich nicht nach weltlichen Gegenständen. Ich bin wunschlos. Ich pflege die universelle Sicht der Dinge. Ich besitze [[Gleichmut]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kümmerte er sich um die Angelegenheiten des Staates, ohne wirklich zu glauben, der Handelnde zu sein. Er erledigte die königlichen [[Pflicht]]en, da sie sich ihm ohne Hinblick auf ihren Lohn oder in [[Erwartung]] dessen darboten. Er wurde zu Lebzeiten befreit. Er kümmerte sich weder um die [[Vergangenheit]] noch um die [[Zukunft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh [[Rama]]! Das Wissen über das Selbst kann nur durch ständige atmische Befragung und nicht durch Handlungen erreicht werden. Der weltlich ausgerichtete Mensch hängt an Sinnesobjekten. Die [[Sehnsucht]] nach [[Selbstverwirklichung]] beruht auf den Anstrengungen während der jeweiligen vorhergehenden Geburten. Man sollte das schmutzige [[Ajnana]], das [[Leid]] und [[Wiedergeburt]] erzeugt, zerstören. Wer immer auch das Höchste Selbst erlangen möchte, sollte zunächst alle Wünsche, Sehnsüchte und den [[Egoismus]] zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Wolke des Egoismus aufgelöst ist, scheint das göttliche Licht so strahlend wie die [[Sonne]]. Wer das [[Selbst]] erkannt hat, ist von den [[Gedanke]]n an die äußere [[Welt]] befreit. Er unterliegt weder der [[Freude]] noch dem Bedauern dieser Welt. Er ist von [[Liebe]] und [[Hass]] befreit. Die dichte Wolke des Egoismus, die die Sonne Brahmans ausblendete, ist von Atma Jnana aufgelöst worden. Der kostbare Juwel [[Jnana]], der in der [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzhöhle] der Jnanis verwahrt ist, bringt augenblicklich wie ein [[Kalpa]]baum alles, was sie sich gerade vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur das [[Spiel]] des [[Chit]] scheint wie diese Welt. Diese Welt ist von Brahman nicht getrennt. Sie stellt keine davon abgetrennte [[Einheit]] dar. Sie existiert nicht aus sich heraus. Die Welt als Welt gibt es überhaupt nicht. Diese Welt ist nichts als Brahman. Brahman erscheint durch den Spiegel des Geistes als dieses Universum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leidenschaftslosigkeit in [[Verbindung]] mit dem Wissen über die Einheit schmelzt die [[Substanz]] des Geistes und bringt den besten und höchsten [[Zustand]] des [[Glück]]s. Man verweilt im Höchsten Selbst, welches das Hauptziel des Lebens ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, oh lotusäugiger Rama! Denke nach und meditiere über das [[Selbst]] wie es Janaka tat und erlange [[Atma Jnana]]. So schloss Vasishtha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HS6kAipt5kQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Swami Sivananda]] über König Janaka==&lt;br /&gt;
Anekdote aus Swami Sivananda: Practice of Karma Yoga&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Janaka befahl einmal einem schwerkriminellen [[Brahmane]]n, sein Königreich sofort zu verlassen. Der Brahmane sagte: „Oh [[König]], nenne mir freundlicherweise die [[Grenze]]n deines Königreiches. Dann werde ich deinen Staat verlassen und mich im Gebiet eines anderen Königs niederlassen.“ Janaka gab keine Antwort. Er seufzte schwer. Er dachte konzentriert nach. Dann fiel er plötzlich in [[Ohnmacht]]. Nach fünfzehn Minuten erlangte er wieder das [[Bewusstsein]]. Dann sagte er: „Ich habe den Staat von meinem Vater geerbt. Er steht unter meiner [[Kontrolle]], aber nichts gehört mir ausschließlich. Ich finde nirgendwo etwas, das ausschließlich mir gehört, nicht einmal in Mithila und auch nicht meine eigene Nachkommenschaft. Nun dämmert mir wirkliche [[Weisheit]]. Ich habe den Eindruck, dass ich entweder überhaupt kein Königreich besitze, oder dass alles mein Reich ist. Entweder ist dieser [[Körper]] nicht meiner oder die ganze [[Welt]] gehört mir und ebenso der anderer auch. Oh Bester der zwei Mal geborenen! Das ist meine feste Überzeugung. Bleibe in meinem Reich so lange, wie du magst und vergnüge dich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brahmane fragte: „Oh König! Wie kommst du darauf, dass dieses Königreich dir nicht gehört, oder dass alles dir gehört? Wie hast du dieses [[Gefühl]] des „[[Meinsein]]s“ in diesem Königreich deiner Vorfahren, das du nun regierst, verloren?“ Janaka erwiderte: „Alles auf der physischen [[Ebene]] ist vergänglich. Das [[Leben]] ist flüchtig. Alles vergeht. Ich kann nichts benennen, das ich mein eigen nennen könnte. Ich entsinne mich des vedischen Textes: „Es gehörte irgend jemandem.“ In diesem [[Sinn]]e sann ich nach und gab so die [[Vorstellung]] des  „Meinseins“ auf. Höre nun gut zu, wieso ich mein Reich überall sehe. Ich hege keinen [[Wunsch]] nach gut riechenden Gegenständen: So habe ich die [[Erde]] erobert. Ich wünsche keine gut schmeckenden Dinge, schöne [[Form]]en, weiche Kissen oder [[Musik]]: Deshalb habe ich das [[Wasser]], das [[Feuer]], die [[Luft]] und den [[Äther]] bezwungen. Ich verlange nichts für den [[Geist]], deshalb befindet er sich vollkommen unter meiner Kontrolle. Ich handle für die [[Deva]]s, die Vorfahren, für alle [[Wesen]] und für jene, die an meiner Tür klopfen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lächelte der Brahmane und sagte: „Oh König! Ich bin verkleidetes [[Dharma]]. Ich bin gekommen, um etwas über dich zu erfahren. Du bist die einzige [[Person]], die dieses Rad drehen kann, dessen Name Brahman ist, dessen Speiche die [[Vernunft]] ist, die niemals umkehrt und auf Kurs gehalten wird durch die Qualität seines Umfangs.“ (Anugita: Kap. 17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|cyCKvAdKCns}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Janaka, Ein idealer [[Karma]] [[Jnana]] [[Yogi]]==&lt;br /&gt;
Anekdote aus: Swami Sivananda: Practice of Karma Yoga&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Sadhu]] ging zum Hof von König Janaka und beobachte all seine Aktivitäten. Er dachte dann innerlich: „Wie können wir König Janaka einen [[Jnani]] nennen? Wieso halten wir ihn für einen [[Spiritualität|spirituellen]] [[Mensch]]en? Er ist nur ein weltlicher Mensch. Er ist in so viele weltliche Dinge gefangen. Er spricht über weltliche Themen.“ König Janaka verstand durch [[Divya Drishti]] (innere Schau) die [[Mentalität]] des Sadhus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er den Sadhu zu sich gerufen hatte, sagte Janaka: „Du scheinst schuldig zu sein. Du bist es nicht würdig, die Kleidung eines [[Heiliger|Heiligen]] zu tragen. Du denkst nicht an [[Gott]]. Die [[Eigenschaft]] der Fehlersuche ist tief in dir verwurzelt. Ich habe die Todesstrafe über dich ausgesprochen. Innerhalb einer Woche wirst du gehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König befahl seinen Dienern, dem Sadhu täglich salzloses [[Gemüse]], süßes Fleisch mit [[Chilli]] und köstlichen [[Kheer]], Mandeln und Rosinen mit Tamarinden zu reichen. Der Sadhu war höchst alarmiert. Er verbrachte schlaflose Nächte. Er wurde sehr nervös. Immer dachte er an den Galgen. Täglich träumte er, dass sein Hals im Seil steckte. Er wurde sehr dünn und blass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raja Janaka sandte einen Diener, um den Sadhu am siebten Tag zur Exekution zu holen. Der Sadhu konnte nicht vor dem König stehen. Er zitterte und fiel besinnungslos zu Boden. Er gelangte nach zehn Minuten wieder zu [[Bewusstsein]], als ihm Janaka Früchte und eine Tasse [[Milch]] mit [[Salz]] reichte. Der Sadhu trank sie, aber er dachte nur an den Galgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weise König sagte dann: „Schau her, oh Sadhu! Wie schmeckt dir die Milch nun? War sie gut? Enthielt sie genügend Zucker? Wie schmeckte dir das Essen die letzten sieben Tage?“ Der Sadhu antwortete: „Oh Raja, ich schmeckte überhaupt nichts im Essen oder in der Milch, welche du mir eben gabst. Mein Geist hängt ständig am Galgen. Ich sehe überall Galgen. Ich bin dem [[Gedanke]]n an den Galgen zum [[Opfer]] gefallen. Ich wusste nicht, ob das Gemüse oder die Suppe Salz oder Zucker enthielt.“ König Janaka sagte: „Oh Sadhu, so wie dein [[Geist]] immer beim Galgen ist, so ist auch mein Geist durch intensive Praxis von [[Nididhyasan]] ständig in [[Brahman]], obwohl ich mit verschiedenen weltlichen [[Aktivität]]en beschäftigt bin. Obwohl ich in der [[Welt]] bin, bin ich immer weg von der Welt. Verstehst du meinen geistigen Zustand? Schau in [[Zukunft]] nicht mehr auf die Fehler der anderen. Kümmere dich immer um deine eigenen Angelegenheiten. Schaue auf die guten Seiten der anderen. Verehre die anderen. [[Meditation|Meditiere]] intensiv. [[Selbstverwirklichung|Verwirkliche]] dich. Arbeite ohne [[Verhaftung]] für diese Welt, so wie ich es tue. Nun kannst du gehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sadhu freute sich sehr über die Aussagen des Königs. Nun begriff er seine [[Dummheit]] und den wahren [[Ruhm]] König Janakas. Er verstand völlig, das Janaka ein wunderbarer Brahma-[[Nishtha]] war und inmitten vielfältiger Aktivitäten einen vollkommen ausgewogenen Geist hatte. Er verbeugte sich immer wieder vor ihm und ging. Dann übte er intensiv [[Sadhana]], verwirklichte sich Selbst und folgte dem Beispiel König Janakas, der Welt zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Janaka war durch und durch ein Jnani, auch wenn er in der Welt arbeitete. Sein Jnana bestand den Test. Er befand sich in der Durbar Hall als ein Bote ihm die Nachricht über das Feuer in der Stadt überbrachte. Janaka sagte: „Mein [[Reichtum]] ist unbegrenzt, und doch habe ich nichts. Auch wenn ganz Mithila verbrennt, verliere ich nichts.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name von König Janaka ist immer mit [[Karma Yoga]] und [[Karma Nishtha]] verbunden. In der [[Bhagavad Gita|Gita]] sprach [[Krishna]] zu [[Arjuna]]: „Janaka und andere erreichten Vollkommenheit wahrlich alleine durch handeln; auch zum [[Schutz]]e der Menschen musst du handeln. Was ein bedeutendet Mensch tut, das tun auch die anderen; was er zur Regel erhebt, dem folgen die Menschen. Daher handle ohne Verhaftung, tue das, was getan werden muss; denn durch verhaftungsloses Handeln erreicht der Mensch das Höchste Selbst.“ (Kap. III-20,21,19.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine äußeren Handlungen alleine, ist es sehr schwierig, einen Jnani zu erkennen. Jnana ist ein rein geistiger Zustand. Es ist eine innere Verassung. Nur ein Jnani kann einen anderen Jnani verstehen. [[Atma Jnana]] ist unvergänglicher und unauslöschlicher Reichtum. Der Reichtum der drei Welten ist nichts, im Vergleich zu den unbezahlbaren Schätzen von [[Atman]]. Deshalb war Janaka  von der Zerstörung der Stadt Mithila überhaupt nicht berührt. Er stand hartnäckig auf dem Fels des Atma Jnana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ieryIzEV_fo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte vom König Janaka==&lt;br /&gt;
aus „Der Weg zum Selbst“ von Heinrich Zimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal ließ sich König Janaka von seinem Hauspriester einen philosophischen Traktat vorlesen. Darin wurde beiläufig berichtet, dass ein Reiter, der gerade den Fuß in einen Steigbügel gesetzt hatte und dabei in innere Betrachtung über die Wirklichkeit des Selbst versank, vom unmittelbaren Innewerden des Selbst über-rascht wurde, ehe er noch den anderen Fuß in den zweiten Steigbügel brachte: so jäh und geschwind ist diese Wirklichkeit, wenn sie den Menschen überkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Janaka ließ seinen Pandit im Lesen innehalten und bat ihn, ihm diese Geschichte praktisch zu beweisen, Der Pandit mußte bekennen, er sei nur ein Bücherwurm und außerstande, ihn praktische Erfahrung und Wissen über dergleichen zu lehren, Da behauptete Janaka, die Geschichte im Text sei falsch oder übertrieben, Der Pandit wollte keines von beiden gelten lassen: er selber könne die Wahrheit des Textes zwar nicht demonstrieren, aber der Text könne weder falsch noch übertrieben sein, es seien die Worte von Weisen vergangener Zeiten. Janaka ärgerte sich über den Pandit und ließ ihn in einem Anfall von Wut in den Kerker werfen, Die gleiche Strafe verhängte er über jeden gelehrten Brahmanen, der sich für einen Weisen ausgab und unfähig war, praktisch zu erweisen, was im Traktat geschrieben stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche gelehrte Brahmanen zogen freiwillig aus dem Lande in die Verbannung, aus [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst-ueberwinden/ Angst], in den Kerker geworfen zu werden, und zwei oder drei dieser Pandits stießen bei ihrer Wanderung durch dichte Wildnis auf den heiligen Ashtavakra1 und klagten ihm ihre Not, Er erbot sich, dem König die Schriftstelle zu erklären und die gefangenen Brahmanen zu befreien. Seine kühne Zusicherung machte ihnen Mut, und sie brachten ihn vor den König. Beim Anblick des Heiligen erhob sich König Janaka und grüßte ihn ehrfürchtig, Ashtavakra aber hieß ihn alle Pandits freilassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UEUOCahpKzs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janaka fühlte, dieses strikte Geheiß könne nur von einem kommen, der imstande sei, seinen Zweifel zu lösen, und gab alle Brahmanen frei, Dann bat er Ashtavakra, ihm die Wahrheit der Schriftstelle zu beweisen, und setzte dabei einen Fuß in den Steigbügel seines Pferdes.Da fragte ihn der Heilige, ob die Stellung, in der sie beide sich gerade befänden, irgendwie ihrem Verhältnis von Meister und Schüler entspreche, wie die heiligen Schriften es beschreiben, und Janaka begriff sogleich den Sinn der Frage, stieg ab, verneigte sich von Ashtavakra und bat ihn um Belehrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da lehrte Ashtavakra ihn, daß ein Schüler, ehe er die Erkenntnis des Brahman (Brahma-Jnâna) gelehrt werden könne, seinem Lehrer alles, was ihm gehöre, zu übergeben habe: sich selbst und allen Besitz, Da übergab ihm König Janaka alles, und Ashtavakra sagte dazu: »gut!« Im gleichen Augenblick war König Janaka wie geblendet und betäubt und stand starr wie eine Bildsäule. Ashtavakra aber war verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit ging hin; die Untertanen warteten auf ihren König, und er kam nicht. Sie vermißten ihn, sorgten sich um ihn und suchten nach ihm, Sie kamen und fanden ihn, wie er reglos dastand, und waren überrascht und bestürzt, daß er sie gar nicht gewahr ward und taub gegen ihr verzweifeltes Fragen blieb. Sie forschten nach Ashtavakra, der ihnen ein Charlatan deuchte, der ihren König mit einem Zauber verhext hatte, und schworen ihm Rache, Der Zustand des König dauerte sie, und um ihm zu helfen, brachten sie ihn in einer Sänfte in die Stadt, Der König aber blieb reglos, wie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Minister flehten Ashtavakra an, den angeblichen Zauber vom König zu nehmen und ihn in seinen gewohnten Zustand zu-rückzuversetzen, Zugleich aber machten sie ihn dafür verantwortlich, den Zauber gewirkt zu haben. Ashtavakra strafte ihre ahnungslosen Bemerkungen mit Verachtung und rief nur »Janaka!« — und der König reagierte sogleich auf diesen Ruf und grüßte ihn ehrerbietig. Die Minister standen starr vor Staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ashtavakra sagte dem König, das Volk zeihe ihn böswillig der Hexerei, er habe den König in diesen bedauernswerten Zustand&lt;br /&gt;
gebracht, und forderte den König auf, sein gewohntes Leben wieder aufzunehmen. »Die Erkenntnis des Brahman«, fuhr er fort, »läßt sich nur einen lehren, der für sie reif ist«, und da König Janaka die Probe bestanden habe, wolle er sie ihn lehren. So sprach er und verfaßte die »Ashtavakra Gîtâ«, deren Hauptthema ist: Das Brahman ist nichts Besonderes, von einem Verschiedenes, und es bedarf keiner besonderen Zeit noch eines Raumes, um der Wirklichkeit des Brahman innezuwerden. Ashtavakra schloß seine Belehrung mit dem Worte » [[Tat Tvam Asi]] «: DAS BIST DU, worin »DAS« (Tat) das ewige und grenzenlose Selbst bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am anderen Morgen erlebten die Minister, daß der König sie wie gewöhnlich zur Audienz befahl und sein Amt wie früher ausübte. Vor versammeltem Hofe fragte Ashtavakra den König, ob sein Zweifel behoben sei, daß die Erkenntnis des Brahman so geschwind und jählings eintreten könne, wie jene heilige Schrift es behaupte; wenn dem so sei, solle er sein Pferd bringen lassen und den Wahrheitsbeweis antreten, Der König aber war jetzt ganz demütig und sagte: »0 Herr, in meiner Unreife bezweifelte ich die Richtigkeit der Schriftstelle. Jetzt begreife ich, daß jedes Wort daran wahr ist, OM! OM! OM!«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Janakpur]]&lt;br /&gt;
*[[Mithila]]&lt;br /&gt;
*[[Sukadeva]]&lt;br /&gt;
*[[Erlösung]]&lt;br /&gt;
*[[Lehrer]]&lt;br /&gt;
*[[Sadhana]]&lt;br /&gt;
*[[Selbst]]&lt;br /&gt;
*[[Selbsterkenntnis]]&lt;br /&gt;
*[[Torheit]]&lt;br /&gt;
*[[Wirklichkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: &#039;&#039;Stories from Yoga Vasishtha&#039;&#039;, [http://www.sivanandaonline.org The Divine Life Society Publication], 9. Auflage, Uttarakhand, 2009.&lt;br /&gt;
* Der Weg Zum Selbst von Heinrich Zimmer, Rascher Verlag Zürich, 1944, 1. Auflage&lt;br /&gt;
*Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Geschichten/24KoenigJanaka.htm Geschichten von Sukadev und König Janaka]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Sita.html Sita]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/sivananda/parabelteil2.html &amp;quot;Andere Gleichnisse&amp;quot; aus Swami Sivanandas Buch &amp;quot;Parabeln&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/sadhana/Yoga_Sadhana.html &amp;quot;Karma Yoga Sadhana&amp;quot; aus Swami Sivanandas Buch &amp;quot;Sadhana&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/ Seminare zum Thema &amp;quot;Jnana Yoga&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=5&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sivananda Yoga Vasishtha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vedanta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Janaka und Sukadev – Geschichten über Weisheit und Liebe===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/Janaka_und_Sukadev.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichten von Sukadev und Janaka – für Verhaftungslosigkeit===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/243_Geschichten_Sukadev-Janaka-Verhaftungslosigkeit.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichten von Sukadev und Janaka mp3-Vortrag zum Mithören===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/37_Geschichten_von_Sukadev_und_Janaka.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guru]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Selbst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zimmer Selbst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heinrich Zimmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Ghri&amp;diff=132616</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ghri&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: घृ ghṛ) Ghri ist ein [[Sanskrit]]-Verb und bedeutet &#039;(be-) sprenkeln&#039;. Ghri ist das Verb für [[Ghrita]], das Fließende. Ghrita heißt auch Öl. Auf [[Hindi]] ist aus Ghrita [[Ghee]] geworden. Das im [[Ayurveda]] und auch in [[Yajna]]s oft angewandte Ghee ist also nicht notwendigerweise Butterfett, sondern kann genauso Öl, Pflanzenöl, sein. Grhi heißt einfach nur: Fließen. Darüber spricht Sukadev sehr kurz in diesem Vortragsvideo, Teil des [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda] [[Sanskrit Lexikon]].&lt;br /&gt;
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==Sukadev über Ghri==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ghri heißt fließen, Ghri heißt feucht machen. Ghri ist insbesondere die Wurzelsilbe oder auch das Verb für ein anderes Wort, das in Indien häufig verwendet wird, nämlich [[Ghee]]. Ghee kommt vom [[Sanskrit]] [[Ghrita]], und Ghrita kommt von Ghri und Ghri heißt fließen. Und was das genau heißt, dazu kannst du nachher nachschauen unter Ghee bzw. Ghrita, darüber werde ich auch noch einen Vortrag halten. Hier reicht es aus, dass du dir noch einmal vergegenwärtigst, Ghri heißt fließen, Ghri heißt feucht machen. Wenn also eine Flüssigkeit fließt, dann ist das Ghri, wenn etwas von hier nach dort fließt, ist es auch Ghri, wenn du [[Wasser]] über einen Stoff gibst, dann machst du den Stoff Ghri, also feucht. Also, feuchtmachen und fließen ist Ghri. Ghri heißt fließen, feuchtmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Ghee]]&lt;br /&gt;
*[[Ghrita]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Martin Mittwede, Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Wilfried Huchzermeyer, Das Yoga-Lexikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Advaita1</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Sukadev über Ghri */&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ghri&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: घृ ghṛ) Ghri ist ein [[Sanskrit]]-Verb und bedeutet &#039;(be-) sprenkeln&#039;. Ghri ist das Verb für [[Ghrita]], das Fließende. Ghrita heißt auch Öl. Auf [[Hindi]] ist aus Ghrita [[Ghee]] geworden. Das im [[Ayurveda]] und auch in [[Yajna]]s oft angewandte Ghee ist also nicht notwendigerweise Butterfett, sondern kann genauso Öl, Pflanzenöl, sein. Grhi heißt einfach nur: Fließen. Darüber spricht Sukadev sehr kurz in diesem Vortragsvideo, Teil des [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda] Sanskrit Lexikon https://wiki.yoga-vidya.de/Ayurveda_Lexikon.&lt;br /&gt;
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==Sukadev über Ghri==&lt;br /&gt;
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Ghri heißt fließen, Ghri heißt feucht machen. Ghri ist insbesondere die Wurzelsilbe oder auch das Verb für ein anderes Wort, das in Indien häufig verwendet wird, nämlich [[Ghee]]. Ghee kommt vom [[Sanskrit]] [[Ghrita]], und Ghrita kommt von Ghri und Ghri heißt fließen. Und was das genau heißt, dazu kannst du nachher nachschauen unter Ghee bzw. Ghrita, darüber werde ich auch noch einen Vortrag halten. Hier reicht es aus, dass du dir noch einmal vergegenwärtigst, Ghri heißt fließen, Ghri heißt feucht machen. Wenn also eine Flüssigkeit fließt, dann ist das Ghri, wenn etwas von hier nach dort fließt, ist es auch Ghri, wenn du [[Wasser]] über einen Stoff gibst, dann machst du den Stoff Ghri, also feucht. Also, feuchtmachen und fließen ist Ghri. Ghri heißt fließen, feuchtmachen.&lt;br /&gt;
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==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Ghee]]&lt;br /&gt;
*[[Ghrita]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Martin Mittwede, Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Wilfried Huchzermeyer, Das Yoga-Lexikon]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Advaita1</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
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==Sukadev über Ghri==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ghri heißt fließen, Ghri heißt feucht machen. Ghri ist insbesondere die Wurzelsilbe oder auch das Verb für ein anderes Wort, das in Indien häufig verwendet wird, nämlich [[Ghee]]. Ghee kommt vom [[Sanskrit]] [[Ghrita]], und Ghrita kommt von Ghri und Ghri heißt fließen. Und was das genau heißt, dazu kannst du nachher nachschauen unter Ghee bzw. Ghrita, darüber werde ich auch noch einen Vortrag halten. Hier reicht es aus, dass du dir noch einmal vergegenwärtigst, Ghri heißt fließen, Ghri heißt feucht machen. Wenn also eine Flüssigkeit fließt, dann ist das Ghri, wenn etwas von hier nach dort fließt, ist es auch Ghri, wenn du [[Wasser]] über einen Stoff gibst, dann machst du den Stoff Ghri, also feucht. Also, feuchtmachen und fließen ist Ghri. Ghri heißt fließen, feuchtmachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Ghee]]&lt;br /&gt;
*[[Ghrita]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Martin Mittwede, Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Wilfried Huchzermeyer, Das Yoga-Lexikon]&lt;br /&gt;
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==Seminare==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Advaita1</name></author>
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		<title>Janaka</title>
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		<updated>2014-09-30T13:37:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Janaka&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: जनक janaka &#039;&#039;adj.&#039;&#039; u. &#039;&#039;m.&#039;&#039;) zeugend, erzeugend, hervorbringend, verursachend, bewirkend; Erzeuger, [[Vater]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Der [[König]] von Mithila des [[Sonne]]ngeschlechts. Er war der erste Janaka und 20 Generationen später war Janaka der [[Vater]] von [[Sita]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Janaka welcomes Rama.jpg|thumb|Janaka heißt Rama und seinen Vater Dasharatha in Janakpura willkommen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Ein indischer [[Heiliger]] und [[König]] von [[Videha]], der Ziehvater [[Sita]]s. Janaka gilt als das Ideal eines weisen Herrschers und [[Philosophie|Philosophen]]. Sein [[Priester]] und Ratgeber war [[Yajnavalkya]]. Er war für sein großes [[Wissen]], seine gute [[Arbeit]] und seine [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spiritualitaet/ Heiligkeit] bekannt. Er wurde auch Shiradhvaja genannt, &amp;quot;derjenige mit der Pflugfahne&amp;quot;, da seine Tochter Sita aus einer Ackerfurche sprang, als er den Boden pflügte und eine [[Opfergabe]] vorbereitete, um Nachkommen zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Brahmana]]s erzählen, dass er &amp;quot;sich weigerte, sich hierarchischen Ambitionen der Brahmanen zu fügen und sein [[Recht]] geltend machte, ohne einen Eingriff von Priestern Opferungen darbringen zu können&amp;quot;. Er hatte bei seiner Auseinandersetzung mit den Priestern Erfolg und es wird gesagt, dass er durch sein reines und rechtschaffenes [[Leben]] ein [[Brahmane]] und einer der [[Rajarshi]]s wurde. Von Janaka und seinem Priester Yajnavalkya heißt es, dass sie den [[Weg]] zu [[Buddha]] vorbereiteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Janaka==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Janaka&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janaka – Vater, Erzeuger. Janaka – Name eines großen indischen Königs, König von Videha. Janaka – der Vater von [[Sita]], die deshalb auch Janaki genannt wird, Tochter von Janaka. Über Janaka gibt es viele Mythen und auf den [[Yoga Vidya]] Seiten, www.yoga-vidya.de, brauchst du nur „Janaka“ einzugeben und dann findest du viele Erzählungen um Janaka. Sowohl als Internetseiten, als Texte, als auch als Video und Audio. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|KkCGweF6TnY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janaka ist der Vater, der Erzeuger schlechthin. Er ist der Vater, zwar nur von einer einzigen Frau, nämlich von Sita, aber er war der Vater des ganzen [[Land]]es, er war der Vater einer ganzen [[Bewegung]], nämlich der Bewegung von [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/karma-yoga/ Karma Yoga]. Das heißt, in der Welt leben, aber nicht von der Welt sein. Janaka hatte einen [[Guru]], der hieß [[Ashtavakra]]. Und dieser Guru lehrte Janaka, wie man in der [[Welt]] ein vollkommenes [[Leben]] führen und sich in der Welt verwirklichen kann. Janaka ging einige Jahre zu Ashtavakra in die Lehre und am Ende der Lehrzeit sagte Janaka dem Ashtavakra: „Ich bin dir dankbar, du kannst dir einen Gurudakshina aussuchen.“ Im alten Indien war es üblich, wenn man zu einem Guru in die Lehre gegangen ist, dass man am Ende ein [[Dakshina]], eine Gabe, gegeben hat. Janaka wusste, dass Ashtavakra nichts brauchte, er hatte alles. Er wusste also nicht, was er ihm geben sollte. Und so sagte er dem Ashtavakra: „Suche dir doch etwas aus.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ashtavakra lächelte etwas verschmitzt und sagte: „Kann ich mir alles aussuchen?“ Janaka, der wusste, jetzt könnte was passieren, sagte: „Ja, du kannst dir alles aussuchen.“ Ashtavakra sagte: „Ok, dann überschreibe mir dein Königreich.“ Janaka schluckte, überschrieb aber sein Königreich dem Ashtavakra. Dann sagte Ashtavakra: „Ok, jetzt gehört mir das Königreich, aber ich bin eigentlich ganz zufrieden in meinem [[Ashram]], in meiner einfachen Hütte. Ich beauftrage dich hiermit, das Königreich für mich zu regieren, aber unter zwei Auflagen: Erstens, sage niemandem, dass ich der König bin. Trotzdem bin ich der König, du hast mir das ja unterschrieben, die Abtretungsurkunde, und hast mir das königliche Siegel daraufgesetzt. Das heißt also, es ist mein Königreich. Gehe in das Königreich zurück, regiere es, erzähle niemandem, dass es meines ist, aber regiere es gut, denn ich bin dein Guru, für deinen Guru regiere das Königreich gut. Und als zweites, ich kann jederzeit kommen und das Königreich selbst regieren. Sei dir also bewusst, jederzeit kann dir das Königreich genommen werden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ging Janaka zurück nach Videha, in seine Hauptstadt, er regierte das Königreich für seinen Guru, für Ashtavakra. Ab und zu mal kam Ashtavakra vorbei, um nach dem Rechten zu schauen, verschmitzt lächelnd, und Janaka verstand es. So erreichte Janaka die höchste Verwirklichung. Er praktizierte [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], er praktizierte [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga], er praktizierte [[Vedanta]]. Er verstand sein höchstes [[Wesen]], er erreichte [[Atman]] [[Jnana]], [[Brahman]] Jnana, das Wissen des Selbst, das Wissen von Brahman. Und er regierte sein Königreich gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird Janaka immer wieder auch in der [[Bhagavad Gita]] von [[Krishna]] als ein Beispiel für einen Menschen genannt, der durch Handeln, der durch verhaftungsloses Wirken, das Höchste erreicht hat. Und so kannst auch du das Höchste erreichen als [[Karma]] Yogi, als jemand, der den Weg des Handelns geht. Sei dir bewusst, nichts gehört dir, letztlich gehört alles [[Gott]]. Du musst nicht diesen Kunstgriff machen, wie Ashtavakra mit Janaka, denn eigentlichb gehört dir ja nichts, es kann dir alles weggenommen werden, es gehört alles Gott. Auch wenn du für praktische Zwecke vielleicht sagen kannst: „Ja, dieses Hemd gehört mir. Ja, mir gehört irgendwo ein Möbelstück.“ Vielleicht gehört dir sogar etwas [[Geld]] auf dem Bankkonto usw. Du kannst sagen: „Das gehört mir.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber tief im Inneren weißt du: „Es gehört mir nicht. Das [[Yogazentrum]] gehört mir nicht. Die Kleidung gehört mir nicht. Die Aufgabe gehört mir nicht. Alles gehört Gott. Ich habe es als Überlassung bekommen, um damit Gott zu dienen. Ich werde das nicht ständig verkünden und herumposaunen, ich weiß es tief im Inneren, es gehört Gott. Ich diene damit Gott, ich mache es für Gott, und Gott kann es mir jederzeit nehmen.“ So wie auch Hiob gesagt hat: „Gott hat es gegeben, Gott hat es genommen, gepriesen sei Gott.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2PCMjJqtFn8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, sei wie Janaka, wisse, nichts gehört dir, alles gehört Gott. Gott hat es dir anvertraut, damit du damit gut umgehst, damit du damit Gott dienst, damit du damit dein [[Dharma]] erfüllst, deine Aufgabe, deine [[Verantwortung]]. Jederzeit kann Gott es dir wegnehmen. Daher, wenn dir was weggenommen wird, lamentiere nicht, wisse nur, Gott hat das wieder weggenommen, was er dir anvertraut hat. Nicht dein Besitz ist vergangen, sondern nur, Gott hat das genommen, was er dir anvertraut hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janaka war aber auch der Vater von Sita. Janaka hatte keine leiblichen Kinder, seine Frau und er blieben kinderlos. Aber eines Tages, als sie durch ein Ritual wieder die Zeit des Pflügens eingeleitet haben, haben sie in einer Erdfurche Sita gefunden, ein kleines Baby, ein kleines Mädchen. Und sie adoptierten es, da niemandem sonst dieses Mädchen gehörte. Und es heißt, Sita ist eigentlich die Inkarnation von [[Lakshmi]], der großen [[Göttin]], der Göttin des Reichtums. Und Lakshmi inkarnierte sich als kleines Baby, als Sita, in einer Ackerfurche. So ist Sita auch diejenige, die aus einer Ackerfurche kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sita hieß dann aber auch Janaki, denn sie gilt als Tochter von Janaka; Janaka adoptierte Sita zusammen mit seiner Frau. Es gibt noch viele weitere Geschichten über Janaka, du findest einige auf unseren Internetseiten unter www.yoga-vidya.de. Nimm aber jetzt die [[Inspiration]] von Janaka, sei dir bewusst und überlege: „Was denke ich, was mir gehört?“ Und sei dir bewusst: „Nichts gehört mir, noch nicht einmal der [[Körper]], noch nicht einmal meine geistigen Fähigkeiten. Alles kann mir genommen werden, alles ist eine Gabe Gottes. Ich nutze all das, um Gottes Werk zu tun. Ich nutze all das, um wie Janaka zu sein. Ich werde nicht ständig herumposaunen, es gehört mir nicht, das bin ich nicht.“ Aber fühle es tief im Inneren, sei wie Janaka und erfahre die Vollkommenheit, indem du handelst, [[verhaftung]]slos handelst, verhaftungslos dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte des Königs Janaka==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel aus &#039;&#039;Stories from Yoga Vasishtha&#039;&#039; von Swami Sivananda. [http://www.sivanandaonline.org The Divine Life Society Publication], 9. Auflage, Uttarakhand, 2009, S. 55-62.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kennen zwei [[Weg]]e oder Pfade, die der Rettung der [[Seele]]n am besten dienlich sind. Einer davon ist der Pfad, auf dem der [[Schüler]] sich strikt an die Anweisungen seines [[Lehrer]]s hält. Die Rettung erfolgt entweder noch direkt während dieser Geburt und zwar durch die Einweihung durch den Guru oder in einer der folgenden Geburten. Der zweite Weg ist das Erlangen von [[Wissen]] über eigene Disziplin. Wissen entsteht plötzlich in einem Menschen. [[Brahma Jnana]] dämmert in ihm herauf wie eine Frucht, die unerwartet vom [[Himmel]] fällt. Oh [[Rama]]! Ich werde dir jetzt eine alte Geschichte erzählen, in der [[Atma Jnana]] in einem erwuchs, so wie eine Frucht aus der [[Akasha]] fällt, genauso wie auf dem obengenannten zweiten Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst regierte ein mächtiger und tugendhafter König über das Land Videha. Sein Name war Janaka. Er war sehr reich, großzügig und edel. Er beschützte seinen Untertanen wie [[Vishnu]]. Er besaß viele [[Tugend]]en. Eines [[Tag]]es während der schönen Frühlingszeit betrat er seinen hübschen Garten, der voll verschiedenster duftender Blumen war. Er ließ seine Minister und Diener draußen vor dem Garten und ging alleine in den Garten. Da vernahm er die Gesänge der [[Siddha]]s. Ich werde dir nun, oh lotusäugiger Rama, die Gesänge der Siddhas wiedergeben, in denen ihre [[Erfahrung]]en geschildert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Siddha sang: „Der Wissende und das [[Wissen]] verschmelzen. Die individuelle [[Seele]] verschmilzt mit der Höchsten Seele. Daraus entsteht höchstes Wissen und Wonne. Dies ist Atma Jnana. Danach sollte man streben.“ Ein anderer Siddha sang: „Man soll alle [[Vasana]]s ausrotten, alle sichtbaren Dinge aufgeben und dann unablässig über [[Atman]] oder [[Brahman]], der das [[Licht]] aller Lichter darstellt, meditieren. Ein dritter sang: „Wir sollten unaufhörlich auf das alles durchdringende, ewige Licht meditieren, dass alle anderen Dinge erleuchtet, dass inmitten von allem, das ist oder nicht ist, existiert und welches den freien [[Raum]] zwischen [[Sat]] ([[Existenz]]) und [[Asat]] (Nichtexistenz) besiedelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte Siddha sang: „Wir meditieren auf jenen selbstleuchtenden Atman in allen [[Jiva]]s oder individuellen Seelen, der sich selbst immer „[[Ich]]“ nennt, der mit dem Buchstaben A beginnt und mit H endet, mit dem Punkt M (das heißt Aham), welches wir mit dem [[Soham]]-Atem ständig ein- und ausatmen. Einige Siddhas sangen: &amp;quot;Wir verehren jene wirkliche Existenz, die alles ist; der alle Dinge gehören und durch die alle erschaffen sind. Wir verehren das, von dem alles abstammt, für das sie existieren; in dem sie fortbestehen, zu dem sie alle zurückkehren; und in das sie alle absorbiert werden.“ Einige andere Siddhas bemerkten: „Jene, die den [[Gott]] innerhalb ihrer [[Herz]]en verlassen und den Gott außerhalb suchen, begeben sich wirklich auf die Suche nach Muschelschalen nachdem sie den kostbaren Kaustubha-Keim verließen, der sich direkt in ihren [[Hand|Händen]] befindet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Siddhagruppe sang: „Dieser Atman kann nur von jenen erlangt werden, die alle [[Wunsch|Wünsche]] vollständig ausgelöscht haben.“ Eine weitere Gruppe sang: „Jene Menschen, die wider besseren Wissens über die Nichtexistenz des [[Glück]]s in allen weltlichen Gegenständen, dennoch ihren [[Geist]] auf diese richten, sind nur Dummköpfe und keine menschlichen [[Wesen]].“ Die fünfte Gruppe sang: „Die [[Schlange]]n des [[Indriyas]] ([[Sinne]]sorgane), die immer wieder aus den körperlichen Hohlräumen zischend auftauchen, sollten mit der Lanze der [[Unterscheidungskraft]] genauso getötet werden, wie [[Indra]] mit seinem [[Vajra]] (Donnerkeil) die Hügel zerschmetterte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Gruppe der Siddhas sang: „Wer immer einen ruhigen Geist besitzt und mit einer universellen Sicht ausgestattet ist, wird [[Atman]] oder das unsterbliche [[Selbst]], welches die Verkörperung der Wonne, des Wissens und der absoluten Existenz ist, erreichen. Dies ist [[Moksha]] oder die letzte [[Befreiung]].“ (Diese Gesänge der Siddhas bilden die Siddha Gita). Janaka war von den Gesängen der Siddhas tief bewegt. Sofort verließ er den Garten, schickte seine Minister und Diener fort und schloss sich in einen [[Raum]] im obersten Stockwerk seines Palastes ein. Hier begann er, tief über die wahre [[Bedeutung]], der von den Siddhas interpretierten Gesänge nachzudenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sprach so zu sich selbst: „In welchem [[Glaube]]n kann ich in dieser [[Welt]] Zuflucht finden und wie kann ich mich auf diese Welt verlassen, die nichts Substantielles in sich kennt, weder [[Freude]] noch [[Wirklichkeit]]? Und dennoch weiß ich nicht, weshalb mein Geist von ihr getäuscht ist. Ständig bin ich Qual und Pein ausgeliefert, obwohl ich unendlichen Reichtum besitze. Meine hundert Lebensjahre sind nichts als ein Moment in der [[Ewigkeit]]. Dennoch schätze ich mein [[Leben]] sehr. Mein Königreich ist im Vergleich mit dem unendlichen [[Universum]] nichts weiter als ein Atom. Ich bin zum Sklaven meiner [[Wunsch|Wünsche]] und Sinne geworden. Die [[Zeit]] meiner Königsherrschaft währt kurz. Weshalb fühle ich mich als gedankenloser [[Mensch]] sicher in seiner Fortdauer? Das momentane [[Leben]] ist zerstörungsanfällig und dennoch verlasse ich mich närrisch darauf. Was weit von mir weg liegt, also die Sinnesobjekte, scheint nah zu sein und was mir am nächsten liegt, nämlich meine innerste Seele, scheint aufgrund meines Unwissens am weitesten entfernt zu liegen. Ich muss die sinnlichen Objekte aufgeben, um meine innerste und ewige Seele zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles ist vergänglich. Hier ist nichts von Dauer und von Vorteil. Denn sogar die höchsten Menschen werden im Laufe der [[Zeit]] zu den niedrigsten der niederen. Wann hat sich dieses [[Unwissen]] meiner [[Seele]] bemächtigt? Wozu dienen all diese Besitztümer und zahllosen Beziehungen, wenn ich in Not und Bedrängnis bin? Mein Wohlstand ist nur eine Seifenblase. Er ist eine falsche Erscheinung vor mir. Viele Kaiser und Könige sind samt ihrem Besitz dahingeschieden. Viele [[Indra]]s sind wie Blasen im Ozean der Ewigkeit verschlungen worden. Daher kann man sich auf nichts verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Millionen [[Brahmane]]n sind dahingegangen. Die Könige der [[Erde]] werden zu Staub. Worauf beruht das [[Vertrauen]] in mein [[Leben]] und seine Stabilität? Die [[Welt]] ist nichts als ein langer [[Traum]] und der sinnesfreudige [[Körper]] eine geistige Fehlvorstellung. Wenn ich mich auf meinen Körper und die Gegenstände verlasse, bin ich wirklich zu tadeln. Zahllose Universen, [[Brahma]]s und [[Jiva]]s kommen und gehen. Oh [[Geist]]! Wo also ist die Dauerhaftigkeit deiner Existenz? Die Vorstellung meiner selbst und die [[Wahrnehmung]] anderer Gegenstände sind falsche Einbildungen meines Geistes. Mein [[Egoismus]] hat von mir Besitz ergriffen. Ich erniedrige mich durch meine [[Wunsch|Wünsche]], meinen Egoismus und meine Verhaftung an den Körper selbst zu diesem unwissenden Zustand. Ich bin ein Narr. Meine Lebensdauer wird jeden Moment gemessen. Tage und Nächte vergehen und dennoch erkenne ich mein wahres, unvergängliches [[Selbst]] nicht. Der Gaukler der [[Zeit]] spielt mit allen Menschen auf dem Spielplatz der Welt und wirft sie wie Bälle. Ich habe schon genügend Leben gelebt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Unglück nach dem anderen trifft uns und doch sind wir so schamlos, uns selbst von diesem elenden, weltlichen Leben nicht abgestoßen zu fühlen. Wir erkennen, dass alle Gegenstände vergehen und dennoch suchen wir nicht das Unvergängliche. Unwissende Menschen begehen täglich schmutzige, sündige [[Tat]]en. In der Jugend versinken sie im Unwissen, im Jugendalter brennen sie vor [[Leidenschaft]] und verheddern sich in den Maschen der [[Frau]]en; im Alter drückt sie die [[Sorge]] um ihre [[Familie]]n nieder. Sie jammern unter der Bürde [[Samsara]]s. Leid und Bedauern überkommt sie und sie sterben. Wann werden sie die [[Zeit]] finden, gute Taten zu begehen und Gott zu verehren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir suchen ständig nach dem, was größere [[Freude]] bringt und länger währt als alles andere. Nie suchen wir das unsterbliche [[Selbst]], welches jenseits all unserer weltlichen Sorgen liegt. Frauen mit ihren lotusähnlichen [[Augen]] und bezaubernden Lächeln welken rasch und sterben. Wenn viele Brahmas und Vishnus mit dem Zwinkern eines [[Auge]]s erschaffen und zerstört werden, was bin ich – eine mickrige Kreatur -  vor ihnen? Bei den [[Weise]]n heißt es, dass diese Welt ein endloses Jammertal ist. Wie kann also irgendwer hier Glück erwarten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist bildet die Baumwurzel von Samsara, das sich in alle Richtungen mit Blüten besteckten Zweigen, Ranken, Früchten usw. verästelt. Wie kam es zu dieser [[Maya]]? Der [[Geist]] tanzt im Weltentheater, das [[Sankalpa]] heißt. Der Geist ist ein Bündel an Sankalpas. Wenn die Sankalpas vernichtet sind, wird auch der [[Baum]] von Geburt und [[Tod]] zerstört. Nun habe ich den Dieb gefunden, der mich meiner atmischen Perle beraubte. Nun bin ich erwacht. Ich entdeckte den Räuber meiner Seele. Sein [[Name]] heißt Geist. Lange habe ich unter diesem betrügerischen Schuft gelitten. Ich erlaube mir nicht länger, von diesem Geist getäuscht zu werden. Ich bin entschlossen, ihn zu töten. Ich werde den Geist mit der Nadel der Unterscheidung aufspießen und ihn mit den [[Tugend]]en der [[Selbstkontrolle]] und [[Leidenschaftslosigkeit]] fesseln. Ich bin nun zum spirituellen [[Wissen]] erwacht und verfolge jetzt meine spirituelle Suche. Nun habe ich meine lange verlorene Seele wiedergefunden. Ich werde mich immer in dem reinen, unsterblichen [[Atman]] vertiefen und höchsten [[Frieden]] erlangen. Ich werde meinen mächtigen Feind, den Geist, unterdrücken und die [[Vorstellung]]en aufgeben, dass ich dieser Körper bin und diese [[Eigenschaft]]en und Besitztümer mir gehören.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Ky826eUEfiA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe durch das Hören der die Seele bewegenden Gesänge der [[Siddha]]s (der Siddha Gita) sämtliche spirituellen [[Erfahrung]]en gewonnen. Ich betrachte sie als meine [[Guru]]s. Ich habe meinen Geist vollkommen ausgelöscht. Ich genieße nun die Wonne des Ewigen. Ich bin vollkommen frei von [[Schmerz]]en. Dualitäten, Unterschiede und Unterscheidungen sind verschwunden. Ich nehme das eine Selbst überall wahr. Ich habe immerwährenden [[Frieden]]. Die Vorstellungen des „Ich, Er, Du, Hier, Dort, Nun, und Dann“ sind vergangen. Ich verehre Atma Jnana, der mein Unwissen zerstört und mich in diesen unbeschwerten Zustand erhoben hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janaka verblieb so lange [[Zeit]] in [[Samadhi]] oder dem Zustand des [[Überbewusstsein]]s. Er kehrte aus Samadhi zurück und sagte: „Überall erkenne ich jetzt nur den einen, unteilbaren [[Brahman]]. Ich bleibe immer in meinem eigenen Selbst verankert. Nichts kann mich stören. Ich kenne weder [[Liebe]] noch Hass. Ich sehne mich nicht nach weltlichen Gegenständen. Ich bin wunschlos. Ich pflege die universelle Sicht der Dinge. Ich besitze [[Gleichmut]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kümmerte er sich um die Angelegenheiten des Staates, ohne wirklich zu glauben, der Handelnde zu sein. Er erledigte die königlichen [[Pflicht]]en, da sie sich ihm ohne Hinblick auf ihren Lohn oder in [[Erwartung]] dessen darboten. Er wurde zu Lebzeiten befreit. Er kümmerte sich weder um die [[Vergangenheit]] noch um die [[Zukunft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh [[Rama]]! Das Wissen über das Selbst kann nur durch ständige atmische Befragung und nicht durch Handlungen erreicht werden. Der weltlich ausgerichtete Mensch hängt an Sinnesobjekten. Die [[Sehnsucht]] nach [[Selbstverwirklichung]] beruht auf den Anstrengungen während der jeweiligen vorhergehenden Geburten. Man sollte das schmutzige [[Ajnana]], das [[Leid]] und [[Wiedergeburt]] erzeugt, zerstören. Wer immer auch das Höchste Selbst erlangen möchte, sollte zunächst alle Wünsche, Sehnsüchte und den [[Egoismus]] zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Wolke des Egoismus aufgelöst ist, scheint das göttliche Licht so strahlend wie die [[Sonne]]. Wer das [[Selbst]] erkannt hat, ist von den [[Gedanke]]n an die äußere [[Welt]] befreit. Er unterliegt weder der [[Freude]] noch dem Bedauern dieser Welt. Er ist von [[Liebe]] und [[Hass]] befreit. Die dichte Wolke des Egoismus, die die Sonne Brahmans ausblendete, ist von Atma Jnana aufgelöst worden. Der kostbare Juwel [[Jnana]], der in der [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzhöhle] der Jnanis verwahrt ist, bringt augenblicklich wie ein [[Kalpa]]baum alles, was sie sich gerade vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur das [[Spiel]] des [[Chit]] scheint wie diese Welt. Diese Welt ist von Brahman nicht getrennt. Sie stellt keine davon abgetrennte [[Einheit]] dar. Sie existiert nicht aus sich heraus. Die Welt als Welt gibt es überhaupt nicht. Diese Welt ist nichts als Brahman. Brahman erscheint durch den Spiegel des Geistes als dieses Universum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leidenschaftslosigkeit in [[Verbindung]] mit dem Wissen über die Einheit schmelzt die [[Substanz]] des Geistes und bringt den besten und höchsten [[Zustand]] des [[Glück]]s. Man verweilt im Höchsten Selbst, welches das Hauptziel des Lebens ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, oh lotusäugiger Rama! Denke nach und meditiere über das [[Selbst]] wie es Janaka tat und erlange [[Atma Jnana]]. So schloss Vasishtha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HS6kAipt5kQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Swami Sivananda]] über König Janaka==&lt;br /&gt;
Anekdote aus Swami Sivananda: Practice of Karma Yoga&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Janaka befahl einmal einem schwerkriminellen [[Brahmane]]n, sein Königreich sofort zu verlassen. Der Brahmane sagte: „Oh [[König]], nenne mir freundlicherweise die [[Grenze]]n deines Königreiches. Dann werde ich deinen Staat verlassen und mich im Gebiet eines anderen Königs niederlassen.“ Janaka gab keine Antwort. Er seufzte schwer. Er dachte konzentriert nach. Dann fiel er plötzlich in [[Ohnmacht]]. Nach fünfzehn Minuten erlangte er wieder das [[Bewusstsein]]. Dann sagte er: „Ich habe den Staat von meinem Vater geerbt. Er steht unter meiner [[Kontrolle]], aber nichts gehört mir ausschließlich. Ich finde nirgendwo etwas, das ausschließlich mir gehört, nicht einmal in Mithila und auch nicht meine eigene Nachkommenschaft. Nun dämmert mir wirkliche [[Weisheit]]. Ich habe den Eindruck, dass ich entweder überhaupt kein Königreich besitze, oder dass alles mein Reich ist. Entweder ist dieser [[Körper]] nicht meiner oder die ganze [[Welt]] gehört mir und ebenso der anderer auch. Oh Bester der zwei Mal geborenen! Das ist meine feste Überzeugung. Bleibe in meinem Reich so lange, wie du magst und vergnüge dich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brahmane fragte: „Oh König! Wie kommst du darauf, dass dieses Königreich dir nicht gehört, oder dass alles dir gehört? Wie hast du dieses [[Gefühl]] des „[[Meinsein]]s“ in diesem Königreich deiner Vorfahren, das du nun regierst, verloren?“ Janaka erwiderte: „Alles auf der physischen [[Ebene]] ist vergänglich. Das [[Leben]] ist flüchtig. Alles vergeht. Ich kann nichts benennen, das ich mein eigen nennen könnte. Ich entsinne mich des vedischen Textes: „Es gehörte irgend jemandem.“ In diesem [[Sinn]]e sann ich nach und gab so die [[Vorstellung]] des  „Meinseins“ auf. Höre nun gut zu, wieso ich mein Reich überall sehe. Ich hege keinen [[Wunsch]] nach gut riechenden Gegenständen: So habe ich die [[Erde]] erobert. Ich wünsche keine gut schmeckenden Dinge, schöne [[Form]]en, weiche Kissen oder [[Musik]]: Deshalb habe ich das [[Wasser]], das [[Feuer]], die [[Luft]] und den [[Äther]] bezwungen. Ich verlange nichts für den [[Geist]], deshalb befindet er sich vollkommen unter meiner Kontrolle. Ich handle für die [[Deva]]s, die Vorfahren, für alle [[Wesen]] und für jene, die an meiner Tür klopfen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lächelte der Brahmane und sagte: „Oh König! Ich bin verkleidetes [[Dharma]]. Ich bin gekommen, um etwas über dich zu erfahren. Du bist die einzige [[Person]], die dieses Rad drehen kann, dessen Name Brahman ist, dessen Speiche die [[Vernunft]] ist, die niemals umkehrt und auf Kurs gehalten wird durch die Qualität seines Umfangs.“ (Anugita: Kap. 17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|cyCKvAdKCns}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Janaka, Ein idealer [[Karma]] [[Jnana]] [[Yogi]]==&lt;br /&gt;
Anekdote aus: Swami Sivananda: Practice of Karma Yoga&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Sadhu]] ging zum Hof von König Janaka und beobachte all seine Aktivitäten. Er dachte dann innerlich: „Wie können wir König Janaka einen [[Jnani]] nennen? Wieso halten wir ihn für einen [[Spiritualität|spirituellen]] [[Mensch]]en? Er ist nur ein weltlicher Mensch. Er ist in so viele weltliche Dinge gefangen. Er spricht über weltliche Themen.“ König Janaka verstand durch [[Divya Drishti]] (innere Schau) die [[Mentalität]] des Sadhus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er den Sadhu zu sich gerufen hatte, sagte Janaka: „Du scheinst schuldig zu sein. Du bist es nicht würdig, die Kleidung eines [[Heiliger|Heiligen]] zu tragen. Du denkst nicht an [[Gott]]. Die [[Eigenschaft]] der Fehlersuche ist tief in dir verwurzelt. Ich habe die Todesstrafe über dich ausgesprochen. Innerhalb einer Woche wirst du gehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König befahl seinen Dienern, dem Sadhu täglich salzloses [[Gemüse]], süßes Fleisch mit [[Chilli]] und köstlichen [[Kheer]], Mandeln und Rosinen mit Tamarinden zu reichen. Der Sadhu war höchst alarmiert. Er verbrachte schlaflose Nächte. Er wurde sehr nervös. Immer dachte er an den Galgen. Täglich träumte er, dass sein Hals im Seil steckte. Er wurde sehr dünn und blass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raja Janaka sandte einen Diener, um den Sadhu am siebten Tag zur Exekution zu holen. Der Sadhu konnte nicht vor dem König stehen. Er zitterte und fiel besinnungslos zu Boden. Er gelangte nach zehn Minuten wieder zu [[Bewusstsein]], als ihm Janaka Früchte und eine Tasse [[Milch]] mit [[Salz]] reichte. Der Sadhu trank sie, aber er dachte nur an den Galgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weise König sagte dann: „Schau her, oh Sadhu! Wie schmeckt dir die Milch nun? War sie gut? Enthielt sie genügend Zucker? Wie schmeckte dir das Essen die letzten sieben Tage?“ Der Sadhu antwortete: „Oh Raja, ich schmeckte überhaupt nichts im Essen oder in der Milch, welche du mir eben gabst. Mein Geist hängt ständig am Galgen. Ich sehe überall Galgen. Ich bin dem [[Gedanke]]n an den Galgen zum [[Opfer]] gefallen. Ich wusste nicht, ob das Gemüse oder die Suppe Salz oder Zucker enthielt.“ König Janaka sagte: „Oh Sadhu, so wie dein [[Geist]] immer beim Galgen ist, so ist auch mein Geist durch intensive Praxis von [[Nididhyasan]] ständig in [[Brahman]], obwohl ich mit verschiedenen weltlichen [[Aktivität]]en beschäftigt bin. Obwohl ich in der [[Welt]] bin, bin ich immer weg von der Welt. Verstehst du meinen geistigen Zustand? Schau in [[Zukunft]] nicht mehr auf die Fehler der anderen. Kümmere dich immer um deine eigenen Angelegenheiten. Schaue auf die guten Seiten der anderen. Verehre die anderen. [[Meditation|Meditiere]] intensiv. [[Selbstverwirklichung|Verwirkliche]] dich. Arbeite ohne [[Verhaftung]] für diese Welt, so wie ich es tue. Nun kannst du gehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sadhu freute sich sehr über die Aussagen des Königs. Nun begriff er seine [[Dummheit]] und den wahren [[Ruhm]] König Janakas. Er verstand völlig, das Janaka ein wunderbarer Brahma-[[Nishtha]] war und inmitten vielfältiger Aktivitäten einen vollkommen ausgewogenen Geist hatte. Er verbeugte sich immer wieder vor ihm und ging. Dann übte er intensiv [[Sadhana]], verwirklichte sich Selbst und folgte dem Beispiel König Janakas, der Welt zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Janaka war durch und durch ein Jnani, auch wenn er in der Welt arbeitete. Sein Jnana bestand den Test. Er befand sich in der Durbar Hall als ein Bote ihm die Nachricht über das Feuer in der Stadt überbrachte. Janaka sagte: „Mein [[Reichtum]] ist unbegrenzt, und doch habe ich nichts. Auch wenn ganz Mithila verbrennt, verliere ich nichts.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name von König Janaka ist immer mit [[Karma Yoga]] und [[Karma Nishtha]] verbunden. In der [[Bhagavad Gita|Gita]] sprach [[Krishna]] zu [[Arjuna]]: „Janaka und andere erreichten Vollkommenheit wahrlich alleine durch handeln; auch zum [[Schutz]]e der Menschen musst du handeln. Was ein bedeutendet Mensch tut, das tun auch die anderen; was er zur Regel erhebt, dem folgen die Menschen. Daher handle ohne Verhaftung, tue das, was getan werden muss; denn durch verhaftungsloses Handeln erreicht der Mensch das Höchste Selbst.“ (Kap. III-20,21,19.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine äußeren Handlungen alleine, ist es sehr schwierig, einen Jnani zu erkennen. Jnana ist ein rein geistiger Zustand. Es ist eine innere Verassung. Nur ein Jnani kann einen anderen Jnani verstehen. [[Atma Jnana]] ist unvergänglicher und unauslöschlicher Reichtum. Der Reichtum der drei Welten ist nichts, im Vergleich zu den unbezahlbaren Schätzen von [[Atman]]. Deshalb war Janaka  von der Zerstörung der Stadt Mithila überhaupt nicht berührt. Er stand hartnäckig auf dem Fels des Atma Jnana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ieryIzEV_fo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte vom König Janaka==&lt;br /&gt;
aus „Der Weg zum Selbst“ von Heinrich Zimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal ließ sich König Janaka von seinem Hauspriester einen philosophischen Traktat vorlesen. Darin wurde beiläufig berichtet, dass ein Reiter, der gerade den Fuß in einen Steigbügel gesetzt hatte und dabei in innere Betrachtung über die Wirklichkeit des Selbst versank, vom unmittelbaren Innewerden des Selbst über-rascht wurde, ehe er noch den anderen Fuß in den zweiten Steigbügel brachte: so jäh und geschwind ist diese Wirklichkeit, wenn sie den Menschen überkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Janaka ließ seinen Pandit im Lesen innehalten und bat ihn, ihm diese Geschichte praktisch zu beweisen, Der Pandit mußte bekennen, er sei nur ein Bücherwurm und außerstande, ihn praktische Erfahrung und Wissen über dergleichen zu lehren, Da behauptete Janaka, die Geschichte im Text sei falsch oder übertrieben, Der Pandit wollte keines von beiden gelten lassen: er selber könne die Wahrheit des Textes zwar nicht demonstrieren, aber der Text könne weder falsch noch übertrieben sein, es seien die Worte von Weisen vergangener Zeiten. Janaka ärgerte sich über den Pandit und ließ ihn in einem Anfall von Wut in den Kerker werfen, Die gleiche Strafe verhängte er über jeden gelehrten Brahmanen, der sich für einen Weisen ausgab und unfähig war, praktisch zu erweisen, was im Traktat geschrieben stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche gelehrte Brahmanen zogen freiwillig aus dem Lande in die Verbannung, aus [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst-ueberwinden/ Angst], in den Kerker geworfen zu werden, und zwei oder drei dieser Pandits stießen bei ihrer Wanderung durch dichte Wildnis auf den heiligen Ashtavakra1 und klagten ihm ihre Not, Er erbot sich, dem König die Schriftstelle zu erklären und die gefangenen Brahmanen zu befreien. Seine kühne Zusicherung machte ihnen Mut, und sie brachten ihn vor den König. Beim Anblick des Heiligen erhob sich König Janaka und grüßte ihn ehrfürchtig, Ashtavakra aber hieß ihn alle Pandits freilassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|UEUOCahpKzs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janaka fühlte, dieses strikte Geheiß könne nur von einem kommen, der imstande sei, seinen Zweifel zu lösen, und gab alle Brahmanen frei, Dann bat er Ashtavakra, ihm die Wahrheit der Schriftstelle zu beweisen, und setzte dabei einen Fuß in den Steigbügel seines Pferdes.Da fragte ihn der Heilige, ob die Stellung, in der sie beide sich gerade befänden, irgendwie ihrem Verhältnis von Meister und Schüler entspreche, wie die heiligen Schriften es beschreiben, und Janaka begriff sogleich den Sinn der Frage, stieg ab, verneigte sich von Ashtavakra und bat ihn um Belehrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da lehrte Ashtavakra ihn, daß ein Schüler, ehe er die Erkenntnis des Brahman (Brahma-Jnâna) gelehrt werden könne, seinem Lehrer alles, was ihm gehöre, zu übergeben habe: sich selbst und allen Besitz, Da übergab ihm König Janaka alles, und Ashtavakra sagte dazu: »gut!« Im gleichen Augenblick war König Janaka wie geblendet und betäubt und stand starr wie eine Bildsäule. Ashtavakra aber war verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit ging hin; die Untertanen warteten auf ihren König, und er kam nicht. Sie vermißten ihn, sorgten sich um ihn und suchten nach ihm, Sie kamen und fanden ihn, wie er reglos dastand, und waren überrascht und bestürzt, daß er sie gar nicht gewahr ward und taub gegen ihr verzweifeltes Fragen blieb. Sie forschten nach Ashtavakra, der ihnen ein Charlatan deuchte, der ihren König mit einem Zauber verhext hatte, und schworen ihm Rache, Der Zustand des König dauerte sie, und um ihm zu helfen, brachten sie ihn in einer Sänfte in die Stadt, Der König aber blieb reglos, wie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Minister flehten Ashtavakra an, den angeblichen Zauber vom König zu nehmen und ihn in seinen gewohnten Zustand zu-rückzuversetzen, Zugleich aber machten sie ihn dafür verantwortlich, den Zauber gewirkt zu haben. Ashtavakra strafte ihre ahnungslosen Bemerkungen mit Verachtung und rief nur »Janaka!« — und der König reagierte sogleich auf diesen Ruf und grüßte ihn ehrerbietig. Die Minister standen starr vor Staunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ashtavakra sagte dem König, das Volk zeihe ihn böswillig der Hexerei, er habe den König in diesen bedauernswerten Zustand&lt;br /&gt;
gebracht, und forderte den König auf, sein gewohntes Leben wieder aufzunehmen. »Die Erkenntnis des Brahman«, fuhr er fort, »läßt sich nur einen lehren, der für sie reif ist«, und da König Janaka die Probe bestanden habe, wolle er sie ihn lehren. So sprach er und verfaßte die »Ashtavakra Gîtâ«, deren Hauptthema ist: Das Brahman ist nichts Besonderes, von einem Verschiedenes, und es bedarf keiner besonderen Zeit noch eines Raumes, um der Wirklichkeit des Brahman innezuwerden. Ashtavakra schloß seine Belehrung mit dem Worte » [[Tat Tvam Asi]] «: DAS BIST DU, worin »DAS« (Tat) das ewige und grenzenlose Selbst bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am anderen Morgen erlebten die Minister, daß der König sie wie gewöhnlich zur Audienz befahl und sein Amt wie früher ausübte. Vor versammeltem Hofe fragte Ashtavakra den König, ob sein Zweifel behoben sei, daß die Erkenntnis des Brahman so geschwind und jählings eintreten könne, wie jene heilige Schrift es behaupte; wenn dem so sei, solle er sein Pferd bringen lassen und den Wahrheitsbeweis antreten, Der König aber war jetzt ganz demütig und sagte: »0 Herr, in meiner Unreife bezweifelte ich die Richtigkeit der Schriftstelle. Jetzt begreife ich, daß jedes Wort daran wahr ist, OM! OM! OM!«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Janakpur]]&lt;br /&gt;
*[[Mithila]]&lt;br /&gt;
*[[Sukadeva]]&lt;br /&gt;
*[[Erlösung]]&lt;br /&gt;
*[[Lehrer]]&lt;br /&gt;
*[[Sadhana]]&lt;br /&gt;
*[[Selbst]]&lt;br /&gt;
*[[Selbsterkenntnis]]&lt;br /&gt;
*[[Torheit]]&lt;br /&gt;
*[[Wirklichkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda: &#039;&#039;Stories from Yoga Vasishtha&#039;&#039;, [http://www.sivanandaonline.org The Divine Life Society Publication], 9. Auflage, Uttarakhand, 2009.&lt;br /&gt;
* Der Weg Zum Selbst von Heinrich Zimmer, Rascher Verlag Zürich, 1944, 1. Auflage&lt;br /&gt;
*Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Geschichten/24KoenigJanaka.htm Geschichten von Sukadev und König Janaka]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Sita.html Sita]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/artikel/sivananda/parabelteil2.html &amp;quot;Andere Gleichnisse&amp;quot; aus Swami Sivanandas Buch &amp;quot;Parabeln&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/sadhana/Yoga_Sadhana.html &amp;quot;Karma Yoga Sadhana&amp;quot; aus Swami Sivanandas Buch &amp;quot;Sadhana&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/ Seminare zum Thema &amp;quot;Jnana Yoga&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=5&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-philosophie/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sivananda Yoga Vasishtha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vedanta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
===Janaka und Sukadev – Geschichten über Weisheit und Liebe===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/Janaka_und_Sukadev.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichten von Sukadev und Janaka – für Verhaftungslosigkeit===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/243_Geschichten_Sukadev-Janaka-Verhaftungslosigkeit.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichten von Sukadev und Janaka mp3-Vortrag zum Mithören===&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://sukadev.podspot.de/files/37_Geschichten_von_Sukadev_und_Janaka.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guru]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Selbst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zimmer Selbst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heinrich Zimmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Halva&amp;diff=132606</id>
		<title>Halva</title>
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		<updated>2014-09-30T13:29:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Halva&#039;&#039;&#039;: (Arabisch: حلاوة‎ ḥalāwā oder حلوى ḥalwā, Hindi: हलवा halvā &amp;quot;Süßigkeit&amp;quot;) Süßspeise aus Gries. Im nachfolgenden Vortrag erfährst du von [[Sukadev]], Gründer und Leiter von [[Yoga Vidya]], woher Halva stammt und wie es in Indien zubereitet wird. Er erläutert auch, dass das ursprüngliche indische Halva-Rezept kein tierisches Ghee enthielt und dass du Halva daher [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/ vegan] genießen kannst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ganesha3.jpg|thumb|Auch Ganesha liebt Süßigkeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Halwa==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Halwa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halva – [[Name]] für eine indische Süßspeise, eigentlich eine Süßspeise, die man im Nahen Osten und in der Türkei findet. In Indien ist Halva etwas anderes als das türkische Halva. Türkisches Halva wird ja meist mit Sesam und Zucker gemacht; in Indien wird es meist aus Weizen, Weizenmehl oder Weizengrieß, Zucker und Öl hergestellt. Halva kann man auch als [[Prasad]] verwenden, das man nutzt, um es [[Gott]] darzubringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise benutzen wir bei [[Yoga Vidya]] als Prasad Obst. Obst ist etwas gesünder als Zucker und die ganzen Süßigkeiten, aber in indischen Tempeln bekommst du eher eine Süßspeise oder sogar einen kleinen Zucker zum Abschluss des [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/bhakti-yoga/ Satsang]s; wenn du bei einem [[Meister]] bist, gibt es zum Abschluss eine kleine Süßigkeit, Halva. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht noch etwas, man findet in vielen Rezepten, die man in Deutschland in indischen Kochbüchern findet, dass Halva Butter-Ghee enthält. Ich selbst bin ja [[Veganismus|Veganer]] und meine, man sollte keine Butter, keine Milchprodukte verwenden, man sollte überhaupt keine tierischen Produkte verwenden. Und tatsächlich wird in Indien Halva normalerweise gar nicht mit [[Ghee]] hergestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rezept mit Ghee ist eine Abänderung, weil die Inder gedacht haben, die Europäer wollen irgendetwas Tierisches haben, also muss man etwas Tierisches daruntermischen, also mischt man Ghee hinzu. Ghee hat einen speziellen Geschmack. Also, wenn du irgendwo ein Rezept für Halva findest, in dem Ghee als Zutat angegeben ist, lässt du am besten einfach das Ghee weg; viel Fett ist sowieso nicht gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht gibst du ein klein wenig Sonnenblumenöl hinzu oder Margarine, es gibt ja auch gute Margarinen, es gibt auch Pflanzenbutter, die findest du im Naturkostladen und im Reformhaus, z.B. gibt es von Alsan eine sehr gute. Die könntest du einfach verwenden und es schmeckt dann sogar noch besser, als wenn du Butter nähmest und es wäre in jedem Fall gesünder. Aber Halva ist einfach eine Süßigkeit, die Zucker und etwas anderes enthält, in Indien meist Weizengrieß. Halva – Süßigkeit, Süßspeise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|dkrRPiqz9HU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Veganismus]&lt;br /&gt;
*[[Prasad]]&lt;br /&gt;
*[[Ghee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p1063_Das-Yoga-Kochbuch-vegan/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Das Yoga Kochbuch vegan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ernaehrung/&amp;gt;?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arabisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Gurkha&amp;diff=132604</id>
		<title>Gurkha</title>
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		<updated>2014-09-30T13:27:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gurkha&#039;&#039;&#039; ([[Hindi]]: गोर्खा gorkhā, &#039;&#039;m.&#039;&#039;), nepalische und nordindische Volksgruppe (von [[Gorakhnath]]), von den Briten als Soldaten eingesetzt. Erfahre im nachfolgenden Video und Text von und mit [[Sukadev]] Bretz, Gründer und Leiter von [[Yoga Vidya]] mehr über die Geschichte des [[Volk]]stamms der Gurkha, über die Herkunft des Namens und über den [[Meister]] [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-meister/ Gorakhnath] selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gurkhas NavyAndArmyIllustrated1896.JPG|thumb|Gurkhas Navy and Army (Illustrated 1896)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|QKxOlPitZKs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Gurkha==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Gurkha&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gurkha oder auch Gorkha ist der Name einer Volksgruppe in Nordindien, auch in Nepal. Die Gurkhas wurden irgendwann von den Engländern besiegt und wurden dann von den Engländern als Söldner angeheuert. Die Gurkha-Truppe war die Elitetruppe der Engländer. Und die Engländer haben diese Gurkha-Regimente ausgebaut, um andere Teile von [[Indien]] zu erobern und setzen sie auch im Ausland ein. Die Gurkhas heißen deshalb Gurkhas, weil sie von [[Goraknath]] kommen. Goraknath ist der große [[Meister]], der auch als [[Goraksha]] bezeichnet wird, der in Nordindien an allen möglichen Orten verehrt wird. Es gibt eine ganze Menge Gegenden, von denen behauptet wird, dass Goraknath dort gelebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war z.B. mal in einer Goraksha-Guha, also in der [[Höhle]], in der Goraksha gelebt haben soll, die ist bei [[Rishikesh]]. Das ist jetzt nicht die Region, wo die Gurkhas gelebt haben, aber dort soll Goraknath meditiert haben. Und so gibt es viele Regionen Indiens, die Goraknath besonders verehren, wo es Goraknath-Tempel oder Goraksha-Tempel gibt, und viele Legenden, die erzählt werden. Und Goraknath war zum einen [[Hatha]] [[Yogi]], er war [[Shiva]]-Verehrer, er war Shakti-Verehrer, er gilt als [[Tantra|Tantriker]], als Siddha, als jemand, der alle möglichen Wundertaten vollbracht hat. Er war auch einer, der einen Mönchsorden begründet hat und einer, der furchtlos war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat auch eine Art Ritterorden begründet; er hat nämlich wahrscheinlich zu einer [[Zeit]] gelebt, zu der es in Indien größere Kämpfe gab, und dort hat er keinen gewaltlosen Orden begründet, mindestens der Tradition nach. Es gibt eine Tradition, die sagt, er hat sich nie verteidigt, er hat allein seine geistigen Kräfte genutzt, und andere sagen, er hätte schon auch seine [[Siddhis]] genommen, er hat seinen Schülern auch Selbstverteidigungskünste beigebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich haben ja auch die Ostasiatischen Selbstverteidigungskünste, wie Karate und Kung Fu, ihren Ursprung in Indien, höchstwahrscheinlich Südindien; so gibt es den Kampfsport [[Kalari]] aus [[Kerala]] und anderen Teilen von Südindien. Aber auch in Nordindien haben auch einige Mönchsorden diese Selbstverteidigungskünste gepflegt. Und von den Gurkhas ist bekannt, dass sie nicht nur mit ihren [[Hand|Händen]] und Füßen gearbeitet haben, sondern durchaus auch mit Waffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt alles nicht sehr yogisch und glücklicherweise sind heute die [[Yogameister]] eher gewaltfrei und manche sagen auch, Goraknath selbst war es auch. Aber als die Verehrer von Goraknath sehr stark angegriffen wurden und vermutlich ganze Dörfer niedergemetzelt wurden von Eroberern aus Zentralasien, da haben sie sich dann auch zur Wehr gesetzt. Und so wurden die Gurkhas zum einem Kriegerstamm. Eine der eigenartigen Wendungen, dass ein [[Yogi]], der eine Schrift schreibt wie Goraksha Shataka, wo [[Ahimsa]] – Nicht-Verletzen, [[Maitri]] Bhavana – Liebe, in höchsten Tönen gelobt wird, zum Namensgeber eines der kriegerischsten Völker Indiens geworden ist, nämlich der Gurkhas, die dann von den englischen Kolonialherren zu einer Elitetruppe ausgebildet und benutzt wurden. Gurkha oder Gorkha – Name eines Volksstammes in Indien, der seinen Namen von Goraknath bezieht, Goraknath bzw. Goraksha verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Land]]&lt;br /&gt;
*[[Volk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Martin Mittwede, Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Wilfried Huchzermeyer, Das Yoga-Lexikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/sanskrit-und-devanagari/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Guda&amp;diff=132601</id>
		<title>Guda</title>
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		<updated>2014-09-30T13:23:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1. &#039;&#039;&#039;Guda&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: गुड guḍa &#039;&#039;m.&#039;&#039;) Kugel, Pille; Spielball; Bissen, Mundvoll; trockener, in runde Stücke sich ballender Zucker; ge[[koch]]ter Zuckerrohrsaft, Melasse; eine der Zubereitungsformen der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda-Medizin]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Guda&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: गुडा guḍā &#039;&#039;f.&#039;&#039;) Pille; Oleanderwolfsmilch ([[Snuhi]]); eine andere Wolfsmilchart: &#039;&#039;Euphorbia antiquorum&#039;&#039;; eine bestimmte Schilfart; Baumwollpflanze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Guda&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: गुद  guda &#039;&#039;m.&#039;&#039; u. &#039;&#039;n.&#039;&#039;) [[Darm]], Mastdarm, Enddarm, After, Anus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am bekanntesten ist diese letzte Bedeutung von Guda. Interessanterweise steht Guda für eine Reihe von Körperorganen, die sich aber alle in benachbarter Gegend befinden. Der Ausdruck Guda spielt gerade im [[Kundalini Yoga]] und im [[Hatha Yoga]] eine besondere Rolle. Denn da wo im physischen [[Körper]] Guda ist, ist im Feinstoffkörper [[Kanda]], die subtile Wurzelknolle, Quelle der meisten [[Nadi]]s, der Energiekanäle. Im nachfolgenden Video von und mit [[Sukadev]] Bretz erfährst du Einiges über Guda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Guda==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Guda&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guda – Rektum, Anus. Der heutige Eintrag im [[Yoga Vidya]] [[Sanskrit Lexikon]] ist relativ einfach: Guda – Rektum und Anus, also der letzte Teil des Verdauungstraktes. Guda wird manchmal in [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Hatha Yoga] Schriften beschrieben und auch in [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda] Schriften, denn es geht darum, das Verdauungssystem sauber zu halten und Guda sauber zu halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so gibt es den Einlauf und es gibt [[Basti]], wo ein Rohr in Guda eingeführt wird, ein Bambusrohr oder heutzutage ein Plastikrohr, um  Wasserspülungen zu machen. Des Weiteren, wenn man [[Mula Bandha]] übt, werden verschiedenste Muskeln angespannt, unter anderem auch die Muskeln des Guda, des Anus, des Rektums. Guda heißt einfach Anus und Rektum und ist nicht zu verwechseln mit anderen Worten, die ähnlich klingen [siehe ganz oben], aber Guda (mit kurzem u) heißt Anus, Rektum und in manchen Kontexten sagt man Guda (mit langem a), beides ist korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|PSVOtjnSNHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==  &lt;br /&gt;
*[[Gudavarta]]&lt;br /&gt;
*[[Adhoguda]]&lt;br /&gt;
*[[Gauda]]    &lt;br /&gt;
*[[Gaudi]]    &lt;br /&gt;
*[[Sharkara]]&lt;br /&gt;
*[[Ikshu]]&lt;br /&gt;
*[[Payu]]&lt;br /&gt;
*[[Karmendriya]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Martin Mittwede, Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Wilfried Huchzermeyer, Das Yoga-Lexikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/sanskrit-und-devanagari/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ayurveda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Govinda&amp;diff=132598</id>
		<title>Govinda</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Govinda&amp;diff=132598"/>
		<updated>2014-09-30T13:17:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Govinda&#039;&#039;&#039; ([[Sanskrit]]: Govinda गोविन्द &#039;&#039;m.&#039;&#039;) Beiname von [[Krishna]]: [[Herr]] der [[Kuh|Kühe]]; Beschützer der [[Welt]]. Go heißt &amp;quot;Kuh&amp;quot; bzw. &amp;quot;[[Land]]&amp;quot;. &amp;quot;Vinda&amp;quot; heißt &amp;quot;findend&amp;quot; oder &amp;quot;erlangend&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Govinda ist ein Beiname für Krishna. Govinda steht dafür, dass [[Gott]] sich um alle kümmert. Das Sanskrit Wort Govinda heißt &amp;quot;der, der Kühe hält&amp;quot;. Govinda steht für Gott als guten Hirten. Auch Menschen sind Geschöpfe Gottes, Gott kümmert sich um alle. Jeder kann sich Gott anvertrauen. Der folgende Video-Vortrag ist Teil des [[Yoga Vidya]] Lexikons zu [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga], [[Meditation]], [[Ayurveda]], indischer Philosophie, indischer Mythologie und [[Spiritualität]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Krishna.jpg|thumb|Krishna als Govinda, als guter Hirte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|NknApGAI1D0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Govinda==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Govinda&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Govinda – Beschützer der Kühe. Govinda, ein Name von [[Krishna]]. Govinda ist aber auch ein Beschützer der Kühe im Sinne von Beschützer aller Lebewesen. Govinda, Krishna, ist aufgewachsen in einem Hirtenstamm, also hat er sich um die Rinder gekümmert. Krishna hat sich aber nicht nur um die Rinder gekümmert, sondern er hat sich um alle gekümmert, um alle Lebewesen, um die Pfauen und die Vögel und die anderen Tiere. Er hat sich um die Stammesbewohner gekümmert, die immer wieder in Schwierigkeiten gekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist Govinda auch der gute Hirte. Der gute Hirte, der sich auch um die Menschen und auch um dich kümmert. Du kannst dir sicher sein, Krishna ist Govinda, der gute Hirte. Eines der vielen [[Mantra]]s für Krishna ist ja auch: „Krishna Krishna Mahayogin Bhaktanam Abhayamkara Govinda Paramananda Sarvam Me Vasha Manaya.“ Darin findest du auch Govinda. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gint auch viele [[Kirtan]]s, in denen der Name Govinda auftaucht. Krishna ist Govinda, ein guter Hirte. Wir finden das ja auch in der christlichen Bibel, wo [[Gott]] als der gute Hirte angesprochen wird. Es gibt einige Psalmen, in denen Gott als Hirte verehrt wird. Von [[Jesus]] wird immer wieder gesagt, er ist der gute Hirte. Und die ältesten Darstellungen von Jesus sind ja nicht am Kreuz, sondern Jesus als guter Hirte, Jesus mit einem Schaf. In diesem Sinne ist Gott dein guter Hirte, du kannst dich ganz Gott anvertrauen. Gott wird dafür sorgen, dass es dir gut geht. Gott wird dafür sorgen, dass du spirituell wachsen kannst. Vertraue dich Gott an, er ist dein guter Hirte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Govinda bezieht sich zunächst auf Krishna, als derjenige, der sich um die Kühe gekümmert hat, weil er in einem Kuhhirtenstamm aufgewachsen ist; aber im weiteren [[Sinn]] ist Govinda der, der sich um alle Lebewesen kümmert, der Schützer aller Lebewesen, der gute Hirte. Es gibt auch Menschen, die den Namen Govinda als spirituellen Namen bekommen. Das soll eine Aufforderung sein, sei ein Govinda, kümmere dich auch um das Wohl anderer, kümmere dich um andere, hilf anderen und fühle dich auch von Krishna geführt, gelenkt und beschützt. Govinda – Beschützer der Kühe, Kuhhirte, der gute Hirte, Beiname von Krishna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sukadev über die Bedeutung des Namen Govinda ==&lt;br /&gt;
Bei Yoga Vidya ist Govinda ein beliebter [[Spiritueller Name]]. Folgendes sagte [[Sukadev Volker Bretz|Sukadev]] einmal bei einer spirituellen Namensgebungs-Zeremonie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Govinda heißt &amp;quot;derjenige, der stets von Krishna beschützt wird und der andere beschützt&amp;quot;. Govinda ist ein Beiname von Krishna. Wenn du den Namen Govinda erhältst, dann kannst du dich von Gott beschützt werden. Gott beschützt dich wie ein [[gute]]r Hirte. Und du kannst dir vornehmen, selbst ein guter Hirte zu sein, deiner Verantwortung gerecht werden, dich um alle Wesen kümmern und auch die [[Erde]] [[achtung|achten]] und dich [[Nachhaltigkeit|um die Erde kümmern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott als Govinda, als guter Hirte, ist dir stets nahe. Selbst wenn du ihn nicht immer wahrnimmst, ist er dir doch stets zur Seite. Und du kannst Gott um Führung bitten, alles was du tust Gott widmen und darbringen. Wenn du Gott als Govinda, als guten Hirten, ansiehst, kannst du deinen eigenen Stress gering halten: Letztlich kümmerst sich Gott um alles. Du tust das was zu tun ist so gut wie du kannst. Dann überlässt du alles Gott und brauchst dir keine Gedanken zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Govinda in Mantras, Kirtans und Bhajans==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Govinda ist in vielen Mantras, Kirtans und Bhajans enthalten. Govinda dürfte einer der beliebtesten Namen von Krishna beim Mantra Singen sein. Hier ein paar Beispiele: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krishna Krishna Mahayogin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/krishna-krishna-mahayogin Krishna Krishna Mahayogin] Bhaktanam Abhayamkara &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Govinda&#039;&#039;&#039; Paramananda Sarvam Me Vashamanaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2e1lw2kK8zQ}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|cWCedtndy9w}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Aa5c2mgR3RI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Govinda Jaya Jaya===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/govinda-jaya-jaya Govinda Jaya Jaya] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gopala]] Jaya [[Jaya]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Radha]] [[Ramana]] [[Hari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Govinda Jaya Jaya &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|0_uNXCusotU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Govinda Hari Gopala Hari===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Govinda Hare&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gopāla Hare&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shrī Krishna Hare&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jay Bābā Jay Jay Bābā Jay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om Sai Rām Om Sai Rām&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|eS8Xxy9pKjo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Govinda Restaurants ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Govinda ist auch der Name von Restaurants der [[ISCKON]] bzw. [[Hare Krishna]] Bewegung. Die Govinda Restaurants sind lactovegetarische Restaurants, welche den [[Sattva]] [[Ernährungsregeln]] der [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/bhagavad-gita/ Bhagavad Gita] folgen. Die Govinda Restaurants verwenden daher kein [[Fleisch]], kein [[Fisch]], es gibt keine [[Alkoholische Getränke]], normalerweise auch keine [[Pilze]], [[Zwiebeln]], [[Knoblauch]]. Die Govinda Restaurants sind jedoch nicht [[vegan]], d.h. es gibt viele Milchprodukte. Die Govinda Restaurants sind da in einem Zwiespalt: Govinda, also Krishna, gilt als Beschützer der Kühe. Die [[Milch]] der Kühe gilt als besonders segensreich. Andererseits ist die Milchproduktion heute ohne Quälerei der Kühe nicht denkbar. So gibt es auch in den Govinda Restaurants heute immer mehr vegane Gerichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Govinda Natur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Govinda Natur]] ist ein Hersteller von Naturprodukten. Govinda Natur ist hohen ethischen Idealen, darunter Fair Trade, Ahimsa, Bio, Öko, Social Commerce, verpflichtet und stellt verschiedene Lebensmittel und andere Produkte her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte Menschen mit dem Namen Govinda==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Govinda ist in Indien ein weitverbreiteter Name. Hier einige davon: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Govinda - Bollywood Schauspieler, *21.12.1963, vollständiger Name Govind Arun Ahuja&lt;br /&gt;
* Guru Govind Singh bzw. [[Guru Gobind Sing]]: In der Punjabi Sprache wird Govinda zu Govind bzw. Gobind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Govindacharya===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Govindacharya]], bzw. [[Govinda]] [[Acharya]], Lehrer und [[Guru]] von [[Shankara]] bzw. [[Shankaracharya]], war ein großer Vedanta Meister des 8. Jahrhunderts n.Chr. Govindacharya war der Schüler von [[Gopalacharya]], auch [[Gopala]] Acharya genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Könige der Rashtrakuta Dynastie mit Namen Govinda===&lt;br /&gt;
* Govinda I war ein König der Rashtrakutra Dynastie in [[Indien]], lebte 793-814 und war der Nachfolger von [[Dhruva]] Dharavarsha&lt;br /&gt;
* Govinda II war König Rashtrakutra Dynastie von 930-935 und regierte nach Krishna  I.&lt;br /&gt;
* Govinda III und Govinda IV waren weitere Könige der Rashtrakutra Dynastie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lama Anagarika Govinda===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lama Anagarika Govinda]], geboren 17.5.[[1898]] in Waldheim, [[Deutschland]],  gestorben 14.1.1985, war einer derjenigen, welche den [[Buddhismus]], insbesondere den [[Tibet]]ischen Buddhismus, in Deutschland und weltweit bekannt machten. Geburtsname von [[Lama]] [[Anagarika]] Govinda war Ernst Lother Hoffmann. Eines der besonders bekannten Bücher von Lama Anagarika Govinda war &amp;quot;Der Weg der weißen Wolken&amp;quot;. Im Alter von 16 interessierte sich Lama Anagarika Govinda für Philosophie. Über die Werke von [[Arthur Schopenhauer]] kam er zum Buddhismus. Mit 18 wurde er [[Buddhist]] und begann mit der Praxis der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation].  1928 zog er nach [[Sri Lanka]] und wurde buddhistischer [[Brahmachari]] ([[Novize]]). Später wurde er als [[Anagarika]] (heimatloser Laie) bezeichnet. Zunächst befolgte Govinda die Regeldn des [[Theravada Buddhismus]], wurde dann aber in den 30er Jahren Anhänger des [[Vajrayana Buddhismus]], also [[Tibetischer Buddhismus]]. 1933 gründete Govinda den [[Arya Maitreya Mandala]], einen buddhistischen [[Mönchsorden]]. Lama Anagarika Govinda verbrachte den größten Teil der 30er und 40er Jahre auf Reisen in Indien und Tibet. Seit den 60er Jahren reiste  er durch die ganze Welt, um die Lehren des [[Buddha]] zu verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Govinda in Hermann Hesses Siddhartha===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Govinda ist der Name einer Person in dem Roman [[Siddhartha]] von [[Hermann Hesse]]. In diesem Roman ist Govinda ein Jugendfreund von Siddhartha. Govinda wandert lange Zeit durch die Welt, auf der Suche nach dem höchsten Glück. Schließlich trifft Govinda an einem Fluss wieder auf seinen Jugendfreund Siddhartha, der als Fährmann tätig ist. Siddhartha lehrt Govinda das, was er als Wahrheit erkannt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Spirituelle Namensgebung]]&lt;br /&gt;
* [[Spiritueller Name]]&lt;br /&gt;
* [[Mantra Diksha]]&lt;br /&gt;
* [[Nama Diksha]]&lt;br /&gt;
* [[Go]]&lt;br /&gt;
* [[Goraksha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
*Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Martin Mittwede, Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Wilfried Huchzermeyer, Das Yoga-Lexikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ Offizielle Homepage von Yoga Vidya, Möglichkeit zur Mantra-Weihe und spirituellen Namensgebung]&lt;br /&gt;
* [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Krishnatext.html Krishna]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/sanskrit-und-devanagari/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritueller Name]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Gorakhnath&amp;diff=132595</id>
		<title>Gorakhnath</title>
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		<updated>2014-09-30T13:11:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gorakhnath&#039;&#039;&#039; (Hindi: गोरखनाथ gorakh-nāth, &#039;&#039;m.&#039;&#039;, &amp;quot;Herr der Sinne&amp;quot;) ist einer der großen [[Yoga Meister]] in Indien. Goraknath als [[Hindi]] Wort heißt &amp;quot;Herr der [[Sinne]]&amp;quot;. Hier erhältst du ein paar Informationen über Gorakhnath, den mysteriösen Heiligen, auf den sich so viele Traditionen beziehen. Eigentlich heißt Goraksha Rinderhirte. [[Go]] steht aber auch für Sinne. So ist Goraknath bzw. Gorakshanatha, Goraksha Natha, der Meister über die Sinne. Dieser Kurzvortrag ist ein Teil des [[Yoga Vidya]] Multimedia [[Indien Lexikon]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|I-EE0yAPBiU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sukadev über Gorakhnath==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Gorakhnath&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goraknath – [[Meister]] über die [[Sinne]]. Eine andere Ableitung lautet auch [[Gorakshanatha]], der Meister namens Goraksha. Goraknath, über den Wortursprung streiten sich die Gelehrten, auch die [[Sanskrit]]-Gelehrten; es ist jedenfalls ein anderer [[Name]] für [[Goraksha]]. Goraksha – Name eines großen Meisters, der eine wichtige [[Hatha Yoga]] Schrift geschrieben hat, ein [[Shiva]]-Verehrer war, der außergewöhnliche mystische Kräfte hatte und bis heute in Indien stark verehrt wird. Sogar eine ganze Stadt ist nach ihm benannt worden, Gorakhpur, und ganze indische Volksgruppen sind Verehrer von Goraknath bzw. Goraksha. Auch darüber wirst du noch in anderen Stichwörtern etwas hören. Goraknath, also der Meister, der seine Sinne beherrscht, der Meister Goraksha. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Goraksha]]&lt;br /&gt;
*[[Goraksha Shataka]]&lt;br /&gt;
*[[Govinda]]&lt;br /&gt;
*[[Go]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p115_Spirituelles-Woerterbuch---Sanskrit-Deutsch/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Martin Mittwede, Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p848_Das-Yoga-Lexikon/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f Wilfried Huchzermeyer, Das Yoga-Lexikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/sanskrit-und-devanagari/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hindi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Erle&amp;diff=132593</id>
		<title>Erle</title>
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		<updated>2014-09-30T13:00:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Erle&#039;&#039;&#039; (Lat. Alnus) gehört zur [[Familie]] der Birkengewächse (Betulaceae) und ist ein laufabwerfender [[Baum]], der auch auf nährstoffarmen Böden gedeihen kann. Die insgesamt 35 Arten der Erle sind vor allem auf der nördlichen Erdhalbkugel, aber auch in den Anden und in Ostasien zu finden. In Mitteleuropa heimische Arten der Erle sind die Schwarzerle, die Grauerle und die Grünerle. Die Erle braucht viel [[Wasser]]; ihr bevorzugter Standort sind daher Sumpfgebiete und die Uferbereiche von Flüssen, Seen und Bächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Briesetal bei Briese Erlen Foto Bernd Schade.JPG|thumb|Erlen, Briesetal bei Briese, (Foto:Bernd Schade)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;quot;O schaurig ist&#039;s, übers Moor zu gehen&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Symbolisiert die [[Birke]] die frische Jugend, den neuen Frühling, und der [[Haselstrauch]] die [[Mutter]] im reifen Alter, so steht die Erle für das [[Alter]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Erlkönig (David Sterner).JPG|thumb|Erlkönig (David Sterner)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erle symbolisiert die [[Göttin]] [[Natur]] als [[Herr]]in der Totenwelt, die das [[Licht]] mitnimmt. Bei den Griechen war die Erle dem Gott der [[Zeit]], Kronos, geweiht, der seine [[Kind]]er verschlingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuchtgebiet, in dem die Erle wächst, der unheimliche Erlenbruch oder Erlengrund, ist der Ort, an dem sich Hellsichtige treffen, um die Toten zu befragen; die [[Seele]]n der Ertrunkenen geistern durch den Erlengrund. Gnome, Wassergeister und Irrlichter zeigen sich, sie sind von Kälte umgeben und führen den Wanderer in die Irre. Das Erlenweib im Erlengrund, auch Irle, Arle oder Else genannt, ist eine solche Gestalt, die mit Lust Menschen in die Sümpfe und damit ins Verderben führt. Nach Storl (Hexenmedizin, S. 32/33) sind die weiblichen Gestalten ebenso wie die Tochter des Elfenkönigs Symbole für die [[Devi]], die große Göttin, die wilde Natur. Das Moor ist der &amp;quot;Kessel&amp;quot; (ebenda, S. 33), in dem das [[Leben]] vergeht und wieder neu geboren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Erle Alnus Glutinosa (David Perez).JPG|thumb|Erle (Alnus glutinosa), Erlenkätzchen und Erlenzapfen (Foto:David Perez)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erle gilt auch als Hüterin der Schwelle, da sie am Wasser den Zugang zur keltischen Anderswelt, zur schamanischen Unterwelt bewacht. Wer im Schatten der Erle [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditiert], soll Zugang zur Anderswelt bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Erle in Auenlandschaften, am Ufer oder in Sümpfen gedeiht, soll sie auch [[Wasser]] anziehen und wird von Wünschelrutengängern benutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Zweigen der Erle soll der Erlkönig, der Elfenkönig, wohnen (eventuell spielt hier ein von Herder bei der Übersetzung einer dänischen Ballade im Jahr 1778 geprägter Ausdruck oder Übersetzungsfehler mit: Dänisch: Ellerkonge bedeutet Elfenkönig. Die Erle heißt aber auch im norddeutschen Raum Ellern und der Elfenkönig passt gut in den schaurigen, nebligen Erlenbruch. Möglicherweise prägte Herder den Ausdruck daher auch mit Absicht, da die Erle eben einen sehr schlechten Ruf hatte). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschlagene Holz der Erle läuft rot an, was man im Volksglauben als [[Blut]] eines beseelten Wesens –einer Elfe – deutete. Die Kelten sollen sich das Gesicht mit dem roten Farbstoff der Erle bemalt haben, um ihre Feinde zu erschrecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erle fand kaum Verwendung als heilender Baum und wurde schließlich mehr und mehr als Hexenbaum angesehen und mit Zauberei und Teufel in Verbindung gebracht. Für Hildegard von Bingen war die Erle &amp;quot;nutzlos&amp;quot;; einzig die frischen Blätter dienten als Auflage bei Geschwüren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Zweige der Erle wurden genutzt, um sich gegen Ungeziefer und Hexerei zu schützen, besonders in der Walpurgisnacht. Diesem Prinzip lag der [[Glaube]] zugrunde, dass der Gegenzauber gegen das Böse mit den gleichen Mitteln erfolgen musste. Die Zweige der Erle steckte man auch in Maulwurfshaufen und setzte sie zur Abwehr gegen Mäusefraß ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Holz der Erle brannte der Köhler Kohle; es faulte nicht und diente daher als Stütze für Pfahlbauten; auch Venedig steht auf Pfählen aus dem Holz der Erle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Erlkönig, preisgekrönter Kurzfilm 2013, Regie: Patrick v. Ollrath===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Ym8bpOi7xnE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schubert, Der Erlkönig===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JuG7Y6wiPL8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Birke]]&lt;br /&gt;
*[[Haselstrauch]]&lt;br /&gt;
*[[Esche]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p123_Raeucherstoffe-und-Raeucherrituale/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f  Thomas Kinkele, Räucherstoffe und Räucherrituale]&lt;br /&gt;
*Maria Treben, Gesundheit aus der Apotheke Gottes, Ratschläge und Erfahrungen mit Heilkräutern, 93. Aufl. 2014., August 2014, Ennsthaler&lt;br /&gt;
*Mannfried Pahlow, Heilpflanzen - selber sammeln und anwenden, GU Kompass, ISBN 3-7742-4244-5&lt;br /&gt;
*Dieter Podlech, Heilpflanzen, Die wichtigen Heilpflanzen Europas kennenlernen und bestimmen. Mit Tips für die Anwendung zu Hause, 2. Aufl., Gräfe &amp;amp; Unzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Haselstrauch&amp;diff=132592</id>
		<title>Haselstrauch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Haselstrauch&amp;diff=132592"/>
		<updated>2014-09-30T12:59:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Haselstrauch&#039;&#039;&#039;, auch Haselnussstrauch oder Gemeine Hasel (Corylus avellana). Der sommergrüne und vielstämmige Haselstrauch gehört wie die [[Birke]] zur [[Familie]] der Betulaceae, der Birkengewächse. Der Haselstrauch ist in Europa und Kleinasien verbreitet und kann bis zu 6 m hoch werden. Um den Haselstrauch und seine nahrhaften Früchte, die Haselnüsse, ranken sich viele mythologische Erzählungen, Legenden und Märchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Blühender Haselstrauch (Foto von Schnobby).JPG|thumb|Blühender Korkenzieher-Haselstrauch (Foto:Schnobby)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Haselstrauch als Schutz und Symbol der Fruchtbarkeit==&lt;br /&gt;
Der Haselstrauch soll &amp;quot;vor den chaotischen Kräften und Energien des Jenseits: vor Blitzschlag, [[Feuer]], (...), wilden Tieren, vor [[Krankheit]] und Zauber&amp;quot; schützen (Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin, S. 12). Zweige vom Haselstrauch schützen auch vor [[Schlange]]n; wenn man mit ihnen einen Kreis um die Schlange zieht, soll sie gefangen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [http://www.zeno.org/Literatur/M/Grimm,+Jacob+und+Wilhelm/M%C3%A4rchen/Kinder-+und+Hausm%C3%A4rchen/Kinderlegenden/10.+Die+Haselrute Kinder- und Hausmärchen] der Gebrüder Grimm heißt es in der &amp;quot;Haselrute&amp;quot; vom Haselstrauch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eines Nachmittags hatte sich das Christkind in sein Wiegenbett gelegt und war eingeschlafen, da trat seine [[Mutter]] heran, sah es voll [[Freude]] an und sprach »hast du dich schlafen gelegt, mein [[Kind]]? schlafe sanft, ich will derweil in den Wald gehen und eine Handvoll Erdbeeren für dich holen; ich weiß wohl, du freust dich darüber, wenn du aufgewacht bist.« Draußen im Wald fand sie einen Platz mit den schönsten Erdbeeren, als sie sich aber herabbückt, um eine zu brechen, so springt aus dem Gras eine [[Schlange|Natter]] in die Höhe. Sie erschrickt, läßt die Beere stehen und eilt hinweg. Die Natter schießt ihr nach, aber die Mutter [[Gott]]es, das könnt ihr denken, weiß guten Rat, sie versteckt sich hinter einem Haselstrauch und bleibt da stehen, bis die Natter sich wieder verkrochen hat. Sie sammelt dann die Beeren, und als sie sich auf den Heimweg macht, spricht sie »wie der Haselstrauch diesmal mein [[Schutz]] gewesen ist, so soll er es auch in [[Zukunft]] andern Menschen sein.« Darum ist seit den ältesten [[Zeit]]en ein grüner Haselzweig gegen Nattern, Schlangen, und was sonst auf der Erde kriecht, der sicherste Schutz.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unreife Haselnuss (Noisettes 0107 von Vassil).JPG|thumb|Unreife Nüsse vom Haselstrauch (Foto:Vassil)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweig vom Haselstrauch, den Aschenputtel auf das Grab der Mutter pflanzt, hilft Aschenputtel in der Not und erfüllt ihre [[Wunsch|Wünsche]]. Das Wachstum des Haselstrauchs symbolisiert auch die nach der Trauerzeit um den [[Tod]] der Mutter wieder erwachenden Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer unter einem Haselstrauch schläft, kann sich leicht mit wohlgesinnten [[Geist]]ern in Verbindung setzen und soll [[Zukunft]]sträume haben. Wünschelrutengänger suchen mit Haselzweigen nach Wasseradern, Quellen und Edelmetallen. Auch Grenzmarkierungen wurden früher mit Haselsträuchern gesetzt, um vor schlechten Energien zu schützen. Die chinesischen [[Feng Shui]]-[[Meister]] spürten mit Zweigen vom Haselstrauch die „Drachenlinien“ im Erdinnern auf. Die alten Schamanen in Europa machten bis ins Mittelalter mit Zweigen vom Haselstrauch Regen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schaft von Thors Hammer und Odins/Wotans Zauberstab waren aus Holz vom Haselstrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zur [[Birke]], die für die Jungfräulichkeit steht, ist der Haselstrauch wegen seiner beliebten Früchte aber auch ein Symbol der Fruchtbarkeit, der Mutterschaft und der Lust. Kinderlose hängen sich (in ländlichen Regionen oft bis heute) einen Haselzweig übers Bett. Viele süddeutsche Ausdrücke zur Sexualität greifen ebenfalls das Bild vom Haselstrauch auf. Vom Mittelalter bis in die Neuzeit hinein galt der Haselstrauch als Baum der Verführung und der Wollust; leichten Mädchen gab man als Maienzweig eine Rute vom Haselstrauch und man ging auch mit ihnen &amp;quot;in die Haseln&amp;quot; (Storl, Hexenmedizin, S.13). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Asche verbrannte Rinde vom Haselstrauch wurde früher als Aphrodisiakum dem/der Begehrten unter das Essen gemischt. [[Hildegard von Bingen]] betrachtet den Haselstrauch ebenfalls als Sinnbild der Wollust, allenfalls gut, den [[Mann]] von Impotenz zu kurieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kelten betteten ihre Toten auf Zweige vom Haselstrauch; [[Kind]]ern, die am Totenfest im November oder zum Nikolaustag von Haus zu Haus gehen, schenkt man bis heute Äpfel und Nüsse – die Samen des [[Leben]]s, die über den harten Winter hinweghelfen. Im alten Rom warf der Bräutigam als Fruchtbarkeitssymbol Nüsse vom Haselstrauch in die Menge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Haselwurm==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Haselwurm.jpg|thumb|Haselwurm, hier leider ohne Krone]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haselwurm, eine weiße, halb menschliche [[Schlange]]n[[göttin]] mit einer goldenen Krone, die wie ein [[Kind]] weinen konnte, hauste im Wurzelwerk unter einem Haselstrauch, an dem eine Mistel schmarotzte. Das [[Fleisch]] des Haselwurms soll Macht über Geister und Schätze verleihen, nach manchen Quellen auch unsterblich und unwiderstehlich machen; Paracelsus behauptete, er habe auf diese Weise sein [[Wissen]] über Heilkräuter erworben. Eine Salzburger Sage zeigt Paracelsus (Theophrastus Bombastus von Hohenheim) sogar als [http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/salzburg/stadt_salzburg/theophrast_haselwurm.html Mörder]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings muss man die Beschwörungsformeln kennen und den Schlangenwurm, der im Mittelalter auch Paradeiswurm genannt wurde, weil man ihn mit der Schlange vom [[Baum]] der [[Erkenntnis]] gleichsetzte, dann bei Neumond mit [[Beifuß]] – auch eine Schamanenpflanze – bestreuen. Nach anderen  [http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/tirol/alpenburg/anhang.html Quellen] müssen Haselstrauch und Wurm auch gebührend begrüßt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1951 soll in der Nähe von Bozen/Südtirol ein Haselwurm unter einem Haselstrauch gesichtet worden sein; in Südtirol sind Erzählungen vom Haselwurm noch lebendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl vermutet, die Schlange sei ein in langer und tiefer [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] erscheinendes Bild &amp;quot;des archaischen Hirnstamms samt limbischem System (gekrönter Schlangenkopf)&amp;quot; (Hexenmedizin, S. 14), da dort Instinkte und Ahnungen angesiedelt sind. Der Haselstrauch soll das Erwachen eines intuitiven [[Bewusstsein]]szustandes fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|--tAc-4zpgk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Haselstrauch.JPG|thumb|Haselstrauch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Birke]]&lt;br /&gt;
*[[Erle]]&lt;br /&gt;
*[[Esche]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p123_Raeucherstoffe-und-Raeucherrituale/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f  Thomas Kinkele, Räucherstoffe und Räucherrituale]&lt;br /&gt;
*Maria Treben, Gesundheit aus der Apotheke Gottes, Ratschläge und Erfahrungen mit Heilkräutern, 93. Aufl. 2014., August 2014, Ennsthaler&lt;br /&gt;
*Mannfried Pahlow, Heilpflanzen - selber sammeln und anwenden, GU Kompass, ISBN 3-7742-4244-5&lt;br /&gt;
*Dieter Podlech, Heilpflanzen, Die wichtigen Heilpflanzen Europas kennenlernen und bestimmen. Mit Tips für die Anwendung zu Hause, 2. Aufl., Gräfe &amp;amp; Unzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Birke&amp;diff=132591</id>
		<title>Birke</title>
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		<updated>2014-09-30T12:58:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Birke&#039;&#039;&#039; (Betula, in unseren Breiten meist Betula alba oder pendula, Weißbirke, Sandbirke oder Hängebirke) Die Birke gehört zur [[Familie]] der Birkengewächse (Betulaceae) und ist ein laubabwerfender, schnell wachsender [[Baum]], der bis zu 28 m hoch und fast doppelt so alt werden kann wie ein Mensch. Die Färbung der Borke kann sehr unterschiedlich sein und reicht von hell bis hin zu braun und schwarz; besonders bekannt, auch als Symbolbild, ist jedoch die weiße Birke. In vielen Kulturen gilt die Birke als Botin des Frühlings. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Birke-01.jpg|thumb|Betula alba, die Weißbirke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Birke ist auch eine Heilpflanze, deren Rinde und Blätter genutzt werden, und eine beliebte Nutzpflanze; Holz und Rinde der Birke wurden schon in frühester [[Zeit]] verwendet und werden es auch heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Birke ist widerstandsfähig gegen Kälte und ist - mit Ausnahme von Südeuropa - in ganz Europa verbreitet, und von Sibirien bis zum Nordiran. In Südeuropa und in subtropischen Ländern ist der Baum in höheren Gebirgslagen zu finden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pollen der Birke sind ein starkes Allergen und machen vielen Allergikern zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Birke als schamanischer und mythischer Baum==&lt;br /&gt;
Die Birke ist der [[Schamanismus|Schamanenbaum]] par excellence. Sie war der erste [[Baum]], der nach der Eiszeit die Böden besiedelte, da sie kältebeständig ist. Die Jäger und Sammler der Altsteinzeit nutzten Birkenpech oder –teer, um Pfeilspitzen, Behälter, Kleidung und Boote abzudichten und zu „kleben“. Eine kleine &amp;quot;Werkstatt&amp;quot;, in der man das Verfahren zur Herstellung von Birkenpech bewundern kann, findet man heute noch in Unteruhldingen bei den Pfahlbauten. Auch der 1991 in den Ötztaler Alpen gefundene &amp;quot;Ötzi&amp;quot; nutzte Behälter aus [http://www.iceman.it/de/node/51 Birkenrinde].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer sibirischen Legende soll die Wiege des Urschamanen unter einer Birke gestanden haben und der Saft der Birke tropfte ihm in den Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Saraswati3.jpg|thumb|Die Birke steht in Indien für Saraswati, die Göttin des Wissens und der Musik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Baum[[geist]] der Birke erschien den Menschen als strahlend helle, weiße, auch schwanenähnliche Jungfrau. In nahezu allen Kulturen der [[Welt]] steht der Baum für die wieder erwachende [[Natur]], den Vorfrühling. Der Baumgeist der Birke hat Heil- und Zauberkräfte, symbolisiert [[Reinheit]] und die Rückkehr des [[Licht]]s. Der Saft der Birke stärkt Nieren und Harnwege, entschlackt und reinigt das [[Blut]], übernimmt also auch im [[Körper]] den Frühjahrsputz.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Schwitzhüttenritualen und nach Saunagängen peitscht man die Haut mit Birkenruten, die die reinigende Wirkung unterstützen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Germanen stand die Birke für Freya und Bertha (die Leuchtende). Ebenso verband man in [[Indien]], wo die Birke z.B. im [[Himalaya]] wächst, den Baum mit einer hellen Gestalt, der strahlenden [[Saraswati]], der Göttin des [[Wissen]]s und der [[Musik]]. Auch in Europa steht die Birke für das Lernen, aber auch für eine beginnende [[Liebe]]. So steckten Männer schon in heidnischer Zeit der Angebeteten grüne Birkenzweige vors Haus – der Maibaum ist eine geschälte und geschmückte Birke. Als Dank für ein [[Kind]] begrub man den Mutterkuchen für Freya als [[Opfer]] unter einer Birke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Birkenrune, in Holz geritzt, soll alles schneller wachsen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hexenbesen, ein Geistpferd für schamanische Reisen, wurde aus Ruten der Birke gefertigt; die Rutenbündel schützten das Haus und fanden auch bei Heilritualen Verwendung. Der Birkenbesen wurden gegen schädliche Astralwesen eingesetzt, aber man „kehrte“ auch reales Ungeziefer am Menschen (Läuse, Flöhe) damit fort. Wolf-Dieter Storl, der deutsch-amerikanische Kulturanthropologe und Ethnobotaniker, berichtet in seinem Buch &amp;quot;Hexenmedizin&amp;quot;, dass im Allgäu an manchen Orten heute noch die Tradition fortlebt, mit einem Bündel Birkenreisig zu einer „Besenkapelle“ zu pilgern und um [[Heilung]] zu beten, wenn ein Familienangehöriger an Hautkrankheiten leidet (Storl, Hexenmedizin, S. 17).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltenbaum war eine Birke, Eiche oder [[Esche]] (Yggdrasil). Den Quell des [[Leben]]s in den Wurzeln der Birke hütet die Weltenschlange (Lindwurm).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Ötzi.jpg|thumb|Der 1991 in den Ötztaler Alpen im Eis entdeckte Ötzi verfügte über &amp;quot;Accessoires&amp;quot; aus Birkenrinde (Rekonstruktion des Südtiroler Archäologiemuseums Bozen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europa und Asien steigt der Schamane, wenn er Welt der Geister besucht, eine geschmückte Birke hinauf; so kann er sich zwischen den Welten hin- und herbewegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Kraft hat die vom Blitz getroffene Birke; aus ihr werden gern Schamanentrommeln gefertigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Birke wuchsen auch zwei Pilze, die für die Vorzeit und die Schamanen von Bedeutung waren, nämlich der Zunderschwamm (Fomes fomentarius), den man zum Feuermachen benötigt und der auch an Buchen zu finden ist, und der giftige Fliegenpilz (Amanita muscaria), den die Schamanen für ihre [[Vision]]en nutzten und nutzen, obwohl er starke [[Schmerz]]en, Krämpfe, Erbrechen und oft bleibende schwere Leberschäden hervorruft. Die sibirischen Völker tranken daher den Urin des Schamanen, so dass nur der Schamane leiden musste.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt am Stamm der Birke wächst auch der Birkenporling, ein Parasit und Pilz, dessen heilende [[Eigenschaft]]en auch der Ötzi schon kannte; der Birkenporling ist antibiotisch und blutstillend und tötet außerdem Darmparasiten ab, an denen der arme Ötzi litt - er trug seine [http://www.iceman.it/de/node/55 Medizin] aufgefädelt an seiner Kleidung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|FybXN2aRdZQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Birke als Heilpflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Birkenallee (von Manfi.B.).JPG|thumb|Birkenallee (Foto von Manfi.B.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blätter der Birke enthalten ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Vitamin C, Flavonoide, Saponine und andere Substanzen, die die Birke für die Naturheilkunde interessant machen. Die Birke gilt als (blut-)reinigend und harntreibend; ein Aufguss aus den Blättern wird bei Frühjahrskuren (auch bei Frühjahrsmüdigkeit), gegen Wasserstauungen im [[Körper]], bei hohem Cholesterin und bei Fettleibigkeit und unterstützend bei leichtem [[Diabetes]] verabreicht. Der Blätteraufguss soll auch Linderung bei [[Gicht]] verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tee werden 2 TL mit etwa 1/4 l [[Wasser]] übergossen; nach 10-minütigen Ziehen wird abgeseiht. 2-3 Tassen Tee pro Tag werden bei Wasserstauungen, Blasen- und Nieren[[leid]]en empfohlen (Empfehlung nach Pahlow, S. 9). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rinde der Birke enthält Substanzen wie Betulosid und Betulin, mit denen Nierensteine, Blasenentzündung, [[Rheuma]] und auch Hautkrankheiten (Ekzeme, Flechten) behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem kosmetischen Bereich ist besonders die Verwendung von birkensafthaltigem Haarwasser (Schuppen, Haarausfall) bekannt. Birkensaft, der durch Anzapfung gewonnen wird, soll auch bei langwierigen, sich nicht schließenden Wunden helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Haselstrauch]]&lt;br /&gt;
*[[Erle]]&lt;br /&gt;
*[[Esche]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p123_Raeucherstoffe-und-Raeucherrituale/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f  Thomas Kinkele, Räucherstoffe und Räucherrituale]&lt;br /&gt;
*Maria Treben, Gesundheit aus der Apotheke Gottes, Ratschläge und Erfahrungen mit Heilkräutern, 93. Aufl. 2014., August 2014, Ennsthaler&lt;br /&gt;
*Mannfried Pahlow, Heilpflanzen - selber sammeln und anwenden, GU Kompass, ISBN 3-7742-4244-5&lt;br /&gt;
*Dieter Podlech, Heilpflanzen, Die wichtigen Heilpflanzen Europas kennenlernen und bestimmen. Mit Tips für die Anwendung zu Hause, 2. Aufl., Gräfe &amp;amp; Unzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Holunder&amp;diff=132590</id>
		<title>Holunder</title>
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		<updated>2014-09-30T12:57:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Holunder&#039;&#039;&#039; (Sambucus), der im Alpenraum und im süddeutschen Raum oft als Holler, Hollerbusch oder Holder (schwäb.) bezeichnet wird, zählt zur [[Familie]] der Moschuskrautgewächse (Adoxaceae). Der Holunder ist ein sommergrünes Strauchgewächs, kann aber die Größe eines kleineren [[Baum]]s erreichen.  Es gibt etwa zehn Arten von Holunder, die in gemäßigten Klimazonen, aber auch in höheren Lagen der Suptropen/Tropen zu finden sind. In Mitteleuropa wachsen der Schwarze Holunder, der Rote Holunder und der Zwerg-Holunder.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holda, the gütige Beschüzerin by F. W.heine 1882.JPG|thumb|Holda, die gütige Beschützerin (Friedrich Wilhelm Heine, 1882)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Holunder (Sambucus nigra) ist als Heilpflanze beliebt bei [[Fieber]], Erkältungen und zur Vorbeugung. Die Blüten des Holunders werden als Tee aufgegossen, die Beeren zu Saft, Gelee und Marmelade verarbeitet. Die Beeren sind in ungekochtem Zustand allerdings &#039;&#039;&#039;giftig&#039;&#039;&#039;; sie enthalten Sambunigrin, eine Substanz, die zu starkem Brechreiz und Verdauungsstörungen führt. Die Beeren müssen daher erst über 80 Grad Celsius erhitzt werden, wodurch das Sambunigrin zerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sambucus nigra2 Schwarzer Holunder.JPG|thumb|Schwarzer Holunder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mythologie und Märchen spielt der Holunder eine große Rolle und bekam als [http://harrypotter.wikia.com/wiki/Elder_Wand Elder Wand], als Zauberstab aus Holunder, folgerichtig auch einen Part in den &amp;quot;Deathly Hallows&amp;quot; von J.K. Rowlings Harry Potter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|oqR81mtW5Xo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frau Holle läßt grüßen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Name]] des Holunders, des Hollerbuschs, ist eng mit dem der Frau Holle (auch Holda, Hold, Holl, Hulle, Hulda, Frau Bercht, Frau Percht, in englischen Mythen Hella, skandinavisch Huldra, altnordisch Hlodyn als Beiname der Erde und Mutter von Thor usw.) verwoben, der er geweiht ist. Frau Holle, oft als eine weise alte [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/frauen/ Frau] mit langen Zähnen beschrieben, manchmal auch als Jungfrau, geht auf einen noch älteren Mythos zurück, der die Große [[Göttin]], die [[Mutter]] [[Erde]], die weibliche Kraft in all ihren unterschiedlichen Aspekten symbolisiert. Sie hieß auch Mutter Elder, Mutter Holunder. Ihr Reich war das unterirdische Lichtreich der toten [[Seele]]n und der ungeborenen Seelen. Ih ihrem Kessel rührte sie kräftig, bevor sie die Seelen wieder als [[Kind]]er auf die [[Welt]] ließ. Sie hat also auch die wandelnde Kraft einer indischen [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Kali.html Kali] oder [http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Durga.html Durga] und repräsentiert auch die wilde, unberührte [[Natur]] mit ihren wilden Tieren (Diana). Als solche erscheint sie auch als Herrin der Unterwelt und der &amp;quot;Hexen&amp;quot; (Schamaninnen, Heilerinnen) und Geister (Hekate) und als Wettergöttin.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grimmschen Märchen von der Frau Holle wird ein Mädchen von seiner Stiefmutter (die für die mittelalterliche &amp;quot;Frau Welt&amp;quot;, die materielle Welt, die Schlechtigkeit der Welt im Gegensatz zum Göttlichen, steht) gezwungen, ihrer Spindel, die in den Brunnen gefallen ist, hinterdrein zu springen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit tritt das Mädchen durch den Brunnen, den schamanischen Tunnel, eine schamanische Reise an und landet über den Wolken, in der oberen Welt oder keltischen Anderswelt. Hier wird sie sogleich auf Charakterstärke und Hilfsbereitschaft (verbrennendes Brot, reife Äpfel) geprüft, dient dann der Frau Holle (der spirituellen Welt) und erhält für ihre [[Güte]], ihre [[Beständigkeit]] und ihren [[Fleiß]] schließlich den &amp;quot;goldenen&amp;quot; Lohn (auch die [[Erleuchtung]]?), mit dem sich auch ihr Name von der Marie zur Goldmarie wandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau &amp;quot;Holda&amp;quot; ist auch die Schutzgöttin der Landwirtschaft und die Schutzgöttin weiblicher Handwerkskünste, insbesondere des Spinnens und Webens (die Goldmarie im Märchen von der Frau Holle hat ihre Spindel beim Spinnen verloren, bevor sie in den Brunnen springt). Spinnen und Weben waren magische Tätigkeiten und durften meist nur von weiblichen Gottheiten ausgeübt werden. Auch die Nornen sponnen den Faden der menschlichen Existenz; die wirkende weibliche Kraft hat hier auch ein [[Shakti]]-Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Holunder, den Hollerbusch, bannte der Schamane die [[Krankheit]]en, die am Wurzelwerk entlang in den Kessel der Frau Holle rutschten und dort zerkocht wurden (siehe Video von Wolf-Dieter Storl). Der Holunder zieht alle schlechten und giftigen Energien an; er befreit die Menschen von ihren [[Leid]]en. Lappen, die auf eitrigen Wunden und Beulen gelegen hatten, wurden direkt in den Holunder gebunden. Nach Storl schützten sich englische Leichenbestatter vor unguten Geistern der Toten mit einem Stab aus Holunder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmalz, das mit gebackenen Beeren vom schwarzen Holunder in Berührung kam, wurde als Heilsalbe verwendet. Der Tee aus Blüten vom Holunder fand Verwendung bei [[Fieber]], [[Rheuma]], Masern und Scharlach; die geschabte Rinde war ein Brech- und Abführmittel; sie löste, wenn sie nach oben geschabt war, Erbrechen aus, und wenn nach unten geschabt, Durchfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In J.K. Rowlings &amp;quot;Harry Potter - Deathly Hallows&amp;quot; ist Dumbledores Zauberstab aus Holunder, der &amp;quot;Elder Wand&amp;quot;, eines der magischen Objekte, die gegen Ende der Erzählung von Harry und Voldemort gejagt werden. Im folgenden Videoausschnitt überlegen Voldemort und Snape, wem dieser Zauberstab aus Holunder ergeben sein und gehorchen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|piQWuxUcxB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto Ubbelohde Frau Holle läßt es schneien.JPG|thumb|Frau Holle läßt es schneien (Otto Ubbelohde, um 1906)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Holunder, Zugang von Zwergen, Kobolden und anderen Geistern zum Reich der Frau Holle, Grenze zwischen Mittelwelt und Unterwelt, wurde verehrt und mit Tanz gefeiert; Wolf-Dieter Storl berichtet im obigen Video, dass die Bauern vor dem Holunder den Hut zogen. Auch Speise- und Trankopfer brachte man dem Holunder dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Holunder durfte nicht geschnitten oder verbrannt werden; er galt als [[Baum]] des [[Leben]]s und als Schutz gegen alles Üble, auch vor den Bissen von [[Schlange]]n und Ungeziefer; wer den Holunder antastete, auf den gingen die vom Holunder aufgesogenen schlechten Energien über und das brachte nach Volksglauben Unglück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Holunder mag die Nähe des Menschen; es heißt, dass, wenn ein Mensch, der einen Holunder auf seinem Grund und Boden hat, fortzieht, der Holunder bald abstirbt (Storl, Hexenmedizin, S. 54).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach schwedischem Mythos sieht, wer sich im Mittsommer zur Dämmerung unter dem Holunder niederläßt, den Elfenkönig samt Hofstaat vorüberziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Holunder als Heilpflanze==&lt;br /&gt;
[[Wissenschaftliche Studien]] haben gezeigt, dass der Holunder tatsächlich sehr effektiv gegen Grippe und Erkältungen hilft und ihnen auch vorbeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kräutertee.JPG|thumb|Holunder hilft bei Grippe, Fieber und Erkältungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beeren vom Holunder sind, wie schon in der Einleitung erwähnt, &#039;&#039;&#039;giftig&#039;&#039;&#039;, und müssen auf über 80°C erhitzt werden, um das giftige Sambunigrin unschädlich zu machen, das zu starkem Erbrechen und Durchfall führen kann. Die Früchte vom Holunder enthalten viel Vitamin C, Glukoside, Flavonoide, ätherische Öle und Antioxidantien, die vor freien Radikalen schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird vor allem Tee aus Holunderblüten genutzt; nach Pahlow (Heilpflanzen, S. 26) werden bei [[Fieber]], Grippe und Erkältungen 3 TL Blüten mit 1/4 l kochendem Wasser übergossen; dann lässt man den Tee 10 Minuten ziehen und seiht ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbeugung von Erkältungen reichen 1 1/2 TL Holunder (Blüten) aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Saft der (gekochten, erhitzten!) Beeren soll auch bei [[Rheuma]] helfen; Pahlow empfiehlt 3 EL 2-3-mal täglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ätherischen Öle wirken schweißtreibend, sollen auch [[Schmerz]] lindern, Entzündungen hemmen und Schleim lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Birke]]&lt;br /&gt;
*[[Haselstrauch]]&lt;br /&gt;
*[[Erle]]&lt;br /&gt;
*[[Esche]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p123_Raeucherstoffe-und-Raeucherrituale/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f  Thomas Kinkele, Räucherstoffe und Räucherrituale]&lt;br /&gt;
*Maria Treben, Gesundheit aus der Apotheke Gottes, Ratschläge und Erfahrungen mit Heilkräutern, 93. Aufl. 2014., August 2014, Ennsthaler&lt;br /&gt;
*Mannfried Pahlow, Heilpflanzen - selber sammeln und anwenden, GU Kompass, ISBN 3-7742-4244-5&lt;br /&gt;
*Dieter Podlech, Heilpflanzen, Die wichtigen Heilpflanzen Europas kennenlernen und bestimmen. Mit Tips für die Anwendung zu Hause, 2. Aufl., Gräfe &amp;amp; Unzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Esche&amp;diff=132589</id>
		<title>Esche</title>
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		<updated>2014-09-30T12:56:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Esche&#039;&#039;&#039; (Fraxinus) (Name aus dem Ahd. ask, &#039;Speer, Bogen&#039;), die zu den Ölbaumgewächsen (Oleaceae) gezählt wird, ist ein meist laubabwerfender, sommergrüner Baum; in Europa sind drei Arten der Esche anzutreffen, nämlich insbesondere die Gemeine oder Gewöhnliche Esche (Fraxinus excelsior), in Südeuropa die Manna-Esche (Fraxinus ornus) und die Schmalblättrige Esche (Fraxinus angustifolia) in Süd- und Osteuropa. Weltweit gibt es jedoch noch etliche weitere Arten der Esche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yggdrasil Weltenesche 17.Jh..PNG|thumb|Isländ. Darstellung der Weltenesche Yggdrasil (17.Jh.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die für uns in Europa besonders bedeutsame Gemeine Esche kann eine stolze Höhe von bis zu 40 m und ein [[Alter]] von 200 Jahren erreichen; sie heißt daher auch Hohe Esche. Die Esche ist ein sehr alter [[Baum]], sie konnte schon für die &#039;&#039;&#039;Kreidezeit&#039;&#039;&#039; nachgewiesen werden, wurde von der Eiszeit verdrängt und breitete sich etwa 7000 v.Chr. in Europa erneut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Holz&#039;&#039;&#039; der Esche ist fest und elastisch zugleich und wurde daher schon früh für den Bau von Bögen und Wagen genutzt. Esche ist auch ein gutes Brennholz, ist allerdings nicht sehr witterungsresistent. Heute wird das Holz der Esche oft für Möbel, Werkzeuge und auch für den Bau von Musikinstrumenten verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider tritt bei der Esche seit einigen Jahren verstärkt Befall durch Schlauchpilze, Bakterien und Gallmilben auf, der den Fortbestand der Esche bedroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blätter und Rinde der Esche wurden auch als [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit-heilung-yoga/ &#039;&#039;&#039;Heilmittel&#039;&#039;&#039;] eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Ihx0QcVREKA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Esche in der Mythologie und als Heilpflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Esche (Foto Walter J. Pilsak).JPG|thumb|Esche (Foto: Walter J. Pilsak)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nordische Weltenbaum Yggdrasil, Mittelpunkt und Stütze des Kosmos, war eine Esche (C. Rätsch macht allerdings in &amp;quot;Hexenmedizin&amp;quot;, S. 161, darauf aufmerksam, dass nach einer anderen These die den keltischen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/ Druiden] und den Germanen heilige &#039;&#039;Eibe&#039;&#039; der Weltenbaum gewesen sei, da die Eibe in der mittelalterlichen Dichtung der Skalden als &amp;quot;immergrüne Esche&amp;quot; bezeichnet wurde). Die hohe Esche schaffte eine Verbindung zwischen [[Himmel]] (Krone) und Wurzeln (Unterwelt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der nordischen Mythologie war die Esche der Baum Odins. Odin schuf aus der Esche den ersten [[Mann]] (Ask), aus der Ulme (oder [[Erle]]) die erste Frau (Embla). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung Esch- (Eschwege, Eschweiler...) findet sich heute noch in vielen Ortsnamen. Wegen der Bedeutung des Ahd. &#039;ask&#039; (Speer, Bogen) findet sich auch die Bezeichnung Bogenbaum für die Esche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Esche spendete als [[Feuer]]holz Wärme; im 7.Jh. v. Chr. wurde das Holz der Esche schon zur Fertigung von Lanzen benutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der griechischen Mythologie soll auch Achilles das Schicksal des trojanischen Helden Hektor mit einem Speer aus dem Holz der Esche besiegelt haben. Auch Bögen und Wagen wurden aus dem elastischen und festen Holz der Esche hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgüsse aus den Blättern der Esche fanden schon in der Antike Verwendung; Hildegard von Bingen empfiehlt die harntreibende Wirkung des Tees. Verschiedene Ärzte des 16. Jhs. nutzten Asche oder Destillat der Rinde zur Kurierung von Steinleiden und Gelbsucht. Im 18. Jh. setzte man Aufgüsse aus Tees und Rinde gegen Muskel-[[Rheuma]] und [[Gicht]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Bezeichnung &#039;Wundbaum&#039; soll auf die Verwendung des Holzes der Esche als blutstillendes Mittel bei Wunden zurückgehen; dazu wurde das Holz in die Kleidung über der Wunde eingenäht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch vor [[Schlange]]nbissen, Unwettern und Streit sollte das Holz der Esche schützen. Die Fischer schließlich glaubten, dass Ruder und Boote aus Esche vor dem [[Tod]] durch Ertrinken bewahren konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|V_1sGuMAzLM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Birke]]&lt;br /&gt;
*[[Haselstrauch]]&lt;br /&gt;
*[[Erle]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p123_Raeucherstoffe-und-Raeucherrituale/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f  Thomas Kinkele, Räucherstoffe und Räucherrituale]&lt;br /&gt;
*Maria Treben, Gesundheit aus der Apotheke Gottes, Ratschläge und Erfahrungen mit Heilkräutern, 93. Aufl. 2014., August 2014, Ennsthaler&lt;br /&gt;
*Mannfried Pahlow, Heilpflanzen - selber sammeln und anwenden, GU Kompass, ISBN 3-7742-4244-5&lt;br /&gt;
*Dieter Podlech, Heilpflanzen, Die wichtigen Heilpflanzen Europas kennenlernen und bestimmen. Mit Tips für die Anwendung zu Hause, 2. Aufl., Gräfe &amp;amp; Unzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/frauen/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132588</id>
		<title>Johanniskraut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132588"/>
		<updated>2014-09-30T12:56:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johanniskraut&#039;&#039;&#039;, auch Echtes Johanniskraut bzw. Johanneskraut genannt (lateinisch: Hypericum perforatum), ist eine auch in Europa weit verbreitete Heil[[pflanze]]. Johanniskraut wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und die Germanen verehrten das Johanniskraut als [[Symbol]] der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskraut.jpg|thumb|Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der mittelalterlichen Apotheke fand Johanniskraut häufige Verwendung. Johanniskraut wird auch heute noch als [[Tee]] oder Tinktur zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Unruhe und depressiven Verstimmungen verwendet. Das [[Taila|Öl]] des Johanniskrautes wird zur Einreibung etwa bei Gürtelrose, [[Rheuma]], Gicht, Hexenschuss und [[Blut]]ergüssen sowie zur Linderung von [[Schmerz]]en und zur Unterstützung der Wund[[heilung]] verwendet. Johanniskraut lindert außerdem [[Sonne]]nbrand und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut blüht um den Johannistag, den 24. Juni, herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|da-TgdN57YI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Johanniskraut als schamanische Pflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut, auch Hartheu oder Herrgottsblut (wegen des roten Saftes, der beim Drücken der gelben Blüten austritt) genannt, steht im [[Sonne]]nlicht (die Samen brauchen [[Licht]] zum Keimen) und vertreibt daher auch die Dunkelheit aus der Psyche; schon die Alten kannten die positive Wirkung von Johanniskraut auf [[Depression]]en und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie/ Winterdepressionen], Nervosität und [[Angst|Ängste]]. Storl berichtet (Hexenmedizin, S. 62), dass das Johanniskraut auch in der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] ungewöhnlich helle Lichterscheinungen und sogar geometrische Muster hervorruft. Johanniskraut wirkt nicht nur antidepressiv, sondern stimmungssteigernd bis hin zur Euphorie, ist also leicht psychoaktiv, wie Heiler und Schamanen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hypericum-perforatum(Blatt).JPG|thumb|Hartheu oder Johanniskraut (Hypericum perforatum): vom Teufel durchlöchert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut trug daher im Mittelalter auch den [[Name]]n Fuga Daemonum, weil es die Dämonen - [[Verzweiflung]], Melancholie, schechte [[Gedanke]]n, aber auch &amp;quot;eingebildete Stimmen, Wahnsinn und Aberwitz&amp;quot; (ebenda, S. 64)  - in die Flucht treibt. Für Paracelsus war Johanniskraut ein Allheilmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von seiner Heilwirkung war Johanniskraut auch als Gespensterkraut bekannt, das man bei sich trug, um sich vor bösen Geistern, Hexen und üblem Zauber zu schützen; es wurde auch unter das Kopfkissen gelegt oder an die Wand gehängt. Johanniskraut half bei Alpträumen und wirkte als Gegengift zu Liebestränken, wenn es in Wein gekocht war. Wöcherinnen, Frauen mit ausbleibender Periode und Frauen in den Wechseljahren tranken ebenfalls Johanniskrauttee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut wurde auch für Wetterzauber eingesetzt; in die Fensterrahmen gesteckt, schützte es vor Unwetter; es vertrieb dunkle Wolken und lockte die [[Sonne]] wieder hervor. Wetterzauber waren immens wichtig, da Unwetter und Hagel die Ernte vernichten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut gehörte zu den 9 je nach Region wechselnden Kräutern, die am 23./24. Juni in der Johannisnacht, also um die Sonnenwende herum, als &amp;quot;Johanniskräuter&amp;quot; zu Büscheln gebunden wurden (siehe auch [[Salbei]] und [[Beifuß]]) und als Medizinbüschel vor [[Krankheit]] und üblen Energien schützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legende erzählt, der Teufel sei über die Heilwirkungen des Johanniskrauts so verärgert gewesen, dass er die [[Pflanze]] mit einer Nadel durchlöchert (die im Gegenlicht erkennbaren Pünktchen) habe, woher der Namensbestandteil &amp;quot;perforatum&amp;quot; rühren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Wirkungen des Heilkrauts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl weiß zu berichten (Hexenmedizin, S. 63), dass das echte Johanniskraut in den USA heute auch erfolgreich in der Aidstherapie angewandt wird, nicht nur als Hilfe gegen die [[Depression]]en, sondern auch, weil Johanniskraut dazu führt, dass sich Candida in den inneren Organen, den Lungen und im [[Blut]] weniger ausbreiten können, so dass Johanniskraut gegen die Verpilzung hilft, die oft eine der Todesursachen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut half und hilft aber auch bei [[Rheuma]], Gliederschmerzen, Verstauchungen; Tee vom Johanniskraut soll auch bei bettnässenden Kindern zu einer Linderung der Beschwerden führen (Storl, Hexenmedizin, S. 74).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Anwendung von Johanniskraut - etwa durch die Einnahme von Tee - kann allerdings zu &#039;&#039;&#039;Lichtdermatitis&#039;&#039;&#039; (mit entzündeter und geschwollener Haut) führen; daher ist bei Einnahme über mehrere Wochen starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Johanniskraut kann auch Tieren verabreicht werden, die ebenfalls - dies gilt besonders für hellhäutige Tiere - eine Lichtdermatitis vom Johanniskraut bekommen können; somit ist auch hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rote Johannisöl (oder Johanniskrautöl oder Rotöl) ist antiseptisch, es hilft äußerlich bei Verletzungen, schlecht heilenden Wunden, Verbrennungen und Sonnenbrand, bei [[Hexenschuss]] und [[Ischialgie]]; innerlich sollen einige Tropfen gut sein gegen Magen- und Darmbeschwerden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herstellung von Johanniskrautöl===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TfCzOvIMD4M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Kalka]]&lt;br /&gt;
*[[Hima]]&lt;br /&gt;
*[[Phanta]]&lt;br /&gt;
*[[Rasayana]]&lt;br /&gt;
*[[Immunsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Permakultur]]&lt;br /&gt;
*[[Tulsi]]&lt;br /&gt;
*[[Triphala]]&lt;br /&gt;
*[[Petersilie]]&lt;br /&gt;
*[[Beinwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roter Fingerhut]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Birke]]&lt;br /&gt;
*[[Erle]]&lt;br /&gt;
*[[Haselstrauch]]&lt;br /&gt;
*[[Esche]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda-Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=B%C3%A4rlapp&amp;diff=132587</id>
		<title>Bärlapp</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=B%C3%A4rlapp&amp;diff=132587"/>
		<updated>2014-09-30T12:54:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Bärlapp&#039;&#039;&#039; (Lycopodium clavatum, Keulen-Bärlapp, siehe Foto), auch Drudenfuß, Hexenkraut, Gichtmoos, Schlangenmoos, Harnkraut, Krampfkraut genannt, ist eine sehr alte [[Pflanze]], die seit etwa 300 Mio. Jahren nachgewiesen und den Gefäßsporenpflanzen zugeordnet ist. Die recht merkwürdig aussehende, moosähnliche Pflanze kriecht am Waldboden in langen, verästelten Ranken, die Nadeln haben und stachlig aussehen, sich aber weich anfühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:LycopodiumClavatum(FotoChristianFischer).JPG|thumb|Lycopodium clavatum, der Keulen-Bärlapp]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Ranken des Keulen-Bärlapp wachsen im Sommer Kolben mit gelblichem Blütenstaub, der besondere, &amp;quot;explosive&amp;quot;  Eigenschaften hat. Die nach Maria Treben (Gesundheit aus der Apotheke Gottes, S. 13) radiumhaltige Pflanze verträgt kein direktes [[Sonne]]nlicht und trocknet bei Baumschlag aus. Bärlapp wächst an Nordhängen und in Höhenlagen ab 600 m. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Arten von Bärlapp, die in gemäßigten und in subarktischen Breiten gedeihen, aber auch in tropischen Gebirgslagen (Afrika). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Keulen-Bärlapp ist ein beliebtes Heilkraut (aber &#039;&#039;&#039;leicht giftig&#039;&#039;&#039;), steht unter &#039;&#039;&#039;Naturschutz&#039;&#039;&#039; und kann nur über die Apotheke besorgt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keulen-Bärlapp war schon bei den [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/andere-kulturen-religionen-ausser-christentum-hinduismus-shamanismus-indianer/ Schamanen] der Steinzeit und bei den Druiden wegen seiner Effekte beliebt und soll vor bösem Zauber und dem bösen Blick schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Potzblitz und Donnerwetter - Wer&#039;s richtig krachen lassen will, der greift zu Bärlapp==&lt;br /&gt;
Wer es richtig magisch krachen lassen will, dem kann geholfen werden. Man nehme (am besten mit Augen- und Nasenschutz im Labor, wie im Video unten): Eine kleine Menge des gelben Sporenstaubs vom (Keulen-) Bärlapp und werfe ihn ins [[Feuer]] - und schon blitzt, zischt und kracht es ordentlich. Den Trick machten sich schon die Steinzeitschamanen und Druiden zunutze, die das Zauberkraut Bärlapp gern einsetzten; bis heute finden auch Feuerschlucker Verwendung dafür. Die Druiden pflückten Bärlapp in Neumondnächten mit der linken [[Hand]] (Storl, Hexenmedizin, S. 21).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fYsqvkIRS_A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexenszene 1700.JPG|thumb|Hexenszene (um 1700)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Bärlapp wurden auch Amulette gefertigt, die vor üblem Zauber und dem bösen Blick schützen sollten; daher half das Kraut auch gegen [[Hexenschuss]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingesetzt wurde Bärlapp zur Wundheilung, bei [[Gicht]], [[Rheuma]] und Krämpfen. Bärlapp gehörte auch zu den &amp;quot;Mutterkräutern&amp;quot; und förderte die Menstruation; er wurde außerdem zur Abtreibung genutzt (Rätsch, Hexenmedizin, S. 149).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E84GTwgb-NE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bärlapp (Lycopodium clavatum) als Heilkraut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kräutertee.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Heilkraut] wird der Bärlapp auch heute recht vielseitig eingesetzt; Maria Treben (Gesundheit aus der Apotheke Gottes, S. 13-15) verwendet ihn klassisch als Tee bei [[Gicht]] und [[Rheuma]], aber auch bei [[Verstopfung]] und Hämorrhoiden, bei Erkrankungen der Geschlechtsorgane ([[Schmerz]]en und Verhärtungen der Hoden)und der Blase und Niere, auch zur Ausschwemmung von Nierengries. Auch bei Leberentzündungen, Leberzirrhose und bösartigen Veränderungen der [[Leber]] soll er helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tee wird mit nur einem TL Bärlapp zubereitet und darf mit 1/4 l [[Wasser]] nur überbrüht (nicht gekocht) werden; getrunken wird nur eine Tasse morgens nüchtern eine halbe Stunde vor dem Frühstück, außer bei Leberzirrhose und bösartigen Veränderungen der Leber, wo 2 Tassen täglich gestattet sind. Die Menge darf nicht überschritten werden, da Bärlapp &#039;&#039;&#039;leicht giftig&#039;&#039;&#039; ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bärlapp gefüllte Säckchen helfen nach Treben gegen Krämpfe in Füßen und Waden und gegen hohen Blutdruck, sofern er auf eine Überfunktion der [[Niere]] zurückzuführen ist; in diesem Fall legt man das Kissen auf die betroffene Niere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei alten, tiefen und schmerzenden Narben und Verletzungen, die zu Krämpfen führen können, kann man durch ein Kissen mit Bärlapp Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kissen wird mit getrocknetem Bärlapp gefüllt und über Nacht aufgelegt; es kann ein Jahr lang verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich unterstützt das Bärlappmehl (die Sporen des Bärlapp) die [[Heilung]] langwieriger Wunden; es wird fein verteilt über die Wunden gestreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|h0RUQ6ahqiE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Birke]]&lt;br /&gt;
*[[Haselstrauch]]&lt;br /&gt;
*[[Erle]]&lt;br /&gt;
*[[Esche]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p123_Raeucherstoffe-und-Raeucherrituale/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f  Thomas Kinkele, Räucherstoffe und Räucherrituale]&lt;br /&gt;
*Maria Treben, Gesundheit aus der Apotheke Gottes, Ratschläge und Erfahrungen mit Heilkräutern, 93. Aufl. 2014., August 2014, Ennsthaler&lt;br /&gt;
*Mannfried Pahlow, Heilpflanzen - selber sammeln und anwenden, GU Kompass, ISBN 3-7742-4244-5&lt;br /&gt;
*Dieter Podlech, Heilpflanzen, Die wichtigen Heilpflanzen Europas kennenlernen und bestimmen. Mit Tips für die Anwendung zu Hause, 2. Aufl., Gräfe &amp;amp; Unzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Beifu%C3%9F&amp;diff=132586</id>
		<title>Beifuß</title>
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		<updated>2014-09-30T12:53:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Beifuß&#039;&#039;&#039; (Artemisia vulgaris) Der Gemeine Beifuß oder Gewöhnliche Beifuß gehört zur [[Familie]] der Korbblütler (Asteraceae); er wächst am Wegesrand, auf Geröll- und Schuttplätzen, an [[Fluss]]ufern und im Gebüsch; heute wird er wenig beachtet, ist jedoch ein wertvolles Heilkraut und wurde in früheren Jahrhunderten als &amp;quot;Mutter aller Kräuter&amp;quot; angesehen und hoch geschätzt, auch schon bei den alten Ägyptern und Römern. Beifuß wird bis zu 2 m hoch und es gibt eine europäische und eine asiatische Art. Beifuß ist gut zu erkennen an seinem rötlichen Stengel und an der weißlich filzigen Unterseite der Blätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beifuß soll nicht über längere [[Zeit]] oder in hoher Dosis verabreicht werden, da Thujon (ätherisches Öl) &#039;&#039;&#039;giftig&#039;&#039;&#039; ist. &#039;&#039;&#039;In der frühen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-mit-schwangeren-yogalehrer-weiterbildung/ Schwangerschaft] kann Beifuß Fehlgeburten auslösen&#039;&#039;&#039;; Schwangere sollten daher auf den Verzehr lieber [[verzicht]]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ArtemisiaVulgarisBeifuß.JPG|thumb|Artemisia vulgaris, der Gemeine Beifuß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beifuß soll auch magischen Schutz verleihen und wird von [[Schamanismus|Schamanen]] und Heilern vielfach eingesetzt, um schlechte Energien zu vertreiben; dies ist noch an vielen &amp;quot;magischen&amp;quot; Namen zu erkennen (&amp;quot;Besenkraut, Fliegenkraut, Weiberkraut, Thorwurz, Dianakraut, Sonnenwendkraut, Sonnenwendgürtel&amp;quot; usw.). Der Beifuß ist wärmespendend und findet auch als Gewürzpflanze Verwendung; darauf deutet sein [[Name]] &amp;quot;Gänsekraut&amp;quot; hin.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pollen des Beifuß können starke Allergien auslösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|bxnRkQuHABY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Beifuß als Johanniskraut und Schamanenpflanze==&lt;br /&gt;
Der Beifuß ist ein altes Räucherkraut; schlechte Energien wurden mit ihm vertrieben. Schon in der Altsteinzeit wurden mit dem Rauch Schamanen geweiht; der Rauch des Beifuß diente der [[Reinigung]] auch vor der schamanischen Reise. Die Südtiroler Bezeichnung &amp;quot;Besenkraut&amp;quot; deutet noch auf diese &amp;quot;Flugunterstützung&amp;quot; hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter Paul Rubens Artemis (um 1615).JPG|thumb|Peter Paul Rubens, Artemis bricht mit den Nymphen zur Jagd auf (um 1615)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwangeren Frauen drückte die Hebamme bei der [[Geburt]] ein Büschel Beifuß in die Hand, um die Niederkunft zu erleichtern und zu beschleunigen. Das Frauenkraut Beifuß stand für die Anwesenheit und den Beistand der Großen [[Göttin]], der [[Holunder|Frau Holle]], die die Mütter beschützte, oder der Artemis, Schutzgöttin der Hebammen. Die Geburt war heilig, sie wurde erlebt als ein Augenblick der Extase und der Transzendenz des sterblichen [[Ahamkara|Egos]] der Gebärenden (Storl, Hexenmedizin, S. 82). Der Beifuß regte die ausbleibende Menstruation an, wurde zur Abtreibung toter Föten und der Nachgeburt genutzt. Dazu wurden den Frauen Sitzbäder und Tees verabreicht, die schon Dioskurides erwähnt (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Büscheln von Beifuß wurden Kranke abgerieben, um die [[Krankheit]] zu vertreiben. Ein Büschel Beifuß, mit den Spitzen nach unten am Dach aufgehängt, sollte nach dem Volksglauben auch vor Blitzschlag schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beifuß gehörte oft zum Büschel der &#039;&#039;&#039;Johanniskräuter&#039;&#039;&#039; (Arnika, Bärlapp, Beifuß, Hartheu, Kamille, Quendel, Ringelblume, Schafgarbe, [[Salbei]] und andere, je nach Region) die am 23./24. Juni, also in der Nähe der Sommersonnenwende, zu einem Strauß von jeweils 9 Kräutern zusammengebunden wurden. Schamaninnen (weise Frauen, Kräuterkundige, &amp;quot;Hexen&amp;quot;) wie auch Bäuerinnen sollen diese Kräuter nackt um Mitternacht gepflückt haben. Um die Heilkraft der Kräuterbüschel zu stärken, schauten die Frauen &amp;quot;durch das Büschel hindurch ins [[Feuer]] und sprachen dazu einen Spruch, etwa: &#039;Keine Beule werde an meinem Leibe, kein Bruch an meinem Fuße&#039;&amp;quot; (Storl, Hexenmedizin, S. 20) u.ä. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sonne]] wurde während der langen Tage um Mittsommer durch Johannisfeuer aus 9 Holzarten und durch das Entzünden von Feuerrädern geehrt; in das Feuer wurde auch Beifuß gegeben. Die Menschen tanzten bis zur Extase und sprangen durch das Feuer, dessen Erlöschen auch für die wieder kürzer werdenden Tage, den nahenden Herbst und Winter, stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Beifuß trugen die Germanen auch als &amp;quot;Sonnenwendgürtel&amp;quot; (einer der Namen des Beifuß) um die Hüften gewunden; er sollte gegen Dämonen und bösen Zauber schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beifuß war Bestandteil vieler Zauber und Gegenzauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Heilkraut Beifuß==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Wirkstoffe des Beifuß sind ätherische Öle (Cineol, Kampfer, Thujon), Gerbstoffe und Bitterstoffe. Heute wird der Beifuß vor allem bei Magen- und Darmverstimmungen, [[Verdauung]]sstörungen, Blähungen, Hämorrhoiden, gegen Appetitlosigkeit, bei Störungen der Galle und als Würzmittel für fette Speisen, insbesondere fette [[Fleisch]]gerichte (&amp;quot;Gänsekraut&amp;quot;), eingesetzt. Tatsächlich regen die Bitterstoffe des Beifuß die Bildung von Magensäften und Galle an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu werden 2 TL Beifuß (das ganze Kraut) mit 1/4 l [[Wasser]] zum Sieden gebracht und nach 5 Minuten Ziehen gefiltert: Pahlow (Heilpflanzen, S. 7) empfiehlt 2 - 4 Tassen täglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeine Beifuß hilft auch bei Unruhe, Spannungszuständen und [[Schlafstörungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine längere Gabe von Beifuß sollte allerdings vermieden werden, da der ätherische Bestandteil Thujon &#039;&#039;&#039;giftig&#039;&#039;&#039; ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beifuß soll jedoch auch ein [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/frauen/ Frauenkraut] sein und menstruations- und wehenfördernd wirken; aus diesem Grund &#039;&#039;&#039;darf er jedoch in der frühen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schwangerenyoga/ Schwangerschaft] nicht verabreicht werden, da er eine Fehlgeburt auslösen kann.&#039;&#039;&#039; Beifuß ist beruhigend und krampflösend, antibakteriell und antimykotisch. Er wurde auch gegen Blasen- und Eierstockentzündung und gegen Periodenschmerz verabreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Beifuß wird bis heute Parfumöl gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Beifuß als Heilkraut läßt sich bis ins 1. Jh. n. Chr. zurückverfolgen; der berühmte griechische Arzt und Pharmakologe Dioskurides, der den römischen Kaisern Claudius und Nero diente, erwähnt den Beifuß in seinem Traktat &amp;quot;Über Heilmittel&amp;quot; ebenfalls vor allem als Frauenkraut und für Verdauungsbeschwerden. Auch in den mittelalterlichen Handschriften fehlt der Beifuß nicht; Hildegard von Bingen schätzte den Beifuß sehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|A5uP7KgDAJg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Birke]]&lt;br /&gt;
*[[Haselstrauch]]&lt;br /&gt;
*[[Erle]]&lt;br /&gt;
*[[Esche]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p123_Raeucherstoffe-und-Raeucherrituale/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f  Thomas Kinkele, Räucherstoffe und Räucherrituale]&lt;br /&gt;
*Maria Treben, Gesundheit aus der Apotheke Gottes, Ratschläge und Erfahrungen mit Heilkräutern, 93. Aufl. 2014., August 2014, Ennsthaler&lt;br /&gt;
*Mannfried Pahlow, Heilpflanzen - selber sammeln und anwenden, GU Kompass, ISBN 3-7742-4244-5&lt;br /&gt;
*Dieter Podlech, Heilpflanzen, Die wichtigen Heilpflanzen Europas kennenlernen und bestimmen. Mit Tips für die Anwendung zu Hause, 2. Aufl., Gräfe &amp;amp; Unzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Birke&amp;diff=132573</id>
		<title>Birke</title>
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		<updated>2014-09-30T12:00:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Birke&#039;&#039;&#039; (Betula, in unseren Breiten meist Betula alba oder pendula, Weißbirke, Sandbirke oder Hängebirke) Die Birke gehört zur [[Familie]] der Birkengewächse (Betulaceae) und ist ein laubabwerfender, schnell wachsender [[Baum]], der bis zu 28 m hoch und fast doppelt so alt werden kann wie ein Mensch. Die Färbung der Borke kann sehr unterschiedlich sein und reicht von hell bis hin zu braun und schwarz; besonders bekannt, auch als Symbolbild, ist jedoch die weiße Birke. In vielen Kulturen gilt die Birke als Botin des Frühlings. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Birke-01.jpg|thumb|Betula alba, die Weißbirke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Birke ist auch eine Heilpflanze, deren Rinde und Blätter genutzt werden, und eine beliebte Nutzpflanze; Holz und Rinde der Birke wurden schon in frühester [[Zeit]] verwendet und werden es auch heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Birke ist widerstandsfähig gegen Kälte und ist - mit Ausnahme von Südeuropa - in ganz Europa verbreitet, und von Sibirien bis zum Nordiran. In Südeuropa und in subtropischen Ländern ist der Baum in höheren Gebirgslagen zu finden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pollen der Birke sind ein starkes Allergen und machen vielen Allergikern zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Birke als schamanischer und mythischer Baum==&lt;br /&gt;
Die Birke ist der [[Schamanismus|Schamanenbaum]] par excellence. Sie war der erste [[Baum]], der nach der Eiszeit die Böden besiedelte, da sie kältebeständig ist. Die Jäger und Sammler der Altsteinzeit nutzten Birkenpech oder –teer, um Pfeilspitzen, Behälter, Kleidung und Boote abzudichten und zu „kleben“. Eine kleine &amp;quot;Werkstatt&amp;quot;, in der man das Verfahren zur Herstellung von Birkenpech bewundern kann, findet man heute noch in Unteruhldingen bei den Pfahlbauten. Auch der 1991 in den Ötztaler Alpen gefundene &amp;quot;Ötzi&amp;quot; nutzte Behälter aus [http://www.iceman.it/de/node/51 Birkenrinde].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer sibirischen Legende soll die Wiege des Urschamanen unter einer Birke gestanden haben und der Saft der Birke tropfte ihm in den Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Saraswati3.jpg|thumb|Die Birke steht in Indien für Saraswati, die Göttin des Wissens und der Musik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Baum[[geist]] der Birke erschien den Menschen als strahlend helle, weiße, auch schwanenähnliche Jungfrau. In nahezu allen Kulturen der [[Welt]] steht der Baum für die wieder erwachende [[Natur]], den Vorfrühling. Der Baumgeist der Birke hat Heil- und Zauberkräfte, symbolisiert [[Reinheit]] und die Rückkehr des [[Licht]]s. Der Saft der Birke stärkt Nieren und Harnwege, entschlackt und reinigt das [[Blut]], übernimmt also auch im [[Körper]] den Frühjahrsputz.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Schwitzhüttenritualen und nach Saunagängen peitscht man die Haut mit Birkenruten, die die reinigende Wirkung unterstützen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Germanen stand die Birke für Freya und Bertha (die Leuchtende). Ebenso verband man in [[Indien]], wo die Birke z.B. im [[Himalaya]] wächst, den Baum mit einer hellen Gestalt, der strahlenden [[Saraswati]], der Göttin des [[Wissen]]s und der [[Musik]]. Auch in Europa steht die Birke für das Lernen, aber auch für eine beginnende [[Liebe]]. So steckten Männer schon in heidnischer Zeit der Angebeteten grüne Birkenzweige vors Haus – der Maibaum ist eine geschälte und geschmückte Birke. Als Dank für ein [[Kind]] begrub man den Mutterkuchen für Freya als [[Opfer]] unter einer Birke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Birkenrune, in Holz geritzt, soll alles schneller wachsen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hexenbesen, ein Geistpferd für schamanische Reisen, wurde aus Ruten der Birke gefertigt; die Rutenbündel schützten das Haus und fanden auch bei Heilritualen Verwendung. Der Birkenbesen wurden gegen schädliche Astralwesen eingesetzt, aber man „kehrte“ auch reales Ungeziefer am Menschen (Läuse, Flöhe) damit fort. Wolf-Dieter Storl, der deutsch-amerikanische Kulturanthropologe und Ethnobotaniker, berichtet in seinem Buch &amp;quot;Hexenmedizin&amp;quot;, dass im Allgäu an manchen Orten heute noch die Tradition fortlebt, mit einem Bündel Birkenreisig zu einer „Besenkapelle“ zu pilgern und um [[Heilung]] zu beten, wenn ein Familienangehöriger an Hautkrankheiten leidet (Storl, Hexenmedizin, S. 17).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltenbaum war eine Birke, Eiche oder [[Esche]] (Yggdrasil). Den Quell des [[Leben]]s in den Wurzeln der Birke hütet die Weltenschlange (Lindwurm).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Ötzi.jpg|thumb|Der 1991 in den Ötztaler Alpen im Eis entdeckte Ötzi verfügte über &amp;quot;Accessoires&amp;quot; aus Birkenrinde (Rekonstruktion des Südtiroler Archäologiemuseums Bozen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europa und Asien steigt der Schamane, wenn er Welt der Geister besucht, eine geschmückte Birke hinauf; so kann er sich zwischen den Welten hin- und herbewegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Kraft hat die vom Blitz getroffene Birke; aus ihr werden gern Schamanentrommeln gefertigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Birke wuchsen auch zwei Pilze, die für die Vorzeit und die Schamanen von Bedeutung waren, nämlich der Zunderschwamm (Fomes fomentarius), den man zum Feuermachen benötigt und der auch an Buchen zu finden ist, und der giftige Fliegenpilz (Amanita muscaria), den die Schamanen für ihre [[Vision]]en nutzten und nutzen, obwohl er starke [[Schmerz]]en, Krämpfe, Erbrechen und oft bleibende schwere Leberschäden hervorruft. Die sibirischen Völker tranken daher den Urin des Schamanen, so dass nur der Schamane leiden musste.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt am Stamm der Birke wächst auch der Birkenporling, ein Parasit und Pilz, dessen heilende [[Eigenschaft]]en auch der Ötzi schon kannte; der Birkenporling ist antibiotisch und blutstillend und tötet außerdem Darmparasiten ab, an denen der arme Ötzi litt - er trug seine [http://www.iceman.it/de/node/55 Medizin] aufgefädelt an seiner Kleidung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|FybXN2aRdZQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Birke als Heilpflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Birkenallee (von Manfi.B.).JPG|thumb|Birkenallee (Foto von Manfi.B.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blätter der Birke enthalten ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Vitamin C, Flavonoide, Saponine und andere Substanzen, die die Birke für die Naturheilkunde interessant machen. Die Birke gilt als (blut-)reinigend und harntreibend; ein Aufguss aus den Blättern wird bei Frühjahrskuren (auch bei Frühjahrsmüdigkeit), gegen Wasserstauungen im [[Körper]], bei hohem Cholesterin und bei Fettleibigkeit und unterstützend bei leichtem [[Diabetes]] verabreicht. Der Blätteraufguss soll auch Linderung bei [[Gicht]] verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tee werden 2 TL mit etwa 1/4 l [[Wasser]] übergossen; nach 10-minütigen Ziehen wird abgeseiht. 2-3 Tassen Tee pro Tag werden bei Wasserstauungen, Blasen- und Nieren[[leid]]en empfohlen (Empfehlung nach Pahlow, S. 9). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rinde der Birke enthält Substanzen wie Betulosid und Betulin, mit denen Nierensteine, Blasenentzündung, [[Rheuma]] und auch Hautkrankheiten (Ekzeme, Flechten) behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem kosmetischen Bereich ist besonders die Verwendung von birkensafthaltigem Haarwasser (Schuppen, Haarausfall) bekannt. Birkensaft, der durch Anzapfung gewonnen wird, soll auch bei langwierigen, sich nicht schließenden Wunden helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Haselstrauch]]&lt;br /&gt;
*[[Erle]]&lt;br /&gt;
*[[Esche]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag &lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p123_Raeucherstoffe-und-Raeucherrituale/&amp;amp;XTCsid=a793ba3e94d6e68c68e3244b0615a13f  Thomas Kinkele, Räucherstoffe und Räucherrituale]&lt;br /&gt;
*Maria Treben, Gesundheit aus der Apotheke Gottes, Ratschläge und Erfahrungen mit Heilkräutern, 93. Aufl. 2014., August 2014, Ennsthaler&lt;br /&gt;
*Mannfried Pahlow, Heilpflanzen - selber sammeln und anwenden, GU Kompass, ISBN 3-7742-4244-5&lt;br /&gt;
*Dieter Podlech, Heilpflanzen, Die wichtigen Heilpflanzen Europas kennenlernen und bestimmen. Mit Tips für die Anwendung zu Hause, 2. Aufl., Gräfe &amp;amp; Unzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132569</id>
		<title>Johanniskraut</title>
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		<updated>2014-09-30T11:36:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johanniskraut&#039;&#039;&#039;, auch Echtes Johanniskraut bzw. Johanneskraut genannt (lateinisch: Hypericum perforatum), ist eine auch in Europa weit verbreitete Heil[[pflanze]]. Johanniskraut wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und die Germanen verehrten das Johanniskraut als [[Symbol]] der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskraut.jpg|thumb|Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der mittelalterlichen Apotheke fand Johanniskraut häufige Verwendung. Johanniskraut wird auch heute noch als [[Tee]] oder Tinktur zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Unruhe und depressiven Verstimmungen verwendet. Das [[Taila|Öl]] des Johanniskrautes wird zur Einreibung etwa bei Gürtelrose, [[Rheuma]], Gicht, Hexenschuss und [[Blut]]ergüssen sowie zur Linderung von [[Schmerz]]en und zur Unterstützung der Wund[[heilung]] verwendet. Johanniskraut lindert außerdem [[Sonne]]nbrand und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut blüht um den Johannistag, den 24. Juni, herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|da-TgdN57YI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Johanniskraut als schamanische Pflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut, auch Hartheu oder Herrgottsblut (wegen des roten Saftes, der beim Drücken der gelben Blüten austritt) genannt, steht im [[Sonne]]nlicht (die Samen brauchen [[Licht]] zum Keimen) und vertreibt daher auch die Dunkelheit aus der Psyche; schon die Alten kannten die positive Wirkung von Johanniskraut auf [[Depression]]en und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie/ Winterdepressionen], Nervosität und [[Angst|Ängste]]. Storl berichtet (Hexenmedizin, S. 62), dass das Johanniskraut auch in der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] ungewöhnlich helle Lichterscheinungen und sogar geometrische Muster hervorruft. Johanniskraut wirkt nicht nur antidepressiv, sondern stimmungssteigernd bis hin zur Euphorie, ist also leicht psychoaktiv, wie Heiler und Schamanen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hypericum-perforatum(Blatt).JPG|thumb|Hartheu oder Johanniskraut (Hypericum perforatum): vom Teufel durchlöchert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut trug daher im Mittelalter auch den [[Name]]n Fuga Daemonum, weil es die Dämonen - [[Verzweiflung]], Melancholie, schechte [[Gedanke]]n, aber auch &amp;quot;eingebildete Stimmen, Wahnsinn und Aberwitz&amp;quot; (ebenda, S. 64)  - in die Flucht treibt. Für Paracelsus war Johanniskraut ein Allheilmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von seiner Heilwirkung war Johanniskraut auch als Gespensterkraut bekannt, das man bei sich trug, um sich vor bösen Geistern, Hexen und üblem Zauber zu schützen; es wurde auch unter das Kopfkissen gelegt oder an die Wand gehängt. Johanniskraut half bei Alpträumen und wirkte als Gegengift zu Liebestränken, wenn es in Wein gekocht war. Wöcherinnen, Frauen mit ausbleibender Periode und Frauen in den Wechseljahren tranken ebenfalls Johanniskrauttee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut wurde auch für Wetterzauber eingesetzt; in die Fensterrahmen gesteckt, schützte es vor Unwetter; es vertrieb dunkle Wolken und lockte die [[Sonne]] wieder hervor. Wetterzauber waren immens wichtig, da Unwetter und Hagel die Ernte vernichten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut gehörte zu den 9 je nach Region wechselnden Kräutern, die am 23./24. Juni in der Johannisnacht, also um die Sonnenwende herum, als &amp;quot;Johanniskräuter&amp;quot; zu Büscheln gebunden wurden (siehe auch [[Salbei]] und [[Beifuß]]) und als Medizinbüschel vor [[Krankheit]] und üblen Energien schützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legende erzählt, der Teufel sei über die Heilwirkungen des Johanniskrauts so verärgert gewesen, dass er die [[Pflanze]] mit einer Nadel durchlöchert (die im Gegenlicht erkennbaren Pünktchen) habe, woher der Namensbestandteil &amp;quot;perforatum&amp;quot; rühren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Wirkungen des Heilkrauts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl weiß zu berichten (Hexenmedizin, S. 63), dass das echte Johanniskraut in den USA heute auch erfolgreich in der Aidstherapie angewandt wird, nicht nur als Hilfe gegen die [[Depression]]en, sondern auch, weil Johanniskraut dazu führt, dass sich Candida in den inneren Organen, den Lungen und im [[Blut]] weniger ausbreiten können, so dass Johanniskraut gegen die Verpilzung hilft, die oft eine der Todesursachen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut half und hilft aber auch bei [[Rheuma]], Gliederschmerzen, Verstauchungen; Tee vom Johanniskraut soll auch bei bettnässenden Kindern zu einer Linderung der Beschwerden führen (Storl, Hexenmedizin, S. 74).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Anwendung von Johanniskraut - etwa durch die Einnahme von Tee - kann allerdings zu &#039;&#039;&#039;Lichtdermatitis&#039;&#039;&#039; (mit entzündeter und geschwollener Haut) führen; daher ist bei Einnahme über mehrere Wochen starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Johanniskraut kann auch Tieren verabreicht werden, die ebenfalls - dies gilt besonders für hellhäutige Tiere - eine Lichtdermatitis vom Johanniskraut bekommen können; somit ist auch hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rote Johannisöl (oder Johanniskrautöl oder Rotöl) ist antiseptisch, es hilft äußerlich bei Verletzungen, schlecht heilenden Wunden, Verbrennungen und Sonnenbrand, bei [[Hexenschuss]] und [[Ischialgie]]; innerlich sollen einige Tropfen gut sein gegen Magen- und Darmbeschwerden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herstellung von Johanniskrautöl===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TfCzOvIMD4M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Kalka]]&lt;br /&gt;
*[[Hima]]&lt;br /&gt;
*[[Phanta]]&lt;br /&gt;
*[[Rasayana]]&lt;br /&gt;
*[[Immunsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Permakultur]]&lt;br /&gt;
*[[Tulsi]]&lt;br /&gt;
*[[Triphala]]&lt;br /&gt;
*[[Petersilie]]&lt;br /&gt;
*[[Beinwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roter Fingerhut]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda-Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Datei:Hypericum-perforatum(Blatt).JPG&amp;diff=132568</id>
		<title>Datei:Hypericum-perforatum(Blatt).JPG</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
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	<entry>
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		<title>Johanniskraut</title>
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		<updated>2014-09-30T11:32:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Weitere Wirkungen des Heilkrauts */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johanniskraut&#039;&#039;&#039;, auch Echtes Johanniskraut bzw. Johanneskraut genannt (lateinisch: Hypericum perforatum), ist eine auch in Europa weit verbreitete Heil[[pflanze]]. Johanniskraut wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und die Germanen verehrten das Johanniskraut als [[Symbol]] der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskraut.jpg|thumb|Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der mittelalterlichen Apotheke fand Johanniskraut häufige Verwendung. Johanniskraut wird auch heute noch als [[Tee]] oder Tinktur zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Unruhe und depressiven Verstimmungen verwendet. Das [[Taila|Öl]] des Johanniskrautes wird zur Einreibung etwa bei Gürtelrose, [[Rheuma]], Gicht, Hexenschuss und [[Blut]]ergüssen sowie zur Linderung von [[Schmerz]]en und zur Unterstützung der Wund[[heilung]] verwendet. Johanniskraut lindert außerdem [[Sonne]]nbrand und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut blüht um den Johannistag, den 24. Juni, herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|da-TgdN57YI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Johanniskraut als schamanische Pflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut, auch Hartheu oder Herrgottsblut (wegen des roten Saftes, der beim Drücken der gelben Blüten austritt) genannt, steht im [[Sonne]]nlicht (die Samen brauchen [[Licht]] zum Keimen) und vertreibt daher auch die Dunkelheit aus der Psyche; schon die Alten kannten die positive Wirkung von Johanniskraut auf [[Depression]]en und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie/ Winterdepressionen], Nervosität und [[Angst|Ängste]]. Storl berichtet (Hexenmedizin, S. 62), dass das Johanniskraut auch in der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] ungewöhnlich helle Lichterscheinungen und sogar geometrische Muster hervorruft. Johanniskraut wirkt nicht nur antidepressiv, sondern stimmungssteigernd bis hin zur Euphorie, ist also leicht psychoaktiv, wie Heiler und Schamanen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut trug daher im Mittelalter auch den [[Name]]n Fuga Daemonum, weil es die Dämonen - [[Verzweiflung]], Melancholie, schechte [[Gedanke]]n, aber auch &amp;quot;eingebildete Stimmen, Wahnsinn und Aberwitz&amp;quot; (ebenda, S. 64)  - in die Flucht treibt. Für Paracelsus war Johanniskraut ein Allheilmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von seiner Heilwirkung war Johanniskraut auch als Gespensterkraut bekannt, das man bei sich trug, um sich vor bösen Geistern, Hexen und üblem Zauber zu schützen; es wurde auch unter das Kopfkissen gelegt oder an die Wand gehängt. Johanniskraut half bei Alpträumen und wirkte als Gegengift zu Liebestränken, wenn es in Wein gekocht war. Wöcherinnen, Frauen mit ausbleibender Periode und Frauen in den Wechseljahren tranken ebenfalls Johanniskrauttee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut wurde auch für Wetterzauber eingesetzt; in die Fensterrahmen gesteckt, schützte es vor Unwetter; es vertrieb dunkle Wolken und lockte die [[Sonne]] wieder hervor. Wetterzauber waren immens wichtig, da Unwetter und Hagel die Ernte vernichten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut gehörte zu den 9 je nach Region wechselnden Kräutern, die am 23./24. Juni in der Johannisnacht, also um die Sonnenwende herum, als &amp;quot;Johanniskräuter&amp;quot; zu Büscheln gebunden wurden (siehe auch [[Salbei]] und [[Beifuß]]) und als Medizinbüschel vor [[Krankheit]] und üblen Energien schützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legende erzählt, der Teufel sei über die Heilwirkungen des Johanniskrauts so verärgert gewesen, dass er die [[Pflanze]] mit einer Nadel durchlöchert (die im Gegenlicht erkennbaren Pünktchen) habe, woher der Namensbestandteil &amp;quot;perforatum&amp;quot; rühren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Wirkungen des Heilkrauts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl weiß zu berichten (Hexenmedizin, S. 63), dass das echte Johanniskraut in den USA heute auch erfolgreich in der Aidstherapie angewandt wird, nicht nur als Hilfe gegen die [[Depression]]en, sondern auch, weil Johanniskraut dazu führt, dass sich Candida in den inneren Organen, den Lungen und im [[Blut]] weniger ausbreiten können, so dass Johanniskraut gegen die Verpilzung hilft, die oft eine der Todesursachen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut half und hilft aber auch bei [[Rheuma]], Gliederschmerzen, Verstauchungen; Tee vom Johanniskraut soll auch bei bettnässenden Kindern zu einer Linderung der Beschwerden führen (Storl, Hexenmedizin, S. 74).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Anwendung von Johanniskraut - etwa durch die Einnahme von Tee - kann allerdings zu &#039;&#039;&#039;Lichtdermatitis&#039;&#039;&#039; (mit entzündeter und geschwollener Haut) führen; daher ist bei Einnahme über mehrere Wochen starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Johanniskraut kann auch Tieren verabreicht werden, die ebenfalls - dies gilt besonders für hellhäutige Tiere - eine Lichtdermatitis vom Johanniskraut bekommen können; somit ist auch hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rote Johannisöl (oder Johanniskrautöl oder Rotöl) ist antiseptisch, es hilft äußerlich bei Verletzungen, schlecht heilenden Wunden, Verbrennungen und Sonnenbrand, bei [[Hexenschuss]] und [[Ischialgie]]; innerlich sollen einige Tropfen gut sein gegen Magen- und Darmbeschwerden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herstellung von Johanniskrautöl===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TfCzOvIMD4M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Kalka]]&lt;br /&gt;
*[[Hima]]&lt;br /&gt;
*[[Phanta]]&lt;br /&gt;
*[[Rasayana]]&lt;br /&gt;
*[[Immunsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Permakultur]]&lt;br /&gt;
*[[Tulsi]]&lt;br /&gt;
*[[Triphala]]&lt;br /&gt;
*[[Petersilie]]&lt;br /&gt;
*[[Beinwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roter Fingerhut]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda-Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132565</id>
		<title>Johanniskraut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132565"/>
		<updated>2014-09-30T11:31:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Das Johanniskraut als schamanische Pflanze */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johanniskraut&#039;&#039;&#039;, auch Echtes Johanniskraut bzw. Johanneskraut genannt (lateinisch: Hypericum perforatum), ist eine auch in Europa weit verbreitete Heil[[pflanze]]. Johanniskraut wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und die Germanen verehrten das Johanniskraut als [[Symbol]] der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskraut.jpg|thumb|Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der mittelalterlichen Apotheke fand Johanniskraut häufige Verwendung. Johanniskraut wird auch heute noch als [[Tee]] oder Tinktur zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Unruhe und depressiven Verstimmungen verwendet. Das [[Taila|Öl]] des Johanniskrautes wird zur Einreibung etwa bei Gürtelrose, [[Rheuma]], Gicht, Hexenschuss und [[Blut]]ergüssen sowie zur Linderung von [[Schmerz]]en und zur Unterstützung der Wund[[heilung]] verwendet. Johanniskraut lindert außerdem [[Sonne]]nbrand und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut blüht um den Johannistag, den 24. Juni, herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|da-TgdN57YI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Johanniskraut als schamanische Pflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut, auch Hartheu oder Herrgottsblut (wegen des roten Saftes, der beim Drücken der gelben Blüten austritt) genannt, steht im [[Sonne]]nlicht (die Samen brauchen [[Licht]] zum Keimen) und vertreibt daher auch die Dunkelheit aus der Psyche; schon die Alten kannten die positive Wirkung von Johanniskraut auf [[Depression]]en und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie/ Winterdepressionen], Nervosität und [[Angst|Ängste]]. Storl berichtet (Hexenmedizin, S. 62), dass das Johanniskraut auch in der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] ungewöhnlich helle Lichterscheinungen und sogar geometrische Muster hervorruft. Johanniskraut wirkt nicht nur antidepressiv, sondern stimmungssteigernd bis hin zur Euphorie, ist also leicht psychoaktiv, wie Heiler und Schamanen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut trug daher im Mittelalter auch den [[Name]]n Fuga Daemonum, weil es die Dämonen - [[Verzweiflung]], Melancholie, schechte [[Gedanke]]n, aber auch &amp;quot;eingebildete Stimmen, Wahnsinn und Aberwitz&amp;quot; (ebenda, S. 64)  - in die Flucht treibt. Für Paracelsus war Johanniskraut ein Allheilmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von seiner Heilwirkung war Johanniskraut auch als Gespensterkraut bekannt, das man bei sich trug, um sich vor bösen Geistern, Hexen und üblem Zauber zu schützen; es wurde auch unter das Kopfkissen gelegt oder an die Wand gehängt. Johanniskraut half bei Alpträumen und wirkte als Gegengift zu Liebestränken, wenn es in Wein gekocht war. Wöcherinnen, Frauen mit ausbleibender Periode und Frauen in den Wechseljahren tranken ebenfalls Johanniskrauttee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut wurde auch für Wetterzauber eingesetzt; in die Fensterrahmen gesteckt, schützte es vor Unwetter; es vertrieb dunkle Wolken und lockte die [[Sonne]] wieder hervor. Wetterzauber waren immens wichtig, da Unwetter und Hagel die Ernte vernichten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut gehörte zu den 9 je nach Region wechselnden Kräutern, die am 23./24. Juni in der Johannisnacht, also um die Sonnenwende herum, als &amp;quot;Johanniskräuter&amp;quot; zu Büscheln gebunden wurden (siehe auch [[Salbei]] und [[Beifuß]]) und als Medizinbüschel vor [[Krankheit]] und üblen Energien schützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legende erzählt, der Teufel sei über die Heilwirkungen des Johanniskrauts so verärgert gewesen, dass er die [[Pflanze]] mit einer Nadel durchlöchert (die im Gegenlicht erkennbaren Pünktchen) habe, woher der Namensbestandteil &amp;quot;perforatum&amp;quot; rühren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Wirkungen des Heilkrauts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl weiß zu berichten (Hexenmedizin, S. 63), dass das echte Johanniskraut in den USA heute auch erfolgreich in der Aidstherapie angewandt wird, nicht nur als Hilfe gegen die [[Depression]]en, sondern auch, weil Johanniskraut dazu führt, dass sich Candida in den inneren Organen, den Lungen und im [[Blut]] weniger ausbreiten können, so dass Johanniskraut gegen die Verpilzung hilft, die oft eine der Todesursachen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut half und hilft aber auch bei [[Rheuma]], Gliederschmerzen, Verstauchungen; Tee vom Johanniskraut soll auch bei bettnässenden Kindern zu einer Linderung führen (Storl, Hexenmedizin, S. 74).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Anwendung von Johanniskraut - etwa durch die Einnahme von Tee - kann allerdings zu &#039;&#039;&#039;Lichtdermatitis&#039;&#039;&#039; (mit entzündeter und geschwollener Haut) führen; daher ist bei Einnahme über mehrere Wochen starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Johanniskraut kann auch Tieren verabreicht werden, die ebenfalls - dies gilt besonders für hellhäutige Tiere - eine Lichtdermatitis vom Johanniskraut bekommen können; somit ist auch hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rote Johannisöl (oder Johanniskrautöl oder Rotöl) ist antiseptisch, es hilft äußerlich bei Verletzungen, schlecht heilenden Wunden, Verbrennungen und Sonnenbrand, bei [[Hexenschuss]] und [[Ischialgie]]; innerlich sollen einige Tropfen gut sein gegen Magen- und Darmbeschwerden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herstellung von Johanniskrautöl===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TfCzOvIMD4M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Kalka]]&lt;br /&gt;
*[[Hima]]&lt;br /&gt;
*[[Phanta]]&lt;br /&gt;
*[[Rasayana]]&lt;br /&gt;
*[[Immunsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Permakultur]]&lt;br /&gt;
*[[Tulsi]]&lt;br /&gt;
*[[Triphala]]&lt;br /&gt;
*[[Petersilie]]&lt;br /&gt;
*[[Beinwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roter Fingerhut]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda-Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132563</id>
		<title>Johanniskraut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132563"/>
		<updated>2014-09-30T11:26:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Weitere Wirkungen des Heilkrauts */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johanniskraut&#039;&#039;&#039;, auch Echtes Johanniskraut bzw. Johanneskraut genannt (lateinisch: Hypericum perforatum), ist eine auch in Europa weit verbreitete Heil[[pflanze]]. Johanniskraut wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und die Germanen verehrten das Johanniskraut als [[Symbol]] der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskraut.jpg|thumb|Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der mittelalterlichen Apotheke fand Johanniskraut häufige Verwendung. Johanniskraut wird auch heute noch als [[Tee]] oder Tinktur zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Unruhe und depressiven Verstimmungen verwendet. Das [[Taila|Öl]] des Johanniskrautes wird zur Einreibung etwa bei Gürtelrose, [[Rheuma]], Gicht, Hexenschuss und [[Blut]]ergüssen sowie zur Linderung von [[Schmerz]]en und zur Unterstützung der Wund[[heilung]] verwendet. Johanniskraut lindert außerdem [[Sonne]]nbrand und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut blüht um den Johannistag, den 24. Juni, herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|da-TgdN57YI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Johanniskraut als schamanische Pflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut, auch Hartheu oder Herrgottsblut (wegen des roten Saftes, der beim Drücken der gelben Blüten austritt) genannt, steht im [[Sonne]]nlicht (die Samen brauchen Licht zum Keimen) und vertreibt daher auch die Dunkelheit aus der Psyche; schon die Alten kannten die positive Wirkung von Johanniskraut auf [[Depression]]en und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie/ Winterdepressionen], Nervosität und [[Angst|Ängste]]. Storl berichtet (Hexenmedizin, S. 62), dass das Johanniskraut auch in der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] ungewöhnlich helle Lichterscheinungen und sogar geometrische Muster hervorruft. Johanniskraut wirkt nicht nur antidepressiv, sondern stimmungssteigernd bis hin zur Euphorie, ist also leicht psychoaktiv, wie Heiler und Schamanen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut trug daher im Mittelalter auch den [[Name]]n Fuga Daemonum, weil es die Dämonen - [[Verzweiflung]], Melancholie, schechte [[Gedanke]]n, aber auch &amp;quot;eingebildete Stimmen, Wahnsinn und Aberwitz&amp;quot; (ebenda, S. 64)  - in die Flucht treibt. Für Paracelsus war Johanniskraut ein Allheilmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von seiner Heilwirkung war Johanniskraut aber auch als Gespensterkraut bekannt, das man bei sich trug, um sich vor bösen Geistern, Hexen und üblem Zauber zu schützen; es wurde auch unter das Kopfkissen gelegt oder an die Wand gehängt. Johanniskraut half auch bei Alpträumen und wirkte als Gegengift zu Liebestränken, wenn es in Wein gekocht war. Wöcherinnen, Frauen mit ausbleibender Periode und Frauen in den Wechseljahren tranken ebenfalls Johanniskrauttee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut wurde auch für Wetterzauber eingesetzt; in die Fensterrahmen gesteckt, schützte es vor Unwetter; es vertrieb dunkle Wolken und lockte die [[Sonne]] wieder hervor. Wetterzauber waren immens wichtig, da Unwetter und Hagel die Ernte vernichten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut gehörte zu den 9 je nach Region wechselnden Kräutern, die am 23./24. Juni in der Johannisnacht, also um die Sonnenwende herum, als &amp;quot;Johanniskräuter&amp;quot; zu Büscheln gebunden wurden (siehe auch [[Salbei]] und [[Beifuß]]) und als Medizinbüschel auch vor [[Krankheit]] und üblen Energien schützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legende erzählt, der Teufel sei über die Heilwirkungen des Johanniskrauts so verärgert gewesen, dass er die [[Pflanze]] mit einer Nadel durchlöchert (die im Gegenlicht erkennbaren Pünktchen) habe, woher der Namensbestandteil &amp;quot;perforatum&amp;quot; rühren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Wirkungen des Heilkrauts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl weiß zu berichten (Hexenmedizin, S. 63), dass das echte Johanniskraut in den USA heute auch erfolgreich in der Aidstherapie angewandt wird, nicht nur als Hilfe gegen die [[Depression]]en, sondern auch, weil Johanniskraut dazu führt, dass sich Candida in den inneren Organen, den Lungen und im [[Blut]] weniger ausbreiten können, so dass Johanniskraut gegen die Verpilzung hilft, die oft eine der Todesursachen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut half und hilft aber auch bei [[Rheuma]], Gliederschmerzen, Verstauchungen; Tee vom Johanniskraut soll auch bei bettnässenden Kindern zu einer Linderung führen (Storl, Hexenmedizin, S. 74).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Anwendung von Johanniskraut - etwa durch die Einnahme von Tee - kann allerdings zu &#039;&#039;&#039;Lichtdermatitis&#039;&#039;&#039; (mit entzündeter und geschwollener Haut) führen; daher ist bei Einnahme über mehrere Wochen starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Johanniskraut kann auch Tieren verabreicht werden, die ebenfalls - dies gilt besonders für hellhäutige Tiere - eine Lichtdermatitis vom Johanniskraut bekommen können; somit ist auch hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rote Johannisöl (oder Johanniskrautöl oder Rotöl) ist antiseptisch, es hilft äußerlich bei Verletzungen, schlecht heilenden Wunden, Verbrennungen und Sonnenbrand, bei [[Hexenschuss]] und [[Ischialgie]]; innerlich sollen einige Tropfen gut sein gegen Magen- und Darmbeschwerden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herstellung von Johanniskrautöl===&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TfCzOvIMD4M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Kalka]]&lt;br /&gt;
*[[Hima]]&lt;br /&gt;
*[[Phanta]]&lt;br /&gt;
*[[Rasayana]]&lt;br /&gt;
*[[Immunsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Permakultur]]&lt;br /&gt;
*[[Tulsi]]&lt;br /&gt;
*[[Triphala]]&lt;br /&gt;
*[[Petersilie]]&lt;br /&gt;
*[[Beinwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roter Fingerhut]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda-Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132561</id>
		<title>Johanniskraut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132561"/>
		<updated>2014-09-30T11:20:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Weitere Wirkungen des Heilkrauts */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johanniskraut&#039;&#039;&#039;, auch Echtes Johanniskraut bzw. Johanneskraut genannt (lateinisch: Hypericum perforatum), ist eine auch in Europa weit verbreitete Heil[[pflanze]]. Johanniskraut wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und die Germanen verehrten das Johanniskraut als [[Symbol]] der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskraut.jpg|thumb|Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der mittelalterlichen Apotheke fand Johanniskraut häufige Verwendung. Johanniskraut wird auch heute noch als [[Tee]] oder Tinktur zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Unruhe und depressiven Verstimmungen verwendet. Das [[Taila|Öl]] des Johanniskrautes wird zur Einreibung etwa bei Gürtelrose, [[Rheuma]], Gicht, Hexenschuss und [[Blut]]ergüssen sowie zur Linderung von [[Schmerz]]en und zur Unterstützung der Wund[[heilung]] verwendet. Johanniskraut lindert außerdem [[Sonne]]nbrand und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut blüht um den Johannistag, den 24. Juni, herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|da-TgdN57YI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Johanniskraut als schamanische Pflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut, auch Hartheu oder Herrgottsblut (wegen des roten Saftes, der beim Drücken der gelben Blüten austritt) genannt, steht im [[Sonne]]nlicht (die Samen brauchen Licht zum Keimen) und vertreibt daher auch die Dunkelheit aus der Psyche; schon die Alten kannten die positive Wirkung von Johanniskraut auf [[Depression]]en und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie/ Winterdepressionen], Nervosität und [[Angst|Ängste]]. Storl berichtet (Hexenmedizin, S. 62), dass das Johanniskraut auch in der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] ungewöhnlich helle Lichterscheinungen und sogar geometrische Muster hervorruft. Johanniskraut wirkt nicht nur antidepressiv, sondern stimmungssteigernd bis hin zur Euphorie, ist also leicht psychoaktiv, wie Heiler und Schamanen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut trug daher im Mittelalter auch den [[Name]]n Fuga Daemonum, weil es die Dämonen - [[Verzweiflung]], Melancholie, schechte [[Gedanke]]n, aber auch &amp;quot;eingebildete Stimmen, Wahnsinn und Aberwitz&amp;quot; (ebenda, S. 64)  - in die Flucht treibt. Für Paracelsus war Johanniskraut ein Allheilmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von seiner Heilwirkung war Johanniskraut aber auch als Gespensterkraut bekannt, das man bei sich trug, um sich vor bösen Geistern, Hexen und üblem Zauber zu schützen; es wurde auch unter das Kopfkissen gelegt oder an die Wand gehängt. Johanniskraut half auch bei Alpträumen und wirkte als Gegengift zu Liebestränken, wenn es in Wein gekocht war. Wöcherinnen, Frauen mit ausbleibender Periode und Frauen in den Wechseljahren tranken ebenfalls Johanniskrauttee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut wurde auch für Wetterzauber eingesetzt; in die Fensterrahmen gesteckt, schützte es vor Unwetter; es vertrieb dunkle Wolken und lockte die [[Sonne]] wieder hervor. Wetterzauber waren immens wichtig, da Unwetter und Hagel die Ernte vernichten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut gehörte zu den 9 je nach Region wechselnden Kräutern, die am 23./24. Juni in der Johannisnacht, also um die Sonnenwende herum, als &amp;quot;Johanniskräuter&amp;quot; zu Büscheln gebunden wurden (siehe auch [[Salbei]] und [[Beifuß]]) und als Medizinbüschel auch vor [[Krankheit]] und üblen Energien schützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legende erzählt, der Teufel sei über die Heilwirkungen des Johanniskrauts so verärgert gewesen, dass er die [[Pflanze]] mit einer Nadel durchlöchert (die im Gegenlicht erkennbaren Pünktchen) habe, woher der Namensbestandteil &amp;quot;perforatum&amp;quot; rühren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Wirkungen des Heilkrauts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl weiß zu berichten (Hexenmedizin, S. 63), dass das echte Johanniskraut in den USA heute auch erfolgreich in der Aidstherapie angewandt wird, nicht nur als Hilfe gegen die [[Depression]]en, sondern auch, weil Johanniskraut dazu führt, dass sich Candida in den inneren Organen, den Lungen und im [[Blut]] weniger ausbreiten können, so dass Johanniskraut gegen die Verpilzung hilft, die oft eine der Todesursachen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut half und hilft aber auch bei [[Rheuma]], Gliederschmerzen, Verstauchungen; Tee vom Johanniskraut soll auch bei bettnässenden Kindern zu einer Linderung führen (Storl, Hexenmedizin, S. 74).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Anwendung von Johanniskraut - etwa durch die Einnahme von Tee - kann allerdings zu &#039;&#039;&#039;Lichtdermatitis&#039;&#039;&#039; (mit entzündeter und geschwollener Haut) führen; daher ist bei Einnahme über mehrere Wochen starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Johanniskraut kann auch Tieren verabreicht werden, die ebenfalls - dies gilt besonders für hellhäutige Tiere - eine Lichtdermatitis vom Johanniskraut bekommen können; somit ist auch hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rote Johannisöl ist antiseptisch, es hilft äußerlich bei Verletzungen, schlecht heilenden Wunden, Verbrennungen und Sonnenbrand, bei [[Hexenschuss]] und [[Ischialgie]]; innerlich sollen einige Tropfen gut sein gegen Magen- und Darmbeschwerden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Kalka]]&lt;br /&gt;
*[[Hima]]&lt;br /&gt;
*[[Phanta]]&lt;br /&gt;
*[[Rasayana]]&lt;br /&gt;
*[[Immunsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Permakultur]]&lt;br /&gt;
*[[Tulsi]]&lt;br /&gt;
*[[Triphala]]&lt;br /&gt;
*[[Petersilie]]&lt;br /&gt;
*[[Beinwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roter Fingerhut]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda-Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132560</id>
		<title>Johanniskraut</title>
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		<updated>2014-09-30T11:18:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Das Johanniskraut als schamanische Pflanze */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johanniskraut&#039;&#039;&#039;, auch Echtes Johanniskraut bzw. Johanneskraut genannt (lateinisch: Hypericum perforatum), ist eine auch in Europa weit verbreitete Heil[[pflanze]]. Johanniskraut wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und die Germanen verehrten das Johanniskraut als [[Symbol]] der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskraut.jpg|thumb|Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der mittelalterlichen Apotheke fand Johanniskraut häufige Verwendung. Johanniskraut wird auch heute noch als [[Tee]] oder Tinktur zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Unruhe und depressiven Verstimmungen verwendet. Das [[Taila|Öl]] des Johanniskrautes wird zur Einreibung etwa bei Gürtelrose, [[Rheuma]], Gicht, Hexenschuss und [[Blut]]ergüssen sowie zur Linderung von [[Schmerz]]en und zur Unterstützung der Wund[[heilung]] verwendet. Johanniskraut lindert außerdem [[Sonne]]nbrand und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut blüht um den Johannistag, den 24. Juni, herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|da-TgdN57YI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Johanniskraut als schamanische Pflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut, auch Hartheu oder Herrgottsblut (wegen des roten Saftes, der beim Drücken der gelben Blüten austritt) genannt, steht im [[Sonne]]nlicht (die Samen brauchen Licht zum Keimen) und vertreibt daher auch die Dunkelheit aus der Psyche; schon die Alten kannten die positive Wirkung von Johanniskraut auf [[Depression]]en und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie/ Winterdepressionen], Nervosität und [[Angst|Ängste]]. Storl berichtet (Hexenmedizin, S. 62), dass das Johanniskraut auch in der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] ungewöhnlich helle Lichterscheinungen und sogar geometrische Muster hervorruft. Johanniskraut wirkt nicht nur antidepressiv, sondern stimmungssteigernd bis hin zur Euphorie, ist also leicht psychoaktiv, wie Heiler und Schamanen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut trug daher im Mittelalter auch den [[Name]]n Fuga Daemonum, weil es die Dämonen - [[Verzweiflung]], Melancholie, schechte [[Gedanke]]n, aber auch &amp;quot;eingebildete Stimmen, Wahnsinn und Aberwitz&amp;quot; (ebenda, S. 64)  - in die Flucht treibt. Für Paracelsus war Johanniskraut ein Allheilmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von seiner Heilwirkung war Johanniskraut aber auch als Gespensterkraut bekannt, das man bei sich trug, um sich vor bösen Geistern, Hexen und üblem Zauber zu schützen; es wurde auch unter das Kopfkissen gelegt oder an die Wand gehängt. Johanniskraut half auch bei Alpträumen und wirkte als Gegengift zu Liebestränken, wenn es in Wein gekocht war. Wöcherinnen, Frauen mit ausbleibender Periode und Frauen in den Wechseljahren tranken ebenfalls Johanniskrauttee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut wurde auch für Wetterzauber eingesetzt; in die Fensterrahmen gesteckt, schützte es vor Unwetter; es vertrieb dunkle Wolken und lockte die [[Sonne]] wieder hervor. Wetterzauber waren immens wichtig, da Unwetter und Hagel die Ernte vernichten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut gehörte zu den 9 je nach Region wechselnden Kräutern, die am 23./24. Juni in der Johannisnacht, also um die Sonnenwende herum, als &amp;quot;Johanniskräuter&amp;quot; zu Büscheln gebunden wurden (siehe auch [[Salbei]] und [[Beifuß]]) und als Medizinbüschel auch vor [[Krankheit]] und üblen Energien schützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legende erzählt, der Teufel sei über die Heilwirkungen des Johanniskrauts so verärgert gewesen, dass er die [[Pflanze]] mit einer Nadel durchlöchert (die im Gegenlicht erkennbaren Pünktchen) habe, woher der Namensbestandteil &amp;quot;perforatum&amp;quot; rühren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Wirkungen des Heilkrauts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl weiß zu berichten (Hexenmedizin, S. 63), dass das echte Johanniskraut in den USA heute auch erfolgreich in der Aidstherapie angewandt wird, nicht nur als Hilfe gegen die [[Depression]]en, sondern auch, weil Johanniskraut dazu führt, dass sich Candida in den inneren Organen, den Lungen und im [[Blut]] weniger ausbreiten können, so dass Johanniskraut gegen die Verpilzung hilft, die oft eine der Todesursachen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut half und hilft aber auch bei [[Rheuma]], Gliederschmerzen, Verstauchungen und schlecht heilenden Wunden. Tee vom Johanniskraut soll auch bei bettnässenden Kindern zu einer Linderung führen (Storl, Hexenmedizin, S. 74).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Anwendung von Johanniskraut - etwa durch die Einnahme von Tee - kann allerdings zu &#039;&#039;&#039;Lichtdermatitis&#039;&#039;&#039; (mit entzündeter und geschwollener Haut) führen; daher ist bei Einnahme über mehrere Wochen starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Johanniskraut kann auch Tieren verabreicht werden, die ebenfalls - dies gilt besonders für hellhäutige Tiere - eine Lichtdermatitis vom Johanniskraut bekommen können; somit ist auch hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rote Johannisöl ist antiseptisch, es hilft äußerlich bei Verletzungen und Verbrennungen, bei [[Hexenschuss]] und [[Ischialgie]]; innerlich sollen einige Tropfen gut sein gegen Gastritis und Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Kalka]]&lt;br /&gt;
*[[Hima]]&lt;br /&gt;
*[[Phanta]]&lt;br /&gt;
*[[Rasayana]]&lt;br /&gt;
*[[Immunsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Permakultur]]&lt;br /&gt;
*[[Tulsi]]&lt;br /&gt;
*[[Triphala]]&lt;br /&gt;
*[[Petersilie]]&lt;br /&gt;
*[[Beinwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roter Fingerhut]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda-Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132559</id>
		<title>Johanniskraut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132559"/>
		<updated>2014-09-30T11:14:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Weitere Wirkungen des Heilkrauts */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johanniskraut&#039;&#039;&#039;, auch Echtes Johanniskraut bzw. Johanneskraut genannt (lateinisch: Hypericum perforatum), ist eine auch in Europa weit verbreitete Heil[[pflanze]]. Johanniskraut wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und die Germanen verehrten das Johanniskraut als [[Symbol]] der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskraut.jpg|thumb|Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der mittelalterlichen Apotheke fand Johanniskraut häufige Verwendung. Johanniskraut wird auch heute noch als [[Tee]] oder Tinktur zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Unruhe und depressiven Verstimmungen verwendet. Das [[Taila|Öl]] des Johanniskrautes wird zur Einreibung etwa bei Gürtelrose, [[Rheuma]], Gicht, Hexenschuss und [[Blut]]ergüssen sowie zur Linderung von [[Schmerz]]en und zur Unterstützung der Wund[[heilung]] verwendet. Johanniskraut lindert außerdem [[Sonne]]nbrand und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut blüht um den Johannistag, den 24. Juni, herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|da-TgdN57YI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Johanniskraut als schamanische Pflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut, auch Hartheu oder Herrgottsblut (wegen des roten Saftes, der beim Drücken der gelben Blüten austritt) genannt, steht im [[Sonne]]nlicht (die Samen brauchen Licht zum Keimen) und vertreibt daher auch die Dunkelheit aus der Psyche; schon die Alten kannten die positive Wirkung von Johanniskraut auf [[Depression]]en und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie/ Winterdepressionen], Nervosität und [[Angst|Ängste]]. Storl berichtet (Hexenmedizin, S. 62), dass das Johanniskraut auch in der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] ungewöhnlich helle Lichterscheinungen und sogar geometrische Muster hervorruft. Johanniskraut wirkt nicht nur antidepressiv, sondern stimmungssteigernd bis hin zur Euphorie, ist also leicht psychoaktiv, wie Heiler und Schamanen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut trug daher im Mittelalter auch den [[Name]]n Fuga Daemonum, weil es die Dämonen - [[Verzweiflung]], Melancholie, schechte [[Gedanke]]n, aber auch &amp;quot;eingebildete Stimmen, Wahnsinn und Aberwitz&amp;quot; (ebenda, S. 64)  - in die Flucht treibt. Für Paracelsus war Johanniskraut ein Allheilmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von seiner Heilwirkung war Johanniskraut aber auch als Gespensterkraut bekannt, das man bei sich trug, um sich vor bösen Geistern, Hexen und üblem Zauber zu schützen; es wurde auch unter das Kopfkissen gelegt oder an die Wand gehängt. Johanniskraut half auch bei Alpträumen und wirkte als Gegengift zu Liebestränken, wenn es in Wein gekocht war. Wöcherinnen, Frauen mit ausbleibender Periode und Frauen in den Wechseljahren tranken ebenfalls Johanniskrauttee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut wurde auch für Wetterzauber eingesetzt; in die Fensterrahmen gesteckt, schützte es vor Unwetter; es vertrieb dunkle Wolken und lockte die [[Sonne]] wieder hervor. Wetterzauber waren immens wichtig, da Unwetter und Hagel die Ernte vernichten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut gehörte zu den 9 je nach Region wechselnden Kräutern, die am 23./24. Juni in der Johannisnacht, also um die Sonnenwende herum, als &amp;quot;Johanniskräuter&amp;quot; zu Büscheln gebunden wurden (siehe auch [[Salbei]] und [[Beifuß]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legende erzählt, der Teufel sei über die Heilwirkungen des Johanniskrauts so verärgert gewesen, dass er die [[Pflanze]] mit einer Nadel durchlöchert (die im Gegenlicht erkennbaren Pünktchen) habe, woher der Name Hypericum perforatum rühren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Wirkungen des Heilkrauts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl weiß zu berichten (Hexenmedizin, S. 63), dass das echte Johanniskraut in den USA heute auch erfolgreich in der Aidstherapie angewandt wird, nicht nur als Hilfe gegen die [[Depression]]en, sondern auch, weil Johanniskraut dazu führt, dass sich Candida in den inneren Organen, den Lungen und im [[Blut]] weniger ausbreiten können, so dass Johanniskraut gegen die Verpilzung hilft, die oft eine der Todesursachen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut half und hilft aber auch bei [[Rheuma]], Gliederschmerzen, Verstauchungen und schlecht heilenden Wunden. Tee vom Johanniskraut soll auch bei bettnässenden Kindern zu einer Linderung führen (Storl, Hexenmedizin, S. 74).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Anwendung von Johanniskraut - etwa durch die Einnahme von Tee - kann allerdings zu &#039;&#039;&#039;Lichtdermatitis&#039;&#039;&#039; (mit entzündeter und geschwollener Haut) führen; daher ist bei Einnahme über mehrere Wochen starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Johanniskraut kann auch Tieren verabreicht werden, die ebenfalls - dies gilt besonders für hellhäutige Tiere - eine Lichtdermatitis vom Johanniskraut bekommen können; somit ist auch hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rote Johannisöl ist antiseptisch, es hilft äußerlich bei Verletzungen und Verbrennungen, bei [[Hexenschuss]] und [[Ischialgie]]; innerlich sollen einige Tropfen gut sein gegen Gastritis und Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Kalka]]&lt;br /&gt;
*[[Hima]]&lt;br /&gt;
*[[Phanta]]&lt;br /&gt;
*[[Rasayana]]&lt;br /&gt;
*[[Immunsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Permakultur]]&lt;br /&gt;
*[[Tulsi]]&lt;br /&gt;
*[[Triphala]]&lt;br /&gt;
*[[Petersilie]]&lt;br /&gt;
*[[Beinwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roter Fingerhut]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda-Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132558</id>
		<title>Johanniskraut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132558"/>
		<updated>2014-09-30T11:03:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johanniskraut&#039;&#039;&#039;, auch Echtes Johanniskraut bzw. Johanneskraut genannt (lateinisch: Hypericum perforatum), ist eine auch in Europa weit verbreitete Heil[[pflanze]]. Johanniskraut wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und die Germanen verehrten das Johanniskraut als [[Symbol]] der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskraut.jpg|thumb|Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der mittelalterlichen Apotheke fand Johanniskraut häufige Verwendung. Johanniskraut wird auch heute noch als [[Tee]] oder Tinktur zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Unruhe und depressiven Verstimmungen verwendet. Das [[Taila|Öl]] des Johanniskrautes wird zur Einreibung etwa bei Gürtelrose, [[Rheuma]], Gicht, Hexenschuss und [[Blut]]ergüssen sowie zur Linderung von [[Schmerz]]en und zur Unterstützung der Wund[[heilung]] verwendet. Johanniskraut lindert außerdem [[Sonne]]nbrand und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut blüht um den Johannistag, den 24. Juni, herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|da-TgdN57YI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Johanniskraut als schamanische Pflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut, auch Hartheu oder Herrgottsblut (wegen des roten Saftes, der beim Drücken der gelben Blüten austritt) genannt, steht im [[Sonne]]nlicht (die Samen brauchen Licht zum Keimen) und vertreibt daher auch die Dunkelheit aus der Psyche; schon die Alten kannten die positive Wirkung von Johanniskraut auf [[Depression]]en und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie/ Winterdepressionen], Nervosität und [[Angst|Ängste]]. Storl berichtet (Hexenmedizin, S. 62), dass das Johanniskraut auch in der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] ungewöhnlich helle Lichterscheinungen und sogar geometrische Muster hervorruft. Johanniskraut wirkt nicht nur antidepressiv, sondern stimmungssteigernd bis hin zur Euphorie, ist also leicht psychoaktiv, wie Heiler und Schamanen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut trug daher im Mittelalter auch den [[Name]]n Fuga Daemonum, weil es die Dämonen - [[Verzweiflung]], Melancholie, schechte [[Gedanke]]n, aber auch &amp;quot;eingebildete Stimmen, Wahnsinn und Aberwitz&amp;quot; (ebenda, S. 64)  - in die Flucht treibt. Für Paracelsus war Johanniskraut ein Allheilmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von seiner Heilwirkung war Johanniskraut aber auch als Gespensterkraut bekannt, das man bei sich trug, um sich vor bösen Geistern, Hexen und üblem Zauber zu schützen; es wurde auch unter das Kopfkissen gelegt oder an die Wand gehängt. Johanniskraut half auch bei Alpträumen und wirkte als Gegengift zu Liebestränken, wenn es in Wein gekocht war. Wöcherinnen, Frauen mit ausbleibender Periode und Frauen in den Wechseljahren tranken ebenfalls Johanniskrauttee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut wurde auch für Wetterzauber eingesetzt; in die Fensterrahmen gesteckt, schützte es vor Unwetter; es vertrieb dunkle Wolken und lockte die [[Sonne]] wieder hervor. Wetterzauber waren immens wichtig, da Unwetter und Hagel die Ernte vernichten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut gehörte zu den 9 je nach Region wechselnden Kräutern, die am 23./24. Juni in der Johannisnacht, also um die Sonnenwende herum, als &amp;quot;Johanniskräuter&amp;quot; zu Büscheln gebunden wurden (siehe auch [[Salbei]] und [[Beifuß]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legende erzählt, der Teufel sei über die Heilwirkungen des Johanniskrauts so verärgert gewesen, dass er die [[Pflanze]] mit einer Nadel durchlöchert (die im Gegenlicht erkennbaren Pünktchen) habe, woher der Name Hypericum perforatum rühren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Wirkungen des Heilkrauts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl weiß zu berichten (Hexenmedizin, S. 63), dass das echte Johanniskraut in den USA heute auch erfolgreich in der Aidstherapie angewandt wird, nicht nur als Hilfe gegen die [[Depression]]en, sondern auch, weil Johanniskraut auch hier mit seiner Sonnenlicht-Wirkung die dunkle Feuchtigkeit vertreibt, die bei Aids-Patienten zur Verpilzung der Lungen, der inneren Organe und des [[Blut]]s führt. Johanniskraut soll sich als Mittel gegen Candida bewährt haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut half und hilft aber auch bei [[Rheuma]], Gliederschmerzen, Verstauchungen und schlecht heilenden Wunden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Anwendung von Johanniskraut - etwa durch die Einnahme von Tee - kann allerdings zu &#039;&#039;&#039;Lichtdermatitis&#039;&#039;&#039; (mit entzündeter und geschwollener Haut) führen; daher ist bei Einnahme über mehrere Wochen starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Johanniskraut kann auch Tieren verabreicht werden, die ebenfalls - dies gilt besonders für hellhäutige Tiere - eine Lichtdermatitis vom Johanniskraut bekommen können; somit ist auch hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Kalka]]&lt;br /&gt;
*[[Hima]]&lt;br /&gt;
*[[Phanta]]&lt;br /&gt;
*[[Rasayana]]&lt;br /&gt;
*[[Immunsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Permakultur]]&lt;br /&gt;
*[[Tulsi]]&lt;br /&gt;
*[[Triphala]]&lt;br /&gt;
*[[Petersilie]]&lt;br /&gt;
*[[Beinwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roter Fingerhut]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda-Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132557</id>
		<title>Johanniskraut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132557"/>
		<updated>2014-09-30T11:02:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johanniskraut&#039;&#039;&#039;, auch Echtes Johanniskraut bzw. Johanneskraut genannt (lateinisch: Hypericum perforatum), ist eine auch in Europa weit verbreitete Heil[[pflanze]]. Johanniskraut wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und die Germanen verehrten das Johanniskraut als [[Symbol]] der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskraut.jpg|thumb|Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der mittelalterlichen Apotheke fand Johanniskraut häufige Verwendung. Johanniskraut wird auch heute noch als [[Tee]] oder Tinktur zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Unruhe und depressiven Verstimmungen verwendet. Das [[Taila|Öl]] des Johanniskrautes wird zur Einreibung etwa bei Gürtelrose, [[Rheuma]], Gicht, Hexenschuss und [[Blut]]ergüssen sowie zur Linderung von [[Schmerz]]en und zur Unterstützung der Wund[[heilung]] verwendet. Johanniskraut lindert außerdem [[Sonne]]nbrand und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut blüht um den Johannistag, den 24. Juni, herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|da-TgdN57YI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Johanniskraut als schamanische Pflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut, auch Hartheu oder Herrgottsblut (wegen des roten Saftes, der beim Drücken der gelben Blüten austritt) genannt, steht im [[Sonne]]nlicht (die Samen brauchen Licht zum Keimen) und vertreibt daher auch die Dunkelheit aus der Psyche; schon die Alten kannten die positive Wirkung von Johanniskraut auf [[Depression]]en und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie/ Winterdepressionen], Nervosität und [[Angst|Ängste]]. Storl berichtet (Hexenmedizin, S. 62), dass das Johanniskraut auch in der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] ungewöhnlich helle Lichterscheinungen und sogar geometrische Muster hervorruft. Johanniskraut wirkt nicht nur antidepressiv, sondern stimmungssteigernd bis hin zur Euphorie, ist also leicht psychoaktiv, wie Heiler und Schamanen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut trug daher im Mittelalter auch den [[Name]]n Fuga Daemonum, weil es die Dämonen - [[Verzweiflung]], Melancholie, schechte [[Gedanke]]n, aber auch &amp;quot;eingebildete Stimmen, Wahnsinn und Aberwitz&amp;quot; (ebenda, S. 64)  - in die Flucht treibt. Für Paracelsus war Johanniskraut ein Allheilmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von seiner Heilwirkung war Johanniskraut aber auch als Gespensterkraut bekannt, das man bei sich trug, um sich vor bösen Geistern, Hexen und üblem Zauber zu schützen; es wurde auch unter das Kopfkissen gelegt oder an die Wand gehängt. Johanniskraut half auch bei Alpträumen und wirkte als Gegengift zu Liebestränken, wenn es in Wein gekocht war. Wöcherinnen, Frauen mit ausbleibender Periode und Frauen in den Wechseljahren tranken ebenfalls Johanniskrauttee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut wurde auch für Wetterzauber eingesetzt; in die Fensterrahmen gesteckt, schützte es vor Unwetter; es vertrieb dunkle Wolken und lockte die [[Sonne]] wieder hervor. Wetterzauber waren immens wichtig, da Unwetter und Hagel die Ernte vernichten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut gehörte zu den 9 je nach Region wechselnden Kräutern, die am 23./24. Juni in der Johannisnacht, also um die Sonnenwende herum, als &amp;quot;Johanniskräuter&amp;quot; zu Büscheln gebunden wurden (siehe auch [[Salbei]] und [[Beifuß]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legende erzählt, der Teufel sei über die Heilwirkungen des Johanniskrauts so verärgert gewesen, dass er die [[Pflanze]] mit einer Nadel durchlöchert (die im Gegenlicht erkennbaren Pünktchen) habe, woher der Name Hypericum perforatum rühren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Wirkungen des Heilkrauts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl weiß zu berichten (Hexenmedizin, S. 63), dass das echte Johanniskraut in den USA heute auch erfolgreich in der Aidstherapie angewandt wird, nicht nur als Hilfe gegen die [[Depression]]en, sondern auch, weil Johanniskraut auch hier mit seiner Sonnenlicht-Wirkung die dunkle Feuchtigkeit vertreibt, die bei Aids-Patienten zur Verpilzung der Lungen, der inneren Organe und des [[Blut]]s führt. Johanniskraut soll sich als Mittel gegen Candida bewährt haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut half und hilft aber auch bei [[Rheuma]], Gliederschmerzen, Verstauchungen und schlecht heilenden Wunden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Anwendung von Johanniskraut - etwa durch die Einnahme von Tee - kann allerdings zu &#039;&#039;&#039;Lichtdermatitis&#039;&#039;&#039; (mit entzündeter und geschwollener Haut) führen; daher ist bei Einnahme über mehrere Wochen starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Johanniskraut kann auch Tieren verabreicht werden, die ebenfalls - dies gilt besonders für hellhäutige Tiere - eine Lichtdermatitis vom Johanniskraut bekommen können; somit ist auch hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Kalka]]&lt;br /&gt;
*[[Hima]]&lt;br /&gt;
*[[Phanta]]&lt;br /&gt;
*[[Rasayana]]&lt;br /&gt;
*[[Immunsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Permakultur]]&lt;br /&gt;
*[[Tulsi]]&lt;br /&gt;
*[[Triphala]]&lt;br /&gt;
*[[Petersilie]]&lt;br /&gt;
*[[Beinwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roter Fingerhut]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda-Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
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		<title>Johanniskraut</title>
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		<updated>2014-09-30T10:58:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Das Johanniskraut als schamanische Pflanze */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johanniskraut&#039;&#039;&#039;, auch Echtes Johanniskraut bzw. Johanneskraut genannt (lateinisch: Hypericum perforatum), ist eine auch in Europa weit verbreitete Heil[[pflanze]]. Johanniskraut wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und die Germanen verehrten das Johanniskraut als [[Symbol]] der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskraut.jpg|thumb|Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der mittelalterlichen Apotheke fand Johanniskraut häufige Verwendung. Johanniskraut wird auch heute noch als [[Tee]] oder Tinktur zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Unruhe und depressiven Verstimmungen verwendet. Das [[Taila|Öl]] des Johanniskrautes wird zur Einreibung etwa bei Gürtelrose, [[Rheuma]], Gicht, Hexenschuss und [[Blut]]ergüssen sowie zur Linderung von [[Schmerz]]en und zur Unterstützung der Wund[[heilung]] verwendet. Johanniskraut lindert außerdem [[Sonne]]nbrand und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut blüht um den Johannistag, den 24. Juni, herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Johanniskraut als schamanische Pflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut, auch Hartheu oder Herrgottsblut (wegen des roten Saftes, der beim Drücken der gelben Blüten austritt) genannt, steht im [[Sonne]]nlicht (die Samen brauchen Licht zum Keimen) und vertreibt daher auch die Dunkelheit aus der Psyche; schon die Alten kannten die positive Wirkung von Johanniskraut auf [[Depression]]en und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie/ Winterdepressionen], Nervosität und [[Angst|Ängste]]. Storl berichtet (Hexenmedizin, S. 62), dass das Johanniskraut auch in der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] ungewöhnlich helle Lichterscheinungen und sogar geometrische Muster hervorruft. Johanniskraut wirkt nicht nur antidepressiv, sondern stimmungssteigernd bis hin zur Euphorie, ist also leicht psychoaktiv, wie Heiler und Schamanen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut trug daher im Mittelalter auch den [[Name]]n Fuga Daemonum, weil es die Dämonen - [[Verzweiflung]], Melancholie, schechte [[Gedanke]]n, aber auch &amp;quot;eingebildete Stimmen, Wahnsinn und Aberwitz&amp;quot; (ebenda, S. 64)  - in die Flucht treibt. Für Paracelsus war Johanniskraut ein Allheilmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von seiner Heilwirkung war Johanniskraut aber auch als Gespensterkraut bekannt, das man bei sich trug, um sich vor bösen Geistern, Hexen und üblem Zauber zu schützen; es wurde auch unter das Kopfkissen gelegt oder an die Wand gehängt. Johanniskraut half auch bei Alpträumen und wirkte als Gegengift zu Liebestränken, wenn es in Wein gekocht war. Wöcherinnen, Frauen mit ausbleibender Periode und Frauen in den Wechseljahren tranken ebenfalls Johanniskrauttee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut wurde auch für Wetterzauber eingesetzt; in die Fensterrahmen gesteckt, schützte es vor Unwetter; es vertrieb dunkle Wolken und lockte die [[Sonne]] wieder hervor. Wetterzauber waren immens wichtig, da Unwetter und Hagel die Ernte vernichten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut gehörte zu den 9 je nach Region wechselnden Kräutern, die am 23./24. Juni in der Johannisnacht, also um die Sonnenwende herum, als &amp;quot;Johanniskräuter&amp;quot; zu Büscheln gebunden wurden (siehe auch [[Salbei]] und [[Beifuß]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legende erzählt, der Teufel sei über die Heilwirkungen des Johanniskrauts so verärgert gewesen, dass er die [[Pflanze]] mit einer Nadel durchlöchert (die im Gegenlicht erkennbaren Pünktchen) habe, woher der Name Hypericum perforatum rühren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Wirkungen des Heilkrauts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl weiß zu berichten (Hexenmedizin, S. 63), dass das echte Johanniskraut in den USA heute auch erfolgreich in der Aidstherapie angewandt wird, nicht nur als Hilfe gegen die [[Depression]]en, sondern auch, weil Johanniskraut auch hier mit seiner Sonnenlicht-Wirkung die dunkle Feuchtigkeit vertreibt, die bei Aids-Patienten zur Verpilzung der Lungen, der inneren Organe und des [[Blut]]s führt. Johanniskraut soll sich als Mittel gegen Candida bewährt haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut half und hilft aber auch bei [[Rheuma]], Gliederschmerzen, Verstauchungen und schlecht heilenden Wunden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Anwendung von Johanniskraut - etwa durch die Einnahme von Tee - kann allerdings zu &#039;&#039;&#039;Lichtdermatitis&#039;&#039;&#039; (mit entzündeter und geschwollener Haut) führen; daher ist bei Einnahme über mehrere Wochen starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Johanniskraut kann auch Tieren verabreicht werden, die ebenfalls - dies gilt besonders für hellhäutige Tiere - eine Lichtdermatitis vom Johanniskraut bekommen können; somit ist auch hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Kalka]]&lt;br /&gt;
*[[Hima]]&lt;br /&gt;
*[[Phanta]]&lt;br /&gt;
*[[Rasayana]]&lt;br /&gt;
*[[Immunsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Permakultur]]&lt;br /&gt;
*[[Tulsi]]&lt;br /&gt;
*[[Triphala]]&lt;br /&gt;
*[[Petersilie]]&lt;br /&gt;
*[[Beinwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roter Fingerhut]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda-Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132555</id>
		<title>Johanniskraut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132555"/>
		<updated>2014-09-30T10:56:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Das Johanniskraut als schamanische Pflanze */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johanniskraut&#039;&#039;&#039;, auch Echtes Johanniskraut bzw. Johanneskraut genannt (lateinisch: Hypericum perforatum), ist eine auch in Europa weit verbreitete Heil[[pflanze]]. Johanniskraut wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und die Germanen verehrten das Johanniskraut als [[Symbol]] der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskraut.jpg|thumb|Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der mittelalterlichen Apotheke fand Johanniskraut häufige Verwendung. Johanniskraut wird auch heute noch als [[Tee]] oder Tinktur zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Unruhe und depressiven Verstimmungen verwendet. Das [[Taila|Öl]] des Johanniskrautes wird zur Einreibung etwa bei Gürtelrose, [[Rheuma]], Gicht, Hexenschuss und [[Blut]]ergüssen sowie zur Linderung von [[Schmerz]]en und zur Unterstützung der Wund[[heilung]] verwendet. Johanniskraut lindert außerdem [[Sonne]]nbrand und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut blüht um den Johannistag, den 24. Juni, herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Johanniskraut als schamanische Pflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut, auch Hartheu oder Herrgottsblut (wegen des roten Saftes, der beim Drücken der gelben Blüten austritt) genannt, steht im [[Sonne]]nlicht (die Samen brauchen Licht zum Keimen) und vertreibt daher auch die Dunkelheit aus der Psyche; schon die Alten kannten die positive Wirkung von Johanniskraut auf [[Depression]]en und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie/ Winterdepressionen], Nervosität und [[Angst|Ängste]]. Storl berichtet (Hexenmedizin, S. 62), dass das Johanniskraut auch in der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] ungewöhnlich helle Lichterscheinungen und sogar geometrische Muster hervorruft. Johanniskraut wirkt nicht nur antidepressiv, sondern stimmungssteigernd bis hin zur Euphorie, ist also leicht psychoaktiv, wie Heiler und Schamanen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut trug daher im Mittelalter auch den [[Name]]n Fuga Daemonum, weil es die Dämonen - [[Verzweiflung]], Melancholie, schechte [[Gedanke]]n, aber auch &amp;quot;eingebildete Stimmen, Wahnsinn und Aberwitz&amp;quot; (ebenda, S. 64)  - in die Flucht treibt. Für Paracelsus war Johanniskraut ein Allheilmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von seiner Heilwirkung war Johanniskraut aber auch als Gespensterkraut bekannt, das man bei sich trug, um sich vor bösen Geistern, Hexen und üblem Zauber zu schützen; es wurde auch unter das Kopfkissen gelegt oder an die Wand gehängt. Johanniskraut half auch bei Alpträumen und wirkte als Gegengift zu Liebestränken, wenn es in Wein gekocht war. Wöcherinnen, Frauen mit ausbleibender Periode und Frauen in den Wechseljahren tranken ebenfalls Tee &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut wurde auch für Wetterzauber eingesetzt; in die Fensterrahmen gesteckt, schützte es vor Unwetter; es vertrieb dunkle Wolken und lockte die [[Sonne]] wieder hervor. Wetterzauber waren immens wichtig, da Unwetter und Hagel die Ernte vernichten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut gehörte zu den 9 je nach Region wechselnden Kräutern, die am 23./24. Juni in der Johannisnacht, also um die Sonnenwende herum, als &amp;quot;Johanniskräuter&amp;quot; zu Büscheln gebunden wurden (siehe auch [[Salbei]] und [[Beifuß]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legende erzählt, der Teufel sei über die Heilwirkungen des Johanniskrauts so verärgert gewesen, dass er die Pflanze mit einer Nadel durchlöchert habe, woher der Name Hypericum perforatum rühren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Wirkungen des Heilkrauts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl weiß zu berichten (Hexenmedizin, S. 63), dass das echte Johanniskraut in den USA heute auch erfolgreich in der Aidstherapie angewandt wird, nicht nur als Hilfe gegen die [[Depression]]en, sondern auch, weil Johanniskraut auch hier mit seiner Sonnenlicht-Wirkung die dunkle Feuchtigkeit vertreibt, die bei Aids-Patienten zur Verpilzung der Lungen, der inneren Organe und des [[Blut]]s führt. Johanniskraut soll sich als Mittel gegen Candida bewährt haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut half und hilft aber auch bei [[Rheuma]], Gliederschmerzen, Verstauchungen und schlecht heilenden Wunden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Anwendung von Johanniskraut - etwa durch die Einnahme von Tee - kann allerdings zu &#039;&#039;&#039;Lichtdermatitis&#039;&#039;&#039; (mit entzündeter und geschwollener Haut) führen; daher ist bei Einnahme über mehrere Wochen starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Johanniskraut kann auch Tieren verabreicht werden, die ebenfalls - dies gilt besonders für hellhäutige Tiere - eine Lichtdermatitis vom Johanniskraut bekommen können; somit ist auch hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Kalka]]&lt;br /&gt;
*[[Hima]]&lt;br /&gt;
*[[Phanta]]&lt;br /&gt;
*[[Rasayana]]&lt;br /&gt;
*[[Immunsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Permakultur]]&lt;br /&gt;
*[[Tulsi]]&lt;br /&gt;
*[[Triphala]]&lt;br /&gt;
*[[Petersilie]]&lt;br /&gt;
*[[Beinwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roter Fingerhut]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda-Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132554</id>
		<title>Johanniskraut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132554"/>
		<updated>2014-09-30T10:45:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Das Johanniskraut als schamanische Pflanze */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johanniskraut&#039;&#039;&#039;, auch Echtes Johanniskraut bzw. Johanneskraut genannt (lateinisch: Hypericum perforatum), ist eine auch in Europa weit verbreitete Heil[[pflanze]]. Johanniskraut wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und die Germanen verehrten das Johanniskraut als [[Symbol]] der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskraut.jpg|thumb|Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der mittelalterlichen Apotheke fand Johanniskraut häufige Verwendung. Johanniskraut wird auch heute noch als [[Tee]] oder Tinktur zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Unruhe und depressiven Verstimmungen verwendet. Das [[Taila|Öl]] des Johanniskrautes wird zur Einreibung etwa bei Gürtelrose, [[Rheuma]], Gicht, Hexenschuss und [[Blut]]ergüssen sowie zur Linderung von [[Schmerz]]en und zur Unterstützung der Wund[[heilung]] verwendet. Johanniskraut lindert außerdem [[Sonne]]nbrand und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut blüht um den Johannistag, den 24. Juni, herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Johanniskraut als schamanische Pflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut, auch Hartheu genannt, steht im [[Sonne]]nlicht (die Samen brauchen Licht zum Keimen) und vertreibt daher auch die Dunkelheit aus der Psyche; schon die Alten kannten die positive Wirkung von Johanniskraut auf [[Depression]]en und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie/ Winterdepressionen], Nervosität und [[Angst|Ängste]]. Storl berichtet (Hexenmedizin, S. 62), dass das Johanniskraut auch in der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] ungewöhnlich helle Lichterscheinungen und sogar geometrische Muster hervorruft. Johanniskraut wirkt nicht nur antidepressiv, sondern stimmungssteigernd bis hin zur Euphorie, ist also leicht psychoaktiv, wie Heiler und Schamanen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut trug daher im Mittelalter auch den [[Name]]n Fuga Daemonum, weil es die Dämonen - [[Verzweiflung]], Melancholie, schechte [[Gedanke]]n, aber auch &amp;quot;eingebildete Stimmen, Wahnsinn und Aberwitz&amp;quot; (ebenda, S. 64)  - in die Flucht treibt. Für Paracelsus war Johanniskraut ein Allheilmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von seiner Heilwirkung war Johanniskraut aber auch als Gespensterkraut bekannt, das man bei sich trug, um sich vor bösen Geistern, Hexen und üblem Zauber zu schützen; es wurde auch unter das Kopfkissen gelegt oder an die Wand gehängt. Johanniskraut half auch bei Alpträumen und wirkte als Gegengift zu Liebestränken, wenn es in Wein gekocht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut wurde auch für Wetterzauber eingesetzt; in die Fensterrahmen gesteckt, schützte es vor Unwetter; es vertrieb dunkle Wolken und lockte die [[Sonne]] wieder hervor. Wetterzauber waren immens wichtig, da Unwetter und Hagel die Ernte verderben konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut gehörte zu den 9 je nach Region wechselnden Kräutern, die am 23./24. Juni in der Johannisnacht, also um die Sonnenwende herum, als &amp;quot;Johanniskräuter&amp;quot; zu Büscheln gebunden wurden (siehe auch [[Salbei]] und [[Beifuß]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Wirkungen des Heilkrauts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl weiß zu berichten (Hexenmedizin, S. 63), dass das echte Johanniskraut in den USA heute auch erfolgreich in der Aidstherapie angewandt wird, nicht nur als Hilfe gegen die [[Depression]]en, sondern auch, weil Johanniskraut auch hier mit seiner Sonnenlicht-Wirkung die dunkle Feuchtigkeit vertreibt, die bei Aids-Patienten zur Verpilzung der Lungen, der inneren Organe und des [[Blut]]s führt. Johanniskraut soll sich als Mittel gegen Candida bewährt haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut half und hilft aber auch bei [[Rheuma]], Gliederschmerzen, Verstauchungen und schlecht heilenden Wunden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Anwendung von Johanniskraut - etwa durch die Einnahme von Tee - kann allerdings zu &#039;&#039;&#039;Lichtdermatitis&#039;&#039;&#039; (mit entzündeter und geschwollener Haut) führen; daher ist bei Einnahme über mehrere Wochen starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Johanniskraut kann auch Tieren verabreicht werden, die ebenfalls - dies gilt besonders für hellhäutige Tiere - eine Lichtdermatitis vom Johanniskraut bekommen können; somit ist auch hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Kalka]]&lt;br /&gt;
*[[Hima]]&lt;br /&gt;
*[[Phanta]]&lt;br /&gt;
*[[Rasayana]]&lt;br /&gt;
*[[Immunsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Permakultur]]&lt;br /&gt;
*[[Tulsi]]&lt;br /&gt;
*[[Triphala]]&lt;br /&gt;
*[[Petersilie]]&lt;br /&gt;
*[[Beinwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roter Fingerhut]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda-Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132553</id>
		<title>Johanniskraut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132553"/>
		<updated>2014-09-30T10:37:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Das Johanniskraut als schamanische Pflanze */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johanniskraut&#039;&#039;&#039;, auch Echtes Johanniskraut bzw. Johanneskraut genannt (lateinisch: Hypericum perforatum), ist eine auch in Europa weit verbreitete Heil[[pflanze]]. Johanniskraut wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und die Germanen verehrten das Johanniskraut als [[Symbol]] der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskraut.jpg|thumb|Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der mittelalterlichen Apotheke fand Johanniskraut häufige Verwendung. Johanniskraut wird auch heute noch als [[Tee]] oder Tinktur zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Unruhe und depressiven Verstimmungen verwendet. Das [[Taila|Öl]] des Johanniskrautes wird zur Einreibung etwa bei Gürtelrose, [[Rheuma]], Gicht, Hexenschuss und [[Blut]]ergüssen sowie zur Linderung von [[Schmerz]]en und zur Unterstützung der Wund[[heilung]] verwendet. Johanniskraut lindert außerdem [[Sonne]]nbrand und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut blüht um den Johannistag, den 24. Juni, herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Johanniskraut als schamanische Pflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut, auch Hartheu genannt, steht im [[Sonne]]nlicht (die Samen brauchen Licht zum Keimen) und vertreibt daher auch die Dunkelheit aus der Psyche; schon die Alten kannten die positive Wirkung von Johanniskraut auf [[Depression]]en und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie/ Winterdepressionen], Nervosität und [[Angst|Ängste]]. Storl berichtet (Hexenmedizin, S. 62), dass das Johanniskraut auch in der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] ungewöhnlich helle Lichterscheinungen und sogar geometrische Muster hervorruft. Johanniskraut wirkt nicht nur antidepressiv, sondern stimmungssteigernd bis hin zur Euphorie, ist also leicht psychoaktiv, wie Heiler und Schamanen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut trug daher im Mittelalter auch den [[Name]]n Fuga Daemonum, weil es die Dämonen - [[Verzweiflung]], Melancholie, schechte [[Gedanke]]n, aber auch &amp;quot;eingebildete Stimmen, Wahnsinn und Aberwitz&amp;quot; (ebenda, S. 64)  - in die Flucht treibt. Für Paracelsus war Johanniskraut ein Allheilmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von seiner Heilwirkung war Johanniskraut aber auch als Gespensterkraut bekannt, das man bei sich trug, um sich vor bösen Geistern, Hexen und üblem Zauber zu schützen. Johanniskraut half auch bei Alpträumen und wirkte als Gegengift zu Liebestränken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut gehörte zu den 9 je nach Region wechselnden Kräutern, die am 23./24. Juni in der Johannisnacht, also um die Sonnenwende herum, zu Büscheln gebunden wurden (siehe auch [[Salbei]] und [[Beifuß]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Wirkungen des Heilkrauts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl weiß zu berichten (Hexenmedizin, S. 63), dass das echte Johanniskraut in den USA heute auch erfolgreich in der Aidstherapie angewandt wird, nicht nur als Hilfe gegen die [[Depression]]en, sondern auch, weil Johanniskraut auch hier mit seiner Sonnenlicht-Wirkung die dunkle Feuchtigkeit vertreibt, die bei Aids-Patienten zur Verpilzung der Lungen, der inneren Organe und des [[Blut]]s führt. Johanniskraut soll sich als Mittel gegen Candida bewährt haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut half und hilft aber auch bei [[Rheuma]], Gliederschmerzen, Verstauchungen und schlecht heilenden Wunden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Anwendung von Johanniskraut - etwa durch die Einnahme von Tee - kann allerdings zu &#039;&#039;&#039;Lichtdermatitis&#039;&#039;&#039; (mit entzündeter und geschwollener Haut) führen; daher ist bei Einnahme über mehrere Wochen starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Johanniskraut kann auch Tieren verabreicht werden, die ebenfalls - dies gilt besonders für hellhäutige Tiere - eine Lichtdermatitis vom Johanniskraut bekommen können; somit ist auch hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Kalka]]&lt;br /&gt;
*[[Hima]]&lt;br /&gt;
*[[Phanta]]&lt;br /&gt;
*[[Rasayana]]&lt;br /&gt;
*[[Immunsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Permakultur]]&lt;br /&gt;
*[[Tulsi]]&lt;br /&gt;
*[[Triphala]]&lt;br /&gt;
*[[Petersilie]]&lt;br /&gt;
*[[Beinwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roter Fingerhut]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda-Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132552</id>
		<title>Johanniskraut</title>
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		<updated>2014-09-30T10:35:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Das Johanniskraut als schamanische Pflanze */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johanniskraut&#039;&#039;&#039;, auch Echtes Johanniskraut bzw. Johanneskraut genannt (lateinisch: Hypericum perforatum), ist eine auch in Europa weit verbreitete Heil[[pflanze]]. Johanniskraut wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und die Germanen verehrten das Johanniskraut als [[Symbol]] der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskraut.jpg|thumb|Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der mittelalterlichen Apotheke fand Johanniskraut häufige Verwendung. Johanniskraut wird auch heute noch als [[Tee]] oder Tinktur zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Unruhe und depressiven Verstimmungen verwendet. Das [[Taila|Öl]] des Johanniskrautes wird zur Einreibung etwa bei Gürtelrose, [[Rheuma]], Gicht, Hexenschuss und [[Blut]]ergüssen sowie zur Linderung von [[Schmerz]]en und zur Unterstützung der Wund[[heilung]] verwendet. Johanniskraut lindert außerdem [[Sonne]]nbrand und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut blüht um den Johannistag, den 24. Juni, herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Johanniskraut als schamanische Pflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut, auch Hartheu genannt, steht im [[Sonne]]nlicht (die Samen brauchen Licht zum Keimen) und vertreibt daher auch die Dunkelheit aus der Psyche; schon die Alten kannten die positive Wirkung von Johanniskraut auf [[Depression]]en und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie/ Winterdepressionen], Nervosität und [[Angst|Ängste]]. Storl berichtet (Hexenmedizin, S. 62), dass das Johanniskraut auch in der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] ungewöhnlich helle Lichterscheinungen und sogar geometrische Muster hervorruft. Johanniskraut wirkt nicht nur antidepressiv, sondern stimmungssteigernd bis hin zur Euphorie, ist also leicht psychoaktiv, wie Heiler und Schamanen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut trug daher im Mittelalter auch den [[Name]]n Fuga Daemonum, weil es die Dämonen - [[Verzweiflung]], Melancholie, schechte [[Gedanke]]n - in die Flucht treibt. Für Paracelsus war Johanniskraut ein Allheilmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von seiner Heilwirkung war Johanniskraut aber auch als Gespensterkraut bekannt, das man bei sich trug, um sich vor bösen Geistern, Hexen und üblem Zauber zu schützen. Johanniskraut half auch bei Alpträumen und wirkte als Gegengift zu Liebestränken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut gehörte zu den 9 je nach Region wechselnden Kräutern, die am 23./24. Juni in der Johannisnacht, also um die Sonnenwende herum, zu Büscheln gebunden wurden (siehe auch [[Salbei]] und [[Beifuß]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Wirkungen des Heilkrauts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl weiß zu berichten (Hexenmedizin, S. 63), dass das echte Johanniskraut in den USA heute auch erfolgreich in der Aidstherapie angewandt wird, nicht nur als Hilfe gegen die [[Depression]]en, sondern auch, weil Johanniskraut auch hier mit seiner Sonnenlicht-Wirkung die dunkle Feuchtigkeit vertreibt, die bei Aids-Patienten zur Verpilzung der Lungen, der inneren Organe und des [[Blut]]s führt. Johanniskraut soll sich als Mittel gegen Candida bewährt haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut half und hilft aber auch bei [[Rheuma]], Gliederschmerzen, Verstauchungen und schlecht heilenden Wunden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Anwendung von Johanniskraut - etwa durch die Einnahme von Tee - kann allerdings zu &#039;&#039;&#039;Lichtdermatitis&#039;&#039;&#039; (mit entzündeter und geschwollener Haut) führen; daher ist bei Einnahme über mehrere Wochen starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Johanniskraut kann auch Tieren verabreicht werden, die ebenfalls - dies gilt besonders für hellhäutige Tiere - eine Lichtdermatitis vom Johanniskraut bekommen können; somit ist auch hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Kalka]]&lt;br /&gt;
*[[Hima]]&lt;br /&gt;
*[[Phanta]]&lt;br /&gt;
*[[Rasayana]]&lt;br /&gt;
*[[Immunsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Permakultur]]&lt;br /&gt;
*[[Tulsi]]&lt;br /&gt;
*[[Triphala]]&lt;br /&gt;
*[[Petersilie]]&lt;br /&gt;
*[[Beinwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roter Fingerhut]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda-Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132551</id>
		<title>Johanniskraut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132551"/>
		<updated>2014-09-30T10:34:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Das Johanniskraut als schamanische Pflanze */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johanniskraut&#039;&#039;&#039;, auch Echtes Johanniskraut bzw. Johanneskraut genannt (lateinisch: Hypericum perforatum), ist eine auch in Europa weit verbreitete Heil[[pflanze]]. Johanniskraut wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und die Germanen verehrten das Johanniskraut als [[Symbol]] der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskraut.jpg|thumb|Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der mittelalterlichen Apotheke fand Johanniskraut häufige Verwendung. Johanniskraut wird auch heute noch als [[Tee]] oder Tinktur zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Unruhe und depressiven Verstimmungen verwendet. Das [[Taila|Öl]] des Johanniskrautes wird zur Einreibung etwa bei Gürtelrose, [[Rheuma]], Gicht, Hexenschuss und [[Blut]]ergüssen sowie zur Linderung von [[Schmerz]]en und zur Unterstützung der Wund[[heilung]] verwendet. Johanniskraut lindert außerdem [[Sonne]]nbrand und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut blüht um den Johannistag, den 24. Juni, herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Johanniskraut als schamanische Pflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut, auch Hartheu genannt, steht im [[Sonne]]nlicht (die Samen brauchen Licht zum Keimen) und vertreibt daher auch die Dunkelheit aus der Psyche; schon die Alten kannten die positive Wirkung von Johanniskraut auf [[Depression]]en und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie/ Winterdepressionen], Nervosität und [[Angst|Ängste]]. Storl berichtet (Hexenmedizin, S. 62), dass das Johanniskraut auch in der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] ungewöhnlich helle Lichterscheinungen und sogar geometrische Muster hervorruft. Johanniskraut wirkt nicht nur antidepressiv, sondern stimmungssteigernd bis hin zur Euphorie, ist also leicht psychoaktiv, wie Heiler und Schamanen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut trug daher im Mittelalter auch den [[Name]]n Fuga Daemonum, weil sie die Dämonen - [[Verzweiflung]], Melancholie, schechte [[Gedanke]]n - in die Flucht treibt. Für Paracelsus war Johanniskraut ein Allheilmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von seiner Heilwirkung war Johanniskraut aber auch als Gespensterkraut bekannt, das man bei sich trug, um sich vor bösen Geistern, Hexen und üblem Zauber zu schützen. Johanniskraut half auch bei Alpträumen und wirkte als Gegengift zu Liebestränken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut gehörte zu den 9, je nach Region wechselnden Kräutern, die am 23./24. Juni in der Johannisnacht, also um die Sonnenwende herum, zu Büscheln gebunden wurden (siehe auch [[Salbei]] und [[Beifuß]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Wirkungen des Heilkrauts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl weiß zu berichten (Hexenmedizin, S. 63), dass das echte Johanniskraut in den USA heute auch erfolgreich in der Aidstherapie angewandt wird, nicht nur als Hilfe gegen die [[Depression]]en, sondern auch, weil Johanniskraut auch hier mit seiner Sonnenlicht-Wirkung die dunkle Feuchtigkeit vertreibt, die bei Aids-Patienten zur Verpilzung der Lungen, der inneren Organe und des [[Blut]]s führt. Johanniskraut soll sich als Mittel gegen Candida bewährt haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut half und hilft aber auch bei [[Rheuma]], Gliederschmerzen, Verstauchungen und schlecht heilenden Wunden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Anwendung von Johanniskraut - etwa durch die Einnahme von Tee - kann allerdings zu &#039;&#039;&#039;Lichtdermatitis&#039;&#039;&#039; (mit entzündeter und geschwollener Haut) führen; daher ist bei Einnahme über mehrere Wochen starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Johanniskraut kann auch Tieren verabreicht werden, die ebenfalls - dies gilt besonders für hellhäutige Tiere - eine Lichtdermatitis vom Johanniskraut bekommen können; somit ist auch hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Kalka]]&lt;br /&gt;
*[[Hima]]&lt;br /&gt;
*[[Phanta]]&lt;br /&gt;
*[[Rasayana]]&lt;br /&gt;
*[[Immunsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Permakultur]]&lt;br /&gt;
*[[Tulsi]]&lt;br /&gt;
*[[Triphala]]&lt;br /&gt;
*[[Petersilie]]&lt;br /&gt;
*[[Beinwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roter Fingerhut]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda-Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132550</id>
		<title>Johanniskraut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132550"/>
		<updated>2014-09-30T10:34:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Das Johanniskraut als schamanische Pflanze */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johanniskraut&#039;&#039;&#039;, auch Echtes Johanniskraut bzw. Johanneskraut genannt (lateinisch: Hypericum perforatum), ist eine auch in Europa weit verbreitete Heil[[pflanze]]. Johanniskraut wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und die Germanen verehrten das Johanniskraut als [[Symbol]] der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskraut.jpg|thumb|Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der mittelalterlichen Apotheke fand Johanniskraut häufige Verwendung. Johanniskraut wird auch heute noch als [[Tee]] oder Tinktur zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Unruhe und depressiven Verstimmungen verwendet. Das [[Taila|Öl]] des Johanniskrautes wird zur Einreibung etwa bei Gürtelrose, [[Rheuma]], Gicht, Hexenschuss und [[Blut]]ergüssen sowie zur Linderung von [[Schmerz]]en und zur Unterstützung der Wund[[heilung]] verwendet. Johanniskraut lindert außerdem [[Sonne]]nbrand und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut blüht um den Johannistag, den 24. Juni, herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Johanniskraut als schamanische Pflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut, auch Hartheu genannt, steht im [[Sonne]]nlicht (die Samen brauchen Licht zum Keimen) und vertreibt daher auch die Dunkelheit aus der Psyche; schon die Alten kannten die positive Wirkung von Johanniskraut auf [[Depression]]en und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie/ Winterdepressionen], Nervosität und [[Angst|Ängste]]. Storl berichtet (Hexenmedizin, S. 62), dass das Johanniskraut auch in der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] ungewöhnlich helle Lichterscheinungen und sogar geometrische Muster hervorruft. Johanniskraut wirkt nicht nur antidepressiv, sondern stimmungssteigernd bis hin zur Euphorie, ist also leicht psychoaktiv, wie Heiler und Schamanen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut trug daher im Mittelalter auch den [[Name]]n Fuga Daemonum, weil sie die Dämonen - Verzweiflung, Melancholie, schechte [[Gedanke]]n - in die Flucht treibt. Für Paracelsus war sie ein Allheilmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von seiner Heilwirkung war Johanniskraut aber auch als Gespensterkraut bekannt, das man bei sich trug, um sich vor bösen Geistern, Hexen und üblem Zauber zu schützen. Johanniskraut half auch bei Alpträumen und wirkte als Gegengift zu Liebestränken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut gehörte zu den 9, je nach Region wechselnden Kräutern, die am 23./24. Juni in der Johannisnacht, also um die Sonnenwende herum, zu Büscheln gebunden wurden (siehe auch [[Salbei]] und [[Beifuß]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Wirkungen des Heilkrauts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl weiß zu berichten (Hexenmedizin, S. 63), dass das echte Johanniskraut in den USA heute auch erfolgreich in der Aidstherapie angewandt wird, nicht nur als Hilfe gegen die [[Depression]]en, sondern auch, weil Johanniskraut auch hier mit seiner Sonnenlicht-Wirkung die dunkle Feuchtigkeit vertreibt, die bei Aids-Patienten zur Verpilzung der Lungen, der inneren Organe und des [[Blut]]s führt. Johanniskraut soll sich als Mittel gegen Candida bewährt haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut half und hilft aber auch bei [[Rheuma]], Gliederschmerzen, Verstauchungen und schlecht heilenden Wunden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Anwendung von Johanniskraut - etwa durch die Einnahme von Tee - kann allerdings zu &#039;&#039;&#039;Lichtdermatitis&#039;&#039;&#039; (mit entzündeter und geschwollener Haut) führen; daher ist bei Einnahme über mehrere Wochen starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Johanniskraut kann auch Tieren verabreicht werden, die ebenfalls - dies gilt besonders für hellhäutige Tiere - eine Lichtdermatitis vom Johanniskraut bekommen können; somit ist auch hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Kalka]]&lt;br /&gt;
*[[Hima]]&lt;br /&gt;
*[[Phanta]]&lt;br /&gt;
*[[Rasayana]]&lt;br /&gt;
*[[Immunsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Permakultur]]&lt;br /&gt;
*[[Tulsi]]&lt;br /&gt;
*[[Triphala]]&lt;br /&gt;
*[[Petersilie]]&lt;br /&gt;
*[[Beinwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roter Fingerhut]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda-Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132549</id>
		<title>Johanniskraut</title>
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		<updated>2014-09-30T10:27:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Weitere Wirkungen des Heilkrauts */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johanniskraut&#039;&#039;&#039;, auch Echtes Johanniskraut bzw. Johanneskraut genannt (lateinisch: Hypericum perforatum), ist eine auch in Europa weit verbreitete Heil[[pflanze]]. Johanniskraut wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und die Germanen verehrten das Johanniskraut als [[Symbol]] der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskraut.jpg|thumb|Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der mittelalterlichen Apotheke fand Johanniskraut häufige Verwendung. Johanniskraut wird auch heute noch als [[Tee]] oder Tinktur zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Unruhe und depressiven Verstimmungen verwendet. Das [[Taila|Öl]] des Johanniskrautes wird zur Einreibung etwa bei Gürtelrose, [[Rheuma]], Gicht, Hexenschuss und [[Blut]]ergüssen sowie zur Linderung von [[Schmerz]]en und zur Unterstützung der Wund[[heilung]] verwendet. Johanniskraut lindert außerdem [[Sonne]]nbrand und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut blüht um den Johannistag, den 24. Juni, herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Johanniskraut als schamanische Pflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut, auch Hartheu genannt, steht im [[Sonne]]nlicht (die Samen brauchen Licht zum Keimen) und vertreibt daher auch die Dunkelheit aus der Psyche; schon die Alten kannten die positive Wirkung von Johanniskraut auf [[Depression]]en und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie/ Winterdepressionen], Nervosität und [[Angst|Ängste]]. Storl berichtet (Hexenmedizin, S. 62), dass das Johanniskraut auch in der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] ungewöhnlich helle Lichterscheinungen und sogar geometrische Muster hervorruft. Johanniskraut wirkt nicht nur antidepressiv, sondern stimmungssteigernd bis hin zur Euphorie, ist also leicht psychoaktiv, wie Heiler und Schamanen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von seiner Heilwirkung ist es aber auch als Gespensterkraut bekannt, das man bei sich trug, um sich vor bösen Geistern, Hexen und üblem Zauber zu schützen. Johanniskraut half auch bei Alpträumen und wirkte als Gegengift zu Liebestränken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Wirkungen des Heilkrauts===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl weiß zu berichten (Hexenmedizin, S. 63), dass das echte Johanniskraut in den USA heute auch erfolgreich in der Aidstherapie angewandt wird, nicht nur als Hilfe gegen die [[Depression]]en, sondern auch, weil Johanniskraut auch hier mit seiner Sonnenlicht-Wirkung die dunkle Feuchtigkeit vertreibt, die bei Aids-Patienten zur Verpilzung der Lungen und des [[Blut]]s führt. Johanniskraut soll sich als Mittel gegen Candida bewährt haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut half und hilft aber auch bei [[Rheuma]], Gliederschmerzen, Verstauchungen und schlecht heilenden Wunden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Anwendung von Johanniskraut - etwa durch die Einnahme von Tee - kann allerdings zu &#039;&#039;&#039;Lichtdermatitis&#039;&#039;&#039; (mit entzündeter und geschwollener Haut) führen; daher ist bei Einnahme über mehrere Wochen starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Johanniskraut kann auch Tieren verabreicht werden, die ebenfalls - dies gilt besonders für hellhäutige Tiere - eine Lichtdermatitis vom Johanniskraut bekommen können; somit ist auch hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Kalka]]&lt;br /&gt;
*[[Hima]]&lt;br /&gt;
*[[Phanta]]&lt;br /&gt;
*[[Rasayana]]&lt;br /&gt;
*[[Immunsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Permakultur]]&lt;br /&gt;
*[[Tulsi]]&lt;br /&gt;
*[[Triphala]]&lt;br /&gt;
*[[Petersilie]]&lt;br /&gt;
*[[Beinwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roter Fingerhut]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda-Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132548</id>
		<title>Johanniskraut</title>
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		<updated>2014-09-30T10:27:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Das Johanniskraut als schamanische Pflanze= */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johanniskraut&#039;&#039;&#039;, auch Echtes Johanniskraut bzw. Johanneskraut genannt (lateinisch: Hypericum perforatum), ist eine auch in Europa weit verbreitete Heil[[pflanze]]. Johanniskraut wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und die Germanen verehrten das Johanniskraut als [[Symbol]] der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskraut.jpg|thumb|Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der mittelalterlichen Apotheke fand Johanniskraut häufige Verwendung. Johanniskraut wird auch heute noch als [[Tee]] oder Tinktur zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Unruhe und depressiven Verstimmungen verwendet. Das [[Taila|Öl]] des Johanniskrautes wird zur Einreibung etwa bei Gürtelrose, [[Rheuma]], Gicht, Hexenschuss und [[Blut]]ergüssen sowie zur Linderung von [[Schmerz]]en und zur Unterstützung der Wund[[heilung]] verwendet. Johanniskraut lindert außerdem [[Sonne]]nbrand und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut blüht um den Johannistag, den 24. Juni, herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Johanniskraut als schamanische Pflanze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut, auch Hartheu genannt, steht im [[Sonne]]nlicht (die Samen brauchen Licht zum Keimen) und vertreibt daher auch die Dunkelheit aus der Psyche; schon die Alten kannten die positive Wirkung von Johanniskraut auf [[Depression]]en und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie/ Winterdepressionen], Nervosität und [[Angst|Ängste]]. Storl berichtet (Hexenmedizin, S. 62), dass das Johanniskraut auch in der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] ungewöhnlich helle Lichterscheinungen und sogar geometrische Muster hervorruft. Johanniskraut wirkt nicht nur antidepressiv, sondern stimmungssteigernd bis hin zur Euphorie, ist also leicht psychoaktiv, wie Heiler und Schamanen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von seiner Heilwirkung ist es aber auch als Gespensterkraut bekannt, das man bei sich trug, um sich vor bösen Geistern, Hexen und üblem Zauber zu schützen. Johanniskraut half auch bei Alpträumen und wirkte als Gegengift zu Liebestränken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Wirkungen des Heilkrauts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl weiß zu berichten (Hexenmedizin, S. 63), dass das echte Johanniskraut in den USA heute auch erfolgreich in der Aidstherapie angewandt wird, nicht nur als Hilfe gegen die [[Depression]]en, sondern auch, weil Johanniskraut auch hier mit seiner Sonnenlicht-Wirkung die dunkle Feuchtigkeit vertreibt, die bei Aids-Patienten zur Verpilzung der Lungen und des [[Blut]]s führt. Johanniskraut soll sich als Mittel gegen Candida bewährt haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut half und hilft aber auch bei [[Rheuma]], Gliederschmerzen, Verstauchungen und schlecht heilenden Wunden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Anwendung von Johanniskraut - etwa durch die Einnahme von Tee - kann allerdings zu &#039;&#039;&#039;Lichtdermatitis&#039;&#039;&#039; (mit entzündeter und geschwollener Haut) führen; daher ist bei Einnahme über mehrere Wochen starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Johanniskraut kann auch Tieren verabreicht werden, die ebenfalls - dies gilt besonders für hellhäutige Tiere - eine Lichtdermatitis vom Johanniskraut bekommen können; somit ist auch hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Kalka]]&lt;br /&gt;
*[[Hima]]&lt;br /&gt;
*[[Phanta]]&lt;br /&gt;
*[[Rasayana]]&lt;br /&gt;
*[[Immunsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Permakultur]]&lt;br /&gt;
*[[Tulsi]]&lt;br /&gt;
*[[Triphala]]&lt;br /&gt;
*[[Petersilie]]&lt;br /&gt;
*[[Beinwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roter Fingerhut]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda-Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132547</id>
		<title>Johanniskraut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Johanniskraut&amp;diff=132547"/>
		<updated>2014-09-30T10:26:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita1: /* Das Johanniskraut als schamanische Pflanze */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johanniskraut&#039;&#039;&#039;, auch Echtes Johanniskraut bzw. Johanneskraut genannt (lateinisch: Hypericum perforatum), ist eine auch in Europa weit verbreitete Heil[[pflanze]]. Johanniskraut wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und die Germanen verehrten das Johanniskraut als [[Symbol]] der [[Sonne]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskraut.jpg|thumb|Johanniskraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der mittelalterlichen Apotheke fand Johanniskraut häufige Verwendung. Johanniskraut wird auch heute noch als [[Tee]] oder Tinktur zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Unruhe und depressiven Verstimmungen verwendet. Das [[Taila|Öl]] des Johanniskrautes wird zur Einreibung etwa bei Gürtelrose, [[Rheuma]], Gicht, Hexenschuss und [[Blut]]ergüssen sowie zur Linderung von [[Schmerz]]en und zur Unterstützung der Wund[[heilung]] verwendet. Johanniskraut lindert außerdem [[Sonne]]nbrand und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut blüht um den Johannistag, den 24. Juni, herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Johanniskraut als schamanische Pflanze===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes Johanniskraut, auch Hartheu genannt, steht im [[Sonne]]nlicht (die Samen brauchen Licht zum Keimen) und vertreibt daher auch die Dunkelheit aus der Psyche; schon die Alten kannten die positive Wirkung von Johanniskraut auf [[Depression]]en und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/psychologische-yogatherapie/ Winterdepressionen], Nervosität und [[Angst|Ängste]]. Storl berichtet (Hexenmedizin, S. 62), dass das Johanniskraut auch in der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] ungewöhnlich helle Lichterscheinungen und sogar geometrische Muster hervorruft. Johanniskraut wirkt nicht nur antidepressiv, sondern stimmungssteigernd bis hin zur Euphorie, ist also leicht psychoaktiv, wie Heiler und Schamanen wussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von seiner Heilwirkung ist es aber auch als Gespensterkraut bekannt, das man bei sich trug, um sich vor bösen Geistern, Hexen und üblem Zauber zu schützen. Johanniskraut half auch bei Alpträumen und wirkte als Gegengift zu Liebestränken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Wirkungen des Heilkrauts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storl weiß zu berichten (Hexenmedizin, S. 63), dass das echte Johanniskraut in den USA heute auch erfolgreich in der Aidstherapie angewandt wird, nicht nur als Hilfe gegen die [[Depression]]en, sondern auch, weil Johanniskraut auch hier mit seiner Sonnenlicht-Wirkung die dunkle Feuchtigkeit vertreibt, die bei Aids-Patienten zur Verpilzung der Lungen und des [[Blut]]s führt. Johanniskraut soll sich als Mittel gegen Candida bewährt haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskraut half und hilft aber auch bei [[Rheuma]], Gliederschmerzen, Verstauchungen und schlecht heilenden Wunden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Anwendung von Johanniskraut - etwa durch die Einnahme von Tee - kann allerdings zu &#039;&#039;&#039;Lichtdermatitis&#039;&#039;&#039; (mit entzündeter und geschwollener Haut) führen; daher ist bei Einnahme über mehrere Wochen starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Johanniskraut kann auch Tieren verabreicht werden, die ebenfalls - dies gilt besonders für hellhäutige Tiere - eine Lichtdermatitis vom Johanniskraut bekommen können; somit ist auch hier Vorsicht geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Pflanzenheilkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Kalka]]&lt;br /&gt;
*[[Hima]]&lt;br /&gt;
*[[Phanta]]&lt;br /&gt;
*[[Rasayana]]&lt;br /&gt;
*[[Immunsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Permakultur]]&lt;br /&gt;
*[[Tulsi]]&lt;br /&gt;
*[[Triphala]]&lt;br /&gt;
*[[Petersilie]]&lt;br /&gt;
*[[Beinwell]]&lt;br /&gt;
*[[Roter Fingerhut]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlapp]]&lt;br /&gt;
*[[Beifuß]]&lt;br /&gt;
*[[Salbei]]&lt;br /&gt;
*[[Holunder]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Medizin]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Ernährung]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Konstitutionslehre]]&lt;br /&gt;
*[[Ayurveda Heilmittelkunde (Pharmakologie)]]&lt;br /&gt;
*[[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p76_Das-neue-gro-e-Ayurveda-Praxis-Handbuch-von-Rhyner/ Das neue große Ayurveda Praxis Handbuch von Rhyner]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p840_Selbstheilung-mit-Ayurveda-Das-Standardwerk-der-indischen-Heilk/ Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde von Dr. Vasant Lad]&lt;br /&gt;
*Lad, Vasant und Frawley, David, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)&lt;br /&gt;
*Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Hexenmedizin - Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst, schamanische Traditionen in Europa, 9. Aufl., Dezember 2011, At Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Umfangreiche Portalseite zum Ayurveda]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/uploads/media/Gewuerze_01.pdf Übersicht der Gewürze]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/blog/ Ayurveda Blog]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress bei Yoga Vidya: 13.-15. Juni 2014]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Ayurveda/ayurveda-rezepte.htm Ayurvedische Rezepte]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben// Vegetarismus Infos]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-ernaehrung// Kurze Einführung in die Yoga-Ernährung]&lt;br /&gt;
*[http://www.patalkot.com/Herb%20Database Kräuter-Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/events/ayurveda-kongress/start/ Ayurveda Kongress]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda/ Ayurveda Seminare]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/ayurveda-einfuehrung/ Ayurveda Einführung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-ernaehrung/ Ayurveda Ernährung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/ayurveda-ausbildung/traditionelle-ayurvedische-medizin-ausbildung/ Ayurveda Medizin Ausbildung]&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=1&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/naturspiritualitaet-und-schamanismus/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schamanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita1</name></author>
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